Kristin Harmel

Heute fängt der Himmel an

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Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ...

Wieder ein tolles Buch

Von: Doreen Datum: 09. September 2019

Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ... Ich liebe die Bücher von Kerstin Hamel, so war klar das ich dies als Rezi Exemplar haben möchte und ich wurde nicht enttäuscht. Ein sehr gutes Buch, welches ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen habe. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist der Autorin sehr gut gelungen, sodass sich das Buch sehr flüssig gelesen hat.Ich konnte zwischendurch nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Mit den Protagonisten konnte ich mich schnell anfreunden.

Wunderschöne und tiefsinnige Geschichte

Von: Nalik Datum: 05. February 2018

Dies ist bereits mein drittes Buch von Kristin Harmel und definituv mein neues Lieblingsbuch von ihr. Zum Inhalt: Emily Emerson ist nach dem Tod ihrer Großmutter und ihrer Entlassung als Jouralistin gerade an einem richtigen Tiefpunkt in ihrem Leben. Da erhält sie anonym ein Gemälde, das eine Frau im roten Kleid vor einem violetten Himmelzeigt. Emily erkennt sofort, dass es sich um ihre Großmutter Margaret handeln muss. Als einzige Info erhält das Bild eine kurze Notiz mit dem Worten: sie war die Liebe seines Lebens. Emily ist tief berührt und möchte unbedingt den Absemder finden. Was sie dabei alles erfährt und entdeckt betrifft in gewisser Weise auch ihr Leben. Ich bin wieder total begeistert von Harmed Schreibstil. So viel Gefühl und so intensive Emotionen in Worte zu packen gelingt nicht jedem Schriftsteller. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Harmel schreibt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. In der Gegenwart ist Emily die Hauptfigur, in der Vergangenheit Peter und Margaret, die eine dramatische Liebe im zweiten Weltkrieg erleben. Durch ihre Suche nach der Geschichte von Peter und Margaret lernen wir Emily sehr gut kennen, eine sehr sympathische Person, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Emily hat schwer mit ihrer Vergangenheit und ihren eigenen Dämonen zu kämpfen jedoch gefällt mir sehr gut wie Emily sich in diesem Buch entwickelt und versucht die Sachen in ihrem Leben neu zu ordnen, die sie doch sehr belasten. Für mich ist dieses Buch viel mehr wie eine Liebesgeschichte, denn sie zeigt viel mehr Facetten und regt zum Nachdenken an. Ich muss zugeben am Schluss ein paar Tränen verdrückt zu haben so hat mich diese Geschichte bewegt.

✎ Kristin Harmel - Heute fängt der Himmel an

Von: Mademoiselle Cake Datum: 27. January 2018

Kristin Harmel wird dem ein oder anderen sicher bekannt sein. Ich hatte bisher noch keines ihrer Bücher gelesen und konnte mich somit ohne große Erwartungen an das vorliegende begeben. Ihr Schreibstil ist leicht und beschwingt, sodass man manchmal das Gefühl hatte, durch die Seiten zu fliegen. Gleichzeitig kommt er jedoch teilweise ein wenig langweilig daher, sodass ich nicht immer große Lust verspürte, meinen Kobo in die Hand zu nehmen. Besonders interessant fand ich die Vergangenheit von Emilys Großmutter. Dort erfuhr ich einige Details, die mir bisher nicht bekannt waren. Dieser Zweig war sehr emotional und mit den Charakteren habe ich wirklich mitgelitten. Die Gegenwart hingegen füllte die Autorin mir stellenweise mit zu viel Kitsch. Nicht immer waren mir die Beweggründe klar. Nicht immer wollte sich bei mir ein stimmiges Bild einstellen. Ich empfand es am Schluss einfach als zu überladen. Happy Ends sind grundsätzlich absolut mein Ding - aber in einem gesunden Maße. Ich mag Familiensagen und Dramen, ich mag Geschichten, die auf mehreren (Zeit)Ebenen spielen, aber hier war es mir vereinzelt einfach zu viel ... Ich gebe daher nur eine bedingte Leseempfehlung. ©2018

Es gibt sie, die ganz große Liebe!

Von: Ulrike Anna Neuberger Datum: 25. September 2017

Die Journalistin Emily Emerson bekommt ein Bild zugestellt mit einer wenig aussagekräftien Notiz. Sie möchte unbedingt herausfinden, wer ihr das Bild geschickt hat, das anscheinend ihr Großmutter Margaret zeigt, als sie jung war. Emily, deren Mutter früh gestorben ist, als sie noch ein Teenager war und deren Vater sich abgewandt hatte, weil er eine jüngere Frau kennengelernt hatte, ist nach dem Tot ihrer Mutter zu ihrer Großmutter gezogen. Als Emily noch sehr jung von ihrer großen Liebe Nick schwanger wird, gibt sie es zur Adoption frei. Doch sie denkt immer an ihr Kind und wie es ihr wohl gehen mag. Zusammen mit ihrem Vater macht sie sich auf die Suche nach dem Absender des Bildes und der Geschichte ihrer Familie.... Es ist die Geschichte einer großen Liebe. Das Buch war sehr ergreifend und insgesamt ein schönes Leseerlebnis. Die Sprache war leicht und die Geschichte herzerwärmend. Die Personen waren gut beschrieben, ihre Gefühle und ihre Suche nach Familie und der Wahrheit. Das Buch läßt den Leser verzweifelt sein, traurig, aber auch lächeln. Insgesamt ist es ein sehe schönes, gefühlvolles, aber auch anspruchsvolles Buch.

ein ganz wunderbarer Roman

Von: Manja Datum: 12. September 2017

Kurzbeschreibung Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt … (Quelle: Blanvalet) Meine Meinung Von Kristin Harmel habe ich vor diesem Roman bereits einen anderen Roman gelesen. Mit diesem konnte sie mich bereits begeistern. Nun durfte ich „Heute fängt der Himmel an“ aus ihrer Feder lesen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr gut und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Die Charaktere sin der Autorin richtig gut gelungen. Man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen und die Handlungen zu jeder Zeit gut nachvollziehen. Emily ist Journalistin, deren Großmutter ziemlich mit dem Leben hadert. Sie ist sehr vielsichtig und facettenreich gezeichnet und je mehr ich über Emily erfuhr desto sympathischer wurde sie mir. In der Vergangenheit lernt man Emilys Großmutter gut kennen. Sie lebt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und als Leser erfährt man viel über diese Zeit und die Zeit danach. Sowohl die Charaktere der Gegenwart und der Vergangenheit haben Charme und sind liebenswert ausgearbeitet. Der Schreibstil der Autorin hat mich mehr als überzeugt. Ich bin leicht und flüssig durch die Geschichte gekommen, konnte vollkommen eintauchen. Es gibt hier zwei Zeitebenen, zum einen in der Vergangenheit, zum anderen folgt man der Gegenwart. In der Gegenwart ist es Emily, aus deren Ich-Perspektive man dem Geschehen folgt. Beide Ebenen sind sehr interessant und spannend gehalten. Die Handlung selbst hat mich hier mit jeder Seite mehr begeistert. Es gibt hier Spannung aber auch Dramatik und viel Tragik. Als Leser fühlt man sich wirklich wohl in der Geschichte, sie weiß zu berühren. Je weiter man im Geschehen vorankommt desto näher ist man der Wahrheit. Ich bekam irgendwann eine gewisse Vorahnung, dennoch aber hat mir das Lesen sehr gut gefallen. Das Ende ist letztlich schlüssig und wirklich gelungen. Ich empfand es als sehr passend, es schließt das Geschehen wunderbar ab und macht es rund. Fazit Alles in Allem ist „Heute fängt der Himmel an“ von Kristin Harmel ein Roman, der mich nachhaltig berührt hat. Sehr gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein leicht zu lesender einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der man als Leser viel über die Zeit des Zweiten Weltkrieges erfährt, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt. Sehr empfehlenswert!

Nicht so gut wie gedacht...

Von: buechervslife Datum: 12. September 2019

Dies war mein erstes Buch von der Autorin @kristinharmel und sie hat schon so einige Bücher veröffentlicht. An sich gefiel es mir gut, aber irgendwie habe ich doch mehr erwartet, da viele so von ihren Geschichten so schwärmen. Viele haben die Bücher so verschlungen und konnten sie nicht aus der Hand legen, dies traf für mich bei diesem Buch nicht zu. Ich habe keinen richtigen Zugang zu der Geschichte bekommen, obwohl die Grundidee echt gut war und der Schreibstil auch, ließ sich sehr flüssig lesen, aber die Charaktere waren nicht so ganz meins und stellenweise fehlte mir der Tiefgang. Also kann ich dieses Buch nur bedingt empfehlen.

Heute fängt der Himmel an

Von: Chrissi die Büchereule Datum: 17. December 2018

Wir bekommen ein Einblick in die Welt von damals und heute, erfahren mehr über die Welt von Emily und ihrer Großmutter. Ich fand die Zeitsprünge sehr interessant und dies machte mich noch neugieriger , unbedingt weiterzulesen. Der Schreib still war locker und leicht und es war ein wie ein Wiedersehen, als ob man die Charaktere schon ewig kannte und auf einen Plausch vorbeikommt.Die Charaktere habe ich lieb gewonnen, sie waren sehr toll und detailiert beschrieben. Die Spannung fand ich sehr gut durch die Geheimnisse die diese Familie hegt, es war ein Buch wie ich es erwartet habe. Es hat mir aber trotzdem was gefehlt, das Gewisse etwas, ich versuche es mal zu beschreiben, im Laufe der Geschichte wurde es sehr langatmig, vieles wurde zu lange ausgearbeitet, wo eine kurze Benennung gereicht hätte, manches wurde mir persönlich zu wenig erörtert. Was sehr schade war, da ich die Charaktere und ihre Geschichte lieb gewonnen habe, auch die Schicksal Schläge waren echt viel irgendwann, es ist klar, dies kann alles passieren, aber ich weinte dann irgendwann nur noch. Ja es hat mich auf einer Seite bewegt aber auch enttäuscht, ich habe schon mehr von der Autorin gelesen und bin anderes gewohnt, es ist aber schon ein Buch was man lesen kann und auch vieles gibt, es war für mich aber nicht auf einmal lesbar. Daher kann ich nur 3 von 5 Punkten geben

Rezension Heute fängt der Himmel an

Von: Ninespo Datum: 17. July 2018

Noch nie hat mich ein Buch mit einer so traurigen Unternote so glücklich zurückgelassen, wie Heute fängt der Himmel an von Kristin Harmel. Die Romanhandlung beginnt mit Emily Emerson, einer der ProtagonistInnen der Geschichte, die sich an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben befindet. Ihre Großmutter ist vor kurzem verstorben, als ein mysteriöses Gemälde ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Denn das Gemälde deckt alte und für Emily unbekannte Familiengeheimnisse auf, die ihr eigenes Leben stärker betreffen, als ihr zunächst bewusst war. Emily macht sich auf die Suche nach der Herkunft des Gemäldes und der Geschichte ihrer Familie. Heute fängt der Himmel an wird von einer emotionalen und faszinierenden Handlung getragen Es entspinnt sich eine fesselnde und emotionale Geschichte mit Rahmen- und Binnenhandlung. Während Emilys Teil der Geschichte im Amerika des 21. Jahrhunderts verortet ist, verschlägt es den Leser innerhalb der Binnenhandlung ins Amerika und zum Teil auch Deutschland in der Mitte des 20. Jahrhunderts rund um den Zweiten Weltkrieg. Belebt wird die Geschichte durch detailliertes Geschichtswissen, ein bildhaft ausgearbeitetes Setting und wundervolle Figuren, deren Schicksal mich tief bewegt hat. Besonders berührend ist die Tatsache, dass jede Figur ihr eigenes Päckchen zu tragen hat und dennoch die Kraft findet, nach vorne zu schauen und weiterzugehen. Die Stärke – vor allem von Margaret und Peter – hat mich tief bewegt und beeindruckt. Dennoch sind die Figuren nicht perfekt, sie haben Schwächen sowie Ecken und Kanten, was sie menschlich und echt wirken lässt. Kristin Harmel hat es geschafft, ihre Figuren so zu gestalten, als läse man den Bericht einer lang verschollenen Brieffreundin und keinen Roman. Das Ende von Heute fängt der Himmel an hat mein Herz erst auseinander genommen und dann wieder gekittet Wer mich kennt, weiß, dass ich eine absolute Happy End-Leserin bin. Und gerade bei Geschichten, die eine Familiengeschichte über Generationen hinweg erzählen, schreien für mich umso lauter nach einem glücklichen Ende. Kristin Harmel hat in Heute fängt der Himmel an ein unfassbar emotionales Ende geschaffen, dass mich zum Weinen gebracht hat. Ob vor Freude oder Trauer, verrate ich euch an dieser Stelle natürlich nicht. Die Entwicklung der Handlung und Figuren, die gegen Ende besonders deutlich wurden, gefielen mir sehr gut. Auch bietet das Buch einige unerwartete Überraschungen, die mich erstaunt innehalten ließen, um das Gelesene wirklich zu erfassen. Alles in allem kann ich euch Heute fängt der Himmel an sehr ans Herz legen. Es ist die perfekte Wahl für alle, die Familiengeschichten mit historischen Bezügen, Schicksalen und real wirkenden Figuren zu schätzen wissen. Der historische Aspekt des Zweiten Weltkriegs ist sehr geschickt eingearbeitet, ohne zu viel Raum einzunehmen, zu urteilen oder platt zu wirken. Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Kristin Harmels Heute fängt der Himmel an.

Einfach wunderschön

Von: Biancas-Zeilenliebe Datum: 07. April 2018

Ich habe bisher noch nie ein Buch von dieser Autorin gelesen, aber auf Instagram wird sie gehyped. Und das zum guten Recht! Die Geschichte von Margaret und Peter ist wunderschön und so fesselnd. Man fiebert mit den Protagonisten mit, man weint und hofft mit ihnen. Ich finde es außerdem sehr toll, dass es einen geschichtlichen Hintergrund hat! Zum Cover: so frühlingshaft! Das war für mich auch sehr passen zu dieser Jahreszeit! Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

Wenn Parallelgeschichten verschmelzen

Von: Romanliebe Datum: 29. December 2017

"Heute fängt der Himmel an" war mein erstes Buch von Kristin Harmel und es konnte mich direkt überzeugen. Sie erzählt in ihrem Buch zwei Geschichten Parallel, die immer mehr verschmelzen. Ich liebe die Art, wie solche Geschichten immer zueinander finden. Eine der beiden Geschichten spielt in der Vergangenheit, die andere in der Gegenwart. Das Buch berührt unglaublich und lässt einen von Beginn an mitfiebern.

Eine sehr bewegende Geschichte!

Von: Jasmin Datum: 12. December 2017

Auch wenn «Heute fängt der Himmel an» eins meiner ersten Bücher von Kristin Harmel ist, erkennt doch anhand des Covers die Handschrift der Autorin und das finde ich sehr schön. Hier finde ich, passt das Cover mit dem Holz, was mit seinen Jahresringen zu sehen ist und denen in Pink gehalten den Blumen perfekt zum Inhalt der Geschichte. Durch ihren tollen Schreibstil, der nicht nur herzlich, sondern auch erwärmend ist, konnte ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Und eins steht fest, nach dem ich diese Geschichte gelesen habe, werde ich auf jeden Fall auch ihre anderen Werke lesen, den dies war für mich eine richtig tolle Wohlfühllesezeit und dafür danke ich der Autorin. Aufgrund des Covers und der ersten paar Seiten, die man liest, könnte man meinen, es sei «ein typischer Frauenroman», aber dieser Gedanke verfliegt so schnell wieder, wie er gekommen ist. Diese Geschichte verknüpft die Vergangenheit und die Gegenwart so stark und unglaublich emotional, dass es einen fast den Boden unter den Füßen wegzieht. Die Autorin hat mich mit der Geschichte gefesselt und ich konnte mich einige Zeit danach, immer noch nicht von ihr losreisen. Dieses Buch traf mich wortwörtlich mitten ins Herz und ist ein absolutes Taschentuchbuch. An dieser Stelle möchte ich zu dieser Geschichte nicht mehr sagen, da man sie ohne Vorbehalt und der Meinung anderer Lesen sollte. Es wird Euch auf Wolken tragen und zwischendurch schwerelos in der Luft fliegen lassen und am Ende wird es mit einem lachenden und weinenden Auge zurücklassen. Ich gebe hier eine absolute Leseempfehlung, da die Botschaft des Buches sehr wichtig ist.

Eine berührende Geschichte über eine Reise in die Vergangenheit

Von: The Bookbeast Datum: 04. December 2017

*Persönliche Meinung: Es ist mein erstes Buch von Kristin Harmel und allein schon das Cover ist ein Traum. Nicht zu überladen oder kitschig, sondern einfach perfekt ansprechend. Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig zu lesen und die Geschichte reißt einen sofort von Beginn an mit. Erzählt wird es zwei verschiedenen Zeitsparten – in der Gegenwart, der Protagonistin Emily und der Kriegsvergangenheit ihrer Familie. Es geht darin gar nicht so um kitschige Beziehungen oder Sex, wie es in den meisten Romance Büchern der Fall ist. Nein, in diesem steckt so viel mehr – Familienzerrüttungen, Fehlentscheidungen in der Jugend, die das gesamte weitere Leben von so vielen Menschen beeinflussen und vor allem das Erforschen der eigenen Vergangenheit. Es hat mich zum Lachen und Weinen gebracht und das zeichnet für mich ein gutes Buch aus, wenn es mich so gefangennimmt, dass ich mit den Protagonisten fühlen kann und mich fallen lasse. *Fazit: Eine bezaubernde Liebesgeschichte, die zum Nachdenken anregt und einen nicht mehr loslässt. Wer gefühlvolle Geschichten mit Tiefgang liebt, der ist mit diesem Buch bestens aufgehoben. Von mir gibt es volle 5***** Sterne.

Schöne Geschichte

Von: Sarah Datum: 02. December 2017

Informationen: Seiten: 416 Verlag: blanvalet Erscheinungsjahr: 08/2017 Originaltitel: When We Meet Again Preis: 9,99€ Inhalt: Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ... Meine Meinung: Ich habe schon meherer Bücher von Kristin Harmel gelesen. Mein Lieblingsbuch von ihr ist : Solange am Himmel Sterne stehen. Und das hat sich auch nicht geändert. Heute fängt der Himmel an ist auch eine schöne Geschichte, aber leider hatte sie nicht den gewünschten WOW Effekt. Der Schreibstil ist wie immer super.

Ein bewegender Roman, der im Gedächtnis bleibt

Von: Nini Datum: 02. November 2017

Nachdem mich Kristin Harmels erster Roman "Solange am Himmel Sterne stehen" absolut begeistert hatte, fiel dies bei dem Nachfolger "Über uns der Himmel" doch um einiges ab. Deshalb habe ich auch erst einige Zeit überlegt, ob ich "Heute fängt der Himmel an" lesen möchte. Letztendlich bin ich das Wagnis aber eingegangen und im Nachhinein sehr froh darüber. Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt, wie wir es von Kristin Harmel gewohnt sind. In der Gegenwart macht sich Emily auf die Suche nach ihrem unbekannten Großvater, gleichzeitig wird aber auch ihr eigenes Leben, ihr schwieriges Verhältnis zum Vater und Entscheidungen, die ihr ganzes Leben beeinflusst haben, beleuchtet. In der Vergangenheit begeben wir uns in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, wo die Farmerstochter Margaret und der deutsche Kriegsgefangene Peter aufeinandertreffen, was ihrer beider Leben für immer aus der Bahn wirft. Wie bereits in ihren anderen Büchern, nimmt die Autorin den Leser mühelos mit durch Zeit und Raum und fängt das Lebensgefühl beider Zeiten hervorragend ein. Darüber hinaus sind ihre Charaktere alle sehr menschlich und unverwechselbar gestaltet. Durch die Perspektivenwechsel, die Fragen, die den Leser umtreiben und die herzbewegende Geschichte von Margaret und Peter ist der Lesefluss sehr gut. Der Leser kann gar nicht anders als Anteil zu nehmen am Schicksal der Protagonisten. Doch es geht nicht ausschließlich um Liebe, sondern um alles, was zutage trifft, wo Menschen beteiligt sind: Neid, Missgunst, Intrigen, Enttäuschung, Hoffnung, Verzweiflung - kaum eine Emotion, die nicht deutlichen Anteil am Geschehen hat. "Heute fängt der Himmel an" von Kristin Harmel hat mir einmal mehr bewiesen, dass es Romane gibt, die beim Lesen wirklich anrühren und wo jedesmal, wenn der Blick auch nach dem Lesen auf das Buch fällt, das Kopfkino gleich wieder startet.

Highlight des Jahres

Von: Anne Datum: 02. November 2017

Mir gefallen die Charaktere sehr, gerade Emily. Aber auch Margaret und Paul... alle haben einiges an Schuld zu tragen und sehr viel Trauer und Verzweifelung. Es ist einfach herzzerreißend. Mir gefiel es sehr gut, dass man so zu sagen zwei parallele Geschichten lesen durfte. Einmal die Gegenwart, in der Emily erwachsen ist und sehr viel Lasten mit sich herum zu schleppen hat und dann die Geschichte um Margaret - Emilys Großmutter - und Paul. Margaret ist gerade gestorben und für Emily bricht eine Welt zusammen. Nun hat sie nur noch ihren Vater, der sie als Kind verlassen hatte und nun Annäherungsversuche unternimmt, die sie versucht abzublocken. Wieso gerade jetzt? Dann taucht dieses Gemälde ihrer Großmutter auf mit einer merkwürdigen Nachricht. Kein Absender, kein gar nichts.. Dem muss sie natürlich nachgehen. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit und parallel liest man die Vergangenheit, die im zweiten Weltkrieg beginnt. Paul wurde nach Afrika geschickt, um dort für Hitler zu kämpfen, doch er vertritt die Ideale Hitlers gar nicht. Er wird von den Amerikanern gefangen genommen und landet in Amerika in einem Gefangenenlager und muss Zwangsarbeit verrichten. Dort trifft er auf das schönste Mädchen, welches er je gesehen hat... Margaret. Und dann beginnt die Geschichte der beiden. Emily versucht herauszufinden von wo das Bild stammt. Wer hat es ihr geschickt? Zusammen mit ihrem Vater reist sie nach Deutschland, denn dort wurde das Gemälde restauriert - es ist ihr einziger Anhaltspunkt. Doch dort hat es nicht seinen Ursprung... Ein Geheimnis nach dem Anderen wird gelüftet und es ist spannend ohne Ende. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist auch sehr schön und flüssig geschrieben. Die Kapitel sind teilweise recht lang, aber das bemerkt man beim lesen nicht einmal, da sich die Handlung nicht zieht. Am Ende des Buches kamen dir dann auch noch die Tränen. Es war so ein bezauberndes Ende und ich hatte so gehofft, dass es so ausgeht, wie es ausgegangen ist. Denn wenigstens das hatte Emily verdient, wenn sie schon nicht mehr Gelegenheit hatte, den Künstler des Gemäldes ihrer Großmutter kennen zulernen. Einfach ein grandioses Buch, welches ich jedem der Familiengeschichten mag empfehlen kann.

Nicht ganz überzeugend

Von: Kitsune Datum: 27. October 2017

Meinung Generell sind Romane, die ein ‚großes und düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit‘ beinhalten, nicht mein Fall. Sie laufen immer nach einem bestimmten Schema ab und müssen entweder ganz besonders ansprechend oder von einem Autor/einer Autorin verfasst worden sein, den/die ich sehr schätze. Bei Heute fängt der Himmel an war letzteres der Fall. Aus diesem Grund hatte ich das Buch auch ohne den Klappentext gelesen zu haben, im Bloggerportal von Random House angefragt. Die beiden ersten Romane von Kristin Harmel (Solange am Himmel Sterne stehen und Über uns der Himmel) haben mir seinerzeit aufgrund des gefühlvollen Stils so gut gefallen, dass ich mir vorgenommen hatte, jeden weiteren Roman von ihr ebenfalls lesen zu wollen. Mein oben genanntes Problem mit dieser Art von Geschichten ist folgendes: In den meisten dieser Roman gibt es eine Protagonistin, die irgendwelche Briefe oder andere unerklärliche Erinnerungsstücke eines Verwandten findet und damit eine Tür zu einem bislang unbekannten Leben derjenigen Person aufstößt. In den Romanen, die ich bislang gelesen habe auf die diese Beschreibung zutrifft, hatten immer gemeinsam, dass der in – der Vergangenheit gelegene Teil – den der Gegenwart bei Weitem übertrifft. In manchen Fällen war es sogar so, dass die Figur aus der Gegenwart völlig überflüssig für die Geschichte war und lediglich als Aufhänger für den eigentlichen Plot genutzt wurde. Einzig bei Bis ans Ende der Geschichte von Jodi Picoult hatte ich das Gefühl, dass dieses Verhältnis ausgeglichen eingearbeitet worden ist. Nun habe ich Heute fängt der Himmel an beendet und kann zumindest was dies betrifft sagen, dass Harmel ein ausgewogene Geschichte geschaffen hat. Und trotzdem wusste sie mich nicht im Ganzen zu überzeugen. Ihre bisherige Stärke, gefühlvolle Romane zu verfassen die eben nicht ins Kitschige abdriften, konnte ich hier leider nicht wiederentdecken. Die ‚tragische Liebesgeschichte‘, die ihre Erwähnung im Klappentext findet, hatte nicht die Kraft, mich so zu berühren, wie es wahrscheinlich angedacht gewesen ist. Die beiden Liebenden erschienen zu fern und ihre – wirklich wenigen – Unterhaltungen sind so schmalzig verfasst, dass ich jedes Mal froh war, wenn ein solcher Abschnitt beendet war. Mir ist durchaus bewusst, dass diese Art zu sprechen eine Anlehnung an die Zeit des II. Weltkrieges ist, aber realistisch erscheint sie trotz allem nicht. Ein roter Faden zieht sich durch den Roman und die Familie Emerson. Diese ist geprägt von Enttäuschungen und den Versuchen, diese wieder gut zu machen. Dieses Bild, dass ich komplett durch den Roman zieht und die Art, wie Harmel dies eingebaut hat, ist das Besondere an Heute fängt der Himmel an. Das Wort ‚Neuanfang‘ prägt die Geschichte zu großen Teilen und hier hätte sie mich komplett abholen können, wäre Protagonistin Emily nicht so verbohrt mit ihren Ansichten gewesen, dass es mir irgendwann schwerfiel, weiterhin mit ihr zu sympathisieren. Auch war mir die Anzahl der Schicksalsschläge, die sich hier versammelten, ab einem gewissen Punkt einfach zu viel und dadurch zu unglaubwürdig. Fazit Alles in Allem eine solide Liebesgeschichte/Familiensaga, die für meinen persönlichen Geschmack zu viel Schicksalsschläge und Drama beinhaltet. Meine Bewertung würde milder ausfallen, würde ich nicht die anderen Romane der Autorin kennen. Heute fängt der Himmel an ist eine Geschichte über das Verzeihen im großem Stil und wenn man nicht vor triefenden Liebesgeschichten zurückscheut, wird man mit diesem Buch sicher einige unterhaltsame Lesestunden verbringen.

Rezension zu "Heute fängt der Himmel an"

Von: antje.moments Datum: 24. October 2017

Autorin: Kristin Harmel Verlag: blanvalet Verlag Seiten: 411 ISBN: 978-3-7341-0289-9 Preis: 9,99€ Inhalt: Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ... Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag für dieses Buch. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Es ist mein erstes Buch von Kristin Harmel gewesen. Das Cover find ich echt gut gelungen, es ist sehr harmonisch mit den Blümchen. Der Schreibstil ist einfach mitreißend, sodaß man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Ich werde auf jeden Fall auch noch die vorherigen Bücher der Autorin lesen, um zu sehen ob die auch so toll sind. Die Protagonisten kommen echt rüber und ich habe mit ihnen mitgelitten und auch mit gefreut.Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein. Dadurch das es in der Gegenwart und in der Vergangenheit geschrieben ist, hat es mich richtig gefesselt. Es ist sehr emotional und ich habe schon einige Taschentücher verbraucht. Fazit: Das Buch war für mich sehr schön zu lesen und für jeden der tiefgreifende Geschichten mag nur zu empfehlen. Daher bekommt das Buch 5/5 Sternen von mir. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

Heute fängt der Himmel an

Von: Engelchaens Bücherwelt Datum: 23. October 2017

Das Buch ziert ein schönes angenehmes Cover, gerahmt von Blumen und dem Titel im Fokus. Das Cover hat zwar nichts mit dem Inhalt der Geschichte zu tun, aber es strahlt dennoch die Wärme aus, die das Buch mit sich bringt. Eine wunderschöne und auch tiefgründige Geschichte über Liebe, Verlust und die Vergangenheit. Der Schreibstil ist super angenehm, vor allem auch intensiv, sodass der Leser auch die Emotionen die hindurchfließen wahrnehmen kann. Besonders interessant machte es dann der zweite Erzählstrang, dieser spielt nämlich zur Zeit des Geschehens, auf dessen Suche die Protagonistin hier ist. Die Charaktere sind gut beschrieben, sodass man sich als Leser auch in deren Lage versetzen kann. In der Vergangenheit wurden auch Spitznamen genannt, das wiederum machte neugierig, wer hinter diesem Spitznamen steckte. Alles in einem eine sehr gut verstrickte Geschichte, die die Suche mehr als nur interessant gestaltet und dem Leser sehr nette Lesestunden bereitet. Für mich ist es ein Highlight und ich kann es wärmstens weiterempfehlen!

Wieder ein tolles Wohlfühlbuch, absolut zu empfehlen!!!

Von: lenisvea Datum: 22. October 2017

€ 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0289-9 NEU Erschienen: 21.08.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Heute-faengt-der-Himmel-an/Kristin-Harmel/Blanvalet-Taschenbuch/e491950.rhd Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ... Meine Meinung: Mein absolutes Lesehighlight im Jahre 2016 war Über uns der Himmel von Kristin Harmel. Dementsprechend habe ich dem nächsten Buch der Autorin entgegen gefiebert, welches nun im August erschienen ist. Freundlicherweise wurde mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr gut gelungen, ich mag den Schreibstil der Autorin auch sehr. Ihre Bücher sind für mich einfach sogenannte Wohlfühlbücher. Man lernt hier Emily kennen, deren Großmutter gerade gestorben ist. Sie bekommt ein mysteriöses Gemälde zugeschickt, auf dem ihre Großmutter zu erkennen ist. Die Notiz, die beigelegt war, bewegt Emily sehr. Sie nimmt mit ihrem Vater Kontakt auf, der die Familie damals im Stich gelassen hatte und bittet ihn schweren Herzens um Hilfe. Ihren Vater mochte ich als Charakter sehr gerne, da man ihm schnell angemerkt hat, dass ihm sein Verhalten damals sehr sehr leid tut und hofft, dass er seiner Tochter durch die Suche nach seinem Vater wieder näher kommt. Die Geschichte fängt sehr gemächlich an, aber so ca. ab der Hälfte des Buches konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste einfach immer weiter lesen und je weiter das Buch fortgeschritten ist, umso begeisterter und bewegter war ich. Die Geschichte springt zwischendrin auch immer in die Vergangenheit, als sich die Großeltern kennen gelernt hatten. Man spürt förmlich die große Liebe zwischen ihnen und die Verzweiflung, dass sie sich derzeit einfach nicht lieben dürfen. In diesem Buch war soviel vereint. Es ging im Endeffekt um drei Generationen, die Fehler gemacht haben und einfach ihr Glück suchen. Es hat mir wirklich viel gegeben. Ich mochte es genauso wie den Vorgänger gar nicht beenden. Mir hat Über uns der Himmel noch ein bißchen besser gefallen, aber auch dieses Buch wird mir im Gedächtnis bleiben. Alles in allem kann ich hier nur eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch verdiente 5 Sterne.

Ein sehr schöner Roman, bei dem man nie die Hoffnung aufgeben darf, mit Taschentuchalarm

Von: Judikos Welt Datum: 11. October 2017

„Margret, meine Liebe“, sagte Peter. „Ich habe vor, die Ewigkeit mit dir zu verbringen. Das hier ist erst der Anfang.“ (Zitat S. 383) Heute Emily, 36 Jahre, Journalistin, steht vor den Trümmern ihres Lebens. Sie ist allein! Ihre Großmutter, die sie teils groß gezogen hatte, weil ihre Mutter in jungen Jahren schon verstarb, ist nun auch verstorben. Dann gibt es da noch ihren Vater, zu dem sie keinen Kontakt hat, weil der ihre Mutter schon verlassen hatte, als sie noch ein Kind war und zu guter Letzt hat man nun auch noch ihren festen Job gekündigt. In dieser schweren Zeit erhält sie eines Tages ein gemaltes Bild, mit einer Karte anbei, worauf steht, dass der Großvater ihre Großmutter immer geliebt hätte. Margret war die Liebe seines Lebens. Kann das sein? Eigentlich hatte ihr Großvater ihre Großmutter auch verlassen, als diese mit ihrem Vater schwanger war. So hatte sie es zumindest erfahren, obwohl dieses Thema auch immer ein Tabuthema war. 1944 Der deutsche Peter ist in Afrika stationiert, als die Amerikaner die Deutschen überwältigten und in Florida in einen Gefangenenlager steckten. Er selbst war teils froh, denn dort musste er zwar schwer arbeiten, auf den Zuckerrohrfeldern, aber er erhielt 3 Mahlzeiten am Tag und hatte einen Schlafplatz. Ohnehin teilte er nicht das politische Interesse Hitlers, was seiner Familie gar nicht gefiel. Auf diesen Zuckerrohrfeldern lernt er Margret kennen und vor allem - lieben! 1945 Der Krieg ist vorbei, die Deutschen besiegt und Peter muss gehen. Er verspricht Margret wiederzukommen, damit sie den Rest ihres Lebens gemeinsam verbringen können, obwohl auch Margrets Familie es gar nicht gutheißt, dass sie sich mit einem „Nazi“ eingelassen hat. Doch das Schicksal will es anders. Mir hat diese Geschichte über zwei Zeitebenen richtig gut gefallen. Der Schreibstil war toll und ich wollte immer wissen, was hinter der Geschichte steckt. Denn Emily versucht natürlich herauszufinden, warum es den beiden nicht gegönnt war ihr Leben miteinander zu verbringen. Dabei spielen Schicksal und vor allem Intrigen eine große Rolle, aber auch, dass Peter und Margret die Hoffnung aufgegeben hatten. Bei der Suche nach ihrem Großvater, wird Emily vor allem eins klar, dass sie selbst die Hoffnung nie aufgeben darf, denn auch sie verbirgt ein kleines Geheimnis, dass ihr vergönnt glücklich zu sein. Für alle, die Liebesgeschichten mit zwei Zeitebenen mögen! – Und, Achtung…Taschentuchalarm! Vielen Dank an das Bloggerportal RandomHouse und dem Heyne Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Rührende Familiengeschichte mit Botschaft

Von: horrorbiene Datum: 09. October 2017

Ich habe bisher einen anderen Roman der Autorin gelesen und dieser hat mir sehr gut gefallen. Als ich gesehen habe, dass nun ein neues Buch der Autorin erschienen ist, hat es mich so sehr gereizt, dass ich es unbedingt lesen wollte, obwohl ich eigentlich andere Genres bevorzuge. Ich hatte beim Klappentext irgendwie die Befürchtung, dass dieses Buch aufgrund des Todes der Großmutter zu trauerlastig sein könnte, doch das hat sich nicht bewahrheitet. Während Emilys Ermittlung taucht sie nicht nur tiefer in die Vergangenheit ihrer Großmutter ein, sondern setzt sich nebenbei mit ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinander, denn das Fehlen des Großvaters hat auch ihr Leben beeinflusst und letztlich zu einer schwerwiegenden Entscheidung geführt. Auch die Beziehung zu ihrem Vater steht auf dem Prüfstand. Nebenbei erfährt der Leser in Rückblenden welcher Mensch Emilys Großvater Peter Dahler war und wie er die Geschichte erlebt hat. So ist der Leser bestens informiert und weiß teilweise sogar mehr als Emily. Kristin Harmel ist es gelungen dieses gefühlvolle Buch wirklich eindrucksvoll zu schreiben, ohne in Kitsch abzugleiten. In ihren Rückblenden hat sie Dahlers Geschichte authentisch wiedergegeben und die Atmosphäre der Kriegs- bzw. Nachkriegszeit passend eingefangen. Ihr ist ein Spannungsbogen gelungen, der mich praktisch gezwungen hat, weiter zu lesen, wollte ich doch wissen, ob sie ihren Großvater wiederfindet. Beim Finale war ich mir erst unschlüssig, ob es mir wirklich zusagte, denn es waren mir am Ende etwas arg viele Zufälle. Doch ganz ehrlich, wäre das Buch nicht so ausgangen, wie es ausgegangen ist, dann wäre ich richtig enttäuscht gewesen, denn letztlich ist (fast) alles so gekommen, wie ich es mir gewünscht habe und das ist mir bei einem Buch dieses Genres wichtig. Das Schöne bei dem Ausgang dieses Buches ist, dass ich mich unweigerlich dazu gezwungen gefühlt habe, mein eigenes Leben unter die Lupe zu nehmen. Ein tolles Buch mit einer tollen Botschaft. Fazit: Heute fängt der Himmel an ist zwar ein Buch das recht viele Klischees was Familienzusammenführungen berifft bedient, doch es ist wirklich sehr gut geschrieben und hat nicht nur die Situation der Protagonistin glaubhaft, sondern auch die Atmosphäre der historischen Passagen authentisch dargestellt. Dass das Buch auch recht klischeehaft endet, könnte man vielleicht kritisieren, doch letztlich entsprach das genau meinen Erwartungen. Ich hoffe, Frau Harmel schreib noch ganz viele solcher Romane!

Heute fängt der Himmel an

Von: Jessica Datum: 08. October 2017

Der Klappentext des Buches hat mich angesprochen, da er nicht nach 0815-Liebesgeschichte klingt. Ich mag Liebesromane sehr gerne, besonders dann, wenn sie etwas Besonderes sind. Sie setzen sich damit dann einfach aus der Masse der Romane ab. Das ist bei diesem Buch absolut der Fall. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Beziehung von Emily’s Großelter – Margarete und Peter. Die beiden lernten sich während des zweiten Weltkrieges kennen. Zu dieser Zeit war Peter ein Kriegsgefangener in Amerika. Die Beziehung der beiden wurde nicht geduldet, so dass sie sich stets heimlich treffen mussten. Als Peter nach dem Krieg aus der Gefangenschaft entlassen wurde, erfahren sowohl Maragert’s als auch Peter’s Familie von der Beziehung der beiden. Da keine der Familien damit einverstanden ist, tragen beide Seiten ihren Teil dazu bei, dass Margaret und Peter nicht wieder zueinander finden. Im Buch geht es aber auch um die Beziehung zwischen Emily (Margart’s und Peter’s Enkeltochter) und ihrem Vater Victor (der Sohn der beiden). Victor hat seine Frau und seine Tochter verlassen, als Emily noch ein kleines Mädchen war. Er versucht zwar, sich ihr wieder anzunähern, doch die Verletzung bei Emily sitzt noch sehr tief. Die Wut auf ihren Vater ist noch immer ihr ständiger Begleiter. Nachdem Margaret gestorben ist, erhält Emily ein Gemälde, das ihre Großmutter in jungen Jahren zeigt. Emily sowie auch ihr Vater wissen nichts von Peter. Der Schmerz von Margaret war immer zu groß, um über ihre große Liebe zu sprechen. Nachdem Emily jedoch dieses Gemälde erhält, macht sie sich gemeinsam mit ihrem Vater auf die Suche nach Informationen zu diesem Gemälde. Stück für Stück decken sie so die tragische Geschichte von Margaret’s und Peter’s Liebe auf. Aber auch Emily und Victor fangen an, sich einander wieder anzunähern., Auch hat Emily hat noch mit weiteren „Geistern“ ihrer Vergangenheit zu kämpfen und während sie auf der Suche nach Antworten bzgl. ihrer Großmutter ist, erkennt sie, dass sie sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, um bereit für eine unbeschwerte Zukunft zu sein. Im Grunde handelt „Heute fängt der Himmel an“ also von drei Beziehungskonstellationen, die alle miteinander verbunden sind. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, dies alles so im Buch unterzubringen, dass die Geschichte dennoch übersichtlich und nachvollziehbar bleibt. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Emily’s Sicht erzählt, zwischendurch gibt es aber immer wieder Rückblicke, die zeigen, wie es Peter erging und wie sein Leben verlaufen ist. Durch Emily’s Fortschritte auf der Suche nach Klarheit und diese Rückblicke, entsteht nach und nach das Bild ein sehr tragischen und berührenden Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist so angenehm und die Geschichte so spannend, dass es schwer ist, das Buch aus der Hand zu legen. Zwar ist von Anfang an klar, dass es für Margaret und Peter kein Happy End geben wird – Margaret ist ja bereits verstorben – aber für mich entstand beim Lesen schnell die Hoffnung, dass es wenigstens zu einer Wiedervereinigung zwischen Peter, Emily und Victor kommt. Wobei „Wiedervereinigung“ eigentlich das falsche Wort ist, die drei haben sich ja nie kennengelernt. Ich habe mich beim Lesen das ein oder andere Mal wie auf einer Gefühlsachterbahn gefühlt – Hoffnung, Bedauern, Mitleid, Freude, alles war dabei. Am Ende des Buches sollte man die Erkenntnis mitnehmen, dass es niemals zu spät für eine zweite Chance ist. Außerdem sollten manche Dinge nicht ungesagt bleiben. Irgendwann hat man die Chance verpasst und wird es vielleicht ewig bereuen. Fazit „Heute fängt der Himmel an“ ist eine tragische Geschichte über eine Liebe aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Liebende, deren Beziehung von den Familien nicht geduldet und zerstört wurde. So traurig und berührend die Geschichte aber auch ist, zeigt sie doch, dass man die Hoffnung niemals aufgeben sollte.

Eine berührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt !!

Von: Lena Datum: 01. October 2017

Ich bin zugegeben absoluter Fan von den Büchern der Autorin Kristin Harmel. So war schnell klar, dass ich auch ihr neustes Werk ,"Heute fängt der Himmel an", lesen wollte. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ganz besonders gefällt es mir bei ihren Werken, wie sehr die zwischenmenschlichen Beziehungen im Mittelpunkt stehen. So ist es auch in "Heute fängt der Himmel an" der Fall. Wir begleiten einerseits die Protagonistin Emily Emerson. Sie steht durch den Verlust ihrer Großmutter an einem Wendepunkt ihres Lebens. Der Tod ihrer Großmutter, die ihr in sehr schweren Zeiten beigestanden hatte, trifft sie sehr tief. Trotz des großen Altersunterschieds gab sie ihr Halt und die beiden hatten ein gutes Verhältnis zueinander. Emily liebt die journalistische Arbeit, ihr fehlt jedoch die Nähe und Wärme eines Partners sehr. Gleichzeitig ist die Last, die sie aus ihrer eigenen Jugendzeit mit sich herumträgt, nahezu erdrückend. Mir war Emily als Mensch sympathisch, ich persönlich teile viele ihrer Ansichten auch selbst. Auf der anderen Seite begleiten wir in einem zweiten Handlungsstrang den jungen deutschen Soldaten Peter. Peter ist ein eher ruhiger Mann, der aufgrund einer Gefangenschaft in den Staaten auf einer Zuckerrohrplantage arbeiten muss. Er macht aus der Zeit dort das Beste, er beschwert sich nicht über die Umstände. Ich habe ihn als hilfsbereit und einen liebevollen Freund kennenlernen dürfen. Auch die weiteren Charaktere wurden facettenreich und liebevoll gestaltet. Aufbau, Struktur & Stil: Die Handlung in "Heute fängt der Himmel an" wird dem Leser aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert. Einerseits begleiten wird die junge Emily aus der Ich-Perspektive, Peters Einblicke in die Geschichte werden uns aus seiner Sicht, in der dritten Person, nahe gebracht. Durch den sensiblen und einfühlsamen Schreibstil von Kristin Harmel konnte ich mich von Beginn an wunderbar in die Gefühle beider Protagonisten, aber auch die Ängste und Emotionen der anderen Charaktere sehr gut hineinversetzen. Die Entwicklung der Ereignisse wirkte auf mich sehr authentisch und hat mich emotional wirklich mitgerissen. Schon nach wenigen Kapiteln war ich gefesselt. Die Autorin steigert die Spannung zunehmend im Laufe der Geschichte, was mir gut gefallen hat. Die Geschichte startet mit zwei verschiedenen Handlungssträngen, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Gegen Ende des Buchs werden beide Erzählstränge sehr gelungen miteinander verbunden. Fazit: Kristin Harmel hat mich mit ihrem Werk "Heute fängt der Himmel an" wiederholt begeistern und berühren können. Ich konnte mich wunderbar in dem Buch verlieren.

Es ist nie zu spät für eine zweite Chance

Von: World of books and dreams Datum: 30. September 2017

Als Emily von einem Unbekannten ein geheimnisvolles Paket erhält, weiß sie zunächst nicht, was sie damit tun soll, denn darin befindet sich ein Bild mit einer Frau in einem roten Kleid und eine Nachricht, dass ihr Großvater ihre Großmutter immer geliebt habe. Das ist in dem Sinne ungewöhnlich, da sie nicht weiß, wer ihr Großvater ist, denn dieser verließ die Großmutter, als diese mit Emilys Vater schwanger war. Das allerdings ist viele Jahre her und doch macht die Botschaft Emily neugierig. Sie nimmt Kontakt mit ihrem Vater auf, zu dem sie kein gutes Verhältnis hat, um herauszufinden, ob er mehr weiß. Doch das ist nicht der Fall, allerdings bietet er Emily Hilfe an, um dem Geheimnis auf die Spur zu gehen. Meine Meinung: Bereits die ersten Romane der Autorin Kristin Harmel haben mir unheimlich gut gefallen, denn die Autorin erzählt mit sehr viel Feingefühl. Auch bei Heute fängt der Himmel an ist ihr dies vom ersten Moment an gelungen, denn der Einstieg beginnt leicht und fesselnd. Der Schreibstil ist einfach wunderschön, harmonisch und sehr flüssig, so dass man sich einfach wohl fühlt mit der Geschichte. Dadurch, dass die Autorin dann auch gleich mit dem Geheimnis startet, erschafft sie ganz viel Neugierde beim Leser und man möchte einfach nur wissen, woher das Bild stammt, wer der Absender ist und was damals wirklich geschah. Dann beginnt die Autorin auch in zwei Erzählsträngen ihre Geschichte weiterzuerzählen, denn sie beginnt nicht nur die Spurensuche durch Emily und ihren Vater in der Gegenwart zu erzählen, sondern wir erfahren mehr über den Großvater. Denn Emilys Großvater war ein deutscher Kriegsgefanger, der in einem Gefangenenlager in den USA als Erntehelfer dienen musste. Damit konnte sie mich, genauso wie ihre Protagonistin, verblüffen, denn mir war gar nicht bewusst, dass es tatsächlich Kriegsgefangene in den USA gab. Tatsächlich waren es sogar sehr viele Männer, die damals in den Lagern der Amerikanern waren und damit bleibt Kristin Harmel auch ganz dicht an den tatsächlichen Begebenheiten, was wiederum sehr glaubhaft und authentisch auf ihre Geschichte wirkt. Geschichten, deren Geheimnisse aus längst vergangenen Zeiten stammen, haben meist einen ganz besonderen Flair und so sieht es auch hier aus. Dadurch, dass man auch die Perspektive von Emilys Großvater miterlebt, weiß man als Leser, dass da einiges schief gelaufen ist. Was allerdings genau, muss Emily in der Gegenwart herausfinden und dabei kommt einiges zu Tage. So wird aus einer romantischen Geschichte, eine fast schon dramatische Liebesgeschichte. Dabei gibt es aber auch noch ganz viel Tiefgang, eine Moral, mit der die Autorin den Leser zum Nachdenken anregt: nämlich, dass es nie zu spät ist, seine begangenen Fehler zuzugeben und um Verzeihung zu bitten und dadurch eine zweite Chance zu erhalten. Genau dies vermittelt Kristin Harmel, allerdings zeigt sie auch gut auf, dass man oft auf eigene Beziehungen reagiert, wie man es selbst bei anderen, z. B. seinen Eltern, erlebt hat. Hier könnte man noch so viel erwähnen, aber letzten Endes würde das auch einfach zu viel von dieser wundervollen Geschichte verraten. Erzählt wird hier aus unterschiedlichen Perspektiven, so berichtet Emily in der Gegenwart in der Ich-Form, während man die Geschichte des Großvaters Peter durch einen Erzähler miterleben kann. Man kann sich hier also in die Protagonistin mitfühlen, aber auch beobachten. Man erfährt mehr durch den Zweig in der Vergangenheit, aber nie so viel, dass es nicht absolut spannend bleibt. Emily ist eine großartig gewählte Protagonistin, mit der sich viele Frauen identifizieren können. Ich konnte sie und auch ihre Handlungen absolut verstehen und nachvollziehen. Sie gibt das, was sie selbst erlebt hat weiter. Sie ist selbstständig, eigenständig, mit beiden Beinen im Leben, aber einsam. Die Entwicklung, die sie aber im Laufe der Geschichte durchmacht, ist absolut gelungen und gut umgesetzt. Der zweite Protagonist ist Emilys Großvater, doch dieser dient hier mehr dazu, um mehr über die Ereignisse aus der Vergangenheit zu schildern. Er bleibt, im Gegensatz zu Emily, eher ungreifbar. Hauptaugenmerk liegt also ganz deutlich auf Emily. Neben den Beiden Protagonisten gibt es zahlreiche Nebencharaktere, von denen jeder Einzelne durch seine Handlungen Einfluss auf die Entwicklung der Protagonistin nehmen. Also auch diese Umsetzung der Wirkung des Einzelnen ist absolut glaubwürdig und gelungen. Mein Fazit: Eine wunderschöne Geschichte voller Gefühl und mit viel Tiefgang, die zum Nachdenken und innehalten anregt. Letzten Endes konnte die Autorin auf ganzer Linie überzeugen und zum Schluss sogar zu Tränen rühren. Wer gerne Geschichten voller Gefühlen und Geheimnissen liest, ist hier genau richtig. Eine authentische Protagonistin und ein gefühlvoller, fesselnder Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Leseempfehlung!

Eine wunderschöne Geschichte!

Von: Magnificent Meiky Datum: 24. September 2017

Emily ist an dem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Sie ist Single, hat gerade ihre Großmutter verloren und nun auch noch ihren Job. Da ihre Mutter schon gestorben ist, als sie noch ein Teenager war und ihr Vater sie früh verlassen hat, steht sie nun quasi alleine da. Zwar ist ihr Vater in ihre Nähe gezogen und sucht den Kontakt zu seiner verlorenen Tochter, doch Emily ist zu verletzt, um ihm zu verzeihen. Als sie eines Tages ein mysteriöses Gemälde zugesendet bekommt, wird sie mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert und folgt den Spuren ihrer Großeltern, deren Leben sich während des zweiten Weltkriegs gekreuzt haben. Der Großteil der Geschichte wird aus Emilys Sicht erzählt. Ihr Leben, ihre Gefühle und ihr Schicksal spielen daher in dieser Geschichte eine große Rolle. Aber auch ihr Großvater hat ein paar Kapitel, in denen sein Leben über die Zeitspanne vom zweiten Weltkrieg bis in die Jetzt-Zeit begleitet wird. Da Emily in der Vergangenheit ihrer Großeltern nach Antworten sucht, sind die Kapitel ihres Großvaters eine tolle Ergänzung der Geschichte. Vor allem seine Kapitel haben mir oft eine Gänsehaut beschert, denn sein Leben war von Hass, Angst und einer Liebe, die nicht sein durfte, bestimmt. Seine Geschichte zeigt auf, wie grausam die Menschheit sein kann und wie verheerend sich das auf die Schicksale auswirken kann. Emilys Suche nach ihrer Geschichte war emotional und spannend, sodass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe. Der Schreibstil von Kristin Harmel ist bildreich und transportiert die Gefühle und die Dramatik wie kaum ein anderer Autor. Ich denke „Heute fängt der Himmel an“ ist eine dieser Geschichten, die noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben und deren Inhalte erst einmal sacken müssen. Für mich ist aber auch dieses Buch ein absolutes Highlight, das ich gerne weiterempfehle!

Eine Familiengeschichte die zu Tränen rührt!

Von: Lissy Datum: 24. September 2017

Inhalt Die Journalistin Emily Emerson hat es nicht leicht, zuerst stirbt ihre Großmutter und dann kann sie ihre Kolumne auch nicht weiterschreiben. Somit steht Emily an einem Punkt in ihrem Leben, wo sie nicht weiß, wie es weitergehen soll. Bis sie eines Tages ein Gemälde mit einer Frau, die ihre Großmutter Margaret darstellt, mit einer geheimnisvollen Notiz erhält. Emily ist von dieser Notiz tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender der ihr das Gemälde geschickt hat. Auf ihrer Suche nach dem Absender, erfährt sie von einer tragischen Liebesgeschichte aus der Vergangenheit, die ihr eigenes Leben betrifft und kommt hierbei einem Menschen näher, den sie aus ihrem Leben verbannt hatte. Meine Meinung Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, als Erstes sprach mich das wunderschöne Buchcover an und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wurde ich neugierig auf die Geschichte. Ich hatte zuvor noch nie etwas von der Autorin gehört und gelesen. Nachdem ich nun dieses Buch von ihr gelesen habe, möchte ich auch noch die anderen Bücher die bereits erschienen sind, lesen. Schreibstil Der Schreibstil ist leicht und flüssig, einfach herzerwärmend und sehr berührend. Ich konnte das Buch, nachdem ich es begonnen hatte, kaum mehr aus der Hand legen und wollte einfach nur weiterlesen und mit Emily der Protagonistin aus der Gegenwart die Familiengeschichte erforschen und die Geheimnisse aufdecken. Die Geschichte rund um Emily und ihre Familie hat mich tief berührt! Durch diesen gefühlvollen Schreibstil war ich voll und ganz mit in der Geschichte, die mich auch zu Tränen gerührt hat, was nicht sehr oft vorkommt. Ich weine selten beim Lesen, aber diese Geschichte hat mich tief berührt! Ich bin immer noch sehr ergriffen von dieser wundervollen und tragischen Geschichte. Das Buch ist von der ersten bis zu letzten Seite spannend, obwohl ich irgendwann geahnt habe was die Wahrheit sein könnte. Geschichte und Charaktere Die Geschichte handelt von der Vergangenheit und der Gegenwart. In der Gegenwart begleitet man Emily Emerson, die ihrer Familiengeschichte auf der Spur ist. Emily hat auch eine schwere Vergangenheit, mit der sie Leben muss und Fehler, die sie sich mit der Zeit eingesteht und versucht diese wieder gut zu machen. In der Vergangenheit begleitet man Peter Dahler wie er sich im Kriegsgefangenlager verliebt sozusagen eine "verbotene Liebe" und wie er die Kriegsjahre und die Nachkriegszeit verbringt. Als Leserin habe ich mit den Protagonisten mitgehofft und mitgelitten. Mit den Charakteren konnte man gut mitfühlen und sich in sie hineinversetzten. Über manche Charaktere wie z.B. Margaret`s Schwester Louise oder Peter`s Vater habe ich mich aufgeregt. Da dachte ich oft, wie kann man nur so handeln, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Zur Geschichte möchte ich aber nicht zu viel verraten, da diese so wundervoll ist! Lest am besten selbst das Buch, kann es euch sehr ans Herz legen! Fazit Das Buch mit seiner Geschichte hat mich mehr als überrascht! Ich muss sagen, so eine herzergreifende Geschichte hätte ich nicht erwartet!!! Ein kleiner Tipp, falls ihr das Buch lesen wollt, legt eine Packung Taschentücher in Reichweite. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen und muss sagen, dass es eines der besten Bücher ist, die ich dieses Jahr gelesen habe! Herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses wundervolle Buch als Rezensionsexemplar!

Ein Schreibstil, der überzeugt

Von: Rosenmadl Datum: 20. September 2017

Inhalt: Kurz nach dem Tod ihrer Großmutter Margaret erhält Emily ein wundervolles Gemälde, welches sie sehr fasziniert. Nicht nur erkennt sie darauf Margaret sondern die dazugehörige Notiz lässt sie plötzlich daran zweifeln, dass ihr Großvater, den sie nie gesehen hat, doch nicht aus freien Stücken gegangen sein kann. Und so macht sie sich auf die Suche nach dem Maler des Gemäldes, in der Hoffnung, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Meine Meinung: Ich bewundere immer und immer wieder Autoren, die es schaffen, eine solch wundervolle Atmosphäre in ihre Geschichten zu packen. Die Warmherzigkeit, die gefühlvolle Liebe und die Unendlichkeit des Lebens mit ein paar Zeilen so grandios erzählen zu können, lässt mich oft sprachlos zurück. Emily ist eine Person, die man einfach ins Herz schließen muss und ich habe sie so gerne bis zum Ende hin begleitet. Auch wenn die Geschichte zum Teil sehr viel Traurigkeit in sich birgt, hat man dennoch das Gefühl der Geborgenheit inne. Ich finde es fantastisch, dies mit einfachen Worten ausdrücken zu können und ich habe mich in den Schreibstil der Autorin regelrecht verliebt. Obwohl man anfangs schon so einiges erfährt und obwohl es keine wirklich großen Überraschungen in "Heute fängt der Himmel an" gibt, möchte man dennoch immer weiter lesen um ja nichts zu verpassen. Und es lohnt sich allemal, denn es liegen so viele Weisheiten und wundervolle Gefühle in zwischen den Zeilen. Ich fand es wunderbar jeden einzelnen Charakter kennen zu lernen und konnte mir jeden schon fast bildlich vorstellen. Die Zeitsprünge in die Vergangenheit und das Lesen der Briefe haben mir besonders viel Freude bereitet und so hoffe ich auf die nächsten Werke von Kristin Harmel. Fazit: Eine gefühlvolle, warmherzige und wunderbare Geschichte einer jungen Frau, die sich auf den Weg begibt, nicht nur ihren Großvater zu suchen, sondern auch sich selbst. Ein Schreibstil, der überzeugt und Charaktere, die begeistern. Ich fand diesen Roman einfach herzerwärmend und wunderbar ausgearbeitet und vergebe daher auch ganze 5 Sterne !

Herz-Schmerz mit Zugabe

Von: S.D. vom Blog esdeh Datum: 19. September 2017

"Heute fängt der Himmel an" von Autorin Kristin Harmel ist zwar absolut kitschig, aber dabei auch einfach nur schön zu lesen. Ich bin nicht so der Fan von reinen Liebesgeschichten und allzu konstruierten Herz-Schmerz-Romanen. Kristin Harmel versteht es jedoch sehr gut, noch weitere Themen in die Handlung zu verstricken und so ein Gesamtbild entstehen zu lassen das mich fesselt und in die Geschichte vertiefen lässt. Wie auch schon in ihrem Roman "Solange am Himmel Sterne stehen" wird in mehreren Zeitebenen erzählt. Im vorliegenden Buch kommen dabei auch mehrere Erzähler zu Wort, zum einen Emily in der Gegenwart, zum anderen aber auch verschiedene Personen die die Zeit ab ca. 1943 zum Leben erwecken. Überraschend war für mich, dass Deutschland hier eine recht große Rolle spielt und das nicht nur als Kriegsgegner (auch wenn mal wieder typisch amerikanisch Bayern stellvertretend für ganz Deutschland steht). Interessant fand ich auch die Ausflüge in die Welt der Farben und Künstler, denn Emilys Suche nach der Vergangenheit beginnt mit einem Gemälde. Ein wenig schwierig sind hier die Figuren zu betrachten, denn es sind nicht nur liebenswerte Charaktere, sondern Menschen die anderen viel zugemutet haben, die große Altlasten mit sich herumschleppen und daher auf ihre Umwelt und den Leser nicht immer wie die sympathischsten Figuren wirken. Aber um ehrlich zu sein ist mir das lieber, als wenn ein Protagonist allzu perfekt ist und überhaupt keine Ecken und Kanten aufweist. Mir hat gefallen, wie Emily den Spuren ihrer Großeltern folgt und das man auch als Leser oft nicht mehr weiß als sie selber. Die Liebesgeschichte ist romantisch und tragisch und auch wenn man zwischendurch die eine oder andere Vermutung hat doch auch überraschend. Ein wenig zu sehr in den Kitsch driftete es mir zum Ende hin ab, als sich doch die Zufälle häuften und es schließlich zum großen Showdown kommt. Aber dennoch hat mich die Geschichte sehr bewegt und emotional absolut erreicht. Insgesamt gesehen kann ich "Heute fängt der Himmel an" an alle Leser empfehlen, die über mehrere Generationen erzählte Romane mit einem großen Anteil an Herz-Schmerz mögen und sich von einem unerwarteten Kapitel amerikanisch-deutscher Geschichte überraschen lassen wollen.

Eine emotionale und spannende Familiensaga

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 19. September 2017

Die freiberuflich arbeitende Journalistin Emily Emerson hat gerade ihren Hauptauftrag, die Kolumne "Beziehungsweise", die sie schon sehr lange für eine Zeitung schrieb, verloren. Es garantierte ihr tägliches Brot. Da erreicht sie ein Anruf aus der Redaktion, es sei eine Paketrolle für sie abgegeben worden, Absender eine Galerie aus Deutschland. Genau an dem Tag, wo ihr letzter Beitrag erschien. Zufall oder? Als ob Emily nicht schon genug Kummer hätte, denn vor kurzem hatte sie erst ihre Großmutter verloren. Als sie das mysteriöse Paket öffnet, kommt eine Leinwand zum Vorschein. Darauf meint sie, ihre Großmutter Margaret zu erkennen. Aber konnte das sein? Anbei war ein Zettel. "Sie war die Liebe seines Lebens", stand darauf. Doch wer war der Künstler? Sie möchte das Rätsel lösen und begibt sich auf Spurensuche. Und nimmt sogar Kontakt zu ihrem Vater auf, den sie seit Jahren von sich weist. Dieser hatte die Familie verlassen, als Emily gerade mal elf Jahre alt war. Das konnte und wollte sie ihm nicht verzeihen. Doch sie selbst hat mit achtzehn Jahren, in ihren Augen, einen großen Fehler gemacht. Ihrer Meinung nach unverzeihlich, aber nicht rückgängig zu machen. Es ist eine schwere Last, die Emily mit sich trägt. Gemeinsam macht sie sich mit dem Vater auf nach Deutschland, Auf den Spuren des Bildes kehren sie wieder nach Amerika zurück, denn von dort war das Bild nach München zur Restauration geschickt worden. Bei weiteren Recherchen stößt Emily auf eine Geschichte, die ihr vollkommen neu war. Es war ihr nicht bekannt, dass es in Amerika Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg gab. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Im Spätherbst 1944 in Belle Creek arbeitet dort Peter Dahler auf den Zuckerrohrfeldern, wie viele andere. Dort lernt er Margaret kennen sowie den kleinen dunkelhäutigen Jeremiah, über den sie so gut es ging, ihre schützende Hand hielt. Kristin Harmel greift in ihren Romanen Themen auf, die sich aus der Menge schon abheben. In diesem Buch geht es um eine längst vergangene Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Kriegsgefangenen in Amerika und einem jungen amerikanischen Mädchen. Und zwar beginnt es mit diesem Zitat: "Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft", platzte es heraus, prombt überzeugt, dass es noch dümmer war, ein fragwürdiges Zitat anzuführen. "Sie kennen Ralph Waldo Emerson?", fragte sie. (Zitat S. 74) Fällt Ihnen hier auch die Verbindung der Nachnamen auf? Ralph Waldo Emerson - Emily Emerson!? Doch das Leben hatte etwas anderes für die beiden geplant. Wenn dann noch Missgunst, Neid, Hass innerhalb einer Familie eine Rolle spielen, dann sind manche Hürden nicht zu überwinden. Ich möchte bewusst nicht näher auf den Inhalt des Romans eingehen. Diese Geschichte ist so beeindruckend, einfühlsam und spannend geschrieben, dass sie mir wirklich unter die Haut ging. Das mit eingebundene Thema Kriegsgefangene in Amerika während des Zweiten Weltkriegs war wie schon erwähnt, mir völlig fremd. Alle Charaktere sind so beschrieben, dass man das Gefühl hat, es gäbe sie wirklich. Sie alle mit ihren Schwächen und Stärken wirken so menschlich. Die Autorin Kristin Harmel hat es erneut geschafft, mich als Leser mit "Heute fängt der Himmel an" vollkommen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Schwer zu beschreiben, was mir während des Lesens alles so durch den Kopf ging. Denn irgendwie habe ich es nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt. Mit "Heute fängt der Himmel an" hat die Autorin erneut eine berührende, traurige, tragische aber auch romantische Geschichte mit wunderbaren Protagonisten geschrieben. Peter und Margaret, die beiden haben das gefunden, was sich jeder wünscht: die wahre Liebe.

Eine emotionale und spannende Familiensaga

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 19. September 2017

Die freiberuflich arbeitende Journalistin Emily Emerson hat gerade ihren Hauptauftrag, die Kolumne "Beziehungsweise", die sie schon sehr lange für eine Zeitung schrieb, verloren. Es garantierte ihr tägliches Brot. Da erreicht sie ein Anruf aus der Redaktion, es sei eine Paketrolle für sie abgegeben worden, Absender eine Galerie aus Deutschland. Genau an dem Tag, wo ihr letzter Beitrag erschien. Zufall oder? Als ob Emily nicht schon genug Kummer hätte, denn vor kurzem hatte sie erst ihre Großmutter verloren. Als sie das mysteriöse Paket öffnet, kommt eine Leinwand zum Vorschein. Darauf meint sie, ihre Großmutter Margaret zu erkennen. Aber konnte das sein? Anbei war ein Zettel. "Sie war die Liebe seines Lebens", stand darauf. Doch wer war der Künstler? Sie möchte das Rätsel lösen und begibt sich auf Spurensuche. Und nimmt sogar Kontakt zu ihrem Vater auf, den sie seit Jahren von sich weist. Dieser hatte die Familie verlassen, als Emily gerade mal elf Jahre alt war. Das konnte und wollte sie ihm nicht verzeihen. Doch sie selbst hat mit achtzehn Jahren, in ihren Augen, einen großen Fehler gemacht. Ihrer Meinung nach unverzeihlich, aber nicht rückgängig zu machen. Es ist eine schwere Last, die Emily mit sich trägt. Gemeinsam macht sie sich mit dem Vater auf nach Deutschland, Auf den Spuren des Bildes kehren sie wieder nach Amerika zurück, denn von dort war das Bild nach München zur Restauration geschickt worden. Bei weiteren Recherchen stößt Emily auf eine Geschichte, die ihr vollkommen neu war. Es war ihr nicht bekannt, dass es in Amerika Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg gab. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Im Spätherbst 1944 in Belle Creek arbeitet dort Peter Dahler auf den Zuckerrohrfeldern, wie viele andere. Dort lernt er Margaret kennen sowie den kleinen dunkelhäutigen Jeremiah, über den sie so gut es ging, ihre schützende Hand hielt. Kristin Harmel greift in ihren Romanen Themen auf, die sich aus der Menge schon abheben. In diesem Buch geht es um eine längst vergangene Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Kriegsgefangenen in Amerika und einem jungen amerikanischen Mädchen. Und zwar beginnt es mit diesem Zitat: "Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft", platzte es heraus, prombt überzeugt, dass es noch dümmer war, ein fragwürdiges Zitat anzuführen. "Sie kennen Ralph Waldo Emerson?", fragte sie. (Zitat S. 74) Fällt Ihnen hier auch die Verbindung der Nachnamen auf? Ralph Waldo Emerson - Emily Emerson!? Doch das Leben hatte etwas anderes für die beiden geplant. Wenn dann noch Missgunst, Neid, Hass innerhalb einer Familie eine Rolle spielen, dann sind manche Hürden nicht zu überwinden. Ich möchte bewusst nicht näher auf den Inhalt des Romans eingehen. Diese Geschichte ist so beeindruckend, einfühlsam und spannend geschrieben, dass sie mir wirklich unter die Haut ging. Das mit eingebundene Thema Kriegsgefangene in Amerika während des Zweiten Weltkriegs war wie schon erwähnt, mir völlig fremd. Alle Charaktere sind so beschrieben, dass man das Gefühl hat, es gäbe sie wirklich. Sie alle mit ihren Schwächen und Stärken wirken so menschlich. Die Autorin Kristin Harmel hat es erneut geschafft, mich als Leser mit "Heute fängt der Himmel an" vollkommen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Schwer zu beschreiben, was mir während des Lesens alles so durch den Kopf ging. Denn irgendwie habe ich es nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt. Mit "Heute fängt der Himmel an" hat die Autorin erneut eine berührende, traurige, tragische aber auch romantische Geschichte mit wunderbaren Protagonisten geschrieben. Peter und Margaret, die beiden haben das gefunden, was sich jeder wünscht: die wahre Liebe.

Eine bewegende und Schicksals geprägte Geschichte!

Von: snowyy_13 Datum: 17. September 2017

Ich bin einfach sprachlos! Dieses Buch hat mich auf so eine berührende Geschichte mitgenommen, die ich immer noch verarbeiten muss! Ich bin baff! Es war eine Achterbahn der Gefühle und hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Die Hauptprotagonistin Emily hat sehr viele falsche Entscheidungen in ihrem Leben getroffen, die ihr jeden Tag schwer auf den Schultern lasten. Als sie ein Gemälde mit einer Notiz erhält, scheint alles ins rollen zu kommen und eine tragische Liebesgeschichte, dessen wahrhafte Liebe nie ein Ende gefunden hatte, wird aufgedeckt. Während Emily mehr und mehr von der Geschichte ihrer Großeltern erfährt, fängt sie einzusehen, dass auch sie etwas an ihrem Leben ändern möchte um glücklich zu werden. Emily hat mir sehr gut gefallen, auch wenn wir nicht im selben Alter sind, konnte ich mich sehr gut mit ihrer Gedankenwelt und Emotionen identifizieren. Sie macht so eine rasante Entwicklung durch, auch wenn dieser Weg keine einfache Reise war. Sie entscheidet sich dazu, Dinge zu ändern und nimmt ihr Herz in die Hand. Es war so unbeschreiblich schön zu sehen, wie sich von ihren bösen Geistern lösen konnte. Die Geschichte von Peter und Margaret hat mir den Atem verschlagen. Durch Emily erfuhren wir einen Teil aus Margarets Sicht, doch die fehlenden Lücken aus Peters Sicht zu lesen, war was ganz anderes. So viele Menschen haben in ihren Leben herumgepfuscht, dass sie nicht schafften, den Weg zueinander zu finden. Dennoch war es die wahrhaftige Liebe für die beiden und sie konnten nicht von dem anderen ablassen, auch wenn sie 70 Jahre nichts von der Existenz des anderen wussten. Dieses Buch beinhaltet so schöne Themen, die mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Liebe, Verlust, Familie und Versöhnung. Es gab so viele wundervolle Zitate und Weisheiten, bei denen mein Herz aufging. Der Schreibstil der Autorin war belebend und emotional. Es war sehr schön geschrieben und die Charaktere wurden perfekt ins Licht gerückt. Ich könnte mir keine bessere Version dieses Buches vorstellen. Es wurde mit so viel Herz geschrieben! Auch die Handlung konnte mich nicht loslassen. Uns werden Geschehnisse aus der Gegenwart und der Vergangenheit auf einem silbernem Tablett serviert. Es hatte mich immer in den Fingern gejuckt, auf die nächste Seite zu blättern und zu erfahren, inwiefern Emily das herausfinden wird, was wir von Peter erfahren haben. Und als es letztendlich zum Finale kam, konnte ich die Tränen nicht mehr aufhalten. Dieses Buch fand so einen fabelhaften Abschluss, der durch und durch zu diesem Buch passt. Fazit: Die Geschichte von Emily und ihrer Familie ist fesselnd und bewegend zugleich. Es ist eine absolute Leseempfehlung. Ich kann es auch den jüngeren Leserinnen ans Herz legen, da die Botschaft des Buches sehr wichtig ist. Bitte tut euch den Gefallen und liest dieses Buch! 5 von 5 Sternen!

Eine Familiengeschichte die unter die Haut geht..

Von: Carameli Datum: 15. September 2017

Inhalt: Emily Emerson hat in ihrem Leben schon viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Als dann auch noch ihre geliebte Großmutter stirbt, steht Emily an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben. Doch da erhält sie von einem anonymen Absender ein wunderschönes Gemälde das ihre Großmutter Margaret in einem roten Kleid vor einem traumhaften violetten Sonnenuntergang zeigt. Nur wenige Zeilen hat der Absender hinterlassen. Mit dieser kleinen Spur begibt sich Emily auf eine bewegende Reise in die Vergangenheit, die tief mit ihrem eigenen Leben verwurzelt ist. Eigene Meinung: Ich bin der Autorin und ihrem Schreibstil total verfallen. Man konnte sich während dem Lesen fallen lassen und die Geschichte war bis zum Schluss spannend und nicht vorhersehbar, was bei Liebesromanen selten der Fall ist. Durch den emotionalen Schreibstil bangt man auf jeder Seite mit den Protagonisten mit und man fliegt nur so durch die Geschichte bis man leider viel zu schnell am Ende angekommen ist. Die Kapitel wechseln immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Vergangenheit wird die Geschichte aus der Sicht des Kriegsgefangenen Peter Dahler erzählt. Man erhält einen interessanten und bewegenden Einblick in das Leben während des Krieges. Es wurde einem sehr deutlich gezeigt, wie die schrecklichen Entscheidungen eines grausamen Menschen, das Leben, die Meinungen und Vorurteile der ganzen Welt beeinflusst haben. Ich fand es sehr spannend die Geschichte dieses grausamen Krieges durch Peter Dahler erzählt zu bekommen. Im Gegensatz zu Geschichtsbüchern, konnte man das Leid und die Gefühle der Menschen besser verstehen und miterleben. Die Gegenwart wird aus der Sicht der Protagonistin Emily erzählt. Sie kämpft noch immer mit ihrem Gewissen, nachdem sie vor Jahren eine lebensveränderte Entscheidung getroffen hat. Sie ist eine starke Frau, die schon in jungen Jahren schwere Verluste ertragen musste und die bis heute Bindungs- und Vertrauensängste mit sich herumschleppt. Trotz ihrer Vergangenheit ist sie eine mutige Frau, die ihrem Leben und ihren Liebsten noch eine Chance gibt und bereit ist zu verzeihen. Durch die Reise in die Vergangenheit ihrer Familie hat sie gelernt, dass jede Entscheidung in ihrem Leben, sie zu der Person gemacht haben, die sie jetzt ist. Sie merkt, dass das Leben oft viel zu kurz ist und sie beginnt langsam all die Entscheidungen und die Vergangenheit zu verarbeiten. Eine wunderbare Frau, deren Familientragödie mich sehr bewegt hat. Jede einzelne Person der Geschichte hat eine überaus charakterstarke Persönlichkeit, die gerade durch die schlechten Entscheidungen in ihren Leben sehr realistisch und menschlich dargestellt werden. Das Buch konnte mich mit romantischen und schönen als auch mit bewegenden und traurigen Momenten überzeugen. Fazit: Eine bewegende und dramatische Familiengeschichte über Verluste, schlimme Geheimnisse und den Mut zu verzeihen und neu zu beginnen. Ein Buch mit vielen Gänsehautmomenten, bei denen einem bewusst wird wie kurz das Leben ist und das man sich nicht von schlechten Entscheidungen leiten lassen soll. Denn genau diese Entscheidungen machen einen zu dem Menschen der man jetzt ist. Definitiv eines meiner Jahreshighlights und somit eine totale Buchempfehlung von mir.

Die Geschichte fesselt und berührt!

Von: Elke König Datum: 14. September 2017

Inhaltsangabe: Emily Emerson ist 36 und steht gerade ein bisschen neben sich, als sie auch noch ihre wichtigste Einnahmequelle als freie Journalistin verliert. Ihr Vater, der sich vor langer Zeit zurüc gezogen hatte, begehrt nun wieder Einlass in ihrem Leben; wohlwissend, dass sie ihm kaum verzeihen kann. Und dann wird Emily auch noch mit ihrer Vergangenheit belastet: Ihre Tochter hat sie vor 18 Jahren direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben und seither jeden Tag an sie gedacht. Der Vater des Kindes ist bis noch immer ahnungslos. Zu guter Letzt wird ihr plötzlich ein Bild geschickt mit einer Notiz: Ihr Großvater hat nie aufgehört, sie zu lieben. Margaret war die Liebe seines Lebens. (Seite 16) Auf dem Bild erkennt sie eindeutig ihre Großmutter, als junge Frau und im Hintergrund ein violetter Himmel. Vom Verfasser der Nachricht fehlt jede Spur, aber es wurde ihr aus München geschickt. Nur widerwillig fliegt sie mit ihrem Vater nach Deutschland, immerhin geht es auch um seine Mutter und seinen Vater, den er nie kennen gelernt hat. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche. Die Geschichte beginnt in den Zuckerrohrfeldern im Jahre 1944 in Belle Creek, Florida, als der deutsche Kriegsgefangene Peter Dahler dort arbeitet und die zauberhafte Margaret kennenlernt. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch die Umstände sprechen gegen sie. Sie verlieren sich aus den Augen, als er 1945 nach England zur Zwangsarbeit geschickt wird. Doch da ist Margaret bereits schwanger und da sie des Elternhauses verwiesen wurde, ist sie auf seine Unterstützung angewiesen. Mein Fazit: Dem Blanvalet Verlag möchte ich meinen großen Dank aussprechen, dass ich dieses Buch lesen durfte. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, denn der Klappentext zog mich magisch an. Es schien genau mein bevorzugtes Genre zu sein. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Autorin nahm mich auf eine interessante Reise mit. Zum einen ist da Emily, die mit ihrem Leben nicht ganz zufrieden ist. Sie veröffentlichte viele Artikel in ihrer Kolumne und gab Ratschläge für Alltagsfragen und Beziehungsprobleme. Selbst hat sie sich jedoch nicht an ihre eigenen Ratschläge gehalten. Als sie diese Kolumne aus Kostengründen verliert, geht es ihr gerade nicht gut. Denn sie denkt ständig an ihre Tochter, die sie Catherine genannt hat. Sie gab sie zur Adoption frei, weil Zukunftsängste sie plagten. Sie fühlte sich mit der Verantwortung überfordert. Ihre große Liebe Nick, dem Vater des Mädchens, hatte sie nichts gesagt. Sie verschwand einfach aus seinem Leben ohne eine Erklärung. Gleichzeitig hat sie das Gefühl, die Familientradition aufrechterhalten zu müssen. Ihr Großvater verließ ihre Großmutter, als ihr Vater noch gar nicht geboren war. Victor selbst verschwand aus ihrem Leben, als sie zehn Jahre alt war, um eine neue Familie zu gründen. Und dann taucht plötzlich dieses Bild auf. Es zeigt eine Frau in einem roten Kleid und es ist eindeutig ihre Großmutter als junge Frau. Wie Emily herausfindet, zeigt es ihre alte Heimat: Belle Creek in Florida. Dort lebte Margaret, bis sie von der Farm ihrer Eltern verjagt wurde, weil sie es gewagt hatte, sich mit einem deutschen Soldaten einzulassen und dessen Kind sie nun in sich trug. Peter Dahler, zwar Soldat, aber eben kein überzeugter Nazi, musste Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrfeldern leisten, weil die Arbeitskräfte auf dem europäischen Kontinent im Krieg dienten. Als er Margaret das erste Mal gesehen hatte, war es um ihn geschehen. Er konnte sein Glück nicht fassen, als er herausfand, dass sie genauso für ihn empfand. Doch er war eben ein Kriegsgefangener und konnte ihr nur Versprechen, sobald wie möglich wieder zurück zu kommen, wenn der Krieg vorbei war. Aber es gab viele Menschen, die diese Verbindung um jeden Preis zu unterbinden versuchten. Sehr geschickt hat die Autorin die Spannung aufgebaut. Während sie in der Vergangenheit die tragische Liebesgeschichte zwischen Peter und Margaret erzählt, wird in der Gegenwart Emilys Leben etwas genauer beleuchtet. Emily ging mir manchmal mit ihrem Zorn auf ihren Vater ein bisschen auf den Keks. Gut, er hat sie verlassen und sich lange Zeit nicht bei ihr gemeldet. Aber das in jedem Dialog zu thematisieren fand ich manchmal etwas ermüdend. Es kam bei mir schon ziemlich früh an, dass sie ihm nicht so schnell verzeihen konnte. Ihr Vater Victor tat mir manchmal Leid, regelrecht demütig bat er immer wieder um Verzeihung. Seine Idee, gemeinsam nach Deutschland zu fliegen, um der Geschichte mit dem Bild auf den Grund zu gehen, fand ich grandios und tatsächlich wurde es dann zwischen den beiden besser. Während des Lesens lernte ich wieder etwas über die Geschichte unseres Landes. Dass deutsche Kriegsgefangene nach Amerika kamen, um dort Zwangsarbeit zu leisten, wusste ich bislang nicht. Der Süden der USA war ja zu dem Zeitpunkt noch durch die strikte Rassentrennung geprägt. Dann kamen die Kriegsgefangenen noch hinzu, die kollektiv als Nazi betitelt wurden, obwohl viele Soldaten dieser Gesinnung nicht gefolgt und zum Kriegsdienst gezwungen waren. Es wird ein Bild gezeichnet, dass zuweilen grausam und brutal ist. Trotzdem verliebten sich Peter und Margaret ineinander und forderten ihr Schicksal heraus. Keine der Geschichten ließen mich unberührt. Die Figuren wurden sehr eindringlich von der Autorin herausgearbeitet und ich konnte sie mir vor meinem inneren Auge gut vorstellen, genauso wie auch die übrige Beschreibung ein klares Bild zeichneten. Das Ende, das zwar etwas abrupt erfolgte, rundete das Bild ab und verspricht Gänsehaut und Tränen. Keine Frage blieb offen und ich muss ehrlich gestehen, dass ich lange Zeit im Dunkeln tappte, wer und wo Peter Dahler nun wirklich war (er hatte ja seinen Namen später geändert). Ein Buch, das fesselt und mich sehr berührt hat. Daher gibt es volle fünf Sterne und eine klare Lese-Empfehlung.

Wunderbarer Lesegenuss, der das Herz berührt

Von: Conny G. Datum: 13. September 2017

Sie hat es wieder getan! Nach "Solange am Himmel Sterne stehen" und "Über uns der Himmel" hat Kristin Harmel mich mit "Heute fängt der Himmel an" wieder sehr berührt und begeistert! Das Buch erzählt die Geschichte der freien Journalistin Emily, die es gerade nicht leicht hat. Sie verlor ihre eigene Kolumne in einer Zeitung die ihr Hauptjob war und kürzlich ist ihre geliebte Großmutter Margaret verstorben. Margaret stand Emily besonders nahe, da Emilys Vater die Familie verlassen hatte und Emilys Mutter früh verstorben ist. So war Margaret, die Mutter von Emilys Vater, ihre wichtigste und engste Bezugsperson. Als Emily überraschend ein Gemälde aus einer Münchner Galerie erhält, ist sie völlig fassungslos, dass dieses Bild offenbar ihre Großmutter als junge Frau zeigt. Auf einer beigelegten Karten steht "Ihr Großvater hat nie aufgehört sie zu lieben. Margaret war die Liebe seines Lebens". Über ihren Großvater weiß Emily aber nichts, da er verschwand noch bevor Emilys Vater geboren wurde und Margaret nie von ihm erzählt hat. Um herauszufinden, was es mit diesem Gemälde und der Botschaft auf sich hat, muss Emily notgedrungen Kontakt zu ihrem Vater Victor aufnehmen, dem sie einfach nicht verzeihen kann, dass er sie als elfjähriges Kind verlassen hat. Und so taucht Emily tief in die Vergangenheit ihrer Familie ein. Mit ihrem wunderschönen, gefühlvollen Schreibstil hat mich Kristin Harmel schnell in den Bann der Geschichte gezogen. Ich hatte aber am Anfang keine Vorstellung davon, wie komplex diese Geschichte sein wird. Ich habe also mit Emily gerätselt und sie bei ihrer Reise auf den Spuren ihrer Großeltern begleitet. Schon dieser Teil war sehr bewegend und fesselnd. In einem zweiten Handlungsstrang nimmt uns die Autorin mit in das Jahr 1944 und folgende und wir erleben das Schicksal des jungen Deutschen Peter Dahler, der als Kriegsgefangener nach Amerika gebracht wird und auf einer Zuckerrohrplantage arbeitet. Dort trifft er auf ein junges Mädchen namens Margaret und ist sofort von ihr verzaubert. Im Wechsel erleben wir also die gegenwärtige Recherche und Suche von Emily sowie die tragische Geschichte von Peter. Emily nähert sich nach vielen Reisen und Mühen ganz langsam der Wahrheit. Je tiefer Emily in die Vergangenheit eintaucht desto weiter schreitet auch Peters Geschichte voran, bis sich am Ende alles zeitlich verknüpft. Mit Peters Geschichte verarbeitet die Autorin hier ein Stück Zeitgeschichte, nämlich die der deutschen Kriegsgefangenen in Amerika und später auch als Zwangsarbeiter in England. Dieses Thema nutzt sie für ihre Geschichte und behandelt es sehr einfühlsam ohne wertend oder gar verurteilend zu werden. Mich hat Peters und damit auch Margarets Schicksal sehr berührt und bewegt. Aber auch Emilys Geschichte, die neben dem frühen Verlust der Mutter und dem Groll auf den Vater auch noch mit ganz persönlichen Dämonen kämpft, hat mich bewegt. Ich habe mit ihr gelitten und gehofft, dass sich auch für sie alles zum Guten wenden wird. Diese Geschichte hat mich völlig gefangen genommen und ich hätte das Buch am liebsten in einem Stück durchgelesen. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt und wurde auch durch die Emotionen der Protagonisten mitgerissen. Auch wenn ich irgendwann ein bestimmtes Ereignis erahnen konnte, gab es besonders gegen Ende noch viele Überraschungen und "Gänsehaut-Momente". Diese sehr emotionale und bewegende Familiengeschichte über eine große Liebe, Familie, Vergangenheitsbewältigung und Verzeihen hat mich sehr gefesselt und mit den Protagonisten mitfühlen lassen. Am Ende war ich traurig, dass es schon zu Ende war! "Heute fängt der Himmel an" ist für mich ein wunderbarer Lesegenuss und ein absolutes Lesehighlight, das mein Herz berührt hat! Fazit: 5 von 5 Sternen

Eine bewegende und berührende Geschichte

Von: zauberblume Datum: 09. September 2017

Auf den neuen Roman "Heute fängt der Himmer an" aus der Feder der Bestsellerautorin Kristin Harmel habe ich mich riesig gefreut. Und ich muss sagen, dieses Buch hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Eine Geschichte, die wirklich unter die Haut geht und die Seele berührt. Der Inhalt: Der Tod ihrer Großmutter hat die Journalistin Emily Emerson völlig aus dem Gleichgewicht geworfen. Ihre Mutter ist schon lange tot und zu ihrem Vater, der die Familie verlassen hat, hat sie nur wenig Kontakt. In dieser Zeit der Ungewissheit erreicht sie ein außergewöhnliches Paket. Es enthält ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Die Frau auf die Foto muss Margaret sein, ihre verstorbene Großmutter. Nur ein kleiner Notizzettel liegt dem Gemälde bei "Sie war die Liebe meines Lebens". Emily ist zutiefst berührt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Und dabei taucht sie tief in die Vergangenheit ein ...... Ein Wahnsinnsbuch! Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial. Ich bin in die Geschichte von Emily eingetaucht und habe mit ihr ein außergewöhnliches Abenteuer erlebt. Die Autorin lässt uns auch tief in die Vergangenheit eintauchen und finden wir uns 1944 wieder in einem Gefangenlager in Amerika. Und hier erfahren wir einige Dinge über Peter Dahler, einen jungen Deutschen und seine tragische Geschichte. Diese hat mich wirklich zutiefst berührt und hat mir manche Tränen in die Augen gelockt. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich die Zuckerrohrplantagen vor mir und all die Kriegsgefangenen, die hier ihre Arbeit verrichten. Und einige von ihren haben trotz dieser schweren Zeit dieses Land lieben gelernt und sind nach Kriegsende hierher ausgewandert. Und dann ist da Emily im hier und jetzt. Ich kann mir ihr überraschtes Gesicht vorstellen, als sie das Gemälde ihrer Großmutter betrachtet hat. Und dann ihre abenteuerliche Reise, die sie sogar nach Deutschland geführt hat, um dem Geheimnis dieses Gemäldes auf die Spur zu kommen. Besonders gefreut hat mich, dass sie ihrem Vater wieder näher gekommen ist. Und als das Geheimnis gelüftet haben, hatte ich sogar ein Gänsehautfeeling. Ein Buch voller Emotionen. Für mich ein absolutes Lesehighlight, ein Traumbuch, das mich wirklich sehr berührt hat. Das Cover ist schon so traumhaft schön. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

Ein Buch, was zu Herzen geht

Von: eulenmatz liest Datum: 08. September 2017

INHALT: Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt... MEINUNG: Sehnsüchtig habe ich das neue Buch von Kristin Harmel erwartet. Für mich ist es eines der Top-Neuerscheinungen in 2017. Bisher hat mich keiner ihrer Bücher enttäuscht, auch dieses nicht Das Buch spielt auf zweie Zeitebenen. In der Vergangenheit begleiten wie Emilys Großvater und in der Gegenwart Emily auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte, wobei Emilys Anteil aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und etwas überwiegt. Auch Emily hat ihr Päckchen zu tragen. Kristin Harmel verpackt in ihrem Roman wieder sehr viel Dramatik und Tragik, was einem wirklich das Herz bricht und man sich immer wieder fragt, wie es nur so weit kommen konnte. Dennoch vermittelt sie sehr feinfühlig auch wichtige Botschaften in ihrem Roman, z.B. das es nie zu spät ist nochmal einen Neuanfang zu machen oder sich für vergangene Fehler zu entschuldigen. Manchmal mag das dick aufgetragen wirken, aber die Botschaften kommen einfach an und ich habe beim Lesen auch das ein oder andere Mal meine eigene Familiensituation reflektiert. Das Buch ist konstant spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Stück für Stück kommt man der Wahrheit näher. Irgendwann fing ich an zu ahnen, wie die Wahrheit ist, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Der Vergleich zu Nicholas Sparks ist hier nicht ganz abwegig, denn einige Personen bekommen ein Happy End und andere leider nicht. Das Ende ist schön, aber nicht voller kitschiger Momente. Ich finde es toll, dass hier Beziehungen nicht nach einer Entschuldigung wieder völlig im Lot sind, wie es oft ist, sondern sie werden ihre Zeit brauchen. Das finde ich authentisch, auch wenn die Protagonisten hier gerne mal bedeutungschwangere Monologe halten. ;-) FAZIT: Es ist eine Geschichte mit sehr viel Dramatik und an großen Gefühlen wird hier auch nicht gespart, aber es ist unmöglich sich diesem zu entziehen. Unweigerlich leidet man hier mit den Protagonisten mit und freut sich, wenn am Ende wenigstens alle ihren Frieden finden konnten. Ich freue mich auf das nächste Buch von Kristin Harmel, auch wenn das wieder zwei Jahre Warten bedeutet. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Von der ganz großen Liebe

Von: Leselaunen Datum: 05. September 2017

„Heute fängt der Himmel an“ ist das neue Buch von Kristin Harmel, die bereits durch ihre vorherigen Liebesgeschichten „Solange am Himmel Sterne stehen“ oder auch „Über uns der Himmel“ Erfolg hatte. Ihre anderen Bücher kannte ich bislang aber nicht und muss zu meiner Schande auch gestehen, dass mir die Autorin generell bisher nichts sagte. Über das Buch bin ich auf mehreren anderen Blog gestolpert und die Handlung hat mich sofort angesprochen. Das Cover tat dann sein Übriges. Klappentext: Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt… Kristin Harmel schreibt sehr gefühlvoll und intensiv. Durch die Leichtigkeit in ihrem Schreibstil, fiel es mir leicht, das Buch in kurzer Zeit zu lesen und dabei nicht das Interesse zu verlieren. Geschrieben wird in verschiedenen Zeitformen – Gegenwart und Vergangenheit. Dadurch erfährt man als Leser viele detaillierte Informationen zu den Menschen aus vergangenen Zeiten und frühere Handlungen erscheinen logischer. Ausgewählte Zitate: Für Jason und unseren Sohn: Ihr beide lehrt mich Tag für Tag, dass Liebe größer, stärker und schöner sein kann, als ich mir je hätte vorstellen können. Solange am Himmel Sterne stehen, werde ich euch lieben. Zuhause. Heimat. Das war das Wort, das Peter auf der Zunge lag, als er sie zum ersten Mal sah. In jener Nacht träumte er von ihr, dem Mädchen in dem ro- ten Kleid. Eigentlich war es seltsam – nicht nur, dass er sie in seinen Träumen sah, sondern auch die Vorstellung, dass sein Schlaf zum ersten Mal seit fast eineinhalb Jahren süß und friedlich anstatt rastlos und unruhig war. Besonders gefallen hat mir an dem Buch, dass es der Autorin gelingt, nicht nur mit ihrer Art zu schreiben, sondern vor allem mit dem Inhalt und den dazugehörigen Protagonisten zu überzeugen. Emily ist die Identifikationsfigur im Buch und schaffte es sofort, sich in mein Herz zu spielen. Mir ist es besonders wichtig, dass mich die Charaktere in einem Roman überzeugen und ich Sympathien zu ihnen entwickle. Die mitspielenden Protagonisten sind gut ausgearbeitet und authentisch. In dieser Geschichte kommt die große Liebe nicht zu kurz. Sie wird sehr romantisch erzählt und gleichzeitig bietet „Heute fängt der Himmel an“ viele tragische Momente. Als Leser wird man zurückversetzt in die Nachkriegszeit. Denn da spielte sich vieles ab, was für die Handlung interessant ist. Die Großmutter von Emily spielt hier die tragende Rolle. Genauer: ihre ganz persönliche Liebesgeschichte. Außerdem wird deutlich, wie es den Menschen im Krieg erging, was diese Zeit mit ihnen machte und was sie für sie bedeutete. Ein Thema, das nie an Wichtigkeit verlieren darf und hier sehr sensibel behandelt wird. Neben der ganzen Traurigkeit, bietet die Geschichte sehr viel Charme und Romantik, der aber nicht in Kitsch abdriftet.

Ein tolles Buch!

Von: Bücherliebe99 Datum: 05. September 2017

Emily ist Journalistin und liebt ihren Beruf. Trotzdem hat sie ihren Job verloren und hat zur Zeit kein leichtes Leben. Emilys Großmutter ist gestorben und ihr fällt es nicht leicht, darüber hinweg zu kommen. Ihre Großmutter hieß Margaret und die beiden hatten eine ganz besondere Beziehung. Eines Tages bekommt Emily ein Gemälde mit einer wunderschönen jungen Frau, hinter ihr ein violettfarbener Himmel. Dem Bild ist ein Zettel beigelegt, auf dem nicht mehr steht als „Sie war die Liebe seines Lebens“. Emily kommt die Frau sehr bekannt vor und schließlich erkennt sie, dass es sich um Margaret handelt. Da der Absender des Gemäldes unbekannt ist, macht sich Emily auf die Suche nach ihm und entdeckt nicht nur eine unglaublich tragische Liebesgeschichte, sondern verändert dabei auch ihr ganzes Leben. Aus Sicht der Person, die Margarets große Liebe war, erfährt man schließlich auch noch die Geschichte. Dieser Handlungsstrang spielt sich in der Zeit um und nach dem Zweiten Weltkrieg ab und stellt eine Zeit dar, die man so in noch keinem anderen Roman erlebt hat. Emily ist ein sehr netter Hauptcharakter. Sie ist eigenständig und ein wenig ehrgeizig, Doch man merkt, wie nahe ihr die Vergangenheit ihrer Großmutter geht und wie sehr sie daran hängt, diese aufzudecken. Sie klammert sich an diese Aufgabe, um Margrets Tod zu überwinden, so ist es mir zumindest vorgekommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem weil es so emotional war. An manchen Stellen ist schon das eine oder andere kleine Tränchen geflossen. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen. Sie hat das Talent, mit wenig Worten eine unglaubliche Kulisse zu erschaffen und Gefühle zu erwecken. Dies war mein erster, aber bestimmt nicht letzter Roman von Kristin Harmel. Meine Bewertung: 4/5

Traumhaft schön

Von: Yvonne Datum: 03. September 2017

Titel: "Heute fängt der Himmel an" Autor: Kristin Harmel Verlag: blanvalet Seitenzahl: 415 Cover: Das wunderschöne Softcover, ist ein Traum aus Blumen, schlägt man das Buch auf und öffnet den innen Teil des Buches findet man eine kleine Nachricht von Peter an Margaret. Schreibstil: Frau Harmel hat eine sehr romantische Ader, was man in jeder Zeile erlesen kann. Sie schreibt sehr leicht, so dass man trotz der ganzen Informationen, nicht die Lust am Lesen verliert. In diesem Buche schreibt Frau Harmel einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, aber das beeinflusst das lesen in keinsterleiweise…ganz im Gegenteil, dadurch hat man ganz viele HAH! -Effekte. Personen, Ereignisse, Gegenstände etc. sind so beschrieben, dass man sie sich Bildlich vorstellen kann. Inhalt: Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ... Meinung: Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut und noch großer war die Freude, dass ich ein Leseexemplar vom Bloggerportal bekam <3 Dankeschön an dieser Stelle. Ach ja ich muss aufpassen das ich nicht Spoilere…. Frau Harmel kann es wirklich, viel Emotionen in kleine Worte verfassen…ich habe es verschlungen…Also kurz und knapp…Emily ist eine gebrandmarktes Kind, vom Vater verlassen, die Mama ist frühzeitig verstorben und schwanger wurde sie mit 18. Sie gab das Kind zur Adoption frei und wohnte ab dato bei ihrer Großmutter, als sie verstarb brach für sie eine kleine Welt zusammen, was verständlich war schließlich hatte sie keinen mehr. Dann bekam sie ein Bild zugeschickt, welches aus Deutschland kam und ihrer Großmutter zeigt…ab dann begann die Schnitzeljagt und eine Achterbahn der Emotionen. Sie lernt nicht nur ihre Großmutter neu kennen, nein auch sich selbst ein bisschen. Ich kann es euch echt nur empfehlen es selbst zu lesen, ich möchte auf keinen Fall zu viel verraten.

grandios

Von: Dorothea Müller Datum: 02. September 2017

Emily Emerson ist Journalistin, hat gerade ihre Teilzeitjob verloren. Da erhält sie ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Emily, kann es nicht glauben, es ist ihre Großmutter Margaret. Eine Notiz ist dabei "Sie war die Liebe seines Lebens." Emily begibt sich auf die Suche nach den Absender und findet so viel mehr... Es fängt so harmlos und normal an. Ohne das man es merkt fesselt die Geschichte einen. Nicht nur die Liebes Geschichte zwischen Margaret und ihren Unbekannten. Nein, auch die Lebensgeschichte von Emily. Es ist keine lustig, lebensfrohe Liebesgeschichte. Eine tragische und Lebens veränderte Geschichte über die einzige, wahre Liebe, die alles überlebt. Zuerst folgt man Emily auf der Suche nach den Absender. Dann wird einem die tragische Geschichte von Margaret´s Liebe aus der Sicht von ihrer großen Liebe erzählt. Man kehrt in eine Zeit zurück, wo Hass jeden Treffen konnte. Kurz vor dem Ende des 2. Weltkriegs und erfährt einiges, über die Zeit die ich so noch nicht kannte. Nicht nur eine grandiose Liebesgeschichte, man bekommt auch noch etwas Geschichte offenbart. Taschentuchalarm und da der letzte Abschnitt sehr spannend und emotional ist, sollte man genug Zeit dafür haben, sonst kommt man zu spät zur Arbeit. ;) Ehrlich gesagt sah ich total verheult aus, am Ende. Das Buch ist auch nicht gut zum Einschlafen, wühlt einen zu sehr auf.

Mein erster, aber bestimmt nicht letzter Roman von Kristin Harmel

Von: bookish-heart-dreams Datum: 01. September 2017

Dies war mein erster Roman von Kristin Harmel. Aufmerksam bin ich auf dieses Buch zunächst aufgrund des Covers, dass schlicht und schön zugleich gestaltet ist, geworden. Mein Interesse wurde dann durch den Klappentext gesteigert. Als ich anfing zu lesen, dachte ich bei den ersten Seiten zunächst noch "ein typischer Frauenroman". Aber beim weiteren Lesen stellte ich sehr schnell fest, dass dieser Roman vielschichtiger ist, als es zunächst erscheint. Dieser Roman verknüpft Vergangenheit und Gegenwart zu einem emotionalen Ganzen. Dies ist ein Taschentuchroman, bei dem man durchaus die ein oder andere Träne vor Rührung vergießen kann. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Emily Emerson, die nach dem Tod ihrer geliebten ein wenig mit dem Leben hadert. Sie erhält anonym ein Gemälde, dass ihre Großmutter Margaret in jungen Jahren darstellt. Beigefügt ist nur eine kurze Notiz, die ihr vermittelt, dass ihr Großvater ihre Großmutter sehr geliebt habe. Emily, die immer dachte, dass ihr Großvater noch vor der Geburt ihres Vaters Margaret verlassen habe, genauso wie ihr Vater sie in jungen Jahren verlassen hat, ist zu tiefst verwundert und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Vater Victor, der schon seit längerem versucht seiner Tochter wieder näher zu kommen, obwohl diese ihn immer wieder von sich weist. Die beiden decken dabei nicht nur alte Familiengeheimnisse auf, sondern stoßen auch auf ein "dunkles" Kapitel in der amerikanischen Geschichte. Die Charaktere dieses Romans sind vielschichtig gestaltet und wohldurchdacht. Und auch wenn man anfangs zunächst ein wenig das Gefühl hat, dass Emily ein wenig sehr in Selbstmitleid zerfließt, merkt man sehr schnell, dass ihr das Leben nicht immer gut mitgespielt hat und sie für Entscheidungen in ihrer Vergangenheit nun leiden muss. Nach und nach werden die Figuren weiterentwickelt, so dass man einen tiefen Einblick in ihre Seele erhält. Man kann sich dadurch sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Dies ist ein Buch, in das man tief eintaucht. Fängt man einmal an zu lesen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr zieht der Roman einen in seinen Bann. Man wird von den Ereignissen und den Emotionen mitgerissen. Man fiebert den neu aufkommenden Geheimnissen entgegen. Und auch wenn der Roman an der ein oder anderen Stelle ein wenig vorhersehbar ist, minimiert dies nicht das Lesevergnügen. Einer vorhersehbaren Stelle folgen mindestens drei neue Geheimnisse. so dass die Spannung durchgehend hoch bleibt. Dieser Roman handelt von Annäherung, Vergebung, tiefe Liebe, Familie und Vergangenheit. Differenziert widmet sich der Autorin der Vergangenheit ohne hier verurteilend oder auch nur wertend die Geschehnisse wiederzugeben. Fazit: Ich für meinen Teil habe diesen Roman sehr genossen und kann eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Dies mag mein erster Roman von Kristin Harmel gewesen sein, aber es wird definitiv nicht mein letzter gewesen sein. Note: 1-

Tragische Liebe

Von: die.buecherdiebin Datum: 01. September 2017

Zitat: "Das Leben ist eine Reihe von Lektionen, die wir leben müssen, um sie zu verstehen". Ralph Waldo Emerson Inhalt: Die Journalistin Emily erhält kurz nach dem Tod ihrer Großmutter Margaret anonym ein Gemälde, auf dem ihre Großmutter als junge Frau auf einem Feld unter einem wunderschönen violetten Himmel zu sehen ist. Dabei ist eine Notiz: "Ihr Großvater hat nie aufgehört sie zu lieben. Margaret war die Frau seines Lebens." Emily macht sich auf die Suche nach dem Absender des Gemäldes und gleichzeitig nach ihrem Großvater. Meine Meinung: Der Roman ist, wie so häufig bei Geschichten um ein Familiengeheimnis, in zwei Handlungs, bzw. Zeitebenen aufgeteilt. Das gefällt mir immer ganz gut. So klärt sich nach und nach die ganze Geschichte auf. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. In der Gegenwart macht sich Emily auf die Suche nach ihrem Großvater, zeitweise zusammen mit ihrem Vater, der seinen eigenen Vater nie kennengelernt hat. Emilys Verhältnis zu ihrem Vater ist sehr angespannt, nachdem dieser sie und ihre Mutter vor vielen Jahren verlassen hatte, um eine andere Frau zu heiraten und den Kontakt zu ihr fast komplett abbrach. In der Vergangenheit wird die Geschichte aus der Sicht von Peter, Emilys Großvater, erzählt. Beginnend im Jahr 1944. Peter ist Deutscher und in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Ich hätte gerne mehr über diese Zeit und die Liebesgeschichte von Peter und Margaret gelesen, dafür etwas weniger über die tragische Zeit ihrer Trennung. Sehr gut gefallen hat mir, dass die deutschen Soldaten von der Autorin nicht als Nazis beschrieben wurden. Zitat: "Als junger Mann in Deutschland hatte man keine Wahl, ob man in den Krieg gehen wollte oder nicht." Das Buch lässt sich wegen des flüssigen Schreibstils und der interessanten Handlung sehr gut lesen. Das Ende war mir dann allerdings etwas zu dick aufgetragen, doch wer will nach der ganzen Tragik ein deprimierendes Ende?

Herzschmerz

Von: Diane Jordan Datum: 31. August 2017

Diane Jordan Heute fängt der Himmel an Eigentlich liebe ich Krimis J und Thriller, aber manchmal dar es auch etwas für das Herz sein, denn romantisch mag ich es auch. Das Cover von „Heute fängt der Himmel an“, ist meines Erachtens, sehr ansprechend und passend gestaltet. Der locker angedeutete, runde Blumenkranz, in den zarten rosafarbenen Tönen sowie die rissige Struktur des weißen Holzes darunter, harmonisieren gut und verlocken zum Zugreifen und lesen. Mir ging es jedenfalls so, denn ich liebe diesen nordischen Style und wohne selbst so. Der geschwungene, locker und leichte blaue Schriftzug, mit dem Titel, fügt sich ebenfalls harmonisch ein. Kristin Harmel schafft es schnell mich für die fesselnde Geschichte um ein eigentlich verbotenes Liebespaar in den Kriegs- und Nachkriegswirren einzunehmen. Große Gefühle, Emotionen, Liebe, Herz, Schmerz alles gekonnt auf zwei Zeitebenen geschildert, kein Problem für die Autorin. Gegenwart und Früher gekonnt miteinander verwoben. Geheimnisvoll und spannend. Als Leser ist man aufgewühlt und ergriffen und ich musste auch ein paar Mal kräftig schlucken und mir die Tränen verdrücken. Die Protagonisten Margarete und Peter haben es wahrlich nicht leicht. Und so liebe, lebe und leide ich, wie bei jedem gut geschriebenen Buch mit und bin über manche Ereignisse fassungslos und wütend. Am liebsten würde ich helfend eingreifen um so Unheil von den Liebenden abzuwenden. Aber das geht natürlich nicht und dann hätten wir ja auch keine Geschichte. Und so lese ich gebannt und ganz versunken, Seite um Seite, in Rekordzeit. Der Plot ist großartig und könnte gut verfilmt werden. Eine verbotene, große Liebe in Kriegszeiten, die nicht ohne Folgen blieb! Das ist doch mega dramatisch und traurig! Hach… Ich verrate euch natürlich nicht, wie es ausgeht. Dann wäre der ganze Lesespass ja dahin. Aber eins sei gesagt, ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und mir bestimmt wieder ein Buch von ihr zulegen. Sie gehört jetzt neben Nicolas Sparks und Cecelia Ahern zu meinen neuen Lieblingsautoren, wenn ich es romantisch und gefühlvoll mag. Aber lest bitte selber, es lohnt sich. Inhalt: Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt … Die Autorin: Kristin Harmel ist Autorin und Journalistin. Ihre Bestseller Solange am Himmel Sterne stehen und Über uns der Himmel waren in Deutschland ein großer Erfolg und verzauberten auch weltweit viele Leserinnen. Auch ihr neuester Roman Heute fängt der Himmel an erzählt wieder eine bewegende Geschichte von Liebe und Verlust. Kristin Harmel lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Orlando, Florida. Weitere Bücher: Solange am Himmel Sterne stehen Über uns der Himmel Fazit: 5 ***** für das hervorgerufene, pochende Herzklopfen und das Mitfiebern bei der Lektüre. „Heute fängt der Himmel an“. Es ist im Blanvalet Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 416 Seiten und kostet 9,99 Euro.

Im Grunde eine schöne Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, aber zu viel Schicksalsschläge, Drama & am Ende überwog der Kitsch

Von: schnäppchenjägerin Datum: 30. August 2017

Die Geschichte von Emily Emerson bzw. ihrer verstorbenen Großmutter Margaret Mae Evans wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart handelt von Emily und wie sie einen anonymen Brief mit einem Bild ihrer Großmutter erhält, durch den sie erfährt, dass ihr Großvater angeblich nie aufgehört hat, Margaret zu lieben. Das Bild wurde in einer Galerie in Deutschland restauriert, die ihr telefonisch jedoch keine weiteren Auskünfte erteilen kann, den Maler oder den Überbringer der Botschaft ausfindig zu machen. Emily nimmt sodann Kontakt mit ihrem Vater auf, der sie und ihre bereits vor einigen Jahren verstorbene Mutter verlassen hatte. Er erzählt ihr von einem Jeremiah, der ein guter Freund seiner Mutter war. Emily besucht ihn und kann so einiges von der Vergangenheit ihrer Großmutter in Erfahrung bringen und zumindest die Identität ihre Großvaters klären. Sie begibt sich auf die Suche nach ihm und wird dabei von ihrem Vater, der offensichtlich von einem schlechten Gewissen geplagt Wiedergutmachung leisten möchte, bis nach Deutschland begleitet. Die Geschichte der Gegenwart wird durch Kapitel unterbrochen, die in den Jahren 1944 bis 1946 spielen und in denen zu erfahren ist, wie Margarete im Jahr 1944 den Kriegsgefangenen Peter Dahler, der auf der Zuckerrohrplantage ihrer Eltern in Florida beschäftigt war, kennenlernte. Dieser hatte in Afrika unter Rommel gekämpft, bis die Alliierten die deutsch-italienische Allianz besiegten. Die beiden verlieben sich verbotenerweise ineinander und Margarete wird von ihm schwanger. Als der Zweite Weltkrieg vorbei ist, kehrt Peter wieder nach Deutschland zurück und verspricht, Margarete nachzuholen. Diese erhält aber lange keine Nachricht von ihm, bis er ihr in einem Brief mitteilt, dass er eine langjährige Freundin heiraten wird. Von der Autorin habe ich bereits den gefühlvollen Roman "Über uns der Himmel" gelesen. Wie auch der Roman auf zwei völlig unterschiedlichen Handlungsebenen spielt, lässt er mich mit gemischten Gefühlen zurück, was vor allem daran liegt, dass er in meinen Augen zu überladen ist. [Achtung Spoiler] Da ist zunächst Emily, die als Kind von ihrem Vater verlassen wurde und mit gerade einmal 18 Jahren ihre Mutter verloren hat, als sie selbst schwanger war. Sie verließ ihre große Liebe, um Nick nicht mit der Verantwortung einer ungewollten Schwangerschaft zu belasten, bringt das Kind ohne sein Wissen zur Welt und gibt es zur Adoption frei. Halt fand Emily bei ihrer Großmutter väterlicherseits, die sich ich in dieser schwierigen Zeit um sie kümmerte. Dies ist nun vor Kurzem verstorben und auch ihren Freund Scott hat Emily verlassen, weshalb sie sich ganz allein fühlt. Sie bereut es, ihre Tochter weggegeben zu haben und versucht sie über verschiedene Adoptionsforen ausfindig zu machen seit ihre Catherine volljährig ist. Durch den Erhalt des Gemäldes mit dem geheimnisvollen Brief nimmt die gerade auch noch arbeitslos gewordene Journalistin Kontakt zu ihrem Vater auf. Nach wie vor hegt sie einen tiefen Groll gegen Victor, nimmt aber seine Unterstützung bei der Suche nach ihrem Großvater an. Bei ihren Begegnungen mit historischen Zeitzeugen kommen sich Vater und Tochter näher, bis das Schicksal ein weiteres Mal zuschlägt und Emily erfährt, dass Victor an Leberkrebs erkrankt ist. Das Leben ihrer Großmutter wird interessanterweise rein aus der Perspektive von Peter erzählt. Einerseits habe ich dadurch einige Details über die Zet des Zweiten Weltkrieges und die Jahre danach erfahren, die mir noch nicht bekannt waren. Die Situation von Peter als deutschen Kriegsgefangenen in Amerika und späteren Zwangsarbeiter in England war interessant und lehrreich zu lesen, vor allem da die Autorin die Deutschen nicht per se als Nationalsozialisten abgestempelt hat. Auf der anderen Seite blieb mir Margaret, die sich nicht für die deutschen Kriegsgefangenen interessierte, sondern sich auch gegen den Rassismus in den Südstaaten einsetzte, fremd und die traurige Liebesgeschichte zwischen Peter und ihr konnte mich nicht berühren, da es schlicht zu wenig Kontakte zwischen den beiden gegeben hat. Dass beide von ihrer "großen Liebe" gesprochen haben, die aber unerreichbar war und sie nie wieder richtig glücklich geworden sind, konnte ich insofern nicht nachvollziehen. [Spoiler Ende] Emilys Ansichten sind sehr engstirnig, so kann sie lange sich selbst und auch ihrem Vater nicht verzeihen und macht sich damit das Leben unnötig schwer. In Männer hat sie jedwedes Vertrauen verloren, weshalb sie zu keiner glücklichen Beziehung fähig ist. Ihren Exfreund ruft sie nachts an, um körperliche Befriedigung zu erfahren, was nicht so richtig zu der sonst so sensiblen Emily passen wollte. Ich empfand den vom Schicksal gebeutelten Charakter schwierig und konnte mich nicht mit ihr identifizieren. Dennoch ist es spannend zu erfahren, was es mit dem Gemälde auf sich hat, das die junge Margaret darstellt und ob es Emily gelingen wird, ihren Großvater zu finden, der inzwischen im hohen Alter von über 90 Jahren sein muss. Gegenwart und Vergangenheit werden dabei geschickt und in einem ausgewogenen Verhältnis miteinander verwoben. Die Geschichte von Emily und ihrer Großmutter bzw. ihren Großvater enthielt mit dennoch zu viele Schicksalsschläge, zu viel Drama und am Ende zu viel Kitsch. Die Charakteren wirkten in Teilen unglaubwürdig und unausgereift. Den "himmlischen" Roman, den ich im letzten Jahr von der Autorin gelesen hatte, wusste mich insofern mehr zu überzeugen.

hervorragend gelungener Roman, der Geschichte authentisch begreiflich macht

Von: Gudrun Datum: 30. August 2017

Am "rund-gehaltenen" Cover erkennt man die Handschrift der Autorin. Dies finde ich immer sehr schön, wenn ich auf den ersten Blick erkenne, von wem das Buch ist. Obwohl das Cover in seiner Farbgebung und auch von den Abbildungen her sehr feminin rüberkommt und dadurch der Anschein erweckt wird, dass es sich um einen seichten Frauenroman mit Kitsch und dergleichen handeln könnte, ist dies ganz und garnicht der Fall. Das passt dann doch nicht ganz zum Inhalt....Gottseidank. Das Holz, das mit seinen Rissen und Jahresringen zu sehen ist, passt hier schon eher zum Roman an sich, denn hier wird gezeigt, dass das Leben mit seinen Unwägbarkeiten doch einiges zu bieten hat. Der Schreibstil ist super eingängig und lässt sich flüssig lesen. Die Herangehensweise, die Geschichte durch zweierlei Handlungsstränge, im Heute und in der Vergangenheit, immer wieder abwechselnd zu erzählen und sich Stück für Stück anzunähern, ist super gelungen und zeigt ein komplettes und verständliches Bild auf. Das Buch erzählt Geschichte, gerade um Kriegs- und Nachkriegsjahre und was es mit den Menschen und der Welt drumherum macht. Die Schilderungen werden spannend und super authentisch dargestellt und lassen den Leser oftmals innehalten, weil die Emotionen, die dargeboten werden, immens rüberkommen. Hier kann man sich als Leser mittendrin und nicht nur dabei fühlen. Die Charaktere haben Charme und Charisma und werden ebenfalls sehr real geschildert. Hier fühlt man sich beim Lesen auf Du-und-Du mit den Beteiligten. Mein Fazit: hervorragend gelungener Roman, der Geschichte authentisch begreiflich macht

Ergreifendes Buch mit einer wundervollen Geschichte ...

Von: AntjeDomenic Datum: 30. August 2017

"Heute fängt der Himmel an" Kristin Harmel Verlag: Blanvalet Seitenzahl: 415 ISBN: 978-3-7341-0289-9 Erstausgabe: 21. August 2017 Preis: 9,99 Euro Klappentext: Ein ungleiches Paar, ein geheimnisvolles Bild und eine Liebe, die nie verging ... Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ... Gestaltung des Buches: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Auf mich wirkt es sehr herzlich und die Blumen passen perfekt zur Hintergrundfarbe. Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Der Schreibstil ist sooo herzlich und erwärmend. Für mich eine wirkliche Wohlfühllesezeit. Ich konnte das Buch kaum beiseite legen und es steht fest, das ich die vorangegangenen Bücher der Autorin lesen muss. In der Geschichte geht es um die heutige Zeit und eine Liebe sowie eine "verbotene" Liebe während des 2. Weltkriegs. Man kann in der aktuellen Lage die Situationen lesen und man reist auch in die Vergangenheit. Die Autorin hat es damit geschafft, das mich das Buch fesselte und nicht losließ. Die Protagonisten werden perfekt in Szene gesetzt und man kann vieles so gut nachempfinden. Taschentücher begleiteten mich beim Lesen des Buches immer wieder. Dieses Buch traf mich mitten ins Herz und ich bin einfach nur begeistert. Ein Zitat daraus möchte ich Euch nicht vorenthalten. "Es gibt keinen Grund, weshalb nicht alle gleich behandelt werden sollten, Peter." (Seite 112) Meine Bewertung: 5 von 5* Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!