Tracey Garvis Graves

On the Island. Liebe, die nicht sein darf

On the Island. Liebe, die nicht sein darf

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Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel?

überraschend gut!

Von: Mareike Unfabulous Datum: 20. February 2020

Ich wollte "On The Island" voranging nur deswegen lesen, weil ich gespannt war, wie die Autorin die Zeit nach dem Flugzeugabsturz beschrieben hat. Letztendlich würden die Tage sich sowieso nicht sehr voneinander unterentscheiden, dachte ich. Ja, eventuell verändert sich das Verhältnis zwischen T.J. und Anna, aber sonst? Was das betrifft, konnte mich Tracey Garvis Graves auf ganzer Linie überraschen und überzeugen. Nach gerade einmal 20 Seiten beginnt die Geschichte ohne viel Blabla. So muss das sein. Letztendlich wartet man nämlich doch sehr ungeduldig auf den Moment des Absturzes. Die gesamte Zeit auf der Insel wurde sehr gut beschrieben. Zusätzlich habe ich den Schreibstil als sehr einfach und verständlich, wenn auch nicht sonderlich tiefgründig empfunden. Das alles hat dazu beigetragen, dass die Seiten nur so davongeflogen sind. Etwas irritiert haben mich aber die Zeitsprünge, die man nur anhand einzelner Beschreibungen ausmachen konnte: "T.J. war zwar sehr schlank, aber inzwischen mindetens sechs Zentimeter gewachsen, also eins achtzig groß. Außerdem sah er älter aus." "Ich war im Mai zweiunddreißig geworden, T.J. würde in wenigen Monaten seinen neunzehnten Geburtstag feiern." Ich hätte es daher als hilfreich empfunden, wenn die Zeitsprünge jeweils zu Beginn der einzelnen Kapitel vermerkt gewesen wären. Ansonsten wurden ihre Erlebnisse und die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander aber sehr realistisch dargestellt, was es mir einfach gemacht hat mich hineinzuversetzen. Ein paar Erwähnungen sind mir negativ aufgestoßen. Dass Tom Anna einen Scheck über 25.000 Dollar ausgestellt hat z.B. oder dass Anna einfach viel zu verbissen mit ihrem Kinderwunsch umgegangen ist. Aber ok, das ist wohl das kleinere Übel. Ich gebe zu, dass ich keine hohen Erwartungen an das Buch hatte. Der Titel wirkt irgendwie.... naja, nicht ansprechend eben. Letztendlich bin ich froh, dass ich es gelesen habe und dass es mir wider Erwarten doch so gut gefallen hat. Das Buch ist vielleicht kein Muss, aber definitiv eine gute Lektüre für den nächsten Sommerurlaub - vorausgesetzt, man fliegt nicht mit dem Flugzeug ;-)

Mehr als nur eine Lehrer-Schüler-Geschichte

Von: zeilen_herz Datum: 12. June 2016

Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil ist durch die Bank weg ziemlich klar und interessant. Es hat Spaß gemacht Anna und T.J. dabei "zuzusehen" wie sie sich immer näher kommen. Und obwohl man teilweise denkt, es könnte langweilig werden, schafft die Autorin es immer wieder ganz geschickt etwas Spannung einzubauen. Auch Anna und T.J.waren mir als Protagonisten sehr sympathisch. Sie hatten Humor und sind auf liebevolle Weise miteinander umgegangen. Wenn man sich zunächst nur den Klappentext durchliest, denkt man, dass es sich um eine typische Lehrer-Schüler-Geschichte handelt, aber sobald man einmal anfängt zu lesen, merkt man, dass es doch viel mehr ist.

Überraschend gut!

Von: Gedankenvielfalt Datum: 11. May 2016

Ich bin ein großer Fan von Büchern, wo der Hauptteil sich um ein Flugzeugabsturz dreht. Ich habe einige schon gelesen und musste daher unbedingt dieses Buch besitzen. Ich fand das Buch außerordentlich gut geschrieben. Der Schreibstil ist total flüssig und sehr verständlich. Dadurch das dass Buch in den Perspektiven von Anna und T.J. abwechselnd geschrieben ist, baut man schnell eine gewisse Sympathie für beide Charaktäre auf und empfindet die verschiedensten Emotionen. Man leidet,lacht und fiebert in jeder Situation mit. Ich bin sehr begeistert über das Buch und bin froh es gekauft zu haben. Absolute Kaufempfehlung!

Liebe auf einer einsamen Insel

Von: Marinas Bücherwelt Datum: 21. April 2016

Die junge Lehrerin Anna Emerson soll dem sechzehnjährigen T.J. Callahan über dem Sommer Nachhilfe geben, da dieser wegen seiner Krebserkrankung viel Stoff in der Highschool verpasst hat. Der Unterricht soll im Ferienhaus der Familie Callahan auf den Malediven stattfinden. Da T.J. gerne noch auf eine Party will fliegen Anna und T.J. ein paar Tage nach der Familie Callahan los. Der Job sollte für Anna die ideale Ablenkung von ihrer kieselnden Beziehung mit John sein und sie freut sich schon auf den Sommer auf den Malediven. Doch bei dem Flug auf die Insel erleidet der Pilot einen Herzanfall und die Maschine stützt mit den drei Passagieren ins Meer. Mit letzter Kraft erreichen Anna und T.J. eine verlassene Insel mitten im Ozean. Die Insel ist unbewohnt und scheinbar abseits der Touristenrouten, denn nach einigen Tagen schwindet die Hoffnung auf eine Rettung. Nun müssen sich T.J. und Anna mit ihrer neuen Situation anfreunden und ein harter Kampf ums Überleben beginnt. Werden sie die Insel jemals wieder verlassen können? Die Zeit vergeht und sie beiden lernen sich immer besser kennen und auch lieben. Obwohl es für beide die große Liebe ist, so wissen beide, dass ihre Liebe dennoch nicht sein soll... Die Autorin Tracy Garvis Graves lockt mit ihrem Debütroman vor allem durch den interessanten Plot. Anna und T.J. landen nach ihrem traumatischen Absturzt auf einer einsamen Insel und der größte Teil der Handlung spielt auf der kleinen Insel im Ozean. Die Autorin nimmt sich ausreichend Zeit für den Plot und erzählt viel über das Leben der beiden auf der Insel. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Anna und T.J. erzählt. Dadurch bekommen beide viel Platz im Buch und gewähren den Lesern reichlich Einblick in ihre Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte. Das Heldenpaar kommt sich sehr langsam näher und die Liebe hat ausreichend Zeit zum Wachsen, das passt sehr gut zur Geschichte und macht das ganze glaubhaft. Auch der Aspekt, dass Anna einige Jahre älter ist als T.J. wird von der Autorin einfühlsam und sehr emotional dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und die kurzen Kapitel lassen sich sehr rasch und zügig lesen.

Seicht, aber unterhaltsam

Von: Miri Buchfreak Datum: 06. March 2016

Action: ●● Spannung: ● Humor: Charaktere: ● Anspruch: ●● Erotik: ● Inhalt: Nach einem Flugzeugabsturz landen der Schüler T.J. und seine Nachhilfelehrerin Anna auf einer unbewohnten Insel. Ihre Hoffnungen auf schnelle Rettung werden enttäuscht, da der Rest der Welt sie für Tod hält und sie wegen des äußerst geringen Flugverkehrs über "ihre Insel" nicht auf sich aufmerksam machen können und so müssen sie auf der Insel um ihr Überleben kämpfen. Meinung: Mich hat das furchtbare Cover erst einmal total abgeschreckt. Allerdings hat mich die Geschichte dann doch zu großen Teilen überzeugen können. Die Zeit auf der Insel ist viel länger, als ich anfangs vermutet hätte. Die Beziehung der beiden entwickelt sich erst langsam - im Vordergrund stehen erst einmal Fragen des Überlebens. Die Geschichte fand ich alles in allem ganz gut, ich muss aber sagen, dass ich mit den Figuren nicht so richtig warm geworden bin. Ich fand beide nicht unsympathisch, aber ich muss sagen, dass ich im Nachhinein auch nicht sagen würde, dass ich sie kenne oder irgendwie einschätzen kann. Alle beide sind mir doch eher fremd geblieben. Und auch den Aspekt der "Liebe, die nicht sein darf" hätte ich mir gerne etwas stärker gewünscht. Es wurde gegen Ende noch einmal darauf eingegangen, welche Schwierigkeiten eine Beziehung, gerade auch mit einem solchen Altersunterschied und wenn die Frau die Ältere ist, mit dich bringt und wie die Umwelt auf solche Verbindungen reagieren kann. Allerdings war das doch eher ein Nebenaspekt, für den ich mir ein bisschen mehr Aufmerksamkeit gewünscht hätte. Und ich muss sagen, dass mir doch wenig von der Geschichte geblieben ist. Ich habe das Buch gestern Abend beendet, also vor weniger als 24 Stunden und ich erinnere mich zwar an die Handlung und auch an die Charaktere, aber ich schweife in meinen Gedanken nicht ständig in die Geschichte zurück, wie ich es nach anderen Büchern oft tue. Ich kann also alles in allem sagen, das mich das Buch gut unterhalten hat und das ich auch mehr bekommen habe, als Cover und Klappentext erwarten lassen. Es ist eben nicht nur ein erotisches Inselabenteuer, das die beiden erleben und es steht nicht die Beziehung und erst recht nicht die Erotik im Vordergrund. Auch die Probleme des Überlebens und des - ich nenne es mal Komfort - werden berücksichtigt. Trotzdem hätte ich mich an der einen oder anderen Stelle über ein bisschen mehr Tiefgang gefreut. Denn trotz all der positiven Aspekte, die ich genannt habe, bleibt "On the Island" eine nette Geschichte für zwischendurch, die mich zwar unterhalten hat, die mir jedoch nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

eine liebe die alles übersteht

Von: bookloverin Datum: 12. February 2016

als erstes bedanke ich mich recht herzlich bei den blanvalet verlag jnd das bloggerportal an dieses rezensionsexemplar klappentext: Ein Ort, an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen ...Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? cover: die personen auf den cover sind sehr passend gewählt. allerdings sieht man ihnen die 13 jahre altersunterschied nicht an. der strand sieht super schön aus und anna und t.j. versuchten auch ein sos in den sand zu schreiben. fazit: es war einfach ein superschönes buch. das ich jeden empfehle der denn altag empfliehen will und spaß an einer herzzereisenden liebesgeschichte hat. deshalb vergebe ich auch 5 von 5 sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Traumhaft

Von: Daniela Datum: 29. January 2016

On the Island überzeugte mich schon allein vom Klappentext her. Eine Liebe, die eine Grenze überschreitet und sich langsam entfaltet in einer Situation, die sich sicher keiner wünscht Sehr gefühlvoll aber auch spannend. Konnte es gar nicht weglegen. Das Buch ist einfach traumhaft. Klar es haften bestimmt viele Vorurteile an dem Buch weil es ein Thema aufgreift was vielen sicher bitter aufstößt, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Werden Anna und TJ es schaffen von der Insel zu kommen und wird die Liebe siegen? Das liebe Leser solltet Ihr schnell selber herausfinden.

On The Island - Liebe die nicht sein darf

Von: Nia Datum: 16. January 2016

Hiermit danke ich dem Goldman-Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares . Inhalt : Anna die Lehrerin . T.J der Schüler. Und ein Ort , an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen . Die junge Anna soll T.J. über den Sommer unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven . Doch als die Beiden in der Maschine Richtung Ferienhaus sitzen , kommt es zur Katastrophe . Das Flugzeug stürzt mitten über dem indischen Ozean ab . Und ein Überlebenskampf beginnt , denn die Insel ist unbewohnt . Und während die Tage vorüberziehen , wachsen die Gefühle füreinander . Aber hat diese Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance ? Meinung : In diesem Buch geht es um T.J und Anna , die sich nach einem Flugzeugabsturz auf einer unbewohnten Insel wiederfinden - Irgendwo auf dem indischen Ozean . Sie haben keine Vorräte , keine Ahnung wo sie sind und sie sind nur zu zweit . Sie haben nur sich selbst und müssen sich tagtäglich durchschlagen , ums Überleben kämpfen . Und während sie sich gemeinsam helfen und trösten , wachsen auch die Gefühle füreinander .. Dieses Buch habe ich in knapp einem Tag durchgelesen . Der Schreibstil ist gut , man findet sich sofort in der Handlung ein . Die Geschichte wird abwechselnd von Anna und abwechselnd von T.J. erzählt , was mir übrigens sehr gut gefallen hat . Es ist interessant , wenn man die Gedanken zweier verschiedener Menschen liest , während sie auf einer Insel festsitzen . Anfangs war ich ein wenig skeptisch , da Annas Erzählungen mir länger vorkamen , als T.J.s . Aber das hat sich schnell wieder gelegt , denn das Buch ist wirklich faszinierend . Die Art und Weise wie die Beiden Protagonisten ums Überleben kämpfen ist mitreißend . Dazu möchte ich sagen , dass man alles einfach für selbstverständlich hält - Wasser , Nahrung , Hygienemittel .. All diese Dinge vermisst man erst , wenn man sie nicht mehr hat . Das ist ganz schön traurig . Da passt es ja ganz gut , dass man ein paar Dinge kann , die einem das Überleben sichern - Wie zum Beispiel T.J.s Talent Feuer zu entfachen . Die beiden Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen . Man merkt aber auch , dass Anna ein bisschen älter ist , als T.J. Ihre Gedankengänge sind anders als die ihres Begleiters . Aber das ändert sich schnell , als T.J klar wird , dass die Beiden länger auf der Insel bleiben als beabsichtigt . Ich finde es ist mal eine schöne Abwechslung zu den anderen Geschichten . Während die anderen Päärchen ein Zuhause haben , Luxusgüter , Nahrung etc. müssen Anna und T.J alles erbeuten , sammeln , zusammenbauen .. Und schnell vergisst man die Welt , in der man früher gelebt hat . Es ist zwar schreklich , dass die Beiden auf dieser Insel festsitzen , aber trotzdem ist die Geschichte wunderschön und romantisch . T.J. und Anna verlieben sich . Das Leben auf der Insel hat mich eher mitgerissen als das Ende , als sie endlich gefunden werden und sich wieder in ihrem alten Umfeld wiederfinden. Es ist wie das Erwachen aus einem Traum . Das Leben auf der Insel war zwar schwer aber unbeschwert . Keine Gewalt , keine hässlichen grauen Straßen , sondern türkisblaues Meer und wunderschöner Strand - Natürlich mit Vorsicht zu genießen ;) Das Einzige was villeicht noch besser hätte sein sollen , waren die Szenen , in denen Anna und T.J. zusammenwaren . Wenn man immer wieder liest >> Und wir liebten uns .<< ist man ein wenig enttäuscht . Ich wollte mehr von den Beiden . Trotzdem waren die Annäherungen von T.J. an Anna und umgekehrt ziemlich süß . Eigentlich macht man sich garkeine Gedanken darüber , wie gefährlich es ist , gestrandet zu sein . Bis zu diesem Buch hatte ich immer gedacht , dass Nahrung das Einzige Problem wäre . Irgendwie denke ich nicht oft an Gestrandet-Sein. Jedenfalls sind da noch mehr Dinge . Ich hatte garnicht die Krankheiten mitgezählt oder die Unterernährung . Oder der Vitaminmangel . Und natürlich Elektrizität , Hygiene und Zeitvertreib . Gäbe es wasserfeste Bücher , hätte ich warscheinlich alle in meinen Rucksack gepackt . Und nicht auszumalen , was passiert , wenn man allein strandet . Um zum Schluss zu kommen - Ein grandiöser Roman , mal etwas anders und sehr mitreißend - wie die Ozeanwellen :) Fazit : Inselfeeling mal anders und eine große Portion Romantik .

3,5 Sterne - Lesenswert

Von: schokigirl1989 Datum: 28. September 2015

In "On the Island - Liebe, die nicht sein darf" von Tracey Garvis Graves geht es um die 30 jährige Anna und den 16 jährigen T.J. Anna ist Lehrerin und will T.J. über die Sommerferien hinweg Nachhilfe geben. T.J. hatte Krebs & hat währenddessen viel Schulstoff verpasst, den er nun nachholen muss. Die Nachhilfe soll jedoch auf einer Urlaubsinsel stattfinden, weshalb die beiden T.J.s Eltern in den Urlaub folgen müssen. Während des Fluges kommt es allerdings zu Komplikationen & die beiden stürzen auf einer einsamen Insel ab. Doch wie überlebt man, wenn man kein Süßwasser findet? Wie kann man auf sich aufmerksam machen, um gerettet zu werden? Und vorallem, was tut man, wenn man sich langsam aber sicher in den anderen verliebt? Der Schreibstil war flüssig lesbar. Die Ich-Perseptive wechselt in jedem Kapitel von Anna zu T.J. & zurück. Die Charaktere sind glaubhauft. Sie wirken sympatisch & verhalten sich realistisch. Auch ihre Entwicklungen waren gut. Der Plot ist wirklich interessant. Zum einen hat man die einsame Insel Thematik. Wie überlebt man, wenn man keine Ahnung vom Überleben hat. Zum anderen sind da noch die Gefühle zwischen Anna & T.J. die normalerweise nicht sein sollten. Doch wer verbietet es ihnen, wenn sie auf einer einsamen Insel sind? Doch was geschieht dann, fals sie gerettet werden? Der moralische Konflikt allein ist schon interessant. Für mich war aber auch noch die Frage interessant, ob das wirklich Liebe ist oder nur ein psycholgischer Effekt. Können die beiden eventuell nicht anders als eine Bindung aufzubauen, da sonst niemand anderes da ist? Die Frage wird auch im Laufe der Geschichte beantwortet, was mir gefallen hat. Mein Probleme hatte ich leider mit dem Schreibstil oder der Übersetzung. So genau kann ich das nicht ferstlegen. Zum einen war die Zeit nicht richtig greifbar. Es wurde ab & zu in der Zeit gesprungen. Der einzige Indikator dafür war nur ein kurzes "2 Wochen später" oder ähnliches. Und das meistens ohne Absatz. Das ging mir alles teilweise etwas schnell. Zum anderen war das gravierendere Problem für mich die emotionsarme Art der Charaktere, die Geschichte zu erzählen. Die Erzählweise wirkte viel mehr wie ein allgemeiner Erzähler, als ein Ich-Erzähler, der emotional ins Geschehen involviert ist. Das hat leider etwas Distanz zu den Charakteren & der Geschichte aufgebaut. Dementsprechend hat es mich nicht vollkommen emotional mitgenommen & ich konnte mich nicht ganz auf die Geschichte einlassen. Fazit: Die Geschichte hat ihre Schwächen. Ist es aber alles in allem sehr lesenwert. Ich kann es durchaus empfehlen, wenn einen das Thema interessiert.

Unglaublich tolle Liebesgechichte ♥

Von: FairytaleLivres Datum: 14. September 2015

•Titel: On the Island •Autor: Tracey Garvis Graves •Verlag: Goldmann •Seiten: 384 •ISBN: 978-3-442-48175-0 Inhalt: Ein Ort, an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen … Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten – im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? In dem Buch geht es um die junge Lehrerin Anna, die in den Ferien einem Jungen namens T.J. Nachhilfe auf den Malediven geben soll. Diese Chance lässt Anna sich nicht entgehen und sitzt schon bald im Flieger auf den Weg zu den Malediven. Doch dann passiert das undenkbare. Die Maschine stürzt mitten auf dem Ozean ab und Anna und T.J landen völlig erschöpft auf einer einsamen Insel. Ab jetzt müssen sie um zu Überleben kämpfen und mit der Zeit lernen sich beider näher kennen, als eigentlich geplant. Erst einmal finde ich das Cover einfach grandios. Es macht richtig Lust auf Sommer. Das Buch ist als Klappbroschur erschienen und auch der innere Teil ist wunderschön gestaltet. Auch der Schreibstil hat mir super gut gefallen. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte es dementsprechend auch relativ schnell durchgelesen. Eine Geschichte in dieser Art hatte ich bis jetzt noch nicht gelesen. Der ganze Verlauf hat mir sehr gut gefallen und es gab für mich nie eine Stelle, die mich gelangweilt hat. Auch die beiden Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Sie haben so eine enorme Entwicklung durchgemacht. Vor allem T.J. von den schwachen, kranken Jungen zu einem starken Mann. Während des Lesens, wird einem bewusst wie schwierig es wird zu überleben, wenn man nichts mehr hat. Den ganzen Überlebenskampf, hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut dargestellt und das alles gepaart mit einer süßen Liebesgeschichte. Insgesamt war es eine tolle Liebesgeschichte, die ich wirklich jedem empfehlen kann. Deshalb erhält das Buch von mir fünf von fünf Herzen. ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Genialer Sommerschmöker

Von: corinnabub Datum: 06. September 2015

Die Beschreibungen der amerikanischen Autorin waren total fesselnd und haben mich komplett aus der Realität geschossen. Ich lese viele sehr gute Bücher, aber die wenigsten haben diesen Effekt auf mich. Ich hatte mir das Buch im Februar gekauft und dann ignoriert, weil ich das Thema dann doch irgendwie grenzwertig fand. Sie ist 30 und er 16!. Dabei geht es mir nicht um die 14 Jahre, sondern um die 16!. Vor ein paar Tagen habe ich mich dazu durchgerungen das Buch der Bücherei zu spenden, wollte aber wenigsten kurz reinlesen - zur Sicherheit. An diesem Abend habe ich dann die ersten 100 Seiten gelesen. Und es war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Anna ist 30 Jahre alt, Lehrerin und in einer festen Beziehung. Ihr Freund kann sich nicht dazu durchringen sie zu heiraten und eine Familie zu gründen. Daraufhin bittet sie ihn um eine Auszeit. Sie nimmt einen Job als Sommerlehrerin bei einer reichen Familie an und bekommt so die Chance ihre "Ferien" auf den Malediven zu verbringen. T.J. ist 16 Jahre alt, Schüler und in einer reichen Familie aufgewachsen. Nach einer langen Krankheit (Hodkins-Lymphon) hat er in der Schule ziemlich viel verpasst, möchte aber die Klasse nicht wiederholen. Daraufhin engagieren seine Eltern Anna, die mit ihm den verpassten Schulstoff nachholen soll. Begeistert ist T.J. nicht, aber es bleibt ihm nichts anderes übrig. T.J.s Eltern fliegen schon vor, während er noch einige Zeit bei seinem bestend Freund verbringt. Er und Anna haben sich zwar beim Vorstellungsgespräch kurz gesehen, aber eine richtige Begegnung findet erst kurz vor dem Abflug auf die Malediven statt. Kaum auf dem Malé International Airport angekommen, erfahren sie, dass für sie keine Reservierung für den geplanten Weiterflug auf eine der Inseln vorliegt. Kurzerhand chartern die beiden ein anderes Wasserflugzeug, der Pilot erleidet einen Herzinfarkt und die beiden landen auf einer einsamen Insel. Die Story der beiden beginnt 2001, als Anna 30 und T.J. 16 Jahre alt ist. Sie endet mit dem 38. Geburtstag von Anna. Der Hauptteil der Geschichte spielt auf der Insel, aber auch das Leben danach wird von der amerikanischen Autorin nicht vernachlässigt. Überzeugt hat mich, dass die Annäherung der beiden ganz langsam passiert, da sich beide nicht gleich auf eine Beziehung einlassen können. Erst entsteht eine wunderbare Freundschaft und es war ein Genuss in den Alltag der beiden eizutauchen. Sie mussten einige Abenteuer bestehen, Krankheiten "überleben", außerdem gab es nicht immer etwas zu essen oder zu trinken. Da beide richtige Stadtkinder sind und das Wort "Survival" nur aus dem Fernseher kennen, war es spannend mitzuverfolgen wie sie sich alles selbst beigebracht haben. Die Initiative für eine Beziehung geht dann letztendlich von T.J. aus, der schon lange ein Auge auf Anna geworfen hat. Durch seine Krankheit und das Leben auf einer einsamen Insel ist er viel reifer als seine Altersgenossen und die beiden passen einfach richtig gut zusammen.Und so ist es für Anna auch nicht schwer, sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen. Ein schlimmes Ereignis 2004 rettet den beiden das Leben. In diesem Abschnitt hat die Autorin ihrer fiktiven Geschichte einen realen Anstrich verpasst. Ich nehme mal an, dass die Autorin die Ereignisse und Erlebnisse der beiden gut recherchiert hat. Da ich selbst nie auf den Malediven war und "Survival" nur aus der Serie "The Walking Dead" kenne, nehme ich das Geschriebene einfach mal so hin. Im "echten" Leben angekommen, werden die beiden von den Medien überrannt und Anna werden wirklich bösartige Dinge unterstellt. Einen Job als Lehrerin wird sie wohl nie wieder bekommen. Auch wenn die beiden gerettet sind, fängt das Abenteuer für die beiden jetzt erst richtig an. Denn mit den Menschen kommt auch der Neid, die Missgunst und Niederträchtigkeit in das Leben der beiden zurück. Denn trotz aller Widrigkeiten haben die beiden beschlossen zusammen zu bleiben. Eine Chance gibt ihnen keiner. Mir ist mal wieder klar geworden, wieviel man eigentlich auf die Meinung anderer gibt. Auch wenn man selbst glücklich ist, möchte man doch noch mehr die Zustimmung und/oder Bestätigung anderer Menschen. Auch hier kommt es, wie es kommen muss. Einer der beiden beginnt die Beziehung zu hinterfragen. Eine wundervolle, auf Respekt basierende Beziehung geht in die Brüche und wieder müssen beide von vorne anfangen. Aber auch der Teil der Geschichte hat was wirklich interessantes, denn Anna und T.J. können sich ja nicht ewig in der Wohnung verkriechen - "ihrer Insel". Doch keine Angst, es wird ein Happy End geben, doch für wen und vor allem mit wem, verrate ich hier natürlich nicht. Im Gegensatz zum Rest des Buches, war ich mit dem Ende nicht so ganz zufrieden. Denn da hat die Autorin verdammt dick aufgetragen. Da hat sie nur so mit rosa Wölkchen um sich geschmissen. Das ist nicht ganz so meins, denn was ist schon perfekt? Der Schreibstil war sehr gut, aber auch sehr einfach. Ich bin federleicht über die Seiten geschwebt und habe das gelesene nicht hinterfragt. Die Sexszenen sind nicht sehr ausführlich und überwiegen auch nicht - alles ganz harmlos. Die erwarteten Beklemmungen beim Lesen sind auch ausgeblieben, da ich die Beziehung der beiden als sehr schön empfunden habe. Keine Machtspielchen, gegenseitiger Respekt und Rücksichtsnahme. Sowohl T.J. als auch Anna erzählen die Story in Ich-Form und lassen die Leser an ihrem Seelenleben teilhaben. Fazit: Ein wundervoller Roman - einfach geschrieben aber gut. Natürlich bedient die Autorin auch einige Klischees, die sie aber gut versteckt in die Story integriert hat. Bei diesem Schmöker sollte man sich einfach mal fallen lassen, nicht groß nachdenken und abtauchen. Das Cover finde ich sehr gelungen - dadurch bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden. Einerseits verspricht es Abenteuer, andererseits eine Liebesgeschichte, die wirklich außergewöhnlich ist.

Das Buch hat mich hin- und hergerissen

Von: buecherdenise Datum: 04. September 2015

Da ich ein Fan des Films "Die blaue Lagune" bin, hat mich das Buch einfach direkt angesprochen. An dieser Stelle sei aber auch gesagt, dass uns "On the Island" nicht nur das typische Paradies zeigt, womit man vielleicht rechnet. Anna hab ich als eine starke Persönlichkeit wahrgenommen, aber auch sie kommt mit dem plötzlichen Lebenswechsel nur mäßig zurecht. Anfangs brauchte ich eine gewisse Zeit um mit ihr warm zu werden, da sie doch sehr reserviert wirkt. Es macht aber Spaß mitzuerleben, wie sie sich verändert und offener wird. T.J. lernen wir als einen angeschlagenen Jungen kennen. Man muss sich hier vorstellen können, wie aus diesem Jungen ein Mann wird, sonst wird man die Beziehung von T.J. und Anna wohl nicht verstehen. Bei T.J. merkt man es am stärksten wie ihn das Leben auf der Insel verändert, er wächst mit seinen Aufgaben und wächst über sich hinaus. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann fand ich diesen Charakter ein wenig besser ausgebaut als Anna. Nebencharaktere haben wir die meiste Zeit über nicht wirklich, es sei denn ich sollte an der Stelle ein Huhn oder Delfine erwähnen. :D Was sonst an Nebencharterern vorkommt, war allerdings gut ausgebaut. Dieses Buch zeigt deutlich wie schwierig es ist zu überleben, auch wenn wir vielleicht eher traumhafte Vorstellungen von einer einsamen Insel haben. Ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich die Augen geöffnet hat, worin die Probleme in solch einer misslichen Lage bestehen. Ich habe zwei kleine Kritikpunkte an der Geschichte, die sich auf zwei Stellen im Buch beziehen, die ich etwas überzogen fand. Auf diese werde ich jetzt aber nicht näher eingehen, weil ich zu sehr spoilern würde, es ist wirklich schwer hier nicht zu viel zu verraten. Alles in allem eine wirklich spannend erzählte Geschichte, die anfangs noch mehr nach Abenteuer klingt als nach Romanze. Aber genau das war es, was mir so sehr gefallen hat. Das Buch hat mich einfach mitgerissen!

Perfekte Urlaubslektüre!

Von: Stopfi's Bücherwelten Datum: 22. August 2015

Worum geht’s? Anna soll dem jungen T.J. Nachhilfeunterricht geben, nachdem dieser aufgrund einer Krankheit länger nicht die Highschool besuchen konnte. Sie wird von seiner Familie auf deren Feriendomizil auf die Malediven eingeladen. Als die beiden im Flugzeug sitzen, kommt es zur Katastrophe: Der Pilot erleidet einen Herzinfarkt – und die Propellermaschine stürzt in den Indischen Ozean. Doch Anna und T.J. können sich auf eine einsame Insel retten. Während sie dort ums Überleben kämpfen, schwindet zwar von Tag zu Tag die Hoffnung, ihre Gefühle zueinander jedoch wachsen… Doch hat eine Beziehung zwischen den beiden überhaupt eine Chance? Meine Meinung: Das Cover sprüht förmlich vor Inselzauber, Urlaub und Paradies. Doch ganz so einfach ist es nicht. T.J. und Anna müssen hart um das Überleben kämpfen. Angefangen von Wassermangel bis hin zu (evtl. tödlichen) Krankheiten – das ganze Spektrum ist dabei. Noch dazu kommt der Konflikt, dass Anna und T.J nicht nur ein paar Jährchen Altersunterschied trennt, sondern sie nun mal auch seine potentielle Nachhilfelehrerin ist. Doch zu allem Trotz wächst zwischen den beiden eine zarte Liebe heran – und diese Zuneigung ist das Einzige, was ihnen hilft, nicht völlig die Hoffnung auf Rettung zu verlieren. Natürlich ist die Idee hinter der Geschichte nicht ganz neu, für mich aber war es die erste Story dieser Art. Und ich muss sagen: Dieses Buch hat mir ziemlich gut gefallen! Die Handlung ist gleichzeitig unglaublich spannend, romantisch und angsteinflößend – und dabei überhaupt nicht oberflächlich. Man denkt sich als Leser schon: Was, wenn ich auf einer einsamen Insel strande? Vielleicht hat die Handlung ein bisschen zu viel von “Alles wird gut” abgekriegt, aber wen stört das schon? Mich jedenfalls nicht! Tracy Garvis Graves hat hier zwei wunderbare Charaktere geschaffen. Dadurch, dass die beiden auf sich allein gestellt sind, entwickeln sie starke Persönlichkeiten: Mut, Stolz, Wut, Angst, Liebe – alles mit dabei. Das hat mir richtig gut gefallen. Anna und T.J. lassen sich nicht unterkriegen und geben nie auf – super! Auch der Schreibstil der Autorin, war richtig packend und mitreißend. Sie beschreibt das Geschehen sehr anschaulich, man hat das Gefühl, man wäre mittendrin! Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lesen und war in etwas weniger als 2 Tagen durch. Fazit: – Cover: 5/5 – Idee: 4/5 – Handlung: 5/5 – Charaktere: 5/5 – Schreibstil: 5/5 Gesamt: 4,8/5 Absolute Leseempfehlung! Wer sich für solche Geschichten interessiert, sollte sofort in die Buchhandlung gehen und dieses Buch mitnehmen. An alle anderen: Schaut es euch mal an! “On The Island” ist eine tolle Urlaubslektüre!

eine Insel mitten im Pazifik

Von: Aleena Datum: 17. July 2015

Ein Ort, eine Zeit, eine Insel, zwei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten. Im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt begeistert zu, kann sie so doch nebenbei was verdienen und ihrer Beziehung die bröckelt, entfliehen. Doch kaum starten sie mit dem Wasserflugzeit, bekommt der Pilot einen Herzinfarkt und das Flugzeug stürzt ins Wasser. Beide können sich retten, doch bis zur Insel müssen sie eine Nacht durchschwimmen. Eine Trauminsel mitten im Pazifik und beide rechnen damit, dass man sie finden wird, so lange gilt es zu überleben. Immer die Hoffnung im Nacken durchleben Anna und T.J. lange Jahre der Einsamkeit. Die Insel fordert vieles von ihnen ab, zarte Liebe zwischen beiden erwacht. Eine richtige Sommerlovestory. Eine Insel, diese beiden sympathischen Charaktere und dann diese Einsamkeit und die unerbittliche Natur und die Jahreszeiten die beiden zusetzen. Doch der Kampf ist unerbittlich. Beide stoßen immer wieder auf Hindernisse und ganz so traumhaft wird es auch nicht beschrieben, denn es ist ein Überlebenskampf, der super in Szene gesetzt wurde. Es ist sowas von spannend und dramatisch, das es Momente gab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Seiten flogen nur so dahin. Der Schreibstil ist locker und einfach erzählt, keine Fremdwörter die einen nicht geläufig sind. Ein richtiges Sommerlesebuch für den Urlaub und Strand. Aber immer Augen auf den Horizont, ob nicht doch ein Hai um die Ecke kommt. Ich kann diese Sommerlektüre allen Lesern, wärmstens empfehlen. Volle Punktzahl und mitten ins Herz.

On the Island-Ein Roman den man nicht mehr aus der Hand legen will

Von: kitkatkathi@yahoo.de Datum: 13. July 2015

376Seiten 8,99€ Goldmann T.J.hatte Krebs und muss nun eine Menge Schulstoff nacholen.Seine Eltern organisieren ihm eine Nachhilfelehrerin,mit der er zu den Eltern in den Urlaub fliegen soll.Heißt die Eltern sind schon im Urlaub und er soll mit der Lehrerin nachkommen.Doch bei dem Flug bekommt der Pilot plötzlich einen Herzinfarkt und stirbt.Die Maschine stürzt ab und T.J. und Anna(Lehrerin) überleben. Sie stranden auf einer Insel welche nicht bewohnt ist.Sie geben die Hoffnung nicht auf und denken das sie gesucht werden.Als sie aber merken das nichts passiert müssen sie das beste aus Ihrer Situation machen.Sie versuchen Feuer zu machen und eine Hütte zu bauen.Ab und an strandet auch mal ein Koffer. Meine Meinung: Insgesamt erinnert mich das Buch an die blaue Lagune.Aber an sich ist das COver superschön und auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen.Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. 5Sterne von mir

Tolles Lesenswertes Buch!

Von: Wiljas Bücherkanal Datum: 08. June 2015

Ein unauffälliges Buch was es in sich hat, es hat mich auf mehreren Ebenen erreicht! Mehr dazu gibts im Video :-)

Rezension - Tracey Garvis Graves - On the Island. Liebe, die nicht sein darf

Von: Lady Moonlight Datum: 24. May 2015

"On the Island" erzählt die Geschichte von Anna und T.J., die nach einem Unglück auf einer einsamen Insel um ihr Überleben kämpfen. Das Buch ist aus den Perspektiven beider Protagonisten geschrieben, die sich kapitelweise abwechseln. Das hat mir gut gefallen. So bekommt man als Leser einen guten Eindruck über die Gedanken und Gefühle beider Charaktere. Der Schreibstil ist flüssig, man kommt ziemlich schnell voran. Obwohl manche Situationen schon anhand des Klappentextes vorhersehbar sind, hat mich die Story dennoch von Anfang an gefesselt. Leider gibt es einige Sachen, die mir ziemlich unglaubwürdig erscheinen. Anna hat z.B. Unmengen von Kosmetikprodukten dabei. Das macht sonst vermutlich kein Mensch, wenn er für ein paar Wochen verreist. Darüber kann ich aber hinwegsehen, es ist schließlich nur eine Geschichte und kein Tatsachenbericht. Spannender wäre es eventuell gewesen, wenn der Titel und der Klappentext vorab nicht schon die Hälfte verraten hätten. Einige Themen werden meiner Meinung nach relativ oberflächlich behandelt, wirken auf mich fast so, als ob man sie schnell zu Ende bringen wollte. Zudem finde ich es etwas verwirrend, dass das Buch erst vor Kurzem veröffentlicht wurde, die Geschichte aber im Jahr 2001 beginnt. Katastrophe ist das jedoch keine, ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten. Für ein Romandebüt finde ich das Buch wirklich gelungen. Wer eine nette Liebesgeschichte mit zwei sympathischen Hauptcharakteren, etwas Inselflair und ein paar Gefahren lesen möchte, ist mit "On the Island" sicher gut beraten. Für mich ist dieses Buch perfekt für den Sommeranfang, da man es so schön locker und zügig durchlesen kann, ohne dabei viel nachdenken zu müssen.

On the Island..

Von: Lena Moneck Datum: 24. May 2015

Klappentext Eine junge Lehrerin und ihr Schüler. Ein Flugzeugabsturz, eine einsame Insel- und eine Liebe, die alle Schranken überwindet. "Ich passe nicht in deine Welt." "Ich auch nicht", erwiderte er. Seine Miene war gleichzeitig zärtlich und entschlossen. "Also schaffen wir unsere eigenen Welt. Das haben wir doch schon einmal hingekriegt..." Jede große Liebe hat eine große Geschichte. Dies ist die Geschichte von Anna und T.J. Das Buch Ein Ort, an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen ... Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? Meine Meinung Es wird abwechseln aus Annas und T.J.s Sicht berichtet. Zu Anfang sind die beiden noch 29 bzw. 17. Anna soll mit T.J. zum Ferienhaus seiner Eltern fliegen, um ihm dort über den Sommer Nachhilfeunterricht zu geben. Doch der Pilot des kleinen Wasserflugzeugs erleidet einen Herzinfarkt und sie stürzen mitten im Meer ab. T.J. schafft es gerade noch, Anna und sich auf eine Insel zu retten. Anfangs hoffen die beiden noch auf Rettung, doch nach und nach wird klar, dass sie nicht gefunden werden… Die Beziehung zwischen ihm und Anna entwickelt sich erst sehr spät. Anna und T.J. sind beides sehr sympathische Protagonisten und trotz des Altersunterschieds passen die zwei wirklich gut zusammen. Anna hat zwar schon viel mehr Lebenserfahrung als T.J., trotzdem wirkt er schon sehr reif für sein Alter. T.J. ist jemand, der weiß, was er möchte, denn die Umstände haben ihn geprägt. Anna dagegen wirkt zeitweise etwas verloren. Während die beiden sich anfangs vor allem als Helfer zur Seite stehen und Trost geben, beginnen sie sich erst mit der Zeit mit anderen Augen zu sehen - und genau wie für sie ist auch für den Leser der Altersunterschied egal, selbst wenn er noch für einige Probleme sorgt. Die Liebe der beiden wird nie kitschig, aber auch nie notwendig aufgrund der Situation dargestellt. Stattdessen gelingt der Autorin bis zum Schluss eine Geschichte, die sowohl mit den Geschehnissen auf der Insel als auch mit den Nachwirkungen des Aufenthalts dort intensiv und glaubhaft umgeht. Autorin Tracey Garvis-Graves hat einen sehr mitreißenden und leichten Schreibstil, der sich, obwohl auf der Insel keine große Abwechslung herrscht, nie in den Ausführungen wiederholt Fazit Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Ich hab es in nur einem Tag, im Urlaub verschlungen. On the Island konnte meine Erwartungen voll und ganz erfüllen. Wer solche Geschichten über Gestrandete mag, für den ist dieses Buch ein Muss. Aber auch die Liebesgeschichte war wirklich schön.

Ich wurde positiv überrascht

Von: Julia Mohr (Letters from Juliet) Datum: 21. May 2015

siehe Link

Wirklich sommerlich und unterhaltsam

Von: Svenja Datum: 21. May 2015

Nachdem der 16-jährige T.J. lange mit Krebs zu kämpfen hatte, soll er nach dem Sommer wieder an die High-School zurückkehren, damit er allerdings mit den anderen mithalten kann, haben seine Eltern die 30-jährige Lehrerin Anna engagiert. Damit sie ein ruhiges Umfeld für sich haben, beschließt die Familie den Unterricht im Ferienhaus stattfinden zu lassen, währen T.J. Familie schon dort ist reisen Anna und T.J. nach, doch während des Flugs erleidet der Pilot einen Herzinfarkt und sie stürzen ab, gemeinsam können sie sich auf eine einsame Insel retten und warten nun voller Hoffnunga uf ihre Rettung... Gestaltung: Das Cover ist schön, es passt zum Buch und wirkt schön sommerlich, mich hat es auf jeden Fall angesprochen, Ziel erreicht. :) Meinung: Auf die Geschichte war ich unglaublich neugierig, ich bin ein Fan von verbotenen Liebesgeschichten und gerade die Konstellation Lehrerin und (minderjähriger!) Schüler sind natürlich ganz prekär. Der Aufbau des Buches war dann schon ein wenig anders, als ich es mir vorab vorgestellt hatte. Ich hatte eine recht zügige Liebesgeschichte erwartet, allerdings ist sie hier eher langsam und es dauert wirklich Jahre bis es zu den ersten richtigen Annäherungen kommt. Letztendlich mochte ich den Aspekt im Verlauf des Buches sehr, dadurch empfand ich die Liebesgeschichte einfach authentischer und auch wenn es so ein bisschen von seinem Reiz verlor, weil es schon weniger verboten war, so wurde das ganze zumindest wesentlich verständlicher. Die beiden sind über einen langen Zeitraum sehr isoliert und haben nur einander, natürlich engagiert man sich mit dem anderen und da wir alle nur Menschen sind und auch Liebe benötigen, so ist es wohl unausweichlich diese für den anderen zu entwickeln. Von daher war das schon ein guter Aspekt, auch wenn er ein bisschen unerwartet kam. :) Das Leben auf der Insel war schön beschrieben, ich fand es schön zu sehen wie sie sich mit ihren Umständen arrangieren und richtig erfinderisch werden. Natürlich haben sie zu gewissen Zeitpunkten das Glück für sich gepachtet, so werden zum Beispiel ihre Koffer an Land gespült und ich will gar nicht wissen was sie ohne die nützlichen Utensilien gemacht hätten, aber dennoch. Merkwürdig fand ich nur wie lange die Drogerieartikel über die Jahre gehalten haben, so sparsam man auch sein kann, aber das fand ich unrealistisch. Ist aber nur ein winzig kleiner Aspekt, der Rest wirkte auf mich schon recht authentisch. Meist war de Alltag auf der Insel doch recht eintönig, so viel kann man nun mal nicht machen und auch Szenen wie das fischen versprechen nicht unbedingt die größte Spannung, dennoch war mir beim Lesen nie langweilig, da die zwischenmenschliche Ebene hier natürlich viel wichtiger war. Ich mochte die beiden Charaktere sehr und ich fand es schön zu sehen wie leicht und locker der Umgang der beiden miteinander war und auch wie sehr sie sich gegenseitig gestützt und gehalten haben während dieses Abenteuers. Sie waren beide sehr sympathisch, was ich teils schade fand war, dass sie doch recht locker mit der Sache umgingen, gerade Anfangs waren sie natürlich auch noch voller Hoffnung, dass die Rettung schnell gegeben sein wird, aber dennoch fand ich sie schon sehr kühl. Ich an deren Stelle wäre verzweifelt und verängstigt und wäre völlig durchgedreht. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass man hier mehr mit den negativen Gefühlen spürt. Es gab einzelne Momente wo sie traurig und verzweifelt waren, aber die gingen nie wirklich in die Tiefe und waren auch schnell wieder vorüber, zumindest für den Moment. Schön fand ich die kleinen Abenteuer die sie auf der Insel erlebt haben und die sowohl gefährlich als auch witzig waren, die haben auch die Geschichte hier und da mal ein bisschen spannender werden lassen und natürlich auch die Frage was aus ihnen wird, wenn sie gerettet werden trugen dazu bei. Der Schreibstil des Buches ist sehr locker und leicht, ich hätte es allgemein nur schöner gefunden wenn man hier und da mehr in die Tiefe gegangen wäre, die Gefühle der beiden besser ausgeschmückt hätte, auch um eine engere Bindung zu den Charakteren entstehen zu lassen. Fazit: Das Buch war letztendlich anders als ich es erwartet hatte, aber enttäuscht wurde ich wirklich nicht. Die Geschichte von T.J. und Anna hat mich zwar weniger berühren können, aber sie hat mich unterhalten und gefesselt. :)

Diese Buch sollte man gelesen haben!

Von: literatur(M)onster Datum: 05. May 2015

Wie mag das wohl sein, wenn man auf einer einsamen Insel um sein Überleben kämpfen muss? Kein Trinken & Essen zu haben, kein Dach über den Kopf und leider auch keine Rettung in Sicht ist. Ich persönlich möchte ja nicht in dieser Situation stecken, ob nun mit oder ohne Mann an meiner Seite. Vielleicht liegt aber auch gerade da der Knackpunkt, denn wenn man etwas noch nicht erlebt hat, kann es schwer sein darüber zu schreiben. Manche Ereignisse sind einfach zu wiedersprüchlich und andere wiederum zu vorhersehbar. Ich meine wer nimmt in einen normalen Urlaub schon so viele Shampoo Flaschen mit das man damit 10 Jahre über die Runden kommt? Und wer achtet in einem solchen Fall überhaupt noch darauf sich rauszuputzen und hübsch auszusehen? Ich denke man hat ganz andere Probleme! Als Anna und T.J. auf der Insel "landen" sind sie verständlicherweise komplett verstört, sie überleben die ersten Tage gerade so. Bis sie auf eine Brotfrucht treffen. Ob diese nun wirklich hilfreich ist müsst ihr selbst herausfinden. Es dauert auch einige Zeit bis beide herausfinden wie man an sauberes Trinkwasser kommt. Not macht eben erfinderisch. Trotz ein paar kleiner Mankos, finde ich das Tracey Garvis-Graves Buch flüssig lesbar ist. Die beiden Protagonisten sind sympathisch und man fiebert direkt mit ihnen mit. Da die beiden eine sehr lange Zeit auf dieser Insel ausharren müssen, war es eigentlich sofort klar das beide zueinander finden. Alles nur eine Frage der Zeit. Auch wenn der Zusatz "Eine Liebe die nicht sein darf" eher nach einer verbotenen Story klingt (denn Anna ist 30 u. T.J. 16) ist dem gar nicht so, denn ihre Liebe beginnt erst nach einigen Jahren auf der Insel. Man mag es gar nicht glauben, aber in all der Misere gibt es sogar ein paar lustige Momente. Auch wenn es nun Ungereimtheiten in diesem Buch gibt, mag ich es trotzdem sehr gerne. Ich bereue es nicht das ich es mir gekauft habe.

On the Island. Liebe, die nicht sein darf

Von: Dinchen´s Welt der Bücher Datum: 04. May 2015

Erster Satz: Anna - Juni 2001 "Ich war dreißig Jahre alt, als das Wasserflugzeug mit T.J. Callahan und mir darin über dem Indischen Ozean bruchlandete." Meine Meinung zum Cover: Der untere Teil vom Cover gefällt mir sehr gut. Das Meer, der Strand, die Palmen und das S.O.S. Zeichen passen perfekt zur Story. Der obere Teil wirkt zu kitschig und unpassend für ein Buch in dem es ums Überleben geht, auch wenn sich eine Liebesgeschichte anbahnt. Meine Meinung zum Buch: Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden, aber Tracey Garvis Graves hat mich mit diesem Roman mitten ins Herz getroffen. Allerdings finde ich, verrät der Klappentext zu viel von der Story. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Anna & T.J. erzählt und da die Story sich über Jahre hinweg abspielt, finden Szenenwechsel statt. Zu Beginn war ich immer etwas verwirrt, denn es vergehen manchmal Tage, dann Wochen oder sogar Monate bis hinzu Jahren. Aber mir hat das Gesamtpaket sehr gut gefallen. Nach und nach schwindet die Hoffnung auf Rettung und so versuchen die beiden "das Beste aus ihrer Situation zu machen" und es beginnt ein spannender Kampf ums Überleben. Eher unglaubwürdig war für mich die Haijagd, ich kann nicht genau sagen was mich daran gestört hat, aber die Szene passte für mich nicht wirklich ins Buch. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher am Rande. Man bekommt zwar immer mal kleine Einblicke in T.J.´s Gefühlslage, aber bis die zwei sich näher kommen vergehen noch ein paar Jahre. In der Zeit, durchlaufen beide eine tolle Entwicklung und auch nach der Rettung müssen beiden um ihre Liebe kämpfen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, locker und leicht von der Hand geschrieben. Mit viel Emotionen und Intensität bringt sie diese außergewöhnliche Liebesgeschichte dem Leser nahe. Fazit: Eine Geschichte die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe mit wundervollen Charakteren die über sich hinauswachsen und nicht nur für ihre Liebe kämpfen.

Lieblingsbuch-Alarm!

Von: All These Special Words Datum: 04. May 2015

Worum geht’s? Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. im Feriendomizil seiner Eltern unterrichten, doch auf ihrem Hinflug hat der Pilot einen Herzinfarkt und sie stürzen irgendwo in den Malediven ab. Die beiden schaffen es gerade so sich auf eine verlassene Insel zu retten, wo ein Kampf ums Überleben beginnt. Die Hoffnung auf Rettung wird jeden Tag geringer, aber dafür wachsen die Gefühle füreinander. Aber eine Liebe wie diese darf nicht sein, oder? Schreibstil Fesselnd bis auf die letzte Seite, so würde ich ihren Schreibstil beschreiben. Das Buch ist immer abwechselnd aus T.J.s und Annas Sicht geschrieben, was einen tollen Einblick in die Gefühlswelt beider gegeben hat. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die beiden Stimmen ruhig noch ein bisschen unterschiedlich hätten ausfallen können, aber in den meisten Fällen habe ich das Buch so sehr genossen, dass ich es in wenigen Stunden durchgelesen habe. Meine Meinung Die Idee, die hinter dem Buch steckt, hat mich schon gereizt, als ich es zum ersten Mal bei englischen Bloggern und Booktubern entdeckt habe. Als es dann auf Deutsch erschien und so viele liebe Bloggerkollegen begeistert davon waren, musste ich es lesen. Dabei ist es nicht einmal die Idee, zwei Menschen mit einem relativ großen Altersunterschied zu einem Paar zu machen, die mich interessiert hat, sondern das Überleben auf einer Insel. Und es war genauso, wie ich mir das Buch ausgemalt habe – nein, eigentlich sogar besser. Die Geschichte beginnt an ihrem Abflugtag in Chicago. T.J. findet seine Lehrerin zwar heiß, aber er würde nie im Traum daran denken, dass sich mal etwas mit ihr entwickeln würde. Er hat gerade erst das Hodgkins-Lymphom bekämpft und deswegen so viel Stoff in der Schule verpasst, dass er eine Nachhilfelehrerin über die Sommerferien braucht. Anna nutzt die Chance, um ihren langjährigen Freund zu entfliehen, der sie immer noch nicht nach dem Ja-Wort gefragt hat. Sie ist längst bereit für eine Familie, umso schlimmer für sie, als sie plötzlich mit einem Jugendlichen auf einer Insel strandet und die Sicht auf Rettung verschwindet gering ist. Gemeinsam bauen sie sich in den folgenden Jahren ein Leben auf der Insel auf. Hier hätte ich mir manchmal gewünscht, dass tiefgründigere Gespräche zwischen den beiden stattgefunden hätten, dass sie über das Leben philosophieren und mehr von Träumen und Ängsten sprechen. Gerade als Lehrerin hätte ich von Anna erwartet, dass sie mit T.J. über ihre Lieblingsbücher spricht oder dass sie andere, interessante Gespräche führen, die sie beide nach vorne bringen. Versteht mich nicht falsch, das Buch empfand ich trotzdem als tiefgründig und wunderschön, aber es hätte eben noch diesen Tick besser sein können, wenn es länger und einen Hauch „philosophischer“ gewesen wäre. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Anna, die immer dagegen ankämpft, weil er noch so jung ist, und T.J., der sich längst mit der Situation abgefunden hat und sich so sehr in seine Lehrerin verliebt, dass er selbst nach einer Rückkehr, wenn diese denn stattfinden sollte, niemals auf die Idee käme, sie zu verlassen. Fazit Ich möchte nicht zu viel über den Verlauf des Buches verraten, aber ich kann euch sagen, dass mich die Geschichte wahnsinnig glücklich gemacht hat und ich sicher noch lange Zeit an das Buch denken werde. On the Island gehört jetzt schon zu meinen absoluten Jahreshighlights!

Faszinierend und Fesselnd - Auf der Insel und nach der Insel!

Von: Henrike @ WatchedStuff Datum: 26. April 2015

Titel: On the Island – Liebe, die nicht sein darf (Original: On the Island) Autor(in): Tracey Garvis Graves Verlag: Goldmann Verlag; Verlagsgruppe Random House Format: Taschenbuch Seitenzahl: 384 Erschienen: März 2015 Auflage:1 ISBN: 978-3-442-48175-0 Preis: 8,99€ Erworben: April 2015; Vielen Dank an Katrin Cinque und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar sowie an Friedelchens Bücherstube für den Tipp! Erster Satz: Juni, 2001: Ich war dreißig Jahre alt, als das Wasserflugzeug mit T.J. Callahan und mir darin über dem Indischen Ozean bruchlandete. (Anna) Inhalt Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten – im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/On-the-Island-Liebe-die-nicht-sein-darf-Roman/Tracey-Garvis-Graves/e426048.rhd Meine Meinung Es dauerte gerade einmal viereinhalb Seiten, da hatte mich diese Geschichte gepackt. Normalerweise bin ich sehr skeptisch, was Beziehungen dieser Art angeht (also mit einem recht beachtlichen Altersunterschied zwischen den beiden – Betroffenen), und auch dieses Mal verhielt es sich nicht anders. Aber die Rezension von Friedelchen, die ihr hier lesen könnt, hat mich dann doch überzeugt, es zumindest einmal zu probieren. Das ist das erste Mal, dass ich mich vollkommen auf den Tipp einer anderen Bloggerin verlassen habe, und ich bin sicher, dass ich das erneut tun werde. Denn dieses erste Mal hat er mich nicht enttäuscht! Die Figuren sind klasse, die Handlung relativ gleichbleibend (Aber was erwartet man auch auf einer einsamen Insel?) und doch fesselnd. Immerzu habe ich darauf gewartet, was nun passiert, dass etwas passiert, das den Untertitel Liebe, die nicht sein darf erklärt. Ich meine, es ist allen klar, dass die beiden am Ende oder zumindest zwischendurch zusammenkommen. Und doch bleibt die Spannung nicht aus. Das ist aus meiner Sicht wirklich ein Kunststück: Leserinnen, die genau wissen, worauf die Geschichte zusteuert, im Unklaren zu lassen, was im Detail als nächstes passiert. (Deshalb ist es mir auch unbegreiflich, warum dieser Roman zuerst selbst verlegt wurde und erst nach ersten Erfolgen in das Verlagsprogramm aufgenommen wurde. Das nur mal am Rande.) Zum Inhalt: Diese Geschichte zeigt, wie fähig auch Stadtmenschen sein können, sich in der unbewohnten Wildnis zurechtzufinden, wie überlebensfähig die Menschheit ist. Und wie urtümlich ein Mensch wird, wenn er allein und fernab der Zivilisation ist. Das finde ich sehr faszinierend. Auch finde ich sehr interessant, wie die Autorin die Geschichte weitergesponnen hat, nach der Insel. Auf der Wissenschaftlichen Ebene gibt es also schon mal einen Grund, dieses Buch zu lesen… :) Die Liebesgeschichte, die sich hier über einen langen Zeitraum erstreckt und eben diesen auch braucht, um sich zu entwickeln, tritt zuerst in den Hintergrund, aber verliert keineswegs an Bedeutung. Sie wird völlig natürlich und wie selbstverständlich dargestellt, zumindest zwischen Anna und T.J.. Das gefällt mir. Ich hatte die Sorge, dass diese Liebe und der extreme Altersunterschied von dreizehn Jahren eine viel präsentere Rolle spielen würden, dass dieser Aspekt der Geschichte zu aufgebauscht wird. Dass das hier nicht der Fall war, hat mich sehr positiv überrascht. Anna und T.J. sind tolle Charaktere. Sie sind in der Lage, sich weiterzuentwickeln, wie die Handlung es erfordert, sie sind nicht perfekt, was das Ganze noch realistischer macht, und sie sind derart sympathisch, dass man sie einfach nur gernhaben kann. Die anderen Figuren sind nicht so detailliert dargestellt, aber da sie wirklich nur Nebensache sind, geht das schon in Ordnung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr, sehr angenehm. Innerhalb weniger Stunden hatte ich On The Island verschlungen, denn es lässt sich sehr flüssig lesen und ist stellenweise so packend, dass das Weglegen des Buches schlicht unmöglich war. Schade fand ich nur, dass manche Dinge etwas in den Hintergrund gerieten. Dieser Roman zieht sich inhaltlich über mehrere Jahre, sodass einfach nicht zu vermeiden ist, dass die Details manchmal schwammig oder gar nicht richtig dargestellt wurden. Allerdings gab es stattdessen andere Szenen, die derart genau geschildert waren, dass dieses Ankratzen der anderen Szenen schnell verziehen war. Fazit Eine Geschichte mit Wendungen, die ich so nicht erwartet habe, mit Gefühlen, die bei mir ausgelöst wurden, die mich überrascht haben, kurz: Ein Roman, der mich die ganze Nacht gefesselt hat! 5 von 5 Punkten!

ein sehr gutes Romandebüt

Von: Manja Datum: 24. April 2015

Meine Meinung: Anna ist Anfang 30 und ziemlich unzufrieden mit ihrer Beziehung. Also nimmt sie einen Job als Nachhilfelehrerin an. Sie soll den 16-jährigen T.J. unterrichten. Aber nicht irgendwo, sondern auf den Malediven. Allerdings kommen Anna und T.J. nie dort an, das Flugzeug stürzt ab und die beiden finden sich am Ende auf einer einsamen Insel wieder. Hier geht es nicht mehr um Nachhilfe, sondern ums nackte Überleben. Ganz langsam entdecken Anna und T.J. Gefühle füreinander, fühlen sich voneinander angezogen. Doch hat diese Liebe auch Bestand nach der Rettung von der Insel? Der Roman „On the Island. Liebe, die nicht sein darf” stammt von der Autorin Tracey Gravis Graves. Es ist das Debüt der Autorin und ich war gespannt was genau sich wohl hinter dem Titel verbergen würde. Die beiden Protagonisten sind richtig gut gelungen. Anna ist Anfang 30 und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie weiß was sie will und kam mir persönlich recht sympathisch rüber. Da sie mit ihrer Beziehung ziemlich unzufrieden ist nimmt die den Job als Nachhilfelehrerin an. T.J. ist 16 Jahre alt und Annas Nachhilfeschüler. Er verhält sich aber nicht unbedingt wie ein Teenager und in Verlauf der Handlung wird T.J. erwachsener und reifer. Die Zeit auf der Insel prägt die beiden, sie wissen danach was im Leben wirklich zählt. Der Fokus der Geschichte liegt hier in diesem Roman ganz klar auf Anna und T.J., daher sind auch andere Charaktere unwichtig. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Die Beschreibungen der Insel sind gut gelungen und man kann es sich vorstellen. Die Handlung beginnt ohne Umschweife, man ist direkt im Geschehen drin. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist glaubhaft dargestellt. Was mir besonders gut gefiel, die Emotionen werden gut rübergebracht. Die Verzweiflung ist greifbar, es geht immerhin ums nackte Überleben. Allerdings empfand ich es doch auch ein wenig eintönig, immer nur das Inselgeschehen zu verfolgen. Es ist zwar spannend aber irgendwie fehlte mir doch die Abwechslung. Das Ende ist gut gelungen. Es passt zum Gesamtgeschehen. Den abschließenden Ausblick auf die Zukunft der Protagonisten empfand ich als sehr schön und er macht das Buch am Ende rund. Fazit: Letztlich gesagt ist „On the Island. Liebe, die nicht sein darf“ von Tracey Garvis Graves ein sehr gutes Romandebüt vor einer ungewöhnlichen Kulisse. Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der flüssig lesbare bildhafte Stil der Autorin und eine interessante Handlung, die zwar an manchen Stellen recht eintönig ist, sonst aber mit einer glaubhaften Liebesgeschichte aufwartet, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

On the Island- perfekt für diese Jahreszeit!

Von: Secretofthebooks Datum: 11. April 2015

https://m.youtube.com/watch?v=M36u1s3omcw

Sommer,Sonne, Strand und Inselliebe

Von: Lola von In 80 Wörtern durch das Buch Datum: 10. April 2015

In 80 Wörtern durch das Buch: Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, entwickelt sich etwas, das sich in Chicago nicht entwickelt hätte... Cover: Ich finde das Cover wunderschön, denn es verspricht Sommer, Sonne, Inselliebe. Meine Meinung: Ich war gespannt auf das Buch wegen dem Cover und weil sich die Geschichte sehr spannend angehört hat. Der Schreibstil war spannend, packend und die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Anna und T.J. waren mir von Anfang an sympathisch und ich habe sie in mein Herz geschlossen. T.J. ist kein Badboy, sondern ein Junge mit Geschichte, den man einfach lieben muss. Der Überlebenskampf auf der Insel hat mich fasziniert und war sehr spannend un realistisch geschildert! Die Autorin hatte so viele kreative Ideen, die der Geschichte einen Zauber verliehen haben, den man so schnell nicht vergisst! Das Lesen hat so Spaß gemacht und die Geschichte hat mich einfach nur begeistert! Ich konnte alles um mich herum vergessen und einfach nur in die Geschichte tauchen und meine Zeit dort zu genießen. Ich habe mitgefiebert, Lösungen für Probleme gesucht und mich genau wie Anna Hals über Kopf in T.J. verliebt. Obwohl die Gefühle in der ersten Hälfte des Buches gar keine so große Rolle spielen, wie man denkt und deswegen mochte ich das Buch noch mehr, denn die Autorin hat es geschafft auf so wenigen Seiten der Geschichte so viel Tiefe und Glaubwürdigkeit zu geben, wie manche Autoren es nicht mal auf 600 Seiten schaffen! Fazit: Ich habe keinen einzigen Kritikpunkt! Und man meint vielleicht, wegen des Klappentextes und des Covers, dass diese Geschichte leichte Kost ist und nicht zu vergleichen mit Büchern, die ernstere Themen behandeln. Aber ich finde, dass das Buch so toll beschrieben ist und in der Geschichte steckt so viel Gefühl, das einen nicht mehr loslässt und einfach nur verzaubert, so dass sich das Buch die Bestwertung absolut verdient hat. Außerdem werden viel ernstere Themen behandelt als vielleicht aus dem Klappentext hervorgeht. LESEN!!!

Gute Geschichte, die mich trotz kleinerer Schwächen durchaus überzeugen konnte

Von: Kleinbrina Datum: 21. March 2015

"On the Island - Liebe die nicht sein darf" war für mich ein absolutes Muss, da mich die Kurzbeschreibung bereits vor langer Zeit beeindruckt hat. Es ist von daher kein Wunder, dass ich mich regelrecht auf das Buch gestürzt habe, als ich es endlich in den Händen halten durfte. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass meine Erwartungen eventuell zu hoch waren, allerdings hat sich dies zum Glück nicht bestätigt, denn ich konnte die Geschichte kaum aus den Händen legen. Tracey Garvis-Graves besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Figuren sind toll ausgearbeitet, die Insel malerisch und gleichzeitig auch mit allen Gefahren beschrieben und auch die Dialoge wirken sehr erfrischend, sodass ich mich bereits auf den ersten Seiten pudelwohl gefühlt habe. Am Ende des Buches befindet sich auch ein kleiner Brief der Autorin an die Leser. Normalerweise lese ich sowas nur selten, hier war ich jedoch so von ihren Worten gefesselt, dass ich selbst dies verschlingen musste. Es ist schön zu sehen, wie sehr sich eine Autorin selbst über ihr Buch freuen kann und gleichzeitig auch den Weg einer Veröffentlichung nicht als selbstverständlich ansieht. Sehr sympathisch! Mit T.J. und Anna lernt man zwei sympathische Figuren kennen, die mit ihrem Leben nicht ganz glücklich sind. Während Anna in ihrer Beziehung zu John nicht glücklich ist und sich ein Kind und eine Hochzeit wünscht, die er ihr nicht erfüllen möchte, kämpft T.J. mit den Nachfolgen seiner Krebsbehandlung. Er hat in der Schule sehr viel Stoff verpasst und hat das Gefühl, dass ihn sämtliche Freunde und Bekannte im Leben überholt haben, deshalb sollte Anna ihm auch den Sommer über Nachhilfe geben. Durch den Flugzeugabsturz freunden sie sich auf der verlassenen Insel zunächst an, ehe am Ende doch noch Gefühle zueinander entstehen. Auf der Insel meistern sie jede Gefahr, überleben starke Stürme, Haiangriffe und leiden dazu ständig Hunger und Durst. Schön ist dabei der Umgang untereinander. Obwohl sie knapp fünfzehn Jahre trennen, geben sie gegenseitig aufeinander acht und können dem anderen etwas beibringen, sodass sie ohne den anderen die Insel wohl nicht überlebt hätten. Allerdings gibt es bei dieser Geschichte auch zwei kleine Kritikpunkte. Der Untertitel "Liebe, die nicht sein darf" klingt eindeutig viel zu dramatisch. Die Liebe zwischen Anna und T.J. ist sowohl gesetzlich, als auch moralisch vollkommen in Ordnung, sodass anhand des Titels allein viel Lärm um nichts gemacht wird. Gleichzeitig hat mich der Ablauf auf der Insel nicht gänzlich überzeugen können. Die Insel selbst und auch das Leben auf dieser werden zwar toll beschrieben, allerdings fand ich die Zeitsprünge manchmal nicht ganz gelungen. Die ersten drei Tage auf der Insel werden noch gut beschrieben, eine Seite später ist man jedoch schon fünf Wochen dort, wenig später schon ein halbes Jahr, etc. Hier hätte mich besonders die ersten Wochen ganz genau interessiert, denn von der Eingewöhnung auf der Insel bekommt man nur wenig mit. Da Cover ist sehr schön. Die Insel sieht malerisch aus und versetzt einen zunächst in Urlaubsstimmung, anhand des SOS-Zeichens erkennt man jedoch auch schnell, dass es sich bei der Insel nicht unbedingt nur um ein Paradies handelt. Anna und T.J., die hierbei abgebildet sind, gefallen mir ganz gut, sodass das Cover insgesamt ein toller Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung wusste zu überzeugen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte. "On the Island - Liebe, die nicht sein darf" ist insgesamt eine tolle und ereignisreiche Geschichte mit winzigen Schwächen, die mich mit sympathischen Figuren und einem interessanten Plot in den Bann ziehen konnte. Ich kann es nur empfehlen!

Blaue Lagune wae gestern

Von: Bunte BücherWelt Datum: 20. March 2015

Auf das Buch On the Island Liebe, die nicht sein darf von der Autorin Tracey Garvis Graves war ich sehr gespannt. Der Klappentext und auch das Cover hatte meine Neugier direkt geweckt. Allein das Cover vermittelt schon Fernweh.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und zieht sich durch die komplette Story. Positiv überrascht war ich von den relativ kurz gehaltenen Kapiteln, die abwechselnd aus der Sicht von Anna und T.J. (Ich-Form) erzählt wird.Die Autorin nimmt ihren LeserIn mit auf eine Abenteuerliche Reise und den harten Kampf ums überleben. Ihre Beschreibungen, gerade von der Umgebung, sind bildlich gut vorstellbar. Das Kopfkino schaltet sich einfach direkt ein.Die Geschichte wirkt einfach sehr lebendig und man hat das Gefühl mit dabei zu sein.Anna soll als Nachhilfelehrerin T.J. über den Sommer hin betreuen. Gemeinsam machen sie sich mit einem Wasserflugzeug auf nach Thailand, dieses stürzt jedoch mitten im Meer ab. Der Kampf ums Überleben beginnt. Auf einer einsamen Insel warten sie vergeblich auf Hilfe. Sie schlagen sich tapfer gegen die Gefahren, die in diesem Paradise auf sie warten.Beide kommen sich in den Jahren auf der Insel immer näher. Als beide die Hoffnung auf Rettung aufgegeben haben, trifft sie der Tsunami. Beide haben das Glück gerettet zu werden und müssen sich immer wieder wegen ihrer Beziehung zueinander erklären.Ob es für beide ein Happy End geben wird?Die Protagonisten werden sympathisch dargestellt, sie besitzen beide sehr viel Tiefe und wirken dadurch sehr viel realistischer.Zu den Protagonisten :Anna ist eine sympathische Lehrerin, die sich nichts sehnlicheres als ein Baby wünscht. Sie weiss was sie vom Leben verlangt. Sie ist eine Kämpfernatur und behält immer eine kühlen Kopf.Die Krebserkrankung hat T.J. übel mitgespielt. Er versucht ein ganz normaler Jugendlicher zu sein, doch wirkt er sehr erwachsen für sein Alter. Er übernimmt schnell auf der Insel die Rolle des Versorgers.Fazit :Eine wunderschöne und romantische Liebesgeschichte. Die Autorin versteht es ihren Leser in ihren Bann zu ziehen. Für mich ist es ein tolles Buch, was ich absolut empfehlen kann.

Liebe die nicht sein darf :)

Von: LeseeuleNatascha Datum: 19. March 2015

Hallo ihr Heute mal wieder eine Rezension für euch :) Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar :) ==On the island - Liebe die nicht sein darf== ==Buchrückentext== Ein Ort, an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen ... Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? ==Autor== Tracey Garvis Graves lebt mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern und dem hyperaktiven Familienhund in einem Vorort von Des Moines, Iowa. Ihr erster Roman, ON THE ISLAND, wurde in den USA auf Anhieb ein Riesenerfolg, stand wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Die Produktionsfirma MGM hat sich die Rechte an einer Verfilmung gesichert. Tracey, die sich selbst als „absolute Leseratte“ bezeichnet, liebt es, sich mit ihren Fans über Facebook und Twitter auszutauschen. Informationen aus dem Goldmann-Verlag http://www.randomhouse.de/Autor/Tracey_Garvis_Graves/p506895.rhd ==Leseeindrücke== Das Thema hat mich schon gleich interessiert: Ein Flugzeugabsturz und eine einsame Insel. Dazwischen dann noch eine Liebesgeschichte. Den Schreibstill fand ich auch sehr gut und leicht. Man konnte das Buch sehr schnell auslesen :) Am Anfang hat mich das Cover ja *magisch* angezogen, weil ich es so schön fand :D Ich finde es passt auch sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Die Geschichte hat mich so ein wenig an Robinson Cruso erinnert, aber ich fand es wirklich gut und deswegen bekommt das Buch auch 4 Sterne von mir. Und wenn ihr wissen wollt was noch so zwischen T.J. und Anna passiert ( und da passiert noch so einiges. Ich sag nur Krankheiten und Überleben) müsst ihr das Buch selber lesen :) Written by LeseeuleNatascha

Eine Mischung aus einer schönen Liebesgeschichte und Cast Away

Von: Jana Datum: 17. March 2015

"On the Island" ist schon im Jahr 2012 in den USA erschienen. Dort stand es wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times und MGM hat sich bereits die Filmrechte gesichert. (Wann kommt denn endlich der Film raus?) Ganz so begeistert war ich nicht, aber trotzdem wurde ich nicht enttäuscht. Ehrlich gesagt, hatte ich sogar weniger erwartet, denn zuvor sind mir einige eher negantive Rezensionen über den Weg gelaufen. Der Roman beginnt direkt am Flughafen von Malé, von dem aus Anna mit Tomas James, kurz T.J., zum Ferienhaus der Familie auf den Malediven fliegen soll. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von den beiden Protagonisten erzählt. Am Anfang stehen auch über dem Kapitel die Anzahl der Tage, wie lange sich die beiden schon auf der Insel befinden - es wäre schön gewesen, wenn sich das im ganzen Roman fortgeführt hätte. Auch werden immer mal wieder Dinge aus der Vergangenheit erzählt, sodass man auch Einblicke in das Leben vor dem Absturz und über die Familie der beiden erhält. Sowohl Anna als auch T.J. haben keinerlei Überlebenskenntnisse und müssen sich vom Feuer machen bis zum Haus bauen alles selbst bei bringen. Ziemlich dumm oder unlogisch, wie man es nimmt, war für mich die Tatsache, das die beiden einfach Früchte essen, ohne zu wissen worum es sich dabei handelt. Leider kam es mir öfters so vor, als würde die Geschichte erzählt werden, nachdem alles schon passiert ist. Obwohl der Roman im Präsens geschrieben wurde, hat man nicht das Gefühl das Geschehene passiere in diesem Moment. Auch die Dialoge auf der Insel sind recht einfach gehalten. Manche Gespräche wirken sehr abgehackt und ohne Emotionen. Hier hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe gewünscht! Anna und T.J. waren mir beide sehr sympathisch. Die Beziehung der beiden ist sehr schleichend und beginnt auch erst, nachdem T.J. Neunzehn geworden ist. Dadurch hatte man gar nicht mehr das Gefühl, es würde sich um eine Lehrer-Schüler Beziehung handeln bzw. das es schlichtweg "falsch" ist. Interessant fand ich vor allem die Personenkonstellation. T.J. und Anna stranden als Schüler und Lehrerin auf der Insel - und verhalten sich auch so. Doch im Laufe der Zeit rückt Anna immer mehr in den Hintergrund, während T.J. die Führung übernimmt und schnell vom Jungen zum Mann heranwächst. Alles in allem eine Mischung aus Cast Away und einer schönen Liebesgeschichte. Mit ausgereifteren Dialogen hätte das Buch sicherlich auch die volle Eulenzahl erreicht.

Mischung aus Cast Away und einer schönen Liebesgeschichte

Von: Jana Datum: 15. March 2015

"On the Island" ist schon im Jahr 2012 in den USA erschienen. Dort stand es wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times und MGM hat sich bereits die Filmrechte gesichert. (Wann kommt denn endlich der Film raus?) Ganz so begeistert war ich nicht, aber trotzdem wurde ich nicht enttäuscht. Ehrlich gesagt, hatte ich sogar weniger erwartet, denn zuvor sind mir einige eher negantive Rezensionen über den Weg gelaufen. Der Roman beginnt direkt am Flughafen von Malé, von dem aus Anna mit Tomas James, kurz T.J., zum Ferienhaus der Familie auf den Malediven fliegen soll. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von den beiden Protagonisten erzählt. Am Anfang stehen auch über dem Kapitel die Anzahl der Tage, wie lange sich die beiden schon auf der Insel befinden - ich hätte es schön gefunden, wenn sich das im ganzen Roman fortgeführt hätte. Auch werden immer mal wieder Dinge aus der Vergangenheit erzählt, sodass man auch Einblicke in das Leben vor dem Absturz und über die Familie der beiden erhält. Sowohl Anna als auch T.J. haben keinerlei Überlebenskenntnisse und müssen sich vom Feuer machen bis zum Haus bauen alles selbst bei bringen. Ziemlich dumm oder unlogisch, wie man es nimmt, war für mich die Tatsache, das die beiden einfach Früchte essen, ohne zu wissen worum es sich dabei handelt. Leider kam es mir öfters so vor, als würde die Geschichte erzählt werden, nachdem alles schon passiert ist. Obwohl der Roman im Präsens geschrieben wurde, hat man nicht das Gefühl das Geschehene passiere in diesem Moment. Auch die Dialoge auf der Insel sind recht einfach gehalten. Manche Gespräche wirken sehr abgehackt und ohne Emotionen. Hier hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe gewünscht! Anna und T.J. waren mir beide sehr sympathisch. Die Beziehung der beiden ist sehr schleichend und beginnt auch erst, nachdem T.J. Neunzehn geworden ist. Dadurch hatte man gar nicht mehr das Gefühl, es würde sich um eine Lehrer-Schüler Beziehung handeln bzw. das es schlichtweg "falsch" ist. Interessant fand ich vor allem die Personenkonstellation. T.J. und Anna stranden als Schüler und Lehrerin auf der Insel - und verhalten sich auch so. Doch im Laufe der Zeit rückt Anna immer mehr in den Hintergrund, während T.J. die Führung übernimmt und schnell vom Jungen zum Mann heranwächst. Alles in allem eine Mischung aus Cast Away und einer schönen Liebesgeschichte. Mit ausgereifteren Dialogen hätte das Buch sicherlich auch die volle Eulenzahl erreicht.

Eine wundervolle Geschichte :)

Von: Mella Datum: 10. March 2015

Klappentext/Inhalt: Ein Ort, an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen ... Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? Meine Meinung: Zu diesem Buch habe ich schon einige Rezensionen gelesen und viele waren sehr positiv. Deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich hatte einige Erwartungen und sie wurden auch größtenteils erfüllt. Die Lehrerin Anna möchte endlich mal wieder was neues im Leben. Sie ist mit vielen unzufrieden vor allem im privaten Bereich. Deshalb nimmt sie den Nachhilfejob für den sechzehnjährigen T. J. an. Dieser Job soll in den Malediven stattfinden. Dort haben die Eltern von T. J. ein Ferienhaus. Deshalb macht sie sich mit T. J. auf dem Weg zu dem Ferienhaus. Dafür müssen sie weit fliegen. Dabei gibt es immer wieder Zwischenfälle. Sie sind fast an dem Haus angelangt als das Flugzeug abstürzt und sie treiben im offenen Ozean. Beide können sich auf eine einsame Insel retten. Dort müssen beide ums Überleben kämpfen. Werden sie das schaffen? Werden sie gerettet? Das müsst ihr unbedingt selber lesen :) Anna hat mir gut gefallen. In manchen Dingen kann Anna mit ihrer Erfahrung glänzen. Sie will unbedingt leben und vor allem will sie gerettet werden. Als sie auf der Insel notgedrungen Leben müssen. Müssen sie sich immer wieder einigen Herausforderungen stellen. Dabei passiert es, dass es zwischen den Beiden auch knistert aber wird auch etwas zwischen den Beiden passieren? :) T. J. ist zwar erst sechzehn aber er hat mich mit vielen Dingen sehr beeindruckt. Er möchte natürlich auch gerettet werden aber er muss sich zurzeit eben abfinden, dass er auf dieser Insel mit Anna lebt. Mir hat die Geschichte total gut gefallen. Wenn man auf so einer Insel lebt, kann man auch viele Dinge schaffen. Dort spielt die Zeit einfach keine Rolle aber auch andere Dinge nicht. Leider habe ich auch einen Kritikpunkt bei manchen Dingen hat es mir einfach zu lange gedauert bis es voran ging. Ich fand es ging manchmal einfach nicht vorwärts und im letzten Drittel des Buches konnte man eigentlich schon erahnen wie es am Ende ausgeht. Das fand ich etwas schade aber das Ende war wirklich wunderschön. Fazit: Meine Erwartungen an das Buch wurden erfüllt. Es ist eine wunderbare Geschichte. Die beiden Charaktere sind toll ausgearbeitet. Man kann sich total in die Geschichte fallen lassen. Leider hatte ich auch einen Kritikpunkt. Bei manchen Stellen ging die Geschichte nicht richtig vorwärts und gegen Ende wusste man genau wie das alles ausgehen wird. Das fand ich ein bisschen schade. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 4/5 Schreibstil: 4/5 Gesamtpaket: 4/5 4 von 5 Sterne

Besser als erwartet

Von: Isabell Datum: 10. March 2015

Schon bevor ich das Buch begonnen habe, hat es mich ein wenig an die TV-Serie Lost erinnert, in der es auch um einen Flugzeugabsturz geht und wo die Überlebenden auf einer einsamen Insel überleben müssen. Gerade deshalb hat mich das Buch auch angesprochen, weil ich sehr interessiert war, wie das Thema in einem Buch umgesetzt wird. Ein wenig besonders war auch der Altersunterschied zwischen den Protagonisten, der heutzutage auch keine Seltenheit mehr ist. Das Buch konnte mich von Anfang an von sich einnehmen, sodass ich es in wenigen Stunden beendet habe. Beigetragen hat dazu natürlich auch der Schreibstil, der wirklich sehr einfach war und man konnte der Handlung immer gut folgen. Allerdings gab es manchmal von einem auf den nächsten Moment einen Szenenwechsel, der einen dann doch ein wenig aus der Geschichte raus geworfen hat und man musste sich neu orientieren. Der Handlungsstrang zieht sich über ein paar Jahre hinweg, was ich als ganz gut empfand, denn das Leben auf einer einsamen Insel ist nun einmal sehr eintönig und es wäre sehr langweilig geworden, wenn man für jeden Tag denselben Ablauf gelesen hätte. Sehr unrealistisch fand ich aber, dass Anna in ihrem Koffer ausgerechnet so viel Shampoo, Spülung, Rasierklingen etc. dabei hatte, dass der Vorrat für mehr als nur ein paar Monate ausgereicht hat. Mir persönlich wäre es ziemlich egal gewesen, wie ich auf so einer Insel aussehen würde, aber besonders Anna legt da ja ziemlich wert drauf. Die Autorin hat sich zum Glück nicht nur auf das Leben auf der Insel beschränkt, sondern viel eher die Gefühle und die Persönlichkeit von Anna und T.J. in der Vordergrund gestellt. Anna und T.J. haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. T.J. ist mit seinen 16 Jahren am Anfang des Buches sehr reif und wenn man das Buch anfängt kann man sehr gut sehen, warum er so reif ist. Anna hat mir persönlich zwar viel zu viel geweint aber bei ihr hat man wirklich gesehen, dass sie die Ältere von beiden ist und war auch um das Wohl von T.J. besorgt. Selbst das er keinen Abschluss hat, hat sie nie vergessen und hat immer versucht nach seinem besten zu handeln. Die 13 Jahre Altersunterschied kamen auch des öfteren zur Sprache, allerdings waren diese kein solches Problem wie ich gedacht habe. Vor allem in einem so konservativem Land wie der USA hätte ich mir ein wenig mehr Drama gewünscht. Die Beziehung, die sich auf der Insel entwickelt hat, muss sich aber dennoch, zurück in den USA, einigen Schwierigkeiten stellen. Ganz ohne Probleme bleibt die Beziehung nicht. Fazit: Tracey Garvis Graves hat ein tolles Buch geschaffen, bei dem es nicht nur um eine Romanze geht, sondern auch ums Überleben. Das hat das ganze Buch gleich viel fesselnder gemacht. Manche Stellen waren allerdings ein wenig überzogen und die konnte ich wirklich nur belächeln. Wer einen schönen Sommertag mit einem Buch verbringen will oder an kalten Tagen ins Warme fliehen will, hat mit dem Buch das richtige Los gezogen.

Mitreißender Roman über die Einsamkeit und das Überleben auf einer Insel

Von: Sonne Datum: 03. March 2015

"Wir könnten mit dem Rettungsboot losfahren", meinte ich. "Wir beladen es mit Lebensmitteln und sammeln Regenwasser in den Behältern. Und dann fangen wir einfach an zu rudern." "Und was, wenn uns das Essen ausgeht oder etwas mit dem Boot passiert? Das wäre Selbstmord, T.J. Offenbar befinden wir uns nicht auf der Flugroute zwischen irgendwelchen bewohnten Inseln. Also gibt es keinerlei Garantie, dass wir unterwegs einem Flugzeug begegnen. Die Inseln sind über Tausende von Kilometern verteilt. Ich kann nicht raus aufs Meer. Nicht, nachdem ich Mick gesehen habe. Hier an Land fühlte ich mich sicherer. Und ich weiß, dass sie nicht zurückkommen. Aber das laut auszusprechen, wäre wie aufgeben." -- INHALT: Über die Sommerferien soll die dreißigjährige Anna dem fast siebzehnjährigen T.J. Nachhilfe geben, nachdem er aufgrund einer Krebserkrankung einen Großteil seines Unterrichts verpasst hat. Doch auf dem Weg zum Ferienhaus seiner Eltern erleidet ihr Pilot eine Herzattacke, an der er stirbt, woraufhin das Flugzeug eine Bruchlandung nahe einer kleinen Insel hinlegt. Von nun an sind Anna und T.J. auf sich allein gestellt und müssen versuchen zu überleben - ohne Kenntnisse über wilde Tiere, Feuer und tropische Nahrung, ohne eine Chance auf Rettung. Doch immerhin haben sie einander. Und dies wird bald zu einer Herausforderung, denn langsam wird aus der Kameradschaft mehr. Die Frage ist nur: Wird dieses "mehr" auch außerhalb der Insel bestehen können? MEINE MEINUNG: Die Geschichte selbst und besonders der Anfang des Buches erinnern ein wenig an "Allein in der Wildnis" von 2000 über einen Jungen, der ebenfalls auf einer einsamen Insel strandet. "On the Island" hat mit zwei Hauptfiguren, die sich mit der Erzählung aus der Ich-Perspektive abwechseln, aber nicht nur einen weitaus interessanteren Ausgangspunkt, auch besitzt Autorin Tracey Garvis-Graves im Gegensatz zum Autoren des anderen Werks einen sehr mitreißenden und leichten Schreibstil, der sich, obwohl auf der Insel keine große Abwechslung herrscht, nie in den Ausführungen wiederholt. Wer durch den ähnlichen Roman also abgeschreckt wurde, sollte es trotzdem probieren - und alle anderen sowieso. Anna ist eine Protagonistin, mit der man sich sehr schnell identifizieren kann. Sie weiß, was sie will und auch, wenn sie häufiger weint als ich es gern gesehen hätte, beweist sie doch an vielen Stellen auch deutlich Stärke, insbesondere dann, wenn es darum geht, rationale Überlegungen anzustellen. T.J. ist schon von Beginn an relativ reif für sein Alter und wächst auch auf der Insel an seinen Aufgaben. Schnell weiß er, was nötig ist und verwendet all seine Kräfte darauf, sich und Anna am Leben zu erhalten. Besonders zusammen funktionieren die beiden wunderbar, einzeln wirken sie aber manchmal etwas blass. Und so sieht es überwiegend auch mit den Nebenfiguren aus, die keine großartigen Entwicklungen durchmachen. Möglicherweise ist dies aber auch nicht zu erwarten, wenn sie nur die Hälfte der Zeit auftauchen. Außerdem hat man aufgrund der fesselnden Geschichte sowieso wenig Zeit, um über irgendetwas nachzudenken, das nichts mit der Beziehung zwischen Anna und T.J. und dem Überleben auf der Insel zu tun hat. Anfangs geht es nämlich größtenteils in der Tat darum, einen Weg zu finden, sich zu ernähren und sich einen Unterschlupf zu schaffen, der wirklichen Schutz bietet. Dabei gibt es Rückschläge und Probleme, die das Szenario erschreckend glaubwürdig machen: Unterernährung aufgrund von einseitiger und wenig abwechslungsreicher Nahrung, Unwetter, Haie. Und da die Geschehnisse sich um das Jahr 2000 abspielen, werden auch des Öfteren reale Ereignisse mit einbezogen, was unter anderem eine sehr intelligente Möglichkeit zur Rettung bietet. Und dann ist da noch die Liebesgeschichte. Anna und T.J. sind ein Paar, das einen zu entsetztem Luftholen, Luftanhalten und Luftausstoßen verleitet, ebenso wie zu einigen glücklichen wie auch traurigen Seufzern. Dabei entwickelt sich die Romanze aber langsam und authentisch: Während die beiden sich anfangs vor allem als Helfer zur Seite stehen und Trost geben, beginnen sie sich erst mit der Zeit mit anderen Augen zu sehen - und genau wie für sie ist auch für den Leser der Altersunterschied egal, selbst wenn er noch für einige Probleme sorgt. Die Liebe der beiden wird nie kitschig, aber auch nie notwendig aufgrund der Situation dargestellt. Stattdessen gelingt der Autorin bis zum Schluss eine Geschichte, die sowohl mit den Geschehnissen auf der Insel als auch mit den Nachwirkungen des Aufenthalts dort intensiv und glaubhaft umgeht. Dass in einer Folge-Novelle die letzte offene Frage gelöst und ein Wiedersehen mit den Hauptfiguren versprochen wird, lässt da natürlich hoffen, dass auch diese auf Deutsch erscheint. FAZIT: Tracey Garvis-Graves hat mit "On the Island" einen absolut mitreißenden Roman über die Einsamkeit und das Überleben auf einer Insel geschrieben, gespickt mit einer romantischen wie glaubwürdigen Liebesgeschichte gegen alle Konventionen. Da aber sowohl die abenteuerlichen Aspekte wie auch die gesellschaftlichen und psychischen Probleme nicht zu kurz kommen, ist es letztendlich trotzdem auch ein Buch für diejenigen Leser, die gar nicht so viel von Romantik halten. Von mir gibt es insgesamt sehr gute 4 Punkte.

An sich eine schöne Lovestory, der es jedoch an Tiefe und Gefühl fehlt.

Von: Ina's Little Bakery Datum: 02. March 2015

Das Cover, das einen weißen weiten Sandstrand, Meer, Palmen und ein verliebtes Pärchen zeigt, hat mich hier nicht direkt angesprochen. Ja, ich muss sogar gestehen, das ich es in der Verlagsvorschau gar nicht richtig wahrgenommen habe und beim Überfliegen vermutlich dachte, das es sich hier um einen neuen Roman von Nicholas Sparks handelt. Zumindest könnte man das doch auf den ersten Blick wirklich meinen. Nachdem ich dann allerdings auf die Kurzbeschreibung aufmerksam wurde, musste ich dieses Buch einfach unbedingt lesen. Der Klappentext verrät ja schon recht viel über den Inhalt und das Thema, weshalb ich versuchen werde mich in Bezug auf die Handlung, kurz zu fassen. Sie sind auf dem Weg ins Paradies, als ihr Pilot plötzlich einen Herzinfarkt erleidet und die Maschine ins Meer stürzt. Doch sowohl Lehrerin Anna, als auch der 16-jährige T.J., mit dem sie auf den Malediven verpassten Stoff nachholen soll, überleben den Absturz mit einem blauen Auge und retten sich auf eine Insel mitten im indischen Ozean. Es beginnt ein krasser Überlebenskampf, bei dem beiden nur die Hoffnung bleibt, das man nach ihnen sucht und sie gefunden werden. Doch diese schwindet mit jedem Tag ein bisschen mehr und so beginnen die beiden irgendwann sich mit ihrem Schicksal zu arrangieren. Sie lernen Feuer zu machen, zu fischen, erkunden die Insel und kommen sich jeden Tag ein bisschen näher. Als die beiden Dank eines, grausam anmutenden, Zufalls gerettet werden und zurück in die USA fliegen beginnen die eigentlich Probleme, denn wie werden Familien und Freunde auf ihre Beziehung reagieren und kann ihre Liebe auch fernab der Insel bestehen ? "On the Island" ist Tracey Garvis Graves Debütroman, der in den USA gleich für mächtig Wirbel sorgte. Er stand wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times, wurde in 27 Sprachen übersetzt und MGM hat sich direkt mal die Filmrechte gesichert. Leider bin ICH nicht ganz so begeistert vom Gesamtwerk. Obwohl ich die Idee mit der Insel und der komplizierten Liebe zwischen den beiden echt großartig fand und sich das Buch flüssig in eins wegliest, hat mich die Autorin mit ihrer Umsetzung nicht komplett überzeugen können. Woran lag das ? Zum einen gibt es in der Abfolge der Ereignisse zu viele unvorhersehbare Zeitsprünge, die mich manchmal etwas verwirrten. Manchmal sind es nur Tage, dann wieder Wochen und zwischendurch gar Monate oder Jahre. Zum anderen fehlte es mir an Tiefe, nicht nur in der Handlung, sondern auch in Bezug auf die Protagonisten. Ich mochte T.J. unglaublich gerne, aber Anna habe ich immer sehr distanziert wahrgenommen. Das hat sich leider auch im Verlauf nur mühsam und minimal verbessert. Desweiteren fehlte es mir an Gefühl. Das wurde zwar von der Autorin beschrieben, war für mich aber nicht wirklich spürbar. Letzte Kritikpunkte, versprochen, waren das Erkunden der Insel und das Zurückkehren in die Zivilisation. Ersteres hat mich echt Nerven gekostet, denn die beiden erschienen mir manchmal als total unfähig. Hätten sie nicht in Strandnähe einen Brotfruchtbaum gefunden, wären sie elendiglich verhungert. Denn statt sich in die Tiefen der Insel vorzuwagen, hat man eigentlich nur erlebt wie sie am Strand sitzen und auf ein Wunder warten. Vielleicht sehe ich das zu eng, aber ich wäre spätestens nach den ersten Tagen losgezogen, trotz schwindender Kräfte und hätte die Insel von oben bis unten auf den Kopf gestellt um an Nahrung und Wasser zu kommen. T.J. und Anna scheinen zufrieden damit auf Regen zu warten und Brotfrüchte zu essen. Das hat sie zwar über Wasser gehalten, war für mich aber unspektakulär zu lesen. Das Zurückkehren in die Zivilisation hatte, durch die Umstände der Rettung, nicht nur einen faden Beigeschmack, sondern ging mir auch ein bisschen zu schnell. Auf mich wirkte es so, als hätten sie nur ein paar kurze Tage gebraucht um sich wieder komplett einzugewöhnen und in ihr normales Leben zurückzukehren. Für meinen Geschmack hätte das etwas komplizierter sein dürfen. Aber genug gemeckert. Die Geschichte ist gut zu lesen und hat mich trotz der vielen Kritikpunkte unterhalten. Das Ende ist schön rund, in sich abgeschlossen, und alle offenen Fragen wurden weitestgehend beantwortet. Sollte es wirklich einen Film geben, werde ich mir diesen sicher ansehen. Fazit: Leider ist es Tracey Garvis Graves nicht vollkommen gelungen, mich mit ihrem Debütroman "On the Island" zu überzeugen. Obwohl es gute Ansatzpunkte gibt und mir die Idee mit der Insel echt gut gefallen hat, fehlt es mir an Tiefe und Gefühl. 3,5 gut gemeinte Sterne gibts von mir.

Mehr als nur eine Romanze!

Von: Katja W. Datum: 02. March 2015

Inhalt: Anna ist 30 Jahre alt, hat keine Kinder und einen jahrelangen Freund, der bisher nicht auf die Idee gekommen ist, dass sie vielleicht mehr möchte, als ihr das Leben bisher gab. Daher nimmt sie über den Sommer einen Job als Privatlehrerin an. Sie soll T.J. unterrichten, der sich nach seinem Krebs wieder langsam zurück ins Leben kämpft. Der Job ist auf den Malediven, was ein schöner Erholungsort für T.J. sein soll. Jedoch stürzt die Maschine der zwei ab und sie stranden auf einer einsamen Insel. Nach und nach schwindet jedoch die Hoffnungen auf Rettung und nur der jeweils andere hält sie am Leben. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist flüssig und das Buch lies sich daher ohne Schwierigkeiten lesen. Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von Anna und T.J.. Meinung: Da ich ein Fan des Films "Die blaue Lagune" bin, hat mich das Buch einfach direkt angesprochen. An dieser Stelle sei aber auch gesagt, dass uns "On the Island" nicht nur das typische Paradies zeigt, womit man vielleicht rechnet. Anna hab ich als eine starke Persönlichkeit wahrgenommen, aber auch sie kommt mit dem plötzlichen Lebenswechsel nur mäßig zurecht. Anfangs brauchte ich eine gewisse Zeit um mit ihr warm zu werden, da sie doch sehr reserviert wirkt. Es macht aber Spaß mitzuerleben, wie sie sich verändert und offener wird. T.J. lernen wir als einen angeschlagenen Jungen kennen. Man muss sich hier vorstellen können, wie aus diesem Jungen ein Mann wird, sonst wird man die Beziehung von T.J. und Anna wohl nicht verstehen. Bei T.J. merkt man es am stärksten wie ihn das Leben auf der Insel verändert, er wächst mit seinen Aufgaben und wächst über sich hinaus. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann fand ich diesen Charakter ein wenig besser ausgebaut als Anna. Nebencharaktere haben wir die meiste Zeit über nicht wirklich, es sei denn ich sollte an der Stelle ein Huhn oder Delfine erwähnen. :D Was sonst an Nebencharterern vorkommt, war allerdings gut ausgebaut. Dieses Buch zeigt deutlich wie schwierig es ist zu überleben, auch wenn wir vielleicht eher traumhafte Vorstellungen von einer einsamen Insel haben. Ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich die Augen geöffnet hat, worin die Probleme in solch einer misslichen Lage bestehen. Ich habe zwei kleine Kritikpunkte an der Geschichte, die sich auf zwei Stellen im Buch beziehen, die ich etwas überzogen fand. Auf diese werde ich jetzt aber nicht näher eingehen, weil ich zu sehr spoilern würde, es ist wirklich schwer hier nicht zu viel zu verraten. Alles in allem eine wirklich spannend erzählte Geschichte, die anfangs noch mehr nach Abenteuer klingt als nach Romanze. Aber genau das war es, was mir so sehr gefallen hat. Das Buch hat mich einfach mitgerissen! Fazit: Nicht nur traumhafte Sonne, Strand, Meer und Romanze... hier geht es auch ums Überleben. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!

Ist eine Liebe verboten, wenn es keine Regeln mehr gibt?

Von: Gackelchen Datum: 27. February 2015

Worum es geht: Anna hat sich bereit erklärt in den Sommerferien T.J. Nachhilfeunterricht zu geben. Der Job hat auch noch einen Bonus; sie soll mit auf die Malediven, auf denen die Familie Urlaub machen wird. Der siebzehnjährige T.J. hat erst vor ein paar Monaten den Krebs besiegt und will seine Ferien eigentlich nicht mit lernen verbringen aber Anna lässt ihn dahin schmelzen. Durch organisatorische Probleme müssen die Zwei einen Privatflieger buchen der sie auf die Insel bringen soll. Beide können kaum glauben als das Flugzeug abstürzt, und sie sich als einzige Überlebende auf einer einsamen Insel wiederfinden. Mit fast nichts ausgerüstet geht es ums Überleben, und die Frage wie lange das Rettungsteam wohl brauchen wird sie zu finden. Nach und nach beginnen sie sich mit anderen Augen zu sehen. Meine Meinung: Eine Extremsituation die zu einer unerlaubten Liebe führt. Aber was ist unerlaubt auf einer einsamen Insel ohne Regeln und Zivilisation. Davon ausgehend dort zu sterben und vielleicht nicht gefunden zu werden, kann dazu verleiten sich auf den einzige anderen anwesenden Menschen zu fixieren. Doch dies ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es geht vielmehr um das danach. Waren die Gefühle auf der Insel echt? Kann die Liebe überstehen im Alltag des normalen Lebens? War es nur das Adrenalin der Situation? Wo andere Bücher in dem Genre der verbotenen Liebe sich nur auf die Liebesgeschichte, das Kennenlernen und zusammenkommen konzentriert, geht es hier um das danach. Man könnte es in eine Schublade mit den gängigen New Adult Büchern à la Tammara Webbers Einfach.Liebe oder Jamie Mcguire abtun, aber On the Island weiss durch einen erstaunlich ( vielleicht durch meine sehr geringen Erwartungen ) ausgearbeiteten Schreibstil zu überzeugen. Natürlich gibt es Drama, natürlich gibt es Liebe, natürlich gibt es Missverständnisse die zu noch mehr Drama führen aber ausserdem gibt es Spannung und sehr erwachsene Fragen über das Leben "danach". Eine Mischung zwischen Cast away und Blaue Lagune! Keine hohe Literatur aber das perfekte Buch für Strandurlaub ( oder Balkonien ), und diese sind ja auch schwer zu finden. Positiv: -Spannender Überlebenskampf -langsamer Aufbau der geschickt verständlich macht warum es zu Gefühlen zwischen den Beiden kommt. Negativ: - Sie finden eine Hütte, ihre Koffer werden angeschwemmt, Teile des Flugzeugs werden angeschwemmt und Anna hat natürlich 14 Seifen, 15 Flaschen Shampoo, eine Wagenladung Tampons, 7 Bikinis etc... eingepackt. Kommt mir dann doch ein bisschen zu praktisch daher wenn man bedenkt dass sie nur paar Wochen weg sein sollten.

http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/2015/02/rezension-tracey-garvis-graves-on.html

Von: Monika Stutzke Datum: 21. February 2015

Anna befindet sich mit John, ihrem Freund gerade in einer Krise, so dass sie froh ist über das Angebot, während der Ferien den 16-jährigen T.J. zu unterrichten. T.J., der wegen einer Krebserkrankung und deren Heilung schulisch ins Hintertreffen geraten ist, soll das Versäumte aufholen. Die Eltern von T.J., die schon vorab auf die Malediven geflogen sind, wo sie ihren Urlaub verbringen, lassen Anna mit T.J. nachreisen. Während dieses Fluges geschieht das Unfassbare. Als sie mit einem kleinen Segelflugzeug unterwegs sind, erleidet der Pilot einen Herzinfarkt und das Flugzeug stürzt ins Wasser. Sie können sich beide auf eine unbewohnte Insel retten, hoffend, dass sie bald von den Suchflugzeugen gefunden werden. Die Hoffnung erlischt, als die Flugzeuge nicht zurückkommen. Nun müssen sie versuchen, aus ihrer Situation das Beste zu machen und vor allem, zu überleben ... Es ist schon ein Albtraum, mit dem Flugzeug abzustürzen. Ein weiterer ist es, auf einer einsamen Insel zu stranden und zu merken, dass man auf sich allein gestellt ist. So passierte es Anna, einer 29-jährigen Lehrerin und ihrem Schüler T.J. Sie stranden dort mit nichts, als was sie auf dem Leib tragen. Kokosnüsse, die dort auf Bäumen wachsen, können sie essen, weil sie sie ohne Werkzeug nicht öffnen können. Sie ernähren sich von Brotbaumfrüchten, die es dort gibt und Regenwasser. Später, als vom abgestürzten Flugzeug einige Gerätschaften an Land gespült wurden, können sie auch auf die Jagd nach Fischen gehen. Sie richten sich ein, so gut sie können, nachdem sie die Hoffnung auf Rettung aufgegeben haben. Es werden ein paar Jahre vergehen, ehe sie von der Insel gerettet werden. Zu diesem Zeitpunkt sind sie bereits ein Liebespaar und es stellt sich die Frage, wie wird die Gesellschaft es aufnehmen. Sie als Lehrerin und 13 Jahre älter als T.J. in einer Beziehung zu ihrem Schüler. Dieser Roman ist das Erstlingswerk der Autorin Tracey Garvis-Graves, sogar die Filmrechte wurden schon verkauft. Sehr minutiös und genau beschreibt sie die Erlebnisse von Anna und T.J. auf der Insel. Es ist ein Überlebenskampf, nie wissend, wie es weitergehen wird. Die Suche nach Wasser und Essen zum Beginn, später Krankheiten oder Gefahren, die beispielsweise aus dem Meer kommen. Je länger Anna und T.J. gemeinsam dort zusammen sind, verbindet die beiden auch etwas miteinander. Erst sind es nur zarte Gefühle, die zwischen ihnen auftauchen, aber schon bald wird es ernst und die beiden verbindet eine starke Liebe zueinander. Dieses herantasten der beiden hat die Autorin sehr einfühlsam beschrieben, so dass der Leser mitfühlen konnte. Neben der Bewährung auf der Insel müssen die beiden sich ein weiteres bewähren, nachdem sie gerettet wurden. Ein weiterer Überlebenskampf für ihre Liebe beginnt, denn nicht jeder sieht die Liebe mit wohlwollenden Augen. Auch wenn einige Dinge auf der Insel ein wenig illusiorisch dargestellt wurden oder vom reinen Menschenverstand nicht machbar, wie z.B. die Tatsache, wie lange dort das Haarshampoo gehalten hat, fühlte ich mich von der Geschichte gefesselt und angezogen. Natürlich habe ich mit den Protagonisten gebangt und gehofft, dass sie eines Tages doch gerettet werden und dass ihre Liebe Bestand haben möge. Ich habe die beiden sehr gern auf ihrer Insel begleitet, habe beobachtet, wie aus den Städtern Menschen wurden, die überleben wollen und es auch können, die füreinander da sind und die über sich selbst hinausgewachsen sind. Ich fühlte mich mit Buch sehr gut unterhalten und empfehle es gern weiter.