Veronika May

Der Duft von Eisblumen

Der Duft von Eisblumen Blick ins Buch

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Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann.

Tiefe Liebe mit Gegensätzen

Von: Magische Farbwelt Datum: 25. November 2016

„Hach, war das schön“ – Das waren meine geflüsterten Worte, als ich das letzte Wort des Buches gelesen habe. Noch nie habe ich beim Lesen eines Buches derart vor Rührung geweint, wie es mir bei dem Buch „Der Duft von Eisblumen“ von Veronika May passiert ist. Dabei war die Geschichte selbst ganz leichtfüßig und beschwingt geschrieben. Zum einen sind in diesem Buch die vermeintlich sehr unterschiedlichen Charaktere der jungen und mitten im karriereaufstrebenden Berufsleben stehenden Rebekka Winter und der scheinbar unnahbaren betagten Dorothea von Katten. Das gezwungenermaßen erste Aufeinandertreffen der beiden Hauptfiguren ist sehr unterhaltsam und immer wieder musste ich beim Lesen schmunzeln. Doch schon schnell wurde mir bewusst, dass beide Frauen nur eine Fassade nach außen hin tragen. Tränen kamen mir insbesondere bei dem Blick in die Vergangenheit von Dorothea von Katten, gerade im letzten Teil des Buches. Zum anderen konnte ich und kann aus dem Roman natürlich auch weiterhin viel für mich lernen. Und ich danke Dorothea von Katten für ihre Art und ihre schmerzhaft ehrlichen Worte, die auch mir den Blick und vor allen Dingen das Herz geöffnet haben. Der Roman „Der Duft von Eisblumen“ von Veronika May hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig für mich das Lesen ist, weil ich viel lernen und vor allen Dingen auch träumen kann. Übrigens hat mir besonders die Kapiteleinteilung imponiert: Jedes Kapitel ist mit dem Namen einer Blume und ihrem dazugehörigen lateinischem Begriff betitelt. Damit wird die Geschichte umso besser abgerundet. Auch der Titel des Romans „Der Duft von Eisblumen“ spielt in der Story eine kleine und überaus bezaubernde Rolle. Das ist so schön! Das Buch schreibt von tiefer Liebe, der Vergangenheit und der Zukunft. Und nun weiß ich auch: Ich möchte auch so einen wunderschönen Garten haben, wie er nun in meiner Vorstellung existiert.

ein richtig schöner Frauenroman, der mich gut unterhalten konnte

Von: Manja Datum: 13. November 2016

Kurzbeschreibung Weißt du, wie Eisblumen duften? Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. (Quelle: Diana Verlag) Meine Meinung Hinter der Autorin Veronika May verbirgt sich die Autorin Heike Eva Schmidt, die mir bereits gut bekannt war. Umso neugieriger war ich auf „Der Duft von Eisblumen“. Der Klappentext versprach mir ein richtig schönes Buch, also begann ich gespannt mit dem Lesen. Die Protagonistin Rebekka ist jemand mit der man sich gut identifizieren kann. Für ihren Job opfert sie sich auf, Überstunden sind für sie Normalität. Dadurch aber geht ihre Beziehung den Bach runter und auch ihre Freunde wenden sich mehr und mehr von ihr ab. Damit aber nicht genug sie findet sich zudem vor Gericht wieder und wird zu Sozialstunden verurteilt. Diese muss sie bei Dorothea von Katten ableisten. Durch diese Zeit lernt der Leser auch eine andere Seite von Rebekka kennen. Sie wird immer liebevoller und mir dadurch auch sympathischer. Diese Wandlung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Dorothea von Katten ist 88 Jahre alt und nicht mehr ganz so rüstig. Sie hat eine ziemlich spitze Art an sich und wirkte zunächst doch eher unfreundlich und ja auch hart auf mich. Doch auf Dorothea hat eine andere Seite, sie kann richtig weich sein. Diese beiden Frauen zusammen ergeben eine tolle Mischung und man hat während des Lesens durchaus auch sehr humorvolle Passagen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu lesen. Zu Anfang waren es vielleicht ein paar zu abrupte Wechsel, die mich ein wenig aus dem Konzept gebracht haben. Ich habe mich aber daran gewöhnt und dann ging es mit dem Lesen viel besser. Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Sicht von Rebekka in der Gegenwart. Zwischendrin aber gibt es immer wieder Briefe von Dorothea aus den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Dadurch lernt man Dorothea, auch als 17-jähriges Mädchen, gut kennen. Die Handlung selbst ist durchaus spannend gehalten. Man ist als Leser neugierig darauf welches Geheimnis Dorothea wohl hat. Außerdem verfolgt man Rebekkas Weg sehr interessiert mit. Die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit tut dabei ihr übriges. Ins Geschehen eingearbeitet ist zudem eine schöne Liebesgeschichte, die sich gemächlich und dadurch auch glaubhaft entwickelt. Die Gefühle hier konnte ich gut nachvollziehen. Das Ende hat mich zufriedengestellt. Es passt zum Gesamtgeschehen und macht es rund. Ich habe letztlich das Tablet mit einem Lächeln zur Seite gelegt. Fazit Insgesamt gesagt ist „Der Duft von Eisblumen“ von Veronika May ein richtig schöner Frauenroman, der mich gut unterhalten konnte. Gut beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil, der mir durch die etwas abrupten Übergänge nur zu Beginn etwas Probleme bereit hat, und eine Handlung, die spannend gehalten ist aber auch eine richtig schöne Liebesgeschichte beinhaltet, haben mir wirklich schöne Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

Die Eisblumen duften - leider nach Klischee

Von: Susanne Edelmann Datum: 17. October 2016

Karrierefrau erleidet Rückschlag im Job, ist frisch getrennt und wird durch außergewöhnliche Umstände auf sich selbst zurückgeworfen – so könnte man in Kurzform den Inhalt dieses Buches beschreiben. So weit, so klischeehaft – zum Glück hat der Roman aber doch noch ein wenig mehr zu bieten: Rebekka Winter ist eine erfolgreiche Karrierefrau Mitte 30, die stets unter dem Druck steht, sich selbst und ihren Chefs zu beweisen, was in ihr steckt. Zitat aus dem Buch: „(Rebekka kam ihm vor) wie ein dauervibrierendes Handy, stets auf Empfang und unter Strom.“ Doch dann erfährt sie durch Zufall, dass sie nicht aufgrund ihrer Leistung, sondern nur als Quotenfrau in die Vorstandsetage der Werbeagentur aufrücken durfte. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wird ihr dort auch noch ihr Ex-Freund vor die Nase gesetzt. Entsprechend genervt, lässt Rebekka sich kurz darauf im Stau zu einer Kurzschlusshandlung hinreißen und donnert ihrem Vordermann mehrmals absichtlich gegen die Stoßstange. Es kommt zum Gerichtsverfahren und Rebekka wird zu Sozialstunden verurteilt, die sie bei der 86-jährigen Dorothea von Klatten ableistet. Die wohnt ganz allein in einem großen Anwesen mit einem herrlichen Garten, der ihr Ein und Alles ist. Die beiden Frauen sind sich ausgesprochen ähnlich: Beide haben sich eine raue Schale zugelegt, zeigen sich hart, verschlossen und mitunter bissig, um ihre weiche, verletzliche Seite vor der Außenwelt zu verbergen. Kein Wunder, dass die beiden mehrmals heftig aneinandergeraten. Zum Glück gibt es da noch den Gärtner Taye, der es schafft, beide Frauen immer wieder zu beruhigen. Mehr noch: Rebekka fängt zu ihrer eigenen Überraschung an, sich auf dem ländlichen Anwesen wohlzufühlen, sie entwickelt ein Gespür für die Blumen und Kräuter des Gartens und überdenkt ihr Leben neu. Irgendwann schließt sie sogar Frau von Klatten ins Herz – und Taye erst recht, auch wenn sie das vor sich selbst nicht recht zugeben kann. Doch dann entdeckt sie in Tayes Wohnung einen Brief, der darauf schließen lässt, dass er eine Verschwörung plant. Will er etwa Frau von Klatten um ihr Vermögen bringen? Und überhaupt, welches Geheimnis hütet die alte Dame so sorgsam? Warum bekommt sie beinahe einen Herzanfall, als der Name Samuel fällt? Am Ende muss Rebekka bis nach Südafrika reisen, um das Geheimnis zu lösen und die Weichen für ihr eigenes Leben neu zu stellen. Die Story ist klischeehaft, ja, aber dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. „Der Duft der Eisblumen“ ist allerdings kein Buch, das ich vor lauter Spannung nicht mehr weglegen kann, dazu ist die Geschichte zu vorhersehbar. Nur kurz vor Ende des Buches hat ein Kapitel mit Dorothea von Klatten mich wirklich zu Tränen gerührt. Sehr schön fand ich, dass die einzelnen Kapitel nach Pflanzen benannt wurden, deren Symbolik am Ende des Buches aufgelistet ist. So steht demzufolge das Heidekraut für Einsamkeit, der Feuerdorn für Leidenschaft, das Löwenmäulchen für Wankelmütigkeit, das Tränende Herz für Trauer und die Römische Kamille für Trost. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, fand ich die Kapitel wirklich gut betitelt. Ein klitzekleiner Fehler ist mir aufgefallen: Im Klappentext steht, dass Dorothea von Klatten 88 Jahre alt ist. Im Buch selbst ist sie erst 86 und feiert am Ende ihren 87. Geburtstag. Ansonsten fand ich die Story einigermaßen schlüssig, obwohl es mich gewundert hat, dass Rebekka in ihrem ach so stressigen und wichtigen Job so ohne Weiteres ihren gesamten Jahresurlaub nehmen kann, um in dieser Zeit ihren Sozialdienst abzuleisten. Alles in allem ein Buch, das durchaus unterhaltsam zu lesen ist, einige recht witzige Dialoge bietet, mich aber insgesamt nicht vom Hocker reißt und nach dem Lesen keinerlei bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Rezension zu "Der Duft von Eisblumen"

Von: antje.moments Datum: 11. June 2018

Autorin: Veronika May Verlag: DIANA - Verlag Seiten: 364 ISBN: 978-3-453-35881-2 Preis: 9,99 € Inhalt: Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den DIANA-Verlag für dieses tolle Buch. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Das Cover des Buches hat mich richtig angezogen mit den leuchtenten Farben und auch die Kurzbeschreibung klang sehr vielversprechend. Rebekka ist eine sehr interessante Frau. Sie hat ihre Karriere im Kopf und möchte hoch hinaus um es allen zu beweißen. Sie denkt, sie hat es durch Fleiß und Ehrgeiz bis ganz oben geschafft, belauscht aber zufällig ein Gespräch mit ihren beiden Chef´s. Es kommt knüppeldicke und Rebekka verliert die Nerven. Als sie bei Dorothea von Katten ankommt, will sie eigentlich nur eins, die Zeit soll möglichst schnell verfliegen. Mit der alten Dame kommt sie erstmal gar nicht klar. Sie stößt auf Ungereimtheiten und merkt, das es ein Geheimnis bei Frau von Katten gibt. Dann gibt es noch den Hilfsgärtner Taye, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Als sich die Ereignisse überschlagen, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zum Glück war Wochenende! Fazit: Das Buch ist einfach wunderschön zu lesen. Die Geschichte hat echt Tiefgang und ist teilweise auch sehr emotional, mir kamen schon auch die Tränen. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

Wunderschöner Roman, mit einer rührenden Geschichte!

Von: Carina Datum: 02. February 2018

Ein neues Jahr hat begonnen und ich möchte gleich mit einer neuen Rezension starten. Vor einiger Zeit habe ich den Roman „Der Duft von Eisblumen“ von Veronika May gelesen und hier folgt nun mein Leseeindruck. Der erste Satz: „Rebekka Winter fand ihren Nachnamen schon immer sehr passend.“ Mein Eindruck: Ich finde dieses floral gestaltete Cover sehr gelungen und auch der gewählte Titel hat mich angesprochen. Somit kam dieser Roman schnell auf meine Wunschliste und dank randomhouse bekam ich Gelegenheit dieses Buch zu rezensieren. Ich lerne die Karrierefrau Rebekka kennen. Sie lebt nur für ihren Job und pflegt kaum Freundschaften. Aufgrund eines von ihr verursachten Auffahrunfalles verurteilt ein Richter sie zu Sozialstunden… Diese leistet sie bei einer betagten Lady, welche in einer verwunschenen Villa mit riesigem Garten lebt. Zwei verschlossene Frauen treffen aufeinander, welche gar nicht so verschieden sind, wie es der erste Eindruck zeigt. Die Kapitelgestaltung fand ich genial gelöst und rundet den Roman perfekt ab. Jedes Kapitel trägt den Namen einer Blume und jede Blume steht für eine bestimmte Symbolik: wie Heidekraut für Einsamkeit und Vergissmeinnicht für Erinnern. Beim Saubermachen findet Rebekka etwas und stößt somit auf ein Geheimnis der alten Dame….Was damit gemeint ist, sollte jeder Leser selbst herausfinden. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Beginn an, an die Hand genommen und wunderbar durch die einfühlsame Geschichte geführt. Er ist flüssig und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Mein Urteil: In meinen Augen ein sensibler, auch zum Nachdenken anregender Roman. Ich dachte zuerst an eine reine Liebesgeschichte, doch dem ist nicht so. Alle Romanfiguren wurden ansprechend aufgebaut und harmonieren perfekt miteinander. Sehr gut gefielen mir auch die vielen Rückblenden in die Jugend von Dorothea von Katten. Dadurch versteht man die betagte Frau viel besser und es macht deutlich, dass beide Frauen viel mehr Gemeinsamkeiten haben, als es zu Beginn ihres Kennenlernens scheint. Wer auf der Suche nach einer besonderen Geschichte ist und keine pure Liebesgeschichte erwartet, dem empfehle ich „Der Duft von Eisblumen“ sehr. Ein gelungener Schmöker für alt und jung.

Zwischen Licht und Schatten

Von: Lavendelknowsbest Datum: 08. December 2017

Rebekkas Leben steht gerade Kopf. Frisch getrennt mit einem stressigen Job und niemanden mit dem sie reden kann, baut sie aus voller Absicht einen Auffahrunfall. Da wird es auch dem Richter zu bunt und er verurteilt sie zu 120 Sozialstunden, die sie bei Dorothea von Katten absolvieren soll - einer betagten 80-Jährigen mit einer geheimnisvollen Geschichte. Ich bin schon vor einer Weile auf das Buch wegen seines wunderschönen Covers aufmerksam geworden. Es ist verspielt romantisch und die Farben passen einfach sehr gut zusammen. Der Inhalt sprach mich an, da ich erst "Das Seehaus" von Kate Morton beendet hatte und im Familiengeheimnisfieber war. Rebekka ist eine etwas schwierige Protagonistin. Ihre Unausgeglichene und etwas aufbrausende Art lässt sich sicher mit ihrer aktuellen Lebenssituation erklären. Im Laufe der Handlung macht sie einen Wandel zum Besseren durch. Frau von Katten war schon eher eine Protagonistin nach Maß. Die ältere Dame konnte mich mit ihrem Charme absolut begeistern. Sie hatte immer eine Schlagfertigkeit parat und ihr Schicksal hat mich sehr gefesselt. Welches das Geheimnis ist verrate ich natürlich nicht. Für mich war es nicht allzu vorhersehbar, was mir gut gefiel. Vorhersehbar war allerdings die beginnende Liebesgeschichte mit Rebekka und Taye. Diese hätte ich nicht gebraucht, vorallem, da Taye sehr blass blieb. Der Schreibstil der Autorin war locker und einfach gehalten. Leider konnte sie es nicht vermeiden ein paar Längen in der Handlung einzubauen, sodass es nicht immer ganz so spannend war. Ich kann "Der Duft von Eisblumen" von Veronika May allen Leserinnen von Familiengeschichten à la Kate Morton nur empfehlen. Für mich hat es paar Schwächen, dennoch weiß die Geschichte durchaus zu unterhalten. Danke an den Diana-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Wunderbarer Wohlfühlroman

Von: EsKa (All about the books) Datum: 30. August 2017

Das Gute an der Urlaubszeit ist ja, dass man im Optimalfall endlich Zeit zum Lesen hat und so habe ich äußerst optimistisch ganze 6 Bücher mit in mein Köfferchen gepackt. Tatsächlich habe ich sogar fünf davon auch beendet, bevor ich die Heimreise antreten musste. Eines davon, möchte ich euch heute vorstellen.... Titel: Der Duft von Eisblumen Autor: Veronika May Verlag: Diana Verlag Seiten: 367 ISBN: 978-3-453-35881-2 Worum geht es? Frisch getrennt verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit purer Absicht mitten auf die Stoßstange. Am Ende steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht und wird prompt zu Sozialstunden abgeleistet. Ihr findiger Anwalt hat aber direkt die zündende Idee und vermittelt Rebekka an seine widerwillige Großmutter. Diese lebt seit Jahren allein auf ihrem riesigen verwunschen Anwesen und ist alles andere als begeistert, als ihr Rebekka vor die Nase gesetzt wird. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und nicht mehr als ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben scheinen. Doch dann stößt Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis und Dorothea begreift, dass sie ihr Herz nicht auf ewig verschließen kann. Rezension: Bevor man ein Buch beginnt, macht man sich ja durchaus Gedanken, was man von ihm erwartet. Nachdem ich den Klappentext von "Der Duft von Eisblumen" gelesen habe, fühlte ich mich an ein Buch erinnert, das ich letzten Sommer ebenfalls im Urlaub gelesen habe und das mich sehr überrascht hat. Junge Frau kommt zu scheinbar einsamer alter Dame und es entwickelt sich eine Art Freundschaft. Die Story klang für mich sehr nach "Vintageguide für einsame Herzen", aber falsch gedacht. Bis auf das Grundgerüst der Story haben beide Bücher kaum etwas gemeinsam und letztlich ist das auch gut so. Die Geschichte von Rebekka, die von jetzt auf gleich nicht nur ihren Vorzeigeverlobten, sondern direkt auch ihren hart erarbeiteten Traumjob verliert, nimmt uns Leser von der ersten Seite an mit auf eine Reise. Binnen kürzester Zeit konnte ich mich absolut in Becci hineinfühlen und habe regelrecht mit ihr gelitten. Zudem versteht es Veronika May bestens, das geheimnisvolle und gleichzeitig zauberhafte Ambiente der Villa von Katten zum Leben zu erwecken und zu einem Ort zu machen, den ich tatsächlich gerne einmal besuchen möchte. "Der Durft von Eisblumen" ist ein Buch, das uns auf eine spannende und doch herzerwärmende Reise nimmt. Ein Buch zum Wohlfühlen und Seele baumeln lassen. Ein Buch, das wie gemacht ist, für gemütliche Sonntage und Sonnenstunden im Garten oder auf dem Balkon. Der Schreibstil von Veronika May ist flüssig und einladend, sie nimmt den Leser mit und lässt uns durch die Seiten fliegen. Ob die Story die tiefgreifendste aller Zeiten ist, darüber lässt sich streiten und wie bei so vielen Romanen dieses Genres, ist sie natürlich ein Stück weit auch vorhersehbar. Dem Lesevergnügen tut dies aber keinen Abbruch. Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer Sommerroman, dem ich Liebhabern leichter und erheiternder Lovestories nur wärmstens empfehlen kann. Zwar hat die Story ein paar Schwächen und ist hin und wieder vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch als Urlaubslektüre auf seine Art begeistert. Deshalb möchte ich insgesamt auch 4 von 5 Sternen für "Der Durft von Eisblumen" von Veronika May vergeben. Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt. Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!

Ein spannender und humorvoller Roman für alle!

Von: Matthias Breimann Datum: 11. June 2017

Als die junge Protagonistin, Rebekka Winter erfährt, dass nicht nur ihr Ex in der selben Agentur zu arbeiten beginnt, sondern auch durch Zufall auf der Herrentoilette erfährt, dass sie von ihren Vorgesetzten schlichtweg hintergangen wird, fährt sie wutentbrannt nach Hause. Wobei sie aber im Stau stecken bleibt und sie daraufhin mit voller Absicht, in den Vorderwagen hineinfährt, weswegen sie dann vor Gericht steht und zu Sozialstunden verdonnert wird. Diese leistet sie bei der Adeligen Dame, Dorothea von Katten in ihrer Villa ab. Anfangs noch genervt, entwickelt sich das Verhältnis zu der alten Dame, immer mehr zum Positiven. Aber auch zu deren Gärtner, fühlt sie sich immer mehr hingezogen, obwohl sie dies eigentlich vermeiden möchte. Bis Rebekka auf ein fehlgedeutetes Geheimnis der beiden stößt, was die Beziehungen der Dreien, fast ins wancken bringt…….. Der 16 Kapitel umfassende Roman erzählt eben die chaotische Geschichte von Rebekka Winter und ihrem treuen Vogel, Beo Lingen. Was sehr positiv hervorzuheben ist, ist die Tatsache, dass obwohl dieses Buch im Genre der Liebesromane zu finden ist, es sehr viel humor und spannung aufweist, als romantische Schwärmerei, als es mancher Leser dieses Genres vielleicht gewohnt ist. So dass dieses Werk auch für männliche Leser geeignet ist. Natürlich kommt in einigen Kapiteln Romantik, usw. auf, was  wahrscheinlich für die Damenwelt schön zu lesen ist, aber es ist jetzt nicht besonders kitschig, wenn man es so nennen möchte. Eines was ein wenig verwirrend sein kann ist, zumindest am Anfang, sind die Kapitel wo Briefe aus der Vergangenheit nachzulesen sind. Denn erst einige Zeit später wird dem Leser klar, dass es sich dabei um Briefe von Dorothea von Katten handelt. Ein tolles Extra ist ganz am Schluss enthalten, denn auf den letzten beiden Seiten sind verschiede Blumen mit ihrem lateinischen Namen und ihrer Bedeutung aufgelistet, was wirklich sehr gut zum Buch passt. Im Großen und ganzen ist es ein sehr witziger und auch extrem spannender Roman für alle!

Ein buch zum Seelebaumelnlassen

Von: Anne-Marit Strandborg Datum: 30. March 2017

Rebekka arbeitet in der Werbebranche und erfährt eines Tages durch Zufall, dass sie nur der Quote wegen in den Vorstand aufgenommen wurde und nicht etwa, weil sie so tolle Arbeit leistet. Als diesen Platz dann auch noch ihr Verflossener bekommt, setzt das dem die Krone auf. Als sie auf dem Heimweg im Stau steht und neben ihr ein unangenehmer Typ lauthals in sein Handy schreit, ist das Maß für sie voll: Sie gibt Gas und fährt dem in seinen Wagen. Und um sich auch noch jedwede Ausrede zu erschweren, dass es sich um einen Zufall handeln könnte, gibt sie den Rückwärtsgang ein und knallt ihm noch einmal rein. So kann ihr Anwalt nicht verhindern, dass sie 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten muss. Aber er kann verhindern, dass sie die in irgendeinem Altenheim oder Kindergarten verbringen muss. Zufällig schneit nämlich sein Gehilfe ins Büro und erzählt ihm, dass er zu seiner Oma nach Hause fahren muss. Die braucht kurzfristig eine Betreuung. Was liegt da näher, als dass Rebekka da einspringt. Als Rebekka mit ihrem Beo „Beo Lingen“ bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ankommt, muss sie erst einmal alle Vorstellungen, die sie zu der alten Dame gehabt hatte, über Bord werfen. Erst einmal wohnt diese in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten. Und von wegen Rollstuhl – sie ertappte sie, als sie gerade die Leiter aus einem Apfelbaum runterstieg. Und sie hatte eine spitze Zunge – aber die konnte auch Rebekka haben. Schon am ersten Tag ihrer Ankunft ahnt Rebekka, dass die alte Dame und dies Anwesen wohl ein altes Geheimnis umgeben. Dieses Geheimnis offenbart sich mir als Leserin in Briefen von einer Thea an einen Iggy, die zwischendurch auftauchen. Als Rebekka so nach und nach die anderen Räume zu sehen bekam, wurde ihre Aufmerksamkeit von einem hohen Bücherschrank angezogen. Schon als Kind und bis ins Erwachsenenalter war sie eine Leseratte. Das änderte sich, als sie in die Werbebranche einstieg. Ab da gab es nur noch Fachliteratur und Artikel über erfolgreiche Karrieremenschen. Als sie zwischen den Büchern ein schmales Fotoalbum entdeckte, siegte ihre Neugier, die auch belohnt wurde. Sie entdeckte ein Foto mit Soldaten, das hinter einem anderen versteckt war. Rebekka scheint dem Geheimnis der alten Dame auf die Spur gekommen zu sein. Aber nicht nur das: Der Gärtner Tayne, ein junger Mann schiebt sich immer wieder in ihr Gesichtsfeld. Ob das was zu bedeuten hat? Irgendwie glaubte ich nach 150 Seiten zu wissen, wie das Buch weitergeht und wie es endet. Aber da ich Geheimnisse liebe, habe ich es mit Vergnügen weitergelesen. Denn schlecht geschrieben ist es nicht. Die beiden Frauen haben jede ihren eigenen Kopf und sind scharfzüngig. Die kleinen Diskussionen zwischen den beiden machen Spaß. Wer also etwas Kurzweiliges sucht, gerne Geschichten mit Häusern und Gärten liest und Familiengeheimnisse mag, der greife einfach zu diesem Buch.

Ein sehr schöner Frauenroman

Von: Mimi Datum: 27. February 2017

Voranstellen muss ich definitiv, dass mich dieses Buch wirklich positiv überrascht hat! Das Cover ist wirklich sehr schön floral gestaltet und passt sehr zum Titel, auch wenn ich mich anfangs fragte, was das Cover mit der Geschichte an sich zu tun hatte. Aber dies erschloss sich mir dann schnell beim Lesen. Die Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet. Mit Rebekka konnte ich mitfühlen und ihre Verwirrtheit verstehen. Frau von Katten war auch mir als Leser am Anfang mehr als unsympathisch. Typisch alte Dame eben. Aber je mehr Rebekka über die Frau herausfand, desto mehr mochte man sie und schloss sie ins Herz. Auch Taye wird in dem Leben der jungen Frau eine noch größere Rolle spielen, als sie es sich vorstellen konnte, und auch dies hat mir sehr gut gefallen. Wenn ich jetzt allerdings ein paar Vergleiche ziehen wollen würde zwischen Rebekka und Dorothea von Katten, würde ich zu viel verraten, und das möchte ich nicht. Es ist ein unterhaltsames Buch mit Tiefgang und schönen Momenten. Ich würde es jedem empfehlen, der gerne leichte Romane liest. Es ist sehr gut und flüssig zu lesen, daher für mich persönlich ein "Zwischendurch-Roman" da man ihn schnell durch hat.

Nett für zwischendurch, tolle Geschichte

Von: Storytime Datum: 22. February 2017

Danksagung Ich danke der Randhom House GmbH und insbesondere dem Diana Verlag, dass ich das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt bekommen habe. Es war mir eine Freude das Buch zu lesen und ich freue mich auch zukünftig auf eine gute Zusammenarbeit. Klappentext Weißt du, wie Eisblumen duften? Gerade frisch getrennt verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem rieisgen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Gestaltung Das Cover ist schön gestaltet. Auf einem gräulichen Hintergrund ist ein schwarzer Kreis abgebildet, in dem in weißer Schrift der Titel des Buchs erscheint. Rundum den Kreis herum finden sich schöne Blüten in rosé und lila und einige dunkelgelbe Blätter. Weiterhin zieren zwei Schmetterlinge das Cover. Zum Inhalt des Buches passt das Cover sehr gut. Der schwarze Kreis (der im Übrigen auf dem Taschenbuch glänzt) vermittelt etwas mysteriöses, dass durch dei gedeckten kalten Farben (mit Ausnahme des gelben Schmetterlingts) weiterhin untermalt wird. Ich persönlich fand das Cover zunächst nicht so ansprechend. Da ich ein absoluter Cover-Käufer bin, muss ich gestehen, dass ich das Buch nur lesen wollte, weil der Klappentext mich so angesprochen hat. Unterm Strich passt das Cover aber gut zum Inhalt des Buches, also gefällt es mir nach Beendigung des Buches bedeutend besser als vorher ;) Protagonisten Rebekka Winter Rebekka Winter ist die Hauptprotagonistin des Buches. Nachdem die karrierebesessene junge Dame die Trennung von ihrem Exfreund verkraften musste, und obendrein noch herausfindet, dass sie in der Firma doch nicht so geschätzt wird, wie sie es vermutete, fährt sie in einer kurzschlussreaktion ihrem Vordermann auf die Stoßstange. Rebekka ist sehr intelligent, zielstrebig und ehrgeizig. Sie ist im Job sehr aufopferungsvoll und hat somit kein Privatleben. Die wenigen Freunde, die sie hatte, hat sie auch zugunsten ihres Jobs aufgegeben. Dorothea von Katten Dorothea von Katten ist eine weitere Hauptprotagonistin im Buch. Sie wirkt auf den ersten Blick sehr mürrisch und kühl. Vor allem fremden Menschen tritt sie sehr distanziert gegenüber. Von der Idee Rebekka aufzunehmen, da ihre Haushaltshilfe gesundheitlich verhindert ist, hält sie zunächst nicht viel. Taye Taye ist der Gärtner von Dorothea von Katten und ein junger Medizinstudent (Ende 20) aus Südafrika. Er absolviert sein Auslandssemester in dem Ort, in dem Frau von Katten lebt und hilft der alten Dame im Garten aus. Er ist sehr freundlich, charmant und gutaussehend. Thomas Benning Thomas Benning ist Dorothea von Kattens Enkel und Anwalt in der Kanzlei von Rebekkas Verteidiger. Nach dem Prozess lernen sie sich in der Kanzlei kennen und beschließen, dass Rebekka Frau von Katten im Haushalt unterstützen soll. Beo Lingen Ich war so verliebt in Beo Lingen, dass ich ihn separat hier aufführen musste, auch wenn er keine allzu große Rolle in der Geschichte spielt. Beo ist Rebekkas Vogel. Er hat mir mit seinen tollkühnen und aberwitzigen Sprüchen stets ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert. Wie gerne ich auch so einen Vogel hätte. Inhalt Rebekka Winter ist Mitte 30 und eine absolute Karrierefrau. Sie steck alle Energie in ihren Job und hat es kürzlich tatsäclich in die Führungsetage des Werbeunternehmens geschafft, in dem sie arbeitet. Sie hat kein Privatleben und opfert sich völlig für ihren Job auf. Ihre Putzhilfe Isa ist der einzige soziale Kontakt, den Rebekka neben der Arbeit noch hat. Sie ist gerade frisch von ihrem Exfreund Sebastian getrennt, als sie sich nach einer misslungenen Präsentation in der Toilettentüre irrt und ihren Chef mit seinem Sohn darüber reden hört, dass sie die Stelle nur bekommen hat, um ie Frauenquote zu wahren. Völlig entrüstet und gestresst sitzt sie nach FEierabend im Stau auf dem Weg nach Hause. Als ihr Vordermann sie derart reizt, setzt Rebekkas Verstand aus und sie fährt ohne Vorwarnung in ihren Vordermann rein. Das ist nicht mal alles. Sie fühlt eine derartige Erleichterung, dass sie zurücksetzt und gleich noch mal Schwung holt. Nun sieht findet sie sich vor Gericht wieder und hat mit ihrem Richter einen richtigen Glücksgriff gemacht - nicht! Der verdonnert Rebekka kurzerhand zu Sozialstunden, da er der Auffassung ist, sie würde aus einer Geldstrafe nichts lernen. Nach dem Prozess sitzt sie in der Kanzlei ihres Anwalts und bespricht mit ihm die Möglichkeiten ihre Sozialstunden abzuleisten, als Anwalt Thomas Benning dazwischen kommt. Sie vereinbaren, dass Rebekka die Sozalstunden bei Thomas' Großmutter Dorothea von Katten leisten soll, deren Haushaltshilfe gesundheitlich verhindert ist. Widerwillig setzt sich Rebekka mit Vogel Beo lIngen ins Auto, nimmt 4 Wochen unbezahlten Sonderurlaub und fährt zu Frau von Kattens Villa. Sie wird kurzerhand in das Kutscherhäuschen quartiert, in dem sie die nächsten 4 Wochen leben soll. In der Villa lernt sie Gärtner Taye kennen, der wahnsinnig charmant und gutaussehend ist. Aber dann wäre das noch das Geheimnis der Vergangenheit, seine Auswirkungen auf die Zukunft und Thomas Benning, der sich ebenfalls Chancen bei Rebekka ausrechnet. Und wäre das alles nicht schon genug, führt Taye auch noch etwas im Schilde. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, das müsstet ihr schon selber lesen. Fazit Vorab muss ich sagen, dass ich sage und schreibe 4 Wochen!!! gebraucht habe, um das Buch zu lesen. Veronica Mays Schreibstil ist zwar sehr flüssig, schön und gut zu lesen, allerdings hat sie mich nicht gleich gepackt. Ich habe mich zwischendurch stark motivieren müssen, um weiterzulesen. Aber dann hab ich mich in diese wundervolle Geschichte verliebt und das Ende ganz schnell gelesen. Ich fand die Idee für diese Geschichte schon sehr toll. Ich meine, wer hat in der Wut nicht schon mal völlig bekloppte Dinge getan, die er im Nachhinein bereut hat? Natürlich finden wir uns nicht alle vor Gericht wieder, aber es ist nunmal so, dass man so einen dicken Schlag ins Gesicht erst einmal verkraften muss. Ich fand das Buch alles in allem gut. Vor allem hab ich gelernt, dass man auf sein Herz hören muss und seinem Verstand dann erstmal beibringen muss, dass nicht alles im Leben nach seiner Nase läuft. Was bringen uns unsere "Verstand-Entscheidungen", wenn wir im Nachhinein nicht glücklich damit werden? Wir müssten viel mehr auf unser Herz hören, statt immer nur Vor- und Nachteile abzuwiegen, alle Dinge rational zu betrachten und uns damit das Leben kaputt zu machen. Geld alleine macht nicht glücklich und wenn man einen etwas anderen Partner hat, als der Standard oder die Gesellschaft für einen vorsieht, ist das auch egal, denn die Hauptsache ist, dass man selber glücklich ist, denn es muss kein anderer mit unserer Entscheidung leben, außer wir selbst. Jeder Mensch macht Fehler, aber das wichtigste ist doch, die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen und daraus zu lernen, um glücklich zu sein. Und wenn einem der Duft von (Eis-)Blumen für ein bisschen Aushilfsgeld und eine freiberufliche Tätigkeit auf Stundenbasis glücklicher macht, als eine 60 Stunden+ Woche in einer Werbeagentur - bitte nur zu! Ich habe aus dieser Geschichte viel mitgenommen. Ich denke, dass ich mehr auf mein Herz hören und meinem Verstand den Mund zukleben werde. Alles in allem hat mich das Buch zwar nicht von Anfang an mitgenommen, aber ich fand die Geschichte sehr schön und vor allem auch die Botschaft, die dahinter steckt. Patricia

Schöne Geschichte hinter der Geschichte

Von: Ela´s Bücherecke Datum: 09. February 2017

Jeder kennt mit Sicherheit einen Menschen, der nur für seine Arbeit lebt. Darunter leiden Freundschaften und die Familie. Genau solch einen Menschen lernen wir in „Der Duft von Eisblumen“ kennen. Rebekka lebt nur für ihre Kariere und Freundschaften werden von ihr als absolut überbewertet befunden. Außer ihre Putzfrau und ihr Beo hat sie keine Gesprächspartner neben der Arbeit. Ihre Arbeit ist ihr Ein und Alles, bis sie ein Gespräch ihrer Chefs belauscht und obendrauf noch erfährt, dass ihr Ex-Freund ihr neuer Arbeitskollege wird. Das war dann für Rebekka zu viel. Mit voller Absicht fährt sie im Stau ihrem Vordermann ins Heck. Ihr zuständiger Richter verdonnert sie zu Sozialstunden. Diese soll sie bei der gut betagten Frau von Katten abarbeiten. Zwei starke, verschlossene Damen treffen aufeinander. Allerdings sind Rebekka und Frau Katten nicht so unterschiedlich wie sie meinen. Langsam nähern sich die Beiden an und Rebekka deckt ein Geheimnis von Frau Katten auf. Um welches Geheimnis es sich handelt, wie die Geschichte ausgeht und ob Rebekka wieder in ihre Agentur zurückkehrt, dies solltet ihr besser selbst rausfinden. Als allererstes ist mir dieses tolle Cover aufgefallen und da ich wirklich ein Covermensch bin, wollte ich wissen, welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Ich bin im ersten Augenblick von einer reinen Liebesgeschichte ausgegangen. Gott sei Dank hatte ich Unrecht. Hinter diesem Cover verbirgt sich eine tolle Story, die mich nicht enttäuscht hat. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und lässt mich als Leser einfach weiterlesen. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und wollte mehr erfahren. Dieses Buch aus der Hand legen war nur schwer möglich. Die Protagonisten waren sehr schön gezeichnet und man hat alle direkt ins Herz geschlossen. Gerade Rebekka mit ihrer teilweise sehr abweisenden Haltung und Frau Katten mit ihren Eigenheiten waren Charaktere, die man aus dem wahren Leben kennt. Ganz besonders hervorzuheben ist die Beschreibung der Blumen. Oft dachte ich, ich stehe gerade mitten in Frau Kattens Garten. Ich konnte die Blumen riechen. Es war traumhaft. Aber auch die Geschichte hinter der Geschichte war spannend und bis kurz vor Schluss nicht zu erahnen. Dieses Thema sollte öfters aufgegriffen werden, denn es wird mit Sicherheit viele Frau Kattens in Deutschland geben. Einzig die eingebaute Liebesgeschichte war mir relativ am Anfang schon klar. Dies habe ich sehr schnell vorausgeahnt. Jedoch trübte dies nicht meinen Spaß an diesem Buch. Mein Fazit: Ich habe dieses Buch und an erster Stelle Frau Katten geliebt. Die Autorin Veronika May hat mich verzaubert, denn ich habe viel mehr erhalten als ich eigentlich gedacht habe. Ich empfehle „Der Duft von Eisblumen“ an alle Leser weiter, die auf der Suche nach einem Buch sind, in dem nicht die reine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Denn dieses Buch enthält sehr viel mehr.

Ich liebe dieses Buch

Von: Buecher Loewe Datum: 09. February 2017

Ich liebe dieses Buch!!! Ehrlich 🙂 Nein es ist definitiv kein Krimi, es ist kein Sportbuch, es ist kein Kochbuch, aber es ist einfach nur wunderbar 🙂 Angefangen bei dem schönen Cover, welches mich gleich angesprungen hat bis zur Geschichte die darin erzählt wird. Und das sage ich, obwohl ich wirklich nicht für Liebesgeschichten und sonstige leichte Romane zu haben bin… Sorry, aber um solche Bücher habe ich eigentlich meist einen Bogen gemacht. Dieses Buch bekam ich von einem sehr lieben Menschen zum genau richtigen Zeitpunkt für mich geschenkt. Das letzte Jahr hat es uns nicht ganz leicht gemacht und es gab leider einige familiäre Schicksalsschläge, oft hat mir die Kraft zum bloggen gefehlt, beziehungsweise noch viel schlimmer, ich mochte nicht mehr lesen ;-( und dann kam die Post mit diesem Buch. Ich las den Klappentext und dachte naja, nimm es einfach mal mit an die Arbeit und vielleicht gibt es hier und da mal eine Mittagspause in der du etwas lesen möchtest. Und was soll ich Euch sagen, bereits nach den ersten Seiten konnte mir die Autorin ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Ich habe wirklich immer wieder die eine oder andere Mittagspause lesend verbracht und mich so aus dem Alltag geholt. Logisch hat das Buch mein Leben nicht einfacher gemacht, auch war durch dieses Buch nicht mehr Zeit und Kraft zum bloggen übrig, aber ich denke selbst bei der größten Leseunlust habe ich immer wieder mal einige Seiten in diesem Buch gelesen. Die Geschichte ist wirklich sehr schön ausgearbeitet und ich finde die Protagonisten kommen allesamt sehr natürlich rüber. Auch wenn man Rebekka nicht sofort ins Herz schliesst so erobert sie sich doch im Laufe der Geschichte ein Plätzchen darin. Der Klappentext verrät schon alles, was man über den Inhalt vorab wissen sollte, mehr möchte ich hier auch gar nicht raus erzählen. Das Buch bringt Farbe und Freude . Flüssig geschrieben und schön umgesetzt, kann ich da nur sagen.

Wunderschöne Geschichte

Von: Mona Datum: 28. January 2017

Mir hat „Der Duft von Eisblumen“ sehr sehr gut gefallen. Die beiden Hauptpersonen der Geschichte Rebekka, die gerade frisch getrennt und zu Sozialstunden verurteilt, sowie Dorothea von Katten eine alte adlige Dame, bei der Rebekka ihre Sozialstunden ableisten muss habe ich gleich nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen. Am Anfang kamen die beiden Frauen mehr schlecht als recht mit einander aus, bis zum Zeitpunkt an dem Rebekka ein lange gehütetes Geheimnis von Frau K lüftet. Die Geschicht rund um Rebekka und Dorothea von Katten war so spannend, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Buch ist für jeden was, der einen schönen Roman mit einem Hauch „magischem“ lesen möchte. „Der Duft von Eisblumen“ hat mich tief berührt, da die Geschichte der beiden Frauen so schön und doch an manchen stellen traurig war.

Eine wunderschöne Lektüre voller Gefühle in der selbst die Romantik nicht zu kurz kommt!

Von: Leyla Datum: 27. January 2017

"Lernen Sie, wieder Mensch zu sein, Frau Winter." -Zitat aus dem Buch Inhalt in wenigen Sätzen: Rebekka ist eine Frau wie du und ich. Eine Frau die viel arbeiten musste, um so weit zu kommen. Da kann es doch schon einmal passieren, dass man dem Vordermann im Stau in die Stoßstange fährt, absichtlich. Oder? Der Richter meint es nicht so gut mit ihr uns verdonnert sie zu 120 Sozialstunden, die sie bei der liebreizenden Dorothea von Katten ableisten soll. Da diese adelige Dame nicht viel von "Helfenden Händen" hält und dann Rebekka auch noch auf das Geheimnis der 88-jährigen Dame stößt, beginnt eine turbulente Geschichte voller gefühlvoller und teils lustiger Geschehnisse. Meine Meinung: Zwar mochte ich beide Charaktere sehr gerne, aber Dorothea war mein klarer Favorit. Sie hat der Lektüre eine wundervolle Lebendigkeit verliehen. In ihrer Charakterentwicklung steckt so viel mehr drin, als man am Anfang vermutet. Ich kann mit Freude sagen, dass ich sie lieb gewonnen habe. Aber auch die Hauptperson Rebekka, aus dessen Sicht das Buch erzählt wird, hatte etwas an sich, dass ich nicht vergessen kann. Ich habe ihre provokante Art immerzu lustig gefunden, auch wenn diese Eigenschaft nicht immer angebracht war. Oder würdest du dich beim Richter über Sozialstunden beschweren, weil du einem Autofahrer absichtlich in die Stoßstange gefahren bist? Also ich nicht! Da sie viel arbeitet, verstehe ich ihre "Zickigkeiten" und den ganzen Roman über hatte ich einfach nur gehofft, dass Dorothea etwas in ihr bewirkt. Dass sie merkt, dass sie momentan nicht glücklich ist, nicht glücklich sein kann und etwas dagegen unternimmt. Das einzige "negative" an dieser Lektüre war, dass die Kapitel etwas zu lang waren für meinen Geschmack. Da dies aber kaum das Geschriebene und somit das Wichtige betrifft, kann ich gut darüber hinwegsehen. Sehr schön waren die Briefe aus Dorotheas Vergangenheit. Dadurch hat das Buch mehr an Gefühlen gehabt und wirkte lebendiger. Am Ende des Buches erfährt man, was die ganzen Kapitelnamen bedeuteten sollen. Es sind Pflanzennamen, dessen Bedeutung passend zum Inhalt sind z.B. heißt das erste Kapitel "Alraune (Mandragora) und bedeutet Schicksal. Das fand ich originell und definitiv eine gute und einfallsreiche Idee. Mein Fazit: Eine wunderschöne Lektüre voller Gefühle in der selbst die Romantik nicht zu kurz kommt!

sehr schön und einfach zu lesen

Von: karo_booklove Datum: 19. January 2017

Klappentext Weisst du, wie Eisblumen duften? Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Gehemnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Meine Meinung Es war ein sehr schönes geschriebenes Buch, was ich ziemlich zügig (für meine Verhältnisse ;) ) durch hatte. Die Geschichte der traurigen Rebekka, die eigentlich ein so tolles Leben hat. Sie hat einen der besten Jobs die man haben kann. Sie verdient so viel Geld, sodass sie eigentlich nicht weiß, was sie mit dem ganzen Geld anfangen soll. Sie lebt jedoch eigentlich nur für ihren Job .... ok , und ihren Papagei :D Als sie die ehrliche Meinung durch Zufall ihres Chefs hört, wie er über sie denkt und am gleichen Tag ihr Ex Sebastian noch bei ihr in der Firma anfängt - verliert sie ihre Geduld und verliert gerade im Stau ihre Nerven. Sozialstunden aufgebrummt, hat sie noch das "Glück" , es bei einer alten Dame in ihrer Villa abzusitzen. Putzen, ein bisschen im Garten helfen, hier und da.... Für sie eine große Strafe, denn ihre Finger dreckig machen !? Doch da ist auch noch Taye, der Gärtner - der stehts ein Lächeln auf den Lippen hat... und auch schon sehr bald es schafft, Rebekka ein Lächeln zu zaubern... Doch es ist alles anders und nicht so einfach, wie gedacht. Vieles entdeckt sie durch Zufall und so beginnt sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis zu machen... Mir gefiel das Buch wirklich sehr. Es ist keine großartige WOW Geschichte, aber ich wollte stets unbedingt wissen, wie es nun weiter geht. Was sich hinter Frau von Katten verbirgt? Und was in der Geschichte um Taye los ist... und wie sich vorallem Rebekka verändert. Es ist sehr leicht zu lesen und ohne Langeweile. Für mich auf jeden Fall ein Buch, was ich jederzeit weiter empfehlen würde. Daher 4/5 Sterne von mir.

Ein toller Sommerroman - auch im Winter!

Von: Ms. Figino Datum: 15. January 2017

Rebekka ist eine typische junge Frau aus unserer Zeit. Sie will etwas erreichen, sie weiss was sie will und hat sie keine Zeit. Nie! Sie erwartet eine schwächliche, leicht debile 88jährige und bekommt es mit einer sehr rüstigen Dame zu tun, die sehr wohl weiss, was sie kann und will! Im Gegensatz zu Rebekka hat sie Zeit und einen grossen Garten. Wer gerne im Garten ist, weiss, dass auch die Langsamkeit Ihren Reiz hat. Rebekka deckt immer mehr aus der Vergangenheit auf und dringt in die Jugendjahre der Frau von Kätten ein. Sie weckt Geister, auch in ihrem eigenen Leben. Die 2 Frauen werden gut beschrieben und man fühlt mit beiden mit. Mir gefallen diese Bücher, die nach und nach die Vergangenheit aufdecken und oftmals auch ein Familiengeheimnis mit sich bringen. Und sind wir ehrlich, jede Familie hat irgendwo die "Leiche" im Keller oder den sprichwörtlichen Elefanten im Wohnzimmer über den niemand sprechen kann. Mir hat das Buch gefallen und auch die Entwicklung, welche Rebekka macht!

Wunderschöne Eisblumen

Von: Lesendes Federvieh Datum: 08. January 2017

Rebekkas Leben steht gerade unter keinem guten Stern. Ihr Lebensgefährte verlässt sie wegen einer anderen, ihre Karrierebestrebungen werden auch immer wieder ausgebremst und schließlich wird ihr ihr treuloser Verflossener in der Agentur vor die Nase gesetzt. Da ist es doch eigentlich ganz verständlich, dass Rebekka ausrastet und mit ihrem Auto in voller Absicht ihrem Vordermann auf die Stoßstange kracht. Der Richter hat für ihren Ausraster jedoch überhaupt kein Verständnis und verdonnert sie zu Sozialstunden. Rebekka muss ihre Strafe bei Dorothea von Klatten, einer betagten alten Dame ableisten. Zunächst scheinen sich die beiden nicht sonderlich zu verstehen, doch dann entdeckt Rebekka auf ein wohlgehütetes Geheimnis der alten Dame... "Der Duft von Eisblumen" bescherte mir sehr unterhaltsame Lesestunden. Von Beginn der Geschichte an habe ich mich mit diesem Buch sofort wohlgefühlt. Das liegt sicher am lockeren, spritzigen und klaren Schreibstil der Autorin, aber auch an der gut durchdachten Handlung. Diese ist logisch aufgebaut, aus dem Leben gegriffen und nicht vorhersehbar. Rebekka und Dorothea sind mir richtig ans Herz gewachsen, denn beide haben ihr Päckchen zu tragen. Sie sind keine x-beliebigen Charaktere, sondern haben Ecken und Kanten und das Herz am rechten Fleck. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Weiterentwicklung Rebekkas von der vermeintlichen Karrierefrau zu einer, die den Sinn des Lebens entdeckt. Und der liegt eben nicht für jeden auf der Überholspur des Karrierehighways. Auch die Rückblicke in Dorotheas Vergangenheit habe ich sehr gerne gelesen, zeigen sie doch, dass die sogenannte "Gute alte Zeit" für junge Mädchen durchaus sehr hart sein konnten. Wie man an meiner Rezension sieht, hat mir das Buch gut gefallen. Leider kann ich nicht die Höchstwertung vergeben, da es einen Punkt gibt, der mich beim Lesen gestört hat. Ich hatte zunehmend das Gefühl, auf jeder zweiten Seite "die adlige Dame" zu lesen. So etwas müsste bei der Korrektur des Buches doch auffallen. Vielleicht bin ich aber auch zu pingelig und andere Leser stören die Wiederholungen nicht. Denn es besteht gar kein Zweifel, das Buch ist absolut empfehlenswert.

Der Duft von Eisblumen

Von: Leni von Sinnessuche Datum: 13. December 2016

Durch den Titel hatte ich zuerst ein weihnachtliches Buch erwartet, nach dem Lesen des Klappentextes war mir schon klar, dass dies kein Buch ist, das mit Weihnachten zu tun hat. Gepackt hat es mich trotzdem. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt bin ich ein Fan von etwas verworrenen Lebensgeschichten, die von den Protagonisten sukzessive verraten werden und ihr ganzes Leben zu bestimmen scheinen und ihr verhalten erklären. Genau so verhält es sich in diesem Roman. Rebekka wird sozusagen auf das Land verbannt in diese Villa der alten Dame, die dort ganz alleine wohnt. Sie bezieht dort ein kleines Häuschen, das früher von den Angestellten bewohnt wurde und putzt für die alte Dame das Erdgeschoss der Villa. Dabei scheint sie auf ein Geheimnis zu stoßen, dass bisher immer gut versteckt wurde. Im Verlauf des Buches tindet Rebekka immer mehr über das Geheimnis heraus, wird teilweise jedoch auch ein bisschen von ihrer Detektivarbeit abgelenkt, der Gärtner ist dann manchmal doch interessanter als das Geheimnis einer alten, verschlossenen und garstigen Frau. Besonders gut gefällt mir die Leichte und Lockere Sprache, die das Lesen sehr angenehm macht. Außerdem wird die Protagonistin meiner Meinung nach gut dargestellt und jeder kann sich auf gewisse Weise in sie hineinversetzen. Die dauergestresste junge Frau, die in einer männerdominierten Firma arbeitet und auch eigentlich nur für ihre Arbeit lebt. Ich denke jeder hat ab und an das Gefühl, dass die Arbeit oder die Uni die Freizeit stehlen und demnach auch relativ schnell gereizt sind. Zu unserem Glück fahren wir in dieser Situation eher selten ganz bewusst und absichtlich andere Autos an, aber nachvollziehbar ist es trotzdem. Wie schon erwähnt, mir hat die Thematik und auch die Umsetzung super getaner und ich kann den Roman nur Weiter empfehlen. Fazit: Schönes Detektivspiel, bei dem auch die Romantik nicht zu kurz kommt.

Ein gefühlvoller Roman über die Liebe & Dankbarkeit

Von: Bookalicious Datum: 11. December 2016

Nachdem ich mich anfangs irgendwie schwer getan habe mich an den Schreibstil zu gewöhnen, hatte ich es bei etwa der Hälfte pausiert und was anderes gelesen. Als ich es wieder aufnahm, habe ich den Rest in einem Rutsch weggelesen, weil es so gut war. Vielleicht haben das Buch und ich einfach Zeit gebraucht oder es war nicht der richtige Moment für mich für diese Geschichte. Aber dann - war es einfach wundervoll. Der Schreibstil, den ich anfangs als etwas trocken und gewöhnungsbedürftig empfand, hatte mir plötzlich keinerlei Schwierigkeiten mehr gemacht. Im Gegenteil - ich konnte mich in der Geschichte wiederfinden. Der Inhalt ist wirklich großartig - der gefiel mir auch von Anfang an. Ich finde es schön, solch berührenden Geschichten älterer Menschen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit Rebekka bin ich Frau von Kattens Geschichte näher gekommen und meine Güte, sie hat es in sich. Sie lässt Herzen brechen und wieder aufflammen. Man fühlt regelrecht mit Frau von Katten mit. Rebekka, die in Taye, dem Gärtner, jemand Besonderen findet und nicht nur in Taye, sondern auch in sich selbst. Sie überdenkt ihr Leben, ihre Ziele und Wünsche. War sie jemals richtig glücklich? Während sie Frau von Katten besser kennenlernt, lernt sie auch sich selbst besser kennen. Das Cover harmoniert toll mit dem Inhalt und gefällt mir gut. Es ist liebevoll gestaltet mit dem Blumen und den Schmetterlingen. Der Titel ist ebenfalls sehr schön. - FAZIT - Ein besonderer Roman, der dafür sorgt, dass man sich einfach gut fühlt. Dankbar. Er lässt einen mitfiebern, trauern und lieben. Man schätzt sein eigenes Leben mehr - die Menschen um einen herum. Ein gefühlvolles Buch, dass mehr hergibt, als man zuerst ahnt. Der Schreibstil hat bei mir - aus welchen Gründen auch immer - etwas Gewöhnungszeit benötigt, aber im Grunde ist er sehr leicht zu lesen und auch wirklich gut.

Claudias Bücherwelt

Von: Claudia Datum: 05. December 2016

Inhalt Frisch getrennt von ihrem Freund, verliert Rebecca in einem Stau ihre Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht in die Stossstange. Nun steht sie nicht nur vor dem Trümmern ihres Lebens, sondern muss zudem auch noch Sozialstunden absolvieren. Diese Sozialstunden muss sie bei der 88 Jährigen Dorothea von Katten abarbeiten. Die lebt alleine in einer Villa mit einem riesigen Garten. Zunächst scheinen die beiden Freuen nur den Dickkopf gemeinsam zu haben. Doch als Rebecca auf ein lang gehütetes Geheimnis stösst merkt die das man sein Herz nicht ewig verschliessen kann. Meine Meinung Eine wunderschöne Geschichte über eine Frau die vergessen hat richtig zu leben. Die Autorin erzählt auf einer sehr schönen Art und Weise die Geschichte von Rebecca und Dorothea. Ich muss ja zugeben dass mir beide auf Anhieb extrem sympathisch waren. Ich fand die Protagonisten waren sehr real, als ob es diese Personen auch dein Nachbar sein könnte. Trotz der grossen Freude wie toll die Protagonisten sind fand ich die Geschichte nicht sonderlich spannend und interessant. Es war wunderschon die Geschichte der alten Frau zu lesen, mehr jedoch auch nicht. Mein Fazit Eine wunderschöne, rosige Geschichte, die sicher schön ist um einfach mal zwischen durch abzuschalten.

Rezension zu: Der Duft von Eisblumen, Veronika May

Von: Carolin Datum: 05. December 2016

Nach dem ich dieses Buch gelesen habe, musste ich fest stellen, das dass Buch eine unglaubliche Kraft besitzt Dinge wieder viel bewusster wahr zu nehmen als sonst. Veronika May hat einen wunderschönen Roman erschaffen in dem es um Blumen, Liebe und Dankbarkeit geht aber auch um ein Geheimnis was man nicht erahnt. Ich kann nur sagen, lest dieses Buch und es wird Euch verzaubern und Ihr werdet erkennen, das dass Leben noch viele andere Dinge zu bieten hat als Arbeit oder Perfektion. Leider ist es sehr Traurig, das Rebakka alles für den Aufstieg in Ihrer Firma unternimmt aber sie am Ende erst merkt, wie einsam und verlassen Sie ist. Als sie dann in Ihrer Agentur noch erfährt wie die männlichen Kollegen und der Chef über Sie denken wurde Sie so verletzt und wütend. Als dann noch Rebekkas Ex-Freund Sebastian auf tauchte und Ihr den Job streitig machen wollte, war bei Rebekka das Fass übergelaufen. Es reichte ja nicht,das er ihr das Herz gebrochen hatte, nein er musste noch einen drauf setzten. Rebekka wurde auf einmal alles zu viel. Als Sie dann noch die Kontrolle im Strassenverkehr verloren hatte und dadurch vor Gericht musste, war für Sie eine Welt zusammen gebrochen. Sie hatte nicht einmal die Wahl zu Wählen ob sie eine Geldstaffe oder Sozialstunden ableisten konnte. Als Sie sich dann auf den Weg machte um Ihre Sozialstunden zu beginnen hätte Sie sich niemals Träumen lassen können an so einem Ort zu leben. Die erste Begegnung zwischen Rebekka und Frau von Katten war einfach nur herrlich. Als Rebekka dachte das Frau von Katten der Gärtner sei, musste ich lachen. Ich muss sagen die beiden Hauptfiguren in diesem Buch waren sehr gut gewählt, und auf einander abgestimmt. Gerade weil beide so verschieden und Dickköpfig sind. Rebekka lernte so viele Neue Dinge an sich kennen und lieben das Sie am Ende den Weg zu sich selber gefunden hatte. Was mich am Anfang etwas verunsichert hatte, waren die Briefe an Iggy die Frau schon Katten über Jahre geschrieben hatte aber als ich dann mit bekommen habe wieso und warum fand ich Sie einfach nur wunderschön und traurig zu gleich. Als Rebekka und Frau von Katten sich näher kamen und jeder sich etwas öffnete, kam Rebekka an einige Geheimnise ran, die sie zum nachdenken brachte. Der Gärter Tay spielt auch eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch was ich am Ende unglaublich fand. Nicht zu vergessen der kleine Vogel Beo Lingen. Er ist so ein liebes, und lustiges Lebewesen was mich oft im Buch zum lachen brachte. Er hatte immer einen Spruch auf Lager und war so schlau, einfach herrlich. Das Ende von diesem tollen Roman möchte ich nicht näher beschrieben weil es einfach nur toll ist und Ihr es selber lesen müsst. Ich werdet nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil....

Wundervolles Buch

Von: Carinas Welt der Bücher Datum: 03. December 2016

#Rezension zu "Der Duft von Eisblumen" Gerade das Buch beendet und ich bin nachdenklich geworden. Wann nehmen wir uns für uns selbst oder Familie Zeit neben der Arbeit? Wann genau beginnt die Zeit, dass wir uns ehrgeizige Ziele für unseren Beruf setzen und darüber hinaus alles vergessen. Familie, essen oder einfach nur Leben? Genau das ist der Protagonistin klar geworden. Und Damit hat das Buch mich sehr berührt. Man steckt Prioritäten und vergisst dadurch die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Warum will jeder erfolgreicher sein als der andere? Manchmal braucht man nicht viel - man sollte einfach auf sein Herz hören und versuchen aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen. Habt einen tollen Abend ❤️.

Ein vorhersehbares Wohlfühlbuch

Von: jaytiii Datum: 21. November 2016

Rebekka ist als Karrierefrau und auch privat auf ihrem persönlichen Tiefpunkt angelangt. Im Stadtverkehr gehen ihr die Nerven durch und sie fährt ihrem Vordermann absichtlich auf die Stoßstange. Der Richter brummt ihr Sozialstunden auf, die sie bei einer alten Dame ableisten muss. Diese lebt in einer Villa mit riesigen Garten und hütet ein Geheimnis, welches Rebekka nach und nach zu Tage führt. Die Frauen scheinen mehr gemeinsam zu haben, als ihre bloße Dickköpfigkeit. Rebekka versteht, dass man sein Herz nicht ewig verschließen kann. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben. Der Leser erlebt alles aus der Perspektive der Protagonistin Rebekka. Gelegentlich findet jedoch gezielt ein kurzer Perspektivwechsel statt. Gesteigert wird diese Wechselhaftigkeit durch Briefe an einen Unbekannten. Deren Bedeutung klärt sich erst im Laufe der Geschichte. Trotzdem ist die Geschichte im Großen und Ganzen recht vorhersehbar. Es ist eben ein typischer Frauenroman, in dem die Protagonistin eine Selbstfindungsphase durchlebt. Dies schmälert jedoch nicht den Unterhaltungswert des Buches. Schließlich rechnet man schon damit, sobald man nur den Klappentext gelesen hat. Ich empfand das nicht als besonders nachteilig, denn ich hatte Lust auf ebensolche Geschichte. Es ist eben ein Wohlfühlbuch. Der Garten und die Blumenpracht der Villa spielen entsprechend eine große Rolle und sind für einzelne Charaktere sehr von Bedeutung. Wer schon immer ein klein wenig mehr über Pflanzen wissen wollte, wird wie der Titel verrät sicher seine Freude haben. Auch die wesentlichen Schauplätze sind schön beschrieben, sodass man sich während des Lesens ein gutes Bild davon machen kann. Die Protagonistin wirkt für ihr Alter meiner Meinung nach zu naiv und blind für das Leben, manchmal fast kindisch. Doch von diesem Element lebt das Buch vermutlich, gerade in Bezug auf die Ausgangssituation, damit die Geschichte funktionieren und der Charakter sich wandeln kann. Denn erst im Verlauf der Handlung lernt Rebekka, ihre Augen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu öffnen. Die Autorin hat Charaktere geschaffen, die sich nicht über einen Kamm scheren lassen. Besonders die anfängliche Sturheit und Verschlossenheit, welche erst bröckeln muss, hat mir gefallen. Manche Szenarien oder Gedanken wurden jedoch leider sehr klischeehaft beschrieben. Das gilt besonders für Rebekkas berufliche Situation und für die sich entwickelnde Liebe. Das ist schade, aber zu verkraften. Alles in allem hat mir der Roman gefallen. Denn es ist und bleibt ein Wohlfühlbuch und erinnert an die wichtigen Dinge im Leben. Wen es zu sehr stört, eine Geschichte vorhersehen zu können, sollte jedoch lieber die Finger davon lassen. Ich für meinen Teil würde mich wieder dafür entscheiden, das Buch zu lesen und kann es jedem empfehlen, der dazu in passender Stimmung ist.

Leicht, locker, amüsant und aufgrund des Familiengeheimnisses auch spannend

Von: Ingrid Eßer Datum: 10. November 2016

Es ist „Der Duft von Eisblumen“ den Rebekka Winter im gleichnamigen Buch von Heike Eva Schmidt, die diesen Roman als Veronika May geschrieben hat, kennenlernt. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg den Rebekka gehen muss und der von ihr verlangt, dass sie den Büroalltag verlässt und sich für die Schönheiten der Natur öffnet. Die Kapitelüberschriften sind Pflanzennamen, deren Bedeutung man im Anhang nachlesen kann und so den Bezug zum jeweiligen Erzählabschnitt erhält. Rebekka arbeitet in einer Werbeagentur und ist dort zuständig für das Finanzbudget jeder Kampagne des Unternehmens. Sie ist die einzige Frau im Vorstand und bisher glaubte sie, dass sie sich diesen Posten durch ihr Können und ihren Fleiß erarbeitet hätte. Gesellschaftliches Leben kennt sie kaum. Ihr Freund, ein früherer Arbeitskollege, hat sie betrogen und verlassen. Sie hat eine unsichtbare Mauer um sich errichtet, die alles Unerwünschte, alle negativen Gedanken und Gefühle fernhalten soll. Als sie eines Tages Kenntnis davon erhält, dass ihre Position lediglich der Frauenquote geschuldet ist, fährt sie wutgeladen auf dem Heimweg im Stau der Rushhour dem vor ihr stehenden Auto auf die Stoßstange. Die ihr als Strafe aufgetragenen Sozialstunden soll sie bei der betagten Dorothea von Katten in deren Villa ableisten. Für beide Seiten ist das nicht einfach, weil sie sich mit ihren Vorstellungen zu vielen Themen in ihren Meinungen uneins sind. Doch Frau von Katten verbirgt hinter ihrer manchmal rauen Art ein Familiengeheimnis, dem Rebekka sich mit und mit nähert. Routine hat sich in Rebekkas Leben eingerichtet. Nachdem ihr Freund sich von ihr getrennt hat, braucht sie sich mit niemandem mehr abzustimmen. Allein die mahnenden Worte ihrer Mutter aus der Vergangenheit klingen weiter in ihrem Verstand. Sie ist selbstbewusst, aber dennoch unsicher, weil sie für ihre Tätigkeiten eher selten gelobt wird. Den Unfall provoziert sie vorsätzlich, auch wenn sie sich in dem Moment nicht der Konsequenzen im vollen Maße bewusst ist. Mit Frau von Katten trifft sie auf einen durch die Lebensjahre gereiften Charakter, der seine Erfahrungen gerne weitergibt. Jedoch ist Rebekka zunächst nicht bereit, Ratschläge entgegenzunehmen. Vieles was der Leser im Laufe der Zeit dadurch erfährt, dass Veronika May auf eine zweite Erzählebene wechselt, in der Frau von Katten auf ihre Jugend zurückblickt, lässt das Bild einer Frau entstehen, deren Leben zunächst fremdbestimmt war und die stets nach einer Möglichkeit gesucht hat sich selbst zu verwirklichen. Dazu musste sie Kompromisse eingehen. Kommt mir Rebekka am Anfang reichlich arglos vor, wie sie ihre Stellung im Unternehmen einschätzt und wie impulsiv sie im Stau reagiert hat, so entwickelte sie sich im Ablauf der Geschichte weiter. Nicht nur die beiden Protagonistinnen sondern auch die Nebenfiguren hat die Autorin mit Ecken und Kanten ausgestattet. In ihren Begegnungen müssen sich daher die handelnden Personen aufeinander einlassen und lernen, den Gesprächspartner zu respektieren und dessen Meinung zu akzeptieren. Viele Charaktere konnten mir sympathisch werden. Der Roman ist einem leichten und lockeren Schreibstil einfühlsam erzählt mit amüsanten Szenen. Das Familiengeheimnis gab der Geschichte zusätzlich eine Portion Spannung. „Der Duft von Eisblumen“ hat mir einige schöne Lesestunden gegeben und daher empfehle ich es gerne weiter.

Über das Leben und seine Wege

Von: Books Inside Datum: 04. November 2016

Meine Meinung: Was man nicht alles tolles beim stöbern entdeckt. Das erste, was mich an diesem Buch angesprochen hat, war dieses klare, lebendig-verträumte Cover. Es war eine reine Coverentscheidung, dieses Buch lesen zu wollen und ich bereue sie nicht! Vom ersten moment an war ich durch den Klasse flüssigen Schreibstil der Autorin an und in dem Buch gefangen. Bildhaft und Lebensnah wird hier die Geschichte von Rebekka, die einen absichtlichen Unfall provoziert und Dorothea, der rüstigen Dame erzählt. Mit Charme und auch Witz wird hier doch zum Denken und auch Umdenken angeregt. Zum einen spielt die Story im hier und jetzt und zum anderen in den 1940er Jahren, was das ganze noch zusätzlich aufpeppt. In dem Buch wird einem auf Charmante Art und Weise nähergebracht, dass das Leben jedem und immer wieder eine Chance bietet aus dem, was einem das Leben darreicht das beste zu machen und auch mal andere Wege, als die einfachsten einzuschlagen. Im wahrsten Sinne ist jeder seinen Glückes Schmied und hat sein eigenes Schicksal in der Hand und kann was aus seinem Leben machen, egal wie alt man ist. Werden sich die beiden Protagonisten zusammenraufen? Denn eines haben sie definitiv gemeinsam: Das Leben liegt Ihnen doch mehr am Herzen, als es ihnen bewusst ist. Mein Fazit: Birgt das Leben doch nicht immer eine Überraschung? Und gibt es nicht immer eine Chance und einen anderen Weg, den man einfach mal beim Schopfe greifen muss, egal wie schwer es auch erscheint? Wie war das noch mit dem Leben und dem Salz und Tequila?! Ein wirklich gelungenes Werk, was zum Denken, Umdenken und Nachdenken anregt und eine lustig Frische Lektüre für schöne Abende und Tage.

Der Duft der Eisblumen

Von: Bücherstar Datum: 31. October 2016

Inhalt: Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Meinung: Auf das Buch bin ich durch das wunderschöne Cover, welches auch zum Inhalt des Buches passt, aufmerksam geworden. Rebekka, Hauptperson der Geschichte, ist zielstrebig und würde fast alles für ihren Job in der Werbeagentur tun. Sie vernachlässigt Familie und Freunde, bis ihr irgendwann alles zu viel wird und ihr der Geduldsfaden reißt. Es werden sich wohl viele selbst in Rebekka wieder erkennen, wer kennt es nicht, man arbeitet viel und am Ende merkt man das einem irgendwas fehlt und es so nicht weiter gehen kann. Das wird Rebekka im laufe der Geschichte bewusst und ändert ihr Leben vollkommen. Neben Rebekka gibt es noch eine weiterer interessanter Charakter im Buch, Dorothea von Katten. Eine ältere Dame und die kein Blatt vor den Mund nimmt. Zu Anfang der Geschichte ist sie sehr verschlossen und hütet ein Geheimnis, welches Rebekka versucht zu entschlüsseln. Im laufe des Buches entwickeln sich die Charaktere weiter, Rebekka versteht das ihr Job nicht alles im Leben ist und Dorothea wird offener und zeigt Gefühle, die sie am Anfang des Buches nicht offenbart hat. An sich hat mir das Buch gut gefallen, nur leider hat mir etwas der Spannungsbogen gefehlt. Die Gesichte plätschert vor sich hin, erst zum Schluss nimmt sie nochmal Fahrt auf. Die Beschreibungen der Umgebungen sind sehr bildhaft, manchmal leider etwas zu lang und ausgiebig, wo man sich manchmal mehr geschehen gewünscht hat. Trotz ein paar Kritikpunkte eine sehr schöne Geschichte, die zum träumen einlädt. Fazit: Ein schönes Buch zum Zwischendurch lesen. Das Buch bekommt von mir 3,5 Sterne.

sehr eindrucksvolles Buch, das klarmacht, dass das Leben viele Chancen bietet

Von: Gudrun Datum: 29. October 2016

Das Cover ist wunderschön und detailreich gearbeitet und macht Lust auf´s Lesen. Dabei wird man vom Inhalt nicht enttäuscht, denn der Schreibstil der Autorin ist eingängig und flüssig geschrieben. Ebenso wird hier auf Details geachtet. Da ist keine Einlesezeit, wie es manchmal bei Büchern vorkommen kann, nötig, denn bereits der Beginn ist schwungvoll und man fühlt sich mittendrin. Die Geschichte spielt in der Gegenwart und auch in der Vergangenheit in den 1940er-Jahren. Gekonnt werden die vergangenen Zeiten in Erzählungen und Briefen dargestellt. Dies dient teilweise wie ein Zeitraffer und macht das Buch sehr lebendig. Ausserdem werden hier die Hintergründe zu den damaligen Verhältnissen aufgerollt und begreifbar gemacht. Auch wird klar, wieso sich Menschen auf gewisse Weise verändern. Hier findet man viele lehrreiche und charmant-amüsante Details, die zeigen, was das Leben so zu bieten hat. Die lebensnahen, authentischen Gegebenheiten und Vorkommnisse werden von den Mitwirkenden realistisch und nachvollziehbar bewerkstelligt. Das Buch macht u. a. deutlich, dass bei vermeintlich unterschiedlichen Lebenswegen und -auffassungen oftmals der Schein trügt und da doch mehr Gemeinsamkeiten bestehen als geahnt. Was mich auch noch sehr beeindruckt hat, ist, dass man die ältere Generation keinesfalls als senil oder gar debil einschätzen soll, denn die unterschiedlichen Generationen können gegenseitig viel voneinander lernen und profitieren. Die Geschichte handelt von Rebekka, die dem rasanten Leben, das sie führt, nicht mehr gewachsen ist. Nach einem von ihr provozierten Unfall sieht sie sich vor dem Trümmerhaufen ihres Lebens. Da begegnet ihr ungewollt Dorothea, die Ende 80 und ebenso wenig erpicht darauf ist, Rebekka in ihr Leben zu lassen. Werden sich die beiden Frauen "zusammenraufen"? Mein Fazit: sehr eindrucksvolles Buch, das klarmacht, dass das Leben viele Chancen bietet

Rezension: Veronika May - Der Duft von Eisblumen

Von: Eden Datum: 24. October 2016

Rezension: Veronika May - Der Duft von Eisblumen Rezension: Veronika May - Der Duft von Eisblumen Ein Buch, das mir den Arbeitsstress bewusst werden ließ... (Vorsicht Spoiler!!!) Weißt du, wie Eisblumen duften? Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor dem Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Ein verdammt gutes Buch für Zwischendurch. Ich konnte mich so gut mit Rebekka identifizieren, auch wenn ich noch nicht arbeite, aber es hat mich schon etwas schockiert, was Stress mit einem machen kann. Erst einmal gibt es nur winzige Punkte, die mir nicht ganz so gefallen haben. Eigentlich geht es hier bloß um Taye. Taye ist der Aushilfsgärtner von Dorothea, der aus Afrika kam, um in Deutschland Medizin zu studieren. Sein Charme und sein englischer Akzent haben es mir schon angetan, aber ich konnte mir sein Aussehen nicht so vorstellen, wie im Buch beschrieben, aber das liegt vielleicht auch nur an mir. Jedenfalls ist der Knackpunkt, dass Rebekka sich in ihn verliebt, aber diese Verliebtheit und, dass sie sich Gedanken um ihn macht, kamen viel zu spät in der Story. Natürlich ist das Hauptthema Dorotheas Geheimnis, aber ich hätte mir gewünscht, dass Rebekka schon, als sie Taye das erste mal sieht, einen Kommentar abgibt. Ich habe mich erstmals für dieses Buch interessiert, weil der Titel und das Cover so wunderschön waren. Ich liebe es, wenn man den Titel eines Buches ungelesen nicht versteht, aber wenn man es dann gelesen hat, diesen Ah-Effekt bekommt. Total super dargestellt! Ebenso Waren Taye und Frau von Katten zwei vollkommen unverzichtbare Charaktere. Taye, weil sein plötzliches Auftauchen und die Witze super waren und Dorothea, weil sie diesem absoluten "Harte Schale - Weicher Kern - Prinzip" entspricht. Ihre herrische Art fande ich total witzig und wenn sie dann diese emotionellen Momente hatte, konnte ich sie mir mit ihrer Blumenleidenschaft super vorstellen. Außerdem waren die Kapitelnamen, die immer nach Blumen benannt waren, eine kreative und unterhaltsame Idee. Der Prolog beginnt mit: "Rebekka Winter fand ihren Nachnamen schon immer sehr passend. Sie war kein Sommertyp - die aufblühende Natur, das wild wuchernde Gras und die Bäume mit ihren förmlich explodierenden Blättergrün irritierten sie eher, als dass sie Rebekka erfreuten." Das ist ein sehr schönes Paradoxon zum Ende der Geschichte, wo sie Blumen lieben lernt und endlich den Duft der Eisblumen vernimmt. Ich würde dem Buch 5/5 Sterne geben.

Wohlfühlbuch

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 22. October 2016

Dieses Buch besticht nicht nur mit einem wunderschönem Cover, sondern auch mit noch schönerem Inhalt. Eigentlich reicht wirklich ein Wort um dieses Buch zu beschreiben. Schön. Es gab einem beim lesen einfach ein schönes Gefühl. Wozu nicht nur der angenehme Schreibstil der Autorin beigetragen hat, sondern auch die Charaktere, die beim lesen regelrecht lebendig wirkten. Gefühlvoll beschreibt die Autorin, die Geschichte der beiden Frauen, die einen lachen lässt, mitfühlen bis ein Tränchen tropft oder einem ein Seufzer entfleucht weil einem die Figuren so ans Herz wachsen. Es ist ein totales Wohlfühlbuch, perfekt für regnerische Tage auf dem Sofa. Die Geschichte um Rebekka und Frau von Katten, die sich in vielerlei Hinsicht so sehr gleichen und doch verschieden sind, ist berührend auf eine Art und Weise die einem einfach das Herz aufgehen lässt. Die beiden liefern sich teilweise Wortgefechte, die einen nur grinsen lassen, denn beide sind eigensinnig und dickköpfig aber dabei unterschwellig liebevoll. Es spielt in der Gegenwart, doch es gibt immer wieder Briefe, die einen Einblick in das Geheimnis der Vergangenheit geben, das nach und nach immer mehr ans Tageslicht kommt. Fürs Herz ist natürlich auch was dabei, so verweben sich Familiengeschichte und Liebesgeschichte zu einem Roman, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Die Kapitelüberschriften sind Namen von Pflanzen, deren Bedeutung hinten im Buch nochmal aufgeführt ist und jede Pflanze passt mehr als perfekt zu dem jeweiligem Kapitel. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. An Alle die ein bisschen Spannung, starke Frauen, die trotzdem schwach sind, menschlich, und was fürs Herz wollen. Man versinkt in der Geschichte und ist ein bisschen wehmütig wenn es endet.

Urlaub vom Alltag

Von: Traumfeder Datum: 19. October 2016

Inhalt Rebekka Winter lebt für die Arbeit. Daran zerbrach ihre Liebe, daran gingen alle Freundschaften zugrunde, bis ihr nur noch ihr Vogel und ihre nörgelnde Mutter blieben. Doch dann erfährt sie etwas sehr verletzendes, was sie im Verkehr die Nerven verlieren lässt. Das Gericht verordnet ihr Sozialstunden, was sie umso mehr verabscheut. Nun soll sie einen Monat lang der 88-jährigen Dorothea von Katten zur Hand gehen. In der Abgeschiedenheit der Villa beginnt Rebekka über ihr bisheriges Leben nachzudenken, stößt dabei aber auch auf ein Geheimnis, das Dorothea schon sehr lange hütet. Schon bald werden die Frauen, die zuvor einander fremd waren, zu guten Freundinnen. Doch erst ein Mann, bringt sie einander wirklich näher. Meine Meinung Allein der Titel an sich macht neugierig auf den Inhalt, den unter dem Duft von Eisblumen konnte,ich zumindest, mir nichts vorstellen. Deshalb war ich wirklich froh als ich dank Lovelybooks die Gelegenheit erhielt dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Im Rebekka wird eine Protagonistin präsentiert, in der sich viele Leserinnen erkennen dürften. Sie arbeitet in einer Werbeagentur und glaubt eigentlich alles richtig zu machen. Sie opfert sich für den Job auf, macht Überstunden und vernachlässigt deshalb alles andere. So hat sie das Ende ihrer Beziehung nicht kommen sehen und hat am Ende auch keine Freunde mehr. Rebekka ist dies aber nicht so wichtig, glaubt sie dich ihren Träumen nah zu sein. Doch dann hört sie zufällig ein Gespräch mit, welches ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Plötzlich sind all ihre Errungenschaften wie Lügen zerbrochen. Verletzt macht sie ihrem Ärger ausgerechnet im Stau Luft und landet prompt vor Gericht, wo ihr Sozialstunden aufgebrummt werden. Obwohl Rebekka sich mit Händen und Füßen wehrt, bleibt ihr keine andere Wahl. Doch nach und nach wird ihr klar, dass diese Auszeit von ihrem bisherigen Leben das Beste ist, was ihr je passieren konnte. Ich bin sicher, dass es viele Frauen wie Rebekka gibt. Frauen, die alles für den Job geben, am Ende aber völlig einsam sind. Doch in der Einsamkeit lässt sich kaum das Glück finden, was man sich erhofft. Dies muss auch unsere Protagonistin hier feststellen. Neben Rebekka begegnet der Leser auch einer anderen, sehr interessanten, Frau. Dabei handelt es sich um Dorothea von Katten. Bei ihr soll Rebekka ja ihre Sozialstunden ableisten. Obwohl Dorothea bereits 88 ist, ist sie noch immer fit. Dieses Frau schafft es während der Handlung immer wieder zu überraschen. Sie hat so viel erlebt und kann auf eine abenteuerliche Vergangenheit zurück blicken. Manche Ereignisse hütet sie wie einen Schatz in ihrem Herzen und gewährt nur sehr langsam Einblicke hinein. Natürlich gibt es auch hier eine Liebesgeschichte, die sich allerdings erst langsam entwickelt. Dabei hat sie viele Stolpersteine zu überwinden, denn Missverständnisse und verletzte Gefühle lassen sich nur behutsam überwinden. Doch neben der neuen Liebe, gibt es auch Verweise auf eine alte Liebe. Es wird überaus emotional und berührend. Das Buch hat eine ganz eigene Art die Emotionen zu vermitteln. Mal ist es intensiv und tiefgründig, mal einfach und vorhersehbar. Heike Eva Schmidt, die dieses Buch unter einem Pseudonym veröffentlicht hat, hat hiermit einen wunderbaren Frauenroman herausgebracht, der zum Fühlen und Träumen einlädt. Die Geschichte verbindet Gegenwart und Vergangenheit. Sie lässt die Sehnsucht durch Briefe sprechen und offenbart eine geheime Bedeutung von Blumen. Um dies noch stärker herauszubringen, sind die Kapitel einzelnen Pflanzen gewidmet, deren Bedeutung durch den Text deutlich gemacht wird. Eine genaue Definition lässt sich aber auch im Anhang finden. Was den Duft von Eisblumen angeht, der bekommt eine ganz eigene Bedeutung. Da hat die Autorin sich wahrlich etwas einfallen lassen. Nach der Lektüre wird klar, welcher Zauber sich hinter diesem Duft verbirgt und warum er für dieses Buch so wichtig ist. Dieses Buch verbreitet eine gewisse Ruhe, die auch den Leser in Beschlag nimmt, doch erst nachdem man mit Rebekka den Stress des Alltags hinter sich lässt. Die Thematiken, die zudem angesprochen werden, sind realistisch und knallhart. Hier wird ein Balanceakt vollführt, der auf der einen Seite Chaos und auf der andere Seite Klarheit beinhaltet. Fazit Vom Stress und der inneren Wut angetrieben, macht Rebekka einen Fehler, der sie irgendwie zu einer Zwangspause vom Alltag verdonnert. Bei einer ungewöhnlichen Frau findet sie schließlich innere Ruhe und auch endlich die Lieben. Eine überaus berührende Geschichte, die so aus dem richtigen Leben gegriffen sein könnte.

Rezension zu

Von: MyFantasyStoryWorld Datum: 18. October 2016

Titel: Der Duft von Eisblumen Autor: Veronika May Verlag: Diana Seitenanzahl: 367 Preis: 9,99€ ISBN: 978-3-453-35881-2 Klappentext: Weisst du, wie Eisblumen Duften? Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Meine Meinung: Schon nach den ersten paar Seiten war ich wie gefesselt von diesem Buch. Veronika May erzählt die Geschichte so spannend, dass ich gar nicht mehr davon weggekommen bin. Die Geschichte von Rebekka, die gerade firsch getrennt ist, eine Nervenzusammenbruch nahe und schließlich in einem Stau ihren Vordermann mit Absicht rammt, wodurch sie vor Gericht kommt und als Strafe Sozialarbeit bei der alten Dorothea ableisten muss, ist einfach wunderschön und herzergreifend.

Der Duft von Eisblumen

Von: Sue´s Büchertraum Datum: 18. October 2016

Inhalt: Rebekka Winter flüchtet sich nach einer Trennung in ihren Job. Sie hat einen hohen Posten und scheint unentbehrlich. Doch der Schein trügt. Als dann noch ihr Ex in die Agentur auftaucht, gerät sie aus der Fassung. In einem Stau fährt sie ihrem Vordermann in die Stoßstange. Kurz darauf findet sie sich vor Gericht wieder, wo ihr 120 Sozialstunden auferlegt werden. Die aufgebrummten Sozialstunden, muss sie bei der alten Dame Dorothea von Katten ableisten. Die Tage werden zur Achterbahn der Gefühle, doch in der großen Villa und dem wunderschönen Garten kommt Rebekka einem Geheimnis auf die Spur, welches ihrem Leben eine Wende gibt. Meinung: Der Titel und das Cover haben mich sofort begeistert. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch. Besonders hat mir die detaillierte Beschreibung gefallen. Leider fand ich am Anfang die schnellen/abrupten Übergänge unangenehm. Zeitweise überspringen die Übergänge nur Minuten oder Stunden, dann wiederum Tage und man bemerkte es manchmal erst nach dem dritten Satz, wo es eigentlich weitergeht. Trotz allem ist diese Geschichte sehr schön zu lesen.

Ein Buch, welches den Nerv der Zeit trifft

Von: Marina Schaletzki Datum: 13. October 2016

Rebekka hat ein Leben, das man eigentlich keinem so wirklich wünscht. Viel Arbeit, kaum Freizeit und Freunde ... hatte sie mal. Sie hat all dies aufgegeben, um immer erfolgreicher in ihrem Job zu werden. Das ist etwas, was man in der heutigen Zeit immer wieder hört oder sogar selber erlebt. Aus diesem Grund war gleich eine gewisse Sympathie vorhanden. Man bedauert sie teilweise und hofft, dass sie ihren Weg findet. Als dann die alte Dame Dorothea von Katten auftaucht wird das Buch richtig interessant. Sie hat einen sehr eigenwilligen Charakter, was das Buch lesenswert macht. Auch toll fand ich die Rückblicke durch alte Briefe in die Vergangenheit. Von mir vier Sterne, weil es im Großen und Ganzen eine tolle Geschichte ist und es nach ein paar Startschwierigkeiten am Anfang klasse zu lesen ist.

Eins dieser Bücher, die sich auch ganz hervorragend als kitschige TV-Schnulze machen würden

Von: Filia Libri Datum: 11. October 2016

Ich gebe zu, Veronika Mays „Der Duft von Eisblumen“ ist hauptsächlich wegen seines Covers in meinem Regal gelandet. Aber das Cover ist auch einfach wirklich hübsch. Glücklicherweise passte das Buch auch inhaltlich durchaus zu den Erwartungen, die das Cover bei mir geweckt hat. Und es vor allem inhaltlich, Blumen und andere Gewächse und deren Düfte spielen nämlich durchaus eine Rolle in der Geschichte. Rebekkas Leben ist ein einziger trauriger Trümmerhaufen. Ihr Job ist nicht das, was sie immer dachte, der Mann in ihrem Leben ebenfalls nicht. Und auch sonst ist es einfach Mist. Also verursacht sie kurzerhand einen kleinen Autounfall. Und wie das halt so ist, die Sozialstunden, die das Gericht ihr verordnet, führen sie genau dort hin, wo sie die Chance hat ihr Glück wieder zu finden: Zu der verschrobenen 88-jährigen Dorothea von Katten und den lang gehüteten Geheimnissen in ihrer verwunschenen Villa. Dieser Roman ist kein Highlight der Weltliteratur. Um ehrlich zu sein, habe ich jetzt schon wieder Probleme, mich genau an die Handlung zu erinnern – Gott sei Dank habe ich mir mittlerweile tatsächlich angewöhnt Notizen zum Rezensieren zu machen. Aber „Der Duft von Eisblumen“ ist nichtsdestotrotz einfach ein guter Schmöker für zwischendurch. Die Charaktere sind einigermaßen sympathisch (Rebekka manchmal leider etwas nervig), die Handlung zwar vorhersehbar aber unterhaltsam und der Schreibstil gut zu lesen. Alles in allem ist Veronika Mays „Der Duft von Eisblumen“ kein Wunderwerk der Literaturgeschichte, aber absolut solide Chick Lit, locker-leicht nebenher zu lesen, einfach gut für Zwischendurch, wenn man mal etwas seichteres zu Lesen sucht, das nicht den Anspruch erhebt, Jahreshighlight oder ähnliches zu werden. Es ist eins dieser Bücher, die sich auch ganz hervorragend als kitschige TV-Schnulze machen würden – wem sowas gefällt, für den ist dieser Roman definitiv eine Empfehlung wert!

Der Duft von Eisblumen von Veronika May

Von: Stephanie van Bonn Datum: 10. October 2016

Als erstes fällt das wunderschöne Cover ins Auge. Der Hintergrund ist geheimnisvoll, ist es eine Feder, ist es eine Schneeflocke oder doch ein Blütenblatt? Darauf sind leuchtend bunte Blumen und Schmetterlinge. Das alles passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Die einzelnen Kapitel tragen alle Pflanzennamen und wenn man sich am Ende das Glossar über die Pflanzen und ihre Symbolik durchliest, wird man feststellen, dass auch dies sehr stimmig ist! Es ist ein wundervolles Buch. Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten. Man ist direkt in der Geschichte rund um die Hauptfigur Rebekka, sie ist Mitte 30 und steht vor den Trümmern ihres Lebens. Dieser Umstand und das Schicksal bringt sie und die 88-jährige Dorothea zusammen. Es prallen 2 Generationen, 2 ganz unterschiedliche Frauen aufeinander. Rebekkas Neugier trifft auf Dorotheas Verschlossenheit, denn Dorothea hütet ein Geheimnis. Ich möchte nicht verraten, ob Rebekka es überhaupt schafft, das Geheimnis zu lösen. Aber die Frauen erkennen im Laufe des Buches, das sie doch mehr gemeinsam haben als nur Dickköpfigkeit. Hinzu kommt auch noch die Anwesenheit des Gärtners Taye, der junge Mann stammt aus Kapstadt und stellt Rebekkas Leben zusätzlich auf den Kopf! Das Buch ist wirklich sehr schön und ganz wundervoll geschrieben. Es macht sehr viel Spaß rauszufinden, wie Eisblumen duften!

Der Duft von Eisblumen | Rezension

Von: frau.nat Datum: 09. October 2016

Rebekkas Leben möchte ich ganz ehrlich nicht führen. Sie hat einen Job, von dem sie bisher dachte, dass sie ihn gut macht und ihre Arbeit wert geschätzt wird. Der Grund, warum sie tatsächlich dort arbeitet ist erschütternd und traurig und kann einen schon wütend machen. Ihr Liebesleben ist auch nur ein Trümmerhaufen, sie hat dem falschen Mann vertraut und trauert nun unnützer Weise auch noch hinterher. Klar, dass bei ihr irgendwann mal die Sicherungen durchbrennen. Sie verursacht einen Unfall, und zwar ganz bewusst. Dafür muss sie nun natürlich bußen. Auf ulkigem Wege, wie er nur in einem Roman geschehen kann, landet sie bei der alten Dame Dorothea von Katten. Sie ist verschroben, körperlich nicht mehr ganz so fit, hat es aber dennoch faustdick hinter den Ohren. Im Laufe der Geschichte lernt Rebekka so einiges von Dorothea und auch die alte Dame verändert sich. Mein allgemeiner Eindruck ist nicht überaus positiv, als schlecht würde ich das Buch aber auch nicht bezeichnen. Schon allein das Cover ist superschön und passt auch sehr zur Geschichte, was ich schön finde. Blumen, ein großer Garten, Düfte, Kräuter, alle diese Dinge spielen eine Rolle in der Geschichte. Sie sind zwar nicht das Hauptaugenmerk, verleihen der Geschichte aber einen gewissen Glanz. Die einzelnen Charaktere finde ich in Ordnung. Leider ist mir Rebekka ab und zu unsympathisch. Sie ist mir etwas zu zynisch und macht oft dümmliche Witze (die sie sich aber oft auch nur denkt). Dorothea finde ich super! Sie ist verschlossen, aber irgendwie doch herzlich. Und im Laufe der Geschichte erfährt man auch, warum sie so ist, wie sie ist. Eine weitere wichtige Person ist Taye, Dorotheas Gärtner. Er ist Medizinstudent und hilft der alten Dame im Sommer. Er ist mir sehr sympathisch, seine Charakterzüge finde ich authentisch dargestellt. Was ich gut gelungen finde, ich die Umgebungsbeschreibung. Ich konnte mit beim Lesen immer ein genaues Bild machen. Sei es im Garten oder in den verschiedensten Räumen des großen Hauses. Ab und zu hätten die Beschreibungen vielleicht auch ein wenig kürzer sein können, ich war schon oft kurz davor, einfach die Ortsbeschreibungen umzublättern, habe auch ab und zu einfach schnell quergelesen. Bevor ich mich noch langweile😉 Der Schreibstil allgemein ist nicht ganz so mein Fall. Wie man sich denken kann, fand ich die Sätze oft etwas zu lang oder zu ausschweifend. Ich mag es kurz und knackig, gerne aber natürlich auch mit vielen verschiedenen Worten! Lange Schachtelsätze mag ich nicht in meiner Freizeit-Lektüre! Das Ende finde ich super! Es kommen natürlich noch so einige Geheimnisse ans Licht, die auch die ganze Personenkonstellation noch einmal völlig durcheinanderwürfeln, das finde ich aber schön. Auch, dass die Geschichte nicht nur an einem Ort spielt. Das Ende hat mir an sich schon gefallen, es ist aber auch vorhersehbar gewesen. Lieblingszitat: „Ja, das Herz ist ein komplexes Ding“, sagt er jetzt und lächelte. „Es hält und am Leben und weiß meist noch vor dem Verstand, ob wir jemanden lieben oder Angst vor etwas haben. Die Ärzte können inszwischen ein Herz wieder zum Schlagen bringen und es sogar in einen anderen Körper verpflanzen. Nur wenn es aus Liebe bricht, kann kein Mediziner helfen. Eigentlich merkwürdig, nicht wahr?“ Fazit: Ich fand das Buch in Ordnung. Die Geschichte war ganz nett, als schlecht würde ich sie nicht bezeichnen, aber auch nicht als total neu und einfallsreich. Es könnte auch ein ZDF-Sonntagsfilm gewesen sein, schnulzig, für den Moment eventuell traurig-schön, am Morgen danach aber wieder vergessen. Ich gebe dem Buch gut und gerne 3 von 5 Feivels. Es ist kein Reinfall, absolut nicht, aber auch noch lange kein Jahreshighlight oder ein Buch, das ich dringend weiterempfehlen würde.

Wunderbare Geschichte zum Träumen

Von: Sonjas Bücherecke Datum: 06. October 2016

"Der Duft von Eisblumen" von Veronika May ist ein wunderbarer, warmherziger Roman, der zum Träumen einlädt und außerdem sind wir einem alten Familiengeheimnis auf der Spur. Der Inhalt: Rebekka arbeitetet fast Tag und Nacht in einer Werbeagentur, denn sie ist ein Workaholic und hat es als erste Frau in die Vorstandsetage der Firma geschafft. Sie hat sich gerade von Sebastian getrennt. Eines Tages verliert sie auf der Heimfahrt die Nerven und fährt mit voller Absicht auf das Auto ihres Vordermanns. Der Richter verdonnert sie zu Sozialstunden und die soll Rebekka bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die alte Dame lebt allein in einer riesigen Villa mit einem traumhaften Garten. Es dauert etwas, bis sich die zwei Dickköpfe zusammenraufen. Und beim Erledigen ihrer täglichen Pflichten stößt Rebekka auf ein Geheimnis der alten Dame... Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an begeistert. Ich bin sofort eingetaucht in die Geschichte um Rebekka und Dorothea. Traumhafte Protagonistinnen, die man einfach ins Herz schließen muss. Die Geschichte ist spannend, unterhaltsam, manchmal sogar zum Schunzeln. Es fehlt an nichts. Ich wohne bei Rebekka in dem alten Kutscherhäuschen, in dem die Zeit ein bisschen stehen geblieben ist. Hier muss man sich einfach wohlfühlen. Und der Garten der alten Dame hat mich sofort verzaubert. Ich sehe ihn in all seiner Farbenpracht vor meinem inneren Auge. Und dann ist da noch der sympathische Gärtner Taye, der auch irgendwie ein Geheimnis in sich birgt. Und dem will Rebekka auf die Spur kommen. Und wie kann es anders sein, kommt auch noch die Liebe ins Spiel. Gleich zwei, nämlich der Enkel von Frau von Katten und Taye, bemühen sich um Rebekkas Gunst, doch für wen wird sie sich entscheiden? Eine atemberaubende Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat. Tief bin ich eingetaucht in Dorotheas Geheimnis und konnte das Ende des Buches kaum erwarten. Man kann hier so schön weiterträumen. Erwähnenswert ist auch die Aufmachung des Buches. Das Cover ist ja schon ein echter Hingucker, alles Blumen aus Dorotheas Garten. Und die Kapitelüberschriften, die sich alle um Pflanzen drehen, finde ich klasse. Besonders toll ist auch der Anhang, hier wird deren Bedeutung erklärt. Einfach ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

Witzig, romantisch und auch mal spannend

Von: MaschaH Datum: 02. October 2016

Wieder mal ein richtig gutes Buch. Witzig, romantisch und an den richtigen Stellen auch mal spannendend. Der Schreibstil lässt einen in Personen und Handlungsorte hineinversetzen, man kann die Blumen im Garten der alten Dame förmlich riechen. Der sprechende Beo ist mit seinen nicht immer passenden Kommentaren einfach nur urkomisch. Die Kapitel mit Blumennamen zu beschreiben fand ich toll. Besser hätte es mir gefallen, deren Bedeutung gleich darunterzuschreiben, statt immer wieder nach hinten blättern zu müssen. Alles in allem ein super Buch, das man gerne öfter lesen kann.

Fesselnd

Von: Kim Datum: 30. September 2016

Danke an den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Schon allein beim Erhalt und Betrachtens des Covers war die Vorfreude aufs Lesen riesig. Die allgemeine, aber nicht sooo explizive Thematik der Blumen hat mir insgesamt sowie so schon wunderbar gefallen. Die Geschichte an sich war eigentlich von Beginn an fesselnd. Die gestresste Rebekka muss sich in ihrem Leben neu zurechtfinden und der Leser begleitet sie dabei. Über den Inhalt möchte ich nichts verraten. Es hat mir großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich empfehle es gerne weiter. Es lässt sich flüssig lesen. Mir hat auch gefallen, dass die Kapitel, die alle übrigens den Namen von Blumensorten tragen, oft in Abschnitte eingeteilt sind.

Wundervoller und spannender Liebesroman

Von: Buchherz Datum: 28. September 2016

Rebekka ist gerade frisch von ihrem Freund getrennt, hatte einen schlechten Tag auf der Arbeit und steht zu allem Übel im Stau hinter einem herumschreienden Businessmann. Das ist zu viel für die ehrgeizige Mitarbeiterin einer Werbeagentur. Rebekka verliert die Nerven und fährt ihrem Vordermann absichtlich auf die Stoßstange. Jetzt liegt nicht nur Rebekkas Leben in Trümmern, sondern sie findet sich auch noch vor Gericht wieder. Sie wird verurteilt und muss Sozialstunden bei der 88-jährigen Dorothea von Katten als Haushaltskraft ableisten. Die alte Dame lebt allein in einer verwunschenen Villa mit wunderschönem Garten und einem See. Was sich erst nach dem Paradies anhört, entpuppt sich schnell als eine große Herausforderung. Die dickköpfige und spitzzüngige Dorothea trotz nur so vor Lebensgeist und andauernd stoßen die beiden Frauen aufeinander. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis von Dorothea stößt und anfängt zu verstehen, dass man sein Herz nicht ewig verschließen sollte. Meine Meinung Der Duft von Eisblumen von Veronika May ist ein detailreich und humorvoll geschriebener Frauen- und Liebesroman. Die Autorin beschreibt mit Liebe zum Detail Dorotheas Villa, ihren Garten und das angrenzende Land. Dadurch fühlt man sich direkt an den Ort der Handlung versetzt. Gleichzeitig ist der Schreibstil angenehm zu lesen und bietet eine gute Priese spitzen, sarkastischen Humors. Der Hauptteil der Geschichte wird aus der Perspektive von Rebekka erlebt. Zwischendurch streut die Autorin zusätzlich Passagen mit Briefen von Dorotheas aus den Jahren 1946 bis 1948 mit anschließenden kurzen Parts aus der Sicht der 17-jährigen Dorothea ein. Dadurch erfährt man viele Aspekte der Handlung und vor allem erste Hinweise zu Dorotheas Geheimnis aus der Vergangenheit erst im Laufe der Geschichte. Dies erzeugt einen Spannungssog das Geheimnis endlich aufdecken zu können, so dass der Leser immer weiter die Geschichte verfolgen möchte. Mir hat wirklich gut gefallen, dass die Autorin als Kapitelüberschriften Pflanzennamen gewählt hat und diese im Anhang mit ihrer tiefgründigen Bedeutung erklärt. Rebekka ist eine dickköpfige, karrieresüchtige Singlefrau ohne Freizeit und Privatleben. Ihre wahren Gefühle versteckt sie tief in sich und erst nach und nach kommt ihre liebevolle, mutige und aufopferungsbereite Seite zu Tage, die sie so sympathisch macht. Dorothea ist von Anfang an spitz, unfreundlich und hart, aber sie hat einen weichen Kern, wodurch der Leser sie schnell lieb gewinnt. Beide dickköpfige Frauen sorgen für einige lustige Passagen im Buch. Das Buch konnte mich durchgängig fesseln mithilfe der rührende Geschichte zweier gegensätzlichen Frauen, die sich tief im Inneren doch ähneln. Die Hauptgeschichte um Dorotheas Geheimnis bleibt bis zum Ende spannend und undurchschaubar. Eine nebenbei sich entwickelnde Liebesgeschichte und Rebekkas Probleme auf der Arbeit runden das wundervolle Gesamtpaket ab. Fazit Der Duft von Eisblumen von Veronika May ist ein detailverliebter Frauen- und Liebesroman, der mit einem Geheimnis aus der Vergangenheit bis zum Ende fesselnd bleibt. Wunderschöne Gartenbeschreibungen und Pflanzennamen als Kapitelüberschriften begeistern jeden Pflanzenfan. Zwei starke und dickköpfige Hauptcharaktere sorgen für einige humorvolle Situationen. Zusätzlich macht eine schöne Liebesgeschichte zu einem brillanten Leseerlebnis.

Weißt du, wie Eisblumen duften? | Rezension

Von: Jeanne Dawns Lesewelt Datum: 26. September 2016

Danke an das Bloggerportal und dem Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar :) Buch: Der Duft der Eisblumen Autorin: Veronika May Verlag: Diana Verlag Seitenanzahl: 364 Seiten Form des Buches: Taschenbuch Preis: 9,99 € Klappentext Weißt du, wie Eisblumen duften? Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Cover Also in das Cover bin ich verliebt. Blumen und Schmetterlinge in bunten Farben um einen Kreis angereiht, wo der Titel drin steht. Sehr ansehnlich, wenn auch nur teilweise in Bezug auf den Inhalt. Aber vielleicht habe ich da auch was übersehen. Mir gefällt es. Meine Meinung Also ich muss ehrlich sein, oder? Als ich dieses Buch angefragt habe, fand ich es interessant und wollte wissen, welche Geheimnisse sich dahinter verbergen. Ich hatte mich richtiggehend gefreut und kaum hatte ich das Buch in der Hand, habe ich das Interesse verloren. Ich kann nicht mal erklären, warum es so war. Das hat mir aber das Lesen sehr schwer gemacht, weil ich eigentlich keine Lust mehr darauf hatte. Dann habe ich mich letztes Wochenende hingesetzt und gesagt: Okay, du liest es jetzt und gibst es noch eine Chance. Fazit dieser Geschichte. Ich habe es in anderthalb Tagen ausgelesen und finde es dann doch toll. Es ist genau das, was man braucht, um zu sehen, dass das Leben nicht immer aus Stress bestehen muss. Rebekka hat es auf die Harte Tour gelernt, dass Glück und Liebe jedem Vergönnt ist, wenn man sich darauf einlässt. Mir hat es Spaß gemacht, wie nach und nach die Geheimnisse aufgedeckt wurden, wie sich die Liebe zwischen Rebekka und Taye entwickelte und wieder zerbrach. Wie die Frau von Katten einschreitet, wie sehr sie unter ihrer eigenen Vergangenheit gelitten hat und erbittert darum kämpft, dass Rebekka niemals selber diesen Fehler machen sollte. Ich habe mitgefiebert und bin glücklich über das Ende, auch wenn mir der typische Epilog gefehlt hat. Insgesamt ist dieses Buch überhaupt nicht so langweilig, wie ich anfangs vielleicht gedacht habe. Meine Abneigung war nicht dem Buch, sondern mir selber geschuldet. Fazit Ich gebe dem Buch klare 5/5 Sternen, wenn auch aus anderen Gründen, als man denkt. Nicht weil dieses Buch MICH persönlich spannend hinterherhecheln lassen hat, wie es nun weiter geht, sondern weil die Geschichte mich berührt hat. Schlussendlich habe ich mich selber ein wenig in Taye verliebt. Mit seinem etwas gebrochenen Deutsch und der unermüdlichen Liebe zu Blumen und seinem Studium. Jeder braucht einen Taye. Sehr zu empfehlen.

Fesselnd und herzerwärmend.

Von: S.Givens Datum: 23. September 2016

Hach, herrlich wie Veronika May die großen Fragen des Lebens in einem Roman vereint. Das Buch macht nachdenklich und bewegt dazu das eigene Leben doch noch einmal zu überdenken :-) Sollte man sich ein Beispiel an den Protagonisten nehmen? In jedem Fall. Auch die Liebe und Romantik kommt in dem Buch auf aufwühlende Art zur Sprache. Besonders der Name gefällt so gut und wie er in Verbindung zur Geschichte steht. Lesenswert - Empfehlenswert - Wunderbar!

Zauberhaft und lesenswert

Von: Kathrinshome Datum: 21. September 2016

Wie das Leben manchmal so Schicksal spielt, so spielt Rebecca das Leben einen Trumpf in die Hände: Als vielbeschäftigte Businessfrau, aufgeschreckt durch eine Privatsituation, reagiert sie im Alltag über, wird zu Sozialstunden verdonnert und landet in einer Villa mit Garten... und eben ihrer „Trumpfkarte“ in Form von Dorothea von Katten, der Bewohnerin dieses Anwesens. Sie lernt eine neue Seite ihres Daseins kennen, wird von 2 Männern umworben und kehrt letztendlich ihrem alten Leben den Rücken – klingt kitschig? Ja, das dachte ich anfänglich auch... aber der ehrliche, charmante und auch packende Schreibstil der naturverbundenen Autorin, die diesen Roman unter einem Pseudonym geschrieben hat, ist so unaufgeregt aufregend und ansprechend, dass das Lesen dieser Neuerscheinung wirklich Freude gemacht hat! Veronika May schafft es, in mir Bilder entstehen zu lassen und Wünsche zu wecken. Es sind die „Kleinigkeiten“, die diesen Roman so besonders machen: wir bekommen in Briefform immer wieder Einblick in das frühere Leben der Dorothea von Katten – die einzelnen Kapitel tragen deutsche und lateinische Namen der Blüten & Kräuter aus dem Garten, sogar passend zum Inhalt, wenn man diesen Pflanzen die passende Bedeutung zuweist – der Titel an sich ist schon etwas Besonderes, denn wer ahnt schon, wie Eisblumen duften? Nicht zuletzt ist das Buchcover ganz zauberhaft gestaltet und steht im Widerspruch zu der etwas ruppigen alten Dame, der gestressten Businesslady und verbindet die beiden letztendlich doch miteinander. Ihr merkt sicherlich, ich mag das Buch ;) und kann es euch ans Herz legen, wenn ihr einfach jetzt im Herbst mal eine Leseauszeit braucht: Kerzen anmachen, eine duftende Tasse Tee auf den Tisch und dann ab mit der Kuscheldecke, diesem Roman aufs Sofa... ich wünsche euch eine schöne Zeit! PS: Und wiederholt ist mir übrigens bei den Taschenbüchern aus dem Diana Verlag aufgefallen, dass die Buchrücken sehr dick verklebt sind. Das finde ich prima! So gibt es keine bzw. kaum Buchknicke, die Bücher halten viel länger bzw. sehen länger ansehnlich aus, auch wenn man sein Lieblingsbuch zum wiederholten Male in die Hand nimmt. Gut mitgedacht, lieber Diana Verlag!

Total spannend

Von: Books.are.home Datum: 19. September 2016

Inhalt: Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Immerhin „darf“ sie Sozialstunden bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. (Quelle: Bloggerportal) Zum Autor: "Veronika May" ist das Pseudonym von Heike Eva Schmidt, die als erfolgreiche Roman- und Fernsehautorin arbeitet. Sie lebt im Süden Deutschlands zwischen Seen und Bergen. Ihre Ideen sprudeln beim Entdecken der Natur oder nachts, wenn sie am Sternenhimmel nach Kassiopeia sucht. Zum Buch: Rebekka ist eine junge und sehr erfolgreiche Frau. Sie ist sehr selbstständig und was ihr Mutter nicht versteht ist, das sie sich alles lieber selbst bezahlt, als das sie sich etwas von einem Mann bezahlen lässt, so wie es ihre Mutter gerne tut. Sie ist sehr zufrieden mit ihren Job und arbeitet gerne, bis zu diesem Moment als sie ein Gespräch belauscht, dass sie garnicht so gut sei wie sie glaubte. Doch wäre das nicht genug, hat die Firma ihren Ex-Freund wieder eingestellt, der sie betrogen hat. Vor Wut fährt sie im Stau ihrem Vorderman mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie vor Gericht und soll Sozialstunden bei der 88-jahrigen Dorothea ableisten, welche alleine in einer großen Villa lebt. Nach einer Zeit bemerkt Rebekka das diese Villa und vorallem Dorothea ein Geheimnis hat. Als sie diese fragt, bekommt sie keine richtige antwort. Dort lernt sie noch den Gärtner Taye kennen und beide fühlen sich richtig angezogen voneinander. Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich mich beim Diana Verlag und beim Bloggerportal ganz herzlich für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil richtig gut. Er war sehr flüssig und somit auch leicht und schnell zu lesen. Das Buch war auch sehr spannend wie ich finde und ich kann es nur empfehlen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Für mich der Roman des Sommers 2016 :-)

Von: kati katharinenhof Datum: 18. September 2016

Das wunderschöne und mit Liebe zum Detail gestaltete Cover hat mich sofort fasziniert und Lust auf das Buch gemacht. Nach den ersten Seiten war ich schon komplett eingetaucht in die Geschichte um die karrierebessene Rebekka. Der Roman ist eine Mischung aus Familiengeheimnis und Liebesgeschichte, was mir persönlich sehr gut gefällt. Veronika May hat es geschafft, mit viel Gefühl, Liebe zum Detail und der nötigen Portion Spannung die Charaktere so zu gestalten, so dass ich während des Lesens mit Rebekka mitgelitten habe, ihre Wandlung nachvollziehen konnte und letztendlich bei der Aufklärung des Geheimnisses "beteiligt" war. Der flüssige Schreibstil war für mich sehr gut zu lesen, die Kapiteleinteilung hat genau die richtige Länge. Das i-Tüpfelchen ist die im Glossar aufgeführte Erklärung der Bumen und Pflanzen – eine tolle Ergänzung zur Geschichte Fazit: absolute Leseempfehlung für die jetzt länger werdenen Herbstabende.

Manchmal muss über die Wahrheit gesprochen werden... Ein Buch mit sehr viel Herz und Wohlgefühl.

Von: Floh Datum: 14. September 2016

„Der Duft von Eisblumen“. Dass ist ein Titel, der sogleich zauberhaft und herzerwärmend klingt. Erwartet uns Lesern hier ein Sommerroman oder schon ein Winterroman? Oder ein liebreizendes Buch für die ersten kühleren Herbstabende auf der Terrasse mit einer leichten Decke und einer Tasse Tee? Oder darf noch die Sonne kräftig vom Himmel lachen und ein kühlender Eiskaffee zum Buch serviert werden? Doch eigentlich ist es doch ganz egal, wann und wo man dieser romantischen Geschichte seiner Aufmerksamkeit schenkt. Die romantische und detailverliebte Autorin Veronika May hat einen tollen Roman für das Herz geschrieben und verbindet ihre Familiengeschichte mit versteckten Botschaften und Stoff zum Nachsinnen. Hier treffen ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander, die so viel verbindet, dass man wirklich überrascht sein wird, welches Ende dieser Roman nehmen wird. Erschienen im Diana Verlag Inhalt: "Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Immerhin „darf“ sie Sozialstunden bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann." „Bei der Erinnerung an das stets munter flackernde orangegelbe Herdfeuer und den köstlichen Duft, der aus den gefüllten Töpfen aufgestiegen ist und die Küche erfüllt hat, musste ich lächeln. Aber würde ich mich überwinden, für mich allein in dieser Küche zu kochen?“ (Seite 79) Zum Schreibstil: Die Autorin Veronika May überrascht mich hier in diesem soliden und atmosphärischen Unterhaltungsroman mit Herz und Seele, um die karriereorientierte Rebekka Winter, genannt Becky, der alten Dame Dorothea von Katten und den Südafrikanischen Gärtner Taye. Doch bevor es richtig herzlich und atmosphärisch wird, lässt uns die Autorin aus dritter Erzählperspektive zunächst von Beckys gescheiterter Beziehung erfahren, von ihrem Ehrgeiz in der Führungsriege, ihrem unermüdlichen Bestreben nach Ansehen und Lob und ihre hinten angestellten eigenen Interessen außerhalb des Jobs. Ein dummer Unfall soll ihr leben auf den Kopf stellen und so landet sie widerwillig bei der alten Dame von Katten, die ihre Hilfe im Haushalt und bei den täglichen Verrichtungen benötigt. Doch auch die alte Dorothea hat ihren eigenen Kopf. Sehr bemerkenswert und gekonnt formuliert und entsprechend eingestreut und verwebt sind all die typischen Landschaftsbilder, Begebenheiten, Gefühle, Eindrücke und Sympathien, die man als Leser eines solchen netten Romans erwartet. Puzzleteile und Nuancen, die die Autorin Veronika May uns hier bietet. Mit dem Zusammenleben, bzw. Zusammenarbeiten auf dem Anwesen der alten Dorothea entdeckt auch Rebekka nach und nach ganz andere Seiten an sich selbst. Nicht zuletzt das verborgene Geheimnis im großen Garten der Frau lässt Becky in sich kehren und neue Perspektiven wahrnehmen. Eine Leidenschaft entfacht, in zweierlei Hinsicht. Dies bringt die Autorin durch schöne, ruhige und verträumte Worte und Augenblicke, gespickt mit Botschaften und Metaphern, wunderbar hervor. Leser, die sich gern in Zeilen verlieren, Unaufgeregtes und Stoff für Herz und Seele benötigen, werden all das in Veronika Mays Zeilen finden. Durch und durch auf Herz und Gefühl getrimmt. Unterschiedliche und doch so gleiche Charaktere treffen hier zusammen und eine explosive Mischung an Psychogrammen und Charakterstudien entsteht. Die Autorin May beschreibt gekonnt die Schauplätze und bietet Tradition, Moderne und enorme Facetten. Leider erreicht die Geschichte nicht ganz mein Herz, stellenweise wirkt ihr Schreiben etwas aufgesetzt, klischeehaft und kindlich. Das hat mir leider nicht gefallen. Dieses Buch mutet so sanft an, den Schachzug hätte ich mir gern im Schreibstil erhofft, sanft und dennoch kernig und bissig, wie Beckys Gedanken. Hier geht für meinen Geschmack viel Potential verloren, auch wenn die Charaktere allesamt interessant sind, so entfalten sie hier nicht ihre ganze Wirkung. Schade. Drei ganz verschiedene Personen treffen hier aufeinander, die doch tief im Innern sehr viel gemeinsam haben. Erste Fragen tauchen auf, Dinge stellen sich als Schleierhaft dar, und auch Dorothea, Becky und der charismatische Taye selbst bringen ihre Geheimnisse aus der Vergangenheit mit ein. Dem will und MUSS der Leser natürlich nachgehen. Ein breites Feld möglicher Intrigen, Vermutungen, Ahnungen, Überraschungen und Offenbarungen. Hier punktet die Autorin Veronika May mit ihrem neugierigen Schreibstil und dem Wunsch den Briefen und Liebeserklärungen auf den Grund zu gehen. Das Geheimnis im Garten. Ihre Ideen sprudeln nur so aus ihr heraus und der Leser erlebt wirklich allerlei Unglaubliches. Die schönen Liebesbriefe, davon will man dann doch mehr erfahren und lesen. Trotz aller Stolpersteine und „Abbruchgedanken“ zum vorzeitigen Beenden des Buches habe ich diese Geschichte auf besondere Art liebgewonnen. Es mag an der idyllischen und schon fast goldenen Spätsommerzeit, da liest man so etwas einfach gern. Filmreif und bildhaft. „Die alte Dame musterte sie schweigend. Sie wusste, wie weh ein gebrochenes Herz tat. Hätte sie damals nicht die Magie der Blumen entdeckt und in ihnen eine neue Liebe gefunden, die bis zum heutigen Tag anhielt, Dorothea von Katten wäre nicht in der Lage gewesen, die Zeit … zu überstehen…“ (Seite 126)“ Schauplätze: Die geformten, realen und überaus detaillierten Schauplätze haben mich wirklich absolut überzeugt und begeistert. Hier gibt es nicht nur Orte des Wohlgefallens, der Herzlichkeit, Harmonie und Familiengeschichte, nein hier gibt es ausladende Charaktere, die ihre eigene Geschichte mit ihrem eigenen bisherigen Leben und daraus resultierenden Kulissen und Schauplätze bieten. Doch das alte Kutscherhaus, dann das große Anwesen, die Villa mit dem Garten, all die Pflanzen und Eindrücke sind einfach einzigartig und so toll beschrieben, dass man gerne zu Gast in dem Buch wäre. Ich jedenfalls. Geheimnisvoll, idyllisch, bildhaft und charmant. Hier gibt es enorme Atmosphäre, Vegetation, Flair, Gemütlichkeit, Kultur, Einfluss und eine Reise in die Vergangenheit und die Spur eines Geheimnisses. All die atemberaubenden Kulissen werden stets gespickt mit Nuancen aus Tradition und Kultur, sowie den modernen Denken der Karrierefrau und der Hierarchien in einem Unternehmen, sowie der Gemütlichkeit des Rückzugsortes und der Einsamkeit. Veronika May gibt in ihrem Roman immer ein authentisches und zeitgemäßes Bild der Schauplätze wieder. Dies bezieht sich nicht nur auf das Obdach der alten Dame oder von Rebekka selbst, nein, sie entführt den Leser an die Örtlichkeiten, zeigt das Leben und lässt einiges Revue passieren. Hier spürt der Leser viel Herzblut und Verbundenheit zur Geschichte, die die Autorin mit sehr viel Liebe verfasst hat. Mein besonderes Highlight und die absolute Stärke hier in diesem Buch!!!! „Rebekka erwachte von gleißender Helligkeit und drehte mit einem widerwilligen Laut den Kopf zur Seite. Wie kam ein Scheinwerfer in das Haus ihres Kutscherhäuschens? Doch als sie missmutig ein Auge öffnete, sah sie einen Kissenbezug, der definitiv nicht von ihr stammte. Ebenso wenig wie sie in ihrem Bett lag. Erschrocken riss sie nun beide Augen auf, und gleichzeitig kam die Erinnerung an den gestrigen Abend zurück. Tayes Hände, die sie erst massiert und dann ins Bett getragen hatten, wo sie enganeinandergeschmiegt eingeschlafen waren… „ (Seite 225) Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere muss ich einige Kritik üben. Manches wirkte auf mich sehr aufgesetzt und schon fast too much. Ein jeder hat hier so seine Marotten und Schrullen, jeder hat eine besondere Vergangenheit, Ambitionen, Motivationen und Geheimnisse. Was für eine Konstellation…. Das wirkt dann wirklich schon sehr klischeehaft und überladen, leider. Vielleicht wird das durch die verniedlichende und leicht schnulzige Sprache betont, vielleicht möchte die Autorin ihre Protagonisten aber auch genauso darstellen. Ich weiß es nicht. Meinen Geschmack trifft dieses leicht Überzogene leider nicht. Zu schade. Zu Anfang fand ich Rebekka Winter (der Name ist übrigens TOP, wenn man den auf den Titel des Buches bezieht…) richtig interessant. Ich lese gern von Karrierefrauen und den Mitteln und Wegen, denen sie ihren Erfolg zu Nutze machen. Aber auch die alte Dorothea von Katten ist eine ganz goldige und liebreizende Person, wenn man erst mal unter ihre Fassade gekrochen ist. Mit ihrer forschen und stets lockeren Gedankenwerk hat sie hat mich sofort für diesen Roman gewonnen. Ihre Dialoge und Gedanken werden jedoch im Fortschreiten der Story immer weniger eine große Rolle spielen, somit geht ein Sympathieträger verloren und wir erleben im Grunde hauptsächlich Rebekka mit ihren Plänen, dem Geheimnis auf der Spur zu kommen und wie sich eine besondere Nähe zum Gärtner daraus entpuppt und es viel über die Botanik und der weitreichenden Pflanzenwelt auszutauschen gibt. Die Aktionen und Handlungen rund um die Vergangenheit und das schleierhafte Geheimnis werden immer wieder durch wechselnde Passagen und viel Pflanzenkunde jäh unterbrochen. Das hat mich immer etwas geärgert, wenn es gerade so richtig toll und spannend wurde, gab es einen Cut. Die Autorin schenkt den Lesern ein genaues Bild ihrer besonderen Charaktere und deren Leben und nun deren Zusammenleben wider Willen. Bei der Ausformung und Darstellung der einzelnen Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen hat die Autorin aus den Vollen geschöpft, verschenkt durch ihren raschen Wechsel jedoch auch viel Potential und wirkt dadurch überladen und distanziert. Zudem setzt Veronika May sehr auf Herz und Gefühl und übertritt für mich persönlich den Grat des Authentischen. So wirkt vieles einfach unecht und sehr kitschig. „Unsinn! Das ist nur sein gekränkter Stolz, Frau Winter. Wer liebt, lässt sich leicht verletzen!“ (Seite 328) Meinung: Zuerst möchte ich die vielen versteckten dennoch offensichtlichen Botschaften aus dem Roman loben, die sich auf ein ungleiches Zusammenleben, Respekt, vertrauen, Zuversicht und Ehrlichkeit beziehen. Aber auch die Wichtigkeit der eigenen Wurzeln, der Familie, die Brocken der Vergangenheit, die das Heute prägen, die Verletzlichkeit der Liebe, das zarte Band der Verbundenheit...der Weg in die Vergangenheit und der eigene Schatten der überwunden werden muss, und auch der sensible Umgang mit Lebenslügen und echter Freundschaft. Hier hat V. May sehr genau auf das Ausmaß geachtet und ich finde es ist ihr sehr galant gelungen. Eine perfekte Mischung und ein perfekter Mix aus zwei wichtigen Säulen, auf denen dieser Roman gebaut ist, Schauplatz Anwesen und Schauplatz Freundschaft. Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde in die Irre geführt und fühlte mich in das Geschehen samt Verblüffung und AHA-Momenten eingebunden. Einzig der schnelle Wechsel der Perspektiven zwischen den Charakteren und die bei mir nicht aufgebaute Nähe muss ich kritisieren und finde ich sehr sehr schade. Es hätte so schön werden können, wenn alle Komponenten so rund geworden wären… Autorin Veronika May bedient viele Emotionen und glänzt mit einem ruhigen und langsamen Ton und lässt ihren Roman nur langsam fortschreiten. Da hat mit das anfängliche Tempo der ersten Kapitel jedoch mehr zugesagt. Viele Erholungsinseln und Überraschungen und ein ganz verträumtes Ende für diesen (Liebes-)Roman. Stellenweise habe ich mit dem Gedanken gespielt das Buch nicht zu beenden, ich fühlte mich nach anfänglicher Euphorie etwas verlassen und enttäuscht. Aber ich habe die Hürde genommen und doch noch ein tolles und solides Buch genießen können, es ist einfach kein Buch, was unbedingt meinen Geschmack trifft, aber wo ich fairerweise sagen muss, dass viele Leser genau das, was sie hier geboten bekommen sicherlich auch suchen und dann finden werden. Pluspunkte: • Ganz klar die lobenswerte Ausarbeitung und Beschreibung der Kulissen und der detaillierten Beschreibungen der Villa von Dorothea mit dem Garten und auch das niedliche Kutscherhäuschen. • Liebevolle Kapitelüberschriften mit jeweils einer anderen Pflanzengattung samt lateinischer Bezeichnung. Tolle Idee! • Absolut authentische Kulissen und Atmosphäre • Viel Wissen und Hintergrund der Botanik (ein Blick nach hinten ins Buch vertieft diese Facetten) • Drei ungleiche Charaktere mit doch einem sehr gleichen Kern im Herzen • Gesellschaft, Brauch und Sitte • Rebekka, die stets mit sich ringt und sich nur schwer ihrem Bauchgefühl hingeben kann • Ein eindringlicher und hervorragender Prolog als Rundung zur Handlung. Ein Kreis der sich schließt. • Ein einladendes Cover, was zum Gesamtkonzept passt. • Rebekka Winter (der Nachname steht gelungen im Kontext zum Buchtitel) • Wusstet ihr, dass Eisblumen wirklich duften? (Vielleicht kennt gar nicht mehr jeder die Eiskristalle an der Einfachverglasung im Winter?) • Botschaften um Liebe, vertrauen, Respekt, Mitgefühl, Toleranz und Sich-fallen-lassen… Kritikpunkte: • Der Schreibstil ist beinahe überladen mit klischeehaften Umschreibungen und Schnulzereien. Außerdem wird einfach zu viel verniedlicht und sehr kindlich beschrieben. Arg viele Klischees und knuffelige Ausformungen. Das raubt dem Roman Intensität, Authentizität und etwas von Beckys anfänglicher Rasanz und ihrem Tempo. • Zu Becky fand ich anfangs sehr gut Zugang, später wurde sie mir leider unglaubwürdig. Manchmal hätte ich sie gern gepackt und mit der Nase auf das Offensichtliche gestoßen!!!! Grrrrr…. Eine Karrierefrau. Ehrgeizig, zielstrebig und unermüdlich. Später doch wirkt sie oft sehr kindisch, naiv, blauäugig und blind. Schade, ich hätte gern eine stärkere Frau bis zum Ende erlebt, zwar mit mehr Herz (wie sie auch schnell erlangt), aber auch mit ihrem überzeugten Touch (der geht leider verloren). Das wirkte für mich gar nicht einladen und irgendwie nicht stimmig zu der Becky von Anfang des Romans. • Leider wenig Nähe und Emotionen zur Handlung. Das mag an den vielen Bezügen zu den Pflanzen und der Leidenschaft des Gärtnerns liegen. Zwar liebe ich meinen Garten und meine Pflanzen auch sehr, aber hier erscheint es mir arg übertrieben. Hier hätte eine oder noch eine weitere Andeutung gereicht, aber ein ganzes Portfolio an Pflanzen und dessen Bedeutung und Deutung…. Naja, Wozu? • Viele Verniedlichungen und zu viele klischeehafte Gedanken, Naivität und Unbedarftheit, die so geballt auftreten, dass sie mich beinahe nervten. Habe ich in Liebesromanen einfach schon zu oft gefunden und wurde an vielen Stellen dann vorhersehbar. • Dann die Patzer des Lektorat, bzw. Korrektorats. Dorothea von Katten wird als 88ig jährige Frau angekündigt. Im Buch feiert sie erst ihren 87. Geburtstag. Ein kleiner Fehler, der mir am Rande aufgefallen ist. • Viele Wiederholungen zu den Charaktereigenschaften der drei Hauptprotagonisten, als hätte die Autorin die Befürchtung, dass der Leser womöglich etwas nicht ganz richtig einschätzen, oder herauslesen würde. Das wäre mit diesem Nachdruck gar nicht erforderlich gewesen zu schildern. Ich denke, man erkennt auch ohne stetige Wiederholung die Wandlung der einzelnen sehr gut. Die Autorin: "Veronika May ist das Pseudonym von Heike Eva Schmidt, die als erfolgreiche Roman- und Fernsehautorin arbeitet. Sie lebt im Süden Deutschlands zwischen Seen und Bergen. Ihre Ideen sprudeln beim Entdecken der Natur oder nachts, wenn sie am Sternenhimmel nach Kassiopeia sucht." Zum Cover: Das Cover ist sehr schön und wird jeden Liebesromanliebhaber oder Leser herzlicher Unterhaltungsliteratur sofort ansprechen. Ich bin dem Genre nur zögerlich gesinnt und kann das Cover als gelungen zum Gesamtkonzept einstufen, mich davon aber nicht hinreißen lassen. Wäre dieses Buch nicht im Sommer erschienen, hätte ich Eisblumen als Titelbild sehr viel schöner empfunden. Fazit: Das Buch lässt mich zurück, mit einem wirklich zwiespältigen Gefühl. Ich war so euphorisch, später sehr verärgert, und am Ende versöhnt mit einer überraschenden Wendung im sonst so vorhersehbaren und klischeehaften Roman. Ein nettes Buch für Zwischendurch und zum Wohlfühllesen. Ich kann nicht behaupten, dass es für mich einen bleibenden Eindruck geschaffen hat, ich dachte an vorzeitigem Beenden und stieß auf einige Schwächen und persönliche Kritikpunkte. Daher gibt es von einer Neuleserin im Genre Liebesroman (da ich sonst eher gern Krimis und Thriller oder Romane mit Anspruch lese) gewillte 2,5 Sterne, die ich zu 3 objektiv betrachteten Sternen aufrunde.

Eine wunderschöne Geschichte mit Tiefgang 4,5*

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 11. September 2016

Spoiler - Zitate Mit 35 Jahren hat es Rebekka Winter geschafft. Sie ist die erste Frau in der Vorstandsetage der Agentur Circumlucens. Zu ihrem Job gehört ein dicker Firmenwagen.. An jenem verhängnisvollen Tag erfuhr Rebekka, dass die Firma für einen Superauftrag nicht den Zuschlag erhalten hatte, nein sie wurde auch noch vom Seniorchef runtergemacht, unfreiwillig Zeuge eines Gespräches zwischen ihm und seinen Sohn, der Rebekka für inkompetent hielt. Nur gut, dass ihre Sekretärin immer ein paar tröstende Worte für sie hatte. Das Fass zum Überlaufen brachte die Rückkehr ihres Exfreundes in die Firma. Dann der Stau zum Feuerabendverkehr, Rebekkas innere Unruhe, ihre Wut steigert sich, und so kommt es, dass sie die Kontrolle über sich verliert, aufs Gaspedal drückt - und dem Vordermann auffuhr. Das hatte Folgen, zumal Rebekka sich auch bei der Gerichtsverhandlung nicht mit Worten zurückhielt. Sie wurde zu Sozialstunden verdonnert. Die 86-jährige Dorothea von Katten lebt allein und ihr Enkel vermittelt Rebekka dorthin. Nicht begeistert von allem trifft Rebekka auf eine alte, aber doch sehr rüstige Dame. Die beiden gewöhnen sich aneinander, vor allem die Lebenseinstellung beeindruckt Rebekka. In dem kleinen Häuschen auf dem Anwesen entdeckt sie etwas und langsam dämmert ihr, dass hier sich ein Jahrzehntelang gehütetes Geheimnis verbirgt. Hier erkennt Rebekka, dass man sein Herz nicht mit einer Dornenranke schützen konnte ... (Zitat S. 8) Titel und Coverstaltung harmonisieren. Jedes Kapitel trägt den Namen einer Pflanze. Dies war mir bekannt aus dem Buch "Die verborgene Sprache der Blumen", welches ich nur kurze Zeit vor diesem Buch gelesen hatte. Am Ende findet der Leser die Liste der Pflanzen und ihre Symbolik. Der Duft von Eisblumen, ja, den gibt es. Der ältere Leser wird sich wohl daran erinnern, wenn im Winter die Scheiben von innen mit einer dünnen Eisschicht überzogen waren. Die feinen Eiskristalle bildeten Sterne, Ornamente, blumenartige Gebilde. Hauchte man dagegen oder rieb mit dem Finger darüber, löste sich die feine Schicht und man konnte ihn riechen, diesen Duft … Selten sind sie geworden, die vereisten Scheiben. Im modernen Zeitalter gibt es kaum noch eine Fensterscheibe mit diesen Gebilden. - Achte auf dein Herz, dasses nicht an diesen Punkt ankommt, wo sich eine feine Eisschicht darum legt. - "Die alte Dame musterte sie schweigend. Sie wusste, wie weh ein gebrochenes Herz tat. Hätte sie damals nicht die Magie der Blumen entdeckt und in ihnen eine neue Liebe gefunden, die bis zum heutigen Tag anhielt, Dorothea von Katten wäre n icht in der Lage gewesen, die Zeit … zu überstehen … Zitat S. 126 Die Geschichte von Rebekka und Dorothea wird durch die Briefe aus der Vergangenheit unterlegt. Dadurch bekommt man einen Blick in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine verbotene Liebe, die Früchte trug, durfte nicht sein. "Der Duft von Eisblumen" ist eine wunderbare Geschichte, die berührt, hoffen lässt, dass Rebekka ihren Weg zurück findet in ein schönes Leben. Die Charakterfigur ist Frau von Katten. Sie hätte ich (vielleicht) gern als Großmutter gehabt. Eine sehr weise Frau und ja, manchmal sehr eigensinnig. Aber toll. Eine klasse Charaktere. Das Herz bleibt nicht unberührt und wer für sich die Faszination zu Pflanzen und Blumen entdeckt hat, versteht ihre Sprache. Wer nicht nur so durch die Seiten liest und am Ende das Buch zuklappt, zufrieden oder auch nicht, wird erkennen, dass die Autorin in etlichen Absätzen klare Botschaften versteckt hat. Menschliche Beziehungen, Tragödie, Vertrauen und Liebe, hiermit setzt sich das Buch auseinander und macht es an keiner Stelle langatmig. Kritik: Allerdings habe ich mich über die falsche Angabe im Info-/Klappentext text geärgert: 88jährige feiert ihren 87. Geburtstag?! Hinweis ans Lektorat.

Schöne Sommerlektüre

Von: Silly2207 Datum: 07. September 2016

Rebekka Winter ist jung und beruflich erfolgreich, zumindest glaubt sie das, bis sie ein Gespräch belauscht, in dem sie hört, dass sie nur die "Quotenfrau" im Vorstand der Werbeagentur ist. Zu allem Überfluss wurde auch noch ausgerechnet ihr Exfreund Sebastian wieder eingestellt, der sie betrogen hatte. Schäumend vor Wut fährt sie Heim und steht wieder einmal im Stau, dort kommt es zu einem Streit mit einem Mann in einem anderen Auto und ihr brennen die Sicherungen durch. Kurzerhand rauscht sie dem Mann aufs Auto und landet natürlich kurze Zeit später deshalb vor Gericht. Dort wird sie zu 120 Stunden Sozialdienst verdonnert, die sie bei Dorothea von Katten ableisten soll. Doch die alte Dame ist alles andere als gebrechlich und ein ähnlicher Dickkopf wie Rebekka und die beiden geraten häufiger aneinander. Was für ein Glück, dass es da noch Taye, den jungen Gärtner gibt. Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich fand mich auch sehr schnell mit dem Schreibstil der Autorin zurecht. Dieser ist locker und flüssig und läßt sich schnell und einfach lesen. Die Kapitel sind übersichtlich gehalten und ich ertappte mich mal wieder bei dem Gedanken: "ach, in Kapitel geht noch". Als Überschriften der Kapitel dienen hier die Namen von Blumensorten, was natürlich perfekt zu Dorothea von Katten passt, die ihren Garten liebt, aber auch noch einem anderen Zweck galten. Das Blumen Bedeutungen haben, war mir zwar nicht unbekannt, aber beschäftigt hatte ich mich bisher auch noch nicht damit und fand es informativ darüber mehr im Anhang zu lesen und das die Eigenschaften bzw. Bedeutungen der Blumen dann auch noch zum jeweiligen Kapitelinhalt passten war wirklich ein netter Einfall. Was mich bei diesem Buch überraschen konnte, waren die kurzen Einschübe aus der Vergangenheit Dorothea von Kattens, die in Form von Briefen an einen Iggy geschrieben sind. Mit diesen Rückblicken hatte ich gar nicht gerechnet und es hat mir gut gefallen, dass es auch etwas zum Miträtseln gab. Man erfährt hier so nach und nach, dass die alte Dame das ein oder andere Geheimnis mit sich herumträgt und gar nicht so ein verbitterter "Drache" ist, wie sie zu Beginn daher kommt. Diese Briefe machen dann sehr neugierig und man ahnt schon, dass es da irgendwo Zusammenhänge gibt mit den jüngsten Geschehnissen rund um die Villa der alten Dame. Welcher Art diese sind, habe ich erst recht spät erkannt, zwar konnte ich mir einiges zusammenreimen, aber so manch eine Wendung ließ sich nicht voraus ahnen und ab und zu lag ich auch mit meinen Vermutungen falsch. Die Stimmung im Buch fand ich sehr gut dargestellt, es ist mit sehr viel Humor, aber auch sehr viel Gefühl geschrieben, so dass ich mich doch sehr gut in die Charaktere einfühlen und mitfühlen konnte. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich mochte hier ganz besonders die alte Dame, Dorothea von Katten, die mit ihrer Art mit Sicherheit nicht einfach ist, aber ein Herz aus Gold besitzt. Die Damen besitzt so einiges an Lebenserfahrung und versteht es ausgezeichnet, ihre Menschen geschickt zu lenken und zu manipulieren, das aber im positiven Sinne. Rebekka und sie sind vom Temperament her doch recht ähnlich und so gab es den ein oder anderen Dialog zwischen den beiden Frauen, der mich schmunzeln ließ. Rebekka war mir zu Beginn wenig sympathisch, als steife Karrierefrau, doch sie ändert sich natürlich so nach und nach und zum Schluss mochte ich sie sehr gerne. Taye bleibt als Charakter relativ blass, ist aber noch soweit dargestellt, dass man ihn einfach mögen muss. Mein Fazit: Ein schön und flüssig zu lesender Sommerroman, der mir ein paar schöne Lesestunden bereitet hat. Es gab vieles, bei dem man miträtseln konnte und auch wenn ich das ein oder andere mir zwischendurch zusammenreimen konnte, gab es auch ein paar Wendungen, die mich durchaus überrascht haben. Die Charaktere sind sehr glaubwürdig dargestellt, so dass man sich mit ihnen wohlfühlt und auch ihre Handlungen nachvollziehen kann. Die Protagonistin durchlebt hier Veränderungen, die sie nach und nach immer sympathischer erscheinen lassen und letzten Endes gibt es auch eine etwas tiefere Bedeutung. Schön geschriebene, leichte Sommerlektüre, die mir sehr viel Spaß gemacht hat und die ich gerne für ein paar entspannte Lesestunden empfehlen möchte.

Sommerliche Liebesgeschichte ohne Tiefgang

Von: Catmaniac Datum: 07. September 2016

Rebekka ist eine Karrierefrau. In der Agentur hat sie einen tollen Posten und wird gebraucht. Denkt sie. Doch dann taucht ihr Ex auf und sie erkennt, dass sie nur die Quotenfrau ist und man ihr nicht wirklich etwas zutraut, sie dafür aber umso lieber als Sündenbock benutzt. Voller Frust lässt sie sich zu einer sinnlosen, dummen Tat hinreißen und landet vor dem Richter. Der brummt ihr Sozialstunden auf. So landet sie bei Dorothea von Katten – und wird gezwungen, ganz anders zu leben, als bisher … Dies ist eine typische Liebesgeschichte, die quasi zwei Erzählstränge aufzeigt. Die unglückliche, dramatische Liebe von Dorothea von Katten zu ihm Iggy und der verschlungene Weg zum Liebesglück von Rebekka Winter. Beide grundverschieden und doch so ähnlich. Leider auch sehr vorhersehbar …! Während ich die Art von Frau von Katten noch halbwegs nachvollziehen kann, ist mir Rebekka zutiefst unsympathisch und bleibt das auch bis zum Ende. Sie verändert sich zwar, doch für meinen Geschmack einfach zu spät und zu langsam. Für sie gibt es außer ihrer Sicht der Dinge keine Wahrheiten und sie kennt auch keine Rücksicht oder Geduld. Das mag für Teenager noch angehen, aber bei einer Mittdreißigerin ist das dann doch etwas ungut. Taye bringt ein wenig von der Lebensart seiner Heimat in die Stimmung, aber das ist schon wieder zu einseitig für mich. Es fehlen ihm Ecken und Kanten, er ist einfach zu glatt. Die Charaktere aus der Agentur fallen ebenfalls ein wenig zu stereotyp aus. Einzig Moneypenny ist witzig, aber auch zu oft in dieser Art schon gesehen. Die Story selbst – sie ist vorhersehbar, aber eine Geschichte, die man zum Abschalten und Runterkommen prima lesen kann. Mir fällt allerdings auf, dass der Stil sehr arg an die typischen Groschenromane der 1980er Jahre angelehnt ist. Etwas schwülstig, etwas übertrieben, etwas hochgestochen. Mir fehlen die Leichtigkeit der Blumenbeete und das duftige der Blumen. Sehr nett ist, dass alle Kapitel mit einer Blume betitelt sind. Die Bedeutung dieser Blumen findet sich im Anhang und sie bezeichnen sehr treffend die Grundstimmung der Kapitel. Kurz: ich mochte das Buch, aber es verflüchtigt sich schon kurz nach dem Lesen, wie sich Eisblumen verflüchtigen, wenn Sonnenstrahlen die Fensterscheibe erwärmen. Macht bei mir: drei Sterne.

" Der Duft von Eisblumen" von Veronika May ⭐️⭐️⭐️

Von: Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan Datum: 06. September 2016

Hallo :) Ich möchte euch das Buch " Der Duft von Eisblumen" von Veronika May vorstellen. :) Ich finde das Cover wunderschön. :) **** Name: Der Duft von Eisblumen Autor: Veronika May Ausgabe: Taschenbuch für 9,99- € (Hier) ISBN: 978-3-453-35881-2 Erschien: August 2016 Verlag: Diana Verlag Seitenanzahl: 368 Inhalt: Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88- jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. ( Quelle: Der Duft von Eisblumen, Diana Verlag, Veronika May, Klappentext) Was ist das Geheimnis von Dorothea von Katten? Was werden Rebekka und Dorothea gemeinsam erleben? **** Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön verspielt mit den Blumen und den Schmetterlingen. Zudem gefällt mir der glänzende Anteil des Covers sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und klar lesbar. Zudem finde ich es sehr schön, dass die Überschriften der einzelnen Kapitel auch zu dem Inhalt passen. Am Ende des Buches findet man noch ein Kapitel mit"Pflanzen und ihre Symbolik ". Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, wodurch ich mich in diese sehr gut hineinversetzen konnte. Die Story hat mich vom Klappentext sehr angesprochen. Jedoch muss ich sagen, dass es sich hierbei nicht um eine sehr neue Idee handelt. In diesem Buch haben wir wieder einmal eine Person die frisch getrennt von ihrem Freund ist und anschließend ausrastet. Daraufhin muss sie Sozialstunden bei einer älteren Dame ableisten, die sogar noch ein Geheimnis hat und sie entdeckt dieses natürlich. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️ Lg Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan

Der Duft von Eisblumen

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 05. September 2016

Inhalt Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Immerhin „darf“ sie Sozialstunden bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Um Inhalt möchte ich nichts mehr hinzufügen, da der Klappentext einen guten Einblick in die Geschichte gibt. Rebekka ist eine Frau, für die Karriere alles ist. Tag und Nacht lebt sie für ihren Job und als endlich das Angebot für einen Platz im Vorstand kommt, ist sie am Ziel ihrer Träume. Bis sie auf dem Männerklo ein Gespräch zwischen ihren Chefs mitanhören muss – sie ist außer sich und verursacht auf dem Nachhauseweg einen Unfall. Der sich für mich aber nicht erschließt, sie hat einfach überreagiert und kopflos gehandelt. Das Verhalten passt nicht zu einer Frau in ihrem Alter, das war einfach nur kindisch. Die Strafe, die ihr der Richter aufbrummt passt aber perfekt dazu. Vorauf die gute Rebekka natürlich wieder ausrastet. Sie ist ein Kleinkind im Körper einer Erwachsenen. Sehr unsympathische, was sich auch im Laufe der Story nicht ändert. Sie wird zwar erwachsener, mehr aber nicht – ihr Verhalte bleibt gleich. Auch im Bezug auf ihre Liebschaft zu einem jüngeren Mann. Dorothea ist eine rüstige ältere Dame, die sich anfangs so gar nicht mit Rebekka anfreunden kann. Sie mögen sich einfach nicht. Doch nach und nach entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber eines haben die beiden gemeinsam: ihre Nase. Beide können unglaublich gut riechen – wobei es Dorothea schon seit frühester Jugend kann und Rebekka es erst während ihres Aufenthaltes erlernt / bemerkt. Die Liebesgeschichte der älteren Dame ist wohl sehr typisch für das Zeitalter, in dem es passiert ist. Ihre Familie hätte die große Liebe nie akzeptiert und sie musste einen anderen Mann heiraten…bei dem sie bis zum Ende geblieben ist und Kinder bekommen hat. Ich fand Dorothea wirklich nett und sehr sympathisch. Der junge Taye, der Dorothea im Garte zur Hand geht, ist ein Student aus Südafrika, der gerade ein Auslandsjahr einlegt. Er liebt die Natur, die Pflanzen und den Garten der älteren Dame – außerdem verliebt er sich in Rebekka😉 Leider wurde ich mit ihm auch nicht warm, er blieb mir zu oberflächlich und farblos. Er scheint nur gute Eigenschaften zu haben, was auf Dauer einfach nur langweilig ist. Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man die Geschichte zügig lesen kann – wenn man sich für sie erwärmen kann. Mir hat einfach die Spannung und unerwartete Handlungen gefehlt. Es gab ein kleines Highlight, was ein wenig Spannung hervor rufen könnte…doch Pustekuchen. Da war nichts. Innerhalb der Geschichte gibt es zwei Handlungsstränge, einen mit Rebekka in der heutigen Zeit und einen mit Dorothea aus dem Jahr 1946 – da ich in diesem Jahr meine Liebe zu diesen Bücher mit einem Mix aus Gegenwart und Vergangenheit entdeckt habe, habe ich mich sehr darauf gefreut. Und wurde enttäuscht, es gab ein paar Briefe von Dorothea an ihre große Liebe und ein paar kleine Einblicke in das damalige Leben der damals jungen Frau. Mehr nicht, für mich zu wenig. Auch die Verbindung zur Gegenwart hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Viel zu viel „Rosamunde Pilcher“-Kitsch – weniger ist manchmal auch mehr. Auch im Bezug auf die Liebesgeschichte um Rebekka, die mir auch zu rosarot und kitschig war. Es war einfach nicht mein Fall. Mein persönliches Highlight ist das wunderschöne Cover, der Titel – der hier auch einen Bezug zum Inhalt hat – und die Informationen über das Gärtnern und die Pflanzen. Ich habe überhaupt keinen grünen Daumen, aber beim Lesen dieser Passagen möchte man am liebsten raus und Blumen pflanzen. Hierfür gibt es einen Extrastern. Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung. Schönstes Zitat gab leider keins. 🌟🌟 Sterne

Ein sommerlicher Liebesroman für nette Lesestunden

Von: Write Love Read Datum: 05. September 2016

Cover: Das Cover ist hell gehalten, hat aber bunte Elemente, die an den Frühling und Sommer erinnern. Der Hintergrund ist dabei matt, der Kreis in der Mitte sowie die Pflanzen und Schmetterlinge sind glänzend, wodurch diese sich zusätzlich abheben. Es wirkt sehr frisch. Ich finde, es passt gut zum Klappentext. Ein schickes Cover! Hauptfiguren: Rebekka (Becky) Winter: Rebekka ist eine sehr zielstrebige Frau, die sich nicht viel aus zwischenmenschlichen Beziehungen zu machen scheint. Ihre ganze Kraft steckt sie in ihre Arbeit, wodurch sie mittlerweile schon viel erreicht hat. Auch vor der Trennung durch ihren Freund war sie schon ein Arbeitstier, jedoch jetzt konzentriert sie sich nur noch darauf. Freundinnen sind Mangelware. Jedoch scheint Rebekka komplett in ihrem Beruf aufzugehen. Bis dann einige Geschehnisse sie nachdenken und erkennen lassen, dass nicht die Arbeit das ist, was im Leben am wichtigsten ist. Jedoch kann sie von alten Mustern schwer Abstand nehmen, weshalb sie erst durch eine richterliche Entscheidung nach einem "Unfall" langsam einsieht, dass sie auch wieder andere Dinge in ihr Leben lassen muss. Dorothea von Katten: Ist nicht die rüstige Rentnerin, die man zunächst vermutet. Sie ist auf Zack und hat eine spitze Zunge, die sie nicht nur Rebekka regelmäßig spüren lässt. Aufgrund ihres Alters ist klar, dass sie den zweiten Weltkrieg miterlebt hat und diesen auch auf ihre Weise verarbeitet hat. Auch sie hat ihre Gründe wieso sie anfangs so "garstig" ist und versucht diese natürlich nicht durchblicken zu lassen, um niemanden zu nah an sich heran zu lassen. Taye: Er ist der Gärtner von Frau von Katten, aber auch für andere Arbeiten im Haus und im Garten verantwortlich. Er spricht zwar sehr gut deutsch, jedoch hat er einen leichten englischen Akzent und versteht manche "Wortwitze" von Rebekka anders als gemeint, wodurch es öfters zu lustigen Wortgefechten zwischen den beiden kommt. Schnell wird auch klar, dass er Gefallen an Rebekka gefunden hat. Schreibstil und Handlung: Der Schreibstil von Veronika May (Pseudonym von Heike Eva Schmidt) ist flüssig und man kommt schnell in die Geschehnisse rein. Manchmal ist er jedoch etwas zu sehr beschreibend, dann hätten ein paar weniger Adjektive es auch getan und die Bilder wären trotzdem im Kopf entstanden. Zwischendurch werden immer wieder Briefe von Dorothea eingebaut, die sie kurz nach dem Krieg an einen gewissen Iggy schrieb. Man lernt so auch eine andere Seite der alten Damen kennen und bemerkt schnell, dass auch sie einmal ganz anders war. Bei den Briefen fragte ich mich aber auch manchmal, ob man einige Sachen wirklich so in einen Brief an einen jahrelangen Freund geschrieben hätte. Ziemlich genau werden dort Ereignisse oder Umgebungen beschrieben, die zwar für den Leser interessant sind, aber meiner Meinung nach in Briefen an alte Freunde nicht so penibel ausgearbeitet werden müssen. Zu Beginn wird man nicht direkt reingeworfen in die neue Situation von Rebekka, die man durch den Klappentext kennt, sondern erfährt noch einiges darüber, wie es dazu kam und wie sie bisher gelebt hat. Dies nicht in Form von Rückblenden, sondern einfach durch eine chronologische Erzählweise. Finde ich es toll, somit wird man später z.B. nicht wieder in die Zeit zurückversetzt, wie es beispielsweise zu dem "Unfall" kam, sondern war "von Anfang an dabei". Auch erfährt man schnell, dass Rebekka nicht die knallharte Karrierefrau ist, für die man sie anfangs hält. Vielmehr ist sie, zumindest was Zwischenmenschliches betrifft, unsicher und durch die Beziehung zu ihrem Ex-Freund Sebastian ein gebranntes Kind. Rebekka lernt schnell, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Frau von Katten und auch Taye lernt sie besser kennen und schätzen. Die Autorin beschreibt hier die Entstehung einer Liebe ohne viel Action und Dramen, aber mit viel Gefühl. Auch geht es darum, die kleinen Dinge im Leben wieder (mehr) zu schätzen und sich weniger auf Arbeit und Pflichten zu versteifen. Natürlich sind diese wichtig, aber man soll auch leben und seine Umwelt bewusst mit allen Sinnen wahrnehmen. Nicht alles als selbstverständlich hinnehmen. Eine wirklich schöne Lektüre für zwischendurch. Fazit: Eine zarte und sommerliche Liebesgeschichte, die den Leser an die kleinen Dinge im Leben erinnern soll. Man sollte dieses Buch gelesen haben.

Es verführte mich in eine total andere Zeit

Von: Bettina FollowyouandyourDreams Datum: 27. August 2016

☼ Meinung Die Protagonistin Rebekka Winter entführt mich in ihre Welt der Werbung, Juristen und totalem Chaos. Muss echt sagen, dass ich mir persönlich so einen Stress niemals antun würde. Klar kämpft man für etwas was man will - nämlich etwas im Leben zu erreichen - sei es beruflich oder privat. Nur mein Leben nur auf das Eine zu versteifen würde ich niemals zulassen. Man sollte auch einen Punkt im Leben erreichen, wo man all dies ändern will und sich auch mal anderen Sachen widmen. So wie es Rebekka macht in diesem Buch ist es absolut der falsche Weg, aber sie kommt ja durch einen Zufall auf den Richtigen noch. Rebekka kommt mir sehr gestresst, chaotisch, aber auch sehr verletzlich und sensibel rüber. Sie ist eine Kämpferin, die niemals aufgibt egal was es ist. Sie ist zunächst sehr verbissen, aber wird innerhalb der Story lockerer und vor allem offener. Sympathisch ist sie mir von Anfang an. Ganz klar. In diesem Buch wird man nicht nur in die Gegenwart geführt, sondern auch in eine Zeit, die wir jungen Menschen nie erlebt haben und ich glaube niemals erleben wollen. Es geht in die Vergangenheit, die unsere Eltern (je nachdem wann sie geboren wurden) oder unsere Großeltern erlebt haben. Ich persönlich konnte mir all das nie so vorstellen, wie es war in solchen Verhältnissen zu leben und wie sowas überhaupt ist. Durch diese Geschichte wurde ich wirklich eines besseren belehrt und es brachte mich mehr als zum Nachdenken. Ich habe es gefühlt richtig und miterleben dürfen durch Dorethea von Katten. Und durch diese Story habe ich auch eingesehen, dass man wie der Klappentext es schon sagt, sein Herz nicht auf ewig verschließen kann. Wird Rebekka wieder glücklich werden? Gibt sie ihrem Leben eine ganz neue Chance? ☼ Fazit Die Autorin Veronika May , von der ich bisher noch nichts gelesen habe, hat mich mit ihrem Buch in eine ganz andere Welt vor meiner Zeit entführt und ich hätte niemals gedacht, dass mich dieses Werk so zum Nachdenken verführen könnte. Ich sitze hier immer noch total baff und hadere mit mir. Ich bekam es durch das Bloggerportal zur Verfügung gestellt von Julia Jerosch. Vielen vielen lieben Dank nochmal dafür. Es lohnte sich auf jeden Fall. ☼ Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0

Ein gutes Buch für "zwischendurch"

Von: Gedankenvielfalt Datum: 26. August 2016

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da der Schreibstil ziemlich flüssig und in einem angenehmen Tempo ist. Rebekka finde ich sehr sympathisch, auch wenn mich ihre Art manchmal etwas genervt hat, weil ich diese "Karriere-Geilheit" nicht immer nachvollziehen konnte. Für mich ist die Geschichte ab einem drittel bzw. ab der Hälfte total vorhersehbar gewesen, was mir die Lust etwas genommen hatte. Der Schreibstil und die Charaktere waren jedoch sehr überzeugend und durchaus sehr sympathisch, daher gehe ich mit gemischten Gefühlen an dieses Buch. Es ist ein Buch für "zwischendurch", wo man nicht zuviel Nachdenken muss und wo man nicht immer unbedingt jede freie Minuten lesen "muss", weil dieses "Suchtheitsgefühl" auf der Strecke bleibt, eben wegen der Vorhersehbarkeit. ______________________ Mein Fazit: Ein Buch mit tollem Schreibstil, netten Charakteren und einer guten Kerngeschichte, die jedoch zu offensichtlich ist. Für mich ein absolutes "Zwischendurch-Buch" ohne Suchtpotential, daher nur 3 Sterne von 5.

Ganz nett aber nicht so meines

Von: Lilly Datum: 23. August 2016

Rebekka ist sehr erfolgreich und arbeitet auch hart dafür. Ihr Privatleben bleibt da schon mal auf der Strecke und sie als Charakter kommt wie eine Workaholic rüber. Nur Arbeit und kein bisschen Spaß. Da sieht man gut wie sehr zuviel Ehrgeiz auch schaden kann. Das machte es mir auch etwas schwer mit ihr "warm zu werden" weil ich das gut trennen kann. Leider muss sie eines Tages einen herben Rückschlag hinnehmen der sie aus der Bahn wirft. Sie reagiert prompt und landet als "Pflegerin" bei Dorothea. Von da ab wird der Roman dann auch für mich persönlich schöner. Ich mochte die alte Dame, über deren Leben man einiges aus den Briefen erfährt die sie geschrieben hat. Auch Rebekka selber wurde mir da sympatischer, endlich lernt sie das es noch mehr gibt als nur Erfolgsdruck. Zu Bemängeln hatte ich ein wenig Thomas, der war mir etwas zu flach. Und Rebekkas neue Bekanntschaft war auch nicht so das meine. Ich kann leider nicht zuviel zu verraten ohne zu spoilern, aber für mich war er zu glatt, zu positiv. Da fehlte mir das männliche. Teilweise was mir der Sprachstil bzw. die Ausdrucksweise etwas zu seicht, wirkte an einigen Stellen unbeholfen. Was mich jedoch am meisten gestört hat war das 2x der komplett identische Satz auftauchte. nur durch "Das und Es" geändert..auf Seite 182 und 185. Das passte zu dem Bild..." So etwas fällt mir auf . Für Fans von Liebesromanen ist die Geschichte mit Rebekka eine schöne und kurzweilige Unterhaltung. Ich mochte in dem Buch Dorothea lieber als die eigentlich Hauptperson, aber das macht ja nichts. Mich persönlich konnte das Buch aber leider nicht so begeistern.

Der Duft von Eisblumen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 23. August 2016

Wunderbar flott verfasste Geschichte bei der mir die Hauptfiguren fast sofort ans Herz wuchsen und die überhaupt nicht vorhersehbar ist! Zuerst scheint sie zwar vorhersehbar zu sein, aber dem ist nicht so. Dazu kommen schrullige Typen, ein verwunschen wirkender Garten, jede Menge Lesefreude und einige Aha-Erlebnisse. Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen und könnte sich teilweise wirlich so abspielen. Es kommt auf keiner Seite Langeweile auf, egal, ob spritzig oder berührend erzählt. Die Autorin hält die Balance zwischen locker-leichtem Ton und bezauberndem Schreibstil, dazu konnte ich mir die Umgebung herrlich vor dem inneren Auge ausmalen. Eine wunderbare Lektüre für Mußestunden, die zwischen den Zeilen auch genügend Tiefgang enthält.

Der Duft von Eisblumen - Rezension

Von: A Fairy Tale about Books Datum: 21. August 2016

Meine Meinung zu dem Buch ist zweigespalten. Einerseits ist die Geschichte echt schön und mich hat vor allem Frau von Kattens persönliches Geheimnis sehr gerührt, aber irgendwie konnte mich das Buch trotzdem nicht so ganz überzeugen. Zu Beginn fiel es mir sehr schwer ins Buch zu finden, außerdem konnte mich die Protagonistin, Rebekka, nicht so ganz überzeugen. Sie war mir nicht wirklich sympathisch, da sie ziemlich verbissen und nur von ihrer Arbeit besessen ist, außerdem konnte sie nie locker lassen. Gegen Ende hat sich dies zwar geändert, aber da war es für mich etwas zu spät. Zudem hantelt ein großer Teil der Geschichte davon wie unzufrieden Rebekka mit ihrem Job/Leben ist, was mich ziemlich aufgeregt hat. Das Cover vom Buch ist für mich persönlich das Highlight des ganzen, denn das finde ich extrem schön. Im großen und ganzen ist die Geschichte eigentlich eine echt gute Idee und auch sehr schön, aber dann doch nichts für mich persönlich.

Ein Buch für Fans wundervoller Romane mit ein wenig Herzklopfen, Herzschmerz und Geheimnissen

Von: Buchraettin Datum: 21. August 2016

Wie duften wohl Eisblumen? Ich habe immer das Bild dieser silbern schimmernden Eisblumen an den vom Winter erstarrten Fenstern vor meinem Auge, wenn ich diesen Begriff höre. Bei diesem Buch hat mich vor allem dieser Titel neugierig gemacht auf das Buch und die Geschichte hinter diesen Blumen und ihrem Duft. Eine junge erfolgreiche Frau namens Rebekka, die sehr auf ihre Karriere bedacht ist und ihr Leben komplett auf ihren Beruf auslegt. Durch einen Zufall erfährt sie allerdings, wie ihr Chef wirklich über sie denkt und reagiert über. Als Strafe soll sie Sozialstunden ableisten. Eine alte Frau, von Adel, mit einem großen Haus, einer Villa und einem großen Garten voller Blumen. Aufgrund einer Herzerkrankung benötigt sie dringend Hilfe im Haushalt. So verbinden sich die Schicksale dieser beiden Frauen. Rebekka zieht in das Kutscherhaus und lernt nun auch den jungen Gärtner kennen. Doch es gibt Geheimnisse in dem Haus und dem Leben der alten Frau. Sehr gelungen fand ich die Kapitelüberschriften, die jeweils aus einem Blumennamen bestehen. Als kleiner Tipp, hinten im Buch findet sich eine Art Glossar, in dem die Pflanzen und ihre Symbolik erklärt werden. Die Geschichte habe ich verschlungen. Es ist eine Geschichte in deren Mittelpunkt zwei Frauen stehen. Rebekka ist eine erfolgreiche, selbstbewusste junge Frau, die aber nur für ihren Beruf lebt. Dorothea lebt in einem großen alten Haus, einer Villa, sie ist adeliger Herkunft. Dorothea ist als Figur ein wenig geheimnisvoll. Im Buch tauchen immer wieder diese Briefe auf aus der Vergangenheit. Es gibt Rückblenden in ihr Leben. Da hätte ich mir manchmal ein wenig eine bessere Kennzeichnung gewünscht, dass es sich um eine Rückblende handelt. Als dritte Figur gibt es den jungen Gärtner von Dorothea. Auch er scheint etwas zu verbergen. Mir hat es gut gefallen, diese Geheimnisse zu erlesen. Manchmal waren mir die Zufälle, mit denen auch Rebekka die kleinen Puzzleteile mit mir als Leser aufdeckte und vor allem entdecke, etwas zu offensichtlich, aber insgesamt hat es sich sehr gut lesen lassen und für mich kam so auch ein wenig Spannung in die Geschichte. Natürlich muss ich auch noch auf den tierischen Protagonisten eingehen. Eine witzige und originelle Idee ist das Haustier von Rebecca, der lockert die Geschichte wunderbar auf. Ein Buch mit schönen Kopfkinobildern für alle Gartenfans. Ein Buch für Fans wundervoller Romane mit ein wenig Herzklopfen, Herzschmerz und Geheimnissen. Auch Kaffeefans sowie Musikliebhaber finden hier einige schöne Szenen. Es war eine wunderschöne Lesemischung. Volle Leseempfehlung.

Nette Geschichte mit Kanten

Von: Ruby Datum: 19. August 2016

Cover Vielleicht nicht ganz so sommerlich aber dafür herrlich erfrischend. So präsentiert sich dieses Buch dem Publikum. Dabei finde ich, hat das Cover eine tolle Eleganz und wirkt durch den hellen Hintergrund und die leuchtenden Farben einfach wunderschön. Ein richtiges Cover zum Verlieben. Handlung Es gibt Tage, bei denen sollte man wohl lieber im Bett bleiben. Man würde sich viel ärger ersparen. Das dachte sich wohl auch Rebekka, nachdem sie zufällig mitbekam, dass ihr Chef sie nur als Quotenfrau war. Und das, nachdem sie so hart für ihren Job arbeitete! Als dann auch noch ihr Ex als neuer Kollege in der Tür steht, reicht es ihr. Sie muss weg. Nur raus. Genau da kann ihr ein Stau gerade noch gelegen. Einpaar unfreundliche Worte und der sonst so coolen Geschäftsfrau riss der Geduldsfaden. Sie gab Gas. Ein Knall .... und schon saß sie vor Gericht, weil sie ihrem Vordermann versehentlich, absichtlich aufgefahren war. Bald ist auch klar, die Hoffnung auf eine Geldstrafe kann sie abschießen. Sie soll stattdessen Sozialstunden bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Und das einzige was die beiden Frauen gemeinsam zu haben schienen war ihr Sturkopf. Doch Dorothea hütet ein Geheimnis und auch Rebekka beginnt zu verstehen. Charaktere Ich liebe, liebe Dorothea. Diese rüstige Rentnerin mit ihrem Sturkopf hat sich direkt in mein Herz gemeckert. Ich mag solche älteren Damen einfach. Sich nichts sagen lassen aber irgendwie doch alles Mitbekommen. Genial. Rebekka als Gegenpol war da natürlich auch gut gewählt. Auch sie als "harte" Geschäftsfrau kann wirklich noch so einiges von Dorothea lernen. Natürlich würde sie das so einfach nicht zugeben. Und doch sind da fast vergessene Wünsche und Träume in ihr, die ihr nun in der Ruhe des Hauses und in den Gesprächen mit dem charmanten Gärtner langsam wieder an die Oberfläche treiben. In diesem Sinne kann sich wohl der ein oder andere in Rebekka hineinversetzen. Wie sie sich in ihre Arbeit kniet und alles hinten anstellt, bis sie plötzlich merkt, wie viel ihr deswegen eigentlich entgangen ist. Schreibstil Locker und leicht wie ein Sommerroman präsentiert uns Veronika May ihr Erstlingswerk und punktet gleich zu Beginn mit einem soldien Stil, dem auch der ein oder andere Spritzer Humor nicht fremd ist. Dieser wird schon alleine durch unsere rüstige Rentnerin aufrechterhalten. Ich glaube, sie entwickelte sich schnell zu meinem Liebling. Zwischendrin wird die Story immer wieder durch Briefe unterbrochen, welche zwischen der älteren Dame und ihrem geliebten Iggy hin und her gingen. Dies baut langsam auf das Geheimnis auf, auch wenn ich zugeben, muss das bei knapp der Hälfte vieles sehr vorhersehbar wurde und so einiges an Spannung verpuffte. Mir fehlte hier einfach irgendwie noch dieser AHA! Moment. Meinung "Der Duft von Eisblumen" ist ein netter Roman zum einfach mal die Seele baumeln lassen und auch hier und da mal schmunzeln. Dieses "Weiter weiter weiter!" Gefühl hat er jedoch nicht bei mir ausgelöst. Dies liegt sicherlich daran, dass gerade ab der Hälfte die Spannung sehr in die Knie geht. Die Handlung wird vorhersehbar, und auch wenn das Weiterlesen noch nett ist, weiß man doch schlussendlich, wie das ganze ausgehen wird. Hier hätte ich mir wirklich noch etwas mehr Pfiff gewünscht. Gerade die Charaktere reißen in dieser Hinsicht aber einiges raus und auch der schöne Stil, der über kleinere Längen hinwegtröstete, machen aus diesem Buch ein solides Werk und eine schöne Urlaubslektüre.

Eine nette Sommergeschichte

Von: Rosenmadl Datum: 18. August 2016

Inhalt: Rebekka, die gerade mal wieder verlassen wurde und vor den Trümmern ihres Leben steht, muss sich plötzlich vor Gericht verantworten, da sie im Gemenge eines Staus dem Vordermann sein Fahrzeug zertrümmert hat. Sozialstunden werden ihr aufgebrummt, welche sie bei der alten Dame Dorothea von Katten, die in einer Villa haust, abarbeiten soll. Anfangs eher launisch tritt sie ihren Sozialdienst an, doch von Tag zu Tag kommt sie der älteren Dame näher und auch ihrem wohlbehütenden Geheimnis, welche sie schon über 70 Jahre lang hegt und pflegt. Irgendwann muss sich auch Rebekka eingestehen, dass sie bisher keine Ahnung vom wahren Glück hatte und versteht endlich wie man sein Herz öffnet. Meine Meinung: Die Geschichte um Rebekka und Dorothea von Katten beginnt für mich eher wie eine Seifenoper. Ein Frauenroman mit typischen hitzköpfigen Dialogen, die mir so gar nicht zusagen. Aber im Laufe der Seiten entpuppt sich der Roman zu einem meiner Lieblingsgenres rund um Familiengeheimnissen und deren Spur. Die neckischen Wortspiele der beiden Frauen machen einem das Lesen sehr leicht und viel Spaß. Man muss beide einfach in sein Herz schliessen. Auch Beo Lingen, das kleine Plappermaul möchte man nicht mehr missen. Leider wird man zum Ende hin wieder in eine klischeehafte Liebesromance geschubst, die vor allen Dingen zu vorhersehbar scheint. Schade, denn dem Roman hätte einige überraschende Wendungen gut getan und sicher weitaus mehr Potenzial zeigen dürfen. Dennoch ein lockerer Schreibstil, schöne Dialoge und viel Herz zeigt Veronika May in ihrer Geschichte um Rebekka und Dorothea. Gekrönt von einem Happy End besinnt sich der Leser eines vergnüglichen und heiteren Romans. Fazit: Ein Frauenroman, der auch ein Geheimnis in sich birgt. Ein Wortgefecht der beiden Protagonisten lassen die Seiten knistern und der immens leichte Schreibstil der Autorin machen die vielen Vohersehungen wett. Für den Sommer oder den warmen Tagen bestens geeignet und vor allen Dingen für Leser, die mehr als einen typischen Roman über Liebe erwarten. Wenn die Seiten nur so dahin fliegen und man Spaß beim Lesen entwickelt, dann vergibt man auch gerne, trotz der kleinen Defizite, gute 3,5 Sterne !

Tolle Sommerlektüre

Von: Lovin Books Datum: 15. August 2016

Ich finde das Buch hat ein ganz zauberhaftes Cover und das ist auch der Grund warum ich erst auf "Der Duft von Eisblumen" aufmerksam geworden bin. Der Klappentext hörte sich dann auch echt toll an. Ich mag ja eh Bücher bin älteren Damen, weil sie meistens relativ lustig sind oder diese alte Geschichten von früher erzählen. Irgendwie mag ich das total gerne. Die Protagonistin Rebekka ist eine total verbissene Karrierefrau und ich fand sie teilweise echt ein bisschen too much. Sie lässt nicht mal wirklich locker und hat keine Ahnung wie man das Leben genießt. Ich mochte sie eigentlich erst als sie dann ihre Sozialstunden bei Dorothea ablegen musste. Denn dort hatte sie nicht die ganze Zeit ihre Arbeit im Hinterkopf und hat auch wieder gelernt die schönen Seiten zu sehen. Dorothea dagegen mochte ich von Anfang an. Ihre verschrobene Art schreit förmlich danach, dass sie einen weichen Kern hat. Sie war genauso wie ich es gerne habe und ich konnte mir sie sehr gut vorstellen. Besonders schön fand ich ihre Rückblicke in die Vergangenheit in Form von Briefen an ihren Liebsten Iggy. Die ganze Geschichte ist so schön tragisch.... Der Schreibstil von Veronika May ist gut. Man kann sich schon alles sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren jederzeit sinnig und schlüssig. Allerdings war es für mich so, dass das Buch echt erstmal Anlaufzeit braucht und sich die ersten 80 Seiten doch recht mühsam lesen. Es kam für mich nicht gleich diese "Ich-will-unbedingt-weiterlesen" - Stimmung auf. Dennoch ist es ein wundervoller Roman und genau passend für die Sommerlektüre zwischendurch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten mich Rebekka und Dorothea noch packen und ich finde Veronika May hat hier einen herrlichen und emotionalen Sommerroman geschrieben. Perfekt für den Urlaub! 4 von 5 Punkten

Der Duft von Eisblumen

Von: EvaMaria Datum: 14. August 2016

Ich fand dieses Buch wirklich toll. Aufmerksam wurde ich darauf wegen der tollen Inhaltsangabe und des wirklich schönen Covers. Hier hat mir am besten die Farbauswahl gefallen. Die Inhaltsangabe hat mir gut gefallen, weil ich dachte, hier erwartet mich ein sehr spannender Roman, der mit einer Liebesgeschichte gewürzt sein könnte und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Gleich zu Beginn lernen wir Rebekka kennen, die wegen ihrer Arbeit richtig „hart“ rüberkommt, einfach weil sie sich gegen ihre Kollegen durchsetzen muss. Ich fand es aber sehr „lustig“, als sie einen schlechten Tag hat und ihr der Unfall passiert. Sowas ist genau meine Art Humor. Als sie dann zu der alten Dame Dorothea darf, um dort ihren Sozialdienst abzuleisten, wirkt Rebekka nicht mehr so hart und wird etwas relaxter. Interessant fand ich auch das Zwischenspiel zwischen den beiden Damen. Fand ich von der Autorin sehr gut erzählt und ich konnte mir das richtig bildlich vorstellen, wie so eine alte herrische Dame auf einen Fremdling reagiert. Toll gemacht. Auch den Rest der Handlung, wie Rebekka dort arbeitet und Taye kennenlernt, sowieso natürlich dem Geheimnis von Dorothea auf die Spur kommt, fand ich toll, allerdings ab einem gewissen Punkt in der Geschichte sind so einige Dinge vorhersehrbar, was etwas schade ist. Ich finde beide Hauptcharaktere sehr gelungen. Sowohl Dorothea als auch Rebekka wirkten für mich nicht oberflächlich. Ich muss aber gestehen, ich fand Dorothea einen Ticken interessanter, was wohl an ihrer Vergangenheit gelegen hat. Rebekka fand ich auch nett, ein Pluspunkt war für mich auch ihre Reaktion in einem Meeting gegenüber ihrem Chef. Sehr lustig. Man sieht hier, dass sie sich doch zum Positiven geändert hat und sich nicht mehr alles gefallen lassen hatte. Der Schreibstil war schön und toll zu Lesen. Schön fand ich auch die Auwahl der Kapitelbezeichnungen und deren Erklärung am Schluss der Geschichte. Ein paar der Pflanzen habe ich nämlich selber und somit war es recht interessant für mich.