Jodi Picoult

Die Spuren meiner Mutter

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Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat der Polizei beim Aufspüren vermisster Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen finden sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Das kuriose Trio macht sich auf eine spannende, erkenntnisreiche und bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Die Spuren meiner Mutter

Von: Ladysmartypants Datum: 08. December 2017

Es gibt Bücher, die liest man und glaubt, sie gänzlich durchschaut zu haben, doch dann kommt ein Plottwist, der einen das Buch mit komplett anderen Augen sehen lässt. Genauso ist es mir bei der Lektüre von Jodi Picoults Die Spuren meiner Mutter gegangen, dann DAS habe ich definitiv nicht kommen sehen. Der Roman ist am 29.8.2016 beim C. Bertelsmann Verlag erschienen und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens auf der Suche nach ihrer Mutter. Jenna ist dreizehn und sucht ihre Mutter Alice, die vor zehn Jahren verschwunden ist. Die Polizei scheint dabei wenig bis gar keinen Aufwand betrieben zu haben, um ihre Mutter zu finden, weshalb Jenna die Dinge selbst in die Hand nimmt. Sie sucht das Medium Serenity auf und bittet diese um Hilfe. Da Serenity ihre Gabe jedoch verloren hat, weigert sie sich anfangs Jenna zu helfen. Verzweifelt stattet Jenna nun dem Privatdetektiv Virgil einen Besuch ab und bittet auch ihn um Hilfe. Irgendwie gelingt es Jenna, beide dazu zu bewegen, ihr bei der Suche zu helfen und gemeinsam Rollen sie den Fall wieder auf. Basierend auf dieser Inhaltsangabe geht man mit bestimmten Erwartungen an das Buch heran, die nicht unbedingt enttäuscht werden. Es ist eine Detektivgeschichte, wenn auch eine komplett andere. Erzählt wird abwechselnd aus Jennas Perspektive, aus der ihre Mutter Alice, sowie der von Serenity und Virgil. Dadurch ist die Geschichte äußerst abwechslungsreich und die verschiedenen Perspektiven verleihen ihr eine gewisse Dynamik. Wobei die Perspektive von Alice anfangs etwas verwirrend ist, da sie nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit angesiedelt ist. Alice erzählt anfangs von ihrem Job als Elefantenforscherin, was irgendwie so gar nichts mit der Geschichte zu tun haben scheint. Als dann jedoch Jennas Vater vorkommt wird klar, dass es sich um Alices Lebensgeschichte handelt, die langsam aber sicher die Gegenwart einholt. Aufgrund dieser Passagen aus Alices Perspektive, die so gar nicht mit der eigentlichen Geschichte zusammen hingen, fiel es mir anfangs recht schwer, mich in die Geschichte einzulesen. Auch wenn all die Fakten über die Kognition von Elefanten interessant waren, so erschienen sie einfach irrelevant und störend, da sie für mich den Erzählfluss stoppten. Ja, die Elefanten spielen eine Rolle und man kann diese Passagen im Nachhinein anders deuten, doch mir persönlich waren sie einfach zu zäh. Dazu kam, dass ich anfangs Probleme hatte, mich mit Jenna zu identifizieren, denn sie ist einfach anders. Sie ist komisch. Vielleicht kommt diese mangelnde Identifikation auch von meinem persönlichen Hintergrund, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall habe ich einige Zeit und viele Seiten gebraucht, um mich in die Geschichte einzulesen. Sobald die Geschichte um Alice herum relevanter wurde und ich mit dem Charakteren vertraut war, ging es dann recht schnell. Die Charaktere an sich sind wirklich interessant und mal ganz was anderes. Mir kommt vor, dass die Autorin gewisse Klichees genommen und etwas ganz eigenens aus ihnen gemacht hat. Jenna ist nicht der typische Teenager, Serenity ist nicht das klassische Medium, dass ihren Kunden nur das Geld aus den Taschen zieht und auch Virgil ist nicht was er zu sein scheint. Auch die Charaktere in Alices Geschichte sind unheimlich vielseitig und haben mehr als nur eine Überraschung parat. Und dann ist da der Plottwist am Ende. Ich bin nach wie vor sprachlos, weil ich damit einfach niemals gerechnet hätte. Genau dieser Plottwist, den ich an dieser Stelle auf keinen Fall verraten möchte und ich bitte auch euch, es in den Kommentaren nicht zu verraten, macht einen re-read auf jeden Fall hochinteressant. Insgesamt lag mir die zweite Hälfte des Buches mehr als die erste, wobei man sich vermutlich einfach mehr darauf einlassen muss. Mich hat meine Erwartungshaltung etwas daran gehindert, aber am Ende habe ich das Lesen dennoch genossen. Ich kann das Buch empfehlen und würde auch selbst sofort wieder etwas von der Autorin lesen, da ich absolut faszinierend finde, was sie aus einer Detektivgeschichte gemacht hat.

Berührende Geschichte!

Von: Jenny Fischer Datum: 10. May 2019

Ich liebe Jodi Picoult! Bald habe ich jedes Buch von ihr gelesen, weshalb auch dieses unbedingt bei mir einziehen musste. "Die Spuren meiner Mutter" ist fiktiver als so manch anderes Buch von ihr! Dennoch merkt man die Liebe der Protagonisten zueinander, man merkt lässt sich komplett in die Geschichte einwinden und (zumindest ich) konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Bedeutung der Elefanten und wie sie in diese liebevolle Geschichte einspielen, konnte mich absolut überzeugen! Auch wenn es anders ist als "Beim Leben meiner Schwester" (was wohl die meisten kennen werden) oder "Kleine große Schritte", kann ich es jedem Fan nur empfehlen!

Jodi Picoult enttäuscht einen nie!

Von: Angi.Dreambook Datum: 19. September 2018

Meinung Vor kurzem habe ich die Bücher von Jodi Picoult für mich entdeckt. Mit "Kleine große Schritte" begann meine Begeisterung für ihre Bücher und wehrt seither. Bevor ich überhaupt das erste Wort in diesem Roman gelesen habe, war ich total von der Optik des Covers begeistert, es fühlt sich ledrig an, so wie man sich Elefantenhaut vorstellen würde, nur um eine Spur weicher. Picoult's Roman ist die bewegende Geschichte von Jenna, einem 13 Jährigen, sehr intelligentem und reifem Mädchen auf der Suche nach ihrer Mutter Alice. Alice ist vor 10 Jahren spurlos nach einem Unfall im Elefantenreservat verschwunden. Jenna's Vater liegt seit diesem Tag in einer psychiatrischen Einrichtung, in einem Zustand, der es unmöglich macht mit ihm über Alice zu sprechen und sie selber wohnt bei ihrer Oma. Erinnerungen an ihre Mutter hat Jenna kaum, vieles weiß sie aus Notiz- und Tagebüchern ihrer Mutter. Diese gibt es bergeweise von Alice, denn als Elefantenforscherin hatte sie einiges zu notieren, das Verhalten, und insbesondere die Gefühle der Dickhäuter, als Leser erfährt man sehr viel über die emotionale Welt der Tiere, vor allem ihr Trauerverhalten wird beschrieben. Neben diesen Personen gibt es noch Serentity, ein Medium, die eigentlich keines mehr ist, denn die Geister haben sie verlassen und was sie heute tut ist Jahrmarktskunst und Virgil, ein Privatdetektiv, der schon mal bessere Zeiten hatte und für den Alice' Verschwinden ein wunder Punkt in seiner Karriere ist. In die Geschichte zu finden, fiel mir sehr leicht. Picoult hat eine ausgesprochen flüssige, leichte und bildhafte Sprache. Durch die Kapitellängen war es auch nicht anstrengend zwischen den Personen zu wechseln, denn kapitelweise wechseln sich Jenna, Alice, Serenitiy und Virgil in Ich-Perspektive ab ihre eigene, aber auch die gemeinsame Geschichte zu erzählen. Alles ehr starke und gut ausgearbeitete Charaktere. Ich fand das Buch sehr interessant, vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Mir waren die Elefanten und das Übersinnliche teilweise zu viel. Das Ende war für mich nicht überraschend und auch sonst fehlte es mir zwischendurch etwas an Spannung. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, lebendig, sehr bildhaft, leicht und den jeweiligen Personen angepasst. Für Elefantenfans und Fans von Übersinnlichem, gepaart mit Familiengeschichte und gut ausgearbeiteten Charakteren eine Leseempfehlung. Ich bedanke mich beim Bloggerportal und Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Fazit Eine absolute Leseempfehlung für die, die Jodi Picoults Bücher noch nicht gelesen haben und sich einen Eindruck und die Atmosphäre der Bücher verschaffen möchte!

Eine Liebeserklärung an Elefantenliebhaber

Von: Anni Silber Datum: 29. August 2018

Meine Meinung: Erst vor kurzem habe ich dieses wunderbare Buch für mich entdeckt und das obwohl das Buch als Erstveröffentlichung schon seit dem 14. Oktober 2014 erhältlich ist. Durch Zufall habe ich das Buch auf der Verlagsseite des Pinguin Verlags entdeckt und ging mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Was mich am meisten angesprochen hat war zum einen das traumhaft schöne Buchcover das mit den darauf abgebildeten Elefanten wirklich mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde und allen voran natürlich die Geschichte. Das in Büchern ein Medium wie eine Wahrsagerin vorkommt ist bei mir noch nicht allzu oft vorgekommen und genau das war es neben der Hauptrolle der Elefanten was mich fasziniert hat. Der Schreibstil in diesem Buch war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Besonderheit an diesem Buch ist dass die Geschichte nicht allein aus der Sicht von Jenna geschrieben wurde, sondern dass es aus mehreren Perspektiven erzählt wird die unterschiedlicher nicht sein können. Tochter Jenna, Wahrsagerin Serenity, Privatdetektiv Virgil und sogar Mutter Alice erzählen diese Geschichte aus der Ich-Perspektive. Das Setting in diesem Buch ist an vielen Stellen sehr afrikanisch angehaucht, da man in diesem Buch auch sehr viel über Elefanten und ihre Lebensweise erfährt. Im großen und ganzen ist dieses Buch wirklich eine Liebeserklärung an Elefanten, denn wenn man dieses Buch ausgelesen hat weiß man mehr über Elefanten als vorher. Für mich als großer Tierfreund war dieses Buch auf alle Fälle ein großer Lesegenuss ! Die Charaktere in diesem Buch waren ebenfalls sehr liebevoll gestaltet. Allein die Mischung dieser drei unterschiedlichen Charaktere die sich zusammenschließen war einfach großartig. Der Wahrsagerin und der Privatdetektiv der rein gar nicht an übernatürliches glaubt ist einfach nicht zu schlagen. Aber auch die Einblicke in Alice leben und der der Elefanten waren wirklich einfach fantastisch. Man wünscht sich beim lesen des Buches sofort einen Elefanten in seine Nähe den man beobachten kann. Die ganze Geschichte in diesem Buch war sehr mitfühlen, mitreißend und auch sehr dramatisch. Was am Anfang noch nicht danach aussah wurde gegen Ende des Buches völlig umgekrempelt. Die Geschichte nahm zum Ende hin wirklich noch eine Wendung mit der ich als Leser nicht mehr gerechnet hätte. Einfach unglaublich! Fazit: Das Buch "Die Spuren meiner Mutter" von Jodi Picoult ist ein Buch das ich nicht so schnell vergessen werde. Die Geschichte in diesem Buch wurde mit sehr viel Liebe geschrieben, die Charaktere waren einzigartig und die Tierwelt der Elefanten wird in diesem Buch sehr groß geschrieben. Man erfährt dazu noch sehr viel über Elefanten und hält noch sehr viele Überraschungen bereit. Ich als großer Elefanten und Tierfreund gebe dem Buch ganze 5 von 5 Sterne und verleihe dem Buch den Titel als mein Jahreshighlight von 2018. Bewertung: 5 von 5 Sterne

Die Spuren meiner Mutter - Ein ungewöhnliches Buch

Von: Maike Datum: 04. August 2018

Dieses Buch hat mich nicht losgelassen. Eine Geschichte über die dreizehnjährige Jenna, die auf der Suche nach ihrer Mutter ist. Die Elefantenforscherin Alice ist damals, als Jenna drei Jahre alt war, nach einem mysteriösen Unfall im Elefantengehege verschwunden. "Es gibt so unglaublich viele Menschen, die im Herzen eines anderen herzförmiges Loch hinterlassen haben." Jennas Vater Thomas ist mittlerweile in einer Psychatrischen Klinik untergebracht. Und so heuert Jenna die Wahrsagerin Serenity und den Privatdetektiv Virgil an, um ihre Mutter zu finden. Serenity und Virgil haben ihre besten Zeiten bereits hinter sich. Dieser Roman hat mich unglaublich gefesselt. Die Erzählungen von Jenna wechseln sich mit denen ihrer Mutter Alice sowie Serenity und Virgil ab. Dabei bekommt man einen tiefen Einblick in die Lebensform von Elefanten und erkennt, wie ähnlich wir uns auf eine Art sind. Und zum Schluss gibt es noch ein wirklich überraschendes Ende, das mich erst ein wenig verstört hat. Aber irgendwie war es auch stimmig. Ein Roman, der mich noch lange beschäftigt hat.

Ein Buch das dich sprachlos zurück lässt

Von: Fantasticbookwords Datum: 23. May 2018

Eigene Meinung Die Spuren meiner Mutter, erzählt eine Geschichte über ein Mädchen, dass ihre Mutter einfach nicht vergessen kann. Im Alter von 13 Jahren nimmt sie es selbst in die Hand und sucht sie. Durch die verschiedenen Erzählstrenge (Jenna, Alice, Serenity und Virgil), wachsen dir alle Personen und natürlich auch die Elefanten, so ans Herz, dass man nur noch mitfiebern kann. Diese Geschichte berührt einen so sehr, wie es nur wenige Bücher schaffen können. Ich habe am Schluss, Rotz und Wasser geweint und habe die Welt nicht mehr verstanden, so erging es mir zuletzt bei Harry Potter, und das heißt schon viel. Natürlich, kommen die Elefanten auch kein bisschen zu kurz. Man erfährt sehr viel über sie und dennoch wirkt es nicht zu langweilig. Jodi Picoult zeigt uns noch ein bisschen mehr, dass wir diese wundervollen Tiere schützen müssen und das jeder helfen kann. Jodi Picoult ist meine unumstrittene Lieblingsautorin und mit diesem Buch habe ich noch einen Grund mehr sie zu lieben. Deshalb bekommt das Buch von mir 5/5 Sternen. Ich Danke dem Bloggerportal und dem C. Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar

Herzzerbrechend schöner Roman

Von: lesestrickeule Datum: 17. May 2018

"Die Spuren meiner Mutter" ist gleichzeitig spannend wie ein Krimi und herzzerreißend schön und traurig. Jennas Mutter , Alice, verschwindet als sie drei Jahre alt ist. Nun ist Jenna dreizehn und setzt alles dran um ihre Mutter zu finden, sie kann und will sich nicht vorstellen, dass diese tot ist und sie verlassen hat. Bei der Suche nach ihrer Mutter holt sie sich Hilfe bei einer Wahrsagerin und einem Privatdetektiven, der sich damals mit dem Fall beschäftigt hat. So entsteht ein sehr kurioses Dreier Gespann. Man lernt die zwei auch näher kennen , da es Kapitel gibt, die aus ihrer Perspektive geschrieben sind. Durch die Tagebucheinträge von Alice erfährt man mehr über ihr Leben und vor allem über ihre Forschung über die Elefanten. Ihre Begeisterung und Liebe zu den Elefanten ist ansteckend. Umso emotionaler sind die Einträge, wenn sie die trauernden Elefanten beobachtet. Trauer und Abschied nehmen ist wie ein roter Faden in diesem Roman, aber auch Liebe und die starke Bindung zwischen Mutter und Kind. Ich finde es toll und wichtig , dass die Autorin die Aufmerksamkeit weckt auf den schrecklichen Handel um Elfenbein und wie die Elefanten dafür schamlos ermordet werden. Der Schreibstil von Jodi Picoult ist einzigartig und wunderschön, sie fesselt mich mit jedem ihrer Romane aufs Neue. Einerseits könnte man diesen Roman in einem Atemzug verschlingen, aber andererseits braucht man Zeit zum Nachdenken und Verarbeiten. Dieser Roman hat mich sehr berührt und sehr zum Nachdenken angeregt. Auch wenn ich das Buch vor ein paar Tagen beendet habe, beschäftigt es mich immer noch und ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen und mindestens noch ein mal lesen. Von mir gibt es fünf Eulen 😊

Über Elefanten und verschwundene Mütter

Von: Franz-allesmitliebe Datum: 28. February 2018

Noch eine spannende Geschichte über eine dysfunktionale Familie: die 13-jährige Jenna wächst bei ihrer Großmutter auf, da ihre Mutter, eine Elefantenforscherin, spurlos verschwand, als sie drei war, ihr Vater seitdem in der Psychatrie lebt. Mithilfe des Mediums Serenity und dem abgehalfterten ehemaligen Polizisten Virgil, der alkoholkrank als Privatdetektiv arbeitet, macht sie sich auf die Suche. Alice Metcalf erforschte vor ihrem Verschwinden unter anderem das Trauerverhalten von Elefanten, in Afrika lernt sie ihren späteren Mann Thomas kennen, der in den USA eine Auffangstation für Zirkus- und Zooelefanten betreibt. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Alice wird schwanger und zieht zu Thomas. Doch das Leben mit dem sensiblen Mann ist alles andere als einfach, wie man im Laufe der Geschichte erfährt, die immer abwechselnd von den Protagonisten erzählt wird. Irgendwann sind zwei Angestellte des Parks tot, Alice verschwindet spurlos aus dem Krankenhaus. Das wäre aber alles keine Jodi-Picoult-Geschichte, wenn es da nicht noch einen besonderen Twist gäbe, mehr wird an dieser Stelle nicht verraten (Penguin). Daneben lernt man noch jede Menge über die Spezies Elefanten und das Muttersein.

My first time with ...

Von: Bunte Worte Datum: 17. February 2018

My first time with ... ...Jodie Picoult Meine Mutter liebt die Bücher von Jodi Picoult, ich habe schon etliche gesehen und auch in der Hand gehabt - gelesen habe ich trotzdem bisher kein einziges. Bereits letztes Jahr im November bekam ich vom Bloggerportal (vielen Dank dafür) eine Ausgabe von "Die Spuren meiner Mutter" zur Verfügung gestellt. Viel zu lange stand es im Regal rum, doch jetzt möchte ich euch davon erzählen (bzw. man könnte es auch eine Rezension nennen). *** Worum geht es eigentlich? *** Die Mutter der 13jährigen Jenna Metcalf ist vor 10 Jahren nach einem tragischen Unfall im Elefanten-Reservat von New Hampshire spurlos verschwunden. Jennas Vater hat den Vorfall im Elefantenreservat nie verwunden und lebt seitdem in einer Psychatrie, Jenna wächst bei der Großmutter auf, die alles rund um Jennas Mutter am liebsten verschweigt. Jenna beschließt alles selber in die Hand zu nehmen und das Rätsel um ihre verschwundene Mutter zu lösen. Unterstützung holt sie sich bei einer Wahrsagerin/ einem Medium, die einmal hohes Ansehen genossen hatte, nach einigen Fehlgriffen aber in Ungnade gefallen ist und bei dem Detective, der damals den Vorfall im Elefantenreservat betreut hatte, dessen Karriere aber mittlerweile vorbei ist und sich als Privatdetektiv verdingt. Gemeinsam versuchen sie das zehn Jahre alte Rätsel zu lösen. *** Rezension *** Als das Bloggerportal-Päckchen mit "Die Spuren meiner Mutter" bei mir ankam, habe ich mich tatsächlich direkt hingesetzt und angefangen zu lesen. Ich wollte endlich herausfinden, was viele Leser so begeistert von Jodi Picoult sprechen lässt. Und - ich kam nicht rein. Vielleicht war ich in der Regel abends zu müde zum Lesen, ich weiß es nicht. Dennoch war es so, dass ich immer wieder ein, zwei Seiten las und das Buch dann doch wieder ins Regal stellte. Dabei ist der Schreibstil leicht und angenehm, es entstehen direkt Bilder im Kopf, man kann sich Jenna gut vorstellen und ihr Handeln auch gut nachvollziehen. Dann kam ich irgendwann an den Punkt, an dem der Knoten platzte und ich las und las, eine Seite nach der nächsten. Ich lernte Jenna besser kennen und dann das Medium Serenity und den Detektiv Virgil. Schneller als man schauen kann nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Jennas Schicksal ist von Beginn an ergreifend und man will als Leser auf jeden Fall herausfinden, wohin die Mutter verschwunden ist, aber die Geschichte lebt auch von den Nebenfiguren Serenity und Virgil, die dem Ganzen eine bewundernswerte Dreidimensionalität geben. *** Fazit *** Ein wirklich gelungenes "My first time with", denn "Die Spuren meiner Mutter" hat mich definitiv aufmerksam gemacht auf die Autorin Jodie Picoult und ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen. Es ist spannend und realitätsnah geschrieben und reißt einen immer wieder aufs Neue mit - aber ich gestehe, die wissenschaftlichen Passagen über die Gedächtnis- und Trauerforschung bei Elefanten habe ich oft nur überflogen.

Verblüffendes Ende

Von: geschichtenträumerin Datum: 11. February 2018

Gerade eben habe ich „Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult beendet. Hierbei handelt es sich um einen Roman, der Ende August 2016 im Penguin-Verlag erschienen ist. Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung. Zunächst lässt sich sagen, dass es mir bei diesem Roman wahnsinnig schwer fällt, eine Rezension zu verfassen. Zum einen liegt das daran, dass ich noch mitten in der Geschichte feststecke und nicht fassen kann, dass es bereits zu Ende ist. Zum anderen daran, dass ein zentraler Punkt meiner Rezension das Ende ist, welches ich allerdings möglichst umschreiben werde, um die Rezension spoilerfrei zu gestalten. Wie bis jetzt immer bei Jodi Picoults Büchern habe ich etwas Zeit für den Einstieg in das Buch gebraucht, was an und für sich aber nichts Schlimmes ist, da der Grund dafür in der Vielschichtigkeit der Charaktere liegt. Es kann dem Leser nicht direkt auf der ersten Seite gelingen, die Hauptpersonen zu durchdringen, da diese so viele verborgene Charaktereigenschaften enthalten, die sich erst im Laufe der Geschichte entlarven. Allgemein wird „Die Spuren der Mutter“ aus mehreren Sichten erzählt. Jenna, Serenity, Virgil sowie Alice kommen hierbei zu Wort und berichten hierbei Vergangenes und gerade Geschehendes aus ihrer Perspektive. Dies hat mir sehr gut gefallen, da so die Beweggründe der verschiedenen Charaktere perfekt beleuchtet werden konnten und sich erst gegen Ende die verstreuten Details mancher Erzählungen zu einem kompletten Bild zusammen setzen konnten. Besonders die Kapitel aus Alices Sicht bleiben das ganze Buch über sehr kryptisch. Erzählungen über Elefantenherden, ihre Forschungen rund um Trauer bei Elefanten und das Elefantenreservat – auch wenn ich dies sehr interessant fand, kann ich erst im Nachhinein den Sinn darin erkennen. Ich kann daher absolut die Leser verstehen, die von Berichten über Elefanten und Forschungen eher genervt waren, da diese nicht aktiv zum Fortschreiten der Geschichte beitragen. Nur jemand, der sich für Elefanten interessiert oder allgemein für wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse bezüglich Gefühle bei Tieren, wird diese Kapitel wirklich genießen. Jenna, Serenity und Virgil als vorherrschende Charaktere lassen sich – wie der Klappentext so schön sagt – wirklich aus kurioses Trio betiteln. Mit Unterhaltungscharakter machen sich die drei starken Persönlichkeiten, die eigentlich überhaupt nicht zusammenpassen, auf eine Suche nach Jennas Mutter. Meiner Meinung nach hat Jodi Picoult auch diesmal in „Die Spuren meiner Mutter“ wunderbare Charaktere erschaffen, da jeder einzelne etwas Lehrendes dem Leser zu verraten hat. Was ich persönlich so sehr an Jodi Picoults Büchern schätze, ist der eben bereits angesprochene Lehrwert. „Die Spuren meiner Mutter“ enthält so viele wichtige Erkenntnisse über Trauer und Liebe, Leben und Tod bei Menschen und Elefanten gleichermaßen. Im Vergleich zu „Bis ans Ende der Geschichte“ wird hier zwar kein national wichtiges Thema weitergegeben, aber schlussendlich betreffen diese Erkenntnisse doch jeden einzelnen von uns. Alles in allem hat das Ende dieses Buchs meinen Blickwinkel auf die Bewertung und den Inhalt maßgeblich verändert. Vor der Auflösung habe ich mich an mancher Stelle gefragt, warum spezielle Szenen überhaupt wichtig waren, sich die Geschichte etwas zieht oder warum die Spurensuche gerade so abgelaufen ist. Vor der Auflösung hätte ich das Buch wahrscheinlich schlechter bewertet, da mir das Tiefgründige, was ich von Jodi Picoult kenne, etwas gefehlt hat. Im Nachhinein, da ich nun das Ende kenne, ergibt doch jede einzelne Szene Sinn und führt den Leser zu einer verblüffenden, aber runden Auflösung, die den Leser alles bisherige überdenken lässt. Von meiner Seite aus lässt sich sagen, dass „Die Spuren meiner Mutter“ allein aufgrund des Endes ein lesenswerter Roman ist. Insgesamt bin ich schwer begeistert von der Auflösung und damit von der gesamten Geschichte von Jenna, Virgil, Serenity und Alice. Jedoch bringe ich es nicht über‘s Herz, mehr als 4,5 Sterne zu vergeben, da meine Begeisterung erst durch das Ende so sehr angefacht wurde und ich – wäre dieses nicht gewesen – andere Bücher von Jodi Picoult deutlich besser gefunden hätte.

Sehr Bewegend

Von: Susi's Leseecke Datum: 30. January 2018

Wieder ist es der Autorin gelungen, mich total zu fesseln. Mit ihrem Schreibstil schafft es Official Jodi Picoult UK Fanpage einen jedes mal in den Bann ihrer Bücher zu ziehen. Das Cover gefällt mir selbst eher weniger,aber mir kommt es auch auf den Inhalt an,äusserlichkeiten stehen da hinten an. Die Autorin schreibt sehr spannend und bewegend,was einem dazu führt des öfteren innezuhalten um zu verstehen. Die Protagonisten,sind sehr gut ausgearbeitet und passen perfekt zur Story. Mein Fazit: Wieder ein Buch das mir sehr nahe ging und mir einmal mehr gezeigt hat wie wichtig eine Mama im Leben eines Kindes ist. ☆ Ein Kind ohne Mutter ist wie eine Blume ohne Wasser ☆ (indisches Sprichwort)

Spannend bis zum sehr überraschendem Ende !!!

Von: Literaturwerkstatt-kreativ /Blog Datum: 29. January 2018

Jenna Metcalf wurde von ihrer Mutter Alice verlassen, als sie drei Jahre alt war. Alice war Wissenschaftlerin und erforschte mehrere Jahre das Trauerverhalten von Elefanten in Afrika. Dort lernte sie Jennas Vater Thomas Metcalf kennen. Dieser betreut in New Hampshire ein Schutzgebiet für Elefanten. Elefanten die kein Zoo oder Zirkus mehr haben wollte, weil sie als zu schwierig oder gefährlich eingestuft wurden. Als Alice merkt, das sie von Thomas schwanger ist, zieht sie zu ihm in die USA und kümmert sich dort ebenfalls um das Schutzgebiet. Jenna wird geboren. Eines Nachts wird eine Mitarbeiterin im Elefantengehege ermordet aufgefunden und Alice wird bewusstlos und verletzt in ein Krankenhaus gebracht , aus dem sie jedoch noch in der selben Nacht spurlos verschwindet. Jenna wächst seitdem bei ihrer Großmutter auf, da ihr Vater seit dem Verschwinden ihrer Mutter in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht ist. Dreizehn Jahre ist Jenna mittlerweile alt und möchte endlich wissen, warum ihre Mutter sie zurückgelassen hat und einfach verschwunden ist. So begibt sie sich auf die Suche nach ihr. Dafür heuert sie die Hellseherin Serenity an. Einst ein gefeierter Star als Medium, arbeitete sie eng mit der Polizei zusammen und half ihr mit ihren hellseherischen Gaben, vermisste Personen ausfindig zu machen. Nach einer fatalen, falschen Vision die sie hatte, kann sie jedoch keinen Kontakt zu toten Personen mehr aufnehmen. Sie versinkt beruflich in der Bedeutungslosigkeit. Neben Serenity nimmt Jenna noch Kontakt zum Privatdetektiv Virgil auf. Er war der Polizist der damals den Mordfall im Elefantengehege untersuchte. Sie erhofft sich von ihm Antworten auf das Verschwinden ihrer Mutter zu bekommen. Dieser sucht jedoch seit diesem ungelösten Fall sein Heil im Alkohol, arbeitet daher nicht mehr bei der Polizei und schlägt sich seitdem als Privatdetektiv durch. Dieses sehr ungleiche Trio macht sich nun auf den Weg um Antworten zu finden. Fazit: Jodi Picoult ist schon lange erfolgreich in der Literaturszene, mir aber nur bekannt durch ihre Buchverfilmung „Beim Leben meiner Schwester“. Verfilmungen sind aber immer anderes einzuordnen und von daher fand ich, es sei an der Zeit, auch mal ein Buch von ihr zu lesen. „Die Spuren meiner Mutter“ haben mich sofort sowohl vom Cover, als auch bei der Lektüre des Klappentextes her angesprochen und so habe ich mich bewusst für dieses Buch entschieden. Es ist einfach zu lesen und wird aus der Sicht der einzelnen Personen erzählt. Mit den Protagonisten habe ich mich schnell anfreundet, Picoult hat sie aber auch wunderbar in Szene gesetzt. Und gerade Charaktere wie Vergil und Serenity – gestrauchelte, verlassene, aber liebenswerte Antihelden – machen dieses Buch einfach lesenswert. Humoristische Einlagen durch die verbalen Wortgefechte von Jenna, Serenity und Virgil sind grotesk, komisch. Diese liebevollen Auseinandersetzungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch und die nicht ganz einfachen Grundthemen des Buches, – Trauerarbeit und Verlust – verlieren dadurch an Schwere. Natürlich spielen auch die Elefanten eine wichtige, zentrale Rolle in diesem Buch. Jodi Picoult hat sehr gut recherchiert, an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, fast schon ein Sachbuch über Elefanten zu lesen. Diese Informationen sind aber auch nötig, um Elefanten in ihrem Verhalten besser zu verstehen. Gerade die Beschreibungen wie Elefanten trauern wenn sie eine Totgeburt haben, fand ich sehr bemerkenswert und Aufschlussreich im Vergleich zu unserem menschlichen Trauer-Verhalten. „Die Spuren meiner Mutter“ ist ein spannender und eindrucksvoller Roman mit einem Ende, das ich so überhaupt nicht erwartet habe und das mich völlig überraschte. Ich kann nur sagen, es wird nicht mein letzter Roman von ihr sein. Eine absolute Leseempfehlung !!!

Sehr spannend!

Von: Maddie Datum: 19. January 2018

Was für ein gewaltiges Buch. Ich glaube nur Jodi Picoult hat es in letzter Zeit geschafft, mich so an ein Buch zu fesseln. Ohne das Gefühl verspüren zu müssen, das Buch beiseite zu legen, weil es mich langweilt. Von vorn bis hinten war es einfach nur spannend. Aufmerksam bin ich durch einen anderen Blog geworden. Außerdem geht es hier auch um Elefanten. Ich mochte diese Tiere schon immer, aber in deisem Buch bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel auf Elefanten und ihre Haltung. Ich gehe jetzt definitiv anders heran und betrachte Elefanten in einem ganz neuen Licht. Im ganzen Buch gibt es spannende Fakten. Ich kann sehr gut verstehen, warum diese Tiere eine so große Begeisterung ausrufen. Neben den Elefanten geht es hier um eine spannende Suche. Die Suche einer Tochter nach ihrer verschwundenen Mutter. Ich fand den Aufbau des Buches sehr gut. Erzählt wird, wie bei vielen Büchern der Autorin, aus mehreren Perspektiven. Dadurch ist der Überblick des Lesers sehr groß. Der Spannungsbogen wurde hier hoch gehalten und über einen langen Zeitraum aufgebaut. Dadurch kam ich auch schwer vom Buch los, da ich einfach wissen musste, was als nächstes passiert. Gegen Ende gibt es dann eine echte Überraschung, die ich so auf jeden Fall niemals vorhergesehen hätte. Das hat mich fast ein bisschen aus der Bahn geworfen. Wow!!! Ich hab mir das ein bisschen anders gedacht. Mich hat das dadurch verwirrt und ich musste mir dem Kopf schütteln, aber da merkt man mal wieder, wie sehr einen das Buch mitreist. Jodi Picoult hat mich auch hier wieder gefesselt und ich möchte definitiv mehr von der Autorin haben. Wer ein spannendes Buch sucht, Elefanten mag und gerne neues heraus findet, ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig.

Eine spannende Suche, mit ganz viel Mutter-Tochter-Liebe

Von: Bookish Jay Datum: 02. January 2018

Meinung Jodi Picoult hat einen großartigen, einfühlsamen Schreibstil. Sie erzählt die Geschichte von Mutter und Tochter sehr liebevoll und auch mit sehr viel Herzschmerz - es ist herzzerreißend. Jodi Picoult hat sehr viel Wärme und Liebe in die Worte gesteckt, die Gefühle waren zum Greifen nah. Die Charaktere in diesem Roman haben mir alle gefallen! Obwohl sie so unterschiedlich sind, halten sie zusammen - in guten und auch in schlechten Zeiten. Jenna, Serenity und Virgil sind ein witziges, aber auch herzensgutes Team gewesen. Die hartnäckige, dickköpfige Jenna, die stets alles auf sich genommen hat, um ihre Mutter zu finden. Die schrullige Serenity, die geglaubt hat, ihre Gabe als Medium verloren zu haben und sich mehr oder weniger mit Schwindelei durchs Leben kämpft. Der etwas jähzornige Virgil, der gerne zum Alkohol greift und nicht von Serenity’s Gabe überzeugt werden kann. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einigen Lesern die Kapitel von Alice zu viel waren. Alice ist Wissenschaftlerin, sie erforscht das Trauerverhalten von Elefanten. Nun gibt es definitiv Leser, die dieses Gebiet schlichtweg nicht interessiert - für mich waren es aber großartige Einblicke! Ich liebe Elefanten, diese fast schon mystischen Tiere, und habe mich sehr gefreut, mehr über sie zu lesen und zu erfahren. Das Ende des Romans hat mich geschockt, auf so ein Ende war ich definitiv nicht vorbereitet! Da glaubte ich die ganze Zeit an ein Happy End, welches es auch gab, aber ein ganz anderes… Fazit Ein überaus gelungenes Buch mit vielen Emotionen und ganz viel Herzschmerz! Das Ende kam unvorbereitet, hat mich geschockt und passte dennoch sehr gut zu „Die Spuren meiner Mutter“. Ich vergebe volle fünf Sterne!

4 von 5 Sternen

Von: Sonja/Shaaniel Datum: 01. January 2018

🎆🎇🎇Rezensionsexemplar🎇🎇🎆 -Bloggerportal Randomhouse- www.elephants.com 4 von 5 Sternen ,,Ein weiteres grandioses Werk von Jodi Picoult! " (Autorin von: Beim Leben meiner Schwester) Jodi Picoult hat sich mal wieder wie immer selbst übertroffen! Ich habe schon einige Werke von ihr gelesen und wurde nie enttäuscht, ich für meinen Teil möchte sagen, dass jodi die Art von Autorin ist, die man nicht mehr vergisst. Jedes ihrer Bücher hat eine bestimmte Botschaft und die ist nach den Lesen immer noch sehr präsent und prägend. .... Auch in "Die Spuren meiner Mutter", gibt es so einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Einmal gibt es da eine Tochter, die seit 10 Jahren verzweifelt ihre vermisste Mutter sucht, dann gibt es dort ein Medium die noch immer nach ihrer Bestimmung sucht und gleichzeitig gibt es dort eine Mutter, die vor der Vergangenheit fliehen möchte! Und da dies natürlich noch nicht genug für Jodi ist gibt es noch das wunderbare große Thema Elefanten und ihre wundervolle Lebensweise, genauso wie ihre qualvolle Ausbeutung und Tötung! Dieses Buch hat mich unglaublich gefesselt, da es auf ehrliche Weise zeigt, wie wir Menschen mit Tieren, hier insbesondere die Elefanten, umgehen und das wir denken uns würde dieser Planet ganz alleine gehören! Ich habe sehr viel neues über diese wunderbaren Tiere gelernt und kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen

Rührende Geschichte über Mutterliebe

Von: sinaunknown Datum: 28. December 2017

"Die Spuren meiner Mutter" war das erste Buch von Jodi Picoult, das ich je gelesen habe, aber es wird auf jeden Fall nicht das Letzte bleiben. Die Geschichte wurde aus vier Perspektiven erzählt. Da ist zum einen die Sicht von Jenna, dem dreizehnjährigen Mädchen, das zielstrebig nach ihrer verschwundenen Mutter sucht und nicht so schnell aufgeben will. Dann ist da Virgil, der ehemalige Polizist, der völlig am Ende ist. Serenity, ein Medium, das seine Kräfte verloren hat. Und zu guter Letzt auch noch Alice Metcalf, die verschwundene Mutter Jenna`s. Was ich an den verschiedenen Perspektiven sehr gerne mochte, war, dass sie alle ihren ganz eigenen Charakter hatten. Alice klang zum Beispiel stets recht wissenschaftlich und trotzdem konnte man ihre Gefühle, Gedanken und Emotionen meiner Meinung nach gut verstehen.  Im Laufe des Buches habe ich sehr viel über Elefanten gelernt. Die Dickhäuter sind wirklich faszinierende Wesen und ich fand es sehr schön, wie die Autorin es geschafft hat, menschliche und tierische Reaktionen und Gefühle miteinander zu verweben und zu verbinden. Ausserdem hat sie durch die Geschichten über die Elefanten das zentrale Thema der Mutterliebe verstärkt und noch besser gezeigt. Denn dadurch, dass die Mutterliebe sowohl bei den Tieren als auch bei den Menschen eine wichtige Rolle spielte, wirkte sie echter, grösser und realer. Kurz vor dem Ende des Buches erwartet einen dann noch ein riesiger Plottwist. Ich hätte diese Wendung tatsächlich niemals erwartet und war dementsprechend überrascht und sprachlos, als ich die letzten paar Seiten gelesen habe. Mir hat die Wendung aber sehr gut gefallen. Ich finde, sie hat der Geschichte das gewisse Etwas gegeben, das ihr ansonsten vielleicht gefehlt hätte und so verlieh ich dem Buch "Die Spuren meiner Mutter" schlussendlich fünf von fünf Sternen. 

Wieder ein Muss für Picoult Fans

Von: Amber144 Datum: 21. December 2017

Das Cover passt wieder perfekt zum Buch. Dies ist für mich auch schon ein Indiz bei den Romanen der Autoren, dass die Cover immer sehr gut zur Geschichte passen. Ich kenne so gut wie alle Bücher der Autorin und auch dieses Buch hat mich wieder begeistert. Die Geschichte ist wieder sehr einfühlsam geschrieben und man kann als Leser nicht anders als mitfiebern und hoffen, dass alles gut ausgeht. Die Idee der Geschichte ist wieder etwas anderes, auch dafür steht die Autorin für mich. Ihre Geschichten sind immer besonders. In diesem Roman sind verschiedene Handlungsstränge zu finden, die aber für mich gut abgegrenzt waren, sodass keine Verwirrung entstehen konnte. Was mich besonders gefreut hat sind die vielen Informationen über Elefanten. Man lernt in diesem Buch noch einiges dazu und man merkt als Leser, dass die Autorin sich Mühe mit der Recherche gegeben hat. Mit dem Ende habe ich gar nicht gerechnet und war doch sehr erstaunt, aber es passte perfekt und hat die Geschichte rund gemacht. Insgesamt wieder ein tolles Buch der Autorin das auf jeden Fall lesenswert ist. Verdiente 4 Sterne.

GENIALER ROMAN!

Von: Corisbuchwelt Datum: 28. November 2017

Jenna Metcalf lebt bei ihrer Großmutter. Ihr Vater ist geistig verwirrt und kann sich nicht um seine Tochter kümmern und ihre Mutter - sie ist verschwunden. Spurlos. Und Jenna leidet schrecklich darunter. Ständig fragt sie sich, ob ihre Mutter Opfer eines Verbrechen wurde oder ob sie tatsächlich freiwillig gegangen ist. Vor zehn Jahren wurde eine Angestellte im Elefantenresort, das ihre Eltern leiteten von einem Elefanten zu Tode getrampelt. Jennas Mutter, Alice, wurde verletzt. Stunden später entließ sie sich selbst aus dem Krankenhaus und wurde niemals wieder gesehen. Jenna beschließt schließlich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem ihre Mutter niemals als vermisst gemeldet wurde, hilft die Polizei ihr nicht weiter und das junge Mädchen muss sich selbst Hilfe suchen. Sie landet bei dem alkoholabhängigen Privatdetektiv Virgil, der vor Jahren als Polizeibeamter die Vorfälle im Park untersucht hat. Kontrast hierzu ist die Wahrsagerin Serenity. Die mit pinken Haaren ausgestattete Dame war eins berühmt und hatte eine eigene Talkshow - spezialisiert war sie auf Vermisstenfälle. Dass er seit Jahren Schuldgefühle hat, weil er den Fall um Alice Metcalf nicht lösen konnte, verschweigt Virgil dem jungen Mädchen jedoch. Dass Serenity keinen Zugriff mehr auf ihre hellseherischen Fähigkeiten hat, verschweigt sie ebenfalls. Und obwohl sie wie Feuer und Wasser sind, sind beide fest entschlossen, Jenna zu helfen. Die Handlung klingt zunächst sehr abstrus, doch dieser Roman ist so viel mehr als man erwartet. Es klingt skurril und humorvoll, doch ist es tiefgründig und emotional. Die Autorin wechselt hier zwischen den Perspektiven von Alice, die in der Vergangenheit beschreibt, wie sie ihren Mann kennen lernt, welche emotionalen und finanziellen Probleme ihr Leben prägen und vor allem die Elefanten. Und die Geschichten über Elefanten sind großartig. Sie zeigen diese einfühlsamen Wesen aus der Perspektive einer Forscherin, die das Trauerverhalten von Elefanten untersucht und fügt ihre gleichsam faszinierenden wie auch berührenden Anekdoten perfekt in die Handlung ein. Besonders wundervoll geschrieben sind die Kapitel aus Jennas Perspektive. Sie ist eine ungewöhnliche Protagonistin, die durch ihre traurige Situation sehr früh erwachsen werden musste. Das Verschwinden ihrer Mutter ohne jegliche Erklärung belastet sie zutiefst und sie verbringt die Meiste Zeit damit, im Internet nach vermissten Personen zu recherchieren. Dennoch ist Jenna optimistisch und liebevoll und man kann nicht anders, als diese Protagonistin ins Herz zu schließen. Alice ist es, die das Buch interessant macht, Jenna ist es, die ihm Leben einhaucht. Virgil ist nicht sehr sympatisch, doch das soll er gar nicht sein. Seine Rolle im Roman ist es, die kritischen Fragen zu stellen. Wie etwa, ob es tatsächlich ein Unfall war, der damals geschehen ist. Ob Alice etwas damit zu tun hatte. Und ob Alice Metcalf nicht etwa Opfer eines Verbrechens wurde, sondern eine Täterin ist - auf der Flucht. Ein besonderes Highlight ist Serenity. Sie hat ihre Kräfte als Medium verloren und kommt damit noch nicht zurecht - selbst wenn es Jahre her ist. Das Showbusiness und ihre Talkshow zu verlieren, hat ihr den letzten Rest gegeben. Doch sie kann Jenna nicht hängen lassen und versucht dennoch alles, was sie kann, um ihr zu helfen. Mit diesen ungewöhnlichen und verschiedenen Figuren schickt die Autorin ihre Leser auf eine spannende Suche, die mit mehreren großen Überraschungen aufwarten kann. Ihr fließender, wundervoller Schreibstil haucht all ihren verschiedenen und durch und durch glaubhaften Charakteren Leben ein, so dass sich die Handlung wie von selbst ergibt. Ich kann diesen Roman vollen Herzens weiter empfehlen, denn ich bin restlos begeistert. Jodi Picoult hat hier ein ungewöhnliches und bezauberndes Buch geschrieben, das mich durch und durch überrascht hat. Der Klappentext lässt auf leichte und humorlose Lektüre schließen, doch dieser Roman ist ein emotional anrührendes und berührendes MEISTERWERK.

Spannung bis zum unvorhersehbaren Ende

Von: Gudrun Datum: 20. November 2017

Das Cover mit seiner zarten Farbgebung und den gelungenen Abbildungen hat mich auf Anhieb angesprochen. Treffender hätte es nicht gewählt werden können, denn der Inhalt und der Schreibstil passen perfekt. An den Schreibstil musste ich mich anfangs erst gewöhnen, denn zu Beginn habe ich deshalb nicht so recht ins Geschehen versinken können. Zuerst kam mir der Stil etwas zu starr und uneingängig vor. Nach einer kurzen Einlesephase jedoch, hat sich das für mich verändert, denn ich habe festgestellt, dass genau dieser Stil zur Geschichte an sich passt. Er unterstreicht die Szenerien und die Darstellung der Charaktere nur noch. Wie gesagt, musste ich mich erst einlesen, aber, dies hat nicht lange gedauert und dann war ich voll und ganz im Geschehen gefangen.Die Geschichte war originell und intensiv geschildert, so dass ich mithoffen, -bangen, -leiden und die Vorkommnisse erleben konnte. Der Spannungsbogen, der Schritt für Schritt aufgebaut wurde, hat sich bis zum Ende hin gehalten und die Auflösung der Vorgänge war vollkommen unvorhersehbar und überraschend. Die Emotionen, die durch die Authentizität der Figuren entstanden sind, waren tiefgreifend und positiv aufwühlend daher war der Lesegenuss bis zum Ende hin gegeben. Ich finde die Zusammenspiel der Geschichte mit den emotional tiefgreifenden und auch spannenden Elementen sehr originell und alles in allem wurde es hervorragend umgesetzt. Mein Fazit: Spannung bis zum unvorhersehbaren Ende

mutter-tochter-liebe auf den Punkt gebracht

Von: Yvonnes welt Datum: 10. November 2017

DER INHALT AUS MEINER SICHT In Die Spuren meiner Mutter geht es darum, dass Jenna ihre Mutter sucht, die vor zehn Jahren nach einem Unfall spurlos verschwand. Für ihre Suche bittet sie Serenity - ein Medium - und Virgil - ein ehemaliger Cop, der in dem Fall ermittelt hat und nun Privatdetektiv - um Hilfe. Zu Anfang schien mir das Ganze doch ein wenig kurios und manchmal war der Inhalt nicht ganz einleuchtend, zum Schluss gab es allerdings eine dicke Wendung, mit der ich in keinem Fall gerechnet habe und die ich nicht einmal habe kommen sehen, obwohl im Buch einige Hinweise versteckt waren. Für diesen Plottwist hätte Jodi Picoult, würde ich Punkte vergeben, definitiv 10 von 10 bekommen. SCHREIBSTIL UND AUFBAU - WAS GIBT ES DA ZU SAGEN? Wie auch schon bei Kleine große Schritte bin ich auch hier von Jodi Picoult's Schreibstil sehr begeistert. Er ist wieder schön schlicht und doch emotional, aber auch nicht zu emotional, dass es kitschig wirken würde. Auch die Struktur in Die Spuren meiner Mutter ist wieder ähnlich. Das Buch ist aus der Sicht von Jenna, Alica, Serenity und Virgil geschrieben. Und auch wenn ich diese Idee auch hier sehr gut fand, hat es mich doch mehr durcheinander gebracht. Am Ende und als es auf den Plottwist zuging habe ich dann aber doch den Sinn dahinter feststellen können und bewerte es nun auch als super Idee. DIE SPUREN MEINER MUTTER - MEIN FAZIT AM SCHLUSS Wieder ein wundervolles Buch, das Jodi Picoult da niedergeschrieben hat. Man lernt nicht nur viel über vermeintliche Medien, wunderbar dargestellt durch Serenity sondern auch eine Menge über Elefanten und was für wunderbare Tiere diese sind. Wie schon sooft kann ich euch auch dieses Buch sehr empfehlen.

Afrikanische Dickhäuter...

Von: Diane Jordan Datum: 31. October 2017

Die Spuren meiner Mutter Diane Jordan Die Rätselfrage „DICKHÄUTER“ mit 5 bis 14 Buchstaben ist mir schon öfter begegnet und immer wusste ich die Lösung. ☺Sonst, muss ich allerdings zugeben, weisssss ich recht wenig über diese impulsanten und faszinierenden Tiere. Das Cover meines neusten Romans „Die Spuren meiner Mutter“ zieren drei Elefanten, die meines Erachtens nach einer glücklichen, zufriedenen Tier-Familie (Herde) aussehen. Die hübschen Rüsseltiere auf dem mintfarbigen Untergrund ziehen meinen Blick und meine Aufmerksamkeit magisch an. Was hat es damit auf sich? Der Klappentext liest sich gut und zack, hat mich Jodi Picoult, die Autorin, mit ihrem neusten Werk am Haken. Gebannt lese ich Seite um Seite und tauche immer weiter in fremde Welten, Kontinente und das Schicksal der verschwundenen Mutter, der Protagonistin Jenna, ein. Äußerst spannend, sage ich euch. Die Charaktere der Mithelfer sind für meinen Geschmack fein konstruiert und glaubhaft. Nach und nach sind mir alle ans Herz gewachsen. Und so begebe ich mich mit meinem broschierten Roman, einer großen Portion Neugier und Abenteuerlust auf Entdeckungsreise in diese, für mich doch fremde Welt Und ich werde nicht enttäuscht. Eine großartige Handlung: Kind sucht, mit Hilfe von Unterstützern, seine spurlos verschwundene Mutter. Fein erzählt, spannend verpackt, mitreißend und nachdenklich machend. Zeitweise hatte ich eine dicke Gänsehaut, so hat mich alles mitgenommen. Stück für Stück kommt man den Geheimnissen immer mehr auf die Spur. Ein berührendes Drama, dass einen Menschen und Tiere in einem anderen Licht erscheinen lässt, aber auch aufrüttelt und sensibilisiert. Langsam werde ich zum Fan dieser Autorin, denn sie scheint einen Blick für das Ungewöhnliche und brisante Dinge zu haben. Ihr Buch: „Kleine große Schritte“ habe ich ebenfalls verschlungen und für sehr, sehr gut befunden! Klasse, auch das neue Buch. Es gefällt mir ausgesprochen gut und das Thema, wird meiner Meinung nach, von Jodi Picoult fein umgesetzt. Schreibstil und Sprache sind der Thematik angemessen und verzaubern durch detailreiche Schilderungen. Der Plot hat immer wieder überraschende Wendungen parat. Aber dadurch bleibt es auf den 528 Seiten auch abwechslungsreich und unvorhersehbar. Mir ging es zumindest so. Aber gleichermaßen machen sie auch traurig, je weiter man in die Geschichte hineingleitet. Und auch hier möchte ich, wie auch so oft in anderen Büchern, helfend und unterstützend eingreifen und manches nicht einfach so hinnehmen. Grins, vielleicht sollte ich selber Bücher schreiben und nicht nur Gelesenes rezensieren. Was meint ihr? Weitere Bücher: Kleine große Schritte Bis ans Ende der Geschichte Solange du bei uns bist Fazit: 5***** für meinen Lesetripp zu dem Dickhäutern und die Magie zwischen den Seiten.

Hörbuch top, Buch naja...

Von: Yunika Datum: 12. March 2018

Das Cover finde ich mittelmäßig. Viel mehr habe ich mir das Buch geholt, weil ich die Bücher der Autorin bisher immer interessant fand. Dieses konnte mich jedoch nicht so wirklich überzeugen. Jodi Piccoult ist eine Autorin, die schwierige Themen verarbeitet und sie so gut rüberbringt, dass man die Geschichte lieben muss. Sie verpackt diese Sachen so geschickt, dass besondere Geschichten dabei entstehen. Auch in diesem durfte dies nicht fehlen, jedoch hat mir hier der Zauber gefehlt. Der Schreibstil war zwar flüssig zu lesen, aber ich hatte bei dem Buch das Gefühl, ständig stehen zu bleiben. Es gab einige Stellen, die sich für mich ins lange gezogen haben. Das konnte der bildhafte Schreibstil der Autorin leider auch nicht retten. Dazu kommt, dass - auch wenn es toll ist - mich die halbe Geschichte an ein Lexikon erinnert hat. Auch das Hörbuch konnte mich hier nicht retten. Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme - die vielleicht nicht unbedingt zu einem 13-jährigen Mädchen passt - und man konnte ihr sehr gut folgen. Demnach bin ich dann durch das Buch gekommen, weil ich die Lust am Lesen verloren hatte. Das Highlight waren die Charaktere der Geschichte. Sie waren stark und hatten ihre Geschichten. Dies hat die Autorin so geschickt verwebt, dass sie sehr glaubhaft rübergekommen sind. Sie sind vielschichtig und tiefgehend charakterisiert. Alles in allem bin ich nur mäßig begeistert von der Geschichte. Mir war die Geschichte zu sehr Lexikon, als Handlung. Dazu kommt, dass es teilweise sehr vorhersehbar war. Stellenweise hat sich die Geschichte gezogen. Mein einziges Highlight der Geschichte war die Sprecherin des Hörbuchs und die Charaktere.

Die Spuren meiner Mutter

Von: Laura-Lavinia Dagau Datum: 03. January 2017

als ich das Buch in Internet fand war es meine Liebe zu meiner verstorben Mama das es dieses Buch in meine Hände schaffte..Ganz anderst als in auf dem karg dargestellten Cover vermittelt dieses Buch eine sehr sinnliche und atmosphärenreiche darstellung eines Kindes das seine Mutter vermisst und unter allen Sphären ihr möglichstes tut um diese zu finden .Sehr ideenreiches ,gefühlsorientertes Buch mit einen ungewöhlichen und aber doch sehr schönen Ende;-) Verraten möcht ich nichts ..aber soviel..das Buch lohnt sich nur für Menschen mir Sinn für mehr...

Die Suche nach der Wahrheit

Von: LeseBlick Datum: 07. November 2016

Bewerte ich bei dieser Geschichte zunächst einmal den Klapptentext muss ich sagen, dass er mich so auf Anhieb gar nicht unbedingt anspricht. Hier war der ausschlaggebende Punkt wirklich die Autorin. Von Jodi Picoult haben sich schon so einige Bücher in meine Hände verirrt. Nun wollte ich auch mal einen Hörversuch starten und so viel sei verraten, dieser ist geglückt. Wie bereits oben erwähnt, trifft man als Hörer dieses Hörbuchs auf 4 verschiedene Stimmen. Anfänglich konnte ich mich so richtig nur auf die Stimme von Leonie Landa einlassen, aber je mehr ich die einzelnen Charaktere kennengelernt habe, fand ich auch die anderen drei Sprecher sehr angenehm und passend. Die Sprechstimme von Leonie Landa blieb allerdings bis zuletzt mein Favorit. An dieser Stelle ein Pluspunkt, dass für die Geschichte verschiedene Sprecher gewählt wurden. Die Übergänge waren sehr gut gemacht und die Stimmen sind sehr speziell, ich hatte also zu keinem Zeitpunkt das Problem, nicht zu wissen, wer gerade erzählt. Viele Leser kennen von Picoult sehr viele tragische Themen, vor allem Krankheiten welche angesprochen werden. Seit dem die Autorin ihre Bücher beim Bertelsmann Verlag veröffentlicht, haben sich die Themen gewandelt. Für mich sind es nicht mehr diese speziellen Themen, die an den Leser direkt appellieren und man als Leser häufig in einen Gewissenskonflikt kommt, sondern die Themen sind allgemeiner geworden. So auch hier meiner Meinung nach. Jenna’s Suche nach der Geschichte ihrer Mutter war dennoch interessant und fast spannend zu verfolgen. Ich habe mich gerne mit Jenna und ihren Anhängern Serenity und Virgil auf Spurensuche begeben. Ich hätte nie damit gerechnet, aber für mich das große Highlight dieser Geschichte ist das Thema Elefanten. Dachte ich zunächst lediglich es wird kurzzeitig ein Reservat erwähnt, weil Alice dort verunglückt ist, kam es dann doch ganz anders. Die Autorin überrascht mich, denn man kann als Hörer bzw. Leser dieser Geschichte im Nachhinein nichts anderes machen, als eine Liebe für Elefanten zu entwickeln. Die Elefanten sind hier absolut kein kurz angesprochenes Thema, sondern man lernt diese Tiere kennen. Nicht nur allgemein, sondern auch emotional, was mich im Verlauf sehr oft berühren konnte. Ihr fragt euch nun warum. Ich denke, dass ich damit keine Spoilergefahr in Gang setze, wenn ich euch verrate, dass Jenna’s Mutter Alice als Wissenschaftlerin das Thema Trauer bei Elefanten untersucht hat. Wahnsinn, was da bei raus kam. Da dieses Hörbuch gekürzt ist, denke ich fast, dass man beim Lesen des Buches noch ein wenig mehr von den Elefanten erfährt. Das Medium Hörbuch hat mir hier im Gesamten sehr gut gefallen. Die Geschichte eignete sich perfekt und die Sprecher machten es zu etwas Besonderem. Also nicht nur eine Leseempfehlung, auch eine Hörempfehlung. Auch wenn es gekürzt ist, war es für mich eine komplette Geschichte ohne Lücken. ____________________________________________________________ Zum Ende hin wurde mir das Hörbuch zu verwirrend. Da gab es diese Wandlung in der Geschichte und plötzlich dachte ich nur noch: wie jetzt? Das Ende war gut, aber da habe ich mir persönlich mehr Emotionen gewünscht. Aber bei jedem werden Emotionen anders produziert, vielleicht fanden andere dafür die Elefanten nicht so gefühlvoll. Mein Fazit Eine Geschichte über die verzweifelte Suche nach einer Mutter, die mich vor allem wegen dem Thema Elefanten begeistern konnte. Dieses Buch kombiniert zwei Themen, die sich hier perfekt ergänzen. Die Suche nach einer vermissten Person und diese ganz besonderen Dickhäuter, die mein Herz berühren konnten. Ob die echten Picoult Fans auf ihre Kosten kommen, weiß ich nicht, aber alle Romanleser und Elefantenfans müssen dieses Buch lesen oder auch hören!

Eine von diesen Geschichten, die sich einprägen und nachhallen

Von: Michaela G. Datum: 25. October 2016

Kurzbeschreibung Die dreizehnjährige Jenna, die seit dem Verschwinden ihrer Mutter Alice, bei ihrer Großmutter lebt, macht sich nach zehn Jahren auf die Suche nach der Wahrheit. Was geschah an jenem Tag im Elefantenreservat, in dem man ihre Mutter, eine Elefantenforscherin, bewusstlos vorfand? Warum und vor allem wohin verschwand Alice und warum ließ sie Jenna zurück? In Jennas Verzweiflung bittet sie das Medium Serenity und den Privatdetektiv Virgil um ihre Hilfe. Aus dem Tagebuch von Jennas Mutter, den Ermittlungsakten und den übersinnlichen Fähigkeiten von Serenity, setzen sie die Puzzlestücke des Unglücks zusammen … Eindruck Ich hab mich nie sonderlich für Elefanten interessiert, wohl aber für die Romane von Jodi Picoult. Ich mag die moralischen Auseinandersetzungen in ihren Geschichten und war sehr erfreut, diese auch in ihrem aktuellen Roman zu finden. Auf den Inhalt selbst werde ich kaum eingehen um nicht zu viel vorwegzunehmen aber der Handlungsverlauf bietet sehr viele überraschende Wendungen, legt falsche Fährten und begeistert mit interessanten Charakteren. Erzählt wird die Handlung aus vier verschiedenen Perspektiven, die im Hörbuch jeweils mit dem Vornamen der zu erzählenden Person angekündigt werden. Der Handlungsverlauf baut sich ein wenig wie ein Kriminalroman auf, gilt es doch aufzuklären, was an jenem Tag geschah, und verleitet den Zuhörer dazu, eigene Verdächtigungen aufzustellen und dann doch wieder überrascht zu werden. Dabei bekommt die Geschichte Stück für Stück sehr viel Tiefe, lässt für Emotionen viel Raum und regt zum Nachdenken an. Und auch die Natur kommt nicht zu kurz. Es gibt sehr viele Informationen über die Welt der Elefanten, die so faszinierend beschrieben wird, dass sogar ich völlig in ihren Bann gezogen wurde. Obwohl es sich hier um Wissenschaft und Forschungsergebnisse über das Verhalten dieser Tiere handelt, geht die Geschichte nicht zu sehr in Fachgesprächen unter und wird auch für Laien sehr gut erklärt, ohne dabei zu sehr auszuschweifen. Doch noch eine Besonderheit gibt es in diesem Roman. Denn Jodi Picoult stattet eine ihrer Figuren mit übersinnlichen Fähigkeiten aus und setzt sich mit medialen Fähigkeiten auseinander. Dies ließ mein Interesse endgültig ins Unermessliche steigen und nachdem mich auch das ende völlig überraschen, kann ich sagen, es hat sich wieder einmal gelohnt. Figuren In dieser Geschichte gibt es zahlreiche interessante Personen, die unterschiedliche Emotionen bei mir auslösten. Alice, (ihr Part erzählt aus der Vergangenheit) wurde zum schwersten Charakter für mich. Lange Zeit empfand ich sie als äußerst rücksichtslos und zu besessen von den Elefanten. Sie war mir in diesem Bezug zu extrem und es fiel mir in der Tat sehr schwer, sie auch nur annähernd zu mögen. Jenna fand ich als Protagonistin sehr gut gelungen und ihren Wunsch, endlich die Wahrheit zu erfahren konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sie weckte die größten Emotionen bei mir, da sie trotz ihrer Verzweiflung so tapfer und mutig war. Doch auch Serenity und Virgil gefielen mir sehr gut, obwohl ich beide anfangs gleichermaßen unsympathisch war. Dies änderte sich aber im Laufe der Geschichte und mit der Zeit wuchsen beide mir ans Herz. Aber auch die Nebenfiguren sind sehr interessant beschrieben. Hier stach besonders Jennas Vater hervor. Sprecher Die Geschichte wird von Barbara Auer, Leonie Landa, Ulrike Johannson und Erik Schäffler vorgelesen. Sie alle waren perfekt für die jeweiligen Personen und hauchten der Geschichte zusätzlich Leben ein. Barbara Auer übernimmt mit ihrer ruhigen und tieferen Stimme den Part von Alice. Ulrike Johannson widmet sich Serenity. Ihr ruhiges Sprachtempo und ihre Stimme fand ich für das Medium sehr passend, denn ihre Stimme wirkt etwas rauchig und klingt dadurch weise. Jenna wird von Leonie Landa dargestellt. Auch ihre Stimme passte sehr gut zur Protagonistin, denn ihre helle und klare Stimme, die auch mal die Stimmungsschwankungen einer 13- jährigen betonen musste und ihr schnelles Sprachtempo wirkte altersgerecht und authentisch. Bleibt da noch Erik Schäffler, der natürlich für Virgils Part zuständig ist. Auch er passte sehr gut zu dem Privatdetektiv. Seine Stimme klingt rauchig und kräftig und ist sehr eindringlich und einprägsam. Fazit „Die Spuren meiner Mutter“ ist eine großartige und außergewöhnliche Geschichte, die von Schuld und Trauer, Liebe und Geheimnissen erzählt. Für mich wurde die Geschichte zu einem wahren Hörerlebnis, dass mir nicht nur die Welt der Elefanten näher brachte, sondern zum Schluss auch noch völlig überraschte. Es ist eine von diesen Geschichten, die sich einprägen und noch lange nachhallen …

Leider konnte mich Picoult mit diesem Roman nicht überzeugen, da es sehr langatmig war.

Von: Sandrina Datum: 11. October 2016

Jodi Picoult gehörte einst zu meinen Lieblingsautorinnen, mit der Zeit sprachen mich ihre Bücher immer weniger an. Vor zehn Jahren verschwand Alice spurlos und lässt ihre Tochter Jenna alleine zurück. Nun ist Jenna auf der Suche nach ihrer Mutter und holt sich Hilfe beim Medium Serenity und dem Privatdetektiv Virgil. Aber nach zehn Jahren ist die Spur mehr als kalt und die Drei müssen all ihre Kräfte mobilisieren um neue Hinweise zu entdecken. Diese Geschichte sprach mich mit dem Klappentext direkt an und auch Elefanten bin ich nicht abgeneigt, daher dachte ich, ich probiers mal aus. Und der Anfang konnte mich auch wirklich fesseln. Man lernt die Charaktere kennen und zum Glück hat jeder einen eigenen Sprecher, sodass man zwischen Virgil, Jenna, Serenity und Alice sehr gut unterscheiden kann. Mit der Zeit wurde es dann aber immer langatmiger. Der Fall staut sich, es wird gestritten. Man verliert sich in Nichtigkeiten, immer mal wieder ein Hinweiß. Aber insgesamt konnte es mich nicht überzeugen. Zum Schluss fehlen mir noch weniger als 20 Tracks und ich hatte keine Lust es zu beenden, weil es mich so gelangweilt hat. Das Ende war nochmal ganz nett und man erhält alle Antworten. Aber wenn man Picoult kennt und zwischen den Zeilen liest, in diesem Fall hört, kann man sich schon in der Mitte der Geschichte denken, worauf es hier hinaus läuft. Fazit: Leider konnte mich Picoult mit diesem Roman nicht überzeugen, da es sehr langatmig war.

Absolut fesselnd und großartig erzählt

Von: Vanessas Bücherecke Datum: 22. September 2016

Klappentext: Die dreizehnjährige Jenna ist eine Einzelgängerin. Sie lebt bei ihrer Großmutter, seit ihre Mutter Alice vor zehn Jahre verschwunden ist. In einem Elefantenreservat kam es damals zu einem folgenschweren Vorfall, bei dem Elefantenforscherin Alice bewusstlos aufgefunden wurde. In ihrer Verzweiflung wendet sich Jenna an die Wahrsagerin Serenity und macht einen Privatdetektiv ausfindig. Aus dem Tagebuch von Alice, den damaligen Ermittlungsakten und mit Hilfe von Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten gelingt es den dreien schließlich alle Puzzleteile des Unglücksfalls zusammenzusetzen. Und ganz Jodi Picoult, erfährt die Geschichte zum Schluss noch einmal eine unerwartete Wendung ... Meinung: Vor 10 Jahren verschwand Jennas Mutter. Nun macht sich die 13-jährige auf die Suche nach ihr um die Ereignisse von damals zu enträtseln. Mit der Hilfe des Mediums Serenity und dem Privatermittler Virgil geht Jenna den Spuren von damals nach und bringt neue Beweisgegenstände ans Licht. Ob ihre Mutter wohl noch lebt? Jodi Picoults Figuren sind sehr dicht gestaltet und so fiel es mir beim Zuhören nicht schwer, mich direkt in jeden Charakter hineinzuversetzen. Besonders Jenna mochte ich sehr gerne und denn ihr Schicksal berührt einen enorm. Aber auch Alice, Serenity und Virgil haben konnten mich mit ihrer Art einnehmen, vor allem, da die Figuren durch ihre Fehler und Eigenheiten sehr authentisch und glaubhaft wirken. Auch die Nebenfiguren agieren flüssig und sind ausreichend tief herausgearbeitet worden, so dass die Charaktere hier gut ineinander übergreifen. Dies war mein erster Roman von Jodi Picoult, obwohl ich schon im Vorfeld viel von dieser Autorin gehört und gelesen habe. Dementsprechend bin ich sehr neugierig und auf alles vorbereitet an die Geschichte herangegangen. Und trotzdem hat die Autorin mich erwischt und mir einen Handlungsverlauf präsentiert, mit dem ich so nicht gerechnet habe und mich verblüfft, bestürzt und nachdenklich zurück gelassen. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte großartig erzählt und spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Dadurch, dass die Sichtweise zwischen Jenna, Alice, Serenity und Virgil wechselt, sind die Einblicke, die man hier erhält, sehr umfassend. Und dass hier jede Figur einen eigenen Sprecher bekommen hat, macht das Hören noch spannender. Jeder Erzähler schildert seinen Teilen der Geschichte in der Ich-Perspektive, wobei Alice Part schon fast Tagebuch-Charakter hat, was die Erzählweise betrifft. Dadurch erhält man als Leser aber einen sehr genauen Blick auf die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. Auch die Hintergründe sind sehr schön recherchiert und Jodi Picoult hat viele interessante wissenschaftliche Erkenntnisse über Elefanten mit in diesen Roman einfließen lassen. Das Buch ist spannend von der ersten bis zu letzten Minute und hat einen sehr einnehmenden Schreibstil, den Elfriede Peschel sehr schön ins Deutsche gebracht hat. Fazit: Die Spuren meiner Mutter hat mich gefesselt und berührt, das Ende überrascht und sehr nachdenklich gestimmt. Wunderschön erzählt und kurzweilig. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. Vielen Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.