Fernando J. Múñez

Die Köchin von Castamar

Die Köchin von Castamar Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

eBook
Buch

€ 9,99 [D] inkl, MwSt, | € 9,99 [A] | CHF 12,00 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

€ 13,00 [D] inkl, MwSt, | € 13,40 [A] | CHF 18,90 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köching argwöhnisch beobachten ...

Kulinarische Leidenschaft

Von: Eliza Datum: 02. August 2020

Mit dem ersten Teil der Romanreihe um die Köchin von Castamar ist Fernando J. Múñez, ein spannendes Epos gelungen. Nach dem die ersten Eindrücke mich noch nicht überzeugt hatten, schaffte es der Autor im Laufe der Geschichte mich zu fesseln und an die Geschichte zu binden. Das Cover ist bunt gehalten. Im Vordergrund zeigt sich der Rumpf einer Frau, welcher mit einer weißen Kochschürze bekleidet ist. In der Hand hält sie eine Keramikschüssel. Im Hintergrund erkennt man partiell ein Anwesen. Der Klappentext beschreibt sehr vage und detailarm die Handlung und schafft es so gut Spannung aufzubauen. In der Story geht es um die junge Köchin Clara welche über kleine Umwege am Hofe von Castamar durch ihre außergewöhnlichen Kochkünste den Aufstieg von der Küchenhilfe zu Chefköchin erlangt. Dieser relativ schnelle berufliche Anstieg ist mit vielen Entbehrungen für sie verbunden. Clara ist eine sehr willensstarke sowie fleißige Frau, welche durch ihre Liebe zum Kochen versucht ihre persönlichen Probleme zu vergessen. Aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlages leidet Clara an Agoraphobie, der Angst geschlossene Räume zu verlassen. Dies bringt sie des Öfteren in Schwierigkeiten. Als besondere Nebenfiguren des Romans erscheinen der Herzog von Castamar, Don Diego, Úrsula Berenguer, die Haushälterin von Castamar sowie Enrique von Arcona, der Erzfeind von Don Diego, welcher ihm die Schuld an einem tragischen Ereignis aus der Vergangenheit gibt. Alle drei Nebenfiguren haben eine eigene Persönlichkeit und geben dem Roman somit die entscheidenden Zutaten für die Spannung und Dramatik. Ursula Berenguer ist die strenge Haushälterin, welche Clara als Konkurrentin sieht und ihr nach und nach das Leben schwer macht. Herzog Don Diego aufgrund des Todes seiner Ehefrau untröstlich, findet an den Kochkünsten von Clara immer mehr gefallen, was für ihn in der Zukunft problematisch werden könnte. Enrique von Arcona ist skrupellos und versucht alles um Don Diego zu schaden. Dies ist eine der dramatischen Sequenzen der Story, welche die Spannung bis zum Ende nicht mehr abflauen lässt. Der Roman spielt in den Jahren 1720 bzw. 1721, weshalb eine zeitliche Einordung gut möglich ist. Zeitsprünge sind nicht zu erkennen. Die deutsche Übersetzung der Sprache ist meiner Meinung nach gut gelungen, der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich vermittelt. Durch die sehr detaillierte Darstellung der Speisenzubereitung bleibt zudem für den Leser eine kulinarische Verbindung zu der Geschichte. Der Roman richtet sich tendenziell eher an Frauen und an Fans der spanischen Geschichte zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich mich sehr gut in die Erzählung hineinfinden können und bin gespannt, inwieweit das Drama und Don Diego und Clara in dem nächsten Band weitergehen wird. Ich bedanke mich bei Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Historisches Buch

Von: diebecca Datum: 01. December 2020

In dem Buch Die Köchin von Castamar - Claras Geheimnis von Fernando J. Munez wird Clara beim Herzog von Castamar als Hilfsköchin angestellt. Der Herzog ist begeistert von den kulinarischen Genüssen und lässt ihr Komplimente zukommen. Clara ist glücklich, doch sie weiß, dass sich Gerüchte am Hof schnell ausbreiten. Das Cover sieht gleich historisch aus, der Titel passt gut dazu. Das Buch lässt sich flüssig lesen, es ist der dem 18. Jahrhundert angemessen geschrieben. Clara arbeitet in der Küche, hier bekommt man vieles mit, was in der Küche abläuft. Das Essen, der Genuss und das Kochen spielen eine sehr wichtige Rolle. Das Leben und arbeiten am Hof spielt eine große Rolle, genauso wie die Stände und die Posten innerhalb des Dienstpersonals. Und auch die Intrigen, die es immer wieder gibt, sind ein wichtiges Thema. Clara ist eine mutige Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, obwohl sie ein Problem hat. Das Ende fand ich etwas sehr offen, aber es gibt einen zweiten Band, der sicherlich alle Fragen beantwortet.

Ein solider, spannender historischer Roman

Von: Kathrin-Marie Datum: 14. October 2020

Clara ist jung und ihre Leidenschaft gehört dem Kochen. Sie hat ihren Vter verloren und mit sich selbst zu kämpfen. Sie bekommt eine Stelle als einfache Köchin auf dem Sitz des Herzogs von Castamar. Doch durch ihr Können wird dieser, Don Diego, auf sie aufmerksam und zeigt ihr fortan, wie angetan er von diesem Talent ist. Nun hat es Clara schwer. Denn plötzlich werden Intrigen um sie gesponnen, die ihr das Leben schwer machen. Denn der Herzog macht ihr den Hof und auch Clara findet Gefallen an ihm. Interessant finde ich, wie die Hierachie der Dienerschaft dargestellt wird. Dieses Wissen hilft, den Plott der Geschichte zu verstehen. Die sich anbahnende Geschichte zwischen der einfachen Köchin nicht standesgemäßer Herkunft und dem verwitweten Herzog ist spannend, allerdings hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht. Spannend sind auch die Gerüchte, die nun am Hof gestreut werden- und unter denen besonders Clara zu kämpfen hat. Schnell werden wir Zeugen davon, wie wenig ein Menschenleben dort zählt und wie wichtig Standesdünkel sind. Ich konnte mich leicht auf das Buch einlassen. Clara und Don Diego, der Herzog, nähern sich einander an, was ich leider als etwas zu dünn empfand. Mehr Emotionen hätten diesem Handlungsstrang gut getan. Ansonsten empfinde ich diesen historischen Roman als unterhaltsam und interessant. Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und nimmt den Leser mit auf die Reise an den Hof. Fazit: solide und spannend.

Die Köchin von Castamar

Von: Literaturblogsaarland Datum: 15. September 2020

Inhalt : Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köching argwöhnisch beobachten ... Vita : Fernando J. Múñez, geboren 1972 in Madrid, studierte Philosophie und Filmwissenschaften. Er verfasste Drehbücher und Jugendliteratur, bevor er die historische Saga »Die Köchin von Castamar« schrieb, die in Spanien sofort zum Bestseller wurde. Buchbesprechung : Die junge Clara hat nach einem schweren Schicksalsschlag und daraus resultierender Agoraphobie eine Anstellung als Köchin bei Don diego, dem Herzog von Castamar gefunden. In den dortigen Kellergeschossen kann sie uneingeschränkt ihrer Leidenschaft, dem Zubereiten leckerer Speisen, nachgehen. Nach einiger Zeit wird auch der Herzog, der selbst eine schwere Zeit durchmacht, nach dem Genuss der herrlichen Speisen auf die Köchin Clara aufmerksam. Nach und nach kommen sich die beiden näher, was beileibe nicht von jedem gerne gesehen wird. Und so entspinnen sich gefährliche Intrigen bei Hofe. Als allererstes möchte ich dem Bertelsmann-Verlag mein Kompliment aussprechen für dieses toll gestaltete Cover. Es ist ein wahrer Augenschmaus in jedem gut bestückten Bücherregal. Der Autor Fernando Munez hat einen ganz besonders zauberhaften Schreibstil. Man hat als Leser das Gefühl, bei Clara mitten in der Küche zu stehen und die leckeren Speisen förmlich schmecken zu können. Die besondere Atmosphäre am spanischen Hofe hat der Autor wirklich toll eingefangen. Auch die einzelnen Protagonisten sind mir direkt ans Herz gewachsen. Clara Belmonte ist eine sympathische Persönlichkeit und macht eine tolle Charakterentwicklung mit. Man leidet förmlich mit ihr und würde ihr stellenweise so gern helfen. Auch die zarte Annäherung zwischen Clara und dem Herzog und ihre versteckten Botschaften waren für mich ein tolles Leseerlebnis. Mittlerweile ist auch der zweite Teil erschienen, den ich natürlich auch direkt lesen werde, da ich unbedingt wissen will, wie es in der Geschichte weitergeht. Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Ein gelungener Auftakt, der vor allem nach dem ersten Drittel überzeugen konnte

Von: lisaszeilen Datum: 03. September 2020

Spanien, 18. Jahrhundert: Die junge Clara Belmonte erhält überraschenderweise eine Stelle als Hilfsköchin am Hof von Castamar. Über zahlreiche Umwege gelingt ihr ein schneller Aufstieg in der Hierarchie und schon bald wird auch der Herzog auf sie aufmerksam. Inmitten von tödlichen Intrigen bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Doch schnell brodelt die Gerüchteküche und Clara muss künftig auf jeden ihrer Schritte genauestens achtgeben... Der Einstieg in diesen historischen Roman hat mir zugegebenerweise einige Probleme bereitet. Nach dem Erfolg des Autors in Spanien waren die Erwartungen vielleicht ein wenig zu hoch. Denn ich fühlte mich nahezu ein wenig erschlagen von der Fülle an verschiedensten Eindrücken und Informationen. Ich habe mich zuvor noch nie eingehend mit dem gesellschaftlichen Leben im Spanien des 18. Jahrhunderts beschäftigt und hatte daher Schwierigkeiten, mit den vielen Titeln zurechtzukommen. Erschwert wurde mir der Einstieg ferner durch zahlreiche Figuren. Zwar habe ich mich nach etwas weniger als dem ersten Drittel daran gewöhnt, jedoch habe ich den Eindruck, dass mir ein kurzes Personenverzeichnis enorm bei der Orientierung geholfen hätte. Nachdem diese Hürde jedoch erst einmal überwunden war, ging es steil bergauf. Fernando J. Múñez hat es geschafft, mich mit seiner überaus bildgewaltigen Sprache vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Ich habe mich über das gesamte Buch hinweg gefühlt, als wäre ich selbst mitten im sonnigen Spanien angelangt. Die unglaubliche Vielfältigkeit und Diversität an kulinarischen und gesellschaftlichen Eindrücken gelingt dem Autor hervorragend und ich bin auch nach dem Lesen immer noch völlig fasziniert davon. Auch die Geschichte an sich hat es mir angetan. Historische Details wurden sehr gut eingearbeitet und zahlreiche überraschende Intrigen sorgen für einen konstant ansteigenden Spannungsbogen. Hinzu kommen eine sanfte, sich langsam anbahnende Liebesgeschichte und interessante Charaktere. So konnte mich vor allem die Protagonistin Clara begeistern. Ich mochte die Ambivalenz ihrer Persönlichkeit sehr gerne und habe mich gefreut, sie bei ihrer Reise quer durch Castamar begleiten zu dürfen - auch, wenn bei ihr (wie auch bei den anderen Figuren) der Fokus wohl eher nicht auf tiefgängig gezeichneten Hintergründen lag. Nichtsdestotrotz mochte ich diesen Roman überaus gerne und bin gespannt, wie es mit Clara, dem Herzog und den gefährlichen Verschwörungen weitergeht. Wer Interesse an einer packenden Reise und detaillierten kulinarischen Eindrücken hat, für den ist "Die Köchin von Castamar" sicher ein passendes Buch. 4/5 Sterne

Claras Weg

Von: Kristall86 Datum: 23. August 2020

Klappentext: „Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köching argwöhnisch beobachten ...“ Historische spanische Geschichte in deutsch übersetzt, geschrieben von einem spanischen Autor? Ich war soooo gespannt! Autor Fernando J. Múñez hat im Vorfeld viel versprochen von seinem Castamar-Projekt und er hat es alles gehalten! Im ersten Teil dürfen für Clara kennenlernen und mit ihr gemeinsam den Weg an den Hof von Castamar wagen. Es ranken sich viele Geschichten um diesen Ort und man ist neugierig was alles stimmen wird und was eintreten wird. Clara hat das Kochen zu ihrer Leidenschaft gemacht und das merkt man bei den liebevollen, detaillierten Beschreibungen der Speisen für den Herzog und Co.. Múñez geht so herrlich verliebt ins Detail, das man richtig Hunger beim lesen bekommt. Clara und der Herzog finden bald „ihre“ ganz persönliche Art der Kommunikation und man merkt schnell auf welchem heißen Stein sich diese Art bewegt. Ich war hier immer wieder aufs Neue gespannt, was er ihr antwortet und umgedreht. Als dann ihr kleines Geheimnis nicht mehr so geheim bleibt, wird es brenzlich für Clara... hier kommt die Spannung mit ins Spiel. Es ist einen andere, als die Geschichte mit den heimlichen Nachrichten. Dieser Unterschied ist Múñez perfekt gelungen. Ebenso ein Highlight, was mir sehr gut gefallen hat, war die emotionale Darstellung der Figuren. Sie wirken recht steif und verkrampft aber die Zeit damals war nunmal so und wer könnte spanische Geschichte besser aufschreiben als ein Spanier selbst?! Múñez wird genau wissen warum er diesen Stil gewählt und ich muss wirklich sagen, es hebt sich ab von anderen Romanen dieser Art. Endlich mal etwas anderes! Ein weiteres Highlight waren die bildhaften Beschreibungen der Landschaft, des Lebens, der Menschen....Es mutet ein wenig wie eine Zeitreise an, in die man sich begibt, sobald man das Buch aufschlägt und zu lesen beginnt. Múñez hat auch ein Händchen dafür verschiedene Arten der Literatur gekonnt zu mixen! Wir erleben hier Drama, Krimi und Liebe zugleich und das so herrlich dezent platziert, das man zum Schluss auf die Fortsetzung so dermaßen gespannt ist, wie auf die Geschenke an Weihnachten! Ein großartiger spanischer Auftakt, mit ganz viel Temperament und Gefühl! Das war einfach nur Wow und verdient 5 von 5 Sterne!

Eintauchen, mitleiden, mitlieben, mithassen!

Von: buecher-fanwolf Datum: 19. August 2020

Vielen lieben Dank dem C. Bertelsmann Verlag und dem Bloggerportal für das wundervolle Rezensionsexemplar. Rezension: Fernando J. Múnez hat mit „Die Köchin von Castamar“ einen wunderbaren historischen Roman vorgelegt, der zudem den Auftakt für seine Castamar-Dilogie bildet. Der flüssig-leichte, bildhafte und gefühlvolle Schreibstil lässt den Leser sofort in die Geschichte eintauchen, um sich als unsichtbarer Beobachter an Claras Fersen zu heften. Schon die Arbeit im Claras Küchenbereich als auch die Beschreibungen der einzelnen Speisen sowie die detaillierten Rezepte kitzeln die Sinne des Lesers und lassen ihn während der Lektüre wünschen, diese kosten zu dürfen. Gleichzeitig gibt der Autor dem Leser einen guten Einblick in das gesellschaftliche Leben und zeigt die Standesunterschiede auf, die es Clara und Don Diego unmöglich machen, miteinander zu verkehren. Die Handlung lebt zudem von den eingefädelten Intrigen, Lügen und der Boshaftigkeit einiger, die neidisch und eifersüchtig sind auf den Einfluss, den Clara gegenüber Don Diego zu gewinnen scheint und sie zu allerlei Dingen anstiftet, um dies zu unterbinden. Die facettenreichen Protagonisten werden sehr tief und authentisch beschrieben. Ihr agieren hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Bei manchen Protagonisten hat mich ihre Entwicklung sehr überrascht. Einige Schwierigkeiten haben mir die Namen der Adeligen mit all ihren Titeln bereitet und ich hätte mir ein Personenverzeichnis im Buch gewünscht. Dies ist aber nur ein kleines Manko. Fazit: Eintauchen, mitleiden, mitlieben, mithassen! „Die Köchin von Castamar“ ist ein sehr unterhaltsamer und spannender historischer Roman, der von der ersten Seite an zu fesseln weiß. Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein. Absolute Leseempfehlung!

Ohne Luft zu holen!

Von: Tiefseezeilen Datum: 15. August 2020

ERBFOLGEKRIEG IN SPANIEN Wir befinden uns im Jahr 1720 und Spanien hat gerade eine sehr nervenaufreibende Zeit hinter sich. Bis vor 6 Jahren herrschte der Erbfolgekrieg, der dadurch ausgelöst wurde, dass der letzte König kinderlos verstarb. Auch wenn er einen Nachfolger gewählt hatte, kam der Kampf trotzdem und man stand entweder auf der richtigen oder falschen Seite. KERN DER GESCHICHTE UND SEINE PROTAGONISTEN Im Mittelpunkt steht Clara Belmonte, die im Krieg nicht nur ihren Vater verlor, sondern auch ihr Vermögen. Sie ist nun gezwungen für ihren Unterhalt zu sorgen, auch wenn sie eine gute Ausbildung erhalten hat, fängt sie als Küchenhilfe im Haus Castamar an. Das Haus Castamar gehört dem heiß begehrten Herzog Diego, der seit 10 Jahren um seine große Liebe und Ehefrau trauert und kein Auge mehr auf irgendeine Frau wirft. Jedoch schafft es Clara mit ihren Kochkünsten seine harten Mauern zu durchdringen und leichte Annäherung folgt daraufhin, aber die Bediensteten sind klar dagegen und Clara hat ein Geheimnis. ATMOSPHÄRE Der Autor konnte mich gleich von Anfang an verzaubern, indem er eine angenehme und zugleich spannungsvolle Atmosphäre geschaffen hatte. Man fühlte sich schnell hineinversetzt in die Zeit des spanischen Adels und die Kulissen, die er beschreibt, taten den Rest um das Bild zu vervollständigen. INTRIGEN, MORD UND DRAMA Was mich mehr überrascht hat, als alles andere an dem Buch, war der Mix aus Intrigen, mörderischen Plot und Drama. Zunächst dachte ich an einen schönen historischen Roman, wie es das Cover verspricht. Bekam jedoch eine aufregende historische Telenovela, die ich mir gut als Netflix-Verfilmung vorstellen könnte! Das Buch hat einen wirklich aufregenden Plot und der geschickte Schreibstil von Munez, bzw. auch die gute Übersetzung von Anja Rüdiger, lassen einen den Roman in einem Happs verschlingen. Mir ging es zumindest so, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen, wie bei einer spannenden Serien, wo jede Folge (Kapitel) mit einem Knall/Wendung/Hint endet. FAZIT Ein sehr unterhaltsamer historischer Roman, von dem man gleich den zweiten Teil griffbereit haben sollte! Munez versteht es einen spannenden Plot mit geschichtlichen Details zu kombinieren und entführt uns in ein aufregendes Spanien. Neben den ganzen bereits oben genannten Pluspunkten, kommt das Thema “Kochen” auch nicht zu kurz und ist rundum ein gelungener Roman! Für alle, die sich für Spanien, Drama und das höfische Leben interessieren!

Farbenprächtig, sinnlich, opulent

Von: buecherundgedanken Datum: 10. August 2020

Clara, die eigentlich aus vornehmen Hause ist und dementsprechend gebildet, muss nach dem Tod ihres Vaters auf eigenen Beinen stehen, da sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester fortan in der Ferne als Köchinnen tätig sind. Noch dazu leidet sie fortan an einer schweren psychischen Krankheit , die es ihr kaum möglich macht, geschlossene Gebäude zu verlassen und ins Freie zu treten. Clara bekommt eine Anstellung in Castamar und schon bald gemerkt jeder in ihrer Umgebung, dass die eine ganz herausragende Köchin ist – so auch der Herzog von Castamar, Don Diego, der in ihr aber mehr als „nur“ eine Köchin sieht sondern auch ihren Hunger nach Lektüre. So lässt er ihr heimlich Kochbücher zukommen und ein zartes Band beginnt sich zwischen den beiden zu entwickeln. Naturgemäß gibt es sowohl unter den Adeligen als auch unter den Bediensteten ständige Intrigen, Erpressungen und sonstige heimliche oder offen ausgetragene Kriege, welche das Buch auch sehr spannend macht. Der gesamte Roman spielt nur innerhalb weniger Wochen ab Oktober 1720 in der Nähe von Madrid, zur Zeit des Krieges Spaniens unter Phliip V gegen die vier Verbündeten Österreich, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande. Der Klappentext „Farbenprächtig, sinnlich, opulent“ hat keineswegs zu viel versprochen, da ich sehr viel über diese Zeit erfahren konnte, natürlich zu einem großen Teil über die Essgewohnheiten (so gab es zu jener Zeit wohl zu jeden Essen zuerst Hühnerbrühe und auch dicke heiße Schokolade gab es zu jeder Gelegenheit. Weiters war ein Eintopf namens olla podria aus Haxen- Rüssel und Schweineschwanz sehr beliebt, welcher mir bei der Vorstellung alleine nur Unlustgedanken auslöste) Claras Geheimnis ist der erste Band einer zweibändigen Saga „Die Köchin von Castamar“ von Fernando J. Múñez (ein 1972 in Madrid geborener Philosoph und Filmwissenschaftler) und auch eine TV-Verfilmung ist bereist in Vorbereitung – die werde ich mir dann ganz sicher anschauen. Von mir erhält das Buch auf alle Fälle 5 Sterne und ich werde den zweiten Band ganz sicher auch sehr bald lesen.

Ein sehr gutes Buch

Von: JaninaChristel Datum: 26. July 2020

Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köching argwöhnisch beobachten ... Mir hat das Buch erstaunlich gut gefallen. Die leichte Liebesgeschichte, die sich langsam aufbaut gefällt mir sehr gut. Ich bin sehr erleichtert, dass Band 2 bereits erschienen ist und ich schnell weiter lesen kann. Die Story wird langsam und leicht erzählt, gemischt mit Spannung. Die Charaktere sind interessant gestaltet. Der historische Teil gefällt mir sehr gut und interessiert mich sehr. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich war doch ein bisschen traurig, dass das Buch zu Ende gegangen ist. Es sind noch viele viele offene Fragen und Vermutungen, die ich unbedingt bald wissen muss. 4/5 ⭐

Historische Saga voller Liebschaften und Intrigen

Von: ledamiabook Datum: 23. July 2020

Dies ist der Auftrakt einer zweibändigen historischen Saga. Fernando J. Munez entführt uns nach Spanien in das Jahr 1720, in ein luxuriöses Herrenhaus des Herzogs von Castamar. Der Schreibstill ist wunderbar flüssig mit ganz viel liebe zum Detail. Die Einblicke in die große Festgesellschaften und die Hierarchie unter der Bedientesten haben mir sehr gut gefallen. In dem Roman findet man alles: Liebe, Hass, Verlangen, Rache, Intrige.... Mann sollte nicht Hungrig sein beim lesen, denn die kulinarische Künste von Clara sind so perfekt beschrieben, das man ohne es zu probieren den Geschmack von Speisen auf der Zunge hat. Clara ist ein gebildetes, sympathisches, loyales Mädchen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Auch der trauernde Herzog wird auf Clara aufmerksam und schickt ihr geheime Botschaften. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht nur bei Clara und dem Herzog, denn der reiche zurückhaltende Witwer hat auch Feinde, die durch Intrigen und Rachepläne ihn vernichten wollen.... 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕: Ein toller historischer Roman, der viele Geheimnisse und Intrigen in sich hat. Am Ende bleiben viele Fragen offen, deswegen empfehle ich ein zweites Teil „Auf Liebe und Tod“ parat zu haben um gleich weiter zu lesen. Eine TV-Verfilmung ist bereits in Vorbereitung, da freue ich mich sehr drauf. Von mir eine absolute Leseempfehlung und 5 Buch.

Sehr schön geschrieben

Von: Carmen Datum: 19. July 2020

Uns erwartet ein Farbenprächtiger sehr angenehm zu lesender Historischer Roman der der erste Band der Castamar Saga ist. Wie schon erwähnt lässt sich das Buch wirklich wunderbar lesen und nimmt uns mit den ersten Zeilen gefangen um uns in eine andere Welt zu entführen. Das Lieben und verstehen der Protagonisten wird uns leicht gemacht aber genauso schnell hat man seine ungeliebten Protagonisten. Sehr gut beschrieben ist das Geschehen an den einzelnen Schauplätzen so dass man sich direkt Heimisch fühlt. Mit dem ersten Band habe ich so lange gewartet um direkt den zweiten hinterher zu lesen was ich kaum erwarten kann. Einziger Wehrmutstropfen sind die vielen Fremdworte die nirgends erklärt werden so dass man sich da etwas ausdenken muss oder es geflissentlich überlesen sollte.

Prächtiges Hofleben

Von: niwibo Datum: 17. July 2020

Farbenprächtig, sinnlich, opulent - der Auftakt der spanischen CASTAMAR-Saga Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin beim Herzog von Castamar, überrascht ihre Umgebung mit fantasievollen Köstlichkeiten. Begeistert von den neuen kulinarischen Genüssen, lässt der Herzog ihr Komplimente zukommen. Clara ist überglücklich. Doch sie weiß auch, wie schnell sich am Hof Gerüchte ausbreiten - und wie gefährlich das für sie ist. Diese faszinierende historische Saga voller Liebschaften zieht den Leser von der ersten Seite mit ihren Intrigen und großen Festgesellschaften in ihren Bann. Clara Belmonte ist die gebildete Tochter eines bekannten Arztes in Madrid. Doch nach dessem Tod im Krieg der Quadrupelallianz bangt sie um ihre Zukunft. Ihre Familie verarmt und sie leidet an schweren Panikattacken. Sie kann sich nur noch in geschlossenen Räumen aufhalten. Doch dank ihrer aufgeschlossenen Mutter kocht sie leidenschaftlich gerne und kann die ausgefallensten Speisen zaubern. Das riesige luxuriöse Herrenhaus des Herzogs von Castamar, ein Cousin des spanischen Königs Phillipe, sucht eine neue Küchenhilfe. Dank ihrer exzellenten Referenzen bekommt Clara diese Stelle. Ihre kulinarischen Genüsse wecken sofort das Interesse des verwitweten Herzogs an seiner neuen Köchin. Doch die strengen Standesregeln verbieten jede Kontaktaufnahme. Erst als der Herzog in Madrid wunderbare Kochbücher bestellt und diese Clara mit versteckten Notizen zukommen lässt, ahnt sie, dass er in ihr mehr sieht als eine Köchin. Überglücklich antwortet sie ihm ebenfalls und dankt ihm mit besonderen Speisen. Doch nach kurzer Zeit kursieren am Hof die ersten Gerücht und ihre ärgste Feindin, die Haushälterin Doña Ursula, spioniert ihr hinterher. Denn sie gönnt es Clara am wenigsten, dass ausgerechnet der Herzog ein Auge auf das junge Mädchen geworfen hat. Der 1972 in Madrid geborene Autor Fernando J. Múñez schrieb mit diesem Buch sofort einen Bestseller, der bereits als TV-Verfilmung in Vorbereitung ist. Der erste Band ist so packend, dass ich mir gleich den 2. bestellt habe, denn ich möchte möglichst schnell wissen, wie es mit Clara, Doña Ursula, dem Herzog und all den anderen Adeligen und Halunken weitergeht. Band 1 endet nämlich offen, keine Fragen werden beantwortet, man ist also nicht schlauer als am Anfang. Das ist für mich der einzige Minuspunkt der ganzen Geschichte, die ansonsten von Intrigen, Mord, unglaublich leckeren Rezepten sowie der Pracht der Adelshäuser des 18. Jahrhunderts nur so strotzt

Gelungener Auftakt

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 08. July 2020

Spanien 1720: Clara Belmonte bangt nach dem Tod ihres Vaters um ihre Zukunft. Sie ist verarmt und leidet an einer Krankheit, die sie in Panik verfallen läßt, sobald sie einen geschlossenen Raum verläßt. Doch seit kurzem arbeitet sie als Hilfsköchin in Castamar. Durch einen Zufall wird sie jedoch schon bald Chefköchin und erweckt mt ihren köstlichen Gerichten schnell das Interesse des verwitweten Herzogs. Da beide einem unterschiedlichen Stand angehören, ist es nicht möglich miteinander in Kontakt zu treten. Daher verständigen sie sich durch Kochbücher, Briefe und speziell zubereitete Gerichte. Doch trotz größter Vorsicht bleibt nichts geheim und das Personal beginnt zu tuscheln und der Neid erwacht ... Dies ist der Auftakt zu einer (glaube ich) Dilogie, die sogar verfilmt werden soll. Darauf freue ich mich schon sehr, denn die Geschichte konnte mich total begeistern. Der Autor hat einen wunderbaren, flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil, so konnte ich mir Castamar, die Bediensteten und das Umfeld sehr gut vorstellen. Ich begleitete Clara in die Küche, wo sie die köstlichsten Speisen zubereitete, die mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Auch die anderen Charaktere, seien es die Hauhälterin, die stets Angst um ihre Chefstelle hat, der Gärtner oder der Majordomus, beleben die Geschichte sehr und machen manche Wandlung durch, mit der man nicht gerechnet hätte. Doch der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht nur bei Clara und dem Herzog, es herrschen auch Neid und Intrigen, die der Geschichte nochmals die richtige Würze verleihen und für Spannung und Gänsehaut sorgen. Gut gefallen hat mir auch, Einblick in das damalige Leben mit den großen Festgesellschaften zu bekommen und die Hierarchie unter den Bediensteten. Die Geschichte hört mit einem riesen Cliffhanger auf, daher freue ich mich umso mehr, den zweiten Teil schon neben mir liegen zu haben und gleich weiterlesen zu können. Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Exzellente Kochideen aus dem 18. Jahrhundert !

Von: Angela Busch Datum: 24. June 2020

Mein Leseeindruck: Den Schreibstil des Autors Fernando J. Múñez habe ich nun als gute, flüssige und angenehm zu lesende Sommer- und Wohlfühllektüre im Kopf abgespeichert. Er entführt den Leser in eine bunte und opulente Historienwelt des 18. Jahrhundert nach Spanien, in der es voller Intrigen, Ränke , Liebschaften und politischen Entwicklungen aufregend zugeht. Clara als Protagonistin, die junge hübsche Tochter einer adeligen und gebildeten Arzt-Familie der damaligen Zeit , vermittelt Liebreiz, Wissen und ein perfektes Können in ihrem Beruf als Köchin. Sie kocht aus Leidenschaft, hat es von ihrer Mutter erlernt und kann dadurch relativ unabhängig in grossen Häusern ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen. Sie leidet allerdings unter Agoraphobie (Angst vor z.B. öffentlichen Plätzen oder bestimmten Situationen), kann dieses unangenehme Handicap aber oft sehr geschickt vor ihrem Umfeld verbergen. Eine Liebesgeschichte darf natürlich in diesem Genre nicht fehlen und der attraktive und liebenswerte Herzog Diego von Castamar, der vor über neun Jahren seine geliebte Ehefrau Alba durch einen tragischen Reitunfall verlor, spielt plötzlich eine Rolle im Leben der neu eingestellten Chefköchin Clara, die das Adels-Haus mit ihren Gaumen-Köstlichkeiten verwöhnt und erstaunt. Beim Lesen ihrer exzellenten Rezeptideen ist mir öfter das Wasser im Mund zusammengelaufen und meine Gedanken wurden automatisch auf eigene, neu zu erprobende Kochprojekte der spanischen Küche gelenkt. Etwas anstrengend waren für mich nur die vielen spanischen Nebenprotagonisten mit ihren komplizierten Namensgebungen , die mir sehr fremd und fast exotisch erschienen. Auch die spanische Geschichte erschien mir in grossen Teilen unbekannt, doch konnte ich einige interessante Fakten neu erfahren und erlernen! Zu meiner Freude geht die *Castamar Saga* weiter und ich bin sehr gespannt auf den Fortsetzungsband mit dem Untertitel *Auf Liebe und Tod* ! Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diesen schönen Historien- und Liebesroman ! Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für dieses Rezensionsexemplar !

Da kommst man auf den Geschmack...

Von: Katja Büscher Datum: 22. June 2020

„Farbenprächtig, sinnlich, opulent – der Auftakt der spanischen Castamar-Saga.“ (Zitat Buchrücken) Die verarmte Klara muss sich 1720 als Küchenhilfe im Haus des Herzogs von Castamar beweisen. Ihr unbeschreibliches Kochtalent fällt schon bald positiv beim Herzog auf und es dauert nicht lange, da steigt sie zur ersten Köchin auf. Doch nicht alle sind von ihrem Talent so begeistert. So muss Klara Intrigen über sich ergehen lassen, während sie den Herzog mit ihren Kochkünsten verzaubert. Er möchte wissen, wer hinter den kulinarischen Köstlichkeiten steckt. Obwohl der Kontakt zwischen Klara und dem Herzog verboten ist, schaffen es die beiden, sich heimlich Nachrichten zukommen zu lassen. Aber lest doch selbst, wie es sich zwischen den beiden weiter entwickelt. Das Buch besticht durch Liebschaften, doch historische Ereignisse, Intrigen und kulinarische Genüsse kommen ebenfalls nicht zu kurz. Wunderbar beschrieben. Mir fiel es bis zum Schluss schwer, die für mich ungewohnten spanischen Namen auseinanderzuhalten. Obwohl mir bewusst war, dass das Buch der Auftakt einer Reihe ist, war ich doch über das mehr als offene Ende überrascht. Deshalb bin ich gespannt, wie es mit Klara, dem Herzog, ihren Widersachern und den Geheimnissen weiter geht...

Die Köchin von Castamar - Claras Geheimnis

Von: book_opolis Datum: 09. June 2020

[REZENSION] Die Köchin von Castamar- Clara Geheimnis *Rezensionsexemplar* ⠀ Fernando J. Múñez⠀ C.Bertelsmann⠀ Seiten 383⠀ Historischer Roman⠀ ⠀ Clara ist eine super Köchin, die die besten kulinarischen Köstlichkeiten zubereiten kann. Also lässt sie sich von Senora Moncada bei einem befreundeten Herrn anpreisen, der sie dann in Castamar als Küchenhilfe einstellt. Die Chefköchin von Castamar ist wenig begeistert über die fleisige und talentierte Köchin und versucht sie durch eine Intrige zu verscheuchen. Dies geht nur leider nach hinten los und die Chefköchin muss ihre Sachen packen und den Hof verlassen. Während Dona Ursula die sich um alle angestellten auf dem Hof von Castamar kümmert sich auf den Weg macht, um einen neuen Chefkoch zu finden, springt Clara ein und verzaubert den Herzog von Castamar mit ihren Köstlichkeiten. Begeistert davon lässt der Herzog ihr Geschenke und Komplimente zukommen. Clara freut sich riesig darüber, doch ganz schnell nehmen Gerüchte ihren lauf, die ihren Anstellung gefährden. Doch nicht nur die Gerüchte um sie und den Herzog sondern auch ein Geheimnis das Clara hütet, kann gefährlich für sie werden.⠀ ⠀ Dieses Buch war mein erster Historischer Roman und ich habe ihn genossen wie gutes Essen😄⠀ Der Schreibstil ist super leicht zu lesen, trotz der vielen Fremdwörter und den vielen spanischen Namen, die es etwas schwierig machten und mich ein wenig im im Lesefluss störten. Denoch kam ich sehr schnell voran. Das Setting ist sehr gut aufgebaut und ich konnte super in die Geschichte eintauchen. Die Speisen die gekocht wurden, wurden so detailliert beschrieben, das ich selber manchmal Hunger bekam. Die Beziehung die sich hier zwischen Clara und dem Herzog anbahnt, schreitet langsam und stetig voran was um dieses Jahrhundert wohl so auch üblich ist. Ich fand es gut so. Intrigen sind hier großgeschrieben und wie soll es auch anders sein, was die Geschichte umso spannender macht. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band.⠀

Kochkunst ...

Von: Diane Jordan Datum: 31. May 2020

Manchmal reichen Sekunden bei mir aus, dass meine Augen das Wesentliche entdecken und ich mich ins Buch schockverliebe. Beim neuen Cover meines Romans war das zumindest so. „Die Köchin von Castamar“ von Fernando J. Múñez ist eine Lektüre, wie für mich alleine geschrieben. Familiengeheimnis, Küche, kochen, ferne Länder und dazu ein Hauch von Liebe. Anmutig in Sepiatönen sieht man eine Frauengestalt mit Rüschenküchenschürze. In den Händen hält sie eine Suppenterrine in einem hübschen blaubraunem Design, dass mit dem Dekor der Adeligen sehr elitär wirkt. Sie scheint auf einer Terrasse zu stehen und im Hintergrund sieht man schemenhaft die Teile eines Gebäudes. Der Klappentext ist spannend und gebannt fange ich an zu lesen. Der mir noch unbekannte Autor schafft es schnell, mich in den Bann zu ziehen. Er hat einen detailreichen und flüssigen Schreibstil. Das gefällt mir sehr gut und so lasse ich mich auf eine Spanienreise ins Jahr 1720 ein. Die Protagonistin Clara ist liebevoll erdacht und gut beschrieben. Ebenso der Herzog von Castamar. Ich hatte oft den Eindruck, dass die beiden wirklich leben. Allerdings hat mich Claras Krankheitsbild etwas stutzig werden lassen. Ob es, zur damaligen Zeit, die diagnostizierte Agoraphobie und Panikattacken wirklich schon gab. Mir scheint, dass eher später entdeckt worden zu sein. Nichtsdestotrotz ist der Plot mitreißend und gut aufgebaut. In zwei Handlungssträngen, mit stetig steigender Spannungskurve, nimmt die historische Saga voller Liebschaften und mega vielen Intrigen ihren Lauf. Cool und beeindruckend fand ich die vielen Festgesellschaften, die so himmlisch beschrieben wurden. Die Mandelcreme à la Castamar, erinnert mich, als begeisterten Mallorca-Besucherin und Spanien-Fan ein wenig an die mir bekannte Cremé Catalana. Allerdings ist die ja mit Eigelb, Zucker und Milch und dem teuflisch guten Karamell. Während des Lesens ist mir oft das Wasser im Munde zusammengelaufen, aber auch die Spucke weggeblieben, wenn dann wieder böse Intrigen gegen den verwitweten Herzogs Don Diego ausgeklügelt wurden um ihm und dem Hof zu schaden. Ein Pageturner der Extraklasse mit vielen Wendungen und ständig neuen Ereignissen, die manchmal nicht so gut zu verdauen waren. Dem Autor gelingt es mit Leichtigkeit, die damalige Zeit glaubhaft zu beschreiben. Besonders gut gelungen finde ich auch das Aufzeigen der damaligen Standesunterschiede und deren Auswirkungen. Mein Kopfkino ist mehrfach angesprungen und ich habe mich an die Orte, die er so schön beschrieben hat, begeben. Zu gerne wäre ich auch hin und wieder Mäuschen gewesen, um in der Küche das ein oder andere Rezept oder die Geheimzutat dafür, zu erhaschen. Der Roman liest sich für mich, wie ein geniales Menu mir raffinierter Vorspeise, vortrefflichem Hauptgang und leckerem Dessert. Schade nur, dass ich nun auf die Fortsetzung der Dilogie (Zweiteiler) warten muss, denn dieses Buch hat es in sich und ich möchte natürlich liebend gerne erfahren, wie es Clara und dem Herzog weiter ergeht. Und ob Liebe tatsächlich auch durch den Magen geht ☺? Wie ich es vermute! Inhalt: Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köchin argwöhnisch beobachten ... Der Autor: Fernando J. Múñez, geboren 1972 in Madrid, studierte Philosophie und Filmwissenschaften. Er verfasste Drehbücher und Jugendliteratur, bevor er die historische Saga »Die Köchin von Castamar« schrieb, die in Spanien sofort zum Bestseller wurde. Eine TV-Verfilmung ist bereits in Vorbereitung. Weitere Bücher: Die Köchin von Castamar: Auf Liebe und Tod. Roman (Die Castamar-Saga, Band 2) Fazit: 5*****Der Roman „Die Köchin von Castamar“: ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 384 Seiten. Für mich dürfen in Teil 2 gerne mehr Rezepte eingefügt werden!!!!