Cristina Caboni

Die Honigtöchter

Die Honigtöchter Blick ins Buch

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Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ...

Eintauchen in eine wundervolle Erzählung über Bienen

Von: Layla Datum: 14. September 2016

Bereits seit längerem denkt die Wanderimkerin Angelica daran sesshaft zu werden. Doch sie liebt nach wie vor ihre Unabhängigkeit. Ein komischer Anruf ihrer Mutter Maria lässt sie jedoch nach Hause nach Italien fahren. Angelica erfährt, dass ihr Jaja das Haus auf Sardinien vererbt hat - und dass ihre geliebte Jaja erst kürzlich gestorben ist; nicht vor etlichen Jahren, wie ihre Mutter es ihr erzählte... Angelica reist weiter nach Sardinien in ihr Heimatort Abbadulche. Einige Verwandte sind ihr das Erbe neidisch und drangsalieren sie. Nun muss sie sich nicht nur mit den Lügen ihrer Mutter und ihrer Entscheidung, ob sie das Erbe von Jaja behalten möchte, herumschlagen, sondern auch mit ihrer Jugendliebe Nicola und seinem Bruder, der offensichtlich ein grosses Ferienresort auf ihrem Grundstück bauen will. Schon auf der ersten Seite war ich gefesselt von dieser facettenreichen Geschichte über Bienen, schwierigen Verwandschaftsbeziehungen, Traditionen und die Liebe zur Natur. Christina Caboni ist selbst Imkerin, was ihr in "Die Honigtöchter" sicherlich zugute kommt. Dennoch bin ich mir sicher, dass kein anderer Imker so wundervolle, mit viel Herzblut geschriebene Geschichten erzählen kann. Düfte, Farben und Pflanzen werden mit allen Sinnen beschrieben, wie schon bei ihrem ersten Buch "Die Rosenfrauen". Obwohl Angelica kein einfacher Charakter ist, veranschaulicht und vergleicht die Autorin die Gefühle und Gedanken ihrer Protagonistin gekonnt. Die immer abwesende Mutter, die Liebe zu Nicola, das Getrenntwerden von Jaja, wie Jaja Angelica alles über Bienen beibrachte. Doch auch die Ängste, Sorgen und Beweggründe des Handelns der anderen Figuren werden glaubhaft erzählt. Sehr schön auch wie Angelica der kleinen Anna die Welt der Bienen näher bringt. Sehr gelungen finde ich die Kapitelüberschrift, die jeweils eine Honigsorte vorstellt und kurz illustriert. Ich liebe Honig und habe schon viel Sorten probiert, aber bei dieser Aufzählung seltener Honigsorten kam selbst ich nicht aus dem Staunen heraus. Am Ende des Buches sind die Beschreibungen samt Verwendungszwecken nochmals als "Honigtagebuch" notiert. "Jaja hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt vererbt." In diese Welt bin ich beim Lesen eingetaucht und ich schwelge noch immer an die Erinnerung an diese bildhafte Erzählung, die dem Leser ans Herz legt, wie wichtig eine intakte Natur ist. Fazit: Fabelhafter Roman einer hervorragenden Erzählerin, die uns mitnimmt nach Sardinien und in die wundervolle Welt der Bienen. 5 Punkte. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und Random House!

Honig

Von: Jan Datum: 28. February 2019

Da ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Honig, Bienen und Imkerei verstärkt beschäftige, lese ich fast jedes Buch das dieses Thema anspricht. Die Wichtigkeit von Bienen und deren Arbeitsprodukten wie Honig oder Waben fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Vielen Dank für Ihr Buch das ich in "einen Zug" verschlungen habe.

Auf jeden Fall zu empfehlen!

Von: philipp thurner Datum: 24. February 2019

Ich habe das Buch von einer bekannten empfohlen bekommen, und muss sagen ich war mehr als überrascht. Nicht nur dass das Buch zahlreiche Informationen in kurzer und präziser Weise vermittelt, es ist zudem echt gut geschrieben. Bei den meisten Büchern verliere ich mittendrin das Interesse, aber ich hab dieses von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Absolute Leseempfehlung!!!

Sehr schönes Buch

Von: Micheal Datum: 12. October 2018

Ich selbst beschäftige mich intensiv mit Honig. Angetan hat mich generell der Manuka Honig, der mich letztes Jahr im Winter sehr unterstützt hat. Seitdem verschlinge ich alles rund um die Thematik Honig. Das Buch selbst hat mich sehr angesprochen. Allein das Buchcover sehr herzig. Ein zentrales Thema dieses Buches ist Honig. Jedes Kapitel wurde nach einer Honigsorte benannt, und am Ende des Buches gibt es noch eine Art Honig-Alphabet, in dem die verschiedenen Sorten, die Geschmacksrichtung und der mögliche Verwendungszweck beschrieben werden - das fand ich nochmal ganz interessant.

Ein Buch für Honig- Liebhaber

Von: Kerstin C. Datum: 15. May 2017

Das Cover zeigt einen Honigtopf, Zitronen und einen Silberlöffel auf einer gräulichen Holzoberfläche. Der Titel ist passend zum Thema in einem gelblichen Farbton gehalten. Für mich ist das Cover sehr passend zum Buch gestaltet. Ich habe mir das Buch wegen dem Cover gekauft. Es hat mich sofort angesprochen und der Titel „Die Honigtöchter“ hat mein Interesse geweckt. Inzwischen stehen das dritte Jahr Bienenstöcke in unserem Garten. Und da mir das erste Buch „Die Rosenfrauen“ von Cristina Caboni auch sehr gut gefallen hat führte kein Weg an dem Buch vorbei. Die Geschichte spielt in Südfrankreich und auf Sardinien. Angelica ist eine Wanderimkerin auf der Suche nach sich selbst und ganz viel Freiheit. Durch ein Erbe zieht es sie zurück nach Sardinien. Dort warten die Bienenstöcke ihrer verstorbenen Patentante auf ihre Pflege. Mit dem Erbe übernimmt sie nicht nur die Pflichten ihrer Patentante, sondern muss sich auch zwangsläufig mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Cristina Caboni hat es wieder geschafft mich mit ihrem Schreibstil zu fangen. Ich habe das Buch in der Sonne liegend verschlungen und musste unweigerlich immer wieder zu den Bienen von meinem Mann schauen. In diesem Buch habe ich viel über Honig erfahren. Ich bin schon ganz gespannt auf unsere eigene Ernte dieses Jahr. Zum ersten Mal stehen unsere Bienen in einem Meer von Obstbäumen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Buch.

Eine wundervoll Geschichte mit vielen interessnten aspekte

Von: Soso Datum: 10. February 2017

Erst mal finde ich das Cover und auch den Titel sehr interessant und auch richtig passend. Am Anfang hat sich das Buch sehr gezogen und war auch nicht so spannend. Nach und nach ist dabn aber wine gewisse Spannung gekommen und dann ließ sich das Nich auch gut lesen. Die Charakter waren alle gut ausgearbeitet und einen wurde die Welt der Bienen näher gebracht. So habe auch ich sie noch nie gesehen. Es ist echt eine wundervolle Sicht, die eigentlich jedrr Mensch haben sollte. Insgesamt ist das Buch echt lesens wert, auch wenn es sich am Anfang etwas zieht.

eine schöne leichte Sommerlektüre

Von: xxxSunniyxxx Datum: 09. January 2017

Angelica Senes liebt ihre Freiheit über alles. Sie fährt durch Europa mit ihrem Campingbus und hilft dort wo ihr Wissen als Imkerin gefragt ist. Doch als ihre Mutter sie anruft ändert sich alles,sie erbt das Anwesen ihrer Patentante Jaja in Sardinien. Diese hat ihr intresse an den Honigbienen in frühster Kindheit geweckt, deswegen macht sie sich gleich auf dem weg nach Abbadulce. Dort merkt sie schnell das andere auch an diesem Erbe von ihrer Patentante intressiert sind und ihr das Leben sehr schwer machen können. In Abbadulce trifft auch ihre Jugendliebe Nicola wieder den sie über 10 Jahre nicht gesehen hat dies führt zu weiteren komplikationen. Dies ist ein toller leichter Sommerroman rund um das Thema Honig. Man hat regelrecht das Gefühl in diese Landschaft reingezogen zu werden und dabei zu sein in Sardinien. Schön fand ich auch das es noch nicht viele Bücher in Sardinien spielen so hat dieser Roman etwas neues an sich. Wie das so ist bei so einem Roman ist die Geschichte schnell vorhersehbar was aber keinen abbruch macht.Klar war mir auch sehr schnell was da noch alles an Problemen oder Konflikten auf Angelica zu kommt, dennoch war es schön zu sehen wie sie damit umgeht. Der Schreibstil ist locker und flüssig so das man sich schnell in die Geschichte einfindet und sie nicht mehr aus der Hand legen will. Das Cover finde ich sehr schön getroffen und passend zum Thema. Alles in allem ein sehr schöner sommerlicher Roman und gern für zwischendurch :)

Die Honigtöchter

Von: Klusi Datum: 18. November 2016

Angelica Senes ist eine reisende Imkerin. Sie liebt das ungebundene Leben und ihren Beruf, und sie fährt mit ihrem Campingbus überall dorthin, wo es darum geht, Imkern bei auftauchenden Problemen mit ihren Bienenstöcken zu helfen, die Bienen zu erhalten und zu betreuen. Eines Tages erfährt sie, dass sie von ihrer Patentante als Alleinerbin eingesetzt wurde. Margherita hat ihr das Anwesen auf Sardinien vermacht, wo sie ihre Kindheit verbrachte und wo ihr die Patin das Wissen über die Imkerei und die Sprache der Bienen gelehrt hat. Die Nachricht von der Erbschaft stürzt die junge Frau in Verwirrung, denn sie lebte in der Überzeugung, Margherita wäre schon vor langer Zeit gestorben. Erst mit der Nachricht von der Erbschaft und durch einen Brief, den ihr Margherita hinterlassen hat, erfährt sie, dass die geliebte Patentante noch bis vor wenigen Wochen gelebt hat. Mit einer ungeheuren Wut auf ihre Mutter, die sie damals mit einer Lüge abgespeist hatte, macht sich Angelica auf den Weg nach Sardinien. Dabei ist sie unsicher, wie sie sich verhalten soll, ob sie wirklich in der Lage ist, das Erbe anzunehmen. Als sie bei Margheritas Cottage ankommt und dort deren Notizbuch findet, wo die alte Frau all ihr Wissen rund um die Bienen, über Heilweisen, Rezepte und alte Bräuche Sardiniens aufgezeichnet hat, wird Angelica bewusst, wo ihr Platz ist. Sie möchte in Margheritas Fußstapfen treten und deren Wissen und Werte an die Frauen Sardiniens weitergeben. Aber nicht alle hier sind ihr freundlich gesinnt. Da gibt es einen Cousin, der ihr das Erbe streitig machen möchte, und ein Unternehmer hat es auf den alten Besitz abgesehen und versucht mit allen Mitteln, Angelica zu bewegen, das Cottage samt Grundstück zu verkaufen. Dann trifft sie ihre Jugendliebe wieder. Einerseits spürt sie erneut die Verbindung zu Nicola, fühlt sich zu ihm hingezogen, aber sie weiß nicht, ob sie ihm noch vertrauen kann oder ob er inzwischen die Seiten gewechselt hat. Angelica muss sich auf einen zermürbenden und kräftezehrenden Kampf um Margheritas Erbe einlassen. Hier geht es um viel mehr als um das alte Cottage, denn wenn sie aufgibt, werden einige Schätze der Natur unwiederbringlich verloren gehen. Christina Caboni schreibt über ihre Leidenschaften. Sie liebt Rosen und Bienen, und waren die Blumen und Düfte in ihrem ersten Roman das große Thema, so stehen diesmal die Bienen und ihre vielfältigen und wunderbaren Produkte im Vordergrund. Die beiden Bücher der Autorin folgen von der äußeren Aufmachung her den gleichen Konzept. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Kommentar eingeleitet. Drehten sich diese kurzen Beschreibungen im ersten Buch „Die Rosenfrauen“ um Blumen und Kräuter mit ihren vielfältigen Aromen und Duftstoffen, so erfährt man diesmal beim Lesen alles über die verschiedenen Honigsorten, ihre Eigenschaften und die Unterschiede in Farbe, Konsistenz und Aroma. Da ich mich sehr für diese Schätze interessiere, welche die Natur uns bietet, gefällt mir die Aufmachung schon sehr gut. Am Ende des Buches findet man die Beschreibungen auch noch einmal in alphabetischer Form aufgelistet, als Honigtagebuch. Angelicas Geschichte ist sehr berührend. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, die ihr so einiges verschwiegen hat, ist kompliziert, und all die Jahre war die junge Imkerin rastlos, ständig auf der Flucht vor sich selbst, vor ihrer Vergangenheit und vor festen Bindungen. Erst die Erbschaft öffnet ihr die Augen für das Wesentliche. Sie erkennt, was ihr wirklich wichtig ist und wie sie ihr Leben künftig gestalten möchte. Ihre Patentante hat ihr so viel hinterlassen, nicht nur das Anwesen, sondern es sind die ideellen Werte, die wirklich zählen. Angelicas innere Zerrissenheit, ihre Zweifel und Ängste, das alles wird hier tiefgründig zum Ausdruck gebracht. Ihr Verhältnis zu Nicola ist gespannt, was nicht wundert, wenn man erfährt, wie abrupt die Trennung der jungen Liebenden vor vielen Jahren vonstatten ging. Dementsprechend schleichen die Protagonisten lange Zeit vorsichtig umeinander herum, denn beide haben Angst, sich selbst oder den Anderen mit Worten oder durch ihr Verhalten zu verletzen. Wenn es um die Natur Sardiniens und ihren Schutz geht, findet die Autorin wunderschöne, poetische Worte, um all das auszudrücken, was die Welt der Pflanzen und Tiere dieser Insel zu bieten hat. Der schöne Schreibstil, der so leicht anmutet, dabei aber ganz und gar nicht oberflächlich ist, hat mich das Buch so richtig genießen lassen. Außerdem habe ich viel Neues über die Bienen und ihr goldenes Produkt erfahren. Honig ist für mich schon immer nicht nur lecker, sondern faszinierend, und ich bin beim Lesen richtig auf den Geschmack gekommen, all die wundervollen Sorten zu probieren, die hier beschrieben sind. Für alle, die sich für die nützlichen kleinen Insekten interessieren und von ihrem süßen Produkt fasziniert sind, bietet sich hier nicht nur eine spannende, kurzweilige Geschichte, sondern auch noch jede Menge an Hintergrundinformationen. Auf alle Fälle bekommt man durch die detaillierten und farbigen Schilderungen Lust, nach Sardinien zu reisen und Land und Leute kennenzulernen.

Absolute Leseempfehlung

Von: Lesendes Federvieh Datum: 20. September 2016

Angelica Senes geht ihre Freiheit über alles. Sie fährt mit ihrem Campingbus durch Europa und macht dort Station, wo ihr Wissen als Imkerin gebraucht wird. Doch ein Anruf ihrer Mutter ändert alles schlagartig. Sie hat auf Sardinien das Anwesen ihrer Patentante Jaja geerbt. Jaja hat bei Angelica als Kind schon das Interesse für Honigbienen geweckt. Angelica macht sich sofort auf den Weg nach Abbadulce und ist völlig überwältigt von ihren Erinnerungen an dieses kleine Paradies. Dort angekommen, muss sie ziemlich schnell feststellen, dass auch andere an ihrem Erbe interessiert sind und versuchen ihr, das Leben schwer zu machen. Und dann ist da auch noch Nicola, ihre Jugendliebe, den sie nach über zehn Jahren wiedertrifft. Ihr sonst so beschauliches Leben gerät in heftige Turbulenzen... "Die Honigtöchter" ist mal wieder so ein Buch, das mich total fasziniert hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Warum ist das so? Cristina Caboni hat nicht nur eine stimmige Geschichte geschrieben, die über genau die richtige Mischung aus Spannung, Herzschmerz und Lebensweisheiten verfügt. Nein, sie hat auch ganz tolle und informative Einblicke in die Welt der Imkerei gegeben, die sie perfekt in die Handlung einfließen ließ. Klasse. Dabei wird zu Beginn jeden Kapitels eine Honigsorte beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn viele davon kannte ich gar nicht. Am Ende des Buches gibt es ein kleines Honigtagebuch, in dem nochmal alle Honigarten beschrieben sowie spezielle Verwendungstipps gegeben werden. Cristina Caboni zeigt mit Angelicas Kampf gegen Bauspekulanten ganz deutlich, wie wichtig es ist auf unsere Umwelt zu achten, denn wir haben nur diese. Da ist auf der einen Seite die Idylle und Unversehrtheit der Natur und der Bienen, auf der anderen skrupellose Geschäfte. Das regt schon zum Nachdenken an. Das alles verpackt die Autorin in einen absolut gelungenen und unterhaltsamen Roman, der locker und fluffig zu lesen ist. Für mich ist "Die Honigtöchter" eine absolute Leseempfehlung.

die Honigtöchter

Von: Charlottes Bücherwelt Datum: 30. August 2016

Dieses Werk ist wirklich eine Augenweide für Leser mit einer Vorliebe für die Imkerei. Aber auch für komplizierte-Liebesgeschichten-Typen, bei dem der Lover jemand anderes ist als gedacht, ist das Buch wie die Faust aufs Auge.

Manchmal muss die Welt mit anderen Augen gesehen werden

Von: Schneeflocke2013 Datum: 28. August 2016

Autor: Cristina Caboni Verlag: blanvalet ISBN: 978-3-7344-0277-6 Erschienen: Juni 2016 Preis: 9,99 € Seiten: 415 Inhalt: Die junge Angelica ist eine anerkannte Imkerin und reist durch die Welt. Doch so richtig zu Hause fühlt sie sich nirgendwo. Ihr fehlt es nicht an Freiheit sondern an Beständigkeit. Alles was sie über Bienen weiß verdankt sie ihrer Patentante Margherita. Die sie zur Alleinerbin ihres Cottage auf Sardinien machte. Diese Nachricht ist ein Schock für sie, denn laut ihrer Mutter ist Margherita seit mehr als 10 Jahren tot – was sich nun als Lüge herausstellt. Sofort macht Angelica sich auf den Weg an den Ort ihrer Kindheit. Doch da wartet nicht nur ihre Erinnerungen zu Joja, sondern auch Probleme, Ärger, Bienen und Nicola. Ihre große Liebe, die sie nie vergessen konnte. Meine Meinung: Ich bin gerade tatsächlich sprachlos! Im Grunde fand ich Bienen schon immer faszinierend, doch so viel wie in diesem Buch habe ich noch nie über diese Tiere erfahren. Von jeder Seite spricht das Wissen, die Liebe zu den Tieren und noch mehr zu dem Land in dem das Buch spielt. Als Imkerin kommt Angelica wirklich viel rum, doch im Grunde ihres Herzens hat es sie immer zurück an den Ort ihrer Kindheit gezogen. Den Ort wo sie wirklich glücklich war. Auf den Seiten ist nicht nur das Wissen der Autorin zu finden, sondern die Liebe zu dem Werk. Um mich herum ist das Buch richtig lebendig geworden. Die Bilder , die Umgebung erwachen zum Leben und die verschiedenen Charakter bewegen sich ganz natürlich in dieser Welt. Die Protagonistin – Angelica – ist zwar eine bekannte, anerkannte Imkerin die viel rum kommt und doch nirgendwo wirklich zu Hause ist. Rastlos, getrieben, auf der Flucht, alleine. Einsam. Ihr Blick auf die Welt ist so anders als die der meisten Menschen die ich kenne. Und trotz ihrer charakterlichen Fehler (Sturheit, verschlossen, unnachgiebig, kratzbürstig) ist mir unheimlich sympathisch. Ihr Wissen ist ungewöhnlich, doch genau solche Menschen sind es, die es schaffen könnten den Planeten mit seiner Natur zu erhalten. Wenn einige ihre Ansicht ändern würden. Angelica’s Gegner hier in dem Buch sind nur sehr schleppend dazu bereit, was der jungen Dame zu lange dauert. Die Geduldigste ist sie in solchen Dingen nicht und doch kann Angelica es bei den Bienen. Eigentlich ist es doch genau das gleiche und trotzdem fällt es ihr so schwer. Auch macht sie in dem Buch eine unheimliche Veränderung durch. Die ihr sehr gut bekommt. Das liegt unter anderem an Nicola der immer wieder an ihrer Seite erscheint, egal wie stur oder unnahbar Angelica sich gibt. Auf der einen Seite ähnelt er ihr und dann doch wieder nicht. Beide haben schwere Schicksalsschläger hinter sich. Beide kennen den Schmerz, das Alleinsein, die Heimatlosigkeit. Jeder von ihnen ist geflüchtet, nur um am Ende doch wieder zurück zu kehren: nach Sardinien. Nicola hat sein zu Hause verlassen um groß raus zukommen. Etwas zu erreichen. Das hat er auch geschafft, auf Kosten andere. Bis er das verstehen konnte musste einiges passieren. Doch dann sieht er klarer als zuvor. Er ist ein emotionaler. gescheiter, warmherziger Mensch der nur einen Schups in die richtige Richtung brauchte um selbst über den Tellerrand zu sehen. Zusammenhänge wahrzunehmen und dann die richtigen Verbindungen daraus zu erstellen. Die Beziehung der Beiden ist gespickt mit Lügen, Verschwiegenem, Fehlern, Tränen, Angst, Hass, Wut und dem lecken alter Wunden. Sie brauchen sehr lange um sich zusammen zu raufen und doch ist es nicht so aufdringlich. Die Geschichte Angelica’s, ihr Leben mit den Bienen nimmt daran keinen Abbruch. In diesem Dort kann sie heilen und sich erden. Das Verhältnis zu ihrer Mutter Maria ist das ganze Buch über sehr schwierig und die Auflösung von allem ist so schön in die Geschichte eingeflochten, dass man es einfach mögen muss. Auch Maria’s Verhalten, ihr Handeln, wird klarer. Was nicht heißt, dass ich die Art gutheiße. In Guiseppe und seiner Tochter Anna hatte ich das Gefühl einen Spiegel, eine Parallele zu Angelica zu sehen. Der Auslöser hier, dass die junge Frau ihrer Mutter bittet zu ihr zu kommen. Auch die ganzen anderen Charakter aus dem Buch sind wunderbar gelungen. Ich habe das Gefühl ihnen nicht ganz gerecht zu werden, da ich sie kaum erwähnt habe. Was ich auch fantastisch fand war der Beginn der einzelnen Kapitel. Die Idee einen Honig zu nehmen und eine Erklärung dazu anfügen ist an sich schon genial, doch in den meisten Fällen passte es meines Erachtens zu dem jeweiligen Kapitel. Die Rezepte am Ende des Buches sind wunderbar und das Cover ist nicht nur passend, sondern ein Traum! Von mir gibt es volle 5 Sterne!

Honigtöchter

Von: Nicca Datum: 26. August 2016

Das Cover sieht sehr schön aus, es wirkt auf den ersten Blick wie ein süßer Frauenroman. Aber sobald man anfängt zu lesen, ist es doch so viel mehr. Der Schreibstil ist sehr schön, wenn auch eher einfach. Das Lesen des Buches hat mir sehr viel Vergnügen bereitet, da alles sehr blumig beschrieben wird und es voller Lebensweisheiten ist. Die Protagonisten machen sich ausschweifende Gedanken über verschiedene Dinge, über die ich auch oft nachdenke. Die Charaktere sind interessant und auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Jedoch muss man in der richtigen Stimmung sein, um diesen Roman zu lesen. Wenn ich einen eher melancholischen oder gestressten Tag hatte, konnte ich mich nicht wirklich auf die Honigtöchter konzentrieren. Was ich im wahrsten Sinne des Wortes sehr süß finde, ist das Honigtagebuch am Ende des Buches. Dort werden verschiedene Honigarten noch mal ausführlich beschrieben und vorgestellt. Eine sehr schöne Idee! Fazit Ein sehr schöner, honigsüßer Roman, den ich euch als Urlaubslektüre empfehlen kann.

Wieder eine tolle Story

Von: DannyBiest Datum: 08. August 2016

Kurzbeschreibung Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel … Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor … Meine Meinung Wie schon erwähnt bin ich wirklich begeistert von der Autorin und auch von ihren beiden Büchern. In „Die Honigtöchter“ geht es um eine junge Frau die von Ort zu Ort reist und verschiedenen Imkern hilft, wenn sie Probleme mit ihrem Bienenvolk haben. Sie hat eine besondere Begabung was die Bienen angeht, sie hat keine Angst vor ihnen und die Bienen haben keine Angst vor ihr. Sie ist immer der Meinung gewesen, das sie als fahrende Imkerin glücklich und zufrieden ist, aber so ganz stimmt das nicht. Nachdem ihre geliebte Patentante verstorben ist und sie das Cottage und die Bienen erbt, merkt sie erst richtig wie sehr sie ihre Heimat Sardinien vermisst hat und das sie genau dort hin gehört. Doch es ist nicht alles einfach, wenn man wieder bei 0 anfangen muss, außerdem gibt es noch Nicola. Als Kind hat sie ihr Herz an ihn verloren, jetzt treffen sie als Erwachsene wieder aufeinander. Die Geschichte ist spannend, voller Liebe und so ganz nebenbei erfährt man auch noch reichlich über die verschiedenen Honigsorten. Vor jedem Kapitel gibt es eine Honigsorte und die wird genauer beschrieben, wie er ist und was er bedeutet. Ich mag zwar persönlich keinen Honig, aber es war dennoch interessant zu lesen für was der Honig steht. Von mir gibt es eine klare 5 von 5 Sterne Rezension und eine volle Leseempfehlung.

Tolles Buch zum entspannen

Von: Kriegsfeder Datum: 04. August 2016

Rezension die Honigtöchter Infos zum Buch: Das Buch die Honigtöchter ist am 20.06.2016 unter dem Blanvalet Verlag erschienen. Der Einband ist eine Klappenbroschur. Die Seitenzahl beträgt 416 Seiten. Geschrieben wurde das Buch von Cristina Caboni. Der Originaltitel lauter „La custode del miele e delle api. Der Preis beträgt in Deutschland 9,99€. Die ISBN ist: 978-3-7341-0277-6. Erwartungen: Ich glaube dieses Buch beinhaltet eine Geschichte mit sehr vielen Hochs und Tiefs. Ich glaube dass die Hauptcharakterin ihren Kindheitsfreund zufällig trifft und dieser sie dann unterstützt. Außerdem glaube ich dass in der Geschichte ein großes Familiendrama vorkommt. Cover: Die Hintergrundfarbe des Covers ist weiß mit etwas Hellblau. Auf dem Cover ist ein Honigglas abgebildet, mit kräftig gelb leuchtendem Honig im Inneren. Um den Rand des Honigglases ist ein lianes Band zu einer Schlaufe gebunden. Ein alt aussehender Löffel aus Metall liegt vor dem Honigglas. Auf der Spitze des Löffels liegt eine weiße Blume, die auch noch an weiteren stellen des Covers abgebildet sind. Rechts vom Honigglas liegen drei Zitronen. Rechts oben im Eck des Covers befindet sich in Lilanen Großbuchstaben der Name der Autorin. Darunter steht versetzt der Titel des Buches. Dieser ist in gelben Großbuchstaben geschrieben. Links unten im Eck steht der Name des Verlags in schwarzer Schrift. Inhalt: Angelica Senes ist eine junge Erwachsene die als Wanderimkerin arbeitet. Zusammen mit ihrem Hund und ihrer Katze bereist sie in einem Campingbus die Welt und kümmert sich um Bienenstöcke. Als sie dann einen seltsamen Anruf von ihrer Mutter bekommt fährt sie nach Hause um herauszufinden was los ist. Zu Hause in Rom erfährt sie das ihre Mutter sie die ganze Zeit belogen hat und das ihre geliebte Jaja (Margherita//Patentante), die ihr alles über die Bienen beigebracht hat, erst vor kurzem verstorben ist und nicht wie sie glaubt schon vor vielen Jahren. Jaja hat sie zur Alleinerbin ernannt, allerdings wollen andere Verwandte ihr das Erbe streitig machen. Sie ist kurz davor aufzugeben als ihr Kindheitsfreund auftaucht und ihr zur Seite steht. Schreibstil: Das Buch wird aus der Sicht eines Erzählers geschrieben. Es wechselt zwischen einzelnen Charakteren. Das Buch steht in der der Vergangenheitsvorm. Charaktere: Angelica Senes: Angelica liebt die Bienn und die Freiheit, die sie als Wanderimkerin hat. Sie ist in Sardinien, genauer in Abbadulche, geboren. Ihr Vater starb früh. Er ist auf dem Meer umgekommen. Als Kind war sie oft tagelang alleine, da ihre Mutter sehr oft wegen der Arbeit weg musste. Später, als dann ihre Mutter wieder geheiratet hatte, sind sie nach Rom gezogen. In Rom wurde Angelica verwöhnt. Sie hatte alles was man sich nur wünschen kannte und dennoch hatte sie großes heimwe nach ihrem Geburtsort. Auch zu ihrem Kindheitsfreund, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte, verliert sie jeglichen Kontakt. Zu ihrer Mutter ist das Verhältnis eher schwierig. Maria Florinas Maria hat ihren Mann verloren und ist von der Trauer geprägt. Sie hatte es als alleinerziehende Mutter sehr schwirig. Trotz dass sie ihre Tochter sehr liebte konnte sie es ihr nicht zeigen. Später hat sie dann nochmal geheiratet und ist dann nach Rom gezogen. Meinung: Das Buch die Honigtöchter ist eins sehr tolles Buch zum entspannen. Schon das Cover hat eine ruhige Atmosphäre und ist sehr ansprechend. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten was ich persönlich gut finde. Am Anfang jedes Kapitel wird eine Honigsorte in kurzen Worten beschrieben. Diese Informationen über den Honig sind sehr interessant. In die Geschichte selbst kann man sich sehr gut hinein versetzen. Die Umgebung wird sehr toll beschrieben und man kann sich sehr gut in die wundervollen Landschaften versetzen. Die Geschichte ist spannend und die realitätsnah. Auch die Charaktere sind sehr toll beschrieben. Fazit: Alles im allem ist dies eine sehr tolle, spannende und realitätsnahe Geschichte. Man fühlt sich den Charakteren verbunden und erlebt ihr Leben mit. Ein positiver Nebeneffekt ist noch das Man etwas über die verschiedenen Honigsorten lernt. Insgesamt gebe ich dem Buch 9 von 10 Bienen

ein sehr schönes Sommerreiselesebuch

Von: Ulla Leuwer Datum: 27. July 2016

Meine Meinung: Oh, wie schön, in diesem Sommer reise ich mit Hilfe der Bücher in wunderschöne Gegenden. Sardinien, lang ist es her, dass ich mal dort war und nun freute ich mich, dass ich Angelica begleiten konnte. Gleichzeitig habe ich mein Wissen über Bienen noch erweitern können. Die Autorin hat es wunderbar verstanden und mich nach Sardinien gebracht. Dabei lernte ich Angelica kennen, die dort ein Erbe antreten sollte. Das hört sich leicht an, aber es stellte sich ganz anders heraus. Angelica bereitet den Bewohnern der kleinen Insel nicht nur Freude mit ihrer Anwesenheit. Den Grund werde ich nicht verraten und ebenfalls nicht, wie es war, als Angelica ihren Jugendfreund Nicola wieder traf. Das beliebte "Nicht-miteinander-Reden" und andere Verwicklungen machen es allen Beteiligten nicht leicht. Angelica muss sich nicht nur Gedanken über ihr Erbe machen, sondern auch ihre Vergangenheit aufarbeiten. Einiges kommt dabei zu Tage. Wie sie und alle anderen damit umgehen und fertig werden, hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben. Auf jeden Fall war ich mal wieder sehr neugierig darauf, zu erfahren, wie sich alles entwickelt und vor allem, wie es enden wird. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und so konnte ich das Buch in einem Rutsch lesen. Fazit: Auch dieses Buch empfehle ich als Sommerlektüre. Mit Sicherheit werde ich jetzt Bienen genauer beobachten und nach besonderen Honigsorten Ausschau halten.

Tolles Buch mit Schwächen

Von: Katja Ezold Datum: 20. July 2016

Ich mag Bücher, die mich nicht nur unterhalten sondern auch noch dazu ein wenig Wissen vermitteln. Diese gut gelungene Kombination habe ich hier, mit diesem Buch, erhalten. Von Cristina Caboni habe ich bisher noch nichts gelesen, auf dieses Buch bin ich durch den Titel, das sehr gut gelungene Cover und den Klappentext aufmerksam geworden. Die Autorin hat einen wunderbar leichten, fast schon poetischen Schreibstil. Dazu schafft sie es, Sardinien so zu beschreiben, das man das Gefühl hat durch die Landschaft zu streifen. Man bekommt direkt Lust, selbst die Landschaft zu erkunden. Es gibt sehr viele tolle Zitate im Buch, eines davon gefällt mir besonders gut. »Ich hab dich auch lieb, mein Kind. Worte sind Schall und Rauch, vergiss das nie, mein Mädchen«, fuhr Maria fort. »Es sind die Taten, die wirklich zählen. … « (Seite 27) Die Protagonisten sind gut gezeichnet, kommen ehrlich und direkt rüber. Besonders gut gefallen haben mir die Passagen über die Bienenzucht, die verschiedenen Honigarten: diese Passagen sind so interessant und lehrreich, das es Spaß macht diese zu lesen und dabei etwas für sich mitzunehmen. Jedes Kapitel wird mit der Beschreibung einer Honigart eingeleitet und ich war ehrlich gesagt überrascht, wie viele unterschiedliche Arten es gibt. Bei den Beschreibungen merkt man deutlich, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt: schließlich ist sie selber Imkerin. Ihre Liebe zu den Bienen und dem Honig ist im ganzen Buch greifbar. Manchmal war ich ein wenig überrascht, wie sehr die Imkerei das Leben von Angelica bestimmt – fast ein wenig zu sehr. Aber es passte wiederum zum Thema, daher war es nicht wirklich störend. Ein wenig „störend“ war des Tempo des Buches: Zum Anfang ein wenig schleppend teilweise, nahm es dann zur Mitte hin Fahrt auf um sich dann am Ende teilweise zu überschlagen. Gerade was die Liebesgeschichte angeht. Hier ist auch ein Kritikpunkt von mir zu finden: Die Liebesgeschichte war gerade zum Ende hin fast ein wenig störend. Zumindest das teilweise sehr unreife Verhalten von Angelica und Nicola. Zudem wurde die Geschichte zur Mitte hin dann doch sehr vorhersehbar, man konnte erahnen wie es ausgeht. Ich schwanke hier gerade zwischen 3 ½ und 4 Sternen für das Buch, das mich teilweise doch sehr begeistern konnte, aber auch seine Schwächen hatte.

Sommer, Sonne, Honig und die große Liebe

Von: Happy Booktime Datum: 18. July 2016

[Rezension] Die Honigtöchter von Cristina Caboni Klappentext Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor … Der Autor Die auf Sardinien lebende Cristina Caboni züchtet Bienen und Rosen. Ihre Leidenschaft zu Düften und Essenzen verarbeitete sie schon in ihrem Debütroman „Die Rosenfrauen“ und begeisterte damit weltweit Leser. In Deutschland gelang ihr mit diesem Buch der Sprung auf die Bestsellerliste, auf der sie sich viele Wochen hielt. Mit „Die Honigtöchter“ knüpft Caboni an diesem Erfolg an und entführt ihre Leser in die Welt der Bienen und des Honig in traumhafter Kulisse ihrer Heimatinsel. Cover Auf dem sommerlich-leicht wirkenden Cover sind Zitronen, Blüten und ein Honiglöffel neben einem Honigtopf dekorativ angeordnet und bilden mit ihren leuchtend gelben Farben einen wunderschönen Kontrast zum bläulichen Hintergrund. Insgesamt mag ich die Anordnung und Farben sehr gerne, obwohl dies noch keine Rückschlüsse auf den Buchinhalt zulässt. Meinung Bei dem noch relativ durchwachsenen Wetter momentan hatte ich richtig Lust auf ein Buch bei dem ein gewisses Sommer-Feeling aufkommt. Bei dem man einfach von der schönen Kulisse träumen kann, die der Autor beschreibt. Sich einfach ein bisschen Urlaub nach Hause holen kann. Genau das hat Cristina Caboni in „Die Honigtöchter“ geschafft. Mit ihrem schwungvollen und leichten Schreibstil beschreibt sie ihre Heimat Sardinien sehr bildhaft und gibt dem Leser das Gefühl die Sonne auf der Haut spüren zu können. Ich fühlte mich direkt wohl in dem Buch und war gefangen von Sardinien und Honig. In diesen Rahmen bettete Caboni eine vielschichtige Geschichte rund um die Familie, ihre Geheimnisse und Dramen und natürlich über die Liebe. Zwar ist diese Liebesgeschichte relativ vorhersehbar, doch sie wirkt nicht erzwungen oder unnatürlich. Wie auch in anderen Situationen handeln die Protagonisten sehr authentisch und nachvollziehbar, was den Punkt der Vorhersehbarkeit in den Hintergrund rücken lässt. Letztendlich ist es auch eine Frage der Bücher, die man sonst so liest. Einem Leser, der häufig zu Krimis greift ist im Vorfeld ja auch bewusst, das jemand gestorben ist und stört sich nicht daran. Also alles eine Frage des Blickwinkels. Die Charaktere haben alle so ihre eigenen Ecken und Kanten. Besonders ist mir Angelica ans Herz gewachsen, die mich mit ihrer Liebe zu dem was sie macht wirklich überzeugt hat. Sie ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen, weiß aber besonders ersteres gekonnt einzusetzen und ist sich ihrer Schwächen durchaus bewusst. Sie ist ehrlich und ihre Naturverbundenheit zeichnet sie aus, das macht sie sehr sympathisch. Am Anfang jedes Kapitels wird jeweils eine neue Honigsorte beschrieben. Ungelogen würde ich behaupten nicht mal eine davon gekannt zu haben. Dafür hatte ich schon beim lesen ein starkes Verlangen verschiedene Honigsorten auszuprobieren und diese zu vergleichen. Also mein Honigkaufverhalten hat „Die Honigtöchter“ auf jeden Fall nachhaltig verändert. Fazit Wer wie ich dem unstetigen Wetter entfliehen und sich in Sommer, Sonne, Düften und Geschmäckern verlieren und verlieben möchte, wird mit Cristina Caboni´s „Die Honigtöchter“ tolle Lesestunden verbringen können.

Ein wundervoller Sommerroman

Von: Mitchel Datum: 11. July 2016

Zum Inhalt: Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel ... Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ... Christina Caboni schreibt einen Roman der mich von der ersten Seite nicht nur gefesselt sondern auch berührt hat. Der Schreibstil gefällt mir sehr sehr gut. Locker,leicht und flüssig. Nicht zu stockend oder langweilig geschweige denn langatmig. Die Protagonisten sind mit alle samt sehr sehr sympathisch trotz dessen, dass einige nicht nur gute Absichten haben. Jedoch schafft es die Autoren alle Charaktere auf ihre Art sympathisch, "ehrlich" und für jede einzelne Persönlichkeit nachvollziehbar zu wirken. Besonders gut haben mir die poetischen Passagen gefallen. Ich habe viele dieser Zitate für mich übernommen. Dank der wirklich wundervollen Beschreibung von Sardinien hat es die Autorin geschafft sowohl Sehnsucht zu wecken als auch eine genaue Vorstellungen der Orte zu schaffen. Somit fiel es dem Leser sehr leicht sich in die jeweilige Umgebung hinein zu versetzen. Besonders gefallen hat mir, dass die Thematik des Buches sowohl im Titel als auch in der Geschichte wiederzufinden ist. Somit ist sowohl die Thematik Honig nicht nur im Titel vorhanden sondern auch in der Geschichte welches mir noch mehr Lust gemacht hat diesen Roman weiter zu lesen. Alles im allem muss ich sagen hat dieses Buch mir sehr gut gefallen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Besonders gefallen haben mir die Zitate wovon ich einige nicht vergessen werde. “Ich habe das Gefühl, Margherita hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt hinterlassen.” -

Emotional und der Natur ein Stück näher

Von: diebecca Datum: 07. July 2016

Heute möchte ich euch das Buch "Die Honigtöchter" von Cristina Caboni, erschienen im blanvalet Verlag, vorstellen. Hier könnt ihr das Buch bestellen. Angelica Senes ist reisende Imkerin und liebt ihre Freiheit. Sie reist durch ganz Europa und betreut Bienenstöcke. Als sie erfährt, dass ihre Patentante Margherita sie zur Alleinerbin ihres Cottages auf Sardinien gemacht hat, ändert sich für sie alles. Doch mit dem Testament fliegt auch die Lüge ihrer Mutter auf, nämlich, dass die Patentante gestorben ist, als Angelica noch ein Kind war. Von Margherita lernte sie die Sprache der Bienen. Doch sie muss sich entscheiden, gibt sie für das Cottage ihre Freiheit auf? In Sardinien ist es nicht einfach, nicht alle Bewohner sind ihr wohlgesonnen und plötzlich taucht der Cousin von Margherita auf und behauptet, er sei der rechtmäßige Erbe des Cottage. Dann wird auch noch bei ihr eingebrochen. Kurz davor abzureisen, trifft sie Nicola, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor. Titel und Cover passen gut zusammen, das Cover hat schöne Farben. Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte. Das Buch ist aber auch so geschrieben, dass man mit Angelica mitfühlt, irgendwie emotional. Man erfährt natürlich viel über das Imkern und die Bienen, sowie den Honig, mit seinen verschiedenen Sorten. Von jeder Sorte werden Geschmack und Geruch, Eigenschaften und Wirkung beschrieben. An jedem Kapitelbeginn ist eine Honigsorte beschrieben. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Sorten gibt. Mit den Bienen spielt auch die Natur eine große Rolle. Die Insel Sardinen, die Landschaft dort, das Meer und das Dorf Abbadulche. Und die Bewohner, die dort zusammen halten und für ihr Dorf kämpfen. Für die diese Insel ihre Heimat ist, ein Zuhause. Angelica ist eine sanfte, sensible Person, die sehr erfahren mit den Bienen umgeht. Wenn man das liest, könnte man meinen, sie hätte nie etwas anderes gemacht. Teilweise hab ich mich gefragt, ob das ganze in der Realität wirklich so sein kann. Zum Beispiel, wenn sie für die Bienen singt und diese sich dann auf sie setzen. Im Endeffekt war es mir egal, weil das ganze so beschrieben war, dass es eine ganz besondere Stimmung erzeugt hat, es war einfach schön zu lesen. Auch das Verhältnis zu Angelicas Mutter spielt eine Rolle. Es war nicht immer gut und die Mutter hat vielleicht Fehler gemacht. Es ist ein auf und ab. Angelica ist eine sehr freiheitsliebende Person. Sie hat einen Campingbus, darin wohnt sie, sie hat keine Wohnung und kein Haus. Ihren Hund und ihre Katze leben bei ihr im Bus und reisen mit ihr. Die Vergangenheit auf der Insel schleicht sich immer wieder in Angelicas Kopf und damit auch Nicola, ihre erste große Liebe. Die beiden fühlen sich wie mit einem unsichtbaren Band verbunden. Damit kommen auch immer wieder Gedanken und Gefühle aus der Kindheit und der Vergangenheit. Nicola ist ein ganz besonderer Mensch, tollen Charakter, ich hab ihn gleich gemocht. Ein so emotionales, gefühlvolles Buch, mit dem man der Natur irgendwie ein Stück näher kommt. Eine absolute Empfehlung, tolle Sommerlektüre.

Poetische Sommerlektüre

Von: Frau Vorragend Datum: 06. July 2016

Das fand ich gut: Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll poetisch. Dabei bleibt er allerdings auch leicht und flüssig zu lesen. Ein Lieblingszitat könnte ich gar nicht nennen, denn es waren so viele wunderschöne Formulierungen dabei. Die Protagonistin Angelica ist eine wundervolle Frau. Sie spricht die Unsicherheiten an, die viele von uns vielleicht schon mal hatten: In welche Richtung soll mein Leben laufen? Man ist dabei, wie sie für sich eine Entscheidung fällt, eine Möglichkeit erhält diese Entscheidung zu treffen und was sie daraus macht. Angelica durchlebt eine Entwicklung, die man der Figur zu 100 % abnimmt und die man gut nachempfinden kann. Auch die anderen Figuren waren keineswegs flach. Sie alle hatten ihre Motive und sie waren auf ihre Weise sympathisch. Selbst die, die Angelica schaden wollten, hatten nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln und auch wenn man dieses nicht gutheißt, so macht es die Figuren authentisch und sehr glaubwürdig. Die Magie in Sardinen wird in dem Buch sehr gut beschrieben. Ich habe wirklich spontane Lust bekommen diesen kleinen Ort zu besuchen, der so vom Handwerk und seinen Menschen lebt. Die Autorin schafft es mit diesem Buch wirklich einen ins Reisefieber zu versetzen. Die kleinen Auszüge über den Honig über den Kapiteln waren auch sehr interessant und das Thema Honig wird sehr oft in dem Buch aufgegriffen und dient nicht nur als Überschriftengeber. Ich habe schon Bücher gelesen, da war das anders, doch bei Cabonis Buch spielt Honig eine sehr große Rolle. Anfangs war es etwas befremdlich, wie sehr der Honig und die Bienen das Leben Angelicas bestimmen, doch ihre Erklärungen waren später sehr einleuchtend. Das fand ich nicht so gut: Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nicola hat mich im letzten Drittel etwas genervt. In meinen Augen haben sie sich etwas kindisch benommen – keiner hatte den Mut mal Klartext zu sprechen und immer wenn der Moment gerade schön war, so wurde er völlig grundlos von einem der beiden unterbrochen. Trotz des wundervollen Schreibstils verlief der Anfang relativ schleppend und ab der Mitte überschlug sich die Handlung plötzlich etwas. Die Autorin hätte hier ruhig etwas weniger Vorlauf benutzen können. Fazit: Ein wundervolles Sommerbuch, mit einem wirklich wunderschönen Schreibstil. Dieser macht das Buch wirklich außergewöhnlich und hebt es von anderer leichter Sommerlektüre deutlich ab. Es weckt eine Italien-Leidenschaft, derer man sich vielleicht noch gar nicht bewusst war und die Lust auf ein warmes Brot mit Honig! Das Buch hat einen vielseitigen Plot und wirklich interessante und authentische Figuren. Rating: 4/5

Die Hönigtöchter - eine leichte Sommerlektüre

Von: kathalovesbooks Datum: 02. July 2016

Der Roman „Die Honigtöchter“, geschrieben vom Cristina Caboni erschien am 20.06.2016 im Blanvalet Verlag, umfasst in der Taschenbuchausgabe 401 Seiten und kostet neu 9,99 EUR. Zum Inhalt: Angelica Senes ist eine reisende Imkerin, zieht in ihrem Campingbus mit Hunde und Katze umher. Sie liebt es unabhängig und frei zu sein und ihrer Leidenschaft, der Betreuung von Bienenstöcken, nachzugehen. Jedoch ändert sich alles, als die von ihrer Mutter erfährt, dass ihre geliebte, tot geglaubte Patentante Margherita gestorben ist. Sie verfügte in ihrem Testament, dass Angelica die Alleinerbin ihres Hauses auf Sardinien sein wird. Angelica reist nach Sardinien auf den Spuren ihrer Patentante, ihrer eigenen Geschichte und dem Leben der Bienen. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht ein Cousin, der ganz andere Pläne mit dem Cottage hat und plötzlich taucht auch noch Nicola auf, der Mann an den Sie schon früh ihr Herz verlor.. Meine Meinung: Das Buch passt perfekt in den Frühling/Sommer. Schon die Covergestaltung lädt ein, es sich mit dem Buch in der Sonne auf einer Wiese bequem zu machen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, sie umschreibt die Gegebenheiten sehr malerisch, jedoch gefiel mir persönlich nicht wie sie ihre Protagonisten konstruiert hatte. Der ein oder andere Charakter wirkte auf mich eher blass. Die Story an sich fand ich in Ordnung, zwischendurch wirkte ein Erzählstrang etwas konfus und ca. ab der Hälfte des Buches konnte man meiner Meinung nach erahnen, was noch passieren und wie das Buch zu Ende gehen wird. Alles in allem eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch. Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Sommer, Sonne, Sardinien

Von: Deborahs Bücherhimmel Datum: 26. June 2016

Das neue Buch von Cristina Caboni. Ein Roman über Familie, Liebe, Heimat und Bienen. Eindeutig etwas für mich... Darum geht es: Angelica Senes ist eine reisende Imkerin und zieht mit ihrem Campingbus, Hund und Katze quer durch Europa. Sie liebt ihr Leben und ihre Freiheit - obwohl sie sich nirgends zu Hause fühlt. Als sie von ihrer Mutter erfährt, dass ihre Patentante Margharita vor kurzem gestorben ist, beschließt sie jedoch, nach Sardinien zurückzukehren. Margharitas Tod ist ein Schock für Angelica, denn ihre Mutter hatte ihr bereits Jahre zuvor, als sie noch ein Kind war, weisgemacht, Margharita wäre tot. Angelica ist sehr wütend auf ihre Mutter und nimmt das Erbe ihrer Patentante an: Ihr Haus, ihr Land und ihre Bienen. Nicht so begeistert darüber ist Angelicas Cousin, der bereits andere Pläne für Margharitas Land geschmiedet hat und das Testament ankämpfen will. Angelica gibt jedoch nicht auf und kämpft um ihr Erbe um Margharitas Vermächtnis zu bewahren. Dass sie in Aqua Dolce ihrer Jugendliebe Nicola wieder begegnet, macht die Sache nicht leichter; sie weiß nicht, auf wessen Seite Nicola steht... Meine Bewertung: Es war wie so oft: Wenn mir ein Buch einer Autorin gefallen hat, will ich natürlich auch das nächste von ihr lesen. "Die Rosenfrauen" ist ein wunderschöner, bildstarker Roman, der mich im vergangenen Jahr verzaubert hat. Logisch, dass "Die Honigtöchter" ganz oben auf der Wunschliste landete - zumal mich der Inhalt sehr interessierte. Immerhin geht es um Bienen, Sardinien und natürlich ganz viel Liebe. Cristina Caboni weiß, worüber sie schreibt: Sie selbst züchtet Bienen (und Rosen) auf Sardinien - und das merkt man dem Buch auch an. Ich versprach mit von "Die Honigtöchter" einen sommerlichen Roman vor der Kulisse Sardiniens und bekam genau das geliefert. Oder nein, eigentlich wurden meine Erwartungen übererfüllt. Dank Cristina Cabonis schöner, bildhafter Schreibweise hatte ich zeitweise das Gefühl, tatsächlich dort zu sein, die Pflanzen und das Meer zu riechen, die Bienen summen zu hören und den Honig zu schmecken. Einfach traumhaft. Auch die Geschichte, die wieder Vergangenheit und Gegenwart verknüpfte und Geheimnisse der Vergangenheit auflöste, zog mich in ihren Bann. Von Anfang an merkt man, wie zerissen und heimatlos Angelica ist - obwohl sie selbst der Meinung ist, frei zu sein. Dabei ist sich unsicher und hat sehr wenig Vertrauen zu Menschen. Sie liebt jedoch die Bienen und hat eine besondere Verbindung zu ihnen. Und doch fehlt ihr ihr persönlicher Bienenstock, ihr Anker und eine Heimat. Allerdings nur, bis sie zurückkehrt in Margharitas Cottage, ihr früheres Zuhause, aus dem sie als Kind von ihrer Mutter weggeholt wurde und nie mehr zurückkehrte, da sie dachte, Margharita wäre tot. Umso bitterer ist die Wahrheit, die sie entdeckt. Eine Wahrheit, die sie noch weiter von ihrer Mutter entfremdet. Ihr Wiedersehen mit Nicola zeigt, wie nahe sich die beiden als Jugendliche standen. Doch was wurde aus den damaligen Gefühlen, sind sie noch irgendwo verborgen vorhanden? Nicola hatte ihr anscheinend nie verziehen, denn er hatte sich nie bei ihr gemeldet. Beide haben sich weiter entwickelt und hatten Beziehungen. Es ist zunächst nicht klar, ob Nicola auf Angelicas Seite ist. Er ist aber immer da, wenn Angelica in Schwierigkeiten gerät. Mir persönlich gefiel besonders der Zusammenhalt der Frauen. Margharitas Haus war stets offen für Frauen, die Probleme hatten und nicht alleine zurecht kamen. Angelica will Margharitas Erbe auch in dieser Hinsicht annehmen. Doch was wird ihre Mutter dazu sagen? Und wie wird Angelica von den Frauen aus Aqua Dolce angenommen? Vielen ist sie etwas unheimlich, denn sie singt für die Bienen. Und dann ist da noch dieses kleine Mädchen, das nie spricht, aber von den Bienen genauso angezogen wird wie Angelica... Über jedem Kapitel wird eine Honigsorte vorgestellt - von einigen hatte ich noch nie etwas gehört. Es werden auch in Margharitas Tagebuch der Nutzen und die Wirkung verschiedener Sorten beschrieben und kleine Rezepte beschrieben. Das eine oder andere werde ich sicher einmal ausprobieren - Akazienhonig habe ich mir schon gekauft. Mein Fazit: Glatte fünf Lämpchen ohne Wenn und Aber. Die Geschichte ist stimmig, schön, mysteriös, romantisch und hat alles, was ein echter Sommerroman braucht: Das Buch macht Lust auf Sonne, Meer, Italien, Honig - Urlaubslaune pur. Man riecht das Meer und spürt, wie die Sonne kitzelt - und als Bonus dazu gibt es ganz viel Liebe. Also schlicht und einfach perfekt (zumindest für mich!). Das Cover schließt sich gut an "Die Rosenfrauen" an und macht sich daneben im Regal sicher gut.

Die Honigtöchter

Von: Diary of a Booklover Datum: 20. June 2016

Autor/in: Cristina Caboni Verlag: Blanvalet Seitenzahl: 415 Seiten Genre: Roman Weitere Bücher der Autorin: Die Rosenfrauen “Ich habe das Gefühl, Margherita hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt hinterlassen.” - “Dann entdecke diese Welt für dich. Vielleicht gefällt sie dir, vielleicht ist das dein Schicksal.” - S. 152 Inhalt in einem Satz: Als die freiheitsliebende Imkerin Angelica vom Tod ihrer geliebten Patin Margherita erfährt, muss sie sich entscheiden, ob sie das Erbe der sardischen Honigtöchter annimmt und fortführt - selbst wenn dies mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist. “Die Bienen sind die Wächterinnen der Blüten, mein Kind. Sie sind sehr klug und wissen alles über uns. Sie ernähren uns, sie heilen uns, sie übermitteln uns ihr Wissen. Man muss ihnen nur zuhören. Du darfst keine Angst vor ihnen haben.” - Jaja, S. 21 Meine Meinung: Wer Cristina Cabonis Debütroman Die Rosenfrauen gelesen hat, wird auch in ihrem neuen Buch ihren unverwechselbaren Stil wiedererkennen. Die Autorin verarbeitet in ihren Geschichten persönliche Erfahrungen, denn sie züchtet selbst sowohl Rosen als auch Bienen, und so vermittelt sie den Lesern neben Kenntnissen über diese Themen auch ihre eigene Traditions- und Naturverbundenheit. Wir begleiten in Die Honigtöchter die sympathische Protagonistin Angelica, die mit dem Tod ihrer Patin Margherita (genannt Jaja) konfrontiert wird und dadurch die dreiste Lüge ihrer Mutter aufdeckt, welche ihr immer weismachte, dass Jaja schon vor Jahren gestorben sei. Angelica fällt aus allen Wolken, denn Jaja war es, bei der sie einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte und alles über Bienen und die Kunst der Honigherstellung lernte. Und die ihr nun das Cottage in Abbadulche, die Bienenstöcke und die traditionellen Rezepte vermacht hat. Doch nicht jeder Inselbewohner gönnt Angelica dieses Erbe, und während sie selbst noch vor der Entscheidung steht, ob sie bereit ist, wieder in ihrer Heimat sesshaft zu werden, stellen sich ihr nicht nur neidische Verwandte, sondern auch ein großes Bauunternehmen in den Weg, welches Jajas Gelände in ein Touristendorf verwandeln will. Und dieses Unternehmen gehört ausgerechnet den Grimaldis, der Familie von Angelicas Jugendliebe Nicola. Wie man schon an meiner ausschweifenden Inhaltsbeschreibung erkennt, ist Die Honigtöchter ein sehr facettenreicher Roman, der unterschiedlichste Problematiken anspricht, dabei aber nie den roten Faden verliert. Die mal melancholische und bedrückende, mal romantische, aber durchweg naturverliebte Stimmung kommt sehr gut zur Geltung. So lassen sich auch viele Passagen mit schönen Zitaten und Lebensweisheiten finden, von denen ich einige in diesem Blog-Beitrag für euch gesammelt habe: http://diary-of-a-booklover.tumblr.com/post/146206204857/die-sch%C3%B6nsten-buchzitate-die-honigt%C3%B6chter Ein Kritikpunkt war für mich allerdings, dass manche Inhalte etwas konfus wirkten. Ich kann es gar nicht so genau erklären, aber manche Zusammenhänge empfand ich als etwas verwirrend, oft fanden sich wichtige Informationen nur zwischen den Zeilen, während unwichtigere im Vordergrund standen. Auch manche Charaktere blieben recht blass oder änderten ihre Einstellung von einem Moment auf den nächsten völlig. Im Großen und Ganzen hat mir Cristina Cabonis zweiter Roman jedoch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weiteren Lesestoff von ihr. Ich bin schon gespannt, über welches Thema sie nach Rosen und Honig nun als Nächstes schreiben wird. “Hüte das Wissen, pflege und vertiefe es, wo immer es geht, und gib es weiter. Die Antwort liegt im Bienenstock. Die Antwort liegt in dir.” - Jaja, S. 104 Fazit: Eine vielseitiger Roman, der sich mit einer schwierigen Familiengeschichte befasst und zugleich ein Bewusstsein für die Natur schafft. Wer auf der Suche nach einem Wohlfühl-Roman ist, dem es dennoch nicht an Tiefe mangelt, wird hier mit Sicherheit fündig. Bewertung: 📖 📖 📖 📖 (4/5) Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und an Blanvalet für das Rezensionsexemplar!

Honigtochter

Von: M. Schütt Datum: 20. June 2016

Von der Autorin Cristina Caboni habe ich vor kurzem „Die Rosenfrauen“ gelesen und auch rezensiert. Vollkommen überzeugt hatte mich „Die Rosenfrauen“ nicht, aber der Schreibstil von Cristina Caboni hat mir gefallen. Daher wollte ich wissen, ob sie sich in Ihrem zweiten Buch inhaltlich gesteigert hat. Das Cover der Honigtöchter ist wieder wunderschön und passt zu dem ersten Buch der Autorin. Inhaltlich passt das Bild wie schon bei „Die Rosenfrauen“ nicht. Lag bei „Die Rosenfrauen“ der Schwerpunkt auf die Parfumherstellung, so geht es in diesem Buch um Honig und um die Bienen. Daher frage ich mich, warum dann etwas auf dem Cover abgebildet ist, was mich an Marmelade erinnert? Die Autorin hat auch in diesem Buch ihren lockeren und leichten Schreibstil beibehalten. Daher hat mir das Lesen des Buches Vergnügen bereitet. Es ließ sich locker weglesen und war genau das richtige für eine entspannende Wochenendlektüre. Die Geschichte ist nicht nur vom Schreibstil harmonisch, auch die Geschichte selbst ist harmonisch und locker. Es ist auf eine Art ein Liebesroman, aber wer einen herkömmlichen Liebesroman erwartet wird enttäuscht sein. Das Buch handelt eher von Freundschaft, Findung des Lebenssinns / der Lebensmitte, Tradition, Frauenleben, aber auch von dem generationsübergreifenden Weitergeben an Wissen. Doch nimmt es in diesem Buch nicht viel Raum ein, sondern passt sich in die Geschichte von Angelica ein. Wer meine Rezension von „Die Rosenfrauen“ liest, wird feststellen, dass sich vieles hier wiederholt. Dies liegt daran, dass die Geschichten unterschiedlich sind, aber der Leser oder die Leserin sich gewiss sein kann, dass die Art und Weise der Bücher übereinstimmen. Es wartet keine Überraschung. Die Personen werden beschrieben, doch fehlt die Tiefe. In dem Dorf bzw. auf der kleinen Insel, wo die Handlung hauptsächlich spielt, beschreibt die Autorin die Nachbarinnen in ihrer Urigkeit, doch es fehlt die Tiefe um die Kauzigkeit richtig greifbar zu machen. Dennoch mag ich auch dieses Buch der Autorin, dieses leichte, harmonische und unaufgeregte. Während des Lesens war ich die gesamte Zeit in einer Wohlfühlatmosphäre, in einer richtig heilen Welt. Die Beschreibung zu dem Thema Honig war gut, und im Rahmen des Buches ausreichend. Eine tiefergehende Beschreibung des Themas hätte dem Buch die Leichtigkeit genommen, dennoch gibt es andere Romane, bei denen ich im Rahmen der Geschichte mehr über Bienen und Imkerei erfahren und gelernt habe. Daher mein Fazit des Buches – es hat mich gut Unterhaltung und mich entspannt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Honigtöchter

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 19. June 2016

Inhalt Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor … (Quelle: Bloggerportal ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus Margheritas Sicht – Angelica hat in ihrer Kindheit zwei Jahre bei ihr verbracht. Die Mutter war damals nicht fähig sich um sie zu kümmern und kehrte erst 24 Monate später zurück um die Tochter wieder abzuholen. Während dieser Zeit lernte Angelica alles über die Bienen und wurde zu einer „Honigtochter“, auch nachdem sie die Insel verlassen und studiert hat, blieb sie den Tieren treu. Sie wurde zur Wanderimkerin, die sich um „Problembienenstöcke“ kümmert. Bis ihr der Tod der Ziehmutter mitgeteilt wird – sie wurde im Testament als Alleinerbin für das Haus / Grundstück und die Bienen eingesetzt. Angelica macht sich auf den Weg nach Sardinien und bekommt sofort Probleme mit der Verwandtschaft, die sich große Hoffnungen in das mögliche Erbe gesetzt haben. Und auch ein alter Bekannter aus der Vergangenheit taucht auf, doch es stellt sich die Frage, auf welcher Seite er steht… Angelica haben ich von der ersten Erwähnung an ins Herz geschlossen – sie ist so naturverbunden und mit Leib und Seele Imkerin. Wer kann in der heutigen Zeit noch so voller Liebe und Achtung über seinen Beruf reden, wie sie. Stets das Gesamtbild vor Augen und nie auf den eigenen Vorteil bedacht. Hut ab, die Autorin hat es geschafft einen durchweg authentischen und symmpathischen Charakter zu schaffen. Eine Menge von Angelica steckt bestimmt auch in der Autorin, wie auch beim Debütroman. Mit Nicola hat es länger gedauert, bis ich mit ihm warm wurde. Er ist doch sehr speziell und lässt seinen Bruder im Geschäft freie Hand. Doch trotz seinem Anwaltsjob hat er den Bezug zur Natur und zu seiner Heimat nicht verloren, obwohl er schon länger durch Abwesenheit im Dorf glänzt. Die Beziehung der beiden ist von Missverständnissen geprägt, als Kinder unzertrennlich und als Jugendliche fast ein Paar. Bis Angelica das Dorf verließ, der Kontakt schlief ein und Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Eine schöne Liebesgeschichte, die vollkommen ohne Kitsch und rosarote Brille auskommt. Real und in einigen Punkten auch schwierig, wie es eben im echten Leben ist. Die anderen bedeutenden Charaktere (wie z.B. Memma) sind so liebevoll dargestellt, das man sie alle sofort ins Herz schließen muss. Sie emfangen die junge Frau mit offenen Armen und heißen sie in der Dorfgemeinschaft willkommen. Der Schreibtsil hat mir sehr gut gefallen – er ist einfach gehalten und das Buch lässt sich zügig lesen. Der Einstieg in die Geschichte fand ich allerdings nicht so wirklich gelungen, doch noch ein paar Seiten wurde es immer besser. Ein kleines Highlight sind die Kapitelüberschriften und der Anhang: nebenbei lernt der Leser einiges über die verschiedenen Honigsorten und ihre „Heilungskünste“. Ich habe den Debütroman „Die Rosenfrauen“ geliebt und bei „Die Honigtöchter“ ging es mir nicht anders. Beim Lesen merkt man wirklich, wie sehr die Autorin der Insel und der Landschaft verbunden ist. Ich habe mich durch die Beschreibungen ein wenig in den Ort verliebt. Mal schauen, ob es mich irgendwann mal auf die Insel verschlägt😉 Die Geschichte ist wirklich etwas besonderes, man lernt einiges über die geliebten Bienen und ihren benötigten Lebensraum. Aber auch die Traditionen spielen hier eine große Rollen – in dem kleinen Ort sind sie sehr wichtig und möchte diese den Touristen zeigen. „Die Honigtöchter“ ist nicht nur eine Geschichte über ein Erbe, sondern auch ein Appell, auf die Natur und die anderen Lebewesen Acht zu geben. Ihnen ihren Lebensraum zu lassen und nicht alles ohne Sinn und Verstand abzuholzen. Klare Lese- und Kaufempfehlung! Schönstes Zitat „Niemand kann dich zwingen, an einem Ort zu bleiben, an dem du dich nicht wohlfühlst. Niemand kann einen Menschen ändern. Denn Menschen ändern sich nicht.“ (Margherita / Jaja S. 232) 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

Die Honigtöchter

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 13. June 2016

Die Pflege der Honigbienen und der Landschaften mit ihren Blumen und Bäumen, die die Eigenarten und vielfältigen Geschmäcker von Honigarten bewahren - darum geht es in diesem Roman primär. Schön beschrieben ist das bisher eher unstete Leben der Hauptperson, die nach Jahren als umherziehende Imkerin ein Haus samt Garten auf Sardinien erbt. Dort dreht sich alles um das beschauliche Landleben, die Vor- und Nachteile eines kleinen Dorfes mit mehr Alten als Jungen, den Kampf gegen ein Feriendorf auf der Insel. Letzteres wäre fatal für die Landschaft, die Blüten und damit die Bienen. Die Autorin versuchte mehrere Erzählstränge mit zum Teil völlig unabhängigen Inhalten unterzubringen. Einige stören den Lesefluss erheblich, auch, weil sie wenig bis nichts zur eigentlichen Geschichte beitragen. Aber: man kann sie überblättern ohne Wesentliches zu verpassen. Ansonsten ist es ansprechend beschrieben, man kann sich den Wald über dem Dorf, die Verwandtschaftsverhältnisse und auch die Liebe zu den Bienen gut vorstellen. Ein Buch für den Strand :-)