Beate Maly

Lottes Träume

Lottes Träume Blick ins Buch

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Als Lotte 1904 in Wien ankommt, ist für sie noch alles neu und fremd. Bisher hat sie mit ihrem Vater in dem kleinen Ort Mürzzuschlag gewohnt und von der großen Stadt nicht viel mitbekommen. Aber ihre Zeit in den Bergen und auf Skiern ist ihr jetzt hilfreich. In dem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße bekommt sie deshalb gleich eine Anstellung, denn der Skisport ist erst im Kommen, nur die wenigsten kennen sich mit den neuartigen Brettern aus. Dass das auch etwas für Frauen ist, kann man sich schon gar nicht vorstellen. Aber Lotte lässt sich davon nicht beirren, und als dann noch ein junger Herr bei ihr seine Skier bestellt und Gefallen an ihr findet, befürchtet sie, dass das alles nur ein Traum sein könnte …

Wunderbare Unterhaltung

Von: friederickes bücherblog Datum: 05. February 2020

Das Cover: Wien um 1904 und eine Frau mit Rock, Ski und winterliches Umfeld. Eine Abbildung, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Dazu der Klappentext und der Titel. Ein Buch, das ich auf jeden Fall haben wollte. Eine perfekte Buchpräsentation. Die Geschichte: Lotte hat 1904 dem Dorf Mürzzuschlag den Rücken gekehrt, als ihr Vater verstorben war und sie keine Zukunft mehr hatte. Als Lehrer hat er ihr Wandern und Skifahren beigebracht, obwohl das für Mädchen und Frauen eigentlich nicht infrage kam. Diese Kenntnisse halfen ihr aber sehr, als Verkäuferin in einem Sportgeschäft eingestellt zu werden. Der Alltag war schwer, besonders unter einer Kollegin hatte sie sehr zu leiden. Als dann auch noch ein junger Mann ins Geschäft kam, der sein Gefallen an ihr signalisierte, glaubte sie zu träumen. Meine Meinung: Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Die Protagonisten sind wunderbar gezeichnet, sie lassen mich vor allem gemeinsam mit Lotte, die damalige Zeit miterleben. Sie findet aufgrund ihrer Kenntnisse eine Anstellung bei Mizzi Langer-Kauba in der Kaiserstraße, die als Frau einen Bergsportladen hat. Die Autorin schreibt in einer wunderbaren leicht verständlichen und flüssigen Sprache. Die Recherche um Mizzi Langer-Kauba und ihren Laden, der dann, wegen der Damenbekleidung für den Skisport und dem Sport für die Frau an sich, für reichlich Aufsehen sorgt. Ebenso die gesellschaftlichen Gegebenheiten der Zeit, zwischen den Menschen und insbesondere der Situation einer Frau ist wunderbar eingearbeitet. Ich habe das Elend und die Not der Menschen fast körperlich gespürt, auch die vorhandene Fülle aller weltlichen Dinge Reichen auf der anderen Seite. Absoluter Reichtum neben unendlicher Armut! Die Schauplätze sind bildlich wunderbar beschrieben. Durch die vielen Wechsel ist der Spannungsbogen hoch. Natürlich ist die zart eingebaute Liebesgeschichte, wie fast immer bei Liebesgeschichten vorhersehbar, was aber dem Spaß am Buch keinen Abbruch tut. Erstaunt und begeistert war ich, als ich las, dass der Schriftzug des Geschäftes von Mizzi Langer-Kauba immer noch am Haus an sie erinnert. Dieses Buch hat mich total begeistert und bekommt eine ausdrückliche Leseempfehlung. Heidelinde von friederickes bücherblog

Perfekter Schmöker für den Skiurlaub

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 22. January 2020

Auf diesen historischen Roman wurde ich aufgrund der Teilnahme der Autorin an der lit.Love aufmerksam. Das Thema und das tolle und passende Cover des Romans - Skifahren in den Anfängen - hat mich neugierig gemacht, darüber habe ich noch nie in einem Roman gelesen. Da ich mit vielen Bergen ringsherum aufgewachsen bin und schon als kleines Kind auf den Skiern stand, Skifahren am schulfreien Nachmittag unsere Winterbeschäftigung war, wollte ich gerne mehr darüber wissen, wie das war, wenn man um die Jahrhundertwende Skifahren wollte. Für Männer war Wandern, Bergsteigen oder Skifahren ein sehr seltener Sport. Erst recht für die Frauen. Skifahren konnte man höchstens, wenn man in den Bergen und in einem fortschrittlichen Haushalt lebte. So wie Lotte Seidl, die von ihrem Vater, einem Lehrer, jeglichen Bergsport erlernte. Nach seinem Tod hält Lotte nicht viel in Mürzzuschlag und reist mit der Adresse eines Sportladens in der Tasche nach Wien. Eigentlich wird dort keine neue Verkäuferin gesucht, doch Lotte mischt sich in ein Verkaufsgespräch ein - und hat den Job in der Tasche. Doch so einfach ist weder das Leben in Wien noch die Arbeit. Lottes Chefin Mizzi Langer-Kauba, ein historisches Vorbild übrigens, ist streng und meistens unnahbar, hat aber fortschrittliche Ideen. Mizzi merkt schnell, dass Lotte die Person ist, die ihr helfen kann, den Skisport in ihrem Geschäft und in Wien gesellschaftstauglich zu machen. Lotte punktet durch ihr Wissen und ihre Erfahrung ("in Röcken Skifahren ist zu gefährlich - auch Frauen brauchen Hosen"), doch das bringt auch Neider auf den Plan. Mizzi Langer-Kauba erwartet viel von ihren Angestellten, von denen ihr nicht alle wohlgesonnen sind. Lotte lernt nicht nur den Bettlerjungen Fritz kennen, sondern auch Jakob, einen jungen jüdischen Arzt, der sich für seine kleinen Patienten nach Sicht seines Chefs viel zu stark einsetzt. Jakob mag die unabhängige Lotte und beide kommen sich näher, doch er verschweigt ihr etwas. Der Roman wird in zwei Ebenen erzählt. In der einen geht es um Lotte und alles was mit dem Bergsportgeschäft und Skifahren zu tun hat. In der anderen begleiten die Leser Jakob zur Arbeit ins Kinderspital und nach Hause zu seiner reichen Familie. Autorin Beate Maly hat in "Lottes Träume" viel reingepackt. Sie schildert lebendig die Gesellschaftsordnung im beginnenden 20. Jahrhundert und so begegnen die Leser Waisen- und Bettlerkinder, Fabrikarbeiterinnen, Hausangestellten, Verkäuferinnen, Ärzten und Unternehmern. Man bekommt die Sorgen und Ängste der Figuren aus allen Schichten hautnah mit und spürt leider auch den langsam aufkommenden Judenhass, der aber mit tollen Gesprächen über verschiedene Religionen und ihre Feste und Traditionen einhergeht. Die Charaktere sind ebenso vielfältig wie die verarbeiteten Themen: Jakobs Schwester zum Beispiel versucht sich als Künstlerin, versucht ihr Leben unabhängig und nicht als wohl behütete Tochter zu leben; Mitzi Langer-Kauba war ihrer Zeit voraus, dennoch war sie mir oft zu tyrannisch; Klara, die all ihr hart verdientes Geld ihrer Familie bringt. Während dem Lesen hatte ich die ganze Zeit Beate Malys Stimme mit Wiener Dialekt im Kopf. Ihre Lesung an der lit.Love war toll - und überzeugte mich definitiv zum Lesen ihres Romans. Seither denke ich, dass das einzige Buch, das ich jemals als Hörbuch hören könnte, "Lottes Träume" wäre, aber dann von ihr gesprochen! Ihr Schreibstil ist wie ihre Stimme: sympathisch und fesselnd. Obwohl die Autorin sehr viele Themen in die 544 Seiten des Romans packt, wirkt die Geschichte nicht überladen. Im Gegenteil, alles passt perfekt und ungezwungen in die Geschichte hinein und überrascht immer wieder mit kleinen, teilweise zwar voraussehbaren, Twists und wird mit einer feinen Liebesgeschichte geschmückt. Einzig der Titel hat einen Mangel, "Lottes Leben" wär treffender gewesen, denn Träume hat sie keine. Zumindest kommen keine zur Sprache, Lotte ist mit dem Leben an sich schon genug beschäftigt. Mir hat es Spass gemacht, den Roman zu lesen und ich freue mich bereits jetzt auf mehr. Denn von "Lottes Träume" wird es einen zweiten Band geben. Ich kann das Buch nicht nur Skifans empfehlen, sondern auch allen die gerne spannende historische Romane lesen, die mit viel Wissenswertem gespickt sind. Das Buch gehört im Winter gelesen, vielleicht sogar im Skiurlaub. Ein passenderes Winterbuch gibt es selten. Fazit: Absolut empfehlenswerte Winterlektüre, die uns Wien um 1904 und die Anfänge des Skisports für jedermann näher bringt. 5 Punkte.

Als Frauen noch für Anerkennung kämpfen mußten

Von: Pearl Datum: 26. October 2019

Wir schreiben das Jahr 1904 das Skifahren befindet sich noch in den Kinderschuhen. Doch Lotte hat das von Kindesbeinen mit ihrem Vater gemacht. In Hosen Skifahren, das war noch mehr verpöhnt, als das Frauen überhaupt diesen Sport ausübten. Nach dem Tod des Vaters geht Lotte nach Wien und findet Arbeit bei der noch bis heute bekannten Mizzi Kauba, die sich trotz aller Vorurteile auf den Skibedarf und auch durch Lottes Ideen für Hosen zum Skilauf für Frauen, spezialiseirt. Ein nicht einfacher Weg auch für Lotte als Verkäuferin bei Mizzi nicht. Man mußte in dieser Zeit sehr viel arbeiten und bekam kaum Lohn dafür. Doch Lotte ist immer zuversichtlich und nimmt sogar als einzigste Frau an einem Skirennen teil. Eine leichte und lockere Geschichte für zwischendurch. Man erfährt einiges über das Leben damals und von den Anfängen des Skifahrens. Aber auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, denn die findet Lotte trotz allen Widrigkeiten.

Lottes Träume – heutige Selbstverständlichkeiten – zu Beginn es 20. Jahrhunderts eine Sensation und ein Akt der Frauenemanzipation

Von: hedwigf Datum: 16. October 2019

Der Roman „Lottes Träume“ wurde mir vom Blanvalet Verlag als Vorabexemplar für die Rezension zur Verfügung gestellt. Das Cover empfinde ich als sehr gelungen: In der oberen Hälfte eine Frau mit Rock (aus heutiger Sicht ungewöhnlich) und mit Skiern in der Hand vor einer winterlichen Gebirgskulisse – in der unteren Hälfte die winterliche Silhouette einer städtischen belebten Prachtstraße zu Beginn des 20. Jahrhunderts – alles in Pastellfarben gehalten. Wäre mir dieses Cover in einem Ebook-Shop begegnet, hätte es mich auf jeden Fall dazu animiert mich näher mit dem Klappentext zu beschäftigen. Hauptprotagonistin ist Lotte Seidl, die in einem Gebirgsdorf aufgewachsen ist, damals schon Ski fahren gelernt hat und nach dem Tod des Vaters in Wien eine Anstellung sucht und diese schließlich als Verkäuferin im Geschäft von Mizzi Langer-Kauba findet. Mizzi Langer-Kauba ist eine Person, die historisch tatsächlich existiert hat. Sie führte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eigenständig ein Ladengeschäft – was für eine Frau in der damaligen Zeit an und für sich schon ungewöhnlich war. Dass es sich um das erste Wintersportgeschäft überhaupt in Wien handelt, ist geradezu sensationell. Dass außerdem noch eine eigene Skimode für Frauen verkauft wurde (und noch andere „Ungeheuerlichkeiten“ passieren), ist aus der Sicht der damaligen Zeit ein eklatanter Verstoß gegen die Konventionen und – man sollte es aus heutiger Sicht nicht meinen - ein revolutionärer Akt der Frauenemanzipation. Der Roman schildert schwerpunktmäßig aus der Sicht und den Erlebnissen von Lotte die damalige Entwicklung und gesellschaftliche Stimmung – auch unter den Angestellten und den Kunden - von der Lotte als Verkäuferin in diesem Sportgeschäft besonders betroffen ist. Die Liebesbeziehungen der Beteiligten kommen nicht zu kurz und bergen gesellschaftlichen Sprengstoff. Die ist nicht der erste Roman, den ich von Beate Maly gelesen habe. Diese Autorin kann mit ihrem Sprachstil den Leser fesseln. Es gelingt der Autorin eindrucksvoll, die gesellschaftlichen Lebensumstände der einzelnen Bevölkerungsgruppen sehr bildhaft darzustellen, seien es die Wohn- und Arbeitsverhältnisse von Arbeitern und Angestellten, deren Versorgungslage bei Krankheit, Unfällen, Tod, Schwangerschaft, seien es die Einstellungen zu Frauen im Allgemeinen und zu eigenständigen und berufstätigen (nicht zu den Dienstboten gehörenden) Frauen im Besonderen, sei es die Einführung neuer Vertriebsstrukturen (Kaufhäuser). Die historischen Grundlagen hierzu erscheinen mir gründlich recherchiert. Hierfür vergebe ich 5 von 5 Sternen. Nicht überzeugen konnte mich dagegen die Darstellung der Charaktere der Protagonisten. Ich empfinde sie als eindimensional; die Guten sind immer gut, die Bösen immer böse. Die Ausnahme bildet der Ehemann von Mizzi Kauba. Aber auch bei ihm sieht man keine Entwicklung des Charakters, sondern es erfolgt in der Erzählung ein abrupter Wechsel seiner Darstellung. Außerdem ist die Häufung von positiven Zufällen, die alles wieder ins Lot bringen, in meinen Augen unglaubwürdig. Aus den genannten Gründen schwanke ich bei meiner Bewertung zwischen 4 und 5 Sternen. Der Roman ragt auf jeden Fall aus der Masse der historischen Bücher heraus, kommt aber nach meinem persönlichen Werteschema nicht an die Bücher einer Sabine Weigand oder Diana Gabaldon heran, die von mir bei Rezensionen uneingeschränkt 5 von 5 Sternen erhalten haben.

Lottes Träume

Von: Didi Datum: 07. October 2019

In dem Roman von Beate Maly geht es um die Verkäuferin Charlotte Seidl und die gesellschaftlichen Vorgaben Anfang des 20.Jahrhunderts. Maly beschreibt die Charaktere sehr detailreich und anschaulich. Der Roman lässt sich mit Freude lesen und regt zum Weiterlesen an. Das Buch habe ich gerne gelesen und mitgefiebert, wie die Geschichte der mutigen Lotte weitergeht und ob sie mit dem Mann ihrer Träume trotz gesellschaftlicher Zwänge ausgeht. Sehr gut gefallen mir auch die Aspekte von Mizzi Kauba im Roman, die der Wahrheit entsprechen. Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, jedoch fehlte mir ein ausführliches Ende der Story. So bleibt die Frage offen, was nun konkret mit Lotte und ihrem Arzt passiert. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung des Romans freuen!

Liebe im Schnee

Von: Gabriela Wegner Datum: 07. October 2019

Als Lottes Vater stirbt ist sie allein auf der Welt. In einer Welt in der es sich nicht schickt als Frau auf Berge zu steigen und Ski zu fahren. Lottes Vater hat seine Tochter schon mit 5 Jahren auf die Bretter gestellt. Und Lotte liebt das Ski fahren. Lotte geht in das große unbekannte Wien um dort Geld zu verdienen.... Ein leichter Roman über die Liebe und die Emanzipation der Frau. Liebevoll erzählt

„Lottes Träume“ oder: Wie die Frauen die Berge eroberten

Von: Anne Plhak Datum: 04. October 2019

Wien am Beginn des 20. Jahrhunderts. Die junge Lotte fährt nach dem Tod ihres Vaters aus dem beschaulichen Dörfchen Mürzzuschlag nach Wien. Mittellos, allein, nur mit einer Adresse. Sie hat Glück und bekommt eine Anstellung als Verkäuferin in einem Sportgeschäft. Das Besondere daran: Eine Frau ist Inhaberin des Ladens und sie hat revolutionäre Ideen – den Bergsport für Frauen zugänglich zu machen. Ein Affront in der damaligen Gesellschaft. Für Lotte sind diese Ideen gar nicht so spektakulär, denn sie ist daheim schon oft auf Ski gestanden und hat mit ihrem Vater so manchen Gipfel gestürmt. So mausert sich Lotte zur Expertin für das neue und etwas verwegene Thema und bekommt einen Einblick in die Wiener Gesellschaft der industriellen Revolution und des aufkeimenden Judenhasses. Die Charaktere: Lotte ist ein rundum sympathischer Charakter, in den ich mich schon im ersten Viertel des Buches verliebt habe. Sie ist bodenständig und praktisch veranlagt. Viele Dinge, denen sie in Wien begegnet, sind ihr fremd und staunend entdecke ich als Leserin die Wunder der Stadt und die vielen technischen Neuerungen (Rolltreppen zum Beispiel) gemeinsam mit Lotte. Einerseits ist sie naiv und unbedarft, andererseits ist sie pragmatisch und gerade heraus. In ihrer Liebe zu den Bergen habe ich mich wiedergefunden und den Gedanken daran, dass es Frauen so lange verwehrt war, zu wandern oder Ski zu fahren, kaum ertragen. Jakob Sonnstein ist der Mann, der überraschend in Lottes Leben tritt. Der Sohn eines angesehenen Süßwarenfabrikanten, der es vorzog mit der Tradition zu brechen und Arzt wurde. Auch er ist sympathisch. Durch ihn bekommen die Leser/-innen Einblicke in die medizinische Situation der Zeit. Harte Fabrikarbeit und Unterernährung raffen die ärmere Bevölkerung dahin. Jakob ist idealistisch. Außerdem ist seine Familie jüdisch und von Beginn an spürt man, dass die Situation bedrohlicher wird. Auch die Nebencharaktere sind allesamt gut und interessant gestaltet. Lottes Kolleginnen im Laden, die ihr nicht alle gut gesonnen sind, Mizzi Kauba, die Chefin, die zwar revolutionäre und feministische Ideen vertritt, aber eine strenge und mitunter ungerechte Chefin ist, Fritz, der Straßenjunge, der sich durchs Leben schlägt oder Florentine Personne, die Tante von Mizzi Kauba, die in Künstlerkreisen verkehrt und sehr liberal ist. Schreibstil und Thema: Beate Maley schafft es, die Gegensätze der damaligen Gesellschaft plastisch herauszuarbeiten. Der Kontrast aus Aufbruchsstimmung und den neuen Möglichkeiten einerseits sowie der Armut, den ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen und der alten Konventionen andererseits ist spannend und hat mich immer wieder mitgerissen. Das Thema „Bergsport für Frauen“ hat mich rundum begeistert. Ich bin selbst passionierte Wanderin und liebe Natursport. Multifunktionshosen und eng geschnittene Sportkleidung sind völlig normal und ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie sehr Frauen dafür kämpfen mussten. Fazit: LOTTES TRÄUME hat für mich alles, was ein unterhaltsamer historischer Roman aufweisen sollte – er vermittelt ein gut recherchiertes Bild der damaligen Gesellschaft, er spielt mit unterschiedlichen Charakteren, er hat Stellen zum Schmunzeln und zum Weinen, die Liebe kommt auch nicht zu kurz und er nimmt mich mit auf eine Zeitreise. Ein phantastischer Auftakt - ich freue mich, dass weitere Bände folgen sollen.

Empfehlenswert

Von: S. Datum: 04. October 2019

Als Tochter eines Dorflehrers, bricht Lotte nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt Wien auf um dort Arbeit und ihre Zukunft zu finden. Sie findet eine Anstellung in einem Geschäft der Bergsportartikel verkauft. Lotte profitiert von ihren Erfahrungen im Skisport der zu der damaligen Zeit den Männer vorbehalten war. Doch Lotte lässt sich nichts vorschreiben und geht ihren Weg. Es wird der Unterschied zwischen arm und reich greifbar. Mit welchen Widrigkeiten damals die Frauen und Kinder zu kämpfen hatten. Die Geschichte Bietet alles was sich ein Leserherz nur wünschen kann, Drama, historisches und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Der historische Roman ist gut und verständlich geschrieben, beim Lesen fand ich erschreckend wie es damals war. Mir hat es viel Freude bereitet das Buch zu lesen und kann es wärmstens empfehlen.

Wunderschön

Von: kristall Datum: 04. October 2019

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Durch den angenehmen Schreibstil ist man gleich mitten in der Geschichte drin. Die Figuren sind authentisch und sympathisch. Die Handlung ist spannend und interessant und auch das Cover ist schön. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

Skifahren in Österreich

Von: Brigitte L. Datum: 04. October 2019

Lotte kommt nach dem Tod ihres Vaters nach Wien. Sie findet schnell Arbeit bei einer der wenigen Ladenbesitzerinnen, die es zu dieser Zeit (1904) dort gibt, weil sie Ski fahren kann. Das ist zu dieser Zeit noch ein Sport für Männer. Sie kreiert Skimode für Frauen, obwohl das als skandalös angesehen wird. Der Antisemitismus kommt auf in Wien, es herrscht Armut, gleichzeitig aber auch Überfluss für Reiche. Es ist sehr interessant, in das letzte Jahrtausend einzutauchen. Ich freue mich auf weitere Romane mit Lotte.

Tolle Geschichte

Von: Anoli Datum: 01. October 2019

Ein sehr angenehm zu lesendes Buch, das zu Beginn des letzten Jahrhunderts in Wien spielt. Es ist ein Sittengemälde der Zeit und bringt einem den Stand der Frau in der Gesellschaft nahe - insbesondere bezüglich des Bergsports ... Das Ende ist etwas vorhersehbar, aber trotzdem spannend. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen.

Kurzweilige Zeitreise

Von: Evelin Datum: 01. October 2019

"Lottes Träume" führen ins Wien zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Unterhaltsam, aber auch informativ schildert der Roman besonders die Lebenssituation der Frauen und einige Gesellschaftsregeln dieser Zeit. Beate Maly erzählt vom Beginn des Skifahrens und von zwei Frauen, die entgegen aller Konventionen die Freude am Bergsport weitergeben. Auch ist es eine Liebesgeschichte und ein Buch das Hoffnung macht, einfach seinen Traum zu leben. Für mich war es eine kurzweilige und leichte Unterhaltung.

Unterhaltsames Buch trotz kleiner Abstriche

Von: C. Taube Datum: 29. September 2019

1904: Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters steht die junge Lotte Seidel plötzlich mittellos da. Sie verlässt ihren Heimatort in den Bergen, um in Wien eine Stelle als Verkäuferin zu finden. Dank ihrer Kenntnisse im Bergsteigen und Skifahren findet sie eine Anstellung bei Mizzi Kauba, einer der wenigen weiblichen Geschäftsleute in Wien. Mizzi hat trotz heftiger Anfeindungen beschlossen in ihrem Geschäft künftig Berg- und Skibedarf zu führen. Bei ihrer Arbeit lernt Lotte den jungen Arzt Jakob Sonnstein, Sohn eines reichen jüdischen Fabrikanten, kennen. Jakob arbeitet häufig bis zur Erschöpfung in einem Wiener Kinderhospital. Der idealistische Arzt ist zunehmend frustriert von den Zuständen im Hospital und im Gesundheitswesen, wo das Vermögen der Eltern über das Überleben und die Gesundheit der Kinder entscheidet. Die Autorin hat einen angenehmen, gut zu lesenden Schreibstil. Das Leben der Menschen verschiedenster Gesellschaftsschichten wird eindrücklich geschildert. Die Geschichte nimmt eher langsam Fahrt auf, plätschert teilweise vor sich hin. Viele Elemente sind leider schon früh vorhersehbar, was die Spannung etwas nimmt. Die Figur der Lotte ist hilfsbereit, mitfühlend, freundlich, bescheiden und loyal, ich hätte mir allerdings die eine oder andere Ecke oder Kante gewünscht. Ihr sozialer Aufstieg geht mir persönlich zu schnell, ist von vielen vorhersehbaren Zufällen bestimmt. Ich bezweifle, dass dies damals tatsächlich möglich gewesen wäre. Gut fand ich die gesellschaftskritischen Passagen. Sie zeigen das festgefahrene Rollenbild der Frauen damals. Die Abhängigkeit Angestellter, die von heute auf morgen ohne triftigen Grund entlassen werden konnten. Die gravierenden Zustände im Gesundheitssystem. Als begeisterte Skifahrerin hat mir der Einblick in die Anfänge des Sports besonders gefallen.

Gute Unterhaltung

Von: Yuki_Keylin Datum: 26. September 2019

Die Geschichte spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wien und basiert auf historisch belegten Personen, die in einen frei erfundenen Rahmen gepackt wurden. Hauptthema ist der Bergsport, der damals noch der Männerwelt vorbehalten war, wie so viele andere auch. Das Cover ist schön gestaltet und stimmig, der Titel meiner Meinung nach jedoch etwas einfallslos und beliebig. Der Erzählstil ist zeitgemäß und kurzweilig, die Verwendung der Diakektsprache hält sich in Grenzen und ist gut verständlich, auch wenn man sonst eher wenig Berührung mit dem österreichischen hat. Alles in allem hat diese Liebesgeschichte alles, was es braucht, von Romantik bis Drama, genretypisch war die Handlung jedoch oftmals vorhersehbar. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und bekommt daher eine Leseempfehlung von mir.

Eine Zeitreise nach Wien des 20. Jahrhunderts

Von: A. Datum: 25. September 2019

Das Buch nimmt den Leser ab den ersten Seiten mit auf eine Entdeckungsreise. Zusammen mit Lotte entdeckt man das Wien der Jahrtausendwende. Als Mädchen vom Land hält die Weltstadt an jeder Ecke neue Überraschungen bereit. Neben all dem Glanz erkennt man aber schnell die Schattenseiten des Reichtums. Bettelnde Waisenkinder und Frauen, die sich kaputt arbeiten, damit sie ihre Familien ernähren können, sind keine Seltenheit. Der Roman befasst sich mithilfe einfacher Sprache mit komplexen Themen. Der Unterschied zwischen arm und reich, Christen und Juden, Frauen und Männer stellt das zentrale Thema dar. Insgesamt ist das Buch sehr schön geschrieben, mit tollen Beschreibungen kann man sich die Atmosphäre gut vorstellen. Wer starke Frauen mag, wird das Buch sicher schätzen.

Kurzweilige Lektüre

Von: Eva-Maria Datum: 22. September 2019

Ein wunderschön geschriebenes Buch . Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fühlt sich in das alte Wien zur k und k Zeit versetzt.

Kurzweilig

Von: Fillies Datum: 19. September 2019

Eine interessante Geschichte um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts. Eine Geschichte über eine Frau, die sich nichts vorschreiben ließ und ihren Weg gegangen ist, trotz der Einschränkungen, die für die Frau galt. Und auch schon erste Ansätze der Gleichberechtigung. Trotzdem noch viele festgefahrene Ansichten, die um 1900 immer noch üblich waren.

Lottes Abenteuer

Von: Irmgard Eder Datum: 16. September 2019

Die Protagonistin Lotte war mir auf Anhieb sympatisch, nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters stürtzt sie sich in ein Abenteuer und geht nach Wien um dort Arbeit und eine Zukunft zu finden. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm lesen und schon bald wird das Buch zu einem richtigen Pageturner, man bangt fiebert und hofft mit Lotte und es fällt echt schwer den Roman aus der Hand zu legen. Besonders gut gefallen hat mir auch die Stimmung in der Grossstadt Wien im Jahr 1905, irgendwie fühlte ich mich beim lesen teilweise in die alten Hans Moser Filme versetzt. Sehr spannend finde ich auch die Verknüpfung von realen Personen aus den Bereichen Handel und Kunst mit den Romanfiguren, besondrs Mizzie Kauba als Pionierin des Wintersports in einer Zeit in der Frauen eigentlich so gut wie keine Rechte hatten. Die Geschichte Bietet alles was sich ein Leserherz nur wünschen kann, Drama, historisches und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Mein Fazit: Ein toller Roman den ich sehr gerne weiterempfehle.

Frauen sind kreativ

Von: Micha Datum: 11. September 2019

Das -E-Buch habe ich nicht mehr "aus der Hand gegeben". Die Geschichte wie Frauen die Welt erobern habe ich in Auszügen schon mal über ein Kaufhaus in Paris erfahren. Doch hier ist die Geschichte über Frauen, die sich für alle Frauen einsetzen ganz liebevoll dargestellt, natürlich auch mit Herzflimmern. Aber das Risiko, das damals Frauen auf sich nahmen um sich in einer "Männerwelt" durchzusetzen, wird begreifbar. Es hat mir viel Spaß bereitet, das Buch zu lesen. Kann ich nur empfehlen.

Schöner Auftakt

Von: Conny Datum: 11. September 2019

Als erstes möchte ich mich bei der Verlagsgruppe Random House bedanken, dass ich das Buch bereits vorab lesen durfte! Das hat mich sehr gefreut! Klappentext: Wenn die ersten Schneeflocken fallen, beginnen die Träume zu glänzen. Der zauberhafte Auftakt einer außergewöhnlichen Serie. Als Lotte 1904 in Wien ankommt, ist für sie noch alles neu und fremd. Bisher hat sie mit ihrem Vater in dem kleinen Ort Mürzzuschlag gewohnt und von der großen Stadt nicht viel mitbekommen. Aber ihre Zeit in den Bergen und auf Skiern ist ihr jetzt hilfreich. In dem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße bekommt sie deshalb gleich eine Anstellung, denn der Skisport ist erst im Kommen, nur die wenigsten kennen sich mit den neuartigen Brettern aus. Dass das auch etwas für Frauen ist, kann man sich schon gar nicht vorstellen. Aber Lotte lässt sich davon nicht beirren, und als dann noch ein junger Herr bei ihr seine Skier bestellt und Gefallen an ihr findet, befürchtet sie, dass das alles nur ein Traum sein könnte … Meine Meinung: Das Cover wirkt verträumt und hat mir schon Lust auf das Lesen gemacht! Ich finde es sehr gelungen. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen! Thema war vor allem die Rechte einer Frau um 1900 und die Anerkennung von Frauen. Außerdem die beginnende Emanzipation und die Liebe die in unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten übergreift. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben, auch wenn es mir absolut klar war, wie es damals war, fand ich es beim Lesen erschreckend. Lotte ist eine außergewöhnliche Frau, die selbstbewusst wirkte. Innerlich hatte sie aber immer Ängste und Bedenken. Gut, dass sie ihre Freundin Klara hatte! Klara war eher eine Nebendarstellerin mit eigener interessanter Geschichte. Mizzi Kauba war eine starke Frau, die als Chefin von Lotte sehr außergewöhnlich war. Welche Frau war in der Zeit Chefin? Ihre Idee den Skisport auch für Frauen interessant und etwas sicherer durch passende Kleidung zu machen, kam nicht bei jedem an und Mizzi hatte einige Kämpfe (auch privat) zu meistern. Viel mehr möchte ich über das Buch nicht verraten. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen! Es soll ja Auftakt einer Serie sein, ich freue mich weitere Geschichten aus dem Leben der Darsteller zu lesen! Hoffentlich muss ich nicht zu lange warten!

Lottes Träume - ein überraschend vielschichtiger Roman

Von: Maria C. Datum: 08. September 2019

Was zunächst nach einer oberflächlichen Liebesgeschichte klingt, entpuppt sich als tiefgründiger, vielschichtiger Roman mit historischem Bezug. Dieses sehr unterhaltsame Buch bietet neben der Begleitung der jungen Lotte auf ihrem Weg von der verwaisten Dorflehrertochter zur patenten Verkäuferin unaufdringlich einen Einblick in Gegebenheiten jener Zeit wie Industrialisierung, Kinderarbeit und -armut, Emanzipation, Klassenunterschiede, aber auch wachsenden Antisemitismus in Wien Anfang des 20. Jahrhunderts. Dazu ist dieser Roman eine Hommage an die Skipionierin Mizzi Langer-Kauba, die als erste Frau 1905 an einem Slalomrennen teilnahm. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert - Ich konnte es schwer aus der Hand legen.

Toller historischer Roman um den Schisport

Von: Martinas Buchwelten Datum: 29. April 2020

Lotte hat vor kurzem ihren Vater verloren. Der Lehrer und begeisterte Alpinist hat seiner Tochter bereits von Kindesbeinen an das Skifahren beigebracht. 1904 steckt der Skisport noch in den Kinderschuhen und ist für Frauen und Mädchen nicht zugänglich. Lotte ist nach dem Tod hres Vaters Vollwaise und hat in Mürzzuschlag in der Steiermark keine Zukunft. Die Wirtin des Gasthofs im Ort gibt ihr die Adresse eines Bekleidungsgeschäftes in Wien. Die Inhaberin, Mizzi Kauba, ist die Erste, die Skier und die dazugehörige Bekleidung verkauft. Lotte macht sich auf den Weg in die Hauptstadt und findet tatsächlich eine Anstellung bei Mizzi Kauba. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Klara teilt sie sich ein Dachbodenzimmer. Lottes Kenntnisse sind für ihre Chefin von Vorteil. Sie hat für die damalige Zeit sehr unkonventionelle Pläne und eckt in der besseren Gesellschaft sehr schnell an. Ihr Mann steht nicht wirklich hinter ihr und als Chefin ist sie oft ungerecht und tyrannisch. Lotte hat zusätzlich eine Kollegin, die neidisch und ihr nicht gut gesinnt ist. Als sie den jungen und engagierten Kinderarzt Jakob Sonnstein kennen lernt, verlieben sich die Beiden. Doch Lotte kommt nicht aus der gewünschten Gesellschaftsschicht und hat auch nicht die "richtige" Religion. Zusätzlich verschweigt ihr Jakob etwas... Als Österreicherin und Skifahrerin hat mich das Thema rund um den Skisport sofort neugierig gemacht. Dazu kommt, dass ich nicht weit entfernt von Lilienfeld wohne, wo der Alpine Skilauf seinen Anfang nahm, denn Lilienfeld ist "die Wiege des Skisports". 1890 hat Mathias Zdarsky die Stahlsohlenbindung und die dazupassene Fahrtechnik entwickelt....ein Meilenstein zu dieser Zeit! Die Geschichte liest sich sehr flüssig. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Beate Maly hat für ihren Roman reale Figuren der damaligen Zeit miteinbezogen, die Geschichte selbst ist aber fiktiv. Kurz nach dem Jahrhundertwechsel und zur Zeit der k.u.k. Monarchie hat die Wiener Gesellschaft noch zu viele Standesdünkel und ist noch nicht wirklich bereit für Frauen, die Sport betreiben, selbst ein Geschäft führen oder Hosen tragen. Mizzi Kauba war eine Vorreiterin in Sachen Emanzipation und Sport. Der Bergsport war damals ausschließlich den Männern vorbehalten. Für uns ist es heute unvorstellbar, dass man vor hundert Jahren als Frau nicht einmal in den Bergen wandern durfte bzw. mit knöchellangen Kleidern und oftmals einem Korsett gar nicht die Möglichkeit hatte dies zu tun. Auch der Skisport hat sich seit dieser Zeit so extrem gewandelt, dass man sich heute gar nicht vorstellen kann mit nur einem Stock auf Holzbrettern ohne richtiger Bindung und ohne Lift Ski zu fahren. Beate Maly zeigt den großen Unterschied und die Kluft zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft der k.u.k. Monarchie sehr gut auf. Wir bewegen uns durch alle Gesellschaftsschichten Wiens. Auch die Anfänge des Skisports wurden perfekt recherchiert. Die Autorin greift aber nicht nur die Themen Skisport, dem Aufkommen der ersten größeren Kaufhäuser in den Städten, den Frauenrechten oder die riesige Kluft zwischen Arm und Reich auf, sondern widmet sich ebenfalls der gleichgeschlechtlichen Liebe, sowie der Kunst und Kultur. Durch den jüdischen Arzt Jakob Sonnstein, der mit Herzblut seinen Beruf ausübt und sich für die Kranken und Schwachen einsetzt, erhält man einen kleinen Einblick in die damaligen Zustände in den Krankenhäusern und der damaligen Volkskrankheit, der Tuberkulose. Für manche Leserinnen waren die vielen Themen für den ersten Band einer neuen Reihe zu viel, aber ich finde sie als gute Grundlage für die kommenden Bände. Die Charaktere sind wunderbar lebendig. Lotte ist eine starke und mutige junge Frau. Man muss sie einfach mögen. Allerdings fehlten mir die Ecken und Kanten. Trotzdem ist sie eine liebenswerte Hauptprotagonistin, deren Lebensweg man mit Spannung verfolgt. Der Roman beinhaltet neben sozialkritischen Themen auch viel Lokalkolorit und lässt sich sehr flüssig lesen. Einige Handlungen sind ein bisschen vorhersehbar und manches löst sich ein bisschen einfach auf - trotzdem hat es mich nicht wirklich gestört, denn ich wurde gut unterhalten. Der Titel ist meiner Meinung nicht ganz passend gewählt, aber das Cover finde ich bezaubernd. Der Schriftzug des Sportartikelgeschäftes mit den Namen von Mitzi Langer-Kauba befindet sich noch heute in der Kaiserstraße in Wien. Bei meinem nächsten Wien-Besuch weiß ich schon wohin ich gehen werde... Fazit: Ein leichter, aber sehr unterhaltsamer historischer Roman über den Beginn des Skisports und der (nicht vorhandenen) Rechte der Frauen. Weiters gibt die Autorin einen tollen Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen der k.u.k. Monarchie und der Stadt Wien zur Zeit der Jahrhundertwende. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung, auch wenn für mich dieser Roman als Einzelband genauso passend wäre. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

Ein garantiert kurzweiliges Lesevergnügen!

Von: Monika Schulte Datum: 09. March 2020

Wir schreiben das Jahr 1904. Als Lottes Vater plötzlich stirbt, steht sie alleine da. Im beschaulichen und kleinen Ort Mürzzuschlag gibt es keine Zukunft mehr für die junge Frau, die nichts so sehr liebt, als in den Bergen zu wandern und Ski zu fahren. So packt Lotte ihre wenigen Habseligkeiten und fährt nach Wien. Hier hofft sie auf eine Anstellung als Verkäuferin. Mehr oder weniger einem Zufall ist es zu verdanken, dass sie tatsächlich eine Stelle im Bergsportladen von Mizzi Kauba bekommt. Auch Mizzi Kauba liebt den Bergsport. In Lotte sieht sie eine Person, die ihr behilflich sein kann, das Geschäft voranzutreiben. Leicht hat es Lotte jedoch nicht, denn die Konkurrenz ist groß und eine Neiderin befindet sich direkt unter den Kolleginnen. Auch mit der Chefin ist es alles andere als einfach. Schon das kleinste Vergehen wird strengstens bestraft. Lotte verliebt sich in Jakob Sonnstein, einem jungen Arzt, der sich in einem Hospital um kranke Kinder kümmert, manchmal mehr, als sein Chef es gerne sehen würde. Auch Jakob fühlt sich zu Lotte hingezoge, doch Jakob ist bereits mit der besten Freundin seiner Schwester verlobt und die Familie ist auf deren Mitgift angewiesen. "Lottes Träume" - ein richtig schöner Schmöker über zwei Frauen, die mehr sein wollen, als nur das Anhängsel eines Ehemannes. Sie wollen selbständig sein. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen. Sie wollen ihre Träume leben. Alles andere als einfach in einer Zeit, in der die Männer über alles bestimmen. Frauen auf Skiern? In Hosen?! Ein Skandal! Der Roman, nicht nur eine Geschichte aus einer vergangenen Zeit, sondern auch ein hervorragendes Sittengemälde einer Zeit, die uns nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt ist. Mizzi Kauba ist übrigens eine historisch verbürgte Person. "Lottes Träume" - der erste Teil einer Reihe und garantiert ein kurzweiliges Lesevergnügen!

Lottes Träume

Von: MarySophie Datum: 02. March 2020

Handlung: Wien 1904 Bisher hat Lotte ihr ganzes Leben in dem kleinen Örtchen Mürzzuschlag verbracht. Doch nach dem Tod ihres Vaters, dem einzigen verbliebenen Familienmitglied zieht es die junge Frau nach Wien. Dort kann sie zwar ihrer großen Leidenschaft, dem Skifahren, nicht mehr nachgehen, will sich aber ein selbstständiges Leben aufbauen. Lotte weiß von einem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße und hat tatsächlich das große Glück, dort eine Anstellung als Verkäuferin zu finden. Zudem befindet sich das Sortiment des Ladens im Umbruch. Die Besitzerin Mizzi Kauber will komplett auf Skimode und -ausrüstung umstellen, denn sie sieht den neuartigen Sport als Sport für die Zukunft und dies nicht nur für die Herren. Lotte ist als begeisterte Skifahrerin sofort von dem Konzept der Chefin begeistert und geht die Arbeit voller Energie an. Und während der Arbeit berät Lotte zufällig einen jungen Mann, der ihr nicht so schnell aus dem Kopf geht. Doch nicht nur die Religion, vor allem gesellschaftliche Unterschiede und ein großes Geheimnis stehen der jungen Liebe im Weg... Meinung: Mir gefällt das Cover gut, es spricht mich definitiv an. Es vermittelt den Eindruck eines Winterromans, was so ziemlich zutrifft, da der Großteil der Handlung im Winter spielt. Ich mag es, dass die kräftig rote Schriftfarbe stark heraussticht und für mich so den Blickfang des Buches bildet. Zudem spaltet die Schrift das Cover in zwei Teile. Im oberen Teil ist eine Schneelandschaft zu sehen, zudem scheint eine Dame die Szenerie zu beobachten. Sie hat Skier in der Hand und trägt eine besondere Unterbekleidung, die eine wichtige Rolle im Buch einnimmt. Im unteren Teil wiederum sieht man ein lebendiges Bild einer belebten Straße. Hier stelle ich mir vor, dass es sich um Wien handelt und ich mag den Unterschied zwischen der ruhigen Schneeszenerie und dem aufregenden Stadtbild. Ich hatte schon viel positives zu dem Buch gehört und wollte das Buch schon längere Zeit lesen. Mich hat sowohl das Cover, als auch die Handlung stets angesprochen und ich hatte auch schon mal in die Leseprobe reingeschnuppert, die mir hervorragend gefallen hat. Später hatte ich immer mehr gute und anregende Rezensionen gelesen, dass mein Wunsch, das Buch zu lesen immer größer wurde. Ich bin sehr glücklich, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe und ich mich von dem Roman selbst überzeugen konnte. Ich bin gut in den Roman gestartet und dieser erste positive Eindruck hat sich den ganzen Roman über erstreckt. Es herrscht eine angenehm leichte Schreibweise vor, die ein schnelles Lesen ermöglicht hat und durchweg hat es mir Spaß gemacht, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterzulesen. Ereignisse wurden anschaulich beschrieben, die Charaktere waren interessant, vielseitig und abwechslungsreich gestaltet. Man konnte in vielen Situationen mitfiebern und viele Orte des Settings konnte ich mit bildhaft vorstellen. Es gibt keine genauen Hinweise auf die Handlungszeit. Es ist lediglich bekannt, dass die Handlung im Herbst beginnt und sich bis ins neue Jahr, das Jahr 1905 erstreckt. Zwischendurch erhält man immer mal einen Hinweis auf bevorstehende Ereignisse, sei es Weihnachten oder Silvester. Trotzdem hätte es mir besser gefallen, wenn man dazu mehr Informationen erhält, um sich auch zeitlich besser orientieren zu können. Am Anfang neuer Kapitel wird stets der folgende Handlungsort kurz genannt. Vielleicht hätte man hier ebenfalls den Monat hinzufügen können. Immer wieder tauchen einige historische Bezüge auf, die geschickt in die Handlung eingebunden wurden. Sie passten zur jeweiligen Situationen und haben beim Lesen nicht gestört. Dazu wurden diese Details so eingeflochten, dass ich sie direkt nachvollziehen und nicht noch groß darüber nachdenken musste. Es werden verschiedene Themen eingebracht, vor allem spielt natürlich das Skifahren eine Rolle. Ebenfalls im Vordergrund stehen die Frauenrechte und wie die weibliche Bevölkerung teilweise dafür kämpft oder wie diese abgelehnt werden. Dazu werden auch Standesunterschiede, sowie die Missstände in der Gesellschaft aufgezeigt, was dem Buch insgesamt einen interessanten Hintergrund für die Handlung gibt. Mit großen, spannungsvollen Momenten kann das Buch nicht aufwarten, was mich aber nicht gestört hat. Ich mochte es, dass die Handlung mit einem ruhigen Unterton erzählt wurde und die energiegeladenen Szenen einen überschaubaren Rahmen hatten. Leider fand ich einige Momente und Szenen nicht spontan genug. Sie wirkten recht konstruiert und für jedes Problem wurde innerhalb von kurzer Zeit eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Ein – zwei kleine Hindernisse wären dabei ganz hilfreich gewesen um alles etwas lockerer und authentischer wirken zu lassen. Wie ich bereits erwähnt hatte, konnte ich mir viele Orte des Settings bildhaft vorstellen. Dazu zählt vor allem der Laden von Mizzi Kauber. Von dieser Lokalität hatte ich die stärksten Bilder vor Augen. Vielleicht haben mir deshalb viele Szenen von dort am besten gefallen, einfach weil die Szene sehr lebendig wirkte. Lediglich mit den Sehenswürdigkeiten Wiens hatte ich kleine Probleme. Das lag aber nicht an der fehlenden Beschreibung, sondern vieles war mir unbekannt oder meine Fantasie war nicht ausreichend genug. Im Roman taucht eine Vielzahl an Protagonisten auf, man hat deutlich gemerkt, dass die Autorin sich viele Gedanken darum gemacht hat. Sie waren vielseitig, hatten unterschiedliche Charaktere und besaßen Ecken und Kanten. So ergibt sich ein lebendiges Bild, welches noch verstärkt wird, dass Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten auftauchen. Sowohl die wohlhabenden Bürger, als auch die einfachen und armen Menschen sind vertreten, wodurch ein breites soziales Bild entsteht. Lediglich mit Lotte bin ich nicht vollkommen zufrieden. So abwechslungsreich die Wesen der anderen Protagonisten sind, so einseitig ist Lotte. Sie ist ein liebenswürdiger und sympathischer Charakter, der die Dinge mutig angeht und eine angenehme Unabhängigkeit zeigt. Alles Attribute, die ich normalerweise bei einem Menschen mag. Doch Lotte zeigt nur diese eine Seite von sich selbst. So hat Lotte keine Ecken und Kanten, sondern kommt nur als das liebe Mädchen vom Lande daher, welches zu gut für die Welt ist. Tatsächlich haben mir die anderen Charaktere besser gefallen, sie traten abwechslungsreicher auf. Allen voran fand ich hierbei Mizzi Kauber sehr interessant, sie hatte ein besonderes Wesen, über das man viel nachdenken konnte. Aus ihr wird man lange nicht schlau und ich mag ihre verschiedenen Gesichter recht gerne. Fazit: Ich kann mich den vielen guten Meinungen zu dem Buch nur anschließen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich das Buch sicherlich innerhalb von vielleicht drei Tagen ausgelesen, unter anderem auch durch die äußerst angenehme Schreibweise, die sehr einladend wirkte. Auch das Setting war traumhaft und gerade die schneereichen Szenen haben traumhafte Bilder entstehen lassen. Mit vielen Charakteren bin ich gut ausgekommen, lediglich mit Lotte hatte ich ein paar Probleme. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die etwas zu konstruierte Handlung, welche ab und an auch etwas hervorsehbar war. Für diese beiden genannten Punkte ziehe ich gesamt einen halben Punkt in meiner Bewertung ab. Ansonsten habe ich nichts zu beanstanden und bin richtig froh das Buch selbst gelesen zu haben. Das Buch bietet eine tolle Wohlfühlgeschichte, mit vielen historischen Hintergrundinformationen, was eine richtig gute Mischung darstellt. Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

Nicht so geflasht

Von: kleine_antje Datum: 16. February 2020

Als Lotte 1904 in Wien ankommt, ist für sie noch alles neu und fremd. Bisher hat sie mit ihrem Vater in dem kleinen Ort Mürzzuschlag gewohnt und von der großen Stadt nicht viel mitbekommen. Aber ihre Zeit in den Bergen und auf Skiern ist ihr jetzt hilfreich. In dem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße bekommt sie deshalb gleich eine Anstellung, denn der Skisport ist erst im Kommen, nur die wenigsten kennen sich mit den neuartigen Brettern aus. Dass das auch etwas für Frauen ist, kann man sich schon gar nicht vorstellen. Aber Lotte lässt sich davon nicht beirren, und als dann noch ein junger Herr bei ihr seine Skier bestellt und Gefallen an ihr findet, befürchtet sie, dass das alles nur ein Traum sein könnte … Meinung: Das Buch lässt sich flüssig lesen und es wird alles sehr bildlich dargestellt. Leider war für mich das Buch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Mir hat die Spannung gefehlt, da einige Sache sehr vorhersehbar sind. Lotte war für mich irgendwie die perfekte Protagonistin. Hier haben mir die Ecken und Kanten gefehlt. Für mich war sie ein richtiger Glückpilz. Sie ist so rasant aufgestiegen in der Gesellschaft. Ich bezweifle, dass es im Jahr 1904 so möglich war. Das Frauenbild in der Gesellschaft wurde sehr gut dargestellt. Fazit: Für mich die mit dem Wintersport nichts am Hut hat, war es sehr interessant vom Ski fahren in dem Buch mehr zu erfahren. Leider hat mir die Spannung gefehlt. Ein paar Ecken und Kanten wäre hier schön gewesen.

Ein Roman über eine starke Frau, die für ihre Träume kämpft!

Von: Lissy Datum: 22. January 2020

Meine Meinung Cover Das Buchcover gefällt mir hier sehr. Im unteren Teil ist ein historisches Wiener Gebäude abgebildet und im oberen Teil ist eine Frau mit Skiern, vor einer Bergkulisse abgebildet. Das Cover passt somit perfekt zum Inhalt. Inhalt Österreich 1904: Lotte beschließt, nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters nach Wien zu ziehen, obwohl sie dort weder eine Wohnung noch eine Anstellung hat. Doch mutig, wie sie ist, versucht sie ihr Glück und geht dem Rat einer Wirtin nach in das Geschäft von Mizzi Kauba um dort nach einer Anstellung zu finden. Die Geschäftsfrau Mizzi Kauba, die sehr am Bergsport interessiert ist, ist schnell von Lotte begeistert und stellt diese als Verkäuferin ein und gibt ihr auch eine Unterkunft. Für Lotte könnte es nun nicht besser laufen, sie hat eine Arbeit, für die sie sich sehr interessiert, da sie mit dem Skisport groß wurde und eine Unterkunft. Doch dann ist da noch reiche Jakob Sonnstein, der aus einer anderen Schicht kommt. Mehr verrate ich an dieser Stelle nun nicht. Weitere Themen, die in diesem ersten Teil eine große Rolle spielen sind die Armut, die hier immer wieder angeschnitten wird, die Frauenrechte, Antisemitismus und die harten Arbeitsbedingungen in Fabriken. Oben erwähnte ich ja, dass das Bergsportgeschäft der Frau Mizzi Kauba gehörte, dies war für diese Zeit ja sehr außergewöhnlich. Zum Thema Armut wird z.B. auch erwähnt, dass sich in Wien viele Menschen eine Wohnung geteilt haben und sich dann auch abgewechselt haben im Bett zu schlafen. Die einen gingen am Tag dann zur Arbeit, die anderen kamen von der Arbeit heim und gingen schlafen. Schreibstil Der flüssige und detaillierte Schreibstil der Autorin haben es mir möglich gemacht, dass ich eigentlich schon ab der ersten Seite, sofort in die Geschichte eingetaucht bin. Ich hatte sofort Bilder im Kopf, wie Lotte und die anderen Figuren aus dem Buch aussehen könnten. Da ich nun viele Lieblingsorte aus Wien wieder im Kopf habe, möchte ich jetzt wieder nach Wien (war doch erst im August dort, aber dies ist schon wieder viel zu lange her). Der Spannungsbogen wurde auch über die gesamte Geschichte aufrecht erhalten und viel zu keiner Stelle ab. Mit einigen Geschehnissen hätte ich auch gar nicht gerechnet und so blieb es spannend und war an keiner Stelle langatmig. Charaktere Die junge Lotte Seidel war mir als Protagonistin sofort sympathisch. Sie ist eine mutige junge Frau, die für ihre Träume kämpft und alles dafür gibt, was für die Zeit in der sie lebt, sehr inspirierend ist. So konnte ich mit ihr von Anfang an mitfiebern und mich gut in sie hineinversetzten. Fazit Mir hat das Buch Lottes Träume sehr gefallen, ich habe mich richtig in die Zeit zurückversetzt gefühlt. Außerdem ist Lotte die Protagonistin wundervoll und mir sehr ans Herz gewachsen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und gebe dem Buch fünf von fünf Sternen.

Eine mutige Frau kämpft für ihren Traum

Von: aebbies.buechertruhe Datum: 18. January 2020

Lotte, 22 Jahre alt, reist nach dem Tod ihres Vaters im Jahre 1904 von ihrem kleinen Heimatdorf Mürzzuschlag nach Wien. Sie arbeitet dort als Verkäuferin im Bergsportladen von Mizzi Langer-Kauba, die mehr für den Skisport machen will. Da Lotte von Kindheit an mit dem Skifahren vertraut ist, kann sie Mizzi gut helfen. Denn bisher kennt sich niemand mit diesem Sport gut aus und auch die Mode ist sehr fragwürdig. Denn auch Frauen beginnen mit diesem Sport - und tragen Hosen! Beate Maly versteht es, den Leser mit in das winterliche Wien des Jahres 1904 zu nehmen. Sie beschreibt ein traumhaftes Wien so bildhaft, man sieht es so deutlich vor sich, als wenn man selbst auf den verschneiten Straßen wandelt. Besonders gelungen ist es, die Dialoge mit Wiener Dialekt zu schreiben. Dadurch erhält die Geschichte noch einen Tick mehr Authentizität. Überhaupt schreibt die Autorin sehr anschaulich und flüssig, so daß die Geschichte riesig Spaß macht und überhaupt nicht "trocken" daher kommt. Man lernt auch noch dazu, denn die Geschichte des Skifahrens nimmt hier ihren Anfang und als Leser, der bisher keine Ahnung von diesem Sport hat, erfährt man hier einiges Wissenswerte. Der Kampf der Frauen um das Recht Hosen zu tragen ist heute eher witzig - damals jedoch ein sehr ernsthaftes und erbittert geführtes Thema. Da wundert es nicht, daß es in diesem Roman eine sehr resolute Charaktere gibt (Mizzi), die sich durchsetzt um jeden Preis. Aber so war es auch gut, denn sonst hätte sie keinen Erfolg gehabt. Lotte ist einfach gutherzig und sympathisch, ausgestattet mit Durchhaltevermögen. Dieses Buch vereint sehr viele Themen. Man erhält Romantik, Kampf der Frauen um ihre Rechte, aber auch die Lebensumstände und der Unterschied zwischen arm und reich sind ein großes Thema. Bei all diesen Themen wirkt das Buch jedoch nicht mit Problemen überladen. Es macht Spaß, Lotte auf einem Teil ihres Lebensweges zu verfolgen!

Frauen erobern den Bergsport

Von: Frau Goethe liest Datum: 05. January 2020

Lotte ist 22 als ihr Vater starb und sie ihren Lebensunterhalt selber verdienen muss. Die ski- und wanderbegeisterte Frau macht sich auf den Weg vom Land in die Hauptstadt Wien, um dort eine geeignete Arbeitsstelle zu finden. Im Laden für Bergsportausrüstung kommt sie ihren Träumen näher. Lotte kann mit ihrem Erfahrungen die Kundschaft beraten, welche Ski die passenden sind und welche Ausrüstung nötig ist. Ihre Chefin ist die ebenfalls vom Bergsport faszinierte Mizzi Langer-Kauba. Die Pionierin des Skisports war erste Teilnehmerin an einem Abfahrtsrennen. Sie revolutionierte ebenfalls die Kleidung für die Frauen, indem sie die langen Röcke durch Hosen ersetzte. Die Produkte in ihrem Geschäft präsentierte sie anschaulich in einem aufwändigen Katalog, der von Gustav Jahn gestaltet wurde. Diesem historisch belegten Handlungsstrang schließt sich ein fiktiver an, in dem es um Lottes beginnende Beziehung zu dem jüdischen Arzt Jakob Sonnstein geht. Der Sohn eines Süßwarenfabrikanten ist mit einer anderen Frau verlobt, die ebenfalls aus einer wohlhabenden Unternehmerfamilie stammt. Jakob hegt keine Gefühle für sie, wiedersetzt sich aber auch nicht dem Wunsch seiner Eltern. Als Lotte von der Liaison erfährt, zerbricht ihre Welt. Zeitgleich verliert sie durch ein falsches Gerücht ihre Stellung und ihre einzige Freundin zieht in eine andere Stadt. Plötzlich ist sie allein in einer großen Stadt und weiß nicht, was der nächste Augenblick bringen wird. Sie hat Glück im Unglück und kann ihr Können als Textildesignerin beweisen. Ihr Leben scheint wieder geordnet, ihr Gefühlsleben jedoch weniger. Beate Maly legt in diesem Auftakt zu einem Mehrteiler ihre Hauptfiguren an. Lotte verkörpert den Stand der Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die über keinerlei Vermögen verfügen, sondern sich auf ihre Talente verlassen müssen. Der krasse Gegensatz dazu bildet Mizzi Kauba, die aus wohlhabenden Haus stammt. Auch die Unternehmersfamilie Sonnstein folgt den gesellschaftlichen Regeln. Die beginnenden antisemitischen Parolen der Politik verletzen, aber noch ahnt niemand die späteren Auswirkungen. Die in Wien geborene Autorin setzt sich in diesem Roman ebenfalls mit den Frauenrechten der Epoche auseinander. Die moralischen Grundsätze weichen gerade beim Bergsport den praktischen Aspekten. Zudem bedeutet eine passende Kleidung mehr Sicherheit. Frauen wie Mizzi Kauba haben diesen Weg für die folgenden Generationen geebnet. Eine weitere Nebenfigur um Lotte ist der auf der Straße lebende Fritz. Der Junge ist wegen der unmenschlichen körperlichen Züchtigung aus dem Waisenhaus geflohen. Nachts sucht er sich einen Schlafplatz in zugigen Kellern und hofft, dass ihn niemand bemerkt. Das Umfeld fördert Krankheiten wie Typhus und Diphtherie. Eine ausreichende Ernährung hatten diese Straßenkinder ebenfalls nicht. Fritz weckt durch seine offene Art sofort Sympathie. Im Verlauf der Geschichte kreuzen sich seine und Lottes Wege immer wieder. Lotte erhält ebenfalls Einblick in die Wohnsituation der Arbeiterklasse. Im Geschäft von Mizzi Kauba wohnt sie mit einer anderen Verkäuferin in einer kleinen Kammer. Sie bekommen Kost und Logis. Dafür erhalten sie Lohn und einen halben freien Tag pro Woche. Der historische Roman ist der Beginn eines Mehrteilers. Die Protagonistin Lotte muss einige Hürden überwinden. Das Ende leitet nicht zwingend eine Fortsetzung ein, weckt allerdings die Neugier auf mehr. Die winterliche Skikulisse macht dieses Buch zur idealen Lektüre in eben dieser Zeit. Es macht Spaß, den Weg der durchsetzungsstarken Frauen in einer Umbruchszeit zu verfolgen.

eine ganz zauberhafte Geschichte

Von: Mattis Bücherecke Datum: 31. December 2019

Lottes Träume ist das erste Buch, das ich von Beate Maly gelesen habe. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Blanvaletverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Inhalt Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters zieht Lotte fast mittellos nach Wien. Ihr Glück ist, dass sie sich mit Skifahren und Bergsteigen gut auskennt, und sie bekommt so direkt eine Anstellung im ersten Wiener Geschäft für Ski- und Bergsport. Aber nicht alle gönnen ihr diese Anstellung. Eines Tages lernt sie den jungen, jüdischen Kinderarzt Jakob kennen, und dieser bringt ihre Gefühle ziemlich durcheinander. Meine Meinung Als ich zum ersten Mal in der Vorschau dieses Buch gesehen hat, war für mich klar, dass ich es lesen muss. Die Thematik und auch das wunderschöne Buchcover haben mich direkt angesprochen. Und obwohl ich ja sehr viele Bücher lese, kann ich sagen, dass dieses Buch besonders ist. Der Schreibstil ist großartig, ich kann mich nicht erinnern, wann ich ein Buch mit über 500 Seiten so schnell durch hatte. Die Autorin macht es einem aber auch wirklich leicht, dieses Buch zu lieben. Es war spannend, traurig, ein bisschen erschütternd aber auch hoffnungsvoll. Anhand der Protagonistin Lotte zeigt sich, dass zu einer Zeit, in der Frauen soviel weniger zu melden hatten wie heute, es trotzdem Kämpferinnen gab, die an ihr Glück glaubten und es selbst in die Hand nahmen. Auch die Liebe zwischen der Katholikin Lotte und dem Juden Jakob zeigt deutlich auf, wie schwierig es schon damals war, außerhalb der vorgegebenen Konventionen eine Beziehung zu führen. Fazit Eine von der ersten bis zur letzen Seite zauberhafte Geschichte, die mir großen Spaß gemacht hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Werke der Autorin. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne zeitgenössische Literatur lesen.

Leichte Lektüre mit jeder Menge Frauenpower!

Von: miss_lia48 Datum: 07. December 2019

INHALT: Wien, 1904: Nach dem Tod ihres Vaters, setzt die 22-jährige Lotte Seidl alles auf eine Karte, verkauft ihr Hab und Gut und macht sich auf den Weg nach Wien. Sie weiß noch nicht einmal, wo sie wohnen wird. Lotte hat lediglich den Tipp erhalten es in einem Geschäft zu versuchen, in dem angeblich junge Frauen als Verkäuferinnen eingestellt werden. Zufällig möchte sich die Inhaberin Mizzi Kauba zukünftig auf den Winter- und Bergsport spezialisieren. Ein großes Glück für Lotte, die bereits mit fünf Jahren auf Skiern den Steilhang hinuntergesaust ist und daher mit den "neumodischen Brettern" bestens vertraut ist, die gerade erst im Kommen sind. Dass diese Sportart auch etwas für Frauen sein könnte, können sich jedoch die wenigsten vorstellen... Von Lottes Begeisterung für den Skisport ist auch der Kinderarzt Doktor Jakob Sonnstein sehr angetan. Dieser hat nicht die Absicht in das Zuckerwarengeschäft seines reichen Vaters einzusteigen. Er möchte Leid lindern und Menschenleben retten, dort wo er gebraucht wird. Von seiner zukünftigen Ehegattin haben die Eltern schon genaue Vorstellungen, die dem Sohnemann jedoch weniger behagen... MEINUNG: Ich war auf der Suche nach einer lockeren, winterlichen Lektüre für zwischendurch, die sich leicht lesen lässt. Eigenschaften, die bei diesem Buch durchaus zutreffen. Der Schreibstil ist recht bildlich, so dass von Anfang an direkt Bilder vor meinen Augen entstanden, die mich in das winterliche Wien versetzten. Die Kälte und der nasse Schnee konnte ich dabei regelrecht spüren. Lotte muss man einfach mögen. Auch die Freundschaft zur ihrer Kollegin Klara war herzerwärmend. Insgesamt wurden die unterschiedlichen Charaktere schön herausgearbeitet, durch die die Geschichte lebendig blieb. Mir gefallen Romane mit starken Frauen-Figuren sehr gut. Sowohl Lotte selbst und auch ihre Chefin Mizzi Kauba sind zwei sehr taffe und emanzipierte Frauen. Die Bevölkerung Wiens kann sich den Skisport bei Frauen damals noch so gar nicht vorstellen. Und auch Geschäftsfrauen sind verpönt. Lotte trug in den Bergen schon immer heimlich Hosen, da es sich als viel praktischer erwies. Doch in der Öffentlichkeit konnte man sich das als Frau noch nicht so recht trauen. All dies kam in dem Buch wunderbar zur Geltung! Ein Roman, in dem also viel Frauen-Power steckt! Neben den damaligen Moralvorstellungen, werden auch die gesellschaftlichen Unterschiede Wiens zur jener Zeit recht deutlich. Während die einen im Geld schwimmen, können sich andere keine Unterkunft, Essen oder medizinische Behandlung leisten. Auch Jakob tut sich hier schwer als Arzt, da er am liebsten allen Kranken und Leidenden helfen würde. Insgesamt ist die Handlung recht vorhersehbar, was mich bei leichter Unterhaltung aber nicht unbedingt stört. Die Liebesgeschichte hat sich für mich zugegebenermaßen gerade noch so in einem Rahmen bewegt, in dem die für mich lesbar war (ich mag es nicht so gerne kitschig :D). Aber sie steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte und wird nicht all zu detailreich beschrieben, wodurch sie sich für mich doch noch harmonisch in das Gesamtbild einfügen konnte. Mit der Titelauswahl bin ich nicht ganz zufrieden, da es für mich im Buch eigentlich nicht wirklich um Lottes Träume geht. Des Weiteren löst sich bei mir die Schrift des Titels auf dem Cover auf, was hoffentlich daran liegt, dass es ein Leseexemplar ist. Andernfalls würde ich an dieser Stelle noch Verbesserungspotential sehen. Sonst finde ich das winterliche Cover nämlich sehr schön! FAZIT: Insgesamt eine leichte, schöne, wenn auch etwas vorhersehbare Lektüre für gemütliche Winterabende, in der jede Menge Frauenpower steckt! Rein inhaltlich gibt es von mir 4/5 Sterne!

„Lottes Träume“

Von: LinesLieblingsbuecher Datum: 26. November 2019

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches Autorin: Beate Maly Verlag: blanvalet Erschienen am: 14.10.2019 Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und absolut überzeugt! Zum Inhalt: Als der Vater der jungen Lotte verstirbt muss diese schnell auf eigenen Beinen stehen. Sie beschließt nach Wien zu gehen, denn dort sollen derzeit Verkäuferinnen gesucht wird. Lotte hat Glück und sie bekommt eine Anstellung bei Mizzie Langer-Kauber. Die emanzipierte Geschäftsfrau beschließt ihr Sortiment komplett auf den Skisport umzustellen. Da Lotte das Skifahren von Kindesbeinen an gelernt hat, ist sie genau die richtige, um die Skier an den Mann und an die Frau zu bringen. Wir schreiben das Jahr 1904 und da ist das Skifahren für Frauen noch sehr verpönt. Lotte jedoch findet schnell Freude an ihrer neuen Aufgabe. In ihrer Kollegin Klara findet sie sogleich eine Freundin und lebt sich nach und nach in Wien ein. Leider sind ihr nicht alle Kolleginnen wohl gesonnen und Lotte muss sich nicht nur in der Domäne des Skifahrens behaupten. Glücklicherweise lernt sie Jakob, einen liebevollen Kinderarzt kennen. Und gerade als Lotte denkt sie hätte ihr Glück gefunden zerbricht es auch schon wieder... Fazit: Ich bin begeistert! Dieses Buch war für mich ein pures Erlebnis! Die Autorin hat mich an die Hand genommen und mich nicht nur in die Geschichte mitgenommen, sondern sie hat mich ein Teil davon werden lassen. Außerdem hat Beate Maly es geschafft, viele Themen so zu vereinen, dass sie ein stimmungsvolles Ganzes ergeben. Ich mochte die verschiedenen Charaktere und die Art, wie die Geschichte erzählt wurde. Es wurden gemeine Intrigen gesponnen, es wurde zusammen gehalten, es wurde gekämpft, es wurde geliebt, es wurde verraten, es wurden Bündnisse geschlossen und Beziehungen gelöst... diese Geschichte wurde einfach gelebt! Außerdem mochte ich es sehr, wie die Autorin reale Personen in die Geschichte eingebunden hat. So habe ich viel wissenswertes über starke Frauen hinzugelernt. Danke an Beate Maly und allen Frauen, die es mir ermöglicht haben in die Berge zu gehen!!! Große Leseempfehlung!

Frauen erobern den Wintersport

Von: Rebecca K. Datum: 29. October 2019

Lotte kommt nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters nach Wien um dort Arbeit zu finden. Bis jetzt kannte sie nur das Landleben und hat die Berge und den Bergsport geliebt. Bei Mizzi Kauba die in Wien einen Bergsportladen besitzt findet sie zum Glück schnell eine Anstellung und lebt sich recht gut in den neuen Alltag ein. Aber natürlich muss auch Lotte für ihre Rechte kämpfen und ja ihr Herz geht auch eigene Wege, so dass Lotte sich entscheiden muss was sie wirklich will. Da ich schon einige Historische Romane von Beate Maly im Laufe der letzten Jahre gelesen habe und dieser hier in einer meine Lieblingsstädte Wien als Handlungsort spielt sowie der Klappentext mich auch sofort angesprochen hatte war ich sehr neugierig auf das Buch. Als ich den Roman dann in Händen hielt empfand ich das Cover als wirklich sehr gut gewählt, oben eine Frau als Skifahrerin in den Bergen und unten die winterliche Stadtansicht von Wien (also einer der Bahnhöfe von Wien) dazu der geprägte rot glänzende Titel des Buches alles wirkte sehr stimmig auf mich. Es werden zwar reale Figuren der damaligen Zeit im Roman erwähnt, aber die gesamte Handlung des Romans ist fiktiv und auf Lottes Geschichte ausgelegt. Diese erzählt eben wie schwer es eine junge Frau gerade zu der Zeit hatte und dass der Wintersport bzw. der Bergsport an sich nicht als passend für Frauen angesehen wurden. Mir persönlich ist der Einstieg ins Buch wirklich sehr leicht gefallen und so kam ich leider auch viel zu schnell zum Ende des Buches was ich fast schon bedauert habe. Der Roman war auf zwei Handlungsstränge aufgebaut, dies war zum einen der von Lotte und dann noch jeder von Jakob den man im Laufe des Romans dann besser kennenlernen wird. Gut gefallen hat mir, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war und auch wenn man sich denken konnte es wird alles gut ausgehen so wurde es nie langatmig oder gar langweilig und mit einigen Drehungen hätte ich so auch nicht gerechnet gehabt. Dem Handlungsverlauf an sich konnte man nimmer sehr gut folgen und auch die getroffenen Entscheidungen waren für mich immer gut nachvollziehbar gewesen. Man konnte sich die Figuren des Romans dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen. Lotte hatte ich von Anfang an in mein Leserherz geschlossen gehabt und auch Fritz sowie Jakob haben dort ihren Platz gefunden. Auch wenn ich Orte wie Lilienfeld nachschlagen musste um mir deren geografische Lage besser vorzustellen, konnte ich mir alle Handlungsorte problemlos durch deren Beschreibungen vor dem inneren Auge entstehen lassen. Als ich nun den Roman beendet hatte, hatte ich schon Sorge ich müsste liebgewonnene Figuren schon jetzt verlassen, aber da es der Auftakt zu einer Trilogie ist darf ich mich schon jetzt auf einen weiteren Teil mit Lotte, Jakob und vielleicht auch mit Fritz freuen. Sehr, sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für den Roman es wird einer der Highlights von 2019 für mich sein.