Manuela Inusa

Erdbeerversprechen

Erdbeerversprechen Blick ins Buch

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Buch

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Amanda hat mit ihrer Familie viele glückliche Jahre auf ihrer Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-Sea verbracht, bis ihr Mann Tom vor achtzehn Monaten verstarb und sie mit ihrer Tochter Jane zurückließ. Jane verkraftet den Verlust ihres Vaters nur schwer, und auch für Amanda ist es nicht leicht, ohne ihren geliebten Tom weiterzumachen und sich allein um die große Plantage zu kümmern. Als ihre beste Freundin vorschlägt, an einer Trauergruppe teilzunehmen, rafft Amanda sich endlich auf und hofft, auf diese Weise besser mit ihrem Kummer klarzukommen. Was sie allerdings nicht ahnt, ist, dass sie dort eine ganz besondere Begegnung machen wird. Und sie erinnert sich an ein Versprechen, das sie einst ihrem Mann gegeben hat …

Die zauberhafte »Kalifornische Träume«-Reihe bei Blanvalet:
1. Wintervanille
2. Orangenträume
3. Mandelglück
4. Erdbeerversprechen

Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden.

Wieder ein starkes Buch aus der Reihe "Kalifornische Träume".

Von: Bücherserien.de Datum: 22. April 2021

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist eine harte Belastungsprobe. Dies müssen Amanda und ihre Tochter Jane auf schmerzliche Weise erfahren, als Tom nach schwerer Krankheit stirbt. Während Amanda all ihre Kräfte aufwendet, um die Erdbeerfarm zu retten und sich keine Zeit zum Trauern nimmt, zieht sich Jane immer mehr zurück. Sie kann den Verlust ihres geliebten Vaters nicht verarbeiten und gibt ihrer Mutter eine Mitschuld daran. Erst als Amanda einer Trauergruppe beitritt, verändert sich das Leben der beiden. Mit Carter, Sam und Astor treten neue Menschen in ihr Leben, die sich ganz allmählich als echte Bereicherung entpuppen. So unterschiedlich sie auch sind, haben sie doch mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Kritik: In „Erdbeerversprechen“ setzt sich Manuela Inusa mit einer schwierigen Thematik auseinander. Der Verlust eines geliebten Menschen steht dieses Mal im Mittelpunkt des Romans. Sie beschreibt hochemotional, wie unterschiedliche Charaktere mit ihrer Trauer umgehen. Dabei wird ganz klar deutlich, dass jeder für sich einen Weg zur Trauerbewältigung finden muss. Den einen richtigen Weg gibt es nicht. In diesem vierten Band der Kalifornische Träume-Reihe zeigt die Schriftstellerin wieder einmal am Beispiel von Amanda, dass starke Frauen trotz schwerer Schicksalsschläge ihren Weg gehen. Sie beweisen Kampfgeist und verfolgen ihre Visionen. Dabei spielt vor allem der Zusammenhalt eine wichtige Rolle. Amanda findet ihn in ihrer Familie, in der Trauergruppe und bei ihrer Freundin. Gleichzeitig thematisiert sie auch die Konflikte, die innerhalb einer Familie entstehen können, wenn sich jemand hinter einer äußeren Fassade versteckt, hinter die niemand schauen darf. Die Autorin setzt auf starke Charaktere, die zum Teil sehr unterschiedlich gestaltet sind. Obwohl sie nach außen völlig verschieden wirken, verbindet sie mehr, als sie selbst ahnen. Erst ganz allmählich zeigen sie ihr wahres Gesicht und beginnen, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Manuela Inusa gelingt es wieder einmal bravourös, die Stimmung des kalifornischen Landlebens einzufangen und an ihre Leser zu transportieren. Sie schreibt sehr detailliert und lässt so lebendige Bilder beim Lesen entstehen. Angenehm ist auch der Perspektivwechsel in den einzelnen Kapiteln. Neben der Hauptthematik reißt die Autorin auch andere, sozialkritische Themen am Rande an. So erfahren die Leser viel über das Leben auf einer kalifornischen Farm, wo vor allem mexikanische Saisonarbeiter beschäftigt sind. Dennoch lenkt sie nicht zu stark von der eigentlichen Geschichte ab. Auch in „Erdbeerversprechen“ wird die Liebe der Autorin zu Kalifornien sehr deutlich. Wieder einmal hat sie ein Setting gewählt, das den Wunsch weckt, selbst in die Ferne zu schweifen und alles hautnah zu erleben. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass alle Bände auch gut einzeln zu lesen sind. Wer aber die Vorgänger gelesen hat, wird mit kleinen Erwähnungen von Figuren aus der Vergangenheit belohnt. So kommen wieder wunderbare Erinnerungen an die anderen starken Frauen auf, die ebenso wie Amanda allen Widrigkeiten zum Trotz ihren Traum gelebt haben. Mein Fazit: Mit „Erdbeerversprechen“ hat Manuela Inusa einen weiteren Band herausgebracht, der ihre Kalifornische Träume-Reihe eindrucksvoll ergänzt. Wer starke Frauen kennenlernen und sich einem Wechselbad der Gefühle stellen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es gewährt einen interessanten Einblick in eine hochsensible Thematik und zeigt deutlich, dass es sich lohnen kann, auch mal hinter die Fassade eines Menschen zu blicken.

Ein absolutes Wohlfühlbuch

Von: lenisvea Datum: 11. April 2021

Meine Videorezension: https://youtu.be/H9hRPaFEUhs Mein Fazit Ich habe diese Reihe von Anfang verfolgt und am besten gefallen hat mir der 2. Teil Orangenträume. Aber auch dieser 4. Teil, Erdbeerversprechen, konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Es war für mich ein absolutes Wohlfühlbuch, ähnlich wie ein Liebesroman von Nicholas Sparks. Hier trifft eine nun allein erziehende Witwe auf einen jetzt ebenfalls allein erziehenden Witwer mit zwei Töchtern. Dazu spielt die Geschichte sehr atmosphärisch auf einer Erdbeerfarm, die sie zusammen mit ihrem Mann damals aufgebaut hat. Alles in allem kann ich hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ich freue mich nun auf den 5. Teil der Reihe. Hier gibt es die vollen 5 Sterne von mir. 5 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Blanvalet Verlag Infos zur Autorin: @Blanvalet Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Wohlfühlroman mit Tiefgang

Von: SusisQueerbeet Datum: 04. April 2021

“ Erdbeerversprechen “ von Manuela Inusa ist der vierte Band aus der Reihe “ Kalifornische Träume „. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Amanda und ihr Mann Tom haben sich den Traum einer eigenen Erdbeerfarm erfüllt. Viele glückliche Jahre verbrachte das Paar mit Tochter Jane auf der Farm, bis Tom vor 18 Monaten aus dem Leben gerissen wurde. Ein schwerer Schlag für Amanda und Jane. Beide können den Tod kaum verkraften. Jane gibt ihrer Mom die Schuld am Tod von Tom. Amanda kämpft nun nicht nur mit ihrer Trauer und der Angst den ganzen Herausforderungen die sie nun allein bewältigen muss, nicht gerecht zu werden, sondern auch um ihre Tochter, die ihr zu entgleiten droht. Als ihre beste Freundin Amanda dann auf eine Trauergruppe aufmerksam macht, beschließt sie, ihren Kummer nicht mehr mit sich alleine auszumachen. Dort trifft sie auf den alleinerziehenden Vater Carter und erinnert sich an ein Versprechen welches sie Tom auf dem Sterbebett gab… Mit Erdbeerversprechen konnte mich Manuela Inusa wieder ein paar Stunden aus meinem Alltag abholen. Mit dem Duft von Erdbeeren in der Nase und dem Gefühl Kalifornischer Sonne auf der Haut zu haben, tauchte ich ab in die Welt von Amanda, Jane und Carter. Der locker leichte Schreibstil und die authentisch dargestellten Protagonisten, machten es mir leicht schnell in die Geschichte reinzukommen. Die Trauer von Amanda und ihre Angst um die Farm sind sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Für mich ist es eine Geschichte, wie man sie auch in der realität findet. Trauer, Verlust, Ängste und der Weg etwas dagegen zu tun, werden sehr anschaulich beschrieben, man fühlt regelrecht mit und kann sich in alle Protgonisten gut hineindenken. Erzählt wird aus der Sicht von Amanda, Jane, Carter und Sam, Carters Tochter. Amanda lernt Carter in einer Trauergruppe kennen und schnell bemerken die beide, das da etwas zwischen ihnen ist, das sie sich nicht erklären können. Doch darf das überhaupt sein? Müssen sie nicht beide weiterhin um ihre verlorenen Partner trauern und steht ihnen ein neues Glück überhaupt zu? Auch Jane und Sam kommen nicht umhin, sich mit der anbahnenden Entwicklung zwischen ihren Eltern auseinanderzusetzen. Zwei pubertierende Mädels, die unterschiedlicher nicht sein können. Während die eine ganz offen ihre Trauer zur Schau trägt, lächelt die andere sie einfach. Jede trägt ihr Schicksal auf ihre Art und Weise. Die aufgebauten Fassaden, hinter denen sie sich verstecken sind sehr gut gemauert. Ob sie es schaffen, diese einzureißen und einen Weg zu finden, mit dem alle glücklich werden können, das dürft ihr selbst lesen. Von mir gibt es klare Leseempfehlung. nebem der bewegenden Thematik und dem Umgang damit, zaubert Manuela Inusa dem Leser ein traumhaft schönes Setting vor Augen. Auch finden sich ganz wundervolle Rezepte in dem Buch, die Lust zum ausprobieren machen. Gerne gebe ich 5 von 5 *

Emotionaler vierter Teil

Von: hope23506 Datum: 30. March 2021

INHALT: Amanda lebte schon seit vielen Jahren sehr glücklich mit ihrer Familie auf ihrer Erdbeerfarm, bis zum jenen Schicksaksschlag von achtzehn Monaten. Nach schwerer Krankheit ist ihr geliebter Mann Tom gestorben und hat Amanda und ihre Tochter Jane zurückgelassen. Für beide ist es jeden Tag ein neuer Kampf, denn sowohl Jane verkraftet den Tod ihres Vater nicht, als auch Amanda, die sich nun ganz allein um die Plantage kümmern muss. Endlich rafft sich Amanda auf und nimmt an einer Trauergruppe teil, um ihren Kummer zu verarbeiten. Dort begegnet sie einem ganz besonderen Mann und erinnert sich wieder an ihr Versprechen an Tom. MEINE MEINUNG: Dies ist der vierte Teil der Reihe "Kalifornische Träume" von Manuela Inusa. Man kann die Bücher auch sehr gut eigenständig lesen, ohne dass einem Informationen fehlen. Mich konnte die Geschichte wieder vom ersten Kapitel an für sich einnehmen und begeistern. Der Schreibstil lässt sich fantastisch lesen, alles wird sehr bildhaft beschrieben und weckt den Wunsch nach Erdbeeren und kalifornischer Sonne in mir. Wir erleben hier symphatischen Charaktere sehr gut kennen, da die Kapitel wechselt aus ihrer Sicht erzählt werden. Hier treten besonders vier Charaktere in den Vordergrund und wir sind ihnen beim Lesen sehr nah, erfahren Gedanken und Gefühle. In dieser Geschichte geht es viel um das Verlieren von geliebten Menschen und der Trauerbewältigung. Dieses doch schwere Thema wurde dem Leser hier sehr respektvoll und auf eine sehr angenehme Weise nahegebracht. Ich war von meinen Gefühlen oft überwältigt und und schwankte zwischen Glück und Tränen. Wir erleben hier, wie unterschiedlich verschiedene Menschen mit diesem Verlust umgehen und das alles spielt in einem wunderschönen Setting und ist verpackt in einer wunderschönen Geschichte. FAZIT: Ein sehr gefühlvoller und warmherziger vierter Teil mit symphatischen Charakteren

Sehr hoffnungsvoll umgesetzt

Von: rainbowly Datum: 25. March 2021

Inhalt Amanda hat ihren Mann verloren und muss jetzt die Erdbeerfarm in einer schweren wirtschaftlichen Lage alleine am Laufen halten. Dazu kommt noch ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Tochter, die ebenfalls stark unter dem Verlust ihres Vaters leidet. Sprache Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt: Amanda, die Erdbeerfarmerin; Jana, Amandas Tochter; Carter und seine Tochter Sam. Dadurch ist die Erzählung abwechslungsreich und Situationen werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Jeder Charakter trägt kleine Geheimnisse mit sich durch die man sie sehr viel besser verstehen lernt. Außerdem kommen durch die sehr unterschiedlichen Charaktere auch viele verschiedene und interessante Themen vor - Verlust & Trauer, Wut, Mobbing, Erwartungen durch das soziale Umfeld, Schuld, Missverständnisse, Freundschaft, Liebe. Beim Thema Trauer bin ich immer etwas vorsichtig, weil es mich doch recht leicht mitnimmt. Doch hier war es wirklich sehr hoffnungsvoll und positiv umgesetzt. Es wird gezeigt wie unterschiedlich sich Trauer auf Menschen auswirken kann, wie unterschiedlich die Wege sind damit umzugehen und dass es dabei kein Richtig oder Falsch gibt. Charaktere Amanda ist trotz ihrer schwierigen Situation und der Trauer, in der sie noch immer tief steckt, ein sehr positiver Charakter. Man spürt ihren Schmerz und ihre Sorgen, aber auch ihre Kraft durchzuhalten, sich wieder aufzurappeln und weiter zu machen. Sie gibt ihre Erinnerungen an ihren Mann nicht auf, schafft es aber trotzdem sich eine positive Zukunft zu schaffen. Sie erlaubt sich Freude und Glück zu verspüren. Und sie gibt ihre Tochter nicht auf. Durch Jane und Sam erhält man, obwohl sie beide Verlust erfahren haben, zwei sehr unterschiedliche Einblicke in den Alltag eines Teenagers und die ganz unterschiedlichen Sorgen und Probleme die dieser mit sich bringt. Bei Sam hatte ich explosiven Zündstoff gesehen, der dann doch sehr milde aufgeflammt ist. Am Ende hat der Verlauf so aber gut zur Story gepasst und wäre anders wohl doch zu dramatisch oder überladen geworden. Carter ist ein Mensch mit einem großen Herzen. Er sorgt so gut für seine Töchter und geht sehr rücksichtsvoll mit Amanda um. Fazit Ein weiterer, toller Teil der Kalifornische-Träume-Reihe, der mich wieder sehr gut unterhalten hat. Jetzt freue ich mich umso mehr auf die Walnussfarm!

Bisher bestes Buch der Reihe, ich liebe es :-)

Von: Lesefieber-Buchpost Datum: 24. March 2021

Meine Zusammenfassung: Amanda und Tom lieben ihre Erdbeerfarm, gemeinsam haben sie diese aufgebaut und zu ihrem Traum gemacht. Das Glück ist perfekt als Tochter Jane dann noch ihr Leben bereichert. Doch dann stirbt Tom an Krebs und alles wird anders. Jane das einstmals fröhliche Mädchen zieht sich zurück und wird zum Außenseiter in der Schule. Halt findet sie nur noch bei ihrem besten Freund, während sie ihre Mutter meidet. Amanda weiß nicht, was sie mit Jane machen soll und wirtschaftlich läuft ihre Erdbeerfarm gerade auch nicht so gut. Wenn sie sich nicht ein neues Konzept überlegt, wird sie die Farm wohl nicht halten können. Carter wohnt seit dem tödlichen Unfall seiner Frau mit beiden Töchtern Samantha und Astor alleine. Samantha ist ein sehr beliebtes Mädchen in der Schule doch unter ihrem perfekten Äußeren tobt ein Sturm aus Trauer und Verzweiflung. Ihr fehlt die Mutter, doch sie will es sich nicht anmerken lassen. Carter weiß um das Glück seiner zwei Töchter und möchte ihnen alles geben, was er kann. Doch manchmal wünscht er sich eine Frau an seiner Seite, die die Last und vielleicht auch seine Trauer um den verlorenen Partner mit ihm teilt. Meine Bewertung: Ganz ehrlich das war bisher mein liebstes Buch aus der Reihe. Es hatte einfach alles. Liebe, Leidenschaft, Trauer, Zorn und vor allen jede Menge Erdbeeren. Manuela beschreibt, die Geschichte abwechselt aus den Sichtweisen von Amanda, Jane, Carter und Samantha. Die Abgrenzung erfolgt pro Kapitel und somit gut und übersichtlich gelöst. Mir gefallen die unterschiedlichen Sichtweisen der Teens und der Erwachsenen. Man kann sich also in beide Generationen hineinversetzen und wird damit viel mehr ein Teil der Geschichte bzw. man sieht eine Tiefe, die man sonst nicht sehen würde, wenn z. B. die Geschichte nur aus Amandas Sicht spielen würde. Ich finde Manuela hat sich in diesem Roman noch verbessert und mehr Tiefe in ihre Geschichten gebracht (die waren sowieso immer mit Konzept, aber dieser Band hat einfach noch was drauf gesetzt), ein paar Details habe ich am Ende zwar vermisst (gehen Amanda und Carter am Ende immer noch in die Trauerbewältigung, wie geht es für Sam und Jane in der Schule weiter, ziehen jetzt alle zusammen), aber insgesamt war der Roman so romantisch. Fazit: Einfach ein wunderschöner Roman und lesen und gernhaben.

Eine warmherzige Wohlfühlgeschichte, mit ernsten Themen

Von: Giselas Lesehimmel Datum: 23. March 2021

Zum Inhalt Amanda trauert seit achtzehn Monaten um ihren Mann Tom. Mit der Erdbeerfarm, in der Nähe von Carmel-by-the-Sea, hatte Tom sich einen großen Traum erfüllt. Amanda hat nun große Schwierigkeiten die Erdbeerfarm zu halten. Ihre Tochter Jane verkraftet den Tod ihres Vaters nicht. Zeigt sich ihrer Mutter gegenüber aggressiv. Nach langem Hin und her hört Amanda auf den Rat ihrer Mutter und besten Freundin. Sie nimmt an einer Trauergruppe teil. Dort hat sie eine Begegnung, die ihr ganzes Leben verändern sollte …. Meine Meinung Auch der 4. Band der Kalifornische Träume-Reihe konnte mich wieder gut unterhalten. Amandas Trauer ist zwischen den Zeilen spürbar. Ihre Tochter jane hat sich seit dem Tod ihres Vaters sehr verändert. Läuft nur noch mit schwarzen Klamotten und ungekämmten Harren herum. In der Schule ist sie zur Einzelgängerin mutiert. An ihrem besten Freund Calvin (Cal) hat sie eine große Stütze. Aus Solidarität trägt er auch schwarze Kleidung und ist stets für sie da Amanda lernt in der Trauergruppe den sympathischen Carter kennen. Er hat seine Frau verloren und ist seinen zwei Töchtern Samantha (Sam) und Astor ein sehr guter Vater. Sam ist ihrem Vater eine sehr große Stütze. Ihre Trauer um die Mutter versteckt sie hinter einem Lächeln. Sie gehört zu den beliebtesten Mädchen in der Schule. Ihr Freund ist ein richtige Macho, der auf die Gefühle von Sam keine Rücksicht nimmt. In dieser Geschichte wird sehr gut transportiert, wie verschieden Menschen mit Trauer umgehen. Sams Verhalten empfand ich als widersprüchlich. Einerseits ist sie ein Mädchen, das sehr sozial engagiert ist, anderseits gehört sie einer Clique an, die vor Oberflächlichkeit nur so strotzt. Gehört zu den Schülerinnen, die Jane nicht beachten. Ihre Abneigung gegenüber Jane zeigt sie ihrem Vater nicht, als dieser ausgerechnet Janes Mutter datet. Jane zeigt sehr wohl, was sie von Carter und Sam hält. Freundlichkeit zählt im Moment nicht zu ihren stärksten Eigenschaften. Sie hat jedoch auch gute Gründe dafür, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Ich kann Jane sehr gut leiden. Ihre direkte Art gefällt mir. Leider ist sie, auf Grund eines Irrtums, auf ihre Mutter nicht gut zu sprechen. Für Sam soll Jane noch einer sehr große Stütze werden. Und da sind wir nun an meinem einzigen Kritikpunkt angelangt. Mir war die Entwicklung der beiden Mädchen zu abrupt. Wie auf Knopfdruck haben sie Ihr Verhalten geändert. Dabei braucht es zu so einer Entwicklung etwas mehr Zeit. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Trotz schwieriger Themen ist der Autorin wieder eine sehr warmherzige Geschichte gelungen, die mich sehr berührt hat. Ich habe mich pudelwohl auf der Erdbeerfarm gefühlt. Vor allem habe ich Amanda bewundert. Mit viel Energie hat sie neue Ideen für die Erdbeerfarm umgesetzt. Sie hat sich an Toms Worte erinnert. Worte, die ihr trotz dem Verlust ihres Mannes, ein glückliches Leben erleichtern. Fazit Mit „Erdbeerversprechen“ ist der Autorin eine sehr warmherzige Geschichte gelungen, die mich sehr berührt hat. Trotz schwieriger aktueller Themen, habe ich mich pudelwohl auf der Erdbeerfarm gefühlt. Ob ich nun wunschlos glücklich bin? Nein! Nun habe ich Walnusswünsche. Im September werden meine Wünsche erfüllt. Danke Manuela Inusa. Ich habe wieder jedes einzelne Wort genossen.

Erdbeerversprechen

Von: Maunzerle Datum: 22. March 2021

Ich muss gestehen, dass ich mich wahnsinnig auf diese Geschichte gefreut habe! Denn auch das Cover sieht schon so herrlich erfrischend aus! Erdbeerversprechen ist der 4. Band der "Kalifornischen Träume" Reihe bei Blanvalet. Manuela Inusa hat mich wieder einmal nicht enttäuscht und eine emotionale Geschichte geschrieben, die aber bunt wird und einen wirklich hoffen lässt! Nicht immer ist alles nur grau und trüb wenn man es auch zulässt, dass ein wenig Farbe zurück ins Leben kommt. Die Protagonistin Amanda hat vor 18 Monaten ihren Mann verloren, da dieser an Krebs erkrankt ist. Sie kämpft sich seither durchs Leben und versucht die Erdbeerfarm sowie das Familienleben, zumindest was noch übrig geblieben ist, zu retten. Das ist nicht immer leicht, denn neben den finanziellen Sorgen macht ihr gerade ihre Tochter viel Kummer. Den die gibt der Mutter eine große Schuld daran, dass der Vater gestorben ist. Und dann gibt es da noch Carter. Auch er hat seine Frau verloren durch einen Autounfall und auch er kämpft sich zurück ins Leben um für seine Töchter dazu sein. Er ist selbstständig als Möbelschreiner und nimmt sich jeden Donnerstag Zeit für die Trauergruppe, die ihm sehr viel Kraft gegeben hat. Dort begegnen sich Amanda und Carter dann auch. Manuela geht mit sehr viel Gefühl an die Geschichte der beiden Protagonisten und so gerne würde man diese als Leser mal in den Arm nehmen und sagen: Heh, es wird schon wieder gut werden. Gib nicht auf! Gleichzeitig möchte ich aber auch erwähnen, dass hier die Kinder der Protagonisten eine große Rolle einnehmen. Durch den Sichtwechsel der verschiedenen Protagonisten hat man daher auch mal einen ganz anderen Blickwinkel auf die Geschichte bekommt. Denn Teenies und Kinder gehen mit solchen Erlebnissen oft ja ganz anders um und wir Erwachsenen stehen denen hilflos gegenüber. Die Emotionen im Buch waren für mich sehr gut greifbar! Da ist Jane die Tochter von Amanda, die einfach nur wütend ist! Sie ist wütend auf gefühlt alles und jeden und zieht sich komplett zurück. Dann die Verzweiflung von Amanda, die sich so sehr wünscht wieder einen besseren Draht zu ihrer Tochter bekommen. Aber durch ein Geheimnis kennt Jane nicht die ganze Wahrheit. Und dann ist da Carter, der weiß wie es ist wenn man aufgibt und dann wieder aufstehen muss um für die Kinder stark zu sein. Seine kleine Tochter hat keine ausgeprägten Erinnerungen mehr weil sie noch viel zu klein war als die Mama gestorben ist. Bei seiner große Tochter, ja bei der hat man das Gefühl, dass sie sich eine Schutzmauer aufgebaut hat aus Freundlichkeit und Strahlen. Man hat das Gefühl, dass es ihr gut geht und sie alles gut verarbeitet hat. Aber hinter dieser Schutzmauer ist ein ganz anderes Kind zu erahnen. Und als auch das Geheimnis was Carter vor seinen Töchtern bewahrt auffliegt bricht die Schutzmauer ein und es ist eine ganz besondere Person, der sie sich öffnet. Ein wunderschönes Wohlfühlbuch! Traurig der Anfang mit viel Verzweiflung und Hoffen und einer wunderbaren Liebe die es kribbeln lässt und einem zeigt wie wichtig ist es, auch nach einem Verlust weiterzuleben und das Leben zu genießen. Und jetzt, jetzt möchte ich bitte eine extra Portion Erdbeeren von der Erdbeerfarm in Kalifornien was ein wunderbarer Schauplatz für diese Geschichte ist.

Zwei Alleinerziehende, ihre drei Töchter und das Leben, das trotzallem weitergeht...

Von: Eva G. von Evas Lesezeit Datum: 20. March 2021

Amanda ist seit achtzehn Monaten Witwe, denn ihr Mann Tom ist an Lungenkrebs verstorben und musste seine Frau und seine Tochter Jane auf ihrer geliebten Erdbeerfarm alleine lassen. Für Amanda ist die Zeit der Trauer noch lange nicht vorbei und sie kann sich ihr weiteres Leben nicht ohne ihren geliebten Mann vorstellen. Vorallem jetzt, wo die Farm in der Krise steckt und sie kein Geld mehr von der Bank bekommt und kurz davor steht, alles verkaufen zu müssen... Carter hat seine Frau vor drei Jahren verloren und blieb mit seinen beiden Töchtern Sam und Astor zurück. Leider kann sich Astor kaum noch an ihre Mutter erinnern, weil sie damals erst sechs Jahre alt war und ist wirklich traurig darüber. Doch Sam tut alles dafür, dass ihr Leben normal weiterläuft und kümmert sich um so viel und entlastet Carter so unheimlich, der ja auch noch Geld als Möbelschreiner verdienen muss. Sein einziger freier Abend ist immer Donnerstag, wenn er in die Trauergruppe geht, die ihm damals so gut geholfen hat. Denn dort hat er gelernt, weiterhin ein guter Vater für seine Kinder zu sein und mit seinem Verlust umzugehen... Manuela Inusa schreibt so emotional und ergreifend, dass man immer weiterlesen möchte. Denn die Charaktere sind allesamt Menschen, wie es sie überall geben kann - so realistisch und hart vom Schicksal getroffen. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, weil es mich so gefesselt hat. Dieses Schicksal wünscht man niemandem, denn in diesem jungen Alter mit nur einem Elternteil zurückzubleiben, ist so schwer. Und auch für die Ehepartner war es ein riesengroßter Verlust. Die Autorin versteht es einfach perfekt, die Gefühle so herauszuheben, dass sie sich auch auf den Leser übertragen. Auch die Kulisse Kalifornien ist wunderschön und macht Fernweh. So gerne wäre ich dort gewesen und hätte selbst Erdbeeren auf der Farm von Amanda gepflückt und das Meer gesehen...

Wohlfühlbuch mit Tiefgang

Von: EsKa (All about the books) Datum: 19. March 2021

Während bei uns der März sich schon wie April verhält und seine Kapriolen schlägt, gibt es doch nichts Schöneres als zumindest gedanklich zu entfliehen. Wie wäre es also mit einem Frühling in Kalifornien? Seid ihr dabei? Denn heute möchte ich euch von dem neusten Band der Kalifornischen Träume von Manuela Inusa erzählen und euch mit auf die Reise nach Kalifornien nehmen. Nachdem wir in “Wintervanille” auf der Vanille-Farm von Cece gestartet sind, haben wir den Sommer mit “Orangenträume” auf der Orangenfarm von Lucinda verbracht und sind im Herbst auf Sophie und ihre Mandelfarm in “Mandelglück” getroffen. Band 4 – “Erdbeerversprechen” verschlägt uns nun zu duftenden Erdbeerfeldern und erzählt uns die Geschichte von Amanda und ihrer Tochter Jane und genau von dieser Geschichte möchte ich euch heute erzählen. Manuela Inusa – Erdbeerversprechen Titel: Erdbeerversprechen Autor: Manuela Inusa Verlag: Blanvalet Seiten: 384 ISBN: 978-3-7341-0976-8 Worum geht es? Das Glück von Amanda schien perfekt. Zusammen mit Tom, der Liebe ihres Lebens und ihrer kleinen Tochter Jane lebt sie im sonnigen Kalifornien auf einer wunderschönen Erdbeerfarm, bis das Schicksal unerbittlich zuschlägt und Tom aus dem Leben reißt. Auch 18 Monate nach seinem Tod hat Amanda noch immer keinen richtigen Halt gefunden und auch die mittlerweile 15 jährige Jane verkraftet den Verlust ihres Vaters nur schwer. Neben finanziellen Sorgen, die die Existenz und damit den Lebenstraum von Tom gefährden, nagen vor allem die Trauer und das immer schlechter werdende Verhältnis zu Jane sehr an Amanda. Als sie sich schließlich mit großer Überzeugungskraft ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Sally dazu überreden lässt, eine Trauertherapie zu beginnen, wendet sich das Blatt endlich und Amanda erinnert sich an ein Versprechen, das sie Tom vor langer Zeit gegeben hat. Rezension: Manuela Inusa verriet mir in einem Gespräch über ihr Buch, dass gerade “Erdbeerversprechen” sie vor eine besondere Herausforderung gestellt hat, da der Rechercheprozess aufgrund der Corona-Pandemie ein gänzlich anderer war, als bei den anderen drei Bänden der Reihe. Auch wenn “Erdbeerversprechen” 2021 spielt, nimmt diese besondere Herausforderung vor der die Welt in den letzten Monaten stand, nur einen kleinen Teil in der Geschichte von Amanda ein. Dennoch hatte es für mich einen gewissen Charme, dass Manuela diese Besonderheit unserer Zeit nicht unerwähnt gelassen hat. Und auch, wenn die Recherche vor Ort zu “Erdbeerversprechen” nicht möglich war, ist es ihr wieder einmal gelungen, die Zauber Kaliforniens in Buchstanden und Worte zu verwandeln und den Leser zu entführen. Mit liebevollen Details und wunderbaren Beschreibungen verschlägt es uns mitten auf die Erdbeerfarm von Amanda und lässt uns die Sonne auf der Haut regelrecht spüren und den Duft der reifen Erdbeeren riechen, so dass man beinahe Lust bekommt in den Supermarkt zu gehen und eine Schale zu kaufen, auch wenn sie zu der jetzigen Zeit nicht ansatzweise so schmecken können, wie Manuela Inusa es uns in ihrem Buch von Amandas Erdbeeren glauben lässt. Nachdem mich “Orangenträume” restlos begeistert hat und ich bei “Mandelglück” ein kleines “Aber” verspürt habe, hat “Erdbeerversprechen” ein gewaltiges Ausrufezeichen hinterlassen und war nach langer Zeit mal wieder ein Roman, der mich gepackt hat und den ich nicht zur Seite legen wollte. Wie auch schon in den anderen Bänden der Reihe ist das eigentlich Thema der Geschichte gar keine leichte Kost, wird aber erneut so wunderbar gefühlvoll behandelt, dass man nicht umhinkommt sich emotional voll und ganz auf die Seite der Protagonistinnen zu stellen und mit ihnen zu fühlen und zu leiden. Amanda verlor ihre große Liebe Tom viel zu früh, die junge Jane ihren Vater und beide kämpfen mit dem Verlust ihren eigenen Kampf ohne zu merken, dass sie sich unbemerkt sogar voneinander entfernen. Erst am Amanda den Schritt wagt, eine Trauertherapie zu besuchen, bekommen die Wunden der Vergangenheit eine Chance zu heilen. Natürlich kommt auch in “Erdbeerversprechen” das Thema Liebe nicht zu kurz und so trifft Amanda im Rahmen ihrer Therapiegruppe auf Carter, der ebenfalls seine große Liebe verloren hat und nun alleine mit seine beiden Töchtern Sam und Astor ist. Während Amanda sich immer weiter öffnet und einem Leben ohne Tom eine Chance gibt, klammert sich ihre Tochter Jane an die Erinnerungen an ihren Vater und versucht diese zu beschützen. Dass sie dabei vielen Menschen in ihrem Umfeld und insbesondere ihrer Mutter Unrecht tut, bemerkt sie in ihrer tiefen Trauer kaum. Völlig gegensätzlich dazu zeigt die Samantha, die zwar ebenfalls noch um ihre Mutter trauert, aber stets die Fassade waren und für ihren Vater und ihre kleine Schwester stark sein möchte. Auf wunderbar gefühlvolle Art und Weise schafft Manuela Inusa es dabei die unterschiedlichsten Arten der Trauer und den so vielfältigen Umgang mit dem Thema Verlust zu zeichnen. Obwohl der Tod alles andere leichte Kost und das typische Thema eines Liebesromans ist, wirkt die gesamte Geschichte sehr harmonisch und durchdacht. Jede der einzelnen Figuren ist sehr liebevoll geschaffen worden und findet ihren Platz im Großen und Ganzen. Zwar erscheint mir Amanda manchmal ein klein wenig zu konturlos und hätte an manchen Stellen ein bisschen mehr Charakter und Kanten verdient gehabt, doch macht gerade Carter dieses kleine Manko mit jedem seiner Auftritte in der Geschichte wieder wett und präsentiert sich als der absolute Traummann. Zwar hätte auch die Liebesgeschichte der beiden ein klein wenig mehr Raum und Aufmerksamkeit verdient gehabt, da es alles in allem doch recht schnell und ohne die ganz ganz große Romantik vor sich gegangen ist, aber auch das ist mal wieder Jammern auf sehr hohem Niveau. Gerade im Hinblick auf die eigentliche Thematik der Geschichte und die tiefe Botschaft, dass das Leben in all seiner Dunkelheit und mit all seinen Schicksalsschlägen immer ein Fünkchen Hoffnung für uns bereithält und wir einfach nur bereit sein müssen, dieser Hoffnung auch eine Chance zu geben und Glück wieder zuzulassen. Fazit: Schwere Kost in einem leichten Roman? Manuela Inusa kann genau das und begeistert mal wieder mit einer wundervollen Geschichte mit Tiefgang und einer tollen Botschaft. Gleichzeitig entführt sie uns Leser in das wunderbar sonnige Kalifornien und macht Lust auf die wärmere Jahreszeit, Sonnenschein und süße Erdbeeren. Nachdem ich an Mandelglück ein kleines bisschen etwas auszusetzen hatte, begeistert mich “Erdbeerversprechen” wieder restlos. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich der Fortsetzung der Kalifornischen Träume absolut gerechtfertigte 5 von 5 Sternen und euch eine riesige Leseempfehlung geben kann. Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account “All_about_the_books“ ans Herz gelegt. Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!

Gefühlvoller Wohlfühlroman

Von: Tanja Datum: 19. March 2021

Meine Meinung: Amanda und ihr Mann verwirklichen sich ihren Traum einer Erdbeerfarm und leben dort auch sehr viele Jahre glücklich bis Tom stirbt. Amanda und ihre pubertierende Tochter Jane gehen beide sehr unterschiedlich mit ihrer Trauer um. In einer Trauergruppe lernt Amanda Carter kennen, der mit seinen beiden Töchtern in einer ähnlichen Situation wie sie selbst steckt. Die beiden verspüren direkt eine starke Anziehungskraft,  aber ist sie bereit für eine neue Liebe? Sam, Carters Tochter, geht mit dem Verlust ihrer Mutter ganz anders um als Jane. Können die beiden Freundinnen werden? Erdbeerversprechen ist der vierte Teil der »Kalifornische Träume«-Reihe von Manuela Inusa. Ich bin ein großer Fan von ihr und ihrem lockerleichten,  sehr gefühlvollen Schreibstil. In Erdbeerversprechen wechselt die Erzählperspektive abwechselnd zwischen Amanda, Carter, Jane und Sam. Ich mag diese Erzählweise sehr, dadurch bekommt man  einen  sehr genauen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten. Amandas und Carters Geschichte rückt ein bisschen in den Hintergrund und macht den Teenie Problemen von Jane und Sam Platz. Das finde ich etwas schade, ich hätte gerne noch mehr von Amanda und Carter gelesen. Die Einblicke der beiden Mädels haben mir aber sehr gut gefallen,  zumal meine Tochter in einem ähnlichen Alter ist und ich vieles so gut kenne...grins. Das Thema Trauerbewältigung wird sehr einfühlsam beschrieben. Was das Buch eindeutig weckt, ist der Hunger nach Erdbeeren. Das Setting hat mir wieder sehr gefallen, Manuela Inusa hat da ein Händchen für, alles so bildhaft zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, selbst auf der Erdbeerfarm zu stehen. Ich vergebe für Erdbeerversprechen 5 von 5 Sterne (und auch meine 14jährige Tochter, die ein ebenso großer Fan ist wie ich, ist begeistert von dem Buch). Wir fiebern schon "Walnusswünsche" entgegen, welches im September 2021 erscheint.

Die Geschichte zweier Alleinerziehender unter der Sonne Kaliforniens

Von: Kathrin N. Datum: 16. March 2021

„Das Haus war wunderschön geworden, viel mehr noch, als sie sich damals erhofft hatte. Von außen war es weiß und hellgrau gehalten, mit weißen Säulen, die es elegant und heimelig zugleich wirken ließen. Drum herum hatte sie mit den Jahren immer mehr Blumen gepflanzt, so dass es jetzt so aussah, als würde es in einem Meer aus lila Hortensien, weißen Rosen und jeder Menge anderer Lieblingsblumen versinken.“ (Auszug S. 17) Im vierten Band der Reihe „Kaliforische Träume) entführt uns Manuela Inusa auf eine Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-sea. In diesem zauberhaften Haus, welches die Autorin gleich zu Anfang wunderbar bildlich beschreibt und sie uns LeserInnen dennoch genug Raum für eigene Fantasie lässt, leben Amanda und ihre Teenietochter Jane. Vor kurzem haben die beiden Ehemann bzw Vater verloren und gehen unterschiedlich mit ihrer Trauer um – leider nicht gemeinsam. Amanda kämpft neben dem Verlust ihrer großen Liebe auch mit dem Überleben der Erdbeerfarm und aus Sorge um ihr Auskommen und das ihrer MitarbeiterInnen verliert sie ihre Tochter Jane aus dem Blick. Diese verschließt sich mit ihrem besten Kumpel Cal vor dem Rest der Klasse. Parallel dazu begleiten wir Carter mit seinen Töchtern Samantha und Astor. Er bekommt ebenso wie seine Teenietochter Samantha eine eigene Stimme; nur die kleine Astor wird zur Nebenfigur degradiert, denn von ihr erfahren wir so gut wie keine eigenen Gedanken. Insbesonders Samantha vollzieht in diesem Roman eine deutliche Wendung, der man gut folgen kann. Aber auch Carters Sicht der Dinge ist nachvollziehbar dargestellt. Und so macht es wirklich Spaß, diesen unterhaltsamen Roman mit Tiefgang zu lesen. Erneut schafft es die deutsche Autorin, einen leicht anmutenden Unterhaltungsroman mit tiefgreifenden Themen zu spicken. Diese unerwartete Mischung aus Liebes- und Lebensroman gefällt mir bei allen Inusa-Romanen bzw. Reihen sehr. Zu dem leichten Genre passt auch das ansprechend gestaltete Buchcover sehr gut. Das Haus mit den Säulen, die Blumen davor und die Erdbeerbeete – man fühlt sich beim Anschauen des Covers sofort in dem Roman. Die Farben sind freundlich und frisch – also äußerlich wie innen drin ein idealer Frühlingsroman! Da dürfen natürlich auch in diesem Band Rezepte zum Nachmachen nicht fehlen ;) Erdbeermarmelade, Erdbeerwolke oder Erdbeer-Bananen-Smoothie klingen lecker und passen wunderbar zur Geschichte rund um Samantha, Carter und ihre Töchter. Viel Spaß beim Genießen in jeglicher Hinsicht!

Traurig: Das Erbeerversprechen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 15. March 2021

Der vierte Band der Reihe "Kalifornische Träume" lässt sich ebenso wie die vorhergehenden als eigenständiger Roman lesen. Bisher drehten sich die Titel um eine Plantage, die Freuden und Sorgen der Besitzenden und Angestellten und ein bisschen drumherum. Dieser Roman ist anders: Arg gefühlvoll und traurig Die Besitzerin der Erdbeerplantage plagen nicht nur monetäre Sorgen sondern auch Trauer um ihren verstorbenen Partner. Und genau darum dreht sich alles: die Trauer in den Griff bekommen. Dabei kommen sehr viele Akteure zu Wort: ihre Tochter, Freunde und noch ein paar andere Jugendliche, die ebenfalls um jemanden trauern. Kurz: sie findet nach einiger Zeit eine Selbsthilfegruppe und um diese Personen und ihre Nöte kreist ein großer Teil des Romans. Sehr gefühlvoll und am Anfang sehr traurig. Ich habe das Buch mehrfach zur Seite gelegt, weil es sich wie eine emotionale Achterbahnfahrt auf seichtestem Niveau liest. Das war von beidem viel zu viel für mich. Seicht ja, aber bitte locker-heiter. Dazu sind alle, Haupt- und Nebenfiguren, Personen sehr gut geschildert. Das reißt einiges wieder raus, war aber gerade hinsichtlich der Nebenfiguren zu viel. Die Erdbeerfarm kam deutlich zu kurz. 

Gefühlvoller Roman

Von: Bambisusuu Datum: 11. March 2021

Das Buch "Erdbeerversprechen" ist bereits der 4. Band der "Kalifornische Träume"-Reihe von der Autorin Manuela Inusa. Auch in diesem Roman liegt der Schwerpunkt wieder auf den verschiedenen Charakteren und auf ganz viel Gefühl. Was zuerst nach Leichtigkeit und reiner Unterhaltung aussieht, wandelt sich in eine sehr emotionale Geschichte, die unter die Haut geht. Amanda vertieft sich nach dem Tod ihres Mannes in die Arbeit auf der Erdbeerfarm. Besonders ihre Tochter Jane kann aber den Tod ihres Vaters nur schwer verkraften. Besonders für Amanda ist dies eine große Herausforderung, die sie ratlos macht. In einer Gruppe für Trauerbewältigung lernt Amanda dann jedoch Carter kennen, dem ein ähnliches Schicksal widerfahren ist... Amanda und Carter verbindet das Thema Trauer und Verluste, was nicht einfach umzusetzen ist. Manuela Inusa gelingt dies emotional mit einem authentischen Schreibstil. Neben Amandas und Carters Sicht erlebt man zudem auch die Perspektiven der Töchter, die in dieser Handlung zunehmend in den Mittelpunkt rücken. So fand ich das Buch sehr abwechslungsreich und vielfältig. Jeder Charakter ist auf seine Art besonders und tiefgründig. Die Autorin schafft es, dass keiner der Personen zu kurz kommt. Das gefällt mir vor allem an ihren Romanen. Insgesamt ein sehr gefühlvoller Roman, der zum Nachdenken anregt und überraschenderweise eine gewisse Ernsthaftigkeit besitzt. Ein wenig mehr Erdbeerfarm hätte ich mir gewünscht, dennoch ein tolles Buch. Die Reihe ist klasse!

Extrem gefühlvoll, traurig und lebensbejahend zugleich

Von: bookishhearts Datum: 10. March 2021

Bei "Erbeerversprechen" handelt es um den vierten Band der "Kalifornischen Träume" - Reihe von Manuela Inusa. Da ich die anderen Bände bereits verschlungen und sehr genossen habe, war dieser Roman quasi Pflichtlektüre für mich. Und meine Erwartungen an diesen Roman wurde auch mehr als erfüllt. Dieser Roman strotzt nur so vor Emotionalität und Gefühlen und lässt niemanden beim Lesen kalt. Meiner Ansicht nach ist dies der bislang beste Band der Reihe. Im Mittelpunkt des Geschehens zwei Familien, die mit den Verlust eines geliebten Menschen umgehen müssen. Allen voran vor allem Amanda, die nach dem Tod ihres Mannes die Erdbeerfarm, die sich sich gemeinsam aufgebaut hatten, führen muss und zudem noch mit ihrer rebellischen Tochter Jane klarkommen muss, die den Tod ihres Vaters nicht so recht verkraftet hat. In einer Trauerbewältigungsgruppe lernt sie Carter kennen, der vor ein paar Jahren seine Frau verloren hat und nun die beiden Töchter alleine erzieht. Der Roman begleitet abwechselnd Amanda, Jane, Carter und dessen Tochter Samantha bei ihrem Umgang mit dem Verlust. Jeder für sich geht unterschiedlich damit um und dennoch verbindet sie so viel. Während Jane sich beispielsweise seit dem Tod ihres Vaters ziemlich abgekapselt hat, ist Samantha das totale Gegenteil. Sie ist äußerlich sehr offen und lacht sehr viel. Dennoch merkt man schnell, dass dies auch eine Fassade ist, die sie sich aufgebaut hat und auch nicht ewig halten kann. Manuela Inusa ist es in diesem Roman extrem gut gelungen die Gefühle ihrer Charaktere einzufangen. Indem die Handlung immer wieder verschiedene Sichtweisen offenbart erhält man einen sehr guten Gesamtüberblick und kann immer wieder neue Facetten an den Figuren kennenlernen. Man lässt sich von ihren Emotionen mitreißen und leidet so zwar auch sehr mit ihnen. Gleichzeitig bewundert man aber auch ihre wachsende Stärke. Die Charaktere agieren mehr als lebensnah. Wie echte Menschen hadern sie immer wieder mit sich selbst und ihrem Umfeld. Und auch wenn Trauer das zentrale Thema dieses Romans ist, schafft es Manuela Inusa gleichzeitig auch mit einem unterhaltsamen Schreibstil an den passenden Stellen so manche Schwere wieder auflockern. Man lässt sich von der wachsenden Hoffnung der Figuren, die sehr gut herausgearbeitet ist, durch die Handlung tragen. Es fällt schwer den Roman aus der Hand zu legen, da man unbedingt wissen möchte, wie viel Mut zum Leben die Hauptfiguren entwickeln können. Dies ist in jedem Fall kein Roman, der einem beim Lesen kalt lässt. Er hält für seine Leser eine Vielzahl an Gefühlen bereit und man sollte das Taschentuch immer in seiner Nähe haben. Auch wenn dies ein Band einer Buchreihe ist, kann dieser problemlos unabhängig davon gelesen werden, da die Handlung keine großen Bezugspunkte zu den vorherigen Bänden hat. Lediglich in kurzen Momenten werden Ereignisse aus dem vorherigen Band aufgegriffen, ohne jedoch Einfluss auf die Gesamthandlung zu nehmen. Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn es noch einen weiteren Band der wirklich toll emotionalen Buchreihe geben würde. Die Kalifornische Träume - Reihe beinhaltet aktuell folgende Bände: 1. Wintervanille 2. Orangenträume 3. Mandelglück 4. Erdbeerversprechen Fazit: Mit "Erdbeerträume" ist Manuela Inusa ein überaus emotionaler und gefühlvoller Band der "Kalifornischen Träume" - Reihe gelungen, der von Loslassen und Neuanfängen erzählt. Dieser Roman überzeugt vor allem durch die sehr lebensnahen Figuren, die immer wieder mit sich hadern. Meiner Meinung nach ist dies der bislang beste Band der Reihe und hat eine unbedingte Leseempfehlung verdient! Note: 1 (💗💗💗💗)

Ein perfekter Wohlfühlroman

Von: zauberblume Datum: 10. March 2021

In „Erdbeerversprechen“ entführt uns die Spiegel-Bestsellerautorin Manuela Inusa nun schon zum vierten Mal ins sonnige Kalifornien. Und dieses Mal dürfen wir einen spektakulären Aufenthalt auf einer Erdbeerfarm, die vor der malerischen Kulisse des Küstenorts Carmel-by-the-Sea liegt, genießen. Hier hat sich Amanda mit ihrem Mann Tom, den sie schon auf dem College kennen und lieben gelernt hat, einen großen Traum erfüllt. Viele glückliche Jahre haben sie mit ihrer Tochter Jane auf dieser wunderschönen Farm verbracht. Doch nun ist Tom vor 18 Monaten gestorben und nichts ist mehr wie es einmal war. Jane verkraftet den Tod ihres Vaters schwer und gibt ihrer Mutter die Schuld daran. Und für Amanda ist es nicht leicht, die Farm und damit die große Verantwortung die auf ihren Schultern lastet, in Toms Sinne weiterzuführen. Als ihre beste Freundin vorschlägt, an einer Trauergruppe teilzunehmen, rafft sich Amanda endlich auf und hofft auf diese Weise besser mit ihrem Kummer klarzukommen. Sie ahnt jedoch nicht, was der Besuch dieser Trauergruppe vor Folgen hat und wie sich ihr Leben auf einmal verändern wird…… Da war ja noch dieses Versprechen, dass sie Tom auf dem Sterbebett gegeben hat. Wow! Wieder wunderschön, gefühlvoll und berührend. Die Autorin versteht es wieder, den Leser von der ersten Sekunde an, in die Geschichte eintauchen zu lassen. Mich hat sich vollkommen gefangengenommen und nicht mehr losgelassen. Noch jetzt habe ich den Geruch von Erdbeeren und ihren unglaublichen Geschmack auf der Nase. Ich genieße den Aufenthalt in Carmel-by-the-Sea, diesem bezaubernden Küstenort und fühle mich hier pudelwohl. Ich lerne liebenswerte Menschen und ihre tragischen Schicksalsschläge kennen. Und jeder von ihnen geht mit dem Verlust, der Enttäuschung und der Trauer anders um. Ich bewundere Amanda für ihren Mut und ihre Entschlossenheit die Erdbeerfarm am Laufen zu halten, gerne hätte ich sie mal in den Arm genommen; ebenso ihre 14jährige Tochter Jane, für die es auch tragisch war, ihren geliebten Vater zu verlieren. Irgendwie kann ich Janes Verhalten auch verstehen. Und dann ist da Carter, dessen Frau verstorben ist und der sich rührend um seine beiden Töchter kümmert. Und dann begegnen sich Amanda und Carter und ihre Begegnung ist wie ein zartes Pflänzchen, das wachsen muss. Es war schön diese Menschen kennenzulernen und an ihrem Leben teilhaben zu dürfen. Beim Lesen dieser warmherzigen und zu Herzen gehenden Geschichte kamen viele Emotionen hoch und ab und an hatte ich auch feuchte Augen. Begeistert haben mich auch die tollen Erdbeerrezepte am Ende des Buches, die förmlich zum Nachmachen einladen. Für mich wieder ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das sich mit einem wichtigen Thema auseinandersetzt. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Das Cover ist übrigens auch wieder ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für dieses Lesehighlight 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Ausflug nach Kalifornien.

Ein toller Roman

Von: Ivonne Datum: 10. March 2021

Auf geht es nach Kalifornien und zum naschen gibt es natürlich 🍓🍓 Erdbeeren 🍓 Aber ob Pommes mit Erdbeer Marmelade schmeckt❓❓ Habt ihr es ausprobiert❓ 🍓Erdbeerversprechen von Manuela Inusa ist der vierte Band der Kalifornien Reihe und macht Lust auf den Frühling 💐und Erdbeeren🍓 Das Buch war sehr schön und es ist schade das es nun zu Ende ist. 🍓 Der schreibstil ist toll und die Geschichte worum es geht auch und sehr romantisch. au Es ist  etwas tragisch mit dem Tod ihres Mannes aber Amanda fällt da so ein Versprechen von ihrem Mann ein . . Eine Erdbeer Farm ist bestimmt toll 😍 🍓Erdbeerversprechen ist eine Geschichte über einen Neuanfang,die Liebe die es nicht nur einmal gibt und über die Freundschaft🙂viele Gefühle und die Trauer. Ein sehr schöner Roman der sich sehr schön lesen lässt schon sehr auf den 5. Teil der Kalifornien Reihe🍓 Rezension findet ihr auch bei lesejury,lovelybooks,thalia.de,bloggerportal

Leider nur 2,5 Sterne

Von: Dani's Reziseite Datum: 09. March 2021

Eigentlich bin ich Manuela Inusa Fan . Doch aktuell gefällt mir diese Buch nicht . Warum? Weil sich irgendwie alles wiederholt Langsam wirds dann doch langweilig und auch ist dieser Teil eher was für Heranwachsenden, denn es wird zu 80% von Teenagerproblemen "berichtet." Dem Cover nach denkt man aber an Sommer, Leichtigkeit und nicht an Probleme. Schade drum. Manchmal sollte man wissen wann es zu Ende ist. Ich hoffe jedoch das ich bald wieder was von ihr lesen kann was mir gefällt. 2,5 Sterne für Titel, Cover, Charakter und Schauplätze

Hühnersuppe für die Seele

Von: Buchmomente Datum: 09. March 2021

Manchmal (und gerade zu Coronazeiten) brauche ich ein wenig „Hühnersuppe für die Seele“. Da man ja bekanntlich zur Zeit nicht selbst verreisen, kann ich zumindest meine Gedanken auf die Reise schicken. Und welcher Ort wäre da schöner als eine Erdbeerfarm in Kalifornien?! Manuela Inusa schickt uns in ihrem neuesten Roman auf eben diese Erdbeerfarm. Und so viel schon mal vorweg: Die Lust auf Erdbeeren steigt während des Lesens. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und einfach nur gute Laune gemacht und das obwohl es auch um Trauerarbeit und Trauerbewältigung geht. Manuela Inusa erzählt ohne großes Drama und das meine ich durchaus positiv. Es gibt mit Amanda, Jane, Carter und Sam Figuren aus dem Leben. Sie haben Ecken, Kanten und alle vier haben einen schrecklichen Verlust erlitten, den sie unterschiedlich Verarbeiten. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus den Perspektiven dieser vier Personen geschildert wird. Mir als Leser wurde dabei jede Persönlichkeit ans Herz gelegt und ich konnte mit jedem Charakter mitfühlen. So flogen die Seiten nur so dahin und ich hab es schließlich mit einem „hach war das schön“ zur Seite gelegt. Wenn ihr also auf der Suche nach einer schönen Liebesgeschichte seid, dann kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne.

Leichtfüßiger Frühlingsroman

Von: buch_zeit Datum: 08. March 2021

Heute habe ich den Roman: "Erdbeerversprechen" von Manuela Inusa fertig gelesen und schon kamen die ersten Frühlingsgefühle in mir auf. Vielen Dank @blanvalet und @bloggerportal für diesen lockeren leichten Frühlingsroman. Es handelt sich um Teil vier der Reihe "Kalifornische Träume", kann aber durchaus alleine gelesen werden. Für Kalifornien Fans ein wahrer Genuß. Amanda und ihr Mann Tom haben sich den Traum einer Erdbeerfarm bei Carmel-by-the-Sea erfüllt. Doch dann verstirbt ihre Liebe des Lebens plötzlich und lässt sie und eine trauernde Tochter Jane zurück. Jane versteckt sich hinter ihrem "Zombiedasein" und lässt niemanden mehr an sich ran und auch Amanda steht vor großen Aufgaben ganz ohne ihren Mann. Von ihrer Familie und Freunden gleichermaßen ermutigt, nimmt sie an einer Trauergruppentherapie teil. Ganz unverhofft lernt sie dort einen Witwer kennen und gerät in einen Gefühlsstrudel, denn auch er hat zwei trauernde Kinder im Gepäck. Jedoch erinnert sich Amanda an ein Versprechen dass sie ihrem geliebten Mann am Sterbebett gemacht hat. Zentrales Thema dieses Buches ist die Trauer und die Trauerbewältigung. Diese wird aus vier verschiedenen Blickwinkeln und Standpunkten beleuchtet. Jedes Kapitel wird entweder aus Amandas, Janes, Samanthas oder Carters Sicht erzählt. Jeder dieser Charaktere geht ganz anders mit dem Verlust eines geliebten Menschens um. Dies ist auch das schöne an dem Buch, dass jeder Charakter sehr einzigartig und unterschiedlich dargestellt wird. In diese Geschichte hineingewoben sind jedoch lockere und leichte Liebeleien, die das Buch nicht zu schwer wirken lassen. Wie in jeder typischen Liebesgeschichte gibt es perönliche Hindernisse zu überwinden um dann getrost Richtung Happy End entschwinden zu können. Die bildliche Schreibweise hat den Hauptspielort, die Erdbeerfarm, direkt in meine Nase "verpflanzt". Am liebsten würde ich sofort die verführerischen Rezepte am Ende des Buches ausprobieren. Das Ende kam für mich dann aber doch irgendwie zu schnell, gerne hätte ich die Geschichte noch etwas gestreckt. Fazit: lesenswert 🍓🍓🍓🍓🍓

Der Fokus liegt wieder mehr auf den Figuren.

Von: faanielibri Datum: 07. March 2021

Manuela Inusas ‚Kalifornische Träume’ gehen mit ‚Erdbeerversprechen‘ in die vierte und vorletzte Runde. Ich vermisse ein bißchen den Genuss der ersten beiden Bände, denn der Fokus hat sich in den letzten zwei Teilen etwas verschoben: Von der intensiven Beschäftigung mit Gewürzen oder Obst auf die Figuren, ihre Probleme und wie sie damit umgehen, ihre Charakterentwicklung, ihr Leben. Es ist nicht mehr „nur“ ein Wohlfühlroman, der Schwierigkeiten aus dem Weg geht. Es ist ein Liebesroman, der von den Themen her sehr erwachsen ist, mit realistischen Problemen, die es zu bewältigen gilt. Oder zu akzeptieren. Und auch wenn für mich das Kochen und Essen etwas zu kurz kommt, mochte ich ‚Erdbeerversprechen‘ sehr gerne. Denn nach ‚Orangenträume‘, das mich mit seiner Ernsthaftigkeit ein bißchen kalt erwischt hat, wusste ich, dass man von Manuela Inusa nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen erwarten darf, sondern auch Tiefgründigkeit und eine nachvollziehbare Darstellung von Problemen. ‚Erdbeerversprechen‘ wird aus der Perspektive von vier Personen erzählt. Die der beiden Erwachsenen Amanda und Carter fand ich interessant, doch fasziniert war ich von den Blickwinkeln zweier junger Mädchen, die zwar das gleiche Alter haben, unterschiedlicher aber nicht sein könnten. Auf der einen Seite Sam, Co-Captain der Cheerleader, liiert mit dem beliebtesten Jungen der Schule. Klingt nach Klischee, war es aber gar nicht. Denn Sam ist so ganz anders, als man es bei diesen Beschreibungen erwarten würde. Auf der anderen Seite Jane, immer in schwarz gekleidet, ungeschminkt, sehr ruhig. In den 90ern hätte man sie wohl einen „Emo“ genannt, heute nennen sie ihre Mitschüler eher einen Freak. Sam mochte ich zu Beginn mehr als Jane, letztere war mir anfangs zu negativ, zu abwehrend und unfreundlich. Doch je besser ich sie kennenlernte und verstand, desto mehr mochte ich sie. Die Erdbeeren spielen leider nur eine Nebenrolle, sie bieten eigentlich fast nur die Kulisse für die Geschichte. Der Fokus liegt, wie schon erwähnt, auf der Auseinandersetzung der Figuren mit den Schicksalsschlägen, die sie erlitten haben. Amanda hat ihren Mann verloren, Carter seine Frau. Jane ihren Vater, Sam ihre Mutter. Ja, es sind Mutter und Tochter bzw. Vater und Tochter. Manuela Inusa geht sehr gefühlvoll an das Seelenleben der Teenager heran, zeigt ihre Verloren- und Zerrissenheit, ihre Überforderung mit der Situation, sehr einnehmend und nachvollziehbar. Für mich lag der Schwerpunkt der Geschichte tatsächlich mehr auf Sam und Jane als auf Amanda und Carter, obwohl der Klappentext anderes vermuten lässt. Das mag vielen treuen LeserInnen der Autorin vielleicht zu jugendlich sein, ich mochte es sehr. So als kleinen Vorgeschmack auf das Jugendbuch der Autorin, das am 13. April erscheint. Ich freu mich drauf. 4 Sterne.

Wundervoller Wohlfühlroman

Von: Marion von Buchlieblinge Datum: 04. March 2021

Meine Meinung: Ein tolles und sehr passendes Buchcover Das Buchcover von „Erdbeerversprechen“ gefällt mir wieder unglaublich gut. Nicht nur die abgebildeten Erdbeeren, sondern auch die schöne Farm lassen mich sofort wieder im Buch versinken. Für mich ist dieses Cover perfekt gewählt. Einziger Makel ist für mich der Schriftzug des Titels, der relativ schnell an Farbe verliert, was ich mehr als schade finde. Der Schreibstil von Manuela Inusa ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Ich war sofort mitten im Geschehen und hatte alles bildlich vor Augen. Schade, dass die Erdbeerzeit erst noch kommt, denn der Inhalt des Buches und vor allem auch die angehängten Rezepte machen große Lust auf Erdbeeren. Aber Vorfreude ist ja auch was Schönes … Das Buch wird aus vier verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was mir sehr gefallen hat. Denn alle diese vier Protagonisten gehen mit dem Thema Trauer anders um und auf diesem Wege war es möglich, möglichst viel von ihnen kennenzulernen. Unterschiedliche und mehr als sympathische Charaktere habe ich in diesem Buch kennen gelernt. Amanda habe ich sofort gemocht und ich konnte ihre Sorgen und Ängste so gut verstehen. Ihre pubertäre Tochter Jane macht es dem Leser schon ein wenig schwerer, sie zu mögen. Allerdings habe ich auch ihre Geschichte ziemlich gespannt verfolgt, denn eigentlich ist sie ein tolles Mädchen. Die anderen beiden Blickwinkel gibt es von Carter, der vor drei Jahren seine Frau verloren hat und dessen Tochter Samantha. Carter ist ein sehr lieber Mensch, der mir sofort gefallen hat. Samantha ist wiederum das absolute Gegenteil von Jane. War mir Jane manchmal etwas zu widerspenstig, war mir Samantha viel zu lieb und angepasst. Tja, es gibt hier wirklich jede Menge zu entdecken. Und umso spannender war es dann natürlich noch, den unterschiedlichen Charakteren beim Entwickeln zuzusehen. Und natürlich gibt es auch noch das ein oder andere Geheimnis aus der Vergangenheit zu lüften. 🙂 Es gibt viele Wege, mit der Trauer umzugehen Im Vordergrund dieses Buches steht für mich ganz klar der Umgang mit der Trauer und dem Verlust eines geliebten Menschen. Es wird ziemlich schnell klar, dass die verschiedenen Protagonisten diesen Prozess sehr unterschiedlich wahrnehmen und auch durchleben. Leicht ist es aber natürlich für niemanden. Dennoch hat Manuela Inusa trotz dieses schweren Themas noch jede Menge anderer Dinge in der Handlung des Buches untergebracht. Es geht auch um Freundschaften, die erste Liebe, Eifersucht, Fremdgehen, und das Zu-sich-selbst-Finden. Mir hat dieser Mix wieder jede Menge Spaß gemacht und wundervolle Lesestunden bereitet. Vieles hat mich nachdenklich gemacht, vieles hat mich berührt oder einfach nur gefreut. Besonders schön fand ich es, dass dieses Buch nicht nur die Geschichte eines Menschens erzählt, sondern eigentlich direkt vier Geschichten. Mein Fazit: „Erdbeerversprechen“ von Manuela Inusa ist eine wundervolle Wohlfühlgeschichte, die sich mit einem sehr bewegenden Thema befasst, aber dem Leser mit seinen unterschiedlichen Protagonisten und der wunderschönen Kulisse ganz besondere Lesemomente bereitet. Ganz klare Leseempfehlung!

Eine erdbeerige Geschichte

Von: Sheena Datum: 03. March 2021

Autorin Manuela Inusa ist es hier von Anfang an wieder richtig gut gelungen, eine wunderbare Stimmung einzufangen in der man schon nach den ersten Sätzen gleich wusste, hier möchte ich für länger verweilen. Der Schreibstil ist auch diesem Kalifornischen-Roman wie immer wunderbar locker, flüssig und leicht gehalten und lässt einen das Buch schnell weg lesen. Man ist von dieser tollen Geschichte so gepackt und wird in sie hinein gezogen, das man nicht mehr aufhören kann und immer wissen möchte, was nun passieren wird. Die Autorin bringt mit viel Feingefühl das Thema "Trauer" & "Verlustangst" gut in der Geschichte unter. Von den Charakteren war ich gleich vom ersten Moment an sehr begeistert und ich mochte sie schnell gut leiden. Amanda Parker die junge Erdbeerfarmerin hat ihren Mann Tom vor 18 Monaten an Krebs verloren und versucht seitdem wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Die finanziellen Probleme ihrer Erdbeerfarm belasten sie leider zusätzlich sehr und das Verhältnis zu ihrer geliebten Teeny Tochter Jane ist seit dem Tod ihres Mann mehr als angespannt, denn leider gibt Jane ihrer Mutter oft den Grund, nicht ausreichend zusammen gegen die Krankheit gekämpft zu haben. Jane Parker einzige Tochter von Amanda ist 15 Jahre alt und hat in ihren Augen nur noch ihren besten Kumpel Calvin. Er versteht sie im Bezug auf ihre Trauer um ihren Dad. Jane ist leider öfters schwierig und kapselt sich von allem ab und in der Schule wird sie nur noch Zombie Jane genannt. Auch Familie Green hat sich um Witwer Carter schnell ein Plätzchen in meinem Leserherz gesichert. Die 16 jährige Samantha Green ist ein "IN Mädchen", das in der Schule stets mit dem Strom schwimmt und sich privat absolut mustergültig gegenüber allen anderen Menschen verhält. Sie ist zusätzlich noch Cheerleaderin im Lacrosse-Team in dem auch ihr Freund Jeremy spielt. Die Autorin verwebt beide Geschichten gekonnt und schon nach kurzer Zeit treffen alle Charaktere auf einander. Auch die ganzen wunderbaren Landschaftsbeschreibungen sind der Autorin hier sehr gut gelungen und man fühlte sich mehr als live dabei. Auch die ganzen erwähnten Erdbeerrezepte sind das i-Tüpfelchen in dem ganzen Buch. Werde mit Sicherheit das ein oder andere probieren, sie klingen zu köstlich und Erdbeeren sind meine lieben Spätfrühling/Frühsommerfrüchte. Der Schreibstil ist wie immer locker und leicht gehalten, er lässt einen die Geschichte flüssig und schnell weg lesen bzw weg träumen. Fazit: Die Bücher von Manuela Inusa haben schon sehr lange den Faktor für mich "Heimkommen und absolut Wohlfühlen". Unbedingt lesen und kaufen!

Ein wunderschönes Buch mit einer wunderschönen Geschichte

Von: Samy Datum: 01. March 2021

Ich Liebe Manuelas Bücher, alle Bücher die ich bis jetzt lesen konnte von ihr haben mich träumen lassen. Immer war ich in der anderen Welt und konnte mich richtig gut in Charaktere und Geschichte hineinversetzen. So als wäre man bei den Protagonisten und die Geschichte zieht an einem vorbei, man schaut sich das sozusagen an. Doch das ist nicht das einzige Positive an der Sache, der Schreibstil von Manuela ist einfach wunderbar flüssig, auf den punkt gebracht und emotional perfekt abgestimmt. Ich Liebe es ihre Bücher zu lesen weil sie mich immer wieder auch, gerade jetzt, von meinem alltag ablenken. Mit diesem Buch hier hat sie eben genau das alles wieder erreicht. Die Trauer in diesem Buch konnte ich richtig greifen und musste wieder an die trauer denken die ich selber empfand wegen meiner Mutter, mit diesen emotionen das Buch zu lesen war natürlich stark. Taschentücher brauchte ich ein paar Seiten lang dann auch noch, wegen meiner Gefühle. Doch trauer gehört in diesem Buch dazu denn Amanda hat ihren Mann verloren und trauert um ihn noch, natürlich das gehört dazu. Ich finde es immer wieder schlimm wenn man einem vorschreibt wie lange man trauern darf. Sich in der Trauer hilfe zu holen ist eine starke sache, das habe ich bewundert und fand es richtig toll. So lernen wir auch in den Buch andere Charaktere kennen. Ich muss sagen das die Geschichte sich wirklich gut entwickelt und man allem logisch folgen kann.

Ewige Trauer oder doch lieber Glück!

Von: Leseratte Austria Datum: 28. February 2021

„Erdbeerversprechen“ ein Roman von Manuela Inusa im blanvalet Verlag erschienen. Mit 414 Seiten. Die Geschichte wird immer abwechselnd von Amanda, Jane, Carter und Samantha erzählt. Eine wunderbare Erdbeerfarm in Kalifornien bewohnen Amanda Parker und ihre Tochter Jane. Tom, Jane’s Vater ist vor achtzehn Monaten verstorben. Seitdem kämpft Amanda für die gemeinsame Farm, allerdings wird es immer schwieriger sie zu halten. Die laufenden Kosten für Personal, Wasser und Steuern werden immer mehr. Beide trauen immer noch sehr, sie haben es beide nicht leicht und auch ihr Verhältnis zueinander, hat sehr zum Leidwesen von Amanda gelitten. Auch ihre Mutter und ihre beste Freundin bitte sie, eine Trauergruppe zu versuchen. Findet Amanda eine Lösung für ihr Geldproblem und wird sie die Trauergruppe besuchen? Für Jane ist mit dem Tod ihres Vaters mehr als eine Welt zusammen gebrochen. Sie kleidet sich seitdem komplett in schwarz und auch ihre Haare sind nicht gerade top gestylt. Aber ihren besten Freund Calvin stört das nicht. Cal ist immer an ihrer Seite und ohne ihm, ginge es ihr noch viel schlechter. Carter Green ist Selbstständiger Tischler und Alleinerziehender Vater von Samantha und Astor. Seine Frau ist vor 3 Jahren verstorben. Auch er hatte anfangs große Schwierigkeiten mit seiner Trauer umzugehen und erst der Besuch einer Trauergruppe hat ihn wieder ins Leben zurückgeholt. Sam ist eine sehr beliebte Cheerleaderin und mit dem Lacrosse Star Jeremy zusammen. Astor ist erst Neun und hat ein sehr Sonniges Wesen, es muss sich immer etwas tun bei ihr. Eines Samstag Morgen, steht Carter früh auf. Er fährt mit seinem Auto in der Gegend herum um Musik zu hören. Carter kommt an einem Erdbeerverkaufsstand vorbei und bleibt stehen. Die Verkäuferin ist sehr nett und sie plaudern, ehe er Marmelade, Sirup und frische Erdbeeren kauft. Zuhause angekommen bereitet er ein leckeres Frühstück für seine Mädels zu. Sie verbringen eine schöne Zeit miteinander. Carter muss mehrmals an die Verkäuferin von der Erdbeerfarm denken, ob er sie wieder mal besuchen wird? Das kennt er gar nicht von sich, immerhin trägt er noch seinen Ehering. Wird er jemals dazu bereit sein? In der Schule wird Jane von den beliebten Kids wegen ihres Aussehens gehänselt und Cal will sie verteidigen. Nach der Schule kommt es zur Schlägerei zwischen Cal und Jeremy. Cal verliert und Jane eilt ihm zu Hilfe. Auch Sam muss das mitansehen, sie tut nichts obwohl es ihr schwerfällt. Sam engagiert sich sehr, sie hilft alten Nachbarn beim Einkaufen, organisiert Wohltätige Zwecke und hat generell ein liebes Wesen. Allerdings ist Jeremy bei ihnen der „Anführer“ und sie macht halt mit. In letzter Zeit aber hat Sam damit immer mehr Probleme, seiner Art, dass sich alles um ihn drehen muss!! Wird Sam mit Jeremy sprechen oder doch weiter schweigen? Wird Cal sich noch irgendwie gegen Jeremy wehren können? Amanda überwindet sich und besucht zum ersten Mal die Trauergruppe im Gemeindezentrum. Dort angekommen fühlt sie sich gleich wohl und siehe da, der Mann von dem Verkaufs Stand, der so nett mit ihr geplaudert hat, ist auch anwesend! Sie musste an nämlich mehrmals an ihn denken. Werden Amanda und Carter sich wieder mal treffen? Meine Meinung: Die Geschichte ist einfach wunderbar! Eine gelungene Fortsetzung der Kalifornischen Erfolgsreihe von der Autorin Manuela Inusa! Amanda‘ und Carter’s Familien haben jeder eine geliebte Person verloren. Das gibt ihnen die Gemeinsamkeit etwas zu ändern. Der Besuch einer Trauergruppe kann vieles bewirken und genau darum geht es ja. Um Positive Veränderungen! Egal ob es um Trauer, Unterdrückung, Wut oder Hilfslosigkeit geht, gemeinsam kann man vieles besser Verarbeiten und Frei sein für ein Neues Glück. 5 von 5 Sternen

großartige Geschichte

Von: mymagicalbookwonderland Datum: 28. February 2021

Rezension Buchname: Erdbeerversprechen: Roman (Kalifornische Träume, Band 4) Autor: Manuela Inusa Seiten: 416 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Originalausgabe Edition (15. Februar 2021) Sterne: 5 Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw roten Buchstaben im unteren Bereich. In der oberen Hälfte sieht man ein Haus und unten kann man Erdbeeren erkennen. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend. Klappentext: (aus Amazon übernommen) Der süße Duft von Erdbeeren im Frühling und ganz große Gefühle – willkommen zurück in Kalifornien! Amanda hat mit ihrer Familie viele glückliche Jahre auf ihrer Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-Sea verbracht, bis ihr Mann Tom vor achtzehn Monaten verstarb und sie mit ihrer Tochter Jane zurückließ. Jane verkraftet den Verlust ihres Vaters nur schwer, und auch für Amanda ist es nicht leicht, ohne ihren geliebten Tom weiterzumachen und sich allein um die große Plantage zu kümmern. Als ihre beste Freundin vorschlägt, an einer Trauergruppe teilzunehmen, rafft Amanda sich endlich auf und hofft, auf diese Weise besser mit ihrem Kummer klarzukommen. Was sie allerdings nicht ahnt, ist, dass sie dort eine ganz besondere Begegnung machen wird. Und sie erinnert sich an ein Versprechen, das sie einst ihrem Mann gegeben hat … Die zauberhafte »Kalifornische Träume«-Reihe bei Blanvalet: 1. Wintervanille 2. Orangenträume 3. Mandelglück 4. Erdbeerversprechen Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Amanda Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!! Yeah :) Endlich geht es wieder zurück nach Kalifornien :-)) Auch mit „Erdbeerversprechen“ konnte mich die Autorin Manuela Inusa voll und ganz überzeugen. Ich persönlich mag einfach total die ganze Art und Weise von Manuela. Ihren Schreibstil, ihre zauberhaften Charaktere, ihr tolles Setting, ihre Dialoge, ihre Leichtigkeit trotz eines traurigen Themas. Ihre Hoffnung, ihre Emotionen. Ja einfach alles :-) Für mich ist „Erdbeerversprechen“ ein absolute Wohlfühlbuch. Deshalb habe ich es auch nur so verschlungen. Ich war von der ersten Seite an total begeistert und fasziniert von dem Buch. Amanda ist so eine tolle sympathische und vor allem sehr authentische Person, mit der man sich gut identifizieren kann. Was echt fies an dem Buch ist, dass ich total Hunger auf Erdbeeren bekommen habe. Egal ob als Marmelade oder so zum Naschen... Von mir bekommt das Buch eine glasklare Leseempfehlung und sehr verdiente 5 Sterne.

Helfen Erdbeeren bei Problemen

Von: Ulla Leuwer Datum: 27. February 2021

Meine Meinung: Ich esse Erdbeeren unwahrscheinlich gerne und freute mich deshalb darauf, eine Erdbeerfarm kennen zu lernen. Man stelle sich mal vor, Monatelang können dort die leckeren Früchte geerntet werden. Hmmm.... Aber so traumhaft scheint es auf der Farm nicht zuzugehen. Amanda und Jane haben reichlich Probleme. Nach dem Tod des Ehemannes und Vaters läuft vieles nicht mehr gut. Besonders Jane macht allen mit ihrem Verhalten das Leben schwer. Außer den beiden stehen noch weitere Personen im Vordergrund, der Witwer Carter mit seinen Töchtern wird stark in die Geschichte eingebunden. Im Wechsel wird aus Sicht vier Beteiligten erzählt, was alles so passiert. In meinen Augen rückt dadurch die Erdbeerfarm sehr in den Hintergrund und ich muss mich mit vielen Problemen, die alle haben, auseinandersetzen. Im Grunde ist es nicht schlimm und vieles regt zum Nachdenken an, aber dadurch geht für mich eine gewisse Leichtigkeit verloren. Diesmal konnte mich das Buch insgesamt nicht so sehr begeistern, was allerdings an meiner Erwartungshaltung liegen könnte. Die Kurzbeschreibung versprach mir die Geschichte von Amanda und einem Mann, den sie kennen lernen sollte. Was auch passiert ist, aber beide haben Töchter, die hier ebenfalls zu Wort kamen und auf einmal musste ich mich auch sehr mit ihren Problemen auseinander setzen. Das alles ist es auch wert, aber in einem Buch war es mir persönlich einfach zuviel. Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet und wie alle mit ihren Problemen fertig werden. Nachdem sich alles zu meiner Zufriedenheit entwickelt hatte, war darüber dann auch erfreut. Fazit: Es gab reichlich interessante Themen, die sehr gut geschildert wurden und mit denen sich nicht nur die Protagonisten auseinandersetzen mussten. Meine Erwartungen an das Buch konnten leider nicht erfüllt werden. Ich bin aber sicher, dass es genügend Leser geben wird, die es nicht so kritisch sehen.

emotionale Geschichte

Von: Blumiges Bücherparadies Datum: 26. February 2021

Die Einführung in die Erdbeerfarm hat mir wirklich gut gefallen, denn man merkt die Begeisterung von Amanda und ihrem Mann Tom für Erdbeeren und ihr neues "Projekt" mit der Erdbeerfarm an. Besonders an diesem Buch war für mich erst einmal, dass wir aus der Sicht von vier Personen lesen werden und somit den Umgang mit Trauer genauer auf verschiedene Arten kennen lernen dürfen. Es ist ein sehr schwieriges Thema mit dem Tod eines geliebten Menschen sowohl für die Ehepartner als auch die Kinder. Trotz der Thematik ist es mir nicht schwer gefallen das Buch gerne zu lesen, da ich es sehr interessant empfunden hatte wie die Charaktere unterschiedlich mit dem Tod umgehen. Der Eine versucht den Tod zu verdrängen, ein anderer ist deprimiert, ... Die Individualität der Personen wird nochmal stark unterstrichen mit der unterschiedlichen Herangehensweise. Die Vielfalt der Erdbeeren wird präsentiert wie wir es in dieser Reihe von der Autorin kennen mit Erdbeersirup, Erdbeermarmelade, als Dip, ... Die Beschreibungen wie aufwändig eine Erdbeerfarm zu führen ist, fand ich toll, da wir als Käufer nur das Produkt am Ende kennen und durch das Buch die Abläufe halbwegs verstehen können und den Prozess sowie das Produkt besser wertschätzen werden. Schön finde ich es noch, dass eine Verbindung zu den anderen Büchern der Reihe aufgebaut ist, dass Amanda das Pesto Rezept von Hattie aus Mandelglück hat.

Schöne Geschichte über Trauer und Neuanfang

Von: Stefanie K. Datum: 26. February 2021

Nachdem mir die bisherigen Romane der Kalifornische Träume Reihe sehr gut gefallen haben, musste ich natürlich auch "Erdbeerversprechen" lesen. Die Bücher lassen sich jedoch auch völlig unabhängig voneinander lesen. Erdbeerfarmbesitzerin Amanda hat vor 18 Monaten ihren Mann verloren und sie und ihre Tochter Jane leiden noch immer und auch die Erdbeerfarm bereitet zunehmend Probleme. Bei dem Treffen einer Trauergruppe begegnet sie Carter, der ein ähnliches Schicksal hinter sich hat. Mir hat die Geschichte rund um Amanda, Carter und die Erdbeerfarm sehr gut gefallen und ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt: Amanda, Carter, Jane und Sam (die ältere Tochter von Carter). Ich fand es zwar interessant, Einblicke in das Leben der Töchter zu bekommen, aber manchmal hätte ich mir gewünscht, dass es etwas weniger gewesen wäre und sich die Geschichte mehr auf Amanda, Carter und auch die Farm konzentriert hätte. Die Farm ist mir auch manchmal ein wenig zu kurz gekommen. Insgesamt ist das Buch eine schöne und gefühlvolle Geschichte über Verlust und Neuanfang. Die Charaktere waren alle sehr symypathisch und man konnte gut mit ihnen mitfühlen. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Atlas, die kleine Tochter von Carter. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass es noch einen weiteren Teil in der Reihe geben wird.

Emotional und authentisch

Von: Lesehase_ Datum: 25. February 2021

Mir gefallen die Cover der kompletten Reihe, bei der man die Bände komplett unabhängig voneinander lesen kann, sehr gut. Schon allein die Erdbeeren machen mir Appetit und Laune auf den Frühling/Sommer. Wie bereits in vorherigen Teilen fühlte ich mich auf der Farm, in diesem Fall eben eine Erdbeerplantage, beim Lesen sehr wohl. Im Mittelpunkt steht in diesem Band Trauer und die Trauerbewältigung. Manuela Inusa schafft es, dieses sensible Thema sensibel zu verpacken, ohne dass die Geschichte eine zu schwere Kost wird. Dabei hilft der leichte und zugleich berührende Schreibstil sehr. Wir verfolgen in dem Buch zwei Familien, die jeweils ein wichtiges Mitglied verloren haben. Während Amanda und ihre Tochter Jane erst vor 1 1/2 Jahren ihren Ehemann/Vater verloren haben, liegt der Tod von Carter’s Frau, die Mutter seiner Töchter Samantha und Astor, bereits drei Jahre zurück. Man liest aus vier verschiedenen Sichten (Amanda, Jane, Carter, Samantha), was mir gut gefiel, weil man sie dadurch viel besser versteht, insbesondere ihre Trauer. Ich fand es schön, dass die Autorin anhand der Charaktere zeigt, dass jeder auf andere Art trauert. Jane zeigt sie ganz offen, kapselt sich von alles und jedem ab (abgesehen von ihrem besten Freund) und ist oft wütend. Ganz im Gegensatz dazu versteckt sich Samantha stets hinter ihrem Lächeln und einer aufgesetzten Fröhlichkeit und versucht es jedem recht zu machen. Beide Jugendlichen wurden mir während der Geschichte sehr sympathisch, weil ich die Beweggründe für ihr Handeln verstehen konnte. Auch machen beide eine Entwicklung durch, wodurch sie zu sich selbst finden. Die jüngere Astor geht mit dem Tod ihrer Mutter wieder anders um. Ihre kindliche und fröhliche Art konnte mich immer wieder begeistern und hilft auch den anderen. Die beiden Erwachsenen, Amanda und Carter, sind in ihrer Trauerbewältigung schon etwas weiter oder besser gesagt, sie gehen ihrem Alter entsprechend reifer mit dieser Situation um. Trotzdem spürt man ihre Trauer immer wieder, die sie aber ihren Kindern zugunsten zurückstellen. Ihre sich entwickelnde Romanze war echt süß und ich habe mich einfach für sie gefreut, auch weil dadurch alle zusammen finden. Insgesamt habe ich beide Familien ins Herz geschlossen, auch wenn die Familienchemie verschieden ist. Während Carter, Samantha und Astor wie Pech und Schwefel sind, müssen Amanda und Jane erst wieder zusammen finden. Es war schön zu lesen, wie sich die unterschiedlichen Familien kennen lernen und näher kommen, was auch den Familien intern weiterhilft. Ich konnte es nachvollziehen, dass sie sich gegenseitig mit ihrer Trauer helfen können, weil sie alle dasselbe erlebt haben. Dadurch macht das Buch vielleicht auch Betroffenen Mut, wobei mir hier auch die Trauergruppe gut gefiel. Allerdings ging mir das Buch so im letzten Drittel etwas zu schnell, wobei es dort auch zu einigen Überraschungen kam. FAZIT: 4,25/5⭐️ Ein berührender Roman über Trauer mit authentischen Charakteren

Gefühlvoll erzählte Geschichte über Trauer und Neuanfang

Von: sommerlese Datum: 25. February 2021

"Erdbeerversprechen" ist der vierte Band der Reihe "Kalifornische Träume" von Manuela Inusa aus dem Blanvalet Verlag. Amanda lebt seit einigen Jahren mit ihrer Familie glücklich auf ihrer Erdbeerfarm in Carmel-by-the-Sea. Vor achtzehn Monaten verstarb ihr Mann Tom, es beginnt eine schwere Zeit, Amanda muss neben all ihrer Trauer die Erdbeerplantage allein weiter führen und ihre Tochter Jane leidet ebenfalls sehr am Verlust ihres Vaters. Auf den guten Rat ihrer Freundin besucht sie eine Trauergruppe, das Treffen von Gleichgesinnten verbindet und sie kann über ihren Kummer sprechen. Dort trifft sie auf Carter, Vater zweier Mädchen, der ebenfalls seine geliebte Frau verloren hat. Wird sie das gemeinsame Schicksal verbinden? Bei diesem Buch habe ich mal wieder den flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin genossen. Auch das wunderbare Setting unter der kalifornischen Sonne konnte mich mit den bildhaften Beschreibungen locken und ich war gespannt auf die Geschichte Amandas, die mich laut Klappentext als Hauptfigur erwarten sollte. Die Erzählperspektiven wechseln und werden aus der Sicht der vier Hauptpersonen Amanda, ihrer Tochter Jane, Carter und Sam (Carters ältere Tochter) erzählt, dadurch erlebt man ihre Emotionen und Gedanken sehr nah und bekommt den Ablauf der Handlung sehr direkt mit. Die Geschichte fand ich von der Grundidee her sehr interessant, was mich aber etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass gar nicht Amanda im Vordergrund stand, sondern die Belange der Jugendlichen Töchter Sam und Jane vordergründig beschrieben wurden. Dadurch hatte ich das Gefühl, in einen Jugendroman geraten zu sein, was mir nicht so sehr liegt. Eigentlich hatte ich mehr von Amanda und ihrer Farm, vom Landleben und den Trauergefühlen erwartet. Leider zog sich die Handlung ohne große Spannung hin und die Gefühle der Mädchen erschienen mir zu nebensächlich als dass ich mit großem Interesse ihren Verabredungen gefolgt wäre. Das ist echt schade, immerhin unterhalten die Romane von Manuela Inusa sonst immer perfekt. Auf alle Fälle ist das Buch eine schön geschriebene und gefühlvolle Geschichte über Verlust und Trauer, ich mochte die Charaktere und habe mich gefreut, wie Amanda erneut die Freude am Leben entdecken konnte. Konnte mich leider trotz gut umgesetztem Trauerthema und perfektem Setting nicht ganz überzeugen. Lesenswert für alle Leserinnen von Jugendromanen.

Einfach schön

Von: U. Pflanz Datum: 24. February 2021

Amandas Mann ist verstorben. Sie und ihre Familie führten ein glückliches Leben auf ihrer Erdbeerfarm in Carmel-by-the-Sea. Amanda hat es jetzt nicht leicht, denn an ihr hängt nicht nur die Farm, die immer schlechter läuft, sondern auch die trauernde Tochter. Sie nimmt die Hilfe der städtischen Trauergruppe an, was ihr auch sehr gut tut. Zudem lernt sie den Witwer Carter und seine beiden Töchter kennen, die ihr ebenfalls helfen, ihren Kummer zu verarbeiten. Und dann fällt Amanda das Versprechen ein, das sie einst ihrem Mann gab. Manuela Inusa schafft es immer wieder mich total einzulullen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und konnte alles um mich rum vergessen. Ihr bildlicher, gefühlvoller und flüssiger Schreibstil ziehen mich sofort in die Geschichte und zaubern mir Bilder vor die Augen. Die Charaktere sind großartig. Amanda kämpft und tut alles dass es ihrer Familie gut geht und den Verlust ihres Mannes irgendwie überstehen zu können. Carter ist einfach nur bezaubernd. Bei ihm wurde mein Herz sofort weich. Sie sind alle sympathisch und wirken authentisch. Auch die Tochter von Amanda, die mit der Trauer kämpft. Die Gefühle wurden richtig gut eingefangen und es hat mich wirklich sehr bewegt. Einen geliebten Menschen zu verlieren tut verdammt weh und es ist alles andere als leicht. Die Geschichte wird aus vier Sichten erzählt, was uns leichter macht, hinter die Fassade der jeweiligen Person zu schauen und sich besser reinzuversetzen. Das ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Es wurde auch keine Sekunde langweilig. Gebannt habe ich gelesen und konnte nicht aufhören. Daher gibt es eine Leseempfehlung und verdiente 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch kann sowohl Mütter als auch Töchter begeistern

Von: Marlen Blume Datum: 24. February 2021

Mit „Erdbeerversprechen“ entführt Manauela Inusa ihre Leser*innen zum vierten Mal nach Kalifornien. Nach Vanille, Orangen und Mandeln stehen diesmal die kleinen roten Köstlichkeiten im Mittelpunkt und – WARNUNG – ihr werdet dieses Buch wohl nicht lesen können, ohne Heißhunger auf Erdbeeren zu bekommen. Zumindest ging es mir so und als ich von dem großen Erdbeerfeld zum Selbstpflücken las, lief mir das Wasser im Mund zusammen.   Zunächst geht es in der Story um eine sehr traurige Sache: Amanda hat vor 1,5 Jahren ihren Mann verloren, er hat eine schwere Krankheit nicht besiegen können. Sie selbst versucht so gut es geht weiterzumachen und für ihre 15jährige Tochter Jane da zu sein – doch die trauert anders, ist wütend, verletzlich, rebelliert… Ein Teenager, der viel durchmachen musste und mit seinen Gefühlen nicht recht umzugehen weiß. Ihr einziger Halt ist ihr bester Freund Cal, doch auch mit ihm wird es irgendwie immer schwieriger…   Auf der anderen Seite ist da Carter, der ebenfalls einen Verlust betrauert. Vor fast 3 Jahren verstarb seine Frau bei einem Unfall und erst nachdem er Halt in einer Trauergruppe gefunden hatte, konnte er wieder richtig für seine Töchter da sein – die ebenfalls 15jährige Samantha, strahlender Cheerleaderstar, und Astor, die 9jährige, die trotz allem immer Sonne im Herzen zu haben scheint. Carter ist stolz, dass seine Kinder trotz des Verlustes eines Elternteils so gut „funktionieren“. Doch als Amanda zur Trauergruppe stößt und sich zwischen den Eltern zarte Bande entwickeln, bringt das die fragile Sicherheit in beiden Familien zum Einstürzen.   Der Autorin ist mit diesem Buch etwas gelungen, was ich noch nicht oft gelesen habe: eine Geschichte zu schreiben, die sowohl die Sorgen und Nöte von Teenagern als auch die von erwachsenen Personen gleichermaßen ernst nimmt. Und deshalb bin ich überzeugt, dass an diesem Buch – dessen Zielgruppe wohl hauptsächlich Frauen sind – sowohl Mütter als auch Töchter ihre Freude haben werden.   Die Gefühle der Mädchen und ihre Sicht der Welt nehmen im Buch einen großen Teil ein, was im Klappentext nicht erwähnt wird. Das hat dem Buch schon die eine oder andere kritische Rezension als „Teenie-Romanze“ eingebracht. Ja, ein Stück weit ist es das auch, aber die Geschichten von Samantha, Jane und Amanda werden im Einklang miteinander erzählt und stehen gleichrangig nebeneinander – so wie jeder von ihnen sie als wichtig in seinem Leben begreift. Ich finde das gut und authentisch so und habe mich an dem Anteil „Teenagerkram“ überhaupt nicht gestört. Ganz im Gegenteil, es brachte mir ein paar schöne erinnernde Augenblicke, als ich an meine eigene Teenagerzeit zurückdachte.   Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Charaktere doch recht eindimensional gut oder böse waren. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Tiefe und Differenzierung gewünscht.   Wer Fan der „Kalifornischen Träume“ von Manuela Inusa ist, wird auch diesen Roman lieben. Wer eine Tochter im Teenageralter hat, der könnte mit diesem Buch sogar mal einen „Buddy-Read“ starten. Und wer einfach eine romantische Geschichte genießen und ein wenig vom Alltag abschalten will, ist mit diesem Buch ebenfalls bestens beraten.

Eine Menge Gefühle und ganz viele Erdbeeren 🥰🍓

Von: Lotti's Bücherwelt Datum: 21. February 2021

>>Sie wussten beide, dass dies der Beginn von etwas Wunderbarem war.<< Amanda, ihr Mann Tom und Tochter Jane führten ein glückliches Leben auf ihrer Erdbeerfarm in Carmel-by-the-Sea, doch dann starb Tom und Amanda und Jane blieben allein zurück. Amanda muss sich nun nicht nur allein um die große Plantage kümmern, die wirtschaftlich immer mehr in Schieflage gerät, sondern auch um die trauernde Jane, die ihr das Leben zusätzlich noch schwerer macht. Irgendwann ist der Punkt gekommen, an dem sie einsieht, dass sie vielleicht doch versuchen sollte, die Unterstützung der städtischen Trauergruppe anzunehmen. Und wider Erwarten tut es ihr gut, sich mit ebenfalls Betroffenen auszutauschen. Besonders die Gespräche und ‚zufälligen‘ Treffen mit Witwer Carter und seinen beiden Töchtern scheinen ihr zu helfen, ihren Kummer zu verarbeiten. Und dann kommt ihr wieder ein Versprechen in den Kopf, dass sie einst ihrem Mann gegeben hatte. „Erdbeerversprechen“ ist der 4. Band der Kalifornische-Träume-Reihe und er hat mir wie alle anderen Bände auch sehr gefallen 🥰 Manuela Inusa erzählt ihre Geschichten in einer sehr angenehme und bildhaften Weise und sie schafft es immer, die authentischen Charaktere in ein stimmiges Ganzes zu integrieren. Amanda trauert nicht nur um ihren Mann, tut sich schwer im Umgang mit ihrer ebenfalls trauernden Tochter, sondern hat auch noch Angst, die Plantage, den Lebenstraum ihres Mannes, zu verlieren. Jane ist wütend auf ihre Mutter, hat sich sehr zurückgezogen und macht alles mit sich alleine aus. Ihr einziger Halt ist ihr bester Freund Cal. Carter hat seine Frau verloren und kümmert sich nun rührend allein um seine beiden Mädchen. Doch da ist etwas, was nur er ganz allein weiß - und seine Töchter nicht erfahren sollen. Die sind beide wahre Engel. Jedenfalls nach außen, denn innerlich ist Sam, die ältere, so sehr darauf bedacht, perfekt und hilfsbereit zu sein, dass sie über vieles hinwegsieht, was in ihrer Umgebung passiert, um nur ja nicht verlassen zu werden. Doch als Sam dann dem Geheimnis ihres Vaters immer näher kommt, braucht sie Janes Hilfe und so finden zwei Mädchen zusammen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlich hätten sein können, doch die sich eigentlich sehr ähnlich sind. . . Fazit: Zwei Schicksale, zwei Familien, die zueinander finden, eine Menge Gefühle und ganz viele Erdbeeren 🥰🍓

Schade

Von: Katja E. Datum: 21. February 2021

Nach dem Lesen des 4. Bandes der „Kalifornischen Träume“ bin ich sehr zwiegespalten in meiner Meinung und in meiner Wertung. Das Cover ist toll, der Klappentext ansprechend und das Setting, die kleine Erdbeerfarm, ein Traum. Der Grundsatz der Geschichte - zwei Menschen erleiden einen schweren Verlust, raffen sich auf und finden die Liebe neu – einfach nur wunderschön und lebensbejahend. Aber: und das ist ein großes Aber – das Buch konnte nicht halten, was es verspricht. Der Klappentext impliziert, dass es um Amanda geht. Amanda, deren Mann starb und die alles tun muss, um die Erdbeerfarm zu erhalten und für sich und ihre Tochter Jane neu die Freude am Leben zu entdecken. Der Gegenpart dazu ist Carter, Vater zweier Töchter, der nach dem Tod der Frau wieder die Liebe zum Leben entdecken muss. Soweit so gut – das wäre weitaus genug Stoff um ein ganzes Buch zu befüllen. Die langsame Annäherung der beiden, das Finden und das Zögern und dann der Schritt aufeinander zu. Das könnte eine wunderbare Story mit viel Raum zum Entwickeln und viel Gefühl geben. Wenn, ja wenn nicht die Autorin hier – in meinen Augen – einen Fehler gemacht hätte. Sie gibt nicht Amanda und Carter den Raum sich zu entwickeln. Gefühlt erhalten die beiden gerade mal die knappe Hälfte der Geschichte. Der Fokus liegt zu wenig auf den beiden, die Entwicklung von „ich schau nie wieder einen anderen an“ zu „hoppla ich habe mich verliebt“ geht gerade mit dem Hintergrund der beiden viel zu schnell. Was vielleicht auch daran liegen mag, der der Fokus der Geschichte eben nicht auf den beiden liegt, sondern überwiegend auf Jane und Sam, den halbwüchsigen Töchtern der beiden. Ihre Entwicklung, ihr Liebeskummer und ihr aufeinander zugehen wird zu sehr in den Vordergrund gerückt, so dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, in der falschen Buchabteilung gelandet zu sein. Nicht bei den Frauen- oder Liebesromanen wie erhofft, sondern in der Jugendbuchabteilung. Wenn ich ein Jugendbuch lesen will, dann greife ich bewußt danach und genieße es. Wenn ich aber ein Frauenroman gewählt habe und dann ein Jugendbuch bekomme, dann fühle ich mich irgendwie getäuscht. Der zweite Punkt der mich gestört hat, war der gewählte Schreibstil in diesem Buch. Erzählt wird die Geschichte „abwechselnd“ aus der Sicht von Jane und Sam sowie Carter und Amanda. Und so kann es durchaus passieren, dass wir ein Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten oder im Nachgang erleben. Das hat das Buch unnötig in die Länge gestreckt und so auch der Entwicklung der Beziehung von Amanda und Carter Platz weggenommen. Genau so wie der ein oder andere „Schwenk“ auf andere Figuren im Buch. Ich frage mich immer noch was die Szene im Chino im Buch sollte. Denn wenn wir ehrlich sind, hat diese die Geschichte eher abreißen lassen anstatt sie voranzubringen. Noch ein Wort zu den Charakteren: die waren leider diesmal nicht so gezeichnet, dass ich sie hätte kennenlernen wollen. Eher blass, nervig und nicht ausgereift. Schade, denn gerade bei Manuela Inusa weiß ich, dass sie es ganz anders kann. Das sie begeistern und mitreisen kann. Eine Wertung fällt mir sehr schwer gerade. Wenn ich von dem ausgehen würde, was ich erwartet habe – Frauenroman um einen Liebes-Neuanfang nach dem Tod des Partners – sind es vielleicht 2 1/5 bis 3 Sterne. Denn ich habe nicht das bekommen, was ich erhofft habe. Gehe ich aber davon aus, dass es ein Jugendroman rund um die erste Liebe und das miterleben davon ist, wie sich ein Elternteil nach dem Tod des zweiten neu verliebt – mit all den Problemen – dann wäre es etwa 3 1/5 Sterne. Also gebe ich als Mittelwertung hier 3 Sterne – mehr können es leider aus den oben genannten Gründen nicht werden. (Rezension erscheint am 26.02.2021 auf meinem Blog - vorab im Bloggerportal)

Das ganz besondere Erdbeerversprechen

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 19. February 2021

Amanda und ihre Familie haben viele schöne und auch glückliche Jahre auf ihrer Erdbeerfarm in der Nähe von Carmel-by-the-Sea verbracht. Nachdem aber Tom durch eine schwere Krankheit gestorben ist haben Amanda und Jane so ihre Probleme. Jane verkraftet den Tod ihres Vaters nur schwer und auch Amanda tut sich schwer, auch weil es auf der Farm gerade nicht so gut läuft und ihr ihr Freund und Partner bei wichtigen Entscheidungen fehlt. Irgendwann ist Amanda bereit sich ihrer Trauer zu stellen und besucht nachdem auch ihre Freundin drängt eine Trauergruppe. Mit was Amanda aber so gar nicht gerechnet hat, ist dass sie dort jemanden trifft und sie sich dadurch an ein Versprechen erinnert was sie Tom einst gegeben hat. Bis jetzt haben mir alle drei Bände der Kalifornischen Träume Reihe sehr gut gefallen, so hatte ich mich auch auf das Erdbeerversprechen sehr gefreut. Erdbeeren gehören zu meinen Lieblingsobstsorten und ja so habe ich voller Neugier mit dem Lesen begonnen. Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen, aber als ich dann die Figuren besser kennengelernt hatte kam ich dann doch sehr zügig voran und bin vollständig in den Roman eingetaucht. Insgesamt war der Roman auf vier Handlungsstränge aufgebaut und dann gab es ja noch weitere Figuren die in Gesprächen oder Szenen aufgetaucht sind und alles zusammen dann zu einem völlig runden Bild für mich als Leserin hat werden lassen. Amanda hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten und es scheint als ob sich Mutter und Tochter eher darüber entzweit haben als fest zusammen zu stehen was Beiden zusetzt nur irgendwie findet keiner einen Ausweg aus dem Dilemma. Auch die Situation auf bzw. mit der Farm macht es nicht besser aber vielleicht können sie dies gut zusammen meistern wenn sie zusammenhalten. Ich persönlich empfand den Handlungsverlauf wirklich sehr gut durchstrukturiert, so konnte ich immer allem gut folgen auch wenn ich eine Pause eingelegt hatte. Da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war wurde es nie langweilig oder langatmig beim Lesen, auch die getroffenen Entscheidungen waren für mich immer gut nachvollziehbar. Man konnte sich alle Figuren des Romans anhand ihrer sehr detaillierten Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen. Obwohl Jane auf den ersten Blick harrt wirkt habe ich gleich das verletzte Mädchen in ihr erkannt und sie ganz tief in mein Leserherz geschlossen. Was aber nicht heißen soll, dass mir die anderen Figuren egal waren auch sie habe ich liebgewonnen und konnte sie nur schwer wieder gehen lassen am Ende des Buches. Auch die Handlungsorte waren sehr anschaulich beschrieben, so konnte ich sie mir beim Lesen problemlos vorstellen auch wenn ich noch nie in Kalifornien oder gar in Amerika war. Im Anhang gibt es auch wieder ein paar Rezepte die Erdbeerwolke werde ich mal testen, auch der Rest klingt gut. Wobei ich jetzt schon weiß, dass ich garantiert bei der schwäbischen Variante der Erdbeermilch bleibe die nicht zum trinken ist sondern zum essen wie sie mir meine Oma immer gemacht. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen und die Lesezeit war wieder viel zu schnell vorbei mit dem Buch. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

Teenie-Roman anstatt Frauenroman

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 17. February 2021

Ich habe ein ganz grosses Problem mit dem neuesten Band der "Kalifornische Träume"-Serie. Es geht nämlich kaum um Amanda, wie der Klappentext vorgaukelt. Auch fast nicht um Carter, den Amanda in der Trauergruppe kennenlernt. Vielmehr dreht sich circa 75% des Romans um die Teenie-Töchter von Amanda und Carter. Um Jane und Samantha. Beide haben ein Elternteil verloren, Jane vor 18 Monaten ihren Vater und Sam vor drei Jahren ihre Mutter. Wie sie mit dem Verlust und der Trauer umgehen, könnte gegensätzlicher nicht sein. Während Jane sich gehen lässt und eine unbändige Wut auf ihre Mutter hat, ist Sam zu allen nett und angepasst. Nett zu praktisch allen Leuten, vor allem zu ihrer kleineren Schwester Astor; angepasst vor allem in ihrer Clique, in der sich die It-Schüler der Montgomery School tummeln, zum Beispiel Lacrosse-Stars und Cheerleaders. Sams Freund Jeremy gehört zum Lacrosse-Team, sie ist Cheerleaderin. Jane besucht dieselbe Schule, gehört seit letztem Jahr aber zu den Freaks der Schule, und hat nur zwei Freunde. Cal und Aiden, wobei Jane praktisch nur mit Cal abhängt. Als sich Jane und Sams Eltern sich daten, sind beide nicht begeistert. Es ist nicht der beste Zeitpunkt, denn beide Teenager leiden akut unter Liebeskummer. Ihre Eltern glücklich zu sehen, wenn sie selbst unglücklich sind und mehr denn je den zweiten Elternteil vermissen, ist schwer. Die beiden Teenagerstorys werden durch einige wenige Kapitel unterbrochen, in denen es um Amanda und Carter geht. Ihre Geschichte ging mir viel zu schnell, sie hat auch keinen Platz um sich zu entwickeln, weil sich sonst alles um die Teenie-D(r)amen dreht. Erzählt ist das Ganze sonst relativ okay, einiges war mir viel zu einfach gelöst und es waren einige Szenen dabei, die man hätte weglassen können. Die Sache mit Chino auf der Erdbeerfarm zum Beispiel. Zusätzliches Drama, das nirgends hinführte und für den Roman nichts tat. Aber ich hätte niemals damit gerechnet, einen Teenieroman vorgesetzt zu bekommen. Wenn ich sowas lesen will, bediene ich mich im Kinderzimmer im Bücherregal, oder geh in die Jugendbuchabteilung in den Buchhandlungen. Aber im "Frauenromanregal" würd ich nie vermuten, dass sich da ein Teenieroman versteckt, genauso wenig würde ich hinter einer Tofu-Verpackung Fleisch erwarten. Daher ist und bleibt der beste Roman der Serie "Orangenträume", dort stimmt alles. Fazit: Wer Jugendbücher gerne liest, ist gut aufgehoben mit "Erdbeerversprechen". Wer einen Frauenroman lesen will, muss zu anderen Romanen greifen. 3 Punkte.

Lies dich glücklich

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 16. February 2021

Trauer ist schmerzhaft und nimmt uns die Sicht aufs Leben, aber sie verbindet auch und schenkt uns Kraft, die wir oft erst im Nachhinein bemerken. Ihr liebt Bücher, die euch aus dem Alltag entführen, eure Sinne ansprechen und mit ihren Charakteren begeistern? Dann lest ihr hier genau richtig. Inusas Geschichte summt durch mich hindurch, wie ein Schwarm Bienen an duftigen Erdbeerblüten und hinterlässt ein heftiges Kribbeln in meinem Bauch. Zur Handlung: In diesem Buch berührt mich das Schicksal von vier Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist. Doch Amor verwebt sie miteinander und wie das geschieht, lässt mich an den Buchstaben kleben, als hätte ich Erdbeersirup in den Augen. Eindrucksvolle Figuren: Amanda Parker ist 38 Jahre alt und absolut bezaubernd. Sie hat ihren Mann Tom vor 18 Monaten verloren und versucht seitdem wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Die finanziellen Probleme ihrer Erdbeerfarm belasten sie obendrein und das Verhältnis zu ihrer geliebten Tochter Jane ist angespannt. Jane Parker ist 15 Jahre alt und hat in ihren Augen nur noch ihren besten Kumpel Calvin. Er ist die Sorte Freund, mit dem man genussvoll schweigen kann. Jane ist ab und an schwierig und kapselt sich ab, doch ich schließe sie vom ersten Augenblick an ins Herz. Carter Green ist 42 Jahre alt, Witwer und Tischler. Zu seinen beiden Töchtern hat er ein tolles Verhältnis und ich liege ihm ergeben zu Füßen. Ach was, ich bin mit den ersten Zeilen von ihm dahingeschmolzen, wie Erdbeereis in der Sonne. Von ihm hätte ich gerne die Adresse. Wir teilen uns sogar den gleichen Musikgeschmack und zudem spielt er ausgezeichnet Klavier. Wie soll ich da widerstehen. Samantha Green ist 16 Jahre alt und ein Mädel, das in der Schule mit dem Strom schwimmt und sich privat bilderbuchmäßig verhält. Was für ein tolles Mädchen mit Potenzial und ich bin dicht an ihrer Seite, als ihre Entwicklung beginnt. Was mich begeistert: Sofort zieht mich Inusa in die Seiten. Ihr feines Gespür für Stimmungen und der atmosphärisch dichte und bildhafte Schreibstil lassen mich durch die Spuren laufen, die der alte Pick-up-Truck auf dem Boden der Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-Sea hinterlassen hat. Ich sehe den Mexikanern zu, die die harte Arbeit auf der Farm verrichten und die die Amerikaner nicht aushalten. Lächelnd schüttle ich den Kopf. Irgendwie ist es überall das Gleiche. Doch jetzt eile ich Amy hinterher, die auf dem Weg in die Küche ist, um ihre leckere Erdbeermarmelade zu kochen. Das Rezept findet ihr übrigens im Buch. Es ist ein Genuss für die Sinne: Alle Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und spielerisch schlüpfe ich in sie hinein. Wie macht das Inusa nur. Es ist eine Freude, von einem zum anderen zu hopsen und dennoch lange genug bei jedem verweilen zu dürfen, um alles aufzusaugen. Ich erfahre alles aus der Perspektive der 3. Person, was sich sehr angenehm liest. Trauer ist ein großes Thema in den Seiten und Inusa trifft den Ton, gibt jedem Raum und zeigt Entwicklungen auf, die mir Gänsehaut bereiten, weil ich so ergriffen bin. Und dann habe ich ein Ziehen in der Brust – auf die gute Art und lege meine Hand aufs Herz. Gefühle beim Lesen zu empfinden, die wir sonst nur spüren, wenn wir frisch verliebt sind, zutiefst verletzt werden oder einfach keinen Ausweg mehr sehen, macht etwas mit mir. Wann immer einem Autor dieses Kunststück gelingt, heilt etwas in meinem Herz. Mein Fazit: „Erdbeerverpsprechen“ ist ein Buch, bei dem ich es nicht erwarten kann, das Ende zu erreichen, weil ich die offenen Fragen und Konflikte kaum aushalte. Aber im Gegenzug möchte ich nicht, dass es vorbei ist. Ich fühle mich so wohl mit dem Buch. Verrückt, ich weiß, aber das macht mir auch klar, wie sehr mich Inusa gepackt hat. Ich verliebe mich in ihre Figuren, die herzerwärmend agieren, Fehler machen und einfach richtig sind, wie sie sind, und vergesse meinen Alltag völlig. Die Worte treffen mein Innerstes und für meinen Geschmack hat es sogar dem Buch „Mandelglück“ den Rang abgelaufen und das hat mich schon begeistert. Am Ende der Geschichte erwarten mich einige verführerische Rezepte, die ich ausprobieren werde, sobald die Erdbeersaison losgeht. Von mir erhält „Erdbeerversprechen“ 5 romantische Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Gefühlvoller Roman über Verlust, Trauer und Freundschaft

Von: Fanti2412 Datum: 11. March 2021

Zum vierten Mal entführt uns Manuela Inusa nach Kalifornien, diesmal auf eine Erdbeerfarm. Amanda lebt dort nach dem Tod ihres Mannes Tom alleine mit ihrer Tochter Jane und führt die Farm weiter. Beide leiden sehr unter dem Verlust und die Mutter-Tochter-Beziehung leidet auch, da Jane sich sehr in sich zurückzieht. Die Farm steht finanziell auch nicht gut da, was Amanda zusätzliche Sorgen bereitet. Ihre beste Freundin rät Amanda, sich einer Trauergruppe anzuschließen, um den Verlust besser verarbeiten zu können. Nach längerem Zögern nimmt Amanda den Rat an und trifft in der Trauergruppe auf Carter, der zwei Töchter hat und seine Frau vor einiger Zeit ebenfalls verlor. Zwischen beiden besteht auf Anhieb eine Sympathie und es stellt sich heraus, dass Amandas Tochter Jane und Carters ältere Tochter Samantha dieselbe Schule besuchen. Wird das gemeinsame Schicksal Amanda und Carter zusammen führen? Wie gewöhnt erzählt Manuela Inusa diese Geschichte sehr gefühlvoll. Das Trauerthema verarbeitet sie einfühlsam und konnte mir die Emotionen der Protagonisten nahe bringen. Leider gerät die langsam beginnende Freundschaft und spätere Romanze zwischen Amanda und Carter im Verlauf der Handlung mehr und mehr in den Hintergrund. In den Mittelpunkt rücken die Probleme der Töchter im Teenageralter. Jane und Samantha trauern auf ganz unterschiedliche Weise. Während Jane sich sehr in sich zurückzieht und fast ausschließlich Zeit mit ihrem besten Freund verbringt, versucht Samantha mit aller Kraft Anschluss an die beliebteste Gruppe an ihrer Schule zu finden, ist in den Sportstar der Schule verliebt und Mitglied bei den Cheerleadern. Sie kennen sich zwar, sind aber bisher keine Freundinnen. Als Amanda und Carter häufiger Zeit miteinander verbringen, treffen auch die beiden Teenager außerhalb der Schule häufiger aufeinander und lernen sich dann endlich besser kennen. Die Handlung um die Teenager hat mich schon berührt, denn ich kann mir gut vorstellen, dass man in dem Alter mit der Trauer und all den anderen Sorgen nur schwer zurecht kommt. Dazu kommt dann noch, dass beide feststellen, dass ihre Mutter bzw. Vater ihnen etwas über den verstorbenen Elternteil verschwiegen haben. Sie fühlen sich verraten und das schweißt sie dann am Ende zusammen. Amandas und Carters Romanze ist glaubhaft dargestellt, wird mir aber nicht ausführlich genug thematisiert. Dadurch entsteht der Eindruck, dass manches doch etwas zu schnell und einfach ging. Beide sind aber liebenswerte und sympathische Figuren, in die ich mich auch gut einfühlen konnte. Daneben geht es dann natürlich auch noch viel um Erdbeeren, denn Amanda kämpft ja auch noch um das Überleben ihrer Farm. Da gibt es dann auch noch kleine Nebengeschichten um die Arbeiter auf der Farm. Und natürlich werden auch viele Leckereien aus den Erdbeeren hergestellt. Dazu gibt es am Ende des Buchs einige Rezepte zu Erdbeermarmelade, einem leckeren Dessert und einem Smoothie. „Erdbeerversprechen“ ist eine gefühlvolle Geschichte mit schönem Setting, in der das Thema Trauerbewältigung mit all seinen Facetten gut umgesetzt wurde und auch andere Themen noch eine Rolle spielen. Auch wenn mir die Romantik ein bisschen zu kurz kam, hatte ich eine schöne Auszeit auf der Erdbeerfarm! Fazit: 4 von 5 Sternen