Eva Seifert

Ein Sommer unter Apfelbäumen

Ein Sommer unter Apfelbäumen Blick ins Buch

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Buch

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Bei Jula läuft es momentan alles andere als rund: Ihr Job macht ihr schon länger keinen Spaß mehr und ihr langjähriger Freund Daniel scheint sich mehr und mehr von ihr zu entfernen. Für eine Auszeit soll der langgeplante Besuch bei ihrer Tante Sarah im malerischen Wales sorgen, die dort mit viel Herzblut ein charmantes Bed & Breakfeast und einen Tearoom führt. Doch auch sie steckt in einer schwierigen Situation: Soll sie wirklich die Ciderfarm ihres verstorbenen Schwagers übernehmen, die schon seit Jahrzehnten im Besitz der Familie ist, und damit ihren eigenen Lebenstraum aufgeben? In Gesprächen mit Sarah erfährt Jula nicht nur nach und nach von der tragischen wie turbulenten Geschichte des Apfelhofs und seiner Besitzer, sondern auch ein unglaubliches Familiengeheimnis – und was wirklich zählt im Leben …

Mit tollen Rezepten für walisische Köstlichkeiten, die garantiert glücklich machen!

Lockerer Sommerroman

Von: aebbies.buechertruhe Datum: 06. July 2020

Jula hat momentan nicht nur Ärger im Job, auch Freund Daniel entfernt sich immer mehr von ihr. Sie beschließt, ihre Tante Sarah in Wales zu besuchen. Sarah führt dort ein Bed & Breakfast. Doch auch Sarah plagen Sorgen. Sie steht vor der Entscheidung, ob sie die Ciderfarm ihres verstorbenen Schwagers übernehmen soll, die seit Jahrzehnten in Familienbesitz ist und dafür ihren eigenen Traum aufgeben soll. In Gesprächen erfährt Jula von der Geschichte des Apfelhofes und von einem alten Familiengeheimnis. "Ein Sommer unter Apfelbäumen" ist für mich der ideale Sommerroman. Er verbreitet einfach gute Laune und Ferienstimmung. Eva Seifert schreibt so wunderbar locker, daß man hier nur so durch die Seiten fliegt. Die Handlung ist in zwei Zeitebenen angesiedelt. Die frühere Zeit spielt auf dem Apfelhof, die heutige Zeit dreht sich um Jula und Sarah. Beide Zeitebenen greifen zum Schluß gut und passend ineinander. Mir haben beide Zeiten sehr gut gefallen und ich mußte mich beherrschen, nicht immer nachzusehen, wie es weitergeht. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr authentisch mit ihren Problemen und ihre Handlungen waren schlüssig und passend. Die Autorin hat es geschafft, daß hier zwar auch Romantik eine Rolle spielt, diese aber das Buch nicht dominiert und damit in die Kitschecke drängt. Die Romantik ist hier eher dezent und somit angenehm angesiedelt. Was dieses Buch aber extrem schafft: Es macht gute Laune und bringt den Leser in Ferienstimmung. Die Landschaft muß einfach herrlich sein, so wie sie hier beschrieben wird! Am Ende des Buches befinden sich noch einige Rezepte, die das Urlaubsfeeling perfektionieren!

Der Sommer unter Apfelbäumen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 29. June 2020

Die Hannoveranerin Jula hadert mit ihrer Beziehung zu ihrem Lebensgefährten und man ahnt bereits schnell, dass diese nicht von Dauer gekrönt sein könnte. Beide fliegen nach England zur Hochzeit einer guten Freundin von Jula und eigentlich danach in den gemeinsamen Urlaub bei ihrer Tante in Wales. Tatsächlich fährt Jula alleine nach Rhossili. Zwei Handlungsstränge durchziehen diesen Roman. Zwischen 1939 und 1985 dreht sich alles um einen Apfelhof und alte Familiengeheimnisse. 2019 spielt die Geschichte von Jula, ihrer Tante Sarah und ihrem Tearoom. Die Landschaft auf der Halbinsel Gower in der Nähe von Worms Head bietet einen anregenden Rahmen. Den Erzählstrang in der Gegenwart fand ich amüsanter und auch besser verdaulich. Locker-leicht und ja, auch seicht, ist es ein idealer Roman, um ein paar Stunden und Abende geistig abzutauchen. Das Liebesdebakel ist amüsant beschrieben, die Vorgänge auf dem Apfelhof ebenso wie im Bed & Breakfast sowie die trefflich beschriebenen Typen rund um Jula und Sarah bereiten den Weg zum vergnügten Lesen! Auch buhlen zwei Herren in England um ihr Herz und es ist lange nicht klar, wen und ob einer von beiden...! Ein Liebes- und Freundschaftsroman, der einen leicht die Zeit vergessen lässt!

Stimmungsvoll und packend - ein wunderbarer Wales-Roman

Von: Kathrin N. Datum: 29. June 2020

Nur wenige wissen, daß Wales viel mehr zu bieten hat als leckere Welsh Cakes, Scones, Musik, Welsh Ponys oder Schafe... Für mich gehört der traditionelle Cider zu den besten Traditionen, was dieser landwirtschaftlich-rauhe Landstrich Großbritanniens zu bieten hat :-) Und daher habe ich mich ganz besonders auf den neusten Roman der deutschen Autorin Eva Seifert gefreut, die genau dieses Getränk in den Mittelpunkt ihrer Geschichte gerückt hat. Ok, eigentlich geht es eher um die junge Eira, welche sich in Zeiten rund um den 2. Weltkrieg von ihrer Familie lossagt, um ihre große Liebe auf der benachbarten Apfelfarm heiraten zu können... parallel dazu lernen wir in einer zweiten, aktuellen Zeitzone Jula kennen, die sich nach Wales auf den Weg macht, um an der Hochzeit ihrer besten Freundin teilzunehmen und danach ihre Tante Sarah zu besuchen. Eiras Geschichte ist die einer starken, mutigen Frau – allen Widrigkeiten zum Trotz halten ihr Mann Robert und sie fest zusammen; gemeinsam bauen sie die Apfelfarm weiter aus und in Kriegszeiten hält sie das Unternehmen über Wasser, während ihr Mann an der Front kämpft. Auf der Apfelfarm wird traditioneller Cider aus verschiedenen Apfelsorten hergestellt und es ist spannend zu lesen, wie sich Romanfiktion und Herstellungsablauf gekonnt miteinander verbinden. Jula lebt im Zwiespalt, an dem nicht nur ihr Freund Daniel schuld ist, sondern auch ihre berufliche Situation. Sie lässt nach und nach aber zu, daß sowohl ihre Freundinnen Vera und vor allem Carla, aber auch Tante Sarah ein Umdenken bewirken und sie sich zu einer neuen – mutigen und zielgerichteten – Frau entwickelt, die in Wales ihre Zukunft findet. Beide Geschichten - die natürlich miteinander verwoben sind ;) - sind spannend zu lesen und haben es geschafft, mich zu fesseln. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Gut, dass ein regnerisches Wochenende ohne Verpflichtungen vor mir lag. Erneut hat mich der bildhafte Schreibstil, der kluge Geschichtenaufbau und die Story an sich begeistert. Ähnlich erging es mir ja schon bei Eva Seiferts Erstlingswerk “Ein schwedischer Sommer“. Nicht nur einmal habe ich mich nach Wales zurückgesetzt gefühlt und irgendwann hatte ich richtig Sehnsucht nach dieser Gegend und dem leckere Cider (ich liebe den Cider von Gwynt y Ddraig). Für mich gehört „Ein Sommer unter Apfelbäumen“ somit zu den Sommerhighlights und auf jeden Fall mit in den Urlaub :-) PS: Ein Wort noch zum Cover: beim Anblick musste ich sofort an das damalige Anwesen meiner Eltern in Wales denken: Schon das Ankommen Julas erinnerte mich an meine Ankunft damals und das wunderschöne Cover hat diesen Eindruck noch unterstützt. Allerdings hätte ich wohl das Wörtchen „Wales“ zu dem „Roman“ hinzugesetzt, da vermutlich die wenigsten LeserInnen Apfelbäume mit diesem zauberhaften Landstrich verbinden ;)