Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung

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Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen.

Zeit der Entscheidung

Von: Klusi liest Datum: 27. December 2019

Mimi, die starke und sympathische Protagonistin, die ich bereits im ersten Band ins Herz geschlossen habe, weilt nach wie vor in Laichingen bei ihrem kranken Onkel, um dessen Atelier weiter zu führen. Stets ist sie bestrebt, das Schöne ins Leben der Laichinger zu bringen, die über ihrem harten Tagwerk oft die Lebensfreude verlieren und verzweifelt sind. Unermüdlich setzt sich Mimi für die Menschen ein und versucht, zu helfen, was ihr jedoch nicht immer gedankt wird. Aber selbst durch Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren, lässt sie sich nicht einschüchtern. Vor allem der Fabrikant Gehringer versucht Mimi ständig Steine in den Weg zu legen, hat aber nicht mit der Beharrlichkeit der jungen Frau gerechnet. Da dies bereits der zweite Band der Fotografinnen-Saga ist und sich die Handlung fast nahtlos an den ersten Band anschließt, ist es gar nicht so einfach, das Buch zu besprechen, ohne zu viel zu verraten. Nur so viel: Mimi erlebt Schönes, aber sie muss auch so manche Enttäuschung verkraften und Entscheidungen für die Zukunft treffen. Es wird auf jeden Fall einen dritten Band geben, in dem sich vermutlich alle offenen Fragen klären. Petra Durst-Benning ist hier eine tolle Fortsetzung gelungen, in der sie auch wieder, wie bereits in Band 1, sehr viel über das Fotografieren zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt, unterstützt von vielen echten Fotografien. Die Autorin beschreibt das Leben im damaligen Laichingen sehr detailliert, und man kann sich intensiv in die Menschen hinein versetzen, die damals dort lebten und arbeiteten. Zwar ist Mimis Geschichte fiktiv, aber sie enthält doch sehr viel Wahres. Petra Durst-Bennings Charaktere und deren Schicksale sind allesamt sehr plastisch und lebendig dargestellt, was ihren Romanen sehr viel Authentizität verleiht. Mein einziger Kritikpunkt ist der, den viele Romanreihen gemeinsam haben, nämlich das offene Ende und die lange Wartezeit auf die Fortsetzung. Gerade bei diesem Roman, wo man es kaum erwarten kann, zu erfahren, wie es weitergeht, zieht sich die Zeit bis zum Erscheinen des nächsten Bands besonders zäh. Aber auch die Tatsache, dass ich so empfinde und sehnlichst auf die Fortsetzung warte, spricht ja eigentlich nur für dieses Buch.

Tolle Geschichte mit starker Protagonistin!

Von: claire_silver Datum: 14. October 2019

Mimi Reventlow, die Wanderfotografin, ist nach Laichingen gezogen, um sich um ihren kranken Onkel Josef zu kümmern. Mit der Zeit wächst sie in die Ortsgemeinschaft hinein, schafft es die Menschen von sich zu überzeugen und sogar ein paar Freunde zu finden. Als Mimi ihren Beruf der Wanderfotografin nachging, hat sie Johann in Ulm kennengelernt. Da er in Laichingen aufgewachsen ist und er Mimi schrecklich vermisst, kehrt er dorthin zurück. So wie die meisten Männer in diesem Dorf geht auch er dem Beruf des Webers im Unternehmen von Gehringer nach. Dort möchte er die Menschen für sich gewinnen und den Machenschaften von Gehringer ein Ende setzen. Aber auch Mimi spannt er in dieser Sache ein und kommt ihr dabei immer näher. Zum ersten Mal fühlt sich Mimi zu einem Mann hingezogen und nach zahlreichen Enttäuschungen, ist sie sogar bereit, eine Familie mit Johann zu gründen. Doch wird Mimi dieser Entscheidung nachgehen oder will sie doch wieder als Wanderfotografin durchstarten? Der Einstieg ins Buch hat mir durch den flüssigen und mitreißenden Schreibstil sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, in jeder Situation die passende Stimmung und Atmosphäre aufzubauen. Besonders der Einblick in das harte Leben eines Webers wurde gut beschrieben, wie zum Beispiel die langen Arbeitszeiten in der Weberei mit unzumutbaren Bedingungen und die dadurch verärgerten Arbeiter. Aber auch die Frauen, die sich von früh bis spät um die Kinder und den Haushalt kümmern mussten. Nebenbei mussten sie noch das Feld bestellen und Näharbeiten nachgehen, nur um etwas Geld zu verdienen. Ein hartes Leben für Mann und Frau in Laichingen, was auch Mimi und Johann bewusst wird. Die auftretenden Figuren fand ich sehr individuell und authentisch dargestellt. Daher konnte ich mich gut in ihre Rolle hineinversetzen und ihre Gedanken und Emotionen nachempfinden. Am besten hat mir Mimi mit ihrer hilfsbereiten, neugierigen und nachdenklichen Art gefallen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mir diese vielfältige und spannende Geschichte schöne Lesestunden und viel Vergnügen bereitet hat. Aufgrund dieser tollen Erzählung und dem Cliffhanger am Ende bin ich schon sehr auf den dritten Teil der Reihe gespannt.

Der zweite Teil hat mir viel besser gefallen als der erste

Von: Nini Datum: 26. September 2019

"Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung" ist der zweite Teil der Reihe von Petra Durst-Benning um Mimi Reventlow. Im ersten Teil hatte ich mit der Person der Mimi Reventlow so meine Probleme, wurde erst gegen Ende des Buches mit ihr warm und habe ernsthaft überlegt, ob es für mich sinnvoll wäre, den zweiten Band zu lesen. Der Klappentext klingt etwas abstrakt und theatralisch, was Handlung und Personen nicht gerecht wird. Denn das Leben in Laichingen und seine Bewohner sind definitiv lebensecht und fest in ihrer meist harten Realität verankert. Mittlerweile bin ich sehr froh, es noch einmal mit Mimi versucht zu haben, denn in "Die Zeit der Entscheidung" kommen Mimi und ich wunderbar zurecht. Möglicherweise, weil auch sie sich in eine Realität und eine Welt einfindet, die so gar nicht ihre ist. Als Pfarrerstochter aus gutem Hause aufgewachsen, wird sie hier nun mit bitterer Armut, teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen und wenig Hoffnung konfrontiert. All das klingt schrecklich deprimierend, aber das ist die Handlung meistens gar nicht, denn der Mensch versucht in der Regel, das Beste aus seiner Lage zu machen und so haben auch die Charaktere im Buch ihre positiven Seiten, ihre schönen Momente und ihre Hoffnungen in die Zukunft, die manchmal tatsächlich Wirklichkeit werden. Der Lesefluss ist sehr gut, was mich gefreut hat; die Handlung abwechslungsreich und mitreißend und gegen Ende dermaßen traurig, dass man gar nicht weiterlesen möchte, aber das Buch dennoch nicht beiseite legen kann - sehr ergreifend! Am Ende steht ein Umbruch, sodass man gleichzeitig hoffend und bangend auf die Fortsetzung wartet.

Eines der besten Bücher der vergangenen Jahre

Von: Qultur-HH Datum: 20. August 2019

Die Geschichte der Wanderfotografin geht weiter: Mimi Reventlow musste ihre Reiserei unterbrechen, um ihren todkranken Onkel zu pflegen. In dem Leinweberstädtchen Laichingen herrscht 1912 Armut. Doch nicht nur die harten äußeren Umstände machen Mimi das Leben schwer – vor allem sind es die gesellschaftlichen Zwänge, die sie einengen. Sie bekommt mit, wie den Webern immer mehr Arbeit aufgebürdet wird, wie die Frauen die harte Feldarbeit allein verrichten müssen, wie Kinder ohne Zukunftsperspektive aufwachsen. In all diesem Leid arbeitet Mimi als Fotografin und schenkt den Leuten mit ihren Kunstwerken ein wenig Träumerei und Schönheit. Und sie rebelliert gegen die dörfliche Engstirnigkeit auf ihre Art … Petra Durst-Benning hat mit Mimi Reventlow eine starke und mutige Hauptfigur geschaffen, die selbstbewusst ihren Weg geht und dabei liebevoll und fürsorglich ist. Wie schon der erste Band ist „Die Fotografin – Zeit der Entscheidung“ ein wunderbarer Roman über eine beherzte Frau, die sich allein durchschlägt und anderen hilft. Hervorragend führt die Autorin historische Fakten und Fiktion zusammen und spinnt eine ergreifende Geschichte. Mit Sicherheit eines der schönsten Bücher, die es in den vergangenen Jahren auf den Buchmarkt geschafft haben.

Sehr schön geschrieben

Von: Carmen Datum: 07. August 2019

Die Autorin Petra Durst Benning hat es wieder einmal geschafft mich mit ihrem Roman auf eine neue Reise zu schicken. Eine Reise die mir viel Vergnügen bereitet hat. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig, daher ist es ein leichtes ihren Worten zu folgen. Dies ist der zweite Band von >Die Fotografin< und es bereitet keine Schwierigkeit wieder in die Geschichte abzutauchen. Gleich zu beginn werden wir von alten Bekannten begrüßt und unsere Emotionen sind bereit zu fließen. Empfehlen würde ich Band 1 auch zu lesen.

Teil zwei um die mutige Mimi

Von: HEIDIZ Datum: 04. August 2019

Die Fotografin Teil 2 hat den Untertitel "Die Zeit der Entscheidung" - geht genauso spannend weiter, wie Teil 1 geendet hatte. Mimi Reventlow - diese mutige Frau, die allen immer helfen möchte, die aber auch für sich das umsetzen möchte, was sie sich in den Kopf gesetzt hat, hat es nicht leicht, pflegt den Onkel aufopferungsvoll, ist eigentlich nicht zur Hausfrau geboren - übernimmt das Fotoatelier des Onkels, gibt ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit auf und fügt sich in ihr Schicksal, dann ist da aber auch noch dieser Mann, den sie irgendwie liebt, aber möchte sie ein Leben als Ehefrau ??? Onkel Josef wird wohl nicht wieder gesund werden, seine letzten Monate möchte sie ihm so gut es geht verschönen. Es gilt, Entscheidungen zu fällen. Leseprobe: ======== Es war seine Idee gewesen, nicht ihre. "Ich kann dir derzeit nicht auf dem Acker helfen, aber wenn du mir zeigst, wie ich mit Nadel und Faden umzugehen habe, helfe ich dir gern beim Sticken. Es braucht ja niemand zu wissen", hatte er neulich zu ihr gesagt. Schön zu lesen, wie es mit Mimi weitergeht, aber auch mit den Bewohnern Laichingens, die mir als Leserin ans Herz gewachsen sind. Mimi ist heimisch geworden im Dorf, wer hätte das gedacht .... Dann sind da noch die jungen Charaktere, die versuchen, ihren Weg zu gehen, die ausbrechen möchten aus dieser engstirnigen Welt, die nicht ihre ist. Die nicht das Gasthaus übernehmen wollen von den Eltern, die lieben und dafür alles geben würden, die ihrer Zeichenkunst frönen möchten, deren Vater sich umbringt .... mehr möchte ich nicht verraten ... Lest selbst !!! Es lohnt sich unbedingt. Die Geschichte ist lebendig, sie ist spannend konstruiert und flüssig unterhaltsam zu lesen.

Mutige Frauen

Von: Ira Datum: 21. July 2019

Endlich habe ich es geschafft Band 2 der Reihe zu lesen. Und ich könnte nicht genug von Mimi haben. Diese Frau ermutigt einen zum helfen und zum durchsetzen. Trotz allen Schwierigkeiten macht sie weiter und schaut positiv nach vorne. Aber auch eine andere Frau im Buch ist mir persönlich ans Herz gewachsen. Eveline. Ihre Lebenseinstellung und ihre Ausdauer, die Liebe zur ihren Kindern gibt einem Hoffnung und macht Mut allen Frauen. Ihre Worte und Gedanken habe ich mir notiert. Zum Beispiel: " Ankunft und Abschied. Leben und Vergehen. Liebe erblühte. Liebe starb. Eine neue Liebe erwachte. Es war überall dasselbe." Die Autorin hat mich geschafft wieder mal mit ihrem Buch zu begeistern. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen. Ich freu mich auf Band 3 der MIMI Reihe.

Gelungene Fortsetzung für zwischendurch!

Von: miss_lia48 Datum: 15. July 2019

INHALT: Die Fotografin Mimi Reventlow kümmert sich weiterhin um ihren pflegebedürftigen Onkel in Laichingen. Nach und nach findet sie Freundschaften, tut sich aber immer noch schwer mit der Armut, die auf der Schwäbischen Alb herrscht. Die Einwohner müssen hart arbeiten um irgendwie über die Runden zu kommen. Im Dorf scheint der Werdegang eines jeden vorherbestimmt zu sein: Ist der Vater Weber, so soll auch der Sohn einer werden. Doch in manch einem von ihnen erkennt die junge Fotografin verborgene Talente. Sie macht den jungen Menschen Mut, für ihre Träume zu kämpfen, während die anderen Bewohner nur verärgert die Köpfe schütteln. Der Weberei-Besitzer macht nicht nur Mimi das Leben schwer. Und schließlich ist da ja auch noch ihre geheime Liebe zu einem der Weber... MEINUNG: Der zweite Band der Reihe knüpft direkt an die Handlung des vorherigen Bandes an. Dabei werden einige Inhalte erneut aufgegriffen, so dass man als Leser auch nach einigen Monaten wieder relativ gut in die Geschichte zurückfinden kann. Ein paar Seiten habe ich schon benötigt, vor allem, bis ich die Beziehungs-Konstellationen zwischen den Bewohnern wieder verinnerlicht hatte. Doch dann war ich wieder mitten im Geschehen und habe gerne verfolgt, wie es mit Mimi in Laichingen weitergeht. Erneut empfand ich das beschwerliche Dorfleben als sehr bildlich geschildert. Die Armut und die harte Arbeit war beim Lesen regelrecht spürbar. Anschaulich und ein bisschen beeindruckend fand ich (als Schwäbin) auch, wie die damaligen materiellen & gesellschaftlichen Unterschiede zwischen der ärmeren Schwäbischen Alb und den wohlhabenderen Menschen in Stuttgart, von den Figuren wahrgenommen wurden. Wieder wurden auch einige künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten thematisiert. So spielten neben der Fotografie z.B. auch das Zeichnen & Malen eine größere Rolle (Themen, die ich in Romanen liebe!). Aber auch die Leinenweberei im Dorf und die dortigen Arbeitsbedingungen, kamen im Buch zur Sprache. Erneut habe ich den Schreibstil als eher einfach empfunden. Für mich war es eine lockere und etwas leichtere Lektüre für zwischendurch, so dass ich im Buch recht schnell voran kam. Mimi war mir mit ihrer hilfsbereiten Art wieder ziemlich sympathisch. Ein bisschen mehr Tiefe hätte ich mir bei manchen Figuren noch gewünscht. Und unter der "Katastrophe" im Dorf (in der Inhaltsbeschreibung) hätte ich mir etwas anderes vorgestellt - den Begriff finde ich hier nicht ganz passend gewählt. Aber insgesamt ist es eine schöne Fortsetzung die ich gerne gelesen habe. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird! FAZIT: Wieder eine leichte, lockere Lektüre für zwischendurch. Eine gelungene Fortsetzung für diejenigen, die bereits den ersten Band mochten! 4/5 Sterne!

Kommt nicht ganz an Teil 1 heran, aber hat mich wieder wundervoll unterhalten.

Von: Martinas Buchwelten Datum: 28. June 2019

Man sollte hier unbedingt Band 1 zuerst lesen, weil die Handlung von Band 2 darauf aufbaut "Die Fotografin - Zeit der Entscheidung" knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Noch immer befindet sich Mimi im Leinweberdorf Laichingen auf der Schwäbischen Alb, wo sie ihren schwerkranken Onkel Josef pflegt. Ihr Fotoatelier beginnt langsam anerkannt zu werden und auch die Einwohner des Dorfes legen teilweise ihre Misstrauen ab. Trotzdem bleibt bei fast allen eine Hemmschwelle gegenüber der toughen Frau bestehen, die die Laichinger aus dem gewohnten Trott herausholen möchte. Ihr Ziel, sich gegen dem alleinigen großen Arbeitgeber und Fabrikanten Hermann Gehringer aufzulehnen, der die Menschen ausbeutet, steht noch immer auf sehr wackeligen Füßen. Mit ihrer Überzeugung den jungen Menschen beizubringen, dass sie auch andere Möglichkeiten haben, als nur die traditionelle Weberei, stößt Mimi aber auch auf so einigen Widerstand. Hilfe scheint sie einzig und allein von Johann zu bekommen, den sie als Hannes in Ulm kennengelernt hat und dem seitdem ihr Herz gehört. Doch der junge Mann, der nie wieder in seinen Heimatort zurückkehren wollte, hat nicht nur das Wohl der Menschen im Auge.... Die meisten Figuren kennen wir bereits aus dem ersten Band der Trilogie. Die jungen Menschen, wie Anton, Alexander und Fritz wollen nicht der Tradition folgen und wie ihre Väter ein Gasthaus führen oder in der Weberei arbeiten. Mimi unterstützt Alexanders zeichnerischen Talent und Fritz Fähigkeiten mit Holz zu arbeiten. Anton hingegen sieht Mimi als Sprungbrett für seinen Weg in die Stadt. Die Charaktere sind liebevoll und detailliert beschrieben. Man hat das Gefühl jeden von ihnen zu kennen, was ja auch teilweise stimmt, da wir fast alle Figuren bereits im ersten Band kennengelernt haben. Wie in allen ihren Romanen überzeugt Petra Durst-Benning mit lebendigen und ausdrucksstarken Charakteren. Auch die Ausbeutung vieler Familien durch den Fabriksbesitzer Gehringer, der seine Machtspielchen als einziger großer Arbeitgeber in dieser ärmlichen Gegend zur Gänze ausspielt, wird sehr gut veranschaulicht. Vorallem die Frauen haben neben dem Haushalt, den Kindern und der schweren Arbeit auf den Feldern am Abend noch Stickereiarbeiten zu erledigen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Die bittere Not ist allgegenwäritg, während Gehringer immer mehr von den Menschen fordert. Der Unterschied zwischen der Land- und der Stadtbevölkerung, aber vorallem das Leben auf der Schwäbischen Alb, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, ist enorm. Sehr gut gefallen haben mir auch die Einblicke in die damalige Fotografie und die Kunst der Retusche. Wie viel Zeitaufwand man damals für ein Foto aufbringen musste und wie sich die Zeiten in nicht ganz hundert Jahren geändert haben, ist faszinierend. Im Vergleich zum ersten Band waren für mich einige Wendungen vorauszuahnen und der Spannungsbogen lässt im MItelteil etwas nach. Trotzdem konnte mich der wunderbare Schreibsil und vorallem die großartige Charakterisierung der Figuren wieder überzeugen. Fazit: Mit "Die Fotografin - Zeit der Entscheidung" kommt die Autorin nicht ganz an den ersten Teil heran, hält aber am Ende noch eine Überraschung bereit, die viel Spielraum für den Abschluss der Trilogie beinhaltet. Ich bin schon sehr gespannt!

Steht dem ersten Band der Reihe in nicht nach

Von: Ingrid Eßer Datum: 08. June 2019

„Die Fotografin – Die Zeit der Entscheidung“ ist der zweite Teil der Saga um eine Fotografin und ihrer Berufsausübung zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit voraussichtlich fünf Bänden von Petra Durst-Benning. Die Titelfigur und Protagonistin Minna Reventlow, genannt Mimi, ist eine fiktive Figur, die 1879 geboren wurde und in Esslingen als Tochter eines Pfarrers und seiner Frau aufgewachsen ist. Der zweite Band spielt in den Monaten April bis Dezember im Jahr 1912. Die Handlung knüpft nahtlos an den ersten Teil an und spielt durchgehend in der Leinenweberstadt Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Eine Vorkenntnis der vorigen Bands ist nicht unbedingt erforderlich, steigert aber das Lesevergnügen. Mimi hat sich bei ihrem Onkel Josef häuslich niedergelassen und verantwortet die Pflege für den Erkrankten. Immer mehr wächst sie in die Ortsgemeinschaft hinein und findet Freunde. In ihrer Zeit als Wanderfotografin hat sie in Ulm Johann kennengelernt und sich mit ihm befreundet. Er ist in Laichingen aufgewachsen, hat aber einige Jahre in Amerika gelebt. Jetzt ist er wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt und arbeitet wie die meisten männlichen Bewohner des Dorfs als Weber für den Unternehmer Gehringer, wo er seine Kollegen im Laufe der Zeit von der Notwendigkeit einer Gewerkschaft überzeugen möchte. Gehringer nutzt seine Macht als Arbeitgeber immer mehr aus. Sogar Mimi versucht er, für sich einzuspannen. In ihrer Freundschaft kommt sie Johann gefühlsmäßig immer näher und denkt zum ersten Mal nach einigen Enttäuschungen darüber nach, eine Familie zu gründen. Das Jahr 1912 wird für die Fotografin zu einer Zeit der Entscheidung, bei der sie zwischen Wanderschaft und Ortsansässigkeit mit Verstand und Gefühl entscheiden muss. Mimi ist dem Misstrauen der Ortsbewohner mit ihrer offenen, selbstbewussten Art entgegengetreten und hat sich auch von Rückschlägen nicht von ihrem Vorhaben, sich um ihren todkranken Onkel zu kümmern und dennoch ihren Beruf auszuüben, abbringen lassen. Auch im zweiten Band macht Petra Durst-Benning es ihrer Protagonistin nicht immer leicht. Durch den eingetretenen Alltag wird Mimi immer mehr geerdet. Sie lernt die Notwendigkeit kennen, den eigenen Haushalt selbst zu führen, denn mit ihrem geringen Verdienst kann sie sich kaum Hilfe leisten. Neben dem Kochen lernt sie auch zu gärtnern, was nochmal einiges Geld einspart. Ihre für die damalige Zeit moderne Weise, Personen auf Fotos zu arrangieren, trifft nicht bei jedem auf Zustimmung. Auch die Öffnung ihres Ateliers am Sonntag wird kritisiert. Selbst ihr Onkel bemängelt ihre Einmischung bei Problemen der Nachbarn, Freunden und Bekannten. Mimi ist sich dessen zwar durchaus bewusst, doch sie bleibt sich selber treu und handelt manchmal nur nach ihrem Herzen. In einer Nebenhandlung lässt Petra Durst-Benning den Sohn einer Laichinger Witwe den Wunsch verspüren, an der Kunstschule in der nächstgelegenen Stadt Stuttgart studieren zu wollen. Dieser Zweig der Geschichte zeigt deutlich die Unterschiede zwischen dem Leben in einer quierligen Stadt und einem beschaulichen Ort auf. „Die Fotografin – Die Zeit der Entscheidung“ von Petra Durst-Benning steht dem ersten Band der Reihe in nichts nach. Das Thema Fotografie wird auch diesmal wieder von Fotos aus dem eigenen Bestand der Autorin untermalt, die im Anhang zu finden sind. Obwohl ihre Figuren nur fiktiv sind, wirkt dank der guten Recherche die Erzählung lebendig. Die Handlung ist vorstellbar, bewegend und unterhaltsam. Daher empfehle ich den Roman gerne weiter und freue mich auf die Fortsetzung.

Wiedersehen in Laichingen

Von: get lucky Datum: 29. May 2019

Die Fotografin - Zeit der Entscheidung - Petra Durst-Benning Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Weg zur Liebe … Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen. Schon seit November freute ich mich auf Band zwei, die Fortsetztung dieses tollen Romans. Sofort ist man wieder mitten im Geschehen, denn durch den lebendigen, so authentischen Stil meiner Leiblingsautorin sind mir alle Protagonisten in Erinnerung geblieben, egal ob die Liebe Johannes, der Widersacher Geringer, die heranwachsende Jugend, .... Mir gefällt nach wie vor die Art und Weise, wie man von Frau Durst-Benning mitgenommen wird in die damalige Zeit auf die karge Schwäbischen Alb und auch mit hinein in die Leinenwebereien. Viele mussten stundenlang am Webstuhl stehen und dann noch nebenbei die Landwirtschaft bewältigen. Auch da dürfen wir wieder die unbändige Kraft und das Geleistete vieler Frauen nicht vergessen! Auch Mimi im Roman muss sich einigem stellen, kommt mir aber etwas schwächer vor, als im ersten Band. Erst hatte ich ja wegen des Titels gedacht, in diesem Band löst sich alles auf,doch oh nein, und juhuu, es gibt einen dritten Band, den ich so sehnsüchtig erwarte, wie den zweiten ! Dankeschön für die tollen Lesestunden !!!

Eine starke Frau geht ihren Weg

Von: Gaby2707 Datum: 07. May 2019

Mimi Reventlow lebt und arbeitet nun schon einige Zeit in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Außerdem betreut und pflegt sie liebevoll den schwerkranken Bruder ihrer Mutter, ihren Onkel Josef, der ihr in jungen Jahren die Fotografie nahe gebracht hat. Der Mann, in den sie verliebt ist, Hannes / Johann Merkle lebt nun auch wieder in seiner Heimatstadt. Aber die Verbindung der Beiden soll erstmal geheim bleiben. Warum – das erfährt Mimi auf leidvolle Weise erst später.Dem Webereibesitzer Herrmann Gehringer ist sie, die die Menschen „auf falsche Gedanken bringt“, ein Dorn im Auge. Dabei versucht sie doch nur, den jungen Leuten beizubringen, dass es außer der Weberei auch noch andere Berufe gibt, die sie ergreifen könnten. Es ist also nicht so einfach für die liebenswerte Wanderfotografin. Die Geschichte geht vom ersten Buch aus nahtlos über und ich bin sehr schnell wieder zuhause in dem Ort auf der Schwäbischen Alb und mitten unter ihren Menschen, wo die Männer in den Webereien arbeiten und die Frauen außer dem Haushalt, den Kindern und der Arbeit auf dem Feld auch noch Stickereiarbeiten machen müssen, damit das Geld zum überleben reicht. Es schockiert mich auch diesmal, wenn ich lese, wie arm und kärglich, ohne Freizeit, das damalige Leben in diesem Landstrich war. Petra Durst-Benning bringt mir die Zeit, die Menschen und vor allem auch ihre Situationen gekonnt näher. So empfinde ich z.B. den Unterschied zwischen dem Land- und dem Stadtleben als riesengroß. Ich werde mit Hochzeit und Tod, mit Verrat an Freunden und dem Lehrbeginn auf der Kunstschule konfrontiert. Die Personen, mit denen ich es hier zu tun habe, einige kenne ich schon, neue kommen hinzu, haben so vielfältige und vielschichtige Charaktere. Hier finde ich Menschen, die ich gerne als Freunde hätte, wie z.B. Mimi, aber auch Menschen, die ich gar nicht leiden kann, wie z.B. Herrmann Gehringer. Ganz wie im realen Leben. Die Autorin hat mich auch diesmal so in die Handlung hinein gezogen, dass ich auch diesmal wieder mit den Menschen auf der Alb gebangt und gelitten habe, mit ihnen gefeiert und mich mit ihnen über die tollen Fotografien gefreut habe, die Mimi von ihnen gemacht hat. Gefreut habe ich mich auch mit Alexander, der ein Stipendium bekommen hat und nun die Kunstschule in Stuttgart besuchen darf. Es sind einige Fragen offen geblieben und so freue ich mich heute schon auf die kommenden Wochen und Jahre, in denen ich Mimi Reventlow hoffentlich bald auf ihrem Weg begleiten darf. Ein tolles Buch über eine interessante Frau, die ihren Weg geht, in einer Zeit, die so ganz anders war, als die heutige. Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.

Von der Wanderfotografin zur Atelier-Fotografin

Von: Kathrins Home Datum: 30. April 2019

Sie ist zurück! Mimi Reventlow kommt uns am Pfingstmontag 1911 vom Pfingstmarkt entgegen und die freudige Ungeduld auf Band 2 der Fotografinnen-Saga hat endlich ein Ende ;) Nachdem die deutsche Autorin Petra Durst-Benning uns mit „Anfang des Weges“ mit der Wanderfotografin wunderbar unterhalten hat, erwartet uns nun eine junge Fotografin, die mit einen Fotoatelier im Hause ihres kranken Onkels auf der schwäbischen Alb sesshaft geworden ist. Sie betont zwar immer wieder, das Bleiben am einen Ort wäre vorübergehend... aber in diesem Band findet Mimi ihre Liebe und wer weiß – vielleicht bleibt sie ja ;) Ja, es passiert wieder viel, denn Mimi findet nach und nach ihren Platz in der eingeschworenen Dorfgemeinde Laichlingen. Sie ist Ansprechpartnerin und Förderin der Jugend und Motivator für die Frauen der Leinenweberstadt... Vor allem aber ist sie eine junge Frau, die sich zwischen Pflege ihres todkranken Onkels und der Liebe zu Johann zu einer zeitweise leider fast schwach wirkenden Protagonistin entwickelt. Sie gibt sich in die Hände ihres Widersaches, dem Fabrikchefs Gehringer und verliert scheinbar ihre Ziele aus den Augen... in dem Moment fehlt mir die rebellische Mimi des ersten Teils, welche mit fotografischem Geschick, weiblichem Instinkt und jugendlichem Mut ihren Weg gegangen ist. Daher finde ich den Titel des zweiten Bandes „Die Zeit der Entscheidungen“ fast ein wenig irreführend, wenngleich viele Entscheidungen getroffen werden. Aber die Protagonistin wirkt hierbei eher farblos... schade. Erneut hat mich allerdings die Sprache der Autorin gepackt! Ohne Schnörkel, aber mit viel Niveau nimmt uns die Autorin mit in die Welt rund um 1900 und es macht wieder sehr viel Spaß, in diese Zeit einzutauchen. Petra Durst-Benning macht es uns leicht, fantasievolle Bilder beim Lesen vor unserem inneren Auge entstehen zu lassen. Sprachlich hat mich die Autorin wieder gefesselt – inhaltlich leider nicht so sehr... aber ich hoffe auf Band 3, der im Frühjahr 2020 erscheint, wenn Mimi wieder auf Reisen geht! Dieses Mal mit dem jungen Anton, wie uns die Leseprobe am Ende des Romans als Schmankerl und zum Schüren der Vorfreude auf „Die Welt von morgen“ verrät. Ein besonderes Goodie sind die historischen Fotos am Ende des Buches, welche die Schriftstellerin beigesteuert hat und von denen sie zum Schreiben inspiriert wurde. Sie verdeutlichen das Tun Mimis und erinnern mich an so manches Fotoalbum meiner Großeltern, welches ich als Kind staunend betrachtet habe... alles in allem ein empfehlenswerter Roman, der übrigens auch gut ohne Band 1 gelesen werden kann.

Es geht spannend weiter in Laichingen

Von: Biggi Friedrichs Datum: 29. April 2019

Nach dem Cliffhanger in Band 1 geht es endlich weiter. Petra Durst-Benning besitzt ein außergewöhnliches Erzähltalent, die Geschichte ist spannend von der ersten Seite an und die Spannung hält sich über das ganze Buch. Man könnte es in einem Rutsch lesen. Sofort ist man wieder in Laichingen bei Mimi und fiebert mit, ob Alexander die Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie machen darf, ob der Wirtssohn Anton seine Träume leben kann und wie Mimis Liebesgeschichte weitergeht. Die Autorin hat einige Überraschungen und Wendungen eingebaut, so dass die Geschichte durchgehend spannend bleibt. Man bekommt so nebenbei einen tiefen Einblick in das Leben der Leinenweber im 19. Jahrhundert und über die Träume der Jugendlichen zu dieser Zeit. Die Fabrikarbeiter sind sehr arm und kämpfen ständig um ihr Überleben, während der reiche Fabrikbesitzer die Arbeiter zu immer mehr Überstunden zwingt. Es wird aber auch deutlich, wie schön der Zusammenhalt der Dorfbewohner ist und dass gemeinsam Veränderungen möglich werden.

Die Zeit der Entscheidung

Von: Ulla Leuwer Datum: 27. April 2019

Meine Meinung: Seit Jahren lese ich sehr gerne die Bücher von Petra Durst-Benning, denn sie schreibt immer über Themen, die uns heute als selbstverständlich vorkommen, aber in der Vergangenheit doch nicht so einfach waren. Im ersten Buch lernte ich bereits Mimi Reventlow kennen und habe sehr viel über die Fotografie vor hundert Jahren erfahren. Heute machen wir uns kaum noch Gedanken, hat doch jeder die Möglichkeit einfach und überall Bilder zu machen. Nachdem Mimi lange Zeit erfolgreich als Wanderfotografin unterwegs war, fährt sie nach Laichingen und kümmert sich um den kranken Onkel und sein Fotoatelier. Leicht hat sie es da nicht, zumal die Umstände auch nicht sehr gut sind. Neben der Fotografie erfahre ich in diesem Buch auch noch viel über das Leben der Weber. Die Autorin hat auch diesmal alles sehr gut beschrieben und mich an das Buch gefesselt. Mimi war mir an mein Leserherz gewachsen und ich wünschte ihr, dass sich für sie alles zum Guten wendet. Es kam natürlich die Zeit der Entscheidung und ich denke, dass Mimi die richtige getroffen hat. Sehr gut haben mir die Anmerkungen der Autorin am Ende des Buches gefallen und mit Interesse habe ich mir natürlich die Bilder angesehen. Die Entwicklung finde ich durchaus interessant, aber mehr verrate ich dazu nicht. Fazit: Auch dieses Buch hat mich wieder begeistert und da ich nun weiß, dass es ein weiteres geben wird, fällt es mir nicht schwer, das Buch zur Seite zu legen, denn ich kann noch mehr über Mimi lesen. Aber zunächst empfehle ich gerne die beiden Bücher zu lesen.

Sehr unterhaltsam, konnte mich nicht so mitreißen und überzeugen wie der erste Band.

Von: sommerlese Datum: 26. April 2019

Der zweite Band beginnt genau am Ende des letzten Bandes, beim Pfingstmarkt. Mimi führt nun ihrem Onkel nicht nur den Haushalt, er benötigt auch ihre Pflege. Doch sie verzagt nicht, setzt sich für ihre Mitmenschen ein und verliebt sich in einen Weber. Doch diese Liebe muss geheim bleiben, kann Mimi das auf Dauer ertragen? Die Autorin hat es wieder geschafft, ihren Figuren echtes Leben einzuhauchen, sodass man sie sich gut vorstellen kann. Leider plätschert die Geschichte etwas vor sich hin und an Mimi hat mich etwas gestört, so selbstbewusst und innovativ sie auch beruflich als Fotografin auftritt, so blauäugig und naiv sieht sie ihre Liebe. Man erfährt einiges über die technische Entwicklung der Abzüge, über das Retuschieren der Fotos, aber auch über die Veränderung der Fotografie im Allgemeinen. Fotos wurden früher immer zu bestimmten Lebensphasen gemacht, Geburten, Hochzeiten oder Konfirmationen waren ein beliebter Anlass. Kinder wurden dabei wie kleine Erwachsene ausstaffiert, dementsprechend mussten sie auch mit ernsten Mienen posieren. Das änderte sich im Laufe der Zeit, im Buch führt Mimi diesen Wandel ein. Damit wird sie zu einer positiven Figur im Dorf, sie merkt, wo sie helfen kann und wenn es nur durch ihre überzeugenden Fotos ist. In Laichingen auf der Schwäbischen Alb hat die Leinenweberei Tradition. Reich werden konnten damit allerdings nur die Besitzer der Webereien. Die einfachen Arbeiter hatten keine großen Ausweichmöglichkeiten, sie mussten sich den Forderungen der Webereibesitzer fügen. Im Roman zeigt die Autorin die harten Arbeitsbedingungen deutlich auf, man kann sich lebhaft vorstellen, wie hart die Weber früher am Webstuhl gearbeitet haben, von bis zu 12 Stunden ist im Buch die Rede. Die Frauen verdienten ein Zubrot mit Näharbeiten und zogen ihre Lebensmittel auf dem Feld. Aus Tradition wurden die Söhne ebenfalls Weber wie ihre Vorväter. Doch im Buch zeigt sich ein Wandel, die Jugend möchte aus diesem Einerlei ausbrechen und etwas neues beginnen. Dieser Roman hat mich wieder gut unterhalten, der gewohnt eingängige und wunderbare Schreibstil der Autorin sorgt für flüssiges Lesen und Erleben des Alltags der einfachen Leute. Allerdings war die Handlung nicht so spannend wie beim ersten Band. Ich hatte mehr Wendungen erwartet und auch Mimi hat sich meiner Meinung nach nicht wie erhofft genügend weiter entwickelt. Besonders gut gefallen hat mir das Nachwort der Autorin, dort wird erklärt, was Fiktion und was Wahrheit im Roman ausmacht und die zeitlichen Bezüge kommen auch zur Sprache. Schon allein deshalb bin ich auf den nächsten Band der Reihe sehr gespannt.

Kann nicht mit Band 1 mithalten

Von: The Reading World Datum: 23. April 2019

Warum wollte ich es lesen? Da der erste Band ein kleines Highlight für mich war und mich absolut in seinen Bann gezogen hatte, musste natürlich auch der zweite Band sofort gelesen werden. Wie war es? Cover: Auch das Cover von Band 2 zeigt die starke Mimi Reventlow, die sich als Wanderfotografin einen Namen gemacht hat. Die Story: Mimi hatte ihr Ziel endlich erreicht und reiste als Wanderfotografin von einem Ort zum Nächsten. Doch als sie ihren kranken Onkel Josef besuchte, entschied sie sich zu bleiben bis es es ihm besser geht. Aber das Leben in Laichingen ist nicht einfach und vor allem die Weber haben es besonders schwer. Für Mimi eine ganz andere Welt, die sich ihr aber langsam erschließt. Zusammen mit Johann will sie etwas verändern und den Menschen einen neuen Weg aufzeigen. Aber wird Mimi in Laichingen auch ihr Glück finden? Schreibstil: Der Schreibstil von Petra Durst-Benning ist wirklich einfach nur ein Traum. Man merkt gar nicht wie weit man gekommen ist bis man am Ende angelangt ist. Sehr angenehm und flüssig, aber auch fesselnd und voller liebevoller Details. Meine Meinung: Petra-Durst Benning gehört definitiv zu meinen Lieblingsautorinnen und ich lese ihre Buch wirklich sehr gerne. Auf den zweiten Band der Fotografinnen-Saga hatte ich mich besonders gefreut. Denn ich wollte unbedingt wissen wie es mit Mimi, ihrer Fotografie und den Webern weitergeht. Leider war ich dann doch nicht so begeistert wie von Band 1. Es ging mit einem kleinen Rückblick los, den ich sehr passend fand und mir den Einstieg in die Geschichte erleichterte. Auch dieses Mal habe ich viel über die Fotografie und die Entwicklung der Bilder gelernt. Das war schon alles sehr spannend, aber es gibt auch ein paar negative Aspekte, die ich ansprechen möchte. Wiederholungen hasse ich ja… Und es gab sie.. Für mich waren sie einfach nicht zu überlesen. Mimi war im ersten Band eine sehr starke und selbstbewusste Frau. Im zweiten Band wird sie immer naiver und die Liebe macht sie praktisch absolut blind. Es war absolut vorhersehbar was passieren und wie sie handeln würde. Sie hat nun schon so lange im Dorf gelebt und versteht irgendwie immer noch nicht wie schlecht es den Webern geht. Auch die Entscheidungen und Handlungen der Nebencharaktere waren nicht sonderlich überraschend. Die ganze Geschichte plätscherte so langsam vor sich hin. Dann gab es mal ein kleines Highlight, aber ansonsten verlief alles recht langweilig. Johann habe ich gehasst…. Das war wahrscheinlich auch die Intention der Autorin. Aber trotzdem… Ein mega unsympathischer Typ.. Ja, diese Typen muss es geben. Und er passte auch perfekt in die Rolle. Ich hatte mich wirklich auf die Fortsetzung gefreut, aber begeistert bin ich nicht. Dafür aber neugierig auf den dritten Band. Abschließend: Insgesamt ist der zweite Band der Fotografinnen-Saga leider nicht so mitreißend wie der erste. Vieles war schnell vorhersehbar und es gab kaum unerwartete Wendungen. Aber es bleiben immer noch viele Fragen offen und werde den dritten Band trotzdem lesen.

Schöne Fortsetzung

Von: Harakiri Datum: 21. April 2019

Dieses Buch beginnt nahtlos, wo der erste Band „Die Fotografin – Am Anfang des Weges“ aufgehört hat. Ich habe mich sehr gefreut, Mimi wieder zu treffen und ihr weiteres Schicksal zu verfolgen. Für das bessere Verständnis dieses Buches ist es sinnvoll, den ersten Band gelesen zu haben. Durst-Benning schreibt so, dass man sich fühlt, wie in einem Film: Anschaulich, flüssig und locker. Das Buch las sich fast von selbst und ich flog nur so durch die Seiten. Ihre Charaktere sind gut ausgearbeitet und liebenswert. Enttäuscht war ich nur von einer Person. Als kleines „Zuckerl“ sind am Ende des Buches noch ein paar Erläuterungen über die Fotografie von früher enthalten, die ich als Ergänzung sehr positiv fand. Interessant waren auch die Einblicke in die Arbeit der Fotografen, vor allem die Entwicklung ihrer Bilder und wie schwer das zu der damaligen Zeit noch war. Wie der Titel schon sagt: Mimi muss sich entscheiden. Soll sie auf der Alb bleiben und ein entbehrungsreiches Leben führen oder wartet da am Ende doch noch mehr auf sie? „Zeit der Entscheidung“ wird auf jeden Fall noch eine Fortsetzung bekommen, auf die ich mich schon sehr freue.

Eine Fortsetzung die es in sich hat

Von: Rebecca K. Datum: 17. April 2019

Die Historischen Romane von Petra Durst-Benning gehören für mich persönlich zu den Büchern die ich alle nicht in meinem Bücherregal missen möchte und sie eigentlich schon als Muss ansehe diese zu lesen. Nachdem ich schon den ersten Teil der Reihe verschlungen hatte war ich schon seit Monaten neugierig auf den zweiten Teil und konnte es nicht erwarten zu erfahren wie es bei Mimi weitergeht. Der zweite Teil setzt direkt am Ende des ersten Bandes an und so erfährt man gleich wie es am Tag des Pfingstmarktes weitergegangen ist. Aber auch der weitere Verlauf des Romans war nie vorhersehbar und so wurde es nie wirklich langweilig oder langatmig während des Lesens. Obwohl es verschiedene Handlungsstränge gibt war es nie schwierig alles den richtigen Figuren zuzuordnen und der Hauptteil des Romans wurde sowieso aus Mimis Sicht erzählt. Durch viele Drehungen und Wendungen war der Spannungsbogen immer sehr gut gespannt und ja mit diesem Ende hatte ich so nicht ganz gerechnet. Auch wenn die Handlungsorte in und um Laichingen der Fantasie der Autorin entsprungen sind konnte man sie sich anhand der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen. Da man zu 99% alle Figuren schon aus dem ersten Teil kannte hatte ich keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen Mimi war mir auch hier wieder sehr sympathisch und so ist sie noch tiefer in mein Leserherz gewandert. Für mich persönlich hat Frau Durst-Benning ihren Figuren wieder ein Leben eingehaucht, so dass ich mich nicht von der Geschichte trennen konnte und deshalb hatte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen gehabt. Nun muss ich leider eine lange Zeit warten bis der dritte Band der Reihe erscheinen wird.

Lebendig: Die Fotografin - Zeit der Entscheidung

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 12. April 2019

Kein Buch, um damit abends erst zu beginnen. Es ist zu spannend und zu gut geschrieben, um es einfach zur Seite legen zu können. Gegen drei Uhr nachts blieb mir allerdings nichts anderes übrig aus lauter Müdigkeit! Also, die Geschichte der Fotografin Mimi geht weiter. Anders als im ersten Teil sind die Spannungsbögen in diesem Band deutlich besser gesetzt und es gibt überhaupt keine Längen. Nur ihre Liebelei ist ein bisschen sehr vorhersehbar, aber das stört kaum.  Wunderbar sind die gut recherchierten Beschreibungen samt der fiktiven Personen, die in diese historische Landschaft eingebettet wurden: Ich konnte mich in die Kleinstadt geradezu hinein versetzen ebenso wie ich mir gut vorstellen konnte, wie viele Familien in der kargen Gegend lebten und trotz beziehungsweise gerade wegen der beginnenden Industrialisierung noch mehr im Elend lebten. Bis auf den wenigen Industriellen natürlich, die hier mit einer Firma ebenfalls vorkommen. Dazu kommt als Lokalkolorit auch noch der typische Kleinstadtmief, die schiefen Blicke und Tuscheleien der Nachbarn ob einer selbstständigen Frau.Schmöker!

Ein Buch das Mut macht

Von: Ariane Gruber Datum: 08. April 2019

Dieses ist der zweite Band der Fotografin Reihe von Petra Durst Benning und erscheint im April 2019. Mimi hat das Leben als Wanderfotografin aufgegeben und sich in Laichingen einer kleinen Leinenweberstadt niedergelassen um ihren Onkel Josef zu pflegen ,im Zuge dessen übernimmt sie auch sein Fotografie Atelier. Es ist nicht leicht für eine Frau allein in dieser Zeit ein erfolgreiches Geschäft zu führen ,in einer Zeit in der Fotografien als unnötiger Luxus gelten und man bestenfalls zur Hochzeit oder Kommunion ein steifes Bild machen lässt. Petra Durst Benning bringt uns Mimi durch ihren flüssigen Schreibstil nahe ,sie macht uns Mut mit ihrem Buch sich Herausforderungen zu stellen und die eingetretenen Pfade der Traditionen zu verlassen auch wenn das auf viele Widerstände stösst und Unverständnis bei manchen Menschen auslöst. Es ist ein Buch das uns in die Welt der Leinenweber mitnimmt ,uns ihre schwere Arbeit vor Augen führt und aufzeigt wie glücklich man werden kann wenn man seinen wirklichen Neigungen und Talenten folgt. Ein tolles Buch das zum nachdenken anregt und Lust macht auf Kreatives und Schönes. Vielleicht könnten wir ja wieder einmal zur Fotografin gehen für ein richtig ausdruckstarkes Bild . Ich warte gespannt auf Band 3 vielleicht wird Mimi ja dann auf in der Liebe glückich.

Eine gelungene Fortsetzung

Von: Nicole Giebert Datum: 08. April 2019

Absolut empfehlenswert, Mimi,eine Frau die unbeirrt ihren Weg weitergeht.Troz aller Widerstände an die Liebe glaubt und kämpft.Eine sehr gelungene Fortsetzung der Geschichte um Mimi

Ein wunderbares Buch

Von: Brigitte Datum: 08. April 2019

Mit Spannung erwartet und von mir fasziniert fast an einem Stück durchgelesen. Mimi Reventlow, eine tolle, starke und mutige junge Frau, an welcher sich, selbst in der heutigen Zeit, viele ein Beispiel nehmen können. Unbeirrt versucht sie in dem verschlafenen Dörfchen Laichingen etwas zu bewegen und frischen Wind in die eingefahrene Dorfgemeinschaft zu bringen. Angefangen von der neuen, etwas anderen Art zu fotografieren über den Versuch, die Bewohner (vor allem die weiblichen) etwas aufzurütteln und sie für neue Wege zu öffnen. Trotz vieler Hindernisse kämpft sie mutig weiter und erreicht nach und nach kleine und größere Erfolge. Leider bleibt die Liebe auf der Strecke, was jedoch die Spannung auf Band 3 stark erhöht.

Die Fotografin – Zeit der Entscheidung – wieder ein Roman, der zu Herzen geht.

Von: Annette Göbel Datum: 08. April 2019

Mit Spannung und Vorfreude las ich den 2. Teil der Fotografin, denn ich wollte doch wissen wie es mit Mimi, Alexander und Anton und all den Anderen weitergeht. Es war im Jahr 1911. Mimi lebt nun in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und pflegt zunächst nur ihren kranken Onkel Josef. Die Menschen im Ort sind skeptisch und viel beschäftigt. Alle mußten hart arbeiten. Neuem war man nicht sehr aufgeschlossen, doch da kam Mimi Reventlow mit neuen Ideen. Sie war eigentlich Wanderfotografin und übernahm nun das Atelier ihres Kranken Onkels. Mit neuen Ideeen und frischem Schwung ging sie ans Werk, was zunächst skeptisch beäugt wurde. Mit wunderschönen Fotos konnte sie die Ortsbewohner begeistern. Durch ihre liebenswerte Art gewann sie die Herzen und es entwickelten sich kleine Freundschaften. Auch die Liebe blieb nicht ganz auf der Strecke, mehr verrate ich nicht. Mit neuen Ideen hilft sie besonders Alexander dessen Talent sie fördert. Ein rundum gelungener Roman und man möchte wieder wissen, wie es weiter geht.

Wer Historienromane mag wird dieses Buch lieben!

Von: Eva Lang Datum: 07. April 2019

Ich bin ein großer, bekennender Fan von Petra Durst- Benning, Ihrem Schreibstil, ihrem Können, Geschichten und Momente so auszumalen, dass ich in jeder Minute des Lesens das Gefühl habe, dabei zu sein. Nun gibt es ein neues Werk von ihr, „Die Fotografin, Zeit der Entscheidung“. Band 1 liegt nun schon gut ein halbes Jahr zurück und ich war freudig überrascht, dass ich wider Erwarten direkt ins Buch finden und an die Handlung von Band 1 anknüpfen konnte. Mit einer guten Mischung aus Leichtigkeit und gleichzeitig drückender Schwere erzählt Petra Durst-Benning wie es mit der Wanderfotografin Mimi Reventlov in der Leinweberstadt Laichingen weiter geht. Die , für mich, eher einleitenden Erzählungen aus Band 1 haben angefangen sich zu einer komplexen Geschichte zusammen zu setzen, haben mich gefesselt, mit fiebern lassen, Mitleid und Erwartungen geweckt, und fast noch schlimmer, ich konnte regelrecht das Leid spüren, welches die Menschen in Laichingen, jeder auf seine individuelle Art, erleiden mussten. Die bettelarme Leinweber an ihren Webstühlen des Ausbeuters Gehringer, der Hunger der Kinder von Eveline und die Depression von Ihrem Mann Klaus, die schwere Landarbeit der Frauen, nur um irgendwie ein wenig Nahrungsmittel zum überleben in den Speisekammern zu haben, der bevorstehende Tod von Josef Stöckle und das damit verbundene Leid von Mimi, die oftmals fast schon ausweglose Traurigkeit und Mutlosigkeit der Bewohner… Alle haben in diesem dunklen, leidvollen Leinweberdorf ihr Päckchen zu tragen, da bleiben die großen und kleinen Tragödien leider nicht aus.. Aber auch die Liebe darf natürlich nicht fehlen, denn bereits in Band 1 zeichnet sich eine Liaison zischen dem „Heimkehrer“ Johann und Mimi ab, aber auch dieser verfolgt einen ganz eigenen Plan und die Dinge kommen anders als gedacht. So verlaufen viele Handlungsstränge parallel zueinander und ich als Leser fühlte mich zu jeder Zeit immer mitten im Geschehen. Das machte das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen und eigentlich möchte man es nicht mehr aus der Hand legen, hatte fast schon Angst, was zu verpassen. Wer Petra Durst- Benning und Historienromane mag wird ihr Buch lieben. Das Ende von Band 2 wirft wieder die Frage auf, wie es wohl mit Mimi, Alexander, Anton und co weiter geht….die Leseprobe am Ende des Buches war wieder mehr als vielversprechend!

Die Fotografin geht weiter!

Von: Ramona W. Datum: 07. April 2019

Endlich ist er da, der 2. Teil der Fotografinnen-Saga. Die Handlung geht in Laichingen dem Weberdorf weiter. Mimi kümmert sich weiter um ihren kranken Onkel und betreibt sein Atelier weiter. Sie misstraut dem Webereibesitzer Gehringer und hilft den Einwohnern von Laichingen. Spannend wie immer ist dieser Roman. Man hört die Webstühle, man fühlt sich einfach mittendrin im Handlungsgeschehen. Man fiebert und leidet mit. Die Entscheidung... wird natürlich nicht verraten ;) Der 2. Teil ist ein MUSS für alle, die historische Romane lieben. Ich kann es kaum erwarten, wie es weiter geht.

Weglegen des Buches unmöglich !!! Ein neue, sehr spannende und abenteuerliche Fortsetzung der Wanderfotografin Mimi

Von: Susanne Illmensee Datum: 07. April 2019

Endlich ist es soweit. Wir können das Abenteuer der emanzipierten Fotografin Mimi Reventlow in der schwäbischen Leinenweberstadt Laichingen weiterverfolgen.

 Mimi ist endlich in dem kleinen Leinenweberstadt Laichingen angekommen. Ihr Leben dort gleicht der schwäbischen Alb. Oft ist es sehr hart und doch auch, erlebt sie sehr viele wunderschöne Momente. 

Zwar stört es Mimi immer unter ständiger Beobachtung ihrer Nachbarn zu stehen, jedoch genießt sie es auch im Fotoatelier ihres Onkels schalten und walten zu können wie sie will. Mit ihren Fotografien möchte sie den Menschen wunderschöne Momente der Erinnerung schenken und die Bewohner dazu bringen über den Tellerrand ihres Lebens zu blicken. Oft erlebt Mimi dadurch auch spannende Situationen und erntet Missbilligung. 

Mimi schafft es einen Traum zu erfüllen, muss jedoch auch eine Katastrophe miterleben und Verrat erfahren von Menschen, die ihr sehr wichtig und lieb geworden sind. Genauso erlebt sie einen schweren Abschied und einen Neuanfang.

 Petra Durst Benning führt uns wieder, in ihrer spannende und emotionellen Art zu Schreiben, auf ein weiteres Abenteuer der Mimi Reventlow in die Leinenweberstadt. 
Durch den kraftvollen und bildlichen Stil der Autorin, taucht der Leser mit der Romanheldin tief in das Abenteuer und das Leben im Jahre 1911 mit ein. 
Erlebt die Nöte der Menschen, die katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und ihrer Familien. Aber auch 
den Zusammenhalt der Menschen untereinander.

Es ist eine Zeit des Umdenkens und des Umbruchs, eine Zeit für Menschen wie Mimi, die das Los der Arbeiter, durch ihre emanzipierte Art, Arbeit und Engagement verbessern möchten. 

Ein weiterer absolut wunderschöner Roman von Petra Durst-Benning. Hoffentlich geht das Abenteuer von Mimi Reventlow bald weiter. Ich werde die Tage zählen bis zu er Fortsetzung. 



Wunderschöne Fortsetzung

Von: Sylvia Hertel Datum: 07. April 2019

Mimi Reventlow lebt weiterhin bei ihrem kranken Onkel in Laichingen. Sie führt das Fotoatelier ihres Onkels und lernt im Gegensatz zum 1. Band das sesshafte Leben als Fotografin kennen. Im Ort hat sie schon viele Kontakte und auch einige Freundschaften geschlossen. Die Armut der Bewohner geht Mimi sehr nahe und sie macht sich Gedanken wie man den Menschen helfen kann die alten „Fesseln“ fallenzulassen. Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss. Natürlich habe ich auch den 1. Teil der Fotografinnen-Sage mit großem Vergnügen gelesen und mich auf die Fortsetzung gefreut. Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Die Fotografin – Die Zeit der Entscheidung“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen. Der 2. Band schließt unmittelbar an den 1. Band an und man darf Mimi Reventlow wieder ein Stück ihres Weges begleiten. Mimi ist eine starke Frau. Sie pflegt ihren totkranken Onkel, führt den Haushalt, arbeitet im Fotoatelier und versucht den Dorfbewohnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Ort Laichingen auf der Schwäbischen Alb wird als sehr traditionsbewusster Ort beschrieben. Die Menschen führen ein recht armes Leben. Viele arbeiten in den ansässigen Leinenwebereien. Sie werden von den Besitzern ausgebeutet und verdienen kaum genug zum Überleben. Es ist Tradition, dass der Sohn genauso Weber wird wie der Vater und der Großvater. Doch bei der Jugend macht sich der Wunsch breit etwas anderes zu probieren, aus diesem Karussell auszusteigen. Hier zeigt die Autorin dem Leser auf, dass es manchmal an der Zeit ist etwas Neues zu wagen, eine Zeit der Veränderung. Petra Durst-Benning versteht es starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen. Mit ihrem unkomplizierten Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht in die Geschichte hineinzukommen. Sie braucht keine seitenlangen Beschreibungen, nein ein paar Sätze reichen bei der Autorin aus und vor dem inneren Auge beginnt ein Film abzulaufen. Am Ende des Buches ist eine Leseprobe vom 3. Band „Die Fotografin-Die Welt von morgen“. Auch wenn es bis zum Erscheinen dieses Buches noch eine ganze Weile dauern wird kann ich es kaum erwarten das Buch in Händen halten zu dürfen.

Ultimative Kaufempfehlung

Von: Irina Datum: 07. April 2019

Endlich geht sie weiter, die Geschichte von Mimi Reventlow. Die starke Frau, die sich von Nichts und Niemandem unterkriegen lässt. Weder von den Bewohnern Laichingens, denen es schwer fällt zu akzeptieren, dass eine Frau auf sich allein gestellt ist, und ihren eigenen Weg geht. Noch von Herrn Gehringer, dem Besitzer der Laichinger Leinenfabrik, der in der mutigen Frau einen Feind sieht. Auch der zweite Teil der „Fotografinnen-Saga“ ist wieder mitreisend und fesselnd geschrieben. Petra Durst-Benning versteht es wirklich ihre Leser nach nur wenigen Seiten komplett in die Welt der Leinweberstadt Laichingen zu versetzen. Dort ist Mimi nicht mehr eine erfundene Figur, sondern eine Freundin, mit der man sich freut und auch Leid teilt. Auch die anderen Bewohner Laichingens sind wie die eigenen Nachbarn, denen man hilft und sich gegenseitig unterstützt. Durch die gründlichen Recherchen der Autorin stimmen alle Details des Buches mit der Realität überein, und man lernt vieles über die Stellung und das Leben der Frauen zu Beginn des 20.ten Jahrhunderts auf der Schwäbischen Alb. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Buch noch besser ist als der erste Band, der Fotografinnen-Reihe. Auch wenn man das erste Buch nicht direkt davor gelesen hat, überschaut man nach wenigen Seiten die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Wenn sie auf der Suche nach einem historischen Roman mit einer tollen, starken Hauptfigur sind, ist dieses Buch nach dem Lesen des ersten Buches der Reihe, eine ultimative Kaufempfehlung.

Die Zeit der Entscheidung...

Von: Renate Schrapp Datum: 07. April 2019

Nach dem "Am Anfang des Weges" folgt nun die "Zeit der Entscheidung". Schon ab der ersten Seite, habe ich mich gefreut, die Protagonistin und alle Bekannte aus Band eins wieder zu treffen. Mimi hat sich mit ihrer offenen und für die Laichinger oft nicht nachvollziehbaren Emanzipation in die Herzen, vor allem der jüngeren Frauen geschlichen. Die Männer taten sich schwer mit der forschen Frau. Fabrikbesitzer Gehringer setzt alles daran, Mimi loszuwerden und auch die Liebe gestaltet sich für sie schwer. Aber Mimi nimmt jedes Hindernis an. Sie erlernt die Hausarbeit und Gartenarbeit und pflegt mit Hingabe ihren kranken Onkel, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist. Durch die intensiveren Kontakte mit den Laichingern versucht Mimi die Lebensbedingungen zu verbessern und eckt natürlich bei dem einen oder anderen an. Aber sie hat ein breites Kreuz. Denn auf der Alb ist das Leben hart. Dies ist wunderbar in den verschiedenen Handlungssträngen herausgearbeitet. Man kann sich sehr schön in die einzelnen Schauplätze hineinversetzen, geht jede Emotion mit und das bis zur letzten Seite. Natürlich war auch dieses Buch viel zu schnell gelesen und hat mich bei jeder Seite aus dem Alltag herausgenommen. Als die letzte Seite gelesen war und ich das Buch zugeklappt habe, war mein Gedanke, dass ich jetzt gerne Band drei lesen würde. Jedoch muss ich den Spannungsbogen aushalten, die Gedanken sind frei...und ich bin unglaublich gespannt auf den dritten Band.

Der zweite Teil der Fotografin

Von: Katja E. Datum: 07. April 2019

Der zweite Teil der 3teiligen Reihe um die Fotografin Mimi ist nun endlich erschienen und durfte ihn vor Erscheinen bereits lesen. Der Autorin ist eine packende Fortsetzung der Geschichte über die junge Fotografin Mimi gelungen. Mit ihrer leichten Sprache gelingt es der Autorin wieder, mich in die Zeit vor über 100 Jahren zurückzuversetzen, in die Geschichte und direkt nach Laichingen hineinzukatapultieren. Mimi ist eine für die damaligen Verhältnisse sehr fortschrittliche, moderne und selbstständige Frau, die in einer reinen Männerdomäne besteht und ihren eigenen Weg beharrlich verfolgt. Was mir sehr gut gefallen hat ist der Einblick in die harte Arbeit der Weber. Der Autorin gelingt es in meinen Augen hervorragend, die teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu schildern und den harten Überlebenskampf der Familien zu zeigen. Das gelingt ihr mit viel Empathie, sehr viel Einfühlungsvermögen und akribischer Recherchearbeit. Hier merkt man, wie genau die Autorin das nimmt, wieviel Zeit sie darin investiert. Mal hat das Gefühl, das es quasi „Hand und Fuss“ hat, was sie schreibt. Ein weiterer Punkt, der mir als Hobbyfotografin sehr gut gefallen hat, ist der Einblick in die Arbeit der Fotografin. Ihr beim Fotografieren an sich, beim Entwickeln und der Retusche der Bilder über die Schulter zu schauen, war für mich spannend und ein Highlight. Auch, ihr beim Erlernen „fraulicher“ Tätigkeiten wie Haus- und Gartenarbeit über die Schulter zu schauen war für mich sehr interessant, sehr schön. Einzig eines hat mich gestört: Die Vorhersehbarkeit der Liebesgeschichte von Mimi. Das sie nicht den rechten Mann fürs Leben zu finden scheint. Das nun für die Zukunft alles wieder offen ist. Warum muss so eine starke und taffe Frau unbedingt einen Mann an ihrer Seite haben? Nicht das ich ihr das nicht gönnen würde – aber ich könnte mir auch etwas anderes für sie vorstellen. Mir hat es, trotz der Vorhersehbarkeit, gut unterhalten können und ich hatte schöne Lesestunden mit Mimi.

-Die Entscheidung- die wunderbare Fortsetzung der Fotografin-Am Anfang des Weges

Von: Brigitte J. Datum: 05. April 2019

Die Fotografin-Zeit der Entscheidung- von Petra Durst Benning ist die wunderbar gelungene Fortsetzung der Fotografin- Am Anfang des Weges- Die Autorin knüpft hier an den ersten Band des historischen Romans an. Mimi ist noch in dem Leineweberdorf Laichingen. Aus dem geplanten kurzen Besuch bei ihrem Onkel wurde ein längerer Aufenthalt, da dieser pflegebedürftig ist. Sie arbeitet weiter in seinem Foto Atelier und versucht den Menschen Schönheit zu schenken. Mimi nimmt Anteil an den Schicksalen der Menschen und versucht ihnen mit Rat und Tat zu helfen. Sie gewinnt das Vertrauen einiger Laichinger, die ihr auch helfen das sesshafte Leben mit all seinen Schwierigkeiten zu meistern. Mimi kann sich sogar vorstellen die Wanderfotografie aufzugeben und das Fotoatelier weiter zu führen. Die Ereignisse überstürzen sich, ein herber Schicksalsschlag erschüttert die Gemeinde. Mimi hilft wo sie kann. Sie schafft es das die Menschen einander helfen und zusammenhalten. Eine zarte Beziehung zu einem der Weber entsteht, die aber nicht öffentlich werden darf. Die Handlung spielt zu Anfang des vorigen Jahrhunderts. Im Ort hat der Webereibesitzer Gehringer das Sagen. Er bestimmt zum Beispiel das die Jugend bei ihm lernt und dann arbeitet. Mimi versucht den Menschen Mut zu machen. Durch ihre Fotos, die sie nicht mehr so steif gestaltet wie es damals üblich war, schenkt sie ihnen Schönheit. Gehringer intrigiert weiter gegen sie und legt ihr alle möglichen Hindernisse in den Weg. Ob es ihr gelingt den Laichingern zu helfen, indem sie andere neue Wege gehen, möchte ich hier nicht verraten. Es bleibt spannend ob Alexander, Christel, Anton und die weiteren Menschen weiter die alten Pfade gehen, oder neue Pfade wagen möchte ich hier nicht verraten. Dieser Roman hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt. Petra Durst Benning schreibt flüssig und anschaulich. Durch ihre gründliche Recherche vermittelt sie Eindrücke aus dem Leben der damaligen Zeit. Man fiebert mit den Protagonisten mit und ist gespannt welche Entscheidung Mimi trifft, Sesshaftigkeit oder Wanderfotografie. Sogar eine alte Bekannte »Clara Berg« erscheint kurz. Die Autorin beschreibt Mimis Arbeit als Fotografin und die Neuerungen, die sie einführt. Mimi entwickelt Ideen wie sie mit dem Fotografieren neue Wege gehen könnte. Zum Schluss klärt Petra Durst Benning die Leser noch über Hintergründe, was Fiktion oder Realität ist, auf. Sie zeigt auch wieder schöne alte Fotografien mit einigen Erklärungen. Am Ende des Buches ist eine kurze Vorschau auf den 3. Band: Die Fotografin-Die Welt von morgen- Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf: -Die Welt von morgen-

Unbedingt Lesenswert

Von: Heike Kottler Datum: 04. April 2019

Petra Durst-Benning entführt einen im 2. Band "Die Fotografin" - Die Zeit der Entscheidung wieder in das Leinenweberdorf Laichingen, auf der schwäbischen Alb, im Jahre 1911. Dort lebt Mimi, die Wanderfotografin um ihren kranken Onkel zu versorgen und sein Fotoatelier zu führen. Dadurch muss sie lernen einen Haushalt und einen Garten zu versorgen. Was für sie neue Erfahrungen sind. Mit ihren fortschrittlichen Ideen begeistert sie vor allem die Jugendlichen im Dorf, was ihr bei einigen Dorfbewohnern und Herrn Gehringer Ärger einhandelt. Doch Mimi versucht sich nicht unterkriegen zu lassen und versucht ihren Weg zu gehen. Doch am Ende muss Mimi, wie es schon im Titel heißt, eine Entscheidung treffen. Geschickt verbindet Petra Durst-Benning mit ihrem unverkennbaren Schreibstil die Handlungsstränge von Mimi, ihrem Onkel, Alexander, Anton, Johann, Eveline, den Dorfbewohnern und den Fabrikanten zu einer spannenden Geschichte. Ausführlich berichtet Sie über das ärmliche Leben der Weber und Ihren Familien, die Arbeit in der Fabrik und im Fotoatelier. Da hat das Kopfkino einiges zu tun. Man fiebert immer dem nächsten Kapitel entgegen und somit fällt es schwer diesen Roman zur Seite zu legen. Man darf gespannt sein wie es im dritten Band weiter gehen wird.

Von: Katharina Jung Datum: 04. April 2019

Mimi ist wieder da! Der von Petra Durst-Bennings Fans sehnlichst erwartete zweite Teil rund um die Anfang des 20. Jahrhunderts lebende Fotografin Minna Reventlow, genannt Mimi, ist endlich erschienen. Kann die Autorin ihre Fans wieder in den Bann ziehen, wird der zweite Teil den Erwartungen gerecht? Oder ist es einfach nur ein weiterer langweiliger historischer Roman, wie es so viele gibt? Weit gefehlt, ich möchte es vorwegnehmen: Ja, sie hat es wieder geschafft! Mimi lebt nun in der Leinenweberstadt Laichingen auf der Schwäbischen Alb, um ihren kranken Onkel zu pflegen, in dessen Fußstapfen sie getreten und bisher als Wanderfotografin durchs Land gezogen ist (Band 1). Die Umstellung aufs Dorfleben fällt ihr nicht leicht, und auch wenn sie Freundschaften knüpft und in einem Weber ihre große Liebe findet, so muß sie doch gegen die eingefahrene Lebensweise ankämpfen und vor dem Mißtrauen der Laichinger ihre Frau stehen. Sie sieht sich wieder vor neue Herausforderungen und somit vor wegweisende Entscheidungen gestellt. Hat ihre Liebe eine Chance? Und wie wird sie als Fotografin weiterarbeiten? Es ist fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Petra Durst-Bennings klare und lebendig-unkomplizierte Art zu schreiben macht das Lesen wieder einmal zum Genuß. Viele kleine Details zeigen die intensive Recherche der Autorin. Sie beschreibt sowohl das Handwerk, als auch das Leben auf der Alb im letzten Jahrhundert so beeindruckend und umfassend, daß man sich ganz schnell reinversetzt und fast als Teil davon empfindet. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit Mimi weitergeht und kann nur jedem empfehlen in Mimis Welt einzutauchen und teilzuhaben am Leben dieser besonderen Frau.

Die Zeit der Entscheidung

Von: Sina Datum: 03. April 2019

Schon auf den ersten Seiten freut man sich, Mimi und viele andere Charaktere aus dem ersten Band wieder um sich zu haben. Petra Durst-Benning schreibt so besonders, dass man immer das Gefühl hat, selbst mitten im Roman zu sein. Man fiebert mit, wie sich alles entwickelt und ist entsetzt über das Verhalten einiger Männer, was wohl zur damaligen Zeit üblich war. Man hat am Ende des Buches wie immer das Gefühl, eine gute Freundin verloren zu haben da man unbedingt wissen möchte, was Mimi noch alles erleben darf, deshalb freue ich mich schon jetzt auf Band 3. Eigentlich mag ich keine historischen Romane, aber Petra schreibt alle Bücher so, dass man unglaublich viel über die damalige Zeit lernt ohne es zu merken und wird dabei noch wunderbar unterhalten. Einfach nur zu empfehlen!

Spannende Fortsetzung der Fotografin

Von: Barbara Hörth Datum: 02. April 2019

Die Zeit der Entscheidung ist der 2. Band aus der Reihe "Die Fotografin". Im ersten Band lernten wir Mimi Reventlow, erfolgreiche Wanderfotografin kennen. Sie besuchte in Laichingen ihren kranken Onkel und beschloss vorerst bei ihm zu bleiben und ihn zu pflegen. Nicht alle Dorfbewohner waren davon begeistert und hier und da eckte sie mit ihren "neuen Ideen" auch an. Im zweiten Band dieser tollen Reihe schließt sie immer mehr Freundschaften und bekommt so auch immer mehr Einblicke vom harten Los der Leinenweber. Der Webereibesitzer beutet seine Weber und Näherinnen regelrecht aus. Durch die Liebe zu einem der Weber erfährt sie immer mehr über die schlechten Arbeitsbedingungen in der Weberei. Aber was kann sie als Fotografin da schon tun? Mimi muss schauen, wie sie ihr Geld verdient, da Gehringer weiterhin gegen sie intrigiert. Wird sie es schaffen, gemeinsam mit den Dorfbewohnern gegen Gehringer vorzugehen? Diese neue Reihe "Die Fotografin" ist unglaublich spannend und wundervoll geschrieben. Ich wollte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Petra Durst-Benning versteht es besonders gut, dem Leser das harte Los der Dorfbewohner nahe zu bringen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Mimi weitergeht und freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

Unbedingt Lesenswert

Von: Heike Kottler Datum: 02. April 2019

Petra Durst-Benning nimmt die Leser im 2. Band "Die Fotografin" Zeit der Entscheidung wieder mit in das Leinenweberdorf Laichingen auf der schwäbischen Alb. Dort geht die Geschichte von Mimi, der Fotografin, ihrem Onkel, dem Fabrikanten Gehringer, Anton, Alexander und den Dorfbewohnern weiter. Es ist so spannend zu Lesen was Mimi und all die Anderen so erleben. Man kann so schön in die Geschichte eintauchen und vergisst alles um sich herum. Es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen, denn man will ja wissen wie es weiter geht. Da ihr Onkel krank ist, übernimmt Mimi sein Fotostudio auf Zeit und kommt so mit den Dorfbewohnern in Kontakt. Da sie bis zu diesem Zeitpunkt immer als Wanderfotografin unterwegs war muss sie vieles neu Lernen. Wie Wäsche waschen, den Garten versorgen, kochen usw. Zum Glück erhält sie Unterstützung von einer Nachbarin. Doch Mimi möchte aber auch einges verändern und hat viele neue Ideen Leider eckt mit der einen oder anderen Idee von Ihr bei den einzelnen Dorfbewohnern an. Aber mit einer Idee setzt sie viel mehr in Bewegung als sie dachte. Auch die Geschichte von Alexander, Anton und den Dorfbewohnern geht mehr als spanndend weiter. Auch erfährt man vieles über den Dorfalltag. All zuviel möchte ich nicht verraten, Geschickt verbindet Petra Durst-Benning die Handlungsstränge mit ihrem schönen Schreibstil. Man merkt, das Petra Durst-Benning alles gut recheriert hat. Sehr detailliert beschreibt sie den ärmlichen Alltag in Laichingen, den Kampf ums Überleben, die schwere Arbeiten in der Fabrik. Die Ausbeutung der Arbeiter durch die Fabrikanten. Da hat das Kopfkino einiges zum Arbeiten. Ich bin gespannt was uns noch alles erwarten wird. Und freue mich schon auf die Fortsetzung

Wunderschön

Von: Ht Datum: 02. April 2019

Die junge erfolgreiche Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt im Jahre 1912 gezwungenermaßen in Laichingen einer Leinenweberstadt, um ihren kranken Lieblingsonkel und Fotograf Josef zu pflegen. In dieser Zeit lernt sie alles, ein Haus zu führen und Felder zu bewirtschaften, da das Geld knapp ist, eröffnet sie das Fotogeschäft ihres Onkels und gewinnt durch ihre offene Art Freunde und Feinde. Besonders dem Unternehmer Gehringer, der die Leinenweberweberei besitzt, ist sie ein Dorn im Auge. Gehringer, beutet seine Mitarbeiter aus und hält sie klein. Mimi unterstützt zwei jungen Burschen aus der Stadt und hilft ihnen ihren Traum zu verwirklichen.Zu Johann dem Weber und Gewerkschaftler, zm fühlt sich Mimi hingezogen, aber diese einseitige Liebe geht leider in die Brüche. Und so fällt es Mimi leichter nach Josefs Tod Laichingen wieder zu verlassen, um ihren Traum weiter zu leben.

„Die Fotografin“–Die Zeit der Entscheidung- von Petra Durst Benning

Von: Maren Schüler Datum: 30. March 2019

„Die Fotografin“–Die Zeit der Entscheidung- Band 2 ist ein Roman von Petra Durst Benning und erscheint im April 2019 im Blanvalet Verlag. Die Handlung findet in der Leinenweberstadt Laichingen im Jahr 1912 statt. Die junge Wanderfotografin Mimi Reventlow kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef und muss dadurch häusliche Tätigkeiten erlernen, die ihr unbekannt sind. Um Geld zu verdienen übernimmt sie das Fotoatelier ihres Onkels. Ihre, für die damalige Zeit moderne Art zu leben und zu fotografieren, ist den älteren Bewohnern ein Dorn im Auge. Mimi kämpft um ihren kranken Onkel sowie um die Liebe zu einem Weber. Besonders der Fabrikbesitzer Gehringer möchte die junge Fotografin loswerden. Die harten Arbeitsbedingungen der Weber und der Überlebenskampf der einzelnen Familien, führen bei den Jugendlichen unter den Bewohnern dazu, von einer anderen und besseren Zukunft zu träumen. Mimi Reventlow versucht den jungen Leuten zu helfen, was bei den traditionsbewussten Laichinger zu heftigen Unmut führt. Eine wundervolle Fortsetzung des 1. Bandes der Fotografin „Am Anfang des Weges“. Die Arbeit der Fotografin, ob im Fotoatelier beim Entwickeln und Retuschieren der Fotos, oder das Erlernen der Haus- und Gartenarbeit wird bewundernswert feinfühlig beschrieben. Aber auch die schwierige, harte Arbeit der Hausfrauen in Laichingen, die neben der Feldarbeit auch für die Fabrik Heimstickereien übernehmen, um die Familie satt zu bekommen, wird sehr gut erklärt. Durch die berührende Erzählweise fühlte ich mich sofort wieder in die Geschichte hineinversetzt, als wäre ich dabei. Die Geschichte einer mutigen Frau, die sich allen Widerständen der damaligen Zeit widersetzt, hat mich sehr berührt und ich kann es kaum erwarten, das Leben der Mimi Reventlow im nächsten Teil weiter zuverfolgen.

Absolut empfehlenswert!

Von: Juliane Markner Datum: 17. March 2019

Laichingen auf der schwäbischen Alb im Jahre 1911. Seit Generationen leben die Menschen dort in den überlieferten Konventionen und leben ihr Leben rund um die Leinenweberei. Dann kommt Mimi, Fotografin und Titelfigur des Romans, nach Laichingen und bringt neuen Wind ins Dorf, frei nach dem Motto „Auf zu neuen Ufern“. Die junge Frau bricht mit den Traditionen der Zeit, schlägt neue Wege ein und zieht mit ihrer Begeisterung für das Neue andere Bewohner aus Laichingen mit, egal wie alt sie sind. Dieser zweite Band der Trilogie „Die Fotografin“ ist genau so fesselnd wie schon der erste Band. Man fängt an zu lesen und vergisst Zeit und Raum. Verschiedenen Handlungsstränge laufen parallel und man ist gespannt, wann und wie die Geschichten weitergehen. Man fiebert mit, wie es Alexander, Johann, Anton und Christel ergeht. Und auch die Frage, wie Mimi sich allen Widrigkeiten stellt, zieht den Leser in den Bann. Petra Durst-Benning ist ihrem Schreibstil wie immer treu geblieben und wer einen ihrer Romane gelesen hat, wird geradezu süchtig nach mehr. Wie schon in der „Jahrhundert-Trilogie“ widmet sie sich dem Frauenschicksal zu Beginn des 20. Jahrhundert – ein sehr spannendes Thema, einfühlsam und akribisch von ihr zu Papier gebracht. Man darf schon jetzt auf den dritten Band der Trilogie gespannt sein.