Debbie Macomber

Schneeflockenträume

Schneeflockenträume Blick ins Buch

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Josie Avery hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat, schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken, und es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür …

Das kann sie deutlich besser

Von: TemptationLady Datum: 10. November 2019

Die Geschichte spielt im hohen Norden von Alaska, kurz über dem Polarkreis. Palmer lebt dort seit er geboren wurde und kann sich nicht vorstellen, in einer Großstadt zu wohnen und zu arbeiten. Er ist ein Naturbursche, wie er im Buche steht. Er trägt gern Karohemden, kann kräftig zupacken. Das hat auch Josie bemerkt, die ein halbes Jahr dort in einem Restaurant gearbeitet hat, bevor sie jetzt eigentlich wieder nach Seattle gehen wollte, weil dort ihre neue Stelle auf sie wartet. Josie weiß, was sie will, und dafür kämpft sie auch mit allen Mitteln, dabei ist es ihr egal, ob sie mit ihrem Verhalten jemanden verletzt oder nicht. Erst viel später denkt sie über ihr Verhalten nach, bereut es eigentlich, fühlt sich aber andererseits doch im Recht. Josie hat ihr Herz an Palmer verloren und umgekehrt auch, doch es passt ihr so gar nicht in den Kram, als Palmer ihr einen Heiratsantrag macht, will er sie doch auf der Insel halten, die im Winter von der Außenwelt abgeschnitten ist. Josie ist so überrumpelt, das sie die letzte Fähre am nächsten Tag verpasst und gibt Palmer die Schuld. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: einmal von Palmers Seite her und dann von Josies Seite. Trotz das die Perspektiven wechseln, konnte ich so gar nichts mit den Charakteren anfangen. Sie waren für mich, gerade Josie, viel zu oberflächlich und hatten für mich keine Tiefe. Ich hatte mich auf einen schönen Roman gefreut, der kurzweilig ist. Die Umgebung stimmte schonmal. Aber ich habe nach 120 Seiten das Buch abgebrochen, denn ich hatte echt Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen. Ich wollte sie nicht weiter verfolgen, wenn ich das Buch mal aus der Hand legte. Schade eigentlich, denn eigentlich schreibt Debbie Macomber sehr gute Bücher. Mein Fazit: Leider gibt es hier wirklich nur 1 Stern, denn nur die Landschaft konnte es nicht rausreißen.

Ich kann also sagen, soweit ist die Geschichte ganz süß aber nicht richtig rund

Von: Samy Datum: 05. November 2019

Ein weiteres kleines süßes Buch der Autorin, das kannte ich schon von ‘Leise rieselt das Glück’. Doch leider konnte mich diese Geschichte nicht so mitnehmen wie die eben erwähnte. Hier bei diesem Buch merkt man einfach das die Geschichte ausbaufährig sit aber irgendwie nicht ausgebaut wurde. Es fehlt an vielen Stellen einfach das gewisse etwas. Es kommt einem so vor als hätte die Autorin die Sätze beendet weil sie das Buch nciht hätte länger schreiben dürfen. Das macht leider die Geschichte etwas kaputt. Es wirkt abgehackt und nicht zuende gebracht. Die Geschichte hat viel Potenzial aber es wurde nicht ausgeschöpft. Doch die Idee und die Geschichte selbst ist wirklich sehr schön, auch wenn einfach das gewisse etwas fehlt. Die Autorin kann sehr gut schreiben und das merkt man an sehr vielen Stellen. Da ist es wie in all ihren anderen Büchern. Man wird von der Geschichte gepackt und hat den drang nicht aufzuhören. Dann kommt aber wieder eine Stelle wo man denkt das etwas fehlt und ist aus der Geschichte wieder raus. Ein paar mehr Seiten hätte den Buch gut getan denke ich. Nebend er Geschichte gibt es ja auch die Charaktere im Buch, diese sind einfach wieder toll ausgearbeitet von der Autorin. An den Charaktern liegt es nicht das hier was fehlt. Diese passen in diese kleine Geschichte.

Eine große Enttäuschung von Debbie Macomber - Schneeflockenträume,Schneeflockenträume - das kann Debbie Macomber deutlich besser

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 03. November 2019

Inhalt Josie Avery hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat, schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken, und es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür … (Quelle: Blanvalet ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Josie hat nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Kochausbildung zwar einen Job gefunden, muss aber eine gewisse Zeit überbrücken, bevor sie ihn antreten kann. Also beschließt sie nach Alaska zu gehen und sobald es dort in die Winterpause geht zurückzukehren. Ihre Zeit ist um und sie freut sich schon auf den neuen Lebensabschnitt Zuhause. In Alaska zu bleiben stand nie zur Debatte, auch nicht als sie sich mit dem Künstler Palmer anfreundet und sich in ihn verguckt. Umso überraschter ist sie als er sie bittet zu bleiben. Was fällt ihm nur ein, denn in Alaska hat sie keine Karrierezukunft und ihre Ausbildung wäre verschwendet. Als sie dann das letzte Schiff verpasst macht sie ihn dafür verantwortlich, obwohl es ihre eigene Dummheit war. Aber schließlich findet sie ihren Weg zurück in die Heimat… Josie ist kein angenehmer Zeitgenosse und mir tat Palmer so leid. Sie behandelt ihn wie einen zurückgebliebenen Hinterwäldler als er sie bittet zu bleiben und macht ihn für ihre Fehler verantwortlich. In der Heimat merkt sie dann, wie unglücklich sie ihre Karriere sie macht und springt bei der ersten Gelegenheit wieder mit Palmer zurück nach Alaska. Josie muss man einfach nicht verstehen. Palmer liebt sein gemütliches und beschauliches Leben in dem kleinen Örtchen in Alaska. Was ihm fehlt ist eine Frau. In den Sommermonaten hat er zwar eine kleine Auswahl, aber im Winter sieht es mehr als mau aus. Als Josie als Saisonkraft auftaucht ist es um ihn geschehen und das Örtchen versucht die beiden zu verkuppeln. Nach dem Sommer gehen alle davon aus, das Josie selbstverständlich bleiben wird und sind entsetzt als diese ihre wahren Pläne kundtut. Palmer wird alleine zurückbleiben und lässt sich auf eine Fernbeziehung ein, nachdem sie ihn für seine Pläne mit ihr zur Schnecke macht… Auch mit Palmer bin ich einfach nicht warm geworden, denn er lässt sich von Josie unterbuttern ohne sich zu wehren. Das er sich um Josie nach ihrem Weggang überhaupt noch bemüht, fand ich nicht nachvollziehbar. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Palmer und Josie, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Was für eine Enttäuschung und ich bin entsetzt, wie schlecht Debbie Macomber schreiben kann. Dieses war mit Abstand eines der plattesten und oberflächlichsten, das ich je von ihr gelesen habe. Es gab so viele Logikfehler, über die ich mich aufregen könnte. Wer hinterlässt sein Hotel mit Gästen (!!!) alleine im Winterschlaf und haut für sechs Monate ab? Machen die Gäste das Hotel dann winterfest und schließen alles ab? Dann das Thema mit „ich komme nicht von der Insel runter für sechs Monate“ und das große Rumgeheule bevor Palmer einen „Buschflieger“ aus dem Hut zaubert, der ausnahmsweise für viel Geld einen Platz anbietet und im Laufe der Geschichte fliegen Jack und Palmer munter Hin und Her mit dem Piloten. Ich fand die Grundidee dieser Geschichte toll, da hätte man eine tolle Wintergeschichte zaubern können, wenn man es gewollt hätte. Es gibt einige interessante Nebencharaketere: Jack, der hauptsächlich nur ans Essen denkt, dem man aber etwas mehr Charakter hätte verpassen können, oder Angie, die Autorin. Außerdem fehlte es mir einfach an Vorgeschichte – die Geschichte beginnt mit der Abreise von Josie. Was davor passiert ist, erfährt man zwar in kurzen Rückblenden, aber eben nur ein, zwei Momente. Insgesamt eine enttäuschende, oberflächliche und gefühllose Liebesgeschichte, die ich nicht weiterempfehlen kann.

Ein netter Roman für zwischendurch, aber kein Highlight.

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 19. October 2019

In dem neuen Roman "Schneeflockenträume" von Debbie Macomber geht es dieses Mal hoch ins ferne Alaska. Dort arbeitet Josie Avery für eine Saison als Köchin in einer Lodge, bevor sie zum Winter ihren neuen Job bei einem Spitzenkoch in Seattle anfängt. Wo die Liebe hinfällt, wenn man sie nicht einplant. Und das lag nicht nur an dem wundervollen Ort Ponder, sondern auch an Palmer. Der hatte die Abgeschiedenheit gewählt und arbeitete als Kunstschmied. Der Ort lebte von der Saison. Ansonsten war es über die Wintermonate dort sehr einsam. Um irgendwo hinzugelangen, gab es nur als Transportmittel ein Kleinflugzeug. Obwohl Palmer während der ganzen Zeit immer daran gedacht hatte Josie einen Antrag zu machen, irgendwie lief es gründlich daneben. Und zu allem Unglück verpasst Josie die letzte Fähre, um nach Seattle zu kommen. Für Josie war der Job dort die Chance ihres Lebens und ihr Traum sowieso. Nun musste sie zwei Wochen ausharren, bis sie die Möglichkeit hatte heim zu kommen. Die sechzehn Kapitel werden wechselnd von Josie und Palmer erzählt. Man ist gleich mitten drin im Geschehen. Und wenn man die Augen schließt, befindet man sich direkt vor Ort. In erster Linie ist es eine Beziehungsgeschichte, die darum geht, inwiefern man bereit ist für die Liebe Veränderungen im Leben zuzulassen. Und es sind die Menschen, die Landschaft, die der Geschichte schöne Momente geben. Wozu auch die kauzige Charaktere Jack gehört, der Josie nicht gehen lassen will. Der Grund, sie kann so wunderbar kochen. Doch diese muss ihre Erfahrung in Seattle machen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Und wenn man liebt, sich ein Weg findet, der beide Seiten glücklich macht. Halt auch mit Kompromissen. Fakt ist: Eine nette Geschichte, die für ein paar entspannende Lesestunden sort. Allerdings für mich ist der Roman eher Mittelmaß, Die Autorin kann es besser. Und das nicht nur aufgrund der Tatsache, dass das Buch nur (!) 272 Seiten hat, war es stellenweise langatmig. Zeitweise lief die Handlung so ab, wie man es fast erahnen konnte.

ein nettes Weihnachtsbuch

Von: Ulla Leuwer Datum: 14. October 2019

Meine Meinung: Auf der Suche nach passenden Büchern zur Winter/Advents/Weihnachtszeit wurde ich durch das hübsche Cover auf dieses Buch aufmerksam. So kam es, dass ich Josie und Palmer kennen lernte, die in der Ich-Form wechselweise erzählten, was sie erlebten, dachten und wie sie sich fühlten. Josie ist eigentlich ein Stadtkind, lernt aber in den sechs Monaten das ruhige durchaus zu schätzen. Palmer ist ein Mann, der nach Alaska gehört. Tja und diese beiden lernen sich kennen und kommen sich näher, aber wie soll das weitergehen. Die Ratschläge und Ideen von Jack sind zwar oft lustig aber nicht immer hilfreich. Debbie Macomber hat in ihrem Buch eine nette Geschichte erzählt. Nichts aufregendes und es war auch nicht unbedingt etwas neues, was den Inhalt betraf. Aber es war nett zu lesen und am Ende gab es einige schöne Überraschungen. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, allerdings finde ich den Buchtitel nicht so passend. Fazit: Wer ein nettes unterhaltsames Weihnachtsbuch lesen möchte, wird mit diesem wahrscheinlich gut versorgt sein. Ich will jetzt nicht behaupten, dass es mich umgehauen hat, aber es war auch nicht so, dass ich es abbrechen musste. Einfach eine leichte Lektüre für zwischendurch, wo durchaus auch noch Potential für mehr gewesen wäre.

In die Liebe kochen!

Von: Leseratte Austria Datum: 24. September 2019

„Schneeflocken Träume“ ein Roman von Debbie Macomber im blanvalet Verlag erschienen. Mit 268 Seiten. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Palmer und Josie geschrieben. Josie hat vorübergehend einen Job in Alaska als Köchin angenommen. Denn in einem halben Jahr wird sie eine tolle Stelle in einer Gourmetküche bei einem Spitzenkoch in Seattle antreten. Sie ist selbst sehr erstaunt, dass es ihr in dem abgeschiedenen kleinen Ort in Alaska, nämlich in Ponder, so gut gefällt. Vor allem wegen Palmer, der dort lebt und seinem Handwerk, dem schmieden von Schwertern nachgeht. Josie und Palmer verbringen viel Zeit miteinander und es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen. Fast schon etwas Liebe schwingt mit. Auch viele Freunde hat Josie gefunden, einer davon ist Jack der ihr essen zum Himmel lobt. Er ist für sie wie eine Vaterfigur geworden. Als es Zeit wird Alaska zu verlassen, überlegt Palmer wie er Josie hier halten kann. Er macht ihr einen Heiratsantrag an ihrem letzten Abend. Allerdings lehnt Josie ab, da sie ihren Traum Job in Seattle annehmen will. Der Antrag spukt ihr so derart im Kopf umher, dass sie nicht einschlafen kann. Sie nimmt eine Schlaftablette und verschläft deshalb die Abfahrt aus Ponder. Ponder ist nur im Sommer zu bereisen. Im Winter leben nur sehr wenige Menschen hier. Auch die Lodge in der sie gearbeitet hat, schließt für 6 Monate. So, das war nun die letzte Möglichkeit nach Hause nach Seattle zu reisen. Sie ist sauer und schnauzt sogar Palmer an. Josie muss dringend ihren Job antreten, wie wird sie nach Hause zurück reisen können? Wird der Job dann noch frei für sie sein? Wenn Ja, wie geht Palmer mit ihrer Abreise um? Oder freut er sich sogar, dass sie verschlafen hat? Wie geht es mit ihrer Freundschaft oder sogar Liebe weiter? Ist der Traum Job in Seattle wirklich so ein Traum? Meine Meinung: Josie und Palmer müssen auch ihre eigenen Wege gehen können, nur dann können sie miteinander Glücklich werden. Diese Geschichte ist super romantisch, charmant, liebevoll und vor allem spannend geschrieben. Dieser Jack hat eine tolle Rolle und ich würde auch gerne die ganzen tollen Menüs kosten und essen. Der Titel und das Cover sind süß! Allerding könnte der Titel auch etwas mit essen zu tun haben. 5 von 5 Sternen

Wunderschöne Winter-Weihnachtsgeschichte

Von: zauberblume Datum: 23. September 2019

In ihrem neuen Buch bzw. Büchlein "Schneeflockenträume" entführt uns die Autorin Debbie Macomber in den hohen Norden der USA, und zwar nach Alaska. Hierher hat es nämlich unsere Protagonistin Josie Avery für einige Monate verschlagen. Anschließend will sie in Seattle endlich ihren Traum wahr werden lassen und bei einem Sternekoch in seinem angesagten Restauraant als Köchin arbeiten und noch einiges lernen. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass sie ihr Herz an diesen kleinen beschaulichen Ort verliert. Sie ist fansziniert von dieser wilden, ungebändigten Landschaft. Hier in Ponder lernt sie liebenswerte Menschen, allen voran Palmer kennen und es fällt ihr schwer Abschied zu nehmen. Und als sie wieder in Seattle ist, kommen ihr Zweifel, ob ihre Entscheidung richtig wahr. Ich war etwas überrascht, als ich dieses kleine Büchlein gesehen habe, aber es hat meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. Die Autorin ist bekannt für ihre warmherzigen Geschichten. Besonders die Beschreibung von Alaska, dieser wilden Landschaft und unbeschreiblichen Natur und alles noch dazu im Winter, hat mich total begeistert. Und dann lerne ich ja noch äußerst liebenswerte Menschen kennen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Allen voran Josie, die mit großer Begeisterung in der Lodge gekocht hat und in Jack - einem Urgestein - einen glücklichen Abnehmer gefunden hat. Außerdem spielt ja auch die Liebe in dieser Geschichte eine große Rolle. Und zwar knistert es gewaltig zwischen Palmer und Josie, aber wie soll eine Beziehung funktionieren? Palmer liebt seine Heimat und kann sich ein Leben an einem anderen Ort nicht vorstellen und Josie will in Seattle ihren Traum erfüllen. Das kann doch nicht funktionieren. Doch es wäre ja nicht die Weihnachtszeit, in der nicht ab und an ein Wunder geschieht. Schon das traumhaft Cover hat mich verzaubert. Und diese Wohlfühlgeschichte, die zwar leider etwas kurz war, habe ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Ein herrliches Lesevergnügen, für das ich gerne 5 Sterne vergebe.

Schneeflocken und Träume sucht man vergebens

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 01. October 2019

Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Debbie Macomber fast immer schöne Romane mit tollen Charakteren, nachvollziehbaren Handlungen ohne oberflächliche Beschreibungen schreibt. Leider nicht in "Schneeflockenträume" - auf den ersten Seiten bin ich ziemlich erschrocken, wie platt die Geschichte daher kommt. Nach der Hälfte der 272 Seiten wurde es zwar besser, das haut die Story aber nicht raus. Mich dünkte der Roman extrem oberflächlich, und hörte sich kaum nach Debbie Macomber an. Die Geschichte hätte unheimlich Potential, aber das wurde nicht genutzt. Die Lodge, in der Josie in den letzten sechs Monaten als Köchin gearbeitet hat, macht dicht für den Winter. So wie es im Roman beschrieben wurde, klingt es sehr unglaubhaft. Es müsste doch erst mal gründlich geputzt werden, in der Küche, den Zimmern, den Wohnungen. Die Lebensmittel aufgebracht, entsorgt; die Heizungsanlage auf Sparmodus oder ganz ausgestellt, das Haus schnee - und eventuell tiersicher gemacht werden. Doch die Besitzer verlassen das Haus frühmorgens mit den letzten Gästen. "Schliess einfach die Türe, wenn du gehst" - ernsthaft? Auch wenn Ponder im Winter eine Geisterstadt ist: es braucht mehr, als einfach die Türe nur abzuschliessen, bevor die Lodge sechs Monate unbewohnt bleibt. Den Charakteren fehlt es ebenso an allem: Jack denkt nur immer ans Essen, sehr unpassend ganz oft - so ein Charakter finde ich nicht mal so schlimm, nur fehlte mir das liebevolle, mit dem man so eine Figur sonst ausstattet, damit man dessen Ungehobeltheit nicht übel nimmt. Palmer und Josie sollen verliebt sein, doch das merkte man ihnen nicht an. Mir fehlten Gespräche und Beschreibungen wie Josie und Palmer Zeit miteinander verbrachten. Oder zumindest Erinnerungen an Situationen, die sie zusammen erlebt haben. Eine Handvoll Sätze - mehr Einblick bekommen die Leserinnen nicht. Stattdessen wird Josie die Frage aller Fragen mehr als nur unbeholfen gestellt: die hört sich an, als ob Palmer einfach eine Frau zuhause braucht, die für ihn da ist, damit er den Winter nicht alleine verbringen muss. Gefühle und Sehnsucht sucht man vergebens. Auch fand ich Palmers Job nicht passend für einen Mann, der sechs Monate im Jahr nicht oder nur äussert schwer, erreichbar ist. Der Roman spielt in einem winzigen Nest in Alaska, an einem See. Im Winter wohnen gerade noch eine Handvoll Leute dort, es gibt weder eine Fähre noch eine Autostrasse, mit der das Dorf erreicht werden kann. Nur per Kufenflugzeug und auf Bestellung ist Ponder im Winter erreichbar. Mir reichten die Erzählungen von Angie nicht, um mir das Leben vor Ort vorzustellen. Ich persönlich kann es mir schon vorstellen - es muss karg und einsam sein im Winter, Essen nur aus der Gefriertruhe, kein frisches Gemüse, die Umgebung wahrscheinlich zauberhaft, still, voller Schnee, viele Tiere in den Wäldern, eine rauhe Wildnis - aber die Autorin konnte mir all das in "Schneeflockenträume" nicht vermitteln. Fazit: Locker zu lesen, aber Emotionen, Charaktere mit Tiefgang, Schneeflocken und Träume sucht man vergebens in diesem oberflächlichen und enttäuschenden Roman. 2 Punkte.