Manuela Inusa

Mandelglück

Mandelglück Blick ins Buch

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Buch

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Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen …

Die zauberhafte Kalifornische-Träume-Reihe bei Blanvalet:

1. Wintervanille
2. Orangenträume
3. Mandelglück
4. Erdbeerversprechen

Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden.

Schöne Lektüre

Von: lenisvea Datum: 19. October 2020

Meine Videorezension: https://youtu.be/X4p1RwRc_1Q Mein Fazit Ich habe die Reihe ja von Beginn an verfolgt und der 2. Teil Orangenträume war ja ein Monatshighlight von mir. In diesem Band erging es mir wie mit dem 1. Teil der Reihe, es war angenehm zu lesen, aber war jetzt kein Highlight für mich. Die Hauptprotagonistin konnte mich nicht so berühren. Mein Lieblingscharakter war hier natürlich Alba, die bisher kein schönes Leben gehabt hat und dann aber auch eine Chance auf einen Neuanfang erhält. Ich bin nun sehr gespannt auf den finalen Teil der Reihe. Von mir bekommt Mandelglück 4 Sterne. 4 von 5 Sterne Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Blanvalet Verlag Infos zur Autorin: ©Blanvalet Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Einfach toll!

Von: Dannies Bücherwelt Datum: 17. October 2020

Eine Reise in die Sonne Kaliforniens, perfekt bei diesem trüben Herbstwetter, und eine wunderbare Geschichte rund um drei junge Frauen. Manuela Inusa ist mal wieder ein toller Roman zum Wohlfühlen gelungen. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Man fliegt durch die Seiten ohne es zu merken. Die Charaktere sind, wie immer bei Manuela Inusa, sympathisch und sehr authentisch. Zu Beginn hatte ich allerdings kleinere Probleme, da ich manche Handlung der Hauptprotagonistin Sophie nicht nachvollziehen konnte, da sie so ganz anders ist als ich. Das konnte ich aber schnell abschütteln. Die Geschichten dieser drei jungen Frauen könnten kaum unterschiedlicher sein und haben leider nicht viel miteinander zu tun und sind weniger miteinander verwoben als ich angenommen hatte. Aber dennoch bleibt das Buch spannend. Das ein oder andere mag sicherlich vorhersehbar sein, aber mich hat das nicht gestört. Gerne hätte ich noch mehr über Sophie, Lydia und Alba erfahren. Die Geschichten hatten noch viel mehr Potenzial und so war das Buch definitiv viel zu schnell zu Ende. Der Autorin ist es wieder einmal sehr gut gelangen, die Stimmung zu vermitteln. Man fühlt sich beim Lesen als wäre man mitten auf der Mandelfarm. Diesmal wird auch eine sehr tragische Geschichte erzählt. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um nicht zu spoilern. Auch dies gelingt Manuela Inusa gut, ohne dabei reißerisch, sentimental oder unrealistisch zu wirken. Alles in allem hat mich dieses Buch wieder einmal richtig begeistern können. Es reiht sich perfekt in die Reihe der „Kalifornischen Träume“ ein und ich kann es kaum erwarten, das nächste Buch lesen zu können. „Mandelglück“ verdient daher volle 5 Leseeulen.

Mandelträume

Von: Giselas Lesehimmel Datum: 15. October 2020

Meine Meinung Mir haben bisher alle drei Teile der kalifornischen-Träume-Reihe gefallen. Mandelglück fand ich jedoch am schönsten. Neben viel Herz gibt es in diesem Band auch ein paar Krimi-Elemente. Der Schreibstil liest sich wie Butter. Mit der manstollen Sophie hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten am Anfang. Sie kommt oftmals ziemlich egoistisch und oberflächlich rüber. Verlässt ihre Heimat Kalifornien, um in Boston als Restaurantleiterin im Three Seasons Karriere zu machen. Das fand ich eigentlich ganz in Ordnung. Jedoch hat sie den Kontakt zu ihrer besten Freundin Lydia einschlafen lassen. Ihrer großen Liebe Jack hat sie noch nicht mal erzählt, dass sie ein College in einer anderen Stadt besuchen wird. Ihre heißgeliebte Oma Hattie hat sie Jahre schon nicht mehr gesehen. Vergisst ständig sie anzurufen. Dann bekommt sie einen Anruf. Hattie ist tot. Nach vielen Jahren fliegt sie zurück in ihre Heimat. Ihre Eltern Monty und Luanne sind sehr glücklich über ihre Rückkehr. Sophie muss erkennen, dass sie noch nicht mal daran erinnern kann, dass ihr Vater bereits in Rente ist. Ihr wird klar, wie wenig Anteil sie an ihrer Familie genommen hat. Lydia hat als ganz junge Frau ein Kind bekommen. Sie liebt ihre Tochter Gracie abgöttisch, ist jedoch heillos überfordert. Ihr Freund Brandon verlässt sie, um Kariere in San Francisco zu machen. Ihre beste Freundin Sophie ist ihr absolut keine Stütze. Bei deren seltenen Besuchen in Davis merkt sie, dass Sophie kein Interesse mehr an ihrer Freundschaft hat. Hattie ist die gute Seele in der Geschichte. Auf ihrer Mandelfarm in Davis ist sie glücklich. Ihre Enkelin Sophie fehlt ihr sehr. Hattie verfügt über hellseherische Fähigkeiten. Hat vielen Menschen in Not Trost gespendet. Auch Lydia hat in der alten Dame eine gute Freundin gefunden. Hattie hatte ein großes Problem. Irgendwas stimmt mit dem Vorarbeiter Emilio auf ihrer Mandelfarm nicht. Eine Mandelpflückerin aus Mexiko hat sich ihr anvertraut. Sie verspricht der jungen Frau Hilfe. Dann erliegt sie einem Herzinfarkt. Alba ist eine junge mexikanische Frau. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Ihr größter Traum ist eine besseres Leben in Amerika zu führen. Ihr Vater verkauft sie für 2000 Dollar und Zigaretten an den älteren Kriegsveteranen Hershel aus Amerika. Alba wird von ihrem Mann zwar nicht geschlagen, lebt aber auch in Kalifornien in ärmlichen Verhältnissen. Schuftet auf der Mandelfarm von Hattie und führt eine tristes Dasein bei ihrem Mann. Er verbietet ihr den Kontakt mit ihrer Familie. Arbeitet nicht. Auf der Farm macht ihr der Vorarbeiter das Leben schwer … Besonders Alba konnte mich mit ihrer Geschichte berühren. Das junge Mädchen ist tapfer und fleißig. Muss viel ertragen. Nachdem ihr Hattie Hilfe versprochen hat, wird diese in ihrem Haus tot aufgefunden. Ich konnte zwischen den Zeilen ihr Heimweh spüren. Ihre Verzweiflung ist mir sehr nahe gegangen. Amerika, Amerika. Wieso hast du mich nur so enttäuscht? (Seite 102) Lydia hat einen tollen Mann gefunden, mit dem sie die zwei Söhne Max und Randy hat. Ihr Mann Rex führt eine Mandelfabrik, in der sämtliche Leckereien hergestellt werden. Für ihn ist Gracie wie die eigene Tochter. Das pubertiernde Mädchen verspürt jedoch den Wunsch, bei ihrem Vater zu leben. Gracie macht ihren Elten das Leben schwer. Diese Geschichte ist dieses mal so ganz anders. Herzlichkeit und Zusammenhalt sind auch dieses mal wieder präsent. Dennoch beinhaltet sie sehr schwierige Themen. Mexikanische Arbeiter ohne Aufenthaltsgenehmigung. Ein Vorarbeiter, der seine Schutzbefohlenen ausnützt. Das sehr oft auf eine Weise die strafbar ist. Eine Familie, die Probleme mit einer Tochter hat, die auf einmal den Mann, der sie großgezogen und stets wie sein eigenes Kind behandelt hat, nicht mehr als Vater anerkennen will. Eine Frau, die ihr Leben sehr oberflächlich gelebt hat, und nun erkennen muss, wie vielen Menschen sie damit weh getan hat. Ja, Sophie konnte mich dann noch für sich einnehmen. Sie ist endlich erwachsen geworden. Nachdem Hattie ihr die Mandelfarm vermacht hat, nimmt sie die Herausforderung an, 3 Monate die Mandelfarm führen. Nähert sich ihrer Freundin Lydia wieder. Hattie hat ihr überall Briefchen hinterlegt, die Sophie positiv gestimmt haben. Nur an einem Brief erkennt sie, dass sie unbedingt auf der Mandelfarm bleiben muss. Sie muss eine Aufgabe weiter führen, die ihre Oma nicht mehr beenden konnte. Ja, und da ist doch auch noch Jack ……. Fazit Mit dieser bezaubernden und spannenden Geschichte hat sich Manuela Inusa dieses mal selbst übertroffen. Mandelträume ist mein bisheriges Highlight aus der kalifornischen-Träume-Reihe. Sie enthält ein paar Krimi-Elemente. Die Protagonisten sind bildlich beschrieben, mit all ihren Ecken und Kanten. Im Anhang befinden sich wieder leckere Rezepte. Ich muss nicht erwähnen, dass ich nun unbändigen Appetit auf Mandeln habe. Gegen so einen leckeren Brotaufstrich hätte ich jetzt auch nichts. Ein bisschen Fernweh gehört auch dazu. Gerne würde ich die Mandelblüte in Davis mit eigenen Augen sehen. Danke Manuela Inusa. Ich komm bald zum Erdbeeren pflücken.

Mit Mandeln ins Leseglück

Von: Lesendes Federvieh Datum: 14. October 2020

Sophie hat sich in Boston eine erfolgreiche Karriere erarbeitet, sie ist Restaurantleiterin im angesagtesten Restaurant der Stadt. Als ihre Großmutter Hattie stirbt, reist sie zur Beerdigung ins kalifornische Davis - ohne zu ahnen, dass Hattie sie als Erbin der Mandelfarm eingesetzt hat. So muss sie sich nun entscheiden. Sie ist hin- und hergerissen, zudem die Begegnungen mit ihrer alten Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack eine Fülle von Erinnerungen wach rufen... Manuela Inusa hat mit „Mandelglück“ wieder einen wundervollen Roman für kurzweilige Lesestunden erschaffen. Mit ihrem unvergleichlich angenehmen und mitreißenden Schreibstil nimmt sie ihre Leser mit zu ihren drei Protagonistinnen Sophie, Lydia und Alba. Zu der Ich- bezogenen Karrierefrau, der patenten Familienmanagerin und der jungen Mexikanerin, die auf der Plantage als Mandelpflückerin arbeitet. Inmitten der herrlichen Mandelplantage verwebt sie die Lebensgeschichte der drei so unterschiedlichen Frauen miteinander - und das tut sie großartig wie immer. Dennoch ist bei diesem Buch etwas anders. Manuela Inusa hat in ihren früheren Romanen auch Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft angesprochen, mit Alba jedoch geht sie einen Schritt weiter und benennt die Missstände konkret und gibt ihnen mit der sympathischen jungen Frau ein Gesicht. Gerade im Vergleich mit Sophie, die für gewöhnlich durchsetzt, was sie will, tritt die Hilflosigkeit Albas noch besser hervor. Ihre authentisch und mit viel Herzblut skizzierten Charaktere verleihen der Geschichte eine wunderbare Lebendigkeit, die die Seiten verfliegen lassen. Ich habe über Sophie so manches Mal den Kopf geschüttelt, mir mit Lydia Gedanken über ihr pubertierendes Töchterchen gemacht und mit meiner Lieblingsfigur Alba mitgelitten und sie gleichzeitig für ihren Mut bewundert. Ich habe "Mandelglück" sehr gerne gelesen, vor allem auch deshalb, weil Manuela Inusa etwas Neues gewagt und trotzdem ihrem Stil treu geblieben ist. Denn obwohl sie ein schweres Thema in ihrem Buch verarbeitet, fehlt es nicht an Romantik, an Freundschaft und ein Stückchen heiler Welt. Für mich bis jetzt mein Lieblingsband aus der Reihe Kalifornische Träume. Ich freue mich schon auf das "Erdbeerversprechen", das im Februar 2021 erscheinen soll.

5 Sterne

Von: Dani's Reziseite Datum: 12. October 2020

Kurz und knapp: ich hab mich wieder richtig wohlgefühlt beim Lesen! Dieses Buch liest sich so angenehm leicht. Sie schreibt immer flüssig, spannend, gefühlvoll und logisch. So auch wieder einmal hier. Die Geschichte hat mich schon bei der ersten Seite abgeholt. Ich wollte nur mal kurz rein lesen und schon war das Buch zu ende. So geht es mir fast immer bei Manuelas Büchern. Mehr will ich euch gar nicht verraten, ihr müsst euch selbst überzeugen.

Mandelglück

Von: Katja E. Datum: 05. October 2020

Nach dem wunderbaren 2. Band der Kalifornischen Träume hatte ich mich sehr auf den dritten Teil der Reihe gefreut und auch schnell zugeschlagen, als es endlich erschienen ist. Aber ich glaube, es war die falsche Geschichte zur falschen Zeit, denn ich kam weder in die Geschichte wirklich rein noch wurde in mit den Protagonisten richtig war. Es lag mit Sicherheit nicht am Schreibstil der Autorin, denn der war wie immer packend und gefühlvoll, das Setting lud zum Träumen ein und der Duft von Mandeln setzte sich gefühlt in der Nase fest. Auch die Geschichte an sich – ganz besonders die der Nebenfigur Alba – ging ans Herz und war alles andere als seicht. Und trotzdem: irgendetwas machte es mir schwer, dem Buch und dessen Geschichte zu folgen. Es hatte nicht den Sog, die Kraft, mich tief hineinzuziehen und zu fesseln. Ich werde es mit Sicherheit irgendwann noch einmal lesen und wer weiß – vielleicht fällt dann meine Wertung anders aus. Aktuell sind es leider nur 3 von 5 möglichen Sternen.

3 Frauen, 3 Schicksale, 3 x Glück?

Von: Tanja Datum: 02. October 2020

Meine Meinung: Ich bin bekennender Fan von Manuela Inusa und auch mit Mandelglück, dem 3 Teil der Kalifornische Träume Reihe, hat sie wieder voll ins Schwarze getroffen. Wow, was für eine Geschichte, 3 vollkommen unterschiedliche Frauen, jede auf der Suche nach dem Glück. Sophie, als Kind regelmäßig bei ihrer Großmutter Hattie auf deren Mandelfarm zu Besuch, erlebt dort ihre erste große Liebe mit Jack, verspürt aber immer schon den Wunsch, in die große Welt auszuziehen. Sie lässt nicht nur Jack und ihre beste Freundin Lydia hinter sich, sondern auch Hattie. Viele Jahre später ist sie ein Workaholic mit fast keinem Privatleben. Hatties Tod und die Erbschaft wirft sie völlig aus der Bahn. Kann sie so einfach ihr Leben in Boston aufgeben und auf der Mandelfarm neu anfangen? Lydia, Sophies beste Freundin aus Kindheitstagen, ist sehr früh Mutter geworden und lebt ein ganz anderes Leben als Sophie. Mit Mann, 3 Kindern, Haushalt, Halbtagsjob ist sie voll ausgelastet und ihre pubertierende Tochter macht ihr das Leben gerade auch nicht einfacher. Alba, ist eine mexikanische Einwanderin, die auf der Mandelfarm arbeitet. Mehr verrate ich jetzt nicht. Sophie war mir lange Zeit nicht so sympathisch mit ihrer Art, bis zu dem Zeitpunkt, als sie etwas großartiges gemacht hat, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Mit Lydia konnte ich mich sehr gut identifizieren, habe auch gerade eine pubertierende Tochter zu Hause ;-). Alba ist mein absoluter Lieblingscharakter in dem Buch. Ihre Geschichte ist einfach unglaublich berührend, sie hat schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden. Jack konnte seine erste Liebe Sophie nie vergessen, er ist einfach unglaublich toll von seiner Art her. Absolute Hauptperson ist Hattie, obwohl sie leider schon am Anfang verstarb, spürte man sie das ganze Buch über. Ach, was soll ich sagen, ein wunderschöner Liebesroman, der sehr emotional, traurig, aber auch witzig, dramatisch und voller Liebe ist. Ein paar Tränchen konnte ich mir auch nicht verkneifen. Ich vergebe 5 ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ von 5 Sternen und freue mich schon sehr auf Teil 4 Erdbeerversprechen.

Wunderschöne Geschichte

Von: Marion von Buchlieblinge Datum: 30. September 2020

Meine Meinung: Ein wunderschönes Buchcover Das Buchcover von „Mandelglück“ hat mich sofort begeistert, denn schon alleine beim Anblick entschwinde ich gedanklich schon wieder auf die Mandelfarm von Großmutter Hattie. Es verspricht eine wunderschöne Geschichte, die der Leser auf jeden Fall auch bekommt. Der Schreibstil von Manuela Inusa ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Schon der Prolog hat mich komplett in der Geschichte rund um die Mandelfarm versinken lassen und ich muss sagen, ich bin nur sehr widerwillig wieder aufgetaucht. Denn zu schön war die Zeit mit Sophie, Lydia und Alba. Ich hatte dank des tollen Schreibstils alles ganz klar vor Augen und zwar nicht nur auf der Mandelfarm, sondern auch in Boston, wo Sophie sich zu Beginn des Buches befindet. Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was mich ja immer sehr glücklich macht. Denn so kann ich die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln verfolgen und bekomme einen tollen Einblick in die verschiedenen Charaktere. Diese Protagonisten sind hier drei sehr unterschiedliche Frauen, die mich alle drei auf ihre Art für sich eingenommen haben. Da ist zum einen Sophie, die Restaurantleiterin in einem der angesagtesten Restaurants Bostons ist. Sie lebt ein sehr unabhängiges Leben und nimmt sich, was sie gerade braucht. Ansonsten könnte man sie als klassischen Workaholic bezeichnen, denn sie hetzt gerne von Termin zu Termin und scheint mit diesem Lebenswandel ganz glücklich zu sein. Ich mochte sie von Beginn an sehr, auch wenn es mich wirklich ziemlich geschockt hat, dass sie über ihre eigene Familie mal so gar nichts weiß. Und auch wird ziemlich schnell klar, dass sie vor vielen Jahren Jack ganz schön enttäuscht hat. Daher war ich sofort sehr gespannt auf sie und ihre Geschichte. Dann haben wir als nächste Protagonistin Lydia, die mal die beste Freundin von Sophie war. Sie ist relativ früh Mutter geworden und hat mittlerweile eine tolle Familie. Wenn da nicht die pubertierende Tochter wäre, die ihr das Leben wirklich schwer macht. Und dann gibt es noch die liebe Alba, über die ich gar nicht all zu viel sagen möchte, denn ich finde, ihre Geschichte sollte jeder Leser für sich entdecken. Mich hat Alba zutiefst berührt und ich habe die Passagen, die über sie und ihr Leben gingen, oft mit einem Kloß im Hals gelesen. Sie war meine absolute Lieblingsprotagonistin in diesem Buch, die sicherlich noch viele andere Leserherzen erobern wird. Apropos Lieblingsprotagonistin: Eigentlich ist Hattie ja gar keine Protagonistin im echten Sinne in diesem Buch, denn sie erscheint nur indirekt. Dennoch ist sie eine unglaublich tolle Persönlichkeit, die sich viele schlaue Dinge hat einfallen lassen und die mich mit ihren Taten sehr beeindruckt hat. Ihre Weisheiten waren mehr als toll und so, so wahr. Dreimal Glück bitte Das wäre wohl das Motto von Sophie, Lydia und Alba. Mir hat es unglaublich gut gefallen, die drei Frauen auf ihrer Suche nach dem Glück zu begleiten. Es war sehr interessant, festzustellen, wie unterschiedlich Glück doch sein kann und wie gleich doch wieder auf der anderen Seite. Vor allem Albas Schicksal ist mit einem ernsten Thema verknüpft, das mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ich danke der Autorin für diese wundervollen Lesestunden, die sowohl wunderbare Unterhaltung als auch sehr emotionale Momente für mich bereit gehalten haben. Mein Fazit: „Mandelglück“ von Manuela Inusa ist der dritte Band der Reihe „Kalifornische Träume“ und hält eine wunderschöne Geschichte über drei ganz besondere Protagonistinnen bereit. Ich hatte außerordentlich schöne Lesestunden auf Hatties Mandelfarm und habe sie nur sehr ungern wieder verlassen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

Eine tolle Geschichte rund um drei starke Frauen...

Von: Lotti's Bücherwelt Datum: 21. September 2020

>>Es ist nie zu spät für einen Neuanfang. Gib dir selbst eine zweite Chance.<< Sophie ist vollauf zufrieden mit ihrem Leben in Boston und ihrem Job als Leiterin eines Nobelrestaurants. Doch dann stirbt ihre Großmutter und sie kehrt für die Beerdigung zurück nach Kalifornien, wo sie früher all ihre wunderbaren Sommer auf Hatties Mandelplantage verbracht hat. Sie ist fast schon schockiert, als sie erfährt, dass sie die Plantage erben soll. Sie hatte geplant, schnellstmöglich ihr gewohntes Leben wieder aufzunehmen, doch wenn sie das Erbe ausschlagen sollte, dann würde es bedeuten, die Plantage zu verlieren. Dafür sind ihr Hattie, aber auch die schönen Erinnerungen an ihre alte Freundschaft mit Lydia, ihrer besten Freundin von damals, und Jack, ihrer ersten großen Liebe, zu wichtig. Doch die 14 Jahre, die sie ohne ein Wort weg ist, sind eine lange Zeit. Umso überraschter ist sie, als die Beiden sie aufnehmen, als wäre nichts gewesen. Das - und die kleinen Motivationsanstupser ihrer Oma in genau den richtigen Momenten machen für sie die Entscheidung nur noch schwerer. Und dann ist da auch noch die Plantagenarbeiterin Alba, die Sophies Hilfe mehr als nötig hat. „Mandelglück“ ist der 3. Band der Kalifornische-Träume-Reihe von Manuela Inusa und er ist genauso toll wie die Vorgängerbände. Ich mag den angenehm flüssigen Schreibstil und die lebendige, bildhafte Erzählweise. Auch die Protagonisten sind toll kreiert. Sophie ist ein Workaholic; sie ist nicht der Mensch, der Gefühle offen zeigen kann, dennoch hat sie ein schlechtes Gewissen gegenüber Hattie. Und auch gegenüber Jack und Lydia. Jack ist niemals über Sophie hinweggekommen; seit sie ihre gemeinsame Zukunft vor 14 Jahren aufgab, hat er sie nicht mehr gesehen. Als sie plötzlich in seinem Diner auftaucht, ist er hin und her gerissen. Aus Lydia ist eine Familienmutter geworden, die ihren Mann und ihre Kinder abgöttisch liebt. Dennoch hat sie mit den Alltagssituationen und der Pubertät zu kämpfen. Die junge Mexikanerin Alba wollte ihr Glück in Amerika finden, doch es ist ganz anders, als sie sich seit ihrer Kindheit ausgemalt hatte. Sie arbeitet als Erntehelferin auf der Plantage und erträgt tapfer ihr Schicksal..., jedenfalls so lange, bis es nicht mehr geht. Fazit: Eine tolle Geschichte rund um drei starke Frauen, die ihr Glück finden und die einem aufzeigt, dass man nur auf sein Herz hören muss, denn es weiß am besten, wonach man sich sehnt. . .

Mandelglück - eine gelungene Geschichte

Von: Ulla Leuwer Datum: 20. September 2020

Meine Meinung: Kalifornische Träume Teil drei, was gibt es schöneres als mit einem Buch auf die Reise zu gehen. Diesmal drehte sich alles um eine Mandelfarm in Kalifornien und ich hatte beim Lesen manches Mal, den Duft von gerösteten Mandeln in der Nase. Aber in der Hauptsache ging es natürlich um Sophie, die von ihrer Großmutter die Farm unter bestimmten Auflagen erbt. Vieles im Plot war jetzt nicht neues für mich, was aber auch daran liegen mag, dass ich einfach sehr viele Bücher lese. Auf jeden Fall hat Manuela Inusa es verstanden, mich zu unterhalten. Denn sie hat Situationen, die oft in den Büchern vorkommen, mit anderen, vor allem ernsteren Themen verbunden. Die Nähe zu Mexiko und das Verhalten gegenüber Frauen spielte eine große Rolle. Ich will aber nicht weiter auf das Thema eingehen, denn dann müsste ich zu viel verraten, was ich ja nicht machen möchte. Auch dieses Buchcover begeistert mich, wie es bei den beiden anderen Bücher der kalifornischen Träume ebenfalls der Fall war. Fazit: Eine schöne weitere unterhaltsame Folge der Kalifornischen Träume. Ein Buch mit Höhen und Tiefen, bestens als Sommerlektüre geeignet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Viel mehr als der Klappentext vermuten lässt.

Von: Lesehase_ Datum: 19. September 2020

DIE DREI PROTAGONISTINNEN: – Sophie: Ein Workaholic, die nach dem Tod ihrer Großmutter auf deren Mandelfarm zurückkehrt und dort alte Bekannte wiedertrifft. Auch begibt sie sich auf die Suche nach ihrem eigenen Selbst und vielleicht ihrer alten Liebe… – Lydia: Sophies beste Freundin aus Kindertagen, die früh Mutter wurde und nun glücklich mit ihrer kleinen 5-köpfigen Familie ist. Aber auch in einer perfekten Familie gibt es Probleme… – Alba: Die junge Mexikanerin arbeitet auf der Mandelfarm und ist in einer lieblosen Ehe gefangen. Findet sie trotzdem ihr persönliches Glück und schafft es, wieder mit ihrer Familie in Mexiko in Kontakt zu treten? MEINE MEINUNG: In dieser Reihe kann man die Bände komplett unabhängig lesen, ohne sich in irgendeiner Art zu spoilern. Das ländliche Cover spricht mich total an und man weiß direkt, in welchem Setting das Buch hauptsächlich spielt. Die Mandelfirma ist der zentrale Ort, wodurch auch der Titel passend gewählt wurde. Die komplette Umgebung wird von der Autorin sehr bildlich beschrieben und insgesamt gefällt mir der Schreibstil. So konnte ich mit den drei zentralen Frauen mitfühlen, auch wenn die Geschichte in der dritten Person geschrieben ist. Sophie ist die Protagonistin, die in diesem Buch die größte Entwicklung durchmacht. Zu Beginn besteht ihr Leben nur aus ihrer Arbeit und sie hatte nur sporadisch Kontakt mit ihrer Familie. Es war so schön zu beobachten, wie sie auf der Mandelfarm richtig aufblüht und wieder andere Dinge zu schätzen weiß. Auch die Geschichte mit ihrer alten Liebe Jack war echt süß, auch wenn leider noch andere Männer mitspielen, u.a. der Vorarbeiter Emilio. Lydia hingegen hat ihr persönliches Glück schon längst mit ihrer kleinen Familie gefunden und als Charakter habe ich sie sofort ins Herz geschlossen, weil sie sich toll um ihre Lieben kümmert und für jeden ein offenes Ohr hat. Aber ihre Geschichte beweist auch, dass man anderen Familien nur vor den Kopf schauen kann, denn ihre Teenager-Tochter rebelliert gerade. Mir gefiel, wie auch alltägliche familiäre Probleme miteinbezogen wurden und beschrieben wurde, wie sich Lydia als junge Teenagermutter gefühlt hat. Am meisten hat mich allerdings Albas Geschichte berührt und im Gegensatz zu ihr haben die anderen beiden nur kleine Problemchen. Als kleines Mädchen in Mexiko hatte sie den Traum von Amerika, der sich aber in einen Albtraum verwandelt hat. Sie ist gefangen in einer Ehe mit einem Amerikaner, der sie für sich arbeiten lässt und ihr den Kontakt mit ihrer Familie verbietet. Das alles erträgt sie so gut wie möglich, wofür ich sie bewundere und sie mir gleichzeitig Leid tut. Mit diesem Charakter zeigt die Autorin, welche Anstrengungen Mexikaner unternehmen, um in die USA einzureisen und unter welchen schlimmen Bedingungen sie teilweise dort leben. Viele von Albas Arbeitskollegen sind illegal im Land und fürchten sich stets vor der Ausweisung, wodurch sie auch leichte Opfer sind, z.B. vom Vorarbeiter Emilio, der sich immer hübsche und junge Frauen aussucht und sie in seine Hütte „einlädt“. Dieser Handlungsstrang war für mich eindeutig der spannendste und zugleich erschreckendste. Ich habe immer nur gehofft, dass Alba noch ihr Happy End findet, und ich bin vollkommen zufrieden, wie die Autorin ihre Geschichte zu Ende geführt hat. Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und regte mich zum Nachdenken an. Die Kombination dieser drei Lebensgeschichten sorgt dabei für viel Abwechslung. Dabei gefiel mir auch, dass es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit aller drei Frauen gibt. Dadurch konnte ich sie noch viel besser verstehen, ebenso wie Albas Leben in Mexiko und Lydias Situation als junge Mutter. FAZIT: 4,5/5⭐️ Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

Ein mitreißendes Buch

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 18. September 2020

Liebe möchte im Heute gelebt werden und keine Erinnerung auf dem verstaubten Dachboden unseres Gestern bleiben. by lesehungrig Zur Handlung: Der Tod von Sophies Großmutter beschert ihr die Mandelfarm in Kalifornien, die sich so weit entfernt wie der Mond, von ihrem aktuellen Leben befindet. Wird sie den Mut haben, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, damit sie eine Zukunft haben kann? Die Figuren: Sophie Kendrick ist 32 Jahre alt und eine energiegeladene Frau, die entschlossen ihre Karriere verfolgt. Sie arbeitet in Boston in einem angesehenen Restaurant als erfolgreiche Restaurantleiterin. Darüber vergisst sie ihr komplettes Privatleben – Freizeit Fehlanzeige. Sophie hat mich sofort von sich überzeugt. Mir gefällt ihre taffe Art und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Lydia Donahue hat drei Kinder und ihren Heimatort Davis in Kalifornien nie verlassen. Mit ihrem Nachwuchs habe ich jede Menge Spaß – in dieser Familie pulsiert das Leben und die Probleme, die dazugehören. Jack, Sophies Jugendliebe, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ein Traummann zum Knuddeln, Begehren und ja, diese Art Mann darf Frau sich leider selber backen. Und dann ist da Alba, 24 Jahre alt und für mich die wichtigste und bewegendste Figur in dieser Geschichte. Sie musste ihre mexikanische Heimat verlassen und ihr Schicksal schnürt mir oft den Hals zu. Alba ist bildschön, blitzgescheit und voller Hoffnung, als sie Amerika erreicht. Die Umsetzung: Inusa hat die Geschichte bemerkenswert aufgezogen. Sie wird aus den Perspektiven von Sophie, Lydia und Alba in der 3. Person geschildert, wobei jede Figur ausreichend Raum erhält, bevor wieder gewechselt wird. So habe ich keinerlei Probleme, ins Buch hineinzufinden und mich mit ihnen zu identifizieren. Ihre Schicksale verweben sich still und leise miteinander. Kurze Rückblenden, die sich harmonisch einfügen, sorgen dafür, das ich Hattie kennen- und lieben lerne und habe Respekt vor ihrer jahrelangen harten Arbeit. Sie war Sophie eine wundervolle Großmutter. Mandelglück ist ein Buch, das ich in den wenigen Lesepausen überallhin mitnehme, in der Hoffnung, meine Nase doch darin versenken zu können. Die Story ist nicht nur leicht und locker, denn es liegt immer wieder eine Schwere in den Zeilen, die mich erschüttert und verstummen lässt. An einigen Stellen gehe ich in die Knie und ertrage es kaum, was ich lese, doch ich halte durch, für Alba und für alle Frauen dort draußen, die Ähnliches durchleiden müssen. Das Buch spricht meine Sinne an, denn der köstliche Mandelduft zieht sich verführerisch durch die Seiten. Ich werde unbedingt eines der Rezepte nachbacken. Mein Fazit: Mandelglück ist mehr als nur ein Liebesroman. Es ist eine warmherzige und spannungsvolle Geschichte, die ein schweres Thema aufgreift, dabei berührt, mich fordert und mit tollen Entwicklungen belohnt. Das Setting ist grandios und ich rausche mit einem Kopfkino in bester HD-Qualität durch die Seiten und lese es an einem Tag durch. Im Buch entdecke ich leckere Rezepte, von denen ich zwei fest ins Auge gefasst und eines sofort umgesetzt habe. Hatties Mandelplätzchen sind sehr gehaltvoll, aber megalecker. Inusa hat definitiv einen neuen Lese-Fan gewonnen. Von mir erhält „Mandelglück“ 5 eindrucksvolle Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Ein echter Wohlfühlroman mit Tiefgang

Von: hope23506 Datum: 17. September 2020

INHALT: Sophie, aufgewachsen im ländlichen Kalifornien, ist in die Großstadt gezogen. Von ihrer Großmutter erbt sie ganz unerwartet die Mandelfarm, auf der sie als Kind sehr glücklich war. Soll sie jetzt ihr Staddtleben und ihren guten Job aufgeben und zurückziehen? Nicht nur der Mandelduft weckt Erinnerungen. Da ist auch noch ihre beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack und plötzlich wird von den alten Zeiten eingeholt. Und immer wieder findet die alte Weisheiten ihrer Großmutter, die ihr immer so geholfen haben. Vielleicht führen Sophie diese auch zu ihrem großen Glück. MEINE MEINUNG: "Mandelglück" isg der dritte Teil der Kalifornischen Träume Reihe der Autorin. Man kann das Buch aber auch gut als Einzelband lesen und sich verzaubern lassen von der wunderschönen Atmosphäre und dem tollen Setting. Wie auch schon in den Vorgängerbanden hat es Manuela Inusa wieder wunderbar geschafft, diese Stimmung aufzufangen und den Leser darin eintauchen zu lassen. Das Buch hier ist wieder ein excellenter Wohlfühlroman und man muss diese Geschichte einfach so lieben. Wir lernen die verschiedensten Charakteren kennen und auch lieben und einige Schicksale davon gingen mir sehr zu Herzen. Es gibt einige sehr emotionale Dramen und wir blicken sehr in die Tiefe der Charaktere. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten und das macht sie so liebenswert. Das alles macht das Buch sehr spannend authentisch und interessant und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere finde ich sehr gelungen. FAZIT: Eine absolute Wohlgeschichte mit sehr symphatischen Charakteren, einem Setting, in das man sich verlieben muss und einer großen Herzlichkeit.

Kalifornische Träume, Band 3

Von: Letterloves Bücherwunderland Datum: 17. September 2020

Mandelglück ist der 3. Band der "Kalifornischen Träume-Reihe" aus der Feder von Manuela Inusa. Für mich ist es allerdings der erste Teil, was ich schleunigst ändern muss. Man kann die Teile übrigens ganz wunderbar unabhängig voneinander lesen. Manuela Inusa konnte mich mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil wieder einmal sofort abholen. Schon nach wenigen Seiten hat sich das Gefühl von Heimkommen bei mir eingestellt. Ich weiß nicht wie, aber diese Frau schafft es, dass ich mich beim Lesen richtig wohl und willkommen fühle. Wie der Reihename verrät spielt Mandelglück im sonnigen Kalifornien. Wir begleiten drei Frauen mit drei verschiedenen Schicksalen, deren Wege sich auf Hatties Mandelfarm kreuzen. Die Kapitel wechseln jeweils zwischen den drei Frauen, das sind Sophie, Alba und Lydia. So lernen wir die drei gleich zu Beginn schon recht gut kennen. Und was soll ich sagen... ich bin schon nach wenigen Seiten in ein riesiges Gefühlschaos abgedriftet. Protagonistin Sophie war mir zunächst so gar nicht sympathisch, Alba und Lydia dafür umso mehr. Vorallem Albas Schicksal fand ich unfassbar schockierend und ich konnte die Ungerechtigkeit, die ihr meinen Augen wiederfahren ist einfach nicht begreifen. Lydia ist hingegen eine starke, selbstbestimmte Frau, die ihr Leben trotz Hürden wahnsinnig gut meistert. Und dann ist da eben Sophie, eine junge Frau, der alles in den Schoß zu fallen scheint. Eine junge, dynamische Frau, die meines Erachtens ihre Wurzeln vergessen hat und die kleinen Dinge im Leben nicht mehr zu schätzen weiß. Mit Sophie hatte ich wie gesagt zunächst meine Problemchen. Ich muss aber auch sagen, dass sich ihr Charakter enorm entwickelt und es einfach nur wunderschön war Sophie aufblühen zu sehen. Besonders gut gefällt mir, dass wir Grandma Hattie in Rückblenden aus Sophies, Lydia's und Albas Gedanken kennen lernen. Hattie ist so eine warmherzige Persönlichkeit und eine gute Seele, wie man sie sich nur wünschen kann. Selbst aus dem Jenseits steht sie ihrer Enkelin Sophie mit Rat und Tat zur Seite. Und dann gibt's da noch jede Menge männlicher Darsteller; einer heißer als der andere. Manuela, du hast mein Blut ordentlich in Wallung gebracht. Egal ob Jack, Rex, Andy oder Harrison..... Traummänner, wie es sie nur im Buch gibt. Manuela Inusa zeigt uns in Mandelglück aber nicht nur die Sonnenseiten im Leben, ganz im Gegenteil. Die Autorin schlägt mit dem Thema sexuellem Missbrauch eine sehr ernste Seite auf. Dabei geht sie sehr behutsam vor. Ich habe so mit den betroffenen Frauen mitgelitten und mit jeder Seite, die ich umgeblättert habe, habe ich gebetet und gehofft, dass dem Unrecht endlich ein Ende gesetzt wird und der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Manuela spricht in ihrem Roman aber auch von der Ausbeutung mexikanischer, meist illegaler Einwanderer, die sich in Amerika ein besseres Leben erhoffen. An der Geschichte der jungen Alba spiegelt sich das ganze Leid wieder, welches viel zu viel für ein Leben ist, aber sie zeigt auch, dass man nie die Hoffnung verlieren darf. Das schlimme und traurige an dem Ganzen ist, dass es sehr nah an der Grenze zur Realität spielt. Vielleicht, oder wahrscheinlich deshalb, ist mir Mandelglück besonders ans Herz gegangen und hat ein Gefühlschaos in mir verursacht. Ende gut, alles gut? Ja, zumindest im Buch findet jeder sein persönliches Glück und das ist auch gut so. Natürlich kommt der Schluss nicht ohne die nötige Portion Kitsch aus, aber den haben sich Sophie, Lydia und vorallem Alba auch so richtig verdient. Fazit Wer denkt mit Mandelglück einen leichten Sommerroman in den Händen zu halten, der irrt. Manuela Inusas Werk ist soviel mehr als das. Die Autorin porträtiert drei verschiedene Frauenschicksale und greift dabei unter anderem das ernste Thema sexueller Missbrauch auf. Für mich war das Buch wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte, ja ich brauchte unbedingt ein Happy End und das kam dann auch zum Glück. Wer gerne Frauenromane liest und auch vor ernsten Themen nicht zurück schreckt, sollte Mandelglück unbedingt lesen. Ich sag nur "Vielen Dank liebe Manuela für dieses unglaublich tolle Leseerlebnis!

Ein ganz starker Frauenroman

Von: buecherundgedanken Datum: 15. September 2020

Und wieder einmal mehr hat mir dieses Buch gezeigt, warum Manuela Inusa meine Lieblingsautorin ist. Ihre Art, Dinge und Situationen zu beschreibe ist für mich unglaublich schön zu lesen; sie nimmt sich - dann wenn es nötig ist - die Zeit, detailgenaue Beschreibungen so stimmig einzustreuen, dass der Lesespass dadurch noch intensiver wird, da man sich sowohl die Mandelfarm mit all ihren Gerüchen als auch die handelnden Personen so gut vorstellen kann. Manuela Inusa beschreibt nicht nur die schönen Dinge im Leben wie Freundschaft, Liebe und Familie, sondern auch die Schattenseiten, die es in der einen oder anderen Form leider überall auf der Welt gibt. In Mandelglück beschreibt Manuela Inusa auf drastische Art und Weise das Leid von „illegalen“ Menschen, die Situation vieler Mexikaner in den USA, welche . nach den ersten Träumen vom gelobten Land innerhalb kürzester Zeit mit viel zu viel Angst, Gewalt und Hoffnungslosigkeit verbunden konfrontiert werden. Mir wird nicht nur das Leid dieser Menschen vor Augen geführt sondern auch das Leid so vieler und viel zu vieler Flüchtender auf der ganzen Welt, von denen jeder einzelne nichts anderes versucht, als ein bisschen Glück zu finden, so wie Sophie, Lydia und Alba. Der Roman wird auch der Sicht dreier Frauen geschrieben: Abla, eine junge Mexikanerin, die zwar nicht illegal im Land ist, dafür ihr ganz persönliches Trauma zu ertragen hat. Lydia, die genau ihren Weg gegangen zu sein scheint, verheiratet mit der Liebe ihres Lebens, liebevolle Mutter und halbtags berufstätig. Und zu guter Letzt geht es natürlich um Sophie, die eigentlich eine Großstadt-Workoholic ist und die die Mandelplantage ihrer Großmutter Hattie erbt und sich nun überlegt, ob sie sich ein Leben auf der Farm vorstellen kann. Und nicht nur deswegen zurück nach Kalifornien kommt, sondern gleichzeitig auch zu ihrer ersten und einzigen Liebe. Ob aus den beiden jedoch wieder ein Paar wird, muss jeder selbst lesen, denn neben Jack gibt es da auch noch den einen oder anderen Mann, den Sophie gut findet wie zb heißen Mexikaner Emilio. Mandelglück ist nicht nur wieder ein absoluter Wohlfühlroman von Manuela Inusa (und gegen Ende hin hatte ich schon wieder Angst, dass das Buch zu Ende ist), sondern man macht sich auch so seine Gedanken zur allgemeinen politischen und humanitären Situation in dieser heutigen Zeit. Ein starkes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

3 Frauen - 3 Leben

Von: The Book Storys Datum: 11. September 2020

Was ich euch bei der Rezension von Band zwei schon gesagt habe, kann ich hier nur wiederholen: Ich bin jetzt schon unheimlich gespannt auf Band vier der Kalifornischen Träume Reihe. Auch wenn dieses Mal alle Bände unabhängig voneinander gelesen werden können ohne dass man sich spoilert, da jede Geschichte in sich abgeschlossen ist, so ist es doch wundervoll jedes Mal nach Kalifornien zurückzukehren und einen neuen Schauplatz kennen zulernen. Dieses Mal verfolgen wir Sophie, welche damals aus dem kleinen und beschaulichen Davis in die Großstadt gezogen ist um dort mehr zu erleben, als auf dem Land. Und das hat Sophie auch geschafft, denn sie ist die Leiterin eines der angesagtesten Restaurants der Stadt, nämlich des Three Seasons. Sophie lebt für ihren Job, denn sie geht in der Rolle des Workaholics auf und ist damit auch sehr glücklich. Natürlich plagen sie oft Gedanken und das schlechte Gewissen, dass sie sich viel zu selten bei ihrer Familie meldet und nicht nur das, denn Sophie hat auch Menschen in Davis zurückgelassen, welche damals eine große Rolle in ihrem Leben gespielt haben. An ihr nagt somit auch das schlechte Gewissen, welches umso schlimmer wird als urplötzlich ihre liebste Großmutter Hattie stirbt. Als wäre das nicht schlimm genug muss Sophie sich einer unglaublich großen Entscheidung stellen, denn ihre Großmutter hat ihr allein die Farm vererbt. Nun liegt es an Sophie sich zu entscheiden, soll sie die Farm übernehmen und sich ihren eigenen Vorwürfen stellen oder fliegt sie wieder zurück und lebt ihr jetziges Leben weiter? Was mir dieses Mal besonders gut gefiel war der Aufbau der Geschichte, denn wir starten nicht mit einem Charakter, welchem die Farm schon gehört und der im Farmleben aufblüht, sondern mit jemanden der einfach in dieses Leben reingeschmissen wird. Ebenso begeistert bin ich auch immer noch von den verschiedenen Sichten, denn die Geschichte wird dadurch noch spannender und vor allem Abwechslungsreich. Denn wir verfolgen in diesem Buch drei Frauen, welche keine unterschiedlicheren Leben führen könnten. Zum einen verfolgen wir natürlich Sophie, aber auch ihre ehemalige beste Freundin Lydia bekommt einen Großteil der Geschichte eine Stimme und zu guter Letzt haben wir noch Alba, sie ist eine legale Feldarbeiterin, welche auf der Farm beschäftigt wird. Natürlich hat in diesem Buch nicht nur Sophie ein Problem oder Probleme die bewältigt werden müssen, denn auch die anderen beiden Frauen haben es nicht leicht. Lydia hat drei Kinder für die sie eine gute Mutter sein will, was nicht immer ganz so einfach ist und Alba wurde an einen Mann verheiratet, denn sie nicht liebt. Es geht hier um noch viel mehr als nur um diese kleinen Punkte, welche ich euch genannt habe. Jedoch sollt ihr die Geschichte selbstverständlich noch allein entdecken können, denn es macht unglaublich viel Spaß. Abgerundet wird das Ganze, wie immer, von dem unglaublich bildlichen und emotionalen Schreibstil, welcher sich merklich mit jedem weiteren Buch entwickelt. Ich liebe es einfach, dass ich mich in die Bücher von Manuela hineinfallen lassen kann, denn gerade diese alltäglichen Probleme, welche sie anspricht, zeigen mir das man sein Leben jeden Tag wertschätzen sollte und lassen den Leser mit einem guten Gefühl und vor allem Glücklich zurück. Diese Bücher sind definitiv nicht schnulzig und nur auf die Liebe fokussiert – nein. Sie sind auf das Leben fokussiert. Was ich immer wieder sagen möchte: Es sind Wohlfühlbücher für Herz und Seele.

Leselust: Mandelglück

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 10. September 2020

Zwei Freundinnen leben in Kalifornien auf dem Land, in der Nähe von Sacramento. Die Oma der einen führt eine Mandelplantage, backt Unmengen Mandelplätzchen und verwöhnt damit nicht nur die Mädchen. Lydia will Mutter werden und denkt an Kinder. Enkelin Sophie möchte an die Ostküste der USA ziehen und studieren. Es kommt so und doch anders: Mandelglück? Mandelglück! Der Titel ist gut gewählt, die drei Hauptfiguren ebenso. Denn außer den beiden Freundinnen, die ihre Pläne verwirklichten, kommt noch die Erntehelferin Alba dazu. Alba steht für eine der vielen mexikanischen Erntehelferinnen, die in den USA legal arbeiten. Ihre Geschichte liest sich als fast unmöglich, aber glaubhaft. Lydia ist zwar Mutter, aber nicht nur. Sophie lebt ein relativ einsames Leben in Boston, merkt davon allerdings weniger als ihre Freundinnen. Ein Todesfall samt Erbschaft lockt sie wieder zur Mandelplantage. Wobei locken das falsche Wort ist. Dabei entspannt sich eine Geschichte über drei Ecken, über den Flurfunk in Kleinstädten und das wahre Leben, die netten und bösen Kleinigkeiten. Der  Schreibstil ist locker-flockig und gleichzeitig sehr einnehmend. Ich fing das Buch gestern Abend an und las es bis ungefähr Mitternacht, den Rest heute in der Mittagspause. Denn die Geschichte ist überhaupt nicht vorhersehbar und sehr charmant erzählt. Die Figuren sind so, dass man sie sich wunderbar  vorstellen kann: Lebenslustig, verständig und ernsthaft - je nachdem, von wem die Rede gerade ist. Drei Erzählstränge driften hinein, manchmal auch durcheinander und alles hat Hand und Fuß. Sehr gut ausgearbeiteter Plot genau und hervorragend erzählt. Da Lydia unter anderem ein Pubertier zuhause hat, kommt auch der Witz und das kleine Drama neben dem großen Albas nicht zu kurz. Lesenswert - weder seicht noch sehr anspruchsvoll - ein Schmöker.

Die Mandelfarm!

Von: Leseratte Austria Datum: 10. September 2020

„Mandelglück“ ein Roman von Manuela Inusa im blanvalet Verlag erschienen. Mit 447 Seiten. Die Geschichte wird aus der Sicht von Sophie, Alba und Lydia erzählt! Sophie, lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Boston. Sie liebt ihren Stressigen Job als Restaurantleiterin. Sie hat vor acht Jahren Kalifornien verlassen und liebt die Großstadt. Allerdings hat sie ihre Eltern und Großmutter Hattie schon lange nicht mehr besucht. Auch hat sie damals ihren Freund Jack und ihre beste Freundin Lydia ohne Abschied zurückgelassen. Seitdem ist alles anders. Großmutter Hattie ist gestorben! Als Sophie das erfährt, will sie eigentlich gar nicht zurück auf die Mandelfarm ihrer Großeltern. Aber ihre Mutter bittet um ihren Besuch. Dort angekommen besuchen sie bald den Nachlassverwalter und es stellt sich heraus, dass Sophie die riesige Mandelfarm geerbt hat. Eine Bedingung gibt es, Sophie muss drei Monate auf der Farm wohnen. Im ersten Moment will Sophie einfach nur weg. Aber von Tag zu Tag gefällt es ihr mehr auf dem Land als sie sich eingestehen will. Sie besucht Jack, der mit ihr einen kleinen Ausflug unternimmt, der allerdings nicht ganz so gut verläuft. Die Vergangenheit holt sie wieder ein. Sophie verpasst den Flug nach Boston und nimmt dies als Zeichen für einen Neubeginn auf ihrer Mandelfarm. Was besonders ist, sie findet einige Nachrichten von Hattie die Sophie aufmuntern und ihr Kraft genau zur richtigen Zeit geben. Wie geht es auf der Farm weiter? Ist Sophie der Aufgabe gewachsen, und etwas stimmt nicht mit dem Vorarbeiter? Vermisst sie die Großstadt oder tut es ihr sogar auf dem Land gut? Sophie empfindet noch immer etwas für Jack, kann daraus noch mehr werden? Mit der Geschichte von Sophie hängen noch Alba, eine Mandelpflückerin und Lydia, ihre beste Jugendfreundin dran. Was verbindet die drei so sehr? Ja die Mandelfarm!! Jede hat ihre eigenen Probleme aber gemeinsam können sie sich helfen und glücklich werden!!! Meine Meinung: Eine wunderbare Geschichte um die drei Frauen. Jede hat mit etwas anderem zu Kämpfen! Es werden einige ernste Themen behandelt und es gibt ein Happy End, das für mich besonders wichtig ist! Die Geschichten sind mit viel Gefühl und Genauigkeit erzählt, ich musste viel Lächeln, lachen und auch fast weinen! Sehr flüssiger Schreibstil und einfach herzerwärmend geschrieben! Das Cover zeigt einen herrlichen Blick auf die Mandelfarm mit ihrer Veranda! 5 von 5 Sternen

Ich finde die Geschichte wunderbar, tolle Sache

Von: Samy Datum: 09. September 2020

Manuela Inusa ist eine meiner Lieblingsautorinnen geworden denn ihre Bücher können mich immer wieder verzaubern, selbst wenn ich sie mehrmals lese. Sie schafft es einfach das man sich in ihren Büchern wohl fühlt. Ich Schreibstil ist immer sehr angenehm und flüssig zu lesen, trotzdem aber intensiv und tiefgründing. Ihre Geschichten sind wunderschön erzählt und die Orte immer malerich beschrieben. Diese Reihe hier hat wieder diesen zauber abbekommen und ich genieße jedes Buch in vollen Zügen. Wie schon bei den anderen Büchern sind hier wieder die Frauen im Mittelpunkt. Hier im Buch erfahren wir mehr über Sophie. Sophie ist der wahnsinn und voller Leben, sie ist aber auch ein Arbeitstier. In ihrem Beruf geht sie voll auf. Ich glaube vom Lesen her am Anfang das sie garnicht mehr weiß was ein Hobby ist. Doch es gibt natürlich auch wieder andere Charakter die man ins Herz schließt. Darunter fällt auch Jack, dieser Kerl ist einfach herzensgut und man muss ihn einfach lieb haben. Selbst wenn er ein fiktiver Charakter ist könnte man sich in ihn verlieben. Tortzdem erfährt man wieder von allem Mädels etwas, man erfährt trotzdem immer das was man wissen muss um die Geschichte zu verstehen. Das kann die Autorin verdammt gut muss ich sagen. Alles ist so wunderbar harmonisch, ich freu mich auf das 4 Buch jetzt.

Man muss die Vergangenheit hinter sich lassen

Von: bookishhearts Datum: 09. September 2020

Bei "Mandelglück" von Manuela Inusa handelt es sich um den dritten Band der Kalifornischen Träume - Reihe der Autorin. Da ich die beiden vorherigen Bände sehr gut fand, war ich auf diesen schon sehr gespannt. Und was soll ich sagen? Auch dieser Band konnte mich direkt in seinen Bann ziehen, da die Autorin es schafft die Leser erneut mit sehr charakterstarken Figuren zu fesseln. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen drei Frauen. Allen voran Sophie, die früher immer ihre Sommer au der Mandelfarm ihrer Großmutter verbracht hat. Als diese stirbt, erbt sie von ihr die Farm. Sophie möchte diese zunächst nicht übernehmen, da sie das Land- gegen das Großstadtleben getauscht hat und sich zum Workaholic entwickelt hat. Aber dann gibt sie dem Leben auf der Farm und der Kleinstadt doch eine Chance. Und dabei werden viele alte Erinnerungen wachgerufen. Auch an ihre alte Kindheitsfreundin Lydia, mit der sie seit ewigen Zeiten keinen Kontakt mehr hatte, als ihre Leben sich in unterschiedliche Richtungen entwickelten. Während Sophie Kariere in der Großstadt gemacht hat, ist Lydia bereits mit siebzehn Mutter geworden und lebt nun das Leben einer Kleinstadtmutter. Als Sophie zurückkehrt nähern die beiden sich wieder an, wenngleich auch alte Vorbehalte immer noch zwischen Ihnen stehen. Die dritte Frau, der in diesem Roman einen größeren Handlungsspielraum eingeräumt wird, ist die junge mexikanische Mandelpflückerin Alma, die von ihren Eltern mit einem Amerikaner verheiratet wurde, damit sie nach Amerika kommen kann. Doch das Leben in Amerika ist nicht das, was Alma sich erhofft hat, zumal die Arbeit auf der Mandelfarm nicht so abläuft, wie Alma sich das erhofft hat und Sophie ahnt. Anfänglich hatte ich so meine leichten Schwierigkeiten mit Sophie, da sie zunächst ziemlich egozentrisch und abgehoben daherkommt. Ich konnte sie mir zunächst in der ländlichen Umgebung nicht so ganz vorstellen, was zum Teil auch daran lag, dass Sophies Unwille anfänglich spürbar war. Im Laufe des Romans vollzieht sie jedoch einen Wandel, so dass man sie nach und nach ins Herz schließt. Sophie ist eine dieser Charaktere, die einfach Ecken und Kanten hat und mehr verbirgt, als es auf den ersten Blick erscheint. Lydia mochte ich generell. Allerdings zerfließt sie stellenweise mir persönlich ein wenig zu sehr in Selbstmitleid. Sie muss gefühlt immer wieder mal ein wenig runtergeholt werden. Ihr starker Familiensinn hat mir jedoch sehr imponiert. Und mit Alma kann man einfach nur Mitleid haben. Das Leben hat ihr einfach nicht gut mitgespielt. Aber sie bleibt dennoch immer zumindest verhalten optimistisch und hofft auf positive Veränderungen. Sie scheint äußerlich ein zartes Persönchen, hat jedoch einen sehr starken Charakter, der immer mal wieder durchschimmert. Im Roman verstecken sich neben einer sehr emotionalen Geschichte auch noch viel tiefergehende Dramen, die nach und nach ans Licht kommen. Die Autorin schafft es dabei diese Dramen ernsthaft und glaubwürdig abzuhandeln und diese wie selbstverständlich in die Haupthandlung zu verweben. Manuela Inusas Schreibstil ist sehr fesselnd. Sie schafft es mit einer locker leichten und emotionalen Sprache zugleich den Spannungsbogen schnell aufzubauen und diesen ziemlich hoch zuhalten, so dass man nicht das Interesse verliert. Lediglich der Schluss war mir persönlich etwas zu knapp abgehandelt. Es überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und für alle Figuren ist plötzlich alles im Lot. Die Kalifornische Träume - Reihe beinhaltet aktuell folgende Bände: 1. Wintervanille 2. Orangenträume 3. Mandelglück 4. Erdbeerversprechen (erscheint Februar 2021) Fazit: "Mandelglück" von Manuela Inusa ist eine schöner Band der Kalifornischen Träume - Reihe, bei dem man sich beim Lesen in die Kulisse verliebt. Man leidet mit den Figuren. Dies ist ein Roman, der zu Herzen geht. Zwar braucht man etwas um mit der Hauptfigur Sophie warm zu werden. Wenn man sie aber ins Herz geschlossen hat, dann möchte man einfach mehr von ihr Lesen. Für mich ist dieser Roman ein absolutes Lesemuss, insbesondere für Fans der Reihe! Note: 2+ (💗💗💗💗)

Top wie immer

Von: U. Pflanz Datum: 04. September 2020

Sophie lebt in der Großstadt und ist Restaurantleiterin. Ihr Privatleben ist daher auf ein Minimum geschrumpft. Als ihre Großmutter Hattie stirbt, erbt sie ihre Mandelfarm im ländlichen Kalifornien. Sophie erinnert zwar sehr viel schönes an die Farm und ihre Großmutter, aber kann sie deshalb ihr ganzes Leben dafür aufgeben? Lydia und Jack helfen ihr bei der Entscheidung… Manuela Inusa gehört zu meinen Lieblingsautoren. Ihr Schreibstil ist einfach herrlich. Sie reißt einen als Leser immer mit. Man hat das Gefühl die Geschichten mitzuerleben. Auch das Setting hatte ich wieder vor meinem inneren Auge.Man bekommt richtig Lust vor Ort zu sein und Mandelplätzchen zu essen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Sie wirken lebendig und haben ihre Ecken und Kanten, was sie sehr sympathisch machen. Und wirken dadurch auch realistisch. Was Freundschaft ist, wird hier auch sehr deutlich gezeigt. Nach so vielen Jahren steht Lydia, Sophie immer noch zur Seite, so wie Jack ihre Jugendliebe. Mir hat dieser Teil der Reihe wieder sehr gut gefallen. Ich hatte das Buch an einem Tag durchgelesen, weil ich es nicht weglegen wollte. Ich freue mich auf den vierten Teil. Daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung und verdiente 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Gelungene Fortsetzung!

Von: Eli`s Bücherecke Datum: 02. September 2020

Ich habe mich unglaublich gefreut, dass es das neue Buch meiner Lieblingsautorin lesen darf. "Mandelglück" ist der dritte Band der Kalifornien Reihe und ich war sehr gespannt, was mich erwartet. In diesem Buch begleiten wir drei Frauen, auf ihrem Weg das wahre Glück zu finden. Sophie erbt eine Mandelfarm, was erstmal eine ziemliche Umstellung für sie darstellt, denn sie ist eigentlich ein Großstadtmensch. Auf dieser Farm, arbeitet Alba, die es sehr schwer hat in ihrem Leben. Außerdem treffen wir auf Lydia, die eine scheinbar perfekte Familie hat, aber nur scheinbar. Doch alle verbindet ein gleiches Schicksal. Ich war auf jeden Fall schon wieder wie verzaubert, als ich angefangen habe zu lesen. Die Autorin hat einem ganz eigen Stil, der es immer wieder schafft mich in seinen Bann zu ziehen. Vor allem lernt man etwas über die Herstellung und Verarbeitung von Mandeln, was ich total interessant fand. Vor allem werden auch wieder ernstere Themen angesprochen, wie Vergewaltigungen und Trennung. Mir hat es fast das Herz zerrissen, als ich Albas Geschichte gelesen habe und vor allem, als ich gestehen habe, das die Autorin das Buch allen Albas auf dieser Welt gewidmet hat. Die Seiten flogen wieder nur so dahin und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Mir hat das Setting der Mandelfarm total gefallen und hat für mich auch ein super heimliches Feeling rübergebracht. Ich habe vor allem Lydia und Alba ins Herz geschlossen. Aber auch Sophie wurde mir im Laufe der Story immer sympathischer. Man merkt, dass sie im Laufe des Buches eine unglaubliche Wandlung durchmacht und immer mehr zu ihrem wahrem Selbst findet. Klar, auch Liebe spielt wieder eine große Rolle. Sind wir mal ehrlich, ohne gehts doch nicht. ;) Für mich war die Geschichte sehr stimmig und ich hatte sehr viel Freude beim Lesen. Super schön fand ich auch, dass Lucinda aus dem zweiten Band "Orangenträume" erwähnt wurde. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, wenn ihr eine leichte sommerliche Geschichte sucht, in der es nicht nur kitschig ist, sondern wo auch ernstere Themen ihren Platz finden. Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung!

Erstaunlicher Roman, den ich so nicht erwartet habe...

Von: Kathrin N. Datum: 01. September 2020

„Sie sah zur Sonne und schloss die Augen, nahm die Wärme in sich auf und ihre Mundwinkel verzogen sich zu einem kleinen Lächeln. Das war selten, zu lächeln hatte sie nicht viel, seit sie nach Amerika gekommen war. Seit sie ihre Heimat Mexico verlassen hatte. Seit sie ihrer lieben Mutter und den vier Geschwistern Lebewohl gesagt hatte, ohne zu wissen, ob sie sie je wiedersehen würde.“ (Auszug S. 35) Herzlich willkommen auf der Mandelfarm, die im dritten Teil der Reihe „Die kalifornischen Träume“ von Manuela Inusa im Mittelpunkt steht. Sie ist Schauplatz einer Freundschaft von Kindesbeinen an, die auf eine harte Probe gestellt wird, als sowohl Lydia als auch Sophie verschiedene Lebenswege einschlagen. Sie ist außerdem Arbeitsplatz von Alba, deren Wunsch es war, einmal in Amerika zu leben und die nun auf brutale Weise lernen muss, daß Kalifornien nicht die Erfüllung ihres Traumes ist. Und sie ist Erinnungsort der ersten großen Liebe zwischen Jack und Sophie, an welchen die junge Erbin nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter mit Unbehagen zurückkehrt. Die deutsche Autorin nimmt sich dieses Mal einem ungewöhnlich schweren Thema an: sie beschreibt das Leben einer mexikanischen Einwanderin, die zwangsweise mit einem älteren Amerikaner verheiratet wurde und für den sie nun den Unterhalt als Arbeiterin auf der Mandelfarm erarbeiten muss. Es geht um Gewalt, Missachtung und Ausbeutung... dagegen können die weiteren Themen einer alten Jugendliebe und einer Mädchenfreundschaft kaum ankommen. Und doch schafft es Manuela Inusa, dass ich mich in alle Erzählstränge hineinversetzen konnte. Der Wechsel zwischen den einzelnen Geschichten gelingt flüssig und vor allem schlüssig. Dies ist auch der ansprechenden Sprache geschuldet, die Bilder vor meinem inneren Auge und passende Emotionen entstehen lässt – erneut packt mich der Schreibstil von der ersten Seite an! Neben den schweren Themen darf aber auch der Genuss – die Leichtigkeit des Lebens - nicht zu kurz kommen und so bekommen wir zum Abschluss des Romans wieder einige lecker klingende Rezepte zum Ausprobieren, die ich mir schon auf meine Back-Todo-Liste gesetzt habe :-) Fazit: Auch wenn Sophies Geschichte mit ihren Verzweigungen ins Arbeitsleben, in die Familie und in die alten Freunschaften im Mittelpunkt steht, so hat Albas Geschichte doch am meisten Eindruck bei mir hinterlassen. Ich bin ehrlich: eine solche hätte ich in einem unterhaltsamen „California-“Roman nicht von Manuela Inusa erwartet und bin daher angenehm überrascht! Das Buch ist unterhaltsam und ergreifend zugleich – daher auch eine absolute Leseempfehlung für alle Fans der „Valerie Lane“-Reihe. Ein Wort noch zum Cover: Es passt sich in der Gestaltung gut in die Reihe ein; gerade durch die Schriftsetzung weiß man sofort, dass man es mit der „Kalifornienserie“ zu tun hat. Die Farbgestaltung ist ansprechend und gefällt mir gut; das Coverbild hat sofort Lust aufs Lesen gemacht!

Drei Frauen und eine Mandelfarm

Von: Stefanie K. Datum: 01. September 2020

"Mandelglück" ist nun schon der dritte Teil in der Reihe Kalifornische Träume und da mir die beiden vorherigen Bücher bisher gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. In diesem Buch begleiten wir die drei Frauen Sophie, Lydia und Alba, die alle miteinander in Verbindung stehen. Sophies Großmutter gehört die Mandelfarm im kalifornischen Davis, sie selbst aber leitet ein Restauran in Boston und kehrt es nach dem Tod ihrer Großmutter auf die Farm zurück. Hier muss sie nun überlegen wie ihr Leben weitergehen soll. Lydia ist die beste Freundin aus Sophies Jugendzeit, aber die beiden haben den Kontakt verloren. Während Sophie Kalifornien verlassen hat, arbeitet und lebt Lydia mit ihrer Familie immer noch in Davis. Alba stammt ursprünglich aus Mexiko und wurde von ihrem Vater mit einem Amerikaner verheiratet. Sie arbeitet auf der Mandelfarm. Ich fand es sehr interessant die Geschichten der drei Frauen, die die Mandelfarm verbindet, zu verfolgen. Besonders interessant und auch berührend fand ich die Geschichte von Alba. Im Vergleich zu ihr haben es Sophie und Lydia mit eher einfacheren Problemen zu tun. Auch das Setting auf der Mandelfarm hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es hier noch ein wenig mehr hätte aufgebaut werden können. Aber insgesamt mag ich die Idee der Reihe run um die verschiedenen Farmen und die Geschichten der Frauen, die auf diesen arbeiten. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Die Mandelfarm

Von: Bambisusuu Datum: 30. August 2020

Das Buch "Mandelglück" ist bereis der 3. Band der wunderschönen Kalifornische-Träume-Reihe von Manuela Inusa. Jeder Roman verbirgt aber eine andere Geschichte und ist in sich geschlossen. Kann also unabhängig voneinander gelesen werden, kann aber auch die Vorgänger nur empfehlen. Im Mittelpunkt des Buches steht diesmal eine Mandelfarm in Kalifornien. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil das Gefühl, den köstlichen Duft der Mandeln zu riechen. Mit tollen Mandel-Rezepten kann man das Mandel-Aroma ganz einfach zu sich nach Hause holen. Sehr schön gemacht! Die Geschichte handelt von 3 Frauen, die ich alle in mein Herz geschlossen habe. Manuela Inusa gelingt es wieder einmal die Gefühle, Sorgen und Erlebnisse authentisch und emotional herüberzubringen. Die Kapitel wechseln die Perspektiven der drei Frauen, sodass man an allen Geschehen gleichermaßen teilnehmen kann. Eins haben die Drei gemeinsam - sie sind auf der Suche nach dem Glück. Sophie probiert sich nach dem Tod ihrer Großmutter Hattie als Führerin der Mandelfarm und erhält dabei tatkräftige Unterstützung. Ihre Freundin Lydia hingegen hat mit familiären Sorgen zu kämpfen und Alba, eine junge Mexikanerin und Mandelpflückerin, hat sich ein besseres Leben in Amerika erhofft. Dadurch kommt es zu Themen, wie Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Der Roman ist aber diesmal mit einer gewissen Ernsthaftigkeit bestückt und nicht ganz so unterhaltsam wie die Vorgänger. Ein Roman, der beeindruckend geschrieben wurde und einen drei wunderbare Frauen begleiten lässt. Das Buch bietet tiefgründige und schöne Lesemomente. Ich freue mich auf Erdbeerversprechen!

Ein absolutes Traumbuch

Von: zauberblume Datum: 30. August 2020

Wieder habe ich ein Buch aus der zauberhaften „Kalifornischen-Träume-Buchreihe“ gelesen. Dieses Mal erleben wir tolle Tage auf einer Mandelfarm in Davis. Und genau hier im ländlichen Kalifornien hat unsere Protagonistin herrliche und unbeschwerte Sommer im Kreise ihrer lieben Großmutter Hattie und ihrer besten Freundin Lydia verbracht. Doch dann zog es Sophie in die Großstadt und hier hat sie in Boston Karriere als Restaurantleiterin im angesagten Threee Seasons gemacht. Sophie lebt nur für ihren Job und ihr Privatleben ist in den Hintergrund geraten. Doch dann passiert etwas Außergewöhnliches. Sie erbt unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie und bei Sophie werden wieder wunderbare Erinnerungen geweckt, an die unbeschwerten Sommer mit Lydia und ihrer Jugendliebe Jack. Aber soll sie wirklich ihren Job, für den sie hart gekämpft hat, aufgeben und die Farm übernehmen? Auf der Mandelfarm wird Sophie von den alten Zeiten eingeholt und auch die kleinen versteckten Zettelchen ihrer Großmutter helfen Sophie, wenn sie wieder einmal ratlos ist. Hat Hattie gewusst, wo Sophie wirklich glücklich ist…. Wow! Wieder wunderbar. Noch jetzt habe ich den Geruch der Mandeln in der Nase, sehe die herrlichen Mandelbäume in ihrer vollen Pracht und dieses tolle Landschaft vor meinem inneren Auge. Und den Geschmack von Hatties Mandelplätzchen habe ich auf der Zunge (da ja das Rezept im Buch vorhanden ist, werde ich diese demnächst ausprobieren). Außerdem lerne ich wieder wunderbare Menschen kennen, allen voran Sophie, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Für mich ist sie eine ruhelose Seele, die sich durch ihren aufreibenden Job in Boston, von allem abgeleckt hat. Schade, dass sie nicht einmal Zeit gefunden hat, ihre Großmutter zu besuchen. Ich erlebe die Verwandlung von Sophie als sie voll in die Geschäfte der Mandelfarm eintaucht und merke, dass sie zu sich selbst findet. Hattie hat schon gewusst, was Sophie braucht. Mutig stellt sie sich auch diesen ungeheuerlichen Vorkommnissen auf der Farm und trifft die richtigen Entscheidungen. Und als sie auf ihre Jugendliebe Jack trifft, ist sofort wieder dieses Knistern zu spüren. Doch können sie sich gegenseitig vergeben und sieht das Schicksal einen Neuanfang für die beiden vor. Toll fand ich auch, dass ihre alte Freundschaft mit Lydia wieder aufgelebt ist, das hat Sophie einfach gutgetan. Eine wundervolle gefühlvolle Geschichte – eine Lesevergnügen der Extraklasse – das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Für mich ein Lesehighlight, bei dem man so herrlich Träumen kann. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne und freue mich jetzt schon riesig auf meine nächste Reise nach Kalifornien.

Kalifornische Träume

Von: karo_liest Datum: 29. August 2020

Sophie ist Restaurantleiterin im Three Seasons, dem angesagtesten Restaurant Bostons. Trotz Karriere und Unabhängigkeit ist sie jedoch nicht wirklich glücklich mit ihrem Leben. Als ihre Großmutter Hattie stirbt, erbt sie deren Mandelfarm in Kalifornien, wo sie als Kind wunderbare Sommer verbracht hat. Das Erbe ist jedoch an gewisse Bedingungen geknüpft. Was soll Sophie tun? Soll sie ihren Job aufgeben und zurück aufs Land ziehen? Und was ist mit ihrer Jugendliebe Jack und ihrer ehemals besten Freundin Lydia? Beide wurden von Sophie sehr verletzt, als diese vor Jahren Kalifornien von heute auf morgen verlassen hatte. "Mandelglück" von Manuela Inusa ist das dritte Buch aus der Reihe "Die Kalifornischen Träume". Es wird aus der Sicht dreier Frauen erzählt: von Sophie, von Lydia sowie von Alba, einer Arbeiterin auf der Farm, die ursprünglich von Mexiko nach Kalifornien kam, um dort ein besseres Leben zu haben.  Das Buch ist ein leichter Sommerroman und mit gut 400 Seiten ein netter Schmöker.  Der Ausgang der Geschichte war für mich jedoch sehr vorhersehbar. Wer keine anspruchsvolle Lektüre sucht und sich lediglich unterhalten lassen möchte, für den ist "Mandelglück" genau das richtige Buch.  Sehr nett sind die Rezepte im Anhang, die im Roman eine Rolle spielen. Auch das Cover ist farbenfroh gestaltet und passt sich wunderbar seinen Vorgängen an.

Drei Frauen auf der Suche nach dem Glück

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 27. August 2020

Sophie hat vor vielen Jahren das ländliche Kalifornien verlassen und ein Leben in der Großstadt vorgezogen. Als ihre Oma Hattie stirbt erbt sie deren Mandelfarm auf der sie viele Sommer in ihrer Kindheit verbracht aht. Sophie ist sehr durcheinander und überlegt was sie tun soll ihren Job aufgeben und das Erbe annehmen oder alles hinter sich lassen und in ihr Leben in der Stadt zurückkehren. Mit der Zeit kehren die Erinnerungen zurück und das Wiedersehen mit ihrer Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen zu Sophies Entscheidung bei ebenso wie die kleinen Nachrichten die ihr ihre Oma hinterlassen hat. Mir persönlich aht es die California Dreams (wie ich sie persönlich nenne) von Manuela Inusa um einiges mehr angetan als ihre Valerie Lane Reihe. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und können so gelesen werden ohne das man die vorherigen Teile gelesen haben muss. Hier in diesem Roman geht es um Sophie die ihre Heimat verlassen aht, einfach weil sie mehr vom Leben erwartet hat und sich nun entscheiden muss wie es für sie weitergehen soll. Lydia hat einen ganz anderen Lebensweg eingeschlagen und ja nun ist es auch an ihr ihr Leben in andere Bahnen zu lenken bzw. über den Tellerrand zu schauen und ihrer alten Freundin Sophie zu helfen die richtige Entscheidung zu treffen. Dann gibt es da noch Alba eine junge Mexikanerin, die sich viel mehr vom Leben gewünscht hat als sie bekommen hat und ja sie kämpft für ein besseres Leben. Mir ist der Einstieg ins Buch relativ leicht gefallen, wobei ich schon etwas Zeit benötigt habe die drei Frauen besser kennen zu lernen um alles besser verstehen und einordnen zu können. Der gesamte Roman ist auf die drei Handlungsstränge von Sophie, Lydia und Alba aufgebaut, da aber zu Beginn eines jeden Kapitels ersichtlich war wer in diesem Kapitel die erzählende Figur ist war dies kein Problem. Trotz der wechselnden Erzählstränge konnte man dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und auch die getroffenen Entscheidungen der drei Frauen waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar. Alba hat in vielerlei Hinsicht das schwerste Schicksal und ich hätte nicht mit ihr tauschen wollen. Hier erfährt man, dass Missbrauch viele Gesichter hat und über das körperliche weit hinausgehen kann. Mir persönlich hat Alba sehr Leid getan und gleichzeitig musste man sie aber auch für ihren Mut den sie aufgebracht hat bewundern. Der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und der gesamte Roman war so nie langweilig oder langatmig, ebenso ist einiges passiert was ich so wirklich nicht erwartet hätte. Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Ich habe lange überlegt welche Figur ich als meine Lieblingsfigur bezeichnen könnte und obwohl ich alle drei Frauen so unterschiedlich sie auch sind in mein Leserherz geschlossen habe ist es doch Sophie mit der ich am meisten gelitten und gelacht habe, vielleicht weil sie eine ebenso enge Bindung zu ihrer Oma hatte wie ich. Die Handlungsorte waren alle so bildlich beschrieben, dass ich sie mir völlig problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte beim Lesen. Alles in allem hat mir dieses Roman wieder sehr gut gefallen und ich habe sehr angenehme Lesestunden mit dem Roman verbracht. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für den Roman.

klare Leseempfehlung

Von: mymagicalbookwonderland Datum: 26. August 2020

Rezension Buchname: Mandelglück: Roman (Kalifornische Träume, Band 3) Autor: Manuela Inusa Seiten: 448 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (17. August 2020) Sterne: 5 Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen Buchstaben im unteren Bereich. Man sieht ein Haus und Bäume und Palmen auf dem Cover. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend. Klappentext: (aus Amazon übernommen) Bäume voller reifer Mandeln und drei Frauen auf der Suche nach dem Glück … Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen … Die zauberhafte Kalifornische-Träume-Reihe bei Blanvalet: 1. Wintervanille 2. Orangenträume 3. Mandelglück 4. Erdbeerversprechen Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Sophie Der Hauptprotagonist ist Jack Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!! Ich liebe einfach die Bücher von Manuela Inusa :-) „Mandelglück“ ist meiner Meinung nach wieder ein absolutes Wohlfühlbuch geworden. Ich hatte richtig viel Spaß mit Sophie, ihrer Jugendfreundin Lydia und ihrer Jugendliebe Jack. Persönlich mag ich am Meisten einfach die Art und Weise von der Autorin. Ich mag es, dass man nur so förmlich durch die Seiten fliegt, ihre angenehme Schreibart. Ihre bildhafte Beschreibung, ihre Charaktere, das Setting. Alles im Allem ist „Mandelglück“ ein richtig tolles Buch :-) Ich kann es nur jedem Empfehlen, der sehr gerne Romane insbesondere Liebesromane liest. Richtig toll ist auch, dass man die Bücher der „ Kalifornische Träume – Reihe“ völlig unabhängig voneinander lesen kann. Meiner Meinung nach hat man eine richtig schöne Zeit auf der Mandelfarm von Sophie. Ich habe es sehr genossen, dass Buch zu lesen. Deshalb bekommt es von mir auch sehr verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Freue mich schon sehr auf die anderen Bücher der Reihe :-)

Mandelglück in der Heimat

Von: Sheena Datum: 26. August 2020

Sophie erbt die Mandelfarm ihrer verstorbenen Großmutter Hattie in der ländlichen Idylle Kaliforniens. Sie hadert noch mit sich, ob sie wirklich ihr Leben in der Großstadt aufgeben soll für die Mandelfarm auf der sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte.Wird aber nun Sophie wirklich ihr altes Leben in Boston aufgeben um den Lebenstraum ihrer Großmutter weiter zu führen? Die Geschichte wird wechselseitig aus Sicht der drei jungen Frauen Sophie, Lydia und Alba erzählt, aber dies stört den Lesefluss nicht im geringsten. Ich muss ja ganz ehrlich sagen, zu Beginn war ich kein Fan von Sophie, sie wirkte auf mich recht kühl und arrogant, aber zum Glück änderte sich meine Meinung über sie sehr schnell im Laufe der Geschichte und so wurde aus der recht kühlen und taffen Sophie ein warmherziger Mensch, der sich auch sehr für das Wohl von anderen einsetzten kann. Lydia die ehemals beste Freundin von Sophie ist inzwischen verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ihre Tochter Gracie die sie sehr früh bekommen hat, steckt nun mitten in der Pupertät und macht es ihrer Mutter nicht immer leicht im Leben. Mein heimlicher Liebling dieser Gesichte war aber am Ende die junge Mexikanerin Alba. Die kein einfaches Leben hatte und einfach nur den Wunsch hatte etwas Glück in ihrem Leben zu haben. Sie schloss ich gleich vom ersten Moment an in mein Herz. Sie wurde von ihrem Vater an einen alten kriegsversehrten Amerikaner verheiratet um so die Chance zu erhalten, Arbeit zu bekommen. Auch Jack, die Jugendliebe von Sophie schloss ich schnell in mein Leserherz. Ein absoluter Traummann der auch noch gut backen kann. Leider hatten die drei Frauen nur sehr wenige Berührungspunkte und gingen ihre Wege in der Geschichte leider alleine. Ich hätte mir mehr gemeinsame Szenen mit ihnen zusammen gewünscht. Auch die ganzen wunderbaren Landschaftbeschreibungen sind der Autorin hier sehr gut gelungen und man fühlte sich live dabei. Ich habe noch immer den Duft von Mandeln und Mandelplätzchen in der Nase und dank dem Rezept im Buch, werde ich diese demnächst einmal backen. Es kommen einige Wendungen vor, die ich so echt nicht erwartet hatte, die aber der schönen Geschichte einen totalen Schwung verleihen hat. Der Schreibstil ist wie immer locker und leicht gehalten und lässt einen die Geschichte flüssig und schnell weglesen. Fazit: Mandelglück ist eine warmherzige und spannende Geschichte auch sie löst bei mir das Gefühl von "Heimkommen und absolut Wohlfühlen" aus. Unbedingt lesen und kaufen!

Ein kurzweiliger Roman mit ernstem Hintergrund unter der Sonne Kaliforniens

Von: Sommerlese Datum: 24. August 2020

Der Roman "Mandelglück" von Manuela Inusa ist der dritte Band der "Kalifornische Träume"-Reihe, der im Blanvalet Verlag erscheint. Sophie erbt die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie in der ländlichen Idylle Kaliforniens. Viele schöne Erinnerungen verbinden sie seit ihrer Kindheit mit dieser Gegend und mit Hattie. Doch inzwischen hat sie sich ein Leben als Restaurantleiterin aufgebaut, bei dem allerdings ihr Privatleben ziemlich leidet. Soll sie ihren Job kündigen und die Farm führen? Die Entscheidung ist nicht einfach, doch dank der Freundschaft ihrer Freundin Lydia aus Kindertagen und dem Auftauchen ihrer Jugendliebe Jack, findet sie schnell wieder Gefallen an dieser zauberhaften Gegend. Die Geschichte wird wechselseitig aus Sicht der drei Frauen Sophie, Lydia und Alba in der 3. Person erzählt. Im Leben jeder dieser Frauen verstecken sich Licht und Schattenseiten und wir erleben, welche Wege zum Glück führen und welche Schicksale sich dahinter verbergen. Nach Hatties Tod macht sich Sophie mit der Führung der Farm vertraut und findet sofort Anschluß dank ihrer Jugendliebe Jack und ihrer Freundin Lydia, die nie weggezogen ist und inzwischen drei Kinder hat und ihren zweiten Mann. Diese Freundschaften geben Sophie Halt und Unterstützung, die sie sehr zu schätzen weiß. Lydia hat ihre große Liebe gefunden, die Probleme liegen bei ihr im Alltag mit den drei Kindern, besonders die pubertierende Gracie macht ihr Sorgen. Gracie ist ein aufmüpfiger Teenager, sie sehnt sich nach ihrem leiblichen Vater und macht daraus kein Geheimnis. Alba ist eine junge Mexikanerin, die von ihrem Vater für Dollars und Zigaretten an einen alten kriegsversehrten Amerikaner verkauft, bzw. verheiratet wird. Mit dieser Ehe öffnet sich für Alba der Korridor zum amerikanischen Arbeitsmarkt. Doch so verlockend das aus der Ferne aussehen mag, es wird für sie die reinste Hölle. Manuela Inusa haucht ihren Figuren immer wieder Leben ein, sie erscheinen mit Gefühlen, Hoffnungen und Sehnsüchten, aber auch mit Sorgen, die auch andere Frauen betreffen. Leider sind die Berührungspunkte der Frauen eher locker geknüpft. Für mich waren nicht alle Frauen gleich interessant. Am meisten hat mich Albas Schicksal interessiert, ihr Leidensweg aufgrund ihrer Armut hat mich sehr berührt und tief betroffen gemacht. Mit Sophie habe ich nicht so viel anfangen können, ihre Suche nach Liebe ist eher seicht als interessant. Mehr Anteil nahm ich da schon an Lydias Leben, wie sie ihre Patchworkfamilie auf die Reihe bekommt, ist nicht einfach, Unterstützung findet sie dabei von ihrem Mann Rex. Die Mandeln spielen in diesem Roman natürlich eine große Rolle, wir erfahren einiges über die Produktion und Verarbeitunges und es gibt ein Rezept von Hatties leckeren Mandelplätzchen, wonach Sophie die ganze Farm absucht. Ob sie es am Ende findet, wer weiß! Für die Leserinnen gibt es dieses Rezept im Buchdeckel und im Anhang noch zwei weitere, die ebenfalls Mandeln enthalten. Dieser Roman ist für mich nicht unbedingt ein Wohlfühlroman, viel mehr hat er den Anspruch, Problematik von mexikanischen Einwanderern aufzuzeigen. Viele versuchen auf illegalem Weg einzureisen, erhoffen sich gut bezahlte Arbeit und wollen mit dem Lohn ihren Familien in Mexiko helfen. Sie träumen von einem Leben im reichen Amerika, leider werden viele nicht glücklich, sondern ausgebeutet oder sind ohne Rechte ihrem Arbeitgeber hilflos ausgeliefert. Dieser Roman ist Liebesroman und Spannungsroman zugleich. Das Schicksal Albas lag mir sehr am Herzen, die Sorgen der anderen Frauen verblassten dagegen fast gänzlich. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten.

gute Geschichte mit einem Gefühl nach Mandeln

Von: Blumiges Bücherparadies Datum: 22. August 2020

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut, denn man kann die Protagonisten (Alba, Sophie und Lydia) gut nachvollziehen und fühlt förmlich mit ihnen mit. Es ist reich an Emotionen, die gut dem Leser übermittelt werden. Jede der drei Protagonistinnen haben ihre eigenen Schwierigkeiten, die sie bewältigen müssen, obwohl es von außen nach einem erfüllten Leben ausschaut. Man sieht förmlich die unterschiedlichen Leben, die von drei starken Frauen, aber gut gehandhabt werden. Zum einen Alba, die aus Mexiko stammt und anfangs dachte, dass es in Amerika alles besser sein würde, aber jetzt ist sie "nur" Mandelpflückerin. Lydia ist zwar glücklich mit ihrer Rasselbande und ihrem hauptsächlichen Job als Ehefrau und Mutter, aber es ist schlichtweg viel Arbeit und keiner hat Nachsicht mit ihr. Ihre ehemalige beste Freundin Sophie ist ein wahrer Workalcoholicer und arbeitet ständig, weshalb sie nur noch für ihre beste Freundin Hyazinth Zeit hat und sonst für nichts. Diese Reise über das Leben der Frauen hat mich viel zum Nachdenken gebracht. Man reflektiert anhand dieser Geschichten auch sein eigenes Leben und kann dadurch ein besserer Mensch werden oder sein Leben besser wertschätzen. Zudem hat man verschiedene Arten, wie man Mandeln verarbeiten kann kennen gelernt als auch wie anstrengend die Produktion der Mandeln zu seinem endgültigen Produkt ist.

Ein mitreißendes Buch

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 22. August 2020

Liebe möchte im Heute gelebt werden und keine Erinnerung auf dem verstaubten Dachboden unseres Gestern bleiben. by lesehungrig Zur Handlung: Der Tod von Sophies Großmutter beschert ihr die Mandelfarm in Kalifornien, die sich so weit entfernt wie der Mond, von ihrem aktuellen Leben befindet. Wird sie den Mut haben, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, damit sie eine Zukunft haben kann? Die Figuren: Sophie Kendrick ist 32 Jahre alt und eine energiegeladene Frau, die entschlossen ihre Karriere verfolgt. Sie arbeitet in Boston in einem angesehenen Restaurant als erfolgreiche Restaurantleiterin. Darüber vergisst sie ihr komplettes Privatleben – Freizeit Fehlanzeige. Sophie hat mich sofort von sich überzeugt. Mir gefällt ihre taffe Art und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Lydia Donahue hat drei Kinder und ihren Heimatort Davis in Kalifornien nie verlassen. Mit ihrem Nachwuchs habe ich jede Menge Spaß – in dieser Familie pulsiert das Leben und die Probleme, die dazugehören. Jack, Sophies Jugendliebe, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ein Traummann zum Knuddeln, Begehren und ja, diese Art Mann darf Frau sich leider selber backen. Und dann ist da Alba, 24 Jahre alt und für mich die wichtigste und bewegendste Figur in dieser Geschichte. Sie musste ihre mexikanische Heimat verlassen und ihr Schicksal schnürt mir oft den Hals zu. Alba ist bildschön, blitzgescheit und voller Hoffnung, als sie Amerika erreicht. Die Umsetzung: Inusa hat die Geschichte bemerkenswert aufgezogen. Sie wird aus den Perspektiven von Sophie, Lydia und Alba in der 3. Person geschildert, wobei jede Figur ausreichend Raum erhält, bevor wieder gewechselt wird. So habe ich keinerlei Probleme, ins Buch hineinzufinden und mich mit ihnen zu identifizieren. Ihre Schicksale verweben sich still und leise miteinander. Kurze Rückblenden, die sich harmonisch einfügen, sorgen dafür, das ich Hattie kennen- und lieben lerne und habe Respekt vor ihrer jahrelangen harten Arbeit. Sie war Sophie eine wundervolle Großmutter. Mandelglück ist ein Buch, das ich in den wenigen Lesepausen überallhin mitnehme, in der Hoffnung, meine Nase doch darin versenken zu können. Die Story ist nicht nur leicht und locker, denn es liegt immer wieder eine Schwere in den Zeilen, die mich erschüttert und verstummen lässt. An einigen Stellen gehe ich in die Knie und ertrage es kaum, was ich lese, doch ich halte durch, für Alba und für alle Frauen dort draußen, die Ähnliches durchleiden müssen. Das Buch spricht meine Sinne an, denn der köstliche Mandelduft zieht sich verführerisch durch die Seiten. Ich werde unbedingt eines der Rezepte nachbacken. Mein Fazit: Mandelglück ist mehr als nur ein Liebesroman. Es ist eine warmherzige und spannungsvolle Geschichte, die ein schweres Thema aufgreift, dabei berührt, mich fordert und mit tollen Entwicklungen belohnt. Das Setting ist grandios und ich rausche mit einem Kopfkino in bester HD-Qualität durch die Seiten und lese es an einem Tag durch. Im Buch entdecke ich leckere Rezepte, von denen ich zwei fest ins Auge gefasst und eines sofort umgesetzt habe. Hatties Mandelplätzchen sind sehr gehaltvoll, aber megalecker. Inusa hat definitiv einen neuen Lese-Fan gewonnen. Von mir erhält „Mandelglück“ 5 eindrucksvolle Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Berührende, warmherzige und unterhaltsame Geschichte

Von: Fanti2412 Datum: 07. September 2020

„Mandelglück“ ist der dritte Teil aus der Reihe „Kalifornische Träume“. Jeder Teil kann jedoch einzeln gelesen werden. Sophie verbrachte als Kind und Jugendliche viele schöne Sommer auf der Mandelfarm ihrer Großmutter und viel Zeit mit ihrer besten Freudin Lydia. Auch ihre Jugendliebe Jack lernte sie dort kennen. Aber dann entschied sie sich für eine berufliche Karriere in der Stadt und kehrte nur noch selten auf die Mandelfarm zurück. Oft haderte sie mit sich, weil sie ihre geliebte Großmutter so selten sah und nur ab und zu mit ihr telefonierte. Dann erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großmutter Hattie plötzlich verstorben ist. Sie kehrt zur Beerdigung auf die Mandelfarm zurück und erfährt kurz darauf, dass Oma Hattie ihr die Mandelfarm vererbt hat, mit der Bedingung, dass sie mindestens drei Monate dort leben muss. Schnell trifft Sophie auch ihre ehemals beste Freundin Lydia wieder und auch Jack kreuzt ihren Weg, da er ein Diner in der kleinen Stadt führt. Wie wird Sophie sich entscheiden? Manuela Inusa erzählt hier eigentlich gleich drei Geschichten, nämlich die von Sophie, die von Lydia und auch die von Alba, einer jungen Mexikanerin, die auf der Mandelfarm arbeitet. Alle drei Geschichten hängen zusammen bzw. die drei Frauen sind miteinander verbunden. Kapitelweise wechselt sich die Perspektive auf eine der drei Frauen. Jede der drei Frauen führt ein anderes Leben. Sophie ist eine viel beschäftigte Businessfrau in der Großstadt. Lydia ist glücklich verheiratet und hat drei Kinder. Sie geht in ihrer Mutterrolle auf und arbeitet teilzeit in der Firma ihres Mannes. Probleme hat sie mit ihrer pubertierenden ältesten Tochter Gracie, deren leiblicher Vater nicht Lydias Ehemann ist. Alba wuchs in Mexiko in ärmlichen Verhältnissen auf und träumte immer davon, in Amerika ein besseres Leben zu führen. Nachdem ihr Vater sie mit einem älteren amerikanischen Kriegsveteran zwangsverheiratet hat, erfüllt sich zwar ihr Traum, in Amerika zu leben, aber ihr Leben ist längst nicht so, wie sie es sich erträumt hat. Sie muss den Lebensunterhalt für sich und ihren Mann mit schwerer Arbeit auf der Mandelfarm verdienen. Die Geschichten der drei Frauen haben mich auf unterschiedliche Weise berührt. Lydias Handlungsstrang ist die Geschichte einer Patchwork-Familie, mit Schwierigkeiten, wie sie im Leben manchmal auftauchen können. Aber es war schön zu erleben, wie schnell Lydia ohne jegliche Vorbehalte auf Sophie zugeht und die alte Freundschaft wieder aufleben lässt. Sophie selbst erschien mir anfangs etwas oberflächlich. Auch wenn sie wunderbare Erinnerungen an ihre Oma Hattie und die Sommer auf der Mandelfarm hat, denkt sie nur an ihren Job und möchte die Farm eigentlich verkaufen. Erst als sie zufällig Botschaften von Hattie entdeckt, die diese im Haus hinterlassen hat, beginnt bei ihr Prozess des Nachdenkens und sie beschäftigt sich mit dem Gedanken, wie ihr Leben auf der Farm sein könnte und welche Verantwortung sie jetzt gegenüber all den Arbeitern auf der Farm hat. Als sie sich mit der Geschäftsführung der Farm vertraut macht, erfährt sie auch, dass es etliche illegale Arbeiter gibt und sie lernt auch Alba kennen. Albas Schicksal hat mich am meisten berührt. Sie wollte nur ein besseres Leben in Amerika und war auch bereit, dafür zu arbeiten. Aber nun wird sie von ihrem Ehemann auf schlimme Art und Weise ausgenutzt und wie eine „Sklavin“ behandelt. Es war schön zu erleben, wie sich die drei Handlungsstränge mehr und mehr verknüpfen. Lydia ist trotz eigener Sorgen so warmherzig und unterstützt Sophie wo immer sie kann. Aber auch Sophie beginnt sich zum Positiven zu verändern und übernimmt Verantwortung. Sie geht auch mehr auf die Menschen zu, die es gut mit ihr meinen und überdenkt ihr Leben. Wie schon erwähnt, hat mich Albas Schicksal sehr berührt. Die Autorin zeigt an Albas Beispiel das Schicksal vieler mexikanischer Einwanderer in Amerika auf, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben ins Land kommen und dann feststellen müssen, dass sie von Ehepartnern oder auch Arbeitgebern gnadenlos ausgebeutet werden. Ich habe sehr mit Alba gehofft, dass sich für sie alles zum Besseren wendet. Gut gefallen hat mir, wie lebendig Manuela Inusa ihre Figuren darstellt und deren Gedanken, Gefühle und Hoffnungen zum Leser transportiert. Auch die Stimmung die sie durch das schöne Setting im ländlichen Kalifornien erzeugt, gefällt mir gut und sie trägt dazu bei, dass der Roman trotz eines ernsten Themas, eine gewisse Leichtigkeit hat. Natürlich spielen auch die Mandeln eine große Rolle und daraus werden einige Köstlichkeiten hergestellt. Das Rezept zu Oma Hatties Mandelplätzchen und zwei weiteren Leckereien gibt es im Anhang des Buchs. Dieser Roman ist mehr als ein leichter Wohlfühlroman, denn er behandelt ein wichtiges Thema, was einige Spannung bietet. Dazu erzählt er sehr warmherzig eine Familiengeschichte und auch die Liebe spielt eine schöne Rolle. Diese schöne Mischung hat mich begeistert und mir fesselnde und unterhaltsame Lesestunden geboten! Fazit: 5 von 5 Sternen

Potenzial wurde nicht ausgeschöpft

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 24. August 2020

Nach dem super tollen zweiten Band, "Orangenträume", freute ich mich auf den neuen Band der "Kalifornische Träume"-Reihe. Doch der Einstieg in diesen dritten Band fiel mir schwer. Erst dachte ich, es liege einfach daran, dass ich ihn unterwegs begonnen habe und durch mehrmaliges Umsteigen im ÖV immer wieder kurz unterbrechen musste. Jedesmal musste ich mich aber wieder neu orientieren - wer jetzt, wo jetzt, was jetzt? Aber auch später fand ich nicht so wirklichen Zugang zu den drei Frauen, deren Geschichte in "Mandelglück" erzählt wird. Jede für sich war jeweils eine interessante Frau: Lydia, Mutter dreier Kinder und frühere Freundin von Sophie. Sophie, Restaurantleiterin in Boston, die die Mandelfarm ihrer Grossmutter Hattie erbt. Alba, die junge Mexikanerin, die auf Hatties Mandelfarm arbeitet. Jede dieser Frauen hätte einen eigenen Roman verdient. Stoff wäre genügend da. Dass sich dieser Roman ja hauptsächlich, laut Klappentext jedenfalls, um Sophie drehen soll, wurde in meinen Augen nicht gut herausgearbeitet. Mit ihr wurde ich auch nicht wirklich warm, einzig die Szenen in denen sie bestimmte Zettel findet, brachten sie mir ein wenig näher. Lydia war sympathisch, war aber logischerweise mit ihren eigenen Problemen sehr beschäftigt und hatte auch ein wenig Angst vor dem Wiedersehen mit Schulfreundin Sophie. Am intensivsten empfand ich Albas tragische Geschichte. Quasi verkauft und verheiratet mit einem älteren Amerikaner arbeitet sie viel zu hart. Ich erwartete einen Roman, bei dem die Charaktere zusammen treffen und gemeinsam die Geschichte bestreiten. Doch die drei Frauen, von denen die Kapitel abwechselnd erzählten, hatten nur wenige Berührungspunkte und gingen ihre Wege alleine. Ich hätte mir mehr gemeinsame Szenen gewünscht. So wie ihre Leben beschrieben wurden, war mir das zu wenig überzeugend. Gerade zum Beispiel bei dem Konflikt mit Lydias Tochter Grace wären mehr Sätze nötig gewesen, der Konflikt kratzte nur an der Oberfläche - ebenso die Storys von Sophie und Alba. Bei allen drei Frauen-Geschichten fehlte es an Tiefe, da hätte man mehr heraus holen können - die Figuren an sich hätten es geboten. Erst am Ende agieren einige der Frauen zusammen. Der Schluss war schön, deshalb runde ich einen halben Punkt auf. Fazit: "Mandelglück" hätte Potenzial, welches nicht ausgeschöpft wurde und mich deswegen nicht zu überzeugen vermochte. 3.5 Punkte.