Marc Levy

Eine andere Vorstellung vom Glück

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Philadelphia, Frühjahr 2010: Nach dreißig Jahren Haft flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch wenige Jahre zu verbüßen hätte. An einer Tankstelle springt sie zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie mit vorgehaltener Waffe, mit ihr zusammen nach San Francisco zu fahren. Milly, zunächst zu Tode erschrocken, findet nach und nach Gefallen an ihrer unverhofften Begleitung und wird von der Geisel zur Komplizin. Fünf Tage lang reisen die beiden quer durch die USA, und für Milly, die noch das ganze Leben vor sich hat, stellt sich unweigerlich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem eigenen Glück gehen?

Fürs Herz

Von: Buchwoerter Datum: 07. February 2020

Wurdet ihr schonmal so richtig aus eurer täglichen Routine gebracht? Milly passiert dies durch eine Begegnung mit Agatha völlig unerwartet. • Darum geht’s: Philadelphia, Frühjahr 2010: Nach dreißig Jahren Haft flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch fünf Jahre zu verbüßen hat. An einer Tankstelle steigt sie einfach zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie, nach San Francisco zu fahren. Zuerst erschrocken, findet Milly, die bisher ein eher langweiliges Leben führte, Gefallen an der geheimnisvollen Agatha. Aus der Geisel wird eine Komplizin. Fünf Tage lang fahren sie quer durch die USA. Bei jedem Halt treffen sie jemanden aus Agathas Vergangenheit, kommen ihrem Geheimnis näher – und auch ihrer großen Liebe. Für Milly, die noch das ganze Leben vor sich hat, stellt sich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem Glück gehen? • Was für eine schöne Geschichte! Agatha bricht aus dem Gefängnis mit einem festen Ziel vor Augen. Milly und Agatha treffen aufeinander. Zu Beginn ist die Stimmung sehr angespannt. Nach und nach kommen sich die beiden durch Gespräche und Situationen näher. Milly schlägt sich zwischen durch auf Agathas Seite und wird zu ihrer Komplizin. Dann hadert sie wieder mit sich. Soll sie ihr helfen? Der Roadtrip durch die USA ist super und mit schönen Worten umschrieben. Ein Roman fürs Herz, der jedoch auch ein paar ernste Momente aufweist.

Jeder hat im Leben eine andere Vorstellung von seinem Glück

Von: Bianca Datum: 07. September 2019

Eine andere Vorstellung vom Glück - Marc Levy 349 Seiten Zwei Frauen, Fünf Tage und viele Träume, die wahr werden… Philadelphia, Frühjahr 2010: Nachdem sie dreißig Jahren in Haft gesessen hat, flieht Agatha, obwohl sie nur noch fünf Jahre zu verbüßen hätte. An einer Tankstelle springt sie zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie, mit ihr zusammen nach San Francisco zu fahren. Milly, zunächst zu Tode erschrocken, findet nach und nach Gefallen an ihrer unverhofften Begleitung und wird von der Geisel zur Komplizin. Fünf Tage lang reisen die beiden quer durch die USA, und bei jeder Rast enthüllt sich ihnen ein Stück aus Agathas Vergangenheit. Für Milly, die noch ihr ganzes Leben vor sich hat, stellt sich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem eigenen Glück gehen? Achtung, Spoiler. Am Anfang der Geschichte liest man von vielen verschiedenen Charakteren, die ich selber anfangs schwer zuordnen konnte. Doch recht schnell war klar, wer zu wem gehört. Agatha flieht und hat mit Max jemanden, der ihr geholfen hat. Was für mich spannend bleibt ist, warum Agatha überhaupt im Gefängnis gewesen ist. Sie trifft viele ihrer alten Freunde wieder, doch über das Warum wird immer geschwiegen. Nach und nach wird immer mehr über Agatha erzählt und auch von Milly, mit der sie geflüchtet ist. Der Zusammenhang wird im Laufe des Buches verdeutlicht und nach und nach gab es immer mehr Sinn. Eine tolle Geschichte mit einem tollen Ende. Mir allerdings fehlte am Ende noch ein weiteres Kapitel mit einem gemeinsamen Zusammentreffen von allen. Aber auch so war es eine tolles Ende. Die Kapitel waren sehr lang, was ich persönlich nicht so gerne mag. Trotzdem konnte man es sehr gut lesen. Was deutlich wird, jeder hat in seinem Leben eine andere Vorstellung vom Glück. Und ich denke, man sollte auch das kleine Detail im Leben genießen und auch als Glück ansehen. Es kann immer so viel und schnell was dazwischen kommen, was einem aus den Leben wirft.

Bewegend! Definitiv, doch leider etwas anders, als erwartet…

Von: Steffinitiv Datum: 17. July 2019

Warum wollte ich dieses Buch lesen? Wie weit man gehen darf, um sein Glück zu suchen und vielleicht die wahre Liebe wieder zu finden?! Macht nicht diese Frage allein schon Lust auf die Geschichte? Mein Fazit: Nach ihrem Gefängnisaufenthalt wirk Agatha (Hanna) deutlich neben der Spur, die ganze Sache wird sehr schön dargestellt und man kann fast zu Beginn schon denken, man kenne ihre Liebe. Doch Fehlanzeige. Liest man nun die einzelnen ersten Kapitel so werden drei unterschiedliche Personen aus den unterschiedlichsten Kreisen beschrieben. Erst ein paar Kapitel später werden die drei Leben zusammengeführt und man erkennt nach und nach die wahren Zusammenhänge. Die Geschichte ist entsprechend bewegend und schön geschrieben. Persönlich haben mich nur die langen erzählenden Passagen zu der Geschichte und den verschiedenen Bewegungen weniger interessiert, hier hätte ich mich eine kürzere Fassung gewünscht, da ich ja absichtlich kein Geschichtsbuch in die Hand nehme. Das Ende der Geschichte ist jedoch schön und bewegend und die Message wird klar herausgehoben, daher trotz der Geschichtsnachhilfe 4 Sterne.

Eine schöne Geschichte

Von: Mara Datum: 13. January 2019

Inhalt: Philadelphia, Frühjahr 2010: Nach dreißig Jahren Haft flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch fünf Jahre zu verbüßen hat. An einer Tankstelle steigt sie einfach zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie, nach San Francisco zu fahren. Zuerst erschrocken, findet Milly, die bisher ein eher langweiliges Leben führte, Gefallen an der geheimnisvollen Agatha. Aus der Geisel wird eine Komplizin. Fünf Tage lang fahren sie quer durch die USA. Bei jedem Halt treffen sie jemanden aus Agathas Vergangenheit, kommen ihrem Geheimnis näher – und auch ihrer großen Liebe. Für Milly, die noch das ganze Leben vor sich hat, stellt sich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem Glück gehen? Und sie lernt, dass man nie aufgeben darf. Meine Meinung: Als Leser wird man direkt von Marc Levy ins Geschehen geschupst. Und seit der ersten Seite umgibt das Buch ein kleines großes Geheimnis. Und das ist so typisch für den Autor. Sein Schreibstil ist so flüssig und auch so philosophisch, dass ich das Buch schnell durchlesen konnte. Und zum Teil konnte ich auch das Buch nicht aus der Hand legen, denn es gab Stellen, die sehr emotional waren. Die Charaktere Milly und Agatha waren für mich sehr authentisch. Ich mochte beide Charaktere in dem Buch. Das gesamte Buch wird aus Millys, Agathas und Toms Sicht erzählt. Und dabei erfahren wir als Leser sehr viel über die drei und ihre Geschichte und irgendwie sind alle Geschichten, auf die eine oder andere Art, miteinander verbunden. Und genau das habe ich sehr gemocht an dem Buch. Als Leser ahnt man schon, dass sie alle irgendwie miteinander verbunden sind. Aber genau dahinter steckt, erfährt man als Leser erst am Ende. Denn Marc Levy gestaltet seine Romane immer sehr spannend und geheimnisvoll bis zum Schluss. Und erst am Schluss wird alles entschlüsselt. Und dann wird es nochmal richtig emotional. Marcs neues Buch hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Was bedeutet eigentlich Glück? Wie stellen wir uns unser Glück eigentlich vor? Bin ich glücklich in meinem Leben? Und genau diesen Fragen muss sich auch Milly stellen. Und eigentlich möchte sie das gar nicht, denn sie möchte, dass alles so bleibt, wie es ist und sich in ihrem Leben nichts verändert. Doch durch die Begegnung mit Agatha hat sie keine andere Wahl. Sie muss sich ihrem eigenen Leben stellen und so einiges überdenken. Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt. Ich habe mit Milly und vor allem mit Agatha sehr gelitten. Und ich habe jede Seite von diesem Buch geliebt. Das war wieder mal ein richtiger Marc Levy Roman, der mich nicht enttäuscht hat. Fazit: Da mich dieses Buch begeistern konnte kann ich es nur weiter empfehlen

ein emotionaler Roadtrip

Von: Caröchen Datum: 02. November 2018

Inhalt Wie jeden Tag tankt Milly ihr Auto nach der Arbeit an der Tankstelle voll und freut sich auf den wohlverdienten Feierabend. Doch als sie wieder im Auto sitzt, ist sie nicht mehr alleine. Agatha ist kurz vor ihrer Haftentlassung aus dem Gefägnis ausgebrochen und fordert von Milly, mit ihr quer durch das Land zu reisen. In den wenigen Tagen lernen sich die beiden kennen und Stück für Stück wird der Grund klar, warum Agathe im Gefägnis saß und nun ausbrechen musste. Für beide eine Reise, die sie nie vergessen werden. Eigene Meinung Wir begleiten Agathe und Milly, sowie Tom, den Marshal der ihnen folgt. Alle drei, besonders Milly und Agatha waren mir auf anhieb sympathisch. Die Geschichte ist mit so viel Witz geschrieben, dass es so viel Spaß gemacht hat wie lange nicht mehr. Zwischendurch halten die beiden bei alten Bekannten von Agatha und auch sie sind allesamt eine Bereicherung für die Geschichte. Nach und nach erfährt man so von den Umständen, die zu Agathas Verhaftung geführt haben und vor allem, warum sie nun ausgebrochen ist. Ich weiß gar nicht, was ich noch sagen soll. Zu viel möchte ich nämlich nicht verraten. Millys und Agathas Reise bringt den Leser jedenfalls zum Nachdenken und ist wirklich wunderschön! Fazit Wer ein lustiges und herzerwärmendes Buch sucht, ist hier genau richtig.

Der Schreibstil, die Charaktere - das Buch konnte mich leider nicht überzeugen!

Von: Myheavenofbooks Datum: 25. October 2018

Allgemeine Infos: Autor: Marc Levy Seitenanzahl: 352 Verlag: Blanvalet Verlag Preis: 20,00 Euro ISBN: 978-3764505950 Inhalt: Nach 30 Jahren Haft und ebenso langer Planung ihrer Flucht flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch fünf Jahre ihrer Strafe hätte absitzen müssen. An einer Tankstelle zwingt sie eine junge Frau mit einer Waffe, sie quer durch die USA zu fahren. Doch Milly, die anfangs nichts über Agathas Vergangenheit weiß, findet während der Fahrt mehr und mehr Gemeinsamkeiten mit der geheimnisvollen Frau. Gemeinsam besuchen sie Menschen aus Agathas Vergangenheit und Milly erfährt immer mehr über ihre Mitfahrerin. Parallel bekommt ein Ex-Marshall im Ruhestand den Auftrag Agathas Pläne zu durchkreuzen und sie zurück ins Gefängnis zu bringen. Und bei Agathas Plan scheint gar nichts zufällig – alles läuft auf ein Ziel hinaus, das sie während ihrer Haft geplant hat… Meinung: Danke an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für das Zuschicken des Rezensionsexemplars! Obwohl ich sonst meine Rezensionen immer mit der Bewertung des Covers beginne, muss ich bei Eine andere Vorstellung vom Glück erst einmal zugeben, dass ich das Buch bestimmt drei mal angefangen und nach einige Seiten wieder abgebrochen habe, obwohl ich mich durch den Klappentext sehr auf das Buch gefreut hatte. Schon als ich das Buch das erste Mal angefangen habe, habe ich gemerkt, dass es eher nicht dem Stil entspricht, den ich sonst lese – ich wollte mich aber positiv überraschen lassen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln und, weil ich parallel auch noch ein anderes Buch gelesen habe, habe ich Eine andere Vorstellung vom Glück erst einmal abgebrochen. Nach mehreren Versuchen habe ich mich aufgerafft, das Buch zu lesen und es auch wirklich zu beenden, aber bis zur Hälfte des Buches fiel es mir schwer in einen Lesefluss zu kommen.. Dazu später noch mehr. Jetzt erst einmal wie gewohnt zum Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen! Ich habe das Buch im Frühling entdeckt und mich sofort auf eine tolle Sommerlektüre gefreut und auch der Klappenetxt hat mich neugierig gemacht. Leider passt das Cover überhaupt nicht zum Inhalt des Buches. Ich hätte mich gefreut, wenn das Cover die Flucht, um die es ja größtenteils im Buch geht, noch etwas mehr aufgegriffen hätte. Der Titel wird allerdings im Buch erklärt, was für mich immer ein Pluspunkt ist! Während ich das Buch gelesen habe, habe ich die ganze Zeit nach einem Grund gesucht, warum mich das Buch nicht wirklich fesseln konnte und ich glaube, dass es zum einem an dem Schreibstil des Autors lag. Besonders in den ersten Kapiteln war dieser sehr kurz und knapp und bestand aus vielen kurzen Hauptsätzen, die mir das Lesen erschwert haben. Einige Passagen kamen mir wie knappe Zusammenfassungen der eigentlichen Geschichte vor, da kaum Details genannt wurden. Das wurde durch die Erzählperspektive noch unterstützt, da der Leser dadurch kaum Eindrücke der Gedanken der Charaktere bekommt. Die Ereignisse werden hauptsächlich mit Millys und Agathas Perspektive geschildert, aber es gibt auch einige kurze Passagen über die Personen, die Agatha auf ihrer Flucht besucht, und den Marshall, der Agatha finden soll. Der Wechsel zwischen den einzelnen Personen ist allerdings gar nicht oder nur durch einen Absatz gekennzeichnet. Der Leser erfährt erst ziemlich spät die Absicht hinter Agathas Plan und noch später den Grund für Agathas Haft. Anfangs hat mich das neugierig gemacht aber, als später immer noch nicht mehr über Agatha bekannt wurde, hat mich das zunehmend genervt. Meiner Meinung nach hat der Autor nicht die richtige Balance zwischen Spannung und Auflösung gefunden, sodass das Verschweigen der Hintergründe nach 200 Seiten nicht mehr spannend sondern langweilig wurde. Natürlich möchte ich nicht nach den ersten Kapiteln alles über Agathas Vergangenheit und ihre Absichten wissen, aber als Leser wusste man wirklich kaum etwas über sie, was ihren Charakter ziemlich unnahbar gemacht hat. Auch über andere Charaktere erfährt man kaum etwas und das, was man weiß, wird immer und immer wieder wiederholt statt ergänzt, wie z.B. Millys Beziehung oder ihr Auto. Die Charaktere waren mir nicht wirklich sympathisch, was sich auch im Laufe der Story nicht verändert hat. Generell fehlten mir die Details über die Charaktere, die Vergangenheit der einzelnen Personen und über die Landschaft, die das Buch persönlicher und vielleicht auch spannender gemacht hätten. Nach dem Klappentext habe ich eigentlich erwartet, auch etwas mehr über die Landschaft oder besondere Orte während der Fahrt zu lesen, wurde aber leider – bis auf einige kleine Passagen – enttäuscht. Ab etwas mehr als der Hälfte des Buches wurde die Story aber etwas spannender und ich wollte endlich mal weiterlesen. Obwohl sehr viele Details erst spät bekannt wurden, war das Ende und die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander sehr vorhersehbar, sodass das Ende mich nicht wirklich überrascht hat. Als das Buch kurz vor dem Ende gerade etwas flüssiger und besser geworden ist, gab es nach dem ganzen Hin und Her eine sehr kurze und plötzliche Auflösung von Agathas Intention. Das Ende wurde in nur 3-4 Sätzen zu jeder Person zusammengefasst. Alles in allem hat mir die Aussage des Buches (sie jetzt zu nennen wäre aber ein Spoiler ) sehr gut gefallen, allerdings stand diese Aussage nach meinem Gefühl nicht wirklich im Mittelpunkt des Buches. Fazit: Die Story, die Handlungsorte, der Schreibstil und vor alle die Charaktere konnten mich bei Eine andere Vorstellung vom Glück nicht wirklich überzeugen. Mir fehlten die Details und das persönliche an der Geschichte. Da kaum etwas über die Protagonisten bekannt war, musste ich das Buch mehrmals anfangen, weil es mich einfach nicht fesseln konnte. Die Aussage des Buches wurde zwar nur kurz behandelt, allerdings hat diese mich überzeugen können. Der mittlere Teil des Buches hat mir besser gefallen als das sehr vorhersehbare Ende und der schwere Einstieg. Bewertung: 2,5/5 Sternen

Eine emotionale Achterbahnfahrt á la Marc Levy

Von: Jules Datum: 20. October 2018

Vor kurzem kam ein neues Buch von Marc Levy raus. Und ich habe mich so darüber gefreut, dass ich „Eine andere Vorstellung vom Glück“ gleich anfing zu lesen. In dem Buch geht es hauptsächlich um Agatha, die aus dem Gefängnis flieht und nun eine Mitfahrgelegenheit benötigt. In dem Moment kommt ihr Milly sehr gelegen. Agatha überredet Milly sie mitzunehmen und das ist der Beginn eines sogenannten Roadtrips der beiden. Denn Agatha hat ein ganz bestimmtes Ziel, das sie den ganzen Trip über verfolgt. Als Leser wird man direkt von Marc Levy ins Geschehen geschupst. Und seit der ersten Seite umgibt das Buch ein kleines großes Geheimnis. Und das ist so typisch für den Autor. Sein Schreibstil ist so flüssig und auch so philosophisch, dass ich das Buch schnell durchlesen konnte. Und zum Teil konnte ich auch das Buch nicht aus der Hand legen, denn es gab Stellen, die sehr emotional waren. Die Charaktere Milly und Agatha waren für mich sehr authentisch. Ich mochte beide Charaktere in dem Buch. Das gesamte Buch wird aus Millys, Agathas und Toms Sicht erzählt. Und dabei erfahren wir als Leser sehr viel über die drei und ihre Geschichte und irgendwie sind alle Geschichten, auf die eine oder andere Art, miteinander verbunden. Und genau das habe ich sehr gemocht an dem Buch. Als Leser ahnt man schon, dass sie alle irgendwie miteinander verbunden sind. Aber genau dahinter steckt, erfährt man als Leser erst am Ende. Denn Marc Levy gestaltet seine Romane immer sehr spannend und geheimnisvoll bis zum Schluss. Und erst am Schluss wird alles entschlüsselt. Und dann wird es nochmal richtig emotional. Marcs neues Buch hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Was bedeutet eigentlich Glück? Wie stellen wir uns unser Glück eigentlich vor? Bin ich glücklich in meinem Leben? Und genau diesen Fragen muss sich auch Milly stellen. Und eigentlich möchte sie das gar nicht, denn sie möchte, dass alles so bleibt, wie es ist und sich in ihrem Leben nichts verändert. Doch durch die Begegnung mit Agatha hat sie keine andere Wahl. Sie muss sich ihrem eigenen Leben stellen und so einiges überdenken. Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt. Ich habe mit Milly und vor allem mit Agatha sehr gelitten. Und ich habe jede Seite von diesem Buch geliebt. Das war wieder mal ein richtiger Marc Levy Roman, der mich nicht enttäuscht hat.

Roadtrip der besonderen Art

Von: Melanie E. Datum: 09. October 2018

"Eine andere Vorstellung vom Glück" ist ein Roman, dessen ausgewählter Titel zunächst nicht passend erscheint zum Inhalt des Buches. Erst zum Ende hin pflegt der Autor einen Satz ein, der leicht zu überlesen wäre und sich dennoch eindrücklich in das Gedächtnis prägt, da er vom Glück zu sprechen vermag, der mich überzeugen konnte. Zu Beginn ist die Story nicht vom Glück geprägt, da Agatha auf der Flucht ist. Ob es eine Flucht ist vor der Justiz, der Vergangenheit oder sich selbst bleibt nicht lange ungeklärt, denn warum ausgerechnet Milly ihre Geisel wird, klärt sich relativ rasch, bzw. werden Verdachtmomente eingestreut, die offen darlegen, dass Agatha nicht nur ihre Flucht geplant hat, sondern auch die Kontaktaufnahme zu Milly oder führt der Autor uns schon zu Beginn an der Nase herum? Ich empfand die Story sehr gelungen konstruiert, da der Roadtrip in die Vergangenheit die beiden Frauen näher zusammenführt und gerade der Altersunterschied den Wortwitz gekonnt wiedergeben kann. Dreißig Jahre Gefängnis sind eine echte Hausnummer und Agathe, die ihre Strafe fast abgesessen hat, beginnt das Leben neu aufzurollen indem sie flieht und sich den Dingen widmet, die sie schmerzlich vermisst hat. Es ist ein Ausbruch echter Gefühle und die Suche nach dem Glück, bevor es zu spät ist, es zu fassen zu bekommen. Für mich war das Lesen ein Genuss, denn die Freude am Leben und der Authentizität Agathes waren wirklich wunderbar dargestellt. Eine Frau, die Verzicht übt über viele Jahre, um einem anderen Menschen damit dienlich zu sein verdient Achtung und Respekt, auch wenn das Drama hinter der Gefängnisstrafe fiktiv ist und somit natürlich aufgesetzt und unglaubwürdig, dennoch bin ich beeindruckt und konnte mich sehr gut darauf einlassen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Roman, der ebenso bunt ist wie das ansprechende Cover, welches ein großer Anreit war, dieses Buch lesen zu wollen. Der Autor Marc Levy tat ein übriges und ich wurde nicht enttäuscht in meinen Erwartungen.

Ab durch die Staaten mit Milly und Agatha!

Von: bookloverin29 Datum: 12. September 2018

Rezension zu Eine andere Vorstellung vom Glück von Marc Levy An diesem Buch habe ich ziemlich lange gelesen, weil mich die Thematik dann doch nicht so begeistern konnte, wie anfangs vermutet. Agatha erzählt immer nur wenige Details aus ihrem Leben, bei denen man gar nicht immer weis, ob das alles stimmt und wie das überhaupt mit ihrer jetzigen Situation zusammen hängt. Denn die Geschichte wird nicht nur von ihr erzählt, sondern auch von Milly, ihrer Reisebegleiterin und weiteren wichtigen Charakteren, deren Bedeutung man im Verlauf immer genauer begreift. Agathas Vergangenheit, in der es sehr viel um politische Themen vor allem in Bezug auf Minderheiten und die damaligen Studentenaufstände geht, hat mir nicht so gut gefallen, da mir das alles ein bisschen zu krass dargestellt wurde und ich allgemein mit so etwas eher weniger anfangen kann. Doch das Wiedersehen alter Bekannter, in denen man viele spannende und auch unerwartete Dinge erfährt drängen das dann aber auch mal in den Hintergrund, was ich wirklich wichtig finde, denn sonst hätte es wahrscheinlich Überhand genommen. Im Laufe der Geschichte wurden bereits einige Andeutungen gemacht, doch am Ende hat man endlich erfahren, wer eigentlich an Agathas Gefängnisaufenthalt Schuld ist und was Milly wirklich mit ihrer rätselhaften Reisebegleiterin gemeinsam hat. 3 Sterne für diese aufregende Geschichte.

Eine interessante Lebensgeschichte

Von: __bibliophilie__ Datum: 11. September 2018

Agatha wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt. Sie und ihre Gruppe wollten sich nach Demonstrationen in den 70ern an den gewalttätigen Polizisten rächen. Sie war die einzige die bei der Aktion erwischt wurde und musste den Kopf hinhalten. Auf der Reise mit Milly erzählt sie über ihre Vergangenheit. Milly ist Anfang 30 und wuchs ohne ihren Vater auf. Ihre Mutter starb bei einem Autounfall als Milly 25 war. Milly führt ein eintöniges, routiniertes Leben mit ihrem Lebensgefährten Frank, arbeitet am Campus und trifft sich regelmäßig mit ihrem langjährigen besten Freund Jo zum Kaffee trinken und für Kinobesuche. Die beiden haben eine tolle Freundschaft mit vielen Gemeinsamkeiten 😊 Ihre Beziehung mit Frank ist dagegen sehr ausgeglichen und routiniert. Ich würde fast sagen: nicht spannend 😄 Agatha und Milly Freunden sich immer mehr während der Autofahrt quer durch Amerika miteinander an. Es ist schön zu lesen und den Dialogen zu folgen. Agatha hat einen tollen Humor und ist, auch wenn es anfangs nicht so wirkt, eine herzliche und ganz tolle Person 😊 Milly taut auch nach und nach auf und wird mir immer sympathischer. Man begleitet 2 Frauen auf dem Weg zu ihrem Glück. Ganz besonders als Agatha Milly ein gemeinsames Geheimnis erzählt was nur die beiden betrifft 😊 Und da diese Überraschung nicht reicht, kommt auch noch eine zweite riesige Überraschung auf Milly zu..... Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Es konnte mich erst nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Obwohl ich total neugierig war wie die Vorgeschichte von Agatha ist und wie sich die Autofahrt mit Milly gestaltet. Auf den ersten 150 Seiten passiert nichts spannendes und man erfährt auch kaum was nützliches über Agatha 😕🤷🏼‍♀️ Es war für mich teilweise sehr in die Länge gezogen aber dennoch war es nett zu lesen und interessant. Ab Seite 150 wurde es endlich spannend und interessant bis zum Schluss 🤩 Alles hat sich zusammengefügt und Sinn ergeben 😊 Als diese tolle Wendung kam war ich total gefesselt. So ein schönes Ende für diese tolle Geschichte. Herzzerreißend schön 🤩 Ich vergebe 3/5 ⭐️

Spannend und schön zugleich...

Von: Fina vom Buchlabyrinth Datum: 27. August 2018

Cover/Aufmachung: Das Cover gefällt mir bei diesem Blanvalet- Buch im Hardcover Format sehr gut. Trotz seiner an sich eher schlichten Aufmachung versprüht das Cover durch viel Farbe gute Laune, ohne zu queitischig bunt oder aufdringlich zu werden. Die Frau auf dem Cover mit dem Riesenrad im Hintergrund finde ich als Motiv sehr hübsch und auch treffend für die Story ausgewählt. Ich bin mit der Gestaltung rundum zufrieden. Darum geht's: In diesem Buch erzählt uns Marc Levy über zwei Frauen, die gemeinsam mehr per Zufall als mit Absicht auf einen Roadtrip gehen und dabei ein Stück weit sich selbst finden und sehr viel über das Leben lernen - durch ihre neuen Erfahrungen, aber auch durch die jeweils andere. Um die Reise gibt es ein ungelüftetes Geheimnis aus Agathas Leben, das sich mehr und mehr lüftet und auch Milly stellt sich immer weiteren Fragen rund um das Leben und ihren Platz darin... Meine Meinung: Warum dieses Buch? Wie ihr ja bereits wisst, lese ich am liebsten Jugendbücher und dieser Roman von Marc Levy tanzt ein bisschen aus der Reihe, was mein Beuteschema betrifft. Zwischendurch lese ich aber auch sehr gerne "ernstere" oder auch reifere Erwachsenenbücher über das Leben, die Liebe und Abenteuer mit älteren Protagonisten, durch die ich neue Impulse zum Nachdenken bekomme. Es war mal wieder an der Zeit für solch ein Buch und da ich schon so viel Gutes über die Romane von Marc Levy gehört habe, sollte es diese Neuerscheinung sein. Ich bin Liebhaber von literarischen Roadtrips in jeglicher Form und hier ist es besonders spannend, wie dieser zustande kommt. Agatha überfällt Milly regelrecht und zwingt sie, an bestimmte Orte zu fahren, die Agatha vorgibt. Aber die junge Frau wird nach und nach immer mehr zu Agathas Verbündeten, statt sich weiter über ihr unterwartetes Zusammentreffen zu ängstigen und zu viele Fragen zu stellen. So kommt es, dass die beiden Ladys, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eine abenteuerliche und sehr aufschlussreiche Reise durch die USA unternehmen, auf dem ich unheimlich gerne zu Gast war. Schreibstil: Der Schreibstil war mir natürlich auch neu und konnte mich ziemlich schnell verzaubern. Er lässt sich nicht mit lockeren Jugendbüchern vergleichen, war aber auch sehr flüssig und schön zu lesen. Die Beschreibungen der Landschaft waren vor dem inneren Auge gut erkennbar, ohne zu ausschweifend zu werden und die Dialoge haben mir an vielen Stellen besonders gut gefallen. Ich habe durch dieses Buch den Autor definitiv für mich entdeckt und bin gespannt, ob mich weitere Bücher aus seiner Feder ebenso fesseln können. Figuren: Insbesondere die USA fasziniert mich sehr, weshalb ich mich sehr freute, dass der Roadtrip sich dort abspielen würde. Milly ist eine wirklich sympathische junge Frau, die ich direkt sehr gerne mochte und auch in der Geschichte eine tolle Entwicklung vollzieht. Agatha, die als seltsame Geiselnehmerin in ihr Leben tritt und das arme Mädchen zwingt, sie durch die Landschaft zu bugsieren, wird nach einer Weile immer mehr zu einer Art "Freundin", auch, wenn das erst einmal komisch klingt. Mit sehr viel mehr Lebenserfahrung und einer sehr besonderen Art, die ich an vielen Stellen sehr gerne mochte, ist Agatha Mentorin, Bedrohung und Freundin zugleich und mit Milly findet sich eine ungleiche, aber sehr unterhaltsame Kombination zweier Frauen, die mir einige schöne und aufregende Lesestunden bescheren konnten. Als wäre dieser Plot nicht schon ansprechend genug, gibt es auch noch das sagenumwobene Geheimnis von Agatha, dem die beiden Frauen mit jeder Station entgegenfahren. Darüber verliere ich an dieser Stelle natürlich nicht zu viele Worte, aber an ordentlicher Spannung und ein paar coolen Wendungen mangelt es dieser Geschichte ebenfalls nicht... Fazit: Für mich war dieses Buch absolutes Neuland, das ich aber unbedingt wieder und wieder bereisen möchte. Marc Levy ist meiner Meinung nach zurecht ein großer Autor unserer Zeit, der mich mit seinem aktuellen Buch sehr gut unterhalten konnte und eine gute Mischung aus dem Ernst des Lebens und der leichten Lektüre für zwischendurch geschrieben hat. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir für alle, die sich zur Fangemeinde von Levy zählen oder noch Teil dieser werden wollen.

Rezension Eine andere Vorstellung von Glück

Von: julereads Datum: 24. August 2018

Autor: Marc Levy Seiten: 349 Einzelband Einband: Hardcover Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7645-0595-0 Inhalt Wenn ein gewöhnliches Leben außergewöhnlich wird.Zwei Frauen, fünf Tage und viele Träume, die wahr werden ... Philadelphia, Frühjahr 2010: Nach dreißig Jahren Haft flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch fünf Jahre zu verbüßen hat. An einer Tankstelle steigt sie einfach zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie, nach San Francisco zu fahren. Zuerst erschrocken, findet Milly, die bisher ein eher langweiliges Leben führte, Gefallen an der geheimnisvollen Agatha. Aus der Geisel wird eine Komplizin. Fünf Tage lang fahren sie quer durch die USA. Bei jedem Halt treffen sie jemanden aus Agathas Vergangenheit, kommen ihrem Geheimnis näher - und auch ihrer großen Liebe. Für Milly, die noch das ganze Leben vor sich hat, stellt sich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem Glück gehen? Und sie lernt, dass man nie aufgeben darf. Charaktere Milly ist eine junge, höfliche Frau die ihrem Leben routiniert nachgeht. Für ihre Freunde ist sie immer da und auch für Fremde stets hilfsbereit. Milly ist stur und dickköpfig. Agatha ist eine selbstbewusste, ehrliche Frau mittleren Alters die sowohl ironisch als auch direkt ist. Durch ihre sture, dominate weiß sie, wie sie mit Menschen umgehen muss. Agatha ist furcht- und selbstlos. Meine Meinung Das Cover ist wirklich schön und auch der Klappentext verspricht eine tolle Geschichte. Leider ist der Einstieg in das Buch wirklich schwierig, denn der Schreibstil ist zu Beginn wirklich kompliziert. Die Übergänge der Sichtweisen zwischen den einzelnen Charakteren, habe ich nicht immer direkt bemerkt und war somit oft ziemlich verwirrt. Am Anfang war das Buch ziemlich langatmig, was sich aber ungefähr nach der Mitte geändert hat. Die Kapitellänge war ab dem ersten Drittel sehr hoch und da kam es auch vor, dass ein Kapitel 80 Seiten hatte. Das fand ich ein wenig schade, weil so kaum Raum war um das Gelesene zu verarbeiten. Im Buch wurden viele wichtige, brisante Themen aufgegriffen und vom Autor gut verarbeitet. Fazit Die Geschichte basiert auf einer super tollen Grundidee, die in manchen Bereichen etwas besser hätte umgesetzt werden können. Der Schreibstil war zu Beginn verwirrend, aber mit den Seiten konnte man sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Die Charaktere waren mir total sympathisch und ich wollte unbedingt wissen, was es mit der ganzen Geschichte nun auf sich hat. Der Autor hat über wichtige Themen geschrieben und diese gut umgesetzt. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach der etwas anderen Freundschaftsgeschichte ist und bereit ist voll und ganz mit den Charakteren mitzufiebern. Ein Buch was ich weiterempfehlen würde. Es erhält 3,5/5 Sternen. Ein großes Dankeschön an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ein Buch mit Gänsehaut Faktor!

Von: books.mytruepassion Datum: 20. August 2018

Für Milly ändert sich ihr ganzes Leben, als Agatha plötzlich in ihrem Leben auftaucht und sie dazu zwingt mit ihr nach San Francisco zu fahren. Dabei lernen sich beide immer besser kennen, nur das Agatha versucht die Wahrheit vor Milly zu verbergen. Für beide beginnt eine unvergessliche Reise. Agatha besucht ihre Freunde aus alten Zeiten, die in ihr Erinnerungen wach rufen. Der Roadtrip ihres Lebens. Ein abenteuerliches und rasantes Sommerbuch mit wichtigen Themen im Vordergrund. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte viele wichtige Themen, die auch heute noch relativ aktuell sind, aufgegriffen hat. Die ganzen Ereignisse lassen einen in die Vergangenheit blicken, die sehr erschreckend war, und es deswegen sehr schön ist das in der Geschichte gezeigt wird, dass es Leute gab die gegen Dinge wie Rassismus gekämpft haben. An einigen Stellen habe ich deswegen Gänsehaut bekommen, so gut wurde die ganze Geschichte umgesetzt und die Ereignisse der Vergangenheit haben mich unglaublich berührt. Das ganze Konzept der Geschichte ist echt gut gelungen. Mir hat es gefallen, wie die beiden sich während der Fahrt näher gekommen sind. Zum Schluss wurde ich noch mal richtig überrascht, dass hat die Sichtweise auf das ganze Buch verändert. Mir hat das echt gut gefallen, da ich gar nicht damit gerechnet habe. Die ersten hundert Seiten waren die reinste Qual. Mir kamen die Protagonisten, vor allem Milly, recht eigenartig vor und so richtig beschrieben wurden beide auch nicht, dass hat es mir nicht leicht gemacht. Deswegen kann ich auch nicht viel über die Protagonisten sagen, da hätte ich mir noch mehr gewünscht. Der Schreibstil hat mir einiges abverlangt. Nicht nur die Perspektive hat mir nicht unbedingt gefallen, auch die Art und Weise wie der Autor die Geschichte geschrieben hat, war nicht so meins. Es lässt sich sehr leicht lesen aber es hat etwas sehr eintöniges und wenig humorvolles an sich. Es ist auch sehr schwer immer sofort zu merken, um welche Person es sich gerade handelt. Trotz der ganzen Schwierigkeiten gewöhnt man sich daran und dann wird das Buch gut.

Nicht ganz leichte Lektüre mit wundervollen Charakteren und einer tollen Geschichte.

Von: Frau Curly Datum: 14. August 2018

Das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Da ich zuvor eher leichte Kost und Jugendbücher gelesen habe, wo der Schreibstil wirklich locker flockig zu lesen war, musste ich mich hier wieder etwas umstellen. Der Schreibstil war angenehm, aber etwas schwerfällig, so dass ich etwas länger für dieses Buch gebraucht habe, als gewöhnlich. Die Story und die Ereignisse reißen einen jedoch so mit, dass man unbedingt weiter lesen muss. Die Charaktere sind wirklich etwas ganz besonderes und ihre Geschichte ist sehr faszinierend und bewegend. Agatha und Milly nehmen uns mit auf einen ganz besonderen Road Trip. Man erfährt mehr über Agatha und deren Geschichte, die auch viel von den Aufständen und Protesten der Friedensbewegung und Demonstrationen in den USA der 70er Jahre erzählt. Milly wird aus ihrem durchstrukturierten Alltag herausgerissen und blüht neben Agatha total auf. Irgendwann kommt man auch dahinter, dass Agatha nicht zufällig in Millys Auto gestiegen ist. Inhaltlich reißt der Autor viele Themen an: Ausbruch aus dem Alltag und die Suche nach dem Glück, bzw. was ist eigentlich Glück? Die Zeitreise in die 70er Jahre lässt einen auch die heutige politische Situation hinterfragen und gibt dem Leser einen Einblick in diese Zeit. Freundschaft und Loyalität sowie Liebe sind ebenfalls ein Thema. Dieser Roman kann einem wirklich vieles geben. Das Ende war wirklich wunderbar und tröstet einen darüber hinweg, dass es sich stellenweise doch etwas zieht.

Marc Levy - Eine andere Vorstellung von Glück

Von: Christina Wagener Datum: 06. August 2018

Wie ist eure besondere Vorstellung vom Glück? _________________ *** REZENSION von ©Flotte Buchlotte*** _________________ Angaben zum Buch: Marc Levy Eine andere Vorstellung vom Glück blanvalet Verlag 352 Seiten 23.07.2018 erschienen 978-3-7645-0595-0 20,00 € Gebunden _________________ Angaben zum Cover: Das Buchcover mit dem großen Riesenrad und der davor stehenden darauf blickenden Frau ist wirklich sehr schön getroffen. Allerdings passt es nicht ganz zu der übrigen Story. _________________ Angaben zum Autor: Marc Levy wurde 1961 in Frankreich geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem ist jeder neue Roman ein internationaler Bestseller. Weltweit wurden über 40 Millionen Exemplare verkauft, und Marc Levy wird in neunundvierzig Sprachen übersetzt. Er lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York. _________________ Klappentext: Wenn ein gewöhnliches Leben außergewöhnlich wird. Zwei Frauen, fünf Tage und viele Träume, die wahr werden... Philadelphia, Frühjahr 2010: Nach dreißig Jahren Haft flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch fünf Jahre zu verbüßen hat. An einer Tankstelle steigt sie einfach zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie, nach San Francisco zu fahren. Zuerst erschrocken, findet Milly, die bisher ein eher langweiliges Leben führte, Gefallen an der geheimnisvollen Agatha. Aus der Geisel wird eine Komplizin. Fünf Tage lang fahren sie quer durch die USA. Bei jedem Halt treffen sie jemanden aus Agathas Vergangenheit, kommen ihrem Geheimnis näher - und auch ihrer großen Liebe. Für Milly, die noch das ganze Leben vor sich hat, stellt sich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem Glück gehen? Und sie lernt, dass man nie aufgeben darf. _________________ Meine Meinung: Als ich vor längerer Zeit gesehen habe, dass es wieder ein neues Buch von Marc Levy geben wird, stand für mich fest dieses zu lesen. Am Anfang des Buches durfte ich gleich die etwas verrückte Agatha kennen lernen, - deshalb verrückt -, weil sie gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Sie nimmt auf ihrer Reise an einer Tankstelle Milly Greenberg zunächst als Geisel gefangen. Ich konnte mich zur zu gut in Milly hineinversetzen, denn einfach so mitgenommen zu werden um dann auch noch quasi bis ans Ende der Welt zu fahren ist schon echt krass. Zu Beginn hat man richtig gemerkt, wie angespannt die Stimmung zwischen den beiden noch war. Aber mit der Zeit hat Milly Gefallen an der etwas verrückten Agatha gefunden. Milly lässt es während der Fahrt keine Ruhe wo Agatha genau herkommt und was passiert ist. Agatha druckst ganz schön darum, bis sie ihr dann doch die Wahrheit erzählt. Als Leser erfährt man aber mit der Zeit, warum Agatha im Gefängnis gelandet ist und warum sie auch ausgerechnet Milly „auserwählt“ hat und dies ist dann doch sehr bewegend bzw. berührend. Allerdings haben die beiden im Hintergrund Besuch auf ihrer Fahrt nach San Francisco. Tom Bradley, ein US Marshall und das FBI sind hinter ihnen her. Was und ob Tom näheres mit der Sache zutun hat, löst sich ebenfalls zum Ende hin auf. Für mich war die Geschichte durchaus spannend erzählt, - allerdings auch mit einigen Längen zwischendurch - der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Die Kapitel waren leider etwas zu lang für meinen Geschmack. _________________ Fazit: Mal wieder ein typischer Levy mit großer Spannung und ganz viel Herz. Diese außergewöhnliche Geschichte der beiden ist mir doch sehr ans Herz gewachsen und man sieht wieder einmal, was das Leben doch manchmal für Zufälle für einen bereitstehen lässt. Daher gerne liebevolle: --> 4 von 5 Sterne <--