Sophie Kinsella

Das Hochzeitsversprechen

Das Hochzeitsversprechen Blick ins Buch

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Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren ...

Sehr gut gefallen:)

Von: Tonipure Datum: 18. November 2019

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Total lustig und unterhaltsam:)

Smart, easy aber nicht der Überflieger

Von: lovelyliciousme Datum: 23. January 2016

Worum geht es in dem Buch? Lottie, vermeintlich glücklich mit Richard liiert, interpretiert in eine einfache Frage, über die Verwendung von Flugmeilen zu viel in die Situation hinein und trennt sich Hals über Kopf von ihm, da der ersehnte Heiratsantrag nicht erfolgt. In ihrer Depressiven Phase, meldet sich plötzlich Ben bei ihr. Er ist eine alte Flamme aus der Zeit, als Lottie die Schönste Zeit ihres Lebens in Griechenland verbracht hat. Plötzlich geht alles sehr schnell und Lottie trifft erneut eine “unglückliche Entscheidung”. Vor vielen Jahren haben Ben und Lottie einen Pakt geschlossen, wenn sie bis 30 nicht verheiratet sind, dann heiraten die beiden einander. Es wird nicht lange gezögert und die beiden marschieren schnurstracks ins Standesamt und lassen sich trauern. Von dort geht es direkt in die Flitterwochen, nach Griechenland, wo damals ihre Liebe anfing zu blühen. Dort wollen sie nun ihr Glück besiegeln und phantastische Tage auf Ikonos verbringen. Doch, sie haben die Rechnung nicht mit Fliss, Lotties Schwester und Lorcan, Ben´s bestem Freund gemacht, denn beide sind von der übereilten Hochzeit nicht begeistert! So nimmt das Flitterwochen Drama seinen Lauf! Sophie Kinsella, ist eine britische Autorin und erlangte mit ihren “Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin” Büchern einen internationalen Bekanntheitsgrad. Dennoch, sie schreibt auch Romane, die keine Folgeprotagonisten haben, sondern einzelne für sich abgeschlossene Geschichten sind. So wie auch in diesem Fall! In dem Buch “Das Hochzeitsversprechen” wird mit zwei Hauptprotagonisten gearbeitet. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass die jeweiligen Kapitel immer mit deren Namen versehen sind und man die Geschichte aus der Sichtweise von Lottie erfährt oder aber von ihrer Schwester Fliss. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Lottie, die Einfühlsame, die die in Richard verliebt ist und sich nichts sehnlicher wünscht als eine Familie mit ihm zu gründen, die die bei Katastrophen immer wieder “unglückliche Entscheidungen” trifft, z.B. eine Tätowierung, ein Immobilienkauf und vielleicht sogar eine übereilte Hochzeit?! Und dann ist auf der anderen Seite Fliss. Sie ist laut, sie ist chaotisch, sie steckt mitten in ihrer Scheidung und will Daniel ihren Ex und Vater ihres Sohnes Noah vernichten, sie zieht alle Register und vergisst dabei das Wichtigste, sich selber und das drumherum, dass sie nicht zu einem Scheidungsmonster mutiert. Aber…nur solange bis Lorcan in ihr Leben tritt und sie anfängt zu begreifen, dass es mehr gibt als einen USB Stick, mit Dateien über ihren Ex und Taten die dieser vermeintlich begangen hat. Eines darf man nicht vergessen, Fliss liebt Lottie abgöttisch und will diese wahrlich beschützen. Um das zu erreichen, zieht sie alle Register und hält bei den “katastrophalen Flitterwochen” stets die Zügel in der Hand. Ob das gut geht? Da die Erzählperspektive immer wieder wechselt und man zwischen zwei komplett unterschiedlichen Charakteren hin und her hüpft, bleibt die Geschichte interessant. Denn man will schließlich wissen, was passiert in den Flitterwochen und was lässt sich Fliss noch alles einfallen um diese zu sabotieren. Wäre diese Perspektive nicht da gewesen und man hätte nur alles aus der Sicht von Lottie erfahren, wäre es relativ langweilig geworden. Denn, die Geschichte die erzählt wird ist kein wirklicher “Bringer”. Sie ist wenig spannend, bietet wenig Überraschungen und an der ein oder anderen Stelle zieht es sich wie Kaugummi. Von daher lebt das Buch, vor allem von den beiden Schwestern, die wie Eingangs bereits beschrieben unterschiedlicher nicht sein könnten und das wird auch hier sehr stark zum Ausdruck gebracht. Sophie Kinsella schreibt wie immer mit einer Leichtigkeit, die es jedem Leser ermöglicht ihr zu Folgen, nicht den Faden zu verlieren, stets mit einer Portion Witz und Charme. Sie schafft es, mit wenigen Hauptakteuren eine Geschichte zu erzählen, an deren Zutaten es nicht mangelt. Man hat als Leser nie das Gefühl, dass etwas fehlen würde. Das Buch ist schlüssig, nachvollziehbar und lesbar. Aber dennoch, für mich eine leider enttäuschende unspannende Geschichte, nur durch die Erzählweise aus zwei Perspektiven wird dieses Buch gerettet und die 360 Seiten lassen sich so ganz gut schaffen. Ich tue mir schwer damit zu sagen, es gefällt mir gar nicht, ein wenig oder super gut! Da ich wirklich nicht zu 100% überzeugt bin. Dennoch, für Fans von Sophie Kinsella, ein Muss. Für alle die, die ein Buch lesen möchte, was einfach geschrieben ist, was zum Abschalten einlädt, super geeignet. Für alle die, die sich den Top Bestseller erhoffen, rate ich zum weiter suchen. Von daher gibt es heute nur ♥♥♥ Herzen. LEIDER!!! Trotzdem, ein Lesetipp!

Ungewöhnliche Flitterwochen

Von: Monika Stutzke Datum: 16. September 2015

Wie eine Seifenblase zerplatzte die Hoffnung, dass Richard Lottie einen Heiratsantrag machen würde. Dabei fing der Abend so schön an, die Info, er hätte etwas wichtiges mit ihr zu bereden und die ausgewählte Location, konnten nur auf das eine schließen. So dachte Lottie. Alles kam anders. Der Abend endete in einem Fiasko, denn es folgte kein Heiratsantrag, dafür die Trennung, die aber von Lottie eingeleitet wurde. Sie war am Boden zerstört. Leider neigte Lottie auch dazu, extrem zu reagieren, wenn eine Beziehung zu Ende ging. So auch in diesem Fall. Sie traf kurz darauf Ben, den sie vor Jahren auf Ikonos kennenlernte. Damals hatten sie ausgemacht, dass sie sich heiraten würden, wenn sie mit 30 Jahren noch nicht in den Stand der Ehe eingetreten wären. Und genau das machen sie, sie heiraten, von jetzt auf gleich. Aber Lottie wollte mit dem Sex bis zur Hochzeit warten. Gleich nach der Hochzeit machten sie sich auf den Weg nach Ikonos, wo damals alles begann, dort wollten sie ihre Flitterwochen verbringen. Fliss, Lotties ältere Schwester, die sich gerade in einer Schlammschlacht zur Scheidung befand, wollte dieses ihrer Schwester ersparen und versuchte nun alles daran zu setzen, um die Ehe ihrer Schwester anullieren zu lassen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Ehe zwischen Lottie und Ben noch nicht vollzogen ist. Da sind Einfälle und Ideen gefragt, aber wird sie das schaffen? ... Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt. Fliss ist Lottie kurz auf den Fersen und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu verhindern, dass Lottie und Ben Sex haben. Dem Ideenreichtum sind da aber auch wirklich keine Grenzen gesetzt, sehr zur Unterhaltung des Lesers. Nicht nur auf dem Weg ins Flitterwochenparadies wird dieses verhindert, sondern ganz besonders dort vor Ort. Fliss hat Beziehungen und die lässt sie spielen und bringt nicht nur das Personal dort vor Ort in Gewissenskonflikte. Lottie kann diese Zufälle so gar nicht glauben, die ihnen passieren, so viel Pech und Pannen kann es doch gar nicht geben, denkt sie. Es ist ja fast so, als sollte sie mit Ben nicht glücklich werden. Bücher von Sophie Kinsella sind immer reine Unterhaltung pur, so auch dieses Buch. Verwirrungen der Liebe und der Umstände sind vorprogrammiert. Lottie, die eigentlich nur mit ihrem Ben glücklich sein möchte und Richard aus ihrem Herzen verbannt hatte, möchte es endlich wissen. Obwohl ich Lottie mochte, ist sie mir ein klein wenig auf die Nerven gegangen mit ihrem Gejammer und ihren Ansichten. Sie kam mir stellenweise ein wenig wie eine pupertierende Jugendliche vor, die ihren Willen durchsetzen will, spontan und unüberlegt. Dafür ist sie mit 30 aber wirklich schon zu alt. Das ist mir ein wenig zuviel gewesen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lottie und der von Fliss geschrieben, so dass man als Leser die Möglichkeit hat, die Übersicht zu behalten und die Zusammenhänge zu verstehen. Mit dem Buch wird man gut unterhalten und man ist immer mehr oder weniger gemeinsam mit den Protagonisten auf dem Sprung. Das Buch kommt nicht ganz an die anderen Bücher der Autorin heran. Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, bis es endlich in die Gänge kam, aber dann nach gewohnter Kinsella-Manie. Witzig, spritzig, unterhaltsam, ein Buch, bei dem man wunderbar abschalten und die Seele baumeln lassen kann. Ideal für den Strandurlaub oder einfach mal so nebenbei zum Lesen.

Ein typischer Kinsella. Sabotierte Flitterwochen und viele Fettnäpfchen

Von: BienesBücher Datum: 27. August 2015

Inhalt: Fliss und Lottie sind Schwestern, aber sehr unterschiedlich. Während Fliss über die Eskapaden und Fehler ihres Ex-Manns Buch führt und damit ihren Anwalt auf Trab hält, erlebt Lottie ihren persönlichen Albtraum. Statt eines Antrags von ihrem Freund, trennen die beiden sich. Aber glücklicherweise begegnet Lottie einem alten Fr eund, Ben, den sie gleich heiratet. Nun liegt es an Fliss und Bens Freund, die anstehenden Flitterwochen bestmöglich zu sabotieren. Meine Meinung: Vielen Dank an Goldmann für dieses Rezensionsexemplar. Das Cover ist sehr schön und genau passend zum Inhalt des Buches. Eine Frau im Brautkleid vor einem Haus in den typischen Farben Griechenlands, blau und weiß. Auf diesen Kinsella Roman hatte ich mich richtig gefreut. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Bereits der Klappentext deutet auf einen turbulente Zeit, wenn die Hochzeitsnacht mit sämtlichen Mitteln verhindert wird. Als Lottie einen alten Freund von ihrer Zeit in Griechenland wieder trifft, funkt es bei den beiden so gewaltig, dass sie beschließen schleunigst zu heiraten. Wie sollte man auch so schnell den Mann fürs Leben gefunden haben, hatte ich mich gefragt. Als Leser war ich fast schon überrumpelt von Lotties Aktion und ich stand auf Fliss Seite, die Flitterwochen so unangenehm wie möglich zu gestalten. Von sämtlichen Ideen war ich begeistert, habe aber gleichzeitig mit Lottie gelitten. So viele Versuche habe die beiden unternommen, an so vielen verschiedenen Orten und Gelegenheiten, aber Fliss hatte ihre „Fernsteuerung“ vor Ort… Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Nur noch, dass man einen guten Einblick in Fliss Leben und ihren zauberhaften Sohn, sowie in die verrückten Ideen von Lottie bekommt. Sprachlich kann man überhaupt nichts aussetzen. Die Kapitel sind wechselnd aus Lotties und Fliss Sicht geschrieben. Also hat man einmal die Sabotageideen von Fliss und dann natürlich die Ausführung, die Lottie zu spüren bekommt, zu lesen. Fazit: Ein typischer Kinsella. Liebe, Fettnäpfchen und einige damit verbundene lustige Aktionen der Hauptpersonen. Klare Leseempfehlung.

Ü30 & nicht verheiratet? Na dann mal los!

Von: MegBook Datum: 08. August 2015

Das Hochzeitsversprechen von Sophie Kinsella - Erschienen im Goldmann Verlag, - broschiert - 506 Seiten - 9,99€ Worum geht es? Es geht um Lottie, sie ist über 30 und trennt sich von ihrem Freund Richard, de dieser sie nicht heiraten möchte. Sie ist verzweifelt und weiß nicht was sie tun soll. Sie ist doch schon "so alt" und dann noch neu anfangen? Jedoch tritt auf einmal Ben erneut in ihr Leben, ihre erste Liebe von vor 18 Jahren. Die Beiden haben sich damals ein Versprechen gegeben: Sollten sie über 30 und unverheiratet sein, dann heiraten sie. Ja so kommt es nun auch, jedoch stellen sich Fliss (Lotties Schwester) und Locran (Bens angeblich bester Freund) in den Weg und versuchen die Hochzeit und die Flitterwochen zu sabotieren! Sophie Kinsellas Schreibstil ist angenehm, gut lesbar und vor Allem fließend. Sie schafft es, jemanden mit in die Geschichte zu nehmen und direkte Bilder in die Köpfe des Lesers zu projizieren. Jedoch hat mich die Geschichte nicht ganz so gepackt. Sie war stellenweise lustig, charmant und manchmal auch sehr emotionsbeladen. Aber trotzdem hatte ich leider nicht das Gefühl, dass diese Geschichte zu mir passt. Mich einbezieht und ich gespannt bin was kommt. Ich würde behaupten, dass dieses Buch ein Durschnitts-Frauenroman ist. Eine leichte Lektüre für nebenbei, aber nicht zu fesselnd. Dieses Buch ist mit Sicherheit eine schöne Sommerlektüre für den Urlaub. Nicht zu schwierig, nicht zu spannend - aber nett! Von mir bekommt dieses Buch 3 Sterne, auch wenn die Geschichte nicht überragend war, so ist es trotzdem gut & Kinsella's Schreibstil mehr als angenehm!

Rezension: Das Hochzeitsversprechen

Von: leseengel Datum: 17. July 2015

Inhalt: Lottie ist glücklich mit Richard zusammen und sie wartet sehnsüchtig auf einen Heiratsantrag. Als er ihr eine wichtige Frage stellen will, denkt Lottie das Richard ihr einen Antrag machen will. Das hat er aber gar nicht im Sinn, in ihrer Enttäuschung darüber, macht sie mit ihm Schluss. In ihrer depressiven Phase meldet sich ihre Jugendliebe Ben. Sie treffen sich und kommen auf das Versprechen zurück das sie heiraten wollten. Kurz darauf gehen sie zum Standesamt und lassen sich trauen. In die Flitterwochen geht es nach Ikonos, dem Ort wo sie sich verliebt haben. Dort wollen sie wundervolle Tage verbringen. Jedoch ist Lotties Schwester, Fliss und Ben´s bester Freund Lorcan, gar nicht erfreut über die überstürzte Heirat. Da ist das Drama und Chaos vorprogrammiert. Meine Meinung: Die Geschichte wird immer im Wechsel von Lottie und Fliss erzählt. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Lottie ist sehr romatisch und ein bisschen naiv, sie trifft öfters unglückliche Entscheidungen und handelt emotional. Fliss ist sehr zielstrebig und übernimmt gerne das Kommando, sie steckt gerade mitten in ihrer Scheidung. Ich mochte sie beiden sehr gerne, sie waren sympathisch und obwohl ich nicht so gehandelt hätte wie sie, konnte ich sie verstehen. Bei Ben verändert sich meine Meinung über die Geschichte, am Anfang hält man ihn für einen tollen Mann, der wahre Absichten hat und es ernst meint. Im Laufe der Geschichte kommt dann sein wahrer Charakter an den Tag. Ich fand die Geschichte unterhaltsam. Es gibt viele skurrile Szenen bei denen man schmunzeln muss. Dennoch hätte ich erwartet, dass ich mehr Lachen muss und es einfach noch lustiger ist.. Trotzdem wurde es nicht langweilig, weil immer etwas los war. Auch gab es immer wieder Wendungen, die man nicht kommen sah und die Schwung in das Buch brachten. So ließ sich das Buch sehr leicht und schnell lesen. Ich mochte den Scheibstil von Sophie Kinsella sehr gerne. Vor allem gegen Ende hin wollte man unbedingt wissen, wie es ausgeht und man konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ein weiterer Punkt ist die Kulisse auf Ikonos. Ich finde Griechenland ist ein wunderschönes Land und habe mich schon darauf gefreut das es dort spielt. Teilweise hat man etwas über die Landschaft erfahren, ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr gewünscht. Über das Cover muss ich zu dem Buch auch unbedingt was sagen. Sich finde es ist wunderschön! Mit den Blumen und dem Kleid, wirkt es sehr hell und fröhlich. Mir gefällt es sehr gut. Fazit: Das Hochzeitsversprechen hat mir Spaß gemacht zu lesen, dieses lockere und lustige passt sehr zum Sommer. An manchen Stellen hätte man noch mehr heraus holen können. Trotzdem hat das Buch auf jeden Fall angeregt noch weitere Sophie Kinsella Bücher zu lesen.

Ich bin besseres von ihr gewohnt...

Von: Pia Hansson Datum: 15. July 2015

AUTOR Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers »Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin« wurde zum internationalen Kinohit. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln«, »Kennen wir uns nicht?«, »Kein Kuss unter dieser Nummer« oder mit ihren unter dem Namen Madeleine Wickham verfassten Romanen im Sturm. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London. ERSTER SATZ: "Diese jungen Leute"! INHALT: Hochzeitsnacht und Honeymoon – und der Albtraum vom Glück ist perfekt ... Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren ... MEINE MEINUNG: Typisch Kinsella! Das war mein erster Gedanke als ich das Buch in den Händen hielt. Das weiße Cover mit der Braut und den Blumen darauf, verspricht Romantik, Humor und ein Happy-End. Und genau das bekommt der Leser auch, doch leider konnte die Geschichte nicht ganz mit dem mithalten, was ich bisher von Frau Kinsella gewohnt war. Ihr Schreibstil war wie immer locker und leicht zu lesen gespickt mit einer guten Portion Humor, sodass das Lesen nicht langweilig wurde. Trotz der umfangreichen 512 Seiten habe ich mich stets gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Schwestern Lottie und Fliss erzählt, so bekommt man einen wunderbaren Einblick in die chaotische Gedanken- und Gefühlswelt der jungen Frauen. Außerdem bring diese wechselnde Erzählperspektive etwas Abwechslung in die Geschichte. Natürlich sind damit auch einige kleine Wiederholungen in der Handlung verbunden, doch darüber kann man leicht hinwegsehen. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Lottie träumt wie jede Frau von einer romantischen Hochzeit mit ihrem Traummann, ein schickes Haus und natürlich Kinder, doch als das scheitert, stellt sie alles in Frage. Fliss ist frisch geschieden und liegt im Streit mit ihrem Exmann, besonders bezüglich ihres gemeinsamen Sohnes. Aus eigener Erfahrung ist sie nicht gerade begeistert davon, dass Lottie unbedingt heiraten will. Doch Lottie weist alle Bedenken ihrer Schwester von sich und geht ihren eigenen Weg – sie heiratet eine alte Jugendliebe. Für mich persönlich war dieses Verhalten von Lottie eine totale Trotzreaktion und wirkt total kindisch. Wem will sie eigentlich etwas beweisen? Sich selbst oder Fliss? Lottie ist in ihrem Verhalten schlichtweg stur und lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen, selbst dann nicht, wenn sie sich selbst eigentlich eingestehen müsste, dass sie gescheitert ist. Doch das kann sie irgendwie nicht. Für mich hat Lottie einen Charakter, der mir nur wenig sympathisch ist. Sie wirkt für ihr Alter noch äußerst naiv und unreif, was allerdings so gar nicht zu ihren Träumen und Wünschen vom Leben passt. Anstatt sich ihrem Leben zu stellen und eigene Entscheidungen zu treffen, versucht sie mit aller Macht sich gegenüber ihrer großen Schwester zu behaupten. Warum ist sie nicht einfach sie selbst und steht dazu? Aber Fliss macht es ihr auch nicht gerade leicht. Fühlt sie sich doch für ihre kleine Schwester verantwortlich und will sie ständig beschützen anstatt sie ihre eigenen (auch negativen) Erfahrungen machen zu lassen. Fliss sollte lernen loszulassen, auch wenn es schwer fällt. Mein persönliches Highlight waren die Sabotieraktionen, die sicherlich sehr überspitzt und dadurch teilweise eher unrealistisch waren. Aber gerade von solchen Übertreibungen leben solche Geschichten doch, oder nicht? Die Aktionen unterstützten die an sich schon humorreiche Handlung und machten das Lesen umso amüsanter, da sie immer wieder für den einen oder anderen Lacher sorgten. Das Ende konnte mich allerdings wenig überzeugen. So war bereits viele Seiten vor der letzten Zeile klar, wie die Geschichte wohl ausgehen wird. Dadurch wirkte das Ende sehr in die Länge gezogen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. FAZIT: „Das Hochzeitsversprechen“ war insgesamt ein typischer Kinsella-Roman – chaotische und ziemlich naive Protagonistinnen, große Gefühle und eine gute Portion Humor. Obwohl mich der Roman gut unterhalten hat, brachten mir die anderen Romane der Autorin (etwa Shopaholic) deutlich mehr Lesespaß und die Handlungen wirkten insgesamt überzeugende. Dennoch ist „Das Hochzeitsversprechen“ ein unterhaltsamer Roman für zwischendurch, den man jedoch in seiner Handlung nicht allzu ernst nehmen, sondern einfach genießen sollte.

Buchrezession

Von: Chilli23 Datum: 18. June 2015

Buchrezession "Das Hochzeitsversprechen" Guten Morgen, heute geht es um das Buch "Das Hochzeitsversprechen" vom Goldmann Verlag. Der Klappentext: "Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren..." Meine Meinung: Die Geschichte an sich finde ich total niedlich und gar nicht mal so realtitätsfern. Charlotte und Ben sind ein ganz niedliches Paar. Mich hat die Gesichte sehr begeistert. Ich finde, dass die Geschichte an sich sehr spannend geschrieben ist und es gar kein Problem ist, dass Buch in einen Zuge durchzulesen. Jeder hat bestimmt schon eine Trennung hinter sich und fragt sich, wie das Leben weitergehen soll. Jeder geht damit anders um. Trotzdem hat das Buch Humor und Witz und wurde einfach nicht langweilig. Ich mag die Erzählperspektive dieses Buches sehr gerne, denn es wird mal aus der Sicht von Charlotte und mal aus der Sicht ihrer Schwester Fliss erzählt. So konnte man gut die Beweggründe und Gefühle der Schwestern nachvollziehen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Viele Grüße Mareike

Das Hochzeitsversprechen

Von: Dinchen´s Welt der Bücher Datum: 05. June 2015

Erster Satz: Prolog: "Diese jungen Leute! Immer in Eile, immer in Sorge, immer wollen sie Antworten - und zwar sofort." Meine Meinung zum Cover: Super süßes kitschiges Cover das mich sofort angesprochen hat. Ich mag es. Meine Meinung zum Buch: "Das Hochzeitsversprechen" war mein erstes Buch von Sophie Kinsella und bisher habe ich auch nur gutes über die Autorin und ihren Schreibstil gehört - witzig, ironisch, frisch. Leider erfolgte die Ernüchterung sehr schnell, denn gleich zu Beginn des 1. Kapitels lernen wir Lottie kennen. Für mich eine sehr ungewohnte Hauptprotagonistin mit der ich mehr als nur meine Probleme hatte, denn Lottie wirkt für ihr Alter viel zu wankelmütig, kindlich und überdreht. Zudem hat sie eine unsympathische und verlogene Art an sich, die sich durch die komplette Story zieht. Die Handlung wird nicht nur aus der ICH-Perspektive von Lottie erzählt, sondern auch von ihrer Schwester Fliss. Sie erzählt auf ihre eigene Art und Weise ihre Geschichte, die aber trotzdem mit Lotties zusammenhängt. Teilweise ziemlich verwirrend, aber wenn man auf die verschiedenen Perspektiven achtet, kommt man eigentlich ganz gut klar. Fliss ist im Gegensatz zu ihrer Schwester um einiges Erwachsener, aber auch bei ihr wollte der Funke nicht wirklich überspringen. Die drei männlichen Charaktere wirkten auf mich unnahbar.emotionslos und zu verschlossen. So richtig sympathisch war keiner der drei. Im allgemeinen war die Story zu flach und viel zu langatmig. Da hätte Sophie Kinsella wesentlich mehr draus machen können, denn die Idee hinter der Story hat auf jeden Fall potenzial. Leider war auch der Schreibstil alles andere als witzig und frisch. Es wirkte aufgesetzt, übertrieben und nervtötend. Fazit: Nette Grundidee mit zu wenig Emotionen und unglaublich nervigen Charakteren.

Wortwitz fehlt

Von: real-booklover Datum: 04. May 2015

Ein bisschen überrascht war ich dann auch gleich darüber, dass es dieses Mal zwei Hauptpersonen gab. Sophie Kinsella erzählt entweder aus der Sicht von der etwas chaotischen Lottie oder aus der, von der disziplinierten Fliss. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein und so sollte man meinen, dass es viele urkomische Situationen und Dialoge geben könnte. Dem war leider nicht so. Fliss zeichnet sich gerade durch eine überfürsorgliche Art gegenüber ihrer Schwester aus. Es hat mich manchmal an den Rande des Wahnsinns getrieben, weil Fliss einfach nicht Ruhe geben konnte. Es war schon zu krass, was sie alles tut, um Lottie vor möglichen Fehlern zu bewahren. Auch wenn man Fliss auf der anderen Seite auch verstehen kann, weil sie fast die Mutterrolle für Lottie eingenommen hat. Mir hätte es besser gefallen, wenn das Privatleben von Fliss etwas mehr thematisiert werden würde. Sie war so auf ihre Schwester fixiert, dass man von ihren Problemen nur am Rande was mitbekommt. Es hätte sie ein wenig menschlicher aussehen lassen. Lottie kleidet dabei die Rolle des trotzigen Göres perfekt ein. So einen naiven Buchcharakter habe ich selten erlebt. Sie fällt Entscheidungen, die an ihrer Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen. Allerdings muss ich zugeben, dass sie mir in der zweiten Hälfte, als sie zur Besinnung kommt, wieder sehr viel sympathischer geworden ist. Die Geschichte ist dennoch wirklich nett und der angenehme Schreibstil von Sophie Kinsella lässt einem nur so über die Seiten fliegen. Besonders als die Protagonisten sich in Griechenland wiedertreffen, gewinnt das Buch richtig Schwung. Auch schön fand ich, dass sich meine Meinung von einigen Figuren immer wieder geändert hat. Es steht nicht gleich fest, wer jetzt eigentlich der "Böse" ist. Und so war das Ende dann auch ganz nach meinem Geschmack und auf den letzten Seiten gab es dann auch endlich ein paar Szenen, die mich zum Schmunzeln brachten. "Das Hochzeitsversprechen" ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Leider kommt das Buch aber nicht ganz an das ran, was ich von Sophie Kinsella gewohnt bin ("Sag`s nicht weiter, Liebling" ♥). Gerade der freche Wortwitz fehlt mir in der Geschichte sehr.

Witzig, romantisch und spannend

Von: Carina Datum: 03. May 2015

Nachdem sich Richard als eine Enttäuschung herausgestellt hat, hat Lottie die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Plötzlich meldet sich Ben, mit dem sie vor 15 Jahren zusammen war. Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan sind entsetzt. Kurzerhand machen sie sich auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren… Um dieses Buch so kurz wie möglich zu beschreiben: Es ist witzig, romantisch und spannend! :) Dem Genre Chick-Lit wird ja immer vorgeworfen, es sei oberflächlich usw. Klar sind Bücher dieser Art nicht gerade tiefgründig, aber dieses Buch von Sophie Kinsella hat meiner Meinung nach bewiesen, dass romantische Liebeskomödien durchaus den Leser fesseln können. Ich zumindest konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und so hatte ich dieses 500-Seiten-Buch innerhalb von zwei Tagen durch. Die Handlung wird größtenteils von Lottie und ihrer Schwester Fliss erzählt. Diese Perspektivenwechsel ermöglichen es dem Leser, beide Sichtweisen nachzuvollziehen und so fiebert man richtig mit, wie das Ganze letztendlich ausgehen wird. Ich persönlich hatte wirklich Schwierigkeiten, mich auf eine der Seiten zu stellen, aber ich denke ich tendiere eher zu Fliss. Der Schreibstil ist sehr lustig! Ich musste an vielen Stellen schmunzeln und manchmal sogar richtig lachen – und das kommt bei mir wirklich nicht oft vor. Außerdem ist es angenehm leicht und fließend zu lesen. Ich bin froh, seit langem mal wieder ein Buch von Sophie Kinsella gelesen zu haben. Vorher kannte ich bisher nur „Die Heiratsschwindlerin“ von ihr, aber ich werde mich bald mal schlau machen, welche Bücher es sonst noch so von ihr gibt. Meiner Meinung nach ist das ein sehr gelungenes Buch, das viele unterhaltsame Lesestunden garantiert. Große Leseempfehlung!

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen

Von: Die Linkshänderin Datum: 24. April 2015

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Schwestern Lottie (Charlotte) und Fliss (Felicity) erzählt. Mit wenigen Sätzen umreißt Sophie Kinsella kurz die Situation, schon steckt man mittendrin und will wissen, wie es weitergeht. Für diesen Roman musste ich mir wirklich Zeit nehmen, denn mitten im Kapitel das Buch wegzulegen, war mir unmöglich. Am Ende jedes Kapitels gibt es einen Cliffhanger, sodass man auch dort nicht aufhören kann. Der Roman ist also nicht für Bus & Bahn oder Wartezeiten auf der Post oder beim Arzt geeignet. Zumal es oft darum geht, wie und wo und ob Lottie und Ben endlich „das Würstchen ins Brötchen stecken“ (so wird es im Buch im Beisein von Kindern formuliert). Mir wäre es peinlich, wenn da jemand fremdes in der Straßenbahn neben mir sitzen und gewisse Wörter im Buch sehen würde. Das lese ich lieber zuhause... Die Dialoge sind großartig und es gibt sehr viel zu lachen. Manchmal blieb mir aber auch das Lachen im Halse stecken, weil eine Katastrophe die nächste jagt. Ich habe mit fast jeder Figur mitgelitten, vor allem mit dem frisch vermählten Paar, das verzweifelt versucht, endlich "die Ehe zu vollziehen" und immer wieder mit den verrücktesten Manövern daran gehindert wird. Wie meist in solchen Romanen liegt die Lösung des Problems auf der Hand, ist das Glück zum Greifen nahe, und die Protagonisten tappen blind herum, bis sie am Ende endlich begreifen, was sie wirklich wollen, wen sie wirklich lieben, was im Leben wirklich wichtig ist. Aber das weiß man ja eigentlich vor der Lektüre. Und wenn man gerade Lust auf eine Komödie mit unerwartetem, aber romantischem Happy End hat, ist dieses Buch genau das Richtige.

Toller Roman!

Von: Readandbeyourself Datum: 26. March 2015

[...] “Das Hochzeitsversprechen” ist ein klasse Roman, der so aus dem Leben gegriffen sein könnte. Es war nicht unrealistisch abgedreht oder kitischig, sondern eine authentische Geschichte (natürlich passieren im echten Leben niiie so viele Missgeschicke auf einmal…). Die Idee und den Verlauf der Geschichte fand ich klasse. Ich mochte Lottie und auch Lorcan sehr gerne. Das Ende war genau nach meinem Geschmack (nicht so kitschig und nicht unrealistisch und dieses schmalige Happy End), und gerne hätte ich noch viel viel länger bei den Schwestern und ihren Liebschaften mitgelesen. [...]

Nette Sommer-Lektüre :-)

Von: Buecher und die Welt Datum: 23. March 2015

Autorin: Die britische Autorin Sophie Kinsella, geb. am 12.12.1969 in London, schrieb ihre ersten Werke bereits im Alter von 24 J. unter ihrem realen Namen Madeleine Wickham. Sie arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin und schrieb in dieser Zeit unter dem Pseudonym “Sophie Kinsella” ihren ersten großen Beststeller “Die Schnäppchenjägerin” (Original: “Shopaholic”) aus der bald 7 Fortsetzungen umfassenden Buch-Reihe um die romantische, liebenswerte und chronisch verschuldete Chaotin Becky Bloomwood (verheiratete Brandon), wovon der 1. und 2. Teil sogar in einem Film sehr erfolgreich auf die internationalen Kino-Leinwände gebracht wurde, mit der Schauspielerin Isla Fisher in der Hauptrolle. Teil 7 der Roman-Reihe erscheint im Januar 2015 in deutscher Sprache. Viele weitere romantische Frauen-Komödien summieren sich mittlerweile dazu und Leserinnen in der ganzen Welt können es kaum bis zur nächsten Neuerscheinung der beliebten Autorin erwarten. Auch ihre Schwester, Gemma Townley, hat einige beliebte Frauen-Romane veröffentlicht. Sophie Kinsella lebt mit Mann und vier Kindern in London. Handlung: Lottie, 32, Personalreferentin eines pharmazeutischen Unternehmens, erwartet beim Date zum Lunch in einem Londoner Edelrestaurant mit ihrem langjährigen Freund Richard den langersehnten Heiratsantrag, was sich als ganz großes Missverständnis herausstellt, bei dem Lottie nach dem Date ohne Verlobungsring, ohne den Mann fürs Leben, aber dafür mit großer Enttäuschung und viel Kummer da steht. Wie immer, wenn Lottie Liebeskummer hat, trifft sie mal wieder eine weitreichende Entscheidung: Sie heiratet kurzentschlossen ihre Jugendliebe Ben, den sie mit 18 auf der griechischen Insel Ikonos kennengelernt hat. Mit ihm hatte sie den Pakt geschlossen, dass sie heiraten würden, wenn beide mit 30 noch nicht verheiratet wären und somit hat er sich genau zum “ungünstigsten” Zeitpunkt wieder bei ihr gemeldet. Nachdem Lottie’s Schwester Fliss, die selbst gerade in einem sehr unglücklichen Scheidungskrieg steckt, schon die Hochzeit nicht verhindern konnte, so versucht sie mit aller Macht und einigen Verbündeten die Hochzeitsnacht von Lottie und Ben in deren Flitterwochen auf Ikonos zu sabotieren, damit Lottie noch die Möglichkeit hat, ihre Ehe wegen Nichtvollzug annullieren zu lassen und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Aber ist das überhaupt noch möglich …?! Fazit: Zuerst mal ein großes Lob an den Goldmann-Verlag: Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier absolut: Taschenbuch im Paperback (für alle, die sich jetzt fragen, was das ist: doppelter Umschlag beim Taschenbuch) mit knapp über 500 Seiten für 9,99€ ist wirklich gut! Normalerweise werden solche Paperback-Ausgaben meist für 14,95€ verkauft. Das Cover des Buches ist sehr hübsch, tolle Farbauswahl und gibt die Themen des Buches: Hochzeit, Romantik, Griechenland schon auf dem Cover sehr gut wieder. Das Buch ist unterteilt in viele mal kleinere, mal größere Kapitel, in denen verschiedene Personen zu Wort kommen, meist jedoch Lottie oder ihre Schwester Fliss. Vom Schriftbild und der Aufteilung her ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Handlungsort ist die fiktive griechische Insel Ikonos – ich denke mir jetzt einfach mal, dass hier Mykonos Pate gestanden hat, wahrscheinlich nicht nur namentlich ;-) Der Plot und der Schreibstil sind wieder typisch Sophie Kinsella, so schreibt eben nur sie – auch wenn die Basis-Idee oft ihrer Bücher oft ähnlich ist :-) … Ich habe im Vorfeld ziemlich viele Rezensionen zu diesem Buch gelesen, was mich natürlich sehr skeptisch gestimmt hat, weil etwa 40% der Rezensionen auf unterschiedlichsten Portalen nicht gerade toll ausgefallen sind. Schon mehrfach hatte ich das Buch aus meinem reichhaltigen Bücherregal gegriffen und mit mir gehadert und mich dann doch wieder für ein anderes Buch entschieden. Aber irgendwann war ich neulich der Meinung, dass das eigentlich das ideale Sommerbuch ist und habe es sozusagen “in Angriff genommen” und auch nicht bereut. Da ich keinen Strandurlaub gemacht habe, habe ich es auf dem Balkon oder in der Mittagspause im Straßencafé oder einer Parkbank gelesen. Ich bin sozusagen beim Lesen erstmal vom Schlechtesten ausgegangen, aber je mehr ich in die Geschichte eingetaucht bin, umso besser hat sie mir gefallen. Auch, wenn die Geschichte sicherlich vorhersehbar war und es auch nicht das allergrößte Knaller-Buch von Sophie Kinsella ist – hier hat es im Vergleich zu anderen Kinsella-Büchern doch ein bisschen an dem üblichen Humor und Klamauk gehapert, so hat die Story neben Romantik, Fernweh und Sehnsucht mit der Nebengeschichte um die Schwestern Lottie und Fliss auch einiges an Tiefgang und eine Moral. Den Mädels, die in ihren Rezensionen geschrieben haben, dass das Buch schlecht war, weil es zu vorhersehbar war: Das ist doch eigentlich genau der Grund, warum wir Frauen oft gerne ChickLit lesen – eben weil vorhersehbar ist, dass am Ende alles gut wird – im Gegensatz zum realen Leben …! Daher kann man solche Geschichten auch ganz entspannt inhalieren und genießen. Ansonsten müsste man halt Dramen lesen oder eben anspruchsvollere Literatur, aber ich selbst will mich beim Lesen auch irgendwie entspannen. Das Buch fällt sicherlich in die Kategorie seichte Unterhaltung und ist auch nicht unbedingt ein Must-Read (für eingefleischte Kinsella-Fans auf jeden Fall schon), aber ich habe es – wider Erwarten – doch ganz gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Da habe ich wirklich schon deutlich schlechtere Bücher gelesen. Für eine 3-Sterne-Rezi hat mir das Buch viel zu gut gefallen, daher gibt es von mir eine 4-Sterne-Leseempfehlung für diese ideale Sommer- oder Urlaubslektüre. ****

Gelesen || "Das Hochzeitsversprechen" von Sophie Kinsella

Von: Nelly Datum: 20. March 2015

Erster Satz Diese jungen Leute! Inhalt Es sollte der aufregendste Abend in Lotties Leben werden, denn immerhin hat ihr Freund Richard sie in ein super-romantisches Restaurant eingeladen, um ihr eine "große Frage" zu stellen. Also bereitet sich Lottie gründlich auf einen Heiratsantrag vor und kann es kaum erwarten "Ja" zu sagen. Doch schnell wird klar: heiraten will Richard gar nicht. Für Lottie bricht eine Welt zusammen. Sie trennt sich von Richard und ist todunglücklich. Da meldet sich keine drei Tage später Ben bei ihr, ihre erste große Liebe. Ben und Lottie hatten sich mit 18 auf Ikonos kennengelernt. Die beiden treffen sich und Ben eröffnet ihr, dass er sich darüber klar geworden ist, dass er schon immer nur Lottie liebe. Nachdem sich die beiden auf Ikonos vor 15 Jahren geschworen haben, einander zu heiraten, sollten sie mit 30 noch Single sein, lassen Ben und Lottie ihren Worten Taten folgen: kurzentschlossen treten sich gemeinsam vor den Traualtar. Davon weniger begeistert sind aber Fliss, Lotties große Schwester und Lorcan, Bens Freund und Geschäftspartner. Fliss, die selbst gerade in einen Schlamm-Scheidung steckt, möchte ihre Schwester vor genau diesem Schicksal bewahren. Obwohl Lottie und Ben bereits auf dem Weg nach Ikonos sind, um ihre Flitterwochen an dem Ort zu verbringen, an dem sie sich kennengelernt haben, will Fliss die Ehe unter allen Umständen annullieren lassen. Doch für eine Annullierung ist eines ganz wichtig: Ben und Lottie dürfen die Ehe nicht vollziehen, sprich: sie dürfen nicht miteinander schlafen. Fliss lässt sich einiges einfallen, um das zu verhindern. Doch wird sie rechtzeitig kommen? Meine Meinung Sophie Kinsella war für mich keine Unbekannte mehr. Ich kenne sowohl die Shopaholic-Reihe als auch das eine oder andere Einzelbuch von ihr gelesen und mochte schon immer ihren Schreibstil und ihre kurzweiligen Geschichten. Daher musste ich über kurz oder lang auch "Das Hochzeitsversprechen" lesen, zumal mir das Cover wirklich gut gefällt. Es ist frisch und farbenfroh. Also habe ich mich auf das neuste Werk von Sophie Kinsella gestürzt. Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, wobei die Erzählperspektive zwischen Lottie und ihrer Schwester Fliss wechselt. Dabei wird immer aus der auktorialen Erzählsicht berichtet, was mich anfangs kurz ins Stolpern gebracht hat. Ich musste immer genau aufpassen, welche der beiden Ladys jetzt gerade mit Erzählen dran ist. Mit der Zeit hab ich mich daran aber gewöhnt und es hat meinen Lesefluss nicht mehr stark beeinträchtigt. Diese Erzählweise hat es Frau Kinsella erlaubt, dem Leser die Gefühle und Gedanken beider Schwestern näher zu bringen, um klarzustellen, welche Beweggründe die Charaktere antrieben. Schwierigkeiten hat mir diese Erzählweise aber gegen Ende des Buches wieder bereitet. Das Buch nahm zu Ende hin nochmal richtig an Fahrt auf und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wenn ich da nicht genau aufgepasst habe, wer gerade erzählt, dann kam ich schnell wieder durcheinander. Im Großen und Ganzen hat mir die Art und Weise, die Geschichte zu erzählen, aber gefallen, da dem Leser andernfalls die Beweggründe wahrscheinlich verschlossen geblieben wären. Mit Lottie wurde ein Charakter geschaffen, mit dem ich mir unglaublich schwer tat. Vor allem am Anfang konnte ich sie gar nicht leiden. Sophie Kinsella schafft ja immer wieder einen ähnlichen Typ Frau: irgendwo in einer Lebenskrise, etwas naiv und immer bereit, ins nächste Fettnäpfchen zu springen. Dabei mag ich die Protagonistinnen zumeist, da man sich trotz allem doch ein Stück weit mit ihnen identifizieren kann. Lottie ist eine hoffnungslose Romantikerin und wünscht sich nichts mehr, als endlich verheiratet zu sein. Und da genau lag mein Problem. Ich hatte schnell den Eindruck, dass sie einfach um jeden Preis verheiratet sein möchte, wobei es erst mal keine Rolle spielt, mit wem. Dabei machte sie manchmal nicht nur den Eindruck, etwas naiv zu sein, sondern manchmal war sie einfach nur ein wenig doof. Allerdings ist sie wohl dafür bekannt, nach einer Trennung mal eine "unglückliche Entscheidung" zu treffen. Das fängt an mit dem Beitritt zu einer Sekte, geht weiter über eine überteuerte Eigentumswohnung, bis hin zu einem (nachher entzündeten) Intimpiercing. Scheinbar setzt ihr Hirn nach einer Trennung zeitweise aus. Das erklärt natürlich auch die übereilte Hochzeit. Allerdings fand ich es doch bedenklich, sein ganzes Leben nach einem Mann auszurichten, denn nach jeder Trennung bekam Lottie die Eingebung, sie müsse ihr Leben umkrempeln. Aber was hatte sie davor? Schmeißt sie für einen neuen Mann jedes Mal ihre Träume über den Haufen? Diese ganzen Kleinigkeiten haben mir Lottie sehr unsympathisch gemacht, weswegen ich auch einige Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte einzutauchen. Als sie dann aber endlich wieder anfängt, ihr Gehirn zu benutzen, fand ich endlich einen Zugang zu ihr. Ihre dortigen Reaktionen wiederum waren für mich verständlich und ich konnte mich etwas mit ihr identifizieren. Fliss, Lotties große Schwester, dagegen war mir da eher die liebere Schwester. Aufgrund von ihrer Scheidung ist sie etwas verbittert und trifft ebenfalls die eine oder andere "unglückliche Entscheidung", allerdings tut sie das, um ihrer Schwester leid zu ersparen. Ihre Gedanken und Gefühle waren mir von Anfang an zugänglicher als die ihrer Schwester.Im Grunde ist sie ein herzensguter Mensch, der absolut nicht verstehen kann, wie sich der eigene Ehemann vom Traummann zum Dreckskerl wandeln konnte. Lotties Ehemann, Ben, war zwar ein etwas farbloser Charakter, allerdings hat Sophie Kinsella es geschafft, die Eindrücke des Lesers über ihn immer genau zu steuern. Anfangs macht er wirklich den Eindruck, er persönlich sei Prince Charming auf dem sagenumwobenen weißen Pferd, doch mit der Zeit kommt sein wahrer Charakter hervor. Dem Verlauf der Geschichte liegt ein schön ausgearbeiteter Spannungsbogen zugrunde. Der Klappentext verrät zwar schon ziemlich viel von der Handlung, aber mich konnte das Buch trotzdem fesseln. Es kam nie Langeweile auf, weil eigentlich immer irgendetwas passiert. Köstlich amüsiert habe ich mich aber auf jeden Fall ab dem Zeitpunkt, in dem Fliss theoretisch über Telefon versucht, den "Vollzug der Ehe" zu verhindern. Mit Nico, dem VIP-Direktor des fraglichen Hotels, hat Fliss einen Helfer vor Ort und was der sich alles einfallen ließ, war einfach nur zum totlachen. Ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Und als dann alles anfängt, sich aufzulösen, bringt Sophie Kinsella mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung hier und da nochmal richtig Fahrt in die Geschichte. Erwährenswert ist dieses Mal wohl auch die Atmosphäre und das Setting. Ein Großteil der Story spielt auf Ikonos, der griechischen Insel und das Buch hat es wirklich geschafft, dass ich den Sandstrand unter den Zehen fühlen und das Meer rauschen hören konnte. Das Sommerfeeling hat bei mir daheim auf dem Sofa Einzug gehalten. Nachdem Kinsellas Bücher ja meist im regnerischen London spielen, eine echt schöne Abwechslung. Schlussworte Obwohl ich kleine Anfangsschwierigkeiten hatte, in das Buch einzutauchen, konnte es mich schließlich total fesseln. Es handelt sich um ein Buch über Trennung und die Frage, wie das Leben weitergeht, wenn man denkt, die Welt hört auf, sich zu drehen. Jeder geht mit einer solchen Extremsituation anders um und doch hat jeder von uns den gleichen Schmerz. Trotzallem verspürt das Buch auch Witz und Humor, wird nie langweilig und konnte so meine Schwierigkeiten mit Lotties Charakter wieder wettmachen. Für Kinsella-Fans ein absolutes Muss und für Kinsella-Neulinge bestimmt nicht das schlechteste Buch, um die Autorin kennenzulernen.

Während es zu Beginn durchaus noch die eine oder andere amüsantere Stelle gab, ist der Großteil der Geschichte im weiteren Verlauf für mich einfach nicht mehr nachvollziehbar gewesen.

Von: Filia Libri Datum: 26. February 2015

Dieses Buch ist irgendwie genau so, wie ich beim Anblick des Covers bereits vermutet habe und noch eine Ecke schlimmer. Zuckersüß, humorvoll und ziemlich oberflächlich – für einen Tag am Strand oder ähnliches mag es vielleicht eine ganz nette Lektüre sein, mehr darf man aber meiner Meinung nach nicht von diesem Buch erwarten. Während ich die Bücher, die ich bislang von Sophie Kinsella gelesen habe – einige aus ihrer Shopaholic Reihe -, zwar leicht aber trotzdem amüsant und unterhaltsam fand, ist “Das Hochzeitsversprechen” nach einem eigentlich ganz guten Anfang leider einfach nur seicht. Erzählt wird die Geschichte, nach einem erstmal verdammt verwirrenden Prolog, abwechselnd von den Schwestern Lottie und Fliss. Mit keiner von beiden konnte ich wirklich viel anfangen. Wie Lottie sich erst so sehr in den vermeintlichen Antrag ihres Freundes hineinsteigert und auch wie sie anschließend damit umgeht – ihre ganze Art war mir von den ersten Seiten an unsympathisch. Das wird auch durch dieses völlig irrsinnige Vorhaben bezüglich des Hochzeitsversprechens, dieses Pakts, den sie mit 18 mit ihrem Freund Ben geschlossen hat – ein Kerl, mit dem sie seit 15 Jahren quasi nichts mehr zu tun hatte -, nicht besser. Ich konnte einfach beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum sie so handelt, wie sie es tut, ich fand ihre Aktionen ehrlich gesagt einfach dumm. Und Fliss… Keine Ahnung wieso genau die mir auch so unsympathisch war, aber sie war es. Doch, eigentlich weiß ich auch wieso sie mir so unsympathisch war. Es war ihre Art sich einfach ungefragt in das Leben ihrer Schwester einzumischen, nur weil sie denkt, sie wüsste was das Richtige für Lottie ist – denn Lottie selbst kann das schließlich unmöglich wissen, ihre bisherigen Männergeschichten beweisen das doch wohl zur genüge, oder nicht? Diese Art von besserwisserischer Einmischung in das Leben anderer ist in meinen Augen einfach unmöglich. Von daher ist ein großer Teil des Plots für mich, Fliss’ Art sei Dank, auch direkt unattraktiv geworden. Immerhin besteht ein Großteil der Handlung daraus, dass sich Fliss und Lorcan aufmachen, um ihrer Schwester bzw. ihrem Freund Hochzeitsnacht und Honeymoon zu versauen. Und ab diesem Punkt wurde die ganze Sache für mich auch weitestgehend unlustig. Während es zu Beginn durchaus noch die eine oder andere amüsantere Stelle gab, ist der Großteil der Geschichte im weiteren Verlauf für mich einfach nicht mehr nachvollziehbar gewesen. Viele Dinge, die Fliss tut, um ihre Schwester von ihrem Vorhaben abzubringen, sind einfach absolut unmöglich aber weder sie selbst noch Lottie scheinen auch nur ansatzweise irgendetwas aus der ganzen Geschichte zu lernen – Charakterentwicklung ist hier nicht oder nur in sehr geringem Maße zu finden. Alles in allem ist “Das Hochzeitsversprechen” von Sophie Kinsella daher leider wirklich nicht mein Fall gewesen. Das lag vor allem daran, dass mir das Konzept des Buchs weit weniger gefallen hat, als ich erst dachte, wer also mit Fliss’ und Lotties Einstellungen kein Problem hat, dem dürfte das Buch deutlich besser gefallen als mir ;-)

Kinsella leider nicht in Höchstform

Von: primeballerina Datum: 26. February 2015

Endlich hatte das Warten für alle Chick-Lit-Fans ein Ende: mit “Das Hochzeitsversprechen” ist diesen Monat endlich der neue Roman von Bestsellerautorin Sophie Kinsella im Goldmann Verlag erschienen. Lottie ist sich sicher, dass Lotties Freund Richard ihr nun endlich, nach drei Jahren Beziehung, einen Heiratsantrag machen wird. Nachdem sie das Thema so lange gemieden hat, um ihn nicht zu verschrecken, wie die Männer zuvor, kann sie es nun kaum erwarten, schließlich ihre Hochzeit zu planen. Doch es kommt wie es kommen muss: Richard macht ihr keinen Heiratsantrag. Am Boden zerstört trifft Lottie aber überraschend auf ihre alte Jugendliebe Ben und so beschließen beide am gleichen Abend schon zu heiraten. Lotties Schwester Fliss dagegen befindet sich mitten in einer nervenauftreibenden Scheidung von ihrem Mann Daniel. Als sie von der ‘unglücklichen Entscheidung’ ihrer Schwester erfährt, setzt sie, gemeinsam mit Bens Freund Lorcan, alles daran, um Lottie und Ben vor der schlimmsten Entscheidung ihres Lebens abzubringen. An sich verspricht dieser Roman alles, was man von Sophie Kinsella erwarten würde – Charme, Witz, sympathische Charaktere und eine leichte, aber berührende und unterhaltsame Handlung. Doch leider wurden mir sowohl Lottie als auch Fliss im Laufe der Handlung immer unsympathischer. Lottie fand ich schon anfangs zu naiv und selbstbezogen. Fliss war mir am Anfang noch relativ sympathisch, aber dann wurde sie immer hysterischer und abgedrehter – kurzum, ich konnte das Verhalten beider Frauen absolut nicht nachvollziehen und fand es zu extrem und überzogen. Auch die männlichen Charaktere im Buch konnten mich nicht überzeugen – während Lorcan anfangs sehr sympathisch zu sein erschien, wurde auch sein Verhalten im weiteren Verlauf einfach nur nicht nachvollziehbar und sprunghaft. Genauso verhielt es sich mit Ben. Ab der Hälfte war ich dann leider von fast allen Charakteren und Handlungsweisen genervt. Von den normalerweise immer total sympathischen und netten Protagonisten in Kinsellas Romanen keine Spur – wahrscheinlich hat die Autorin es diesmal zu gut gemeint und hat hier meiner Meinung nach Charaktere erschaffen, die zu jedem Chick-Lit-Vorurteil passen. Auch der Handlungsverlauf an sich hält lange nicht das, was die Inhaltsangabe verspricht. Am Anfang noch ganz nett, vor allem die Perspektivwechsel von Lottie und Fliss fand ich sehr positiv, hat es ein wenig Abwechslung in die Geschichte hineingebracht. Doch genauso wie schon die Charaktere wird auch die Handlung immer überzogener und unrealistischer. Und damit meine ich: noch unrealistischer, als es normalerweise üblich ist. Die Idee hinter der Geschichte dagegen finde ich dafür eigentlich sehr gut und wüsste auch nicht, dass es diese so schon einmal gegeben hat, was ich der Autorin und diesem Roman durchaus als großen Pluspunkt verbuchen kann. Trotzdem wollte Kinsella hier wohl zu sehr Romantik und Charme, genauso wie zu viel von allem eigentlich reinbringen. Gäbe es weniger Zufälle oder Hysterie, wäre die Handlung eventuell weniger überzogen. Auch den Prolog ist meines Erachtens völlig unnötig. Das zwar relativ schöne Ende reichte leider nicht, um die restlichen 500 Seiten zu vergessen. Als großer Fan von den Kinsella-Romanen tut es mir wirklich im Herzen weh, so negativ von ihrem neuesten Roman schreiben zu müssen – aber Sophie Kinsella kann beziehungsweise konnte es besser. Viel besser. Und “Das Hochzeitsversprechen” hält leider nicht das, was der Name Kinsella eigentlich verspricht. Sehr schade.

Tolles Buch

Von: Jessica barnefske Datum: 28. February 2014

Das Hochzeitsversprechen ist ein amüsanter Roman! Hier saß ich öfters mit einem Kopfschütteln vor dem Buch und dachte öfters noch schlimmer kann es nicht werden, aber ich wurde eines besseren belehrt immer, wenn ich dachte, jetzt wird alles gut kam wieder was dazwischen ... Mir taten die Protas irgendwann nur noch leid, und habe mit gelitten, weil so viel Pech hatten, ich wär am liebsten in Buch gekrabbelt und hätte die Protas gerne mal geschüttelt!!Wer dran schuld war? Tja lest selber ich war schockiert und amüsiert zu gleich! Hier hat die Autorin ab und an versucht krampfhaft lustig zu sein, was natürlich nicht geklappt hat, aber es gab auch Stellen, wo ich wirklich gelacht habe, weil die Situationen einfach zu kurios waren! Ich finde die Geschichte von Fliss und Lotti gelungen..Bei diesem Buch kann einfach abschalten, und sich von den Protas ablenken lassen, da die Geschichte schon sehr Chaotisch ist.... Was mir hier auch so gut gefallen hat, war das die Protas nicht zu perfekt waren, hier hatte jeder seine Ecken und Kanten. Im großen und ganzen ein schöner Lesegenuss

Das Hochzeitsversprechen

Von: Nicole Pichler Datum: 07. January 2014

Ich möchte euch heute den Roman „Das Hochzeitsversprechen“ von Sophie Kinsella vorstellen. Im Roman geht es um Lottie. Sie ist seit drei Jahren mit ihrem Freund Richard zusammen. Als er sie in schickes Restaurant einlädt, hofft sie natürlich, dass er sich mit ihr verloben will. Aber es kommt alles anders und Lotti hat die Nase voll von Männern. Sie gibt Richard den Laufpass. Als sie kurz darauf überraschend ihrer Jugendliebe Ben begegnet, ist sie ganz hin und weg von ihm. Als er ihr noch einen Heiratsantrag macht ist es um Lottie geschehen und sie heiratet ihn auf der Stelle. Fliss ihre Schwester ist davon nicht gerade begeistert und versucht ihr die Flitterwochen zu verderben um sie zur Vernunft zu bringen. Meine Meinung: Dieser Roman ist wirklich sehr rasant und chaotisch geschrieben. Lottie ist ein wahrer Wirbelwind, die von einer Beziehung in die nächste geht und gleich noch heiratet. Sie ist sehr nett und ich mag sie gerne, aber leider ist sie viel zu impulsiv und überstürzt ihre Entscheidungen. Lotties Schwester Fliss mochte ich auch gerne. Sie ist gerade mitten in ihrer eigenen Scheidung und alles andere als darüber hinweg, darum will sie Lottie vor einem riesen Fehler bewahren und versucht ihr die Flitterwochen zu verderben. Ich kann Fliss irgendwie verstehen, denn es ist nicht normal, dass man einen Mann nach dem ersten Date heiratet, vor allem wenn man über den Ex noch nicht hinweg ist. Lottie hat ja keine Ahnung wer dahinter steckt, dass in ihrem Flitterwochen alles schief geht, darum glaubt sie auch nur an komische Zufälle. Wird sie jemals erfahren, wer ihr ihr neues Leben so schwermacht? Das verrate ich euch hier noch nicht, denn sonst bräuchtet ihr das Buch gar nicht mehr lesen. Sophie Kinsella hat den Roman wieder mit sehr viel Witz und Charme geschrieben. Ich musste sehr viel lachen und schmunzeln, als ich dieses chaotische Buch gelesen habe. Geschrieben wurde der Roman abwechselnd aus der Sicht von Lottie und von Fliss. So konnte man als Leser überall hautnah dabei sein. Ich konnte mich in Lottie und in Fliss gut hineinversetzten und durfte ihre Gedanken hautnah miterleben. Ich hatte schöne Lesestunden mit diesem unterhaltsamen Roman, die ich nicht missen möchte. Mich hat dieser Roman auch wenn er zum Teil ein wenig unrealistisch wirkt, sehr gut gefallen. Es ist ein Roman, den man gut nach einem harten Arbeitstag zur Entspannung lesen kann. Ich vergebe für „Das Hochzeitsversprechen“ 4 Sterne.