Penny Vincenzi

Das Versprechen der Jahre

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London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt …

Ein Roman, an dem man unmöglich vorbeigehen kann

Von: Magische Momente Datum: 16. August 2018

Es gibt Romane, da fragt man sich, warum man so lange damit gewartet hat, um sie zu lesen. “Das Versprechen der Jahre” von Penny Vincenzi gehört dazu. Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Lytton Saga und umfasst insgesamt drei Bände. Durch ihren stark einnehmenden, fließenden und bildhaften Schreibstil, konnte ich das Buch nicht einen Moment zur Seite legen und war völlig geschockt, als plötzlich die letzte Seite erreicht war. Für mich einfach ein großartiger Roman über eine Familie,die einige Stürme zu umschiffen hat und dabei sehr ans Herz wächst. Ich muss gestehen, ich brauchte etwas um richtig in die Story hineinzufinden. Es begann nicht so, wie ich erwartet hatte. Ich hatte das Gefühl, ich werde mitten hineingestoßen. Es ist sofort ein Ganzes, ohne das man die Möglichkeit hat vorher alles kennenzulernen. Die Autorin erläutert zwar während des Geschehens die Umstände. Jedoch ist es nicht dasselbe für mich. Auch während des Geschehens erfährt man immer mehr Zusammenhänge und Hintergründe über die Charaktere, die uns hier begegnen. Im Zentrum des Ganze steht Celia, aus deren Perspektive wir auch das meiste erfahren. Eine ungewöhnliche und starke junge Frau, die nicht nur mit Glück gesegnet ist. Man hat mitunter das Gefühl, sie ist die Tugend in Person.Man hat das Gefühl immer zu ihr aufsehen zu müssen. Doch Penny Vincenzi gestaltet ihre Charaktere so authentisch und lebendig, das man sich wundervoll in sie hineinversetzen kann. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick und gerade das, macht diesen Roman in meinen Augen so gut. Wie auch das Leben selbst, entwickeln sich die Charaktere erst. Sie müssen sich Sympathien erst verdienen und das haben sie bei mir geschafft. Am Anfang empfand ich alles als sehr kühl und wohlgeordnet. Doch je mehr ich voranschritt, umso mehr begriff ich, wie das Leben erste Risse bekam. Schmerz, Verlust und Zerrissenheit erhält Einzug. Man blickt hinter die Fassade, die längst nicht so viel Licht birgt, wie man annimmt. Zudem bewegt man sich in einer sehr schwierigen Zeit. In einer Zeit als Opfer gefordert wurden und man immer wieder aufs neue kämpfen musste. Dabei hat die Autorin hier eine sehr komplexe Story mit unterschiedlichen Handlungssträngen geschaffen. Man lernt die einzelnen Familienmitglieder der Lyttons kennen und lieben. Besonders gern mochte ich Barty, Lady Beckenham und auch LM. Aber eins haben sie alle gemeinsam. Sie sind sehr ausdrucksstark, verstehen komplett für sich einzunehmen. Sie verfügen über Ecken und Kanten, die sie ungemein lebendig machen. Man sieht das sie mit allerhand zu kämpfen haben und egal wie schwer es auch ist, man steht auf und macht weiter. Mut, Vertrauen und Zuversicht. Liebe, Loyalität und Hoffnung. Jede einzelnen Geschichte ist nicht einfach. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Man trifft auf großartige Charaktere die immer wieder berühren, mit dem was sie leisten und zu bestehen haben. Die Autorin bringt dabei Themen zutage, über die man nicht zu sprechen wagt, die aber so wichtig sind. Und letztendlich muss man auch erkennen, das es kein Perfekt gibt. Das gerade die Schwachstellen und Prüfungen im Leben, uns zu dem machen, was wir eigentlich sind. Kummer, Leid und Verluste lassen uns reifen und wachsen. In diesem Roman trifft man auf unterschiedliche Gesellschaftsschichten und erlebt was Großmut, Liebe und Freundschaft zu bewegen vermag. Aber auch das immer alles Konsequenzen mit sich zieht, mit denen man nicht rechnet. Celia, ihr Mut, ihre Leidenschaft und ihr Starrsinn haben mich mitgerissen. Es gab Momente da habe ich furchtbar gelitten, ich war wütend, aufgelöst und wusste teilweise nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es gibt Momente, da kann man die Taten nicht verstehen oder gutheißen, aber man kann es nachvollziehen. Überaus interessant empfand ich den Alltag im Verlagswesen. Man bekommt sehr gute Einblicke und versteht wie groß Celias Leidenschaft dafür ist. Penny Vincenzi hat hier einen ruhigen, aber gleichzeitig wunderbar emotionalen und temporeichen Auftakt geschaffen, der mich mit jeder Seite mehr gefesselt hat. Dabei legt sie sehr viel Liebe ins Detail und in die Ausarbeitung ihrer Charaktere. Ohne es zu wollen, schließt man sie immer mehr ins Herz und kann einfach nicht genug von Ihnen bekommen. Der Fokus liegt dabei stark auf den Charakteren, ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen. Es spielt zwar zur Kriegszeit, aber man merkt es eigentlich nur am Rande. Denn dies erfährt man aus der Sicht von den Frauen. Die Auswirkungen dessen sind jedoch sehr gut spürbar. Trauma, Verlust, Hoffnung. Ein Umbruch in dem viel geschieht und in dem man vielerleiden und durchstehen muss. Ein Roman in dem man sich selbst verliert und wiederfindet. Ein Roman der stürmisch, traurig, aber auch sehr ereignisreich und komplex ist. Ein Roman, an dem man unmöglich vorbeigehen kann. Fazit: Penny Vincenzi hat mich mit dem Auftakt ihrer unheimlich mitreißenden Familiensaga rund um die Lyttons ungeheuer gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ein Roman der wahnsinnig ans Herz geht. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick. Eine Story die so authentisch ist, das man es bis ins Innerste fühlen und nachvollziehen kann. Ein Roman über das Verlieren und wiederfinden. Ein Roman der stürmisch, traurig, aber auch sehr ereignisreich und komplex ist. Ein Roman, an dem man unmöglich vorbeigehen kann. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert, gerade weil er anders war, als ich erwartet habe und bin gespannt darauf wie es weitergeht.

Toller Auftakt...

Von: EvaMaria Datum: 02. June 2018

Auf das Buch bin ich eher zufällig aufmerksam geworden, aber da ich mich von der Inhaltsangabe angesprochen gefühlt habe, habe ich mich entschlossen die Geschichte zu lesen. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass ich absolut begeistert bin. Wie schon im Titel ersichtlich, handelt es sich hier um den Auftakt zur Lytton Saga. Dies ist eine Familie in England, die Besitzer eines Verlagshauses sind. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt um 1904 und wir lernen hier Celia kennen, die unbedingt Oliver Lytton heiraten will, da er ihre erste große Liebe ist. Es gelingt ihr auch und trotz diverser Schwierigkeiten, wird sie sehr gut von der Gesellschaft aufgenommen. Allerdings kommt der Krieg und Oliver wird eingezogen, was natürlich einige Änderungen mit sich bringt. Persönlich fand ich die Handlung wirklich klasse, denn der Autorin ist es aus meiner Sicht absolut gelungen eine wirklich komplexe Geschichte über die Gesellschaftsschichten und deren Lebensweisen in der damaligen Zeit zu verfassen, welche außerdem noch interessant und auch definitiv spannend ist. Hauptprotagonistin ist in dieser Geschichte, wie bereits erwähnt Celia und es war sehr schön verfolgen zu dürfen, wie sie eine Familie gründet und welche Probleme es zur damaligen Zeit auch gegeben hatte. Dann kommt ja relativ schnell, der Abschnitt mit dem Krieg und hier sieht man, wie die Frauen in den Vordergrund treten und es ihnen auch gelingt. Als dann aber auch dieser Abschnitt vorbei ist, kommen die Männer wieder zurück und auch hier beschreibt die Autorin sehr gekonnt, welche Schwierigkeiten es hier gibt. Das Ende war dann doch überraschend für mich, allerdings fand ich es sehr schön. Persönlich hatte ich ja doch erwartet, dass es in eine andere Richtung gehen wird. Die Schreibweise der Autorin war sehr toll, denn sie hat viele Details erwähnt und auch einige historische Ereignisse in die Handlung einfließen lassen, sodass das Buch noch interessanter auf mich wirkte. So wurde aus meiner Sicht auch die Atmosphäre in dem Buch zu wirklich was besonderem. Die historischen Dinge wirkten auf mich sehr realistisch und gut recherchiert, sodass ich mich wirklich sehr gut in das Buch einleben konnte. Der Großteil der Geschichte wird aus Celias Perspektive erzählt, obwohl manchmal gewechselt wird und man was von ihrer Schwägerin erfährt. Diese Wechsel haben mich aber nicht gestört, denn so bekommt richtig viele Einblicke in die Handlung. Das Cover gefällt mir recht gut. Ich finde es wirkt eher dezent, aber es passt so gut zur Geschichte. Auch die abgebildete Frau wirkt, als hätte sie Hoffnung, was gut zu Celia passt. Zur Autorin: Penny Vincenzi zählt zu Großbritanniens erfolgreichsten und beliebtesten Autorinnen. Mit sechzehn Jahren fand sie eine Anstellung als Bibliothekarin in der damaligen privaten Leihbücherei von Harrods in London. Danach ging sie aufs College und arbeitete anschließend als Journalistin, unter anderem für die Times, Vogue und Cosmopolitan, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. 1989 erschien ihr erster Roman, seitdem hat sie 20 Bücher veröffentlicht, die sich weltweit über 4 Millionen Mal verkauften. Sie gilt als »Königin des modernen Blockbusters« (Glamour). Penny Vincenzi ist verheiratet und Mutter von vier Töchtern. Sie lebt in London und Gower, South Wales. Quelle: Verlag Fazit: 5 von 5 Sterne. Toller Auftakt. Wunderbar unterhaltsam. Kann ich euch definitiv weiterempfehlen.

Gelungener Auftakt

Von: Bücherliebe Datum: 02. June 2018

Das Versprechen der Jahre - Lytton Saga Band 1 Inhalt: London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt … Meine Meinung: Der Leser lernt Celia kennen, die eigentlich zum Landadel gehört und in ihrem Stand heiraten sollte, sich jedoch durchsetzt und ihre große Liebe Oliver heiratet. Dieser ist Besitzer eines Verlagshauses und so nimmt die Geschichte rund um ihre Liebe und die Entwicklung des Buchhandels/-drucks seinen Lauf. Celia arbeitet nach langem Hin und Her im Verlagshaus mit, muss allerdings bald kürzer treten, da etwas Unvorhergesehenes von sich geht.... Vor allem die Einblicke in das Verlagswesen und die entsprechenden Entwicklungen der damaligen Zeit fand ich ein spannendes Beiwerk. Neben Celia und Oliver Lytton gibt es noch viele weitere Personen, die es kennenzulernen gilt. Da sind z. B. die Eltern von Celia sowie ihre Schwester, Olivers Schwester und sein Bruder in den USA. Alle Charaktere sind interessant und facettenreich dargestellt. Das Glück der jungen Familie, sowie die Irrungen und Wirkungen des 1. Weltkrieges sind authentisch dargestellt. Ein wunderbarer Auftakt mit vielen tollen Bildern und Nebensträngen in der Handlung, die es sich zu entdecken lohnt. 5 von 5 Herzen

Toller Auftakt einer gigantischen Saga

Von: zauberblume Datum: 26. May 2018

Mit dem Auftakt der Lytton-Saga "Das Versprechen der Jahre" hat die Autorin Penny Vincenzi sofort mein Herz erobert. Da dies mein Lieblingsgenre ist, war ich schon furchtbar neugierig auf dieses Buch. Und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Aber nun zur Geschichte: Wir reisen nach London ins Jahr 1904. Hier lernt Lady Celia den Verleger Oliver Lytton kennen und lieben. Ihre Eltern sind mit der Verbindung nicht gerade glücklich, doch Celia weiß geschickt ihren Willen durchzusetzten. Lady Celia Lytton betört die englische Gesellschaft mit ihrer Intelligenz und Schönheit und genießt ein privilegiertes Leben. Doch dann bricht der 1. Weltkrieg aus und Oliver muss an die Front. Dramatische Ereignisse kündigen sich an und auch die Lyttons können die Augen vor der Realität nicht mehr verschließen. Und Celia muss Entscheidungen treffen. Und mancher Preis, den sie zahlen muss, ist hoch .... Wow! War dass eine spannende und interessante Geschichte. Obwohl es ja ein dicker Schmöker ist, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn die Seiten sind nur so dahingeflogen. Der Schreibstil der Autorin hat mich total begeistert und mitgerissen. Besonders sind auch alle Charaktere so wunderbar beschrieben. Man bekommt einen Einblick in das Leben des Adels, aber auf der anderen Seite auch in das Leben der einfachen Bevölkerung, die wahrlich oft ums Überleben kämpfen muss. Und in der die Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ein schweres Los zu tragen hatten. Ein Beispiel dafür ist in unserer Geschichte Sylivia, zu der Celia ja im Laufe der Zeit ein besonderes Verhältnis entwickelt. Silvia hat eine harte Bürde zu tragen. Lebt mit vielen Kinder auf engsten Raum, hat kein Geld, wenig zu essen. Und dann ist auf der anderen Seite die strahlende, dominante Celia, die immer ihren Willlen durchsetzt. Sie macht aus dem Verlagshaus ihres Mannes ein Imperium. Sie merkt jedoch auch nicht, wie sie manchmal Leuten auf den Schlips tritt. Celia hat einfach alles unter Kontrolle. Doch als ihr Mann in den Krieg muss, schlägt sie sich tapfer. Und dafür bewundere ich sie. Sie führt mit ihrer Schwägerin LM den Verlag durch eine schwere Zeit. Schwer war auch die Zeit als Oliver aus dem Krieg nach Hause kam. Denn der Krieg hat alle Menschen verändert und plötzlich hat Celia nicht nur mit Schwierigkeiten im Verlag, sondern auch in ihrer Ehe zu kämpfen. Außerdem treten Ereignisse ein, die schwerwiegende Entscheidungen erfordern. .... Ein wirklich tolle Buch - für mich ein Lesehighlight, das mich wirklich gefesselt hat. Erwähnenswert ist auch noch die wunderbare Aufmachung des Covers. Bei einem bestimmten Lichteinfall beginnt der Titel nämlich toll glänzen. Und Celia wirkt auf dem Cover einfach stark. Selbstverständlich vergebe ich für diese atemberaubende Lektüre 5 Sterne und kann es kaum erwarten Teil 2 zu lesen. Bedanke mich beim Goldmann Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Frauen im 20. Jahrhundert

Von: WinnieHex Datum: 23. May 2018

Celia ist jung und verliebt, Sie heiratet gegen den Willen ihrer Eltern den Sohn der Familie Lytton. Der Familie Lytton gehört in London ein Verlagshaus, ihr Sohn und Celias Mann Oliver arbeitet dort. Celia wird durch die Familie in die Londoner Highsociety eingeführt, diese nimmt die junge Frau sofort an. Als bald dann der erste Weltkrieg los geht wird ihr Mann Oliver eingezogen, nun muss Sie und der Rest der weilblichen Lyttons das Verlagshaus ohne ihre Männer durch die schweren Zeiten bringen. Das ist alles andere als einfach, denn Frauen hatten zur der Zeit nicht viel zu sagen! Eines vorweg, ich liebe Sagas und vor allem welche die in den Bereich des historischen Genres fallen. Das Buch ist eine Geschichte über die Ständeklasse, die zur der Zeit Anfang des 20. Jahrhundert handelt. Es ist noch immer so, dass es sehr große Unterschiede zwischen den Adel und dem Gesindel gibt, sagen wir es mal so. Nur der Krieg, der macht vor keinem Halt. So auch nicht vor der Familie Lytton, die Männer müssen an der Front kämpfen während die Frauen schauen müssen wie Sie das Verlagshaus gehalten bekommen. Die andere Geschichte in dem Buch handelt von dem Stand oder auch von der Rolle der Frau, diese unterlagen in der Zeit ja noch immer ihren Männern. Ohne dessen Einwilligung durften und konnte die Frauen gar nichts machen, aber wie soll man eine Einwilligung holen, wenn der Mann nicht da ist? Wieder ein Buch was eine großartige Geschichte erzählt und auch den Leser mit in eine Zeit nimmt, man taucht in das alte England ein und wird sofort mitgerissen. Die Autorin versteht es den Leser bei Laune zu halten und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Vielen lieben Dank an das #RandomHouse Bloggerportal und den #Goldmann Verlag für das Bereitstellen des Leseexemplars.

Der Lytton - Verlag

Von: Jandy Datum: 16. May 2018

Meine Meinung Ein ungewöhnlicher Anfang, wie ich finde, was aber die  Reihe auch so besonders macht. Es lässt sich im gesamten Verlauf Flüssig und gut lesen, so hatte zumindest Ich keine Probleme gehabt und bin zügig durch gekommen. Die Charaktere haben während der Geschichte selbst eine leichte Wandlung durch lebt, was ich ansich recht interessant finde. Das einzige was mich während des Lesens leicht gestört hat, war die Tatsache, dass im Kapitel selbst die Ansicht der handeln Person häufig und abrupt geändert, auch wenn dies durch einen Absatz gekennzeichnet wurde. Trotz alle dem freue ich mich sehr auf die Fortsetzung.

Ein sehr gelungener Auftakt

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 03. May 2018

Inhaltsangabe: Celia heiratet gegen den Willen ihrer Eltern den Verleger Oliver Lytton. Doch Familie, Kind und Dinnerpartys füllen Celias Leben nicht aus und so fängt sie im Verlag ihres Mannes zu arbeiten an. Die Bücher scheinen ihr im Blut zu liegen, sie hat viele gute Ideen, entdeckt einen sehr talentierten Autor und ist bald aus dem Verlag nicht mehr wegzudenken. Doch der Alltag holt Celia und ihre Familie schnell ein, der Erste Weltkrieg bricht aus und auch Oliver wird eingezogen..... Meine Meinung: Das Versprechen der Jahre ist der erste Teil der Lytton Saga Trilogie. Wir begleiten die Familie 14 Jahre lang von 1904-1918. Bei dieser Serie sind mir als erstes die wunderschönen Cover aufgefallen und als ich im Klappentext las, dass es um Bücher geht, war mir klar, dies ist eine Reihe für mich. Ich liebe Familiensagas und Bücher über Bücher. Ich wurde auch nicht enttäuscht, die über 600 Seiten waren im Nu gelesen, was zum einen an dem sehr flüssig zu lesendem Schreibstil liegt und zum anderen an den sehr vielschichtigen Charakteren. Celia ist eine sehr starke und selbstbewußte Frau, die sich auch während des Krieges, als sie den Verlag alleine mit Olivers Schwester leitete, nicht unterkriegen läßt. Doch merkt sie auch manchmal nicht, dass sie mit ihrer Willenskraft andere vor den Kopf stößt. Doch gerade das macht die Geschichte so interessant, denn die Protagonisten handeln auch mal so, wie ich es überhaupt nicht gemacht hätte. Auch die anderen Charaktere sind alle sehr authentisch, die Autorin läßt uns sehr lebhaft an deren Leben teilhaben, somit wirkt die Geschichte an keiner Stelle langatmig. In diesem ersten Teil begleiten wir Celia und ihre Kinder, ihren Aufstieg im Verlag, wie sie sich während des Krieges durchschlägt und auch die Zeit danach, als ihr Mann wieder da ist und mit vielem nicht einverstanden ist. Ich vergebe die volle Punktzahl und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der ja schon bald erscheint. Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal und beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Toller Auftakt einer vielversprechenden Familien-Saga

Von: Lesendes Federvieh Datum: 01. May 2018

London 1904: Lady Celia ist die Ehefrau des Verlegers Oliver Lyttons und betört die englische Society mit ihrer Schönheit und Intelligenz zugleich. Nach der Geburt ihres Sohnes Giles stellt sie recht schnell fest, dass ihr die Rolle der Mutter und Dame des Hauses nicht genügt, weshalb sie in den Verlag ihres Mannes einsteigt und sich dort Schritt für Schritt hocharbeitet. Der Aufstieg des Lytton-Verlages ist nicht zuletzt ihrem Gespür für gute Geschichten zu verdanken. Allerdings ist es eine unruhige Zeit, politische Erdbeben erschüttern Europa, bis schließlich der Erste Weltkrieg ausbricht, zu dem auch Celias Mann Oliver eingezogen wird. Die makellose Fassade ihres privilegierten Lebens bekommt erste Risse und schon bald muss Celia erkennen, dass jede Entscheidung ihren Preis nach sich zieht. "Das Versprechen der Jahre" ist mir wegen des schönen Covers aufgefallen und als ich dann noch gelesen habe, dass es von einem Verlag in den Wirren des Ersten Weltkrieges handelt, wollte ich es unbedingt lesen. Da ich vor nicht allzu langer Zeit den ersten Teil der Clifton-Saga von Jeffrey Archer gelesen habe und die beiden Bücher in historischem Hintergrund und Genre übereinstimmen, ließ es sich gar nicht vermeiden, zwangsläufig Parallelen zwischen den beiden Geschichten herzustellen. Während Jeffrey Archer von Schiffen schreibt, steht hier das Verlagswesen im Zentrum des Geschehens und damit die schöne Lady Celia Lytton, die mit ihrem Charme die männlichen Herzen der englischen Society höher schlagen lässt. Die Personengestaltung ist mir dabei besonders positiv aufgefallen, denn die Figuren sind alle schwarz und weiß, jeder steht für sich selbst und man findet nicht die klassische Kategorisierung in gut und böse beziehungsweise schön und hässlich vor, kurzum die Protagonisten haben allesamt Charakter und sind keine stereotypen Abbilder, was der Geschichte zusätzlich an Authentizität verleiht. Einen weiteren Pluspunkt verdient das Setting, da die Kriegswirren nicht in aller Ausführlichkeit beschrieben werden, sondern das Unglück eher im Hintergrund heraufbeschwören. Während die Männer zur Verteidigung ihres Landes für den Militärdienst eingezogen werden, übernehmen ihre Frauen die Arbeitsplätze im Verlag, was nach deren Rückkehr natürlich zu Spannungen führt und für den Leser einiges an Unterhaltung bereithält. "Das Versprechen der Jahre" ist der in sich abgeschlossene Auftakt der bis jetzt sehr vielversprechenden Lytton-Saga, weshalb ich schon sehr gespannt auf die bald erscheinende Fortsetzung bin. Wer Spaß an Jeffrey Archer hat, der wird auch seine Freude an dieser Familiensaga haben!

Das Versprechen der Jahre

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 15. April 2018

Inhalt London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Band 1 der „Lytton“ – Saga Celia täuscht Oliver mit einer Schwangerschaft und bekommt ihn so dazu, das er sie heiraten muss. Die neue Mutterrolle gefällt ihr nicht, weswegen sie gerne mit Familienunternehmen mitarbeiten würde. Oliver zweifelt an ihrem Erfolg, lässt sich aber davon überzeugen ihr und sie ist am Ende eine unschätzbare Bereicherung für den Verlag und führt ihn mit LM nach Olivers Abwesenheit halbwegs sicher und bedacht durch die Kriegsjahre. Etwas, das ihr nur wenige Männer anerkennen… Celia macht es einem nicht immer leicht sie zu mögen, wirklich sympathisch wurde sie mir erst gegen Ende des Buches. Zu Beginn ist sie für meinen Geschmack einerseits zu herzlos gegenüber einigen Familienmitgliedern, anderseits lässt sie anderen alles durchgehen und am Ende hat sie genug Lebenserfahrung und behandelt fast alle gleich Oliver ist Zuhause nicht der Mann im Haus und versucht zumindest im Verlag der höchste Chef zu sein. Doch als Celia einsteigt, wird er auch dort schwierig. Er hat immer weniger zu sagen und als der Krieg beginnt, hat er endlich das Gefühl wichtig zu sein. Über Jahre ist er an der Front dabei und kommt vollkommen verändert zurück. Oliver hat zu nichts mehr Lust und gewöhnt sich nur langsam wieder an sein altes Leben. Sehr zum Ärger von Celia, die er wie Luft behandelt. Zurück im Verlag stellt er alles in Frage, das seine Frau angeordnet hat und will alle Frauen wieder entlassen. Schließlich können Männer doch alles besser… …und genau diese Aussage machte ihn immer unsympathischer am Ende des Buches. Anfangs fand ich ihn zwar auch nicht sonderlich nett, aber er war immerhin erträglich. LM ist die große Schwester liebt ihren Beruf – einen Mann an ihrer Seite kann sie nicht gebrauchen, sodass sie sich mit kleinen „Affären“ über Wasser hält. Bis plötzlich ein Handwerker in ihr Leben tritt und sie zu verändern beginnt. Die beiden haben eine schöne und manchmal schwierige Zeit zusammen – und dann kommt es zum Krieg und er will an die Front. LM lässt ihn schweren Herzens ziehen, da auch Oliver in den Krieg geht, führt sie nun mit Celia das Verlagshaus allein. Schwere Jahre stehen ihnen bevor… Bei LM habe ich eine lange Zeit gebraucht, bis ich mit ihr warm geworden bin. Sie steht zwar von Beginn an auf der Seite von Celia, unterstützt sie gegenüber Oliver und allein das macht sie sehr sympathisch, aber ich konnte LM schlecht einschätzen. Was liegt ihr wirklich am Familienunternehmen? Würde sie es bis zum bitteren Ende durchhalten? Das konnte ich mir bei ihr nicht vorstellen – wenn sich ihr eine Möglichkeit bietet zu gehen, würde sie es machen. Da war ich mir sicher. Sebastian ist Kinderbuchautor und kommt gegen Mitte / Ende des Krieges mit seinem Agenten auf den Verlag zu, um sein Buch zu veröffentlichen. Es ist eine harte Verhandlung, doch am Ende bekommt Celia den Zuschlag. Sie selbst liebt das Buch und unterstützt Sebastian sehr nah beim gesamten Prozess. Bei beiden kommen Gefühle auf, doch Celia hält anfangs an ihren Grundsätzen fest. Doch Sebastian gibt nicht auf… Ich war mir nie sicher, wie viel von Sebastians großen Herzen gespielt ist und wie viel echt. Oft konnte ich ihm seine Gefühle einfach nicht abkaufen. Er will, das sein Buch Erfolg hat und gibt dem Verlag mit Sicherheit nicht vor lauter Nächstenliebe die Rechte. Sebastian will Celia und deswegen bekommt der Verlag den Zuschlag. Sylvia ist ein „ehemaliges“ Projekt von Celia, das sie während ihrer dritten Schwangerschaft mit den Zwillingen betreut. Die Frau steht am Rande des Gesellschaft, bekommt am laufenden Band Kinder und lebt mit einem gewalttätigen Mann zusammen. Die Kinder leben auf engsten Raum zusammen und haben kaum genug zum Essen, Anziehen oder Spielen. Barty, eine Tochter von Sylvia, geht dort unter und Celia holt sie vorübergehend zu ihr. Die Mutter ist erleichtert. Mit Sylvia bin ich überhaupt nicht warm geworden – sie macht sich keine Gedanken um irgendwas und tut nichts. Sie sitzt den ganzen Tag Zuhause und jammert rum. Die Kinder können unterschiedlicher nicht sein: es gibt den ruhigen Giles, die zickigen und verwöhnten Zwillinge, Barty, die unglaublich clever ist, und viele andere Kinder. Manche nerven und andere bringen einen zum Schmunzeln. Ich bin gespannt, was man bei einigen noch erwarten kann. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Celia, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber auch viele andere Charaktere erzählen ihre Geschichte. Die ersten 130 Seiten des Buches waren überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Völlig uninteressant geschrieben und die Charaktere waren unglaublich farblos und oberflächlich – ich war kurz davor das Buch abzubrechen, doch am Ende habe ich mich durchgekämpft und dann ungefähr ab Seite 250 wurde es ein kleiner Pageturner für mich. Plötzlich änderte ich alles: die Geschichte nahm an Fahrt auf, es gab immer neue Überraschungen und die Charaktere kamen endlich aus sich heraus. Zum Glück habe ich es nicht abgebrochen, doch einen Kritikpunkt habe ich trotzdem noch – für mich wurde es gegen Ende immer schwerer den Zeitsprüngen zu folgen. Unterteilt ist das Buch in zwei Abschnitte über mehrere Jahre, aber auch innerhalb einer Seite springt man an einigen Stellen mehrere Jahre / Monate in die Zukunft. Man wusste manchmal einfach nicht mehr welches Jahr oder welche Jahreszeit es überhaupt ist. Mir hätten kleine Jahreszahlen gereicht, nur als grobe Orientierung, sodass man nicht vollkommen im Dunklen tappt. Alles in allem ist „Das Versprechen der Jahre“ ein interessanter Roman über den Wandel und die Probleme einer Familie innerhalb schwieriger Jahre. Lasst euch von dem schwachen Start nicht abschrecken und gibt der Geschichte eine Chance. 🌟🌟🌟🌟 Sterne

Ein gewaltiges und monumentales Buch

Von: hope23506 Datum: 15. April 2018

TITEL: "Das Versprechen der Jahre" AUTOR: Penny Vincenzi SEITEN: 640 VERLAG: Goldmann Verlag ERSCHEINUNGSDATUM: 19.03.2018 PREIS: 12,00 Euro INHALT: In diesem Roman begleiten wir die bezaubernde Celia. Angefangen im Jahre 1904 mit ihrer Hochzeit mit Oliver, den sie gegen den Willen ihrer Eltern aus Liebe heiratet. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken über das Glück der beiden , denn Oliver wird in den Krieg einberufen und Celia musss in diesen schweren Zeiten viele Entscheidungen allein treffen. Sie muss für ihre Familie da sein und auch den Verlag, der ihrem Mann und seiner Familie gehört, gerecht werden. MEINE MEINUNG: Dieses Buch ist der Auftakt für eine dreiteilige Reihe- der Lytton Saga. Und schon dieser erste Teil war für mich so monumental, so gewaltig und einfach schon so gross. Das Buch umfasst über 600 Seiten und keine davon ist zuviel. Die Geschichte war an keiner Stelle irgendwie langatmig oder uninteressant. Im Gegenteil, das Buch konnte mich sofort fesseln, mitreissen und ich fand das ganze Buch sehr interessant. Bei den Charakteren hat mir am Anfang das Personenregister geholfen, aber schon nach einigen Seiten konnte ich alle Personen gut einordnen und ich fand auch die Anzahl der Protagonisten übersichtlich. Das Setting im Verlagswesen hat mir als Leseratte sehr gefallen und ich fühlte mich beim Lesen einfach nur wohl. Wir begleiten Celia und lernen sie als sehr starke Frau, Mutter und Geschäftsfrau kennen. Während des Lesens wurden in mir auch so viele verschiedene Emotionen hervorgerufen. Ich habe mit ihr gelitten, gehandelt und auch viel geweint. Das Buch ist so gefühlvoll geschrieben und auf den ganzen Seiten kann man immer wieder neue Wendungen erleben. Ich lebte förmlich beim Lesen in diesem Buch. Es liess mich nicht mehr los und die ganze Geschichte war für mich einfach so fesselnd und interessant. Das Buch deckt auch soviel Interesen ab: Familiengeschichte, Liebe, Kinder, Geschehnisse im 1. Weltkrieg, die Geschäftswelt des Verlagswesens. Einfach für jeden etwas. FAZIT: Es ist einfach ein so gewaltiges Buch, welches wirklich jeder gelesen haben sollte. Und ein so grossartiges Buch bekommt natürlich 5/5 Sterne von mir. 🌟🌟🌟🌟🌟

Fesselnd, bewegend, ehrlich, realistisch - Ein Jahreshighlight!

Von: Das Leseleben Datum: 13. April 2018

,Das Versprechen der Jahre’ ist der erste Teil der Lytton Saga und hat mich endlich aus meiner Leseunlust befreit. Das Buch wurde mir vom Goldmann Verlag zur Verfügung gestellt - Vielen lieben Dank. Jeder der drei Romane wurde von einer anderen Übersetzerin übersetzt. Der erste Band wurde von Sonja Hauser übersetzt und hat, inklusive Leseprobe, 641 Seiten. Erschienen ist die broschierte Ausgabe im März 2019. Inhalt: London 1904: Lady Celia heiratet den charmanten Verlagsinhaber Oliver Lytton. Die Londoner Highsociety ist von der jungen, intelligenten Frau begeistert. Als der erste Weltkrieg seine Schatten vorauswirft und ihr Mann einberufen wird, muss Celia gemeinsam mit ihrer Schwägerin den Verlag leiten. Immer wieder müssen die Frauen sich dabei neuen Herausforderungen stellen und einen hohen Preis zahlen. Meine Meinung: Dieses Buch gehört zu meinen Jahreshighlights! Auch wenn das Cover eher eine Geschichte voller Liebe und Herzschmerz vermuten lässt, ist es der Roman gar nicht. Vielmehr ist es eine Gesellschaftsstudie, die dabei noch wunderbar geschrieben ist, in einer Sprache, die die Würde der Zeit widerspiegelt. Als Leser lernen wir nicht nur Celia Lytton kennen, sondern auch jede der anderen Figuren, den jeder dieser Personen hat ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Handlungsstrang diese lösen sich mehrfach in einem Kapitel ab und verflechten sich sehr gut miteinander ohne dabei zu verwirren. Das schöne an dieser Figurenvielfalt ist, wir kriegen als Leser einen unbegrenzten Einblick in die verschiedensten Gesellschaftsschichten und in die politischen Gegebenheiten rund um den ersten Weltkrieg. Besonders Augenmerk legt die Autorin dabei auf die Entwicklung der Rolle der Frau und wie sie nach dem Krieg wieder zurück gedrängt wurden. Aber kein Mann wurde dabei, als Macho oder ähnliches dargestellt. Vielmehr sind alle handelnden Personen Kinder ihrer Zeit. Keine der Figuren ist perfekt, aber alle Figuren sind realistisch und ehrlich. Manchmal passiert etwas, wo ich als Leser im ersten Moment sagen würde die Handlung finde ich jetzt etwas fragwürdig und dann kommt ein Wendepunkt mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Was mir beim Lesen immer wieder auffiel sind die sehr guten Recherchen, vor allem über die Entwicklungen im Verlagswesen, aber auch historische Ereignisse wurden sehr gut in die Geschichte eingewebt und zeigt auf lebende Weise die Auswirkungen auf eine Familie. Bei meinen Recherchen zu dieser Rezension musste ich feststellen, das die Autorin Penny Vincenzi am 25. Februar 2018 verstorben, da sie aber 1939 geboren ist merkt man aber auch ihrem Buch diesen Zeitgeist an. Nichts an ihrer Geschichte wirkt künstlich oder fiktional. ‚Das Versprechen der Jahre‘ ist eine ehrliche Geschichte voller starker Persönlichkeiten vor einer gewaltigen Kulisse. Ich freue mich schon auf den 29. Mai 2018 auf Band 2: ‚Die Stürme der Zeit‘ und auf den 16. Juli 2018 da erscheint Band 3: ‚Die Stunde des Schicksals‘

Eine wundervoll erzählte Familiensaga

Von: Rosenmadl Datum: 12. April 2018

Inhalt: Gegen den Willen ihrer Eltern heiratet die schöne junge Lady Celia den Verleger Oliver Lytton. Als dieser in den Krieg einberufen wird, muss sie alle Entscheidungen selber treffen. Die stabile Fassade ihres Lebens bekommt allmählich Risse und zudem kommt sie mit ihrem Mann nicht mehr zurecht, als dieser aus dem Krieg zurückkehrt. Währenddessen macht ihr der smarte Autor Sebastian den Hof. Wird sie sich darauf einlassen und wie wird sich ihr Leben und das ihrer Familie nach den verheerenden Kriegsjahren entwickeln? Die Lytton Saga beginnt im Jahre 1904 in London und verspricht eine Geschichte um Liebe, Intrigen, Leidenschaft, Macht und ungewöhnlicher Ereignisse ! Meine Meinung: Eine Familiensaga mit so vielen Charakteren, unterschiedlichen Ansichten und Lebensgeschichten zu lesen gestaltet sich anfangs recht schwierig. Ich konnte mir kaum die Namen merken, geschweige denn wer zu wem gehört. Auch ist in diesem Roman keine Unterscheidung zu erkennen, wer gerade mit wem spricht oder wer gerade im Blickfeld des Lesers steht. Die Übergänge sind manchmal kaum wahr zu nehmen und so hat man Mühe dem Geschehen zu folgen. Doch dies wird mit der Zeit immer besser und man gewöhnt sich daran. Die Figuren bekommen immer mehr Festigkeit und von Seite zu Seite formt sich ein Bild eines jeden. So detailliert beschrieben kann man sich auch für den ein oder anderen erwärmen oder das Gegenteil tritt ein. Man hat das Gefühl als lebe man unter der Familie Lytton. Celia ist die nette Freundin und eine Person, die man einfach ins Herz schließen muss. Ebenso Oliver, auch wenn er öfter einen starken Mann heraushängen lassen möchte. Die kleine Barty hat es mir am meisten angetan. Ein Mädchen, dass heranwächst in einer Welt, von der sie nur träumen konnte und doch in ihrem Inneren die Liebe fehlt, die sich sehnlichst wünscht. Bemerkenswert ihren Werdegang mit erleben zu dürfen. Der Schreibstil der Autorin ist warmherzig, locker leicht und faszinierend. Ich hatte enorm großen Spaß an diesem Buch. Man fühlt die Atmosphäre, die sie dieser Geschichte eingehaucht hat und ich freue mich sehr darauf die weiteren Werke in Händen halten zu dürfen. Denn man muss einfach wissen, was noch alles auf die Lyttons zukommen wird. Fazit: Eine wundervoll erzählte Familiensaga mit Charakteren, die man ins Herz schließen mag. Wer gerne die Entwicklungen einzelner liebenswürdiger Personen miterleben möchte, der sollte auf jeden Fall zu diesem Roman greifen. Fast identisch mit Werken wie Downton Abbey und ähnlichem. Eine tolle Charakterdarstellung und unendlich viel Charme verbreiten sich in dessen Zeilen. Ein Wohlfühlbuch !! Für mich ein hoher Lesegenuss und deswegen vergebe ich auch gerne ganze 4,5 Sterne !

Fesselnder Auftakt der großen Familien-Saga

Von: Conny G. Datum: 05. April 2018

Dieser Roman ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Familien-Saga und er deckt den Zeitraum der Jahre 1904 bis 1918 ab. Wir lernen die junge Celia kennen, die sich gegen ihre Eltern, die dem englischen „Landadel“ angehören, durchsetzt und ihre große Liebe Oliver Lytton heiratet. Der Familie Lytton gehört ein Verlagshaus in London, das von Oliver und seiner Schwester Margaret geführt wird. Schon bald nach der Hochzeit beginnt Celia Interesse am Verlagswesen zu entwickeln und überredet schließlich ihren Mann, dort mitarbeiten zu dürfen. Nur das Führen des Haushalts lastet die junge Ehefrau nicht aus. Es stellt sich heraus, dass Celia ein gutes Gespür für Bücher, neue Autoren und gute Geschichten hat und bald wird sie zur Lektorin ernannt. Doch dann droht der 1. Weltkrieg und vieles wird sich verändern. In diesem ersten Teil der Trilogie begleiten wir also die junge Celia in ihre Ehe, bei der Gründung einer Familie und den ersten Schritten im Verlagswesen bis zu den ersten Erfolgen. Es war wirklich schön zu erleben, wie die junge Familie ihr Glück genießt und alles gut läuft. Mir hat es als Bücherwurm natürlich besonders gut gefallen, dass das Familienunternehmen der Lyttons ein Verlag ist und es viel Einblick in die Verlagsarbeit der damaligen Zeit gibt. Es wird auch ziemlich deutlich, welchen Stand eine (Ehe-)Frau zu dieser Zeit hatte. Dass eine Frau der Oberschicht berufstätig war, gehörte wohl eher zu den Ausnahmen. Neben repräsentativen Pflichten, der Führung des Haushalts und der Erziehung der Kinder gehörten eher karitative oder soziale Tätigkeiten zur Beschäftigung einer Frau. Daher musste Celia viel Überredungskunst anwenden, um ihren Mann zu überzeugen, dass sie im Verlag mitarbeiten darf. Es wird auch sehr deutlich, welche Standesunterschiede es zur damaligen Zeit in der Bevölkerung gab. Eine Mittelschicht gab es wohl kaum, eher nur reich und arm. Die Jahre des 1. Weltkriegs verändern dann vieles und auch die Oberschicht muss um ihre Existenz kämpfen. Die Frauen tragen zu Hause die Verantwortung für alles während die Männer im Krieg sind. Die Kriegszeit erleben wir allerdings überwiegend aus der Sicht der Frauen zu Hause während die Ehemänner die Greuel von der Front in Briefen berichten. Allerdings werden auch die Folgen des Krieges deutlich und die Männer, die zurückkehren habe oft lange mit ihrem Kriegstrauma zu kämpfen. Neben Celia und Oliver Lytton gibt es noch viele weitere Personen, die es kennenzulernen gilt. Da sind z. B. die Eltern von Celia sowie ihre Schwester, Olivers Schwester und sein Bruder, der mit seiner Familie in den USA lebt, die Kinder der Familien und noch etliche mehr. Das hört sich verwirrender an als es ist, denn die Personen werden nach und nach eingeführt und lassen sich dann im Verlauf gut einordnen. Zusätzlich gibt es aber auch am Anfang des Buches ein gutes Personenverzeichnis. Mir haben alle Figuren gut gefallen, denn sie sind alle gut charakterisiert und passen in die Zeit. Zu allen konnte ich eine gewisse Nähe aufbauen, mit ihnen fühlen und ihre Handlungen nachvollziehen. Beim Lesen fühlte ich mich fast wie ein Familienmitglied. Es werden viele Themen berührt, die Verlagsbranche, das Leben zu dieser Zeit allgemein, die Wirren des Krieges aber auch Liebe, Intrigen und Standesdünkel. Geheimnisse, unerwartete Wendungen und Schicksale, bringen viel Abwechslung und Unterhaltung in die Geschichte. Der Schreibstil ist sehr lebendig, mitreißend und auch ausdrucksvoll und hat mein Kopfkino angeregt. Ich könnte mir diese Saga auch gut als Verfilmung vorstellen. Der Auftakt zu dieser großen Familiensaga ist sehr fesselnd, wunderbar erzählt und hat mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich auf die baldige Fortsetzung und die weiteren Schicksale der Familie Lytton! Fazit: 5 von 5 Sternen