Ulrike Sosnitza

Hortensiensommer

Hortensiensommer Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

eBook
Buch

€ 9,99 [D] | CHF 12,00 [CH]

oder hier kaufen:

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50 [CH]

oder hier kaufen:

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...

Ein Garten im Frühling ist wie ein Versprechen

Von: Susanne Edelmann Datum: 12. April 2018

„Ein Garten im Frühling ist wie ein Versprechen.“ Mit diesem, wie ich finde, wunderschönen Satz beginnt eine der bewegendsten Geschichten, die ich bislang in diesem Jahr gelesen habe. Es geht darin um die Gärtnerin Johanna, die nach einem furchtbaren Schicksalsschlag sehr zurückgezogen alleine in ihrem viel zu großen Haus lebt. Von ihrem Mann ist sie geschieden, der Kontakt zu Freunden und den Eltern beschränkt sich auf das Nötigste, nur zu ihrer Schwester Franziska hat sie ein enges Verhältnis. Dann vermietet sie ihre Einliegerwohnung an den Lehrer Philipp und der schafft es, Johanna Stück für Stück aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Je weiter der Frühling voranschreitet, umso öfter treffen sich die beiden in Johannas Garten. Ganz allmählich und behutsam öffnet sich Johanna für eine neue Liebe, doch immer wieder plagen sie Alpträume und die Erinnerung an das schreckliche Unglück, das ihr Leben verändert hat, und flugs zieht sie sich wieder zurück. Doch Philipp hat Geduld und tiefe Gefühle für Johanna – ebenso wie für seine Tochter Klara, für die er nach einem häßlichen Scheidungskrieg nun endlich das Besuchsrecht erkämpft hat. Doch als Johanna zum ersten Mal Klara in ihrem geliebten Garten herumtollen sieht, reagiert sie für Philipp völlig unerwartet: Sie gerät in Panik und kündigt ihm seinen Mietvertrag. Mag Johanna keine Kinder? Oder was sonst ist der Grund dafür, warum sie so harsch reagiert? Philipp gelingt es schließlich, Johanna ihr Geheimnis zu entlocken. Anders als Johannas sonstiges Umfeld ist ihr Schicksal für ihn kein Tabu, über das nicht gesprochen werden darf, sondern er versucht vielmehr, ihr dabei zu helfen, sich ihren Gefühlen und Erinnerungen zu stellen. Doch ob ihm das gelingt? Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt. Ich habe mit Johanna gelacht, geweint und gelitten, konnte das Buch einerseits kaum weglegen, weil es so spannend war, brauchte aber andererseits ab und an ganz bewusst eine Lesepause, um das gerade Gelesene zu verdauen. Zwar wird das Unglück, unter dem Johanna leidet, erst gegen Ende des Buches vollends enthüllt, doch es gibt zuvor schon so viele Andeutungen, dass ich bald eine gewisse Ahnung hatte, die sich – leider – bewahrheitet hat. Denn Johanna ist so ziemlich das Schlimmste passiert, was ich persönlich mir nur vorstellen kann. In Philipp könnte ich mich glatt verlieben: Was für ein toller, einfühlsamer Mann, was für ein liebevoller Vater! Okay, er ist Lehrer für Mathe und Physik, das hat meine Begeisterung dann wieder etwas gedämpft – nein, Spaß beiseite. Dieser Mann ist einfach nur ein Glücksfall für Johanna, auch wenn sie das lange nicht erkennen kann. Die titelgebenden Hortensien spielen eine gewisse Rolle in dem Buch, das in einem Zeitraum von den ersten zarten Frühlingstagen bis hin zum goldenen Herbst des selben Jahres spielt. Die Geschichte ist im fränkischen Sommerhausen angesiedelt, einem Ort, den es tatsächlich gibt, er liegt südöstlich von Würzburg im idyllischen Maintal. Die Autorin hat diesen Ort so liebevoll beschrieben, dass ich direkt Lust bekommen habe, mal einen Ausflug dorthin zu machen. Man merkt, dass Ulrike Sosnitza weiß, wovon sie schreibt, denn sie wohnt selbst in der Gegend. Nach „Novemberschokolade“ ist dies das zweite Buch von Ulrike Sosnitza, das ich gelesen habe, und es hat mir noch ein wenig besser gefallen als der erste Roman. Ich kann diese sehr bewegende, anrührende Geschichte nur aus vollem Herzen empfehlen.

Neubeginn: Hortensiensommer

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 31. March 2018

Ein schöner Roman spielt in Sommerhausen und Würzburg, passend zum dahin fließenden Main im Sinne von panta rhei und den steilen Weinbergen, engen Gassen und auch weiten Plätzen und Brücken. Die Orte sind gut gewählt und eignen sich perfekt für diesen Roman, der eben nicht nur heiter und typisch sommerlich dahinplätschernde Geschichte in sich birgt. Heiter auch, aber man merkt ziemlich rasch, dass die Hauptakteurin etwas in sich herumschleppt. Kein Geheimnis, denn ganz Sommerhausen scheint darüber im Bilde zu sein. Ulrike Sosnitza schreibt fesselnd und heiter zugleich, sie packt mich auf die lockere Art. Denn zu Beginn scheint die Welt noch in Ordnung zu sein und man erhält Zeit genug sich ans Ambiente zu gewöhnen. Und auch, wer Sommerhausen und Würzburg nicht kennt, dürfte denken einmal dagewesen zu sein. Herrlich anschaulich beschreibt Sosnitza die örtlichen Gegebenheiten und die Nebenfiguren. Mit dem Einzug des Mieters von Gärtnerin Johanna beginnt man zu ahnen, das sie etwas noch nicht verwunden hat und worum es sich handelt, erahnt man ebenso leise. Dazwischen und bis zum einfühlsamen Ende legt die Autorin sowohl kleine, heitere Spannungsbögen als auch tiefere Einblicke in das Seelenleben Johannas. Auch ihren Mieter lernt man zu schätzen, holt der sie samt seiner kleinen Tochter langsam aus ihrem Schneckenhaus hervor. Es ist eine wunderbare Geschichte über einen Neuanfang, mit Witz und Esprit verfasst, flüssig zu lesen mit einem Tick Traurigkeit und Honig.

Ein Roman in voller Blüte

Von: MissDefyingGravity Datum: 28. March 2019

Der Klappentext hörte sich eher nach dem passenden Roman für meine Mutter an. Dies ist der primäre Grund, weshalb ich dieses Buch auswählte. Wie sich beim Lesen herausstellte ein glücklicher Zufall, falls man an solche Dinge glaubt. Ulrike Sosnitza entführt uns in das wunderschöne und idyllische Sommerhausen im Maintal. Hier lebt Johanna - allein in einem großen Haus mit vernachlässigtem Garten und ist auf der Suche nach einem neuen Mieter für die Einliegerwohnung im unteren Geschoss. Ihre Entscheidung trifft auf Philipp, einen scheinbar alleinstehenden Lehrer, der Berlin verließ und eine neue Lehrerstelle in der Gegend antrat. Zwischen den beiden funkt es von Anfang an, doch Johanna sperrt sich zunächst hartnäckig gegen jedweden Kontakt und steckt fast schon "spießig" erscheinende Regeln fest, an welche Philipp sich halten soll. Beispielsweise darf er ihren Garten zunächst nicht betreten und lediglich auf seiner Terrasse verweilen. Im Umgang mit Menschen scheint Johanna generell nicht sonderlich erprobt. Sie pflegt sporadischen Kontakt zu ihren Eltern, ihrer Schwester und deren Mann sowie einigen Nachbarn und Kunden ihres mobilen Gartenservice. Einzig in ihrer Arbeit scheint sie noch aufzublühen. Als Philipp und sie sich endlich näher kommen wird die versprochene Zweisamkeit von Klara, Philipps kleiner Tochter, zerstört. Johanna bricht jedweden Kontakt zu Philipp ab und kündigt ihm. Aber warum? Philipp bleibt trotz ihrer Zurückweisungen hartnäckig und hilft Johanna sich den Dämonen ihrer Vergangenheit zu stellen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Nur zu Anfang musste ich mich an die ganzen Pflanzennamen und Gärtnerbegriffe gewöhnen. Liebenswert zum Leben erweckte Charaktere begleiten einen durch die Geschichte und Johannas Weg zurück zu sich selbst. Mehr als einmal war ich zu Tränen gerührt. Ein wirklich schöner Roman, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

Wenn man sich von seiner Trauer leiten lässt...

Von: RoRezepte Datum: 12. January 2019

„Ich mag das, wenn man hinsehen muss, um den wahren Kern zu erkennen.“ Die geschiedene Johanna arbeitete als mobile Gartenfee, kümmerte sich um Pflanzenprobleme, plante Gärten und führte einen Blog über alltägliche Pflanzenprobleme. Nachdem sie den letzten Mieter kündigte, suchte sie für die freie Einliegerwohnung in ihrem Haus einen neuen Mieter und entschied sich, für den alleinstehenden jungen Mathelehrer Philipp. Er akzeptierte auch die kuriose Bedingung, dass er niemals den Garten betreten darf – auch wenn er sich nicht unbedingt daran hielt. Mit der Zeit kann Philipp auf Johannas „Ruhebedürfnis“ eingehen und beginnt ihr täglich vorzulesen. „»Erst mal lese ich dir was vor: ›Ich möchte einmal einen ganzen Sommer hier allein sein und in die tiefsten Tiefen des Lebens hinabsteigen. Ganz für mich sein, damit meine Seele sich entfalten kann. Die ganzen Monate werde ich im Garten, auf den Feldern und in den Wäldern verbringen. Ich will sehen, was in meinem Garten geschieht und wo ich Fehler gemacht habe. Wie glücklich werde ich sein.‹«“ Der Roman plätschert nun so vor sich hin. Immer wieder bekommen wir kleine Happen zu lesen, warum Johanna so wehleidig, ichbezogen und introvertiert ist. Alle haben immer Verständnis, keiner gibt contra und andere Sorgen ihrer Familie und Freunde existieren nicht. Gartentipps, reihen sich an Buchzitate und zickigem Verhalten um „das Geheimnis“. Der Roman ist viel zu langatmig und erst nach ca. 200 Seiten kommt erstmalig wirkliche Spannung auf, als Johannas großes Geheimnis deutlicher zur Sprache kommt. Es gibt zu lange künstliche Spannungsaufbauten, zu viele Anläufe bis Johanna anfängt zu sprechen und ihr irgendwann klar wird, was sie für Philipp empfinden könnte… oder nicht. Eine überrumpelte Nachricht über ihren Ex-Mann, sowie eine verschlossene Tür reist Johanna den Boden erneut unter den Füßen weg. Besonders unrealistisch fand ich die *Achtung Spoiler* 2. Sexszene, welche kurz nach einem erneutem seelischen Zusammenbruch eingearbeitet wurde. Die einzigen kulinarischen Szenen gab es, als Johanna zur eigenen Beruhigung immer wieder Marmelade kochte: „Ich kochte die alten Gläser und die Deckel aus, wusch die Beeren. Danach das Grün entfernen, die Beeren teils pürieren, teils in Stücke schneiden, mit Zitronensaft und Gelierzucker aufkochen, lange rühren. Leider blühte der Holunder noch nicht. Erdbeermarmelade mit Holunderblüten war ein Gedicht. Vielleicht sollte ich es mal mit Krauseminze probieren. Oder Zitronenmelisse? Schnell schnitt ich im verwilderten Gemüsegarten einige Zweige der üppig wuchernden Zitronenmelisse ab, hackte die Blätter klein, fertig. Ab in die Gläser.“ Mein Lieblingscharakter war Philipps Tochter Klara, welche besonders offen, neugierig und fantasievoll war. Sie brachte dem Buch sympathischen Schwung. Hortensiensommer ist eher persönliche Geschmackssache. Nach Novemberschokolade habe ich mir mehr von der Autorin erwartet. Das Buch hat mich leider nicht ganz überzeugt. Allerdings dürften Garten- und Pflanzenfans das Buch sehr gefallen. Ein Rezept nach Hortensiensommer findet ihr unter www.rorezepte.com & https://rorezepte.com/hortensiensommer-ulrike-sosnitza/

Eine Geschichte die ans Herz geht

Von: gumman Datum: 22. October 2018

Dieses unheimlich facettenreich geschriebene Buch geht einem voll ans Herz. Leider musste ich das Buch abbrechen , weil es bei mir Wunden wieder aufriss, jedoch werde ich es gewiss zu gegebener Zeit weiterlesen. Dazu fand ich es viel zu schön geschrieben bisher.

Schönes Buch mit traurigem Hintergrund

Von: Lesefieber-Buchpost Datum: 12. July 2018

Ein wunderschönes Cover verspricht einen Urlaub und eine locker flockige Geschichte. Ich finde das dieses Buch keine typische Urlaubslektüre ist, sie ist viel zu traurig, sowas möchte ich dann nicht lesen. Aber das Buch befasst sich mit einem wichtigen Thema - der Trauerverarbeitung. Damit geht jeder anders um, wie wir an der Hauptperson Johanna und ihrem Exmann feststellen. Ich muss sagen manchmal war Johanna echt schräg drauf. Man kann sie ja verstehen, aber ich wäre an ihrer Stelle schon längst aus diesem Ort mit all den Erinnerungen weggezogen. Ist ein bisschen unrealistisch, wenn man so leidet hätte man doch einen graden Schlussstrich gezogen. Manche Sachen haben mich etwas gestört, die Tochter von Phillip Klara war total das Klischee Mädchen, ich hätte da einen anderen Charakter gewählt. Sie war viel sterotyp und hat mich nicht mit ihrer Niedlichkeit verzaubert. Auch das keiner mit dem anderen redet stört mich extrem, alle achten auf Johannas Zustand, aber damit machen sie es nur noch schlimmer. Gefallen haben mir die Szenen zwischen Phillipp und Johanna, sie waren romantisch und so liebevoll. Ich fand es so toll wie Phillipp ihr den Hof gemacht hat. Schön waren auch die botanischen Elemente in diesem Buch, ich mag alles wo Pflanzen vorkommen und alle Protagonisten die Pflanzen lieben. Hortensien spielen in diesem Buch tatsächlich auch eine Rolle, damit ist der Titel schon passend aber ich hätte es vielleicht Hortensien im Regen oder so genannt. Super lustig fand ich die Vormieterin und wie ihre Geschichte im Laufe des Romanes wieder aufgegriffen wird. Das Buch hat mich berührt und manchmal musste ich ein Tränchen verdrücken, aber immerhin gibt es ein Happy End.

Sommerlektüre

Von: Lucy Datum: 10. July 2018

Das Buch war super. Eine richtig leichte super Sommerlektüre. Es wurde zu einem meiner Lieblingsbücher. Sehr unterhaltsam und leicht zu lesen, ein super Schreibstil, aber auch nicht zu seicht, genau so wie es sein soll. Und bis zum Ende spannend. Kommen Sie zusammen oder nicht? Ein Gartenfreund wird es zudem lieben :-)

Hortensiensommer

Von: niwibo Datum: 11. June 2018

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen - im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen... Dieses Buch bitte nur an hellen und freundlichen Tagen lesen, wenn es einem gut geht. Das ist kein Buch für einen dunklen Novemberabend, wenn es draußen dunkel und kalt ist. Das war mein erster Gedanke, als ich das Buch gelesen hatte. Denn Johanna, die "Gartenfee", die fremde Gärten in der Nähe von Würzburg rund um die Uhr in ein kleines Paradies verwandelt und mit Blumen liebevoller umgeht als mit ihren Mitmenschen, möchte man nach den ersten Seiten des Buches schütteln, damit sie endlich mal aus ihrem selbstgebauten Schneckenhaus herauskommt. So verschlossen und misstrauisch kann doch gar kein Mensch sein, dachte ich, auch wenn man als Leser ahnt, welches Schicksal das Leben für sie bereitgehalten hat. Die genauen Einzelheiten erfährt man erst ganz zum Schluss des Buches, aber die Vorahnung hangelt sich wie ein roter Faden durch das ganze Geschehen. Hinter dem sommerlich anmutenden Cover verbirgt sich eine traurige Geschichte um eine geschiedene Frau und ihren Untermieter, einen aus Berlin kommenden Mathematiklehrer. Die Geschichte wird abwechselnd aus Johannas und Philipps Perspektive erzählt, damit ist man als Leser noch näher an ihren Gefühlen und Gedanken dran. Der Schreibstil ist leicht und locker, das Buch ist gut an einem Nachmittag zu lesen. Denn man möchte ja zu gerne wissen, ob das Schicksal es diesmal gut mit den Beiden meint. "Hortensiensommer", der zweite Roman der Autorin Ulirke Sosnitza, passt zwar sehr gut in die Jahreszeit, ist mir persönlich aber zu gefühlsbetont. Ich schaue lieber nach vorne als immer zurück in die Vergangenheit und probiere, das Gute in jedem Tag zu sehen. Leider ist Johanna dazu erst am Ende des Buches bereit...

[Rezension] „Hortensiensommer“ von Ulrike Sosnitza

Von: Lesefeuer Datum: 03. June 2018

„Hortensiensommer“ ist ein Roman von Ulrika Sosnitza und erschien 2018 im Heyne Verlag. Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ... Meine Meinung: Ich habe mich lange auf das Buch gefreut und war wirklich sehr gespannt, was Ulrike Sosnitza aus ihrem neusten Roman gemacht hat. Ich bin sehr gut ins Buch gekommen, was bei mir tatsächlich nicht immer der Fall ist. Oftmals habe ich damit so meine Probleme. Die Geschichte ist wirklich spannend gemacht und es werden viele Geheimnisse angeschnitten. Das ganze Geheimnis wird erst zum Schluss gelüftet und obwohl ich vermutet habe, was es ist, hat es mich getroffen wie der Blitz als ich die Stelle dann tatsächlich gelesen habe. Ich finde, dass dieser Roman sehr beeindruckend ist. Das Cover ist richtig schön und passend. Ob dieses Buch als Sommerrroman angepriesen werden muss, darüber lässt sich wohl streiten aber auch wenn es einen wirklich ernsten und traurigen Hintergrund hat, ist es dennoch wunderbar leicht und irgendwie sommerlich. Klare Leseempfehlung! Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, liebt ihren Garten, auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt. Die frühere Bibliothekarin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg. Fazit: 5 Sterne Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Hinter diesem sommerlich schönen Cover verbirgt sich eine bittere Geschichte über Trauerbewältigung!

Von: sommerlese Datum: 30. May 2018

Aus Sicht der Protagonisten Johanna und Philipp lässt die Autorin ihre Geschichte erzählen und dadurch bekommt man wunderbar die verschiedenen Sichtweisen vorgestellt. Während man sich Philipp mit seiner Lebensfreude und seiner Liebe für seine Tochter gleich nah fühlt, erscheint Johanna eher als introvertierte Frau, die ihre Probleme mit Kindern hat. Der flüssige und lockere Schreibstil lässt sich wunderbar lesen und man kann der Handlung gut und interessiert folgen. Mir haben einige Passagen und die Vergleiche zwischen Pflanzenwelt und Menschen gut gefallen. Nicht aus jedem Samenkorn entwickelt sich etwas. Wie sich hier nach und nach eine Art Trauerbewältigung entwickelt, hat mich mitgezogen und auch wenn ich Johanna schwierig finde, konnte ich mir doch diese Art des Verhaltens von ihr auch vorstellen. Johanna geht in ihrer Arbeit mit den Pflanzen und Gartengestaltungen auf, sie erscheint mir sehr egoistisch, auch wenn sie einen furchtbaren Verlust erlitten hat, hat sie diesen nie richtig verarbeitet und nimmt die Trauer ihres Umfeldes über den Tod des Kindes gar nicht wahr. Das ist etwas übersteigert dargestellt, denn die Außenwirkung macht sich durch die familären Figuren durchaus bemerkbar. Niemand darf das traurige Unglück erwähnen, geschweige denn Johanna mit eigenen Sorgen und Problemen behelligen. So bekommt Johanna auch nicht mit, wie sehr sich ihre Schwester um ein eigenes Kind bemüht und wie ihr Ex-Mann auch heute noch Tränen um die verlorene Tochter weint. Alle nehmen Rücksicht auf Johanna und das hat mich an der Handlung gestört. Mit Philipp und seiner kleinen Klara habe ich mich sofort angefreundet. Das Kind bringt neues Leben in das Haus, spielt und sorgt durch seine Neugier und den Erkungungsgeist für impulsive Stimmung. Sehr genossen habe ich die Szenen mit den vielen erwähnten Pflanzen, das Anlegen von Gärten und die Gartenkultur. Gerade für Gartenfreunde sind die Infos zur Gartenpflege, die Blühdauer bestimmter Pflanzen und insbesondere die Frostberegnung eine Bereicherung für schöne Leseerlebnisse. Von diesem Buch erwartet man aufgrund des Covers einen sommerlich fröhlichen Gartenroman mit romantischen Gefühlen. Es handelt sich jedoch eher um eine Art Trauerbewältigung, um eine neue Liebe und ein Verarbeiten von Schuld, Verlust und Gefühlen. Bei diesem Roman muss man sich auf ein traumatisches Erlebnis einlassen, findet jedoch auch eine blumige Liebesgeschichte vor. Diese Geschichte zeigt, wie Schicksalsschläge einen Menschen verändern können und wie mit Liebe und Geduld diese Hindernisse überwunden werden können.

Liebesroman mit Tiefgang

Von: JJBert Datum: 15. May 2018

"Hortensiensommer" ist ein Roman über die Liebe und das Leben mit Tiefgang. Es handelt sich dabei um kein klischeehaftes Zusammenfinden zweier Menschen. Die Gärtnerin Johanna als auch ihr neuester Untermieter Philipp behüten ihre Geheimnisse. Erst langsam nähern sich die beiden an, lernen wieder neu zu vertrauen, sich der Welt und dem Leben zu öffnen und nicht die Tür vor Neuem zu verschließen. Johanna hat die Möglichkeit ihr lang verwahrtes Geheimnis zu verarbeiten und schöpft neu Hoffnung. Ulrike Sosnitza ist es gelungen einen liebevollen Roman zu schreiben, den man nicht gerne aus der Hand legt. Man fühlt mit Johanna und Philipp mit und hofft für die beiden, dass sie einen Weg aus dem Chaos herausfinden.

Hortensiensommer

Von: mamenu Datum: 12. May 2018

Meine Meinung Das war mein erstes Buch von dieser Autorin und eigentlich bin ich ja eher der Thriller-Krimi-Leser. Zwischendurch darf es dann auch aber mal was anderes sein. Mir hat die Erzählweise gut gefallen. Es wird in der Ichform erzählt, einmal aus der Sicht von Johanna und dann aus der Sicht von Philipp. Die beiden sind in ihrer Art sehr unterschiedlich. Johanna lebt sehr zurückhaltend und ist anderen Mitmenschen gegenüber sehr Distanziert, was ich auch beim lesen immer wieder zu spüren bekommen habe. Also ich konnte auch beim lesen spüren, das sie doch ziemlich komisch wirkt oder besser gesagt, das sie mit dem Kopf durch die Wand möchte, wenn nicht gleich alles so läuft wie sie sich das vorstellt. Deshalb konnte ich auch nicht so richtig den Zugang zu Johanna am Anfang der Geschichte finden. Aber um so mehr ich gelesen habe, umso mehr habe ich nachher auch gut verstehen können, warum sie so ist, wie sie ist. Philipp dagegen sieht immer das gute im Menschen,und versucht alles immer ganz liebevoll zu regeln. Ich fand es sehr rührend wie er sich um seine Tochter kümmert und nur das beste für sie möchte. Auch bei Johanna gibt er sein bestes um sie wieder auf den richtigen Weg zu führen. Ich muss sagen, mir hat dieses Buch gut gefallen und ich kann hier ganz eindeutig eine Lesempfehlung geben.

Warmherzig, einfühlsam einfach schön zu lesen!

Von: Lesendes Federvieh Datum: 10. May 2018

Johanna Laurien liebt ihren Beruf als Gärtnerin. Sie pflegt Gärten und verwandelt sie so in ganz besondere Fleckchen Erde. Das hilft ihr ein tragisches Ereignis, das vor einigen Jahren ihr Leben völlig aus der Bahn warf, zu verdrängen. Ihr Haus ist für sie alleine viel zu groß und so vermietet sie die Einliegerwohnung an den sympathischen Philipp. Langsam kommen sich die beiden näher. Doch als er Besuch von seiner kleinen Tochter bekommt, flüchtet Johanna panisch aus dem Haus. Philipp lässt nicht locker, um den Grund für diese Reaktion zu erfahren... Ulrike Sosnitza verpackt das sehr ernste Thema "Tod eines Kindes" mit viel Fingerspitzengefühl in diesem wunderbaren und berührenden Roman. Johanna tat mir in ihrem Unvermögen den Tod der kleinen Lilly zu verarbeiten, unendlich leid. Ihre Nöte und Überreaktionen sind so authentisch geschildert, dass ich beim Lesen manchmal innehalten musste. Den Wechsel der Erzählperspektiven zwischen Johanna und Philipp finde ich sehr gut, so kann man aus verschiedenen Sichtweisen noch tiefer in der Geschichte versinken. Das wiederum hatte für mich zur Folge, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Durch den feinen, einfühlsamen Schreibstil der Autorin war "Hortensiensommer" für mich ein ganz besonders lesenswertes Buch. Die mit viel Herzblut ausgearbeiteten Charaktere haben diese Wirkung noch verstärkt. Ganz besonders gerne habe ich die eingestreuten Garten- und Pflanzentipps gelesen. Das war absolut erfrischend und rundete die Handlung perfekt ab. Ulrike Sosnitza hat nach "Novemberschokolade" ein weiteres absolut lesenswertes Buch vorgelegt. Fazit: Warmherzig, einfühlsam, einfach schön zu lesen.

Eine Geschichte, die die Seele berührt

Von: zauberblume Datum: 08. May 2018

"Hortensiensommer" ist nun nach "Novemberschokolade" das zweite Buch, das ich von der Autorinn Ulrike Sosnitza gelesen habe. Ich war schon von Novemberschokolade begeistert, aber ihr neues Buch hat mich wirklich bis in die Seele berührt. In ihrer Geschichte entführt uns die Autorin in die fränkische Kleinstadt Sommerhausen und hier habe ich mich sofort heimisch gefühlt. Aber nun zur Geschichte: Johanna ist als mobile Gartenfee unterwegs. Immer wieder verzaubert sie mit Schneerosen, Taglilien oder Anemonen in dem malerischen Sommerhausen viele Gärten. Unter ihren Händen entstehenn zauberhafte Paradiese, die zum Verweilen einladen. Doch Johanna ist einsam, sie lebt in einem viel zu großen Haus. Daher vermietet sie ihre Einliegerwohnung. Sie ist wieder mal auf der Suche nach einem neuen Mieter und ihre Wahl fällt auf Philipp, dem Mann mit dem Panamahut. Der einfühlsame Philipp fängt gerade an, Johannas einsames Herz zu erobern. Da erschallt eines Tages Kinderlachen in ihrem Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor. Entsetzt flüchtet Johanna, sie mag keine Kinder und kann kein Kinderlachen ertragen. Philipp ist ratlos, doch als er den wahren Grund erfährt, setzt er alles daran Johanna ihre Lebensfreude zurückzugeben. Noch nach Beendigung des Buches habe ich Tränen in den Augen, so sehr hat mich diese hoch emotionale Geschichte berührt. Die Autorin hat einfach einen Schreibstil, der zu Herzen geht und der den Leser tief in die Geschichte eintauchen lässt. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in Sommerhausen. Ich beobachte Johanna bei ihrer Arbeit, die sie über alles liebt. Ich bewundere die traumhaften Gärten, die nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Wohlfühlen gemacht sind. Noch jetzt sehe ich all die Farbenpracht vor mir und habe herrliche Blumendüfte in meiner Nase. Aber dann ist da Johannas Traurigkeit, die förmlich zu spüren ist. Obwohl sie von liebevollen Menschen umgeben ist, lebt sie in einer dunklen Welt. Ein grausamer Schicksalschlag hat Johanna jede Lebensfreude genommen. Doch dann taucht Philipp auf. Ein herzensguter Mensch, die in kleinen Schritten versucht, Johanna aus ihrem dunklen Loch zu ziehen. Ich habe mich über jeden Fortschritt gefreut, den Johanna gemacht hat, denn ich kann sie vollkommen verstehen. Und ich habe mir von Herzen gewünscht, dass Philipp wieder ein Lächeln auf Johannas Gesicht zaubern kann. Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mich wirklich total berührt hat. Die Geschichte lässt mich auch nach Beendigung des Buches einfach nicht los. Gefreut habe ich mich über die kleinen Gartentipps, die eine oder andere Blume werde ich mir auch für meinen Garten besorgen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, es verströmt für mich Hoffnung. Gerne vergebe ich für dieses Traumbuch 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin

Muss man einfach lesen

Von: mamenu Datum: 04. May 2018

Meine Meinung Das war mein erstes Buch von dieser Autorin und eigentlich bin ich ja eher der Thriller-Krimi-Leser. Zwischendurch darf es dann auch aber mal was anderes sein. Mir hat die Erzählweise gut gefallen. Es wird in der Ichform erzählt, einmal aus der Sicht von Johanna und dann aus der Sicht von Philipp. Die beiden sind in ihrer Art sehr unterschiedlich. Johanna lebt sehr zurückhaltend und ist anderen Mitmenschen gegenüber sehr Distanziert, was ich auch beim lesen immer wieder zu spüren bekommen habe. Also ich konnte auch beim lesen spüren, das sie doch ziemlich komisch wirkt oder besser gesagt, das sie mit dem Kopf durch die Wand möchte, wenn nicht gleich alles so läuft wie sie sich das vorstellt. Deshalb konnte ich auch nicht so richtig den Zugang zu Johanna am Anfang der Geschichte finden. Aber um so mehr ich gelesen habe, umso mehr habe ich nachher auch gut verstehen können, warum sie so ist, wie sie ist. Philipp dagegen sieht immer das gute im Menschen,und versucht alles immer ganz liebevoll zu regeln. Ich fand es sehr rührend wie er sich um seine Tochter kümmert und nur das beste für sie möchte. Auch bei Johanna gibt er sein bestes um sie wieder auf den richtigen Weg zu führen. Ich muss sagen, mir hat dieses Buch gut gefallen und ich kann hier ganz eindeutig eine Lesempfehlung geben.

Macht Lust auf einen schönen, blühenden Garten

Von: Nadine Datum: 26. April 2018

Ich muss gestehen, dass ich anfangs die Geschichte etwas langweilig fand, da viel drum herum erzählt wird und einfach nichts passiert. Jedoch im Laufe des Romans bin ich irgendwie so sehr in die Geschichte versunken, dass ich nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte. Neben der Tragik in dieser herzzerreißenden und doch hoffnungsbringenden Liebesgeschichte, fand ich persönlich die vielen Tipps für einen blühenden Wohlfühlgarten einfach toll und habe auch gleich einige davon beherzigt. Nach diesem Buch habe ich so viel Lust auf die Gartenarbeit bekommen, dass ich nun am Umgestalten meines eigenen Gartens bin und natürlich hat auch eine Hortensie einen Platz in meinem neuen Blumenbeet gefunden. Ich finde diesen Roman gerade jetzt zur Frühlingszeit als perfekte Einstimmung auf die Gartensaison einfach super. Er lässt sich durch einen fließenden Kontext gut und schnell lesen. Besonders toll finde ich auch die kurzen Kapitel, da man dadurch zwischendurch schnell mal eins gelesen hat und somit mit dem Buch auch gut vorankommt.

Rezension zu "Hortensiensommer"

Von: Büchereule Datum: 25. April 2018

Das Cover des Buches ist zwar schlicht, jedoch sehr passend zum Inhalt gestelltet! Es ist ein perfektes Buch für die warme Jahreszeit. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Roman der nicht nur gute Seiten nmit sich bringt. Die Protaggonistin Johanna hatte nicht nur schöne Zeiten in ihrem Leben, worauf sie dann etwas allergisch auf Kinder wirkte. Doch das wusste der neue attraktive Mieter mit dem Panamahut natürlich nicht. Er verliebte sich bereits bei der ersten Begegnung in Johanna. Doch Johanna, die sich erst mal wieder daran gewöhnen musste nicht mehr ganz alleine in dem großen Haus zu sein, genoss nach anfänglichem zögern die Zweisamkeit. Phillipp (der Mann mit dem Panamahut ;) ) las Johanna am Abend immer etwas aus den Büchern vor die er zu dieser Zeit las. Ihr gefiel dies sehr und sie lauschte ihm gespannt, denn er hatte eine so Sinnliche Stimme, der man ewig zuhören konnte. Schließlich verliebte sich auch Johanna in Phillipp, doch ganz sicher war sie sich nicht, ob das so eine gute Idee mit einer Beziehnung war. Als dann plötzlich Philipp seine 4 Jährige Tochter Klara plötzlich in Johannas Garten spielte bekam sie richtig Zustände und schmiss Philipp aus der Wohnung. Er wusste gar nicht was er falsch gemacht hat und begab sich auf die Spur mehr über Johannas vergangenheit zu erfahren. Doch was er da erfuhr möchte ich nicht verraten. Aufjedenfall blieb es bis zum Ende des Buches sehr spannend, warum Johanna sich so verhielt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und und an Gefühlen war von allem etwas vertreten! Egal ob unendliche Traurigkeit oder Romantik alles war dabei und ließ die Leser mitfiebern und mitleiden. ...

Ein Roman mit Tiefgang und Humor

Von: Kathrinshome Datum: 24. April 2018

„Ein Garten im Frühling ist wie ein Versprechen. Niemand kann wissen, was das Jahr bringen wird“ (Zitat Kapital 1, Seite 5) In Sommerhausen (und ja, es gibt auch ein Winterhausen; drüben auf der Schattenseite, der anderen Bergseite) lebt auf dem Grundstück ihrer Großmutter – der Wildnis - die leidenschaftliche Landschaftsgärtnerin Johanna. Sie verwandelt die Gärten ihrer Kunden in zauberhafte Paradiese, vernachlässigt aber ihren eigenen Hanggarten, den eine Mieterin ihrer Einliegerwohnung zugrunde gerichtet hat. Die Kraft, den Garten zu erneuern, hat sie erst einmal nicht – aber sie wird bei ihrer Suche nach einem neuen Mieter fündig. Philip mit dem Panamahut zieht ein. Der Beginn einer Liebesgeschichte? Nun, alles deutet erst einmal nicht darauf hin, denn Johanna ist abweisend, stellt Verbote auf und will im Privaten mit niemand anderem als ihrer neben ihr wohnenden Schwester zu tun haben. Man fragt sich als LeserIn schnell, warum sie sich so einkapselt. Und das fragt sich Philip auch. Aber Philip hat erst einmal selbst genug zu tun, sein Leben zu ordnen. Er kämpft um das Sorgerecht seiner Tochter und hat eine neue Lehrerstelle angetreten. Er ist umgezogen und möchte in der Einliegerwohnung in Sommerhausen sesshaft werden. Da bleibt nicht viel Zeit für Annäherung... Und dennoch erfahren wir im Laufe des Romans immer mehr über die beiden und zwar interessanterweise aus Sicht beider Protagonisten. Die Geschichte ist nämlich aus zwei Sichtweisen erzählt, was auflockert, aber auch fesselt. Hilfreich ist auch die bildhafte Sprache, die mich schon im ersten Roman „Novemberschokolade“ fasziniert hat. Manchmal glaubte ich, als Zuhörer in einer Situation dabei zu sein... mal konnte ich fast die Gefühle der Protagonisten spüren. Was tatsächlich geschah, warum der Exmann Johannas eine ebenso große Rolle spielt wie die erfolgreichen Eltern der Schwestern; warum ein Raum im Haus so lange verschlossen blieb und erst durch kindliche Neugier und dadurch quasi Schleusen geöffnet wurden... das mag ich euch nicht verraten, denn das sind tragende Aspekte des Romans. Mir ging es allerdings im Laufe des Buchs immer mehr ans Herz und es gab Momente der Tränen – vielleicht, weil mir manches bekannt vor kam oder aber weil die Autorin es so hervorragend verstand, mich in ihre Welt mitzunehmen. Ich bin gerne im alten Transporter zu Herrn Wiedinger mitgefahren und habe mit am Tisch von Johannas Schwester Franzi und ihrem Mann Fabian gesessen. Manches empfand ich als kompliziert (z.B. das überaus vorsichtige Schonverhalten Franzis ihrer Schwester gegenüber), anderes brachte mich zum schmunzeln und erinnerte mich an Loriots „Papa ante Portas“, wenn Johanna ihre Eltern besuchte. Ja, ich war gerne in Sommerhausen zu Besuch und habe den Roman gerne in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mir gefallen, wie tiefgründige Themen mit der notwendigen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor in normale Alltagssituationen eingebettet wurden. „Hortensiensommer“ ist ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang, den nicht nur Gartenfans als Urlaubs-Sommerlektüre lesen können.

Leicht stressige Protagonistin

Von: Margarete Rosen Datum: 22. April 2018

Die Geschichte an sich ist gut ausgedacht. Beide Hauptdarsteller haben ihr Schärflein zu tragen. Doch im Gegensatz zum Mann, der zwar auch trauert, doch kämpft und sich seine positiven Lebenseinsichten erhält, schwelgt die Frau in immerwährendem: Ich kann nicht ..., mir ist nicht zuzumuten ..., ich will es nicht hören .... Viele Seiten wurden mit ihrem Gejammer gefüllt. Das Buch wurde als Sommer-Buch angepriesen. Sommerlich leicht, Liebe bitte schön und ja, gerne auch etwas Dramatisches. Doch ist dies eher ein Trauerbuch, das die Abgründe beim Verlust eines Kindes zeigt. Es ist eben nicht einfach und mal eben erledigt. Hier hätte der Verlag etwas mehr auf die Geschichte eingehen sollen, anstatt das Buch als hippes Sommerbuch anzupreisen. Die Wahrheit verkauft sich besser. Dann wäre meine Enttäuschung auch nicht so groß. Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen. Zu viel Negativität seitens Johannas. Viel Drama und leider wenig Tiefe. Auch nehmen alle auf sie Rücksicht, fast bis zur Selbstaufgabe hin. Hier wäre etwas mehr Positivität und Lebensbejahung schön gewesen. Fazit: Wer gerne Drama leicht aufbereitet und eine positiv endende Liebesgeschichte mag, der wird viel Spaß mit dieser Geschichte haben. Ich gebe 4 Sterne, weil die Geschichte nicht schlecht ist, sondern einfach nicht meinen Geschmack trifft.

Ein Leichter Sommerroman

Von: Anna Clarissa Datum: 15. April 2018

Also ich finde das Buch eignet sich perfekt um sich den Sonnenschein ins Haus zu holen. Die Story ist sehr gut geschrieben. Am Anfang ist der Einstieg ein wenig schwierig gewesen da aus Sicht beider Protagonisten geschrieben wurde was etwas zu verwirrung geführt hat. Das Buch erinnert mich etwas an die Rosamunde Pilcher Filme. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen !

Unendlich traurig und herzzerreißend schön!

Von: Monika Schulte Datum: 14. April 2018

Johanna ist Gärtnerin im beschaulichen Sommerhausen. Sie entwirft die schönsten Gärten. Nur für ihren eigenen Garten hat sie irgendwie nicht die Muße. Sie lebt alleine in einem großen Haus, doch das scheint ihr nichts auszumachen. Sie mag es zurückgezogen zu leben. Dann zieht der Mathelehrer Philipp in die Einliegerwohnung, der Mann mit dem Panamahut. Johanna spürt Schmetterlinge in ihrem Bauch, ein Gefühl, dass sie sehr lange Zeit nicht zugelassen hat. Obwohl sie ihm erst verboten hat, ihren Garten zu betreten, lässt sie es zu, dass er ihr genau dort jeden Abend eine Geschichte vorliest. Schnell wird klar, dass Johanna sich in ihren Mieter verliebt hat, doch kann sie sich wirklich auf eine Beziehung einlassen? Als Philipp ihr eines Tages seine vierjährige Tochter Klara vorstellt, bekommt sie eine Panikattacke und flüchtet. Johanna erträgt keine kleinen Kinder in ihrer Nähe, doch warum ist das so? Ganz behutsam und sehr liebevoll versucht Philipp hinter das tragische Geheimnis zu kommen und Johanna wieder zum Lächeln zu bringen. "Hortensiensommer" - beim Anblick des Covers denkt man an einen leichten Sommerroman, doch dieser Roman ist so viel mehr als das. Er ist anders. Er ist viel schöner, als erwartet. Es ist eine sehr bewegende, sehr gefühlvolle Geschichte, die mich im letzten Drittel ständig weinen ließ. Ulrike Sosnitza verpackt Johannas Geschichte in ein liebevolles, warmherziges Buch, so schön geschrieben, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Johanna erscheint dem Leser vielleicht erst etwas merkwürdig, seltsam, doch wie würde man selbst sein an ihrer Stelle? Sie, die dieses unerträglich furchtbare Schicksal erleiden musste. Philipp, der Mann mit dem Panamahut, eine Figur, in die man sich selbst sofort verliebt. Auch die kleine Klara ist so ein liebenswertes Geschöpf. Ihre neugierige Art, mit der sie auf die Menschen zugeht - einfach bezaubernd! "Hortensiensommer" - unendlich traurig und herzzerreißend schön!

Zu viel Drama, zu wenig Gefühl

Von: hasirasi2 Datum: 10. April 2018

Johanna lebt seit ihrer Scheidung allein in dem großen Haus am Hang, darum vermietet sie die Einliegerwohnung. Eine der Mietbedingungen ist, dass der Mieter den riesigen Garten nicht betreten darf – Mathelehrer Philipp schreckt das nicht ab. Er hat sich schon beim Besichtigungstermin in Johanna verguckt, auch wenn sie immer traurig und abweisend wirkt: „Ich mag das, wenn man hinsehen muss, um den wahren Kern zu erkennen.“ (S. 81) Obwohl Johanna ihm immer wieder klar macht, dass sie keinen über das Notwendigste hinausgehenden Kontakt mit ihm will, schafft er es irgendwann, ihren Panzer zu knacken – sie kommen sich näher. Doch als sie kurz darauf erfährt, dass Philipp geschieden ist und seine kleine Tochter von nun an regelmäßig bei ihm leben wird, kündigt sie ihm. Ich kannte Ulrike Sonsitzas Schreibstil bereits durch ihr Buch „Novemberschokolade“ und hatte mir ein inhaltlich ähnliches Buch erhofft, aber leider konnte mich „Hortensiensommer“ nicht überzeugen. Johanna war mir zu wehleidig und egozentrisch – ja, sie hat einen schlimmen Verlust erlitten, aber nicht nur sie. Trotzdem tut sie so, als liege alles Leid der Welt auf ihren Schultern und merkt nicht, dass z.B. auch Philipp, ihr Ex-Mann oder ihre Schwester Probleme und Sorgen haben. Die anderen machen es ihr aber auch (zu) leicht – wirklich jeder nimmt Rücksicht auf sie. Selbst Philipp, der gar nicht weiß, worum es eigentlich geht. Egal was Johanna sagt oder tut – ihr Gegenüber hält still, bietet nie Paroli und nie, wirklich nie, darf „ES“ angesprochen werden. Auch Philipp hat mich nicht völlig überzeugt. Er ist zu schnell unsterblich verliebt und sieht zu lange über ihre sämtlichen Fehler und Unfreundlichkeiten hinweg. Einem realen Mann wären doch zumindest mal leise Zweifel gekommen oder? Zwar waren mir Johanna und Phillip zu eindimensional und oberflächlich, dafür fand ich Johannas Schwester und deren Mann sehr gelungen und glaubhaft. Sie stecken immer zurück, damit Johannas Trauma ja nicht wieder aufgewühlt wird und versuchen sie behutsam ins Leben zurückzuholen. Was mich ebenfalls etwas gestört hat, war der sehr langatmige und weitschweifige Einstieg ins eigentliche Thema des Buches. Johannas Trauma wird in der ersten Hälfte immer wieder angedeutet, dadurch ist die „Überraschung“ weg, als es dann raus kommt. Auch das ewige Hin- und Her, ob sie Philipp nun mag oder nicht und sich mit ihm einlässt, war mir zu viel „Drama“. Das Ende und das tolle Setting haben mich dann wieder etwas mit dem Buch versöhnt. Den Handlungsort Sommerhausen gibt es wirklich, er scheint malerisch gelegen zu sein, und auch die beschriebenen Pflanzen und Gärten trugen viel zum Flair des Buches bei. Mein Fazit: Der Spagat zwischen behutsamer Liebesgeschichte und dem Aufarbeiten eines Traumes ist der Autorin in meinen Augen leider nicht gelungen.

Ein sehr besonderes und aufwühlendes Leseerlebnis über eine Liebe, die tiefe Wunden heilen kann!

Von: Gina1627 Datum: 07. April 2018

Philipp zieht es aus dem lebhaften Berlin in den fränkischen Ort Sommerhausen und er kann sein Glück kaum fassen, als er bei Johanna in eine schöne Einliegerwohnung mit einem großen Garten ziehen kann. Von Anfang an ist er fasziniert von ihrem zarten Wesen und ihrer Verletzlichkeit. Doch das Zusammenleben entwickelt sich schwieriger als gedacht. Johanna ist in sich gekehrt und verschlossen. Ihr Glück findet sie anscheinend im Moment nur in der Liebe zu den Pflanzen und Blumen, mit denen sie traumhafte Gärten gestaltet. Erst das beginnende Frühjahr, die wärmende Sonne, kleine Gefälligkeiten und gemeinsame Lesestunden lassen erste Gefühle aufkeimen und eine Vertrautheit entstehen. Doch alles wird zunichte gemacht, als Johanna eines Tages in ihrem Garten Philipps kleine Tochter Karla entdeckt und ihm seinen Mietvertrag kündigt. Sehr feinfühlig versucht er ihrer Kurzschlusshandlung auf den Grund zu gehen, Johanna aus ihrem Schneckenhaus zu locken und ihre Liebe zu gewinnen. „Hortensiensommer“ ist ein unglaublich farbenprächtiges, feinfühliges, bewegendes und wunderschönes Buch über eine Liebe, die tiefe Wunden heilen muss. Hinter der Leichtigkeit, die das Cover ausstrahlt, steckt eine unvermutete tragische aber auch zauberhafte Geschichte, die einen in ein sehr intensives Leseerlebnis reinzieht. Eingebettet in eine sehr bildhafte und detailreiche Schilderung der bunten und wunderschönen Vielfalt der Natur, erzählt Ulrike Sosnitza Philipps und Johannas von Glück und Leid begleitete Geschichte. Sehr behutsam baut die Autorin das Geschehen auf und lässt einen tief in ihre Gedanken und Empfindungen eintauchen. Johanna umgibt ein unheilvolles Geheimnis, dass Philipp entschlüsseln möchte um ihr zu helfen. Doch Ungesagtes, Verschwiegenes und Seelenqualen stehen immer wieder zwischen ihnen. Rückblicke auf die Vergangenheit zerreißen einem fast das Herz und das Geschehen in der Gegenwart fordert einen durch die Angst, die Zerrissenheit, den Schuldgefühlen und dem verzweifelten Wunsch einen Ausweg aus dieser Situation zu finden. Wie ein kleiner Sonnenschein schleicht sich dann aber Philipps Tochter Karla in die Geschichte ein. Ihr unbedarfter und zauberhafter Charakter bringt Leichtigkeit und Hoffnung in das Geschehen rein. Ulrike Sosnitza hat mit ihr, Johanna und Philipp wirklich tolle Persönlichkeiten für ihr Buch erschaffen. Man ist hingerissen von Philipp, der so feinfühlig und rücksichtsvoll rüberkommt. Sein Charme, seine Schlagfertigkeit und sein Blick für die Schönheit der Natur machen ihn zu einem sehr besonderen Menschen. Genauso einen braucht Johanna. Ein zartes Wesen, das sich hinter einem Schutzpanzer versteckt und von dem Richtigen wieder zurück ins Leben geführt wird. Mein Fazit: Für mich war „Hortensiensommer“ ein ganz anderes Buch als ich es erwartet habe. Ich wurde überrascht von einer sehr intensiven und bewegenden Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Roman, bei dem man zwischen den Zeilen liest und jede kleinste Kleinigkeit aufnimmt und sich seine Gedanken darüber macht. Er zeigt auf, dass das Leben einem immer wieder überraschende neue Möglichkeiten bietet. Für dieses besondere Buch kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Verdient vergebe ich 5 Sterne.

Die Gartenfee

Von: Martinas Buchwelten Datum: 05. April 2018

Bewertung: 4 1/2 Sterne Mein zweites Buch von Ulike Sosnitza (nach "Novemberschokolade"), das wieder mit einem unglaublich tollen Cover aufwarten kann. Das unbeschwerte Bild mit Kirschen, Eiscreme und einer Hortensienblüte, sowie der Titel "Hortensiensommer" lassen wieder locker-leichte Lektüre vermuten, doch diesmal versteckt sich sehr viel Schwermut dahinter. Auch wenn der Roman beschwingt und eher leicht beginnt, da Johanna ihren "Love-Interest" bereits auf den ersten Seiten kennenlernt, geht der Roman viel tiefer, als er vermuten lässt. Denn Johanna hat einige sehr schwere Jahre hinter sich - eine Tragödie, die sie bis in die Gegenwart nicht verarbeitet und verdrängt hat. Eine tiefe Traurigkeit umgibt sie Tag und Nacht. Ihre ganze Liebe widmet sie den Pflanzen. Nach der Scheidung von ihrem Mann hat sie sich selbstständig gemacht. Mit ihrem grünen Bus mit der Aufschrift "Die Gartenfee - mobile Gartenpflege" übernimmt sie Arbeiten in fremden Gärten und gibt auf ihrem Blog Hilfe bei Problemen mit Pflanzen für Menschen ohne grünen Daumen - wie mich ;) Sie lebt allein in einem viel zu großen Haus mit Garten. Nach einem bösen Reinfall mit ihrer letzten Mieterin ist sie auf der Suche nach einem neuen Untermieter für die kleine Einliegerwohnung. Ihre Wahl fällt auf den alleinstehenden Mathematiklehrer Philipp. Nach und nach wird eine Freundschaft daraus, die allerdings bald auf eine harte Probe gestellt wird.... Johanna ist keine einfache Protagonistin. Sie lebt in ihrem Schneckenhaus und ist anderen Menschen gegenüber sehr distanziert. Dabei umgibt sie immer eine Aura von Traurigkeit. Der Leser kann sich zwar bald denken, warum sie trauert, doch Näheres erfahren wir erst im letzen Drittel des Buches. Manche Aktionen von Johanna konnte ich nicht ganz nachvollziehen, aber sehr viele. Ihr großes Problem ist, dass sie sich mit ihren Schicksalsschlag bis heute nicht wirklich auseinandergesetzt hat. Alles wurde verdrängt, nicht einmal die Eltern und ihre Schwester Franzi durften darüber reden. Zusätzlich vermeidet Johanna jeglichen Umgang mit Menschen, die sie an ihr Schicksal erinnern. Dass dies nicht gutgehen kann, ist vorauszusehen. Als sie sich mit Philipp immer mehr anfreundet, scheint sie auf dem rechten Weg zu sein und langsam ins Leben zurück zu finden. Doch dann entdeckt Johanna, dass ihr Philipp etwas verheimlicht hat.... Nicht nur Johanna, sondern auch der Leser erlebt ein Wechselbad der Gefühle, jedoch nicht wie erwartet wegen einer Lovestory, sondern durch bestimmte Ereignisse aus Johannas Vergangenheit. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Johanna und Philipp und lassen den Leser an ihrer jeweiligen Gefühlswelt teilhaben. Jeder erzählt aus der Ich-Perspektive. Die Themen sind nicht immer leicht, aber Ulrike Sosnitza hat genau den richtigen Ton getroffen und das richtige Gespür wie sie den Leser begeistern kann. Es wird weder kitschig, noch zu melodramatisch. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen und konnte mich nur schwer von der Geschichte trennen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Johanna ist etwas distanziert dargestellt, wie sie sich im Roman auch den anderen Menschen gegenüber verhält. Nicht alle ihre Verhaltensweise konnte ich gutheißen. Philipp ist ein sehr warmherziger und geduldiger Mann. Das muss er auch, um die Freundschaft mit Johanna nicht zu gefährden. Er bemüht sich sehr und will Johanna überzeugen, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss, damit sie zwar nicht vergessen, aber abschließen kann. Mit Franzi, der Schwester von Johanna, hat die Autorin einen wunderbaren Charakter erschaffen. Sie ist eine liebevolle Schwester, die ihre eigenen Probleme hinten anstellt, aber trotzdem ihren Weg geht. Die bildhafte Umgebung rund um das fränkische Weindorf Sommerhausen bringt viel Lokalkolorit mit sich. Auch die Beschreibung der Pflanzen, welche Eigenschaften sie haben und wo man sie am Besten pflanzt, wurde wunderbar beschrieben. Ich verspürte noch mehr Sehnsucht nach dem Frühling, um endlich meinen Garten aus dem Winterschlaf zu holen. Schreibstil: Ulrike Sosnitza schreibt wunderbar einfühlsam, lebendig und flüssig. Der Schreibstil ist sehr dialoglastig. Die bildhaften Beschreibungen der Pflanzen, Blumen und auch der Landschaft sind wunderbar eingefangen und man sieht sich beim Lesen selbst in einer grüner Oase. oder zwischen den Weinbergen wandeln... Fazit: Cover und Titel lassen auf einen leichten und lockeren Sommerroman schließen. Dahinter steckt jedoch eine melancholische Geschichte über Verlust und Trauer, aber auch über Neuanfang und einem Leben, das so bunt und vielfältig wie ein Sommerstrauß sein kann.

Wenn das Cover etwas anderes verspricht - kein sommerlich-leichter Roman, sondern eher depressiv

Von: katikatharinenhof Datum: 05. April 2018

Johanna hat den alleseits gepriesenen "Grünen Daumen " und kann verwahrloste und verwilderte Gärten in wunderschöne blühende Oasen verwandeln. Ganz anders sieht es da in ihrer Seele aus - durch ein tragisches Ereignis erscheint ihr die Welt nur noch grau und leer. Bis Mieter Philipp nebst Klara in Johannas Leben schneien und sich die Welt plötzlich wieder zu drehen anfängt und bunt wird.... Hier ist es mal wieder so weit - ich habe mich vom Cover zum Lesen verleiten lassen und eine Bauchlandung erlebt. Anstatt Sommerfeeling mit Hortensienblüten, erfrischendem Eis und süßen Früchten, wie es mir das Cover vermitteln möchte, bekomme ich düsteres grau, Gewitterwolken und todtraurige Szenen, die mir das Lesen echt schwer machen. Eine absolut irreführende Strategie, die vom Verlag nicht gut gewählt ist. Das angekündigte tragische Ereignis ist wirklich schwer zu verkraften, aber dass es einem die Luft beim Lesen nimmt, ist bestimmt nicht Sinn und Zweck des Buches... Die Charaktere sind recht einfach und oberflächlich gehalten, wirken dadurch austauschbar und lassen auch mit ihren Dialogen keine sonderlichen sprachlichen Fähigkeiten erkennen. Auch Klara, die kleine Tochter von Philipp, wirkt als Kind eher gestelzt und ich vermisse dieses Gefühl, dass mir ihr kleines Herzchen beim Lesen zufliegt. Es gibt nur einige wenige Szenen, in denen die depressive Stimmung aufgehoben wird und so etwas wie Leichtigkeit Einzug hält. Für einen Sommerroman einfach zu wenig- vielleicht sollten Titel und Cover geändert werden, damit der Bezug zum Buch eher passt. Herzlichen Dank an Corinna Schindler und den Heyne-Verlag für die kostenfreie Bereitstellung dieses Rezi-Exemplares. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

Eindrucksvoll und wunderschön

Von: Susanne Nowak Datum: 01. April 2018

Hortensiensommer ist nach „Novemberschokolade“ der zweite Roman von Ulrike Sosnitza, den ich gelesen habe. Johanna, die Protagonistin des Romans lebt in Sommerhausen in selbst gewählter Einsamkeit nach einem schweren Schicksalsschlag sehr ruhig und zurückgezogen in einem großen Haus mit Garten. Sie übt ihre „Berufung“ als „Gartenfee“ Gärten von Kunden zu pflegen mit großer Leidenschaft aus und vermietet ihre Einliegerwohnung in dem Haus nach schlechten Erfahrungen eher widerwillig an einen Lehrer, Philipp, doch sie braucht die Mieteinnahmen. Rasch erkennt Philipp, dass Johanna ein Geheimnis hat, doch welch schwere Bürde sie mit sich trägt, bleibt ihm erstmal verborgen…denn Johanna freundet sich nach abendlichen Vorlesestunden ganz zaghaft mit Philipp an und zieht sich abrupt zurück, als Philipp endlich gerichtlich das Besuchsrecht für seine kleine Tochter Klara erstreiten kann… Genauso wie schon er erste Roman von Ulrike Sosnitza hat mich der Roman von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und mich mit seiner flüssigen, leichten Schreibweise begeistert. Spannung von der ersten Seite, obwohl das Thema des Romans kein leichtes Thema ist. Die Autorin beschreibt die Gefühle der Protagonistin Johanna sehr berührend und nachvollziehbar, aber auch Philipps Gedanken und Gefühlswelt sehr eindrucksvoll. Die Nebencharaktere sind authentisch und ehrlich und der Roman nimmt seinen Leser gefangen. Durch verschiedene Erzählperspektiven gewinnt der Roman an Tiefe und Ausdrucksstärke, der Leser kann sich sowohl in Johannas als auch in Philipps Gedankenwelt sehr gut hineinversetzen und darin versinken. Es flossen Tränen bei verschiedenen Passagen und die kleine Klara mit ihrer unbekümmerten kindlichen Ausdrucksweise, die ebenfalls sehr gut eingefangen wurde, lockert auf. Ich habe bei diesem Roman eine tiefe Verbundenheit mit Johanna gespürt und von mir bekommt dieser Roman eine klare Leseempfehlung, denn bei allem, was uns widerfährt, wird für jeden irgendwann wieder die Sonne scheinen und das ist die Botschaft dieser wundervollen Erzählung.

Auf den zweiten Blick eine Geschichte, die einen ganz tief berührt

Von: Liebe Dein Buch Datum: 27. March 2018

Kurzbeschreibung: Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ... Cover: Das Cover ist sommerlich schön. Besonders bei diesem aktuell tristem Wetter, ist das Cover eine Augenweide und ruft gleich ein inneres Sommergefühl hervor. Lieblingszitat: «Die Blüten sehen von Weitem blau aus. Aber wenn man genau hinsieht, sind sie lila und gelb.» Er sah mich an. «Eine optische Täuschung. Ich mag das, wenn man ganz genau hinsehen muss, um den wahren Kern zu erkennen.» (Seite 81) Meine Meinung: Das Cover von "Hortensiensommer" ist sommerlich, der Klappentext verspricht viele Blumen und einen romantischen Mann. Alles deutet auf eine locker leichte Sommerlektüre hin. Aber in diesem Roman steckt so viel mehr. Im Mittelpunkt steht die Gärtnerin Johanna. Nach einem tragischen Ereignis verlor Johanna ihren Ehemann, ihr Glück und ihre Liebe. Sie ist oft verschlossen, distanziert und verbringt die meiste Zeit in fremden Gärten und nicht in ihrem eigenen. Ganz alleine in ihrem großen Haus ist sie darauf angewiesen die Einliegerwohnung im Keller zu vermieten. Ihr neuer Mieter ist Philipp. Ein Lehrer, der für seine kleine Tochter nach Sommerhausen gezogen ist. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Johanna und Philipp erzählt. Während Johanna sich sehr distanziert verhält und damit auch eine gewissen Distanz zum Leser hält, bringt Philipp sehr viel Wärme in die Geschichte. Er ist sehr sympathisch, romantisch und verständnisvoll. Langsam bringt er Johannas Mauer zum Bröckeln. Doch als Johanna seiner Tochter begegnet, wendet sie sich erschrocken von den beiden ab. Der Grund für Johannas Reaktion ist sehr traurig. Besonders zum Ende hin konnte mich die Geschichte sehr berühren. Man spürt Johannas Verlust, ihre Ängste, ihre Schuldgefühle, ihre Trauer. Als Philipp hinter ihr Geheimnis kommt, bringen er und seine kleine Tochter Johanna nach und nach dazu sich mit den Ereignissen der Vergangenheit zu beschäftigen. Er zeigt ihr, dass Verdrängen nicht die Lösung ist und man sich seiner Vergangenheit stellen muss, um damit leben zu können. Er zeigt ihr einen neuen Weg und langsam findet Johanna neuen Mut. Die Entwicklungen und auch die Liebesgeschichte entstehen sehr langsam. Eine schnelle Entwicklung hätte auch nicht zu diesem Buch gepasst. Nur anfangs war mir die Geschichte deshalb zu oberflächlich, da oft nur Alltagserlebnisse der beiden geschildert werden. Fazit: Auf den erste Blick scheint "Hortensiensommer" eine lockere Sommerlektüre zu sein, auf den zweiten Blick beinhaltet dieses Buch aber eine berührende, tiefsinnige Geschichte, die mir viele Tränen entlocken konnte. Von mir gibt es 4,5 Sterne.

Hortensiensommer

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 26. March 2018

Inhalt Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Johanna ist mit Leib und Seele Gärtnerin und wurde von ihrer Schwester liebevoll „Gartenfee“ genannt. Bis vor einigen Jahren war sie ein fröhlicher Mensch mit langen Haaren und einem Partner, doch nun scheint sie nur noch ein Schatten ihrer selbst zu sein. Johanna ist getrennt, hat kurze Haare, kann keine Kinder mehr ertragen und hat Mieter, mit denen sie gut und weniger gut zurecht kommt. Die letzte Mieterin hat ihren Garten angezündet, worauf die Gärtnerin die Notbremse trat und sich einen neuen Mieter gesucht hat, Philipp. Den Johanna auch ganz nett findet, auch wenn sie es nicht eingesteht – wenn er doch nicht nur immer in ihrem Garten sein würde. Doch mit der Zeit arrangieren und gewöhnen sich die beiden aneinander und es entsteht eine Freundschaft, die wegen einem Geheimnis aber schnell beendet ist als gedacht… Johanna ist ein unglaublich lieber und netter Charakter, der bei jedem Pflanzenproblem gerne hilft, und viel Zeit in ihren Blog investiert. Aber trotzdem brauchte ich einige Zeit, bis sie mir sympathisch wurde, jedoch wendete sich am Ende das Blatt wieder und ich war eher genervt von ihr. Philipp ist Lehrer aus Berlin, doch nun hat es ihn nach Bayern verschlagen und er scheint sich sehr wohl zu fühlen. Die Kollegen sind nett und als er dann auch noch den Wohnungszuschlag bekommt, ist er glücklich. Johanna ist ihm vom ersten Moment aufgefallen, aber auch ihre Traurigkeit bemerkt er schnell. Mit kleinen Schritten versucht er eine Beziehung zu ihr aufzubauen und ist dabei erfolgreich. Doch er hat ihr etwas verschwiegen, was alles ändern könnte. Plötzlich wird aus dem Singlemann ein Vater mit einer kleinen Tochter und einer streitsüchtigen Mutter… Philipp hielt ich anfangs für einen netten Mann, der nie jemanden in den Rücken fallen würde. Umso überraschter war ich, wie unsensibel er mit Johanna und ihren Qualen umgeht, als er die Geschichte hinter ihrem Verhalten noch nicht kannte. Er versucht gar nicht erst etwas herauszufinden, sondern stellt sie an den Pranger und das gehört sich nicht. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Johanna und Philipp, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Mir hat „Hortensiensommer“ wirklich gut gefallen, denn es ist eine süße Geschichte über eine Frau, die ihre Arbeit liebt, sich selbst aber verloren hat, und nun eine zweite Chance für die Liebe und ein neues Leben bekommt. Aber mir hat leider ein Punkt überhaupt nicht gefallen: das Verhalten von Johanna bezüglich ihres Verlustes. Sie ist nie aus dem ersten Stadium der Trauer herausgekommen und kann ihr Leben nicht so weiterleben, wie sie es sollte. Das ist etwas, das ich leider nicht nachvollziehen kann. Ich selbst bin kein Mensch, der lange trauert, denn ich habe in den letzen Jahren einige Verluste hinnehmen müssen und man lernt irgendwann einfach weiterzumachen. Das Leben geht weiter und man muss akzeptieren, dass jemand plötzlich weg ist. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum es für Johanna nicht möglich war oder ihre Familie nicht eingeschritten ist. Alle Welt behandelt sie mit Samthandschuhen, damit ihr bloß nichts passiert. Aber das ist meine eigene Meinung und ich kann verstehen, wenn man es anders sieht. 🌟🌟🌟🌟 Sterne

Wunderbare und berührende Geschichte mit sommerlichem Flair

Von: Conny G. Datum: 22. March 2018

Johanna, selbständige Landschaftsgärtnerin, ist geschieden und lebt alleine in einem großen Haus mit Garten. Aus finanziellen Gründen ist sie gezwungen, die Einliegerwohnung unten im Haus zu vermieten. Nach einer schlechten Erfahrung mit einer früheren Mieterin entscheidet sie sich nun für den Lehrer Philipp, der alleinstehend ist, als neuen Mieter. Johanna lebt ganz zurückgezogen für sich, hat sporadischen Kontakt zu ihren Eltern und ihrer Schwester und gibt sich ansonsten mit Kontakten zu ein paar Nachbarn und ihren Kunden zufrieden. Wenn sie in ihrem Garten oder den Gärten ihrer Kunden arbeitet, sie gestaltet, pflegt oder gar neu anlegt, ist sie in ihrem Element. Schnell ist klar, es muss ein schlimmes Ereignis in Johannas Leben gegeben haben, das sie so verschlossen werden ließ. Philipp versucht einen freundschaftlichen, nachbarschaftlichen Kontakt zu Johanna herzustellen aber Johanna blockt anfangs nur ab. Als es dann doch zu gemütlichen Abenden auf der Terrasse kommt, bei denen Philipp beginnt, ihr vorzulesen, taut Johanna langsam auf und beginnt Philipps Anwesenheit zu genießen und Gefühle zu entwickeln. Doch dann kann sich Philipp endlich ein Umgangsrecht mit seiner kleinen Tochter Klara gegen seine Ex-Frau erstreiten und Klara verbringt Wochenenden bei ihm. Johanna sieht rot, zieht sich zurück und bricht den Kontakt zu Philipp ab. Man kann schnell erkennen, dass Johannas Geheimnis etwas mit einem Kind zu tun hat, aber was genau passiert ist, erfährt man erst viel später. Johanna und Philipp sind sympathische Protagonisten, deren Ausarbeitung und Charakterisierung gut gelungen ist. Perspektivwechsel zwischen den beiden bei der Erzählung bringen jeweils Nähe und tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. Dabei bedient sich die Autorin eines einfühlsamen und lockeren Schreibstils, der mich schnell mitgenommen hat in die Welt von Johanna und Philipp. Die Themen sind nicht immer leicht sondern auch mal traurig und melancholisch aber es wird an keiner Stelle überzogen oder gar kitschig. Besonders die ernsten Themen behandelt die Autorin sehr gefühlvoll. Ich habe mit Johanna gelitten und war auch mal zu Tränen gerührt, konnte sie aber zu jedem Zeitpunkt gut verstehen und ihren Kummer und ihre Ängste nachvollziehen. Die kleine Klara lockert mit ihrer kindlichen und erfrischenden, fröhlichen Art viele Situationen auf und sorgt auch für amüsante Momente. Die vielen schönen Beschreibungen von blühenden und duftenden Gärten und Pflanzen sorgen für eine herrliche sommerliche Atmosphäre und ich hatte den Duft der Blumen förmlich in der Nase und hörte die Bienen summen. Die Geschichte von Johanna und Philipp hat mich sehr berührt, denn sie zeigt, dass es immer einen Neuanfang gibt und egal wie schlimm das Schicksal es mit einem meint, es gibt immer wieder etwas oder jemanden, der die Sonne zurück ins Leben bringt und viele Gründe, das Leben doch wieder schön zu finden! Dieses wunderbare Buch empfehle ich gerne weiter, denn es bietet einen schönen Mix aus bester Unterhaltung, nachdenklichen Momenten, sommerlichem Flair sowie vielfältige Themen und Emotionen. Lesen und genießen! Fazit: 5 von 5 Sternen