Nora Roberts

Spuren der Hoffnung

Spuren der Hoffnung Blick ins Buch

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Iona verlässt Baltimore, um sich im sagenumwobenen County Mayo auf die Suche nach ihren Vorfahren zu machen. Als sie den attraktiven Boyle trifft, bietet er ihr an, auf seinem Gestüt zu arbeiten. Schnell spüren beide, dass sie mehr verbindet als die gemeinsame Leidenschaft für Pferde. Doch dann droht ein dunkles Familiengeheimnis das Glück der beiden zu zerstören.

Gelungener Auftakt zur neuen Trilogie

Von: Annika M. Datum: 05. July 2016

Vorneweg: Es gab Zeiten da habe ich die Trilogien von Nora Roberts gleich im Dreierpack gekauft und förmlich gefressen. Denn ich mag es immer wie sie für jedes Buch eine eigene Hauptfigur bzw. Hauptpaar entwickelt und trotzdem eine große Story für drei Bände erschafft, ohne die vorangegangenen Charaktere zu vernachlässigen. Ich habe jetzt einige Jahre Pause von den Trilogien genommen und andere Bücher entdeckt, doch nun galt es wieder eine Trilogie in Angriff zu nehmen. Denn Nora Roberts konnte schon immer sehr gut die das mystische Irland in ihren Romanen lebendig werden lassen. Es freut mich sehr, dass dieser erste Band der Trilogie mich total überzeugt hat. Modern, spannend, mystisch, emotional und trotzdem so realistisch wie es bei Zauberei etc. sein kann. :-) Besonders gefallen hat mir, dass direkt im ersten Band die Handlung um den Fluch bzw. das Schicksal der drei Protagonisten stark vorangetrieben wurde. Diesmal musste keine Person erst entdecken was sie war, sondern es gab bereits Vorwissen. Ebenso waren die Dialoge sehr gut durchdacht und die Liebesgeschichte entsprach sehr unserem Zeitgeist, ohne die Romantik zu verlieren. Ebenso hat mich in den Bann gezogen das viele irische Details zu finden sind, von der Mythologie und den Gebräuchen und am Ende auch einige Begriffe erklärt wurden. Solche Genauigkeit finde ich immer sehr gut. Ich konnte das Buch also kaum aus den Händen legen und freue mich sehr auf Band 2 und 3 :-)

Magie und Familie - ein starkes Band (Teil 1)

Von: Capeside Hollow Datum: 17. April 2015

Der Klappentext: Iona verlässt Baltimore, um sich im sagenumwobenen County Mayo auf die Suche nach ihren Vorfahren zu machen. Als sie den attraktiven Boyle trifft, bietet er ihr an, auf seinem Gestüt zu arbeiten. Schnell spüren beide, dass sie mehr verbindet als die gemeinsame Leidenschaft für Pferde. Doch dann droht ein dunkles Familiengeheimnis das Glück der beiden zu zerstören. Die Handlung: ஐ ஐ ஐ Iona kommt aus Baltimore in den USA und sucht ihre Verwandten und die Geschichte ihrer Vorfahren in Irland. Immer behütet, aber doch irgendwie eingeschlossen und nicht wirklich frei, versucht sie einen Neustart in dem unbekannten Land. Hilfe erhält sie durch ihren Cousin und ihre Cousin, welche beide die gleiche magische Kraft wie sie selbst besitzen. Vor vielen Hunderten Jahren gab es einen großen Kamp zwischen der schwarzen Hexe Socha und dem bösen Zauberer Cabhan. Bevor Socha sich in dem Kampf aufopferte, gab sie ihre Kraft an ihre drei Kinder weiter und riss Cabhan mit in ihren Tod. Jedoch schaffte es der Zauberer irgendwie zu überlegen und sucht seit damals immer wieder die Sochas Nachfahren der verschiedenen Generationen heim und treibt sein Unwesen. Das wollen Iona und ihre Verwandten Branna und Connor nun ein für alle Mal unterbinden. Unterstützung findet Iona auch in dem Gestütbesitzer Boyle, welcher mehr als nur ein Feuer in ihr entflammt. Die Charaktere: ஐ ஐ ஐ ஐ Streckenweise ging mir die Protagonistin sehr auf den Keks. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Sie quasselt ohne Unterlass und geht damit nicht nur ihren Mitmenschen auf die Nerven, auch der Leser bekommt ein große Portion Genervtheit ab. Bisher haben mir eigentlich alle Charaktere der Nora Roberts Bücher gefallen, aber hier war ich anfangs sehr, sehr skeptisch. Hinzu kommt, dass Fantasy ja nicht so wirklich meins ist. Hexen, Zauberer, Flüche eher etwas, um das ich einen großen Bogen mache, aber ich war neugierig und wollte mich gerne mal wieder in einer Serie verlieren, doch Iona macht es einem da nicht so wirklich einfach. Deshalb war es gut, dass die anderen Charaktere das – Gott sei Dank- wieder gut machen, denn mit denen konnte ich viel eher etwas anfangen und habe sie schnell lieb gewonnen, so dass ich mich schon auf die weiteren Romane freue, die dann ja aus der Sicht von den anderen geschrieben sind, so dass ich Iona wohl ein Stück weit entgehen kann. ;-) Schreibstil: ஐ ஐ ஐ ஐ Der Schreibstil ist typisch Nora Roberts. Sehr fließend, schnell zu lesen und als ich meine Anfangsschwierigkeiten mit der Protagonistin und dem Genre Fantasy überwunden hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand lesen. Ich liebe, wie detailliert Roberts alles beschreibt und wie liebevoll sie die Freundschaften der Charaktere darstellt. Ich wünsche mir dann oft, selbst dort dabei zu sein. Genauso war es hier wieder auch. Atmosphäre/Spannung/Humor: ஐ ஐ ஐ ஐ Mit Humor und Atmosphäre kann Nora Roberts sehr gut umgehen, so dass ich die meisten ihrer bisher gelesenen Bücher schon nach sehr wenigen Tagen ausgelesen hatte, weil sie mich so sehr in den Bann gezogen haben. Spannung ist tatsächlich immer so eine Sache, denn “hochspannend” sind die Bücher von ihr eher selten, weil sie mehr so dahin plätschern wie ein Fluss im Sommerlicht, was aber den Charme der Romane ausmacht und ich auf keinen Fall missen möchte. In diesem Buch war die Spannung tatsächlich ein wenig mehr gegeben, da die Protagonisten sich ja auf den Kampf gegen den bösen Zauberer vorbereiten und hier kam dann wirklich ein Spannungsgefühl auf. Idee und Umsetzung: ஐ ஐ ஐ Um die Bücher dieser Trilogie bin ich immer ein wenig rumgeschlichen. Die letzten beiden Reihen von Nora Roberts (vor allem die letzte) habe ich ja regelrecht verschlungen, aber dann war da immer noch der Hintergedanken – zum einen: es spielt nicht in dem von mir bevorzugten Amerika und zum anderen das Element der Fantasie! Zu Beginn war ich auch recht skeptisch, da ich ebenfalls auch keine historischen Romane lese und das Buch im 13.Jahrhundert einsetzt und die Magie ausführlich beschreibt. Aber dann kam die Geschichte der heutigen Zeit dran und obwohl es immer wieder magische Elemente gab, konnte der Nora Roberts Stil nicht geleugnet werden, so dass ich von der Geschichte gefangen genommen wurde. Stärken und Schwächen Wie schon bereits angesprochen waren die größten Schwächen des Buches zum einen die Magie, die immer wieder ein bissl an meinem Durchhaltevermögen gezupft hat, zum anderen aber der eher schwache Charakter der Protagonistin Iona. Mit ihr konnte ich mich wirklich nicht so gut auseinandersetzen, da ich ihre Art immer ein wenig nervig und aufreibend fand. Die Stärke des Buches ist definitiv der Nora Roberts Schreibstil. Zwar dieses Mal nicht ganz so prägnant, aber doch immer noch erkennbar, der dazu führt, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Fazit Ich bin nicht ganz sooo begeistert, wie von den letzten beiden Serien der Autorin, aber doch happy, dass ich endlich den Schritt gewagt habe, die Reihe zu beginnen und vor allem den Fantasy-Elementen darin. Denn ich habe hier noch einige Bücher von Nora Roberts rumstehen, die darauf warten gelesen zu werden und auch unter ihnen befinden sich einige mit einem Fantasy-Element und nun kann mich auch mal an diese wagen – natürlich erst, wenn ich diese Reihe beendet habe.

Vielversprechender Auftakt einer neuen Irlandserie, für Fans von romantischer Para-Liebesromanlektüre

Von: Happy End Bücher.de-Nicole Datum: 05. March 2015

Irland 1273: Die dunkle Hexe Sorcha, die jedoch nur gute Magie wirkt, lebt mit ihren drei Kindern, Brannaugh, Eamon und Teagan mitten im Wald in einer kleinen Hütte. Währenddessen zieht ihr Ehemann, der stolze Clanführer Daithi von Schlacht zu Schlacht. Dennoch lieben sich Sorcha und Daithi von ganzem Herzen. In diesem Winter kann es Sorcha kaum noch abwarten, bis ihr Ehemann zurückkehrt, denn sie wird wieder einmal von dem bösen Zauberer Cabhan bedrägt, der es auf ihre Macht und ihren Körper abgesehen hat. Zu gerne würde er sich mit ihr vereinigen, doch bislang konnte Sorcha ihn mit ihrer großen Zauberkraft in Schach halten. Nun ist er wieder da und es gelingt ihm diesmal, Sorchas Familie zu schwächen. Dennoch, dank des großen Zusammenhaltes von Mutter und Kindern, kann Cabhan noch einmal aufgehalten werden. Doch Cabhans Scheitern kostet Sorchas Leben und so teilt sie kurz vor ihrem Tod ihre Kräfte auf ihre drei Kinder auf, die im Laufe der Zeit auch auf andere Nachfahren übergehen soll. Irland, County Mayo 2013: Die burschikose, pferdeverrückte und äußerst impulsive Iona bricht alle Brücken in Amerika hinter sich ab, um sich in Irland ein neues Leben aufzubauen. Schon seit ihrer Kindheit spürte Iona, dass sie anders ist, als andere Menschen und dank ihrer Großmutter mütterlicherseits, kennt Iona nun auch die Geschichte ihrer Ahnin Sorcha. Diese führt sie eigentlich nach County Mayo; aber auch die Aussicht, endlich ihren Cousin Connor und ihre Cousine Brenna kennenzulernen. Brenna bietet der überraschten und gleichermaßen gerührten Iona dann auch gleich an, in deren Haus, dass diese zusammen mit Connor bewohnt, mit einzuziehen. Aber gleichzeitig wird Iona auch gewarnt. Bleibt sie in Irland, muss sie mit Konsequenzen rechnen, denn man fürchtet, dass Cabhan nach all den Jahrhunderten zurückgekehrt ist, um sich an den Nachfahren von Sorcha zu rächen. Iona entscheidet sich jedoch dazu zu bleiben und zusammen mit Brenna und Connor den Kampf gegen den bösen Zauberer aufzunehmen. Doch zunächst muss sie von ihrer neuen Familie lernen, wie man seine Gabe anwendet und beherrscht. Bei einem Nachfahren von Cabhan, Fin, der jedoch mit den O’Dwyers befreundet ist und ein Pferdegestüt unterhält, findet sie einen neuen Arbeitsplatz, doch nur Boyle, ein enger Freund von Fin, der ebenfalls im Gestüt arbeitet, rührt ihr Herz an. Ehrlich gesagt war ich, was Nora Roberts Trilogien und Serien betrifft, etwas lesemüde geworden in den letzten Jahren. Doch nachdem ich erst vor kurzer Zeit von ihrem Einzelroman „Das Geheimnis der Wellen“ so positiv überrascht war, konnte ich dann doch nicht widerstehen auch „Spuren der Hoffnung“ eine Chance zu geben. Zugegeben, mich erinnert die Story ein wenig an eine andere Trilogie der Autorin, die ebenfalls paranormale Elemente aufzuweisen hat; die „Three Sisters“ Reihe. (Im Licht der Sterne, Im Licht der Sonne“, „Im Licht des Mondes“), doch vielleicht gerade deswegen, denn die „Three Sisters Serie“ gehört nach so vielen Jahren immer noch zu meinen Leselieblingen, habe ich mich auch von „Spuren der Hoffnung“ so gut unterhalten gefühlt. Zugegeben, es mag nichts wahnsinnig Innovatives sein, was man hier serviert bekommt, denn auch diesmal kämpfen drei Menschen, die zusammengehören, mit guter Magie gesegnet, gegen das Böse, doch die Umsetzung des Ganzen hat mir dann doch sehr gut gefallen. Etwas ist mir jedoch sauer aufgestoßen (ob es an der Übersetzung liegen mag, oder auch im Original schon so sein mag, kann ich allerdings nicht beurteilen): Ich fand dass sich die Romanfiguren (besonders Iona) im Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt, in ihren Dialogen teilweise schon etwas gewollt lässig und auf Biegen und brechen jung klingend, miteinander austauschen, so dass man das Gefühl bekommt, sie wären gerade erst dem Teennageralter entwachsen. Das ist gottlob allerdings nicht konsequent durchgehalten worden, denn ansonsten hätte dieser Kritikpunkt für einen Punktabzug gesorgt. Positiv aufgefallen ist mir dagegen wieder einmal, dass die Autorin ein großes Geschick dafür hat, Liebesromane, die in der Vergangenheit spielen, zu schreiben. Das wird einem besonders auf den ersten 60 Seiten bewusst, in denen Sorchas Vorgeschichte im Fokus steht. Iona, die nun im ersten Teil der Reihe im Fokus der Story steht, ist eine erfrischend quirlige junge Frau, die, wenn sie aufgeregt ist, ohne Punkt und Komma losquasselt, doch dieser Wesenszug ist es dann auch, der sie sehr sympathisch macht. Genauso wie ihre freundliche, offene Art, die selbst den manchmal etwas mürrischen Boyle gefällt. Zwischen beiden knistert es von Beginn an, und es hat mir sehr viel Lesespaß bereitet, deren Geschichte lesen zu dürfen, weil sie eigentlich so gegensätzlich gestrickt sind. Brenna und Connor bekommen aber auch hier bereits einige Auftritte, so dass man die Figuren der nächsten Teile schon besser kennenlernen kann. Besonders von Brennas und Fins Story verspreche ich mir sehr viel, doch zunächst geht es im 2. Teil, der im November 2014 erscheinen wird, mit Connor und Meara (die beste Freundin von Brenna) weiter. Kurz gefasst: Vielversprechender Auftakt einer neuen Irlandserie, für Fans von romantischer Para-Liebesromanlektüre.