Lena Kiefer

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

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Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ...

Gelungener Auftakt

Von: World of books and dreams Datum: 16. May 2019

England im Jahr 2134, die achtzehnjährige Ophelia Scale wächst anders auf, als wir es heute erwarten würden, denn in unserer Zukunft herrscht wieder ein König. Dieser ist alles andere als begeistert von der Technologie und hat alles an Technik, was es bis dato gab, schlichtweg verboten. Wer gegen ihn handelt, handelt gegen das Gesetz und wird bestraft. Ophelia liebt Technik und würde alles darum geben, wieder so leben zu können, wie einst, weshalb sie sich dem Widerstand angeschlossen hat. Als am Hofe des Königs neue Leibwachen gesucht werden, nimmt Ophelia an diesem Wettkampf teil, um eine Chance zu bekommen, den König zu stürzen. Doch wie so oft, kommt alles anders. Meine Meinung Wie so häufig war es auch hier das Cover, das auf den ersten Blick meine Aufmerksamkeit erweckte und als ich den dystopisch klingenden Klappentext las, wollte ich mehr wissen. Schon der Einstieg war spannend und zog mich schnell in die Geschichte rund um die technikliebende Ophelia und deren Wunsch, diese endlich wieder ausführen zu dürfen. Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht und vor allem die Dialoge sind hier absolut gelungen, dank der Schlagfertigkeit Ophelias. Die Geschichte ist absolut unterhaltsam und spannend erzählt und bringt erlebnisreiche Lesestunden. Vor allem das Thema, das die Autorin Lena Kiefer gewählt hat, ist mal ein wenig anders und tatsächlich musste ich hin und wieder überlegen, ob es wirklich so schlecht wäre, wenn die Technik ein wenig ausgebremst wäre. Doch ist die Art und Weise des Geschehens, diese Diktatur, wirklich erschreckend und beängstigend, so dass ich mich ganz schnell auf die Seite Ophelias geschlagen habe. Zwar leiden die Menschen in dieser Zukunft keine Hungernöte, doch werden sie in ihren Taten eingeschränkt und wer nicht so handelt, wie gedacht, wird aufs Grausamste bestraft. Die Handlung ist sehr spannend und nimmt den Leser schnell gefangen. Hin und wieder konnte ich zwar erahnen, in welche Richtung das Ganze führt, doch im großen und ganze war es wirklich spannend. Mein größtest Manko ist hier eher die sich zu schnell entwickelnde Liebesgeschichte, denn in Ophelias Vergangenheit gab es jemanden, dem sie absolut verfallen schien. Aber da möchte ich gar nicht zu sehr vorweggreifen, ich sag nur soviel, dass ich da hoffe, dass mich die Liebesgeschichte noch ein wenig mehr packen wird in den weiteren Bänden. Dagegen mochte ich Ophelia vom ersten Augenblick an. Sie ist zwar eine recht typische Heldin, mutig, loyal, stark und kämpferisch, aber auch nicht immer vorhersehbar. Sie ist absolut schlagfertig und schlagkräftig und brachte mich mit mancher Aussage zum Schmunzeln. Als Ich-Erzählerin erleben wir sie natürlich auch hautnah, was sie mir auf jeden Fall näher brachte. Sie hat Ecken und Kanten und manchmal auch Schwächen, somit wirkte sie durchweg authentisch. Doch auch die anderen Charaktere werden glaubwürdig gezeichnet und sorgten oftmals für überraschende Wendungen, die ebenfalls die Spannung hoch hielten. Auch wenn mich die Geschichte zwischen Lucien und Ophelia nicht zu hundert Prozent überzeugt hat, so hat mir Lucien als Charakter doch ganz gut gefallen. Er ist nicht immer durchschaubar, was ihn spannend und interessant macht. Mein Fazit Mit Ophelia Scale, die Welt wird brennen ist es der Autorin Lena Kiefer gelungen, ein wirklich spannendes Debüt zu verfassen. Tempo, Wortwitz und Charaktere sind gelungen und brachten spannende Wendungen, viele davon nicht vorhersehbar. Auch das Worldbuilding brachte mich zum Nachdenken und sorgte für den mal etwas anderen Hintergrund einer Dystopie. Von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Mega genialer Auftakt

Von: Nessis Bücher Datum: 15. May 2019

Meinung: Was für ein mega genialer Auftakt. Ich bin war lange wirklich sprachlos. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen soll aber nun habe ich endlich ein paar passende Worte für dieses wahnsinnig gelungene Buch. Ich mag Ophelia so, so gerne und konnte mich direkt mit ihr identifizieren und mehr noch, ich wollte unbedingt das sie es schafft, alles, was sie plant und alles, damit sie ein glücklicheres Leben führen kann. weshalb ich diese 464 Seiten auch extrem schnell verschlungen habe. Ich musste immer weiter lesen, es war einfach irre spannend. Und dann? Dann dachte ich, dass es jetzt endlich alles an einen Punkt kommt, an dem das unausweichliche passiert. Pustekuchen, da kam die Autorin mal eben mit Wendungen um die Ecke, die ich wirklich nicht habe kommen sehen und die mich total schockierten. Ich war doch gedanklich schon total darauf eingestellt, dass auch das geschehen wird, was ich mir so lebhaft in meinem Kopf vorstellen konnte. Richtig, richtig cool, dass es ein so heftiges Verwirrspiel wurde, so das weder Ophelia noch ich am Ende wusste, wem wir vertrauen können und wem nicht. Mir hat es wahnsinnig Spaß gemacht, diese Story zu erleben und mit Ophelia in dieser eigentlich technikfreien Welt heraus zu finden, was wirklich hinter all dem steckt. Und ich bin noch immer aufgeregt, denn die Reise geht weiter. Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich auf die Fortsetzung freue, denn mit diesem ersten Band hat Lena Kiefer die Messlatte für Band zwei sehr hoch gehängt und doch bin ich davon überzeugt, dass sie noch einige krasse und spannende Dinge für Ophelia geplant hat. Außer dieser mitreißenden Geschichte hat die Geschichte aber auch tolle emotionale Seiten zu bieten, die ich wirklich schön geschrieben fand. Auch wenn hier alles oder nichts so sein kann wie es scheint. Ich mochte den Stil der Autorin einfach, sie konnte unerbittlich mit ihren Figuren umgehen und sie danach auf eine kuschelige Wolke setzen nur um diese im nächsten Moment wieder durch eine unvorhersehbare Wendung zu ersetzen. Einfach mega. Ein Auftakt, der von allem etwas hat, der sowohl spannend als auch emotional ist, der mit Details überzeugt, die diese Welt in der Ophelia und co. leben zum leuchten bringt. Diese Geschichte ist laut und lebendig, bunt und so, so gut.

Fesselnder Einstieg in eine neue Trilogie!

Von: Buchblögchen - Jessica Datum: 13. May 2019

Dieses Buch ist das Debüt der Autorin Lena Kiefer. Umso gespannter war ich zu Beginn, wie mir die Story und ganz besonders der Schreibstil gefällt. Dazu kann ich sagen, dass Lena Kiefer auf jeden Fall ein Talent zum Schreiben hat. Bereits auf den ersten Seiten ist man direkt gefesselt und völlig gefangen. Ihre Beschreibungen der Handlung, der Kulisse und der Charaktere sind absolut bildhaft, man bekommt direkt eine Vorstellung und einen ersten Eindruck. Die Autorin schreibt sehr lebendig und wirkungsvoll und doch sehr locker leicht. Protagonistin Ophelia Scale ist Widerstand skämpferin und hat es sich zum Ziel gemacht, den herrschenden König zu ermorden. Dabei geht sie sehr zielstrebig und analytisch vor. Was ich besonders an Buchcharakteren mag - vor allem an den Protagonisten - ist, dass auch Ophelia ihre Ecken und Kanten hat. Gerne hätte ich sie ab und an auch mal kräftig geschüttelt. Sie ist eben einfach nicht perfekt, sondern genauso menschlich wie jeder von uns. Das macht die Charaktere in Büchern so authentisch. Ein Pluspunkt an dieser Stelle an Ophelia. Auch die Nebencharaktere haben mir soweit alle gut gefallen und wurden von der Autorin wunderbar umgesetzt. Die Geschichte rund um verbotene Technologie ist mal was völlig anderes und wurde hier richtig cool dargestellt. Die Handlung fängt schon auf den ersten Seiten interessant und packend an, bietet einige unvorhergesehene Wendungen und fesselt schließlich weiterhin bis zum (offenen) Ende. Dieser mitreißende Einstieg in die Jugendbuch-Trilogie von Lena Kiefer hat mir unglaublich gut gefallen. Eine aufregende Story, tolle Charaktere und eine faszinierende Kullisse - Europa in der Zukunft, geführt durch eine Monarchie - bieten hier ein richtig cooles Dystopien-Debüt! Weiterempfehlung garantiert!

Ophelia Scale - ein Meisterwerk

Von: Nettisbuecherwelt Datum: 12. May 2019

Ophelia Scale – die Welt wird brennen von Lena Kiefer, aus dem CBJ Verlag Ophelia wächst in ferner Zukunft auf, in der die Technologie verboten wird. Sie hat sich einen Widerstand angeschlossen, die sich, für das Recht Technologie zu nutzen, einsetzen. Sie soll sich für die Stelle, als Geheimagenten des Regenten, bewerben. Damit sie mit ihrem neuen Job, nah an den Regenten kommt und ein Attentat auf ihn ausüben kann. Ophelia kommt in die Enge Auswahl und der Wettbewerb beginnt. Sie verliebt sich beim Wettbewerb in Lucien, der kleine Bruder des Regenten. Nun muss sich Ophelia entscheiden. Kann die Liebe bestehen? Wen kann sie vertrauen? WOW … mehr möchte ich dazu nicht sagen. :D Hehe, nein... also Lena Kiefer hat ein Meisterwerk geschaffen. Tolle facettenreiche und faszinierende Charaktere, eine beeindruckende Welt und eine sooo interessante und spannende Story. Und trotzdem mit einer sehr guten Prise Humor! 😊 Ophelia ist eine klasse Protagonistin. Eine richtige badass Queen. Sie hat zwar auch nervige Seiten an sich und ist etwas naiv, vertraut zu schnell aber so stark, witzig und schlagfertig. Lucien ist ein Traum von Mann. Charmant und witzig… seine Sprüche… ich bin in Love. Viele kritisieren, dass es bei den beiden zu schnell gehen würde... aber bitte, wenn ich vor Lucien stehen würde und er würde mich so charmant und witzig umgarnen, wäre ich auch sofort hin und weg! Und die anderen Charaktere sind grandios ausgearbeitet. Leopold, Knox und Dufort – ich will mal nicht alle erwähnen. 😉 Die Geschichte hat mich sofort gepackt und das von der ersten Seite an. So ein schneller Einstieg und für mich ist der gelungen. Ich wurde gefesselt und konnte nicht mehr aufhören. Die Intrigen, die lügen, das verwirrt sein – wer ist nun böse? Man wird so hinters Licht geführt. Und was für ein Ende! Ich sag mal nichts dazu – ließt es selbst! 😉 Gab es etwas zu kritisieren? Mhhh.. wenn ja, dann habe ich es direkt verdrängt :D Lena Kiefer ich liebe dich für dein Buch und ich hasse dich, weil ich solange auf den 2ten Band warten muss. *scherz* :P

Gehört mit Liebe, Kampf, Überzeugung, Lügen, Intrigen und Verrat zu meinen Jahreshighlights!

Von: Franzi303 Datum: 12. May 2019

Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Das Cover: Das Cover zeigt den verdunkelten Oberkörper einer jungen Frau, die vielleicht Ophelia darstellen soll. Sie schaut meiner Meinung nach ziemlich neutral zur Seite. Der Titel (der der Name der Protagonistin ist) geht durch einen Kreis, auf dem oben die Silhouette einer Stadt zu sehen ist. Diese Silhouette ist auch über jedem neuen Kapitel zu sehen. Zusätzlich sind viele wunderschöne Lichtpunkte auf dem Cover, die mir sehr gut gefallen und sehr hübsch sind. Unter dem Schutzumschlag hat das Hardcover eine wunderschöne lilane Farbe. Die Geschichte: Ophelia Scale ist 18 Jahre alt und lebt in einer Welt, in der vor sechs Jahren alle moderne Technologie vom König von Europa, Leopold de Marais verboten wurde. Deshalb hat sie sich einer Widerstandsbewegung namens ReVerse angeschlossen, zu der auch ihre erste große Liebe Knox gehörte. Er wurde jedoch bei einem ReVerse-Auftrag geschnappt und einem Clearing unterzogen, was ihren Hass auf den König noch mehr entfacht hat. Doch dann erhält sie die Möglichkeit, dem König so nahe zu kommen wie kein anderer: die königliche Garde sucht junge Anwärter. Ophelia bewirbt sich im Auftrag von ReVerse und stellt sich dem harten Auswahlverfahren. Doch dann trifft sie auf den attraktiven und geheimnisvollen 'Robin Hood', der sie vom ersten Moment an fasziniert und sie nach langer Zeit mal wieder zum Lachen bringt. Sie ahnt dabei nicht, dass er der Bruder des Königs ist, den sie töten soll ... Meine Meinung: Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich, wie so oft, durch Instagram. Jeder hatte es, jeder schwärmte über das Cover und die Geschichte. Ich wurde neugierig, gerade auch, weil die Geschichte von einer deutschen Autorin stammt. Schon am Anfang wird es spannend, denn wir stoßen zu Ophelia bei einem Auftrag für ReVerse. Der Name der Widerstandsbewegung passt übrigens schon mal sehr gut zur Geschichte, denn Reverse heißt auf Deutsch soviel wie umkehren oder das Gegenteil von etwas wollen. Heißt also, ReVerse will die Abkehr, zu der ich noch komme, beenden. Ein passender Name also. Die Geschichte ist übrigens aus ihrer Sicht geschrieben. Danach erfahren wir mehr über die Ophelias Welt im Jahre 2134, in der Leopold de Marais als König über ganz Europa regiert. Er ließ vor sechs Jahren alle technischen Geräte verbieten, außer die, die der Überwachung der Bürger dienen. Einige, wie die Phoben, haben schon vor der Abkehr ihre Probleme mit der ganzen Technologie gehabt. Zu denen zählt auch Ophelias Stiefmutter, Lexie. Andere, wie ReVerse, wollen die Technik, die ihnen das Leben erleichtert, unbedingt zurück. Und die Radicals ... nun, sie versuchen, ihre Ziele mit Gewalt und Vandalismus zu erreichen. Ophelia war früher mit Knox zusammen, der aber bei einem Auftrag für ReVerse erwischt und einem Clearing unterzogen wurde. Was das bedeutet, verrate ich hier nicht, aber die Auswirkungen sind echt krass. Nun geht es dann um die Ausschreibung des Jobs in der königlichen Garde, auf die sich Ophelia bewirbt. Das ist natürlich für ReVerse DIE Chance, in die Nähe des Königs zu kommen und ein Attentat auf ihn zu verüben. Damit verrate ich vermutlich nicht zu viel. Ophelia ist eine besondere Person mit einer besonderen Gabe, die sie jedoch mit Pillen bändigen muss. So kommt sie weiter bei den Tests, bis sie dann schließlich erfährt, worum es in Wirklichkeit geht. Sie trifft den Anführer von ReVerse, der sie in alles einweiht und ihr erklärt, was genau ihre Aufgabe ist und was sie zu tun hat. Dann lernt sie einen mysteriösen und attraktiven jungen Mann kennen, den sie 'Robin' nennt (nach Robin Hood). Er ist wirklich unglaublich sympathisch und freundlich, dass man sich einfach in ihn verlieben muss. So habe ich mich in ihn verliebt, ebenso wie Ophelia es tat. Nach und nach wird es immer interessanter, nicht nur zwischen den beiden, sondern auch beim Wettkampf für die Jobs. Es gibt Angriffe, unerwartete Hilfe und mehrere unerfreuliche Wahrheiten. Wir erfahren, was der Grund der Abkehr war, lernen den König und seine Garde besser kennen und begleiten Ophelia bei dem Zwiespalt, der sich zwischen ihr auftut. Denn sie weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann. Und mir ging es am Ende genauso. Alle von Lena Kiefer geschaffenen Charaktere haben Ecken und Kanten, manche mehr, manche weniger. Jeder Charakter ist wichtig, keiner wirkt langweilig oder abgedroschen. Und das Wichtigste von allem: es wird mit keiner Seite langweilig! Das ist etwas, das mich durchweg begeistert hat: diese andauernde Spannung, die nicht versiegt. Es ist ein Spiel aus Liebe, Kampf, Überzeugung, Lügen, Intrigen und Verrat. Und es ist noch nicht vorbei, denn Ophelias Geschichte geht (nach diesem fiesen Cliffhanger) weiter. Am 26.08. geht es mit 'Ophelia Scale - Der Himmel wird beben' weiter, und am 11.11. erscheint dann der Abschlussband, 'Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen'. Meine Bewertung: Ich war neugierig auf die Geschichte von Ophelia Scale, und wurde nicht enttäuscht. Ihre Welt ist anders, und sie gerät in einen Strudel aus Liebe, Kampf, Überzeugung, Lügen, Intrigen und Verrat. Es wird auf keiner Seite langweilig, und es hat Spaß gemacht, mit jeder Seite Neues zu erfahren und in diese Welt einzutauchen. Ich bin absolut begeistert und kann den Hype jetzt sehr gut nachvollziehen. Dieses Science-Fiction Jugendbuch aus der Feder einer deutschen Autorin kann ich absolut empfehlen! Für mich gehört dieses Buch zu meinen Jahreshighlights, das von mir natürlich volle fünf Sterne bekommt.

Ein eindrucksvolles Debüt

Von: Mandys Bücherecke Datum: 10. May 2019

Inhalt Ophelia Scale lebt im Jahre 2134 in England. Sechs Jahre ist es her, dass König Leopold de Marais an die Macht gekommen und die Abkehr in Kraft getreten ist. Seitdem ist die Nutzung der Technologie für die Menschen verboten. Etwas, womit die 18-jährige Ophelia nicht leben kann. So hat sie sich der Widerstandsgruppe ReVerse angeschlossen und versucht alles um den König zu stürzen. Sie hat ein festes Ziel vor Augen. Doch dann verliebt sie sich in den Bruder des Königs und muss alles noch einmal überdenken. Hält sie an dem Widerstand fest oder entscheidet sie sich für die Liebe? Meine Meinung In letzter Zeit lese ich weniger Dystopien als früher, was vor allem daran liegt, dass es doch oft immer das Gleiche ist. Doch als ich von dieser Dystopie gehört hatte, wurde ich direkt neugierig, zumal es sich bei Lena Kiefer um eine deutsche Autorin handelt. Und ich muss sagen, dass sie hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen hat. Es fängt schon damit an, dass sie ein spannendes und überzeugendes Zukunftsszenario erschaffen und sich beim Worldbuilding anscheinend wirklich Gedanken gemacht hat. Mit dem Setting konnte sie mich also schon einmal überzeugen. Aber auch das restliche Buch gefiel mir sehr. Das Buch fängt mitten im Geschehen und unglaublich spannend an und erst nach und nach wird klar, in was für einer Welt Ophelia lebt. Für uns ist eine Welt ohne Technologie undenkbar, aber ich finde, dass die Autorin hier eine Welt geschaffen hat, die nicht nur schwarz und weiß ist. Es hat auch Vorteile, dass die Technologie verboten wurde. Doch Ophelia ist jung, sie ist eigensinnig und brennt für ihre Ziele. Sie vermisst die Technologie, weil ihr dadurch auch ihre Zukunft genommen wurde und tut alles für den Widerstand. Dafür veruscht sie eine der Leibwachen des Königs zu werden und muss in einem Wettkampf ihr Können beweisen. So kommt sie dem König immer näher, aber auch seinem Bruder und schnell verliebt sie sich. Das ging mir persönlich etwas zu schnell, zumal Ophelia schon einmal verliebt war und denjenigen vermisst. Auch sonst konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, aber vieles war auch verständlich und authentisch dargestellt und an sich mochte ich Ophelia sehr. Alle anderen Figuren blieben ziemlich geheimnisvoll, was aber auch irgendwie den Reiz des Ganzen ausmachte. Der Plot ist zeitweise unglaublich spannend, dann wieder ruhiger. Es gibt Überraschungen, aber auch manch vorhersehbare Wendung. Doch insgesamt konnte mich das Buch sehr gut unterhalten. Zudem ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Alles wird aus Ophelias Ich-Perspektive dargestellt, was mir ebenfalls sehr gut gefiel, weil ich ihre Emotionen so hautnah miterleben konnte. Das Ende ist dann wirklich fies und ich kann den nächsten Band gar nicht erwarten, da das Buch mit einem ziemlichen Cliffhanger endet. Fazit Alles in allem hat Lena Kiefer hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Vor allem das Setting fand ich sehr gelungen, aber auch sonst konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und ich bin nach dem fiesen Cliffhanger am Ende mehr als gespannt auf den zweiten Band. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Dystopiefans.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein Highlight

Von: Fraeulein M Datum: 09. May 2019

Ophelia Scale – Die Welt wird brennen (Teil 1 von 3) von Lena Kiefer Kurz zum Cover des Buches: Auf dem Cover ist das seitliche Profil eines jungen Mädchens zu sehen. Sie blickt entschlossen in eine andere Richtung. Um sie herum sind verschieden große Lichtpunkte. Der Buchtitel und Name des Mädchens sind hervorgehoben. Ophelia Scale ist von einem Kreis umgeben. Auf diesem Kreis ist die Skyline einer Großstadt. Klappentext: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass... Meine Meinung zu dem Buch: Das Buch hat mich sofort angesprochen. Alleine schon der Klappentext hat meine Neugierde geweckt. Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer dystopischen Trilogie. Es ist interessant darüber nachzudenken, wie die Welt ohne Technologie aussehen könnte. Die Autorin hat sich mit diesem Thema beschäftigt und ihre Idee umgesetzt. Ein Herrscher, der zwar dafür sorgt, dass die Menschen genug Essen haben und es ihnen an nichts fehlt; der sie aber auf der anderen Seite unterdrückt in dem er ihnen jegliche Technologie verbietet. Die Technologie war zu der Zeit, in der das Buch spielt weiter als unsere und auch das Buch spielt in einer (nahen) Zukunft. Es ist nicht verwunderlich, dass sich eine Gruppe von Menschen zusammenschließt, die den König stürzen wollen. Ophelia gehört zu dieser Gruppe – sie nennen sich ReVerse. Der Einstieg in das Buch ist mir persönlich nicht so leicht gefallen. Obwohl das Buch sehr spannend beginnt, fand ich den nächsten Abschnitt eher langatmig. Dennoch habe ich weitergelesen und bin sehr froh darum. Nach den ersten 100 – 150 Seiten war ich ganz gefesselt von der Geschichte. Ophelia hat mich mit ihrer Art und Weise tief beeindruckt. Sie ist mutig und stark und steht für das ein an was sie glaubt bzw. kämpft für die Menschen, welche sie liebt. Anfangs ist sie etwas zu selbstsicher. Sie weiß, dass sie zu den besten Kämpfern der ReVerse gehört. Dennoch hat sie es nicht so leicht und muss sich beweisen. Neben den hohen Anforderungen, die auf sie warten, verliebt sie sich dann ohne es zu wollen in den Bruder des Königs. Ihre Liebelei bringt natürlich Probleme mit sich. Ihre Zerrissenheit zwischen der Verpflichtung gegenüber ReVerse und ihren wachsenden Gefühlen wird sehr gut dargestellt. Darüber hinaus wird bei der königlichen Garde jeder Schritt von ihr überwacht. Während man anfangs denkt, die Charaktere einschätzen zu können, wird man dann doch immer und immer wieder überrascht. Es kommt immer wieder zu ungeahnten Wendungen, die einen sprachlos zurücklassen. Fazit: Bis auf kleine anfängliche Schwierigkeiten, hat die Autorin im Laufe des Buches alles herausgeholt und mich total begeistert. Ab einem gewissen Punkt, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe es fertig gelesen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung! Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

Ein Katz- und Mausspiel der Superlative, wer ist Freund - wer ist Feind?

Von: Simi von BookieDreams Datum: 08. May 2019

“Konnte man jemanden töten, in dessen Bruder man sich verliebt? Konnte man sich in jemanden verlieben, dessen Bruder man töten wollte? Aber egal, wie lange ich grübelte, ich fand keine Antwort.” Meinung Ich bin und bleibe einfach ein Fan von Dystopien, das hat mir Ophelia Scale wieder einmal bewiesen. Tja, was soll ich sagen? Unglaublich! Ja, mich hat der erste Band dieser Reihe sofort mitgerissen. Der Plot um den Konflikt, Technikbegeisterte gegen Naturverbundene, eine junge Frau, die für ihre Ziele kämpft, die aktiv versucht etwas zu ändern, einfach nur grandios! Ich muss aber auch sagen, dass Lena Kiefer genau weiß, wie man die Handlung spinnt, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Zu Beginn, als ich nur eine Seite kannte, war die Konstellation Gut gegen Böse für mich komplett klar definiert. Ich wusste, wenn ich an Ophelias Stelle gewesen wäre, für welche Seite ich gekämpft hätte. Und ja, ich hätte auch gekämpft, für die Freiheit, für die eigene Selbstbestimmung. Aber ist Technik so allumfassend wichtig? Nach und nach verwischt die Grenze jedoch. Ophelia offenbart die eigentlichen Hintergründe und nun zum Schluss bin ich mir nicht mehr so sicher, wer wen hier manipuliert! Lena Kiefer, du hast es hiermit nach dem letzten Kapitel geschafft, mich komplett zu verunsichern! Argh! Wer sind jetzt die Guten und wer die Bösen? Ich weiß es nicht und das macht mich fertig. Oder haben sogar am Ende beide Seiten irgendwie recht? Die Handlung ist in meinen Augen genau richtig dosiert. Zu Beginn lernen wir als Leser die Spielregeln dieser Welt kennen, keine Technik, zumindest nicht die fortgeschrittene, immerhin leben wir hier in der Zukunft und die war laut den Erzählungen von Ophelia ziemlich technikaffin. Hallo? Wer kein echtes Fleisch mehr isst und keinen Burger kennt, bis dahin müssen in unserer Zeit wirklich noch einige Jaaaahre vergehen. Später lernen wir ReVerse kennen, die Rebellengruppierung, der sich Ophelia angeschlossen hat. Wir erfahren, was mit Rebellen passiert, die erwischt werden und erkennen, wieso Ohelia aktuell sehr leidet. Es hat mir wirklich beinahe das Herz gebrochen… Als Ophelia daher die Möglichkeit hat, den royalen Geheimdienst zu infiltrieren, zögert sie keine Minute. Das oberste Ziel lautet, den König zu töten, denn nur so kann die Welt von ihm befreit werden. Als der Wettbewerb beginnt und es kein Zurück mehr für Ophelia gibt, kann man dieses Buch nicht mehr stoppen. Angst aufzufliegen, die Konsequenzen, die neuen Charaktere und zum Schluss Lucien lassen die Handlung abwechslungsreich und dynamisch an einen vorbei fliegen. Wer manipuliert hier wen? Wer sagt die Wahrheit? Wer ist hier der eigentliche Bösewicht? Ich kann es euch einfach nicht sagen. Ophelia ist in meinen Augen eine unglaubliche, junge Frau. Sie ist schlau und smart, kann die Zähne zusammenbeißen, wenn es einmal schwierig wird. Und ihre unglaublichste Eigenschaft ist ihre Loyalität. Sie kämpft für ihre eigene Zukunft, sie überdenkt jedoch ihre Fehler, sie weiß, wo ihre Schwächen sind und sie ist in der Lage, sich selbst einzugestehen, wenn sie sich geirrt hat. Ophelia hat einfach Biss! Wow! Nach diesem Cliffhanger kann ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Ob mein Gefühl, wer hier wirklich die Fäden in der Hand hält, richtig ist? In welchen Personen habe ich mich getäuscht? Ob Ophelia auf der richtigen Seite steht? Ich will und muss wissen, ob ich mich täusche. Fazit Ein toller dynamischer Reihen-Auftakt einer dystopischen, gesellschaftskritischen Reihe, wo man nicht genau weiß, wer auf der falschen Seite steht.

Spannender Auftakt!

Von: Meliha Kocak Datum: 07. May 2019

Europa, etwa hundert Jahre in der Zukunft: Zwar gibt es weiterentwickelte Technologie, aber fast jede Art davon wurde den Bürgern seit der "Abkehr" vor einigen Jahren verboten. Angeblich, weil die Bürger immer unsozialer wurden, aber das kauft Ophelia dem König nicht ab. Sie gehört zu der unbekannten Rebellengruppe ReVerse und möchte eines Tages den König stürzen, denn seine furchtbaren Regeln haben ihre Träume und auch noch ihre Beziehung zerstört. Sie hat eine ziemlich starre, arrogante Weltanschauung und hält ihren eigenen Weg für den einzig Richtigen. Auf die dummen Unwissenden schaut sie von oben herab. Klar, sie ist schon ziemlich clever, aber das macht sie auch nicht unfehlbar. Ich habe mir für sie einfach gewünscht, dass ihr die Augen geöffnet werden und sie auch mal Fehler einsieht, dass sie von ihrem hohen Ross gestoßen wird. Lucien ist ein sehr charmanter und verständnisvoller Kerl, und er kommt Ophelia sehr schnell näher. Ihre Beziehung entwickelt sich rasant, aber bleibt zunächst eher oberflächlich, daher hat es mich nicht gestört, doch toll fand ich sie auch nicht unbedingt. Dafür war es mir in Anbetracht ihrer Stellungen zu simpel. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, auch wenn es mir dann schwer fiel, die Regeln des Königreiches zu verstehen. Das lag dann wohl daran, dass die offizielle Begründung für die Abkehr sehr schwammig ist und auch die Ausnahmen kein logisches Muster zu ergeben scheinen. Aber die wahre Erklärung war besser gelungen, wenn auch nicht lückenlos perfekt. Das Buch war durch die Spionagen spannend, aber die Umgebung schien mir manchmal nicht vollständig ausgreift. Zum Ende hin fand ich es immer besser und durchdachter und auch die Plotttwists waren ganz nach meinem Geschmack (auch wenn ich sie teilweise habe kommen sehen). Ein Cliffhanger rundet die Sache noch ab und ich freue mich auf die Fortsetzung. Fazit Trotz einiger Schwächen hat mir "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ziemlich gut gefallen, da mich vor allem das Ende vom Buch noch überzeugen konnte.

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

Von: berilria.books Datum: 03. May 2019

Ophelia Scale von Lena Kiefer, erschienen im Cbj Verlag , 459 Seiten - Ophelia lebt im Europa des 22. Jahrhunderts - einer Welt, in der vor einigen Jahren jegliche Technologie vom König verboten wurde. Sie gehört einer Gruppe von Rebellen an, die den Herrscher stürzen und somit die Technik zurückholen wollen. Als der König nach neuen Agenten für seinen Geheimdienst sucht, erhält Ophelia die einmalige Chance, ihm nahe genug zu kommen, um ein Attentat auf ihn zu verüben. Sie muss sich nur gegen die anderen Anwärter im Wettkampf behaupten - und sollte sich eigentlich nicht in Lucien verlieben - den gutaussehenden Bruder des Königs, der sich allmählich in ihr Herz schleicht... Ophelias Art, ihr Humor, ihre Schlagfertigkeit und starke Persönlichkeit haben sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin gemacht, mit der ich zu jeder Zeit mitfühlen und mitfiebern konnte. Die Welt, in der sie lebt, wird von der Autorin so gut beschrieben, dass ich beim Lesen alles wie bei einem Film exakt vor Augen hatte. Ihr lebhafter und flüssiger Schreibstil haben dafür gesorgt, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht, spannend und voller Wendungen, die so nicht vorherzusehen sind. Die Charaktere sind authentisch, ihr Verhalten und ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehbar. Bei den Gesprächen zwischen Ophelia und Lucien musste ich jedes Mal schmunzeln und auch die Geschehnisse zwischen ihr und den anderen Anwärtern waren teilweise sehr lustig, Ophelia hat generell einen etwas selbstironischen Unterton, der das Lesen sehr unterhaltsam gestaltet. Auf den letzten Seiten jedoch stockte mir der Atem und ich raste zum Ende - um dann bei einem fiesen Cliffhanger zu landen. Band 2 werde ich noch am Erscheinungstag im August lesen - 5/5⭐ - Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

Spannung pur, eine tolle Protagonistin und ein Plot zwischen Wahrheit und Lüge

Von: Jacki von "Liebe dein Buch" Datum: 30. April 2019

Inhalt: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ... Cover: Ein wunderschönes Cover für ein wunderschönes Buch! Das goldene Farbspiel könnte ich stundenlang betrachten. Meine Meinung: Vor dem Lesen von "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" hatte ich keinerlei Erwartungen, aber ich vermute, dass meine Erwartungen so hoch sein hätten können, wie sie wollten, dieses Buch hätte mich trotzdem begeistert. Lena Kiefer hat mit diesem Buch ein wirklich grandioses Debüt hingelegt! Denn selten habe ich ein Buch gelesen, dass ich mich so sehr von der ersten bis zur letzten Seite in Spannung versetzt hat. So sehr, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Nach jedem Kapitel musste ich einfach wissen, wie es weitergeht. Nach einem Tag und einer durchlesenen Nacht hatte ich das Buch dementsprechend schnell beendet. Zur spannenden Handlung rund um Ophelias Mission für den Widerstand gesellt sich noch eine kleine, süße Liebesgeschichte dazu, die dafür sorgt, dass die Grenzen zwischen gut und böse, zwischen Wahrheit und Lüge schnell verschwimmen. Ophelias innerer Zwiespalt wird dabei sehr gut und überzeugend herausgearbeitet. Die Zweifel sickern immer mehr durch und am Ende weiß man nicht mehr, auf welcher Seite man stehen soll. Eine Person kann sich meiner Sympathie aber auf jeden Fall gewiss sein, nämlich Ophelia Scale höchstpersönlich. Sie ist eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist stark und mutig und sie kämpft für ihre Überzeugungen. Ihr Gesamtbild wird von einem leicht (selbst)ironischen Unterton abgerundet. Das einzige schlechte an diesem Buch? Das der zweite Teil erst im August erscheint und ich bis dahin mit diesem fiesen Cliffhanger am Ende der Geschichte ausharren muss. Ich kann es kaum erwarten und bin jetzt schon gespannt! Fazit: Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Spannung von der ersten bis zur letzte Seite, eine tolle Protagonistin und ein Plot, bei dem man nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann. Ich kann den zweiten Band kaum erwarten!

Ein rasantes, spannendes & dicht erzähltes Dystopie-Erlebnis!

Von: Sandy Datum: 26. April 2019

Meine Meinung Ist eine Welt ohne Technologie überhaupt noch möglich? In Zeiten, in denen die eigene Hand wie festgeklebt am Smartphone hängt und man sich selbst Netz-Detoxing verschreibt (ich schließe mich hier ein), wohl kaum. Natürlich kommt man mal einige Tage/Wochen auch ohne aus, aber länger wohl kaum. Unsere Technologie macht regelmäßig durch neue Entdeckungen mehr für uns möglich. Und das nicht nur in Bezug auf den gängigen Spielereien an Laptop/PC, Tablet und Handy. Wir spülen regelmäßig unsere Daten in die große weite Welt. Doch auch beruflich wird für uns der technische Schnickschnack immer wichtiger. Ebenso verfluchen wir diesen Fortschritt aber auch. Zu Recht. Doch was wäre denn, wenn wirklich jemand käme, der die Kontrolle komplett übernehmen würde? Ein Beispiel dafür, ist aktuell die Entwicklung in China. In der Buchwelt, hat die Debütautorin Lena Kiefer sich der Thematik angenommen. Hervorgehoben sei hierbei, dass Lena Kiefer – laut eigener Aussage – bei der Entstehung des Buches nichts über die politischen Verhältnisse wusste. Es war eine Idee, die vor ein paar Jahren entstand, als die Buchwelt nach einem immensen Hype Dystopien abgehakt hatte. Doch die Autorin glaubte an Ophelia Scales Geschichte und blieb hartnäckig. Mit Recht, denn jeder Trend feiert doch irgendwann mal seinen Revival. In ihrem Trilogie-Auftakt beschreibt Lena Kiefer durch Protagonistin Ophelia Scale detailgetreu einen vor Jahren stattgefundenen Zusammenbruch, die komplette Abschaffung einer Jahrhunderte alten Demokratie/Dynastie, totale Kontrolle über das neue System ohne jeden technologischen Schnickschnack, eine gespaltene Gesellschaft und eine aufkeimende Rebellion. Mit dem Schwerpunkt der Technologie und dessen Macht über die Menschen, trifft sie damit einen Nerv, denn so weit dahergeholt ist ihre Theorie nun mal leider nicht. Abgesehen von der Idee überzeugte die Autorin mit ihrem Debüt nicht nur, sondern begeisterte mich. Natürlich ist das Muster bekannt. Ja, es wird für die Protagonistin auch gefühlvoll, aber nie gefühlsduselig. Dafür ist Ophelia auch zu realistisch und tough. Ihre anfängliche, leichte Arroganz bekommt einen Dämpfer. Denn der Kampf um ihren Platz von der Untergrundorganisation ReVerse in die Königs-Garde ist hart. Sie steht unter ständiger Beobachtung. Darüber hinaus ist die Geschichte [buchstäblich] von der ersten Seite an packend und sehr dicht erzählt. Es gibt keinen nennenswerten Leerlauf und für übertriebenen Schnörkel hat die Autorin auch nichts übrig. Während mich die Rollen von vereinzelten Figuren nicht sonderlich überraschten, wurde ich bei anderen Charakterentwicklungen doch ziemlich geplättet. Es blieb durchwegs sehr spannend und die Autorin kann mit einem tollen Twist zum Ende überzeugen, der mir definitiv große Lust auf die Fortsetzung macht. Fazit Mit OPHELIA SCALE – DIE WELT WIRD BRENNEN gibt die Debütantin Lena Kiefer der Jugendbuchwelt einen spannenden Auftakt einer neuen aufregenden Dystopie-Reihe, die am Puls der Zeit liegt. Schnörkellos, eine toughe Protagonistin, spannende Handlungsstränge und Kampfszenen, sowie ein dramatisches Ende: die Fortsetzung ist längst auf der Wunschliste!

Der Kampf gegen die Abkehr

Von: Mittenim1ooMorgenwald Datum: 23. April 2019

Ophelia ist mutig, intelligent, begabt und sie befindet sich im Widerstand. Durch die Abkehr wurde Technik vom Regenten verboten, doch Ophelia schließt sich einer Gruppe an, die für die Technik kämpft. Sie wird dazu auserkoren, sich bei der königlichen Garde zu bewerben, um ein Attentat auf den König zu verüben. Doch Ophelia merkt schnell, dass es nicht immer nur eine Seite der Medaille gibt und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder. Zu Beginn schien mir alles noch sehr vorhersehbar und ich war mir noch nicht schlüssig, in welche Richtung das Buch für mich gehen wird. Ich muss zugeben, dass es mich etwas verwirrt hat, dass in einer Welt ohne Technik so viele technische Begriffe und so viel Technologie vor kam, weswegen ich am Anfang oft über die Frage „Warum gibt es da gerade Technik und warum ist das erlaubt?“ gegrübelt habe. Doch ab der Hälfte war ich voll im Thema, konnte das gute Stück nicht mehr aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, was als nächstes passiert. Die Spannung baute sich erst richtig auf und auch wenn ich mit einigen Theorien recht hatte (was ja auch mal schön ist :D), wusste ich am Ende selbst kaum noch, auf welcher Seite ich eigentlich stehe, wem ich glaube und was echt ist und nicht gespielt. Für mich war das wirklich ein BOOM-Moment, als hätte man mich erst sanft mit der Welt vertraut gemacht um mich dann vollkommen zu zerstören und zwar im positivsten Sinn. Ophelia ist dabei Charakter mit Mut und Witz, aber auch mit Zweifeln, Angst und Trauer. Die Geschichte ist aus ihrer Perspektive erzählt, sodass man nicht mehr und nicht weniger erfährt als sie, auch wenn man sich das manchmal wünschen würde. Lucien gegenüber hege ich zur Zeit eine kleine Hassliebe ganz nach dem Motto „Kann ich nicht beurteilen, muss ich erst Band 2 für lesen“. Auch wenn ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, mich in der Zukunft zurecht zu finden, so konnte mich die zweite Hälfte des Buches total überzeugen. Ich freue mich tierisch auf den zweiten Band und glaube, dass dieser noch großartiger wird.

Toller Start

Von: Gisela Woersdoerfer Datum: 22. April 2019

Ophelia Scale Die Welt wird brennen Lena Kiefer Das Cover zeigt eine schöne nachdenkliche Frau. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte Die Jugenddyxtopie ist wirklich gelungen. Es hat mir gefallen, obwohl es nicht ganz mein Genre ist. Es hat mich ein wenig an Panem erinnert. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Story ist sowas von spannend..... Ich warte jetzt sehnsüchtig auf die Folgebänder . Gerne vergebe ich eine Lese Empfehlung mit verdienten 5 ⭐⭐⭐⭐⭐Sternen

Eine spannende, glaubwürdige und einzigartige Dystopie mit hohem Suchtfaktor!

Von: Seitensüchtig Datum: 20. April 2019

Ich war total gespannt auf dieses Buch, da ich die Idee mit der Welt ohne Technologie interessant und abwechslungsreich fand. Umso gespannter war ich auf die wirkliche Umsetzung und wie es mir gefallen wird. Der Schreibstil der Autorin war von Anfang an flüssig und ich bin von Anfang an von der Geschichte in einen Bann gezogen worden. Zudem ist der Schreibstil aber auch jugendhaft und spannend und die Emotionen werden auf den Leser gelungen transportiert. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Ophelia Scale erzählt, somit lernt man sie gut kennen und kann ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Die Charaktere waren sehr gelungen und authentisch. Vor allem Ophelia mochte ich richtig gerne. Sie ist eine sehr starke, mutige und selbstbewusste, aber auch liebevolle Protagonistin, die sich für ihre Träume und Ziele einsetzt. Auch Lucien fand ich richtig toll, auch wenn ich nicht von Anfang an wusste ob man ihm wirklich trauen kann. Er ist aber ein sehr liebevoller und humorvoller Charakter, dem seine Familie sehr wichtig ist. Auch Ophelias Familie, die ReVerse-Gruppe und die anderen Charaktere wirkten auf mich sehr authentisch und gut ausgearbeitet. Die Handlung beginnt ab der ersten Seite spannend und somit hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Die Spannung blieb das ganze Buch über erhalten und oft wusste ich nicht wem man wirklich trauen kann und wem nicht. Zudem fand ich die Liebesgeschichte zwischen Ophelia und Lucien sehr glaubwürdig und schön, die Autorin hat die Gefühle sehr realistisch wirken lassen. Das einzige was ich etwas schade fand, war das mir manche Dinge zu wenig erklärt wurden, wie zum Beispiel die Interlinks etc. Allerdings wird es ja eine Vorgeschichte geben, von der ich mir mehr Erklärungen erhoffe. Das Ende hat mich nochmal total umgehauen und ich brauche ganz dringend Band 2! Mit Ophelia Scale hat Lena Kiefer eine einzigartige und spannende dystopische Welt erschaffen, die mich ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Die Thematik ist total interessant und durch die vielen Wendungen spannend und glaubwürdig umgesetzt worden. Ich kann das Buch jedem Dystopie-Fan wärmstens ans Herz legen!

Rezension: "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen"

Von: Girl with the Book Datum: 19. April 2019

Könntet ihr euch eine Welt ohne Technologie vorstellen? Genau damit sieht sich die 18-jährige Ophelia in Lena Kiefers Debüt konfrontiert und ist damit so gar nicht einverstanden. Sie sieht sich ihrer Zukunft beraubt und schließt sich dem Widerstand an, dessen Ziel es ist den König zu stürzen. Doch ist eine Welt ohne Technik wirklich so schlecht? "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ist ein grandioser Auftakt zu einer Zukunfts-Trilogie, die mit jeder Menge Plot-Twist bis zum Ende spannend bleibt.

Überraschend, mitreißend, gut

Von: Sandra F. Datum: 18. April 2019

Diese Dystopische Welt hat mich neugierig gemacht. Eine Welt ohne Technik - möglich, aber in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr vorstellbar. Was würdet ihr tun, wenn ihr plötzlich all euren technischen Gegenstände abgeben müsstet und überall drauf verzichten müsstet? Der Schreibstil von Lena Kiefer ist leicht und ich kam sehr schnell in das Geschehen rein. Doch fehlte mir zu Beginn etwas die Spannung, die erst recht spät einsetzte. Das Buch umfasst 38 Kapitel und ist aus der Ich-Perspektive von Ophelia geschrieben. Die Protagonistin ist eine junge Kämpferin die für den Widerstand kämpft und nun eingeschleust wird in die Hochsicherheitszone - zum König. Dort trifft sie auf Lucien, der aber leider der Bruder des Regenten ist. Es geht um Verrat, Liebe und darum, was eigentlich das richtige ist. Ich habe mit Ophelia gefühlt und wurde selbst hinters Licht geführt. Es gab überraschende Wendungen und konnte mich immer wieder überraschen. Das Ende des Buches lies mich mit vielen fragen zurück. Dieser gemeine Cliffhanger verdonnert mich zum warten bis im August 2019 der zweite Band "Ophelia Scale - Der Himmel wird beben" erscheint.

Die Welt wird brennen

Von: Bücherwürmchenswelt Datum: 17. April 2019

"Die Welt wird brennen" ist der erste Band der "Ophelia Scale"- Trilogie von Lena Kiefer. Dystopien gibt es ja mittlerweile zuhauf auf dem Buchmarkt. Dort etwas gänzlich Neues zu erfinden, erweist sich als schwierig. Dennoch hat es die Autorin mit diesem Auftakt geschafft, etwas Aufregendes zu kreieren, in das man sich nur allzu gerne hineinstürzt. Der Weltenentwurf gefällt mir schon einmal ausgesprochen gut, auch der Punkt, dass man direkt in die Handlung reingeworfen wird, ist ein gänzlich positiver. Dementsprechend begeistert habe ich unweigerlich weiterlesen müssen und wurde keineswegs enttäuscht. Ein großes Augenmerk liegt auf der Spannung. Diese beweist sich auch durch unterschwellige Momente, die es in sich haben. So weiß man als Leser eigentlich so gut wie nie, woran man eigentlich ist. Denkt man, man hat Licht ins Dunkel gebracht, so wird man auf den nächsten Seiten schnell eines Besseren belehrt. Ein großes Verwirrspiel also, das nicht nur Spaß macht, sondern den Lesesog auch direkt weiter anfeuert. Das so entstehende Tempo reißt unweigerlich mit und man fliegt förmlich durch die Seiten. Sich der Geschichte zu entziehen erweist sich als sehr schwer, wenn nicht so gar als unmöglich. Auch atmosphärisch hat die Autorin ihre Geschichte brillant umgesetzt. Die Emotionen werden auf den Leser gekonnt transportiert und schaffen eine ähnliche Zerrissenheit wie die, die die Protagonistin verspürt. Auch hier weiß man nie, woran man letztendlich ist und darf sich zusätzlich auf eine aufregende emotionale Bandbreite sowie eine aufregende Lebendigkeit freuen. Zum Schluss schaffen diese ganzen Irrungen und Wirrungen noch einmal einen fulminanten Showdown, der den Leser nach mehr lechzend zurücklässt. So viele Fragen sind offen, so viele Geheimnisse noch im Schatten verborgen. Wer sagt die Wahrheit? Wer lügt? Ich kann es kaum erwarten, endlich mit Band 2 weitermachen zu dürfen, um etwas Licht ins Dunkel bringen zu können. Fazit: Ein aufregender und mitreißender Roman, der gekonnt mit den Emotionen des Lesers spielt und ihn immer wieder an der Nase herumführt. Ein spannendes Verwirrspiel der Extraklasse.

Trotz kleiner Schwächen ein toller Auftakt

Von: 365-Seiten Datum: 15. April 2019

Erster Satz Es gibt Tage im Leben, da gelingt alles. Meinung Mit dem Verlust der Technik verlor Ophelia nicht nur die Chance auf ihren Traumjob, sondern musste sich auch mit körperlichen Einschränkungen abfinden. Doch nur weil ein König den Fortschritt und jegliche Technologische Entdeckung unter Strafe stellt, lässt sie sich nicht davon aufhalten. Als Teil einer Widerstandsgruppe nimmt sie an einem Aufnahmetest der königlichen Garde teil, um den Regenten näher zu kommen und ihn auszuschalten. Jedoch wird nicht nur der Wettkampf um einen Platz zur Herausforderung und Ophelia muss feststellen, dass auch ihr Herz in Gefahr ist. Aus ihrer Sicht erzählt Ophelia dem Leser ihre Geschichte, dabei lässt sie auch ihre Vergangenheit nicht außer Acht. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, klassisch für ein Jugendbuch. Ophelias Welt brach vor einigen Jahren zusammen, als sich der König erhob und die Technologie verbot, aus dem Grund, dass die Menschheit sich selbst vergessen hatte. Bis dahin lief das Meiste Hand in Hand mit KI‘s und sogenannten Links ab, welche die Sinne der Menschen virtuell reizten oder erweiterten. Doch nach der Abkehr, dem Umschwung zurück in ein Leben ohne Technik, verschwand all dies und nur die allerwenigsten technologischen Errungenschaften erhielten eine Daseinsberechtigung unter strenger Aufsicht. Im Großen und Ganzem gefiel mir die Welt gut, allerdings fragte ich mich zwischendurch, wie die Garde und der König rechtfertigten, dass sie selbst immer noch viel Technik verwendeten und sei es nur, um für die Sicherheit zu sorgen. Immerhin unterliegt die gesamte Welt seiner Macht, da kommen genügend Menschen zusammen, um sich gegen solch einen offensichtlichen Missbraucht zu äußern. Doch anscheinend sahen die Menschen darin kein Problem. Charaktere Die Protagonistin Ophelia schien im ersten Moment von sich selbst und ihrem Können überzeugt und auch etwas hochnäsig. Dieses Verhalten änderte sich jedoch im Verlauf der Geschichte recht schnell, viel mehr beschlichen sie Zweifel und sie hinterfragte die Tatsachen, wenn sie diese auch oft versuchte zu verdrängen. Im allgemeinen war sie sympathisch und eine schöne Protagonistin mit Stärken und Schwächen, wovon letzteres sich stärker zeigte. So ließ sie sich stark von anderen beeinflussen und wirkte in ihrer Meinung wie ein klassischer Mitläufer, der nur auf die offensichtlichen Fakten achtete. Lucien, der Bruder des Königs, hatte einige überraschende Charakterseiten. Nach außen betrachtet war er charmant und witzig und wusste dabei immer genau wie er auf andere Menschen wirkte. Was in seinem Inneren vorging war dabei oft schwierig einzuschätzen, was wiederum für seine Rolle wie geschaffen war und somit definitiv überzeugte. Fazit Spannender Auftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr hinterlässt, wenn es auch ein paar kleine Kritikpunkte gibt. 4 Sterne

Ophelia - Zwischen Rebellion und Liebe

Von: Linda liest Datum: 15. April 2019

Ophelia Scale ist gerade einmal achtzehn Jahre alt und wusste dennoch schon seit Jahren, dass sie Ingenieurin werden will, wie ihre Eltern. Doch dieser Traum kann nicht mehr in Erfüllung gehen, da der König die Abkehr beschlossen hat. Die Abkehr von jeglicher Technologie. Alle technologischen Geräte sind verboten. Ophelia hasst es und beschließt sich dem Widerstand ReVerse anzuschließen, einer gut organisierten im Verborgenem operierenden Gruppe, die den König zu Fall bringen will und Technologie wieder legalisieren möchte. Der Start in die Geschichte ist mir unerwartet schwer gefallen. Ich konnte mich zunächst weder mit den Charakteren noch mit der Einführung in die Rahmenhandlung identifizieren. Alles passierte so schnell. Eine echte Einführung erfolgte gefühlt nicht. Stattdessen wurde der Leser unmittelbar in eine actionreiche Szene hineingeworfen. Zum Glück schlug dieses Gefühl nach den ersten 50 Seiten eine komplett andere Richtung ein. Ich wurde zunehmend begeistert und bin es bis zum Schluss geblieben, wobei sich dieses Gefühl eher noch gesteigert hat. Die Story und der Schreibstil der Autorin haben es einfach geschafft mich uneingeschränkt mitzureißen. Punkt. Aus. Ende. In letzter Zeit hat man als Leser zunehmend den Eindruck, dass immer mehr Dystopien, also in einer fernen Zukunft spielende Geschichten mit negativem Ausgang, veröffentlicht werden. Gerade als Vielleser, zu denen ich mich mittlerweile ebenfalls zähle, bekommt man davon viel mit. Viele dieser Geschichten folgen dann gefühlt einem Schema F und bieten wenig Abwechslung. Natürlich ist das ein rein subjektiver Eindruck von mir aber dieses Buch hat für mich ein vollkommen neues Thema aufgegriffen. Eine Welt frei von Technologie, in der die Menschen ein Grundeinkommen erhalten, keiner hungern muss. Für die meisten Menschen ist ein Verzicht auf Technik mittlerweile einfach unvorstellbar, so auch für mich. Folglich kann man die Kernthematik des Buches gut nachvollziehen und die Geschichte quasi hautnah miterleben. Ein gefühlt naheliegendes und doch für mich neues Thema gewählt und von Lena Kiefer großartig inszeniert. Ein tolles Debüt von einer deutschen Autorin auf dessen Fortsetzung ich mich jetzt schon riesig freue.

So ein geniales Buch!

Von: lisa_zeilenzauber Datum: 15. April 2019

Cover: Absolut ansprechend und genau nach meinem Geschmack. Ich mag es, wenn Gesichter auf dem Cover zu sehen sind und die metallische/erdige Farbwahl spricht mich auch absolut an. Schreibstil: Dieser hat mich positiv überrascht. Er war einfach und aussagekräftig. Sofort war ich in der Geschichte drin und liebte es dieses Buch zu lesen. Meinung: Zu Beginn des Buches war ich mir wirklich sehr unsicher ob es was für mich sein könnte. Ich dachte es würde zu sehr technikbewandert und damit kompliziert, doch hier der erste Irrglaube. Ich verstand nämlich wirklich alles. Ganz einfach werden alle technischen Bestandteile erklärt und herangeführt. Es dominiert nicht und lässt selbst den am wenigsten technikbegeisterten alles verstehen. Auch hatte ich Angst, dass die ganze Geschichte zu sehr in die eine extreme Richtung abrutscht, nämlich die das Technik gut ist, die Abkehr das schlimmste, das passieren konnte und alles dafür getan werden muss das die alten Zeiten zurückkommen. Auch hier wurde ich eines Besseren belehrt und fand es fantastisch. Ganz wichtig bei einer Geschichte sind natürlich auch die Figuren. Hier fand ich alle einfach nur toll. Sie waren gut ausgearbeitet, verständlich gestaltet und es war mehr als angenehm an deren Seite die Geschehnisse zu erleben. Auch waren viele verschiedene Persönlichkeiten vertreten, ebenso wie verschiedenste Ränge und unterschiedliche Ansichten. Die Geschichte steckte voller Möglichkeiten und die Autorin hat diese auch genutzt. Ebenfalls richtig gut hat mir der Fortlauf der Handlung an sich gefallen. Als Ophelia zum Training als Schakal geschickt wird, hat man gemerkt, dass sie erstmal nur trainiert und alles aufnimmt und ihr Ziel nicht vordergründig verfolgt. Man merkte auch wie sie etwas die Probleme außerhalb zu vergesse schien und sich übergangslos in die neue Welt einfügte. Das fand ich super gemacht und auch sehr realistisch. Eigentlich ab der Hälfte des Buches ungefähr, wusste ich wirklich nicht mehr wem ich trauen konnte. Ich war schon das ganze Buch über sehr misstrauisch und fand das Ophelia das auch mehr hätte sein müssen, aber ab einem gewissen Punkt wünscht man sich einfach nur das man absolut falsch liegt. Dem Ende hin spitzt sich natürlich einiges zu und man erfährt so viel mehr über die Abkehr, die Omni, die Machenschaften und einfach alles. Das Buch endet grandios, doch schrecklich für den Leser. Man hat so viele Fragen, betet das alles gut werden wird und hofft, dass die Wartezeit zu Band 2 sich ganz kurz anfühlt. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch das ich allen Fantasy-Lesern nur ans Herz legen kann!

Überzeugend vom Anfang bis zum Schluss

Von: Tuelpchen1987 Datum: 14. April 2019

Das Cover gefällt mir sehr gut, eigentlich bin ich kein großer Fan von Gesichtern auf Covern, aber hier gefällt es mir trotzdem. Der Schriftzug, mit der Skyline und diese schönen „Lichtflecken“ auf dem Cover sind so herrlich anzusehen. Das Buch sieht einfach bildschön im Bücherregal aus. Ich lese sehr gerne Jugendbücher. Sci-Fi-Bücher mag ich allerdings eher weniger, nun hat mich das Buch und der Klappentext aber mehr als nur angesprochen und ich wollte der Geschichte mit Ophelia eine Chance geben. Ich hatte überhaupt keine Probleme in das Buch einzutauchen, gleich von der ersten Seite an war ich in dieser Welt und bei Ophelia. Sie ist eine starke Protagonistin, mit viel Mut und Willen. Ihre Entscheidungen trifft sie aus dem Herz und aus dem Bauch heraus. Bei einigen Entscheidungen ist sie etwas leichtsinnig und überstürzt. Das macht sie sehr authentisch und ich habe sie schnell in mein Herz geschlossen. Das Buch hat mich bis zum Schluss begeistert und auch darüber hinaus. Es war spannend, verworren, überraschend und spritzig. Ich hatte erst etwas Bedenken, das die Lovestory in der Geschichte zu viel überhandnehmen könnte und mir das Buch nicht mehr so gut gefällt. Die Mischung war aber Super, die Liebesgeschichte übersichtlich und nicht kitschig. Die Geschichte ging immer flott und flüssig voran, es wurde nie langweilig oder unüberschaubar. Die Würze des Buches war einfach perfekt, von allem ein bisschen und nie zu wenig. Es hat mich super unterhalten und auch das es in der Zukunft spielt, war für mich überhaupt kein Problem. Das Buch war für mich ein Highlight in diesem Jahr und ich freue mich schon riesig auf den zweiten und den dritten Teil. Der Cliffhanger am Ende, war nämlich ziemlich gemein und ich MUSS unbedingt wissen wie es weiter geht. Absolut empfehlenswert!

Ein Buch, dass mein Herz zum brennen gebracht hat

Von: Lina Datum: 14. April 2019

Rezension zu Ophelia Scale - Die Welt wird brennen Ich finde das Cover total umwerfend. Es zeigt uns Ophelia. Beeindruckend finde ich vor allem ihre Augen. Denn sie strahlen den Kampfeswillen aus, den diese Mädchen besitzt. Das Cover bekommt 5/5 Sterne. Kommen wir zu Story. Achtung Spoiler Gefahr!!!!!!! Ophelia ist 18 Jahre alt und lebt in einer Welt ohne Technologie. Seit der Abkehr sind alle technischen Geräte in dem Königreich Europa verboten. Für sie, als Kind zweier Ingenieure, ist dieses Szenario ein absoluter Alptraum. Aus diesem Grund hat sie sich auch der Untergrund Gruppe ReVerse angeschlossen. Diese kämpft gegen den König und für die Wiedereinführung der Technologie. Ophelia soll für ReVerse einen Anschlag auf den König ausüben. Doch bis es dazu kommt passiert so einiges, womit der Leser absolut nicht rechnet. Sie lernt Lucien kennen, findet Freunde und ihre Welt verändert sich. Der Leser fiebert die gesamte Zeit mit, leidet mit, kämpft mit, trauert und liebt mit. Ophelia ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, sodass ich das Buch einfach verschlungen habe. Es passieren Dinge, mit denen ich nie gerechnet habe und gerade zum Ende hin war ich einfach nur platt. Diese Geschichte ist so unglaublich gut erzählt, dass ich hier wirklich guten Gewissens 5/5 Sterne gebe. Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen, er ist so bildlich und lebhaft. Die Sätze habe ich förmlich verschlungen. Auch hier 5/5 Sterne. Fazit: Ophelia Scale - Die Welt wird brennen, ist mein persönliches Highlight. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat, ist grandios. Dieses Buch hat mein Herz zum brennen gebracht! 5/5 Sterne

spannender Auftakt mit interessantem Setting

Von: Lesezauber Datum: 14. April 2019

Kurzbeschreibung: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen wird die Lage vielschichtiger und Ophelia muss ihre Lage neu einschätzen und sich zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass entscheiden... Meinung: Schon wieder ein Dystopie, aber trotzdem wieder mit einem ganz anderen Setting und gleichzeitig doch auch wieder total realistisch und glaubwürdig. Wir sind in Europa im Jahr 2134, die Welt hatte ihre technischen Höhepunkte, aber laut der Meinung des Königs, der vor sechs Jahren die Macht übernommen hat, hat die Welt dabei ihre menschlichen Werte vergessen, weshalb er Technologie bis auf ein Minimum strengstens verboten hat und dieses Gesetz auch radikal durchsetzt. Protagonistin Ophelia hat die Blütezeit der Technlogie noch erlebt und kann sich damit nicht abfinden. Als Mitglied der Widerstandsgruppe ReVerse tut sie alles, um dagegen zu arbeiten und das Ziel ist es, den König zu stürzen. Die Handlung beginnt gleich mit viel Aktion, aber auch einer anschaulichen Beschreibung von Ophelias Welt und ihren Gewohnheiten. Ich muss sagen, dass ich durch den extrem lebendigen, packenden, aber auch humorvollen Schreibstil sofort mitten in der Geschichte war und das Buch auch nur noch schwer zur Seite legen konnte. Außerdem finde ich das Ausgangssetting sehr faszinierend. Denn eigentlich geht es den Menschen in Orphelias Welt sehr gut. Sie werden Grundversorgt mit allem, was sie brauchen, es gibt kein Geld und dadurch auch kein Gefälle mehr, aber der technologische Fortschritt wurde ausradiert bzw. auf ein Minimum reduziert. Eigentlich erstmal keine schlechte Vorstellung, aber Ophelia konnte durch die Ich-Perspektive ihre Gegenargumente zum Teil schon recht anschaulich verdeutlichen bzw. sind natürlich auch die strengen Strafen wegen Verstößen ein Kritikpunkt an dieser Welt, auch wenn diese Strafen im Vergleich doch noch recht human sind. Den dargestellten Konflikt, den auch Ophelia im Verlauf der Handlung durchleben muss, fand ich auf jeden Fall sehr interessant und er hat mich auch sehr zum Nachdenken angeregt. Prinzipiell mochte ich Ophelia als Protagonistin sehr gerne. Sie war mir gleich sympathisch, sie ist sehr selbstbewusst, mutig und hat auch Humor. Außerdem hat sie ein Geheimnis, das ich auch sehr interessant fand. Ich habe mich leicht getan, mit ihr mitzufiebern und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen, außer am Ende, da hat sie sich schon recht leichtgläubig steuern lassen. Das hat nicht so ganz zu ihr gepasst, obwohl Ausnahmesituationen und Gefühle natürlich schon das objektive Denken beeinflussen können. Auch die anderen Figuren fand ich interessant und viele sind noch schwer zu durchschauen, vor allem eben nach den Offenbarungen am Ende. Die Handlung selbst fand ich ganz unterhaltsam, wenn auch leider doch etwas vorhersehbar. Die ein oder andere völlig unerwartete Wendung wäre schon noch schön gewesen. Die Liebesgeschichte war auch wie erwartet, da sie ja auch im Klappentext schon angekündigt wird, ich fand sie aber trotzdem ganz gut und auch nicht so aufdringlich wie befürchtet. Das Ende hat einen gemeinen Cliffhanger, aber zum Glück erscheint Teil 2 bereits im August. Fazit: Ein spannender und lesenswerter Auftakt in diese neue Dystopien-Reihe und ein richtig gelungenes Debüt. Das Setting ist interessant und glaubwürdig und regt sehr zum Nachdenken an. Die Handlung ist unterhaltsam, wenn auch etwas vorhersehbar, die Protagonistin stark und der Schreibstil extrem lebendig und fesselnd. Das Ende fand ich ein bisschen zu einfach, aber der Cliffhanger macht Lust auf mehr. Insgesamt gibt es solide 4 Sterne.

Eine Thematik die in ihrem Kern doch ziemlich beklemmend ist

Von: Magische Momente Datum: 12. April 2019

Schon im Vorfeld klang die neue Dystopie von Lena Kiefer für mich ziemlich interessant. Im Nachhinein muss ich wirklich sagen wow. Für ein Debüt ist es in meinen Augen einfach wahnsinnig gut. Denn sie schreibt hier alles andere als eine flache Dystopie. Mit ihrer Thematik bringt sie eindeutig zum nachdenken. Ich rutschte auch sofort sehr gut ins Geschehen rein. Was daran liegt, dass die Autorin einen sehr einnehmenden und fesselnden Schreibstil hat, der mich sofort mitten ins Geschehen gezogen hat. Im Fokus steht hierbei tatsächlich in erster Linie, Ophelia Scale. Eine tapfere, mutige und sehr kluge Kämpferin. Eine Rebellin wie sie im Buche steht und doch so viel mehr. Lena Kiefer hat ihre Persönlichkeit sehr tiefgründig ausgearbeitet. Wodurch sie für mich sofort an Leben gewann. Ich mag nicht nur ihre unerschütterliche und brennende Leidenschaft. Sondern das sie voll dahinter steht und ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Doch Ophelia rechnet nicht mit dem, was uns Menschen ausmacht. Mit Gefühlen. Mit Verletzlichkeit. Mit dem , was uns erst lebendig werden lässt. Das war auch der Grund warum ich mich so gut in sie hineinversetzen konnte, ihre Mauer einstürzen sah. Ich hab sie wahnsinnig gern begleitet. Mit ihr gelacht und gezittert. Ohne Zweifel war ihr anderes Stück mehr als charmant und zuvorkommend. Doch reicht es, um sie von ihrem Ziel abzubringen? Die dystopische Welt die hier entworfen wurde, war für mich unglaublich interessant. Sie verfügt sowie über Vor- als auch Nachteile. Bei näherer Beleuchtung , empfand ich es doch als mitunter etwas beklemmend. Denn die Ansätze die hier erschaffen wurden, haben durchaus auch einen faden Beigeschmack. Im Laufe der Handlung begegnen uns viele technische Begriffe. Ich brauchte nicht viel zu überlegen. Denn Dank der Logik, war die Auflösung schnell da. Die Handlung konnte mich trotz eher ruhiger Natur wirklich begeistern. Die Autorin legt so viel Leidenschaft , Schmerz und Tiefe in ihre junge Kämpferin, das man von ihr einfach nicht loskommt. Dennoch gelang es ihr wirklich Wendungen einzuweben, die mich aus dem Tritt brachten. Bis zum Schluss hing ich etwas verwirrt in der Luft, weil mir nicht klar war, was ich denn glauben kann. Was ich glauben soll und muss. Natürlich geht es um Macht. Um Manipulation und Loyalität. Aber es geht auch um Menschlichkeit. Etwas was uns tief drinnen , erst zu Menschen macht. Es ist nicht klar ersichtlich, wer die Guten und wer die Bösen sind, denn die Grenzen verschwimmen zusehends ineinander. Ihre Welt und die Charaktere haben Ecken und Kanten. Es wird nicht nach Schubladen gehandelt und gedacht, es wird nach Nischen gesucht. Und gerade deswegen denkt man auch so viel darüber nach. Das Ende war für mich tatsächlich ziemlich heftig und schockierend, denn damit habe ich nicht gerechnet. Und doch muss ich mir selbst eingestehen, das es die Blickwinkel erweitert hat und ich anhand der jetzigen Lage erstmal schlucken muss. Ich bin so gespannt wie es weitergeht und möchte mehr als alles andere wissen, was sich noch herauskristallisieren wird. Schlussendlich hat Lena Kiefer nicht nur einen tiefgründigen Roman über eine mutige, junge Kämpferin und eine ernste Thematik geschrieben. Zudem zeigt sie deutlich auf, wie abhängig wir schon jetzt von Technik sind. Was ich durchaus als sehr beklemmend empfinde. Denn es ist uns nicht mal selbst bewusst. Doch die Frage ist, wie sehr ist ein Leben ohne Technik erstrebenswert und was bedeutet es für uns als Menschen? Mich konnte der Auftakt absolut begeistern und überzeugen. Ich lechze schon jetzt nach mehr. Fazit: Ophelia Scale hat mich absolut überrascht. Eine Thematik die in ihrem Kern doch ziemlich beklemmend ist. Eine mutige junge Kämpferin, die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und eine Liebe, die mehr als aus Gefühlen besteht. Ich bin absolut begeistert und lechze nach mehr. Denn die Autorin zeigt einige Dinge auf, die zum nachdenken bringen.

Vielversprechender Auftakt!

Von: Alexandra Datum: 11. April 2019

Titel: Ophelia Scale - Die Welt wird brennen Autorin: Lena Kiefer Preis: 18,00 Euro Verlag: cbj Seitenzahl: 464 Seiten Inhalt: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ... Fazit: Okay, können wir bitte alle einen Moment diesem wunderschönen Cover die Wertschätzung zuteil werden lassen, welche es verdient hat? *Moment verstreichen lassen* Danke. Ich finde, dass hier einfach alles perfekt zusammen passt. Die Farbgestaltung, die Abbildung, der Schriftzug - einfach perfekt. Der Klappentext rundet alles ab und macht einen so drecksverdammt neugierig. Genau so sollte ein Buch auf sich aufmerksam machen können! Ophelia Scale ist eine beeindruckende junge Frau. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an und je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto lieber gewinnt man sie. Was mir zwar nicht ganz so einleuchtet ist das eigentliche Problem. Ich bin halt selber absolut der Technikfeind und kann da den Hype um das Verbot von Technik nicht ganz verstehen. Aber da das nun einmal Ophelias Ding ist, möchte ich mir kein Urteil zu ihrer Meinung erlauben. Wie die Geschichte sich in Verlauf entwickelt ist interessant und hält einen dazu an das Buch nicht aus das Hand zu legen. Die Spannung wird eigentlich kontinuierlich aufgebaut und flacht zu keinem Zeitpunkt wirklich ab. Vor allem, wenn Lucien ins Spiel kommt, wird es nochmal besonders gut. Ophelias Verwirrung und ihre Liebe zu Lucien machen sie verwundbar, was natürlich zu hervorragenden weiteren Handlungssträngen führt. So auch zum Ende des Buches, das mich immer noch ein wenig schockiert zurück gelassen hat! Ich meine, was?! Ich will unbedingt Band 2 lesen!!! Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen, vor allem, wenn die Folgebände genauso gut werden sollten!

Mitreissend, fesselnd und spannend - ein echtes Highlight!

Von: Leseleidenschaft Datum: 10. April 2019

Das Wichtigste vorweg – dieses Buch gehört definitv zu meinen Highlights, denn neben der hervorragenden Story punktet die Autorin auch durch einen fesselnden, spritzigen Schreibstil. Das Buch beginnt bereits sehr rasant. Ophelia ist Mitglied der Revoluzzergruppe ReVerse, welche die Abkehr von der Technologie wieder rückgängig machen will. Sie hat den Auftrag etwas aus einem Lagerraum zu entwenden und gerät dort in Teufelsküche. Dieser Abschnitt läßt schon erahnen aus welchem Holz sie geschnitzt ist und offenbart bereits wichtige Informationen aus der Welt in der sie lebt. Ich habe allerdings nicht das Gefühl gehabt, dass es danach wesentlich ruhiger wurde. Wenn keine Aktion im engeren Sinne stattfand, so wurde doch durchgehend mindestens ein hoher Spannungslevel gehalten, der aber zwischenzeitlich immer noch mal angehoben wurde. Ich hatte leider nicht die Zeit, aber dieses Buch hätte ich definitiv gern auch am Stück durchgelesen. Die Charaktere sind sehr interessant und vielseitig. Ophelia als Protagonistin mag man einfach, auch wenn ich sie zum Schluß ehrlich gesagt schütteln wollte. Aber dann hätten wir jetzt nicht diesen wunderbaren Cliffhanger am Ende des Buches. Über die anderen Charaktere kann man eigentlich kaum schreiben, ohne Dich einer Spoilergefahr auszusetzen. Nur soviel: es gibt noch andere tolle Figuren – und einige sind dann eben noch besser als die anderen 🙂 Den Schreibstil hatte ich ja bereits erwähnt – man fliegt förmlich durch die Seiten. Für meinen Geschmack passte da einfach alles. Die Autorin hat Ophelia eine gute Portion Sarkasmus mit in die Wiege gelegt, das schafft immer mal die ein oder andere amüsante Stelle – auch das finde ich klasse. Teil 2 erscheint übrigens voraussichtlich am 26. August 2019 und Teil 3 am 11. November 2019 im Handel und steht schon ganz oben auf meiner Wunschliste. Fazit: Ein absolutes Highlight – hier würde ich gerne Extra-Sterne vergeben. Ein durchweg gehobener Spannungslevel gepaart mit einem spritzigen und rasanten Schreibstil trifft auf eine interessante Handlung und gute Charaktere. Leseherz – was willst Du mehr? Vielen Dank an den cbj-Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.

Mitreissend, fesselnd und spannend - ein echtes Highlight!

Von: Leseleidenschaft Datum: 10. April 2019

Das Wichtigste vorweg – dieses Buch gehört definitv zu meinen Highlights, denn neben der hervorragenden Story punktet die Autorin auch durch einen fesselnden, spritzigen Schreibstil. Das Buch beginnt bereits sehr rasant. Ophelia ist Mitglied der Revoluzzergruppe ReVerse, welche die Abkehr von der Technologie wieder rückgängig machen will. Sie hat den Auftrag etwas aus einem Lagerraum zu entwenden und gerät dort in Teufelsküche. Dieser Abschnitt läßt schon erahnen aus welchem Holz sie geschnitzt ist und offenbart bereits wichtige Informationen aus der Welt in der sie lebt. Ich habe allerdings nicht das Gefühl gehabt, dass es danach wesentlich ruhiger wurde. Wenn keine Aktion im engeren Sinne stattfand, so wurde doch durchgehend mindestens ein hoher Spannungslevel gehalten, der aber zwischenzeitlich immer noch mal angehoben wurde. Ich hatte leider nicht die Zeit, aber dieses Buch hätte ich definitiv gern auch am Stück durchgelesen. Die Charaktere sind sehr interessant und vielseitig. Ophelia als Protagonistin mag man einfach, auch wenn ich sie zum Schluß ehrlich gesagt schütteln wollte. Aber dann hätten wir jetzt nicht diesen wunderbaren Cliffhanger am Ende des Buches. Über die anderen Charaktere kann man eigentlich kaum schreiben, ohne Dich einer Spoilergefahr auszusetzen. Nur soviel: es gibt noch andere tolle Figuren – und einige sind dann eben noch besser als die anderen 🙂 Den Schreibstil hatte ich ja bereits erwähnt – man fliegt förmlich durch die Seiten. Für meinen Geschmack passte da einfach alles. Die Autorin hat Ophelia eine gute Portion Sarkasmus mit in die Wiege gelegt, das schafft immer mal die ein oder andere amüsante Stelle – auch das finde ich klasse. Teil 2 erscheint übrigens voraussichtlich am 26. August 2019 und Teil 3 am 11. November 2019 im Handel und steht schon ganz oben auf meiner Wunschliste. Fazit: Ein absolutes Highlight – hier würde ich gerne Extra-Sterne vergeben. Ein durchweg gehobener Spannungslevel gepaart mit einem spritzigen und rasanten Schreibstil trifft auf eine interessante Handlung und gute Charaktere. Leseherz – was willst Du mehr? Vielen Dank an den cbj-Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.

Was für ein grandioser Auftakt

Von: Zeilenschloss Datum: 07. April 2019

Wo soll ich nur anfangen? Jeder, der dieses Buch noch nicht kennt: bitte holt es euch! Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ophelia ist so ein besonderer, starker und charismatischer Mensch, dass man sie sofort ins Herz schließen muss. Sie hat schon einiges erlebt und es geht auch turbulent weiter. Sie auf ihrem Weg zu begleiten hat etwas Faszinierendes an sich. Sie muss sich behaupten, darf sich dabei aber selbst nicht verlieren, denn sie hat ein großes Geheimnis. Aber nicht nur Ophelia hat Geheimnisse. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der jegliche Technik untersagt wurde und der Konflikt, der damit einhergeht, die Gründe dafür und die Auswirkungen nehmen einen regelrecht in den Bann. In den ersten 100 Seiten wird man hauptsächlich in die Geschichte eingeführt, sodass erstmal alle Gegebenheiten erklärt werden und man als Leser einen Überblick erhält. Das ist gut so, denn so perplex die Welt auch ist, ist es wichtig, dass man als Leser konzentriert bleibt. Dieses Buch hat einfach alles: Action, Spannung, Geheimnisse, Überraschungen, Liebe und Leid. Diese perfekte Kombination all dieser Komponenten macht das Buch schon jetzt für mich zu einem Highlight des Jahres. Diese Wendung am Ende des Buches lässt einen sprachlos zurück, sodass ich schon jetzt unbedingt Band 2 lesen möchte. Das Buch ist einfach grandios.

Wie weit würdest du gehen, um die Welt zu verändern?

Von: sternenstaublegenden Datum: 07. April 2019

Stell dir vor du lebst in der Zukunft. Du bist mit Technologie groß geworden, deine Eltern sind anerkannte und erfolgreiche Ingenieure. Du selbst bist ebenfalls hochintelligent und bastelst bereits in sehr jungen Jahren gemeinsam mit deinem Vater an seinen Erfindungen. Und dann gibt es das plötzlich alles nicht mehr. Nur weil eine Person an die Macht kommt und alles, was du liebst, verbietet. Die Welt ändert sich komplett – angeblich zum Wohle aller Menschen – und dir wird gesagt, dass du damit leben musst, dass es nun mal ab jetzt so ist. Aber du kannst das nicht hinnehmen und schließt dich dem Widerstand an. Du triffst Menschen, die ebenfalls so denken wie du und mit denen du versuchst, etwas zu verändern – und dort triffst du deine große Liebe. Und jetzt stell dir vor, dass dir auch diese Liebe wieder weggenommen wird und ein riesiges Loch in dein Leben reißt. Und dann stell dir vor, bekommst du die einzigartige Chance, deinem Feind ganz nahe zu kommen um deine Liebe zu rächen und dafür zu sorgen, dass sich die Welt nochmal ändert und Technologie wieder erlaubt ist. Stell dir das vor. Was würdest du tun? Genau so geht es Ophelia – Ophelia Scale – am Anfang des Buches. Die Geschichte hat von Anfang an versprochen, außergewöhnlich zu werden und hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Die Idee dahinter finde ich absolut genial und erfrischend. Ich lese ziemlich oft Dystopien und manchmal kann man das Gefühl bekommen, dass man das alles schon einmal gelesen hat. Ophelia Scale war da anders. Es war irgendwie etwas neues und aufregendes – etwas, bei dem ich nicht das Gefühl hatte, es in etwas anderer Form schon tausendmal gelesen zu haben. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und auch zum Nachdenken angeregt. Natürlich leben wir noch nicht in solchen Umständen – weder ist unsere Technologie so weit vorangeschritten, noch wurde sie bei uns verboten, aber dennoch hat mich die gesamte Geschichte nachdenklich gestimmt, sodass ich mich wirklich gefragt habe, ob so eine Zukunft nicht wirklich irgendwann eintreten könnte. Die Handlung nimmt auch ziemlich schnell an Fahrt auf und neben all den Geheimnissen, Intrigen und Rätseln wird es immer spannender. Ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtet und vor allem ab der Hälfte konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.Gegen Ende hin wusste ich auch nicht mehr, ob ich lachen oder weinen soll und konnte nur völlig gebannt weiter mit den Augen an den Seiten kleben. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf Band 2 freue und diesen am liebsten bereits jetzt in den Händen halten würde, um direkt weiter zu lesen. Durch die Geschichte wurde man mit einen wundervollen und leichten Schreibstil geleitet. Selbst über die technologischen Begriffe bin ich nicht sonderlich gestolpert und es wurden alle Handlungsstränge gut verständlich erklärt. Es war packend und emotional – und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Neben der außergewöhnlichen und spannenden Geschichte waren es aber die Charaktere – allen voran natürlich die Protagonistin Ophelia – die mich völlig fasziniert und für sich eingenommen haben. Ophelia ist eine so authentische und starke Persönlichkeit – aber sie ist auch menschlich. Sie ist hochintelligent, leidenschaftlich, mutig und entschlossen. Aber auch sie ist nicht unfehlbar, auch sie lässt sich von ihren Emotionen leiten. Vor allem hat mir der Humor von Ophelia, der natürlich auch durch den Schreibstil wunderbar übertragen wurde, gefallen. Ihre sarkastische, trockene Art, die Sprüche und Schlagabtäusche mit ihren Freunden und anderen Charakteren haben die zum Teil ernste Geschichte und heikle Situationen aufgelockert. Das war einfach genau mein Humor und hat sie mir so sympathisch gemacht! Aber auch sonst handelt sie klug, aber eben nicht immer nur logisch. Sie ist stark, aber auch gleichzeitig innerlich zerbrochen. Ich konnte mich ziemlich gut mit ihr identifizieren und ich habe sehr oft mit ihr mitgefühlt und sogar ein paar Tränen verdrücken müssen. Neben einigen ihrer Freunde vom Widerstand und von der Ausbildung, die allerdings alle nicht weiter in die Tiefe gehen sondern etwas blasser bleiben, ist natürlich noch Lucien zu nennen. Was für ein komplexer und interessanter Charakter! Ich bin schon so auf mehr von ihm gespannt. Ich muss wirklich sagen, dass er etwas mein Herz gestohlen hat. Ich kann gar nicht abwarten zu erfahren, wie es mit ihm in Band 2 weiter geht! Außerdem hat mir auch Dufort, einer der Ausbilder, sehr gut gefallen! Mit Knox vervollständigt sich dann das Trio der interessanten und geheimnisvollen männlichen Charaktere. Das Buch hat mir extrem gut gefallen und erhält von mir 5/5 Sterne! Als ich im Nachhinein gelesen habe, dass „Ophelia Scale – die Welt wird brennen“ sogar das Debüt der Autorin ist, war ich noch sprachloser. Eine komplexe Geschichte, die einige Überraschungen parat hält und uns Leser vermutlich auch noch einige Male in den nächsten Teilen überraschen, schockieren und mitreißen wird. Dazu wunderbar ausgearbeitete und interessante Charaktere - ich freue mich auf mehr!

Grandioser Auftakt mit vielen fesselnden Elementen und einer schlagfertigen Protagonistin!Hammer!

Von: Samys Lesestübchen Datum: 04. April 2019

Inhalt: Eine Welt in der Technologie verboten ist - Für viele undenkbar, doch für Ophelia Scale harte Realität. Seit der Regent per Gesetzt verboten hat jegliche Technologie zu nutzen, ist für Ophelia ein Albtraum war geworden, den sie jedoch so einfach nicht hinnehmen will. Als technikbegeisterte und mutige Kämpferin hat sie sich eine Gruppe von Mitstreitern angeschlossen, die dem Regenten und seiner Regierungsform den Kampf angesagt haben. Ihre Chance bietet sich als sie auserkoren wird um sich dem Geheimdienst rund um den Regenten anzuschließen um am Ende als Leibwache für dessen Wohl zu sorgen. Doch stehen nicht nur harte Wettkämpfe und Prüfungen ihr im Weg, die sie meistern muss, sondern auch ihre Gefühle habe etwas gegen das geplante Attentat auf den Herrscher, denn Ophelia verliebt sich unsterblich in den charmanten und geheimnisvollen Bruder des Regenten. Nun liegt es an Ophelia sich zu entscheiden, ob sie ihrem Herzen folgt oder sich ihrem Hass hingeben wird. Wie wird sie sich am Ende entscheiden? Meinung: Bei diesem Buch war es anfänglich eine klare Coverwahl, die mich zu sich lockte. Mit dem sehr abgerundeten und sehr spannenden Klapttext war es um mich geschehen und ich wollte demnach unbedingt in Erfahrung bringen, was sich dahinter verbirgt. Sofort war ich in der Geschichte angekommen, was zum einen der sehr charismatischen Ophelia zu verdanken ist, die mich ohne Umschweifen in ihren Bann zog und mit ihrem quirligen rebellischen Wesen umgehauen hat. Aber auch der Dramatik und Romantik, die sich in den Seiten verbirgt war ich sofort komplett verfallen. Dazu muss ich sagen, dass Autorin Lena Kiefer einen unsagbar fesselnden, aussagekräftigen, bildgewaltigen und vor allem lebendigen Schreib - und Erzählstil hat, der einen erst einmal in den Geschehnissen angekommen, erst wieder loslässt, wenn man das Ende erreicht hat. Gut gewählt ist es seitens der Autorin, dass sie ohne viel umschweifen den Leser sofort in die Handlung schmeißt. Sprich man lernt nicht erst die Begebenheiten kennen, sondern ist sofort an der Seite von Phee mitten in einer Mission und so hat die erste Begegnung direkt etwas halsbrecherisches und gefährliches an sich, was meine Neugier sofort weckte. Man nach dem ersten Kennenlernen nur ansatzweise erahnen, was im Laufe auf einen zukommen wird und doch steckt dieses Buch voller Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen, die einen immerzu auf eine falsche Fährte locken, besonders, wenn man davon überzeugt ist zu erahnen was als Nächste kommen wird. Gerade als sich die Ereignisse überschlagen und die Handlung rasant an Spannung und auch Anspannung meinerseits zu nimmt, wartet Autorin Lena Kiefer am Ende mit einem echt miesen und dennoch gut platzierten Cliffhanger auf, der mit sich bringt, dass man sofort weiterlesen möchte. Zwischen Hochs und Tiefs, Drama und Romantik, Liebe,Leidenschaft und Hass, Freundschaft und Feindschaft war wirklich alles mit an Bord und macht diese Geschichte mit ihrem Wechselbad der Gefühle ( nicht nur für die Protagonisten) zu einem echten Leseerlebnis und für mich persönlich zu einem absoluten Highlight auf dessen Fortsetzung ich mega gespannt bin! Mit Ophelia hat die Geschichte eine schlagfertige, sehr tiefgründige und herzliche Protagonistin an ihre Seite gestellt bekommen, die während der Handlung einen enormen Reifeprozess erlebt und bis zum Ende hin sehr authentisch und greifbar wirkt. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich riesig auf ein Wiedersehen mit ihr. Das Cover - Ein absoluter Eye Catcher - gefällt mir mit seiner Persönlichkeit sehr gut. Man bekommt dank der guten Wahl der zierenden Person einen sehr lebhaften Eindruck von Ophelia vermittelt. Hier passt es wirklich wie die Faust aufs Auge und auch die Titelgestaltung fügt sich super in das Gesamtbild ein! Fazit: Mit ihrem Debütroman hat mich Autorin Lena Kiefer vollkommen umgehauen und begeistert. Ich liebe die Idee und die Thematik, welche sie aufgreift und sehr präsent und authentisch umgesetzt hat. Auch mit ihren sehr charismatischen und lebhaften Charakteren hat sie sich in mein Herz gespielt und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band und vor allem die neue Herausforderung, die auf Ophelia und ihre Leser warten wird.

Was wäre wenn von heute auf morgen einfach jegliche medialen und elektronischen Geräte verboten wären - sensationelles Buch

Von: life_with_books Datum: 04. April 2019

Stell dir vor, dein Leben bekommt einen wirklich extremen Einschnitt. Deine Welt wie du sie kennst bestehend aus Handy, Laptop, TV würde so nicht mehr existieren und genau das passiert Ophelia nur in einem noch futuristischeren Zukunft, wo eigentlich fast alles durch KIs unterstützt bzw. gesteuert wird. Innerhalb eines Tages verschwindet jegliche KI und Cybertechnik aus Ophelias Leben und was bleibt ist eine Welt in der es so scheint als wäre nun alles gerecht, Grundversorgung für alle, keine muss hungern, jedoch kann ab diesem Zeitpunkt niemand mehr selbst sein Lebensweg bestimmen. Alles geschieht unter dem wachen Auge des selbsternannten Königs Leopold, der alles und jeden kontrolliert. Nur eine Gruppe junger Rebellen, zu denen auch Ophelia gehört, versucht die alte Ordnung wieder herzustellen. Und dann ergibt sich die eine Chance und Ophelia bewirbt sich für den royalen Geheimdienst. Dort wird sie auf Lucien treffen, den jüngern Bruder des Königs und bald entscheidungen treffen, die alle um sie herum beeinflussen. Trifft sie die richtigen Entscheidungen? Ist der gewählte Weg der Richtige? Steht sie auf der richtigen Seite und hat sie alles bedacht? Was soll ich sagen, es gibt immer einen schmerzenden Punkt bei Trilogien ... die Tatsache, dass das Buch zu Ende ist und ich jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten darf. Bereits das Cover und der Name sprechen einen schon sehr an. Das Buch ist wirklich fantastisch geschrieben, die Handlungstränge sind abwechslungsreich und auch wenn man glaubt jetzt auf der richtigen Seite zu stehen, ändert sich auf der nächsten Seite alles. Der Mix aus einem Hauch Scince Fiction mit einer Note Agentenabenteuer und der richtigen Prise an Romantik ist das Buch wirklich spannend zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.

Phänomenal

Von: Veras Literaturtraum Datum: 04. April 2019

Einleitung Dieses Buch habe ich durch Zufall entdeckt, und ich bin froh, dass ich diesen Debütroman von Lena Kiefer gefunden habe! Eine Dystopie vom Feinsten! Vielen Dank vorab schonmal an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Cover, Haptik, Playlist & Co. Im Allgemeinen bin ich Personen auf dem Cover gegenüber ja sehr skeptisch, aber hier hat niemand geringeres als meine Lieblingscoverdesignerin Carolin Liepins einen Volltreffer gelandet. Die Ornamente und die wunderschöne Schrift vervollständigen das Cover. Ohne den Umschlag ist das Buch übrigens lila-golden und hat einen gelben Vorsatz. Das Papier lässt sich angenehm anfassen und fühlt sich mitteldick an. Es befindet sich weder eine Karte noch eine Playlist im Buch, dafür ist jedes neue Kapitel aber mit dem Titelsymbol gekennzeichnet. Kurze Zusammenfassung des Anfanges (Spoiler!) Ophelia Scale lebt nun seit 6 Jahren in einer Welt ohne jegliche Technologie, nachdem König Leopold die Macht in Europa übernommen und sie abgeschafft hat. Sie ist Mitglied der ReVerse- Bewegung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den König zu stürzen und die Welt wieder zurück zur Technologie zu führen. Unerwartet eröffnet sich durch die Ankündigung des Königs, junge Menschen für seiner Garde zu suchen, eine Möglichkeit, den König zu töten. Ophelia und ihr bester Freund Jye überstehen sowohl die erste als auch die zweite Phase, bis Jye bei der Abschlussprüfung durchfällt und nur Ophelia bei der Garde aufgenommen wird. Sie plant ein Attentat auf den König - wäre da nicht sein verflucht netter Bruder, für den Ophelia plötzlich mehr fühlt, als sie eigentlich sollte. Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm, vor allem aber intensiv und voller Spannung. Am Anfang habe ich zwar aufgrund der vielen neuen Begrifflichkeiten wie z.B. das "Clearing" leicht den Überblick verloren, aber nach und nach wurden diese Bezeichnungen erläutert und der Leser immer weiter in die Geschichte heineingesogen. Die Geschichte wird komplett aus Ophelias Sicht erzählt, was es einem erlaubt, sich in sie besser hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Handlungen besser verstehen zu können. Auch die Charaktere konnten mich komplett überzeugen. Ophelia als Hauptperson wirkt mit ihren 18 Jahren schon relativ erwachsen. Vor allem aber lässt sie sich nicht von anderen instrumentalisieren, sondern bildet sich ihre eigene Meinung. Die Nebencharaktere sind ziemlich unvorhersehbar und lassen sich nicht wirklich einschätzen, was ich vor allem bei König Leopold und Lucien gemerkt habe. Kommen wir zum besten an dem Buch: Der Plot. Er ist wie eine Mischung aus Mission Impossible und Die Bestimmung, spannend und unvorhersehbar, bloß, dass es dieses Mal um eine dystopische Welt geht, in der nur Rückschritte und keine hochtechnischen Fortschritte gemacht werden. Sogenannte "Phobes" verzichten komplett auf Technik, weil sie Angst vor deren Auswirkungen haben. Und ist das nicht so? Verbringen wir nicht mittlerweile mindestens 1 Stunde täglich mit unseren Smartphones? Gehen wir nicht weniger nach draußen, um doch lieber noch was auf unserer PS4 zu zocken oder Netflix zu schauen? In Ophelia Scale geht es nicht wie in Die Tribute von Panem um Freiheitsberaubung. Für jeden ist gesorgt und es gibt keine Armut - dafür aber bis auf wenige Ausnahmen keine Technologie, wodurch viele Menschen ihre Arbeit, ihre Leidenschaft verloren haben. Wenn man mit etwas nicht erlaubtem erwischt wird, gibt es schlimme Strafen, die vor allem für den Bekanntenkreis des Betroffenen schlimm sind. Die Romantik kommt natürlich auch nicht zu kurz. Ich bin über Lucien als Love Interest auch seeeeehr froh! <3 Allerdings hat mir der Plot Twist am Ende das Herz gebrochen. Ich meine, ich hatte schon geahnt, dass es einen Cliffhanger geben wird, aber so einen miesen? Er war herzzereißend, aufreibend und spannend und ich möchte jetzt sofort wissen, wie es weiter geht, aber bis August muss ich mich wohl noch gedulden. Fazit "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ist ein extrem packender Debütroman. Jede Menge Intrigen, Liebe, Rebellionen und die Frage "Was passiert, wenn Technik ZU intelligent wird"? Ich kann dieses Literarische Meisterwerk definitiv jedem empfehlen und freue mich nach dem fiesen Cliffhanger mit Plottwist am Ende des Buches schon sehr auf Band 2. Zitat Im Jahr 2134 waren wir praktisch wieder in der vortechnologischen Steinzeit angekommen. Freie digitale Kommunikation war untersagt, Informationszugang nicht mehr für jedermann verfügbar. WorldNet? Vergiss es. MediaLinks und Content Links? Keine Chance. Alles, was es noch gab, wurde vom König kontrolliert und von ihm nur eingesetzt, wenn es der Kontrolle der Bürger diente. Es war das Ende jeder freien Entfaltung, das Ende jeder objektiven Meinungsbildung. Das Streben nach Freiheit und Wissen, in den Industrienationen ehemals ein Geburtsrecht unserer Spezies, war absoluter Kontrolle gewichen. Das war kein Paradies - es war die Hölle. - Ophelia auf Seite 30/31 -

Ein unglaublicher Reihen Auftakt

Von: book.mytruepassion Datum: 03. April 2019

Ophelia wächst in einer Welt voller Technik auf, die die Menschen voneinander abschottet. Nach der Abkehr, die der neue König veranlasst hat, wurde jegliche Technik verboten. Für Ophelia ist dass das Ende der Welt und das Ende ihrer Träume, weswegen sie sich einer Gruppe anschließt, die sich gegen den König und die Abkehr stellt. Ihr oberstes Ziel ist es den König zu töten und die Abkehr rückgängig zu machen. Als sie es dann in die Nähe des Königs schafft, bekommt sie die Chance ihn zu töten. Nur gibt es da ein Problem: Sie hat sich in den Bruder des Königs verliebt. Sie hätte nie gedacht, dass sie nach Knox noch einmal jemanden finden wird in den sie sich verliebt. Doch Lucien schafft es ihr Herz höher schlagen zu lassen. Und nun muss Ophelia sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrem Traum entscheiden. Diese Entscheidung ist nicht leicht, vor allem weil in der Welt des Königs nichts so ist wie es scheint und jeder eine Maske trägt. Am Anfang war der Inhalt ziemlich technisch und leicht verwirrend. Ich dachte schon es bleibt die ganze Zeit so aber zum Glück hat dass dann im Laufe der Geschichte abgenommen. Mir haben die Rückblicke am Anfang echt gut gefallen und die alten Erinnerungen an Knox waren sehr emotional, was mir richtig gut gefallen hat, ad sie auch immer an den richtigen Stellen kamen. Nach dem fünften Kapitel hat mich dann die Spannung komplett gepackt und in dem Buch versinken lassen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und hab bis zum Schluss mit gefiebert. Der Plot Twist kam wirklich sehr unerwartet, danach war ich auch erstmal fertig mit den Nerven. Am Ende war es einfach nur so, dass man nicht mehr wusste, wer die Wahrheit sagt oder wer einfach nur lügt. Der Cliffhanger ist der Autorin auch extrem gut gelungen, also ich weiß nicht wie ich es jetzt noch bis August aushalten soll. Ophelia ist eine echt coole Protagonistin, vor allem hat sie Humor und ihr sarkastischen Sprüche sind sowieso die Besten. Außerdem ist sie überaus intelligent und sympathisch. Mir gefällt ihr Kampfgeist und ihr Mut sich dem zu stellen, was ihr den Weg in die Zukunft verbaut. In Lucien habe ich mich bei ihrer ersten Begegnung verliebt. Er ist witzig, gutaussehend, klug und unglaublich charmant. Auch wenn ich ihm nicht mehr so ganz traue. Aber ich finde trotzdem dass die Beiden richtig gut zusammen passen. Ihre Unterhaltungen und die erste Begegnung waren für mich die Highlights in dem Buch, da es einfach so viel Spaß gemacht hat das alles mit zu verfolgen. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem am Anfang hatte ich da so meine Probleme aber man irgendwann kommt man rein und kann die Geschichte in allen Zügen genießen.

Eine Welt ohne Technik und der Versuch sie zu ändern

Von: Saskia M. Datum: 03. April 2019

Diese Geschichte stellt einen selbst vor die Frage: Brauchen wir Technik? Die 18-jährige Ophelia ist Mitglied einer Widerstandsgruppe namens „ReVerse“. Diese kämpft gegen den König Leopold, der ganz Europa beherrscht. Er hat die sogenannte „Abkehr“ einberufen und jeder Bürger musste jegliche Technik abgeben. Ophelia und die Widerstandsgruppe wollen den König stürzen, um die Abkehr rückgängig zu machen. Dafür wurde sie in den Gemeindienst des Königs eingeschleust und soll den König töten. Doch auf dem Weg in den Geheimdienst begegnet sie Lucien, den Bruder Königs. Und das obwohl sie ihrer ersten große Liebe Knox noch immer hinterhertrauert, der aufgrund seiner Tätigkeiten für ReVerse einem Clearing unterzogen wurde, der ihn alles hat vergessen lassen. Auch Ophelia. Dies ist ihre Motivation. Doch die beginnt zu bröckeln, als Lucien sich immer mehr in ihr Herz schleicht. Wird Ophelia ihre Meinung über den König und die Abkehr ändern? Wechselt sie die Seite? Meine Befürchtung war, dass ich das technische Know-how nicht hätte, um einiges in diesem Buch zu verstehen, da Technik eine wichtige Rolle spielt. Aber die Befürchtung verflüchtigte sich ganz schnell, da jegliche Technik sehr gut und einfach beschrieben wurde. Es wird ausschließlich aus der Sicht von Ophelia erzählt und es machte unglaublich Spaß an ihren Gedanken und Gefühlen teilzunehmen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte beginnt gleich mitten im Geschehen. Weswegen man nicht nur Ophelia kennenlernt, sondern die ganze Welt, in der sie lebt. Die Autorin hat eine Geschichte kreiert, die spannend und nervenaufreibend ist. Ich war wie gefesselt und kann den zweiten Teil gar nicht abwarten.

Spannend, technisch, mysteriös und clever!

Von: Lesepirat Datum: 02. April 2019

Inhalt Ophelia Scale trifft die Abkehr besonders hart. So wird das Verbot der Technologie offiziell bezeichnet. Vor diesem Entschluss hat sie ein Leben voller Freude gelebt. Einige dieser Technologien haben ihr dabei geholfen, körperliche Probleme auszugleichen. Nun hat sie jeden Tag mit der öden Realität zu kämpfen. Dies ist auch genau das, was Ophelia im Sinn hat, denn sie schließt sich dem Widerstand an. Sie kommt in die engere Auswahl für den Geheimdienst des Königs und ist damit in einer Position, den König zu beseitigen. Danach würde die Abkehr rückgängig gemacht werden und die Technik könnte endlich wiederkommen. Endlich ist Ophelia dicht dran, doch dann tritt der mysteriöse Lucien in ihr Leben und macht alles nur komplizierter … denn er ist der Bruder des Königs. Meinung Wow, wow, wow!! Ich bin total fix und foxy nach Beenden des Buches. Lena Kiefer hat hier eine unglaubliche Realität erschaffen. Der Sinn für die ganzen technischen Details hat mich von Anfang an begeistert. Eigentlich hat mich schon der erste Satz des Buches abgeholt. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch. Ihre ständige Anspannung hat sich beim Lesen sehr oft auf mich übertragen und ich war mitten im Geschehen. Lena Kiefer baut die Spannung zwar sehr langsam auf, doch jede Stufe die dazukommt, hat es in sich. Außerdem sind da noch einige offene Fragen, die mich brennend interessieren. Außerdem bin ich ein bisschen über Lucien ins Schwärmen gekommen. Ich fand die Stelle total witzig wo erklärt wird, wie man seinen Namen ausspricht. Generell schwingt bei Lena Kiefer genau die richtige Prise Humor gemischt mit Spannung mit. Ich freue mich, dass der nächste Teil schon im Sommer erscheint, denn ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht. Besonders wenn man bedenkt, wie der erste Teil dieser Trilogie geendet hat. Fazit Ein weiteres Jahreshighlight, voller Spannung, Witz und toller Charaktere. Lena Kiefer schreibt spannend und hat wirklich tolle Ideen. Ich konnte mich kaum von ihrem Buch lösen und muss immer wieder darüber nachdenken. Volle 5/5 Sternen!! ♥

Spannender Auftakt!

Von: Die Anonymen Buchsüchtigen Datum: 01. April 2019

Klappentext Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ... Das Cover So ein wunderschönes Cover! Ich mag den Aufbau, die Art wie das „Ophelia Scale“ gestaltet wurde und die Farbgebung. Das ganze Cover hat etwas geheimnisvolles und läd einen zum Lesen ein. Meine Meinung Allein das Cover läd einen schon zum Lesen ein. Außerdem fand ich die Vorstellung einer Technik freien Welt äußerst interessant und es klang mal nach etwas neuem. Die Idee dahinter ist, dass die Menschen durch die ganze Technologie abstumpfen, sie vereinsamen, die Kommunikation bricht ab und die Menschen werden leicht reizbar. Dies alles sollte durch die „Abkehr“ abgewendet werden. Aber nicht jeder ist froh über eine Technik freie Welt. Es gibt doch einige die sich gegen diese Welt wehren, aber der König hat seine Methoden diese Rebellen unschädlich zu machen. Doch so leicht lassen sich die Rebellen nicht abschrecken. Die Bevölkerung bekommt eine Grundversorgung, damit sie sich um solche Sachen nicht sorgen müssen, genauso wie jeder einen Job zugewiesen bekommt dem er nachgehen kann. Doch für den Widerstand tut diese Welt jede Form der Selbstverwirklichung im Keim ersticken. Ophelia gehört zu den Leuten, die die Technologie vermissen. Ihr Vater war ein großartiger Ingenieur gewesen und Ophelia steht ihm in nichts nach. Sie versteht nicht warum der König den Menschen die Technologie wegnimmt und hat sich deswegen dem Widerstand angeschlossen. Sie nimmt eher kleinere Aufträge an, bis bekannt wird das der König neue Wachen sucht. Sie nimmt an dem Test teil und kommt dem König so nah wie kaum jemand! Lucien ist der Bruder des Königs. Lucien ist ganz anders als sein Bruder, er hat lieber Action im Leben, muss immer mit mischen. Eine richtige Frohnatur. Doch auch Lucien hat viele Geheimnisse die ihn und Ophelia immer wieder den Weg kreuzen lassen. Die beiden kommen sich sehr nahe, aber das bringt Ophelia auch durcheinander. Kann sie den König jetzt überhaupt noch stürzen? Und dann taucht noch eine Person auf, deren Name ich jetzt nicht nennen möchte. Aber diese Person hat buchstäblich alle Fäden in der Hand. Sie lenkt die Figuren in diesem Spiel genauso wie es ihr gefällt. Gerade zum Ende hin wird sie nochmal sehr wichtig und das ganze Buch endet mit einem unglaublich fiesen Cliffhänger! Das Buch startet mitten im geschehen, so das es direkt spannend losgeht. Man lernt Ophelia und ihre Fähigkeiten schon am Anfang kennen und verfolgt atemlos das geschehen. Die Spannungskurve baut sich stetig auf und für mich hatte das Buch keine nennenswerte Längen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gerade als ich dachte, ich durchschaue alles, wurde bewiesen das ich doch so gar nichts weiß. Die große Frage am Ende, war das abschaffen der Technologie vielleicht doch eine gute Idee? Fazit Ein unglaublich spannender Auftakt in diese Trilogie. Ich mochte das ganze Konzept hinter dieser Geschichten. Zeitweise stand die Liebesgeschichte doch etwas zu sehr im Vordergrund, aber gerade dieses unglaublich schockierende Ende, lässt einen total atemlos zurück. Ich bin restlos überzeugt und freue mich jetzt schon auf die nächsten Teile! 5/5

Unglaublich toll!

Von: Julinybooks Datum: 31. March 2019

Ophelia Scale glänzt schon mit einem wunderschönen Cover und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, doch ich hatte keineswegs damit gerechnet, so ein gutes Buch zu bekommen! Besonders da es das Debüt von der Autorin Lena Kiefer war! Aber schon auf der ersten Seite war ich überrascht, wie gut ihr Schreibstil ist und habe festgestellt, dass es wirklich etwas für mich werden könnte! Außerdem begann das Buch gleich mitten im Geschehen, Phee ist gerade für den Widerstand in ein Lagerhaus eingebrochen, um etwas zu stehen und prompt wurde sie natürlich verfolgt! Also Spannung und noch mehr Spannung! (Es gibt auch einige coole Kampfszenen in dem Buch!) Und ab da war es wirklich für mich Suchtpotenzial! Die Welt, in der es größtenteils keine Technik gibt, wurde immer detailreicher und faszinierender und den Verlauf des Buches und Phees Entwicklung habe ich geliebt! Natürlich kam an einem gewissen Punkt auch eine Liebesbeziehung mit Lucien (ausgesprochen: Englisch Lou, französisch cien), den ich auch sehr geliebt habe ? Die beiden waren einfach Zucker und es gab viele Momente zum Schmunzeln! Ophelia war wirklich ein sehr starker Charakter, der sich im Laufe der Zeit toll entwickelt hat. Ihre Ansichten haben sich geändert und sie wurde glücklicher. Doch wer wäre wohl bestimmt Lena Kiefer, wenn alles so gut bleiben würde...Denn dann kam nämlich das Ende und es folgte eine schockierende Sache auf die andere! Und dann endet das Buch auch noch mit einem sehr, sehr fiesen Cliffhanger, der einen zerstört und doch hoffnungsvoll zurücklässt. (Obwohl ich sagen muss, dass es doch eine Gnade war, nicht ein Kapitel vorher aufzuhören!) In diesem Buch hat man wirklich ein Wechselbad der Gefühle! Für mich war es definitiv Highlight! Das Buch hatte alles und noch so viel mehr, was ich mir gewünscht hatte. Fazit: Ophelia Scale ist ein Buch, das wieder eine neue und spannende Welt erschafft und den Charakteren (auch den Nebencharakteren) ganz viel Tiefe und eine super ausgearbeitete Entwicklung gibt! Ich zähle schon die Tage bis zu Band 2!

Ein großartiger Auftakt

Von: Buchwuermer Datum: 31. March 2019

Eine Zukunft ohne Technologie? Heutzutage kaum vorstellbar, obwohl ich an dieser Stelle im Buch schon das erste Mal mit meiner Meinung schwankte. Die Gründe für diesen Schritt waren mir zumindest halbwegs einleuchtend. Die Menschheit vereinsamt immer mehr, eine Kommunikation untereinander findet kaum noch statt. "Die Abkehr" sollte dies ändern, zudem bekommt die Bevölkerung eine Grundversorgung und alles was sie zum Leben braucht. Doch Selbstbestimmung sieht anders aus. Dies empfindet auch Ophelia so. Nicht nur fühlt sie sich ihrer Zukunft beraubt, sie braucht die Technologie auch aus gesundheitlichen Gründen. Ophelia gehört der Widerstandsbewegung ReVerse an, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den König zu töten und die Abkehr rückgängig zu machen. Der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen und lernt die Protagonistin bei einer Mission für den Widerstand kennen. So einen Einstieg finde ich immer toll, ist man doch gleich mittendrin. Ophelia gefiel mir richtig gut. Sie ist motiviert, zielstrebig und versucht konsequent ihr Ziel zu erreichen. Nur leider hat sie die Rechnung ohne Lucien, den Bruder des Königs gemacht. Lucien ist ein toller Charakter, liebenswert und mit Humor - wie sich zum Ende hin herausstellt aber auch undurchschaubar. Das Buch endet mit einem riesigen Paukenschlag und ich weiß gar nicht, was ich für den 2. Teil erwarten soll. Die Autorin hat es geschafft, dass man alles und nichts erwarten kann. Der Schreibstil war unglaublich toll und mitreißend, mir war beim Lesen nicht eine Minute langweilig und ich konnte fast nicht glauben, dass dies das Debüt der Autorin ist. Die Geschichte ist spannend und emotional und hat alles, was man von einer guten Dystopie erwartet. Fazit: Ein großartiger Trilogie-Auftakt, spannend von Anfang bis Ende, mit unerwarteten Wendungen, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen und mit offenem Mund zurücklassen. Ich kann nur sagen: lest dieses Buch! Kann ich bitte sofort Teil 2 haben? ☺️

Ein umwerfendes Debüt

Von: Vicisbookblog Datum: 31. March 2019

Lena Kiefer hat mit ihrem Debüt Roman eine fantastische Jugenddystopie geschrieben. Ophelia lebt in einer Welt, in der alle Art von Technik verboten ist. Sie ist jedoch mit dieser aufgewachsen und als sie die Möglichkeit bietet allem ein Ende zusetzten, ergreift sie die Chance und schleust sich beim König ein. Wir verfolgen Ophelia´s Weg und dieser war super spannend. Zuerst erfahren wir etwas über ihr alltägliches Leben und dann verfolgen wir sie während dem Wettbewerb, in dem sie um einen Platz in der Garde des Königs kämpft. Sie hat einen starken Charakter und wurde mir deshalb so sympathisch, weil sie wie jeder Mensch Fehler gemacht hat und auch Schwachstellen hat. Dies machte sie natürlicher und man konnte ihre Motive verstehen. Ab und zu zeigt sie Gewissensbisse und überlegt ihre Handlungen immer mehr mit bedacht, den die Lage um sie spitzt sich immer weiter zu. Ihr Charakter steht natürlich im Fokus, aber es gibt auch eine menge Nebencharaktere, über diese hat man aber nicht wirklich viel erfahren und manchmal waren sie auch schon weg, bevor man sie richtig kennengelernt hat. Mich hat dies persönlich nicht gestört und außerdem lernt man noch Lucien kennen, dessen Rolle während des Buches auch immer mehr zunimmt. ich mochte ihn sehr, bis das Ende kam...aber dazu nachher nochmal mehr. Am meisten an diesem Buch hat mir das Konzept und das World Building gefallen. Der Aspekt, dass Technik verboten wird, habe ich noch nie in einem Buch gehabt. Mir hat es wirklich gefallen und es hat Spaß gemacht über Lena Kiefers geschaffenes Zukunftsszenario zu lesen. Auch ist mir aufgefallen, dass ich ihre Gebäude und Städte Beschreibungen echt mochte (nur mal so als kleiner Einwurf). Allgemein war ihr Schreibstil auch sehr erfrischend. Als dann das Ende kam wurde ich völlig vom Hocker gehauen. Ich habe mit dieser Wendung einfach überhaupt nicht gerechnet. Sonst hat man ja ab und zu Vermutungen und auch während dem lesen stellt man diese ja auf aber jedes mal wurde ich überrascht und vom Hocker gehauen. Fazit Man merkt Lena Kiefer nicht an, dass es sich um einen Debüt Roman handelt. Im Gegenteil... ich hatte das Gefühl, dass hier eine Autorin hinter steckt, die Erfahrungen hat und vor allem weiß wie man Leute fesselt. Ich kann gar nicht abwarten, zu erfahren wie es mit Ophelia weitergeht. Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung und ein Jahreshighlight meinerseits.

Mitreißende Dystopie

Von: Lila Bücherwelten Datum: 30. March 2019

Meine Meinung: Was für eine grandiose Dystopie! Hier wird nicht lange gefackelt, sondern der Leser wird direkt mitten ins Geschehen geworfen – und das war vielleicht spannend! Ich liebe es, wenn schon der Beginn eines Buchs so mitreißend und fesselnd ist, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Dazu hat mich das hier erschaffene Setting tief beeindruckt. Die Welt – so furchtbar dieses Szenario auch ist – ist einfach so gut durchdacht und gelungen, dass ich nur den imaginären Hut ziehen kann. Der Leser erfährt nach und nach immer mehr davon, ohne dass die Infos plakativ daherkommen. Nein, diese subtile Vermittlung von Hintergrundwissen, war einfach genial. Teilweise fand ich es etwas schwierig mit Ophelia so richtig warm zu werden und ich hätte mir hin und wieder gewünscht, dass sie mehr hinterfragt und vielleicht offener ist. Aber das tut dem Ganzen keinen großen Abbruch. Denn auch der Sprachstil konnte mich absolut begeistern. Er war auf den Punkt, witzig, ernst, tiefsinnig und spannend. Ich habe da wirklich nichts auszusetzen. Fazit: Eine wahnsinnig gelungene Dystopie, die von der ersten Seite an begeistern kann. Wer Dystopien mag, sollte hier dringend zugreifen.

Ein grandioser Auftakt!

Von: Jill von Letterheart Datum: 30. March 2019

>>Mit der Autorin im Gespräch<< Ich hatte nicht nur das Glück, dass ich das Rezensionsexemplar vom Verlag zugesandt bekommen habe, sondern noch viel mehr: auf der Messe durfte ich zu einem Meet & Greet mit der Autorin Lena Kiefer! Es war eine unglaublich nette Runde und Lena ist eine wahnsinnig sympathische Frau, die es auf jeden Fall versteht, einem ihre Geschichte schmackhaft zu machen. Kaum wieder Zuhause musste ich also zum greifen und kann euch jetzt schon sagen: ich bin begeistert! Da ich aber natürlich auch das Glück hatte, ihren Ideen zu lauschen, möchte ich auch gerne explizit auf die Themen eingehen, die in der Runde aufgekommen sind. So könnte man nämlich erst einmal annehmen, dass es sich hier um ein typisches Jugendbuch handelt: bekannte Strukturen, eine vorhersehbare Handlung und klischeebehaftete Charaktere. Vorweg muss ich hier noch anmerken, dass ich das gar nicht immer schlimm finde – man kann das Rad einfach nicht stetig neu erfinden. Und dennoch hat Lena Kiefer es in meinen Augen geschafft, mit Ophelia Scale neuen Schwung in das Genre zu bringen! Das typische bekannte dystopische Zukunftsszenario besteht meistens daraus, dass die Welt am untergehen ist und/oder wir gehörig in unserem Leben, unserer Freiheit eingeschränkt werden. Doch was wäre, wenn jede einzelne Existenz abgesichert wäre? Wenn es keine Armut mehr gibt oder jeder Mensch mit einer Grundversorgung ausgestattet wäre? Ist es nicht das, was wir uns eigentlich wünschen? Oder gehört da noch einiges mehr mit dazu? >>Tiefe, Herzschmerz & Spannung<< So beschäftigt sich Ophelia Scale mit Themen, die durchaus zum Nachdenken anregen. Doch nicht nur beim Leser selbst, auch Ophelia muss einiges durchleben, in der Hoffnung, ihren Platz zu finden. Muss sie glücklich und zufrieden sein? War die Verabschiedung der Technik der richtige Weg für die Gesellschaft? Möchte sie etwas dagegen unternehmen? Und wenn ja, wie weit ist sie bereit zu gehen? Ophelia war mir von der ersten Seite an sympathisch – sie ist ehrlich, klar strukturiert und kann trotz ihrer festen Einstellung auch Kritik daran zulassen. Sie wächst mit jeder Seite mehr über sich hinaus und ist bereit Scheukklappen abzulegen und das große Ganze zu verstehen oder dem zumindest eine Chance zu geben. Gerade für diese Geschichte fand ich auch das Alter der Charaktere gut gewählt. Nicht nur, dass ich so langsam das Gefühl habe, aus dem Alter der 14-16 jährigen Protas rausgewachsen zu sein. Für manche Settings benötigt es auch einfach einen weiteren Schritt, den man die Charaktere gehen lassen kann. An manchen Stellen wusste ich nicht immer etwas, mit all den Begrifflichkeiten anzufangen und dennoch bin ich froh, dass sich Lena Kiefer hier nicht in allzu vielen Erklärungen verloren hat. Nach und nach fügt sich einfach alles zusammen und man findet sich inmitten der Geschichte wieder, gefangen zwischen den Seiten und fühlt sich genauso hilflos wie die tapfere Protagonistin selbst. Ich war wirklich überrascht von all dem Tiefgang, die angesprochenen Thematiken, all den Herzschmerz und vor allem der Spannung, die mir einfach den Atem geraubt hat. Zum Ende hin habe ich das Buch fassungslos zugeschlagen und frage mich nun einfach: wie soll ich es bloß bis zum Erscheinen des nächsten Bands aushlaten?! (Kleine Anmerkung: Lena Kiefer ist ein Schreibteufel und die Fortsetzungen lassen nicht lange auf sich warten!) >>FAZIT<< Lena Kiefer hat mich mit Ophelia Scale einfach überrannt – ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, hätte aber niemals erwartet, dass sie mir so den Boden unter den Füßen wegziehen würde. Ein grandioser Auftakt, erst Recht, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um einen Debütroman handelt! Ihr steht auf Spannung, Fortschritt, dem Kampf um Freiheit & Herzschmerz? Dann müsst ihr einfach zu diesem Buch greifen ! Ich verspreche, ihr werdet es nicht bereuen!

Unvorhersehbare Wendungen und ein Netz aus Lügen und Intrigen

Von: Selection Books Datum: 29. March 2019

"Die Welt wird brennen" ist der Auftakt der Trilogie "Ophelia Scale" und stammt aus der Feder von Lena Kiefer. Da ich Dystopien liebe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Autorin entwirft in ihrem Debüt eine interessante Welt, in der es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Unvorhersehbare Wendungen und ein Netz aus Lügen und Intrigen sorgen für jede Menge Spannung. Ophelia lebt in einer Welt, in der die private Nutzung von Technik gesetzlich verboten wurde. Der König regiert mit strenger Hand und scheint willkürlich Entscheidungen zu treffen. Aus Unverständnis wird Wut, aus Wut wird Widerstand. Auch die technikbegeisterte Ophelia ist bereit, für das Erreichen ihrer Ziele bis zum Äußersten zu gehen. Der König hat ihr alles genommen - ihre Zukunft als Technikerin und ihre große Liebe Knox, dessen Persönlichkeit durch das System ausgelöscht wurde. Als der königliche Geheimdienst neue Gardisten anwirbt, ergreift Ophelia diese einmalige Chance. Ihr Plan: Ein Attentat auf den König. Doch im Palast angekommen, ist nichts so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des flüssigen und angenehmen Schreibstils der Autorin sehr leicht gefallen. Zu Beginn lässt Lena Kiefer der Geschichte viel Raum, um sich zu entfalten. Der Leser erhält einen detaillierten Einblick in Ophelias Alltag und das Leben nach der Abkehr von der Technik. Trotzdem ist die Handlung gerade am Anfang sehr techniklastig. Der Leser bekommt nach und nach eine Ahnung davon, dass die "alte Welt" vor der Abkehr um einiges fortschrittlicher war als die Welt, in der wir leben. Spannungsmäßig verläuft der Anfang des Buches eher schleppend, da die Autorin ihre Welt sehr ausführlich zeichnet und der Leser mit Informationen überflutet wird. Ab circa Seite 90 kommt Spannung auf, die bis zum Ende des Buches aufrechterhalten wird. Ich konnte das Buch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen und habe es verschlungen. Lena Kiefer punktet mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, actionreichen Szenen und starken Charakteren. Die Charaktere werden insgesamt sehr gut dargestellt und wirken authentisch. Die Liebesgeschichte wird von der Autorin geschickt mit der Handlung verwoben und rückt dadurch nicht zu sehr in den Vordergrund. Einen Pluspunkt gibt es für den Handlungsverlauf. Lena Kiefer führ den Leser gekonnt mehr als einmal in die Irre und punktet mit einem ganz fiesen Cliffhanger. Nach diesem Ende führt kein Weg am zweiten Band vorbei. Mit dem Reihenauftakt "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" entwirft die Autorin Lena Kiefer ein interessantes Zukunftsszenario. Die Geschichte braucht zwar ein wenig, um in Fahrt zu kommen, wird dann aber umso spannender. Starke Charaktere, unvorhersehbare Wendungen und actionreiche Szenen lassen das Leserherz höherschlagen. Der erste Band dieser Dystopie ist wirklich vielversprechend und hat einen Platz im Regal verdient. Von mir gibt es vier Sterne für dieses gelungene Debüt. Ich freue mich schon sehr darauf, im August wieder in Ophelias Welt eintauchen zu können.

Rezension zu "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" von Lena Kiefer

Von: GirlWhoReads Datum: 28. March 2019

Inhalt In nicht allzu weiter Zukunft wurde der Bevölkerung jegliche Nutzung von Technik durch den König von Europa untersagt. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia gehört einer Widerstandsgruppe an, deren Ziel es ist den König zu stürzen. Sie wird ausgewählt, sich beim königlichen Geheimdienst zu bewerben und sehr gelingt es tatsächlich, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen. Wird es ihr als Leibwache gelingen, den König zu stürzen? Kaum im Schloss angekommen verliebt sie sich jedoch in keinen geringeren als den Bruder des Königs und schon bald muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass! Eigene Meinung Der Debütroman von Lena Kiefer konnte mich wirklich überzeugen. Die Welt, in der das Buch spielt ist äußerst interessant und erschien mir von der ersten Seite an als sehr aufregend. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie sich unsere Technik in 150 Jahren verändert haben könnte! Nur wenige Autoren schaffen es die Spannung in ihren Büchern von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Aber genau das ist Lena Kiefer gelungen. Ihr Schreibstil ist spannungsgeladen und intensiv. Die beschriebene Welt scheint den Leser magisch in ihren Bann zu ziehen. Es war äußerst schwierig das Buch gegen Ende überhaupt noch aus der Hand zu legen. Die Autorin schafft es den Leser über den Ablauf der Geschichte in einem vollkommen sichren Glauben zu lassen, um ihm dann ganz plötzlich den Boden unter den Füßen wegzuziehen. So ging es zumindest mir. Mit einigen Wendungen hätte ich niemals gerechnet und sie haben mich zutiefst getroffen. Besonders hervorgetan hat sich für mich die Protagonistin Ophelia. Sie erscheint so unglaublich mutig und interessant. Sie ist unheimlich klug und scheint alle Geschehnisse gut zu überblicken, doch dabei verliert sie auch nie ganz ihre Verletzlichkeit, die sie so menschlich macht. Dadurch war es ein leichtes, sich mit ihr zu identifizieren. Auch die anderen Protagonisten haben alle ihre eignen, ganz besondere Charakterzüge, die ich bald lieben oder hassen gelernt habe. Lena Kiefer schafft es, dass man sich in einem Moment in einen Charakter verliebt und ihn im nächsten Moment abgrundtief hasst. Fazit Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass ich sehnsüchtig auf den Folgeband "Ophelia Scale - Der Himmel wird beben" warte, der im August 2019 ebenfalls beim cbj-Verlag erscheinen wird. Dieser grandiose und überaus spannende Reihenauftakt erhält von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternen.

Absolut genial!

Von: Dreams, Books & Fantasy Datum: 26. March 2019

Was für ein Buch & was für eine geniale Dystopie! Zunächst einmal vielen lieben Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar und auch für die Möglichkeit Lena Kiefer persönlich auf der LBM zu treffen! Ich habe mich so sehr gefreut! Mir hat dieses Buch besonders wegen der dystopischen Elemente gefallen, die so ganz anders waren, als alles was ich bisher gelesen habe. Normalerweise geht es in Dystopien immer um essentielle bzw. existenzielle Probleme. Die Menschen leiden Hunger aufgrund der Regierung (& teilweise auch wegen des Klimas/ihrer Umwelt) oder aufgrund von Machthabern, sind arm und haben allgemein Probleme, gegen die sie ankämpfen müssen, da sie sonst nicht überleben. In "Ophelia Scale" ist das ganz anders, da die Leute genug zu essen, medizinische Versorgung und ein Dach über dem Kopf haben. Also eigentlich alles, was man zum Überleben braucht. Das einzige, was man ihnen genommen hat, ist die Technologie. Nur noch das Nötigste wird an Technologie zu gelassen und sämtliche Bildung wird gefiltert, wie es dem König von Europa passt. Somit ist die Motivation der Menschen eine ganz andere, was ich sehr spannend zu lesen fand. Auch die Welt fand ich sehr spannend, da ich bisher in allen Büchern nur von deutlichen Fortschritten oder der kompletten Zerstörung gelesen habe, nie aber von einer Welt, die sich erst weiter- und dann wieder zurückentwickelt. Die Charaktere fand ich absolut genial und habe sie fast alle in mein Herz geschlossen (bis auf die nicht ganz so netten natürlich). Ophelia war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Ich liebe ihren Humor und ihre Art, auch wenn ich sie manchmal gerne schütteln würde, so unüberlegt, wie sie manchmal handelt. Auch die anderen Charaktere fand ich wirklich toll. Wen ich von den männlichen Wesen besser finde, kann ich allerdings noch nicht sagen, aber toll sind sie alle (wobei toll eine Untertreibung ist). Lenas Schreibstil ist einfach DER HAMMER. Ich liebe ihren Humor (den sie übrigens auch im "echten" Leben hat), die Art, wie sie mich mehrfach in die Irre geführt hat (und ich habe immer noch keine Idee, wie es wohl weitergeht) und die Tatsache, dass ich, obwohl ich abends vom Lesen meist müde werde, bei "Ophelia  Scale" immer wacher geworden bin. Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung. Wenn man mich lassen würde, würde ich vermutlich gerade jedem ein Exemplar in die Hand drücken und verrückt schreiend durch die Gegend rennen und abwechselnd "ICH BRAUCHE BAND 2" und "LEST DIESES BUCH" rufen. Dieses Buch ist so gut, dass ich euch quasi garantieren kann, dass ihr etwas verpasst, wenn ihr es nicht lest. LEST ES! (ICH BRAUCHE BAND 2!)

Glaubhafte und spannende Dystopie

Von: Allerleiauslese Datum: 26. March 2019

Im Jahr 2134: Ophelia Scale gehört einer geheimen Widerstandsgruppe an, die sich vorgenommen hat, den König, der jede Art von Technologie verbietet, zu stürzen. Als der Regent neue Anwärter für sein Sicherheitsteam sucht, kommt Ophelia in die engere Auswahl, doch dann begegnet sie Lucien aus der königlichen Familie, der ihre ganze Welt auf den Kopf stellt... . Lena Kiefer hat hier eine richtig gut durchdachte und spannende Dystopie entworfen, die ich nach dem Lesen der ersten Seiten gar nicht mehr weglegen wollte. Die Handlung war für mich keineswegs vorhersehbar und ich wollte einfach immer wissen, wie die Geschichte weitergeht. Man erlebt alles aus der Sicht von Ophelia, die selbst unglaublich technikbegeistert ist und mir von Anfang an sympatisch war. Sie ist auch nicht die typische Heldin, sondern hat auch eine weiche Seite. Genau dadurch wirkt sie auch so echt und menschlich und man fiebert die ganze Zeit mit ihr mit. Die Welt, in der sie lebt, hat eine sogenannte ,,Abkehr" hinter sich, durch die technische Errungenschaften verboten worden sind. Diese Art von Dystopie war für mich neu, aber einige Elemente in der Handlung haben mich etwas an andere Bücher erinnert. Lena Kiefer schreibt einfach und verständlich und hat alles gut durchdacht. Mir hat auch gefallen, dass nach und nach im Buch deutlich wird, dass die ganze Technologie nicht nur schwarz-weiß ist. So wird nicht nur Ophelia vermittelt, dass es immer auf die Perspektive, mit der man auf das Geschehen schaut, ankommt und auf das Wissen, welches man über eine Sache hat. Für mich war diese Geschichte richtig spannend und ich habe auch einige Überraschungen erlebt und freue mich jetzt schon auf den zweiten Band der Reihe. Insgesamt ist ,,Ophelia Scale- Die Welt wird brennen" ein unterhaltsames Buch, welches ich hier sehr gerne weiterempfehle.

Wie würde eine Welt ohne Technologien aussehen?

Von: My life with books Datum: 25. March 2019

Ophelia lebt in einer Welt, in der jegliche Technologien von der Regierung verboten wurden. Sie möchte sich mit dieser Tatsache jedoch nicht abfinden und schließt sich einer Rebellengruppe an. Ophelia hat nur ein einziges Ziel vor Augen, sie möchte den König zu Fall bringen… Am Anfang habe ich mir sehr schwer getan, in die Geschichte reinzukommen. Ophelia ist nicht wirklich eine Protagonistin, mit der man direkt warm wird. Sie ist sehr technikbegeistert und lehnt Menschen ab, die z.B. töpfern, Gemüse anbauen usw. Obwohl das Leben ohne Technologien auch Vorteile zu haben scheint, will sich Ophelia ganz und gar nicht darauf einlassen. Als sie mit der Rebellengruppe versucht, in die Leibgarde des Königs aufgenommen zu werden, wird es allmählich spannend. Gegen Ende wird die Geschichte sehr rasant und ich war über einige unvorhersehbare Wendungen sehr überrascht. „Ophelia Scale“ ist eine Dystopie, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Wie würde unsere Welt aussehen, wenn es kein Internet, oder andere Errungenschaften gäbe? Würde es uns schlechter gehen?

Großartiges und gefühlvoles Buch voller spannung und action

Von: LeinanisBookcorner Datum: 25. March 2019

Der Einstieg in dieses Buch gelingt einen auserordentlich gut, da wir direkt in eine spannende Szene einsteigen, die den Leser sofort mit auf die Reise in Ophelias England nimmt. Dieses England hat sich stark verändert und nicht nur die Insel, sondern ganz Europa, ja im prinzip die ganze Welt. Ein einziger Mann hat sich zum König empor geschwungen und beinahe jegliche Technologie verbannt und die "Abkehr" trat in aller Leben. Ophelias Familie, einzt hochangesehene Technologen, wurde durch die "Abkehr" entzweit und seit dem Lebt Ophelia bei ihren Vater und dessen neuer Frau. Als Kind war unsere Protagonistin eine begabte Technologin und hat sich in der Zukunft auch in diesem Bereich gesehen. Sie konnte sich nicht vorstellen ohne Inks zu leben, vor allem da sie an den Folgen der Genmanipulation ihrer Eltern leidet, daher ist es auch nicht wunderlich, dass sie eine große Wut auf den Erschaffer der "Abkehr" hat und ihn Tod sehen will. Ihre Gefühlslage wird wunderbar beschrieben und ist durch viele Einblicke in die Vergangenheit und durch Gedankengänge sehr nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass Ophelia ihre große Liebe an die "Abkehr" verloren hat. Sie ist teil einer Rebellengruppe die sich ReVers nennt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, den König und sein System zu stürtzen. Etwas das man als Leser gut nachvollziehen kann. Denn wenn meine Rechte und meine Freiheiten urplötzlich beschnitten werden würden... Ich möchte mir das lieber nicht so genau vorstellen! Oder wenn man mir meinen Partner nehmen würde, wäre es als würde eine Welt zusammenbrechen. Die Gefühle zwischen Ophelia und ihrem Nox sind wirklich greifbar herausgearbeitet und so gefühlvoll beschrieben, dass es mir fast das Herz gebrochen hat. Denn kurz vor Ophelias Aufbruch nach London, wo sie an der Auswahl teilnehmen wird, kommt es zu einer entscheidenden Begegnug, die mich hat stützen lassen und viele Fragen aufgewirbelt hat. Doch mehr verrate ich nicht. Ich will euch den "OMG" und "Was geht ab" Moment nicht stehelen. Aber glaubt mir, ich habe das so gar nicht erwartet! Solche Momente gibt es immer wieder im Buch, Überraschungen, unerwartete Momente. Das macht "Ophelia Scale" so spannend. Das Ophelia für den Wettbewerb ausgewählt wird, wusste ich bereits durch den U4 Text und der Weg dort hin, war nicht sehr überraschend. Die Auswahl verläuft in etwa so wie in den meisten Bücher, die Kompetenzen und Talente der Teilnehmer werden getestet und geprüft. Ophelia schafft es durch ihre herausragende Inteligenz und ihr überdurchschnittliches Aufnahmevermögen selbt die kniffligsten Hindernisse zu überlisten. Sehr gut finde ich, dass die Art wie Ophelia es schafft eine unüberwindbare Technologie auszutricksen, schon recht früh im Buch angesprochen wird und nicht erst dann, wenn eine Lösung für ein Problem gefragt ist. Was ich allerdings etwas störend fand war, dass die eigentliche Prüfung mehr oder weniger übersprungen wurde. Es werden ab und zu Zeitsprünge von mehreren Wochen oder Stunden gemacht, über die dann rückblickend kurz Berichtet wird. Da hätte ich mir mehr Einblick in den Ablauf der Schriftlichen- oder der teoretischen Prüfung gewünscht. Allerdings wird so ein zügiges Tempo geschaffen, durch das man als Leser das Gefühl bekommt, sehr schnell weiter zu kommen. Außerdem bleibt das Buch durchgehend spannend und hält den Leser in Atem, wir erfahren immer wieder neues, werden überrascht, unerwartete Wendungen werden eingeschlagen und die Geschichte verdichtet sich immer mehr, bis man gar nicht mehr so richtig weiß, auf welcher Seite man selbst nocht steht. Bin ich gegen die "Abkehr" oder bin ich doch ein sympatisant von König Leopold? Viele neue Sichtweisen eröffnen sich, die die klare Meinung, welche man am Anfang des Buches vielleicht noch hatte, über den Haufen wirft. Ich bin durch die Seiten gerast und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, so aufregend und interessant hat Lena Kiefer diese Welt erschaffenund ihren Charaktern Leben eingehaucht. Besonders überrascht hat mich ihr sehr guter Schreibstil. Sie schreibt ganz klar und übersichtlich, keine Schachtel- oder Bandwurmsätze, sehr flüssige Satzbildung und die Übergänge sowohl zwischen den einzelnen Handlungen, als auch zwischen den Sätzen waren sehr gut gestaltet. Zwei weitere Sachen haben mir nicht ganz so gut gefallen. Das eine ist die Art wie sich Ophelia und ihre Freunde in Maraisville verhalten und zum anderen Ophelias beginnende Beziehung zu Lucien. Die Anwerter für den Geheimdienst sind alle noch recht jung, aber dennoch wurden sie ausgewählt um eine sehr anspruchvolle Postion zu übernehmen. Sie sollen den König beschützen! Dafür sollte man Diszipliniert sein und die Situation ernst nehmen. Die Kandidaten verhalten sich mir zu oft kindisch und benehmen sich eben nicht so, als würden sie die Situation ernst nehmen. Die Schlagabtausche und Kabbelein untereinander sind wirklich sehr witzig und unterhaltsamm, passen aber nicht wirklich rein. Und dann ist da noch Lucien. Ich finde ihn umwerfend, heiß, sympatisch und habe mich ziemlich schnell in ihn verguckt. Er hat einige sehr anziehen Eigenschaften mit denen er auch Ophelia umgarnt. Seine freche Art und die geheimnissvole Aura die ihn umgibt, machen ihn zu einem Objekt der Begierde und man kann gut verstehen weshalb Ophelia sich zu ihm hingezogen fühlt. Doch dachte ich, dass sie unwiderruflich Nox liebt, zumindestens kam es mir beim lesen so vor. Die Bindung zwischen ihr und Nox erscheint einem sehr stark und besonders, weshalb es mich doch sehr gewundert hat, dass sie direkt mit Lucien ins Bett hüpft und dabei kaum einen gedanken an Nox verschwendet. Mir ist absolut klar, dass die wenigsten "Highschool" Paar ihr Leben lang zusammenbleiben und man sich auch neu verlieben kann, aber die Art wie es hier vonstatten geht, war mir sehr fremd. Nichts des to trotz bin ich absolut überzeugt von dem Inhalt und der Umsetzung Buch. Es ist eine wirklich unterhaltsamme Dystopie mit Suchtfaktor. Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. XOXO eure Leini

Sehr empfehlenswert

Von: Buechervielfalt Datum: 20. March 2019

Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Dies lag vor allem an der Welt in der die Protagonistin Ophelia Scale lebt. Zu Beginn gibt es viele neue Begriffe und Erklärungen, die meinem Lesefluss etwas im Wege standen. Dennoch hat die Autorin einen angenehmen Schreibstil und weiß, wie man eine spannende Geschichte erzählt. Deshalb war ich ziemlich schnell von dem Buch gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Vor allem wird die Geschichte zunehmend spannender, als Ophelia an den Hof des Königs kommt. Immer wieder befindet sie sich in Dilemma-Situationen und hat schwierige Entscheidungen zu treffen. Mit ihrer Art konnte sie mich aber bisher nicht überzeugen, da sie mir an manchen Stellen zu egoistisch und von sich selbst überzeugt ist. Dafür mag ich Lucien umso mehr. Er ist mir mit seiner lockeren und selbstsicheren Art sehr sympathisch. Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie diese sich in den folgenden Bänden entwickelt. An diesem Buch mochte ich besonders, dass ich überhaupt keine Ahnung hatte, wie sich die Geschichte entwickelt. Auch das Ende war sehr überraschend für mich durch viele unerwartete Wendungen. Aufgrund eines sehr miesen Cliffhangers möchte ich am liebsten Band 2 sofort lesen. Das Buch hat alles, was eine gute Geschichte ausmacht: Spannung, unerwartete Wendungen, es regt zum Nachdenken an, eine tolle Liebesgeschichte. Nur eine sympathische Protagonistin hat mir gefehlt. Deshalb wollte ich eigentlich nur 4 Sterne vergeben, aber letztendlich wird mir das Buch noch länger im Gedächtnis bleiben, denn die Idee der Geschichte ist einfach zu gut. Aus diesem Grund bekommt "Ophelia Scale" 5 von 5 Sterne von mir.

Ophelia Scale-Die Welt wird brennen - unheimlich spannen und fesselnd.

Von: Luziah Datum: 18. March 2019

Die Welt ist nicht mehr das was sie mal war. Technik und moderne sind vom Regenten verboten. In dieser uns so fremden Welt muss sich die tapfere Ophelia Scale behaupten. Sie hat sich dem Widerstand angeschlossen und versucht sich dem Heerscher zu widersetzen und die Welt zu verändern. Ich finde das Buch ist fantastisch geschrieben und sehr fesselnd. Die Autorin konnte die Momente wunderbar einfangen und mit ihrem Schreibstil alles genau beschreiben. Während des lesen kann man sich die Geschichte genau vorstellen. Die Orte, Gesichter und Menschen hat man direkt vor Augen. Alles ist zum greifen nah. Außerdem ist die Geschichte sehr abwechslungsreich. Auch wenn man glaubt man weiß, was als nächstes kommt, kommt es doch ganz anders. Wegen dieser plötzlichen Wendungen wird das Buch nie langweilig und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Ich kann es kaum erwarten. Bis im August der 2. Teil erscheint. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Bücher mit der richtigen Mischung aus Abenteuer, Loyalität, Verrat und der richtigen Menge an Romantik mag.

Ich warte schon auf Band 2

Von: Schatzdose Datum: 18. March 2019

"Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" spielt in einer Welt, in der Technologie weitestgehend abgeschafft wurde. Und das, nachdem vorher viel mehr Technologie den Alltag beherrscht hat, als wir es heute schon kennen. Gegen diese sogenannte "Abkehr" formiert sich Widerstand. Ophelia Scale wird ausgewählt, den König umzubringen, damit auf diesem Weg die Abkehr rückgängig gemacht werden kann. Im Schloss verliebt sich Ophelia - zunächst ohne zu wissen, wer er ist - in den Bruder des Königs. Aber das ist nicht die einzige Komplikation, die Ophelia auf ihrer Mission erwartet. Im letzten Drittel des Buches kommt es zu mehreren Wendungen, die zum Nachdenken anregen und neugierig auf den nächsten Band der Trilogie machen. Inhaltlich möchte ich nicht spoilern. "Ophelia Scale - die Welt wird brennen" ist ein gelungener Debut-Roman. Obwohl immer mal auch die Technik beschrieben wird, hätte ich mir manchmal doch noch mehr Informationen über das Leben vor der Abkehr gewünscht. Ansonsten ist das Buch gut zu lesen und die Story nicht einfach nur geradlinig erzählt, sondern wartet mehrfach mit Überraschungen auf. Ich hoffe, dass die beiden folgenden Bände dieses Niveau aufrecht erhalten und freue mich jetzt schon mal auf Band 2.

Anfangs etwas schleppend, später spannend

Von: KaNi Datum: 17. March 2019

Ich hatte etwas Probleme in das Buch zu finden, was nach knapp 50 Seiten viel besser wurde. Ab da wurde das Buch spannend und regte im Nachhinein zum nachdenken an. Für das Lesealter von ca. 14 Jahren auf jeden Fall empfehlenswert.

5 Sterne😍

Von: die.legenden.von.inkspell Datum: 16. March 2019

Heute habe ich "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" aus dem @cbjverlag von @kieferlena beendet. Das Buch hat 464 Seiten und ist der erste Teil einer Trilogie. Bereits nach der ersten Seite wusste ich irgendwie, dass es ein tolles Buch wird und ich es schnell verschlingen werde. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und auch die 18-Jährige Hauptprotagonistin Ophelia wurde mir schnell sympathisch, da sie einen kämpferischen, rebellischen Charakter hat. Auch die Welt im Jahr 2134 konnte ich mir gut vorstellen. Dabei wurde seit "der Abkehr" die Nutzung von Technologie von Leopold de Marais verboten, was einen wichtigen Teil der Story ausmacht. Auch eine Lovestory spielt eine wichtige Rolle, aber nicht von Anfang an. Die Geschichte beginnt sehr spannend mit einem Einbruch in ein Lager, wodurch das Buch mich sofort im Bann hatte. Die fast 500 Seiten haben sich für mich nicht gezogen und das Ende hat mich sprachlos gelassen. Ich glaube im August kommt der zweite Teil raus, ich bin sehr gespannt. Das Cover ist ziemlich schlicht, aber trotzdem sehr schön. Es passt auch zu Ophelia, da sie erst 18 ist. Das Hardcover ist insgesamt sehr schön und die 18€ sind auf jeden Fall preislich gut. Daher 5 von 5 Sternen, da es ein gelungener Auftakt ist und ich schon sehnsüchtig auf den nächsten Band warte. 🔸️ Klappentext: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, [...]

Spannend bis zur letzten Seite....

Von: Lilahase Datum: 16. March 2019

Man ist von der ersten Seite gut in der Geschichte drin, die im Jahr 2134 spielt. Mit der Titelfigur Ophelia Scale taucht man sofort in die Geschichte mit ein. Sie will sich und ihr Volk aus der Unterdrückung des selbsternannten Königs befreien. Interessant ist der Weg dorthin. Auch die Liebe kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Die Spannung wird bis zur letzten Seite hochgehalten. Ich erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung dieser sehr gut zu lesenden Geschichte.

Ein Auftakt, der überzeugt

Von: Books-Beauty-and-Creativity Datum: 10. March 2019

„Alles, was es noch gab wurde vom König kontrolliert und von ihm nur eingesetzt, wenn es der Kontrolle der Bürger diente. Es war das Ende jeder freien Entfaltung, das Ende jeder objektiven Meinungsbildung. Das Streben nach Freiheit und Wissen, in den Industrienationen ehemals ein Geburtsrecht unserer Spezies, war absoluter Kontrolle gewichen. Das war kein Paradies. Das war die Hölle.“ Seite 31 „Es gibt Schlimmeres als den Tod. Das ist es, was die Menschen glauben. Das Ende des Lebens ist für sie das Schrecklichste, was sie sich vorstellen können. Es bedeutet, nie wieder Familie und Freunde zu sehen. Nie wieder etwas zu tun. Nie wieder etwas zu sagen. Nie wieder etwas zu sein. Aber es gibt etwas, das schlimmer ist: wenn man jemandem alles nimmt, was ihn ausmacht. S.94 Meine Meinung Ein Auftakt, der überzeugt. So viele überraschende Wendungen, so viele unterschiedliche Informationen und am Ende weiß man als Leser selbst nicht mehr, was man denken und fühlen soll. Man kann sich unglaublich gut in Ophelia hineinversetzen. Auch gelingt es der Autorin sehr gut Gefühle authentisch zu vermitteln. Cover: Ich bin generell kein großer Fan von Menschen auf dem Cover. Charaktere Die Charakter sind allesamt gut gezeichnet. Vor allem die Hauptcharaktere haben Ecken und Kanten. Ophelia Maxine Scale Ophelia ist 18 Jahre alt, hat blattgrüne Augen, haselnussbraune Haare und ist 1,75m groß. In der Sonne wird sie schnell braun. Sie ist schmal und durch das regelmäßige Training athletisch. Früher hat sie in der Nähe von Paris gelebt. Als die Abkehr stattfand war sie erst 12 Jahre alt. Ihre Eltern sind Ingenieure. Nur zwei Jahre nach dem Verbot von Technik kam es zur Trennung, heute lebt Ophelia – kurz Phee- mit ihrem Zwillingsbruder Eneas und ihrem Vater, sowie der neuen Freundin des Vaters und deren beiden Kindern im alten England. Ihr Vater hat früher für MedSol gearbeitet. Seine Arbeit hat Tausenden das Leben gerettet. Ophelia wird als zielstrebig und analytisch beschrieben. Sie ist ein Mitglied von ReVerse, dem einzig ernst zu nehmendem Widerstand im Land. Außerdem hat sie ein Unendlichkeitszeichen tätowiert. Ophelia hat Ecken und Kanten und ist unglaublich greifbar. Man kann sich gut in sie und ihr Gefühlsleben hineinversetzen. Man wächst mit ihr. Die Handlung 2134. Europa ist eine Monarchie. Es herrscht Leopold de Marais. Es gibt keine Wahlen, kein Mitspracherecht und keine Freiheit. Der König entscheidet was das Beste für sein Volk ist. Es besteht ein strenges Reglement jedweder Technologie durch den Staat. Außerdem hat der König jede Form von industrieller Produktion, die über den Eigenbedarf hinausgeht unterbunden. Unabhängig davon, ob es dabei um Klamotten, Geschirr oder Möbel geht. Die Handlung ist spannend und unvorhersehbar. Es gibt viele überraschende Wendungen und manchmal war ich echt erstaunt. Der Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen! Ich konnte mir alles gut vorstellen. Vor allem gelang es ihr sehr gut Gefühle und Charaktere greifbar werden zu lassen. Fazit 0815? Nein, hier nicht! Ich bin gerade so froh, dass Band 2 schon im August erscheint. Was für ein fieses Ende. Wenn ihr dystopische Jugendbücher mögt, kann ich euch diesen Auftakt nur ans Herz legen.

Spannung pur

Von: Dori Datum: 10. March 2019

Also erst mal ist der Schreibstil sehr gut für die Jugend geeignet. Die Kapitel sind nicht zu lang und das Buch ist gut strukturiert. Man ist gleich drin und weiß schnell worum es geht. Im Laufe des Buches fühlt man richtig wie Ophelia mit sich hadert und man wird mitgerissen. Das Ende ist schon etwas dramatisch und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Da es sehr um technische Dinge geht und auch gleich mit einer Mission los geht, ist es besonders für Jugendliche geeignet, die auf Action stehen ...hat mich an Mission Impossible erinnert.

Für alle Liebhaber von Mut und Widerstand

Von: Junefeelings Datum: 09. March 2019

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen ist nicht nur ein Buch für Sciencefiction -und Technologiefreaks, sondern für alle die glauben, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. Achtung Spoiler! Die spätere Widerstandskämpferin Ophelia Scale wächst inmitten einer technologisch weit entwickelten Welt auf, ihr Alltag ist geprägt von hochmodernen Hilfsmitteln, doch als Leopold de Marais an die Macht wird alles anders. Der neue König setzt die sogenannte Abwehr durch, die jedwede moderne Technologie verbietet und die Bevölkerung um Jahrzehnte zurückwirft. Ophelia, die eigentlich Ingenieurin wie ihr Vater werden wollte, sieht sich ihres Lebensinhaltes beraubt und beginnt nun ein Doppelleben als sie auf Mitglieder der Widerstandsgruppe Reverse trifft. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und wirkt trotz der integrierten Liebesgeschichte zwischen Ophelia und dem Widerstandskämpfer Knox nie kitschig. Kurz gesagt ein absolutes Muss für jeden der an Veränderung glaubt!

Ophelia Scale

Von: Andrea Mathiesen Datum: 09. March 2019

Ich war beeindruckt und absolut gefesselt von diesem Debutroman! Diesmal eine Science Fiction Erzählung, die sich mit der näheren, aber nicht weniger phantastischen Zukunft beschäftigt. Die Idee einer Abkehr von aller - unserer Meinung nach lebensnotwendigen - Technik zwingt den Leser dazu, sich mit seiner eigenen Nutzung von technischen Geräten auseinanderzusetzen. Ist man zu blauäugig, lässt man sich in Abhängigkeit bringen oder ist man schon dabei, das "Smartphone" wichtiger zu erachten als die Menschen? Genau auf diesen Gedanken zielt die Rolle, die der König spielt. Er ist der Meinung, dass die sogenannte "Abkehr" das Individuum vor der Verrohung retten kann. Die Gegenspieler, zu denen auch die Hauptperson Ophelia gehört, sehen darin einen diktatorischen Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte. Die Charaktere werden wunderbar herausgearbeitet und ihnen wird Leben eingehaucht. Die begleitende Liebesgeschichte, der innere Kampf von Ophelia lässt wirklich mitleiden. Ich habe das Buch mit Genuss gelesen und bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Kannst du dir eine Zukunft ohne Technologie vorstellen? - fantastischer Auftakt der Trilogie

Von: lottes_buecherwelt Datum: 09. March 2019

Worum gehts? Ophelia Scale erzählt die Geschichte, in der ein Regent von heute auf morgen jegliche Technologie und technische Kommunikation verbietet. Ophelia - die die Technologie liebt - schließt sich dem Widerstand an und absolviert einen Wettkampf, um bei dem royalen Geheimdienst ausgebildet zu werden. Als sie die Prüfungen besteht, ist sie in der Lage, als Leibwächterin nahe genug an den Regenten zu kommen, um ein Attentat auf ihn zu verüben. Eines Tages lernt sie Lucien kennen und verliebt sich in ihn, nichtwissend, dass er der Bruder des Regenten ist. Nun muss sich Ophelia entscheiden zwischen Gut und Böse, Hoffnung und Hass, Liebe und Rebellion. Ophelia Scale ist der Auftakt einer Trilogie, verfasst von Lena Kiefer, für die dies ihr erster Roman ist. Meine Meinung: Das Buch ist unglaublich gut geschrieben. Schon nach kurzer Zeit ist man so sehr von diesem Buch gefesselt, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Lena Kiefer schafft es schon am Anfang, die Spannung auf hohem Niveau zu steigern. Auf diesem Niveau verbleibt man bis zum letzten Wort. Immer wenn ich das Buch nicht gelesen habe, hat es mich verrückt gemacht, was nun wohl als nächstes passieren wird. Auch die Geschichte an sich ist sensationell und vollkommen nachvollziehbar. Stell dir einmal vor, dir nimmt plötzlich jemand Handy, Laptop, Telefon, Fernseher etc. weg und selbst der Wille, eines dieser Geräte nutzen zu wollen, wäre strafbar. Gerade in der heutigen Zeit ist dies schon unvorstellbar. In Ophelia Scale war die Technologie sogar noch weiter. Die Ophelia, die mutig und technikbegeistert ist, will sich das nicht gefallen lassen und tritt einer Rebellion bei. Und als sie die Prüfung eine Ausbildung bei der Leibgarde besteht und in den Hauptsitz des Regenten zieht, bietet sich für sie die optimale Gelegenheit, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Als sie sich in Lucien - den Bruder des Regenten - unsterblich verliebt, findet sie heraus, dass nicht alles so zu sein scheint, wie sie immer dachte. Faszinierend an dem Buch sind vor allem die verschiedenen Charaktere. Im Laufe des Buches entwickeln sie sich weiter, erkennen andere Sichtweisen und bleiben trotzdem authentisch. Dies erkennt man vor allem bei Ophelia, die, als sie sich in Lucien verliebt, auch andere Aspekte des Handelns des Regenten sieht und später sehr mit sich hapert, ob sie ihrem Vorhaben weiter so folgen kann. Alle Figuren wurden mit so viel Liebe zum Detail entworfen, dass man gar nicht glaubt, dass dies Buchcharaktere sind. Es ist einfach alles so anschaulich geschrieben, dass man glaubt, live dabei zu sein. Der Schreibstil von Lena Kiefer ist sehr flüssig, weshalb sich das Buch leicht lesen lässt. Sie schreibt so charmant, spannend, einfühlsam - aber auch manchmal witzig, was dieses Buch so unglaublich gut macht. Mein Fazit: Ophelia Scale ist ein super tolles Buch, welches einen direkt in den Bann zieht. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen, da die Geschichte einmalig ist, man sich einfach mittendrin fühlt und es nicht nur ein Liebesroman ist. Es ist einfach so viel mehr. Aber ich möchte nicht spoilern. Lest es einfach und seid begeistert - so wie ich. Von mir bekommt das Buch 5/5 Sternen.

Ophelia Scale: Die Welt wird brennen

Von: Leseratte Datum: 07. March 2019

Achtung Spoiler!! Ophelia Scale: Die Welt wird brennen spielt in einer Zukunft, in der die Technologie, die sich immer weiter entwickelt hatte, stark vom König eingeschränkt wird. Durch die sogenannte "Abkehr" wurde so gut wie jegliche private Nutzung verboten. Dafür wird dafür gesorgt dass jeder Bewohner genug zum Leben hat. Ophelia Scale ist Mitglied eine Widerstandsbewegung die versucht sie Abkehr rückgängig zu machen. Sie hat eine absolute Abneigung gegen den König und das Verbot der Technologie auch weil ihr Freund nach einem misslungenen Anschlag in das "Clearing" kam und jetzt auf dem geistigen Niveau eines Kindes ist. Als der König neue Mitglieder für seine Garde sucht, bewirbt sich Ophelia um für den Widerstand in der Nähe des Königs zu sein. Sie schafft es unter die letzten Bewerber und wird zum Unterricht in die Heimatstadt des Königs eingeladen. Dort lernt sie den Bruder des Königs kennen und wie sollte es anders sein, verliebt sich in diesen. Durch Lucien fängt sie an, an den Zielen des Widerstands zu zweifeln. Wenn man als Leser meint, man wisse wie es aus geht, dann passieren ein paar sehr unerwartete Wendungen die ich nicht verraten möchte, ein bisschen spannend sollte es ja bleiben. Ich muss sagen, am Anfang konnte ich mich überhaupt nicht mit Ophelia identifizieren. Sie denkt am Anfang sehr schwarz und weiß und hinterfragt keine der Meinungen. Auch kam ich durch die vielen unbekannten Begriffe schwer in das Buch hinein. Aber mit der Zeit wurde es immer besser und spätestens als Ophelia Lucien kennen lernt, konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Durch ihn fängt sie an Sichtweisen zu überdenken und sie einem mehrdimensionalen Charakter zu werden, der mir immer besser gefiel. Und ein bisschen Romanze schadet einem Roman nir ;) Wirklich überrascht hat mich dann das Ende des Buches, mit dem ich, obwohl ich ein letzte Seite zuerst Leser (ja ich gebs zu) bin, nie gerechnet hätte und der dem Buch nochmal eine komplett neue Sichtweise gibt. Ich bin auf jeden Fall unglaublich gespannt wie es weiter geht und kann den zweiten Teil kaum erwarten. Fazit: Ophelia Scale: Die Welt wird brennen ist ein sehr guter Fantasy Roman, den man nach anfänglichem Eingewöhnen kaum noch aus der Hand legen mag. Ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen!

Einfach der Wahnsinn- Ophelia Scale

Von: Thabea Datum: 07. March 2019

Das Buch ist unglaublich gut geschrieben. Es startet ganz flüssig und vorallem Packend in eine Geschichte, die für viele Altersklassen interessant ist. Mit der Nähe zur Realität zieht es den Lesen in seinen Bann. Natürlich bleiben auch die Gefühle nicht außer acht. Ophelia wird so facettenreich dargestellt, dass es in jeder Situation möglich wird wie sie zu empfinden. Dadurch wird der Leser nochmehr verzaubert. Ich selber kann kaum den zweiten Band dieser Trilogie erwarten. Ophelia hat mich so verzückt, dass sie nach mehrmaligem lesen einz meiner weiblichen Vorbilder wurde. Vorallem bezogen auf ihre Stärke und Ihren Willen.

Was für ein Auftakt!

Von: Stina Datum: 25. February 2019

Der Jugendbuchmarkt hat in den letzten Jahren eine Fülle an Dystopien hervorgebracht. Der deutsche Markt etwas weniger als der amerikanische, aber als Vielleser hatte man nach einer Weile schon das ein oder andere déjà vu. Umso erfrischender ist es, dass mit „Ophelia Scale“ nun eine Reihe einer deutschen Debütautorin ihren Auftakt hat, die sich aus dem Einheitsbrei heraus hebt. Die Geschichte beginnt mit einer actionreichen Szene, in der wir die Protagonistin kennen lernen. Ich mag solche „schnellen“ Einstiege, die erst nach und nach die Welt enthüllen, in der die Handlung spielt. Schnell wird deutlich, dass die Autorin sich eine Menge Gedanken gemacht hat, um ein schlüssiges und nachvollziehbares Worldbuilding zu betreiben – etwas, das ich gerade im Bereich von YA oft vermisse. Mir gefiel, dass nicht alles nur schwarz oder weiß war. Natürlich ist die Vorstellung, jegliche Technik verboten zu bekommen, für einen Gen X-er wie mich fürchterlich. Meinen ersten Internetanschluss bekam ich 1992, mein Handy ist quasi an mir festgewachsen. Aber wenn jeder eine Wohnung und ein Grundeinkommen hat, und das Nötigste zum Leben, kostenlos? Ist doch eigentlich ganz nett… oder etwa nicht? Vielleicht haben die „Phobes“ gar nicht so unrecht, und wir sollten alle viel weniger die Nase ins Handy stecken und mehr Bio-Gemüse anbauen? Oder…? Ähnlich facettenreich wie die Hintergrundgeschichte sind auch die Charaktere. Am Anfang scheint die Sache klar: dort die Bösen (mit Leopold de Marais als der Feindfigur Nummer eins), hier die Guten, die für die Freiheit kämpfen. Aber die Heldin macht in ihren Einstellungen eine Entwicklung durch, und auch bei so mancher Nebenfigur trügt der erste Eindruck. Das macht Ophelia als Hauptfigur auch so glaubwürdig: ein 18jähriger Hitzkopf, die Revolution im Blut, die definitiv radikaler in ihren Ansichten ist als ich alte Schachtel. Sie hatte eine vielversprechende Zukunft vor sich, die durch die Abkehr jäh beendet wurde. Die Menschen, denen sie begegnet und die Erlebnisse, die sie hat, formen und ändern sie, auf nachvollziehbare Weise. Zu einem guten Jugendbuch gehört auch eine zünftige Romanze, und auch hier lässt Ophelia Scale sich nicht lumpen: Lucien ist liebenswert, und die ersten zarten Bande sind von Humor und gegenseitigem Respekt geprägt. Man muss also offensichtlich seine Angebetete nicht böse vom anderen Ende des Klassenzimmers anstarren oder erst mal eine Woche stalken, bevor sie einen erhört. Dass er ausgerechnet der Bruder von Leopold ist, gibt der Sache den nötigen Pfeffer, denn Ophelias Leben ist ja nicht schon kompliziert genug. Der Plot Twist am Ende bricht einem das Herz, aber mehr will ich nicht verraten. Überhaupt das Ende – fieser geht es kaum. Natürlich ist klar, dass bei einer Trilogie der erste Band wahrscheinlich nicht eine in sich abgeschlossene Geschichte sein wird, aber genau DA aufzuhören, erfordert schon ein gerüttelt Maß an Sadismus, Frau Kiefer. 😉 (Ich mache Spaß. Aber nur ein bisschen.) Nur gut, dass der zweite Band schon im August erscheint. Viel länger werden die Leser es auch kaum aushalten! Mein Fazit: Absolute Leseempfehlung. Eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, eine gute Portion SciFi, eine Prise Gesellschaftskritik, Drama und Cliffhanger zuhauf, und ganz viel Herz. Ein tolles deutsches Debüt, das viele der sonst üblichen Fallstricke von YA-Büchern vermeidet. Hoffentlich ist bald August!

Ich freue mich auf die Fortsetzung

Von: Glimmery Datum: 24. February 2019

Das Buch ist super zu lesen und auch sehr spannend. Es lässt mich nicht mehr los und ich wollte immer wissen wie es weitergeht ich konnte es also kaum aus der Hand legen. Ich finde dass man sich auch durch den Schreibstil sehr gut in die pro Person und Situation reinversetzen kann.

"Im Kampf um die Freiheit riskiert sie alles"

Von: thekinghasanewname Datum: 24. February 2019

„Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ von Lena Kiefer ist die Geschichte über ein junges Mädchen in einer nicht allzu fernen Zukunft, dessen Leben vor sechs Jahren grundlegend verändert wurde, als der König Europas die sogenannte Abkehr ins Leben rief; die Abkehr von jeglicher Technologie. Ophelia Scale jedoch kann sich damit nicht abfinden und schließt sich aus diesem Grund einer geheimen Widerstandsbewegung an, die gegen den König vorgeht. Meine Meinung: Da ich in letzter Zeit viele Dystopien gelesen habe, die sich alle irgendwie ähnelten und von denen kein einziges so wirklich herausstach, war ich zunächst etwas skeptisch, als ich das Buch zur Hand nahm. Doch schon auf den ersten Seiten wurden meine Zweifel zerstreut. Der Schreibstil – der mir schon so manches Buch madig gemacht hat – ist angenehm, mit viel Witz und Herzenswärme, nicht zu einfach gehalten, verliert sich jedoch auch nicht in komplexen Erklärungen, sondern lädt den Leser ein, das Buch schnell und in einem Rutsch durchzulesen. Natürlich geht es auch hier um ein unterdrückendes Regime, das bekämpft wird, aber die Idee mit der fehlenden Technologie lässt das Buch zu etwas Besonderem werden. Gleichzeitig kann es jedoch dem Leser genau aus diesem Grund Schwierigkeiten bereiten, in die Geschichte hineinzufinden, denn es wird häufiger von nun fehlenden technologischen Fortschritten gesprochen, die die Menschen aufgrund der Abkehr nicht mehr haben. Diese Fortschritte existieren jedoch bei uns in der realen Welt nicht und sind lediglich von der Autorin erdacht, doch macht sie sich nicht die Mühe, sie genauer zu erklären, weshalb man manchmal beim Lesen etwas ins Straucheln gerät und die Hauptperson ein bisschen wie ein bockiges Kind wirkt, dem seine Spielsachen geklaut worden sind, von denen wir jedoch sagen würden, dass es diese sowieso nicht braucht. Zu Ophelia Scale habe ich generell eine eher negativ eingestellte Haltung. Zu naiv wirkt sie häufig, zu sehr von sich selbst eingenommen. „Ich bin die Beste“ – das denkt sie von sich selbst aufgrund irgendeiner Genmutation, die jedoch nicht näher erläutert wird und deshalb teilweise echt nervig ist. Die anderen Charaktere gefallen mir hingegen deutlich besser, vor allem an Lucien habe ich einen Narren gefressen. Auch finde ich das Setting klasse – spielen die meisten Dystopien in Amerika, so lebt Ophelia Scale in England, das sich gemeinsam mit anderen europäischen Staaten zu einem Europa als eigenes Land verbunden hat. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mich das Buch gut mit neuen und innovativen Ideen unterhalten hat, dass ich zwar die Hauptperson als etwas zu naiv empfunden habe, mich jedoch gerne von ihr im zweiten Teil überraschen lasse. Außerdem freue ich mich darauf zu erfahren, wie die Liebesgeschichte weitergehen wird.

Nicht die Welt wird brennen, sondern Ihr werdet Feuer und Flamme sein

Von: Kai Hohmann Datum: 22. February 2019

Ophelia Scale, oder besser Phe. Ein Buch was einem mit jeder Seite mehr in seinen Bann zieht. Schnell kann man sich in die Rolle hineinversetzen, man leidet mit ihr, erlebt Glücksmomente und ist doch wieder am Boden zerstört. Was die Autorin Lena Kiefer hier als Erstlingswerk den Leser bereitet ist einfach unbeschreiblich. Selten habe ich ein Buch quasi so verschlungen. Und selbstverständlich die Papierform, denn für diese Geschichte nehme ich gerne Abkehr vom eBook Reader oder Tablet. Für jeden der fantastische Literatur liebt ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Voller Spannung erwarte ich schon die Fortsetzung! Chapeau!

Spannendes Thema - viele Gefühle - Schluß leuchtet wenig ein

Von: woody Datum: 20. February 2019

Vorsicht Spoiler Das Buch ist spannend geschrieben. Die Autorin führt immer näher an das Thema KI heran, und zwar zuerst von der "Abkehr" von der Technologie bzw. KI her; später lässt sie im Gespräch mit dem König aufblitzen, worin die apokalyptische Kraft der KI bestehen könnte. Die Leser bekommen aus der Perspektive von Ophelia mit, was man gegen die "Abkehr" und was man für die "Abkehr" ins Feld führen könnte - alles verbunden mit starken Gefühlen der Hauptdarstellerin - Liebe zu Knox, Hass auf die, die ihn ihr weggenommen haben; die Bereitschaft, ihr Leben einzusetzen; eine zweite Liebe und nach dem angebl. Verrat der Liebe neuer, kaum beherrschbarer Haß. Ich stelle mir vor, dass das bei der Zielgruppe des Buches gut aufgenommen wird. Was mich nicht überzeugt hat: Die Widerstandsgruppe zu Beginn hat keinerlei "Sicherheitsvorkehrungen" getroffen, wer zu ihr gehört oder nicht. Schon die DDR-Stasi hätte sie spielend leicht unterwandert. Auch später gibt es immer wieder Szenen, die die Allmachtsphantasien von Ophelia widerspiegeln - die Leser*innen können aber schon vorhersehen, dass ihre Vorstellung, das sei unbeobachtet geblieben, fast schon lächerlich ist (z.B. Begegnung mit Julius am Zaun). Stark; die Begegnung mit OmnI beim ersten Test, und das Gespräch mit dem König über die Abkehr. Umso weniger leuchtet mir ein, dass Ophelia bei der zweiten Begegnung mit OmnI der KI Glauben schenkt und sich ein weiteres Mal "umdrehen" lässt. Ihr müsste doch klar sein, dass die KI ihr alles vorspiegeln kann; dass die KI die Szenen mit Lucienne umdeuten kann und ihr etwas vorspiegelt. Oder will die Autorin die Botschaft rüberbringen: Man weiß nicht, an wen und woran man sich halten kann. Klar, wenn das Buch fortgeführt wird, braucht es eine Wendung, damit Leser gespannt sind, wie es weitergeht. Dennoch: Wie Oph. bei der zweiten Begegnung auf die OmnI reagiert, lassen mich sehr zweifeln an ihrem sonst so wachen Verstand. Sie weiß doch, dass die KI ihr ihre Mutter und Knox nur vorgaukelt - und die KI auch anderes nur vorgaukelt. Ist Ophelia anfällig für Gehirnwäsche jeder Art, oder meint die Autorin, es sei unser aller Schicksal? Der Untertitel "Die Welt wird brennen" ist mir nicht einsichtig geworden.

Unglaublich spannende Agentendystopie

Von: Blintschik Datum: 19. February 2019

Die Welt in der Zukunft ist hochtechnisiert, doch plötzlich wird die ganze Technik verboten und schränkt die Menschen ein. Ophelia schließt sich deshalb einer Widerstandsgruppe an, um die Welt zu verändern. Und dann bekommt sie die Chance in die Wachgarde des Königs aufgenommen zu werden und kommt dabei dem König so nah, der für alles verantwortlich ist. Dieses Buch ist wie ein actiongeladener und total spannender Agentenfilm mit einer Prise Romantik. Ich bin schnell in die Geschichte rein gekommen und konnt sofort mit den Personen mitfühlen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, weshalb ich beim Lesen richtig in die Geschichte abgetaucht bin. Besonders hat mir diese futuristische Welt gefallen, die garnicht mal so anders ist als unsere reale Welt und doch etwas science-fictionhaftes an sich hat. Dabei wird man nicht mit vielen Infos vollgeschrieben und doch wirkt die Welt komplex und gut durchdacht. Und das gilt auch für die Handlung, die mich im Laufe des Buches richtig in ihren Bann gezogen hat. Erst kam mir die Geschichte ein bisschen wie ein Mix auf Divergent und Mission Impossible vor, aber schnell habe ich gemerkt, dass da viel mejr dahinter ist. Ich liebe es einfach, dass man als Leser einfach nicht richtig weiß wer welche Geheimnisse hat und wer die Guten und die Bösen sind oder ob es die überhaupt gibt. Das bringt einen zum Mitdenken und hat die Handlung bis zum allerletzten Satz spannend gehalten. Auch die langsame Entwicklung der Protagonistin hat mir gut gefallen. Dabei ist sie nicht einfach nur gewachsen an ihren Erlebnissen, sondern ist auch mal rückfällig und hat zwischen richtig und falsch geschwankt, was sie sehr menschlich wirken lässt. Die Romantik ist wirklich süß. Sie wirkt ebenfalls real und ohne viel Kitsch und baut sich langsam und natürlich auf. Zusammengefasst ist dieses Buch unglaublich spannend und ich bin regelrecht in der Geschichte versunken bis ich schockiert gemerkt habe, dass es zuende ist und ich auf den nächsten Teil warten muss. Außerdem spricht es ein aktuelles und wirklich interessantes Thema an, welches zum Nachdenken bringt und dem Buch etwas Tiefe verleiht. Allgemein finde ich das Buch wirklich super und kann es nur weiter empfehlen.

Sehr spannendes Buch mit sympathischer Heldin

Von: Comiko Datum: 17. February 2019

Eins vorneweg: ich spare mir Angaben zum Inhalt, denn das könnte Ihr im Klappentext oder anderen Rezensionen schon nachlesen und spoilern möchte ich nicht. Ophelia, die 18 jährige Hauptdarstellerin, ist eine starke Frauenfigur. Da sie ihre Entscheidungen und Positionen öfter hinterfragt und manchen inneren Kampf mit sich austrägt, wirkt sie sehr glaubhaft und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie sich zwar verliebt, das Buch aber nicht in rosarote Schwärmereien abtriftet und nicht ihr einziges Ziel ist, einen Typen abzukriegen. Spannend wird das Ganze auch dadurch, dass nicht alles komplett vorhersehbar ist, sondern dass die Handlung mehrere, unerwartete Wendungen nimmt. Leider - und das ist der einzige Grund für meinen Punktabzug - tut sie das auch am Ende des Buches, das dann mit einem Cliffhanger aufhört. Das muss man mögen. Ich hasse es, wenn ich bis zum Erscheinen des nächsten Bandes warten muss, um zu erfahren wie es weitergeht. An mancher Stelle hätte ich mir mehr Schilderungen dazu gewünscht, welche Technik es nicht mehr gibt und welche Auswirkungen das auf den Alltag des Einzelnen, aber auch auf die Gesellschaft hat. Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch liest sich flüssig und man mag es nicht aus der Hand legen. Mir persönlich etwas zu kitschig ist das Cover. Vermutlich hätte es mich in der Buchhandlung nicht angesprochen. Passend zur Handlung hätte ich mir etwas Moderneres gewünscht. Ganz klare Leseempfehlung! Ich freue mich schon auf Band 2.

Düster, bedrohlich und spannend bis zur letzten Seite - und darüber hinaus!

Von: Marathonleser Datum: 12. February 2019

Lena Kiefer zeichnet ein Bild von einer düsteren Zukunft: Europa ist unter einem König vereinigt, der die völlige 'Abkehr' von jeglicher Technologie angeordnet und durchgesetzt hat. Alle technischen Errungenschaften, die wir heute bereits kennen, und noch einige mehr, die es im 22. Jahrhundert gab (geben wird), um der Menschheit das Leben angenehmer zu machen, sind von heute auf morgen verboten. Ehemalige Ingenieure beschäftigen sich nun mit dem Züchten von Tomaten, um den Speiseplan der Familie aufzupeppen. Alles wird vom König und seiner Regierung kontrolliert und reguliert. Die meisten finden sich damit ab, aber einige wenige begehren dagegen auf – natürlich im Verborgenen. Zu dieser Bewegung, ReVerse, gehört auch die Protagonistin Ophelia. Sie ist 18 Jahre alt und hatte gerade die große Liebe gefunden (ein Widerstandskämpfer wie sie), als ihr diese nach einer missglückten Aktion gegen das Regime durch eine Gehirnwäsche mit anschließendem "Reboot", einem so genannten 'Clearing', genommen beziehungsweise auf das geistige Niveau eines Zehnjährigen "heruntergefahren" wird. Aus Rache, und weil sie überzeigt ist, dass die Menschheit die Technologie zurück¬bekommen muss, lässt sie sich von ReVerse als Attentäterin auf den König rekrutieren. Und ab da wird alles erst richtig spannend! Lena Kiefer schreibt flüssig und fesselnd; am liebsten möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen und in einem Rutsch durchlesen. Die Charaktere sind sympathisch (jedenfalls die, die es sein sollen 😉) und über-zeugend, so wie ihre jeweilige Motivation – einige sind jedoch auch undurchschaubar und rätselhaft, so dass man als Leser bis zum abrupten Ende (des ersten Bandes, zum Glück, nicht der ganzen Geschichte!) nicht sicher sein kann, wer welche Rolle spielt (oder doch nicht?) und wer auf wessen Seite steht. Wer manipuliert wen? Wer ist nur eine Schachfigur, die auf dem Spielbrett hin- und hergeschoben wird? Durch den "Cliffhanger" zum Schluss bleibt es spannend und die Vorfreude und Erwartungshaltung gegenüber Band 2 steigt beinahe ins Unermessliche! P.S. Wer sich bei der Erläuterung für 'die Abkehr" an "Terminator" erinnert fühlt – da gibt es schon gewisse Parallelen, auch bei den Personen, aber das stört nicht, ganz im Gegenteil, es untermauert die These, dass irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft Künstliche Intelligenzen die Herrschaft über die Erde übernehmen und die Menschheit auslöschen werden. Eine beängstigende aber sicher nicht völlig abwegige Zukunftsvision…

Bin begeistert!!

Von: Laura Datum: 09. February 2019

Man sagt zwar, dass ein Buch nicht nach seinem Umschlag bewertet werden soll, jedoch tendiere ich persönlich dazu genau das zu tun. Allein schon die schöne Gestaltung des Umschlags hat mir hier Lust auf's Lesen gemacht. Es hat zwar eine Weile gedauert bis ich mit der Protagonistin Ophelia wirklich warm wurde, trotzdem ist sie eine gute Heldin. (Fun fact: nach dem zweiten Kapitel dachte ich mir schon, dass dieses Buch als Netflix Orginal Serie total cool wäre.) Ich möchte zwar nicht zu viel verraten, aber bereits am Anfang hat mich "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" irgendwie an "Die Bestimmung" von Veronica Roth erinnert. Wer die Bücher mochte und generell gern YA liest wird hier, denke ich, zufrieden sein. Weiterhin ist der Schreibstil von Lena Kiefer angenehm und leicht zu lesen; man kommt auch sehr schnell wieder in die Handlung, falls man es mal kurz unterbrochen hat. Alles in einem bin ich begeistert und freue mich auf den Rest der Triologie!

Seit langer Zeit ununterbrochen die ganze Nacht gelesen

Von: Teodora Vutova Datum: 07. February 2019

Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich nicht, dass das so interessant wird. Ich wollte mich kurz ein Überblick schaffen und bin bis 4 Uhr morgens am Lesen geblieben. Das ist mir seitdem ersten Teil von Harry Potter nicht mehr passiert. Das Buch ist sehr bildhaft geschrieben, jedes einzelne Detail ausführlich beschrieben, es wurde an jede Kleinigkeit gedacht. Am Anfang erinnerte das Buch ein wenig an The Mokingjay , aber im positiven Sinne und danach wurde immer und immer spannender. Ich hoffe, dass es zu einer Verfilmung kommt.