Fumio Sasaki

Das kann doch weg!

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»Früher habe ich ständig über Dinge nachgedacht, die mir noch fehlten zu meinem vermeintlichen Glück.« Eigentlich ist Fumio Sasaki ein ganz normaler junger Mann, oft gestresst und darauf aus, seinen materiellen Wohlstand zu mehren – bis er eines Tages beschließt, sein Leben radikal zu ändern: Er reduziert seinen Besitz auf ein Minimum. Mit bemerkenswerten Effekten: Plötzlich fühlt er sich frei. Er hat mehr Zeit, mehr Geld und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für jede einzelne Sache, die er jetzt besitzt.

Sasakis eigene Erfahrungen motivieren dazu, alles Überflüssige endlich loszulassen – und mit seinen einfachen und praktischen Tipps gelingt das auch. Er öffnet allen Lesern die Augen dafür, wie eine neue minimalistische Lebenshaltung nicht nur die eigenen vier Wände verwandeln, sondern das ganze Leben auf ungeahnte Weise bereichern kann.

Neue Ideen von Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenssituationen

Von: Domics Pinnwand Datum: 01. March 2018

Hat mir sehr gut gefallen! Ich war ja - mal wieder - eher skeptisch, ob ich mit einem japanischen Junggesellen, der als Verlagslektor in Tokio lebt, genügend gemeinsam hätte, um mir von ihm etwas über eine minimalistischere Lebensweise sagen zu lassen. Aber überraschenderweise fand ich das Buch durchaus hilfreich, auch für mich als verheiratete Verlagsangestellte im ländlichen Nordbaden. Auch wenn ich noch meilenweit von einem wirklich minimalistischen Lebensstil entfernt bin, habe ich aus seinen Berichten noch die ein oder andere Inspiration ziehen können. Mir hat gefallen, wie er immer wieder sich selbst als Beispiel anführt und ich fand seine "Wandlung" glaubwürdig. Auch die Vorher-Nachherfotos im Bildteil fand ich inspirierend. Ins Nachdenken gebracht haben mich z.B. solche Aussagen wie "Betrachte den Einzelhandel oder Online-Stores als Dein Vorrats - und Lagerhaus" oder "Deine ganze Stadt ist Deine Wohnung, nicht nur die Räume, in denen Dein Bett steht". Wie gesagt, ich bin meilenweit davon entfernt, auf 20 m2 zu leben, so wie der Autor - aber meinen "Pro Tag 1 Teil weggeben"-Projekt für die Fastenzeit werde ich jetzt mit neuem Schwung fortführen.

Nachlese: Das kann doch weg! (Fumio Sasaki)

Von: Minimalismus21 Datum: 27. July 2018

Ich liebe Erfahrungsberichte zum Thema „Minimalismus“. Und versuche, ihnen in verschiedenster Form auf diesem Blog Raum zu geben – egal, ob als Gastbeitrag, Interview, Film- oder Buchbesprechung. Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben, tritt nämlich oftmals erst im Vergleich mit anderen Menschen bzw. Gleichgesinnten hervor. Einer von ihnen ist Fumio Sasaki, Mitte 30, Lektor und Blogger in Tokio. Doch Sasaki war nicht immer Minimalist, wie er selber sagt. "Früher kaufte ich jede Menge Sachen in dem Glauben, all diese Dinge würden mein Selbstwertgefühl steigern und mich glücklicher machen. […] Gleichzeitig maß ich mich ständig mit anderen Menschen, die mehr oder Besseres besaßen, was mich nur traurig machte." So traurig, dass der Japaner ganze Seiten mit seinem alten Ich füllen kann, einer unsicheren Persönlichkeit voller Selbstzweifel und innerer Zerrissenheit sowie dem trügerischen Gefühl, dass Geld und Besitz allein der Schlüssel zum Glück seien. Als sich der junge Mann von diesen Glaubenssätzen ebenso verabschiedet wie von einem Großteil seiner Dinge, versteht er, dass es beim Loslassen oft um mehr als um das bloße Entrümpeln geht. "Meiner Ansicht nach ist Abschiednehmen eine Übung darin, über wahres Glück nachzudenken." Gerne würde ich an dieser Stelle ergänzen, dass vor allem die unfreiwillige Form des Abschiedsnehmens wie der Verlust einer geliebten Person die Frage nach Zufriedenheit und Sinn verstärkt aufwirft – in Summe wesentliche Treiber unseres Glücks. Doch Sasaki legt hier einen anderen, nüchternen Blick an den Tag. Im Fokus die Erkenntnis: Ich habe weggeworfen, also bin ich. Nämlich glücklich. Während erstens die notwendigen Dinge auf ein Minimum reduziert und zweitens alle Exzesse abgestellt worden sind, um sich auf die Dinge konzentrieren zu können, die wirklich zählen. Soweit seine Definition, nach der Männer und Frauen als Minimalisten gelten. Minimalismus als Prolog einer persönlichen Geschichte In fünf großen Kapiteln gewährt der Autor tiefe (visuelle) Einblicke in sein Konsumverhalten, sein Verhältnis zu den Dingen in seinem Besitz und zu den Dingen auf seiner Wunschliste, haptisch und digital. Ein gutes Haar bleibt bei dieser Selbstanalyse nicht übrig, was für Leserinnen und Leser zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten schafft – etwa, was die verschiedenen Gründe und Auslöser für ein einfacheres Leben betrifft. Ob Minimalismus das Allheilmittel gegen Kontrollverlust und für ein gesundes inneres Gleichgewicht ist, sei in diesem Zusammenhang dahingestellt. Eine grundlegende Radikalität gegen sich selbst meint man beim Protagonisten jedenfalls herauszulesen, der offen auf den Spuren von Marie Kondo und Hideko Yamashita wandelt. Magic-Cleaning– und Dan-Sha-Ri-Leser wissen mehr. Allen Methoden bzw. Publikationen ist wohl gemein, dass sie das unstete Verhältnis zu unseren Besitztümern auf den Prüfstand stellen. Denn so wie sich die Ausprägung und Ausgestaltung des Minimalismus im Leben ändern kann, so wandeln sich Gemütszustände: "Wir gewöhnen uns irgendwann an jeden neuen, noch so erfüllten Zustand. Irgendwann beginnen wir, unsere Habseligkeiten als selbstverständlich hinzunehmen." Konkret bedeutet das: Unser Glücksgefühl verflüchtigt sich, und mit jedem neuen Eigentum versuchen wir dieses wieder zu erzeugen und festzuhalten. Dies ist die Logik des Unglücklichseins, sagt Sasaki. Ein Teufelskreis, dem zu entrinnen uns 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil helfen sollen. Obwohl nicht alle Ratschläge vollkommen neu sind und teilweise auf bewährte Methoden rekurrieren, schafft es die Auflistung, ein psychologisches und damit tiefergehendes Verständnis für die Herausforderungen und Chancen des Loslassens zu entwickeln, und bietet damit einen exzellenten Minimierungsansporn. Denn: Wegwerfen muss man lernen. Hier und heute. Genau jetzt. Weil das Leben nur in diesem Moment stattfindet und wir nie die Zeit zum Loslassen haben werden, wenn wir nicht sofort beginnen: Altes loslassen, Neues umarmen und wichtigen Dingen ihren verdienten Platz einräumen. "Wer sich an Erinnerungsstücke klammert, hängt einem vergangenen Bild seiner selbst nach. Wenn Sie also nur das geringste Interesse haben, sich zu verändern und zu wachsen, dann raffen Sie sich auf und lassen Sie los." Denke nicht, entrümple! Ob Reduzieren ebenfalls bedeutet, nur ein einziges Handtuch für die Pflege von Küche und Körper zu besitzen, bleibt zum Glück jedermann selbst überlassen. Für Sasaki allerdings das perfekte Maß, wobei Qualität statt Quantität bei der Anschaffung von Gebrauchsgegenständen gleichermaßen zur Sprache kommt. Wettkampf und Bußrituale sind für ihn dagegen keine probaten Werbetreiber für mehr Besitzlosigkeit. Haken drunter! Wer sich nun fragt, was nach dem Abschied vom Krempel kommt, für den bietet Fumio Sasaki gleichermaßen (s)eine Geschichte an, jedoch nicht in dem weiterführenden Maße, wie es The Minimalists mit „Der neue Leicht-Sinn“ vorgelegt haben. Sasakis Buch ist reichhaltiger Informations-Minimalismus, der das Why und How auf dem Weg zum Minimalismus in den Vordergrund stellt und schonungslos unsere Ängste zum Thema entlarvt, bspw. die Befürchtung, Teile unserer Identität mit dem Weggeben zu verlieren. Für mich neben Yamashitas Erfolgsmethode Dan-Sha-Ri eines der inspirierendsten Bücher in diesem Sommer, das ich noch eine Weile horten, verleihen und wieder lesen werde; weil ein bisschen Besitz eben doch glücklich macht.

ein faszinierendes Buch

Von: Nicole Lehmann Datum: 28. April 2018

Dieses Sachbuch macht neugierig. Neugierig aufs Leben. Neugierig aufs "wie weit kann man gehen"? Neugierig darauf, auf was man alles verzichten kann. Fumio Sasaki hat das Buch schön gegliedert. Als Erstes widmet er sich der Frage, warum Minimalismus nötig sei. Auch der Frage, warum wir so viel anhäufen wird auf den Grund gegangen. Die 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil und wie man sich von Sachen trennt sind einfach formuliert. Mit Zusatztipps, einem Schlusswort und einer Zusammenfassung endet das Buch. Der Schreibstil ist einfach gehalten und man kann es sehr flüssig lesen. Man muss auch nicht der Reihe nach gehen sondern kann kreuz und quer durchs Buch hüpfen. Die Weisheiten im Buch regen sehr zum Nachdenken an. Viele Sachen erscheinen dem Leser sicher logisch. Wenn man sie aber bewusst liest, denkt man darüber nach, geht in sich und verinnerlicht es vielleicht sogar. Das Thema Dankbarkeit und glücklich sein ist ein roter Faden, welcher sich durchs ganze Buch zieht. Dass Begegnungen und Erlebnisse glücklicher machen als Materialismus, wird mehrmals genannt und aufgezeigt. Sasaki erzählt viele persönliche Erfahrungen im Buch. Diese waren mir ab und an etwas zu extrem und ich könnte mir dies für mich nicht vorstellen. Der Autor lebt enorm minimalistisch. Die Fotos im Buch zeigen seinen Lebensstil bildlich. Er hat zum Beispiel seine wichtigsten Sachen immer in einer Tasche gepackt. Somit könne er innert Sekunden aus seiner Wohnung verschwinden und hätte alles dabei. Ich fand das Buch sehr faszinierend. Jedoch ist für mich klar, dass bei meiner Familie mit 4 Personen ein Handtuch fürs Duschen, Gesicht, Besuch und Armaturen abwischen nicht möglich ist. Aber ich bin ganz klar der Meinung, dass wir einfach zu viele Dinge besitzen, welche nicht nötig sind. Leider werden ein paar Beispiele mehrmals genannt. Dies hat mich etwas irritiert und ich fand die Wiederholungen unnötig. Meiner Meinung nach halten wir uns folgendes zu wenig vor Augen: Akzeptieren wir den Gedanken einfach, dass es immer jemanden gibt, der besser ist als wir. Sobald wir uns mit den Leuten vergleichen, verlieren wir jedes Selbstbewusstsein und jeden Antrieb. (Zitat Buch S. 172) Wie bei jeder Veränderung braucht auch diese aber Zeit. Ich habe mir nun vorgenommen, unseren Ballast gezielt etwas abzubauen und keine grossen Vorräte mehr anzuhäufen. In diesem Beispiel nicht nur in der Küche sondern auch im Bereich Bad oder Büro. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sterne.

Tolle Tipps, die sofort anregen auszumisten

Von: juli.buecher Datum: 28. April 2018

"Das kann doch weg!" ist ein Buch, in dem der Autor Fumio Sasaki seinen Weg zum Minimalisten beschreibt und Tipps gibt, wie man seinen Krempel aussortieren kann und sollte. Inhalt: Das Autor beschriebt, wie es innerhalb von 5 Jahren zum Minimalist wurde. Dabei stellt er zunächst die Fragen "Was ist Minimalismus?" und "Warum häufen wir überhaupt so viele Sachen an?". Anschließend gibt er Tipps wie man selbst zum Minimalist werden kann, bzw. wie man es schafft anders zu denken um Dinge auszusortieren, die man eigentlich überhaupt nicht benötigt. Der Autor zeigt Bilder von Wohnungen in den Minimalisten wohnen und orientiert sich bei seinen Beschreibungen an bekannten Persönlichkeiten. Am Ende beschreibt er nochmal 12 Veränderungen in seinem Leben, die er festgestellt hat seit er sich von zu viel Krempel getrennt hat. Meine Meinung: Das Buch liest sich super leicht, durch die persönliche Ansprache der Leser und die positive Schreibweise des Autors. Er bringt sehr viele Beispiele aus seinem Leben (z.B. das Verkaufen von viel zu vielen Bücher) aber auch von bekannten Persönlichkeiten wie Mark Zuckerberg oder Steve Jobs. Das Buch muss nicht unbedingt von vorne bis hinten durchgelesen werden, man kann es kreuz und quer lesen. Der Aufbau im Buch ist sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Das gesamte Buch ist immer in kleinere Abschnitte eingeteilt, so wird es nie zu viel. Die Tipps werden nicht nur genannt, sondern richtig beschrieben. Der Autor erklärt was er damit meint und gibt Beispiele. Die Bilder von minimalischen Wohnungen sind sehr interessant. Ich fand es toll, dass er auch andere Minimalisten und ihre Blogs vorgestellt hat. So kann man sich direkt weiter mit dem Thema beschäftigen und sich inspirieren lassen. Die Veränderungen, die Fumio Sasaki in seinem Leben erfahren hat, zeigen, dass es doch wichtig ist, ab und zu mal etwas auszumisten. Fazit: Der Autor selbst ist komplett Minimalist und hat auch Dinge wie seinen Fernseher oder sein Bett (er hat nur eine Matratze) aussortiert. So krass möchte ich mein Leben natürlich nicht ändern. In seinem Buch betont der Autor allerdings immer wieder, dass jeder Mensch "Minimalismus" anders definiert. Es geht nicht darum einfach alles wegzuschmeißen. Man sollte sich einfach die Fragen stellen "Brauche ich diesen Gegenstand wirklich, würde ich ihn vermissen wenn er weg ist, wann habe ich den eigentlich zum letzten mal benutzt...". Man sollte sich bewusst werden, wie viele sinnlose Gegenstände wir in unserem Leben eigentlich anhäufen. Mich hat das Buch total inspiriert und ich habe jetzt richtig Lust mit dem Aussortieren anzufangen. Ich wollte das Buch gern lesen, da ich bald umziehen und nicht so viel Krempel (den ich eh nicht brauche) mitzuschleppen. Tatsächlich habe ich auch bereits angefangen. Ich habe Tipps erhalten, auf die ich selbst nicht gekommen wäre wie z.B. das Einscannen von Dokumenten, die man danach wegschmeißen kann. Ein tolles Buch in das ich sicher noch öfter reinschauen werde. Man muss kein Minimalist wie Fumio Sasaki werden, aber ein bisschen weniger Besitz bedeutet schon ein bisschen mehr Freiheit und Glück.

Super befreiend

Von: Lisa Datum: 11. April 2018

Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Es liest sich so schön. Es ist spannend und lehrreich. Ich bin begeistert, wie gut es funktioniert hat. Mir hat es sehr geholfen. Ich fühle mich befreiter.

Der neue König des Minimalismus

Von: mannomania Datum: 05. April 2018

Das kann doch weg! von Fumio Sasaki Ein Ratgeber mit 255 Seiten und einem gut gegliedertem Inhaltsverzeichnis aus dem Integral-Verlag Zum Inhalt: Der junge Japaner Fumio Sasaki hat einen wunderbaren Ratgeber mit 55 Geheimtipps und 15Zusatztipps bezüglich Loslass materieller Dinge, um mehr Freiheit im Leben zu haben, geschrieben. Aufschlußreich sind auch die Fotografien (vorher/nachher) von seiner Wohnung. Er versucht immer zu erklären, daß der Verzicht ein Wert ist, der glücklicher und zufriedener macht. Minimalismus ist auch so zu verstehen, daß es nicht nur um Entsorgen geht, sondern auch darum, nur Dinge zu erwerben, die man wirklich benötigt. Natürlich lebt der Autor sehr spatanisch, das ist nicht jedermanns Sache. Aber, das Buch kann und soll dazu dienen, daß jeder einmal in sich geht und sich vom unnötigen Ballast befreit. Dazu dienen heute die Flohmärkte und Dritte-Welt-Läden. Fazit: Ich finde gut, daß man das Buch kreuz und querlesen kann. Es liest sich leicht, sehr übersichtlich und zeigt des Autors eigene Stärken und Schwächen auf, die auch jeder von uns hat. Aber, alles an Veränderung braucht auch seine Zeit! Das Cover hat für mich leider keinen Bezug zum Inhalt, ebensowenig auch der leider schlecht übersetzte Titel, dafür gibt es ein gut lesbares Schriftbild auf festem Papier. Danke an randomhouse.de für dieses Testleser-Exemplar!

Absolut empfehlenswert!

Von: shariatiag Datum: 28. March 2018

Mein Problem ist definitiv das loszulassen. Das Buch klang für mich mega interessant, und ich habe es absolut nicht bereut zu lesen. Ich finde es sogar total empfehlenswert. Man hat die ganze Zeit das Gefühl der Mann versteht mich der Mann ist in der gleichen Situation wie ich bin bzw war. Der Schreibstil ist echt toll. Sehr flüssig, und man mag das Buch ehrlich gesagt gar nicht weglegen. Fumio Sasaki muss mein Zwilling sein. Es ist beeindruckend was er selber für eine Wandlung durchgemacht hat. Er war früher so wie ich die Wohnung voll mit Statussymbolen wie z.b. Bücher oder Musikinstrumente, eine Kamera Sammlung und so weiter. Er hat es geschafft seinen Besitz zu reduzieren. Wobei reduzieren gut gesagt ist er hat schafft es in einer halben Stunde umzuziehen - absolut beeindruckend. Aber nicht du das Thema loslassen wird in dem Buch besprochen sondern auch Dankbarkeit und Glück. Ach Fallbeispiele von weiteren Minimalisten sind in der Mitte des Buches zu finden mit Bildern. Einige Tipps kannte ich schon aber viele sind mir noch neu. Ich fand beim Lesen des Buches hat sich in meinen Kopf etwas verändert, es stellt sich eine andere Sichtweise der Dinge ein und man mag am liebsten sofort loslegen. Bei dem ganzen Buch hatte ich das Gefühl der Mann kennt mich, der Mann versteht mich - ihm ging es gleich. Ich bin in verschiedenen Gruppen um mehr Ordnung in mein Leben zu bekommen, aber das Buch ist definitiv absolut empfehlenswert und gerade was das Thema loslassen betrifft was mir persönlich schwer fällt, warum auch immer. Sei dankbar für das was du hast! Schätze deine Dinge! Und du wirst zufriedener sein! Neues macht nicht unbedingt glücklich und wenn nur kurzzeitig, also überlege gut bevor du dir neue Sachen kaufst! Wenn du weniger besitzt - hast du auch weniger zu putzen und hast die Gedanken frei für andere Sachen. Zu jedem Teil was du besitzt baust du eine Beziehung auf - das stimmt tatsächlich beobachtet euch mal selbst.... Das Buch ist ein Schatz - für mich persönlich sehr wertvoll! Ich habe nicht vor Minimalisten zu werden aber die Sachen soweit reduzieren dass ich meinen Kopf frei habe für andere Dinge. Dafür muss ich mich von vielen Sachen trennen und diese loslassen können, laut im Buch fällt ist nach einiger Zeit sogar leichter und gibt ein befreiendes Gefühl. "Das kann doch weg" verändert auf jeden Fall die Sichtweise auf die Dinge. Das Buch lohnt sich...

weniger Besitz = mehr Glück

Von: Lesefreude Datum: 17. March 2018

Fumio Sasaki hat ein herrlich minimalistisches Buch geschrieben. Bei 255 Seiten mag dies anfänglich vielleicht etwas irritierend wirken, wenn man einen Blick in das Buch wirft sieht man bald was ich meine. So viel Inhalt mit so wenig Worten zu transportieren ist eine ganz besondere Kunst. Nach einer kurzen Einleitung erhalten wir 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil. Diese Tipps sind dabei selten länger als eine Seite. Oftmals kommt Fumio Sasaki mit einer halben Seite aus. Man könnte also durch die Seiten durchflitzen, da es recht wenig Text ist und angenehme einfach geschrieben ist. Dennoch musste ich regelmäßig nach circa 5 Tipps eine Pause einlegen. So schnell wie ich theoretisch lesen könnte, konnte ich das Gelesen nicht verarbeiten. Genau das macht das Buch so großartig. Mit wenigen, einfach Worten trifft Fumio Sasaki zielgenau ins Schwarze. Außerdem wollte ich die Tipps natürlich auch alle gleich ausprobieren und das benötigte eine gewisse Zeit. Oftmals habe ich mir für den Anfang lediglich die Situationen oder Dinge vorgestellt. Häufig bin ich jedoch sofort aufgestanden und habe Gegenstände entsorgt. Beim Minimalismus geht es jedoch nicht nur ums Entsorgen und Entrümpeln, sondern auch darum nur Dinge zu kaufen, die man wirklich benötigt. Und ganz nebenbei führt der Minimalismus zu einem viel achtsameren, glücklicheren Leben. So erfreue ich mich bewusst über mein Auto, dass mich bereits mehrere Jahre treu in allen Situationen begleitete. Sei es um mich zu tollen Veranstaltungen und großartigen Menschen zu bringen oder auch um mich auf dem Weg in die Arbeit vor Kälte, Schnee und Regen zu schützen. Nach den 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil gibt Fumio Sasaki persönliche Einblicke und zeigt "Die 12 großen Veränderungen in meinem Leben seit ich "Tschüss" zu meinen Sachen gesagt habe". Mit diesem Kapitel werden die 55 Tipps nochmal unterstreichen. Außerdem visualisiert er auf diese Weise die vielen, vielen positiven Aspekte des Minimalismus. Am wichtigsten ist, dass Minimalismus für jeden ganz unterschiedlich aussehen kann. Wir sollten dennoch auf keinen Fall Dinge behalten, die uns belasten und uns nicht bei ihrer Betrachtung mit einem Glücksgefühl durchströmen. Während Fumio Sasaki alle seine Bücher weggab, wäre das für mich der absolut falsche Weg. Wenn ich meine Regale sehe, die einzelnen Bücher betrachte, rieche und anfasse, durchströmt mich ein Gefühl von Glückseligkeit. "Das kann doch weg!" ist ein grandios minimalistisches Buch. Gerade wegen der wenigen Worte und der schönen Gliederung ist es ein leichtes immer wieder Tipps nachzuschlagen. Bereits während dem Leser habe ich die ersten positiven Wirkungen erfahren und mich von Dingen getrennt, die viel mehr Belastung als Freude waren. Dennoch ist es nicht immer leicht einen minimalistischen Ansatz zu verfolgen. Es gibt noch viel zu tun für mich. "Das kann doch weg!" wird auf meinem Weg zum Minimalist oder besser gesagt zu einem bewussten, achtsamen, minimalistischeren Lebensstil ein wichtiger Wegbegleiter werden.

Eine klare Lese- sowie Lebensweise Empfehlung!

Von: Viper Datum: 13. March 2018

Dieses Buch motiviert schon nach wenigen Seiten dazu, sich von allem nicht Notwendigem zu befreien und sein Leben neu und minimalistisch zu gestalten. Der Autor definiert den Begriff Minimalist und erklärt, wieso das Leben durch minimalistisches Verhalten befreiend ist und wieso viele Menschen so leben möchten. Dazu gibt es auch viele praktische Tipps, wie man mit dem Ausmisten beginnt und wie man durch kleine Schritte immer mehr zum Minimalisten werden kann- wieso wir uns nicht an Erinnerungen und Gegenstände klammern müssen und auch nicht sollten, da hierdurch zu viel Lebenskapazität verloren geht. Das Projekt jeden Tag einen Gegenstand zu entrümpeln begeisterte mich sofort. Dies lässt sich auch über Monate und Jahre hinweg problemlos durchsetzen und befreit die Seele nach und nach von unwichtigen Dingen und Altlasten, sowie hat man zudem deutlich mehr Geld und Zeit für die wichtigen Dinge im Leben übrig. Der Schreibstil mit den vielen Überschriften, die total ins Schwarze treffen, sowie die Bilder in der Mitte des Buches, sind einfach klasse und das Buch wurde in zwei Tagen durchgelesen. Klare Kaufempfehlung, da das Buch sofort anregt, über vieles nachzudenken und eine Befreiung für die Seele ist!

eigene Erfahrungen kurzweilig erzählt und mit vielen brauchbaren Tipps ergänzt

Von: huckleberryfriendz Datum: 03. March 2018

Fumio Sasaki beschreibt in diesem Buch, wie er innerhalb von 5 Jahren seine Anzahl an Besitztümern minimierte und nun innerhalb von 20 Minuten umziehen könnte. Er erarbeitet seine Definition eines Minimalisten und beschreibt einige Gründe, warum man so leben möchte und hinterfragt, warum wir überhaupt soviele Dinge anhäufen. Der Leser findet neben den ausführlichen 55 Tipps, die Regeln und Methoden zum Entrümpeln aufzeigen, noch eine weitere Liste mit zusätzlichen, beschriebenen 15 Tipps für die nächsten Schritte zum Minimalisten, gefolgt von weiteren eigenen Erfahrungsberichten und denen von Bekannten, die durch einen Fototeil abgerundet wurden. Unter anderem wird betrachtet, warum man sich von einem Gegenstand nicht trennen will oder, dass man durch Ansammeln nicht für die Zukunft vorsorgen oder sich an die Vergangenheit klammern kann oder sollte. Nach den Ausführungen, wie sich sein Leben verändert hat, erhält man die beiden oben erwähnten Listen, quasi im Anhang, nochmals in einer Überschriften-Übersicht der Tipps. Der Weg des Autors war interessant zu lesen; die vielen Tipps und Hinweise können beim Entrümpeln sehr hilfreich sein. Ganz so radikal möchte ich meine Habseeligkeiten nicht reduzieren, aber die Sicht, sich von Überflüssigem zu trennen, spricht mich sehr an – und da habe ich auch noch einiges vor mir. Mittlerweile habe ich mehrere Ratgeber dazu gelesen, fand an diesem die persönlichen Plaudereien sehr anschaulich, auch die Beschreibungen seine Analyse und der Veränderungen in seinem Leben, die durch viele Beispiele verdeutlicht wurden. Wahrscheinlich zwangsläufig wiederholte sich einiges, was ich nicht allzu störend fand. Mich haben viele der den Kapiteln vorangestellten Zitate angesprochen, genauso wie einige knappe und knackige Sätze, die man sich gut merken kann. Besonders erwähnenswert finde ich auch die Sichtweise, dass es Zeit braucht, bis man wirklich etwas in seinem Umfeld verändert hat.

Rezension zu „Das kann doch weg!“

Von: Kia Kahawa Datum: 01. March 2018

In "Das kann doch weg" erzählt der Japaner Fumio Sasaki aus seinem Leben und wie ihn das Loslassen materieller Dinge zu mehr Freiheit und einem Leben in Balance gebracht hat. Es geht dabei nicht nur um Glück und Ordnung, sondern auch darum, sein Leben komplett in Waage zu halten – Sasaki hat beispielsweise regelmäßigen Alkoholexzessen abgeschworen. Und das alles nur wegen des Verzichts auf übermäßigen Besitz. Stärken und Schwächen Minimalismus ist laut Sasaki ein Reduzieren des Notwendigen auf ein Minimum und ein Vermeiden von Exzessen. Ich stimme dem zweiten Teil vollkommen zu – doch dem ersten Definitionspart kann ich nur teilweise zustimmen. Meiner Meinung nach reicht das Reduzieren von Besitz auf das wirklich Notwendige. Je nach dem, wer sich auf dem Weg zum Minimalisten befindet, sieht der Minimalismus anders aus. Das ist auch gut so – „Das kann doch weg!“ animiert den Leser nicht missionarisch dazu, alles loszuwerden, was man theoretisch entbehren könnte, sondern appeliert immer wieder an das Persönliche des Lesers. Besonders interessant fand ich die vielen kleinen Kapitel-Unterteilungen, die mit Überschriften kurze Anekdoten und Fun-Facts eingespeist haben. Wusstest du beispielsweise, dass Japaner früher schon Minimalisten waren? Und dass Steve Jobs Minimalist war? Das hätte man an seiner „Uniform“, also der 501er Lewis, dem schwarzen Rollkragenpullover und den Turnschuhen sehen, aber dass seine Auffassung des Minimalismus auf ganz Apple überging, hatte ich nicht gewusst. Apple-Produkten liegt nicht einmal eine Bedienungsanleitung bei. Diese kurzen Informationen gehen gefühlt sofort ins Langzeitgedächtnis. Den Schreibstil empfinde ich als sehr persönlich und angenehm. Im Gegensatz zu Hal Elrod in „Miracle Morning“ stören die Beschreibungen des Privatlebens des Autors kein bisschen. Sie fließen passend in den Ratgebertext mit ein und scheinen an jeder Stelle relevant zu sein. Nach nur 40 Seiten habe ich erste Erkenntnisse über mich selbst gewonnen, obwohl ich schon seit über einem Jahr Minimalistin bin. Das ist eien klare Stärke des Buchs, und auch die 55 Tipps, die in Kapitel 3 gegeben werden, konnten mich bereichern. Von den 55 Tipps waren eher nur circa 30 relevant für mich, und nur zwei, drei Hände voll haben in mir wirklich eine Art Lämpchen gezündet. Erwarte nicht, dass alle 55 Tipps zum Minimalismus dein Mindset stärken und alles abdecken, was relevant ist. Sie sind so ausgelegt, dass jeder Leser und jede Leserin etwas davon hat – aber eben nicht alles. Als Schwäche sind mir bei „Das kann doch weg!“ von Fumio Sasaki nur zweierlei Dinge aufgefallen. Einerseits haben mich die Hurenkinder und Schusterjungen gestört, die zwar keine störenden Einzeiler sind, aber irgendwie doch ins Auge gefallen sind. So ein Schusterjunge geht mitunter über vier oder fünf Zeilen, aber direkt darüber befindet sich eine der Zwischenüberschriften. Das ist etwas schade und fühlt sich buchsatztechnisch merkwürdig an, wenn eine Überschrift beginnt, drei Zeilen Inhalt kommen und man dann sofort umblättern muss. Im 55-Tipps-Teil war dies nicht der Fall: Dort hatte jeder Tipp zwingend eine eigene Buchseite. Die zweite Schwäche von „Das kann doch weg!“ ist die Wortwiederholung von „Krempel“. Als gäbe es dafür kein Synonym! Wie wäre es mal mit Sachen, Zeug, Gegenstände, Besitztümer, Anhäufungen, materialistischer Ballast oder schlichtweg Kram? Immer, wenn von den Dingen, die der Autor selbst besaß, die Rede ist, ist es „Krempel“. Das ist ermüdend und ich hätte mir den Einsatz von schönen Synonymen gewünscht. Das hätte den Text noch einmal toll abgerundet. Auch der Inhalt wiederholt sich immer mal wieder zum Ende hin. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es ein Unterkapitel sogar doppelt. Nicht wortwörtlich, aber mit dem sehr konkreten Inhalt. Ich denke aber, über diese Schwäche kann man hinwegsehen, da diese Wiederholungen dafür gesorgt haben, dass ich sämtliche Informationen im Hirn abgespeichert habe. Wie gesagt: Dieser Ratgeber geht direkt ins Langzeitgedächtnis, obwohl man es sehr flüssig und zügig auslesen kann. Bringt dich „Das kann doch weg!“ weiter? „Das kann doch weg!“ von Fumio Sasaki ist meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Sämtliche Fotos, die in der Mitte des Buches abgebildet sind, zeigen extrem minimalistische Wohnungen und Wohnungsecken. Diese sind, wenn überhaupt, im japanischen Einrichtungsstil eingerichtet und überwiegend kühl. Was ich als Leserin und ein jeder Selbstständige aber mitnehmen sollte, ist das Folgende: Trennt euch von dem, was stört. Alles, was überflüssig ist und Platz wegnimmt, sollte aus deinem Besitz fliegen. Konzentriertes Arbeiten ist nur möglich, wenn eine gewisse Grundordnung herrscht. Man fühlt sich tatsächlich freier, aber sollte Minimalismus dringend als Weg und nicht als finalen Zustand begreifen. Versucht, beim Minimalismus über das in der Wohnung befindliche Materialistische hinauszugehen und entrümpelt eure Festplatte. Auch ein minimalistischer Arbeitssstil kann hilfreich sein: Verbindet wenig Aufwand mit viel Output. Dabei hilft unter anderem die sogenannte „80/20“-Regel, die Sháá Wasmund in „Do less get more“ hervorragend erklärt hat. Bewertung von „Das kann doch weg!“ 4 von 5 Münzen Eine sehr deutliche Kaufempfehlung für jeden, der sich befreien und entspannter leben möchte.