Agnès Martin-Lugand

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Glückliche Menschen küssen auch im Regen Blick ins Buch

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Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt …

Lächerliche Seifenoper mit einem völlig unsinnigen Handlungsverlauf. Bei diesem emotionalen Thema fehlt jede Ernsthaftigkeit

Von: schnäppchenjägerin Datum: 27. May 2019

Diane hat vor ungefähr einem Jahr ihren geliebten Ehemann Colin und ihre kleine Tochter Clara durch einen Verkehrsunfall verloren. Seit diesem Zeitpunkt hat sie sich zurückgezogen, lässt sich und ihre Wohnung verwahrlosen und einzig ihren besten Freund Félix, mit dem sie zusammen das Literaturcafé "Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee" betriebt, an sich heran. Als er ihr Elend nicht mehr mitansehen kann und nicht locker lässt, sie aus ihrer Lethargie zu holen, ergreift Diane die Flucht und mietet ein Cottage in Mulranny in Irland, da Colin schon immer in Irland Urlaub machen wollte. Sie möchte Abstand zu den Erinnerungen an Colin und Clara und in der Einsamkeit aus ihrer Trauer finden. Die Vermieter in Irland nehmen sie herzlich auf und auch die Einwohner des Ortes sind neugierig freundlich auf die Pariserin. Einzig ihr Nachbar Edward scheint etwas gegen ihre Anwesenheit zu haben und begegnet ihr mit offener Feindseligkeit. Diane fühlt sich von ihm provoziert , beginnt ihn regelrecht zu hassen. Doch als er ihr in der Not zu Hilfe kommt, beginnt sie umzudenken und entdeckt zögerlich hinter der harten Schale einen weichen Kern. "Glückliche Menschen küssen im Regen" ist ein Roman über Trauer, Trauerbewältigung und die Kraft, neu zu beginnen. Diane hat geliebte Menschen verloren und sich seitdem hinter ihrer Trauer verschanzt, ohne jemanden an siech heranzulassen. In einer anderen Umgebung versucht sie endlich, sich aufzuraffen und den Verlust zu verarbeiten. Das Buch liest sich sehr zügig, was nicht nur an dem geringen Seitenumfang liegt. Es handelt sich trotz des schweren Themas um eher leichte Kost, wobei Diane eine wenig sympathische Protagonistin ist. Selbst wenn man für ihre Trauer, ihre Zurückgezogenheit und Wut durchaus Verständnis aufbringen kann, reagiert sie in vielen Situationen unpassend und überzogen. Von einer depressiven Frau wird sie in Bezug auf Edward zur Furie und herrscht ihn hysterisch an, obwohl er wie sie einfach nur in Ruhe gelassen werden möchte. Dies schaukelt sich auf beiden Seiten zu einem grundlos aggressiven Verhalten auf, was völlig unverständlich ist. Die beiden verhalten sich derart kindisch und giften sich an, dass die Handlung jegliche Ernsthaftigkeit verliert. Mit einer unglücklichen Dreierkonstellation entwickelt sich der Roman zu einer lächerlichen Seifenoper mit einem völlig unsinnigen Handlungsverlauf. Eine Figur verhält sich dümmer als die andere, dass mich der Roman im letzten Drittel nur noch nervte. Dass Diane plötzlich zur Vernunft kam, war genauso wenig nachvollziehbar wie die Veränderung ihres Verhältnisses zu Edward. Über weite Teile konnte ich beim Lesen nur den Kopf schütteln. Leider spielt das Literaturcafé in Paris keine Rolle und auch das Land Irland hat in dem Roman nicht mehr zu bieten als anhaltenden Regen. Regelrecht störend sind die wiederholten Beschreibungen zum Griff zur Zigarette durch Diane und/ oder Edward, die in diesem schmalen Büchlein einen unverhältnismäßig großen Anteil haben, als ob der Autorin die Ideen ausgegangen wären. Dabei gibt es mit "Abschiedsküsse zählt man nicht" tatsächlich eine Fortsetzung des Romans...

Ein tolles Buch :)

Von: Valarauco Datum: 05. April 2016

Cover Mir hat das Cover richtig gut gefallen! Es war definitiv einer der Gründe, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. In meinen Augen ist es so herrlich verspielt und verträumt, äußerst romantisch und perfekt für die Geschichte. Mir gefallen die Farben des Covers auch unglaublich gut! Ein gut gewähltes und äußerst passendes Cover. Meine Meinung Bücher, deren Hauptthema Trauer ist, sind nicht unbedingt etwas für mich. Das habe ich in den letzten Wochen und Monaten gelernt und wollte mich auch von solchen Büchern fernhalten. Da für mich die Trauer der Figuren meistens völlig übertrieben schien. Die Autorin hat es jedoch geschafft, mich für ihre trauernde Hauptfigur zu erwärmen. Diane hat ihren Mann und ihre kleine Tochter bei einem Unfall verloren. Sie lebt extrem zurückgezogen und lässt niemanden, außer ihren besten Freund Félix in ihre Wohnung und in ihr Leben. So in ihren Gedanken und Erinnerungen gefangen, landet sie schließlich an einem Punkt, an dem sie es sehr bereut, ihrem Mann seinen Urlaubswunsch nicht erfüllt zu haben. Colin hätte gerne das regnerische, grüne Irland besucht, während Diane lieber in ein warmes, sonniges Land fahren wollte. Kurzerhand beschließt sie, dass sie unbedingt nach Irland muss. Sie lässt alles zurück und begibt sich auf eine Reise. In Irland beginnt sie tatsächlich mit der Bewältigung ihrer Trauer und trifft auf einen Menschen, der ihr dabei helfen kann. Die Autorin hat einen ganz besonderen Schreibstil, den ich selbst kaum beschreiben kann. Die Szenen sind meist recht kurz und knapp, eben einfach auf das Wesentliche reduziert. Dadurch ist auch das Buch viel kürzer als es sein könnte. Mir hat ihre Art zu schreiben sehr gut gefallen. Sie überdramatisiert nicht zu sehr und lässt zu, dass ihre Figur sich aus dem schwarzen Loch ihrer Trauer erhebt und wieder zu einem fröhlichen Menschen werden kann. Die Toten liegen nicht wie ein grauer Schatten über Dians Leben. Obwohl mir das Ende so überhaupt nicht gefallen hat, finde ich das Buch toll und sehr lesenswert. Es zeigt, dass Abstand zu einem Toten manchmal wirklich wichtig sein kann. Auch wird schön dargestellt, wie schwierig es tatsächlich für Trauernde ist, sich wieder aufzurappeln und dass man eben eine Menge Kraft und auch ein bisschen Hilfe braucht. Alles in allem kann ich sagen, mir hat das Buch gut gefallen. Es hat mich überzeugt und ich würde auf jeden Fall wieder eines von der Autorin lesen. Ich vergebe gerne vier von fünf Monstern für Glückliche Menschen küssen auch im Regen.

Berührend und nachdenklich zugleich

Von: Leapunch Datum: 04. November 2015

Das Cover ist sehr schön gestaltet, passend zum Titel, mit küssendem Paar und einem niedlichen Regenschirm. Ich mag diese Farbkombination, türkis, orange und rot und das auf einem beigefarbenen Untergrund. Der Klappentext hat mich auch sofort neugierig gemacht, genau solche Bücher liebe ich. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Stimmung kommt sehr gut rüber, sehr detailreich, trotz der niedrigen Anzahl der Seiten. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, sie wirken nicht stumpf oder aufgesetzt. Die Geschichte ergibt ein wunderbares Gesamtbild und lässt sich sehr gut lesen. Diane, die Protagonistin, hat mit ihrem Verlust zu kämpfen und die Melancholie, die sie umgibt ist bedrückend und so präzise beschrieben, das man richtig mitleidet. Diane ist eine starke, wunderschöne Frau doch der Verlust ihres geliebten Mannes und ihrer Tochter hat sie zerstört und sie hat das Gefühl nie wieder leben zu können. Als sie sich aufmacht in die irische Einöde, tut sie es um Colin loszulassen, doch das ist auch dort nicht einfach. Die Einsamkeit die sie so sehr gesucht hat, drückt ihr die Luft zum atmen ab. Diane ist so kurz davor aufzugeben, doch ihre Vermieter und deren Familie, bauen sie langsam wieder auf. Der einzige der ihr immer wieder Steine in den Weg zu legen scheint ist Edward. Edward ist mürrisch und ein großer, muskulöser Ire, er ist unfreundlich und nicht sehr gesprächig. Diane und Edward geraten immer wieder aneinander und Diane steht kurz davor nach Paris zurückzukehren um Edward zu entkommen. Dieses kleine Buch ist einfach berührend, es zeigt den Fall der Protagonistin und ihren langsamen, schwierigen Aufstieg. Diane war mir von Anfang an sympathisch, vor allem als ich erfuhr das sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Félix ein kleines Literaturcafé geführt hat, mit dem Namen "Glückliche Menschen". Diese Tatsache machte sie umso sympathischer. Félix ist ein Lebemann, er fürht ein Leben in Saus und Braus, er verschlingt Männer wie andere Süßigkeiten und er ist der einzige der Diane noch besuchen darf, ihre bessere Hälfte. Fazit: Eine berührende Geschichte über den Verlust und den Neuanfang, sie musste erst das Weite suchen um von vorne zu beginnen und dabei half ihr ein Mann, den sie am Anfang nicht mal ausstehen konnte. Das Ende kam dann doch überraschend und macht nachdenklich.

Eine vielseitige Empfehlung für stürmische Abende bei Kerzenlicht und einem Gläschen Wein!

Von: Schattenkämpferin Datum: 05. September 2015

Diane ist tief in Depressionen gefangen, seitdem ihr Mann und ihre Tochter bei einem Unfall starben. Sie hat sich zurückgezogen und spricht eigentlich mit niemandem mehr außer ihrem besten Freund, mit dem sie gemeinsam ein Literaturcafé betreibt. Doch das Café läuft immer schlechter, da Diane sich nicht aufraffen kann, ihre Höhle zu verlassen. Bis sie eines Tages beschließt, aus diesem ganzen Trott auszubrechen und einen Lebenstraum ihres verstorbenen Mannes in die Tat umzusetzen. Denn Colin hat immer davon geträumt, eines Tages nach Irland zu ziehen. Und so macht sich Diane auf den Weg nach Mulranny, einem kleinen Dorf direkt an der Küste Irlands, und erhofft sich davon, ihre Trauer weitestgehend hinter sich lassen und dort ein neues Leben anfangen zu können. Leider trifft sie im Ort nicht nur auf freundliche Gesichter, sondern hat ausgerechnet den miesepetrigsten und unausstehlichsten Kerl aller Zeiten als direkten Nachbarn. Kann sie ihr Ziel trotzdem umsetzen und wieder Freude am Leben finden? Die Grundthematik in "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" ist sicherlich keine neue, sodass man kaum mit Überraschungen rechnen sollte. Vieles scheint vorhersehbar zu sein, auch wenn man deutlich merkt, dass Agnés Martin-Lugand sich redlich Mühe bei der Gestaltung ihrer Geschichte gegeben hat. Trotzdem bleibt alles weitestgehend stereotyp. Allerdings versteht die Autorin es sehr gut, besonders am Anfang sehr eindringlich darzustellen, was Trauer in Menschen auslösen kann und wie diese Menschen auf ihr Umfeld wirken. Anschaulich beschreibt sie die eingefahrene Situation von Diane, die sich nicht selbst aus ihren Depressionen befreien kann und eigentlich auf die Hilfe ihrer Familie und Freunde angewiesen ist. Ebenso anschaulich dargestellt wird aber auch die Hilflosigkeit des privaten Umfeldes im Umgang mit depressiven Menschen. Die Charaktere sind authentisch und man kann als Leser beide Seiten recht gut nachempfinden. Ebenfalls wunderbar gestaltet sind die Landschaftsdarstellungen von Irland – fast kann man beim Lesen selbst den stürmischen Wind ins Gesicht peitschen und an den Klamotten zerren fühlen. Diese Stimmung kommt besonders gut rüber, wenn man selbst an einem stürmischen Winterabend auf der Couch sitzt und Lust auf kurzweilige Unterhaltung hat. Denn genau diese bietet "Glückliche Menschen küssen auch im Regen", trotz des an sich eher schwierigen und heiklen Themas. Schlussendlich bleibt dieser Roman aber genau das, was er ist – Unterhaltungsliteratur. Man darf sich hier keinen Ratgeber für Depression oder Trauerbewältigung erwarten, auch wenn so mancher Punkt sicherlich hilfreich ist. Und am Ende erwartet einen dann doch noch mal eine Überraschung – eine, die der Autorin durchaus die Möglichkeit gibt, im Zweifelsfall eine Fortsetzung zu schreiben. Oder dem Leser einfach den entsprechenden Spielraum zu lassen, selbst ein "richtiges" Ende zu finden. Da sich die Autorin seit dem großen Erfolgs ihres Debüts in Frankreich ausschließlich aufs Schreiben konzentriert, darf man sicherlich schon bald mit weiteren Werken aus ihrer Feder rechnen. Vielleicht schafft sie es, kleine Anfängerfehler dann auszumerzen und außerdem ein paar frische Ideen in ihre Geschichte zu bringen. Fazit: "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" ist eine nicht ganz einfache, aber doch schöne Geschichte, mit der man sich gerne an einem regnerischen Sonntag auf die Couch verzieht. Agnés Martin-Lugand schafft es mit ihrem Debütroman, den Leser auf eine besondere Weise gefangen zu nehmen und durch das komplette Buch zu tragen, ihn zum Schmunzeln, Weinen und zum Nachdenken zu bringen. Hin und wieder zeigen die Charaktere zwar unschöne Eigenschaften, doch genau das macht diesen Roman so authentisch. Eine vielseitige Empfehlung für stürmische Abende bei Kerzenlicht und einem Gläschen Wein! Wertung: 3,5 von 5 Schwertpaaren Handlung: 3.5 / 5 Charaktere: 4 / 5 Lesespaß: 3.5 / 5 Preis/Leistung: 3.5 / 5

Geschichte leider nicht so gut wie das Cover

Von: Samy Datum: 11. August 2015

Die Geschichte hört sich interessant an leider aber konnte sie mich nicht richtig mitreißen. Ich meine die Story ist gut aber sie konnte mich eben nicht packen, die Figuren fand ich leider bisschen lahm und zu wenig ausgearbeitet. Man hätte sehr viel aus dem Buch machen können, wenn man vielleicht ein paar Seiten mehr genommen hätte. Die Geschichte hinter der Idee der Autorin kann sich einfach nicht genug ausbreiten auf den paar Seiten. Charakter der Figuren erkenne ich fast gar keinen und das ist sehr schade. Mit Diane konnte ich eigentlich so gut wie gar nichts anfangen und es war wirklich schwer ihr, die wirklich sprunghaft ist, zu folgen. Man konnte einfach nicht wirklich verstehen wieso sie in manchen Situationen war. Diane als Figur ist gut und die Autorin hat sich sicher ihren Teil bei ihr gedacht aber sie hätte Diane mehr ausarbeiten müssen, ihr viel mehr Charakter geben müssen. Felix und Edward die beiden Männer in ihrem weiteren Leben sind kleine Randfiguren über die man als Leser aber wirklich gerne mehr erfahren hätte, die beiden hören sich nämlich sehr gut an. Leider kommen diese beiden einfach zu kurz in diesem Buch. Das Cover ist echt lustig. Der riesige Regenschirm , darüber die Tropfen und das kleine küssende Paar unter dem Schirm. Die Schrift ist auch echt toll gemacht worden, das auch der Autor in einer anderen Schriftfarbe gefällt mir gut. Der Schreibstil der Autorin ist klasse und erinnert mich an das Buch 'Ziemlich beste Freunde' der hat das Buch noch ein wenig gerettet. Deswegen bekommt das Buch noch 2 Sterne von mir für den Schreibstil und das Cover.

schade, das Buch konnte mich nicht überzeugen

Von: Ulla Leuwer Datum: 25. July 2015

Meine Meinung: Ich sitze hier und überlege die ganze Zeit, was mir dieses Buch gegeben hat. Ich gebe ja zu, dass mich der Titel des Buches verführt hat und auch die Kurzbeschreibung las sich sehr vielversprechend. Deshalb hatte ich gewisse Erwartungen an das Buch. Zunächst lernte ich Diane kennen und musste erfahren, dass ihr das Schicksal übel mitgespielt hat. Bei einem Verkehrsunfall verliert sie ihren Mann und ihre Tochter. Natürlich ist die Trauer sehr groß und ich habe mit ihr gelitten, denn ich bin mir nicht sicher, wie es mir ergehen würde. Aber ich denke doch, dass ihr Verhalten etwas übertrieben ist. Wer kann es sich leisten, ein Jahr lang zu trauern, nicht arbeiten zu gehen, nur in der Wohnung rumzuhängen? Irgendwo hörte dann doch mal mein Mitleid auf und mir tat eher Felix, ihr Freund und Kollege leid, der sich seit einem Jahr um sie kümmerte. Ganz plötzlich reißt sich Diane zusammen und schafft es tatsächlich in Irland ein Cottage zu mieten und die Reise dorthin zu organisieren. Schnell verfällt sie aber wieder in ihren alten Tagesablauf und will mit niemandem Kontakt haben. Wäre da nicht dieser ungehobelte Nachbar, der sie aus ihrer Lethargie reißt. Eher unbeabsichtigt, denn Diane, die nichts mit anderen Leuten zu tun haben will, kann es aber auch nicht ertragen, wenn jemand sie nicht beachtet. Ein Vielleser kann sich nun vorstellen, was passieren wird, denn irgendwann muss derjenige ja auftauchen, der wieder Licht in ihr Leben bringt, wie es in der Kurzbeschreibung so schön heißt. Ich will jetzt nicht weiter über das Verhalten der Beiden schreiben, manches kann ich nachvollziehen, anderes wiederum nicht. Meine Sympathie zu Diane und Edward schwankte enorm. Normalerweise stehe ich voll auf der Seite der Protagonisten, aber beide machten es mir sehr schwer. Vor allem eine Entscheidung konnte und wollte ich nicht akzeptieren. Aber die Autorin hat sich nun einmal anders entschieden und ich musste es hinnehmen. Was mich enorm gestört hat, war diese ewige Raucherei. Ich glaube, wenn die Sätze, in denen erwähnt wird, dass irgendwer schon wieder eine Zigarette anzündet, wegfallen würden, wäre das Buch um einige Seiten dünner geworden. Sorry, aber das ist halt mein Gefühl. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich auch sagen, dass ich den Titel des Buches unpassend finde. Die richtige Übersetzung des Originaltitels "Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee" finde ich viel besser. Anfangs habe ich erwähnt, dass ich überlege, was mir das Buch gegeben hat und dazu möchte ich kurz noch etwas schreiben. Die Erwartungshaltung bei Büchern ist doch so, lese ich einen Krimi, erwarte ich Spannung, bei einem humorvollen Buch möchte ich lachen. Manchmal lese ich gerne tiefsinniges, ich kann mitweinen oder mitzittern. Aber hier war nur die Neugierde auf das Ende, was mir dann noch nicht einmal gefallen hat. Ich wollte Diane auf ihrem schweren Weg begleiten und erleben, dass sie ein glückliches neues Leben anfängt. Nun, die Autorin war mit mir nicht einer Meinung, deshalb bin ich von dem Buch doch etwas enttäuscht. Fazit: Ich habe mir diesmal fast alle anderen Rezensionen angesehen und musste dabei auch feststellen, dass die Meinung über das Buch sehr auseinander geht, wobei ich diesmal die wenig-Sternegeber durchaus verstehen kann. Ich kann leider keine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.

schöne Geschichte nicht nur für kalte Tage

Von: sternenstaub178 Datum: 17. July 2015

Ein Jahr ist es her seit Dianes Mann Colin und ihre Tochter Clara durch einen Unfall starben. Seit diesem Tag lebt Diane zurückgezogen in ihre eigene Welt. Ihre Eltern wollen ihr in dieser schweren Zeit beistehen doch sie lässt nur ihren Freund Felix zu, der versucht sie wieder in die richtige Bahn zu lenken. Aber Diane hat überhaupt keine Lust und ist in ihrer Trauer um Colin und Clara gefangen. Irgendwann werden ihr auch Felix Versuche zu viel und sie beschließt umzuziehen. Ihre Wahl fällt auf Irland, da sie dort sowieso mit Colin hinwollte. Sie mietet ein Cottage in einem kleinen Dorf und möchte dort weiterhin zurückgezogen Leben. Als sie ihre neue Heimat kennenlernt ist sie allerdings weniger begeistert, denn dort kennt jeder jeden. Ihre Vermieter sind nette Menschen doch als sie deren Sohn Edward kennenlernt kann sie zuerst gar nicht glauben, was für ein unfreundlicher Mensch er ist. Am Anfang ignoriert er sie komplett und sie legt sich einige Male mit ihm an. Nachdem sie eines Tages ihren Ehering verzweifelt sucht und Edward ihn findet und ich auch wieder bringt ändert er sich und öffnet sich ihr ein bisschen. Die Beiden verbringen ein Paar wunderbare Tage zusammen auf einer Insel und kommen sich auch näher. Doch kann Diane die Nähe zu ihm nach Colins Tod überhaupt zulassen und was sucht eine fremde Frau mitten in Edwards Wohnung? Wer das wissen möchte sollte dieses Buch unbedingt lesen. Diane war mir gleich nach den ersten Paar Seiten sympathisch und in konnte mich gut in sie hineinversetzen und mitfühlen, was sie empfindet. Sie steckt mittendrin in einer Depression und durch die Trauer und den Verlust von Colin und Clare will sie sich einfach nur zurückziehen. Ihr Freund Felix möchte für sie eigentlich nur das Beste doch sie will es nicht wirklich annehmen. Deswegen finde ich macht sie durch ihren Umzug nach Irland einen ersten großen Schritt um ihr Leben wieder in die eigenen Hände nehmen zu können auch wenn Felix ihr das nicht zutraut. Bei Edward denkt man zuerst was für ein Depp, so mit jemandem umzugehen aber auch er hat eine Geschichte und eine Vergangenheit über die man im Laufe der Geschichte mehr erfährt. Die Geschichte wird aus Dianes Sicht erzählt und der Schreibstil der Autorin ist ziemlich einfach gehalten, was auch dazu passt. der einzige Punkt , der mich etwas gestört hat was, dass das Buch nicht sehr viele Seiten hat, denn ich hätte gerne noch mehr von Diane gelesen. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es noch jedem empfehlen.

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Von: Theresas Bücherschrank Datum: 05. July 2015

Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt … Der Buchtitel ist meiner Meinung nach der Wahnsinn - er klingt so unendlich schön und das Beste: Er passt auch noch prima zur Geschichte! Genauso wie das Cover! Die Botschaft, die Titel und Cover vermitteln, werdet ihr allerdings erst komplett verstehen, nachdem ihr das Buch gelesen habt. An dieser Stelle also schon eine dringende Leseempfehlung! Ich habe ein wunderbares Zitat über den Roman von Eléonore Delair gefunden, nach dem ich diese Rezension gerne ausrichten möchte. Die Programmleiterin hat folgendes gesagt: "Wie kann man gleichzeitig lachen und weinen? Man muss Glückliche Menschen küssen auch im Regen lesen. Wie kann man sowohl voller Verzweiflung als auch voller Hoffnung sein? Man muss Agnès Martin Lugands Worten lauschen. Wie kann man sich wünschen, lieber in Irland als in Paris zu leben? Man muss Edward begegnen." Ich muss ihr hinsichtlich dieser drei Punkte vollkommen zustimmen! Der Roman hat mich an einigen Stellen wirklich fast zum Weinen gebracht. Die Tränen standen mir schon in den Augen! Auf den ersten Seiten des Buches, war ich schon in trauriger Stimmung. Diane hat eine so unglückliche Vorgeschichte hinter sich, die man auch als Leser erlebt und so die Stimmung der Protagonistin nachvollziehen kann! Alles erinnert sie an die Momente mit ihrem verstorbenen Mann Colin und ihrer verstorbenen Tochter Clara. Sie ist 32 Jahre jung und hat schon so viel mitmachen müssen, ihr Schicksal tut mir immer noch Leid und bewegt mich sehr! Auf so vielen Buchseiten musste ich wirklich weinen, und da ich zurzeit entweder Krimis, Thriller oder schnulzige Liebesgeschichten lese, bin ich es gar nicht mehr so gewöhnt Tränen in den Augen zu haben... Und dann gab es diese Augenblicke in dem Buch, in denen sich ein Lächeln auf meine Lippen stahl. In denen die Welt auf einmal wieder heil war und alles wieder gut. Diese Mischung ist einzigartig und lässt die Geschichte so verzaubert wirken! Der Schreibstil der Autorin sprüht nur so von Emotionalität und bewegenden Gefühlen! Alles wirkt so echt und so nah. Wie gesagt, Dianes Schicksal hat mich als Leserin berührt. Und die Charaktere? Sind wie für diese Geschichte geboren worden! Edward mochte ich, genau wie Diane, anfangs überhaupt nicht! So ein Depp! Hat gar nicht bemerkt, was in Diane vorgeht! Aber, zu seiner Verteidigung: Er hat sich entwickelt - mehr sage ich nicht, sonst Spoiler ich noch mehr ^^ Dianas Gefühle konnte ich genau nachvollziehen und mich so mit ihr identifizieren. Und auch Félix, Abby, Judith und Jack habe ich in mein Herz geschlossen - sie alle sind so sie selbst, so toll gezeichnet! Es stimmt einfach alles in dem Buch! Eine Gute-Laune-Macher, ein Hoffnungsschimmer - einfach die perfekte Lektüre - bewegend, ergreifend, traurig und wunderschön zugleich. ***** Fünf Sterne!

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Von: Home of taste Datum: 04. July 2015

So heißt ein Buchtitel, der mich sofort angesprochen hat. Kennt ihr das, wenn ihr Bücher seht und schon vom Cover her wisst, dass ihr sie unbedingt lesen müsst? Genauso erging es mir mit dem neuen Werk der Autorin Agnés Martin- Lugand. Zunächst, wie immer, der obligatorische Blick auf den Klappentext: " "Was bleibt, wenn man alles verliert, was man je geliebt hat?", fragt sich Diane tagein, tagaus nachdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall ums Leben kamen. Seit einem Jahr schon hat sie ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist ihr bester Freund Félix, mit dem sie früher ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt Diane plötzlich, Paris und alle, die sie kennt, zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben anfangen zu können- an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt... " Man könnte meinen durch die tragische Hintergrundgeschichte ist der Anfang des Buches schwere Kost, aber das hat die Autorin sehr gut gelöst und es kommt zu keinem Zeitpunkt eine bedrückende Stimmung auf. Dennoch kommt man nicht drumrum sich als Leser die Frage zu stellen, wie man sich selbst in so einer Situation verhalten würde. Wenn du alles verlierst, was du liebst, was würdest du dann machen? Würdest du den Mut haben alle Zelte abzubrechen und in ein fremdes Land zu gehen? Und ist die Idee nicht nur eine Form von davonrennen? Die Vergangenheit holt dich so oder so wieder ein, es ist nur eine Frage der Zeit. Das Buch startet mit einer typisch hektischen Familiensituation vor dem Aufbruch in den lang ersehnten Urlaub. Bis kurz davor ein tragischer Unfall das Leben von Diane völlig aus der Bahn wirft. Jeder Mensch geht mit Trauer anders um. Die einen müssen unter Leute, weil ihnen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt und die anderen ziehen sich zurück- so wie auch Diane. Sie verschanzt sich in ihrer Wohnung und der einzige, der sie vor der kompletten Verwahrlosung bewahrt ist ihr Freund Félix. Doch auch er kann sie nicht davon abhalten nach Irland zu gehen. Doch was erwartet Diane dort? Wielange wird sie dort bleiben? Vielleicht sogar für immer? Welche Menschen werden ihr begegnen und wird es überhaupt möglich sein, die Lücke, die ihr Mann hinterlassen hat jemals auch nur ansatzweise wieder zu füllen? Doch welche dunklen Geheimnisse hält die grüne Insel für sie bereit? Höchste Zeit, das herauszufinden, oder? Dann nichts wie in die Buchhandlung mit euch. Das Buch erschienen im blanvalet Verlag mit der ISBN 978-3-7645-0528-8 kann für 14,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite bestellt werden und schon ganz bald auch in eurem Bücherregal und vor allem in eurem Herzen Platz finden.

Glückliche Menschen küssen auch im Regen von A.Martin-Lugand

Von: Grüne Ronja Datum: 19. June 2015

Titel: Glückliche Menschen küssen auch im Regen Autor: Agnes Martin_Lugand Verlag: blanvalet Taschenbuch Dieses Buch hat mich echt geschafft. Dianes Leben ist aus den Fugen geraten, und das ist noch nett beschrieben. Ihr Mann und ihre Tochter sind vor einem Jahr gestorben und ihre gemeinsame Wohnung ist zu einem Schrein der beiden geworden. Nichts hat sich seitdem verändert, nur die Mitbewohner. Diane hat seitdem nichts mehr gemacht, nicht mal in ihrem Literatur-Cafe gearbeitet. Und zu der Gedenkfeier möchte sie auch nicht. Einmal am Tag kommt ihr bester Freund und Geschäftspartner Felix vorbei und räumt die Wohnung etwas auf. Doch eines morgens beschließt Diane, dass sich etwas ändern muss. Und wenn es nur die Umgebung ihrer Einsamkeit ist. Also flieht sie nach Irland. Denn dort wollte ihr Mann eigentlich schon immer Urlaub machen. Nun holt sie das nach. In Irland lebt sie in einem kleinen Cottage. Ihre Vermieter sind Abby und Jack, und sie bedrängen Diane nicht zu sehr, obwohl in Mulranny jeder jeden kennt. Eines Tages taucht der Neffe von Abby und Jack im Cottage nebenan auf, und er ist der unhöflichste Mensch, der Diane je begegnet ist. So langsam findet sie in ihr Leben zurück, und ihr ätzender Nachbar hilft ihr auf wundersame Weise dabei. Diese Geschichte fängt traurig an, wird aber zum Ende immer besser. Sie lässt sich leicht lesen, kommt gut voran und schnell freundet man sich mit Diane an. Das einzige, was mich wirklich massiv stört, ist das fehlende Happy End. Es hätte ja ein Satz am Ende gereicht, muss ja nicht mal groß ausgeschmückt werden oder besonders schnulzig werden. Da das das zweite Buch einer französischen Autorin ist, stellt sich mir die Frage: Haben die was gegen handfeste Happy Ends? Muss es immer kurz davor stehen, nur damit die Protagonistin dann alles hinter sich lässt? Darüber habe ich mich wirklich geärgert. :( Cover und Titel passen ürbigens super ;)

Eine traumhafte Geschichte <3

Von: Ani-Bücherlounge Datum: 06. June 2015

Meine Meinung: Schon allein das Cover spricht meiner Meinung nach für eine tolle Geschichte. Und das ist sie auch. "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" handelt von Diane, die bei einem Unfall ihren Mann und ihre Tochter verliert. Seit dem Unfall ist Diane nicht mehr richtig im Leben und findet auch nicht mehr zurück. Aber eines Tages versucht sie es bzw. will einfach nur flüchten und zieht von heute auf morgen nach Irland. Und dort versucht sie wieder zurück zu kommen ... Das Buch hat mich gleich von beginn an in seinen Bann gezogen. Am Anfang und auch am Ende konnte ich die kleinen Kullertränen nicht zurück halten. Trotz, dass das Buch nur 206 Seiten hat, ist es eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Trauer und das wieder genießen der schönen Momente im Leben. Die Autorin schafft es in diesen paar Seiten eine Story zu erzählen in der man sich einfach wohlfühlt. Dank ihrem tollen Schreibstil und ihrer Art die Umgebung zu beschreiben ist man sofort bei Diane und dann direkt in Irland. Für mich war es wie Urlaub, denn ich finde Irland ist ein wunderschönes Land und Agnés Martin-Lugand schafft es, dass ich mich fühle, als wäre ich dort. Also so, als würde ich am Strand entlanglaufen oder in den Bergen wandern gehen. Einfach himmlich diese Gegend. Und dann noch so eine passende Geschichte dazu, dass man eigentlich nicht mehr weg möchte. Ich habe mich so gut gefühlt während dem lesen, dass ich schon etwas traurig war, als das Buch sein Ende nahm. Trotzdem blieb danach ein warmes Gefühl in meinem Herzen. Ich wusste dann auch erstmal nicht, was ich als nächstes lesen soll. Man möchte ein genauso gutes Buch lesen und weiß einfach nicht, ob das möglich ist. Aber genau diese Gedankengänge zeigen mir, dass dieses Buch den Weg in mein Herz geschafft hat und es die fünf Sterne verdient hat. Durch die "nur" 206 Seiten (die aber gefüllt sind mit einer wunderbaren Story, also nicht denken: "Oh, so wenig Seiten und darin soll eine tolle Geschichte stehen?!") habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen, zwar verteilt über zwei Tage, da ich nicht so oft zum lesen kam, aber die Seiten verflogen nur so davon. Meine Rezi fällt bei diesem Buch zwar etwas kleiner aus, aber mehr wie: "Es ist ein wunderbares, herzerwärmendes Buch!" kann ich dazu nicht sagen :) Also wer eine wunderbare Geschichte lesen möchte, der sollte sich dieses Buch mal genauer betrachten, denn es ist einfach wunderbar :)

wunderbar ❤

Von: Ninni SchockiBooks Datum: 15. May 2015

Ein ganz tolles Buch über das Leben und wie man es schaffen kann, wieder auf die Beine zu kommen. Ein Buch, das Lebenslust macht. Schaut mal in mein Video: https://youtu.be/iLAzNxzBlXc

Wunderbare, emotionale Lektüre für Zwischendurch

Von: AnnaDiaries Datum: 11. May 2015

Diane verliert unerwartet ihren Mann und ihre junge Tochter. Das stürtzt sie ein kaum überwindbares Tief. Nachdem sie von ihrem besten Freund so genervt ist, zieht sie nach Irland, ein Land, dass ihr Mann sehr gerne besucht hätte. Hier findet sie all das, was sie will. Ruhe, Einsamkeit und dazu noch ein paar Menschen, die ihr das Leben verschönern. Erstmal: Oh mein Gott ist dieses Buch süß gemacht! Ich liebe das Cover und die Innenseiten des Covers und Klappentextes. Super niedlich. Riesen Pluspunk. Die Story an sich ist kurz und knackig. Das Buch hat etwas über 200 Seiten und wurde gestern in einem Rutsch gelesen. Es ist emotional, es ist herzzerreissend, es ist lustig. Es ist alles, was man sich für einen kalten Wintertag oder eine 2-stündige Zugfahrt wünscht. Mir persönlich ist Dianes Schicksal sehr ans Herz gegangen. Ihre Tochter ist gestorben, als sie so alt war, wie meine Kleine heute ist. Das mag ich mir also gar nicht weiter vorstellen. Ich verstehe vollkommen, warum sie sich dann in so ein Loch stürzt, nicht mehr unter Menschen gehen will und die Einsamkeit Irlands sucht. Ich würde wahrscheinlich auch irgendwo in ein kleines, abgelegenes Dorf gehen, nur damit mich keiner nerven kann. Aber in Irland sind die Menschen ja freundlich, was dazu führt, dass Diane nicht lange alleine bleibt. Auch hier warten neue Herrausforderungen, neue Menschen und Abenteuer. Ich muss sagen, gut gemacht. Sehr gut geschrieben, flüssig, emotional. Man leidet mit, man hat Tränen in den Augen, man lacht. Wirklich sehr gelungen dieses Buch.

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Von: seesternsbücher Datum: 11. April 2015

Glückliche Menschen ist der Debutroman der Französin Agnes Martin-Lugand. Dieses Buch habe ich mir auf Grund des Titels in der Bücherei vorbestellt. Die Grundidee des Romans ist nicht neu, zu mindest für mich, In Nathalie küsst haben wir es ebenfalls mit einer Pariserin zu tun, die ihren Mann durch einen Unfall verloren hat. Das Buch wird aus der Sicht der 32 jährigen Diane erzählt, Dianes Mann, Colin und ihre Tochter kamen bei einem Autounfall ums Leben. Ein Jahr lebt sie vollkommen zurück gezogen und ihr Freund und Mitbesitzer des Lireaturcafe “Glückliche Menschen” steht ihr bei. Doch Felix will, dass sie sich endlich dem Alltag stellt und wieder ins Cafe kommt. Doch Diane ist in ihrer Trauer gefangen, dass sie nichts machen kann. Bevor Felix eine Reise buchen kann, beschließt sie, dass sie für eine Weile nach Irland ziehen will, Colin wollte immer in Urlaub machen. Als Dianes Eltern von ihrem Vorhaben erfahren, sind sie alles andere als begeistert. Sie werfen ihr vor, dass sie eh nichts alleine auf die Reihe bringt und ständig auf Felix Hilfe angewiesen wäre. Doch Diane zieht es durch, packt ihre Koffer und fliegt nach Irland, dort wird sie von ihrer Vermieterin herzlich aufgenommen. Doch deren Neffe und diese Feindseligkeit ist mehr als deutlich zu spüren, ist alles andere als begeistert, dass er ausgerechnet sie als Nachbarin zu bekommen. Es kommt wie es kommen muss, die Fetzen fliegen und das nicht zu knapp. Getreu dem Motto: Was sich liebt, das neckt sich. Eigentlich liest sich die ganze Handlung ganz nett aber ich wurde mit beiden Hauptfiguren überhaupt nicht warm. Wir haben auf der einen Seite die trauernde Witwe und auf der anderen Seite einen Mann, der niemand vertrauen kann. Als Leser spürt man, dass die beiden sich emotional näher kommen um dann sofort wieder Abstand zu nehmen, dieses Hickhack zieht sich durchs Buch wie ein roter Faden. Obwohl das Buch nur 206 Seiten stark ist, kommt gegen Ende des Buchs noch Edwards Exfreundin ins Spiel und versucht ihr Unwesen zu treiben und für mich war das ehrlich gesagt zu viel und überfrachtet die Handlung. Fazit: “Glückliche Menschen” liest sich sehr flott weg aber es ist kein Buch, das einem lange im Gedächtnis haften wird. Es ist zwar ganz nett aber leider nicht mehr. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich das Buch in der Bibliothek ausgeliehen habe. Hätte ich mir das Buch für 14,99 € gekauft, wäre ich sehr enttäuscht gewesen

Toller Debütroman

Von: All These Special Words Datum: 08. April 2015

Worum geht’s? Nach dem Unfall, bei dem Dianes Mann und ihre Tochter ums Leben gekommen sind, ist sie am Boden zerstört. Ihre Wohnung hat sie schon ein Jahr nicht mehr verlassen, ihr Literaturcafé in der Pariser Innenstadt zerfällt unter der Leitung ihres besten Freundes Félix. Zum Todestag ihrer Familie beschließt sie, nach einem ruhigen Ort zu suchen, an dem sie ihren Kummer weiter fristen kann. Ihre Wahl fällt auf das kleine Dorf Mulranny in Irland. Diane hat jedoch nicht damit gerechnet, dass es an diesem kleinen Ort jemanden geben könnte, der sie wieder zum Lachen bringen kann… Schreibstil Französisch! Wer französische Filme wie „Willkommen bei den Schtis“ oder „Ziemlich beste Freunde“ mag, wird auch den Schreibstil mögen, in dem dieses Buch geschrieben ist. Die Szenen sind kurz und knackig, hier wird nicht zu viel drum herum erzählt, wodurch die Geschichte auch relativ kurz geraten ist. Außerdem gibt es unglaublich viel wörtliche Rede, vieles davon Wortgefechte, die die Charaktere wunderbar herausarbeiten. Es liest sich anders als eine Übersetzung aus Amerika oder England, aber das hat mir besonders gut gefallen. Meine Meinung Die Protagonistin Diane ist fertig mit der Welt. Ihre Trauer ist so groß, dass es sie schließlich nach Irland verschlägt, wo sie hofft, dass sie sich besser zurückziehen kann. Allerdings hat sie nicht mit der Gastfreundschaft der Iren gerechnet, die ihr den Rückzug wahnsinnig schwer machen und sie mehr und mehr ins Leben zurückziehen. Bis auf einen: Edward. Der ist nämlich total griesgrämig und Bad-Boy-ish auf Französisch oder Irisch oder wie auch immer. Sexy und anziehend, aber irgendwie auch ein riesiger Idiot, bis man ihn schließlich näher kennenlernt und ihn ins Herz schließt. Bis zur Hälfte des Buches erfährt man nicht, wieso er so ist, wie er ist, aber dann kommt er/sie/es mit Karacho in Dianes Leben und sorgt für jede Menge Gefühlschaos. Ab da hat das Buch für mich dann auch abgenommen, denn irgendwie empfand ich die Beziehung zwischen manchen Charakteren als zu gestellt. Die Erklärungen waren mir ein bisschen zu notdürftig, es bleib bei Weitem nicht genug Zeit mit Edward, um ihn als Charakter besser kennenzulernen. Und dann das Ende – Oh man, ich wünschte, ich könnte euch mehr dazu sagen, aber dann würde ich euch spoilern und das will ich auf gar keinen Fall, denn selbst, wenn ihr das Buch nicht lesen solltet: es wird auch verfilmt und dann könnt ihr euch den Film anschauen. Fazit Ein toller Debütroman, der trotzdem in Bezug auf die Charakterentwicklung etwas schwach war und ein Ende hatte, das ich mir persönlich so nicht vorgestellt hatte. Deswegen gibt es trotz des schönen Schreibstils und der berührenden Geschichte leider nicht die Höchstwertung. Aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich mich auf weitere Bücher der Autorin freue und sie notfalls auch auf Französisch lesen werde.

zu vorhersehbar

Von: Leseengel Datum: 21. March 2015

Eigentlich fand ich dieses Buch ganz gut, wobei es doch recht klischeehaft und teilweise auch sehr vorhersehbar ist. Ich habe es innerhalb weniger Stunden durchgelesen, und zwar nicht, weil es so spannend war, sondern eher, weil es so leichte Kost ist. Trotz dem schweren Schicksal von Diane, empfinde ich das Buch als leichte, relativ vorhersehbare Kost. Diane finde ich zu schlimm, klar ist es schlimm jemanden zu verlieren, aber das sie über ein Jahr ihre Wohnung nicht mehr verlässt finde ich schon eher übertrieben, und auch wie sie diese und sich selbst verkommen lässt und sich zu rein gar nichts aufraffen kann, finde ich eher übertrieben. Aber ich war auch nicht in der Situation wie sie. Mich hat das Buch vorallem dadurch gereizt, dass sie nach Irland geht. Ein ganz bisschen wird die Landschaft beschrieben, aber nicht viel. Das finde ich schade. Auch das es in dem Buch sehr häufig regnet, finde ich eher übertrieben, denn sooo schlimm ist es in Irland wirklich nicht. Auch wenn es schon stimmt, dass das Wetter dort sehr schnell umschwingt - wie auch in dem Buch. Diane´s Gefühlshin-und her finde ich auch teils eher nervig. Edward ist sehr hart, aber ich kann seinen Charakter trotzdem verstehen und er war mir sympathisch. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Kein überragendes Buch, aber auch nicht schlecht.

Rezension : Glückliche Menschen Küssen auch im Regen

Von: Daniela Bertelt / Cuty Datum: 18. March 2015

Ja, ich muss gestehen … ich habe es wirklich verschlungen & der Buchtipp hätte auch genügt, euch jetzt erst mitzuteilen :-) aber wer konnte denn ahnen das ich diesen Roman so verschlinge? DSC_0193 Einband : Softcover Autorin : Agnés Martin – Lugand Titel : Glückliche Menschen küssen auch im Regen Seiten : 206 Verlag : blanvalet Preis : 14,99€ Zur Autorin Agnés Martin – Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Riesenerfolg von Glückliche Menschen küssen auch im Regen, das demnächst verfilmt wird, widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie. Klappentext Was bleibt, wenn man alles verliert, was man je geliebt hat?, fragt sich Diane tagein, tagaus, nachdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall ums Leben kamen. Seit einem Jahr schon hat sie ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist ihr bester Freund Félix, mit dem sie früher ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt Diane plötzlich, Paris und alle, die sie kennt, zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt… DSC_0195 Ich habe euch in einem vorherigen Buchtipp meine erste Meinung geschildert, und dieser hat mich auch nicht getäuscht. Ich bin mehr als begeistert von dem Roman. Diane geriet in eine schwere Depression nachdem ihr Mann und ihre Tochter bei einem Autounfall tragisch ums Leben gekommen sind, im Krankenhaus erfährt sie, das ihre Tochter es nicht geschafft hat und bereits im Krankenwagen verstorben ist – ihr Mann liegt, an vielen Geräten angeschlossen, bereits im Sterben. Diane nimmt Abschied von Collin, schafft es aber nicht Abschied von ihrer Toten Tochter zu nehmen, sie möchte Clara in Erinnerung behalten, so wie sie war. Ihr bester Freund Félix, versucht sie wieder aus ihrem tief raus zu helfen – vergeblich. Erst der Entschluss auszuwandern, hilft Diane aus ihrem tief. Anfangs ändert sich nicht viel, sie behält ihren alten Trott bei, kann sich nach einem Jahr noch nicht von dem Pullover ihres Mannes trennen, geschweige denn von dem Teddybären ihrer Tochter. Wieder erwartend, lernt Diane neue Menschen kennen, Edward ihr grimmiger Nachbar – Abby und Jack ihre Vermieter und Judith, Schwester von Edward. Ab dort beginnt eine wunderbare Geschichte – die trotzdem einen anderen Lauf nimmt, als man anfangs denkt. Fazit Ich bin hin und weg von dem durchaus tollen Schreibstil der Autorin Agnés Martin – Lugand. Es wurde mir nie langweilig – geschweige denn, habe ich nie Textzeilen überflogen und den letzten Schwung des Buches (circa 70 Seiten) in einem Zug weg gelesen. Leider habe ich mir ein anderes Ende für die Protagonisten gewünscht, die Geschichte von Diane und Edward hat einen ganz anderen Verlauf genommen, wie erst vermutet. Klar kann man das nun so oder so auslegen, trotzdem finde ich das es zum Ende hin skurril und bei den Haaren herbei gezogen gefühlt habe, als die Freundin von Edward auf einmal mit ins Spiel kam, mit ihrer komischen Art erinnerten mich ein paar Seiten an einen abklatsch aus “Fifty Shades of Grey”. Ich finde, es hätte schon früher einen Schnitt geben können, wo das Buch ein Ende hätte finden können. Trotzdem würde ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen. Vorausgesetzt man liest gerne Romane :-) 4 von 5 Sternen

Glückliche Menschen..

Von: Sarah Datum: 16. March 2015

Info: Erscheinungsdatum;12.01.2015 Verlag : Blanvalet ISBN: 9783764505288 Flexibler Einband: 208 Seiten Sprache: Deutsch Hier geh es zum Buch: http://www.randomhouse.de/Paperback/Glueckliche-Menschen-kuessen-auch-im-Regen-Roman/Agnes-Martin-Lugand/e445715.rhd Agnès Martin-Lugand (Autorin) Agnès Martin-Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Riesenerfolg von Glückliche Menschen küssen auch im Regen, das demnächst verfilmt wird, widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Agnès Martin-Lugand lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie. Quelle:Blanvalet Verlag Inhalt: Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt … Quelle: Blanvalet Verlag Meine Meinung: Ich hatte noch nicht sehr viel über das Buch gehört, aber durch das Bloggerportal bin ich auf das Buch gestoßen. Als ich das Cover und den Klappentext gesehen bzw. gelesen habe wusste ich, das musst du lesen. Gesagt getan als ich das Buch in den Händen hielt, habe ich es sofort verschlungen. Da das Buch nur ca.204 Seiten hat ließ das Ende nicht lange auf sich warten. Ich meine Hallo? Was ist das für ein Ende? "schnief" "heul" Der Schreibstil war echt gut, ich kam sofort in die Story rein und konnte sie ohne Probleme weiter verfolgen. Ich habe nocht nichts von der Autorin gelesen oder gehört, aber das Buch hat ein guten Eindruck hinterlassen. Die Charaktere werden sehr ausgeprägt beschrieben, was ich echt toll finde, denn somit konnte ich sie mir bildhaft vorstellen. Diane hat vor 1 Jahr ein Schicksalschlag erlitten, denn ihr Mann Colin und ihre gemeinsame Tochter Clara kamen bei einem Autounfall ums Leben. Diane beginnt sich von ihrem Leben zu isolierun und bleibt nur noch zu Hause. Der einzige Freund, den sie noch hat und auf den sie zählen kann ist Fèlix, er wurde mir echt sympathisch und ich finde er ist ein wunderbarer Mensch auf den man sich echt verlassen kann. In Irland lernt sie ihren mürrischen aber gut aussehenden Nachbar Edwart kennen. Es hat ein bisschen länger gedauert bis ich mit ihm warm wurde doch als ich bei der Hälfte des Buches war konnte ich ihn gut leiden und fieberte ein Happy End hin. Doch wie es in jedem guten Buch so ist, wird alles nicht so einfach... Cover: Das Cover passt perfekt zu der Story, die Farben harmonieren wunderbar zusammen und geben dem Buch das Gewisse Etwas. Auch Regentropfen finde ich echt super :) Fazit: Ein emotionales Buch voller Freundschaft, Liebe und Leidenschaft. Ich kann das Buch nur empfehlen♥ Ich bedanke mich herzlich beim Blanvalet Verlag für das tolle Rezensionexemplar

Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee

Von: DaniB83 Datum: 13. March 2015

Ich las das Buch mit Freuden und Tränen. Na gut, ich habe jetzt nicht Rotz und Wasser geheult, aber gedrückt hat es mich schon das ein oder andere Mal, vor allem auch zu Beginn. Diane, die Protagonistin, ist 32 Jahre alt und hat vor einem Jahr Mann und Tochter bei einem Unfall verloren. Sie hat es bis jetzt, trotz tatkräftiger Unterstützung ihres besten Freundes Félix, nicht geschafft, sich wieder aufzurappeln und ihr Leben weiterzuleben, sondern vergräbt sich in ihre Pariser Wohnung und arbeitet nicht mehr, vom Ausgehen ganz zu schweigen. Félix wird es irgendwann mal zu viel und er schlägt der trauernden Witwe vor, in den Urlaub zu fahren, um ein bisschen Ablenkung zu finden. Doch Diane beschließt. sich für einige Monate ins Ausland, nämlich ins regnerische Irland, zu begeben. Warum gerade dorthin? Weil’s ihrem Mann Colin dort gefallen hätte. Dass sie in Irland einen Mann kennen lernt, ist schon klar, wenn man sich Titel und Cover der deutschen Ausgabe ansieht, doch das Wie und Wer und Was muss von den LeserInnen selbst herausgefunden werden. Nur soviel: ein einwandfreies Happy End darf nicht erwartet werden, was andererseits aber wieder toll ist, denn das Leben an sich ist ja nicht nur happy … Jedes Mal, wenn ich einen Roman lese und ihn nach nur wenigen Stunden weglege, war er entweder zu kurz oder zu leicht geschrieben. Dieses Mal traf beides zu, denn mir hat die Geschichte rund um Diane sehr gut gefallen, wäre allerdings noch ausbaufähig gewesen. Zu leicht geschrieben war er, weil mir der Tiefgang gefehlt hat, das Zwischen-den-Zeilen-Lesen, das “Hoppla, ich habe den Satz nicht verstanden, ich muss nochmal drüber”. Sieht man sich das französische Original-Cover an, würde ich einen tiefsinnigen Roman erwarten, der eher schwerfällig anmutet und die LeserInnen in seinen Bann zieht, doch mit dem deutschen Cover und Titel kann man gut mitgehen in einer leichten, doch angenehm zu lesenden Geschichte. les gens heureuxAuch der französische Titel “Les gens heureux lisent et boivent du café” (Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee) ist anders als der Deutsche, trifft aber die Seele des Buches mehr. Die Autorin, Agnès Martin-Lugand, ist Psychologin und widmet sich seit ihrem Erfolg mit diesem Buch nur noch dem Schreiben. Das Werk wird übrigens verfilmt – könnte mir Gerard Butler und Audrey Tautou als HauptdarstellerInnen vorstellen ;)

Eine eher seichte, Geschichte, die zwar mit einem guten Ende aufwarten kann, bei der der Autorin aber der Raum für die nötige Entwicklung gefehlt zu haben scheint.

Von: Filia Libri Datum: 05. March 2015

“Glückliche Menschen küssen auch im Regen” von Agnès Martin-Lugand ist eins dieser Bücher, an denen es im Grunde genommen nichts auszusetzen gibt. Sie sind technisch und inhaltlich völlig in Ordnung, aber das war es halt auch schon. Diese Geschichten sind okay. Nicht mehr und nicht weniger und genau so ist es auch bei dieser. Irgendwie hatte ich einfach mehr erwartet. Allein der Titel, der im Original übrigens “Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee” lautet (war der Titel vielleicht dem ebenfalls dieses Jahr erschienenen “Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee” zu ähnlich?), klang so vielversprechend, nach so viel mehr. Aber dieses mehr kam nicht. Stattdessen habe ich eine Geschichte bekommen, die zwar okay war, mich aber nicht mitreißen konnte. Eigentlich konnte sie mich gar nicht so recht begeistern. Dabei war der Einstieg wirklich vielversprechend, es ist mir leicht gefallen in die Geschichte einzutauchen und gerade Diane war mir auch recht sympathisch, aber es wollte einfach nicht Klick machen. Dabei spielt die Geschichte auch noch in Irland – nachdem sie in Paris anfängt -, eine Szenerie, die ich eigentlich liebe und die Geschichten bei mir immer direkt einen Pluspunkt einbringt. Vielleicht lag es am Schreibstil. Denn der war doch sehr einfach. Also wirklich sehr, sehr einfach, eigentlich schon zu schlicht für diese Geschichte. Es gibt viele platte Sprüche, es fließt viel Alkohol und alle scheinen Kettenraucher zu sein. Das passt nicht zu der Geschichte, die inhaltlich doch eigentlich eine ruhige, sanfte Romanze ist. Der Stil hat oft etwas von gewollt und nicht gekonnt, so als hätte Frau Martin-Lugand ihren eigenen Stil noch nicht gefunden. So ist “Glückliche Menschen küssen auch im Regen” eine eher seichte, leider streckenweise wirklich nicht besonders gut geschriebene Geschichte, die zwar mit einem guten Ende aufwarten kann, bei dem man sonst aber immer wieder das Gefühl hat, dass der Autorin der nötige Raum gefehlt hat, um sich, ihrem Stil und ihren Figuren die nötige Entwicklung angedeihen zu lassen.

Was tun, wenn dir das Liebste genommen wurde?

Von: nicigirl85 Datum: 03. March 2015

"Glückliche Menschen küssen auch im Regen" hat meine Aufmerksamkeit aufgrund des Titels und des romantischen Covers gewonnen. Das Debüt von Agnès Martin-Lugand ist ein ideales Buch für ein Wochenende oder einen langen Lesenachmittag. Das Buch startet direkt in der tiefsten Trauer der Protagonistin Diane, die das Liebste auf der Welt verloren hat, ihren Mann und ihre kleine Tochter Clara. Wie soll man so einen Verlust nur überwinden? Ist Verkriechen da nicht die beste Lösung? Die Geschichte wird uns aus der Ich- Perspektive geschildert und lässt uns so Dianes Gefühle live miterleben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Das Thema Trauer wird hier auf recht einfache Weise angepackt, was aber dennoch berührt und nachvollziehbar war. Ich habe die Geschichte mit einem ordentlichen Spritzer Liebe richtig genossen. Einen Punkt Abzug bekommt das Buch von mir nur, weil mich die Protagonistin mit ihrem Dauerzigarettenkonsum etwas genervt hat und ich nicht gerne von Protagonisten lesen, die betrunken Auto fahren. Fazit: Leichte Geschichte über Trauer und Liebe, ein durchaus gelungenes Debüt. Lesenswert!

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Von: Karoline Datum: 27. February 2015

Heute gibt es mal wieder ein Buch aus unserer Leseexemplar-Schublade, das gerade am 12. Januar 2015 erschienen ist. Am Cover lässt sich schon leicht erkennen, dass es sich hierbei um ein gefühlvolles Buch für Frauen handelt. Die französische Autorin Agnès Martin-Lugand greift dabei tief in die emotionale Trickkiste – also sicherheitshalber schon einmal die Taschentücher bereit halten! Diane hat vor einem Jahr alles verloren, was ihr etwas bedeutete. Ein Auto erfasste ihren Mann und ihre Tochter, die beide kurz darauf starben. Noch immer trauert sie und kostet ihr Leid in allen schmerzhaften Varianten aus. Sie wäscht sich die Haare mit dem Shampoo ihrer Tochter und benutzt das Parfum ihres Mannes, um beide Düfte stets bei sich zu tragen. Einzig ihr schwuler bester Freund besucht sie täglich und räumt die Massen an Pizzaschachteln und Zigarettenstummeln hinter ihr weg. Als sie nicht einmal zum Todestag aus der Wohnung kommt, versucht er ihr eine Sommerreise mit viel Sonne und noch mehr gebräunter Haut aufzudrängen – das Letzte, was sie ihrer Meinung nach gerade gebrauchen kann. Stattdessen sucht sie sich einen Einzeltrip nach Irland heraus. Keine Sonne, sondern gemütliches Halbdunkel und vor allem ohne anstrengenden besten Freund! In Irland erwartet sie jedoch anstelle von Ruhe und Isolation der besonders rüpelhafte, unfreundliche, jedoch leider recht gut aussehende Nachbar Edward. Auch seine Schwester drängt sich als ihre neue beste Freundin eher ungefragt in Dianes Leben. Und als alles halbwegs wieder klar zu sein scheint, taucht Megan auf, eine karriere- und mannsgeile Großstädterin – und sie hat es auf Edward abgesehen. Glückliche Menschen küssen auch im Regen hat mich positiv überrascht. Aufgrund des Klappentextes und Covers hatte ich eine seichte, vor sich hin plätschernde Kitschgeschichte erwartet, dem war jedoch nicht so. Stattdessen erwarteten mich große Gefühle und einige überraschende Wendungen. Von Anfang an hatte mich die Geschichte gefangen und ich konnte das Buch nicht weglegen, bevor ich den Ausgang wusste. Ich hab mit der Heldin mitgelitten, auch wenn ich ihre Beweggründe nicht immer nachvollziehen konnte. Das Ende fiel ebenfalls anders als erwartet aus, nach einigem Überlegen hat es mich jedoch recht zufrieden gestellt. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten ohne zu spoilern. Leider habe ich auch einige Kritikpunkte. Cover und Titel passen meiner Meinung nach nicht zum Inhalt des Buches. Das Cover (das mir losgelöst von der Handlung sogar sehr gut gefällt) leitete mich erst in die falsche Richtung und ließ mich an eine witzige, aber schmalzige Liebesgeschichte denken. Diese Empfindung wurde vom Titel noch einmal unterstrichen. Im Nachhinein kann ich leider auch nicht sagen, was der Titel über das Buch aussagen soll. Glückliche Menschen heißt das Café, das Diane mit ihrem schwulen Freund in Frankreich leitet, jedoch sind Küsse im Regen im Buch nicht ansatzweise vordergründig. Der Originaltitel Les gens heureux lisent et boivent du café (deutsch: Die glücklichen Menschen lesen und trinken Kaffee) ist zwar ebenfalls kein Reißer, aber immerhin noch dichter an der eigentlichen Handlung. Das französische Cover konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Mein zweiter Kritikpunkt ist der Preis von 14,99 Euro für die gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. Da ich das Buch in zwei Tagen durchgelesen hatte und es mit 206 Seiten auch nicht als Wälzer bezeichnet werden kann, wäre es wohl im Taschenbuch-Bereich besser aufgehoben gewesen, denn Preis-Leistung stimmen an dieser Stelle nicht überein. Als Fazit kann ich sagen, wer ein spannendes und gefühlvoll geschriebenes Buch zum Mitfiebern für Zwischendurch lesen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Übrigens soll das Buch auch verfilmt werden. Wer sich nun Irlands Wetter lieber auf der Leinwand anschauen möchte, muss nur etwas Geduld mitbringen. Karoline

Ein Buch, das verzaubert

Von: Katjas Lesewolke Datum: 26. February 2015

Meinung zu... ...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung: Das Cover hat mich irgendwie von Anfang an in seinen Bann gezogen. Auch der Titel hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext macht außerdem neugierig auf die Geschichte und verrät nicht zu viel. ...Grundidee & Verlauf: Die Geschichte beginnt mit einer Szene des Aufbruchs. Colin möchte irgendwohin fahren und Clara bettelt bei ihrer Mama, Diane, darum, unbedingt mitfahren zu dürfen. Schließlich gibt sie nach und lässt die Beiden gehen. Dann kommt es zu dem Unfall und der Szene im Krankenhaus.. Anschließend spricht die Zeit ein Jahr nach dem Unglück und Dianes Leben. Ich war ziemlich gut in der Geschichte drin und wusste, wo ich dran war. Das Ganze wurde sehr emotional und eindringlich geschildert, dass ich teilweise den Tränen wirklich nah war. Die Idee hat mich wirklich von der ersten Seite an begeistert. Klar hat man das irgendwie schon mal gelesen, aber einfach die ganze Atmosphäre und Hilflosigkeit, aber auch der Mut und die Verzweifelung konnten mich berühren und auch begeistern. Manchmal muss es eben nicht einzigartig sein. Einen Teil der Geschichte konnte man sich denken, eben weil man so was in der Art schon häufiger gelesen hat. Aber dennoch gab es Momente, die mich überrascht haben. Die dem ganzen Bekannten einen gewissen Touch gegeben haben, was mich wiederum begeistern konnte. Das Ende war gut, aber auch irgendwie anders. Ich hätte es wirklich anders erwartet, aber trotzdem hat es mir gefallen. Es ist nicht so wie immer und lässt Platz für seine eigenen Gedanken und Hoffnungen. ...Schreibstil: Der Schreibstil hat einfach gut zur Geschichte gepasst. Irgendwie etwas bildlich, aber nicht zu aufdringlich. Das ganze Buch wird aus Dianes Perspektive erzählt, was natürlich einfach perfekt passt und nicht hätte anders sein dürfen. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, um Dianes Situation einfach besser verstehen zu können. ...Charaktere: Diane kann einem wirklich Leid tun. Sie verliert mit einem Schlag ihre komplette Familie und fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie nicht wirklich raus kommt. Zwar wird ihr immer wieder eine helfende Hand angeboten, aber sie lehnt immer ab. Bis sie sich eines Tages doch aufrafft und sich ins Ungewisse begibt, um auch dort wieder auf der Gefühlsachterbahn zu fahren. Ich konnte mich einfach so gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr gelitten, aber auch gemeinsam Hoffnung geschöpft. Felix war mir sofort sympathisch. Er ist Dianes bester Freund und kümmert sich wirklich ganz toll um sie. Egal wie oft sie ihn wegstößt, er kommt immer wieder und bietet still seine Hilfe an, redet ihr ins Gewissen oder erzählt ihr einfach von dem ganz normalen Leben, das sie verpasst. Was er für sie tut, fand ich wirklich toll, und irgendwie war er so mein kleiner Held. Generell hat die Autorin ihre Charaktere sehr gut dargestellt. Alle waren sie eigenständige Personen, die gut ausgearbeitet und beschrieben waren, jeder mit seiner eigenen kleinen Rolle, die irgendwie wichtig war. Fazit: Irgendwie hat es mich verzaubert. Es war wirklich schön, zu lesen. Ich habe mit Diane gelitten und gehofft und bin ihr auf ihre Reise nach Irland gefolgt, habe ihren Wandel mitgemacht und mit ihr zusammen das Leben entdeckt. Tolle Charaktere, ein schöner Schreibstil und eine tolle, traurige Idee, die Hoffnung macht. Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein schönes Buch sucht, das einen beim Lesen berührt, aber auch Hoffnung auf die schönen Seiten des Lebens macht. Außerdem jedem, der eine kleine Liebesgeschichte sucht, die aber nicht den Hauptteil der Geschichte aus macht.

Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch gut getan

Von: Carolin Stürmer Bücherwanderin Datum: 15. February 2015

Beim Stöbern ist mir das Cover und der doch etwas ungewöhnliche Titel sofort aufgefallen. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Umso mehr habe ich ich gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Wir lernen gleich am Anfang Diane kennen, die in tiefer Trauer über den Verlust ihres geliebten Ehemannes und ihrer gemeinsamen Tochter, in ihrer Wohnung eigentlich nur noch so vor sich hin vegetiert. Einzig ihr bester Freund Felix bringt noch etwas Abwechslung in den tristen Alltag. Als ihr irgendwann in den Sinn kommt, nach Irland zu ziehen, wird sie milde belächelt und teilweise auch für „irre“ gehalten. Doch sie zieht es durch und geht für einige Monate nach Irland in den kleinen Ort Mulranny. Die Autorin lässt ihren „Star der Geschichte“ dort viele emotionale Momente erleben. Es folgen einige Auf und Ab's und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Der Leser folgt Diane von Paris nach Irland und erträgt gemeinsam mit ihr die tiefe Trauer, aber auch die romantischen Gefühle. Die Entwicklung der trauernden Witwe Diane zu einer wieder erstarkten Frau fand ich gut und auch glaubwürdig. Nur ihr „Gegenpart“ Edward war manchmal echt nervig, weil er mit seinem etwas übertriebenden und oft schlecht gelaunten Auftretens bei mir für viel Abwehr sorgte. Seine „plötzliche“ Wandlung nahm ich ihm und auch der Autorin nicht ab. Vielleicht hätten dem Buch in diesem Fall ein paar Seiten mehr gut getan. Auf 208 Seiten diese Geschichte zu verpacken, macht sie nämlich doch etwas abgehackt und ich fühlte mich am Ende hin ziemlich unbefriedigt. Der Schreibstil war okay. Er konnte mich zwar an die Geschichte binden, jedoch fand ich ihn manchmal, besonders bei den Dialogen, zu einfach. Man liest öfters ein „Halts Maul“ oder dergleichen. Ob das an der französischen Vorlage oder an der deutschen Übersetzung liegt, mag ich nicht zu beurteilen. Aber es störte mich, da es nach meinem Leseverständnis nicht, zur eigentlich ruhigen und romantischen Geschichte passte. Ein weiterer Störfaktor war für mich der ständige Griff nach einer Zigarette. Ich hatte schon das Gefühl in Zigarettenrauch zu baden. Diesen Fakt hätte man durchaus reduzieren können. Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte durchaus gut getan und manche Entwicklungen plausibler wirken lassen. Von mir gibt es daher nur 3 Sterne

Eine bewegende Geschichte

Von: Sonja Werkowski Datum: 01. February 2015

"Glückliche Menschen küssen auch im Regen" von der Autorin Agnes Martin-Lugand ist ein bewegende Geschichte, die einen wirklich sehr berührt. Die Protagoniste, die 32jährige Diane, lebt in Paris und hat bis vor einem Jahr mit ihrem besten Freund Felix ein Literaturcafe betrieben. Doch seit dem Tod ihres Mannes und ihrer Tochter hat Diane ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Ein ganzen Jahr vergräbt sie sich, raucht eine Zigarette nach der anderen und träumt von früher. Ihr Freund Felix, der das Cafe nun mehr schlecht als recht alleine betreibt - er ist halt kein Geschäftsmann- versorgt Diane mit Lebensmittel und versucht sie mit Berichten über sein ausschweifendes Leben auf andere Gedanken zu bringen. Eines Tages beschließt Diane Paris zu verlassen. Sie zieht nach Irland, in das kleine Dörfchen Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben anfangen zu können. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt. Eine Wahnsinnsgeschichte, die einen wirklich bis zur Seele berührt. Mich hat das Buch von Anfang bis zum Ende gefesselt. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Dianes Schicksal ist sehr traurig und ihr Schmerz ist förmlich zu spüren. Die Autorin hat einen herausragenden Schreibstil, der einen wirklich beigeistert. Das kleine Dorft Mulranny sehe ich förmlich vor mir und die Herzlichkeit der Menschen in Irland ist zu spüren. Auch hört man das Rauschen des Meeres bei Dianes Strandspaziergängen. Ein wirklich überwältigender Roman, der mir wunderbare Lesestunden beschert hat. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, passt zum Gesamtpaket. Dieses bewegende Buch werde ich gerne weiterempfehlen und ich vergebe selbstverständlich 5 Sterne.

Schönes Buch für zwischendurch

Von: Monika Stutzke Datum: 11. January 2015

Diane hat alles verloren, was sie liebte. Ihren Mann Colin und ihre Tochter Clara kamen bei einem Unfall gemeinsam ums Leben. Sie selbst fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie einfach nicht herausfindet. Gemeinsam mit ihrem Freund Felix hatten sie sich ein Buchcafé aufgebaut, das sie seit dem Tod ihrer Liebsten ebenso vernachlässigt, wie ihren Haushalt und sich selbst. Dass sie zu Hause nicht noch im Chaos untergeht, verhindert Felix, der regelmäßig für sie einkaufen geht und sich um sie kümmert. Sie selbst sieht sich dazu nicht mehr in der Lage. Die Tage vergehen eintönig und vorherbestimmt, auch ihre Eltern finden keinen Zugang mehr zu ihr. Eines der Wünsche ihres Mannes war es, einmal nach Irland zu reisen. Diane will nun diesen Traum leben, sie beschließt, für längere Zeit dort zu leben. Ihre Wahl fällt zufällig auf das kleine Dörfchen Mulranny, wo sie nicht von allen freundlich aufgenommen wird ... Dort im fernen Irland beginnt Diane wieder zu leben. Niemandem erzählt sie ihr Schicksal. Ganz langsam nimmt sie wieder am Leben teil, nimmt Kontakt zu Leuten auf, auch wenn das von ihr so nicht geplant war. Aber die Menschen dort sind freundlich und kontaktfreudig, so dass sie keine Chance hat, sich zu verschließen. Nur ihr brummiger Nachbar Edward scheint etwas gegen sie zu haben, was ihr doch gegen den Strich geht. Die Autorin Agnés Martin-Lugand stellt mit diesem Buch ihren Debütroman vor. Ein Roman, in dem es um Trauer und deren Bewältigung geht. Ein Zurückfinden ins Leben ohne die geliebten Personen, die man auf tragische Weise verloren hat. Das Buch drückt schon ziemlich stark auf die Tränendrüsen, zumindest hat es das bei mir gemacht. Mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen und fühlte mich der Protagonistin nahe. Die Depressionen, denen sie ausgeliefert war, konnte man sehr gut nachvollziehen. Ich habe sie sehr gern bei ihrer Trauerbewältigung begleitet. Habe mit ihr gehofft, dass sie den Schritt ins Leben meistern wird und natürlich habe ich auf ein gutes Ende gehofft. Dieses war jedoch nicht wie gedacht, sondern überraschte mich. Was mich an dem Buch gestört hat, waren die Unmengen von Zigaretten, die die Protagonisten konsumiert haben. Das hätte nicht sein müssen, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit hatten sie einen Glimmstengel im Mund. Sehr einfühlsam hat die Autorin die Gefühle der Protagonisten Diane und auch Edward beschrieben, so dass man sich diesen Personen sehr nahe fühlen konnte. Ein gelungenes Debüt der Autorin mit sympathischen Protagonisten in einer traumhaften Kulisse. Mit seinen nur 207 Seiten hat man das Buch auch sehr schnell gelesen und muss Abschied nehmen von lieb gewordenen Akteuren. Ein Buch, wie gemacht für zwischendurch, zum Weinen und zum Schmunzeln.

Kann man gleichzeitig lachen und weinen?

Von: Carmen Vicari Datum: 08. December 2014

Diane betreibt mit ihrem besten Freund Félix ein Literaturcafé in Paris. Als ihr Mann und ihre kleine Tochter Clara bei einem Autounfall sterben, zieht sich Diane vom Leben zurück und versinkt in einer Welt aus Trauer. Einzig ist bester Freund Félix hat noch Zugang zu ihr. Immer wieder besucht er sie, tröstet sie, so gut er kann und versucht, wie wieder zum Leben zu erwecken. Zeitgleich kämpft er um den Erhalt des gemeinsamen Literaturcafés. Eines Tages jedoch wird Diane alles zuviel und sie will flüchten. Nur wohin? Ihr Ziel ist es, Abstand zu gewinnen und Ruhe. Wo könnte sie das besser als in einem kleinen Ort in dem Land, das ihr Mann Colin immer schon besuchen wollte – Irland. In dem kleinen Ort Mulranny hofft sie auf eine ruhige und beschauliche Atmosphäre, um endlich ihre Vergangenheit bewältigen zu können. Doch Diane hätte nie mit diesem streitsüchtigen, bärbeißigen Nachbarn gerechnet, der ihr von Anfang an das Leben zur Hölle macht… oder steckt da mehr dahinter? Der Einstieg in das Buch ist ruhig. Man lernt Diane kennen und ihren Kummer, dabei muss man als Leser selbst aufpassen, nicht selbst darin zu versinken. Die Autorin scheibt aus der Sicht von Diane, dabei so anschaulich, dass der Leser sich schon sehr bald mit ihr identifizieren kann. Aber auch Félix lernt der Leser sehr anschaulich kennen. Man merkt, dass Diane und er ein ganz besonderes Verhältnis zu einander haben. Als Diane dann den Wunsch äußert, nach Irland zu gehen, kann man es sehr gut nachvollziehen. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und bildhaft, ohne sich dabei in viele Worte oder großflächige Details zu verlieren. Dennoch sind die Protagonisten sehr plastisch und auch die Landschaft, wo Dianes gemietetes Cottage steht, tauchen im Kopfkino bildhaft auf. Stellenweise ist das Buch sehr traurig, vor allem an den Stellen, wo Diane wieder an Colin und Clara denken muss. Andererseits entdeckt der Leser das Leben an der Seite von Diane wieder neu. Gemeinsam mit Diane lernt man wieder lachen, feiern und warum den Iren das Guinness so gut schmeckt. Das Buch fängt leise an, wird dann in der Mitte immer lauter und spannender. Die Geschichte verstrickt sich immer mehr und löst sich schließlich ruhig wieder auf. Das Ende ist logisch, nachvollziehbar und lässt Hoffnung für eine Fortsetzung. Mich hatte gleich das Cover angesprochen gehabt und schnell hatte mich der Schreibstil der Autorin gefangen. Nicht selten musste ich mir eine Träne wegwischen, aber manchmal konnte ich mir auch ein Grinsen nicht verkneifen. Das Buch ist wirklich sehr emotional. Es lässt den Leser Höhen und Tiefen durchlesen und ich war am Ende traurig, als ich Diane und Félix wieder verlassen musste. Fazit: Gerne würde ich Dianes Literaturcafé einmal besuchen, und sei es nur, um zu erfahren, wie es mit ihrem Leben weitergegangen ist.

Wenn du verlierst, was du liebst

Von: buch-leben Datum: 18. September 2017

Das Buch hat einen wirklich sehr emotionalen und starken Auftakt. Die ersten Seiten konnten mich wirklich fesseln, denn der Schmerz und die Trauer von Diane um ihren Mann und ihre Tochter waren sehr realistisch beschrieben. Ich habe richtig mitgelitten und mich natürlich gefragt, wie sie sich aus dieser Depression befreien kann. Die Idee, nach Irland aufzubrechen, um dort wieder zurück ins Leben zu finden, wird bereits vom Klappentext vorweggenommen, was ich etwas schade fand. Ich habe beim Lesen nämlich nur darauf gewartet, endlich "wegzufliegen". Trotzdem hat mir auch diese Entwicklung sehr gut gefallen. Auch hier bekommt der Leser das Gefühlsleben der Protagonistin hautnah mit. Bis dahin hat mich das Buch richtig gefesselt und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Dann allerdings wurde es mir zu vorhersehbar und trivial. Natürlich weiß man schon aufgrund des Klappentextes, dass Diane sich wohl in jemanden verlieben wird. Allerdings ist alles dann so offensichtlich und geht meiner Meinung nach auch viel zu schnell, sodass ich das Gefühl hatte, ich hätte beim Lesen 50 Seiten übersprungen. Das war sehr schade. Auch die "Hindernisse", die die Autorin eingebaut hat, waren zu offensichtlich und überspitzt, dass es nicht mehr glaubwürdig war und ich einmal sogar das Buch entnervt zur Seite gelegt habe. Nach dem tollen Start war ich vom Mittelteil richtig enttäuscht. Anders wiederum das Ende: Es hat mich wirklich überrascht, weil man als Leser damit überhaupt nicht rechnet. Dafür wieder Daumen hoch! Der Schreibstil ist sehr angenehm, emotional und toll zu lesen. Die Kapitel sind relativ lang und man überspringt auch mal gerne ein paar Wochen, aber das ist absolut passend. Gut gefallen hat mir, vor allem aus Sicht der Emotionen, die Ich-Perspektive der Protagonisten. Insgesamt hatte das Buch einen starken Anfang und einen überraschenden Schluss, der Mittelteil hingegen konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Deswegen von mir nur 3 Sterne!

Ganz okay..

Von: Books.are.home Datum: 04. September 2017

Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich mich beim Bloggerportal und beim blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Félix ist der einzige den Diane noch an sich ranlässt. Nach dem Unfall, bei welchem ihr Mann und ihre Tochter gestroben sind, verkriecht sie sich nur noch in ihrer Wohnung. Ihr Literatur Cafe, führt in dieser Zeit ihr bester Freund Félix und dass mit nur wenig Erfolg. Recht sponatn entscheidet sie nach Irland zu fliegen, denn da wollte Colin schon immer mal hin. Dort mietet sie sich ein kleines Haus und hofft darauf einfach alleine zu sein. Doch sie hat nicht mit ihren Vermietern gerechnet, die gleichzeitig auch ihre Nachbarn sind. Zuerst versucht sie Abby und Jack so gut wie zu ignorieren und lehnt jede Einladung ab. Als sie Edward kennenlernt, der direkt neben ihr wohnt. Von Anfang an ist er ihr total unsympathisch, oft streiten sie sich sogar und langsam fängt sie an ihn zu hassen. Was sie aber nicht erwartet ist, dass er doch ganz nett sein kann wenn er will. Es passiert etwas, was sie sich vorher nie vorstelle hätte können... sie verliebt sich wieder. Fazit: Dies ist der erste Teil des Buches, denn es geht weiter in Abschiedsküsse zählt man nicht. Ich habe die zwei Bücher in umgekehrter Reihenfolge gelesen und muss sagen, dass mir der zweite Teil deutlich besser gefallen hat. In "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" ging mir vieles ein wenig zu schnell, vor allem die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten hat sich viel zu schnell verändert. Leider gebe ich dem Buch nur 3 von 5 Sternen. Aber ich muss jedem sagen, dass der zweite Teil eine absolute Empfehlung ist!

...5 Sterne und noch viel mehr...

Von: Lesebegeisterte Datum: 23. August 2017

Diane hat alles verloren, was sie geliebt hat. Ihr Mann und ihre Tochter sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Ein Jahr nach diesem schrecklichen Ereignis beschließt Diane Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen. In einem Ort namens Mulranny kann Diane endlich wieder Fuß fassen…. Ein toller, überwältigender Roman. Für mich schon jetzt das Highlight des Jahres 2015!!!!! Witzig, sehr traurig und auch ein bisserl Romantisch

Eine nette Geschichte für zwischendurch

Von: Nine_im_Wahn Datum: 12. June 2017

Als ich mal wieder richtig Lust auf einen schönen Roman mit einer gewissen Portion Dramatik hatte, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Der Klappentext klang nach wirklich viel Drama und gerade Irland hat mich sehr angezogen, weshalb ich das Buch dann wirklich unbedingt lesen wollte. Als das Buch dann ankam, war ich zunächst überrascht. Huch, wie dünn war das Buch denn? Ich bin schon gar keine dünnen Bücher mehr gewohnt und muss ehrlich zugeben, dass ich nie auf die Angabe von Seitenzahlen achte. :D Zunächst fand ich es schade, dass die Geschichte so kurz sein würde, doch zwischendurch war ich ganz froh. Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich packen, die Trauer von Diane kam nicht bei mir an und generell war Diane für mich nicht wirklich nahbar. Ich denke, dass es zum Teil am Schreibstil von Agnès Martin-Lugand lag. Ich kam einfach nicht so wirklich rein. Ich weiß noch, wie ich bei Anna McPartlin die Trauer um verstorbene Menschen so intensiv gespürt habe, wie ich bei Harry Potter bei einzelnen Personen Tränen vergossen habe, doch hier – nichts. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, aber die Gefühle fehlten in dem Buch einfach vollkommen. Auch wenn ich den Charakteren insgesamt nicht Nahe kam, war die Geschichte von Diane dennoch nett zu lesen. Nachdem der Tod ihres Mannes und ihrer Tochter schon ein Jahr her ist, will sie an einem anderen Ort einen Neuanfang wagen. Die Gründe dafür sind zwar nicht vollkommen nachvollziehbar und vielleicht kann ich auch nicht verstehen, wie man sich ein ganzes Jahr komplett von seiner Umwelt abkopselt, allerdings kann ich so einen Verlust zum Glück auch nicht nachempfinden. Also ist Diane plötzlich in Mulranny angekommen, einem kleinen irischen Dorf mit freundlichen Menschen, die sich um sie sorgen. Alle, bis auf einen. Denn ihr Nachbar Edward könnte unfreundlicher nicht sein. Er kann sie in dem Haus neben sich nicht ertragen, piesackt sie an allen Ecken und Enden und irgendwann muss das einfach eskalieren. Doch wir wissen natürlich, worauf das alles hinausläuft, denn die Liebe kommt einfach in jedem Roman vor. Doch so einfach ist das natürlich alles nicht und so gibt es noch das eine oder andere Erlebnis. Es war wie gesagt eine nette Geschichte, aber rückwärtig betrachtet gab es so einige Sachen, die meiner Meinung nach schon nicht so richtig gepasst haben. Dazu war Edward wirklich ein ziemliches Arschloch und der Umschwung mit ihm kam mir viel zu abrupt. Na gut, das Buch ist halt nicht perfekt, aber dafür ließ es sich aufgrund der Kürze schnell weglesen. Ob ich allerdings die Fortsetzung lesen werde, das kann ich noch nicht sagen. Ich würde schon gerne wissen, wie es ausgeht, aber so richtig packt mich nicht die Lust dazu. Irgendwie komisch, denn so geht es mir bei allen französischen Büchern und Filmen. Bin ich ein Kulturbanause? :( [FAZIT] Eine nette Geschichte für zwischendurch, aber nicht das Gelbe vom Ei. Es kamen keine Gefühle auf und die Charaktere waren mir nie wirklich nah. Hier und da passte die Geschichte für mich auch nicht, doch insgesamt war es ein gutes, kurzes Buch, um sich mal die Zeit zu vertreiben.

Rezension zu Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Von: bookloverin29 Datum: 13. May 2017

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gute gefallen, was aber leider mit das Einzigste ist, was mir an dem Buch gefallen hat! Die Kapitel waren meiner Meinung nach, meistens zu lang und nicht richtig durchdacht! Aus dem Buch hätte man viel mehr raushohlen können, den die Grundidee des Buches gefällt mir richtig gut, nur leider ist die Umsetzung nicht so gut gelungen. Meistens hat mich das Buch gelangweilt, weil die Handlungen komisch waren und auch die Protagonisten nicht besonders toll sind! Diana verschanzt sich in ihren vier Wänden und ist ständig deprimiert, was ich ja verstehen kann, aber man kann es auch übertreiben! Edward ist meistens schlecht gelaunt und einfach nur scheiße zu Diana was mich sehr genervt hat, den dadurch hat auch Diana mich noch mehr genervt! Das Ende war irgendwie vorhersehbar, was ich echt nicht schlimm finde. Doch das Buch hätte gerne anders enden können, mit einem Happy End für alle Beteiligten! Das Buch bekommt deswegen leider auch nur einen Stern, auch wenn mir das Cover richtig gut gefällt!

Das gewisse Etwas fehlte

Von: Maddies Dream Datum: 16. April 2017

Obwohl ich ja eigentlich mehr Jugendromane lese, hatte ich in letzter Zeit richitg Lust auf einen Frauenroman. Ich bin schon vorher öfter mal auf den Geschmack gekommen. Dieses Genre hat auch etwas für sich und macht mich doch hin und wieder einmal süchtig. Dieses Buch schien mir da ein doch recht passender Einstieg zu sein, wobei die Thematik keine leichte Kost zu sein schien. Ich war richtig gespannt, wie das funktionieren würde. Immerhin kann ich es mir schlecht vorstellen, das man sich so kurz nach dem Tod der großen Liebe schon wieder verlieben kann.Aber das Buch überraschte mich hier in einigen Facetten richitg. Das Geschehen des Buches was hier sehr schnelllebig, was auf die Seitenanzahl durchaus berechtigt war. Allerdings war mir das Ganze dann doch zu schnell. Man hätte dieses Buch eindeutig mit 100 Seiten mehr bestücken können, einfach indem man Gefühlswelten mehr erleuchtet und auch Handlungen weiter ausbaut. Zwischenzeitlich sprang man zwischen vielen Abschnitten hin und her, und ich hatte das Gefühl das die Autorin am liebsten beschrieb, das geraucht wurde, um die Zeit zwischen den Dialogen zu füllen. Man hätte hier durchaus elegantere Umschreibungen nutzen können, anstatt immer wieder auf das selbe Muster zurück zu greifen. Auch die Tiefe der Charaktere hat mir gefehlt. Es ist ein sehr interessantes und spannendes Thema mit dem hier umgegangen wird. Da kann die Gefühlswelt nicht mit ein paar Sätzen abgespeist werden. Hier muss doch eingentlich so viel in einem vor gehen, so viele Gedanken und Überlegungen. Und auch Zwiespälte; wie soll ich jetzt fühlen? Ist es richitg, was ich hier gerade tue? Das hat mir gefehlt. Deswegen konnte ich auch keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Sie waren schwammig geraten. Allerdings hatte man hier echt interessante Figuren dabei. Und alle von komplett unterschiedlicher Natur. Hier muss man der Autorin ein Lob geben. Auch der Schluss hat mich aus den Schuhen gekippt. Ich hab ihn so überhaupt nicht erwartet, und hab es niemals erahnen können. Eigentlich dachte ich, dass ich das Ende schon kennen würde, als ich die ersten paar Seiten gelesen hatte. Ist doch bei solchen Romanen oft so, oder? Naja, falsch gedacht. Aber lasst euch doch selbst überraschen, wie es aus geht.

Der letzte Funke hat gefehlt

Von: Maddies Dream Datum: 05. April 2017

Obwohl ich ja eigentlich mehr Jugendromane lese, hatte ich in letzter Zeit richitg Lust auf einen Frauenroman. Ich bin schon vorher öfter mal auf den Geschmack gekommen. Dieses Genre hat auch etwas für sich und macht mich doch hin und wieder einmal süchtig. Dieses Buch schien mir da ein doch recht passender Einstieg zu sein, wobei die Thematik keine leichte Kost zu sein schien. Ich war richtig gespannt, wie das funktionieren würde. Immerhin kann ich es mir schlecht vorstellen, das man sich so kurz nach dem Tod der großen Liebe schon wieder verlieben kann.Aber das Buch überraschte mich hier in einigen Facetten richitg. Das Geschehen des Buches was hier sehr schnelllebig, was auf die Seitenanzahl durchaus berechtigt war. Allerdings war mir das Ganze dann doch zu schnell. Man hätte dieses Buch eindeutig mit 100 Seiten mehr bestücken können, einfach indem man Gefühlswelten mehr erleuchtet und auch Handlungen weiter ausbaut. Zwischenzeitlich sprang man zwischen vielen Abschnitten hin und her, und ich hatte das Gefühl das die Autorin am liebsten beschrieb, das geraucht wurde, um die Zeit zwischen den Dialogen zu füllen. Man hätte hier durchaus elegantere Umschreibungen nutzen können, anstatt immer wieder auf das selbe Muster zurück zu greifen. Auch die Tiefe der Charaktere hat mir gefehlt. Es ist ein sehr interessantes und spannendes Thema mit dem hier umgegangen wird. Da kann die Gefühlswelt nicht mit ein paar Sätzen abgespeist werden. Hier muss doch eingentlich so viel in einem vor gehen, so viele Gedanken und Überlegungen. Und auch Zwiespälte; wie soll ich jetzt fühlen? Ist es richitg, was ich hier gerade tue? Das hat mir gefehlt. Deswegen konnte ich auch keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Sie waren schwammig geraten. Allerdings hatte man hier echt interessante Figuren dabei. Und alle von komplett unterschiedlicher Natur. Hier muss man der Autorin ein Lob geben. Auch der Schluss hat mich aus den Schuhen gekippt. Ich hab ihn so überhaupt nicht erwartet, und hab es niemals erahnen können. Eigentlich dachte ich, dass ich das Ende schon kennen würde, als ich die ersten paar Seiten gelesen hatte. Ist doch bei solchen Romanen oft so, oder? Naja, falsch gedacht. Aber lasst euch doch selbst überraschen, wie es aus geht.

Mir hat das gewisse etwas gefehlt

Von: Kathaflauschi Datum: 12. February 2017

Diane verliert bei einem Unfall ihren Mann und ihre Tochter. Seitdem lebt Diane abgeschottet von der Außenwelt, nur ihr homosexueller Freund Felix hilft ihr, nicht in Chaos zu versinken. Plötzlich hat sie die Idee nach Irland auszuwandern und dort festen Fuß zu fassen. Trotz das sie den Regen nicht mag, nimmt sie ihren Plan in angriff und reist nach Mulranny. Der Anfang der Geschichte fängt schon sehr bedrückend und traurig an. Vorallem kann ich mir gut vorstellen, wie es sich anfühlt, die wichtigsten Menschen im Leben zu verlieren. Ich bin selbst Mama von einem süßen kleinen Jungen der gerade mal ein Monat alt ist und ich könnte niemals damit klar kommen, wen ich mein Sohn und meinen verlobten verliere. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man Dianes Gefühle und Emotionen sehr gut versteht. Mir hat allerdings einbisschen die Tiefgründigkeit gefehlt, die man auf so wenigen Seiten, nicht wirklich erreicht. Das Ende habe ich mir anderst vorgestellt, aber ich hoffe doch sehr, das es im zweiten Teil besser wird. Der Schreibstil war locker und leicht, man kam nicht zum stocken. Ich fand Diane eigentlich auch sehr symphatisch, aber mir hat in der gesamten Geschichte das gewisse etwas gefehlt. Ich bin gespannt ob der zweite Teil dieses gewisse etwas hat und das erhoffte Ende hat.

[Rezension] „Glückliche Menschen küssen auch im Regen“ von Agnès Martin-Lugand

Von: Lesefeuer Datum: 04. February 2017

„Glückliche Menschen küssen auch im Regen“ ist ein Roman von Agnès Martin-Lugand und erschien 2015 im Blanvalet Verlag. Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt … Meine Meinung: Tatsächlich habe ich von dem Buch gar nicht allzu viel erwartet. Der Klappentext ist ja doch sehr dramatisch und so kommt man anfangs im Buch auch wirklich in diese drückende Stimmung und fühlt sich einfach nur schrecklich für Diane. Ich bin selbst Mutter und will es mir gar nicht ausmalen wie es wäre, nicht nur meinen Mann, sondern auch meine Kinder zu verlieren. Eigentlich denkt man, die Trauer wird irgendwann mal weniger bzw lernt man damit umzugehen, aber ist das beim Tod der Kinder auch wirklich so? Ich stell mir den Schmerz unerträglich vor. Aber das Leben muss ja irgendwie weitergehen, aber wie? Das Buch ist in der Ich-Form aus der Perspektive von erzählt. Auf 200 Seiten kann man natürlich keine richtige Tiefgründigkeit erreichen, die mir hier aber ein bisschen gefehlt hat. Das Ende ist ein richtiger Paukenschlag und ganz anders als ich es mir vorgestellt habe! Außerdem habe ich eben noch festgestellt, dass es hierzu einen zweiten Teil gibt. Da freu ich mich jetzt besonders drauf. Vielleicht bekomme ich über Umwegen ja noch „mein“ Ende. In allem kann ich dieses Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Das Cover ist schön, ja sehr passend zum Titel. Agnès Martin-Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Riesenerfolg von Glückliche Menschen küssen auch im Regen, das demnächst verfilmt wird, widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Agnès Martin-Lugand lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie. Fazit: 4 Sterne.