Julie Cohen

Der Tag, an dem der Sommer begann

Der Tag, an dem der Sommer begann Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

eBook
Buch

€ 9,99 [D] inkl, MwSt, | € 9,99 [A] | CHF 12,00 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

€ 9,99 [D] inkl, MwSt, | € 10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?

Kann ein Mehrgenerationenhaushalt gut gehen?

Von: Anne Datum: 12. March 2018

**Über „Der Tag an dem der Sommer begann“ von Julie Cohen** Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Jetzt „Der Tag an dem der Sommer begann“ von Julie Cohen bei Amazon kaufen* **Meine Meinung zu „Der Tag an dem der Sommer begann“ von Julie Cohen** Anfangs hatte ich ein paar Probleme bei diesem Buch einzusteigen. Es ist eben doch etwas anders als all die anderen Bücher, die ich regelrecht verschlinge. Doch warum fiel es mir bei diesem Buch so schwer? Joana ist eine Frau, die wohl Respekt verdient. Immerhin hält sie eine Menge ab, was ihre Schwiegermutter, die älteste Tochter, die Knirpse und so manch anderes Familienmitglied betrifft. Sie rastet nie aus. Schreit niemals jemanden an. Bleibt immer verständnisvoll und lässt eben alles mit sich machen. Ahnt ihr worauf das hinaus läuft? An sich, floss diese Geschichte lange Zeit einfach so dahin. Neue Figuren wurden eingeführt und brachten das eine oder andere Geheimnis mit sich. Und hier wäre es doch eigentlich ganz normal bei der einen oder anderen Situation ein klein wenig zu explodieren. Würde ich halt so machen. Aber Jo bleibt ruhig. Irgendwie war das dann für mich ein wenig nervenaufreibend. Denn man will einfach nur brüllen: „Los, Jo! Lass das nicht mit dir machen!“ Dennoch ist das Buch sehr feinfühlig geschrieben. So wollte man es tatsächlich nur sehr ungern aus der Hand legen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Frauen. Wobei die Probleme und Sorgen der drei stets alltagsnah und authentisch beschrieben werden. Auch wenn alle drei sehr unterschiedlich sind und damit auch ihre Gefühlswelt einfach nicht die selbe ist, fühlt man sich bei jeder Perspektive gut abgeholt. Man kann sich eben in jede von ihnen gut hinein versetzen. Bis auf Jo und ihre stoische Ruhe. Wer einfach mal wieder etwas Lebensbejahendes lesen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. **Über die Autorin Julie Cohen** Julie Cohen wurde in Maine geboren. Ihre Kindheit verbrachte Julie zwischen Büchern in der Bibliothek. Damit war von vornherein klar, dass sie Literatur studieren würde. Das tat sie dann an der Brown und der Cambridge University. Wenn sie nicht gerade an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Julie Cohen lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Berkshire, England.

Drei Generationen unter einem Dach

Von: friederickes bücherblog Datum: 21. April 2017

Klappentext: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Die Autorin: Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops Cover: Das Cover ist sehr zurückgenommen in seinem Ausdruck. Zarte Farbfelder sowie ein Mädchen auf einer Schaukel in Schwarz. Eigentlich fast nichtssagend, aber doch neugierig machend, sodass man gerne den Klappentext liest. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!): Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jo, ihre kleinen Kinder Oscar und Iris aus zweiter Ehe sowie Lydia, die älteste Tochter aus erster Ehe. Jos erster Mann Stephen ist vor zehn Jahren von einer Brücke gestürzt und verstorben. Ihr zweiter Mann Richard betrügt sie mit dem Au-pair-Mädchen, die Beziehung scheitert. Zu guter Letzt stürzt ihre ehemalige Schwiegermutter Honor, die den Tod des Sohnes eigentlich nie verwunden hat, im eigenen Haus die Treppe hinunter und muss wegen ihrer Hüfte notgedrungen bei der nicht gerade geliebten Schwiegertochter einziehen. Die drei Generationen innerhalb der Patchwork-Familie ohne Mann im Haus tun sich nicht ganz leicht mit dem Zusammenleben, wobei alle, mit Ausnahme der Kleinkinder, ein mehr oder weniger großes Geheimnis mit sich herumschleppen. Meine Meinung: Das Buch hat es mir anfänglich nicht ganz leicht gemacht. Warum? Jo (Joana) ist eine Frau, die den ganzen Tag damit beschäftigt ist, es allen recht zu machen, obwohl sie von ihrer Schwiegermutter barsch und undankbar behandelt wird, obwohl ihre älteste Tochter pubertiert, mit sich unzufrieden ist und auch noch kurz vor den Prüfungen steht. Und nicht zu vergessen die beiden kleinen Knirpse, die die Knöpfe in öffentlichen Verkehrsmitteln traktieren, auf dem Spielplatz die Windeln überlaufen lassen und am liebsten den Supermarkt ausräumen würden. Und damit das Chaos rund wird, kommt auch noch der zweite Ehemann mit seiner neuen Flamme vorbei. Jo denkt nie an sich selbst, rastet nie aus, schreit nie jemanden an, ist immer verständnisvoll und lässt alles mit sich machen. Respekt! Die Geschichte floss lange Zeit so dahin, brachte neue Protagonisten sowie nach und nach kleinere und mittlere Geheimnisse zutage. Ich hätte mir gewünscht, dass Jo in der einen oder anderen Situation Nerven zeigt und ihre Neigung, alles und jeden zu verstehen, mal für einen Moment ablegt, was ja menschlich ist. Das Buch ist sehr feinfühlig in einer verständlichen Sprache geschrieben, sodass ich nicht in Versuchung geriet, es aus der Hand legen zu wollen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Honor, Jo und Lydia erzählt, sodass man immer mittendrin ist in der Gefühlswelt und den inneren Empfindlichkeiten. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, ihre Charaktere in der Unterschiedlichkeit und den persönlichen Lebensabschnitten und Liebesbeziehungen glaubhaft. Positiv ist auch, dass man Verständnis füreinander lernen und sich in einer Familie zusammenraufen kann. Tiefgründigkeit verleiht der Geschichte das Erfahren von Lebenssituationen der Vergangenheit, die Verarbeitung von Verlust und Veränderung sowie das aufeinander Zugehen in dem Wissen, dass eine Familie ein Zufluchtsort sein kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für eine wärmende Familiengeschichte. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

Sehr dramatisch, aber schön!

Von: Leni Datum: 01. September 2017

Julie Cohen wirft den Leser direkt in die Welt von Honor, Jo und Lydia. Drei Frauen die auf eine Art zusammengehören, immerhin sind sie eine Familie, und doch sind sie grundverschieden. Als Honor nach einem Sturz bei ihrer Schwiegertochter einziehen muss wirft das also das ein oder andere Problem auf. Der Sommer ist geprägt vom sich Kennenlernen und Geheimnisse bewahren, aber auch teilen. Der Tag, an dem der Sommer begann erzählt uns die Geschichte dieser drei Frauen. Es erzählt von Problemen, mit denen sie zu kämpfen haben, aber auch von Hoffnung, und der Bewältigung dieser Probleme. Alles in allem könnte man sagen: das typische Frauen-Drama-Klischee-Buch. Doch manchmal, da ist genau das das Richtige. Vielleicht auch, weil dieses Buch ein wenig anders gestaltet ist. Der Erzählstil wechselt immer wieder leicht. So bekommen wir auf unterschiedliche Weise Einsicht in unsere drei Protagonistinnen. Am besten gefallen hat mir hier übrigens immer der Teil, in dem wir Lydias Tagebuch mitlesen durften. Außerdem spricht das Buch viele kritische Themen an, was ich super finde. Es beschäftigt sich mit Selbstmord, dem Umgang mit Verlusten, der Liebe und Mobbing. Dabei wird es allerdings nie zu platt, was meiner Meinung nach häufig passiert, wenn viele kritische Themen in einem Buch verarbeitet werden. Auf jedes einzelne dieser Themen wird feinfühlig eingegangen und es wird ausreichend behandelt. Nichts wirkt gekünstelt, sondern die Geschichte bleibt durchweg interessant zu lesen.

Herzerwärmend schön!

Von: buchtippsperlen Datum: 27. August 2017

Klappentext: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Autor: Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Cover: Ich selbst, finde das Cover nicht allzu schön, da mir die Farbwahl nicht so sehr zu sagt. Das Buch habe ich aber auch eher aufgrund des vielversprechenden Klappentextes ausgesucht. Meine Meinung: Ich habe das Buch soeben beendet und musste unbedingt sofort meine Gedanken dazu aufschreiben und mit euch teilen. Die Geschichte rundum Jo, Honor und Lydia hat mich so sehr berührt, dass ich mich erstmal Sammeln musste, nachdem ich es wieder zurück ins Bücherregal gestellt habe. Das Buch ist irgendwie wie ein unscheinbarer Schatz. Mit sehr viel Herzenswärme und voller Liebe geschrieben. Mit jedem Kapitel hat man immer mehr gemerkt, dass es der Autorin sehr wichtig war, diese Gefühlswelt aller dreien auf die authentischste Weise wie nur möglich rüber zu bringen. Eine sehr schöne Schreibweise, sehr flüssig und locker zu lesen. Ich hatte niemals den Gedanken, dass es zu Klischeehaft ist. Die Kapitel werden aus der Sicht von allen drei Hauptprotagonisten erzählt (Aus der Erzählperspektive). Somit hat man schnell eine Verbindung zu den Charakteren entwickelt. Die Geschichte erzählt über die Liebe und die Familie, über Mobbing und Homosexualität. Da ist Jo, welche drei Kinder alleine groß ziehen muss, Honor , welche Jo`s Schwiegermutter aus ihrer ersten Ehe ist und nach einem Unfall gezwungenermassen bei ihnen einziehen muss und Lydia, die älteste Tochter von Jo im Teenageralter, welche ihren Vater schon sehr früh durch einen tragischen Unfall verloren hat und damit kämpft in ihre beste Freundin Avril verliebt zu sein, doch diese hat nur Augen für ihren neuen Freund Harry ... Ich fand Honor bis ungefähr zur Hälfte des Buches von allen Charakteren am unsympathischsten , da sie ihrer noch verbliebenen Familie gegenüber sehr unfreundlich und verbittert war. Zur zweiten Hälfte öffnete sie sich jedoch mehr und mehr ihrer Enkeltochter und man erfuhr die traurige Geschichte um ihren verstorbenen Sohn Stephen und seinem Vater, welcher nie für ihn da war. Auch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Jo und ihrem neuen Nachbar Marcus hat sich angebahnt, doch Jo hatte Lydia ein versprechen gegeben und so haben alle drei ein Geheimnis voreinander was die Geschichte zum Ende hin noch viel dramatischer werden lässt, als ich es je erahnen konnte. Ich würde hier so gerne noch viel mehr schreiben, jedoch würde ich euch dann spoilern müssen und das möchte ich aufkeinenfall 😃 Ich möchte euch das Buch wirklich ans Herz legen. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Hoffnung, Familie, Freundschaft und Loyalität. Es spricht ebenfalls auch zwei wichtige Themen an wie das Mobbing, welches heutzutage leider durch das Internet noch viel schlimmer geworden ist die Homosexualität, welche in diesem Buch im Zusammenhang mit dem Mobbing steht und die Geschichte um Lydia mich so sehr berührt und mitgenommen hat Fazit: Ein tolles Buch ❤ Es ist so emotional und berührend auf so vielen Ebenen mit Charakteren zum verlieben. Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung, da es mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Also falls ihr es noch nicht gelesen habt, holt das so schnell wie möglich nach 😍 Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne ★★★★★

We are family

Von: De Bichergeck Datum: 26. August 2017

Das Cover hat auf mich auf den ersten Blick eher nichtssagend gewirkt. Doch es ist ein Roman voller Wärme und emotionaler Tiefe über Familie, Vertrauen, Verlust und den Mut zu einem Neuanfang. Drei Protagonistinnen, dreier Generationen mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Lebensphasen, versuchen auf ihre ganz persönliche Art, den männlichen Verlust in der Familie zu verarbeiten und zu kompensieren. Die Probleme und Sorgen der drei sind sehr alltagsnah und authentisch und obwohl sie alle drei sehr unterschiedlich sind und andere Nöten sie beschäftigen, konnte ich mich extrem gut in jede einzelne von Ihnen reinfühlen und mich auch selbst wieder finden. Man lernt als Leser die Hauptprotagonisten sehr gut und tiefgründig kennen. Man kann sich Lydia, Honor und Jo auch im realen Leben sehr gut vorstellen. Der Zusammenhalt zeigt, wie es eigentlich heutzutage noch immer sein sollte. Das Buch ist sehr feinfühlig in einer verständlichen Sprache geschrieben, sodass ich nicht in Versuchung geriet, es aus der Hand legen zu wollen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Honor, Jo und Lydia erzählt, sodass man immer mittendrin ist in der Gefühlswelt und den inneren Empfindlichkeiten. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, ihre Charaktere in der Unterschiedlichkeit und den persönlichen Lebensabschnitten und Liebesbeziehungen glaubhaft. Erleben darf man als Leser auch Liebe, verschiedene Lebensformen, Mut, Denkweisen und viele Emotionen. "Doch sie war nicht vor die Wahl gestellt worden. Sie ist vor die Realität gestellt worden." (S. 326) Familie ist alles, das hat die Autorin mir wieder eindrucksvoll vor Augen geführt!❤ Meinen Dank geht an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension zu " Der Tag, an dem der Sommer begann"

Von: isi.bookworld Datum: 03. August 2017

Autorin: Julie Cohen Verlag: DIANA Seiten: 427 ISBN: 978-3-453-35912-3 Preis: 9,99€ Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Meinung: Gerade eben habe ich dieses Buch beendet und bin immer noch berührt. Dieses Buch ist einfach wunderschön! Der Schreibstil ist super angenehm. Wenn man einmal angefangen hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte die in dem Buch steckt ist einfach toll! Sehr emotional und berührend. Sie ist super umgesetzt wurden. Gerade am Ende war ich so sehr in dem Buch gefangen. Ich konnte mich in die Personen hinein versetzen und habe selbst überlegt, was ich an ihrer Stelle hätte machen können.Die Geschichte regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Micht hat die Geschichte defintiv emotional mitgenommen. Ich bin sehr begesitert. Schon der Klappentext hatte mich antgesprochen. Genauso wie der Titel und das Cover. Alles passt sehr gut zur Geschichte. Das Buch hat eine gute Aufteilung mit mehreren kurzen Kapiteln. Es lässt sich sehr schön zum lesen einteilen. Ich habe dieses Buch dehalb innerhalb von nur zwei Tagen durchgelesen. Dieses Buch werde ich jetzt nicht so schnell vergessen. Die Geschichte finde ich einfach ganz ganz toll! Fazit: Dieses Buch bekommt von mir natürlich 5/5 Sternen. Gerne würde ich mehr geben. Das Buch hätte es wirklich verdient. Ich kann eine ganz ganz klare Empfehlung ausprechen. Schaut euch dieses Buch unbedingt mal an!

Familienbande und andere Geheimnisse

Von: Anna Ulrich Datum: 24. July 2017

Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Der Tag, an dem der Sommer begann ist ihr viertes Buch im Diana Verlag. Honor fällt die Treppe hinunter und bricht sich die Hüfte. Obwohl sie seit dem Tod ihres Sohnes Stephen keinen Kontakt zu ihrer Schwiegertochter Jo hat, gibt sie im Krankenhaus Jo als ihre engste Verwandte an. Jo war mit ihrem Sohn Stephen verheiratet und hat eine Tochter, Lydia, mit ihm. Jo war zunächst sehr überrascht einen Anruf aus dem Krankenhaus zu bekommen, weil Honor und sie sich nie besonders nahe standen, weder in der Zeit ihrer Ehe und auch nicht nach Stephens Tod. Da Honor sich wegen der gebrochenen Hüfte nicht alleine versorgen kann und die Treppen in ihrem Haus für sie ein großes Hindernis darstellen, zieht sie gezwungenermaßen und selbstverständlich nur vorübergehend bei Jo und Lydia ein. Dort lernt sie ihre 16-jährige Enkelin Lydia erst richtig kennen und auch Oscar und Iris, die beiden Kleinkinder aus Jos zweiter Ehe. Auch wenn Jo und Honor anfangs ihre Schwierigkeiten haben, schaffen es die beiden Frauen sich immer besser zu verstehen und zu vertrauen. Jo ist als Mutter von einem Teenager und zwei Kleinkindern sehr gefordert und von ihrem zweiten Mann Richard wegen des Au-pair Mädchens Tatianna sitzen gelassen worden. Richard und Tatianna verkünden zu allem Überfluss auch noch ihre Hochzeit, während Jo entgeht, dass Lydia ein Geheimnis hat und sich Dramen ankündigen. Und dann kommt der zehn Jahre jüngere Marcus in Jos Leben… Die Charaktere in diesem Buch sind sehr präsent. Honor ist stolz und verbirgt ihre wahren Gefühle, letzteres ist eine Gemeinsamkeit der drei Frauen. Jede hat Geheimnisse und manchmal braucht es ein Drama um sich aus alten Fängen zu befreien. Hier handelt es sich um eine wunderschöne leichte Sommerlektüre deren Thema alles andere als leicht ist. Eins der schönsten Zitate: "So fühlt sich Liebe an. Sie fühlt sich hoffnungslos und hilflos an, als würde man sich an einem rutschigen Felsen in einem tosenden Meer festhalten. Und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Niemals." S. 271 Anna Ulrich

Vielfältiges Buch, unpassender Titel

Von: Witch of apartment 23 Datum: 18. July 2017

Woran denkst du, wenn du diesen Titel liest? Jeder bildet bevor er ein Buch liest eine gewisse Erwartungshaltung und der Titel ist meist ein ausschlaggebendes Kriterium für diese Erwartung. Ich jedenfalls hatte ziemlich andere Erwartungen an dieses Buch. Das diese nicht eingetroffen sind, ist jedoch nicht schlecht. Doch dazu später mehr. Zum Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen. (Quelle: Random House Bloggerportal) Meine Meinung: Nun zu meiner Erwartungshaltung, die ich schon vorher erwähnte. Ich dachte mir, das ich hier ein Buch lesen werde, das drei Generationen von Frauen vereint, die alle unterschiedlich sind, aber letztlich auch alle voneinander lernen können. Dies hat sich letztlich bewahrheitet und ich bin wirklich froh darüber, denn es zeigt mal wieder wie vielfältig und wichtig Familie sein kann. Ich dachte mir aber auch, dass es sich um ein tolles Sommerbuch handeln wird, das zu gutem Wetter und Sonne und Strand passt. In diesem Punkt, würde ich aber im Nachhinein nicht übereinstimmen. Vielmehr behandelt das Buch viele Probleme, mit denen die drei Frauen zu kämpfen haben und erinnert mich daher recht wenig an Sommer. Doch das ist nicht schlecht! Das Buch behandelt viele verschiedene Themen, die es durchaus wert sind, angesprochen zu werden und von denen ich gerne gelesen habe. Auch wenn ich mir an mancher Stelle dachte, dass es vielleicht schon wieder zu viele verschiedene Themen und Probleme sind, und vielleicht besser weniger und die dafür intensiver angegangen worden wären. Fraglich ist für mich nur, wie der Titel zum Inhalt passt, doch es kann auch sein, dass mir der entscheidende Clue irgendwie entgangen ist. Es war interessant die Geschehnisse aus den drei verschiedenen Perspektive zu hören, allerdings sorgte das auch dafür, dass jede der drei Frauen etwas an sich hatte, weshalb ich sie weniger sympathisch empfand. Ich glaube allerdings das liegt daran, dass ich als Leser einfach mehr wusste, als die Charaktere in dem Moment. Lydia, die Jüngste, tat meiner Meinung nach ihrer Mutter oft großes Unrecht, benahm sich auf der anderen Seite aber auch wie ein normaler Teenager, der seine Eltern nicht versteht. Und so ging es mir leider bei jedem Charakter. Doch Menschen sind nicht perfekt, und deshalb ist es gut, dass Romanfiguren es auch nicht sind. Besonders zum Schluss hin fand ich es sehr spannend zu lesen, wohingegen es für mich am Anfang und in der Mitte etwas zu zäh zu lesen war. 15. Satz: Das Holz war auch von der Sonne erwärmt. Kurz und knapp: #Familie #Frauen #Leben

Bewegender Roman

Von: AntjeDomenic Datum: 17. July 2017

"Der Tag, an dem der Sommer begann" Julie Cohen Verlag: Diana Seitenzahl: 432 ISBN: 978-3-45335912-3 Erstausgabe: 13. März 2017 Preis: 9,99 Euro Klappentext: Der Sommer der Geheimnisse ... Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? "Bewegend, weise und wunderschön." Rowan Coleman Gestaltung des Buches: Ich finde das Cover schlicht. Als ich es mir anschaute kamen bei mir keine Ideen, was sich in dem Buch verbirgt. Die Farben haben mich inspiriert das Buch zu Lesen sowie auch der Klappentext. Meine Meinung: Die Autorin hat dieses Buch aus 3 Perspektiven geschrieben, 3 Generationen. Ich finde den Schreibstil der Autorin flüssig und detailreich. Beim Lesen vergaß ich die Zeit und flog durch die Story. Zum Anfang konnte ich mir nicht so recht vorstellen, was mich erwartet, aber nach einigen Seiten war ich drin in der Story. Es ist ein wirklich sehr bewegender Roman der Autorin geworden und sicher auch nicht das letzte Buch, was ich von Ihre gelesen habe. Das Buch beinhaltet realistische Dinge, die jedem von uns passieren bzw. wir miterleben. Meine Bewertung: 4 von 5* Vielen Dank an das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

Tolle Geschichte mit starken Persönlichkeiten

Von: Buecherholic Datum: 08. July 2017

Name: Der Tag an dem der Sommer begann Autor: Julie Cohen Seitenzahl: 432 Seiten Verlag: Diana Preis: 9,99 € ISBN: 978-3-453-35912-3 Inhalt ''Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?'' Meine Meinung Zu aller Erst möchte ich mich beim Bloggerportal bedanken, dafür, dass ich dieses Buch rezensieren darf. ♥ Cover/Gestaltung Ich finde, dass das Cover gut gelungen ist. Dadurch, dass Pastellfarben verwendet wurden, wirkt es sehr fröhlich und denn noch nicht zu knallig. Zudem finde ich es sehr schön, wie sich das Mädchen auf der Schaukel vom Hintergrund abhebt. Unten am Rand sind noch ein paar Pflanzen abgebildet, was das sommerliche unterstreicht. Inhalt Ich hatte um ehrlich zu sein, die Befürchtung, dass dieses Buch schnell langweilig sein könnte. Denn wie viele solcher Romane, sprich um Familiengeheimnissen, waren sehr eintönig. Bei diesem Buch war es aber gar nicht der Fall. Es sind 3 verschiedene Sichten vorhanden und somit auch 3 verschiedene Geheimnisse, bzw. Geschichten, die letzen Endes alle verbindet. Honor, Jo und Lydia müssen sich mit den alltäglichen Problemen befassen. Nachdem Honor von einer Treppe gestürzt ist, nimmt Jo ihre Schwiegermutter bei sich zu Hause auf. Diese haben einige Probleme, da sie nie wirklich eine enge Bindung hatten, besonders nicht, nachdem Jos Mann/Honors Sohn verunglückt ist. Jo, die sehr viel um die Ohren mit ihren zwei kleinen Kinder hat (aus der 2. Ehe (geschieden)), muss sich einiges an Sprüchen von ihrer Schwiegermutter bieten lassen. Doch Jo lässt sich nicht so einfach runterziehen. Sie versucht immer alles Menschenmögliche um ihrer Kinder nicht zu zeigen, wie einsam sie ist. Sie versucht nur für ihre Kinder da zu sein, doch dabei vergisst sie Lydia etwas. Diese muss mit einem großen Geheimnis leben, da sie noch nicht bereit ist sich zu outen. Als, durch einen Ausrutscher, herauskommt, dass sie lesbisch ist, wird sie nur noch gemobbt. Ihre beste Freundin, in die sie verliebt ist, wendet sich ab, da sie verletzt ist, dass Lydia ihr nie was erzählt hat. Lydia, die denkt, dass die ganze Welt gegen sie ist, versucht sich genau an der Brücke sich das Leben zu nehmen, wo ihr Vater verunglückt ist. Zum Glück hat Jo rechtzeitig ihr Tagebuch gefunden und somit konnte sie nachvollziehen, wieso ihre Tochter so in sich gekehrt war. Diese Szene war sehr ergreifend für mich. Da dort die Sachen ausgesprochen wurden, die lange Zeit versteckt wurden. Honor merkt, dass die kleine und chaotische Familie ihr sehr am Herzen liegt, Jo erfährt, dass nicht immer alles gut laufen soll und Lydia will versuchen mit alldem klar zu kommen. Ich finde, dass es ein sehr bewegender Roman ist, der stark zum Denken antreibt. Besonders gut finde ich, wie man sehen kann, dass sie alle zusammenfinden. Man kann vieles mit auf dem Weg nehmen. Außerdem spricht dieses Buch sehr sensible, realistische und alltägliche Probleme an. Vom Verlust, zu Neuanfängen, zu Homosexualität. ~ "So fühlt sich Liebe an. Sie fühlt sich hoffnungslos und hilflos an, als würde man sich an einem rutschigen Felsen in einem tosenden Meer festhalten. Und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Niemals." S. 271 ~ ~ "Doch sie war nicht vor die Wahl gestellt worden. Sie ist vor die Realität gestellt worden." (S. 326) ~ Charaktere: Wie schon erwähnt, sind in diesem Buch 3 Hauptprotagonisten vorhanden. Alle drei sind sehr bewundernswerte und starke Frauen. Für viele könnte Honor unsympathisch wirken, bei mir war es auch am Anfang der Fall. Mit ihrer Art, wirkte sie sehr kühl und selbstsicher. Doch mit der Zeit wurde sie immer aufgeschlossener und freundlicher. Besonders gut von ihr hat mir eine Aktion gefallen, wo sie das Ex-Hausmädchen raus geworfen hat. Das genau Gegenteil dazu, ist Jo. Sie ist immer fröhlich und versucht aus jeder Situation oder Problem das positive zu sehen. Dadurch wirkte sie, meiner Meinung nach, warmherzig. Ihre Tochter Lydia war zu Anfang oftmals frech und verschlossen zu ihrer Mutter, obwohl diese ihr helfen wollte. Die kleinen Nebencharaktere Oscar und Iris fand ich einfach nur Zucker! Besonders Iris mit ihrer ''Nein-Phase''. Schreibstil: Der Schreibstil war einfach und verständlich. Man kam nicht durcheinander, trotz der vielen verschiedenen Sichten. Fazit: Alles in einem ist es ein gelungenes Buch. Es hat echt Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, denn ich habe mit dieser Familie gelitten und gelacht. Und genau das finde ich macht ein gutes Buch aus. Leider waren 2-3 Stellen etwas übertrieben und eintönig, weshalb dieses Buch ''nur'' 4 Sterne von mir bekommt.

Der Tag an dem der Sommer begann von Julie Cohen

Von: atomicleonie Datum: 29. June 2017

In dem Buch geht es um Honor Levinson, die sich die Hüfte bricht und sich dazu entschließt bei ihrer Schwiegertochter  Jo und ihrer Enkelin Lydia einzuziehen. Alle drei haben ihre Probleme mit sich herum zu tragen. Der Kern des ganzem ist der Unfalltot von Stephen, Honors Sohn, Lydias Vater und Jos Ehemann. Alle haben, trotz der verstrichenen zehn Jahre, ihr Problem und versuchen über ihre Trauer hinweg zu kommen. Seitdem hat Jo wieder geheiratet  und sich scheiden lassen, nachdem sie  mit ihrem zweiten Mann zwei  weitere Kinder bekommen hat.  Lydia hingegen versucht, mit der ersten großen liebe klarzukommen… Auch wenn die Story für mich etwas ausgelutscht und teilweise sehr schwach war, fand ich das Buch gut. Es zeigt den Familiären Zusammenhang und die liebe unter den Verwandten.  Um das ganze etwas aufzupeppen, hat die Autorin aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben: Aus Honors, Lydias und Jos Sicht. Ich fand es sehr interessant die verschiedenen Standpunkte aus drei Generationen zu lesen. Auch wenn ich die Handlungen der Protagonisten teilweise hölzern fand und diese nicht nachvollziehen konnte.  Aber dennoch ist es ein gutes und leichtes Buch, was flüssig geschrieben ist und sich gut im Sommer lesen lässt. Deshalb gebe ich ihm 3 von 5 Sternen und möchte mich beim Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

✎ Julie Cohen - Der Tag, an dem der Sommer begann

Von: Jecke Datum: 30. May 2017

Als ich 2015 'Das Gefühl, das man Liebe nennt' von Julie Cohen gelesen hatte, wusste ich: Von dieser Frau mag ich mehr lesen! Noch heute läuft mir dieses Buch nach, weil ich es immer wieder Lesern empfehle, die Geschichten fürs Herz mögen. Nachdem ich das vorliegende Buch entdeckte, wanderte es direkt auf meine Liste der Bücher, die ich demnächst unbedingt lesen möchte, denn ich habe mich erneut auf eine herzerweichende Geschichte eingestellt. Dass es eine Familiengeschichte sein wird, darauf hatte ich mich ganz besonders gefreut. Ich hatte auch Kitsch und ein wenig Übertreibung einkalkuliert - eben eine Lektüre mitten aus dem Leben, die sich jeder vorstellt, jedoch keiner wirklich lebt. Was ich dann zu lesen bekam, enttäuschte mich schon sehr. Zwar flog ich auch dieses Mal durch die Seiten, da die Autorin mir das Gefühl gibt, mich nicht an Ecken und Kanten zu stoßen. Jedoch beleuchtet sie keine der auftretenden Frauen wirklich tiefgründig. Alles wird angeschnitten, nichts wird intensiviert. Und das hat mich ganz arg enttäuscht. Mindestens zwei Damen haben es verdient, dass man näher auf ihr Geheimnis eingeht - wahrscheinlich hätte jede ihr eigenes Buch gefüllt. Und Julie Cohen? Sie spricht sie an, widmet sich jedoch zu vielen Themen, um wirklich allen gerecht zu werden. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sie sich entweder ein Thema herauspickt, welches sie eindringlich recherchiert und behandelt. Oder dass sie mehr Seiten füllt. Ich bin gewiss kein Freund von dicken Büchern. Wenn sie mich jedoch fesseln und interessieren, dann merke ich die Seitenanzahl sowieso nicht. Einzig Jo als weiblicher Charakter hat mir zugesagt - und ein Mann. Manche mögen es als übertrieben ansehen, wie sie dargestellt wird, aber ich brauchte das einfach - genau so. Ich mag den Schreibstil der Schriftstellerin und die Kleinigkeiten, die sie zwischen die Zeilen packt, daher werde ich sicher auch noch mehr Geschichten von ihr lesen, auch wenn mir die vorliegende nicht so ganz zugesagt hat. ©2017 Zitate: "Doch sie war nicht vor die Wahl gestellt worden. Sie ist vor die Realität gestellt worden." (S. 326) "Ihre Tochter wollte jetzt keinen Optimismus. Sie wollte nicht das Positive sehen oder die Zähne zusammenbeißen. Sie wollte einen Grund haben zu leben. Und das war etwas ganz anderes." (S. 383)

Der Tag, an dem der Sommer begann

Von: Sue´s Büchertraum Datum: 20. May 2017

★★★★★ (5 von 5 Sterne) Inhalt: "Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann?" Die 80 jährige Honor hat einst ihren Sohn verloren. Sie lebt zurückgezogen in ihrem Haus, welches sie liebt. Doch eines Tages hat Honor einen Unfall – sie stürzt die Treppe runter und bricht sich die Hüfte. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich Honor eingestehen muss, dass sie Hilfe braucht. Das Krankenhaus informiert ihre Schwiegertochter Jo, die Frau, die ihr ihren Sohn Stephen "weggenommen" hat. Jedoch ist Jo's Tochter Lydia noch die einzige lebende Verwandte von Honor. Und obwohl die Sympathien von Honor und Jo nicht sonderlich groß zueinander sind, bietet Jo ihr ihre Hilfe an. Honor zieht zu Jo, Lydia und ihren beiden Geschwistern, es beginnt eine wundervoll – traurig – schöne Zeit, doch ob sie sich wirklich näher kommen und ihre Geheimnisse preisgeben werden? Meinung: Mich hatte der Klappentext sehr angesprochen, da ich im Moment in einer ähnlichen Konstellation lebe. Honor wirkt anfangs etwas unsympathisch durch ihre Kühlheit. Jo ist die liebevolle Mutter dreier Kinder, die versucht alles gut zu managen und alle zufrieden zu stellen. Lydia ist ein normaler Teenie und etwas aufbrausend und frech. Erzählt wird die Geschichte abwechselt über Jo, Lydia und Honor, wodurch man schnell alle gut kennen und sie auch lieben lernt. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und sehr neugierig, wie die Geschichte wohl ausgeht bzw. was hinter den Geheimnissen steckt. Man schließt die Protagonisten wirklich sehr ins Herz und am Ende hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen. Fazit: Wer eine herzzerreißende, schöne und doch etwas traurige Geschichte sucht, wird mit diesem Buch sehr zufrieden sein. Ich kann es weiterempfehlen.

Ein wundervolles Buch über drei starke Frauen!

Von: Books.are.home Datum: 15. May 2017

Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? (Quelle: Bloggerportal) Zum Autor: Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Der Tag, an dem der Sommer begann ist ihr viertes Buch im Diana Verlag. Meine Meinung: Zuerst einmal ein ganz großes Dankeschön an das Bloggerportal und den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Alles fängt mit Honor an, als sie die Treppen runterfliegt und sich die Hüfte bricht. Als ihre engste Verwandte gibt sie ihre Schwiegertochter Jo an. Sie war mit ihrem Sohn Stephen verheiratet und hat eine Tochter mit ihm. Jo war zunächst sehr verwundert, weil Honor und sie sich nie besonders nahe standen, nicht als sie mit Stephen verheiratet war und auch nicht nach seinem Tod. Weil Honor sich nicht alleine um sich kümmern kann nach ihrem Unfall muss sie eine Weile bei Jo bleiben. Dort lernt sie ihre 16-jährige Enkelin immer besser kennen und auch mit den zwei Geschwistern von Lydia, Oscar und Iris, kommt Honor immer besser klar. Auch wenn Jo und Honor anfangs auch nicht besonders gut klar kommen, schaffen es die beiden Frauen sich immer besser zu verstehen und auch zu vertrauen. Jo ist eine etwas überforderte Mutter. Sie hat sehr viel mit den beiden Kindern zu tun und kommt nur ab und zu zur Ruhe und zwar meistens nur dann, wenn der Vater der beiden Kinder Richard, sie an jedem zweiten Wochenende abholt. Richard hat Jo wegen des Au-pair Mädchens Tatianna verlassen. Jo hat viel zu wenig Zeit für Lydia und bemerkt nicht, dass ihre älteste Tochter ein Geheimnis hat. Denn sie ist lesbisch und weiß selbst nicht so recht wie sie damit umgehen soll. Außerdem ist sie noch in ihre beste Freundin Avril verliebt. Jo lernt außerdem einen neuen Mann kennen, den 10 Jahre jüngeren Marcus. Ob das alles gut gehen kann? Die Charaktere in diesem Buch sind sehr einzigartig. Honor ist sehr stolz und wirkt somit auf viele unsympathisch. Ich persönlich fand sie manchmal sehr witzig, vor allem ihre Bemerkungen. Jo ist eine chaotische und überforderte Mutter, was ich sehr sympathisch fand, denn auch wenn sie oft überfordert war, versuchte sie sich nichts anmerken zu lassen und gab immer ihr bestes. Die 16-jährige Lydia war mir von Anfang an sympathisch. Fazit: Das Buch ist wundervoll. Es geht um viel mehr als nur um diese 3 tollen Frauen. Es geht um homosexualität, Verlust, Liebe,.. Dieser Roman ist so bewegend und einfach wunderschön. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Eins der schönsten Zitate: "So fühlt sich Liebe an. Sie fühlt sich hoffnungslos und hilflos an, als würde man sich an einem rutschigen Felsen in einem tosenden Meer festhalten. Und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Niemals." S. 271

Ein Buch voller Abwechslung, das jedoch ein wenig verwirrend startet.

Von: bookish-heart-dreams Datum: 14. May 2017

„Der Tag, an dem der Sommer begann“ ist ein überaus gefühlvoller und zu großen Teilen auch emotionaler Roman, der von Familienbanden und Freundschaften handelt. Auch wenn das Buch ein wenig anstrengend beginnt, ist dies ein Roman, der vor allem durch seine überaus interessanten und vielschichtigen Charaktere überzeugen kann. Zwar ist einiges schon ziemlich schnell vorhersehbar, aber dies wird durch die Lebensnähe der Figuren und der glaubhaften Handlung wieder wett gemacht. Dieses Buch handelt von drei miteinander verwandten Frauen: Der achtzigjährigen Honor, die immer ein sehr eigenständiges Leben geführt hat und nun nach einem Unfall auf ihre Schwiegertochter Jo angewiesen ist, die wiederum mit ihrem Leben als alleinerziehende Mutter von kleinen Zwillingen und ihrer Teenagertochter Lydia hadert. Insbesondere Lydia setzt ihr sehr zu, da sie sich ziemlich rebellisch benimmt. Diese drei Figuren sind, wie auch alle Nebenfiguren, überaus lebensnah gezeichnet. Es sind Menschen mit Ecken und Kanten, denen das Leben nicht immer ganz so leicht mitgespielt hat. Jede der drei Frauen hütet ein (dunkles) Geheimnis, welche nach und nach gelüftet werden. Man nimmt den einzelnen Figuren ihr Handeln vollends ab, vor allem, da sie immer wieder zaudern und so wunderbar eigensinnig sind. Zwar ahnt man sehr schnell welche Geheimnisse die Frauen hüten. Aber dennoch ist es ein Genuss mitzuerleben, wie die Geheimnisse gelüftet werden. Dies ist ein Roman, der vor Emotionen und Dramatik nur so trotzt und einem sehr ans Herz geht. Er handelt von Verlusten, aber auch Neuanfängen. Die einzelnen Figuren hatten und haben in diesem Roman mehr als ein Schicksalsschlag überwinden müssen, und gehen daraus gestärkt hervor. Ich bin beim Lesen sehr tief in die Geschichte hineingetaucht und konnte mich sehr leicht in die einzelnen Figuren hineinversetzen, auch wenn nicht jede ihrer Handlungen immer in meinem Sinne war. Selbst wenn man mit einzelnen Vorkommnissen mal nicht so ganz einverstanden ist, ergeben diese zum Gelingen der Haupthandlung durchaus Sinn. Diese Buch ist voller Abwechslung. Da er jedoch ein wenig verwirrend startet, kann ich ihm nicht die volle „Punktzahl“ geben. Ich hatte beim Lesen wirklich Spaß an der Geschichte und kann das Buch daher wirklich weiterempfehlen.

Sehr authentisch und realistisch

Von: Federzauber Datum: 18. April 2017

Drei Frauen, Tochter, Mutter und Schwiegermutter, haben nach Jahren den Tod des Vaters/ Ehemannes, Sohnes noch nicht überwunden. Obwohl alle drei zusammen leben, trauert jede einzelne alleine, umgeben von ihren eigenen alltäglichen Sorgen und Probleme. Drei Protagonistinnen, dreier Generationen mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Lebensphasen, versuchen auf ihre ganz persönliche Art, den männlichen Verlust in der Familie zu verarbeiten und zu kompensieren. Die Probleme und Sorgen der drei sind sehr alltagsnah und authentisch und obwohl sie alle drei sehr unterschiedlich sind und andere Nöten sie beschäftigen, konnte ich mich extrem gut in jede einzelne von Ihnen reinfühlen und mich auch selbst wieder finden. Der Schreibstil der Autorin ist wie mir schon von ihren anderen Büchern bekannt und gefällt mir jedes mal auf Anhieb sehr gut. Es ist sehr feinfühlig geschrieben und berührt mich jedes Mal aufs Neue. Dieses Buch kommt mir von der Geschichte her am alltäglichsten vor und doch transportiert es viele Lebens bejahende Botschaften. Mir kam es sehr authentisch und realistisch vor. Ich habe die drei Frauen sehr gerne begleitet, mit Ihnen gelitten, getrauert und geliebt. Es war ein sehr schönes Buch, das mir auf seine Weise einiges fürs Leben gebracht hat. Bücher von Julie Cohen lese ich mittlerweile auch ohne den Klappentext vorher zu lesen, denn ich weiß, sie werden mir immer auf alle Fälle sehr gut gefallen :-) Note: 4/5

Wundervoller Roman über Familie, Liebe und Leben

Von: catching.wordsss Datum: 10. April 2017

Allgemeines Titel: Der Tag, an dem der Sommer begann Autorin: Julie Cohen Verlag: Diana Genre: Roman ISBN: 978-3-453-35912-3 Seiten: 427 Preis: 9,99€ Buch kaufen Klappentext "Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach, ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihr Unabhängigkeit auf und zieht zu ihrer Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?" Cover Ich finde das Cover einfach wunderschön. Die Farben im Hintergrund sind relativ dezent gehalten, eher pastell. Das Mädchen auf der Schaukel in schwarz bildet einen guten Kontrast, zu dem farbigen Hintergrund. Das Cover hat mich einfach sofort an den Frühling erinnert. Schreibstil Das ganze Buch lies sich sehr angenehm lesen. Schnell und flüssig. Jedes Kapitel wurde aus einer anderen Sicht geschrieben. Aber das war hier nicht störend, da auch immer kenntlich war, um wen es sich handelt. Ein richtig toller Schreibstil. Charaktere Lydia ist die Tochter. Teenager-Alter. Manchmal war sie vielleicht etwas zickig, aber welcher Teenager ist das nicht. Sie hatte ihre ganz eigenen Problemen, mit denen sie sich rumschlagen muss in der Schule und im Leben. Ich konnte sie gut verstehen. Jo ist die Mutter. Gestresst. Überfordert. Allein. Und trotzdem hat man immer etwas mit ihr mitgelitten, in ihrem Alltag als Allein-Erziehende. Manchmal fand ich sie etwas zu gekünstelt, aber ansich trotzdem sympathisch. Honor ist die Großmutter. Am Anfang mochte ich sie nicht. Sie wirkte wie eine alte, verbitterte Frau. Aber mit der Zeit konnte man hinter ihre Fassade sehen und ich hab sie wirklich gemocht. Meine Meinung (Spoilerwarnung) Ein wirklich wundervoller Familienroman. 3 Generationen. 3 verschiedene Geschichten und Geheimnisse und doch kommen alle irgendwie miteinander aus. Durch die Perspektivenwechsel in den Kapiteln, bekommt man sehr gute und tiefgründige Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelten der Protagonisten. Man hat bei jedem eine positiev Charakterentwicklung gemerkt. Das Buch hat die ganze Zeit eine gewisse Grundspannung. Am meisten hab ich bei der Geschichte von Lydia mitgefiebert. Ein homosexuelles Mädchen, dass sich nicht traut sich zu outen. Als es am Ende doch passiert - durch unglückliche Umstände - gerät ihr Leben kurz aus den Fugen. Es ist herzerwärmend, wie dann alle 3 Frauen zusammen halten. Besonders schön fand ich, wie Lydia eine Beziehung zu ihrer Großmutter aufgebaut hat und diese sich schließlich auch ziemlich wohl in ihrem neuen Zuhause gefühlt hat. Am anstrengensten fand ich die Mutter. Wie sie sich so Hals über Kopf in den Nachbarn verliebt hat. Okay. Das kommt vor. Aber trotzdem schienen mit die beiden doch etwas zu überstürzt, aber am Ende gab es auch da ein Happy End. Der Höhepunkt hat mich so berührt. Auch wenn ich die Rettungsaktion etwas unrealistisch fand, hat mich das Ende des Romans doch überzeugt. Alles in einem ist es ein wundervoller Familieroman, der einen zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringt. ★★★★★ / ★★★★★ Vielen Dank an das Bloggerportal, für das Zusenden dieses Rezensionsexemplares.

Ein wunderschöner Familien Roman <3

Von: Yvonne Datum: 02. April 2017

Title: "Der Tag, an dem der Sommer begann" Autor: Julie Cohen Verlag: Diana Seitenzahl: 429 Cover: Es handelt sich um ein Softcover, die Gestaltung ist sehr dezent,...dennoch durch die schwarzen Motive ein Hingucker, man muss es sich wenigstens angucken... Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach, ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als je geahnt: Jede von ihnen hüttet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Zum Roman: Für die Frauen der Familie Levinson scheint die Liebe unmöglich zu sein. Großmutter Honor kann einen Mann nicht vergessen, von dem sie bis heute niemanden erzählt hat. Ihre Schwiegertochter Jo ist verwitwet und verliert im Alltag als alleinerziehende Mutter ihr eigenes Glück fast aus den Augen. Und die sechszehnjährige Lydia ist zum ersten mal verliebt, in jemanden, der nicht davon erfahren darf. Nach einem Treppensturz braucht die achtzigjährige Honor Hilfe und zieht zu Jo und Lydia. Auf einmal finden sich drei Frauen unter einem Dach wieder - samt ihrem Kummer, ihren Träumen und Geheimnissen... Schreibstil: Die Autorin schreibt sehr Gefühlvoll und mit einem gewissen Touch...Sie schreibt, und beschreibt alles mit voller hingabe und sehr Detail verliebt, was das Buch so entzückend macht. Man möchte es gar nicht mehr weg legen, weil man schon total gespannt ist wie es weiter geht...Das Buch wird aus 3 Perspektiven erzählt Honor, Jo und Lydia, aber verwirrend ist es nicht das alles zu einer Geschichte gehört und nie abdriftet. Es wird in der Ich-Form erzählt. Meinung: Ja ich gebe zu ich hab das Cover gesehen und es hat klick gemacht und ich wollte es lesen. Ich las den Einleitenden Text und ich war gespannt...3 Generationen unter einem Dach? Puh, das kann und wird nicht gut gehen und dann noch Geheimnisse....ich war skeptisch...das wird niemals gut gehen... Ich werde keines der Geheimnisse verraten, aber es sind zum teil Geheimnisse die das Leben verändern, die danach schreien sich zu versöhnen und die einen Neuanfang ergeben. Das Buch ist wirklich gefüllt mit jeder Menge Emotionen. Jeder der Protagonisten im Buch hat etwas an sich, wo man sich denkt wie schafft sie da? Jo ist verwitwet, geschieden, alleinerziehend und sie nimmt ihre Schwiegermutter auf...ich weiß nicht ob ich es gemacht hätte. Sie ist 24h am für ihr Kinder da, ohne zu jammern und zu stöhnen...sie erledigt alles mit einem lächeln..... Dann zieht eine neuer Nachbar direkt neben an ein, und keiner weiß was er, sie...beide noch "durchmachen" werden.... Honor, bliebt über 40 Jahre allein, hat niemand an sich heran gelassen...und diese Zeit hat sie einsam und mürrischen werden lassen. Bin ich der Meinung, im laufe der Geschichte öffnet sie sich und erfreut sich an den kleine und großen Kinder...und sie muss sich eingestehen sehr viele Fehler gemacht zu haben... Lydia, steckt mitten in einer "Kriese?!", sie muss sich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten...wenn ja nicht die eine Person wäre, sie ist total verliebt...aber sie hat angst sich zu öffnen, denn sie könnte die Zurückweisung nicht ertragen...zu guter letzt wird sie gemobbt und im Internet fertig gemacht, anstatt sich ihrer Mama zu öffnen...begeht sie fast einen Fehler.... Dies ist ein super schön, gelungener Roman über Familie, Zusammenhalt und vertrauen...vielen Dank liebes BloggerPortal und Diana_Verlag das ich in den Genuss kam ihn zu lesen.

tiefgründiges Buch, das es zu Lesen lohnt

Von: Gudrun Datum: 29. March 2017

Das Cover hat auf mich auf den ersten Blick eher nichtssagend gewirkt. Erst nach längerem Lesen und Einsteigen in die Geschichte, wird die Verträumtheit, die das Cover ausstrahlt, Eins mit dem Buch. Auf den ersten Blick hätte ich das Cover so nicht gewählt, bei näherer Betrachtung ist es ganz in Ordnung, es könnte jedoch mehr daraus gemacht werden. Julie Cohens Schreibstil lässt die jeweilige Szenerie, egal ob heiter, traurig, düster etc. pp., bildhaft entstehen. Er lässt sich flüssig lesen und lädt zum Nachdenken ein. Die Geschichte wird durch die sich immer wieder abwechselnden Geschehnisse, die die drei Protagonistinnen ausmacht, aufgerollt. So kann man die jeweilige Person wunderbar kennen- und verstehen lernen und die Zusammenhänge und Beweggründe aufschlussreich nachvollziehen. So erhält man tiefen Einblick in Vorkommnisse und die Gefühlswelten der Mitwirkenden und kann sich ein vollständiges und lebhaftes Bild davon machen. Die Spannung wird dadurch ebenfalls angestachelt und hoch gehalten. Es zeigt sehr gut auf, dass scheinbar unterschiedliche Leben und Gefühlswelten doch oftmals garnicht so verschieden sind. Hier möchte ich dazu sagen: "Jeder hat sein Päckchen zu tragen" und genau das spiegelt sich in dem Buch hervorragend wider. Der Zusammenhalt, der sehr deutlich gemacht wird, stellt eindeutig klar, dass Aufgeben eben keine Option ist. Mein Fazit: tiefgründiges Buch, das es zu Lesen lohnt

Drei Generationen - drei Geheimnisse

Von: Farbwald Datum: 26. March 2017

! Vorsicht Spoiler ! Zunächst mal finde ich das Buch super geschrieben. Ich mag die Unterteilung in die drei verschiedenen Charaktere, weil es einem hilft, die Situationen aus unterschiedlichen Sichtweisen zu erleben. Für Honor ist es sehr schwierig in das neue Haus einzuziehen und auch für Jo ist es schwierig sie da zu haben, weil sie nicht versteht, warum es Honor so schwer fällt. Wir erleben aber jede Sichtweise und mir ging es öfter mal so, dass ich gerne in das Buch gesprungen wäre und mal kurz vermitteln wollte. Mit jeder Seite, die man liest erfährt man mehr über das Geheimnis einer jeden Frau, aber man wird auch mit genommen in ihre gemeinsame Vergangenheit! Es macht Spaß zu erleben, wie sie über genau diese Vergangenheit wieder in der Gegenwart zusammen finden und sie lernen einander zu vertrauen. Besonders gut gefällt mir, dass Lydia eine besondere Bindung zu ihrer Großmutter aufbaut und sie ihr als erste Person davon erzählt, dass sie homosexuell ist. Und warum man das Buch unbedingt gelesen haben muss ist, was am Ende passiert. Denn wie es mit Geheimnissen nun mal so ist, haben sie die Tendenz irgendwann aufzufliegen. Als Lydias Mitschüler erfahren, dass sie homosexuell ist, wird sie gedemütigt und natürlich vor allem im Internet gemobbt! Ein absolut brandheißes Thema! Das Internet dient den Menschen im Buch (aber leider auch im realen Leben) nämlich eine Plattform wirklich alles loszuwerden was sie denken! Und Lydia wird nicht nur dort angegriffen und angefeindet, sondern schlussendlich auf dem Schulhof. Und auch wie die Lehrer damit umgehen wird im Buch kurz dargestellt! Ich bin zwar ein bisschen auf Umwege geraten bei meiner Meinung über das Buch, aber ich finde es einfach absolut lesenswert. Ich wurde von dieser Geschichte einfach zu 100 % berührt und genau das brauche ich, um ein Buch einfach absolut genial zu finden!

Fallen und Auffangen - eine zweite Chance!

Von: Angela Busch Datum: 22. March 2017

Fallen und Auffangen - eine zweite Chance! INHALT: Die achtzigjährige Honor stürzt in ihrem eigenen Haus die Treppe hinunter und zieht gezwungenermassen zu ihrer ungeliebten Schwiegertochter Jo , den Kindern Oscar und Iris aus Jo´s zweiter Ehe, sowie Enkelin Lydia. Deren Vater, Honor`s Sohn Stephen, Jo`s Ehemann aus erster Ehe und Lydias Vater verstarb vor zehn Jahren bei einem Sturz und Unfall von einer Brücke. Die alte Dame hat es nie geschafft sich seelisch vom geliebten, nun verstorbenen Sohn zu trennen und dessen Ehefrau Jo und Enkeltochter Lydia liebevoll anzunehmen und zu akzeptieren. Auch die zweite Ehe, (leider gescheitert durch die Untreue von Jo´s zweitem Ehemann Richard zu einem Au-Pair Mädchen) wurde von Honor nur mit Misstrauen und Verärgerung geduldet. Aus dieser Ehe stammen die lieben, quirligen und lustigen Kleinkinder Oscar und Iris. Die drei Frauen-Generationen leben nun als Patchwork-Grossfamilie zusammen samt Kleinkindern , ohne männliche Mitbewohner in einem Haus. Jede Generation lebt allerdings mit einem eigenen, persönlichem GEHEIMNIS, vom dem die anderen nichts ahnen,,, MEINE MEINUNG: Das schön gestaltete Cover des Taschenbuches und der Titel haben mich sofort angezogen , obwohl der Titel im Nachhinein für mich nicht ganz schlüssig zum Inhalt des Buches passt. Wobei man den Begriff *Sommer* allerdings mit den Ausdrücken Neubeginn, Aufbruch gut assoziieren kann. Die Autorin hat ein sehr flüssig und gut zu verstehendes, sympathisches Buch geschrieben und dabei jeder Frau abwechselnd die Kapitel, versehen mit ihrem jeweiligen Namen und Erleben, zugeordnet. Die Charaktereigenschaften, Gedankengänge der achtzigjährigen, kranken, verbitterten alten Dame, die ungern ihren Sohn mit der in ihren Augen unfähigen Schwiegertochter Jo teilen musste, werden klar, eindeutig und immer wieder erkennbar gezeichnet. Die positiv denkende und praktisch veranlagte Jo wird sympathisch als liebevolle Mutter und auch aktive Frau dargestellt, die ihre Kinder zu gern mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt und meint, dadurch eine Lebenshilfe vermitteln zu können. Lydia verkörpert perfekt die junge dem Internet und Facebook zugewandte Generation, die aber auch schwierige Identifizierungsprobleme aushalten muss, von denen Mutter und Grossmutter nichts ahnen. Diese drei Hauptprotagonisten wurden von der Autorin mit tiefgründigen Charakteren ausgestattet, in deren Erleben man sehr gut eintauchen kann. Wir erleben *Empathie ,Liebe und Emotionen* die sich in vielerlei Facetten und Arten entwickeln. Das macht dieses Buch so abwechslungsreich, spannend, und sehr lesenswert. Diese Lektüre hat mir grosse Freude bereitet, auch der schmerzvolle innere Entwicklungsprozess der Protagonisten, das Akzeptieren anderer Denkweisen, Wertevorstellungen und Lebensformen gehören natürlich dazu. Es handelt auch von Verlust, Neubeginn und Mut im Aufbau von neuen Beziehungsgrundlagen zueinander. Aber die wahren, persönlichen Geheimnisse der DREI müsst ihr nun selber herausfinden,,, Vielen herzlichen Dank an die Autorin und den DIANA-VERLAG für das Leseexemplar und das berührend gefühlvolle Leseerlebnis! Ich vergebe gern fünf Sternchen.

Ein Roman voller Wärme und emotionaler Tiefe über Familie, Vertrauen, Verlust und den Mut zu einem Neuanfang

Von: schnaeppchenjaegerin Datum: 18. March 2017

"Der Tag, an dem der Sommer begann" ist ein Roman über drei Generationen von Frauen. Im Zentrum der Handlung steht die 40-jährige Joana, genannt Jo, die vor zehn Jahren auf tragische Weise ihren ersten Ehemann Stephen verloren hat und vor Kurzem von ihm zweiten Ehemann Richard für das Au-Pair-Mädchen verlassen wurde. Sie ist nun alleinerziehende Mutter ihrer ältesten Tochter Lydia und den beiden Jüngsten, Oscar und Iris. Schon mit dem ersten Kapitel wird man sehr anschaulich mit Jos anstrengendem, vollgepacktem Alltag konfrontiert. Dennoch schafft sie es durch ihre geduldige, liebenswürdige und selbstlose Art allen Widrigkeiten zum Trotz ihr Leben zu meistern, immer das Positive zu sehen und als Problemlöser stets Tee und Gebäck zu servieren. Für sie ist es auch selbstverständlich, ihre ruppige Schwiegermutter Honor, die Mutter ihres verstorbenen Mannes, zu sich in Pflege zu nehmen, als sie in ihrem Haus von der Treppe stürzt und sich die Hüfte bricht, Honor ist ein richtiges Biest, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass sie sich nicht gern bemuttern lässt und schon gar nicht akzeptieren kann, mit 75 Jahren ihre Selbstständigkeit aufgeben zu müssen. Als ihr dann bewusst wird, dass Lydia ihre letzte lebende Verwandte ist, versucht sie zumindest zu ihr eine Beziehung aufzubauen und öffnet anschließend auch die Augen dafür, was die in ihre Augen viel zu nette und naive Jo leistet, ohne auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten. Lydia steckt mitten in den Abschlussklausuren, die sie als sehr gute Schülerin eigentlich mit Bravour leisten müsste, sieht sich aber mit ganz anderen Problemen eines Teenagers belastet und trägt all ihre inneren Konflikte mit sich selbst aus. In Tagebucheinträgen öffnet sie nur dem Leser ihre Gefühlswelt. Honor, Jo und Lydia wohnen zwar zusammen, verschweigen aber Dinge, die sie belasten bzw. die sie aus Angst vor Ablehnung nicht offenbaren können. Die Beweggründe sind menschlich und nachvollziehbar, machen den Frauen allerdings ihr Leben schwer, was am Ende fast zur Katastrophe führt. "Der Tag, an dem der Sommer begann" ist der vierte Roman, den ich von Julie Cohen gelesen habe und der wie die Vorgänger berührend geschrieben ist und Schicksale von ganz normalen Frauen beschreibt, so dass sich jede Leserin in einer der Frauen wiederfinden kann. Einziger Kritikpunkt ist für mich der Titel der deutschen Ausgabe des Romans. Das Original wurde unter dem Titel "Falling" (bzw. später "After the Fall") veröffentlicht, der in seiner Knappheit sehr viel Aussagekraft besitzt und optimal zur Handlung passt. Das "Fallen" zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman, beginnend mit dem Sturz Honors, erstreckt sich über einen Rückblick zu Stephens Unfalltod und wird im dramatischen Schluss noch einmal aufgegriffen. Bücher von Julie Cohen sind voller Wärme und emotionaler Tiefe geschrieben, ohne kitschig zu sein oder auf ein gewolltes Happy End hinzuarbeiten. Mit einer Leidenschaft beschreibt sie tiefgründige Charakteren, in deren Leben man buchstäblich eintaucht. "Der Tag, an dem der Sommer begann" ist ein Roman über Familie, Vertrauen, Verlust und den Mut zu einem Neuanfang, der mit vergnügliche Lesestunden bereitet hat und zu schnell vorbei war. Gerne hätte ich noch länger am Leben von Jo, ihrer Schwiegermutter und Teenager-Tochter und ihrer beiden quirligen Kleinsten teilgehabt.