Silvia Konnerth

Heideblütenküsse

Heideblütenküsse Blick ins Buch

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Gerade hat Emma ihre Scheidung hinter sich gebracht, da hat das Leben schon eine neue Herausforderung parat: Sie soll eine Pension in der Lüneburger Heide ankaufen. Eigentlich ein Klacks für die 36-jährige Maklerin, wäre da nicht ein Haken: Das Gebäude steht in Emmas Heimatort – und gehört ausgerechnet ihrer mittlerweile verhassten Jugendliebe Mark. Widerwillig reist Emma zurück nach Hause und wird mit alten Gefühlen konfrontiert. Und dann lernt sie auch noch Pferdewirt Leo kennen, zu dem sie eine besondere Verbindung spürt. Inmitten der idyllischen Heidelandschaft muss sich Emma nun die Frage stellen, was – und vor allem wer – ihr im Leben wirklich wichtig ist.

Ein wunderschöner Roman für den Sommer

Von: Samy Datum: 03. August 2019

Kennt ihr das Gefühl ihr kommt an einen Ort und fühlt euch zuhause? So war dieses Buch für mich. Das Buch weckt das Gefühl von zuhause beim Lesen. Zusätzlich war es aber auch weil ich die meiste umgebung in dem Buch kenne. Kerpen, Köln, Frechen. Alles Ort wo ich selber herkomme und mich auskenne. Die Lüneburger Heide, in der die Geschichte meistens spielt, ist ein wunderschöner Ort den ich bis jetzt auch einmal besuchen konnte. Deswegen konnte ich mich von der Umgebung her schon ein bisschen besser in das Buch einfinden. Vielleicht fühlte ich mich auch deswegen zuhause? Nun ich glaube das dieses Buch auch anderne das Gefühl vermitteln kann. Die Autorin hat das Buch so wundervoll geschrieben. Man kann mit der Protagonistin Emma richtig mitfühlen und mitleiden. Das hat die Autorin wirklich gut geschrieben, es ist an manchen stellen Emotional oder auch spannend angehaucht. Alles genau in einer richtigen Mischung. Emma habe ich als Charakter ja schon angesprochen. Diese fand ich einfach toll. Sie ist zwar am Anfang noch nicht ganz die Person vom Ende des Buchs aber ihre Entwicklung ist einfach super und man kann diese sehr gut miterleben. Alleine ihre Entwicklung ist einfach klasse und ich hab mich mit ihr verbunden gefühlt. Das nun die Geschichte von Emma zum Ende kam ist wirklich traurig. Ich habe wirklich gern mit ihr die Heide erlebt. Dann sind da noch Leon und Maik. Beides wirklich interessante männliche Charaktere und beide haben etwas an sich doch auch ich habe wie Emma klar einen Favoriten am Ende vom Buch. Ich verrate aber nicht wenn, ihr sollt ja selber Lesen. Doch eins kann ich verraten. Mein heimlicher Star im Buch ist Elvis. Ihr werdet es verstehen wenn ihr das Buch gelesen habt. Versprochen.

Wenn die Heide blüht....

Von: RAMOBAs Bücherwelt Datum: 03. August 2019

Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Diese Geschichte ist schön um sie zwischendurch zu lesen und ein wenig abzuschalten. Die einzelnen Protagonisten gefallen mir sehr gut. Da gibt es Emma, die nach ihrer recht frischen Scheidung zurück in ihr Heimatdorf geht, aus beruflichen Gründen. Mark, der wie ich finde sehr unfreundlich auf Emma reagiert, vorerst, man weiß ja nicht was damals vorgefallen ist... Ich bin sehr schnell darin versunken und habe mitgefiebert und mich am Ende doch noch für Emma gefreut habe. Ich habe mich nach den ersten Kapiteln sofort in die Hündin Lilly und das Pferd Elvis verknallt, die beiden sind supersüss zusammen. Ich bin definitiv #teamelvis und #teamlilly. Die Geschichte ist eine leichte romantische Liebesgeschichte mit viel Witz, Charme und Herz und möchte euch diese ans gerne Herz legen!

Wenn es in der Heide blüht, erwacht das Herz zu neuem Leben

Von: Jil Aimée Datum: 15. July 2019

In Heideblütenküsse begeben wir uns mit Emma auf eine unliebsame Reise in die Vergangenheit. Zumindest kommt es der Protagonistin zunächst so vor, als sie nach ihrer Scheidung unerwartet von ihrem Chef in die Heide geschickt wird, um das Grundstück einer einstigen Liebe für einen Kunden zu erwerben. Nichts läge ihr ferner, als an genau den Ort zurückzukehren, dem sie aufgrund eines fatalen Dramas vor sechzehn Jahren in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Rücken gekehrt hat. Damals fühlte sich missverstanden, zu unrecht beschuldigt, von ihren Herzensmenschen im Stich gelassen. Hatte nur noch die Flucht gesehen. Sich in der Ferne ein neues Leben aufgebaut. Mit Traumjob als erfolgreiche Maklerin, Traumwohnung und bis vor wenigen Tagen auch mit Traummann. • Doch ist alles wirklich so schwarz-weiß, wie sie es annimmt? • Ist sie unschuldig an dem, was damals geschehen ist? • Macht sie es sich vielleicht zu leicht, indem sie sich als Opfer sieht? • Oder irrt sich womöglich der ganze Ort? • Was erwartet Emma in der alten Heimat und lässt Zeit wirklich alle Wunden heilen? • Schafft sie es, ihren Chef zufriedenzustellen, ohne sich selbst und ihre Familie zu enttäuschen? Begleitet Emma auf ihrer Reise ins Ungewisse, trefft mit ihr auf die Irrungen und Wirrungen einer alten Liebe. Stellt euch mit ihr ihrem unverhofften Abenteuer. Stärkt ihr den Rücken beim Überwinden alter Ängste, dem Beschreiten neuer Wege und dem Ausbalancieren einer Liebe, die in zwei Richtungen weist. Denn nicht alles in der Heide ist wie früher. Es gibt neue Gesichter, die eigene Geschichten und Gefühle mit sich bringen und Emmas Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Und doch hofft ein nicht zu geringer Teil in ihr, dass auch an alte Gefühle angeknüpft werden kann. • Was will Emmas Herz, was sagt ihr Verstand, wie lässt sich beides in Einklang bringen? Findet es heraus, indem ihr in das Sommerbuch des Jahres abtaucht. Für mich hat dieser Roman diesen Titel absolut verdient. Denn er wirkt um so vieles echter als andere desselben Genres. Er wirkt aus dem Leben gegriffen, was es einem so leicht macht, sich in die Geschichte und die Protagonisten zu verlieben. Man fiebert in jeder Zeile mit, möchte gerade Emma hin und wieder schütteln, um ihr klare Gedanken zu schicken. Man lacht, liebt, weint, lebt. Hier begegnet euch kein Kitsch, keine überromantisierte Liebe, sondern das Leben mit seinen Berg- und Talfahrten, seiner Reinheit und seinen Verzwickungen – gepackt in den einzigartigen Charme der Lüneburger Heide. Ein einmaliger Lesegenuss – genau richtig für laue Sommernächte. »Zufriedenheit. Ein Gefühl, das Emma wie eine kuschelige Decke umhüllte und ihr für kurze Zeit jeden Zweifel nahm.« Ich mag nicht zu viel ins Detail gehen, die Geschichte verdient es einfach, selbst entdeckt zu werden. Aber ganz kurz nenne ich euch meine zwei Liebsten aus den Heideblütenküssen. Zwei zuckersüße Sidekicks, Elvis und Lilly, weswegen mein Leserherz in eine ganz bestimmte Richtung weist. Die alte Liebe vermisst leider ihren Sidekick in dieser Hinsicht. Absicht oder Versehen? Für mich ein Wegweiser des Herzens. Doch das geht ja bekanntlich ganz eigene Wege, also lasst euch überraschen. So manches kommt beim Lesen anders, als man es in diesem Genre vielleicht erwartet. Die Autorin schafft es, der Vorhersehbarkeit des Liebesromans zu entfliehen und den Leser gekonnt in überraschende Wendungen zu lenken. Dabei bedient sie sich einer echten, greifbaren Sprache, die bildhaft und voller Charme, Farbe und Leuchtkraft das Geschriebene unterstreicht. Zu jeder Zeit entsteht die Heide vorm geistigen Auge, man erlebt alles mit Emma mit. Lernt die einzelnen Winkel ihrer Heimat lieben – im selben Atemzug wie auch Emma sich wieder in ihrer Heimat entdeckt. Bibbert und hofft um eine alte Liebe, aber umso mehr auch um neue Herzenswege, die Emma sich mit ihrem Schicksal versöhnen lassen. Und genau darin liegt die Stärke der Autorin in diesem Roman: in den Charakteren. Gerade Emma als Protagonistin wirkt dem Leser nah, greifbar, nicht unfehlbar. Sie hat ihre Ecken und Kanten, ihre skurrilen Eigenheiten – das muss wohl in der Familie liegen, so viel sei verraten. Sie muss lernen, sich erst selbst zu vergeben, um Vergebung und Verständnis auch von anderen erhoffen zu können. Und damit ist nicht besagtes Unglück ihrer Jugend gemeint. Doch was genau, das sei an dieser Stelle nicht verraten. Genießt selbst das Lesen und entdeckt die vielen Mannigfaltigkeiten, die sich hinter dem Offensichtlichen dieser Geschichte verstecken. Denn sie hat so viel mehr als Liebe und Glück, Drama und Leben zu bieten. Die Autorin schafft es, dieser Geschichte so viele Seiten zu verleihen, dass auch der Humor seine ganz eigene Seite in dem Roman bekommt, Esprit und Wahrhaftigkeit aus den Zeilen sprechen. Sich ein neues Urlaubsziel im Leserherzen auftut. Es ist einfach ein Rundumpaket und ich verspreche euch, es lohnt sich. Ebenso wie Emma sind alle Charaktere einzigartig und authentisch gezeichnet. Für mich gab es nicht einen, den ich nicht auf irgendeine Art und Weise mochte, wenn mir auch die einstig beste Freundin nicht die liebste war. Dennoch: Man findet zu ihnen allen Verbindung und leidet ein Stück weit mit ihrer Vergangenheit mit, hofft für alle auf eine buntere Zukunft und eine lebendige Gegenwart – denn die zählt letztlich allen Hürden zum Trotz. Man hofft beim Lesen darauf, dass alte Freunde wieder zusammenfinden, entfernte Familie neue Brücken schlägt, aus neuen Bekanntschaften Herzensverbindungen erwachsen. Erkennt aber auch, dass das Leben nicht alle Hoffnungen trägt und bestätigt. Es hat eben mehr als eine Seite, das beweist diese Geschichte auf ganz wundervolle Weise. Dabei strahlt aus jeder Zeile dieses Romans so viel Leben, dass man es einfach genießen muss. Ich denke, ihr versteht nun, warum diese Geschichte mein Sommerbuch ist. Ich hoffe, ihr werdet sie genauso sehr lieben wie ich. Einzig von der Auflösung des Dramas hätte ich mir etwas mehr erhofft. Mehr Auserzählen, mehr Schlagkraft, mehr Zeit zum Verzeihen – in allem mehr Raum und Entwicklung. Doch im Vergleich zum großen Ganzen der Geschichte wiegt dies nicht so schwer. Dafür gefällt mir besonders das Cover, das im ersten Blick vielleicht ob des Titels unerwartet erscheinen mag, innerhalb der Geschichte aber durchaus seine Bedeutung wiederfindet. Denn ist wahre Liebe nicht bunt wie die blühende Heide, strahlend wie der Sommer, aufgeregt wie das Flattern eines Schmetterlings, schmeckt ein echter Kuss nicht süß wie Honig? Doch: genau das, und so viel mehr sind für mich die Heideblütenküsse. Meine Empfehlung an euch. Eure Jil Aimée

Für Liebe ist immer die richtige Zeit

Von: hasirasi2 Datum: 10. July 2019

Mit ihrer Scheidung glaubt Maklerin Emma, ihr Leben wieder einmal neu beginnen zu können – genau wie vor 16 Jahren, als sie das Dörfchen Moorbach in der Lüneburger Heide verlassen hat und nie zurückgekehrt ist. Doch leider macht ihr Chef ihr einen Strich durch die Rechnung: Sie soll für eine Romantikhotelkette die Pension von Moorbach kaufen. Diese gehört die ausgerechnet ihrem ehemals besten Freund und Jugendliebe Mark. Auch mit ihm hatte seit ihrem Weggang keinen Kontakt, weil er sie nach einem „Vorfall“ damals fallen ließ. Emma hat eine Woche, um sich mit ihm auszusöhnen und ihn zu überzeugen, das Haus ihrem Kunden zu verkaufen und nicht einem ihrer Mitbewerber. Doch schon das Wiedersehen mit ihren Eltern wird gefühlsbetonter, als sie es sich vorstellen konnte und auch sonst kommen ihr die Spaziergänge durch ihre alte Heimat jedes Mal wie ein Spießrutenlauf vor. Zuflucht sucht sie dann in der Heide und läuft dabei erst Hengst Elvis und dann seinem Besitzer Leo in die Arme. Emma hat Angst vor Pferden und auch Leo eigentlich nicht ihr Typ, aber er ist der Einzige, der ihr unvoreingenommen gegenübersteht: „Aus irgendeinem Grund verbringe ich gern Zeit mit dir ...“ (S.137) Und auch wenn Mark zu Beginn eiskalt und abweisen auf ihre Kontaktversuche reagiert, die Schmetterlinge spüren sie trotzdem beide bald wieder. Aber kann man eine alte Liebe einfach aufwärmen? Emma ist eine taffe Frau, ein Stehaufmännchen, die schon einige Schicksalsschläge hinter sich hat und Schwäche bei sich selbst nur schwer zulassen kann. Die Rückkehr zu den Orten ihrer Kindheit und Jugend bricht ihre Schale auf. Sie lernt, wieder Gefühle zuzulassen und zu vertrauen, sich mit sich und anderen auszusöhnen. Will sie nach dem Auftrag wirklich wieder weg aus Moorbach? „Sie hatte es nicht eilig, in ihr richtiges Leben zurückzukehren ...“ (S. 187) Mark konnte ich lange nicht einschätzen, er war mir zu etwas wankelmütig und zickig, bis er sich endlich mit Emma aussprach und dann sofort ihre alte Liebe wiederbeleben wollte. Da hat mir Leo deutlich besser gefallen. Er sieht sie nämlich so, wie sie jetzt ist und nicht so, wie sie früher war. Meine persönlichen Lieblinge aber waren (neben Elvis natürlich) Emmas Eltern. Sie sind ein ganz zauberhaftes Paar, die auch nach vielen gemeinsamen Jahren immer noch sehr liebevoll und respektvoll miteinander umgehen und die Eigenarten des anderen respektieren. „Heideblütenküsse“ von Silvia Konnerth ist ein typischer Sommer-Sonne-Urlaubsroman mit ganz viel Heide-Flair, bei dem es einige Geheimnisse, Verwicklungen und ganz viel Liebe gibt. Mir persönlich war an einigen Stellen zwar zu viel Drama und auch der Ausgang zu vorhersehbar, aber das wurde durch ein paar wirklich überraschende Wendungen relativiert.

Wohlfühlroman mit viel Heide-Flair

Von: RoRezepte Datum: 15. November 2019

„Wenn es nicht zurück geht, muss man eben vorwärtslaufen, hatte ihr Vater oft gesagt.“ Getreu diesem Motto lebte Emma seit 18 Jahren in ihrer neuen Wahlheimat; lebte, liebte, hasste, lies sich scheiden und steht nun vor ihrer persönlich größten Herausforderung: sie muss zurück in die Heide, an den Ort, an dem ihr alle den Rücken zugedreht haben und mit dem Finger auf sie zeigen. „Vorwärtsgehen statt zurück bedeutet nicht, alles hinter sich zu lassen, sondern mitzunehmen, was das Leben einem schenkte.“ Als Emma für ihren Auftrag in die Heide zurückkehrt, sieht sie sich nicht nur mit ihren Eltern konfrontiert, bei denen der Leser das Gefühl hat, dass ein Elefant zwischen ihr und ihrer Mutter steht, sondern auch mit ihrer großen Jugendliebe Mark, ihrer damaligen besten Freundin, dem Typen, welcher schon damals nur an ihr rumbaggerte, und den anderen Dorfbewohnern, welche ihr klar die kalte Schulter zeigten – ein typisches Dorf eben. Außer dem Pferdewirt Leo, welcher mehr mit seinen eigenen Problemen zu tun hat, und scheinbar nicht weiß, was genau vor 18 Jahren passiert ist oder ihm einfach egal ist, was die wilde Emmi getan hat… Leos Pferd Elvis und Emmas kleiner Hund Lilly schließen sich sofort ins Herz, sodass auch der unvoreingenommene Leo und die selbstzweifelnde Emma immer wieder aufeinander treffen. „Manchmal muss man gehen, um wiederkommen zu wollen.“ Im Laufe der Geschichte nähern sich die Protagonisten an und es entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung, dessen Auflösung jeder selber erlesen muss Emma macht eine klare Entwicklung, welche auch den Leser mitnimmt. Sie lernt immer mehr ihre Heimat und Wurzeln zu schätzen und beginnt sich wieder wohl zu fühlen. Ihre taffe Makler-Schale beginnt aufzubrechen und wir lernen immer mehr die Emmi von damals kennen. Und werden erfahren, was passiert ist.. „»So ein Abschied ist wie ein Regenguss«, […] »Manchmal braucht es eben einen ordentlichen Schauer, damit man die sonnigen Momente im Leben mehr zu schätzen weiß.«“ Der Beginn des Buches erinnerte mich zuerst sehr stark an die Kombination zweier Werke, welche bereits im Frühsommer erschienen waren. Aber dennoch schaffte es Silvia Konnerth die Geschichte eigenständig zu gestalten und mit einem etwas anderen Happy End enden zu lassen, als ich mir es als Leser dachte. Heideblütenküsse ist eine wunderschöne Sommergeschichte, ein Wohlfühlroman mit viel Heide-Flair, welche für mich mit etwas mehr „Konnerth-Witz“ und weniger „Detailliebe“ noch besser geworden wäre. Eine sommerliche Leseempfehlung gibt es von mir! „»Alles, was man erlebt, prägt die Persönlichkeit.« […] »Alles, was du erfährst, macht aus dir, was du bist. Und das ist auch gut so.«“ Die Rezepte aus Heideblütenküsse gibt es unter www.RoRezepte.com & http://rorezepte.com/heideblutenkusse-silvia-konnerth

Viel los in der Heide

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 07. September 2019

Silvia Konnerths aktueller Roman besticht zuerst mit seinem schönen Cover und dann mit seinem Inhalt. Denn schon von der ersten Seite an hat mich der Roman gepackt. Emma ist Immobilienmaklerin und soll in ihrem Heimatdorf eine Pension für einen Kunden kaufen. Doch diese Pension gehört Mark, Emmas Freund aus Kindertagen und ihrer ersten Liebe. Ihm gab sie als Kind ein Versprechen: dass sie alles tun würde, damit er nie aus Moorbach weg muss. Aber nicht nur deshalb hat Emma Bedenken nach Hause zu fahren und dieses Geschäft abzuwickeln. Anscheinend wurde Emma vor 16 Jahren in Schimpf und Schande aus Moorbach vertrieben, weil sie Schuld an etwas hat. Emma nagt noch immer daran. Um was es dabei geht, bleibt lange ein Geheimnis. Da sich Emma auch gleich mit ihren Eltern verkracht und Mark eh nicht gut auf sie zu sprechen ist. Obwohl er unterschiedliche Signale aussendet, fühlt sie sich ausgeschlossen. Nur Elvis, das Pferd, das immer ausbüxt, und dessen Besitzer Leo scheinen Emma zu verstehen. Elvis ist ohne Zweifel der Herzensbrecher und das Goldstück des Romans. Auch die anderen Charaktere sind der Autorin gelungen, so dass es eine runde und sehr stimmige Geschichte ist, die sich auch im wahren Leben so abspielen könnte. Fast bist zur letzten Seite überrascht "Heideblütenküsse" immer wieder aufs Neue, somit machte mir das Lesen enorm Spass. Wer Wohlfühlbücher mit einer authentischen Geschichte und schönen Landschaftbeschreibungen mag, der sollte zu "Heideblütenküsse" greifen. Fazit: Ganz schön viel los in der Heide - ein schöner Roman für alle Jahreszeiten. 4 Punkte.

Heideblütenküsse bereitet schöne Lesestunden

Von: buchtempel Datum: 15. July 2019

Inhalt: Emma hat gerade ihre Scheidung hinter sich gebracht. So soll sie in der Lüneburger Heide eine Pension abkaufen. Als angesehene Immobilienmaklerin eigentlich kein Problem, doch warum ausgerechnet sie, an diesem Ort. Denn sie besucht ihre Heimat ungern. Als sie auch noch erfährt, dass die Pension ihrer verhassten Jugendliebe gehört, ist Emma alles andere als begeistert. Wird sie diese Herausforderung meistern? Meine Meinung: „Heideblütenküsse“ von Silvia Konnerth ist ein schöner Sommerroman, den man schnell weg liest. Die Autorin hat sich die Lüneburger Heide als Kulisse ausgesucht, die sie wunderschön beschreibt. Mir hat es dort sehr gut gefallen. Das Heimatdorf aus dem Emma, unsere Protagonistin kommt, zeigt auf, dass nicht alles nur heiter ist. Denn die Leute meiden sich gegenseitig, beobachten sich und reden hinterm Rücken. Doch wenn es hart auf hart kommt, halten sich doch zusammen. Emma selbst kommt ungern hierher zurück. Vor Jahren ist etwas vorgefallen, was sie vertrieben hat. Ausgerechnet ihre Arbeit als Immobilienmaklerin schickt die zielstrebige Frau zurück. Silvia Konnerth hat lebensechte Charaktere erschaffen. Manche sind sympathisch andere weniger, wie im echten Leben. Besonders herausgestochen ist allerdings Elvis, ein Pferd. Man schließt es sofort ins Herz. Als Emmas Jugendliebe ins Spiel kommt, spürt man ihr Gefühlschaos. Ebenfalls aber auch die Anziehungskraft, die der Pferdewirt Leo in ihr hervorruft. Eine Zeitlang wusste man nicht, wo das alles hinführen wird. Das hat mir sehr gefallen. Allerdings gab es auch Situationen, die ich ein wenig anstrengend fand. Zeitweise hat mir Emmas Verhalten nicht zugesagt. Was mir leider auch nicht gefallen hat, dass es so lange gedauert hat, bis man als Leser erfährt, was genau damals passiert ist. Warum Emma nicht mehr in die Lüneburger Heide kommt. Gegen Ende wird das Thema schnell abgehandelt und ganz banal dargestellt. Dadurch war es weder spektakulär noch war es bewegend. Das fand ich doch sehr schade. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die ich nicht passend fand. Insgesamt ist es ein wunderschöner Roman, der Spaß macht zu lesen. Fazit: Silvia Konnerth hat einen Sommerroman geschrieben der locker und leicht daherkommt. Mit einer großen Portion Liebe und einer Prise Humor kann man die Lesestunden mit „Heideblütenküsse“ wahrlich genießen.

Wenn es in der Heide blüht, erwacht das Herz zu neuem Leben

Von: Jil Aimée Datum: 15. July 2019

Kurzmeinung Das Buch des Sommers für mich. Voll Leben, atemberaubender Kulisse und Gefühl. Eine dichte Geschichte über neue Herausforderungen, alte Gesichter und das Wagnis eines neuen Lebens. Mit der perfekten Prota für mich. Rezension – Wenn es in der Heide blüht, erwacht das Herz zu neuem Leben In Heideblütenküsse begeben wir uns mit Emma auf eine unliebsame Reise in die Vergangenheit. Zumindest kommt es der Protagonistin zunächst so vor, als sie nach ihrer Scheidung unerwartet von ihrem Chef in die Heide geschickt wird, um das Grundstück einer einstigen Liebe für einen Kunden zu erwerben. Nichts läge ihr ferner, als an genau den Ort zurückzukehren, dem sie aufgrund eines fatalen Dramas vor sechzehn Jahren in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Rücken gekehrt hat. Damals fühlte sich missverstanden, zu unrecht beschuldigt, von ihren Herzensmenschen im Stich gelassen. Hatte nur noch die Flucht gesehen. Sich in der Ferne ein neues Leben aufgebaut. Mit Traumjob als erfolgreiche Maklerin, Traumwohnung und bis vor wenigen Tagen auch mit Traummann. • Doch ist alles wirklich so schwarz-weiß, wie sie es annimmt? • Ist sie unschuldig an dem, was damals geschehen ist? • Macht sie es sich vielleicht zu leicht, indem sie sich als Opfer sieht? • Oder irrt sich womöglich der ganze Ort? • Was erwartet Emma in der alten Heimat und lässt Zeit wirklich alle Wunden heilen? • Schafft sie es, ihren Chef zufriedenzustellen, ohne sich selbst und ihre Familie zu enttäuschen? Begleitet Emma auf ihrer Reise ins Ungewisse, trefft mit ihr auf die Irrungen und Wirrungen einer alten Liebe. Stellt euch mit ihr ihrem unverhofften Abenteuer. Stärkt ihr den Rücken beim Überwinden alter Ängste, dem Beschreiten neuer Wege und dem Ausbalancieren einer Liebe, die in zwei Richtungen weist. Denn nicht alles in der Heide ist wie früher. Es gibt neue Gesichter, die eigene Geschichten und Gefühle mit sich bringen und Emmas Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Und doch hofft ein nicht zu geringer Teil in ihr, dass auch an alte Gefühle angeknüpft werden kann. • Was will Emmas Herz, was sagt ihr Verstand, wie lässt sich beides in Einklang bringen? Findet es heraus, indem ihr in das Sommerbuch des Jahres abtaucht. Für mich hat dieser Roman diesen Titel absolut verdient. Denn er wirkt um so vieles echter als andere desselben Genres. Er wirkt aus dem Leben gegriffen, was es einem so leicht macht, sich in die Geschichte und die Protagonisten zu verlieben. Man fiebert in jeder Zeile mit, möchte gerade Emma hin und wieder schütteln, um ihr klare Gedanken zu schicken. Man lacht, liebt, weint, lebt. Hier begegnet euch kein Kitsch, keine überromantisierte Liebe, sondern das Leben mit seinen Berg- und Talfahrten, seiner Reinheit und seinen Verzwickungen – gepackt in den einzigartigen Charme der Lüneburger Heide. Ein einmaliger Lesegenuss – genau richtig für laue Sommernächte. »Zufriedenheit. Ein Gefühl, das Emma wie eine kuschelige Decke umhüllte und ihr für kurze Zeit jeden Zweifel nahm.« Ich mag nicht zu viel ins Detail gehen, die Geschichte verdient es einfach, selbst entdeckt zu werden. Aber ganz kurz nenne ich euch meine zwei Liebsten aus den Heideblütenküssen. Zwei zuckersüße Sidekicks, Elvis und Lilly, weswegen mein Leserherz in eine ganz bestimmte Richtung weist. Die alte Liebe vermisst leider ihren Sidekick in dieser Hinsicht. Absicht oder Versehen? Für mich ein Wegweiser des Herzens. Doch das geht ja bekanntlich ganz eigene Wege, also lasst euch überraschen. So manches kommt beim Lesen anders, als man es in diesem Genre vielleicht erwartet. Die Autorin schafft es, der Vorhersehbarkeit des Liebesromans zu entfliehen und den Leser gekonnt in überraschende Wendungen zu lenken. Dabei bedient sie sich einer echten, greifbaren Sprache, die bildhaft und voller Charme, Farbe und Leuchtkraft das Geschriebene unterstreicht. Zu jeder Zeit entsteht die Heide vorm geistigen Auge, man erlebt alles mit Emma mit. Lernt die einzelnen Winkel ihrer Heimat lieben – im selben Atemzug wie auch Emma sich wieder in ihrer Heimat entdeckt. Bibbert und hofft um eine alte Liebe, aber umso mehr auch um neue Herzenswege, die Emma sich mit ihrem Schicksal versöhnen lassen. Und genau darin liegt die Stärke der Autorin in diesem Roman: in den Charakteren. Gerade Emma als Protagonistin wirkt dem Leser nah, greifbar, nicht unfehlbar. Sie hat ihre Ecken und Kanten, ihre skurrilen Eigenheiten – das muss wohl in der Familie liegen, so viel sei verraten. Sie muss lernen, sich erst selbst zu vergeben, um Vergebung und Verständnis auch von anderen erhoffen zu können. Und damit ist nicht besagtes Unglück ihrer Jugend gemeint. Doch was genau, das sei an dieser Stelle nicht verraten. Genießt selbst das Lesen und entdeckt die vielen Mannigfaltigkeiten, die sich hinter dem Offensichtlichen dieser Geschichte verstecken. Denn sie hat so viel mehr als Liebe und Glück, Drama und Leben zu bieten. Die Autorin schafft es, dieser Geschichte so viele Seiten zu verleihen, dass auch der Humor seine ganz eigene Seite in dem Roman bekommt, Esprit und Wahrhaftigkeit aus den Zeilen sprechen. Sich ein neues Urlaubsziel im Leserherzen auftut. Es ist einfach ein Rundumpaket und ich verspreche euch, es lohnt sich. Ebenso wie Emma sind alle Charaktere einzigartig und authentisch gezeichnet. Für mich gab es nicht einen, den ich nicht auf irgendeine Art und Weise mochte, wenn mir auch die einstig beste Freundin nicht die liebste war. Dennoch: Man findet zu ihnen allen Verbindung und leidet ein Stück weit mit ihrer Vergangenheit mit, hofft für alle auf eine buntere Zukunft und eine lebendige Gegenwart – denn die zählt letztlich allen Hürden zum Trotz. Man hofft beim Lesen darauf, dass alte Freunde wieder zusammenfinden, entfernte Familie neue Brücken schlägt, aus neuen Bekanntschaften Herzensverbindungen erwachsen. Erkennt aber auch, dass das Leben nicht alle Hoffnungen trägt und bestätigt. Es hat eben mehr als eine Seite, das beweist diese Geschichte auf ganz wundervolle Weise. Dabei strahlt aus jeder Zeile dieses Romans so viel Leben, dass man es einfach genießen muss. Ich denke, ihr versteht nun, warum diese Geschichte mein Sommerbuch ist. Ich hoffe, ihr werdet sie genauso sehr lieben wie ich. Einzig von der Auflösung des Dramas hätte ich mir etwas mehr erhofft. Mehr Auserzählen, mehr Schlagkraft, mehr Zeit zum Verzeihen – in allem mehr Raum und Entwicklung. Doch im Vergleich zum großen Ganzen der Geschichte wiegt dies nicht so schwer. Dafür gefällt mir besonders das Cover, das im ersten Blick vielleicht ob des Titels unerwartet erscheinen mag, innerhalb der Geschichte aber durchaus seine Bedeutung wiederfindet. Denn ist wahre Liebe nicht bunt wie die blühende Heide, strahlend wie der Sommer, aufgeregt wie das Flattern eines Schmetterlings, schmeckt ein echter Kuss nicht süß wie Honig? Doch: genau das, und so viel mehr sind für mich die Heideblütenküsse. Meine Empfehlung an euch. Eure Jil Aimée

Nach Hause kommen

Von: Sarah Datum: 12. July 2019

Die Heide, zwei Männer und Emma, die herausfinden muss, wo ihr Herz wirklich zu Hause ist. Von der Autorin Silvia Konnerth habe ich bereits Törtchen zum Verlieben gelesen. Klar also, dass ihr neuer Roman Heideblütenküsse auch auf meiner Liste stand. Schon allein das Cover des Buches verspricht vor allem eins: einen schönen Roman, bei dem es dem Leser wohlig wird. Die Geschichte Die Protagonistin Emma ist eine toughe Frau, die schon früh von zu Hause weggegangen ist und mittlerweile eine erfolgreiche Immobilienmarklerin in Köln ist. Ihre Heimat, Moorbach, hat sie seit Jahren gemieden. Doch ein Auftrag ihres Chef zwingt sie genau dorthin zurückzugehen. “Doch Emma hatte vergessen, dass die Heide mitunter ebenso langsam wuchs, wie die Menschen sich veränderten, und dass sie sich an manchen Stellen, einmal verdorrt, nie wieder erholte.” (S. 29) Vor Ort stürzen viele Emotionen auf Emma ein. Vieles, was sie tief in ihrem Innern verschlossen hoffte, kommt wieder hoch und zusätzlich dazu trifft sie auf ihre einstige Jugendliebe Mark. Nach und nach entdeckt Emma allerdings nicht nur alte (und auch neue) Gefühle wieder, sondern sie merkt auch, was es für sie bedeutet, wieder in der Heimat zu sein. “Vorwärtszugehen statt zurück bedeutete nicht, alles hinter sich zu lassen, sondern mitzunehmen, was das Leben einem schenkte. Erinnerungen, Erfahrungen, Freude und Schmerz waren lauter Päckchen, verschieden groß und in buntes Papier eingewickelt. Geschenke, die an auspacken oder an einem sicheren Ort aufbewahren konnte. (S. 212) Aber wo führt Emma da am Ende hin? Und was für eine Bedeutung hat dieser andere Mann, Leo, für Emmas Leben? Meine Meinung Der Roman Heideblütenküsse von Silvia Konnerth hat mir aus mehreren Gründen gut gefallen. Die Thematik des “Heimkehrens” finde ich sehr gut gewählt und ich denke, es gibt einige Menschen, die ebenfalls noch vermeintliche alte Dämonen in ihrer Heimat wittern und sie deshalb meiden. Die Geschichte ist aber zwischenzeitig so herrlich amüsant geschrieben, dass sie keinesfalls schwermütig wird. Man stelle sich zum Beispiel vor, man treffe auf seinen Vater, währenddessen dieser gerade von der Mutter gemalt wird. Nackt, versteht sich. Wer kann da bitte noch ernst bleiben ;)? Aber auch Emmas kindliche Seite kommt immer wieder zum Vorschein, zum Beispiel als sie, wie sie es früher oft gemacht hat, auf einen Baum kletterte: “Es war ewig her, seitdem sie das letzte Mal auf einen Baum geklettert war. Wahrscheinich war sie ohnehin zu alt für derlei Aktionen. In ihrem Alter machte man Zumba und kletterte nicht auf Bäume. Dennoch umfasste sie einen Ast, zog daran, immer fester, bis sie die Füße vom Boden löste und am Ast baumelte.” (S. 223) Gerade solche Abschnitte, in denen die wahre Emma hinter der toughen Immobilienmaklerin herauskommt, lassen den Leser Schmunzeln, denn hat nicht jeder noch so ein inneres Kind in sich? Fazit Am Ende ist es das Gefühl von “Nach Hause kommen”, wie die Autorin Claudia Winter schon passend angemerkt hat, das den Roman Heideblütenküsse zu etwas ganz Besonderem macht. Es sind diese Gerüche, Farben und Geschmäcker, die man mit seinem Zuhause verbindet und die tief im Herzen verankert sind. Und mal ehrlich, wer kann etwas Erdung und nach Hause kommen in der heutigen Zeit nicht ab und zu mal gebrauchen?

Heideblütenküsse

Von: Katja E. Datum: 28. June 2019

Der Sommerroman von Silvia Konnerth hat mich, nachdem ich ihn einmal angefangen habe, begeistern können. Zum Anfang dachte ich noch: na, ist ja klar wie es endet. Und ja, es gibt ein Happy End. Aber anders als gedacht. Auch während des Lesens war ich mir lange Zeit sicher, dass ich weiß wie es ausgeht obwohl das offensichtliche „Happy End“ mir gar nicht gefallen hatte. Denn diese Figur mochte ich gar nicht, sie war mir so unsympathisch. Doch die Autorin hat es geschafft, mich in die Irre zu führen und zu überraschen. Denn während des Lesens musste man quasi „zwischen den Zeilen“ lesen, um wirklich den Durchblick zu haben. Aber das wurde mir erst am Ende des Buches tatsächlich klar. Silvia Konnerth ist es gelungen, mich auf einen Ausflug in die Lüneburger Heide mitzunehmen und zwar so, dass ich der Meinung war, diese direkt vor mir zu sehen, die Heideluft zu schnuppern, die Farben und Landschaften zu sehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich im vergangenen Jahr erst dort war und daher auch alles noch gut vor Augen hatte. Der Autorin ist es gelungen, authentische und zugleich skurrile Figuren zum Leben zu erwecken, auf die man sich gerne eingelassen hat und die man gerne begleitet hat. Und da war es egal, ob sie mir sympathisch waren oder nicht – ich war gerne mit ihnen unterwegs. Emma hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine warmherzige, liebenswerte Person, die zu ihren Fehlern steht und während der Zeit in der Lüneburger Heide lernen muss, anderen aber auch hauptsächlich sich selbst zu verzeihen. »Wenn es nicht zurückgeht, muss man eben vorwärts laufen.« Weitere Figuren die mir gefallen haben, waren die Eltern von Emma. Auch wenn sie ihrer Tochter nicht ständig sagen, wie lieb sie sie haben, ihre Liebe spricht aus den Taten der beiden. Sie sind so süß – auch im Umgang miteinander – dass ich gerne einmal mit ihren die leckeren Herzwaffeln oder den Buchweizenkuchen essen würde. Die tierischen Nebenfiguren Elvis und Lilly haben sich einen Platz in meinem Leserherz erobert. Ich konnte während des Lesens mitfiebern, habe gelacht und Schmetterlinge im Bauch gehabt. Mit den Protagonisten mitzufiebern und dabei zu sein, war wunderbar. Nur eines hat mich gestört: Es wurde so ein Geheimnis darum gemacht, warum Emma Hals über Kopf aus dem Ort verschwunden ist und warum alle Bewohner des Ortes so abweisend reagieren. Und dann wird das Ereignis so kurz abgehandelt, dass es fast untergeht. Das hätte meiner Meinung nach etwas mehr thematisiert werden müssen, damit es zum Abschluss kommt. So war es zu viel „Drama“, dann dann quasi in einem kurzen Abschnitt abgehandelt und „verziehen“ wurde. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

Ein wundervolles Buch für schöne Lesestunden

Von: Claudis Gedankenwelt Datum: 11. June 2019

Heideblütenküsse von Silvia Konnerth hat mich sofort angesprochen. Das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext sorgten dafür, dass ich das Buch sofort lesen wollte. Die 36 jährige Emma ist nun wirklich nicht auf den Mund gefallen. Ihrem untreuen Ex weint sie keine Träne mehr nach und ist froh die Scheidung endlich hinter sich gebracht zu haben. Nun erhält sie zur Ablenkung von ihrem Chef den Auftrag eine kleine Pension in der Heide anzukaufen für eine große Kette. Doch das fällt der 36-jährigen unerwartet schwer den Auftrag anzunehmen. Denn diese Pension liegt in ihrem alten Heimatdörfchen aus dem sie vor Jahren geflüchtet ist. ZU ihren Eltern hat sie keinen Kontakt mehr gesucht und auch sonst erwarten sie dort einige Dinge, denen sie lieber noch eine Weile aus dem Weg gegangen wäre. Doch ihr Chef duldet keinen Widerspruch und so macht Emma sich zähneknirschend auf den Weg. Und tatsächlich wird alles noch viel komplizierter als sie dort eintrifft. Denn ausgerechnet ihre alte Jugendliebe Mark ist Besitzer der Pension und die beiden prallen direkt unangenehm aufeinander. Doch wie fädelt man den Deal ein, wenn das gegenüber einen hasst? Dies bleibt nicht die einzige Schwierigkeit und ach und nach erfährt der Leser warum Emma damals mit Schimpf und Schande aus dem Dorf verbannt wurde. Der kleine Hund von Emma sowie das Pferd von Leo sorgen dafür, dass Emma nun gar nicht mehr weiß was sie denken soll. Denn Leo zieht sie ab dem ersten Moment an und Emma muss in der Heimat entscheiden wohin ihr Herz sie führen wird und sich zeitgleich versuchen ihrer Vergangenheit zu stellen. Silvia Konnerth hat einen wunderbaren Schreibstil. Dieser hat mich sofort in die Heide entführen können und mit auf die Spurensuche was Emma denn in dem Dorf getan hat um so geächtet zu werden. Dabei schreibt Silvia so leicht und angenehm, dass ich mich zu jeder Zeit gut unterhalten gefühlt habe und mit den Protagonisten mitfiebern konnte. Gerade die Beschreibungen von Leos Pferd und Emmas kleinem Hund haben mich immer wieder zum Lächeln gebracht und dann gab es auch Szenen, die richtig ans Herz gegangen sind. Emma empfand ich von Beginn an als sympatisch. Sie hat sicherlich auch ihre Schwächen, aber sie steht für andere ein und weiß (fast immer) genau was sie will. Mark dagegen hat mir einige Schwierigkeiten bereitet, weil ich nicht verstanden habe warum er so seltsam reagiert. Das hat sich aber nach und nach gelichtet und dann konnte ich auch mit dem Charakter mehr anfangen wie zuvor. Leo scheint über dem ganzen Dorftratsch zu stehen und ihm ist auch recht egal, was Emma in ihrer Vergangenheit getan haben soll. Für ihn zählt nur das jetzt und hier und so wundert es nicht, dass Emma sich auch zu ihm hingezogen fühlt. Viel mehr möchte ich über die Protagonisten noch nicht verraten. Das müsst ihr selbst beim Lesen von Heideblütenküsse in Erfahrung bringen. Die Beschreibungen der Heide sind einfach nur traumhaft. Ich selbst komme ja auch aus einem kleineren Städtchen und weiß diese Ruhe und die Art der Menschen zu schätzen. Lediglich der Dorftratsch macht Emma zu schaffen. Und es stimmt, dass die Menschen in so kleinen Wohnorten mit Verurteilungen immer viel zu schnell sind. Doch man kann sich hier noch auf den Nachbarn verlassen, wenn man Hilfe braucht und macht sich auch Gedanken, wenn man die ältere Dame von nebenan ein paar Tage nicht gesehen hat. Und genau dieses Gefühl bekommt man, wenn man das Buch liest. Das Finale von Heideblütenküsse hat mir gut gefallen und ich habe es mit einem guten Gefühl beenden können. Wer gerne Wohlfühlromane liest, der sollte unbedingt zu Heideblütenküsse greifen. Der Autorin ist hier ein wunderbares Werk gelungen und man kann sich beim Lesen in die wunderschöne und friedliche Heide träumen. Ich bin sehr gerne Emmas Weg gefolgt und werde das Buch sicherlich noch einmal lesen.

Ein Buch zum Verlieben

Von: Monina83 Datum: 08. June 2019

Inhalt: So hat Emma sich ihr Leben ganz sicher nicht vorgestellt: Gerade hat sie ihre Scheidung hinter sich gebracht, da schickt ihr Chef sie ausgerechnet in ihren Heimatort, den sie seit 16 Jahren nicht mehr betreten hat. Dort soll sie die Pension ihrer Jugendliebe Mark kaufen. Dieser hasst Emma jedoch seitdem sie vor so vielen Jahren einen Fehler begangen und die Lüneburger Heide verlassen hat. Vielleicht wird es ja für Emma endlich Zeit, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, vor allem, als sie sich der Frage stellen muss, ob Versprechen, die man vor Jahren gegeben hat immer noch Gültigkeit haben … . Meine Meinung: Seit ich „Törtchen zum Verlieben“ gelesen habe, warte ich sehnsüchtig auf neuen Lesestoff von Silvia Konnerth. Deshalb war für mich auch sofort klar, dass ich „Heideblütenküsse“ lesen muss. Der Prolog spielt zunächst im Jahr 1989 und man erlebt einen kleinen Ausschnitt aus Emmas Kindheit. Dabei wurde mir sofort klar, dass die Protagonistin sich sehr wohl in ihrer Heimat fühlt, dass sie dort Freunde hat, aber auch, dass sie sehr stark und selbstbewusst ist. Ich war sehr gespannt, was wohl passiert war, dass die junge Frau plötzlich ihre Heimat verlassen und jahrelang nicht zurückgekehrt ist. Nach dem Prolog machen wir einen Zeitsprung von 28 Jahren und begleiten Emma zum Gerichtstermin ihrer Scheidung und sind Zeugen, wie die Protagonistin den Auftrag von ihrem Chef bekommt. Die Frau macht ja ein großes Geheimnis daraus, was in ihrer Jugend in der Lüneburger Heide passiert ist und ich war wirklich sehr neugierig darauf. Ich fand es richtig toll, dass es neben all der Romantik auch ein bisschen Spannung in der Geschichte gab. Als Emma schließlich wieder zuhause eintrifft, kommt auch noch ein ordentliche Prise Humor hinzu. Ihre Eltern sind wirklich zwei einzigartige Nebencharaktere, die mich mehrmals richtig zum Lachen gebracht haben. Ehrlich gesagt würde ich mit solchen Eltern ausflippen, aber es passte einfach wundervoll zur Gesamthandlung und ich freute mich sehr über jede Begegnung mit Peter und Betti. Aber neben diesen beiden gab es auch noch ein paar einzigartige, tierische Nebencharaktere. Wenn ich da an das Pferd Elvis denke, dann kann ich nur schmunzelnd den Kopf schütteln. Was für ein eigensinniger Kerl. Ich war wirklich sehr erstaunt, was Silvia Konnerth in ihrem Buch „Heideblütenküsse“ für wunderbare Figuren erschaffen hat. Es ist für mich immer sehr schön, wenn es neben den sympathischen Protagonisten auch ein paar andere Charaktere gibt, die im Kopf bleiben und die man sofort ins Herz schließen kann. Überrascht hat mich auch die Liebesgeschichte, denn eigentlich hatte ich ja etwas ganz anderes erwartet, wobei ich gar nicht so genau weiß, wieso J Jedenfalls hat mich auch hier die Autorin sehr begeistert. Die Gefühle entwickeln sich langsam, so dass man zwischen den Zeilen lesen muss, um zu erkennen, wer das Herz der Protagonistin gestohlen hat. Ich mochte diese subtilen Anspielungen und trotzdem führte mich Silvia Konnerth auch ein bisschen an der Nase herum, aber das nehme ich ihr nicht übel, im Gegenteil, ich fand es schön, dass nicht alles ganz so durchschaubar war. Wobei mich das in diesem Genre auch gar nicht wirklich stört. Wichtig ist eher, dass die Gefühle glaubhaft rüberkommen und das ist hier definitiv der Fall. Wobei es hierbei nicht nur um Liebe geht. Für mich stand eigentlich eher die Vergebung im Vordergrund. Denn es gibt so vieles, das aufgearbeitet werden muss. Emmas Eltern müssen ihr vergeben, dass sie sich so lange von ihnen ferngehalten hat, Emma muss ihren Freunden vergeben, dass sie sie so schnell haben fallen lassen und Emma muss sich vor allem auch selbst vergeben, was vielleicht sogar am allerschwersten ist. Für mich hatte das Buch eine ganz klare Botschaft: Jeder macht Fehler im Leben, entscheidend ist nur, wie man dann damit umgeht. In meinen Augen eine sehr schöne und wertvolle Aussage. Neben dieser Ernsthaftigkeit, der Spannung, dem Gefühl und dem Humor kann man jedoch auch die einzigartige Landschaft in diesem Roman genießen. Da ich selten aus meinem kleinen Kaff hier wegkomme, liebe ich es, wenn ich durch Geschichten an andere Orte reisen kann. Die Lüneburger Heide stand zwar eigentlich nicht auf meiner Liste der Orte, die ich gerne besuchen würde, aber Silvia Konnerth hat mich mit ihren Beschreibungen doch verzaubert. Gerne wäre ich mit Emma auf Bäume geklettert und hätte den Heideschnucken beim grasen zugesehen. Auch Bettis Buchweizen-Kirschkuchen hätte ich gerne probiert oder mich auf Leos Pferdehof entspannt. Ja, nach diesem Roman ist die Lüneburger Heide vielleicht doch eine kleine Reise wert. Fazit: Sehnsüchtig habe ich auf neuen Lesestoff von Silvia Konnerth gewartet und wurde nicht enttäuscht. „Heideblütenküsse“ ist so voller Gefühl, aber auch mit einer Prise Spannung und Humor gewürzt. Durch die zauberhafte Atmosphäre der Lüneburger Heide und die wunderbare Botschaft hinter der Handlung habe ich mich schließlich endgültig in dieses schöne Buch verliebt. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Ein Stück Sommer für das Bücherregal

Von: Tii Datum: 03. June 2019

Der Sommer ist da! Höchste Zeit für ein Sommerbuch - ein Buch voller Humor, skurrilen Figuren, was fürs etwas fürs Herz und einer Kulisse zum Verlieben! Heideblütenküsse ist hier genau die richtige Wahl. Kurz nach ihrer Scheidung bekommt Emma den Auftrag in die Lüneburger Heide zu fahren und dort eine Immobilie zu kaufen. Eigentlich keine große Sache. Alltag für Immobilienmakler. Doch dieses Mal nicht. Denn besagter Ort ist ihre alte Heimat und die betreffende Immobilie gehört ihrer Jugendliebe. Kurz: ganz viel Vergangenheit mit tragischen Geheimnisse und bitteren Gefühlen, die Emma vor 16 Jahren hinter sich ließ. Nur widerwillig fährt Emma in die Heimat und wird von alten Bekannten, bösen Kommentaren und zwiespältigen, verwirrenden Emotionen überflutet. Einerseits ist alles so vertraut und doch so fremd. Was ist ihr wahres Ich? Die aufbrausende, emotionale Emmi von früher oder die nüchterne, kontrollierte Emma von heute? Und welche Rolle spielt ein Versprechen aus Kindertagen? Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte über Freundschaft, die Tücken und Stärken des Dorflebens (denn da ist nicht alles immer heiterer Sonnenschein), Vertrauen, Selbsterkenntnis und die Liebe in ihren verschiedensten Abstufungen. Wie heißt es so schön? Das Leben ist wie eine Zugfahrt, viele Menschen steigen ein und einige steigen auch wieder aus. Aber nur ganz wenige begleiten dich bis ans Ziel. Diese Erkenntnis darf auch Emma machen und muss sich am Ende entscheiden, wohin ihre Zugfahrt gehen soll. Silvia Konnerth verpackt in diesem Buch: - idyllische Heidelandschaften - skurrile Figuren - eine Reise in die Vergangenheit - dunkle Geheimnisse - alte und neue Gefühle - Freigeister und lustige Momente mit "Fischen" - Kuchen ...ach ja, und ELVIS (ein Liebling der Leser!) Allerdings muss ich gestehen, dass es mir stellenweise ein wenig zu viel Drama war und mir so das letzte Quäntchen fürs totale Leserglück fehlte. Es ist alles da. Herz, Humor, Verstand - aber halt irgendwie fehlte mir der AHA-Moment. Dennoch spreche ich hier eine klare Leseempfehlung für sommerleichte Lesestunden aus. 4 von 5 Heideblüten

Amüsante Lektüre mit viel Wortwitz

Von: Susanne Edelmann Datum: 29. May 2019

Hauptfigur des Romans ist die 36-jährige Emma, Maklerin, die in Köln lebt und gerade eine schmerzhafte Scheidung hinter sich hat. Von nun an will sie nur noch nach vorne schauen und die Vergangenheit hinter sich lassen! Doch daraus wird nichts, denn ihr Chef beauftragt sie damit, eine Immobilie für einen Kunden zu kaufen – und diese Immobilie steht ausgerechnet in Emmas Heimatdorf Moorbach in der Lüneburger Heide. Aus diesem Ort ist Emma vor 16 Jahren geflüchtet, ja, man könnte fast sagen: als persona non grata vertrieben worden, denn es gab damals ein schlimmes Unglück, für das Emma verantwortlich gemacht wurde. Nie, nie mehr wollte sie dorthin zurückkehren! Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, gehört die Immobilie, die Emma erwerben soll, ausgerechnet ihrer Jugendliebe Mark. Es handelt sich dabei um die Pension, die Marks mittlerweile verstorbene Mutter geführt hat und an der nun eine große Hotelkette interessiert ist. Alles Betteln und Flehen hilft nichts, Emmas Chef bleibt unerbittlich, zu lukrativ ist der Auftrag. Also macht Emma sich mit flauem Gefühl auf den Weg nach Moorbach, wo sie zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder auf ihre Eltern trifft, zu denen sie zuletzt nur noch telefonischen Kontakt hatte. Zum Glück nehmen die sie trotzdem herzlich auf, ganz im Gegensatz zu Mark, der ausgesprochen ablehnend reagiert und mit Emma gar nicht erst reden will. Auch Emmas frühere beste Freundin Insa bleibt zurückhaltend und im Dorf wird natürlich gleich getuschelt und getratscht. Sehr viel freundlicher wird Emma von Leo behandelt, der im Dorf einen Reiterhof errichtet hat. Leo ist im Dorf selbst ein Zugezogener und schert sich nicht um das Gerede, außerdem hat er genug eigene Sorgen, die ihn umtreiben. Bei ihm fühlt Emma sich wohl – wenn da nur nicht ihre Angst vor Pferden wäre! Leos Liebling ist ausgerechnet der riesige Rappe Elvis, ein Freigeist, der jede Gelegenheit zum Ausbüxen nutzt, was zu manch komischer Situation führt. Mit der ihr eigenen Beharrlichkeit schafft Emma es schließlich doch noch, dass Mark mit ihr redet – mit dem Ergebnis, dass sie ihm seine Pension nun gar nicht mehr abkaufen will, sondern vielmehr dafür sorgen möchte, dass er sie allen Widrigkeiten zum Trotz behalten kann. Doch was wird ihr Chef dazu sagen? Und der finanzstarke Kunde? Emma muss sich entscheiden, was sie eigentlich will, im Beruflichen genauso wie im Privaten. Nach einem dramatischen Höhepunkt gibt es, so viel sei verraten, ein sehr überraschendes Ende. Mich hat dieser Roman von der ersten Seite an bestens unterhalten. Besonders gefallen hat mir, wie einfühlsam die Autorin Emma Gefühle geschildert hat, das war für mich jederzeit nachvollziehbar und ich habe richtig mit Emma mitgelitten. Besonders berührend fand ich z.B. eine Szene, in der Emma ein langes Telefonat mit ihrem Ex-Mann Jan führt, da herrschte bei mir akuter Taschentuchalarm! Daneben gab es aber auch viele lustige Momente, nicht nur in Zusammenhang mit Pferd Elvis. Auch Emmas Eltern sind für so manchen witzigen Überraschungsmoment gut und die Geschichte besticht zudem durch einen wunderbaren Wortwitz, der mich beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln brachte. Fazit: Eine wirklich gelungene, sehr amüsante und unterhaltsame Lektüre, perfekt für ein gemütliches Lesewochenende – auch, aber nicht nur in der Lüneburger Heide.

Wundervoller Roman

Von: Frau Antje´s Bücherecke und Co Datum: 29. May 2019

Ich freute mich riesig mein erstes Buch von Silvia Konnerth lesen zu dürfen. Ich konnte das eBook noch vor Erscheinen zu lesen und bedanke mich recht herzlich bei der Autorin und dem Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Im neuen Roman von Silvia Konnerth begleiten wir Emma durch ihr Leben. Sie ist Maklerin und hat gerade eine Scheidung vom jetzigen Ex Mann Jan hinter sich. Er hat sich eine neue junge Freundin gesucht und benimmt sich nach dem Termin beim Gericht wirklich unmöglich. Jan ist öfter fremdgegangen und immer mit jüngeren Frauen. Das hat Emma sehr verletzt. Emma hat von der Scheidung und Trennung noch nichts ihren Eltern erzählt. Der passende Augenblick ist noch nicht gekommen. Zudem bedrückt Emma auch noch ein wichtiges Detail in ihrem Leben. Immer wieder denkt Sie, dass Jan deswegen oft fremdgegangen ist. Emma ihr neuer Auftrag lautet: „Verkaufe eine Pension“. Doch nichts ahnend führt sie diese Reise in ihre alte Heimat. Eigentlich sträubt sie sich gegen diesen Auftrag, doch der Chef ist hartnäckig. Als dann noch dazu kommt, dass die Pension, welche sie verkaufen soll ihrer Jugendliebe gehört, fällt sie fast vom Glauben ab. Marc – ist völlig erstaunt, als er nach vielen Jahren Emma wiedersieht. Auch den anderen aus dem Dorf geht es so und immer wieder munkeln die Leute etwas, wenn sie Emma begegnen. Ihre Eltern hingegen freuen sich sehr, dass die Tochter mal wieder zu Besuch ist. Zudem gab es einen Vorfall vor 20 Jahren, an dem Emma sich die Schuld gibt. Sie floh damals und niemand wusste so recht was los ist. Doch trotz all der vergangenen Jahre hat nie jemand darüber gesprochen. Weder Emma, noch ihre damalige beste Freundin sowie Marc. Eines Tages trifft Emma auf Leo, die Beiden necken sich immer mal wieder und verbringen auch Zeit mit einander. Man merkt das Knistern und ihre Begegnungen sind immer herrlich. Da hat die Autorin wirklich tolle Ideen in Szene geschrieben. Doch auch Marc lässt Emma nicht kalt. Man fiebert auf den kommenden Seite einfach mit Emma mit. Wird sie ihre Vergangenheit besiegen und vielleicht eine neue Liebe finden??? Silvia Konnerth hat mit diesem Buch etwas Wunderbares geschaffen. Denn man fiebert einfach mit und will wissen, wie es weitergeht. Marc, Emma und Leo sowie der Rest der Familie von Emma. Man erlebt viele Gefühle beim Lesen und ich hatte wundervolle Lesestunden. Viele Themen spricht das Buch an. Liebe, Freundschaft, sowie Vergeben und Familie. Wirklich ein gelungener Roman, den ich unbedingt empfehle!!!