Nora Roberts

Licht in tiefer Nacht

Licht in tiefer Nacht Blick ins Buch

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Die prächtige Bodine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiengeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lief mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat …

»Vielschichtig, dunkel und psychologisch raffiniert - Nora Roberts in Höchstform.« Kirkus Reviews

Außergewöhnlich hart und düster für Roberts, dafür gibt es zum Ausgleich mehrere schöne Liebesgeschichten.

Von: Bettys Welt Datum: 26. November 2017

Das Buch startet mit einem Prolog im Jahr 1991 in West Montana. Alice Bodine ist direkt nach der super spießigen Hochzeit ihrer Schwester Maureen vor drei Jahren von zu Hause ausgerissen und hat ihre Familie unbedacht in großer Sorge zurück gelassen. Nun ist die 21-Jährige quasi mittellos und reumütig auf den Rückweg zur Familien. Als in Schnee und Eis auf der einsamen und endlosen Landstraße auch noch die Nacht hereinzubrechen droht, hält endlich ein Truck an. Sie kann ihr Glück kaum glauben, aber unvermittelt schlägt der Fahrer sie bewusstlos und verschleppt sie. Dann wird die Geschichte in der Gegenwart auf der Ranch der Familie Bodine Longbow fortgesetzt. Wir lernen Maureens Familie mit Ehemann Sam und den drei großen Kindern, den Großmüttern und den Familienbetrieb kennen. Maureens Tochter Bodine, nach ihrer seit Jahrzehnten verschwundenen Tante benannt, leitet das Ferienressort. Nun kehrt ihre erste große Liebe Callen Skinner, bester Freund ihres Bruders, nach zehn Jahren in die Gegend zurück und soll Chefbereiter im angegliederten Pferdebetrieb werden. Schon bald laufen sie sich auf der Farm über die Füße und verstehen sich auf Anhieb wieder gut. Im zweiten Handlungsstrang im Jahr 1991 wird Alice nun schon seit einem Monat in einem Kellerraum gefangen gehalten. Ihr Kerkermeister sagt, dass sie ihm nun gehört, leitet aus der Bibel ab dass die Frau den Mann Untertan sein muss und tut ihr regelmäßig Gewalt an um männliche Nachkommen zu zeugen. Sie ist ihm hilflos ausgeliefert und versucht nur noch zu überleben. Als sie später ein Mädchen auf die Welt bringt ist er nicht weiter interessiert, nach drei Tagen nimmt er ihr, trotz aller Gegenwehr das Baby weg um es zu verkaufen. Sie tobt und wütet gegen ihn, kann aber nichts ausrichten und zerbricht ein weiteres Stück. Es herrscht ein krasser Stimmungsunterschied zwischen den beiden Erzählsträngen. Die Handlung in der Gegenwart lässt sich zunächst recht gemächlich an und führt in ein harmonisches Familienleben ein, man fragt sich wie die beiden Geschichtsverläufe zusammen führen werden. Die Geschäfte auf der Ranch und im Ressort laufen trotz Winter hervorragend und es wird noch etliches neues Personal eingestellt. Bodine und Callen haben immer mehr miteinander zu tun und flirten dabei oft locker miteinander. Sie necken sich gerne, aber es ist auch klar dass sie seine Chefin ist. Doch dann verschwindet plötzlich Billy Jean und wird später tot aufgefunden. Die sich langsam klärenden Zusammenhänge und Beteiligten können überraschen. Das Buch hat eine sehr spannende und emotionale zweite Hälfte. Nora Roberts entwickelt hier für Alice ein mögliches realitätsnahes Szenario, über das ich nicht zu viel verraten will. Man spürt, dass die Autorin sich mit dem Thema gründlich auseinander gesetzt haben muss. Die schreckliche Vergangenheit und was sie aus einem Menschen gemacht hat, lässt sich nicht ungeschehen machen, aber es gibt Hoffnung. Das Buch „Licht in tiefer Nacht“ von Nora Roberts ist gekennzeichnet von bewundernswert toughen Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen und auch den schlimmsten Umständen trotzen. Bodine und Callen sind sehr sympathische Hauptfiguren, mit denen man sich identifizieren kann. Die Geschichte wird von zahlreichen überzeugenden und liebenswerten Nebenfiguren wie weiteren Familienangehörigen und Ranch- und Ressortkräften bevölkert. Nora Roberts kann mit diesem Buch an ihre alten Bestseller anknüpfen. Es kommt zum Ende zu einem dramatischen Showdown in unerwarteter Konstellation. Im Epilog folgt dann ein hoffnungsfroher Ausblick in die Zukunft, für ein Paar das beste Chancen auf ein langes glückliches gemeinsames Leben hat. Fazit: Außergewöhnlich hart und düster für Roberts, dafür gibt es zum Ausgleich mehrere schöne Liebesgeschichten. 5 von 5 Punkten

Wie immer perfekte Unterhaltung!

Von: Buchspinat Datum: 24. April 2019

Zum Inhalt: Bodine lebt schon ihr ganzes Leben auf der Ranch ihrer Familie in Montana. Ein Leben ohne ihre Familie und die Pferde kann sie sich nicht vorstellen. Mittlerweile ist die die Ranch nicht mehr „nur“ eine Ranch, sondern verfügt auch über ein thematisch passendes Ferienresort. Während sich ihre Brüder um die Ranch kümmern, leitet Bodine das Ferienresort. Alles ist perfekt. Und dann kehrt auch noch Callen zurück. Einst ihre große Liebe während der Teenagerzeit, ist er zu einem äußerst attraktiven Mann herangewachsen, der beschlossen hat, diesmal die Anziehungskraft zwischen ihnen nicht zu ignorieren…. Also könnte das Leben auf der Bodine Ranch so idyllisch sein, doch ganz so ist es nicht. Vor 25 Jahren verschwand Bodine’s Tante Alice spurlos. Was niemand weiß, sie wurde entführt und erlebt seitdem ein wahres Martyrium. Doch dann gelingt ihr eines Tages die Flucht... Meine Meinung: Ich lese die Romane von Nora Roberts unheimlich gerne. In ihren Büchern findet man immer unheimlich sympathische Charaktere, ein tolles Setting, Liebe und Spannung – also quasi alles, was man sich von einer guten Lektüre wünscht. Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und flüssig, ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Die Hauptcharaktere sind Bodine & Callen in der Gegenwart und Alice in der Vergangenheit. Die Menschen, die im Leben der drei Protagonisten eine wichtige Rolle spielen, sind facettenreich und machen es dem Leser leicht, sie ins Herz zu schließen. Mal vom Entführer und dem garstigen Polizisten abgesehen. Aber die soll man ja auch nicht leiden können. Die Szenen, in denen der Leser Einzelheiten über die Gefangenschaft von Alice erfährt, gehen an die Nieren. Die Vorstellung, 25 Jahre lang so etwas erleben zu müssen, ohne Hoffnung, jemals wieder frei zu sein. Gruselige Vorstellung. Aber das Schöne an den Büchern von Nora Roberts ist doch immer wieder, dass das Gute gewinnt und die Liebe siegt. Das mag ich immer gern. Gerade, wenn in der Realität alles ungewiss ist und es keine Garantien gibt im Leben, tut es mir immer wieder gut, Bücher zu lesen, in denen die Liebe gewinnt und am Ende alles gut ist. Also von mir gibt es mal wieder eine klare Leseempfehlung!

Eine wundervolle Kreation von Nora Roberts.

Von: Michelles Booklove Datum: 14. April 2018

Allgemein zum Buch: Titel: Licht in tiefer Nacht Autor/in: Nora Roberts Genre: Roman Verlag: Diana Verlag Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 544 Seiten Preis: 19,99 € (Gebundene Ausgabe) Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir ein Buch mit ländlichem Flaire, einer tollen Liebesgeschichten und nebenbei noch einem interessanten Krimi vorgestellt und ich muss sagen das Buch hat mich nicht enttäuscht. Anfangen möchte ich mit den Charakteren. Jeder wurde gut zur Schau gestellt. Man konnte sie als Leser sehr gut kennenlernen, sich in sie hineinversetzen und hat meiner Meinung nach auch viel über ihre Vergangenheit erfahren, was in diesem Fall sehr wichtig war, um die Handlung nachvollziehen zu können. Keiner der Charaktere war mir unsympathisch, außer vielleicht die, die dies auch sein solllten. Der Verlauf der Handlung war stets spannend, so dass ich immer weiter lesen wollte. Es gab zwar Stellen, die sich sehr langgezogen haben, aber man wusste, hat man diese überwunden, dann kann man das Buch auch nicht wieder aus der Hand legen. Somit haben mich die etwas schwächeren Phasen nicht allzu sehr gestört. Den Perpektivenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen. Es war als würde man aus zwei verschiedenen Welten lesen und sie nach und nach zu einer zusammenfügen können. Nora Roberts Schreibstil ist leicht, so dass er zum flüssigen Lesen beiträgt. Außerdem hat Roberts das Talent den Leser denken zu lassen man wisse was passiert, nur um im nächsten Moment festzustellen, dass man damit gar nicht damit gerechnet hat. Als Fazit kann ich sagen: Nora Roberts schafft es mit diesem Buch so viele Themenbereiche abzudecken. Sie thematisiert die Liebe, die Kriminalität, die Psychie des Menschen und bringt zusätzlich reichlich Emotionalität in das Buch. Daher habe ich nur wenig zu bemängeln, weshalb das Buch 4/5 Sterne von mir bekommt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

Ein toller Roman mit viel Liebe und Krimielementen. Spannend bis zum Schluss!

Von: jasminsbooks Datum: 14. December 2017

Titel: Licht in tiefer Nacht Autorin: Nora Roberts Verlag: Diana Verlag Seitenanzahl: 542 Vielen Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! ♥ Inhalt/Klappentext: Die prächtige Bondine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiegeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lieft mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat... Mein Fazit: "Licht in tiefer Nacht" ist mein erstes Buch von Nora Roberts. Daher war ich natürlich noch neugieriger, wie mir ihr Schreibstil und ihre Ideen gefallen werden. Ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Nora Roberts Schreibstil ist leicht und fesselnd. Sie hat mich von der ersten Seite an, einfach in den Bann gezogen. Dieser tolle Mix aus Liebesroman und Krimi konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Auch Elemente eines Psychodramas konnte ich in dieser Handlung finden. Nora Roberts hat außerdem ein Talent dafür, den Charakteren so viel Leben einzuhauchen, sodass sie einfach glaubwürdig und sehr rüberkommen. Die Handlung wird darüber hinaus aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dies fand ich sehr gut, um die verschiedenen Personen der Geschichte besser kennenlernen zu können. Was ich außerdem sehr gut fand, ist das man den Ausgang der Geschichte nicht vorhersehen konnte. Wenn ich glaubte zu wissen, was als nächstes passiert, wurde man als Leser doch wieder auf eine falsche Fährte geführt und alles kam ganz anders. Ich wurde wirklich sehr von der Geschichte mitgerissen. Ich kann daher sehr verstehen, wieso die die Bücher von Nora Roberts so beliebt sind. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin lesen. Daher kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe hierfür 5 von 5 Sterne!

Eigentlich bin ich ein Fan von Nora Roberts, aber dieses Buch von ihr hat mich sehr enttäuscht

Von: The BookWonderland Datum: 29. November 2017

Ich bin ein großer Fan von Nora Roberts, habe aber bisher fast nur ihre Trilogien gelesen. Jetzt habe ich mich nach langer Zeit mal wieder an einen ihrer Einzelromane gewagt. Die Bodine Ranch gibt es schon seit mehreren Generationen und seit einiger Zeit existiert unter der Leitung der Bodine Longbow auch das Bodine Resort. Ein wunderschönes und beliebtes Feriendomiziel, das die gesamte Zeit von Bodine fordert. Aber ihr Privatleben wird nun durcheinander gewirbelt, denn ihre Tante Alice Bodine, die vor mehr als 25 Jahren verschwand taucht wieder auf. Das Geheimnis ihres Verschwindens wird nach und nach gelüftet, denn Alice wurde all die Jahre festgehalten und misshandelt. Schon am Anfang wird man mit der gesamten Familie und auch den Mitarbeitern der Ranch und auch des Resorts konfrontiert. Dazu kamen auch direkt noch die Spitznamen und dass der Vorname der Protagonistin der Name auch der Familienname ist, hat mich schon ziemlich irritiert. Bis ich wusste wer wer ist, hat es auch ziemlich gedauert. Dadurch blieben die Charaktere sehr blass und ich habe keinen richtigen Zugang zu irgendwem gefunden. Bodine selbst war mir weniger sympathisch und dachte die meiste Zeit nur an ihre Arbeit und kam für mich selbst sehr gefühlskalt rüber. Auch die anderen Charaktere blieben eher flach und es fehlte ihnen an Tiefe. Allgemein hat es über 150 Seiten gedauert bis ich überhaupt in die Geschichte hineingefunden hatte. Wäre das Buch nicht von Nora Roberts gewesen, hätte ich es vermutlich abgebrochen. Nach einem Drittel war ich endlich ein Teil der Geschichte und fand es dann auch sehr spannend. Der Spannungsbogen hat aber ziemlich schnell wieder abgenommen und die Geschichte dümpelte dann so vor sich hin. Es passiert nicht mehr viel und ab der Hälfte habe ich mich nur noch dazu gezwungen weiterzulesen. Ich wollte schon wissen, wer jetzt genau Alice entführt hat und dieser dramatische Suspense-Teil hat mich überhaupt dazu gebracht bis zum Ende durchzuhalten. Ich finde es sehr schade, dass dieses Buch so enttäuschend für mich war, da ich ein riesiger Fan von Nora Roberts bin, aber vielleicht sollte ich einfach bei ihren Trilogien bleiben.

Spannender Mix aus Lovestory, Krimi und Psychodrama

Von: Britts bunte Buchwelten Datum: 12. November 2017

Die Bodine Ranch ist ein florierendes Unternehmen, das von Bodine und ihrer Familie geführt wird. Drei Generationen wohnen und arbeiten sehr erfolgreich zusammen unter einem Dach, als plötzlich dunkle Schatten aufziehen. Eine Mitarbeiterin wird ermordet aufgefunden und Callen, ein alter Freund der Familie, der nach vielen Jahren Abwesenheit wieder in die Stadt zurückgekehrt ist, wird verdächtigt. Bodine hat ihre Zweifel, das es sich bei dem Täter um Callen handelt, zu dem sie schon seit ihrer Jugend ein besonderes Verhältnis hat. Nur wer ist der Mörder.....und hat er etwas mit dem Verschwinden ihrer Tante Alice vor vielen Jahren zu tun? Der Roman „Licht in dunkler Nacht“ von Nora Roberts, erschienen im Diana-Verlag, ist eine interessante Mischung aus Liebesroman und Krimi, die sehr überzeugend konzipiert ist. Nora Roberts hat ein Szenario entwickelt, das neben den Lovestory- und Spannungselementen auch noch mit einer gehörigen Portion Psychodrama aufwarten kann. Die Charaktere in Roberts Romanen kommen einem zwar irgendwie bekannt vor, wenn man schon viele ihrer Romane gelesen hat, das ändert aber nichts daran, das sie überzeugend sind. Besonderes die tragisch besetzte Rolle der verschwundenen Alice fand ich, auch psychologisch, sehr gelungen. Roberts schafft es, die Figuren mit Leben zu erfüllen und wie bei vielen ihrer Romane spielen zwischenmenschliche Gefühle eine sehr wichtige Rolle....Liebe und Familie, das miteinander und füreinander werden groß geschrieben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was sehr viel Nähe zu den Protagonisten entstehen lässt. So fiebert man mit ihnen mit, bis zum sehr spannenden Finale. Fazit: Wieder ein gelungener Roman von Nora Roberts, ein richtiger Schmöker, bei dem man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Klare Leseempfehlung von mir.

Ein perfekter Liebesroman ...

Von: brigitta Datum: 28. October 2017

Kurze Zusammenfassung: Alice ist gerade 18 Jahre alt, als ihr das Leben auf der Ranch in Montana zu eng wird. Klammheimlich verschwindet sie am Hochzeitstag ihrer Schwester Maureen. Drei Jahre später kehrt Alice zurück, gescheitert, hungrig und beschämt. Sie hat niemanden Bescheid gesagt und muss nun, im tiefsten Winter, die letzten 20 Meilen zu Fuß zurücklegen. Bis ein Auto anhält und sie mitnimmt. Doch Alice kommt nie auf der Longbow-Ranch an, sondern gerät in die Fänge eines religiösen Spinners, der sie nun als Frau und Gebärerin gefangen hält. Alice hat keine Außenkontakte mehr, eingesperrt und mit einer Fußkette gefesselt bekommt sie zahlreiche Kinder, die ihr alle fort genommen werden. Jahre vergehen, von Alice Gefangenschaft ahnt niemand etwas in ihrer Familie und die Ranch erblüht zu neuer Größe. Landwirtschaft, Pferdezucht und ein großes Urlaubsresort entstehen innerhalb von 20 Jahren und Bodine Longbow, Maureens Tochter, ist die erfolgreiche Chefin des Resorts. Für Bodine läuft alles sehr gut, bis Callum Skinner wieder auftaucht. Auch Callum ist aus der Enge Montanas nach Hollywood geflüchtet und auch er ist nach Hause zurück gekehrt. Doch im Gegensatz zu Alice hatte er in Hollywood großen Erfolg und ist zur Ruhe gekommen. Cal war Bodines Teenagerschwarm und auch er hatte Gefühle für Bodine und als sie sich nun erneut begegnen flammen die alten Gefühle wieder auf. Aber beide haben ihre Gründe sich nicht diesen Gefühlen hinzugeben, obwohl sie sich immer mehr zueinander hingezogen fühlen. Nicht lange nachdem Callum auf der Ranch angekommen ist wird eine Angestellte des Resorts tot aufgefunden und Cal ist der Hauptverdächtige .... Fazit: Hach, was für ein netter Liebesroman. Ein bisschen Spannung, eine ausreichende Menge an Schicksalsschlägen, eine gehörige Portion Liebe und "perfekte" Protagonisten ergeben hier das Rezept für einen schönen Liebesroman der mir die kalten Herbstabende versüßt hat. Bodine, wie auch ihre Familie und die meisten anderen Personen sind sympathisch, haben Erfolge und besitzen fast alle positiven Attribute, die einem so einfallen können. Das mach das Lesen so angenehm. Man kann einfach mal in eine schöne Wunschwelt eintauchen und die Sorgen des Alltages vergessen. Klar gibt es auch ein paar Fieslinge, doch die muss es ja geben, damit das Gute siegen kann. Eigentlich ist dieser Roman nichts anderes als ein modernes Märchen und moderne Märchen tun der Seele manchmal einfach gut. Nora Roberts ist eine Meisterin im Erzählen von Liebesgeschichten und auch hier passte mal wieder alles. Das Einzige was mich ein klein wenig gestört hat, war ..... hm .... das kann ich kaum erklären ohne zu spoilern, aber ich versuche es einfach mal. Es kommt eine ziemlich traumatisierte Person in dem Roman vor und die Art wie sie gesprochen hat, hat mich etwas gestört. Das kann allerdings daran liegen, weil ich reichlich in Traumapädagogik fortgebildet bin und dadurch vielleicht einiges etwas anders sehe. Für jemanden, der nicht in diesem Bereich arbeitet, sieht das aber vielleicht ganz anders aus. Nichtsdestotrotz hat mir dieser Roman Spaß gemacht und mich beim Lesen so manche Sorge vergessen lassen. Nora Roberts hat mir bisher mit jedem ihrer Bücher wunderbare Lesestunden beschert und das ist ihr mit "Licht in der Nacht" auch wieder gelungen.

Nora Roberts is back

Von: Bücherheike Datum: 26. October 2017

Nora Roberts is back. Zumindest back auf meiner Leseliste. Ich liebe Nora Roberts. Sie ist Schuld, dass ich so viel lese. Sie hat meine Leselust entfacht. Ihre Bücher haben hier ein eigenes Regal. Ich besitze (fast) alle ihre Bücher. Aber wie das mit der großen Liebe so ist, sie verändert sich. Ich liebte ihre Bücher noch immer, mochte sie aber plötzlich nicht mehr lesen. Trotzdem durften sie weiterhin bei mir einziehen. Jeder Neuerscheinung wanderte ins Regal. Bis ich „Licht in tiefer Nacht“ entdeckte. Plötzlich hatte ich wieder Lust auf meine große Liebe. Ich wollte das Buch unbedingt lesen. Da war es doch ein Fingerzeig, als es im Bloggerportal auftauchte. Ein Reziexemplar. Juhuuuu… Und dann war es meins. Ein Hardcover. Tolles Cover. Der Klappentext machte neugierig. Einziger Minuspunkt – kein Lesebändchen. Schade. 2 Tage und ich hatte es verschlungen. Es hört sich jetzt vielleicht kitschig an, aber es war wie nach Hause kommen. Ein lange nicht gesehener Freund, den man vermisst hat. Ich liebe ihre Art zu schreiben. Ich finde, diese Geschichte ist untypische für die Autorin. Ungewöhnlich hart, emotional und traumatisierend. Aber sie hat es geschafft, eine Liebesgeschichte und einen Krimi perfekt zu kombinieren. Nach Nora Roberts Art hat sie dem verstörende brutalen Teil der Geschichte ihre Spitzen genommen und alles zu einem glücklichen happy End geführt. Und das meine ich nicht negativ. Das ist ihre Art zu schreiben. Das ist es, was ich liebe. Egal, was passiert, am Ende wird alles gut. Und mit dem Wissen im Hinterkopf kann ich auch Geschichten wie diese lesen. Daumen hoch. Ich liebe es.

Eine gelungene Mischung aus Spannung und Gefühl!

Von: Martina - Schmökerwelten Datum: 26. October 2017

Rezension und Fazit: Gekonnt vermischt Nora Roberts auch in ihrem neuen Roman wieder Romantik und Psychothrill. Sie hat einen sehr ungewöhnlichen Schauplatz für die Handlung gewählt. Eine Familienranch mit einem großen Urlaubsressort mitten in der idyllischen Landschaft Montanas, in der vier Generationen unter einem Dach arbeiten und leben. Eine Familie, die einem sofort ans Herz wächst. Taffe Frauen, die ihren Mann zu stehen wissen und sehr charakterstarke männliche Familienmitglieder, die alle miteinander eisern und bedingungslos zusammenhalten. Auch die Nebenfiguren, mit ihren Stärken und Schwächen, sind toll gewählt. Die Autorin erzählt vom Familienalltag auf der Ranch und parallel dazu von Alice' Alptraum, der 1991 mit ihrer Entführung beginnt. Sehr raffiniert finden beide Erzählstränge schließlich zueinander. Die Schilderung von Alice' jahrelangem Martyrium ist Nora Roberts unglaublich gut gelungen. Der körperliche und seelische Missbrauch, bis Alice' Wille gebrochen ist und auch lange darüber hinaus, weckte tiefe Emotionen bei mir. "Licht in tiefer Nacht" liefert sehr viel Spannung und sehr viel Gefühl. Eine gelungene Kombination.

Eher Familiengeschichte als Thriller

Von: Katjes Datum: 17. October 2017

Das Buch ist in mehrere Blöcke aufgeteilt, spielt in Montana und beginnt im Jahre 1991 mit dem Verschwinden von Alice Bodine. Als Leser erfährt man die näheren Umstände dazu und was genau passiert ist. Danach geht es in die Gegenwart und man lernt Bodine Longbow kennen, die Nichte von Alice Bodine. Sie leitet das Resort der Familie, die Brüder arbeiten auf der Ranch. Als Callen Skinner, ihr Schwarm aus Kindertagen, wieder auftaucht, knistert es wieder zwischen den beiden. Doch dann taucht eine Leiche auf und Callen gerät in den Mittelpunkt der Polizeiermittlungen. Niemand ahnt, dass Alice Bodine noch lebt. Sie rebellierte als Jugendliche und lief von zuhause weg. Weit weg von zuhause und ohne Geld erkennt sie, dass sie wieder zurück möchte. Sie macht sich auf dem Heimweg und kurz vor ihrem Ziel wird sie entführt. Jahrelang wird sie von ihrem Entführer gequält, missbraucht und muss als seine Frau in einem Haus leben. Doch nun, nach 25 Jahren, hat sie plötzlich die Möglichkeit zur Flucht. Das Buch wird aus der Sicht von Bodine, Callen, Alice und den anderen Charakteren erzählt. Was mir sehr gut gefällt, da man hier unterschiedlichen Blickwinkel erlebt. Allerdings war es am Anfang doch etwas verwirrend mit den vielen unterschiedlichen Namen und Personen. Das hat mir den Einstieg ein bisschen schwieriger gemacht. Der Schreibstil ist wie immer leicht und flüssig. Ich war allerdings ein wenig enttäuscht. Erwartet man hier laut dem Klappentext einen Thriller, wird man enttäuscht sein. Hier steht mehr die Familiengeschichte im Vordergrund, auch wenn ab und an ein bisschen Spannung auftaucht. Kann Nora Roberts sonst das Genre Thriller/Liebesgeschichte sehr gut mischen, hat sie hier leider versagt. Leider kommt das Ende etwas zu schnell, da hätte ich mir mehr Spannung und ein paar Seiten mehr gewünscht. Als Familiengeschichte war das Buch ganz ok, als Thriller hat es mich nicht wirklich überzeugt. Da sind ihre alten Werke viel besser!!

Pures Gänsehaut Feeling mit Spannung bis zur letzten Seite...

Von: Yvonne Santjohanser Datum: 16. October 2017

Verlagsinfo: Sein Lächeln war freundlich, seine Augen dunkel. Ihr größter Fehler war, ihm zu vertrauen. Die prächtige Bodine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiengeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lief mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat … Zum Cover: Das Cover würde ich sagen, ist mal wieder rein typisch Nora Roberts :) Aber mir gefällt es sehr gut und die Farben passen stimmig zusammen. Hinter diesem Cover kann man aber nicht blicken und stellt sich eventuell einen normalen Roman vor. Doch wer die Autorin kennt, weiß das es bei vielen ihrer Bücher nicht der Fall ist. Meine Meinung: Meine ehrliche Meinung? WOW!! Ich weiß schon warum ich ein Fan dieser Autorin bin. Gut, aber fangen wir von vorne an. Die ersten zwei Seiten, hatten mich schon voll gefangen! Ich hatte Gänsehaut und dieses Kribbeln, das ich oftmals bei so einer Spannung hab. Der Anfang gefiel mir richtig gut, auch wenn es mich an ein ganz ganz anderes Buch von einer anderen Autorin erinnert hatte. Es machte auf einer Seite etwas stutzig und verwirrte mich zeitgleich. Weil es für mich fast schon wie ein kleiner Abklatsch war. Aber nach ein paar Seiten mehr, war es wieder Nora Roberts selbst. Man lernte nach und nach immer mehrere Charaktere kennen, die alle ihre Stärken und Schwächen hatten. Man versucht bei der Geschichte, um so weiter man liest, hinter die Fassade zu blicken, worauf es die Autorin abgesehen hat, und genau da liegt auch die Kunst, man kann einfach nicht dahinter blicken. Sie ist einfach undurchschaubar. Man wird überrascht und überrumpelt. Ein recht langer Teil der Geschichte ist eigentlich normal in meinen Augen, wobei ich mir immer wieder die Frage gestellt habe, was spielt die Protagonistin genau für eine Rolle hier drin? Worauf wird das ganze raus laufen. Man stellt so seine Vermutungen an, überlegt und rätselt richtig mit. Mit meinen Vermutungen lag ich jedenfalls immer total daneben. Auch ich war am Ende so baff, das mir einfach nur noch die Kinnlade runter fiel. Das grandiose aber, man sieht die Sicht nicht nur von der Protagonistin aus, sondern auch noch von anderen Charakteren. Dies gefiel mir hier wieder einmal so super, da man die Einsicht, die Gedanken auch von denen mit bekam. Hin und wieder wurde ich schier gar verrückt, vor allem wenn ich zum lesen aufhören musste, aber nicht wollte, weil es immer genau dann so mega spannend wurde. Psychologisch gesehen, so wie sich das ganze entwickelt, einfach wahnsinnig, Geisteskrank. Wortwörtlich! Die Autorin schafft es, das man das Buch nicht liest, sondern fühlt! Also meine Gefühle die waren total durcheinander und da ich eh auch emotional bin, hat mich die ganze Geschichte so mitgerissen, das ich oftmals geheult hatte. Aber auch öfters geschimpft habe. Man versetzt sich so in die Personen hinein. Man wird so auf eine Falsche Fährte geführt das man sie glaubt, aber am Ende doch total überrascht ist, weil es so ganz anders als erwartet ist. Ich frage mich wirklich wie die Autorin genau dies immer wieder schaft. Das Buch hab ich innerhalb 48 Std. inhaliert, kann man schon fast sagen, einfach grandios und auf alle Fälle empfehlenswert. Täuscht euch nicht von den ruhigen, tollen Covern, denn die Geschichten haben es wirklich in sich.

Undurchschaubar, spannend, romantisch - so muss ein Buch sein!

Von: diebuchrezension Datum: 11. October 2017

Nora Roberst hat wieder ein neues buch herausgebracht und ich habe mit Begeisterung darauf gewartet. Das warten hat sich definitiv gelohnt. Das Cover des Buches ist sehr geheimnisvoll und düster. Und genauso beginnt auch das Buch. Das Buch ist in vier größere Blöcke aufgeteilt. Der Anfang des Buches erklärt den Hintergrund. 1991 verschwand nämlich Alice Bodine und wurde nie wieder gesehen. Nachdem der Umstand ihres Verschwindens näher beleuchtet wurde, springt der Leser in die Gegenwart und lernt Bodine Longbow kennen. Bodine ist Alice Nichte. Doch das Thema Alice wird zu Hause auf der Bodine Ranch totgeschwiegen. Immer wieder gibt es anfangs einen Wechsel der Perspektiven. Wir erfahren immer, was mit Alice geschehen ist und auch wie Bondine die Ranch heute führt und wie sie Callen kennenlernt. Der Stil in dem das Buch geschrieben wurde ist wie gewohnt flüssig und super zu lesen. Ich habe begonnen zu lesen und konnte mich dem geheimnissumwitterten Sog der geschichte einfach nicht entziehen. Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch rübergekommen. Callen fand ich super. Er war ein typischer Cowboy - charismatisch, rau, aber dennoch sensibel, fröhlich und freundlich. Bodine ist ein typischer Workaholik, würde aber für ihre Familie alles tun. Sie ist nett, hilfsbereit und freundlich, aber auch bestimmt und weiß, was sie will. Ihre Familie fand ich ganz ewunderbar. Ich liebe große, laute Familien, in denen man die Liebe sofort anmerken kann. Richtig gut gefiel mir deshalb auch der Mehrgenerationenhaushalt, in dem Bodine, ihre Mutter Maureen, ihre Großmutter Cora und ihre Uroma Miss Fancy. Eine wundervolle, lärmende Familie, die immer zusammenhält. Die kleinen Streitigkeiten machten die ganze Geschichte einfach authentisch. Diese Geschichte war zwar im typischen Stil von Nora Roberts geschrieben, für mich aber trotzdem eine kleine Überrschung. Natürlich hatte ich den Klappentext gelesen und hatte schon die Vermutung, wie es sein könnte, aber irgendwie kam es für mich dann doch alles ein wenig überraschend. und genau dieser Überraschungsfaktor hat mir sehr gut gefallen und war mal etwas anderes. Das Thema des Buches ist eigentlich gar nicht neu, aber sehr raffiniert umgesetzt. Dadurch, dass ich nur in kleinen Häppchen die ganze Geschichte zusammensetzen konnte, wollte ich immer weiterlesen und wissen, wie es weitergeht. Ich hatte wirlich Spaß am Lesen und kann jedem dieses Buch empfehlen. https://diebuchrezension.de/#/books/book/111

Nora Roberts ungewohnt düster- Spannender Thrill, der ans Buch fesselt, allerdings ist der Romanceanteil schwächer geraten

Von: Happy-End-Buecher.de- Nicole Datum: 11. October 2017

Westmontana 1991: Die einundzwanzigjährige Alice ist auf dem Heimweg zur Ranch ihrer Familie. Fast drei Jahre lang war sie fort und sie kann sich gut vorstellen, dass sie womöglich nicht wieder mit offenen Armen aufgenommen wird, da ihr damaliger, plötzlicher Aufbruch am Hochzeitstag ihrer Schwester Maureen und ihre kindischer Wunsch in Kalifornien Karriere machen zu wollen, sie in einem äußerst egozentrischen unsympathischen Licht wirken ließen. Mittlerweile hat Alice ihren Fortgang bereut und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihr vergeben wird. Doch nur ein paar Meilen vorher, wird sie von einem Mann der sie mit seinem Auto mitnimmt, geschlagen und überwältigt. Er bringt sie an einen ihr unbekannten Ort, legt ihr Fußfesseln an und missbraucht sie körperlich und seelisch. So lange bis sie gebrochen ist. Ihr steht ein jahrelanges Martyrium bevor. Wird sie sich daraus befreien können? Westmontana Gegenwart: Bodine Longbow liebt es, auf der Familienranch die Zügel in der Hand zu halten. Rein beruflich, versteht sich, denn sie ist für die Koordination aller Veranstaltungen und Planungen auf der Ranch zuständig. Der Ort ist ein Touristenmagnet und Bodine, ihre Brüder, ihre Eltern und ihre Großmutter, wollen auch, dass es so bleibt. Immer wieder entstehen in den Köpfen der Longbows neue innovative Ideen, die sie kreativ umsetzen. Doch dafür benötigt man zuverlässige Arbeiter. Als der ehemalige, attraktive Nachbarssohn Callen Skinner in den Ort zurückkehrt, ist es keine Frage für die Longbows, ihn zu engagieren. Und in der Tat, Callen stellt sich als wahrer Glücksgriff für sie heraus, denn er besitzt zudem ein dressiertes Pferd, das viele Kunststücke beherrscht und sogleich in eine Art Show integriert wird. Aber Bodine und Callen kommen sich zudem auf privater Ebene schnell näher. Während Callen damals eher weniger an der kleinen Schwester seines besten Freundes interessiert war, reizt ihn nun ihre clevere Art und ihre Schönheit ungemein. Kurz bevor der nächste Touristenstrom über die Ranch hereinbrechen wird, geschieht ein Mord an einer jungen Frau. Der nicht der einzige bleiben wird und den kleinen beschaulichen Ort erschüttert. Die Ermordete, war eine Angestellte der Ranch und Callen fürchtet nun, dass womöglich auch Bodine ins Visier des Killers geraten könnte. Doch jemand von der Polizei glaubt stattdessen, Callen wäre der Täter… Im Gegensatz zu Nora Roberts zeitgenössischen Liebesromanen, die sich mittlerweile oftmals sehr ähneln von der Charakterentwicklung der Protagonisten etc., und die ich auch nicht mehr lese, liebe ich ihre Romantic Suspense Romane immer noch sehr. Zwar wird auch darin eine Liebesgeschichte erzählt und eine dicke Portion Heile-Welt- Feeling, über die Leser gegossen, (Fans der Autorin mögen mir bitte vergeben, das war nicht abwertend gemeint, auch ich liebe eine gewisse Heile-Welt-Atmosphäre in meiner Lektüre! ;-) ) doch warten die Suspenseromane mit raffinierter konstruierten Plots auf und zumeist ist die Mischung zwischen Romance und Suspense ausgewogener, so dass keinerlei Langeweile beim Lesen aufkommt. Allerdings hatte ich diesmal ein kleines Problem. In „Licht in tiefer Nacht“, wird die Geschichte zweier Frauen erzählt. Einmal Bodines in der Gegenwart und die ihrer Tante Alice, seit deren Verschwinden Anfang der 90er Jahre. Und Alices Geschichte wird so dermaßen unter die Haut gehend und erschreckend geschildert, dass man beim Lesen von Bodines Liebesgeschichte, seltsamerweise kaum noch Anteil daran nehmen kann, weil man gedanklich immer noch bei Alice, ihren Qualen und ihren Entbehrungen ist. Alices und Bodines Erlebnisse werden dazu im Wechsel erzählt, so dass ich mich mehrfach dabei ertappt habe, dass ich Bodines Dialoge mit Callen etwas flüchtiger überlesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es in der Zwischenzeit Alice ergangen ist. Sicher, Bodine und Callen sind ein sympathisches Liebespaar und auch die ganze Familie Longbow strahlt dieses typische Großfamilienflair aus, dass für heimelige Wohlfühlatmosphäre sorgt, doch mir was es etwas „too much“ diesmal. Gerade in Hinblick darauf, dass Alices Geschichte so intensiv erzählt wird, spürt man beim Lesen der Liebesgeschichte diesmal sehr deutlich, wie trivial sie doch geraten ist. Und vor allem hat sie keinerlei Überraschungen oder Reibungspunkte zu bieten. Bodine und Callen sind sich praktisch gleich ihrer Gefühle füreinander bewusst, was für eine gewisse Eintönigkeit und Beliebigkeit sorgt und mich nicht wirklich neugierig auf den Ausgang ihrer Liebesgeschichte gemacht hat, den man ja eigentlich doch schon kennt. Aus diesem Grunde habe ich einen halben Punkt bei meiner Bewertung abgezogen, allerdings nicht mehr, weil mich Alices Story so sehr in ihren Bann gezogen hat. Zwar fand ich es untypisch für Nora Roberts, psychologisch dermaßen düstere Töne anzuschlagen in ihrem Roman, doch fand ich, dass mich gerade dieser Punkt besonders überzeugen konnte. Ein wenig kurz kam jedoch Alices seelische Aufarbeitung, genauso wie die Suche nach überlebenden Kindern etc. und auch das Showdown gegen Ende des Romans hätte ruhig etwas ausführlich ausfallen können, für meinen Geschmack. Dennoch, ein spannender Suspense, wenn man gewillt ist, Abstriche bei der recht vorhersehbaren Liebesgeschichte zu machen.

Licht in tiefer Nacht

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 10. October 2017

Inhalt Sein Lächeln war freundlich, seine Augen dunkel. Ihr größter Fehler war, ihm zu vertrauen. Die prächtige Bodine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiengeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lief mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Bodine leitet das Resort der Familie, während die Brüder das Gestüt / die Ranch unter sich haben. Jeder ist Experte auf seinem Gebiet und arbeitet hart für den Erfolg. Bei Bodine geht es auf Kosten ihres Privatlebens – sie ist Vollzeit-Chefin und hat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter oder die Kunden / Besucher. Die junge Frau würde sich am liebsten um jedes kleines Detail kümmern, doch zum Glück lässt sie sich ab und zu bremsen. Als Callen wieder da ist, merkt sie, wie sehr ihr der Kontakt zu einem Mann gefehlt haben, doch bevor sie sich genügend Zeit widmen können, stolpern sie über eine Leiche und heißen ein Familienmitglied willkommen… Bodine ist ein Arbeitstier, stark und zäh. Was aber auch kein Wunder ist, denn sie wurde in ein Familienunternehmen rein geboren und weiß, wie der Hase laufen muss, damit alles reibungslos abläuft. Sie ist ihren Mitarbeitern eine aufmerksame Chefin, aber zeitgleich auch eine Freundin, die immer ein offenes Ohr hat und für Anregungen oder Verbesserungen immer ein Lob hat. auch für ihre Brüder. Man muss sie einfach mögen. Callen Skinner kennt die Familie Longbow seit seiner Kindheit und gehört fast schon zu den Kindern / Enkeln. Sie wachsen gemeinsam auf und kaum volljährig ruft Callen die weite Welt. Er lebt ein gutes Leben und landet schließlich als Pferde-Trainer in Hollywood. Nun kehrt er zurück und gleich fangen wieder die Funken an zu sprühen – schließlich hatte er schon immer Gefühle für Bodine. Doch es kommt alles anders, durch Umstände wird sie seine Chefin und die beiden geben sich ein halbes Jahr Zeit, bevor sie sich treffen und möglicherweise zusammen kommen. Doch dann gerät er in den Mittelpunkt von Polizeiermittlungen… Callen schließt man schnell in Herz – so wie auch sein Pferd, welches mein größter Liebling in diesem Buch war. Er liebt Tiere und die Familie Longbow – die Söhne sind seine besten Freunde. Also kein Wunder, das er den Weg zurückgefunden hat. Alice hatte als Kind und Jugendliche das Gefühl, nicht wirklich auf die Ranch zu passen. Das wäre das Leben der Schwester, aber nicht das eigene – sie rebelliert und geht schließlich weg. Von der Heimat und der Familie, bis das Geld knapp wird und sie reumütig zurückkehren möchte und dabei entführt wird. Jahrelang lebt sie bei einem gewalttätigen Mann und beginnt sich irgendwann als seine Frau zu führen. Sie macht den Haushalt und kommt nicht damit klar, als sie die Möglichkeit hat zu fliehen… Ich habe lange gebraucht, über die Jahre bin ich mit Alice warm geworden bin, aber richtig sympathisch wurde sie mir erst mit ihrer Rückkehr auf die Familienranch. Sie ist eine starke Frau, die alle für sich einnimmt – es ist so schön zu lesen und erleben, wie sie sich wandelt. Wirklich sehr authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Bodine, Callen, Alice und weiteren Charakteren, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Man erlebt unterschiedliche Blickwinkel und das hat mir gut gefallen. Mir hat „Licht in tiefer Nacht“ wirklich gut gefallen, auch wenn es mich sehr stark an meinen Lieblingsroman („Der weite Himmel“) der Autorin erinnert. Beide spielen in Montana und haben eine sehr detailreiche Darstellung der Natur und der Nebenpersonen. Auch die Hauptfiguren ähneln sich in manchen Punkten ein wenig. Was mich aber sehr enttäuscht hat, was der oberflächliche Thrillerhauch, der durch die Geschichte weht. Die Zusammenfassung macht den Eindruck, das hier mit viel Spannung zu rechnen ist. Nora Roberts kann überragende Liebesgeschichten mit Thillerelementen schreiben, aber hier hat sie für mich auf ganzer Linie versagt. Ich hatte schnell eine Vermutung, die sich auch bestätigt hat. Was mir auch negativ aufgefallen ist, das die innenseitige Zusammenfassung in einem Punkt nicht zum Inhalt passt – „…steht plötzlich eine verstörte Frau vor der Tür…“. So kommt Alice nicht zur Familie zurück. Aber dafür kann die Geschichte an sich ja nichts. Insgesamt ist es ein schöner Familienroman, in dem Liebe, Vertrauen und Hoffnung eine große Rolle spielen. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung. 🌟🌟🌟🌟 Sterne

Licht in tiefer Nacht

Von: zitroenchen Datum: 07. October 2017

Da ich Nora Roberts liebe und alle Bücher von ihr lese, war dieser neue Roman natürlich wieder ein Muss. Der Roman ist in der bekannten flüssigen Schreibweise verfasst und das Buch verflog in zwei Tagen. Die Protagonisten sind alle super sympathisch. Allen voran natürlich Bodine und die taffen Frauen der Familie. Ich habe sie alle sofort ins Herz geschlossen. Durch Callen kommt auch die Liebesbeziehung in diesem Roman nicht zu kurz. Einfach eine tolle Familie. Die Landschaft Montanas ist super beschrieben. Der Kriminalfall: In einem extra Erzählstrang erfahren wir etwas aus dem Leben von Alice, von ihrer Entführung bis heute. Hartes Leben und teilweise detailliert (aber nicht brutal) beschrieben. Das Ende kommt teilweise etwas zu schnell. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Spannung gewünscht. Alles in allem ein bewährter Nora-Roberts-Roman, wobei ich auch sagen muss: Die Romane waren früher etwas besser.

Ein Hörbuch, das mich wirklich berührt hat

Von: Stephi Datum: 08. December 2017

Inhalt: Bodine Longbow leitet erfolgreich das Familienunternehmen, eine Ranch in Montana. Immer wieder stellt sie auch Callen Skinner, den sie schon aus ihrer Jugend kennt... Alles könnte total schön und idyllisch sein, doch da ist ein Schatten der seit Jahren über der Familie schwebt: Vor vielen Jahren ist Alice verschwunden, die Tante von Bodine. Die meisten Familienmitglieder glauben, dass sie nicht mehr lebt. Doch sie täuschen sich und ahnen nicht, dass Alice ganz in der Nähe lebt, allerdings nicht das Leben führen darf, dass sie sich wünscht... Rezension: Ich bin ein Fan von Nora Roberts und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden. Auch diese Geschichte hat mich tief berührt. Auch wenn man als Leser natürlich von Anfang an weiß, wie (fast) alles zusammenhängt, tut das der Spannung natürlich keinen Abbruch. Man fiebert Gleichzeit mit Alice und Bodine mit und ahnt dann nicht, wie sich am Ende wirklich alles fügt. Natürlich ist die Handlung besonders im Bezug auf Alice Leben aber auch erschreckend, doch nicht so düster beschrieben, dass es meine Lese- bzw. Anhöre-Freude hat trüben können. Auch die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm und auch wenn man das Buch über einen längeren Zeitraum im Auto hört, verliert man nie den Faden und freut sich nebenbei auf jede noch so kleine Fahrt und ärgert sich plötzlich auch nicht mehr im Stau zu stehen. Ich habe die Protagonisten nach und nach richtig ins Herz geschlossen. Das Hörbuch kann ich wirklich absolut empfehlen. Einziger kleiner Wermutstropfen ist dass das Buch dann "sehr schnell" endet und ich gerne noch ein paar mehr Infos zu Alice bekommen hätte.

Eine sehr emotionale und spannende Geschichte von Nora Roberts

Von: Marinas Bücherwelt Datum: 10. October 2017

Alice Bodine lebt mit ihrer Familie auf einer großen Ranch in Montana. Alle sind glücklich, nur Alice will mehr von ihrem Leben und kaum ist sie erwachen verlässt sie ihre Familie um ihr Glück zu finden. Leider verläuft es nicht so wie geplant und bereits kurze Zeit später will sie heimkommen. Sie trampt nach Hause und will den letzten Weg zu Fuß gehen. Da hält ein Mann und bietet ihr an sie mit zu nehmen. Sie steigt ein und ein schrecklicher Albtraum beginnt. Der Unbekannte nimmt sie gefangen und sperrt sie jahrelang ein. Sie wird misshandelt und missbraucht und eine Flucht scheint unmöglich.... Einige Jahre später: Bodine Longbow lebt mit ihrer Familie auf einer großen Ranch in Montana, die sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Sie hat ist für das Resort zuständig und leitet ein großes Team. Als der attraktive Callen Skinner nach Montana zurückkehrt bringt er ihr Herz kräftig durcheinander. Sie fühlt sich zu dem gefährlichen Mann hingezogen. Doch dann überschatten dunkle Schatten das Paradies: Eine junge Frau wird ermordet und einer der Verdächtigen ist ausgerechnet Callen Skinner... Bei dem Roman "Licht in tiefer Nacht" von Nora Roberts handelt es sich um einen sehr packenden, emotionalen und ergreifenden Roman, der von der Familie Bodine/Longbow handelt. Obwohl der Roman von vielen Mitgliedern der Familie handelt und es zwei schöne Lovestorys gibt, so liegt der Hauptfokus auf Bodine und Alice. Für einen Roman aus der Feder von Nora Roberts sind vor allem die Passagen aus Alices Leben doch recht brutal und hart geworden, die arme Alice muss so einiges ertragen. Die Figuren sind alle sehr menschlich und voller Tiefe beschrieben und wie immer gibt reichlich Platz für sehr liebenswerte Nebenfiguren, die die Geschichte gut abrunden. Das Buch ist durchgängig sehr spannend und packend und der Autorin ist eine gute Mischung aus Drama, Emotionen, Liebe, Leidenschaft und Thrill gelungen. Bei den neusten Werken konnte die Autorin bei einigen Geschichten nicht voll überzeugen, doch bei diesem Buch knüpft sie wieder an alt bekannte Bestseller an und kann voll punkten. Das Hörbuch wird von Vanida Karun gesprochen, deren facettenreiche Stimme sehr gut zur Geschichte passt. Sie passt ihre Stimme an die verschiedenen Situationen und Personen an, so dass man beim Hören immer gleich erkennen kann um welche Person es sich in einer Szene handelt. Während der Lesung kommt nie Langeweile auf und es macht großen Spaß der Stimme von Vanida Karun zu lauschen. Fazit: Ein sehr emotionales und interessantes Hörbuch von Nora Roberts, dass an ihre alten Bestseller erinnert und das eine gute Mischung aus Thrill und Liebe bietet.