Karen Bojsen

Im Herzen das Meer

Im Herzen das Meer Blick ins Buch

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Nach Jahren in Übersee lebt Lumme Hansen seit Kurzem wieder in ihrer alten Heimat – einer kleinen Insel mitten in der Nordsee. Dort leitet die Meeresbiologin das Inselaquarium und steht ihrem betagten Vater zur Seite. Als ein seltenes Seepferdchen vor der Küste gefunden wird, brechen turbulente Zeiten an. Auf einmal findet Lumme sich im Kampf um die Zukunft der Insel wieder – und steht einem Mann gegenüber, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte …

Nordseefeeling pur

Von: Lesendes Federvieh Datum: 02. February 2017

Die Meeresbiologin Lumme Hansen lebt zusammen mit ihrem Mann und Sohn in San Diego. Doch jetzt ist sie für ein Jahr zurück in ihrer alte Heimat, einer kleinen Hochseeinsel in der Nordsee. Sie leitet dort das Inselaquarium und kümmert sich um ihren Vater. Was ein entspannter Aufenthalt werden sollte, entpuppt sich nach dem Fund eines seltenen Seepferdchens vor der Küste als aufregendes Abenteuer. Denn plötzlich steht sie zwischen dem Erhalt der Inselnatur und dem Bau einer Windparkanlage, der empfindliche Auswirkungen auf die Tierwelt hätte. Als sie dann auch noch ihre Jugendliebe wieder trifft, ist das Chaos perfekt. "Im Herzen das Meer" ist ein wirklich gelungener Roman, vor allem für Nordsee- und Helgolandfans - also genau das Richtige für mich. Die Beschreibungen der Insel sind so authentisch und stimmig, dass jeder der schon einmal auf Helgoland war, erkennen kann, wer hier Pate für Lummes Insel stand. Das machte für mich die Geschichte total lebendig, denn ich hatte beim Lesen diese wunderschöne, raue Insel immer vor Augen. So konnte ich mich vollkommen auf die Thematik Windenergie contra Schutz der einheimischen Vogel- und Fischwelt einlassen. Es war sehr interessant zu erfahren, welche negativen Folgen der Bau einer solch großen Anlage für die Umwelt mit sich bringt. Karen Bojsen tut dies jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger, nein sie schafft es dieses wichtige Thema super in die spannende Handlung einzubauen und Lummes Begeisterung für ihr Aquarium und dessen Bewohner, auf den Leser zu übertragen. Besonders das Seepferdchen Theo ist mein absoluter Liebling der Geschichte, den ich auch gerne im Aquarium besucht hätte. Dadurch konnte ich mit Lumme bei ihrem Kampf für die Natur gegen all die Sturköpfe richtig mitfiebern. Dazu hat die Autorin noch sehr gut ausgearbeitete Charaktere geschaffen, die genau passen, um die Handlung realitätsnah rüberzubringen. Komplettiert wurde dies alles noch durch einen ansprechenden, klaren und locker zu lesenden Schreibstil. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist unterhaltsam mit einer ordentlichen Portion Herz, es regt aber auch zum Nachdenken an. Das sind alles Zutaten, die für mich ein lesenswertes Buch ausmachen. Deshalb kann ich "Im Herzen das Meer" absolut empfehlen.

Liebe, Naturschutz und Meer

Von: Elaine Datum: 22. August 2016

Cover Das Cover hat mir gleich gefallen. Ich liebe das Meer und die Farben des Covers sind ansprechend gestaltet. Auch der Schriftzug gefällt mir gut. Ich bin zwar mehr der Ostseefan, aber Strandkorb bleibt Strandkorb ;) Meine Meinung Lumme kehrt aus San Diego, wo sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn wohnt, für 1 Jahr auf ihre alte Heimatinsel zurück, um dort im Aquarium auszuhelfen und ihren Vater nach dem Tod ihrer Mutter zu unterstützen. Als der Angstellte Henning von einer Tour ein Seepferdchen mitbringt, stellt dies ihr ganzes Leben auf den Kopf. Schon ewig wurde kein Seepferdchen mehr in der Nordsee gefunden. Kann sie vielleicht damit den Bau eines Windparkes vor der Insel verhindern, der ihr ein Dorn im Auge ist? Lumme meldet den Fund des Seepferdchens und sieht sich plötzlich großer Feindseligkeit der Inselbewohner gegenüber, die sich viel von dem Windpark versprochen haben. Schon lange läuft der Tourismus auf der Insel nicht mehr so gut und immer mehr junge Leute verlassen die Insel, weil es dort nicht mehr genug Arbeit gibt. Doch Lumme will nicht aufgeben. Die Insel und die Bewohner des Meeres sind ihr zu wichtig. Sie ist bereit zu kämpfen. Wofür sie jedoch nicht bereit ist, ist mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden. Ihr Exfreund Theo ist auf einmal in der Insel und stürzt sie in ein Gefühlschaos... Am Anfang gestaltete sich das Buch ein wenig zäh für mich, doch nach und nach gefiel mir das Buch immer besser. Lumme ist eine starke Frau, die sich für den Naturschutz einsetzt und dafür alles tun würde. Doch zurück auf der Insel zu sein, weckt auch viele Erinnerungen, die sie lieber in ihrem Inneren verschließen würde. Doch immer wieder wird sie an jenen schrecklichen Tag erinnert, der ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat... Ab 100 Seiten ließ sich das Buch sehr flüssig lesen. Die anderen Charaktere im Buch haben mir auch gut gefallen. Man merkt dem Buch an, dass sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht und gut recherchiert hat. Die Informationen über die Meeresbewohner der Nordsee und dem Bau eines WIndparks sind sehr schlüssig. Einen typischen Liebesroman sollte man hier auf keinen Fall erwarten. Zwar wird Lumme in diesem Buch in ein Gefühlschaos gestürzt, jedoch geht es eigentlich das ganze Buch über fast nur um die Seepferdchen und die Verhinderung des Baus eines Windparks. An sich fand ich dies garnicht so schlecht, da es so kein typischer Nord oder Ostseeroman war, aber am Ende ging es mir dann doch alles zu schnell, was mit Lummes Gefühlen zu tun hatte. Die Insel in diesem Buch ist übrigens nur von der Autorin erfunden. Sie ähnelt jedoch der Insel Helgoland. *Mein Fazit* Ein guter Roman, wenn man sich auch ein wenig für die Natur in Deutschland interessiert und keinen typischen Liebesroman erwartet, den man im Sommerurlaub verschlingen kann. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber auch nicht wirklich umgehauen. Jedoch regt es die Leser dazu an, sich mal wieder Gedanken darüber zu machen, was wir Menschen der Natur wirklich antun und das auch alternative Methoden zur Stromgewinnung nicht immer das Beste für alle sind. So kann ich leider nur 3 1/2 Sterne vergeben.

Im Herzen das Meer

Von: Andrea Wildfang Datum: 13. August 2016

"Im Herzen das Meer" hat mich positiv überrascht und begeistert! Karen Bojsen schafft es mit ihrem Buch, das auf einer fiktiven Insel spielt, die durch die Nordseeinsel Helgoland inspiriert ist, nicht nur großartig zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen. Die Autorin spricht ernste Themen an und verleiht dem Buch dadurch auch inhaltlich an Tiefe. Dafür sorgen auch die Recherche und Auseinandersetzung der Autorin mit diesen Themen, die für den Leser deutlich ersichtlich sind. Sie schreibt mitreißend, spannend und sorgt mit unerwarteten Wendungen immer wieder für Überraschungen. Karen Bojsen malt mit ihrer Sprache Bilder, so dass ich mir die herrliche Landschaft und die Atmosphäre der Nordseeinsel sehr gut vorstellen konnte, mich quasi vor Ort fühlte. Die Protagonistin Lumme ist lebendig. Ich fühlte die ganze Zeit über mit ihr mit und konnte auch die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte begeht, sehr gut nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und realistisch ausgearbeitet.

Ein unterhaltsamer Sommenroman

Von: Marinas Bücherwelt Datum: 11. August 2016

Eine leitende Funktion im Inselaquarium, das mitten auf einer kleinen Insel in der Nordsee liegt, bringt die Meeresbiologin Lumme Hansen wieder zurück in ihre Heimat. Lumme will ein Jahr bleiben und dann wieder zu ihrem Mann und ihrem Sohn nach San Diego zurückkehren. Sie will die Zeit in Deutschland auch nutzten um regelmäßig nach ihrem Vater zu sehen, denn nach dem Tod ihrer Mutter ist er nun ganz allein mit seiner Pension "Möwe". Die wirtschaftliche Situation der Insel ist in den letzten Jahren schlechter geworden auch dem Aquarium fehlt es an Geld. Durch einen Windpark vor der Küste der Insel sollen nun viele neue Jobs für wirtschaftlichen Aufschwung sorgen. Da findet Lummes Assistent Henning plötzlich ein kleines Seepferdchen im Meer und macht damit einen sensationellen Fund, denn seit vielen Jahren gibt es keine Seepferdchen mehr in der Nordsee. Nun ist für Lumme klar, sie muss den Bau des Windparks verhindern um den Lebensraum dieses Tiers zu retten. Doch damit macht sie sich viele Gegner und trifft ausgerechnet wieder auf dem Mann, die sie für immer vergessen wollte... Karen Bojsen hat mit ihrem Roman "Im Herzen das Meer" einen sehr unterhaltsamen Sommenroman geschrieben, der die Leser auf eine kleine Insel in der Nordsee führt. Die Autorin erzählt viel über die Insel, die Meeresbewohner und lässt so den Schauplatz des Buches sehr authentisch wirken. Lumme, die Heldin des Buches muss sich über so manches in ihrem Leben klar werden und muss einige wichtige Entscheidungen treffen. Sie ist sehr engagiert im Tier- und Naturschutz und setzt sich klar für ihre Prinzipien ein. Die Liebesgeschichte bleibt etwas im Hintergrund und hier trifft Lumme einige Entscheidungen, die nicht ganz überzeugen können. Das Ende des Buches und die finale Entscheidung mit welchen Mann Lumme schließlich zusammen kommt kann nicht wirklich überzeugen. Dazu hätte Lumme mehr Zeit mit ihm gebraucht, mehr Dialoge und mehr Emotionen. So wirkt das Ende etwas gezwungen und lässt etwas unbefriedigt zurück.

Wie Urlaub am Meer!

Von: sommerlese Datum: 24. July 2016

Lumme Hansen ist Meeresbiologin und lebt mit ihrer Familie in Übersee. Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt sie auf ihre Heimatinsel zurück und leitet dort das Inselaquarium. Hier sieht es mit der finanziellen Situation nicht gerade rosig aus. Die Zukunft der Insel soll durch den Bau eines Windparks wirtschaftlich gesichert werden. Die Natur und die Kinderstube von Schweinswalen und anderen Meerestieren würde aber unter den extrem lauten Baumassnahmen massiv leiden. Als ein seltenes Seepferdchen gefunden wird, stehen die Inselbewohner den Tierschützern abwehrend gegenüber. Auch Lummes alte Jugendliebe taucht unter den Gegnern auf. Was kann Lumme hier ausrichten? "Immer sind Inseln Orte der Sehnsucht. Nah und fern zugleich. Und das Meer? Es schweigt wohl nie." (Seite 7) Dieses Buch ist so ganz nach meinem Geschmack. Schon allein die Sprache dieses Romans ist wunderbar, es gibt so schöne Textstellen, die man richtig genießen kann. Ich schwelge berauscht und könnte hier noch viele Zitate bringen! Ganz entscheident ist bei diesem Roman, er unterscheidet sich auch durch inhaltliche Tiefe von anderen Sommer-Sonne-Meer-Romanen. Es werden die Probleme von Windparks und deren Beeinträchtigung der Tierwelt thematisiert und einige Ausflüge in die Meeresbiologie des Inselaquarium geben interessante Einblicke über Seepferdchen, deren Balz- und Brutverhalten. Hier wird die Küste vor der Inselwelt vorgestellt, die mit Felswatt, Tangwald und der Kinderstube der Schweinswale eine einzigartige schützenswerte Natur darstellt. Man erlebt sogar die atemberaubenden gewagten Sprünge junger Trottellummen mit, deren Nistfelsen sie zu wirklich lebensgefährlichen Sprüngen nötigen. Neben der Story mit dem drohenden Windparkbau vor der Insel, die mich an Helgoland erinnert, erzählt die Autorin den Wendepunkt im Leben von Lumme, die sich mit ihrem Mann in Übersee scheinbar auseinandergelebt hat, aber ihren Sohn Josh sehr vermisst. "Während Todd die Welt aus den Angeln zu heben schien, kam Lumme sich vor wie Treibgut,das an den Strand gespült worden war. ...Wie ein Fisch, der aufs Land geworfen war und verzweifelt nach Luft schnappte." Zitat.S. 101 Auf der Insel fühlt sie sich in ihrem Element, kämpft entschlossen um die Schutzzone für die Seepferdchen und für den Erhalt des vom Schliessen bedrohten Aquariums. Aber plötzlich steht Lumme auch ihrer Jugendliebe gegenüber und erinnert sich an die Zeit, in der ein gemeinsamer Freund ums Leben kam. Die Gefühle in ihr kämpfen extrem zwischen Schmerz und Liebe, Verlust des Freundes und der Familie und ob sich ihre Hoffnungen auf ihre gesicherte Zukunft auf ihrer Insel erfüllen. Dabei bleibt es lange spannend, ob der Bau des Windparks abgewendet werden kann oder nicht. Diese Geschichte zieht den Leser völlig in den Bann, man schwankt zwischen herrlich erzählter Urlaubsatmosphäre auf einer Nordseeinsel und der wunderbaren Welt der Meerestiere und den Emotionen, die die sympathische Protagonistin erlebt. Ihren Neubeginn unter diesen schwierigen Umständen durchzuführen, ist nicht leicht und man leidet mit Lumme mit. Es ist fast so, als ob man selbst ein Inselbewohner wäre. Näher kann man in eine Handlung nicht eintauchen. Es ist immer wichtig für mich, dass solche Romane nicht nur oberflächlich Gefühle beschreiben. Gerade die Einbindung der sehr aktuellen Thematik der umstrittenen Windparks finde ich hier sehr gelungen und informativ. Nicht jeder kennt die Probleme und kann hier Näheres dazu erfahren. Wer das Meer in seinem Herzen trägt, der schützt es auch! Nur was man kennt, liebt man! "Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was wir eigentlich durch sie bewahren wollen - die Natur!" Zitat S. 270 Ein hinreißend erzählter Urlaub-am-Meer-Roman für schöne Lesestunden mit viel Wissenswertem aus der Natur und der ersten Liebe einer jungen Frau!

Liebeserklärung

Von: Diane Jordan Datum: 20. July 2016

Liebeserklärung Im Herzen das Meer Rezension von Diane Jordan Erste Liebe, zweite Chance – vom Finden und Verlieren der Liebe und vom Mut, den es kostet, zu verzeihen Wind in den Haaren, Sonne auf der Haut und diesen Roman im Gepäck ☺. Ich bin romantisch, naturverbunden und liebe Seepferdchen, daher begeistert mich das neue Taschenbuch „Im Herzen das Meer“ von Karen Bojsen gleich auf Anhieb. Still in Love with Helgoland schließe ich die Meeresbiologin Lummen Hansen gleich in mein Herz und lese begeistert Seite um Seite. Super spannend, informativ und unterhaltsam träume ich mich auf das Eiland und seine Schauplätze. Und zahlreiche Fragen schießen mir durch den Kopf... Was passiert mit dem seltenen Meeres-Tierchen? Was mit dem Offshore-Windpark? Für welchen Mann entscheidet sich die nordische Protagonistin? Zum Inhalt: Nach Jahren in Übersee lebt Lumme Hansen seit kurzem wieder in ihrer alten Heimat – einer kleinen Insel mitten in der Nordsee. Die Meeresbiologin leitet dort das Inselaquarium und steht ihrem betagten Vater zur Seite. Als ein seltenes Seepferdchen vor der Küste gefunden wird, brechen turbulente Zeiten an. Auf einmal findet Lumme sich im Kampf um die Zukunft der Insel wieder – und einem Mann gegenüber, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte … Mehr zur Autorin: Karen Bojsen ist das Pseudonym der Hamburger Autorin Katrin Burseg. Sie studierte Literatur und Kunstgeschichte in Kiel und Rom, bevor sie als Journalistin arbeitete. Hamburg ist ihr Sehnsuchtsort, sie lebt mit ihrer Familie im Herzen der Stadt. Fazit: 5 Sterne***** Vergesst bitte das Eincremen nicht ☺. Rot wie ein Hummer vergebe ich jetzt 5 Sterne. Der trügerische Wind, hat mich nicht vor dem fetten Sonnenbrand gewarnt, den ich mir beim Lesen eingefangen habe. Im Herzen das Meer hat 384 Seiten und ist im Diana Verlag für 9,99 Euro erschienen. Dieses Buch habe ich zur Rezension kostenlos erhalten, dass hat aber keinerlei Einfluss auf meine ehrliche und faire Bewertung.

Tolle Geschichte von Sonne, Strand und Meer und der großen Liebe

Von: Bettina Bellmann Datum: 19. July 2016

☼ Klappentext Stürmisch, romantisch, nordisch Nach Jahren in Übersee lebt Lumme Hansen seit Kurzem wieder in ihrer alten Heimat - einer kleinen Insel mitten in der Nordsee. Dort leitet die Meeresbiologin das Inselaquarium und steht ihrem betagten Vater zur Seite. Als ein seltenes Seepferdchen vor der Küste gefunden wird, brechen turbulente Zeiten an. Auf einmal findet Lumme sich im Kampf um die Zukunft der Insel wieder - und steht einem Mann gegenüber, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte.... Eine Liebeserklärung an die Insel und ein Roman wie Urlaub am Meer Quelle: Diana Verlag ☼ Meinung Die Protagonistin und Meeresbiologin Lumme Hansen entführt mich in ihre Welt der Meerestiere und Nordseeleben. Sie ist wie ich eine sehr meeres- und deren Bewohner bezogener Mensch, der alles dafür tun würde, dass es Ihnen an nichts fehlt und es Ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen dort wo sie sind. Wenn man das Buch so las und etwas über sie, ihr Leben am Meer erfuhr, würde man niemals auf die Idee kommen, dass sie auch ein verletzlicher Mensch ist, wo eine Tragödie ihren Lauf nahm und nicht verhindert werden konnte. Ihre Arbeit im Aquarium machte ihr sehr viel Spaß und das konnte man während des Lesens sehr arg spüren und es breitete sich auch bei mir ein sehr öfteres Lächeln im Gesicht ab. Könnte mir auch vorstellen mit solchen Tieren zu arbeiten. Sie gehen einem ans Herz, so wie es die Story auch tat. Ich erlebte es praktisch mit, als würde ich diese Person sein. Dass sie nicht mit dem Vergangenen abschließen konnte so richtig hat man auch mehr als stark gemerkt, auch wenn sie dagegen ankämpfte. Ich fühlte ihr Leid, ihren Schmerz bzgl des Geschehenen. Den Kummer, den sie hatte. Den Ärger und die Wut, die sie verspürte übertrug sich auch auf mich, sodass ich hätte mit meinen Fäusten auf die Couch hämmern können und zwar öfters als nur 1 Mal. Lummes Geschichte und die Bewohner darin hat mich sehr fasziniert und ging mir ans Herz. Ich könnte mir ein Leben auf dieser Insel dort auch vorstellen, wo man nur zu Fuß alles erreichen kann. Ihren Kampf wegen der Rettung der Insel fand ich bemerkenswert, in allem was sie dafür tat. Hätte es nicht anders gemacht wie sie :) Kann sie mit der Vergangenheit abschließen? Kann sie den Kampf gewinnen? Hat die Insel vorallem und deren Meeresbewohner noch eine Chance? Gibt es ein Happy End? ☼ Fazit Die Autorin Karen Bojsen war mir absolut neu, da ich noch kein Buch von ihr bisher zu lesen bekam. Umso mehr freute es mich natürlich, dass der Diana Verlag mir dieses Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. Vielen vielen Dank nochmals dafür. Es hat sich mehr als gelohnt es anzufragen, weil ich schon von den ersten Zeilen her in der Materie drin war und das Buch inhalierte als dass ich es las :-) Bin immernoch total begeistert davon und kann es mehr als empfehlen, wenn man auf Romantik, Strand, Meer und deren Tiere steht. Na neugierig geworden aufs Buch? Dann solltet ihr euch es unbedingt bei den beiden unten angegebenen Händlern kaufen. ☼ Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0 Eure Bella ☼

Im Herzen das Meer

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 01. June 2016

Es geht um einen geplanten Windpark vor der Insel Helgoland - oh, nein, natürlich nicht Helgoland persönlich :-) . Es geht um eine fiktive Insel auf einem Salzstock mit roten Felsen von denen der berühmte Lummensprung zu sehen ist (wenn man Glück hat), auf der die Biologische Anstalt ihr Aquarium noch besitzt (auch, wenn es ziemlich marode ist) und die rein zufällig eine Lange Anna, einen Strand samt Flugplatz besitzt und äh, aus sonst irgendwie jeden, der Helgoland kennt an Helgoland erinnert. Es dreht sich rund um Naturschutz, Ökologie, der Rettung eines winzigen Tieres, welche die Rettung des maroden Aquariums einleiten könnte. Eine Liebesgeschichte? Ja, auch vorhanden - eher zart und im Hintergrund bleibend. Es geht um die Sturheit von Insulanern und Behörden, um Verwirrungen innerhalb einer Familie und um die Tatsache, das Windenergie zwar erneuerbar und wichtig ist, jedoch nicht um jeden Preis überall. Flott und witzig mit genügend Dramatik, um spannend zu sein, lässt sich dieser Unterhaltungsroman in einem Zug durchlesen. Ideal für Leser, die sich für Ökologie , Meeresbiologie interessieren oder/und Helgoland kennen.

Urlaubsfeeling und Naturschutz

Von: Katjas Bücher und Rezepte Datum: 20. May 2016

» Das Meer löste keine Probleme, aber es konnte einen wiegen wie die Umarmung eines Freundes « (S. 62) Ein wunderschönes, Urlaubsfeeling vermittelndes Cover; eine Beschreibung die Lust auf das Buch macht … ich musste es einfach Lesen. „Im Herzen das Meer“ klang so gut, das es auf meine Wunschliste rückte und schließlich als Rezensionsexemplar bei mir landete. Ich habe es, das gebe ich zu, recht schnell verschlungen. Wenn ich einmal in der Geschichte drin – sozusagen im Lesefluss war – fiel es mir auch nicht schwer dranzubleiben. Was hat mir an der Geschichte gefallen? Auf jeden Fall fand ich es überraschend, dass das Thema Naturschutz nicht nur am Rande quasi „abgehakt“ wurde, sondern sogar eine sehr zentrale im gesamten Buch einnahm. Immer wieder thematisiert wurde, immer wieder aufgezeigt wurde was der vermeidliche Fortschritt aus den Menschen und hauptsächlich aus der Natur macht. Besonders gut gefallen hat mir der Handlungsort. Zum einen natürlich die Insel. Hier wurde die Landschaft, die Natur und die hier lebenden Menschen so beschrieben, das man quasi da zu Gast war und nicht nur am Rand stand. Besonders gut natürlich das Aquarium. Hier fühlte ich mich an die Aquarien erinnert, die ich schon besucht hatte. Ich stand zusammen mit Lumme und Henning vor den Schaubecken. Ich habe mit den beiden zusammen die Fische beobachtet und ja – ich habe auch mit ihnen gesprochen. Besonders die Szenen mit den Seepferdchen: Die Eingewöhnung von Theo; das „verheiraten“ mit Harret; ihr Tanz und die Geburt … atemberaubend beschrieben, detailliert und mit so viel Liebe – Respekt an die Autorin. Entweder war das eine sehr gute Recherchearbeit oder aber sie hat es selbst so einmal gesehen, so erlebt. Die Emotionen kamen richtig gut rüber. Überhaupt hat der Schreibstil der Autorin es mir angetan. Sie hat es geschafft, mich mit ihren Beschreibungen in den Bann zu ziehen und Urlaubswünsche in mir zu wecken. Es muss nicht Helgoland sein – die Insel die hier im Buch „Pate“ stand. Aber die Nord- oder Ostsee muss nun in diesem Jahr für mich unbedingt noch sein. Schmunzeln musste ich relativ am Anfang des Buches, als sich Lumme Gedanken macht, ob ein Seepferdchen tatsächlich den Bau der Windkraftanlage verhindern könnte. Da wird ihr erklärt » … „Denken Sie etwa an das Aus für die Elbbrücke in Dresden. Da haben Fledermäuse einen Baustopp bewirkt. Kleine Hufeisennasen.“ …« Tatsächlich gab es in Dresden deswegen viele Proteste der Umweltschützer. Die Brücke gibt es aber – zum Glück – dennoch und von den Fledermäusen habe ich nichts mehr gehört. Ein Aus gab es also nicht – wir haben „nur“ den Titel „Weltkulturerbe“ verloren. Was jetzt kommt ist meckern auf hohem Niveau und das gebe ich gerne zu. Ich kann jedoch keine vollen 5 Punkte geben, da zwei Punkte mich ein klein wenig „gestört“ haben: Zum einen der ungewöhnliche Vorname der Hauptprotagonistin „Lumme“. Hier hätte ich gern erklärt gehabt, warum dieser Vorname und was er – für die Autorin etc. – bedeutet. Denn ich habe mal das WWW durchforstet, bin auf Lumme als Nachnamen gestoßen und dann auf den Lummensprung, aber als Vorname gibt es ihn scheinbar nicht. Und zum zweiten: die Beziehung von Lumme zu ihrem Mann Todd und ihrem Sohn Josh. Es wird zwar erklärt, wie sich Lumme und Todd kennen- und vielleicht auch lieben lernen und wie das ganze auseinander driftet. Aber meiner Meinung nach gibt sie ihre Familie viel zu schnell auf. Gerade mein Kind würde ich nicht so schnell aufgeben können und wollen. Hier hätte es mehr Raum, mehr Zeit und mehr „Erklärungen“ gebraucht. Dieser Abschnitt war viel zu kurz geraten und wirkte eher wie „das muss jetzt noch mit rein“. Vielleicht hätte man diese Verwicklung einfach beiseitelassen können. Ich glaube, das hätte keinen gestört, da es nicht wirklich zur Geschichte gehörte. Zumal dieses Frau und Mutter sein ihr Verhalten gegenüber zwei weiteren Männern nicht beeinflusst hat. Im Gegenteil. Sie lässt sich auf beide ein und das fand ich dann wieder nicht so gut. Das hat mich massiv gestört, hat aber meinen Lesefluss nicht wirklich behindert. Und da mir der Rest der Geschichte super gut gefallen hat, gibt es von mir 4 von 5 Sternen für dieses tolle Sommerbuch.

Das Buch gibt mehr als man beim Klappentext denkt.

Von: Samy Datum: 17. May 2016

Ich möchte mich erstmal beim Verlag bedanken für dieses Buch. Es ist ein wunderschöner Roman den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte bis ich es zu Ende gelesen hatte. Das Buch hat mich richtig gepackt. Die Geschichte hatte alles was man braucht, sie war abwechslungsreich und man konnte der Handlung trotzdem immer folgen. Auch der Schreibstil der Autorin war einfach klasse zu Lesen. Sehr fliesend und sehr zeitgerecht finde ich. Mir hat die ganze Geschichte sehr viel Spaß gemacht und ich fand die Idee der Geschichte auch schön. Mir jedenfalls hat die Geschichte Spaß gemacht und ich musste an einigen Stellen auch mal Lachen. Das Cover finde ich wirklich super. Es ist schön stimmig geworden, es macht einem Lust auf Sonne, Strand und Meer. Wenn ich mir das Cover anschaue dann möchte ich mich mit dem Buch in einen Strandkorb setzen und Lesen. Das Buch gibt mehr als man beim Klappentext denkt. Es war eine Überraschung und so kann ich euch dieses Buch nur weiterempfehlen. 5 sterne.

Sommer, Sonne, Strand ,Meer und ein Seepferdchen

Von: DannyBiest Datum: 08. May 2016

Kurzbeschreibung Nach Jahren in Übersee lebt Lumme Hansen seit Kurzem wieder in ihrer alten Heimat – einer kleinen Insel mitten in der Nordsee. Die Meeresbiologin leitet dort das Inselaquarium und steht ihrem betagten Vater zur Seite. Als ein seltenes Seepferdchen vor der Küste gefunden wird, brechen turbulente Zeiten an. Auf einmal findet Lumme sich im Kampf um die Zukunft der Insel wieder – und einem Mann gegenüber, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte … Meine Meinung Als ich das Cover von diesem Buch gesehen habe, musste ich direkt daran denken das ich im Sommer endlich Urlaub nehmen kann und es mir mit einem Buch am Strand gemütlich machen kann, während meine bessere Hälfte auf dem Wasser ist mit dem Cat. Aber bis zu meinem Urlaub dauert es noch eine ganze Zeit und es wird bis dahin noch reichlich gute Bücher geben. Aber so konnte ich neben meinem Nachtdienst schon mal ein bisschen Meerluft schnuppern. Lumme lebt eigentlich mit ihrem Mann und Sohn in San Diego und kümmert sich dort um die Pinguine, aber sie wurde zurück auf eine kleine Insel mitten in der Nordsee gerufen, dort soll ein großer Windpark entstehen. Doch Henning, ein Kollege aus dem Inselaquarium in dem Lumme arbeitet, findet ein kleines seltenes Seepferdchen. Nun heißt es für die Insel und für Theo, das Seepferdchen, zu kämpfen. Bei diesem Kampf trifft Lumme auf einen Mann den sie eigentlich nie wieder sehen wollte. Doch durch die Aktion für die Insel und gegen den Windpark, muss sie sich nun öfter mit diesem Mann auseinander setzen. Die Geschichte um Lumme und das Seepferdchen, aber auch wie sie mit ihrer Ehe umgeht und den Mann den sie nie mehr sehen wollte, ist richtig gut beschrieben. Sie muss sich entscheiden ob sie für die Insel ist und den Bau des Windparks zulässt oder aber ob sie sich gegen die Insel stellt und für das kleine Seepferdchen kämpft. Dann ist da ja auch noch ihre Ehe und ihr Sohn, was soll aus ihnen als Familie werden, wenn sie weiter auf der Insel bleibt und kämpft!? So nimmt die Geschichte ihren lauf und ich habe jede Seite des Buches gerne gelesen, wenn ich auch immer wieder unterbrochen wurde, aber so ist das, wenn man auf der Arbeit liest. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für eine romantische, stürmische und herzliche Sommerlektüre.

Ein schöner Inselroman für die Sommersaison 2016!

Von: Jasmins Bücherblog Datum: 14. April 2016

Covergestaltung: Das Cover ist wunderschön und einladend gestaltet. Es versprüht Insel- und Sommerfeeling und steht für Vorfreude pur. Meine Meinung: "Im Herzen das Meer" von Karen Bojsen ist eine schöne Geschichte für die Sommermonate. Lumme Hansen kehrt nach Jahren auf ihre Heimatinsel zurück und erlebt eine turbulente Zeit, sowohl in beruflicher, als auch in privater Hinsicht. Ich fand sie als Protagonistin unheimlich sympathisch und habe ihre Geschichte gern verfolgt. Die Autorin hat hier vieles richtig gemacht. Die Story ist sehr interessant, denn man lernt viel über die Natur, insbesondere über Seepferdchen. Naturschutz spielt eine zentrale Rolle und bringt eine gewisse Spannung in den Roman. Auch der Schauplatz ist toll gewählt. Man merkt, dass die beschriebene Insel Karen Bojsen selbst sehr am Herzen liegt. Ihr Engagement und ihre Leidenschaft für diesen Ort sind deutlich zu spüren. Ihr ist es gelungen, den Schauplatz großartig und sehr bildlich zu beschreiben. Ich hatte beim Lesen ein genaues Bild vor Augen und hatte als Leserin das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Der Schreibstil der Autorin war im Großen und Ganzen auch sehr angenehm. Teilweise war er mir jedoch deutlich zu langatmig. Gerade in der ersten Hälfte des Romans, wurde die Handlung über weite Passagen einfach zu sehr in die Länge gezogen, was den Einstieg erschwerte. In der zweiten Hälfte ist es der Autorin jedoch dann gelungen, mich mit Haut und Haaren zu packen. Die Geschichte hat deutlich an Tempo zugenommen. Gegen Ende hing ging mir dann leider einiges deutlich zu schnell. Eindeutlig zu kurz kam mir leider die Liebesgeschichte. Da hatte ich mir von der Kurzbeschreibung her deutlich mehr versprochen. Ingesamt handelt es sich um einen Sommerroman mit vielen guten Ansatzpunkten, aber auch einigen Schwachstellen, den ich ingesamt mit 4 soliden Sternen berwerte. Wer gerne Inselromane liest und sich zudem für den Naturschutz interessiert, macht mit "Im Herzen das Meer" bestimmt nichts falsch. Wer hingegen eine ausführliche romantische Liebesgeschichte erwartet, der könnte hier enttäuscht werden. Fazit: Ein schöner Inselroman! Die Story hat mir sehr gefallen, die Umsetzung leider nicht immer. Trotzdem lesenswert und ein toller Roman für die Sommersaison 2016.

Rezension | Im Herzen das Meer von Karen Bojsen

Von: Julia | Archive of Longings Datum: 10. April 2016

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich das Meer liebe und auch gerne über Norddeutschland lese – ich wohne ja eine ganze Ecke davon entfernt. Es gab viele Punkte, die mir an diesem Buch gefallen haben, aber auch ein paar, die mich nicht ganz so überzeugen konnten. Lumme – die Hauptprotagonistin – hat mir anfangs sehr gut gefallen und ich fand sie auch sehr sympathisch. Ich habe sie bewundert für ihre Hartnäckigkeit und ihre Liebe zu diesem Stück Land, auf dem sie aufgewachsen ist. Dennoch gab es auch ein paar Stellen, an denen sie es mir schwer getan hat und ich mit ihrem Verhalten nicht einverstanden war. Dass ihre Familienverhältnisse nicht einfach sind, erkennt man relativ schnell und dafür hatte ich auch Verständnis – nicht jede Familie ist perfekt. Aber obwohl sie Ehefrau und Mutter ist, hat sie kaum Kontakt zu ihrem Sohn und ihrem Ehemann in Amerika. Mit ihrem Vater in ihrer Heimat gerät sie desöfteren aneinander, weil er nicht so denkt wie sie und seine eigene Meinung hat. Außerdem hat mich gestört, dass sie, obwohl sie verheiratet ist, mit zwei anderen Männern noch was anfängt (man muss noch dazu sagen, dass einer von den beiden seit Ewigkeiten auf der Suche nach einer Frau an seiner Seite ist und anscheinend auch wirkliche Gefühle für Lumme hegt; ihr dann aber auf einmal klar wird, dass sie eigentlich gar nichts mit ihm anfangen will). Auch Lummes Schwarz-Weiß-Denken (für oder gegen den vermeintlichen Windpark) und dass sie jedem ihre Meinung aufzwingen wollte, hat bei mir öfters mal angeeckt. Nicht nur Lumme, sondern auch alle anderen Charaktere haben Ecken und Kanten und erscheinen dadurch zwar nicht immer sympathisch und liebenswürdig, aber definitiv tiefgründig und real. Begeistert hat mich die Seepferdchen-Geschichte. Auch wenn ich ein paar Probleme hatte in das Buch einzusteigen, war die Geschichte rund um Theo, das Seepferdchen, spannend aufgebaut und ich konnte sehr viel über deren Zucht und Lebensweise erfahren. Zum Beispiel war mir bisher nicht bewusst, dass die männlichen Seepferdchen schwanger werden und die Babys austragen. Das relativ offene Ende lässt zwar noch einen Spielraum für Spekulation – da hatte ich aber auch einen etwas klareren und besseren Abschluss gewünscht. Karen Bojsens Schreibstil fand ich wunderschön. Die Beschreibung der Orte, der Fischarten und der Umgebung fand ich mehr als gelungen und hat mich sehr beeindruckt. Auch die Gestaltung rund um das Buch – das Cover, die Umschlag-Innen-Gestaltung – fand ich passend und vor allem ansprechend durch ruhige und sommerliche Motive. Fazit Im Herzen das Meer hat es mir definitiv nicht immer einfach gemacht, doch die Geschichte rund um das Seepferdchen Theo, ein altes Geheimnis und den Kampf gegen den Windpark konnte mich letzten Endes doch überzeugen. Theo habe ich einfach in mein Herz geschlossen.

Inselfeeling und Seepferdchenliebe

Von: Winterteufel Monic Datum: 30. March 2016

Als waschechtes Nordlicht lese ich natürlich auch gerne Bücher, die in meiner Region oder halt an der Nordsee spielen. Da sind Inseln natürlich auch herzlichst Willkommen. Überrascht war ich jedoch, als ich das Buch aufschlug und eine Zeichnung des Handlungsortes entdeckte. Sie erinnerte mich sofort an Helgoland, und als ich dann noch im Nachwort las, dass die Autorin genau diese Insel als Vorbild verwendet hatte, war ich hin und weg. Der Handlungsort war wunderbar beschrieben und es wurden wirklich unglaublich viele Fakten und Gegebenheiten von und über Helgoland verwendet. Ich hatte als Kind diese Insel schon mehrmals besucht und war mit der Umgebung daher vertraut. Besonders das berühmte Ausbooten war immer eine Schau. Mit der Geschichte an sich tat ich mich anfänglich jedoch etwas schwer. Es nahm einfach nur sehr langsam Fahrt auf und dümpelte eher so vor sich hin. Eine entscheidende Rolle spielte in diesem Buch ein kleines Seepferdchen und ich war begeistert über die ausführlichen und anschaulichen Beschreibungen zu dieser Spezies. So erfuhr ich z.B., wie eine Seepferdchenschwangerschaft ablief. Doch dieses Buch verbarg viel mehr. Es ging auch um Naturschutz und um ein dunkles Geheimnis, das Lumme, die Hauptprotagonistin, quälte. Mich begeisterte jedoch viel mehr das Flair der Insel, als die Handlung an sich. Eigentlich schade, denn dieses Buch hatte durchaus das Potenzial zu einer schönen Liebesgeschichte. Doch dieser Teil kam eindeutig zu kurz. Das Ende war mir etwas zu kurz und ließ noch einige Fragen offen, was mich doch etwas enttäuschte. >>Scheun´n Schiet ook<< Ein schöner Inselroman, der mit einer Menge Liebe zur Natur und die Insel Helgoland geschrieben wurde. Jeder, der die Insel kennt und liebt, wird auch dieses Buch mögen.

Im Herzen das Meer

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 25. March 2016

Inhalt Nach Jahren in Übersee lebt Lumme Hansen seit Kurzem wieder in ihrer alten Heimat – einer kleinen Insel mitten in der Nordsee. Die Meeresbiologin leitet dort das Inselaquarium und steht ihrem betagten Vater zur Seite. Als ein seltenes Seepferdchen vor der Küste gefunden wird, brechen turbulente Zeiten an. Auf einmal findet Lumme sich im Kampf um die Zukunft der Insel wieder – und einem Mann gegenüber, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Lumme ist vor vielen Jahren von der Nordseeinsel geflohen und hat sich in der Antarktis in einen Forscherkollegen verliebt. Noch heute leben sie mit ihrem gemeinsamen Sohn zusammen in den Staaten. Bis Lummes Mutter stirbt und ihr ein Job im Inselaquarium angeboten wird, befristet auf ein Jahr. Sie kehrt zurück in ihre Heimat und kommt beim Vater unter. Er ihm gehört eine kleine Pension, die mehr schlecht als recht läuft. Ein paar Stammgäste, mehr hat er nicht. Die ganze Insel scheint sich in den vergangenen Jahren seit Lummes Aufbruch verändert zu haben. Ein paar Sachen sind geblieben, nur leider sinken die Besuchszahlen jedes Jahr. Neue Hoffnung erhalten sie durch den Windpark, den ein schwedischer Energielieferant vor der Insel plazieren möchte. Die komplette Insel stimmt für den Park – als Lumme davon erfährt ist sie empört. Sie möchte den Windpark nicht vor der Nase haben, da er die Artenvielfalt der Insel beeinträchtigt. Als ihr Kollege einen ungewöhnlichen Fang aus dem Meer mitbringt, schöpft Lumme neue Hoffnung um das Unternehmen auszubremsen. Möge die Spiele beginnen…blöd nur, wenn eine ehemalige große Liebe plötzlich der Vertreter des Energiekonzerns ist und der sich bei ihrem Vater einquartiert. Die Charakter haben alle ihre Ecken und Kanten und sind so typisch herrlich Norddeutsch – ich selbst bin Schleswig-Holsteinerin und habe mich im Buch gleich Zuhause gefühlt, was vielleicht auch daran liegt, das die fiktive Insel stark an Helgoland erinnert. Lumme und ihr Mann leben schon lange nebeneinander her – während des ganzen Buches versuchen sie ihre Beziehung “zu retten”, doch am Ende merken sie das es besser ist sich zu trennen und Freunde zu bleiben. Eine schöne Art und Weise eine Beziehung zu beenden. Auch der Sohn wirkt dadurch ich mitgenommen, sondern freundet sich schnell mit dem Umstand an. Die Beziehung zu ihrem Vater ist nicht immer die beste – mit der Mutter hat sie sich immer besser verstanden. Der Vater möchte einfach nichts ändern, sonder alles als Erinnerung an die schöne gemeinsame Zeit belassen. Er ist für den Windpark und versteht seine eigene Tochter nicht mehr, als diese gegen an geht – als wäre ihr die Existenz der Inselbewohner komplett egal. Lumme wiederum versteht nicht, warum er mit dem Konzern zusammenarbeiten möchte und zeigt ihm die kalte Schulter. Henning ist Lummes einziger Mitarbeiter, wenn man mal von der Empfangsdame. Sie kommen gut miteinander aus, auch wenn sich Henning sehr schnell in seine etwas ältere Chefin verguckt. Anfangs ist er auch pro Windenergie, aber Lumme zieht ihn schnell auf ihre Seite und sie ziehen zusammen in den Krieg gegen die Schweden. Nebenbei kommen ihr noch ein Mitarbeiter vom Naturschutz zur Hilfe und der geheimnisvolle Fang entwickelt sich zu einem Star, dem selbst Musiker nicht widerstehen können. Der Schreibstil ist flüssig und der Autorin ist es wirklich gelungen, mir die Insel vor Augen zu zaubern, sodass ich oft das Gefühl hatte neben Lumme im abrissreifen Aquarium zu stehen. Hut ab. Insgesamt konnte mich die Geschichte überzeugen, da es wirklich amüsant zu lesen war. Besonders die gemeinsame Vergangenheit mit dem Leiter des Projektes war sehr interessant. Es wird auch der Tod eines gemeinsamen Freundes aufgeklärt, der Lumme lange beschäftigt hat. Leider kann ich dem Buch keine fünf Sterne geben, da ich mit der Darstellung des Windparks und des Energiekonzerns nicht einverstanden bin. Es mag sein, das der geplante Windpark genau an der Stelle, auf Grund der Artenvielfalt, nicht passt, aber in dieser Geschichte wird die Windenergie grundsätzlich als schlecht dargestellt. Ich weiß nicht, welche Grundlage die Autorin für ihre Argumente hatte, aber vermutlich nur die Informationen vom Naturschutzbund und von Gegnern der Windkraft. Es wird nicht erwähnt, das sich die Hersteller von den Windkraftanlagen auch Gedanken um den Schutz der Tiere und der Natur machen. Und es kommt noch viel mehr dazu, aber die Autorin scheint es nicht für nötig gehalten haben dies zu erwähnen. Woher ich das alles weiß? Ich habe mich selbst aktiv mit dem Thema beschäftigt und ich kenne einige Personen, die in diesem Sektor arbeiten. Sie sagen nicht nur positive Dinge, nein auch Nachteile erzählen sie mir. Ich habe mir meine Meinung gebildet und ich hoffe, das noch ein paar mehr Menschen dieses Buch lesen und dem Inhalt in diesem Bezug etwas kritisch gegenüberstehen. Trotzdem bekommt das Buch eine klare Lese- und Kaufempfehlung von mir :) Schönstes Zitat “Immer sind Inseln Orte der Sehnsucht. Nah und fern zugleich. Und das Meer? Es schweigt wohl nie.” (Seite 1) 🌟🌟🌟🌟 Sterne