Veronica Henry

Liebe zwischen den Zeilen

Liebe zwischen den Zeilen Blick ins Buch

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Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe …

»Ein großartiges Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten.« The Sun on Sunday

Nette Unterhaltung

Von: Stefanie_booksweetbook Datum: 06. March 2019

Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen. Ein wunderschöner Buchladen der das Herz höher schlagen lässt. Ich hatte mich darauf eingestellt, dass es hier hauptsächlich Emilias Geschichte und wie sie nach dem Tod ihres geliebten Vaters die Buchhandlung weiterführt und ob sie eine Liebe findet. Hier wird aber die Geschichte von sehr vielen sehr lieben Menschen erzählt. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen aber leider kommen sie viel zu kurz denn sie hätten alle ihre ganz eigene Geschichte verdient. Hier hat die Autorin zu viel gewollt und daher bleibt die Geschichte teilweise zu oberflächlich.  Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er ist locker flüssig und sehr gefühlvoll. Ein Buch für schöne Lesestunden. 

Liebe zwischen den Zeilen

Von: Soonshine Datum: 31. October 2018

Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … »Ein großartiges Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten.« The Sun on Sunday. Die Buchhandlung Nightingale war nicht nur ein Ort zum Bücher kaufen, es war ein Ort der Begegnungen und des Miteinander. Der Inhaber Julius Nightingale hat sich für jeden Kunden Zeit genommen, er war kein Verkäufer. Deshalb wundert es einen nicht, dass die Buchhandlung keine Goldgrube war. Emilia sieht sich vor einem Berg voller Probleme, als sie vor der Frage stand, wie es nach dem Tod des Vaters weitergehen soll. Dabei weiß sie eigentlich gar nicht, ob sie die Buchhandlung überhaupt weiterführen möchte. Da erhält sie ein verlockendes Kaufangebot, das sie aber ablehnt, obwohl ihr bald klar wird, dass sie eigentlich keine andere Wahl hat als zu verkaufen. Es war eine sehr schöne Geschichte, in der das Herz mitfiebern kann. Vielen Dank an Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

E-Book : Liebe zwischen den Zeilen

Von: Fademtamte Datum: 02. May 2018

Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … »Ein großartiges Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten.« The Sun on Sunday. Die Buchhandlung Nightingale war nicht nur ein Ort zum Bücher kaufen, es war ein Ort der Begegnungen und des Miteinander. Der Inhaber Julius Nightingale hat sich für jeden Kunden Zeit genommen, er war kein Verkäufer. Deshalb wundert es einen nicht, dass die Buchhandlung keine Goldgrube war. Emilia sieht sich vor einem Berg voller Probleme, als sie vor der Frage stand, wie es nach dem Tod des Vaters weitergehen soll. Dabei weiß sie eigentlich gar nicht, ob sie die Buchhandlung überhaupt weiterführen möchte. Da erhält sie ein verlockendes Kaufangebot, das sie aber ablehnt, obwohl ihr bald klar wird, dass sie eigentlich keine andere Wahl hat als zu verkaufen. Eine in sich sehr schöne Geschichte, die in diesem Buch beschrieben wird. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, aber ich kann nicht sagen, dass es für mich ein Buch ist, das ich mehrmals lesen werde - für mich ein Buch, das einmal gelesen wird und das war schön aber ausreichend, deshalb meine Bewertung : 4 von 5 möglichen Punkten An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Ein außergewöhnliches Buch

Von: Kikis Bücherkiste Datum: 14. November 2017

Erst einmal möchte ich mich beim Diana Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken, was aber in keiner Weise meine Beurteilung beeinflusst. Klappentext: „Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“ (Jean Paul) Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasbrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe… Meine Meinung: „Schließlich war eine Stadt ohne Buchhandlung eine Stadt ohne Herz.“ (S. 10) Was für ein Buch! Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Der wunderbare Schreibstil der Autorin, Veronica Henry, lässt sich nicht nur leicht und flüssig lesen, sondern ist so voller Gefühl, dass ich während des Lesens komplett im Buch versunken und die Welt um mich herum vollkommen vergessen habe. Wie selbstverständlich bin ich in Peasbrook durch die Straßen gelaufen und habe in Emilias Buchladen gestöbert. Die Liebe, die Freude, die Trauer und das Glück konnte ich durch die Zeilen spüren. Ich freute mich gemeinsam mit ihnen über die glücklichen Momente und vergoss auch gemeinsam mit ihnen Tränen, denn es war, als ob ich mitten unter lieben Freunden saß. Ein unbeschreibliches Gefühl. Schon mit dem Prolog, mit dem wir kurz in das Jahr 1983 entführt werden, war mir klar, dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Es handelt nicht nur von Emilia, die den Buchladen ihres Vaters erbst, sondern wir erleben auch die Geschichten von lieben Freunden und Bekannten, die Emilia und ihr Vater in ihr Herz geschlossen haben. „Was hatte man von einem Diamanten? Einen flüchtigen Eindruck von Glanz. Ein Edelstein schillerte eine Sekunde lang, ein Buch dagegen für immer.“ (S. 17) Wie wahr das Zitat doch ist. Und es gibt immer wieder so schöne und gefühlvolle Stellen im Buch, die einem das Herz erwärmen. Die Darstellung der Charaktere ist der Autorin auch wirklich sehr gut gelungen. Sie wirken alle sehr natürlich und authentisch. Emilia mochte ich von Anfang an sehr, aber auch Thomasina konnte mit ihrer lieben, aber auch zurückhaltenden Art, mein Herz erwärmen. Wenn ich mir die ganzen Charaktere noch einmal durch den Kopf gehen lasse, muss ich gestehen, dass ich eigentlich jeden mochte, denn jeder einzelne war in seiner Rolle perfekt herausgearbeitet, es hat einfach gepasst und war absolut stimmig. Fazit: Man gleitet durch das Buch wie auf einem Boot über das ruhige Meer, in dem sich die Sonne und die wunderschöne Landschaft drumherum wiederspiegelt. Man will immer mehr sehen bzw. lesen und sich mitreißen lassen. Ein außerordentlich gutes Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

Bezaubernd!

Von: Elke König Datum: 25. October 2017

Inhaltsangabe: Julius Nightangale führt die Buchhandlung in Peasebrook schon seit über dreißig Jahren. Tochter Emilia hat er in diesem Haus allein großgezogen und sie eilt an sein Krankenbett, als seine schwere Erkrankung vollends ausbricht und er dem Tod geweiht ist. Als er schließlich verstirbt, steht Emilia mit seinem Vermächtnis allein da. Die Buchhandlung Nightangle war nicht einfach nur ein Ort zum Bücher kaufen. Julius ist den Menschen stets mit Respekt und Herzenswärme begegnet und hat sich für sie Zeit genommen. Das führte aber auch dazu, dass das Geschäft in ernsten Schwierigkeiten steckt. Emilia sieht sich mit der riesigen Aufgabe konfrontiert, die Buchhandlung wieder in die Gewinnzone zu führen, ohne dabei die Seele des Ladens zu verlieren. Dabei weiß sie eigentlich noch nicht, ob sie die Buchhandlung überhaupt weiterführen möchte. Ein verlockendes Kauf-Angebot hat sie erst abgelehnt, aber im Laufe der Zeit wird ihr klar, dass sie es fast nicht mehr ablehnen kann. Peasebrook ist aber nicht einfach nur ein kleines Städtchen in den Coltswolts. Da ist z. B. June, die vorübergehend die Geschäftsführung in der Buchhandlung übernommen hat. Sie ist eine rüstige Rentnerin mit einem sehr romantischen Geheimnis. Thomasina liebt Kochbücher und das Kochen selbst. Privat ist sie jedoch sehr schüchtern und traut sich kaum, Jem aus dem Käsegeschäft auch nur anzusehen. Und Jackson wird vom hiesigen Bau-Unternehmer auf Emilia angesetzt, damit sie ihm das Haus verkauft. Doch kaum ist er in der Buchhandlung, kauft er ein Kinderbuch, welches er mit seinem Sohn zusammen lesen möchte. Sein Sohn lebt bei der Mutter und Mia ist sich noch unschlüssig, ob sie Jackson je wieder vertrauen kann. Und welches Geheimnis trägt die Guts-Besitzerin Sarah von Peasebrook Manor in ihrem Herzen? Wird sie Julius‘ Tochter davon erzählen? Und dann ist da noch der Musiker, der Emilias Herz höher schlagen lässt. Aber er ist mit Delphine zusammen, die jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um Emilia an ihren Platz in der Gesellschaft zu erinnern. Kann die Buchhandlung doch noch gerettet werden? Oder wird Emilia aus Peasebrook verschwinden und die Menschen ihrem Schicksal überlassen? Mein Fazit: Mein herzliches Dankeschön geht an den Diana Verlag, dieser hat mir das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieses Buch ist eine große Geschichte mit vielen kleinen Geschichten. Es hat etwas Magisches an sich und erheitert den Leser mit den authentischen und liebevoll gezeichneten Menschen. Ihre Herzenswünsche sind nicht in Geldwert zu messen, sondern in Träumen und Sehnsüchten. Und so liegt es nahe, dass Julius bzw. später Emilia in irgendeiner Form mit der Erfüllung dieser Träume zu tun haben. Emilia bleibt dabei im Mittelpunkt, was nicht immer so auf den Lesern wirkt. Ihre Verzweiflung, ob sie das Vermächtnis ihres Vaters weiterführen kann oder nicht, ist für mich als Leserin deutlich zu spüren gewesen. Sie liebt ihren Vater abgöttisch. Sehr nachsichtig und liebevoll hat Julius sie allein großgezogen, nachdem die Mutter unerwartet bei der Geburt verstarb. Für ihn stand immer sein kleines Mädchen im Vordergrund. Die Buchhandlung war der Traum von ihm und ihrer Mutter. Er konnte sie sich nur leisten, weil die Großeltern sich sozusagen aus der Affäre „gekauft“ haben, nach dem Tod. Julius hat seine Buchhandlung nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten geführt. Sicher, Bücher verkaufen musste er. Aber die Menschen waren ihm wichtiger. Gemeinsame Tee-Stunden oder Wein-Abende mit seinen Kunden waren keine Seltenheit. Für Emilia irgendwie richtig, aber es führte nicht immer zum Verkauf eines Buches. Das ist auch der Grund, weshalb das Geschäft in Schwierigkeiten steckt. Der Schuldenberg türmt sich mit jedem ungeöffneten Brief. Sie verzweifelt immer mehr, ob sie es überhaupt schaffen kann, den Traum ihres Vaters weiterzuführen. Eine ordentliche Portion Mut und Kampfgeist hat sie noch nicht zurück erlangt, die Trauer ist noch zu bedrückend. Die Menschen nehmen daran Teil und unterstützen sie, wo sie nur können. Aber sie sind nur bedingt in der Lage, das Problem wirklich zu erkennen. Aber Peasebrook besteht ja nicht nur aus der Buchhandlung Nightingale. Viele Menschen sind damit verbunden und nach Julius‘ Tod werden ungeahnte Dinge in Gang gesetzt, die niemand voraussehen konnte. Doch noch ist die Buchhandlung nicht gerettet, erst recht nicht, als Emilia einen enormen Wasserschaden verursacht. Bis auf ganz wenige Ausnahmen waren alle Figuren in dieser Geschichte authentisch, emotional greifbar und sehr sympathisch. Ich konnte sie gut einordnen und mir lebhaft vorstellen. Ich habe mit ihnen gefühlt und zuweilen auch gelitten. De vielen anderen Menschen erhalten neben Emilia ebenfalls sehr viel Raum und geben der Geschichte das besondere Etwas. Auch die Liebesgeschichte ist durchaus greifbar, wenn auch nicht so sehr im Vordergrund. Viel mehr gibt es viele kleine und größere Helden, die dieses herzerwärmende und berührende Abenteuer untermauern. Ohne sie wäre es nicht wirklich so zauberhaft! Und es gibt tatsächlich auch so ein Hauch von Weihnachten, ohne das es zu kitschig dabei wirkt! Leiser Humor begleitete mich, die Autorin konnte mich mit ihrem einfachen Schreibstil überzeugen. Für mich ist dieses Buch eine kleine Überraschung. Deshalb vergebe ich gerne fünf Sterne und spreche eine klare Lese-Empfehlung aus. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

Bunter Mix aus vielschichtigen Charakteren ...

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum: 10. October 2017

Erschienen im Diana-Verlag ist Veronica Henrys Werk „Liebe zwischen den Zeilen“ bereits im August 2017. 368 Seiten erzählen von der vielschichtigen Geschichte mehrerer Figuren, deren Fäden in einer Buchhandlung zusammenlaufen. Julius Nightingale liebte seine Buchhandlung über alles. Nun muss Emilia, seine Tochter, in seine Fußstapfen treten und einen schweren Weg beschreiten. Doch Leser und Freunde treten an ihre Seite, die ihre Zukunft gekonnt beeinflussen können … Mit ihrem tollen Cover hat Veronica Henry mich in ihr Buch locken können. Im Mittelpunkt steht die Buchhandlung „Nightingale Books“ und dessen Besitzer Julius. Wie man in den ersten Kapiteln erfährt, ist dieser alleinerziehend, da seine Freundin nach der Geburt der gemeinsamen Tochter verstarb. Ein trauriger Augenblick in der Handlung, doch es soll nicht der Letzte bleiben. Denn die Autorin springt zwischen den vielen – es sind wirklich sieben Figuren, die zu Wort kommen – Charakteren hin und her. Im Mittelpunkt sollte die Tochter von Julius, Emilia Nightingale, stehen – doch durch diese zahlreichen „Nebencharaktere“, ist es schwer, sie immer wieder an erster Stelle setzen zu können. Jeder neue Charakter bekommt seine eigenen Sequenzen zugesprochen, die es ihm dann immer wieder ermöglichen nach vorn zu treten. Mit der Buchhandlung hat Emilia schon alle Hände voll zu tun, doch dank ihres etwas chaotischen, nur leider verstorbenen Vaters, muss sie sich großer Zukunftsherausforderungen stellen. Man kauft der Figur zwar ihre Zerrissenheit ab – doch wird man dann sofort zur nächsten transportiert, heißt man kommt nie nah genug an sie heran, um sie wirklich ins Herz schließen zu können. Viele davon, wie die schüchterne Thomasina oder dem attraktiven Gärtner Dillion, hätte ich gern länger begleiten wollen. Beide haben eine liebevolle Ader an sich, die einfach fasziniert und fesselt. Andere, wie Sarah, die Gutsbesitzerin, können einige tolle Seiten von Julius beleuchten und bergen so manch wohlbehütetes Geheimnis. Und dann gibt es jene, die Emilia in ihrer Zukunftsplanung weiterbringen. Nun hat man so liebevoll ausgearbeitete Ansätze von Figuren vor sich, kann diese aber nicht so genießen, wie man gern möchte und ein wirkliches Fortschreiten der Handlung hat man auch nicht darin. Ich verstehe, dass Veronica Henry mit ihnen allen bestimmte Phasen im Leben beleuchten wollte. Aber mir persönlich waren es zu viele Figuren, die ihre eigene Geschichte an den Leser bringen wollten. Viel mehr hätte ich mich über Szenen von Emilia und ein oder maximal zwei anderen Charakteren, gefreut. Sodass man schöne Übergänge zwischen den Sichtwechseln hat und die einzelnen Handlungsstränge auch gekonnt, zum Ende hin, ausfließen können. Veronica Henry hat einen vielschichtigen Erzählstil und lässt sich auf ihre bunte Mischung ein. Man hat extrem viele Informationen, die zugeordnet werden müssen und man selbst bestimmen kann, wie wichtig diese für den Verlauf der Geschichte einem selbst sind. „Liebe zwischen den Zeilen“ schafft Raum für einen bunten Mix unterschiedlicher Charaktere. Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Emilias Liebe zum Erbe ihres Vaters

Von: friederickes bücherblog Datum: 09. October 2017

Cover: Das Cover in seinen kräftigen Farben ist wunderbar mit dem Titel in Einklang gebracht. Die Schaufenster der Buchhandlung mit der gesamten sind sehr einladend. Und der Klappentext löst den Wunsch aus, das Buch lesen zu wollen. Eine rundum gelungene Präsentation des Buches. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!): Julia ist dank ihres Vaters in der Welt unterwegs, als sie erfährt, dass es ihm sehr schlecht geht. Sie eilt zurück und begleitet ihn auf seinem letzten Stück des irdischen Weges. Sie kümmert sich nach dem Abschied um seine geliebte Buchhandlung, die kurz vor dem Ruin steht, weil er sich mehr um die Menschen und ihre Liebe zu Büchern kümmerte, als um seine Zahlen und die Wirtschaftlichkeit. Dabei erfährt sie, wie beliebt ihr Vater in dem Städtchen Peasebrook eigentlich war und lernt ihm einige nahestehende Menschen und deren Lebensgeschichten kennen. Kann Sie die Buchhandlung vor einem großen Investor retten? Meine Meinung: Zunächst geht es in der Zeit zurück. Man erfährt wie und wann sich Julias Vater entschied die Buchhandlung zu übernehmen. Wie Julius damals mit neunzehn Jahren als junger Mann seine große Liebe zwischen Büchern kennenlernte und warum er dann mit dem kleinen Mädchen, einem Baby alleine dastand. Nach und nach erklärt sich die große und tiefe Liebe zwischen Vater und Tochter. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und fast allesamt mit liebevollen Charakteren ausgestattet. Sie sind einerseits wunderbar unterschiedlich in ihren Berufen und ihrem Handeln und anderseits angenehm mutig und gradlinig. Man muss sie einfach mögen. Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig. Die Autorin erzählt aus mehreren und stets wechselnden Perspektiven, sodass an keiner Stelle Langeweile entsteht und die Geschichte sich wunderbar weiterentwickelt. Es ist kein üblicher Liebesroman, sondern es sind mehrere feingesponnene Geschichten, Beziehungsgeschichten und Lebensläufe von Menschen, deren Fäden in und um die Buchhandlung herum irgendwann zusammenlaufen. Viele kannten Julias Vater gut und liebten diese Buchhandlung sehr. Auch Julias Trauer um ihren Vater und der Wunsch seine Buchhandlung weiterzuführen spielen eine große Rolle. Außerdem werden von der Autorin Inhalte von bekannten und unbekannten Büchern verschiedener Genres in die Handlung eingeflochten, die uns ganz subtil vermitteln, dass jeder sein Lieblingsbuch und auch manche Erkenntnis in seiner Buchhandlung finden wird. Das präzise beschriebene Geschäftsmodell der Buchhandlung und die Vorstellung wie eine Buchhandlung im besten Fall sein sollte, lässt darauf schließen, dass die Autorin von so einer Buchhandlung träumt. Einer Buchhandlung, in die man nicht nur geht, weil man ein Buch kaufen möchte. In die man geht, weil man Bücher über alles liebt. Und auch ich hätte gerne so eine Buchhandlung um die Ecke. Es ist insgesamt ein leises Buch, ein Buch, das nicht eine dahinplätschernde und durchschaubare Liebesgeschichte beschreibt, sondern eine in sich stimmige geschickte Erzählung präsentiert, die mehrere Liebesgeschichten miteinander verwoben hat. Ein Buch, das man nicht mehr weglegen möchte, eines das zu den Büchern gehört, die ein Jahr versüßen und das deshalb von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung bekommt. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

Bücher verbinden Menschen

Von: Motte Enna Datum: 21. September 2017

Mit Anfang zwanzig steht Julius Nightingale als alleinerziehender Vater mit seiner kleinen Tochter Emilia ganz alleine da. Bisher hatte sich sein ganzes Leben ausschließlich um Bücher gedreht. Um den Lebensunterhalt für seine kleine Familie zu sichern beschließt er in einem kleinen Städtchen in der Nähe von Oxford eine kleine Buchhandlung zu eröffnen. Mit seinem einfühlsamen Charakter und seinem unbegrenzten Wissen über Literatur wird sein Geschäft ein voller Erfolg und beliebter Anlaufpunkt für viele Bewohner der Stadt. Dreißig Jahre später erbt Emilia die kleine Buchhandlung, nachdem ihr Vater schwer erkrankte und verstarb. Obwohl sie die Leidenschaft zu Büchern mit ihrem Vater teilt hat sie keine Ahnung von seinem Geschäft. Die letzten Jahre ist sie durch die Welt gereist und hat ihr Leben genossen. Zu ihrem Erschrecken hat Julius den Finanzen keine Aufmerksam geschenkt und Emilia steht nun vor der schwierigen Entscheidung, ob sie die Buchhandlung einfach schließen soll oder sich der Aufgabe stellen soll das Familiengeschäft wieder auf Vordermann zu bringen. Zum Glück steht sie nicht alleine vor den Problemen. Viele Stammkunden sind mittlerweile zu Freunden geworden und unterstützen Emilia tatkräftig, auch wenn sie selber mit Problemen des Lebens zu kämpfen haben. Vom einfachen Handwerker bis zur Gutsbesitzerin bringen alle ihre Ideen und Fähigkeiten ein um den Lebenstraum ihres Freundes am Leben zu halten. Fazit Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Das Buch vermittelt dem Leser genau das Gefühl, das die meisten von uns Bücherwürmern empfinden, wenn sie lesen oder an Bücher denken. Es zeigt, wie ein Hobby verschiedene Gesellschaftsschichten miteinander verbinden kann ohne Vorurteile und wie neue Freundschaften entstehen können. Der Schreibstil an sich hat mir auch gut gefallen. Die Geschichte liest sich fast von selbst, allerdings hat mir der Aufbau der Geschichte weniger gefallen. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht, dass die Buchhandlung und seine Geschichte im Mittelpunkt stehen würde, aber Veronica Henry hat sie eher als Ausgangspunkt genommen um die Schicksale einzelner Kunden/Freunde von Julius und Emilia zu erzählen. Für meinen Geschmack waren es einfach zu viele parallel erzählte Geschichten. Mich hat es ein bisschen frustriert, wenn an einem entscheidenden Punkt unterbrochen wurde und erst einmal der Plot von zwei anderen Figuren eingeschoben wurde. Trotzdem bekommt das Buch eine Leseempfehlung von mir. Ideal für den Strand bzw. mittlerweile den gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa, wenn man einfach mal nur entspannen will mit einem netten Buch.

Eine Geschichte mit viel Charme

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 03. September 2017

Wer die neueren Bücher von Veronica Henry kennt, weiss, dass sie nie nur eine Geschichte erzählt, sondern sich immer einen Hauptschauplatz ausdenkt; ein Punkt, von dem aus die Lebensgeschichten ihrer Figuren geschildert werden. Einmal war dieser zentrale Ort der Orientexpress, einmal ein kleines Hotel in Cornwall. In "Liebe zwischen den Zeilen" ist es die Buchhandlung von Julius Nightingale. Als er stirbt, erbt Emilia den Buchladen von ihrem Vater. Verkaufen möchte sie eigentlich nicht, aber sie weiss nicht, ob sie ihn halten kann, finanziell steht es sehr schlecht. Während Emilia alles versucht, um mehr Kunden zu gewinnen, liest man über Mitarbeiter und ausgewählte Kunden, denen Julius und sein Buchladen extrem wichtig waren und was er und die Bücher in deren Leben bewirkten. Auch wenn die Buchhandlung rote Zahlen schrieb, hat sie einen besonderen Platz im Herzen der Mitarbeiter und vieler Kunden. So verwundert es auch nicht, dass sogar neue Kunden wie Bea dem Zauber der Bücher erliegen. Bea Brockman ist mit Kind und Mann nach Peasebrook gezogen. Während ihr Mann täglich nach London pendelt, langweilt sie sich in der neuen Umgebung. Ein Besuch im Buchladen verändert ihr Leben nochmals. Dasselbe gilt für Jackson, der für den windigen Bauunternehmer Jan Mendip arbeitet. Kann er seinen neuen Auftrag erfüllen? June ist die gute Seele und Buchhalterin von Nightingales. Sie unterstützt Emilia in allen ihren Vorhaben. Privat führt sie ein beschauliches Leben, genau wie Kochlehrerin Thomasina Matthews, die Kochbücher und ihr Mini-Restaurant liebt. Im Umgang mit Männern ist sie sehr scheu und zurückhaltend; fast noch mehr als Jem Gosling, der Käseladen-Besitzer. Sarah Basildon von Peasebrook Manor sucht nach einem fadenscheinigen Grund um mit Emilia im Buchladen zu sprechen. Als erstes dient zur Unterhaltung die vorstehende Hochzeit ihrer Tochter Alice. Alle freuen sich für Alice, einzig Gärtner Dillon zeigt offen, dass er ihren zukünftigen Ehemann Hugh nicht mag. Der Tod von Julius und alles was damit zusammenhängt, verändert die Leben aller Charaktere, nicht zuletzt auch das seiner Tochter Emilia, die ihren Lebensmittelpunkt erst noch finden muss. Der Originaltitel "How to find love in a Bookshop" (Wie man Liebe in einem Buchladen findet) verschweigt, dass man in Julius und Emilias Laden nicht nur Liebe, sondern auch Freundschaften fürs Leben findet. Wie so oft bei Veronica Henry nimmt einem die Geschichte von der ersten Seite an gefangen. Die Autorin erzählt die Geschichten mit viel Charme, und verbindet die diversen Erzählstränge wie immer sehr gekonnt. Die Schicksale berühren und lassen den Leser mitleiden und mitfreuen. Fazit: Ein Roman zum Geniessen! Er erzählt von Freundschaft, Liebe und der versteckten Anziehungkraft von Bücher. 5 Punkte.

Eine Geschichte, die uns die Bedeutung kleiner Buchhandlungen näher bringt...

Von: janines_buecherwelt_ Datum: 28. May 2019

In diesem Roman geht es in erster Linie um Emilia.Diese versucht den Buchladen ihres verstorbenen Vaters zu retten.In "Nightingale Books" treffen sich viele Menschen mit unterschiedlichen und höchst interessanten Geschichten, die alle in irgendeiner Art mit und durch den Buchladen verbunden sind. Emilia versucht die Buchhandlung vor einem Investor zu retten, denn auch sie verliert ihr Herz, wie viele andere, in und an Peasebrook... Ebenso gibt es einen zweiten Handlungsstrang, in dem es um Julius ( Vater von Emilia ) geht. Hier wird viel zur Vorgeschichte und wie er zu dem Buchladen kam erzählt. Mir gefällt der Schreibstil sehr, da er flüssig und leicht lesbar ist.Die Autorin macht Gebrauch von kurzen Sätzen, wodurch ein guter Lesefluss aufkommt. Der Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Personen (Emilia, Julius aus der Vergangenheit, Sarah, Thomasina, Marlowe und Jackson) und in verschiedenen Zeiten erzählt. Große Teile jedoch spielen in der Gegenwart in Anwesenheit von Emilia. In dem Buch ist die Buchhandlung eigentlich Dreh und Angelpunkt der ganzen Story, die mit tollen Nebengeschichten und Figuren, gespickt ist. Ob vergesssene Liebe, Trauer, Alleinsein, es werden viele Themen aufgegriffen. Das wichtigste Thema für mich ist, das durch den Internethandel, genau diese einzigartigen und familiären Buchhandlungen kaum noch Chance haben, zu bestehen. Was ich persönlich auch echt schade finde. Emilia ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie beweist Stärke, aber auch ganz viel Empathie für ihre Kunden. Sie ist in meinen Augen eine tolle Nachfolgerin für ihren Vater. Ich wäre am liebsten selbst in diese Buchhandlung gegangen und hätte dort ein wenig mit Emilia gesprochen. Ein tolle Geschichte für zwischendurch. Sie war jetzt nicht mega emotionsgeladen, egal in welche Richtung. Aber große Kritikpunkte habe ich auch nicht. Rundum ein gelungener Roman.

Eine rührende Geschichte über die verschiedensten Menschen, die schlussendlich alle dasselbe suchen: Geborgenheit und Liebe.

Von: Sophia's Bookplanet Datum: 25. November 2018

Mir fiel es zugegebenermaßen schwer, mich in einer sehr stressigen Zeit zu Beginn meiner Unilaufbahn hin und wieder diesem Buch zuzuwenden. Die vielen auftretenden Charaktere machen den Einstieg ein wenig schwierig und für mich nicht sonderlich motivierend. Nach wenigen Seiten habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt, da es mich nicht gleich gefangen nehmen konnte. Erst nachdem die erste große Stresswelle vorbei war und ich mich wieder etwas erholen konnte, habe ich das Buch wirklich intensiv in Angriff genommen und dann auch tatsächlich innerhalb einer Woche beendet – nach über einem Monat seit Beginn. Die hohe Anzahl an Charakteren wurde dann immer weniger störend und ich konnte mit ein Bild der teilnehmenden Figuren machen, die rund um Emilia agierten. Am Anfang fehlte mir ein wenig die Tiefe, da ich mich eben auf niemanden wirklich einlassen konnte, immerhin habe ich sie nur wenige Seiten und nur aller paar Tage – wenn überhaupt – zu Gesicht bekommen. Mit dem vermehrten Lesen konnte ich mich mit den Charakteren aber auch mehr und mehr anfreunden, sie geradezu ins Herz schließen. Ich habe vor allem mit Dillon und Emilia mitfiebern können, denn ihnen habe ich neben Jackson das Glück am meisten gegönnt, auch wenn ich auch nicht wollte, dass sie es allzu schnell erhielten. Ich hatte zum Ende hin nämlich die Befürchtung, dass sich die ganzen Probleme in Luft auflösen und zu einem übertriebenen Happy End auflösen würden. Doch ich würde nach dem sonst so sanften und liebevollen Schreibstil, der seichten und doch berührenden Handlung zum Schluss nicht von der Autorin enttäuscht und ganz im Gegensatz dazu sogar beinahe zu Tränen gerührt. Fazit: Eine rührende Geschichte über die verschiedensten Menschen, die schlussendlich alle dasselbe suchen: Geborgenheit und Liebe. Auf dem Weg zu ihr überwinden sie Hindernisse, finden sich selbst und helfen einander, schließen Freundschaften und wagen sich über ihre Komfortzone hinaus, um in der eines anderen zu erscheinen und vielleicht auch dort bleiben zu dürfen.

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen"

Von: isi.bookworld Datum: 24. June 2018

Verlag: Diana Preis: 9,99€ Seitenzahl: 366 Inhalt: Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Meinung: Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen.  Das Cover des Buches passt perfekt zur Geschichte! Die Autorin hat eine wundervolle Geschichte geschrieben. Sie hat einen tollen leichten, flüssigen Schreibstil, der sehr erfrischend ist. Es hat nicht lange gedauert und schon war ich in der Geschichte des Buches versunken. Ich konnte das Buch an manchen Stellen gar nicht mehr aus der Hand legen. Teilweise konnte mich das Buch echt zum nachdenken anregen! Ein Muss für alle Buchliebhaber! ACHTUNG! Wer das Buch liest möchte dann eine eigene Buchhandlung auf machen:D  So ging es mir auch! Fazit: Eine wirklich schöne Geschichte mit guter Umsetzung! Von mir gibt es 4/5 Sterne!

Ein Muss für alle Buchliebhaber

Von: BücherweltenBummlerin Datum: 11. May 2018

Der Titel „Liebe zwischen den Zeilen“ mag für den ein oder anderen vielleicht kitschig klingen, in Erwartung an einen typischen Liebesroman. Doch Henry hat mich überrascht, denn dieses Buch ist viel mehr eine Liebeserklärung an Bücher und ihre besondere Wirkung auf die Menschen. Jeder Buchliebhaber, und das wird wohl jeder sein, der das hier liest, wird auch dieses Buch mögen, denn Henry spricht einem aus der Seele. Sie zeigt auf, was Bücher für einen Menschen bedeuten können. Warum es wichtig ist, sie zu lesen. Bücher sind nämlich mehr als nur Worte auf Papier, sie haben unaussprechliche Kraft. Zum Inhalt: Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … (Quelle: Random House Bloggerportal) Meine Meinung: Es hat nicht lange gedauert, bis mich die Geschichte der Buchhandlung Nightingale und Emilia in den Bann gezogen hatte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und ob Emilia sich entschließt, den Buchladen trotz finanziellem Ruin weiterzuführen. Doch sobald ich in Emilias Geschichte eingetaucht bin, wurde schon die nächste erzählt. Henrys Buch handelt nicht nur von Emilia, sondern auch von all den Menschen, denen die Buchhandlung am Herzen liegt. So gibt es mehrere Handlungsstränge, die sich durch das Buch ziehen und jeder hat etwas anderes Besonderes, das einen am Haken hängen lässt. Man könnte sogar sagen, dass Henry aus jeder Geschichte wieder ein eigenes Buch hätte machen können, so viel Potential steckt dahinter. Doch es scheint mir, als ginge es eben darum, aufzuzeigen, dass Bücher Leben beeinflussen können. Denn all diese Menschen haben eins gemeinsam: Sie sind mit Julius und Emilias Buchhandlung verbunden. Auch hervorzuheben ist der flüssige Schreibstil, der eine Seite nach der anderen wie im Fluge vergehen lässt. Ein wirklich toller Roman! Ich kann nicht verstehen, wie ich ihn so lange auf meinem SuB liegen lassen konnte! Ein Muss für alle Buchliebhaber! 13. Satz: Debra zu fragen, hatte keinen Zweck

Rezension: Liebe zwischen den Zeilen - Veronica Henry

Von: Eden Datum: 11. April 2018

"Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde" - Jean Paul Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städchen Peasebrook ist sie eine Begegnungstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe... Zum Buch :) Verlag: Diana Preis: 9,99€ Seitenzahl: 366 Über das Cover: Eigentlich hat das Cover mich erstmals auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde Bilder von Büchern oder Buchläden sehr ästhetisch, sie geben mir das Gefühl, eine Leidenschaft gefunden zu haben. Auf dem Cover sieht man den Buchladen Nightingale Books (jedenfalls stelle ich ihn mir so vor) und der Titel und das Genre sind wunderbar in das Bild verarbeitet. Ich könnte mir das Cover für lange Zeit einfach nur ansehen, um die Buchtitel von den winzigen Büchern im Schaufenster zu entziffern und mich zu fühlen, als stände ich wirklich vor dem Laden. Über den Plot: Als ich das Buch endlich bei mir zu Hause liegen hatte, habe ich mir den Klappentext nochmal durchgelesen und hatte kurz Angst, dass es doch ein Buch sein würde, was mir nicht gefallen könnte. Die Wörter Ruin und Großinvestor haben mich denken lassen, dass es vielleicht nicht das Richtige sein könnte. Daher hat "Liebe zwischen den Zeilen", obwohl ich es vorher so sehr lesen wollte, erstmal etwas Zeit in meinem Bücherregal verbracht. Doch als ich angefangen habe zu Lesen, war ich beruhigt, dass ich mit meiner Angst komplett falsch gelegen hatte. Zuerst hat mich der Charme von der kleinen Stadt Peasebrook in seinen Bann gezogen. Ich habe sie mir ein wenig wie Cornwall vorgestellt. Zwar gibt es kein Meer, aber trotzdem hat die kleine Stadt mit ihren Läden mir den selben Eindruck von der Atmosphere gegeben. Über die Charaktere: (teilweise Spoiler!!!) Julius Nightingale und Emilias Mutter waren sind mir sehr ans Herz gewachsen, auch, wenn man nur im Rückblick von ihnen erfährt. Ich finde es besonders spannend, dass man erst im Laufe der Geschichte erfährt, warum Emilias Mutter nicht mehr da ist. Emilia Nightingale war mir am Anfang ein bisschen zu kurz angebunden und zu sehr ein Stadtmensch. Irgendwie hat sie nicht so richtig nach Peasebrook gepasst, jedoch hat sich das im Laufe der Geschichte komplett geändert. Ich finde es auch gut, dass die Geschichte sich nicht nur um Emilia dreht, sonder auch um viele andere Menschen aus Peasebrook, die mit dem Bücherladen und Julius verknüpft sind. Thomasina, Bea, Sarah, June und noch viele mehr kamen mir vorher fremd vor, doch während des Lesens war es eine erfrischende Abwechsung von ihren Leben zu lesen und wie sie sich entwickelten. Die Entwicklung der Charaktere sind nämlich das Herrausragende. Ich war froh, dass sie alle ein Happy End hatten. Ich mag Bücher mit Happy End und hier war es genau das richtige und sehr zufriedenstellend. Besonders über Dillon und Thomasina habe ich mich gefreut, wenn wieder ein Kapitel über sie kam. Dillon, weil er ungefähr in meinem Alter ist, sich jedoch schon so reif und erwachsen im Bezug auf Alice verhält, dass es mich beeindruckt hat. Thomasina, weil auch ich ein schüchterner Mensch bin und ich begeistert über ihre Fortschritte war, wie zum Beispiel, als sie auf Julius´ Trauerfeier vorgelesen hat. Allgemein: "Liebe zwischen den Zeilen" hat eine sehr erfrischende Wirkung auf mich gehabt. Ich konnte die Kapitel nur so überfliegen und, wenn ich mal nicht darin gelesen habe, musste ich trotzdem über die Charaktere und Peasebrook nachdenken. Alles in Allem ein sehr gelungenes Buch, das durch meine anfänglichen Zweifel sich doch als Schatz herausstellte.

Bücherliebe mit Perspektiven-Wirr-Warr

Von: Zeilenheldin Datum: 10. March 2018

Lesegrund Können wir bevor ich irgendetwas zu diesem Buch schreibe, kurz inne halten und uns an diesem wunderschönen Cover erfreuen? Hach! Ja, dieser Buchdeckel sprach mich sofort an und ist nicht gering daran beteiligt, dass ich es im Bloggerportal des Random House Verlages anfragte. Aber auch der erste Storyeindruck gefiel mir. Bücher, ein Buchladen, das klang sofort einladend. Meine Meinung Ich brauchte sehr lange, um mit der Geschichte warm zu werden, was aber in keiner Weise an der Handlung an sich lag. Diese wirkte auf mich von der ersten Seite an sehr schön, liebevoll und interessant. Was mir zu schaffen machte, waren die vielen, vielen Charaktere. Neben den (eigentlich gefühlten) Hauptpersonen, wurden schnell unzählige weitere Figuren eingeführt, sodass man als Leser kaum mehr hinterher kam. Das liegt besonders daran, dass, wenn ein neuer Charakter eingeführt wird, auch aus seiner Perspektive geschrieben wird. Das geschieht gerade am Anfang sehr oft, was dazu führt, dass man schnell den Überblick verliert, wer gerade an der Reihe ist. Diese Sichtwechsel werden leider auch nicht nachvollziehbar, zum Beispiel an einem Kapitelanfang vorgenommen, sondern teilweise völlig unerwartet, wie nach einem Zeilenumbruch. Nachdem jedoch alle Charaktere eingeführt wurden und man sich einen Überblick verschaffen konnte, lässt sich die Geschichte schön, spannend und interessant lesen. Am Ende laufen dann alle Handlungsstränge zusammen, á la Tatsächlich Liebe und es gibt für jede Person ein persönlich gebackenes Happy End, mal mit mehr, mal mit weniger Kitsch. Fazit Durch die undurchsichtige Charaktereskalation, die mich von Beginn an zu überfordern drohte, geriet die eigentlich schöne und durchdachte Handlung in den Hintergrund. Man konnte sich auf diese nur zweitrangig konzentrieren, da man den Großteil der Lesezeit damit beschäftigt war herauszufinden, durch wessen Augen man gerade sieht. An sich ist es eine tolle Idee, die Geschichte aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, an der Umsetzung scheiterte es hier aber gewissermaßen. Ein paar Zwischenüberschriften oder kürzere Kapitel hätten dabei schon viel geleistet. Nichtsdestotrotz schaue ich lächelnd auf dieses Leseerlebnis zurück, da mich die Erzählung um die Buchhandlung und darum, was Bücher bewirken können, sehr berührt hat. Eines noch: Wer dieses Buch liest läuft zusätzlich Gefahr, den großen Wunsch zu entwickeln, eine Buchhandlung aufzumachen. So auch ich. Selbstverständlich.

Eine facettenreiche Geschichte, die direkt ins Herz geht

Von: Zeilenwanderer Datum: 13. January 2018

Kurzbeschreibung: Emilias Vater Julius stirbt und sie erbt den Buchladen Nightingale Books, den er ihr hinterlassen hat. Diese Buchhandlung war nicht nur Lebensinhalt ihres Vaters, sondern ein Treffpunkt für unterschiedlichste Leute, die im verträumten Peasebrook leben. Hier wurde gelesen, sich ausgetauscht, Freundschaften geschlossen und Liebe gefunden. Julius hatte für jeden Anwohner ein offenes Ohr und sein Tod hinterlässt nicht nur bei seiner Tochter eine große Lücke. Doch Emilia hat nicht nur mit dem Verlust ihres Vaters zu kämpfen, sondern auch mit der Rettung von Nightingale Books. Die Buchhandlung steht kurz vor dem Ruin. Meinung: Ein Buch, das sich um Bücher dreht! Gibt es schönere Werke zu lesen? Nur wenn sie mindestens in einem genauso einzigartigen Schreibstil verfasst wurden wie Liebe zwischen den Zeilen. Das Buch lebt wirklich durch die verschiedenen Figuren, die durch Veronica Henry verblüffend lebensecht dargestellt sind. Authentisch erschafft sie jedem Charakter eine individuelle Persönlichkeit, und verleiht ihnen Geheimnisse, Sorgen und Leidenschaften. Durch den lockeren, aber sehr detaillierten Stil erschließt sich Peasebrook schnell vor dem inneren Auge des Lesers. Man taucht direkt in die Geschichte ein und begegnet den Charakteren als wäre man mit ihnen in Peasebrook, um ihnen in diesen schwierigen Zeiten des Verlustes beizustehen. Ich finde es schwierig, die Gefühle festzuhalten, die ich beim Lesen hatte, aber trotz der traurigen Geschichte war alles sehr heimelig und man hat sich in Peasebrook wohl gefühlt. Die Figuren waren einem sehr vertraut, was wohl damit zusammenhängt, dass jedes Kapitel durch lange innere Monologe und eine Art Berichterstattung gekennzeichnet ist. Die geschriebenen Worte gehen dabei direkt ins Herz des Lesers. Ich erinnere mich noch gut an den 03. Januar als ich auf dem Weg zur Arbeit Liebe zwischen den Zeilen begann und mir fast die Tränen in der Straßenbahn gekullert sind. Als Emilia von den letzten Stunden ihres Vaters berichtete, seinem Zustand und was er nicht mehr machen konnte, musste ich wirklich schlucken. Detaillierte Beschreibungen des Todes einer geliebten Person kriegen mich immer wieder und es fällt mir wirklich schwer, solche Szenen zu lesen. Ich war optimistisch, dass dies nur der Auftakt der Geschichte ist, doch leider musste ich feststellen, dass sich die bedrückende Stimmung und Melancholie durch das gesamte Buch zieht. Emilia ist eine sehr sympathische Protagonistin. Ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen und habe ihren Kapiteln entgegengefiebert, denn sie waren für mich persönlich die spannendsten des Buches. In Liebe zwischen den Zeilen gibt es mehrere Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. So lernen Leser beispielsweise Sarah kennen, die Julius Tod sehr stark trifft und die mit ihrem Kummer kaum weiter weiß, oder aber die schüchterne Thomasina, die nur bei Julius ihre introvertierte Persönlichkeit ablegen konnte und die es nach seinem Tod immer wieder in die Buchhandlung zieht. Sarah, Emilia und Thomasina sind jedoch nicht die einzigen Figuren, die das Buch mit einzigartigen Geschichten füllen. Leser erhalten auch Einblicke in die Sichtweisen der Antagonisten und männlichen Figuren. Und wer weiß, vielleicht trifft ja auch Emilia in Nightingale Books eine neue Liebe? Die vielen Erzählperspektiven sind interessant und machen den Roman vielschichtig. Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die Rückblenden in die 1980er Jahre. So erfahren Leser wie Julius Nightingale zu der Buchhandlung gekommen ist, wie er Emilias Mutter kennen- und liebengelernt hat und wieso seine Tochter sein Ein und Alles ist. Diese Seiten sind herzerwärmend und tragisch zugleich, da bei Emilias Eltern die Liebe mit Sorgen und Leid zusammenhängt. Und dies beschreibt den Inhalt des gesamten Buches wunderbar: Liebe hängt mit Traurigem zusammen, aber aus der Trauer entsteht wiederum etwas Schönes. Fazit: Eine facettenreiche Geschichte, die direkt ins Herz geht. Durch die vielen Erzählperspektiven bietet Liebe zwischen den Zeilen dem Leser viel Abwechslung und eine interessante Auswahl an Figuren. Die Melancholie, die von diesem Buch ausgeht, sorgt jedoch für einen bitteren Beigeschmack, der nicht jedem Leser gefallen könnte.

Tolles Buch mit sehr vielen tollen Charaktern

Von: MaikeSoest Datum: 02. December 2017

Inhalt "Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde." Jean Paul Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe... "Ein großartiger Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten." The Sun on Sunday (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Ich habe, glaube ich noch nie ein Buch mit so vielen unglaublich tollen Charakteren gelesen und weiß gerade gar nicht wo ich anfangen soll. Ich fange mal mit Julius an, der ja leider ziemlich am Anfang des Buchs verstirbt, was man ja schon vorher wusste, aber dennoch ist es sehr traurig, weil er ein wirklich liebenswerter Mensch war, der immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte. Seine Tochter Emilia ist ihm sehr ähnlich und obwohl ich mich oft über ihre Unentschlossenheit geärgert habe, mochte ich sie am allerliebsten. Ehrlich gesagt mochte ich aber alle Charakter aus diesem Buch sehr gerne, außer Thomasina (bei der ich den Namen schon so grässlich fand) die war mir leider nicht besonders sympathisch, weil sie so furchtbar schüchtern ist und ich das einfach nur nervtötend fand. Alle anderen: Sarah, Alice, Dillon, Jackson und Marlowe fand ich richtig toll, ich hoffe ich habe niemanden vergessen. Der Schreibstil ist auch mal was anderes, man liest immer abwechselnd aus der Sicht von jemand anderem, was ich sehr erfrischend fand, denn so hat man nicht die ganze Zeit nur mit Emilia zu tun gehabt, denn das wäre glaube ich mit der Zeit sehr langweilig geworden. Es gibt sehr sehr viele dramatische Wendungen und Überraschungen, vor allem gegen Ende. Es gibt auch einige kleine Liebesgeschichten, also kommt die Liebe auch nicht zu kurz. Mit der Geschichte an sich war ich ebenfalls sehr zufrieden und mit dem Ende oder eher gesagt mit den Enden konnte ich sehr gut leben und habe mich bei jedem einzelnen sehr gefreut, weil irgendwie jeder sein Happy-End bekommen hat, naja sagen wir nicht jeder, aber zumindest die, die einem ans Herz gewachsen sind. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Fazit Das Buch hat so viele tolle Charakter, wie könnte ich es da nicht lieben? Die Geschichte war toll, das Ende war toll, ich habe absolut nichts zu meckern und gebe dem Buch verdiente 5 von 5 Sternen.

Eine Herz erwärmende Geschichte

Von: Colorful_Leaf Datum: 21. November 2017

Klappentext : Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Meine Meinung : Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in das Buch verliebt. Es geht um Emilia die den Buchladen ihres Vaters erbt. Mehr möchte ich nicht verraten, da es einfach jeder selbst lesen sollte , weil es ein so wundervolles Buch ist. Man merkt in jeder Zeile, welche Gedanken sich die Autorin über dieses Buch gemacht hat , es kommt einer Liebeserklärung an die Literatur gleich. Es finden zahlreiche Titel den Weg in den Roman. Vom literarischen und weltbekannten Klassiker bis zum lediglich in Großbritannien bekanntem Werk ist alles vertreten. Diese Nennungen wecken den Wunsch, nach Beenden von „Liebe zwischen den Zeilen“ direkt zu diesen überzugehen. Fazit : „Liebe zwischen den Zeilen“ ist eine Liebeserklärung an kleine Buchhandlungen, leidenschaftliche Leser und das Lesen an sich. Eine schöne Heimatlektüre, die jedem Buchliebhaber graue Regentage erheitern wird.

Nette Geschichte für zwischendurch

Von: Ritja Datum: 19. November 2017

Ich hatte mich auf eine nette Buchhändlergeschichte gefreut und wurde leider etwas enttäuscht. Die Geschichte ist nett und lässt sich gut lesen, aber der "Bücheranteil" war mir zu gering. Die vielen kleinen Nebengeschichten haben (aus meiner Sicht) die Hauptfigur Emilia verdrängt und blaß aussehen lassen. Auch die Liebesgeschichte war eher flach und sehr vorhersehbar. Leider waren die Momente mit der Buchhandlung sehr kurz, aber immerhin schön. Man erhielt einen kleinen Einblick in das Leben der Buchhändler. Es wurde deutlich gemacht, dass die Buchhändler wesentlich mehr zu tun haben als "nur" Bücher zu verkaufen. Vieles ist dem Leser bekannt und trotzdem waren diese Abschnitte für mich die interessantesten. Veronica Henry hat nette Charaktere geschaffen, die zusammenhalten und freundlich untereinander sind. Selbst der Bösewicht wird ganz schnell zahm und somit leider auch unglaubwürdig. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die Autorin den Handlungsstrang nicht zu Ende erzählt hat. Sie hört einfach auf und geht zum nächsten Kapitel, zur nächsten Person über, was für mich leider etwas enttäuschend war. Insgesamt kann am sagen, dass dieses Buch ein "Bettbuch" ist. Man nimmt es mit ins Bett, schmökert ein wenig, lernt nette Figuren und eine hübsche kleine Stadt kennen und schläft dann ganz entspannt ein (da man schon ahnt, wie es ausgehen wird).

Bücherliebe - groß geschrieben

Von: Anne-Marit Strandborg Datum: 17. November 2017

Diese Geschichte ist eine, in der die Liebe zu Büchern ganz groß geschrieben wird. Das spürt man schon auf den ersten Seiten. Und damit schleicht sie sich in mein Herz. Vor 32 Jahren hat Emilias Vater eine Bleibe für sich und seine Tochter gesucht. Da war Emilia noch ein Baby. Julius liebte Bücher und lesen war für ihn wie atmen, was ich absolut nachvollziehen kann, geht es mir doch ebenso. Peasebrook, mitten in den Cotswolds gelegen, war ein Ort ohne Buchhandlung, ein geschäftiges Städtchen, sogar mit einem Theater. Hier sollte ihr Zuhause sein. Er fand tatsächlich den perfekten Buchladen, mit einer Wohnung oben drüber. Ein halbes Jahr dauerte die Renovierung, dann konnte er ein Schild mit der Aufschrift "Buchhandlung Nightingale" über dem Laden aufhängen. Zweiunddreißig Jahre später liegt Julius im Sterben und Emilia verbringt ihre Zeit bei ihm. Sie hält seine Hand und erzählt ihm Geschichten, an die sie sich erinnert. Sie verspricht ihm, dass, solange sie lebt, der Buchladen niemals die Türen schließt. Und dass ihn schon gar nicht der gierige Ian Mendip in die Hände bekommt. Bücher können wunderbar trösten. So erging es Emilia nach dem Tod ihres Vaters. Aber es durfte nicht Laura Ingalls Wilder sein, denn Geschichten über einen liebenden Vater würden ihr jetzt wehtun. Auch Frances Hodgson Burnett passt nicht - da die kleinen Heldinnen alles Waisen waren, was sie ja nun auch ist. Doch Betty und ihre Schwestern von Louisa May Alcott ist das Richtige. Mit Jo March und ihren Schwestern kann sie sich weit in die Vergangenheit und Tausende von Kilometern hinwegträumen. Julius ist für den Leser aber noch nicht ganz verloren. In Rückblenden wird sein Werdegang erzählt und wie er Emilias Mutter kennenlernte. Kurze Zeit später stand dann auch schon Ian Mendip im Buchladen, um bei ihr auf den Zahn zu fühlen. Das äußerst großzügige Angebot, das er ihrem Vater gemacht hätte, bestünde auch für sie. Doch Emilia lehnte ab. Emilia muss nun alles versuchen, den Buchladen zu halten. Julius hat wirklich alles Buchhalterische schleifen lassen, hat den Stammkunden Prozente gegeben, hat überhaupt nicht an einen Gewinn gedacht. Die Kunden, die zu ihm kamen, sollten sich bei ihm wohlfühlen. Man konnte sich den ganzen Tag in der Buchhandlung Nightingale aufhalten, Tee trinken und sich wunderbar über Bücher unterhalten. Darauf, ob die Leute auch was gekauft haben, hat Julius nie geachtet. Das hat sich natürlich in der Kasse bemerkbar gemacht, die immer schmaler wurde. So waren nicht mal Rücklagen da, um etwas investieren zu können. Einige Ideen konnte Emilia mit Unterstützung von einer Freundin der Familie, June, umsetzen. Aber es musste auch Geld in die Hand genommen werden. Hilfe kommt auch von einer unerwarteten Seite: Eine junge Frau, die einen teuren Bildband gestohlen hat und ihn am nächsten Tag reumütig zurückbrachte, bot ihre Hilfe an. Der Leser lernt noch mehr Leute kennen, die mit Julius zu tun hatten und die in Emilias Leben bisher noch keine Rolle gespielt haben. Ob sie es noch werden und ob Emilia sich Ian Mendip erwehren kann, der schwere Geschütze in Gestalt eines gutaussehenden jungen Mannes auffährt, das lest selbst. Mir hat das Buch unheimlich Spaß gemacht. Es ist wirklich eine Liebeserklärung an das Lesen, die Bücher und vor allem an die Buchhandlung, in der man sich geborgen fühlt. Da schiele ich doch mal zu allen Buchhändlern, denen ich im Netz und natürlich in der realen Welt begegnet bin - egal ob sie neue Bücher verkaufen oder antiquarische - und sende ein breites Grinsen und von Herzen kommende Grüße. Lasst euch nicht unterkriegen und macht weiter so.

Tolle Geschichte Tolle Stadt

Von: Franzi`s Book World Datum: 12. November 2017

Inhalt Emilia übernimmt die Buchhandlung von ihrem Vater. Um diese steht es aber nicht sonderlich gut. Ihr Vater war ein herzensguter Mensch und hat sich nie um Geld Gedanken gemacht. Und genau das merkt man auch in diesem Buch. In dem Buch lernen wir viele verschiedene Charaktere kennen, die wir alle ins Herz schliessen auf verschiedenen Arten. In dem Buch geht es um Liebe finden und um Liebe zurück zu bekommen aber auch um Freundschaften die sich alle über die Buchhandlung finden. Emilia lernt nach und nach alle Kunden von ihrem Vater kennen und bekommt natürlich auch neue Kunden dazu oder trifft auf alte Bekannte aus ihrer Schulzeit. Man lernt die Kunden kennen in ihren eigenen einzelnen erzählsträngen. Und freut sich immer mal wieder ein neues Gesicht kennen zu lernen. Fazit Ich habe das Buch vom DIANA Verlag zur Rezension erhalten,vielen Dank dafür. Der klappen Text hat mich ein wenig verwirrt, ich habe gedacht das ich die ganze Geschichte aus der Sicht von Emilia lesen werde, das war nicht so. Und erst hat es mich etwas enttäuscht. Doch dann hat mich dieses Buch voll Ende gepackt und habe mich in diesen kleinen Ort und deren Menschen verliebt. Ich muss sagen das es so was wie nach Hause kommen war wann immer ich dieses Buch wieder auf geschlagen habe. Es hat mich alleine nur durch die Atmosphäre an Gilmore Girls erinnert. Jeder der die Sendung gesehen hat, hatte sicherlich auch dieses Gefühl wieder nach Hause zukommen.  Das Buch ist einfach toll und passt auch perfekt in die Jahreszeit. Volle Sternen Anzahl ⭐⭐⭐⭐⭐5/5

Liebe zwischen den Zeilen

Von: Eli`s Bücherecke Datum: 12. November 2017

- Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde - "Jean Paul" Dieses Zitat beschreibt das Buch, finde ich, einfach in einem Satz. Ich hatte mal wieder Lust auf einen locker, leichten Liebesroman und das Buch hat es auf jeden Fall geschafft meinen emotionalen Pegel nach oben zu bringen. Der Anfang war erstmal ein bisschen verwirrend, da man durch unterschiedliche Zeiten geschubst wurde und irgendwann ging dann der Überblick verloren. Genauso der Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren, wo man gar nicht wusste wo man die jetzt hinstecken soll. Aber ich kann euch beruhigen, im Laufe des Buches wird das alles besser. Man muss sich bloß auf die Story einlassen und anfangs wirklich genau lesen. Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und vor allem der Ort, wo das Ganze spielt, hat ja im Sturm mein Bücherherz erobert. :) Alles dreht sich um die Buchhandlung Nightingale in dem kleinen Städtchen Peasebrook. Und das Tolle war für mich, dass diese Buchhandlung Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Leute ist, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Und in der Welt der Bücher scheint sich jeder wohl zu fühlen und man merkt richtig wie die Atmosphäre den Charakter auch mitnimmt. Emilia, die Protagonistin, schließt man auch sofort ins Herz und hat als Leser diesen inneren Drang mit ihr zusammen die Buchhandlung zu retten. Dieser Ort hatte etwas magisches! Da ich selbst in einer Buchhandlung arbeite, hatte das Ganze nochmal eine ganz eigene Bedeutung für mich. Deswegen konnte ich mich so gut mit der Protagonistin identifizieren. Mir gibt es auch immer ein gutes Gefühl, wenn die Kunden mit einem Lächeln den Laden verlassen und gern wieder kommen. Auch die unterschiedlichen Nebencharaktere waren so komplex und man bekommt sozusagen Einblick in jedes "Leben". Und auch da jedes Mal ist die Buchhandlung Teil davon. In der Buchhandlung kamen natürlich auch Bücher vor, teilweise sogar aktuelle, das fand ich echt sehr gut. Ob das "Der kleine Prinz", Dan Brown oder auch Harry Potter war, jedes Buch hatte seinen Platz und war wie ein Teil der Geschichte. Natürlich war es auf eine Art ein Schnulzenroman, aber ein niedlicher! Den ich auch wirklich weiterempfehlen kann. Es ist keiner von der Art, wo man sich denkt "Abklatsch von Rosamunde Pilcher" sondern eher eine moderne Liebesgeschichte, die einen einfach zum Schmelzen bringt. Es ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich manchmal echt ein wenig sprachlos war. Das Ende war so romantisch und süß und hach.. da wünscht man sich irgendwie gleich selbst, das Mr. Perfect um die Ecke kommt :D

Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher

Von: Lesendes Federvieh Datum: 11. November 2017

Emilia steht vor einer großen Herausforderung. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters Julius Nightingale hat sie dessen Buchhandlung übernommen, die eine richtige kleine Institution in Peasebrook ist. Viele Menschen konnten hier ihre Sorgen und Nöte für eine Weile vergessen. Doch als Emilia entdeckt, dass ihr Vater wenig Geschäftssinn besaß und der Laden deshalb kurz vor dem Aus steht, muss sie sich ein neues Konzept einfallen lassen, um den Laden zu retten. Ihre Freunde stehen ihr tatkräftig zur Seite. Wird das reichen, um die Buchhandlung wieder flott zu machen... "Liebe zwischen den Zeilen" ist wieder eines meiner sogenannten Wohlfühlbücher, denn ich konnte so wunderbar "zwischen den Zeilen" abtauchen in entspannte und unterhaltsame Lesestunden. Als großer Englandfan ist mir das nicht schwergefallen, denn der Autorin gelingt es hervorragend die Atmosphäre Peasebrooks und der Buchhandlung zu beschreiben. Auch die Stimmungen der Charaktere konnte sie dem Leser auf höchst kurzweilige Weise näherbringen. Ihre Figuren sind mitten aus dem Leben gegriffen mit all ihren mehr oder weniger schweren Päckchen, die jeder zu tragen hat. Man kann sich unglaublich gut in sie hineinversetzen, so präzise sind sie ausgearbeitet. Das finde ich klasse. Mit ihrem angenehmen, lockeren und sehr ansprechenden Schreibstil erzählt sie von Liebe, Trauer und Sorgen, eben über alles, was jeden von uns betrifft. Veronica Henry verwebt die einzelnen Schicksale der Bewohner Peasebrooks mit denen der Buchhandlung Nightingale. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass jede einzelne kleine Geschichte ein passendes Ende findet. So ist das gesamte Buch wunderbar abgerundet. Veronica Henry hat mir neben einem wirklich guten Buch eine Traumbuchhandlung beschert, von der wohl jeder Bücherwurm träumt. Und zwar genau so wie es das tolle Cover verspricht. Dazu noch viele Buchempfehlungen, von denen einige davon sofort auf meine Wunschliste gewandet sind. Was gibt es Schöneres? Von mir gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung.

Rezension: Liebe zwischen den Zeilen, Veronica Henry

Von: Emma's Galaxy Pages Datum: 08. November 2017

Inhalt: »Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.« Jean Paul Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen.Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen Besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet ihre Freundschaft und Liebe... Meinung: (Enthält Spoiler) Zuerst dachte ich, dass es ein Roman wie jeder andere ist, in dem ist einfach nur um die Liebe zweier Menschen zueinander geht. Doch dieses Buch ist anders. Hier wird sehr deutlich eine unfassbar tiefe Liebe zu Büchern und zu dieser kleinen Buchhandlung deutlich. Der Buchladen wird nie wirklich ausführlich beschreiben, sodass man zu jeder Zeit seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Ich finde, dass Emilias innerer Konflikt nicht so deutlich hervorgehoben wird, wie das der Fall sein müsste. Schließlich geht es um den Buchladen ihres verstorbenen Vaters und sie hat selbst bedeutungsvolle Erinnerungen sowohl an ihren alleinerziehenden Vater, als auch an die Buchhandlung selbst. Sie hat kaum Geld, um den Laden wirklich weiterzuführen und die schulden stapeln sich meterhoch. Hier finde ich sollte man auch die Verzweiflung etwas deutlicher umschreiben, die zwar da ist, aber an den meisten Stellen in gewisser Weise verharmlost wird. Nicht durch Emilias Art, sondern durch die Schreibweise der Autorin. Im Roman geht es aber auch um einzelne Personen, ihre Liebesgeschichten und die meist kleine und flüchtige, aber rührende Verbindung zu Nightingale Books, was dem Buch seinen Namen gibt. Ich finde es wunderschön, wie die kleinsten Situationen im Buchladen die ganze Geschichte mit Details ausschmücken und ihr gleichzeitig eine Art Vollständigkeit geben und sie abrunden. Man erfährt mehr über das Leben einzelner Personen der kleinen Stadt, ohne das es willkürlich wirkt. Alles passt irgendwie zusammen. Mir gefällt, dass Emilias Problem mit dem Großinvestor immer wieder aufkommt, jedoch sehr, sehr schnell wieder in den Hintergrund rückt, da davon überhaupt nicht mehr die Rede ist. Ich habe den Eindruck, dass das gleiche bei Emilia passiert, da sie sich mit so viel anderen Dingen beschäftigen muss und das hilft, sich in ihre Person hinein zu versetzen. Dadurch kommt auch ihr innerer Konflikt von Zeit zur Zeit zur Geltung, ob sie die Buchhandlung schließen soll oder nicht. Ebenso, wie wenn sie mit den vielen Menschen redet, die ihr helfen wollen. In gewisser Weise hat mich diese Hilfsbereitschaft beim Lesen immer wieder glücklich gemacht. Zum Ende hin, ereignet sich eine kleine Katastrophe, wenn man gehofft hatte, dass Emilia den Laden weiterführt, denn sie leitet wichtige Schritte ein, um die Buchhandlung zu verkaufen. Doch dann wendet sich alles um 180 Grad und wieder hilft gefühlt die ganze Stadt mit den Laden wieder in Takt zu bringen. Das gelingt ihr auch, doch das Ende scheint mir ein wenig schnell. Doch Romane sind ach dafür bekannt, dass man ein klein wenig vom Realistischen abweicht. Fazit: Das Buch hat mehr als ein gewöhnlicher Liebesroman, dadurch, dass die Liebe zu Büchern so hervorgehoben wird. Gleichzeitig ist es eine Sammlung von Geschichten aus dem Alltag von Menschen, die alle eine kleine Gemeinsamkeit haben: Die Buchhandlung Nightingale, die trotz der teilweise verwirrenden Geschichten im Mittelpunkt des Geschehens steht. Das Buch hat ein wundervolles Happy End, indem jeder seine Liebe findet und der Buchladen gerettet wird, so wie man es erwartet.

Gut für zwischendurch

Von: Toffeebookss Datum: 01. November 2017

In "Liebe zwsichen den Zeilen" gibt es meiner Meinung nach nicht nur eine Hauptperson, sondern sehr viele, denn das Buch wird abwechselnd aus verschiedenen Sichten erzählt. Alle Hauptpersonen haben ihrer eigene Geschichte in dem Buch und doch verbindet sie alle die Buchhandlung Nightingale. Am Anfang erfährt man viel über den Ladenbesitzer Julius und seine Vorgeschichte und anschließend wird die Geschichte von anderen Personen erzählt, die alle eine Verbindung zu Julius und seiner Buchhandlung haben. Leider fand ich, dass dieser Teil des Buchs ziemlich langweilig war und ich mir ständig dachte, wann denn jetzt endlich die Handlung anfängt. Es war zwar interessant in die Leben dieser ganzen Bewohner von Peasebrook einzutauchen, aber es hat mich nicht genug gepackt. Im Laufe des Buchs hat man dann immer mehr über die Personen erfahren und es ist auch an einigen Stellen etwas spannendes passiert, nur leider musste ich mich ziemlich quälen, um voranzukommen, was auch an der winzigen Schrift lag. Aber im letzten Drittel des Buchs hat mich die Geschichte dann doch gepackt und die kleine Schrift ist mir gar nicht mehr aufgefallen. Mein Fazit ist, dass es ein gutes Buch für zwischendurch ist, man es aber nicht unbedingt lesen muss.

Veronica Henry schreibt gut.

Von: buecherkatertee Datum: 31. October 2017

Endlich wieder ein Buch mit Handlungsort Buchgeschäft für Sie, Herr Daniel.. … sagte die freundliche Buchhändlerin und reichte mir stolz „Liebe zwischen den Zeilen“. Tja, auf Liebe, Lust und Schmalz hatte ich keine Lust. Und dass nun die hundertste Buchhändlerin den Buchladen des kürzlich verstorbenen Vaters/der Tante oder sonst wem retten muss, obwohl sie keine Ahnung hat, hat mich auch nicht richtig inspiriert. Andererseits ist das Thema soo verlockend, dass ich nun doch rein- und weiter- und durchgelesen habe – denn: Veronica Henry schreibt gut. Emilia hat tatsächlich den Buchladen ihres Vaters geerbt – und liebe Freunde. Sie muss den Buchladen retten, wenn sie ihn erhalten will. Allerdings überlegt sie sich, ob sie das tatsächlich möchte. Da hilft es schon sehr, dass sich die Nightingale Buchhandlung in einem kleinen Ort befindet. Jede*r kennt jede*n, viele Menschen ergänzen sich in einer solchen Gemeinschaft. Veronica Henry entwickelt in ihrer Geschichte nicht die Buchhändlerin, sondern sie beschreibt das Wesen, das eine Buchhandlung ausstrahlen kann. Sie beschreibt eine Buchhandlung als Treffpunkt von Menschen und ihren Geschichten. In dieser Buchhandlung werden Erlebnisse und Schicksale einzelner Menschen zu einer großen Geschichte verknüpft. Nightingale Books ist der Laden, in dem gute Beratung, ein schönes Sortiment und ein wunderbares Ambiente geboten werden. Da wird ein Familienvater zum begeisterten Vorleser, eine Frau aus der Nachbarschaft entdeckt ihre wirkliche berufliche Bestimmung und – na ja spoilern will ich jetzt nicht. Veronica Henry hat nicht nur Geschichten geschrieben, um sie verknüpfen zu können, sie hat interessante und Spannende Geschichten geschrieben, die das Buch würzen und es vollständig werden lassen. Veronica Henry bietet zahlreiche Lesetipps, die ihre Buchhändlerinnen in das Buch und nach außen verteilen, und die eine oder andere Bücherweisheit gibt es obendrauf: “ Es gibt für jeden das richtige Buch, auch wenn die Leute es nicht glauben. Ein Buch, das unter die Haut geht und die Seele berührt.“ Emilia wird Teil der vielen Geschichten, die damit Teil ihrer eigenen Geschichte werden. Die zahlreichen Verknüpfungen, die Veronica Henry in ihr Buch einbaut, sind es, die das Buch kurzweilig und lesenswert machen. Ein schöner Schmöker für die bunten Herbsttage.

Rezension: Liebe zwischen den Zeilen von Veronica Henry

Von: Elena Datum: 31. October 2017

Ein wunderbares Buch für die herbstlichen Nachmittage im Moment, da die Handlung ebenfalls von Herbst bis Winter spielt! "Liebe zwischen den Zeilen" ist Veronica Henry's vierter Roman, jedoch der erste, den ich von ihr lese. Mich hat vor allem der Titel und das Cover angesprochen. Ich denke, mit Büchern über die Lieblingsorte von Leseratten kann man selten etwas falsch machen. Die Geschichte erzählt von Emilia Nightingale, die nach dem Tod ihres Vaters seine Buchhandlung übernimmt. Der Laden war sein ganzer Lebensinhalt...und ist mit hohen Schulden belastet. Im Laufe der Geschichte lernt man viele sympathische Charaktere kennen, die sich irgendwie mit Julius Nightingale oder mit der Buchhandlung selbst verbunden fühlen und Emilia so gut helfen wie sie können. Es geht vor allem um Liebe. Sei sie nun freundschaftlich, mütterlich oder die wahre Liebe zwischen einem Paar. Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Das geschäftige, idyllische Städtchen Peasebrook hat mich sofort verzaubert, was nicht zuletzt an den ausführlichen Beschreibungen der Landschaft liegt. Definitiv ein Ort, an dem man sich vorstellen könnte alt zu werden. Die Charaktere sind facettenreich, mit vielen liebevollen Details ausgeschmückt, bis auf die Protagonistin Emilia, wie mir scheint. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Entscheidung, ob sie den Laden nun an den schmierigen Großinvestor verkaufen soll oder nicht. Ansonsten ist sie eher ein flacher Charakter. Die Einwohner Peasebrooks hingegen haben mir viel besser gefalle. Thomasina, eine schüchterne Lehrerin, aber begnadete Köchin, die ein winziges Restaurant betreibt, kommt in der Buchhandlung Nightingale das erste Mal mit Jem aus der Käserei ins Gespräch. Der Auftakt einer zarten Liebesgeschichte beginnt. Auch Sarah Basildon, Herrin über Peasebrook Manor, verliebt sich in die Buchhandlung...oder eher in den Besitzer Julius selbst. Die beiden beginnen heimlich eine Affäre. Zwischen der Geschäftsfrau Bea, die jetzt mit Kind und eingekochter Marmelade auf dem Land sitzt und Emilia entsteht in diesem Laden eine wunderbare Freundschaft. Liebe zwischen den Zeilen ist also ein sehr passender Titel, da es um viele Arten der Liebe geht. Und...aus irgendeinem mir nicht erfindlichen Grund tragen die Charaktere alle Kaschmir. Kaschmir-Schals, Kaschmir-Pullis, Kaschmir-Mäntel, Kaschmir Kaschmir Kaschmir. Klar, Kaschmir ist toll, aber auch höllisch teuer und das jeglicher Bewohner von Peasebrook diesen teuren Stoff trägt, verwundert mich dann doch ein bisschen. Am Ende ging es mir dann ein bisschen zu schnell. Ganz plötzlich schienen alle ihre Bestimmung gefunden zu haben. Fazit: Abgesehen von der Kaschmirobsession der Autorin und dem schnell abgehandelten Ende hat mir das Buch angenehme Lesestunden bereitet. Es zeigt schön, dass der Traum von einem eigenen Buchladen eben nicht nur aus Tee trinken und Bücher empfehlen besteht, sondern dass man sich richtig ins Zeug legen muss, um in den schwarzen Zahlen zu bleiben. Es bleibt also realistisch, obwohl die Buchhandlung Nightingale natürlich trotzdem märchenhaft ist! Welcher Buchliebhaber (wie ich) hat diesen Traum noch nie geträumt? Die Liebe ist in Veronica Henrys Roman allgegenwärtig und hat mir nebst meiner Tasse Tee das Herz erwärmt.

Ein Buch über die Liebe zu Büchern

Von: marysbookblog Datum: 30. October 2017

Bevor ich euch erzähle wie mir das Buch gefallen hat, möchte ich mit euch das Zitat teilen, was sich hinten auf dem Buchdeckel befindet: "Bücher sind nur dicke Briefe an Freunde" Jean Paul Das Zitat hat es mir wirklich sehr angetan und ich finde es steckt sehr viel Wahrheit dahinter, grade wenn man sich damit beschäftigt wie viel Mühe hinter dem Schreiben eines Buches steckt. Nun aber zum Buch und da bleibe ich auch direkt beim Cover hängen, es ist so wunderschön und man hat direkt ein inneres Bild vor Augen wie die Buchhandlung Nightingale aussehen könnte. Gleichzeitig wirkt es wie eine Einladung einzutreten und in die Geschichte einzutauchen. Ich finde viel mehr kann man aus einem Cover nicht rausholen, oder? Das Buch erzählt eine Geschichte, aber es erzählt nicht nur die Geschichte davon wie Emilia den Buchladen von ihrem verstorbenen Vater übernimmt. Es erzählt warum es überhaupt diese Buchhandlung gibt und es erzählt warum die Buchhandlung zum Anker von vielen Bewohner von Pearsbrook wird. Es erzählt viele Einzelschicksale und lehrt uns niemals die Hoffnung auf den Silberstreifen am Horizont zu verlieren. Ich habe mich dadurch sehr heimisch in der Geschichte gefühlt, denn durch die vielen Wechsel der Erzählperspektive, habe ich soviel über Pearsbrook und seine Bewohner kennengelernt, dass ich das Gefühl hatte selber dort zu wohnen. Veronica Henry gibt jedem einzelnen Charakter so viel Leben und erzählt seine Geschichte mit so viel Herz, dass man gar nicht merkt wer die eigentliche Protagonistin ist. Das fand ich persönlich besonders liebenswert an diesem Buch und möchte es daher hervorheben, denn viel zu oft werden die Nebencharaktere einfältig gelassen und ihre Geschichte nur zum Verständnis des großen Ganzen erzählt. Das Buch hat sehr viele Schicksale, aber diese schaffen keinen besondern Tiefgang, weil sie besonders dramatisch enden. Vielmehr ist "Liebe zwischen den Zeilen" ein liebenswerter Roman zum zwischendurch lesen. Er hebt sich besonders durch seine stark charakterisierten Personen hervor, die die Gesichte so viel lebendiger werden lassen, als die viele anderer Bücher. Auch der Schreibstil von Veronica Henry weiß zu überzeugen, das Buch lässt sich flüssig lesen und der Übergang zwischen den Figuren erfolgt fließend. Dadurch veliert die Gesichte nicht ihren Rhytmus, sondern ergänzt das Puzzle immer wieder mit den nötigen Informationen. Auch der Wechsel zu Beginn zwischen Vergangenheit und Gegenwart habe ich nach anfänglichen Schwierigkeiten, als sinnvoll und gut gelungen betrachtet, denn ohne diese Hintergrundinformationen würde dem Buch einfach ein Grundbaustein fehlen. Leider transferiert die Autorin gewisse Informationen aus der Vergangenheit nicht in die Gegenwart, so dass man als Leser leider nicht erfährt ob Emilia die Geschichte ihrer Mutter kennt. Diese fehlende Übertragung ist mein einziger Kritikpunkt an dem Buch, denn ich denke dies hätte dem Buch in einigen Momenten noch mehr Tiefgang gegeben.

Lässt Bücherliebhaberherzen höher schlagen

Von: Tintenwelten Datum: 29. October 2017

Die Buchhandlung Nightingale war Jahrzehnte lang Julius Traum. Als er dann allerdings verstirbt, hinterlässt er nicht nur eine Tochter, die Bücher und den Laden genauso liebt wie er, sondern leider auch jede Menge Schulden. Doch er hatte viele Bewunderer und die Buchhandlung war auch ein Zufluchtsort und ist vielen Stadtbewohnern daher sehr wichtig. Das Buch vereint viele Handlungstränge, lässt den Leser einigen liebenswerten Charakteren über die Schulter schauen. Da ist natürlich Emilia, aber auch Jackson, der angeheuert wurde, um sie zum Verkauf zu überreden. Aber auch die Bewohner des Herrenhauses spielen eine Rolle, ebenso wie eine Köchin, ein Musiker und einige andere. Es ist an Kaleidoskop an tollen Persönlichkeiten, deren Schicksale irgendwie aufeinander treffen. Für mich ist es ein absolutes Wohlfühl-Buch, das einen mit einem guten Gefühl entlässt, aber auch zum Nachdenken anregt und einfach Spaß macht! Es ist ein Buch über Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Verrat, Trauer und auch Hoffnung. Protagonisten sind Menschen wie du und ich, Schauplatz ein kleines charmantes Städtchen in dem eine Geschichte spielt, wie das Leben sie schreibt. Diese Story lässt Bücherliebhaberherzen höher schlagen. Absolut lesenswert.

ein Buch zum Verlieben

Von: Lauraihrebücherwelt Datum: 26. October 2017

Das Cover hatte mich stark beeindruckt und sehr neugierig gemacht. Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in das Buch verliebt. Es geht um eine Dame die einen Buchladen erbt. Mehr möchte ich nicht verraten, da es einfach jeder selbst lesen sollte- weil es ein so wundervolles Buch ist. Man merkt in jeder Zeile, welche Gedanken sich die Autorin über dieses Buch gemacht hat. Vielen Dank für dieses tolle Leseexemplar.

Eine Liebeserklärung ans Lesen und an die Bücher!

Von: sk Datum: 22. October 2017

Klappentext: Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover ist wirklich niedlich gestaltet worden. Zu sehen ist eine Buchhandlung von außen, rechts ein Teil einer Bank und links ein Teil eines Fahrrads. Die Scheiben der Buchhandlung sind voller Bücher. Mir kommt dies wirklich beim Betrachten vor, als ob es die Buchhandlung Nightingale Books ist. Dementsprechend finde ich, dass das Cover wirklich perfekt zum Cover passt. Dieses Cover fällt einem direkt ins Auge! Zum Inhalt: In dem Roman geht es um Emilia, die den Buchladen ihres verstorbenen Vaters Julius retten will. Aber es geht nicht nur um Emilia. Es geht auch um andere Charaktere, die alle gemeinsam durch den Bücherladen miteinander verbunden sind. Da ist Sarah, die Inhaberin eines Herrenhauses , die mit Julius eine Affäre verband. Dann gibt es noch die schüchterne Thomasina, die sich zwischen Kochbüchern in der Buchhandlung in den Käseverkäufer Jem verliebt. Der Musiker Marlowe, für den Emilia schon lange schwärmt. Und der charmante Jackson auf, der Emilia im Auftrag eines Großinvestors ein ansehnliches Angebot macht. Aber dem Leser wird auch die Vorgeschichte von Julius näher gebracht. Zum Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, da er flüssig und leicht lesbar ist. Es sind Abschnitte vorhanden, die Dialoge sind deutlich erkennbar und die Autorin macht Gebrauch auch von kurzen Sätzen, wodurch ein guter Leseverlauf ermöglicht wurde. Der Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Personen (Emilia, Julius aus der Vergangenheit, Sarah, Thomasina, Marlowe und Jackson) und in verschiedenen Zeiten erzählt. Große Teile jedoch spielen in der Gegenwart in Anwesenheit von Emilia. Mein Fazit: Dieser Roman ist eine Liebeserklärung ans Lesen. Bücher können so viel in uns bewegen und die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen. Und genau diese Message wird durch diesen liebevollen Roman verbreitet. Dieser Roman hat mich echt verzaubert! Dementsprechend gebe ich diesem liebevollen Roman 5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und den DIANA Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

Rezension: Liebe zwischen den Zeilen

Von: Nicismess Datum: 22. October 2017

Meine Meinung Am anfang war alles ziemlich verwirrend, denn in jedem Kapitel ging es um jemand anderen. Man musste sich ziemlich viele Personen merken und auch die Konstellationen durfte man nicht vergessen. Nach einer Zeit , als man sich eingelesen hatte und jede Person kannte, hat man sich in jede hineinversetzen können. Die einen habe ich ins Herz geschlossen , die anderen habe ich verachtet. Viele der Personen taten einem auch leid , weil sei viel leiden mussten. Allgemein geht es in diesem Buch viel um Trauer und Leid. Ich habe das Buch total verschlungen und wollte immer mehr über die Geschichten der Personen hören. Alle haben eine Bindung zur Buchhandlung und es wird deutlich , was Bücher alles bewirken können. Es ist ein Buch über Bücher. Ich möchte euch das Buch wirklich ans Herz legen, denn es ist so fazinierend wie dieses Buch einen Menschen beeinflussen kann. Ich hatte so viele Emotionen beim Lesen , Trauer , Frust aber auch glück. Das Ende hat mich total gefreut. “ ,,Es hat natürlich ein Happy End. Wie alle guten Bücher. Und der Titel lautet: Liebe zwischen den Zeilen.“ Sie umarmten sich so fest sie konnten “ Das Buch ist eine gute Herbstlektüre und lässt sich bei regen Tagen super lesen. Mein Fazit Am Anfang war es schwer reinzukommen , ab cas der Mitte des Buches ging es dann besser. Der schreibstil war auch etwas gewöhnungsbedürftig , aber ich habe mich schnell zurecht gefunden. Ansich ein sehr gutes Buch um aus der Realität zu entwischen. Die unterschiedlichen Charaktere machen dieses Buch so besonders und jede ihrer Geschichten ist einzigartig.

Ein Wohlfühlroman!

Von: Marinas Bücherwelt Datum: 19. October 2017

Emilia Nightingale erbt nach dem Tod ihres Vaters dessen kleinen Buchladen. Der kleine Laden war der ganze Stolz ihres Vaters und er liebte Bücher über alles. Der kleine Laden in Peasebrook war eine ein Ort der Begegnung und viele Menschen haben gerne Zeit dort verbracht. Leider bringt ein erster Überblick ans Tageslicht, dass der Laden nicht nur rote Zahlen schreibt, sondern auch noch hoch verschuldet ist. Emilia steht nun vor der Entscheidung ob sie das Lebenswerk ihres Vaters weiterführen will oder ob sie verkauft. Sie bekommt ein hohes Angebot von einem Investor, doch kann sie einfach so verkaufen? Diese kurze Inhaltsangabe umfasst nur ein Bruchstück des Romans "Liebe zwischen den Zeilen", in diesem Buch finden neben Emilia noch viele andere Figuren ihren Platz. Die Autorin Veronica Henry verbindet in diesem Buch die Schicksale, Dramen, Liebe von vielen Personen. Am Anfang wirkt es als ob nur der Buchladen der gemeinsame Nenner wäre, doch im Laufe des Buches zeigt sich wie die Figuren miteinander verbunden sind. Alle Figuren und Handlungen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, nur so viel: Alle Geschichten sind voller Emotionen und sehr gefühlvoll erzählt. Der Stil erinnert an den Film "Tatsächlich... Liebe - Love Actually", auch hier Laufen viele Handlungen parallel und erst im Laufe des Films finden die Menschen zu einander. Die Leser erfahren auch aus dem Leben von Julius Nightingale, dem Vater von Emilia. Er hat mit seinem Buchladen einen besonderen Ort geschaffen, an dem seine Kunden nicht nur Bücher kaufen, sondern auch für ihre Sorgen und Nöte ein offenes Ohr finden. Der Schreibstil ist sehr packend und es entsteht ein regelrechter Sog, so dass man nicht mehr zu lesen aufhören mag. Alles wird so bildhaft beschrieben, dass man das Gefühl hat selbst Mitten in der Buchhandlung zu sein. Durch die vielen Handlungen bekommen die einzelnen Figuren natürlich keine so große Tiefe, dennoch wirken die Figuren sehr menschlich und authentisch. Trotz der traurigen Momente und Szenen im Buch, ist es der Autorin dennoch gelungen einen warmen Wohlfühlroman zu schreiben.

Rezension zu Liebe zwischen den Zeilen

Von: bookloverin29 Datum: 19. October 2017

Super Schreibstil der Autorin. Das Buch lässt sich super leicht lesen und man kommt wahnsinnig schnell voran. Leider verspricht der Klappentext etwas, was das Buch meiner Meinung nach nicht wirklich erfüllen kann: Den es geht viel mehr um den verstorbenen Ladenbesitzer als um die Buchhandlung Nightingale Books und das finde ich sehr schade. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt, trotzdem hat mir die Buchhandlung und seine Verwandlung ganz gut gefallen, nur leider kam das viel zu kurz und ging viel zu schnell. Außerdem kamen viel zu viele eher unwichtige Charaktere zu Wort, die eigentlich nicht wirklich etwas mit dem Toten zu tun hatten. Trotzdem eine sehr berührende Geschichte, die von mir 3 Sterne bekomme hat. Kein muss, vor allem nicht, wenn ihr das erwartet, was der Klappentext verrät.

schönes Buch für zwischendurch

Von: xxxSunniyxxx Datum: 18. October 2017

Dieses Buch ist mir beim stöbern in der Buchhandlung aufgefallen  und klang vom Klappentext sehr vielversprechend. Von der Autorin selbst ist dies mein erstes Buch und deswegen war ich sehr gespannt ob es mir vom Schreibstil zusagt. Zu Anfang hat ich schon ein wenig Probleme ins Buch rein zu finden aber dies hat sich mit der zeit gelegt. Zu Anfang gibt es zwei Zeitebenen, so erfährt man wie Julius ihre Mutter kennengelernt hat und wie er zu der Nightingale Buchhandlung gekommen ist. Man merkt aber auch recht schnell das nicht nur Emilia unter den Verlust ihres Vaters leidet sondern auch unterschiedliche Bewohner von Peasebrook. " [...] Ich möchte, dass wir uns verabschieden, solange wir es noch können. Ich möchte nicht, dass du hier bist und ich nichts davon mitbekomme. Ich möchte nicht, dass du mir beim Sterben zusiehst. Ich möchte dir Lebewohl sagen, solange ich noch ich selbst bin. [...] " (Im Buch S. 171) Zur Geschichte selbst, Emilia war bis vor kurzem als Englischlehrerin an einer internationalen Sprachschule in Hong Kong tätig, als sie die Nachricht erreicht das um ihren Vater schlecht steht. Bis zum letzten Atemzug sitzt sie an seiner Seite. Emilia muss nachdem Tod ihres Vaters entscheiden wie es mit der kleinen Buchhandlung weitergeht, für sie ist eigentlich klar das sie den Traum von ihrem Vater weiterführen will. Doch leider war ihr Vater mehr Bücherfreund als Geschäftsmann was dazu führte das viele  Rechnungen noch offen sind und der laden in den Roten Zahlen steht. Trotz alldem möchte sie es versuchen das Ruder rumzureißen, wird sie es schaffen? Was ich richtig toll fand war diese Atmosphäre die die Autorin geschaffen hat, ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl in dieser Buchhandlung zu stehen oder dem Pearsebrook Manor einen besuch abzustatten. Aber auch viele Textstellen bewegen und regen einem zum Nachdenken an, wie geht es weiter für die hinterbliebenen? Möchte man das die liebsten einen beim sterben zuschauen? Aber auch die Charaktere können sich sehen lassen, sie sind alle so herzlich und besonders. Natürlich gibt es auch zwei Ausnahmen die man gerne nur geschüttelt hätte.  Jeder dieser Personen hat seine eigene Lebensgeschichte und lernt ihre Ängste, Sorgen oder ihr Leid kennen und man leidet wirklich mit ihnen mit. Besonders mit Emilia hab ich gelitten und mitgefiebert wie sie alles stemmen kann. Durch viele Erzählungen lernt man ihren Vater Julius besser kennen und merkt das er ein liebenswerter und gutherziger Mensch war denn man gerne selbst kennen gelernt hätte. Natürlich könnte ich jetzt zu jedem anderen Charakter etwas schreiben aber ich möchte nicht zuviel vorwegnehmen.  Es gibt auch viele tolle Buchtipps in diesem Buch, die geschickt mit eingebaut wurden sind. Dieses Buch lädt wirklich zum Träumen ein und bewegt einen sehr, zumindest diejenigen die wie ich nah am Wasser gebaut sind. Jeder der ein wenig Romantik und etwas fürs Herz sucht ist bei diesem Buch richtig. Ich kann es euch nur Empfehlen!

Schöne Geschichten vieler sympathischer Charaktere

Von: VB00KS Datum: 16. October 2017

Zu diesem Buch: Die Buchhandlung ihres Vaters Julius Nightingale ist für Emilia ein magischer Ort - hier hat sie eine glückliche Kindheit zwischen den Büchern verbracht. Als Julius im Sterben liegt, kehrt die 32-Jährige von ihrer Weltreise in die englische Heimat zurück und gibt ihm das Versprechen, den Laden weiterzuführen. Nightingale Books ist zwar das Herzstück der Kleinstadt Peasebrook, schreibt aber schon lange keine schwarzen Zahlen mehr. Genau in diesem Moment taucht der charmante Jackson auf, der Emilia im Auftrag eines Großinvestors ein ansehnliches Angebot macht. Doch Freunde und Stammkunden entschließen sich, an ihrer Seite für die geliebte Buchhandlung zu kämpfen. Da ist Sarah, die Inhaberin des Herrenhauses Peasebrook Manor, die mit Julius eine heimliche Affäre verband, die schüchterne Thomasina, die sich zwischen Kochbüchern in den Käseverkäufer Jem verliebt, und der Musiker Marlowe, für den Emilia schon lange schwärmt. Werden sie gemeinsam Emilias Erbe retten können? Über die Autorin: Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England. Nach Für immer am Meer, Wie ein Sommertag und Nachts nach Venedig ist Liebe zwischen den Zeilen ihr vierter Roman im Diana Verlag. Meine Zusammenfassung: Es ist 32 Jahre her, dass Julius nach seinem Studium in Oxford die Amerikanerin Rebecca kennenlernt. Nach einem One Night Stand entscheidet sie sich, bei Julius in England zu bleiben. Es dauert nicht lange und die beiden erfahren, dass Rebecca nach dieser einen Nacht schwanger geworden ist. Ihre wünschen sich eine Abtreibung, doch die beiden entscheiden sich dagegen. Doch leider nimmt die Schwangerschaft kein gutes Ende; Rebecca stirbt bei der Geburt. Julius entscheidet sich, seine Tochter alleine in einer Kleinstadt namens Peasebrook großzuziehen. Da es in eben dieser Stadt noch keinen Buchladen gibt, eröffnet er seinen eigenen: Nightingale Books. 32 Jahre später liegt Julius im Sterben. Seine Tochter Emilia bricht ihre Weltreise ab und kommt zurück nach Peasebrook. Am Sterbebett verspricht sie ihm, dass sie den Buchladen weiterführen wird und ihn nicht an den Großinvestor Ian Mendip verkaufen wird. Als Emilia die Unterlagen des Buchladens mit ihrer besten Freundin durchgeht, entdecken die beiden, dass Julius anscheinend nichts von Buchhaltung gehalten hat. Julius war hoch verschuldet. Trotz dieser Schulden entscheidet sich Emilia dafür, den Buchladen wieder aufzubauen und lernt dabei neue Freunde kennen. Zum Beispiel die liebe Hausfrau Bea, mit ihrer kleinen Tochter Maud, oder Jackson, der mehr Zeit mit seinem Sohn Finn verbringen möchte, indem er ihm Bücher vorliest. Auch Sarah, die Hausherrin von Peasebrook Manor, wird zu einer Freundin, nachdem Emilia erfährt, dass Sarah eine heimliche Affäre mit ihrem Vater hatte. Hinzu kommt, dass Marlowe, ein guter Freund der Familie und Musiker mit dem Julius in einem Orchester Quartett gespielt hat, überredet Emilia dazu, sich dem Orchester anzuschließen. Wie kann sie da nein sagen, wo sie doch seit Jahren für ihn schwärmt, wäre da doch bloß nicht Delphine, seine Freundin … Meine Meinung: Viele kleine Geschichten führen letztendlich zu einer großen Geschichte der eigentlichen Protagonistin Emilia zusammen. Es geht viel weniger um den Buchladen, als ich gedacht hätte. Im Verlauf tauchen so viele Nebendarsteller auf, dass die Hauptstory meiner Meinung nach ein wenig ins Abseits gerät. Von dem Klappentext hatte ich mir etwas Spannung erhofft, wie Jackson versucht, Emilia den Buchladen auszureden, damit Ian das Gebäude kaufen kann um noch mehr Geld zu verdienen. Doch dazu kommt es eher weniger, da Jackson gefühlt nur ganze zweimal bei Emilia auftaucht, jedoch unternimmt er nichts von dem, was Ian ihm aufgetragen hatte. Grundsätzlich gefällt mir aber, wie mir als Leser die kleinen Geschichten die unterschiedlichen Charaktere näher bringen und mich sie kennenlernen lassen und jede Geschichte ihr eigenes kleines „Happy End“ hat. Hinzu kommt, dass ich mich durchweg unterhalten gefühlt habe und viel Spaß beim Lesen hatte. Liebe zwischen den Zeilen ist sehr schön geschrieben und lässt somit sich gut zwischendurch lesen. Ich persönlich hätte gerne von einigen Charakteren gerne noch mehr erfahren. Mein Fazit: Ob ich noch einmal ein Buch von Veronica Henry lesen würde? Ich denke schon. Auch wenn es nicht meine Lieblingsgeschichte ist, haben mir viele Kleinigkeiten, wie zum Beispiel die Titelnennungen einiger Bücher die ich selbst auch schon gelesen habe oder sogar nun gerne mal lesen möchte, sehr gut gefallen. Gewünscht hätte ich mir jedoch, dass die Geschichte nicht so durchschaubar gewesen wäre, sodass mich der Ausgang einiger Geschichten vielleicht sogar überrascht oder noch völlig aus der Bahn wirft. Ich würde diesem Buch 4 von 5 Sternen geben.

Liebe zwischen den Zeilen

Von: Büchereule Datum: 15. October 2017

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es zeigt eine kleine, einfach eingerichtete, Buchhandlung. Die Buchhandlung Nightingale. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters steht die Protagonistin vor einer schwierigen Entscheidung ... Was passiert jetzt mit der Buchhandlung in Peasbrook, die ihr Vater jahrelang mit viel Begeisterung geführt hat. Sollte Sie sie etwa schließen? Doch dass hätte Ihrem Vater wohl nicht so sehr gefallen. Sie entschließt sich dafür es zu probieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickeln sich viele neue Ideen was sie aus dem Laden machen könnte. Außerdem lernt sie viele neue Leute kennen, teils Stammkunden, aber auch alte Bekannte lernt Emilia dort kennen. Es entwickeln sich neue spannende Freundschaften aber auch ein paar ungesagte Worte Ihres Vaters kommen zum Vorschein. Die Ladenbesitzerin wird nun mehr oder weniger unfreiwillig zur Seelsorgerin der Bewohner von Peasbrook. Neben der harten Arbeit findet Emilia auch ein neues Hobby. Ich fand es gut, dass in diesem Buch mehrere Zitate/ Ausschnitte aus verschiedenen Büchern eingebracht worden. Vom kleinen Prinzen bis Dan Brown war alles dabei, immer passend zur Situation. Am Anfang konnte ich mich nicht so gut hineinversetzen wie die ganzen Figuren miteinander verknüpft sind. das war am Anfang des Buches nicht ganz so einfach, doch das hat sich dann im Laufe des Buches gegeben. Die Geschichte beinhaltet viele unerwartete Wendungen, dennoch entwickelt sie sich im laufe des Buches zu einer schönen Lovestory. Doch welche Veränderungen Emilia in der Buchhandlung vornimmt und ob sie den Großinvestor los wird oder ob er bald der neue Besitzer des Buchladens wird, das müsst Ihr schon selbst herausfinden!

Ganz nett, jedoch einige Startprobleme, aber ein tolles Ende

Von: janalovesboooks Datum: 09. October 2017

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr süß gestaltet und ich kann mir diese Buchhandlung gut in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von London vorstellen. Auch den Titel finde ich sehr inspirierend. Veronica Henrys Schreibstil fand ich teilweise etwas schwer, aber wenn man sich einmal an die Geschichte und ihren Schreibstil gewöhnt hat, kommt man schneller voran. Ich habe mich leider erst sehr spät daran gewöhnt... Auch hat es mich zu Beginn irritiert, dass es so viele Charaktere gibt. Es hat lange gedauert, bis ich alle Charaktere im Kopf hatte und somit auch ihre Geschichten nachvollziehen konnte. Aber auch das hat irgendwann funktioniert. Mit der Zeit habe ich mit einzelnen Charakteren richtig mitgefiebert und auch erst dann war das Buch für mich spannend. Die erste Hälfte des Romans fand ich sehr langweilig wegen den oben genannten Gründe. Aber die zweite Hälfte gefiel mir dafür umso besser und hat mir die Geschichte nochmal gerettet. Die einzelnen Geschichten gefielen mir wirklich sehr gut und ich finde es auch toll, wie diese alle irgendwie zusammenhängen. Fazit: Ein ganz nettes Buch mit einigen Startproblemen. Mich konnte es erst ab der zweiten Hälfte mitreißen... Dieses Buch verdient 3/5 Sterne.

Liebe zwischen den Zeilen

Von: Denise Otten Datum: 27. September 2017

Meinung Hinter „Liebe zwischen den Zeilen“ verbirgt sich, ähnlich den Regalen einer Buchhandlungen, nicht nur eine, sondern direkt viele kleine Geschichten. Auch wenn der Titel einen klassischen Liebesroman vermuten lässt, der die Protagonistin durch ihr Gefühlsdurcheinander schickt, hat er doch viel mehr vorzuweisen. Besonders das erste Drittel weiß zu bezaubern und gleichzeitig zu Tränen zu rühren. Emilia, die vor lauter Trauer um ihren Vater nicht mehr ein und aus weiß sieht sich plötzlich der Verantwortung für ein Geschäft und dessen Angestellten gegenüber. Schnell wird klar, wie wichtig ihr Vater, Julius, und die Buchhandlung Nightingale für das kleine beschauliche Örtchen Peasbrook waren. Diese Liebe, die von Emilia und den Einwohnern Julias entgegen gebracht wird, lässt zunächst einen perfekten Romancharakter ohne Ecken und Kanten entstehen. Doch ein kurzer Ausflug in Julius Vergangenheit lässt ihn in einem anderen Licht erstrahlen, was dazu führt, dass seine Figur realer und menschlicher erscheint. Durch diesen, etwas anderen Blick auf die Gallionsfigur des Ortes, bekommt der Roman gerade noch die Kurve, um nicht in eine kitschige Ecke abzudriften. „Julius war immer noch da, dachte Emilia. In den Tausenden von Buchseiten. In den Millionen Wörtern. All die Bände und das Vergnügen, das sie den Menschen über die Jahre bereitet hatten, in Form von Ablenkung, Unterhaltung, Bildung. […] Julius Nightingale würde niemals sterben.“ – Seite 21 Henry hat Figuren geschaffen, die man gerne und vor allem schnell ins Herz schließt. In der kleinen Buchhandlung versammelt sie einen bunten Haufen an Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch alle auf eine bestimmte Art und Weise das gleiche Problem zu haben scheinen. Sie alle vereint die Suche nach dem Weg aus ihrem Alltagstrott und dem Ausbruch aus ihren mitunter heiklen Lebenssituationen. Und so erzählt der Roman die Geschichten von ihnen allen. Häppchenweise und immer so ein Kapitel beendend, dass man den Roman nicht zur Seite legen mag, um weiter mit ihnen voranschreiten zu können. Diese kleinen Episoden verschmelzen ohne aufdringlich zu wirken, zu einer runden Gesamthandlung, der an mancher Stelle jedoch die Zeit zum Reifen gefehlt hat. Unter der Last der vielen Figuren, geht der ein oder andere Charakter unter oder dem anderen mag dafür zu viel Raum zum Entfalten gegeben worden sein. Ihre Handlungsverläufe sind theoretisch so komplex, dass man ihnen jeweils einen eigenen Roman hätte widmen können. Und so führt es leider dazu, dass mir ausgerechnet zu Emilia, der vermeidlichen Protagonistin, der Zugang erschwert wurde. Wurde allen anderen Menschen in diesem Roman so viel Leben eingehaucht, wirkte Emilia oftmals wie eine Statistin auf mich. Ein genaues Charakterprofil mag sich mir nicht ergeben. Auf der einen Seite ist sie zwar die liebende Tochter und eifersüchtige Verliebte, auf der anderen Seite kommen jedoch kaum andere Eigenschaften ihrerseits zum Vorschein. Ein großer Teil ihrer Geschichte nimmt ihre Überlegung, den Laden weiterzuführen, ein. Gerade in Bezug auf diesen Punkt hätte ich mir mehr Konflikte gewünscht, da hierfür viel Potenzial vorhanden war. Der Roman kommt einer Liebeserklärung an die Literatur gleich. Dies merkt man der Autorin auf jeder Seite an. Dadurch finden zahlreiche Titel den Weg in den Roman. Vom literarischen und weltbekannten Klassiker bis zum lediglich in Großbritannien bekanntem Werk ist alles vertreten. Diese Nennungen wecken den Wunsch, nach Beenden von „Liebe zwischen den Zeilen“ direkt zu diesen überzugehen. Fazit „Liebe zwischen den Zeilen“ ist eine Liebeserklärung an kleine Buchhandlungen, leidenschaftliche Leser und das Lesen an sich. Der Roman hat seine Schwächen, ist zusammengefasst allerdings eine schöne Herbstlektüre, die jedem Buchliebhaber graue Regentage erheitern wird.

Wundervolle Geschichten

Von: Tami von Little corner for my books Datum: 26. September 2017

Meine Meinung zum Buch: Das Cover von dem Buch hat mich sofort angesprochen, ich finde es traumhaft gestaltet. Den Klappentext fand ich auch toll, so bin ich gespannt an das Buch rangegangen. Anfangs liest man abwechselnd aus zwei Zeitebenen. Einerseits erfährt man wie es mit der Buchhandlung Nightingale los ging und wie Julius, der Besitzer, die Mutter seiner Tochter Emilia kennen gelernt hat. Andererseits ist man im „Jetzt“ und erlebt wie Emilia und Julius Freunde damit klarkommen müssen, dass er verstorben ist. Sobald man im „Jetzt“ bleibt, erfährt man nach und nach die Lebensgeschichte von einigen Leuten. Irgendwie sind sie alle mit der Buchhandlung verbunden. Mich erinnert der Stil ein bisschen an die Filme „Tatsächlich… Liebe“ und „Happy New Year“. Viele Geschichten, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Das hat mir sehr gefallen, doch ich denke ein paar Leute weniger und dafür genauere Erzählungen wären besser gewesen. So hatte ich am Ende den Eindruck, von jedem Charakter nur Bruchstücke erfahren zu haben und war teilweise kurz verwirrt, wer wer ist. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und sehr bildhaft. Beim Lesen wäre ich gerne öfter mal ins Buch geschlüpft, so gemütlich wird die Buchhandlung und der Ort Peasebrook beschrieben. Die Charaktere sind alle sehr verschieden aber authentisch. Mit jedem konnte ich mich irgendwie identifizieren und die Entscheidungen nachvollziehen. Außerdem hat mir sehr gefallen, dass die Autorin viele Bücher in die Geschichte einfließen hat lassen, zB durch Buchtipps, die Emilia jemandem gibt. Mein Fazit: Durchwegs sympathische Charaktere, toller Schreibstil und spannende Geschichte. Das Buch lädt richtig zum Träumen ein und lässt einen für kurze Zeit aus der Realität fliehen. Danke an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Liebe zwischen den Zeilen

Von: Heidi Datum: 21. September 2017

Zum Inhalt: Emilia muss von jetzt auf gleich ihr Weltenbummler Leben aufgeben und sich nach dem Tod des geliebten Vaters um dessen Buchladen kümmern. Leider war ihr Vater kein besonders guter Geschäftsmann und so sieht es mit den Finanzen alles andere als rosig aus . Aber er war ein wahrer Buchliebhaber und ein ganz besonderer Freund für das kleine Städtchen Peasebrook. Sein Laden war nicht nur ein gewöhnlicher Buchladen, er war so viel mehr als nur ein Verkaufsraum für Bücher . Vielmehr eine Begegnungsstätte für all die Sorgen und Nöte seiner Kunden . Und so wird es Emilia nicht leicht gemacht, als sie vor der Wahl steht, den finanziell unüberschaubaren Buchladen zu übernehmen oder an einen Investor zu verkaufen . Mein Fazit: Ein Buch mit Herz und Seele. Sympatische und wunderbare Menschen teilen Freud und Leid . Sind füreinander da, und helfen ganz selbstverständlich. Die Rollen der einzelnen Mitwirkenden sind perfekt und sehr realistisch ausgearbeitet . Das macht diesen Roman besonders er wärmt das Herz auf eine besondere Art und Weise ohne all zu kitschig zu werden Der Titel des Buches ist Programm. Ebenso finde ich das Cover sehr treffend . Für mich ist dieser Roman einer der schönsten in diesem Genre . Daher vergebe ich sehr gerne 5 ***** und eine Leseempfehlung

Eine Hommage an Bücher und Buchläden !!!

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog Datum: 21. September 2017

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Liebe zwischen den Zeilen“ von Veronica Henry Julius Nightingale hat in dem verschlafenen Örtchen Peasebrook in England vor vielen Jahren eine kleine Buchhandlung eröffnet. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für viele Ortsbewohner. Und viele kommen auch mit ihren persönlichen Sorgen zu Julius, denn dieser hat für alle ein offenes Ohr. Nach seinem plötzlichen Tod erbt seine Tochter Emilia die Buchhandlung. Sie hat die Liebe zu Büchern von ihrem Vater geerbt und der Buchladen bedeutet ihr sehr viel. Sie ist schließlich dort groß geworden und er ist ihr zu Hause. Aber zum Erbe gehören nicht nur die Buchhandlung und deren treue Kunden, das muss Emilia erschreckend feststellen. Ihr Vater war zwar ein guter Buchhändler, hatte jedoch von Buchführung keine Ahnung und so ist der kleine Buchladen stark verschuldet. Jetzt steht sie vor der schweren Entscheidung ob sie den Buchladen weiter führen soll, zumal ein Käufer mit einem lukrativen Angebot in den Startlöchern steht. Fazit: „Schließlich war eine Stadt ohne Buchhandlung eine Stadt ohne Herz“ Veronica Henry hat ein Buch für Liebhaber von schönen und originellen Buchläden geschrieben. Denn genau dies macht das Buch noch einmal deutlich, – welcher Charme ein Buchladen haben kann und welche gute fachliche Beratung man dort erfährt; Ganz im Gegensatz etwa zu einer Buchbestellung im Internet. Das sehr schöne Zitat „Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“ von Jean Paul steht auf der Rückseite des Buches und passt wunderbar, macht es doch deutlich, welche Kraft in Bücher steckt. Der Schreibstil der Autorin ist ruhig und harmonisch, genau passend zu der Thematik des Buches. Auch kann man der Autorin in ihrer Erzählart gut folgen. Mit Julius Nightingale und seiner Tochter Emilia hat sie wunderbare lebendige Protagonisten kreiert. Aber auch die vielen anderen Akteure des Buches waren stets präsent und es war sehr schön so viele unterschiedliche Charaktere – mit ihren doch sehr unterschiedlichen Problemen – kennenzulernen. Veronica Henry versteht es, uns Leser mit auf eine Reise in die Welt des Buches und der Fantasie zu entführen. Eine Hommage an Bücher und Buchläden !!! Besten Dank an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ich spreche eine Leseempfehlung aus und lege euch dieses kleine Buchschätzchen ans Herz.

Von: Gül Datum: 21. September 2017

Erschienen als Taschenbuch (9,99€) und als ebook (8.99€) im DIANA Verlag am 14.08.2017. Handlung(en) kurz erzählt: Emilia, unsere Hauptcharakter, übernimmt die Buchhandlung ihres Vaters, doch der Laden steht kurz vor dem Ruin und ihr bleibt nicht viel Zeit um ihn zu retten. Meiner Meinung nach, gibt es, aber in diesem Roman zwei Handlungen. Einmal die Lebensgeschichte von Emilias Vaters, wie er beispielsweise seine große Liebe und damit Emilias Mutter kennengelernt hat, oder wie es dazu kam, dass er die besagte Buchhandlung gründet. Dann gibt es noch die Hauptgeschichte, die um Emilia selbst und ihr Leben handelt, wobei ihr Vater auch hier sehr präsent ist. Meine Meinung: Die Beschreibung des Lebens von Emilias Vater finde ich etwas zu detailliert beschrieben, immerhin ist sie die Hauptprotagonistin. Natürlich ist er ein wichtiger Part ihres Lebens, aber ich finde nicht, dass er so präsent sein sollte. Auch finde ich, dass sich diese Seiten am Anfang etwas ziehen, trotz vorhandenem Spannungsbogen. Meiner Meinung nach war der Prolog genug über ihn, aber hier teilen sich sicher die verschiedenen Meinungen. Noch einen Negativpunkt sehe ich in den vielen Charakteren. Sie sind mir zwar allesamt sehr sympathisch gewesen, aber ich wusste oft nicht, wer welche Figur und Rolle in diesem Roman einnimmt. Auch konnte ich keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen, da sie durch die vielen vorhandenen Protagonisten, kaum ein Eigenleben hatten. Anders empfinde ich bei Emilia. Sie ist eine starke Hauptperson, die ich tatsächlich mochte und es hat mir Freude bereitet, ihre Geschichte zu lesen. Dennoch kann ich sagen, dass der Roman liebenswürdige Protagonisten, eine interessante Handlung und eine Menge spannender Ereignisse besitzt, sodass ich gerne in diesem Buch gelesen habe. Mein abschließendes Fazit: Außer den kleinen Kritikpunkten, habe ich absolut nichts zu bemängeln. Daher spreche ich eine Leseempfehlung aus und lege euch dieses kleine Buchschätzchen ans Herz.

Leseempfehlung! Rezi - "Liebe zwischen den Zeilen" von Veronica Henry

Von: hannahslesezeit Datum: 21. September 2017

Purer Lesegenuss ;) ! Ein wunderschönes Buch, welches originell, erstaunlich menschlich und echt wirkt... Verspielt, abwechslungsreich, bunt gemischt. Es ist also einiges zu entdecken. Gelungene Bücher, über Bücher - und auch welche Bedeutung diese für jemanden haben können (unterschiedlich ausgeprägt natürlich) - sind immer besonders schön zu lesen... ich liebe es :) Inhalt: In dem verschlafenen, englischen Städtchen gibt es deutlich unterschiedliche Menschen, alle haben sie ihre eigene Geschichte. Die Buchhandlung ist der "Rote Faden" in der Handlung, hat jeweils eine Bedeutung für die Bewohner... Emilia übernimmt die kleine Buchhandlung Nightingale Books von ihrem geliebten Vater. Der war jedoch ein großer Buchliebhaber - kein guter Buchhalter... weshalb der Laden im englischen, verschlafenen Städtchen kurz vor dem Ruin steht. Nightingale Books ist nicht nur Emilia wichtig, es gibt noch Andere, welche dort Freundschaft und Liebe finden. Der Ort ist eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichste Menschen mit ihren Träumen und Sorgen. Jetzt bleiben Emilia nur noch wenige Monate, um die Buchhandlung vor einem Großinvestor zu retten. Meine Meinung: Ich konnte schon ab den ersten Seiten, perfekt in das Buch (und somit auch in das Leben der Personen) eintauchen. Es hat mir von Beginn an gefallen und wurde immer besser... Es gibt viele verschiedene Sichtweisen, dadurch Abwechslung sowie tolle Einblicke in das Leben unterschiedlicher Personen (junge, alte und auch mittel-alte ;) ), die ganze Bandbreite... Ein Städtchen mit allem drum und dran. Vermutlich wird sich jeder Leser irgendwie, irgendwo, an mindestens einer Stelle im Buch wieder erkennen. Ich zumindest habe mich in manchen Situationen wieder gefunden, oder sie kamen mir etwas bekannt vor. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass die erzählte Welt mit ihren Figuren darin echt wirkt, realistisch und teilweise zutiefst menschlich. Eben nicht nur vorgespielt, unecht oder perfekt. Sondern die Autorin hat es geschafft, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich verstehe die Protagonisten. Weil sie meist so nachvollziehbar sind und (für mich) verständlich handeln. Wie reale Personen, die tatsächlich dies denken oder fühlen. Ein bisschen wirkt es, als ob man eine wahre Geschichte erzählt bekommt, aber von den Personen die sie auch erlebt haben. Es ist das Gegenteil von zu klischeehaft. Individuell überlegt, schön anders und dazu originell! Vergleichen kann man das Buch eigentlich nicht wirklich mit "Die Säulen der Erde" von Ken Follett, dennoch erinnert es mich ein bisschen daran. Es geht nicht um Religion und "Liebe zwischen den Zeilen" ist fast komplett anders, moderner. Außerdem ist Ken Folletts Buch auch tausendmal mehr ausgearbeitet und viel, viel dicker... Trotzdem sehe ich ein paar Ähnlichkeiten. Es gibt einen Ort, welcher die Personen miteinander verbindet, mit dem sie alle irgendwie zu tuen haben. Dazu gibt es verschiedenste Personen, die alle ihre eigene Geschichte haben und sich früher oder später über den Weg laufen. In den beiden Büchern ist das sehr unterschiedlich umgesetzt, aber ich wollte es mal anmerken :). "Liebe zwischen den Zeilen" mag ich ebenso gerne wie "Die Säulen der Erde", eher sogar noch mehr... Das Ende der Geschichte war eigentlich so ziemlich wie ich es mir während dem Lesen erhofft hatte. Fast schon etwas zu schön... und deshalb auch der einzige, (meiner Ansicht nach) nicht mehr ganz so realistische Teil des Buches, im Vergleich zum Vorherigen. Er beendet die Handlung aber immernoch sehr passend. Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Es ist süß, idyllisch, einladend und dazu noch passend zum Inhalt. Außerdem sind Bücher drauf, was von mir (als Bücherliebhaberin) noch einen Sympathie-Pluspunkt gibt... ;) Auf dem Bild ist viel blaue Farbe, es wirkt dadurch ruhig und nett auf mich. Dies wird nochmal durch die gelben Stellen unterstützt. Der Titel des Buches spring nicht total ins Auge, aber das muss er auch meiner Meinung nach hier gar nicht. Alles in allem sehr stimmig, harmonisch. Fazit: Ich habe es sehr genossen "Liebe zwischen den Zeilen" zu lesen. Das Buch war eine traumhafte Leseerfahrung, ich würde es deshalb definitiv weiter empfehlen ;) ! Besonders Bücherliebhaber, werden es sicher mögen... Das Buch greift viele verschiedene Themen auf und das Lesen hat sich für mich angefühlt, als würde mir jemand eine süße, wahre Geschichte erzählen, welche er selbst erlebt hat :) . Für alle Interessierten: Titel: Liebe zwischen den Zeilen Autorin: Veronica Henry Preis (Taschenbuch): 9,99€ Verlag: Diana Taschenbuch: 366 Seiten Erschienen am 14. August 2017 ISBN 978 3 453 35930 7 Hier kaufen - der Link funktioniert hier nicht, dazu könnt ihr aber gerne auf die eigentliche Rezi auf meinem Blog gehen Viel Spaß beim Lesen ;) ! Bedanken möchte ich mich hiermit auch nochmal beim Bloggerportal, danke für die Bereitstellung von diesem Rezensionsexemplar. Falls ihr Anmerkungen, Kritik Tipps oder sonstiges habt, über Rückmeldung freue ich mich immer. Ihr könnt mir sehr gerne einen Kommentar schreiben (auf meinem Blog hannahslesezeit oder auch auf Instagram _chocolate_and_books_ ). Hannah :)

Ein liebenswerter und herzerwärmender Roman

Von: jasminsbooks Datum: 19. September 2017

Titel: Liebe zwischen den Zeilen Autorin: Veronica Henry Verlag: Diana Verlag Seitenzahl: 366 Inhalt/Klappentext: Vielen Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe. Mein Fazit: "Liebe zwischen den Zeilen" ist mein erster Roman von Veronica Henry und er hat mich wirklich überrascht. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und bringt außerdem viel Gefühl mit. Was mich außerdem überrascht hat war, dass die Geschichte rund um Emilia und ihre Buchhandlung eigentlich nur ein Teil eines großen Ganzen ist. Auch wenn man durch den Klappentext davon ausgeht, dass Emilia die Protagonistin des Buches ist, so irrt man sich. Denn in der Handlung gibt es nicht wirklich nur einen herausstechenden Protagonisten. Alle im Buch vorhanden Charaktere sind für die Handlung bedeutsam und sie tragen alle eine bestimmte und wichtige Rolle. Somit zieht sich ein roter Faden durch das ganze Buch, sodass sich eine liebenswerte und herzerwärmende Geschichte ergibt. Trotz der vielen Geschehnisse, Geheimnisse und Schicksalsschläge der Peasebrook Bewohner, lässt die Geschichte ein gutes Ende für jeden erahnen. Mir hat außerdem richtig gut gefallen, wie die Autorin es geschafft hat, die ganzen Verbindungen zu den einzelnen Charakteren zu verknüpfen. Alle dargestellten Personen sind mit sehr viel Liebe erschaffen worden. Sie sind alle so unterschiedlich und vielfältig, dass es den Leser einfach neugierig macht, mehr über die Bewohner von Peasebrook zu erfahren. Darüber hinaus kann man sich das kleine Städtchen Peasebrook mit all den kleinen Geschäften bildlich vorstellen. Am liebsten würde ich selbst mal durch Peasebrook laufen. Ich kann für diesen Roman eine klare Leseempfehlung aussprechen. Gerade für die Herbst- und Winterzeit ist "Liebe zwischen den Zeilen" die perfekte Lektüre um es sich gemütlich zu machen. Von mir gibt es für diesen wunderbaren Roman 4 von 5 Sterne!

Der kleine Buchladen

Von: die.buecherdiebin Datum: 19. September 2017

Nach kurzer Krankheit stirbt der überaus beliebte Buchhändler Julius Nightingale und hinterlässt seiner Tochter Emilia die Buchhandlung, die allerdings renovierungsbedürftig ist und kurz vor dem Ruin steht. Doch die Buchhandlung ist den Menschen in dem kleinen Städtchen Peasebrook wichtig, denn sie ist zu einem angenehmen Aufenthaltsort und zu einer Begegnungsstätte geworden, und so kann Emilia auf ihre Unterstützung zählen. Meine Meinung: Die Geschichte von Emilia und der Buchhandlung ist eigentlich nur eine Rahmenhandlung und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Nach und nach werden noch sehr viele andere Charaktere beschrieben, die zwar alle einen Bezug zu der Buchhandlung haben, aber auch eine eigene Geschichte. Das Buch ist ein sogenanntes „Wohlfühlbuch“. Der Schreibstil von Veronica Henry ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, aber vor allem so bildhaft, dass ich mir die wundervolle Buchhandlung mit der heimeligen Atmosphäre und den Menschen dort, sowie auch Peasebrook Manor und das À Deux gut vorstellen konnte. Am liebsten hätte ich in unserer Stadt auch so eine Buchhandlung. Die Charaktere sind (mit wenigen Ausnahmen) alle sehr sympathisch und die Stimmung in diesem Buch ist, trotz einiger Tiefschläge und berührender Passagen, positiv und lässt auf ein gutes Ende für jeden Einzelnen hoffen. Ein wenig hat mich dieses Buch an amerikanische Filme zur Weihnachtszeit erinnert und ich würde mich nicht wundern, wenn es verfilmt werden würde. Fazit: "Liebe zwischen den Zeilen" ist ein positives Buch mit einem guten Schreibstil, aber viel zu vielen Charakteren um jedem Einzelnen auf 368 Seiten gerecht werden zu können. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten.

Liebeserklärung ans Lesen!

Von: Bookaholicer Datum: 18. September 2017

Danke an das Bloggerportal und den DIANA Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares! Erwartungen: Ich liebe Bücher über Bücher, dementsprechend hat mich der Klappentext sofort angesprochen. Außerdem hat mich dieses Buch vom Äußeren her sofort in den Bann gezogen. Über Veronica Henry: Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England. Nach "Für immer am Meer", "Wie ein Sommertag" und "Nachts nach Venedig" ist „Liebe zwischen den Zeilen“ ihr vierter Roman im Diana Verlag. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich verzaubert. Es zeigt einem einfach, welche Macht Bücher machen. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, da er flüssig und leicht lesbar ist. In dem Roman geht es nicht nur um Emilia, die den Buchladen ihres Vaters retten will, sondern auch um andere Charaktere, die alle gemeinsam durch den Bücherladen miteinander verbunden sind. Das niedliche Örtchen, in dem Emilia lebt, ist umgeben von liebenswerten Menschen. Man fühlt sich als Leser sofort wohl in der Geschichte. Es wird aus der Sicht von verschiedenen Personen und in verschiedenen Zeiten erzählt. Große Teile jedoch spielen in der Gegenwart in Anwesenheit von Emilia. Die Vorgeschichte ihres Vaters spielt eine Rolle und nimmt einen Teil des Buches ein. Jede Szene wird so liebevoll erzählt, dass ich manchmal den Tränen nahe war...Seite um Seite wurde es besser und hat mich immer mehr in den Bann gezogen, bis ich am Ende angelangt war. Fazit: Diese Geschichte ist eine Liebeserklärung ans Lesen. Bücher können so viel in uns bewegen und die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen. Dieser Roman verbreitet diese Message. Wundervoll, Bezaubernd und magisch! Dieses Buch will man einfach im Bücherregal haben! Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Gesamtpaket: 5/5 Meine ganze Rezension zu "Liebe Zwischen Den Zeilen" findet ihr u.a. auf bookaholicer.blogspot.de und auf lovelybooks.de. Schaut da unbedingt vorbei!

Süße Geschichte für einen kuscheligen Abend

Von: Booklorette Datum: 18. September 2017

Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters übernimmt Emilia die kleine Buchhandlung „Nightingale Books“. Emilia muss nicht nur mit dem Verlust ihres Vaters umgehen, sondern auch mit der Angst die Buchhandlung zu verlieren. Sie ist zwar die Begegnungsstätte für die Menschen aus dem kleinen Städtchen Peasebrook, aber Emilias Vater konnte nicht mit Geld umgehen, sodass der Laden kurz vor dem Ruin steht und ein Großinvestor ihr im Nacken sitzt. Mit der Hilfe von neuen und alten Freundin will Emilia das Geschäft retten und erkennt dabei, dass nicht nur ihre Kunden in dem kleinen Laden Freundschaft und Liebe finden, sondern auch sie. Meine Meinung: „Liebe zwischen den Zeilen“ zählt nicht zu den Liebesromanen, die ich in der Regel lese, beziehungsweise bevorzuge. Ab und zu brauche ich aber ein Buch, dass allein fürs Herz ist und nicht allzu viele Erotikelemente beinhaltet. Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch meine Freundin Sabrina von Tattooed Tree geworden. Sie hat es vor Monaten in der englischen Version gesehen und kurz darauf festgestellt, dass das deutsche Release ebenfalls bevorstand. Ihre Erzählung und der Klappentext haben mich so neugierig gemacht, dass ich die Geschichte von Emilia lesen wollte. Da ich, wie gesagt, mehr erotische Liebesromane lese, wusste ich nicht, was mich genau erwartet. Bereits nach den ersten Seiten hat mich „Liebe zwischen den Zeilen“ aber an Filme wie „Tatsächlich Liebe“, „Valentins Day“ oder „Happy New Year“ erinnert. Nicht weil mir die Story bekannt vorkam, sondern, weil das Buch ähnlich aufgebaut ist. Die Protagonisten ist zwar Emilia mit ihrem Buchladen, aber wir erfahren auch viel über die Bewohner und Besucher von Nightingale Books. Hinter jeder dieser Person steckt eine Geschichte, die ein Puzzleteil eines Ganzen ergibt. Die Idee und Form haben mir wirklich sehr gut gefallen, gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass die einzelnen Erzählstränge mehr Gewicht bekommen, indem sie tiefer gehen. Jeder Charakter, den ich kennengelernt habe, mochte ich, allein wegen seiner Individualität und eben deshalb ist es schade, dass ich nicht noch mehr erfahren konnte. Dennoch waren alle Personen gut und sorgfältig ausgearbeitet. Fazit: Süße Geschichte in der Herzblut und Leidenschaft steckt, wer „Tatsächlich Liebe“ mochte, wird dieses Buch ebenfalls mögen. Für kuschelige Lesestunden ohne großes Drama oder Herzschmerz ein Vergnügen.

Wunderschön

Von: Sunnywonderbookland Datum: 17. September 2017

https://sunnywonderbookland.blogspot.de/2017/09/rezension-zu-liebe-zwischen-den-zeilen.html Autorin: Veronica Henry Verlag: Diana Seitenanzahl: 368 Preis: 9,99 Euro erschienen am 14. August 2017 Inhalt Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Meine Meinung Jedes Mal, wenn man ein Cover sieht, dass einen anspricht und den Klappentext liest, hat man gewisse Vorstellungen und Erwartungen zu dem Buch und dieses Buch bildet keine Ausnahme. Ich hatte eine komplett andere Geschichte erwartet und wurde in mehr als nur einer Hinsicht positiv überrascht, denn das Buch handelt nicht nur von Emilia, die alles daran setzt den Buchladen wieder zum laufen zu bringen, sondern auch von vielen weiteren Personen, die in Peasebrook leben. Man lernt viele verschiedene Charaktere kennen, die alle ihre eigenen Problem haben und man verfolgt ihr Leben bis sie zum Ende des Buches. Am Ende werden alle Fragen, die während der Handlung aufgewurfen, aber auch alle Nebenhandlungen geklärt und zu einem Ende gebracht. Besonders schön fand ich dabei den kleinen Rückblick, wie Julius Emilias Mutter kennengelernt hat und den Buchladen gekauft hat. Die Liebe kommt in diesem Buch auf keinen Fall zu kurz und man hat viele schöne kleine Liebesgeschichten, die man spannend verfolgt. Die Charaktere sind auch so wundervoll vielfältig und unterschieden sich grundlegend voneinander, dass man sich beim lesen nicht langweilt. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Das Setting in Peasebrook und insbesondere dem Buchladen passt einfach perfekt zu dem Buch und man kann es sich einfach perfekt vorstellen. Wenn man die Beschreibungen vom Buchladen liest, möchte man am liebsten sofort seinen eigenen haben. Fazit Es ist ein wundervolles Buch, dass ich jedem Buchliebhaber nur ans Herzen legen kann. Man hat hier nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern ganz viele verschiedene und man folgt den Personen durch mehrere Wochen hinweg zu ihrem persönlichem Happy End. Man kann dem Buch nichts anders als 5 von 5 Sternen geben.

Taschentücher nicht vergessen

Von: Janine Zachariae Datum: 15. September 2017

Eine schöne Geschichte über einen Buchladen, der viele Schicksale verbindet. Als Julius Nightingale stirbt, bricht für Emilia eine Welt zusammen und sie versucht alles, um ihr Erbe gerecht zu werden. Denn sie hat den Buchladen ihres Vater bekommen und damit alles, was dazu gehört – auch die Verpflichtungen. Es beginnt sehr schön und traurig, denn man liest und erfährt, wie Julius Emilias Mutter kennen lernt, wie jung sie waren und wie naiv. Das Schicksal, so schön es anfänglich auch ausgesehen haben mag, so schrecklich meinte es am Ende. Denn Julius verlässt das Krankenhaus nur mit seiner Tochter und kümmert sich liebevoll um sie. In diesem Buch geht es aber nicht nur um Julius und Emilia, sondern auch um viele andere Charaktere. Über manche habe ich gerne gelesen, anderen weniger. So konnte ich zum Beispiel Bea nicht leiden. Was mich auch zum großes Minus des Buches bringt. Es sind zu viele verschiedene Personen, was an sich kein Problem wäre, aber es wird nicht in der Kapitelüberschrift erwähnt. Erst im Text und das hat mich irgendwann einfach nur gestört. Richtig gestört. Es wäre so einfach gewesen, wenn man kurz den Vornamen geschrieben hätte.

Nightinghale, eine Buchhandlung, zum Verlieben

Von: books_dreaming Datum: 15. September 2017

Über das Buch Autor/-in: Veronica Henry Verlag: Diana-Verlag Taschenbuch: 368 Seiten Genre: Roman Erscheinungsdatum: 14.August 2017 Preis: ca. 10 Euro auch als E-book erhältlich 4 /5 Sternen bei Amazon bestellen, bei Thalia bestellen Inhalt Klappentext Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … meine kleine Zusammenfassung Emilia hat beschlossen die Buchhandlung ihres Vaters zu übernehmen. Leider weiß sie nicht wie schlimm es um die Buchhandlung steht. Doch für Peasebrook ist die kleine Buchhandlung etwas ganz besonderes und so versucht jeder Emilia zu unterstützen. Nach und nach erfährt Emilia mehr über ihren Vater und auch die Anwohner. Meine Meinung Es ist eine Traumhaft schöne Geschichte nicht nur über die Buchhandlung Nightingale, sondern auch die Anwohner der Stadt. Wenn einen nicht schon der Titel angesprochen hat, dann das Cover. Es zeigt den Eingang der kleinen Buchhandlung, mit allen Ecken und Kanten. Volle Bücherregale und ein Traum von blau. Hierbei wird der vintage Charakter der Handlung aufgegriffen. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, von denen eins in der Vergangenheit stattfindet und einen Einblick ins Julius gewährt. Der Inhalt des Buches offenbart eine wunderschöne Geschichte. Während man immer mehr über die Vergangenheit erfahren möchte, ist da gleichzeitig der drang mehr über die Gegenwart zu erfahren. Im Verlaufe des Buches lernt man mehrere Charaktere kennen. Von Geliebten bis hin zu einfachen Anwohnern des kleinen Städtchens. Jeder kannte Julius und versucht Emilia, seiner Tochter so gut es geht zu helfen. Da es in der personalen Sichtweise geschrieben ist springt man zwischen mehreren Personen hin und her, wodurch man auch Einblicke in ihr Leben bekommt. Da gibt es zum Beispiel June oder auch Juno genannt, sie hat zwar schon ihre spannendsten Jahre hinter sich, aber dennoch ist sie ein wichtiger Teil der Geschichte oder Bea, eine einfache Hausfrau, die einen sechsten Sinn für Kunst hat. Dillon, der als Gärtner für Sarah arbeitet. Insofern ist die Protagonistin Emilia nur eine von vielen, was das Buch zu etwas einzigartigem macht, es scheint als lerne man ganz Peasebrook kennen. Dennoch kann man sich besser als gedacht in Emilias Lage versetzen und einen ganz neuen Menschen kennenlernen. Sie ist nett, aber dennoch jung und unerfahren. Man merkt, dass sie die Situation leicht überfordert und möchte am liebsten ins Buch springen und ihr wie alle anderen helfen. Doch es gibt auch eine nervenaufreibende Seite. Das ganze Buch über hat man diesen einen Satz im Hinterkopf: was passiert als nächstes mit Nightingale Im Verlaufe des Buches gibt es mehrere Wendungen, manche erwartet und manche schockierend. Fazit „Liebe zwischen den Zeilen“ ist der perfekte Roman, um einen Tag ausklinken zu lassen und in eine neue Welt einzutauchen Bewertung: 4/ 5 Sternchen Über die Autorin Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zu wandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England. Nach „Für immer am Meer“, „Wie ein Sommertag“ und „Nachts nach Venedig“ ist „Liebe zwischen den Zeilen“ ihr vierter Roman im Diana Verlag. Ich möchte mich herzlich beim Diana-Verlag für dieses traumhaft schöne Rezensionsexemplar bedanken 🙂

Eine Liebeserklärung an das Lesen, das Buch und die Buchhandlung

Von: Linda // Dufttrunken Datum: 14. September 2017

Ich hab das Cover dieses Buch gesehen & gewusst - das Buch muss ich anfragen. Und tatsächlich erhielt ich das Buch auch als Rezensionsexemplar. Dann erst beschäftigte ich mich näher mit dem Klappentext. Ohweiah, dachte ich, denn zuerst fühlte ich mich sehr an 'Der Laden der einsamen Herzen' von Annie Darling erinnert. Ich befürchtete, dass dies nur ein blöder Abklatsch wird. Gut, dass es ein Rezensionsexemplar war & gut, dass ich es darum lesen "musste". Ich hätte sonst wahrlich etwas verpasst. Ich fand ja 'Der Laden der einsamen Herzen' gut, aber dieses Buch finde ich noch viel, viel besser. Es war viel wärmer & liebevoller erzählt, ein wahnsinniges Wohlfühl-Buch, mit einer Geschichte, aus mehreren Perspektiven erzählt & das ohne großes Tamtam & Brimborium. Eigentlich ist es sogar mehr als nur eine Geschichte - es sind viele Geschichten, basierend auf dem Ausgangspunkt der Buchhandlung Nightingale. War Julius Nightingale schon ein großartiger Besitzer & insbesondere Buchlieber, Zuhörer & Freund, so tritt seine Tochter Emilia auf gleichem Niveau in seine Fußstapfen und bewirkt sogar noch ein bisschen mehr. Es geht Henry in ihrem Buch vor allem darum, dass die Leute wieder glücklich werden - diese Geschichten erzählt sie. Wunderschön find ich auch die Message, die einem dabei von ihr vermittelt wird: Bücher können das Leben verändern, vor allem wenn sie so leidenschaftlich verkauft werden, wie in diesem Laden. Veronica Henry hat eine ausgeprägte Liebe zum Detail, ohne sich dabei in zuviele Einzelheiten zu verzetteln. Besonders gern mochte ich die Beschreibung von Peasebrook und den jeweiligen Szenerien. Henry greift auch auf Buchtipps zurück & das ein oder andere Buch, dass sie durch Emilia empfiehlt, hab ich sogar schon gelesen. Auch wenn die Charaktere vielleicht nicht allzu sehr in die Tiefe gehen, empfand ich sie dennoch als authentisch und lebendig. Veronica Henry hat einen sehr flüssigen Schreibstil & fängt einen mit ihrer Geschichte total ein. Die Geschichte ist eine Liebeserklärung an das Lesen, die Bücher und den Buchhandlung. Ein totales Herzensbuch!

Eine wunderschöne Geschichte, die glücklich macht.

Von: Fairy-book Datum: 14. September 2017

Wie so oft, haben kleine Geschäfte es schwer, in der heutigen Zeit zu bestehen. Und auch die Buchhandlung von Emilias Vater steht kurz vor dem Aus. Emilia, die eigentlich die Welt sehen möchte, kehrt zurück und steht ihrem Vater bei. Der verstirbt leider, und sie muss nun entscheiden, wie es weiter gehen soll. Doch Emilia ist nicht alleine, und somit nimmt sie sich vor, den Buchladen zu retten und weiterzuführen. Wird es ihr gelingen? Emilia ist eine symphatische junge Frau, mit dem Herzen am rechten Fleck. Überhaupt, wirken all die Menschen in ihrem Umfeld hilfsbereit und freundlich. Kein Wunder also, daß sie versucht das Erbe ihres Vaters weiter zu führen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt und spielt in unterschiedlichen Zeiten. Der Hauptteil spielt in der Gegenwart, in der sich Emilia um den Buchladen ihres Vaters kümmert. Doch auch seine Geschichte wird erzählt und beginnt viele Jahre zuvor, noch vor Emilias Geburt. Wie kam es dazu, daß er als alleinerziehender Vater seine Tochter großziehen muss? Und die Entscheidung für eine Buchhandlung? Schon während dieser Szenen war ich den Tränen nahe.... Der Anfang ist traurig und schön zugleich, doch natürlich arbeitet Emilia auf ein Happy End für die Buchhandlung, und auch für sich, hin. Trotz der verschiedenen Zeiten und Geschichten (auch andere Protagonisten lernt man nähr kennen) hat die Autorin die Balance perfekt gehalten. Es wird nicht zu viel und die Geschichte ist angenehm zu lesen. "Liebe zwischen den Zeilen" ist eins dieser Wohlfühl-Bücher, und gerade jetzt, wenn es kälter wird, ist es schön, solche Herzensgeschichten zu lesen. Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!

Liebe zwischen den Zeilen

Von: Jasmin von Das Lesesofa Datum: 10. September 2017

Nach dem Verlust ihres geliebten Vaters, Julius Nightingale, steht Emilias Welt auf dem Kopf. Das Geburtstagsgeschenk, eine Reise um die Welt-Ticket, ist hinfällig, denn Emilia muss entscheiden, wie es mit dem Lebenswerk ihres Vaters, der Buchhandlung Nightingale, weitergehen soll. Denn Julius war ein Liebhaber von Büchern, aber nicht von Zahlen und nun steht die kleine Buchhandlung in Peasebrook vor dem Ruin. Ein Großinvestor wittert seine Chance, doch kann Emilia den Ort aufgeben, der für sie und den Bewohnern Peasebrook immer eine Heimat war, aufgeben? Meinung: Liebe zwischen den Zeilen besitzt ein Cover, das zum Inhalt passt. Trotzdem war es nicht das Cover oder der Klappentext der mich dazu gebracht hat es zu lesen. Es war der Titel, der mich dazu überredete, das Buch in die Hand zu nehmen. Nun habe ich es wieder aus der Hand gelegt, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe. Jetzt kommt die Frage aller Fragen: wie finde ich es? Was mir als erstes einfällt ist: ja, da steckt Liebe zwischen den Zeilen. Die Geschichte bewegt sich auf zwei Ebenen. Bei der einen erlebt man die Zeit mit, wo Julius die Buchhandlung übernimmt und man kann spüren, wie sehr er eine Tochter liebt. Bei der anderen lebt man mit Emilia mit, die vor großen Problemen gegenübersteht. Die kleinen, unbezahlten Rechnungen entpuppen sich mit der Zeit zu einem riesigen Schuldenberg und ein Wasserschaden legt den halben Buchladen lahm. Zu Glück kommen viele Leute vorbei, doch Nightingale ist mehr ein gemütlicher Ort für Plausch als ein absatzstarkes Unternehmen. Doch Emilia versucht die Hürde zu meistern und wird dabei von den Einwohnern von Peasebrook tatkräftig unterstützt. Beim Lesen spürt man die Besonderheit der Figuren und der Liebe zu Büchern. In der Buchhandlung gibt es nicht nur gute Bücher, sondern auch tolle Empfehlungen! Sie ist auch ein Ort, wo man zur Ruhe kommt, anders als bei den großen Buchhandelsketten. Hier wird zugehört und geholfen. Mit der Zeit fühlt man immer mehr, wie einzigartig Julius gewesen sein muss und ich wäre gerne zu seiner Zeit dort gewesen. Auch Emilia ist eine besondere Figur, mit der man sich sehr verbunden fühlt. Man möchte ihr helfen und beistehen und freut sich, dass die Einwohner von Peasebrook das tatkräftig tun. Unterstütze wird das auch durch den lockere, direkten und anschaulichen Schreibstil der Autorin. Dass alles Zusammen sorgt dafür, dass man wirklich die Liebe zwischen den Zeiten spürt! Ein grandioser Titel! Fazit: Liebe zwischen den Zeiten ist ein Buch, was mich wirklich, positiv, überrascht hat. Ich werde die Autorin auf jeden fall weiterverfolgen.

Ein wunderschönes Buch über die Macht der Bücher!

Von: Christina Amberg Datum: 10. September 2017

Erst einmal möchte ich mich beim Diana Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken, was aber in keiner Weise meine Beurteilung beeinflusst. Klappentext: „Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“ (Jean Paul) Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasbrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe… Meine Meinung: „Schließlich war eine Stadt ohne Buchhandlung eine Stadt ohne Herz.“ (S. 10) Was für ein Buch! Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Der wunderbare Schreibstil der Autorin, Veronica Henry, lässt sich nicht nur leicht und flüssig lesen, sondern ist so voller Gefühl, dass ich während des Lesens komplett im Buch versunken und die Welt um mich herum vollkommen vergessen habe. Wie selbstverständlich bin ich in Peasbrook durch die Straßen gelaufen und habe in Emilias Buchladen gestöbert. Die Liebe, die Freude, die Trauer und das Glück konnte ich durch die Zeilen spüren. Ich freute mich gemeinsam mit ihnen über die glücklichen Momente und vergoss auch gemeinsam mit ihnen Tränen, denn es war, als ob ich mitten unter lieben Freunden saß. Ein unbeschreibliches Gefühl. Schon mit dem Prolog, mit dem wir kurz in das Jahr 1983 entführt werden, war mir klar, dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Es handelt nicht nur von Emilia, die den Buchladen ihres Vaters erbt, sondern wir erleben auch die Geschichten von lieben Freunden und Bekannten, die Emilia und ihr Vater in ihr Herz geschlossen haben. „Was hatte man von einem Diamanten? Einen flüchtigen Eindruck von Glanz. Ein Edelstein schillerte eine Sekunde lang, ein Buch dagegen für immer.“ (S. 17) Wie wahr das Zitat doch ist. Und es gibt immer wieder so schöne und gefühlvolle Stellen im Buch, die einem das Herz erwärmen. Die Darstellung der Charaktere ist der Autorin auch wirklich sehr gut gelungen. Sie wirken alle sehr natürlich und authentisch. Emilia mochte ich von Anfang an sehr, aber auch Thomasina konnte mit ihrer lieben, aber auch zurückhaltenden Art mein Herz erwärmen. Wenn ich mir die ganzen Charaktere noch einmal durch den Kopf gehen lasse, muss ich gestehen, dass ich eigentlich jeden mochte, denn jeder Einzelne war in seiner Rolle perfekt herausgearbeitet, es hat einfach gepasst und war absolut stimmig. Fazit: Man gleitet durch das Buch wie auf einem Boot über das ruhige Meer, in dem sich die Sonne und die wunderschöne Landschaft drumherum wiederspiegelt. Man will immer mehr sehen bzw. lesen und sich mitreißen lassen. Ein außerordentlich gutes Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

Anders als erwartet

Von: ThePassionOfBooks Datum: 08. September 2017

Ich liebe Bücher in deren Geschichten es auch um Bücher geht. Daher habe ich mich tierisch gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe und musste es auch direkt haben. Nicht der Klappentext hatte mich sofort überzeugt, sondern auch das malerische und wunderschöne Cover. Entwickelt hat die Geschichte sich dann jedoch völlig anders als erwartet. Anfangs schreibt die Autorin abwechselnd aus der Sicht von Emilia und ihrem Vater. So lernt man die aktuellen Umstände kennen und erhält zudem einen Einblick in die Vergangenheit von Julius und wie er zu seiner eigenen kleinen Buchhandlung gekommen ist. Diese Abschnitte waren sehr berührend und sowohl Julius als auch Emilia waren mir sofort sympathisch. Im weiteren Verlauf verändert sich die Geschichte jedoch. Ich bin davon ausgegangen, dass man die gesamte Zeit über Emilia bei ihrem Versuch begleitet, die Buchhandlung vor dem Ruin zu retten. Das ist aber nicht der Fall wie ich mit Bedauern feststellen musste. Viele Kunden der Buchhandlung trauern mit Emilia und man lernt einige von ihnen näher kennen. Und genau hier verliert sich der rote Faden der Geschichte und wird beinahe ganz vergessen. So lernt man June, Jackson, Sarah und einige anderen Figuren näher kennen aber irgendwie auch nicht richtig. Dem Leser werden kleine Einblicke in deren Leben gewährt, aber wirklich in die Tiefe geht es nicht und die Lebensgeschichten all dieser Charaktere hätten es eher verdient in einer eigenen Geschichte erzählt zu werden. Versteht mich nicht falsch, die Figuren selbst sind wundervoll, lebensecht und einfach nur liebenswert. Aber die eigentliche Geschichte gerät in den Hintergrund und das finde ich überaus schade. Vielmehr wird man von Kapitel zu Kapitel in verschiedene kleine Geschichten hinein geworfen und kaum das man sich eingefunden hat auch wieder heraus gerissen. Meiner Meinung nach hat die Autorin hier viel Potenzial verspielt.

ein Bücherschätzchen

Von: S.D. Datum: 04. September 2017

"Liebe zwischen den Zeilen" von Autorin Veronica Henry ist ein eher ruhiges und beschauliches Buch, das sich besonders an die Leser richtet, die Büchern verfallen sind. Für manche sind Bücher einfach nur eine Aneinanderreihung von Wörtern, doch für andere sind es Tore zu anderen Welten, Fluchten aus dem Alltag, Helfer in allen Lebenslagen. Für Emilia Nightingale und ihren Vater hatten Bücher immer einen besonderen Stellenwert. Als alleinerziehender Vater hat Julius seine Tochter praktisch in seiner Buchhandlung aufgezogen und für die Menschen in der kleinen Stadt Peasebrook ist die Buchhandlung ein beliebter Treffpunkt in dem man nicht nur ein Buch kauft, sondern auch immer ein offenes Ohr findet. Für Emilia ist es daher eine Herzensangelegenheit, dass sie nach dem Tod ihres Vaters seine Buchhandlung weiter führt. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass die Buchhandlung praktisch vor dem Ruin steht. Aber auch nach dem Tod ihres Vaters sind seine Freunde und seine Nachbarn für ihn da und stehen Emilia und der Zukunft der Buchhandlung zur Seite. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass nicht nur Emilia und die Gegenwart im Fokus stehen, sondern auch die jungen Jahre von Julius, die Entstehung der Buchhandlung und die Verbindungen die er zu den unterschiedlichsten Menschen in Peasebrook hatte. So gibt es in diesem kleinen Städtchen doch einige Persönlichkeiten, denen ich gerne noch mehr Raum gegeben hätte, als nur Nebenfigur in diesem Roman zu sein, so sehr habe ich mich auch zu ihnen hingezogen gefühlt. Vielleicht mag die Autorin auch dem Schauplatz noch mal ein weiteres Buch widmen, denn lesenswert wäre das ganz sicher. Die Figuren in ihrem Gesamtbild sind es auch, die „Liebe zwischen den Zeilen“ so stimmig machen und dazu beitragen, dass man sich gerne in die Welt von Emilia begeben möchte, gemeinsam mit ihr das Schaufenster der Buchhandlung dekorieren oder Schmökerecken zwischen Bücherregalen schaffen. In dieser Buchhandlung würde auch ich mich wohlfühlen. Insgesamt gesehen ist "Liebe zwischen den Zeilen" ein Buch für Bücherwürmer, die auch in Büchern nicht genug über Bücher lesen können.

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen"

Von: Josi Datum: 03. September 2017

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen" Titel: Liebe zwischen den Zeilen Autorin: Veronica Henry Verlag: Diana Seitenanzahl: 368 Genre: Belletristik, Literatur Inhalt: "Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde." Jean Paul Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Cover: Das Cover gefällt mir total gut. Ich finde die abgebildete Buchhandlung mit dem Fahrrad davor sehr ansprechend. Die Farben sind sehr gut gewählt, dadurch wirkt das Cover sehr angenehm und ansprechend auf mich. Meinung: Das Buch beginnt mit einem Prolog, der aus Julius Sicht -dem Vater von Emilia- ist. Es handelt von der Entdeckung der Buchhandlung durch Julius und den Kauf. Weiter geht das Buch dann mit dem Tod Julius und wie Emilia anfängt die Buchhandlung zu übernehmen. Zwischendurch wird auch die Geschichte von Emilias Eltern und deren kennenlernen erzählt. Schon von Anfang an fand ich den Schreibstil sehr angenehm. Durch die genaue Beschreibung der Stadt oder der Buchhandlung von der Autorin, könnte ich mir alles sehr gut vorstellen und mich selbst hineinversetzen. Das Buch wird aber nicht nur aus Emilias oder Julius Sicht erzählt. Sondern auch Jackson (ACHTUNG SPIOLER) der eigentlich versuchen soll Emilia dazu zu bringen, die Buchhanlung an Ian zu verkaufen, der diese dringend benötigt, um ein Bauvorhaben genehmigt zu bekommen. Dillon, der sich in die Tochter von Sarah seiner Chefin verliebt oder Sarah selbst, die eine geheime Beziehung mit Julius hatte. (SPOILER ENDE) Das Buch erzählt viele Geschichten von vielen wunderbaren Charakteren, die ich alle ins Herz geschlossen habe. Dadurch wird das Buch nochmal mehr besonders und ermöglicht ein tolles Lesegefühl. Alle Geschichten haben mich in ihren Bann gezogen und ich habe mit allen Chrakteren mitgefiebert und gebangt. Der Schreibtsil war klasse. Immer flüssig, leicht lesbar und so toll, dass ich mich immer in die Personen hineinversetzen kann. Fazit: Ein wunderbar, angenehmes Buch für zwischendurch, das einem das Herz erwärmt. 5/5 🌷 Eure Josi Danke an das Bloggerportal und den Diana Verlag für die Bereitstellung dieses fabelhaften Buches Hier geht's zum Buch : https://www.randomhouse.de/ebook/Liebe-zwischen-den-Zeilen/Veronica-Henry/Diana/e515412.rhd

liebevoll...

Von: Dorothea Müller Datum: 02. September 2017

Emilia übernimmt die kleine Buchhandlung Nightingale Books von ihrem geliebten Vater, der vor kurzem verstorben ist. In dieser Buchhandlung findet jeden genau das was er braucht, nicht immer ist es ein Buch. Emilia bleibt nicht viel Zeit, der Laden steht kurz vor dem Ruin. Ich liebe Buchläden bzw. Geschichte über sie. Von der ersten Seite an spürt man die Magie auf den Seiten, die mit viel Liebe geschrieben sind. Man kann fast die alles genau vor sich sehen und auch, wenn hier mehr als eine Geschichte erzählt wird. Habe sie alle etwas gemeinsam, sie begannen in dem Buchladen. Der rote Faden ist Nightingale Books, doch jede einzelne Geschichte ist für sich einzigartig und spannend. Man gewinnt jede Figur liebt und möchte ein Teil dieser Geschichte werden. Leider gibt es solche Buchhandlungen immer seltener. Denn ich liebe es in einem Buchladen rein zu gehen und zu stöbern. Deshalb liebe ich dieses Buch. Hier ist eigentlich der Hauptcharakter die Buchhandlung. ;) Auch wenn es viele Geschichten sind die erzählt werden, verliert das Buch seine Spannung nicht. Man fragt sich was passiert, wie alles zusammen passt. Vor allem schafft es Emilia die Buchhandlung zu retten?!

Einfach zum Träumen schön!

Von: zauberblume Datum: 30. August 2017

Die englische Autorin Verinica Henry entführt uns in "Liebe zwischen den Zeilen" in das kleine verschlafene Städtchen Peasbrook. Und hier darf ich eine traumhafte Geschichte eintauchen, die mich bis in die Seele berührt hat. Unsere Protagonistin Emilia hat nach einer großen Enttäuschung in der Liebe von ihrem Vater Julius ein Ticket um die Welt geschenkt bekommen. Emilia genießt diese Zeit der Freiheit. Doch als ihr Vater im Sterben liegt, kommt sie nach Hause zurück. Nach seinem Tod übernimmt die seine Buchhandlung, in die ihr Vater sein ganzes Herzblut gesteckt hat, denn Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter. Der Laden steht kurz vor dem Ruin und dies ist ein riesengroßer Schock für Emilia. Und nun beginnt Emilias Kampf, um die Buchhandlung zu retten..... Ich habe mich in Peasbrook sofort zuhause gefühlt. Dieser kleine Ort strahlt eine ungeheuere Ruhe aus und hat mich magisch angezogen. Schon beim Anblick des genialen Covers taucht man in die Buchhandlung von Julius Nightingale ein. Julius war ja ein ganz besonderer Mensch. Und die Autorin hat ihn und seinen Buchladen so herrlich beschrieben, das ich wunderbare Bilder vor Augen habe. Wir dürfen auch den jungen Julius kennenlernen, der auch durch einen schweren Schicksalsschlag nicht seinen Mut verloren hat und sich mit dem Buchladen einen großen Traum erfüllt hat. Beim Betreten des Ladens umgibt den Leser eine besondere Atmosphäre, denn hier werden nicht nur Bücher verkauft, Julius hat auch den Menschen wahrgenommen und hatte für alle Sorgen und Nöte ein offenes Ohr. Ich hätte gerne mit bei einer Tasse Tee geplaudert und mich mit ihm unterhalten. Was muss es für Emilia für ein Schock gewesen sein, als sie bemerkt hat, wie es um die Buchhandlung steht. Aber auch Emilia ist eine Kämpfernatur und sie war ja von vielen sympathischen und wunderbaren Menschen umgeben, die ihr mit Rat und Tat zur Seite standen. Und dann ist ja da auch Marlowe, ein guter Freund ihres Vaters mit dem sie das Cellospielen wiederentdeckt. Es stecken soviele Gefühle und unvergessliche Augenblicke in der Geschichte, die mich wirklich sehr berührt haben. Ein absolutes Traumbuch, das mir mich absolut begeistert hat. Für mich ein Lesehighlight. Wer von uns Buchliebhabern träumt denn nicht von einer eigenen kleinen Buchhandlung? Gerne vergebe ich für diese Wohlfühllektüre 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen"

Von: antje.moments Datum: 29. August 2017

Autorin: Veronica Henry Verlag:diana Seiten: 366 ISBN: 978-3-453-35930-7 Preis: 9,99€ Inhalt: Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag für dieses Buch. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, da ich selbst unheimlich gerne lese. Es ist einfach gelungen und passend zur Geschichte. Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte reingekommen. Es ist flüssig und gut verständlich geschrieben. Die Geschichte hat mich gleich gefangen genommen und ich konnte das Buch nur schlecht wieder aus der Hand legen. Den größten Teil der Protagonisten muß man einfach gerne haben, so autendisch sind sie beschrieben. Durch die unterschiedlichen Charaktere war es immer spannend was wohl jetzt mit wem passiert. Ich habe mich mit Ihnen gefreut (auch geweint), mit Ihnen gefeiert, gelitten und und und ...... Die beiden Protagonisten Hugh und Ian waren mir von Anfang an unsympatisch und ich habe gehofft, das trotzdem alles gut ausgeht. Einfach toll geschrieben wie jeder "Topf seinen Deckel" gefunden hat. Für mich wars schade, das das Buch schon zu Ende war. Fazit: Ein super tolles Buch, was ich auf jeden Fall weiter empfehlen möchte. Man sollte es unbedingt gelesen haben. Das Buch bekommt daher 5/5 Sternen von mir. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

Willkommen in der Buchhandlung Nightingale, wo sie warmherzig begrüßt werden

Von: Elaine Datum: 29. August 2017

Aufmachung des Buches Das Cover hat mich als Leseratte natürlich sofort angesprochen. Als ich noch in meiner Heimat Oldenburg gewohnt habe, bin ich auch schon mal mit dem Fahrrad zum Bücherladen gefahren. Deswegen hat es mich sehr angesprochen. Was gibt es schöneres als einen Bücherladen anzuschauen Inhalt Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … Meine Meinung An erster Stelle vielen Dank an den Diana Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares =) Der Prolog in diesem Buch führt den Leser in das Jahr 1983, in der Julius Nightingale beschließt als einen Buchladen zu kaufen. Er wirft alles was er hat in die Waagschale, den als frischer alleinerziehender Vater hat er nicht mehr viel zu verlieren. Man merkt in diesem Prolog was für ein liebevoller Mensch Julius ist und wie wichtig ihm die Liebe zu den Büchern ist "Welches ist ihr Lieblingsbuch?", fragte die junge Frau. "Sie haben nur eine Antwort". "Aber das ist genauso, als würden Sie jemanden fragen, welches sein Lieblingskind ist." Danach geht es in die Gegenwart. Leider direkt an das Krankenbett von Julius, wo seine Tochter Emilia nur noch zusehen kann wie er langsam aus dem Leben weicht. Sie ist untröstlich. Wäre sie doch nur eher aus dem Ausland zurückgekommen. Nun steht sie vor einer schweren Aufgabe. Kann sie die Buchhandlung ihrers Vaters aufrecht erhalten? Es scheint, dass er sich nie Gedanken um die Finanzen gemacht hatte und es ihm wichtiger war, andere Menschen glücklich zu machen. Emilia ist verzweifelt und es scheint ihr alles über den Kopf gewachsen zu sein. Doch Julius hat so viele Menschen in seinem Leben berührt, dass sie bald schon merkt, dass sie garnicht so allein ist wie sie erst dachte. In diesem Buch geht es jedoch nicht nur um Emilia. Natürlich ist der Buchladen der Mittelpunkt des ganzen Buches aber es gibt einige Nebengeschichten, die aber alle mit dem Leben von Julius teilweise verknüpft sind. Vergesssene Liebe, Trauer, Einsamkeit und vieles mehr wird in diesem Buch behandelt. Emilia ist eine starke Persönlichkeit, die aber von der Trauer über den Tod ihres Vaters fast überwältigt wird. Sie steht vor einer großen Aufgabe den Buchladen und damit das Erbe ihres Vaters zu erhalten. Man lernt Emilia in diesem Buch sehr gut kennen. Sie hat viel von ihrem Vater und hat auch sein gutes Herz geerbt. So sind die Leute aus der kleinen Stadt schnell bereit, ihr zu helfen. Denn alle haben ihren Vater sehr gemocht. Und auch Emilia hat die Gabe, Menschen mit einem guten Ratschlag oder einem wegweisenden Buch zu helfen. So hilft sie einem Vater sich seinem Buch durch gemeinsames Lesen sich wieder näher zu kommen oder einer Frau ihrem Jugendschwarm wieder zu begegnen. Ab und zu wurde das Buch ein wenig langatmig, aber die verschiedenen Geschichten haben mich gut unterhalten und es passte auch gut ins Gesamtkonzept, dass sich das Buch nicht nur um Emilia drehte. Mein Fazit Die Autorin hat es geschafft, dass man schnell in den Bann der Buchhandlung Nightingale und seinen alten Besitzer gezogen wird. Ich hätte am liebsten selbst meine Runden durch den Laden gedreht und mit Emilia geplaudert. Die Geschichte behandelt ein Thema, dass wohl seit dem Internethandel so einige tolle und einzigartige Buchläden betrifft. Es ist wirklich schade, dass so schöne Läden, die zum Stöbern einladen immer seltener werden. Das Buch behandelt viele verschiedene Themen wie Liebe, Freundschaft, Trauer. Jeder Charakter hat eine Lebensgeschichte zu erzählen, die wie aus dem richtigen Leben gegriffen sein könnte. Emilia ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist eine wirklich starke Persönlichkeit, die es aber auch zulässt ihren Gefühlen freien Lauf zu geben, was sie zu einer guten Nachfolgerin ihres Vaters macht. Ich denke, es wird nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, dass ich lesen werde. Vielleicht probiere ich es dann aber auf Englisch um zu schauen, ob ihr Schreibstil auch im Original so gut ist. Leider kann ich jedoch dem Buch keine 5 Sterne geben, da es mich weder zum Lachen noch zum Weinen gebracht hat. Und nur dann vergebe ich auch verdiente 5 Sterne. Aber trotzdem kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der Bücher liebt.

Ein wunderschönes Buch über die Macht der Bücher

Von: Christina Amberg Datum: 29. August 2017

Erst einmal möchte ich mich beim Diana Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken, was aber in keiner Weise meine Beurteilung beeinflusst. Meine Meinung: „Schließlich war eine Stadt ohne Buchhandlung eine Stadt ohne Herz.“ (S. 10) Was für ein Buch! Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Der wunderbare Schreibstil der Autorin, Veronica Henry, lässt sich nicht nur leicht und flüssig lesen, sondern ist so voller Gefühl, dass ich während des Lesens komplett im Buch versunken und die Welt um mich herum vollkommen vergessen habe. Wie selbstverständlich bin ich in Peasbrook durch die Straßen gelaufen und habe in Emilias Buchladen gestöbert. Die Liebe, die Freude, die Trauer und das Glück konnte ich durch die Zeilen spüren. Ich freute mich gemeinsam mit ihnen über die glücklichen Momente und vergoss auch gemeinsam mit ihnen Tränen, denn es war, als ob ich mitten unter lieben Freunden saß. Ein unbeschreibliches Gefühl. Schon mit dem Prolog, mit dem wir kurz in das Jahr 1983 entführt werden, war mir klar, dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Es handelt nicht nur von Emilia, die den Buchladen ihres Vaters erbt, sondern wir erleben auch die Geschichten von lieben Freunden und Bekannten, die Emilia und ihr Vater in ihr Herz geschlossen haben. „Was hatte man von einem Diamanten? Einen flüchtigen Eindruck von Glanz. Ein Edelstein schillerte eine Sekunde lang, ein Buch dagegen für immer.“ (S. 17) Wie wahr das Zitat doch ist. Und es gibt immer wieder so schöne und gefühlvolle Stellen im Buch, die einem das Herz erwärmen. Die Darstellung der Charaktere ist der Autorin auch wirklich sehr gut gelungen. Sie wirken alle sehr natürlich und authentisch. Emilia mochte ich von Anfang an sehr, aber auch Thomasina konnte mit ihrer lieben, aber auch zurückhaltenden Art, mein Herz erwärmen. Wenn ich mir die ganzen Charaktere noch einmal durch den Kopf gehen lasse, muss ich gestehen, dass ich eigentlich jeden mochte, denn jeder Einzelne war in seiner Rolle perfekt herausgearbeitet, es hat einfach gepasst und war absolut stimmig. Fazit: Man gleitet durch das Buch wie auf einem Boot über das ruhige Meer, in dem sich die Sonne und die wunderschöne Landschaft drumherum wiederspiegelt. Man will immer mehr sehen bzw. lesen und sich mitreißen lassen. Ein außerordentlich gutes Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

Die Liebe zu Büchern und vieles mehr

Von: Bettina von Fascination of Books,Bettina Datum: 28. August 2017

Zitat: "Den Laden zu einem Ort machen, wo die Leute ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen können, wenn ihnen danach ist, oder in eine andere Welt oder auch in die Zukunft abtauchen." Meine Beurteilung Cover: Es ist wunderschön gestaltet von seinen farblichen Aspekten bishin zu dem schönen Bild einer Buchhandlung darauf. Man merkt, dass da sehr viel Liebe und Leidenschaft darinter steckt. Handlung: In diesem Buch geht es um die Buchhandlung Nightingale Books, die in der schönen Stadt Peasebrook steht und von Julius Nightingale geführt wird, dessen Traum es immer war einen eigenen Buchladen zu besitzen und diesen zu führen, um den lesebegeisterten Menschen da draußen in der Welt die Bücher und deren tolle Geschichten etwas näher zu bringen. Doch nach einer schweren Krankheit stirbt dieser und nun liegt es in der Hand seiner Tochter sein Erbe weiterzuführen. Wird es ihr gelingen oder bricht sie ihre Zelte in Peasebrook ab und macht etwas anderes aus ihrem Leben? Ich persönlich fand die Geschichte und deren Entwicklung deshalb so toll, da man nicht nur in die Hauptgeschichte an sich, sondern auch in viele Nebengeschichten eintauchen und die ganzen Bewohner von Peasebrook selbst, kennenlernen konnte. Jeder dort hatte seine eigene kleine Geschichte zu erzählen und man verstand vieles dadurch besser. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich nach ein paar Tagen das Buch beendet hatte. Die Geschichte ist sehr tiefgründig, aufgrunddessen, dass Themen angesprochen werden hier, die einen selbst sehr nachdenklich stimmen und auch mitnehmen, wie Verlust und Ängste um die Existenz oder den Tod und wie die betreffenden Personen mit solchen Dingen umgehen. Ob sie alles hinwerfen oder sich aufrappeln und weitermachen. Fand das richtig richtig genial und atemberaubend, wie die Autorin die vielen Facetten, die darin eine sehr große Rolle spielten, rüber gebracht hat. Die Settings wurden sehr detailliert und schön beschrieben. Man fühlte sich richtig heimisch darin. Schreibstil: Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, den ich so in dieser Form bisher noch nicht kannte von anderen Autoren. Sie hat es geschafft von ihrer Art des Schreibens her, dass man als Leser das Gefühl bekam, dass all das, was man dort zu erleben bekam, wirklich total echt wirkte und man live mit dabei war. Die Story an sich ist sowohl in der Gegenwart- als auch in der Vergangenheitsperspektive erzählt. Man hat dadurch auch die Zusammenhänge erfahren, was es mit vielerlei Dingen auf sich hatte. Charaktere: Emilia wuchs bei ihrem alleinerziehenden Vater auf und gab jedem Bewohner der Stadt das Gefühl, etwas besonderes zu sein. Sie ist sehr warmherzig, hilfsbereit, stark, ehrgeizig und abenteuerlustig. Bevor sie zurück in ihre Heimat kam, ist sie als Weltenbummlerin unterwegs gewesen, um etwas von der Welt sehen und erleben zu können. Sie ist gebildet und intelligent und wächst durch ihre neue Aufgabe im Leben hinaus. Ich mochte sie von ihrer Art her einfach. Die anderen Bewohner sind mir auch sehr ans Herz gewachsen von ihrer Art her. Sie strahlten alle so eine Herzlichkeit, Wärme, Leidenschaft, Gutmütigkeit und Stärke aus, dass es einen regelrecht umgehauen hat. Klar gab es den ein oder anderen, den ich nicht so mochte, weil da eine Arroganz und Überheblichkeit sehr stark an den Tag gelegt wurde, dass ich nur abwinkte, wie bei Ian Mendip, da der so ein Charakter war von seinem Wesen her, der nur ans Geld dachte und alles versuchte um aus kleinen Dingen bares zu machen. Er kam bei mir wie ein aufgeblasener Schnösel rüber und solche Typen kann ich einfach nicht ausstehen, auch wenn sie Erfolg mit ihrer Art haben sollten. Fazit: Ich empfehle dieses Buch deshalb, weil es eine schöne tiefgründige und atemberaubende Geschichte für zwischendurch ist und unsere Leidenschaft zu Büchern teilt und vieles mehr. Cover: 5,0 Handlung: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag bei der Randomhouse Gruppe für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Bezaubernde Geschichte mit Tiefgang

Von: Moszeilenherz Datum: 27. August 2017

„Liebe zwischen den Zeilen“ ist ein bezauberndes Buch mit viel Tiefgang. Als ich es bekommen habe, habe ich befürchtet, dass es eine seichte Liebesgeschichte ist, die mich da erwartet, aber da habe ich mich zum Glück gewaltig getäuscht. Das Buch erzählt wunderschön die Geschichte von Emilia, die eher unfreiwillig in ihr altes Leben in der kleinen Vorstadt Londons zurückkehrt, nachdem ihr Vater, den sie sehr geliebt hat, verstorben ist. Man fühlt mit Emilia mit, ihre Trauer, aber auch ihre Stärke, die mich sehr beeindruckt hat. Es wirkt authentisch und echt, wie sie mit ihrer Geschichte und all den Probleme und Hürden in ihrem Leben umgeht. Obwohl ich sonst nicht so der Fan davon bin, wenn ein relativ kurzes Buch mehrere Geschichten auf einmal erzählt, hier hat es mich total gefesselt. Obwohl alle Personen nur einen verhältnismäßig kurzen Leseanteil haben, da das Buch mit rund 350 Seiten nicht allzu dick ist, hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichten nur oberflächlich oder zu schnell erzählt werden, im Gegenteil. Vor allem die Geschichte vom Pearsebrook Manor hat mich total mitgenommen und ich habe so gehofft, das sich am Ende alle finden, die zusammen gehören. Vielleicht mag es ein bisschen unrealistisch sein, dass all diese Liebesgeschichten in der kurzen Zeit und genau zu Weihnachten ihr Happy End finden, aber in dieses Buch hat es gepasst und es hat für mich, die da sehr kritisch ist, keinen zu kitschigen Eindruck gemacht. Die Art, wie die Autorin den Buchladen in alle Geschehnisse und alle Geschichten eingewoben hat, war so realistisch und emotional, dass ich das Buch in 24 Stunden gelesen hatte, weil ich aus dieser wunderbaren Welt der Geschichten und Bücher einfach nicht mehr heraus wollte.

Tolle Grundgeschichte, mit viel Luft nach oben

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 27. August 2017

Emilia Nightingale muss den Verlust ihres Vaters verkraften. Er war ihr Fels in der Brandung, selbst als sie sich entschloss in der Ferne zu studieren und zu arbeiten, hat er sie immer aus vollstem Herzen unterstützt. Nun ist er nicht mehr da. Nur die Buchhandlung Nightingale Books ist ein sowohl großartiges wie auch großes Erbe. Schließlich war Julius ein Buchliebhaber und kein Buchhalter. Genau das könnte Emilia nun zum Verhängnis werden. Der Laden steht nämlich auf ziemlich wackeligen Beinen, sie muss gnadenlose und rigorose Entscheidungen treffen. Kann sie den Lebenstraum ihres Vaters übernehmen, ohne komplett den Boden unter den Füssen zu verlieren? Was geschieht mit all den liebenswerten Kunden, wenn sie die Buchhandlung schließt? Fragen, die sie so kurz nach dem Tod ihres Vaters eigentlich gar nicht beantworten kann, würden ihr nicht zahlreiche Freunde, Hilfe, Kraft und Unterstützung zukommen lassen. Wie hat es mir gefallen? Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Sofort als ich das Cover, den Titel und den Klappentext entdeckt hatte, war klar, das Buch muss ich haben. Schließlich geht es um Menschen, die Bücher lieben. Somit waren meine Erwartungen ziemlich hoch und anfangs konnten diese auch erfüllt werden. Der Leser begleitet Julius Nightingale in Oxford, lernt seine Leidenschaften und seine große Liebe kennen. Ist hautnah bei der Entscheidung dabei, als er sich seinen Traum einer eigenen Buchhandlung erfüllt und schließlich auch mit seinem letzten Atemzug, an seiner Seite seine Tochter Emilia. Mit ihr trauert der ganze Ort Peasebrook, in dem es vor wundervollen Menschen nur so wimmelt. Genau damit beginnt für mich die Story zu bröckeln. Die Geschichte, die hinter jeder einzelnen Person steckt, wäre es wert in einem eigenen Buch erzählt zu werden. Stattdessen erfährt man nur Bruchstücke. Egal, ob es die angekratzte Vergangenheit June’s ist oder das gut gehütete Geheimnis, das Sarah mit sich herumträgt. Oder Thomasinas Leidenschaft fürs Kochen und Unterrichten, Marlowes chaotisches Liebesleben oder Jacksons Fehler. Ein wahres Füllhorn an Geschichten hat hier Aufstellung genommen, um leider recht schnell gelöst und erzählt zu werden. Für mich leider eine von der Autorin verpasste Gelegenheit, ein ausgezeichnetes Buch zu schreiben. So wurde es ein gutes Buch, mit Abzügen, denn ich bin mir sicher, dass Veronica Henry ein wahnsinnig gutes Gefühl für liebenswerte Charaktere hat. Sie versteht es, ausgezeichnet die Stimmungen einzufangen und zu beschreiben. Die Figuren sind lebensecht. Plagen sich mit alltäglichen Sorgen und Nöten. Dennoch ist es ein Wohlfühl-Buch, das mich wünschen lies, eine solche kleine Buchhandlung bei mir im Dorf zu haben. Ein Ort, an dem sich Liebhaber von Worten treffen, um darüber zu sprechen oder einfach nur kurz ihre Sorgen loszuwerden.

Lesefieber...

Von: Diane Jordan Datum: 26. August 2017

... gibt es wirklich ☺, dass könnt ihr mir glauben, denn ich bin höchstpersönlich infiziert. Der Virus hat mich schon im zarten Kindesalter befallen und ist bis heute nicht ausgeheilt. Und so verschlinge ich Thriller, Krimis, historische oder auch Liebesromane mit glühenden Wangen. Ich lasse mich gerne verführen und gleite in die jeweiligen Zeiten und Rollen und lebe, liebe und leide mit den Protagonisten mit. Mein neustes Taschenbuch “Liebe zwischen den Zeilen“ von Veronica Henry ist ein besonders gelungenes Werk. Nicht nur das Cover ist wundervoll und passend gestaltet, wie ich finde. Das hübsche Schaufenster mit dem blauen Rahmen des Ladens, die vielen Bücher, das davor gelehnte gelbe Fahrrad, einfach bildschön. Aber auch die Handlung des Buchs lädt zum Träumen ein, dass funktionierte bei mir schon allein durch das Lesen des Klappentextes. Mir ging es jedenfalls so. Der Autorin gelingt es leicht mein Kopfkino anspringen zu lassen. Ihre bildhaften Beschreibungen gelingen so gut, dass man als Leser das Gefühl verspürt vor Ort zu sein. Oft habe ich gedacht mittendrin zu sein und so etwas ist toll und faszinierend gleichermaßen, denn ich habe mich nicht wirklich bewegt. Grins, höchstens die Seiten. Der Sprachstil von Veronica Henry ist, meines Erachtens, leicht verständlich und treffend. Und mal ganz ehrlich unter uns. Buchhandlungen, die Menschen die sich dort herumtreiben und die vielen, vielen Bücher mit den unterschiedlichsten Genres üben eine einzigartige Faszination auf Leseratten wie mich und dich aus. Da möchte man Mäuschen spielen oder eine Nacht in der Buchhandlung eingeschlossen werden. Ein wenig erinnert mich das Buch auch an meinen Lieblingsfilm „Notting Hill“ mit Julia Roberts und Hugh Grant, die lernen sich auch in einer kleinen Buchhandlung kennen und lieben. Seufz, dieses Buch hat ähnlichen Sehnsuchtscharakter und man möchte am liebsten in die nächste Buchhandlung stürzen. Der Roman ist so gut geschrieben, so schön, als wär man da... Aber lest bitte selber und lasst euch verzaubern. Inhalt: "Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde." Jean Paul Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe … »Ein großartiges Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten.« The Sun on Sunday Die Autorin: Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England. Weitere Bücher: "Für immer am Meer", "Wie ein Sommertag" und "Nachts nach Venedig" Fazit: 5 *****Sterne für „Liebe zwischen den Zeilen“. Eine tolle Geschichte, die man gelesen haben sollte und mit herrlichen Empfehlungen für Buchinteressierte zwischen den Zeilen. Es ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 386 Seiten und kostet 9,99 Euro.

Ein schönes Buch, über die Liebe zu Büchern und mehr

Von: Lesefieber-Buchpost Datum: 22. August 2017

Bewertung: Huch, vom Cover her hat mich das Buch an „Ein Buchladen zum Verlieben“ erinnert, da ist sich der Diana Verlag bei der Wahl des Covers immer etwas ähnlich. Aber die Geschichte ist überhaupt nicht vergleichbar. Am Anfang blicken wir zurück in die Zeit, als Emilias Eltern sich kennenlernten. Julius war ein mutiger Mann, der sich nicht vom Schicksal hat unterkriegen lassen und seine Tochter alleine großzog. Seine Liebe zu Büchern ist so groß, dass er seinen eigenen Buchladen eröffnet. Dieser ist über Jahre das Herz der kleinen Stadt Peasebrook. Das hört sich so romantisch an, das einem der Buchladen ans Herz wächst. Auch seine Kunden sind ganz besondere Menschen. Jeder hat seine eigenen Probleme und Ängste. Das gibt dem Buch die nötige Tiefe und man betrachtet nicht nur Emilias Geschichte, sondern fiebert auch mit den Menschen mit. Mir hat das Gesamtkonzept sehr gut gefallen, es war nicht vorhersehbar, was als nächstes passiert. Die Interaktionen der einzelnen Personen untereinander und rund um Emilia fand ich sehr gelungen. Eigentlich geht es in diesem Buch um mehrere Personen und ihre Geschichten, man bekommt also viel mehr als man erstmal vermutet, wenn man den Buchdeckel liest. Die Autorin schreibt sehr schön und man kann den Roman flüssig und schnell lesen. Ich mag den Schreibstil. Einiges war wirklich berührend und man kann hier das ein oder andere Tränchen verdrücken.

Einfach nur schön

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 21. August 2017

Meine Meinung: Der Inhalt der Geschichte ist kurz und bündig erzählt. Emilia übernimmt die kleine Buchhandlung Nightingale Books von ihrem verstorbenen Vater. Für Julius war diese Buchhandlung sein Ein und Alles, daher möchte Julia diesen Traum unbedingt weiterführen und das Geschäft erhalten. Da ihr Vater aber ein Menschenliebhaber war, ging es ihm nicht so sehr um den Profit sondern darum, einen Platz zu schaffen, wo jeder eine Anlaufstelle für seinen Sorgen und Probleme hat. Kein Wunder, dass der Laden somit kurz vor dem Ruin steht..... Die Autorin hat soviel aus der Geschichte herausgeholt. So ein Buch würde ich normalerweise in einem Rutsch durchlesen, doch ich habe mir ein paar Tage mehr Zeit genommen, weil ich die Charaktere einfach nicht verlassen wollte. Veronica Henry hat so liebenswerte Protagonisten erschaffen, allen voran Julius, der eine Seele von Mensch war. In Rückblicken dürfen wir nochmal an seinem Leben teilhaben. Durch seine warmherzige Art kamen die Leute stets zu ihm, sei es nur auf einen Plausch, einen Kaffee oder um jemandem seine Sorgen anzuvertrauen. Dass dabei natürlich nicht viel verkauft wird, war Julius aber egal. Doch hat es hierfür Emilia umso schwerer, denn ein Großinvestor hat schon ein Auge auf den Laden geworfen. Da Emilia über keine große Barschaft verfügt und ein Wasserschaden die halbe Buchhandlung lahmlegt, überlegt sie wirklich, das Angebot anzunehmen und das Geschäft zu verkaufen. Gott sei Dank hört Emilia auf Freunde und Bekannte und versucht trotzdem den Laden zu erhalten. Es ist so schön zu lesen, wie sie mit tatkräftiger Unterstützung nicht nur den Laden retten kann sondern auch neue Freunde gewinnt. Die Autorin hat ihren Charakteren soviel Leben eingehaucht, da alle die selbe Leidenschaft für Bücher teilen, fühlt man sich mit ihnen sofort verbunden und wer hätte Bea, Andrea und Sarah nicht gerne als Freundinnen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz und Veronica Henry hat auch sehr nette männliche Protagonisten erschaffen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Buchtipps, die man in der Geschicht bekommt. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen und zudem ist es durch das wunderschöne Cover eine Zierde für jedes Bücherregal.

Ein Buchladen - ein Ort zum Träumen, zum Plaudern und sich verlieben

Von: Bücherheike Datum: 21. August 2017

Macht mal die Augen zu: Stellt euch eine Kleinstadt vor. Hier ziehen die Familien mit Kindern her, wenn sie der Hektik der Großstadt entfliehen wollen. Eine Straße mit Geschäften. Ein Weinhändler. Ein Käseladen. Eine Kirche. Ein Restaurant. Der Sommer endet gerade. Die erste Herbstfärbung zeigt sich. Und mittendrin ein Buchladen. Dort gibt es nicht nur Bücher, sondern Geschichten. Es gibt das passende Buch für jeden. Ein Treffpunkt für Gespräche, Ratschläge, für die Liebe. Dort treffen Menschen aufeinander und finden sich oder finden sich wieder. Wundervoll, nicht? Da will man hin. Im Laden stöbern. Leute beobachten. Sich unterhalten. Könnt ihr. Wenn auch nur in Gedanken. „Liebe zwischen den Zeilen“ ist ein wunderbar warmherziges Buch. Eine Geschichte über die Liebe, das Leben. Über Bücher. Ich habe es geliebt in die Welt von Emilia und ihren Freunden einzutauchen und wäre gerne noch dort geblieben. Es war gerade so schön.

Aufschlagen und eintauchen !

Von: lesemaus Datum: 20. August 2017

Inhalt : Eine kleine Buchhandlung in dem verschlafenen Örtchen Peasebrook ist der beliebte Treffpunkt für viele Bewohner. Julius Nightingale liebt nicht nur seinen Beruf, er lebt ihn. Für jeden hat er ein offenes Ohr und einen guten Rat, nach seinem Tod , muss seine Tochter Emilia sich um den Laden kümmern, schnell merkt sie das es um die Buchhandlung nicht gut steht. Sie muss sich entscheiden, den Laden aufgeben oder versuchen zu retten ? Meinung : Ich weiß nicht recht was genau ich erwartet habe nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich war neugierig und gespannt wie Emilias Leben aussieht und wurde wirklich von vielen Emotionen überrollt. Im Prolog lernt man kurz Julius als jungen Vater kennen, auf der Suche nach einer passenden Immobilie , schon da merkt man als Leser wie viel Herzblut Julius in seine Buchhandlung legen wird. Es gibt so viele verschiedene Handlungen die alle etwas gemeinsam haben, sie kenne und lieben die Buchhandlung und teilweise besonders Julius. Es hat viel Spaß gemacht in so viele verschieden Leben zu tauchen , jeder mit seinen eigenen Problemen, ich würde gerne weiter ausholen, doch da würde ich euch den Lesespass nehmen. Der Schreibstil ist so schön, dass ich das Buch an einem Tag gelesen haben, was auch an der Geschichte liegen mag, es wurde nie langweilig und die Sprünge zu den verschiedene Personen waren sehr sanft. Es passte einfach alles. Veronica Henry versteht es Emotionen zu vermitteln, ich habe gelacht, gehofft, gehasst und auch mal eine Träne verdrückt. Das Cover gefällt mir natürlich auch sehr gut, kein Wunder ;-) . Fazit : Sucht euch ein ruhiges Plätzchen und taucht ein in eine wunderbare emotionsgeladene Geschichte in der es am Ende um die Liebe in jeglicher Facette geht.

Schicksalsbücher

Von: hasirasi2 Datum: 19. August 2017

Emilia ist erst Anfang 30, als ihr Vater Julius stirbt und ihr den Buchladen „Nightingale Books“ hinterlässt. Da ihre Mutter bei Emilias Geburt starb, waren Julius und sein Laden die Konstante, der Mittelpunkt und Rückzugsort in Emilias Leben. Und nicht nur in ihrem. Die Bewohner der Kleinstadt Peasebrock in den Cotswolds sind immer gern ins „Nightingale Books“ gekommen. Es gab Tee, nette Gespräche und gute Buchtipps. Wie soll es jetzt weitergehen? Emilia war zwar klar, dass sie den Laden – den Traum ihres Vaters – eines Tages übernehmen würde, aber bis dahin wollte sie ihr eigenes Leben gestalten und genießen. Dazu kommt, dass ihr Vater zwar ein Buchliebhaber „Bücher sind wertvoller als Juwelen“. (S. 16), aber eben kein Buchhalter war. Der Laden schreibt rote Zahlen ... Ich habe in letzter Zeit einige Bücher über Buchläden und ihre Besitzer gelesen und hier ein Buch a la „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ erwartet – trotz der Trauer locker, leicht, sehr amüsant und mit viel Liebe. Doch „Liebe zwischen den Zeilen“ ist dramatischer. Emilias Verlust ist größer, die Trauer tiefer. Und nicht nur ihre, aber das weiß sie (noch) nicht. Denn ihr Vater hatte wieder eine Partnerin gefunden. Auch die anderen Einwohner von Peasebrock vermissen ihn fast schmerzlich: Thomasina, die jeden Dienstag ein neues Kochbuch kauft und zu introvertiert ist, um Jem vom Käseladen anzusprechen; Sarah, die Herrin von Peasbrook Manor, die leidenschaftlich gern liest und Weihnachten an die halbe Stadt Bücher aus Julius Laden verschenkt; oder Marlow, in dessen Quartett Julius Cello spielte – der Laden war ein kulturelles Zentrum der Kleinstadt, hier spiel(t)en sich Liebesgeschichten und Dramen ab. Julius war ein guter und verschwiegener Zuhörer, für viele der Beichtvater. Er kannte für jede Herz- und Lebenslage das passende Buch und hat diese Fähigkeit an Emilia vererbt. Doch kann und will sie dieses Erbe, den Laden, fortführen? Emilia ist eine selbstständige Weltenbummlerin und wollte so jung noch keine Verantwortung übernehmen. Aber an dem Laden hängen auch Arbeitsplätz, außerdem hat ihr Vater sie immer rückhaltlos unterstützt – sollte sie das nicht zurückgeben, indem sie „Nightingale Books“ in seinem Sinne weiterführt? Ich hätte sie gern immer dann in den Arm genommen, wenn die sie Trauer wieder übermannt. Aber zum Glück wird sie von ihren Freunden, Kunden oder auch mal (noch) völlig Fremden aufgefangen und getröstet. Am Ende ist es genau der Zusammenhalt und Rückhalt, der ihr die Entscheidung erleichtert ... Julius Geschichte hat übrigens einen eigenen, zweiten Handlungsstrang, in dem die berührende Liebesgeschichte mit Emilias Mutter und sein Leben danach retrospektiv erzählt wird. Ich habe ihn für seine Stärke sehr bewundert. Er hat sein Leben von heute auf morgen umgekrempelt, um allein für seien Tochter Sorgen zu könne. „Liebe zwischen den Zeilen“ ist ein wirklich tolles Buch. Es unterhält mit leisen Tönen, bewegenden Schicksalen, einer wundervollen Atmosphäre und viel Herz. Es ist ein Buch voller Heimlichkeiten, mit geheimen Pärchen, unglücklich Verliebten von denen keiner wissen darf und die zum Teil dramatische Geschehnisse zur Folge haben, welche dem Leser zu Herzen gehen.

Wirklich reizend

Von: EvaMaria Datum: 19. August 2017

Das Buch war wirklich wunderbar zu lesen und ich fand die Geschichte wirklich toll. Die Autorin erzählt uns hier die Geschichte von Emilia, die zu Beginn der Handlung nach Hause muss, denn ihr Vater ist gestorben und sie muss sich nun überlegen, ob sie seine Buchhandlung übernehmen wird oder nicht. Ich empfand die Geschichte recht ansprechend gestaltet, denn zuerst denkt man, dass man nur über Emilia lesen wird, aber je weiter man liest, desto mehr Personen und Schicksale tauchen auf. Das empfand ich dann zwar stellenweise etwas anstrengend, denn ich musste echt aufpassen, dass ich nichts verpasse, aber es war dennoch wirklich sehr unterhaltsam. Schön fand ich zudem, dass diese Personen dann doch irgendwie zusammenfinden. Besonders gefallen haben mir die Abschnitte über Emilia, denn hier habe ich mich am meisten wohlgefühlt. Ich konnte mich hier sehr gut einfühlen und fand auch die Beschreibung über die Buchhandlung definitiv gelungen. Emilia empfand ich sehr sympathisch. Ich fand ihre Art und wie sie versucht den Traum ihres Vaters zu behalten richtig toll und ich denke, dass nicht viele so handeln würde. Auch empfand ich sie als sehr authentisch und mir hat ihr Weg zum Glück sehr gut gefallen. Die Nebencharakter haben mir ebenfalls gefallen. Besonders toll fand ich die Vielfalt an Charaktere, die uns hier präsentiert wurden. Der Schreibstil wirkte sehr locker, flüssig, aber auch sehr gut verständlich und man hatte so kein Problem der Handlung zu folgen. Sehr passend fand ich, wie die Autorin immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit eingefügt wurden und wir so als Leser auch ein Gefühl für Emilias Vater bekommen. Außerdem hat mir das Setting der Handlung sehr gut gefallen und ich konnte mir dieses Peasebrook sehr gut bildlich vorstellen und ich denke, dass ich mich hier auch wohlfühlen würde. Das Cover und auch der Titel finde ich sehr ansprechend. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ein wirklich wunderbares Wohlfühlbuch.

Tolle Geschichte rund um Bücher !

Von: Michelles Booklove Datum: 19. August 2017

Titel: Liebe zwischen den Zeilen Autor/in: Veronica Henry Verlag: Diana Verlag Genre: Roman Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 368 Seiten Preis: 9,99€ (Taschenbuch) Aus welchem Grund ich dieses Buch lesen wollte muss ich euch glaube ich nicht mitteilen. Es geht um einen Buchladen und Bücher und vor allem um die Liebe zu Büchern. Genau das richtige für alle Buchliebhaber. Auch das Cover lädt zum Träumen ein und sagt meiner Meinung nach bereits viel über das Buch aus. Anfangs hat mich die Geschichte etwas an die von "Der kleine Laden der einsamen Herzen" erinnert, was ich aber gar nicht schlimm fand, weil das in meinen Augen auch ein super Buch war. Zu Beginn wird sehr schnell klar, dass die Autorin Gefühle und Empfindungen der Charaktere echt gut darstellen kann. Die Trauer um den Tod von Julius Nightingale ist für den Leser mehr als spürbar. Auch für die Protagonistin Emilia habe ich sofort Sympathien empfunden. Man konnte sich super gut in sie hineinversetzen, konnte mit ihr aber auch lachen. Das Gefühl, das man während des Lesens bekommt ist einmalig. Julius Nightingale war ein wundervoller Mann mit einer guten Seelen. Um das zu erfahren helfen vor allem die Rückblicke von seinem Leben, die ich persönlich super schön und informativ fand. Es hilft einem die ganze Geschichte um den Buchladen und teilweise auch die Stadt und der Protagonistin Emilia besser zu verstehen. Schnell wird dem Leser klar, was für eine Bedeutung der Buchladen, der kurz vor der Pleite steht, hat und wie wichtig seine Erhaltung ist. Man fiebert somit mit, hofft und ist daher ganz gefesselt von dem Verlauf des Buches. Das Buch hat mich von der ersten Seiten an gepackt und alle erdenklichen Emotionen in mir hervorgerufen. Die Geschichte, die Veronica Henry hier erfunden hat, konnte mich mehr als begeistern, weshalb ich 5/5 Sterne vergebe. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

"Liebe zwischen den Zeilen"

Von: Melanie E. Datum: 16. August 2017

"Liebe zwischen den Zeilen" - Dieser Buchtitel ist wunderbar gewählt, daher erspare ich mir die Mühe, selbst einen Titel für meine Rezension zu diesem Roman zu finden. Er ist ansprechend und passt wunderbar zum Inhalt des Buches. Mich als Vielleserin erwartete eine Buchhandlung, die nicht nur mit Büchern angefüllt ist, sondern deren Liebe zu ihnen im Vordergrund steht. Sei es "Der kleine Prinz" oder "Anna Karenina", die unterschiedlichsten Bücher stellen sich in Nebensätzen vor und beleben die Story ungemein. Was am Anfang traurig beginnt, entwickelt nach und nach einen gewissen Sog, denn es kristallisiert sich schnell heraus, dass Julius Nightingale ein ganz besonderer Mann gewesen ist. Kurz vor der Pleite seines Unternehmens, aber immer Anlaufstelle für die Menschen aus Peasebrook, die oftmals nicht nur Bücher kauften, sondern ihre Sorgen und Nöte mitbrachten. Sie fanden immer ein offenes Ohr. Julius wird schmerzlich vermisst, und es ist nun an Emilia, die Buchhandlung neu zu beleben oder aufzugeben. Der Schuldenberg offenbart sich erst nach und nach und vielleicht wäre es sinniger, aufzugeben und das Elternhaus zu verkaufen? Ein klein wenig erinnerte mich die Story vom Ablauf her an einen meiner Lieblingsfilme "Tatsächlich Liebe / Love Actually", da immer mehr Menschen eingefügt werden, die am Ende zur Weihnachtszeit ihre Gemeinsamkeiten erkennen und harmonisch miteinander das Fest der Liebe feiern. Klingt kitschig und ist es vielleicht auch ein klein wenig, dennoch war es für mich genau das Buch zur richtigen Zeit. Abschalten können und sich berieseln lassen von dem Duft und der Liebe zu Büchern. Die Liebe steckt tatsächlich auch zwischen den Zeilen, es sei denn, sie wird direkt ausgesprochen. Veronica Henry hat einen ganz besonders schönen Roman erschaffen, der mich komplett begeistern konnte. "Liebe zwischen den Zeilen" wird direkt in mein Buchregal einziehen und dort ein Zuhause bekommen. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung, da "Liebe zwischen den Zeilen" meine hohen Erwartungen noch übertreffen konnte. Ein Roman, dessen Inhalt von Liebe, Sorgen, Trauer und Ängsten berichtet und Protagonisten hinzufügt, deren Geschichten und Leben sehr unterschiedlich genossen werden können, zum Ende hin aber komplett ineinanderfließen. Ein echtes Wohlfühlbuch, dessen Hauptrolle eine Buchhandlung spielt. Eine Buchhandlung, deren Schönheit immer mehr zum Tragen kommt und mich letztendlich für sich gewinnen konnte. ★★★★★