Clare Empson

Eines Tages für immer

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Buch

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2000: Nach außen hin wirkt Lukes Leben perfekt – wäre da nicht eine Frage, die ihn seit Kindertagen umtreibt: Wer ist seine leibliche Mutter? Als er nach langer Suche schließlich vor dem Anwesen der Malerin Alice steht, ahnt er nicht, dass deren tragische Geschichte nicht nur bei ihm alte Wunden aufreißen wird.
1972: Eigentlich sollte es nur ein ausgelassener Konzertbesuch werden, doch als die 19-jährige Kunststudentin Alice das erste Mal auf Jacob Earl trifft, ist es um sie geschehen. Der Sänger der Band Disciples ist nicht nur unglaublich talentiert und gut aussehend, ihn umgibt auch etwas Geheimnisvolles, dem Alice sich nicht entziehen kann. Aus einer stürmischen Affäre wird bald ein gemeinsames Leben, doch Alice’ Familie und Freunde sind gegen eine Verbindung der beiden. Jacob sei zu ungestüm, zu wankelmütig und würde sie für seine Karriere im Stich lassen. Entgegen aller Widerstände versuchen Alice und Jacob zusammenzuhalten. Aber manchmal sind selbst die größten Hindernisse nichts gegen das, was das Schicksal für einen vorgesehen hat …

Wie viel Wahrheit kann Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen? Dramatische Liebesgeschichte trifft auf spannenden Pageturner!

Emotionale Familiengeschichte über Adoption

Von: Booklove15_11 Datum: 13. May 2021

1972 Als die 19-jährige Kunststudentin Alice den Sänger der Band Disciples zum ersten Mal singen hört, ist sie hin und weg vom talentierten, gut aussehenden Jakob. Auch Jakob ist sehr begeistert von Alices künstlerische Gabe und obwohl zwischen die beiden etwas Altersunterschied gibt, ist die Anziehungskraft stärker als alles. Nach einer stürmischen Affäre wurde in kurze Zeit ein gemeinsames Leben. Doch nicht alles so läuft, wie sie sich gewünscht hatten... 2000 Der 27-jähriger, frischgebackener Vater Luke ist glücklich mit seiner kleinen Familie und seitdem er seinem Sohn in den Armen hält, beschäftigt ihn eine Frage aus seiner Kindheit mehr denn je: Wer sind seine leiblichen Eltern? Doch als er seine leibliche Mutter Alice findet, ahnt er nicht, dass das Wiedersehen einige alte Wunden aufreißen wird... Seitdem ich das Debütroman „Zweimal im Leben“ von Clare Empson gelesen hab, habe ich sehnsüchtig auf das neue Buch gewartet. Leider muss ich ehrlich zugeben, dieses Mal hat mich die Autorin nicht so mitgenommen wie in ihrem ersten Buch. Der Einstieg war schwierig für mich und bis ich mich in die Geschichte zurechtgefunden hab, habe ich fast 100 Seiten gelesen. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen und wo ich die Kapitel aus der Vergangenheit sehr gerne gelesen hab, haben die in der Gegenwart mich nicht begeistert. Was mich aber am meistens am Buch genervt hat, ist: in jeden Abschnitt in der Gegenwart gibt es Hinweise über die Vergangenheit, sodass die Autorin sich selbst spoilert. Obwohl das Buch mich nicht hundertprozentig überzeugen konnte, war es trotzdem eine gefühlvolle Familiengeschichte, welche zwar düster aber gleichzeitig spannend ist.

Pointiert, tiefgründig und mit großartigem Spannungsbogen

Von: Kathrin N. Datum: 03. May 2021

Ein Jahr nach ihrem großartigen Debütroman „Zweimal im Leben“ bekommen wir von Clare Empson erneut einen psychologischen Liebesroman zu lesen. Dieses Mal geht es um Luke, der bisher seine Adoption nicht aufarbeiten konnte und erst, als er Vater wird, seine leibliche Mutter findet. Parallel dazu erfahren wir in einer weiteren Zeitebene – den Siebzigern – was seine leibliche Mutter vor seiner Geburt erlebt hat und warum es letztendlich zur Adoption kam. Aber es geht meines Erachtens nicht um die Adoption an sich – hierzu werden Informationen nur angerissen – sondern um die Gefühlswelt der beiden Hauptpersonen Luke und Alice. Geschickt baut die englische Autorin die emotionale Spannung auf, lässt beide Personen mal stark miteinander agieren, mal scheint man zwei Geschichten zu lesen. Unterstützt werden die beiden von wichtigen Begleitpersonen und einem zentralen Mittelpunkt... Mehr mag ich gar nicht erzählen, da – wie auch schon im ersten Band – die Dramaturgie auf Verlauf und Inhalt des Romans aufbaut. Ich habe mich sehr auf den neuen Roman gefreut, der auch äußerlich einen hohen „Empson-Wiedererkennungswert“ hat, da sich Cover von Roman 1 und 2 bis auf die Grundfarbe ähneln. Die Übersetzung ist erneut gelungen und stimmig (auch wenn es sich nicht um die gleiche Übersetzerin wie beim ersten Roman handelt). Der Titel lässt sich zweideutig interpretieren und passt wirklich gut. Alles in allem ein wunderbarer Roman, der ebenso wie der Debütroman lange nachhallt und den ich gerne noch mal in die Hand nehmen werde. Ich hoffe sehr, bald mehr von Clare Empson zu lesen, denn ich mag ihren pointierten Schreibstil, der tiefgründig ist und ihren klugen, mit großem Spannungsbogen ausgezeichneten Aufbau sehr.

Kann die Wahrheit alles zerstören?

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 30. April 2021

Lukes Leben scheint auf den ersten Blick perfekt zu sein, doch er fragt sich immer woher er kommt. Luke wurde adoptiert und macht sich auf die Suche nach seiner biologischen Mutter und hofft so auf Antworten, doch dann passiert etwas womit wohl niemand gerechnet hat. Eigentlich wollte Alice nur ein Konzert besuchen im Jahr 1973 als sie auf den Musiker Jacob trifft. Die Beiden beginnen eine stürmische Affäre obwohl Jake etwas Geheimnisvolles umgibt. Sie halten gegen alle Widrigkeiten fest zusammen bis dann etwas passiert mit dem niemand gerechnet hat. Mir war von Anfang an klar, dass es sich hier um einen Roman handelt der nicht unbedingt leicht wird zu Lesen und so habe ich ihn mit viel Respekt begonnen zu Lesen. Es geht hier um einen jungen Mann der sich auf die Suche nach seiner biologischen Mutter macht und hofft Antworten auf seine Fragen zu erhalten, was er dann bekommt hätte er wohl nicht gedacht. Alice dagegen erlebt das ganz große Glück, doch viel zu schnell holt sie der Alltag ein und sie muss erkennen es wird nicht einfach werden. Aber die schwerste Entscheidung steht ihr noch bevor und wird wohl ihr weiteres Leben beeinflussen. Leider ist mir der Einstieg ins Buch nicht sehr leicht gefallen und ich wurde bis zum Schluss mit beiden Figuren des Romans nie so richtig warm. Der Roman war auf die Handlungsstränge von Luke in der Gegenwart und Alice in der Vergangenheit aufgebaut. Luke und sein Verhalten konnte ich nachvollziehen auch wenn mir manches doch etwas suspekt vorgekommen ist. Mit Alice dagegen wurde ich weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart so richtig war, als junge Frau war sie mir zu Naiv und später war sie mir nicht ganz koscher wobei ich das nicht mal beschreiben kann was mich da gestört hat. Den zwei Handlungsstränge konnte ich immer gut folgen nur leider konnte ich nicht alle Entscheidungen so leicht nachvollziehen, aber dies ist ja auch immer Ansichtssache des Lesers. Die Spannungsbögen waren beide bis zum Schluss gespannt und ja ich gebe zu mit dem was dann passiert ist hätte ich so auch nicht gerechnet weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart. Mir ist es relativ leicht gefallen mir die Handlungsorte vor dem inneren Auge entstehen zu lassen beim Lesen da alle sehr anschaulich beschrieben waren. Auch die verschiedenen Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sich diese während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte. Ich habe mit dem Roman informative Lesestunden verbracht, nur obwohl ich wusste dass es kein leichtes Thema ist wurde ich nie so richtig warm und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für das Buch.

Dümpelte vor sich hin

Von: Buchglueck Datum: 25. April 2021

"Eines Tages für immer" ist ein Roman von Clare Empson und erschien 2021 als Taschenbuch mit 480 Seiten im blanvalet Verlag der Penguin Random House Gruppe. Das Buch erzählt die Geschichte von dem mittlerweile erwachsenen Luke, der als Baby adoptiert wurde, und seiner leiblichen Mutter Alice. Dazu wechselt mit jedem Kapitel die Sicht und die Zeit: Luke -> Gegenwart, Alice -> Vergangenheit. Durch die ständigen Wechsel fiel es mir zunehmend schwerer eine Emotion zu den Protagonisten aufzubauen. Auch das Verständnis für manche Handlung der Charaktere blieb bei mir stellenweise immer mal wieder aus und machte es mir schwer "am Ball" zu bleiben. Der Anfang begann relativ vielversprechend, deutete dann allerdings relativ schnell an in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird, wodurch das dramatische Ende mich nicht sonderlich überrascht hat. Insgesamt dümpelte nach meinem Geschmack alles zu lang auf einer Stelle, wodurch die Motivation auf das Buch oft nach ließ. Generell fand ich die Themen "Adoption" und "Depression" im Roman zu stark negativ behaftet. Während letzteres sehr klischeehaft für manche Protagonisten vorgeht, so wird ersteres mit Zitaten über den Kapiteln immer stärker ins schlechte Licht gerückt und auch vermeidlich positive Aspekte von Luke während der Handlung durch seine Erlebnisse zerschmettert. Durch viele Aspekte des Buches konnte es mich auch mit dem Showdown zum Schluss nicht überzeugen. Daher kann ich nach meiner Meinung "Eines Tages für immer" nicht empfehlen und bewerte den Roman mit lediglich 2 Sternen.

Eine berührende und traurige Liebesgeschichte

Von: tessas_buchwelt Datum: 22. April 2021

Das war für mich irgendwie mal eine ganz andere Geschichte. Eigentlich ja zwei Geschichten, denn einerseits gab es die klassische Liebe zwischen Mann und Frau, die hier so emotional beschrieben wird, dass man sich sowohl für die beiden freuen als auch mit ihnen leiden kann... Andererseits ist da die zweite Geschichte und die ist etwas Neues für mich. Zum Einen ist mit Luke ein Mann in der Hauptrolle und zum Anderen habe ich noch nicht wirklich etwas über das Thema gelesen. Das Kennenlernen zwischen Adoptivkind und seinen leiblichen Eltern ist mir gefühlsmäßig völlig neu und ich konnte mich nur schwer in die Protagonisten hineinversetzen. Mir wurden leider auch hier und da die Verbindungen der einzelnen Personen ein wenig zu oberflächlich beschrieben: Die Beziehungen zwischen Adoptivmutter und Adoptivkind war beispielsweise zu Beginn des Buches eine komplett entgegengesetzte wie dann am Ende und diese Entwicklung konnte ich irgendwie nur schwer nachvollziehen. Dennoch war es eine unglaublich rührende Geschichte über die große Liebe, über das Leben, dass nicht immer fair und gerecht ist, über Abschied und Trauer und natürlich über die Familie! Für alle, die bewegende und traurige Liebesgeschichten mögen, gebe ich gern eine Leseempfehlung.

Eines Tages für immer

Von: Kunstwelt-Svenja Datum: 21. April 2021

Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Im Jetzt lernen wir Luke und seine Familie kennen und begleiten ihn zu seinem ersten Treffen mit seiner leiblichen Mutter. Der zweite Zeitstrang beschäftigt sich mit seiner Mutter Alice, die Kunst studiert und sich in einen unglaublich talentierten Sänger verliebt. Doch beide ahnen nicht, dass die tragische Geschichte nicht nur alte Wunden aufreißen wird... Die Lektüre war unglaublich mitreißend, tragisch und emotional geladen. Die Autorin schafft es gekonnt, einen die Trauer, Verzweiflung und Sehnsucht der Protagonisten mitfühlen zu lassen. Die kurzen Kapitel erzeugen eine starke Spannung. Zudem werden aber auch ernste Themen wie Depressionen und Adoption behandelt. Sehr interessant fand ich außerdem die Einblicke in die Kunst- und Musikszene der 80er Jahre. Einziger Kritikpunkt ist die Ausgangslage von Luke. Es scheint ein wenig so, als hätte er vor dem Buch nicht richtig existiert. Im Verlauf des Buches entwickelt er sich zwar stark und macht einige Erfahrungen, doch ihm fehlt die Vorgeschichte. Auch konnte ich die Beziehung zu seiner Adoptivmutter nicht ganz nachvollziehen. Anfangs sind sie distanziert, am Ende ein Herz und eine Seele. Ich hätte gerne mehr über die Adoptivmutter Christina erfahren!

Packend und tiefgründig

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 18. April 2021

Die Wahrheit kann mit einem Schlag Zerstörung bedeuten, doch Unwissenheit zermürbt langsam, quälend langsam und nicht minder toxisch. Für mich ist es das erste Buch von Clare Empson und es trifft mich mit einer Wucht, die nicht vorhersehbar war. Zur Handlung: Luke ist adoptiert und auf der Suche nach seinen Wurzeln. Erstaunlicherweise wird er fündig und genau dort setzt die Geschichte ein. Die Umsetzung: Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, (1972 und 2000) die sich durch kurze Kapitel abwechseln, was ich grandios finde, da ich so nie den Faden einer Zeit verliere. Die Story bietet jede Menge Konfliktpotential, das ich nicht immer sofort erkenne. Die Figuren sind vielschichtig und gut ausgearbeitet, die Dialoge kostbar und an einigen Stellen Trost spendend. Empson verzichtet auf jeden Schnickschnack in ihrer Schreibweise und bringt alles prägnant auf den Punkt. Ihr Schreibstil ist knackig und weitestgehend flüssig zu lesen. Manchmal findet sich am Kapitelanfang aus Lukes Sicht ein Textauszug von Joel Harris, der mit wenigen Worten eine Situation zusammenfasst, die wohl genau so häufig zutrifft. Gelegentlich überläuft mich davon beim Lesen eine Gänsehaut und dann stoße ich mich an einer Pauschalisierung, die ich ablehne. In „Eines Tages für immer“ geht es um die große Liebe, tragische Ereignisse und den Zusammenhang der Vergangenheit mit der Gegenwart. Ich bin begeistert, mit welcher Leichtigkeit mich Empson durch die Seiten zieht, in denen das Leben tobt, doch nach einer Weile wird es immer dunkler. Das Buch habe ich an einem Tag durchgelesen und es ist nötig, alles sacken zu lassen, damit die Botschaft seine Kraft entfalten kann, und in diesem Buch stecken einige bedeutende Erkenntnisse. Die Geschichte wird aus den Ich-Perspektiven von Alice und Luke im Präsens geschildert. Das Thema Kunst spielt eine wichtige Rolle und wird exzellent eingebunden. Mein Fazit: „Eines Tages für immer“ ist keine leichte Kost und ein Buch nach meinem Geschmack. Tiefgründig, facettenreich und gegen Ende sprachlos machend, nimmt mich die Story mit. Das Lesen wühlt mich auf und bewegt etwas in mir. Ich liebe es, wenn mich eine Geschichte zum Nachdenken bringt und genau das gelingt Empson. Die Spannung kommt fast immer aus den Figuren und bleibt bis zum Schluss hoch. Für mich liest sich alles authentisch und ich identifiziere mich mit jeder Figur. Ich habe eine Lovestory erwartet und bekomme so viel mehr. Zweifelsohne ein Gewinn für Herz und Seele, trotz der Schwere der Thematik. Ich vergebe 5 eindrucksvolle Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Ein sehr packender Roman

Von: nancygth90 Datum: 18. April 2021

In diesem Buch geht es um einen Jungen Mann namens Luke der nun im Jahr 2000 zum ersten Mal auf seine leibliche Mutter Alice trifft. Diese hatte ihn als Baby zur Adoption freigegeben. Luke ist mittlerweile 27 und selbst stolzer Vater des kleinen Samuel. Alice lernt nach kurzer Zeit ihren kleinen Enkel und ist so hin und weg von ihm, dass sie sich kurzerhand als Tagesmutter anbietet. Luke und seine Freundin nehmen dieses Angebot sehr gerne an, was sich bald als großer Fehler erweißt! Außerdem erzählt uns Alice immer abwechselnd aus dem Jahr 1973 ihre leidenschaftliche Liebesgeschichte mit dem Sänger Jacob. __________________________________ Das Buch gefiel mir sehr gut! Ich war von der ersten bis zur letzten Seite von der gesamten Story gefesselt! Es blieb das gesamte Buch über so spannend dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ich konnte sehr gut mit beiden Protagonisten mitfühlen! Luke der auch jetzt noch als junger Erwachsener nach mütterliche Liebe sowie Stabilität sucht. Aber auch Alice die in ihrem Leben so viele dramatische Dinge erleben musste. Jedes Kapitel wurde Abwechselnd von Luke und Alice erzählt. Sehr interessant fand ich dann im laufe des Buches immer wieder einen Einblick in die Kunstwelt sowie in die Musikbranche bekommt. Auch ernstere Themen wie Depressionen, frühere Homophobie, Adoption. All das in einem einzigen hervorragenden Roman! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! ❤

Wird in mir nachklingen...

Von: Igela Datum: 17. April 2021

Luke ist 27 Jahre alt und Vater von Samuel, der ein paar Monate zuvor zur Welt gekommen ist. Durch die Geburt seines kleinen Sohnes rückt für Luke die Frage nach seiner leiblichen Mutter in den Vordergrund. Seine Freundin Hannah ermuntert ihn, nach der Frau, die ihn als Baby weggegeben hat, zu suchen. Luke findet seine biologische Mutter Alice, die als Malerin arbeitet und nimmt mit ihr Kontakt auf. Alice wurde als knapp 20-jährige schwanger von ihrem Freund Jacob und sah sich nach einer Wendung in ihrem Leben gezwungen, ihr Baby zur Adoption freizugeben. Luke und Alice nähern sich einander an und beide müssen tiefe Wunden aus der Vergangenheit aufarbeiten, um die Chance zu haben, eine Beziehung aufbauen zu können. Das Thema Adoption ist in dieser Geschichte allgegenwärtig. Auf zwei Erzählebenen wird die Geschichte des adoptieren Luke und seiner biologischen Mutter erzählt. Einmal in der Gegenwart im Jahr 2000, als Luke die Suche nach seiner Mutter aufnimmt, sie schlussendlich kennenlernt und merkt, dass er nicht einfach dort anknüpfen kann, wo seine Mutter vor 26 Jahren ihr Band trennen musste. Und dann 1972 als Alice sich als junge Kunststudentin verliebt, schwanger wird und die Entscheidung treffen muss, ob sie ihr Kind aufziehen kann oder nicht. Die beiden Stränge sind klar strukturiert und so erfährt man in der Gegenwart vor allem Lukes Gefühle und sein Leben als Familienvater. Alice spielt darin zwar eine Rolle, bleibt jedoch eher im Hintergrund. Sehr gefesselt hat mich die Tatsache, wie trotz eines angenehmen Lebens bei Adoptiveltern, Luke stets ein wichtiger Teil gefehlt und wie ihn das in seinem ganzen bisherigen Leben geprägt hat. Hier wurden sehr viele psychologische Erkenntnisse zu Adoptionen und die Folgen eingearbeitet und man spürt die hervorragenden Recherchen. Bei Kapitelbeginn in der Gegenwart bekommt man zudem Zitate aus „Wer bin ich? Das verborgene Trauma adoptierter Kinder von Joel Harris „ zu lesen. Diese Zitate haben mich berührt und nachdenklich gemacht. In den Kapiteln, die in der Vergangenheit handeln, steht dann Alice im Vordergrund. Hier bekommt man eine Liebesgeschichte, die in der Künstlerszene seinen Ursprung hat. Mir waren die etlichen Passagen über Malerei zu detailliert beschrieben. Wenn die Autorin sich hier zurückgehalten hätte, wäre das Buch perfekt gewesen. Ich muss dazu sagen, dass ich in diesem Thema weder bewandert bin, noch, dass es mich sonderlich interessiert. Nach und nach kristallisiert sich heraus, was mit Lukes Vater war. Die Autorin hat hier ein Tempo, hin zur Auflösung gewählt, das mich das Buch kaum mehr hat aus der Hand legen lassen. Die Auflösung dann hat mich erschüttert und überrascht. Die Verbindung der beiden Zeitebenen ist das Zusammentreffen zwischen Alice und Luke. Oft werden in der Gegenwart Dinge erwähnt, die man dann in einigen Kapiteln später in der Vergangenheit „erlebt“. Im Wissen mit den Details aus der Vergangenheit machen Handlungen einzelner Figuren in der Gegenwart Sinn. Die Geschichte entwickelt eine Tragik, die mich erschüttert hat. Das Buch bietet vielen Themen eine Heimat. Verarbeitung und Verlust des eigenen Kindes, Adoption und seine Folgen, aber auch Akzeptanz zu gleichgeschlechtlicher Liebe und sogar eine Prise Psychothriller in der Gegenwart. Sehr gelungen fand ich auch, wie das Thema Depression eingeflochten wurde. Ich hatte zu Beginn einige Schwierigkeiten mit den Figuren. Im Lauf der Handlung konnte ich sie jedoch gut verstehen. Ihre Reaktionen, Handlungen und auch Gefühle machen im Rückblick betrachtet sehr viel Sinn. „Eines Tages für immer“ ist ein Buch, das in mir nachklingen wird!

Eines Tages für immer

Von: Lesejunkie_Ela Datum: 15. April 2021

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Alice in der Vergangenheit (27 Jahre) und Luke in der Gegenwart. Allerdings, so muss ich gestehen, ist es mir schwer gefallen, in die Geschichte abzutauchen. Das Lesen der Abschnitte / Kapitel gestaltete sich schwierig, da diese sehr kurz waren und oft an den ungünstigen Stellen endeten sodass es nicht möglich war, die Geschichte flüssig zu lesen. Zudem wurde mir dadurch die Spannung genommen. Ich habe mich sehr durch das Buch gequält und bin nun froh, dass ich es beiseite legen kann. Die Thematik des Buches wird sehr nüchtern und emotionslos beschrieben. Auch die Protagonisten sind mir zu farb- & leblos skizziert. Bis zum Ende hin erscheinen sie mir unnahbar. Fazit: Leider wurde meine Erwartung an diese Geschichte nicht erfüllt.

Emotionales Leseerlebnis

Von: Marion von Buchlieblinge Datum: 15. April 2021

Meine Meinung: Oh wow, was für ein Buch! Zu Beginn dachte ich, dass die Geschichte ungewöhnlich harmonisch und ruhig los geht, denn Luke hat seine leibliche Mutter gefunden. Sie scheinen gut klar zu kommen und eigentlich steht einer gemeinsamen Kennenlernzeit nichts im Weg. Die ein oder andere Ungereimtheit ist mir zwar aufgefallen, aber ich habe es darauf geschoben, dass ich die beiden erstmal näher kennen lernen muss, um alles zu verstehen. Das Buch wird abwechselnd von Luke und Alice erzählt. Lukes Handlungsstrang berichtet über die Geschehnisse in der Gegenwart. Alice erzählt nach und nach ihre Geschichte, die im Jahr 1972 beginnt. Dieser Wechsel ist ungemein spannend, denn alles fügt sich im Laufe der Zeit perfekt ineinander. Beide Handlungsstränge sind darüber hinaus wahnsinnig interessant, aber auch ziemlich aufwühlend. Denn je mehr ich – sowohl von Alice als auch von Luke – erfahren habe, umso mehr hat mich die Geschichte der beiden berührt. Luke war mir von Beginn an sehr sympathisch. Er hat eine tolle Freundin und einen kleinen Sohn, die er beide sehr liebt und mit denen er mehr als glücklich ist. Dass er das als adoptiertes Kind nicht immer war, wird schnell klar. Umso mehr habe ich mich für ihn gefreut, dass er nun seine leibliche Mutter kennen lernen durfte. Bei Alice war die Sache mit der Sympathie schon ein wenig schwieriger. Denn in der Gegenwart war ich ihr gegenüber immer mal wieder sehr zwiegespalten, denn ihr Verhalten war für mich nicht immer nachvollziehbar. Je mehr ich allerdings über sie und ihre Vergangenheit erfahren habe, umso mehr hat sie mich berührt. Eigentlich reichen ja schon zwei Protagonisten, die das Herz des Lesers bewegen, würde ich sagen. Doch auch Jacob Earl hat eine ganz besondere Geschichte zu erzählen, die mir von allen Schicksalen in diesem Buch wohl die größte Gänsehaut bereitet hat. Über die Handlung möchte ich gar nichts verraten, denn dieses Buch sollte jeder Leser ganz unvoreingenommen auf sich wirken lassen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es mich tief berührt hat und ich wohl schon lange nicht mehr so viele Tränen während des Lesens vergossen habe. Auch nach Beendigung lässt mich das Schicksal der Protagonisten kaum los. Ich denke nicht nur über Adoptionen und ihre Auswirkungen auf die betroffenen Menschen nach, sondern auch über viele andere Dinge, die so wichtig sind im Leben und uns für immer prägen. Mein Fazit: „Eines Tages für immer“ von Clare Empson ist eine sehr bewegende Geschichte rund um das Thema Adoption, die mich in ein absolutes Gefühlschaos gestürzt hat und noch lange nachhallen wird. Ein absoluter Pageturner, der mit jeder gelesenen Seite intensiver und ergreifender wurde. Darüber hinaus ist es unglaublich toll erzählt und voller besonderer Charaktere. Für mich ist das Buch ganz und gar keine leichte Kost, aber ein wahres Lese-Highlight, das ich absolut weiterempfehlen möchte.

Zwiegespalten

Von: mypatronus.is.a.book Datum: 12. April 2021

•Meine Meinung• Da der Klappentext schon sehr viel und gut vom grundsätzlichen Inhalt und der Thematik erzählt möchte ich bei dieser Rezension auch wirklich nur auf meine Meinung zum Gelesenen eingehen und keine weiteren inhaltlichen Dinge besprechen. Also grundsätzlich muss ich sagen, dass mir die Geschichte im großen und ganzen gefallen hat. Ich mochte den Wechsel zwischen der „Gegenwart“ und damit hauptsächlich Lukes Gedanken und der Vergangenheit und damit hauptsächlich Alice Gedanken und Gefühlen. Dadurch wird die Geschichte irgendwie von hinten aufgerollt ohne die Spannung rauszunehmen und das hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es außerdem gut das die Geschichte genau an dem Punkt beginnt von dem auch der Klappentext erzählt, man braucht also keine Angst haben gespoilert zu sein, auch wenn der Klappentext auf den ersten Blick sehr ausführlich wirkt. Die Art und Weise wie Claire Empson die Empfindungen und Erlebnisse ihrer Charaktere beschreibt hat mich sehr berührt und auch teilweise echt zum Nachdenken angeregt. Der Schreibstil ist sehr malerisch und schön und hat viele Bilder in meinem Kopf entstehen lassen, was ich sehr mochte. Ich lese eigentlich eher Liebesgeschichten im Jugendbuch-Bereich, wozu ich dieses Buch keineswegs zuordnen würde. Das war/ist dann wahrscheinlich auch der Grund warum es mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Ich wollte mich mal an etwas „erwachseneres“ wagen und das war vielleicht nicht der richtige Weg. Ich denke das mir die Geschichte besser gefallen hätte, wenn ich mich öfter in dem „Genre“ bewegen würde. So war es mir ein bisschen zu erwachsen und mir kam dieser jugendliche Leichtsinn (trotz vorhanden) ein wenig zu kurz, was ich aber tatsächlich mehr mir als der Geschichte zuschreiben möchte. •Empfehlung• Ich möchte dieses Buch dennoch jedem empfehlen der Liebesromane die nicht aus dem Jugendbuch-Bereich kommen gern liest und dabei auch die Spannung und das Drama keineswegs missen möchte, denn das bietet diese Geschichte auf jeden Fall. Auch wenn ihr wie ich lieber jugendlichere Geschichten lest könnt ihr hier gern reinschauen, denn durch die „Zeitsprünge“ wird auch an vielen Stellen von jüngeren Protagonist/innen gesprochen, was dann auch meine liebsten Parts waren.

Berührendes Familiendrama, das sich phasenweise wie ein Psychothriller liest. Der Roman bietet die perfekte Mischung aus Spannung und Emotionen.

Von: schnäppchenjägerin Datum: 11. April 2021

Luke ist 27 Jahre alt und hat gerade seine leibliche Mutter Alice gefunden, die ihn als Baby zur Adoption frei geben musste. Er möchte Alice kennenlernen, endlich mehr über seine Wurzeln erfahren und verstehen, was dazu geführt hat, dass Alice ihn nicht großziehen konnte. Für Alice sind die Erinnerungen auch nach fast 30 Jahren noch so schmerzhaft, dass sie gegenüber ihrem Sohn nicht offen sein kann. Stattdessen stürzt sie sich in die Betreuung des Enkels, Lukes und Hannahs neugeborenen Sohn. Die beiden sind froh, eine zuverlässige Tagesmutter gefunden zu haben, die sich so liebevoll um Samuel kümmert. Für Luke reißen damit wieder alte Wunden auf, denn er fühlt sich von seiner Mutter vernachlässigt und reagiert eifersüchtig als Alice Samuel mehr Interesse entgegenbringt als ihm selbst. Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert in der Gegenwart im Jahr 2000 die erste Begegnung von Luke und Alice und die Folgen, die sich daraus für sie und ihre Familie ergeben. Jedes zweite Kapitel ist eine Rückblende in die Vergangenheit, die Jahre ab 1972, die aus der Perspektive der damals 19-jährigen Alice geschildert sind. Sie ist eine Kunststudentin, die ihrem tyrannischen Vater imponieren möchte. Durch einen Auftrag zur Gestaltung eines Albumcovers lernt sie den Leadsänger Jake der aufstrebenden Band Disciples kennen und verliebt sich in ihn. Wenn sie Zweifel an ihrem Können hat, bestärkt er sie und auch sie wird zu seiner Muse. Die beiden erleben eine alles überwältigende Liebe, doch da ist eine tiefe Dunkelheit in Jake. Alice möchte ihn vor seinen seelischen Abgründen retten, doch die Depression ist ein Teil von ihm, er benötigt sie für seine Kreativität. Während zu Beginn in beiden Erzählsträngen Liebe, Glück und Harmonie vorherrschend sind, ahnt man bald, dass sich jeweils eine Katastrophe anbahnt. In der Vergangenheit sind es die Sorgen Alice um ihren geliebten Jake, der psychisch labil ist und kurz vor dem Durchbruch mit seiner Band steht. Er trinkt immer mehr Alkohol und hat Angst um ihn, insbesondere als er mit seiner Band auf Europatournee geht und sie die Kontrolle über ihn verliert. In der Gegenwart sind es die Geheimnisse, die zwischen Luke und Alice stehen und eine Mutter-Sohn-Bindung verhindern. Alice holt mit ihrem Enkel nach, was sie mit ihrem Sohn verpasst hat. Luke ist enttäuscht über die Distanz und ihr mangelndes Interesse an ihm und fragt sich, was Alice ihm verschweigt. Die Adoption war für beide traumatisch. Auch wenn es Luke als Kind bei seinen Adoptiveltern an nichts mangelte, fühlte er sich nicht zugehörig. Alice ist nie über seinen Verlust hinweggekommen und hat bis in die Gegenwart Schuldgefühle. Fraglich ist deshalb, ob die Begründung, ein Kind nicht in Armut großziehen zu wollen der wahre Grund für die Adoption war. Es ist ein Roman über eine Suche nach Identität und die eigenen Wurzeln, der sehr berührend und zudem spannend geschildert ist. Es ist ein Familiendrama, das sich in der Gegenwart phasenweise wie ein Psychothriller liest. Interessant ist auch der Aufbau des Romans, der in der Vergangenheit die Trennung einer Familie und in der Gegenwart eine Familienzusammenführung beschreibt. "Eines Tages für immer" ist eine perfekte Mischung aus Emotionen und Spannung. Lukes und Alices Geschichte ist faszinierend, voller spannender Wendungen und einem Auf und Ab an Gefühlen. Die Autorin schafft es durch den Perspektivwechsel und den Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit, den Charakteren Leben einzuhauchen und ihnen Tiefe und Verletzlichkeit zu verleihen, die man spüren kann.

Eine emotionale Reise rund ums Thema Adoption und dem Finden seiner Wurzeln

Von: DamarisDy Datum: 06. April 2021

Ich habe mich sehr über das Buch "Eines Tages für immer" von Clare Empson gefreut, welches mir vom blanvalet Verlag über das Bloggerportal Randomhouse als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Vielen herzlichen Dank dafür an dieser Stelle, es versteht sich natürlich von selbst, dass meine Meinung zum Buch dadurch in keiner Weise beeinflusst wird. In der Geschichte hat der Leser es mit zwei Hauptprotagonisten zu tun, Mutter und Sohn. Luke, der Sohn, wurde damals adoptiert und trifft nun auf seine leibliche Mutter Alice, was sich wirklich gewaltig auf sein derzeitiges Leben und Sein auswirkt. In Alice Vergangenheit bekommt der Leser zudem Einblicke und versteht nach und nach, wie es zu der Adoption kam und was diese aus der jungen Mutter machte... Clare Empson schreibt ihren Roman aus den Sichtweisen beider Hauptfiguren in der Ich-Perspektive im Präsenz, was mir einen guten Zugang zu beiden Seiten verschafft. Die Kapitel sind mit der jeweiligen Person und der jeweiligen Zeitebene gekennzeichnet, sodass ich hier nicht durcheinander gerate. Es ist total spannend zu verfolgen, wer Luke heute ist und was ihn alles so ausmacht. Mittlerweile ist er selber Vater und mit einer liebevollen Frau verheiratet. Noch spannender empfinde ich aber Alice Vergangenheit, denn diese belehrt mich wirklich eines besseren, denn ich weiß lange nicht, was ich von der Alice aus der Gegenwart halten soll und Luke selbst eben auch nicht. Das ist so authentisch beschrieben. Seine Sehnsucht seine echte Mutter kennen zu lernen, die Ungewissheit, ob sie auch wirklich gute Absichten hat, die Sorge um sein eigenes Baby usw. Hier befinde ich mich wirklich immer wieder auf einer emotionalen Achterbahnfahrt der Gefühle. Warum dieser Roman auf einigen Bücherportalen allerdings als Liebesroman deklariert ist, verstehe ich nicht ganz, denn hier geht es lediglich auf der Vergangenheitsebene um das Finden der großen Liebe, was sich zudem recht zügig und auch eher nebensächlich gestaltet. Fokus dieser Zeitachse liegt mehr auf der ungewollten Schwangerschaft und vorher auf der Künstlerszene, in der sich Alice und ihre Liebschaft befindet. Es wird eine Menge über Künstler gefachsimpelt, was mir als Hobby-Malerin durchaus gefällt, für Laien aber auch ein wenig too much sein könnte. Und auf der Gegenwartsebene geht es wirklich allein um die Beziehungen innerhalb einer bestehenden Familie. Gerade das Mutter-Sohn Verhältnis nimmt hier großen Raum ein sowie das neue Verhältnis zwischen Großmutter und Enkel. Wie die beiden Verhältnisse einander prägen ist dabei wirklich spannend! Aber so eine richtige, prickelnde Lovestory gibt es hier meiner Meinung nicht, sodass ich hier insgesamt eher von einem "normalen", reinen Roman sprechen würde. Der Schreibstil ist, bis auf manche fachspezifischen Beschreibungen und Dialoge darüber, wirklich sehr leicht und angenehm und trägt mich gut durch die Seiten des Buches. Die Kapitel halten sich dabei in angenehmer Länge und sind durch die Perspektivwechsel und verschiedenen Zeitebenen sehr erfrischend und nach und nach enorm aufschlussreich. Nach Beendigung dieses Werkes muss ich erst einmal schlucken und das ganze Szenario verdauen, denn es hat mich doch erstaunlich mitgenommen. Das Ende ist auf jeden Fall anders, als erwartet und bietet noch eine gute Portion Spannung und Nervenkitzel. "Eines Tages für immer" ist ein bewegendes und zum Nachdenken anregendes Familiendrama, bei dem zwei Protagonisten zu sich selbst und auch zueinander finden wollen. Ob es ihnen gelingt, erfahrt ihr in diesem emotionalen und unterhaltsamen Roman ;) Ich vergebe eine Lese- und Kaufempfehlung und 4 Sterne ****

spannende Familiengeschichte mit interessanten Hintergrundthema

Von: Manja Datum: 05. May 2021

Meine Meinung Die Autorin Clare Empson war mir bereits durch ihr anderes Buch, das 2020 erschienen ist, sehr gut bekannt. Nun stand mit „Eines Tages für immer“ ihr neuestes Werk auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf. Das Cover hat mir wieder total gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es für mich nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los. Die hier handelnden Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und die Handlungen waren für mich dann auch gut zu verstehen. Der Leser lernt hier Alice kennen. Sie wirkte eigentlich ziemlich zurückhaltend auf mich und Jacob ist der, der sie vervollständigt. Alice ist Malerin, während Jacob Musiker aus vollster Seele ist. Beide brauchen sie einander und geben sich den nötigen Halt. Ihre Geschichte spielt sich in der Vergangenheit ab. Dann ist da noch Luke der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Auch er hat eine Frau an seiner Seite, Hannah, und die beiden bilden eine tolle junge Familie, die auch Nachwuchs bekommt. Die Geschichte dieser beiden ist der Handlungsstrang in der Gegenwart. Ich mochte sowohl das Paar der Vergangenheit als auch das Paar der Gegenwart sehr gerne und habe die Geschichten jeweils gerne verfolgt. Neben den genannten Charakteren tauchen noch andere Figuren auf. Auch diese Nebencharaktere fügen sich zusammen sehr gut ins Geschehen ein. Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. So kommt man als Leser wirklich auch sehr gut durch die Seiten hindurch und kann dem Geschehen gut folgen. Geschildert wird das Geschehen hier in zwei Zeitebenen. So folgt der Leser zum einen der Geschichte in der Vergangenheit und dann der in der Gegenwart. Letztlich werden beiden Geschichten zusammengeführt. Die Handlung konnte mich dann auch gut einnehmen. Es ist eine doch emotionale Geschichte, die auch sehr tiefgründig gehalten ist. Das Hauptthema ist hier die Adoption mit allem drumherum. Die Autorin zeigt auf wie es den Betroffenen danach geht und wie sie damit umgehen. Das wirkte gut recherchiert und ins Geschehen integriert. Dadurch gewinnt diese Familiengeschichte nochmals an Spannung, die mir persönlich aber doch ein bisschen zu hart war. Das Ende empfand ich dann persönlich als passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es ist gut so wie es hier ist, wirkte stimmig gehalten und hat mich auch zufrieden gestimmt. Fazit Insgesamt gesagt ist „Eines Tages für immer“ von Clare Empson ein Roman, der mich wieder richtig gut für sich eingenommen hat. Gut beschriebene interessante Charaktere, ein gut zu lesender angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional und auch tiefgründig und auch vom Thema her wirklich ansprechend empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

Eine Lebensgeschichte mit wenig Lesefluss

Von: Erotik Geschichten Buchblog Datum: 19. April 2021

Dies war mein erstes Buch von der Autorin. Nachdem ich gesehen habe, was für tolle Rezensionen es hat, war ich überzeugt: Dieses Buch ist definitiv für mich! Die Thematik gehört zu meinen Lieblingen: Generationsübergreifende, tragische Liebesgeschichten. Die Kapitel sind immer abwechselnd aus der Sicht von Alice in der Vergangenheit vor 27 Jahren und ihrem Sohn in der Gegenwart erzählt. Diese Zeitsprünge machen die Geschichte besonders. Mit der Zeit entwickelt sich die Geschichte und entfaltet sich vielfältig. Doch mir hätte der Roman wesentlich besser gefallen, wenn diese Abschnitte und Kapitel nicht immer so kurz gewesen wären. Nach nur 15-20 Seiten gab es jedes Mal einen Zeitsprung. Das hat die Geschichte komplett auseinandergerissen und den Lesefluss immer wieder unterbrochen. In der ersten Hälfte habe ich deshalb gekämpft, vor allem mit mir: Soll ich wirklich weiterlesen? Ab der Hälfte des Buches ging es dann wirklich spannend und packend weiter und das Drama hat sich entwickelt, nur um dann am Schluss wieder komplett abzuflachen. Versteht mich nicht falsch: Ich habe die Geschichte an sich genossen. Aber die Tatsache, dass fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger und den Worten endet: „Das waren die wenigen glücklichen Momente, die wir hatten“, hat mich einfach nur geärgert.