Susanne Hasenstab

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

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Katja ist Anfang dreißig und arbeitet beim »Sonntags-Blitz«, der Gratis-Zeitung ihres Heimatorts, bei der sie nach dem Praktikum irgendwie hängen geblieben ist. Während ihr Freund Jonas das Projekt Eigenheim vorantreibt, überkommt Katja beim Brunch mit werdenden Müttern und Pärchenausflügen zur »langen Nacht der Musterhäuser« zunehmend ein Gefühl der Beklemmung. Sie flüchtet sich in einen schrägen Zirkel kleinstädtischer Möchtegernliteraten und -künstler und begegnet auf einer der alkoholgeschwängerten Abendveranstaltungen dem Krimiautor Robert Klotzky, dem mit »Die Geschändeten von Heusenstamm« ein Überraschungserfolg gelang – und der auch bei Katja einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

realitätsnaher und unterhaltsamer Roman

Von: Alice Datum: 17. April 2019

Insgesamt ein sehr flüssig geschriebenes Buch, der Inhalt überzeugt vor allem durch die Details - etliches kennt man aus seinem eigenen Leben. Mir fehlte ein wenig der Spannungsbogen, das Buch hätte gut und gern noch 110 Seiten länger sein können.

Wortwitzige, leichte Unterhaltung die Spaß gemacht hat

Von: Stephmausi Datum: 09. April 2019

Das Buch war so ziemlich genau was der Titel verspricht: Eine kurze, witzige Geschichte, die mir einen kurzen Urlaub vom eigenen Kopf verschafft hat. Ich hatte wirklich großen Spaß beim Lesen! Meine Erwartungen was den Umgang mit der deutschen Sprache angeht wurde sogar bei Weitem übertroffen und ich musste immer wieder über bestimmte Formulierungen kichern, weil ich sie so gut und geistreich fand. Der einzige Wermuts-Tropfen für mich ist das viel zu abrupte Ende. Im ganze Buch wird detailliert auf einzelne Begebenheiten eingegangen, nur am Ende hört die Geschichte einfach auf – sie hat zwar ein zu erwartendes Ende, ich hätte aber gerne noch weitergelesen, weil ich den Schreibstil total mochte.

Mit spitzer Feder

Von: Ursel Müller Datum: 01. April 2019

Katja ist Anfang 30 und fühlt sich im eigenen Leben nicht so recht zu Hause. Sie arbeitet als Teilzeitkraft bei der Sonntagszeitung Blitz und wohnt mit ihrem langjährigen Freund Jonas zusammen. Katjas Eltern hoffen auf Enkel, Jonas träumt vom Eigenheim, aber Katja kann sich weder für das eine noch für das andere begeistern. Unentschlossen, wie sie ist, bleibt sie im Gewohnten stecken. Als sie bei einer provinziellen künstlerischen Soiree den Schriftsteller Robert kennenlernt und feststellt, dass sie ihn mag, gerät sie in Versuchung, ihre eingefahrenen Gleise zu verlassen. Inhaltlich klingt die Geschichte wie der übliche Frauenroman; die Handlung verblasst jedoch fast zur Nebensächlichkeit angesichts eines bunten Kaleidoskops von satirischen Äußerungen. Mit spitzer Feder beschreibt die Autorin die Absurditäten menschlichen Verhaltens und Denkens. Dabei nimmt sie den Literaturbetrieb ebenso aufs Korn wie Vorstadtidyllen, kulinarische Verirrungen, künstlerische Höhenflüge und diverse Ausprägungen der zwischenmenschlichen Kommunikation. Der flotte Stil, das skurrile Personal, die pointierten Beobachtungen – all das ist höchst amüsant. Ein erfrischender, witziger Roman mit großer Sprachkraft.

Leichte Sommerlektüre

Von: Isabella F. Datum: 01. April 2019

Nettes Buch um sich auf dem Balkon eine Auszeit zugönnen. Leider war ich nicht so begeistert von dem buch was daran lag das es zwar zum Anfang unterhaltsam war aber danach immer zäher. Dennoch waren witzige Stellen vorhanden, unerwartete Wendungen und ein glückliches Ende. Alles in allem ein gutes Buch.

Schöne Idee, teils zu langatmig

Von: WrittenArt Datum: 31. March 2019

Das Cover gefällt mir persönlich überhaupt nicht, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Vom Schreibstil war ich bereits nach wenigen Zeilen begeistert. Ich mochte den angenehm flüssigen und humoristischen Stil und konnte mich von Anfang an in die Geschichte hineinversetzen. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch und ich konnte ihre ganzen Bedenken und Ängste nachvollziehen. Auch die eigentliche Idee der Geschichte finde ich super. Dennoch gab es etwas, was mir gar nicht gefallen hat. Der Schreibstil wurde nicht bis zum Ende durchgezogen. Es gab immer wieder Passagen, die extrem langatmig und mit unnötigen Informationen gefüllt waren, die das Buch wirklich nicht voran gebracht haben. Zum Beispiel der Geburtstagsbrunch, wurde unnötig in die Länge gezogen. Was mir dann wiederum gefallen hat war das Ende, das war wirklich gut umgesetzt. Ich würde das Buch komplett im Mittelfeld einordnen. Man kann es ruhig einmal gelesen haben, aber es ist eben auch nicht besonders toll.

Erfrischend anders mit viel Alltagsabsurdität und Situationskomik

Von: Webervogel Datum: 31. March 2019

Der Titel dieses Romans lässt auf einen beliebigen Frauenroman schließen, die Farbgebung des Covers ist nicht mein Fall. Aber der Klappentext klang so, dass ich dachte, das Buch könnte trotzdem ganz amüsant werden, auch wenn es vermutlich etwas 08/15 sein würde. Großer Irrtum! Also nicht, dass „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ amüsant ist – ich habe mich bestens amüsiert. Aber das Buch ist bei Weitem kein Frauenroman von der Stange, eher das Gegenteil, es las sich sehr erfrischend. Die Autorin Susanne Hasenstab erfasst Menschen und ihre Schwächen und Verhaltensweisen ganz genau und proträtiert gnadenlos Typen, die man aus dem Alltag kennt. Das ist sehr witzig, manchmal auch böse, doch weil Hasenstabs Ich-Erzählerin Katja genügend eigene Probleme hat, bleibt sie trotzdem sympathisch. Katja ist zwar mit einem scharfen, sezierenden Blick auf ihre Umgebung ausgestattet, erhebt sich aber dabei nicht über andere. Die 31-jährige dümpelt als Teilzeitangestellte der Gratis-Zeitung ihres Heimatortes durchs Leben und weiß eigentlich nicht, was sie will. Im Gegensatz zu ihrem Umfeld: Langzeitfreund Jonas will ein Eigenheim und Familie, der Bürokollege Herr Böhmann jeden Mittag woanders essen gehen, Katjas Mutter will Enkel, Freundin Inga sucht nach irgendeiner Art von Erleuchtung und Borke, Lebensgefährte von letzterer, bereist zielstrebig „die Welt des Hochprozentigen“. Katja scheint die einzige zu sein, die keinen wirklichen Plan hat. Zwar ist ihr im Grunde ihres Herzens bewusst, was sie nicht will, aber: „Was bleibt, wenn ich die Optionen Haus, Heirat, Kinder und Karriere allesamt ausschlage?“ Zwischen Besichtigungsterminen, einer aus dem Ruder laufenden Geburtstagsfeier und zwei wirren Kleinkunstabenden bleibt allerdings kaum Zeit, dieser Frage nachzugehen. Doch manchmal schließen sich ja bekanntlich auch Türen, während sich andere dafür öffnen. Susanne Hasenstab hat ein echtes Händchen für die Ausgestaltung absurder Situationen, in die jeder rutschen könnte. Ich hatte ganz unverhofft großen Spaß beim Lesen und werde mir den Namen dieser Autorin ganz sicher merken. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.

Eine schöne Frühlingsleküre

Von: Rieke Datum: 26. March 2019

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus ist ein guter Buch für einen entspannten Lesetag. Ich bräuchte ein paar Seiten um mit dem Erzählstil warm zu werden, konnte dann das Buch aber flott lesen und die Hauptfigur Katja in ihrem Alltagswahsinn zu begleiten. Susanne Hasenstab lässt ihre Hauptfigur viele Herausforderungen erleben, die heute fast jede junge Frau kennt. Dies lässt sie aber mit einem Augenzwinkern geschehen. So erkennt man sich an einigen Stellen wieder und kann sich in Katja gut hereinversetzen. Insgesamt eine schöne Frühlings- oder Sommerlektüre für jede Junge Frau.

Zwischen gutem Schreibstil und außergewöhnlichen Charakteren

Von: Lisa Datum: 25. March 2019

So langweilig das Leben der Protagonistin Katja auch sein mag, langweilig zu lesen ist es definitiv nicht. Susanne Hasenstab schafft es, eine Situation von gerade mal ein paar Minuten so detailreich zu erzählen, dass man die ganze Zeit dranbleibt. Zumal die Charaktere einen einfach zum Schmunzeln bringen müssen. Ein Liebesroman, klar. Aber trotzdem einer, mit dem man sich sehr gut identifizieren kann. Daumen hoch!

Sonntagmorgen Lektüre

Von: m1ss_anonymous Datum: 24. March 2019

Schon lange nicht mehr ein Buch so schnell durch gelesen. Ein super Morgen mit diesem Buch auf der Couch verbracht.

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

Von: Lisa Datum: 23. March 2019

Das Buch „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ ist ein erfrischender und unterhaltsamer Roman. An der einen oder anderen Stelle konnte ich sogar Gemeinsamkeiten zwischen der Protagonistin und mir erkennen, da das Buch, wie ich finde, sehr realitätsnah geschrieben wurde. Was mir jedoch das lesen etwas erschwert hat, waren die Dialoge die an manchen Stellen in die Länge gezogen wurden. Aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Ist in Ordnung

Von: privat Datum: 21. March 2019

Ich habe das Buch gelesen, da der Titel in das Genre zu passen schien, wie ich es normalerweise lese. Es geht um Katja die in einer langen Beziehung ist und ihr Freund Jonas die Zukunft mit ihr immer weiter plant. Im Verlaufe des Buchs fragt sie sich immer wieder ob es das ist was sie sich vorstellt, wobei sie eigentlich selbst nicht genau weiß wo der Weg sie hinführt. Das Buch ist in einem anderen Stil geschrieben als ich es gewohnt bin, es ist aber von allem etwas dabei. Ich musste zwischendurch auch immer wieder lachen. Leider hat das Buch ein anderes Ende als ich es mir erhofft hatte.

Perfekt für den Tag am Strand

Von: Minni Datum: 21. March 2019

Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Das Buch liest sich leicht und mit der Geschichte um Katja kann sich sicher die ein oder andere Frau identifizieren. Genau das richtige für den Urlaub. Die Story an sich war mir Persönlich teilweise ein wenig zu lang gezogen und das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Ich kannte Susanne Hasenstab noch nicht aber ich hoffe noch viel von ihr zu Lesen denn ihr Schreibstil ist sehr erfrischend und hat mich einige male zum Schmunzeln gebracht.

Leben nach Klischee, oder doch nicht?!

Von: EuleHetty Datum: 20. March 2019

Super Schreibweise. Ich wollte gar nicht aufhören zu schmunzeln und zu lachen. Man kann sich die Protagonisten leibhaft vorstellen und erkennt den ein, oder anderen seiner Art bestimmt auch im eigenen Umfeld wieder. Ich werde auf jeden Fall mehr von Frau Hasenstab lesen.

Motiviert

Von: JD Datum: 19. March 2019

Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Teilweise sind manche Passagen etwas lang und man bekommt das Gefühl das die Unterhaltungen vom eigentlichen geschehen weg leiten. Man kommt selbst ins Grübeln und wird motiviert auch einfach mal alle Pläne über den Haufen zu werfen und nur sein eigenes Ding zu tun weil es sich richtig anfühlt. In dem Moment.

Wie in einem bunten Wirbel

Von: Tonxs Datum: 19. March 2019

Die Autorin hat einen Roman verfasst, der so bunt ist, so blumig geschrieben, dass man Angst hat, auch nur eine Pointe beim Lesen zu verpassen. Leicht liest sich dieses Buch nicht. In jedem Satz versucht die Autorin, jede auch so nebensätzliche Situation besonders zu verschnörkeln. Beim Lesen wünschte ich mir, nur ein Drittel Ihrer schriftstellerischen Kreativität, dafür das Ganze auf 3 Bücher verteilt... Das Buch ist wirklich lustig und mitreißend geschrieben, nur liest es sich aufgrund der extremen Verschnörkelungen nicht schnell und leicht. Trotzdem von Herzen 4 Sterne!

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

Von: Anna Datum: 18. March 2019

Herrlich ironisch und sarkastisch geschriebenes Buch. Die Protagonistin geht mit einem feinen Blick für das ironisch-komische im alltäglichen Leben durch ihre zunächst sehr begrenzte Welt und hält damit dem Leser immer wieder auch den Spiegel vor. Man erkennt sich während des Lesens ab und an selbst in Situationen wieder und beginnt ganz automatisch sie in einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu hinterfragen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und hab oft herzlich gelacht über Situationen die einem sonst ganz alltäglich erscheinen. Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, wenn auch an manchen Stellen etwas überspitzt.

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

Von: Kadi Datum: 17. March 2019

Ein fantastisches Buch. Tolle Liebesgeschichte, tolle humorvolle Stellen und wirklich klasse geschrieben. Absolut zu empfehlen.

Irgendwo zwischenLiebe und Musterhaus

Von: Ludmilla K. Datum: 17. March 2019

Also zu dem Buch "Zwischen Liebe und Musterhaus "bin ich eigentlich zufällig gekommen. Als überzeugte Krimi und Thrillerleserin, die nur selten Ausflüge in die Welt der Frauenromane unternimmt, machte mich der Inhalt des Klappentextes neugierig: Katja ist Anfang dreißig und arbeitet beim »Sonntags-Blitz«, der Gratis-Zeitung ihres Heimatorts, bei der sie nach dem Praktikum irgendwie hängen geblieben ist. Während ihr Freund Jonas das Projekt Eigenheim vorantreibt, überkommt Katja beim Brunch mit werdenden Müttern und Pärchen Ausflügen zur »langen Nacht der Musterhäuser« zunehmend ein Gefühl der Beklemmung. Sie flüchtet sich in einen schrägen Zirkel kleinstädtischer Möchtegernliteraten und -künstler und begegnet auf einer der alkoholgeschwängerten Abendveranstaltungen dem Krimiautor Robert Klotzky, dem mit »Die Geschändeten von Heusenstamm« ein Überraschungserfolg gelang – und der auch bei Katja einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich selbst war während der Lektüre immer wieder hin- und hergerissen, zwischen „Buch weglegen … und doch weiterlesen“. Auch wenn das Buch so gar nicht meiner typischen Lektüre entsprach, so musste und wollte ich doch auch das Ende erfahren: Ob Katja noch in ihr Reiheneckhaus zieht, welche interessante Begegnung sie noch mit ihrem Kollegen in der Mittagspause macht und vor allem, was mit Robert Klotzky passiert, der sich offenbar  die Straße und die Hausnummer gemerkt hatte, in der sie nachts verschwunden war. Das Buch beinhaltet sehr viele zwischenmenschliche Unterhaltungen, die auf den Leser wie Episoden eines Smalltalks wirken. Diese Ebene wird nur sehr selten verlassen und somit plätschert das Buch wie eine wenig spannende Partyunterhaltung vor sich hin. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch gut für eine lange Zugfahrt oder ein verregnetes Wochenende. Der Leser sollte jedoch keine hohen Ansprüche an das Buch stellen...

super witzig

Von: ekdalfan Datum: 16. March 2019

Zwischen Liebe und Musterhaus" ist ein tolles Buch und sehr zu empfehlen. Der Schreibstil ist locker und leicht und man fliegt nur so durch die Seiten. Zudem trifft es genau meinen Humor . Werde mir die Autorin auf jeden Fall merken. Einfach lesenswert

Guter Humor

Von: Stephanie Datum: 11. March 2019

In Susanne Hasenstabs Buch "Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus" geht es um Katja, die sich in ihrer gepflegten Langeweile mehr oder weniger gut eingerichtet hat. Auf der Flucht vor der "Langen Nacht der Musterhäuser", zu der sie ihr Freund Jonas überreden will, geht sie zu Heinrichs "Soiree", bei dem sie außer merkwürdigen, selbsternannten Künstlern auch den Krimiautor Robert Klotzky kennenlernt. Dieser Abend wird ihr weiteres Leben entsprechend beeinflussen... Mir gefällt der Humor der Autorin, ich habe mich sehr amüsiert über "Vorsicht Spoiler!": die Mittagspausenpartnerschaft mit Herrn Böhmann, die Hundeschranke, die lange Medikamentenliste für die Online-Apotheke und die Insassen des Frauengefängnisses, die in der AOK-Kantine arbeiten. Da hatte ich direkt Bilder vor Augen und musste schmunzeln. Aber meine absolute Lieblingsstelle (auch hier "Vorsicht Spoiler!") ist: ... "der Gedankenberg, der sich in meinem Hirn auftürmt, übersteigt anscheinend die Tragkraft meines Nackens." Dieser Humor ist sehr unterhaltsam und entschädigt für den doch sehr abrupten Schluss.

Alltagsspass

Von: Frau Käthe Datum: 04. March 2019

Fröhliche Unterhaltung mit köstlichen Details zum wirklichen Leben. Hoher Wiedererkennungswert von komischen , aber realen Situationen . Von Elternverhalten , Globuli bis Esoterik. Hat Spaß gemacht zu lesen .

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

Von: Karin W. Datum: 01. March 2019

Ein tolles Buch. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen, man fühlt sich sofort hinein versetzt in die Hauptperson. Viele Reaktionen von ihr könnten von einem Selbst sein. Sehr humorvoll geschrieben und ich empfehle es gerne weiter.

Kurzweilige Unterhaltung mit viel Schubladendenkeb

Von: Lesemama Datum: 26. February 2019

Das Buch „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ liest sich grundsätzlich fix weg und ist ein kurzweiliger Zeitvertreib. Anfangs kam ich etwas schleppend in den Lesefluss da der erzwungende Humor zu Lasten diverser „Schubladen“-Bewohner mit zum Teilen deutlich überzeichneten Bildern (Übermütter, Veganer und Freigeister, Kunstschaffende, etc) einhergeht. Dabei fühlte ich mich bei den schnellen Themenwechseln mich im Lesefluss abgehängt. Ich hatte aber auf Grund der daraus resultierenden Oberflächlichkeit nicht das Gefühl etwas Wesentliches zu verpassen... Schade, da die Kernidee das wesentliche Thema der End-20er bis Mitte 30-jährigen super trifft und die großen Lebensfragen humorvoll zu beleuchten grundsätzlich eine tolle Idee ist. Da hab ich mir von einem Buch einer Schriftstellerin Mitte 30 über eine Schriftstellerin Anfang 30 mehr versprochen... sie hat für meinen Geschmack zu viele quere Ideen unbedingt in dieses Buch pressen wollen...

Über die Liebe in Zeiten des Elitepartnertums

Von: Manfred Klotz Datum: 09. April 2019

Meine Tochter (34) hat mir (58) das Buch aufgenötigt, damit ich mal wenigstens ansatzweise etwas von ihrer Gesamtsituation verstehe, sagt sie. Normalerweise interessieren mich „Frauenromane“ nicht, und dem ersten Anschein nach ist das hier ja ein Frauenroman. Ich lese gerne Thomas Bernhard, Dostojewksi, solche Sachen, oder auch mal einen guten Horror-Thriller. Selbstfindungsromatizismus nach dem Motto „Eine Frau geht seinen Weg“ ist mir ein Graus. Doch dann das! „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ein schillerndes Vergnügen, „straight-forward“ und hintergründig zugleich. Ich habe es an einem Wochenende verschlungen. Der Roman ist (auch) eine furiose Satire auf die Situation junger Frauen im Würgegriff der biologischen Uhr, im Kreuzfeuer der Selbstoptimierungsoptionen. Hasenstabs Hauptfigur und Ich-Erzählerin Katja (31) widersetzt sich auf sympathische Art der Überforderungsmaschinerie und der Diktatur des unbedingt einzutreten habenden Beziehungs-/Familienglücks. Zugleich ist der Roman eine Literatur- und Kulturbetriebsfarce, wie ich noch keine gelesen habe. Das Kapitel über die turbulente Provinzkunst-Soiree „Heinrich, still und leise“ ist allein schon den Kaufpreis wert!. Hasenstab schreibt in einer lockeren, dennoch präzisen Sprache, lässt den Leser teilhaben an ihrer offenbar überdurchschnittlich ausgeprägten Beobachtungsgabe. Auf nahezu jeder Seite musste ich herzlich lachen über die feine Situationskomik, die an Loriot erinnert, an Polt, an Valentin, auch an Strunk, Schamoni, Henscheid scheint durch, ebenso Genazino, und sogar Beckett lässt grüßen. Nein, das ist kein „Frauenbuch“, das ist ein höchst amüsantes Sittenbild über der Bedingungen der Liebe in Zeiten des Elitepartnertums, ein Plädoyer für die Entschlackung des zum Performance-“Projekt“ verkommenden Lebens, vorgetragen im Medium eines Humors, für den man(n) sich nicht fremdschämen muss. Ein Riesenspaß! Fünf Sterne!