Isabelle Broom

Olivensommer

Olivensommer Blick ins Buch

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Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden?

Olivensommer - ein Buch über den Mut und die Liebe!

Von: Ulrike Anna Neuberger Datum: 30. August 2017

Es ist die Geschichte von Holly Wright, die in London lebt und deren Mutter Jenny vor vielen Jahren an Alkoholsucht litt bis sie schließlich daran starb. Holly lebte seit diesem tragischen Ereignis gefühlsmäßig sehr zurückgezogen. Als Holly von ihrer Tante Sandra ein Haus auf Zakynthos erbt fährt sie hin und entdeckt dort nicht nur die wahre Geschichte ihrer Familie, sondern auch das südländische Lebensgefühl. Zum ersten Mal fühlt sie sich frei! Auf den Spuren ihrer Mutter und Tante, erkennt sie eine andere Seite ihrer Mutter… Das Buch ist viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es zeichnet sehr gut die Hauptfigur Holly und ihre Suche nach sich selbst und ihrer Familie. Auch beruflich geht sie mutig einen neuen Weg und schließlich empfindet der Leser ihren Mut und ihre Kraft als sehr vorbildhaft. Es ist ein Buch, das einen sehr ans Herz geht und von dem man lernen kann. Es ist schön, dass Isabelle Broom mit ihrem Erstlingswerk einen so tollen Roman erschaffen hat. Diana Verlag, Autorin: Isabelle Broom, Originaltitel: "My map of you", Übersetzerin: Uta Rupprecht, Seiten: Taschenbuch 448, Ebook: 345, Preis Taschenbuch: € 10,30, Preis Ebook: € 8,99, ISBN: 978-3453359093, Erscheinungsdatum: 13. März 2017 Link: http://bic-l.de/YAEI6X

Eine Reise in die wunderbare Welt der Isabelle Broom

Von: ourredcarpet Datum: 28. August 2018

Ich habe Anfang des Jahres "Wintersterne" von Isabelle Broom gelesen und war von ihrem bildhaften Sprachstil total angetan. Sie schafft es das Fernweh in einem herauszukitzeln ob man will oder nicht. Ich selbst bin ja gerade Hochschwanger mit unserem zweiten Kind und trotzdem hätte ich nichts lieber gemacht als die Koffer und Familie gepackt und mit dem nächsten Flugzeug nach Zakynthos zu reisen. Ihr sollte Zakynthos auch mal googlen, die Insel ist ja wirklich so atemberaubend schön, das man auch nach dem Lesen noch hinreisen möchte. Aber kommen wir zur Geschichte. Es geht in diesem Buch um Holly, die eigentlich sehr unscheinbar ist, weil sie sich selbst dazu macht. Sie möchte ein Leben, das so einfach wie möglich ist und das so wenig Schwierigkeiten wir möglich bietet, da sie diese zu Genüge mit der Alkoholsucht ihrer Mutter hatte. Auch für ihren Freund Rupert ist sie die perfekte Freundin, sie liest ihn die Wünsche von den Augen ab, sodass sie sich um die Beziehung keine Sorgen machen muss. Schließlich bekommt sie einen Brief zugestellt von Sandra, die erzählt, dass sie ihre Tante ist und ihr ihr aus auf Zakynthos vererbt, da sie sobald der Brief bei ihr ankommt, ihre Krankheit leider nicht besiegen konnte. Holly ist platt und weiß nicht was das ganze soll, sie wusste ja noch nicht einmal, das sie eine Tante hatte. Also beschließt sie auf die Insel zu reisen und sich Vorort um alles zu kümmern. Doch die Insel und dessen Bewohner machen es Holly ziemlich schwer das Haus zu verkaufen und zurück in ihr altes Leben zu kehren. Holly merkt immer mehr, dass sie auf dieser Insel wieder zu Leben beginnt und die wahre Holly in ihr zum Vorschein kommt. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch die Protagonisten waren wieder hervorragend. Wir treffen auf viele Griechen und man könnte meinen, alle wären irgendwie gleich temperamentvoll, gastfreundlich usw. Aber nicht bei Isabelle Broom, bei dieser Autorin ist wirklich jeder Protagonist besonders, jeder einzelnen hat das gewisse etwas, wodurch man sehr schnell einen großen Bezug zu der Geschichte bekommt. Ich kann gar nicht glauben, dass dieses Buch ihr Erstlingswerk ist. Ich war wieder total von den Socken gehauen und habe mir tierisch wohl gefühlt zwischen den Buchdeckeln und auf der Insel Zykanthos. Leider ist bisher kein weiteres Buch von Isabelle Broom erschienen aber ich hoffe auf Nachschub und wenn dieser da ist, werdet ihr ganz bestimmt davon hören! Ein großes Dankeschön geht an den Diana Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Nette Sommergeschichte

Von: Ulla Leuwer Datum: 22. April 2018

Meine Meinung: Mal wieder habe ich mich vom Buchtitel und Cover verführen lassen und mich für das Buch interessiert. Neugierig machte ich auch der Hinweis, dass die Geschichte sich auf einer griechischen Insel abspielen sollte. Da ich mal wieder einen Urlaub auf einer griechischen Insel plane, war es sozusagen auch als Vorbereitung und Vorfreude gedacht und ich wollte das Buch gerne lesen. Allerdings musste ich sehr schnell feststellen, dass ich diesem Plot in der letzten Zeit mehr als einmal begegnet bin. Dies war nun kein Grund das Buch abzubrechen, vielmehr wollte ich wissen, was sich die Autorin alles hat einfallen lassen. Denn es ist schon interessant, wie viele Ideen es gibt und ein bekannter vorhersehbarer Plot so gestaltet wird, dass man als Leser neugierig ist und wissen will, was denn nun alles passiert. Fazit: Es war schon unterhaltsam das Buch zu lesen, sehr gut haben mir die Schilderungen über die Insel und die Mentalität der Bewohner gefallen. Wer also nach einer netten Lektüre zum zwischendurch Lesen sucht, könnte hier vielleicht das passende finden.

Familie ist nichts für Feiglinge

Von: Anna Ulrich Datum: 08. August 2017

Holly ist eine sympathische junge Frau mit Geheimnissen, die sie hinter einer freundlichen Fassade versteckt. Vor ihrem Freund Rupert, den sie schätzt, aber nicht von Herzen liebt, ihrer Freundin Aliana, der sie mag, aber nicht vertraut. Doch die wahren Ausmaßen der Familiengeheimnisse offenbaren sich selbst Holly, als sie das Haus ihrer Tante, von deren Existenz sie nichts wusste, erbt. Holly hatte es nicht leicht, sie kennt ihren Vater nicht und die Mutter zerbrach früh an ihrem Schicksal, flüchtete sich in den Alkohol und starb an dieser Sucht. Als Holly sich alleine auf die Reise nach Zakynthos, einer griechischen Insel in der Ägäis begibt, um ihr Haus zu verkaufen, lernt sie ihre Wurzeln kennen. Unterstützt wird sie von Aidan, dem irischen Bewohner des Nachbarhauses auf Zakynthos. Zwischen den beiden knistert es vom ersten Moment an und obwohl sich weder Holly noch Aidan einer Liebesbeziehung entziehen können, steht die Entschleierung der Familiengeheimnisse im Vordergrund der Geschichte. Sehr schön sind die Beschreibungen der Orte auf der Insel, die Holly und Aidan gemeinsam erkunden, als ihnen eine handgezeichnete Karte der Insel, die ihre Tante und Mutter in jungen Jahren als eine Art Schatzkarte gemeinsam erstellt haben. Die markierten Orte sind Wegweiser in längst vergangene Zeiten und gewähren Holly Einblicke in die Familiengeschichte. Ihre Geschichte. Auf Zakynthos findet Holly sich und die Kraft ihren eigenen Weg zu gehen. Wie im richtigen Leben, kann man sich der wahren Familie nicht entziehen, bis sich der letzte Schleier lüftet. Schön erzählt und beschrieben, rettet dieses Buch einen verregneten Sommer und andererseits gehört es in jede Strandtasche – und das nicht nur an griechische Strände. Ein Lesevergnügen der angenehmen, leichten Art. Anna Ulrich

Wie ein kleiner Zakynthosurlaub

Von: Lesendes Federvieh Datum: 28. July 2017

Holly führt in London ein ganz normales Alltagsleben. Sie hat einen Job, der ihr meistens Spaß macht, gute Freunde und eine glückliche Beziehung mit Rupert. Das war nicht immer so, denn ihre Kindheit und Jugend waren nicht einfach. Als Holly eines Tages erfährt, dass sie das Haus ihrer Tante auf Zakynthos geerbt hat, ist sie erst einmal völlig verdutzt, denn sie wusste bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht, dass sie eine Tante hat. Ihre Mutter kann sie nicht mehr fragen, denn diese ist vor langer Zeit gestorben. So macht sich Holly auf den Weg auf die Insel, um mehr über ihre Familie zu erfahren. Wer weiß, welche Geheimnisse dort noch auf sie warten… Isabelle Broom entführt den Leser in ihrem Debütroman nach Zakynthos und zwar mit allem drum und dran. Was meine ich damit? Sie beschreibt die Landschaft, deren Bewohner und das Essen detailliert und mit so viel Enthusiasmus, dass ich von Anfang an von der Insel begeistert war und daher unbedingt Bilder dazu googeln musste. So war ich während des Lesens „tatsächlich“ auf Zakynthos. Das gibt einen dicken Pluspunkt. Ihre Charaktere sind liebevoll und authentisch bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Ich denke dabei besonders an die Beschreibung Nikos oder Kostas. Prima. Auch die Handlung finde ich wirklich gut. Isabelle Broom hat in ihrer Geschichte geschickt ernste Themen, wie die Alkoholabhängigkeit von Hollys Mutter und die daraus entstandene Verletzlichkeit für sie als Tochter verarbeitet. Sie macht gleichzeitig aber auch Mut, die eigenen Träume zu verwirklichen und es einfach zu probieren. Hollys Entwicklung und ihren Aufbruch in den Sonnenschein mitzuerleben, fand ich ganz toll. Ich habe „Olivensommer“ sehr gerne gelesen. Es besticht durch den guten Mix aus Unterhaltung, Urlaubsfeeling, Liebesgeschichte und einer Prise Nachdenklichkeit und das alles in einer sehr ansprechenden, flotten Schreibweise. Ein gelungenes Debüt - sehr zu empfehlen.

Buch mit Beachfeeling

Von: niwibo Datum: 10. July 2017

Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen - einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in dem alten Haus finden? Wer jetzt denkt, das Buch handelt nur von Sommer, Strand und Fröhlichkeit, der täuscht sich gewaltig in Holly. Denn sie steht sich im ersten Drittel des Buches nur im Weg, hadert mit ihren Problemen im Job und in ihrer langweiligen Beziehung mit einem erfolgreichen Londoner Banker. Erst nach Erhalt eines Briefes, den ihr eine leider nun tote Tante geschrieben hat, beginnt Holly, sich mit ihrer Familiengeschichte, die sie vorher komplett verdrängt hat, auseinanderzusetzen. Dabei hilft ihr Aidan, der gutaussehende Nachbar auf der kleinen griechischen Insel, auf welcher sie das alte Haus der besagten Tante geerbt hat. Aber auch hier, weit weg von London und ihrem Alltag, gibt es Missverständnisse und Konflikte. Als der Leser denkt, Holly packt es endlich und geht nun ihren Weg, schmeißt sie wieder alles hin, geht zurück nach England und beginnt, es nicht mehr allen Leuten recht zu machen, sondern auch mal ihre eigenen Wünsche umzusetzen. Von da zum Happy End ist es dann nur noch ein kurzer Weg. Im Großen und Ganzen ein netter Sommerroman, der dank des leichten Schreibstils der jungen Autorin, die die Idee zum Buch in ihrem Urlaub bekam, gut zu lesen ist. Allerdings ist Holly mir etwas fremd geblieben. Ihr doch etwas schwieriger Charakter macht das Verstehen ihrer Problemlösungen nicht immer einfach. Aber das Ende ist gut, nicht kitschig, die Probleme sind zufriedenstellend gelöst und der Leser kann das Buch beruhigend zuklappen da keine Frage mehr offen bleibt.

Familiengeheimnis auf Zakynthos

Von: BookBlossom Datum: 07. July 2017

Klappentext: Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden? Meine Meinung: Noch nie hatte es Holly leicht in ihrem Leben, denn ihr Vater verließ sie schon als Kind und ihre Mutter kämpfte lange Zeit mit einem Alkoholproblem. Kein Wunder, dass die erwachsene Holly kaum jemanden an sich heran lässt: Nicht einmal ihren Freund Rupert liebt sie von ganzem Herzen. Aus dieser Situation erwächst natürlich eine gewisse Unzufriedenheit und Anspannung, die Holly ständig zu umgeben scheint. Dies machte es mir zu Beginn der Geschichte nicht so einfach einen Draht zu Holly zu finden. Überhaupt ist die Stimmung in ihrer Heimatstadt London sehr getrübt und die Metropole kommt einem an jeder Ecke grau und düster vor. Erst als die junge Frau dem Ruf ihrer verstorbenen Tante auf die griechische Insel Zakynthos folgt, hebt sich der Schleier und die Atmosphäre der Geschichte ändert sich schlagartig. An diesem wunderbaren, fernen Ort hat Hollys Tante ihr ein Haus überlassen. Eine große Überraschung für die Engländerin, denn bis vor Kurzem wusste sie nicht einmal, dass sie außer ihrer Mutter überhaupt noch Familie hat. Durch eine geheimnisvolle Karte und Briefe nähert sich Holly schließlich ihrer eigenen Familiengeschichte und begibt sich mit ihrem Nachbarn Aidan auf Spurensuche. Natürlich knistert es bald zwischen dem feschen Halb-Iren und der verschlossenen Engländerin, doch das Familiendrama steht weiterhin im Vordergrund. Als Leser badet man genussvoll in den detaillierten und wunderbaren Beschreibungen der Autorin über die Schönheit der Insel, die Gastfreundschaft ihrer Bewohner und die kulinarische Vielfalt vor Ort. Auch Holly blüht in Griechenland richtig auf und wurde mir zunehmenden sympathischer. Zaknythos scheint ihr die Augen zu öffnen, denn sie erlangt durch ihren Aufenthalt neues Selbstbewusstsein und möchte nun endlich ihre eigenen Ziele verwirklichen. Nichtsdestotrotz hätten der Geschichte ein paar Seiten weniger sicher nicht geschadet. Denn manchmal verzettelte sich die Autorin in Hollys Gefühlschaos wodurch einige Längen entstanden, in welchen ich das Buch gelangweilt zur Seite gelegt habe. Drangeblieben bin ich aber trotzdem, denn obwohl die Geschichte stellenweise sehr spannungsarm und vorhersehbar daherkommt, war es dennoch einfach schön Holly in Griechenland zu begleiten. Um sich einfach mal wegzuträumen ist Olivensommer also eine geeignete Lektüre. Fazit: Einige Längen und eine Geschichte welche so oder so ähnlich schon mal geschrieben wurde. Es bleiben nette Unterhaltung, ein bisschen Liebe und eine wunderschöne Kulisse welche zum Träumen einlädt. Urlaubsreife und Fans von Familiendramen werden sich in Olivensommer ganz sicher wohlfühlen!

Mehr als nur Urlaub

Von: Schneeflocke2013 Datum: 19. June 2017

Autor: Isabelle Broom Verlag: Diana ISBN: 978-3-453-35909-3 Erschienen: April 2017 Preis: 9,99 € Seiten: 447 Zitat: "Dieser Anblick überwältigt mich jedes Mal wieder neu." [S.196, Z. 3] Inhalt: In Hollys Briefkasten flattert ein Anwaltsschreiben und ein privater Brief ihrer Tante Sandy aus Zakynthos. Der Haken an der Sache - bis zu dem Augenblick wusste sie nicht mal von ihrer Existenz. Warum verschwieg ihre Mutter, dass bis zum Schluss? Kurzentschlossen nimmt Holly sich Urlaub um nach ihrem Erbe zu sehen - ein Haus - und heraus zu bekommen was damals schief gelaufen ist. Meine Meinung: Der Debütroman einer jungen Autorin. Laut der Angaben hat ihr Urlaub sie auf diese Idee gebracht. Und ich muss sagen: es hat mir wirklich gut gefallen! Diese Geschichte war authentisch, ehrlich, gefühlvoll und gespickt mit allem was uns das Leben vor die Füße wirft: Problemen. Ich mochte Holly, auch wenn sie ein paar Züge an sich hat die mir nicht so gut gefallen haben. Seltsamerweise habe ich diese Züge trotzdem verstanden. Nach dem Tod eines geliebten Menschen macht man dicht und funktioniert einfach weiter, auch wenn das bedeutet sich nicht mit der Trauer auseinander zu setzen. Dem Schmerz der einen umhüllt und auch nach Jahren keine Ruhe gibt. Schließlich wird die Zeit dafür irgendwann kommen - auch wenn man es selbst immer weiter von sich schiebt. Zusammenbrechen geht ja nicht. Auch wenn ich das nicht gutheiße - es ist menschlich und verständlich. Allerdings versuche ich nicht mir etwas einzureden was eigentlich doch klar ersichtlich ist - falsche Gefühle. Die Reise nach Zakynthos tut nicht nur ihrem Körper, sondern auch der Seele unheimlich gut. Holly fühlt sich sofort wohl auf der Insel. Öffnet sich und wird wieder die, die sie vor dem Tod ihrer Mutter war. Sie entdeckt ihre Liebe zum Nähen wieder und lässt den Drang dazu freien Lauf. Da musste ich einfach Lächeln. Dieses Gefühl von Befriedigung etwas gut gemacht zu haben kenne ich genau so gut, wie das Erröten bei Komplimenten. Ungewohnt, aber gut. Hollys eigentliches Problem ist allerdings schnell ersichtlich. Auf der Insel lernt sie Aidan kennen, der eine unbekannte Seite in ihr weckt. Eine die ihr Freund Rupert nicht erreicht. Ihr merkt den Fehler an der Sache sicher. Das bringt Holly durcheinander, genau wie das Gefühl zu Hause zu sein - in London - obwohl sie sich auf dieser kleinen Insel aufhält. Rupert ist kein schlechter Mensch, doch er hat etwas an sich was mir nicht gefiel. Und damit meine ich nicht mal, dass er sich in Hollys Leben einmischt - einschließlich dem Haus. Oder das er ihre Post gelesen hat. Für mich übrigens auch ein Vertrauensbruch. In meinen Augen passte er besser zu besser zu ihrer besten Freundin. Aidan hat in der Geschichte auch ein paar Fehler, wie wir alle, ist aber kein schlechter Mensch. Jung, Tierarzt, Tierliebhaber, gutaussehend und das Herz am richtigen Fleck. Ich bin froh nicht so wie Holly in der Klemme gesteckt zu haben. Auch die ganzen anderen Charakter waren unheimlich toll geschrieben. So offen, freundlich und redselig. Das habe ich sehr genossen. Oder die ganzen kleinen Details. Die Insel war so lebendig. Echt. Ich wollte zwischendurch selbst wissen wie es sich anfühlt dort zu sein. Gefreut hat mich auch Hollys Erkenntnis was diese verschwiegene Familie angeht. Sie hat einiges erfahren und bereut es kaum an den Ort gekommen zu sein. Mehr möchte ich euch nicht verraten. Entdeckt die Geschichte für euch und bildet dann eure ganz persönliche Meinung. Das ist in meinen Augen eh immer besser. 4,5 Flocken und eine Empfehlung für Interessierte.

Sommerlektüre

Von: Dorothea Müller Datum: 18. June 2017

Holly ist ein Mensch der alle auf Abstand hält. Sie verhält sich gegenüber jeden so wie er es erwartet. Doch dann erhält sie einen Brief von ihrer Tante aus Zakynthos und ihre Mauern beginnt zu bröckeln. Sie reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen, eine Familie voller Geheimnisse. Irgendwie passt Titel und Cover nicht wirklich zusammen. Nach dem beenden des Buches hat der Titel auch nicht wirklich gepasst. Es keine reine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über Familie, Freundschaft und Liebe. Das alles zusammen in den Kulissen von Zakynthos. Es ist kein fröhliches Buch eher etwas tiefgründiger und voller Emotionen die einen zum Nachdenken bringen. Ein schönes Buch das genau richtige für den Sommer ist. Nicht zu schwer und nicht zu leicht.

Eine traurige Geschichte, in unglaublicher Kulisse, die immer mehr Geheimnisse offenbart und die Liebe zu einem Land weckt!

Von: Sarahs kleine Bücherwelt Datum: 16. June 2017

Holly hat keine Familie mehr, doch plötzlich ist da ein Erbe von einer Tante? Holly ist eine junge Frau, die ein Leben führt das „Okay“ ist, aber nicht ihres. Sie arbeitet für ein Versandhandel in London und stellt Produktbeschreibungen für Bekleidung online und führt eine Beziehung mit Rupert. Ihre einzige Freundin (und Arbeitskollegin) und Rupert denken sie würden Holly gut kennen und lieben, doch Holly erzählt niemanden wer sie wirklich ist und welches Schicksal sie als Jugendliche erleiden musste... Holly weiß das sie die einzige noch Lebende in ihrer Familie ist. Ihre Mutter ist gestorben als sie noch zur Schule ging und Holly hat sie gefunden.... Ihren Vater kennt Holly nicht, aber nach Aussagen ihrer Mutter lebt er in einem anderen Land, eventuell im Gefängnis oder sonst wo. Also ist Holly allein, bis auf ihren Freund Rupert, dem sie immer die perfekte Freundin vorspielt und nicht wirklich sich selbst zeigt. Umso überraschter ist sie als einen Brief erhält, der ihr mitteilt, das sie ein Haus in Griechenland von ihrer Tante geerbt hat! Diese Nachricht bringt Holly aus der Fassung und sie macht sich auf den Weg nach Zakynthos um dieses Haus zu sehen und zu verkaufen. Auf Zakynthos lernt Holly Menschen kennen, die nicht nur ihre Tante schätzten sondern auch ihre Mutter kannten und langsam aber sicher will Holly das große Geheimnis lüften, das zur Trennung der Schwestern führte. Auf dieser Suche nach Antworten lernt sie die Leute auf Zakynthos immer mehr kennen und lieben, insbesondere ihren Nachbarn Aidan, doch sie hat zu Hause Rupert und sie würde nie auf Zakynthos bleiben und jemanden ihr wahres Ich offenbaren, oder doch?? Dieses Buch macht Lust auf Urlaub! Ich fand die Geschichte von Holly unglaublich traurig, spannend und zugleich schön und die Beschreibungen der Insel sind so gut gelungen, dass ich es googeln musste und mich verliebt habe! Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass mein nächstes Reiseziel Zakynthos ist und im Gepäck werde ich dieses Buch haben! :-D Aber jetzt zum Buch, die Geschichte von Holly ist wirklich traurig und man hofft immer mehr, dass sie es irgendwann schafft zu sich selbst zu stehen. Ihr Nachbar Aidan und die anderen Menschen auf Zakynthos helfen ihr dabei und dies auf so schöne Weise! Man verliebt sich regelrecht in die Insel und die Menschen, doch Holly versucht immer wieder Abstand zu halten, aber es gelingt ihr nicht immer.... Als sie und Aidan dem Geheimnis immer mehr auf die Schliche kommen überschlagen sich die Ereignisse, erst taucht plötzlich ihr Freund aus London auf und dann bricht Aidan ihr Vertrauen... Wird Holly ihre Antworten auf der Insel finden und eventuell sogar ihren Vater, der scheinbar gar nicht so weit weg ist? Und werden Holly und Aidan doch noch irgendwie zusammen kommen? Ich habe dieses Buch verschlungen und genossen, unbedingt lesen!

Ein schöner Sommerroman

Von: Catlovebooks Datum: 08. June 2017

ZUM INHALT: Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden? MEINE MEINUNG: Auf dieses Buch bin ich in den Neuerscheinungen aufmerksam geworden und es sieht nicht nur schön aus, es hörte sich auch richtig gut an. Nun habe ich es endlich gelesen und ich muss sagen, mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Handlung war echt schön und das Setting gefiel mir wahnsinnig gut, da kommt man schön in Sommerstimmung. Ich hatte nur ein Problem mit den Protagonisten, Holly an sich war ok, aber ich wurde mit ihr leider nicht so recht warm, denn sie ist so ganz anders als ich und deswegen konnte ich sie nicht immer verstehen. Und auch mit den anderen Charakteren kam ich nicht ganz so klar, ich konnte keine Verbindung aufbauen, nur Aiden konnte mich für sich einnehmen und das beruhigte mich sehr, denn wenn man so zu gar keinem Charaktere eine Bindung aufbaut, dann macht das Buch einfach kein Spaß. Doch trotz alledem mochte ich die Geschichte sehr gern und sie ließ sich schnell lesen, es gab auch ein paar Wendungen, die den Leser überraschen und ich fühlte mich gut unterhalten. 4/5 Sterne

Hat mir wirklich gefallen, die Familiengeschichte...

Von: Twin_Kati Datum: 04. June 2017

Sehr schön gestaltet - sowohl farblich als auch grafisch - find ich das Buchcover, das hat mich gleich neugierig darauf gemacht. Auch die Inhaltsangabe hat mich überzeugt. Mit der Hauptprotagonistin Holly, bin ich auf Anhieb gut klar gekommen, obwohl sie manchmal doch etwas zu sprunghaft war. Schwer einschätzbar war für mich Rupert, nicht das er unsympathisch ist... aber irgendwas hat mich an ihm gestört. Aidan hingegen fand ich echt super, er hat so eine liebevolle und hilfsbereite Art an sich, die mir echt gefallen hat. Im Großen und Ganzen bin ich sehr angetan von den Handlungen, sie waren unterhaltsam und manchmal auch überraschend. Für mich hätte es noch etwas mehr "Highlights" geben können, aber das ist Ansichtssache. Das Ende hat mir durchaus gut gefallen, es hätte ggf. noch etwas ausführlicher ausfallen können. Die Autorin hat ein schönen und flüssig zu lesenden Schreibstil.

Eine wunderschöne Zeit in Griechenland

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 28. May 2017

Inhaltsangabe: Der Tod von Hollys Mutter hat sie ziemlich aus der Bahn geworfen und seitdem läßt sie auch niemanden mehr so richtig an sich heran. Sie hat zwar seit einem Jahr einen Freund, der sie über alles liebt, Holly mag ihn zwar auch sehr gerne, doch hört sie nicht auf ihr Herz und handelt nur danach, wie Rupert sich ihre Beziehung vorstellt. Daher ist sie umso erstaunter, als sie einen Brief von ihrer verstorbenen Tante aus Zakynthos erhält, indem diese ihr ihr Haus vermacht. Doch Holly wußte überhaupt nicht, dass ihre Mutter eine Schwester hatte. Neugierig geworden, reist sie nach Griechenland und versucht das Geheimnis ihrer Familie zu ergründen. Beim aufräumen des Hauses findet sie eine handgezeichnete Landkarte, auf der ihre Mutter und ihre Schwester Sandra Orte gekennzeichnet und diese mit lustigen Bemerkungen versehen haben. Zusammen mit ihrerm Nachbarn Aidan erkundet sie diese Orte, denn Aidan hat Sandra gekannt und sich sehr gut mit ihr verstanden. Bei ihren Recherchen erfährt sie, dass ihre Mutter Jenny etwas schlimmes getan hat, was die beiden Schwestern unwiderbringlich getrennt hat. Meine Meinung: Was für eine wundervolle Geschichte, ich hätte ewig weiterlesen können. Ich habe richtig tolle Stunden in Griechenland verbracht und habe die Ausflüge mit Aidan und Holly so genossen. Die Autorin hat einen sehr schönen bildhaften und flüssigen Schreibstil, man merkt, dass sie selbst schon auf Zakynthos war und kann so das Land, die netten Einwohner und den griechischen Flair dem Leser so richtig Nahe bringen. Es war sehr berührend und spannend zu lesen, wie sie das Geheimnis um ihre Familie immer mehr ergründet. Holly hatte zum Schluß mit ihrer Mutter auch kein gutes Verhältnis mehr, aber mit der Zeit sieht sie sie in einem anderen Licht und wenn es ihr teilweise auch schwer fällt, kann sie ihr doch irgendwann verzeihen. Holly fühlt sich von Anfang an auf Zakynthos zu Hause und verliert schön langsam ihre Angst und ihre Selbstzweifel. Doch ist da immer noch Rupert und sie entwickelt auch Gefühle für Aidan. Man kann ihren inneren Kampf richtig gut nachvollziehen. Aber Griechenland und ihre neuen Bekanntschaften schaffen es, Holly auf den richtigen Weg zu führen. Mir ging es beim Lesen genauso und ich habe mich auch sofort heimisch gefühlt. Olivensommer ist der Debütroman von Isabelle Broom und nachdem dieser mich schon so begeistern konnte, bin ich natürlich auf weitere Werke von ihr gespannt und halte schon sehnsuchtsvoll Ausschau danach. Ein wunderschönes Cover, eine rundum stimmige Geschichte, was will man mehr?

Olivensommer

Von: Nik75 Datum: 05. May 2017

Meine Meinung: Bei diesem Buch ist mir zuerst das Cover ins Auge gestochen. Ich liebe Romane die nach Sommer und mediterranem Leben ausschauen. Als ich den Klappentext gelesen habe wusste ich, dass ich den Roman unbedingt lesen muss, weil er auf einer meiner griechischen Lieblingsinseln spielt. Und zwar ist das Zakynthos, wo ich vor einigen Jahren schon mal war und einen tollen Urlaub erleben durfte. Der Schreibstil von Frau Broom hat mir dann auch von Anfang an gefallen. Er ist flüssig und sehr fesselnd. Die Protagonistin Holly habe ich in mein Herz geschlossen. Ihre Jugend scheint die Hölle gewesen zu sein und vom Tod ihrer Mutter hat sie sich immer noch nicht erholt. Es plagen sie immer noch Schuldgefühle. Sie hat zwar einen netten Partner, der sie sehr liebt, aber selber kann sie ihn nicht wirklich lieben. Irgendwie ist ihr Leben nicht gerade das was sie verdient hat. Als Holly dann aber wegen des Todes ihrer unbekannten Tante Sandra auf die Insel kommt, verändert sich ihr Leben schön langsam. Sie erlebt eine wunderbare Zeit auf der Insel und merkt wie wohl sie sich hier fühlt. Auch ich als Leser habe gemerkt wie entspannend Zakynthos auf Holly wirkt. Sie wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und Aiden ihr Nachbar auf Zakynthos hilft ihr die Vergangenheit ihrer Tante und ihrer Mutter zu erforschen. Was sie aber alles entdecken werden wird aber hier nicht verraten. Für mich war das ein Roman, in dem ich mit der Hauptprotagonistin mitfiebern, mitleiden und mich mitfreuen konnte. Beim Lesen hatte ich das Gefühl mitten drinnen zu sein im Roman. Ich konnte schon nach den ersten Seiten das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Mich hat dieser schöne Roman einfach berührt und ich wollte für Holly, dass ihr Leben besser wird und sie mit der Vergangenheit abschließen kann. Es ist wirklich eine sehr emotionale Geschichte mit Höhen und Tiefen, die mir sehr gut gefallen hat und mich nicht mehr losgelassen hat. Ich bin froh, dass ich dieses wundervolle Buch gelesen habe und vergebe dafür 5 Sterne.

Eine wundervolle Reise und der Weg zum wahrem Ich

Von: Carameli Datum: 21. April 2017

Inhalt: Holly bekommt unerwartet einen Brief von ihrer Tante aus Zakynthos. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie keine Ahnung von ihrer Existenz. Sie reist auf die Insel um der Geschichte ihrer Familie auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit ihrem Nachbar Aiden stößt sie dabei auf tiefe Familiengeheimnisse, die ihr Leben auf den Kopf stellen werden. Eigene Meinung: Anfangs hatte ich etwas Probleme mich in die Geschichte einzufinden und für Holly Sympathie zu empfinden. Doch Seite für Seite entführte mich die Autorin immer mehr auf die zauberhafte griechische Insel Zakynthos. Durch den überaus bildhaften und angenehmen Schreibstil konnte ich das Meer förmlich riechen und die Schönheit der Insel bewundern. Auch Hollys Verhalten lernt man nach und nach immer besser zu verstehen. Sie ist eine sehr unsichere Person, die nicht sie selbst sein will und sich hinter ihrer mühsam aufgebauten Fassade versteckt. Die Krankheit und der frühe Tod ihrer Mutter haben Holly aus der Bahn geworfen und sie musste schon sehr früh lernen alleine klar zu kommen. In ihrer Beziehung mit dem erfolgreichen Rupert hat sie eine neue Holly entwickelt, die nur dem Bild von Rupert gerecht wird. Auf ihrer Reise lernt sie nicht nur ihre Mutter, deren Handlungen und ihre Tante besser kennen, sondern sie findet auch zu ihrem wahren Selbst. Sie lernt sich in ihrer eigenen Haut wohl zu fühlen und ehrliche Gefühle zuzulassen. Nach und nach bemerkt sie dass sie nicht alleine ist und andere um sie besorgt sind. Sie taut langsam auf und hat immer mehr das Gefühl endlich angekommen zu sein und ihr wahres Zuhause gefunden zu haben. Besonders ihr Nachbar Aidan schafft es ihre aufgebaute Fassade zum Bröckeln zu bringen. Obwohl Holly an manchen Stellen eine schwierige Protagonistin ist, ist es sehr spannend und emotional mit ihr den Spuren ihrer Familiengeschichte und Vergangenheit zu folgen und sie auf dem Weg zur ihrem wahren Selbst zu begleiten. Besonders die Vergleiche mit ihrer tristen Heimatstadt London fand ich großartig und man spürte das Hollys Herz für Zakynthos schlägt. Fazit: Großartige und emotionale Familien- und Liebesgeschichte mit vielen Gänsehautmomenten. Ein Buch über das Verzeihen, schmerzliche Erinnerungen, der Weg zur Selbstfindung und wahren Gefühlen. Berührende Geschichte die ich jedem Roman Liebhaber empfehlen kann. Vielen Dank an das Bloggerportal und Julia Jerosch vom Randomhouse Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.

Ein lesenswertes Debüt und ein zauberhafter Ausflug auf die hellenische Insel Zakynthos!

Von: Sagota Datum: 11. April 2017

Kurzrezension - die ungekürzte Version nachzulesen bei Literaturschock.de (Sagota) oder Lovelybooks (SigiLovesBooks) Isabelle Broom hat einen flüssig zu lesenden Schreibstil und es ist ihr gelungen, eine Geschichte über Familiengeheimnisse, die eine junge Frau zu lösen hat, auf einer wunderschönen griechischen Insel darzustellen, deren Beschreibungen mich schon fasziniert haben und mich literarisch auf die Inseln zurückzuführen, die ich selbst kenne (Kos, Leros, Korfu z.B.) - ihr Schreibstil ist authentisch und die Hauptprotagonisten sind realistisch dargestellt; lediglich mit Hollys emotionalen Wirrungen hatte ich nicht so viel anfangen können. Sehr viel hingegen mit ihrer Kreativität und ihrer Entwicklung, die sehr positiv ist – und bei der es gegen Ende des Romans romantisch, ehrlich und auch tragisch zugeht ... Themen dieses Debütromans, den ich im Genre Frauen- und Entwicklungsromane, auch Liebesromane ansiedeln würde, sind vielfältig vorhanden und werden recht schlüssig behandelt; so z.B. Schuldgefühle, Verzeihen, Liebe, Verrat, Familiengeheimnisse, Selbstakzeptanz und die Übernahme von Selbstverantwortung. Fazit: "Olivensommer" empfehle ich gerne weiter; besonders LeserInnen, die Frauen- und Liebesromane in Zusammenhang mit Familiengeheimnissen mögen und ein Faible für das wunderschöne Hellas mitbringen – egal ob es die Ionischen Insel, den Dodekanes, den Peleponnes oder sonst eine griechische Region ist: Ich würde es auf jeden Fall mitnehmen als sehr geeigneten Roman für den Urlaub – oder einem literarisch schönen und durchaus lesenswerten Ausflug nach Hellas! Ich vergebe 4 Sterne.

eine Reise in die Vergangenheit und zum "Ich"

Von: Ms. Figino Datum: 11. April 2017

Holly hat eine schwierige Kindheit hinter sich mit einer Mutter, die in der eigenen Welt gefangen ist. Sie hält die Menschen auf Distanz und unterhält eine Beziehung zu einem jungen Mann, der sie wohl liebt..... aber sie findet ihn nett. Sie will und kann sich nicht öffnen und erfindet eine neue Holly und eine neue Lebensgeschichte. So wie sie denkt, dass die Menschen sie gerne haben möchten. Der Brief aus Zakynthos und damit auch die Reise auf eben diese Insel bringt ihr Leben durch einander. Sie erfährt von einer Tante, die sie nicht kannte und von einer tragischen Lebensgeschichte. Heute ist sie die einzige überlebende dieser Geschichte und somit auch das Resultat aus all diesen Ereignissen und Vorkommnissen. Das Buch hat mir sehr gefallen und man kann förmlich die Wärme der griechischen Insel spüren und wenn man dann noch einen griechischen Salat isst, dann ist man schon fast in den Ferien! Holly ist eine liebenswerte Frau, die eine unglückliche und egozentrische Mutter hatte. Ein Mensch, der nicht teilen konnte und wollte. Sie muss sich auf dieser Reise mit sich und ihrer Mutter auseinandersetzen. Das Buch ist trotz der etwas schwermütigen Geschichte kein trauriges. Es schwingt über allem eine Fröhlichkeit und eine Zufriedenheit mit.

Geheimnisse und griechisches Sommerflair

Von: Conny G. Datum: 09. April 2017

In "Olivensommer" reisen wir mit der Protagonistin Holly auf die griechische Insel Zakynthos. Zakynthos ist mit einer Fläche von etwa 408 km² nach Korfu und Kefalonia die drittgrößte und südlichste der größeren Ionischen Inseln und die zehntgrößte Insel Griechenlands nach der Fläche. (Quelle: Wikipedia) Die Autorin verbrachte im Rahmen einer Europareise mehrere Monate auf Zakynthos, was man deutlich spürt. Sie beschreibt die Insel und auch die Menschen die dort leben sehr liebevoll, bildhaft und detailreich. Auch die griechische Lebensweise und Kultur vermittelt sie sehr gut. Das erzeugt insgesamt eine schöne Kulisse und Atmosphäre mit viel Sommerflair für diese Familien- und Liebesgeschichte, was mir sehr gut gefallen und mich regelrecht durch die Geschichte getragen hat. Die Protagonistin Holly fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Sie lebt in einer Beziehung ohne wirklich verliebt zu sein und passt sich ihrem Partner Rupert komplett an, wobei sie sich selbst immer hinten an stellt. Ich hatte fast den Eindruck, sie tut alles für diese Beziehung, weil sie Angst hat, keinen anderen Partner zu finden. Das war für mich zunächst unverständlich, doch im Verlauf der Geschichte erfährt man dann woran es liegt, dass Holly so wurde wie sie ist. Es war richtig schön zu erleben, wie sich Holly während ihres Aufenthalts auf Zakynthos mehr und mehr verändert. Sie öffnet sich, lässt Nähe zu und beginnt sich wohl zu fühlen, so wie sie ist. Eigentlich war Holly nur auf die Insel gereist, um sich das Haus anzuschauen, das sie von ihrer Tante Sandra geerbt hat und es dann zu verkaufen. Von der Existenz dieser Tante, einer Schwester ihrer Mutter, wusste Holly bisher nichts. Im Haus der Tante findet Holly einige Hinweise und Hollys Interesse und Neugier wächst. Durch Briefe von Hollys Mutter Jenny an ihre Schwester Sandra erfährt man nach und nach die Ereignisse aus der Jugendzeit der Schwestern, die zu dem Zerwürfnis geführt haben. In einem sehr schönen, flüssigen und bildhaften Schreibstil erzählt die Autorin diese Familiengeschichte. Es war schön, Holly bei ihrer Spurensuche auf Zakynthos zu begleiten und zu erleben, wie sie immer mehr von ihrer Familie erfährt und sich auch gegenüber Einheimischen, die sie alle nett aufnehmen, öffnet und Freundschaften schließt. Besonders bei ihrem Nachbarn Aidan, der sich auch um sie kümmert und sie unterstützt, stellt sich bald ein Knistern ein. Aber bis Holly alle Geheimnisse gelüftet und alle Fragen geklärt hat, soll noch viel geschehen und einige Zeit vergehen. Und so war ich durchgängig von der Geschichte gefesselt und gespannt, wie sich alles für Holly fügt und welche Entscheidungen sie trifft. Diese schöne und besonders stimmungsvolle Familien- und Liebesgeschichte hat mich mit ihrem spannenden Plot und viel griechischem Sommerflair überzeugt und bestens unterhalten. Ein gelungener Debütroman, der Lust auf mehr macht und auch darauf, die Insel Zakynthos einmal zu besuchen! Fazit: 5 von 5 Sternen

Eine traumhafte Zeit in Griechenland

Von: zauberblume Datum: 26. March 2017

In ihrem Debütroman "Olivensommer" entführt uns die Autorin Isabelle Broom auf die Trauminsel Zakynthos im Mittelmeer. Wir dürfen die Protagonistin Holly auf der Suche nach ihren Wurzeln begleiten und erleben dabei so manche Überraschung. Holly ist ein zurückhaltender Mensch. Und seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie für ihre Arbeit und ihren Freund und dem versucht sie alles recht zu machen. Dabei bleiben eigentlich Hollys Wünsche und Träume auf der Strecke. Doch als sie eines Tages einen Brief aus Griechenland bekommt und erfährt, das sie ihre Mutter eine Schwester hatte, erwacht Holly zum Leben. Mutig begibt sie sich auf die Reise nach Zakynthos, um endlich die Wege ihrer Familie zu erforschen. Und dabei erlebt sie so einige Abenteuer. Holly wundert sich, dass ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt hat. Außerdem findet Holly im Haus ihrer Tante eine alte Karte. Mit Aidan, ihrem Nachbarn auf der Insel beginnt sie die Karte abzuarbeiten. Sie erfährt viel Neues über ihre Mutter und beginnt nun vieles zu verstehen. Eine äußerst gelungener Debütroman. Man fühlt sich auf dieser Insel sofort wohl. Die Beschreibungen der Autorin sind fantastisch. Man merkt einfach beim Lesen, dass sie Zakynthos kennt. Ich habe mir einige Bilder angesehen und bin der den Grotten und den Stränden total begeistert. Außerdem habe ich diesen ganz besonderen Inselduft in der Nase. In dem kleinen Dorf und in dem Haus fühlt man sich sofort heimisch. Irgendwie scheint die Zeit still zu stehen. Auch habe ich Holly, die übrigens eine total symphatische Protagonistin ist, wirklich mit großer Begeisterung verfolgt. Wie mutig sie auf einmal geworden ist. Außerdem ist Aidan ja ein liebenswerter Nachbar, der sich auch rührend gekümmert hat. Mich haben ihre Inselausflüge total begeistert. Wer will hier eigentlich noch weg? Aber dann ist da die andere Holly, die in London lebt. Ich sehe ihren Stand mit den tollen Kleider vor mir. Endlich hat sie sich ja auch diesen Traum erfüllt. Doch wo ist das wahre Holly glücklicher? In London oder auf Zakynthos. Und für wen schlägt ihr Herz? Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der mich regelrecht be- und verzaubert hat. Ein absolutes Traumbuch und Lesehighlight. Was wünscht man sich mehr von einem Roman, als vollständig in die Geschichte einzutauchen. Das zauberhafte Cover ist für mich auch ein echter Hingucker und vermittelt schon ein Inselfeeling. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

Bewegendes Buch

Von: Carmen Datum: 20. March 2017

Isabelle Broom hat mit "Olivensommer" ein tolles erstes Buch geschrieben, das mir trotz einiger Längen sehr gut gefallen hat. Es geht um Holly, die in England lebt, einen Freund hat und unerwartet ein Haus in Griechenland erbt, von einer Tante, von der sie nicht mal was wusste. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Holly ein Mensch, der sich selbst verloren hat und immer nur versucht, so zu sein, wie sie andere gerne hätten. Sie fliegt also nach Griechenland, um dort das Haus zu verkaufen, und auf Zakynthos, einer traumhaften Insel, findet sie aber ein Paradies. Nach und nach erfahren wir, warum Holly so geworden ist, und man lernt sie immer besser kennen. Mit ihrer alkoholabhängigen Mutter hatte sie keine schöne Kindheit, und es wundert mich nicht, warum sie zu dieser unscheinbaren jungen Frau geworden ist. Nebenbei erwähnt, wird die kleine Insel so toll beschrieben, und Isabelle entführt uns an so viele schöne Orte, dass man eigentlich selbst gerne dort wäre. Dann wohnt im Nachbarhaus auch noch ein netter Ire, der ihr die ganze Insel zeigt. Bald knistert es natürlich zwischen den beiden, auch wenn Holly solche Gefühle einfach nicht wahrhaben möchte. Warum wusste sie nichts von der Schwester ihrer Mutter, was ist damals passiert. Holly hat viele Fragen und kommt dem Familiengeheimnis immer näher. Macht sie bald die gleichen Fehler wie ihre Mutter? Ich kann wirklich sagen, dass ich an vielen Stellen mit Holly mitgezittert habe und einige Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Am Ende entschuldigen sich fallengelassene Kartoffeln für Dinge, die ich eher nachvollziehen kann, und sind nicht sauer, dass sie so schnell abserviert wurden. Da möchte ich nicht zu viel verraten ... und das Ganze liegt wohl im Sinne des Betrachters. Auf Seite 429 steht ein Satz, der da nicht stehen sollte........................Du hattest nicht mal eine Mutter, ...................denn das stimmt ja nicht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es hat mich auch ein bisschen zum Nachdenken bewegt, denn auch ich habe nicht wirklich verziehen. Alkoholmissbrauch ist eine Krankheit und diese kranken Menschen verstehen es gut, andere zu verletzen. Sie machen so viel falsch, aber sind eigentlich in ihrer eigenen Traurigkeit gefangen. Ich vergebe 4 verdiente Sternchen und gratuliere Isabelle Broom zu ihrem gelungenen Debüt, das mich auch zum Nachdenken gebracht hat. Das Cover fühlt sich auch ganz toll an, mit den kleinen Rillen, ich mag so was!

hier findet Vergangenheitsbewältigung ohne Gesülze statt

Von: Gudrun Datum: 20. March 2017

Mit ihrem Debütroman hat die Autorin bei mir "voll ins Schwarze" getroffen. Dies fängt bereits beim Cover an, das detailreich und äusserst liebevoll gestaltet ist. Hier wurde sowohl in der Farbgebung wie auch in den Abbildungen auf ein Gleichgewicht geachtet, welches auch mit dem Inhalt des Buches stimmig ist. Auch die Haptik sucht hier seinesgleichen. Ist immer wieder super angenehm, das Buch in Händen zu halten. Der Schreibstil weckt eine gewisse Düsterkeit, die oftmals zum Innehalten und Pausen-einlegen verpflichtet. Dies ist auch sehr passend zum Grundthema, welches in vielerlei Hinsicht mit Vergangenheitsbewältigung einhergeht. Die Themen, die angesprochen werden, sind bodenständig und so oder etwas anders kann sicherlich der ein oder andere Leser auch ein Lied davon singen. Also, eben einfach authentisch. Die jeweiligen Szenen werden ebenso realistisch wie auch spannend dargestellt und geben immer wieder ein komplettes Bild ab. Die passenden Kapitel untermalt die Autorin gekonnt mit Briefen, die von der Mutter der Protagonistin stammen, die Rätsel aufgeben, die es sich zu erkunden lohnen. Hier wird Spannung miteingebettet. Die detailreichen Begebenheiten werden durch bildhaftes Lokalkolorit gelungen herausgehoben und man fühlt sich als Leser, als würde man sich selbst an den jeweiligen Orten befinden. Sehr interessante und wissenswerte Informationen, die Lust machen, die Gegend selbst zu erkunden. Die Charaktere werden mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen gekonnt geschildert. Man kann hier die Begebenheiten intensiv und authentisch miterleben. Mein Fazit: hier findet Vergangenheitsbewältigung ohne Gesülze statt

Unterhaltsamer Sommerroman, der einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt!

Von: Sommerlese Datum: 19. March 2017

Holly Wright wuchs ohne Vater auf und ihre Mutter verstarb sehr früh. Sie hält daher Menschen eher auf Abstand. Auch ihrem Freund Rupert gegenüber kann sie sich nicht richtig öffnen. Als sie von ihrer Tante einen Brief erhält, fängt sie an, in der Vergangenheit nach Wahrheiten zu suchen. Sie reist auf die griechische Insel Zakynthos, wo ihre Tante bis zu ihrem Tod gelebt hat, und folgt den Spuren ihrer Familie. Warum hat ihre Mutter nie diese Schwester erwähnt? Im Haus der Tante findet sie eine handgezeichnete Karte und gemeinsam mit Nachbar Aiden geht sie auf die Suche. "Manchmal weiß man nicht, dass etwas fehlt, bis man es gefunden hat." In diesem Roman geht es um eine Liebesgeschichte, die auf dem Hintergrund eines Familiendramas langsam erwächst. Holly lebt in einer Beziehung mit Rupert und geniesst seine Gefühle, ohne ihn selbst wirklich zu lieben. Dabei stellt sie sich auf seine Wünsche ein und ordnet sich regelrecht unter. Eigene Ziele scheint sie nicht zu haben oder dabei auszublenden. Es sind jedenfalls keine tiefen Gefühle, die sie für Rupert empfindet. Man hat das Gefühl, sie braucht eine gewisse Zugehörigkeit. Diese Beziehungsschwierigkeiten erklären sich, wenn man ihre Jugend kennt. Hollys Mutter Jenny war Alkoholikerin, Hollys Kindheit war für sie schwierig, dennoch versuchte sie, ihrer Mutter beizustehen. Für ein Kind natürlich eine unlösbare Aufgabe. Von ihrer verstorbenen Tante Sandra erbt Holly auf der griechischen Insel Zakynthos ein Haus, das ihr bei einem Besuch auf der Insel sehr gut gefällt. Sie wird von den Griechen der Nachbarschaft freundschaftlich aufgenommen und fühlt sich dort sehr wohl. Daran hat auch ihr irischstämmiger Nachbar Aiden großen Anteil. Sie lernen sich näher kennen und bei ihm fühlt sich Holly genau richtig. Hier erkennt man die Begeisterung der Autorin für die Insel in den schönen Landschaftsbeschreibungen und erlebt griechische Esskultur und Gastfreundschaft hautnah mit.Diese Geschichte ist flüssig zu lesen und sehr schön erzählt. In Briefen nähert sich Holly der problematischen Beziehung der Schwestern Jenny und Sandra und erfährt so von ihrer Familie, die sie als Kind nie hatte. Wie Holly langsam auftaut und wieder eigenen Lebensmut und Ziele entwickelt, ist interessant zu verfolgen. Allerdings wird das Ganze sehr detailliert und ausführlich beschrieben und die Handlung zieht sich in die Länge. Leider konnte ich mich mit Holly nicht so recht anfreunden. Dieser Roman zeigt griechisches Flair abseits der touristischen Pfade und eine junge Frau, die durch ihr neu wiedergewonnenes Selbstbewusstsein wieder eigene Ziele und neuen Lebensmut entwickelt. Ein unterhaltsamer Sommerroman mit Familiendrama und etwas Liebe. ***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

Tolles Debüt...

Von: EvaMaria Datum: 16. March 2017

Das Buch „Olivensommer“ ist der Debütroman der Autorin Isabelle Broom. Es ist die Geschichte von Holly, die einen unerwarteten Brief aus Griechenland erhält, da sie momentan nichts besseres zu tun hat, fliegt sie dorthin um die Angelegenheiten zu regeln. Ich muss sagen, dieses Buch hat mir recht gut gefallen, denn es ist eine Art Liebesgeschichte, aber zugleich auch eine Familiengeschichte, denn man erfährt recht viel über Hollys Mutter und die Vergangenheit und so erfährt man auch als Leser, wieso Holly so auf Abstand zu anderen Menschen ist. Mittlerweile neige ich ja dazu, dass ich Bücher mit Familiendramen auswähle, leider sind nicht alle gut, aber dieser hier hat mir gefallen. Den Einstieg fand ich recht rasch und man erfährt von Holly nur, dass sie einen Freund hat, aber irgendwie nicht ganz so glücklich zu sein scheint, sowohl auf der Arbeit, als auch im Privaten. Als sie dann aber in Griechenland ist, merkt man, wie die Autorin ihre Leidenschaft mit in die Handlung packt. Hier merkt man, dass die Autorin wohl auch einige Zeit auf der betreffenden Insel Zakynthos verbracht hat, denn die Beschreibungen der Landschaft und der Strände sind richtig toll und mit viel Liebe erzählt. Sehr schön. Was ich etwas lustig fand ist, wie die touristischen Gegenden beschrieben wurden und im Vergleich dazu, die vom Tourismus nicht betroffenen Orte. Ich denke, ich würde hier genau so fühlen. Die Handlung, wie Holly versucht ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen und wie glücklich sie scheint, hat mir gefallen. Auch das Zwischenspiel zwischen ihr und dem schnicken Griechen, fand ich liebenswürdig. Natürlich gibt es in solch einer Geschichte nicht unbedingt viele Neuerungen, denn im Normalfall wird die Familiengeschichte aufgelöst und alle sind happy. Aber dennoch hat mich das Buch schön unterhalten und ich fand es sehr toll zu lesen. Holly hat mir als Hauptcharakter gut gefallen und ich finde es toll, wie sie trotz ihrer Vergangenheit geblieben ist. Schön fand ich zudem, wie sie sich in Griechenland eingelebt hat und wie unkompliziert sie gewirkt hat Der Schreibstil war toll und ich würde ihn fast schon als malerisch bezeichnen, weil die Ortschaften und auch die Geschichte von Holly sehr toll beschrieben wurden. Das Buch lässt sich zudem sehr flüssig und flott lesen. Fazit: 4 von 5 Sterne. Tolle Debüt, welches sich zu lesen lohnt.