Debbie Macomber

Liebe mit Meerblick

Liebe mit Meerblick Blick ins Buch

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Buch

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Elliott Bay, 2018: Nach einer hässlichen Scheidung vor 20 Jahren hat Jenna die Doppelbelastung als alleinerziehende Mutter und Vollzeit-Krankenschwester bravourös gemeistert. Nachdem ihre Kinder nun aus dem Haus sind, müsste das Leben eigentlich nochmal richtig für sie losgehen, doch irgendwie kann sie sich noch nicht über ihre neugewonnene Unabhängigkeit freuen. Erst als sie Dr. Rowan kennenlernt, einen gutaussehenden, schweigsamen Arzt, lässt sie sich nach und nach aus der selbst gewählten Einsamkeit locken. Während eines wunderschönen Sommers voller unbeschwerter Stunden im weichen Sand und mit Blick aufs glitzernde Meer begreift sie, dass es die vielzitierte zweite Chance wirklich gibt ...

Man sollte dem Leben immer eine zweite Chance geben.

Von: bookishhearts Datum: 05. September 2020

Als großer Debbie Macomber - Fan war ich auf "Liebe mit Meerblick" schon sehr gespannt, zumal der Klappentext einen wirklich romantischen Roman verspricht. Als ich anfing zu lesen, verspürte ich direkt den gewohnten Macomber - Charme. Auch wenn ich gestehen muss, dass der Roman dieses Mal nicht ganz so emotional daher kommt bzw. die richtig emotionalen Momente etwas auf sich warten lassen, zieht auch dieser Roman einen als Leser direkt in seinen Bann. Im Mittelpunkt des Romans stehen die beiden Freundinnen Jenna und Maureen, die beiden an einem Punkt in ihrem Leben stehen, an dem sie sich zwar nach einer zweite Liebe sehnen gleichzeitig aber auch gebrannte Kinder sind, was Beziehungen angeht. Jenna arbeitet als Krankenschwester in einem Krankenhaus. Als ihre Mutter stürzt, lernt sie im Krankenhaus den Chirurgen Rowan kennen. Beide entwickeln sehr schnell Gefühle füreinander. Allerdings mag Jenna sich nicht ganz auf Rowan einlassen, da er wie ihr Ex-Mann Chirurg ist und dadurch vermutet, dass Rowan wie er seine Karriere vor der Beziehung stellen wird. Dadurch steht sie sich selbst ein wenig auf den Füßen. Maureen arbeitet als Bibliothekarin und lernt dort den Bauarbeiter Logan kennen. Die beiden entwickeln schnell Gefühle füreinander. Aber auch Maureen mag die zweite Chance nicht so recht ergreifen, kommen beide doch quasi aus verschiedenen Welten. Während sie eher kultiviert und weltgewandt daherkommt, ist Logan eher der bodenständige und natürliche Typ. So kommt es, dass Maureen fortwährend Vorbehalte gegen die entwickelte Beziehung kommt. Zu den ganzen Liebeswirren kommt bei beiden Frauen dazu, dass sie beide starke Vorbehalte gegen die Männer haben und mehr oder minder immer nach Fehlern suchen. Und so kommt es dann auch, dass sehr schnell falsche Vermutungen aufkommen und die zweiten Chancen drohen zu platzen. Letztendlich müssen die beiden Frauen entscheiden, inwiefern sie sich von ihrer Vergangenheit beeinflussen lassen oder ob sie doch bereit für Veränderungen und neue Chancen sind. Man spürt den starken Zusammenhalt der beiden Frauen, die sich seit dem College kennen. Und obwohl die beiden Frauen charakterlich ziemlich unterschiedlich sind, verbindet sie doch ein tiefes innerliches Band der Freundschaft. Sie geben sich beide gegenseitig Ratschläge ohne sie jedoch selbst befolgen zu wollen oder zu können. Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir Maureen zwischendurch ein wenig überheblich daherkam, insbesondere als ihre Zweifel hinsichtlich Logan und ihren unterschiedlichen Hobbies und Interessen aufkommen. So schimmert zwischendurch das Gefühl durch, dass er ihrer nicht ebenbürtig sei. Debbie Macomber schafft es mit einen leichten und flüssigen Schreibstil ihre Leser mitzunehmen. Dieser Roman beginnt zunächst mit leisen Tönen und nimmt dann emotional an Fahrt auf, bis es zu einem richten Eklat kommt. Man kann dadurch die Figuren sehr gut kennenlernen, so dass man sich sehr gut in diese hineindenken kann. Man leidet mit den Figuren und begleitet sie in ihrem Gefühlswirrwarr. Als etwas verwirrend fand ich lediglich das etwas widersprüchliche Verhalten von Jennas Tochter, die zum Ende des Romans einen Wandel vollzieht, der mir persönlich sehr schnell und dadurch unglaubwürdig geschah. Fazit: "Liebe mit Meerblick" von Debbie Macomber ist ein schöner Roman der zweigt, dass man dem Leben immer eine zweite Chance geben sollte und Gegensätze sich anziehen. Der Roman lebt von seinem anwachsenden Spannungsbogen und wie ich finde der sehr interessanten männlichen Hauptfiguren, die beide ein sehr großes Herz haben. Auch wenn dieser Roman leichte Schwächen aufweist und man dem emotionalen Höhepunkt etwas lange entgegenfiebern muss, kann ich hier eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen! Note: 2 (💗💗💗💗)

Ein neuer Lebensabschnitt

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 28. August 2020

Jenna und Maureen wollen sich nach dem College einen Traum erfüllen und eine Reise nach Paris antreten. Doch Maureen wird schwanger und hat geheiratet, ebenso Jenna. Jetzt nach über 20 Jahren sind beide wieder geschieden, die Kinder sind aus dem Haus und sie wären einer neuen Partnerschaft nicht abgeneigt ... Ich kenne schon einige Romane von Debbie Macomber und ich mag ihren leichten und emotionalen Schreibstil sehr gerne. Jennas Mutter bricht sich die Hüfte und im Krankenhaus lernt sie den Chirurgen Rowan kennen. Ihn mochte ich mit seiner ruhigen und besonnen Art sehr gerne. Allerdings hat er es mit Jenna nicht leicht, denn ihr Exmann war ebenfalls Chirurg und somit hatte sie ihm gegenüber entsprechende Vorurteile. Ich konnte auch sehr gut nachvollziehen, dass sie mit dem Auszug ihrer Tochter doch nicht so einfach fertig wurde, wie sie dachte. Die Bibliothekarin Maureen lernt den Klempner Logan kennen und findet ihn eigentlich unter ihrem Stand. Normalerweise mag ich so standesdünkel gar nicht, aber hier konnte ich sie fast verstehen. Logan hat irgendwie kein Gefühl für Frauen, so lädt er Maureen beim ersten Treffen z.B. in eine Bierkneipe ein, wo nur Männer sind und sie sich natürlich dementsprechend vorgeführt vorkam. Es gab noch mehr so Begebenheiten und ich wurde mit den beiden einfach nicht so warm. Debbie Macomber schreibt wie gewohnt sehr schön und flüssig, ich habe mich in der Geschichte, wo es viel darum geht, sich in einem neuen Lebensabschnitt zurechtzufinden, trotz der kleinen Kritik sehr wohl gefühlt und möchte das Buch sehr gerne weiterempfehlen. Auch das wunderschöne Cover, welches Fernweh in mir weckt, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. ,Jenna und Maureen wollen sich nach dem College einen Traum erfüllen und eine Reise nach Paris antreten. Doch Maureen wird schwanger und hat geheiratet, ebenso Jenna. Jetzt nach über 20 Jahren sind beide wieder geschieden, die Kinder sind aus dem Haus und sie wären einer neuen Partnerschaft nicht abgeneigt ... Ich kenne schon einige Romane von Debbie Macomber und ich mag ihren leichten und emotionalen Schreibstil sehr gerne. Jennas Mutter bricht sich die Hüfte und im Krankenhaus lernt sie den Chirurgen Rowan kennen. Ihn mochte ich mit seiner ruhigen und besonnen Art sehr gerne. Allerdings hat er es mit Jenna nicht leicht, denn ihr Exmann war ebenfalls Chirurg und somit hatte sie ihm gegenüber entsprechende Vorurteile. Ich konnte auch sehr gut nachvollziehen, dass sie mit dem Auszug ihrer Tochter doch nicht so einfach fertig wurde, wie sie dachte. Die Bibliothekarin Maureen lernt den Klempner Logan kennen und findet ihn eigentlich unter ihrem Stand. Normalerweise mag ich so standesdünkel gar nicht, aber hier konnte ich sie fast verstehen. Logan hat irgendwie kein Gefühl für Frauen, so lädt er Maureen beim ersten Treffen z.B. in eine Bierkneipe ein, wo nur Männer sind und sie sich natürlich dementsprechend vorgeführt vorkam. Es gab noch mehr so Begebenheiten und ich wurde mit den beiden einfach nicht so warm. Debbie Macomber schreibt wie gewohnt sehr schön und flüssig, ich habe mich in der Geschichte, wo es viel darum geht, sich in einem neuen Lebensabschnitt zurechtzufinden, trotz der kleinen Kritik sehr wohl gefühlt und möchte das Buch sehr gerne weiterempfehlen. Auch das wunderschöne Cover, welches Fernweh in mir weckt, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Liebe mit Meerblick

Von: Laraundluca Datum: 14. August 2020

Inhalt: Die Liebe kommt immer dann, wenn du sie am wenigsten erwartest ... Elliott Bay, 2018: Nach einer hässlichen Scheidung vor 20 Jahren hat Jenna die Doppelbelastung als alleinerziehende Mutter und Vollzeit-Krankenschwester bravourös gemeistert. Nachdem ihre Kinder nun aus dem Haus sind, müsste das Leben eigentlich nochmal richtig für sie losgehen, doch irgendwie kann sie sich noch nicht über ihre neugewonnene Unabhängigkeit freuen. Erst als sie Dr. Rowan kennenlernt, einen gutaussehenden, schweigsamen Arzt, lässt sie sich nach und nach aus der selbst gewählten Einsamkeit locken. Während eines wunderschönen Sommers voller unbeschwerter Stunden im weichen Sand und mit Blick aufs glitzernde Meer begreift sie, dass es die vielzitierte zweite Chance wirklich gibt ... Meine Meinung: Ein wunderschönes, sommerliches Cover, allerdings ist das Summerfeeling beim Lesen auf der Strecke geblieben. Die erwartete sommerliche Story blieb aus, stattdessen erhielt ich hier eine Geschichte, die sich zu jeder Jahreszeit hätte abspielen können. Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, schnell und flüssig zu lesen. Dadurch sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich habe da Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen. Die Handlung war schön und nett zu verfolgen. Manchmal war sie etwas zäh und langatmig, es ist wenig passiert. Ein sehr ruhiger Verlauf. Sehr gut hat mir gefallen, dass wir hier zwei Liebesgeschichten zweier langjähriger Freundinnen miterleben dürfen, die nicht mehr so blutjung sind, aber bei weitem noch nicht alt. Beide finden ihr spätes Glück nach einigen Hindernissen, Missverständnissen und Selbstreflexion. Es ist gar nicht so einfach nach schlechten Erfahrungen, den Erlebnissen und der Vergangenheit nach vorne zu schauen und das Glück zu sehen und vor allem zu packen, wenn es sich einem zeigt. Weniger schön fand ich zu Beginn das Verhalten von Allie, Jennas Tochter. Am Ende hat sie mich allerdings überrascht. Doch auch Jenna war wenig aufgeschlossen gegenüber den Vorstellungen und Träumen ihres Sohnes. Sie hat sich zu sehr in die Rolle der alleinerziehenden Mutter gepresst und hat sich nicht nur ihren Kindern gegenüber wie eine Übermutter verhalten. Logan wurde zu sehr ins Klischee des Handwerkers gepresst mit allen Vorurteilen. Alles in allem eine schöne Idee, eine nette Geschichte, die mich zwischendurch recht gut unterhalten hat. Fazit: Eine tolle Idee, aber eine etwas langatmige Geschichte mit sehr klischeehaften Charakteren.

Liebe und Romantik

Von: Buchwahn Datum: 08. August 2020

Romantisch, locker leicht und unterhaltsam - diese Wörter treffen am besten auf Debbie Macombers 'Liebe mit Meerblick' zu. Ihren Protagonisten haucht sie Leben ein, ihre Leser entführt sie in die von ihr geschaffenen Welten und lässt sie tolle Lesestunden erleben. Das Lesen dieses Romans hat mir viel Freude gebracht. Ich konnte abschalten, innerlich auf eine Reise gehen und habe die Charaktere begleitet. Ich habe mit ihnen gefühlt, mich mit ihnen gestritten und hatte das Gefühl selbst dabei zu sein - alles hautnah mit zu erleben. Bei Debbie Macombers neuem Roman, kann man wieder einmal hervorragend abschalten und den Alltag vergessen. Klare Leseempfehlung!

Grüne Ampeln?

Von: Leseratte Austria Datum: 21. July 2020

„Liebe mit Meerblick“ geschrieben von Debbie Macomber im blanvalet Verlag erschienen. Mit 382 Seiten. Es werden abwechselnd die Geschichten von den beiden Freundinnen Maureen und Jenna erzählt, wie sie die Liebe wieder fanden! Maureen ist Bibliothekarin, geschieden und hat eine Tochter. Jenna arbeitet als Krankenschwester, ebenfalls geschieden und hat zwei Kinder. Eigentlich haben sie das Daten bereits aufgegeben, weil es wieder nur „gelbe“ oder sogar „rote Ampeln“ waren. Sie hatten dieses Ampel System eingeführt und nur bei grünen Lichtern ging es weiter. Leider bei beiden bisher ohne nennenswerten Erfolg. Aber seit einiger Zeit taucht bei Maureen jeden Montag ein gewisser Logan bei ihr auf und lässt sich immer wieder Buchempfehlungen von ihr geben. Sie weiß kaum etwas über ihn, nur das er auf dem Bau arbeitet und Klempner ist. Da er in seinen Mittagspausen in seiner Arbeitskleidung in der Bibliothek vorbeischaut. Sie verstehen sich gut und Maureen wird neugierig! Auch bei Jenna tut sich etwas. Ihre Mutter ist fast siebzig und ist in ihrem Garten schwer gestürzt und hat sich die Hüfte gebrochen. Jenna ist fix und fertig mit den Nerven, wird ihre Mutter die schwere Operation heilüberstehen? Ihre Mutter wird in dem selben Krankenhaus in dem Jenna arbeitet operiert und ihr Arzt ist Dr. Rowan. Jenna unterhält sich mit ihm, ihr fällt auf das dieser Doktor ein netter sympathischer Mann ist! Da ihr Exmann auch ein Chirurg war, hält sie sich lieber von Ärzten in punkto Daten fern. Allerdings ist Dr. Rowan wirklich außerordentlich freundlich gegenüber ihrer Mutter und zeigt sehr viel Herz in Sachen Heilung der Hüfte! Irgendwie erfrischend! Werden Jenna und Maureen dieses Mal bei den beiden Männern ein grünes Licht vergeben können? Oder entzweien viele Missverständnisse so manche Romanze wieder? Wie geht es Jennas Mutter nach der OP? Auch die Erwachsenen Kinder von Jenna und Maureen haben ihre Geheimnisse und Probleme, die ihnen allen scher fallen! Meine Meinung: Ein wunderbares Buch mit den beiden Freundinnen Jenna und Maureen. Durch die abwechselnden Kapiteln bleibt eine angenehmen Spannung aufrecht bei der die Neugier nur durchs Weiterlesen belohnt wird. Das wunderbare Cover verspricht eine romantische Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Liebe findet man genau dann, wenn man sie am wenigsten sucht! Seine eigenen Überzeugungen sollte man ab und zu überdenken und der Liebe eine Chance geben! 5 von 5 Sternen

Wohlfühlroman

Von: Nadine Dietz Datum: 01. July 2020

Ich habe bisher noch keinen Roman von Debbie Macomber gelesen und wurde aufgrund des wunderschönen, sommerlichen Covers auf die Geschichte aufmerksam. Mit dem Lesen begonnen, war ich gleich mittendrin. Die beiden Freundinnen Jenna und Maureen sind Singles. Ihre Kinder sind erwachsen und haben das Zuhause zum Studieren verlassen. Und was kommt nun? Ein neuer Lebensabschnitt erwartet die sympathischen Frauen und ich fühlte mich wegen des leichten, lockeren und emotionalen Schreibstils durchgehend gut unterhalten und litt mit. Die Liebe spielt natürlich eine zentrale Rolle, genauso wie Freundschaft, Einsamkeit und die Selbstfindung. Das alles macht die Geschichte zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Fazit: Ich werde mir die Autorin auf jeden Fall merken und vergebe 4/5 ⭐ für die schönen Lesestunden.

Schön locker geschrieben

Von: rena t. Datum: 23. June 2020

Die Geschichte ist glaubhaft. Quasi beide. Weil, neben der Love-Story von Jenna, die auch auf dem Cover beschrieben wird, gibt es noch die von ihrer Freundin Maureen. Beide Strories sind flüssig geschrieben. Jenna war mit einem Chirurgen verheiratet, ist nun geschieden. Und, was kommt ? Als Krankenschwester lernt sie wieder, na, richtig: einen - tollen - Chirurgen kennen. Bei Maureen ist es anders: Die Bibliothekarin verliebt sich in einen Klempter. Beide haben eins gemeinsam: Bücher ! Und wie schön fand ich, als Maureen sagte: Sie taucht immer ab in Bücher, wenn sie Stress hat ! Genau das tue ich auch ! Es hat alles ein gutes Ende. Wunderbar. Was ich nicht so gut fand: Dieses ständige Hin-und Her-Hüpfen zwischen Jenna und Maureen. Ich habe gern ein Buch, wo ein roter Faden durchläuft, wo man sich auf eine Figur konzentrieren kann, und alles andere verläuft drumherum. Das andere, was ich schade fand: Auf dem Cover steht etwas von 'unbeschwerter Stunden im Sand` und 'Blick aufs glitzernde Meer' - das impliziert eigentlich, daß sich einiges der Story am Strand abspielt - das ist aber nicht so ! Leider ! Das dachte ich, auch, weil das Titel-Bild vorn auf Meer und Strand weist. Aber, das ist nur der Blick aus dem Fenster auf die Bay in Seattle, die Jenna ab und zu genießt. Ja, der Blick ist sicher schön, aber, da ist nichts von 'Stunden im weichen Sand' im Buch zu lesen ! Schade.--

Liebe mit zu vielen Vorurteilen

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 29. April 2020

Die beiden Freundinnen Jenna und Maureen wollten nach dem College nach Paris - alles war bereits fertig geplant, doch Maureen wurde schwanger und heiratete. Bald darauf trat auch Jenna in den Hafen der Ehe ein, die ebenso wie die von Maureen nicht lange hielt. Über 20 Jahre später freut sich Jenna: endlich ist sie nach all den Jahren, in denen sie ihre Kinder gross zog, alleine zuhause. Ihre jüngste Tochter Allie besucht nun das College und wohnt auf dem Campus. Jenna will ihre neue Freiheit geniessen. Zuerst möchte sie mit Maureen die Paris-Reise nachholen, vielleicht klappt es ja jetzt - und ausserdem sind beide langsam wieder bereit für eine neue Beziehung. Doch die zwei Freundinnen tun sich sehr schwer damit, sie müssen das Flirten erst wieder lernen. Während Bibliothekarin Maureen sich mit Klempner Logan trifft, versucht es Krankenschwester Jenna mit dem Chirurgen Rowan. Jenna ist eine totale Übermutter - nicht nur ihrer Tochter gegenüber, oft verhält sie sich auch bei Rowan so. Maureen hingegen hält sich für zu akademisch, um mit einem Klempner gesehen zu werden. Ich fand beide Frauen nicht sonderlich sympathisch, die eine die totale Oberglucke, die andere fühlt sich als Bibliothekarin dem Handwerker Logan überlegen. Logan war aber auch ein schwieriger Charakter, er wurde regelrecht ins Arbeiterklischee gepresst: ein kleiner Macho, der entscheidet was gefällt oder was nicht, ein Kulturbanause, der erwartet, dass Frauen ihn zu Sportanlässen begleiten und sich dementsprechend verhalten, umgekehrt kann man sich aber daneben benehmen. Er schien wirklich nur wenig Gespür für Anstand und Zwischenmenschliches zu haben. Allie trampelt auf den Gefühlen ihrer Mutter Jenna herum, Jenna wiederum hegt grosse Vorurteile gegenüber Entscheidungen ihres Sohnes und lässt weder ihn noch Rowan ausreden anstatt einfach nur zuhören - solche unnötigen Dramen mag ich gar nicht. Einzig der ruhige Rowan war ein Lichtblick in der ganzen Geschichte, in der es um Familiengeschichten, neue Beziehungen und um sich abnabeln geht. "Liebe mit Meerblick" hat etwas sehr Schwerfälliges an sich. Es fehlt der Charme, mit dem die meisten Debbie Macomber-Romane auftrumpfen. Der Roman wäre mit Maureen als nur-Freundin von Jenna und ohne eigene Lovestory, wohl wesentlich besser geworden, die Autorin hätte dann mehr Augenmerk auf und mehr Gefühl in Jennas Story legen können. Dann wäre der titelgebende "Meerblick" (im Original "Window in the Bay") auch klarer und würde sich nicht so bemüht anhören. Aber es ist wie es ist, und deshalb hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Fazit: "Liebe mit vielen Vorurteilen" wäre ein passendere Umschreibung zu dieser trägen Lovestory. 3 Punkte.