Maria Nikolai

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre Blick ins Buch

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Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen – denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen. Serafinas Sehnsucht nach ihrer Heimatstadt Berlin ist schnell vergessen, als sie dem charmanten Karl Rothmann begegnet. Gemeinsam stürzen sie sich in die Vergnügungen der aufregenden neuen Zeit – bis Serafina Karls feinsinnigeren, aber nicht weniger attraktiven Zwillingsbruder Anton kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ...

Die Vorgeschichte zu "Zeit des Schicksals" versüßt als kostenloses E-Only die Wartezeit, bis Band 3 erscheint.

Eine schokoladige Versuchung

Von: Helgas Bücherparadies Datum: 23. December 2019

Inzwischen führen Judith und Victor die Schokoladenfabrik sehr erfolgreich. Auch Dank der Neuerungen, die die Beiden eingeführt haben. Ihre Tochter Victoria tritt in die Fußstapfen von Judith. Sie ist mit Freude in der Versuchsküche dabei. Mit ihrer Freundin Mathilda probieren sie leckersten Sachen. Allerdings trüben immer wieder verschiedene Vorfälle den Alltag der Familie. Nach dem Tod ihres Vaters nimmt Serafina gerne die Einladung ihres Halbbruders Victor an und zieht in die Schokoladenvilla. Die inzwischen erwachsenen Zwillingsbrüder Karl und Anton sind von ihr fasziniert. Sie hat aber ganz andere Sorgen, denn sie wird erpresst. Serafina macht sich mit Hilfe von Loulou auf die Suche nach dem Erpresser. Eines Tages geraten Viktoria und Matilda in große Gefahr. Wer hat was gegen die Familie und wird Serafina ihren Erpresser finden? In diesem zweiten Teil hat uns Maria Nikolai einen sehr vielfältigen Roman präsentiert, der uns an der weiteren Entwicklung der Familie teilhaben lässt. Die Charaktere haben sich alle weiterentwickelt. Während im ersten Teil die Zwillinge noch Streiche im Kopf hatten, bemühen sich beide um Serafina. Sie sind alle liebevoll dargestellt und dem einzelnen Typ angepasst. Hier spielt Serafina die Hauptfigur, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss und eine Erpressung am Hals hat. Der Perspektivenwechsel bringt Abwechslung ins Geschehen und es wird nie langweilig. Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Die Frauen sind im Aufbruch mit der Gleichberechtigung. Auch die Zeitgeschichte, die in Stuttgart spielt, hat mich in ihren Band gezogen. Die erwähnte Weißenhofsiedlung gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Das und vieles mehr hat Maria Nikolai äußerst anschaulich in ihrem Roman vereint. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Toller zweiter Band

Von: streifisbuecherkiste Datum: 21. December 2019

Gut 20 Jahre nach den Ereignissen des ersten Bandes kehren wir nun in „Goldene Jahre“ zurück zu Schokoladenvilla. Viel ist passiert, Judiths Vater ist verstorben und sie führt zusammen mit ihrem Mann Victor und ihrem Bruder Karl die Firma Rothmann Schokoladen. Anton hat sich mit einer Klavierbaufabrikation selbständig gemacht. Serafina kommt nun als Halbschwester von Victor au Berlin zur Familie. Der gemeinsame Vater ist vor kurzem verstorben und bis zu ihrer Volljährigkeit übernimmt Victor die Vormundschaft. Schnell lebt sich Serafina ein aber ein Fehltritt aus der jüngsten Vergangenheit nimmt ihr den Mut. Doch mit Hilfe von neuen Freunden und am Ende auch der Familie gelingt es ihr alles aufzuklären und ein neues Leben zu beginnen. Und auch in der Schokoladenfirma geht es hoch her, denn nicht immer sind sich Karl und seine Schwester einig, wie es denn nun weitergehen soll. Dieser zweite Band aus der Familiensaga der Rothmans hat mir wieder viel Spaß gemacht. Anfangs habe ich etwas gebraucht, bis ich die Namen wieder zuordnen konnte. Aber dann nimmt auch die Geschichte schnell an Fahrt auf und es wird spannend. Serafina muss erst einmal mit ihrer Vergangenheit abschließen und sich dann innerhalb der Familie positionieren. Zeitweise ist es recht unklar, wer denn nun mit wem anbandelt, aber auch das löst sich im Rahmen der Handlung gut und sinnvoll auf. Mir hat es viel Vergnügen gemacht, den diversen Verwicklungen zu folgen. Ich bin schon sehr gespannt, zu welchem Zeitpunkt dann der dritte Band der Saga einsetzen wird. Möglichkeiten bieten sich da ja noch einige. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf. Von mir eine volle Leseempfehlung für dieses schöne Buch!

Gelungene Fortsetzung

Von: Susanne Edelmann Datum: 16. October 2019

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, seit ich „Die Schokoladenvilla“ von Maria Nikolai gelesen habe. Nun ist endlich die Fortsetzung erschienen, auf die ich bereits mit Spannung gewartet habe. Während der erste Band der Trilogie in den Jahren 1903/04 angesiedelt war, machen wir nun einen Zeitsprung ins Jahr 1926. Die Schokoladenfirma Rothmann hat den Ersten Weltkrieg überstanden und die daraus resultierenden Schwierigkeiten gemeistert. Noch immer lenken Judith und ihr Mann Victor Rheinberger die Geschicke der Firma, unterstützt werden sie mittlerweile von Karl, Judiths jüngerem Bruder. Dessen Zwillingsbruder Anton hingegen hat sich mit einer Firma, die Klaviere herstellt, sein eigenes Leben aufgebaut. Das Buch beginnt mit der Ankunft Serafinas in Stuttgart. Serafina ist die Halbschwester von Victor, sie wuchs bei ihrem Vater Friedrich Rheinberger auf, ihre Mutter, eine Tänzerin, hat sie nie kennengelernt. Doch nun ist Friedrich gestorben und da Serafina noch nicht volljährig ist, muss sie von Berlin nach Stuttgart umziehen und sich in die Obhut ihres Bruders Victor begeben. Dort wird sie herzlich aufgenommen, doch niemand ahnt, dass die junge Frau durch ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit belastet wird: In einer wehrlosen Situation wurden anzügliche Fotos von ihr gemacht und nun droht jemand, sie damit zu erpressen. In ihrer Not vertraut sich Serafina ihrer Freundin Lilou Roche an, die als Assistentin der berühmten Tänzerin Josephine Baker nach Stuttgart kommt. Gemeinsam versuchen die beiden Frauen, herauszufinden, wer hinter der Erpressung steckt. Dabei entdecken sie, dass es einen Zusammenhang mit Serafinas Mutter geben muss, über deren Verbleib Serafina nichts weiß. Victor und Judith plagen derweil andere Sorgen, denn in der Schokoladenfabrik kommt es immer wieder zu Sabotageakten. Wer will der Firma schaden? Leider ist Karl ihnen nur bedingt eine Hilfe, denn er ist zum einen abgelenkt durch Serafina, zu der er sich hingezogen fühlt, zum anderen versucht er mit aller Kraft, sich freizuschwimmen von der Aufsicht seiner älteren Schwester und ihres Mannes. Insgeheim wurmt es ihn auch, dass sein Zwillingsbruder Anton es geschafft hat, sich aus eigener Kraft etwas aufzubauen. Zumal er bald spürt, dass auch Serafina Gefallen an Anton findet – der allerdings ist drauf und dran, sich mit einer anderen zu verloben, was Serafina in tiefste Verzweiflung stürzt. Und dann ist da noch Vicky, die Tochter von Judith und Victor. Das lebhafte eigenwillige Mädchen freundet sich mit Mathilda an, deren Vater einst für die Rothmanns gearbeitet hat. Eines Abends bleiben die beiden Mädchen länger als vereinbart in der Schokoladenfabrik, um gemeinsam zu experimentieren, als plötzlich die Katastrophe über sie hereinbricht… Wieder einmal ist es Maria Nicolai gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, der einen von der ersten Seite an fesselt. Dabei geht es nicht nur um das Schicksal der Familie Rothmann/Rheinberger, zugleich vermittelt die Autorin ein äußerst plastisches Bild der sogenannten goldenen 1920er Jahre, jener Zeit, in der Frauen endlich mehr Rechte für sich beanspruchen konnten und eine gewisse Freizügigkeit Einzug hielt. Nicht nur in der Hauptstadt Berlin, sondern auch in Stuttgart wuchsen die Varietétheater, Jazzclubs, Lichtspielhäuser und prachtvollen Warenhäuser wie Pilze aus dem Boden und zogen die Besucher in Scharen an. Nach dem Ersten Weltkrieg sehnten sich die Menschen nach Wohlstand und Vergnügen. Allerdings hatte auch diese Ära ihre Schattenseiten und es gab noch immer viele Menschen, die in Armut lebten, die alten Hierarchien waren noch lange nicht vollständig durchbrochen. Auch das kommt im Roman wunderbar eindrücklich zur Sprache, vor allem am Beispiel von Mathildas Eltern. Ein Glossar und Erläuterungen zur Historie sorgen am Ende des Buches für Hintergrundinformationen. Besonders gefallen haben mir die Szenen, in denen die Anziehung zwischen Serafina und Anton geschildert wird. Die ersten zarten Bande, die vielen Gemeinsamkeiten, aber auch die Zurückhaltung aus den verschiedensten Gründen… ich hatte direkt selber Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch, während ich diese Szenen gelesen habe. Fazit: Ein rundum gelungener Roman, den ich trotz seiner über 700 Seiten in wenigen Tagen verschlungen habe. Auch wer Band 1 noch nicht kennt, wird keine Probleme haben, in die Handlung einzusteigen, alles Wesentliche wird erklärt und letztlich ist „Goldene Jahre“ eine vollkommen eigenständige Geschichte. Schöner ist es aber natürlich, wenn man beide Bände hintereinander weg liest – und ich persönlich warte schon jetzt sehnsüchtig auf das Erscheinen von Band 3.

toller historischer Roman

Von: Julie Datum: 02. March 2020

Maria Nikolai schafft es, dass man in eine andere Zeit eintauchen und sich völlig fallen lassen kann. Die Geschichte rund um die Cousine der Familie aus dem ersten Teil war interessant und nachvollziehbar für mich zu lesen. Ich würde immer wieder zu einem Buch von ihr greifen

Super zu lesen!

Von: hallo123 Datum: 19. January 2020

Ich liebe Bücher die in dieses Zeitfenster fallen und wem es genauso geht, kann hier mit gutem Gewissen zuschlagen. Sehr gut wegzulesen, es gibt ja auch Bücher, durch die man sich quält, war bei dem hier nicht so.

Serafina

Von: Emilia Datum: 18. January 2020

Die Schokoladen Villa...Eine Famiele in der Blütezeit mitte der Zwanziger Jahre.Leben und Treiben um eine Schockoladenfabrik, als Grundgerüst und dann kommt Serafina aus Berlin zu ihrem Halbbruder.Eine bewegte Zeit mit Neuem, Intrigen und der Liebe. Sehr Lebenswert, leider etwas langgezogen.

Zurück in die Welt der Schokolade

Von: jasminsbooks Datum: 01. January 2020

Mein Fazit:  Endlich ist er da, der zweite Teil der Schokoladenvilla-Reihe von Maria Nikolai. Die Geschichte spielt gut 20 Jahre nach dem ersten Band und man trifft natürlich erneut auch auf alt bekannte Gesichter wie Judith und Victor. Jedoch dreht es sich dieses Mal hauptsächlich um Victor's Halbschwester Serafina.  Auch wenn Band eins schon eine Weile zurück lag, konnte ich mich noch an die meisten Namen der Charaktere erinnern. Und falls es doch einmal Erinnerungslücken gab, so hat mir die Übersicht aller Personen, die sich am Ende des Buches befindet, sehr weitergeholfen.  Der Schreibstil der Autorin ist auch dieses mal wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Darüber hinaus steckt in der Schreibweise sehr viel Gefühl und man merkt als Leser, dass die Autorin sehr viel Herz in ihre Geschichten steckt. Auch merkt man, dass für die Besonderheiten dieser Zeit sehr gut recherchiert wurde. Außerdem kann sich durch die detailreiche Erzählweise, die goldenen 20er Jahre sehr bildhaft vorstellen.  Vollgepackt mit vielen Gefühlen und Spannung, nimmt diese Geschichte schon nach kurzer Zeit ordentlich Fahrt auf. Nie wird es langweilig oder vorhersehbar. Es gab viele Überraschungen und unvorhersehbare Ereignisse so dass es viel Spaß machte der Handlung zu folgen. Mich konnte die Geschichte, genauso wie Band eins der Reihe, rundum begeistern. Trotz der fast 730 Seiten, konnte ich das Buch zügig beenden, da ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Oft fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Gerade bei dieser Geschichte passt es doch perfekt sich mit etwas Schokolade auf die Couch zu kuscheln. Ich kann "Die Schokoladenvilla" auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Daher vergebe ich 5 von 5 Sterne!

Ein absolutes Wohlfühlbuch!

Von: expectobooktronum Datum: 27. December 2019

Nachdem ich 2018 den ersten Teil der Schokoladenvilla gelesen habe, habe ich sehnsüchtig darauf gewartet, dass der zweite Teil erscheint. Die Geschichte spielt knapp 20 Jahre nach dem ersten Teil und es geht sowohl um altbekannte Charaktere, als auch um neue Protagonisten. Die Mischung aus Schicksalsgeschichten, Problemen und köstlichen Momenten in der Schokoladenfabrik ist einfach wie nach Hause kommen. Ganz ganz tolle Bücher! Nun warte ich sehnsüchtig auf Teil 3.

Das schokoladige Lesevergnügen geht weiter

Von: Lesendes Federvieh Datum: 25. December 2019

Stuttgart 1926. Serafina zieht nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor in die bekannte Schokoladenvilla nach Stuttgart. Sie wird von der gesamten Familie mit offenen Armen empfangen und ist schon bald von der Schokoladenproduktion begeistert. Aber nicht nur davon, denn als sie dem attraktiven Anton begegnet, knistert es ordentlich zwischen den beiden - und das ausgerechnet als Anton kurz vor seiner Verlobung steht. Als dann auch noch hinterlistige Sabotageakte das Schokoladenimperium bedrohen und Serafina selbst von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, brechen stürmische Zeiten für die Familie an... Wieder ein wunderbarer Schmöker für kurzweilige Lesestunden! Ich finde die "Schokoladenvilla - Goldenen Jahre" sind genauso gut geschrieben wie der erste Band, denn auch hier ist Maria Nikolai wieder eine unterhaltsame, mitreißende Familiengeschichte gelungen, die gespickt ist mit hervorragend recherchierten historischen Details, Spannung und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Da die Autorin kurze, prägnante Hinweise auf Geschehnisse aus dem ersten Band gibt, war ich sofort wieder mitten im Geschehen, obwohl ich den ersten Teil vor fast einem Jahr gelesen habe. Durch ihren absolut angenehmen Schreibstil sind die Seiten dann auch nur so verflogen. Diesmal spielt die Geschichte in den aufregenden Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts. Die Autorin schafft es mühelos diese ganz besondere Atmosphäre in Stuttgart und Berlin einzufangen, man taucht als Leser sofort in diese Zeit ein. So konnte ich von Anfang an mit Serafina, Judith, Victor und den inzwischen erwachsenen Zwillingen mitfiebern, mitleiden, mich aber auch mitfreuen. Sämtliche Charaktere, angefangen von den Hauptprotagonisten bis hin zu den Nebenfiguren, sind bis ins kleinste Detail authentisch ausgearbeitet. Ich konnte mir jeden einzelnen super vorstellen, so wurde die Geschichte für mich richtig lebendig. Gerade auch deshalb bin ich solch ein Fan der Schokoladenvilla-Trilogie, weil einfach alles stimmig ist. Eben ein wahres Lesevergnügen. Fazit: Das schokoladige Lesevergnügen geht weiter

Die goldenen 1920er, starke Frauen, eine faszinierende Geschichte -und natürlich Schokolade

Von: Knuddel Datum: 21. December 2019

Wir befinden uns im Jahr 1926 – mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit Judith Rothmann sich im ersten Teil der Schokoladenvilla für ihre Träume und ihre Zukunft als Leiterin der Schokoladenvilla eingesetzt hat. Judith ist mittlerweile seit mehr als 20 Jahren mit Victor verheiratet und die Schokoladenfabrik läuft sehr gut. Judiths jüngere Zwillingsbrüder haben sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt – Anton, der ruhigere, betreibt eine Werkstatt für Klavierbau. Karl, der stürmische leitet neben Judith und Victor die Schokoladenfabrik – hat es aber schwer hier seinen eigenen Weg zu gehen. In dieser Zeit kommt Serafina Rheinberger in der Schokoladenvilla an, die Halbschwester von Victor. Nach dem Tod ihres Vaters soll sie, bis zu ihrer Volljährigkeit bei Victor und Judith bleiben –und kommt so in das Stuttgart der goldenen 1920er Jahre. Doch schon bald legt sich ein dunkler Schleier, sowohl über Serafinas Geschichte, als auch über die Schokoladenfabrik selbst. Sowohl Serafina als auch Judith, werden von ihrer Vergangenheit eingeholt und der Schokoladenfabrik droht der Ruin. Nach dem ersten Band habe ich mich sehr gefreut, direkt wieder in die Schokoladenvilla zurückzukehren. Es wirkt, als wäre ich nie weggewesen. Die meisten Figuren aus dem ersten Teil, und selbst wenn sie nur eine Nebenrolle hatten, werden wieder erwähnt und in irgendeiner Art und Weise in die Geschichte eingebettet. Hier habe ich mich jedes mal gefreut, wenn ich wieder eine Figur erkannt habe. Insbesondere hat mir gefallen, dass die Geschichte um Robert und seine Familie weiter ausgebaut wurde. Diese bildet einen krassen Kontrast zur dem privilegierten Leben von Judith und ihrer Familie. Auch hat mir gefallen, wie die Geschichte der Zwillinge erzählt wurde - immer wieder verbunden durch eine Anekdote aus der Vergangenheit (und damit dem ersten Teil der Schokoladenvilla) die letztendlich die enge Verbundenheit von Zwillingen zeigt. Der Erzählstil hat mir in diesem Buch noch besser gefallen als im ersten Band. Auch in diesem Band wurde die Geschichte wieder aus der Wahrnehmung mehrerer Personen erzählt. Dieses mal fand ich es aber angenehmer zu folgen – vermutlich deshalb, weil die Geschichten und die einzelnen Wahrnehmungen jetzt viel besser miteinander verbunden waren als im ersten Teil. Jeder Blickwinkel –jedes Kapitel fügte sich wie ein zusätzliches Puzzlestück in die Geschichte ein und man hatte einfach Spaß daran, die Geschichte zu lesen und zu erfahren, wie es mit den Personen und ihren Verbindungen weitergeht. Wie auch im ersten Band wird auch hier die fiktive Geschichte verwoben mit historischen Personen, Bauten und Ereignissen. Hier wird insbesondere auch die Zeit der Shows und „Revuegirls“ – im Buch auch besonders durch die Geschichte von Lilou, in den Vordergrund gestellt. Aber auch dieses mal vergisst die Autorin nicht, auch zu zeigen, dass der Roman nach dem Ende des 1. Weltkrieges spielt. Und so werden an verschiedenen Stellen die Grausamkeiten des Krieges zum Thema – sei es durch furchtbare Erinnerungen oder seelische / körperliche Probleme. Und auch die politische Bewegung der Jahre wird, in der Person um Robert, dargestellt. Insgesamt kann ich auch hier sagen – das ist diese Kombination von fiktiver Geschichte und historischem Hintergrund absolut passend fand. Dieses mal wusste ich es aus dem ersten Band ja auch bereits besser und konnte direkt ans Ende des Buches zu der Übersicht und den historischen Hintergründen blättern. Zusammenfassend – was gibt es noch zu sagen. Die Fortsetzung der Schokoladenvilla ist aus meiner Sicht absolut gelungen und für mich sogar noch besser als der erste Teil. Die Kenntnis des ersten Band ist aus meiner Sicht aber auf jeden Fall notwendig um sämtliche Zusammenhänge und Anspielungen verstehen zu können – nur so macht das große Ganze Spaß. Für mich eine 100%ige Leseempfehlung –ich habe dieses Buch geliebt!

Stuttgart und Schokolade in den Goldenen Zwanzigern

Von: hasirasi2 Datum: 19. December 2019

20 Jahre sind seit dem ersten Band vergangen. Die Raufbolde Karl und Anton sind erwachsen und Victor und Judith haben eine Familie gegründet. Jetzt zieht Victors Halbschwester Serafina nach dem Tod des Vaters zu ihnen. Sie ist sofort von der Welt der Schokolade fasziniert - und von Anton, doch der scheint eine andere Frau im Sinn zu haben. Aber sein Zwillingsbruder Karl ist ja auch sehr gutaussehend, galant und draufgängerisch. Doch Serafin hat ein dunkles Geheimnis und Angst, dass dieses sie einholt … Maria Nikolai hat die Geschichte der Familie Rothmann weitergesponnen. Wir sind in den Goldenen Zwanzigern, die Frauen sind inzwischen deutlich selbstbewusster, fahren Auto, haben geschlechtliche Beziehungen ohne gleich zu heiraten und nehmen leitende Positionen ein - so wie Judith, die die Schokoladenfabrik zusammen mit Victor führt. Ihr Bruder Karl ist davon nicht begeistert. Er hatte immer gehofft, die Fabrik eines Tages zu übernehmen. Sein Zwillingsbruder Anton hingegen hat sich als Klavierbauer und Musiker einen Namen gemacht. Neben Stuttgart spielt diesmal auch Berlin eine große Rolle, weil Serafina bis zum Tod ihres Vaters da gelebt hat und ihr Geheimnis dort verwurzelt ist. Sie sucht u.a. ihre Mutter, die sie nie kennengelernt hat und die Schauspielerin gewesen sein soll. Unerwartete Hilfe bekommt sie von der Französin Lilou, die für Josephine Baker arbeitet und in Serafina verliebt ist. Durch Lilous Nachforschungen bekommt man einen tollen Eindruck vom Berliner Nachtleben, zwielichtigen Klubs und skandalträchtigen Frauen wie Anita Berber. Stuttgart steht ganz im Zeichen des Bauhauses. Die Weißenhausausstellung wird vorbereitet. Vor allem Karl ist sehr an der modernen Architektur und den futuristischen Designs interessiert und versucht, die Rothmanns dadurch nach vorn zu bringen. Doch zuerst müssen sie klären, ob die vielen Störungen in der Firma Zufälle sind oder jemand Sabotage betreibt. Meine Lieblingsprotagonistin ist Judiths Tochter Vicky, die ihren Onkeln an Streichen und Unsinn in nichts nachsteht. Sie extrem liebenswert und pfiffig und schon tief im Schokoladenimperium verwurzelt. Von klein auf stand sie mit ihrer Mutter in der Versuchsküche und hat u.a. die Himbeeren-Trüffel (mit) entwickelt, deren Rezept auch Innen im Cover abgedruckt ist. Wird sie das Unternehmen später mal übernehmen? „Goldene Jahre“ ist eine schöne, abwechslungsreiche Familiengeschichte und aufgrund der über 700 Seiten ein echter Schmöker, aber mir kam die Schokolade diesmal etwas zu kurz. Auch waren es mir zu viele Nebenschauplätze und Handlungsstränge - gerade die um Serafinas Geheimnis, Judiths Sohn Martin oder um den Vater von Vickys Freundin Mathilda hätte es für mich nicht gebraucht.

Grandiose Fortsetzung

Von: Eliza Datum: 17. December 2019

Sehnsüchtig wie alle Fans „Der Schokoladenvilla“ habe auch ich dem zweiten Band entgegengefiebert. Für mich war die Lesung im Schokoladenmuseum der absolute Höhepunkt, ein einmaliges Erlebnis, dass ich nur allen empfehlen kann, die Schokolade und die Bücher von Maria lieben. Das Cover der „goldenen Jahre“ passt sehr gut zum ersten Band der Saga. Hinzu kommt, dass das Flair der 20er Jahre schon im Titelbild, durch die Kleidung der abgebildeten Person, eingefangen wird. Der Klappentext fasst sehr gut das Geschehen des Buchs zusammen, ohne zu viel zu verraten. Insgesamt ist das Buch sehr lebendig und vielschichtig gehalten, es werden viele Dinge thematisiert und in den Roman verwoben, aber nichts wirkt dabei künstlich oder überladen. Es geht neben Schokolade und dem Familienimperium auch um Musik, das künstlerische Leben, Loyalität unter Freunden und der Bestimmung seinen eigenen Weg zu gehen. Es gibt ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten aus der Schokoladenvilla worüber ich mich sehr gefreut habe, teilweise ist es sehr interessant wie die Figuren sich über die Jahre weiterentwickelt haben und welchen Weg sie eingeschlagen haben. So waren Karl und Anton in Band 1 noch Jungs, sind sie doch nun erwachsenen Männer, die ihren Platz in der Welt suchen. Der Roman wird aber auch durch neue Figuren noch weiter angereichert, sodass eine zusätzliche Dynamik entsteht und man viele Dinge durch diesen neuen Input nicht vorhersehen kann. Die Spannung ist im gesamten Roman sehr hoch, da er verschiedene Erzählstränge hat, die sich gekonnt abwechseln. Langeweile entsteht einfach nicht, denn auch die verschiedenen Themen tragen dazu bei, dass es einfach immer interessant bleibt. Hinzukommen die unterschiedlichen Perspektiven die den Roman bereichern und so auch dem Leser erlauben, eine intensivere Beziehung zu einigen Protagonisten aufbauen zu können. Der Roman profitiert davon, dass die Autorin sich sehr ausführlich mit den 20er Jahre beschäftigt hat. Denn die Story atmet den Geist der goldenen Zwanziger durch die Musik, die Mode, die neuen technischen Errungenschaften und die neuen Rolle der Frau. Der Schreibstil der Autorin ist wie auch schon im ersten Band sehr mitreißend, am liebsten würde man das Buch gar nicht aus der Hand legen. Besonders die detailreichen und liebvollen Beschreibungen haben ihren ganz eigenen Zauber, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Ein nachstehendes Personenverzeichnis erleichtert dem Leser unter Umständen den Wiedereinstieg in die Saga enorm, eine Auflistung der realen Personen, die Teil des Romans werden, ist ausführlich und informativ, der historische Hintergrund wird ebenfalls noch einmal in Kontext gestellt, ebenso befriedigt ein Glossar das Hintergrundwissen vieler Leser und ein Rezept im Klappenumschlag sorgt dafür, dass man am liebsten mir Vicky und Mathilda in der Versuchsküche stehen würde. Nicht nur für Fans der Kakao-Bohne ist dieser Roman uneingeschränkt zu empfehlen, denn dieser Roman ist mehr als eine Hommage an das süße Gold der Azteken, sondern auch ein Familien- und Gesellschaftsroman. Dieser Roman begeistert nicht nur die weilbliche Leserschaft, sondern auch viele männliche Leser zu Recht, da auch sie eine Gruppe an männlichen Protagonisten als Identifikationsfiguren zur Auswahl haben. Es besteht kein Gefälle zwischen den Geschlechtern im Roman, ähnlich verhält es sich mit der Altersstruktur, auch hier sind alle Generationen vertreten. Im zweiten Teil ihrer Trilogie legt Maria Nikolai noch einmal gehörig nach, denn dieser Band übertrifft meiner Meinung nach noch den ersten Band, sowohl in seiner Thematik, als auch in der Umsetzung. Zudem hat der Leser in keinster Weise das Gefühl, dass die Autorin das Thema bereits ausschöpfend behandelt hat, vielmehr lechzt man nach dem dritten Teil. Ein Wiedersehen mit den Familien Rheinberger und Rothmann wird mit Sicherheit wieder sehr aufregend, spannend, unterhaltsam und leidenschaftlich.

Grandiose Fortsetzung

Von: hope23506 Datum: 05. December 2019

INHALT: Stuttgart 1926: Victor und Judith leben mit ihrer jüngsten Tochter in der Villa in Stuttgart. Durch die Rothmann Schokoladen sind sie eine sehr bekannte Familie geworden. Serafina, die Halbschwester von Victor, hat ihren Vater verloren und zieht nun zu ihnen. Dort will sie ihr Leben geniessen und sehen, was ihre Zukunft für sie parat hält. Sie stürzt sich in die Verlockungen dieser Zeit und lernt den attraktiven Anton kennen. Nur leider ist er gerade dabei sich zu verloben. Das Schokoladenimperium indes hat grosse Sorgen. Durch gezielte Sabotage stehen die Bänder still und dann geschieht ein grosses Unglück. MEINE MEINUNG: Dies ist der zweite Teil der grossen Schokoladen Saga von Maria Nikolai. Den ersten Teil hatte ich schon vor einiger Zeit gelesen und als ich hier jetzt angefangen habe, war mir wieder alles sehr präsent. Ein Personenverzeichnis am Ende des Buches hilft auch sehr. Ich habe mich sofort in der Geschichte wiedergefunden und konnte den wunderschönen, sehr bildhaften und fesselnden Schreibstil geniessen. Man fühlt sich als Leser , als ob man dazugehört, als ob man alles hautnah miterlebt und merkt dabei gar nicht, wie die Seiten so dahinfliegen. Besonders schön finde ich, dass die Autorin die Begebenheiten und die Besonderheiten dieser Zeit hervorhebt und die wunderbar in die Geschichte einflissen lässt. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, sie wachsen einem sehr ans Herz und wirken dabei authentisch. Auch an Spannungselementen fehlt es nicht in diesem wunderbaren Buch. Es geschehen einige unvorhersehbare Schicksalsschĺäge, die schon die Existenz der ganzen Familie bedrohen und den Roman fesselnd und spannend machen. FAZIT: Ein wunderbarer Roman, eine fesselnde Geschichte und einfach so grossartig geschrieben. Ich bin voller Lob für diese grandiose Fortsetzung.

Grandiose Fortsetzung

Von: Stefanie K. Datum: 14. November 2019

Bereits der erste Teil der Schokoladenvilla-Saga konnte mich begeistern, aber mit dem zweiten Teil konnte sich die Reihe nochmal deutlich steigern. Ich bin wieder schnell in die Geschichte reingekommen, auch wenn mir nicht sofort alle Namen wieder präsent waren. Man konnte sich dennoch problemlos in der Geschichte zurechtfinden. Der Klappentext konzentriert sich auf Serafina, die Halbschwester von Viktor, aber die Geschichte ist dennoch sehr vielfältig und die Geschichte beschäftigt sich weiterhin zu großen Teilen auch mit den Rothmanns und ihrer Schokoladenfabrik. Die Geschichte um die Schokoladenfabrik und ihre Familie konnte mich dieses Mal noch mehr begeistern als im ersten Teil. Die Geschiche von Serafina und die Sabotage an der Schokoladenfabrik war wirklich spannend und konnte mich absolut mitreißen. Das Setting sind dieses Mal die 20er Jahre, so dass auch einige politische Strömungen wie z.B. die Frauenrechte in die Geschichte einfließen. Die Autorin beschreibt die Welt sehr gut und anschaulich, so dass man vieles nachvollziehen kann. Das Ende klingt zwar ein wenig wie ein Abschied, aber die Saga soll weitergehen, so dass ich jetzt schon unglaublich gespannt bin in welche Zeit es uns das nächste Mal verschlägt und wie es mit den bereits kennengelernten Charakteren weitergeht.

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: E. Linde Datum: 14. November 2019

Der wunderschön gestaltete Einband verführt einen regelrecht dazu dieses Buch in die Hand zu nehmen. Und beim Blick auf den Klappentext entdeckt man ein Trüffelrezept. Das weckt unweigerlich die Lust auf einen guten Kaffee oder leckeren Tee, etwas Schokoladiges und eine gemütliche ruhige Ecke um sofort mit dem Lesen zu beginnen. Auch wenn man den ersten Teil der Familiensaga von Maria Nikolai nicht gelesen hat, fällt es überhaupt nicht schwer, sich in die Handlung hineinzufinden. Außerdem sind die Personen im Anhang aufgelistet, was sehr praktisch ist, um die Verflechtungen schnell einmal nachvollziehen zu können. Die Autorin versteht es sehr gut ihre Figuren zu charakterisieren und lebendig werden zu lassen. Gut gefällt mir der Exkurs in die Historie der zwanziger Jahre, der ebenfalls - als fabelhafte Ergänzung zum Roman - im Anhang zu finden ist. Er macht deutlich, dass gut recherchiert wurde. Doch das Schönste ist natürlich die Handlung. Maria Nikolai zeichnet eine liebenswerte, moderne und lebenshungrige junge Frau, Serafina, die einerseits Näheres über ihre Mutter in Erfahrung bringen möchte und dabei auf die Hilfe der Französin Lilou hofft. Sie verliebt sich unsterblich in Anton, der sich jedoch mit einer anderen verloben möchte. Und ausserdem hat Serafina auch so ihre Geheimnisse. Die quirlige und sehr selbstbewusste Vicky gefällt mir auch sehr gut. Sie bringt mich durch ihre freundliche und direkte Art so manches Mal zum Schmunzeln. Es wird jedoch nicht nur ein Einblick in die gehobene Gesellschaft vermittelt, sondern man lernt ebenso die anderen sozialen Schichten jener Zeit mit ihren Problemen, Wünschen und Träumen kennen. Die moderne selbständige Frau der 20er Jahre, die ihre Rechte vertritt, bekommt in der Handlung neben der Liebesgeschichte einen gebührenden Platz. Die Art von Maria Nikolai zu schreiben ist einfach umwerfend: leicht, lebendig, spannend und keinesfalls oberflächlich. Ganz nebenbei wird historisches Wissen vermittelt. Insgesamt ist es ein wunderbares und unterhaltsames Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Den 3. Teil dieser Saga werde ich bestimmt nicht ungelesen lassen.

Bezaubernd süß und schokoladig Verführerisch

Von: Amelien Datum: 11. November 2019

"Aller Einsamkeit zum Trotz war das Alleinsein allemal besser als das Gefangensein in einer unglücklichen Verbindung." (Seite 191) Stuttgart 1926, die abenteuerlustige Serafina zieht in das Familienanwesen zu ihrem Halbbruder Victor, seiner Frau Judith und deren Tochter Vicky. Die Rothmanns haben sich vollends der Schokoladenherstellung verschrieben, deshalb wird das Anwesen allseits als Schokoladenvilla bezeichnet. Serafina beginnt sich in Stuttgart einzuleben, doch schnell wird sie von ihren Problemen eingeholt, verliebt sich in den bodenständigen Anton Rothmann, welcher gerade im Begriff ist sich mit einer anderen zu verloben. Doch nicht nur hier lauern Schwierigkeiten, auch das Schokoladenimperium wird durch Sabotage bedroht. Zunächst möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich den ersten Teil nicht kannte, mich aber dennoch schnell in die Geschichte reinfinden konnte, da die Autorin hin und wieder ein paar Erinnerungsfetzten einfließen ließ. Der Schreibstil ist unaufgeregt und einfach gehalten, was ein leichtes Lesevergnügen verspricht. Sehr anschaulich werden die Charaktere und die detaillierte Umgebung der damaligen Zeit in die Geschichte eingeflochten. Serafina ist die Hauptprotagonistin und ich habe ihre Geschichte mit Spannung verfolgt. Ich mochte ihren Charakter sehr gerne. Aber ich muss sagen mir ist auch der unangepasste und leichtlebige Karl Rothmann sehr ans Herz gewachsen. Gut gefallen hat mir, dass jeder Protagonist seine Eigenarten hatte und eine eigene Geschichte. Die Charaktere hatten Tiefe und waren mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere. Die Storyline ist spannend mit einigen Längen, was aber gut zu dem Stil der Autorin passt. Der Perspektivenwechseln verspricht eine abwechslungsreiche Geschichte, verknüpft mit Krimielementen, historischen Elementen und natürlich ein paar Liebesgeschichten. Eine spannende Familiensaga rund um Stuttgart und die Schokoladenherstellung. Während des Lesens merkt man deutlich, dass die Geschichte gut recherchiert und durchdacht wurde mit viel Liebe zum Detail. Interessant war auch das Thema Frauenrechte, das eine Frau jetzt arbeiten durfte und nicht mehr nur das Anhängsel ihres Mannes. Auch die Herstellung von Schokolade und die verschiedenen Kreationen nahmen einen großen Teil der Geschichte ein. Zwischen den Zeilen spürte man unverkennbar den Flair der 20er. Achtung! Schokoladensuchtgefahr. Fazit: Bezaubernd, süß und schokoladig Verführerisch, - eine gut durchdachte und leichte Geschichte, die mit warmherzigen Charakteren daherkommt und mit ihrem Charme zu verzaubern weiß. Passend zur Jahreszeit ein kuscheliges Lesevergnügen mit einigen Längen. Randnotiz: Supersüße Idee ein Rezept über Himbeer- Trüffel aus der Schokoladenvilla- Werkstatt beizufügen. ****

Toller Roman!

Von: Kassandra Datum: 11. November 2019

Genauso wie der erste Teil der Schokoladentrilogie, spannend bis zum Schluss! Das Cover passt meiner Meinung gut zu jener Zeit und macht richtig Lust, das Buch zu lesen. Die Geschichte greift alle Charaktere des ersten Teiles wieder auf und spielt ihre Geschichte ein paar Jahre später weiter. Man findet sofort einen Bezug zu allen Hauptcharakteren, die alle ihre eigene Geschichte haben. Diese werden abwechselnd in den Kapiteln erzählt und weitergeführt, sodass die Sprünge zwischen den Kapiteln und Geschichten manchmal etwas verwirrend sein können. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht und die Seiten so dahin fliegen. Die Spannung wird immer recht hoch gehalten. Die zeitlichen Rahmeninformationen um die Geschichte sind gut recherchiert, wodurch die Geschichte einem ziemlich real vorkommt. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Das Sahnehäubchen ist das Rezept, welches ich schon im ersten Teil richtig toll fand! Alles in allem kann ich das Buch echt weiterempfehlen und bin schon sehr gespannt, wie es im dritten Teil weiter geht!

Goldener Lesegenuss

Von: Fiore raggaza Datum: 11. November 2019

Das Lesen dieser Geschichte versüßt einem nicht nur triste Herbsttage, es nimmt den Leser mit in die 20er Jahre. Obwohl das Buch bereits der zweite Teil einer Trilogie ist, kann man ohne Vorkenntnisse in die Handlung einsteigen. Liebe, Familie, Macht, Intrigen, Politik und viel mehr Themen tragen dazu bei, dass die Handlung spannend ist und den Leser mitreißt. Und ganz nebenbei stellt man sich nur zu gerne vor, wie gut die Schokolade, insbesondere die Pralinen, schmecken könnten. Ich bin gespannt auf Teil No. 3!

Absolute Empfehlung

Von: Crazy-Girl6789 Datum: 11. November 2019

Ich muss vorausschicken, dass ich den 1. Teil (noch) nicht gelesen habe, was aber meiner Faszination für die Geschichte keinen Abbruch tat. Spannend finde ich die Verknüpfung von realen und fiktiven Personen; gleichzeitig bekommt man einen guten Eindruck vom Leben in den "Goldenen Zwanzigern", der Weimarer Republik, dem aufkommenden Bauhaus / Deutscher Werkbund und der Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Die Geschichte ist flüssig erzählt und trotz eines Umfangs von fast 700 Seiten hat das Buch keine Längen. Es ist definitiv ein Buch für einen grauen Wintersonntag – wenn man erst einmal angefangen hat, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Teilweise erschließt sich die Vorgeschichte während des Lesens, aber dennoch bekommt man Lust, auch den 1. Band zu lesen und ich bin schon neugierig, wie es im 3. und letzten Teil mit dem Schicksal der Familie Rothmann weiter geht.

Ein Meisterwerk der Bestseller-Autorin

Von: Anna Datum: 11. November 2019

In dem zweiten Band der Schokoladenvilla-Triologie handelt es sich um die juge Serafina, die im Jahr 1926 zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart in das Familienanwesen zieht, dass die Schokoladenvilla gennant wird. Sie verliebt sich in den jungen Mann Anton, der sich mit einer anderen verloben möchte. Jemand versucht dem Schokoladenimperium zu schaden und Serafina wird von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt. Das Buch hat alles was ich gerne mag, geschichtlichen Hintergrund, Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und Familiengeschichte. Ein spannender Roman, mit vielen Geheimnissen und Intrigen, so wie mit unerwarteten Ereignissen. Man wird durch den detaillierten Schreibstil in eine neue Welt entführt, die man auch ohne den ersten Band verstehen und miterleben kann. Auf jeden fall werde ich den ersten Teil lesen und bin gespannt welche Geschichte mich in dem dritten Teil erwartet.

Die Schokoladenvilla Band2

Von: Sara Datum: 10. November 2019

Goldene Jahre ist der zweite Band der erfolgreichen Schokoladenvilla Trilogie. Im zweiten Band kehren viele der Charaktere, die man schon vom ersten Band kennt zurück. Unter anderem Judith und Victor, die eine glückliche Ehe und zwei Kinder zusammen haben; Tochter Victoria und Sohn Martin. Die beiden Zwillinge Anton und Karl kehren natürlich auch zurück. Nur sind aus den beiden frechen Jungen zwei anständige und erfolgreiche junge Männer geworden. Anton hat das Familienunternehmen verlassen und arbeitet als selbständiger Klavierbauer während Karl in der Schokoladenfabrik geblieben ist. Aber es gibt auch neue Charaktere die etwas Schwung in die Geschichte bringen unter anderem Serafina, die Halbschwester von Victor, die nach dem Tod ihres Vater ihre Heimat Berlin verlässt und nach Stuttgart in die Schokoladenvilla zieht. Wie gerne würde sie sich bei ihrer Familie einfach entspannen, aber ihrer dunklen Vergangenheit kann sie nicht entkommen auch verliebt sie sich in Anton, der aber bereits eine Verlobung mit einer anderen Frau plant. Ich fand das Buch großartig! Es hatte viel mehr Spannung als der erste Band und hat mich somit auch mehr angesprochen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite an vom Buch gefesselt und hatte es auch in zwei Tagen durchgelesen. Das Cover ist wunderschön mit den glitzernden Blumen und es passt perfekt zum Buch. Maria Nikolai hat einen wunderbaren Schreibstil, der sehr flüssig, bildhaft und fesselnd ist. Es gibt auch eine menge überraschende Wendungen in diesem Band mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass man einen Eindruck von Stuttgart in den 20 er Jahren bekam. Die Autorin beschreibt alles sehr genau, so dass man manchmal den Eindruck hatte selbst da zu sein. Ich war überrascht wie gut mir dieses Buch gefallen hat. Man kann es auch lesen ohne den ersten Band zu kennen, da die Charaktere sehr gut erklärt werden. Marie Nikolai hat mit 'Die Schokoladenvilla Goldene Jahre' eine schöne, emotionale und tiefgründige Geschichte geschrieben. Ich würde das Buch sofort weiterempfehlen und gebe 5 Sterne! Ich freue mich schon sehr auf den letzten Band in der Reihe!

Toller Roman

Von: Gabi Datum: 10. November 2019

Die Autorin entführt den Leser ins Stuttgart der 1920er Jahre. Mit ihrer detaillierten Erzählweise nimmt sie einen sofort mit in die Geschichte. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich sehr viel Vergnügen an dieser Familiengeschichte.

Bewertung „die Schokoladenvilla“

Von: Naty Datum: 10. November 2019

Als ich mir den Klappentext vom Buch durchlas, erwartete ich ein gutes und ein recht fesselndes Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Weshalb es auch nur wenige Tage dauerte, bis ich das Buch durchgelesen hatte. Was ich mir sehr gefallen hat, war, dass das Buch aus mehreren Sichten geschrieben war. Auch wenn ich am Anfang manchmal ein wenig Zeit gebraucht habe und zu wissen, aus welcher Sicht ein Kapitel geschrieben war, hat es sich am Ende immer wieder gelöst. Außerdem konnte man so in die verschiedenen Personen „hineinsehen“ und ihre Handlungen so besser verstehen. Des Weitern gefiel mir, dass die verschiedenen Personen in dem jeweiligen Gebiet auch den zugehörigen Dialekt gesprochen haben. Da ich selbst in Stuttgart lebe fand ich es super interessant, bestimmt Orte im Buch wieder zu erkennen und auch bestimmte schwäbische Worte. Eine besondere Spannung wurde auch durch die Enthüllung von Serafinas Vergangenheit erzeugt. Vor allem die Aufklärung einer folgenschweren Nacht in der Vergangenheit der Protagonistin sorgt dafür, dass man fast das ganze Buch über rätselt was in der Nacht passiert ist und wer ihr jetzt damit schaden will. Gefallen wird diesen Buch eher Frauen aber ich finde es ist nicht sehr schnulzig oder übermäßig romantisch geschrieben. Daher kann dieses Buch eigentlich jeder lesen und ich würde es auch jedem empfehlen der gerne Romane liest.

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: MarySophie Datum: 10. November 2019

Handlung: Stuttgart 1926 Nach dem Tod ihres Vaters muss Serafina nach Stuttgart zu ihrem Halbbruder Victor ziehen. Denn dieser hat noch ihre Vormundschaft, bis die junge Frau in wenigen Monaten ihren 21. Geburtstag feiert. Noch auf dem Bahnhof kann sich Serafina einen ersten Eindruck von der berühmten Schokolade der Rothmanns machen. In diese Familie hat Victor vor einigen Jahren eingeheiratet und ist noch immer mit seiner Frau Judith glücklich und geht auch in seiner Arbeit in der Schokoladenfabrik vollkommen auf. Nicht nur die Schokolade imponiert Serafina, sondern auch Judiths jüngere Zwillingsbrüder sind interessante Zeitgenossen, die man nicht so schnell vergisst. Vor allem den besonnenen und nachdenklichen Anton kann Serafina nicht vergessen. Doch dieser ist kurz davor, sich mit einer anderen zu verloben... Auch in der Schokoladenfabrik läuft nicht alles rund. Immer wieder tauchen neue Probleme auf. Doch passiert dies wirklich nur zufällig oder hat hier jemand seine Hände im Spiel? Und wer sollte der Familie Rothmann etwas Böses tun wollen? Meinung: Auf den ersten Blick passt das Cover perfekt zu der derzeitigen Jahreszeit. Es scheint nur so nach dem Herbst zu schreien und irgendwie gefällt mir das richtig gut. Die gesamte Szenerie, angefangen von dem Haus im Hintergrund bis hin zu der Dame im Vordergrund, ist perfekt durchdacht und wirkt vollkommen stimmig. Angefangen von dem Motiv, über die Farben bis zur Schrift. Ein niedliches Detail ist es, dass die Schriftfarbe des Titels eine Referenz an den Untertitel „Goldene Jahre“ ist. Der Titel bietet einiges an Struktur, sei es die Schrift oder Blumenbüsche, und glänzt in einigen Winkeln wunderschön. Dadurch, aber auch durch die goldene Schrift erhält das Cover Hochwertigkeit und noch mehr Stil. Es gibt nur eine recht geringe Ähnlichkeit zu dem Cover des ersten Teils. Lediglich das Haus im Hintergrund ist gleich, die gesamte restliche Szenerie hat sich geändert. Irgendwie stört mich das hier gar nicht. Eigentlich finde ich es ja immer ganz schön, wenn eine Reihe zusammenpasst und eine ähnliche Aufmachung besitzt. Tatsächlich finde ich aber beide Cover wunderschön und wüsste nichts, was ich daran ändern wollen würde. Der Roman bietet am Ende ein umfangreiches Personenverzeichnis, wo die wichtigsten handelnden Personen aufgelistet wurden. Obwohl die Anzahl der handelnden Personen eigentlich recht überschaubar ist, fand ich dieses Detail sehr hilfreich. So konnte ich, bevor ich mit dem Buch begonnen habe, erst einmal das Verzeichnis durchlesen und mich an die Figuren erinnern, mir wieder ein Bild von ihnen machen und Zusammenhänge erkennen. Dazu gibt es noch einige ausführlichere Texte über Personen, die in dem Roman vorkommen und tatsächlich gelebt haben. So musste ich gar nicht erst das Internet bemühen, wenn ich über einen mehr Informationen haben wollte, sondern konnte direkt an das Ende des Buches blättern. Folgend gibt es noch einige Details zu der Epoche und zu verschiedenen Begrifflich-, sowie Örtlichkeiten, die heute entweder nicht mehr so genutzt werden oder nicht mehr so bekannt sind. Am Anfang eines jeden neuen Abschnitts gibt es einen Hinweis darauf, zu welcher Zeit und an welchem Ort die folgenden Ereignisse stattfinden. So war es einfach zu erkennen, wie viel Handlung an einem Tag stattfindet und wie viel Zeit im gesamten Roman vergeht. Tatsächlich erstreckt sich der Handlungszeitraum nur über wenige Monate, doch anhand der Seitenanzahl könnte man auch anderes erwarten. Deshalb fand ich es äußerst passend, dass eine zeitliche Einordnung vorgenommen werden konnte. So war es für mich nicht nur leichter, der ganzen Handlung zu folgen, sondern ich finde auch, dass man anhand des recht kurzen Handlungszeitraums eine bessere Bindung zu den Protagonisten eingehen kann. Ein großes Highlight meinerseits war die wunderbare Schreibweise. Ich kann mich noch grob daran erinnern, dass sie mir auch im ersten Teil richtig gut gefallen hat und genau das hat sich auch hier wieder durchgesetzt. Die Schreibweise war angenehm und nicht zu einfach, aber auch nicht zu anspruchsvoll und gestelzt. Mir wurde ein schnelles Lesen ermöglicht, ich bin (soweit es meine private Situation zuließ) recht flott mit dem Lesen vorangekommen und wollte das Buch häufig nicht aus der Hand legen. Ich fand es einfach zu schön, wieder in die Welt der Schokoladenvilla und der Schokoladenfabrik einzutauchen. Es gibt viele gute Beschreibungen von Gebäuden und Situationen, die auch eine angenehme Lebendigkeit hatten. So kam für mich Schwung in die Handlung und vieles wirkte greifbarer und authentischer. Dazu empfand ich auch Gefühlsregungen und Überlegungen der Protagonisten richtig gut geschildert, so lässt sich einfacher eine Bindung aufbauen, man kann sie besser einschätzen und sie wirken realer. Als Erzählinstanz dient ein allwissender Erzähler, der dem Leser viel mitteilt, aber auch einige Geheimnisse behält, die er erst später lüftet. Er folgt verschiedenen Figuren, meistens findet die Handlung in Stuttgart mit Judith und ihrer Familie statt. Wenige Kapitel gibt es aus Sicht von anderen Personen, die nicht so oft auftreten, aber manchmal doch eine Schlüsselrolle haben. So entsteht eine wunderbare Abwechslung und bei mir kam an keiner Stelle Langeweile. Man konnte Personen aus verschiedenen Altergruppen folgen, konnte verschiedene Lebensweisen miterleben und man erhielt einen vielfältigen Einblick in die Bevölkerungsschicht. Der Spannungsbogen wurde gekonnt aufrecht erhalten, es gibt einige spannungsreiche Kapitel, bei denen ich von der Handlung oft überrascht wurde. Ich konnte mir bei einigen Dingen zwar vorstellen, was passieren könnte, war aber meist doch von vielen Ereignissen erstaunt. Tatsächlich hatte ich eine wirklich lange Zeit gar keine Idee, wie die Handlung weitergehen könnte und die gesamte Geschichte enden könnte. Spannungsreiche Kapitel wurden von einigen ruhigeren Kapiteln abgelöst. So kam wieder Ruhe in die Handlung und das einfache und normale Leben der Protagonisten wurde geschildert. Diese Abwechslung war dann immer sehr angenehm und hat mir beim Lesen fast mehr Freude bereitet als manche sehr handlungsreiche Kapitel. Ich finde, diesmal gibt es keinen Protagonisten, der deutlich als Hauptprotagonist heraussticht. Anfangs dachte ich, dies könnte vielleicht Serafina sein, doch meine Meinung hat sich recht schnell geändert. Serafina steht schon ziemlich im Mittelpunkt, doch diesen teilt sie sich sowohl mit den Zwillingen Karl und Anton, als auch ein wenig mit Vicky, der Tochter von Judith und Victor. Mit Serafina war ich nicht ganz glücklich. Es gab viele Stellen, an denen ich sie in Ordnung fand und sie mir auch ganz sympathisch war, doch dies war leider nicht immer so. Mir fehlte etwas an ihrem Wesen, ich kann aber selbst nicht genau benennen, was das ist. Die großen Sympathieträger waren für mich Karl und Anton. Tatsächlich konnte ich mich anfangs gar nicht an sie erinnern und war etwas überrascht, als von Judith's Brüdern die Rede war. Doch schon nach wenigen Seiten fielen mir Kleinigkeiten und Aktionen der beiden Brüder ein, die sie im ersten Teil verzapft haben. Dazu fand ich es toll, dass beide ihre Wesenszüge beibehalten haben. Anton ist immer noch der etwas nachdenklichere, ruhigere der Beiden, Karl dagegen wirkt lockerer und nicht so korrekt und draufgängerischer. Ich bin der Meinung, dass sich die Brüder gut und gut weiterentwickelt haben und interessante Charaktere in dem Buch sind. Zusammen mit Serafina stehen sie im Mittelpunkt und waren mir wirklich sympathischer als diese. Beide haben einen Charme und Ausstrahlung, die den ich sehr spannend fand. Vicky empfand ich als aufgeweckten, lieben Charakter, der einen großen kindlichen Charme hat. Oft wirkt sie altklug und schon sehr reif, doch ihr ganzes Wesen war liebenswert und sie konnte nicht nur ihre Familie leicht um den Finger wickeln. Ich denke, es lag einiges an Aufmerksamkeit auf ihrem Charakter, weil sich der dritte Teil um ihren Lebensweg drehen könnte... Etwas steif kamen Judith und Victor daher. Sie sind im Vergleich zu dem ersten Teil älter und reifer geworden und nehmen eine deutlich kleinere Rolle ein. Ich fand sie beide etwas zu einfach dargestellt, sie hatten nicht sehr viel Variablität in ihrem Wesen und hätten gut und gerne ein wenig mehr Ecken und Kanten haben können. Doch so arg hat mich dies nicht gestört, sie agierten fast als Nebencharaktere und auf ihnen lag nicht mehr das Hauptaugenmerk. Viele der restlichen Charaktere waren alte Bekannte aus dem ersten Teil, dazu kamen wenige neue Protagonisten. Alle waren gut durchdacht und haben sich durch ihre verschiedenen Wesen ausgezeichnet. Sie waren abwechslungsreich gezeichnet und traten meist sehr lebendig und authentisch auf. Fazit: Ich glaube, dass mir dieser Teil sogar besser gefallen hat als der Vorgänger. Die Spannung wurde stets aufrecht erhalten und die gesamte Handlung war nicht zu vorhersehbar. Auch die Schreibweise hat sich wieder bewähren können, sie war äußerst angenehm gehalten und hat ein lebendiges Bild von den Protagonisten, aber auch der Stadt gezeichnet. Dazu ist die gesamte Aufmachung des Buches mit vielen kleinen Details ein Träumchen und perfekt durchdacht. Als einzigen, ganz kleinen Kritikpunkt hätte ich höchstens die Darstellung von Judith und Victor, die zwar ziemlich sympathisch waren, aber nicht so tiefgründig wie die anderen Protagonisten. Doch da sie nicht mehr so arg im Mittelpunkt stehen und mich die restliche Handlung vollkommen überzeugt hat, schaue ich darüber einfach hinweg und kann für das Buch nur eine große Empfehlung aussprechen!

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: Totto6 Datum: 10. November 2019

Ein wunderbarer Schmöker für lange Herbstabende! Obwohl ich den ersten Band der Trilogie nicht gelesen habe, konnte ich sehr gut hineinfinden. (Die Personen werden am Ende des Buches vorgestellt). Sehr gut gefallen hat mir außerdem das Kapitel "Zur Historie" am Ende des Buches. Dort werden die historischen Hintergründe erläutert. Merkwürdig fand ich nur die Leseprobe zu Band 1 am Ende des Buches. Ein Buch für alle, die gern in vergangene Zeiten abtauchen und nebenbei ein wenig deutsche Geschichte auffrischen möchten!

Eine perfekte Fortsetzung

Von: zauberblume Datum: 10. November 2019

"Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre" von der Autorin Maria Nikolai ist nun Band 2 der Schokoladensaga, in der die Familien Rothmann und Rheinberger die Hauptrolle spielen. Wieder befinden wir uns in Stuttgart, wo die Schokoladenfabrik der Rothmanns ihren Stammsitz hat. Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gezogen. Wir schreiben das Jahr 1926. Mittlerweile führt Judith Rheinberger, die Tochter des verstorbenen Stuttgarten Schokoladenfabrikanten, zusammen mit ihrem Mann Victor die Schokoladenfabrik. Ihr Sohn Martin, der von Victor adoptiert wurde, studiert Musik. Und ihre kleine Tochter Vicky ist ein wahrer Sonnenschein. Nun bekommt die Familie Zuwachs. Victors Halbschwester Serafina zieht in das prächtige Familienanwesen ein. Schon bald fühlt sie sich in Stuttgart heimisch und dann lernt sie Anton kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch Anton ist bereits vergeben. Aber es gibt auch dunkle Wolken am Horizont - die Schokoladenfabrik wird durch heimtückische Sabotageakte bedroht. Wer steckt da wohl dahinter? Und auch Serafina wird von der Vergangenheit eingeholt.... Wow - einfach wieder spitzenmäßig. Der Schreibstil der Autorin hat ich auch in Band 2 begeistert. Die Geschichte hat ich von der ersten Seite an wieder in ihren Bann gezogen. Ich treffe auf viele alte Bekannte und lerne auch neue Charaktere kennen. Alle sind so wunderbar beschrieben, ich kann mir jeden einzelnen gut vorstellen. Judith hat ihre Leidenschaft für Schokolade nicht verloren. Gerne würde ich sie mal in ihrer Versuchsküche besuchen und ihre Leckereien probieren. Ich habe den Geruch der Schokolade direkt in der Nase. Und dann ist da der Familienzuwachs Serafine, die sich hier bald wohlfühlt, jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Außerdem verliebt sie sich ausgerechnet in einen Mann, der kurz vor der Verlobung steht, ob das gut geht? Und dann diese heimtückischen Sabotageakte, die manchmal für Gänsehautfeeling sorgen. Wer da wohl dahintersteckt. Also langweilig wird es auf diesen über 600 Seiten wirklich nicht. Eine Bereicherung ist auch die Mitwirkung der Französin Lilou, sie hat eine erfrischende Art und scheint genau zu wissen, was sie will. Eine perfekte Lektüre, der es an nichts fehlt.

Viel Drama und manchmal etwas langatmig

Von: Elisabeth Datum: 09. November 2019

„Die Schokoladenvilla – Die goldenen Jahre“ ist der Folgeband von „Die Schokoladenvilla“ von Maria Nikolai, aber es ist eine in sich geschlossene Geschichte und kann auch ohne Wissen vom Vorband gelesen werden. Ich wusste selbst nicht, dass es der zweite Band war, aber ich habe alles gut verstanden, auch wenn mir natürlich so ein paar Hintergrundinformationen gefehlt haben, aber vieles wurde in diesem Buch durchaus gut erklärt, sodass ich nicht das Gefühl hatte, dass ich irgendwas verpasst habe. Die Geschichte hat an sich keinen wirklichen Hauptcharakter, da die Kapitel von all den unterschiedlichen Protagonisten leben, die dieses Buch ausmachen. So werden verschiedene Handlungsstränge zusammengebunden, die sich alle aber um die Familie Rothmann drehen. Und von der ersten bis zur letzten Seite gibt es Drama. Alle möglichen Geschichten, auch übernommen vom ersten Band, bieten genügend Potential für Drama, Herzschmerz, Liebeskummer und Intrigen. Mir persönlich fast ein wenig zu viel, sodass die gut 700 Seiten manchmal ein wenig langatmig wurden. Aber wenn eine Familie einen großen Namen und somit auch Geld hat, dann hat man eben auch Neider. Aber vielleicht wäre da weniger auch ein wenig mehr gewesen. Großes Thema war natürlich auch die Schokoladenherstellung und die Musik, was teilweise recht detailliert war. Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht so ganz mitnehmen konnte, eben unter allem weil es mir dann doch zu viele Sichtweisen waren, zu viel Drama und alles. Allerdings mochte ich die Charaktere, die doch sehr unterschiedlich waren. Selbst Robert Fetzer, der ein Mitglied der KPD und sehr gegen die Rothmanns ist, weil die Klassenunterschiede zu groß sind, fand ich gut gelungen, weil dieser eben deutlich die damalige Situation aufzeigt. Auch war der Schreibstil angenehm und leicht zu lesen und zu verstehen, selbst wenn die verschiedenen Dialekte teilweise aufgenommen wurden. Trotz allem war mir das aber nicht genug. Bei der Geschichte hat mir etwas gefehlt und war mir so auch zu schwach, aber ich kann mir denken, dass andere gerade diese Sichtweisenvielfalt und Detailbeschreibungen zu schätzen wissen. Ich kann dem Buch leider nur drei Sterne geben.

Packender 2. Band, der gut auch ohne Band 1 gelesen werden kann

Von: Kathrins Home Datum: 08. November 2019

„Serafina steckte die Karte ein und schüttelte ungläubig den Kopf. Ausgerechnet hier in Stuttgart, weit weg vom ungestümen Berlin, traf sie an einem Schokoladenautomaten im Bahnhof auf ein Mitglied von Josephine Bakers Entourage. Manchmal hielt das Leben unerwartete Überraschungen bereit...“. (Auszug S. 13) Willkommen in Stuttgart im Jahre 1926. Seit dem ersten (in sich abgeschlossenen) Band 1 der Trilogie rund um „Die Schokoladenvilla“ der Familie Rothmanns ist einige Zeit ins Land gegangen und viel hat sich verändert. Der 1. Weltkrieg ist überstanden, Victor und Judith haben zwei Kinder, Martin und Viktoria, Judiths Bruder Kurt ist in die Schokoladenfirma eingestiegen und sein Zwillingsbruder Anton hat sich mit einer Klaviermanufaktur selbständig gemacht. Mit Serafina, der Halbschwester Victors, kommt nun eine weitere – bislang gänzlich unbekannte – Protagonistin ins Spiel. Teil 2 dreht sich vor allem um ihre Vergangenheit in Berlin und Gegenwart in Stuttgart. Die Vergangenheit gilt es aufzuarbeiten, die Gegenwart und Zukunft wird getragen durch das Zurechtfinden der jungen Frau in ihrer neuen Familie und die Entscheidung zwischen 2 Männern. „Goldene Jahre“ ist ein erneut sehr unterhaltsamer Roman, der die unterschiedlichen Stimmungen dieser Jahre gut aufgreift: da ist etwas Verruchtes und im Gegensatz dazu das Fleißige, Strebsame. Wir werden Zeuge von haltlosem Vergnügen, aber auch dem Zusammenhalt Gleichgesinnter; alter Zorn kommt wieder auf, der in einem schrecklichen Ereignis mündet. Maria Nikolai schafft erneut mit ihrer packenden Schreibweise, dass ich mich beim Lesen in die jeweiligen Situationen hineinversetzt fühle. Bilder laufen wie ein Film vor dem inneren Auge ab – so manche Szene erinnert mich an Stummfilmzeiten, die ich sehr geliebt habe. Aber der Roman ist nicht altbacken, sondern modern. Dies liegt insbesondere auch an der jungen Protagonistin Serafina sowie der jüngsten Tochter Viktoria nebst Freundin Mathilda, die frischen Wind in die Geschichte bringen. Der Roman kann daher für sich alleine gelesen und verstanden werden, da zwar Wichtiges aus Band 1 nochmals in Band 2 eingeflochten wurde, es aber mit jungen Romanfiguren weitergeht. Ich finde „Die Schokoladenvilla – Goldene Zeiten“ sehr gelungen und freue mich schon auf Band 3. Leider handelt die Leseprobe am Ende des Buchs nicht von diesem noch unveröffentlichen Teil, sondern wir bekommen einen Einblick in den ersten Band. Es sei außerdem anzumerken, dass der eigentliche Roman bereits auf S. 673 endet. Die restlichen rund 50 Seiten beinhalten Worterklärungen, Danksagungen und die vorgenannte Leseprobe... Ein Wort noch zum Cover: dies hat einen wunderbaren Wiedererkennungswert. Die Villa im Hintergrund, die junge Frau mit dem hübschen Hütchen als wiederkehrendes Element im Vordergrund... ich bin wirklich sehr gespannt auf das Cover (und Buch) des dritten Teils!

Toller 2. Teil

Von: franzip86 Datum: 08. November 2019

Inhalt: Stuttgart, 1926. Die junge Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart. Sie wird von der Familie Reinbacher/ Rothmann und der Schokoladenfabrik sehr herzlich aufgenommen. Als sie den jungen Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Er ist aber im Begriff sich mit einer anderen zu verlieben... Judith und Viktor werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und die Schokoladenfabrik bedroht. Serafina wird auch mit einem dunklen Kapitel aus ihrem Leben bedroht... Ob sie alles abwinden können und jeder sein Glück finden wird? Meinung: Auch der zweite Teil ist in meinen Augen ein richtig tolles Buch, es lässt sich super lesen und die Charkatere sind gelungen. Ich war froh, auch noch etwas über Judith und Viktor zu erfahren und das man auch zu den offenen Fragen aus dem 1. Teil noch etwas erfahren konnte. Ich freue mich nun auf den 3. Teil und bin schon ganz gespannt mit welcher Zeit es weiter gehen wird. Der 2. Teil erhält von mir auch 5 Sterne von 5.

Fantastische Fortsetzung

Von: U. Pflanz Datum: 08. November 2019

Es kam, ich sah und es siegte. Zu erst einmal muss ich betonen dass ich es immer toll finde, wenn die Cover einer Reihe zusammenpassen. Dies ist in diesem Falle absolut gegeben. Man weiß sofort wo es dazu gehört. Genauso hat mich auch der Inhalt überzeugen können. Trotz dass es nicht gerade wenig Seiten sind, kommt nicht im geringsten Langeweile auf. Ich war von Anfang fest dabei und hatte es auch in zwei Tagen durch. Es macht Spaß zu lesen wenn die Autoren richtig gut recherchieren. Man hat alles schön vor Augen und man bekommt das Gefühl der früheren Jahre. Es wird einem bewusst wie unterschiedlich die Zeit zu heute ist. Wirklich großes Lob an die Autorin wie sie dies umgesetzt hat. Zudem finde ich die verschiedenen Perspektiven sehr interessant. Dies hält den Spannungsbogen aufrecht und man erfährt einfach mehr. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und unterstützt dass man noch schneller durch die Seiten fliegt ohne dass man es bemerkt. Wir lernen neue Charaktere kennen, die wunderbar mit eingefügt wurden und man trifft auch wieder auf bekannte Charaktere. Diese haben sich mittlerweile weitergebildet, was ich persönlich auch sehr mag. Mich hat die Autorin mit dem zweiten Band wieder überzeugt. Ich kann euch diese Reihe nur empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Die Schokoladenvilla Band 2

Von: Carola Datum: 07. November 2019

Ich fand das Buch eher langweilig. Wenn es nur halb so dick gewesen wäre, wäre es interessanter gewesen. Die junge Seraphina zieht nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Viktor nach Stuttgart. Dort lebt sie im Haushalt von Viktor und seiner Frau Judith den Inhabern einer Schokoladen- fabrik. Seraphina lernt zwei Männer kennen und findet heraus mit welchem davon sie zukünftig leben will. In der Fabrik gibt es Sabotage. Hier wird das Buch kurzzeitig mal spannend. Mir war das alles in allem zu wenig Handlung für über 700 Seiten.

Gelungener 2. Band

Von: Rainbow Datum: 07. November 2019

Stuttgart 1926: Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in die „Schokoladenvilla“. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Anton, der jedoch gerade im Begriff ist, sich mit einer anderen zu verloben. Gleichzeitig wird die Schokoladenbegriff durch heimtückische Sabotage bedroht - und Serafina umgibt ein dunkles Geheimnis. Fazit: Mir persönlich ist der Einstieg in den 2. Band etwas schwer gefallen. Er spielt etwa 20 Jahre später als der 1. Band. Das mag daran liegen, dass ich direkt davor den 1. Band gelesen habe und mir die Jahre dazwischen gefehlt haben. Nach einigen Seiten hat sich das aber gelegt und ich bin doch relativ schnell wieder in der Geschichte angekommen. Viele bekannte Charaktere aus dem 1. Band wurden von der Autorin weiterentwickelt. Einige spielen allerdings nur noch eine Radrolle, was etwas schade ist. Neue Personen bringen Leben in die Geschichte. Da ist zum Beispiel die Französin Lilou, die neuen Schwung in die Geschichte bringt. Der Roman gibt gut die Stimmung und den Alltag der Menschen mit all ihren Sorgen und Nöten der 1920er Jahre wider und man fühlt sich gut in die Zeit hineingenommen. Der 2. Band ist spannend und fesselnd geschrieben und ich freue mich jetzt schon auf den finalen Abschluss. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung für alle aussprechen, die historische Familiensagas mögen. Toll ist auch das im Buch enthaltene Zusatzmaterial über die im Buch vorkommenden Personen und die Historie.

Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren

Von: Ariettas Bücherwelt Datum: 06. November 2019

Kurzmeinung: Ein wundervoller Roman, mit großem Historischen Hintergrund. Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren Die Schokoladen Villa Inhaltsangabe: Quelle Pinguin Verlag Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ... Meine Meinung zur Autorin: Maria Nikolai, sie hat mich auch beim 2. Teil, ihrer Trilogie verzaubert beim Lesen, ihrer Schokoladenvilla. Es ist voller Charme, Wärme und Tiefsinnigkeit, auch sehr gut recherchiert um das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts und die Herstellung der Schokolade. Im Glossar Anhang kann man so einiges Nachlesen. Da ich ein Paar Jahre in einer kleinen aber feinen Schokoladen Confiserie gearbeitet habe, war die Geschichte ein muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht. Man roch und Schmeckte die Schokolade und konnte sie in Gedanken auf der Zunge zergehen lassen. Die Autorin nimmt einem an der Hand mit nach Stuttgart in das Jahr 1926 und dort lernt man das damalige Leben der Bevölkerung und der Familie Rothmann kennen. Aber wir reisen auch nach Hamburg, Berlin und einige Orte mehr. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, Bildhaft und sehr mitreißend, man kann sich einfach dem Geschehen nicht entziehen. Der Spannungsbogen bleibt vom Anfang bis Ende hoch. Auch ihre Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie Haucht ihren Figuren leben ein, sie wirken sehr real und Authentisch, auch deren einzelnen Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet, so das man sich spielend in sie hineinfühlt, mit ihnen sich freut und leidet. Reales und Fiktion sind wunderbar miteinander verwoben. In dieser Fortsetzung handelt es sich um Viktor Halbschwester Serefina, und nicht zu vergessen die Süße kleine und bezaubernde Viktoria, die Tochter von Judith und Viktor. Sehr schön sind die fiktive und reale Personen mit einander verknüpft. Wir erleben die goldene zwanziger Jahre hautnah. Danke auch für das Glossar, die Liste der Personen im Anschluss. Auch die typischen schwäbischen Dialekte sind sehr schön eingebaut, das macht alles so Authentisch. Beim Aufklappen der Klapptextes , findet man ein Himbeertrüffel Rezept ❤️Danke, liebe Maria. Du hast sehr viel Liebe und Herzblut in jedes Detail deines Romans gesteckt.

Die Schokoladenvilla und ihre Familie muss schwere Zeiten durchleben...

Von: Eva G. Datum: 05. November 2019

Die goldenen Zwanziger in Stuttgart: Beinahe zwanzig Jahre nach den, dem Leser bekannten Ereignisse, beginnt nun der zweite Teil. Judith und Victor sind immer noch ein glückliches Paar, mittlerweile haben sie zwei Kinder, Martin und Viktoria und leben nach wie vor in der Degerlocher Villa, von Victor liebevoll Schokoladenvilla genannt. Karl ist seit einigen Jahren mit in der Geschäftsführung der Schokoladenfabrik tätig, Anton dagegen hat seine eigene Klavierfabrik eröffnet. Doch die Familie wächst weiter, denn nach dem Tod von Victors Vater kommt dessen Tochter und die Halbschwester von Victor, Serafina nach Stuttgart. Leider ist Serafina momentan sehr verängstigt, da jemand von ihr Fotografien angefertigt hat, die sie vernichten könnten und damit erpresst. Aber sie lernt am Stuttgarter Bahnhof die Französin Lilou kennen, der sie sich schließlich anvertraut und bei ihr großen Rückhalt erfährt. Doch auch in der Familie wird sie herzlich aufgenommen und sofort als ein vollwertiges Mitglied der Familie anerkannt. Leider entwickeln sich die Dinge nicht so gut wie erhofft und die Familie muss schließlich nicht nur um ihre Schokoladenfabrik bangen... Maria Nikolai hat es auch in diesem zweiten Teil geschafft, ihre Leserschaft zu fesseln. Ihr Schreibstil ist immer an die jeweilige Zeit angepasst, in der das Buch spielt und nimmt den Leser so noch tiefer in diese Epoche mit. Ihre Personen sind realistisch und keine ihrer Handlungen wirkt konstruiert. Durch die klare Einteilung in Kapitel mit genauen Zeit- und Ortsangaben kommt es zu keinerlei Verwirrung. Auch die Personenübersicht am Ende des Buches hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Ebenfalls sehr gut gelungen ist die Übernahme von realen Personen dieser Zeit in die Handlung. Mir hat das Buch von der ersten Seite an sehr gut gefallen! Es ist bestens geeignet für Leser wie mich, die die geschichtlichen Hintergründe ebenso interessieren wie eine spannende Geschichte.

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: Romy Datum: 04. November 2019

Gutes Buch, tolles Cover. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, da zu (fast) jeder Person Rückblicke auftauchen. Dadurch kann man sich sehr gut in die Personen hinein versetzen. Das Buch lässt sich gut lesen, doch bis ca zur Mitte des Buches fand ich es nicht besonders spannend was die Romantik und die Sabotage der Fabrik angeht. Es zieht sich so dahin.... Trotzdem habe ich es bis zum Schluss gelesen um heraus zufinden: Finden Serafina und Anton doch noch zueinander? Wer ist/sind der/die Erpresser und wieso das ganze? Was wird aus der Fabrik? Wird der Saboteur gefasst?

Gelungene Fortführung der Schokoladenvilla

Von: Marlein Datum: 04. November 2019

Zum Inhalt: Das Jahr 1926. Die junge Serafina Rheinberger wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrem Halbbruder Victor in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Sie lebt sich schnell ein und schließt Freundschaften. Dennoch ist sie nicht vollkommen glücklich, da sie Schatten der Vergangenheit immer wieder einholen... Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, dass Buch lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Serafina. Diese wirkt sympathisch und zugleich geheimnisvoll, was due Spannung des Romans ausmacht. In diesem zweiten Band passieren einfach Dinge die man nicht erwartet, es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Man lernt einzelne Familienmitglieder kennen und taucht tief in die Familienbande ein. Eine gelungene zweite Fortsetzung.

Es war wie Heimkommen

Von: Judikos Welt Datum: 04. November 2019

Es war wie Heimkommen Dies ist der zweite Band der Schokoladenvilla-Trilogie. Schon beim Stöbern im Personenglossar (im Anhang) habe ich den Vorgänger Revue passieren lassen und schnell kamen all die Erinnerungen wieder, obwohl ich anfangs noch meine Bedenken hatte. An dieser Stelle kann ich jeden, der diese Sorge auch hat versichern, man ist sofort wieder drin in der Geschichte. Und deswegen kann ich sagen, >>Es war wie Heimkommen.<< Diesmal geht es um Victors Halbschwester Serafina, deren Vater verstorben ist und darum soll sie, solange sie noch nicht volljährig ist, bei ihrem Halbbruder Victor in Stuttgart leben. Genau wie im Band 1 begleitet der Leser aber nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch Familienangehörige, Freunde und Feinde. Das macht diese Familiensaga auch aus. Wieder haben wir es mit Machenschaften und schicksalshafte Aneinanderreihungen zu tun. Der erste Weltkrieg ist vorbei und die goldenen Jahre lassen die Menschen wieder Luft holen. Maria Nikolai ist für mich eine Künstlerin im Ausarbeiten von guten Plots. Auch hier hat sie wieder bewiesen, wie gut sie Handlungsstränge ineinander verknüpfen kann. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass vor jedem Kapitel gesagt wird, wo die kommende Szenerie stattfindet. Dadurch hatte ich das Gefühl, mich würden die Protagonisten an die Hand nehmen und ich bin live bei dem Geschehen dabei. Es war auf knapp 700 Seiten ein absoluter Lesegenuss und zu keiner Zeit kam Langeweile auf. Im Gegenteil, ich wollte die Villa am liebsten gar nicht mehr verlassen. Mit ein bisschen Wehmut und einem tränendem Auge, sage ich aber nur „Auf Wiedersehen“, denn der finale Band, wird vermutlich im Herbst 2020 erscheinen und mir meine letzten offenen Fragen noch beantworten. Bis dahin bleibt mir nichts anderes übrig, als in Erinnerungen zu schwelgen. Fazit: Perfekte Fortsetzung! Absoluter Lesegenuss, auf jeder einzelnen Seite. Ich warne aber vor, denn nach Beenden des zweiten Bandes fallt ihr in ein kleines Loch, weil man gar nicht möchte, dass es vorbei ist.

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Von: Nici Datum: 04. November 2019

ein wirklich spannender Roman :) köstliche unterhaltung. Und zwar vom Anfang bis zum Schluss! Nicht nur, dass wir die Familiengeschichten rund um die Rothmanns und deren Schokoladenfabrik weiter verfolgen und hautnah miterleben dürfen, sondern auch die Zeit der goldenen 20er -Jahre ist bestens inszeniert und beschrieben...

Ein tolles Buch

Von: Glöckchen Datum: 04. November 2019

Für mich mal etwas anderes, aber ich dachte warum nicht. Man kann wunderbar in die Zeit der 20er-Jahre eintauchen, ich fühlte mich wirklich ein wenig mitgerissen und hatte das recht dicke Buch sehr schnell durchgelesen. Ein Buch mit angenehm lockerem Schreibstil und eine sehr schöne Geschichte als Teil 2 eines Romans. Ich bin wirklich positiv überrascht. Übrigens finde ich auch den Einband toll.

Goldene Jahre

Von: Goldschimmer Datum: 03. November 2019

Die Schokoladenvilla Goldene Jahre ist die Fortsetzung des ersten Romans von Maria Nikolai. Ich habe den ersten Teil der Trilogie nicht gelesen aber das macht gar nichts,man kommt sofort in die Familiengeschichte der Rothmanns hinein! Es ist wunderbar, wie die Schriftstellerin es schafft, mich als Leser, in das Jahr 1926 nach Stuttgart zu versetzen. Der Roman handelt von der Fabrikantenfamilie Rothmann, die ein erfolgreiches Schokoladenimperium besitzen und Serafina, die als Halbschwester von Victor Rothmann zu ihm in das Familienanwesen "Die Schokoladenvilla" zieht. Es ist kein typischer Liebesroman sondern noch dazu überraschend spannend! Diesen historischen Roman kann ich nur weiterempfehlen! Das Buchcover ist mir persönlich zwar etwas zu romantisch gestaltet aber die Idee mit dem Pralinenrezept finde ich sehr hübsch!

Goldene Lesestunden

Von: Laura Datum: 03. November 2019

Im zweiten Teil der Trilogie um Maria Nikolais Schokoladenvilla verschlägt es die Berlinerin Serafina Rheinberger nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart. Durch die herzliche Aufnahme in die Familie findet sie dort schnell ihren Platz. Victors Schwager Karl nimmt sich besonders viel Zeit für Serafina, stellt ihr die Vergnügungen der neuen Zeit vor und umwirbt sie hartnäckig. Serafina hat sich jedoch in Karls Zwillingsbruder Anton verliebt, der allerdings gerade dabei ist, sich mit einer anderen zu verloben. Das ist nicht Serafinas einzige Sorge: Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter ist sie in Berlin in moralisch fragwürdige Kreise geraten und wird nun von Unbekannten erpresst. Sie vertraut sich der Tänzerin Lilou an, die sie in Stuttgart kennenlernt und die ihr ihre Unterstützung zusichert. Gleichzeitig wird die Schokoladenfabrik von Sabotagen heimgesucht und die Existenz der Familie Rothmann steht von jetzt auf gleich auf Messers Schneide. „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ ist ein sehr lesenswerter und unterhaltsamer Roman, in dem die Geschichten mehrerer Personen miteinander verknüpft sind. Dabei gelingt es der Autorin, neben den fiktiven Charakteren auch immer wieder reale Menschen in die Handlung einzubauen, was mich darüber staunen lässt, wie viel Recherchearbeit und Liebe zum Detail in diesem Buch stecken. Man kann wunderbar in die damalige Zeit eintauchen: Zum einen spürt man, dass die Menschen noch vom Ersten Weltkrieg und dessen Folgen geprägt sind, zum anderen lernt man die Neuerungen und gesellschaftlichen Umbrüche der 20er Jahre kennen. Mit ihrer Wortwahl passt die Autorin etliche Ausdrücke an die betreffende Zeit an, was ihrem flüssigen Schreibstil aber keinen Abbruch tut. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathische Personen, die einem schnell ans Herz wachsen, allen voran Serafina und ihre neue Freundin Lilou. Da die Autorin tiefe Einblicke in das Gefühlsleben ihrer Charaktere gibt, kann man sehr gut in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfiebern. Im Epilog wird man bündig über den weiteren Werdegang der Hauptpersonen informiert, sodass kein offenes Ende entsteht. Das gefällt mir persönlich ganz gut. Was mir auch gefällt, ist die Aufmachung des Buches: Das Cover ist sehr hochwertig mit Prägungen und dezenten Glitzereffekten gestaltet und wirkt durch seine Farben passend zum Titel fast golden. Im vorderen Umschlag findet man ein Rezept aus der Schokoladenwerkstatt und im hinteren Teil gibt es einen Anhang mit Erläuterungen zur Historie und den Charakteren sowie ein Glossar. Außerdem ist eine Leseprobe des ersten Trilogieteils angefügt. Insgesamt mag ich den Roman sehr gerne und kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Wer auf der Suche nach einer angenehmen und zugleich spannenden Lektüre ist, wird hier fündig. Man kann die Geschichte im Übrigen auch ohne Kenntnis von Band Eins gut lesen, da sie ca. zwanzig Jahre danach spielt und in sich abgeschlossen ist. Ich persönlich mag aber die anderen Teile nicht missen und freue mich auf die Fortsetzung der Schokoladenvilla.

Sehr interessant

Von: hillu Datum: 03. November 2019

Der 2. Teil der Reihe spielt in Stuttgart um 1926. Im Zentrum der Handlung steht Serafina, die zu ihrem Bruder in die Schokoladenvilla zieht. Die Familie ist für ihre feinsten Kreationen aus leckerer Schokolade bekannt. Sarafina verliebt sich, aber ihre Liebe ist dabei sich zu verloben und dann gibt es auch noch Unruhen im Unternehmen. Ich fand den Roman enorm spannend und aufregend. Eine schöne Familiensaga, die sich um die leckerste Nascherei überhaupt dreht. Der Schreibstil ist angenehm und die Figuren sind stark und haben Tiefe. Ich habe mich wunderbar unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

Zuckersüße Auszeit

Von: Sandy Datum: 01. November 2019

"Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre" ist der zweite Teil einer Trilogie rund um eine Stuttgarter Schokoladenfabrik und hat mir insgesamt gut gefallen. Für mich lief der Inhalt zwar immer wieder Gefahr, ins allzu Banale abzutriften, hat dies aber schlussendlich nicht getan. Etwas "heile Welt" tut auch einfach mal gut. Sehr gut haben mir die historischen Schilderungen von Stuttgart gefallen - ich habe direkt Lust bekommen, mir die diversen Schauplätze im Original anzuschauen. Gerade zum Ende des Buches hin fand ich es schon fast traurig, von den Protagonisten Abschied nehmen zu müssen - daher werde ich den dritten Teil auf alle Fälle lesen. Eine Lektüre, die sich liest "wie geschnitten Brot" und geeignet vor allem für alle Schokoladen- und auch Stuttgart-Liebhaber.

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai

Von: Andrea Datum: 31. October 2019

Der 2.Band der Trilogie um die Welt der Schokoladenfirma Rothmann spielt in den Goldenen Zwanzigern. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aufgebaut, aber teilweise vorhersehbar. Die Charaktere, deren Höhen und Tiefen, die familiären Probleme und deren Lösungen, werden gut vorstellbar beschrieben und lassen den Leser miterleben. Der Roman lässt sich in einem Rutsch genussvoll durchlesen und als Schmökerempfehlung an die besten Freundinnen geben. Empfehlenswert! Ich freue mich auf den dritten Band.

Goldene Jahre für die Schokoladenfabrik

Von: Daniela Datum: 31. October 2019

Die Rothmann’sche Schokoladenmanufaktur läuft dank des wirtschaftlichen Aufschwungs gut, so dass der Familie Rheinberger nichts fehlt. Viktor und Judith genießen ihr Eheglück und haben zwei Kinder, den Sohn Martin und die Tochter Viktoria. Während Martin in Paris am Konservatorium Klavier studiert, interessiert sich die kleine Viktoria für die Schokoladenherstellung. Aus Judiths Brüder, die „Lausbuben“ Karl und Anton sind junge Männer geworden. Sie gehen ihren Weg. Anton als selbständiger Klavierbauer und Karl versucht in der Schokoladenfabrik Fuß zu fassen. Die Brüder sind grundverschieden: „ Zwei Brüder und zwei Welten.“ – Zitat Seite 290. Nach dem Tod ihres Vaters, verlässt die minderjährige Serafina Berlin und zieht zu ihrem Halbbruder Viktor nach Stuttgart. In der Schokoladenvilla wird Serafina mit offenen Armen empfangen. Ungewollt verdreht sie Anton und Karl den Kopf. Serafina befürchtet aber, dass ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit ans Licht kommen könnte. Währenddessen kommt es in der Schokoladenfabrik zu seltsamen Vorkommnissen … Meine Vorfreude auf die Fortsetzung des Romans „Die Schokoladenvilla“ war groß. Nachdem mir das erste Band so gut gefallen hat, wollte ich nun wissen, wie es den Charakteren in der Zwischenzeit wohl ergangen ist. Maria Nikolai hat einen wunderbaren Schreibstil, detailreich und bildhaft. Durch die kleinen Handlungsstränge aus der Vergangenheit, behält man als Leser einen guten Durchblick. Der Einstieg in die Fortsetzung ist mir leicht gefallen. Neben den mir bekannten Charakteren, traten weitere Figuren ein und diese fügten sich perfekt in die Geschichte ein. Diese werden wir bestimmt im dritten Band wieder erleben. Die Charaktere hat die Autorin authentisch und detailliert ausgearbeitet. Ich fand es sehr gelungen, wie ihre Entwicklungen geschildert wurden, sowie auch die Charaktere sich in ihren jeweiligen Lebenssituationen zurechtfinden, wie z.B. Serafina. Leider war das Buch wieder viel zu schnell ausgelesen. Es war ein spannendes Buch, doch ich musste feststellen, dass mir der erste Band dieser Trilogie noch besser gefallen hatte. Das Verhältnis zwischen Anton und Karl war sowieso nicht besonders gut, daher hätten die amourösen Entwicklungen nicht so ausgeprägt sein müssen. Trotzdem freue ich mich, dass die Zwillinge ihren Platz im Leben gefunden haben. Das Cover ist am ersten Band angelehnt und passt farblich optimal in den Herbst. Ein Personenregister, ein Glossar, sowie einige Erklärungen zum historischen Hintergrund am Ende des Romans runden die Geschichte ab. Das Himbeer-Trüffel Rezept wird bestimmt ausprobiert. Alles in allem habe ich mich mit dem Roman ganz gut unterhalten gefühlt, ich hatte wunderbare und interessante Lesestunden. Von mir eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne. Ich freue mich nun auf das dritte Band!

„Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre“

Von: LinesLieblingsbücher Datum: 30. October 2019

Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches Autorin: Maria Nikolai Verlag: Penguin Erschienen am: 14.10.2019 Dies ist der 2.Teil der Schokoladen-Saga. Die Geschichte ist zwar unabhängig voneinander lesbar, aber um das Lesevergnügen zu steigern, empfehle ich den 1.Teil vorweg zu lesen. Obwohl in der Geschichte ein Zeitsprung über 20 Jahre gemacht wird, treffen wir doch auf liebgewonnene Charaktere. Wer also den kompletten Genuss möchte muss auch den 1. Band lesen! Zum Inhalt: Serafina, die lebenshungrige Halbschwester des Schokoladenherstellers Victor zieht gezwungenermaßen von Berlin nach Stuttgart in „die Schokoladenvilla.“ Nicht nur die extravaganten Schokoladenkreationen versüßen Serafina ihre Zeit, auch Anton lässt ihr Herz schneller schlagen. Doch Serafina hat ein dunkles Geheimnis und Anton steht kurz vor der Verlobung mit einer anderen Frau. Und als wäre dies nicht schon Aufregung genug, brauchen die Rothmanns all ihre Kräfte für die Schokoladenfabrik, denn diese wird sabotiert und niemand ahnt wer oder was dahintersteckt... Mein Fazit: Was für ein gelungener 2. Band. Da ich den ersten Teil geliebt habe, hatte ich hohe Erwartungen an die Fortführung. Und was soll ich sagen? Sie wurden in vollem Umfang erfüllt!!! Ich habe mich gleich wieder rundum wohl gefühlt. Maria Nikolai schafft es einfach, ihre Protagonisten zu Freunden zu machen. Die Vielfalt in den Charakteren macht das Lesen spannend und abwechslungsreich, das Setting und die Schauplätze sind authentisch und gut recherchiert. Die Stimmung, die in der Geschichte herrscht ist so vielfältig und einladend, dass man sich in und mit dem Buch einfach wohl fühlen muss! Die Geschichte hat mich mitgerissen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!!! Da ich viele der Stuttgarter Schauplätze kenne, hat es mir natürlich besonderen Spaß bereitet darüber zu lesen! Eine große Leseempfehlung!!!

Schöne Fortsetzung

Von: Gartenfee Datum: 30. October 2019

Nachdem ich schon den ersten Teil sehr gerne gehört habe, las sich auch der zweite Teil flüssig weg. Zwischen beiden Teilen lagen ca. 20 Jahre, so dass sowohl neue Personen aber auch viele alte bekannte vorkamen. Mir gefiel die Handlung sehr gut, sie war interessant geschildert, es gab diverse Probleme, deren Lösungen nicht immer ganz einfach waren, aber eben auch dazu führten, dass man nicht einfach nur einen öden Liebesroman las. Die Geschichte um Judith und ihre Familie hat mich bisher sehr gefesselt und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit, für ihr Glück zu kämpfen. Es soll ja wohl noch einen dritten Teil geben, mal sehen, wann der rauskommt und mit wem es dann weitergeht...

Ein Genuss!

Von: Buchliebe4 Datum: 29. October 2019

Meinung: Was habe ich, auf die Veröffentlichung des zweiten Band der Schokoladenvilla hingefiebert. Voller Vorfreude und auch voller Ungeduld , konnte ich es kaum erwarten, endlich das Buch in den Händen zu halten. Habe ich doch den ersten Band gelesen und mega Klasse gefunden, so waren die Erwartungen auch sehr hoch gewesen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil! Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und ich fand diesen sogar noch besser! Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Wunderschön verarbeitet und mit einem Charme- Toll!. In der Buchhandlung oder auch im Internet fällt das Buch einfach auf. Es ist übrigens wunderschön gestaltet und kommt auch besonders bei meinen kleinen Mädels gut an, denn die Blumen glitzern. Ein wirklich ganz gelungenes und zauberhaftes Cover ! Schon die erste Seite hat mich sofort in den Bann gezogen. Obwohl ich vorher noch dachte, bei den 700 Seiten brauche ich endlos lange, so war ich dann doch so schnell durch, dass ich traurig war. Der Schreibstil ist fließend geschrieben und von einer angenehmen Leichtigkeit. Die Szenen sind absolut bildlich beschrieben und ich fühlte mich wirklich einfach mit dabei, auf einer Zeitreise in die 20 ziger Jahre. ob es die einzelnen Charakter waren, oder die Kulisse- ich konnte mir alles bildich vorstellen! Serafina, die Halbschwester von Victor, ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Ihre Gefühle und ihre Gedanken, sind so detailliert und liebevoll beschrieben, dass ich mich einfach auch so gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen konnte. Das Wiedersehen mit Judith und Victor fühlte sich so vertraut an, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es wirkte auf mich, wie ein Wiedersehen, bei und mit Freunden. Der Leser trifft auch viele andere schon vertraute Charaktere des ersten Bands wieder und es war einfach ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Es war obendrein noch Spannung dabei und man hat sogar noch selber mitgerätselt und/oder einfach mitgefühlt. Maria Nikolai ist es wieder geschickt gelungen, in einer historischen Kulisse , erfundene Charaktere und tatsächlichen realen Persönlichkeiten, in dieser Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Ich bin wirklich sehr begeistert! Es war für mich ein Genuss diesen Folgeroman der Schokoladenvilla Sage zu lesen. Ein Muss für jeden Leseliebhaber von historischen Romanen. . Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf das nächste Buch und kann es kaum erwarten, wieder in die Schokoladenvilla einzuziehen. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung

Durchaus lesenswert

Von: MelanieSandra Datum: 29. October 2019

Ich gebe zu, ich habe das Buch mit mässiger Begeisterung begonnen. Da Herz-Schmerz in historischem Kontext eigentlich so gar nicht mein Thema ist, aber ich habe eigentlich sehr schnell dieses gut geschriebene, fesselnde Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Es ist der zweite Teil einer Triologie, aber der Leser kann auch mit diesem Band beginnen. Es gibt von allem etwas, Spannung, Liebe, Drama, das ganze eingebettet in das historische Stuttgart. Eine sehr kurzweilige Lektöre für Urlaub und lange Schmökerabende. Es könnte durchaus sein, dass ich dem demnächst noch einen Band lese.

Endlich wieder zurück in der Schokoladenvilla

Von: Claudia Datum: 29. October 2019

Oh, wie sehr habe ich dem Erscheinungstermin von „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ entgegen gefiebert! Ich habe bereits den ersten Teil der Trilogie, „Die Schokoladenvilla“, verschlungen und konnte es kaum erwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten. Doch um was geht es eigentlich in dieser Fortsetzung des Bestsellers? Über 20 Jahre sind in der Geschichte vergangen, seit der Leser die Abenteuer von Judith, Victor, Hélène und den Zwillingen Anton und Karl begleiten durfte. Nun schreibt man in Stuttgart das Jahr 1926 und die junge, hübsche Serafina zieht nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor. Erstmal eine ganz schöne Umstellung, denn aufgewachsen ist Serafina in dem quirligen Berlin. Doch nachdem sie herzlich aufgenommen wurde, lebt sie sich schnell ein und als sie Anton kennenlernt, verliebt sie sich bis über beide Ohren. Aber Anton ist nicht frei und plant sich mit einer anderen zu verloben, was Serafina schier das Herz zerbrechen droht. Aber auch in der Familie Rothmann geht es drunter und drüber, denn die Existenz der Schokoladenfabrik wird bedroht. Und wäre das Chaos nicht schon perfekt, wird Serafina böse von ihrer Vergangenheit eingeholt. Mein Eindruck vom Buch: Was soll ich sagen? Gleich die ersten Zeilen des Buches ließen mich „nach Hause kommen“ :-) Ich habe mich so sehr gefreut, wieder in die Geschichte der Schokoladenvilla eintauchen zu dürfen und der Schreibstil, der mir durch den ersten Band schon so vertraut war, hat mich sofort wieder in den Bann gezogen. Serafina ist sehr sympathisch gezeichnet und ich konnte sofort eine Verbindung zu ihr aufbauen. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt, als sie in Stuttgart ankam und nicht wusste, was ihr die Zukunft bringen wird. Ihre Bedenken, ihre Gefühle, ihre Unsicherheit war richtig zum Greifen und auch hier bewies die Autorin Maria Nikolai ihr meisterhaftes Können, Charaktere authentisch zu gestalten. Mein „Wiedersehen“ mit Judith, Victor und den Zwillingen sorgte dafür, dass ich mich überhaupt nicht mehr von dem Buch losreißen konnte. Auch andere Protagonisten des ersten Werks tauchen in der Geschichte auf, was mich sehr gefreut hat. Aber auch neue Personen wurden geschickt in das Imperium der Familie Rothmann miteingeflochten. Vicky, Judiths und Victors abenteuerlustige Tochter, habe ich auch sofort ins Herz geschlossen und auch Lilou und Tilda waren große Bereicherungen für die Geschichte. Aber nicht nur die Story fesselt den Leser. Nein, man merkt sofort, dass hinter dem Buch unglaublich viel Recherche steckt. Es ist faszinierend, wie zeitgemäß die Geschichte gestaltet ist. Man lernt viel über das Leben in den 20ern und kann sich bildlich vorstellen, wie die Herren und Damen durch das damalige Stuttgart flanierten. Aber nicht nur die Sonnenseiten der vergangenen Zeit werden in dem Buch deutlich, auch die Arbeitergesellschaft findet viel Aufmerksamkeit in der Geschichte und stimmt nachdenklich. Meiner Meinung nach kann dieses Buch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Jedoch würde ich das nie empfehlen, denn der Auftakt der Schokoladenvilla ist ebenso ein Juwel unter den historischen Romanen wie auch die „Goldenen Jahre“. Fazit: Dieses Buch ist eine fantastische und spannende Zeitreise ins Stuttgart der 20er Jahre. Ich habe jede einzelne Seite sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den dritten Band. Danke an die Autorin Maria Nikolai für ein wunderbares Lesevergnügen!

Tolle Fortsetzung

Von: Ana Datum: 28. October 2019

Ich liebe den ersten Teil. Der zweite Teil "Goldene Jahre" steht dem ersten in nichts nach. Der zweite Teil spielt ein paar Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Die Hauptfiguren aus Teil 1 sind jetzt alle erwachsen. Es finden sich viele Charaktere aus dem ersten Teil im zweiten wieder. Es sind aber auch neue Figuren dazu gekommen. Die beiden Lausbuben Karl und Anton sind jetzt erwachsen und verdrehen jetzt den Frauen den Kopf. Das Buch liest sich genauso toll wie der erste Teil. Einmal angefangen kann man es gar nicht mehr weg legen.

Eine andere Welt

Von: Mukeline Datum: 28. October 2019

Oh wie liebe ich dieses Buch. Die Story steht der aus dem ersten Band in nichts nach. Der Leser wird entführt in eine andere Welt. Fesselnde Geschichte, spürbare Charaktere, leicht zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen, der gedanklich dem Alltag entkommen will!

Kurzweilig und spannend!

Von: Anoli Datum: 27. October 2019

Ein toller Roman !!! Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, habe ich sofort in die Geschichte gefunden. Die Charaktere und ihre Vorgeschichten werden - soweit erforderlich - dem Leser erklärt bzw. in Erinnerung gerufen. Die Darstellung dieser Zeit ist bestens gelungen. Man fühlt sich hineinversetzt in die damalige Zeit und lernt viel über das Gesellschaftsleben Mitte der 1920er Jahre. Die Verlagerung eines Teils der Geschichte von Stuttgart ins ferne Berlin ist eine Bereicherung für die ganze Geschichte. Natürlich darf auch die Liebe und die damit verbundenen Verwirrungen und Irrungen nicht fehlen. Die Liebesränkeleien werden sehr einfühlsam erzählt. Ein durchweg gelungenes und bisweilen sehr spannendes Buch.

Goldene Jahre

Von: Andrea Sch. Datum: 27. October 2019

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich kannte den ersten Teil der Trilogie nicht. Das hat aber nichts gemacht; die Geschichte ist in sich abgeschlossen mit nur einigen kleinen Bezügen zum ersten Teil. Das Buch hat alles, was ich gerne mag: Geschichtlichen Hintergrund, Liebesgeschichte und ein bisschen Krimi. Ich werde jetzt auf alle Fälle noch den ersten Teil lesen!

Fesselnde Geschichte über Freundschaft und Familie

Von: JJBert Datum: 26. October 2019

Bei "Die Schokoladenvilla -- Goldene Jahre" handelt es sich um den zweiten Band von Maria Nikolais Schokoladenreihe. Die junge Berlinerin Serafina steht plötzlich allein da. Ihr Vater ist tot und wer ihre Mutter ist und ob diese überhaupt noch lebt, weiß sie nicht. Doch ihr Halbbruder und seine Frau Judith nehmen die junge Frau in ihren Stuttgarter Haushalt auf. Dort lernt Serafina nicht nur die Welt der Schokolade kennen, sondern trifft auch auf die Zwillingsbrüder Karl und Anton, die ihr gehörig den Kopf verdrehen. Welcher der beiden ist aber nun der Richtige für sie? Ein Schatten legt sich über die Familie Rheinberger: Serafina wird erpresst und Unheil zieht um die Schokoladenfabrik zusammen. Doch wer steckt dahinter? Es beginnt ein Lauf gegen die Zeit. Ich kenne Band 1 nicht, hatte jedoch keinerlei Probleme dien Handlung des zweiten Bands zu verstehen. Maria Nikolai ist es gelungen einen fesselnden Roman zu verfassen, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Schnell kann man sich in Serafina hineinversetzen und entwickelt als Leserschaft Empathie für die junge Frau, die auf der Suche nach sich selbst befindet.

Eine mehr als gelungene Fortsetzung!

Von: Hajnal Müller Datum: 25. October 2019

REZENSION DIE SCHOKOLADENVILLA- GOLDENE JAHRE Heute habe ich die letzte Seite gelesen und was soll ich sagen... ein wahnsinnig gut unterhaltender Roman von der ersten bis zur letzten Zeile! Die Schokoladenvilla 2 spielt Mitte der 1920-er Jahre, also den Roaring 20's in Stuttgart und wir erfahren, dass auch hier der Bär ganz schön am Steppen war und auch in der Schwabenmetropole Lust und Laster Einzug hielten. Da nun die meisten Protagonisten aus dem ersten Teil bekannt waren, konnte ich auch direkt in die Geschichte eintauchen und mich voll und ganz auf die faszinierenden neuen Personen, nämlich Serafina und Lilou einlassen, die meiner Meinung nach der Handlung Exotik und Pep verliehen, so dass man nur so durch die Seiten flog. Es war interessant die Wandlung und Weiterentwicklung der Protagonisten, wie z.B. den Zwillingen Karl und Anton zu erleben, die sich von Lausbuben zu komplett unterschiedlichen Männern entwickelt haben, jeder jeweils auf der Suche nach dem eigenen Weg zum Glück und trotz aller Unterschiede doch im tiefsten Inneren miteinander verbunden. Der zweite Teil der Schokoladenvilla ist eine mehr als gelungene Fortsetzung, welche meiner Meinung nach den ersten Teil an Spannung und Tiefe noch toppt. Das in intensiver Recherche erworbene Wissen hat Maria Nikolai gekonnt in die Geschichte eingeflochten und so ganz ausgezeichnet, zum Beispiel durch die Freundschaft von Vicky und Tilda, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten anschaulich vermittelt. Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre ist ein in seinem Genre herausragender Roman, den allen ans Herz legen möchte, die Familiensaga mögen und sich während selibiger auch noch ganz nebenbei wirklich interessante geschichtliche Zusammenhänge vermitteln lassen möchten. Zum besseren Verständnis empfehle ich aber zuerst den ersten Teil zu lesen, selbst wenn man dadurch, dass zum ersten Teil Bezug genommen wird, leicht mitkommen würde. Abschließend möchte ich mich beim Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und Maria Nikolai zu diesen grandiosen Roman gratulieren! Nun erwarte ich neugierig und gespannt den dritten Teil der Trilogie, der dann in ungemein interessanten und aufwühlenden Zeiten angesiedelt sein wird!

Eine Fortsetzung, die Freude am Lesen macht

Von: Ninj Datum: 25. October 2019

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre ist eine Fortsetzung (Band 2), die an den ersten Teil anknüpft und den Leser wieder in ihren Bann zieht. Nicht nur für Schokoladenliebhaber ist das Geschehen in und um die Schokoladenvilla eine spannende und kulinarische Reise in eine andere Welt...

Nicht alles Gold was glänzt

Von: Christine Graber Datum: 24. October 2019

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai ist der zweite Band einer Triologie um ein Schokoladenimperium. Mit zwanzig Jahren verläßt Serafina nach dem Tod ihres Vaters Berlin und zieht nach Stiuttgart zu ihrem Halbbruder. Er besitz ein stattliches Anwesen und ist mit seinem Imperium weit gekommen. Beeindrucken von der Pracht versucht Serafina Fuß zu fassen. Mit vollem Einsatz stürzt sie sich in die verlockende neue Welt, würde sie nicht von einem Geheimnis begleitet. Gleichzeizig wird das Imperium von Intrigen und Sabotagen bedroht. Schon alleine das passende Cover macht Lust auf den Roman. Schlägt man das Buch dann auf, wird man mit einem himmlischen Pralinenrezept überrascht und freut sich auf den Einstieg. Ich habe den ersten Band der Triologie nicht gelesen, hatte aber keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Die Autorin Maria Nikolai arbeitet immer wieder kleine Handlungsstränge aus der Vergangenheit mit ein, sodaß man einen guten Durchblick erhält. Ihre flüssige, warme Schreibweise läßt den Leser in die 20er Jahre eintauchen als wäre er mitten drin. Die glaubhaften Protagonisten kann man sich gut vorstellen, wie sie sich dem bunten Leben stellen. Allerdings ist nicht immer alles Gold was glänzt, denn durch die Intrigen und Sabotagen wird ein langsamer Spannungsbogen aufgebaut. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne 4 Sterne.

Spannend erzählte Familiensaga mit Geheimnissen, Lovestory und sympathischen Protagonisten

Von: Biggi Friedrichs Datum: 23. October 2019

eil 1 der Trilogie um die Schokoladenfabrik der Familie Rothmann hatte mich schon total begeistert, so dass ich mich auf den 2. Teil dieser Saga gefreut habe. Der 2. Teil beginnt 1926 in Stuttgart. Zu den bekannten Figuren, den immer zu Streichen aufgelegten Zwillingen Anton und Karl, sowie ihrer Schwester Judith, kommt die junge Frau Serafina hinzu. Die Zwillinge sind inzwischen junge Männer geworden. Judith hat noch eine Tochter bekommen, die 10 jährige Vicky. Serafina, die nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor und dessen Familie ziehen muss, ist eine interessante, sehr sympathische Protagonistin, die ein dunkles Geheimnis zu haben scheint. Der zweite Teil dieser Saga ist genauso fesselnd geschrieben, wie der erste Teil. Das Geheimnis der Protagonistin Serafina und die Sabotage in der Schokoladenfabrik bringen Spannung ins Geschehen., obwohl ich sehr schnell ahnte, wer hinter den Sabotageakten stecken könnte. Man erfährt so nebenbei, viel über das interessante, lebensfrohe Leben in den Zwanzigern. Einen kleinen Einblick erhalten wir auch über das Leben der Arbeiter über die Familie einer Freundin von Vicky. Hilfreich ist die Auflistung der vielen Personen am Ende der Geschichte. Ich bin auf den dritten Teil dieser fesselnd erzählten, gut recherchierten Saga schon sehr gespannt. Ich empfehle euch, mit dem ersten Teil zu beginnen. Beide Teile sind sehr schnell gelesen.

Zeitzeuge, ohne langweilig zu sein

Von: Ebbi Datum: 21. October 2019

Das Buch besticht zunächst durch ein wunderschönes Cover, welches Lust aufs Lesen macht. Vom Inhalt wird man ebenfalls nicht enttäuscht. Man wird Zeuge einer Epoche, ohne dass das Buch langweilig wird. Eine sehr schöne Fortsetzung des ersten Bandes der Trilogie. Absolute Kaufempfehlung, auch für diejenigen die den ersten Teil nicht gelesen haben.

Ein großartiges Buch!

Von: Mareike Datum: 21. October 2019

Ich habe lange auf den 2.Band von „Die Schokoladenvilla“ gewartet und war total gespannt, wie es wohl mit der Familie Rothmann und den Rheinbergers weitergeht und muss sagen, dass mir dieses Buch wieder von der ersten- bis zur letzten Seite wahnsinnig gut gefallen hat. Es war spannend, sehr abwechslungsreich, manchmal lustig (Vicky), doch so einige Ereignisse haben mich regelrecht schockiert und fassungslos gemacht. Die Autorin hat die Schauplätze wieder so lebendig beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, selbst dort vor Ort zu sein und am Leben von all den mir liebgewonnenen Personen teilzunehmen. Die Geschichte spielt in Stuttgart im Jahr 1926 und beginnt, als Serafina, die 20-jährige Halbschwester von Victor, nach dem Tod ihres gemeinsamen Vaters, von Berlin nach Stuttgart zieht, um bis zu ihrer Volljährigkeit bei Victor und Judith zu leben. Sie wird dort herzlich aufgenommen, fühlt sich in der Familie vom ersten Tag an so richtig wohl, doch glücklich ist sie nicht, da ein Brief und hauptsächlich Fotos sie sehr belasten, denn sie wird von irgendjemandem erpresst. Sie möchte sich Victor und Judith aber nicht anvertrauen, denn die beiden haben ihre eigenen Sorgen. Immer wieder kommt es zu misteriösen Vorfällen in der Schokoladenmanufaktur. Und eines Tages dann sogar zu einem schlimmen Ereignis... Ich möchte an dieser Stelle hier nicht mehr verraten, denn das alles muss man einfach selbst gelesen haben. Und wer gerne, so wie ich, historische Romane bevorzugt liest, der sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen. Ich jedenfalls warte nun sehnsüchtig auf den 3.Band und bin sehr gespannt, wie es mit dieser Familien-Saga weitergeht. Ein großes Lob an die Autorin und auch ein herzliches Dankeschön an den Penguin Verlag, der mir dieses fantastische Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Romantische Unterhaltung mit historischen Hintergründen

Von: Tara Datum: 20. October 2019

„Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ ist der zweite Band der Schokoladen-Saga um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann der Autorin Maria Nikolai. Dieser Band beginnt etwa 20 Jahre später als der vorherige Roman. Nachdem Serafinas Vater plötzlich verstorben ist, zieht diese zu ihrem Halbbruder Victor in „Die Schokoladenvilla“. Direkt bei ihrer Ankunft lernt sie Lilou kennen, die für Josephine Baker arbeitet und ihr zu einer guten Freundin wird, die sie und der Folgezeit auch dringend benötigt. Victors Schwager Karl fühlt sich zu Serafina hingezogen, diese hat sich aber in dessen Zwillingsbruder Anton verliebt, der aber bereits vergeben ist. Die Rothmanns haben zeitgleich mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Die Fabrik wird sabotiert. Es ist noch gar nicht lange her, dass ich den vorherigen Band gelesen hatte und somit war ich direkt von der ersten Seite an wieder mitten im Geschehen. Der Schreibstil von Maria Nikolai ist angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Sie beschreibt ihre Charaktere detailliert und facettenreich. Neben bekannten liebgewordenen Personen, die sich über die Jahre weiterentwickelt haben, gibt es neue interessante Charaktere, die ebenfalls lebendig und authentisch wirken. Die Handlung ist abwechslungsreich, spannend und romantisch. Man merkt, dass die Autorin die Hintergründe ausgiebig recherchiert hat. Im Nebensatz erhält man Einzelheiten zu historischen Begebenheiten über die wirtschaftliche Lage, Musik, Kunst und Literatur der damaligen Zeit. Sowohl die Örtlichkeiten von Stuttgart als auch die von Berlin werden gut beschrieben, so dass ich alles bildlich vor Augen hatte. Wieder gibt es interessante Einblicke in die Schokoladenfabrik, die Herstellung von Leckereien, die einem beim Lesen Lust auf Süßes machen. Ich habe mich durch das Buch großartig unterhalten gefühlt, eine schöne Mischung aus Romantik und historischen Ereignissen, die mich schon gespannt auf den dritten Band warten lässt.

Goldene Schokoladenzeiten

Von: dreamworx Datum: 20. October 2019

1926 Stuttgart. Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die 20-jährige Serafina Berlin und zieht bei ihrem Halbbruder Victor in die „Schokoladenvilla“ in Stuttgart ein, wo Victor, seine Ehefrau Judith und Tochter Vicky sich der jungen Frau annehmen. Schon bald fühlt sich Serafina in der neuen Umgebung wohl, teilt die Begeisterung für Schokoladenköstlichkeiten aus der familieneigenen Manufaktur und hat in Vicky eine Freundin gefunden. Als sie Judiths Brüder, die Zwillinge Karl und Anton kennenlernt, verliebt sich Serafina auf den ersten Blick in Anton. Aber Karl gefällt die junge Frau sehr, was der gespannten Beziehung zu seinem Bruder Anton nicht gerade förderlich ist. Ein Geheimnis, das Serafina plagt, könnte ihr zum Verhängnis werden, wäre da nicht die französische Zufallsbekanntschaft Lilou Roche, die ihr hilft und zu einer echten Freundin wird. Währenddessen kommt es auch in der Schokoladenmanufaktur zu einigen Störungen, die die Familie und das Unternehmen bedrohen… Maria Nikolai hat mit „Die Schokoladenvilla-Goldene Jahre“ den zweiten Band ihrer „Schokoladenvilla-Trilogie“ vorgelegt, der ebenso zu fesseln weiß wie sein Vorgänger. Der Erzählstil ist flüssig, detailreich, bildhaft und gefühlvoll, so dass sich der Leser sich ihm nicht entziehen kann und ab den ersten Zeilen regelrecht an den Seiten klebt, um sich unsichtbar unter die Akteure zu mischen und die Geschicke der Familien Rothmann und Rheinberger erneut zu verfolgen. Kaum hat sich der Leser in der Villa häuslich eingerichtet, geraten die Ereignisse innerhalb der Familie auch schon in Bewegung mit der Ankunft von Serafina. Der Spannungsbogen baut sich gemächlich auf und steigert sich im Verlauf der Handlung immer weiter in die Höhe aufgrund von Intrigen, Geheimnissen und den dramatischen sowie amourösen Entwicklungen der einzelnen Protagonisten, . Die Autorin versteht es sehr geschickt, die 20er Jahre mit ihrem besonderen Flair wiederaufleben zu lassen, den historischen Hintergrund schön mit der Handlung zu verweben und dem Leser einen Blick in die faszinierende Welt der Schokoladenherstellung zu gewähren, die ihm ein dauerhaftes Lechzen nach diesen Köstlichkeiten beschert, während ihm der Duft von Kakao in der Nase kitzelt. Die Autorin macht in ihrer Geschichte auch die Veränderungen in der Gesellschaft deutlich, so war es Frauen möglich, nicht nur Auto zu fahren, sondern sie erlangten zudem mehr Selbständigkeit, indem sie durch Arbeit ihr eigenes Geld verdienten. Tanzshows und das Cabaret waren erfreuliche Ablenkungen vom Alltag, und auch die Musik im Allgemeinen spielte eine große Rolle. Die Menschen genossen ihr Leben nach dem 1. Weltkrieg in vollen Zügen. Die Charaktere wurden weiterentwickelt und liebevoll mit Leben gefüllt, sie wirken durch ihre eigenwilligen Eigenschaften sehr realitätsnah und glaubwürdig. Der Leser fühlt sich in ihrer Mitte wohl und nimmt regen Anteil an ihren Schicksalen. Serafina ist eine aufgeweckte und selbstbewusste junge Frau, die allem gegenüber aufgeschlossen ist und das Leben in sich aufsaugt. Die Französin Lilou Roche hat eine freche Natur, ist im Herzen aber butterweich und sehr hilfsbereit. Karl ist ein unsteter Geist, der noch immer in keinem Beruf Fuß gefasst hat, aber mit seinem Wesen den Frauen den Kopf zu verdrehen weiß. Anton ist zielstrebig und hat sich mit eigenen Händen eine Existenz aufgebaut. Vicky ist eine lebenslustige junge Frau, gutmütig und wie ihre Mutter vom Virus der Schokoladenherstellung infiziert. Aber auch Victor, Judith, Hélène, Georg und Elise machen mit ihren Auftritten die Handlung rundum abwechslungsreich und gelungen. „Die Schokoladenvilla-Goldene Jahre“ ist eine wunderbare Fortsetzung der historischen Familiensaga, der dem Leser nicht nur ein herrliches Kopfkino beschert, sondern auch in alte Zeiten abtauchen lässt und einen Heißhunger auf Schokolade weckt. Absolute Leseempfehlung für ein Goldstück!

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre - sehr lesenswert

Von: Lese_gerne Datum: 19. October 2019

Stuttgart 1926: Die zwanzigjährige Serafina zieht nach dem Tode ihres Vater von Berlin nach Stuttgart zu ihrem Halbbruder Victor. Victor und seine Frau Judith betreiben dort eine Schokoladenfabrik und so zieht Serafina in die sogenannte Schokoladenvilla ein. Auch Serafina findet Gefallen an Schokolade und hilft im Geschäftsladen mit. Dabei lernt sie Judiths Bruder Anton kennen, der ihr sehr gut gefällt. Aber Anton steht kurz vor seiner Verlobung. Als auch noch jemand versucht der Familie Rothmann/Rheinberger und somit der Schokoladenfabrik zu schaden und Serafina für einen Ausrutscher in der Vergangenheit bedroht wird, wird es richtig spannend im Buch. ****************************************** Leider habe ich den 1. Teil "Die Schokoladenvilla" nicht gelesen, was ich aber unbedingt noch nachholen möchte. Schließlich möchte ich auch gerne Judtihs Geschichte von 1903 an wissen. Da der zweite Teil aber gut 20 Jahre später handelt, hatte ich keine Verständnisprobleme. Außerdem schneidet die Autorin auch immer wieder vergangenes an, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Judith ist mittlerweile 44 Jahre alt und hat nach Martin noch ihre zehnjährige Tochter Viktoria. Ihre Zwillingsbrüder Karl und Anton sind jetzt auch schon 31 Jahre alt. Im Buch werden, wie in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhundert üblich, auch die Veränderungen der Frauen angesprochen. Frauen, die ihre Sexualität ausgelebt haben und in den neuen aufsteigenden Tanzlokalen ihrem Vergnügen nachgingen. Gerade in den größeren Metropolen in den Deutschland schossen die Tanzlokale wie Pilze aus dem Boden. Da das Buch gute 700 Seiten umfasst handelt es sich um eine richtige Familiensaga, die auch noch mit einem dritten Teil vervollständigt wird. Im Buch gibt es am Schluss auch ein Personenverzeichnis und ein Glossar über damalige Cafes und öffentlichen Gebäuden. Da das Buch in der schwäbischen Metropole Stuttgart handelt darf der Erfinder Alois Eberle im Buch auch den schwäbischen Dialekt gebrauchen, der aber aus Verständigungsgründen abgeschwächt wurde. Ich weiß von was ich rede, schließlich komme ich selbst aus dem Schwabenland. Wenn wir mal loslegen versteht uns keiner mehr. Das Buch ist zu 100 % empfehlenswert. Ich hatte sehr schöne Lesestunden mit dem Buch und freue mich schon darauf wieder von der Familie Rothmann/Rheinberger zu hören. Vielleicht geht es ja dann mit Victoria weiter.

Wunderbar

Von: Rose Datum: 17. October 2019

Ich finde das Buch ist einfach gut geschrieben. Ich würde das nur weiterempfehlen.

Schönes Buch über eine Stuttgarter Unternehmerfamilie

Von: Dragonfly Datum: 17. October 2019

Genau das richtige Buch für Leser, die kurzweilige Geschichten mit Happy End lieben. Trotz der über 700 Seiten liest sich das Buch erstaunlich leicht und schnell. Viele kleine Einzelschicksale ergeben eine grosse Geschichte die wirklich Spass macht und neugierig darauf macht, wie es weiter geht. Auch ohne Band 1 zu kennen, kann man leicht in die Story einsteigen und man hat nicht das Gefühl, dass wichtiges Vorwissen fehlt. Schönes Buch!

Schöne Familiengeschichte

Von: raschke64 Datum: 16. October 2019

Serafina kommt 1926 von Berlin nach Stuttgart, da ihr Vater verstorben ist und sie bis zur Volljährigkeit zu ihrem Halbbruder Victor und dessen Familie zieht. Victor hat in das Schokoladenimperium der Rothmanns eingeheiratet. Seine Frau hat die Fabrik geerbt, da sind noch ihre Zwillingsbrüder Anton und Karl und Serafinas Nichte Vicky. Serafina lebt sich schnell in die Familie und auch in Stuttgart ein. Doch ein dunkles Geheimnis von Berlin verfolgt sie. Das Buch ist der zweite Teil der Trilogie um die Schokoladenfabrik. Ich kannte den Vorgänger nicht, hatte aber überhaupt keine Probleme, den Inhalt des Buches zu verstehen. Der Autorin ist gelungen, sowohl eine schöne Familiengeschichte mit allerlei Verwicklungen zu erzählen, aber gleichzeitig auch ein Sittenbild der goldenen Zwanziger Jahre zu schaffen. Und während man das von Berlin in dieser Zeit kennt, ist das in Stuttgart eher unbekannt, aber ebenfalls sehr interessant. Während die Familie eher zu den Oberen und Reichen gehört, ist Anton mit seiner kleinen Klavierbaufirma eine Art Handwerker aus dem Mittelstand. Serafina hat über eine Freundin Zugang zum Theater und zu den Tänzerinnen dieser Zeit. Vicky wiederum hat mit Tilda eine Freundin aus der Arbeiterklasse, deren Vater Kommunist ist. So gelingt es, fast alle Bereiche des damaligen Lebens in das Buch einfließen zu lassen, ohne dass dies gestellt oder konstruiert wirkt. Der Stil ist geradlinig und gut lesbar, das Buch ist ein richtiger Schmöker. Gleichzeitig lernt man aber durch den Anhang vieles kennen und erweitert sein Wissen. Mir hat gut gefallen, wie die Autorin reale im Buch vorkommen Personen aufgeführt und einen kurzen Abriss ihres Lebens gegeben hat, soweit es das Buch betraf. Ebenfalls ein beigefügtes Ortsregister erklärt noch einiges mehr. Das hebt das Buch aus der Masse ähnlicher Familiengeschichten hervor. Ebenfalls gut gefallen hat mir das im Einband abgedruckte Pralinenrezept zum Nachmachen. Einzig das mit viel Glitzer gestaltete Cover war mir ein wenig zu kitschig. Alles in allem würde ich unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

Der zweite Teil der Schokoladenvilla-Trilogie

Von: Rebecca K. Datum: 15. October 2019

Serafina zieht nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor Rheinberger nach Stuttgart. Die Schokoladenvilla wie das Anwesen der Familie Rothmann genannt wird fasziniert sie von Anfang an und sie fühlt sich auch gleich wohl in der Familie. Alles könnte Bestens sein wenn nicht Serafina von irgendjemand erpresst werden würde und auch das Schokoladenimperium der Rothmanns wird bedroht. Seit ich 2018 die Schokoladenvilla von Maria Nikolai gelesen hatte konnte ich es nicht erwarten bis der zweite Teil bei mir einzieht und ich mit dem Lesen beginnen kann. Voller Vorfreude habe ich nach dem Buch gegriffen und mit dem Lesen begonnen. Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich leicht gefallen und ich kam auch zu Beginn recht gut voran, aber nach und nach wurde ich immer mehr im Lesefluss gestört. Denn es gab knapp 11-12 Erzählstränge und ganz ehrlich das waren für mich einige zu Viel da manche nur einmal vorkamen und dann nicht mehr oder erst einige hundert Seiten später. Auch fand ich einige Orte oder Dinge selbst im Anhang nur sehr schlecht erklärt wie z.B. der Stadtgarten oder auch die Waldorfschule. Denn die Waldorfschule befindet sich seit der Gründung auf der Uhlandshöhe in Stuttgart-Ost. Ostheim ist eben ein Stadtteil im Osten Stuttgart, auch habe ich keinen anderen Namen außer Uhlandshöhe gefunden egal wie ich die Seite der Freien Waldorfschule durchsucht habe. Den Stadtgarten musste ich auch zum besseren Verständnis über die Lage (die Erklärung der Autorin war nicht genau) bei Onkel G... suchen und bei W... nachlesen. Zwischenzeitlich hatte ich auch ab und zu Probleme dem Handlungsverlauf zu folgen da für mich manches zu ausschweifend erzählt wurde was nicht immer in diesem Ausmaß nötig gewesen wäre und wichtiges dafür zu schnell abgehandelt. Der Spannungsbogen war bis fast zum Schluss gespannt, wobei es eigentlich leicht absehbar war wies ausgehen wird. Gut den Epilog fand ich nicht schlecht, aber so ganz überzeugen konnte mich dieser dann auch nicht mehr. Auch mit den paar schwäbischen Einschüben war ich als gebürtige Schwäbin nicht ganz glücklich beim Lesen, dies kenne ich von anderen Autoren anders und auch besser gelöst. Man konnte sich die vielen verschiedenen Figuren des Romans anhand ihrer Beschreibungen recht gut während des Lesens vorstellen. Eine Figur die ich ins Herz geschlossen hätte beim Lesen gab es nicht wirklich, wenn dann war es am ehesten noch Vicky. Die Handlungsorte waren recht anschaulich beschrieben, wobei ich schon einige Probleme hatte die Orte in der Stadt richtig von der Lage her einzuordnen was ich echt Schade fand. Alles in allem habe ich mich mit dem Roman zwar ganz gut unterhalten Gefühlt, aber so überzeugen wie der erste Teil der Reihe konnte er mich nicht. Nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

Tolle Geschichte

Von: Monsiline Datum: 15. October 2019

Ich habe das Buch verschlungen,auch wenn ich leider nicht den ersten Teil gelesen...Es ist das erste Buch von der Autorin was ich gelesen habe und ich bin echt begeistert von ihrer Geschichte...ich kann es in jederlei Hinsicht nur empfehlen...

Goldene Lesestunden

Von: Furbaby_Mom Datum: 14. October 2019

Meine Vorfreude auf die Fortsetzung der Saga um die Rothmann’sche Kaufmannsfamilie war groß; gespannt fieberte ich einem Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren aus dem Werk entgegen, welches den Auftakt gebildet und mich bereits vor über einem Jahr begeistert hatte. Welches Schicksal war den Charakteren in der Zwischenzeit wohl widerfahren? Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, Maria Nikolai hat sich mit diesem stimmungsvollen historischen Roman, in dem die Protagonisten zum Teil auch das für seine Goldenen Zwanziger Jahre berühmte Berlin entdecken, mal wieder selbst übertroffen! Erneut bin ich hingerissen von der wunderschönen Covergestaltung, die schlichte Eleganz ausstrahlt und gleichzeitig nicht unterkühlt wirkt, sondern vielmehr neugierig macht. Allen Neuentdeckern/innen, die - eventuell verzückt von besagtem Cover – beherzt zum Buch gegriffen haben und nun nicht wissen, ob sie den Lese-Sprung in die Mitte einer Buchreihe wagen sollen, ohne den ersten Teil zu kennen, kann ich diese Sorge nehmen. Zum einen werden alle Protagonisten ausgiebig vorgestellt, inklusive der Einflechtung von Hintergrundwissen. Zum anderen findet sich im Anhang ein umfangreiches Personenregister. Auch viele neue Figuren bereichern die Handlung und es entsteht nie der Eindruck, dem Geschehen aufgrund mangelnder Vorkenntnis nicht folgen zu können. Würde ich die Vorablektüre des ersten Teils empfehlen? Jein – aus Verständnisgründen wäre dies nicht nötig…aber es ist einfach ein tolles Buch. Mir persönlich hat es viel Freude bereitet, vertrauten Charakteren wieder zu begegnen. Judith, die einstige Rebellin der Familie, ist mittlerweile selbst Mutter und genießt ihr Eheglück mit Victor; noch immer schlägt ihr Herz für die Herstellung von Schokolade. Ihre zwei kleinen Brüder, Anton und Karl, sind mittlerweile erwachsen; speziell Karl ist ein Lausbube geblieben, der eher unbeständig durchs Leben und von einer Vergnügung zur nächsten zu flattern scheint. Anton hingegen macht einer höchst sympathischen jungen Dame den Hof. Besonders fasziniert haben mich – überraschenderweise - die neuen Figuren, allen voran Serafina (die mutige, selbstbewusste Halbschwester Victors, die nach dem Tod des gemeinsamen Vaters zu den Rothmanns nach Stuttgart zieht), ihre 'Bahnhofsbekanntschaft' – die kesse und doch herzensgute Lilou Roche, die der Crew der berühmten Josephine Baker angehört – sowie Elise, die mehr als nur einem Mann den Kopf verdrehen wird…ohne es zu ahnen. Noch immer lastet ein altes Geheimnis schwer auf der Familie; Judith und ihr Mann haben Stillschweigen darüber vereinbart. Sie ahnen nicht, dass auch ihr neues Familienmitglied sich davor fürchtet, dass ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit ans Licht kommen könnte. Hinzu häufen sich plötzlich mysteriöse Vorfälle im Familienbetrieb, die den Verdacht der Sabotage nahelegen. Doch wer würde den Rothmanns Schaden zufügen wollen? Wundervoll atmosphärische Beschreibungen und ein Schreibstil, der aufgrund verschiedener Perspektiven absolut fesselnd ist, historische Fakten mühelos zum Leben erweckt und die rund 700 Seiten, sprichwörtlich, wie Schokolade dahinschmelzen lässt…was will man mehr? Einzig der Erzählstrang um Robert Fetzer war mir ein klein wenig zu ausführlich – dies mag allerdings daran gelegen haben, dass ich es nicht erwarten konnte, zu den spannenden Handlungen der anderen Figuren zurückzukehren. Zusätzlich zum Roman wartet noch eine kleine Köstlichkeit im Innencover: ein Rezept für sündig-leckere Himbeer-Trüffel. Abschließend bietet das Glossar einen interessanten Überblick über die wichtigsten zeitgenössischen Begriffe und Entwicklungen dieser faszinierenden Zeitepoche. Fazit: Sehr empfehlenswert für alle Fans von historischen Romanen! Ein dicker Schmöker, der dennoch gerne die doppelte Anzahl an Seiten hätte haben können. Fundierte Recherche + Kreativität + liebenswerte Figuren = goldene Lesestunden.

Ein fantastisches Lesevergnügen geht weiter

Von: friederickes bücherblog Datum: 14. October 2019

Das Cover: Dieses Mal etwas glänzend, auch mit Gold, denn es geht ja um „Goldene Jahre“. Es fasst sich super an, die Farben sind passend und das Cover ist am ersten Band angelehnt. Der Wiedererkennungswert ist hoch und der Klappentext animiert kräftig, das Buch haben zu wollen. Die Geschichte: Im Jahre 1926 kommt die abenteuerlustige Serafina, die Halbschwester von Victor in die Familie und stürzt sich ins Vergnügen der Zeit. Sie verliebt sich in Anton Rothmann, doch der will eine andere heiraten. Außerdem wird das Schokoladenimperium bedroht. Auch Serafina wird von Problemen eingeholt. Die spannende Geschichte beginnt. Meine Meinung: Nach den ersten Seiten wurde ich angenehm überrascht, denn der Einstieg in die Fortsetzung der Geschichte, wurde mir gegen alle gewohnten Erwartungen, sehr leicht gemacht. Dazu beigetragen hat meiner Meinung nach der gut abgegrenzte Zeitsprung bis nach dem Ersten Weltkrieg, die übersichtliche und geschickte Einführung der neuen Figuren in die Familiengeschichte, allen voran die wunderbare Serafina, die eine Hauptrolle übernahm. Außerdem haben die mir bekannten Protagonisten auch Jahre später ihre charakterlichen Macken beibehalten, sodass ich sofort wieder mit ihnen eins geworden bin. Weitere Figuren fügten sich prima ein und ließen uns an allen menschlichen Irrungen und Wirrungen teilhaben. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und in der gut verständlichen, flüssigen und leicht lesbaren Sprache von Maria Nikolai perfekt in Szene gesetzt. Der gute und häufige Wechsel der Perspektiven ließ keinerlei Langeweile aufkommen. Die eingewobene Zeitgeschichte rund um Stuttgart und die Berliner Lokalitäten, haben der Geschichte ein Sahnehäubchen aufgesetzt und sie meines Erachtens noch stärker gemacht, als den ersten Teil. Lustvoll mehr als 700 Seiten ohne aufzuhören lesen zu wollen und das auch getan zu haben, ist bei mir ein untrügliches Zeichen, dass ich wirklich ein sehr gutes Buch in den Händen hatte. Mein Fazit: Maria Nikolai ist ein bemerkenswerter zweiter Teil der Schokoladenvilla gelungen, sodass die Entführung in die Welt der 20er Jahre, eine nicht nur schokoladige Süße verbreitet, sondern spannende Unterhaltung garantiert. Heidelinde von “friederickes bücherblog“

Die goldenen Zwanziger Jahre in der Schokoladenvilla

Von: Martinas Buchwelten Datum: 14. October 2019

Das wunderschöne herbstliche Cover passt ebenso vorzüglich zur momentanen Jahreszeit, wie auch der Untertitel "Goldene Jahre" zum Inhalt, der die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts widerspiegelt. Nicht nur in Berlin, sondern auch in Stuttgart erlebte das Theater, das Varieté und der Stummfilm einen Höhepunkt sondergleichen. Die Menschen suchen nach dem Ersten Weltkrieg Zerstreuung und Vergnügen. Aber auch wirtschaftlich kehrt für kurze Zeit der Aufschwung zurück. Auch die Schokoladenmanufaktur der Rothmanns läuft prächtig. Judith und Victor Rheinberger sind glücklich verheiratet, Sohn Martin studiert Klavier in Paris und Töchterchen Victoria scheint die Begeisterung für die Schokoladenherstellung von ihrer Mutter gererbt zu haben. Das vorwitzige Mädchen ähnelt sehr ihren Onkel Karl, der auch als fast Dreißigjähriger, im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder Anton, noch immer ein "Lausbub" geblieben ist. Während sich Anton selbstständig gemacht hat und Klaviere baut, sucht Karl noch immer seinen Platz in der Firma. Seine modernen Ideen prallen vorallem bei seinem Schwager immer wieder ab. Als Victor, nach dem Tod seines Vaters, der Vormund seiner noch minderjährigen Halbschwester Serafina wird, kommt frischer Wind in die Schokoladenvilla. Die junge Frau verdreht den Zwillingsbrüdern den Kopf... Der Fokus der ersten Hälfte des zweiten Teils liegt eindeutig bei Karl und Anton. Während Anton bereits seinen Platz gefunden zu haben scheint und kurz vor der Verlobung mit Elise steht, sucht Karl verzweifelt mehr Fuß in der Firma zu fassen. Als Serafina bei den Rheinbergers einzieht, verdreht sie beiden Männern ungewollt den Kopf und stört das ohnehin nicht so gute Verhältnis der Zwillinge. Nach dem Tod ihres Vaters ist sie noch sehr verunsichert. Der Umzug von Berlin nach Stuttgart und ihre unsichere Zukunft sind dabei weitere Faktoren. Die Zufallsbekanntschaft mit der exzentrischen Französin Lilou, die als Ensemblemitglied rund um den Bühnenstar Josephine Baker angereist ist, wird eine Freundschaft fürs Leben. Als Serafina erpresst wird, ist es Lilou, die ihr zu Hilfe eilt. Währenddessen macht sich Karl Sorgen um einige auffällige Maschinengebrechen in der Fabrik. Die Atmosphäre der goldenen Zwanziger ist wunderbar eingefangen. Mit Lilou blicken wir in die Welt der Musik und des Varietés; mit Mathilda, der kleinen Freundin von Victoria erhaschen wir, durch ihren Vater Robert, einen Einblick in die aufsteigende sozialistische Bewegung. Die Freundschaft zwischen seiner Tochter und einer Rheinberger/Rothmann ist ihm zuwider. Für mich war die erste Hälfte des Romans zu wenig Schokoladenfabrik und zu viel Liebesgeplänkel zwischen Serafina und den Zwilliingen. Auch das Leben der Dienstboten wird diesmal kaum angeschnitten. Allerdings treffen wir wieder auf Figuren aus dem ersten Band, wie Alois, Dorothea, Edgar oder auch Judiths Mutter Hélène und einem Mann, der auf Rache sinnt. Erst durch ein großes Unglück wird der Fokus in der zweiten Hälfte des Romans wieder auf die Schokoladenfabrik gelenkt. Dieser Abschnitt hat mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Und schlussendlich geraten auch Serafina und ihre Erpresser in den Mittelpunkt, was den Spannungsbogen noch mehr nach oben schnellen lässt. Jedoch war mir das Ende dann fast zu schnell und die Begebenheiten in der zweiten Hälfte des Romans zu gerafft, während die erste Hälfte etwas langgezogen wirkte. Die Charaktere sind wieder - bis in die kleinsten Nebenfiguren - äußert lebendig und detailliert beschrieben. Ich konnte mir jeden einzelnen wunderbar vorstellen und lebte mit den Figuren mit. Neben den altbekannten Personen, die mir bereits alle im ersten Teil ans Herz gewachsen sind, lernen wir auch neue Figuren kennen, die wir wohl teilweise auch im letzen Band der Trilogie wiedersehen werden. Schreibstil: Wie schon im ersten Band überzeugt Maria Nikolai mit ihrem wunderbaren flüssigen und einnehmenden Schreibstil, sowie ihren facettenreichen Charakteren. Ebenso lebendig werden die Schauplätze beschrieben und historische Begebenheiten miteingebunden. Die mehr als 700 Seiten lassen sich schnell und flüssig lesen. Im Anschluss gibt es wieder ein Personenregister, ein Glossar und einen kleinen Blick in die Historie dieser Zeit. Fazit: Ein toller zweiter Band, der für mich allerdings nicht ganz an Teil 1 heranreicht. Mir war es diesmal zu viel Liebesgeplänkel und in der zweiten Hälfte ein zu geraffter Schluss, der jedoch spannend und rasant war. Trotzallem hat mir auch "Goldene Zeiten" wieder sehr gut gefallen und hat mir wunderschöne Lesestunden beschert. Wer Teil 1 gelesen hat, muss unbedingt auch zum zweiten Teil greifen!

Teil 2 der fantastischen Familiensaga

Von: Gaby2707 Datum: 14. October 2019

Teil 2 der fantastischen Familiensaga Die junge lebenslustige Serafina Rheinberger, die Halbschwester von Victor, wird nach dem Tod des Vaters mit offenen Armen in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Am Stuttgarter Bahnhof lernt sie Lilou Roche kennen, eine junge Dame, der Serafina auf den ersten Blick gefällt und die sich ihres „Problems“ annimmt. Serafina hat ab der ersten Begegnung mit Anton, dem Bruder von Victors Frau Judith Schmetterlinge im Bauch. Aber auch Antons Zwillingsbruder Karl scheint es auf die junge Frau abgesehen zu haben... Nachdem ich die Familien Rothmann und Rheinberger schon im ersten Band der Familiensaga zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennengelernt habe, habe ich mich richtig darauf gefreut sie alle wiederzulesen. In der Fortsetzung im Jahr 1926 lerne ich auch Martin kennen, den Sohn von Judith und Victor, den ein „Geheimnis“ umgibt und seine kleine Schwester Victoria „Vicky“. Aus den aufgeweckten Zwillingen Karl und Anton sind junge Männer geworden, die ihren Weg gehen – Karl in der Schokoladenfabrik und Anton als Klavierbauer. Auch Hélène Rothmann, die Mutter von Judith, Karl und Anton, und ihren Lebensgefährten Georg Bachmayr aus München treffe ich wieder, genau so wie Albrecht von Braun, der vor vielen Jahren nach Mexiko ausgewandert ist. Durch die neugierigen Augen von Serafina sehe ich die Welt in der sie nun lebt. Vor allem auch die wunderschöne Schokoladenvilla. Ich meine jetzt sogar, mich im damaligen Stuttgart richtig gut auszukennen. Durch Lilou treffe ich auf die damals total angesagte Josephine Baker und die Welt des Cabaret und der Shows. Sie nimmt mich mit nach Berlin, wo Serafina auf die Suche nach ihrer Mutter, der ehemaligen Tänzerin Elly Schwarz, geht. Hier komme ich auch mit Kokain und Erpressung in Berührung. Die Veränderungen dieser Zeit werden gekonnt in die Geschichte eingebaut. Vor allem, dass die Frauen ihr eigenes Geld verdienen und damit etwas selbstständiger werden; die Frauen jetzt auch Auto fahren und sich die einengenden Moralvorstellungen langsam lockern. Aber auch die Nachwirkungen des 1. Weltkrieges und der Klassenkampf für eine gerechte Gesellschaft ohne Klassenunterschiede werden thematisiert. Sehr gut gefallen hat mir auch diesmal die sorgfältige und detaillierte Ausarbeitung der kleinen Begebenheiten. So werde ich durch das Himmel & Hölle Spiel, bei dem Vicky ihre neue Freundin Mathilda kennenlernt, an meine Kindheit erinnert. Beim ersten Flug von Serafina von Stuttgart nach Berlin kann ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Und nach der Führung durch die Schokoladenfabrik bin ich über die Herstellung von Schokolade vollends informiert. Und das alles, ohne das es mir beim Lesen einmal langweilig gewesen wäre. Obwohl die Geschichte in Stuttgart angesiedelt ist, wird der schwäbische Dialekt nur sehr spärlich eingesetzt. Trotzdem ergibt sich dadurch der lokale Bezug noch stärker. Genau so, wie Lilou hier und da französische Worte einfließen lässt und Georg Bachmayr durch ein paar bayerische Worte zu identifizieren ist. Leider war auch diese Geschichte wieder viel zu schnell ausgelesen. Ich freue mich, dass Karl und Anton ihren Platz im Leben gefunden haben, dass Martin wohl eine große Karriere bevorsteht und dass es der Familie Rheinberger insgesamt gut geht. Und vor allem freue ich mich, wenn ich die Familien auch in der 3. Generation demnächst weiter begleiten darf. Auch der 2. Teil der Familiensaga hat mich vollkommen überzeugt und mir wunderbare unterhaltsame und interessante Lesestunden geschenkt.

Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren

Von: Ariettas Bücherwelt Datum: 14. October 2019

Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren Die Schokoladen Villa Inhaltsangabe: Quelle Pinguin Verlag Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ... Meine Meinung zur Autorin: Maria Nikolai, sie hat mich auch beim 2. Teil, ihrer Trilogie verzaubert beim Lesen, ihrer Schokoladenvilla. Es ist voller Charme, Wärme und Tiefsinnigkeit, auch sehr gut recherchiert um das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts und die Herstellung der Schokolade. Im Glossar Anhang kann man so einiges Nachlesen. Da ich ein Paar Jahre in einer kleinen aber feinen Schokoladen Confiserie gearbeitet habe, war die Geschichte ein muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht. Man roch und Schmeckte die Schokolade und konnte sie in Gedanken auf der Zunge zergehen lassen. Die Autorin nimmt einem an der Hand mit nach Stuttgart in das Jahr 1926 und dort lernt man das damalige Leben der Bevölkerung und der Familie Rothmann kennen. Aber wir reisen auch nach Hamburg, Berlin und einige Orte mehr. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, Bildhaft und sehr mitreißend, man kann sich einfach dem Geschehen nicht entziehen. Der Spannungsbogen bleibt vom Anfang bis Ende hoch. Auch ihre Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie Haucht ihren Figuren leben ein, sie wirken sehr real und Authentisch, auch deren einzelnen Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet, so das man sich spielend in sie hineinfühlt, mit ihnen sich freut und leidet. Reales und Fiktion sind wunderbar miteinander verwoben. In dieser Fortsetzung handelt es sich um Viktor Halbschwester Serefina, und nicht zu vergessen die Süße kleine und bezaubernde Viktoria, die Tochter von Judith und Viktor. Sehr schön sind die fiktive und reale Personen mit einander verknüpft. Wir erleben die goldene zwanziger Jahre hautnah. Danke auch für das Glossar, die Liste der Personen im Anschluss. Auch die typischen schwäbischen Dialekte sind sehr schön eingebaut, das macht alles so Authentisch. Beim Aufklappen der Klapptextes , findet man ein Himbeertrüffel Rezept ❤️Danke, liebe Maria. Du hast sehr viel Liebe und Herzblut in jedes Detail deines Romanes gesteckt.

"MICH MACHT MOST GLÜCKLICH [...] WÒHL DEM, DER BESCHEIDEN BLEIBT." (Kapitel 2)

Von: Chattys Bücherblog Datum: 14. October 2019

ChattysBuecherblog vor 2 Minuten "Fräulein, wachen Sie auf!"so beginnt der zweite Band der Schokoladen-Saga von MARIA NIKOLAI. Da der Klappentext schon fast umfassend den Inhalt dieses Bandes wiedergibt, kann der Leser sich voll und ganz den weichen, umspielenden Worten der Autorin widmen. Tolle einfühlsame Passagen wechseln sich mit Spannung ab, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen möchte und zwischen den Zeilen spiegelt sich der Schokoladenduft wider. Es ist natürlich nur imaginär, aber dennoch hatte ich stets das Gefühl, den Laden selbst zu betreten und die Süße dieses Kakaoerzeugnisses einatmen zu können. Die Autorin schafft es, Emotionen sehr gekonnt und einfühlsam in die gesamte Story zu verweben, jedoch ohne das es eine Liebesschnulze wird. Man fühlt sich einfach in der Saga wie zuhause. Es fehlt nur noch ein rotes Chaiselongue und eine Tasse schwarzen Tee. Leider musste ich aber auch feststellen, dass mir der erste Band dieser Saga noch besser gefallen hatte. Möglicherweise war aber auch meine Erwartungshaltung nach diesem fulminanten Start etwas so hoch. Es ist dennoch eine schöne Familiengeschichte, die sowohl die berufliche Ebene also auch die privaten Angelegenheiten sehr interessant wirken lässt. Auch wenn einige Protagonisten der Fantasie der Autorin geschuldet sind, so scheinen sie jedoch die gesamte Story über sehr real. Ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung und genehmige mir bis dorthin bestimmt die eine oder andere Tasse heiße Schokolade.

Eine süße und spannende Familiensaga

Von: Lissy Datum: 14. October 2019

Meine Meinung Cover Das Cover ist ähnlich gestaltet wie das von dem ersten Band, sodass die Bücher perfekt zusammenpassen. Auf dem Cover sieht man wieder die Rothmannvilla und im Vordergrund des Covers sitzt eine Frau. Was an diesem Cover noch besonders in Auge sticht, sind die Blumen, die glitzern und funkeln. Schreibstil und Inhalt Der Schreibstil ist auch hier im zweiten Teil wieder so flüssig und fesselnd, dass ich schon ab der ersten Seite das Buch nicht mehr weglegen wollte. Dadurch war ich schon ab der ersten Seite wie gefangen in der Geschichte bzw. wie in einem Sog aus dem ich nur schwer wieder hinaus kam. Am Anfang der Geschichte lernt man erst mal Serafina kennen, die hier in diesem zweiten Teil im Mittelpunkt der Geschichte steht, die anderen Protagonisten die man aus dem ersten Teil kennt kommen, aber auch nicht zu kurz. Serafina war für mich schon zu Beginn der Geschichte sehr sympathisch, wirkte aber auch etwas geheimnisvoll, da sie nicht viel von sich preisgibt bzw. ihren Halbbruder Victor auch kaum kennt und noch nicht weiß, ob sie ihm Vertrauen kann. Die Autorin hat es hier im zweiten Band noch mehr geschafft den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten bzw. hoch zuhalten, es passiert so einiges, da ist die ein oder andere Intrige vorprogrammiert. Was mir an diesem Buch auch wieder sehr gefallen hat, ist wie die Autorin historisches so einfach und interessant in die Geschichte rund um die Rothmanns einfließen lässt. Ich war wieder sehr überrascht, was ich alles noch nicht über Stuttgart wusste, obwohl ich aus der Gegend komme! Hier hat mir auch gefallen, dass Sie die Waldorfschule am Rande erwähnt (ich bin eine ehemalige Waldorfschülerin und habe auch in einer Waldorfwiegestube gearbeitet), da in Stuttgart ja die erste Waldorfschule entstand. Außerdem war es auch für mich interessant, dass hier in diesem zweiten Teil Themen wie die Rechte der Frauen und das auch eine Frau arbeiten darf und nicht mehr nur das Anhängsel vom Mann ist, in der Geschichte einen Platz findet. Inhalt Die Geschichte beginnt im Jahr 1926, als die junge Serafina in Stuttgart ankommt, um zu ihrem Halbbruder Victor in die Schokoladenvilla zu ziehen. Serafina ist gespannt was, dort auf sie zukommen wird, da die Familie zu der ihr Halbbruder gehört, ja sehr bekannt ist. Serafina lernt die gesamte Familie Rothmann kennen und schließt diese mit der Zeit in ihr Herz, besonders die Zwillinge Anton und Karl. Doch es geht nicht nur um die Liebe und den richtigen zu finden, sondern die Familie Rothmann hat ein Problem. Ihre Existenz dies heißt, ihr Schokoladenimperium ist bedroht durch eine heimtückische Intrige und auch Serafina hat ein großes Problem.... Charaktere Serafina ist eine junge, modere und mutige Frau, die mit der Zeit immer mehr für ihre Träume kämpft bzw. eine Idee bekommt was sie im Leben machen möchte. Serafinas große Leidenschaft ist die Musik, besonders der Gesang. So kommt es auch, dass sich Serafina sehr zu Anton hingezogen fühlt, da er dieselbe Leidenschaft hat. Dies macht sie für mich umso sympathischer, da ich auch Musik liebe und auch Gesangsunterricht habe. Anton Rothmann ist zu einem strebsamen, attraktiven Mann herangewachsen, der sich von der Schokoladenfirma abgesagt hat und seine eigene Firma erfolgreich aufgebaut hat und sich somit seinen Traum erfüllt hat. Sein Zwillingsbruder Karl hingen ist immer noch obwohl natürlich auch er Erwachsen geworden ist, eher ein Spieler und möchte sich beweisen, da ihm niemand so recht, was zu traut. Dies liegt wahrscheinlich daran, da er viele "verrückte Ideen" hat, die manchmal etwas übertrieben wirken, bzw. die er immer sofort umsetzten, möchte. Fazit Eine mehr als gelungene Fortsetzung! Es war ein wahrer Genuss dieses Buch zu Lesen, so war ich sehr traurig, als ich schon am Ende des zweiten Teils war. Ich kann das Buch weiterhin allen empfehlen, die gerne historische Familiensagen lesen. Aber Achtung, bei diesem Buch könntest du Lust auf Schokolade bekommen! Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, ich würde noch mehr geben, da mir der zweite Teil einen Tick besser gefallen hat wie der erste Teil. Nun bin ich sehr gespannt wie es im dritten Teil weitergehen wird! Hast du den ersten Teil schon gelesen oder liest du jetzt auch schon den zweiten Teil? Larissa

Mit viel Spannung und Lokalkolorit ...

Von: Isabel (engi) Datum: 26. May 2020

Wie schon Teil eins, hat mir auch dieser zweite Teil wieder richtig gut gefallen. Diesmal dreht sich der Roman um Serafina, die nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Viktor, dem Mann von Judith Rothmann, der Erbin der berühmten Stuttgarter Schokoladenfabrik ins „Ländle“ zieht. Doch Serafina kommt mit „Gepäck“, einem dunklen Flecken in ihrer Vergangenheit, der ihr das Leben schwer macht. So lässt sie sich doch gerne ablenken von Lilu, einer Französin, der sie gleich am Hauptbahnhof in die Arme läuft und die sie bei ihrem Vorhaben der Vergangenheitsbewältigung tatkräftig unterstützt. Doch auch Judiths jüngere Zwillingsbrüder Karl und Anton geben ihr Bestes um Serafina das Eingewöhnen in der Schokoladenvilla so angenehm wie möglich zu gestalten. Wird sie wohl den bösen Geist ihrer Vergangenheit bezwingen? Auch Victoria, die Tochter von Judith und Victor, bekommt viel Raum in diesem Roman. Die ganze Familie steht ihretwegen unter Schock als ein hinterlistiger Anschlag auf die Schokoladenfabrik verübt wird. Überhaupt ist es wieder das reinste Vergnügen mit den Rheinbergers und den Rothmanns ein wenig Zeit verbringen zu dürfen. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit Mutter Hélène und zwei spektakuläre Auftritte von Martin Friedrich Rheinberger und der legendären Josephine Baker. Dieses Hörbuch spricht alle Sinne an und ist der reinste Hörgenuss beim Autofahren. Wenn da nur nicht der schlecht gesprochene schwäbische Dialekt der an sich so talentierten Sprecherin Beate Himmelstoß gewesen wäre … schade, dafür gibt es ein klitzekleines Sternchen Abzug …

2. Teil der Scholaden-TRilogie

Von: Durga108 Datum: 21. January 2020

V.a. gefällt mir als Lokalpatriotin die Beschreibung Stuttgarts - das Hotel Marquardt, der Friedrichsbau und die Neue Weinsteige. Maria Nikolai hat auch den 2. Band der Schokoladen-Trilogie sauber recherchiert und beschreibt das historische Leben so detailliert, dass die Szenen sofort vor dem inneren Auge erscheinen. Und auch ich habe recherchiert, weil ich wissen wollte, ob Josephine Baker wirklich in Stuttgart war und siehe da: "Vermutlich war es der Stuttgarter Karl Volmoeller, der Josephine Baker (1929) nach Stuttgart ins Friedrichsbau Varietétheater brachte. Er entdeckte Josephine Baker und verschaffte ihr Auftrittsmöglichkeiten in Berlin und Stuttgart." Sie tanzte knapp bekleidet im bekannten Bananenröckchen, was ihr andernorts untersagt war. Das spricht für die Weltoffenheit und Toleranz, die damals in Stuttgart herrschten. Dieses Mal handelt das Hörbuch v.a. von Serafina, Halbschwester Victors, die von Berlin in das prächtige Familienanwesen, die Schokoladenvilla, nach Stuttgart zieht. Und auch dieses Mal gibt es wieder für den unsäglichen Versuch der Sprecherin Beate Himmelstoß, Dialekte, v.a. das Schwäbische, zu immitieren, einen Stern Abzug. "Liebe Frau Himmelstoß, sie haben eine schöne Stimme, die überzeugt, es reicht aber nicht an alle Wörter ein SCH dranzuhängen, um sie schwäbisch klingen zu lassen. Das tut mir in den Ohren weh und schmälert mein Hörvergnügen erheblich." Abgesehen davon, ist "Die Schokoladenvilla - Goldenen Jahre" ein abwechslungsreicher Schmöker, der mir so manche Autofahrt versüßt hat. Ich freue mich auf den dritten Band!

✎ Maria Nikolai - Die Schokoladenvilla 2 Goldene Jahre

Von: Mademoiselle Cake Datum: 28. August 2020

Vor knapp 2 Wochen habe ich bereits den ersten Teil der Familiensaga beendet - dieser gefiel mir recht gut. Nun habe ich also direkt Band 2 gehört - und mag diese Reihe noch immer. Deshalb bin ich froh, dass der Abschluss nicht mehr lange auf sich warten lässt, denn der Klappentext klingt sehr interessant. In "Goldene Jahre" machen wir einen ziemlich großen Sprung in der Zeit. Und es kommen einige neue Charaktere dazu. Da es sich trotzdem immer noch um die Familien Rothmann und Rheinberger handelt, waren die neu hinzugekommenen Personen nicht zu viel. Ich konnte sie gut integrieren. Die Handlung an sich war manchmal etwas langgestreckt. Und trotzdem nicht richtig ausgearbeitet. Dafür wird im Epilog darauf eingegangen, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht. Wer Band 1 nicht kennt, wird eventuell Probleme haben, der Geschichte leicht zu folgen, obwohl ich der Meinung bin, dass alles Relevante irgendwie erwähnt wird. Dennoch fehlen kleine Details, die ein Gesamtbild schaffen. Aber man kann nicht alles wiederholen. Daher meine Empfehlung: Nehmt euch diese Saga in die Hand - und beginnt mit der Geschichte am Anfang. Mir haben beide Teile einige angenehme Hörstunden beschert. ©2020 Mademoiselle Cake

Eine Familiensaga so recht nach meinem Geschmack

Von: Domics Pinnwand Datum: 10. December 2019

Ein würdiger Nachfolger zum ersten Band, würde ich sagen! Und obwohl fast alle Figuren aus Band 1 wieder auftauchen, liegt der Fokus doch eher auf den neu eingeführten Charakteren wie Serafina, der kleinen Viktoria oder Lilou. Die kleine Viktoria und ihre Freundin Tilda übernehmen so ein bissle die Rolle, die die Zwillinge in Band 1 gespielt haben, auch wenn die mehr angestellt haben. Aber auch die (Liebes)Geschichten der mittlerweile erwachsenen Zwillinge wird weitererzählt - wie sie ihre Partnerinnen kennenlernen und ihren Platz im Berufsleben finden. Ich fand die Geschichte gut erzählt, spannend und durchaus so, dass ich gespannt darauf bin, was im dritten Teil passieren wird. Da Frau Nikolai den Ersten Weltkrieg ausgespart hat, würde ich fast vermuten, dass sie es mit dem Zweiten Weltkrieg genauso machen wird und das Teil 3 dann in den Nachkriegsjahren beginnen wird, so ab 1945/46 ungefähr. Vermutlich wird sich die Geschichte dann auf Viktoria und Tilda konzentrieren, und auch Tildas Vater Robert dürfte wieder eine Rolle spielen. Ich bin schon sehr gespannt und kann Dir das Hörbuch wirklich empfehlen! Es liest wieder Beate Himmelstoß, deren "Schwäbisch" ich nicht wirklich gelungen finde - hört sich für mich eher nach Aschaffenburg an und nicht nach Stuttgart. Aber ich bin ja auch eine "Reigschmeckte" und kann das nicht wirklich beurteilen. Mich hat es auf alle Fälle nicht gestört.

Die 20er Jahre der Schokoladenvilla in Stuttgart

Von: Kerstin C. Datum: 21. October 2019

Das Cover für das zweite Buch der Schokoladen- Saga passt perfekt zum ersten Band. Im Prinzip sieht man das gleiche Bild, doch schaut man nun auf eine viel offenere Schokoladenvilla. Das Laub der Bäume unterstütz mit seiner herbstlichen Färbung den Goldcharakter des Buches. Die junge Frau im Vordergrund könnte Serefina sein, die als Hauptfigur im zweiten Roman fungiert. Bei fast 17 Stunden Hörzeit habe ich dem Buch gute zwei Wochen eingeräumt. Doch ich konnte von der Geschichte nicht genug bekommen. So war ich schon nach wenigen Tagen mit dem Hören fertig. Die Stimme von Beate Himmelstoß begleitete mich bei der Weihnachtsbastelei für meinen nächsten Markt. Für mich passt die Sprecherin mit ihrer einzigartigen Stimmer sehr gut zu einem historischen Roman. Durch ihre passende Verwendung von Dialekten und Akzenten werden die Charaktere zum Leben erweckt. Besonders schön fand ich die eher männlich anmutende Stimme von Lilu mit ihrem französischen Akzent. Ich musste da immer ein wenig schmunzeln. So flog die Zeit nur so an mir vorbei und plötzlich war es mitten in der Nacht und ich saß immer noch andächtig in meinem Bastelkeller. Die Zeit hatte ich komplett vergessen. Mit den goldenen Jahren entführt mich Maria Nikolai in die zwanziger Jahre. Der größte Teil der Geschichte spielt in Stuttgart rund um die Schokoladenvilla. Lieb gewonnene Charaktere aus dem ersten Buch tauchen wieder auf. So kann ich das Leben von Judith und Viktor weiter verfolgen. Auch die kleinen Brüder Anton und Karl von Judith sind wieder mit dabei. Inzwischen sind sie zu erwachsenen Männern herangereift. Das zweite Buch der Schokoladenvilla ist ein eigenständiger Roman und kann ohne Wissen aus dem ersten Buch gelesen werden. Die Charaktere werden ausreichend beschrieben, um dem Verlauf der Geschichte gut folgen zu können. Doch ist bei einer Reihe natürlich die Entwicklung der Personen einfach schön zu verfolgen. So waren Anton und Karl im ersten Band gerade mal 8 Jahre alt. Nun sind sie mit ihren 30 Jahren lange erwachsen und versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Sehr schön finde ich wie unterschiedlich und gleich die Zwillingsbrüder doch sind. So ist es nicht sehr verwunderlich, dass Serafina an beiden jungen Männern gefallen findet. Doch für wen wird sie sich entscheiden? „Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre“ ist geprägt von der musikalischen Ader der Familie und natürlich der Rothmann Schokolade. Ich konnte das Buch natürlich nicht ohne Schokolade hören. Kurz habe ich überlegt, mir auch passend zum Hörbuch eine Würzschokolade zu machen. Doch hatte ich nicht die passenden Zutaten im Haus. So gab es für die Stimmung zur Schokolade einfach ein bisschen Glühwein. Mich hat die Geschichte der Familien Rheinberger und Rothmann wieder ganz in ihren Bann gezogen. Ich bin abgetaucht in das Stuttgart der zwanziger Jahre und fand es faszinierend wie nach und nach die Veränderungen der Zeit auch in der Schokoladenvilla Einzug halten. Ich bin nun gespannt, wie die Geschichte im dritten Buch weiter gehen wird. Wir dürfen und bestimmt über neue Erdenbürger freuen, aber zeitlich könnte es auch sehr schwierig für die Fabrik werden. Ich lass mich überraschen. Für mich war das Hörbuch ein voller Genuss. Es war ein spannender Ausflug in die zwanziger Jahre mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist ein dicker Schmöker, der dir viele schöne Lesestunden oder Hörmomente beschert. Ich liebe diese langen ungekürzten Hörbücher, dabei kann ich immer so schön die Zeit vergessen.