Alex Bell

Dark Charm

Dark Charm Blick ins Buch

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Buch

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Als Jude im Trauerzug für Voodoo-Queen Ivory Monette Jazztrompete spielt, hat sie keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die mächtige Magierin ergreift Besitz von ihr und wird keine Ruhe geben, bis sie weiß, wer sie ermordet hat. Um Ivorys rachsüchtigen Geist wieder loszukriegen, muss Jude sich an die gefährlichsten Orte von ganz Baton Noir wagen: in verwunschene Sümpfe und geheime Vampirclubs. Magie kommt da nicht ungelegen. Doch als Jude begreift, woher ihr Gefahr droht, ist es beinahe zu spät.

The Originals in Jung

Von: lesefluss Datum: 27. September 2020

Klappentext: Als Jude im Trauerzug für Voodoo-Queen Ivory Monette Jazztrompete spielt, hat sie keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die mächtige Magierin ergreift Besitz von ihr und wird keine Ruhe geben, bis sie weiß, wer sie ermordet hat. Um Ivorys rachsüchtigen Geist wieder loszukriegen, muss Jude sich an die gefährlichsten Orte von ganz Baton Noir wagen: in verwunschene Sümpfe und geheime Vampirclubs. Magie kommt da nicht ungelegen. Doch als Jude begreift, woher ihr Gefahr droht, ist es beinahe zu spät. Meinung: Jude ist eine Musikerin die versucht genug Geld zu verdienen um sich und ihren Vater über Wasser zu halten. Das Buch spielt in einer Stadt in New Orleans die heißt Baton Noir die in verschiedenen, man kann Kasten oder Bereich sagen, unterteilt ist zum Beispiel normaler Bürger. Die zweite Figur heißt Ivory Monette, sie ist eine Voodoo Queen die ermordet wurde und beschlossen hat Rache an denjenigen auszuüben, der sie umgebracht hat, doch leider weiß ich nicht wer sie umgebracht hat deswegen versucht sie ihre Mörder zu finden. Sie braucht jemanden der ihr hilft - sie braucht jemanden in dessen Körper sie eindringen kann, denn ihr eigener Körper liegt in der Familien Gruft und an diesem kann sie wegen gewisser Umstände nicht drankommen. Warum das so ist, solltet ihr selber lesen. Sie trifft auf Jude und bitte sie um Hilfe, gegen Judes Verständnis trinkt ihr Geist in Judes Körper ein. Ich habe ein bisschen gebraucht um in das Buch reinzukommen aber ich bin froh weiter gelesen zu haben denn das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Nach ein paar Kapiteln war ich von der Handlung begeistert. Es war etwas Neues und ich hatte wirklich sehr viel Spaß daran in die Magie und in die Dunkle Magie einzutauchen. Nach 150 bis 200 Seiten war das Buch wirklich Suchterzeugend – ich konnte es kaum aus der Hand legen. Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, habe ich mir eine Geschichte mit The Vampire Diaries oder The Orginals faire erhofft da das Buch in New Orleans spielt und Vampir und Hexen vorkommen. Das Buch hat gewisse Vibes von den beiden Serien aber es ist nicht ganz so düster und brutal. Kommen wir zu den Charakteren. Es hat ein paar Kapitel gedauert bis ich mit Jude richtig warm wurde, doch jetzt fühle ich mich richtig mit ihr verbunden. Ich habe das große Gefallen an Judes besten Freund gefunden. In dem Buch versuchen die Charaktere mit wirklich viel Schmerz fertig zu werden unter anderem mit Verlust, Missbrauch, Armut, physischer Gesundheit, Mord und so weiter. Mitleid hatte ich vor allem mit dem Vater von Jude. Was genau ich damit meine sollte dir am besten selber lesen. Die Romanze in dem Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen sie wirkt ein bisschen erzwungen und plötzlich. In dem Bereich hätte ich mir ein bisschen mehr Ausführung von der Autorin gewünscht, hierzu muss ich sagen, dass das ein Jugendbuch ist und der Fokus nichts zu 100% auf den romantischen Elementen liegt. Jetzt kam mir aber zu einem wichtigen Teil dieses Buch ist. Die Atmosphäre, das Wort Building und das Setting. Die Autorin hat verfluchte Straßen und Gebäude beschrieben und man konnte sich alles sehr gut vorstellen, dass die Autorin einen sehr dreidimensionalen und realistischen Schreibstil hat – es hat sich so angefühlt als würde ich direkt neben Jude stehen und alles sehen, was sie sieht. Das Buch ist voller mit Magie, dunkler Magie, Mysterien und Geheimnissen. Fazit Dieses Buch ist etwas für jeden Fan von Fantasy Jugendbücher mit dunkler Magie und Vodoo, wenn ihr euch aber eine geniale Liebesgeschichte erhofft aber die dir leider falsch. Die Autorin hat einen superschönen lockeren Schreibstil. Ich denke das Fans der Serien The Vampire Diaries und The Originals das Buch mögen werden. Das Buch hat gewisse Reize von den Serien, das liegt unter anderem an dem Setting und an der Art der Magie.

Voodoo Geschichte in New Orleans

Von: Sisters_read Datum: 20. August 2020

Klappentext: Als Jude im Trauerzug für Voodoo-Queen Ivory Monette Jazztrompete spielt, hat sie keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die mächtige Magierin ergreift Besitz von ihr und wird keine Ruhe geben, bis sie weiß, wer sie ermordet hat. Um Ivorys rachsüchtigen Geist wieder loszukriegen, muss Jude sich an die gefährlichsten Orte von ganz Baton Noir wagen: in verwunschene Sümpfe und geheime Vampirclubs. Magie kommt da nicht ungelegen. Doch als Jude begreift, woher ihr Gefahr droht, ist es beinahe zu spät. Meinung: Die mächtigste Voodoo Queen, Ivory Monette, von New Orleans wurde kaltblütig ermordet. Wer hat es gewagt sich gegen die mächtigeste Voodoo Queen von New Orleans zu stellen und sie zu ermorden? Auch die Frage stellt sich Jude. Jude begleitet den Trauerzug mit ihren besten musikalischen Begleitung, der Jazztrompete. Doch Jude erwartet Böses und schicksalhaftes, den der Geist der Voodoo Queen kann ihren Frieden nicht finden, solange sie nicht weiß wer sie auf den Gewissen hat. Und so ergreift die Magiern Besitz von Judes Körper. Jude ist gezwungen, der Magiern Folge zu leisten und mit ihr Gemeinsam herauszufinden wer ihr Mörder ist. Um wieder allein Besitz ihrer Körpers zu sein muss sie den Mörder finden und der führt sich durch Sümpfe, Clubs und den geheimnisvollen und düsteren Ecken von New Orleans. Es erwarten Jude unerwartete Gefahren und erschreckende Momente die sie Opfer bringen lassen muss? Der Klappentext mit Voodoo und New Orleans hat mich sofort angesprochen weil ich die Serie „The Originals“ liebe mit ihren düsteren Atmosphäre. New Orleans, die Stadt der Magie und dunkelsten Geheimnisse. Stadt, der Klassischen Jazzmusik und feierlustigen Menschen. Ich habe noch keine Geschichte zu Voodoo gelesen. Umso gespannter war ich auf die Geschichte da New Orleans die Stadt der Hexerei ist. Jude, ist eine tapfe Junge Frau. Sie ist neugierig, charismatisch und furchtlos. Denn sie hat auch einige Schicksalschläge schon hinter sich. Ihr Verstorbener Bruder und Ihr Vater, der alleine nicht mehr zurecht kommt, machen die Protagonistin ansprechend und vielschichtig. Alex Belle hat eine unglaublich tolle Welt innerhalb von New Orleans geschaffen. Detailreiche Beschreibungen, die die Welt des Voodoos in Klassen unterteilt. Magische Elemente machen das Bild der magischen Voodoo Welt komplett. Fazit: New Orleans, düsteres Geheimnisse und Voodoo bringen eine düstere Atmosphäre aber auch mega spannende Geschichte ans Tageslicht. Das Buch bekommt 5 Sterne

Große Enttäuschung

Von: neues_kapitel Datum: 19. August 2020

Ich habe mir mehr erhofft. In vielerlei Hinsicht hat mich die Geschichte enttäuscht. Der Klappentext klang so interessant, doch ich hatte Probleme mit dem Schreibstil und dem Gerüst der Geschichte. Irgendwie waren meine Vorstellungen von der Urban Fantasy-Welt vollkommen anders. Während das Setting grandios beschrieben wurde, kamen andere Szenen zu kurz und alles passierte Schlag auf Schlag. Anschließend kam dann gähnende Leere, die mich nur gelangweilt hat. Ab der Mitte habe ich mich nur noch gequält, um durch die Seiten zu kommen, eine spannende Stelle von zwei Seiten pro Kapitel waren meine kleinen Highlights und das ist schon echt traurig, wenn man nur 10% des Buches ansatzweise gut findet. Jude ist ein Charakter, den ich an sich mag und aber ich bin nicht komplett mit ihr warm geworden. Die Vergangenheit von Ivory war total interessant, aber auch hier kamen es mir nur wie die Spitze des Eisberges vor und nicht das große ganze. Meiner Meinung nach wurde viel oberflächlich behandelt, wo mehr in die Tiefe gegangen werden konnte. Das Phantom, ein weiterer Charakter der Geschichte ist durchgehend mysteriös, wodurch es interessant geworden ist. Seine ganze Aura und Charakterzüge hatten mich neugierig gemacht, aber das war es dann auch schon. Mehr dann auch nicht. Mich hat das Gefühl verfolgt, dass Alex Bell die Geschichte nicht zu Ende durchdacht hat. Insgesamt bekommt das Buch noch gut gemeinte 2/5 Sterne, da ich mich vor allem gequält habe. Mich konnte nichts begeistern und das muss etwas heißen, denn normalerweise gebe ich einem Buch nie so eine Bewertung. Irgendwie tut es mir schon leid, denn anfangs hatte ich mich so gefreut.

Das Buch hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen

Von: Mandys Bücherecke Datum: 18. August 2020

Inhalt Jude schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben und ist froh über jeden Auftritt den sie mit ihrer Jazztrompete hat. Doch als sie im Trauerzug für die Voodoo-Queen Ivory Monette spielt, ändert sich ihr Leben für immer. Denn der Geist von Ivory ergreift Besitz von ihr und gibt sich erst zufrieden, wenn sie weiß, wer sie ermordet hat. Jude bleibt nichts anderes übrig als sich dem Geist zu fügen und so begibt sie sich auch auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit. Meine Meinung Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil ich das Thema Voodoo sehr faszinierend finde. Zudem klang das Buch düster und geheimnisvoll. Der Beginn gefiel mir dann auch noch richtig gut, weil ich das Gefühl hatte hautnah mit dabei zu sein und die Atmosphäre von New Orleans, so wie ich sie mir vorstelle, auf jeder Seite spürbar war. Es gibt Hexen, Vampire und Magie und das Setting gefiel mir wirklich gut. Jude hat es nicht leicht, weil sie sich und ihren Vater ernähren muss, da er nicht mehr arbeiten kann. Sie gerät häufig in Prügeleien und hat ihre Mutter und ihren Bruder verloren. Sie liebt ihre Trompete und Gummistiefel und viel mehr erfährt man eigentlich nicht über sie und ich muss sagen, dass sie mir zu blass dargestellt war. Sowieso empfand ich die Figuren dieses Buches als sehr unnahbar und blass dargestellt, sodass es mir schwer fiel einen Bezug zu ihnen zu bekommen, was leider meinen Lesegenuss gemindert hat. Dabei gefiel mir der Plot eigentlich gut und ich fand den Einblick in die Magie der Voodoo-Queen sehr faszinierend. Jude muss so einiges durchmachen, nur damit sie eine Chance hat den Geist wieder loszuwerden. Dabei ist der Plot spannend, hat aber auch so einige Längen, die ich nur dank des locker, leichten Schreibstils überwinden konnte. Der Plot wird aus Judes personaler Erzählperspektive geschildert, was ich normalerweise mag, aber ich denke, hier hätte mir die Ich-Perspektive besser gefallen, weil ich dann vielleicht einen besseren Zugang zu Jude gefunden hätte. Hin und wieder gibt es überraschende Wendungen, aber vieles kam mir auch etwas zu vorhersehbar vor, sodass ich schon beim Lesen nicht sicher war, wie ich das Buch finden soll. Das Ende wirkt sehr offen und ich könnte mir vorstellen, dass es noch eine Fortsetzung geben könnte, ob ich die lesen würde, weiß ich allerdings nicht. Ich hätte von diesem Buch mehr erwartet und so ganz hat Judes Geschichte meinen Geschmack leider nicht getroffen, sodass ich hier nur eine mittelmäßige Bewertung vergeben kann. Fazit Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, doch die Figuren blieben mir zu blass und auch sonst konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Ich mochte zwar das Setting, den Schreibstil und auch der Plot war nicht schlecht, aber meinen Geschmack hat das Buch leider nicht ganz getroffen.

Mehr erwartet als bekommen

Von: Tini's Bücherwelt und mehr Datum: 13. August 2020

Nachdem mich das Cover und vor allem der Klappentext zu "Dark Charm" direkt angesprochen haben, wurde ich sehr neugierig auf das Buch, denn Geschichten über Hexen, Vampire etc kenne ich genug, jedoch war mir eine Story über Voodoo neu und daher musste ich dieses Buch einfach lesen. Wir begleiten Jude, ein junges Mädchen, welches in einer Welt für sich und ihren hilfebedürftigen Vater ums Überleben kämpft. Sie leben in der untersten aller Kasten in New Orleans und werden von den Adligen der Stadt nur das Lumpenpack genannt. Zusammen mit ihrer Trompete versucht sie sich und ihren Vater von Woche zu Woche zu retten. Durch einen Zufall jedoch wird ihr Leben auf den Kopf gestellt und sie muss plötzlich herausfinden, wer die Voodoo-Queen der Stadt - Ivory - umgebracht hat. Sehr viel erfahren haben wir über Jude aber leider nicht. Sie liebt ihre Trompete und vor allem ihre Gummistiefel, hat früh ihre Mutter verloren und vor einiger Zeit auch ihren Bruder, jedoch war es das schon so ziemlich, weshalb ich beim gesamten Buch kaum eine Bindung zu ihr aufbauen konnte, was ich sehr schade fand. Jude hat definitiv ihren eigenen Kopf und versucht den so gut es geht auch durchzusetzen, jedoch ist das nicht immer so leicht, vor allem mit der "Belohnung", die Ivory ihr verspricht, wenn sie ihr hilft. Dass Jude jedoch so oder so nicht wirklich eine Wahl hat merkt sie auch sehr schnell, denn Ivory war nicht ohne Grund die Voodoo-Queen der Stadt. Auch nach ihrem Tod verfügt sie über ungeahnt mächtige Kräfte und lässt Jude das auch immer wieder spüren.  So richtig kann ich leider nicht sagen, wie ich das Buch fand. Auf der einen Seite haben mir das Setting die Story unglaublich gut gefallen, da es definitiv mal etwas Anderes und Neues war. Aber mir hat leider irgendwas beim Lesen gefehlt. Was sich für mich positiv auf das Buch ausgewirkt hätte wäre gewesen, wenn die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Jude erzählt worden wäre, denn dann hätte man als Leser wohl einiges mehr verstanden und vielleicht auch eine Bindung zu Jude aufbauen können - das ist aber vielleicht einfach nur Geschmackssache. Der Schreibstil selbst ist gut, man kam schnell durch die Seiten und konnte die Geschichte flüssig lesen. Teilweise jedoch war die Geschichte auf der einen Seite sehr sprunghaft, auf der anderen Seite jedoch hat Alex Bell gewisse Dinge so ausführlich beschrieben, dass sich die Geschichte etwas gezogen hat. Das Ende kam für mich leider auch nicht sonderlich überraschend, man hat schon vorher geahnt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Jedoch lässt auch dieses Raum für Spekulation, denn auch wenn ich nicht weiß, was hier noch geplant ist, wirkt es so, als wäre die Erzählung noch nicht vorbei und wir können Jude noch ein weiteres Mal auf ihren gefährlichen Abenteuern begleiten. Eine gute Idee mit leider doch noch Luft nach oben. Vielleicht überzeugt es einige andere Leser, ich bin leider nicht so begeistert wie ich es mir für diese Geschichte gewünscht hätte.

Fantasy mit Jazz und New Orleans Vibes...

Von: Lea van Bold Datum: 12. August 2020

Jude hat es nicht einfach in ihrem Leben und ist daher für jeden Job dankbar, der ihr ein bisschen Geld einbringt. Deshalb sagt sie auch zu, auf dem Trauerzug für Ivory Monette zu spielen. Die Cajou-Queen wurde ermordet, will aber noch herausfinden, wer sie getötet hat und so ergreift sie von Judes Körper Besitz. Dass das Ganze nicht ungefährlich und mehr als ein Geheimnis unterwegs auf die junge Jazztrompeterin wartet, kriegt Jude erst mit, als sie schon viel zu tief drinsteckt... "Dark Charm" ist das erste Jugendbuch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich muss zugeben, dass mich zuerst das atemberaubend schöne Cover angezogen hat. Als ich dann auch noch den Klappentext gelesen habe, war ich mir sicher, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! Und sagen wir so: Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, aber begeistert bin ich dennoch... Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Jedoch gab es einige Dinge, die mich im Lesefluss anhalten oder stocken ließen. Zum Einen wäre da die Tatsache, dass man sich einer Stadt befindet, die zwar sehr stark an New Orleans erinnert, aber doch unterschiedlich ist und eine sehr lange Geschichte mit vielen Änderungen vorweist. Daher musste ich die Absätze, in denen es um die Geschichte Baton Noirs ging, teilweise zweimal lesen. Jedoch war alles so detailliert beschrieben, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte, gerade wenn man New Orleans eh schon ein bisschen im Kopf hat. Der andere Punkt, der mich stocken ließ, waren die Beschreibungen der vielen magischen Wesen und der unterschiedlichen Legba. Ich konnte das zu Beginn nicht alles einordnen, auch wenn das durchaus seinen Reiz hatte. Mit der Zeit wurde es mir auch ein wenig zu viel - zu viele Informationen auf einmal, zu viele unterschiedliche magische Wesen an sich. Zwischendurch habe ich wieder ein paar Dinge vergessen, konnte sie nicht richtig zuordnen und hatte Probleme damit, magische Wesen oder Namen und Bezeichnungen untereinander zu verknüpfen. Das Tolle an dieser Kritik ist allerdings, dass man zu Beginn keine ellenlange Einleitung hat, in der einfach nur die magischen Wesen beschrieben werden. Man startet direkt ins Geschehen und erfährt erst im Laufe der Geschichte alle Informationen und auch erst dann, wenn sie relevant sind. Dadurch kann man sich mehr auf die Handlung fixieren und muss sich nicht die magischen Wesen merken. Die Geschichte wird aus Judes Sicht in der Er/Sie Perspektive erzählt. Dabei ist der Leser jedoch nur so schlau, wie es auch Jude ist. Ich hatte das Gefühl, dass gerade durch die Erzählperspektive die Spannung aufrecht erhalten wird und fand es auch gut, dass man nicht die Ich-Perspektive gewählt hat. Ich persönlich hätte sonst den Namen der Protagonistin viel zu schnell vergessen, da einfach sehr viele Namen und Gesichter im Laufe der Handlung auftauchen. Alex Bell hat die vorkommenden Figuren auch sehr ausführlich beschrieben, dabei allerdings noch genug Fantasie für den Leser überlassen, sodass ich von vielen Charakteren mehrere Versionen im Kopf habe, die alle zu ihm passen. Nur zu einer Figur fehlen mir ein paar Details, weshalb ich mir sie nicht so gut vorstellen kann: Jude Lomax, die Protagonistin der Geschichte. Sie ist eine junge Frau, das Alter kann ich nicht so genau definieren, die sehr schnell wütend wird und auch nichts gegen eine Schlägerei hat. Dabei ist sie ehrgeizig, kümmert sich um ihren Vater und hat ein Talent für die Jazztrompete. In vielen Augen ist Jude nur ein wütendes Mädchen, das sich gerne prügelt, aber im Laufe der Geschichte lernt man eine Seite von ihr kennen, die viel unterschiedlicher ist. Zudem wird der Wutaspekt auch nur am Anfang und am Ende eingebaut, was ich sehr schade finde. Gerade im Mittelteil gibt es einige Momente, in denen auch ich sehr wütend geworden wäre. Bewunderswert finde ich allerdings ihre Fürsorge für ihren Vater, wobei dieser sich nicht wirklich darum zu scheren scheint. Jude stellt ihre eigene Trauer und den Wunsch, selbst einmal umsorgt zu werden, in diesen Momenten hintenan und ich denk auch, dass niemand so wirklich weiß, wie es um sie steht. Insgesamt wurde ich mit Jude schnell warm. Vor allem auch deshalb, weil sie der Magie zwar abschwört, aber deshalb nicht gleich jeden hasst, der damit zu tun hat. Sie hat auch nur wenig bis gar keine Angst vor Magie wie andere Menschen beziehungsweise Bürgerliche. Ich kann ihre Entscheidungen auch sehr gut nachvollziehen. Ich mag Jude, da sie ihre Schwächen und Fehler hat und diese nicht verleugnet. Dann hätten wir da noch ein paar Charaktere, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen: Ivory Monette. Die Vodoo-Queen ist nicht einfach und ich habe es so gehasst, dass ich nie wusste. woran man bei ihr ist und wie ihr Plan weitergeht. Allerdings war sie seht authentisch und ihr Charakter hat dem einer Vodoo-Queen, die seit 50 Jahren die Krone unangefochten trägt, alle Ehre gemacht. Jedoch muss ich sagen, dass ich mt ihr nicht warm wurde. Ich habe sie einfach nicht gemocht, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Da es eine komplexe Handlung mit vielen Charakteren, Orten und Wesen ist, muss es einfach auch Charaktere geben, die der Leser nicht mag. Das Phantom dagegen konnte ich leiden. Er war geheimnisvoll, rätselhaft und doch so anders, als ich gedacht habe. Zunächst habe ich die Stirn gerunzelt und wusste nicht recht, was ich mit dem Phantom anfangen soll. Ich habe ihn für einen älteren Mann gehalten, der durch jahrelange Einsamkeit komisch gewurden ist. Er mag vielleicht auch alt sein, aber da er ein Abkömmling der Legba ist, altert er langsamer, weshalb er vermutlich jünger aussieht, als ich dachte. Da ich auch sehr schlecht einschätzen kann, zu welcher Zeit das Ganze spielt, kann ich mir sein Äußeres umso schwerer vorstellen. Nichtsdestotrotz ist er eine interessante Figur, die ein Paradebeispiel für das Herdendenken der Menschen und deren Dummheit ist. Das Phantom wird mit seinen Vorfahren, sowie deren Handlungen, über einen Kamm geschert und das hat er einfach nicht verdient. Zu guter Letzt gäbe es da noch den Vampir Etienne Malloy. Ich hatte mir viel von ihm erhofft, aufgrund des Klappentextes. Dort wird schließlich mit geheimen Vampirclubs geworben. Nur sind die nicht so geheim und der Vampirclub von Etienne taucht auch nur ganz kurz auf. Sehr schade, wenn ich mich da so auf den Klappentext beziehe. Etienne spiellt für dieses Buch auch keine wichtige Rolle, weshalb es nicht so schlimm ist, dass er nicht so intensiv in der Geschichte vorkommt. Was man allerdings von ihm mitbekommt, deutet auf einen skrupellosen Vampir ohne Menschlichkeit hin. Und das hat mir gefallen. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, dürfen die Vampire und andere Wesen auch gerne etwas düsterer sein. Ich habe bereits erwähnt, dass mir der Anfang sehr gut gefallen hat. Der Mittelteil allerdings wies einige Schwächen auf. Er war an vielen Stellen sehr langgezogen und durch die langen Absätze, in denen es sehr oft um Baton Noir's Geschichte oder die magischen Wesen ging, ging die Spannung ein bisschen verloren. Ich habe mich durch diese Szenen durchgekämpf, was ich nicht sehr schön fand. Das letzte Drittel konnte das Alles aber wieder rausreißen. Mit einem Mal war die Spannung wieder da. Klar, ich wollte auch wissen, wer der Mörder war, aber das was dann noch passierte, damit habe ich absolut nicht gerechnet. Das Ende war somit wieder sehr spannend und ich habe es einfach geliebt! Es gab auch keinen fiesen Cliffhanger, dennoch bin ich neugierig, ob die Geschichte weitergeht und wenn ja, wie. Stoff für einen zweiten Band gäbe es auf jeden Fall! Fazit: Es war eine wirklich spannende Geschichte und für ein Jugendbuch teilweise auch sehr blutig und düster. Allerdings gab es einige Schwächen, die mir die Spannung und den Lesefluss des Buches kaputtgemacht haben, sodass ich im Endeffekt einen Punkt abziehe. Baton Noir, Jude, das Phantom und all die magischen Wesen mit ihren Charms werde ich dennoch so schnell nicht vergessen!

Schwieriger Einstieg

Von: art_of_books97 Datum: 11. August 2020

Magie. Voodoo-Puppen. Geister. Vampire. Vollkommen Wahnsinnige. Meine Beschreibung von Dark Charm in wenigen Worten. Wir befinden uns in Baton Noir, einer Stadt in der Korruption herrscht. Magischer Adel über den normalen „Lumpenpack“. Wir begleiten Jude Lomax, eine Jazz-Musikerin, eine aus dem Lumpenpack. Ein gewöhnliches Mädchen, dass sich von Cajou-Zaubern fernhalten will, bis eines Tages der Geist der ermordeten Cajou-Queen Ivory in sie fährt. Ivory will ihren Mörder finden und Jude soll, nein, muss ihr dabei helfen. Dabei gerät sie immer tiefer in die magische Welt von Baton Noir und kommt Geheimnissen auf die Schliche, die lieber unentdeckt blieben. Ich war total gespannt auf das Buch. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, aber die Freude wurde relativ schnell gedämpft. Es fing ganz gut an, aber ich bemerkte schon bald, dass ich die Welt nicht verstehe. Ich fand es alles sehr kompliziert erklärt und es viel mehr schwer, der Erklärung zu folgen. Es dauerte, bis ich verstanden habe, das Legba eine Art Götter sind, die nicht jeder sehen kann. Dadurch kam ich am Anfang nicht gut in die Geschichte. Gefallen haben mir immer besonders die Kapitel, die in Moonfleet Manor und damit beim Phantom gespielt haben. Deswegen konnte es mich erst am Ende wirklich packen. Der Schreibstil an sich war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Im letzten Drittel hat mich die Geschichte dann aber doch noch gepackt. Ich hatte die Welt verstanden und konnte völlig in die grausame Geschichte eintauchen. Ja, grausam. Es passiert viel Gewalt. Für viele schwarze Zauber werden Opfer gefordert. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil. Eigentlich dachte ich nach der Hälfte des Buches, ich möchte ihn nicht lesen. Aber jetzt bin ich doch wieder hyped. Ich will mehr über das Phantom erfahren! Also alles in allem bekommt der erste Band 3 Sterne von mir, mit Luft nach oben.

Darm Charm

Von: Sandra M. - swiaty.library Datum: 10. August 2020

Alles fing damit an, dass wir die Protagonistin Jude und ihr Leben, das sie lebt, kennenlernten. Zusammen mit ihrem Vater lebt sie in einer Wohnung und hält sich und ihn mit Musik über Wasser. Nur so gelingt es ihr, die Miete aufzubringen, die sie dem Vermieter jeden Monat schuldet. Und einfach ist dies nicht, denn sie ist alleine für ihr beider Überleben verantwortlich. Eines Tages wird ihre Band für den Trauerzug der Voodoo-Queen Ivory Monette gebucht, in der sie - wie immer - ihre Jazztrompete spielt. Von diesem Tag an ist nichts mehr, wie es einmal war, und Ivory hat ganz plötzlich Besitz von ihr ergriffen. Und das nur aus einem Grund: Sie will unbedingt herausfinden, wer sie umgebracht hat. Die Idee für die Handlung fand ich sehr gut, wenngleich mich die Geschichte, bis zur Mitte hin, nicht wirklich mitgerissen hat. Ich kann nicht sagen, was mir persönlich gefehlt hat, aber für mich waren die Protagonisten, und damit meine ich alle, anfangs nicht greifbar oder gar interessant gewesen. Sie wirkten irgendwie müde vom Leben und platt. Jude gefiel mir hinsichtlich dessen nur, weil sie für sich eingestanden hatte und sich wirklich von Anfang bis Ende treu blieb. „Ich will kein Kleid, ich nehme meine bequeme Latzhose“, ist zum Beispiel eines ihrer Aussagen, die ich wirklich mutig fand. Immerhin hat sie das zu der Cajou-Queen Ivory Monette gesagt und die hatte vieles nicht witzig gefunden. Ivory war vom Charakter her verbittert, überheblich und schlichtweg nervig. Ich war froh, wie auch Jude, als sie schwieg. Eine alte Cajou-Queen die ihre guten Zeiten hinter sich gebracht hatte, wenn auch nicht freiwillig. Ich fand das von Jude daher wirklich tough. Dennoch fehlte mir einfach der Draht zu den Protagonisten. Ob es nun der Vampir Etienne war, die Queen Ivory, das Phantom, Jude selbst oder ihre Freundin Sofia. Mir kamen alle etwas zu glatt rüber, trotz ihrer Vergangenheit und den Situationen, in denen sie spielten und manche waren gar nicht so easy. Erst als die Schwestern des Phantoms ins Spiel kamen, entwickelte ich langsam mehr Sympathie und alles wurde greifbarer.  Leider empfand ich das nicht viel anders bei der Handlung. Nach und nach wurden Dinge aufgedeckt, die ich zwar nicht erwartet hatte, aber auch nicht den großen Aha-Moment in mir auslösten. Es plätscherte nur so dahin, obwohl die Cajou-Queen Besitz von Jude ergriffen hatte und es eigentlich eine ganz spannende Situation ist. Dieser „Aha-Moment“ kam erst siebzig Seiten vor dem Ende der Geschichte und das war ein absoluter Überraschungsmoment für mich. Mit der Wendung hatte ich wirklich nicht (mehr) gerechnet. So wirklich überhaupt nicht. Erst dann war es wirklich spannend geworden und erst dann, konnte ich es nicht mehr beiseitelegen. Es ist nicht schlimm, wenn das Buch langsam beginnt, die Stadt, in dem Falle Baton Noir vorgestellt wird und man dann in die Geschichte hineinfindet, nach und nach die Protagonisten kennenlernt. Problem hierbei war einfach und das ist nur mein persönliches Empfinden: Es fehlte an wiederkehrenden Spannungsbögen. Dieser baute sich erst kurz vor Ende auf, was für mich zu spät war. Was sind schon siebzig Seiten? Nichts. Und das Buch hat nicht einmal viele Seiten. Für mein Empfinden, hätte man noch viel, viel mehr daraus machen können, inklusive Spannung, denn das hätte automatisch mehr Überraschungsmomente herbeigeführt und die haben wirklich gefehlt. Zum Ende hin waren alle Fragen beantwortet. Ein absolutes rundes, wenngleich komisches Ende, aber irgendwie auch eine Art Cliffhanger. Das Ende schien so, als würden noch 300 Seiten fehlen und eine nächste Handlung folgen.  Ich vergebe daher vier Sterne, aber auch nur, weil es den Plottwist gab und wirklich der erste und letzte Überraschungsmoment in diesem Buch war.

Ein aufregendes magisches Abenteuer!

Von: Bücherschicksal Datum: 09. August 2020

Meinung: „Dark Charm“ von Alex Bell zieht uns in die gefährlichsten Orte von Baton Noir. Jude steht einigen Herausforderungen gegenüber die sie so nicht kommen gesehen hat. Wer rechnet denn auch damit bei einer Beerdigung von einem Geist befallen zu werden? Mitunter ist dies aber am Ende nicht ihr einziges Problem. Es tun sich immer mehr auf, wie eine Achterbahnfahrt, die erst durch die Trauerfeier begonnen zu haben scheint. Rote Haare, bodenständig und jeden Tag um ihr täglich Brot bangend so habe ich Jude im Buch immer ein Stück besser kennengelernt. Sie ist hitzköpfig, direkt und doch auch unglaublich fürsorglich, einfühlsam, sich selbst oft zurückstellend. Die Jazzmusik ist unter anderem ihre große Leidenschaft. Und die Vergangenheit ruht wie ein unruhiger Schatten auf ihren Schultern. Sie hat es hart im Leben getroffen, und dennoch gibt sie nicht auf. Ich mochte ihre Charakterzüge sehr, einfach auch weil sie immer nachvollziehbar waren. Neben Jude lernen wir noch weitere Charaktere kennen, die einen hohen Stellenwert in ihrem Leben haben, z. B. ihr Vater, der eine geschundene Seele ist, gebrochen durch die Vergangenheit. Ivory Monette hingegen ist gerissen und rachsüchtig. Zumindest scheint es oberflächlich so. Sie ist unglaublich mächtig selbst als Geist immer noch. Unglaublich viele magische Elemente wurden in die Geschichte eingewoben. Mich als Leser hat die Welt regelrecht beflügelt. Immer neue Dinge konnte ich entdecken. Viele Hintergrundgeschichten einiger Charaktere wurden mir als Leser zuteil. Die Welt besteht aus viel mehr als nur Vampiren! Lasst euch da nicht vom Klappentext beirren. Hier handelt es sich nicht um eine typische Vampirgeschichte. Vampire stehen nach meiner Meinung auch nicht im Mittelpunkt. Diese Geschichte ist deutlich facettenreicher und vielfältiger, auch von den Wesen her! Der Schreibstil ließ die Umgebung und die Magie aufleben. Einzig bei den Rückblicken hätte ich mir einen geschmeidigeren Übergang gewünscht. Für mich waren diese so manches Mal etwas zu schnell. Fazit: Zwischen Voodoo Zauber und Dark Charms erwartet uns ein aufregendes magisches Abenteuer rund um Jude. Jude macht innerhalb der Geschichte eine tolle Entwicklung mit. Dies gefiel mir inkl. der abwechslungsreichen Handlung besonders. Ich mochte die Welt und die magischen Elemente, die Wesen und Gegebenheiten, die in der Geschichte präsent waren. Die Hintergrundgeschichten die sich Jude während ihres Abenteuers erschließen, aber auch die Magie der Dark Charms haben mir gefallen. Lediglich bei Rückblenden hätte ich mir einen geschmeidigeren Übergang gewünscht. Dennoch, es gibt da bei weitem mehr zu entdecken, als eigentlich zuerst vom Klappentext versprochen wurde. Es war unglaublich facettenreich und ich glaube, ich habe im ersten Band nur einen Bruchteil davon erfasst, was noch alles passieren könnte oder möglich sein kann. Ich hoffe ja inständig, dass es einen 2. Band geben wird, weil ich mich schwer von dieser Welt trennen kann und nach dem Ende gerne erfahren würde wie Judes Leben weiter verläuft.

Tolle Atmosphäre in New Orleans

Von: bedtime.reading Datum: 08. August 2020

In diesem wunderbaren Urban Fantasy Buch werden wir in ein magisches New Orleans entführt. Die überaus mutige Jude lebt in einer Welt, in der sich alles um Cajou Magie dreht. Jude selbst will damit aber so gar nichts zu tun haben und lehnt alle magischen Bereicherung, die die anderen Stadtbewohner täglich nutzen, kategorisch ab. Umso härter trifft es sie, als die kürzlich gestorbene Cajou Queen mit in ihren Körper schlüpft, um sich mit ihrer Hilfe auf die Suche nach ihrem Mörder zu machen. Das Buch hat mich mit einer ganz neuen Story absolut überrascht und ich habe Jude gerne bei ihren Ermittlungen durch das düstere und teilweise von schrecken geprägte New Orleans begleitet. An einigen Stellen im Buch konnte ich mich durchaus auch ein wenig gruseln. Trotz den nur relativ kurzen 317 Seiten lernt man die Protagonistin richtig gut kennen. Ihre Liebe zur Jazzmusik und auch ihr kaputtes Familienverhältnis spielen eine tragende Rolle. Die Geschichte bietet interessante Nebencharaktere, deren Geschichten man gerne ergründen möchte. Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass die Handlung an sich zwar abgeschlossen ist, es aber durch einen interessanten Nebencharakter doch ein relativ offenes Ende gibt. Ich wünsche mir hier unbedingt einen Folgeband. Uneingeschränkte Jugendbuchempfehlung für alle ab 14 Jahren, die sich gerne mal ein wenig gruseln möchten.

bildhaft, spannend und atmosphärisch - Voodoo ist wahre Magie!

Von: Buchfee - Dystopie, Fantasie und mehr Datum: 02. August 2020

Dieses Buch ist ein echtes Lesevergnügen! Alex Bell hat es auf grandiose Weise geschafft, den Flair von New Orleans, den Zauber des Voodoo, aber auch die klaffende Schere zwischen der glitzernden Oberfläche und der gar nicht glitzernden Armut der Einwohner und der Gefährlichkeit der Region darzustellen. Ich selbst war noch nie dort, aber dieses Buch hat mir richtig Lust gemacht, mich dort einmal mit eigenen Augen umzusehen. Ich fand es toll, wie das mystische, das geheimnisvolle Flair des Voodoo, der ja tatsächlich praktiziert und dort wohl auch noch gelebt wird, mit der magischen Welt - Göttern, Vampiren, Hexen und Voodoo - Queens vermischt wurde. Magie und Wahnsinn, das beschreibt den Inhalt dieses Buches wohl treffend. Dabei hat die Autorin mit Jude eine perfekte Protagonistin geschaffen, mit der man unglaublich mitfiebert und die vom ersten Moment an einfach sympathisch ist: Eine einfache Bürgerliche, die mit dem ganzen Voodoo-Krempel nicht wirklich viel am Hut hat und schauen muss, dass sie für sich und ihren Vater das notwendigste Geld mit Ihrer Musik verdient, um Essen und das Dach über dem Kopf bezahlen zu können, nachdem ihr Vater seit dem Tod ihres Bruders nur noch vor sich hinvegetiert. Jude erscheint so lebendig, so echt, ihre Gefühle und ihre Aktionen habe ich ihr von A bis Z abgekauft. Es ist toll zu erleben, wie sie in diese geheimnisvolle Welt hineingezogen wird. Es hat mir auch unglaublich gut gefallen, wie selbstverständlich für die Menschen dort die Existenz des Übernatürlichen ist - es bedurfte keiner Überzeugung, keiner Erklärung, da die Einwohner selbstverständlich wissen, dass es Hexen, Vampire und Götter gibt, die in New Orleans als der Adel gelten, während die normalen Menschen ihnen dienen müssen oder im besten Fall sich ihnen unterordnen müssen im gesellschaftlichen Alltag. Die ganze Geschichte ist unglaublich kurzweilig, spannend und unterhaltsam geschrieben, und es wird Schritt für Schritt immer unheimlicher und getriebener. Ich würde soweit gehen zu bezweifeln, ob das Buch wirklich bereits für Jugendliche zu empfehlen wäre, denn einige Szenen sind seeehr bildhaft, düster und grausam, da kann man beim Lesen richtig Angst bekommen. Die Story ist gespickt mit kleinen Highlights und Überraschungen - es gibt immer wieder Szenen, Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hatte, Geheimnisse werden aufgedeckt und neue Fragen entstehen - es gibt zwar einige Dinge, die man vielleicht beim Lesen vorausahnen kann, aber es überwiegt doch oft das Überraschungsmoment. Alex Bell schafft es übrigens auch wie nur wenige Autoren, ihre Charaktere von mehreren Seiten zu beleuchten, und ihren Protagonisten, die in anderen Stories klassisch die Guten oder die Bösen wären, von zwei Seiten zu beleuchten und Verständnis selbst für die grausamsten Taten zu wecken. Es ist so spannend, dass dieses Buch eine Magie behandelt, die es wirklich gibt - also quasi Fantasy zu ausprobieren (naja, vielleicht nicht nachmachen...) aber wir haben doch hier etwas, mit dem wirklich Menschen umgehen, und das nicht allein ins Reich der Fantasie zu verbannen ist wie Einhörner und Elfen. Das Ende ist total toll, so habe ich es mir gewünscht! Es ist allerdings nicht alles geklärt, somit bleibt zu hoffen, dass es eventuell einen zweiten Teil geben könnte, die Tür dafür wurde jedenfalls nicht geschlossen - mich würde es sehr freuen, denn ich habe noch lange nicht genug von Judes geheimnisvoller Welt. Fazit: Spannung, Unterhaltung, Faszination, Magie, Humor, Gefühl, Drama - dieses Buch hat einfach alles um es zu einem echten Lesehighlight zu machen. Unheimliches Voodoo und eine gramdiose Protagonistin, die dem Bösen den Kampf ansagt, dabei aber realistisch bleibt - wirklich mega gemacht. Volle Punktzahl von mir.

Spannende und mysteriöse Geschichte

Von: Kostbarezeile Datum: 01. August 2020

Ich habe vor einigen Tagen ,Dark charm' von Alex Bell gelesen und würde euch nun gerne berichten, wie es mir gefallen hat. Inhalt: Es wird düster, mysteriös, magisch und hoch spannend - Jude arbeitet als Jazztrompeterin in Baton Noir. Sie erhält den Auftrag auf der Beerdigung der Voodoo-Queen Ivory Monette zu spielen. Doch plötzlich ist alles anders. Ivory ergreift Besitz von Jude. Sie gibt Jude einen geheimen Auftrag. Jude soll für die Voodoo-Queen herausfinden, wer diese ermordet hat... sollte Jude wirklich herausfinden, wer Ivory ermordet hat, wird Jude von ihr befreit werden und eine traumhafte Belohnung erlangen. Jude versucht alles, um Ivorys Befehle umzusetzen und begibt sich dabei an die gefährlichsten Orte Baton Noirs - geheime Vampirclubs, verwunschene Sümpfe und verfluchte Häuser... Meine Meinung: Mir hat ,Dark charm'sehr gut gefallen und all meine Erwartungen übertroffen. Vor allem die Handlung und das Setting haben mir echt gut gefallen! Baton Noir konnte ich mir einfach so gut vorstellen. Es ist so ein mystischer und düsterer Ort... passend zur Story! Das Buch war wirklich sehr spannend, sodass ich es echt schnell lesen konnte. Es ist in der dritten Person geschrieben, was mir normalerweise nicht so gut gefällt, allerdings hat mich das hier gar nicht gestört. Ich fand es sogar total gut! Alex Bells Schreibstil ist mega gut! Sie schreibt einfach so anschaulich und spannend. Ich konnte das Buch manchmal gar nicht zur Seite legen und bin nur so durch das Buc geflogen. Die Charaktere konnten mich auch überzeugen. Alle Figuren haben perfekt in die Story gepasst! Vor allem Jude mochte ich total gerne, da sie so eine starke Persönlichkeit hat. Die Idee hinter dem Buch und die ganzen plot twists haben mir sooo gut gefallen - Ein wirklich einzigartiges Buch! Insgesamt: Von mir bekommt ,Dark charm' 4,5 von 5 Sterne, da ich am Anfang erst etwas gebraucht habe, um in die Story hineinzukommen, allerdings wurde es dann von Seite zu Seite und von Satz zu Satz immer besser! Wenn ihr Urban Fantasy oder generell Fantasy mögt, kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen.🖤🔮

interessante Kombination

Von: Jessica S. Datum: 24. July 2020

Meinung Inhaltlich war dieses Buch ganz anders als erwartete ich rechnete mit einer klassischen fantasygeschichte mit Einflüssen von Voodoo. Jedoch glich diese Ausgabe eher einem magischen Kriminalroman. Zunächst war ich irritiert, doch dann kam der Punkt an dem ich es akzeptierte und mich fesseln ließ. Alex Bell's Schreibstil ist sehr detailliert, bildlich und vermittelt klare Bilder, aber er wirkte keineswegs ausschweifend sondern hielt während der gesamten Geschichte was Bilder und eigene Interpretationen angeht die Waage. Voodoo lernt man in all seinen faszinierenden Facetten kennen und lieben. Es war interessant in diese doch für mich eher neue Materie einzutauchen, obwohl diese art von Magie Stoff für so manches literarisches Meisterwerk bieten würde. Dies hatte jedoch auch etwas positives, da ich bisher nur ein Werk in diese Richtung gelesen hatte fehlten mir die Vergleiche und ich konnte mich voll und ganz in dem Bann ziehen lassen. Jude ist eine Protagonisten, die man als Leser gern verfolgt. Sie hat es nicht leicht im Leben, aber in ihrem Herzen herrscht dennoch Hoffnung. Von der Handlung her lässt es mich ein wenig zwiegespalten zurück. Auch, wenn ich mich nach wenigen Seiten damit abgefunden hatte etwas anderes zu lesen hatte ich ständig das Gefühl ich würde etwas missverstehen. Zudem war mir auch das Ende ein Hauch zu sehr offen und ob es einen Folgeband geben wird konnte ich bisher nicht herausfinden. Fazit Dark Charme ist düster, charismatisch, besticht durch einen guten Schreibstil und einem interessanten Inhalt. Für ein Highlight hat es für mich final nicht ganz gereicht aus diesem Grund vergebe ich 4 von 5 Sternen ❤

„Magischer, mystischer und fantasievoller geht es glaube ich nicht.“

Von: lovebooksandpearls Datum: 20. July 2020

„Magischer, mystischer und fantasievoller geht es glaube ich nicht.“ Ich habe schon sehr lange keine Urban Fantasie Geschichte mehr gelesen und mich riesig auf Dark Charm gefreut. Der Klappentext hat mich mehr als neugierig gemacht, ich liebe Magie und Mystik in Geschichten und New Orleans als Schauplatz hat gerade zu nach mir geschrien. Das Cover ist wunderschön, mystisch und passt perfekt zum Inhalt des Buches, denn Charmes spielen darin eine große Rolle. Alex Bell ist Kinder – und Jugendbuch Autorin und bisher hatte ich noch nichts von ihr gelesen. Besonders gespannt war ich darauf wie sie die Jude's Besessenheit von Ivory umsetzt. Worum es in der Geschichte geht: Jude lebt in Baton Noir, der Hochburg des Jazz und der Cajou Magie. Jude hat nach einem schlimmen Schicksalsschlag in ihrer Kindheit allerdings kein Interesse an Cajou Magie + will auch nichts damit zu tun haben. Doch den Jazz, den liebt sie und sie spielt auch selbst Trompete. Als die Cajou-Queen – Ivory Monette – ermordet wird ist Jude eine der Musikerinnen, die auf Ivorys Beerdigung spielen. Welche Folgen das für sie hat wird ihr erst am nächsten Tag bewusst. Ivory ergreift Besitz von Judes Geist und schließt einen Handel mit ihr ab. Jude hilft Ivory ihren Mörder zu finden + im Gegenzug lindert Ivory die Schmerzen von Judes Vater, der seit einem Sumpfunglück nur noch einen Arm besitzt. Was Jude nicht weiß ist, dass Ivory ganz andere Pläne hat als sie vorgibt und das alles anders kommt als geplant. Und dann ist da noch das Phantom, der sein ganz eigenes dunkles Geheimnis hat + sich scheinbar für Jude interessiert. Zur Geschichte: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, Alex Bell entführt einem direkt in eine komplett andere Welt, die aus Judes Sicht, von einem Erzähler, erzählt wird. Der Schauplatz – Baton Noir – ist fantastisch, bis ins kleinste Detail und sehr atmosphärisch beschrieben. Nach + nach bekommt man einen sehr guten Einblick in die Cajou Magie, wie und wofür sie angewendet wird, welche mystischen und magischen Wesen in und um Baton Noir leben und welche Stellung die Menschen in dieser Gesellschaft haben. Es ist so ziemlich jedes mystische Wesen dort anzutreffen, von Vampiren über Hexen, Geister, Dämonen, Teufel bis hin zu Feen. Eine große Rolle spielen die Legba, die man Göttern gleichsetzen kann und die von den Einheimischen genauso verehrt wie gefürchtet werden. Alex Bell bleibt ihrem Leser in keinerlei Hinsicht, auf ihre mystische Welt, eine Erklärung schuldig, alles wird genaustens und gut vorstellbar beschrieben und erklärt. Teilweise ist es gruselig, manchmal auch etwas eklig, aber vor allem sehr fesselnd. Die Handlung ist schön ausgedacht + erzählt, das eine oder andere ist etwas vorhersehbar, das fand ich nicht so schlimm, denn wiederum gibt es genug Geheimnisse und Hintergründe zu erforschen und zu erfahren, damit die Geschichte spannend bleibt. Judes Besessenheit von Ivory wurde sehr gut mit inneren Dialogen gelöst und zum großen Teil hat der Leser mit Jude und ihren Erlebnissen zu tun. Trotzdem lernt man auch Ivory sehr gut kennen, ihre Vergangenheit + ihr Charakter werden lebendig beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild von ihr machen kann. Die Geschichte ist fesselnd + beeindrucken. Die Handlung zieht immer mal wieder etwas an und wird dann auch wieder ruhiger. Das Ende war nicht ganz nach meinem Geschmack, weil es für mich zu offen war. Vielleicht gibt es noch einen Folgeband, bisher konnte ich das noch nicht herausfinden. Die Charaktere: Die Protagonisten waren alle extrem gut ausgearbeitet, sie waren lebendig + greifbar. Ich konnte sie mir super gut vorstellen, mich hinein versetzen und mit ihnen mitfühlen. Jude, ist eine absolute „Muss man mögen“ Protagonistin. Sie ist eine wütende, junge Frau, die für ihr zartes Alter schon sehr viel durch gemacht hat und jeden Tag aufs neue mit sich und ihren Lebensumständen kämpft. Sie war mir sofort sympathisch. Ihr Schicksal ist traurig, ergreifend und hat mich durch und durch berührt. Trotzdem ist sie auch eine Kämpferin + gibt nicht auf. Jude lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist nicht naiv, aber Ivorys Angebot ist zu verlockend, um „Nein“ dazu zu sagen + deshalb schiebt sie alle ihre Zweifel und ihre Bedenken zur Seite. Schließlich will sie nur das Beste für ihren Vater, was wiederum für ihren guten Charakter spricht. Ivory, ist der Inbegriff einer fiesen Hexe. Sie ist böse, egoistisch, gemein und hinterlistig. Sie besitzt weder Mitgefühl noch Skrupel und nutzt Judes Lage komplett für sich aus. Ich mochte sie nicht :D Schreibstil und Lesefluss: Ich möchte es mal so formulieren, wenn es ich mal Sympathie für eine riesige Python empfinde, dann hat es die Autorin richtig drauf. Alex Bells Schreibstil ist erste Sahne. Sehr bildhaft, detailliert – aber nicht ausschweifend -, mitreißend + atmosphärisch einhüllend. Sie arbeitet viel mit Metaphern und Personifikation, was mir persönlich immer gut gefällt. Die Gefühle der Protagonisten wurden transportiert + kamen an. Mit manchen Beschreibungen hat sie bei mir Ekel und Grusel ausgelöst, das hatte ich schon lange nicht mehr. Der gewählte Sprachstil war jugendlich + somit passend. Die Schauplätze waren bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte dort zu sein. Die Magie war spürbar + Judes Besessenheit war fantastisch über innere Dialoge gelöst, so dass Jude, wie auch Ivory für mich greifbar und lebendig waren. Die Geschichte hat sich leicht, flüssig und fesselnd gelesen. Meine Meinung: „Dark Charm“ hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, die Schauplätze, die Protagonisten und die viele Magie waren fantastisch umgesetzt. Alex Bell Schreibstil ist erste Sahne. Detailliert, anschaulich, atmosphärisch und lebendig hat sie mich in die mystische Welt von Baton Noir entführt. So viel Magie + mystische Wesen sind mir schon lange in keinem Buch mehr begegnet. Die Story war – wenn auch ein bisschen vorhersehbar – einfach klasse. Jude war mir von Anfang an sympathisch, ihr Schicksal hat mich berührt und ich konnte mit ihr mit fühlen. Der einzige Wermutstropfen ist das Ende, weil das für meinen Geschmack einfach zu offen ist. Vielleicht gibt es noch einen Folgeband, ein guter Ansatz wäre auf jeden Fall gegeben. Trotz Ende, magische Urban Fantasy vom feinsten. Wer gerne in magische Welten abtaucht und sich in eine mystische Welt entführen lassen möchte, die man geradezu spüren kann, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.

Voodoo und Jazz mit einer Prise Phantom der Oper

Von: Buecherakte Datum: 19. July 2020

Cover: ich liebe einfach schwarze Cover und die Kombination mit den leuchtenden Farben macht da Buch zu einem richtigen Eyecatcher Klappentext: Als Jude im Trauerzug für Voodoo-Queen Ivory Monette Jazztrompete spielt, hat sie keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die mächtige Magierin ergreift Besitz von ihr und wird keine Ruhe geben, bis sie weiß, wer sie ermordet hat. Um Ivorys rachsüchtigen Geist wieder loszukriegen, muss Jude sich an die gefährlichsten Orte von ganz Baton Noir wagen: in verwunschene Sümpfe und geheime Vampirclubs. Magie kommt da nicht ungelegen. Doch als Jude begreift, woher ihr Gefahr droht, ist es beinahe zu spät. Fazit: Das Buch hat mich von der ersten Seite aus direkt in seinen Bann gezogen. Die einzelnen Charaktere hatten jeweils ihren ganz eigenen Charme und Jude als Hautprotagonistin wirkte mit ihrem Handeln und Denken durchgängig authentisch. Die Autorin hat es geschafft eine ganz eigene Welt und Atmosphäre zu kreieren ohne dabei ins kitschige abzudriften. Sie hat Elemente aus dem Voodoo übernommen und weiterentwickelt und ein wenig Romantik gibt es auch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und verliert auch an den spannenderen Stellen nicht seine Leichtigkeit. Die Mischung aus Magie, Folklore, Jazz und Krimi ist einfach durchweg gelungen. Auch thematisch ist das Buch sehr aktuell, denn die Unterscheidung zwischen dem herrschenden Adel, der so gut wie mit allem durchkommt, und dem bürgerlichen „Lumpenpack“ ist alles andere als fair und stößt Jude entsprechend sehr auf auch, wenn sie ihre Stadt absolut liebt. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte weitergeht und es noch einen zweiten Band geben wird. Das Ende sieht jedenfalls sehr danach aus… Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Urban Fantasy Fans.

Leider habe ich den Zauber nicht gefühlt

Von: Mondbuchzauber Datum: 18. July 2020

I N H A L T S A N G A B E Als Jude im Trauerzug für Voodoo-Queen Ivory Monette Jazztrompete spielt, hat sie keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die mächtige Magierin ergreift Besitz von ihr und wird keine Ruhe geben, bis sie weiß, wer sie ermordet hat. Um Ivorys rachsüchtigen Geist wieder loszukriegen, muss Jude sich an die gefährlichsten Orte von ganz Baton Noir wagen: in verwunschene Sümpfe und geheime Vampirclubs. Magie kommt da nicht ungelegen. Doch als Jude begreift, woher ihr Gefahr droht, ist es beinahe zu spät. R E Z E N S I O N Der Klappentext des Buches verspricht eine Geschichte über ein lebendes, atmendes, wie auch magisches New Orleans. Er schwärmt von gutem Jazz, versteckten Vampirclubs und düsteren, verwunschenen Sümpfen. Dabei habe ich mir einen Mix aus The Originals und Küss den Frosch vorgestellt, also eine echt coole Mixtur! Der rote Faden der Geschichte ist da, irgendwie, es geht aber alles viel zu schnell. Das Buch kommt mir ein bisschen wie ein knochiges Skelett vor, eine Basis, der jedoch die Sehnen, Muskeln und das Fleisch fehlt. Die Essenz einer guten Geschichte ist einfach nicht vorhanden. Die vielen Schichten für den Aufbau der Charaktere, die farbigen Bilder der Stadt und Gefühle aber auch Emotionen sind selten, wenn garnicht auf den Seiten dieses Buches zu finden. Irgendwie ist das alles nicht da, die Geschichte hat tolle und echt gute Zutaten, aber der Küchenchef hatte es nicht geschafft, diese zu einem kulinarischen Meisterwerk zu verarbeiten, sondern eher zum Kinder-Menu mit einer Cola. Immerhin hatte die Cola Eiswürfel. Und ein Schirmchen. Yey. Jude, die Protagonistin lebt mit ihrem Vater in einer alten Wohnung, sie hält ihre kleine Familie mit der Musik und gelegentlichen Geschenken ihres Engels über Wasser. Sie hat eine zu grosse Klappe und trägt eine solche Wut, auf die ganze Welt, mit sich herum, dass es nicht verwunderlich ist, sie inmitten von Raufereien und Schlägereien wiederzufinden. Und trotzdem versucht sie mit grösster Mühe den kümmerlichen Rest ihrer Familie zusammenzuhalten, deshalb lässt sie sich auch auf den Deal mit Ivory Monette ein. Da wären wir schon bei meinem grössten Kritikpunkt. Ivory, eine mächtige Voodoo-Queen, die sich wie ein pubertierendes Mädchen aufführt, klar sie wurde gerade ermordet, aber die düstere Grazie einer echten Königin ist bei ihr nicht zu finden. Allgemein sind alle Charakter bis auf das Phantom irgendwie kindlich und langweilig. Ich habe mit keinem einzigen mitgefiebert. Die Dialoge wirkten holprig und kindisch für so unglaublich mächtige Wesen und Legba Nachkommen. Das Phantom mit seiner Maske und dem dunklen Geheimnis ist das mysteriöseste und beste an der ganzen Geschichte. Im letzten Drittel des Buches passieren dann endlich auch einige spannende Wendepunkte, die ich nicht kommen sah, aber diese haben lediglich verhindert, dass das Buch eine Ein-Sterne-Bewertung von mir erhält. Am Ende hat es dann für zwei Sternchen gereicht. Versteht mich nicht falsch, das Buch ist nicht schlecht. Es war für mich einfach nicht gut ausgearbeitet und man hätte so viel geniales raushauen können, vor allem bei den Vampiren, ihrem ganzen Verhalten und Sein. Ich weiss zwar, dass ich die letzten paar Tage in New Orleans mit Voodoo Magie und alten Geheimnissen verbracht habe, aber ich habe keine Ahnung, wie diese Stadt aussieht. Ich kenne ihre Regeln nicht, die Geschichte der Welt. Alles wurde nur ganz kurz am Rande angeschnitten und dann war es auch schon wieder weg, als wäre dieser wichtige Teil total in Vergessenheit geraten.

Leider nicht meins :(

Von: Vanessa @bookfairy95 Datum: 18. July 2020

Von diesem Buch hatte ich mir irgendwie mehr erhofft… Dark Charm hat Potenzial und davon jede Menge. Es ist eine Story rund um die Aufdeckung des Mordes an der mächtigsten dunklen Voodoo-Künstlerin die existiert. Und die junge Jude, deren Leben die Musik ist, findet sich unerwartet inmitten dieser düsteren Geschichte. Es gibt dunkle Magie, mächtige Figuren und hätte unglaublich düster und magisch sein können… das war es nur leider nicht. Die ganze Geschichte wirkte in meinen Augen leider nur unausgereift. Als ob die Autorin ganz schnell einen ersten Entwurf geschrieben hätte und diese unglaublichen Ideen zu Papier gebracht hätte und dann hatte sie einfach keine Lust mehr auf die Ausarbeitung und das ist unglaublich schade, denn man hätte aus dieser Idee noch einiges herausholen können. Von ein paar grammatischen Fehlern (Satzzeichen und falsche Zeiten hier und da) und der Verwendung eines falschen Namen etwa 2 oder 3 mal (Judy statt Jude) einmal abgesehen, war es einfach nicht genug. Oft hat die Autorin ein paar Ideen und Szenen angerissen und sie dann einfach nicht ausgeführt! So gab es zum Beispiel eine Szene in einem Vampirclub in der kurz beschrieben wurde, dass in einem Raum ”alles anders wäre”. Wirklich beschrieben wurde allerdings nichts und so wurde zwar angedeutet, dass die Atmosphäre im ganzen Buch sehr dunkel war, aber gespürt hat man davon leider nichts. Das lag unter anderem auch an den Charakteren. Ivory Monette soll die mächtigste Cajou-Magierin sein, die existiert. Von so einer mächtigen Frau mit furchteinflößenden Kräften hätte ich mir zumindest einen erhabenen Charakter erwartet. Mehr als einmal wirkte diese mächtige (über 70 Jahre alte Frau) jedoch wie ein ahnungsloser Teenager, was die ganze “mächtige Aura” leider restlos in Luft auflöste. So auch der mächtige Vampir Etienne, der schon vor langer Zeit seine Menschlichkeit aufgegeben hatte. Auch er wirkte eher wie ein Exfreund, der die Trennung vielleicht nicht ganz so gut überwunden hatte. Ein unmenschlicher Vampir sollte nicht so sehr an seinem verletzten Stolz hängen, oder? Der einzige Charakter, der diese Geschichte (besonders gegen Ende) wirklich lesenswert gemacht hat, war das Phantom. Er war der Einzige, der in gewisser Weise eine mysteriöse Aura verbreitete, zumal man ihn und seine Loyalität überhaupt nicht einschätzen konnte. Lange Zeit hatte ich überlegt diesem Buch 2 Sterne zu geben, zumal es mich leider gar nicht überzeugen konnte und mir auch das Weiterlesen hin und wieder schwer viel. Gegen Ende hat es aber tatsächlich nochmal eine Wendung gegeben, die mir ziemlich gut gefallen hat und das Buch in meinen Augen etwas gerettet hat. Er gab spannende Entwicklungen, die mich dazu gebracht haben, Seite um Seite, Kapitel um Kapitel zu lesen. Und so gebe ich diesem Buch am Ende doch noch 2,5 Sterne. Das Ende lässt darauf schließen, dass es noch einen zweiten Band geben wird. Damit hatte ich nicht gerechnet. Allerdings bin ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher ob ich diesen lesen möchte....

Willkommen in New Orleans

Von: booksurfer Datum: 16. July 2020

Durch Zufall beim Stöbern habe ich entdeckt, das endlich eins von Alex Bells Jugendbüchern nach Deutschland kommt. Zuvor hatte ich bereits Frozen Charlotte von ihr auf Englisch gelesen und war total begeistert. Nun war ich natürlich auch gespannt was mich in Dark Charm erwartet denn der Inhalt verspricht einiges: Ivory Monette die Voodoo Queen von New Orleans ist ermordet worden. Als Jude auf ihrer Beerdigung mit ihrer Band spielt, ergreift der Geister der Magierin besitzt von ihr. Um die ehemalige Voodoo Queen wieder loszuwerden muss Jude ihr helfen ihren Mörder zu finden und diese Aufgabe führt sie in verwunschene Sümpfe, geheime Clubs und in die dunkelsten Ecken von New Orleans. Doch in einer Stadt voll dunkler Magie und Voodoo droht die Gefahr von unerwarteter Seite. Wie viel ist Jude bereit zu opfern? New Orleans, Musik, dunkel Magie und Voodoo war ja klar, dass ich zu diesem Buch greifen muss. Leider gibt es ja relativ wenig Geschichten, die sich mit Voodoo beschäftigen, dabei ist das Thema wirklich interessant. Die Autorin schafft es eine ganz tolle Welt aus den oben genannten Zutaten zu erschaffen. Gerade die Welt des Voodoo und des Cajou hat es mir angetan, denn die Welt ist in Klassen unterteilt, so gibt es den Cajou Adel, die Untertanen und die normale Bevölkerung die nur als Lumpenpack bekannt ist. Sehr viel Magie ergibt sich aus Charms, kleinen Anhängern, die man an Armbändern oder Ketten trägt. Natürlich gibt es auch dunkle Rituale, Opfergaben oder Zaubertränke. Die Magie in dieser Welt ist unglaublich ausgeprägt und in verschiednen Formen vorhanden, weshalb mir New Orleans auch besonders gut gefallen hat. Mit Jude schafft es Alex Belle einen tolle und ansprechende Protagonistin zu schaffen, die es nicht leicht im Leben hatte. Ihr Bruder ist gestorben und ihr Vater nach einem Unfall stark eingeschränkt, dadurch ist sie größten Teils auf sich alleine gestellt. Nur ihre Liebe zur Musik und ihr bester Freund geben ihr Halt. Jude ist ein taffer Charakter die vor nichts zurückschreckt, man muss sie einfach gernhaben. Aber auch die Nebencharaktere allen voran die Voodoo Queen Ivory und das Phantom lassen die Geschichte zu etwas besonderem werden. Der Schreibstil von Alex Bell ist wunderbar flüssig so das man nur so durch die Seiten fliegt. Immer wieder kommt es zu großen Spannungsmomenten und man fragt sich des Öfteren wem man wirklich trauen kann. Dadurch entsteht eine ganz besondere und düstere Atmosphäre die das Buch auf magische weise besonders macht. Natürlich sorgt auch der Mordfall in der Geschichte für besondere Spannung und einer Auflösung, die ich so nicht habe kommen sehen. Mir hat Dark Charm sehr gut gefallen, durch die ganzen magischen Elemente und die diverse Voodoo Folklore, die in der Geschichte benutzt wurden, hatte ich das Buch in nur wenigen Stunden gelesen. Ein unglaublich tolle magische Welt und ein spannender Mordfall konnten mich absolut überzeugen und Dark Charm bekommt eine absolute Leseempfehlung. Ich hoffe das der cbt Verlag auch die anderen Bücher von Alex Bell übersetzt ich wäre auf jeden Fall dabei. 4,5 von 5 Sternen

Eine Geschichte mit wahnsinnigen Potential, was aber leider nicht meinen Geschmack getroffen hat

Von: Loni Datum: 16. July 2020

Inhalt Eine Stadt voller dunkler Magie, ein rachsüchtiger Geist und ein Mädchen, das nie aufgibt. Als Jude im Trauerzug für Voodoo-Queen Ivory Monette Jazztrompete spielt, hat sie keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die mächtige Magierin ergreift Besitz von ihr und wird keine Ruhe geben, bis sie weiß, wer sie ermordet hat. Um Ivorys rachsüchtigen Geist wieder loszukriegen, muss Jude sich an die gefährlichsten Orte von ganz Baton Noir wagen: in verwunschene Sümpfe und geheime Vampirclubs. Magie kommt da nicht ungelegen. doch als Jude begreift, woher ihr Gefahr droht, ist es beinah zu spät... Meinung Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hatte mich das Buch eigentlich schon. Es klang sehr vielversprechend und ich habe mich sehr auf die Geschichte rund um Jude gefreut. Nur leider hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen, wie erwartet... Der Einstieg in das Buch war wirklich rasant. Man wurde geradezu in das Geschehen geschmissen und musste aufmerksam lesen, um die Welt von unserer Protagonistin auch zu verstehen. Viele Infos werden gerade in den ersten 50 Seiten vermittelt. Ich persönlich habe eine Weile gebraucht, bis ich alles einigermaßen verstanden hatte und mich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen konnte. Der Schreibstil an sich hat mir ganz gut gefallen. Es geht alles ziemlich schnell und die Ereignisse folgen schnell aufeinander, was den Lesefluss auf jeden Fall gefördert hat. Trotzdem war der Schreibstil nicht mein liebster. Ich glaube, es hätte dem Buch gut getan, wenn es vielleicht noch 100 Seiten mehr gehabt hätte. Der Plot an sich war sehr neuartig, was die Idee anging, nur wurde das Potential (meiner Meinung nach) nicht zu 100% ausgeschöpft. Die Welt mit den Vampiren und Voodoo, gemischt mit der Jazz Musik, hörte sich so aufregend an. Mir hat die Atmosphäre auch eigentlich ganz gut gefallen, nur konnte ich mich nicht so ganz mit der Welt anfreunden. Unter anderem auch das Worldbuilding. Mir war alles ein bissche zu schwammig, ich hab zwar (nach einer Weile) verstanden, wie die Welt funktioniert, aber es hatte etwas unvollständiges an sich. Wenn man dann Informationen bekommen hat, waren die meist ziemlich gebündelt und sehr viel auf einmal. Was die Spannung angeht, konnte mich der Plot auf jeden Fall überzeugen, denn gerade gegen Ende kommen viele Geheimnisse ans Licht, die ich nicht habe kommen sehen und Lust darauf machen, der Geschichte trotzdem noch eine Chance mit dem 2. Band zu geben. "Jemanden zu lieben gibt einem noch lange nicht das Recht, Besitz von seinem Leben zu ergreifen, sagte Jude. Wer liebt sollte nicht selbstsüchtig sein." S. 96 Jude war eine gut gewählte Protagonistin, aber definitiv nicht eine meiner liebsten Charaktere. Ich bewundere sie für ihr Kämpferherz und auch ihren Mut. Sie scheut es nicht, ihre Meinung Preis zu geben und kämpft für die, die sie liebt. Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Ich wusste gefühlt alles und nichts über sie. Das gleiche gilt auch für Ivory und das Phantom. Es hat sich nicht angefühlt, als würde ich die Abenteuer zusammen mit den Charakteren erleben, sondern einfach "nur" über sie lesen. Mehr nicht. Vor allem die kleine Liebesgeschichte, die sich nach und nach noch herauskristallisiert hat, war für mich überhaupt nicht nötig. Irgendwie hat sich alles ein bisschen gezwungen angefühlt und nicht echt. Fazit Das Buch war leider nicht so ganz nach meinem Geschmack, was definitiv nicht heißen soll, dass das es nicht gut ist. Dennoch kann ich der Geschichte leider nur 2,5/5 Sternen geben.

Leider lässt mich das Buch zwiegespalten zurück

Von: Kikis Bücherkiste Datum: 16. July 2020

Mein Eindruck: Klappentext und Cover waren sofort ein Blickfang für mich, so dass ich einfach dieses Buch lesen musste. Der Einstieg in das Buch gelang mir zunächst gut, denn nicht nur der Klappentext liest sich düster und geheimnisvoll, sondern auch das Buch. Kaum beginnt man zu lesen, ist man auch schon von dieser düsteren und beklemmenden Stimmung in New Orleans gefangen. Die Autorin erzählt uns in diesem Buch die Geschichte von Jude, einer jungen Frau, die mit ihrem pflegebedürftigen Vater in New Orleans lebt und sich und ihren Vater mit Gelegenheitsjobs übers Wasser hält. Die Bewohner New Orleans sind in verschiedenen Kasten eingeteilt und Jude zählt zu den Bürgern der untersten Kaste, die bei den Adligen eher als Lumpenpack bezeichnet werden. Diese Kaste ist, wie der umgangssprachliche Name schon sagt, nicht sehr hoch angesehen und man hat kaum eine Möglichkeit aus dieser herauszukommen. Neben den normal sterblichen leben noch Vampire und Hexen in der Stadt, die meist einer höheren Kaste zugeordnet sind und sich auch für etwas Besseres halten – zumindest die meisten. Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Buch ein wenig zwiegespalten bin und mich mit der Beurteilung ein wenig schwer tue. Zum einen haben mir der Plott und das Setting wirklich gut gefallen, zum anderen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das mir irgendwas fehlt. Was den Schreibstil angeht, kann ich mich nicht beklagen. Er ist angenehm leicht, lässt sich flüssig und auch zügig lesen. Allerdings hat die Autorin leider die Angewohnheit, sich in zu detaillierten Beschreibungen zu verlieren und vieles zu ausführlich zu beschreiben. Dies führte bei mir hin und wieder zu Langeweile und die Seiten zogen sich unnötiger Weise in die Länge. Jude ist eine junge Frau, wie jung bzw. wie alt kann ich gar nicht sagen, da ihr Alter nicht erwähnt wird (oder ich habe es überlesen). Ansonsten weiß ich auch nicht wirklich viel über sie, außer dass sie leidenschaftlich gerne Trompete spielt, ihren Vater pflegt und dass ihr Bruder verstorben ist. Was mit der Mutter ist habe ich nicht wirklich verstanden. Verstorben, verlassen, keine Ahnung. Ach ja, und sie liebt ihre Gummistiefel. Für manch einen ist das vielleicht genug an Infos, mir hat es allerdings nicht wirklich gereicht, um mich zu erreichen. Ich konnte mir zwar ein Bild von ihr machen, aber das Bild war doch etwas schwammig… Sie blieb für mich irgendwie unerreichbar und fern, sprich nicht wirklich greifbar. Aber nichts desto trotz war die Geschichte auch hin und wieder spannend und auch interessant. Die Idee mit der Voodoo-Queen war mal etwas anders. Zumindest habe ich noch nicht so oft Bücher gelesen, in denen es um eine Voodoo-Queen ging. Fazit: Ein Buch, das mich leider doch etwas zwiegespalten zurückgelassen hat. Die Idee dahinter finde ich klasse, auch das Setting hat mir zugesagt und die Spannung war auch hin und wieder auch vorhanden. Aber irgendwas fehlte mir trotzdem, kann aber nicht so genau benennen, was es ist und die Geschichte erreichte mich nicht so ganz.

Spüre die Hitze und Wärme New Orleans und lass dich verzaubern vom Voodoo

Von: lovelyliciousme Datum: 15. October 2020

Dieses Buch hat mir unsagbar tolle Stunden im Urlaub beschert und komplett gefesselt. Das Buch hat das Thema Voodoo als Grundelement und natürlich den Zauber der Stadt New Orleans. Themen, die schwierig umzusetzen sind, weil man diverse Einblicke in diese geben muss, damit der Leser manche Aspekte nachvollziehen kann. Dies ist Alex Bell sehr gut gelungen. Sie verpackt die wichtigsten Informationen und relevantesten Dinge so, dass sie sich als harmonisches Ganzes in die Story einfügen. Sie lässt es leicht und locker rüberkommen und man bekommt alles was man braucht um manche Voodoo Riten besser nachvollziehen und verstehen zu können. Wir lernen als Leser die Welt des Voodoo kennen. Vor allem Treffen wir auf verschiedenste Formen der Magie. Angefangen natürlich bei den Voodoo Puppen, die am Anfang der Geschichte eine zentrale Rolle spielen. Dann aber auch etwas über Charm, kleine Anhänger für Armbänder oder Ketten, die man tragen kann um beschützt zu werden, die aber auch anderen zeigen, wohin man gehört. Gehört man dem Cajou Adel an, oder ist etwas ein Untertan dieser oder aber gehört man zum Lumpenpack. Dies ist die Bezeichnung für die ganz normale Bevölkerung. Zusätzlich stoßen wir auf dunkle Rituale, werden Zeuge von Opfergaben oder Zaubertränken, tauchen ein in eine wundersame, spirituelle Welt und lassen uns in dieser treiben und mitreißen. Alex Belle hat die Welt rund um den Voodoo Zauber und die Stadt New Orleans so wunderbar umgesetzt, dass man die Ganze Zeit das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Selbst Jazztrompete zu spielen und in einem der Züge mitzulaufen. Man spürt die ganze Zeit dieses leise Summen, der Musik im Ohr… Das Setting alleine überzeugt komplett. Doch das reicht bei weitem nicht, um ein Buch zu dem zu machen, was es ist. Denn dieses Buch lebt natürlich von seinen Protagonisten. Jude ist eine wunderbare und großartige Protagonistin. Wir treffen auf eine junge Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Die sich seit dem Tod ihres Bruders um ihren Vater kümmert, der stark eingeschränkt ist und kaum den Alltag alleine bewerkstelligen kann. Hätte sie nicht ihren besten Freund und ihre Trompete wäre ihr Alltag ziemlich trist und einsam. Jude hat nichts mit Voodoo am Hut und ist einfach nur eine talentierte Bürgerliche, die sich de liebe zur Musik verschrieben hat. Eine Protagonistin, die man einfach lieben muss, weil sie alles verkörpert was einen grandiosen Hauptcharakter auszumachen hat. Wir treffen allerdings auf viele weitere tolle Protagonisten, die dieses Buch zum leben erwecken. Sie sind alle in ihrer Ganzheit wunderbar ausgearbeitet. Der Schreibstil von Alex Bell ist sehr gradlinig, unverschnörkelt, unverschachtelt und das ganze lässt sich schnell und flüssig lesen. Sie erschafft mit Adjektiven eine neue Welt und lässt uns als Leser an dieser teilhaben. Durch den Mordfall, schwebt eine gewisse düstere Atmosphäre über dem Buch, welche eine dauerhafte Spannung erzeugt. Das Buch ist relativ Temporeich und hat kaum ruhige Passagen in denen man zu Atem kommen könnte. Dadurch ist es knackig und auf den Punkt. Was mir sehr gut gefällt, denn Alex Bell redet nicht drum herum, sie macht einfach. Ein Buch voller magischer Highlights, Erlebnisse und Ausflüge in eine Welt, die einen packt und nicht mehr loslässt. Ein Mord, der mir Rätsel aufgegeben hat und den ich nicht lösen konnte. Ein Überraschungseffekt am Ende mit vielen Irrungen und Wirrungen, die zu einem großen ganzen geführt haben und zu einem Ende, was dennoch die eine oder andere Frage offenlässt. Das wichtigste ist beantwortet und geklärt, alle Puzzleteile liegen an ihrem Platz… aber dennoch hoffe ich das es weitergeht. Denn, es ist definitv nicht komplett abgeschlossen! Die Hoffnung stirbt zu Letzt! So viel sei verraten… am Ende kommt alles anders, als gedacht und hier wird der Wort Überraschungseffekt wirklich großgeschrieben. Meine Bewertung: 5 Sterne Eine absolute Leseempfehlung! Taucht ein in die Stadt New Orleans, spürt die flirrende Musik um euch, erlebt den Zauber des Voodoo, der Hexen, Vampire und alles Übernatürlichen. Lasst euch mitreizen und entführen in unheimliche Gegenden, werdet Zeuge von Verwünschungen, Ritualen und natürlich einem Ende mit Überraschungen. Rätzel mit, wird er Mörder sein könnte und helft Jude den Voodoo Zauber zu lösen. Wenn euch dies alles interessiert, dann ist es euer Buch.

Jazz, Voodoo und New Orleans Feeling

Von: Wuschel Datum: 04. September 2020

Anfangs war ich neugierig auf das Buch, als ich es dann begann war ich gefangen in der Geschichte. Selten suche ich nach Orten oder ähnlichem im Netz, aber hier kam ein absoluten New Orleans Feeling auf, sodass ich mich vergewissert habe, dass es wirklich ein fiktiver Ort ist; und das ist es wohl wirklich. Nichtsdestotrotz erinnert einfach so viel daran. Der Jazz, die Sümpfe, die Trennung von Adel und Lumpenpack (schwarz und weiß), einfach alles an dem Setting lies mich dies fühlen. Die düstere und drückende Atmosphäre sorgte zusätzlich für den passenden Nervenkitzel. Gegen Ende hin gab es zwar den einen oder anderen Logikfehler, aber das hinderte mich nicht daran mit dem Buch verwachsen zu bleiben. Oft habe ich bei dünneren Büchern das Gefühl, das mir zu viel fehlt. Bei dickeren Bücher, dass zu viel Geschwafelt wird. Hier hat es mehr oder weniger gepasst. Sicher könnte man diverse Verschnaufpausen als Länge deklarieren, aber ich fand es einfach nur angenehm um den Puls wieder etwas zu beruhigen. Die Protagonistin konnte ich sehr gut verstehen, wenngleich man sich als Leser oft denkt: "Tu's nicht!" Die Charaktere fand ich gelungen. Sie waren greifbar, aber auch geheimnisvoll, wie es zur Geschichte passt. Das Ende fand ich überhaupt sehr gelungen. Ein bisschen Kitsch, ein bisschen Drama und nicht nur heile Welt. Die Dialoge zwischen der Queen und Jude fand ich stellenweise auch sehr unterhaltsam. Sie haben die drückende Stimmung definitiv aufgelockert. Andererseits auch etwas befremdlich, weil man sich eine so mächtige Frau anders vorstellt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Zudem war er auch sehr detailliert, was dazu führte, dass sich mir mehr als einmal der Magen drehte. Voodoo ist ja schön und gut, aber manche Dinge waren dann doch etwas bäh, aber es gehörte eben dazu. Schade fand ich, dass die Autorin nicht mehr auf die Geschichte von Judes Vater eingeht. Sicher kann man sein Verhalten nachvollziehen, aufgrund des Beschriebenen, aber manchmal hätte ich mir da etwas mehr gewünscht. Wobei ich glaube, dass es auch an meiner Verliebtheit in die die Geschichte lag und ich gern alles über jeden gewusst hätte. Ergo: Ein Buch, das mir einfach richtig gut gefallen hat. Fazit: Tolle Atmosphäre, geniales Setting und gelungene Geschichte.