Vina Jackson

80 Days - Die Farbe der Lust

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Frustriert von einer unbefriedigenden Beziehung findet die leidenschaftliche Violinistin Summer Erfüllung in der Musik. Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer ramponierten Violine Vivaldi. Als ihre Geige sich nicht mehr reparieren lässt, bekommt sie von Dominik, einem Uniprofessor mit ausschweifenden Fantasien, ein erstaunliches Angebot: Er möchte ihr eine wertvolle Violine schenken, wenn sie ihm ein privates Konzert gibt. Also spielt sie für ihn in der Krypta einer Kirche – doch muss sie dabei nackt sein, während Dominik den anderen Musikern die Augen verbunden hat. Summer spürt, wie sehr Dominik sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten zum Schwingen bringt: Sie beginnt eine intensive erotische Liaison mit ihm, in der sie ihre lange verleugnete dunkle Seite ausleben kann. Doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand? Berauschend, verführerisch, aufreizend kühn, ist »80 Days – Die Farbe der Lust«, eine Liebesgeschichte, die den Leser atemlos zurücklässt, mit dem Wunsch, so bald wie möglich mehr zu lesen.

Ein erotisches Lesevergnügen!

Von: Josi liest Datum: 10. January 2016

Summer war mir bereits aus dem 1. Teil der 4-Seasons-Reihe bekannt, und ich fand es interessant, zu lesen, wie sie und Dominik sich kennengelernt haben und vor allem welche Auswirkungen ihre Bekanntschaft auf beide hatte. Das Buch lässt sich einfach lesen und gut verstehen. Es fesselt an manchen Stellen schon sehr, sodass ich auch von dieser Serie den 2. Teil unbedingt lesen muss. Vielleicht hält die Liebesbeziehung der beiden noch mehr ungeahnte Höhen und Tiefen bereit!?

Schreibstil auf hohem Niveau - Handlung auf niedrigem

Von: Jule Datum: 12. July 2015

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich vom ersten Band der "80 Days"-Reihe halten soll. Ich bin schon froh, dass "Shades of Grey" bei mir noch subt, sonst hätte ich wahrscheinlich, wie so viele andere Rezensenten vor mir, die beiden Bücher nur verglichen. Also kann ich Vina Jacksons Roman jetzt wenigstens alleinstehend betrachten, ohne ständig abzuschweifen. Die Hintergrundgeschichte war schon mal überhaupt nicht meins. Ich spiele kein Instrument und interessiere mich auch so nicht für Musik in Büchern. Deshalb konnte ich mit der Geschichte um Summer, der Musikerin, auch nichts richtiges anfangen. Mich interessiert klassische Musik nicht im Geringsten, aber irgendwie war die Tatsache, dass Summer so eine leidenschaftliche Geigenspielerin ist, die kleine Prise Salz, die die Atmosphäre brauchte, um richtig sinnlich zu werden. Der Schreibstil hat zum Glück dazu beigetragen, dass ich die Geschichte relativ flüssig lesen konnte. Vina Jackson schreibt auf einem ganz hohen Niveau, was man nicht in allen Büchern findet. Es ist nicht schwer, der Geschichte zu folgen, doch irgendwie hat man das Gefühl, dass alles in gehobenem Stil niedergeschrieben wurde. Da es sich bei "80 Days - Die Farbe der Lust" um einen Erotikroman handelt, fand ich das jedoch sehr passend. So wirkte kaum etwas davon (z.B. die Sexszenen) billig oder abgedroschen wie in einem schlechten Porno. Natürlich habe ich keinen Vergleich zu anderen Erotikromanen, da dieser mein erster ist, aber meiner Meinung nach hält ein erwachsener Schreibstil den Roman an der Oberfläche, den die Handlung ohne ihn nach unten ziehen würde. Leider war die Handlung der ganzen Geschichte ziemlich flach. Es fand nur am Anfang ein kleiner Spannungsaufbau statt, als man immer wissen wollte, welchen Auftrag Dominik als nächstes für Summer bereithält. Doch das ging ungefähr nur bis zur Mitte so weit. Dann hat sich die Geschichte nicht mehr aufgebaut und nur wie ein zäher Faden weiter fortgesetzt. Dort hatte ich eine zeitlang auch ein richtiges Tief, in dem ich nicht mehr weiterlesen wollte, mich am Ende aber dann doch wieder aufraffen konnte. Die beiden Charaktere, um die sich eigentlich die ganze Handlung (abgesehen von den wenigen Nebendarstellern, die kaum eine größere Rolle spielen) dreht, können gegensätzlicher nicht sein. Dominik ist ein Literaturprofessor an einer Universität, hat einen geregelten Tagesablauf, wirkt kalt und abweisend und eigentlich erfährt man nicht wirklich viel über ihn. Als Leser kann man zu ihm eigentlich keine richtige Beziehung aufbauen, da er so unerreichbar scheint und kaum Hintergrundinformationen über ihn vorhanden sind. Summer ist selbstbewusst und ihre größte Leidenschaft ist die Musik. Sie zeigt viele Gefühle - man erfährt sie von außen und von innen. Sie ist lebensfroh und im Gegensatz zu Dominik ein richtig echter, lebender Mensch. Trotzdem macht sie im Laufe des Romans eine Entwicklung durch, die mir nicht wirklich gefallen hat. Teilweise war sie mir ein wenig zu naiv - zu viel liebes Mädchen, das noch nicht so viel von der Welt weiß. Doch obwohl sie sich so von Dominik beherrschen lassen hat, hat sie sich einen letzten kleinen Rest ihrer Würde noch bewahrt und sich ihm somit nicht komplett unterworfen. Die Erotik- bzw. Sexszenen waren anschaulich beschrieben - ob man das nun gut oder eher nicht gut findet, ist dabei jedem selbst überlassen. Mein Geschmack war es nicht ganz, aber ich wusste, dass ich einen Erotikroman vor mir liegen habe, deshalb hat mich das am Ende auch nicht so sehr gestört. Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass nicht nur die Klischees bedient wurden, sondern dass die Ideen für die jeweiligen Situationen von jemandem stammen, der sich in der BDSM- Szene wirklich auskennt. FAZIT Wer nicht auf viel Liebesgeplänkel und Schwärmereien, dafür aber auf die "harten Sachen" steht, dem kann ich "80 Days - Die Farbe der Lust" nur empfehlen, sofern er sich damit zufriedengibt, dass es keine wirkliche Handlung gibt und die Geschichte gewissermaßen nur vor sich hin plätschert. Die beiden Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können, sich aber trotzdem anziehen, sind ein großer Pluspunkt, genauso wie Vina Jacksons Schreibstil, der das Buch auf einem angemessenen Niveau hält. Trotzdem werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen, da ich dieses Genre nur ausprobieren wollte, und es jetzt auch dabei belasse.

Neu. Anders. 80 Days.

Von: Tanja Datum: 24. April 2015

ZUSAMMENFASSUNG: Summer liebt die Musik, die sie ihrer alten, schon geflickten Geige entlockt, Wenn sie spielt, taucht sie ein in eine andere Welt. So auch an jenem Tag in der Londoner U-Bahn, da Uni-Professor Dominik sie zum ersten Mal sieht. Sofort ist er von ihr fasziniert und es gelingt ihm über einige Umwege bald darauf sogar, mit ihr in Kontakt zu treten, denn schon kurz nachdem er sie zum ersten Mal spielen sah, wird ihre Geige durch Unachtsamkeit zerstört. Und Dominik will ihr eine Neue kaufen, wenn sie nur für ihn spielt. Ihr erstes Treffen folgt schon bald und Summer stimmt zu - sie wird für ihn spielen. Einem Treffen folgt ein nächstes und auf Konzerte nur für Dominik alleine, folgt eine Geschichte, die beide in ihren Bann zieht. Denn Summer entdeckt Seiten an sich, die nur Dominik zu spielen weiß - und sie will mehr davon. Doch in dem Wirbel aus Schmerz, Erniedrigung und Lust, droht Summer sich bald zu verlieren ... FAZIT: Nachdem schon die Aufschrift des Aufklebers auf diesem Buch auf Ähnlichkeiten zu E. L. James' "Shades of Grey" verweist, dürfte dieses Buch genau jenen Lesern gefallen. Wobei 80 Days allerdings auch so ganz anders ist, als das viel diskutierte Shades of Grey. Um nicht zu sagen, dass die Welt von James' Christian Grey verglichen mit der einer Summer Zandova jedoch wie ein Kindergeburtstag daherkommt. Dennoch habe ich mich angenehm unterhalten gefühlt von diesem so ganz anderen Buch, in dem es weniger um Liebe als um Lust geht, die vielleicht, nur vielleicht noch zu mehr werden kann. In Kombination mit Summers Liebe zur Musik und ihrem Geigenspiel für Dominik, ergibt sich ein ganz rundes Gesamtbild, an dem mich nur das wirklich abrupte Ende, das fast schon ein wenig unlogisch und übertrieben perfekt daherkam und die Tatsache störten, dass die Geschichte leider für meinen Geschmack ein wenig zu lange braucht, um sich zu entwickeln. Dennoch - ein ganz gutes Buch.

1. Band der 80-Days-Reihe

Von: Kerry Datum: 10. December 2013

Seit 6 Monaten steckt Summer in einer mehr als unbefriedigenden Beziehung mit Darren fest. Weder sexuell, noch zwischenmenschlich funktioniert es wirklich zwischen den Beiden, denn Summers große Liebe gilt der Musik. Seit ihrem 4. Lebensjahr ist sie förmlich berauscht von Musik, ihr ganzes Leben dreht sich darum. Zu ihrem 5. Geburtstag schenkte ihr ihr Vater ihre erste Geige und Musikunterricht und wider erwartend konnte Summer nie wieder von diesem Instrument lassen. Sie ist bereit auf fast alles zu verzichten, jedoch nicht auf ihre Geige. Als sie in die Pubertät kam, stellte sie fest, dass ihre Musik auch eine sexuelle Komponente in ihr anspricht. Zurzeit lebt sie in London und hält sich mit kleinen Gigs, Geigespielen in U-Bahnhöfen und Kellnern über Wasser. Sicherlich würde sie gerne professionell spielen, jedoch verfolgt sie dieses Ziel nicht zielbewusst genug - vielleicht wird sie ja auch so entdeckt! Mit Darren macht sie dann endgültig Schluss, sie passen einfach nicht zusammen und mal ehrlich, lebt es sich als Single nicht einfach besser? Zumal Darren mit seiner Eifersucht dafür gesorgt hat, dass sie sich keinen eigenen Freundeskreis aufbauen konnte - lediglich Charlotte ist ihr geblieben, eine Stripperin, die sie aber auch seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat. Da sie nunmehr wieder alleine ist, nimmt sie erneut mit ihr Kontakt auf. Dann jedoch wird bei einer Pöbelei in einem U-Bahnhof Summers Geige zerstört - und ihr somit jede Existenzgrundlage genommen. Sie kellnert zwar mehr, aber wirklich über die Runden kommt sie nicht und ihr fehlt ihre Musik. Dann meldet sich über Facebook anonym ein gewisser "D." und bietet ihr den Kauf einer neuen Geige an, allerdings zu seinen Bedingungen. Summer lässt sich auf ein Treffen mit ihm ein und ist fasziniert von Dominik, der hinter "D." steckt. Dieser hatte sie eines Tages in einem U-Bahnhof spielen hören und war vom ersten Moment an interessiert an der jungen Frau. Summer ist bereit, fast alles für eine neue Geige zu tun, doch was Dominik von ihr verlangt, damit hat sie sich lediglich in ihren kühnsten Träumen befasst - sie soll ein Konzert für ihn spielen, nackt. Damit beginnt Summers lustvolle Reise in die BDSM-Szene mit Dominik. Doch wo wird ein Abenteuer, das nur auf Lust und Schmerz basiert, enden? Was für ein prickelnder Auftakt! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und ausgesprochen prickelnd erarbeitet. Für mich, deren erstes Buch dieser Art das ist, war es eine interessante Reise in die Welt des BDSM. Die Protagonisten wurden sehr facettenreich und tiefgehend darstellt, sodass der Leser nicht nur über die jeweiligen Vorlieben von Summer und Dominik informiert wird, sondern auch, deren Vergangenheit wird offen gelegt, sodass der Leser nach und nach den jeweiligen Weg in dem BDSM-Szene nach verfolgen kann. Der Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, wobei es aus meiner Sicht leider im Mittelteil zu minimalen Längen kam, die dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch getan haben. Nachdem mir der 1. Band so gut gefallen hat, freue ich mich bereits jetzt auf den 2. Band der Reihe "80 Days. Die Farbe der Begierde", der zum Glück schon bei mir SuBt.