Adèle Geras

Sommerlicht

Sommerlicht Blick ins Buch

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Leonora Walsh, Tochter eines berühmten Malers, feiert ihren 75. Geburtstag. Und alle kommen ins herrschaftliche Haus am See. Doch jeder Gast – Töchter, Enkel, Freunde – bringt mehr als nur Geschenke. Die schmerzhafte Vergangenheit hat bei allen Generationen Spuren hinterlassen. Dann taucht ein Fernsehteam auf, das eine Dokumentation über Leonoras Vater, den geheimnisumwitterten Künstler Ethan Walsh, drehen will. Der hat im Testament verfügt, dass seine Bilder niemals das Familienanwesen verlassen dürfen. Doch manche Dinge lassen sich nicht für immer verstecken und drängen irgendwann an die Oberfläche …

Familientradition und andere Geheimnisse...

Von: Kathrins Home Datum: 20. May 2019

2019 bekommen wir LeserInnen den Roman „Sommerlicht“ der angesehenen Schriftstellerin Adele Geras nun als Taschenbuch zu lesen... mit einem wunderschön gestalteten Cover. Schon aufgrund dieses romantischen Bildes eines englischen Gartens & Sees mit einem Herrenhaus am Ende des Rasens hätte ich wohl schon zu diesem Buch gegriffen. Gepackt hat mich aber der Klappentext, der eine Geschichte rund um eine privilegierte englische Künstlerfamilie ankündigt, deren Patriarchin ihren 75. Geburtstag im Kreise ihrer Angehörigen feiern möchte. Soweit, so gut – aber neugierig macht mich die moderne Komponente, dass ein Fernsehteam diese Feierlichkeit begleiten möchte. Für mich eine kleine Anmerkung, die vielleicht aus einem „Rosamunde Pilcher“-anmutenden Roman eine moderne Geschichte werden lässt... Die Sprache bzw. Übersetzung lässt sich locker und leicht lesen, auch wenn sie etwas altmodisch klingt, was aber sehr gut in die Herrenhaus-Umgebung und zu dem Stil der gesellschaftlich angesehenen Familie passt. Mich haben besonders die kleinen Andeutungen motiviert, immer wieder weiterzulesen, so dass ich den Roman quasi am Wochenende in einem Rutsch durchgelesen habe. Geschickt werden zum Ende hin (fast) alle Fragen gelöst und mit einem Aufatmen habe ich nach der letzten Seite das Buch geschlossen. Es ist ein Roman, der mich nicht euphorisch werden lässt, aber den ich gerne als gelungene Mischung aus Historien- und Gegenwartsroman an England-affine LeserInnen empfehlen möchte. Wer Rosamunde Pilcher mag, wird sich auch in „Sommerlicht“ verlieben.