William Ritter

JACKABY

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New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...

Vielversprechende Dedektivreihe im Stil von Sherlock Holmes

Von: Magische Momente Datum: 11. July 2016

Bei Jackaby handelt es sich um eine historische Dedektivreihe, die hier ihren Auftakt findet. Sie spielt in der Zeit um 1892. Sofort als ich begann, konnte mich die Story sofort in den Bann ziehen. Was vor allem an den beiden Hauptcharakteren liegt, denn sie sind so wunderbar anders, charmant. Die teilweise sarkastische Art, total klasse. Ich musste wohl die Hälfte des Buches über grinsen. Es war wirklich total klasse, wie sie miteinander umgegangen sind. Im Zentrum steht Abigail Rook. Eine junge Frau die auf der Suche nach Abenteuer ist. Bei der Suche nach Arbeit landet sie bei Jackaby. Ein Dedektiv der doch ziemlich an Sherlock Holmes erinnert. Er ist eine Klasse für sich und konnte mich sehr begeistern. Vor allem seine exzentrische und doch etwas eigene Art. Es kümmert ihn nicht was andere sagen, er zieht sein Ding einfach durch. Man sollte vielleicht erwähnen, das er ein Dedektiv für das übersinnliche ist. Er sieht was andere nicht sehen. Er sieht Kobolde, Geister und vieles mehr. Dinge die anderen verborgen bleiben. Die oft Unheil anrichten können, aber nicht immer. So lebt z.b. der Geist Jenny bei ihm. Eine wirklich sympathische Frau, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Abigail tritt in seine Dienste und was soll ich sagen. Man hat das Gefühl, es ist alles so wie es sein muss. Ich fand es wirklich faszinierend, wie sie sich in alles eingefügt hat. Einfach als wäre es schon immer so. Dabei bekommen sie es gleich mit einem bestialischen Mordfall zutun. Doch haben übernatürliche Wesen dabei ihre Finger im Spiel? Zusammen gehen Abigail und Jackaby auf Spurensuche und es war sehr interessant dies zu verfolgen. Besonders die Banshee fand ich faszinierend. Dabei gestaltet sich der Fall keinesfalls einfach. Er ist komplex und immer wieder habe ich vor Überraschung innegehalten. Es gab einige Wendungen, die alles anders erscheinen lassen. Die Spannung ist zwar am Anfang etwas holperig, aber durch viel Witz und Charme wird es wieder wettgemacht. Ab Mitte des Buches kann man es jedoch nicht mehr zur Seite legen. Es geschehen so viele Dingen und man hat kaum Zeit diese zu verarbeiten. Einfach weil es zack auf zack geht. Dabei geraten die beiden mehr als einmal in gefährliche Situationen und haben so einiges zu meistern. Was teilweise wirklich nicht ohne ist. Der Showdown war sehr überraschend für mich und ich war doch auch ziemlich schockiert. Der Abschluss der Geschichte hat mir gut gefallen. Was mir jetzt weniger gefallen hat, irgendwann konnte ich übersinnliches und die normale Welt nicht mehr klar auseinanderhalten. Da war mir perönlich ersteres etwas zuviel. Gern hätte ich noch mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahren, aber dies blieb leider etwas außen vor. Trotz allem konnte mich dieser Band schwer begeistern und ich bin gespannt auf weitere Bände. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Abigail was ihr viel Raum verschafft. Auch die Nebencharaktere sind zwar gut gezeichnet, wirken aber noch etwas blass. Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, was ein gutes durchkommen gewährleistet. Der Schreibstil des Autors ist fließend und stark einnehmend. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Was für ein klasse Dedektivroman. Es erinnert sehr an Sherlock Holmes, bekommt jedoch mit dem übernatürlichen eine eigene Note. Sehr packend, sehr spannend und teilweise etwas schaurig. Und vor allem unheimlich witzig und charmant. Unbedingt lesen. 4 von 5 Punkten.

William Ritter - Jackaby

Von: Kerstin Junglen Datum: 11. July 2016

Kurzbeschreibung: New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt... Zum Autor: William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und zum Italienischen Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet Literatur an einer Highschool. "Jackaby" ist sein erstes Buch. Meinung: Abigail Rook, eine junge Engländerin, landet mit dem Schiff in New Fiddleham, einer Kleinstadt in den USA im Jahre 1892. Sie ist auf der Suche nach Abenteuern, hat ihr Studium aufgegeben und ist nun auf sich allein gestellt. Bald macht sie die Bekanntschaft mit R.F. Jackaby, einem Detektiv für übersinnliche Phänomene, der einen neuen Assistenten sucht. Abigail möchte die Stelle unbedingt haben, da sie sonst keine wirkliche Alternative hat. Und schon stehen die beiden vor ihrem ersten großen Abenteuer, denn ein Serienkiller geht um in New Fiddleham, der scheinbar über außergewöhnliche, nicht erklärbare Kräfte verfügt. Mit Jackaby legt William Ritter sein Debüt und gleichzeitig den Beginn einer Reihe um den Privatdetektiv R.F. Jackaby vor, der sich auf übersinnliche Phänomene spezialisiert hat. Jackaby könnte man mit Sherlock Holmes vergleichen. Er hat eine vielversprechende Gabe für die Deduktion, ist eigenbrötlerisch und egozentrisch. Gleichzeitig hat er einen großen Sinn für Sarkasmus und schwarzen Humor, der in einigen Abschnitten zum Schmunzeln einlädt. Abigail ist ein sympathisches junges Mädchen, das für die Zeit schon sehr modern in ihrem Handeln und Tun ist, mutig auftritt, auf eigenen Beinen steht und durchaus ihren Willen durchsetzen kann. Desweiteren bekommt der Leser es mit allerhand übersinnlichen Wesen wie Geistern, einer Banshee, einem Troll und einer Art Seherin zu tun, was die Handlung spannend macht. Die Auflösung um den Serienkiller war zwar ein wenig vorhersehbar, da die agierenden Personen recht übersichtlich sind, aber das tat der Handlung keinen Abbruch. Durch den angenehmen Schreibstil von William Ritter, der an manchen Stellen auch sehr atmosphärisch ist, was die damalige Zeit angeht, und den immer wieder aufblitzenden Humor konnte mich Jackaby gut unterhalten, und ich hoffe, dass auch die nächsten Bände übersetzt werden. Für Fans der Serie Lockwood & Co. von Jonathan Stroud würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Fazit: Jackaby bietet einen spannenden und kurzweiligen Auftakt der Reihe um Privatdetektiv Jackaby und seiner Assistentin Abigail. Dank humorvoller Dialoge und einem übersinnlichen Kriminalfall wird der Leser von Anfang bis Ende gut unterhalten, ohne dass irgendwelche Längen auftreten. Empfehlenswert!

Jackaby

Von: Imagoala Datum: 23. June 2016

Zitat: "Und ... wurde die Stelle schon besetzt?", fragte ich. "Ja", antwortete der Detektiv, und ich liess entmutigt die Schultern sinken. "Seitdem die Anzeige aushängt, wurde sie schon fünf Mal besetzt - und fünf Mal wurde sie wieder frei. Drei junge Männer und eine Frau haben sich gleich nach ihrem ersten Fall entschlossen, die Stelle wieder aufzugeben. Der letzte Gentleman hat sich als weitaus belastbarer und ungleich nützlicher erwiesen als seine Vorgänger. Er bleibt bei mir in einer ... anderen Funktion." "In welcher Funktion?" Jackabys Schritte stockten und er wandte den Kopf leicht ab. Seine gemurmelte Antwort ging fast im Winde unter. "Vorübergehend als ... Wasservogel." Das war ein Spass! Die Art von erfrischender Geschichte, wie man sie von einer Geschichte erwarten würde, in welcher ein Sherlock Holmes des Übernatürlichen, in Begleitung einer fleissigen Krimi-Leserin, durch, von Monstern verursachte, Abenteuer stolpert. Der Vergleich zwischen Jackaby und Sherlock Holmes ist unmissverständlich, Abigail spricht ihn selber an (und ist deshalb umso beeindruckter von Jackaby selbst). Natürlich ist er allerdings gleichzeitig auch alles andere als ein genialer Detektiv, dem alle möglichen Details ins Auge fallen, die direkt vor jedermanns Nase liegen. Er sieht lediglich, was sonst niemand sehen kann und das, so "unscheinbar" das auch klingen mag, macht einen Grossteil seines Charmes aus. Im Gegensatz dazu haben wir natürlich Abigail. Abigail, welche ihr Leben lang schon ihre Nase in Büchern stecken hatte. Sie hat offensichtlich schon alles mögliche an Kriminalromanen gelesen und ist überzeugt, dass sie zumindest eine Ahnung hat, worauf man zu achten hat, wenn man als Detektiv arbeiten muss. Und, Hand aufs Herz, wenn ich glauben würde, einem Sherlock Holmes gegenüber zu stehen, ich hätte vermutlich den genau gleichen Details Beachtung geschenkt, wie sie, aus genau den gleichen Gründen. Zitat: "Briefkästen?", sagte er. "Ähm, ja. Im Foyer." Seine Mundwinkel zogen sich zu einem amüsierten Grinsen nach oben. "Das ist ganz schön schlau von Ihnen, Miss Rook. Wirklich ganz schön schlau." "Finden Sie?" Ich ertappte mich dabei, meinen sonderbaren neuen Arbeitgeber unbedingt beeindrucken zu sollen. "Dient es den Ermittlungen?" Jackaby wandte sich mit einem leisen Lachen ab, um die Tür zu öffnen. "Nicht im Geringsten - aber dennoch äusserst scharfsinnig. Wahrlich äusserst scharfsinnig." Wie man es sich vorstellen kann, ist die Mischung dieser beiden Charaktere und der neuen Umstände (also all dem Paranormalen) sehr unterhaltsam. Es gab mehrere Stellen, an denen ich in mich hinein gekichert habe - alles in allem habe ich mich gut amüsiert. Die Geschichte an sich (also das Rätsel, welches gelöst werden muss) ist angenehm spannend. Man hegt eigene Verdächte, wobei ich persönlich genau ins Schwarze getroffen habe, aber es war dennoch alles andere als langweilig. Das liegt auch nicht nur daran, dass das Übersinnliche alleine ein gewisser Faktor ist, sondern allgemein einfach an einem guten Spannungsbogen. Die Geschichte ist fast-paced und lässt keine langweiligen Momente zu. Zitat: "Am anderen Ende der Stadt verbrachte Mr Henderson - der Mann, der den stummen Schrei der Banshee gehört hatte - den Abend damit, zu sterben. Genauer gesagt brachte er nur einen sehr kleinen Teil des Abends mit Sterben zu, den Rest des Abends verbrachte er damit, tot zu sein." (Ich würde ausserdem meinen, dass, sollten dir die Zitierten Textstellen zusagen, du wirklich eins bis zwei Augen in dieses Buch werfen solltest.)

Jackaby (Bd.1) von William Ritter

Von: Lisa von Prettytigers Bücherregal Datum: 17. July 2018

Inhalt: Von der Arbeit ihres Vaters inspiriert schließt sich die junge Engländerin Abigail Rook einer vielversprechenden archäologischen Expedition in die Karpaten an, die allerdings ergebnislos verläuft und einen Großteil ihres Ersparten verschlingt. Es verschlägt Miss Rook schließlich nach New Fiddleham, wo sie dem kauzigen Detektiv Jackaby über den Weg läuft, der wie es der Zufall so will derzeit auf der Suche nach einer fähigen Assistentin ist. Mit Abigails Blick für gewöhnliche Dinge und Jackabys Fähigkeit, Übernatürliches auszumachen, stellen sich die beiden ihrem ersten gemeinsamen Fall: New Fiddleham wird von einem Serienmörder heimgesucht und alle Indizien deuten darauf hin, dass der Täter kein Mensch ist... Eindruck: Bereits auf den ersten Seiten tauchen wir an der Seite von Abigail Rook in ein völlig anderes Jahrhundert ein. Atmosphärisch und sprachlich der Epoche angepasst präsentiert uns der Autor New Fiddleham, ein kleines Örtchen an der amerikanischen Küste. Ohne Geld und ohne ein Dach über dem Kopf begegnet Abigail durch Zufall dem kauzigen Detektiv Jackaby, in dessen Dienst sie kurzentschlossen tritt. Sie soll ihm als Assistentin zur Hand gehen, während R.F. Jackaby als Seher die Arbeit der örtlichen Polizei unterstützt und übernatürliche Verbrechen aufklärt. Die Parallelen zu Sherlock Holmes, einer allseits bekannten und beliebten Figur aus der Feder von Arthur Conan Doyle sind sicherlich beabsichtigt und gewollt platziert. So verlässt auch Jackaby nie ohne seine besondere Mütze das Haus und seine Ermittlungsmethoden lassen sich allenfalls als unorthodox beschreiben. Im Gegensatz zu Sherlock Holmes und Dr. Watson, die in durchaus realitätsnahen Fällen ermitteln, hat sich William Ritter mit „Jackaby“ dem Übernatürlichen verschrieben, das für die meisten Menschen verborgen bleibt. Es werden fantastische Elemente eingeflochten, sodass Abigail die Bekanntschaft von Geistern, Kobolden und sogar einer Banshee macht. Auf 320 Seiten konstruiert William Ritter einen Kriminalfall, in den ein Serienkiller involviert ist, streut immer wieder irreführende Hinweise für seine Leser aus und gibt sich redlich Mühe, seine Erzählung mit packenden Szenen auszustaffieren. Dennoch ist besonders der Plot Twist gegen Ende für mich zu vorhersehbar gewesen, obwohl mich die Geschichte durchaus mitgenommen hat. Denn nach einer etwas langwierigen Einführung entwickelt sich ein durchaus schwungvoller Kriminalroman vor allem für jüngere Leser. Abigail und Jackaby harmonieren auf ganzer Länge miteinander, obwohl sich der Umgang mit dem selbsternannten Detektiv oftmals als schwierig erweist und Abigail als Assistentin vor so manche Herausforderung stellt. Obwohl sich der Autor mit verhältnismäßig wenigen Seiten begnügt, werden beide Hauptprotagonisten ausreichend charakterisiert und entfalten sich nach und nach im gemeinsamen Miteinander. „Jackaby“ ist ein kurzweiliges Abenteuer im Stil von Sherlock Holmes. Besonders kleine Krimifans mit einem Blick für das Übernatürliche werden dank Abigail und Jackaby wunderbar unterhalten. Auch mich hat die Geschichte trotz kleinerer Kritikpunkte gepackt, obwohl ich sie grundlegend doch eher für etwas jüngere Leser empfehlen würde. Bisher sind drei Fälle des ungleichen Duos erschienen, sodass wir uns auf weitere Abenteuer von Miss Rook und Jackaby freuen dürfen. Bewertung: 3 von 5 Sternen Lisa von Prettytigers Bücherregal • https://prettytigerbuch.blogspot.de • https://www.facebook.com/prettytigerbuch/

Verrückt einzigartig

Von: Lovelyceska Datum: 01. May 2018

»Für einen Mann, der von sich behauptet, nur der Vernunft und den Gesetzen der Wissenschaft zu gehorchen, scheint er das Unfassbare und Märchenhafte geradezu magisch anzuziehen.« Buchdetails: Originaltitel: JACKABY – Autor: William Ritter – Verlag: cbj Jugendbücher (11. Juli 2016) – Genre: Fantasy – Empfohlene Altersstufe: ab 13 Jahren – Format: Taschenbuch – Buchlänge: 320 Seiten – Preis: 9,99 € – ISBN: 978-3-570-31088-5 – Erhältlich bei: *Amazon / cbj Über den Autor: William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. (Quelle: cbj) Klappentext: New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt … (Quelle: cbj) Meine Meinung: Abigail möchte ihren Traum leben. Keinesfalls möchte sie sich weiterhin von irgendwelchen Beschränkungen der Gesellschaft unterdrücken lassen. Im Gegensatz zum derzeitigen, klassischen Frauenbild will Abigail richtige Abenteuer erleben! Glücklicherweise läuft sie dem verrückten Jackaby über den Weg und ihre gemeinsame Geschichte nimmt ihren Lauf. Zusammen erinnern mich die Beiden an Sherlock und Watson, ein tolles Team, welches sich gegenseitig perfekt ergänzt. Beide Charaktere sind scharfsinnig, sodass es sehr Spaß macht, ihnen bei der Ermittlung zu folgen. Obwohl Abigail eine starke, unabhängige Frau ist, die man sich definitiv zum Vorbild nehmen kann, schlägt mein ganzes Herz für Jackaby. Er ist einzigartig komisch und das ist positiv gemeint. Seine Verrücktheit und Wortgewandheit entlockten mir oft herzliche Schmunzler. Jackaby ist für mich eine Mischung aus Sherlock und dem Hutmacher aus Alice in Wunderland. ^^ Hach, was würde ich dafür geben, um diesen Charakter in der Realität begegnen zu dürfen! Das Abenteuer ereignet sich im Jahre 1892. Der Sprachstil schmiegt sich diesem Zeitalter perfekt an und verleiht der Geschichte somit Authentizität, sodass ich mich sehr gut hineinfühlen konnte. Das Buch ist spannend und unterhält bestens. Die Verflechtungen mit dem Magischen und Übernatürlichen sind sehr gelungen. Fazit: Ich habe das kleine Abenteuer in vollen Zügen genossen. Das Ermittlungsduo hat mich mit ihrer wunderbaren Einzigartigkeit hervorragend unterhalten und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit ihnen! Allen Fans von Sherlock Holmes, die es gerne auch mal übernatürlicher mögen, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. ♥ NOTE: 1-2

Starren Sie nicht den Frosch an!

Von: Pineapples BookNook Datum: 15. December 2017

Inhalt: Die junge Abigail Rook entflieht ihrem behüteten Zuhause auf der Suche nach einem Abenteuer. Sie landet in Amerika, in New Fiddleham. Auf der Suche nach einem Job und einer Unterkunft trifft sie auf den verschrobenen Detektiv R. F. Jackaby. Dieser ist auf der Suche nach einem neuen Assistenten und gibt Abigail die Chance sich bei einem ersten Fall zu beweisen. Doch beide ahnen noch nicht in welcher Abenteuer sie sich da stürzen. Denn der Serienkiller, den sie jagen, ist kein menschliches Wesen. So schweben nicht nur Zeugen, sondern auch sie selbst in Gefahr. Cover: Das Cover ist sehr zurückgenommen, was mir aber richtig gut gefällt. Wir sehen das Profil von Jackaby, welches durch das Bild einer jungen Frau - Abigail - in einem roten Kleid ausgefüllt wird. Diese rennt eine Straße entlang. Im Hintergrund sehen wir auch noch eine rote Haustür. Alles passt hervorragend zum Inhalt. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre packt einen von der ersten Seite an. Manchmal düster, manchmal einfach nur urkomisch. Das Tempo der Geschichte ist sehr hoch, was die Handlung rasant vorantreibt. Leider bleibt da wenig Zeit die Charaktere tiefer zu gestalten und näher kennenzulernen. Figuren: Schon der Klappentext lässt uns darauf schließen, dass wir eine Geschichte ala Sherlock Holmes erwarten können und das bekommen wir auch. Jackaby ist wie Holmes sehr scharfsinnig und geht wirklich mit Leidenschaft an die Sache. Er lebt in seiner eigenen Welt und ist einfach lieber für sich. Leider bleibt er für mich dennoch sehr blass. Man bekommt zwar eine gute Beschreibung von ihm, aber sein Leben scheint doch interessanter zu sein als man uns hier erkennen lässt. Vielleicht wird im nächsten Band mehr über ihn offenbart. Abigail ist ein sehr herzlicher Mensch. Manchmal scheinen die Ereignisse und Jackabys Schlussfolgerungen sie zu überfordern. Sie versucht den Detektiv so gut es geht zu unterstützen und möchte um jeden Preis der Welt von ihm als Assistentin anerkannt werden. Auch die Nebencharaktere sind bisweilen sehr schrullig und eigen. Jedoch wird man mit keinem der Figuren wirklich warm, da sie einfach nicht greifbar waren. Sie wurden zwar beschrieben, entwickelten sich nicht wirklich weiter. Fazit: „Jackaby“ ist eine wundervolle Kreuzung aus „Sherlock Holmes“ und „Die Flüsse von London“. Die Atmosphäre wurde wundervoll eingefangen und die Handlung entwickelt sich sehr rasant und bleibt immer spannend. Jedoch blieben dadurch die Figuren etwas auf der Strecke. Dennoch wurde ich gut unterhalten und es bieten sich eine Menge Möglichkeiten, wie diese Geschichte weitergehen kann. Ich denke ich werde den zweiten Band auch lesen, da ich auf eine Entwicklung der Figuren hoffe und das Genre eindeutig lesenswert ist. Daher von mir verdiente 4 Sterne.

Das Juwel in meinem Bücherregal

Von: Caro Reads Datum: 17. October 2017

Inhalt: Alles beginnt 1892 mit der Ankunft der jungen Abigail Rook in New Fiddleham. Sie reist über Europa in die USA um endlich Abenteuer zu erleben, doch dies ist ein ungewöhnliches Vorhaben für Frauen ihrer Zeit. Frisch von Bord stößt sie auf eine Stellenanzeige einer Detektei. Diese besteht aus nur einer Person, R. F. Jackaby „Detektiv für Ungeklärtes“. Er beherrscht übernatürliche Fähigkeiten, welche seine Fälle gleich in ein anderes Licht rücken. Abigail wird seine Assistentin, denn sie hat ein Talent gewöhnliche, aber wichtige Details zu erkennen. Und schon ihr erster Fall ist kein einfacher. Mit Abigails Hilfe muss Jackaby einen Serienkiller ausfindig machen, welcher nicht menschlicher Natur zu sein scheint…. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch GELIEBT! Es ist spannend, phantasievoll, lustig und einfach magisch. Die Phantasiegestaltung in diesem Buch ist etwas anders als in anderen Büchern. Denn natürlich gibt es auch magische Wesen, doch nicht so 0815 Werwölfe, Vampire oder Feen. Es rücken ganz andere Wesen in den Fokus, wie zum Beispiel Banshees. Das ist wirklich mal was anderes! Jackaby erklärt einem bis ins kleinste Detail wie er zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Dabei verknüpft man in Gedanken alles selbst miteinander und kommt meist zu dem Entschluss, dass es keine magischen Fähigkeiten gebraucht hätte um dies zu erkennen. Dieses Denken wird auch von Abigail übernommen, welche als Mensch die gleichen Schlüsse zieht, doch andere Details in den Fokus rückt. Jackabys Erklärungen beinhalten aber soviel wundervolle Magie, dass sie toll mit anzuhören sind. Er verknüpft Details, die für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind. Es ist keine kitschige Story, sondern die perfekte Mischung aus Kriminalroman und Fantasybuch. Auch für die Lovestory-Liebhaber gibt es einige süße Szenen. Mein Fazit: Jackaby entführt uns in eine neue magische Welt, welche ihren Platz aber in der USA hat. Jackabys Geschichten und Fälle sind einzigartig und wirklich toll, ich wäre selbst gerne in Abigails Rolle als seine Assistentin geschlüpft. Für mich ist dieses Buch ein kleines Juwel in meinem Bücherregal, ich kann es euch einfach nur von Herzen empfehlen. ♥ Ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil, welcher im Januar 2018 erscheint. 5 von 5 Sternen gibt es von mir ★

Wunderbar erfrischend!

Von: Moonskyhero Datum: 18. January 2017

Inhalt: Als die junge Abigail Rock in New Fiddelham ankommt, begibt sie sich sofort auf Jobsuche. Denn wie soll man ohne einen Penny in der Tasche überleben? So landet sie schon bald bei dem berüchtigten Detektiv R.F.Jackaby, der sich auf das Übernatürliche spezialisiert hat, denn sie soll als seine Assistentin arbeiten. Und auch schon bald stecken sie mitten in einer Mordserie, und Jackaby ist überzeugt, dass der Serienmörder übernatürlich ist... Titel: Jackaby Autor: William Ritter Erschienen: 2014 Genre: Fantasy, Krimi, Historisch Verfilmung: Nein Reihe: Nein (Zwei basierende Novellen) Seitenanzahl: 319 Seiten Originalsprache: Englisch Originaltitel: Jackaby Über den Autor:William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und zum Italienischen Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet Literatur an einer Highschool. "Jackaby" ist sein erster Roman. Ich habe dieses Buch auf Bookstagram zusammen mit ein paar Zitaten von dem berüchtigten R.F.Jackaby entdeckt und sofort mit auf meine Wunschliste geschrieben! Das Cover ist einfach nur wunderschön (Türkis ist meine Lieblingsfarbe) und auch die Konversationen zwischen Jackaby und Abigail sind einfach nur witzig :) Abigail hat mir als Charakter sehr gut gefallen; Ihre Abenteuerlust und ihre Art, die Dinge zu betrachten, sind einfach unschlagbar und ihre Vergangenheit ist auch passend. Jackebays Charakter ist auch perfekt! Sein Humor, seine Unerschrockenheit und einfach auch seine ganze Art ist so liebenswürdig und erfrischend:) Allerdings musste ich mich zuerst etwas an seinen Charakter gewöhnen, denn er ist wirklich sehr speziell und mein erster Eindruck von ihm war etwas albern, aber nach nur kurzer Zeit lernt man ihn lieben. Auch Jenny war mir wirklich sehr sympathisch, sie war ja so etwas wie die beste Freundin oder Schwester für Abigail. Von Douglas hat man ja nicht so viel mitbekommen, ging ja auch gar nicht, denn er ist ja eine Ente, aber allein das er laut Jackaby eine Ente bleiben wollte, fand ich super;) Auch die Story an sich war gut, allerdings fand ich es sehr offensichtlich, das der Commissioner Swift die böse Kreatur war. Aber das mindert trotzdem nicht meine Begeisterung für das Buch, denn manchmal war ich mir auch unsicher, ob es vielleicht nicht doch Charlie war:) Deswegen bekommt das Buch 4/5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf die auf das Buch basierenden Novellen, die ich mir so bald wie möglich kaufen werde: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Jackaby - der paranormale Sherlock Holmes

Von: Jen Datum: 31. December 2016

Inhalt: England, Ende des 19. Jahrhunderts, Abigail ist neu in der Stadt. Sie braucht Arbeit und eine Unterkunft. Beides findet sie ausgerechnet in dem skurrilen Jackaby. Doch was ihre Arbeit wirklich beinhaltet, ahnt sie nicht... Meinung: Das Cover zeigt mehr als einem auf dem ersten Blick bewusst wird. In erster Linie zeigt es einen Mann doch wenn man genau hinsieht zeigt ebenfalls eine kopfsteingepflasterte Straße und eine Frau in einem roten Kleid, die vermutlich vor etwas davon läuft. Das Cover ist einfach clever, wunderschön und sagt schon so viel über die Geschichte aus. Der Titel ist schlicht und doch genug. Auch dieser passt durch durch die alte, schnörkelige Schrift hervorragend. Das Buch wird durch 2 Charaktere beherrscht - Abigail und Jackaby. Abigail ist neu in der Stadt und sucht einen Job sowie eine Unterkunft. Sie will auf eigenen Füßen stehen und landet ausgerechnet bei Jackaby. Dieser sucht einen Assistenten und Abigail ist nur allzu bereit sich dieser Aufgabe zu stellen auch wenn sie nicht weiß worauf sie sich wirklich einlässt. Denn Jackaby ist ein Ermittler der sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt. Er sieht Dinge, die für andere Menschen schlichtweg nicht zu sehen sind. Gleichzeitig ist er regelrecht blind für ganz normale Details. Er wirkt sehr verschroben und speziell, was noch durch seine Kleidung verstärkt wird. Abigail hingegen hat ein gutes Auge gerade für diese normalen Dinge und ist daher genau die Ergänzung die Jackaby braucht. Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi mit dem Hauch Englands um 1900. Das allein ist schon eine grandiose Mischung. Jackaby wirkt dabei wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ghost Busters. Tja und wenn dann noch ein übernatürlicher Serienkiller mit ins Spiel kommt, hat man den Garant für eine grandiose Geschichte. Man fliegt auch nur so durch die Seiten weil ständig etwas passiert und es so viel zu entdecken gibt, das einfach keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt in einem hohen Maß die Kombination aus Abigail und Jackaby bei. Jackaby ist so amüsant in der Art wie er sich verhält aber auch wie er die Welt sieht oder was er zu Abigail sagt. Tja und Abigail ist so normal das sie neben Jackaby geradezu herausstechen muss. Herrlich! Die Verwicklungen, die Menschen, die Übernatürlichen - das alles macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Was ist ein bisschen schade war, ab ca. der Mitte- bis Dreiviertel der Geschichte, hatte ich einen ziemlich konkreten Verdacht wer der Killer sein könnte weil die Hinweise ein bisschen zu offensichtlich waren. Dennoch gab die Geschichte noch so viele Überraschungen preis mit denen ich so nicht gerechnet hatte, das ich darüber gerne hinweg sehe. Ich empfehle daher jedem das Buch der für einen paranormalen Sherlock Holmes zu haben ist. Ich hoffe sehr das auch die weiteren Teile übersetzt werden da ich unbedingt wissen will wie es mit Jackaby weitergeht.

Eine spannende Detektivgeschichte mit übernatürlichen Elementen...

Von: Nadja Datum: 08. November 2016

Wie so oft ist mir Jackaby erstmal hauptsächlich wegen dem tollen Cover aufgefallen. Ich finde die Farben und die beiden Bilder ineinander richtig cool. Doch natürlich sollte ein Buch nicht nur ein hübsches Cover haben, sondern auch eine interessante Geschichte erzählen und der Klappentext zu Jackaby liess vermuten, dass eine solche hier zu finden ist. Ein Detektiv der Ende 19. Jahrhundert übernatürliche Fälle auflöst? Mein Interesse war definitiv geweckt. Die Geschichte konnte mich dann auch schon auf den ersten Seiten in ihren Bann ziehen. Man begleitet die Protagonistin Abigail, die frisch aus Europa in New Fiddleham angekommen ist und schon an ihrem ersten Abend auf den mysteriösen R. F. Jackaby trifft. Dieser scheint allein durch seine Kombinationsgabe direkt einiges über Abigail herauszufinden und erinnert nicht nur dadurch direkt an einen anderen, sehr bekannten Detektiv. Jedenfalls hinterlässt er einen bleibenden Eindruck bei Abigail und nachdem diese vergeblich einen "normalen" Job sucht, bewirbt sie sich schliesslich bei ihm als Assistentin.  Obschon Jackaby anfangs ziemlich zögert Abigail wirklich anzustellen (er hatte bisher nicht ganz so Glück mit seinen Assistenten, oder eher sie nicht mit ihm...) werden die beiden schnell zu einem ziemlich guten Team. Jackaby ist eine sehr interessante und mysteriöse Figur, man erfährt schnell, dass ein nicht unbedeutender Teil seines Erfolgs als Detektiv darauf zurückzuführen ist, dass er übernatürliche Dinge sehen kann, welche sonst (fast) niemand wahrnimmt. Abigail steht dem anfangs eher etwas skeptisch gegenüber und auch wenn man schnell merkt, dass Jackaby nicht einfach verrückt ist, hätte ich als Leser doch gerne noch etwas mehr über Jackabys Hintergrund erfahren, denn leider blieb er sehr unnahbar. Da fällt es einiges leichter zu Abgail, aus deren Sicht die Geschichte schliesslich auch erzählt wird, eine Verbindung aufzubauen. Man erfährt bei ihr auch etwas mehr über ihren Hintergrund, besonders wie sie nach New Fiddleham gekommen ist. Sie ist eine sehr unabhängige Frau, die sich ziemlich gut selbst durchschlagen kann und zudem auch ziemlich abenteuerlustig. Auch scheint sie ihrer Zeit voraus zu sein, jedenfalls kommt sie mit ihrem starken Willen nicht bei allen gut an. Durch die Zusammenarbeit mit Jackaby lernt sie jedoch auch schnell, nicht allzu viel auf die Meinung anderer zu geben.  Ich mochte es sehr aus Abigails Sicht zu lesen, doch auch bei ihr hoffe ich sehr, dass man in den nächsten Teilen noch etwas mehr unter die Oberfläche blicken kann, denn die Geschichte konzentriert sich grundsätzlich mehr auf die Handlung, als auf die Entwicklung der Figuren. Diese hat mir jedoch auch wirklich gut gefallen. Jackaby und Abigail sind hinter einem Serienmörder her und der Fall wird besonders durch die übernatürlichen Elemente und die ungewöhnlichen Wesen die dabei eine Rolle spielen sehr interessant. Zwar sind gewisse Handlungspunkt etwas vorhersehbar, doch besonders gegen Ende konnte mich die Geschichte doch mehrmals überraschen. Zudem hat mir auch die teilweise richtig gruslige Atmosphäre der Geschichte sehr gut gefallen. Fazit: Jackaby begeistert nicht nur durch das tolle Cover, der Inhalt konnte mich ebenso überzeugen. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend und mir haben besonders das Setting und die übernatürlichen Elemente super gefallen. Abigail und Jackaby geben zudem ein super Team ab und sind beide auch sehr interessante Figuren, wobei ich sie jedoch gerne noch etwas besser kennen gelernt hätte. Die Geschichte ist zudem in sich ziemlich abgeschlossen, ich hoffe dennoch, dass die Fortsetzungen auch bald übersetzt werden.

kauzig und genial!

Von: Sandra Datum: 02. November 2016

Seit Benedict Cumberbatchs Darstellung des Sherlock Holmes bin ich trockenem Sakasmus und detektivisches Know How gewohnt, aber der kauzige Jackaby setzt noch einmal eine Schippe drauf. Skurril und immer bereit, einen Spruch nach dem anderen rauszuhauen hat sich Jackaby zu einer sympatischen Figur gemausert, die man schon mit den ersten Seiten ins Herz schließt. Aber auch die junge Abigail hat es in sich, eigensinnig und mutig steht sie dem Detektiv als ''Assistentin'' zur Seite, zunächst zwar nur auf Probe, aber was nicht ist kann ja noch werden. So schafft der Autor eine tolle Balance, nicht nur zwischen den Beiden gänzlich unterschiedlichen Figuren Abigail und Jackaby, sondern auch was die Handlung betrifft. Abigail ist hier die eher realistisch und pragmatisch Mensch und erfasst Dinge, die Jackaby entgehen und für die er kein Auge hat. Im Gegenzug lebt Jackaby in seiner ganz eigenen realitätsfernen Welt und zieht Schlussfolgerungen, die ein ''normaler'' Mensch nicht nachvollziehen kann. Gerade weil sie ja so unterschiedlich sind, sind sie für mich ein unübertreffliches Gespann. Ebenso wie die Charakter gibt es auch eine spannende und düstere Story, die immer mehr an Fahrt aufnimmt und bis zur letzten Seite fesselt. Zwar ähnelt sich Jackaby und Sherlock, dennoch kann man mit gutem Gewissen sagen, dass trotz dieser Parallelen es eine ganz andere Geschichte ist, die auch mit Übernatürlichem nicht geizt. Hier trifft der Leser auf einige Wesen, die in Mythen eigentlich ein zuhause haben. Seine es Trolle, Gestaltwandler, Benshees, Geister und und und. Schreibstil und Zeichnung der Charakter sind meiner Meinung nach wirklich gelungen und auch die Atmosphäre die im ganzen Buch über herrscht, machen Jackaby zu einem tollen Erlebnis, nicht nur für diejenigen, die gerne ein wenig Nervenkitzel lieben, sondern auch trockenen Humor, Sarkasmus und kauzige Figuren mögen. In der Tat ist Jackaby ein eigenwilliger Charakter, denn man wahrlich einmal kennen lernen muss, doch schon nach kurzer Zeit auf seine ganz eigene Weise liebenswert findet. Ich hoffe, nein, bete, dass das nächste Buch auf deutsch nicht so lange auf sich warten lässt und ich schnellstmöglich ein neues Abenteuer erleben darf.

Jackaby rezension

Von: lunalovebook Datum: 02. October 2016

Obwohl ich noch keine Sherlock Holmes Geschichte gelesen habe, interessierte ich mich für Jackaby, das ja die Geschichte ein bisschen neu erzählt. Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht von Abigail Rook, die nach einer langen Reise im fernen Amerika in der Stadt New Fiddleham landet. Und zwar ohne Geld, ohne Unterkunft, und ohne frische Kleidung. Davon lässt die junge Abenteurerin sich aber nicht abhalten, schließlich ist sie selbst Schuld an ihrer Situation. So lernt sie auf ihrer Suche nach einem Job, den etwas eigenwilligen R.F. Jackaby kennen, bei dem sie einen Assitenzjob annimmt und im Grunde nicht mal genau weiß was er macht. Zusammen gehen die beiden mysteriösen Morden auf die Spur, die scheinbar nur Jackaby aufdecken kann. Wie oben genannt kann ich schlecht beurteilen ob das Buch etwas für Sherlock Fans ist, aber ich fand es nicht schlecht. Das Buch ist sehr facettenreich und beinhaltet so ziemlich alles. Es ist unterhaltsam, witzig, spannend und der gewisse übernatürliche Touch passt perfekt. Abigail Rook und Jackaby geben ein perfektes Ermittlerteam, das man einfach lieben muss. Und obwohl es ein historischer Roman ist kam ich sehr gut damit klar, da ich dies sonst eigentlich nicht lese. Der Schreibstil war sehr gut und spannend, trotzdem es an manchen Stellen ein bisschen hervorsehbar war was passieren würde.

Sehr ,,Sherlock''-lastig

Von: AnnA Datum: 25. September 2016

Inhalt New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ... Meinung Lesen wollte ich ,,Jackaby'' unbedingt, da mich das Cover von Anfang an einfach angesprochen hat. Ich finde, dass nicht nur das Cover an sich traumhaft aussieht sondern auch die verwendete, leicht verschnörkelte Schrift wunderschön ist und auch passend zur Zeit in der das Buch spielt. Wer schon ein wenig spickelt und sich die amerikanischen Cover der Folgebände angeschaut hat, der wird auch festgestellt haben, dass diese Cover im gleichen Stil gehalten sind und die Reihe deshalb traumhaft im Regal aussehen wird. Und die Folgebände, so viel soll schon vorab gesagt sein, werde ich auf jeden Fall lesen. Zu Beginn war ich etwas skeptisch ob mich das Buch mitreißen könnte, da das Buch ja im 19. Jahrhundert spielt und historische Schauplätze in der Regel nicht meinem Geschmack entsprechen. Trotzdem hatte ich vor, dem Buch eine Chance zu geben, da es nicht so typisch historisch wirkte. Ich haben schnell gemerkt, wie richtig ich mit dieser Aussage gelegen habe. Denn außer der Zeit zu der das Buch spielt, hat es eigentlich nicht viel mit dieser Zeit zu tun. Wüsste man nicht, dass das Buch so früh spielt würde man es wahrschienlich kaum bemerken. Naja vielleicht bis auf die Tatsache, dass unsere Protagonistin Abigail die ganze Zeit über in einem Kleid durch die Gegend rennt. Das ist vielleicht etwas fragwürdig und manchmal amüsiert die Vorstellung ein wenig, da die prachtvollen, langen Kleider aus der Zeit wohl eher ein unpassendes Outfit für die Detektivarbeit sind. Auf jeden Fall habe ich schnell gemerkt, dass mich das Buch zu Beginn sehr an Sherlock aus der gleichnamigen Serie erinnert hat. Deshalb war ich etwas skeptisch ob ,,Jackaby'' nicht vielleicht doch ein schlechter Abklatsch von Sherlock Holmes wäre. Besonders da sowohl Sherlock, als auch Jackaby beide Begleitung haben. Nur dass Jackabys Begleitung im Gegensatz zu Watson weiblich ist. Trotzdem sind sich auch Abigail und Watson nicht sehr unähnlich. Doch je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr merkt man, dass sich zwar die Personen ähneln, die Geschichte jedoch gar nicht. Denn bei ,,Jackaby'' kommt irgendwann dieser Fantasy Aspekt dazu. Da nun Geister eine ganz zentrale Rolle in dem Buch spielen, fing ich plötzlich unweigerlich an, an ,,Lockwood & Co.'' zu denken. Die Assoziationen sind aber wirklich auch sehr groß. Obwohl ,,Jackaby'' kein billiger Abklatsch von Sherlock oder Lockwood ist, konnte ich beide Geschichten während des Lesens leider nicht aus meinem Kopf kriegen. Für mich persönlich kommt ,,Jackaby'' auch weder an Sherlock noch an Lockwood heran und steht deshalb im Schatten beider Reihen. Ich hoffe, dass die nächsten Bände helfen die Reihe etwas aus diesem Schatten zu heben. Wie schon erwähnt, erinnert Jackaby als Person sehr stark der des Sherlock Holmes. Allerdings hatte ich damit absolut kein Problem, da mir diese verrückte und exzentrische Art dieser Personen eigentlich sehr zusagt. Beide konzentrieren sich auf das Wesentliche und lassen sich nicht durch Frauen ablenken. Diese Objektivität und Rationalität gefällt mir so sehr, dass ich sie mir sogar bei noch mehr Protagonisten in anderen Büchern wünschen würde. Zugegeben, nicht jedem wird Jackabys Persönlichkeit zusagen, aber bei wem sie es tut, der wird beim Lachen die ein oder andere Träne vergießen. Von Jackabys Äußerem hatte ich allerdings die ganze Zeit über ein komplett falsches Bild. Nachdem man das Buch gelesen hat, hat man den Eindruck vermittelt bekommen, Jackaby sei ein älterer, grauhaariger Herr, der auf seine späten Jahre noch etwas verrückt geworden ist. Das Cover jedoch spiegelt dieses Bild in keinster Weise wieder. Laut Cover müsste Jackaby ein 17-19 jähriger Teenieschwarm sein und wirkt eher wie der Leadsänger eine Boyband anstatt eines verrückten Detektivs. Ich hätte allerdings gerne viel mehr über Jackaby als Person, aber auch über seine Vergangenheit erfahren, da er ein sehr spannender Charakter ist. Hierbei hoffe ich einfach auf die Folgebände. Zusammen mit Abigail ergibt sich für mich trotzdem das perfekte Team. Abigail ist zwar auch etwas zeituntypisch, aber ihre mutige, eigensinnige Art gefiel mir sehr gut. Zum Schluss kann ich auch nur den Schreibstil des Autors gut bewerten. Es wurde das perfekte Maß von Grusel und gleichzeitig auch Leichtigkeit übermittelt. Oftmals musste man einfach lachen, was meistens an Jackabys Eigenarten lag, und im nächsten Moment kann das Buch plötzlich richtig schaurig und düster werden. Fazit ,,Jackaby'' ist ein Buch, welches mich wirklich überrascht hat. Es hat mir von Anfang bis Ende sehr viel Lesespaß bereitet. Kleinere Abzüge gibt es dann aber leider doch, da ich diese großen Parallelen zu Sherlock und Lockwood einfach nicht aus meinem Kopf bekommen konnte. Nichtsdestotrotz freue ic mich schon wahnsinnig auf die nächten Bände, die hoffentlich übersetzt werden. Alles in allem gebe ich dem Buch starke, hervorragende 4 von 5 Punkten.

Jackaby & Abigail Rook = perfektes Ermittlungsduo für übernatürliche Banausen

Von: Sandy Datum: 18. September 2016

Der Plot Abigail Rook war schon immer auf der Suche nach einem großen Abenteuer. Sie wollte an der Seite ihres Vaters Fossilien ausgraben und nicht aufgerüscht ihre Zeit mit Bällen verschwenden. Daher nutzt sie die Gunst der Stunde, nimmt das Geld für ihre College Ausbildung – die ihr sowieso am Herd nichts bringen wird – und macht sich für ihre erste Exkursion aus dem Staub. Eine Enttäuschung in Osteuropa später, nimmt sie für ein weiteres Abenteuer den großen Umweg von England nach New Fiddleham, USA, in Kauf. Dort angekommen, muss sie wieder einmal merken, dass eine junge Dame im Jahr 1892 nicht so einfach an einen Job herankommt, welcher ihr eine Bleibe und Brot zahlen soll. Die ausgeschriebene Assistenzstelle in der Privatdetektiv von R.F. Jackaby, kommt ihr da wie gerufen. Sein Ruf als kautziger, seltsamer Spinner ist ihr vollkommen egal, denn dieses Detektivbüro für Übernatürliches ist genau das, was Abigails Durst nach Abenteuer stillen könnte. Und tatsächlich sind die Beiden für ihren ersten gemeinsamen Fall, einem scheinbar ganz und gar nicht menschlichen Serienkiller auf der Spur… Meine Meinung Zunächst sei gesagt, dass ich definitiv mehr solcher Bücher lesen möchte. Die Zeit, die Figuren und das mystische Setting, haben mich definitiv beim lesen von JACKABY für sich gewinnen können. Was mich wohl am meisten überraschte, war, dass dieser Auftakt der Jackaby-Reihe von William Ritter, nicht unbedingt der Jugendbuch Sparte zuzuordnen ist. Der Fokus liegt hier definitiv nicht in irgendeiner Form von Persönlichkeitsentwicklung, wie das nun mal in Jugendbüchern der Fall ist. Vielmehr wird sich hier auf die Untersuchung von paranormalen Mordfällen konzentriert. Werwölfe, Geister, Banshees, Trolle uvm. durchkreuzen hier Jackabys Weg. Das diese Wesen gerade in der Detektei ein Hauptthema sind, kommt nicht von ungefähr. Jackaby ist nämlich ein Seher. Er nimmt das Übersinnliche wahr und gilt als Meister im Aufspüren der Wesen. Sehr zum Leidwesen des örtlichen Polizeichefs. Die Figuren, Abigail Rook und Jackaby, sind zwar jung, aber definitiv Menschen mit gewisser Lebenserfahrung. Der Erzählstil entspringt auch nicht, entgegen meiner Erwartung, aus der Perspektive Jackabys sondern aus der von Abigail. Daran störte ich mich jedoch nicht, denn sie ist eine überaus sympathische, interessante und intelligente Frau, die sich den Erwartungen der Gesellschaft nicht unterwerfen will. Sie möchte mehr in ihrem Leben. Seit Abigail klein ist, sehnt sie sich zutiefst nach Abenteuer. Und Jackaby bietet ihr mit seiner Arbeit genau diese Chance. Wer dieses Buch liest, wird definitiv Parallelen zwischen Sherlock Holmes und in der Figur R.F. Jackaby finden. Jackaby ist ein merkwürdiger Zeitgenosse. Er wirkt durch seine eigenartige vor sich her Murmelei verkorkst und nicht so recht bei Sinnen. Aber genau das macht seinen Charm aus: seine Schrulligkeit und unkonventionellen Methoden, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Er streckt seine Fühler für kaum sichtbare Dinge aus, wirkt jedoch auf seine Mitmenschen oftmals unsensibel. Im Grunde möchte er jedoch nur eines; helfen wo er nur kann. Und das verbindet ihn und Abigail. Das Gefühl gebraucht zu werden und tatkräftig zugreifen zu können. Daher bildeten die beiden für mich ein perfektes Ermittlungsteam. Ebenfalls angenehm überrascht wurde ich davon, dass es kein romantisches Knistern zwischen diesen beiden Figuren gibt. Zumindest nicht im ersten Buch. Was ich am meisten an diesem Auftakt mochte, war die unheimliche und übernatürliche Atmosphäre eingebettet im 18. Jahrhundert einer nicht-fantastischen Welt. Mir missfiel hingegen ein wenig, dass ich schon sehr früh wusste, wer der Mörder ist. Nichtsdestotrotz hat der Autor sehr spannende und witzige Momente geschaffen. Fazit JACKABY eroberte mich mit seiner exzentrischen, lustigen Schrulligkeit. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Abigail Rook bildet er ein ungewöhnliches, aber perfektes Ermittlungsduo für übernatürliche Banausen. Ein angenehmer, spannend getakteter Schreibstil rundet hier den Auftakt sehr gekonnt ab. Ich freue mich darauf zu sehen, was für Abenteuer Jackaby und Abigail noch für die Leser auf Lager haben!

Skurriler Mr. Jackaby

Von: Fantasie und Träumerei Datum: 14. September 2016

Statt das Geld ihrer Eltern in ihre Ausbildung zu investieren, macht sich Abigail Rook klammheimlich davon. Von Abenteuerlust und Reisefieber getrieben, landet sie in New Fiddleham, Amerika. Um sich dort über Wasser halten, ein Zimmer und Lebensmittel kaufen zu können, braucht sie einen Job. Es erscheint wie ein Glückstreffer, als sie die Annonce liest, in der ein Assistent für eine Detektei gesucht wird. Eine aufregende Arbeit und genau das richtige für die wagemutige Abigail. Ihr neuer Chef heißt R.F. Jackaby, ist ein sonderbarer Mann, mit einem seltsamen Hut und wie sich bald herausstellt, hat er übersinnliche Fähigkeiten, an die Abigail eigentlich gar nicht glaubt. Bereits ihr erster Fall belehrt sie eines besseren. Ziemlich schnell ist klar, dass der Serienkiller, der seit kurzem im eher beschaulichen New Fiddleham sein Unwesen treibt, übernatürliche Kräfte hat. Wer ist das Monster? Und wie kann es gestoppt werden? „Jackaby“ ist der Debütroman des Autors William Ritter und zeitgleich Auftakt zu einer Reihe, die im Original schon drei Teile umfasst. Übersetzt wurde bisher nur der erste Band, die anderen werden aber hoffentlich bald folgen. Mir hat dieser erste Teil so gut gefallen, dass ich mich schon jetzt auf die nachfolgenden Bücher freue. Anfangs war ich etwas skeptisch, denn es gibt im Jugendbuchbereich bereits ein anderes Ermittlerteam, dass sich um die Vertreibung von Geistern kümmert und somit ein ähnliches Aufgabengebiet innehat. Doch obwohl den Lesern, denen die „Lockwood & Co.“ Romane ebenso gut gefallen wie mir, sicher auch ihre Freude an „Jackaby haben werden, sind die beiden Reihen nicht zu vergleichen. Die einzigen Ähnlichkeiten sind eben die Mystery Elemente und das Gefühl, dass man sich in einer Sherlock Holmes ähnlichen Umgebung befindet. Eine Atmosphäre, die mir unheimlich gut gefällt. Mr. Jackaby selbst ist eine großartige Hauptfigur. Skurril und immer ein bisschen verwirrt, hat er in Windeseile mein Leserherz erobern können. Sein Blick auf seine Umgebung, sowie seine Mitmenschen ist emotionslos und von wissenschaftlichem Charakter, was ihn fast schon zu einem Sheldon Cooper des 19. Jahrhunderts macht. Obwohl er an Übersinnliches glaubt, mit Geistern reden kann (eine davon beherbergt er sogar in seinem Haus) und die Fähigkeit des Sehens besitzt, sieht er sich als Wissenschaftler, was seine kuriose Art zusätzlich unterstreicht. Kurz gesagt: sein Blick auf die Welt ist anders, als die aller anderen. Viele, viele Male hat mich seine trockene Art zum Schmunzeln gebracht. Gemeinsam mit Abigail, die mutig ist und sich den für Mädchen im 19. Jahrhundert typischen Verhaltensmustern entgegen setzt, ergeben sie für mich ein perfektes Ermittlerteam, das im ersten gemeinsamen Fall, der mich mit düsterer Dramatik an die Buchseiten gefesselt hat, gut zusammen arbeitet. Voller Spannung fiebere ich der nächsten Geschichte um Abigail Rook und Mr. Jackaby entgegen.

Ein Sherlock mit Einklang des Übernatürlichen

Von: Michelle Yolanda Datum: 11. September 2016

Bei Jackaby handelt es sich um ein amüsantes und interessantes Buch über ein Mädchen, Abigail Rook, auf der Suche nach etwas Aufregendem gewissermaßen, die durch die Suche nach Arbeit im Jahre 1892 auf Jackaby trifft, einen Detektiv mit übernatürlichen Sinnen und einer sehr speziellen, wissenschaftlichen Art. Schon bald gerät Abigail aufgrund Jackabys in die Ermittlung eines Mordes. Es ist keine direkte Geistergeschichte, wie ich anfangs, aus welchem Grund auch immer, dachte. Man ist wirklich sehr schnell in der Geschichte und bei den Geschehnissen, doch handelte alles ein kleines bisschen zu schnell, zumal sich die Hauptperson fast ohne Probleme innerhalb weniger Stunden in das neue und verrückte Leben einfügte. Vielleicht diente diese Art Erzählung der Spannung, denn diese wäre bei einem größeren Umfang diesen Buches zu kurz gekommen. Ich weiß nicht, was mich so genau an diesem Buch faszinierte, ob es teils der Humor, die Schreibweise beziehungsweise Erzählweise mit ihren vielen verrückten, zu Jackaby passenden Metaphern oder doch Jackaby an sich war, aber es las sich wirklich wunderschön. Ich merkte nicht, wie die Seiten vergingen. Nur leider störte mich am Anfang sehr, dass Jackaby Sherlock Holmes aus Sherlock (Mr. Cumberbatch) eins zu eins wiedergab, lediglich das Übernatürliche gab der Geschichte etwas anderes. Ich liebe Sherlock wirklich über alles, aber sein Charakter und Handeln wird allzu oft verwendet und hier war es gut zum Glück gut umgesetzt. Aber im Gegenteil zu Sherlock (auf die Serie bezogen), war manches sehr vorhersehbar. Zum letzten Drittel hin, war vieles äußerst ersichtlich und entsprach meinen Vermutungen, da das Buch den normalen und typischen Muster folgte. Diesem folgten die Eigenarten der Charaktere. Wie gesagt, gleicht Jackaby Sherlock, Abigail war wie jedes andere Mädchen und Watson (sogar bezüglich der Namensgebund von Fällen), aber ich fand sie in Ordnung. Mir gefiel auch die Weise, wie sie ihre Erlebnisse erzählte (und Kapitel 13), wobei sie das Erlebte sehr oft mit Handlungen aus Büchern beschreibt und dadurch vieles klischeehaft wurde. Marlowe war wie jeder Detektiv oder Polizist, den man aus Büchern kennt und andere waren es auch. Ich fand es äußerst schade, dass die Personen nicht außergewöhnlicher waren und man neben der Geschichte Abigails keine weiteren direkt und genauer erfuhr, was jedoch noch in den folgenden Büchern passieren könnte. Im Großen und Ganzen war es ein angenehmes Lesen für Zwischendurch mit der Eigenart, manchmal leicht übertriebene und alberne Reaktionen wie in einem Stummfilm (nur mit Ton und somit unangenehm) zu haben. Leider ist es nichts Herausragendes, zumal es so gut wie keine neuen Ideen brachte, aber es klärt die Gedanken, bringt sie auf andere Wege. Ein solider Anfang einer Reihe mit Ermittlungen, die Einklang vom Übernatürlichen haben. Fast eine Kopie Sherlocks, nur mit Paranormalem.

Ein wundervoller Detektivroman mit einem Hauch übernatürlicher Phänomene!

Von: Buchsammlerin Datum: 11. September 2016

Jackaby hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Die Protagonistin Abigail Rook war mir sehr sympathisch, weil sie ihren eigenen Kopf hat, gewöhnliche und scheinbar banale Dinge bemerkt und einfach nur wundervoll ist. Ich konnte mich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen und habe sie wirklich ins Herz geschlossen. Von Jackaby war ich sehr beeindruckt, denn er hat so eine Art, die mich zunächst an Sherlock Holmes erinnert hat (den ich übrigens sehr, sehr gerne mag!). Er ist sehr eigensinnig, jagt auch gerne mal das Frühstück in die Luft und hat ein Einweckglas auf seinem Schreibtisch, in dem er Kautionsgeld aufbewahrt, damit ihn sein Assistent oder sonstwer aus dem Gefängnis holen kann. Außerdem hat Jackaby die Fähigkeit, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Er ist ein Detektiv für unerklärte Fälle. Das Buch war sehr unterhaltsam und spannend. Es sind einem viele gut ausgearbeitete Charaktere begegnet und auch viele übernatürliche Geschöpfe haben eine Rolle gespielt. Beim Lesen konnte ich zwar einiges vorhersehen, aber spannend und kurzweilig war das Buch dennoch. Die Tatsache, dass das Buch im 19.Jahrhundert spielt hat dem ganzen noch einen ganz eigenen Charme verliehen, wie ich finde. Geschichten in der Zeit faszinieren mich generell immer sehr, weil sie ihren ganz eigenen Charme haben und immer eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre haben. Alles in allem verint das Buch viele meiner Vorlieben, die da wären: Detektivgeschichten, Übernatürliches, England im 19.Jahrhundert, Geister, ungewöhnliche Charaktere und eine Prise Humor :) Wem zum Beispiel die Bücher Die Schatten von London, Lockwood & Co oder Die Flüsse von London gefallen haben, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Schreibstil: Das Buch ist durchgehend aus der Sicht von Abigail in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit erlebt man als Leser genau dasselbe wie sie. Nicht mehr, nicht weniger. Außerdem lernt man Abigail so ganz gut kennen und sieht Jackaby mit ihren Augen. Cover: Ich liebe blaue Bücher und auch Bücher, auf denen Silhouetten abgebildet sind. Das Cover sieht mysteriös und ungewöhnlich aus. Außerdem hat es meine Aufmerksamkeit sofort erregt. Besonders der Schriftzug gefällt mir sehr, weil er glänzt, die Schrift echt schön ist und sich über das Cover erhebt. Insgesamt passt das Cover sehr gut zum Inhalt des Buches. Bewertung: Ich würde dem Buch gerne 6 Sterne geben, was leider nicht geht, weil mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat und ich die Fortsetzung kaum erwarten kann!

Sherlock Holmes trifft auf verrückten Professor

Von: Lesefantasie Datum: 08. September 2016

Kleine Information: Jackaby wurde bereits als Gebundene Ausgabe (Englische Ausgabe) 2014 veröffentlich. Das Taschenbuch folgte letztes Jahr im September, wo auch der 2. Band als Gebundene Ausgabe (Englische Ausgabe) erschien. Dieses Jahr im September wird dieser als Taschenbuch folgen. Der dritte Band wird im September 2016 (Englische Ausgabe) herausgegeben werden. Meine Meinung: Das erste was mir durch den Kopf geht … Sherlock Holmes trifft auf verrückten Professor. Jackaby ist so verschroben, ich wundere mich das man ihn nicht schon in eine Anstalt weg geschlossen hat. Er erzählt über übernatürliches und wer glaubt denn schon einem wie ihm in der Zeit damals? Trotz allem bin ich begeistert von diesem Buch, vor allem das Haus von Jackaby hat es mir angetan, besonders die dritte Etage hat seinen ganz eigenen Charme (ich will hier nicht zu viel verraten). Ich muss schon sagen, der Autor hat eine ganz eigene Welt hier geschaffen und überzeugt durch seine Ausdrucksweise und seinen Schreibstil. In dem Buch wird aus der Ich-Perspektive durch Abigail erzählt, was ich sehr interessant finde. Denn sie ist unvoreingenommen und Jackaby bleibt auf diese Art ein Mysterium. Er ist so kauzig und wie gesagt verschroben aber auch irgendwie hyperaktiv? Man kann gar nicht so schnell lesen, so schnell muss Abigail hinter ihm her eilen und seine Gedankengänge verfolgen. Manchmal ist er auch so sehr mit sich und seinen Sachen beschäftigt, dass er alles andere um sich vergisst. Zudem experimentiert er, so dass er die Küche in ein Labor umgebaut hat und bei der Essenszubereitung aufpassen muss. Ist das jetzt Schießpulver oder Paprikapulver? Genau deswegen musste ich auch das eine oder andere mal lachen. Dieses Buch ist immer wieder für eine Überraschung gut! Vor allem was den Mörder an geht. Denkt ihr ich habe gewusst wer der Mörder ist? Ich hatte eine vage Vermutung gehabt, doch durch eine Wendung ist die Zunichte gemacht worden, doch dann kam wieder eine Wendung und noch eine…. So dass meine Vermutung am Schluss doch richtig war. Aber man wird schon etwas durch die Irre geführt. Wie raffiniert vom Autor. Mein Fazit: Also echt unglaublich was der Autor hier geschaffen hat. Diese ganz eigene Welt die in diesem Buch spielt, einfach sagenhaft. Ich bin überzeugt! Und ich bin schon sooo gespannt auf den zweiten Band und hoffe es wird ein weiteres Vergnügen Abigail und Jackaby zu verfolgen wie sie den nächsten Täter schnappen.

Die Stärke des Buchs ist der Schreibstil

Von: Tintenmeer Datum: 08. September 2016

Abigail ist eine der Protagonistinnen, die sich nicht mit den Konventionen ihrer Zeit abfinden können und wollen. Sie ist nicht nur jung, sondern auch neugierig, hat eine sehr gute Beobachtungsgabe und ist voller Abenteuerlust. Ginge es nach ihren Eltern, würde sie brav einen netten Mann heiraten und ihr Leben mit hübschen Kleidern und im Haushalt verbringen. Das ist ihr natürlich ein Graus, weshalb sie von ihrem gut behüteten englischen Zuhause ausgerissen ist. Doch von irgendetwas muss Frau ja auch leben. Auf der Suche nach einer Arbeitsstelle landet sie bei Mr Jackaby, dem sie sich mehr oder weniger als Assistentin aufdrängt – auf sympathische Art und Weise allerdings. Ich mochte Abi auf Anhieb und sie ist eine gute Erzählerin. Abgesehen davon hält sie eigentlich nichts Spektakuläres bereit. Sie ist so eine Art weiblicher Watson, der den Detektiv auf Schritt und Tritt verfolgt und versucht, ihm zu helfen. Jackaby ist da schon spannender. Der Detektiv ist eine Art Sherlock-Holmes-Verschnitt – allerdings mit übersinnlichem Einschlag. Er hat ein Gespür für nicht-menschliche Wesen und so sind die Fälle, mit denen er sich beschäftigt, eben auch Kriminalfälle der ungewöhnlichen Sorte. Er ist definitiv verschroben und seltsam, was seine Umgebung ihn auch spüren lässt. In seinem Kopf passiert offenbar sehr viel – leider dringt nur das wenigste davon an die Oberfläche und fließt in die Geschichte ein. Ein paar mehr interessante Details über ihn, hätten der Geschichte – die ja immerhin seinen Namen trägt – nicht geschadet. Doch leider ergeht sich der Autor meist nur in Andeutungen. Der Fall, der Abigail und Jackaby in ihrem ersten gemeinsamen Abenteuer beschäftigt, ist schon spannend und auch nicht ganz unblutig. Die „Ermittlungsszenen“ haben mir gut gefallen, schon allein, weil Jackaby hier auch mal ein bisschen seiner Detektiv-Fähigkeiten zeigen konnte. Doch auch Abi kann sich ein wenig profilieren. Ich hoffe sehr, dass diese Parts in den kommenden Teilen noch mehr Raum einnehmen. Es war mir hier etwas zu wenig – allerdings hat sich der Autor auch viel Zeit genommen, um die Figuren und das Leben in Jackabys seltsamen Haus auszuschmücken. Und trotz dessen muss ich leider sagen, dass die Figuren bei mir keinen so bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Auch die Spannung hielt sich in Grenzen. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor viel zu viel Grundlegendes zu erklären hatte – und das leider teilweise mehrfach (z.B. das Frauenbild, dem Abi nicht entsprechend will), sodass für die wirklich interessanten Aspekte nicht mehr genug Platz war. Es gab alles in allen nur zwei Stellen, an denen ich das Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte. Ein Pluspunkt war aber der Schreibstil, der mir in der englischen Leseprobe schon sehr gut gefallen hat. Hier zeigt der Autor, was er kann und wechselt ohne Probleme zwischen wunderschönen, bildreichen, schon fast poetischen Beschreibungen und einem schönen trockenen Humor. Das zu lesen macht richtig Spaß und ist für mich definitiv ein Grund, auch den weiteren Büchern um die Mystery-Kriminalfälle von Abi und Jackaby eine Chance zu geben. Fazit Jackaby von William Ritter ist der Auftakt zu einer Mystery-Krimi-Reihe, die ihr Vorbild unverkennbar in den Sherlock-Holmes-Geschichten hat. Der Schreibstil des Autors ist definitiv die Stärke dieses Buchs. Ein wenig mehr Spannung und konkrete Information statt immer nur Andeutungen hätten der Geschichte aber nicht geschadet.

Sherlock trifft Lockwood – wirklich nicht schlecht!!!

Von: verena normalistlangweilig Datum: 03. September 2016

Meine Meinung: Das Buch hatte es mir aufgrund des wirklich tollen und etwas mysteriösen Covers angetan und ich war gespannt, ob mich auch der Inhalt begeistern könnte! Übernatürliche Wesen, ein Kriminalfall und eine hoffentlich starke junge Frau = das alles klang doch klasse! Und ich wurde nicht enttäuscht. Jackaby erinnert zwar insgesamt ein wenig an Sherlock Holmes gemischt mit Lockwood & Co, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch! Einige Stellen sind unfreiwillig komisch, einige einfach nur witzig! Jackaby liest sich schnell und flüssig und besticht durch zwei sehr unterschiedliche Protagonisten, von denen man jedoch nicht allzu viel erfährt. Hier steht der Fall rund um den brutalen Serienkiller im Vordergrund und die Annäherung der beiden Protagonisten. Nicht aber im Sinne einer Liebesgeschichte, sondern hinsichtlich einer guten Zusammenarbeit im Job. Der Fall selbst ist teilweise blutig und etwas eklig, zudem überraschend und kreativ ausgedacht. Aufgrund dieser Szenen und der teils detaillierten Beschreibungen der Opfer ist die Altersangabe von 13 Jahren gut gewählt! Ein spannendes Buch mit einem etwas schrulligen, aber hochintelligenten Ermittler, der eigentlich aber keiner sein will und einer jungen Frau, die noch ihren Platz im Leben sucht und unbedingt eine Detektivin wie es im Buche steht werden will. Ich bin gespannt, was die beiden noch erleben werden! Ich hoffe, dass die weiteren Bände auch noch übersetzt werden!

Sherlock Holmes meets Supernatural

Von: Bearnerdette Datum: 29. August 2016

Sherlock Holmes meets Supernatural: In Jackaby machen ein junger Privatdetektiv und seine Assistentin Jagd auf das Übernatürliche. Was ich von dem Buch halte, verrate ich euch hier... Wir schreiben das späte neunzehnte Jahrhundert: die junge Abigail Rook ist von Europa nach Amerika gekommen um ein freies und abenteuerliches Leben zu führen, doch tut sich zunächst schwer damit, einen Job zu finden. Dann jedoch entdeckt sie ein Gesuch: eine Privatdetektei sucht einen Assistenten. Abigail wittert ihre Chance und bewirbt sich bei Privatdetektiv Jackaby. Doch Jackaby jagt keine gewöhnlichen Kriminellen - er macht Jagd auf das Übernatürliche; Kobolde, Feen, Geister und ähnliches sind sein Metier. Zunbächst weiß Abigail nicht ob sie daran glauben soll, doch bald schon stecken sie und Jackaby mitten in einem mytersiösen Fall. William Ritter hat einen angenehmen flüssigen Schreibstil. Sein Debutroman schafft die Balance zwischen anschaulichen Beschreibungen der Welt und einem unterhaltsamen Tempo der Story. Langeweile kommt so nicht auf. Jackaby wirkt wie ein junger Sherlock Holmes - verschroben, schräg, irgendwie anders. Abigail hingegen ist eine sympathische junge Frau, die mehr will, als die Gesellschaft für sie vorgesehen hatte. Somit sind beide Hauptcharaktere Sympathieträger. Zwar wird in dem Buch das Rad nicht neu erfunden, doch die liebenswerten Protagonisten und der angenehm flüssige Erzählstil tragen zum Lesevergnügen bei und die Suche nach einem mysteriösen Mörder ist durchaus spannend. Kurzweilig, unterhaltsam - Jackaby ist nicht revolutionär, aber sehr solides Lesevergnügen für Mystery- und Detektivgeschichten - Fans. Wer Sherlock Holmes mag sollte auch Jackaby eine Chance geben.

Atmosphärisch und amüsant

Von: Noemi Datum: 22. August 2016

Meinung Ich bin sehr froh, dass das Originalcover übernommen wurde, es hat seinen ganz eigenen Charme. Und es gibt noch etwas, besser gesagt: jemanden, der seinen ganz eigenen Charme hat: Mr. R.F. Jackaby. Seltsam, verschroben, außergewöhnlich, genial: Seiner Persönlichkeit muss man einfach verfallen. Herrlich amüsant, wie er mit anderen Menschen umgeht, während er nebenbei seine Deduktionen anstellt. Fans von Sherlock Holmes werden hier ihren Charakter finden. Weniger mochte ich Abigail Rook, aus deren Perspektive die Story erzählt wird. Auch sie brilliert zwar stellenweise mit guten Sprüchen und starkem Auftreten, aber meist bleibt sie mir doch zu passiv. Man hätte sie, unabhängig von Jackaby, mehr in die Ermittlungen hineinbeziehen können, sodass sie auch einen bedeutenden Teil dazu beiträgt, den Fall zu lösen, anstatt dass sie nur ihrem Arbeitgeber hinterherläuft. Die Jagd nach dem Mörder gestaltet sich als zunehmend unheimlich und der Plot lockt immer mehr mysthische Wesen hervor, sodass die übernatürliche Atmosphäre gelingt, auch hinsichtlich der Handlungszeit von 1892. Etwas vorhersehbar ist es gegen Ende schon, jedoch nicht so übermäßig, dass es ein Kritikpunkt wäre, da ich mir durch aufregende Wendungen nicht sicher sein konnte. Generell hält sich der Spannungsbogen ausdauernd, immer wieder erfährt man neue, skurrile Dinge aus dem Leben von Jackaby, in das sich nun auch Abigail voller Abenteuerdrang einfindet. William Ritters Schreibstil ist nicht nur überaus flüssig, sondern auch sehr humorvoll. Immer wieder wird ein Gespräch durch Witze aufgelockert, die weder erzwungen wirken noch den Ernst der Situation nehmen. Stattdessen ist es wunderbar unterhaltsam, während man gleichzeitig über Jackabys Verhalten und Weisheiten rätselt. Es steckt noch so viel Mögliches in der mysthischen Welt von New Fiddleham; meine Neugier auf die Folgebände ist definitiv geweckt - wenn auch noch keine Begeisterung, dafür dürfte man ruhig mehr zu Jackabys Hintergrundgeschichte und ein ausgeglicheneres Team erwarten. Fazit Atmosphärisch und herrlich amüsant gestaltet sich die faszinierende Suche nach Übernatürlichem, wobei der Titel schon aussagt, was bzw. wer das Beste am Buch ist: Natürlich Mr. Jackaby.

Guter Auftakt mit spannender Idee

Von: Mara Datum: 22. August 2016

„Jackaby“ von William Ritter stand vom ersten Moment an ganz oben auf meiner Wunschliste – historisches Setting, eine Neuinterpretation von Sherlock Holmes und eine spannend klingende Handlung waren für mich sofort ein Grund, das Buch so schnell wie möglich im Regal zu haben. Tja, nachdem es pünktlich Mitte Juli bei mir ankam, blieb es dann doch bis vor ein paar Tagen unbeachtet, weil ich es schlicht vergessen hatte. Ähäm. Mit einem leicht schlechten Gewissen habe ich angefangen zu lesen und das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgehabt. Sagt finde ich alles, oder? „Jackaby“ spielt in der amerikansichen Stadt New Fiddleham am Ende des 19. Jahrhunderts, was mir sehr gut gefallen hat. Ich mag diese Epoche unglaublich gerne, da sie Büchern eine ganz besondere Stimmung verleiht und sie gleich viel interessanter macht. Ritter versteht es gut, die damaligen Verhältnisse, Lebensumstände und gesellschaftlichen Schichten in die Handlung einzuweben und sie dem Leser quasi nebenbei näherzubringen. Abigail als Protagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen, was schon alleine an ihrer Vorgeschichte liegt, die einfach herrlich amüsant zu lesen war. Sie träumt schon seit ihrer Kindheit davon, Abenteuer zu erleben und wie ihr Vater die Welt zu bereisen. Bis zu Beginn des Buches hat das nicht wirklich gut geklappt, weswegen Abigail eher versehentlich nach Amerika reist und dort in New Fiddleham auf Jackaby trifft. Dessen Charakter fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da er sehr verschroben ist und so einige Eigenheiten besitzt. Schließlich behauptet er, Geister und andere übernatürliche Wesen sehen zu können, was bei mir erst einmal für eine gehörige Portion Skepsis gesorgt hat. Ich war mir lange unsicher, ob es in Ritters Buch tatsächliche fantastische Elemente gibt, oder ob Jackaby sich das alles nur einbildet. Abigail findet sich schnell als Jackabys Assistentin wieder und versucht mit diesem, einen grauenvollen Mord aufzuklären. Jackaby ist überzeugt, dass es sich um einen übernatürlichen Täter handelt, was von der ebenfalls ermittelnden Polizei natürlich nur belächelt wird. Die Spurensuche der beiden Protagonisten ist spannend zu verfolgen, auch wenn ich gegen Ende von der Identität des Täters nicht wirklich überrascht war. Trotzdem macht es Spaß, von Jackabys Untersuchungen und Abigails Vermutungen zu lesen. Besonders die vielen Erklärungen zu den übernatürlichen Wesen haben mir gefallen, ebenso die Dialoge zwischen den beiden, die einiges an Wortwitz und Humor zu bieten haben! Allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, was das gesamte Buch angeht. Ritter setzt seine Idee gut um, es fehlt den Charakteren jedoch stellenweise an eigenen Merkmalen und Denkweisen. Jackaby und Abigail ähneln dem originalen Holmes und Watson sehr, was einerseits natürlich essentiell für die Geschichte ist, andererseits manchmal etwas langweilig und vorhersehbar ist. Fazit: „Jackaby“ ist ein flüssig zu lesender Roman, der in einer interessanten Epoche spielt. Die Handlung ist spannend und vor allem anfangs sehr mysteriös; ebenso wissen die Charaktere zu überzeugen, auch wenn stellenweise etwas mehr Tiefe und Innovation wünschenswert gewesen wäre. Alles in allem ein gelungener Auftakt, der Lust auf den zweiten Band macht!

Spannende Detektiv-Geschichte mit einem sympathischen und verschrobenen Protagonisten

Von: Anja Druckbuchstaben Datum: 22. August 2016

Man muss Jackaby einfach mögen! Es geht gar nicht anders. Er hat so eine naiv ehrliche Art an sich. Er stößt den Leuten damit regelmäßig vor den Kopf, meint es aber gar nicht böse und merkt das selbst auch gar nicht. Jedenfalls hatte ich den Eindruck. Durch seine sonderbare und verschrobene Art, bleibt Jackaby aber auch immer ein Stück weit auf Distanz. Schade! Ich will eigentlich noch viel mehr über ihn persönlich erfahren und mehr Zeit mit ihm verbringen. Er erinnert mich an Jonathan Strouds Anthony Lockwood, nur etwas verschrobener und vielleicht erwachsener/ förmlicher. "Jackaby bewegte sich mit der staksigen Grazie eines neugeborenen Fohlens, hielt jedoch mit schlafwandlerischer Sicherheit von den Pfützen mit den flüssigen Beweisen Abstand." (S. 184) Jackabys neue Assistentin Abigail Rook ist ihrer Zeit weit voraus. Sie hat es nicht leicht als Frau Anerkennung für etwas zu finden, das nichts mit einer sicheren Heirat zu tun hat. Ich mag starke und unabhängige Charaktere und trotzdem hat sie mich ab und zu enttäuscht und genervt. Ich konnte ihre Beweggründe nicht wirklich nachvollziehen. Außerdem hätte ich sie mir in der ein oder anderen Situation etwas entschlossener gewünscht. Stattdessen fällt sie genau in die Verhaltensmuster zurück, die den Erwartungen der damaligen Zeit an Frauen entsprechen. Die Ausdrucksweise im Buch ist etwas förmlich, was natürlich absolut in die Zeit passt, in der die Geschichte spielt. Zu meiner Überraschung hat mir der Stil richtig gut gefallen. Ich hab mit sowas sonst öfter mal meine Problemchen. Einen großen Teil dazu beigetragen, haben sicherlich die vielen humorvollen und sarkastischen Passagen und Dialoge. "Meine Worte schwebten durchs Dunkel, als schämten sie sich, mit mir gesehen zu werden. Der Blick, mit dem mich Jackaby bedachte, war kein unfreundlicher, sondern eher ein mitleidiger. Einer von der Art, wie man ihn vielleicht einem besonders tollpatschigen Hundebaby zuwirft, das auf der Jagd nach seinem eigenen Schwanz vom Bett geplumpst ist." (S. 73) Die Geschichte an sich fand ich interessant und spannend. Detektivische Ermittlungen gepaart mit übernatürlichen Wesen und Vorkommnissen, das ist absolut meins. Zwischendurch hätte ich mir einen etwas rasanteren Verlauf und mehr Action gewünscht. Das bekam ich dann erst gegen Ende geboten. Fazit: Eine spannende Detektiv-Geschichte mit einem sympathischen und verschrobenen Protagonisten und aufregenden übernatürlichen Elementen. Interessanter zu lösender Fall, grandioser Humor und angenehmer Schreibstil. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Sherlock und Watson in übernatürlichem Gewand

Von: Jashrin Datum: 16. August 2016

Jackaby ist in vielerlei Hinsicht speziell. Seine detektivischen Fähigkeiten sind überragend, seine Auffassungsgabe und Logik bemerkenswert, seine sozialen Kompetenzen eher nicht vorhanden. Obendrein hat er ein feines Gespür für das Übersinnliche und die Fähigkeit auch Mythen- und Sagengestalten sehen zu können. Abigail Rook hingegen ist einfach nur auf der Suche nach einem Job. An das Übernatürliche glaubt sie nicht wirklich, aber Jackaby sucht eine Assistenz und mit ihrem Gespür für wichtige, alltägliche Dinge ergänzt sie Jackabys Fähigkeiten perfekt. Gleich ihr erster Arbeitstag stürzt Abigail in einen spannenden Fall und sie muss rasch lernen sich in der Welt ihres neuen Arbeitgebers zurecht zu finden. Vor allem auch Jackabys Haus stellt sie dabei vor eine große Herausforderung… William Ritter bringt mit seinem Jugendbuch „Jackaby“ eine neue Variante von Sherlock & Watson. In seinem Fall nennen sie sich zwar Jackaby und Abigail, doch die Parallelen sind nicht zu übersehen. Dennoch ist es nicht einfach eine weitere Adaption, sondern durchaus ein eigenständiges Werk, das Spaß macht und mit vielen tollen Ideen aufwarten kann. So ist der Einbezug des Übernatürlichen nur ein Aspekt, der diesen Roman lesenswert macht. Das Werk sprüht vor Humor und Wortwitz und Jackabys sarkastische Ader hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Sowohl Jackaby als auch Abigail sind wunderbar schlagfertig und es macht Spaß in ihre Welt einzutauchen und sie bei ihren Ermittlungen, den Schwierigkeiten mit der Polizei und bei ihrem gegenseitigen Kennenlernen zu begleiten. Trotz vieler amüsanter Momente, ist die Geschichte spannend, teilweise düster und lässt sich durchweg flüssig lesen. Die Charaktere konnte ich mir größtenteils gut vorstellen, allen voran natürlich Jackaby, der ebenso wie sein Vorbild Sherlock ein wenig in seiner eigenen Welt lebt und eher rational als emotional ist. Auch Douglas und Jenny hatte ich direkt vor Augen, obwohl sie nur eine Nebenrolle spielen. Ausgerechnet Abigail bleibt für mich in manchen Passagen etwas blass. Bei ihr hätte ich mir eine genauere Ausarbeitung des Charakters gewünscht. Doch da ich auf ein baldiges Wiedersehen mit ihr und Jackaby hoffe, gibt es vielleicht dann mehr Raum für sie. Zumindest würde es mich sehr freuen. Mein Fazit: William Ritters Version von Sherlock und Watson in neuem, übernatürlichem Gewand ist ein gelungenes Jugendbuch, dass mich vor allem mit seinem Wortwitz und den schlagfertigen Dialogen überzeugen konnte. Trotz kleinerer Schwächen in der Geschichte freue ich mich sehr auf den nächsten Teil und hoffe, dass uns der Autor nicht zu lange warten lässt.

Eine interessante und etwas andere Detektiv Geschichte

Von: Denise_H Datum: 15. August 2016

Inhalt New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ... Quelle: cbt Verlag Meine Meinung Nachdem ich im Juli nur leichte, schnulzige und viel zu kitschige Sommergeschichten gelesen hatte, brauchte ich einfach dringend etwas anderes und da kam mir Jackaby, welches mir vom cbt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, gerade gelegen. Nachdem ich nur wenige Seiten dieser Geschichte gelesen hatte, war ich schon mitten im Geschehen und auch wenn die ganze Ermittlung nur während 2 oder 3 Tagen stattfindet, hatte ich bereits nach den ersten Kapiteln den Eindruck die Charaktere zu kennen und schon lange mit Abigail und Jackaby zusammen, diesen mysteriösen und interessanten Fall zu bearbeiten. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und auch wenn die Spannung nicht immer gleich hoch war, konnte mich die Geschichte bis zur letzten Seite packen und mitreissen. Ein bisschen erinnerte mich dieses Buch schon an Sherlock Holmes Abenteuern, wobei die übernatürlichen Elemente welche der Autor hier in die Erzählungen eingebunden hat, die Geschichte zu etwas völlig anderem gemacht haben. Das einzige, was mir schlussendlich ein bisschen gefehlt hat, war die Liebesgeschichte, doch auch dort habe ich noch Hoffnungen, dass sich etwas in den Folgebändern entwickeln wird. "Die Welt ist eine Bühne, wie man so schön sagt, und ich scheine in diesem Theater als Einziger einen Platz mit Blick hinter die Kulissen zu haben." Zuletzt muss ich einfach etwas über dieses wunderschöne, aber auch interessante Cover sagen! Wie sie das Bild im Kopf einer Person eingefügt haben, zusammen mit dieser knalligen blauen Farbe, sieht wirklich top aus. Da sehe ich sogar darüber hinweg, dass sie schon wieder eine Person auf dem Cover abgebildet haben ;) Fazit Ich muss ehrlich sage, dass ich anfangs nicht all zu viel von dieser Geschichte erwartet habe und dann sehr positiv von einer interessanten und etwas anderen Detektiv Geschichte überrascht wurde. Zu Jackaby und seine ganz speziellen Fähigkeiten und die Suche nach Gerechtigkeit gibt es bereits zwei weitere Bände auf englisch, ich bin auf jeden Fall schon gespannt wie es weitergehen wird und hoffe, dass wir auf die deutschen Exemplare nicht all zu lange warten müssen.

Sherlock + Phantastik = großer Spaß!

Von: Die fantastische Bücherwelt Datum: 14. August 2016

Meine Meinung: „Jackaby“ von William Ritter ist der Auftakt einer Historical-Fantasy-Reihe, die an die Geschichten von „Sherlock Holmes“ angelehnt ist. „Guten Abend allerseits. Viele von Ihnen kennen mich ja schon, aber wer noch nicht die Gelegenheit hatte, mit mir zusammenzuarbeiten – oder mich hinter Gitter zu bringen – mein Name ist R. F. Jackaby. […] “ (S. 247) Für mich ist es tatsächlich bereits die dritte „Sherlock-Story“ in diesem Jahr und eine scheint besser als die andere. Mit dem Extraschuss Phantastik und der heimeligen Atmosphäre des historischen New Fiddlehams erkämpft sich „Jackaby“ allerdings einen klaren, wenn auch kleinen, Vorteil – denn so ist es einfach noch mehr „meins“. Hinzukommt ein Schreibstil, der süchtig macht. Pointiert und doch klangvoll trifft Ritter genau die jugendliche Note, die in dem historischen Kontext noch angebracht ist. Den Zeitgeist hat er perfekt eingefangen, nimmt es damit allerdings nicht immer ganz genau. So wirkt es nie affektiert und das gibt ihm Raum für die gekonnte Situationskomik, die vor allem in den schlagfertigen Dialogen zum Tragen kommt. „Was ist das eigentlich, was Sie da zeichnen?“, fragte ich. Jackaby zog ein finsteres Gesicht. „Ich erfasse die Daten. Machen Sie weiter.“ „Ist das Elfensprache oder etwas Ähnliches?“ Er trat ein Stück von der Tafel zurück und starrte mit ausdrucksloser Miene darauf. „Nein.“ „Sind es Hieroglyphen? Was bedeutet dieses Zeichen, das Sie gerade geschrieben haben? Das wie eine Gans aussieht, die an einem Stück Schnur zerrt?“ „Das ist eine Sieben.“ „Oh.“ Wir betrachteten beide die Tafel. Ich legte den Kopf schräg. „Ach so, ja richtig, jetzt sehe ich es auch. Glaube ich.“ (S. 101 ff) Die Geschichte übt, zumindest auf mich, einen ungemeinen Sog aus. Ritter nimmt sich nicht viel Zeit für eine Einführung: die Hauptakteure, R. F. Jackaby und Abigail Rook, treffen fast sofort aufeinander und werden nur kurze Zeit später in den Fall verwickelt, der fortan das Geschehen dominiert und kontinuierlich auf Trab hält. Langeweile gibt es keine – man wird als Leser konstant auf Trab gehalten, wenn nicht schon des Rätsels Lösung wegen, dann durch den Humor, der schlichtweg glücklich, oder dank der Skurrilität, die alles möglich macht. Motive aus „Sherlock Holmes“ finden sich einige, aber nicht genug für ein reines Retelling. Dass „Jackaby“ an dem berüchtigtsten Detektiv der Weltliteratur angelehnt und Ritter davon inspiriert wurde, steht natürlich außer Frage – und doch erschafft der Autor etwas Eigenes. Hardcore-Sherlock-Fans müssen hier also nicht jedes Haar aus der Suppe fischen, sondern können sich problemlos auf die anderen Aspekte der Geschichte konzentrieren. Der Begriff, den ich verwende, lautet Seher. Ich sehe. Also bin ich ein Seher. Der Seher genau genommen. (S. 112) Die phantastischen Elemente sind gleichzeitig zentral und dezent. Ritter interpretiert viele Sagen und Legenden sehr originell und knüpft sie ganz zart an das Geflecht seiner Welt an. Dadurch, dass nur Jackaby Übernatürliches wahrnehmen kann, außer wenn das Übernatürliche wahrgenommen werden möchte, spielt der Autor gleichzeitig mit (unserem) dem Konzept des Glaubens. Ist diese eine Sache wirklich unnatürlich? Oder werden wir bzw. Abigail zum Narren gehalten? Blitzartig wurde mir klar, dass es Jackaby gelungen war, mir wieder einen Weg zu diesem Winkel meines Gehirns zu bahnen. Es war eine winzige Ecke, in der ich als Kind gelebt hatte und in der alles möglich und Magie kein albernes Hirngespinst, sondern eine schlichte Tatsache gewesen war, allerdings abgeschieden und schwer zugänglich. Damals hatte ich gewusst, dass es Drachen und Ungeheuer gab, aber ich hatte es freudig hingenommen, denn es bedeutete, dass es dann ja auch Zauberer, Feen und fliegende Teppiche geben musste. (S. 96) Fragen, die sich Abigail gerade zu Anfang buchstäblich stellt – bis sie sich entscheidet zu glauben. „Also ist sie bloß verrückt?“ Jackaby zögerte, und als er sprach, lag in seiner Antwort eine mitfühlende Ernsthaftigkeit. „Hatun sieht eine andere Welt als Sie oder ich. Es ist eine sehr viel furchterregendere Welt, voller schrecklicher Gefahren, und doch entscheidet sie sich dafür, genau diese Heldin zu sein, die diese Welt braucht. Sie hat die Stadt und ihre Bewohner bereits unzählige Male vor irgendwelchen Ungeheuern gerettet. Dass diese Kämpfe für gewöhnlich nur in ihrem Kopf stattfinden, schmälert nicht ihre Tapferkeit. Die schwersten Kämpfe ficht man stets im Kopf aus. (S. 117) Zu den Figuren möchte ich ansonsten gar nicht viel mehr sagen. Jackaby und Abigail sind, erwartungsgemäß, an Sherlock und Watson angelehnt, aber keine Kopien davon. Jackaby, der wie sein Vorbild über keinen „emotionalen Quotienten“ verfügt, zeigt sich einige Male überraschend einfühlsam. Allerdings nur im Zusammenhang mit übernatürlichen Wesen, denen er sowieso seine komplette Aufmerksamkeit schenkt. Abigail ist sein bodenständiger Konterpart, aber eben auch vor allem eine Frau, die sich im 19. Jahrhundert behaupten und selbst über sich bestimmen will. Aber Sie, Abigail Rook, Sie nehmen Briefkästen und Papierkörbe wahr und…Menschen. Jemand, der Banales und Gewöhnliches bemerkt, ist in der Tat außergewöhnlich. Noch irgendwelche Fragen? (S. 81) Fazit: William Ritters „Jackaby“ könnte man als Historical-Fantasy-Geschichte à la „Sherlock“ bezeichnen. Oder auch als historischer Krimi mit Fantasy-Elementen. Irgendwas dazwischen trifft es wohl genau; jedenfalls ist für viele Lesertypen was dabei. Ich mochte jeden Aspekt davon, konnte das Buch, einmal angefangen, gar nicht mehr aus der Hand legen. Witzig, originell und eben mit dem gewissen „Sherlock-Charme“ versehen ist „Jackaby“ ein wundervoll unterhaltsamer Reihenaufakt – und schnell gelesen noch dazu. 5/5 Bücher!

Kann ich bitte sofort weiterlesen?!

Von: Miss Foxy Reads Datum: 13. August 2016

Meine Meinung: Jacjaby klang direkt im ersten Augenblick so sehr nach einem Sherlock Holmes-Retelling, dass es sofort auf meiner Wunschliste gelandet ist. Fragt man mich nach meiner liebsten Sherlock Holmes Adaption, so ist es nicht die Serie Sherlock, die sicher die meisten nennen würden sondern Elementary. Ich liebe die Serie wegen Watson, die eine Frau ist und Sherlock sogar im Verlauf der Serie teilweise übertrifft in Genialität und Scharfsinn und auch wegen Moriarty. Auch diese Figur wurde in Elementary sehr interessant umgesetzt. Das alles erschien mir auch in Jackaby der Fall zu sein. Abigail Rook kommt nach Amerika und lässt sich in New Fiddleham nieder, wo sie kurz darauf eine Assistentenstelle bei Jackaby bekommt, der genauso brillant zu sein scheint, wie Holmes selbst. Mit einer Ausnahme: Jackaby kann Übernatürliches wahrnehmen und so sind auch die Fälle, die die beiden lösen werden alles andere als normal, was zwar anfangs etwas befremdlich erschien, nach einiger Zeit aber als genial herausstach. Abigail ist wie die Elementary-Watson auch eine Frau und schon bald merkt man, dass sie alles andere will, als in Jackabys Schatten zu stehen. Nach und nach stellte sich für mich allerdings heraus, dass Jackaby mehr ist, als nur ein Sherlock-Retelling mit fantastischen Elementen. Am Ende bin ich sogar zu dem Entschluss gekommen, dass ich Jackaby tatsächlich mehr losgelöst von ihm betrachten möchte, denn für mich entwickelte sich die Geschichte als weitaus eigenständiger, als es ein Retelling sein sollte. „Ich entschuldigte mich kurz, um eine Ente nach einem Kleid zu fragen.“ – S.166 Jackaby ist ein komischer Charakter. Aber im positiven Sinne. Er bringt durch seine Art eine Menge Komik in den Roman und hat mich häufig schmunzeln lassen. Abi ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn sie bildet den perfekten Gegenpol zu ihm und entwickelte sich so für mich zu einer perfekten Assistentin. Aus ihrer Sicht erleben wir die gesamte Geschichte, was ich als sehr angenehm empfand, denn so bekommen wir mit ihr zusammen immer mehr von der phantastischen Welt mit, die Jackaby sehen kann und zeitgleich mit ihr ins rätseln. Auch der Schreibstil des Buches hat etwas von Jackabys Art und war dadurch sehr unterhaltend. Diese komische Welt, mit der Abi in ihrer Zeit mit Jackaby so häufig konfrontiert wird, entlockt ihr viele Kommentare, die alle zitierwürdig sind und sicher nicht nur Buchkenner schmunzeln lassen würden. Die Geschichte selbst behandelt einen Fall der beiden, den es zu lösen gilt und der schlussendlich auch gelöst wird. Er konfrontiert den Leser mit der Bandbreite magischer Wesen, mit denen Jackaby vertraut ist. Dabei erklärt er Abi alles, was sie und die Leser darüber wissen müssen und besonders gut gefallen hat mir, dass die Wesen historisch sehr gut fundiert sind. Das Werk hebt sich so von anderer Phantastik ab und erschien mir so ein wenig wertvoller. Neben dem einzelnen Fall bekommt der Leser auch einen ersten Eindruck von der Gesamtgeschichte, die sich vermutlich noch durch die weitere Reihe zieht und winzige Fragen offen lässt. Letztendlich hat der erste Band jedoch einen Abschluss gefunden, der den Leser sehr zufrieden stellt. Ich hätte mir allerdings für das gesamte Buch gewünscht, ein wenig tiefer in die phantastische Welt von Jackaby einzutauchen. Dafür hätte das Buch auch gerne mehr Seiten haben dürfen, denn mir erschien manches doch sehr oberflächlich. Ich hoffe allerdings, dass dies in den nächsten Bänden dann passiert. Fazit: Jackaby war der vielversprechende Anfang einer Reihe, die ich erst als Sherlock-Retelling eingestuft hätte, sich später jedoch zu etwas Eigenständigem entwickelt hat. Der Charme aus Sir Arthur Conan Doyles Geschichten hat William Ritter jedoch gekonnt in Jackabys Welt geholt und ihn noch mit ein bisschen Phantastik versehen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Abi, Jackaby und den anderen und hoffe, dass sich die Geschichte steigert und weiterentwickelt.

Für Fans von Sherlock Holmes und Lockwood&Co.

Von: frischgelesen.de Datum: 10. August 2016

Die Geschichte spielt im Jahre 1892. Es geht um Abigail Rook, die neu in die Stadt New Fiddleham kommt und dort auf den Detektiv Jackaby stößt. Jackaby ist aber kein normaler Detektiv, sondern er sieht übernatürliche Dinge, die die anderen nicht sehen können. Wie der Zufall es will, sucht Jackaby gerade nach einem neuen Assistenten und Abigail ist sofort begeistert. Kaum hat Abigail die neue Stelle bei dem Detektiv angetreten, wartet bereits ein besonders ungewöhnlichen Fall auf sie. Ein Serienkiller verbreitet in der ganzen Stadt Angst und Schrecken. Die Geschichte hat mich sofort begeistert und auch beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht. Es erinnerte mich auch ein bisschen an Lockwood&Co von Jonathan Stroud, was natürlich noch ein Grund mehr für mich war, es zu lieben. 😉 Eine Mischung aus Sherlock Holmes und Lockwood&Co? Das ist doch perfekt! „Jackaby“ ist William Ritters erster Roman. Er studierte an der University of Oregon und ist jetzt Lehrer an einer Highschool. Stellt euch mal vor, euer Lehrer bringt so ein spannendes Buch heraus! Das wäre doch wirklich cool, oder? Meine Lehrer schreiben so etwas nicht. Das Buch war meine perfekte Urlaubslektüre in Frankreich. Lesend am Pool liegen und die Sonnenbrille auf der Nase, das könnte ich noch eine ganze Weile aushalten. Mit so einem spannenden Buch, das wär toll.

Rezension zu "Jackaby"

Von: Lona Datum: 07. August 2016

Meine Meinung Spätestens seit ich die BBC Serie "Sherlock" gesehen habe bin ich ein großer Fan von Sherlock Holmes (auch ohne Doyles Bücher gelesen zu haben). Da William Ritter dies in seinem Debütroman mit ganz vielen übernatürlichen Wesen und etwas Mystery verbindet, der Assistent durch eine junge Frau ersetzt wird und es zudem noch ein historischer Roman ist, war für mich schnell klar, das ich "Jackaby"so schnell wie möglich lesen muss. Abigail, gerade erst mit dem Schiff in Amerika angekommen, sucht und findet eine Stelle bei dem Detektiv Mr. Jackaby, der sie als seine Assistentin anstellt. Zusammen versuchen sie im Laufe des Buches einen Serienmörder zu enttarnen, der in der (Klein-) Stadt New Fiddleham sein Unwesen treibt. Die Potagonistin Abigail ist sympathisch, clever und aufgeschlossen, außerdem ist sie, seit sie das Haus ihres Vaters in England verlassen hat, auf der Suche nach einem großen Abenteuer. Sie freundet sich schnell mit der jungen Jenny an, die als Geist im Haus von Jackaby lebt (okay, eigentlich ist es ja ihr Haus ...). Der Privatdetektiv für Übernatürliches hatten natürlich so einiges mit Sherlock Holmes gemeinsam, weshalb ich auch ihn schnell in mein Herz geschlossen habe. Er ist ziemlich chaotisch, exzentrisch, direkt und einfach ein Genie. Er kann von Außen ziemlich ruppig und herzlos auf andere wirken, aber ich bin mir ziemlich sicher dass er eigentlich ein gutes Herz hat (denn ist das nicht auch bei Holmes so?). Zur Geschichte muss ich sagen, dass ich diese sehr mochte: Alles war sehr spannend, mysteriös und auch witzig (zum Beispiel Jackabys erfrischende Art). Die Handlung wickelt sich innerhalb weniger Tage ab, was das Ganze noch interessanter macht und dafür sorgt, dass kein Platz mehr für Langeweile vorhanden ist. Mit den ganzen magischen Kreaturen (keine Magie, Zaubersprüche oder Sonstiges, nur Zauberwesen) kam ich erstaunlich gut zurecht, da man eigentlich fast allen schon aus Legenden, Sagen und anderen Büchern kennt, und selbst wenn man das nicht tut, kann man sie leicht auseinanderhalten und einsortieren. Fazit "Jackaby" von William Ritter ist eine spannende, mysteriöse Detektivgeschichte mit magischen Wesen und einem Sherlock Holmes nachempfundenen Detektiv-Genie. Für alle die Mysterien und Rätsel lieben. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

Ein gelungener Fantasykrimi, der durch einen symphatischen Jackaby Punkte gewinnt.

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum: 07. August 2016

INHALT: Abigail Rook entflieht ihrem anstehenden langweiligen Leben und gelangt nach New Fiddleham. Auf der Suche nach einer Arbeit trifft sie auf Jackaby, einen Detektiv für das Ungewöhnliche, der sie als seine neue Assistentin direkt zu einen Tatort mitnimmt, wobei es sich um einen Mord handelt, bei dem der Täter definitiv kein menschliches Wesen war. Somit beginnt für Abigail endlich ihr Abenteuer, welches unnormaler nicht sein könnte. MEINUNG: Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, man sieht quasi beide Protagonisten, die eine im Kopf des anderen. Durch die Farben blau und das stechende Rot fällt das Cover auf und wirkt wirklich wie ein kleines Meisterwerk. Der Einstieg in das Buch gelang mühelos. Der Autor wirft einen ohne große Probleme in die Handlung hinein und man kann sich mitreißen lassen. Besonders am Anfang, durch die detailierte Umgebungsbeschreibung, wurde eine gelungene Atmosphäre (Winter 1892) geschaffen. Nach einer kurzen Einführung finden unsere beiden Hauptprotagonisten ihren Weg zueinander. Von Abigail, die ihre Heimat verlassen hat, erfahren wir zunächst genügend Informationen, während Jackaby hingegen ein weißes Blatt Papier bleibt. Dies ändert sich aber im Laufe der Geschichte und Jackaby wurde schnell zu meiner Lieblingsfigur. Der Schreibstil ist verständlich und sorgt für ein angenehmes Lesevergnügen. Längen gab es im Laufe der Geschichte keine. Man wollte immer wissen, wie es weitergeht und so war das Buch auch relativ schnell zu Ende gelesen. Eine persönliche Entwicklung hinsichtlich der Charaktere konnte ich leider nicht feststellen. Was mir von Anfang an leider nicht so gefiel, war die Tatsache, dass Abigail die übernatürlichen Fälle des Detektiv Jackaby ohne großes Kopfschütteln annimmt, als wäre es das normalste auf der Welt. Die Beziehung zwischen den beiden schien sich auch nicht sonderlich weiterzuentwickeln. Alles in allem ist die Geschichte aber wirklich gut durchdacht und hält den Leser aufjedenfall bei Laune. Es ist der „fast“ typische Kriminalfall, der gelöst werden will und der ganzen Handlung die Energie gibt - gepaart mit dem Übernatürlichen, welches dieses Buch zu einem tollen Fantasykrimi macht. FAZIT: Ein gelungener Fantasykrimi, der durch einen symphatischen Jackaby Punkte gewinnt. Empfehlenswert für alle, die auch gern Krimis lesen. Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!

Tolle Story, tolle Charaktere, ich will mehr davon!

Von: Yvis Leseecke Datum: 07. August 2016

Meine Meinung: Ich fand das Buch einfach großartig. Der Schreibstil war sehr modern und flüssig. Es gab viele Dialoge, so dass das Buch sehr dynamisch aufgebaut war und man es sehr schnell lesen konnte. Die Geschichte war von vorn bis hinten sehr gut durchdacht und spannend. Es gab wirklich KEINE langatmigen Stellen. Die Charaktere waren super ausgearbeitet. Bei Jackaby hatte ich irgendwie immer "Johnny Depp" vor Augen. Auch Abigail fand ich sehr sympatisch und beide in Kombination sehr witzig. Aber auch die Gegend war gut beschrieben und die Story an sich sehr düster und überraschend. Den einzigen Kritikpunkt den ich hätte, wäre, dass die zeitlich Ebene, in der die Geschichte spielt nicht so recht rüber kam. Die Dialoge wirkten dafür zu modern und es fehlte mir der Dreck auf der Strasse. Aber dennoch war dies kein Grund einen Punkt ab zu ziehen weil die Geschichte so Klasse war. Fazit: Tolle Story, tolle Charaktere, ich will mehr davon!

Ein außergewöhnliches Buch mit einem einzigartigen Protagonisten

Von: Lines Bücherwelt Datum: 31. July 2016

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir sofort aufgefallen ist war natürlich das Cover, der Titel machte mich neugierig und der Klappentext überzeugte mich sofort. Ich begann mit dem lesen und kam ziemlich schnell in die Story rein. Das Buch erinnerte mich teilweise ein wenig an "Sherlock Holmes", dennoch ist es aber völlig anders. Und eins sage ich euch was habe ich gelacht, der Humor von Jackaby ist der Hammer, er trieft nur so vor Sarkasmus und das liebe ich ja. Ich saß als mit dem Buch in der Hand da und war erst schockiert und gleich drauf musste ich herzhaft lachen, eine wie ich finde echt gelungene Mischung. Stellenweise ist dieses Buch doch recht düster und auch unheimlich. Dann aber wieder haut Jackaby einen Spruch nach dem nächsten raus und konnte mich kaum nicht halten vor lachen, ich muss gestehen das mir Abigail schon ein wenig leid tat, schließlich musste sie Jackabys Humor ertragen. Ich für meinen Teil habe mich köstlich amüsiert. Der Schreibstil des Autoren war sehr leicht und flüssig zu lesen. Dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm, ich habe es in einem Zug ausgelesen denn es entwickelte eine ganz eigene Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte. Schon nach den ersten Seiten entwickelte sich eine Spannung die mich völlig gepackt hat. Das kann der Autor sogar immer wieder noch toppen, so das ich teilweise atemlos und schockiert vor dem Buch saß. Die Atmosphäre in diesem Buch ist düster und teilweise auch ein wenig bedrohlich, aber das passte einfach. Jackaby ist ein einzigartiger Charakter den man einfach in sein Herz schließen muss, er ist völlig anders und steht dazu. Ihm juckt es nicht was andere Leute von ihm denken, er zieht sein Ding durch auch wenn das die meisten nicht verstehen und sein Verhalten oft falsch interpretieren. Zusammenfassend gesagt hat mir dieser erste Band richtig gut gefallen, in sich ist er abgeschlossen, doch ich hoffe stark auf weitere Abenteuer rund um Jackaby. Ich kann euch dieses Buch guten Gewissens nur ans Herz legen. Klare und uneingeschränkte Empfehlung. Fazit: Mit "Jackaby" ist dem Autoren ein einzigartiger Reihenauftakt gelungen der ganz klar Lust auf mehr macht. Ein durchaus außergewöhnlicher Protagonist überzeugte mich völlig. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!

Sherlock meets Fantasy

Von: Mein Bücherchaos Datum: 28. July 2016

Der erste Band der Jackaby Reihe ist mir erst kurz vor der Erscheinung zum ersten Mal aufgefallen. Aber das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Es tönte nach einem Ermittlungsroman wie Sherlock und Watson mit Fantasyelementen. Also ganz interessant und für mich stand fest, dass ich es einfach mal versuchen muss. Dies war mein erstes Buch von William Ritter und ich empfand seinen Schreibstil sehr flüssig und spannend geschrieben. Es konnte mich ab der ersten Seite unterhalten und besonders bei dem Charakter R. F. Jackaby musste ich des Öfteren lachen. Geschrieben wurde es aus der Sicht der Protagonistin Abigail Rook. Abigail kommt zu Beginn des Buchs gerade neu in New Fiddleham an und sucht dringend nach einer Anstellung. Doch der Einzige der ihr eine Chance geben möchte ist der ominöse Detektiv Jackaby. An ihrem ersten Arbeitstag bekommt es Miss Rook - wie sie von Jackaby genannt wird - mit einem schrecklichen und grausamen Mord zu tun. Einzig und allein Jackaby ist in der Lage magische Wesen zu sehen und diese auch zu erspüren. Nur er glaubt auch daran, dass es sich bei dem Täter um ein magisches Geschöpf handeln muss. Durch den Umstand, dass nur Jackaby die Wesen sehen kann gilt er in der Allgemeinheit als verrückt und die Polizei hält seine Ermittlungen eher als behindernd, als hilfreich. Bei diesem Buch musste ich sehr oft schmunzeln und lachen. Jackaby reißt einen witzigen Spruch nach dem anderen und meinem Freund musste ich auch ein paar davon vorlesen. Der Detektiv ist zeitgleich skurril, mysteriös und manchmal glaubte ich daran, dass er einen Knall hat. Jedoch ist er ziemlich intelligent und nach ein paar Seiten hatte ich ihn schon in mein Herz geschlossen. Aber auch Miss Rook ist eine liebenswerte Charakterin. Über beide würde ich sehr gerne noch weitere Geschichten lesen und daher hoffe ich sehr darauf, dass die beiden Folgebände noch übersetzt und verlegt werden. Der erste Band der Reihe über den Detektiv Jackaby und seine Assistentin Abigail Rook konnte mich ab der ersten Seite von sich überzeugen und unterhalten. Besonders Jackabys charmante, skurrile, aber auch liebenswerte Art konnte mich begeistern. Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung!

Jackaby

Von: Bücherwürmchenswelt Datum: 26. July 2016

Beginnt man mit dem Lesen der Geschichte, so fühlt man sich ein Stück weit an "Sherlock Holmes" und "Lockwood & Co" erinnert. Dieser Roman stellt eine gelungene Mischung aus beidem dar, ist dabei aber eine komplett eigenständige Geschichte mit vielen tollen und vor allem neuen Ideen. Schon ab der ersten Seite hat mich dieser Roman gepackt. Es herrscht eine stete Spannung vor, von der man sich nur fesseln lassen kann. Auch das Tempo sorgt für einen tollen Lesefluss, der einen förmlich durch die Seiten fliegen lässt. Es werden immer wieder neue und spannende Facetten aufgedeckt, die das Lesen zu einem wahrlichen Abenteuer werden lassen und es scheint, als wäre man mittendrin. Der gesamte Weltentwurf des Autors kann einfach nur als faszinierend beschrieben werden. Auch die Atmosphäre weiß zu überzeugen. Diese ist herrlich düster und auch ein Stück weit bedrohlich. Dennoch kommen immer wieder lustige Momente zum Vorschein, die diese Düsternis gekonnt aufzulockern wissen. Dazu gehört die herrlich verschrobene Art des Jackaby, den man gerade aufgrund seiner Art schnell ins Herz schließt und der das eine oder andere Mal dem Leser ein Schmunzeln abringt. Aber auch Abigail sowie die weiteren Charaktere wissen zu überzeugen und bieten dabei noch ordentlich Spielraum für zahlreiche weitere Romane. In sich ist dieser erste Band abgeschlossen. Allerdings kann man aufgrund zahlreichen Handlungsstränge auf weitere Abenteuer gespannt sein. Ich bin gespannt, was uns da noch erwarten wird, denn "Jackaby" hat durchaus das Potential in die Riege meiner Lieblingsreihen aufgenommen zu werden, da diese Art von Geschichten genau meinem Beuteschema entsprechen. Fazit: Spannender und herrlich phantastischer Auftakt zu einer außergewöhnlichen Reihe mit einem herrlich verschrobenen Protagonisten.

Jackaby

Von: Bücherwürmchenswelt Datum: 26. July 2016

New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ... "Jackaby" ist der erste Band der gleichnamigen Reihe von William Ritter. Beginnt man mit dem Lesen der Geschichte, so fühlt man sich ein Stück weit an "Sherlock Holmes" und "Lockwood & Co" erinnert. Dieser Roman stellt eine gelungene Mischung aus beidem dar, ist dabei aber eine komplett eigenständige Geschichte mit vielen tollen und vor allem neuen Ideen. Schon ab der ersten Seite hat mich dieser Roman gepackt. Es herrscht eine stete Spannung vor, von der man sich nur fesseln lassen kann. Auch das Tempo sorgt für einen tollen Lesefluss, der einen förmlich durch die Seiten fliegen lässt. Es werden immer wieder neue und spannende Facetten aufgedeckt, die das Lesen zu einem wahrlichen Abenteuer werden lassen und es scheint, als wäre man mittendrin. Der gesamte Weltentwurf des Autors kann einfach nur als faszinierend beschrieben werden. Auch die Atmosphäre weiß zu überzeugen. Diese ist herrlich düster und auch ein Stück weit bedrohlich. Dennoch kommen immer wieder lustige Momente zum Vorschein, die diese Düsternis gekonnt aufzulockern wissen. Dazu gehört die herrlich verschrobene Art des Jackaby, den man gerade aufgrund seiner Art schnell ins Herz schließt und der das eine oder andere Mal dem Leser ein Schmunzeln abringt. Aber auch Abigail sowie die weiteren Charaktere wissen zu überzeugen und bieten dabei noch ordentlich Spielraum für zahlreiche weitere Romane. In sich ist dieser erste Band abgeschlossen. Allerdings kann man aufgrund zahlreichen Handlungsstränge auf weitere Abenteuer gespannt sein. Ich bin gespannt, was uns da noch erwarten wird, denn "Jackaby" hat durchaus das Potential in die Riege meiner Lieblingsreihen aufgenommen zu werden, da diese Art von Geschichten genau meinem Beuteschema entsprechen. Fazit: Spannender und herrlich phantastischer Auftakt zu einer außergewöhnlichen Reihe mit einem herrlich verschrobenen Protagonisten.

Humorvolle Detektivgeschichte à Sherlock Holmes

Von: Buchstabenträumerin Datum: 26. July 2016

„Apropos“, sagte er. „In meinem Arbeitszimmer steht ein Einweckglas mit der Aufschrift ‚Kaution‘. Wenn sie bis heute Abend nichts von mir hören, dann bringen sie das Glas einfach zur Polizeiwache in der Mason Street, ja?“ (Seite 84) Der Vergleich von „Jackaby“ mit Sherlock Holmes drängt sich in dieser Geschichte geradezu auf. Beide gehen ihren Ermittlungen mit der gleichen Passion, Präzision, Intelligenz, Eigensinnigkeit und Kompromisslosigkeit nach. Dabei ist Jackaby, ebenso wie Sherlock, etwas weltfremd und auf emotionaler Ebene schlicht vollkommen inkompetent. Abigail hingegen verkörpert die weibliche Version des Watson – sie ist bisweilen hilflos und überrumpelt von den rasanten Schlussfolgerungen, aber immer darum bemüht, Jackaby nach bestem Ermessen zu helfen. Denn Jackaby und sein Arbeitsfeld üben auf sie eine Faszination aus, der sie sich nicht entziehen kann. Obwohl das Buch von William Ritter vor fantasievollen Ideen sprüht und auch sehr spannend ist, packte es mich nicht wie erwartet. „Jackaby“ wirkte auf mich eher amüsant und ein bisschen wunderlich. Mir fehlte es einfach an etwas – mehr Hintergrundinformationen, lebendigeren Charakteren und vor allem Gefühl. Es wird zwar über Gefühle gesprochen, ich konnte sie jedoch nicht nachempfinden. Der Schwerpunkt liegt für meinen Geschmack zu sehr auf seltsamen Wesen und übernatürlichen Erscheinungen, und lässt dabei die genannten Punkte außer Acht. Zudem ahnte ich trotz einiger überraschender Entwicklungen gegen Ende leider schon recht früh, wer der Täter war. Alles in allem also eine ganz gute Story, die mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte. Schreibstil Ich entschuldige mich kurz, um eine Ente nach meinem Kleid zu fragen. (Seite 166) Der Schreibstil zeichnet sich besonders durch die Schlagfertigkeit von Jackaby und auch Abigail aus. Das hat viel dazu beigetragen, dass ich unabhängig von Schwächen in der Story sehr gerne am Buch dranblieb. Der Wortwitz, die humorvollen Dialoge, der launige Umgang Jackabys mit der Polizei – das alles entlockte mir viele Schmunzler und Lacher. Durch diesen ironischen Ton konnten Emotionen für meinen Geschmack aber leider nicht besonders gut transportiert werden. So verharren Verliebtheiten in einer nüchternen Betrachtung und die Charaktere wirken stets ein wenig unnahbar. Das fand ich sehr schade, denn ich war ungeheuer neugierig auf Jackaby und Abigail. Charaktere „Ich hätte nicht gedacht, dass eine junge Frau für einen Mann wie Marlowe als Mordverdächtige überhaupt infrage kommt. Es ist beinahe erfrischend, gleich schlecht behandelt zu werden wie ein Mann.“ (Seite 207) Wie bereits gesagt, weisen die Charaktere von Jackaby und Abigail starke Ähnlichkeit mit ihren Vorbildern Sherlock und Watson auf. Stellenweise wirkte das auf mich etwas einfallslos, nichtsdestotrotz verlieh Autor William Ritter beiden auch eine frische Note – insbesondere in ihren Dialogen. Schön empfand ich die sich nebenher entwickelnde eigentümliche und zarte Freundschaft zwischen den beiden. Richtig warm wurde ich mit den Charakteren Abigail und Jackaby allerdings nicht. Sie hatten wenig Profil, kaum Tiefe, und so konnte keine Nähe entstehen. Besonders bei Jackaby hätte es sich aber sicherlich gelohnt, mehr in die Tiefe zu gehen. Er scheint ein interessantes Leben gehabt zu haben. Wie erfuhr er von seinen Fähigkeiten? Wie erging es ihm anfangs damit? Stattdessen wurde ich als Leser immer auf Abstand gehalten. Fazit Eine durchaus amüsante und unterhaltende Geschichte, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Das lag hauptsächlich an den Charakteren, die noch mehr hätten ausgearbeitet sein können, sowie an einer Story, die mir persönlich zu wenig Hintergrundinformationen bot. Für alle, die fantasievolle Detektivgeschichten mögen, ist dieses Erstlingswerk aber nicht zu verachten!

Sherlock mit mystischen Elementen!

Von: Meine Lieblingsbücher Datum: 21. July 2016

Als die junge Abigal Rook nach New Fiddleham kommt, sucht sie nach einer Anstellung und findet diese in der Form eines Assistenzjobs bei dem Detektiv M. F. Jackaby. Er ist aber kein gewöhnlicher Detektiv sondern kann unerklärliche Phänomene wie Trolle, Gestaltwandler oder Banshee sehen. Schon an ihrem ersten Tag wird Abigal, oder Miss Rook wie sie von Jackaby genannt wird, mit einem grausamen Mord konfrontiert der höchstwahrscheinlich von einem übernatürlichen Wesen durchgeführt wurde. Ich liebe die Idee! Schon als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich dass ich dieses Buch lieben werde. Schließlich bin ich ein großer Fan von der BBC-Sherlock-Serie. Meine hohen Erwartungen die ich an dieses Buch hatte wurden vom Autor auch gut getroffen und ich bin absolut begeistert. Auf der einen Seite fühlte man sich wirklich wie in einer Sherlock-Folge, allerdings mit dem interessanten Extra das man hier nicht auf der Jagd nach verrückten, genialen Bösewichten ist sondern übernatürlichen Wesen hinterherjagt. Diese können größtenteils übrigens nur von Jackaby gesehen werden, es sei denn das Wesen entschließt sich dazu sich zu zeigen. Gerade deshalb bringt die örtliche Polizei dem Detektiv Jackaby nicht gerade viel Vertrauen entgegen und stufen ihn eher als verwirrt an. Dabei ist er ein genialer Ermittler, der manchmal zwar etwas eigen ist aber gerade dadurch seinen Charm entwickelt. Was mir leider etwas gefehlt hat, war seine Hintergrundgeschichte, besonders was seine Fähigkeit übernatürliche Phänomene sehen zu können angeht, aber vielleicht erfahren wir darüber im zweiten Band etwas mehr. Besser durchlichtet wird die junge Abigal Rook die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Meiner Meinung nach gibt sie eine ganz wunderbare Assistentin für Jackaby ab. Besonders spannend fand ich auch das Miträtseln. Gerade weil man aus der Sicht von Abigal liest, bleibt dem Leser viel Freiraum um selbst mitzuraten. Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht das man die Geschichte nicht aus Jackabys Sicht verfolgt, aber wie schon gesagt, bleibt hier einfach mehr Platz für eine Spekulationen. Also eine richtig gute Entscheidung! Ebenfalls toll fand ich die Nebencharaktere, wie etwa die Ente Douglas, der Hausgeist Jenny oder die Bansheefrau. Was die übernatürlichen Wesen angeht, hätte der Autor vielleicht nicht ganz so sparsam mit den Informationen sein müssen, aber zumindest musste man sich als Leser auch nicht über eine seitenlange Erklärung quälen. Außerdem bleibt dann noch genug Stoff für den zweiten Band, der natürlich schon auf meiner Wunschliste gelandet ist und auf welchen ich mich sehr freue. ~ FAZIT ~ Sherlock mit mystischen Elementen - eine großartige Idee! Dazu passend der humorvolle, spannende Schreibstil bei dem man sich in die Zeit zurückversetzt füllt. Ich kann dieses Buch nicht nur Sherlock-Fans mit warmen Worten ans Herz legen. Ein wahres (Lese-)abenteuer!

Skurrile Detektivgeschichte mit viel Potenzial

Von: Dana Datum: 17. July 2016

Jackaby ist ein typischer Detektiv, jedenfalls soweit ich das beurteilen kann, weil ich noch nicht so viele Bücher dieses Genres gelesen habe. Mit dem Wissen immer voraus, ein Einzelgänger mit merkwürdigen Eigenarten, verschroben, intelligent. Jackaby ist höflich, hat aber ein eher geringes Ansehen, unter anderem wegen seiner Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen, denen er mit einer amüsanten Selbstverständlichkeit begegnet. Ein skurriler Charakter mit einer liebenswerten Seite und Tiefe, die noch eher angedeutet, in den Fortsetzungen aber mit Sicherheit ausgebaut wird. Noch ist er auch eher unnahbar, auch, weil er und die Protagonistin sich noch auf höflicher Distanz befinden, etwas, was vermutlich in den Folgebänden ebenfalls noch ausgearbeitet wird. Die Handlung spielt 1892 und die Atmosphäre der Kleinstadt New Fiddleham wird gelungen eingefangen. Generell gibt es durchaus einige, manchmal fast poetisch angehauchte Beschreibungen, die mich jedoch nicht langweilten, sondern eher Bilder vor meinem inneren Auge entstehen ließen. Abigail Rook, die Protagonistin dieses Buches, ist für ihre Zeit eine sehr selbstständige junge Frau, die ihr Studium abgebrochen hat, um Abenteuer zu erleben. Generell hat die Handlung zwischenzeitlich fast feministische Züge - etwas, was sich auf der Website des Autors wiederfindet. Nicht aufdringlich, eher erfreulich. Abigail hat ein Faible für Detektivromane, würde gerne selbst eine Detektivin sein, und bewirbt sich somit für die Anstellung als Assistentin bei Jackaby. Dennoch bleibt sie hier eher im Hintergrund, wie eine beobachtende Erzählerin, und folgt Jackaby bei seinen Ermittlungen und Gedankengängen. Ihr Talent, Alltägliches zu sehen, spielt in meinen Augen kaum eine Rolle, aber auch hier vermute ich, dass dieses Potenzial in den Folgebänden weiter ausgebaut wird. Eine Liebesgeschichte gibt es in dem ersten Band noch nicht direkt, ebenfalls eine angenehme Abwechslung, auch wenn ich denke, dass auch das in den Folgebänden aufgegriffen werden dürfte. Somit beschränkt sich die Handlung auf die Ermittlungen nach dem Serienkiller. Was die übernatürlichen Wesen angeht, so handelt es sich vor allem um alte Sagengestalten in breit gefächertem Repertoire. Legenden dazu werden auf faszinierende Weise eingewoben, die Idee ist auf jeden Fall ziemlich cool. Der Schreibstil ist fesselnd, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchlas, die Sprache ist außerdem der Zeit angepasst, sodass ich mich in diese hineinversetzen konnte. Was die Geschichte besonders ausmacht, ist das Skurrile. Dieses findet sich oft in den meist ironischen Dialogen wieder, die mich des Öfteren zum Kichern brachten, unter anderem, wenn Jackaby Redewendungen wörtlich und den Sinn der Worte auseinander nimmt. Aber auch sein ganzes Verhalten lässt sich als skurril beschreiben, ebenso sein Haus. Das Buch bietet somit eine gelungene Unterhaltung. Fazit: Skurrile, fesselnde Detektivgeschichte mit übernatürlichen Wesen, die die Atmosphäre der Zeit von 1892 einfängt und viel Potenzial enthält, das in den Fortsetzungen weiter ausgebaut werden dürfte

Ein wunderbar charmantes Lesevergnügen!

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum: 16. July 2016

Bei Jugendbüchern bin ich ja mittlerweile etwas vorsichtig geworden, denn der Schreibstil ist oft zu anspruchslos und oberflächlich - das ist hier nicht der Fall! Schon vom ersten Satz an war ich begeistert von der lockeren und amüsanten Schreibweise, mit der der Autor hier mit viel Charme durch die Handlung führt. Gut an die Zeit angepasst, aber auch nicht zu überspannt lässt es sich sehr flüssig lesen. Abigail war mir sofort sympathisch! Eine junge Frau, die ihrer Zeit voraus ist und nicht das behütete Heimchen am Herd spielen will, sondern ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Ihre Dialoge mit Jackaby sind einfach köstlich und sie zeigen sehr deutlich, wie überheblich er gegenüber anderen ist; jedoch mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass man ihm nicht böse sein kann. Genauso wie Abigail, die recht schnell Gefallen an seiner forschen Art findet. Sehr unterhaltsam und amüsant, wie die beiden sich immer mehr annähern: Jackaby, der in seiner eigenen Welt der Enträtselung und Aufklärung feststeckt und oftmals das alltägliche vernachlässigt und Abigail, die mit beiden Füßen auf der Erde steht, auch wenn sie keinen Plan hat, wohin ihr Weg sie führen wird... Die Handlung geht mit einem guten Tempo voran. Natürlich müssen alle Beteiligten erstmal vorgestellt und alle Umstände erläutert werden, aber man kann sich recht schnell orientieren. Alles bleibt übersichtlich und leicht verständlich. Die Mörderjagd geht gut voran und es gibt einige Hinweise, denen ich zuerst nicht so recht folgen konnte, da sie scheinbar übernatürliche Ursachen haben. Natürlich fehlt auch hier nicht der abweisende Chief Inspector, hier Marlowe, der Jackaby und seine seltsamen Untersuchungsmethoden mit allen Mitteln von den Nachforschungen fernhalten will. Aber es gibt auch einen jungen Polizeibeamten, Charlie Cane, der trotz seiner Unsicherheit einer der wenigen ist, der den beiden beisteht - zumindest soweit, wie es seine Loyalität gegenüber dem Police Department erlaubt. Die Spannung hätte gegen Ende noch etwas mehr anziehen können, aber insgesamt war es ein fesselnder und nicht mehr ganz überraschender Abschluss. Kurz zuvor bin ich endlich auf die Lösung, bzw. den Übeltäter, gekommen, was, denke ich, auch beabsichtigt war und ich mich gefreut habe, die Puzzlestückchen zusammen zu setzen. Fazit Ein wunderbarer Genremix aus dem historischen Flair von Sherlock Holmes, einer jugendlichen Protagonistin, die ihren "Mann" steht, einem verzwickten Mordfall und phantastischen Elementen mit originellen Ideen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf eine Fortsetzung, die hoffentlich bald erscheinen wird!