Eve Chase

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert. Blick ins Buch

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Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Jahres-Highlight! An einem Wochenende durchgesuchtet!

Von: Vanessa´s Bibliothek Datum: 23. November 2018

Was soll ich sagen? Jahres-Highlight! Ich habe dieses Buch an einem Wochenende durchgesuchtet. Ich finde es immer wieder erstaunlich, ich lese ja normalerweise eher Fantasy und Jugendbücher, dass mich solche Romane immer wieder begeistern können! Muss auch sagen, dass ich froh war, dass ich das Wochenende Zeit hatte und das Buch nicht großartig aus der Hand legen musste. Wir befinden uns hier auf 2 Zeitebenen, einmal in den sechzigern und über 20 Jahre später, wenn nicht gar 30 Jahre später. Ich hab das entweder überlesen oder es wurde nicht genau angegeben. Aber spannend ist es alle Male. Als Lorna das Haus "Black Rabbit Hall", so wird es umgangssprachlich genannt, entdeckt, will sie unbedingt ihre Hochzeit da feiern. Sie fühlt sich magisch davon angezogen. Zum Schluss weiß der Leser auch warum. Und je länger sie bleibt, sie wird von der aktuellen Hausbesitzerin auch gebeten ein paar Tage zu bleiben, um sie überzeugen dort zu feiern, wird Lorna immer tiefer in die Familiengeheimnisse des Hauses hineingezogen. Lorna macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit und merkt, dass sie und das Haus eine gemeinsame Vergangenheit haben. Mehr kann und will ich nicht verraten, denn suchtet das Buch selber durch ^^ Einzige kleine Kritik wäre, dass es am Anfang etwas braucht bis es Fahrt aufnimmt, aber danach hab ich Seite um Seite verschlungen. Deswegen auch ein Jahres-Highlight, weil ich auch eine Gefühls-Achterbahn hinter mir habe, von Wut bis Trauer bis glücklich bis entsetzten. Es war alles dabei.

Du spürst den Hauch eines längst vergangenen Sommers......

Von: Bücherschicksal Datum: 06. October 2018

Meinung: In „Black Rabbit Hall“ geht es um Lorna die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist und dabei auf die Vergangenheit der Alton-Geschwister stößt. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt: Ambers und Lornas, aus der Vergangenheit und einmal aus der Gegenwart. Sie ist unglaublich spannend gehalten, so dass man das Knistern der Erwartung wie vor einem großen Sturm förmlich in jeder Seite spüren kann. Genauso wie eine unglaubliche Schwere, Nostalgie sowie den Hauch eines längst vergangenen Sommers. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Man beginnt zu überlegen was man in der jeweiligen Situation getan oder wie man gehandelt hätte, oder welche Gefühle man selbst widerspiegeln würde. Zum Beispiel das Verhalten der Kinder. Außerdem lässt Lorna sich vom ganz eigenen Charme des Hauses aus ihrer Zukunft reißen. Es war ein unglaublich tolles Gefühl mit Lorna den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Eve Chase ist es gelungen mit ihrem aufgreifenden Schreibstil die Umgebung rund um Black Rabbit Hall dem Leser wahrhaftig vor Augen zu führen. Was mich ab und zu ein kleinwenig störte waren die Ort oder Handlungswechsel die ohne Einleitung geschahen, man wurde unvermittelt weg gerissen und war dann auf einmal wo anders oder eine andere Handlung begann vollkommen aus der anderen herausgerissen. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass man das Buch konzentriert lesen muss ohne Ablenkung sonst weiß man nachher nicht mehr wo was passiert. Ansonsten transportiert dieses Buch eine unglaubliche Traurigkeit ja sogar vielleicht Verzweiflung, die den Leser etwas erdrücken und in Black Rabbit Hall gefangen hält weil er unbedingt jedes Geheimnis lüften möchte, egal wie erschütternd es auch sein möge. Mich konnte es gerade deshalb vollkommen in seinen Sog ziehen. Es gab traurige wie auch viele schöne Momente. Eine Lektüre perfekt für einen sentimentalen Tag! Fazit: Eve Chase gelingt es einfach die Leser Zielsicher in die Geschichte rund um Black Rabbit Hall hineinzuziehen. Es ist wie ein Sog dem man sich nicht entziehen kann - während man als Auftakt die unheilvolle Elektrizität und das Grollen an einem heißen Sommertag vernimmt der ein bevorstehendes Unwetter prophezeit, ist man bereits nach den ersten Seiten so gefesselt, dass man sich dem nicht mehr entziehen kann. Die Gefühle der Charaktere werden herrlich an den Leser herangetragen und zum Ausdruck gebracht. So manches Mal rollte mir eine Träne die Wange herunter. Dies ist definitiv keine schnelle Lektüre sondern eine von der Sorte auf die man sich vollkommen einlassen muss. Sie lies mich aufgewühlt zurück.

Langatmige, ausschweifende Beschreibungen, die einem den Lesespaß erschweren

Von: Anne R. Datum: 30. May 2017

Ich konnte nach gut 70 Seiten einfach nicht mehr! Immer wieder versuchte ich es. Nahm das Buch zur Hand, quälte mich voran und gab dann wieder auf. Es ist extrem langatmig. Es wird jede kleinste Nichtigkeit des Hauses, des Gartens, der Personen beschrieben. Es wurde mir dann doch irgendwann zu langatmig. Ja, ich gab genau an der Stelle auf, als sich Amber mit ihrem Vater durch den Wald kämpfte um nach der Mutter und dem kleinen Bruder zu suchen. Was ihr nun zustieß, ob es dem kleinen Jungen gut ging und was nun dieses tragische Geheimnis war, kann ich nicht mal erahnen. Es war einfach nichts für mich. Vielleicht lag es ja am Cover, aber ich fand dieses Buch einfach nur langweilig.

Ein verwunschener Landsitz

Von: Luckyside Datum: 28. April 2017

Dieses zauberhafte, beinahe verwunschene Buch, spielt auf dem Anwesen „Black Rabbit Hall“ in Cornwall. Die Handlung ist aufgeteilt in die Vergangenheit, in der die Familie Alton im Mittelpunkt steht und Lorna, die in der Gegenwart die Hauptperson ist. Amber Alton hat 3 Geschwister. Aus ihrer Sicht sind die Szenen der Vergangenheit geschrieben. Die Art, wie sie denkt und wie sie handelt, gefällt mir. Nach einem harten Schicksalsschlag muss sie sich mit ihrem Zwillingsbruder um die kleinen Geschwister kümmern. So wird sie schneller erwachsen, als sie selbst wollte. Lorna und Jon sind auf der suche nach einer Hochzeitslocation. Nachdem Lornas Adoptivmutter gestorben ist, findet sie in den Erinnerungen an die Urlaubsreisen nach Cornwall Trost. Vor allem die Landsitze, die sie als Kind mit ihrer Mutter besuchte, erwecken Gefühle in ihr. Vor allem Black Rabbit Hall hat es ihr angetan, obwohl es ziemlich heruntergewirtschaftet ist. Am Anfang war ich etwas verloren, da sich der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart natürlich nicht sofort ergibt. Der Schreibstil war aber angenehm und flüssig lesbar. Literarisch war es für mich etwas „Neues“, da dahinter keine große Liebesgeschichte steckte, sondern eher ein Familiendrama. Das Ende fand ich besonders gelungen.

Auch als e Book zu empfehlen

Von: Iris Trunzler Datum: 09. March 2017

Ich bin mit geringen Erwartungen in dieses E-Book gegangen und wurde positiv überrascht. Diese tiefgründig-spirituelle Familiengeschichte hat mich durch ihre intensive Gefühlswelt direkt in ihren Bann gezogen. Die Charaktere und deren Verwicklungen sind vortrefflich identisch gewählt und beschrieben. Es würde mich nicht wundern wenn es nach einer geheimen wahren Geschichte handeln würde oder sich so etwas irgendwo auf der Welt zugetragen haben könnte.

Eine traurig, schöne Familiengeschichte

Von: Sarah Datum: 12. September 2016

*Black Rabbit Hall von Eve Chase ist eins der Bücher, auf das ich durch das Cover aufmerksam geworden bin. Ich erwartete eine Familiengeschichte, die in vergangenen Jahrzehnten auf einem alten Landsitz spielt und wurde nicht enttäuscht. Black Rabbit Hall ist der Sommersitz der Familie Alton, die in London lebt und die Ferien regelmässig in Cornwall verbringt. In den Ferien scheinen die Uhren anders zu ticken und Nancy & Hugo Alton genießen den Sommer 1968 mit ihren vier Kindern Amber, Toby, Barney und Kitty, bis eines stürmischen Abends ein furchtbares Unglück geschieht. Von jetzt auf gleich muss Amber erwachsen werden, sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern und eine neue Person akzeptieren, die nach der Tragödie ungebeten in ihr Leben tritt... Jahrzehnte später befinden sich Lorna und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einer geeigneten Hochzeitslocation in Cornwall. Lorna entdeckt das alte Anwesen Black Rabbit Hall, verliebt sich auf den ersten Blick in das Haus und möchte unbedingt dort heiraten. Jon ist skeptisch, doch Lorna erinnert sich, früher mit ihrer verstorbenen Mutter schon einmal dort gewesen zu sein und spürt eine Verbindung zu dem Haus, der sie unbedingt auf den Grund gehen muss... Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und verwebt sich nach und nach zu einem Ganzen, bis wir am Ende erfahren, was es mit der Verbindung zwischen Lorna und Black Rabbit Hall auf sich hat. Mir hat die bildliche Sprache sehr gut gefallen und ich habe ein genaues Bild von dem Haus, der Atmosphäre und seiner Umgebung im Kopf. Die Charaktere waren greifbar und ich habe mit der Familie Alton gelitten, gelacht und auch die ein oder andere Träne vergossen. Wer gerne Familiendramen aus vergangenen Zeiten liest, wird Black Rabbit Hall mögen.

Atemberaubende und herzzerreißende Familiengeschichte

Von: Madame Peumbra Datum: 08. September 2016

Als ich dieses Buch das erste Mal in der Buchhandlung sah, reizte es mich nicht wirklich und hatte nicht unbedingt das Bedürfnis es zu lesen. Doch kommt Zeit kommt Rat … Nach einer Weile habe ich mir wiederholt den Klappentext durchgelesen und wusste: Das willst Du lesen! Dank dem freundlichen Blanvalet Verlag, habe ich dann auch schnell die Chance dazu bekommen und diese wundervolle Geschichte in Form eines E-Books lesen dürfen. Die Spannungskurve war immerzu auf einer Höhe. Es gab selten Momente in denen ich das Buch beiseite legen wollte oder die Langeweile verspürte. Eve Chase hat es geschafft die Erwartungen des Lesers vollkommen gerecht zu werden und diese sogar teilweise zu übertreffen. Durch die detaillierte und genauste Beschreibung des Hauses „Black Rabbit Hall“ bzw. „Pencraw Hall“, gibt sie dem Leser das Gefühl, sich direkt in diesem Anwesen zu befinden. Während des gesamten Romans befand man sich in der Geschichte, spielte zusammen mit Amber, Toby, Barney und Kitty im Wald. Man erlebte ihre Pubertät und deren Gefühle mit. Des Weiteren konnte man sich auch dementsprechend gut in die Personen hineinversetzen und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Dementsprechend viel auch der Abschied aus … es flossen reichlich Tränen, denn auch hier war es das Gefühl, dass man seine Familie und Freunde zurücklässt. Oh man ich hasse solche Abschiede … Leider hatte ich schon nach etwas mehr als dem Viertel des Buches mir denken können was herauskommt, und so war es dann auch, aber trotz alledem ändert das nichts an der Spannung welche bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Volle Punkte für diesen unfassbar tollen Roman. Ich würde ihn jederzeit wieder lesen.

Black Rabbit (Eva Chase)

Von: Poldi Datum: 18. July 2016

Lorna Smith stößt bei ihrer Suche nach dem perfekten Ort für ihre Hochzeitsfeier auf das abgelegene Anwesen, das sich Black Rabbit Hall nennt. Sofort verliebt sie sich in das alte Haus, und auch der malerische Garten fasziniert sie – umso mehr, als sie in einem Baumstamm eingeritzt die Namen der vier Geschwister findet, die vor Jahrzehnten dort gewohnt haben. Immer mehr findet sie über Amber und ihren Zwillingsbruder heraus... Zu gefühlsbetonten Romanen habe ich oft ein eher zwiespältiges Verhältnis, oft genug rutschen die Geschichten ins Kitschige ab. Nicht so „Black Rabbit Hall“, der Debutroman von Eve Chase, die sich eine sehr verwobene Handlung ausgedacht hat, die auf zwei Zeitebenen spielt. Die Rahmenhandlung wird von Lorna bestimmt, die nicht nur die Geheimnisse des alten Anwesens aufdeckt, sondern dabei auch selbst eine Entwicklung durchmacht. Das Verhältnis zu ihrem Verlobten, ihre immer stärker werdende Verbundenheit zu Black Rabbit Hall, ihre lebendige und neugierige Art – hier gibt es viele eingängige Momente, die den romantischen Touch der Handlung unterstreichen. Doch noch mehr bestimmt Ambers Geschichte die Handlung, hier passiert deutlich mehr, und ein schrecklicher Schicksalsschlag verändert bald alles. Das ist sehr stimmig erzählt, und bald war ich von beiden Handlungssträngen derart fasziniert, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Das liegt auch daran, dass man dem Verlauf sehr gut folgen kann, obwohl er immer komplexer wird. Die Handlung liest sich flüssig, doch eine Überraschung folgt ganz am Ende, indem die beiden Stränge auf höchst kreative Weise miteinander verknüpft werden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eingängig und bildhaft, sie schafft ganz klare Situationen und lässt diese sehr präsent wirken. Besonders das titelgebende Anwesen bekommt schnell eine ganz besondere Atmosphäre verliehen, eine sehr intensive Kulisse für die beiden Handlungsstränge. Auch die Charaktere sind sehr gut beschrieben, wobei nicht nur die beiden Hauptfiguren, sondern auch alle anderen Rollen lebendig und nahbar wirken. Sie sind sehr sympathisch, sodass sie mit schnell ans Herz gewachsen sind. Black Rabbit Hall hat mich sehr überrascht, nicht nur, weil die beiden Zeitebenen so kreativ und eindringlich miteinander verknüpft sind, sondern auch, weil eine gefühlsbetonte und lebendige Geschichte fernab des Kitsches erzählt wird. Schnell hat mich die Handlung mitgerissen und mit seinen vielen kleinen Überraschungen begeistert.

Packender Familienroman!

Von: MadameCherie Datum: 22. June 2016

Anfangs ist es etwas ungewöhnlich in die Geschichte reinzukommen, da immer abwechselnd aus der Sicht von Amber (aus der Vergangenheit) und Lorna (aus der Gegenwart) berichtet wird. Man gewöhnt sich allerdings schnell dran und manchmal ist es auch fies, wenn sich die Handlung zu spitzt und auf der nächsten Seite erzählt dann auf einmal die andere Person weiter. Diese Cliffhanger haben dazu geführt, dass ich teilweise nicht aufhören konnte zu lesen :-D Die Sprache ist leicht verständlich und Eve Chase schreibt recht locker. Ich finde Lorna und Amber auch sehr sympathisch und konnte direkt mit den beiden Mitfühlen, da ihre Gefühle und ihr Verhalten genauestens beschrieben werden. Es fällt mir schwer diesen Roman in einer Sparte einzuordnen: Belletristik, Historischer Roman, Drama... Alles drinnen. es herrscht eine eher düstere Atmosphäre in der Geschichte. Man muss im Roman auf alles achten, denn auch durch die Kleinigkeiten und nebensächlichen Handlungen entsteht am Ende dann das "Große Ganze". Anfangs weiß man nicht, ob die Geschichten von Lorna und Amber zusammengehören, da sie Beide von ihren Sommern in Black Rabbit Hall berichten. Lorna kramt in der Geschichte von Black Rabbit Hall und deckt langsam die verworrene Familengeschichte auf. Dabei kann man auch als Leser ein kleiner Detektiv werden und eifrig mitraten, es sind nämlich vor allem die kleinen Dinge, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Also haltet eure Augen offen ;-D Aus diesem Grund ist es auch ein Buch, dass man nicht so schnell weg lesen sollte, man sollte sich dafür Zeit nehmen, also die perfekte Urlaubslektüre.

3,5 Sterne für eine entspannte Zwischendurchlektüre

Von: SatuGustafson Datum: 01. June 2016

Eckdaten zum Buch: Autor/in: Eve Chase Titel: Black Rabbit Hall Erscheinungsjahr: 2015 Genre: Belletristik/Drama/Historischer Roman Länge: 416 Seiten Thema: Familienschicksal, alte Herrenhäuser, Familiengeschichte Plot in einem Satz: Lorna möchte ihre Hochzeit auf Pencraw Hall in Cornwall feiern, da sie sich zu dem alten Herrenhaus, das auch "Black Rabbit Hall" genannt wird, hingezogen fühlt und findet im Verlauf des Romans mehr über dessen bewegte Geschichte und über ihre eigene Vergangenheit heraus. Erster Satz: Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Inhalt: Erzählt wird in zwei verschiedenen Perspektiven, einmal die Geschichte von Lorna und Jon, die in der Gegenwart spielt und einmal die Geschichte von Amber und ihrer Familie in den späten 60er-Jahren. Lorna und Jon sind auf der Suche nach einer Hochzeitslocation und besichtigen Pencraw Hall, ein heruntergekommenes Herrenhaus in Cornwall, von dem sich Lorna seltsam angezogen fühlt, weil sie glaubt, dort in der Vergangenheit bereits mit ihrer gerade verstorbenen Mutter gewesen zu sein. Im Laufe der Geschichte entfaltet sich das Schicksal der Familie, die dort gewohnt hat, aus dem Blickwinkel der Tochter Amber. In den späten 60er Jahren wird die Familie von mehreren harten Schicksalsschlägen getroffen, es entspinnt sich eine Geschichte aus Liebe, Schuld, Loyalitäten und Eifersucht, in die sich auch Lornas eigene Lebensgeschichte einflicht. Was mir gefallen hat: Das Setting und die Atmosphäre in Cornwall und die Beschreibung des Hauses und der Umgebung haben mir sehr gut gefallen und die Familie Alton war sympathisch und man hat mit ihr mitgefühlt. Die Grundidee der Geschichte hat mir gefallen und es ist eine sehr typische "Herrenhaus"-Geschichte mit allem, was man in so einem Roman erwartet. Man konnte die Geschichte schnell herunterlesen und war trotz einiger Längen in der Mitte gespannt, wie es weitergeht. Was mir nicht gefallen hat: Die Auflösung bzw. das Ende fand ich dann doch ein wenig zu kitschig, auch wenn ich bisweilen Kitsch mag. Außerdem sind mir einige Übersetzungsfehler aufgefallen, also seltsame Formulierungen, bei denen ich mir denken konnte, wie der Text im Original lautete. Ich bin da natürlich auch besonders sensibel für, weil ich täglich mit Übersetzungen zu tun habe, dennoch haben mich diese Stellen etwas gestört. Im Prinzip gefiel mir de Geschichte, doch ich fand vieles einfach ein wenig zu vorhersehbar. Da hätte ich mir noch ein paar mehr Überraschungen gewünscht. Wem würde ich das Buch empfehlen? Leserinnen und Lesern, die Geschichten um alte Herrenhäuser und Familienschicksale mögen und die auch mit Kitsch klarkommen, ohne gleich zu würgen. Kurzum, Leute, die eine entspannte, nicht allzu anspruchsvolle, aber unterhaltsame Lektüre suchen, die sie in eine andere Welt und eine andere Zeit entführt. Man kann das Buch wirklich gut so herunterlesen und ich habe mich - mit kleinen Abstrichen (siehe oben) - gut unterhalten gefühlt. Ich würde 3,5/5 Sternen geben.

Eine glückliche Familie, eine Tragödie und ein Geheimnis

Von: Lesen ist Datum: 05. April 2016

Im Prolog ist es der letzte Tag der Sommerferien in Cornwall im Jahr 1969. Amber sitzt auf einem Klippenvorsprung am Meer. Sie ist auf der Suche nach mehreren Personen. Sie hat bereits fieberhaft in Black Rabbit Hall und im Wald gesucht und hat sie noch immer nicht gefunden. Dann richtet sich ihr Blick nach unten und sie sieht etwas im Wasser, etwas Lebendiges. Ihr Herz schlägt schneller und sie fängt an, das Schreckliche zu erahnen. Drei Jahrzehnte später ist die 32-jährige Lorna zusammen mit ihrem Verlobten unterwegs in Cornwall auf der Suche nach einem ganz bestimmten Haus. Sie suchen nach der idealen Location für ihre Hochzeit, und obwohl sie in London leben, will Lorna unbedingt in Cornwall heiraten. Es gibt zwei Handlungsstränge in dieser Geschichte. Amber fängt im April 1968 an zu erzählen aus der Ich-Perspektive. Sie ist 14 Jahre alt und hat einen Zwillingsbruder, Toby. Ihre jüngeren Geschwister sind Barney und Kitty. Sie leben in London und ihre Mutter erholt sich noch von einem Unfall im Taxi, sie hatte dabei großes Glück und wurde nicht ernsthaft verletzt. Sie erzählt Amber, dass sie vorhat, mit der Familie eine Woche vor den Osterferien nach Cornwall zu fahren, zu ihrem Sommersitz Black Rabbit Hall. Als dann dort ein Unwetter aufzieht, können sie den 5-jährigen Barney plötzlich nicht finden. Es passiert ein furchtbares Unglück, das droht die Familie in den Abgrund zu stürzen. Dreißig Jahre später wird erzählt wie Lorna, zusammen mit ihrem Verlobten Jon, endlich Pencraw Hall findet. Bis auf die jetzige Bewohnerin nennt niemand diesen Landsitz so. Lorna weiß, dass ihre verstorbene Mutter dieses Haus oft mit ihr besucht hat. Das Haus ist schon ziemlich heruntergekommen, es war bereits vor 30 Jahren nicht im besten Zustand. Lorna möchte hier heiraten, Jon ist nicht so begeistert von der Idee. Die Geschichte von Amber hat mich mitgerissen. Sie ist tragisch, traurig und dramatisch. Die einst so glückliche Familie muss mit einer furchtbaren Tragödie fertig werden. Amber selbst muss viel zu schnell erwachsen werden und sich oft um ihre Geschwister kümmern. Die Charaktere sind in diesem Strang der Geschichte sehr gelungen, nur Toby finde ich etwas überzeichnet. Man erlebt die Familie vor und nach dem Unglück und leidet wirklich mit. Es ist durchaus realistisch wie sich alles entwickelt. Zwei Jahre und ein paar Monate erzählt Amber von ihren diversen Ferien auf ihrem geliebten Black Rabbit Hall. Obwohl es nicht wirklich einen Bösewicht gibt, gibt es doch eine recht boshafte, niederträchtige Person, die das Leben in den Ferien zur Qual macht. Den Erzählstrang mit Lorna fand ich weniger fesselnd und zu forciert. Ja klar, irgendwas muss passieren um den Leser zu packen aber bei mir ist der Eindruck von einer etwas labilen jungen Frau entstanden. Die Handlung ist in ihrem Teil der Geschichte nicht spannend und ich war ziemlich gleichgültig den Charakteren gegenüber. Diese Zeitschiene ist einfach zu mystisch angehaucht und unrealistisch für meinen Geschmack. Nach ungefähr der Hälfte des Buches hat man schon eine Ahnung, wohin die Geschichte führt und was die beiden Handlungsstränge zusammenführt. Aber Ambers Geschichte bleibt spannend und mitreißend. Das Ende ist keine große Überraschung und definitiv was fürs Herz. Das Setting macht für mich einen Großteil der Geschichte aus. Wer schon einmal in Cornwall war, kann es sich vorstellen. Obwohl Black Rabbit Hall sowohl damals als auch 30 Jahre später in einem recht desolaten Zustand ist, hat es einen Reiz, der schwer zu erklären ist. Ich konnte mir vorstellen, wie schön es für Kinder sein muss hier die Ferien zu verbringen, die Freiheit und Unbeschwertheit die es bietet. So viele Räume und so viele Möglichkeiten im Haus, im Wald oder am kleinen Strand die Seele baumeln zu lassen. Es war damals eine Zeit ohne Computer, Handys oder Videospiele, eine Zeit, wo Kinder draußen an der frischen Luft ihre eigenen Abenteuer erfunden haben. Diese Zeit hat die Autorin sehr erfolgreich vermittelt und eine Nostalgie in mir geweckt, mal ganz abgesehen vom Heimweh. Eine glückliche Familie, eine Tragödie und ein Geheimnis, das nach 30 Jahren wieder ans Licht kommt. Das Ende ist vorhersehbar und könnte man als kitschig bezeichnen, erinnert es doch stark an Rosamunde Pilcher Romane. Das ganze Buch geht in die Richtung von Pilcher mit »Liebe, Leid und glückliches Ende«. Ein leichter Schreibstil, ein wunderbares Setting und die gelungene Atmosphäre tragen viel dazu bei, dass ich die Geschichte genossen habe, obwohl sie für mich persönlich ein paar Schwächen hat.

Black Rabbit Hall

Von: Analog 2.0 Datum: 02. April 2016

Meine Meinung: „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase ist eine wunderbar einfühlsame Familiengeschichte die auf den ersten Blick einfach nicht so recht zusammen passen will, aber genau dadurch ihren eigenen Charme erhält. Genau wie das große Geheimnis das sich langsam durch die Generationen frisst, brauchte ich am Anfang etwas Zeit um in das Buch hinein zu finden. Die Geschichte: „Black Rabbit Hall“ wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal haben wir die junge Lorna Smith die mit ihrem Verlobten in Cornwall auf der Suche nach einer perfekten Hochzeitlocation ist. Es soll nicht irgendeine werden, Lorna hat da schon feste Vorstellungen. Sie finden ein leicht verfallenes „Pancraw Hall“ vor und um Lorna ist es geschehen. Die andere Zeitebene spielt Ende der 60er Jahre und erzählt uns die Geschichte der 16 jährigen Amber Alton die mit ihren drei Geschwistern und ihren Eltern einen unbeschwerten Sommer auf „Pancraw Hall“ verbringt. Sie alle genießen den Sommer in Cornwall bis ein Unglück das Leben aller für immer verändert. Von da an soll nichts mehr so sein wie es sich die junge Amber und ihre Geschwister wünschen. Der Plot hat mir gut gefallen, er wirkt gut durchdacht und fügt sich zu einem Großen und Ganzen zusammen. Schreibstil: Wie bereits erwähnt wird „Black Rabbit Hall“ in zwei Zeitebenen erzählt. Regelmäßig wechseln sich die Ebenen ab, laufen aber am Ende des Buches zusammen. Durch eine sehr geschickte Erzählweise werden wir allerdings permanent auf eine andere Fährte geschickt, die Lösung springt wie ein Ping-Pong Ball von einem zum anderen und es bleibt spannend bis zum Schluss. Einige wenige Malt hatte ich leider das Gefühl irgendwas überlesen zu haben, eine Handvoll Übergänge waren für meinen Geschmack ein wenig zu hart. Die Autorin verwendet eine eher einfache, dafür aber eine sehr ausdrucksstarke und bildliche Sprache. Wenn Amber die grünen Wiesen runde um „Black Rabbit Hall“ beschreibt, kann man das nasse Gras nach einem Unwetter förmlich spüren. Charaktere: Der Charakter der Lorna gefällt mir besonders gut. Sie hat von Anfang an eine Ahnung das sie irgendetwas mit „Black Rabbit Hall“ verbindet, die Wahrheit allerdings hätte sie niemals erwartet. Von Kapitel zu Kapitel gewinnt sie die Stärke ihre Wünsche zu äußern und durchzusetzen und weder sie noch der Leser ahnt welche Ausmaße das ganze annehmen wird. Amber Alton ist mir auch sehr sympathisch, ein junges Mädchen Ende der 60er Jahre, welches gerade erst die Liebe für sich entdeckt und dabei auch feststellen muss, dass nicht alles so ist wie es scheint. Die restlichen Charaktere sind sehr verschieden. Der augenscheinlich bodenständige Verlobte, die fürsorgliche Haushälterin die mehr einer Freundin gleicht als einer Angestellten und nicht zu vergessen die undurchdringliche Dame des Hauses. Cover: Das Cover ist der Knaller! Zwar habe ich Black Rabbit Hall als ebook gelesen, konnte die Printausgabe aber in einer Buchhandlung in die Hand nehmen. Eigentlich besteht das Cover aus zwei Teilen. Einmal eine Abbildung des Landhauses direkt auf dem Buchdeckel und dann der halbtransparente Schutzumschlag versehen mit Titel, Autor etc. Fazit: „Black Rabbit Hall“ sollte man als Liebhaber verworrener Familiengeschichten unbedingt gelesen haben. Bildkräftig beschrieben tauchen wir ein in die Zeit in der das Landhaus noch mit Leben gefüllt war und lernen sie kennen, die Familie Alton. Hier gibt es von mir 4 dicke Punkte. Kleine Abzüge gibt es für die paar leicht holprigen Absätze und den langgezogenen Anfang.

Schwer zu lesen

Von: Carmen Datum: 16. May 2018

Im Grunde ist es eine schöne Geschichte, nur mit dem Schreibstil kam ich so gar nicht klar. Ich fand ihn sehr anstrengend beim lesen so das ich mehrere Pausen eingelegt hatte und mehrere Wochen für das Buch brauchte. Ich fand keine Berührungspunkte, nichts was mir die Geschichte näherbringen konnte. Aufgrund des Klappentextes und des großartig gestalteten Covers hatte ich angenommen es handele sich um eine leichte Sommerlektüre. Dies ist nicht der Fall, eher ein Buch für ruhige Winterabende wo man Zeit hat.

Ein sehr gelungener Debütroman der Lust auf mehr macht

Von: conro Datum: 05. November 2017

Wer meine Beiträge schon länger verfolgt, weiß, dass Bücher mit Häusern auf dem Cover eine magische Anziehungskraft auf mich ausüben. Meist verbirgt sich nämlich hinter dem Einband eine Geschichte mit einem dunklen Familiengeheimnis; oft spielt sie auch in mehreren Zeitebenen. Klar, das "Black Rabbit Hall" damit voll in mein Beuteschema passt. Der Einstieg - beginnend in der Gegenwart - gelang spielend, wenn er auch etwas düster war - das typische irische Regenwetter sorgte sofort für die entsprechende Atmosphäre. Und somit ist klar: In ihrem Debütroman sorgte die Autorin durch detaillierte Beschreibungen - egal ob bei den Personen oder Orten - für ein Kopfkino par excellence. Die Geschichte selbst entwickelte sich kontinuierlich, wobei der Vergangenheit ein größeres Augenmerk geschenkt wurde. Somit lernte man die Protagonisten in dieser Zeit näher kennen und lieben, lachte und weinte mit ihnen, was bei dem Paar der Neuzeit nicht so gegeben war. Das tat aber dem Lesevergnügen keinen großen Abbruch, auch wenn die Auflösung des Familiengeheimnis nicht nur erwartet, sondern auch sehr schnell abgekanzelt wurde. Fazit: Ein sehr gelungener Debütroman, der mich sehr gut unterhalten und damit 5/5 Sternen verdient hat. Empfehlen kann ich "Black Rabbit Hall" all den LeserInnen, die die Bücher von Lucinda Riley und Co mögen und von Familiengeheimnissen - erzählt auf mindestens 2 Zeitebenen - nicht genug bekommen können.

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen!

Von: BuchBria Datum: 17. September 2017

"Nichts verändert sich groß. Die Zeit ist wie Sirup. Ein Familienscherz besagt, dass eine Black-Rabbit-Stunde doppelt so lange dauert wie eine in London, aber man nur ein Viertel der Dinge erledigt bekommt." (Zitat S. 31) Ich habe mich unheimlich schwer getan mit dieser Geschichte und wollte sie ursprünglich in einer Leserunde lesen, aber das Lesetempo der Anderen konnte ich irgendwann nicht mehr mithalten, sodass ich das Buch erst mal zuklappte und für lange Zeit zur Seite legte. Vielleicht lag es an den vielen verschiedenen Charakteren gleich zu Beginn oder aber auch an den verschiedenen Zeitebenen, bei denen mir einfach ein Zusammenhang nicht ersichtlich war, aber ich kam überhaupt nicht rein in die Geschichte. Während meines Urlaubs habe ich dann einen weiteren Versuch unternommen weiterzulesen, und habe das Buch schließlich mit mehreren kurzen Lesepausen beendet. Nach der Hälfte etwa, konnte ich dann den Zusammenhang zwischen Lorna und der Familie vage erahnen und wollte dann natürlich auch die ganze Geschichte erfahren. Die alte mürrische Dame des Hauses faszinierte mich irgendwie, und als sie schließlich begann ein wenig mehr über das Anwesen zu erzählen, wusste ich nicht so recht, ob ich sie bemitleiden oder verfluchen sollte, denn Lorna begann gleichzeitig eigene Erkundigungen anzustellen und erfuhr so auch mehr über die Familie, die einst ihre Ferien auf dem Anwesen verbrachte. Neben Lorna und der alten Dame beinhaltet das Buch zahlreiche weitere Charaktere, mit denen ich mich leider so gar nicht anfreunden konnte. Die Kinder wirkten allesamt schrecklich verstört und taten mir leid, der Vater war ständig auf Reisen und auch die Beziehung zwischen Lorna und ihrem Verlobten fand ich merkwürdig. Auf mich wirkten die Familienverhältnisse zu kühl, zu reserviert und es fehlte einfach ein bisschen das Warmherzige. Kurzum das, was mich persönlich bei solchen Büchern am meisten begeistern kann. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und als leichte Sommerlektüre ist diese Geschichte wohl eher nicht geeignet. Ich mochte zwar die Beschreibungen des alten Hauses und der Umgebung, aber stellenweise war mir das dann auch wieder zu langatmig und die Perspektiv- und Zeitwechsel fand ich bei diesem Roman eher störend als hilfreich. So richtig fesseln konnte mich eher die Teile mit Amber und diese mochte ich dann auch wesentlich lieber. Mein Fazit: Mich konnte dieses Buch leider nicht ganz überzeugen. Ein teilweise emotionales Buch, welches mir aber oftmals etwas zu überspitzt und trostlos war. Alles in allem aber ein ganz netter Roman, bei dem jedoch die ganz großen Gefühle ausblieben. Kann man lesen, muss man aber nicht.

konnte mich nicht ganz überzeugen

Von: Binchen84 Datum: 12. June 2017

Ich muss zugeben, dass mich "Black Rabbit Hall" nur teilweise überzeugen konnte. Erzählt wird die Handlung in zwei Strängen - die Vergangenheit zum Ende der 60er Jahren und die Gegenwart. In der Vergangenheit wird die Geschichte von Amber Alton erzählt die mit ihrer Familie auf Black Rabbit Hall lebt. In diesem Strang geht es zwar interessant und spannend zu, aber manches wurde meiner Meinung nach zu wenig erzählt oder zuwenig ausgeschmückt. Die hier vorkommenden Protagonisten sind vielseitig und facettenreich dargestellt und bilden dadurch eine gelungen Mischung. Besonders die Altonkinder Amber, Toby, Barney und Kitty sind mir ans Herz gewachsen. Was sie alles erleben müssen ist sehr herzzerreißend und schockierend. Eine echte Familientragödie beginnt ihren Lauf. Ihre Gefühle sind an sich gut dargestellt, dennoch geht es nach der ersten Tragödie in der Familie fast schon etwas zu schnell zum Alltag über. Mit wem ich in dieser Phase gar nicht klar kam, war Caroline. Sie ist absolut herzlos und kalt und was sie zum Ende des Buches macht, war für mich unvorstellbar. Zwar sind ihre Beweggründe plausibel, dennoch war es schon "menschenunwürdig" was sie mit Amber angestellt hat. Bei dem zweiten Erzählstrang, in der Gegenwart, lernt man Lorna und Jon kennen die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation sind und dabei auf Black Rabbit Hall stoßen. Dadurch wird Lorna auf eine Familiengeschichte stoßen die ihr Leben von Grund auf verändert. Lorna wird als junge Frau dargestellt die mit beiden Beinen im Leben steht. Dennoch wurde ich mit ihr nicht so wirklich warm, da mir manches zu gestellt vor kam bei ihr. Der Schreibstil von Eve Chase gefiel mir gut, auch die Beschreibungen von dem Landsitz der Familie Amber waren recht detailiert wodurch man sich schnell ein Bild des Anwesens und der Umgebung bekommen hat. Leider waren einige sehr zähe Kapitel dabei die mir wirklich viel Geduld abverlangt haben. Fazit: An sich ein interessanter Plot mit vielseitigen Charakteren. Die zwei Erzählstränge laufen immer weiter zueinander, aber das Ende konnte mich absolut nicht überzeugen. Leider hatte ich mir von diesem Buch mehr erhofft.

Familiendrama mit Fernwehpotenzial

Von: Lemas Bücherwelt Datum: 02. April 2017

Black Rabbit Hall – ein ehemals stattliches Anwesen ist über die Jahre dem Zerfall zum Opfer geworden, doch als Lorna gemeinsam mit ihren Verlobten Jon die weite Reise von London nach Cornwall antritt, weiß sie nicht, dass sie einiges über sich und ihre Vergangenheit erfahren wird. Denn ihre kürzlich verstorbene Mutter hat englische Herrenhäuser geliebt und gerade zu Black Rabbit Hall fühlt sich Lorna magisch angezogen. Während ihres Aufenthalts auf dem Anwesen hört sie die Stimmen der Vergangenheit rund um die Familie Alton und deren Schicksalhafter Sommer. Nach und nach wird Lorna klar, dass sie ein gut gehütetes Familiengeheimnis lüften wird... Eve Chase hat es geschafft mich mit den beiden Erzählsträngen komplett in ihre Welt zu ziehen. Durch die Erzählung des Geheimnisses durch Amber ist man mitten im Geschehen und die quirlige Art von Lorna ergänzen sich perfekt. Daher bin ich sehr dankbar, dass ich „Black Rabbit Hall“ als Leseexemplar bewerten kann. Auch das Cover spricht mich sehr an und erweckt ein wenig das Fernweh bei mir. Mein Dank geht an Jellybooks und den Blanvalet Verlag, die das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Ein romantisch melancholisches Abenteuer

Von: tinaliestvor Datum: 01. April 2017

Lorna ist auf der Suche nach einer passenden Hochzeitskulisse und landet auf Umwegen in Black Rabbit Hall und ist verzaubert. Jon, ihr Zukünftiger sieht das ganz und gar anders. An dem Anwesen ist so einiges merkwürdig und heruntergekommen ist es auch. Während Jon zurück nach London fährt, begibt sich Lorna auf Spurensuche und muss immer mehr feststellen, dass in ihr Erinnerungen wachgerüttelt werden, die sie lange verborgen hatte. Gleichzeitig erfahren wir aus der Vergangenheit von Black Rabbit Hall, den ursprünglichen Besitzern, deren Leid und deren unbändige Suche nach der Liebe, die nach dem Unfalltod der Mutter verloren ging. Ein romantisch melancholisches Abenteuer über ein fast schon magisches Anwesen, eine herrschsüchtige Besitzerin, einer jungen Frau auf der Suche zu sich selbst und ein besonders, wenn auch rührendes Happy End!

Auf Black Rabbit Hall überschneiden sich Gegenwart und Vergangenheit

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 12. March 2017

Lorna sucht den perfekten Ort für ihre Hochzeit. Mit ihrem zukünftigen Mann Jon fährt sie nach Cornwall. Es zieht sie dort regelrecht hin. Wahrscheinlich weil ihre kürzlich verstorbene Mutter englische Herrenhäuser liebte und sie als Kind solche öfter besucht hat. Besonders bei Black Rabbit Hall schlägt ihr Herz höher, obwohl es augenscheinlich herunter gekommen und fast unbewohnbar ist. Auf diesem Anwesen hört sie die Stimmen der Vergangenheit. Die Kinder, die dort spielten und wundervolle Sommer verbrachten, bis das Schicksal sie auf grausamste Art und Weise einholt. Die Familie Alton und Black Rabbit Hall sind miteinander verbunden und Lorna deckt bei ihrem Besuch streng gehütete Geheimnisse auf. Wie hat es mir gefallen? Vielen Dank an Jellybooks, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Lange bin ich um dieses Buch schon herum geschlichen. Der Klappentext hat mich sofort interessiert, aber irgendwie ist es nicht in mein Regal gewandert. Daher habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und es nicht bereut, die Geschichte endlich gelesen zu haben. Besonders gefallen haben mir die zwei Erzählstränge. Einmal angesiedelt End der 60iger Jahre und der zweite knapp 35 Jahre später. In der Vergangenheit erzählt Amber, die älteste Tochter des Hauses. Sie verlebt mir ihrem Zwillingsbruder Toby, ihren zwei jüngeren Geschwistern auf Black Rabbit Hall ihre Ferien. Ihre Mutter, eine geborene Amerikanerin bringt Schwung in die edlen englischen Gutshäuser. Ihre Eltern geben ihr das Bild einer liebevollen Ehe. Sie lieben einander von ganzem Herzen und das wird auch bei den Beschreibungen ganz klar und deutlich. Lorna, die im Mittelpunkt der späteren Geschichte steht, kann kaum erklären, warum sie sich so von diesem Haus angezogen fühlt. Sie spürt einfach, dass dieses Stück Land einfach der passende Ort ist, um Jon zu heiraten. Ihre Besuche dort wühlen versteckte Geheimnisse und lang vergessene Geschichten auf. Erst spät erfährt der Leser, wie diese zwei Handlungsstränge miteinander verbunden sind. Bis zu dem Zeitpunkt gibt es ein paar Seiten, die sich ein wenig ziehen, aber das Ende tröstet einen darüber hinweg. Ein Ende, das für mich sehr emotional war und mich einige Tränen gekostet hat.

Spannend aber verwirrend

Von: beautyfashionbuecher Datum: 11. March 2017

Mein Fazit: Das Buch ist zu Anfang für mich sehr verwirrend gewesen entweder, weil ich es nicht mehr gewohnt war solch ein Genre zu lesen, oder weil es wirklich verwirrend geschrieben war. Wenn ihr dieses Buch kennt, dann lasst mir doch ein Kommentar da, wie ihr es fandet!! Ich muss sagen die Altongeschwister waren eine sehr eigene Mischung, irgendwie hatte jeder so seine Macke bis auf Amber. Am aller liebsten mochte ich die Mama, sie ist eine Frohnatur und sieht in allem das Positive. Das Buch war trotz der Verwirrung sehr spannend, doch manchmal haben mir etwa s Erläuterung verschiedener Situationen gefehlt. Es blieb dann eben einfach offen stehen und ich wollte wissen wie es weiter geht!! Oder warum das passiert ist, was passiert ist. Also ich würde das Buch nicht verschenken, weil es mich nicht von den Socken gehauen hat und zu viele unzufrieden stellende Szenen enthalten waren. Trotz alledem bereue ich es nicht es gelesen zu haben, weil es zum Schluss doch noch eine richtig krasse Story wurde, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte. Und was ich mega doof fand war, das die Tragödie echt erst im letzten Kapitel aufgeklärt wurde aber immerhin, sie wurde aufgeklärt 😉

Black Rabbit Hall/ Eve Chase

Von: Fuldi Datum: 09. March 2017

Titel: Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimes. Ein Sommer der alles verändert. Autor: Eve Chase Verlag: Blanvalet Original Titel: Black Rabbit Hall Seiten: 416 Preis: 15,99€ (e-Book) Zum Cover Ich finde das Cover passt zu dem geheimnisvollen Inhalt des Buch. Man kann ein Haus sehen, welches von viel Grün umgeben ist und allein zu stehen scheint. Der Titel Da ich ein großer Fan von einfachen Titeln bin ist "Black Rabbit Hall" perfekt, denn die Location in der Lorna und Jon ihre Hochzeit feiern möchten, heißt so und um diese dreht sich das ganze Buch. Es gibt auch einen Untertitel, "Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer der alles verändert", aber auch dieser ist sehr einfach zu verstehen und ist wirklich Interesse weckend. Der Inhalt Am Ende der 60er Jahre auf der Black Rabbit: Amber Alton genießt mit ihren Eltern und drei Geschwistern die Ferien auf dem Familien Sommerandwesend. 1968 jedoch verändert sich für die Familie alles. Jahre später suchen Lorna und ihr Verlobter Jon nach einer perfekten Hochzeitslocation. Jon hat keine Lust nach einer Location zu suchen und möchte aufhören. Als sie das heruntergekommene Haus sehen, ist Jon noch weniger begeistert, Lorna aber verliebt sich in das Anwesend. So verbringt sie ein paar Tage alleine mit der Hausherrin in der Black Rabbit Hall. Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Ebenen. Die Autorin hat zwar versucht mit Probleme und Konflikten, die Handlung interessant zu halten, ich denke aber das einiges nur knapp angeschnitten wurde und so vieles offen geblieben ist. Fazit Ich finde das Buch hat wirklich Potential und hat mich auch interessiert, ich hatte am Anfang Anlauf Schwierigkeiten, dass legte sich aber im Verlauf der Handlung. Ich selbst habe aber gemerkt, dass diese Art von Bücher, Familien Romane, nicht wirklich meins sind. Sodass ich nicht wirklich mit Begeisterung dabei war. Ich habe das Buch von JellyBooks als e-Book. Lese Exemplar bekommen. Man konnte nach jedem Kapitel seine Lesedaten verschicken und am Ende einen kleinen Fragebogen ausfüllen. Ich hatte einige Probleme mein iBook mit Mac und iPhone zu synchronisieren, sodass ich auf zwei verschiedenen Ebenen gelesen habe (die Daten sind nicht wirklich korrekt verschickt worden). Ich danke JellyBooks und Blanvalet Verlag, dafür dass ich dieses Buch lesen und bei einer kleinen Umfrage mitmachen konnte.

Hochzeitshaus

Von: wal.li Datum: 02. March 2017

Lorna und Jon wollen heiraten. Die Hochzeit soll an einem ganz besonderen Ort stattfinden und als diesen hat Lorna Percraw Hall ausgesucht. Ein altes Herrenhaus, das einen heruntergekommenen Charme ausstrahlt und das von seiner Verwalterin als Hochzeitlocation mit neuem Leben erfüllt werden soll. Sogleich fühlt sich Lorna wie zu hause während ihr Verlobter eher die Mängel sieht, die das abgelegene Haus bietet. Doch Lorna ist neugierig und auch berührt von der tragischen Geschichte der Familie Alton, die das Haus vor Jahrzehnten bewohnte. Zum einen wird im Buch von Lorna erzählt, einer Lehrerin, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und doch unsicher ist. Lorna ist auf der Suche und diese Suche scheint sie beinahe zufällig nach Pencraw Hall auch Black Rabbit Hall genannt geführt zu haben. Ihr Kontakt mit der jetzigen Mrs. Alton gestaltet sich dabei schwierig, denn die ältere Dame wirkt sehr verbittert und eines sperrigen Charakters. Zum anderen handelt die Geschichte von der Familie Alton, die in den 1960ern die Sommer regelmäßig auf Black Rabbit Hall verbrachte, glückliche Tage, die wie aus der Zeit gefallen waren. Bis zu jenem Jahr 1968, in dem das Unglück seinen Lauf nahm. Ein tragischer Unfall stellt den Zusammenhalt in der Familie vor eine harte Zerreißprobe, an der die Familie zu zerbrechen droht. Betrachtet man diesen Roman nach der Lektüre hat man eine schöne stimmige und spannende Familiengeschichte. Zu Beginn jedoch entsteht zunächst der Eindruck, das Ganze könnte etwas sehr konstruiert worden sein, der Zufall etwas sehr weit hergeholt. Es lohnt sich aber durchzuhalten bis man einige Hintergründe klar werden und einige Geheimnisse gelüftet sind. Wenn sich langsam alles zusammenfügt wird auch langsam klar, welch mutige und kluge Frau Lorna mit Hilfe ihrer Familie und ihres Verlobten geworden ist. Die Strömungen in der Familie Alton, die diese auseinander getrieben haben, werden verständlich und damit gewinnt das Buch eine Abrundung, die die anfänglichen leichten Längen vergessen lässt. 3,5 Sterne

[Rezension] „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase

Von: Lesefeuer Datum: 01. March 2017

„Black Rabbit Hall“ ist ein Roman von Eve Chase und erschien 2016 im Blanvalet Verlag. Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Meine Meinung: In zwei Zeitebenen erzählt Eve Chase die Geschichte über Amber (um 1969) und Lorna (gut drei Jahrzente später). Tatsächlich kommen ziemlich viele Figuren im Buch vor, wobei nur Amber und Lorna wirklich ausführlich dargestellt werden. Ambers Geschwister haben nur eine recht unbedeutende Nebenrolle im Buch und auch Lornas Verlobter, Jon, ist eher nur nebensächlich dargestellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Die Idee der Geschichte ist toll. Es war teils sehr spannend erzählt. Ich mag Bücher recht gerne, in dem zwischen Figuren kontinuierlich hin und her gewechselt wird. In diesem Buch hat es mich manchmal aber sogar gestört, weil man einfach immer viel zu lange warten musste, wie es nun mit der anderen Figur weitergeht. Zum Schluss waren beide Zeitebenen miteinander verschmolzen, das erwartet der Leser zum Ende des Buches ohnehin. Das Haus Black Rabbit Hall hat eine ganz besondere Atmosphäre, vielleicht sogar etwas gruselig oder düster, aber irgendwie spannend. Ich denke, das ist das passende Buch für einen verregneten Sonntag vor dem Fenster. Das Cover passt ganz wunderbar zur Geschichte und zum Titel und gefällt mir gut. Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte. Fazit: 4 Sterne.

Black Rabbit Hall

Von: Nicole Plath Datum: 15. January 2017

Ende der 1960er-Jahre auf Black Rabbit Hall: Amber Alton genießt mit ihren Eltern und drei Geschwistern die Ferien auf dem Familien-Sommersitz. Es sind ruhige, fast langweilige Tage, bis ein stürmischer Abend 1968 das Leben aller Familienmitglieder verändern wird. Mehrere Jahrzehnte später sind Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach dem perfekten Ort für ihre Hochzeitsfeier. Jon ist von dieser Suche genervt und möchte aufhören. Doch dann sehen sie Black Rabbit Hall, ein altes, heruntergekommenes Anwesen. Jon ist alles andere als begeistert, doch Lorna hat sich auf Anhieb in dieses Haus verliebt. Und verbringt dort ein paar Tage alleine mit der alten Hausherrin und ihrem Mädchen für alles. Auf Black Rabbit Hall hat es das Schicksal nicht gut mit seinen Bewohnern gemeint. Nach ihrem Schicksalsschlag sind die Geschwister Amber, Toby, Kitty und Barney 1968 nicht mehr die unbeschwerten Kinder. Jeder der vier versucht auf seine Weise mit dem Geschehenen und dem, was folgte, umzugehen. Scheinbar spürt Lorna die Geschichte des alten Hauses und fühlt sich von ihm angezogen. In zwei Handlungssträngen erzählt Eve Chase die Begebenheiten. Hilfreich bei der zeitlichen Orientierung ist die unterschiedliche Schriftart. Dadurch ist dem Leser immer klar, in welcher Zeit er sich befindet. So interessant die Geschichte auch war, fesseln konnte sie mich nicht so ganz. Einige Konflikte werden nur oberflächlich dargestellt, andere nur angedeutet. Mehr Tiefgang hätte der Geschichte gut getan und geholfen, eine bessere Verbindung zu den einzelnen Charakteren zu bekommen. Tobys inneren Kampf nach den Geschehnissen hätte intensiver beschrieben werden können, so bleibt er nur eine blasse Nebenfigur – wie leider auch die anderen Geschwister und ihre Geschichte. Auch Lorna gewinnt kaum an Farbe. Sie ist zu Gast auf Black Rabbit Hall, und ihre Gastgeberin Mrs. Alton ist eine merkwürdige alte Dame, deren Gefühlskälte während der Geschichte einigermaßen gut beim Leser ankommt. Es ist ein Buch, welches getrost mit Unterbrechungen gelesen werden kann. Selbst nach mehreren Tagen Lesepause ist der Anschluss an die Geschichte schnell wieder da. Wer einfach ein Buch zum Abschalten und Entspannen sucht, dem kann dieses Buch empfohlen werden. Wer jedoch gerne eine emotionale Beziehung zu den Protagonisten während des Lesens aufbauen möchte, sollte hier nicht zu viel erwarten. Für mich war es eine nette Abwechslung zu den anderen in letzter Zeit gelesenen Büchern, mehr jedoch nicht. Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

Ein gelungener Einzelband mit einer besonderen Atmosphäre

Von: Nadja Bookworm Datum: 26. December 2016

Erste Sätze Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Dieser geheime Ort, ein paar Schritte vom Küstenweg entfernt, und zwanzig Minuten Kletterei, ist weit genug von Black Rabbit Halls wachsamen Fenstern entfernt. Klappentext Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät... Meine Meinung Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit berichtet die Ich-Perspektive aus der Sicht von Amber Alton, in der Gegenwart berichtet aus der auktoriale Erzähler aus der Sicht von Lorna Smith. Amber Alton lernen wir als junges Mädchen Ende der 1960er kennen, das als ältestes Mädchen der Familie Alton aufgrund einer Trägodie plötzlich erwachsener wird. Sie ist klug, begeistert vom Lesen und eine Spitzenschülerin. Aber sie ist auch schön und frei, wenn sie sich auf Black Rabbit Hall befindet, wo sie gemeinsam mit ihrer Familie die Sommermonate verbringt. Lorna Smith ist in der Gegenwart auf der Suche nach einer Location für die Hochzeit mit ihrem Verlobten Jon. Sie ist Lehrerin für Geschichte und liebt Häuser mit Geschichte. Doch sie ist auch auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und Erklärungen. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch und emotional. Sie konnte mich trotz der verschiedenen Zeitebenen mitreißen und fesseln, während die Geschichten immer mehr miteinander verweben. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Haus an sich hat eine besondere Atmosphäre und Geschichte, welches durch die Personen darin lebt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Einzelband mit einer besonderen Atmosphäre, der mich beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen

Eine spannende Familiengeschichte!

Von: Heike Richter Datum: 18. October 2016

Eve Chase erzählt die Geschichte der Londoner Familie Alton, die jedes Jahr in den Ferien mit allen Angehörigen auf ihren Landsitz in Cornwall Black Rabbit Hall fährt: Mutter Nancy, die das „einfache Leben“ auf dem Land liebt, ohne viele Verpflichtungen und entspannende Ausritte mit ihrem Pferd; Vater Hugo, der sich hier um alle kleinen und großen Probleme des Hauses kümmert; und die Zwillinge Amber und Toby mit ihren kleineren Geschwistern Barney und Kitty. Sie können hier nach Herzenslust herumtollen, spielen und die Freiheit genießen. Auch wenn Amber in diesem Sommer lieber daheim geblieben wäre, jetzt wo sie doch langsam erwachsen wird, genießt sie dennoch das befreite Leben mit ihren Geschwistern, die innige Verbundenheit mit ihrem Zwillingsbruder und die vielen schönen gemeinsamen Stunden. Doch in diesem Sommer wird sich das Leben der Familie Alton für immer ändern, es wird nichts mehr so sein, wie es einmal gewesen ist! Parallel wird die Geschichte der jungen Lorna Smith erzählt, die mehr als drei Jahrzehnte später mit ihrem Freund in Cornwall auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist. Die romantische Vorstellung, in einem alten Herrenhaus in Cornwall zu heiraten, hat sich in Lornas Kopf festgesetzt. Die Erinnerung an einen Urlaub in dieser Gegend mit ihrer kürzlich verstorbene Mutter hat sie zu Pencraw Hall geführt. Dort zu heiraten ist ihr innigster Wunsch. Ihr Verlobter Jon ist sehr skeptisch, willigt aber denoch in den Plan ein, Pencraw Hall zu besuchen und es sich wenigstens einmal anzuschauen. Doch das Herrenhaus ist alles andere als stattlich anzuschauen, macht es doch einen eher etwas in die Jahre gekommenen Eindruck, ebenso wie die Bewohner. Aber Amber geht dieses Haus nicht aus dem Kopf und sie beschließt es sich genauer anzuschauen und verbringt einige Tage dort. Es ist ihr dann doch sehr unheimlich, die alte Mrs. Alton und ihre Angestellte sind aber auch ein sehr skurriles Paar. In langen Gesprächen erfährt Lorna immer mehr über die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Sie ist wie gefangen davon und will immer mehr erfahren. Auch ihre eigene Vergangenheit ist auf merkwürdige Weise mit diesem Haus verstrickt. Wird Lorna die Geschichte von Pencraw Hall erfahren und dabei ihrer eigenen ein Stückchen näher kommen und was ist in diesem Sommer vor über dreißig Jahren in Black Rabbit Hall geschehen? Das Buch ist für mich absolut lesenswert, wenn es auch nicht alles gehalten hat, was ich mir von Werbung und Klappentext erhofft habe. Die Geschichte von Black Rabitt Hall ist sehr bewegend und mitreißend, der Schreibstil von Eve Chase flüssig und angenehm zu lesen. Den Prolog bildet eine kurze Szene von einem Mädchen auf den Klippen, die etwas Entsetzliches erlebt hat. Danach möchte der Leser eigentlich erfahren, um welches Unglück und um wen es sich auf den Klippen handelt. Aber die Autorin springt hier erstmal in den Erzählstrang um die junge Lorna. Nach kurzer Verwirrung hat man sich aber auch hier schnell eingelesen. Erst danach beginnt die eigentliche Geschichte von Black Rabbit Hall. Von da an wechseln die Handlungsstränge sich immer ab und man erfährt parallel beide Geschichten, was zum Teil an einigen Stellen zu kurzem Holpern im Lesefluss führt und an einigen Stellen wie abgeschnitten wirkt. Es beeinflusst aber nicht die Spannung des Buches und ich habe es zügig und mit mit viel Spannung und Neugier gelesen, wollte ich doch endlich wissen, welches Unglück in dem Sommer geschieht und was es mit der düsteren Geschichte von Black Rabbit Hall auf sich hat, da sind die kleinen „Schönheitsmakel“ nicht ins Gewicht gefallen. Für alle Fans von Familiengeschichten mit einem Hauch Dramatik ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!

Tragisschön wie das Leben

Von: Lainybelle Datum: 12. October 2016

Worum geht's? Amber Alton liebt die Ferien auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie. Hier scheinen eine eigene Zeitrechnung, eigene Regeln zu gelten und alles im Gleichgewicht zu sein. Doch dann ereignet sich ein schlimmes Unglück, und es gilt für Amber und ihre Geschwister, einander in einer schweren Zeit Halt zu geben. Doch weitere Zerreißproben bahnen sich bereits an ... Ungefähr dreißig Jahre später stoßen Lorna Smith und ihr Verlobter bei ihrer Suche nach einer Hochzeitslocation auf ein altes Anwesen mit seinem ganz eigenen Zauber. Vom ersten Moment an spürt Lorna, das hier eine ganz besondere Geschichte auf sie wartet ... Was mich neugierig gemacht hat: Bevor sich meine Bücherliebe vor einigen Jahren vor allem auf Fantasy, Dystopien und Jugendbücher konzentriert hat, habe ich Familiengeschichten mit verschiedenen Zeitebenen und Tragödien, Intrigen und Geheimnissen, die sich nach und nach lüften, immer sehr gern gemocht. Ich kann gar nicht recht sagen, warum ich dieses Genre so vernachlässigt habe. "Black Rabbit Hall" hat es jedenfalls geschafft, mich auf eine solche Geschichte wieder richtig neugierig zu machen, nicht zuletzt auch durch die traumhafte Gestaltung (hach, dieser Umschlag mit dem Durchscheineffekt, diese Covergestaltung und das Lesebändchen und überhaupt - ich könnte da echt ins Schwärmen geraten!). Wie es mir gefallen hat: Zum Einstieg war erst mal Konzentration gefragt - es gab viele Figuren kennenzulernen und Beziehungen einzuschätzen. Da die Autorin auf zwei verschiedenen Zeitebenen agiert, gibt es entsprechend auch zwei Erzählperspektiven: auf der einen Seite Ich-Erzählerin Amber, auf der anderen Seite die personale Erzählweise bei Lorna. Zuerst war es etwas gewöhnungsbedürftig für mich, die dritte Person im Präsens zu lesen, aber nach einer Weile war ich dann drin. Ich würde die Geschichte trotz der tragischen Verwicklungen als eher ruhig beschreiben. Es gibt keine reißerischen Passagen oder absolute Schockmomente. Auflösungen bahnen sich durch leise Vorahnungen an, ohne dann in einem großen Knall zu enden. Ich persönlich fand das Erzähltempo angenehm und habe mich schnell in die Atmosphäre des Buches hineinziehen lassen, bis ich es kaum noch weglegen konnte. Nur wenn ein Abschnitt mit einem kleinen Cliffhanger endete, der dann später nur in einer Rückblende zuende erzählt wurde, hat mich das ein bisschen gestört, weil ich dadurch das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Man rätselt die ganze Zeit mit, wie sich die Dinge entwickelt haben könnten, und ist gespannt, wann die Vergangenheit die Gegenwart berührt und einzelne Geheimnisse ans Licht kommen. Was mag aus den Alton-Kindern geworden sein? Wie wird ihre Geschichte vielleicht auch Lorna beeinflussen? Schön fand ich es besonders, wenn bestimmte Gegenstände in beiden Zeitschienen vorkamen, sodass man richtig spüren konnte, wie viel das alte Haus schon erlebt hat und welche Geschichten sich dort ereignet haben. Mich hat das Buch aufs Neue auf den Geschmack von Familiengeschichten dieser Art gebracht, sodass es mir nach dem Lesen der letzten Seiten nun ähnlich geht wie Lorna: "Trotz der Befremdlichkeit und der Tragödie, die dem Anwesen anhaften, wird sie Black Rabbit Hall vermissen, so wie man Orte vermisst, die einen die eigene Landkarte umschreiben lassen; Orte, an denen man ein bisschen von sich selbst zurücklässt, die einem im Gegenzug aber auch etwas von ihrer Aura mitgeben." (S. 269) (Für wen) Lohnt es sich? Mit "Black Rabbit Hall" kann man nichts falsch machen, wenn man etwas für Familiengeschichten über mehrere Generationen hinweg übrig hat und sich gern auf Spurensuche begibt. Die Geschichte verläuft eher ruhig und stetig, sodass man hier keine Actionszenen erwarten sollte. Dennoch gibt es viele überraschende Wendungen und dramatische Ereignisse. In einem Satz: "Black Rabbit Hall" entführt den Leser in die Vergangenheit einer Familie, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart hineinreichen, und lässt zwischen Unglücksfällen und menschlichen Fehlern immer wieder Hoffnungsschimmer aufglühen, die zeigen, dass auch aus Schlimmem Gutes entstehen kann. Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Eine Geschichte mit Emotionen...

Von: Weltentaucherin Datum: 03. September 2016

Ein verfallenes Anwesen. Wunderschön und alt. Alte Häuser verraten einen oft schöne und traurige Geheimnisse, wenn man nur nett danach fragt! ;) Der Leser kann hier in die Gegenwart als auch die Vergangenheit des Hauses eintauchen und sich auf ein kleines Abenteuer begeben. Ich habe mich auf diese Familiengeschichte eingelassen und war sowohl positiv überrascht, als auch etwas enttäuscht. 1.Kriterium: Die Idee des Buches. Mir gefällt die Idee des Buches richtig gut, denn solch geheimnisvolle Familiengeschichten sind oft richtig spannend. Um es noch interessanter zu machen, wird die Geschichte in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Auf der einen Seite sind Lorna und Jon, die das Anwesen Black Rabbit Hall für sich entdecken. Und dann gibt es die Vergangenheit, in der die Familie Alton dort gewohnt hat. Es ist eine Familiengeschichte, die von Kapitel zu Kapitel weiter aufgedeckt wird. Und im Mittelpunkt dieses Haus! Ich habe es genau vor Augen. Jeden Riss in der Mauer, jedes Blatt, dass entlang der Mauer hinauf zum Dach wächst. Großartig! Ich liebe alte Häuser, denn in ihnen gibt es immer viel Geheimnisse zu entdecken. So auch hier. Ich habe mich auf eine spannende und abenteuerliche Familiengeschichte gefreut, und die habe ich dann auch bekommen. Sowohl die Vergangenheit als auch die Geschichte Jahrzehnte später haben etwas an sich, dass mich berührte. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Man wechselt zwischen den beiden Zeitebenen hin und her, was ich grundsätzlich sehr gerne mag, hier aber nicht so toll fand. Man wird oft mitten in der Geschichte herausgerissen und muss lange auf die Fortsetzung warten. Beiden Zeitstränge haben ihren eigenen Reiz und sind jeder für sich spannend, das schon. Aber es wurde oft in den ungünstigsten Momenten gewechselt. Geschmackssache. Ich habe nicht so schnell in die Geschichte hinein gefunden, wie ich es erwartet hätte. Ich brauchte etwas, um mich zurecht zu finden. Dadurch fand ich es auch öfters verwirrend… Was die beiden Zeitstränge miteinander zu tun haben, kann man langsam während des Lesens erahnen und sich zusammenreimen. 3. Kriterium: Die Charaktere. Die Charaktere habe ich sehr unterschiedlich aufgefasst. Auf der einen Seite war Amber, die Hauptfigur, die mich mit der Zeit ein wenig genervt hat. Sie ist für meinen Geschmack ein bisschen zu mutig, zu stark und zu selbstlos. Ständig denkt sie nur an andere und vergisst dabei immer sich selbst. Ich fand das dann oft unwirklich, denn so viel Stärke mit 14…aber na gut. Und auf der anderen Seite ist Lorna. Ich mochte sie auf Anhieb, denn ich bin mit ihr irgendwie auf einer Wellenlänge. Sie ist sympathisch, liebenswert und wirkt sehr real. Man versteht ihre Handlungen und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Ich freute mich mit ihr, und war sowohl auch traurig. Dann gab es natürlich noch viele andere Charaktere, die mir zwar alle gefallen haben, die Autorin jedoch nicht näher darauf eingegangen ist. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen, sie waren halt einfach da. Jedoch haben einige von ihnen einen wirklich gut beschriebenen Charakter. Ich vergebe trotz der kleinen Kritikpunkte einen ganzen Weltentaucher, weil sie mir insgeheim sehr gut gefielen. 4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Ich hätte mir mehr Spannung, durch mehr Geheimnisse erwartet. Es war leider oft sehr langatmig und auch langweilig erzählt. Gewisse Geschehnisse wurden, meiner Meinung nach, unnötig in die Länge gezogen. Es wäre kurzer auch gegangen… Ich muss jedoch anmerken, dass es die Autorin geschafft hat, einige unerwartete Wendungen einzubauen. In diesen Situationen konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Leider wurden die Momente dann wieder durch dieses ewige hinausziehen verlängert. Aber trotztem: die spannenden Momente waren da und ich vergebe einen halben Weltentaucher. 5. Kriterium: Die Schreibweise. Die Autorin hat wirklich sehr schöne Bilder im Kopf entstehen lassen. Ihr Schreibstil ist schön und ich konnte mich oft fallen lassen. Sie beschreibt die Umgebung, die alten Mauern, die Kinder die darin spielen, so gut, dass ich es fast wirklich vor mir gesehen habe. Ihre bildliche Sprache macht Lust weiterzulesen und mehr von der Umgebung dort kennen zu lernen. Es ist wirklich sehr angenehm zu lesen. Auch gelang es so der Autorin Emotionen in mir zu wecken. Durch ihre genaue Beschreibung, war ich oft von der Geschichte sehr mitgerissen und wurde oft traurig gestimmt. Mir gefiel das sehr gut. Eine Familiengeschichte mit Emotionen für den Leser. ;) Das Buch bekommt von mir vier Weltentaucher. Es war eine angenehm zu lesende Geschichte, die mich oft mitgerissen hat. Zwar hab ich ein paar mal gekämpft, wenn es zu langatmig wurde, aber ich bin froh weitergelesen zu haben. Eine schöne und durchdachte Geschichte!

Eine ruhige Geschichte über eine interessante Familie

Von: Ivonne´s Bücherregal Datum: 23. August 2016

Inhalt: 1968: Die Familie Alton verbringt wie jedes Jahr den Sommer auf Black Rabbit Hall. Hier scheint für die ganze Familie die Zeit stillzustehen. Die Zwillinge Amber und Toby können mit ihren Geschwistern Barney und Kitty auf dem großen Anwesen spielen und Abenteuer erleben. Ihre Mutter Nancy liebt es mit ihrem Pferd ausritte zu unternehmen. Und ihr Vater Hugo kümmert sich um die Belange des Hauses. Doch in diesem Sommer ist alles anders. Denn ein großer Schicksalsschlag überrascht die Familie und wird das Leben aller Mitglieder drastisch verändern. 30 Jahre später: Lorna Smith ist mit ihrem Verlobten Jon in Cornwall auf der Suche nach einer Location für ihre Hochzeit. Die beiden haben an diesem Tag schon einige alte Häuser besichtigt. Doch Lorna konnte nichts überzeugen. Deshalb hofft sie sehr auf Black Rabbit Hall. Doch als die dort ankommen finden sie nur ein altes, heruntergekommenes Anwesen. Jon möchte das Anwesen direkt verlassen aber Lorna hat so ein komisches Gefühl. Ihr kommt das Anwesen bekannt vor. Ihre verstorbene Mutter ist früher mit ihr nach Cornwall gereist und hat Fotos vor einem Anwesen gemacht, welches Lornas Meinung nach Black Rabbit Hall sein muss. Als die alte Mrs. Alton Lorna eine Führung durch das alte Haus anbietet, nutzt Lorna die Chance und erfährt so das Geheimnis hinter Black Rabbit Hall. Meine Meinung: Anhand des Klappentextes hatte ich eigentlich eine etwas andere Geschichte erwartet. Da ich aber Geschichten rund um Familiengeheimnisse mag, war es keine böse Überraschung. Der Handlungsort hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil und mir ist es sehr leicht gefallen, mich sofort vertraut mit Black Rabbit Hall und den Personen zu fühlen. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Alle haben ihre Geheimnisse und im Laufe der Geschichte fügt sich alles immer mehr zusammen. Insgesamt ist es eine eher ruhige Geschichte. Das heißt nicht, dass sie langweilig ist. Aber er Erzählstil hat keine Höhen und Tiefen. Viele Dinge die in der Geschichte passen, kann man schon sehr früh erahnen. Da aber alles wirklich liebevoll und leicht beschrieben wird, fällt es einem schwer das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Es gibt keine großen Überraschungen, trotzdem wollte ich wissen wie es ausgeht und was die Familienmitglieder erwartet. Da dieses Buch in zwei Zeitebenen spielt, wechseln die Kapitel immer zwischen den Personen. Natürlich gibt es am Ende jedes Kapitels einen kleinen Cliffhanger. Auch das ist ein Grund warum man das Buch schnell gelesen haben möchte. Für mich ein schönes Buch für Zwischendurch. Keine komplett neue Story aber mir haben die Charaktere und der Handlungsort wirklich sehr gefallen.

,Rezension Black Rabbit Hall von Eve Case

Von: ,itallstartedwithharry Datum: 18. August 2016

,https://www.youtube.com/watch?v=ILgLHRx7mIg&feature=youtu.be

Tolles Familiendrama

Von: lifetime-hours Datum: 08. August 2016

Meine Erwartungen: Ich habe mir gewünscht, dass die beiden Geschichten sehr viel Tiefgang haben und man viel über die verschiedenen Protagonisten erfährt und mit ihnen mitfühlt. Auf den Schreibstil war ich ebenfalls sehr gespannt, weil er einzigartig wundervoll sein soll. Gedanken während dem Lesen: Ich muss leider zugeben, dass ich einige Seiten gebraucht habe, bis ich komplett in die Geschichte ab 1968 eingetaucht bin. Doch komischerweise ist mir die Familie Alton dann doch ziemlich schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelitten. Die Kinder sind einfach herzallerliebst und man kann alle vier vollkommen verstehen - obwohl sie sich total unterschiedlich, nach der in der Inhaltsangabe besagten Tragödie, verhalten. Aus der Sicht von Amber, des ältesten Zwillings, ist es angenehm zu erfahren und zu sehen, wie sich die Familie von Jahr zu Jahr nach der Tragödie weiterentwickelt. Eine kleine, aber feine Liebesgeschichte wird ebenfalls aus ihrer Sicht beschrieben und das ist einfach die perfekte Dosis meiner Meinung nach für so ein Familiendrama. Apropos Drama: Drama ist ebenfalls genug in diesem Buch vorhanden und ich konnte total nachvollziehen, wieso die Kinder hier so reagieren, denn die Person, die in ihr aller Leben tritt, ist einfach unmöglich, kaltherzig und unsympathisch. Man kann zwar nachvollziehen, warum sie so reagiert und kalt ist, da ich aber so ein ganz anderer Mensch bin, hätte ich sie am liebsten an die Hand genommen und ihr gezeigt, was sie denn vielleicht besser machen könnte, um die Herzen der Kinder zu gewinnen. Diese Person und ihre Handlungen ist jedoch so ein wichtiger Charakter - sowohl in der Vergangenheit, als auch bei der zweiten Protagonistin Lorna - das er genau so hatte beschrieben werden müssen. Die Geschichte von Lorna, die "mehr als drei Jahrzehnte später" spielt, ist ebenfalls wunderbar anschaulich geschrieben und in diese Geschichte bin ich auch definitiv besser reingekommen. Das liegt wohl daran, dass ich solche Stories von früher nicht allzu sehr gewohnt bin. Lornas Gefühle und Interessen konnte ich so gut nachvollziehen, aber genau so die Bedenken von Jon, wenn man eben nicht der nostalgische Typ ist und auf Black Rabbit Hall landet. So empfand ich Jon zu Anfang auch recht unsympathisch, auch wenn ich ihn verstehen konnte, dass er die Begeisterung mit Lorna nicht wirklich teilt. Aber er war so ungeduldig, irgendwann auch kalt und sie haben sich ziemlich voneinander entfernt. Jedoch lässt Black Rabbit Hall Lorna nicht los und sie möchte einfach erfahren, was sie mit diesem Haus und Anwesen verbindet. Immer mehr Details werden erscheinen und man spürt so richtig, wie sie die Anwesenheit der Kinder von früher empfindet. Es ist ein ganz komisches Gefühl auch beim Lesen gewesen, wenn sie die Wege ging, die die Kinder früher gegangen sind und ich selbst habe mir dann überlegt, wie es wohl damals bei mir daheim in meinem Zuhause gewesen ist, denn hier ist ebenfalls meine Oma aufgewachsen und ist die Wege gegangen, die ich auch als Kind gegangen bin. Also ihr merkt, das Buch hat mich auch ziemlich in alten Zeiten schwelgen lassen. Ganz besonders hat mich dieses Buch interessiert, da ich selbst 2006, also fast genau vor 10 Jahren, selbst in Cornwall im Urlaub war und viele schöne Anwesen gesehen, in ihnen eine Teatime abgehalten habe und einfach die wunderschöne und die atemberaubende Atmosphäre dieser Grafschaft Englands erlebt habe. Unbedingt möchte ich noch öfter nach England reisen und gerne auch nochmal in diese Richtung - vor allem nach diesem Buch! Mein Fazit: Der Schreibstil ist wirklich einzigartig und so so schön! Eve Chase schreibt einfach total leidenschaftlich und in vielen kleinen Details, dass man sich die einzelnen Szenen so gut vorstellen kann und sich mitten drin fühlt. Leider gab es in der Mitte des Buches einige Durststrecken, die etwas zäh waren. Aber gegen Ende des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Je mehr herauskam, wie Lorna und Black Rabbit Hall zueinander stehen, es dauernd zwischen dem Kapiteln mit Amber und Lorna hin und her ging, war ich total gefesselt und war am Ende total geschockt und konnte es nicht fassen. Vom Finale möchte ich natürlich nichts verraten, kann aber sagen, dass die Geschichte wunderbar abgerundet wurde und keine Fragen offen standen.

Review: Black Rabbit Hall – Eve Chase

Von: The cups of life - Aline Datum: 01. August 2016

Wie schön ist dieses Cover? Wenn der Blanvalet Verlag mir „Black Rabbit Hall“ nicht für eine Rezension zur Verfügung gestellt, hätte ich mich sicher irgendwann in irgendeiner Buchhandlung in das Cover verliebt und gekauft. Darüber hinaus liebe ich gute Familiengeschichten, besonders wenn es jede Menge Geheimnisse gibt und sie in England spielen. Das Buch startet ganz mysteriös mit der Figur Amber in 1969 auf einem Klippenvorsprung. Man weiß zwar nicht was, aber man weiß, dass etwas Schreckliches passiert ist und sie sehr aufgeregt, wenn nicht gar verzweifelt ist. Man ist also sofort neugierig und will der Sache auf den Grund gehen. Leider springt die Geschichte danach direkt zur zweiten Hauptfigur Lorna, die mehr als dreizig Jahre später auf der Suche ist nach einer Location für ihre Hochzeit. Obwohl Lorna zwar eine sympathische und identifizierbare Figur ist, wurde ich mit ihrer Geschichte nicht richtig warm. Meiner Meinung nach, hätte der gesamte Roman nur über Amber und ihre Familie handeln können und ich wäre überaus gut unterhalten gewesen. Die ständigen Unterbrechungen durch den Lorna-Handlungsstrang hat dazu geführt, dass ich recht lange gebraucht habe um das Buch zu lesen. Dabei ist Lornas Geschichte nicht uninteressant, aber es fehlt ihr einfach Tiefe. Erst sehr spät im Buch wird ihre Hintergrundgeschichte beleuchtet, doch da war ich schon viel zu sehr involviert in Ambers Geschichte. Wenn man davon absieht, ist „Black Rabbit Hall“ ein wunderbares Buch für diesen verregneten Sommer. Eine leichte Lektüre, die einen aber trotzdem zum Nachdenken anregt und mit ihren spannenden Plot-Twists zum Weiterlesen animiert. Ein besonderes Highlight ist dabei, wie schon angedeutet, die Figur der Amber. Sie ist die Heldin ihrer ganzen Familie, verhält sich aber auch ihrem Alter entsprechend und stößt daher an verschiedene Grenzen ihrer Fähigkeiten. Das bricht einem als Leser das Herz! Ein letzter Kritikpunkt ist leider, dass die Geschichte um Lorna sehr vorhersehbar ist. Obwohl die Autorin wirklich versucht, den Leser bis zum Ende zu verwirren, klappt das nur an sehr wenigen Stellen.

Abenteuerlich!

Von: Leni Datum: 01. August 2016

Jetzt mal vom Inhalt abgesehen, das Cover ist so unfassbar schön, schon allein deswegen müsst ihr es euch unbedingt kaufen. Das darf in keinem Bücherregal fehlen! Aber auch der Inhalt gefällt mir sehr gut. Ja, ihr habt vermutlich schon gemerkt, dass ich es irgendwie mit Büchern habe, dessen Themen alte Häuser sind... Ich weiß gar nicht, wie ich auf den Zweig gekommen bin, aber sie sind einfach irgendwie immer gut! Und jetzt mal ehrlich, so ein altes Haus und seine Geschichte, was gibt es besseres? In diesem Buch dreht sich alles um Lorna, sie möchte gerne in einem schönen alten Haus heiraten und findet Black Rabbit Hall, das Haus kennt sie bereits aus ihrer Kindheit, weil ihre Mutter sie oft mit dahin genommen hat. Sie weiß allerdings nicht, aus welchem Grund das geschehen ist. In Zeitsprüngen erfährt man immer etwas über Lorna und auch über die damals noch junge Amber. Immer wieder erfährt man durch Lorna etwas über Amber und ihre Geschwister. Amber ist die älteste Tochter der Familie, sie hat einen Zwillingsbruder und zwei kleinere Geschwister, Kitty und Barney. Ihre Ferien verbringt die Familie immer auf Black Rabbit Hall, auch noch nach der großen Tragödie, die das ruhige Familienleben auf den Kopf stellt. Neben den Problemen des Erwachsenwerdens hat Amber mit den Launen ihrer Geschwister und einer neuen Stiefmutter zu kämpfen. Als Leser hat man das Gefühl sowohl Amber als auch alle von ihr beschriebenen Personen zu kennen und sich grade auf Black Rabbit Hall zu befinden, der detaillierte und trotzdem lebhafte Erzählstil ist definitiv ein weiterer Pluspunkt für dieses Buch. Außerdem konnte ich mich sehr gut in Amber reinversetzen, sie kommt sehr sympathisch rüber und die Ich-Perspektive ist bei diesem Buch total gut angewendet. Sehr interessant fand ich auch die Entwicklung ihres Zwillingsbruders Toby, die von Amber voller Sorge beobachtet wird.

Spannend und geheimnisvoll - VORSICHT SPOILER!

Von: LisaLiebtLesen Datum: 27. July 2016

VORSICHT SPOILER! Bücher über alte Häuser, die ihre eigenen Geschichten erzählen, haben mich schon immer fasziniert. Und auch hier geht es um ein uraltes Haus, nämlich um Black Rabbit Hall, im Buch auch Pencraw Hall genannt. Das Cover spiegelt die Stimmung, die im Buch herrscht, perfekt wieder. Ich könnte mir kein Besseres vorstellen. Das war es auch, was mich dazu veranlasst hat, zumindest den Klappentext zu lesen und danach wollte ich erst recht das ganze Buch lesen. Es ist sehr spannend, aber auch dramatisch gehalten. Es wird immer wieder zwischen Amber im Jahr 1968/1969 und Lorna in der heutigen Zeit gewechselt. Und immer wieder kommt dieser "Bruch" an spannenden Stellen. Das führt dazu, dass man unbedingt mehr lesen möchte, man möchte wissen, wie es weitergeht. Im Großen und Ganzen geht es um die Familie Alton, deren Leben von einem tragischen Schicksal durcheinandergebracht wird. Und gerade der Protagonistin Amber passt das gar nicht in den Kram. Sie lehnt sich gegen die neue Frau ihres Vaters auf, kann deren Sohn aber nicht wiederstehen, so sehr sie es auch möchte. Ihr Zwillingsbruder Toby hingegen verachtet Lucian. Toby verändert sich nach dem Schicksal der Familie sehr, Amber fühlt, wie die tiefe Verbundenheit zu ihm schwindet. Und dann sind da noch Kitty und Barney, die den Alltag der Familie mit ihrem kindlichen Leichtsinn durcheinanderbringen. Man versucht während des Lesens die ganze Zeit eine Verbindung zwischen der Geschichte von Amber und der von Lorna, die eigentlich nur eine Location für die Hochzeit mit ihrem Verlobten Jon sucht, herzustellen. Man weiß, dass es eine geben muss. Aber die einzig Offensichtliche ist eine ganze Zeit nur Black Rabbit Hall. Zwischendurch ahnt man gewisse Dinge und dann kommt es doch ganz anders als man denkt, was immer wieder für einen Überraschungsmoment sorgt und auch dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Man möchte so unbedingt wissen, in welchem Zusammenhang die beiden Geschichten stehen. Aber auch über Lornas Leben schweben dunkle Wolken. Sie versucht, ein lang gehütetes Familiengeheimnis zu lüften und als sie Black Rabbit Hall besucht und sich in die Familiengeschichte der Altons verstrickt, merkt sie gar nicht, wie lange und wie tief sie eigentlich schon immer darin verwickelt war. Black Rabbit Hall ist ein wenig gruselig, nicht so, dass es einem eiskalt den Rücken herunterläuft, aber doch schon so, dass man dort nicht unbedingt alleine hin wollen würde, und schon gar nicht, nachdem man erfährt, was dort passiert ist. Die ganze Alton-Familie ist ein bisschen merkwürdig. Aber dennoch ist mir zumindest Amber sympathisch, und mit Barney und Kitty habe ich Mitleid. Vor allem aber mit dem kleinen Barney, der schrecklicke Dinge mit ansehen musste. Toby ist in meinen Augen verrückt und habgierig. Und den Vater der Kinder möchte ich manchmal erwürgen, weil er vor allem die Augen verschließt. Er macht es sich einfach, indem er so tut, als sei alles gut wie es ist und dabei ist es das ganz und gar nicht. Er tut genau das, was seinen Kindern schadet, er lässt zu, dass andere Menschen ihnen schaden. Lorna ist ein unheimlich dickköpfiger Mensch, den ich hin und wieder schütteln möchte. Vor allem in Bezug auf ihren Verlobten, der sich wirklich rührend um sie sorgt. Lornas Vater und Schwester sind meiner Meinung nach herzensgute Menschen, spielen aber im Endeffekt nur eine kleine Rolle. Mir gefällt, dass man nicht von vornherein wusste, was passieren würde oder wie es enden würde. Sowohl manche Handlungsstränge, als auch das Ende kamen ziemlich überraschend. Aber gerade das macht die Geschichte aus. Natürlich hat jeder zwischendurch immer so seine Ahnung, aber ich finde es viel spannender, wenn genau die nicht bestätigt wird und man total auf dem Holzweg war. Das zeigt, dass die Autorin einen gut an der Nase herumführen kann. Außerdem langweilt Offensichtliches nur. Punktabzug gibt es dafür, dass sich ein kleiner Teil ein wenig in die Länge gezogen hat, weil es meiner Meinung nach nicht relevant für den Plot war. Aber vielleicht hat auch gerade das dazu geführt, dass das Ende nicht ersichtlich war. "Black Rabbit Hall" bekommt von mir aber eine Kaufempfehlung, vor allem für Leute, die die Geschichten alter Häuser und Familien mit weit zurückreichenden Stammbäumen auch interessant finden!

Ein düsterer Blick in die Vergangenheit

Von: Lesenswertes Datum: 25. July 2016

Als Lorna Smith sich auf die Suche nach einer geeigneten Location für ihre Hochzeit macht, ahnt sie noch nicht, dass sie dieser Ausflug in ihre eigene Vergangenheit führen wird, die tief verbunden ist mit der Geschichte von Black Rabbit Hall. Auf ihrem Sommersitz verbrachte die Familie Alton vor langer Zeit viele glückliche Stunden bis eine Tragödie ihr Leben erschüttert und nichts mehr ist, wie es einmal war. Lorna bekommt Einblick in die Familiengeschichte und erinnert sich daran, dass in ihrer Kindheit Black Rabbit Hall schon einmal eine Rolle gespielt hat. Wenn sie sich nur daran erinnern könnte, welche… Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht Lornas und Amber Altons erzählt, was für mich den Reiz des Buches ausmacht. So werden die Vergangenheit und die Gegenwart erzählt und am Ende zusammengeführt. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Der dominaten, selbstbewußten Amber steht die etwas farblose Lorna gegenüber, die mich manchmal mit ihrer hausbackenen Art etwas genervt hat. Die Familie Alton macht das allerdings wieder wett. Auch wenn der Schreibstil manchmal etwas holprig, wenig gefällig und einfach ist, schafft Eve Chase es, den Spannungsbogen durch das Buch aufrecht zu erhalten. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch allerdings gut getan. Wer also eine seichte Urlaubsunterhaltung sucht, wird von Black Rabbit Hall nicht enttäuscht. Erwähnenswert ist auch die Ausstattung des Buches, die mit dem Schutzumschlag aus Pergament genauso geheimnisvoll daher kommt, wie die Geschichte selbst. Hier ist die Covergestaltung sehr stimmungsvoll und gelungen. Eve Chase hat mit Black Rabbit Hall ihren ersten Roman veröffentlicht. Auf weitere darf man gespannt sein.

Faszinierende Familiengeschichte

Von: buecherecke Datum: 23. July 2016

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Meine Meinung: Dieses Buch wollte ich lesen, da es teilweise in der Vergangenheit spielt und sich um Familiengeheimnisse rankt. Es werden zwei Geschichten, die zu zwei unterschiedlichen Zeiten spielen und sich in den einzelnen Kapiteln abwechseln, erzählt. Jedoch haben sie auch eine Gemeinsamkeit: Die Hauptprotagonisten halten sich größtenteils auf Black Rabbit Hall auf. Und ich muss sagen, dieses faszinierende Haus mit all seinen kleinen Einzelheiten war wunderbar beschrieben, sodass ich mich gefühlt habe, als liefe ich selbst durch diese gemütlichen Räume oder würde durch den angrenzenden Wald flitzen. Auch die Charaktere waren super beschrieben und detailreich gezeichnet. Ich könnte mich aufgrund des geringen Altersunterschieds gut in Amber hineinversetzen und ihre Geschichte mitverfolgen. Schon direkt zu Beginn des Buches passiert etwas folgenschweres und peppt die Handlung somit auf. Während des Lesens musste ich oft schmunzeln, da es einfach so viele lustige Momente gab. Die beiden Geschichten verflechten sich am Ende zu einem Handlungsstrang und ich kann euch sagen, dass das Ende glücklicherweise keine Fragen offen lässt. Eve Chase passt die Aktivitäten, die Gedankengänge und auch die Wortwahl der Personen den Zeiten an. Ehrlich gesagt habe ich anfangs immer auf ein Kapitel aus der Sicht von Amber, also dem Mädchen aus den 60ern gehofft, da mir die Story einfach besser gefiel. Wahrscheinlich lag es daran, dass es sich bei der anderen Hauptprotagonistin um eine 32-jährige Frau, die gerade ihre Hochzeit plant, handelt. In sie konnte ich mich nicht so gut hineinversetzen. Insgesamt herrscht in beiden Geschichten eine grundsätzliche Spannung. Die Kapitel aus den unterschiedlichen Sichten sind auch durch die wechselnde Schriftart zu erkennen, wodurch man nicht mit den Perspektiven durcheinander kommen kann. Hatte ich zuerst Probleme mit dem Eintauchen in Lornas Geschichte, so hat mich diese am Ende doch noch überzeugt und in seinen Bann gezogen. Black Rabbit Hall, das unglaublich schöne Anwesen verströmt eine träumerische, melancholische, Urlaubsstimmungsatmosphäre. Mein Fazit: Black Rabbit Hall ist ein wundervoller, teilweise historischer Roman, der mit einem beeindruckenden Haus und gutherzigen Charakteren die Symphatie des Lesers gewinnt. Black Rabbit Hall bekommt von mir 5/5 Sterne!

Die perfekte Sommerlektüre

Von: Liesa Datum: 20. July 2016

Mein Beuteschema umfasst wirklich oft und gerne Bücher, die irgendwelche Familiengeheimnisse enthüllen und zwei Handlungsstränge enthalten, von denen einer in der Vergangenheit und der andere in der Gegenwart spielt. "Black Rabbit Hall" kann mit beidem aufwarten und bietet darüber hinaus auch eine unheimlich packende Atmosphäre (und ein wirklich atemberaubend gestaltetes Cover). Wieder einmal war es allerdings der Erzählstrang aus der Vergangenheit, der mich mehr fesseln konnte, als der der Gegenwart. Das kann daran liegen, dass dieser in der Ich-Perspektive geschrieben war, während die Gegenwart aus der Personalen Perspektive erzählt wurde und dadurch öfter unnahbar und auch irgendwie flach wirkte, vielleicht ist der Grund dafür aber auch die Tatsache, dass ich Amber so viel lieber mochte als Lorna und ich die Geschichte, die sich um sie und ihre Geschwister rankte zunächst als spannender empfand. Glücklicherweise berühren sich beide Erzählstränge aber immer wieder und geben nach und nach eines der größten - wenn nicht sogar das größte - Geheimnis der Altons preis. Der Einstieg in das Buch fällt überhaupt nicht schwer, denn man wird sofort mit den Charakteren und Begebenheiten vertraut und spürt von Anfang an eine leicht düstere, unheilschwangere Stimmung, was mir wirklich gefiel. Positiv ist auch, dass, obwohl eben teilweise eine solch beklemmende Atmosphäre herrscht, diese nie wirklich überdramatisiert oder unötig ausgeschlachtet wird, sondern einfach nur über der Geschichte schwebt und den ein oder anderen Schatten wirft. Während Lorna auf der Suche nach ihrer perfekten Hochzeitslocation ist und Pencraw Hall - das ehemalige Black Rabbit Hall - dabei eine eigenartige Anziehungskraft auf sie ausübt, der sie auf den Zahn fühlen will, geht es in Ambers Erzählstrang etwas lebhafter und rasanter zu und bleibt von Anfang bis zum Ende unfassbar spannend. In der Gegenwart, das heißt durch Lorna, werden schon einige Ereignisse und Schicksalsschläge aus Ambers Erzählungen vorweggenommen, aber das nimmt keinesfalls etwas von der Spannung - meine Nerven waren dem Zerreißen dadurch sogar näher, weil ich wusste, was ungefähr noch passieren würde, ich wusste nur nicht, wie und wann. Dazu hat sicherlich auch der Schreibstil von Eve Chase beigetragen. An einigen (wirklich wenigen) Stellen wirkte er auf mich etwas gestelzt, den überwiegenden Teil des Buches habe ich aber wirklich sehr genossen und bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Eve Chase schreibt sehr bildgewaltig und teilweise auch detailreich, was zu einhundert Prozent meinem Geschmack entspricht. Mir das Anwesen, die Bewohner oder die Landschaft Cornwalls vorzustellen, bereitete absolut keine Schwierigkeiten und ich habe "Black Rabbit Hall" vor meinem inneren Auge sogar schon als Kinofilm ablaufen lassen, weil ich finde, dass sich diese atmosphärische und mitreißende Geschichte tatsächlich sehr gut auf der Leinwand machen würde. Viele Geheimnisse und Lügen, einige Tragödien - ich denke, "Black Rabbit Hall" ist die perfekte Sommerlektüre (es ist wirklich perfekt für den Sommer!) für all diejenigen, die gerne geheimnisvolle Familiengeschichten lesen, von alten Anwesen und ihren Bewohnern und auch für diejenigen, die es, genau wie ich, lieben, wenn aus zwei verschiedenen Handlungssträngen erzählt werden, die zum Schluss jedoch ein großes Ganzes ergeben. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet, dass "Black Rabbit Hall" mir so gut gefallen würde, aber letztendlich war ich wirklich positiv überrascht von dem Roman und hoffe, schon bald mehr von Eve Chase lesen zu dürfen. Von mir gibt es daher 4.5 von 5 Sternen!

Leider nicht mein Buch

Von: Petra Donatz Datum: 30. June 2016

Klappentext Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Die Autorin Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire. Meine Meinung Story Wenn man so meine Rezensionen bzw. gelesenen Bücher sieht, stellt man unschwer feste, dass ich sehr gerne Familiengeschichten lese, die in verschiedenen Zeitebenen handeln. Ich erwarte von so einem Buch, dass es mich sofort fesselt, mich packt und nicht mehr los lässt, all dieses konnte Black Rabbit Hall leider nicht. Die Handlung ist teilweise etwas verwirrend. Als Leser findet man hier nichts, was in irgendeiner Form nicht schon mal da gewesen wäre. Mir fehlt die Sogwirkung und die Motivation weiter zu lesen. Die ganze Geschichte ist meiner Meinung nach sehr düster und nicht immer ganz schlüssig und an anderen Stellen wieder sehr vorausehrbar. Alles fängt damit an, dass man das junge Paar Lorna und Jon auf der Suche nach einem geeigneten Anwesen für ihre Hochzeit begleitet, die sie nach Black Rabbit Hall führt. Gerade in der Geschichte angekommen wechselt der Schauplatz ins Jahr 1968 und man lernt die Familie Alton kennen, insbesondere Amber Alton, die sozusagen die Hauptcharaktere ist. Ambers Familie wird durch einen schweren Schicksalsschlag völlig aus der Bahn geworfen und für sie und ihre Geschwister beginnt eine harte Zeit. Die Zusammenführung und Verknüpfung beider Handlungsstränge fand ich sehr holprig und viel zu vorhersehbar. Potenzial war wirklich sehr viel vorhanden, doch mich konnte das Buch absolut nicht begeistern. Schreibstil Ich hatte wirklich große Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Das Buch wird in der Gegenwartsform erzählt, was mir eigentlich nie so gut gefällt. Zudem sind die Sätze teilweise sehr kurz und abgehackt, was mir auch die Lesefreude und den Lesefluss genommen hat. Die Autorin geht mir teilweise zu sehr ins Detail, was das ganze sehr langatmig wirken lässt. Durch den Schreibstil wirkt alles recht düster. Charaktere Ich kann hier nur kurz und knapp sagen, dass mir kein Charakter näher gekommen ist und ich mich nicht mit ihnen anfreunden, oder mich mit ihnen identifizieren konnte. Sie blieben mir fremd und konnten mich nicht für sich gewinnen. Mein Fazit Eve Chase hat meiner Meinung nach viel Potenzial gehabt, es jedoch nicht richtig umgesetzt und ausgeschöpft. Es ist eine Familiengeschichte unter vielen, die dem Leser nicht neues bieten konnte. Der Schreibstil war recht holprig und die ganze Atmosphäre sehr düster. Zudem ist das Buch Stellenweise sehr langatmig. Auch wenn es mir schwer fällt, kann ich dem Buch nur knappe zwei von fünf Sternen geben. Macht euch am besten selber ein Bild, denn Geschmäcker sind ja verschieden.

Geheimnisvolle Familiengeschichte

Von: Petra Radtke Datum: 26. June 2016

Ich war von ersten Moment an gefesselt, hineingezogen in eine düstere mystische Welt um ein englisches Schloss. Die Art der Beschreibung des Anwesens hat mich hineinkatapuliert in das historische Gemäuer belebt von Kinderlachen, der Natur ringsumher...der Weg zum Strand, das Meer mit seinen Gezeiten...Doch trotz aller Lebenslust und Frohsinn ausgestrahlt durch die Familie Alton mit ihren 4 Kindern, schwebt über allem ein dunkler Hauch...Der Roman besteht aus 2 Erzählsträngen. Auf der einen Seite begleiten wir Amber beginnend in den 60iger Jahren auf ihren Abenteuern in Black Rabbit Hall. Es ist eine Geschichte von Geschwisterliebe, Verlust, Einsamkeit, Ängsten....Es ist aber auch eine Geschichte von Ambers erster Liebe und ihr Reifen vom jungen Mädchen zur Frau. Im anderen Erzählstrang begegnen wir Lorna, viele Jahrzehnte später, die mit ihrem Verlobten in Cornwall unterwegs ist, um für ihre Hochzeitsfeier ein Anwesen sucht. Sie war früher mit ihrer Mutter öfter bei diesem Schloss, das heute nur noch von 2 Personen bewohnt wird. Beim Anblick Black Rabbit Hall verliebt sie sich sofort in das Anwesen und beschließt genaueres über das Schloss, seine Bewohner und die Möglichkeit hier ihre Hochzeit feiern zu können, zu erfahren. Beim Lesen wollte ich Lorna zurückhalten das Anwesen zu betreten... Sehr gut beschrieben ist ihre Spurensuche in den alten Gemäuern des Schlosses. Die Vergangenheit holt sie hier ein und was sie erfährt und ob beide Frauen ein gemeinsames Schicksal verbindet, erfährt der Leser in diesem Buch. Auch was die black Rabbits in der Geschichte für eine Rolle spielen, ist spannend zu erfahren. Die Erzählweise ist voller Geheimnisse, unerwarteter Wendungen und voller Mystik und Tragik. Ich habe mit den Hauptpersonen mitgebangt und konnte kaum das Buch mal aus der Hand legen. Für alle Leser, die Familiengeheimnisse lieben. Ein gelungener Debütroman der Autorin.

Black Rabbit Hall - Eine Familie ein Geheimnis

Von: Jean Parker Datum: 25. June 2016

Nachdem der Klappentext schon dafür sorgt, dass die Erwartungen an die Geschichte rund um Black Rabbit Hall in die Höhe schießen. Auch der Prolog, der sich erst zum Ende des Buches auflöst, pusht die Erwartungen noch einmal. Die beiden zeitlich voneinander getrennten Erzählstränge lösen erst nach und nach die Geheimnisse, die die Familie Alton vor der Außenwelt zu verbergen versucht. Was mir besonders gefallen hat, war das die beiden Erzählstränge durch unterschiedliche Schriftarten sich voneinander trennen lassen. So bekommt man auch während des Lesens schnell mit, wann man sich in welcher Situation befindet. „Black Rabbit Hall“ ist bisher das erste Buch, dass dies aufweist, zumindest kenne ich das von noch keinem anderen Buch.

Ergreifend, mitfühlend und einfach überwältigend geschrieben!

Von: Sandy von ParadiseKiss Books Datum: 23. June 2016

Kurzbeschreibung: Da ich auf keinem Fall Spoilern will, kann ich leider auch gar nicht so viel zur Geschichte schreiben, denn sonst verplappere ich mich bestimmt. ;) Hugo und Nancy Alton leben mit ihren 4 Kindern Toby, Amber, Kitty und Barney in London. Ambers Zwillingsbruder Toby geht allerdings auf ein Internat. In den Ferien kommt die ganze Familie immer auf Black Rabbit Hall, dem Anwesen der Familie Alton in Cornwall, zusammen. Black Rabbit Hall beschert der Familie jedes Mal eine wunderschöne, unbeschwerte und unvergessliche Zeit. Doch nach diesen Osterferien, im Jahre 1968, wird nichts mehr so sein, wie es mal war. Ein schlimmer Schicksalsschlag ereilt die Familie und droht sie zu zerreißen. Amber ist bis zu diesem Tag ein typisches 15 jähriges Mädchen, plötzlich muss sie von heute auf morgen erwachsen werden und bemüht sich die Familie so gut es geht zusammen zu halten. Doch ihr Zwillingsbruder verliert immer mehr den Boden unter den Füßen, egal wie sehr sie sich auch bemüht. Als dann auch noch Caroline Shawcross und ihr Sohn Lucien auftauchen, fängt Toby an völlig verrückt zu spielen, denn er hat Angst Amber zu verlieren. Knapp 3 Jahrzehnte später sind Lorna und ihr Verlobter Jon, auf der Suche nach einer Hochzeitslocation, auf Black Rabbit Hall gestoßen. Trotz seines leicht maroden Zustandes ist es wunderschön. Lorna fühlt sich sofort mit Black Rabbit Hall verbunden. Je mehr Zeit sie dort verbringt, desto mehr fühlt sie sich zu dem Haus und seinem ganz eigenen Charme hingezogen. Sie möchte unbedingt mehr über die Geschichte erfahren, die Black Rabbit Hall verbirgt. Lorna deckt nach und nach die Geschichte und ein altes, gut behütetes Familiengeheimnis auf, dem es an Drama, Tragik, Liebe, Zuneigung, Verzweiflung und Zusammenhalt nicht mangelt. Doch dieses Geheimnis ist dunkler, als sie jemals geahnt hätte, wird sie damit fertig werden? Meinung: Black Rabbit Hall erzählt zum einen die Geschichte der 15 jährigen Amber und zum anderen die der 33 jährigen Lorna. Mir gefällt sehr gut, dass man die jeweiligen Geschichten auch anhand der Schriftart auseinander halten kann. Denn jede der beiden hat in dem Buch ihre eigene Schriftart und ihre eigene Art die Dinge zu erzählen, was dem grandiosen Schreibstil von Eve Chase zu verdanken ist. Man fühlt sich als wäre man direkt auf Black Rabbit Hall und würde die Geschichten von Lorna und Amber selbst erleben. Beim Lesen hat man das Haus, die Wiese, mit den schwarzen Kaninchen, den Wald, mit der selbst gebauten Schaukel und dem Baumhaus, sowie den Strand, mit seiner Ebbe und Flut, bildlich vor sich und ist so in das Buch eingetaucht, dass man das Unwetter 1968 aufziehen sehen kann. Auch gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die man so nicht erwartet hätte. Es gibt so viele Charaktere im Buch, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber dennoch schafft es Eve Chase, dass man sich am Ende des Buches fühlt, als hätte man jeden einzelnen von ihnen gekannt und sehnt sich danach sie alle wieder zu sehen. Normalerweise lese ich Bücher nicht noch einmal, da es einfach zu viele Bücher gibt, die ich noch lesen möchte, aber dieses Buch habe ich nicht zum letzten Mal gelesen, denn ich werde auf jedenfall wieder nach Black Rabbit Hall zurück kehren, denn ich vermisse es mit all seinen Geheimnissen jetzt schon! Charaktere: Amber hat es nicht leicht und bekommt plötzlich mehr aufgebürdet, als eine 15 jährige ertragen kann. Irgendwann möchte sie einfach endlich sie selbst sein. Ob sie das schaffen wird und wie sie es versucht ist ein einziges auf und ab der Gefühle. Lorna kann es sich selbst nicht erklären, aber sie spürt dass dieses Haus ein Geheimnis verbirgt, dessen Zeit gekommen ist gelüftet zu werden. Zudem meint sie sich zu erinnern, als Kind diesen Ort, mit ihrer bereits verstorbenen Mutter, schon einmal besucht zu haben. Jon ist der Verlobte von Lorna und kann ihr Vernarrtheit in dieses alte heruntergekommene Haus nicht ganz verstehen und fühlt sich immer mehr außen vor. Toby ist der Zwillingsbruder von Amber und psychisch nach dem Schicksalsschlag sehr labil. Er tut mir sehr leid, denn im Grunde verhält er sich eher wie ein kleiner verängstigter Junge, als wie ein 15 jähriger. Cover: Das Cover ist durch seine schlichte Art dennoch sehr ansprechend und passt einfach perfekt zur Geschichte, egal ob mit oder ohne Umschlag. Ich könnte mir kein besseres Cover für dieses Buch vorstellen. Fazit: Ein Buch, dem es an Drama, Tragik, Liebe und Zusammenhalt nicht mangelt. Ergreifend, mitfühlend und einfach überwältigend geschrieben! Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Ich kann nur sagen….Ich liebe es!

Vergangenheit trifft auf Gegenwart, Schönes auf tragisches!

Von: DaisyH89 Datum: 22. June 2016

Fangen wir mit dem Cover an, erst dacht ich na nicht so überrangend, aber wenn man es in den Händen hält hat es doch das gewisse Etwas! Und vorallem nachdem lesen passt es perfekt zum Buch! Der Schreibstil ist toll, leicht zu lesen und flüssig! Auch der Wechsel zwischen den Jahrzehnten ist sehr gut gelungen und macht dem Lesespaß keinen Abbruch oder bringt einen zum stocken. Zur Geschichte Sie ist so toll, die Protas erwecken das Buch zum Leben, entweder auf schöne oder tragische Weise, doch beides hat seinen Reiz! Der Wechsel der Zeiten passt zum Buch wie auch die Geschichte selber! Gerade wer auch gerne Historisch liest, hat mit diesem Buch die größte Freude! Ich kann es nur empfehlen und gebe 5 Sterne

Ein Urlaub beim Lesen :)

Von: Buechernixen Datum: 21. June 2016

Ich habe mich in diese Geschichte verliebt. Aber seht selbst was ich davon gehalten habe. https://youtu.be/auQyWzVxnos

Dieses Buch muss man selbst erleben um es zu verstehen

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 13. June 2016

Worum geht es? In Black Rabbit Hall geht es um eine Familiengeschichte , die gespickt ist mit Liebe, Trauer, Schicksalsschlägen, Intrigen , Freude, Verbundenheit und einem Geheimnis, das es zu lüften gilt. Erzählt aus Lornas Sicht , der heutigen Zeit und Ambers , die einem die Ereignisse des Schicksalhaften Sommers 1968 und das Jahr darauf nahe bringt. Zwei Geschichten in verschiedenen Jahrzehnten, die irgendwann aufeinanderprallen und das Geheimnis um Black Rabbit Hall lüften. Meine Meinung: Black Rabbit Hall ist ein seltsames Buch. Aber das meine ich nicht im Negativen Sinne. Es ist seltsam weil es etwas an sich hat, das einen das Gefühl gibt, dass nichts passiert und doch passieren so viele Kleinigkeiten, die sich alle zu einem wirklich großartigen Schluss zusammenfügen. Mann muss zwischen den Zeilen lesen. Beim Lesen verhält es sich mit der Zeit, wie auf Black Rabbit Hall, manchmal kommt dir eine Stunde wie 5 Minuten vor und manchmal anders her rum. Milchig wie sein Umschlag, wird diese Geschichte langsam klarer und deckt ein Geheimnis auf. Eine Familiengeschichte, die verworrener nicht sein könnte. Erzählt aus zwei Sichten, erzählt aus unterschiedlichen Zeiten, zwei Sommer im Abstand von über 30 Jahren die alles zusammenfügen. Charaktere die lebendig erscheinen, Schicksale die unausweichlich sind. Dieses Buch ist anders. Es ist schwer in Worte zu fassen. Man muss es selbst lesen. Man muss es erleben. Es ist kein Buch zum schnell weg lesen, es ist ein Buch was im Gedächtnis bleibt. Es lässt einen Abtauchen, vollkommen versinken, einen Teil des Uralten Gebäudes werden, dass der Ursprung so vieler Geschichten und einzelner Schicksale ist, die Eve Chase zusammen gefügt hat um dieses wirklich grandiose Buch zu schaffen. Dieses Buch mag seltsam sein und anders ohne das es sich einem schwer aufdrängt. Es ist nicht seicht aber auch nicht schwer. Es ist was es ist. Es ist Black Rabbit Hall.

Ein emotionales, berührendes Familiendrama

Von: Leben_in_den_Seiten Datum: 06. June 2016

Inhalt Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus... Meine Meinung Gleich von der ersten Seiten an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. So ähnlich wie Lorna von Pencraw Hall, oder auch Black Rabbit Hall genannt, angezogen wurde, wurde ich davon angezogen herauszufinden, was passiert war und passieren wird. Eve Chase erzählt hier eine überaus tragische und berührende Familiengeschichte, die mich auch nach dem Lesen dieses Buches nicht ganz losgelassen hat. Voll mit einzigartigen, ganz besonderen Charakteren wurde die Geschichte lebendig. Durch den Schreibstil, der viel beschreibt, aber dennoch nicht langatmig wirkt, entstand zu jeder Person und jeder Szene ganz automatisch ein Bild in meinem Kopf. Sicherlich mag die Story nicht für jeden interessant sein, aber sie hält einige Wendungen bereit und ich war die ganze Zeit gespannt, wie es weiter geht. Wegen den kleinen Cliffhangern, die immer mal wieder eingebaut wurde , war es manchmal sehr schwierig eine Stelle zu finden, an der ich aufhören konnte zu lesen. Black Rabbit Hall ist ein emotionales, berührendes Familiendrama, welches mich absolut überzeugen konnte.

Alles, aber nicht langweilig!

Von: currentlyreadingfantasy Datum: 05. June 2016

Von diesem Buch wurde ich positiv überrascht. Eigentlich bin ich nicht der Typ der im Buchladen nach Büchern über Familiendramen und tragödienreichen Geheimnissen greift, aber dieses Buch hat es mir vom Cover einfach angetan. (Es sieht aber auch wirklich aus edel mit diesem transparentem Umschlag und der goldenen Schrift *_*) Dankeschön an blanvalet, dass es geklappt hat mit diesem Rezi-Exemplar. Nun aber mal zum Buch: Es wird einmal aus der Sicht von Amber in der Vergangenheit erzählt und einmal erlebt man das Ganze mit Lorna in der Gegenwart. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Kapitel gefüllt mit Ambers Leben von Anfang an lieber gelesen habe, als Lornas Wahrnehmung der Dinge. Vielleicht konnte ich mich mit der jungen Amber auch einfach mehr identifizieren. Sie war auch der Grund, warum ich das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Liebesgeschichte und die ganzen Geheimnisse haben mich einfach sehr mitgenommen. Ich schreibe sowas normalerweise nicht, weil ich es zu kitschig finde, aber hier passt dieser Satz hin: Ja, ich habe mich teilweise so gefühlt, als wäre ich selbst ein Bewohner in dieser mysteriösen Villa namens Black Rabbit Hall. Der Schreibstil von Eve Chase ist bezaubernd, im wahrsten Sinne des Wortes. Seht selbst: "Es ist so dunkel im Zimmer, als hätte sie die Augen geschlossen. Da sind so viele Schattierungen von Schwarz, von schmierigem Kajal bis hin zu etwas, das jenseits von Farbe ist, ein Abgrund in den tiefen Schatten unter dem Wurf des Vorhangs." ~ Eve Chase, Black Rabbit Hall Eigentlich bin ich nicht der Fan von zuuu ausladenden Beschreibungen, aber Eve Chase vermischt das Ganze mit einer so heimlichen Spannung, dass man auch die Beschreibung von Dunkelheit interessant findet. Warum ich dem Buch nur vier Sterne gebe? Es war leider das Ende. Oder besser gesagt, der Weg zum Ende. Ich fand das Ende schön... aber es hat sich dann doch gezogen und dabei hatte ich so sehr gehofft, dass dieses Buch nicht eins dieser Dramenbücher sein wird, wo das Ende wie klebriges Kaugummi hinausgezögert wird. Fazit: Dafür, dass ich dachte, Familiendramen wären langweilig, habe ich dieses Buch doch relativ schnell durchgelesen und es hat mich zudem auch noch vom Gegenteil überzeugt. Eve Chases Romane sind nicht langweilig! Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr sein:)) Empfehlen würde ich dieses Buch all denjenigen, die sich gerne bei verregnetem Wetter ans Fenster setzen und zu einem Roman greifen, der zwar keine Drachen oder Teenie-Lovestorys beinhaltet, aber dafür jede Menge Magie zwischen den Zeilen.

Ein Super schönes Buch

Von: Anka Datum: 05. June 2016

Klappentext : Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Meine Meinung : Jahre lang verbringt die Familie Alton ihre Ferien auf Black Rabbit Hall. Doch im Jahre 1968 ändert sich alles. Als ein Schrecklicher Unfall passiert der nicht nur Ambers leben auf den Kopf stellt, sondern auch das ihrer Familie. Trauer legt sich über das so fröhliche Familien Leben der Altons. Als dann auch noch eine unbekannte Frau auf Black Rabbit Hall auftaucht und somit ins Leben von Amber und ihren Geschwistern tritt weiß keiner, was noch schreckliches auf sie zukommen wird. Jahre später Lorna will Heiraten doch die richtige Location ist noch nicht gefunden. Doch sie hat eine Erinnerung an ein Haus das ihr immer wieder vor Augen erscheint. Wie als würde sie von dem Haus gerufen werden als ziehe es sie magisch an. Nach einiger Recherche weiß sie das es in Cornwall ist und so beschließt sie mit ihren Verloben Jon dorthin zu fahren. Doch was Lorna nach und nach erfährt, hätte sie nie für möglich gehalten. Wird sie ihre Hochzeit auf Black Rabbit Hall Feiern oder ist das, was sie erfährt zu schockierent ? Fazit : Ich habe das Buch verschlungen. Anfangs fand ich es ein wenig verwirrend da ich erst mal kucken musste wer wo hin gehört und wieso es in 2 verschieden Jahren spielt doch das klärt sich im Laufe der Geschichte auf. Ich weiß nicht ob ich schockiert oder traurig sein soll über diese Familien Tragödie. Amber und Loran sind die 2 Hauptpersonen in der Geschichte und beide sind ein direkt Symphatisch und man fühlt mit ihnen mit. Sie sind zwar beide in verschieden Zeiten aber dennoch haben sie etwas gemeinsam. Ein wirklich empfehlen wertes Buch.

Einfühlsam und spannend

Von: Caro Datum: 05. June 2016

Eine emotionsgeladene und einfühlsame Familiengeschichte voller schicksalhafter Geheimnisse erwartet den Leser in diesem Buch. Und wie bei jeder guten Familiensaga gehören Liebe, Schmerz,Trauer und Tragödie dazu. Mit Herzblut erzählt und ohne kitschig zu wirken! Der Leser erlebt den schicksalhaften Sommer der Familie Alton im Jahre 1968 und begleitet gleichzeitig in der Gegenwart das junge Paar Lorna und Jon auf der Suche nach einer geeigneten Hochzeitslocation in Cornwall. Wie sehr Lornas Vergangenheit mit den Altons zusammenhängt, erfährt sie erst durch einen längeren Aufenthalt auf Black Rabbit Hall. Lorna ist fasziniert von dem alten Haus, in dem nur noch eine strenge, alte Dame mit ihrer Haushälterin lebt. Sie will unbedingt mehr darüber erfahren und Black Rabbit Hall erzählt ihr seine Geschichte ebenso wie Lornas eigene und plötzlich finden die Erinnerungen aus ihrer Kindheit wie Puzzlestücke zueinander. Ein Roman, in dem man herrlich schwelgen kann und selbst Sehnsucht nach Black Rabbit Hall bekommt, wären da nicht all die tragischen Ereignisse, die dieses Haus schon gesehen hat: Die Kinder, die hier gelacht, gespielt und gelitten haben, die Herzen, die hier entflammt und zerbrochen wurden, die Unglücke und die bösen Intrigen einer strengen Stiefmutter. Eine packende Lektüre, die nicht nur Cornwall-Liebhaber begeistern wird.

Zwei Frauen, zwei Schicksale, ein Anwesen

Von: nef Datum: 03. June 2016

Inhalt: Black Rabbit Hall 1968: Die Familie Alton verbringt jedes Jahr die Ferien auf ihrem Anwesen in Cornwall. Die Zwillinge Amber und Toby, Barney und die kleine Kitty lieben das große Haus nicht weniger als das riesige Grundstück, das einen Wald beinhaltet. Hier können sie nach Herzenslust toben, während sich ihre Eltern Nancy und Hugo um die Belange des Hauses kümmern. Das Leben auf Black Rabbit Hall ist unbeschwert für die Kinder der Familie und so verwundert es auch nicht, dass immer eines gerade irgendwo unterwegs ist. Als ein Sturm aufzieht sitzen Amber, Kitty und bald auch Toby in der gemütlichen Küche - nur Barney fehlt. Draußen peitscht der Regen nieder und der Nachmittag ist düster. Nancy macht sich auf ihrem Lieblingspferd Knight auf die Suche nach ihrem jüngsten Sohn und wird im Wald fündig. Barney denkt jedoch gar nicht daran mit zurück zu kommen, ohne das seine Mutter ihn fangen muss. Da geschieht etwas Schreckliches - Knight erschreckt vor einem nahen Donner und scheut. Nancy verliert das Gleichgewicht und fällt. Cornwall über 30 Jahre später: Lorna Smith und ihr Verlobter Jon sind auf der Suche nach einer ganz besonderen Hochzeitslocation. Seit ihrer Jugend zieht sie Cornwall magisch an und so möchte sie auch unbedingt hier ihre Hochzeit feiern. Bisher waren alle Häuser entweder nicht passend oder aber viel zu teuer. Und eigentlich sucht sie auch nur das eine von den Fotos. Von ihr und ihrer Mutter gibt es Fotos aus früheren Urlauben in Cornwall, die sie beide vor der Einfahrt zu einem wunderschönen alten Gebäude zeigt. Leider weiß sie nicht wo es genau liegt. Im Internet gibt es nur eine einfache Website die aussagt, dass man Pencraw Hall für eine Hochzeit mieten kann. Jon vergeht langsam die Lust durch die Landschaft zu fahren doch Lorna überredet sie noch einen letzten Versuch zu wagen und sie werden fündig. Kaum steht Lorna in der riesigen Eingangshalle und bestaunt die wunderschöne Treppe fühlt sie sich geborgen. Es kommt ihr so vor, als wäre sie angekommen und während sie einen romantischen Blick für die Dinge hat, sieht Jon vor allem den Zerfall. Da sie schon spät dran sind und unbedingt zurück ins B&B müssen, führt Dill Lorna allein durch einige Räume. Dabei kommt sie an einem verlassenen Kinderzimmer vorbei. Spielzeug liegt auf dem Boden als warte es auf die Rückkehr seiner Besitzer. Lorna hat ein merkwürdiges Gefühl und wüsste so gern was sich wohl dahinter verbirgt. Mrs. Alton ist eine kühle Person die Lorna in mit ihrem stechenden Blick zu durchdringen scheint und doch lädt sie Lorna ein noch einmal wieder zu kommen und auf Prencaw Hall zu bleiben um sich ein genaues Bild des Anwesen zu machen. Jon ist überhaupt nicht begeistert und doch kann Lorna nicht widerstehen. Sie sagt zu und fährt schon wenig später wieder nach Cornwall. Das komische Gefühl der Verbundenheit wird immer stärker und Lorna beginnt sich für die Geschichte zu interessieren, nichts ahnend, dass sich ihr Leben für immer ändern wird. Meinung: 'Black Rabbit Hall' ist der Debütroman der Autorin Eve Chase und entführt den Leser ins launische Cornwall. Das Buch hat zwei Hauptchraktere: Lorna und Amber. Ambers Zeitschiene um 1968 umfasst den größeren Bereich des Buches. Die Abschnitte sind in der Ich-Form geschrieben und im normalen Textbild gefasst. Lornas Geschichte wird in der dritten Person erzählt, zudem haben diese Abschnitte ein anderes Druckbild. Obwohl Amber noch ein Teenager ist, konnte ich mich auf Grund ihrer Art besser mit ihr identifizieren, sie ist präsenter. Die Geschichte um Black Rabbit Hall, die Geschwister Alton und Lorna ist durchaus interessant zu lesen, jedoch völlig vorhersehbar. Sobald ein Ereignis angedeutet wird, ist dem Leser klar was als nächstes passieren wird. So baut sich leider keinerlei Spannung auf und die Geschichte läuft konstant ihrem Ende entgegen. Gerade zu Beginn des Buches gibt es Übersetzungs- und Formatierungsfehler, hier sollte bei einer neuen Auflage noch einmal drüber geschaut werden. 'Black Rabbit Hall' ist eine nette Geschichte über Amber und Lorna die jedoch ihre Längen hat.

Familienporträt der Extraklasse

Von: Lesendes Federvieh Datum: 02. June 2016

Die Familie Alton verbringt auf ihrem Sommersitz Black Rabbit Hall jedes Jahr unbeschwerte Ferien. Doch das ändert sich schlagartig im Jahr 1968 als ein schreckliches Unglück die Familie heimsucht. Als dann auch noch kurze Zeit später eine Fremde, einer Eiskönigin nicht unähnlich, zur Familie stößt, beginnen für Amber Alton und ihre Geschwister unruhige Zeiten. Jahrzehnte später steckt Lorna Smith mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen. Zusammen mit ihrem Verlobten Jon fährt sie durch Cornwall, um dort eine passende Lokalität für ihre Hochzeitsfeier zu finden. Dabei trifft sie auf das mittlerweile etwas heruntergekommene Black Rabbit Hall, das ihr irgendwie aus ihrer Kindheit bekannt vorkommt. Sie ist sofort von dem Anwesen fasziniert. So sehr, dass sie die unnahbare Besitzerin dazu bringt, ihr Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen. Damit ist ihre Neugier geweckt, alle Geheimnisse dieser bemerkenswerten Familie zu lüften... "Black Rabbit Hall" ist eine Familiengeschichte, wie ich sie liebe. Die Handlung ist hervorragend ausgearbeitet und stimmig bis zum Schluss. Eve Chase hat es mit ihrem lockeren, ansprechenden Schreibstil geschafft, die Atmosphäre auf Black Rabbit Hall spürbar zu machen. Zeile um Zeile schleichen sich die Familienmitglieder in das Leserherz, auch solche, die vielleicht nicht gerade zu den Sympathieträgern gehören. Man merkt, dass sich die Autorin bei jeder einzelnen Figur bemüht hat, diese perfekt in Szene zu setzen. Das trägt für mich auch zur Lebendigkeit dieses Buches bei. Auch die Verknüpfung der beiden Erzählperspektiven aus der Sicht von Lorna in der Jetztzeit und die Rückblenden auf die Geschehnisse Ende der 60iger Jahre verschaffen der Erzählung genau die richtige Portion Spannung. Gut finde ich hier auch, dass unterschiedliche Schrifttypen verwendet wurden. So weiß man bei einem neuen Kapitel sofort in welcher Zeitebene man sich befindet. Eve Chase ist hier ein mitreißendes, fröhliches, aber auch trauriges Familienporträt gelungen. Es zeigt, wie ein Augenblick alles zerstören kann, aber auch niemals die Hoffnung aufzugeben. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist zwar mit 411 Seiten nicht gerade dünn, trotzdem hätte ich sehr gerne noch weitergelesen, um zu erfahren wie es mit Amber, Toby, Lorna und all den anderen weitergeht. Absolut empfehlenswert!

Sehr emotional

Von: Bunte Bücher Welt Datum: 02. June 2016

Black Rabbit Hall versprach von Anfang an eine interessante Story mit tiefen Einblicken einer tragischen Familiengeschichte zu werden. Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt, der Vergangenheit (1968) und der Gegenwart. Dadurch lernt man nicht nur die Familie Alton (1968) kennen, sondern auch Lorna und ihren Verlobten Jon (Gegenwart). Zwei verschiedene Familien, ein Geheimnis und dennoch gibt es eine Verbindung, die im laufe der Geschichte enthüllt wird. Die Autorin schildert hier sehr ausführlich, was das Buch an manchen Stellen unnötig in die Länge zieht. Man wird langsam an die doch teils sehr dramatische Familiengeschichte der Altons heran geführt. Mir persönlich gefielen die Erzählungen aus der Vergangenheit deutlich besser, denn die dramatischen Zwischenfälle, wurde sehr herzzerreißend geschildert. Man durchlebt mit ihnen zusammen das Auseinanderbrechen der Familie, die viele Schicksalsschläge mit sich bringen. Ihre Geschichte zieht einen direkt in den Bann, man leidet, hofft und bangt einfach mit ihnen mit. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, das er sehr flüssig ist. Die Autorin bringt hier die Emotionen der einzelnen Protagonisten sehr gut rüber. Man versucht sich immer wieder in ihre Lage hineinzuversetzen um sie besser zu verstehen. Auch das Kopfkino hat dank ihrer detaillierten Beschreibung leichtes Spiel. Die Schauplätze rund um Cornwall und Black Rabbit Hall kann man sich ohne große Schwierigkeiten verstellen. Was ich allerdings bemängel ist, das am Ende doch noch einige unbeantwortete Fragen blieben, was ich sehr schade fand. Die Charaktere in dieser Geschichte sind sehr verschieden, aber jeder einzelne von ihnen, macht diese Story mit seiner "Geschichte"zu etwas ganz besonderem. Fazit : Eine tragische Familiengeschichte mit einem lang gehütetem Geheimnis was für einen großen Unterhaltungsfaktor sorgt. Auch mit einigen Schwachstellen, ist es eine Story die den Leser noch lang beschäftigen wird.

Familiengeheimnisse

Von: Daniela U. Datum: 31. May 2016

Die Altons sind eine glückliche Familie, die vor allem um die liebevolle und herzliche Mutter Nancy kreist. Doch eines Tages, im Sommer 1968, zerbricht die Idylle auf ihrem Sommersitz Black Rabbit Hall. Hugo Alton verzweifelt und die vier Kinder müssen schauen, wie sie zurechtkommen. Insbesondere für die beiden älteren Kinder, Toby und Amber und ihre bisherige enge Vertrautheit, wird die folgende Zeit eine harte Belastungsprobe, Mehr als 30 Jahre später sind Lorna und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach der perfekten Hochzeits-Location. Dabei stoßen sie auf das alte Herrenhaus. Während Jon angesichts des heruntergekommenen Zustands mehr als skeptisch ist, verliebt sich Lorna sofort in das alte Gemäuer und spürt eine ganz besondere Verbindung zu diesem Platz. Als Kind soll ihre Mutter öfter in der Gegend mit ihr Urlaub gemacht haben, kommt Lornas Vertrautheit zu Black Rabbit Hall daher oder gibt es einen weiteren Grund hierfür? Jon ist von Lornas zunehmender Besessenheit ziemlich beunruhigt, aber Lorna lässt sich nicht beirren. Ich mag Familiengeheimnisgeschichten auf verschiedenen Zeitebenen, allerdings gibt es hiervon inzwischen sehr viele und längst nicht alle sind gut. Von diesem Buch habe ich mir aufgrund der großen Marketingaktion einiges erhofft. Es war auch nicht wirklich eine Enttäuschung, das Buch liest sich gut und bietet so schöne Unterhaltung für einige Stunden. Dennoch bleibt vieles sehr vorhersehbar, an anderen Stellen wird große Spannung aufgebaut, die dann aber verpufft und ins Leere läuft, offene Fragen werden nicht beantwortet und am Ende löst sich alles auf einmal ganz schnell in riesengroßen Zufällen und rosarotem Kitsch auf. Mein größter Kritikpunkt ist die Verknüpfung der beiden Erzählebenen, die auf mich sehr holprig wirkte und deren Verbindung am Ende doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist. Die Vergangenheitshandlung war noch relativ spannend, auch wenn die Figuren hier streckenweise schon sehr merkwürdig und unglaubwürdig agierten. Die Gegenwartshandlung konnte mich aber insgesamt noch weniger fesseln, zu konstruiert war hier alles. Am Ende fehlte mir hier das Besondere, es war eine nette Unterhaltungslektüre, aber solche Geschichten habe ich von anderen Autorinnen schon bessere gelesen!

Packendes Familiendrama

Von: Die Buchmaid Datum: 30. May 2016

Mich hat zuerst das wunderschöne Cover und der Schutzumschlag angesprochen, noch bevor ich den Klappentext gelesen hatte. Dieser hat mich dann vollends überzeugen können, das ich dieses Buch lesen muss! Mir hat auch sehr gut gefallen, dass immer in verschiendenen Abständen jeweils aus der Perspektive von einer der zwei Hauptcharakeren erzählt wurde. Es dauerte zwar ein paar Kapitel, aber dann war ich komplett in der Geschichte drin. Ich hab sowohl mit Amber, als auch mit Lorna mitgefiebert, geliebt, getrauert und gelitten. Ich empfand das Buch als sehr emotional. Die Autorin hat es geschafft, dass wärend dem Lesen in meinem Kopf immer wieder ein Kopfkino ablief und ich Bilder vor Augen hatte, zum Beispiel von dem Haus oder den Klippen. Das hat mir ermöglicht, tief in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist sehr angenehm ohne eine hochgestochene Schreibweise und somit sehr gut zu lesen und einfach verständlich. Ebenso hat die Autorin kleine Cliffhänger eingebaut, die es kaum möglich gemacht haben, das Buch wegzulegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Und ihr ist es auch gelungen, dass immer wenn ich dachte, ich bin hinter das Geheimnis gekommen, wurde ich eines besseren belehrt. Somit war es nicht möglich, vorauszusagen wie es weiter gehen würde. Dadruch war das Buch bis zur letzten Seite eine sehr spannende und Nervenaufreibende Angelegenheit. Mein Fazit: Das Buch ist einfach perfekt für Leser, die gerne geheimnisvolle Geschichten lesen mit viel Spannung, Liebe, Hass, Drama und einem quasi "Happy End", auch wenn ich dieses etwas in Frage stellen muss, da es mich abschließend doch etwas mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat. Meine Erwartungen wurden jedoch weit übertroffen und ich kann es auch jeden Fall weiter empfehlen.

Eine geheimnisvolle und spannungsgeladene Familiengeschichte

Von: Sara Bertog Datum: 29. May 2016

Rezension "Black Rabbit Hall" von Eve Chase Titel: Black Rabbit Hall Autor/ in: Eve Chase Seiten: 411 ISBN: 978-3-7645-0560-8 Preis: HC 19,99€ , Ebook 15,99€ Verlag: Blanvalet Link: http://www.randomhouse.de/Buch/Black-Rabbit-Hall.-Eine-Familie.-Ein-Geheimnis.-Ein-Sommer,-der-alles-veraendert./Eve-Chase/e469196.rhd#buchInfo1 Klappentext: Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Zur Autorin: Eve Chase (Autorin) Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire Quelle:http://www.randomhouse.de/Buch/Black-Rabbit-Hall.-Eine-Familie.-Ein-Geheimnis.-Ein-Sommer,-der-alles-veraendert./Eve-Chase/e469196.rhd#buchInfo2 Meinung: " Ich weiß plötzlich, dass ich mich immer an diesen Moment erinnern werde, wie ich da in meinem zu engen zitronengelben Kleid in der Eingangshalle stehe. Das es sich wie der Anfang von etwas Anfühlt, das noch passieren wird." Mit "Black Rabbit Hall" hat Eve Chase eine grandiose Familiengeschichte mit viel Spannung und Gefühl erschaffen. Das Cover hat mich von beginn an sehr angesprochen. Aussen ziert- auf dem milchigen Pergament Umschlag- eine schwarze mit Gold verzierte Schrift den Schutzumschlag, während man auf dem Buch selbst das Anwesen der Familie Alton hindurchscheinen sieht, auf welchem die Haupthandlung des Buches spielt. In dem Werk gibt es zwei Hauptprotagonisten. Zum einen Amber, welche wir direkt zu beginn des Buches im Prolog kennenlernen, welcher im Jahre 1969 spielt. Und zum anderen Lorna, derer Handlung mehr als drei Jahrzehnte später spielt. Durch das gesamte Buch (bis auf den Epilog, welcher aus Nancy´s Sicht erzählt, die Ambers Mutter ist) begleitet uns ein stätiger Perspektiven- und Jahreswechsel zwischen Amber und Lorna. Die einzelnen Figuren in dem Roman sind sehr verschieden und absolut Reich an Charakter und man findet sich unter Garantie in dem einen oder anderen wieder. Die beschreibung der Landschaft und der Charaktere ist sehr Bildhaft gestaltet und ausgeschmückt, ohne dabei überlagert zu wirken und der gesamte Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zu Verstehen. Jeder einzelne Abschnitt endet mit einem kleinen aber feinen Cliffhanger, der einen dazu veranlasst weiterlesen zu wollen. Das gesamte Werk bleibt bis auf kleine zu lang gezogene Ausnahmen sehr spanned und hält die ein oder andere Wendung und Überraschung für den Leser bereit. Das Buch schließt mit einem nicht zu erwartendem und leicht undurchsichtgem Ende ab und hinterlässt Garantierte Spuren. "Ich habe das Gefühl, dass die Dinge Gestalt annehmen, auch wenn ich diese Gestalt noch nicht erkennen kann." Fazit: Black Rabbit Hall ist einer der gelungensten und spannensten Romane, die ich je gelesen habe.Es konnte mich trotz der kleinen, unnötig in die Länge gezogenen, Momente vollends Überzeugen. Vom Anfang bis zum Ende wird die Spannung aufrecht erhalten und man kann sich absolut in die Charaktere hinein versetzen. Ich Persönlich finde die Detaills rund um die eigentliche Geschichte sehr gelungen und kann dieses Buch jedem Empfehlen, der gerne Spannung, Liebe, und auch einen hauch Mysteriösen Durcheinanders, sowie tiefe Trauer und starke Gefühle in einem wunderbaren Werk vereint hätte.

Spoilerfreie Rezension „Black Rabbit Hall“ (Eve Chase)

Von: Nicci Trallafitti Datum: 29. May 2016

Titel: Black Rabbit Hall Autor: Eve Chase Seiten: HC, 411 Preis: HC, 19,99 €; ebook: 15,99€ ISBN: 978-3764505608 Verlag: blanvalet Erster Satz: Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Klappentext: Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses, der Geschmack der Vergangenheit, salzig, köstlich auf der Zungenspitze – das ist Black Rabbit Hall. Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus… Zum Autor: Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire. Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Black-Rabbit-Hall.-Eine-Familie.-Ein-Geheimnis.-Ein-Sommer,-der-alles-veraendert./Eve-Chase/Blanvalet-Hardcover/e469196.rhd#buchInfo2 Meinung: Die Optik des Buches finde ich durch den matt durchscheinenden Umschlag sehr gelungen und ansprechend. Die geschwungene schwarze Schrift mit den goldenen Anteilen finde ich schön. Unter dem Cover verbirgt sich eine Darstellung des Sommersitzes der Familie Alton. Der Klappentext verrät grundsätzliches zu der Handlung, jedoch nicht zu viele Details. Zu Beginn lernen wir (im Prolog) Amber kennen, die an einer Klippe steht. Bereits nach zwei Seiten gibt es einen geschichteninternen Cliffhanger, die sich durch das gesamte Buch aufgrund der zeitlichen Erzählwechsel (1968/69 und drei Jahrzehnte später) hindurch ziehen. Fast jedes Kapitel endet mit einer kritischen/ungeklärten Situation oder Äußerung, sodass man unbedingt dran bleiben will, die Neugierde wurde auf jeden Fall zwischenzeitlich geweckt. Ebenfalls hatte ich ständig das Gefühl, dass etwas im Argen ist. Auch innerhalb der älteren Zeit gibt es zusätzliche Zeitsprünge, die teilweise für Verwirrung meinerseits sorgten, sodass ich zu dem jeweils letzten Kapitel, welches in dieser Zeit spielte, zurückblättern musste. Die Protagonistinnen, insbesondere Amber, fielen mir positiv auf. Sie kümmerte und sorgte sich viel um die Familie, ihre eigenen Bedürfnisse gerieten dadurch manchmal in den Hintergrund, teilweise wirkte sie jedoch auch resigniert. Lorna fand ich ehrgeizig und authentisch, im Verlauf erfuhr man mehr über sie und ihre ereignisreiche Vergangenheit. Die anderen Personen fand ich interessant und teilweise verrückt. Mr. Alton war wenig greifbar, vor allem im Verlauf der Geschichte. Mrs. Alton fand ich unsympathisch, schrecklich und selbstbezogen, aber auch ehrlich, mitleiderregend und irre. Der Schreibstil war angenehm und voller detailreicher Beschreibungen sowie interessanter, bildlich ausgeschmückter Vergleiche (z.B. S. 87 „Die Haare an seinen Schläfen haben die Farbe von Besteck angenommen.“), hauptsächlich in den Erzählungen der älteren Zeit. Die Spannung konnte leider nicht stetig gehalten werden, einige Situationen wurden unnötig ausführlich beschrieben, wobei mir dies gleichzeitig bei anderen gefehlt hat und zu kurz kam. Trotzdem hielt die Handlung aber auch viele überraschende Wendungen bereit. Es gibt keinen Cliffhanger, das Buch ist mit seiner Handlung abgeschlossen. Das Ende bildet den Rahmen zum Prolog, wo dieser aufgeklärt wird. Zitate: Ich weiß plötzlich, dass ich mich immer an diesen Moment erinnern werde, wie ich da in meinem zu engen zitronengelben Kleid in der Eingangshalle stehe. Dass es sich wie der Anfang von etwas anfühlt, das noch passieren wird. Das Weiß draußen ist so still und glatt wie Milch. Mir kommt der Gedanke, dass die Spritzer feuriger Sommersprossen auf seinen Wangenknochen irgendwie wie Warnzeichen vor den bevorstehenden Tagen aussehen. Ich habe das Gefühl, dass die Dinge Gestalt annehmen, auch wenn ich diese Gestalt noch nicht erkennen kann. Fazit: Insgesamt konnte mich das Buch mit seiner Handlung leider nur teilweise überzeugen, es hinterlässt widersprüchliche Gefühle bei mir. Den Schreibstil und insbesondere die bildlich ausgeschmückten Vergleiche fand ich hervorragend. Trotzdem wurden einige Situationen unnötig in die Länge gezogen und andere widerum eher knapp dargestellt. Zum Ende hin wurde die Spannung deutlich angehoben, ich hatte das Gefühl, dass endlich etwas passiert und viele Unklarheiten geklärt werden würden. Im Laufe der Geschichte kam immer wieder das Gefühl auf, dass etwas im Argen ist, ich wollte wissen, was es mit dem Anwesen und vor allem den Kindern, aber auch mit Lornas Vergangenheit, auf sich hat. Den Zusammenhang der Geschichten von Amber und Lorna, und somit die Grundidee des Buches, fand ich interessant und gut umgesetzt. Ich gebe „Black Rabbit Hall“ insgesamt 4/5 Sterne. Vielen Dank an blanvalet für das Rezensionsexemplar. Links: https://trallafittibooks.wordpress.com/2016/05/29/rezension-black-rabbit-hall-eve-chase/

spannende Familiensaga mit wunderbarem Setting in Cornwall

Von: Nora von More than Words Datum: 27. May 2016

1968: Die 15-Jährige Amber Alton kommt jedes Jahr zur Ferienzeit zusammen mit ihrer Familie auf das alte Herrenhaus "Black Rabbit Hall", um von dem Stadttrubel in London entspannen zu können. Scheinbar vergeht die Zeit auch viel langsamer auf dem Familienanwesen und alles scheint perfekt, bis eines Tages an einem gewittrigen Abend ein Unglück geschieht, welches alles ändert. Heute: Lona Smith ist zusammen mit ihrem Verlobten Jon auf der Suche nach der optimalen Hochzeitslocation in Cornwall. Nach langer Suche stoßen die beiden doch noch auf Black Rabbit Hall und Lorna fühlt sich sofort zu dem Anwesen hingezogen, merkt jedoch schnell, dass die alte Besitzerin Mrs. Alton ein Geheimnis mit sich trägt. Ein wirklich schönes Buch, was mit seinem besonderen Schreibstil und dem tollen Setting in Cornwall punkten kann. Einige Handlungen der Famile Alton und Lorna konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was mich jedoch im Endeffekt nicht daran hindern konnte die Protagonisten im Jahre 1989 doch noch ans Herz zu schließen. Ein tolles Buch für alle Fans von Familien-Sagen mit Geheimnissen!

Leider zu glattgebügelte Geschichte

Von: Ponine T. Datum: 25. May 2016

Auf der Suche nach einer Hochzeitslocation fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon durch Cornwall. Eigentlich sind alle Herrenhäuser, die sie sehen, zu teuer, aber Lorna hat diese reise auch in erster Linie deshalb gemacht, weil ihr seit ihren Kindertagen ein Haus, das sie bei ihren Ferienausflügen in Cornwell gesehen hat, nicht mehr aus dem Kopf geht. Und tatsächlich finden sie Black Rabbit Hall, wie es genannt wird - ein heruntergekommenes, aber irgendwie idyllisches Herrenhaus, dessen Besitzerin Mrs Alton einen eher extravaganten Eindruck macht. Lorna fühlt sich dem Haus auf unerklärliche Weise verbunden und findet schließlich in einem Baum eingeritzt die Namen der vier Alton-Kinder ... In der zweiten Zeitebene erleben wir 1968, das letzte Jahr der Ruhe für die Familie Alton. Wie jedes Jahr verbringen sie ihre Ferien auf dem Familiensitz in Cornwall, doch wird in diesem Jahr etwas gesschehen, was vor allem das enge Verhältnis der Zwillinge Amber und Toby für immer zerstören wird ... Ich bin in der Hinsicht ja ein Cover-Victim, dieses Buch musste ich haben, weil es so hübsch auf dem Bidl aussah. Und dann bekomme ich die gebundene Ausgabe zugeschickt udn stelle fest: sie ist noch toller. Hinter einem milchig-weißen Umschlag, auf dem die Schrift prangt, versteckt sich ein Hardcover, das das Haus und seine Umgebung zeigt - sehr schön gemacht und ein echter Blickfang in meinem Regal ;-) Aber, und man merkt es schon, wenn ich anfange das Cover zu rezensieren, es wird ein großes aber - dieses Cover allein reicht nicht, wenn die Geschichte an sich einfach so vorhersehbar und dünn ist wie in diesem Buch. Es war ein einziger Satz, gesprochen irgendwo auf Seite 30 (jedenfalls noch innerhalb des ersten Bekanntwerdens mit Jon und Lorna), der mich quasi mit dem Holzhammer darauf steiß, was hier passieren wird. Für mich hat das Buch keine große Überraschung bereitgehalten, sondern war sehr durchschaubar und in der Hinsicht auch irgendwie langweilig. Jede der Figuren war genau das, was man sich davon erwarten musste, damit die geschichte genau so verläuft und nicht anders. Von tiefgründigen Charakteristiken habe ich da nicht viel vorgefunden, der interessante Ansatz bei zumindest einer Figur wird nicht weiter verfolgt, sondern nur so nebebnbei weiter mit abgehandelt. Das fand ich persönlich sehr schade, für mich hat dabei einfach die Qualität gelitten. Ich hätte mit dem sehr, sehr, sehr kitschigen happy End durchaus leben können (manchmal braucht man einfach etwas fürs Herz), wenn die Figuren auf ihrem Weg dahin den ein oder anderen Stolperstein gehabt hätten. so läuft es aber zu glatt, zu zielgerichtet und irgendwie auch zu oberflächlich ab, um mich wirklich mitzunehmen. Da hilft auch nicht noch so viel Atmosphäre auf dem Titelbild.

Hätte mehr Potential gehabt meiner Meinung nach

Von: lenisvea Datum: 22. May 2016

€ 19,99 [D] € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis) Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-0560-8 NEU Erschienen: 29.02.2016 Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Meine Meinung: Ich bin durch das Cover und den außergewöhnlichen Schutzumschlag auf das Buch aufmerksam geworden. Der Schutzumschlag ist leider nicht sehr robust, er kam schon eingerissen bei mir an. Da es sich um eine Familiengeschichte handelt, war ich sehr interessiert an dem Buch. Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Man lernt Lorna und ihren Verlobten Jon kennen. Die beiden wollen bald heiraten und sind auch der Suche nach einer Location. Lorna ist total versessen, auf Black Rabbit Hall zu feiern, obwohl es keine optimalen Voraussetzungen bietet. Es wechselt dann immer zwischen der Gegenwart, in der Lorna versucht, die Geschichte des Anwesens zu erforschen und der Vergangenheit im Jahre 1968, als die vier Alton-Geschwister die Tragödie erleben. Mir hat die Geschichte an sich sehr gut gefallen, aber es konnte mich dennoch nicht so wirklich begeistern. Der Schreibstil war nicht so flüssig wie gedacht und ich fand es ein wenig langatmig. Zum Schluss hin wurde es wieder interessanter. Alles in allem konnte mich das Buch nicht so überzeugen und begeistern, die Geschichte an sich hatte meiner Meinung nach viel mehr Potential. Ich kann es dennoch allen weiter empfehlen, die gerne Familiengeschichten lesen. Ich möchte das Buch mit 3,5 Sternen bewerten.

BLACK RABBIT HALL von EVE CHASE - EINE SPANNENDE FAMILIENGESCHICHTE

Von: Hannas Books Datum: 22. May 2016

Dieses Buch spielt auf 2 Zeitebenen (was ich besonders liebe)! In der Gegenwart treffen wir auf Lorna, die zusammen mit ihrem Verlobten John auf der Suche nach einem ganz bestimmten Ort für die bevorstehenden Hochzeit ist. Black Rabbit Hall - eine schöne Kindheitserinnerung von Lorna. Doch was sie in Black Rabbit Hall findet, verändert ihr ganzes Leben. 1968 - Die Familie Alton verbringt nahezu jede freie Zeit auf Black Rabbit Hall. Die Familie ist dort glücklich: Ruhe vom sonst so stressigen Leben in London, wunderschöne Wälder und Wiesen und das Meer. Ein nahezu perfektes Leben sollte man glauben. Doch an einem einzigen, schrecklichen Abend verändert sich das Leben aller auf tragische Weise. Mir hat dieses Buch sooooo gut gefallen! Der Schreibstil war detailliert, aber auch nicht in die Länge gezogen. Ich habe den Sommer schon richtig in meinem Wohnzimmer spüren können (wir hatten 9 Grad -.- ) und war so verliebt in die Geschichte. Ein Buch das ich bedenkenlos ALLEN empfehlen kann! 4,5*

Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht

Von: Martina Suhr Datum: 17. May 2016

Gesamteindruck: Für mich als Cover-Victim war natürlich wieder einmal der erste Eindruck ausschlaggebend. Obwohl das Titelbild eigentlich eher schlicht erscheint, was aber meiner Meinung nach typisch Britisch ist, hat es mich nicht mehr losgelassen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die es mich verlockend aus dem Bücherregal anlächelte, durfte ich endlich beginnen und in die Geheimnisse der Geschichte eintauchen. Schon zu Beginn fiel mir der angenehm gehobene und bildreiche Schreibstil positiv auf. Die Autorin schafft es mit ihren Worten, die Situationen und Stimmungen so zu transportieren, dass man das Gefühl hat, ein Teil davon zu sein. Auch wenn die ein oder andere skurril oder befremdlich anmutende Beschreibung in den ersten Kapiteln zu finden war, so sind es genau solche kleinen Noten, die den besonderen Charme und das Wesen der Protagonisten authentisch und nachvollziehbar machen. Generell kann man sagen, dass alle Figuren der Geschichte tiefgründig und detailreich beschrieben und konzipiert waren, was es mir als Leser sehr leicht machte, mich in sie hineinzufühlen. Ich musste mich jedesmal regelrecht zwingen, nicht noch ein Kapitel zu lesen, sonst wäre ich gar nicht zum Schlafen gekommen. Die Geschichte und die verschiedenen Plotfäden werden wirklich erlebnisreich verwoben. Eve Chase zieht sehr gekonnt die Spannungsbögen und baut gezielt Überraschungsmomente ein, um den Leser zu fesseln. Die unterschiedlichen Perspektiven geben der ganzen Handlung noch mehr Dynamik und die Kapitelenden sind immer so konzipiert, dass man unbedingt weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie es nun weitergeht. Mein Fazit: Wow, einfach nur wow. Selten hat mich ein Buch so bewegt zurückgelassen. Das Schicksal der Familie Alton und die Geschichte von Black Rabbit Hall ging mir direkt unter die Haut und hat mich sehr stark zum Nachdenken angeregt. Der spezielle Charme von Cornwall gepaart mit dieser tragischen und dennoch wundervollen Familiengeschichte, hat mich absolut und mit all meinen Sinnen fasziniert. Selbst nachdem ich das Buch zugeschlagen hatte, konnte ich mich nicht lösen und die Dinge, die ich gelesen und miterlebt hatte, ließen mich einfach nicht los. Schon lange hat mich kein Buch mehr derart gepackt und bewegt. Ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich die Familiengeschichte der Altons gelesen habe. Eine ganz klare Leseempfehlung, denn diese Geschichte hat so viele unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst, dass es definitiv das Prädikat Lieblingsbücher bekommt.

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

Von: seitenliebe Datum: 16. May 2016

Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses, der Geschmack der Vergangenheit, salzig, köstlich auf der Zungenspitze - das ist BLACK RABBIT HALL Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus... Eine Geschichte, die einen mitreißt, die einen mitfühlen lässt und einem nahe legt, wie viel Glück man hat, wenn das eigene Leben völlig harmlos, ja bald schon langweilig und ohne größere Hürden verläuft. Vorausgesetzt man kann sich gedulden.. Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, war ich wirklich gespannt. Der Klappentext versprach eine Geschichte, die mich vom ersten bis zum letzten Buchstaben mitreißen würde. Ich begann und wurde zunehmend enttäuschter. Ich brauchte geschlagene zwei Monate und drei andere Bücher zwischen drin, bis das Buch nach 230 Seiten endlich richtig spannend wurde. Danach konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und war wie gebannt, von all den Geheimnissen, die zwischen den Seiten schlummern. Meiner Meinung nach hätte man die Enthüllung eben dieser Geheimnisse besser auf das gesamte Buch verteilen können und sie nicht alle zusammen in die letzten Seiten schreiben sollen. Trotzdem war ich insgesamt sehr angetan und kann das Buch jedem (geduldigem) Leser empfehlen, der solche Geschichten liebt, die in der Vergangenheit und der Zukunft spielen, und wo sich am Ende beides vereint. Ich gebe dem Buch 3/5 Sternen aufgrund des schweren Einstiegs und der, meiner Meinung nach, schlechten Verteilung der Ereignisse. Black Rabbit Hall Eve Chase Blanvalet Verlag 19,99 Euro (gebundene Ausgabe) ISBN.: 978-3-7645-0560-8

Überraschende Wendungen und ein langgehütetes Familiengeheimnis

Von: Seitensegler Datum: 16. May 2016

Auf Black Rabbit Hall hat Zeit keine Bedeutung. Amber Alton verbringt jedes Jahr die Ferien mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern auf dem riesigen Familienanwesen in Cornwall. Bei einem weiteren Aufenthalt auf Black Rabbit Hall im Jahr 1968, geschieht etwas Schreckliches, wodurch das Familienglück für immer überschattet wird. Amber und ihr Zwillingsbruder Toby entfernen sich daraufhin voneinander, obwohl sie sonst immer unzertrennlich waren. Zusätzlich kommt eine besitzergreifende Fremde in das Leben der bereits angeschlagenen Familie und eine verbotene Liebe entsteht. Ungefähr 30 Jahre später ist Lorna mit ihrem Verlobten Jon auf der Suche nach einer passenden Hochzeits-Location. Sie finden Black Rabbit Hall und Lorna ist sofort begeistert. Irgendetwas an dem Haus lässt sie nicht los. Als sie dann noch zufällig auf die in einen Baum eingeritzten Namen der Alton-Kinder stößt, ist ihre Neugierde geweckt. Sie beginnt die verschlungene Geschichte von Black Rabbit Hall aufzudecken und muss sich dabei ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Als allererstes ist mir dieses wunderschöne Cover aufgefallen, mit der verschlungenen Schrift und den Gold-Applikationen. Hat man das Buch in Gebunden vor sich, kann man den milchig-trüben, leicht durchlässigen Umschlag abnehmen und man hat nur noch das Bild von dem Anwesen auf dem Cover, was eine sehr schöne Idee ist. Anfangs war eher schwer in die Geschichte reinzufinden und die Verhältnisse zwischen den Charakteren zu erschließen. Aber nach einer gewissen Einlese-Zeit fängt man an, relativ gut durchzublicken. Es hat mir sehr gut gefallen, dass das Buch zu zwei unterschiedlichen Zeiten spielt und man als Leser ständig hin und her springt. Auch, dass die Schriftart sich ändert, je nachdem in welcher Zeit man gerade liest war gestalterisch sehr schön. Der Schreibstil ist nüchtern und ungeschönt aber trotzdem sehr präzise, durch die teils bildliche Sprache. Die Geschichte wird sehr spannend durch die kleinen Cliffhanger, am Ende jedes Kapitels, die einen dazu bringen, das Buch nicht weglegen zu können. Es war außerdem praktisch unmöglich vorauszusagen, was als nächstes passieren könnte. Es gibt so viele unerwartete Wendungen in der Geschichte, die das Buch bis zur letzten Seite spannend machen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne geheimnisvolle, aber nicht allzu gruselige Romane liest. In „Black Rabbit Hall“ ist für jeden etwas dabei: Liebe, Hass, dramatische Unglücke, Familienkrisen und natürlich ganz viel Spannung.

Ein toller Debüt Roman "Black Rabbit Hall" von Eve Chase

Von: Kim Datum: 14. May 2016

Name: Black Rabbit Hall Autor/in : Eve Chase Originaltitel: Black Rabbit Hall Verlag : Blanvalet Seitenanzahl: 411 Erscheinungsdatum : 29.Februar.2016 Format : Hardcover Preis: 19,99€ Handlung: (Klappentext) Der Geruch nach Bienenwachs,das Summen des Globusses,der Geschmack der Vergangenheit,salzig,köstlich auf der Zungenspitze das ist Black Rabbit Hall. Amber Alton weiß,dass die Stunden auf Black Rabbit Hall,dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie,müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorana Smith und ihr verlobter Jon auf der suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls-und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes,aber wunderschönes Haus. Lorana verliebt sich auf den ersten Blick in das alte Haus,an das sie sich aus ihrer Kindheit erinnert,fühlt eine tiefe Verbundenheit,die sie sich nicht erklären kann. Als sie eine Beunruhigende Inschrift findet, die scheinbar von einem der Alton Kindern in einen Baum geritzt wurde,wird ihr klar,dass die Vergangenheit von Black Rabbit Hall so dunkel und verworren ist wie die wälder,die das Haus umgeben. Lorana hat das Gefühl, dass es an ihr ist, die Geheimnisse dieses Hauses ans Licht zu bringen Das Buch ist in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben,einmal erzählt Amber was im jahr 1969 war und dann erzählt Lorana mehr als drei Jahrzehnte später. Meine Persönliche Meinung: Ich fand das Buch an sich eigentlich ganz spannend ,es ist wirklich spannend geschrieben und man fühlt mit in die Geschichte rein,ich hatte zwar in der Mitte eine kleine Leseflaute ,aber danach kam ich wieder rein und habe mit gefiebert und wollte immer weiter lesen. Ich finde es toll das ,dass Buch so gesehen in zwei Perspektiven geschrieben ist,es ist wirklich interessant wie Amber über das Schicksal hafte erzählt und wie Lorana ihre Hochzeitsfeier mit Jon Plant. Amber,Lorana und Jon sind mir ein kleines bisschen ans Herz gewachsen und ich finde es schade das ,dass Buch jetzt zu ende ist. Ich finde es echt immer wieder beeindrucken wie Menschen so Kreativ sein können und ein ganzes Buch schrieben können ,dieser Debüt Roman von Eve Chase ist ein echt gutes Buch! Und ich hoffe das Eve Chase noch viele,viele weitere Bücher schreiben wird! 4 von 5 Sternen

Eine tolle Familiengeschichte

Von: Mitchel Datum: 09. May 2016

Rezension zu Black Rabbit Hall von Eve Chase Zum Inhalt: Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgenommen und in den Bann gezogen. Dadurch das die Geschichte in zwei verschiedenen Zeiten spielt gab es dieser Geschichte den richtigen Dreh und hat den Leser auf eine Reise durch die Zeit genommen. Die Geschichte um Amber und ihrer Familie hat mit in ihren Bann gezogen. Ein schwerer Schicksalsschlag trifft die Familie, so dass einiges aus dem Ruder zu laufen scheint. Die Kinder müssen kurz nach dem Schock eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen die das Zusammenleben der Familie auf eine erneute Zerreißprobe stellt. Trotz all der Warnungen und Hinweise scheint jeder seinen eigenen Weg zu gehen und versucht mit dem Verlust auf seine Art und Weise fertig zu werden. Als Jahre später Lorna auf der Suche nach einem Ort zum Heiraten ist. Ist sie von diesem Haus begeistert und setzt es sich in den Kopf dort unbedingt zu heiraten. Trotz all der Skepsis ihres Vaters und ihres Verlobten möchte Lorna dem Geheimnis auf der Spur kommen. Welches die Beziehung zwischen Lorna und Jon auf eine ebenfalls schwere Zerreißprobe stellt. Eve Chase hat einen wunderbaren Familienroman voller Geheimnis geschrieben. Welcher sich sehr leicht und flüssig liest. Durch den tollen Aufbau des Buches ist es leicht zwischen den verschiedenen Jahren hin und her zu wechseln. Ein tolles Buch welches ich gerne weiterempfehlen werde.

Ein packender Familienroman

Von: Mirella Pagnozzi Datum: 08. May 2016

Ich habe das Buch nun durch. Endlich ... Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt ... ... Anfangs, im Prolog, hatte ich ein wenig Probleme, reinzukommen, da mich der Inhalt des letzten Buches noch so sehr beschäftigt hatte. Als ich dann schließlich den Zugang dieser neuen Familiengeschichte finden konnte, habe ich nicht mehr aufhören können zu lesen und ärgerte mich über jede Unterbrechung, die der Alltag so mit sich brachte. Zur Erinnerung gebe ich erneut den Klappentext rein: "Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ..." Und wieder musste ich jede Menge Kaugummi-Leichen entsorgen. Mich hat die ganze Story dermaßen gefesselt, dass ich schließlich tatsächlich froh war, als ich das Ende erreicht habe ... Eine so verzwickte Familiengeschichte, die mit so vielen kreativen Ideen und Intelligenz ausgefüllt war, versetzte mich in ein großes Staunen. Die Autorin hatte so viele Fäden in der Hand, dass ich mich fragen musste, wie sie es geschafft hat, diese vielen Figuren in den unterschiedlichen Geschichten und in verschiedenen Epochen so zu koordinieren, ohne dass sie selber einen Faden verloren hat. Dazu noch eine fantasievolle Sprache, ohne dass sie kitschig wirkte. Der Schluss hat mir besonders gut gefallen, denn er schloss eine Lücke, die des Kontextes wegen entstand. Ich möchte inhaltlich nicht zu viel verraten, denn ich gönne jeder Leserin und jedem Leser von der ersten bis zur letzten Seite dieselbe Spannung und dieselben Überraschungen, die ich erlebt habe. Deshalb muss man hier allein mit dem Klappentext vorliebnehmen. Mein Fazit? Es kommt nicht häufig vor, aber es kommt vor, dass ich mich zu einer Geschichte vollkommen bedeckt halte, und äußere mich nur über das Schreibkonzept, über den Rahmen, in dem der Roman eingebettet lag. Das Buch ist zudem noch so facettenreich, dass ich keine Figur und keine Episode aus dem Zusammenhang reißen möchte. Die Geschichte soll als Ganzes bestehen bleiben, damit jede Leserin und jeder Leser eigene Leseerlebnisse zu sammeln in der Lage ist. Ein Buch, das man zwei Mal lesen, über das man aber nicht zu viel verraten sollte.

Eine sehr schöne Geschichte, über eine Familie die in Cornwall einmal sehr glücklich war...

Von: Bücherwesen Datum: 07. May 2016

Inhalt: Zur Schule gehen die großen Alton-Kinder in der Gegend von London, aber ihren Urlaub verbringen sie dort, wo ihr Herz hängt: Auf Black Rabbit Hall, der Residenz der Familie in Cornwall. Dort sind die Stunden und Tage länger und man hat trotzdem das Gefühl nichts geschafft zu haben, aber alle sind glücklich. Zumindest bis zu dem Tag, an dem das erste große Unglück über die Familie herein bricht. Meine Meinung: Die Geschichte der Familie Alton spielt in der Zeit 1968/1969 und wechselt immer mit der Geschichte von Lorna und Jon die auf der Suche nach der passenden Hochzeitslocation sind und die in der Gegenwart spielt. Lorna möchte trotz einem beinahe Unfall unbedingt nach Black Rabbit Hall und als sie da ist, bekommt sie ein vertrautes Gefühl. Sie möchte dort unbedingt heiraten, aber Jon ist nicht sonderlich begeistert, denn das Anwesen ist in keinem guten Zustand. Wäre Lornas Geschichtsstrang nicht so wichtig gewesen, würde ich sagen, dass ich ihn nicht bräuchte. Mich hat vor allem die Zeit mit der Familie Alton fasziniert. Amber, die von ihrem Zwillingsbruder Toby fast erdrückt wird mochte ich am liebsten. Sie hat versucht es jedem Recht zu machen und hat sich trotz der Einengung durch Toby mit ihm verbunden gefühlt, zumindest bis sie sich in jemanden verliebt. Die zwei haben auch noch zwei jüngere Geschwister. Barney ist ein wilder Junge, den es am liebsten zu den Kaninchen zieht und seine kleine Schwester Kitty ist dauernd mit Puppenwagen und ihrer Puppe "Lumpenpüppi" unterwegs. Die Eltern wirken glücklich und verliebt. Hugo ist der ernstere Part, aber er vergöttert seine Frau und das merkt man in jedem Moment, in dem man ihn und seine Frau Nancy beobachten darf. An einem stürmischen Tag passiert etwas sehr schlimmes und die Familie muss umso mehr zusammen halten. Eines Tages steht dann jemand vor der Tür, der die Familie immer weiter spaltet und vor allem Toby zieht sich zurück und sieht überall das Böse. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil es so ähnlich klang wie "Das Seehaus" und es war auch ähnlich, aber ich muss sagen, dass es noch gefühlvoller und interessanter für mich war. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn ich konnte die Liebe und die Spannung das ganze Buch über spüren. Fazit: Eine sehr schöne Geschichte, über eine Familie die in Cornwall einmal sehr glücklich war und die erst wieder daran erinnert werden muss wie wichtig Zusammenhalt ist.

Das Geheimnis von Black Rabbit Hall...

Von: nicigirl85 Datum: 06. May 2016

Da ich Romane mit Familiengeheimnissen sehr mag und mich die Optik des Buches wirklich ansprach, begann ich unvoreingenommen mit der Lektüre. In der Geschichte geht es um Lorna, die etwas ganz Besonderes für ihre Hochzeit mit Jon haben möchte. Als sie bei ihrer Planung auf das Anwesen "Black Rabbit Hall" stößt, ist es um sie geschehen. Irgendwie verspürt sie eine Verbindung zu diesem Haus, doch wie kann das sein? Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, die den interessierten Leser zum Rätseln animieren. Zum Einen haben wir die Handlung um 1969, in der es um die Familie Alton geht. Deren Leben ändert sich schlagartig als in einer Gewitternacht etwas Schreckliches passiert. Rund drei Jahrzehnte später geht es um Lorna und ihren Zukünftigen. Normalerweise bevorzuge ich bei solchen Büchern immer den Vergangenheitspart, aber hier waren wirklich beide Handlungsstränge sehr spannend. Auch wenn die Vergangenheit nicht so lange her ist, fühlte sich das Cornwall der 60er deutlich älter an als ich es erwartet hatte. Gerade die damaligen Konventionen haben mich doch arg überrascht. Lornas Begeisterung für das Anwesen konnte ich sehr gut verstehen, habe ich doch auch etwas für alte Häuser über, haben die doch meist etwas Romantisches an sich. Lorna mochte ich auf Anhieb gern, weil sie sich gegenüber ihrem Liebsten durchsetzt und einfach mehr erfahren will. Aber auch die Familienmitglieder der Altons, allen voran Amber, waren gut gezeichnet und deren Handeln stets nachvollziehbar. Es muss schwer sein die Familie zusammen zu halten, wenn das Schicksal so hart zuschlägt. Einzig Caroline mochte ich nicht, aber in jeder Geschichte muss es auch einen bösen Charakter geben. Sie war einfach nur garstig und grausam. Wer Sorge hat, dass er die beiden Zeiten nicht auseinanderhalten kann, dem sei gesagt, dass dies nicht passieren kann, da für die beiden Handlungsstränge unterschiedliche Schriftarten gewählt worden sind und die Kapitel auch jeweils mit Jahreszahlen überschrieben sind, so dass die Orientierung sehr leicht fällt. Eve Chase ist mit diesem Werk eine bezaubernde Familiengeschichte gelungen, die mit allem auftrumpft, was ich brauche: Liebe, Intrigen, Familienzusammenhalt und tolle Landschaftsbeschreibungen. Fazit: Ein besonderes Buch, welches ich gern gelesen habe und nur zu gern weiterempfehle. Klasse!

Geheimnisse

Von: leseratte1310 Datum: 06. May 2016

Die Familie Alton sind eine glückliche Familie. Die Sommermonate verbringt die Familie auf Black Rabbit Hall. Dort vergeht die Zeit einfach anders. An einem stürmischen Abend im Jahre 1968 geschieht ein furchtbares Unglück, das für die ganze Familie zu einer Tragödie wird. Ungefähr dreißig Jahre später sucht Lorna zusammen mit ihrem Verlobten Jon in Cornwall nach einem Ort für ihre Hochzeit. Black Rabbit Hall nimmt Lorna gleich gefangen, während Jon den alten, etwas baufälligen Kasten sehr viel kritischer sieht. Aber es zieht Lorna wieder zu diesem Haus und sie verbringt dort einige Tage, um mehr zu erfahren. Nach und nach werden dort Geheimnisse freigegeben, die mehr mit Lorna zu tun haben, als diese jemals ahnen konnte. Die Geschichte liest sich sehr angenehm. Die Sprache ist manchmal etwas blumig. Das Haus, die Gegend und das Leben dort wird detailliert und atmosphärisch beschrieben, so dass man sich dorthin versetzt fühlt. Auch die Personen sind ausführlich und authentisch geschildert. An den träge dahinfließenden Tagen auf Black Rabbit Hall spürt man die tiefe Verbundenheit zwischen Nancy und Hugo. Nach dem Tod seiner Frau ist Hugo ein Wrack. In seinem Schmerz vergisst er die Kinder, die er verstört sich selbst überlässt. Kitty, die kleinste, begreift nicht so recht, was geschehen ist. Barney musste mit ansehen, wie seine Mutter zu Tode kam. Amber versucht die Rolle der Mutter einzunehmen und allen Halt zu bieten, aber ihrem wilden Zwillingsbruder Toby kann sie nicht helfen. Auch wenn ich Hugos Trauer verstehen kann, so begreife ich nicht, wie er dann so handeln konnte, wie er es tat. Nach kurzer Zeit holt er sich eine neue Frau ins Haus, damit die Kinder versorgt sind. Caroline ist so ganz anders als die liebevolle und nachsichtige Nancy, was die Kinder noch mehr verstört und Ablehnung nach sich zieht. Aber Caroline ist auch fürchterlich unsympathisch, hartherzig und rücksichtslos. Hugo lebt mehr oder weniger sein eigenes Leben und verschließt die Augen vor dem, was da brodelt. Lorna ist so von dem Haus fasziniert, dass sie darüber Jon beinahe vergisst. Der reagiert darauf etwas ungehalten, aber glücklicherweise liebt er Lorna sehr. Die Aufmachung des Buches mit dem transparenten Schutzumschlag finde ich besonders toll. Die Geschichte wechselt zwischen den Zeiten, so dass wir unterschiedliches Perspektiven erleben können. Ich habe mitgelitten und mit nach Geheimnissen gesucht. Einiges war vorauszusehen, anderes hatte ich so nicht erwartet. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte emotional angesprochen. Eine berührende Familiengeschichte.

lesenswert und gut geschrieben

Von: Sabine aus Ö Datum: 06. May 2016

Das Buch fiel mir zuallererst durch die schöne Covergestaltung auf. Ein durchsichtiger Schutzumschlag mit der Beschriftung, darunter ist das Buch selbst, auf dem der Herrensitz zu sehen ist, sonst nichts. Mit dem Umschlag sieht es aus, als ob er hinter Nebel verschwunden und gerade noch sichtbar wäre. Alleine diese Umschlaggestaltung hatte mich schon mal neugierig auf das Buch gemacht. Meine Meinung zum Buch: Die Geschichte beginnt im Jahr 1968 und wird aus der Sicht der damals 14jährigen Amber erzählt, die gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Toby, ihren beiden kleineren Geschwistern Barney und Kitty und ihren Eltern die Ferien auf dem Herrensitz der Familie, Black Rabbit Hall, verbringt. Es sind wunderbare Zeiten, von denen sie erzählt, die Kinder von ihrer Mutter bestärkt, sich frei und ungezwungen zu bewegen und ihre Meinung zu sagen. Doch dann passiert etwas, und Amber und ihre Geschwister müssen schneller erwachsen werden, als sie wollen. Die Autorin hat es sehr gut geschafft, diesen engen Zusammenhalt der Familie, besonders auch den der Geschwister, zu schildern. Fast könnte man glauben, alles als Zuschauer mitzuerleben. Gemeinsam mit der Schilderung des Familienlebens hat sie ein lebhaftes Bild von Black Rabbit Hall und seiner Umgebung erschaffen, das einem das Gefühl gibt, vor Ort zu sein. Dazwischen wechselt die Geschichte in die Gegenwart zu Lorna, die mit ihrem Verlobten Jon auf der Suche nach einer geeigneten Hochzeitslocation ist und auf Black Rabbit Hall stößt, das eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf sie ausübt, sehr zum Unverständnis ihres Verlobten, der in dem Herrensitz nichts anderes als einen großen langsam verfallenden Steinhaufen sieht. Der Großteil des Buches erzählt aus der Vergangenheit, vom weiteren Verlauf des Lebens von Amber und ihrer Familie über einige Jahre. Obwohl es eine eher ruhige Geschichte ist, zum Teil auch ein wenig düster, konnte ich mich aufgrund des flüssigen Erzählstils und der anschaulichen Beschreibungen leicht in die Geschichte und die Personen versetzen, ohne dass es jemals langweilig wurde. Die Autorin hat es gut verstanden, im Laufe des Buches eine Spannung aufzubauen, die es schwer macht, das Buch auf die Seite zu legen. Langsam werden Gegenwart und Vergangenheit miteinander verwoben, und gerade dieses ineinander-vermischen hat die Geschichte interessant gemacht, bis es auf den letzten 100 Seiten dann so richtig spannend wird und sich die Handlung schnell bis zum Höhepunkt weiterentwickelt. Alles in allem war dies also ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das mich von Beginn an fesseln konnte. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung. Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares.

Erinnert an frühere Jahre der Literatur

Von: Andrea Hübner Datum: 02. May 2016

Roman, Familiensaga Klappentext: Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses. Der Geschmack der Vergangenheit. Salzig, köstlich auf der Zungenspitze – das ist BLACK RABBIT HALL Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes , leicht verfallenes , aber wunderschönes Haus… Mein Umriss: Lorna und Jon wollen heiraten. Weitab ihrer Heimatstadt London, in Cornwall. Auf einem alten Landsitz soll die Hochzeit gefeiert werden. Auf der Suche nach Black Rabbit Hall will Jon schon aufgeben, als er in einen Beinaheunfall verwickelt wird und ihm der Bauer den restlichen Weg auf den Landsitz erklärt. Dort angekommen, sieht Jon das Gebäude nüchterner als Lorna. Er will ihr die Feier dort ausreden. Lorna jedoch verliebt sich auf Anhieb in das alte Gemäuer und bleibt sogar ein paar Tage, um mehr darüber zu erfahren. Als sie Bruchstücke über die ehemaligen und auch der noch aktuellen Bewohner erfährt, sieht sie einen Zusammenhang mit ihrer eigenen Adoption und beginnt, näher zu forschen und stößt auf Dinge, die sie niemals für möglich hielt… Mein Eindruck: Schnell liest man sich in diesen Roman ein. Die Schreibweise der Autorin erinnerte mich etwas an die Bücher der Jahre 1950 bis 1970. Damals beherrschten die Autoren sie ebenso wie Eve Chase. Blumig, bildhaft, teils so detailverliebt, dass es schon unrealistisch ist und trotzdem einfach nur schön zu lesen. Nein, um anspruchsvolle Literatur handelt es sich bei diesem Buch nicht, aber das wollte Chase wohl auch nicht erreichen. Hier geht es nur darum, den Leser nach Cornwall zu entführen, ihn eintauchen zu lassen, in die Landschaft und diesen ehemaligen Landsitz, der zu verkommen begann, als sich der Herr des Hauses nach dem Tod seiner ersten Frau eine Nachfolgerung für sie ins Haus holte. Durch die Beschreibungen der Autorin, kommt es einem während des Lesens vor, als würde man mitten drin sein, die Gerüche wahrnehmen, den Wind, die salzige Meeresbrise und man hört die Kinder, die dort lebten. Die Aufmachung des Buches verdient besonderes Lob. Der Schutzumschlag besteht aus Transparentpapier, auf dem der Klappentext und der Titel gedruckt ist. Nimmt man diesen ab, so erkennt man nur noch Black Rabbit Hall unter einem wolkenverhangenen Himmel. Eben wie das Buch an sich, ist die Aufmachung auch eine Augenweide, die sich in jedem Bücherregal einen Sonderplatz verdient Mein Fazit: Nette Unterhaltung für entspannte Urlaubstage oder während einer längeren Bahnfahrt Danksagung: Mein Dank geht an den Blanvalet Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zukommen ließ. An Randomhouse geht mein herzlicher Dank, das Cover zum Zwecke der Veröffentlichung in Verbindung mit meiner Rezension veröffentlichen zu dürfen

Ein grandioses Debüt

Von: Chaoshoch4 Datum: 30. April 2016

Der Inhalt: In der Gegenwart: Lorna ist auf dem besten Wege ihren Verlobten Jon in den Wahnsinn zu treiben. Im positiven Sinne. Denn sie scheucht ihn in einem winzigen roten Auto quer durch Cornwall auf der Suche nach der einem alten, romantischen Herrenhaus für ihre Hochzeitslocation. Diverse dieser Herrenhäuser haben sich die beiden nun schon angesehen, aber keines davon konnte Lorna zu 100% überzeugen. Sie ist auf der Suche nach einem ganz bestimmten Herrenhaus. Sie sucht nach „Black Rabbit Hall“ einem alten und leider schon leicht verfallenen Herrenhaus zu dem ihre kürzlich verstorbene Mutter sie als Kind, immer wieder hingeschleppt hat. Während Jon beim Anblick des schon etwas heruntergekommenen Herrenhauses am liebsten auf dem Absatz kehrt machen würde, wird Lorna geradezu magischer Art und Weise vom Sog des Hauses und seiner Geschichte angezogen. Im Jahre 1968: Sehr gerne wäre Amber in London geblieben und auf die Party ihrer besten Freundin gegangen. Aber ihre Mutter, der leuchtende Mittelpunkt ihrer Familie, hat darauf bestanden, das sie die Sommerferien um eine Woche vorziehen um so schnell wie Möglich zu ihrem Sommersitz „Black Rabbit Hall“ in Cornwall aufzubrechen. Für die 6-köpfige Familie ist „Black Rabbit Hall“ ein regelrecht magischer Ort. Ein Ort an dem die Familie die sonst durch Schulen und Termine getrennt ist, wieder zusammenkommt und sich auf ihre Wurzeln besinnt. Amber sieht ihren Zwilligsbruder Toby, der sonst ein Internat besucht wieder, ihre kleinen Geschwister Barney und Kitty, fahren Dreirad im Festsaal, jagen Kaninchen auf den Wiesen oder fahren eine alte Puppe spazieren, während ihr Vater in seinem Arbeitszimmer Geschäfte regelt und ihre Mutter entweder mit allen gemeinsam am Strand liegt, oder auf ihrem Pferd „Knight“ reitet. „Black Rabbit Hall“ ist wie eine sichere Blase für die Familie Alton, bis das ein Sturm aufkommt, die Blase platzen lässt und sich plötzlich alle mit neuen Situationen und Rollen innerhalb der Familie arrangieren müssen. Meine Meinung: Mal ganz davon ab, dass ich sowieso ein riesiger England und Cornwall Fan bin, läd schon die Aufmachung des Buches natürlich zum schmökern und versinken ein. Dieses wunderschöne Herrenhaus im Hintergrund das durch den leicht milchigen Schutzumschlag quasi im Nebel versinkt, passt einfach wie die Faust aufs Auge. Wirklich, einen Respekt an die Designer hier. Aber in erster Linie geht es natürlich nicht um das Outfit des Buches, sondern um dessen Inhalt. „Black Rabbit Hall“ ist tatsächlich der Debütroman von Eve Chase und wenn sie bereits ein derart starkes, emotionales und tiefgehendes Debüt schreibt, bin ich gespannt womit sie mich in Zukunft noch überraschen wird, denn ich werde sie als Autorin definitiv im Hinterkopf behalten um noch weitere ihrer Bücher zu lesen. Eve Chase konnte mich mit „Black Rabbit Hall“ bis auf ein paar Längen absolut überzeugen. Natürlich wurde das sprichwörtliche Rad von der Autorin nicht neu erfunden, der Verlag verkauft das Buch als eine Familiengeschichte mit Geheimnis, und dementsprechend ist dem Leser bereits beim Lesen klar, das die beiden Geschichtsstränge in einander greifen werden und Lorna irgendwie mit der Familie Alton und „Black Rabbit Hall“ verbandelt sein wird, aber die Geschichte selbst hat Spaß gemacht zu lesen. Ich konnte mich von den Landschaftsbeschreibungen und den Erlebnissen der Familie in ihrer kleinen Blase verzaubern lassen, konnte aber genauso die Abwärtssprirale der Familie nachvollziehen und verstehen. Auch wenn in gewisserweise Vohersehbar ist, worauf die Geschichte am Ende hinausläuft, gibt es dennoch Wendungen und Überraschungen die ich als Leser so nicht erwartet habe und die mich teilweise sogar kurz innehalten ließen beim Lesen

Eve Chase - Black Rabbit Hall

Von: Zeitalter der Bücher Datum: 28. April 2016

Meine Meinung: Das Cover von diesem Buch finde ich super interessant. Auf dem Buchdeckel ist blauer Himmel und eine Landschaft mit einem Herrenhaus zu sehen. Eigentlich nicht spektakuläres, aber der Schutzumschlag rundet das ganze ab. Der Schutzumschlag ist so milchig, aber dennoch durchsichtig, so dass man die Landschaft und das Haus auf dem Buchdeckel noch sieht. Auf dem Schutzumschlag steht dann der Titel des Buches und das Haus oben auf dem Umschlag schimmert gold. Mir gefällt das sehr, da es mal was anderes ist. Der Schreibstil in diesem Buch ist im großen und ganzen gut. Er lässt sich sehr gut lesen. Er ist sehr leicht geschrieben und es lässt sich eigentlich sehr flüssig lesen. Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt, wobei der Epilog aus der Sicht von Ambers Mutter geschrieben ist. Der erste spielt in der Gegenwart und der zweite in den 60er Jahren. Trotzdem stört mich der Schreibstil ein wenig, denn für mein Gefühl hat die Vergangenheit mehr Tiefgang, wie die Gegenwart. Ich hatte das Gefühl das die Geschichte rund um die Gegenwart sehr Oberflächlich ist und nicht den nötigen Tiefgang hat, denn sehr viel bleibt oberflächlich und es wird nicht weiter darauf eingegangen. An sich lässt sich das Buch zwischen durch lesen. Dann sind da noch die Charaktere. Mir gefielen nicht alle Charaktere. Am besten sind in meinen Augen die Charakter die rund um Ambers Geschichte auftauchen und eine Rolle spielen. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, aber meiner Meinung nach geht da noch mehr. Dann ist da noch die Geschichte von Lorna und Jon. Die beiden Charaktere und auch der Rest bleiben sehr blass. Es sind viele Sachen passiert und gesagt worden, die für mich keinen Sinn ergeben haben. Die Idee hinter dieser Geschichte ist nicht schlecht und hat viel Potenzial, doch leider ist sie auch viel zu vorhersehbar ist. Die Autorin hätte viel viel mehr aus dieser Geschichte heraus holen können. Das Ende kam ein ein wenig zu schnell, aber so ganz hat es mir nicht gefallen, denn es sind einige Fragen offen geblieben. Fazit: Ein super Buch gut für zwischendurch. Aus der Geschichte hätte die Autorin meiner Meinung nach viel mehr heraus holen können. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Punkten.

Viele Emotionen, wenn auch teilweise langatmig

Von: Bücherschrank - Warum Kleider, wenn es Bücher gibt? Datum: 28. April 2016

Das Cover Ich finde das Cover großartig. Es ist wunderbar verträumt und spiegelt hervorragend, um was es in dieser Geschichte geht. Ein besseres Cover hätte man nicht wählen können. Meine Meinung: Ich finde Geschichten aus mehreren Sichtweisen toll, ebenso die Sprünge durch die Zeit. Allerdings fand ich auch, dass sich die Geschichte zwischendurch als langatmig erwies. Ich möchte nicht zu viel über die Geschichte selbst verraten, da die Spoilergefahr recht hoch ist. ;) Ich habe mir am Anfang schwer getan, wirklich in die Geschichte hineinzufinden, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten, war ich dann doch endlich in der Story drin. Lorna und Jon (Gegenwart) sind auf der Suche nach einer perfekten Location in Cornwall für ihre Hochzeit und als sie das Anwesen sehen, fühlt sich Lorna sofort mit dem Anwesen verbunden, obwohl sie es sich selbst nicht erklären kann. Man erfährt sehr viel über die Familie, die in den 60er Jahren regelmäßig auf dem Anwesen Urlaub machten. Nach und nach kommt in der Gegenwart, aber auch in der Vergangenheit mehr von der Familie ans Tageslicht. Die Geschichte ist in jeder Hinsicht emotional und hat den Zuspruch auf jeden Fall verdient. Eine wunderschöne Geschichte, die alle Emotionen abdeckt.

Eine Familiengeschichte

Von: Bearnerdette Datum: 24. April 2016

Die Alton sind eine scheinbar perfekte Familie. Das weiß auch Tochter Amber, die mit ihren Eltern und Geschwistern den Sommer immer im Anwesen Black Rabbit Hall in Cornwall verbringt. So hätte es immer weiter gehen können, würde nicht ein tragischer Unfall alles auf den Kopf stellen. Der Tod ihrer Mutter stürzt Amber und ihre ganze Familie in ein tiefes Loch und nichts mehr kann so sein, wie es vorher gewesen ist. [Pin on Pinterest] Jahrzehnte später sucht die junge Lorna nach dem Anwesen Black Rabbit Hall. Dort will sie ihren Verlobten Jon ehelichen. Doch Black Rabbit Hall ist nicht leicht zu finden und endlich dort angekommen, muss Lorna feststellen, dass den Ort mehr Geheimnisse umgeben als sie erwartet hat. Und dann ist da noch der Tod ihrer eigenen Mutter, der ihr schwer auf dem Herzen liegt. Black Rabbit Hall ist der Debutroman der Schriftstellerin Eve Chase und auf den ersten Blick ein ziemlich dicker Wälzer. Auf 411 Seiten erstreckt sich die Familiengeschichte rund um das Anwesen in Cornwall. Dabei läuft die Handlung auf zwei Ebenen ab: Ambers Geschichte und Lornas Geschichte. Insgesamt hat mich Ambers Geschichte mehr gepackt und sie war mir auch sympathischer. Lornas und Jons Turteleien haben mich hingegen eher gelangweilt und Lorna war mir nicht immer so sympathisch. Die Handlung schreitet eher langsam voran und das hat es für mich erschwert, mich in dem Buch zu verlieren. Dabei war der Schreibstil eigentlich schön. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert aber einige Nebencharaktere blieben eher blass. Black Rabbit Hall war an und für sich eine interessante Familiengeschichte mit vielseitigen Charakteren, hatte aber auch die ein oder andere Länge. Kein Buch was man schnell mal zwischendurch liest, sondern ein Roman für den man sich Zeit nehmen sollte. Das Buch hat einen schönen edlen Schutzumschlag, ist im Blanvalet Verlag erschienen und online und in gut sortierten Buchhandlungen erhältlich.

ein sehr gutes Debüt der Autorin

Von: Manja Datum: 23. April 2016

Meine Meinung „Black Rabbit Hall – Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert“ stammt von der Autorin Eve Chase. Angesprochen vom wirklich toll gemachten Cover und dem interessant klingenden Klappentext begann ich dieses Debüt der Autorin zu lesen. Die im Buch vorkommenden Charaktere sind sehr gut beschrieben. Amber ist eine von ihnen. Sie lebt im Jahr 1968. Bis zu dem Tag, an dem ein Unfall ihr Leben komplett verändert, ist Amber lebensfroh. Dann aber muss sie mit ansehen wie ihre Familie den Bach runtergeht. Lorna, die andere Protagonistin, lebt im Jahr 2011. Sie und ihr Verlobter suchen gerade eine Feierlocation für ihre Hochzeit. Black Rabbit Hall hat es Lorna auf Anhieb angetan. Nach und nach lüftet sie ein Geheimnis, das eng mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist. Ich mochte sowohl Amber als auch Lorna sehr gerne. Beide waren mir sehr sympathisch. Die Nebencharaktere des Romans sind soweit ebenso gut gelungen. Manch einer bleibt jedoch arg im Dunkeln, hier hätte es gerne ein wenig mehr sein können. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm flüssig lesbar. Einmal angefangen wurde ich immer tiefer ins Geschehen hineingezogen und wollte wissen was es mit Black Rabbit Hall wirklich auf sich hat. Geschildert wird das Geschehen hier auf zwei Zeitebenen. Zum einen aus Ambers Sicht in der Vergangenheit, wofür die Autorin die Ich-Perspektive verwendet hat und dann mit Hilfe von Lorna in der Gegenwart. Ich muss gestehen Ambers Perspektive hatte es mir hier ganz besonders angetan. Die Handlung ist hier voller Geheimnisse. Diese zu lüften darum geht es. Außerdem geht es um die Familie, es geht dramatisch und auch spannend zu. Es wirkt alles sehr realistisch und glaubhaft. Hinzu kommt der stetige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, der einen zusätzlichen Reiz auf mich ausübte. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung von Black Rabbit Hall. Ich konnte das Haus vor meinem geistigen Auge sehr, die Räume, es erwachte alles zu Leben. Das Ende hat mir soweit gut gefallen. Es wirkte nicht unbedingt vorhersehbar und hat mich zum Teil überrascht. Es schließt den Roman gut ab und macht ihn rund. Fazit Insgesamt kann ich sagen das „Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert“ von Eve Chase ein sehr gutes Debüt der Autorin ist. Die vorstellbar beschriebenen Protagonistinnen, der angenehm lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die viele Geheimnisse lüftet und in der auch Spannung vorhanden ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

Vergangenheit und Gegenwart - toll und interessant geschrieben!

Von: *》gяєу《* Datum: 23. April 2016

Inhalt: Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Cover: Der Umschlag ist leicht durchscheinend, so das man die farbig bedruckte Vorder- und Rückseite des Buches erahnen kann. Es zeigt das Haus und etwas von der Natur aussen rum. Die Schrift in Schwarz mit goldenen Akzenten, die wie eine Prägung wirken, finde ich toll, das Haus ist auf dem Umschlag auch in Gold gestaltet, passend zum Lesebändchen im Buch. Zum Buch: Die Geschichte springt zwischen Amber (60 Jahre) und Lorna (Jahrzehnte später) hin und her und gibt dem Leser/der Leserin unterschiedliche Eindrücke der Black Rabbit Hall. Was es für mich interessant zu lesen macht. Ein weitere Besonderheit ist die unterschiedliche Schriftart wenn wir von früher lesen (Amber) oder von heute (Lorna). Ein wirklich guter Einfall. Protagonisten: Sehr komplexe Charaktere, man erlebt die Entwicklung und Erlebnisse sehr real dargestellt mit. Immer wieder scheinen Gemeinsamkeiten zwischen Lorna und der vor Jahrzehnten lebenden Amber aufzutreten. Man erkennt die Neugierde, innere Stärke die sie zu wahren versuchen und die Faszination die beide verbindet für die Black Rabbit Hall. Auch die Skepsis verbindet beide Charaktere. An einigen Stellen fühlt man richtig mit und die Reaktionen sind nachvollziehbar. Alle Protagonisten aus diesem Buch sind schwer zu beschreiben, für mich, aber ich finde man muss sie auch einfach selbst kennenlernen. Meinung: Durch das hin- und her springen der Zeiten, fand ich etwas schwierig mich in das Buch hineinzuversetzen und habe mich den Charakteren nicht ganz so "nah" gefühlt, was auch an den größeren Sprüngen in der Vergangenheit lag. Wie die beiden Handlungsstränge gegen Ende hin mehr und mehr zusammenlaufen, alles etwas mehr Sinn ergibt, hat mir sehr gut gefallen und ist für mich gelungen. Das Ende fand ich sehr toll und es wurden nur wenige Fragen offen gelassen, die aber nicht sehr ins Gewicht fallen für die Geschichte. Ich finde es lesenswert und empfehle es jedem der Interesse an einer etwas anderen Geschichte hat. Ein wirklich schön zu lesender Roman und einfacher Schreibstil.

Wirklich eine sehr Interessante Geschichte

Von: Samy Datum: 18. April 2016

Dieses Buch hat etwas Einzigartiges an sich muss ich sagen, deswegen habe ich die Inhaltsangabe auch weggelassen denn ich möchte euch die Spannung nicht nehmen. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angezogen und ich wollte es direkt Lesen. Doch irgendwie hat es sehr lange gedauert bis ich in die Geschichte gekommen bin, fast die komplette erste Hälfte vom Buch. Gerade als ich das Buch abbrechen wollte bin ich endlich in das Buch und die Geschichte gekommen. Eigentlich ist das genauso ein Buch wie ich das gerne lese. Es spielt in zwei Zeitzonen und sowas lese ich eigentlich gerne doch hier hatte ich Probleme. Man kann genau miterleben beim Lesen wie Black Rabbit Hall sich verändert hat im Laufe der Jahre, einmal in den sechziger Jahren und dann in der Zeit von heute. In jeder Zeit gibt es natürlich eine Hauptfigur mit der man die jeweilige Zeit entdecken kann, das macht auch wirklich Spaß den die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Als ich dann endlich in der Geschichte war hat sich mich auch direkt gefesselt. Die Autorin hat aus diesem Buch was Einzigartiges Gemacht ob die Geschichte oder die Charaktere. Alles passt super zusammen und auch der Schreibstil ist wirklich gut. Das Cover hat mich sofort Fasziniert und ich war begeistert als ich es zum ersten Mal gesehen habe. Das Cover passt einfach super und alleine schon das ist es Wert das Buch im Regal zu haben. Wenn man erstmal in der Geschichte ist dann ist diese Buch wirklich klasse. Cover und Buch passen perfekt zusammen. Durch kleine Startschwierigkeiten bekommt das Buch 3 sehr gute Füchse.

Black Rabbit Hall

Von: Denise_H Datum: 14. April 2016

Inhalt: Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... Quelle: Blanvalet Verlag Meine Meinung: Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ..., bereits diese eine Zeile im Klappentext konnte mich packen und hat mich auf die Geschichte von Black Rabbit Hall sehr neugierig gemacht und nach einigen Jugendbüchern und Fantasyromanen kam mir diese Geschichte über Familiengeheimnisse und Intrigen auch gerade gelegen. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt durch Amber, welche uns über ihr Leben im Jahre 1968 mitten in England erzählt, bevor ein tragischer Unfall alles verändern soll. Trotz angenehmen Schreibstil, hatte ich Mühe, mich in der Geschichte zurecht zu finden und erst nach einigen Kapiteln kam ich aus diesem stockenden Anfang heraus und die Geschichte begann mich zu interessieren. Aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt uns die Autorin die Geschichte über dieses mysteriöse und geheimnisvolle Haus in Cornwall und nachdem wir aus der Sicht der jungen Amber bereits einiges erfahren haben, wechselt die Perspektive zur Gegenwart wo wir nicht aus der Sicht der Protagonistin Lorna, sondern aus der eines Erzählers immer tiefer in die Geschichte von Black Rabbit Hall eintauchen. Eve Chases Schreibstil ist sehr detailliert und durch ihre Erzählungen konnte sie die Atmosphäre von diesem einzigartigen Ort gut einfangen und rüberbringen. Mit der Zeit wurden ihre Berichte und Beschreibungen jedoch einfach zu lang und so hat die eigentliche Geschichte, die nach 100 Seiten nur noch dahin plätscherte, sehr daran gelitten. Die langatmigen und eher düsteren Abschnitte in denen uns Amber von ihrer Familie und ihrem Leben erzählt, überwiegen auch bei weitem die erfrischende Bereiche in denen Lorna aus ihrem glücklichen Leben und ihrer Hochzeit berichtet, was die Geschichte nur noch trostloser machte. Trotz allem habe ich immer weiter gelesen denn ich wollte einfach genau wissen was schlussendlich vor 30 Jahren mitten in Cornwall passiert war und auch wenn ich nach einem gewissen Ereigniss genau zu wissen glaubte, wie es enden wird, wollte ich es einfach genau wissen. Mit einigen überraschenden kleineren Wendungen konnte mich die Autorin dann auch etwas milde stimmen doch leider endete es dann genau wie vorhergesehen, was ich wirklich sehr schade fand. Zusätzlich wollte ich hier noch erwähnen wie wunderschön dieses Cover ist! Auf dem Schutzumschlag selber steht nur der Titel Black Rabbit Hall geschrieben und die Landschaft scheint nur hindurch. Wenn man den milchigen Schutzumschlag wegnimmt sieht man dann das Haus inmitten einer wunderschönen, grünen Landschaft. Leider sieht man das auf dem Bild sehr schlecht, entschuldigt es war nicht einfach dieses Buch im Sonnenlicht zu fotografieren. Fazit: Leider hat mich Black Rabbit Hall wirklich enttäuscht, nachdem ich den Klappentext gelesen habe erwartete ich eine geheimnisvolle aber vor allem spannende Geschichte über diese mysteriöse Familie Alton, bekommen habe ich schlussendlich jedoch nur eine vorhersehbare, tragische und wenig interessante Story über eine zerstörte Familie der 60er Jahre. Ich kann mir gut vorstellen, dass jene die gerne Lucindy Rileys Bücher lesen auch von dieser Geschichte begeistert sein könnten, lässt euch also nicht von meinem Urteil täuschen und lest dieses Buch, solltet ihr Interesse daran haben.

Black Rabbit Hall

Von: Lesetiger Datum: 14. April 2016

Ein Haus, ein Sommer, ein Geheimnis, das Alles verändert! Amber Alton lebt mit ihrer Familie auf Black Rabbit Hall. Sie nutzen es als Ferienhaus. Die Stunden und Tage auf dem alten Familiensitz verlaufen langsam und anders. Amber hat einen Zwillingsbruder namens Toby, einen kleineren Bruder namens Barney und Kitty, ihre kleine Schwester. Alles ist perfekt, bis zu dem schrecklichen Moment, der die Famileie auseinanderreißt und ab dem nichts mehr ist wie es war... Etwa drei Jahrzehnte später ist Lorna mit ihrem Verlobten Jon auf der Suche nach einer Hochzeitslocation und stößt so auf ein altes Haus namens Black Rabbit Hall, das sie sofort begeistert. Sie kennt das Haus irgendwo her... Sie macht sich daran, die Geheimnisse des Hauses zu lüften... Black Rabbit Hall ist ein Roman von Eve Chase, der am 29. Februar 2016 im Blanvalet Verlag erschienen ist. Das gebundene Buch kostet 19,99 Euro und hat 416 Seiten. Achtung Spoiler! Ich konnte mich sehr für das Buch begeistern. Gut gefallen hat mir, das es einmal aus Ambers Perspektive Ende der 1960 Jahre und einmal aus Lornas Perspektive drei Jahrzehnte später geschrieben wurde. Generell habe ich sehr gefallen daran gefunden, das Buch zu lesen, denn es blieb bis zum Schluss spannend. Nach jedem Kapitel war wieder eine neue frage in meinem Kopf. Ich konnte mich auch sehr gut mit den Figuren zurechtfinden und auseinandersetzen, denn die Kinder waren etwa in meinem Alter und ich weiß, wie man als Jugendlicher so tickt. Ich fand auch die Idee und die Geschichte, die das Buch erzählt sehr toll. Aber was ich noch wirklich mit am besten fand war, dass erstens nicht ein mal der Ausdruck Sinn machen in dem Buch vorkam, sondern nur Sinn ergeben und zweitens die Präzision und Detaillirtheit des Hauses. Ich habe mich manchmal wirklich ein wenig gegruselt, besonders am Anfang, als den beiden ein reh vors Auto gelaufen ist. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch war aber Lucian, der Sohn von Mrs. Olton. Er war irgendwie so mysteriös. Das hat dem Buch den entsprechenden Kick gegeben. Jedoch hat mir nicht so gut gefallen, dass sich das Buch am Anfang eher schwer und holperig lesen lies. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Fazit: Mir hat das Buch besonders wegen der Geschichte so gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der gerne über alte Häuser und Familiengeheimnisse liest. Jedoch habe ich mich am Anfang schwer in das Buch hineingelesen. Vier Sterne von mir!!!! Hier geht es zum Buch!! Anmerkung: Danke Penhaligon und Sebastian Rothfuss für das tolle Rezensionsexemplar!! Ich hatte viel Spaß am lesen!

Eigentlich ganz in Ordnung

Von: Soso's Bookworld♡ Datum: 13. April 2016

Vor vielen Jahren geschah ein Familiendrama im Hause "Black Rabbit Hall", wie es die Mutter so natte, wegen der vielen Kaninchen in der Dämmerung nannte, es zersplitterte eine ganze Familie. Jahre Später soll dort eine Hochzeit gefeiert werden.Doch die Dämonen ihrer Kindheit zwingen die sie dazu, alles zu bedenken - Kann sie diese bezwingen?Oder muss sie dafür erst in die Vergangenheit reisen? Dieses Buch hat durch und durch einen grandiosen Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist.Doch vor allem, bei den Szenen aus der Vergangenheit hat sich heute ein trüber Schleier drübergeworfen, der etwas stört, im Gesamtbild aber passend ist und so war ich auch recht schnell durch. Die Charaktere haben mir sehr gefallen, leider jedoch ging mir der Verlobte der Protagonistin sehr auf die Nerven, selbst dann, wenn er nicht sehr oft vorkam.Und viel zu oft dachte ich mir zu viel "Drama Baby".. Alles in allem ein sehr gelungenes Familiendrama für jedermann, dem etwas weniger Drama jedoch besser gestanden hätte.

Punktet mit leisen Tönen

Von: Sarah Rawrpunx Datum: 13. April 2016

Ich bin ja eine ganze Weile um "Black Rabbit Hall" herum geschlichen. Da es normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist, ich aber doch schon das ein oder andere Buch in diese Richtung gelesen habe, war ich dann doch zu neugierig darauf. Ich mag grundsätzlich Geschichten die durch verschiedene Zeitebenen erzählt werden und die Rezensionen die ich bis dahin gelesen habe, klangen alle ermutigend. Noch ein Lob zur Gestaltung des Buches - es sieht wirklich super aus und ist ein echter Blickfang. Black Rabbit Hall - so wird der Sommersitz in Cornwell von der Familie Alton genannt. Mit ihren vier Kindern macht die Familie regelmäßig Urlaub auf dem idyllischen Anwesen. Dieser Handlungsstrang wird von der 14-jährigem Tochter Amber erzählt. Es scheint als wäre die Zeit dort jedes Mal stehen geblieben, eine perfekte Kulisse für ein harmonisches Zusammenleben. Doch das Glück währt nicht lange und nichts ist mehr wie es war. In der Gegenwart erlebt Lorna gerade eine glückliche Zeit, sie sucht nach der passenden Location für ihre Hochzeit mit ihrem Verlobten Jon. Die beiden werden schließlich auf den Landsitz aufmerksam und besonders Lorna spürt dieses seltsame Gefühl, dass hinter den Gemäuern mehr stecken könnte als auf dem ersten Blick ersichtlich ist. Sie will dieses Geheimnis unbedingt erforschen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailreich. Sie beschreibt sehr gerne und ausführlich und das kann sich schon mal ordentlich in die Länge ziehen. Ich hatte aber nur stellenweise das Gefühl, dass sie jetzt doch lieber auf den Punkt kommen sollte. Da dieses beschreibungswütige nicht jedermanns Sache ist, wird es hier wahrscheinlich die meisten Abzüge geben. Ich mochte es. Durch die zwei Zeitebenen bekommt man logischerweise einen ganz anderen Zugang zu der Geschichte. Denn während man Lorna und Jon bei ihrer Planung zum schönsten Tag im Leben zusehen kann, muss man der Familie Alton zusehen, wie sie ihr Unglück überstehen müssen. Amber ist hier wirklich sympathisch, sie versucht trotz ihrer jungen Jahren die Familie zusammen zu halten. Leider anders wie ihr Vater, der doch nicht immer sah, was mit seinen Kindern los ist, bzw wie es ihnen wirklich geht. Die Charaktere empfand ich als authentisch, ich konnte zwar nicht immer die Handlungen nachvollziehen, besonders Lorna war mir hie und da zu sensibel, aber das hat mich nicht sonderlich gestört. Kurzum: "Black Rabbit Hall" ist ein atmosphärischer Roman der aber erst nach einiger Zeit an Spannung gewinnt. Die Autorin hat viel Wert darauf gelegt, die Emotionen der Charaktere zu transportieren und das ist ihr auch gelungen. Hier darf man nicht mit Action und Schlag auf Schlag Überraschungen rechnen, dieser Roman lebt von leisen Tönen. 4/5 Rawr's

Rezension: Black Rabbit Hall von Eve Chase

Von: familylifelovecooking Datum: 11. April 2016

Was macht man, wenn man krank ist und keine Kraft hat aufzustehen? Natürlich: Lesen. Gelesen habe ich in den letzten Tagen dieses Buch: Black Rabbit Hall von Eve Chase Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät.Das Buch hatte mich angesprochen, weil es eine geheimnisvolle Familiensaga versprach. "Eine Familie, ein Geheimnis, ein Sommer, der alles verändert" Leider hat mich das Buch nicht abholen können. Der Schreibstil war nicht so ganz mein Geschmack, und so dauerte es eine ganze Weile bis ich überhaupt in der Geschichte ankam. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen. Gegenwart und Vergangenheit. Am Anfang habe ich überhaupt nicht verstanden wozu der Zeitstrang Gegenwart gut sein soll, die Auflösung dazu kommt erst so ziemlich am Schluss.Und das dann leider sehr oberflächlich. Das Buch baut auf einer Tragödie auf, die Mutter Nancy stirbt bei einem Reitunfall. Der Vater kommt kaum darüber hinweg, und die Kinder müssen alleine mit diesem Verlust klar kommen. Die Beschreibung des Lebens und von Black Rabbit Hall bleibt und ist düster. Es hat mich wirklich berührt und ergriffen was den Kindern widerfahren ist und wie sie mit allem klar kommen müssen. Und wie es für sie ist, dass ihr Vater eine neue Frau in ihr Zuhause bringt, die den Platz der Mutter einnehmen möchte. Ich habe meinen Papa verloren, als ich 10 Jahre alt war. ich weiß welch ein schlimmer Verlust das ist. Der Kern der Geschichte ist wirklich bedeutsam und doch konnte mich das Buch nicht überzeugen. Für mich ist alles zu düster geblieben. Das Lesen war schwierig, da die Geschichte sehr langatmig geschrieben wurde. Und von einem Geheimnis war das ganze Buch über nichts zu spüren, erst zum Ende hin kam es überhaupt erst zur Entstehung des Geheimnisses und da war es mir eigentlich auch schon gleich klar,welches Geheimnis es sein wird. Dieses Buch kommt leider nicht in meine Bibliothek der Lieblingsbücher. Aber mal schauen, welches Buch mein nächstes sein wird ;-)

Berührende Familiengeschichte

Von: kleinbrina Datum: 11. April 2016

"Black Rabbit Hall" war bereits vor dem Erscheinungstag in aller Munde, da das Buch bereits vorab stark beworben wurde. Dabei wurde auch ich neugierig und wollte das Buch unbedingt lesen, denn es klang einfach zu verlockend. Ich muss zwar sagen, dass ich anfänglich meine Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte, danach allerdings eine emotionale und interessante Familiengeschichte bekommen habe. Der Schreibstil hat seinen ganz eigenen Charme. Stellenweise hat dieser zwar deutlich seine Längen, allerdings hat die Autorin die Geschichte dennoch so interessant gestaltet, dass ich über die Längen oftmals hinweg schauen konnte. Dennoch glaube ich, dass der Schreibstil nicht jedermanns Sache sein könnte. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und der jeweiligen Zeit angepasst, dazu wurde hier ein wirklich schönes Setting geschaffen, dessen Potential fast gänzlich ausgeschöpft wurde. Dadurch, dass die Geschichte in zwei Zeitebenen spielt, erfährt man genau, wie sich Black Rabbit Hall in der Zeit verändert hat. Während die Familie Alton, bei der besonders die 14-jährige Amber eine Rolle spielt, in den sechziger Jahren auf dem Anwesen gelebt hat, möchten in der Gegenwart Lorna und ihr Verlobter Jon unbedingt in Cornwall heiraten und entdecken dabei das mittlerweile in die Jahre gekommene Anwesen von der Familie Alton. Während Lorna und Jon somit den schönsten Tag ihres Lebens vorbereiten, wird gleichzeitig immer mehr klar, wie es Amber und ihren Geschwistern nach dem Tod ihrer Mutter ergangen ist und wie die damals 14-Jährige versucht hat, die Familie zusammenzuhalten. Die Charaktere erhalten dadurch alle eine gewisse Tiefe und ich empfand sie zum Großteil als sehr sympathisch. Mit Jon und besonders Lorna hatte ich zwar hier und da meine Probleme, allerdings passen sämtliche Figuren sehr gut zur Geschichte und wurden von der Autorin bestes ausgearbeitet. Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt perfekt zu der beschriebenen Landschaft, aber auch zum Buchtitel. Hier gefällt mir besonders das Anwesen, das seinen ganz eigenen Charm besitzt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und liest sich sehr stimmig, verrät dabei allerdings nicht allzu viel. Kurz gesagt: "Black Rabbit Hall" konnte mich aufgrund der interessanten und emotionalen Familiengeschichte beeindrucken und begeistern, sodass ich das Buch wirklich sehr gerne gelesen habe. Man braucht hier zwar etwas Zeit, um sich voll und ganz auf den Schreibstil einlassen zu können, allerdings wird man für die Geduld dann nur umso mehr belohnt. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

Spannend, emotional und fesselnd - “Black Rabbit Hall” von Eve Chase ist eines meiner Lesehighlights 2015 und bekommt einem Platz im Regal meiner Lieblingsbücher.

Von: BÜCHERLESER Datum: 09. April 2016

INHALT England in den späten 60ern des 20. Jahrhunderts und drei Jahrzehnte später. Lorna ist auf der Suche nach einer Location für ihre Hochzeitsfeier, eher zufällig stößt sie dabei auf das altersschwache Anwesen Black Rabbit Hall. Ihre Faszination ist jedoch geweckt – und ihre Erinnerung regt sich. War sie schon einmal auf dem Anwesen? Nach und nach kommt sie nicht nur ihrer Vergangenheit näher, sondern auch der Geschichte der vier Alton-Geschwister, die auf dem Anwesen immer einen schönen Sommer verbracht haben, bis ein tödliches Unglück im Sommer 1968 den Anfang vom Ende einer glücklichen Familie einleitet… FAZIT Ich habe den Titelzusatz “Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.” und den Klappentext gelesen und wusste: Das ist ein Buch für mich. Geheimnisse, Vergangenheit, Familie. Perfekt. Und tatsächlich hat mich Eve Chase nicht enttäuscht, gekonnt verwebt sie den Wechsel zwischen Lornas Perspektive in der Gegenwart und der Vergangenheit, die meist durch Amber Alton erzählt wird. Durch diesen Wechsel baut die Autorin stetig spannend auf und lässt den Leser bzw. hat mich bei jedem Perspektivenwechsel mit einem kleinen Cliffhanger zurück gelassen. Was zur Folge hatte, dass ich “Black Rabbit Hall” quasi nicht aus der Hand gelegt habe. Neben der gekonnt aufgebauten und permanent gehaltenen Spannungskurve um das Geheimnis von Black Rabbit Hall hat auch der flüssige, angenehme Schreibstil von Eve Chase zu einem stetigen Lesefluss beigetragen. Neben dem lebendigen und bildhaften Schreibstil der Autorin, der haben mich auch ihre Charaktere überzeugt. Sie sind so vielfältig, unterschiedlich und doch stimmig, dass “Black Rabbit Hall” auf mich weniger wie ein Roman mit fiktiven Charakteren wirkt, als vielmehr wie die reale Geschichte einer Familie. Lustigerweise hatte ich in den Abschnitten, die in der Vergangenheit spielten, immer ein anderes Jahrhundert im Kopf. Ich weiß nicht wieso, aber die Geschichte der Familie Alton es hätte auch gut im 19. Jahrhundert spielen können bzw. hat dort im meinem Kopf gespielt, obwohl Eve Chase die 60er und 70er durchaus deutlich in ihrer Geschichte eingewebt hat. Bevor ich jetzt noch weitere, unendliche Lobeshymnen auf “Black Rabbit Hall” singe, fasse ich mich lieber kurz: “Black Rabbit Hall” von Eve Chase ist ein kurzweiliger, unterhaltsamer und emotionaler Roman mit einem dunklen Geheimnis, lebendigen Charakteren und spannender Geschichte. Wer gerne Geheimnissen auf die Spur kommt, Emotionen liebt und Auswirkungen der Vergangenheit in der Gegenwart entdeckt, ist hier genau richtig. “Black Rabbit Hall” von Eve Chase ist eines meiner Lesehighlights 2015 und bekommt einem Platz im Regal meiner Lieblingsbücher.

Ein wunderbarer und emotionaler Roman

Von: Biluma Datum: 09. April 2016

Die 14jährige Amber Alton besucht mit Ihrer Familien den Landsitz Black Rabbit Hall als ein tragisches Unglück geschieht. Nichts ist danach so wie es war und die Familie Alton hat einige Schwierigkeiten mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Mehr als drei Jahrzehnte später besichtigen Lorna und ihr Verlobter Jon Pencraw Hall, oder wie es die Einheimischen nennen Black Rabbit Hall. Sie planen dort ihre Hochzeit zu feiern. Auch wenn Jon von dem leicht verfallen Haus nicht wirklich begeistert ist, zieht es Lorna in seinen Bann und sie hat das Gefühl, dass das Haus etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Das Cover ist ein richtiger Blickfang und passt wunderbar zur Geschichte. Besonders schön ist das Buch, wenn man den durchsichtigen Schutzumschlag entfernt. Denn nur die Schrift ist auf dem Umschlag, das Haus und die Landschaft sind direkt auf die Buchdeckel gedruckt. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, Amber Altons Geschichte beginnt 1968 und Lornas in der heutigen Zeit. Um das visuell zu kennzeichnen wurden auch verschieden Schriftarten verwendet, man weiß also sofort um wen es gerade geht. Allerdings hatte ich beim Lesen von Ambers Part nicht das Gefühl, mich in den 60ern zu befinden. Gefühlsmäßig hätte ich die Geschichte eher ins 19. Jahrhundert gepackt, da kaum moderne Errungenschaften erwähnt werden und die Gesellschaftsstruktur mit Dienstboten und Herrschaften eher in diese Zeit gepasst hätte. Gerade Amber hat es nach dem tragischen Tod ihrer Mutter sehr schwer. Sie versucht für ihre Geschwister die Mutterrolle zu übernehmen und dabei vermisst sie ihre Mutter selbst schrecklich. Die Gefühle von Amber und ihrer Familie wurden sehr gut beschrieben und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ein paar Mal kullerten auch bei mir die Tränen. Im Gegensatz dazu fand ich Lornas Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar und nicht ihrem Alter entsprechend. Die Autorin beschreibt Black Rabbit Hall und die Umgebung sehr bildlich und das steigert die Atmosphäre des Buches ungemein. Ein flüssiger Schreibstil und eine gekonnte Kapitelaufteilung ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen und ich hatte es in kürzester Zeit durch gelesen. Die Auflösung des Ganzen war zwar ziemlich vorhersehbar und hat mich nicht überrascht, aber die Story hat ein schönes rundes Ende, sodass mir das nichts ausgemacht hat. Ich hoffe sehr weitere Romane von Eva Chase lesen zu können. Fazit: Ein wunderbarer und emotionaler Roman über ein Familiengeheimnis. Klare Leseempfehlung! 5 von 5 Sternen.

Berührende, atmosphärische Familiengeheimnis-Geschichte

Von: Novembertochter Datum: 09. April 2016

Ende der 60er Jahre: Es ist Tradition, dass die Alton-Familie, bestehend aus der 15-jährigen Amber, ihrem Zwillingsbruder Toby, ihren jüngeren Geschwistern Barney und Kitty und ihren Eltern, ihre Ferien in Black Rabbit Hall, einem alten Familienanwesen, verbringt. Es ist ein magischer, harmonischer Ort, sogar die Zeit scheint hier langsamer zu vergehen. Alles ist perfekt, bis sich ein tragischer Unfall ereignet, und nichts mehr so ist, wie es einmal war. 30 Jahre später: Lorna und ihr Verlobter sind auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeit. Aufgrund von Kindheitserinnerungen, in denen ihre kürzlich verstorbene Mutter vorkommt, zieht es Lorna nach Cornwall, genauer gesagt nach Black Rabbit Hall. Sie verliebt sich sofort in das alte, heruntergekommene Anwesen und kommt nicht mehr davon los. Das Haus uns seine Geschichte hat sie gefangen genommen und auch ihre eigene Vergangenheit beginnt, sich hier zu entfalten. Welche Verbindung gibt es zwischen ihr und der Alton-Familie? Meinung: Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Cover ist leicht transparent und lässt den vollständig bedruckten Buchdeckel durchscheinen. Leider ist es dennoch etwas zu opak, sodass der Hintergrund etwas verloren geht, aber trotzdem ist es ein Blickfang. Die beiden Perspektiven – Amber und Lorna – sind in verschiedenen Absatzformaten gesetzt (serif für Amber und serifenlos für Lorna), sodass man sofort merkt, in welcher Zeit man sich befindet. Leider hat sich einmal ein falsches Absatzformat eingeschlichen, was mich total aus der Bahn geworfen hat. Fehlende Satzzeichen sind mir auch des Öfteren aufgefallen. Der Schreibstil hat es mir ganz besonders angetan. Normalerweise ist mir ein guter Plot wichtiger und ich achte kaum darauf, wie das Buch geschrieben ist. Wahrscheinlich deswegen, weil viele Young Adult-Bücher (mein Lieblingsgenre) sehr ähnlich klingen. Hier habe ich sofort gemerkt, dass es diesmal anders sein wird. Die Autorin schreibt wie in einem Traum, unglaublich bildhaft, poetisch und harmonisch. Obwohl das Buch in den 60ern spielt, hat es sich eher gelesen wie im frühen 20sten Jahrhundert, als wäre die Zeit stehen geblieben. Und so ist es ja auch in Black Rabbit Hall. Das einzige, was ich hier zu bemängeln habe, ist der abrupte Wechsel zwischen den Kapiteln. Ich war manchmal überrascht, wenn ich umgeblättert habe, und das Kapitel ganz plötzlich zu Ende war, obwohl ich erwartet habe, dass noch ein paar Sätze kommen. Das hat den Lesefluss ein wenig gestört, aber nach ein paar Zeilen im nächsten Kapitel war das auch schon wieder vergessen. Ich habe Ambers Perspektive am liebsten gelesen, da sie der lebendigste Charakter war. Generell sind mir die Alton-Geschwister sehr ans Herz gewachsen, da sie alle ihre eigenen Persönlichkeiten hatten, mit ihren Macken und Vorzügen. Besonders Amber und Toby haben es geschafft, mich zu berühren. Jedes einzelne der Geschwister geht mit der Tragödie anders um und die Entwicklung, die sie alle durchlaufen, fand ich sehr beeindruckend beschrieben. Dadurch blieben manch andere Charaktere ein wenig auf der Strecke und eindimensional, beispielsweise ihr Vater oder (Vorsicht Spoiler!) Caroline, die nichts anderes war als die böse Stiefmutter. (Spoiler Ende!) Auch mit Lorna wurde ich nicht ganz warm, manchmal kam sie mir vor wie ein trotziges Kind. Die Geschichte selbst wurde nie langweilig, obwohl manchmal nicht viel passiert ist. Hier hat es die schöne Sprache wieder herausgerissen. Ich war total gefesselt von Ambers Geschichte und obwohl man in Lornas Erzählstrang natürlich ein wenig darüber erfährt, was passieren wird bzw. schon passiert ist, hat das Buch es geschafft, mich immer wieder zu überraschen. Aber auch Lornas Geschichte war sehr spannend. Immer, wenn es gerade besonders spannend wurde, hat die Perspektive gewechselt, und obwohl ich mich ein wenig geärgert habe, dass ich nicht mehr erfahren habe, hat es mich angetrieben, weiter zu lesen, und schon war ich wieder von der anderen Geschichte gefesselt. „Black Rabbit Hall“ ist, wenn ich mich recht erinnere, mein erster Familiengeheimnis-Roman. Eigentlich dachte ich, ich kann mit sowas nichts anfangen, aber das Buch hat mich eines Besseren belehrt. Vielleicht hat es mir auch nur so gut gefallen, weil das Genre neu für mich ist und ich nicht schon viele andere Bücher dieser Art gelesen habe. Ich weiß ja nicht, wie ähnlich sich diese Bücher sind. Das Buch ist sehr atmosphärisch und verbindet geschickt Vergangenheit mit Gegenwart, bis sie letztendlich aufeinandertreffen. Die wunderschöne Sprache lässt die Charaktere und das Anwesen lebendig werden, bis man denkt, sich selbst dort zu befinden. Sehr berührend!

Sehr schöne atmosphärische Geschichte!!!

Von: Federzauber Datum: 08. April 2016

Die vier Geschwister Alton verbringen jedes Jahr ihre Sommerferien auf dem abgeschiedenen Anwesen Black Rabbit Hall mitten im Cornwall. Glück, Sonne, Strand, eine freie, wilde, ungestüme Zeit, die sie alle vier mit ihrer heißgeliebtem Mutter und lieben Kinderfrau verbringen. Bis ein großes Unglück, das Gleichgewicht der Familie ins starke Wankeln bringt und schwarze Wolken in das Anwesen einbrechen. Eine wundervolle Geschichte, die mich sofort in seinem Bann ziehen und mir die Atmosphäre sehr nahe bringen konnte. Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt: 1968 in Cornwall auf Black Rabbit Hall aus Ambers Sicht und heute in London aus Lornas Sicht. Beide Protagonistinnen waren mir sehr sympathisch und konnten ihre Sicht der Dinge sehr gut schildern und den Leser tief in ihrer Gefühlslage und Situation eintauchen lassen. Die Geschichte war durchweg sehr schön, authentisch, atmosphärisch und spannend geschrieben. Immer wieder gab es leichte Andeutungen in welche Richtung die Geschichte gehen könnte, doch blieb ich bis zum Schluss recht ratlos wie es enden sollte. Sehr gelungene Wendungen, die teilweise sehr traurig und schmerzvoll waren, aber zur Geschichte eindeutig passten und mir das Lesevergnügen nur noch erhöhten, da sie sehr plausibel und realistisch rüber gebracht wurden. Traurige, dramatische Schicksale, die das Leben stark beeinflussen und das Gleichgewicht in so einem wundervollen Anwesen ins Wanken bringen. Was mir sehr gut gefiel, war das Gefühl, daß das Anwesen für sich auch atmete und eine Geschichte mit sich trug und etwas zu erzählen hatte. Eine sehr schöne abgerundete Geschichte, die in mir noch stark nachhalt und mir ein positives Gefühl gibt, trotz traurig -dramatischer Ereignisse. Ein sehr schönes Buch, dass ich allen Liebhabern großer Anwesen, Familiengeheimnisse, Familiensaga und Drama sehr ans Herz legen möchte. Note: 4,5/5

Eine spannende emotionale Familiengeschichte

Von: Lena Kaspers Datum: 07. April 2016

Inhalt Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät. Meine Meinung Dieses Buch hat einen wunderschönen Schreibstil. Beim Lesen hat man Black Rabbit Hall vor Augen. Jeder Raum wird dort deatilreich beschrieben. Amber war mir in dieser Geschichte ein wenig Sympatischer als Lorna aber trotzdem haben mich beide Frauen verzaubert. Ich habe mit Amber gelitten aber genauso mit Lorna. Das Buch ist mit so viel Liebe zum Detail geschrieben worden und zeigt die Gefühle der einzelnen Personen im Buch sehr genau. Ich konnte mich in jede Person und ihre Gefühlswelt hinein denken und habe verstanden, wieso sie so gedacht und gehandelt haben. Der Sprung zwischen den Jahrzenten ist der Autorin sehr gut gelungen und es hat Spaß gemacht mal einen Teil von Amber und dann einen Teil von Lorna zu lesen, und das man durch beide zusammen immer ein Puzzelstück bekam um das Rätsel dieses Familiengeheimnisses zu lösen. Sehr beeindruckt hat mich auch die Verbindung der beiden Zwillinge Tobi und Amber. Es war beim Lesen wirklich zu spüren, dass die beiden irgendwie eine Verbindung zueinander haben, die nicht wirklich erklärbar ist aber irgendwie dahin gehört. Mein Fazit Eine wunderschöne emotionale Familiengeschichte die mich schon auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen hat. Jeder, der Familiengeschichten und Detailreiche Beschreibungen liebt, ist hier genau richtig.

Eine Geschichte, wie eine leise, wunderschöne Melodie ...

Von: Gisela Simak Datum: 06. April 2016

Zum Inhalt 1968 Amber Alton und ihre drei Geschwister führen ein glückliches Leben. Ihre liebevollen Eltern zeigen ihnen täglich, dass sie etwas Besonderes sind. Vor allem die temperamentvolle Mutter gibt ihnen viel Wärme; hat stets ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Sie leben in London und freuen sich in den Ferien immer auf Black Rabbit Hall. Obwohl das Anwesen viele Mängel hat, fühlen sie sich dort frei und glücklich. Die Uhren gehen alle falsch. Das Dach ist undicht und aus den Wasserhähnen kommt oft rostiges Wasser. Doch, die Natur und der Zusammenhalt in der Familie, sind unschlagbar. Ein stürmischer Abend endet in einer Tragödie. Als dann auch noch eine Fremde auf Rabbitt Hall auftaucht, ist nichts mehr so, wie es einmal war. 3 Jahrzehnte später Lona Smith und ihr Verlobter Jon fahren nach Cornwall, um einen passenden Ort für ihre Hochzeit zu finden. Ihr Weg führt zu Black Rabbit Hall. Jon fühlt sich von dem verfallenen Haus abgestoßen. Lona fühlt von Anfang an eine tiefe Verbundenheit zu dem baufälligen Haus. Sie spürt, es will ihr eine Geschichte erzählen. Meine Meinung Ich habe mich auf Anhieb in dieses wunderschöne Cover verliebt. Entfernt man den transparenten Schutzumschlag, mit einem goldenen Haus und Schrift, kommt ein bewölkter Himmel und das Anwesen "Black Rabbit Hall" zum Vorschein. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Amber und Lorna erzählt. Der Sprung zwischen den Jahrzehnten gelingt der Autorin mühelos. Die Umgebung in Cornwall ist wunderschön beschrieben, sodass man am liebsten in den nächsten Flieger steigen würde, um dort einen Besuch abzustatten. Die Protagonisten wirken authentisch. Zwischen Amber und ihren Zwillingsbruder Toby besteht eine sehr starke Verbundenheit. Ich war sehr gespannt, ob die Geschwisterliebe die verschiedensten Tragödien überdauern wird. Der kleine Barney liebt Kaninchen über alles. Nicht umsonst wurde von der Familie das Anwesen umbenannt. Es gibt dort viele Kaninchenbauten. Die kleine Kitty, mit dem gesunden Appetit, geht nirgends ohne ihre schmuddelige Stoffpuppe hin. Ich liebe mysteriöse Familiengeschichten. Die Altons und ihre Geheimnisse haben mich total gefesselt. Lügen und eine verbotene Liebe haben der Geschichte etwas Geheimnisvolles eingehaucht. Lonas Recherchen fand ich sehr spannend. Die seltsamen Bewohner haben jede Menge Fragen aufkommen lassen, deren Antworten Lona als eine Lebensaufgabe betrachtete. Ich war sehr neugierig, woher Lonas Verbundenheit zu dem maroden Haus herrührte. Ihr Verlobter konnte sich keine Hochzeit dort vorstellen. Er hatte Angst um Lona. Die sensible Frau konnte sich der Anziehungskraft von Black Rabbit Hall nicht entziehen. Fazit Ein wunderschöner Schreibstil und eine stimmige Geschichte haben mir einige Lesestunden versüßt. Ich hatte das Gefühl, Lona sitzt auf meinem Sofa und erzählt mir von ihrer bevorstehenden Hochzeit und ihrer Liebe zu dem alten Haus. Dann war ich auf einmal wieder in den 60igern und Amber vertraute mir all ihre Sorgen und Nöte an. Die Umgebungsbeschreibungen ließen mich an einem Waldspaziergang teilhaben. Ich spürte Wind und Regen. Dann befand ich mich am Strand, genoss, auf einem Felsen sitzend, die Sonne und das Rauschen des Meeres. Und ... gleich da vorne ... seht ihr die schwarzen Kaninchen? Mehr wie einmal war ich richtig fassungslos. Es sind sehr viele Dinge passiert. Zweimal war ich sogar richtig traurig. Dieses Buch hat mir zu 100% gefallen. Ob ich mit dem Ende zufrieden war? Ja, sehr sogar; dazwischen brauchte ich aber Taschentücher. Eine Geschichte wie eine wunderschöne, leise Melodie ..... Ich gratuliere Eve Chase zu ihrem Debüt. Vielen Dank, für die wunderschönen Lesestunden.

Eine Geschichte, wie eine leise, wunderschöne Melodie ...

Von: Gisela Simak Datum: 06. April 2016

Zum Inhalt 1968 Amber Alton und ihre drei Geschwister führen ein glückliches Leben. Ihre liebevollen Eltern zeigen ihnen täglich, dass sie etwas Besonderes sind. Vor allem die temperamentvolle Mutter gibt ihnen viel Wärme; hat stets ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Sie leben in London und freuen sich in den Ferien immer auf Black Rabbit Hall. Obwohl das Anwesen viele Mängel hat, fühlen sie sich dort frei und glücklich. Die Uhren gehen alle falsch. Das Dach ist undicht und aus den Wasserhähnen kommt oft rostiges Wasser. Doch, die Natur und der Zusammenhalt in der Familie, sind unschlagbar. Ein stürmischer Abend endet in einer Tragödie. Als dann auch noch eine Fremde auf Rabbitt Hall auftaucht, ist nichts mehr so, wie es einmal war. 3 Jahrzehnte später Lona Smith und ihr Verlobter Jon fahren nach Cornwall, um einen passenden Ort für ihre Hochzeit zu finden. Ihr Weg führt zu Black Rabbit Hall. Jon fühlt sich von dem verfallenen Haus abgestoßen. Lona fühlt von Anfang an eine tiefe Verbundenheit zu dem baufälligen Haus. Sie spürt, es will ihr eine Geschichte erzählen. Meine Meinung Ich habe mich auf Anhieb in dieses wunderschöne Cover verliebt. Entfernt man den transparenten Schutzumschlag, mit einem goldenen Haus und Schrift, kommt ein bewölkter Himmel und das Anwesen "Black Rabbit Hall" zum Vorschein. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Amber und Lorna erzählt. Der Sprung zwischen den Jahrzehnten gelingt der Autorin mühelos. Die Umgebung in Cornwall ist wunderschön beschrieben, sodass man am liebsten in den nächsten Flieger steigen würde, um dort einen Besuch abzustatten. Die Protagonisten wirken authentisch. Zwischen Amber und ihren Zwillingsbruder Toby besteht eine sehr starke Verbundenheit. Ich war sehr gespannt, ob die Geschwisterliebe die verschiedensten Tragödien überdauern wird. Der kleine Barney liebt Kaninchen über alles. Nicht umsonst wurde von der Familie das Anwesen umbenannt. Es gibt dort viele Kaninchenbauten. Die kleine Kitty, mit dem gesunden Appetit, geht nirgends ohne ihre schmuddelige Stoffpuppe hin. Ich liebe mysteriöse Familiengeschichten. Die Altons und ihre Geheimnisse haben mich total gefesselt. Lügen und eine verbotene Liebe haben der Geschichte etwas Geheimnisvolles eingehaucht. Lonas Recherchen fand ich sehr spannend. Die seltsamen Bewohner haben jede Menge Fragen aufkommen lassen, deren Antworten Lona als eine Lebensaufgabe betrachtete. Ich war sehr neugierig, woher Lonas Verbundenheit zu dem maroden Haus herrührte. Ihr Verlobter konnte sich keine Hochzeit dort vorstellen. Er hatte Angst um Lona. Die sensible Frau konnte sich der Anziehungskraft von Black Rabbit Hall nicht entziehen. Fazit Ein wunderschöner Schreibstil und eine stimmige Geschichte haben mir einige Lesestunden versüßt. Ich hatte das Gefühl, Lona sitzt auf meinem Sofa und erzählt mir von ihrer bevorstehenden Hochzeit und ihrer Liebe zu dem alten Haus. Dann war ich auf einmal wieder in den 60igern und Amber vertraute mir all ihre Sorgen und Nöte an. Die Umgebungsbeschreibungen ließen mich an einem Waldspaziergang teilhaben. Ich spürte Wind und Regen. Dann befand ich mich am Strand, genoss, auf einem Felsen sitzend, die Sonne und das Rauschen des Meeres. Und ... gleich da vorne ... seht ihr die schwarzen Kaninchen? Mehr wie einmal war ich richtig fassungslos. Es sind sehr viele Dinge passiert. Zweimal war ich sogar richtig traurig. Dieses Buch hat mir zu 100% gefallen. Ob ich mit dem Ende zufrieden war? Ja, sehr sogar; dazwischen brauchte ich aber Taschentücher. Eine Geschichte wie eine wunderschöne, leise Melodie ..... Ich gratuliere Eve Chase zu ihrem Debüt. Vielen Dank, für die wunderschönen Lesestunden.

Black Rabbit Hall von Eve Chase

Von: backmausi81 Datum: 03. April 2016

Über das Buch: Buchformat: Hardcover Verlag: Blanvalent (Link zum Buch) Preis: 19,99 Euro ISBN: 9783764505608 Erschien: März 2016 Originalsprache: Englisch Originaltitel: Black Rabbit Hall erschien 2015 Seiten: 411 Vielen Dank dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für das kostenlose Rezensionsexemplar! Inhalt (Klappentext): Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus... Das Cover: Das Buch hat einen durchsichtigen Schutzumschlag, auf dem der Titel steht. Das eigentliche Cover ist auf dem Buch selber. Sehr schön und geheimnisvoll gemacht. Die ersten 3 Sätze: Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus. Dieser geheime Ort, ein paar Schritte vom Küstenweg entfernt, und zwanzig Minuten Kletterei, ist weit genug von Black Rabbit Halls wachsamen Fenstern entfernt. Ich verhaare einen Moment lang auf der Klippe - der Wind peitscht mein Kleid um meine Beine, meine Fußsohlen kribbeln -, dann lasse ich mich vorsichtig , nach Grasbüschelnd greifend, hinunter, das Meer braust in meine Ohren. Meine Meinung: Das Buch ist in 34 Kapiteln aufgeteilt und wechselt immer von Gegenwart (Lorna) und Vergangenheit (Amber) hin und her. Man merkt das schon an der Schrift, denn sie ist verschieden. Die Autorin schafft es die Handlung spannend aufzubauen. Immer wieder gibt es neue Geheimnisse, die in den nächsten Kapiteln gelöst werden. Amber und ihre Familie gefallen mir am besten. Man spürt richtig, wie die Charaktere sich nach dem Unfall verändert haben. Sie haben alle eine starke Persönlichkeit. Manche können damit umgehen und manche, wie zum Beispiel Toby, eher nicht. Lorna ist eine neugierige und sympathische Person. Ich könnte mir gut vorstellen, sie als Freundin zu haben. Was mir nicht so gut gefiel war, das vieles in der Gegenwart schon gelöst wurde, obwohl es in der Vergangenheit noch nicht geschah. Das hat ein bischen die Spannung genommen. Außerdem fand ich hatte man schnell die Zusammenhänge zwischen Amber und Lorna raus. Das fand ich ein bischen schade. Ich habe das Buch in einen Rutsch, das heißt 2 Tagen durchgelesen, weil es mich so in den Bann gezogen hat. Außerdem wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht und es ist doch immer spannend, wenn es um Familiengeheimnisse geht. Fazit: Eine traurige und spannende Familiengeschichte! Über die Autorin: Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben - solche, die kaputtgehen, aber irgendwie doch überleben - und über große alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den brödelnden Steinmauern überlebt haben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Oxfordshire.

Trotz einiger Schwächen lesenswert!

Von: Sophie Bichon Datum: 03. April 2016

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät... (Quelle: Klappentext) Ich liebe diese Art von Büchern: Alte Herrenhäuser an der südenglischen Küste. Orte voller Magie und den Geheimnissen mehrere Generationen. Die dicken Mauern dieser magischen Anwesen, welche einem diese Geheimnisse zuflüstern. Der Wind und das Meer, die von längst vergangenen Schicksalen erzählt. Familien, die etwas zu verbergen versuchen. Dinge, die à la Lucinda Riley oder Kate Morton erst nach und nach ans Licht kommen... aber dann völlig unerwartet. Genau wie diese beiden Autorinnen wollte auch Eva Chase über diese großen, alten Häuser schreiben. Über eine Familie, die durch ein schreckliches Unglück zerbricht und durch einen Zufall erst Jahrzehnte später wieder mehr oder weniger zueinanderfinden. So eine Geschichte erzählt Black Rabbit Hall. Das Schicksal von Black Rabbit Hall und seinen Bewohnern wird aus der Sicht zweier Figuren und Zeiten erzählt. Leider wurde der Wechsel hier meiner Meinung nach meistens sehr unpassend gewählt. In der Gegenwart passierte im Vergleich zum Erzählsstrang der Vergangenheit kaum etwas. Und trotzdem wurde hier schon einiges vorweggenommen, was Amber Altons Erzählung die Spannung nahm. Ich musste mich erst an diesen Wechsel gewöhnen, der mir anfangs so gar nicht passte. Und auch die Spannung blieb zunächst aus. Nach ungefähr der Hälfte des Buches wurde dann aber auch ich von Eve Chase abgeholt und wollte unbedingt wissen, was den Alton-Geschwistern zugestoßen war, denn ich hatte jeden von ihnen ins Herz geschlossen. Und die Spannung war auch plötzlich allgegenwärtig. Es ist schade, dass die Autorin so eine lange Anlaufszeit benötigt hatte, denn vor allem das letzte Drittel Black Rabbit Halls finde ich sehr lesenswert. Auch die Figuren sind sehr liebevoll gestaltet. Amber und ihr Zwillingsbruder Toby sind die Ältesten der Geschwister und somit deren Beschützer. Die beiden waren sich immer unglaublich nah, aber man merkt deutlich, wie die Pupertät und die damit einhergehenden Veränderungen die zwei Geschwister auseinandertreibt. Vor allem Amber versucht ihren eigenen Weg zu finden. Dann gibt es noch den kleinen Barney. Ein unheimlich süßer, kleiner Junger, der hauptsächlich Blödsinn im Kopf hat und Hasen über alles liebt. Aber böse sein kann dem süßen Wirbelwind niemand. Kitty ist die Jüngste und bringt überall ihre Puppe mit. Das liebenswerte Nesthäckchen, das mit ihren vier Jahren noch sehr an ihrer Mutter hängt. Die vier Geschwister halten zusammen und die Tragödien, die sich auf Black Rabbit Hall noch alle ereignen werden, schweißen die Altons nur immer mehr zusammen. Denn in Zeiten des Unglücks muss man doch zueinanderhalten, oder? Dennoch muss ich leider sagen, dass trotzdem vieles vorhersehbar war. Zum einen durch die Andeutungen im Handlungsstrang der Gegenwart. Zum anderen durch die vielen Klischees, derer sich hier bedient wurde. Es ist doch immer schade, wenn sich beim Lesen die meisten Ahnungen bestätigen. Hinzu kommen die ganzen Zufälle, die immer im genau richtigen Moment eintreten. Dass ausgerechnet Lorna Black Rabbit Hall als Hochzeitslocation auswählt, erweist sich im weiteren Verlauf des Romans als immer unrealistischer. Eine schöne Familiengeschichte, aber meiner Meinung nach voller Klischees und sehr vorhersehbar. Zu viele passende Zufälle. Aber trotz allem unterhaltsam und eine nette Lektüre mit liebenswerten Charakteren. Dafür vergebe ich drei von fünf Schmetterlingen.

Eine wundervolle Geschichte zweier Frauen und ein Familiengeheimnis, das ungemein bewegend und tragisch ist

Von: Magische Momente Datum: 31. March 2016

Oh mein Gott, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich hab dieses Buch aufgeschlagen, begonnen zu lesen und mich sofort verliebt. Ich finde des Titel wirklich sehr aussagekräftig, denn ich habe mich sofort in das Anwesen von Black Rabbit Hall verliebt. In seine Atmosphäre, in diese schöne Umgebung. Es versprüht so unheimlich viel Charme, daß man wünschte, man wäre selbst dort. Es wirkt mysteriös, aber zugleich sehr geheimnisvoll und man hatte irgendwie das Gefühl, einen Ort für immer zu finden. Ich hatte fast das Gefühl, ich könnte das Gras unter meinen Fingern spüren. So intensiv war das Ganze für mich. Die Beschreibungen fand ich wirklich sehr toll und gerade dadurch, habe ich mich unglaublich in dieses Buch verliebt. Demzufolge konnte ich auch Lorna sehr gut verstehen. Lorna war mir gleich sehr sympathisch. Sie ist erfrischend, ihre Energie die sie anfangs zutage trägt ist ansteckend, aber auch ihre späteren Emotionen, wirkten sehr stark und gewaltig. Sie lebt in der heutigen Zeit und hat in der Vergangenheit mit ihrer Mutter immer wieder das Anwesen besucht. Lorna ist fasziniert von dem Anwesen und möchte nun dort ihre Hochzeit feiern. Man erfährt aber nicht nur ihre Geschichte, sondern auch die Geschichte von Amber, die 1968 dort mit ihren Eltern und ihren Geschwistern lebte. Ich hab mich lange gefragt,was für eine Rolle Amber bei dem ganzen spielt. Damals reifte sie gerade zu einer Frau heran. Sie war mir sofort sympathisch, ihre Leichtigkeit, aber auch ihre Ängste und teilweise ihre Traurigkeit haben mich ziemlich berührt. Wer mir aber noch sehr nahe ging, war ihr Bruder Toby, seine Wut, die er doch recht häufig verströmte, war sehr gut nachvollziehbar. Ambers Familiengeschichte ist ziemlich komplex gehalten und geht mit ziemlicher Tragik daher. Eine Familie die einiges mitmachen musste. Mich hat das ungemein berührt. Vor allem wie jeder damit umgegangen ist. Schritt für Schritt erfährt man Ambers Geschichte. Eine Geschichte voller Liebe, Tragik und Schmerz. Dabei geht es um Verluste, Ängste, aber auch um Neid und Trauer. Auch in der heutigen Zeit hat man deutlich gespürt, daß Black Rabbit Hall ein großes Geheimnis birgt. Die beiden Erzählsstränge werden mit so viel Liebe und Einfühlsamkeit dargebracht, das man förmlich durch die Seiten fliegt. Man spürt Leichtigkeit, aber auch Schwere und tiefe Traurigkeit. Die Personen erwachen dabei immer mehr zum Leben. Sie sind sehr ausdrucksstark und authentisch gehalten und man kann sich wirklich sehr gut in sie reinfühlen. Immer mehr beginnt man das große Geheimnis zu ergründen und man erfährt immer mehr von damals. Die Schatten der Vergangenheit werden immer mehr zu Schatten der Gegenwart. Man merkt aber auch , daß sich Lorna in Black Rabbit Hall verändert. Ihre Leichtigkeit verwandelt sich in Schwere. Es ist diese Atmosphäre, die das ganze sehr gut spürbar macht. Zwei Geschichten die immer mehr offenbaren und dabei immer mehr in den Bann ziehen. Ab einem gewissen Punkt wurde es dann auch vorhersehbar, das hat jedoch nicht die Spannung getrübt. Obwohl ich ja eigentlich wusste worauf es hinausläuft, hat mich das Ende dann aber trotzdem noch überrascht. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Amber und Lorna, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Die Nebencharaktere waren sehr beeindruckend, doch hätte ich gern noch mehr von Ihnen erfahren. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Eine wundervolle Geschichte zweier Frauen und ein Familiengeheimnis, das ungemein bewegend und tragisch ist. Aber vor allem macht Black Rabbit Hall dieses Buch zu etwas ganz besonderem, ich hab mich unsterblich in das Anwesen verliebt. Für mich ein Highlight. Ich vergebe 4 von 5 Punkten, weil es noch kleinere Schwächen gab.

Zeit und Raum

Von: Bine Datum: 30. March 2016

Von der Umschlaggestaltung war ich sofort angesprochen und wollte dieses Buch unbedingt lesen, obwohl es eine Famliengeschichte war, und ich dieses Genre eigentlich nicht so gerne mag (wobei Downton Abbey mag ich ja auch! ;)). Der Umschlag war allerdings eine rechte Hass-Liebe. Wunderschön mit einem halb durchsichtigen Pergamentpapier und mit Goldverziehrungen, sieht der Umschlag super aus. Allerdings weniger geeignet um es mit dem Umschlag mit ins Bad zu nehmen. Was ich mir natürlich gedacht habe und deshalb den Umschlag vorm in die Wanne steigen abgenommen habe. Trotzdem hat sich der Umschlag durch die feuchte Luft im Badezimmer gewellt. Also nicht empfehlenswert... Aber zur eigentlichen Story: Erzählt wird es aus zwei verschiedenen Perspektiven, eigentlich Zeiten. Beide Hauptpersonen sind weiblich. Amber Altons Geschichte fängt ab 1969 an und Lorna Smiths Geschichte spielt in der Gegenwart. Ich finde, dass man diese Zeittrennung sehr gut mit unterschiedlichen Schriftarten getrennt wurde. Man weiß immer, um wen es gerade geht. Amber verbringt mit ihrer Familie (u. a. ihrem Zwillingsbruder Toby, den kleinen Barney und der kleinen Kitty) ständig die Ferien in Black Rabbit Hall um so dem geschäftigen Treiben Londons am Land (Cornwall) zu entfliehen. Die Kinder verbringen die Tage in der freien Natur und mit den wilden Hasen in der Nähe des Anwesens. Als der kleine Barney zum Tee nicht auftaucht und ein Sturm aufzieht, beschließt die Mutter (Nancy, usprünglich aus Amerika) sich auf die Suche nach dem kleinen Racker zu machen. Bei der Suche nach Barney gibt es jedoch einen bösen, tötlichen Unfall mit ihrem Pferd (Knight) und das Leben der Familie ändert sich schlagartig. Als der Vater nach dem Tod seiner Frau, eine neue Ehefrau (Caroline) samt Sohn (Lucian) in das Anwesen bringt, sind alle Kinder des Hauses bestürzt. Caroline verschafft sich immer mehr Raum im Anwesen und bestimmt fortan das Leben der Kinder. Lucian jedoch wird bald von allen (außer Toby) akzeptiert und zwischen Lucian und Amber wächst eine ganz besondere Beziehung. Lorna hingegen sucht verzweifelt eine Location für ihre Hochzeit. Dabei wird sie auf Black Rabbit Hall aufmerksam, dass ihr merkwürdigerweise sehr bekannt vorkommt. Sie erinnert sich, hier mit ihrer Mutter als Kind gewesen zu sein. Sie möchte unbedingt hier ihre Hochzeit feiern, und als die Herrin des Hauses Lorna einläd für ein paar Tage zu bleiben, kann sie ihr Glück kaum fassen. Bald schon erkundet sie die Zimmer des Anwesens und auch die Geschichte. Was ist mit den Kindern von Black Rabbit Hall passiert, warum scheint diese Geschichte auch auf seltsame Art und Weise mit ihrer eigenen verwoben zu sein? Das Buch war auf jeden Fall das, was man sich unter einer Familiengeschichte vorstellt und natürlich habe ich zum Schluss geheult. Eve Chase hat hier wirklich ein tolles Erstlingswerk auf die Beine gestellt!

Eine tragische Geschichte, mit einigen Schwächen

Von: Riri Datum: 29. March 2016

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...(Quelle: Blanvalet Verlag) Black Rabbit Hall, erinnerte mich rein von dem Titel her an "Alice in Wonderland" nur dass es bei Alice ein White Rabbit war. Nach dem Klappentext war ich sehr gespannt auf den Inhalt, denn solche Lektüre landet nicht oft bei mir. Ich hatte aber so richtig Lust darauf dieses Familiengeheimnis zu lösen, mit den Protagonisten natürlich. Ich konnte mich sehr gut reinlesen, die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und das Buch liest sich mit einer Leichtigkeit. Leider gefiel mir der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart nicht sonderlich, da es in der Gegenwart zu viel erzählt wurde, sodass man bereits Vorahnung hatte und die Spannung ließ nach. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt, einmal aus Ambers im Jahr 1969 und aus Lornas in der jetzigen Zeit. Bei einer Hochzeitsplanung, stößt Lorna auf „Black Rabbit Hall“ und möchte ihre Hochzeit dort feiern und obwohl es ihre Beziehung mit Jon, ihren Verlobten auf eine Probe stellt, möchte Lorna das Geheimnis des Hauses ergründen. Amber verbrach ihre Ferien zusammen mit ihren Zwillingsbruder und zwei anderen Geschwistern auf diesem Anwesen im Jahr 1969. Amber erzählt von dem letzten Mal als sie auf Black Rabbit Hall waren, wo ihre Geschwister und sie eine schwere Schicksalsprobe erwartete. Die Geschichte von Amber gefiel mir auch viel mehr als Lornas. Anfangs brauchte ich ein Weilchen um in die Geschichte richtig einzufinden. Nach ca. 200 Seiten habe ich mich allmählich an den Schreibstil und den Wechsel zwischen den Jahren gewöhnt und konnte die Geschichte etwas mehr genießen, vor allem weil der Zusammenhang zwischen beiden Charakteren mehr miteinander verwoben wurde. Die Vergangenheit hat mir jedoch viel mehr gefallen. Die Beschreibung der Kinder und ihrer Gefühle gefiel mir besonders gut. Man konnte sehr gut mitfühlen und das ein oder andere Gefühl nachvollziehen. Es hat der Autorin besonders gut gelungen. Ich habe hohe Erwartungen an diese Geschichte, wahrscheinlich zu hohe, denn diese wurden leider nicht ganz erfüllt. Es ist dennoch kein schlechtes Buch und eignet sich gut für zwischendurch, wenn man eine Abwechslung braucht und verschafft einige ruhige Lesestunden.

Eine tolle Geschichte

Von: Tani Datum: 29. March 2016

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert … Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät … 9783764505608_CoverDas Cover: Es setzt sich hier aus dem Schutzumschlag und dem Buchdeckel zusammen und es sieht einfach wundervoll aus mit der Schrift und dem Haus im Hintergrund Die Handlung: In zwei Zeitsträngen wird hier die Geschichte von Amber Alton und Lorna Smith erzählt. Ambers Leben verändert sich von dem einen auf den anderen Moment schlagartig. Nichts ist mehr so wie es vorher war und sie muss als ältestes Kind für ihre anderen Geschwister da sein. Aber es passieren noch mehr Dinge, die Ambers Leben für immer verändern werden, welche nach und nach ans Licht kommen. Jahre später kommt Lorna dann mit ihrem Mann zu Black Rabbit Hall, auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeit. Jon ist von dem Haus allerdings nicht überzeugt, während Lorna sich immer mehr in das Haus verliebt und sich selbst darin wiederfindet. Mit der Zeit kommen einige Geheimnisse ans Licht, dass das Leben von vielen Menschen verändern wird. Fazit: Ein tolles Buch über Familiengeheimnisse, das am Ende zwei Generationen wieder zusammen führt. Sehr gut gefallen hat mir, dass man die beiden Zeitstränge durch die unterschiedliche Schriftart gut auseinanderhalten konnte und man so immer wusste, aus welchem Leben gerade erzählt wird. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, so das ich das Buch in wenigen Tagen durchlesen konnte. Die Geschichte/Handlung hat mir sehr gut gefallen, da es für mich nicht direkt klar war, was passieren würde. Jede Protagonistin hatte mir ihren Problem zu kämpfen, die am Ende gut gelöst wurden. Das Ende war gut, es wurde, sagen wir mal fast alles aufgelöst, weil es doch noch eine Sache gibt, die mich brennend interessieren würde. Ein Must-Read für alle die historische, aber auch Gegenwartsromane und Bücher über Familiengeheimnisse mögen

Black Rabbit Hall

Von: manuela_hahn@gmx.de Datum: 28. March 2016

Meine Meinung: Wie beschreibt man das Eintauchen in einen fiktiven Ort, in eine Zeit die man selber nicht bewusst erlebt hat, in eine Familie die von ihrer Lebensart der Eigenen so fremd ist? Black Rabbit Hall, ist einer dieser Romane die den Leser entführen und ihn in seinen Bann ziehen, ich hörte die Tropfen die in die aufgestellten Eimer im maroden Haus fielen, hörte die knarzenden Stiegen und das Lachen der Kinder und später spürte ich fast körperlich ihre Verzweiflung. Black Rabbit Hall ist ein gefühlvoller Roman, der zwar ein vorhersehbares Ende hatte, aber nichts desto trotz von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert war, was nicht zuletzt am flüssigen Schreibstil der Autorin Eve Chase liegt, an den bildhaften Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten und dem Leben das sie ihren Protagonisten einhauchen konnte.

Black Rabbit Hall

Von: Manuela Hahn Datum: 28. March 2016

Meine Meinung: Wie beschreibt man das Eintauchen in einen fiktiven Ort, in eine Zeit die man selber nicht bewusst erlebt hat, in eine Familie die von ihrer Lebensart der Eigenen so fremd ist? Black Rabbit Hall, ist einer dieser Romane die den Leser entführen und ihn in seinen Bann ziehen, ich hörte die Tropfen die in die aufgestellten Eimer im maroden Haus fielen, hörte die knarzenden Stiegen und das Lachen der Kinder und später spürte ich fast körperlich ihre Verzweiflung. Black Rabbit Hall ist ein gefühlvoller Roman, der zwar ein vorhersehbares Ende hatte, aber nichts desto trotz von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert war, was nicht zuletzt am flüssigen Schreibstil der Autorin Eve Chase liegt, an den bildhaften Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten und dem Leben das sie ihren Protagonisten einhauchen konnte.

Familiengeschichte mit Flair und Geheimnissen

Von: Leapunch Datum: 28. March 2016

Ein wirklich eindrucksvolles Buch, die Gestaltung des Buchumschlags hat mir wirklich sehr gut gefallen, der transparente Buchumschlag und dahinter ein Herrenhaus in Cornwall auf das Buch gedruckt. Die edle Schrift des Covers hat mir ebenfalls gut gefallen, wieder einmal ein Buch das mich sofort magisch angezogen hat. Der Schreibstil ist fließend, angenehm und sehr bildlich, Details werden auf eine leichte Weise rüber gebracht, von der ersten Seite an hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen. Besonders gut gefällt mir der Wechsel der Zeiten, durch die Änderung der Perspektive hat die Geschichte eine gewisse Dynamik wodurch der Lesegenuss noch größer ist. Die Zeiten nähern sich dann Stück für Stück immer weiter an sodass die Spannung konstant bleibt. Die Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben, sie wirken lebhaft und jeder einzelne hat einen gewissen Charme, ob positiv oder negativ. Die Familie Alton ist auf ihrem Sommersitz glücklich, auf Black Rabbit Hall gehen die Uhren anders und doch ist alles harmonisch. Eine gewisse Tradition lässt sich entdecken, doch natürlich ist nicht nur alles harmonisch, ein stürmischer Tag verändert das Leben der Familie und besonders der vier Geschwister für immer. Das soll aber nicht die einzige Tragödie sein, die auf Black Rabbit Hall passiert. Mehr und mehr sieht man hinter die Fassade, erfährt Geheimnisse, die für immer gehütet werden sollten und ich konnte das Buch besonders zum Schluss kaum aus der Hand legen. Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei, Spannung, Tragödie, Dramatik, die Liebe und so viel mehr. Genauso die Landschaft hat mir gut gefallen, ich bin sowieso ein großer Fan von romantischer, englischer Idylle und dieses Buch hat mich auf ganzer Linie begeistert. Fazit: Ich möchte das Buch ungerne mit etwas anderem Vergleichen, durch die ganz eigene Dynamik ist es sehr speziell und macht riesigen Spaß. Wer aber Lucinda Riley gerne liest, sollte bei diesem Buch auch voll auf seine Kosten kommen!

Eine tragische Familiengeschichte

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 24. March 2016

Irgendetwas zieht Lorna an diesem Haus magisch an: Black Rabbit Hall, ein herrschaftliches Anwesen in Cornwall wie aus längst vergangenen Zeiten. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Jon schaut sie sich das Haus als Hochzeitslocation an und Lorna ist sofort von dem Haus fasziniert. Sie beginnt, die Geschichte des Hauses zu recherchieren und stößt auf eine tragische Geschichte. Eve Chase ist mit „Black Rabbit Hall“ ein spannender und auch bewegender Roman über die Geschehnisse auf dem Anwesen, das eigentlich Pencraw Hall heißt, gelungen. Die Geschichte spielt nicht wie so häufig in der Hochzeit der Herrschaftshäuser vor dem Ersten Weltkrieg oder in den bewegenden 20er Jahren, sondern im Jahre 1968. Das Haus beginnt zu verfallen, der Unterhalt ist schwierig und die Familie Alton fährt nur noch in den Ferien nach Black Rabbit Hall und verbringt die restliche Zeit in London. Gerade dieser beginnende Untergang macht aber auch den Charme des Buches es aus, es ist eben kein romantisches Buch über die große Liebe in bewegenden Zeiten, sondern über die tragische Geschichte, die in dem kleinen Mikrokosmos Familie abläuft, wenn eine Person herausgerissen wird und alle wie zerstört zurückbleiben und nach einem neuen Haltepunkt untereinander suchen. Eve Chase beschreibt ihre Figuren so lebhaft, dass man beim Lesen wirklich ganz nah bei Ihnen ist. Amber ist in den historischen Rückblenden die Hauptperson und erzählt aus der Ich-Perspektive, so dass sie dem Leser noch näher kommt, als die anderen Figuren. Doch auch deren Angst und Zerrissenheit wird in Ambers Beschreibungen sehr deutlich. Die ganze Familie kommt einem als Leser sehr nahe. Dabei ist die Geschichte sehr ruhig und gut konstruiert, so dass am Ende alle losen Fäden zu einem Ende zusammengesponnen werden und man das Gefühl hat, endlich das große Ganze zu verstehen. „Black Rabbit Hall“ ist spannend, bewegend, traurig und liebevoll zugleich und sich mit Lorna gemeinsam auf die Spurensuche in der Familie Alton zu begeben, kann ich nur jedem Leser empfehlen.

Spannender Roman mit Perspektiven wechsel

Von: Lesefieber-Buchpost Kati Datum: 23. March 2016

Meine Zusammenfassung Amber Alton verbringt ihre Ferien mit ihren Eltern und Geschwistern immer auf Black Rabbit Hall. Einem großen Anwesen am Strand. Sie sind eine glückliche Familie, bis eines Abends ein heftiger Sturm tobt und Nancy, Ambers Mutter auf der suche nach ihrem jüngsten Sohn, Barney einen Unfall hat und sirbt. Von nun an ist in der Familie nichts mehr wie es war. Jahrzehnte später sind Lorna und ihr Verlobter Jon auf der suche nach einer geeigneten Hochzeitslocation. Dabei treffen sie auch auf Black Rabbit Hall und Lorna ist vom erten Moment an verliebt und verbunden mit diesem Gemäuer. Als Lorna sich genauer auf dem Galände des Anwesens umsieht, findet sie Spuren der Familie, die hier einst gelebt haben. Das sich Lorna mit Black Rabbit Hall verbunden fühlt, kommt nicht von ungefähr, sie findet nach und nach mehr geheimnisse und Geschichten über die Familie von damals herraus und das neue wissen wird sich auf ihr zukünftiges Leben auswirken.... Bewertung Das Cover dieses Romans ist sehr ansprechend und lässt schon vermuten das es sich um einen Historischen Roman handelt. Der Buchumschlag ist transparent, was ich so auch noch nicht hatte, es gefällt mir sehr gut. In die Geschichte reinzukommen hat mir anfangs echt mühe gemacht, da man einfach mitten rein geschmissen wird und nicht recht weiß wo die zusammenhänge sind. Aber nach und nach kommt man dahinter wo die Parallelen sind und dann liest es sich flüssig. Es ist spannend mitzuerleben, wie die Geschichte aus der Vergangenheit sich mit der aus der Gegenwart zusammentut. Es gibt immer ein paar wechsel der perspektive, mal liest man aus 1969 und dann wieder in der Gegenwart. Ich habe oft überlegt was Lorna mit den vorigen Bewohnern von Black Rabbit Hall zu tun haben könnte und bin im laufe der Geschichte immer wieder in die Irre geführt worden. Am Ende ist aber alles klar und deutlich aufgelöst. Es sind viele traurige, spannende, hektische und verworrene Stellen in diesem Buch verteilt, sodass es an nichts fehlt und im Ganzen eine gelungene Geschichte abgibt.

Ein echter Lesegenuss

Von: Ira Datum: 21. March 2016

"Black Rabbit Hall" war für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein echter Lesegenuss. Mir gefällt sehr, wie die beiden Erzählstränge aufgebaut und ganz langsam aneinander angenähert werden, so dass der Leser immer mehr erst erahnt, dann erkennt, wie die beiden Handlungsstränge miteinander verwoben sind. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig dargestellt, so dass man als Leser mit ihnen fühlt und gebannt verfolgt, wie sich alles entwickelt. Manchmal mit Entsetzen, manchmal mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, ein anderes Mal mit dem einen oder anderen Taschentuch und manchmal mit einem zaghaften Anflug von Wohlgefühl, aber immer mit viel Gefühl, nie lässt die Handlung den Leser gleichgültig zurück. Die Handlung, genauer, die beiden Handlungstränge, spielen in der Gegenwart und der andere Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. In der Gegenwart begegnen wir Lorna und Jon, die auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität für ihre Hochzeit sind und dabei auch Black Rabbit Hall besuchen, nur um festzustellen, dass dies nicht das erste Mal ist, dass Lorna dort war, sondern dass sie etwas mit diesem Ort verbindet. In der Vergangenheit stoßen wir auf Amber, Toby und die anderen, die gerade einen schweren Verlust verkraften müssen und deren Leben sich dadurch von einem Tag auf den anderen schlagartig ändert. Ganz allmählich werden Parallelen deutlich, es tauchen immer neue Fragen auf und - schwups, schon sind die ersten paar Kapitel gelesen und man muss unbedingt wissen, was weiter passiert. Der lockere, fesselnde Schreibstil liest sich sehr gut, aber auch die optische Gestaltung, die beiden Erzählsträngen eine eigene, klar und gut lesbare Schriftart zuweist, trägt dazu bei, dass man das Buch gerne liest und es nicht freiwillig aus der Hand legt. Es vermittelt den rauen Charme Cornwalls, fesselt durch eine spannende Handlung und besticht durch seine sympathischen (oder auch weniger sympathischen) Charaktere - mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen!

Ruhige Familiengeschichte

Von: Biggi Friedrichs Datum: 18. March 2016

Diese Familiengeschichte, die Ende der 60er Jahre in Cornwall spielt, wird über zwei Erzählstränge geschildert. In einem Handlungsstrang berichtet Amber Alton aus der Ich-Perspektive von den Sommerferien auf "Black Rabbit Hall", wie der Sommersitz der Familie "Pencraw Hall" genannt wird. Es dreht sich alles um das Familienleben. Die Kinder der Familie Alton, die Zwillinge Toby und Amber, Kitty und der kleine Barny, erleben auf "Black Rabbit Hall" eine glückliche Kindheit. Doch dann wird das Familienglück durch einen Unglücksfall getrübt. Nichts ist mehr wie es war. In einem weiteren Erzählstrang plant Lorna Smith ihre Hochzeit. Sie möchte unbedingt in Cornwall heiraten und sucht nach einer geeigneten Location. Lorna verliebt sich in das alte Haus. Wir bekommen die Bewohner von "Black Rabbit Hall" und das alte Anwesen sehr genau beschrieben. Die junge Frau hat das eigenartige Gefühl, dass sie schon mit ihrer Mutter auf "Black Rabbit Hall" war und lässt sich auch nicht von ihrem Verlobten davon abbringen, dort ihre Hochzeit zu feiern. Bei ihrem Aufenthalt dort findet sie sehr viel über ihre eigene Vergangenheit heraus. Die Autorin erzählt sehr detailliert. Das Haus, die Räumlichkeiten und die Umgebung werden genau geschildert, so dass man das Gefühl hat, "Black Rabbit Hall" genau zu kennen. Allerdings passiert nicht sehr viel. So richtig gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Zum Ende hin wird es etwas spannender. Ich hatte mehr erwartet, da das Buch für Fans der Serie "Downtown Abbey" geeignet zu sein schien. Die angesprochene Serie ist aber viel komplexer, spannender und hat diesen typischen, englischen Humor. Die Figuren dieser Geschichte sind sehr gut charakterisiert. Das Mädchen Amber ist sehr sympathisch und geht sehr liebevoll mit ihren Geschwistern um. Ihr Zwillingsbruder Toby ist ein Wildfang, der sich durch die Ereignisse von der Familie abkapselt und und leider keine Hilfe von seinem Vater und später von seiner Stiefmutter erfährt. Als ein weiterer Schicksalschlag die Familie trifft, wird es für die Kinder, vorallem für Amber und Toby fast unerträglich. 3/5 Sterne für diese sehr ruhige Familiengeschichte, die erst zum Ende hin so richtig fesselt und ein weiteres Familiengeheimnis lüftet.

Rezension

Von: Franziska Datum: 18. March 2016

Anlass: Ein Herrenhaus in Cornwall, ein dunkles Familiengeheimnis und eine dunkle Liebesgeschichte- Herz, was willst du mehr? Inhalt: Cornwall, 1969 und in den 2000ern, beides in Black Rabbit Hall sind die Zeiten des Romans - 1969 stirbt an einem wunderschönen Ostertag Nancy, die hinreissende Herrin von Black Rabbit Hall und Mutter von vier Kindern. Ihr Mann heiratet etwas mehr als ein Jahr später seine Jugendfreundin, um den Kindern Normalität zu bieten und sich und das Anwesen vor dem Ruin zu retten - beides fatale Irrtümer, wie sich herausstellte. Denn die neue Herrin bringt einen halbwüchsigen Sohn mit, der sich zu sehr von seiner Stiefschwester angezogen fühlt, die wiederum von ihrem eifersüchtigen und sehr aggressiven Zwilling bewacht wird. Ein Kind stirbt, eine ungeplante Schwangerschaft macht gleixh drei Leben beinahe kaputt- und das Baby wird zur Adoption freigegeben. Dreißig Jahre später soll das alte Herrenhaus eine Hochzeitslocation werden für eine junge Engländerin, die von Anfang an spürt, dass sie hier schon einmal war und das hier ein dunkles Geheimnis liegt... Meinung: 48h auch für dieses Buch, so viel dunkles hatte ich nicht erwartet. Für wen: Fans von verkorksten Familiengeschichten

Wunderschön, traurig und tragisch - was für eine Familiengeschichte!

Von: MissyFoos fantastische Bücherwelt Datum: 15. March 2016

Warum dieses Buch Black Rabbit Hall ist mir durch seine Gestaltung sofort ins Auge gefallen und hat mit diesem schönen Cover mein erstes Interesse geweckt. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Klappentext Amber Alton weiß dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen, als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem neue Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus... (Quelle: Verlag) Kurzer Inhalt 1968/69: Amber Alton verbringt die Ferientage auf Pencraw Hall, dem Sommersitz ihrer Familie. Von allen wird es nur "Black Rabbit Hall" genannt. Die Zeit vergeht dort sehr langsam und es passiert nicht wirklich viel. Zusammen mit ihren zwei kleinen Geschwistern Kitty und Barney und ihrem Zwillingsbruder Toby verbringt sie dort ein sehr unbeschwertes Leben. Sie werden geliebt und ihre Mutter vermittelt jedem von ihren Kindern, etwas ganz besonderes zu sein. Doch das weitere Schicksal meint es nicht gut mit ihnen. Durch tragische Ereignisse, einer nicht geduldeten Liebe und Lügen, wird das Glück der Familie überschattet und ihr weiteres Leben verändert sich auf das Tragischste. Nichts wird jemals wieder so sein, wie es war. Drei Jahrzehnte später fährt Lorna Smith mit ihrem Verlobten Jon nach Cornwall um ein geeignetes Haus für ihre Hochzeit zu finden. In Lornas Gedanken taucht eben dieses Black Rabbit Hall aus ihrer eigenen Erinnerung auf. Mit ihrer verstorbenen Mutter hat sie immer wieder das Herrenhaus im Urlaub besucht und Lorna möchte unbedingt dort ihre Hochzeit feiern. Auch verspürt sie eine seltsame Verbundenheit zu diesem Haus und möchte wissen, was es damit auf sich hat. Lorna lernt im weiteren Verlauf die alte Mrs. Alton kennen. Doch was die Hausherrin ihr in Gesprächen erzählt, was Lorna selbst herausfindet und was das alles mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat, hätte sie nie erwartet. Meine Meinung Die Geschichte ist ruhig und es passiert nicht wirklich viel. Doch genau das ist es, was das Buch ausmacht. Es geht nicht um irgendeine actiongeladene Story, sondern um eine Familie, die durch tragische Schicksalsschläge mit dem weiteren Leben fertig werden muss. Die leisen und sanften Töne schaffen ein sehr schönes und emotionales Bild und die Geschichte lebt von seiner gesamten Atmosphäre. In dem Buch werden die Geschehnisse aus zwei verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven erzählt. Einmal verfolgt man die Geschichte aus der Sicht von Amber Alton in der Ich-Perspektive aus dem Jahr 1968/69 und das andere Mal aus der Sicht von Lorna Smith in der 3. Person, in der heutigen Zeit. Leider bin ich mit Lornas Teil nicht so richtig warm geworden und mir hat Ambers Teil einfach besser gefallen. Ich habe die einzelnen Kapitel regelrecht verschlungen und die Ereignisse waren für mich einfach viel greifbarer. Ich habe mich bei Lorna eher nur als eine stille Beobachterin des Ganzen gefühlt und es war für mich schwierig, mich in die Geschichte wieder reinzufinden, nachdem ich Ambers Part gelesen habe. Die einzelnen Charaktere aus Ambers Teil kamen herzlich, authentisch und sympathisch rüber und ich konnte mir ein sehr gutes Bild von jedem einzelnen machen. Amber war mir von Beginn an sehr sympathisch. Ein nettes, ruhiges junges Mädchen, dass sich geliebt fühlt und zufrieden mit ihrer Welt ist. Ihr Zwillingsbruder Toby ist das komplette Gegenteil von ihr - stürmisch, wild, aufbrausend, zornig. Doch beide halten wie Pech und Schwefel zusammen. Auch die andern Geschwister habe ich als sehr "süß" und liebenswert empfunden. Kitty mit ihrer Lumpenpüppi und auch der kleine Barney, den man nie unbeaufsichtigt lassen kann und der zuerst keine Kaninchen mag, bis er feststellt, wie weich sie doch sind. Einfach nur lieb geschildert. Doch ein schlimmes Ereignis tritt ein und ändert alles. Der Vater zieht sich daraufhin immer mehr zurück und kümmert sich überhaupt nicht mehr um seine Kinder. Als dann auch noch nach ein paar Monaten jemand neues ins Leben der Familie tritt, geht irgendwie alles den Bach runter und keiner kommt mehr wirklich klar. Genau da, verliebt sich auch noch Amber und ihr persönliches Glück scheint perfekt. Doch es kommt alles ganz anders und das Leben wird durch ein weiteres Unglück überschattet. Wie das Ganze allerdings mit Lornas eigener Vergangenheit zusammenhängt, müsst ihr dann selber lesen. Mein Fazit für dieses Buch Ein schönes und ruhiges Buch, dass von seiner Atmosphäre lebt. Trotz ein paar "Schwierigkeiten" mit Lornas Part haben mir die zwei Zeitebenen gut gefallen. Auch die Geschichte um die Familie fand ich gelungen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. Ich gebe Black Rabbit Hall 4 von 5 Leseherzen "MissyFoo"

Leider nicht so gut wie erwartet

Von: Kleine Bücherinsel Datum: 15. March 2016

"Die Zeit ist wie Sirup. Ein Familienscherz besagt, dass eine Black-Rabbit-Stunde doppelt so lange dauert wie eine in London, aber man nur ein Viertel der Dinge erledigt bekommt." (Seite 31) Oh, was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Kaum war es bei mir eingezogen, musste ich lesen. Der Plot hörte sich perfekt an und das Buch ist einfach nur ein Hingucker. Doch leider konnte es meine hohen Erwartungen nicht ganz stand halten. Die ersten Seiten habe ich gebraucht um in das Buch und die Geschichte abzutauchen. Es ist die Geschichte von Amber im Jahr 1969 und Lorna in der jetzigen Zeit. Lorna plant ihre Hochzeit mit Jon und hat genaue Vorstellungen, wo diese stattfinden soll. Auf einem Anwesend, welches sie als Kind mit ihrer Mutter besucht hat. Sie hat es noch in Erinnerungen und mit der Hilfe des Internets stößt sie auf "Black Rabbit Hall". Bei einer Urlaubsreise durch Cornwall macht sie sich von dem Anwesen selbst ein Bild und es lässt sie nicht mehr los. Amber lebte 1969 auf diesem Anwesen. Sie hat einen Zwillingsbruder und noch zwei jüngere Geschwister. Die Ferien verbringen sie immer auf Black Rabbit Hall, wo die Zeit anders geht. Und sie erzählt von ihrem letzten Jahr auf Black Rabbit Hall, einem Jahr mit einem schweren Schicksalsschlag, welches den Zusammenhalt der Geschwister auf eine schwere Probe stellt. "Es ist eigentlich ganz praktisch, einen gemeinsamen Feind zu haben, über den man lachen kann, merke ich. Alles ist gut, solange der Feind jemand anderes ist." (Seite 233) Der Wechsel Vergangenheit und Gegenwart ist an sich eine sehr spannende Sache. Aber er birgt auch Gefahren und hier ist die Autorin in die Falle getappt. In der Gegenwart wurde viel zu viel preisgegeben, so dass die Vergangenheit, die für mich immer die reizvollere Geschichte war, irgendwann ihren Reiz ein wenig verloren hatte. Die Gegenwart war auch nicht wirklich gut umgesetzt. Lorna und Jon berührten mich gar nicht, sie gingen mir auch teilweise sehr auf die Nerven. Selbst als Lorna einige Entdeckungen machte, war es mir eigentlich egal gewesen, fand es halt nur schade, dass schon so vorgegriffen wurde. Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, fand ich gerade die Vergangenheit sehr schön zu lesen. Sie konnte mich bis zu einem gewissen Zeitpunkt fesseln und in den Bann ziehen. Das dritte viertel vom Buch hat sich allerdings dann gezogen und die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin. Zwar konnte die Spannung zum Schluss wieder ein wenig angehoben werden, aber man wusste schon, was passiert ist und eine richtige Überraschung gab es nicht mehr. Black Rabbit Hall von Eve Chase war jetzt kein schlechtes Buch gewesen, doch leider hatte ich zu hohe Erwartungen an das Buch gehabt, dass es mich nach demZuklappen doch schon enttäuscht zurück gelassen hat.

Leider zu voraussehbar und langatmig

Von: Yunika Datum: 13. March 2016

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Es klang sehr vielversprechend und da ich vor noch nicht allzu langer Zeit Bücher über Familiengeheimnisse entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Doch schon nach den ersten Seiten musste ich feststellen, dass dieses Buch für mich nichts war und ich dieses Buch eher enttäuscht beendet habe. Die Idee hinter dem Buch fand ich sehr interessant und wollte mich sofort mit der Protagonistin auf die Suche nach dem Familiengeheimnis machen. Die Umsetzung fand ich aber weniger gelungen. Die Handlung war viel zu vorhersehbar und nach der Hälfte des Buches wusste man schon, was alles passieren wird. Das fand ich schade, denn so war die Spannung nicht mehr vorhanden und es hat sich sehr gezogen. Vom Schreibstil her fand ich das Buch auch nicht so ansprechend. Teilweise waren Beschreibungen detailreich, dass man sich vieles vorstellen konnte, aber für mich kamen sie oft an der falschen Stelle. Für mich war dieses Buch oft sehr oberflächlich. Es gab Passagen, die waren flüssig und es gab Passagen, die fand ich etwas holprig, In diesem Buch gab es zu viele Charaktere. Diese wurden am Anfang direkt auf einmal vorgestellt, sodass man erstmal total überfordert war. Oftmals musste ich zurückblättern, da mir Charaktere auf einmal unbekannt vorkamen und ich erstmal wieder schauen musste, wer wer war. Die Charaktere wirkte gut charakterisiert, aber es viel mir schwer eine wirkliche Bindung zu diesen aufzubauen. Einige gingen mir sogar ziemlich auf die Nerven. Schade fand ich auch, dass die Vergangenheit und die Gegenwart nur oberflächlich während des Buches miteinander verknüpft wurden. Die Handlung plätschert so vor sich hin, aber es wird aus verschiedenen Sichten erzählt und kaum aufeinander Bezug genommen. Das fand ich schade, da mir dies sehr wichtig ist. Für mich war dieses Buch leider absolut nichts. Es war langatmig und zu voraussehbar, Zu den Charakteren konnte ich keine gute Bindung aufbauen und fand ihr Verhalten teilweise etwas unlogisch. Mich hat dieses Buch nicht verzaubern können und mich sogar ziemlich enttäuscht zurückgelassen.

"Black Rabbit Hall" verzaubert jeden

Von: Justine Szymura (Mrs.Apollyon) Datum: 13. March 2016

Klappentext: Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr den je aufeinander verlassen. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus ... Klappentext: blanvalet Meinung: Als erstes möchte ich mich beim blanvalet Verlag für das Reziexemplar bedanken. Es ist für mich etwas ganz Besonderes ihr Buch lesen und rezensieren zu dürfen. Danke :D Die Aufmachung des Buches ist der Wahnsinn, man sieht richtig wie viel Mühe dahintersteckt. Der Schutzumschlag ist aus einer Art "Pergament" wenn man dieses abnimmt sieht man "Black Rabbit Hall" umgeben von Natur. Einfach wunderschön. Die Geschichte an sich hat mich zu Anfang nicht wirklich gepackt. Dieses hin und her zwischen Amber (1968) und Lorna hat mich ein wenig durcheinandergebracht. Nach ein paar Kaüiteln bin ich da aber ohne Probleme weitergekommen. Ich muss zugeben, mich hat Amber und ihre Geschichte viel mehr mitgenommen als Lorna. Amber, Toby, Barney, Kitty und Lucian sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich könnte noch weiter Bücher über die Altons lesen. Eine herzzerreißende Geschichte die einem wirklich unter die Haut geht. Da sind sogar bei mir Tränen gekullert. Lorna hingegen war mir total suspekt. Ihre Geschichte hat mich anfangs eher gelangweilt und ich hatte auch überhaupt nicht das Gefühl, dass sie bald Heiratet. Doch ca. in der Mitte des Buches und der Geschichte hat sich das Blatt gewendet. Ich war hin und weg von ihrer Hartnäckigkeit und ihrer Neugier, was "Black Rabbit Hall" anging. "Black Rabbit Hall" ist für mich ein wahnsinnig mystisches altes Herrenhaus. Welches irgendwie ein eigenes Leben entwickelt hat oder hatte. Mir kam es so vor als würde das Anwesen die Menschen die es Lieben beschützen mit aller Macht. Es hat sogar mich auf eine Art und weise in den Bann gezogen die ich gar nicht erklären kann. Ich bin echt begeistert von diesem Herrenhaus. Ganz am Ende der Geschichte wird es nochmal richtig Emotional. Ich habe vor Freude aber auch vor Trauer geheult was das Zeug hält. Was mich ein wenig gestört hat waren die vielen Beschreibungen der Räume. Mir war das zu lang und zu ausführlich beschrieben. Fazit: Es ist eine wirklich tolle und auch mystische Geschichte über ein Haus und zwei Familien. Die in verschiedenen Jahrzehnten "Black Rabbit Hall" kennen - und lieben lernen. Geheimnisvoll, Tragisch, Mystisch und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Ich kann es nur weiterempfehlen!! Lest es und verliebt euch in "Black Rabbit Hall" :D

Empfehlenswert

Von: Florentinejo Datum: 09. March 2016

Die Autorin Eve Chase wohnt in Oxford, ist verheiratet und hat drei Kinder. Und nun zum Inhalt von “Black Rabbit Hall”: Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät … (Quelle: amazon.de) Um es kurz zu machen: das Buch hat mich begeistert! Das Cover ist wunderschön gestaltet, sehr edel mit Goldverzierungen und einem Schutzumschlag aus Transparentpapier. Der Roman hat 416 Seiten, liest sich aber leider unglaublich schnell weg. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören, so hat mich die Geschichte gefesselt. Es war fast ein bisschen wie bei Harry Potter (und das heißt bei mir schon was): man taucht voll in die Welt ein und ist enttäuscht, wenn sie dann plötzlich endet. Der Schreibstil Chase’ verrät nicht zu viel, verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen, sondern ist einfach spannend und immer wieder für Überraschungen gut. Mit dem Ende hätte ich nie gerechnet und auch zwischendurch gab es unerwartete Wendungen. Die Charaktere werden sehr genau beschrieben, allerdings hätte ich mir eine bessere Beschreibung der Charakterwandlung gewünscht, vor allem bei Amber und ihren Geschwistern. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Eindeutige Leseempfehlung!

Was für ein Buch

Von: Catlovebooks Datum: 09. March 2016

ZUM INHALT: Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ... Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... MEINE MEINUNG: Dieses Buch ist mir schon bei den Verlagsvorschauen aufgefallen, weil mich das Cover so angesprochen hat, so sehr, dass ich mir sofort den Klappentext durchgelesen habe und es mir gleich auf meine Wunschzettel packte und es kaum erwarten konnte, bis dieses Buch erhältlich war. Und als es dann endlich hier ankam, musste ich erstmal das Buch bestaunen, denn mit der Aufmachung hat sich der Verlag solche Mühe gemacht und der Schutzumschlag ist einfach der Hammer. Nun aber von dem Optischen zum Inhalt, denn dieser muss sich wahrlich nicht verstecken, mein Gott, was dieses Buch für mich bereit gehalten hat. Also ich konnte mir schon denken, dass dieses Buch genau meinen Geschmack trifft, aber so. Dennoch kann ich nicht viel zum Inhalt sagen, ich wusste im Vorfeld ja auch nicht viel mehr als das was auf dem Klappentext stand und mehr sollte man nicht wissen, also bei diesem Buch trifft das sowas von zu, denn als ich angefangen habe es zu lesen, wusste ich zwar schnell, es ist doch etwas anders als andere Bücher und anders als Bücher in diesem Genre (Familiengeheimnis), denn es ist wahnsinnig düster, aber aufgrund der Geschichte in der Vergangenheit. Diese Stimmung hat mich so in ihren Bann gezogen und obwohl man stellenweise erahnt was passieren könnte, ist man dennoch geflasht, erschrocken und bestürzt wenn es dann eintrifft. Dieses Buch hat mich seelisch echt mitgenommen, ich habe mich gegruselt weiterzulesen, weil ich ahnte was passieren wird und dennoch konnte ich nicht aufhören es zu verschlingen. Wir finden hier tolle Charaktere wieder, sowohl in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart. Die Gegenwart ist etwas lockerer und gibt dem Buch ein bisschen die Entspannung und ich konnte doch mal aufatmen. Mehr kann ich gar nicht sagen, dieses Buch muss man wirklich entdecken, es ist so wahnsinnig toll gemacht und ich hoffe da kommt noch einiges von der Autorin nach, denn ich bin nun angefüttert. 5/5 Sterne

Black Rabbit Hall

Von: The Book Storys Datum: 08. March 2016

Es gibt Bücher, bei denen muss ich nur den ersten Satz oder die erste Seite lesen, und ich bin schon voll und ganz überzeugt. So auch bei diesem Buch. Ich habe die ersten paar Seiten der Leseprobe gelesen und wusste sofort : "Du musst es haben, denn du wirst es lieben!" So war es dann auch. Die Geschichte spielt in zwei unterschiedlichen Zeitebenen, einmal im Jahre 1968/69 mit Amber Alton als Protagonistin und einmal in der Gegenwart mit Lorna Smith als Protagonistin. Mir haben diese verschiedenen Zeitebenen wunderbar gefallen, denn zum einen waren sie im Buch ein klein wenig verschieden gestaltet, was optisch sehr schön war, und zum anderen wurde durch die abwechselnden Zeitgeschehnisse sehr viel Spannung erzeugt. Nicht nur durch die verschiedenen Zeiten wurde viel Spannung aufgebaut, sondern auch durch den sehr niveauvollen Schreibstil der Autorin, der aber trotzdem flüssig zu lesen ist. Man merkt die Leidenschaft die dahinter gesteckt hat, als sie die Charaktere für ihr Buch schrieb. Jeder ist so einzigartig und hat eine wundervolle Charakterfarbe. Ich mochte jeden einzelnen von Ihnen. Das Schönste jedoch war, dass man immer den Unterschied gemerkt hat zwischen damals und heute. Die Sprache und die Art der Charaktere war sehr verschieden, so wie es damals eben war. Es war toll, dass dafür so gut recherchiert wurde, denn die Atmosphäre die im Jahre 1969 geherscht hat, hat man als so real und authentisch wahrgenommen - einfach klasse. Zu dem Thema Atmosphäre kann ich nur sagen, dass man in diesem Buch eine Menge davon bekommt. Es gibt eine wundervolle weihnachtliche Atmosphäre, dann eine im Sommer, als würde man selbst am Strand sitzen und den Wind rauschen hören. Und wenn es ein Autor schafft, mich dasselbe fühlen zu lassen wie seine Charaktere, sei es Gefühle oder Umgebung, hat er alles richtig gemacht. Ich kann euch diese wundervolle Familiengeschichte nur ans Herz legen.

Eine Geschichte über eine Familie

Von: tamysbuecherwelt Datum: 07. March 2016

Allgemeines zu Buch und Autor Eve Chase lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Oxfordshire und ihr größter Wunsch war es schon immer, Familiengeschichten aus alten Gemäuern zu erzählen, was ihr mit "Black Rabbit Hall" gelungen ist. Ich sag es euch direkt: Ich liebe dieses Buch. Ich kann eigentlich gar nicht so genau sagen, warum, aber es hat mich von der ersten Seite an gepackt und mich verzaubert. Es ist wirklich ganz toll und ich möchte es euch ans Herz legen! Kritische Auseinandersetzung Das Buch ist aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben, einmal aus der Sicht von Amber Alton und einmal aus der Sicht von Lorna Smith. Während Lorna in der Gegenwart lebt, erzählt Amber eine Geschichte, die schon lange her ist, doch wie ihr euch sicher denken könnt, gehören auch diese beiden Geschichten auf eine ganz bestimmte Art und Weise zusammen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Teil aus der Vergangenheit ein winziges bisschen besser gefallen hat, als der aus der Gegenwart, mir war Amber als Protagonistin irgendwie sympathischer und ich konnte mich in sie etwas besser hineinfühlen als in Lorna, doch das Buch ist insgesamt ein Genuss und je weiter ich in diese Geschichte eintauchte, desto mehr schätzte ich auch Lorna. Dieses Buch bietet dem Leser einfach alles: Es ist stellenweise mehr als traurig, es ist verstörend, es ist aber gleichzeitig auch lustig und fröhlich. Es ist wie eine Familie, in der eben auch alle Gefühle geteilt werden. Durch die Schreibweise von Eve Chase konnte ich wirklich sehr gut mitfühlen und ich war total in der Geschichte. Zwischenzeitig nicht mal ansprechbar, weil es mich einfach so gepackt hat. Dabei ist es eigentlich nur eine ganz normale Geschichte über eine bzw. zwei Familien, aber es hat genau meinen Nerv getroffen und mich mitgerissen. Vor allem mag ich auch sehr gern, wie Eve Chase es geschafft hat, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, ohne jedoch viel zu viel zu beschreiben, wie es manche Autoren gern tun. Ich konnte mir dieses wunderschöne Haus in Cornwall, das Meer und die Klippen, den Wald und alles was dazu gehört, sehr gut vorstellen und ich glaube, ich möchte jetzt gern mal nach Cornwall ;) . Ich kann es eigentlich gar nicht richtig beschreiben, auf der einen Seite ist es eine lockere Geschichte, doch ist sie nach einer gewissen zeit so schwerwiegend und am Ende kann man teilweise einfach nur noch den Kopf schütteln. Es hat mich kurzer Zeit einfach sprachlos gemacht, aber eben auch, weil ich Amber so toll finde, doch das Ende hat mich dann doch wieder entschädigt. Es ist wirklich großartig und ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe, obwohl ich es eigentlich gar nicht bestellen wollte und nur aus Versehen drauf geklickt habe :D . Ein toller Zufall, den ich nicht bereue. Fazit Wenn ihr Geschichten über Familien mögt, die nicht nur in einer heilen Welt spielen müssen, ihr Spannung wollt, aber auch jede Menge andere Gefühle, die ihr durchlebt, dann kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen. Mir hat es wirklich super gut gefallen und ich glaube nicht, dass ihr es bereut. Wenn es noch jemand von euch gelesen hat, dann schreibt mir gern, wie ihr es findet :) .

Grandios!

Von: Zwischensequenz Datum: 06. March 2016

Ich muss zugeben das ich mich in Lorna sehr gut wiederfinde denn auch ich liebe alte Sachen und finde Häuser die eine Geschichte erzählen wunderschön. Für viele ist ein altes Haus lediglich der schatten seiner selbst in seinen glänzenden Jahren doch für mich ist es etwas lebendiges. Ein altes Haus ist in meinen Augen wie ein stiller Beobachter der alles mitkriegt und für sich behält bis jemand kommt dem es seine Geschichte erzählen kann und genau das ich auch meine Meinung über Pencraw Hall oder besser gesagt “Black Rabbit Hall”. Wenn es um den Namen des Anwesens geht halte ich es mit den Zwillingen: mir gefällt “Black Rabbit Hall” deutlich besser als “Pencraw Hall” und ich wünschte es gebe so ein Anwesen wirklich denn ich würde mich sofort für dieses als Location für meine Hochzeit entscheiden. Zum Ende hin gibt es nur noch zu sagen das die liebe Eve Chase sich an den Grundsatz von Shakespear hält: Ende gut, alles gut! Von mir kriegt dieses Meisterwerk ganz klar die volle Punktzahl und noch dazu mein Herz. Grandios! P.s: eine detailierte Rezension ist auf meinem Blog zu finden. ^_^

Tolles Buch!

Von: fraeulein-m Datum: 04. March 2016

Eve Chase – Black Rabbit Hall Kurz zu dem Cover des Buches: Die Aufmachung des Buches ist ein echter Hingucker und hat mich sofort in den Bann geschlagen. Der obere Teil des Buches ist mit einem goldenen Herrenhaus verziert. Gleich darunter thront der mächtige schwarze Schriftzug „Black Rabbit Hall“. Und ganz unten steht in kleinerer Schrift: „Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.“ Das Buch kommt als Hardcover. Der Umschlag ist transparent. Tolle Aufmachung! Kurz zu dem Inhalt des Buches: Black Rabbit Hall ist der Sommersitz der Familie Alton. Auf dem Sommersitz verbringt die Familie die schönsten und unbeschwertesten Sommer. Bis zu dem Sommer des Jahres 1968, der alles verändert. Die 4 Kinder der Familie Alton müssen sich mehr denn je aufeinander verlassen. Erst Recht als eine reiche Fremde in ihr Leben tritt und sich die Geheimnisse häufen. Viele Jahre später fährt Lorna Smith mit ihrem Verlobten Jon nach Cornwall, um eine Location für ihre Hochzeitsfeier zu finden. Lorna ist geradezu besessen von Black Rabbit Hall. Sie kennt es aus ihrer Kindheit und spürt eine tiefe Verbundenheit mit diesem Haus. Doch was verbindet sie mit dem Haus und was ist damals passiert? Meine Meinung zu diesem Buch: Gleich nachdem ich die Inhaltsangabe zu diesem Buch gelesen habe, bin ich fasziniert worden. Ich liebe diese Art von Büchern in denen es um Familiensagen und Familiengeheimnisse geht, die später gelüftet werden. Also konnte ich gar nicht schnell genug mit dem Buch anfangen. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes und ich muss sagen, dass ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, in das Buch „abzutauchen“. Nach einer kurzen Eingewöhnung habe ich mich aber daran gewöhnt. Das Buch beginnt mit einem Prolog. Der Prolog ist düster und lässt bereits erahnen, dass etwas Schlimmes passiert. Jedoch wird das Geschehen nur angerissen, wir erfahren noch nicht alles. Nach dem Prolog gibt es zwei Erzählstränge, die nebeneinanderher laufen. Zum einen haben wir die Geschichte von Amber Alton. Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben und erzählt, was sich damals auf Black Rabbit Hall ereignet hat. Und dann haben wir einen weiteren Erzählstrang. Er erzählt von Lorna, die in der Gegenwart eine Location für ihre Hochzeit sucht und ganz besessen von dem Gebäude aus ihren Erinnerungen ist. Diese Geschichte ist von dem allwissenden Erzähler geschrieben. Ich mag es sehr gerne, wenn Bücher in der Ich-Form erzählen. Ich kann mich dann umso besser in die Situation hineinversetzen. Jedoch war mir dies in diesem Buch immer nur begrenzt möglich. Wir erfahren zwar die Umstände und wie es zu dem Unglück kam, aber der Erzählstil der Autorin macht es mir leider nicht möglich, auch die Emotionen richtig zu fühlen. Nach dem Unglück erfahren wir, wie es mit den Geschwistern weitergegangen ist und welchen Umständen sie sich noch stellen mussten. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und war auch von der Geschichte gefesselt. Jedoch empfand ich den Verlauf oftmals langwierig. Die Story „plätschert“ so vor sich hin. Während des Buches gibt es immer wieder Ereignisse, bei denen ich gehofft habe, dass es nun richtig spannend wird. Doch leider hat mir die Spannung dann gefehlt. Erst im letzten Drittel des Buches wird alles aufgeklärt. Jedoch war es mir ein bisschen zu viel und zu plötzlich. Im Verlauf des Buches wurde ich durch das Buch geführt und wartete immer auf einen Funken und am Ende des Buches wurde ich von den vielen Auflösungen überschüttet. Das hat mir nicht so gefallen. Fazit: Trotz den Anmerkungen habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es handelt sich um eine tragische Familiengeschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte, der gerne Storys liest, welche sich erst ganz zum Schluss in jedem Punkt aufklären. Black Rabbit Hall wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Faszinierende Geschichte!

Von: EvaMaria Datum: 04. March 2016

Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch, wegen des wirklich sehr schönen Covers angefragt. Das hat mich so fasziniert, da dachte ich, die Geschichte kann ja da nicht schlecht sein. Diese Geschichte handelt von Amber in den Jahren 1968/1969 und Lorna in der Gegenwart. Die Erzählungen der beiden wechseln alle paar Kapitel ab. Wir lernen Amber kennen, die eine furchtbare Tragödie hinter sich hat und die in ihrem Alter von 15 Jahren gerade eine schwere Zeit durchmacht. Und dann lernen wir Lorna kennen, die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist und sehr interessiert an Pencraw Hall, genannt Black Rabbit Hall ist. Als sie dort ist, kommen ihr Erinnerungen an ihre Kindheit zum Vorschein und sie beschließt diesen nachzugehen…. Ich finde der Autorin ist sehr gut gelungen, die beiden Hauptcharaktere sympathisch zu gestalten. Wie sie das Gefühlsleben von Amber dem Leser näherbringt toll. Muss man sich mal vorstellen,wenn man das gleich durchmacht, ich denke genauso würde man reagieren. Irgendwie fühlt man sich für alle verantwortlich. Lorna hat die Autorin auch sehr gut beschrieben, auch wie der Verlobte es eigentlich nicht unbedingt will, dass sie nach Black Rabbit Hall geht und sie macht es trotzdem. Beide sind mir sehr nahe gekommen. Allerdings bevorzuge ich Amber. Wenn ich auch gut gemacht finde, ist Caroline und wie ihr gegen Ende es doch alles leid tut. Toll beschriebener Charakter. Wenn ich wenig herausstechen sehe, ist Ambers Vater, aber ich finde es nicht so tragisch, weil man ansonsten ja ein irre dickes Buch hätte, wenn jeder genauer beschrieben wird. Die Gegend und dieses Anwesen so stell ich mir Cornwall vor. Schöne Gegend, schöne große Anwesen. Auch die Klippen und der Strand müssen sehr schön sein. Die Handlung hat mich sehr fasziniert, weil ich kann verstehen, wenn man seine privaten Hintergründe sucht und sich von nichts abhalten lassen will. Und wie durch die Suche auch Ambers Leben erklärt wird durch die Wechsel der Erzählungen, ist wirklich gut gemacht. Schade ist aber trotzdem etwas, dass wir von Ambers Leben nach der Tragödie nicht mehr erfahren haben, aber okay. Das Cover hat der Blanvalet Verlag sehr schön gestaltet, mit dieser großen Schrift und diesem weißen, durchsichtigen Schutzumschlag sieht das Buch schon fast geheimnisvoll aus

Cornwall geht auch ohne Pilcher: Roman "Black Rabbit Hall"

Von: einfach Stephie Datum: 01. March 2016

"Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert" lautet der Untertitel des Romans Black Rabbit Hall. Das sprach mich gleich an und ich begann zu lesen. Und zu lesen. Und zu lesen. Es beginnt seicht im schönen Cornwall, das ähnliche Szenen zeigt wie bei Rosamunde Pilcher: Wunderschöne Landschaften mit grünen Wiesen und verträumten Anwesen säumen die Küste. So ist auch Pencraw genannt "Black Rabbit Hall" eines dieser englischen Herrenhäuser, in dem in den 1960er Jahren die Londoner Familie Alton mit ihren vier Kindern die Sommerferien verbrachte. Die Zwillinge Amber und Toby sind unzertrennlich, die jüngeren Geschwister Barney und Kitty vervollkommnen die Familie. Barney ist ein kleiner Streuner, der den Kaninchen auf dem Grundstück hinterher jagt. Kitty liebt ihr Lumpenpüppi und schleppt es überall mit. Mutter Nancy ist wunderschön und hat mit üblichen Konventionen wenig im Sinn, der Vater ist seiner Frau verfallen und genießt die glückliche Zeit auf Black Rabbit Hall. Kindermädchen und Köchin unterstützen die Familie und wir lieben alle Darsteller auf Anhieb. Was für eine tolle Familie! Doch schon der Start des Buches lässt eine Tragödie erahnen: Das Mädchen Amber Alton steht auf einer Klippe, die sich am Rande des Grundstücks erstreckt und entdeckt einen menschlichen Körper im Wasser. Wer könnte das sein? Wir erfahren es erst viel später. An dieser Stelle dankt das Pilcher-Feeling ab und wir tauchen ein in eine spannende, teils düstere Story, die uns kaum loslässt. Weiter erzählt wird abwechselnd in zwei Zeitsträngen. Lorna und Jon suchen rund dreißig Jahre später eine tolle Location für ihre anstehende Hochzeit. Lorna entdeckt in einem Magazin die Werbung von Black Rabbit Hall als Hochzeits-Lokalität und möchte es sofort anschauen. Jon ist nicht gerade begeistert, als sie das Anwesen erst nach langer Irrfahrt aufspüren und dann noch feststellen müssen, dass das Haus sowie ihre Bewohnerin Mrs. Alton die besten Jahre weit hinter sich haben. Für Lorna aber umgibt das Haus eine Aura, die sie in ihren Bann zieht. Sie lässt nicht locker und entscheidet gegen Jons Willen, ein paar Tage in dem Haus zu verbringen. Was genau zieht sie so sehr an? Sie findet bei ihrem Vater Fotos, auf denen sie mit ihrer inzwischen verstorbenen Mutter vor dem einst herrschaftlichen Anwesen abgelichtet ist. Was hat es damit auf sich? Die Familiengeschichte der vier Geschwister um 1968 wird sehr lebhaft und berührend geschrieben. Durch einen tragischen Unfall bricht ihre heile Welt zusammen. Das Leben hat sich für sie alle verändert, nichts ist mehr wie es war. Dieser Sommer hat alles zerstört und die Familie droht, durch das Unglück zu zerfallen. Die fünfzehnjährige Amber übernimmt die Führung. Kann Amber die Familie trotz allem zusammenhalten und kann sie ihren Zwillingsbruder wieder einfangen? Das Blatt soll sich nochmal wenden und jemand Anderes nimmt auf Black Rabbit Hall die Fäden in die Hand. Der Leser fiebert mit und hofft auf auf eine gute Wendung. Es hätte so einfach sein können, doch das ist es nicht. Hier kommt die Geschichte richtig in Schwung und ich habe oft gedacht "Aaah, ich will jetzt wissen, wie es 1968 weiter geht und nicht wieder in die heutige Zeit springen". Doch wir werden belohnt mit einer guten Story, die nachher zusammen geführt wird. Auf über 400 Seiten werden die eigentlich düsteren Ereignisse der Vergangenheit so verpackt, dass wir dennoch gut schlafen können. Das Genre hat also wenig von Krimi, sondern mehr von einer seicht-spannenden Familiensaga. Wir sind einfach neugierig auf die Auflösung und Verbindung der beiden Zeitstränge. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Abend für Abend habe ich mich auf den Fortgang der Geschichte gefreut und Seite für Seite genossen. Alle Protagonisten sind tiefgründig herausgearbeitet und haben anschauliche Charaktere. Selbst für die schwierige Romanfigur Toby und dessen Vater haben wir Verständnis und Einsicht für deren Nöte. Nur eine bestimmte Dame des Romans lässt uns bis zum Schluss an einigen Stellen wütend werden, was aber auch den Roman sehr in Wallung bringt. Eine tolle Idee, die die Story anheizt. Bitte mehr davon, liebe Eve Chase! Ich finde, die Autorin hat hier einen tollen Roman für die kommende Urlaubszeit geschaffen.

Eine unter die Haut gehende Familiensaga, die süchtig macht!

Von: Happy End Bücher.de-Nicole Datum: 25. February 2016

Cornwall im Jahre 2000: Lorna ist unterwegs mit ihrem Verlobten in Cornwall. Beide sind auf der Suche nach einem passenden Haus, in dem sie ihre geplante Hochzeit feiern können. Eigentlich hat Lorna jedoch bereits ein bestimmtes Haus im Auge; Pencraw Hall, das sie bereits früher schon einmal mit ihrer kürzlich verstorbenen Mutter besuchte, als Lorna noch ein Kind war. Als das Paar endlich ihr Ziel erreicht hat, ist der Bräutigam alles andere als erfreut, denn Pencraw Hall, das früher Black Rabbit Hall genannt wurde, entpuppt sich als ein sehr baufälliges Herrenhaus. Lorna jedoch ist begeistert und fühlt sich sogleich wie magisch angezogen von dem Haus, auch wenn sie die Bewohnerin, Mrs Alton, nicht unbedingt in ihr Herz schließt. Die resolute alte Dame wirkt recht unterkühlt und hat sprichwörtliche Haare auf den Zähnen. Sie will Lorna bereits eine verbindliche Zusage abringen, doch Lornas Verlobter zögert. So spricht Mrs Alton eine Einladung an Lorna aus, nochmals für ein paar Tage nach Cornwall zu kommen, um Pencraw Hall besser kennenzulernen und sich dann zu entscheiden. Lorna stimmt begeistert zu und verbringt im Zuge ihres Aufenthaltes eine aufregende Zeit, denn die Geschichte des Hauses hat es in sich. Jahrzehnte zuvor hat sich dort nämlich eine Tragödie ereignet. Cornwall in den 60er Jahren: De Familie Alton liebt es, die Ferien auf ihrem Familiensitz Black Rabbit Hall zu verbringen. Besonders Sohn Barney liebt die kleinen, aufgeweckten Kaninchen, die so zahlreich auf dem Anwesen herumhoppeln, aber auch die zweieiigen Zwillinge Amber und Toby und ihre kleine Schwester, das Nesthäkchen Kitty, genießen die freien Tage im Kreis der Familie. Alle hängen sehr an ihrer Mutter, der schönen Mrs Alton, die die Familie zusammenhält, doch als ein Unglück geschieht, durchlebt die Familie eine dunkle Zeit… Um nicht im Vorfeld zuviel zu verraten, habe ich die Inhaltsangabe ein wenig kürzer gehalten, denn es wäre überaus schade um den Handlungsverlauf, der in den 60er Jahren angesiedelt wurde, da er mit so vielen unerwarteten Wendungen aufwartet. Im Fokus des Romans stehen gleich zwei Frauen. In den 60er Jahren ist es Amber, die ihre Geschwister mit liebevoller Hand zu führen versucht und in der Gegenwart Lorna, die hofft, dass sie durch eine Hochzeit in Pencraw Hall, ihrer verstorbenen Mutter noch einmal näher sein kann, weil diese und Lorna einst ihren Urlaub in der Nähe verbrachten. Im Laufe des Romans erfährt man auch über Lorna etwas mehr und versteht dann auch besser, wieso sie in Bezug auf Pencraw Hall so verbissen agiert, was sie letztendlich dann auch sympathischer macht. Mein Leserherz jedoch flog eher der Protagonistin zu, die den Handlungsverlauf in den 60er Jahren vorantreibt; Amber. Doch nicht nur Amber schließt man schnell ins sein Herz, auch ihre Geschwister wirken sehr lebhaft und echt, so dass man sich gut vertiefen kann in die Geschichte und schnell Zugang zu den Figuren findet. Selbst in Toby, der durchaus ein sehr schwieriger Charakter ist, kann man sich gut hineinversetzen und sein Leid rührte mich sehr an. Zugegeben, die Liebesgeschichte innerhalb des Romans, hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher geschildert ausfallen können, doch mindert dieser kleine Kritikpunkt keinesfalls meinen sehr guten Gesamteindruck, den ich von „Black Rabbit Hall“ gewonnen habe. Die Handlungsverläufe in der Gegenwart und in der Vergangenheit werden abwechselnd aus Sicht der beiden Romanheldinnen geschildert und man erfährt so erst Stück für Stück, welche Verbindung beide miteinander haben. Letztendlich konnte mich die Autorin sehr überraschen und auch ihr eindringlicher und bildhafter Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Vor allem aber, dass sie dabei mit viel Sensibilität ans Werk gegangen ist und dass sie es vermag, die Sorgen und Nöte ihrer Romanfiguren so anschaulich und nachvollziehbar zu schildern. Das Schicksal der Familie Alton geht einem als Leser daher ziemlich nahe und man kann sich dem Lesesog einfach nicht entziehen, bis man schließlich die letzte Seite ausgelesen hat. Zugegeben, die Story entfaltet sich langsam, Stück für Stück und ist sicher nicht geeignet für Leser, die hier dunkle, vertuschte Geheimnisse, wie bei einem Krimiplot, erwarten. Es ist eher ein Familienroman der leisen Töne, diese jedoch haben es in sich… Kurz gefasst: Eine unter die Haut gehende Familiensaga, die süchtig macht.

Black Rabbit Hall

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 22. February 2016

Ein altes Haus in Cornwall im Jahr 1968 und eine Familie, die idyllischer nicht leben könnte. Bis ein Ereignis ihre bisheriges Leben schlagartig auf den Kopf stellt. Die Autorin erzählt charmant und fast märchenhaft in gutem Stil. Sie gab ihren Figuren Charaktere, die sie so beschreibt, dass man sie sich förmlich vorstellen und im Buch versinken kann. Die Geschichte dreht sich um verbotene Liebe, Geheimnisse und Lügen samt idyllischer Landschaft in der allerdings auch nicht alles der scheinbare Idylle anheim fällt. Zeitweise dachte ich, ich würde einen Roman von Daphne du Maurier lesen. Dabei wartet der Roman mit allerlei skurrilen Besonderheiten auf. Das alte Herrenhaus - man kann es sich richtig vorstellen. Es ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe!