Adriana Popescu

Morgen irgendwo am Meer

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Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.

Sommerlicher, sehr tiefgründiger und gefühlvoller Roadtrip zum eigenen Selbst

Von: Laura von Skyline of Books Datum: 19. August 2019

Klappentext „Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.“ Gestaltung Passend zum Titel zeigt das Cover einen großen Felsen mitten im Meer. Auf diesem sieht man die schattenhaften Umrisse von vier Personen - vier Jugendlichen, wie der Klappentext verrät. Die dominierende Farbe des Covers ist blau. So geht das funkelnde Meer direkt in einen strahlenden, hellblauen Himmel über. Auch der Titel ist in blauer Schrift gehalten, wodurch das Cover sehr harmonisch wirkt und sich der Stein mit den Jugendlichen noch mehr abhebt. Meine Meinung Adriana Popescu schreibt tiefgründige und einfühlsame Geschichten und auch wenn das Cover von „Morgen irgendwo am Meer“ zunächst sommerlich leicht aussieht, so merkt man beim Lesen schnell, dass hinter der Geschichte viel mehr steckt als ein Sommerroman. Die vier Jugendlichen Romy, Konrad, Nele und Julian sind auf dem Weg nach Lissabon und verbringen so einen gemeinsamen Roadtrip, auch wenn sich nicht alle von ihnen von Anfang an kennen. Schnell wird klar, dass jeder der Charaktere ein Päckchen mit sich herumträgt. So wird das sommerliche Abenteuer zu einer Art Selbstfindungstrip mit viel Emotion. Als Leser sollte man hier also keinen Roman über luftig leichte Sommererlebnisse erwarten. Vielmehr hat Adriana Popescu einen emotional tiefgründigen Roadtrip verfasst, welcher unter die Haut geht. Die vier Jugendlichen lernte ich im Verlauf der Handlung immer genauer kennen und durch ihre verschiedenen Geschichten lernte ich auch, sie zu verstehen. Ich verstand, warum sie so sind, wie sie sind und welche Lasten sie mit sich herumtragen. Vor allem die Stimmung und Atmosphäre des Buches konnte mich einnehmen, denn diese ist in meinen Augen bedrückend. Dieses Gefühl übertrug sich beim Lesen schnell auf mich, weswegen mich die Geschichten der Figuren noch mehr berührten und mitnahmen. Ich fand es toll, wie die Autorin mich mit diesem Buch zum Nachdenken über das Leben und ein Ziel darin angeregt hat. Die Jugendlichen sind dabei sehr facettenreich und unterschiedlich. Sie haben Geheimnisse, die sich nach und nach lüften und wodurch ich die Charaktere genauer kennen lernen konnte. Die Geheimnisse sorgen zudem auch für Spannung, da ich als Leser neugierig war, was hinter den verschiedenen Figuren steckt. Zudem sorgen sie auch für Spannungen, Konflikten und interessanten Dynamiken unter den Jugendlichen. So ist die Handlung vor allem auf emotionaler Ebene fesselnd. Durch den gefühlvollen Schreibstil der Autorin konnte ich mir zudem die Orte sehr gut vorstellen und teilweise fühlte ich mich, als sei ich ein Teil der Geschichte. Manchmal empfand ich manche Szenen allerdings auch als etwas zu sehr in die Länge gezogen, wodurch mir die Handlung hier dann träge vorkam. Froh war ich in solchen Momenten über einen Wechsel in der Erzählperspektive. „Morgen irgendwo am Meer“ wird nämlich abwechselnd von den Jugendlichen aus der Ich-Perspektive erzählt. Auf diese Weise konnte ich Einblicke in alle Hauptfiguren sammeln und zu jedem einen Draht aufbauen. Fazit „Morgen irgendwo am Meer“ ist ein Roadtrip zum Meer gespickt mit Gefühlen und Geheimnissen. Die vier jugendlichen Protagonisten tragen verschiedene Päckchen mit sich herum, welche für Spannung sorgen, denn ich wollte nicht nur wissen, was die verschiedenen Figuren bewegt, sondern auch was hinter ihnen steckt. Die Geschichte ist so sehr tiefgründig und emotional, auch wenn es manchmal Szenen gab, die ich als etwas träge empfand. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und er sorgt dafür, dass man sich fühlt, als würde man direkt neben den Protagonisten stehen. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Sehr schön

Von: herzzwischenseiten Datum: 16. August 2019

Ein Roadtrip nach Lissabon, vier Jugendliche und eine Menge Emotionen. Wie gewohnt von der Autorin, bekommen wir hier ein wirklich tolles gefühlvolles Buch welches, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Von der ersten Seite an ist man in der Geschichte drin, man fühlt sich den Charakteren verbunden und ist einfach quasi mit dabei. Im Kofferraum des Autos so quasi. 🤣 .

Nicht ganz die Geschichte, die ich erwartet hatte

Von: Laura Literatura Datum: 05. August 2019

Bereits im Sommer letztens Jahres las ich „Ein Sommer auf den Mond“ von Adriana Popescu, daher stand für mich fest das „Irgendwo am Meer“ auch dieses Jahr zu meiner Sommer Leseliste mitaufgenommen wird. Ich sehe schon, dass Bücher von Adriana Popescu im Sommer ein festes Ritual werden (wenn denn weitere Bücher, dieser Art, folgen – was ich doch hoffe). Schon mal gleich vorab: Ich hatte mir etwas anderes unter der Geschichte vorgestellt. Das meine ich jetzt im Positiven wie im Negativen - aber erstmal fangen wir von vorne an: Die vier Jugendlichen Nele, Konrad, Romy und Julian machen sich nach ihrem geschafften, mal mehr Mal weniger erfolgreichen, Schulabschluss, auf den Weg nach Lissabon. Wie es hierzu kommt ist mit vielen, vielen Umwegen verbunden – lasst euch überraschen - Schnell wird allerdings klar, das hier nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und jeder der vier seine Geheimnisse, Sorgen und Probleme mit sich rumzutragen hat. Nele ist einer der Charaktere, den ich in diesem Buch wirklich sehr zu schätzen wusste, sie bringt in diese ganze Gruppe frischen Wind und vor allem Fröhlichkeit. Das liegt daran, dass das Verhältnisse zwischen Romy, Julian und Konrad SEHR angespannt ist und irgendwann hat sich diese Anspannung auch auf mich übertrage. Soll heißen, dass ich ab und zu tatsächlich das Buch wegelegen musste, weil mich diese ständige hin und her der dreien total nervös gemacht hat. Während ihrer gemeinsamen Reise besuchen die Vier ganz wundervolle Orte und hier, finde ich, hat die Autorin tolle Momente eingefangen und auch die Orte, von denen ich an den meisten selber noch nicht gewesen bin, konnte ich mir sehr gut vorstellen bzw. haben mich verzaubern können. Der Schreibstil ist, trotz der ersten Thematik, sehr angenehm und die Kapitel sind, was mir gut gefallen hat, kurz gehalten. Besonders schön ist, dass abwechselnd aus allen vier Perspektiven erzählt wird und man so in jeden einzelnen Charakter Einsicht erhält. Auch das Cover konnte mich wieder überzeugen, die Farben, das Bild und die wunderschönen Effekte des abgebildeten Meeres sind ein richtiger „Hingucker“. Jetzt komme ich allerdings zu dem großen ABER, denn so wirklich warm geworden bin ich nämlich nicht mit der Geschichte. Der Anfang so wie der Mittelteil ziehen sich nämlich ganz schön in die Länge und am Ende des Buches passiert bzw. erfährt man viel zu viel auf einmal. Zudem bleibt mir auch einfach zu viel unbeantwortet und unklar, ich weiß, dass jede Geschichte anders ausgehen und man sich selber Gedanken zu dem jeweiligen Ende machen kann, aber hierbei hatte ich einfach noch zu viele Fragezeichen. Fazit Ein gutes Buch aber kein locker, leichtes Sommer- Urlaubsbuch, da die Thematik hierfür einfach zu ernst ist. Trotzdem bekommt es von mir eine Leseempfehlung, da es vielleicht einfach dadurch mal eine andere Art von „Sommer Geschichte“ ist. Man darf halt nur nicht davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine Urlaubsreise ans Meer handelt.

Sommergeschichte mit viel Gepäck

Von: Michaela Datum: 30. July 2019

Zu ersteinmal muss ich loswerden, dass das Cover wieder total schön und passend zum Titel geworden ist! Ich finde, schon beim Anblick des Covers wird man neugierig auf die Geschichte, die dahinter steckt. Der Schreibstil war wie auch in "Mein Sommer auf dem Mond" sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel waren sehr kurz, was mir gut gefallen hat. Und es wurde auch hier wieder aus allen Perspektiven der Charaktere geschrieben. Und auch an dieser Stelle muss ich ein Lob aussprechen, denn ich finde es bewundernswert, dass die Autorin sich in gleich vier, ja eigentlich fünf Charaktere hineinversetzt, die Gefühle, Gedanken und die Situation beschreibt und dies letztendlich auf Papier bringt. Durch die vielen Perspektiven bekommen die Leser nämlich eine viel bessere Sicht der Charaktere und können manche Taten besser nachvollziehen. Die Handlung an sich finde ich auch sehr gelungen. Die Jugendlichen, die ihren Abschluss in der Tasche haben, zumindest die meisten davon lernen sich auf dieser besonderen Reise besser kennen. Frühere Feinde werden zu Freunden, sie finden zu sich selbst und erkennen während der Reise was ihnen wirklich am Herzen liegt, was ihnen wichtig ist und was sie aus ihrem Leben machen wollen. Es kann manchmal schon ziemlich emotional werden. Während der Reise merkt man allerdings schon recht schnell, dass jeder ein anderes Problem mit sich herumschleppt. Das größte Problem, dass Romy mit sich herumschleppt, fand ich echt erschreckend, auch wenn es ein wenig vorhersehbar war. Die Charaktere an sich waren mir alle ganz symphatisch, allerdings muss ich sagen, dass Julian mir irgendwie komisch und auch während der Reise immer mehr unsymphatischer vorkam. Wie er Romy behandelte und er keinen Schritt mehr ohne seine Freundin Romy wagte, fand ich schlimm. Wirklich schlimm. Da ich sowas selbst schon durchmachen musste, weiß ich, wie eingeengt und eingeschüchtert man sich fühlt, wenn die eigene Beziehung wie eine Klette an einem hängt. Aber auch so an sich, was Julian dann für Sachen abgezogen hat und seinen ganzen Neid und Frust bei Romy rausließ, fand ich echt nicht okay und dadurch wurde er mir wirklich unsymphatisch. Die anderen Charaktere fand ich dagegen echt toll, da ich das Gefühl hatte, sie waren ihrem Handeln jedes Mal bewusst. Während der Reise besuchen Romy, Konrad, Julian und Nele viele Orte, auch das Meer. Die Autorin hat es geschafft, dass man sich die Orte bildlich vorstellen konnte und man sich fühlte, als wäre man dabei. Sie hat diese wirklich sehr schön und realistisch beschrieben. Der einzige Negative Punkt, der mir an der Geschichte aufgefallen ist, war, dass ich nicht ganz so warm mit der Geschichte wurde, wie ich eigentlich sollte und dass mir das Ende ein wenig zu aprubt war. Ich hätte gern gewusst, was nun aus Julian wird, nachdem er die Reise abgebrochen hat. Und was wird aus Nele, Romy und Konrad? Alles in allem würde ich sagen, es ist ein schönes Jugendbuch, allerdings auch mit ernster Thematik und keine Urlaubsreise ans Meer. Ich würde das Buch für den Sommer auf jeden Fall trotzdem weiterempfehlen.

Sommergeschichte mit viel Gepäck

Von: Michaela Datum: 30. July 2019

Zu ersteinmal muss ich loswerden, dass das Cover wieder total schön und passend zum Titel geworden ist! Ich finde, schon beim Anblick des Covers wird man neugierig auf die Geschichte, die dahinter steckt. Der Schreibstil war wie auch in "Mein Sommer auf dem Mond" sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel waren sehr kurz, was mir gut gefallen hat. Und es wurde auch hier wieder aus allen Perspektiven der Charaktere geschrieben. Und auch an dieser Stelle muss ich ein Lob aussprechen, denn ich finde es bewundernswert, dass die Autorin sich in gleich vier, ja eigentlich fünf Charaktere hineinversetzt, die Gefühle, Gedanken und die Situation beschreibt und dies letztendlich auf Papier bringt. Durch die vielen Perspektiven bekommen die Leser nämlich eine viel bessere Sicht der Charaktere und können manche Taten besser nachvollziehen. Die Handlung an sich finde ich auch sehr gelungen. Die Jugendlichen, die ihren Abschluss in der Tasche haben, zumindest die meisten davon lernen sich auf dieser besonderen Reise besser kennen. Frühere Feinde werden zu Freunden, sie finden zu sich selbst und erkennen während der Reise was ihnen wirklich am Herzen liegt, was ihnen wichtig ist und was sie aus ihrem Leben machen wollen. Es kann manchmal schon ziemlich emotional werden. Während der Reise merkt man allerdings schon recht schnell, dass jeder ein anderes Problem mit sich herumschleppt. Das größte Problem, dass Romy mit sich herumschleppt, fand ich echt erschreckend, auch wenn es ein wenig vorhersehbar war. Die Charaktere an sich waren mir alle ganz symphatisch, allerdings muss ich sagen, dass Julian mir irgendwie komisch und auch während der Reise immer mehr unsymphatischer vorkam. Wie er Romy behandelte und er keinen Schritt mehr ohne seine Freundin Romy wagte, fand ich schlimm. Wirklich schlimm. Da ich sowas selbst schon durchmachen musste, weiß ich, wie eingeengt und eingeschüchtert man sich fühlt, wenn die eigene Beziehung wie eine Klette an einem hängt. Aber auch so an sich, was Julian dann für Sachen abgezogen hat und seinen ganzen Neid und Frust bei Romy rausließ, fand ich echt nicht okay und dadurch wurde er mir wirklich unsymphatisch. Die anderen Charaktere fand ich dagegen echt toll, da ich das Gefühl hatte, sie waren ihrem Handeln jedes Mal bewusst. Während der Reise besuchen Romy, Konrad, Julian und Nele viele Orte, auch das Meer. Die Autorin hat es geschafft, dass man sich die Orte bildlich vorstellen konnte und man sich fühlte, als wäre man dabei. Sie hat diese wirklich sehr schön und realistisch beschrieben. Der einzige Negative Punkt, der mir an der Geschichte aufgefallen ist, war, dass ich nicht ganz so warm mit der Geschichte wurde, wie ich eigentlich sollte und dass mir das Ende ein wenig zu aprubt war. Ich hätte gern gewusst, was nun aus Julian wird, nachdem er die Reise abgebrochen hat. Und was wird aus Nele, Romy und Konrad? Alles in allem würde ich sagen, es ist ein schönes Jugendbuch, allerdings auch mit ernster Thematik und keine Urlaubsreise ans Meer. Ich würde das Buch für den Sommer auf jeden Fall trotzdem weiterempfehlen.

Sommerbuch mit Tiefgang

Von: Lesehexemimi Datum: 28. July 2019

Romy, Konrad, Neele & Julian. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein­ – und doch haben sie eine Gemeinsamkeit: Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Auf ihrem Roadtrip in einem goldenen Mercedes nach Lissabon sind die vier Abiturient*innen vor allem auf der Suche nach sich selbst – und der großen Liebe. Doch bevor sie ihr Ziel erreichen müssen sie die Vergangenheit überwinden, die Gegenwart akzeptieren und ihre Zukunft planen. Das Buch hat mir gut gefallen. Was auf den ersten Blick nach einer typischen Roadtripsommerromanze aussieht, hat in Wirklichkeit einen ziemlich tiefgründigen Hintergrund. Als Leser*in geht man mit den Figuren durch emotionale Tief-und Höhepunkte. Die Geschichte ist sehr berührend (ich musste ein paar mal weinen), etwas krass, romantisch und oft spannend (manchmal allerdings auch ein bisschen eintönig). Außerdem musste ich ein paar Mal echt über die verbalen Schlagabtausche schmunzeln. Trotz allem vermittelt das Ganze ein schönes Sommerfeeling und ist ein schöner Sommerroman. Die Orte sind sehr schön beschrieben, ich konnte mir alles gut vorstellen. Zwischen den Hauptpersonen gab es viele Konflikte und einige von ihnen waren mir mehr, andere etwas weniger sympathisch. Am Anfang stand ich eigentlich zu allen neutral, dann fand ich Romy und Julian total zickig und Neele und Konrad total nett. Romy wird irgendwann wieder netter, Julian auch ein bisschen, zwischendurch war ich wieder fast neutral, aber dann benimmt sich Julian erneut wie ein kompletter (sorry, wenn ich das jetzt sage, aber es stimmt) Vollarsch… Die Situationen und Verbindungen zwischen den vieren ändern sich immer wieder, wie im wirklichen Leben. Durch ihre Fehler wirken die Personen sehr echt und realistisch. Für mich war Konrad die Hauptfigur, mit ihm habe ich am meisten mitgefühlt. Er war fast die ganze Geschichte hindurch sehr angespannt und während ich das Buch gelesen habe, war ich auch unentspannt. Erst im letzten Kapitel, als wirklich alles gut wird, war ich wieder gechillt. Ich empfehle das Buch für Mädchen (vielleicht auch für Jungen) ab 12 oder 13 Jahren

Einmal Sommerbuch und zurück!

Von: Zwischen Prinzen und Bad Boys Datum: 22. July 2019

MEINE MEINUNG Oh je, wo soll ich da nur anfangen? Fakt ist, dass Adriana Popescu mich mit ihrem neuen Buch über meine eigentlichen Erwartungen hinaus begeistert hat. Ich bin heimlicher Popescu-Fan, aber mit einem so tollen Buch hatte ich nicht gerechnet. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die handelnden Personen in dem Buch alle in einer Altersklasse kurz nach dem Abschluss ihrer schulischen Laufbahn befinden, gelang es mir auch besonders gut, mich Ion jeden einzelnen von ihnen hineinzuversetzen. Das ist jedoch nicht nur der Altersklasse zu verdanken. Adriana Popescu hat Charaktere geschaffen, in denen ich jeweils mindestens eine meiner eigenen Eigenschaften wiederfinden konnte. Romy, Konrad, Julian und Neue haben alle ihre ganz persönlichen Sorgenpäckchen getragen, jeder hatte mit seinen tiefen Schattenseiten zu kämpfen – und ihre Probleme wirkten alles andere als realitätsfern. Und obwohl jeder von ihnen einzigartig war, gelang es mir auf Anhieb, mich in alle vier Personen hineinzuversetzen und sie lieben zu lernen. Nicht nur die Charaktere haben nach meinem Geschmack perfekt gepasst, auch die Handlung im Buch war ganz wundervoll. Auch hier erzählt Adriana Popescu wieder von ganz alltäglichen Situationen, durch die all das so echt und authentisch wirkte und absolut nicht 08/15 war. Von der ersten bis zur letzten Seite herrschte dank des Roadtrips von Stuttgart bis nach Lissabon eine sommerlich-fröhliche Atmosphäre – doch die Fassade beginnt schnell zu bröckeln und die ersten Probleme nehmen sehr schnell Form an. Rasch wird deutlich, dass die vier Jugendlichen zwar gemeinsam verreisen, aber alle haben ihre ganz eigenen Absichten und jeder trägt unausgesprochene Probleme und Ängste mit sich herum. Wenn ihr bereits mit einer kleinen Gruppe im Urlaub oder allgemein für einen längeren Zeitraum unterwegs wart, dann habt ihr es sicherlich auch schon einmal zu spüren bekommen: das Konfliktpotential steigt kontinuierlich. So lange, bis die Bombe platzt. Das können manchmal nur Kleinigkeiten sein wie die Entscheidung darüber, was als nächstes getan wird, doch im Falle von der Vierergruppe aus „Morgen irgendwo am Meer“ fielen die vielen Probleme plötzlich und unerwartet übereinander her. Was ich besonders bemerkenswert fand, war, dass dem Leser das Gefühl vermittelt wurde, nicht perfekt sein zu müssen. Der Drang danach, so zu sein wie alle anderen und beinahe im Rampenlicht glänzen zu müssen, hat sich heutzutage leider in viel zu vielen Köpfen, vor allem in denen von Jugendlichen, festgesetzt. Mir geht es da nicht anders – ich sage euch, wie lange ich allein an diesem Computer gesessen habe, bis ich auch nur halbwegs mit meinem neuen Blog Design zu frieden war – und genau deshalb ist es wichtig, gesagt zu bekommen, dass es in Ordnung ist. in Ordnung, einen Ganz herunterzuschalten und ausnahmsweise einmal nur so zu sein, wie man ist. Das hat Adriana Popescu ganz wundervoll gemeistert. Unterhaltung bekommt ihr von dem Buch in jedem Fall geliefert, auch wenn Handlung, Thematik und Charaktere nicht besonders ausgefallen sind. Ich liebe es, dass Adriana Popescu Personen erschaffen hat, die jedem von uns auf der Straße begegnen könnten, die wir alle vielleicht sogar irgendwo selbst sind. Dass der Geschichte noch eine etwas bittere Note hinzugefügt werden würde, wenn man sich erstmal richtig hineingelesen hat, hätte ich gar nicht gedacht. Aber auch dieser leicht melancholische, traurige Hauch hat wieder gezeigt, dass es richtig ist, die kleinen und schönen Momente im Leben bis ins Unendliche auszukosten. In dem gesamten Buch steckten so viele kleine Lebensweisheiten und Anregungen zum Nachdenken darin, dass ich auch heute, beim Schreiben der Rezension, immer noch den Kapiteln um Romy, Konrad, Julian und Nele hinterher trauere. Auch, wenn das alles jetzt vielleicht nach einem total ernsten und tiefgründigen Buch klang, kann ich euch versichern: ihr werdet bestimmt noch Gründe zum Lachen haben. Adriana Popescu hat so einen fantastischen Humor und lockeren Schreibstil, dass ich schnell durch die Seiten fliege und mehr als einmal kurz herzlich auflachen musste. Außerdem wird es hier und da definitiv romantisch – auf lockere und unbeschwerte, teilweise aber auch ernsthafte und schwerwiegende Art. Mehr will ich dazu gar nicht sagen, ansonsten nehme ich euch ja den ganzen Spaß am Buch. MEIN FAZIT „Morgen irgendwo am Meer“ ist ein Buch, dass sich im Urlaub super gut liest, oder einfach, wenn man ein wenig Fernweh hat. Die Mischung aus einer gesunden Prise Humor, wundervollen Charakteren und der Auseinandersetzung mit Problemen, die sicherlich schon einigen Jugendlichen alltäglich begegnen, haben das Buch für mich zu einem wunderbaren Leseerlebnis gemacht. Ich kann das Buch jedem von euch weiterempfehlen, aber passt auf: Wenn man einmal etwas von Adriana Popescu liest, kann man ganz schnell mehr wollen!

Eine sehr tiefgründige Sommergeschichte

Von: bookslinesmagic Datum: 19. July 2019

Inhalt/Klappentext: Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft. Eindruck: Anhand des Titels und dem einfach, aber dennoch ansprechenden Cover, habe ich eine lockere und leichte Sommergeschichte erwartet, in der vier Jugendliche ganz einfach zusammen einen Sommerroadtrip nach Lissabon machen. Dem ist aber definitiv nicht so !! Die Autorin Adriana Popescu geht viel tiefgründiger und lässt auch härtere Themen mit in die Geschichte einfließen. Für mich war es zwar das erste Buch von ihr, allerdings habe ich schon von vielen gehört, dass ihr Schreibstil einfach grandios sein soll. Dem kann auch ich nur zustimmen, denn Adriana schreibt flüssig, leicht und unkompliziert. Das komplette Buch ist aus der Sicht der vier Protagonisten Romy, Konrad, Julian und Nele in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Erzählung aus den verschiedenen Perspektiven erscheint für mich in diesem Fall ziemlich sinnvoll, allerdings konnte ich mich nicht wirklich damit anfreunden. Eigentlich bin ich großer Fan davon, wenn es in Büchern einen Sichtwechsel gibt, doch diesmal hat es mir den Einsteig in die Geschichte ziemlich erschwert. Man kann zwar anhand des Namens am Anfang des Kapitels immer genau erkennen, wer gerade spricht, trotzdem war ich an einigen Stellen ziemlich verwirrt. Nach und nach bin ich aber immer besser in die Geschichte hineingekommen und konnte mich is zum Schluss auch mit (fast) allen Charakteren gut anfreunden. Als Liebster Charakter, hat sich für mich Nele herauskristallisiert. Sie ist ein aufgewecktes, lebensfrohes Mädchen, dass immer für ein Spaß zu haben ist. Zusammen mit ihrer Kodak, mit der sie für ihr Leben gerne Fotos schießt, möchte sie nach Madrid, um einen ganz bestimmten Menschen zu sehen und sich selbst zu akzeptieren. Der Protagonist Konrad hat genau wie seine ehemals beste Freundin Romy, eine sehr schwere Vergangenheit und beide versuchen, diese zu verarbeiten. Er möchte diesen Roadtrip machen um mit einem ganz bestimmten Menschen abzuschließen und seine Freundschaft mit Romy zu retten. Wer mir bis zum Schluss unsympathisch geblieben ist, ist Julian. Er macht diesen Roadtrip mit Konrad eher widerwillig und möchte eigentlich nur einen Liebesurlaub mit Romy machen. Deshalb ist er mir schon von Anfang an ziemlich gelangweilt erschienen. Im Laufe des Buches merkt man allerdings, dass auch er seine Probleme hat und diese zu bekämpfen versucht. Trotzdem konnte er mich leider nicht überzeugen. So hat also jeder der Protagonisten sein eigenes Päckchen zu tragen, eine eigene, glaubwürdige Hintergrundgeschichte und nachvollziehbare Beweggründe für die Weise, wie er sich verhält. Es hat mir ziemlich viel Spaß gemacht, die vier Jugendlichen auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Höhen und Tiefen mit zu verfolgen. Das Buch erzählt eine wundervolle Geschichte aller Vier. Es bespricht Themen wie Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden, aber auch ernstere Dinge, wie physische Krankheiten und Familienprobleme. Das macht alles ziemlich abwechslungsreich und man wird in keinem Fall gelangweilt. Trotz der vielen ernsten und tiefgründigen Themen kommt der Humor nicht zu kurz und die Story wirkt in keinster Weise beklemmend. Was mir ebenfalls ziemlich gut gefallen hat, ist das Setting. Adriana Popescu führt uns zu vielen verschiedenen Orten, die sie wunderbar beschreibt. Darunter sind die Städte Lyon, Arles, Barcelona, Madrid und natürlich Lissabon, durch die eine super sommerliche Atmosphäre entsteht. Fazit: Eine tiefgründige, emotionale Geschichte, die sich perfekt für den Sommer eignet. Das Buch bringt viele Höhen, aber auch ein paar Tiefen mit sich und konnte mich bis zum Ende hin immer mehr überzeugen. Was ich sehr schade finde ist, dass es mich am Anfang sehr viel Zeit gekostet hat, gut in das Buch hineinzufinden, weshalb ich "nur" 4/5 🌟 vergebe.

Absolut empfehlenswert!

Von: Avery Little Book Datum: 18. July 2019

Das Cover passt wirklich perfekt zum Buch, denn es spiegelt eine Szene genau wieder. Wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine ;) Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich bin ein riesengroßer Fan der Autorin und Adriana Popescu gehört zu meinen liebsten deutschen Autorinnen! Ich habe mich dementsprechend total auf ihr neues Buch gefreut und war super happy, als ich es endlich in den Händen halten konnte! Ich habe dann irgendwann total Lust auf das Buch gekriegt, mir eine Liege geschnappt und mich damit in den Garten gelegt. Und Leute, ich habe das Buch an dem Tag komplett durchgelesen und bin nur zwischendurch von meiner Liege aufgestanden, um auf die Toilette zu gehen. Ich fand die Charaktere sofort super interessant, denn alle sind auf ihre eigene Art und Weise besonders. Romy hat in ihrem Leben Schlimmes erleiden müssen, genauso wie Konrad. Beide sind darüber noch nicht hinweg und haben sich auch noch nicht ausgesprochen. Julian miemt den Sunnyboy, doch auch in seinem Inneren brodelt es und die ganze Frustration und der Ärger kochen immer weiter hoch. Und dann ist da noch happy Nele, die allen mit einem Strahlelächeln begegnet und immer ihre Kamera dabei hat, jedoch ist sie in ihrem Inneren auch nicht immer nur glücklich. Und diese vier Menschen begeben sich zusammen auf einen Roadtrip. Dass da Ärger vorprogrammiert ist, erklärt sich von selbst ;) Adriana Popescu hat es hier mal wieder geschafft, vier unheimlich vielschichtige und nahbare Charaktere zu schaffen. Ich hatte das Gefühl, ich kennen die vier schon ewig und wollte die ganze Zeit über wissen, wie es weitergeht. Besonders der zuerst noch unterkühlte Konrad ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen, da mich die Geschichte dieser Menschen völlig eingenommen hat. Die Autorin hat einen Schreibstil, den ich gar nicht erklären kann, weil er so gut ist. Sie schafft es mit ihren Worten, dass du dich fühlst, als wärst du selbst bei dem Roadtrip dabei, regt dich zum Nachdenken an und schafft eine unheimlich tolle, einnehmende Atmosphäre! Also an dieser Stelle: Danke an Adriana Popescu, dass du dich dazu entschieden hast, Bücher zu schreiben, denn sie hauen mich jedes Mal aufs Neue vom Hocker. Fazit: Ich glaube, ihr habt gemerkt, dass ich das Buch unheimlich gut fand, oder? ;) Also wenn ihr noch auf der Suche seid nach einem guten Buch für die Ferien, den anstehenden Urlaub oder einfach nur so, dann schaut euch "Morgen irgendwo am Meer" mal genauer an! Bewertung: 5 von 5 Sternen (Habt ihr euch hoffentlich schon gedacht ;D) Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Morgen irgendwo am Meer

Von: sweetfairys_booksdiary Datum: 07. July 2019

KLAPPENTEXT Ein goldener Mercedes, Wind in den Haaren und das Meer vor Augen - vier Jugendliche auf dem Weg nach Lissabon ... Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft. COVER Das Cover gefällt mit richtig gut. Es ist recht schlicht gehalten, mit dem Meer, dem strahlenden Himmel, dem Felsen mit den 4 Personen darauf, so passt es hervorragend zum Inhalt des Buches. Auch die Schrift hat man hier toll gewählt und zusammen ergibt es ein wunderbar harmonisches Bild. SCHREIBSTIL Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen. Sehr flüssig, locker und super verständlich. Die Geschichte wird aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten erzählt und wechselt zwischen den Kapiteln. Die Kapitel sind dabei nicht zu lang gehalten und lassen sich sehr gut lesen. Zudem schreibt die Autorin bildhaft, was die Vorstellung der Spielorte und Handlungen einfacher macht. MEINE MEINUNG "Morgen irgendwo am Meer" war das erste Buch welches ich von Adriana Popescu gelesen haben. Durch viele positive Bewertungen bei ihrem Roman "Mein Sommer auf dem Mond" hab ich mich anstecken lassen und mir ihr neues Buch genauer angeschaut. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und nachdem ich das Buch beendet habe, war ich absolut nicht enttäuscht. Die Autorin nimmt uns bei dem Buch mit auf eine tolle Reise wobei unterschiedliche Charaktere, Spielorte und Handlungen eine große Rolle spielen. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil hat mich die Geschichte gleich in seinen Bann gezogen und konnte mich fesseln. Die Charaktere haben sich dazu hervorragend in die Geschichte eingefügt. Sie waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch, auch wenn ich mit einem Charakter so gar nicht warm werden konnte. Wir lernen auf der Reise Romy, Julian, Konrad und Nele kennen, die zusammen eine tolle Gruppe ergeben haben. Und Jeder von ihnen trägt seine eigene Last auf den Schultern. Romy ist ein junges Mädchen, das sehr zerbrechlich ist. Sie ist einerseits sensibel und kämpft gegen ihre Dämonen an, aber andererseits ist sie ein Mädchen das zickig, aufbrausend und nicht aufrichtig und ehrlich zu ihren Freunden sein kann. Im Laufe der Geschichte hat mich Romy mit ihren ganzen Lügen und Interaktionen wirklich genervt, auch wenn ihre Probleme teils nachvollziehbar waren. Trotzdem fand ich das es sich des öfteren bei ihr widersprochen hat. Julian fand ich dagegen sehr gut umgesetzt. Er wirkt recht normal, auch wenn er ebenfalls seine eigenen Probleme hat. Er zeigt offen seine Eifersucht, ebenso die Sorgen und Ängste um Romy konnte man bei ihm durchgehend nachvollziehen. Julian wird aber auch als der Junge dargestellt, der eben nicht fehlerfrei ist und das hat mir sehr gut gefallen. Konrad ist der geheimnisvolle Junge unter ihnen. Seine Stimmung ist oft melancholisch und man weiß eigentlich nie was in ihm schlummert. Er ist was seine Vergangenheit und sein Innerstes angeht sehr verschlossen. Man erfährt erst im Laufe der Geschichte was Konrad wirklich belastet. Er provoziert gerne, wirkt teilweise lebensmüde und trotzdem versteckt sich in ihm eine liebevolle tolle Seite. Nele ist irgendwann bei einem Zwischenstopp zu der Gruppe gestoßen. Sie ist sehr lebensfroh, positiv und aufgeweckt. In der Gruppe agiert sie oft als Puffer und Ruhepol. Auch Nele erzählt nicht allen offen was der eigentliche Grund ihrer Reise ist. Ich mochte sie wirklich sehr und hab sie direkt ins Herz geschlossen. Ihre Leidenschaft zur Fotografie wurde perfekt beschrieben und eingebracht. Meine Favoriten an Charakteren waren Konrad und Nele, ich fand es sehr spannend von den beiden zu lesen und wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt haben. ***ACHTUNG es folgen SPOILER Andeutungen*** Mir hat die ganze Geschichte sehr gut gefallen, aber manches mal war es für mich auch zu viel. Julian der in zwei unterschiedlichen Situationen fast sein Leben gelassen hätte. Konrad der einen Drang dazu hat. Ich fand es etwas verfehlt das dort keine andere Möglichkeit gefunden wurde, als immer den gleichen Weg oder Gedanken zu haben, sich in Lebensgefahr zu begeben. So oft sich die Gruppe aber auch voneinander entfernt hat, haben sie wieder zusammen gefunden und am Ende ist doch eine Freundschaft zwischen allen entstanden, das fand ich sehr gelungen. Die Abwechslung im Allgemeinen war aber sehr gut. Ich liebe Geschichten an denen mehrere Orte bereist werden und wo man sich durch die Erzählungen alles bildlich gut vorstellen kann, dass hat die Autorin hier geschafft. Die Gefühle und Reaktionen wurden meines Erachtens gut umgesetzt und jedem der Vier wurde etwas Eigenes verliehen. Es fließen viele Faktoren wie Trauer, Freundschaft, Wut, Lügen und vielem mehr in die Geschichte ein, dass war eine gelungene Mischung. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß beim Lesen und kann das Buch trotz Schwächen, die aber auf meiner persönlichen Meinung basieren, sehr gut weiterempfehlen.

Alles in allem ein stimmiger und vor allem emotionaler Roman

Von: Anna Salvatore Datum: 04. July 2019

Ganze Rezension: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2019/07/roadtrip-durch-sudeuropa-morgen.html MEINUNG Erst einmal muss ich wieder los werden, wie gut die Autorin aus mehreren Perspektiven von Jugendlichen schreiben kann. Das ist mir vor allem bei "Mein Sommer auf dem Mond" schon aufgefallen und ist hier wieder definitiv so. Es liest sich sehr flüssig, die verzwickten Emotionen werden jeweils sehr gut eingefangen. Auch die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss. Längen kann ich ebenfalls nicht beklagen. Die Perspektiven wechseln zwischen Romi, Julian, Konrad und Nele, jeweils in Ich-Perspektive, und nehmen einen mit auf die emotionale Reise. Die Handlung ist sehr beziehungsbetont und emotional, man sollte wissen, dass man hier keine leichte Sommerlektüre vorliegen hat. Es geht viel um die Vergangenheit, um psychische Probleme und die Beziehungen zueinander. Dies war definitiv auf eine Art spannend, sodass man stets am Ball blieb. Doch das große Geheimnis, was erst spät aufgelöst wird, fand ich sehr vorhersehbar und so leider auch schon oft gelesen. Dennoch gibt es verschiedene Spannungshöhepunkte. Auch so manche Taten - allen voran bei Konrad und Julian - überraschten mich doch sehr. Die Charaktere allgemein sind wirklich gut gemacht, die Autorin hat die jeweiligen Persönlichkeiten sehr gut gezeichnet. FAZIT Alles in allem ein stimmiger und vor allem emotionaler Roman, der durch einen angenehmen Schreibstil besticht. Wer leichte Sommerlektüre sucht, sollte lieber nochmal weiterschauen - wer eine Gefühlsachterbahn quer durch Südeuropa möchte, ist hier richtig. - 4 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

Große Sommerempfehlung!

Von: Der Medienblogger Datum: 03. July 2019

Adriana Popescu hat vergangenen Sommer etwas geschafft, was nur wenigen Autoren gelingt. Mit ihrem Werk „Mein Sommer auf dem Mond“ erschuf sie Protagonisten, mit denen ich mitleiden, mitlachen und mitwachsen konnte. Eine Lektüre, die mich nachwirkend ins Staunen gebracht hat und dass ich damals, völlig zu Recht, als eines meiner Lieblingsbücher bezeichnet und ihm die Höchstwertung verliehen habe. Daher nicht besonders verwunderlich, dass ich mich ungemein auf das neue Buch der Schriftstellerin gefreut habe und die Erwartungshaltung an die Lektüre vergleichbar hoch war. Ob nun „Morgen irgendwo am Meer“ diese meiner Meinung nach einhalten kann, das erfährst du in der folgenden Rezension. Es ist kein großes Geheimnis, dass ich momentan in einer kreativen Tiefphase stecke, die aus der Unzufriedenheit an mir selbst entstand und unter der auch der Spaß am Lesen und Bloggen leidet. Die Autorin schaffte es aber während den knapp fünfhundert Seiten Buchlänge mit ihrem leichten, authentischen Schreibstil, in mir die Freude an der Literatur zu erwecken und man bekommt schnell Lust, die Lektüre in einem Rutsch durchzulesen. Was ich, nebenbei erwähnt, auch getan habe. „Morgen irgendwo am Meer“ lässt sich zwar sehr gut mit seinem Vorgänger vergleichen und weist unverkennbar Parallelen auf, distanziert sich jedoch von diesem am Ende, weil er eine ganz andere Richtung einschlägt. Ich bekomme richtig Lust auf Urlaub, Sonne, Strand und das jugendliche Leben unter Liebe und Freunden, wenn ich das Buch lese: Es eignet sich daher perfekt als Sommerlektüre. Die Autorin konstruiert geschickt unterschiedlichste Charaktere, die sie auf diesem zunächst etwas merkwürdig erscheinenden Road-Trip zusammenwürfelt und wie in einem chemischen Versuch miteinander reagieren lässt. Jede Figur hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, eine eigene, glaubwürdige Hintergrundgeschichte, nachvollziehbare Beweggründe für die Weise, wie sie sich verhalten. Dadurch, dass das Buch in den vier verschiedenen Perspektiven verfasst ist, gibt Popescu ihren Hauptfiguren genügend Raum zum Entfalten. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs ein paar Probleme, da sie zunächst schwer fassbar erscheinen, sich aber im Laufe des Romans immer mehr sich selbst und den anderen gegenüber öffnen, was eine tolle Beobachtung für den Leser ist. Es stimmt so vieles an dem Buch, was sich löblich in dieser Rezension erwähnen lässt. Das Erzähltempo stimmt völlig, es geht immer schön treibend voran. Man fühlt sich als Leser involviert in diese sonderbare, nicht immer ganz bequeme Reise. Die Zwischenmenschlichkeit, die Beziehung unter den Figuren erscheint authentisch. Die Autorin trifft meiner Meinung nach mit ihrem Können den jugendlichen Nerv der Zeit und erschafft lebensechte und berührende Situationen, die mich faszinieren. Auch lässt sie ihre Protagonisten echte, starke Entwicklungen durchschreiten, die für mich ehrlich inspirierend sind. Hier wachsen die Figuren über sich selbst hinaus, dürfen sich aber genauso legitim ihrem Schmerz hingeben und Schwäche zeigen. Und das ist es, was die Leser aus diesem Buch gelernt haben sollten: Es ist okay, verletzlich zu sein. Eine tolle Botschaft, die auch in meinem persönlichen Umfeld momentan große Relevanz besitzt. Vielleicht ist es Popescu deswegen gelungen, mich ebenfalls mit diesem Werk voll abzuholen. Im direkten Vergleich mit „Mein Sommer auf dem Mond“ schwächelt vorliegendes Werk unmerklich. Es trifft nicht ganz diesen intimen Ton, der mich so berührt hat, ist emotional nicht so tiefgreifend. Ich möchte diese Gegenüberstellung jedoch nicht in meine Bewertung miteinfließen lassen, denn dafür, dass ich mit einer derart hohen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen bin, die sich fast nicht erfüllen lässt. So ist diese nicht zielführend für eine möglichst neutrale Rezension. Mit „Morgen irgendwo am Meer“ hat Adriana Popescu es erneut geschafft, mich vollständig von ihrem literarischen Können zu begeistern. Sie schreibt vielschichtig, lebendig und trifft dabei authentisch den jugendlichen Sinn der Zeit. Große Sommerempfehlung!

Roadtrip mit Tiefgang

Von: Ulistuttgart Datum: 28. June 2019

Nach dem Abitur machen sich Romy und Julian zusammen mit Konrad und Nele in einem alten goldenen Mercedes auf den Weg nach Lissabon. Schnell wird klar, dass es nicht einfach ein vergnüglicher Sommer-Roadtrip wird, sondern, dass jeder der vier so einige Sorgen und Ängste mit sich herumträgt. Es bedarf einiger Kilometer Fahrt und etlichen Gesprächen, bis die Jugendlichen zusammenfinden und sich einander vertrauen können… Der Jugendroman von Adriana Popescue ist wieder einmal sehr fesselnd geschrieben. Durch die Schicksale und die Lebenssituationen der Protagonisten ist „Morgen irgendwo am Meer“ sehr berührend und tiefsinnig. Die Autorin beschreibt das Leben der Heranwachsenden sehr emotional und gibt uns Einblicke in die Seelen der vier Reisegefährten. Der Umgang mit Verlust und Trauer, die Entscheidung über das weitere Leben nach der Schule, die ersten Liebesbeziehungen und die Wichtigkeit von wahrer Freundschaft … das alles wird in diesem Roman sehr gefühlvoll dargestellt. Durch die kurzen Kapitel, jeweils abwechselnd aus Sicht der Protagonisten beschrieben, fliegt man beim Lesen nur so durchs Buch. Sehr schön beschreibt Adriana Popescue auch die Fahrt, die Strecke über Frankreich und Spanien (Barcelona) bis Portugal. Der Moment und das Glücksgefühl plötzlich das Meer zu sehen – wunderbar! „Lieblingsmomente“!!! Am Liebsten wäre ich selbst bei diesem Roadtrip dabei gewesen ;-) Allerdings hätte sich dann der ein oder andere Mitreisende von mir eine ganz schöne Standpauke anhören müssen. Julian, zum Beispiel, der zwar Romy über alles liebt, aber trotzdem zeitweise sehr egoistisch und verständnislos wirkt. Aber auch er hat natürlich einen sehr verletzlichen und menschlichen Charakter. Fazit: Ein gefühlvoller Jugendroman, der mich sehr berührt und gefesselt hat. 5 Sterne

Ein emotionaler Roadtrip mit viel Tiefgang

Von: ilostmyheartinbooks Datum: 23. June 2019

Infos zum Buch: ISBN: 978-3-570-31272-8 Verlag: cbt Seiten: 478 Preis: 13,00€ (D) 13,40€ (A) Klappentext: Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft. Meine Meinung: Anfangs scheint es so, als würde die Geschichte ein ganz normaler Roadtrip werden. Jedoch wird einem schnell klar, dass jeder Charakter sein eigenes Päckchen zu tragen hat. "Morgen irgendwo am Meer" war mein erstes Buch von Adriana Popescu und dieses hat mich wirklich positiv überrascht. Das Cover ist natürlich ein Traum. Man wäre am liebsten auch sofort "irgendwo am Meer". Der Schreibstil ist locker leicht, sodass man das Buch schnell lesen kann. Manchen Stellen haben mir auch Lacher verschafft, andere wieder kurze Schockmomente. Besonders haben mir die kurzen Kapitel gefallen, da man so das Gefühl hat, besser voran zu kommen. Alle vier Charaktere waren rund und die Autorin hat nichts offen gelassen. In sich ist das Buch eine sehr stimmige Geschichte mit viel Tiefgang, was einen zum Nachdenken anregt. Weiterhin hat man durch die Schreibweise und die verschiedenen Sichtweisen im Buch das Gefühl, als würde man Teil des Roadtrips sein. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist übrigens Nele. Sie ist eine sehr sympathische Person, die versucht, alles zusammenzuhalten und immer für ihre Freunde da ist. Egal was passiert. Zu Beginn haben mich die vier Sichtweisen etwas verwirrt, aber es hat nicht lange gedauert und ich kam gut damit klar. Jedoch waren wenige Handlungen vorausschaubar. Das Ende kam mir persönlich etwas zu schnell. Ich hätte gerne noch weitergelesen. An sich ist das Buch aber eine top Empfehlung.

Emotionales Jugendbuch

Von: chapteraway Datum: 17. June 2019

Meine Meinung: Zusammen mit Romy, Julian, Konrad und Nele begeben wir uns in einem alten Mercedes auf einen Roadtrip quer durch Frankreich, Spanien und Portugal. An Stränden, Städten und Zeltplätzen und dabei verbindet die vier junge Menschen eine Sache ganz besonders: Sie sind alle auf der Suche. Auf der Suche nach Antworten, über die Vergangenheit, nach der Wahrheit, nach Sicherheit, nach Liebe und nach sich selbst, um sich selbst wieder zu lieben (ist das nicht poetisch). Es ist eine Geschichte über das Leben, egal wie knallhart, brutal und wunderschön es sein kann. Ich lernte vier junge Menschen kennen, die mich sehr berührt haben. Man muss schon sagen, dass sich „Morgen irgendwo am Meer“ deutlich von anderen Jugendbüchern abhebt, einfach, weil hier viel stärker emotional schwere Schicksalsschläge verarbeitet werden. „Morgen irgendwo am Meer“ hat mich super gefesselt und an manchen Stellen fast zum weinen gebracht. Der ganze Road Trip zeigte einem vier tolle Personen, Personen, die alle etwas anderes im Leben erlebt haben und mit jedem Tag mehr und mehr zusammenwachsen. Die Jugendlichen werden zu Erwachsenen und spiegeln Wahrheit und Gefühle, Trauer, Angst wieder. Es sind die Erlebnisse und Erfahrungen, die einen Menschen verändern können, einen Charakter formen, sein Verhalten beeinflussen werden. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, die er erzählen muss und die ihn zu dem macht, der er jetzt gerade ist. Jede Person hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und somit auch natürlich seine individuelle Art damit umzugehen. Wir sind alle unterschiedlich und das ist Okay. Es ist okay, dass wir alle Menschen genauer ansehen müssen, um zu merken, wie sie wirklich sind. Ich habe viel im Buch geschmunzelt und geträumt. Doch wie es nun mal so ist, hat jedes Buch seine Schattenseiten, da wären zum einen der für mich relativ schwere Einstieg in das Buch. Ja, ich hatte wenig Zeit das Buch zu lesen und wollte das Buch genießen, aber leider kam nicht die Motivation, dass ich das Buch weiterlesen möchte. So habe ich die ersten 100 Seiten gelesen und hab erst da angefangen das Buch so richtig zu fühlen. Zudem war mir ein Charakter irgendwie super unsympathisch an manchen Stellen: Julian. Er war am Anfang echt mein Liebling, aber je mehr Seiten vorbei waren, desto unsympathischer wurde er. Klar, seine Situation war einfach blöd. Ich würde da auch nicht drin stecken wollen, aber ich konnte viele seiner Handlungen nicht nachvollziehen. Jetzt wieder was positives: Nele. Dieses Mädchen ist ein Sonnenschein und strahlt über das Leben und die Lust. Sie war einfach toll und immer mit den passenden Sprüchen da. Das Ende fand ich persönlich von der Länge ziemlich passend und auch sehr emotional. Ganz toll fand ich, dass Adriana den Titel des Buches in ihrem Buch eingesetzt hat. wo er perfekt gepasst hat. Das hat das Ende auch nochmal super emotional gemacht und ich habe das Buch guten Gewissens geschlossen. Fazit: 'Morgen irgendwo am Meer' ist ein schönes Jugendbuch, über neue Erfahrungen und das Leben, was man gerne lesen sollte! Trotz anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch verzaubert und ich fand es sehr schön. Insgesamt 4/5 Sterne

emotionaler Roadtrip

Von: Ally von MagicAllyPrincess BookDreams Datum: 10. June 2019

Inhalt: Julian, Romy, Konrad und Nele sind gemeinsam mit einem alten Mercedes auf dem Weg von Deutschland nach Lissabon. Romy und Julian sind seit 6 Monaten ein Paar, Konrad ist Romys ehemals bester Freund und Nele lernt das Trio kennen, als diese sich für den freien Platz im Auto als Mitreisende meldet. Von außen betrachtet scheint es, als würden die Jugendlichen einen wundervollen Roadtrip ans Meer unternehmen. Doch jeder der Vier, hat sein eigenes Päckchen zu tragen und ist auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Meinung: Da ich die Bücher von Adriana Popescu unheimlich gerne lese, habe ich mich sehr auf „Morgen irgendwo am Meer“ gefreut. Mir war bereits von Beginn an klar, dass mich eine besondere Geschichte erwartet, die mich bewegt und berührt. Innerhalb kürzester Zeit, lernte ich die vier Protagonisten Romy, Julian, Konrad und Nele kennen und erfuhr, in welcher Beziehung die Vier zueinanderstehen. Romy und Julian wirken auf den ersten Blick wie ein perfektes, glückliches Paar, das auf Wolke sieben schwebt. Doch beide müssen sich mit ihren inneren Dämonen herumschlagen. Während Romys in der Vergangenheit zu finden sind, lauern Julians in der Gegenwart. Lange Zeit sind die beiden starke Stützen füreinander, ohne zu ahnen, was im jeweils anderen wirklich vorgeht. Konrad war Romys bester Freund, er möchte mit diesem Roadtrip vorrangig etwas wieder gut machen und Nele stößt als zusätzliche Mitfahrerin eher zufällig zur Gruppe dazu. Schnell wird Nele jedoch klar, dass sie hauptsächlich als Puffer zwischen den beiden jungen Männern fungiert, denn Julian und Konrad können sich nicht sonderlich gut leiden. Julian versteht nicht, warum Konrad so unbedingt mit seiner Freundin verreisen muss, und noch weniger, warum Romy zugestimmt hat. Konrad wiederum ist unbegreiflich, weshalb Romy bereits einen neuen Freund hat. Romy hofft mit dieser Reise einige Dinge klären und manches abschließen zu können, dabei versucht sie stets fröhlich und stark zu wirken. Nele ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und steckt bald mitten drin im großen Gefühlschaos der Anderen. Dies ist ihr allerdings gar nicht so unrecht, da sie sich so auf die Probleme ihrer neuen Freunde konzentrieren kann. Gemeinsam bereist das Quartett bei sommerlich, heißen Temperaturen auf ihrem Weg nach Lissabon, die schönsten Urlaubsziele und natürlich das Meer. Nele hält viele Momente mit ihrer Kamera fest, denn sie will eines Tages eine berühmte Fotografin werden, für dieses Ziel gibt sie alles. Hinter dieser heilen Fassade bröckelt es gewaltig und doch, ist diese Reise genau das, was alle Vier dringend brauchen. In jeder Stadt, sprich bei jedem Zwischenstopp passiert so viel, sowohl in der Dynamik der Gruppe, als auch mit jedem Einzelnen. Es wird oft sehr emotional und gefühlvoll, was ich sehr gerne mag. Und auch wenn viele Augenblicke schmerzhaft sind, heilen diese stückchenweise die Seele. Die bisherige Betrachtungsweise der vergangenen Ereignisse, rückt in ein anderes Licht. Besonders Romy und Konrad können loslassen und erkennen, wie wertvoll und schön das eigene Leben ist. Je weiter die Geschichte voranschritt und je mehr Ziele die Reisenden hinter sich ließen, umso mehr schloss ich Romy, Konrad, Nele und Julian in mein Herz. Ich konnte die Beweggründe der jungen Menschen und ihr Verhalten immer besser nachvollziehen und verstehen. Julian blieb mir etwas fremder als die anderen Protagonisten, auch wenn ich ihn ebenfalls mochte. Ihn und seine Gedankengänge, konnte ich nicht immer ganz greifen. Romy ist eine Meisterin darin, ihre wahren Gefühle zu verbergen, doch mit der Zeit erkennt sie, dass sie sich dadurch mehr schadet als hilft. Ihr wird klar, dass es in Ordnung ist, auch Schwäche zu zeigen. Konrads Gefühle hingegen, sind ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben, man sieht ihm an, wie es ihm geht. Auch er leidet unter der Vergangenheit, doch bedingt durch die vielen Reisestunden und durch all die Erlebnisse, findet auch er ein großes Stück weit seinen Frieden. Sehr viel dazu trägt mit ihrer wundervollen, offenen und ehrlichen Art auch Nele bei. Zwischen den beiden entwickeln sich wundervolle, zarte und daher umso authentischere Gefühle. Ziemlich an Ende ist es Konrad, der wiederum Nele bei einem für sie großen Schritt hilft. Mit ihrem gewohnt mitreißenden und einfühlsamen Schreibstil, konnte mich Adriana Popescu von der ersten bis zur letzten Seite rund um überzeugen. Zu Beginn brauchte ich zwar ein wenig, um in die Geschichte einzutauchen und mit den Charakteren warm zu werden, doch dann lies mich die Story nicht mehr los. Das Buch ist anders, als die bisherigen Werke der Autorin. Aber das ist großartig, da sie so wieder eine andere Seite von sich zeigt und schön facettenreich bleibt. Wenn eine Geschichte aus der Sicht von vier Protagonisten erzählt wird, müssen die Erzählstränge perfekt ineinander übergehen, alles muss passen und Sinn ergeben. Auch dies ist Adriana Popescu hervorragend gelungen. Diese wechselnden Perspektiven hatten auch zur Folge, dass ich am liebsten ohne Pause immer weitergelesen hätte, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht und was als nächstes passiert. Die Sogwirkung ist dadurch enorm! Außerdem hat man durch die Blickwechsel auch zu jeder Person einen direkten Bezug, was bei so einem intensiven Roman extrem wichtig ist. Trotz der ernsten Themen, kommt auch der typische Popescu-Humor nicht zu kurz, er steck in so vielen kleinen Details und lockert auf. Dies wird durch die viele Sonne und die tollen Urlaubsländer noch verstärkt, ich konnte die Sonne direkt auf meiner Haut spüren und das Meer-Feeling in mich aufsaugen. Das Ende ist emotional, wirklich schön, nicht zu kitschig und daher absolut stimmig! Fazit: „Morgen irgendwo am Meer“ von Adriana Popescu ist ein wundervoller, berührender Roman in dessen Fokus vier Jugendliche stehen, die einiges durchgemacht oder erfahren haben und dadurch ihren Platz im Leben wiederfinden müssen. Ein Roadtrip ans Meer mit Endziel Lissabon, bringt viele Gefühle, aber auch Erkenntnisse zutage. Nele, Romy, Julian und Konrad kommen einander (wieder) näher, helfen sich gegenseitig und räumen mit der Vergangenheit auf, um so wieder in eine positive Zukunft zu blicken.

Urlaubsfeeling mit tiefgründiger Geschichte

Von: Tuffydrops Datum: 06. June 2019

Nachdem ich vor zwei Jahren im Urlaub "Ein Sommer und vier Tage" in nur wenigen Stunden verschlungen habe, war für mich schnell klar, dass ich auch unbedingt "Morgen irgendwo am Meer" lesen muss. Da ich grundsätzlich im Sommer total gerne Bücher lese, die in diese Jahreszeit passen, war dieser Roman über einen Roadtrip nach Lissabon die perfekte Lektüre. Wir begleiten vier Jugendliche auf einen Roadtrip nach dem Abitur, die unterschiedlicher nicht sein können und zunächst absolut nicht miteinander harmonieren. Romy und Julian sind erst seit ein paar Monaten ein Paar, Konrad, der besonders zu Beginn eine sehr düstere und abweisende Art an den Tag legt und Nele, die mit ihrem fröhlichen Wesen direkt positiv auffällt, aber so gar nicht in das Vierergespann passen will. Durch die spontane und zufällige Zusammensetzung für den Roadtrip kommt es zu Beginn zu ständigen Streitereien und Unstimmigkeiten und man fragt sich wie dieser Trip nur gut gehen soll. Jeder der Vier trägt sein eigenes kleines Päckchen, von dem die anderen nichts wissen, sodass Ehrlichkeit nicht immer an erster Stelle steht. Dies merkt man besonders stark zwischen Romy und Julian, bei denen dieser Punkt eigentlich ziemlich wichtig sein sollte, aber gerade hier erfährt man Stückchen für Stückchen, dass Romy seit Beginn ihrer Beziehung mit Julian nicht ehrlich zu ihm war und dies während der Reise zu einer Belastung der ganzen Gruppe wird. Eifersucht und fehlendes Vertrauen werden besonders auf Seiten von Julian ein stetiger Begleiter, sodass Streitereien untereinander natürlich nicht aus bleiben. Dadurch, dass Romy Julian vieles aus ihrer Vergangenheit verschwiegen hat, ist ihm natürlich auch nicht bewusst, dass sie und Konrad eine gemeinsame Vergangenheit haben und er somit bei vielem was Konrad weiß außen vor ist. An diesen Stellen schafft es die Autorin besonders gut, dass man sich zum einen in die Lage von Julian wunderbar hineinversetzen kann, allerdings auch in die Situation von Romy. Durch die stetigen Perspektivwechsel bekommt man schnell einen Einblick in die jeweilige Gefühlswelt und darin, dass besonders auf Seiten von Romy definitiv viel mehr dahinter steckt. Schon nach wenigen Seiten bemerkt man, dass sich in diesem Roman nicht nur ein leichter Sommer-Roadtrip verbirgt, sondern eine tiefgründige Geschichte, die mit vier sehr unterschiedlichen und wirklich gut ausgearbeiteten Protagonisten glänzt. Zu Beginn der Geschichte lernt man die Vier Schritt für Schritt kennen und kann sich nach und nach ein genaueres Bild machen. Nele war mir von Anfang an direkt sympathisch. Sie hat eine so schöne lockere, fröhliche und positive Art, dass ich mir wunderbar vorstellen kann, direkt mit ihr und ihrer Kamera loszuziehen. Als man erfährt was sich hinter dem wahren Grund verbirgt, weshalb sie sich auf den Roadtrip eingelassen hat, konnte ich ihre Ängste und Gefühle unglaublich gut nachvollziehen, da ich mich in einer ähnlichen Situation befinde, allerdings nie das Bedürfnis verspürt habe, dem Ganzen näher auf den Grund zu gehen. Konrad war mir trotz seiner mürrischen und düsteren Art ebenfalls direkt sympathisch. Sein Charakter versprüht etwas was bei mir den Eindruck erweckt hat, dass hinter seiner Fassade einfach viel mehr steckt und das man unbedingt kennen lernen möchte. Ich wurde an dieser Stelle auch definitiv nicht enttäuscht. Die Momente mit Nele und ihre gemeinsame Geschichte, hat mir sogar besser gefallen, als die ganze Dramatik rund um Romy und Julian. Bei Julian hat es einen Moment gedauert bis sein Charakter bei mir angekommen ist und so richtig sympathisch war er mir bis zum Ende des Buches nicht. Alles in allem konnte man seine Reaktionen, sowie seine Eifersucht allerdings super nachvollziehen, sodass er mir an der einen oder anderen Stelle einfach nur Leid getan hat, denn niemand hat es verdient so im Regen stehen gelassen zu werden und schon gar nicht von seiner eigenen Freundin. Mit Romy bin ich leider von Anfang bis Ende nicht so wirklich warm geworden. Natürlich hat sie eine schlimme Vergangenheit, die man sich absolut nicht wünscht und auch ihre Gründe weshalb sie so einiges vor Julian verschwiegen hat, allerdings konnte ich diese Gründe nicht immer nachvollziehen bzw. verstehen. Wenn man nicht ehrlich zu seinem Partner ist, kommt es doch in der Regel eigentlich immer irgendwann dazu, dass durch irgendwelche Situationen oder Auslöser die Wahrheit ans Licht kommt. In der Geschichte geht es nicht nur um eine Reise von vier Jugendlichen, sondern eher darum sich selbst zu finden, sich seiner Vergangenheit zu stellen um damit endlich abschließen zu können und die Zukunft beginnen kann. Bei dieser Suche finden Sie zudem noch wahre Freundschaft, die Liebe und erleben ein paar unvergessliche Momente auf Ihrem Roadtrip. Denn natürlich kommt auch das Urlaubsfeeling in der Geschichte nicht zu kurz, sodass man die beschriebenen Orte am liebsten direkt selbst und mit eigenen Augen sehen möchte. Nur gut, dass es für mich noch in diesem Jahr nach Portugal geht :) Die Beschreibungen sind so bildhaft dargestellt, dass man selbst den warmen Sommerwind schon beinahe auf der Haut fühlen kann. Trotz der vielen Dramatik und den persönlichen Problemen jedes einzelnen, versprüht das Buch eine angenehme Atmosphäre, sodass ich an keiner Stelle der Geschichte das Gefühl hatte, dass es sich dort nun unnötig in die Länge zieht. Fazit: Mir hat das Lesen von "Morgen irgendwo am Meer" sehr viel Spaß gemacht, da das Buch eine Mischung aus tiefgründiger Geschichte und leichtem, sommerlichen Roadtrip ist. Diese wird garniert mit vier tollen und sehr unterschiedlichen Protagonisten , sowie einer schönen Urlaubsatmosphäre.

Mehr als nur ein Sommer-Roadtrip-Roman

Von: buecherkaktus Datum: 02. June 2019

„Morgen irgendwo am Meer“ von Adriana Popescu ist ein Jugendbuch über vier junge Erwachsene und ihren Roadtrip nach dem Abi. Aber das Buch ist auch so viel mehr als ein normaler Roadtrip-Roman. Der Autorin gelingt eine sehr tiefgründige und berührende Geschichte über das Erwachsenwerden, über Ängste und Verluste und über das Leben. Durch den sehr angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch wirklich gut lesen und auch der ständige Perspektivwechsel zwischen Romy, Julian, Nele und Konrad stört den Lesefluss absolut nicht. Die Handlungen der Personen waren für mich zum Teil nicht immer nachvollziehbar, was sich in manchen Fällen aber im Verlauf der Geschichte noch aufgelöst hat. Mein Lieblingscharakter war auf jeden Fall Nele, über deren Hintergründe ich auch gerne noch mehr erfahren hätte. Das Buch hat meiner Meinung nach an ein paar Stellen ein paar „Fehler“, die zwar keine Logikfehler sind, mich aber trotzdem irgendwie stören. Ein Beispiel ist die Aussage: „Den Namen zum ersten Mal aus seinem Mund zu hören, war merkwürdig.“ Dabei haben sie sich fünf Seiten vorher auch schon unterhalten und da hat er den Namen auch schon genannt. Wie gesagt: Kein Drama, für mich aber ein kleiner Kritikpunkt. Das Buch hat mich in jedem Fall sehr zum Nachdenken gebracht und wird mich sicherlich noch etwas beschäftigen.

Erfrischend, tiefgründig, kurzweilig und wunderschön!

Von: Ankas Geblubber Datum: 31. May 2019

Es sind die Erlebnisse und Erfahrungen, die einen Menschen verändern, einen Charakter formen, sein Verhalten beeinflussen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, die ihn zu dem macht, der er jetzt gerade ist. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und seine ganz individuelle Art damit umzugehen. Wie unterschiedlich wir alle sind und dass es sich immer lohnt, einen Menschen genauer anzusehen, diese Message gibt Adriana Popescu ihren LeserInnen sehr eindrücklich und doch behutsam erzählt, mit auf den Weg. Der neue Roman der Stuttgarter Autorin nimmt uns mit auf eine Reise. Zusammen mit Romy, Julian, Konrad und Nele begeben wir uns in einem alten Mercedes auf einen Roadtrip quer durch Frankreich, Spanien und Portugal. Vier junge Menschen, alle auf der Suche. Auf der Suche nach Antworten, nach der Wahrheit, nach Sicherheit, nach Liebe und nach sich selbst. Eine Geschichte über das Leben – so echt, knallhart, brutal und wunderschön es sein kann. Mal in allen Farben strahlend, mal düster und grau. Mit Romy, Julian, Nele und Konrad hat Adriana Popescu vier spannende Charaktere geschaffen, die sie so liebenswert, authentisch und respektvoll zum Leben erweckt, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als sie ins Herz zu schließen. Auf den ersten Seiten lässt sie ihre Leserinnen und Leser einen recht oberflächlichen Blick auf ihre Charaktere werfen, so wie man „Fremde“ eben betrachtet. Ich erwischte mich selbst dabei, wie ich die vier sofort in unterschiedliche Schubladen steckte, doch so schnell sie in diesen gelandet waren, kamen sie auch wieder herausgekrochen. Ich lernte vier junge Menschen kennen, die mich mit ihren individuellen Geschichten sehr berührt haben. Zusammen saß ich mit ihnen im Auto, lauschte ihren Gesprächen und ihren Gedanken, erfuhr von ihren Ängsten, durchbrach mit ihnen hohe Mauern, fühlte mich in einem Moment glücklich und frei und im nächsten nachdenklich und gefangen. „Morgen irgendwo am Meer“ hebt sich deutlich von anderen Jugendbüchern ab. Ungern stecke ich es in die Schublade „Jugendbuch“, denn auch wenn unsere vier jungen Heldinnen und Helden zwischen 17 und 19 Jahre alt sind und auch ihrem Alter entsprechende Sorgen haben, bin ich mir sicher, dass sich jede/r Leser/in, ganz unabhängig von ihrem/seinem Alter zwischen den Zeilen wiederfinden kann. Adriana Popescu ist nicht nur nah an ihren Figuren dran, sondern auch an ihren Leserinnen und Lesern. Ihr unverwechselbarer Schreibstil, der sowohl melancholisch nachdenklich als auch erfrischend leicht durch die Geschichte führt, lullt ein, macht glücklich und lässt die Seiten nur so fliegen. Ich habe geschmunzelt, geträumt, nachgedacht und geweint. Die Geschichte hat mich in vielerlei Hinsicht berührt, ohne dabei zu schwer zu werden – ganz im Gegenteil. Auch wenn viel Schmerz, Hoffnungslosigkeit und Angst auf den 480 Seiten stecken, geht man mit dem positiven Gefühl, das man trotz der Tiefgründigkeit in jedem einzelnen Kapitel spürt, aus dieser Geschichte heraus. Mir fällt es schwer, Romy, Julian, Nele und Konrad loszulassen, aber ich bin mir sicher, sie gehen ihren Weg. Und vielleicht sieht man sich ja wieder… morgen, irgendwo am Meer…

Buch über Selbstfindung& Akzeptanz

Von: Herzensduo Datum: 30. May 2019

Vier Personen die alle nicht sind wie sie scheinen und deren Geschichten einen berühren werden. Wir haben das Buch vom Bloggerportal erhalten, dies hat aber keineswegs unsere Meinung beeinflusst. Vielen Dank! *Charaktere* Im Buch gibt es gleich 4 Hauptcharaktere und am Anfang sind alle nicht wie sie scheinen, was es sehr spannend macht, hinter ihre Fassade zu kommen und all ihre Geschichten zu erfahren. Unsere Lieblinge waren dabei Nele und Konrad, vor allem Nele kann sich jeder als Vorbild nehmen, wir waren sehr sehr begeistert von ihrer Ansicht auf andere Personen. Julian war uns am Anfang sehr sympathisch, wurde aber gegen Ende dann immer unverständlicher. Ähnlich ging es uns da bei Romy, jedoch konnte man sie trotzdem verstehen. Den beiden hat es ein bisschen am miteinander kommunizieren gefehlt- da wäre man gerne schnell in ihre Gehirne gesprungen und hätte ihnen geholfen ;) *Schreibstil* Wer Colleen Hoover liest, der kennt dieses ganz bestimmte Gefühl sicher. Genau so ein Gefühl gibt es in den Büchern von Adriana Popescu auch! Außerdem stecken in diesem Buch zahlreiche Weisheiten, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte. Auch die Sichtwechsel stellen unserer Meinung nach kein Problem dar und machten das Buch um so interessanter. *Story* Am Anfang war es teilweise sehr nervenaufreibend, da es zu einigen Konflikten zwischen den Personen kommt, die einem dann doch sehr ähnlich erscheinen. Zwischendurch liest man wieder Passagen, in welchen es nur um den Roadtrip geht, welche dann doch etwas langatmig und langweiliger sind. Denoch ist das Buch spannend gewesen und es gab eine Vielzahl an unerwarteten Situationen. Vor allem das Ende konnte zu uns dann emotional mitreißen. Was man bei dem Buch trotzdem anmerken sollte, ist dass man mit offenen Enden klar kommen muss, uns hat deswegen am Ende etwas gefehlt- das ist aber eine sehr subjektive Wahrnehmung. *Fazit* Ein Buch, das wie im Klappentext steht, um Selbstfindung und vor allem Akzeptanz geht, das einen lehrt, sich gegenseitig zu verzeihen und dass man immer hinter die Fassade seiner Mitmenschen blicken sollte. ★★★★|★★★★★

Ich kann das Buch jedem Fan von tiefgründigeren Roadtrips empfehlen.

Von: Mandys Bücherecke Datum: 24. May 2019

Inhalt Romy und Julian sind eigentlich ein glückliches Paar. Doch dann tritt Konrad nach längerer Zeit wieder in Romys Leben und schlägt ihr einen Roadtrip nach Lissabon vor. Kurzentschlossen beschließen die drei die Reise zu wagen und sammeln auf dem Weg noch Nele ein. So unterschiedlich die vier doch sind, eines haben sie gemeinsam. Sie tragen viel zu viel mit sich herum und so wird ein eigentlich harmloser Sommertrip zu einer Suche nach sich selbst. Meine Meinung Da die Bücher von Adriana Popescu mich immer mitten ins Herz treffen, habe ich mich sehr auf ihr neuestes Werk gefreut. Auf den ersten Blick erwartet man hier vielleicht einen locker, leichten Sommerroman, voller Liebe und Abenteuer. Doch in „Morgen irgendwo am Meer“ steckt so viel mehr, denn das Buch ist überraschend tiefgründig. Es herrscht eine bedrückende Stimmung vor und Spaß findet man bei Romy, Konrad, Julian und Nele zuerst nicht. Man merkt schnell, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, jeder hat eine Vergangenheit mit der er zu kämpfen hat und im Laufe des Buches wird klar, was die vier erlebt haben und wieso sie geworden sind, wie sie sind. Sie suchen nach sich selbst, nach dem Leben, nach dem Sinn und einem Ziel und ich finde, dass die Autorin das ausdrucksstark dargestellt hat. Schnell wird klar, dass Romy und Konrad eine gemeinsame Vergangenheit haben und dahinter ein Geheimnis steckt. Romy verstellt sich viel und Konrad ist immerzu wütend und unausstehlich. Auch Julian hat seine Geheimnisse, auch wenn er zuerst recht unkompliziert wirkt, doch er ist genervt von Konrad und immer wieder eifersüchtig, was ich sehr gut verstehen konnte, weil Romy einfach nicht ehrlich zu ihm ist. Nele verbindet zunächst nichts mit den dreien und kommt nur zufällig zu dieser ungewöhnlichen Reisegruppe. Doch auch sie hat ihre Geheimnisse und eine Last drückt sie nieder, auch wenn sie auf den ersten Blick wie ein glücklicher und immerzu lachender Mensch wirkt. Mir gefielen die vier sehr unterschiedlichen Figuren des Buches, auch wenn sie zunächst sehr unnahbar und mir nicht immer sympathisch waren. Mir gefiel, wie sie sich in diesem Buch entwickeln und wie sie auf dieser Reise wachsen. Auch die Reise an sich mochte ich sehr. Die Autorin schreibt einfach unglaublich atmosphärisch, bildgewaltig und voller Emotionen. Ich hatte das Gefühl als fünfte Person im Auto zu sitzen und alles hautnah mitzuerleben, was einmal mehr mein Fernweh geschürt hat. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der vier erzählt, was mir sehr gut gefiel. Der Plot ist abwechslungsreich und voller Emotionen. Allerdings gibt es hin und wieder ein paar Längen, die mich nicht ganz fesseln konnten, aber das waren immer nur kurze Momente und den Rest fand ich einfach großartig und auch das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Das Ende rundet alles sehr gut ab und es bleiben keine Fragen und Wünsche offen. Fazit „Morgen irgendwo am Meer“ ist ein Buch in dem so viel mehr steckt als man zuerst denkt. Die Figuren des Buches suchen sich selbst, nach dem Leben, nach dem Sinn und einem Ziel und kämpfen mit ihrer Vergangenheit. Alles ist voller Emotionen und ich kann das Buch jedem Fan von tiefgründigeren Roadtrips empfehlen.

Roadtrip mit Höhen und Tiefen

Von: Sophie Sprenger Datum: 22. May 2019

Ich gestehe, das ich mich mit der Rezension zu diesem Buch ein wenig schwer tue.... Die Idee ist toll, die Umsetzung an sich auch allerdings stören mich doch einige Dinge, die in nicht ganz genau benennen kann.  Der Schreibstil ist eingängig, leicht zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Tatsache, das die einzelnen Kapitel jeweils einem der 4 Charaktere gewidmet sind und man die Handlungen dann jeweils aus der Perspektive desjenigen liest ist recht gelungen.  Zum einen behalten die Kapitel so eine angenehme Länge, zum andere kann sich der Leser so wirklich in jede der einzelnen Jugendlichen hinein versetzen.  Mein größtes Problem hatte ich mit Romy. Ich konnte bis zum Schluss nicht wirklich warm mit ihr werden. Diese seltsame Geheimniskrämerei bis über die Hälfte des Buches hinaus war ein wenig anstrengend.  Die behandelt Julian - ihren aktuellen Freund - nicht unbedingt immer so wie er es verdient, lässt ihn nicht an ihrer Vergangenheit teilhaben und schließt ihn teilweise sogar ganz aus.  Julian ist ein netter Kerl, der sich nicht wirklich viele Gedanken über das Leben an sich zu machen scheint. Auch wenn seine Eltern ihn dazu drängen, sein Leben in die Hand zu nehmen.  Konrad ist irgendwie gerade zu Beginn seltsam düster und nicht wirklich greifbar. Es überwiegt der Gedanke, das etwas mit ihm nicht so ist, wie es zu sein scheint.  Einzig Nele konnte mich voll überzeugen. Ich mochte ihr sonniges Gemüt von Anfang an.  Am meisten hat mich wies gesagt die Tatsache gestört, das man bis über die Hälfte des Buches hinaus irgendwie im Dunkeln tappte. Es war absolut nicht nachvollziehbar, in welcher Beziehung Romy und Konrad stehen, was ihre Freundschaft in der Vergangenheit zerstört hat. Dieses ständige rätseln war etwas anstrengend.  Dies ist auch der Grund, warum ich dem Buch leider keine 5 Sterne geben kann. Der Mittelteil zieht sich einfach auch zu sehr.  Insgesamt ein solides Jugendbuch - gerade für den Sommer, welches zum Grübeln anregt. 

Fliegende Seiten und fesselnde Charaktere - das ist unsere Popescu

Von: Bookslove128 Datum: 18. May 2019

>„Wir kriegen das schon irgendwie hin, den ersten Schritt und so.“ „WIR?“ Wieder nickt er. „Hab gehört, zusammen ist man weniger alleine.“ -Konrad in Morgen irgendwo am Meer✨< Ausgelesen. Einfach so. Habe gar nicht gemerkt, wie die Seiten verflogen sind: das ist unsere Adriana Popescu 😍 In ihrem neuen Buch geht es um 4 Jugendliche, die einen Roadtrip machen, obwohl sie sich untereinander kaum kennen. Beziehungsweise: Julian und Romy sind ein Paar, aber Konrad kennt Romy von früher, und ihre gemeinsame Vergangenheit passt Julian gar nicht. Dann ist noch Nele mit im Auto - von Julian eingeplant als Beziehungspuffer. Na ob das gut geht? Zuerst einmal: in diesen 475 Seiten steckt so viel mehr, als man erwartet, aber keine Angst. Ich werde einen Teufel tun und euch hier irgendwie spoilern. Von Grund auf erinnert mich das Buch an „Mein Sommer auf dem Mond“, weil es auch da um eine Gruppe geht, in der jeder mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat. Trotzdem ist es anders. Die vier auf ihrer Reise ans Meer und zu sich selbst zu begleiten war wunderschön. Am Anfang wusste man noch nicht viel und alle hatten ein Geheimnis, das man unbedingt ergründen wollte. Teilweise hat das zwar gedauert, aber das hat das Buch so fesselnd gemacht. Auch die Auseinandersetzungen der Gruppe waren spannend, aber besonders faszinierend fand ich die Art, wie die Protagonisten zueinander gefunden haben. Es gibt allerdings auch ein, zwei negative Punkte, die ich kurz ansprechen möchte. Ein paar Szenen waren etwas überspitzt dargestellt (sehr viel psychischer Ballast) und ich konnte nicht immer alle Entscheidungen verstehen. Langweile kam zwar nicht auf, aber ich hatte an manchen Stellen das Gefühl, dass sich die Diskussionen und Gespräche wiederholen. Insgesamt aber wirklich ein tolles Buch über die Selbstfindung, aber auch die Freundschaft und das Überwinden der inneren Geister und der Vergangenheit. Ich kann es allen nicht zu alten Lesern empfehlen (das Alter 14-18 ist denke ich am geeignetsten). Weil ich diesen Sommer selbst auch in diese Phase nach dem Abitur komme, hat es mir besonders gut gefallen.

Unglaublich tiergehender und emotionaler Roman, den ich von Herzen empfehle

Von: Leinanis Bookcorner Datum: 12. May 2019

Hinter diesem Buch steckt viel mehr als eine lockerleichte Feelgood-Geschichte, in der es nur um Spaß und einen Roadtrip nach Lissabon geht. Gleich mehrere Lebens- und Liebesgeschichten voller Emotionen werden hier wunderschön ehrlich und ergreifend geschildert. Jeder der vier Protagonisten hat sein/ihr eigenes Päckchen zu tragen und im Laufe der Geschichte erfährt man über jeden der vier immer mehr. Ich habe mit Nele, Romy, Julian und Konrad geweint, gelacht, gelitten und sie unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet, die nicht immer einfach war, aber umso spannender durch die bewegenden und auch erschütternden Schicksale die hier erzählt werden. Romy, die grade Abi gemacht hat, möchte die Welt entdecken, ein Abenteuer erleben und einen aufregenden Sommer mit ihren Freund Julian verbringen. Der wiederum unglaublich verliebt in seine Freundin ist und ihr den Wunsch nach einem "Sommer ihres Lebens" nur zu gerne erfüllen möchte, vor allem aber will er einfach nur weg von zu Hause. Doch leider steht nicht nur er auf die sensible und sehr Reife Romy, sonder auch Konrad ist bis über beide Ohren verknallt in sie und möchte sie nun endlich für sich gewinnen. Konrad mochte ich zu Beginn sogar gar nicht, ich finde es nicht richtig, jemandem das Mädchen auf biegen und brechen ausspannen zu wollen. Er ist auch insgesamt ein sehr düsterer Charakter, der es einen schwer macht, den Zugang zu ihm zu finden. Aber mit den Seiten gewinnt mal ihn auch lieber. Am coolsten fand ich die Hobbyfotografin Nele. Sie ist spritzig, aufgeweckt und sehr selbstbewusst. Doch hinter jeder dieser Fassaden, versteckt sich so viel mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Wir lernen alle sehr gut kennen, da die Erzählersicht immer wieder wechselt und jede/r mal an die Reihe kommt. Sehr gut finde ich, dass über jedem Wechsel der Name der betreffenden Person steht, so kommt es nicht zu Verwechselungen und machte es mir leicht, mich auffiel neue Szene einzustellen. Denn diese vier sind so unterschiedlich wie man nur sein kann und es ist gut, wenn man sich vor jeden neuen Abschnitt kurz auf die fesselnden und emotionale Geschichte besinnt. Am Anfang sind alle noch recht verschlossen, behalten ihre Geheimnisse für sich, öffnen sich aber mit der Zeit und nach und nach erschließen sich einem die Lebensgeschichten. Es ist ein bisschen verrückt wie es schließlich zu diesem Roadtrip kommt und ein paar Mal musste ich über die Ereignisse schmunzeln. Aber viel öfter hat mich Adriana P. zu tränen gerührt. Also, haltet die Taschentücher bereit, Leute. Hier bleibt kein Auge trocken. Obwohl das Buch kein Fantasyroman ist, was ich ja bevorzug lese, hat mich "Morgen irgendwo am Meer" gefesselt. Man könnte sagen, dass am Ende jeden Kapitels ein kleiner Cliffhanger ist, der einen grade zu zwingt weiter zu lesen. Es interessiert einen unglaublich, wie es mit der Geschichte der einzelnen Charakter weiter geht und auch was genau in der Vergangenheit passiert ist und sie zu dieser Person gemacht hat. Es ist schwierig genau zu erzählen, was so spannend ist, denn dann würde ich Spoilern. Deswegen möchte ich es hiermit belassen und nicht mehr zum Inhalt sagen. Es wäre zu schade, vorweg zugreifen und euch den Spaß am Lesen zu nehmen. Adriana Popescus Schreibstil ist. Einfach. Himmlisch. Sie schreibt so unglaublich berührend und arbeitet die Gefühle der vier so detailliert heraus, dass ich Gänsehaut bekommen habe. Die Autorin versteht es, die Emotionen jedes einzelnen dem Leser durch Worte und Beschreibungen nahe zu bringen und so werden Romy, Julian, Nele und Konrad zu viel mehr als Wörter auf einem Blatt, sie werden zu lebendig, fühlen und denkenden Wesen, deren Welt einen noch begleitet, wenn man das Buch längst weg gelegt hat. Sie weiß genau wie sie mit Worten umgehen muss, um den Leser zu berühren. Außerdem schreibt sie flüssig, verwendet unkomplizierte Wörter und Satzstellungen, weswegen das Buch sehr angenehm zu lesen ist. Das Cover finde ich schön. Doch finde ich, dass es die tiefgreifenden Emotionen und die Bedeutung des Buches nicht so wirklich rüber bringt. Dennoch lässt es sich durchaus sehen und macht sich hübsch im Regal. Mir ist der Roman unter die Haut gegangen! Ich würde "Morgen irgendwo am Meer" nicht als leichte Lektüre für den Strandurlaub bezeichnen, obwohl es auch kein harter Tobak ist. Das Buch hat tiefe, ist sehr emotional und ergreifend und dennoch fröhlich und sonnig. Ich kann dem Buch nichts anderes als 5 wohlverdiente Sterne zu geben. Absolute Leseempfelung von mir!

Wunderschöner Roadtrip mit viel seelischem Gepäck!

Von: Lara Datum: 07. May 2019

Meine Meinung Ich bin ein großer Fan von Adriana Popescu, weswegen ich auch bei ihrer Neuerscheinung nicht widerstehen konnte. Es erinnerte mich gleich ein wenig an „Ein Sommer und vier Tage“, was ich total geliebt habe. Wir begleiten Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem Roadtrip quer durch Europa, das Ziel: Lissabon. Die vier könnten kaum unterschiedlicher sein, was dem Trip von Anfang an einen leicht verkorksten Beigeschmack gibt, mir waren sie auch alle unterschiedlich sympathisch. Ich beginne mal mit Julian – er war mir gleich super sympathisch, da wir den gleichen Ausgangspunkt hatten. Nach dem Abi kein Ziel, irgendwie ein weiteres Jahr herum gebracht, aber selbst nicht wirklich zufrieden. Meine Sympathie ihm gegenüber schwand während des Lesens immer mal wieder und tauchte an nächster Stelle wieder auf. Ich weiß auch nach der letzten Seite nicht wirklich, was genau ich nun von ihm halten soll. Romy scheint ihr Leben durchgeplant und durchgetaktet zu haben, doch sie versteckt – vor allem ihrem Freund Julian – ein großes Geheimnis hinter der perfekten Fassade. Zu Romy hatte ich von Anfang an keine großen Berührungspunkte. Sie wirkte nicht wie jemand, mit dem ich mich großartig gut verstehen könnte und war in meinen Augen ein wenig zu perfekt. Das legt sich zwar im Laufe des Buches, aber mein Lieblingscharakter wurde sie nicht. Konrad war mir anfangs sehr suspekt, bei ihm wusste ich überhaupt nicht, was ich denken soll. Er war in meinen Augen einfach seltsam. Doch im Laufe der Handlung konnte auch er seinen wahren Charakter immer mehr zeigen, gerade seine Entwicklung hat mir wahnsinnig gut gefallen. Zuletzt habe ich mich auch ein kleines bisschen in ihn verliebt. Nele ist ein wahrer Sonnenschein. Sie konnte rein gar nichts betrüben, aber ich habe ein wenig das Gefühl, ihr Charakter war eine Art Bindungsglied zwischen den anderen dreien. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie mir sonderlich tiefgründig entgegen treten konnte, aber trotzdem hatte ich sie und ihre positive Ausstrahlung unglaublich gern. Man merkt schon, dass ich deutlich mehr zu den Charakteren sagen, als ich normalerweise in meinen Rezensionen tue. Das liegt tatsächlich in erster Linie daran, dass in diesem Buch die Charaktere viel mehr im Vordergrund stehen, als die Handlung selbst. Zumindest ist es in meinen Augen so. Ich habe zwar das Feeling für einen schönen Road Trip zwischendurch fühlen können, aber insgesamt spielen die Charaktere und deren Verbindung eine viel größere Rolle. Und die haben mich überraschen können! Egal an welcher Stelle, egal, was ich vermutet habe, es ist immer etwas vollkommen anderes eingetreten. Ich konnte mir niemals sicher sein, was nun die Wahrheit sei und ich habe fleißig mitgerätselt, was sich hinter den Charakteren versteckt. Das ganze hat die Autorin wirklich sehr schön geschrieben, ich habe mich gefühlt, als säße ich mit den Protagonisten im alten Mercedes. Fazit Ein wunderschöner Roman, der zunächst wie eine schöne Road-Trip-Geschichte wirkt, aber noch viel mehr verbirgt. Die Charaktere haben mir super gut gefallen, der Schreibstil ist unglaublich angenehm, ich bin ein wenig traurig, dass das Buch schon vorbei ist.

Emotional, berührend, wunderschön! Ein großartiges Buch!

Von: CorniHolmes Datum: 07. May 2019

Die Bücher von Adriana Popescu lese ich immer wahnsinnig gerne. Zuletzt konnte sie mich mit „Mein Sommer auf dem Mond“ hellauf begeistern. Das Buch ist einfach nur wow! Ich war nun sehr gespannt, ob mich Adriana Popescus neues Buch wohl genauso flashen würde wie „Mein Sommer auf dem Mond“. Das Abitur ist bestanden und die Sommerferien stehen an. Vier Jugendliche beschließen, zusammen in einem alten Mercedes einen Roadtrip nach Lissabon zu unternehmen. Romy, Konrad, Julian und Nele – die vier sind ziemlich verschieden und das Verhältnis zueinander ist nicht immer das Beste. Was sie aber alle gemeinsam haben: Sie alle haben ihre Päckchen zu tragen und haben Geheimnisse voreinander. Die vier werden auf ihrer Reise zu sich selbst finden, sie werden lernen, loszulassen und erfahren, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet. „Mein Sommer auf dem Mond“ hatte ich oben als „wow“ bezeichnet. „Morgen irgendwo am Meer“ ist für mich dann wohl ein „wow hoch 2“. Ich bin so begeistert von dem Buch! Ich habe es inhaliert, anders kann man es nicht nennen. Einmal angefangen mit dem Lesen, konnte ich einfach nicht mehr damit aufhören. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin. Adriana Popescu hat einen so wundervollen Schreibstil, von dem könnte ich euch hier endlos etwas vorschwärmen. Ich bin ja eigentlich nicht so jemand, der sich beim Lesen Zitate notiert, aber bei den Büchern von Adriana Popescu halte ich mittlerweile immer Stift und Papier griffbereit, da ich in ihren Werken ständig über Sätze stolpere, die einfach so wunderschön geschrieben sind. Mich hat die Geschichte, die wir hier zu lesen bekommen, auf eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Oder nein, falsch, hier muss es natürlich ein emotionaler Roadtrip der Gefühle heißen. ;) Ich lese liebend gerne Roadtrip-Romane und habe mittlerweile schon so einige gelesen. „Morgen irgendwo am Meer“ zählt nun definitiv zu meinen Favoriten. In diesem Buch stecken so viele Emotionen und so viel Gefühl. Die Geschichte ist zutiefst berührend, sie ist sehr tiefgründig, stellenweise auch bedrückend, sie ist ernst, zugleich aber auch humorvoll, sie wühlt auf und lässt einen Wut, Trauer, Mitleid und Freunde empfinden. Ich steh ja total darauf, wenn mich ein Buch emotional so richtig mitnimmt. Mein Lesespaß war hier daher wirklich einfach nur perfekt! Was mir an den Büchern von Adriana Popescu immer besonders gut gefällt: Ich finde mich in ihren Charakteren immer so wieder. Irgendwie ist immer mindestens ein Charakter dabei, mit dem ich so einige Gemeinsamkeiten habe. Ich kann daher immer so wunderbar in die Handlung eintauchen und fühle mich beim Durchschmökern immer so herrlich wohl und so verstanden. Auch in „Morgen irgendwo am Meer“ war das der Fall. Die vier Jugendlichen, mit denen zusammen wir uns auf eine aufregende Reise nach Lissabon begeben werden, wurden allesamt erstklassig von der Autorin ausgearbeitet. Sie wirken alle so authentisch und lebensecht. Romy, Julian, Konrad, Nele – alle haben sie ihre Päckchen zu tragen, alle haben sie so ihre Geheimnisse. Im Verlaufe des Buches erfahren wir immer mehr über die Jugendlichen, lernen ihre Geschichten näher kennen und verstehen ihr Handeln immer besser. Besonders schlimm fand ich Romys und Konrads Schicksalsschläge. Aber die Probleme von Julian und Nele möchte ich auf gar keinen Fall kleinreden, auch deren Gepäck, das schwer auf ihren Schultern lastet, löst in uns Lesern jede Menge Emotionen und Mitgefühl aus. Ich habe alle vier ganz fest in mein Herz geschlossen. Bei Julian habe ich leider etwas gebraucht, ehe ich komplett mit ihm warmgeworden bin. Ich weiß auch nicht, irgendwie hatte er etwas an sich, was mich ein bisschen gestört hat. Zum Ende hin habe ich aber auch ihn noch sehr lieb gewonnen. Mein absoluter Liebling war Nele. Sie ist ein ganz besonderer Mensch. Na ja, okay, die vier sind natürlich alle auf ihre Art besonders und einzigartig, aber Nele hat für mich einfach dieses gewisse Etwas. Ich weiß gerade gar nicht, wie ich das genauer beschreiben soll. Vermutlich habe ich mich in Nele einfach am besten wiederfinden können. Da die Geschichte aus der Sicht von allen vier Jugendlichen im Wechsel erzählt wird, ist mir aber der Zugang zu allen prima gelungen. Diese wechselnden Erzählperspektiven fand ich hier hervorragend gewählt. Ich mag das generell richtig gerne, wenn Bücher aus mehreren Sichten erzählt werden. Das Lesen wird dadurch so schön abwechslungsreich. Ich habe Romy, Nele, Konrad und Julian liebend gerne auf ihrem Selbstfindungstrip begleitet. Das Buch erzählt eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Vertrauen und dem Erwachsenwerden. Es geht um Verlust und Trauer, um das Ankommen und das Loslassen. Es werden psychische Krankheiten angesprochen und Familienprobleme. Man wird hier mit so einigen schweren Themen konfrontiert, aber durch die einfühlsame und gefühlvolle Weise, mit der die Autorin die Themen behandelt, wirkt die Story an keinster Stelle zu beklemmend. Ich musste des öfteren sogar sehr schmunzeln, denn neben dem Ernst kommt hier auch der Humor nicht zu kurz. Was mir ebenfalls unheimlich gut gefallen hat, ist das Setting. Es verschlägt uns an viele verschiedene Orte. Lyon, Arles, Barcelona, Lissabon...alle Schauplätze werden großartig von Adriana Popescu beschrieben, sodass eine wunderbare und so schön sommerliche Atmosphäre entsteht. Ich hatte von allen Haltestationen tolle Bilder im Kopf und hatte irgendwie richtig das Gefühl, live bei diesem unvergesslichen Roadtrip dabei zu sein. Ich kann mich da eigentlich immer nur wiederholen: Adriana Popescu weiß mit Wörtern umzugehen, wie sie es alles schreibt und beschreibt ist einfach Wahnsinn. Ihre Geschichten sorgen stets für pures Kopfkino und eine angenehme Gänsehaut. Fazit: Mich hat „Morgen irgendwo am Meer“ auf einen emotionalen Roadtrip der Gefühle mitgenommen. Ich konnte richtig in das Buch abtauchen und habe es quasi inhaliert. Mich hat die Geschichte der vier Jugendlichen zutiefst berührt. Sie hat mich mitfühlen, Wut, Trauer und Freude empfinden lassen, sie hat mich aufgewühlt und mir öfters ein breites Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Mein Lesespaß war hier einfach nur perfekt! Ich habe die vier Jugendlichen liebend gerne in ihrem alten Mercedes nach Lissabon begleitet und war am Ende richtig traurig, dass die Reise so schnell wieder vorbei war. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, Adriana Popescu ist hier etwas Großartiges gelungen! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Von einem Roadtrip, der eigentlich so viel mehr ist

Von: AnnalenasBuecherwelt Datum: 01. May 2019

Morgen irgendwo am Meer habe ich als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten. Das beeinflusst natürlich nicht meine ehrliche Meinung. Das Buch war mein erstes von Adriana Popescu, und es hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Deswegen habe ich auch sogleich für Nachschub gesorgt und mir eines ihrer anderen Bücher gekauft. Warum mich Morgen irgwendwo am Meer überzeugt konnte, könnt ihr jetzt hier lesen! Das Cover von Morgen irgendwo am Meer ist recht einfach gehalten. Man sieht das Meer (und bekommt direkt ein bisschen Sehnsucht danach ;)) und einen großen Felsen, auf dem sich vier Menschen befinden , und der später nochmal eine Rolle in der Geschichte spielen wird. Das Cover wirkt außerdem sehr ruhig, was bei dem Inhalt der Geschichte ganz anders ist, der ist nämlich ziemlich emotional aufwühlend. Doch genau durch diese Gegensätze passt das Cover meiner Meinung nach so gut zur Geschichte. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist angenehm zu lesen, die Kapitel sind aus den verschiedenen Sichten der Hauptpersonen geschrieben und immer recht kurz. Dadurch lässt sich das Buch auch sehr schnell lesen und ehe man sich versieht, hat man schon mal 100 Seiten weggelesen. In Morgen irgendwo am Meer treffen unsere 4 Hauptpersonen bei einem Roadtrip aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der verlässliche Julian, die kontrollierte Romy, der oftmals schwermütige Konrad und die vor Lebensfreude nur so übersprudelnde Nele. Doch sie alle tragen mehr mit sich rum, als nur diese Fassade. Bei diesem Roadtrip lernt man nicht nur als Leser die Protagonisten kennen und lieben, auch sie selbst lernen sich neu kennen. Ob sie am Ende der Reise wissen, wer sie eigentlich sind? Die Entwicklungen der Personen sind authentisch und greifbar, es geht nicht um Bad Boys, Liebe oder das Eine. Es geht um etwas wirklich wichtiges; es geht um das Leben. Morgen irgendwo am Meer ist nicht einfach irgendein Buch. Es lässt mich nachdenklich und aufgewühlt zurück und wenn ich eines davon gelernt habe, dann das man nicht über das urteilen darf, was Menschen einem von sich selbst zeigen. Denn wer weiß, wie sie innen drin wirklich aussehen; wer sie wirklich sind. Morgen irgendwo am Meer: Von einem Roadtrip, der das Leben von 4 Jugendlichen ordentlich aufwirbelt und den Leser durch gefühlvolles „Gepäck“ aufwühlt und mitreißt. Ein Buch, das wie ein leichter Sommerroman beginnt, doch mit jeder Seite mehr und mehr zu einer tiefgründigen Reise wird.

Eine unglaublich schöne Geschichte über das Erwachsen werden und Vergeben lernen.

Von: Love & Live Datum: 01. May 2019

Wie kann sie mich berühren ohne mich dabei anzufassen? S. 186 Das Buch ist tatsächlich mein erstes Buch von Adriana Popescu und ich muss sagen dass ich sehr gespannt war ob es mich packen könnte. Denn ich hatte beim Anfragen des Rezensionsexemplares tatsächlich nicht durchgelesen worum es in dem Buch geht. Zum Buch Romy, Jonas und Konrad wollen den Sommer nach dem Abi genießen und am Meer verbringen. Aber nicht einfach so sondern es direkt mit einem Roadtrip nach Lissabon verbinden. Auf dem Weg sammeln sie noch Nele ein, die sich per Mitfrahrgelegenheits-App den dreien anschließt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, am Meer entlang und wie die Wellen sie sie alle beobachten werden immer mehr Geheimnisse und andere Probleme angespült und offenbart. Die Reise entpuppt sich für alle vier zur Reise zu sich selbst und zur Jagt nach der Liebe guter Freundschaft und allem was zum Erwachsen werden gehört. Meine Meinung Ich muss sagen, dass ich durch den Klappentext, den ich dann beim Eintreffen des Buches doch gelesen habe, dachte, dass es sich um eine locker leichte Sommer Geschichte handelt. Vor allem Roadtrips werden bei so etwas ja doch gerne mal verwendet. Beim lesen wurde ich eines besseren Belehrt. Das Buch hat mich mitgenommen ich hätte an manchen Stellen echt heulen, an vielen Stellen laut lachen, und an wieder anderen Stellen einfach alle vier Protagonisten in den Arm nehmen können. Die Protagonisten sind alle so unglaublich gut ausgearbeitet, man konnte sich in alle gut hineinversetzen, was nicht zuletzt daran gelegen ahben muss, dass man die Geschichte aus allen vier sichten erzählt bekommt. Das ließ zu das man jeden noch mal auf seine ganz eigene Art kennen lernt und seine jeweiligen Beweggründe etwas zu tun oder ebne nicht zu tun viel besser verstand. Vor allem Konrad ist mir dermaßen ans Herz gewachsen. Ich habe mich beim Lesen und bei allen Beschreibungen der anderen Charaktere die Konrad etwas genauer beleuchteten ein bisschen mehr in ihn verliebt und seine Veränderung im laufe des Buches ist einfach unglaublich bemerkenswert. Romy und Jonas wiederum haben mich an machen Stellen einfach nur aufgeregt weil sie so oft aneinander Vorbei geredet haben und sich so viel Verschwiegen haben, dass eine Beziehung quasi unmöglich schien. Und doch sind sie zusammen. Aber auch dieses Gefühl den beiden gegenüber ist glaube ich von der Autorin gewollt und soll verdeutlichen wie schwer es für die beiden ist mit dem Leben im großen ganzen klar zu kommen. Fazit Eine wunderschöne, herzzerreißende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verlust. ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zum Autor Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen schrieb für verschiedene Zeitschriften und studierte Literaturwissenschaften, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen widmete. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen entgegen, die in mehreren großen Publikumsverlagen erscheinen. Sie lebt, liebt und schreibt in Stuttgart. ©amazon.com Klappentext Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft. Weitere Bücher der Autorin Mein Sommer auf dem Mond 5 Tage Liebe Goldene Zeiten im Gepäck (05.08.2019)

Gänsehaut und Kloß im Hals - ich liebe es!

Von: Marens Bücherwelt - Miss Letter Datum: 01. May 2019

"Morgen irgendwo am Meer" von Adriana Popescu erhält von mir 4,5 von 5 Herzen. Die rührselige, herzzerreißende und abenteuerliche Geschichte hat mich durchweg begeistern und fesseln können. Jeder einzelne Jugendliche punktet mit "seiner" abwechslungsreichen und emotionalen Lebensgeschichte. Aspekte wie Authentizität und Lebenswirklichkeit spielen wieder eine große Rolle. Gänsehaut und Kloß im Hals: Mich hat das Jugendbuch emotional ergriffen und auf ganzer Linie überrascht. Eine absolute Leseempfehlung von mir! Story ♥♥♥♥,♥/5 Charaktere ♥♥♥♥,♥/5 Gefühle ♥♥♥♥♥/5 Spannung ♥♥♥♥,♥/5 Schreibstil ♥♥♥♥♥/5 Ende ♥♥♥♥/5 "Morgen irgendwo am Meer" ist ein aufwühlender Jugendroman, in dem insgesamt vier bewegende, erschütternde und mitreißende Schicksale erzählt werden. Wir lernen zu Beginn des Romans die Jugendlichen Romy, Konrad, Nele und Julian kennen: Romy hat gerade ihr Abitur geschrieben und erwartet jetzt mit ihrem Freund Julian ein aufregendes Sommererlebnis, bevor sie beruflich durchstarten möchte. Julian ist über beide Ohren in seine große Liebe Romy verliebt und überlegt fiebrig, wie er mit ihr die Sommerferien verbringen kann - Hauptsache weg vom stressigen Elternhaus. Ein gefrusteter Konrad erhofft sich Annäherung zu Romy und schmiedetet einen Masterplan: Ein Roadtrip nach Lissabon. Der eifersüchtige Julian ist natürlich komplett gegen die Schnapsidee des Fremden, möchte aber seiner Freundin einen schönen Sommer bescheren. Kurz gesagt: Der Roadtrip findet nur statt, wenn Julian mitfahren darf. Um das Spritgeld zu minimieren, nehmen sie Nele mit - eine begeisterte Hobbyfotografin, die einen sehnlichsten Wunsch hat: Madrid! Und so machen sich alle Jugendliche auf die Reise, die sie und ich als Leserin nie vergessen werden. Jeder von ihnen wird an ihre Grenzen kommen, versucht der Vergangenheit zu entfliehen und im Verlauf des Romans erfährt der Leser den tatsächlichen Grund, warum sich jeder einzelne Protagonist auf den langen Weg gemacht hat... Puhh, es ist schwierig zu beschreiben, wie nah mir der Roman ans Herz gegangen ist, denn Adriana Popescu hat einen rührseligen Schreibstil und scheint ganz genau zu wissen, wie und wann sie Emotionen - ob Trauer, Scham, Angst, Wut, Liebe etc. - vermitteln muss. Zunächst lernen wir die vier Protagonisten kennen und versuchen Zusammenhänge zwischen den Beziehungen herausfinden. Die Autorin stellt uns aber ständig Stolpersteine in den Weg, denn jeder Charakter ist auf seine Weise zunächst verschlossen und hütet das ein oder andere brisante Geheimnis, das der Leser erst erschließen muss. Das Kennenlernen der Charaktere untereinander hat unglaublich viel Spaß gemacht. Jeder Charakter ist mit "seiner" Geschichte interessant und hebt sich stark von den anderen ab. Konrad ist der eher düstere und melancholische Typ, der provoziert und sehr verschlossen ist. Nele hingegen ist das komplette Gegenteil: Eine aufgeweckte, lebensfrohe und selbstbewusste Frau, die jeder nur ins Herz schließen muss. Ob der Schein etwa trügt? Romy wirkt einerseits sensibel und zerbrechlich, aber beeindruckt auch mit ihrer angenehmen erwachsenen Art: Sie möchte niemanden verletzten, aber manchmal gibt es einfach keinen Ausweg, der das verhindern kann. Zu guter Letzt fesselt Julian den Leser mit seiner Eifersucht, die ich absolut angebracht finde. Ich konnte seine Sorgen und Ängste um seine Liebe zu Romy durchweg nachvollziehen. Der Umgang mit Eifersucht ist immer schwierig und mit Schmerz verbunden. Alles in allem hat jeder Protagonist seine Laster im noch jungen Leben zu tragen und jedes einzelne Laster hat meine Kehle enger schnüren lassen. Haltet die Taschentücher bereit! Ich selbst hatte nicht mit einer solchen rührenden, herzergreifenden und überaus authentischen Geschichte gerechnet. Herzschmerz ist vorprogrammiert! Ein Aspekt, den ich an Adrianas Romanen liebe und sehr schätze ist die "Lebenswirklichkeit". Mir wurden wieder wichtige Werte des Lebens aufgezeigt, die in unserem Alltag ganz schnell untergehen können: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Freiheit für das persönliche Wachstum, Unabhängigkeit, Vertrauen, Liebe und Familie. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Roman dem/r ein oder anderen Leser/in, der/die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befindet, die Augen öffnen und Mut mit auf dem weiteren Weg geben wird. "Morgen irgendwo am Meer" ist somit nicht nur ein erstklassiger unterhaltender Roman, sondern dazu auch noch ein lehrreicher, der lange im Gedächtnis bleibt. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist flüssig, unkompliziert und sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird jeweils aus den Perspektiven der vier Protagonisten geschildert, die sich kapitelweise mit einer Überschrift der Namen abwechseln. Jede einzelne Perspektive ist abwechslungsreich, fesselt und ganz besonders emotional. Adriana legt sehr viel Wert auf die Gefühls- und Gedankenwelt der Jugendlichen und kann diese äußerst lebhaft und authentisch vermitteln. Außerdem macht jedes Kapitelende auf das nächste neugierig, sodass ich das Buch einfach nicht aus den Händen legen konnte! Um es kurz und zusammenfassend abzuschließen: Der Roman hat mir sehr zugesagt und ich kann es kaum erwarten, weitere Romane der Autorin zu lesen!

Ein Roadtrip, an dessen Ende nichts mehr ist, wie zuvor…

Von: tanjas.bookish.view Datum: 28. April 2019

(Enthält ggf. Spoiler) Ein Roadtrip, an dessen Ende nichts mehr ist, wie zuvor… Adriana Popescu schickt den Leser gemeinsam mit Romy, Konrad, Julian und Nele auf eine emotionale und teilweise aufwühlende Reise. Ziemlich schnell wird klar, dass jeder der vier ein eigenes Päckchen zu tragen hat. Der eine offensichtlich, der andere nicht. Selten habe ich meine Meinung über Charaktere so oft gewechselt, wie beim Lesen dieser Geschichte. Jedes Mal, wenn ich dachte eine Figur nun anhand dessen, was ich über sie erfahren hatte, beurteilen zu können, gab es eine neue Enthüllung, die mein mühsam gezeichnetes Bild wieder durcheinander brachte. Adriana Popescu ist unglaublich talentiert darin, authentische Geschichten zu schreiben. Sie erfasst die Sorgen, die Jugendliche vor und nach dem Schulabschluss haben, und verpackt sie in eine Geschichte, die genau so passieren könnte. „Morgen irgendwo am Meer“ regt zum Nachdenken an und bringt den Leser dazu, sich selbst zu reflektieren. Besonders zum Schluss ist besonders klar geworden, dass man Menschen nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen sollte. Jedes Verhalten, erscheint es im ersten Moment noch so unverständlich, hat einen Grund. Es ist erstaunlich, dass auch fiktive Charaktere in der Lage sind, den Leser zu täuschen und verbergen können, wie es in ihrem Inneren aussieht. Die Geschichte hat meine Empathie geweckt. Ich habe gemeinsam mit den vieren gelacht, gelitten und bin ein Stück weit mit ihnen gewachsen. Die Entwicklung der Charaktere (unabhängig davon, in welche Richtung) ist gut dargestellt und macht Mut. Man hat als Leser das Gefühl, von der Autorin verstanden zu werden. Sie stellt Gedankengänge und dieses bedrückende Gefühl, was, wie ich behaupten würde jeder schon einmal hatte plastisch nach. Wie oft habe ich beim Lesen gedacht „Das kenne ich…“ Im Laufe der Geschichte erklärt sich auch der Titel des Buches. An dieser Stelle hatte ich wahrlich Gänsehaut, denn er könnte nicht perfekter sein. „Morgen irgendwo am Meer“ gibt dem Leser in so vielerlei Hinsicht eine Lebenslektion mit, ohne sich dabei aufzudrängen oder mit dem belehrenden Zeigefinger auf einen zu zeigen. Aus emotionaler Sicht gesehen ist das Buch eine reine Achterbahnfahrt, an deren Ende man genau dort ankommt, wo man das Gefühl hat, dass es richtig ist, wie es gekommen ist. Diese Geschichte ist in meinen Augen unglaublich wertvoll und wichtig. Ich hoffe, sie wird viele Leserherzen erobern und weitergetragen. Ich kann „Morgen irgendwo am Meer“ absolut und von Herzen empfehlen. Von mir gibt es 5 Sterne

Ein Road Trip mit viel Gefühl

Von: Buchwuermer Datum: 20. April 2019

Lest ihr gerne Geschichten über Road Trips? Ich lese sie sehr gerne, ganz besonders, wenn sie so beschrieben werden, dass man das Gefühl hat, vor Ort zu sein. Dies hat die Autorin hier ganz wunderbar geschafft und ich habe die Reise mit den vier Protagonisten sehr genossen. So durcheinander die Reisegruppe gewürfelt ist, so durcheinander sind auch die Gefühlswelten von Konrad, Romy, Nele und Julian. Da die Geschichte aus vier Sichten geschrieben ist, konnte man jeden der Charaktere kennenlernen und mitverfolgen, wie sie auf dieser Reise nicht nur Freundschaften und Liebe, sondern ganz besonders auch sich selbst gefunden haben. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber auch nicht verraten. Der lockere Schreibstil und die kurz gehaltenen Kapitel lassen einen nur so durch die Geschichte fliegen. Und am Ende war ich ein bisschen traurig, dass es schon wieder vorbei war. Fazit: Eine tolle Geschichte, die Lust auf Sonne, Strand und Meer macht, mit sympathischen Protagonisten und viel Gefühl.

Vier Jugendliche auf der Reise zu sich selbst

Von: Fraukes Bücherwelt Datum: 19. April 2019

Nach bestandenem Abitur begibt sich Romy mit Julian, Konrad und Nele auf einen Sommerroadtrip nach Lissabon. Die vier Jugendlichen haben sich als Reisegruppe eher durch Zufall gefunden und wissen so zu Beginn so gut wie nichts über einander. Doch schnell stellt sich heraus, dass jeder der Reisenden nicht nur leichtes Gepäck bei sich trägt... Der neue Roman von Adriana Popescu spielt vor der traumhaften Kulisse Südfrankreichs, Spaniens und Portugals. Zunächst wirkt es so, als würde hauptsächlich Romys Geschichte erzählt, doch es wird schnell deutlich, dass auch die anderen Charaktere ihr ganz eigenes Schicksal erzählen. Wir begleiten die vier auf ihrem Trip durch Europa und lesen die Ereignisse dabei immer aus wechselnden Perspektiven. Um nicht durcheinander zu kommen, trägt jedes Kapitel den entsprechenden Namen. Besonders Nele und Konrad habe ich gleich zu Beginn der Reise in mein Herz geschlossen. Nele konnte mich mit ihrer positiven Einstellung zu so vielen Dingen und ihrer offenen, herzlichen Art begeistern. Bei Konrad fesselte mich gleich der Wunsch, herauszufinden wie ein 17jähriger Junge so voller Wut und Trauer sein kann. Auch mit Romy habe ich mich im Verlauf der Reise, als sie nach und nach ihr Gepäck offenbart hat, anfreunden können. Einzig und allein Julian hat mein Herz aufgrund seines Verhaltens nicht erreichen können. Was mich so an ihm ärgert, möchte ich hier nicht verraten, um niemandem etwas vorwegzunehmen. Außerdem solltet ihr ihm beim Lesen eine Chance geben. Vielleicht seid ihr weniger streng mit ihm. Was als lockere Sommerlektüre beginnt, entwickelt sich Seite für Seite zu einem tiefgründigen Roman über Freundschaft, Liebe und den Weg zu sich selbst. Dabei geht es vor allem auch um Trauer, Wut und die Notwendigkeit des Loslassens und den Blick nach vorn zu richten. "Morgen irgendwo am Meer" ist also mal wieder viel mehr als ein einfaches Jugendbuch. Die Geschichte um das Schicksal der vier Jugendlichen berührt einen emotional und Adriana Popescu schafft es wieder aufs Neue, dass man beim Lesen ein Teil dieser Gruppe wird und man somit das Gefühl hat, gleich neben Nele und Konrad im alten Mercedes zu sitzen. Folglich war ich traurig als ich den Mercedes wieder verlassen musste und Abschied von Romy, Nele, Konrad und auch Julian genommen habe.

Ich hatte etwas mehr erwartet...

Von: Myheavenofbooks Datum: 19. April 2019

Allgemeine Infos: Autorin: Adriana Popescu Seitenanzahl: 480 Verlag: cbt Preis: 13,00 Euro ISBN: 978-3570312728 Inhalt: Es soll der perfekte Sommer nach der Schule werden: ein Roadtrip von Deutschland nach Lissabon in einem alten Mercedes. Vier Jugendliche machen sich in den Sommerferien auf den Weg nach Portugal. Und doch verfolgen alle ein unterschiedliches Ziel: Die lebensfrohe Nele fährt mit ihrer Kamera und einem Notizbuch nach Madrid. Konrad hatte die Idee zu der Reise, die eigentlich nur für ihn und Romy gedacht war, bis Romys Freund Julian auch mitfährt und eine Reise mit Höhen und Tiefen beginnt… Erster Satz: „Das Lenkrad ist so groß wie ein Hula-Hoop-Reifen.“ Meinung: Vielen, vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Wie immer beginne ich die Rezension mit der Bewertung des Covers. Das Cover erinnert mich ein bisschen an diese Postkarten, die im Moment so beliebt sind: Es zeigt einen Felsen im Meer mit vier Personen und der Titel ist in einer geschwungenen Schrift geschrieben. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Titel und dessen Bedeutung im Laufe des Buches erklärt werden! Weiter geht’s mit der Story: Der Klappentext verspricht ein typisches Sommerbuch inklusive Roadtrip, Freundschaft und Liebe. Die Autorin verpackt aber auch wichtige, ernste Themen in die Geschichte, sodass sich das Buch auf jeden Fall von anderen Roadtrip-Büchern unterschiedet. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich die Umsetzung der Story nicht zu 100% überzeugt hat. Da die Kapitel abwechselnd aus vier Perspektiven geschrieben sind (Romy, Konrad, Nele und Julian), bekommt der Leser zwar einen vielseitigen Einblick in die Gedanken und Gefühle aller Charaktere, allerdings hätte ich mir an einigen Stellen noch genauere Informationen über die Personen und ihre Vergangenheit gewünscht. Vor allem am Anfang des Buches und damit zu Beginn des Roadtrips sind die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander noch unklar. Es kommt zu Missverständnissen und Streits, die sich über das ganze Buch ziehen. Dadurch hat mir manchmal die eigentliche Leichtigkeit des Roadtrips gefehlt, ebenso wie die Abwechslung der Story. Der Schreibstil der Autorin ist lustig und manchmal auch ironisch, sodass sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen lässt. Trotzdem wurde bei mir beim Lesen der Lesefluss manchmal durch die Wiederholung der vielen Konflikte gestört. Übrigens: Was für mich auf jeden Fall ein Pluspunkt ist, ist der typische Geruch nach einem neuen Buch, den man beim Umblättern jeder Seite besonders stark riecht Gegen Mitte des Buches ist mir aufgefallen, was mich an dem Buch eigentlich stört: Romy und Julian. Die vielen Streits der beiden, die Geheimnisse und die Missverständnisse und zusätzlich Julians dauerhafte Eifersucht haben mich das ganze Buch über gestört. Romy ist sehr verschlossen und irgendwie wurde sie mir nie richtig sympathisch, z.B. da sie meiner Meinung nach mit Julians Gefühlen spielt. Im Gegensatz dazu haben mir die Passagen aus Konrads und Neles Perspektive sehr viel besser gefallen! Nele ist mir viel sympathischer und ich konnte mich wegen ihrer Liebe zur Fotografie am ehesten mit ihr identifizieren. Ich denke, dass mir ein Buch nur über Nele und Konrad um einiges besser gefallen hätte. Die Geheimnisse der Jugendlichen und ihre Vergangenheit wurden mir persönlich zu spät aufgelöst, aber nicht nur für den Leser, sondern auch für einige Charaktere im Buch, die trotzdem unwissend blieben, was erneut Missverständnisse auslöste. Fazit: Morgen irgendwo am Meer war mein erstes Buch der Autorin, nachdem Bücher wie Paris du und ich etc. eigentlich schon lange auf meiner Wunschliste standen. Ich muss zugeben, dass ich nach den vielen positiven Bewertungen anderer Leser etwas enttäuscht von dem Buch war: die Umsetzung der Story ist nicht zu 100% gelungen, es gab sehr viele Wiederholungen (vor allem von Konflikten) und nicht alle Charaktere waren mir sympathisch. Trotzdem haben mir besonders die Stellen aus Neles und Konrads Perspektive gefallen! Lieblingszitat: „Die meisten Menschen geben vor, etwas oder jemand zu sein, der sie nicht sind. Und weil Fotos die Zeit überdauern, versuchen sie beim Posieren, ein Vermächtnis zu hinterlassen, das sie so zeigt, wie sie gerne wären.“ (S. 301) Bewertung: 3/5 Sternen

Eine Reise von vier Jugendlichen

Von: Bücherigel Datum: 14. April 2019

Meinung: Ich habe noch kein Buch von Adriana Popescu gelesen und somit war diese Geschichte meine erste und sie wird aufjedenfall nicht meine letzte sein. Aufmerksam bin ich auf das Buch durch Instagram geworden. Der Klappentext hört sich nicht nach sehr viel Action an und das ist es auch nicht, aber das Buch kommt auch sehr gut ohne aus. Spannung fehlt in dem Buch jedoch nicht und der Leser kann sich auf viele Gefühle freuen. Nele, Romy, Julian und Konrad machen sich am Ferienbeginn auf den Weg auf einen Sommertrip. Doch was zunächst nach viel Spaß und Abenteuer aussieht, entpuppt sich als Sommertrip der Gefühle. Schon der Anfang der Reise ist eher ungewöhnlich und die vier müssen sich sich selber stellen. Viel mehr kann man zu dem Klappentext auch nicht sagen ohne zu viel zu verraten. Gleich zu Beginn habe ich gemerkt, das in der Vergangenheit etwas verborgen liegt und Adriana schafft es sehr gut darum herum zu schreiben, dass der Leser lange auf die Folter gespannt wird. Jedoch steigert dies zunehmend die Spannung und die Geschichte konnte mich von Seite zu Seite immer mehr in den Bann ziehen. Sprachlich habe ich mich in der Geschichte sehr gut Gefühlt. Wie schon erwähnt gibt es keine große Action aber dennoch gibt es Gänsehaut Momente. Alle vier Protagonisten sind verschieden und doch haben sie etwas gemeinsam. Sie müssen sich ihrer Vergangenheit stellen. Ich möchte alle vier sehr gerne. In einer anderen Geschichte wären mir die Handlungen der vier vielleicht auf die Nerven gegangen, aber Adriana hat es trotzdem geschafft das ich beim lesen nicht einmal genervt war, da ich die Handlungen sehr gut nachvollziehen konnte. Nach und nach hat die Autorin die Geschichte der vier aufgedeckt. Auch wenn sich die Geschichten erst später aufklären, wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Als dann soweit war, war dann aber noch nicht Schluss. Fazit: In der Geschichte begleitet man vier Jugendliche auf einer Reise durch verschiedene Länder. Jeder hat sein Gepäck aus der Vergangenheit dabei, dem er sich stellen muss. Ohne Action konnte die Autorin eine sehr angenehme Spannung aufbauen. Auch die Protagonisten habe sehr gut in die Geschichte gepasst und wurden mir beim Lesen sehr sympathisch. Sprachlich war die Geschichte auch sehr schön zu lesen und es wird auf keiner Seite langweilig. Beim Lesen habe ich mich als Mitglied der Reise Gefühlt, als wäre ich Mittendrin. Vielen Dank an Adriana Popescu, dass ich diese Reise mach durfte. Ich kann die Geschichte aufjedenfall weiterempfehlen. ~Bücherigel

Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, Liebe, Verlust und noch so viel mehr...

Von: Rosa | Buchgeschnipsel Datum: 10. April 2019

„Ist es möglich, sich in eine Stadt zu verlieben?“ – Romy, Konrad, Nele und Julian haben ein einziges Ziel vor Augen: das Meer. Ein Roadtrip, welcher Gefühlschaos verspricht und eine Achterbahn an Gedanken auslöst. Vier junge Menschen, die auf dem Weg zu sich selbst sich verlieren und gleichzeitig neu entdecken. „Morgen irgendwo am Meer“ ist in einem Rutsch gelesen und man möchte doch so gerne weiter versinken in das Leben dieser vier wunderbaren Menschen. Jeder für sich einzigartig und doch gar nicht so verschieden. Manchmal bekommen wir einfach nicht mit, was um uns passiert und wie viel Kraft es kostet auch nur dieses eine Lächeln vor zu täuschen. Popescu hat eine Welt erschaffen in der es okay ist, nicht okay zu sein. Eine Welt in der man so sein kann wie man fühlt und sich nicht verstecken muss. Eine Welt in der es wahre Freundschaft gibt, mit so viel Tief, dass das Hoch umso schöner ist. Es ist ein delikates Thema, welches immer noch darunter leidet stigmatisiert zu werden. Adriana Popescu hat eine Stimme geschaffen, an der sich sowohl junge, wie auch wir, welche keine Teenies mehr sind anlehnen können. „Morgen irgendwo am Meer“ erzählt nicht nur eine, sondern gleich mehrere wunderschöne und ehrliche Liebesgeschichten und zeigt, dass es nicht nur eine Art von Liebe gibt. Doch es geht nicht nur darum… und Adriana P. hat es geschafft die verschiedenen Thematiken mit Fingerspitzengefühl hervorragend anzusprechen. Ich versuche die richtigen Worte zu finden für dieses Buch, aber es fällt mir schwer. Es fällt mir schwer euch die Geschichte dieser vier so interessanten Charakteren nahe zu bringen ohne euch einfach alles zu spoilern, also – lest es. Ohne wenn und aber, tolles Buch, tolle Frau, danke.