Eva Woods

Und mit Polly kam das Glück

Und mit Polly kam das Glück Blick ins Buch

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In Annies Leben läuft es momentan nicht gerade rund, und eigentlich weiß sie gar nicht mehr genau, wie es sich anfühlt, einfach glücklich zu sein. Bis sie Polly kennenlernt, die wie ein bunter Wirbelwind ihr Leben auf den Kopf stellt. Polly ist alles, was Annie nicht ist – optimistisch, voller Freude, eben glücklich. Und sie macht es sich zur Aufgabe, Annie in einhundert Tagen zu helfen, das Glück wiederzufinden. Anfangs skeptisch, spürt Annie doch bald, wie Pollys unwiderstehliche Lebensfreude auf sie abzufärben beginnt. Doch dann wird klar: Auch Polly braucht ihre neue Freundin mehr, als Annie sich hätte vorstellen können …

Dieser Roman ist unter dem Titel »Das Glück am Ende des Regenbogens« als Paperback erschienen.

Einfach eine tolles Buch

Von: Nalik Datum: 12. October 2019

Mit dem Buch und mit Polly kam das Glück hat mich die Autorin total überrascht. Erwartet habe ich ein trauriges Buch, da es sich ja prinzipiell um eine traurige Story handelt. Gelesen hab ich hingegen ein Buch über eine tolle Frau, die anderer Leben mit Farbe füllt und einfach mit ihren Lebensweisheiten und ihrem Humor Spuren hinterlässt, auf eine herrliche Art und Weise. Zum Inhalt: Anni lernt Polly im Krankenhaus kennen. Anni hat ziemlich viele Schicksalsschläge erlitten und leidet noch immer. Spaß am Leben kennt sie nicht mehr, ihr Motto ist irgendwie den Tag überleben. Doch Polly gibt ihr keine Chance sich zu entziehen und möchte die restlichen 100 Tage, die ihr noch bleiben jeden Tag etwas mit ihr erleben. Dabei entdeckt Anni sich selbst und lernt, dass das Leben gar nicht so verkehrt sein kann. Und dann gibt es da auch noch Dr. Max... Dieses Buch ist einfach klasse. Ich habe noch nie so eine Person wie Polly erlebt. Sie tritt in dem ersten Seiten des Buches auf und nimmt eine derartige Präsenz in der Geschichte ein, auch wenn sie teilweise gar nicht die Hauptperson ist. Eine unglaubliche Frau mit unglaublich tollem Gefühl für ihre Mitmenschen, die trotz ihres kurzen Lebens so viel hinterlässt wie es viele nicht schaffen. Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen, klare Leseempfehlung.

Glück ist eine Geisteshaltung

Von: Klusi liest Datum: 05. October 2019

Als Annie im Krankenhaus ihre Mutter besucht, kreuzt Polly ihren Weg. Die beiden jungen Frauen sind so unterschiedlich wie man nur sein kann. Während Annies Leben trostlos erscheint und immer mehr aus den Fugen gerät, wirkt Polly daneben wie die Lebensfreude in Person. Dass aus dieser Begegnung eine Freundschaft entsteht, liegt einzig und allein an Polly, denn die lässt nicht locker. Als sie merkt, wie deprimiert Annie ist, schlägt sie ihr eine Idee vor. Es handelt sich um eine Art Challenge, um in hundert Tagen, Schritt für Schritt, wieder glücklich zu werden, indem man lauter kleine Dinge tut, die die Welt ein wenig besser und froher machen. Nach anfänglichem Zögern lässt sich Annie darauf ein. Sehr bald merkt sie, dass sich hinter Pollys farbenfroher, heiterer Fassade und hinter ihrem Vorhaben für die nächsten hundert Tage viel mehr verbirgt als im ersten Augenblick offensichtlich ist. Je weiter die Challenge fortschreitet, umso stärker spürt Polly, dass ihr eigenes Leben nicht so trostlos ist wie es schien. Sie muss nur das Glück beim Schopf ergreifen, denn sie hat eine Zukunft. In diesem Roman geht es zum Teil um verpasste Chancen und unsichere Zukunftsaussichten, um Krankheit und Tod, aber auch um Freundschaft und Glück um Hoffnung und Liebe. Pollys und Annies Geschichte ist sehr emotional und berührend und geht in die Tiefe. Manche Aufgaben der 100-Tage-Challenge klingen im ersten Moment banal, aber die Resonanz auf manche kleine Geste ist erstaunlich. Da wären zum Beispiel Punkte wie „Mach das Beste aus deiner Mittagspause“, „Nimm dir Zeit für einen Plausch“ oder „Mach Tee für deine Kollegen“. Aber es gibt auch ziemlich heftige Aufgaben, zum Beispiel „Probier einen Extremsport aus“ oder „Hänge deinen Job an den Nagel“. Der Roman ist kurzweilig geschrieben und eben in die bereits erwähnten hundert kleinen Abschnitte gegliedert. Trotz aller Heiterkeit, welche die Geschichte oberflächlich verströmt und sich manchmal in rabenschwarzem Galgenhumor äußert, hat mich der Roman teilweise ganz schön deprimiert, muss ich gestehen. Neben einigen humorvollen Abenteuern, die die Freundinnen zusammen bestehen, gibt es auch jede Menge trauriger Ereignisse. Nachdem ich die Vita der Autorin gelesen habe, bin ich der Meinung, dass vieles in dem Buch aus ihrereigenen Lebenserfahrung entstanden ist. Viele Szenen im Buch, die auf den ersten Blick extrem wirken, kann man verstehen, wenn man Pollys und Annies Situation kennt, aber einige Ereignisse fand ich dann doch etwas überspannt, vor allem aufs Ende zu. Es ist ein tiefgründiger Roman, der nachdenklich macht, wobei dieser ernsthafte Effekt dann wieder durch stark überzogene Szenen zunichte gemacht wird, so dass ich das Buch ein wenig zwiegespalten beendet habe.

Was im Leben wichtig ist

Von: Kitty's Kiste Datum: 04. October 2019

In den letzten Jahren hatte es die 35-jährigen Annie alles andere als leicht. Da fehlt ihr die überdrehte und immer gut gelaunte Polly, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt, gerade noch. Die junge Frau hat es sich nämlich in den Kopf gesetzt, ihr in einhundert Tagen zum Glück zu verhelfen. Doch während Annie von Pollys überschäumenden Optimismus anfangs noch genervt ist, entwickelt sich mit der Zeit eine innige Freundschaft zwischen den völlig unterschiedlichen Frauen und Annie taut immer mehr auf. Aber auch mit Polly hat das Leben übel mitgespielt und am Ende ist es sie, die Annies Hilfe viel dringender nötig hat. Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar. Dafür ein ganz großes Dankeschön an das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe und natürlich an den Blanvalet Verlag. Ohne eine bestimmte Erwartung bin ich an die Lektüre dieser sehr interessant klingenden Geschichte heran gegangen und wurde überrascht, wie tiefgründig, traurig aber vor allem auch positiv sie tatsächlich ist. Dabei sollte man sich aber im Klaren darüber sein, dass sie gleichzeitig nicht immer ganz realistisch rüber kommt. Den Schreibstil der Autorin fand ich wirklich gut. Er ließ sich flüssig und schnell lesen und hat mich gut durch die Geschichte hindurch getragen. Am meisten gefiel mir allerdings, dass er trotz der recht schweren Thematik sehr viel Witz hatte. Ein bisschen schwieriger hat es mir da die Geschichte an sich gemacht. Einerseits fand ich sie einfach nur emotional und toll, andererseits aber auch sehr abwegig und nicht ganz realistisch. Und zwischendrin gab es hier und da ein paar Längen, die sicher hätten vermieden werden können. Dennoch überwiegen die positiven Seiten der Handlung bei weitem. Schon allein die Idee mit den hundert Tagen zum Glück ist großartig und viele Dinge, die hier in Angriff genommen wurden, sind durchaus auch im realen Leben umsetzbar. Außerdem wurde ich immer wieder zum Nachdenken angeregt, darüber was im Leben wirklich wichtig ist und was eigentlich nur schmückendes Beiwerk ist, ohne dass es dem Leben Sinn verleiht. Es geht also sehr viel um Leben und darum, es zu genießen, obwohl die ganze Geschichte über der Tod im Hintergrund lauert und nur darauf wartet, endlich zuzuschlagen. Und trotzdem schaffte es die Autorin meiner Meinung nach, aus diesem Buch einen absoluten Feel Good Roman zu machen, der Leben und Tod auf aufmunternde Weise miteinander verbindet, ohne in Kitsch abzudriften. Dazu haben auch die beiden sehr unterschiedlichen und doch irgendwie ähnlichen Protagonistinnen gepasst. Annie mit ihrer schweren Vergangenheit konnte einem eigentlich leid tun, dennoch wünscht man sich gleichzeitig, dass sie endlich wieder aufsteht und ihr Leben in den Griff bekommt. Sie ist grummelig und pessimistisch und doch irgendwie liebenswert und sie entwickelt sich weiter, ohne am Ende der perfekte Optimist zu sein. Polly hingegen ist das absolute Gegenteil und obwohl man ziemlich früh erfährt, dass sie ein trauriges Schicksal hat, hat man immer das Gefühl, dass diese Frau absolut nichts aus der Bahn zu schmeißen mag. Und dennoch steckt noch viel mehr hinter dieser eigentlich tragischen und zugleich lebensfrohen jungen Frau, was man allerdings erst im Laufe der Geschichte erfährt. Ansonsten gibt es noch einige mehr oder weniger wunderbare Charaktere, die ich alle sehr gut geschrieben fand und die insgesamt die Story ausgezeichnet bereichert haben. Ich muss sagen, dass ich hin und her überlegt habe, wie wohl meine Bewertung dieses Buches ausfallen soll und lange dachte ich, dass es nur die Höchstpunktzahl verdient hat. Doch dort und da gab es dann doch ein paar Dinge, die mich ein kleines bisschen gestört haben, weshalb ich einen Punkt abgezogen habe. Trotzdem ist dieser Roman der absolute Hammer und jeder, der gerade nicht sehr glücklich ist, sollte ihn lesen und alle anderen natürlich auch.

Unterhaltungswert ohne Bindung und Tiefe

Von: buchglueck Datum: 30. September 2019

"Und mit Polly kam das Glück" ist ein Roman der Autorin Eva Woods und erschien 2019 als Taschenbuch mit 480 Seiten im blanvalet Verlag der Random House Gruppe. Nach vielen Rückschlägen im Leben weiß Annie nicht mehr wie es ist glücklich zu sein. Doch dann trifft sie eines Tages auf die muntere Polly, die mit ihr die 100 Tage Glückschallenge startet und Annie zurück ins Leben führt. Eva Woods war mir durch das Buch "Gib mir deinen Ex, ich geb dir meinen" bereits bekannt, weswegen ich auch hier auf einen ebenso lustigen und lockeren Schreibstil hoffte. Zu Beginn hatte der Roman auch noch einige witzige Stellen, doch fand ich den im Verlauf immer weniger, was natürlich auch mit an der Tragik der Geschichte liegt. Doch dieses außer Acht gelassen, nahm mich das Buch auch auf emotionaler Ebene nicht gefangen, was auf Grund der Thematik bzw. nach dem Klappentext eigentlich meine feste Überzeugung war. Der Charakter der Polly erinnerte mich zu Anfang ein wenig an Louisa Clark aus "Ein ganzes halbes Jahr", da sie sehr unbeschwert wirkte, aus allem das Beste machen wollte und immer Sinn für Humor hatte. Dazu trug sie ebenfalls das Herz am rechten Fleck. Auch fand ich stellenweise, dass mich das Buch an Ausschnitte aus z.B. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erinnerte, was mich manchmal sehr gestört hat, da ich gerne eigene Ideen der Autorin gelesen hätte. Die Charaktere allgemein haben mich nicht erreichen können, sodass ich ihre Geschichte zwar verfolgt, mich aber nicht als Teil des Ganzen gefühlt habe. Dadurch erreicht der Roman bei mir zwar Unterhaltungswert, aber leider auch an der unteren Grenze.