Valentina Cebeni

Die Zitronenschwestern

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Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

E-Book : Die Zitronenschwestern

Von: Fademtamte Datum: 09. October 2018

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. Nach dem Tod der Mutter macht sich Elettra auf die Suche nach der Vergangenheit. So lange Zeit konnte sie manche Reaktionen und Aktionen ihrer Mutter nicht verstehen, immer war ihr, als ob ihre Mutter ein dunkles Geheimnis mit sich herum getragen hätte. Und so macht sich Elettra nach dem Tod der Mutter auf die Suche nach der Vergangenheit. Die Suche führt sie auf eine kleine Insel und dort erwarten sie noch viel mehr Geheimnisse, die sie beschäftigen. Doch, ohne zu viel zu verraten, es gibt ein schönes Ende - und das ist mir immer wieder wichtig. So traurig und rührig die Geschichten auch sein mögen, das Ende muss einfach gut ausgehen. Ich habe dieses Buch verschlungen und konnte es einfach nicht zur Seite legen. Ich war mit Elettra auf Spurensuche nach deren Vergangenheit und gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Dieses Buch kann ich Euch wirklich weiter empfehlen. Meine Bewertung : 5 von 5 möglichen Punkte.

Eine leichte Urlaubslektüre für den Sommer

Von: Goldene Seiten Datum: 23. May 2017

Das Buch führte mich nach Italien auf eine kleine Insel. Dort habe ich Elettra auf der Suche nach ihrer Vergangenheit begleitet. Die Handlung rankt sich um ein Kloster auf der Insel und seine Geschichte. Die Schicksale sind miteinander verwoben und dennoch war die Story für mich recht vorhersehbar und an manchen Stellen ein wenig zu kitschig. Was mir an dem Buch jedoch sehr gefallen hat, waren die sinnlichen Beschreibungen der Zubereitung von Brot und Gebäck. Focaccine mit Äpfeln, Amarettini und Guelfi - nicht selten hatte ich während des Lesens den Wunsch diese Köstlichkeiten auf der Stelle selbst zuzubereiten und noch viel mehr Lust sie zu probieren. Wie gut, dass das Buch ein paar der Rezepte enthält. Ein leichter Sommerroman, der mich gut unterhalten hat.

hatte mir bisschen mehr davon versprochen...

Von: Twin_Kati Datum: 17. May 2017

Sowie die Inhaltsangabe, und auch das Cover haben mich neugierig aufs Buch gemacht, es klang sofort nach einer Geschichte die mir gefallen könnte. Elettra ist die Hauptprotagonistin im Buch, sie war mir auch sofort sympathisch, obwohl ich manche Gedankengänge von ihr nicht so richtig nachvollziehen konnte. Was die anderen Personen betrifft... die Frauen vom Kloster waren wirklich sehr unterschiedliche Charaktere. Am besten hat mir davon eigentlich Lea gefallen, obwohl sie manchmal auch eine seltsame Art hatte. Nicole fand ich auch noch recht nett, nur Dominique war mir von Anfang an etwas unsympathisch. Wobei man ihr Verhalten, nachdem man ihre Geschichte kannte, etwas besser nachvollziehen konnte. Nicht 100 % ig überzeugen konnten mich die Handlungen, sie waren zwar schon abwechslungsreich, aber irgendwas hat mir immer gefehlt. Stellenweise war es für mich einfach etwas zu langatmig, teilweise auch zu verwirrend. Positiv fand ich aber die Rezepte in dem Buch, das lockert die ganze Sache etwas auf. Vom Ende war ich zum Teil überrascht, das hat mir durchaus gefallen. Außerdem hat die Autorin ein gut zu lesenden Schreibstil.

Eine Liebe auf den zweiten Blick

Von: Sunshine Books Datum: 30. April 2017

Ich mag Bücher mit Obst auf dem Cover und im Titel. Damit bringe ich Kochen, Essen und Rezepte in Verbindung, dafür habe ich eine Schwäche. Meine Erwartungen wurden erfüllt, das Backen spielt in dem Buch eine große Rolle und es sind zwischendurch, passend zu den jeweiligen Kapiteln, auch Rezepte abgedruckt, zum Beispiel Focaccine mit Äpfeln, Amarettini oder Eddas Marzipan. Die Geschichte wird ruhig und gleichmäßig erzählt. Der Schreibstil ist gut, angenehm zu lesen, wenn auch etwas verschnörkelt. Teilweise waren die Beschreibungen übertrieben, es muss nicht jeder Baum oder Brise mit Worten gemalt werden. Bei den Düften fand ich es sehr schön, man konnte sich richtig gut vorstellen wie der Anisduft durch die Gänge zog und Erinnerungen wach rief, oder wie die Zitronenbonbons schmecken und welche lang vergessenen Gefühle sie auslösen. Dieser Teil hätte ruhig noch besser ausgebaut werden dürfen. Hierfür hat die Autorin wirklich ein Händchen. Die Schwestern haben es mir nicht leicht gemacht. Mit den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Elettra, die Protagonistin, begibt sich auf die Suche nach sich selbst, Spuren ihrer Mutter und einem Familiengeheimnis. Die Story ist schnell durchschaut und Elettras Bemühungen und Nachforschungen führen lange Zeit zu nichts und es zieht sich mal mehr, mal weniger in die Länge. Leider blieb sie mir unsympathisch, ihr Selbstmitleid und ihre Lethargie konnte ich nicht nachvollziehen. Dabei hatte sie allen Grund dazu, ihre Mutter liegt im Koma und die Bäckerei, die sie von ihr übernommen hat, ist bankrott, ihr Verlobter hat sie verlassen. Die Trauer, Verzweiflung, Verlust- und Existenzängste, die sie haben musste, wurden bedauerlicherweise nicht genügend beschrieben. Dabei kann sie es. Frau Cebeni versteht es nicht nur Düfte zu beschreiben, sondern auch Gefühle. "Hast du das Gleiche gefühlt, Mamma, wenn du mir mein Lieblingsessen gekocht oder für deine Kunden gebacken hast? Wolltest du damit deine Freude ausdrücken und die Liebe, die du nicht in Worte fassen konntest?" Die Nebenfiguren Lea, Nicole, Dominique und stellenweise auch Sabine sind in meinem Kopf zu einer Person verschmolzen. Ich konnte sie nicht richtig voneinander trennen. Einzig Isabelle, die Inselhebamme, ist mir gut in Erinnerung geblieben. Die Personen wurden nicht ausreichend ausgearbeitet und waren auch nicht alle für die Handlung relevant. Ebenfalls die Namensgebungen fand ich unglücklich, Edda, Esther, Eva, Elettra, viermal E, das verwirrt. vor allem zu Beginn. Die Story plätschert angenehm entspannt dahin und ein paar mystische Elemente geben dem Ganzen eine schöne Richtung. Sehr gut gefiel mir wie sich die Geschichte der Zitronenschwestern wiederholt hat und sie später zu einem runden Ende führte. Zusammen mit Elettra und ihren Freundinnen verbringt man ein paar Monate auf einer Insel im Mittelmeer, entdeckt die Backkunst für sich, verliebt sich und lebt in einer Welt ohne Banken, Versicherungen oder Gläubigern. Ich musste die Geschichte eine Weile auf mich wirken lassen, bevor ich zu dem Schluss kam, dass es sich um ein wunderbares Buch handelt. Es hat mich gefesselt, berührt und zum Nachdenken angeregt. Eine Liebe auf den zweiten Blick.

Die Zitronenschwestern/ Valentina Cebeni

Von: Fuldi Datum: 02. April 2017

Das Cover Dieses Cover ist wirklich besonders schön und meiner Meinung nach strahlt es richtig viel Freude aus. Das Gelb der Zitronen zu dem Blau im Hintergrund passt wirklich gut. Das Blau erinnert mich ein wenig an die Farbe des Meers. Der Titel Unter dem Titel konnte ich mir nicht wirklich etwas vorstellen, da ich nicht wusste, was Schwestern mit Zitronen zu tun haben sollten. Dachte aber als erstes an Limonade, welches die Schwestern gerne tranken? Klar war das nicht richtig, aber die Zitronen haben eine große Bedeutung im Buch. Der Inhalt Es geht um Elettra, dessen Mama Edda im Koma liegt, weil diese ein Hirnschlag erlitten hat. Die Bäckerei ihrer Mutter ist in den zwei Jahren ihrer Abwesenheit leider Bankrott gegangen. Elettra ist enttäuscht und weiß nicht mehr weiter. Sie hat viele Rechnungen zu zahlen nur leider keine Arbeit mehr. Ihre Freundin schlägt ihr vor doch einen Urlaub zu machen, damit Elettra keinen Nervenzusammenbruch erleidet. Elettra begegnet dann einer blinden Frau im Krankenhaus, welches ihr sagt sie möge auf eine besondere Insel fahren und dort der Heiligen (der Bäcker) die begehrten Anisbrötchen ihrer Mutter zu bringen. Elettra glaubt dieser zunächst nicht, bis sie ein Flugticket auf die besagte Insel findet. Auf der Insel angekommen merkt sie direkt, dass etwas nicht stimmt. Die Insel ist von etwas schrecklichem entzweit worden. Elettra macht sich auf die Suche zu dem Kloster wo die Heiligen Statue ist um ihr die Anisbrötchen zu bringen. Dort trifft sie auf Lea, welche im Kloster lebt. Lea bietet Elettra an dort zu bleiben und ihren Freundinnen Gesellschaft zu leisten. Schnell merkt sie jedoch, dass keiner der Frauen die dort leben etwas von sich Preisgeben, geschweige denn über die Vergangenheit ihrer Mutter. Auch trägt dazu ständig die Stimme bei, welche immer wieder den Namen von Elettras Mutter ruft. Lea wehrt dies ab und sagt es sei der Wind. Als dann auch noch ein Künstler auftaucht und Elettra sich zu ihm hingezogen fühlt, wird es chaotisch. Und ab hier muss ich sagen musste ich dann weiterlesen um alles über das Buch in Erfahrung bringen zu können. Weiter geht es damit, dass der Bürgermeister der Insel, das Kloster Lea wegnehmen will, damit er dort ein Hotel aufbauen kann. Lea jedoch ist nicht gewillt einfach Kampflos aufzugeben. Mit Hilfe all ihren Freundinnen versuchen sie das Kloster zu retten. Elettra stößt dabei auf viele verschiedene Hinweise zu ihrer Mutter und fühlt sich ihr sehr verbunden wie noch nie. Ob sie das Kloster retten könne und ob Lea ihre Liebe findet und was es mit dem Stimmten auf sich hat müsst ihr dann selbst herausfinden. Fazit Oh man was soll ich sagen? Ich habe wirklich, wirklich lange gebraucht um in die Geschichte von Elettra und Edda zu kommen. Die ersten 160 Seiten waren echt schwierig für mich (e-Book) ich hatte leider nicht so viel Spaß während dem Lesen. Was mich gestört hat war, dass mir vieles viel zu ins Detail ging, was meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Dadurch hat sich das Buch unnötigerweise in die Länge gezogen und es brachte die Handlung einfach nicht weiter. Nach Seite 180 war ich dann aber doch gefesselt und wollte unbedingt weiter lesen. Ich mochte die Handlung plötzlich. Im Großen und Ganzen war die Handlung sehr berührend und sehr schön, vielleicht hätte man das ein oder andere Geheimnis am Anfang schon erwähnen sollen um des Lesers Interesse schneller zu wecken. Was ich besonders an diesem Buch mochte, waren die Rezepte der genannten Leckereien. Die ich auf jeden Fall mal nach backen werde. An dieser Stelle möchte ich dem Bloggerportal dafür danken, dass ich dieses Buch zugeschickt bekommen habe. Auch danke ich Penguin Verlag (Random House) sehr!

Aus Zitronen kann man nicht nur Limonade machen

Von: nef Datum: 14. May 2018

Elettras Leben ist ziemlich trostlos. Ihre Mutter Edda liegt seit einem Jahr im Koma und es sieht im Augenblick nicht so aus, als wenn sie es ein weiteres Leben schaffen wird. Zudem ist die Bäckerei am Ende. Elettra hat wirklich versucht, nach dem Schlaganfall ihrer Mutter, die Bäckerei so weiter zu führen, wie diese es sich von ihr gewünscht hätte. Aber so einfach wie Edda geht das Backen Elettra nicht mehr von der Hand. Ihr fehlt der gewisse Zauber und das fällt vor allem den Kunden auf. Immer weniger sind zu ihr gekommen und am Ende blieben sie ganz weg. Nun ist die Bäckerei am Ende und Elettra hat kaum noch Geld um die Zutaten zu kaufen. Sie weiß gar nicht wie sie es ihrer Mutter beibringen soll, sollte diese jemals aus dem Koma erwachen. Esther, Elettras beste Freundin, versucht schon lange sie dazu zu bewegen eine Auszeit zu nehmen. Sie sieht, dass Elettra am Ende ihrer Kraft ist, denn mit Edda verliert ihre Freundin die einzige Familie die sie noch hat. Seit sie denken kann, versucht sie aus ihrer Mutter heraus zu bekommen, wer ihr Vater ist, aber diese schweigt beharrlich. Auch verschweigt sie ihrer Tochter alles zu ihrer Kindheit und Jugend. Somit ist Elettra ist nicht nur auf der Suche nach sich selbst, auch nach ihrer und der Vergangenheit ihrer Mutter. Durch Zufall findet sie ein Flugticket zur 'Isola del Titano'. Bei dem Namen klingelt was. Das Medaillon ihrer Mutter bildet die Schutzheilige der Bäcker ab - die Heilige Elisabeth. Zudem ist der Name der Insel in den Rand des Anhängers graviert worden. Was hat es wirklich damit auf sich? Ob Elettra auf der Insel endlich mehr über ihre Mutter erfährt? Für sie steht fest, sie muss es versuchen. Natürlich ist Esther alles andere als begeistert, aber sie kann ihre Freundin auch ein Stück weit verstehen. So macht sich Elettra auf den Weg in eine ungewisse Zukunft auf der Suche nach einer längst vergessenen Vergangenheit. Auf der Insel merkt sie schnell, dass etwas merkwürdig ist. So werden hier Witwen wie Aussätzige behandelt und offenbar ist das völlig normal. Nur langsam lernt Elettra die Insel, das Kloster der Heiligen Elisabeth und die dort wohnenden Frauen kennen. Ihre Fragen nach der Vergangenheit werden vehement geblockt, was ihre Neugier nur noch weiter anstachelt. Als dann auch noch der Künstler Adrian dazukommt, ist das Chaos perfekt. Das Kloster steht kurz vor der Enteignung und wenn das passiert, hat sie gar keine Chance mehr etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Mit mehr Enthusiasmus als sie selbst empfindet krempelt sie die Ärmel hoch und versucht das Kloster zu retten. Aber auch aus den eigenen Reihen werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt. Meinung: Was als schöner, mitreißender und teils auch emotionaler Roman begann, wurde mit der Zeit immer anstrengender. Elettra kommt in der Geschichte einfach nicht vorwärts und wird nicht müde auch eben dieses immer wieder zu beklagen. Zudem spricht sie immer wieder laut mit ihrer Mutter, was sehr komisch anmutet. Wieso besucht sie diese dann nicht im Krankenhaus und setzt sich an ihr Bett? Das wäre eine logische Schlussfolgerung. Aber nein, sie läuft lieber durchs Kloster, durch den Garten, am Strand lang, etc. und fragt die immer gleichen Fragen, die natürlich keine Antwort erhalten. Ein paar Lichtblicke gab es in diesem Roman. So war Adrian sowohl sympathisch als auch authentisch. Ebenso Esther und die etwas entrückte Isabella. Schön empfand ich es auch, dass Elettra im Kloster wieder zu sich selbst und ihrer Leidenschaft fürs Backen zurückfand. Die eingestreuten Rezepte klingen alle gut, wenn auch manchmal entscheidende Schritte fehlen. 'Die Zitronenschwestern' ist der erste verlegte Roman von Valentina Cebeni und für mich sehr sicher auch der letzte. Leider, denn die Idee zur Geschichte ist gut. Beim Lesen irritierte mich aber immer wieder der Wechsel zwischen den Charakteren. So ist die eigentlich Erlebende ja Elettra, aber Gedankengänge und Gefühle von anderen Personen werden dann auch mal in zwei Sätzen zwischendrin aus deren Sicht eingestreut. Bis zum Schluss erfährt man nicht zu welcher Zeit der Roman eigentlich spielt, da es hier keine Angabe zur Gegenwart gibt. Meine Vermutung wären allerdings so die 80er Jahre, richtig passend scheint es mir aber auch nicht zu sein. Alles in allem ist es ein Roman den man durchaus lesen kann und der auch ein paar wirklich gute Stellen hat. Man sollte allerdings nicht zu viel Tiefe oder schnelle Entwicklungen erwarten.

Warme, packende Geschichte über eine Frau auf der Suche nach ihrer Herkunft

Von: Maike Datum: 03. February 2018

Das Buch „Die Zitronenschwestern“ von Valentina Cebeni erzählt die Geschichte von Elettra, die ohne Vater aufgewachsen ist. Ihre Mutter ist eine großartige Bäckerin und hielt die kleine Familie mit ihrer Bäckerei über Wasser. Schon immer hatte Elettra den Wunsch, mehr über ihren Vater und die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren, aber der Traum scheint zerplatzt, als ihre Mutter dann ins Koma fällt. Eines Tages begegnet ihr im Krankenhaus eine Frau, die sie auffordert auf eine kleine italienische Insel zu reisen. Elettra entscheidet sich, diese Reise anzutreten und landet in einem alten Kloster. Dort findet sie überraschenderweise die Geschichte ihrer Mutter und macht sich daran, ihr Geheimnis zu ergründen. Ich mochte das Buch sehr. Eigentlich klang die Geschichte gar nicht so aussergewöhnlich. Aber sie hat mich direkt eingesaugt. Die Autorin erzählt sie so, dass ich direkt nicht mehr davon losgekommen bin. Sie beschreibt die Geschehnisse auf der kleinen, italienischen Insel so dicht, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Die Figuren sind geheimnisvoll und warm zugleich. Ein wirklich schönes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

Eine junge Frau auf der Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie

Von: Julias Lesewelt Datum: 02. January 2018

Elettra ist eine selbstbewusste junge Frau, die jedoch nichts über ihren Vater weiß und kaum etwas über das Leben ihrer Mutter bevor sie zur Welt kam. Nun liegt ihre Mutter im Koma und Elettra findet Hinweise auf eine Insel, die Isola del Titano. Sie begibt sich auf die Reise zum mittlerweile entweihten Kloster auf dieser Insel und schließt sich einer Gruppe von Frauen an, die noch dort leben. Schon bald findet sie dort weitere Hinweise auf ihre Mutter, allerdings gibt es dort auch jemanden, der sie von ihrer Suche abhalten will. Schon bald wird Elettra die Köchin und Bäckerin im Haus und versucht mit aller Kraft die Frauen bei der Rettung des Klosters zu unterstützen, da sie sich hier ihrer Mutter näher fühlt als jemals zuvor. Und dann ist da auch noch der schweigsame Künstler Adrian. Doch auch Lea, die als Waise im Kloster aufgewachsen ist, scheint an ihm interessiert. Der Schreibstil ist angenehm, gefühlvoll und leicht und die detailreichen Beschreibungen lassen einen beim Lesen vollkommen in die Welt der Insel eintauchen – ein Gefühl als wäre man selbst am Meer. Auch die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere ist gut gelungen. Was ich besonders schön fand, war dass die Rezepte der wichtigsten Leckereien auch gleich noch im Buch angegeben sind. Was ich jedoch etwas unglaubwürdig fand, war die Stellung der Witwen in der Gesellschaft und auch im allgemeinen die Stellung der Frauen auf der Insel. Im Anbetracht ihrer scheinbar großen Überzahl ist es für mich geradezu unverständlich warum sich diese von den Männern derart unterdrücken lassen. Besonders in der heutigen Zeit! Mein Fazit Ein netter Roman, der durchaus auch mal nachdenklich stimmt. Für alle die eine ruhige Urlaubseinstimmung suchen ist dieses Buch perfekt, jemand der jedoch auf der Suche nach Action und großer Spannung ist, wird damit nicht glücklich sein.

Eine Geschichte vom Scheitern, Kämpfen und der Suche nach sich selbst

Von: Italien_lesen Datum: 15. December 2017

Pleite, arbeitslos, frisch getrennt, verzweifelt und mit einer kranken Mutter – das ist Elettra. Auf Anraten einer geheimnisvollen alten Frau tritt die Reise zu der kleinen, sagenumwobenen Insel Ile du Titan an, um dort etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort angekommen findet sie Zuflucht in dem alten Kloster, in dem ihre Mutter aufgewachsen ist. Dort findet sie zwar Freundinnen, aber auch eine Mauer das Schweigens, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Auf sehr bewegende Art und Weise schildert Valentina Cebeni die Suche Elettras nach Antworten über die Vergangenheit ihrer Mutter und nach dem eigenen Platz im Leben. Anfangs hat mich das Geschehen um die Frauen zu Tränen gerührt. Etwa zur Mitte des Buches zieht sich die Handlung etwas, fängt sich jedoch bald wieder und wird so zu einer wundervolle Geschichte über das Suchen nach der eigenen Identität. Über Intuition und Ziele , für die man kämpfen muss um sie zu erreichen. Eine Geschichte vom Scheitern, vom Davonlaufen und vom Suchen nach der eigenen Stärke. Am Ende der Kapitel finden sich die Rezepte der Süßigkeiten um die es vorher ging. Diese Anordnung gefällt mir sehr gut, denn die vorangegangenen Seiten haben jeweils Lust gemacht, die Rezepte selbst auszuprobieren. Von mir: 💥💥💥💥

Nicht jedermanns Sache. Schöne Story, anstrengende Umsetzung.

Von: RoRezepte Datum: 23. November 2017

Begleitet Elettra auf Ihrer Reise und findet heraus, wer sie ist und was sie und Ihre Geschichte ausmacht. Für mich persönlich war es ein eher schwieriges Buch. Ich hatte Probleme mich wiederzufinden, da bereits der Einstieg kompliziert begonnen hatte. Zusätzlich war das Buch für mich künstlich langatmig gehalten worden, sodass ich mich zwischenzeitlich fragte, wann wir denn mal am Ende sind. Leider lag mir persönlich auch die starke Thematisierung von „Glauben“, der „Heiligen Elisabeth“ und dem „Kloster“ nicht. Und obwohl auch Elettra anfangs nicht besonders viel davon hielt, hat sich dies im Verlauf der Geschichte geändert. Auch die oft unklaren und verwirrenden Gedanken von der Hauptdarstellerin haben mir den Spaß am Lesen gedrückt. Schade eigentlich, denn die Story und die eigentliche Familiengeschichte bzw. -geheimnis war eine super Idee der Autorin und die Lüftung dieser hat mich positiv überrascht. Der Zusammenhalt der ausgestoßenen Frauen ist hier besonders erfreulich. Auch der schöne Epilog hat mir gefallen. Ganz besonders muss ich an dieser Stelle die vielen Gerichte erwähnen, die durch das ganze Buch hindurch ständige Begleiter waren. Die Rezepte wurden dem Leser nicht nur banal serviert, sondern auch mit schönen Beschreibungen und Erinnerungen verziert. Da hat man Appetit bekommen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wem dieses Thema persönlich liegt, findet mit diesem Buch einen schönen Sommer-/Herbstroman mit vielen geschmacklichen Anregungen für die eigene Küche. Die Rezepte gibt es auf www.rorezepte.com https://rorezepte.com/die-zitronenschwestern-valentina-cebeni/

Ein sehr gut geschriebenes Buch

Von: ilis.bookland Datum: 03. November 2017

Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein der Schreibstil ist sehr Flüssig und einfach. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und man kann sich alles genau vorstellen. Es ist ein sehr schönes Buch für zwischendurch und ich habe es so schnell durchgelesen in einem Rutsch. Ich empfehle das Buch jeden weiter. Bewertung : Das Buch kriegt von mir 4,5/5 Sterne .

La-La Urlaubslektüre

Von: Amellie reads Datum: 01. November 2017

Cover und Titel: Das Cover ist sehr ansprechend, weshalb ich dieses Buch auch ausgesucht habe. Die geschwungene Schrift und die gemalten Zitronen machen es auch etwas spielerisch. Der Titel passt gut, da er die Stimmung auf der Insel und die Verhältnisse wiederspiegelt: Es ist warm, am Mittelmeer, duftet nach Zitronen und anderen Früchten... Meine Zusammenfassung: In dem Buch geht es um Elettra, eine Frau anfang dreißig, welche in Italien wohnt. Ihre Mutter, Eda, ist ins Koma gefallen und Elettra hat es finanziell nicht geschafft, die Bäckerei ihrer Mutter weiterzuführen. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und weiß nicht wohin mit sich. Über die Vergangenheit ihrer Mutter weiß sie fast gar nichts, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Eines Tages findet sie in einer Schublade ihrer Mutter eine Fahrkarte zur Isola del Titano, einer kleinen Insel im Mittelmeer, wo ihre Mutter ihre Kindheit in einem Kloster der heiligen Elisabeth verbracht hat. Elettra beschließt kurzerhand auf die Insel zu fahren um ihrer Mutter näher zu sein. Außerdem möchte sie etwas über deren geheimnisvolles Leben erfahren. Die Insel war klein und wunderschön. Sie suchte dort den Weg zum entweihten Kloster und fand die Heiligenstatue, welche ihre Mutter auch als kleines Exemplar immer bei sich trug. Eine Frau, Lea, die Besitzerin des Klosters, entdeckte sie dort. Sie lebte zusammen mit zwei Witwen, Nicole und Dominique, dort. Elettra wurde eine Unterkunft geboten und sie baute sich dort ein Leben auf, in der Selbstversorger WG der Frauen. Sie entdeckte ihre Liebe zum Backen wieder, und traf einen Mann, Adrian, welcher es ihr angetan hatte. Sie wurde immer abgewiesen wenn sie Dinge über ihre Mutter fragte und hörte nachts komische Geräusche, eine Stimme, die den Namen ihrer Mutter rief. Außerdem mussten sie einen Weg finden, das Kloster zu retten, da der Bürgermeister es in ein Luxushotel umwandeln wollte. Doch seitdem ein Sturm auf der Insel fast alle Männer tötete, wurden die Witwen, die sich versuchten ein neues Leben aufzubauen, verschmäht. Sie beschließt alldem auf den Grund zu gehen um endlich ihre Mutter und sich selbst kennenzulernen. Schreibstil: Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist teilweise auch sehr spannend, was zum Weiterlesen animiert. Die Autorin verliert sich jedoch zu oft in Details und mit Beschreibungen der Landschaft könnte man sie detailgetreu nachbilden, was sehr ermüdend zu lesen war. Fazit: Alles in allem ist das Buch gut zu lesen, jedoch sind teilweise zu detaillierte Beschreibungen und zu viele Handlungsstränge miteinander verknüpft, was es kompliziert macht. Es ist jedoch eine gute Urlaubslektüre, die Sommerfeeling verspricht ;). Ly, Amellie ;)

[Rezension] Die Zitronenschwestern

Von: Ninespo Datum: 29. October 2017

Bücher, die wie Die Zitronenschwestern, in Italien spielen treffen ja alleine schon wegen des Handlungsortes meinen Geschmack. Wenn dann aber noch Geheimnisse und in der Vergangenheit liegende Ereignisse hinzukommen, bin ich selig. Der Prolog des Romans entführt den Leser in das Italien im Jahr 1940. Zwei junge Frauen und ihre enge Freundschaft stehen im Fokus der Betrachtung. Als Setting wird ein Kloster auf einer italienischen Insel vorgestellt, in dem die beiden jungen Frauen leben. Die eine Frau als Novizin, die andere als Bäckerin. Es folgt ein Zeitsprung von über 40 Jahren. Die Protagonistin von Die Zitronenschwestern, die Tochter der Bäckerin, steht vor den Scherben ihrer Existenz und macht sich auf eine Reise auf der Suche nach ihrer Mutter und sich selbst. Mein Leserherz war in Die Zitronenschwestern hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unglauben Elettra hat mir als Protagonistin nur bedingt gefallen. Ich verstehe die Verbitterung und die Wut, die sie ihrer Mutter tief in ihrem Inneren wegen all der Geheimnisse gegenüber hegt, aber nicht alles lässt sich so einfach darauf abwälzen. In meinen Augen hat es sich Elettra stellenweise zu einfach gemacht, indem sie ihre Mutter als Schuldige inszenierte. Selbst dann, wenn es Elettras eigenes Verhalten war, das alles ruinierte. An diesen Stellen hätte ich sie gerne geschüttelt. Mein Leserherz war an dieser Stelle aber hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unglauben. Die Handlung führt Elettra auf den Lebensweg ihrer Mutter zurück zu jenem besonderen Kloster. Die Bewohnerinnen der Gegenwart der Handlung haben mir alle gut gefallen. Auch sie hüten viele Geheimnisse, die für spannende Momente aber auch unnötiges Leid sorgen. Interessant ist die Auflösung all dieser Geschichten, die stückchenweise das große Ganze freilegen. Besonders toll an Die Zitronenschwestern fand ich im Übrigen die Bedeutung von Gebäck und Essen. Elettra ist ebenso wie ihre Mutter Edda eine herausragende Bäckerin und ihre Rezepte sind zwischen den Kapiteln abgedruckt. Bei Gelegenheit muss ich man einige davon ausprobieren und nachbacken. Alles in allem bin ich mit dem Roman zufrieden. An einigen Stellen hätte mir Elettra ein wenig gradliniger und weniger engstirnig sein können, dennoch konnte mich die Geschichte vierer Frauen sehr gut gefallen.

Die Zitronenschwestern

Von: buecher_liebhaber Datum: 01. October 2017

Das Cover: Handelt nicht so ganz davon, was im Buch passiert. Wenn man aber etwas nachdenkt erkennt man sehr viele Details, die im Buch vorkommen und auch im Buch erwähnt werden. Meine Meinung: Der Anfang war sehr lustig und man konnte sich sofort in die Protagonistin eindenken. Wie ich auch finde ist es sehr wichtig, dass der Anfang einfach gut ist dann ist es ein guter Start in das Buch Der Einstieg war nach dem Anfang sehr schön, da ich mich wie schon erwähnt sehr gut eindenken konnte. Ich bin auch sein großer fan von der Protagonistin. Die Geschichte gefällt mir richtig gut, da ich mir alles sehr gut vorstelle kann und mich einfach super eindenken kann. Ich finde die Mischung aus kirchlicher Geschichte und einfach schöner Liebesgeschichte. Die Ausformulierung ist auch sehr schön, da man sich meiner Meinung nach sehr gut in das Geschehen eindenken kann und auch alles sehr flüssig geschrieben ist. Das Ende war mega und war einfach ein toller Abschluss für das Buch. Ich hätte es noch etwas ausführlicher beschrieben aber es war trotzdem sehr toll. Fazit: Da ich das Buch im ganzen Mega finde und auch einfach alles zusammen passt. Ich finde auch dass alles sehr schön harmoniert. Das Buch bekommt sehr gute und verdiente 5/5 Punkte.

eine nette Lektüre für graue Herbstabende

Von: Aprikaner anja Datum: 22. September 2017

Eine lockerleichte Lektüre für den grauen Herbst mit einem ganz wunderbaren Cover. Die Autorin versteht es Landschaften, Gerüche und Emotionen zu beschreiben. Eine Familiengeschichte für gute Unterhaltung. Aufgelockert wird das ganze durch tolle Backrezepte rund um die Geschichte. Das fand ich mal eine außergewöhnliche Idee! Zwei Klosterschülerinnen sitzen 1940 im Garten und essen Zitronengeleebonbons und schwören sich für immer Zitronenschwestern zu sein... Der Anfang macht Lust auf mehr! Dann schwenkt die Geschichte in die heutige Zeit. Die Tochter der einen, Elletra steht vor den Trümmern Ihres Lebens...der Partner weg, der Familienbetrieb, eine Bäckerei insolvent und die Mutter im Koma. Das Verhältnis der beiden war schwierig und nicht immer ehrlich. Also macht sich Elletra auf eine Reise in die Vergangenheit der Mutter auf die Isla del Titano, auf welcher die Mutter Kindheit und Jugend verbracht hat. Das Buch zeigt auf wie sie zu sich selbst und ihrer Mutter findet und Ihre Familiengeschichte akzeptieren kann. Stellen weise "Zieht es sich" tüchtig. Trotzdem fühlte ich mich ganz gut unterhalten.

Leichte Lektüre mit wunderschönem Setting!

Von: Amy J. Brown Datum: 21. September 2017

Die Geschichte beginnt im Sommer 1940, zwei Mädchen, beide Klosterschülerinnen, sitzen auf der Terrasse eines Klosters, essen selbstgemachte Zitronengeleebonbons und schauen zu, wie die Sonne untergeht. Sie sind beste Freundinnen, und schwören sich, für immer Zitronenschwestern zu sein. Dann gibt es einen Zeitsprung, wir begleiten Elletra in Echtzeit, die von der Bäckerei Abschied nimmt, die sie zwangsweise alleine führen musste, da ihre Mutter seit einem Jahr im Koma liegt. Eigentlich wollt Elletra nie backen, sondern Journalistin werden, nur ihrer Mutter zuliebe hat sie im Familienbetrieb gearbeitet, leider ist die Bäckerei unter Elletra nicht gut gelaufen, sie muss geschlossen werden, denn sie ist bankrott. Ich war zu Anfang sehr begeistert von der Geschichte, jedoch nimmt das ab, sobald Elletra in das Kloster auf der Insel zieht und plötzlich die beiden Frauen, die anfangs sehr offen zu ihr sind, sich verschließen, sobald sie die Vergangenheit ihrer Mutter und Elletras Vorhaben, danach zu forschen, anspricht. Das wird zwar im Text begründet, aber das war für mich nicht ausreichend, um die Reaktionen der Figuren als verständlich zu empfinden. Das hat es mir schwer gemacht, im Lesefluss zu bleiben. Auch so einige andere Dinge finde ich sehr merkwürdig, aber auch Elletras Reaktionen darauf. Leider kann ich hier kein Beispiel nennen, weil ich nicht spoilern will. Dass ich das Buch bis zum Schluss gelesen habe, ist hauptsächlich dem kreativen, gefühlvollen und teilweise humorvollen Schreibstils der Autorin zuzuschreiben, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Auch die Landschaft und die Gerüche sind detailliert beschrieben, sodass ich mir das Setting gut vorstellen konnte. Die Figuren waren sehr unterschiedlich und originell, alle hatten ihre eigene Art und Weise, mit ihren Erlebnissen umzugehen, auch das hat mir gut gefallen. Wer eine einfache Lektüre haben möchte, die ein wunderschönes Setting hat, ist hier gut beraten.

Starke Frauen kämpfen für ihr Glück

Von: Motte Enna Datum: 15. September 2017

Die junge Elettra Cavani ist an ihrem persönlichen Tiefpunkt im Leben angekommen. Nachdem ihre Mutter Edda nach einem Schlaganfall seit einem Jahr im Koma liegt, musste sie die Bäckerei ihrer Mutter schließen. Das belastet ihr schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter zusätzlich. Nachdem Edda ihrer Tochter nie verraten hat wer ihr Vater war oder irgendwas aus der Zeit vor ihrer Geburt und ihr auch noch ihren Traumjob als Journalistin ausgeredet hat um sie in der Bäckerei mitarbeiten zu lassen, fanden die beiden einfach nicht mehr zueinander. Erst durch eine zufällige Begegnung im Krankenhaus und dem großzügigen Angebot ihrer besten Freundin entscheidet sich Elettra zu einer Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter. Dafür macht sie sich auf den Weg auf die Isla del Titano, wo Edda ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. Elettras erster Weg führt ins ehemalige Kloster der Heiligen Elisabeth um Anisbrötchen als Gabe vor der Heiligenfigur niederzulegen. Vertraute Gerüche geben ihr sofort das Gefühl der Anwesenheit ihrer Mutter in diesen alten Mauern. Lea, die neue Eigentümerin des Gebäudes, bietet ihr sofort an bei ihr wohnen zu können. Schnell findet Elettra raus, dass das alte Kloster genau der richtige Ausgangspunkt für ihre Recherchen ist. Allerdings findet sie nicht nur Hinweise auf das Leben ihrer Mutter, sondern findet auch immer mehr zu sich selbst und mit welchen Problemen sie ihr ganzes Leben lang gekämpft hat. Elettras Suche wird aber durch den eigenwilligen Charakter der Insel und ihrer Bewohner erschwert. Frauen haben auf der Insel des Titans noch eine sehr traditionelle Rolle zu erfüllen und Frauen, die ihren Mann überleben verlieren so gut wie jeglichen sozialen Status. Die einzige Unterstützung findet sie in ihren drei Mitbewohnerinnen Lea, Nicole und Dominique, sowie in der Hebamme Isabelle und dem Künstler Adrian. Fazit Hinter diesem bunten, sommerlichen Cover versteckt sich eine recht ernste Geschichte. Elettra ist eine sehr selbstbewusste Frau, die aber durch die Lebensumstände stark ins Wanken geraten ist und erst wieder zu sich selber finden muss. Mir hat die Entwicklung, die diese Figur im Laufe der Geschichte vollzieht sehr gefallen, ebenso wie sich ihre Beziehungen zu den anderen mit vielen Aufs und Abs entwickelt hat. Die Figuren müssen sich dabei nicht nur ihren eigenen Dämonen stellen, sondern müssen sich einer ganzen Gesellschaft mit eingefahrenen Ansichten entgegenstellen um ihre Lebensträume verwirklichen zu können. Valentina Cebeni schafft es die gesamte Geschichte durch passende Beschreibungen der Landschaft atmosphärisch zu unterstützen und den Leser zu fesseln. Auch wenn ich zunächst von dem Buch auf Grund seines Covers und des Klappentextes eine etwas andere Geschichte erwartet habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Man findet sich als Leser in der Figur Elettra wieder. Sie ist ein normaler Mensch, der mit den Schwierigkeiten des Lebens zu kämpfen hat und manchmal einfach eine Auszeit brauch um einen Neustart beginnen zu können. Eine absolute Leseempfehlung für jeden, der gerne Geschichten über starke Frauen liest.

Die Zitronenschwestern - Valentine Cebeni

Von: Hanna Likes Datum: 13. July 2017

Nachdem Elletras Mutter schwer krank wurde, zieht es Elettra auf eine kleine Mittelmeerinsel. Dort versucht sie mehr über ihre Vergangenheit und auch über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden. Auf dieser Insel trifft sie Lea, Besitzerin des Klosters. Doch ihre Zukunft ist ungewiss, da das nötige Geld fehlt, um das Kloster zu erhalten. Zusammen versuchen die Frauen die Backstube des Klosters wiederzueröffnen um Geld zu bekommen. Elettra erfährt einiges über die Vergangenheit ihrer Familie. Sie lernt auch Adrian, einen jungen Künstler kennen. Doch ihre Vergangenheit steht ihr im Weg. Wird Elettra etwas über ihren Vater, die Jugend ihrer Mutter und etwas über ihr eigenes Leben erfahren & können sie das Kloster retten ? Mir gefiel dieses Buch ganz gut. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein so schönes Urlaubsfeeling beim lesen. Ganz toll! Im Mittelteil hat sich die Geschichte leider sehr gezogen und es war teilweise langweilig. Doch der Schluss war dann sehr passend und harmonisch. Im großen und ganzen ein gutes Buch für den Sommer und auf jeden Fall empfehlenswert

Rezension: Die Zitronenschwestern

Von: Miriam Datum: 28. May 2017

Klappentext: Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. Meine Meinung: Normalerweise bin ich ja jetzt nicht so der Leser von sogenannten „Frauenromanen“. Aber die Zitronenschwestern fand ich wirklich sehr gut. Die Autorin konnte einfach wunderbar die Atmosphäre der (fiktiven) Isola del Titano einfangen. Für mich kam beim Lesen richtig Urlaubsstimmung auf (ich liebe Italien und das Umland) und essen mag ich natürlich auch ;) Die Charaktere der Zitronenschwestern wurden von der Autorin mit sehr viel Liebe geschaffen. Das merkt man beim Lesen. Mein Lieblingscharakter ist natürlich Elettra, die wir auf ihrer Reise ins Ungewisse und zu sich selbst begleiten. Die Zitronenschwestern ist wirlich ein ganz wunderbares Buch, nicht nur für den Urlaub. Es geht um alte Freund- und Feindschaften, eine spannende Reise in die Vergangenheit und nicht zu vergessen eine ganz große Liebe. Als besonderes Goodie bringt das Buch noch einige Rezepte mit, die auch ihren Platz in der Geschichte rund um die Frauen und das Kloster finden. Die Zitronenschwestern handelt von starken Frauen und einer Reise in die Vergangenheit, eingebettet in eine schöne Landschaft einer Insel mit eigenen Regeln. Wer solche Geschichten mag, sollte das Buch unbedingt lesen!

Backen

Von: diebecca Datum: 27. May 2017

In dem Buch Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni geht es um Elettra. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg in die Herzen der Menschen fanden. Ihre Mutter erkrankt schwer, die Bäckerei steuert auf den Bankrott zu und Elettra ist auf sich allein gestellt. Sie erfuhr nie, wer ihr Vater war. Sie erfährt, dass ihre Mutter auf einer kleinen Insel im Mittelmeer die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll. Kurz entschlossen reist sie dorthin. Sie stößt auf ein verlassenes Kloster das eine alte Liebe verbirgt. Beim Titel habe ich mich gleich gefragt, warum Zitronen? Woher kommt der Name? Das Cover passt super zum Titel, es hat tolle Farben. Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte. Die Mutter-Tochter-Beziehung spielt eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang gibt es Geheimnisse, die aus der Vergangenheit rühren, die die Mutter ihrer Tochter nie erzählt hat. Ebenso wie das Backen. Im Buch sind auch einige verschiedene Rezepte abgedruckt. Die kleine Insel im Mittelmeer, auf der die Bewohner sehr an ihren Traditionen hängen und eine ganz eigene Mentalität haben sowie das Kloster auf der Insel sind wichtige Handlungsplätze. In diesem Zusammenhang spielt auch Religion und die Heiligen eine Rolle. Die Liebe spielt ebenso eine Rolle, in diesem Zusammenhang erfährt man sehr viele Gefühle und Gedanken. Elettra ist eine spezielle Person, die in einigen Dingen magische Dinge spürt oder sieht. Anfangs kam mir das etwas suspekt vor, aber am Ende hat es irgendwie dazugehört, es war nicht störend. Ein Roman, bei dem die Liebe nicht im Vordergrund steht, wie bei vielen anderen. Es ist eine abwechslungsreiche Mischung.

Romantisch und Tragisch zugleich

Von: AntjeDomenic Datum: 17. May 2017

Gestaltung des Buches: Die Gestaltung gefällt mit sehr gut. Die Zitronen kommen direkt hervor auf der tollen Hintergrundfarbe. Im Einband sind kurze Kommentare zum Buch zu finden von Autoren bzw. Verlagen. Auch Rezepte tauchen immer wieder im Buch auf und das gefällt mir sehr gut. Ein paar der Rezepte werde ich auf jeden Fall probieren. Die Gestaltung des Buches erinnert an Meer sowie an den Sommer und duftende Zitronen. Meine Meinung: Die Autorin hat eine tolle Art zu Schreiben, denn ich konnte das Buch kaum beiseite legen. Es ist ein toller Familienroman. Viele Gefühle erlebt man beim Lesen. Über Freude, Glück, Verliebtheit hinweg zu einer Familientragödie. Das Buch hat einiges zu Bieten. Die Insel und Ihre Bewohner sind schon Eigengewächse und die Tragödie dahinter ist real geschrieben. Ich konnte mich sehr gut hineinversetzen in das Geschehene. An einigen Stellen des Buches war ich sehr nachdenklich. Unterschiedliche Charaktere mit Geheimnissen in einem Buch, einfach großartig geschrieben.

Die Zitronenschwestern

Von: Nik75 Datum: 29. April 2017

Elettra ist auf den Spuren der Vergangenheit unterwegs. Sie ist eine junge Frau mit vielen Selbstzweifeln und auf der Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter. Ich mochte Elettra eigentlich ganz gerne, aber sie ist auch eine sehr spezielle Persönlichkeit an die man sich gewöhnen musste. Auch die anderen Charaktere des Buches auf die Elettra trifft, wie zum Beispiel Lea, Isabelle und Nicole haben alle ihre Geheimnisse und ihr Päckchen zu tragen. Der Roman ist flüssig geschrieben, aber er hat bei mir schlechte Stimmung verströmt. Die Protagonisten hatten alle mit ihrer Vergangenheit und Zukunft zu kämpfen und immer wieder wurden ihnen Steine in den Weg gelegt. In dem Roman gab es ganz viele Geheimnisse zu lüften, die zum Teil auch spannend waren, aber die Stimmung ist mir bis zum Schluss gedrückt vorgekommen. Für mich war es nicht unbedingt ein Wohlfühlroman. Er hat mich eher nachdenklich gemacht und gelegentlich meine Stimmung getrübt. Auch Elettras Ansichten habe ich nicht immer ganz verstanden, besonders dann nicht als es um die große Liebe ing. Es gab auch gelegentlich Gedanken- und Handlungssprünge der Autorin, die ich nicht nachvollziehen konnte. Mich konnte der Roman nicht 100%ig überzeugen und auch nicht fesseln. Darum gibt es für „Die Zitronenschwestern“ nur 3 Sterne.

harrypotterandbooklover

Von: Amelie Datum: 29. April 2017

Ich fand das Buch ganz ok. Die Idee war sehr gut und berührend. Ich finde aber, dass es kürzer sein könnte. Nicht weil ich dicke Bücher nicht mag, sondern weil es sich zwischendurch sehr gezogen hat. Ich persönlich konnte mich nicht so ganz damit abfinden, dass die Geschichte viel mit Nonnen zu tun hat und sie auch recht "alt" ist, dadurch konnte ich mir das Ganze nicht so gut vorstellen. Die Protagonistin mochte ich anfangs so gar nicht da sie manchmal egoistisch war. Später wurde das dann aber besser. Fazit: Das Buch war zwar nicht so mein Genre, trotzdem fand ich es ganz ok. Ich habe dem Buch am Schluss 3 von 5 Sternen gegeben.

Ein Stück Sommer

Von: Fin Datum: 27. April 2017

Genau die richtige Lektüre für verregnete Tage. Wir starten mit einer Rückblende im Jahr 1940, ich denke jedem ist klar um was es für eine Zeit sich da handelt. Wir lernen zwei Mädchen kennen und ehe wir wirklich wissen wie uns geschieht ist der Augenblick vorbei. Kapitel Eins begrüßt uns mit einer tollen Idee. Und zwar dem Rezept zu Zitronenbonbons, überhaupt sind im ganzen Buch immer wieder solcher tollen Rezpte zu finden. Vielleicht werde ich das ein oder andere noch ausprobieren ^^ Nund Elettra hat es nicht leicht ihre Mutter liegt im Koma, die Bäckerei ist den Bach runter gegangen würde man sagen. Und noch schlimmer, dass Rätsel ihrer Herkunft nagt noch immer sehr an Elettra. Das ist im Groben der Anfang der Geschichte, wir begeben uns mit Elettra auf Spurensuche. Die unzähligen Fragen, lassen Elettra einfach keine Ruhe und ihre Mutter kann ihr nicht mehr Antworten. Als sie eine Fahrkarte findet ändert sich alles. Eine Abenteuerliche Reise auf eine Insel beginnt. Hier ist die Zeit stehen geblieben, die Menschen heißen Elettra nicht Wilkommen, unerwartet findet sie Zufluch in dem Kloster, in dem einst ihre Mutter als junges Mädchen gelebt hat. Hier hofft sie Antworten zu finden. Doch sie findet nur noch mehr Fragen und die Geschichte wird immer verworrener. Wer also ein Fraund von Familiengeschichten ist, oder den mediteranen Flair schätzt, der ist mit diesem Buch gut bedient. Das lesen war sehr angenehm, auch wenn ich manchmal den Kopf schütteln musste, über Elettra. Es war ein flüssiges lesen, dass einfach Lust auf den Sommer macht. Eine nette Lektüre für zwischendurch, wirklich von Hocker hat es mich nicht gerissen. Aber schlecht war es auch nicht, ich bin ja ein Fan von Lucinda Riley, da mochte ich das hier auch. aber ich denke meine Liebe gehört den englischen Cottag´s ;) Ich bedanke mich beim Bloggerport für das Rezensionsexemplar.

Leider für mich nicht überzeugend

Von: Tami von Little corner for my books Datum: 24. April 2017

Meinung zum Cover: Mir ist das Cover sofort ins Auge gesprungen, die Farben harmonieren sehr gut miteinander und es passt super zum Titel und Inhalt. Meinung zum Inhalt: Das Buch beginnt mit einem Prolog, der im Sommer 1940 spielt, in dem es um Edda und Josephine geht. Das erste Kapitel beginnt mit der Geschichte um Elettra, der Tochter von Edda. In den ersten Seiten kommen neben Elettra und Edda auch noch Esther und Eva vor. Mir waren das gerade für den Einstieg etwas zu viele Namen mit E. Da hat bei mir die Verwirrung begonnen. Zu welcher Zeit das Buch spielt, erfährt man leider nie genau. Ich schätze in den 80ern, doch die Bewohner der Insel, auf der das Buch größtenteils spielt, wirken dafür zu rückständig. Die gesamte Inseldynamik kam mir komisch vor. Auf der einen Seite lebt man ganz normal, auf der anderen leben Witwen, denn sie werden von den anderen ausgestoßen. Elettra macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis ihrer Mutter. Doch nach einem speziellen Geheimnis sucht sie nicht wirklich. Sie ist überzeugt, dass das Kloster auf der Insel etwas mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun hat. Dort leben mittlerweile aber keine Nonnen mehr, sondern Lea, die das Kloster gekauft hat, mit Nicole und Dominique. Elettra wird von ihnen aufgenommen und wohnt nun auch dort. Sie war mir leider nicht sehr sympathisch. Auf mich hat sie sehr naiv gewirkt und als wäre sie noch im Teenie-Alter. Auch mit den anderen Bewohnerinnen des Klosters bin ich nicht wirklich warm geworden. Am sympathischsten war mir Isabelle, eine Freundin der Frauen und Inselhebamme. Mir war das Buch leider etwas zu mystisch. Elettra spürt ihre Mutter, die weit entfernt in einem Krankenhaus im Koma liegt, und hört auch Stimmen (oder den Wind?), die „Edda“ rufen. Doch sie ist monatelang so auf die Suche nach der Geschichte ihrer Mutter fixiert, dass man die Anrufe, in denen sie sich bei ihrer besten Freundin nach dem Zustand von Edda erkundigt, an einer Hand abzählen kann. Das kam mir doch etwas komisch vor. Die Liebesgeschichte in dem Buch war mir zu plump und wirkte auch irgendwie fehl am Platz. Als hätte sie noch irgendwie ins Buch müssen. Der Schreibstil war mir zu anstrengend, teils schwülstig und es gab viele Wiederholungen, sodass ich mich erwischt habe, wie ich Absätze übersprungen oder nur schnell drüber gelesen habe. Die Beschreibungen von dem Gebäck, was Elettra immer wieder backt, sind allerdings sehr gut gelungen. Da ist mir oft das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Fazit: Die Grundidee, die im Buch verteilten Rezepte und das Cover gefallen mir sehr, der Rest war leider nicht mein Fall. Darum gibt’s von mir 2 von 5 Sternen.

Unglaublich schöne Geschichte

Von: Mona Datum: 22. April 2017

Mir hat „Die Zitronenschwestern“ sehr gut gefallen. Mit dem Schreibstiel von Valentina Cebeni bin ich gut klar gekommen. Ich konnte sehr flüssig lesen. Auflockerung zwischen den einzelnen Kapiteln bilden die abgedruckten Rezepte, die sich immer auf die Handlung beziehen. Diese Rezepte laden dazu ein, die Gebäcke aus dem Buch nachzumachen. Das ist eine tolle Idee. Die Geschichte rund um Elettra war für mich zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Zum Ende hin hat mich die Autorin mit der Handlung sehr überrascht. Mit dieser Wendung hätte ich nicht gerechnet. Die Zitronenschwestern ist ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wir. Es hat mich total berührt. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Zitronenschwestern

Von: Giftzwergattacke Datum: 20. April 2017

Nachdem ich bereits einige positive Kritiken zu "Die Zitronenschwestern" gelesen habe, wurde ich sehr schnell neugierig und habe der Geschichte somit gerne eine Chance gegeben. Hier habe ich mir eine unterhaltsame und gleichzeitig nachdenklich stimmende Geschichte erhofft und diese zum Glück auch erhalten. Valentina Cebeni besitzt einen angenehmen und gleichzeitig einfühlsamen Schreibstil, der mir sehr zugesagt hat, sodass ich sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt und mich gut unterhalten konnte. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und auch die Dialoge lesen sich gut, ohne holprig zu wirken. Sehr schön ist es auch, dass in dieser Geschichte sehr viele Rezepte eingebaut wurden, die man leicht und schnell nachkochen kann und dadurch auch das typische Mittelmeer-Gefühl mit all seinen Facetten erhält. Erzählt wird hier die Geschichte von Elettra, deren Mutter im Koma liegt und um ihr Leben kämpft. Da Elettra ihrer Mutter auch weiterhin nah sein möchte, möchte sie mehr über die Herkunft und Vergangenheit ihrer Mutter herausfinden und reist dafür nach del Titano, einer kleinen Insel im Mittelmeer, auf der ihrer Mutter gelebt hat. Dort begegnet Elettra jedoch vielen verschwiegenen Menschen, sodass es lange dauert, bis sie Antworten über ihre Mutter erhält. Dabei schließt sie sich auch einer WG aus mehreren Frauen an, um weitere Antworten zu erhalten, allerdings erfährt sie dabei auch, dass auf der Insel nicht alles rosarot ist und besonders ein Teil der Insel gemieden wird: Wo die Witwen leben, die nur als schwarze Frauen bekannt sind...

Die Zitronenschwestern

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 19. April 2017

ine raue Insel im Mittelmeer, voll von Gerüchen der mediterranen Kräuter, Bewohner, die Fremden gegenüber erstmal distanziert gegenüber treten und eine heimkehrende Tochter der Insel, die sich erstmal wieder einfinden muss in dieses Inselleben. Ein Unterhaltungsroman für den Sommer. Das Handeln der Akteure war für mich größtenteils nicht nachvollziehbar, die Beschreibungen der Insel und die eingeflochtenen Rezepte hingegen lassen Leser von Zitronenbonbons und Limonaden träumen, den Duft der Orangenblüten in der Nase. Die Handlung zerfällt in mehrere Erzählstränge, die irgendwie nicht zueinander zu passen scheinen. Eine kleine Liebesgeschichte wirkt mittendrin seltsam und irgendwie abgehackt. Viel "irgendwie" und der Stil der Autorin? Der ist an meinen Stellen flüssig und rund, auf vielen Seiten jedoch leider steif. Ich wurde mit dem Roman nicht warm.

Mystik und Romantik mit bittersüßem Geschmack

Von: Ruth Weitz Datum: 19. April 2017

Es handelt sich hierbei um einen typischen Frauenroman, denn es wird die Geschichte von mehreren Frauen erzählt, die das Schicksal zusammengebracht hat. Es geht um Liebe und Freundschaft, zerstörtes Vertrauen, Verzicht und um aufoktroyiertes Leid, das aus einer Tradition weitergetragen wurde. Ein Buch, das eigentlich nicht in die heutige, aufgeklärte Zeit passt. Zugegeben, die Sprache, in der es geschrieben ist, malt Bilder. Es ist literarisch wertvoll und für Leserinnen, die sich gerne in Romantik und schönem Schreibstil verlieren, etwas für süße Backwaren übrig haben, sicher lesens- und empfehlenswert, aber nicht »jederfraus« Geschmack.

Eine bewegende Reise nach Italien

Von: zauberblume Datum: 18. April 2017

In ihrem Debütroman "Die Zitronenschwestern" entführt uns die Autorin Valentina Cebeni nach Italien, auf die Isola del Titano. Und hier tauchen wir ein in die bewegende und berührende Geschichte von Edda und Josephine, Elettra und Lea. Der Inhalt: Elletra steht vor den Scherben ihres Lebens. Die Bäckerei, die ihre Mutter - eine begnadete Bäckerin - geführt hat, steht vor dem Bankrott. Ihre Mutter liegt nach einem Schlaganfall seit einem Jahr im Koma. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Als sie von einer kleiner Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, macht sich Elettra auf den Weg. Und hier wird sie wieder eingeholt von ihren Kindheitserinnerungen, in denen der Duft von Anisbrötchen eine große Rolle spielt. Hier auf der Insel besucht Eletta ein verlassenes Kloster und bringt der Heiligen Elisabeth ihre Gaben. Und dann bringt sie einen Stein ins Rollen, der Einfluss auf ihr weiteres Leben nimmt ......... Mich hat die Geschichte von Anfang an gefangen genommen. Meine Reise auf die Isola del Titano war sehr interessant. Der Prolog hat mich total neugierig gemacht. Und wir durften wunderbare Protagonisten kennenlernen, denen das Leben manches auferlegt hat. Ich sehe Edda und Josephine als Kinder vor mir, wie sie ihre tiefe Freundschaft verbunden hat und beoabachte die Entwicklung der beiden. Und dann der Schicksalschlag. Und nun wandelt Elletra auf den Spuren ihrer Mutter. Und hinter den Klostermauern findet sie nicht nur neue Freunde, sondern kommt auch einem alten Geheimnis auf die Spur. Begeistert bin ich von all den tollen Rezepten, die Elletra ausprobiert hat. Auch ich habe den Duft von Zitronen und Anis in der Nase. Es ist wunderbar, das die alte Klosterküche wieder zum Leben erwacht. Aber auch die Liebe spielt in der Geschichte eine Rolle, doch ist Elletra dazu bereit? Begeistert bin ich auch von den vielen hervorragenden Rezepten, die zum Nachmachen einladen. Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für vergnügliche Lesestunden. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin. Das farbenprächtige Cover könnte nicht passender sein.

Ein Buch voller Aromen, Sinnlichkeit und herzlicher Umarmungen

Von: Home is where the boys are Datum: 17. April 2017

Seitdem Elettras Mutter im Krankenhaus liegt und sie die familieneigene Bäckerei schließen musste, fühlt sich die junge Frau orientierungslos und sehr einsam. Als ihr eine mysteriöse Fremde eine Botschaft ihrer im Koma liegenden Mutter überbringt, ist Elettra skeptisch. Doch dann macht sie sich mit selbstgebackenen Anisbrötchen im Gepäck auf eine Reise, um auf Isola del Titano im Kloster Santa Elisabetta, in dem einst ihre Mutter die schönste Zeit ihres Lebens verbrachte, den Geheimnissen ihrer Herkunft auf den Grund zu gehen. Auf der Insel angekommen, erkennt Elettra bald, dass der Tod die Bevölkerung spaltet. Die Witwen leben wie Gespenster als Ausgestoßene und Lea sowie deren Freundinnen, die im mittlerweile entweihten und ziemlich heruntergekommenen Kloster leben, werden von der Gemeinschaft verachtet. Aber hinter den Klostermauern, zwischen denen einst Elettras Mutter lebte, spürt sie nicht nur deren Präsenz, sondern findet bald das, wonach sie sich so sehnt: Zugehörigkeit und einen Weg, ihre eigene Stärke zu spüren. Das Glück wird allerdings bedroht. Die Liebe zu einem Mann sät Zwietracht unter den Frauen und auch das Leben im Kloster gerät in Gefahr. Ein dubioser Investor will das Gebäude in ein Hotel verwandeln. Eine Rettung kann nur erfolgen, wenn sich die verfeindete Inselgemeinschaft verbündet. Ganz wie der Titel verspricht, lädt das Buch den Leser zu einer herzlichen Umarmung ein, die sich nach einem italienischen Sommer anfühlt und die Autorin Valentina Cebeni versteht es, auch die säuerlichsten Aromen in ein wohlschmeckendes literarisches Menü zu verwandeln.

Die Zitronenschwestern

Von: Lesendes Federvieh Datum: 16. April 2017

Elettra ist mit dem Duft von Anisbrötchen aufgewachsen, denn ihre Mutter Edda war eine Zuckerbäckerin aus Leib und Seele. Doch nun liegt Edda im Koma, ihre kleine Bäckerei steht kurz vor dem Konkurs. Für Elettra bricht eine Welt zusammen, zumal sie völlig alleine dasteht, da sie nie erfahren hat, wer ihr Vater ist. Als sie von der Isola del Titano, einer kleinen Insel im Mittelmeer erfährt, auf der ihre Mutter ihre glücklichen Jugendjahre verbrachte, beschließt sie dorthin zu reisen. Sie begibt sich dort auf Spurensuche in die Vergangenheit und entdeckt dabei ein altes, verlassenes Kloster. Wird sie dort mehr über ihre Mutter oder sogar über ihren Vater herausfinden? "Die Zitronenschwestern" ist genau das richtige Buch, um ein paar Stunden aus dem Alltag abzutauchen. Es ist für mich ein unterhaltsamer Roman, der schöne Lesestunden verspricht und auch einhält. Valentina Cebeni beschreibt das Leben auf der Insel so lebendig, dass man richtig dabei ist, man riecht den Duft von Zitronenbäumen und dem Meer, spürt die Sonne, aber auch die Enge des dörflichen Lebens. Durch die authentischen, teils sperrigen Charaktere, die man sich super vorstellen kann, wird dieser Eindruck noch verstärkt. Und genau hier versucht Elettra die Geheimnisse der Vergangenheit zu ergründen und sich über ihr Leben klar zu werden. Diese Suche nach den eigenen Wurzeln hat mir sehr gut gefallen. Das ist auch kein Wunder bei dem flüssigen und fluffigen Schreibstil der Autorin, der einfach schön zu lesen ist. Ganz besondere Leckerbissen gibt es dabei immer wieder zwischen den einzelnen Kapiteln, denn hier sind Rezepte, wie beispielsweise für Anisbrötchen oder Amarettini eingestreut, die zum Nachbacken einladen. Das passt einfach perfekt, denn im Buch geht es ja auch zu einem großen Teil ums Backen. Der Duft nach Anis und Mandeln ist mit durch das Buch geweht. Herrlich. Dieses kurzweilige Buch, das mich zunächst durch das "frische Zitronencover" angesprochen hat, habe ich sehr gerne gelesen. Für mich ist es ein Muss für jede Strandtasche, denn mit dem Meer vor Augen kann man die Geschichte noch besser genießen.

Ein wunderschöner Sommerroman...

Von: Yvonne Datum: 16. April 2017

Titel: „Die Zitronenschwestern“ Autor: Valentina Cebeni Verlag: Penguin Seitenzahl: 447 Cover: Das Cover ist wunderschön, sommerlich gestaltet ❤ Es ist nicht übertrieben gestaltet und wenn man mit den Fingern über das Buch streicht, spürt man leichte Perforierungen. Es ist zu dem ein Softcover und es liegt super in der Hand…hervorragend um es am Strand zu lesen 😊 Schreibstil: Frau Cebeni hat eine unglaubliche Gabe, Wörter so zu verpacken das man sie nicht vergisst, was vielleicht daran liegt das sie Italienerin ist?! Es ist in der Ich-Form und der alleigemeinen-Form geschrieben. Es liest sich sehr schnell und „einfach“. Inhalt: Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. Meinung: Ich bin immer noch total verzaubert von diesen tollen Roman, der Geschichte und der Idee…die auch schriftlich niedergelegt wurde. Valentina Cebeni´s Debütroman schlug bei mir ein wie eine Bombe…ich hoffe wir werden noch mehr von ihr lesen. Jetzt zum Buch und ich werde nicht Spoilern, gelegentlich aber Anspielungen machen…quasi euch Appetit happen hinlegen 😉 Ich finde es großartig wie sich Elettra um ihre Mutti kümmert, dennoch vergisst sie sich komplett dabei…was ihr später aber noch klar wird. Als Eletrra auf die Insel reist (sie sucht Ihre Geschichte…ihren Vater um in das Kloster zu gehen dachte ich mir erst, dass sie dort kein Glück haben wird…immerhin ist es verlassen und die Menschen im Dorf nun ja sind recht merkwürdig, aufgebaut aus Traditionen und meiner Meinung nach Blödsinn… Seit wann muss eine Frau gemieden werden, wenn sie Witwe ist? Das ist für mich immer noch unverständlich…aber nun gut. Die anderen Charaktere passen super mit in die Geschichte und jeder von ihnen verleiht durch ihr da sein noch mehr Zauber… Adrian der sich hals über Kopf verliebt hat, Dominiq die sehr zurückhaltend Lebt und ein Gespür für Bienen hat, Lea die von vornherein merkwürde Züge hat und Nicole ein kleines spring ins Feld…und nicht zu vergessen die Dorfhebamme Isabell, die viele Geheimnisse hat und fast platzt, weil sie nicht mehr schweigen möchte. Neben der Selbstfindung und den ganzen Geheimnissen…geht es auch um das Kloster, es soll unter widrigen Umständen verkauft werden, alle 5 versuchen alles in ihrer Macht Stehende um es zu retten…Können sie es schaffen, werden sie das Kloster retten und wird Elettra ihr Geschichte finden…Lest das Buch, denn darin findet ihr die Antworten…viel Spaß 😊 Ich finde das es ein wunderschöner Sommerroman ist, herzlichen Glückwunsch das ist ein fantastisches Debüt…

Zitronenschwestern

Von: Margarete Rosen Datum: 12. April 2017

Mit einer unglücklichen jungen Frau kommt diese Geschichte daher. Die Mutter liegt seit einem Jahr im Koma, die Bäckerei ist ruiniert, das Geld knapp und die Tochter gänzlich am Boden zerstört. Da erlebt die Tochter plötzlich einige magische Dinge und Begegnungen. Diese veranlassen sie das Festland zu verlassen und die kleine Insel Isola del Titano zu besuchen. Dort wurde ihre Mutter bei Nonnen im Kloster erzogen. Dort entwickelte sie auch ihre besonderen Backkünste. Als besonderes Bonbon sind einige der erwähnten Rezepte im Buch abgedruckt. Die Geschichte springt zwischen den Leben der Mutter und der Tochter hin und her. Doch erfahren wir immer nur kleine Bruchstücke. Die Geschichte ist italienisch: Herz, Schmerz und Tragödie wechseln sich mit Liebe, Tod und Verlust ab. Zum Schluß gibt es mehrere Happy Ends. Die Geschichte hat mich mitgerissen. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet, so konnte ich mit fiebern. Einiges blieb mystisch und geheimnisvoll, anderes lag von Anfang an klar auf der Hand. Verwirrt haben mich die Zeitangaben. Mal war Elettra 3 Monat auf der Inseln, kurz danach fast ein Jahr, danach erst wieder einige Monate. Das sollte bei einer Neuauflage noch einmal gut überarbeitet werden. Die Handlungen der einzelnen Personen empfand ich als "typisch" italienisch. Klar in alten Traditionen verhaftet, werden auch alte und extrem harte gesellschaftliche Regeln beibehalten. Alle leiden, doch nur einige wenige Frauen, die dann zu Geächteten werden, lehnen sich auf. Es gibt keine Unterstützung! Das Ende war etwas unbefriedigend. Zum einen doch recht lang zum anderen war ein Bruch im Geschehen und wir erfahren nur kurz wie es Elettra und Lea in den Monaten danach ergangen ist. Auch hätte ich mir eine, zwar langsame, doch stete Verbesserung der Lebenssituation der Witwen auf der Insel gewünscht. Das Buch hat mich zum Einen gefesselt. Die schöne Sprache war ein Grund dafür. Auf der anderen Seite bleiben einige Fragen offen und an der Übersetzung, oder am Original, sollte noch einmal geschliffen werden.

Großartig: Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

Von: Mom's favorites and more Datum: 11. April 2017

Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni hat mich absolut begeistert und ich kann euch sagen bei einem Roman ist es schon wirklich lange her, dass ich uneingeschränkt behaupten kann dieses Buch hätte meine Seele berührt. Valentina Cebeni ist mit ihrem Debütroman ein wahrhaft wunderbares Werk gelungen. Ich lasse mich ja beim Kauf meiner Bücher meist vom Cover leiten, dieses Mal wäre ich vermutlich weitergegangen und hätte dem Buch keine weitere Beachtung geschenkt. Das Cover ist nett anzusehen, der Titel auf den ersten Blick wenig aussagekräftig und ich hätte mir sicherlich nicht die Zeit genommen den Klappentext zu lesen. Und selbst wenn ich ihn gelesen hätte, wäre das Buch nicht mit nach Hause gewandert, denn der Klappentext wird dem Buch und der unglaublich mitreißenden Geschichte nicht gerecht. Die 1985 in Rom geborene Valentina Cebeni widmet ihr Buch allen Frauen und ihrer außergewöhnlichen Stärke. Und es ist tatsächlich ein Buch über Stärke, Kraft, Liebe und Leid. Ein Roman über eine Frau, die ihre Wurzeln sucht und sich selbst findet. Eine tragische und zugleich anrührende Geschichte, die so literarisch daherkommt, wie ich es selten erlebt habe. Nach dem ihre Mutter Edda ein Jahr zuvor ins Koma gefallen ist, muss sich Elettra, die eigentlich immer Journalistin werde wollte, um deren Bäckerei La Bottega dei Sogni kümmern. Doch sie beherrscht die Backkunst bei weitem nicht so gut, wie Edda. Die Kunden bleiben weg und sie muss schweren Herzens die Bäckerei schließen. Kurz darauf begegnet ihr im Krankenhaus einer alten Dame, die wie ein Medium zu ihr spricht. Die Worte der Alten und das Medaillon ihrer Mutter weisen ihr den Weg. Plötzlich weiß sie, wohin sie reisen muss, um nach ihren Wurzeln zu suchen: zur Isola del Titano. Mit frischen Anisbrötchen im Gepäck macht sie sich auf den Weg zur Heiligen Elisabeth, der Schutzheiligen der Bäcker, um für ihre Mutter zu beten und zugleich mehr über sie zu erfahren. Es folgt eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sowie mit sich selbst, bei der Elettra nicht nur die Backkunst für sich entdeckt, sondern auch viel über die Insel und ihre eigenwilligen Bewohner lernt. Eine Insel auf der das Wort des Mannes zählt, Witwen am öffentlichen Leben nicht teilnehmen dürfen und der Glaube eine große Rolle spielt. Ich mag nicht zu viel verraten, aber dieses Buch ist packend und immer wieder überraschend, ein bisschen kriminalistisch und zugleich höchst literarisch. Die mystischen Elemente und der metaphorische Schreibstil von Valentina Cebeni haben mir sehr gefallen und machen dieses Buch so besonders. „Die Zeiger der Uhr standen reglos auf Mitternacht, während die Vergangenheit fröhlich pfeifend durch die verlassenen Straßen zog, (…), und mit Erinnerungen und Sommerdüften um sich warf wie mit Konfetti aus dem Karneval des Lebens.“[1] Als ich diese Rezension schrieb, habe ich auch einige andere Rezensionen gelesen. Die meisten sind sehr zwiegespalten, was mich verwundert. Die Geschichte sei verwirrend oder sei zu langatmig. Ich habe dies so nicht empfunden. Ja, die Geschichte ist verstrickt, aber das macht sie auch so besonders, denn es ist eben kein Roman bei dem man bereits nach ein paar Seiten weiß, wie er enden wird. Genau dieser Spannungsbogen gepaart mit diesem literarischen Schreibstil haben mich bis zur letzten Seite gefesselt. Im Buch finden sich übrigens auch einige tolle Backrezepte, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Einige davon werde ich sicher demnächst einmal ausprobieren. Ich habe ja schon angekündigt, dass ich die Bücher ab nun immer benoten möchte… Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni bekommt ganz klar die Schulnote 1. An diesem Buch finde ich absolut keinen Kritikpunkt, es hat mich einfach nur begeistert.

Die Zitronenschwestern

Von: FoxisBücherschrank Datum: 10. April 2017

Mein erstes Buch vom Penguin Verlag und mein erstes Rezensionsexemplar vom bloggerportal. Herzlichen Dank für das Buch und ja, jetzt ran an die Zitronen. Italien hat mich ja schon immer interessiert und nachdem ich auch schon mal eine Rundreise gemacht habe, ist es immer ein bisschen wie nach Hause kommen, wenn man Bücher liest die in Italien spielen. „Die Zitronenschwestern“ sind Italienerinnen durch und durch, genauso wie die Autorin und wahrscheinlich ist sie auch Bäckerin, denn sonst kann ich mir nicht erklären, wie man beim lesen des Buches immer Anisbrötchen meint zu riechen oder Lust auf Zitronenbonbons bekommt. In dem Sinne ein Leckerbissen und ich werde mir sicher mal meine Mutter zur Hilfe holen und versuchen irgendwas von diesen tollen Rezepten die es im Buch gibt nachzubacken. Ob das was geworden ist, werde ich euch dann noch wissen lassen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in diesem Roman stark vereint und an sich ist die Geschichte, wenn auch nicht Neu, schön erzählt, aber vorhersehbar. Mir wären ein oder zwei Tote weniger und dafür ein Wiedersehen schöner vorgekommen, als das es Wiederholungen in der Geschichte der Generationen gibt. Auch das Ende, na etwas zu viel des Guten. Schön erzählt ist die Spaltung der Insel und warum das so gekommen ist. Vielleicht hätte dem Roman auch 100 Seiten weniger gut getan. Manche Sätze sind zu lang, die habe ich tatsächlich 2 x lesen müssen. Das passiert mir selten. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt. Positiv ist es aber, dass der Roman von schönen Wörtern geführt wird, die ich selten in heutigen Romanen finde, weil diese so modernisiert werden. Bei den Zitronenschwestern noch Wörter wie Mistral benutzen finde ich einfach schön. Alles in allem gebe ich den Zitronenschwestern 4 Zitronen für das schöne Cover, der Geschichte im Großen und Ganzem und vor allem wegen der schönen Rezepte, die sofort Lust auf´s backen machen oder noch ehr auf den Verzehr der Leckereien. Ich empfehle das Buch im Sommer zu lesen, sei es auf der Reise nach Italien oder zu Hause auf Balkonien, dazu irgendwas erfrischendes aus Zitronen.

Eddas Geheimnis

Von: hasirasi2 Datum: 09. April 2017

Elettras Mutter Edda liegt seit 1 Jahr im Koma, die Familienbäckerei ist inzwischen Bankrott und Elettra weiß nicht, wie es weitergehen soll. Da findet sie in den Sachen ihrer Mutter eine Fahrkarte zur Isola del Titano. In dem dortigen Kloster Santa Elisabetta hat ihre Mutter anscheinend viele glückliche Jahre verbracht, leider hat sie nie darüber gesprochen – genau so wenig wie über Elettras Vater. Auf Titano angekommen muss Elettra feststellen, dass die Bewohner der Insel merkwürdig, geheimnisvoll und sehr schweigsam sind. Das Kloster wurde längst aufgegeben, es scheint unbewohnt. Aber dann stellt sie fest, dass noch mindestens drei junge Frauen dort autark leben: Lea, Dominique und Nicole. Außerdem hört sie immer wieder Stimmen und Schritte – Geister, der Wind??? Trotzdem nimmt Elettra Leas Angebot an und bleibt im Kloster. Sie meint nämlich, ihre Mutter dort spüren zu können, ihrer Herkunft endlich näher zu kommen. „Jeder kommt an dem Ort an, den das Schicksal für ihn bestimmt.“ (S.40) Und sie will dem Geheimnis unbedingt auf den Grund gehen, aber die Bewohner schweigen. Überhaupt – angeblich kann sich niemand auf der Insel an Edda erinnern ... Aus der geplanten Kurzreise werden Monate. Ihre Freundin bittet sie, endlich wieder heimzukommen: „Irgendwann muss man die Vergangenheit loslassen, spätestens, wenn sie die Gegenwart zu bestimmen droht.“ (S. 161), aber Elettra fühlt sich im Kloster und auf der Insel heimisch. „Die Zitronenschwestern“ war für mich kein einfaches Buch. Die Geschichte war mir stellenweise zu mystisch und erinnerte stark an „Chocolat“ von Joanne Harris. Während dort der Duft der Schokolade die Menschen verführt, ist es hier der Duft von Eddas Anisbrötchen und der überall wachsenden Zitronen, welcher Elettra auf die Insel führt und dort festhält. Außerdem störte mich, dass die Witwen der verunglückten Seefahrer als ausgestoßen gelten und sich am liebsten in Luft auflösen sollten. M.E. ist nicht unüblich, dass Frauen ihre Männer überleben?! Elletras „Mitbewohnerinnen“ im Kloster sind sehr verschieden und tragen an ihrem eigenen Kummer. Lea wuchs als Waise im Kloster auf, aber inzwischen gehört es ihr. Sie war immer die Ausgestoßene und genießt jetzt ihre Führungsposition. Nicole und Dominique gehören zu den unerwünschten (jungen) Witwen. Beide lassen niemanden wirklich an sich heran, Nicole auf nette Art, während Dominique sehr verschlossen, abweisend und regelrecht verbissenen ist. Aber letzten Endes ergänzen sich die 4 Frauen perfekt. Isabelle Fouchett, die uralte Inselhebamme, ist ebenfalls regelmäßig im Kloster zu Besuch und hilft, wenn es brenzlig wird bzw. mischt sich immer dann ein, wenn Elettra kurz vor der Aufdeckung des Geheimnisses zu stehen scheint. Ihre Verbindung zu Eddas Vergangenheit bleibt lange nebulös. Das Geheimnis um Elettras Vater wird dann nach 2/3 des Buches - mit für mich viel zu pathetisch und zu viel Drama - aufgelöst und war nicht mehr wirklich überraschend. Außerdem wäre diese Aufdeckung für mich das ideale Ende des Buches gewesen, aber Valentina Celebni klärt noch das letzte Fitzelchen Ungereimtheiten auf und zieht das eisern bis zum Happy End durch.

Elettras Suche

Von: kira Datum: 03. April 2017

Ein Medaillion ihrer Mutter und das Gespräch einer alten Frau im Krankenhaus, veranlassen Elettra auf die Reise zu gehen. Sie führt sie auf die Isola del Titano, einer doch etwas ungewöhnlichen Insel, auf der Witwen geächtet und so vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Sie findet im dortigen Kloster Unterschlupf und beginnt dort nach Antworten auf ihre Herkunft und dem damaligen Leben ihrer Mutter zu suchen. Es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt und das Kloster (was davon noch übrig ist) steht kurz vor der Schließung. In der Zwischenzeit spürt Elettra eine tiefe Verbundenheit mit dem Kloster und versucht mit den übrigen Frauen, das Kloster wieder als Wallfahrtsstätte herzurichten und zu erhalten. Auch das nie ausgesprochene Geheimnis ihrer Herkunft lüftet sich und Elettras Suche findet ein Ende und eine große Liebe. Die Beschreibungen der Protagonisten und Orte waren detailliert, so dass ich mir ein gutes Kopfbild machen konnte. Aufgelockert wurde die Geschichte durch einige Backrezepte, die sich zum Nachbacken eignen. An sich eine gute Geschichte, aber mir war sie doch teils zu fiktiv und mystisch geschrieben. Aber jeder Leser empfindet ja anders.

Fesselnd, aber etwas langatmig

Von: My life with books Datum: 03. April 2017

Elettra`s Mutter liegt im Koma. Sie hat ihrer Tochter nie etwas über ihre Herkunft oder ihren Vater erzählt. Als Elettra die Bäckerei ihrer Mutter schließen muss, sucht sie nach einem neuen Halt im Leben. Ein altes Amulett und eine Fahrkarte führen sie auf die kleine Insel del Titano. Hier hofft sie etwas über das Leben ihrer Mutter herauszufinden. Doch die Bewohner dieser Insel sind nicht gerade freundlich und äußerst verschwiegen. Einzig und allein die drei alleinstehenden Frauen, die in einem alten Kloster wohnen, sind nett zu ihr. In diesem alten Gemäuer soll auch ihre Mutter als Kind gelebt haben. Elettra sucht in dem Kloster nach Hinweisen, doch die Frauen scheinen nicht zu wollen, dass sie Fragen stellt. Außerdem ist da diese Stimme, die sie ständig nachts hört, sie scheint den Namen ihrer Mutter zu rufen… Durch die Aufmachung des Buches dachte ich anfänglich, dass die Geschichte im Stil von „Die Rosenfrauen“, oder „Die Honigtöchter“ geschrieben ist, doch hier erwartet den Leser etwas anderes. Es erinnert mich teilweise an die Bücher von Lucinda Riley, mit leichten Thriller Elementen. Man möchte die ganze Zeit über wissen, was es mit dieser nächtlichen Stimme auf sich hat. Während des Lesens bekommt man richtig Lust auf einen Urlaub in der Sonne Italiens. Die Insel del Titano und ihre Bewohner sind sehr gut beschrieben, jedoch erscheinen einem manche Elemente etwas an den Haaren herbei gezogen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, allerdings gibt es zwischendurch immer wieder Passagen, die etwas langatmig sind. Zwischen einigen Kapiteln findet man italienische Rezepte, die eine Rolle in der Geschichte spielen. Ich empfand dieses Buch als durchaus fesselnd, jedoch finde ich, dass die Geschichte auch in 100 Seiten weniger erzählt wäre.

Viele Geheimnisse warten darauf, aufgedeckt zu werden

Von: Buchlieblinge Datum: 03. April 2017

Inhalt: Elettra konnte dem Backen noch nie etwas abgewinnen. Sie wollte viel lieber Journalismus studieren, womit ihre Mutter Edda hingegen wieder nicht einverstanden war. Diese war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch nun liegt Edda nach einem Gehirnschlag im Koma und ihre Bäckerei "La Bottega dei Sogni - Der Traumladen" ist bankrott. Elettra steht ganz alleine da, denn über ihrem Vater hat Edda beharrlich geschwiegen. Doch dann trifft sie eine sonderbare alte Dame, die ihr von einer kleinen Insel im Mittelmeer erzählt, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll. Kurzerhand reist Elettra dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster. Dort soll Elettra die Antwort auf all ihre Fragen erhalten, allerdings soll sie sich durch nichts und niemanden beirren lassen. Ob Elettra ihre dringend benötigten Antworten erhalten wird? Meine Meinung: Zuallererst muss ich natürlich ein paar Worte über das Cover des Buches verlieren. Ich finde es einfach wunderschön und könnte es den ganzen Tag ansehen. Ich bekomme beim Betrachten sofort gute Laune und freue mich unfassbar auf den Sommer. Umso schöner, dass ich nun schon im Frühling einige Zeit auf einer kleinen Insel im Mittelmeer verbringen durfte. Aber nicht nur das Cover auch die Handlung des Buches hat mich sofort in ihren Bann ziehen können. Ich war zu Beginn des Buches sehr überrascht, dass Elettra so ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter hat. Allerdings werden die näheren Umstände bald klar und ich war sehr gespannt, was ich mit ihr auf der kleinen Insel erleben werde. Der Schreibstil des Buches hat mich auch tatsächlich die wunderbare Atmosphäre des verlassenen Klosters, mit seinen Geheimnissen, die wunderschöne Landschaft rund um das Kloster und die seltsame Stimmung, die dort auch unter den Inselbewohnern herrschte, erspüren lassen. Ich hatte das Gefühl, ich bin mittendrin im Geschehen und habe es wirklich genossen. Spätestens als Elettra ihre Backkünste entdeckt und wunderbare Köstlichkeiten im Buch erschafft, war ich Feuer und Flamme. Umso schöner, dass die Rezepte, die sie im Buch bäckt, auch tatsächlich abgedruckt sind. Ich werde sicherlich das eine oder andere Rezepte nachbacken und hoffe, es gelingt mir auch so gut wie Elettra. Doch nicht nur Elettra auch die anderen Charaktere, auf die ich im Buch getroffen bin, konnten mich absolut überzeugen. Sie waren toll dargestellt und jeder hatte seine Stärken und Schwächen. Auch war es interessant anzusehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Personen mit ihrem Schicksal umgingen. Es hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht, in die einzelnen Charaktere und ihre Schicksale einzutauchen und nach und nach mehr über sie zu erfahren. Allerdings gibt es auch etwas, was mir sehr negativ aufgefallen ist: Desto mehr Elettra über sich und ihre Vergangenheit erfährt, umso unsympathischer wurde sie mir. Sie handelte stellenweise sehr überzogen und versank fast im Selbstmitleid. Das hat mich erheblich gestört und machte das Lesen des letzten Drittels des Buches sehr anstrengend. Sind die Seiten bis dahin nur so verfolgen, hatte ich nun erhebliche Probleme, bei der Handlung zu bleiben. Auch hatte ich im Laufe des Buches das Gefühl, dass ich Elettra von allen Charakteren wohl am wenigsten verstehen kann. Das fand ich sehr schade, denn das Buch hat absolut vielversprechend begonnen. Vielleicht hätte es einfach auch geholfen, wenn manche Details nicht ganz so ausführlich behandelt worden wären. Auch der Schluss konnte mich nicht ganz glücklich machen. Mein Fazit: Eine wirklich tolle und geheimnisvolle Geschichte, die mich über lange Strecken absolut gefesselt hat. Leider wurde mir die Handlung im letzten Drittel etwas zu übertrieben. Nichtsdestotrotz habe ich viele schöne Lesestunden inmitten dieses wunderbaren Klosters samt seinen Bewohnern verbringen dürfen. Auch die Rezepte und die Aufmachung des Buches haben mich absolut begeistert. Daher empfehle ich es weiter!

Die Zitronenschwestern/ Valentina Cebeni

Von: Das schon gelesen? Datum: 02. April 2017

Das Cover Dieses Cover ist wirklich besonders schön und meiner Meinung nach strahlt es richtig viel Freude aus. Das Gelb der Zitronen zu dem Blau im Hintergrund passt wirklich gut. Das Blau erinnert mich ein wenig an die Farbe des Meers. Der Titel Unter dem Titel konnte ich mir nicht wirklich etwas vorstellen, da ich nicht wusste, was Schwestern mit Zitronen zu tun haben sollten. Dachte aber als erstes an Limonade, welches die Schwestern gerne tranken? Klar war das nicht richtig, aber die Zitronen haben eine große Bedeutung im Buch. Der Inhalt Es geht um Elettra, dessen Mama Edda im Koma liegt, weil diese ein Hirnschlag erlitten hat. Die Bäckerei ihrer Mutter ist in den zwei Jahren ihrer Abwesenheit leider Bankrott gegangen. Elettra ist enttäuscht und weiß nicht mehr weiter. Sie hat viele Rechnungen zu zahlen nur leider keine Arbeit mehr. Ihre Freundin schlägt ihr vor doch einen Urlaub zu machen, damit Elettra keinen Nervenzusammenbruch erleidet. Elettra begegnet dann einer blinden Frau im Krankenhaus, welches ihr sagt sie möge auf eine besondere Insel fahren und dort der Heiligen (der Bäcker) die begehrten Anisbrötchen ihrer Mutter zu bringen. Elettra glaubt dieser zunächst nicht, bis sie ein Flugticket auf die besagte Insel findet. Auf der Insel angekommen merkt sie direkt, dass etwas nicht stimmt. Die Insel ist von etwas schrecklichem entzweit worden. Elettra macht sich auf die Suche zu dem Kloster wo die Heiligen Statue ist um ihr die Anisbrötchen zu bringen. Dort trifft sie auf Lea, welche im Kloster lebt. Lea bietet Elettra an dort zu bleiben und ihren Freundinnen Gesellschaft zu leisten. Schnell merkt sie jedoch, dass keiner der Frauen die dort leben etwas von sich Preisgeben, geschweige denn über die Vergangenheit ihrer Mutter. Auch trägt dazu ständig die Stimme bei, welche immer wieder den Namen von Elettras Mutter ruft. Lea wehrt dies ab und sagt es sei der Wind. Als dann auch noch ein Künstler auftaucht und Elettra sich zu ihm hingezogen fühlt, wird es chaotisch. Und ab hier muss ich sagen musste ich dann weiterlesen um alles über das Buch in Erfahrung bringen zu können. Weiter geht es damit, dass der Bürgermeister der Insel, das Kloster Lea wegnehmen will, damit er dort ein Hotel aufbauen kann. Lea jedoch ist nicht gewillt einfach Kampflos aufzugeben. Mit Hilfe all ihren Freundinnen versuchen sie das Kloster zu retten. Elettra stößt dabei auf viele verschiedene Hinweise zu ihrer Mutter und fühlt sich ihr sehr verbunden wie noch nie. Ob sie das Kloster retten könne und ob Lea ihre Liebe findet und was es mit dem Stimmten auf sich hat müsst ihr dann selbst herausfinden. Fazit Oh man was soll ich sagen? Ich habe wirklich, wirklich lange gebraucht um in die Geschichte von Elettra und Edda zu kommen. Die ersten 160 Seiten waren echt schwierig für mich (e-Book) ich hatte leider nicht so viel Spaß während dem Lesen. Was mich gestört hat war, dass mir vieles viel zu ins Detail ging, was meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Dadurch hat sich das Buch unnötigerweise in die Länge gezogen und es brachte die Handlung einfach nicht weiter. Nach Seite 180 war ich dann aber doch gefesselt und wollte unbedingt weiter lesen. Ich mochte die Handlung plötzlich. Im Großen und Ganzen war die Handlung sehr berührend und sehr schön, vielleicht hätte man das ein oder andere Geheimnis am Anfang schon erwähnen sollen um des Lesers Interesse schneller zu wecken. Was ich besonders an diesem Buch mochte, waren die Rezepte der genannten Leckereien. Die ich auf jeden Fall mal nach backen werde. An dieser Stelle möchte ich dem Bloggerportal dafür danken, dass ich dieses Buch zugeschickt bekommen habe. Auch danke ich Penguin Verlag (Random House) sehr!

Vergangenheit und Geheimnisse

Von: vielleser18 Datum: 30. March 2017

Elettras Mutter liegt schon ein Jahr im Koma, die Bäckerei, die sie von ihr übernommen hat, musste sie aus finanziellen Gründen schließen. Was nun? Da entdeckt Elettra innerhalb weniger Tage einige Hinweise, die auf eine Mittelmeerinsel hindeuten. Liegt da die Vergangenheit ihrer Mutter ? Viel weiß sie nicht darüber, auch wer ihr Vater war, hat ihre Mutter ihr immer verheimlicht. Kurzentschlossen bricht Elettra auf um mehr zu erfahren. Dort angekommen entdeckt sie ein altes Kloster. Bewohnt von drei Frauen. Was für ein Geheimnis verbergen sie ? Elettra spürt, dass sie hier mehr heraus finden kann. Dass ihre Mutter hier gelebt hat. Was verbergen die Frauen? Und können sie sich zusammentun um das Kloster zu retten? Valentina Cebeni hat nicht nur Geheimnisse aus der Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und schöne Landschaften, ein ganz eigenes Inselvölkchen, sowie Kummer und Intrigen miteinander verwebt, sondern auch mit dem Duft von Anisbrötchen, Zitronen und manch anderer Leckerei mit einbezogen. Gut, dass auch die Backrezepte zu den beschriebenen Backwerken abgedruckt sind und zum nachbacken einladen. Die Autorin schildert aus Sicht von Elettra, die hinter ihre Ursprünge, die Vergangenheit der Mutter kommen will, aber auch einsam ist und sich nach Liebe sehnt. Nach einem Zugehörigkeitsgefühl. Die anderen Protagonisten haben auch ihre Last zu tragen und daher hat jede ihr kleines oder größeres Geheimnis. Die Geschichte ist interessant, verwickelt und ein interessantes Ambiente wird beschrieben. Erst nach und nach lüftet sich ein Geheimnis nach dem anderen, zudem gibt es auch Spannungen zwischen den aktiven Protagonisten. Doch um das Kloster zu retten müssen sie zusammen halten. Eigentlich eine spannende Ausgangslage. Dennoch konnte es mich nicht wie gewollt fesseln, da es doch für mich einige unnötige Längen gab. Und manch eine Stelle, die entweder zu zufällig oder zu unrealistisch war. Aber es gab auch viele Momente, wenn es um die Landschaft oder die Backkunst ging, bei denen ich das Beschriebene vor Augen hatte. Der Roman spielt in den 1980er Jahren und man merkt, dass es eine andere, ruhigere, aber auch vom Verhalten eine verschlossenere Gesellschaft auf dieser Insel war. Eine andere Zeit, die hier im Roman beschrieben worden ist. Für alle, die gerne Frauenromane mit Verwicklungen, Liebe, Geheimnissen lesen und sich über die abgedruckten Backrezepte freuen, empfehle ich es mit Einschränkungen weiter. Aber vielleicht gefällt es euch besser als mir ? Das Cover ist jedenfalls herrlich erfrischend, anziehend und peppig gemacht!

Duftende Zitronen,,,und mehr!

Von: Angela Busch Datum: 29. March 2017

INHALT: Die junge Elettra hat von ihrer sterbenden Mutter als Vermächtnis eine hochverschuldete Bäckerei geerbt und hätte doch eigentlich lieber ein Journalistenstudium absolviert. Kochen und Backen hat ihr noch nie Freude bereitet, im Gegensatz zu ihrer Mutter, die eine leidenschaftliche Bäckerin und Köchin war. Aber das kostenintensive Studium konnte die kleine Familie nicht finanzieren. Das Verhältnis zur Mutter war etwas gespannt durch diese verschiedenen Lebensvorstellungen, ausserdem hat die Mutter in keinster Weise Elettra’s Fragen nach ihrem Vater und dessen Herkunft beantwortet. Sie bekommt nur einen Hinweis , dass all ihre Neugier auf der sonnigen Mittelmeerinsel *Insel der Witwen* beantwortet werden würde. Kurzerhand reist sie dorthin, lässt ihre im Koma liegende Mutter zurück , wohnt in einem entweihten Kloster mit drei anderen Frauen, trifft den Künstler Adrian, der ihr bei der Lüftung aller Geheimnisse und Geschehnisse der Vergangenheit helfen soll…. MEINE MEINUNG: Das hübsch illustrierte blaue Cover mit den knalligen Zitronen vermittelt sofort Sonne, Wärme, Mittelmeeratmosphäre. Die wunderschönen, sehr leckeren und gut nachkochbaren Rezepte, die ich sofort beim ersten Durchblättern entdeckt habe, motivieren sofort mit dem Lesen loszulegen. Man hat das Gefühl mit der Nase viele wunderbar aromatische Düfte wie Anis, Zitrone, Vanille, zu erschnuppern. Doch eine leichte Enttäuschung machte sich schnell bei mir breit. Der Schreibstil war teilweise zu langatmig, hat mich den Protagonisten gar nicht näher gebracht. Vor allem die am Anfang des Buches kühle Mutter-Tochter-Beziehung hat mich befremdet. Kann man (Frau) es aushalten die sterbende, eine im Koma liegende Frau und Mutter mit so wenigen Gedanken und Emotionen zu beachten? Okay, das mag es geben. Der Aufenthalt und die Geschehnisse im verlassenen Kloster dieser merkwürdig unfreundlichen Insel kamen mir dann doch sehr fiktiv und an den Haaren herbeigezogen vor. Der ganze Schreibstil ist sehr einfach und locker gehalten, fast kitschig, begeistert nur zeitweise und reisst den Leser nicht mit auf diese imaginäre Mittelmeer - Insel. Spannung baut sich kurz auf - und wieder ab. Drei naive ,unerfahrene Frauen, die ein seit Jahrhunderten verfallenes Kloster und Anwesen mit kurzfristigen, nur einige Wochen dauernden Aktionen wie Marmeladen kochen, Honig herstellen und Duftsäckchen nähen, vor dem Ruin bewahren wollen - sind schlichtweg für mich zu unglaubwürdig und blass von der Autorin gezeichnet. Merkwürdigerweise sind in dem Buch auch wunderschöne Landschaftsbeschreibungen enthalten, die sich wie aus einer anderen Feder stammend lesen. Das hat mich wieder mit dem Buch versöhnt. Genau wie die feinen Rezepte. Dieser Roman ist eine leichte, schnell zu lesende Lektüre, die man in der Sonne geniessen kann. Vielleicht mit einer leckeren Zitronenlimonade . Es ist trotz einiger Ungereimtheiten ein gutes Buch, dem ich drei Sterne gebe. Vielen herzlichen Dank an die Autorin und den Penguin Verlag für dieses ansprechende Leseexemplar.

Die Zitronenschwestern

Von: Iris Gasper Datum: 22. March 2017

Ellettras Mutter Edda liegt im Koma und es sieht nicht gut aus. Elletra selbst steht vor der Pleite der Bäckerei, die sie von der Mutter übernommen hat. Nun muss sich in ihrem Leben etwas ändern. Da läuft ihr in der Klinik eine blinde ältere Dame namens Eva im Rollstuhl über den Weg. Sie erklärt eine Freundin von Edda zu sein und rät Ellettra zu einer Reise zum Kloster Santa Elisabetta auf der Isola del Titano. Selbstgebackene Anisbrötchen sollen Elettra dorthin begleiten. Gesagt, getan. Elettra begibt sich frohen Mutes auf diese Reise, wohl auch in der Hoffnung dort vielleicht etwas über ihren Vater herauszufinden, von dem sie nie etwas in Erfahrung gebracht hat. Auf der Insel angekommen darf Elettra schon bald im ehemaligen Kloster wohnen. Das hat die ungefähr gleichaltrige Lea vor einigen Jahren käuflich erworben und es bietet ihr und auch den Mitbewohnerinnen Nicole und Dominique Schutz vor den Anfeindungen der übrigen Inselbewohner. Lea wird für Elletra so etwas wie eine Freundin. Das Leben und die Menschen auf der Isola del Titano sind sonderbar und Elettra fällt es schwer mit den Menschen tatsächlich warm zu werden. Doch die Suche nach ihren eigenen Wurzeln hält sie dort. Selbst bei Lea hat sie manchmal das Gefühl, dass diese etwas vor ihr verheimlicht. In dieser Geschichte spürt der Leser die Schönheit dieser Insel, der Isola del Titano, lernt aber auch schnell ihre rauen Seiten kennen. Der Duft von Kräutern, Anis und Zitronen dringt durch und lässt Sommergefühle aufkommen, Und dennoch baut sich da eine gewisse Distanz auf. Zu geheimnisvoll sind die Menschen und auch Elettra und ihr Handeln sind nicht immer ganz nachvollziehbar. Oft verliert sie sich in nicht nachvollziehbaren Empfindungen und Gedanken. So fällt es manchmal schwer sie zu verstehen. „Die Zitronenschwestern“ ist eine unterhaltsame Sommerlektüre über eine Frau, die an einem Wendepunkt ihres Lebens steht und auf der Suche nach Geheimnissen ihrer Mutter und ihrer Familie ihre eigenen Wünsche und Träume wieder entdeckt. Übrigens fließen in das Buch diverse Rezepte ein, die Eddas Backkunst unterstreichen und den Leser sicherlich dazu animieren so manches Rezept einmal selbst auszuprobieren. Delizioso! Copyright © 2017 by Iris Gasper

Es hat mich einfach nicht so gepackt...

Von: Kathrin N. Datum: 20. March 2017

Elettra`s Mutter ist eine begeisterte, leidenschaftlich Bäckerin, die ihrer Tochter früh diese Leidenschaft beizubringen versucht. Als die Mutter erkrankt und alsbald im Sterben liegt, hinterlässt sie ihrer Tochter eine Bäckerei, die pleite geht und eine geheimnisvolle Nachricht, dass sie auf einer kleinen Mittelmeerinsel eine Antwort auf all ihre Fragen zu ihrer Vergangenheit bekommt. Kurzentschlossen reist sie dorthin und wird auf der „Insel der Witwen“ erst einmal unfreundlich und abweisend empfangen. Sie findet Unterschlupf in einem alten, entweihten Kloster und freundet sich nach und nach mit den drei Frauen, die dort noch leben, an... allerdings hat Elettra immer das Gefühl, dass ihr sowohl die Frauen im Kloster als auch die Frauen auf der Insel etwas verschweigen – und das macht sie neugierig. So findet sie – auch mit Hilfe des Künstlers Adrian – Antworten auf ihre Vergangenheit und Verständnis für ihre Mutter und sie erlebt letztlich die Liebe der Zukunft... Das Buchcover verspricht frische Zitronen, Kräuter und das Meer – und der Inhalt hält dieses Versprechen, nicht nur durch die Geschichte, sondern auch durch die geschickt eingeflochtenen kleinen Rezepte, welche die LeserInnen bei Laune halten sollen... ja, ihr merkt vielleicht am Unterton, dass dies bei mir nicht unbedingt gelungen ist. War ich anfänglich noch Feuer und Flamme (und habe mir vorgenommen, die Zitronenbonbons mal nachzumachen), so schwand meine Leselust immer mehr, denn obwohl die Geschichte wirklich interessant ist, konnte mich der Schreibstil nicht packen. Nicht nur einmal ertappte ich mich im Überfliegen von Textpassagen oder schnellem Umblättern, was kein gutes Zeichen ist. Aber warum konnte mich das Buch nicht so begeistern? Es ist eine gewisse Langatmigkeit, die ich beim Lesen empfand. Zeitweise sprang die Begeisterung der Protagonistin über – so zum Beispiel als sie die alte Küche im Kloster nach der Renovierung sah und ein geheimnisvolles Heft in einem der Backöfen fand... aber dann verlor sich die weitere Geschichte wieder in langen Erzählungen. So kam auch das Schicksal der zwei im Kloster lebenden Witwen nicht so packend bei mir an; hier hätte ich mir einfach mehr Tiefe und Dramatik in den Worten gewünscht... Natürlich ist das mein persönliches Empfinden, aber dieser Roman gehört leider nicht zu meinen März-Favoriten. Und dennoch: Geschmäcker sind verschieden und sollte euch die Geschichte einer geheimnisvollen Insel mit vielen Familienschicksalen, einem Schuss Liebe und noch mehr Leidenschaft für`s Backen begeistern, dann schaut ruhig mal rein ;)

Sommerlich Frisch

Von: Viola Hardel Datum: 20. March 2017

Es ist wirklich eine Zauberhafte Geschichte und man wird beim lesen auf die schöne Insel getragen, man kann durch den angenehmen Schreibstil es sich Bildhaft vorstellen und fühlt sich gleich richtig wohl in dieser Geschichte. Es ist ein richtig schönes Sommerbuch was lust auf mehr macht. Aber auch etwas geheimnisvolles hat diese Geschichte so das man richtig gepackt wird, auch wenn man vieles nicht nachvollziehen kann, und man es etwas schwer hat zu verstehen ist es wunderbar zu lesen. Was mir noch besonders gut gefallen hat, das man in diesem Buch tolle Rezepte mit eingebaut hat so das man richtig lust bekommt es nach zu machen. Ich habe Elttra sehr gerne durch ihre Geschichte begleitet und mich treiben lassen .

Eine schöne Geschichte

Von: Samy Datum: 18. March 2017

Ich weiß gerade noch nicht so ganz wo genau ich jetzt anfangen soll. Ich fange mal beim Schreibstil und der Umschreibung an. Also der Schreibstil ist sehr angenehm, leider auch nicht mehr. Die Autorin beschreibt alles sehr schön Bildhaft und man kann sich eine wirklich schöne Landschaft vorstellen. Doch mich reißt es nicht vom Hocker. Auf der Insel kommt man sich in die Vergangenheit versetzt vor. Frauen die Schwarz tragen, wenn sie ihre Männer verloren haben, egal wie lange das schon her ist sie tragen schwarz ihr Leben lang. Auf dieser Insel findet Eletrra mehr über ihre Mutter raus und so kann sich der Charakter sehr weiterentwickeln, das ist natürlich positiv für das Buch. Die Charaktere sind wirklich sehr gut beschrieben worden und auch das Problem mit ihrer Mutter, diese BEzihung ist wirklich kompliziert, wird gut beschrieben. So wird man durch Interesse am Buch gehalten. Die Geschichte wird besser und fasziniert auch wirklich doch gefesselt hat sie mich leider nicht. Das Cover ist schön. Es wirkt sehr frisch und durch die Zitronen passt es super zum Frühling finde ich. Die Geschichte bekommt 4 Füchse. Sie ist gut doch nicht so fesselnd.