Jill Santopolo

Was bleibt, sind wir

Was bleibt, sind wir Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

eBook
Buch
Hörbuch

€ 9,99 [D] | CHF 12,00 [CH]

oder hier kaufen:

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90 [CH]

oder hier kaufen:

€ 14,99 [D] | € 16,90 [A] | CHF 21,90 [CH]

oder hier kaufen:

Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

»Dieses Buch hat mich nachts wach gehalten, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.« – Reese Witherspoon

Eine kryptische Geschichte einer Liebe.

Von: Eva Fl. Datum: 10. December 2018

Ein Seminar an der Uni bringt Lucy und Gabe zusammen – und die beiden verlieben sich am Schicksalstag des 11. September 2001 ineinander. Doch die beiden können ihre gegenseitige große Liebe nicht so unbeschwert genießen, wie sie dies vielleicht gerne würden. Denn da sind Gabe’s Pläne als Fotograf auf Achse zu sein und Lucy’s Überlegungen in New York zu bleiben. 13 Jahre lang können die beiden sich nicht vergessen. Denn was wäre wenn…? Schon lange wollte ich diese Geschichte lesen, nun habe ich es endlich geschafft. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, die Geschichte lässt sich gut lesen, ist inhaltlich absolut nachvollziehbar und gut verständlich. Schwer gemacht hat es mir eher die Schriftart des eBooks, die meiner Ansicht nach ein wenig undeutlich war. Womöglich liegt es aber auch an meinem Reader, von daher messe ich dieser Tatsache mal nichts großartig bei. (Und ja, trotz Verstellbarkeit nicht besser geworden.) Inhaltlich gibt es keine schwer verständlichen Begriffe, auch keinen komplizierten Satzbau. Insofern ist das Buch also wirklich gut und angenehm geschrieben, man tut sich nicht sonderlich schwer damit. Von der Geschichte her ist das Buch so geschrieben, dass es die Schilderung von Lucy im Rückblick ist, so dass sie natürlich schon weiß, wie ihre Geschichte geendet hat bzw. zumindest bis zum Jetzt-Stand gelaufen ist. Das lässt sie im Buch immer mal wieder einfließen, das schafft meiner Ansicht nach dann auch den großen Reiz, dass man das Buch weiterlesen möchte. Denn diese Ungewissheit, was denn nun welcher Auslöser war bzw. was hier genau wie passiert ist, ist zwar in gewisser Weise spannend, nervt aber auch teilweise. Man liest immer und immer weiter, stellt selbst schon die ein oder andere Vermutung an. Denn man merkt auch, dass Lucy eigentlich nicht wirklich rundherum glücklich ist, sondern sich immer wieder fragt, wie es denn nun mit Gabe wäre. All das macht durchaus nachdenklich, wenngleich das Buch unterhaltsam zu lesen war. Mich hat aber diese Ungewissheit kirre gemacht, für mich war das ein Spiel mit dem Leser. Klar ist es wohl nur so möglich den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, dennoch hätte ich mir das anders gewünscht. Mich konnte dieses Buch nicht gänzlich überzeugen. Die Geschichte ist an und für sich gut zu lesen, unterhaltsam, durchaus auch mal lustig. Hauptsächlich aber wird der Leser auf die Folter gespannt, wenngleich nicht so extrem wie dies in einem Thriller der Fall ist. Ich für mich habe mir jedoch mehr von der Geschichte erwartet, so dass ich nur 3 von 5 Sternen vergeben kann und hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen bin.

Was bleibt, sind wir

Von: mienchen112 Datum: 10. August 2018

Aufmerksam bin ich auf das Buch durch das Cover geworden. Ich habe es überall in den Buchhandlungen gesehen und die Gestaltung des Covers gefällt mir unglaublich gut, sodass ich mir den Klappentext sofort durchlesen musste. Anfangs war ich mir nicht sicher inwieweit mir der Schreibstil bzw. die Perspektive in der die Geschichte geschrieben wurde auf "Dauer" gefallen wird, da ich das nicht oft in Büchern gesehen bzw. gelesen habe. Die Erlebnisse werden aus Lucys Sicht erzählt. Man begleitet sie dabei wie sie ihr Leben schildert und auch welche Entscheidungen sie trifft. Dabei macht sie Fehler und trifft falsche Entscheidungen, die so menschlich sind, dass man Lucy ins Herz schließen muss. Gabe.. ja das ist schon schwieriger. Irgendwie mochte ich ihn aber auf der anderen Seite fand ich einige Wege, die er eingeschlagen hat nicht gut und hätte ihm das, besonders nach dem Tag in der Küche, nicht durchgehen lassen. Es ist ein Buch über das Leben, die Liebe und die Wege, die man gehen kann. Es liest sich überraschend gut und flüssig. Mich hat es emotional sehr berührt und mitgenommen, sodass ich auch einige Zeit nachdem ich fertig war mit Lesen noch darüber nachdenken musste. Über Lucy. Über Gabe und darüber, wie das eigene Leben verlaufen kann. Lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil und nicht so gutes Ende

Von: Natalie77 Datum: 03. April 2018

Inhalt: Am 11. September als in New York die Türme fielen lernten Gabe und Lucy sich kennen und Lieben. Eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte die Lucy erzählt und der Leser miterlebt. Werden die Beiden bis in aller Ewigkeit zusammen sein oder hat das Leben eine andere Geschichte erzählt. Meine Meinung: Was bleibt sind wir hat ein schönes schlichtes Cover, was mich schon neugierig machte. Die Beschreibung machte es dann zu einem Buch, dass ich lesen wollte. Heute morgen habe ich es beendet und ich bin etwas zwie gespalten was meine Bewertung angeht. Einerseits ist es schon eine schöne Geschichte. Doch der Schreibstil in Briefform gefiel mir nicht. So fehlte mir etwas Lebendigkeit in der Geschichte und es wirkte wie eine Erzählung von Ereignissen die seit 9/11 geschehen sind. Dabei kommen schon Gefühle rüber, aber nicht so sehr als wenn es eine erlebte Liebesgeschichte wär. Denn Lucy schreibt über die Vergangenheit und spricht Gabe immer mal wieder darin an. Dadurch erlebt man nur Lucys Perspektive und ahnt mit der Zeit worauf es hinaus laufen könnte, doch das ist das einzig spannende. Dabei versucht die Autorin schon einige Spannungsmomente aufzubauen aber für mich gingen sie ein wenig, in dieser Briefform, unter. Figuren muss man sich hier nicht viele merken. Da ist Lucy, zu Beginn, wie Gabe auch, Studentin. 9/11 hat sie sehr verändert und hat ihre Zukunft geprägt. Ihr Wünsche will sie erreichen, doch muss sie Abstriche machen. Lucy wird reifer im Laufe der Geschichte, sie trägt Verantwortung und wird Erwachsen, bei Gabe hat man das nur bedingt das Gefühl. Er lebt seinen Traum und wirkt zeitweise recht egoistisch. Auf der anderen Seite stellt man sich die Frage was wäre wenn, und man kommt auch keine gute Lösung. Somit ist die Geschichte der Zwei vollkommen richtig. Ab einem gewissen Punkt erfährt man auch nur noch wenig über Gabe und seine Gefühlswelt fällt fast komplett raus. So blieb diese Figur für mich eher an der Oberfläche. Darren ist eine andere wichtige Figur die ich als recht negativ empfand. Obwohl er sich viel Mühe gab positiv zu wirken. Bei ihm passt der Spruch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht und so kam er mir auch nicht wirklich Nahe. Ab einem gewissen Zeitpunkt hatte mich die Geschichte trotz der Kritikpunkte gepackt und es hätte durchaus eine bessere Bewertung sein können, doch dann kam das Ende, was ich als abgehackt empfand. Ich hatte das Gefühl Lucys Geschichte ist noch nicht wirklich zu Ende erzählt. Mir fehlte etwas entscheidendes, auch weil es Hinweise in gewisser Richtung gab und ich gerne gewusst hätte wie dieser Strang endet. Das kam nicht und so vermieste mir der Schluss schon ein wenig den aufgebauten Lesespaß. Wäre dieses Ende ein anderes gewesen, hätte diese Geschichte definitiv einen ganz anderen Wert gehabt. So war es ein langer Brief in dem in Erinnerung geschwelgt wird und die schönsten und auch manch nicht so schöne aneinander gereiht wurden.

Was bleibt sind wir - Jill Santoplo

Von: Our Booktastic Blog Datum: 11. March 2018

Hallihallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mir dankenswerterweise vom Bloggerportal und dem Heyne Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach außergewöhnlichen Büchern, die sich von der breiten Masse abheben, und bin mit diesem wunderschönen rosa Büchlein fündig geworden. Dazu aber gleich mehr! Inhalt Seit jenem Tag habe ich mich unzählige Male gefragt, ob du und ich dazu bestimmt waren, uns in Kramers-Shakespeare-Seminar zu treffen. War es Schicksal oder unsere Entscheidung (...) (S. 8) Lucy steht am Anfang ihrer Karriere, als sie Gabe kennenlernt. Einen Typen, der ihr vom ersten Moment an den Kopf verdreht, der lustig und fürsorglich ist und mit dem sie Manhattan unsicher machen kann. Doch was passiert, wenn Gabe auf einmal beschließt, er müsse ins Ausland gehen, um die Welt zu verändern? Wenn ihn nichts mehr in New York hält und ihr euch trennt? Würdest du ans Schicksal glauben? Würdest du auf ihn warten? Oder dich neu verlieben und dein Leben genießen? Als Lucy vor genau dieser Entscheidung steht, weiß sie, sie muss eine Wahl treffen ... Die Liebe oder das Leben ... Oder kann man doch beides zur gleichen Zeit haben? Kann sie sich neu verlieben und Gabe vergessen? Doch als sie scheinbar eine Antwort hat, meldet sich Gabe plötzlich ... und Lucy muss wissen, wie wichtig ihr ihr Seelenheil ist ... Meine Gedanken Ich gebe "Was bleibt sind wir" von Jill Santopolo 3,5 von 5 Sternen. Und nun stehe ich hier und habe keine Ahnung, wie ich dieses kleine süße Büchlein bewerten soll ... Wisst ihr was? Es gab so unglaublich gute Passagen, die mich zu Tränen gerührt haben und das Fangirl in mir erweckt haben und dann gab es wieder wirklich langweilige Szenen, die mich fast eingeschläfert haben. Dazu aber gleich mehr ... Die große Frage ist doch, was hat mir an "Was bleibt sind wir" am besten gefallen? Das ist eigentlich nicht schwer zu beantworten ... dachte ich und plötzlich fallen mir tausende von Sachen ein ... da wäre einmal die Art des Buches Gefühle zu vermitteln, die mich sehr von sich eingenommen hat, ich mochte die Art, wie New York wie es leibt und lebt in dem Buch beschrieben worden ist, dann war da die Geschichte, die so unglaublich traurig und wunderschön zur gleichen Zeit war .... (Ich könnte das noch lange so weiter machen) Die Sache hat nur einen Haken. Wenn du im Jetzt leben willst, bedeutet das, du machst keine Pläne für die Zukunft. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt morgen untergeht und du von einem Lastwagen angefahren wirst, ist äußerst gering. (S.49) Um euch nicht noch mehr zu verwirren, beginnen wir einfach einmal bei der Protagonistin, Lucy, deren Gedankengänge ich teilweise nicht hundertprozentig nachvollziehen habe können. Anfangs lernt man eine junge Frau in ihrer Studienzeit kennen, die noch unerfahren ist und das Leben herbeisehnt. Nicht anders zu erwarten, lernt sie natürlich in dieser Zeit auch Gabe kennen, allerdings war mir diese Stelle wirklich nicht ausgefeilt genug. Mir hat dieses Knistern, dieses Prickeln auf der ganzen Haut gefehlt, wisst ihr, was ich meine? Für mich war ihre erste Bekanntschaft eher ein "Ja, hey, kommst du mit zu mir oder ich zu dir?" Ich weiß nicht, warum ich dir an diesem Tag begegnet bin, aber weil es so war, wirst du für immer ein Teil meiner persönlichen Geschichte sein. (S. 20) An diesem Punkt muss ich leider auch zugeben, dass ich mich mit Gabe nie wirklich anfreunden konnte. Vielleicht war es von Anfang an das Wissen, dass er Lucy verlässt, das ich ihm vorgehalten habe, aber irgendwie kam er mir einfach unglaublich arrogant und von sich selbst überzeugt vor. Er stellte sein eigenes Wohl ständig das vor alle anderen und hatte das blöde Bedürfnis, die Welt zu verbessern ... Und ich wollte dir helfen, ich wollte deine Rettung, dein Gegenmittel sein. Ich wollte alle Probleme für dich lösen. Das will ich noch immer. Das ist meine Achillesferse. Das sind die Granatapfelkerne, die mich wie Persephone in der Unterwelt festhalten. (S. 26f) Dann einmal meine Meinung zu dem Schreibstil der Autorin. Diesen fand ich großteils sehr angenehm, allerdings ist er auch der Grund, warum das Buch etwas ganz Besonderes war und ich mich wirklich darauf gefreut habe, es zu lesen. Lucy erzählt nämlich in diesem Buch die Geschichte von sich und Gabe, klar, soweit sind wir wahrscheinlich alle schon, dies ist auch nicht die große Überraschung. Viel wichtiger ist es, dass Lucy eben im ganzen Buch Gabe anspricht und die Geschichte für mich viel persönlicher dadurch wurde. Ich glaube, um zu verstehen, was ich meine, müsst ihr einfach einmal eine Leseprobe öffnen, diese Art des Geschriebenen kann für den ein oder anderen sicher auch störend sein. Oft stellt Lucy Gabe Fragen, die er natürlich nicht beantworten kann. Außerdem mochte ich es, wie im Buch oft Passagen aus Gedichten verwendet werden, die allesamt wunderschön sind, wie ich finde. Dann noch ein paar Wörter zu dem Setting, New York. Man merkt einfach, wie die Autorin sich in die Stadt verliebt hat, und wie sie die schönsten Momente in der ganzen Stadt eingefangen hat. Achtung! Geringe Spoilergefahr Und wie das Leben so spielt, verliebt sich natürlich auch Lucy neu und versucht, Gabe zu vergessen. Sie lernt Darren kennen und das ist etwas Absurd, aber wisst ihr was, ich glaube ich mochte Darren sogar lieber als Gabe. Das lag vor allem an der Weise, wie er beschrieben wurde. Er hatte für alles immer eine Liste, plante alles schon im Vorhinein und machte Lucy die süßesten Geschenke. Und wie reagiert Lucy darauf? Sie nimmt keine der Überraschungen von Darren ohne negative Gedanken an und hat etwas gegen seine Planerei ... Das fand ich ein bisschen unfair, vor allem, weil man die Mühen der Autorin gespürt hat, Darren um jeden Preis schlecht zu reden, das hat nur bei mir bis auf wenige Ausnahmen nicht funktioniert. "Lucy." Er fing wieder an zu husten. "Manchmal liebe ich dich so sehr, dass ich Angst habe, mein Herz hält das nicht aus." (S. 143) Und so kam es, dass ich schon ziemlich schnell wusste, dass das Buch nicht so ausgehen wird, wie ich es mir gewünscht hätte. Und jetzt, wo ich es beendet habe? Ich glaube, das Ende hat am meisten wehgetan, weil es wirklich sehr unerwartet gekommen ist und für mich noch einmal die ganze Geschichte auf den Kopf gestellt hat. Mein Herz ging weiter, Tag für Tag, Woche für Woche, aber du warst in meinen Gedanken. (S. 196) Fazit Ein Buch über das Leben, das ist es wirklich, mein süßes rosa Büchlein. Doch erwartet euch bitte keine rosarote Liebesromanze, das Buch beschäftigt sich durchaus auch mit ernsten Themen, mit Trauer, mit Verlust und Schmerz. Und trotzdem ... es hat etwas in mir berührt und lies mein Herz höher schlagen, wenn ich darin gelesen habe. Doch warum dann nur 3,5 Sterne? Das liegt vor allem daran, dass ich mich nur mäßig mit den Protagonisten anfreunden konnte und sich das Buch zu manchen Stellen hin ziemlich gezogen hat. Trotzdem, von mir gibt es eine Leseempfehlung, wenn ihr euch mal wieder mit ernsteren Thematiken auseinander setzen wollt. Allgemeines Autor: Jill Santopolo Verlag: Heyne Seitenanzahl: 385 Danke fürs Lesen! Kathi

The Light we lost

Von: BücherweltenBummlerin Datum: 07. March 2018

Auf Instagram ist Jill Santopolos Buch momentan in aller Munde – sowohl im deutsch- als auch im englischsprachigen Raum bekommt man viel davon zu hören und zu sehen. Ich verstehe jedenfalls warum, denn mein Gehirn lief beim Lesen auf Hochtouren. Auf den ersten Blick ist das nicht wirklich nachzuvollziehen, geht es hier doch vordergründig „nur“ um eine Liebesgeschichte. Doch mehr und mehr merkte ich, hier geht es noch um mehr, nämlich um Moral, Treue und den Versuch das Richtige zu tun. Zum Inhalt: Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden … (Quelle: Random House Bloggerportal) Meine Meinung: [Leider nicht spoilerfrei] Meine ersten Gedanken beim Lesen waren: Seltsam aber gut. Seltsam fand ich den Erzählstil, denn Lucy spricht nicht zum Leser, sondern zu Gabe. Im Laufe der Geschichte hatte ich verschiedene Theorien warum das so ist. Eine davon wurde gegen Ende bestätigt. Und gerade das verleiht dem Buch auch das gewisse Etwas. Gut gefiel mir von Anfang an die Story. Doch mit der Zeit lassen mich Lucy und Gabe schmunzeln. [Spoiler beginnt] Lucy beginnt sich ein Leben ohne Gabe aufzubauen, doch während ihrer scheinbar tollen neuen Beziehung vergleicht sie alles mögliche mit Gabe und ihrer gemeinsamen Beziehung. Anfangs ist das verständlich, doch je länger Lucys neue Beziehung geht und je ernster sie wird, desto unfairer wirkt es für mich gegenüber ihrem neuen Freund. Lucy beginnt mich zu nerven, denn sie steht ständig im Spagat zwischen der Liebesgeschichte, die sie vordergründig erzählt (sie und Darren) und der Liebesgeschichte mit dem Mann zu dem sie spricht (sie und Gabe). Schnell wird klar, dass sie sich für Gabe entscheiden will, doch die Beziehung zu Darren ist so gefestigt und bindend, dass sie es nicht übers Herz bringt, ihn zu verlassen. Das Buch konnte mich auf den ersten 50 und letzten 80 Seiten so mitreißen, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte, aber zwischendrin hatte ich meine Probleme mit der Geschichte. Doch gerade das zeigt, dass eben nichts perfekt läuft und auch kein Mensch ständig perfekt ist. Ein wirklich tolles Buch! Lest es!

Warum in die Ferne schweifen ...

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum: 27. February 2018

Jill Santopolos Bestseller „Was bleibt, sind wir“ erschien in Deutschland im HEYNE-Verlag, am 12. Februar 2018. 384 verzehrende Seiten warten auf den Leser. Am 11. September blieb die Welt stehen und auch Lucys Leben bekam einen neuen Fokus. Gabe, einen Mann, den sie niemals vergessen wird. Doch das Schicksal hat so einige Tücken für ihre Liebe eingebaut ... Man will im Leben meist das, was man nicht haben kann, oder unerreichbar scheint. Jeder von uns strebt an irgendeinen Punkt in seinem Leben danach. Und verbotene Dinge sind schon seit „Adam & Eva“ eine Sünde wert. Mit diesem Grundgerüst arbeitet Jill Santopolo in ihrer Geschichte. Und einen schicksalhafteren Tag, als den 11. September 2001 hätte sie sich nicht aussuchen können. Denn wohl viele Leser wissen noch heute, was sie an diesem Tag gerade gefühlstechnisch durchlebt haben – so erging es mir jedenfalls. Und auch für Lucy, der Protagonistin, ändert sich so ihr ganzes Leben. Denn ihre Gedanken werden ab diesem Moment von Gabe beherrscht. Eigentlich könnte man es als Beginn ihrer größten Liebe bezeichnen, denn diese wird man niemals vergessen. Die Autorin setzt hier auf das pure Leben und das verläuft eben nie so, wie man sich das vorgestellt hatte. Und so startet Lucy ihre Geschichte im Alleingang. Nun sollte man denken, dass die Protagonistin doch alles hat, was sie braucht – Karriere, einen tollen Freund und ein stabiles Umfeld. Aber ihr Herz will nicht das, was der Kopf ihr rät und so befindet man sich in einer Art Tagebuch der Figur wieder, welches sie an Gabe schreibt. In diesem erzählt sie alles, was sie erlebt hat, ihrer verflossenen Liebe und merkt dabei aber nicht, dass sie sich selbst verliert. Sie sieht die Dinge, die um sie passieren, in einem vollkommen falschen Licht und bringt sich und ihre Beziehung zu Darren selbstständig aus den Fugen. Dies störte mich permanent, denn ihr Freund konnte eigentlich tun, was er wollte, er würde immer wieder gegen das Idealbild von Gabe verlieren. Als Leser beginnt man in solchen Momenten selbst zu grübeln und vielleicht zielt Jill Santopolo auch darauf hinaus, dass jeder der ihre Geschichte liest, sich ein eigenes Bild seiner selbst bilden muss. In vielen dieser Sequenzen fand ich Lucy sehr egoistisch und dachte immer wieder, warum sie nicht erst einmal ihren Mann darauf anspricht, anstatt falsche Feststellungen in Stein zu meißeln. Reden bringt eine Beziehung weiter, nur muss man dies auch wirklich wollen. Etwas abrupt war für mich der Schluss gewählt, da ich gerne noch mehr erfahren hätte, aber der Fokus lag hier ganz klar auf Lucys Kraft ihre Geschichte zu erzählen. Jill Santopolo hat versucht einer starken Figur ihren Weg gehen zu lassen, aber am Ende knüpfte diese ihr gesamtes Sein an Momente, die nur von kurzer Dauer sein sollten. „Was bleibt, sind wir“ spielt mit den Sehnsüchten einer Frau, die dabei übersieht, was sie längst schon vor sich hat. Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

„Du warst die Quelle meines Trosts und zugleich der Ursprung meines Schmerzes.“

Von: Katharina Datum: 26. March 2019

Diese Geschichte ist absolut herzerwärmend und gleichzeitig herzzerreißend. Von Anfang an wurde ich von der Autorin in das Buch aufgenommen und darin gefesselt. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön, flüssig, leicht und mit großer Vorstellungskraft verbunden.  Ich möchte nicht viel verraten, aber das Buch hat mich mit gebrochenem Herzen zurückgelassen. Die Geschichte dieser zwei wundervollen Personen, Lucy und Gabe, mitzuerleben war unfassbar. Es zeigt wie es ist jemanden von ganzem Herzen zu lieben und wie diese Verbindung ein ganzes Leben überstehen kann, auch wenn es nie leicht für die beiden war.  Das Cover ist ebenfalls wunderschön! Zwei Personen, die nur gemeinsam komplett sind, wie Lucy und Gabe.

Eine emotionale, packende und leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mich ein wenig an Miss you von Kate Eberlon erinnert, mich jedoch auf völlig verschiedene Weise von sich überzeugen konnte.

Von: Sophia's Bookplanet Datum: 25. November 2018

Bereits wenige Seiten nach Beginn des Buches erfasste mich ein unheilvoller Schauder. Lucy erzählt uns ihre und Gabes Geschichte in der Vergangenheit, von ihrer ersten Begegnung an bis zu ihrer Gegenwart. Und sie und Gabe haben vieles durchmachen machen, vieles gemeinsam erlebt, vieles aber auch getrennt durchstehen müssen. Ihre Geschichte mag möglicherweise zerstückelt wirken, bildet jedoch mit jedem kleinsten Einblick in Lucys Gefühle ein wundervolles Bild. Diese Geschichte bringt unheimlich viele Hoch und Tiefs mit sich, die ich auf die Schnelle nicht alle benennen könnte. Ich hatte befürchtet, dass ich Lucy ab einem gewissen Punkt, der bereits früh angekündigt wird, nicht mehr mögen könnte. Doch das ist niemals der Fall gewesen. Ich konnte ihre Motive zu jedem Zeitpunkt und gerade zu schmerzhaft nahe nachvollziehen. Dieses Buch ist mehr als eine Liebesgeschichte, denn wie Lucy und Gabe am 11. September, zeigt und lässt und dieses Buch fühlen, wie bedeutend unsere Leben doch sind und wie schnell es doch enden kann, ohne dass wir etwas dagegen tun können. Die Beziehung von Lucy und Gabe, welche durch die Distanz nur noch enger und leidenschaftlicher. Zu Beginn glaubte ich, nur schwer in die Geschichte hinein kommen zu können, doch dann sind die Seiten nur so an mir vorbei geflossen, bis ich die letzte unter Tränen umgeblättert habe. Fazit: Eine emotionale, packende und leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mich ein wenig an Miss you von Kate Eberlon erinnert, mich jedoch auf völlig verschiedene Weise von sich überzeugen konnte. Mit Gänsehaut, Herzrasen und Tränen in den Augen habe ich dieses Buch gelesen und in mein Herz geschlossen.

Über die eine große Liebe...

Von: Martinas Buchwelten Datum: 06. September 2018

Ich liebe Liebesromane, in denen sich die Protagonisten trennen oder nur wenige Tage treffen und verlieben und sich danach lange Zeit nicht mehr sehen. Dabei fragen sie sich vielleicht immer noch, was wohl geworden wäre, wenn sie zusammen geblieben wären oder wie es wohl ist, sich nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren wiederzutreffen. Diese "Liebe" zu Romane dieser Art habe ich seit dem Film "Before Sunrise" mit Ethwan Hawke und Julie Delply. Die beiden lernen sich im Zug kennen, verlieben sich und verbringen einen Tag und eine Nacht in Wien. Danach versprechen sie sich nach einem Jahr am selben Ort zu treffen..... "Was bleibt sind wir" hat ein ähnliches Thema und erinnert mich wiederum an zwei andere Romane, die ich gelesen habe (ja, man sieht, ich habe eine Vorliebe für Bücher dieser Art). In einem der beiden hat der Protagonist einen vergleichbaren Weg eingeschlagen wie Gabe in "Was bleibt sind wir". Deswegen hatte ich schon die Eingebung, wie der Roman wahrscheinlich ausgehen wird und so ist es auch eingetroffen. Jill Santopolo erzählt in einer Art Tagebuchform aus der Sicht von Lucy, die mit Gabe eine Art Gespräch führt. Eine interessante Variante einer Erzählform, die mir gefallen hat, aber nicht jedem zusagt, wie ich aus anderen Rezensionen lesen konnte. Durch diese Art des Erzählens hat man das Gefühl Lucy liest Gabe vor und erzählt so ihre Geschichte, in der sie nichts beschönigt. Ihre Erinnerungen gehen zurück an dem Moment als sie Gabe kennen lernt. Es ist der 11. September 2001 - ein schicksalhafter Tag! Beide sind diesen Vormittag an ihrer Uni und erleben unweit von Ground Zero den Zusammenbruch der Zwillingstürme. Dieses gemeinsame Erlebnis und die magische Verbundenheit in diesen Stunden lässt sie ihr ganzen Leben nicht mehr los, auch wenn sich ihre Wege erst einige Jahre später wieder kreuzen. Diesmal werden Lucy und Gabe ein Paar. Es ist die ganz große Liebe und dennoch ist es nicht für immer. Sowohl Gabe, als auch Lucy wollen Karriere machen und bauen sich getrennt voneinander ein neues Leben auf. Trotzdem bleiben sie immer in Kontakt - manchmal mehr, manchmal weniger. Beide können nicht wirklich einen Schlusstrich ziehen, auch nicht als Lucy heiratet und Kinder bekommt. Die Emotionen zwischen den beiden sind immer spürbar. Eigentlich sind die beiden füreinander geschaffen und dennoch trennen sich ihre Wege, ohne einander je zu vergessen. Der besondere Erzählstil verbindet den Leser direkt mit Lucys Gedanken und ihrer Gefühlswelt. Es ist eine Art Reflexion, die mich von Seite zu Seite immer mehr berührt hat. Trotzdem hätte ich Lucy oder Gabe manchmal einfach auch nur schütteln wollen.... Einige Entscheidungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen und machten Lucy oder Gabe, sowie auch Darren, nicht immer sympathisch. Während Gabe charakterlich eher auf der Stelle tritt, entwickelt sich Lucy doch weiter, wird reifer und verantwortungsbewusster, aber ist trotzdem noch oft unüberlegt. Das Ende war, wie ich es erwartet hatte, barg aber auch noch eine kleine Überraschung. Jedoch fand ich es auch etwas übereilt, denn ich hätte mir noch auf eine oder zwei Fragen eine Antwort gewünscht. Im Vergleich zu den anderen beiden Romanen, die ich gelesen habe und ähnlich gestrickt sind, schneidet "Was bleibt sind wir" leider schlechter ab. Schreibstil: Für mich hat sich der Roman flüssig lesen lassen, auch wenn die Erzählform eine etwas andere als gewohnt war. Die Autorin hat besondere Momente, wie 9/11, sehr behutsam und eindringlich beschrieben. Die Handlung wird nur von wenigen Charakteren bestritten. Diese sind sehr lebendig dargestellt, auch wenn ich nicht immer alle Handlungen der beiden Hauptprotagonisten nachvollziehen konnte. Fazit: Ein berührender Roman, der von der großen Liebe erzählt, bei der jedoch nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Manchmal kamen mir Gabe und Lucy vor wie die zwei Königskinder, die nicht zusammenkommen können... Liebe und Verlust liegen in diesem Roman eng beieinander...wie so oft im wirklichen Leben.

Tolle, emotionale, spannende Geschichte

Von: Sabine Datum: 15. August 2018

Ich brauchte etwas, um mich an die Erzählform zu gewöhnen - die Hauptperson Lucy erzählt in der Ich-Form und schreibt wie in der Brief-/Du-Form. Als ich mich aber daran gewöhnt hatte, konnte ich mich aber für diesen Schreibstil begeistern. Die Spannung wird aufgebaut, da die Geschichte die vergangenen ca. 13 Jahre umfasst, man weiß also ständig, dass bis die Erzählung die Gegenwart erreicht, noch einiges passieren wird. Durch die aufgebaute Spannung habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit „verschlungen“. Es ist auch sehr emotional und hat mich oft berührt und zu Tränen gerührt. Ich kann „Was bleibt, sind wir“ sehr empfehlen!

Was bleibt ...

Von: Jasmin Datum: 06. August 2018

ezension: „Was bleibt, sind wir“ ist der erste Roman, den ich von Jill Santopolo gelesen habe und ich hoffe das ich noch vieles von ihr zu lesen bekomme. Zum Cover: Das Cover ist wunderschön und dezent gehalten, genua nach meinem Geschmack. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lucy auf eine ganz besondere Art, und zwar in Form eines Tagebucheintrages und warum das so ist erfährt man erst am Ende des Buches. In dieser magischen Geschichte geht es um Lucy und Gabe die sich genau am 11. September in einem Unikurs kennenlernen und nur kurze Zeit später fliegen auch schon die Flugzeuge in die Twin Towers. An diesem Tag passiert etwas Magisches zwischen ihnen und das spürt man als Leser total, doch wie es das Schicksal nun mal will trennen sich ihre Wege bald wieder. Doch über die Jahre hinweg treffen sie sich immer wieder, doch leider wird nie mehr daraus. Dies erinnert mich an ein bestimmtes Buch das ich damals mehr als einmal gelesen habe, wahrscheinlich gefällt mir die Geschichte deshalb auch so gut. Ich möchte euch auch deshalb an dieser Stelle nicht mehr zum Buch verraten aber ich kann euch sagen, das es anders ist als die gewöhnlichen Liebesromane und grade deshalb lohnt es sich. Diese Geschichte konnte mich von der ersten Seite an durch ihre besondere erzähl weise in ihren Bann ziehen. Eine tolle Geschichte zum Abtauchen und fallen lassen.

gutes Buch

Von: Erika Mitsch Datum: 13. July 2018

Ich finde das Buch spannend und teilweise macht es mich traurig, aber ich muss immer weiterlesen.

Wunderschönes Buch über die Liebe und das Schicksal

Von: booksfortea Datum: 09. May 2018

In "Was bleibt sind wir" geht es um die Liebe. Wir folgen Lucy, die uns ihre ganze Lebensgeschichte erzählt, gerichtet an ihre erste große Liebe, Gabe. Sie beginnt damit ihre erste Begegnung zu beschreiben - am elften September in New York. Ihre Wege trennen und kreuzen sich wenige Zeit später wieder, was sich wie Schicksal anfühlt. Aber das Schicksal spielt nach seinen eigenen Regeln und kurz drauf werden die beiden wieder auseinander gerissen, da Gabe seinen Träumen folgt und im mittleren Osten Fotograf werden will, während Lucy eine Karriere in New York verfolgt. Dennoch hinterlässt die kurze Zeit die die beiden zusammen hatten ihre Spuren. Gebrochene Herzen und Erinnerungen an eine Liebe die so stark war, dass sie kaum real zu sein schien. Auch in den nächsten Jahren ihrer Leben bringt das Schicksal Lucy und Gabe immer wieder zusammen... ob sie wollen oder nicht. Dieses Buch ist so anders, als alles was ich normalerweise so lese. Aber oh mein Gott, wie habe ich es geliebt ❤️ Der Schreibstil ist wirklich unglaublich gut. Manchmal fast ein bisschen kitschig aber es passt so gut zu dieser Geschichte, dass mich das nicht gestört hat. Die Tatsache dass Lucy selbst ihre Geschichte erzählen und auf ihr Leben zurück blicken kann, funktioniert richtig gut in diesem Buch. Alle Charaktere sind einfach so "echt" und machen ständig Fehler. Ich habe mich oft über sie aufgeregt und war genervt von ihren Entscheidungen aber letztendlich war genau das auch der Grund, warum ich das Buch so geliebt habe. Die Charaktere waren so menschlich! Außerdem konnte ich nicht anders als trotz aller Fehler und schlechten Entscheidungen sowohl Lucy als auch Gabe absolut zu lieben. Ich ginge dass "Was bleibt sind wir" eines dieser Bücher ist, das einen wirklich dazu bringt über das Leben, die Liebe und Schicksal nachzudenken. Ich werde dieses Buch sicherlich nicht so schnell vergessen und vielleicht auch irgendwann nochmal lesen. Wie ihr merkt kann ich euch das Buch wirklich empfehlen ❤️

total emotional!

Von: Caro Bücherträume Datum: 22. April 2018

Erster Satz: "Manchmal können Dinge etwas über die Vergangenheit erzählen." Meine Rezension: Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich durch sein gut gestaltetes Cover. Die Farben passen gut mit den Elementen zusammen. Der Klappentext konnte mich ebenfalls überzeugen, ich war ziemlich gespannt auf die Geschichte. Jedoch bin ich immer etwas skeptisch, inwieweit die Geschichte sich von dem Genre abheben kann. Deshalb gehe ich immer ohne große Erwartungen an die Geschichte heran. Der Einstieg fiel mir dennoch nicht ganz leicht, da ich mich erst einmal an den Schreibstil und den rasanten Einstie in die Geschichte gewöhnen musste. Geschrieben wird das Buch als ein langer Brief/Tagebuch an den männlichen Protagonisten Gabe. Zunächst war dies ungewohnt und eine kleine Herausforderung, dies zu akzeptieren, doch mit der Zeit stellt sich dies als sehr passend für die Geschichte heraus. Protagonistin Lucy erzählt ihre Lebensgeschichte beginnend von dem ersten Aufeinandertreffen mit Gabe in der Uni am Tag des Terrorangriffs auf die Twin Tower bis zu einem Ereignis im Erwachsenenalter, schätzungsweise im Alter von 30 Jahren. Schon beim ersten Zusammen von Lucy und Gabe herrscht eine große Anziehung zwischen ihnen. Vor Allem das Ereignis des 11. Septembers schweißt sie emotional noch mehr zusammen. Doch bis sie ein Paar werden, dauert es erst noch einige Monate, es ist holprig, weil beide ihre eigenen Leben führen, doch Lucys Gedanken sind immer bei Gabe. Einige Jahre nach dem Uniabschluss treffen sie wieder aufeinander und verlieren sich dann nicht mehr aus den Augen. Doch ihr Glück hält nicht allzu lange an, da Gabe Fernweh als Fotograf. Ist ihre Beziehung zum Scheitern verurteilt, als Gabe ins Ausland geht und Lucy in New York bleibt? Das Buch ist sehr sehr emotional und nimmt einen beim Lesen sehr mit. Es bietet nicht die Standard 0815 Happy End Geschichten, sondern etwas viel Tieferes und Emotionaleres, was mich super mitgerissen hat und auch nach dem Beenden des Buches noch beschäftigt hat. Ich mochte es, wie die Geschichte aufgebaut ist und man die ganze Zeit beim Lesen nicht wusste, wie es wohl enden mag, es gab immer wieder Hoffnungsschimmer, dass alles so in die Richtung verläuft, die ich mir erhofft habe. Ob sich meine Hoffnungen und Wünsche erfüllt haben, verrate ich jetzt mal nicht, sonst nehme ich euch die ganze Lust auf dieses Buch! Ich kann es euch dennoch wärmstens empfehlen. Fazit: "Was bleibt, sind wir" ist ein total emotionales Buch, was mich total mitreißen konnte. Ich brauchte zwar erst einige Zeit, um mich an die Protagonisten und den Schreibstil zu gewöhnen, doch dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe begierig Lucys Lebensgeschichte verfolgt. Deshalb bekommt das Buch von mir 4,5 von 5 Punkten.

Was wäre wenn......

Von: Lesewelten Datum: 22. April 2018

Dieses Cover und der Klappentext haben mich sofort in den Bann gezogen. Was mich aber als Leser erwartet hat, damit habe ich nicht gerechnet. Man erlebt die volle Gefühlspalette und ich muss sagen das ich dennoch etwas durcheinander war als ich dieses Buch beendet habe. Lucy und Gabe lernen sich an der Uni in einem Seminar kennen. Genau am 11. September, der Tag an dem das World Trade Center einstürzt. Die beiden erleben diesen Moment allerdings etwas anders, sie verlieben sich. Beide glauben es ist die große Liebe, allerdings haben Lucy und Gabe verschiedene Vorstellungen davon was sie machen wollen und gehen getrennte Wege. Bis sie sich wiedersehen, nach all den Jahren, in denen keiner den anderen vergessen konnte. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sofort in die Geschichte eintauchen. Allerdings hat der Schreibstil mich ein wenig an einen Tagebucheintrag erinnert. Das Buch wird aus Lucys Sichtweise geschrieben. Normalerweise ist so ein Erzählstil nicht gerade meins, aber zu diesem Buch hat es wirklich gepasst. Man konnte die Gefühle von Lucy verstehen, ihre Entscheidungen und Eindrücke. Sie war für mich eine tolle Protagonistin, stark, selbstsicher und steht mit beiden Beinen im Leben. Aber auch alle Nebencharaktere waren liebevoll beschrieben. Man konnte das Ende schon voraussehen, was mich persönlich aber an dem Buch nicht gestört hat. Allerdings hatte ich am Schluss das Gefühl das alles übereilt kam. Dennoch ein angenehmer Roman, indem man beim Lesen die Zeit vergisst.

Herzzreißend

Von: booksaremybestfriends Datum: 16. April 2018

Hallo Buchmenschen, heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass ich schon im März gelesen habe und bei dem es mir bis jetzt wirklich schwer gefallen ist meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Dieses Buch erzählt die Liebesgeschichte oder eben auch nicht von Lucy und Gabriel auf eine einzigartige Art und Weise. Lucy und Gabriel begegnen sich zum ersten Mal am 11. September 2001 in New York City in einem Seminar an der Uni. Dieser Tag ist allen Menschen in Erinnerung geblieben, so natürlich auch Lucy und Gabe. Sie haben eine der schrecklichsten Tragödien des 21. Jahrhunderts miteinander erleben müssen. So etwas schweißt zusammen, aber nicht nur das ist es, was Gabe und Lucy bei einander hält, denn sie mögen sich. Was danach passiert lässt sich mit einem ewigen Hin und Her zwischen Freundschaft, Verliebtheit, Distanz und einer ganz großen Gefühlspalette beschreiben. Lucy und Gabriel driften in den darauffolgenden Jahren immer wieder zusammen und auseinander. Ihre unterschiedlichen Ansichten vom Leben und Träume stehen ihnen immer wieder im Weg zu ihrem Glück, so scheint es zumindest. Was genau zwischen Lucy und Gabriel passiert und welche Auswirkungen auch kleine Handlungen und Entscheidungen für das eigene und das Leben Fremder haben können, müsst ihr selbst lesen. Darum bitte ich euch an dieser Stelle zum ersten Mal. img_1787 Was mir bisher nur in Was bleibt sind wir begegnet ist, ist die Form der Anrede im Buch. Man erlebt die Geschichte von Lucy und Gabriel aus Lucys Sicht und zwar in der Du-Form. Es fühlt sich an, als würden Lucy und Gabe sich gegenübersitzen und sie würde ihm ihre Geschichte erzählen. An manchen Stellen wirklich magisch und besonders. Mir ist es bei Büchern in denen es um Gefühle geht, dass ich mit den Protagonisten mitfühlen kann, das macht diese besondere Form des Du’s so toll. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mitten in der Geschichte und würde Lucy oder Gabriel an manchen Stellen so gerne schütteln, anschreien, in den Arm nehmen. Ich habe mit ihnen geliebt und gehasst, getrauert und mich gefreut. Es passiert selten, dass ein Buch bei mir sich so schnell einen Platz in meinem Herzen erkämpft, aber Was bleibt sind wir ist für mich ein absolutes Herzbuch geworden, wahrscheinlich sogar ein Jahreshighlight und ein absoluter Lesetipp für euch da draußen. Deswegen betone ich es jetzt nochmal, ich bitte euch darum dieses Buch zu lesen. Über die im Vordergrund stehende Liebesgeschichte hinaus, spricht Was bleibt sind wir so viele wichtige Fragen des Lebens an und nimmt uns Leser mit zu Situationen im Leben, wo wir uns entscheiden müssen, für oder gegen die Liebe, für oder gegen unsere Träume. Für oder gegen ein Wir. Ich möchte mich einfach bei Jill Santopolo für dieses unglaubliche Buch bedanken, es ist etwas ganz besonderes! Außerdem natürlich beim Heyne Verlag, dem Bloggerportal und der Random House Verlagsgruppe für mein Rezensionsexemplar.

Wunderschön

Von: Michelle von All you need is a lovely book Datum: 15. April 2018

„Was bleibt sind wir“ von Jill Santopolo hat mich allen vorn wegen seines kräftigen Covers und dem Klappentext angesprochen. Ich war wirklich gespannt, wie das Buch rund um Gabe und Lucy endet, da ich solche Geschichten eigentlich mag, bei denen sich zwei Leute ineinander verlieben und ewig brauchen um zueinander zu finden. Broschiert: 384 Seiten Verlag: Heyne Verlag (12. Februar 2018) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453422155 Preis Broschiert /eBook:12,99€ / 9,99€ Klappentext Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden … Meinung Das knallpinke Cover ist mir als allererstes ins Auge gestochen. Irgendwie gefällt mir diese Farbe bei dem Bild hier sehr. Auch das schlichte weiß passt richtig gut dazu, sodass Farbe und Bild eine Einheit bilden. Die beiden Menschen auf dem Cover sind wahrscheinlich Gabe und Lucy, da es auch di Hauptcharaktere sind. Im Hintergrund sieht man die Skyline von New York, in der das ganze Buch spielt. Achtung Spoiler-Gefahr! Lucy und Gabe lernen sich am 11. September bei einem Unikurs kennen. Kurz darauf fliegen die Flugzeuge in die Twin Towers. Die beiden verbringen den Tag miteinander und irgendwie passiert da etwas Magisches mit ihnen. Doch leider soll es nicht so sein und die beiden trennen sich bald wieder. Über die Jahre hinweg, treffen sie sich immer wieder und wie es das Schicksal so will, scheint es nie zu klappen. Gabe ist ein sehr charismatischer und einnehmender Mann. Er liebt die Kunst, besonders seine Fotografie und will etwas ändern. Lucy arbeitet an einer Kinderserie und ändert so etwas, indem sie Kinder schwierige Themen näherbringt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Gabe am Anfang nur mochte, er mir aber ziemlich bald etwas unsympathisch wurde, als er seine Wünsche über die von Lucy stellte um ins Ausland zu gehen. Für mich wirkte er einfach egoistisch, da es andere Wege geben hätte und vor allem, hätte er es eher sagen können. Lucy hat sich für meinen Geschmack zu sehr geduckt und zu oft nachgegeben. Sie hätte standhafter und nicht so treudoof sein können. Eigentlich hätte mir schon nach dem Titel des Buches klar sein müssen, dass dieses Buch wahrscheinlich kein Happy End hat. Dies scheint bei dieser Art der Bücher öfter vorzukommen. Das Ende war wirklich sehr berührend, auch wenn der Weg dahin von vielen Stolpersteinen gespickt war. Die beiden Hauptprotagonisten treffen sich ihr ganzes Leben lang immer wieder, aber irgendwie scheint es nie zu klappen. Trotzdem sind die Spannung und die Emotionen zwischen den beiden immer spürbar. Zudem scheint Lucy alles und jeden mit Gabe zu vergleichen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flockig zu lesen. Besonders hierbei ist, dass die Gesichte aus der Sicht von Lucy erzählt wird. Aber nicht auf normale Art und Weise, sondern eher in Form eines Tagebucheintrages. Was es genau damit auf sich hat, erfährt man am Ende des Buches. Die Handlung war spannend, da man unbedingt wissen wollte, was passiert ist und was noch passiert, da Lucy immer kleine Hinweise fallen lässt, aber nie wirklich etwas sagt. Die Emotionen konnte die Autorin gut rüberbringen. Ich musste mir Am Ende auch ein paar Tränen verkneifen. Fazit Ein sehr schönes Buch, welches durch seine besondere Erzählweise und das geheimnisvolle überzeugen konnte. Auch wenn ich die beiden Charaktere eher schwach fand, hat mich die Handlung doch überzeugen können, trotz ihrer leichten Vorhersehbarkeit. Ein schönes Buch zum Mitfühlen und abtauchen für Zwischendurch.

Eine berührende Liebesgeschichte mit einem ganz besonderen Schreibstil

Von: jasminsbooks Datum: 11. April 2018

Titel: Was bleibt, sind wir Autorin: Jill Santopolo Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 379 Seiten Vielen lieben Dank an den Heyne-Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!♥ Inhalt/Klappentext: Lucy und Gabe begegnen sich mit gerade Anfang zwanzig in einem Shakespeare-Seminar. Es ist der Tag, der ihr Leben für immer verändert, und so lassen sie sich ein auf die erste große Liebe. Doch beide haben auch eigene Wünsche. Lucy beginnt eine Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. In den dreizehn Jahren, die folgen, verändert sich ihr ganzes Leben. Nur eines bleibt gleich: ihre tiefen Gefühle. Aber ist das genug, um sie für immer aneinander zu binden? Mein Fazit: "Was bleibt, sind wir" ist eine außerordentlich berührende Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Gabe hat mich von der ersten Seite an gepackt. Dazu noch dieser besondere Schreibstil der Autorin, und es war um mich geschehen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lucy erzählt, aber auf eine andere Art und Weise der "Ich-Perspektive" die man sonst gewohnt ist. Wenn man Lucy durch die Handlung folgt, ist es als ob sie ein Art von Liebesbrief an Gabe schreibt. Sie spricht ihn in ihrer Erzählungen direkt an, fragt ob er sich noch an dieses oder jenes erinnert. Ob er manche Sachen noch einmal genauso tun würde wie am Anfang usw. Durch diese Art und Weise wie das Buch erzählt wird, fühlt man sich Lucy tief verbunden und kann all ihre Emotionen im Laufe der Jahre nachvollziehen. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen, so gefesselt war ich von dieser Geschichte. Umso überraschender kam dann das Ende des Buches. Der Schluss entwickelte sich doch in eine ganz andere Richtung als ich es erhofft und vermutet hatte. Ich war sogar etwas schockiert. Jedoch war der Schluss, im Bezug auf ein Geheimnis der Story, auch etwas sehr kurz gehalten. So manche Dinge hätte ich am Ende noch gerne erfahren. Ich kann für diesen wunderschönen Roman eine klare Leseempfehlung aussprechen. Wer eine fesselnde und wirklich berührende Geschichte voller Emotionen mit einem ganz besonderen Schreibstil lesen möchte, ist hier genau richtig. Ich bin auf jeden Fall begeistert und vergebe 5 Sterne!

Eine Liebe, die ein Leben lang dauert

Von: Biggi Friedrichs Datum: 11. April 2018

Lucy und der gutaussehende Gabe treffen sich bei einem Seminar an der Uni und verlieben sich ineinander. Für beide scheint diese Liebe etwas besonderes zu sein, etwas ganz großes. Beide sind jedoch nicht bereit, sich dieser Liebe komplett hinzugeben. Lucy möchte Karriere machen in New York, Gabe träumt davon, als Fotograf um die Welt zu reisen. So trennen sich ihre Wege und beide leben ihren Lebenstraum. Doch irgendwie kommen beide doch nicht voneinander los. Immer wenn Gabe in die USA zurückkommt oder Lucy eine Mail schreibt, taucht Lucy in diese Liebe ein und braucht unheimlich lange um Gabe zu vergessen. Lucy und Gabe sind sehr lebendig gezeichnet. Lucy ist eine sympathische Person , die sehr unter der Liebe zu dem sehr eigensüchtigen Gabe leidet. Da tat mir der Ehemann von Lucy, der sie sehr zu lieben scheint, schon fast etwas leid. Lucy und Gabe scheint irgendetwas magisch zu verbinden, egal was passiert, sie brauchen sich immer wieder gegenseitig. Zum Ende hin war die Story etwas vorhesehbar, passt aber zu dieser Geschichte. Ansonsten hat mir diese Geschichte voller Emotionen sehr gut gefallen.

Was zurück bleibt, bin ich

Von: Faltine Datum: 03. April 2018

Meine Meinung: Ich gebe zu: Dieses Buch war definitiv eine Cover Entscheidung :) Es ist einfach richtig schön, aber zugleich auch ein wenig schlicht. An die Erzählweise musste ich mich erst gewöhnen, da der Roman in Briefform geschrieben ist. Aber wenn man erst mal drin ist, liest es sich wie jedes andere Buch auch. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber das hole ich jetzt auf jeden Fall nach. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und auch die Story hat mich direkt angesprochen. Ich denke jedoch, dass das vor allem an der Erzählweise lag, da diese das Buch zu etwas Besonderem macht. So war man auch sehr nah an Lucys Gefühlen dran – der Tiefgang fehlt dieser Geschichte auf jeden Fall nicht :) Lucy und Gabe haben mir beide sehr gut gefallen, doch Lucy war mir mit greifbaren Herzschmerz etwas näher als Gabe (wir Frauen wissen einfach, wie man leidet ;) ). Nach dem Lesen musste ich dann auch an meinen ersten Liebeskummer denken (das waren noch Zeiten :D ) Die Geschichte regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ein toller Roman für alle Fans von Liebe und Kitsch. Über das Ende kann man sich jetzt streiten, aber das muss jeder für sich entscheiden ;) Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Buch ♥

Sehr beeindruckendes Buch

Von: booklove33 Datum: 18. March 2018

Facts: Titel: "Was bleibt sind wir" Autor: Jill Santopolo Preis: 12,99 € (D) 13,40 € (A) Verlag: Heyne Verlag ISBN: 978-3-453-42215-5 Inhalt: Lucy und Gabriel treffen sich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt in einem Shakespeare Seminar, an der Uni. Es ist der 11. September. 2001 ein schicksalhaftes Datum für die Stadt New York und auch für die beiden. Lucy und auch Gabe lassen sich dabei auf etwas großes ein. Dennoch verlieren beide ihre Wünsche und Träume nicht aus dem Auge, beide wollen Karriere machen und erfolgreich sein, indem was sie tun. Lucy beginnt in New York bei einer Produktion für eine Kinderserie zu arbeiten, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Auch 13 Jahre nach ihrer ersten Begegnung können sie einander nicht vergessen. Doch haben sie überhaupt, nach einer so langen Zeit, die Möglichkeit auf ein glückliches gemeinsames Leben? Meinung: Dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt. Nach Bendung des Buches hatte ich so viele Gefühle in mir, das ich erst einmal darüber schlafen musste. In diesem buch werden viele Lebenswichtige Themen angesprochen, über die sich jeder ime klaren seine sollte. "Was bleibt sind wir" ist kein gewöhnlicher Liebesroman, er handelt von einer jungen Frau, die ihre erste Große Liebe trifft und dann doch wieder verliert, sie wieder trifft und alle Gefühle wieder hoch kommen. Das stelle ich mir sehr schwer und auch nervenaufreibend vor. Die Protagonisten in diesem Buch sind sehr gut ausgearbeitet, man kann die Gefühle von Lucy sehr gut nachvollziehen und auch die Handlungen von Gabe sind zum Teil nachvollziehbar. Die Handlung, die eigentlich die Auslösende war, konnte ich jedoch nicht so gut nachvollziehen. Deswegen auch am Ende 0,5 Sterne weniger. Was an der Besonderheit dieses Buches aber nichts ändert. Das ist das erste Buch von Jill Santopolo, welches ich lese. Deswegen war ich sehr gespannt auf den Schreibstil. Dieser konnte mich sehr beeindrucken. Da es einfach mal etwas anders war und dennoch nich zu extra vagant. Besonders gut hat mir gefallen, das das Buch aus der Vergangenheit erzählt wurde, der Erzähler wusste also schon alles und das hat die Geschichte um einiges spannender gemacht, da man immer wissen wollte wie es weiter geht. Da war es natürlich auch zum Vorteil, das die Kapitel so schön kurz waren, manchmal auch nur 1 1/2 Seiten lang. Sterne: Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne.

Eine wundervolle Geschichte aber was ist das bitte für ein blödes Ende?

Von: Katha von Buecher_Bewertungen1 Datum: 13. March 2018

Zusammenfassung Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden … Kathas Meinung Das Buch ist mir zum ersten Mal bei einer anderen Bloggerin aufgefallen. Da mich das schöne Cover und der interessante Klappentext angesprochen hat, beschloss ich, es mir doch näher anzuschauen. Da ich von der Autorin bis dato noch nie was gehört habe, war ich gespannt was mich erwartet. Und so fing ich am Wochenende an, das Buch voller Vorfreude zu lesen und siehe da, gestern Abend habe ich es schon beendet. An den Schreibstil musste ich mich doch etwas gewöhnen und hat mir anfangs nicht wirklich zugesagt, denn die Geschichte ist in Briefform geschrieben. Man weiß anfangs nicht, ist es ein Tagebuch oder schreibt die Protagonistin Lucy Briefe oder unterhält sie sich mit jemanden. Aber als man sich nach paar Seiten daran gewöhnt hatte, fiel mir das Lesen doch sehr leicht und ich empfand diese Briefform doch sehr interessant. Zumal Lucy darin auch Gabe direkt anspricht, was das Ganze lebendiger wirken lässt. Der Schreibstil war für mich dann sehr angenehm zu lesen, weil er leicht verständlich und unterhaltsam war. Erzählt wird die Liebesgeschichte von Lucy und Gabe, von Anfang bis zu ihrem Ende, wobei alles aus der Sichtweise von Lucy geschrieben ist. Wie sich die Beiden am 11. September am Anschlagtag in New York kennenlernen, annähern, ineinander verlieben und wieder trennen. Dieses Ereignis verbindet die Beiden sehr und man merkt recht bald, dass die Beiden eine wirklich starke Anziehungskraft aufeinander haben und dass es die ganz große Liebe ist. Sie erleben viele neue Dinge zusammen, auch sexuell, die sie vorher niemals ausprobiert hätten. Doch wie das manchmal im Leben ist, Beide haben Wünsche und diese sind nicht kompatibel miteinander. Lucy möchte hier in New York Karriere machen und Gabe möchte, durch das Erlebnis am 11. September was bewegen, indem er als Fotograf ins Ausland geht und mit seinem Fotos die Menschen bewegt. Und so kommt es, dass sie sich trennen. Für mich fühlte es sich an, als wenn Lucy mehr unter dieser Trennung gelitten hatte als er, was vielleicht daran liegen könnte, dass sie in ihren Briefen klar und deutlich ihren Schmerz wiedergibt. Jeder lebt von nun an sein Leben nach seinen Vorstellungen, doch in der ganzen Zeit halten sie mehr oder weniger Kontakt und können doch nicht voneinander lassen. Lucy war für mich am Anfang ein ganz starker Charakter und auch sehr lebensfroh. Man hat beim Lesen gemerkt, wie sehr sie Gabe vergöttert und dass sie sich keinen anderen Mann an ihrer Seite vorstellen kann. Als sich die Beiden trennen, fällt sie in ein sehr tiefes Loch und leidet so sehr bis sie Darren kennenlernt. Darren ist ganz anders als Gabe und deswegen war es für mich auch nicht verwunderlich, dass sie die beiden Männer miteinander verglichen hat. Doch sie lässt sich auf Darren ein und verliebt sich in ihn. Doch nach all der langen Zeit kann sie immer nicht aufhören an ihre große Liebe Gabe zu denken, zwar immer weniger aber er ist doch sehr präsent. Mich hat etwas gewundert, wie sich Lucy durch die Beziehung zu Darren verändert hat. Als Gabe mit seinem Traum als Fotograf die Welt zu umreisen ankam, fand ich das anfangs sehr egoistisch aber auch sehr mutig. Obwohl er auch sehr erfolgreich wird und sich immer wieder mit anderen Frauen bindet, merkt man, dass er Lucy nicht wirklich loslassen kann. Ach, mehr möchte ich zu der ganzen Geschichte nicht mehr sagen, denn ich finde, man sollte sie einfach selbst lesen und damit durchleben. Durch diese Briefform fühlt man richtig mit Lucy mit und erlebt genau das, was sie auch erlebt hat. Da mir der Schluss gar nicht gefallen hat, ok nur zum Teil und weil ich mich anfangs an die Schreibform gewöhnen musste, gibt es einen Punktabzug. Doch ich kann das Buch jedem wirklich nur empfehlen. Deswegen von mir 4 von 5 Punkten.

Wäre das Ganze mal so gefühlvoll gewesen, wie das Ende..

Von: eves-bookish-wonderland Datum: 08. March 2018

Ich lese momentan unfassbar gerne Liebesgeschichten und dachte mir, dass dieses Buch dann genau das richtige ist. Wir lesen dieses Werk aus Lucys Sicht, in einer Art Briefform. Das hat mich zunächst einmal sehr angesprochen, allerdings kam mir trotzdem alles ein bisschen distanziert vor und ich habe keine richtige Verbindung zu Lucy aufbauen können. Lucy war mir aber auch nicht immer wirklich sympathisch, da ich ihr Verhalten oft nicht verstanden habe. Das ganze wurde dadurch doch ein wenig seltsam, da ich nicht so handeln würde wie sie. Der Schreibstil ist flüssig aber auch sehr einfach gehalten und die Kapitel sind alle sehr kurz. Dadurch kommt man sehr schnell durch das Buch. Die ganze Handlung war recht vorhersehbar, bis auf das Ende, welches mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es die Frage aufwirft "Was wäre wenn?" und man dadurch länger über die ganze Handlung nachdenkt und das Buch nicht direkt wieder "ausblendet". Die Verbindung zwischen Lucy und Gabe ist sehr besonders und auch tragisch, dass wirkte alles sehr realistisch, da im realen Leben ja nichts immer nur perfekt läuft. Generell hat es mir auch gefallen, dass die Beiden nicht miteinander aber auch nicht ohne einander leben konnten und das eben auch sehr deutlich wurde. Die Gefühle kamen teilweise gut rüber, vor allem am Ende, aber die meiste Zeit konnte ich einfach nicht mit Lucy fühlen. Ihre Einstellung habe ich wirklich oft nicht verstanden. Die Nebencharaktere spielen keine große Rolle, bis auf Darren, der mir eigentlich sehr sympathisch war, gegen Ende jedoch wurde er teilweise ein bisschen schlecht geredet, hatte ich das Gefühl. Generell habe ich fast mehr Darren gemocht als Lucy, was vielleicht auch daran liegt, dass ich Treue und vor allem Ehrlichkeit, als sehr wichtig empfinde. Am Ende des Buchs gibt es noch eine Leseliste von Lucy und Gabe, dass fand ich wirklich eine schöne Idee. Auch das Cover hat mir gefallen, da es zum Inhalt gut passt. Fazit: Das Buch konnte mich irgendwie nicht richtig mitreißen und die Gefühle sind irgendwie nicht übergesprungen. Das Ende war wirklich herzzerreißend und toll gewählt, da dass Werk dadurch länger im Kopf bleibt. Der Schreibstil war angenehm und einfach gestrikt. Das Buch war nett für zwischendurch, aber auch nicht so gut, wie ich es erhofft hatte. Ich gebe deshalb 3 von 5 Sternen.

Über die Liebe,das Leben und seine seltsamen Wege

Von: Susi's Leseecke Datum: 07. March 2018

#Rezension #Werbung Was bleibt sind wir von Jill Santopolo Danke an Heyne und RandomHouse Zum Inhalt: Quelle RandomHouse Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden … Meine Meinung: Der 11.September 2001 ein Tag Der jedem im Gedächtnis bleibt, so aich Lucy und Gabe. Die beiden lernen sich in einem Seminar über Shakespear an der Uni kennen und verbringen diesen denkwürdigen Tag miteinander, nehmen das Geschehene miteinander wahr und entwickeln ein zartes Band der Liebe das bald unzertrennlich erscheint. Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt und tief bewegt durch die Story geführt. Erzählt wird aus der Sicht von Lucy. Lucy und Gabe werden lebendig dargestellt, das Gefühl das die Autorin in die Geschichte einfließen lässt ist fast körperlich spürbar. Die erste große Liebe und doch gibt es vieles das die Liebe trübt. Eben wie im wahren Leben läuft nicht alles nach Plan. Kleinere Längen die aber den Lesefluss nicht groß beeinträchtigen. Das Cover ist unbeschreiblich schön gestaltet und ein echter Eyecatcher. Mein Fazit: Ein schöner Roman über die 1.große Liebe der nochmal Erinnerungen an die eigenen jungen Jahre erweckt.\nKlare Kaufempfehlung mit 4 von 5 Sternen.\nIch bedanke mich beim Heyne Verlag sowie RandomHouse für das Rezensionsexenplar

Was für ein Ende...

Von: Judikos Welt Datum: 07. March 2018

Jeder kennt es…  Diese Momente, wo man sich fragt, was wäre gewesen, hätte ich damals so oder so reagiert, oder, wo wäre ich heute, wenn ich einen Tag später geboren worden wäre. Wie entscheidend sich eine bestimmte Situation auf unser ganzes Leben auswirken kann, zeigt uns diese Geschichte. Es war der 11. September 2001, als sich das Weltgeschehen drastisch veränderte, aber es war auch ein Tag, wie jeder andere. Ein Tag, an dem Menschen sterben, aber auch geboren werden, sich scheiden ließen, aber auch verliebten, - so wie Lucy und Gabe. Sie lernten sich an diesem besagten Morgen in einem Uni-Seminar kennen und gleichzeitig verfolgten sie hautnah das Grauen in New York. Der Rauch der ausging, vom eingestürzten World Trade Center stieg über ihre Köpfe hinweg, als sie sich das erste Mal küssten. Wir begleiten Lucy und Gabe in dieser Geschichte, wie sie gemeinsam ihre Zeit genießen, aber auch, als ihre Träume und Wünsche auseinander gingen, ebenso, wie ihre Liebe. Was bleibt, ist für den einen die Trauer und für den anderen die schönsten Erinnerungen. Lucy leidet mehr, hat aber auch das Glück, dass jemand in ihr Leben tritt, der sie vergessen lässt. Erstmal vergessen lässt, denn immer wieder träumt sie von Gabe. Werden die zwei es schaffen irgendwann wieder zueinander zu finden? Ich gebe zu, dass mich diese Geschichte zwischenzeitlich wirklich nervte, weil ich mit dem Verhalten von Lucy einfach nicht klar kam, es war mit einer Hassliebe gleich zu setzen, aaaaber ich kann euch auch sagen, man sollte unbedingt dranbleiben an der Geschichte, denn sie war trotzdem nie langweilig und zweitens, hat das Ende mich sehr berührt. Nun frage ich mich, genau wie Lucy sich immer wieder fragte, was wäre gewesen wenn…?

kann nicht ganz bieten, was ich erwartet habe

Von: Manja Datum: 06. March 2018

Kurzbeschreibung Zwei Menschen. Ein Augenblick. Was wäre wenn? Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden … (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung Der Roman „Was bleibt, sind wir“ stammt von der Autorin Jill Santopolo. Es ist mein erster Roman der Autorin gewesen. Angesprochen wurde ich hier sowohl vom Klappentext als auch vom Cover und so habe ich mich auch recht flott ans Lesen gemacht. Die die handelnden Charaktere hat die Autorin sehr authentisch und vorstellbar gezeichnet. Man lernt beide Protagonisten wirklich gut kennen und kann die Handlungen nachvollziehen. Lucy ist eine sympathische Protagonistin. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen, kann mit ihr mitleiden und mitlachen. Aber auch Gabe empfand ich als sehr gut beschrieben. Auch ihn empfand ich als sympathisch und glaubhaft gezeichnet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und emotional. Man kommt als Leser sehr leicht durch die Seiten und kann ohne Probleme folgen. Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lucy. Die Autorin hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet, die wirklich sehr gut zur Geschichte passt. Die Handlung hat mich berührt. Man kommt schnell ins Geschehen hinein und kann sehr gut folgen. Ich empfand die Emotionen sehr gut beschrieben, sie werden gut zum Leser transportiert. Den Hintergrund mit dem 11. September fand ich gut eingearbeitet. Man kann gut nachvollziehen wie sich alles damals abgespielt hat. Und Lucy und Gabe mittendrin. Das Geschehen weiß den Leser gut zu unterhalten. Es ist eine doch besondere Liebesgeschichte, die allerdings kaum Überraschungen parat hat. Ich fand es ein wenig schade, hatte ich mir hier doch ein wenig mehr erhofft. Das Ende kann nochmal einiges rausreißen. Ich fand es klasse, ich hat es überrascht und es ist wirklich gut gewählt. Ich fand es sehr stimmig und passend. Fazit Insgesamt gesagt ist „Was bleibt, sind wir“ von Jill Santopolo ein Roman, der mir nicht ganz das bieten konnte was ich erwartet habe. Sehr gut gezeichnete Charaktere, deren Emotionen für mich greifbar waren, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar eine richtig tolle Liebesgeschichte und auch sonst wirklich toll erzählt ist, in der mich aber nicht viel überraschen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

Von: Melanie E. Datum: 25. February 2018

"Was bleibt, sind wir" erzählt die Geschichte einer Liebe, bei der die Frage tatsächlich bestehen bleibt: "Was wäre wenn?" Auch wenn ich wenig Sympathie für die beiden Protagonisten Gabe und Lucy aufbauen konnte, beinhaltet der Roman viele Facetten von Emotionen, die mich letztendlich begeistern konnten. Ich erhoffte mir ein Happy End, denn das Gefühlschaos, was sich immerzu aufbaut, ist wirklich unerträglich und manchmal auch sehr ermüdend. Sowohl Gabe, als auch Lucy bauen sich ein eigenes Leben auf, fern voneinander, und sind doch immerzu miteinander verbunden. Immer wenn sich Gabe meldet, sei es per E-Mail oder SMS, löst sich in Lucy ein Knoten, der sich immer wieder neu entwickelt, sobald der Kontakt abbricht. Immer wieder bringt Gabe Lucy aus der Fassung und es ist immer wieder ein Neubeginn, ein Loslassen, zumindest der Versuch dessen, denn gerade Lucy ist diejenige, die scheinbar zu viel liebt. Es ist niemals verwerflich, zu viel zu lieben, aber für Lucy ist es fast schon zerstörerisch, denn sie kann sich nicht auf ihre Ehe einlassen und die Mutterschaft trägt auch nicht zum Vergessen bei. Wer sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden", wird hier schnell entdecken, dass es sich nicht bewahrheiten wird. Gabe ist immer präsent und manchmal macht er mich wütend, da er sich immer dann meldet, wenn Lucy zur Ruhe gekommen ist. Lucy ist immer wieder hin und hergerissen und wird scheinbar niemals ihren Frieden finden, zumindest hat es den Anschein. Erst das Ende des Buches wird darauf zielen, Lucy endlich die verdiente Ruhe finden, die eine verlorene Liebe in ihr ausgelöst hat. Mein Happy End habe ich diesbezüglich bekommen, aber ob es mich wirklich zufriedengestellt hat? Ich empfand Gabe als egoistisch und sich immer wieder so in Lucys Leben drängend, dass ich ihn einfach nicht mögen konnte. Er wirkte auf mich suspekt und nur auf sich bedacht. Wie hätte ich Sympathie für ihn empfinden können? Lucy wirkt auf mich ruhelos und unerfüllt, wobei sie einen Mann an ihrer Seite hat, der zwar nicht perfekt ist, aber ihre Erwartung ist oft auch viel zu hoch, sodass sie das Schöne in ihrer Beziehung und späteren Ehe nicht sehen kann. Ich kann nicht sagen, ob mir der Roman besser gefallen hätte, wenn Gabe seine berufliche Zukunft anders gestaltet hätte und seine Liebe zu Lucy erhalten geblieben wäre. So empfand ich den Verlust für Lucy einfach zu dramatisch, da es sich einfach ein leben lang hinziehen wird. Sie stellt Vergleiche an und bezieht Gabe einfach zu sehr in ihr Leben ein, sodass sie sich unmöglich auf anderes so konzentrieren kann, wie es verdient wäre. Ihr Lebensglück scheitert an diesen Vergleichen und daher wirkt dies für mich tatsächlich oberflächlich und mitunter auch unglaubwürdig. Vielleicht, weil ich es selbst so nie erlebt habe und daher nicht nachempfinden kann? Natürlich hatte ich auch schon Liebeskummer, aber nie so gewaltig, dass es mein zukünftiges Leben derart überschatten kann. Am Ende bleibt tatsächlich die Frage bestehen: "Was wäre wenn?" und lässt mich leider ein klein wenig unbefriedigt zurück. Ich werde daher nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, da ich in "Was bleibt, sind wir" zu viel Drama empfand und das Schöne, Positive einer Liebesgeschichte für mich an vielen Stellen auf der Strecke geblieben ist. ★★★★ (3,5)

Fesselnd und mit ganz viel Gefühl

Von: hope23506 Datum: 20. February 2018

INHALT: Ein kurzer Augenblick verändert das Leben von Lucy und Gabe. Sie begegnen sie bei einem Shakespeare Seminar und wissen sofort- das zwischen ihnen ist die grosse und einzige Liebe im Leben. Beide sind gerade mal Anfang zwanzig und jeder für sich hat Pläne für sein Leben. Lucy möchte in New York Karriere machen und Gabe möchte als Fotograf die Welt bereisen. Wird das ihre Liebe aushalten? Wir begleiten die Beiden in den nächsten 13 Jahre ihres Lebens und erfahren, ob ihre Liebe stark genug für das wahre Leben ist oder ob ihre Träume wie Seifenblasen platzen. MEINE MEINUNG: Ich bin ganz unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und wollte mich einfach in die Geschichte fallenlassen. Und das konnte ich auch. Durch den wirklich sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil fiel mir der Einstieg überhaupt nicht schwer. Es kam mir vor, als unterhielte ich mich mit einer Freundin und sie erzähle mir ihre Geschichte. Als Leser erfährt man das Buch aus Sicht von Lucy und es ist geschrieben wie Tagebucheinträge. Durch die recht kurzen Kapitel ĺässt es sich sehr schnell lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere waren mir symphatisch und ich fand sie auch sehr authentisch, obwohl ich manche Handlungen von Lucy und auch Gabe doch in Frage gestellt habe. Sollte man sich in eine Beziehung einmischen? Ich fragte mich während des Lesens oft, wie das Ende wohl aussehen wird. Mir kam das Buch auch sehr emotional vor und die Gefühle wurden gut herausgearbeitet. Zu Beginn der Liebe von Lucy und Gabe hätte es für mich aber auch ruhig noch mehr Gefühl sein können und ich hätte noch mehr vom Beginn der Liebe erfahren wollen. FAZIT: Ein Roman mit viel Gefühl und virl Stärke. Ein Roman über das Leben und der Frage: Was die erste und einzig grosse Liebe alles aushält. Von mir gibt es 4/5 Sterne.

Wundervoller, gefühlsstarker und ausdrucksvoller Roman

Von: Conny G. Datum: 19. February 2018

Lucy und Gabe begegnen sich durch Zufall in einem Shakespeare-Seminar an der Uni. Sie verbringen den Tag miteinander und erleben die schlimmen Ereignisse des 11. September 2001 in New York mit, die sie beide prägen. Dieser Tag soll ihr Leben verändern, nicht nur wegen dieser Ereignisse, denn sie erleben miteinander die erste große Liebe, die perfekt scheint und für immer sein soll. Aber sie entwickeln sich weiter, schließen die Uni ab und starten ihr Berufsleben. Gabe wird Fotograf und träumt von einer Karriere als bekannter Foto-Journalist. Lucy beginnt Fernsehserien für Kinder zu entwickeln und hat ebenfalls eine Karriere vor Augen. Als Gabe ein Angebot erhält, das er nicht ablehnen kann, bedeutet das ihre Trennung, denn Gabe zieht als Fotograf in die Welt hinaus. Lucy will ihre eigenen Pläne und Träume nicht aufgeben und geht nicht mit ihm. Vergessen können sich beide aber nie und nach 13 Jahren treffen sie wieder aufeinander. Ist ihre Liebe noch da? Werden sie wieder zueinander finden? Jill Santopolo erzählt die Geschichte von Lucy und Gabe aus der Sicht von Lucy. Dabei wählt sie einen ganz besonderen Schreibstil. Ich-Erzählerin Lucy führt praktisch eine einseitige Unterhaltung mit Gabe oder es könnte auch ein sehr langer Brief an Gabe sein. Das hat mir unglaublich gut gefallen, nicht nur, weil es mal etwas anderes ist. Diese Art der Erzählung bringt sehr viel Nähe zu Lucy. Man ist ständig Teil ihrer Gedanken und ihrer Gefühlswelt. Sie erzählt alles was geschieht sehr offen, so wie man es eben einem geliebten Menschen erzählen oder auch einem Tagebuch anvertrauen würde. Und dabei merkt man dann, dass Gabe in ihrem Leben bzw. ihren Gedanken eigentlich ständig präsent ist, auch dann noch, als der schlimmste Liebeskummer überwunden ist. Ab und zu liest sie etwas über seine beruflichen Erfolge in Zeitungen oder im Internet aber ansonsten erfährt Lucy und damit auch der Leser, kaum etwas über Gabe und vor allem auch nicht über seine Gefühlswelt. Lucy lebt ihr Leben weiter, hat beruflichen Erfolg, heiratet, bekommt zwei Kinder. Aber Gabe gehört irgendwie immer zu ihrem Leben dazu, zumindest in ihren Gedanken. Da habe ich mich natürlich gefragt, wohin wird diese Geschichte führen? Was passiert wenn sie sich wiedersehen? Und werden sie noch einmal zusammen kommen? Mich hatte die Geschichte sehr schnell gepackt, vor allem in ihren Bann gezogen und dann auch nicht mehr losgelassen. Es ist die Geschichte einer großen und tiefen Liebe von zwei Menschen, die für einander geschaffen sind und einfach zusammen gehören. Dennoch gehen sie auseinander ohne einander je zu vergessen. Die Figur der Lucy ist der Autorin wirklich wunderbar gelungen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, mit ihr leiden und lachen und vor allem ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Aber auch Gabe, soweit man ihn erlebt, ist sympathisch und authentisch. Ich konnte die schwere Entscheidung, ihre Lebensträume nicht aufzugeben, die die beiden als junge Menschen getroffen haben, verstehen. Ich hatte Respekt vor den beiden, dass sie so entschieden haben, auch wenn der Liebeskummer für beide sicher schmerzlich war. Aber auf den Beruf bzw. die Möglichkeit Karriere zu machen zu verzichten, wäre langfristig für beide sicher genau so schmerzlich gewesen. Jill Santopolo hat, nach eigener Aussage, begonnen diesen Roman zu schreiben, als sie selbst Liebeskummer hatte. Daher sind die geschilderten Emotionen und Reaktionen stets glaubhaft geschildert und die Geschichte gleitet niemals in Richtung Kitsch ab. Lucys und Gabes Geschichte zeigt, dass Liebe und Verlust nahe beieinander liegen und jeder sie jederzeit erleben kann. Mich hat dieser wundervolle, gefühlsstarke und ausdrucksvolle Roman berührt und begeistert aber auch ein bisschen nachdenklich gemacht! Die Geschichte von Lucy und Gabe wird mir noch lange in Erinnerung bleiben! Fazit: 5 von 5 Sternen

Die Liebe und ihr Timing

Von: Alittlebookconversation Datum: 19. February 2018

Es ist der 11. September 2001, als Lucy und Gabe sich in einem Uni-Shakespeare-Seminar in New York kennenlernen. Es ist in etwa derselbe Moment, in dem die Twin Tower des World Trade Centers einstürzen. Die Stadt ist beherrscht von Asche und Panik. Doch unter dem grauen Himmel sind es Lucy und Gabe, die einander Licht in diesen dunklen Tag bringen. Und in den Trümmern New Yorks entsteht eine neue Liebe. Lucy macht Karriere beim Fernsehen, doch Gabe ist unglücklich im Big Apple. Er will das Ausland fotografieren, Missstände zeigen und die Welt verbessern. Obwohl die Beiden einander unglaublich lieben, lieben sie den Gedanken an ihre eigene Selbstverwirklichung mehr. In "Was bleibt sind wir" verfolgt der Leser Lucys Gedanken, ihre Gefühle und ihr Leben über ein ganzes Jahrzehnt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive verfasst und Gabe ist der Angesprochene. Mal leidet man mit Lucy - und Gabe - , mal will man sie loben, mal korrigieren. Manchmal will man sie auch packen und wachrütteln. Hin und wieder will man die Zeit anhalten oder gar die Uhr zurückdrehen. Denn das größte Problem dieser Liebesbeziehung ist das Timing. Ständig hatte ich den Drang, über den Roman zu sprechen, wenn ich nicht gerade darin las. Und ich las schnell. Doch ich brauchte Lesepausen um zu begreifen. Um meine eigene Gefühlswelt zu beruhigen, den gelesenen Schmerz zu verdauen und um wieder Hoffnung aufkeimen zu lassen. Denn Lektorin und Autorin Jill Santopolo hat eine wahnsinnig intensive Liebesgeschichte geschrieben. So berührend und gewaltig. Eine schmerzhafte und zugleich wundervolle Geschichte einer ersten großen Liebe. DER großen Liebe. Kann das Buch bitte verfilmt werden? Ich habe das Gefühl, noch mehr Zeit mit Lucy und Gabe verbringen zu müssen.

Wunderschöne und realistische Geschichte

Von: Samy Datum: 19. February 2018

Dieses Buch ist so wunderschön von der Geschichte her das ich euch nicht noch mehr vom Inhalt verraten möchte, dafür ist schon zu viel im Klappentext gesagt worden. Die Geschichte ist so normal und echt geschrieben das es einem vorkommt als hätte man diese Geschichte selber erlebt, gerade das hat mir an diesem Buch am besten gefallen. Diese Geschichte gefällt mir auch sehr gut vom Schreibstil her, die Autorin schreibt so wunderschön leicht und so flüssig, dass man diese Geschichte in einem Rutsch schön Lesen kann. Die Autorin hat die Geschichte aus der Ich Perspektive von Lucy erzählt. Das fand ich am Ende vom Buch als ich dann drüber nachdenken konnte eine sehr schöne Idee. Es kann nicht immer ein Buch sein welches aus der Sicht beider geschrieben ist. Es gibt Szenen im Buch die sind wie aus dem echten Leben raus geschrieben. So als hätte man es selber erlebt, gemacht. Dieses Gefühl finde ich wirklich wunderbar. So hat mir das Lesen richtig viel Spaß gemacht. Lucy als Charakter fand ich auch direkt sympathisch und wollte ihre Geschichte direkt Lesen, so habe ich das Buch dann auch direkt durchgelesen. Wie konnte es auch anders sein. Das es am Ende vom Buch noch eine Leseliste gibt, die von Lucy und Gabe, fand ich noch ein schönes Extra. Das Cover finde ich wunderschön. Das Pink ist nicht zu stark. Die Personen sind Silhouetten die sich auflösen. Es ist alles in weiß abgebildet. Das Zusammenspiel ist wirklich wunderschön.

Tolle Geschichte....

Von: EvaMaria Datum: 17. February 2018

An dieses Buch ging ich sehr unvoreingenommen, denn ich fand jetzt den Klappentext recht ansprechend und wollte mich von der Handlung einfach überraschen lassen. Nach Beendigung kann ich euch jetzt sagen, dass ich etwas durcheinander bin. Wie im Klappentext schon erwähnt, lesen wir die Geschichte von Lucy und Gabe, die sich während eines Seminars kennenlernen und auch näherkommen. Ich hatte als Leser das Gefühl, dass es zwischen den beiden die wirklich große Liebe zu sein scheint, allerdings haben beide sehr unterschiedliche Träume. So kommt es, dass sich die beiden trennen und jeder sein eigenes Leben lebt. Einige Jahre später treffen sich die beiden wieder und irgendwie hat man als Leser das Gefühl, dass zwischen den beiden noch was ist. Die Handlung fand ich recht unterhaltsam und wirklich nett geschrieben. Persönlich würde ich sagen, dass die Geschichte in eine Art Tagebucheinträge formuliert ist, denn wir lesen das Buch in der Ich – Perspektive von Lucy, die aber ihre Erlebnisse jemandem erzählt. Diese Form fand ich recht angenehm zu lesen und es war aus meiner Sicht auch gut, dass man Lucy als Erzählende genommen hat und nicht immer gewechselt wurde, denn so bekommt man als Leser sehr viele Eindrücke vom Gefühlsleben von Lucy. Ich musste auch so manches Mal mit ihr mitleiden, denn manche Abschnitte fand ich schon sehr traurig, hingegen fand ich wiederum andere Abschnitte recht humorvoll. Es gab da zum Beispiel eine Szene, wo beschrieben wird, was ihr Freund ihr für eine Überraschung machen will, obwohl sie keine Überraschungen mag. Fand ich sehr realistisch beschrieben. Ich möchte noch erwähnen, dass die Handlung aus meiner Sicht doch etwas vorhersehbar war und es für mich jetzt nicht groß irgendwelche Überraschungen gegeben hat, dennoch habe ich mich jetzt eigentlich nicht gelangweilt. Allerdings kann ich euch sagen, dass das Ende doch definitiv nicht vorhersehbar war und ich so wirklich überrascht war. Persönlich fand ich das Ende absolut in Ordnung, obwohl es doch ein oder zwei Kleinigkeiten gab, die nicht aufgelöst wurden. Das Gute daran ist wiederum, dass ich jetzt was zum grübeln habe. Die Schreibweise würde ich als sehr flüssig und locker, aber auch recht einfach bezeichnen. Allerdings war das Buch auch sehr angenehm zu lesen. Das Setting in New York fand ich wirklich gut gewählt, denn ich mag Geschichten, die in dieser Stadt spielen. Die Emotionen in diesem Buch fand ich dem Leser sehr toll näher gebracht und ich konnte mich sehr gut in Lucy hineinversetzen. Lucy fand ich jetzt recht sympathisch beschrieben. Sie wirkte recht authentisch, obwohl ich jetzt manche Taten von ihr nicht nachvollziehen konnte, aber nun ja, man kann ja nicht alles verstehen. Lobenswert fand ich, dass sie sich nicht hat alles gefallen lassen. Auch die Nebencharaktere fand ich recht gut beschrieben. Das Cover gefällt mir gut. Vor allem die Farbwahl hat es mir angetan. Wirklich sehr ansprechend. Zur Autorin: Jill Santopolo lebt in New York und arbeitet als Lektorin. Sie hat bereits zahlreiche Jugendromane veröffentlicht und sich als erfolgreiche Autorin etabliert. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. »Was bleibt, sind wir« ist ihr erster Roman bei Heyne. Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Ein wirklich toller Roman! Absolut empfehlenswert.

Mal ganz anders geschrieben!

Von: Written between the lines Datum: 12. February 2018

Meinung: Das Cover wirkt durch seine Zweifarbigeit zunächst sehr schlicht und unaufdringlich, bleibt aber nicht zuletzt auch genau deshalb in Erinnerung. Als Einstieg in die Geschichte würde 9/11 gewählt, womit die Autorin sicherlich nicht nur auf Zustimmung treffen wird, dennoch ist es ihr gelungen, so einen logisch nachvollziehen und schnellen Einstieg in die Geschichte zu konstruieren. Die Liebesgeschichte der beiden könnte mich wirklich rühren. Obwohl sie beide wussten, wie sehr sie einander liebten, rannten die Protagonisten immer wieder in entgegengesetzte Richtungen und haben so mein armes Herz immer wieder brechen lassen . Sehr spanned fand ich, dass ich trotz der Ich-Erzählerin  die Geschichte irgendwie ganz anders wahrgenommen habe, da sie eigentlich fast bis zum Schluss über die Vergangenheit redet. Wenn die Protagonistin Lucy über ihren Geliebten, Gabe redet, sagt sie immer "Du", weshalb man sich stellenweise sehr in dessen Perspektive hineinversetzt fühlt, ohne ihn oder seine Gedanken wirklich zu kennen. Mit der Rolle des passiven Zuhörers Gabe, hat die Autorin den Verlauf der Geschichte in ihren Schreibstil eingearbeitet, was mich wirklich fasziniert hat! Auch wenn das buch mal auf eine ganz andere Art und Weise geschrieben wurde, lässt es sich wahnsinnig flüssig Lesen. Vielleicht au h gerade deshalb, weil man die ganze Zeit das Gefühl hat es würde wirklich jemand vor einem stehen und die Geschichte erzählen. Total toll fand ich auch die "Leseliste" von Gabe und Lucy, die so ähnlich wie eine Playlist hinten im Buch zu finden ist! Fazit: Diese Geschichte kann ich euch nur aller ärmstens Empfehlen. Das Buch ist mal ganz anders geschrieben, als ich es gewohnt bin und erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte. Somit verdient es 5 Sterne: 🌟🌟🌟🌟🌟.

Ein wunderbares Buch

Von: Susann Niedworok (Bücherstube Jahn) Datum: 06. June 2017

Ein gesunder und pragmatischer Schreibstil. Von Anfang bis Ende unglaublich lebendig und liebenswert.

Was bleibt, sind wir

Von: Claudias Bücherregal Datum: 30. July 2018

Es gibt sie. Definitiv. Die große Liebe. Der eine Mensch, der für einen anderen bestimmt ist. Genau das spüren Lucy und Gabe, als sie sich in New York City kennenlernen. Ihre Beziehung beginnt wunderschön, sie erfüllt beide. Doch nach einigen Jahren kommen sie an einen Scheideweg. Gabe erhält einen Fotojob, der ihn für längere Zeit ins Ausland verschlägt. Lucy hingegen will ihre Karriere in New York nicht aufgeben. Sie beiden trennen sich, doch immer wieder begegnen sie sich erneut und kommen nie wirklich voneinander los – über dreizehn Jahre lang nicht. Dieses Hörbuch hinterlässt mich zwiegespalten. Während der ersten CD wollte ich das Buch abbrechen. Zwei Hauptgründe gab es dafür. Zunächst die Erzählweise. Lucy erzählt die Geschichte Gabe. Daher kommen immer wieder Sätze vor wir „Du sagtest, dies und wir taten das …“. Diese Art hat mir überhaupt nicht gefallen und das hat sich durch das gesamte Hörbuch durchgezogen. Des Weiteren mochte ich zwar die Stimmfarbe von Annina Braunmiller-Jest, aber oft klang die Darbietung als würde die Sprecherin in einem leeren Raum stehen, da stets eine Art Hall mitschwang. Auch das fand ich sehr anstrengend. Außerdem haben diese beiden Faktoren dazu geführt, dass ich mich gefragt habe, warum dieses so gewählt wurde, wodurch ich mich während der ersten CD bereits mit einer Vermutung selbst gespoiltert habe, was ich schade fand. Die Liebe von Lucy und Gabe und dass sie alles für einander sind, wird glaubhaft geschildert. Nachvollziehbar ist daher auch, dass sie den Schlussstrich nicht wirklich ziehen können, auch nicht, als Lucy längs verheiratet ist und Kinder bekommen hat. Was als eine wunderschöne Liebesgeschichte beginnt, verfällt dann eher in ein Drama. Außerdem stellt sich die Frage, ob ein Moment der großen Liebe es tatsächlich wert, dass man sich den Rest des Lebens unerfüllt fühlt? Denn so kommt Lucy rüber und ihre ehemalige Beziehung überschattet ihr ganzes zukünftiges Leben. Fazit: Die Geschichte ist nicht uninteressant. Jedoch wurde mir der Spaß an ihr durch die gewählte Akustik und die Erzählart teilweise genommen. Eine große, authentische Liebe, aber auch viel unerfüllte Hoffnung und Zweifel prägen dieses Buch, das keine größeren Überraschungen bereithält. Für mich 3,5 Sterne. (5 CDs, Laufzeit: ca. 6h 22)

Lieber Buch, statt Hörbuch

Von: Buecher.liebe_98 Datum: 22. June 2018

Ich möchte vorab sagen, dass ich das gekürzte Hörbuch gehört habe. Mir haben Lucy und Gabe jeweils sehr gut gefallen, sie waren beide sehr Sympathisch und glaubwürdig. Lucy ist das typische Mädchen, sie hat sich selber sehr gut beschrieben, es wird in der Vergangenheits-Form erzählt... Lucy tat mir sehr oft Leid, war aber oft sehr leichtsinnig und eben nur verliebt, hingegen hat Gabe oft an sich gedacht und gar nicht an das große Ganze. Ich fand die Wendung und die Entwicklung echt gut! Die Kürzung des Buches als Hörbuch war jedochecht schlecht, da es oft zu große Sprünge gab und ich oft überfordert war und noch mal zurück gespult habe. Die Leserin ist Annina Braunmiller-Jest, Sie ist die Synchronsprecherin von Bella aus Twilight. Weswegen ich mich am Anfang daran gewöhnen musste, da ich immer Bella vor Augen hatte, erst recht bei Stellen, die etwas trauriger waren. Fazit: Ich kann die Geschichte empfehlen, jedoch würde ich lieber das Buch wählen, statt das Hörbuch.

wunderbar Gefühlvoll

Von: EvaKeks Datum: 21. June 2018

Das Hörbuch hat mich total überrascht und ich kann nicht einschätzen, ob es mir, hätte ich es selbst gelesen, genauso gut gefallen hätte. Die Geschichte als Solche erinnerte mich an Nicholas Sparks 'Mein Weg zu dir'. Dennoch ist sie wunderbar gefühlvoll. Diese Gefühle transportiert Annina Braunmiller-Jest mit ihrer Stimme und lässt den Hörer über die ganze Story eine gewisse Traurigkeit wahrnehmen. Es wird eine ganze Lebensgeschichte erzählt, die im College beginnt. Zwar konnte ich das Ende frühzeitig vorausahnen, aber dennoch ist in dieser Geschichte der Weg das Ziel. Es liest bzw. hört sich wie ein Brief an Gabe. Lucy symbolisiert die moderne Frau. Sie stellt ihre Karriere und Träume über die Liebe. Sie ist stark und verfolg ihre Träume und Ziele. Dabei beugt sie sich niemanden und ist nicht bereit ihre eigenen Interessen hintenan zu stellen. Mit den Männern hatte ich jedoch meine Probleme. Mit Darren wurde ich nicht so richtig warm. Gabe widerrum ist selten anwesend und stellte für mich aber das geringere Übel da. Die Stimme ist, wie breits erwähnt, einfach der Wahnsinn. Sie ist ruhig und angenehm und transportiert einfach so viele Gefühle. Man hat das Gefühl mittendrin zu sein, statt nur als Randperson nebenbei zu stehen. Hört man die Story mit einer "Was würdest du tun"-Einstellung, wird sogar noch intensiver. Eine Geschichte á la die erste Liebe vergisst man nicht bzw. endet nie. Und egal welches Gefühl Lucy durchlebt, sie sind alle authentisch. Zumindest ich war in der Lage ihre Gründe und ihre daraus resultierenden Empfindungen zu verstehen. Fazit: Eine wunderbare Geschichte, die das Herz berührt. Ich habe sie sehr gerne und auch sehr schnell gehört. Die Zeit verflog geradezu. Deshalb kann ich sie nur empfehlen, vorausgesetzt man hat die Lust auf eine romantisch schmerzhafte Geschichte. Aber als Einzelband ein hervorragender Zeitvertreib ohne, dass es einen zu viel Zeit kostet und an eine siebenteilige Reihe bindet.

Was bleibt sind wir - Hörbuch

Von: Celina Datum: 12. May 2018

So nun zur 3. Rezi, diesmal ist es ein Hörbuch.💖 Dieses habe ich netterweise vom Bloggerportal erhalten, Dankeschön! Infos Titel: Was bleibt sind wir Autor: Jill Santopolo Gesprochen: Annina Braunmiller - Jest Verlag: Randomhouse Audio Preis: 11,99 € (D) Label: Hörbuch CDs: 6 Dauer: 6h 22min Inhalt Lucy und Gabe begegnen sich mit Anfang zwanzig in einem Shakespeare-Seminar. Es ist der Tag, der ihr Leben für immer verändert. Es scheint fast so, als habe sie das Schicksal zusammengeführt. Und so lassen sie sich ein auf diese erste große Liebe. Doch beide haben auch eigene Wünsche. Lucy beginnt eine Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. In den dreizehn Jahren, die folgen, verändert sich ihr ganzes Leben. Nur eines bleibt gleich: ihre tiefen Gefühle. Aber ist das genug, um sie für immer aneinander zu binden? Meinung Gut von Anfang an mal. Anfangs tat ich mich sehr schwer rein zu kommen weshalb ich die erste CD zweimal anhörte. Ich dachte mir naja nur weil die erste nich so gut ist heißt das ja nicht, dass der Rest genauso ist. Und da hatte ich Recht. Man braucht Anfangs zwar rein zukommen aber es ist eine fabelhafte Geschichte und sehr berührend. Vorsicht Spoiler!!! Eine Sache hat mich jedoch noch sowas von aufgeregt, Lucy hat später ihren Mann mit Gabe verglichen und sowas kann ich einfach überhaupt nicht verstehen. Man kann keine Menschen miteinander vergleichen, vorallem wenn sie so verschieden sind aber naja. Im allgemeinen ist das Hörbuch gut, die Geschichte ist fesselnd und auch liebevoll und vorallem Bodenständig geblieben. Somit bekommt es 4 von 5 Sterne von mir da das kleine bisschen Extra noch gefehlt hat. Wer ein Hörbuch sucht, welches eine nette Liebesgeschichte erzählt kann es sich gerne kaufen. Wer eher auf Action und Spannung steht sollte es sich nicht zulegen.

Der Erzählstil hat mich sehr 'runtergezogen

Von: Jeanyjanez Datum: 08. April 2018

Inhalt (in meinen Worten): Lucy und Gabe verbindet etwas sehr einschneidendes: sie verbringen den 11. September, der Tag an dem Amerika still stand, zusammen und das eigentlich eher zufällig. Von diesem Tag an sind sie auch zusammen, doch nach und nach verändern sich ihre Träume und Ziele im Leben und sie trennen sich irgendwann. Doch Lucy kann Gabe nicht vergessen. Stil: Der Erzähl-Stil war sehr anstrengend und teilweise sehr melancholisch. Zu melancholisch, wie ich finde. Es zieht einen manchmal richtig runter. Das Buch ist als Brief aufgebaut, was eigentlich schön ist, aber nicht wenn es um Lucy geht. Sie ging mir so auf den Keks, was ich echt schade finde. Fazit: Es hätte so schön werden können. Die Botschaft, der Hintergrund, die Liebe zwischen zwei Menschen. Doch ab etwa der zweiten Hälfte der zweiten CD konnte ich kaum noch zuhören. Es war zu anstrengend und nervig. Lucy hat Gabe 13 Jahre nicht vergessen können, obwohl sie beide schon längst eigene Leben aufgebaut haben. Er ist ein erfolgreicher Fotograf in Kriegsgebieten und sie ... Na ja.  Sie war sogar eifersüchtig ... Doch Lucy, die alles an Gabe richtet, fragt sich oft, wie ihr Leben mit Gabe hätte verlaufen können.  Eigentlich ist es nicht tragisch, wenn man die erste Liebe nicht vergessen kann. Im Gegenteil. Es könnte sogar zu etwas sehr schönem werden. Aber nicht, wenn man einfach nur nervt und wirklich alles in Frage stellt und vergleicht.  Wenn man unvernünftige Entscheidungen trifft und dabei viel riskiert.  Mich hat das Hörbuch sehr wütend gemacht und ich hab länger gebraucht, als gedacht dafür. Viel länger sogar. Ich war so wütend, dass ich mich gefreut hatte, als es plötzlich vorbei war. So wütend und sauer auf Lucy und alles, was sie erzählt hat, dass ich mein Radio am liebsten in eine Ecke geschmissen hätte. Ich höre viele Hörbücher, aber das ist mir noch nie passiert. Gesamtbewertung: Cover: 4.5/5 Es ist echt schön.  Titel: 'Was bleibt sind wir' ist irgendwie nicht so zutreffend. Im englischen 'The light we lost' ist viel schöner und passender. 4/5 Inhalt: Lucy hat mich richtig genervt. Vielleicht lag es nur am Hörbuch, aber ich bin nicht mit ihr klar gekommen. 3/5

Wow! Viel viel besser als erwartet...

Von: buchundtee Datum: 06. April 2018

Was bleibt sind wir - Jill Santopolo [HÖRBUCH] -------------------------------------------------------------- Autorin des ursprünglichen Buches: Jill Santopolo Verlag: Randomhouse Audio Sprecherin: Annina Braunmiller-Jest Gesamtspielzeit: 6h 22 min (gekürzte Ausgabe) Preis: 11,99 € ISBN 978-3837139761 ------------- Dieses Hörbuch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An der Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an das Bloggerportal beziehungsweise Randomhouse Audio! Dies beeinträchtigt aber in keinster Weise meine Meinung! I N H A L T Der Tag, der die Welt veränderte, ist der Tag, an dem ihre Liebe beginnt. Lucy und Gabe begegnen sich mit Anfang zwanzig in einem Shakespeare-Seminar. Es ist der Tag, der ihr Leben für immer verändert. Es scheint fast so, als habe sie das Schicksal zusammengeführt. Und so lassen sie sich ein auf diese erste große Liebe. Doch beide haben auch eigene Wünsche. Lucy beginnt eine Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. In den dreizehn Jahren, die folgen, verändert sich ihr ganzes Leben. Nur eines bleibt gleich: ihre tiefen Gefühle. Aber ist das genug, um sie für immer aneinander zu binden? M E I N E M E I N U N G Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und muss noch kurz anmerken, dass dies eine gekürzte Fassung war und ich somit eventuell nicht auf alle Dinge, die im Buch, jedoch nicht im Hörbuch vorkommen, eingehen kann. Anfangs habe ich die Sprecherin nicht so gut verstanden, doch im Laufe der Zeit wurde das immer besser und letztendlich fand ich die Stimme sogar angenehm. --- Lucy erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive in Form eines langen "Briefes" an Gabe und ich als Hörer, beziehungsweise Leser, werde sozusagen direkt angesprochen. Dadurch, dass ich das alles vorgelesen bekommen habe, war ich schon von Anfang an ein Teil von Lucys Gedankenwelt. Ich konnte mich total in sie hineinversetzen und es hat mir einfach Freude gemacht ihr zuzuhören, da es mal etwas komplett anderes ist, was ich bisher so in der Art noch nicht kannte! Die Geschichte hat mich irgendwie total gefesselt und ja, wollte wissen wie es mit Lucy und Gabe weitergeht. Lucy war mir total sympathisch, sie hat einem alles über sich erzählt und ich hatte das Gefühl, als würde ich sie schon ewig kennen. Auch Gabe war mir recht sympathisch, wenn man von dem ausgeht, was man von ihm erfährt, beziehungsweise was Lucy über ihn erzählt. Die Verbindung zwischen Gabe und Lucy ist etwas ganz besonderes, aber gleichzeitig auch etwas tragisches. --- Die Autorin hat die Gefühle so wahnsinnig realistisch rübergebracht, dass ich manchmal wirklich an mich halten musste, um nicht weinen zu müssen. Das Ende war wirklich herzzerreißend und toll gewählt, da dass Buch (beziehungsweise Hörbuch :D) dadurch länger im Kopf bleibt. F A Z I T Mich konnte das Buch wirklich total überzeugen und hat mich ein wenig nachdenklich auf meinem Bett zurückgelassen. 4 von 5 Teebeuteln 💛

Mit einigen Längen, aber auch herzzerreißend, romantisch und gefühlvoll

Von: Buntes Tintenfässchen Datum: 16. February 2018

Geschichte und Erzählstil: Es war mal wieder Zeit für ein Hörbuch: Meine Wahl fiel auf eine Neuerscheinung aus dem Hause Randomhouse Audio - Was bleibt, sind wir von Jill Santopolo. Der Klappentext hat mich ein bisschen an Romane wie An jedem einzelnen Tag, Für immer vielleicht und Zwei an einem Tag erinnert und in diese Richtung geht Santopolos Geschichte auch auf jeden Fall. Es ist die Geschichte von Gabe und Lucy, zwei Menschen, die an einem einzigen emotionsgeladenen Tag zueinander fanden und seitdem irgendwie nie richtig voneinander loskommen, auch wenn sie sich monatelang, jahrelang nicht sehen. Klingt romantisch und vor allem melancholisch und nachdenklich. Eben das ist Was bleibt, sind wir auch. Erzeugt wird dieses Gefühl in erster Linie durch den besonderen Erzählstil, denn die Ich-Erzählerin Lucy erzählt ihre Geschichte rückblickend und richtet das Wort dabei an Gabe. Sie spricht ihn direkt an, gesteht ihm ihre Gefühle, zeigt ihm auf, was zwischen ihnen falsch lief und was wunderbar war. Ein intensiver Erzählstil, der den Leser dicht ran bringt an die Charaktere und ihn teilhaben lässt an ihren Erlebnissen und Emotionen. Außerdem drückt er eben eine besondere, bittersüße Melancholie aus, denn irgendwie hat man von Anfang an ein ganz bestimmtes Gefühl, das einen nicht loslässt. Welches das ist, müsst ihr selbst herausfinden! Nun zur Handlung selbst: Ausgangssituation ist der 11. September 2001 - an diesem Tag begegnen Gabe und Lucy sich zum ersten Mal. Sie blicken gemeinsam auf New York, als das World Trade Center in sich zusammenstürzt, und irgendwie löst dieses Erlebnis etwas in den beiden aus, was sie für immer zusammenschweißt. Ein bittersüßer, trauriger und zugleich hoffnungsfroher Gedanke, der die Liebesgeschichte der beiden zu etwas ganz Besonderem macht. Zeigt es doch, wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu leben und jeden Tag zu nutzen. So richtig zueinander finden die beiden jedoch erst einige Jahre später - die intensive Romanze fühlt sich auch für den Leser / Zuhörer nach großer Liebe an. Was mir besonders gut gefallen hat: Jill Santopolo ist eine der wenigen Autorinnen, die Sexszenen so richtig gut beschreiben kann. Es wirkt einfach echt und authentisch, nicht zu lächerlich-pornomäßig, zu abgedroschen oder zu unschuldig verspielt. Eben genau richtig. Nach Gabes und Lucys kurzer, aber intensiver Beziehung flacht die Handlung allerdings deutlich ab. Die beiden gehen getrennte Weg und entwickeln sich dabei zu Charakteren, die mir nicht wirklich sympathisch waren. Gabe wirkte auf mich schnell wie ein egoistischer Vollhonk, der sich nur bei Lucy meldet, wenn es ihm schlecht geht oder er etwas Bestimmtes will, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was das bei Lucy auslösen könnte. Unsensibles Trampeltier! Lucy wiederum machte auf mich des Öfteren den Eindruck eines Fähnchens im Wind. Außerdem scheint sie chronisch unzufrieden zu sein und dabei außerstande, etwas dagegen zu unternehmen. Von diesem Moment an war für mich die Romantik vom Anfang verflogen und mein Interesse am gemeinsamen Schicksal der Figuren nahm deutlich ab. Das Leben der beiden ist schon durchaus spannend - es gibt witzige, traurige, emotionale und weniger schöne Momente, was einfach echt und authentisch wirkt. Aber das Miteinander habe ich nach ihrer Trennung einfach nicht mehr gesehen. Das Verhalten der beiden hat zumindest mir klar gemacht, dass sie eigentlich null zusammenpassen. Diese Stimmung hat sich gegen Ende schließlich noch einmal geändert - die letzte CD war wahnsinnig packend, gefühlvoll, dramatisch und so traurig-schön. Ein wahres Gefühlschaos! Hier war ich auf jeden Fall fertig mit den Nerven und das hat die Durststrecke im Vorfeld wieder etwas wett gemacht und mich mit der Geschichte versöhnt. Das Ende ist einfach... gnaaaaah! Lest selbst! Sprecher: Was bleibt, sind wir wird von Annina Braunmiller-Jest gelesen - der deutschen Synchronstimme von Kristin Stewart in den "Twilight"-Filmen. Bei ihr scheiden sich sicher die Geister, aber ich mag ihre Stimme, die irgendwie leise, melancholisch und sanft klingt und damit perfekt zu Lucy passt. Was mir hier und da nicht so gut gefallen hat, ist, dass es immer mal wieder einen störenden Schalleffekt gab, der einen ein bisschen aus dem Geschehen gerissen hat. Das ist aber nur eine Kleinigkeit - ansonsten eine wirklich tolle Umsetzung. Mein Fazit: In Was bleibt, sind wir erzählt Jill Santopolo die melancholische Liebesgeschichte von Lucy und Gabe - eine Romanze, die definitiv ihre großen Momente hat und vor allem am Anfang und am Ende sehr berührt und mitnimmt. Zwischendrin hat mich die Geschichte nicht so gepackt und die Charaktere waren mir richtiggehend unsympathisch. Aber so ist das nun mal manchmal im Leben - man kann nicht jeden mögen. Und deswegen hat mir das Hörbuch im Großen und Ganzen recht gut gefallen. Gut gemachte Unterhaltung mit Herz.