Eve Chase

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert. Blick ins Buch

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Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Jahres-Highlight! An einem Wochenende durchgesuchtet!

Von: Vanessa´s Bibliothek Datum: 23. November 2018

Was soll ich sagen? Jahres-Highlight! Ich habe dieses Buch an einem Wochenende durchgesuchtet. Ich finde es immer wieder erstaunlich, ich lese ja normalerweise eher Fantasy und Jugendbücher, dass mich solche Romane immer wieder begeistern können! Muss auch sagen, dass ich froh war, dass ich das Wochenende Zeit hatte und das Buch nicht großartig aus der Hand legen musste. Wir befinden uns hier auf 2 Zeitebenen, einmal in den sechzigern und über 20 Jahre später, wenn nicht gar 30 Jahre später. Ich hab das entweder überlesen oder es wurde nicht genau angegeben. Aber spannend ist es alle Male. Als Lorna das Haus "Black Rabbit Hall", so wird es umgangssprachlich genannt, entdeckt, will sie unbedingt ihre Hochzeit da feiern. Sie fühlt sich magisch davon angezogen. Zum Schluss weiß der Leser auch warum. Und je länger sie bleibt, sie wird von der aktuellen Hausbesitzerin auch gebeten ein paar Tage zu bleiben, um sie überzeugen dort zu feiern, wird Lorna immer tiefer in die Familiengeheimnisse des Hauses hineingezogen. Lorna macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit und merkt, dass sie und das Haus eine gemeinsame Vergangenheit haben. Mehr kann und will ich nicht verraten, denn suchtet das Buch selber durch ^^ Einzige kleine Kritik wäre, dass es am Anfang etwas braucht bis es Fahrt aufnimmt, aber danach hab ich Seite um Seite verschlungen. Deswegen auch ein Jahres-Highlight, weil ich auch eine Gefühls-Achterbahn hinter mir habe, von Wut bis Trauer bis glücklich bis entsetzten. Es war alles dabei.

Du spürst den Hauch eines längst vergangenen Sommers......

Von: Bücherschicksal Datum: 06. October 2018

Meinung: In „Black Rabbit Hall“ geht es um Lorna die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist und dabei auf die Vergangenheit der Alton-Geschwister stößt. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt: Ambers und Lornas, aus der Vergangenheit und einmal aus der Gegenwart. Sie ist unglaublich spannend gehalten, so dass man das Knistern der Erwartung wie vor einem großen Sturm förmlich in jeder Seite spüren kann. Genauso wie eine unglaubliche Schwere, Nostalgie sowie den Hauch eines längst vergangenen Sommers. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Man beginnt zu überlegen was man in der jeweiligen Situation getan oder wie man gehandelt hätte, oder welche Gefühle man selbst widerspiegeln würde. Zum Beispiel das Verhalten der Kinder. Außerdem lässt Lorna sich vom ganz eigenen Charme des Hauses aus ihrer Zukunft reißen. Es war ein unglaublich tolles Gefühl mit Lorna den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Eve Chase ist es gelungen mit ihrem aufgreifenden Schreibstil die Umgebung rund um Black Rabbit Hall dem Leser wahrhaftig vor Augen zu führen. Was mich ab und zu ein kleinwenig störte waren die Ort oder Handlungswechsel die ohne Einleitung geschahen, man wurde unvermittelt weg gerissen und war dann auf einmal wo anders oder eine andere Handlung begann vollkommen aus der anderen herausgerissen. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass man das Buch konzentriert lesen muss ohne Ablenkung sonst weiß man nachher nicht mehr wo was passiert. Ansonsten transportiert dieses Buch eine unglaubliche Traurigkeit ja sogar vielleicht Verzweiflung, die den Leser etwas erdrücken und in Black Rabbit Hall gefangen hält weil er unbedingt jedes Geheimnis lüften möchte, egal wie erschütternd es auch sein möge. Mich konnte es gerade deshalb vollkommen in seinen Sog ziehen. Es gab traurige wie auch viele schöne Momente. Eine Lektüre perfekt für einen sentimentalen Tag! Fazit: Eve Chase gelingt es einfach die Leser Zielsicher in die Geschichte rund um Black Rabbit Hall hineinzuziehen. Es ist wie ein Sog dem man sich nicht entziehen kann - während man als Auftakt die unheilvolle Elektrizität und das Grollen an einem heißen Sommertag vernimmt der ein bevorstehendes Unwetter prophezeit, ist man bereits nach den ersten Seiten so gefesselt, dass man sich dem nicht mehr entziehen kann. Die Gefühle der Charaktere werden herrlich an den Leser herangetragen und zum Ausdruck gebracht. So manches Mal rollte mir eine Träne die Wange herunter. Dies ist definitiv keine schnelle Lektüre sondern eine von der Sorte auf die man sich vollkommen einlassen muss. Sie lies mich aufgewühlt zurück.

Langatmige, ausschweifende Beschreibungen, die einem den Lesespaß erschweren

Von: Anne R. Datum: 30. May 2017

Ich konnte nach gut 70 Seiten einfach nicht mehr! Immer wieder versuchte ich es. Nahm das Buch zur Hand, quälte mich voran und gab dann wieder auf. Es ist extrem langatmig. Es wird jede kleinste Nichtigkeit des Hauses, des Gartens, der Personen beschrieben. Es wurde mir dann doch irgendwann zu langatmig. Ja, ich gab genau an der Stelle auf, als sich Amber mit ihrem Vater durch den Wald kämpfte um nach der Mutter und dem kleinen Bruder zu suchen. Was ihr nun zustieß, ob es dem kleinen Jungen gut ging und was nun dieses tragische Geheimnis war, kann ich nicht mal erahnen. Es war einfach nichts für mich. Vielleicht lag es ja am Cover, aber ich fand dieses Buch einfach nur langweilig.

Ein verwunschener Landsitz

Von: Luckyside Datum: 28. April 2017

Dieses zauberhafte, beinahe verwunschene Buch, spielt auf dem Anwesen „Black Rabbit Hall“ in Cornwall. Die Handlung ist aufgeteilt in die Vergangenheit, in der die Familie Alton im Mittelpunkt steht und Lorna, die in der Gegenwart die Hauptperson ist. Amber Alton hat 3 Geschwister. Aus ihrer Sicht sind die Szenen der Vergangenheit geschrieben. Die Art, wie sie denkt und wie sie handelt, gefällt mir. Nach einem harten Schicksalsschlag muss sie sich mit ihrem Zwillingsbruder um die kleinen Geschwister kümmern. So wird sie schneller erwachsen, als sie selbst wollte. Lorna und Jon sind auf der suche nach einer Hochzeitslocation. Nachdem Lornas Adoptivmutter gestorben ist, findet sie in den Erinnerungen an die Urlaubsreisen nach Cornwall Trost. Vor allem die Landsitze, die sie als Kind mit ihrer Mutter besuchte, erwecken Gefühle in ihr. Vor allem Black Rabbit Hall hat es ihr angetan, obwohl es ziemlich heruntergewirtschaftet ist. Am Anfang war ich etwas verloren, da sich der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart natürlich nicht sofort ergibt. Der Schreibstil war aber angenehm und flüssig lesbar. Literarisch war es für mich etwas „Neues“, da dahinter keine große Liebesgeschichte steckte, sondern eher ein Familiendrama. Das Ende fand ich besonders gelungen.

Auch als e Book zu empfehlen

Von: Iris Trunzler Datum: 09. March 2017

Ich bin mit geringen Erwartungen in dieses E-Book gegangen und wurde positiv überrascht. Diese tiefgründig-spirituelle Familiengeschichte hat mich durch ihre intensive Gefühlswelt direkt in ihren Bann gezogen. Die Charaktere und deren Verwicklungen sind vortrefflich identisch gewählt und beschrieben. Es würde mich nicht wundern wenn es nach einer geheimen wahren Geschichte handeln würde oder sich so etwas irgendwo auf der Welt zugetragen haben könnte.

Eine traurig, schöne Familiengeschichte

Von: Sarah Datum: 12. September 2016

*Black Rabbit Hall von Eve Chase ist eins der Bücher, auf das ich durch das Cover aufmerksam geworden bin. Ich erwartete eine Familiengeschichte, die in vergangenen Jahrzehnten auf einem alten Landsitz spielt und wurde nicht enttäuscht. Black Rabbit Hall ist der Sommersitz der Familie Alton, die in London lebt und die Ferien regelmässig in Cornwall verbringt. In den Ferien scheinen die Uhren anders zu ticken und Nancy & Hugo Alton genießen den Sommer 1968 mit ihren vier Kindern Amber, Toby, Barney und Kitty, bis eines stürmischen Abends ein furchtbares Unglück geschieht. Von jetzt auf gleich muss Amber erwachsen werden, sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern und eine neue Person akzeptieren, die nach der Tragödie ungebeten in ihr Leben tritt... Jahrzehnte später befinden sich Lorna und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einer geeigneten Hochzeitslocation in Cornwall. Lorna entdeckt das alte Anwesen Black Rabbit Hall, verliebt sich auf den ersten Blick in das Haus und möchte unbedingt dort heiraten. Jon ist skeptisch, doch Lorna erinnert sich, früher mit ihrer verstorbenen Mutter schon einmal dort gewesen zu sein und spürt eine Verbindung zu dem Haus, der sie unbedingt auf den Grund gehen muss... Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und verwebt sich nach und nach zu einem Ganzen, bis wir am Ende erfahren, was es mit der Verbindung zwischen Lorna und Black Rabbit Hall auf sich hat. Mir hat die bildliche Sprache sehr gut gefallen und ich habe ein genaues Bild von dem Haus, der Atmosphäre und seiner Umgebung im Kopf. Die Charaktere waren greifbar und ich habe mit der Familie Alton gelitten, gelacht und auch die ein oder andere Träne vergossen. Wer gerne Familiendramen aus vergangenen Zeiten liest, wird Black Rabbit Hall mögen.

Atemberaubende und herzzerreißende Familiengeschichte

Von: Madame Peumbra Datum: 08. September 2016

Als ich dieses Buch das erste Mal in der Buchhandlung sah, reizte es mich nicht wirklich und hatte nicht unbedingt das Bedürfnis es zu lesen. Doch kommt Zeit kommt Rat … Nach einer Weile habe ich mir wiederholt den Klappentext durchgelesen und wusste: Das willst Du lesen! Dank dem freundlichen Blanvalet Verlag, habe ich dann auch schnell die Chance dazu bekommen und diese wundervolle Geschichte in Form eines E-Books lesen dürfen. Die Spannungskurve war immerzu auf einer Höhe. Es gab selten Momente in denen ich das Buch beiseite legen wollte oder die Langeweile verspürte. Eve Chase hat es geschafft die Erwartungen des Lesers vollkommen gerecht zu werden und diese sogar teilweise zu übertreffen. Durch die detaillierte und genauste Beschreibung des Hauses „Black Rabbit Hall“ bzw. „Pencraw Hall“, gibt sie dem Leser das Gefühl, sich direkt in diesem Anwesen zu befinden. Während des gesamten Romans befand man sich in der Geschichte, spielte zusammen mit Amber, Toby, Barney und Kitty im Wald. Man erlebte ihre Pubertät und deren Gefühle mit. Des Weiteren konnte man sich auch dementsprechend gut in die Personen hineinversetzen und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Dementsprechend viel auch der Abschied aus … es flossen reichlich Tränen, denn auch hier war es das Gefühl, dass man seine Familie und Freunde zurücklässt. Oh man ich hasse solche Abschiede … Leider hatte ich schon nach etwas mehr als dem Viertel des Buches mir denken können was herauskommt, und so war es dann auch, aber trotz alledem ändert das nichts an der Spannung welche bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Volle Punkte für diesen unfassbar tollen Roman. Ich würde ihn jederzeit wieder lesen.

Black Rabbit (Eva Chase)

Von: Poldi Datum: 18. July 2016

Lorna Smith stößt bei ihrer Suche nach dem perfekten Ort für ihre Hochzeitsfeier auf das abgelegene Anwesen, das sich Black Rabbit Hall nennt. Sofort verliebt sie sich in das alte Haus, und auch der malerische Garten fasziniert sie – umso mehr, als sie in einem Baumstamm eingeritzt die Namen der vier Geschwister findet, die vor Jahrzehnten dort gewohnt haben. Immer mehr findet sie über Amber und ihren Zwillingsbruder heraus... Zu gefühlsbetonten Romanen habe ich oft ein eher zwiespältiges Verhältnis, oft genug rutschen die Geschichten ins Kitschige ab. Nicht so „Black Rabbit Hall“, der Debutroman von Eve Chase, die sich eine sehr verwobene Handlung ausgedacht hat, die auf zwei Zeitebenen spielt. Die Rahmenhandlung wird von Lorna bestimmt, die nicht nur die Geheimnisse des alten Anwesens aufdeckt, sondern dabei auch selbst eine Entwicklung durchmacht. Das Verhältnis zu ihrem Verlobten, ihre immer stärker werdende Verbundenheit zu Black Rabbit Hall, ihre lebendige und neugierige Art – hier gibt es viele eingängige Momente, die den romantischen Touch der Handlung unterstreichen. Doch noch mehr bestimmt Ambers Geschichte die Handlung, hier passiert deutlich mehr, und ein schrecklicher Schicksalsschlag verändert bald alles. Das ist sehr stimmig erzählt, und bald war ich von beiden Handlungssträngen derart fasziniert, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Das liegt auch daran, dass man dem Verlauf sehr gut folgen kann, obwohl er immer komplexer wird. Die Handlung liest sich flüssig, doch eine Überraschung folgt ganz am Ende, indem die beiden Stränge auf höchst kreative Weise miteinander verknüpft werden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eingängig und bildhaft, sie schafft ganz klare Situationen und lässt diese sehr präsent wirken. Besonders das titelgebende Anwesen bekommt schnell eine ganz besondere Atmosphäre verliehen, eine sehr intensive Kulisse für die beiden Handlungsstränge. Auch die Charaktere sind sehr gut beschrieben, wobei nicht nur die beiden Hauptfiguren, sondern auch alle anderen Rollen lebendig und nahbar wirken. Sie sind sehr sympathisch, sodass sie mit schnell ans Herz gewachsen sind. Black Rabbit Hall hat mich sehr überrascht, nicht nur, weil die beiden Zeitebenen so kreativ und eindringlich miteinander verknüpft sind, sondern auch, weil eine gefühlsbetonte und lebendige Geschichte fernab des Kitsches erzählt wird. Schnell hat mich die Handlung mitgerissen und mit seinen vielen kleinen Überraschungen begeistert.

Packender Familienroman!

Von: MadameCherie Datum: 22. June 2016

Anfangs ist es etwas ungewöhnlich in die Geschichte reinzukommen, da immer abwechselnd aus der Sicht von Amber (aus der Vergangenheit) und Lorna (aus der Gegenwart) berichtet wird. Man gewöhnt sich allerdings schnell dran und manchmal ist es auch fies, wenn sich die Handlung zu spitzt und auf der nächsten Seite erzählt dann auf einmal die andere Person weiter. Diese Cliffhanger haben dazu geführt, dass ich teilweise nicht aufhören konnte zu lesen :-D Die Sprache ist leicht verständlich und Eve Chase schreibt recht locker. Ich finde Lorna und Amber auch sehr sympathisch und konnte direkt mit den beiden Mitfühlen, da ihre Gefühle und ihr Verhalten genauestens beschrieben werden. Es fällt mir schwer diesen Roman in einer Sparte einzuordnen: Belletristik, Historischer Roman, Drama... Alles drinnen. es herrscht eine eher düstere Atmosphäre in der Geschichte. Man muss im Roman auf alles achten, denn auch durch die Kleinigkeiten und nebensächlichen Handlungen entsteht am Ende dann das "Große Ganze". Anfangs weiß man nicht, ob die Geschichten von Lorna und Amber zusammengehören, da sie Beide von ihren Sommern in Black Rabbit Hall berichten. Lorna kramt in der Geschichte von Black Rabbit Hall und deckt langsam die verworrene Familengeschichte auf. Dabei kann man auch als Leser ein kleiner Detektiv werden und eifrig mitraten, es sind nämlich vor allem die kleinen Dinge, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Also haltet eure Augen offen ;-D Aus diesem Grund ist es auch ein Buch, dass man nicht so schnell weg lesen sollte, man sollte sich dafür Zeit nehmen, also die perfekte Urlaubslektüre.

3,5 Sterne für eine entspannte Zwischendurchlektüre

Von: SatuGustafson Datum: 01. June 2016

Eckdaten zum Buch: Autor/in: Eve Chase Titel: Black Rabbit Hall Erscheinungsjahr: 2015 Genre: Belletristik/Drama/Historischer Roman Länge: 416 Seiten Thema: Familienschicksal, alte Herrenhäuser, Familiengeschichte Plot in einem Satz: Lorna möchte ihre Hochzeit auf Pencraw Hall in Cornwall feiern, da sie sich zu dem alten Herrenhaus, das auch "Black Rabbit Hall" genannt wird, hingezogen fühlt und findet im Verlauf des Romans mehr über dessen bewegte Geschichte und über ihre eigene Vergangenheit heraus. Erster Satz: Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Inhalt: Erzählt wird in zwei verschiedenen Perspektiven, einmal die Geschichte von Lorna und Jon, die in der Gegenwart spielt und einmal die Geschichte von Amber und ihrer Familie in den späten 60er-Jahren. Lorna und Jon sind auf der Suche nach einer Hochzeitslocation und besichtigen Pencraw Hall, ein heruntergekommenes Herrenhaus in Cornwall, von dem sich Lorna seltsam angezogen fühlt, weil sie glaubt, dort in der Vergangenheit bereits mit ihrer gerade verstorbenen Mutter gewesen zu sein. Im Laufe der Geschichte entfaltet sich das Schicksal der Familie, die dort gewohnt hat, aus dem Blickwinkel der Tochter Amber. In den späten 60er Jahren wird die Familie von mehreren harten Schicksalsschlägen getroffen, es entspinnt sich eine Geschichte aus Liebe, Schuld, Loyalitäten und Eifersucht, in die sich auch Lornas eigene Lebensgeschichte einflicht. Was mir gefallen hat: Das Setting und die Atmosphäre in Cornwall und die Beschreibung des Hauses und der Umgebung haben mir sehr gut gefallen und die Familie Alton war sympathisch und man hat mit ihr mitgefühlt. Die Grundidee der Geschichte hat mir gefallen und es ist eine sehr typische "Herrenhaus"-Geschichte mit allem, was man in so einem Roman erwartet. Man konnte die Geschichte schnell herunterlesen und war trotz einiger Längen in der Mitte gespannt, wie es weitergeht. Was mir nicht gefallen hat: Die Auflösung bzw. das Ende fand ich dann doch ein wenig zu kitschig, auch wenn ich bisweilen Kitsch mag. Außerdem sind mir einige Übersetzungsfehler aufgefallen, also seltsame Formulierungen, bei denen ich mir denken konnte, wie der Text im Original lautete. Ich bin da natürlich auch besonders sensibel für, weil ich täglich mit Übersetzungen zu tun habe, dennoch haben mich diese Stellen etwas gestört. Im Prinzip gefiel mir de Geschichte, doch ich fand vieles einfach ein wenig zu vorhersehbar. Da hätte ich mir noch ein paar mehr Überraschungen gewünscht. Wem würde ich das Buch empfehlen? Leserinnen und Lesern, die Geschichten um alte Herrenhäuser und Familienschicksale mögen und die auch mit Kitsch klarkommen, ohne gleich zu würgen. Kurzum, Leute, die eine entspannte, nicht allzu anspruchsvolle, aber unterhaltsame Lektüre suchen, die sie in eine andere Welt und eine andere Zeit entführt. Man kann das Buch wirklich gut so herunterlesen und ich habe mich - mit kleinen Abstrichen (siehe oben) - gut unterhalten gefühlt. Ich würde 3,5/5 Sternen geben.

Eine glückliche Familie, eine Tragödie und ein Geheimnis

Von: Lesen ist Datum: 05. April 2016

Im Prolog ist es der letzte Tag der Sommerferien in Cornwall im Jahr 1969. Amber sitzt auf einem Klippenvorsprung am Meer. Sie ist auf der Suche nach mehreren Personen. Sie hat bereits fieberhaft in Black Rabbit Hall und im Wald gesucht und hat sie noch immer nicht gefunden. Dann richtet sich ihr Blick nach unten und sie sieht etwas im Wasser, etwas Lebendiges. Ihr Herz schlägt schneller und sie fängt an, das Schreckliche zu erahnen. Drei Jahrzehnte später ist die 32-jährige Lorna zusammen mit ihrem Verlobten unterwegs in Cornwall auf der Suche nach einem ganz bestimmten Haus. Sie suchen nach der idealen Location für ihre Hochzeit, und obwohl sie in London leben, will Lorna unbedingt in Cornwall heiraten. Es gibt zwei Handlungsstränge in dieser Geschichte. Amber fängt im April 1968 an zu erzählen aus der Ich-Perspektive. Sie ist 14 Jahre alt und hat einen Zwillingsbruder, Toby. Ihre jüngeren Geschwister sind Barney und Kitty. Sie leben in London und ihre Mutter erholt sich noch von einem Unfall im Taxi, sie hatte dabei großes Glück und wurde nicht ernsthaft verletzt. Sie erzählt Amber, dass sie vorhat, mit der Familie eine Woche vor den Osterferien nach Cornwall zu fahren, zu ihrem Sommersitz Black Rabbit Hall. Als dann dort ein Unwetter aufzieht, können sie den 5-jährigen Barney plötzlich nicht finden. Es passiert ein furchtbares Unglück, das droht die Familie in den Abgrund zu stürzen. Dreißig Jahre später wird erzählt wie Lorna, zusammen mit ihrem Verlobten Jon, endlich Pencraw Hall findet. Bis auf die jetzige Bewohnerin nennt niemand diesen Landsitz so. Lorna weiß, dass ihre verstorbene Mutter dieses Haus oft mit ihr besucht hat. Das Haus ist schon ziemlich heruntergekommen, es war bereits vor 30 Jahren nicht im besten Zustand. Lorna möchte hier heiraten, Jon ist nicht so begeistert von der Idee. Die Geschichte von Amber hat mich mitgerissen. Sie ist tragisch, traurig und dramatisch. Die einst so glückliche Familie muss mit einer furchtbaren Tragödie fertig werden. Amber selbst muss viel zu schnell erwachsen werden und sich oft um ihre Geschwister kümmern. Die Charaktere sind in diesem Strang der Geschichte sehr gelungen, nur Toby finde ich etwas überzeichnet. Man erlebt die Familie vor und nach dem Unglück und leidet wirklich mit. Es ist durchaus realistisch wie sich alles entwickelt. Zwei Jahre und ein paar Monate erzählt Amber von ihren diversen Ferien auf ihrem geliebten Black Rabbit Hall. Obwohl es nicht wirklich einen Bösewicht gibt, gibt es doch eine recht boshafte, niederträchtige Person, die das Leben in den Ferien zur Qual macht. Den Erzählstrang mit Lorna fand ich weniger fesselnd und zu forciert. Ja klar, irgendwas muss passieren um den Leser zu packen aber bei mir ist der Eindruck von einer etwas labilen jungen Frau entstanden. Die Handlung ist in ihrem Teil der Geschichte nicht spannend und ich war ziemlich gleichgültig den Charakteren gegenüber. Diese Zeitschiene ist einfach zu mystisch angehaucht und unrealistisch für meinen Geschmack. Nach ungefähr der Hälfte des Buches hat man schon eine Ahnung, wohin die Geschichte führt und was die beiden Handlungsstränge zusammenführt. Aber Ambers Geschichte bleibt spannend und mitreißend. Das Ende ist keine große Überraschung und definitiv was fürs Herz. Das Setting macht für mich einen Großteil der Geschichte aus. Wer schon einmal in Cornwall war, kann es sich vorstellen. Obwohl Black Rabbit Hall sowohl damals als auch 30 Jahre später in einem recht desolaten Zustand ist, hat es einen Reiz, der schwer zu erklären ist. Ich konnte mir vorstellen, wie schön es für Kinder sein muss hier die Ferien zu verbringen, die Freiheit und Unbeschwertheit die es bietet. So viele Räume und so viele Möglichkeiten im Haus, im Wald oder am kleinen Strand die Seele baumeln zu lassen. Es war damals eine Zeit ohne Computer, Handys oder Videospiele, eine Zeit, wo Kinder draußen an der frischen Luft ihre eigenen Abenteuer erfunden haben. Diese Zeit hat die Autorin sehr erfolgreich vermittelt und eine Nostalgie in mir geweckt, mal ganz abgesehen vom Heimweh. Eine glückliche Familie, eine Tragödie und ein Geheimnis, das nach 30 Jahren wieder ans Licht kommt. Das Ende ist vorhersehbar und könnte man als kitschig bezeichnen, erinnert es doch stark an Rosamunde Pilcher Romane. Das ganze Buch geht in die Richtung von Pilcher mit »Liebe, Leid und glückliches Ende«. Ein leichter Schreibstil, ein wunderbares Setting und die gelungene Atmosphäre tragen viel dazu bei, dass ich die Geschichte genossen habe, obwohl sie für mich persönlich ein paar Schwächen hat.

Black Rabbit Hall

Von: Analog 2.0 Datum: 02. April 2016

Meine Meinung: „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase ist eine wunderbar einfühlsame Familiengeschichte die auf den ersten Blick einfach nicht so recht zusammen passen will, aber genau dadurch ihren eigenen Charme erhält. Genau wie das große Geheimnis das sich langsam durch die Generationen frisst, brauchte ich am Anfang etwas Zeit um in das Buch hinein zu finden. Die Geschichte: „Black Rabbit Hall“ wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal haben wir die junge Lorna Smith die mit ihrem Verlobten in Cornwall auf der Suche nach einer perfekten Hochzeitlocation ist. Es soll nicht irgendeine werden, Lorna hat da schon feste Vorstellungen. Sie finden ein leicht verfallenes „Pancraw Hall“ vor und um Lorna ist es geschehen. Die andere Zeitebene spielt Ende der 60er Jahre und erzählt uns die Geschichte der 16 jährigen Amber Alton die mit ihren drei Geschwistern und ihren Eltern einen unbeschwerten Sommer auf „Pancraw Hall“ verbringt. Sie alle genießen den Sommer in Cornwall bis ein Unglück das Leben aller für immer verändert. Von da an soll nichts mehr so sein wie es sich die junge Amber und ihre Geschwister wünschen. Der Plot hat mir gut gefallen, er wirkt gut durchdacht und fügt sich zu einem Großen und Ganzen zusammen. Schreibstil: Wie bereits erwähnt wird „Black Rabbit Hall“ in zwei Zeitebenen erzählt. Regelmäßig wechseln sich die Ebenen ab, laufen aber am Ende des Buches zusammen. Durch eine sehr geschickte Erzählweise werden wir allerdings permanent auf eine andere Fährte geschickt, die Lösung springt wie ein Ping-Pong Ball von einem zum anderen und es bleibt spannend bis zum Schluss. Einige wenige Malt hatte ich leider das Gefühl irgendwas überlesen zu haben, eine Handvoll Übergänge waren für meinen Geschmack ein wenig zu hart. Die Autorin verwendet eine eher einfache, dafür aber eine sehr ausdrucksstarke und bildliche Sprache. Wenn Amber die grünen Wiesen runde um „Black Rabbit Hall“ beschreibt, kann man das nasse Gras nach einem Unwetter förmlich spüren. Charaktere: Der Charakter der Lorna gefällt mir besonders gut. Sie hat von Anfang an eine Ahnung das sie irgendetwas mit „Black Rabbit Hall“ verbindet, die Wahrheit allerdings hätte sie niemals erwartet. Von Kapitel zu Kapitel gewinnt sie die Stärke ihre Wünsche zu äußern und durchzusetzen und weder sie noch der Leser ahnt welche Ausmaße das ganze annehmen wird. Amber Alton ist mir auch sehr sympathisch, ein junges Mädchen Ende der 60er Jahre, welches gerade erst die Liebe für sich entdeckt und dabei auch feststellen muss, dass nicht alles so ist wie es scheint. Die restlichen Charaktere sind sehr verschieden. Der augenscheinlich bodenständige Verlobte, die fürsorgliche Haushälterin die mehr einer Freundin gleicht als einer Angestellten und nicht zu vergessen die undurchdringliche Dame des Hauses. Cover: Das Cover ist der Knaller! Zwar habe ich Black Rabbit Hall als ebook gelesen, konnte die Printausgabe aber in einer Buchhandlung in die Hand nehmen. Eigentlich besteht das Cover aus zwei Teilen. Einmal eine Abbildung des Landhauses direkt auf dem Buchdeckel und dann der halbtransparente Schutzumschlag versehen mit Titel, Autor etc. Fazit: „Black Rabbit Hall“ sollte man als Liebhaber verworrener Familiengeschichten unbedingt gelesen haben. Bildkräftig beschrieben tauchen wir ein in die Zeit in der das Landhaus noch mit Leben gefüllt war und lernen sie kennen, die Familie Alton. Hier gibt es von mir 4 dicke Punkte. Kleine Abzüge gibt es für die paar leicht holprigen Absätze und den langgezogenen Anfang.

Eine tolle Geschichte - jedoch hätte man das Potential besser ausschöpfen können

Von: Liza's Bücherwelt Datum: 31. January 2017

Das Paar Lorna und Jon sind auf der Suche nach einer passenden Hochzeitslocation und so suchen sie das Anwesen „Black Rabbit Hall“ auf. Jon ist nicht begeistert, aber Lorna nur um so mehr. Das Hörbuch spielt zudem durch einen Zeitsprung auch im Jahre 1968, wo wir die 14 jährige Amber Alton kennenlernen, dessen Familie das ruhige und idyllische Anwesen gehört, doch nach einem stürmischen Abend verändert sich alles. Die Zeitsprünge waren allerdings sehr verwirrend. So manche male konnte ich mit den Sprüngen nicht umgehen, da ich dadurch den Faden verloren habe. Dies nahm mir etwas den Spaß am hören. Was mir jed0ch sehr gut gefallen hat, waren die Charaktere, auch wenn sie für meinen Geschmack detaillierter hätten beschrieben werden können, aber das ist auch immer Geschmackssache. Was dafür umso besser beschrieben war, war das Anwesen. Es hat richtig zum träumen eingeladen! Das Cover ist anspruchsvoll gestaltet und wenn man die Geschichte kennt, passt es nur umso mehr! Die Hörbuchsprecherin ist gut und man konnte beim zuhören sehr schön entspannen! Fazit Ich kenne mehrere Geschichten dieser Art und auch viele mit solchen Zeitsprüngen, aber leider waren sie in diesem Fall hier nicht sehr gut umgesetzt. Auch die Geschichte hätte insgesamt spannender sein können, denn die knapp 7 Stunden Laufzeit kamen mir deutlicher länger vor. Dennoch ist und bleibt es eine schöne Geschichte, jedoch eine, bei der das volle Potential nicht ausgeschöpft wurde.

"Black Rabbit Hall. Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert." von Eve Chase ( Hörbuch, gekürzte Lesung) ⭐️⭐️⭐️

Von: Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan Datum: 14. January 2017

**** Name: Black Rabbit Hall. Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert. Autor: Eve Chase Gelesen von Anna Thalbach Ausgabe: Audio- CD 18,99 - € (Hier) ISBN: 978-3837133592 Erschien: Februar 2016 Verlag: Random House Audio Gesamtlaufzeit: ca. 7 h 13 min. , 6 CD´s Inhalt: Zu Beginn des Hörbuches lernen wir das Paar Lorna und Jon auf dem Weg zu dem Anwesen von Black Rabbit Hall kenne. Sie suchen das Anwesen, da sie dort ihre Hochzeit feiern möchten. Jedoch ist Jon von Black Rabbit Hall nicht so angetan, vor allem da das Anwesen schon zerfällt. Dies lässt aber keinen Zweifel bei Lorna zu und sie wird regelrecht von diesem Anwesen angezogen. Wodurch sie ihre Hochzeit auf jeden Fall hier feiern möchte. Des Weiteren gibt es in diesem Hörbuch auch einen Zeitsprung und wir lernen die 14 jährige Amber Alton kennen. Ihrer Familie gehört Black Rabbit Hall. Auf Black Rabbit Hall ist es sehr ruhig und idyllisch, bis zu einem stürmischen Abend 1968. Werden Lorna und Jan ihre Hochzeit auf Black Rabbit Hall Feiern? Was geschah an dem stürmischen Abend 1968? Was wird alles passieren? **** Meine Meinung: Die Story dieses Hörbuches hat mir sehr gut gefallen. Diese ist sehr detailreich und man erlebt die Geschichte von zwei Frauen kennen. Jedoch empfand ich die Zeitsprünge als sehr verwirrend und dies nahm mir etwas den Spaß an diesem Hörbuch. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sowohl Lorna mit ihrem Verlobten Jon die das Anwesen aufsuchen um ihre Hochzeit zu feiern. Als auch die 14 jährige Amber, die durch einen Schicksalsschlag mit ihren Geschwistern auf eine harte Probe gestellt werden. Jedoch empfand ich die Charaktere für mich als nicht ausgereift genug, ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Die Lesung durch Anna Thalbach empfand ich als sehr angenehm und sehr abwechslungsreich. Das Cover des Hörbuches gefällt mir sehr gut, auf diesem befindet sich ein Anwesen. Dieses könnte durchaus auch Black Rabbit Hall sein. Ich gebe diesem Hörbuch 3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️ Lg Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan

Solide Familiengeschichte

Von: BuboBubo Datum: 12. November 2016

Black Rabbit Hall Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert Das junge Paar Lorna und Jon sind auf der Suche nach einer geeigneten Location für ihre bevorstehende Hochzeit. In Cornwall stoßen die beiden auf einen altes, wunderschönes Haus. Auf Black Rabbit Hall. Lorna ahnt nicht, dass dieser Sommersitz eng mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist… Jahrzehnte zuvor hat die Familie Alton idyllische Tage und Abende dort verbracht…bis die vier Alton-Geschwister durch eine unfassbare Tragödie erschüttert worden sind. Lorna erfährt langsam was in Black Rabbit Hall geschehen ist, und was das Ganze mit ihrem Leben zu tun hat. Der erste Satz "Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus." Das Cover ist mir in einer Buchhandlung sofort ins Auge gesprungen und hat mich direkt angesprochen. Ich hab die Geschichte als Hörbuch gehört. Die Stimme war sehr angenehm, aber leider habe ich manchmal den Faden verloren und bin mit meinen Gedanken abgeschweift. Ich kann leider nicht sagen, ob es an der Geschichte gelegen hat, oder an der Sprecherin. Die Beschreibung des Anwesens in Cornwall ist wirklich sehr gelungen. Ich habe mir Black Rabbit Hall sehr gut vorstellen können- besonders als es darum ging, warum das Anwesen so genannt wird – dahinter steckt eine traurige Geschichte- die dem Ganzen für mich, noch mehr Authentizität gegeben hat. Wie es oft bei Familiengeschichten ist, spielt auch diese in auf zwei Zeiteibenen. Dadurch hat die doch recht ruhige Story einen gewissen Schwung bekommen. Leider muss ich sagen, dass mich Lorna und ihre Geschichte ein wenig genervt hat, auch mit ihrem Verlobten Jon konnte ich wenig anfangen. Allerding konnte Amber Alton dies wieder wettmachen. Denn die Geschichte in der Vergangenheit hat mich zeitweise echt fesseln können. Leider wurde das Ende sehr schnell vorhersehbar und hat mir die Spannung genommen. Die düstere Athmosphäre, die nach der Tragödie auf dem Anwesen herrscht, wurde dennoch weiter aufrecht erhalten. Ich fand die Geschichte solide, die Umsetzung war ok. Der Schreibstil war teilweise etwas holprig. Auch konnten mich die Charaktere nicht alle überzeugen. Teilweise waren sie sehr gut ausgearbeitet und teilweise eher weniger gut. Manche Charaktereigenschaften haben mich genervt, besonders von Lorna und Jon, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Ich habe schon viele Geschichten dieser Art gelesen und muss leider sagen, dass diese einer der schwächeren war. Das liegt vor allem daran, dass ich oft unbewusst Vergleiche mit Lucinda Riley Werken gemacht habe. Leider konnte Eve Chase mit dem Niveau von Lucinda Riley nicht mithalten. Ich muss aber dazu sagen dass „Black Rabbit Hall“ das Debut von Eve Chase ist und noch viel Luft nach oben ist. Deswegen werde ich die Autorin weiter im Blick haben.

Geheimnisvoll und interessant - perfekt für gemütliche, regnerische Tage

Von: Emely Datum: 08. October 2016

Nachdem ich über dieses (Hör-)Buch gestolpert bin, war ich ungemein gespannt auf die geheimnisvolle Geschichte, die es in sich birgt. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet und wollte mir die erste CD abends im Bett anhören... Nun ja, ich war so müde, dass ich keine zehn Minuten durchgehalten habe und eingeschlafen bin :D Das hat sich dann zwei Abende später wiederholt, und so blieb das Hörbuch dann ein paar Wochen ungehört liegen, bis ich es mir jetzt wieder geschnappt und fast in einem Zug durchgehört habe. Mir hat die Erzählweise gut gefallen, denn der Wechsel zwischen Amber (Vergangenheit) und Lorna (Gegenwart) war schön abwechslungs- und facettenreich. Ambers Geschichte fand ich sehr interessant und auch sehr traurig, musste sie doch mit so vielen schrecklichen Dingen klar kommen! Lorna hingegen war sehr erfrischend, wobei mir auch ihre Geschichte recht nahe ging. Insgesamt fand ich das örbuch ganz nett, denn eine Geschichte wie diese ist mir bisher noch nicht untergekommen (ist auch eigentlich nicht ganz mein Genre). Die Abwechslung war sehr schön, das Hörbuch hat mich aber auch nichtvom Hocker gehauen. Die Geschichte war an sich gut erzählt und auch schlüssig, jedoch bin ich an manchen Stellen kurz nicht ganz mitgekommen, (oft am Anfang eines neuen Kapitels), weil der Perspektivwechsel oft mitten in wichtigen Momenten kam und man so eine Schnittstelle hatte, durch die man dann wieder einen kurzen Moment brauchte, um wieder an das Vorhergegangene anzuknüpfen. Sehr schön fand ich, dass der Titel des (Hör-)Buches eine im Buch erklärte und mehrmals erwähnte Herkunft hat. Mit der Sprecherin (Anna Thalbach) bin ich nicht ganz warm geworden, da sie mir manchmal etwas zu komisch gesprochen hat. Auch empfand ich ihre Stimme eher als unpassend, da sie etwas älter klingt als beide Protagonistinnen. Im letzten Kapitel passt sie jedoch wieder sehr gut und dadurch finde ich jetzt im Nachhinein auch, dass die Stimme generell schon gepasst hat... Aber während des Hörens empfand ich sie als unpassend. Ich fand es gut, dass sich zum Ende hin alle Fragen aufklären und es einen guten Abschluss gab! Ich werde bestimmt noch ein wenig über das Gehörte nachdenken, aber ich habe schon das Gefühl, dass die Geschichte an sich abgeschlossen ist :) Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, wie ich finde, denn man siehr das Anwesen, das so ziemlich der einzige Handlungsort ist. Außerdem fängt das Cover die Stimmung im Buch gut ein und mir gefällt die Schriftart des Titels! Bewertung: 3(,5) von 5, weil die Geschichte an sich zwar ganz gut war, mich aber nicht umgehauen hat. Ganz nett für zwischendurch, aber nichts, was ich mir noch einmal anhören würde.

Black Rabbit Hall [Hörbuchrezension]

Von: Chochi Rain Datum: 28. July 2016

Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses, der Geschmack der Vergangenheit, salzig, köstlich auf der Zungenspitze – das ist Black Rabbit Hall. Amber freut sich das ganze Jahr auf die Sommermonate, die ihre Familie in ihrem Landsitz in Cornwall verbringen wird. Hier wo sich die Familie nie so richtig voneinander entfernt und ihr Zwillingsbruder immer in ihrer Nähe ist. Für ein paar Wochen gibt es keine Nanny, die ihr sagt wie sie sich zu verhalten hat und für einen kurzen Moment kann sie sich wie das Kind fühlen, was sie gerade aufhört zu sein. Doch nach einem erschütternden Unfall verändert sich alles im Leben der vier Geschwister und nichts scheint jemals wieder genauso zu sein, wie es einmal war. Die Luft liegt voller Geheimnisse und Erinnerungen über die niemals jemand spricht. Black Rabbit Hall ist der erste Roman von Eve Chase. In bedachten, atmosphärischen Worten beschreibt sie das Leben Ambers, ihre Erlebnisse und deren Auswirkungen. Dabei wirkt die Geschichte wie ein sich zurücksehnen in alte Zeiten. Denn nicht nur muss Amber mit dem Wandel innerhalb ihrer Familie zurechtkommen und gleichzeitig Erwachsen werden, der Roman – bzw. das dazugehörige Hörbuch – spielen in einer Zeit der Veränderungen. Angesiedelt in den 1960er-Jahren findet auch ein Wandel in der Gesellschaft statt. Viele andere Familien haben ihre Familiensitze bereits aufgegeben oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und auch Amber fragt sich wie lange ihre Familie weiter ein Leben führen kann, welches den alten Traditionen gewidmet ist, und sich dabei immer weiter von der modernen Welt entfernt. Eingefasst wird diese Handlung von der Geschichte rund um Lorna und ihrem Verlobten Jon, die Jahrzehnte später das verlassen aussehende Gebäude finden, welches alle Menschen nur als Black Rabbit Hall bezeichnen. In diesen alten Gemäuern voller Geschichten möchte sie ihre Hochzeit feiern. Um mehr über das Haus zu erfahren begibt sie sich auf eine Reise, die endlich den Schleier der Vergangenheit lüften soll. Gut zu folgende Stimme, störende Rahmenhandlung Wie sich aus dem Titel bereits ableiten lässt habe ich nicht den Roman gelesen, sondern stattdessen das Hörbuch, gelesen von Anna Thalbach, angehört. Das Hörbuch ist, genauso wie die deutsche Fassung des Romans, in diesem Jahr erschienen. Mit einer Laufzeit von gut sieben Stunden handelt es sich um eine gekürzte Fassung des Romans, der gut 400 Seiten umfasst. Die Stimme von Anna Thalbach ist sehr klar und man kann ihr gut in ihrer Erzählung folgen. Sie schafft es nur durch ihre Worte eine Grundspannung aufzubauen, mit der man ihr an den Lippen hängt. Einziger Punktabzug hier: Anna Thalbach imitiert Kinder auf eine wirklich absurd nervende Art und Weise. Ihre Stimme wird seltsam quäkig, unangenehm und erweckt den Eindruck von wirklich anstrengenden Kindern, die man wirklich nicht in seiner Nähe wissen möchte. Besonders während einer Beerdigungsszene wirkt dies mehr als nur unpassend, denn den Kindern scheint – wenn man der Geschichte folgt – durchaus klar zu sein, in welcher Situation sie sich befinden. Ein weiterer Störfaktor dieses Hörbuchs, der nichts mit Frau Thalbach zu tun hat, ist die sonderbare Rahmenhandlung. Lorna ist besessen davon die perfekte Hochzeit auszurichten und muss dafür nicht irgendeinen Veranstaltungsort finden, sondern am besten ein Schloss. Und wenn dies bedeutet Urlaub zu nehmen, durchs halbe Land zu reisen und dem eigenen Verlobten ziemlich auf die Nerven zu gehen, so ist dies eben der Preis, den man für eine perfekte Hochzeit zahlen muss. Vielleicht ist Lorna im Roman weniger anstrengend, aber wenn es nach mir gehen würde, könnte man ihre komplette Handlung wegstreichen. Sie ist das Klischee der hysterischen Braut. In ihrer fast schon unaufmerksamen Art, stolpert sie ein wenig in der Vergangenheit herum, interessiert sich dabei jedoch eher für sich selbst. Ganz anders Amber, die eine wirklich spannende Figur ist, der man gerne beim Erwachsen werden zuhört und deren Schicksal tatsächlich kein leichtes ist. Dennoch wirkt sie in den 60er-Jahren etwas deplatziert, so als müsste ihre Handlung etwa 100 Jahre früher spielen. Sicherlich wird dies auch immer wieder thematisiert, aber die Handlung voller Sommerresidenzen, Jagden und Pelzmänteln, hätte sicherlich gut in eine andere Zeit gepasst. Kurzweiliges Hörbuch mit leichten Schwierigkeiten Alles in allem ist das Hörbuch zu Black Rabbit Hall deutlich gelungen. Anna Thalbach kann man sehr gut zuhören und es macht Spaß sich von ihr die Geschichte „vorlesen“ zu lassen. Auch die Hörbuchregie hat einen guten Job gemacht. Obwohl es sich um die gekürzte Fassung des Romans handelt wirkt es nicht so, als würde man Handlung verpassen oder als gäbe es Lücken innerhalb der Geschichte. Dennoch packt mich die Handlung an sich nicht ganz. Ja, die Geschichte um Amber und ihre Familie ist sehr spannend und sie ist eine tolle Protagonistin, jedoch wird ihre Handlung von Lorna, der sonderbaren Verlobten, überschattet und eingerahmt. Würde die Geschichte sich nur um Amber drehen, würde ich den Roman sicherlich um einiges interessanter finden. So wird die wirklich gute Handlung immer wieder durch eine sehr mäßige unterbrochen, die die Geschichte auch einfach nicht braucht. Es benötigt keinem Anlass um über Ambers Leben und die Sommer auf Black Rabbit Hall zu berichten. Somit bekommt das Hörbuch leider nur 2,5 Sterne von mir. Black Rabbit Hall | Hörbuch | 7 h 13 min | Random House Audio

[Rezension] "Black Rabbit Hall" von Eve Chase (Hörbuch)

Von: Karin Mühlbauer Datum: 23. July 2016

Anfangs ist es etwas anstrengen, in die Geschichte reinzukommen, da immer abwechselnd aus der Sicht von Amber (aus der Vergangenheit) und Lorna (aus der Gegenwart) berichtet wird. Man gewöhnt sich allerdings schnell dran und manchmal ist es auch fies, wenn sich die Handlung zu spitzt und auf der nächsten Seite erzählt dann auf einmal die andere Person weiter. Diese Cliffhanger haben dazu geführt, dass ich teilweise nicht aufhören konnte weiter zu hören. Die Sprache ist leicht verständlich und Eve Chase schreibt recht locker. Auch hatte die Sprecherin des Hörbuches, Anna Thalbach, eine sehr angenehme Stimme und sie hat es gut geschafft, die einzelnen Personen entsprechende darzustellen. Die beiden Hauptcharakter Lorna und Amber fand ich auch sehr sympathisch und konnte direkt mit den beiden Mitfühlen, da ihre Gefühle und ihr Verhalten genauestens beschrieben werden. Es fällt mir schwer diesen Roman in einer Sparte einzuordnen: Belletristik, Historischer Roman, Drama... Alles drinnen. es herrscht eine eher düstere Atmosphäre in der Geschichte. Man muss im Roman auf alles achten, denn auch durch die Kleinigkeiten und nebensächlichen Handlungen entsteht am Ende dann das "Große Ganze". Anfangs weiß man nicht, ob die Geschichten von Lorna und Amber zusammengehören, da sie Beide von ihren Sommern in Black Rabbit Hall berichten. Lorna kramt in der Geschichte von Black Rabbit Hall und deckt langsam die verworrene Familengeschichte auf. Dabei kann man auch als Leser bzw. Zuhörer ein kleiner Detektiv werden und eifrig mitraten, es sind nämlich vor allem die kleinen Dinge, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Also haltet eure Augen offen ;-D Aus diesem Grund ist es auch ein Buch, dass man nicht so schnell weg lesen sollte, man sollte sich dafür Zeit nehmen, also die perfekte Urlaubslektüre.

ein Hörbuch mit viel Gefühl und Dramatik......

Von: Lesezauber Datum: 15. July 2016

Meinung Bei diesem Debüt der Autorin habe ich mich diesmal für das Hörbuch entschlossen. Solche Familiengeschichten höre ich lieber als dass ich sie lese, denn ich bilde mir ein, dass dadurch das Feeling und die Emotionen noch besser rüber kommen. „Black Rabbit Hall“ hat mich schon lange angesprochen und jetzt kam ich endlich dazu, es anzuhören. Es ist zwar eine gekürzte Lesung, dennoch habe ich nichts vermisst und es erschien mir alles als eine runde Sache. Anfangs war es für mich etwas schwer, in diese Familiengeschichte hinein zu kommen. Es wurde aus zwei Sichten erzählt, einmal aus Sicht von Lorna (Gegenwart) und Amber (Vergangenheit). Diese zwei Stränge verwoben sich über das ganze Hörbuch und stimmten sich perfekt aufeinander ab. Viele unerwartete Wendungen und Ereignisse gaben sich die Hand und ich musste bis zum Schluss warten, was die beiden weiblichen Hauptprotagonisten eigentlich gemeinsam hatten. Emotionen und Gefühle spielten immer eine sehr große Rolle. Die Autorin hat sehr auf kleine Details geachtet und ihre Ausdrucksweise war einfach grandios. Es entstand ein historisch angehauchter Familienroman, den man bestimmt öfters lesen oder hören kann und ich denke, dass man dann immer wieder auf neue, versteckte Kleinigkeiten stoßen wird. Zu den Darstellern kann ich sagen, es gab sehr viele und anfangs war es etwas schwierig, alle richtig zuzuordnen. Jeder wurde liebevoll und authentisch in Szene gesetzt und es erschienen mir auch alle recht sympathisch. Die Umgebungsbeschreibungen waren top und ich konnte mich wirklich ganz und gar davon verzaubern lassen. Die Sprecherin Frau Thalbach hat ihre Sache auch sehr gut gemacht. Sie brachte durch ihre wohlklingende Stimme die Emotionen sehr gut rüber und es war eine Freude für mich, ihr zu lauschen. Fazit „Black Rabbit Hall“ war für mich eine sehr emotionale und interessante Reise in eine Familiengeschichte voller Dramatik, aber auch großen Gefühlen. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, was aber mit der Zeit wurde. Tolle Charaktere, toller Plot, ein rundum gelungenes Debüt. Ich vergebe somit sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Lese-oder Hörempfehlung.

Familiengeheimnisse in zwei Generationen

Von: Lesetante Datum: 04. July 2016

Ich habe dieses Hörbuch sehr gerne gehört und es tatsächlich ab und an bedauert, dass ich gesprochene Bücher nur im Auto höre. Die beiden Zeitebenen, die nach und nach miteinander verwoben werden, machen die Geschichte sehr spannend. Beide Protagonistinnen sind sehr gut gezeichnet, wobei Amber noch besser getroffen ist. Ihre Geschichte ist dramatisch und aufregend. Sofort war ich in die Alton-Geschwister verliebt, wozu im Wesentlichen auch Anna Thalbach beitrug, denn sie liest mit so viel Liebe und Zugewandtheit. Es ist schön, sich von ihr die Geschichte präsentieren zu lassen. Es gelingt ihr, den Spannungsbogen, der von der Autorin vorgesehen wurde, aufzuzeigen und den Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Es handelt sich zwar um eine gekürzte Version des Buches, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass schlecht gekürzt wurde, es waren keine inhaltlichen Leerstellen zu spüren. Das Hörbuch ist in sich stimmig, spannend, liebevoll gelesen und eignet sich hervorragend für all diejenigen, die sich gerne unterhalten lassen und die Familiengeschichten und -geheimnisse lieben. Von mir gibt es eine klare Empfehlung, denn es ist wirklich weitestgehend frei von Kitsch und interessant im Plot.

Kitschig aber schön

Von: Justine Wynne Gacy Datum: 30. May 2016

Dass diese Geschichte etwas klischeebehaftet ist, wird sich jeder schon beim Klappentext denken können doch das ist gar kein Problem. Gut unterhalten wird man auf jeden Fall! Jedoch muss ich gestehen, dass dies eben nicht nur an der Autorin lag sondern eben an dem wirklich gut gemachten Hörbuch ...

geheimnisvoll - Familiendrame pur!

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum: 07. May 2016

Erschienen ist die gekürzte Lesung von “Black Rabbit Hall” im Random House Audio Verlag. Anna Thalbach erzählt die Geschichte, welche aus Eve Chase Feder entsprungen ist, auf 6 CD, die circa 7 Stunden umfassen. Lorna sucht zusammen mit ihrem Verlobten Jon eine Hochzeitslokation. Als sie auf das Anwesen, des hier zulande betitelten, “Black Rabitt Hall” gelangen, merkt Lorna eine innere Verbundenheit zu dem Haus. 1968 ist das Jahr, in dem sich Amber Altons Leben grundlegend verändern sollte. Zwei Geschichte, die auf einmal zu einer werden … Ich muss zu Beginn zugegeben, dass ich ein riesiger Fan der Serie “Downton Abbey” bin und aufgrund der Werbung des Verlages unbedingt nach “Black Rabbit Hall” wollte. Anna Thalbach hat es mir ermöglicht, denn auch wenn sie eine gekürzte Version von Eve Chase Roman in meine Fantasie wiedergab, so brachte es mir die Handlung an sich doch gänzlich nahe. Gerade die Protagonistinnen Amber und Lorna sind es, die diese Geschichte voller Geheimnisse so prägen. Amber ist noch jung an Jahren, als in einer stürmischen Nacht 1968 ein großes Unglück geschieht und die Familie, bestehend aus ihren Eltern und den drei Geschwistern auseinandergerissen wird. Hier sind es die Kleinsten - Kitty und Barney - welche die Leserin Anna Thalbach mit süßen Stimmen verziehrt und die man einfach lieb haben muss. Die Sichtwechsel zu Lorna sind gekennzeichnet, sodass man sofort weiß, wo man sich gerade befindet. Auch Lornas Umfeld lernt man ins kleinste kennen, besonders hier ist es ihr Vater, der, wenn auch als Nebenfigur dargestellt, ihr einziger Halt noch zu ihrem Geheimnis ist. Wenn man es genau betrachtet hat fast jede Figur in diesem Roman seine kleinen Geheimnisse, welche mal mehr, mal weniger ans Licht gelangen. Mit jeder neuen Szene hat man das Gefühl immer tiefer und tiefer in die Gemäuer von Black Rabbit Hall zu gelangen und genauso wird man erschüttert sein, was sich dort alles verstecken wird. Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte, oder mit denen man gerechnet, sie aber nie aussprechen wollte. Anna Thalbach haucht der Geschichte einen ganz eigenes Flair ein, in dem ich gern gewandert bin mit ihr. Durch die riesigen Hallen, durch den Wald, entlang am Fluss, bis zu den Klippen. An manchen Stellen war es so, dass man die Luft anhalten hatte, an anderen fehlte sie wiederum, weil sie raus war. Bestimmte Figuren nahmen die Spannungen mit sich in die Gemäuer, andere ließen sie zum Hörer fließen. “Black Rabbit Hall” besitzt nicht nur Geheimnisse, auch zeigt es, dass über Generationen hinweg eines besonders zählt - die Familie! Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de

Nicht ganz so packend und geheimnisvoll wie erwartet

Von: Svenjas BookChallenge Datum: 13. April 2016

Geschichte und Erzählstil: Was mich bei diesem Roman von Anfang an gefangen genommen hat, ist das wundervolle Setting in Gestalt des alten Herrenhauses Black Rabbit Hall in Cornwall. Diese Art von Schauplätzen liebe ich ja ganz besonders und Eve Chase hat mit diesem abgelegenen, geheimnisvollen Ort ein sehr mystisches und vereinnahmendes Ambiente geschaffen, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Ich hatte das ehemals prachtvolle und nun eher verfallene, fast gänzlich leerstehende Gebäude während des Hörens immer vor Augen, konnte mir den dichten Wald rundum vorstellen und die steilen Klippen und hatte das tosende Meer im Ohr. Allerdings hat mich die Geschichte selbst anfangs nicht wirklich gepackt, denn sie erschien mir etwas unzusammenhängend und konfus, was wohl vor allem daran liegen mag, dass parallel zu Lornas Entdeckungstour erzählt wird, was 1968 und 1969 passiert ist. So konnte von Anfang an keine richtige Spannung aufkommen und hat die Handlung sozusagen enträtselt. Mir fehlte vor allem zu Beginn dieses typische Spurensuche-Feeling, das man z.B. von Kate Morton, Lucinda Riley und Katherine Webb kennt und die Geschichten der beiden Frauen, Amber und Lorna, schienen bis zum Schluss nur nebenher zu laufen, ohne sich zu überschneiden. Langweilig war das Zuhören trotzdem nicht, denn ich warf meine Erwartungen noch nicht über Bord und hab mich unheimlich auf düstere Familiengeheimnisse und Intrigen gefreut. Die hält Black Rabbit Hall auch auf jeden Fall für den Leser/Hörer bereit, allerdings nicht in dem Umfang, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte von Anfang an so eine Ahnung, worauf die Geschichten von Amber und Lorna hinauslaufen würden und habe deswegen nicht wirklich mit den beiden mitgefiebert. Ich will natürlich nicht verraten, was 1968 und im darauffolgenden Jahr wirklich geschieht und inwiefern das auch Lorna beeinflusst, aber die Auflösung erschien mir insgesamt irgendwie zu beliebig, wenig originell und war zu vorhersehbar. Die Handlung wird dem wundervollen Schauplatz, der ja eigentlich so viel hergibt, leider nicht gerecht. Was ich auch sehr schade fand: In der Gegenwart, also praktisch in Lornas Zeit, passiert nicht allzu viel. Durch Zufall stößt Lorna auf Black Rabbit Hall, zufällig findet sie dort Hinweise auf eine Familientragödie und zufällig findet sie auch heraus, was es mit ihrer eigenen Vergangenheit auf sich hat. Das sind mir eindeutig zu viele Zufälle - ich hatte mir Lornas Suche nach Antworten irgendwie spannender und intensiver vorgestellt. Auch Lorna als Charakter bleibt leider oberflächlich beschrieben, man erfährt nicht viel über sie und ihren Verlobten John. Nicht, dass Lorna mir direkt unsympathisch gewesen wäre, aber ich hatte irgendwie durchgehend das Gefühl, sie ist kein Mensch, den man besonders gut kennt, sondern nur ein flüchtiger Bekannter. Deswegen habe ich auch nicht wirklich mit ihr mitgefühlt und nahm kaum Anteil an ihren Enthüllungen und ihren Gefühlen. Bei Amber war das auf jeden Fall anders. Sie ist ein interessanter, vielschichtiger Charakter, mit dem man sich identifizieren kann und hat mir vor allem mit ihrer Willensstärke sehr imponiert. Sie war von Anfang an ein nach außen hin vielleicht etwas unsicheres und teilweise trotziges, aber innerlich ein mutiges und entschlossenes Mädchen. Eigentlich fand ich die ganze Familie Alton klasse: Ambers Zwillingsbruder Toby scheint sehr sensibel und in sich gekehrt zu sein, der kleine Barney ist ein aufgewecktes, fröhliches Kerlchen und Nesthäkchen Kitty ein eigenwilliges und exzentrisches Kind. Dynamisch wird die Handlung in den Jahren 1968 und 1969, als der Vater der Alton Geschwister eine neue Frau heiratet und diese zusammen mit ihrem Sohn nach Black Rabbit Hall kommt. Ab da geschehen einige unerwartete Dinge, obwohl mich auch diese Wendungen nicht vollends überzeugen konnten. Die Atmosphäre, die Eve Chase in Black Rabbit Hall heraufbeschwört, stimmt auf jeden Fall. So dramatisch, geheimnisvoll und packend wie erwartet war die Geschichte aber leider nicht. Auch Chase' Erzählstil hat nicht hundertprozentig meinen Geschmack getroffen, mich allerdings auch nicht zu sehr gestört. Es war im Großen und Ganzen schon in Ordnung, jedoch leider auch nicht viel mehr. Sprecher: Gelesen wird die Hörbuchfassung von Black Rabbit Hall von Anna Thalbach. Sie haucht den verschiedenen Charakteren Leben ein und bringt Stimmungen und bestimmte Tonfälle authentisch und wirklich perfekt zum Ausdruck. Was mich allerdings manchmal ein wenig gestört hat, ist, dass Anna Thalbach ab und zu in einen leicht quengligen, nervigen Singsang verfällt, der z.B. zu Ambers jüngeren Geschwistern hervorragend passt, ansonsten aber eher überzogen und fehl am Platz wirkt und den jeweiligen Charakter auch leicht unsympathisch wirken lässt. Außerdem hatte ich manchmal Probleme, zu erkennen, ob der Ich-Erzähler (entweder Lorna oder Amber) gerade mit jemandem spricht oder nachdenkt, da Thalbach diese verschiedenen Tonfälle bisweilen miteinander vermischt hat. Teilweise klang sie auch abgehackt und etwas gehetzt. Insgesamt hat Anna Thalbachs Stimme zwar wirklich gut zu den Charakteren und zur Geschichte gepasst, ist für mich aber nicht unbedingt die perfekte Hörbuch-Stimme. Mein Fazit: Black Rabbit Hall ist atmosphärisch und wartet mit einer großartigen, geheimnisvollen Kulisse und mit teilweise sehr authentischen und spannenden Charakteren auf. Die Geschichte selbst war mir aber insgesamt etwas zu fade und beliebig und die angekündigten Familiengeheimnisse und -tragödien erwiesen sich als vorhersehbar und für meinen Geschmack zu seicht. Auch mit Anna Thalbach als Sprecherin war ich nicht hundertprozentig zufrieden, weswegen Eve Chase' Roman mich letztlich zwar gut unterhalten, aber nicht mitreißen und überzeugen konnte. Ich hatte definitiv mehr erwartet.

Black Rabbit Hall - ein Familiengeschichte, welche von Anna Thalbach wunderbar erzählt wird.

Von: ElasBookinette Datum: 12. April 2016

Amber Alton verbringt ihre Sommerzeit in den 60er Jahren mit ihrer Familie auf dem Landsitz Black Rabbit Hall in Cornwall. Dort verlebt die Familie eine unbeschwerte Zeit ohne die Hektik der Großstadt. Doch als eines Tages ein schweres Gewitter aufzieht, ist für die Familie Alton danach nichts mehr so wie vorher. Als einige Jahrzehnte später die junge Lorna Smith mit ihrem Verlobten auf der Suche nach dem perfekten Ort für die eigene Hochzeit ist, kommen sie zufällig an die Adresse von Black Rabbit Hall. Und mit Lorna ist seit dem Betreten des alten Landsitzes etwas geschehen, was sie sich vorerst nicht erklären kann, aber sie auch fortan nicht mehr loslässt. Wieso kommt ihr dieses alte Landhaus bekannt vor? Ist hier wirklich der Ort, an dem sie ihre Hochzeit feiern möchte? Die Geschichte wird abwechselnd in zwei verschiedenen Zeiten erzählt, einmal aus den sechziger Jahren mit Amber Alton und ihrer Familie im Vordergrund, zum anderen aus der späteren Zeit mit Lorna's Geschichte. Beide Geschichten waren interessant erzählt, werden immer mehr miteinander verbunden, wobei mir die Erzählungen rund um Amber Alton und deren Familie etwas besser gefallen haben. Bei der Hörbuchversion von "Black Rabbit Hall" handelt es sich um eine gekürzte Lesung, welche von Anna Thalbach einfach wunderbar gelesen wird. Durch ihre Stimme hat man beim Zuhören das Gefühl, dieses alte Anwesen fast vor sich sehen zu können, das drohende Unheil der Familie Alton fast spürbar. In der Mitte des Hörbuches hat sich die Geschichte für mich so ein wenig in die Länge gezogen, was sich allerdings zum Ende hin wieder vollkommen geändert hat. Das Hörbuch ist eine gekürzte Lesung mit einer Gesamtspielzeit von ca. 7 Stunden 13 Minuten, verteilt auf 6 CDs. Erschienen bei RandomHouseAudio, das gleichnamige Buch ist im BlanvaletVerlag erhältlich.

Sehr fesselnder Familien-Roman

Von: Stephienchen Datum: 08. April 2016

Inhalt: Lorna Smith ist auf der Suche nach einer Location für ihre eigene Hochzeit. Irgendetwas zieht sie dabei nach „Black Rabbit Hall“, auch wenn sie nicht so recht wie warum. Ich und nach erfährt sie immer mehr über die Vergangenheit des Hause und vor allem die Menschen die dort gelebt haben. Parallel wird die Geschichte der der vier Altin-Geschwister um das Jahr 1968, die sehr viel Zeit in „Black Rabbit Hall“ verbrachten, dem Sommersitz ihrer Familie und die dort eine riesige Tragödie erleben mussten. Rezension: Ich liebe solche Geschichten bei denen man Infos aus zwei verschiedenen Zeiten erfährt, die sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Daher habe ich mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut und ich bin nicht enttäuscht worden, eher im Gegenteil. Ich bin wirklich beeindruckt davon, wie gut die Handlung dieses Hörbuches konstruiert ist. Sehr viele der Wendungen haben mich überrascht, auch wenn einige Dinge natürlich vorhersehbar waren. teilweise war es auch erschreckend, so deutlich vor Augen geführt zu bekommen, wie weitreichend die Konsequenzen von eigentlich kleinen Entscheidungen und Vorfällen sein können und wie ein einziger Moment das Leben einer ganzen Familie grundlegend verändern kann. Auf jeden Fall habe ich mich während der kompletten 7 Stunden sehr gut unterhalten gefühlt, was denke ich neben der fesselnden Handlung auch an der wirklich sehr angenehmen Vorlese-Stimme gegen hat. Ich kann euch „Black Rabbit Hall“ daher wirklich absolut empfehlen.

Ganz gute Geschichte mit Schwächen...

Von: die Selbermacherin Datum: 27. March 2016

Familie Alton verbringt mit ihren 4 Kindern gerne die Sommer in ihrer Sommerresidenz "Black Rabbit Hall". Hier sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht bis an einem stürmischen Abend eine Tragödie über die Familie hereinbricht. Dieses stellt die Geschwister auf eine harte Probe! Jahrzehnte später setzt sich Lorna Smith in den Kopf in eben diesem alten Haus ihre Hochzeit zu feiern... Immer tiefer gerät sie in der Strudel der Geschichte... Diese Geschichte wird in 2 Zeitebenen erzählt. Über die Familie Alton (Ende der 60er Jahre) und Lorna Smith in der Gegenwart. Die Erzählerin springt immer von einer zur andern. so begebe ich mich als Zuhörer auch mit auf die Suche nach der Geschichte von Black Rabbit Hall. Die Charaktere und Örtlichkeiten werden sehr lebendig und gut beschrieben. Besonders hervorzuheben ist hier, wie die Gefühlswelt der Kinder dargestellt wird. das fand ich schon wirklich toll (auch wenn es an für sich traurig ist). Leider fand ich die Geschichte zeitweise doch sehr langatmig und vorhersehbar. Auch Anna Thalbach konnte das nicht wieder wett machen... Schade eigentlich! Für meinen Geschmack passiert zu wenig. Dadurch baut sich viel zu wenig Spannung auf, die ich an guten Geschichten schätze. Zum Ende hin wird es ein bisschen spannender, aber bis dahin habe ich mich teilweise schon gequält. So würde ich sagen, dass Black Rabbit Hall eine ganz gute Geschichte mit Schwächen ist und gebe 3 von 5 Sterne

Überraschend poetisch

Von: CogitoLeider Datum: 20. March 2016

Und schon wieder ein Familiendrama! Aber eines, das es in sich hat, was tragische Ereignisse betrifft. Leider bietet es damit nicht viel Neues und nur wenig Überraschung. Aber man bekommt das, was man erwartet: Drama, Familie, Geheimnisse und eine sehr garstige Person. Wer das mag, ist bei 'Black Rabbit Hall' genau richtig und Eve Chase braucht sich auch nicht zu verstecken. Denn sie bringt Poesie in das Genre, die mich unerwartet traf und die mir sehr gut gefallen hat. Da werden Beschreibungen zu Hihghlights der besonderen Art und entführt das Leser- beziehungsweise Hörerkopfkino in ungeahnte Romantik. Und das bei einer gekürzten Fassung! Welche Schätze mögen sich da im gedruckten - und damit vollständigen - Buch verbergen? Anna Thalbach liest unglaublich ambitioniert und wunderbar einfühlsam. Sie gibt jeder Person eine eigene Stimme, ohne es zu übertreiben, sondern immer stimmig und überzeugend. Und damit hat sie einen großen Anteil an dem Wohlfühlaspekt, den 'Black Rabbit Hall' vermittelt. Denn egal, wie schwierig die eigenen Familienverhältnisse gerade sind, Eve Chase kann das im gewissen Umfang toppen. Fazit? Solides Familiendrama wunderbar vorgetragen.

Detaillierte Charaktere und spannende Handlungsstränge

Von: Sandrina Datum: 14. March 2016

Ich war erst skeptisch wegen der gekürzten Version, war damit aber letztendlich sehr zufrieden. Die Familie Alton führt ein idyllisches Leben, bis zu jener Nacht, in der ein tragisches Unglück geschieht. Fortan müssen sie sich größtenteils um sich selbst kümmern und zusätzlich noch mit einer gefühlslosen Stiefmutter auskommen. In einem anderen Handlungsstrang ist Lorna auf der Suche nach einer Hochzeitskulisse und stößt auf das Black Rabbit Hall, das Anwesen der Altons. Sofort ist Loran gefesselt von der Geschichte des Hauses. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl die Geschichte sei langatmig oder die Autorin schweift zu sehr aus, wie ich schon in anderen Rezensionen gelesen habe. Daher bin ich unglaublich froh zum gekürzten Hörbuch gegriffen habe, denn ich war von Anfang bis Ende gefesselt. Anna Thalbach hat zudem eine unglaubliche Stimme, gibt jedem Charakter eigene Merkmale und liest gefühlvoll vor. Mein einziger Kritikpunkt zum Hörbuch selbst ist, dass mir eine Auflistung der Kapitel fehlte. Ich hätte gerne eine Beilage mit den Zeitangaben der einzelnen Kapitel. Die Geschichte selbst konnte mich direkt in ihren Bann ziehen. Die Protagonistinnen Amber und Lorna sind mir sehr symphatisch gewesen, wobei mich der Handlungsstrang um Amber mehr fesseln konnte, während es bei Lorna mehr vor sich hinplätscherte und vorhersehbarer war. Zum Ende hin konnte ich mir die großen Geheimnisse schon denken, aber es war eine schöne Reise bis zu diesem Punkt, den ich mir gerne angehört habe. In die anderen Charaktere, wie Ambers Zwillingsbruder Toby oder auch Lornas Verlobter Jon, konnte ich mich gut hinein versetzen. Alle waren sehr bildreich und detailliert gestaltet und konnten mein Herz erreichen. Besonders Lucian war einer meiner Lieblingscharaktere, da er eine andere Richtung einschläft, als die, die ich eigentlich von ihm erwartete. Fazit: Detaillierte Charaktere und spannende Handlungsstränge. Anna Thalbach liest die Geschichte mit viel Gefühl.