Silvia Konnerth

Heidelandliebe

Heidelandliebe Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch

€ 10,00 [D] inkl, MwSt, | € 10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

Jetzt kommt Cleo Roths Stunde! Nach der Trennung von Jugendliebe und Ehemann Christian will die Neununddreißigjährige ihr Leben neu anpacken, und da kommt ihr das Haussitting-Angebot der exzentrischen Pianistin Florentine von Breitling gerade recht. Mit Sack, Pack und Töchterchen Lotta zieht Cleo in ein lauschiges kleines Häuschen mitten in der Lüneburger Heide – muss aber bald feststellen, dass auch hier keine Ruhe einkehren wird: Der verschlossen wirkende Nachbar Kurt hält sie ebenso auf Trab wie Florentines Neffe, der ihr Avancen macht. Bald muss sich Cleo fragen, ob sie überhaupt bereit für einen Neuanfang ist – und wie es um ihre Gefühle für Nochehemann Christian bestellt ist. Gibt es zwischen ihnen wirklich nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt?

Emotional

Von: diebecca Datum: 27. December 2021

In dem Buch Heidelandliebe von Silvia Konnerth geht es um Cleo, die sich von Jugendliebe und Ehemann Christian getrennt hat. Sie nimmt das Haussitting-Angebot der exzentrischen Pianistin Florentine von Breitling an. Sie zieht mit ihrer Tochter Lotta in die Lüneburger Heide, in ein kleines Häuschen. Kurt, der Nachbar hält sie ebenso auf Trab wie Florentines Neffe, der ihr Avancen macht. Ist Cleo überhaupt bereit für einen Neuanfang? Gibt es zwischen ihr und Noch-Ehemann Christian wirklich nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Das Cover hat tolle Farben, es erinnert an den Garten, an Sommer, aber auch an leckere Gerichte, die man aus den Beeren zaubern kann. Der Titel macht neugierig. Auf der Umschlagseite gibt es zu Beginn ein Rezept für einen Heidelbeerkuchen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, man findet gut in die Geschichte. Ein wichtiges Thema ist die Familie, mit inbegriffen Cleos Tochter Lotta. Damit zusammenhängend wird auch die Ehe und die Liebe thematisiert. Es steht eine Trennung im Raum. Cleo braucht Abstand und Zeit zum Nachdenken und nimmt deshalb einen Job in der Heide an. Sie selbst wohnt in Hamburg. Hier wird auch das Thema Landleben aufgegriffen. Auch das Thema Freundschaft ist wichtig, damit zusammenhängend auch die Versöhnung. Ein emotionales Buch um die Themen Liebe, Familie und Freundschaft, das vor einer wunderschönen Kulisse spielt.

Mein neues Lieblingsbuch von Silvia Konnerth

Von: Monina83 Datum: 31. October 2021

Meine Meinung: Die Bücher von Silvia Konnerth sind absolute Must-Reads für mich und ich freute mich schon riesig auf den nächsten Heideroman. Das Buch beginnt mit einem Prolog im Jahr 1989. Da werden Cleo und Christian Freunde und ich fand ihre Geschichte so süß. Ich glaube, es ist sehr selten, dass man seine Jugendliebe dann wirklich heiratet und je mehr ich über die Beziehung der beiden erfuhr, desto trauriger machte es mich, dass es am Ende nicht gereicht und sich die beiden getrennt haben. Mir gefielen sie als Paar nämlich wirklich gut. Natürlich ist das „Feuer“ nach so langer Beziehung etwas runtergebrannt, aber die zwei nehmen sich so, wie sie sind und unterstützen sich in allem. Auch bei der Trennung versuchen sie, alles in zivilisierten Bahnen laufen zu lassen, vor allem auch für ihre Tochter Lotta. Ich finde es immer schön, wenn die Protagonisten in meinem Alter sind und man ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen kann. Auch hier war das bei mir der Fall. Zwar fand ich es traurig, dass die beiden sich getrennt haben, aber ich konnte es trotzdem verstehen und auch, dass Cleo erst einmal den Boden verliert und nicht weiß, wohin mit sich selbst. So lange war sie Ehefrau und Mutter und plötzlich fällt eine dieser Rollen weg. Silvia Konnerth gelingt es in meinen Augen sehr gut, die Gedanken- und Gefühlswelt von Cleo darzustellen und sie trotz Erzählstil in der 3. Person an ihre Leser weiterzutransportieren. Auch die Idee ihre Protagonistin zum Haussitting zu schicken fand ich super. So ein Tapetenwechsel tut oft wirklich gut, wenn man sich im Kreis dreht und keinen Ausweg sieht. Dabei hat Cleo nicht nur Zeit für sich, sondern auch für ihre Tochter Lotta und ich liebte die Szene zwischen den beiden, wie sie verrückte Sachen unternehmen, gemeinsame Projekte starten und wie Cleo daraus Kraft schöpft. Das kenne ich selbst so gut, sich einfach mal auf das einlassen, was von den Kindern kommt, ohne Verbote und abwägen, ob das jetzt gut und sinnvoll ist oder nicht. Das tut oftmals so gut und es kann so viel Spaß machen und einem auch wieder etwas zu sich selbst erzählen. Ich fand es wichtig, dass Lotta nicht ausgegrenzt wird, denn obwohl es um Cleo geht, ist sie doch auch immer Teil ihres Lebens und ihrer Zukunft. Doch auch die Nebencharaktere bringen wirklich Leben in diese Geschichte. Ob es jetzt die Schildkröte namens Louis Vuitton ist, die exzentrische Pianistin oder der kauzige Nachbar. Sie alle nehmen einen Platz in der Geschichte ein und verändern sie auf ihre eigene Art, denn jede Begegnung, die Cleo macht, hinterlässt eine Spur bei ihr. Ich finde, dass Silvia Konnerth ein besonderes Händchen für besondere Nebencharaktere hat. Sie sind einzigartig und schleichen sich immer in mein Herz, weil sie einen ganz besonderen Zauber verbreiten. Und dann gibt es dieses Mal eine besondere Liebesgeschichte, die mich wirklich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat, denn gemeinsam mit Cleo wusste ich nicht, wohin ich tendieren würde. Ich war so hin- und hergerissen und doch war mir im Herzen klar, wie es enden sollte und ich war mehr als glücklich, dass es sich genauso entwickelt hat. So hat diese Geschichte wirklich mein Herz erwärmt und mir noch lange nach Beenden ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Fazit: Hach, „Heidelandliebe“ ist wohl mein neues Lieblingsbuch von Silvia Konnerth (obwohl die Entscheidung wirklich schwer ist). Das Buch hat mich mit seiner Geschichte wirklich unglaublich berührt. Die Charaktere sind wieder mit so viel Liebe gestaltet und haben sich direkt in mein Herz geschlichen. Ich konnte mich gar nicht losreißen, so sehr hat mich die Geschichte eingefangen und ein wohliges Gefühl in meinem Bauch hinterlassen. Was für ein schönes Buch. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

große Gefühle treffen auf kindlichen Charme

Von: Ann-Christine (AC´s bunte Bücherwelt) Datum: 29. October 2021

Zu Beginn erst einmal vielen Dank an das @bloggerportal und den @blanvaletverlag für das Rezensionsexemplar. Die Protagonisten sind jeder für sich besonders. Sie wirken authentisch und jeder für sich erfüllt die Geschichte zu was Besonderem. Direkt ins Herz hat mich die kleine Lotta getroffen. Ihre direkte und liebevolle Art hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Thematik, welche die Autorin hier aufgreift, ist direkt aus dem Leben. Ich möchte jedoch nicht näher drauf eingehen, um der Geschichte nichts vorneweg zu nehmen. Doch eins verrate ich euch gerne, mich hat es sehr berührt. Der Schreibstil von Silvia ist locker leicht und lässt einen über die Seiten fliegen. Durch die bildlichen Beschreibungen des Settings hat man das Gefühl sich direkt in der Heide zu befinden. Ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Im Buch befindet sich auch ein Rezept für Heidelbeer-Baiser-Kuchen, diese möchte ich auch unbedingt mit meiner Tochter ausprobieren. Ein absoluter Wohlfühlroman, der trotz der traurigen Thematik sofort ans Herz geht. Ich freue mich schon die zwei zuvor erschienen Bände zu lesen.

Ein wundervoller Roman

Von: Claudis Gedankenwelt Datum: 01. October 2021

Cleo möchte nach der Trennung von ihrer Jugendliebe und Ehemann Christian neu anfangen. Da kommt der Haussitting-Auftrag der exzentrischen Musikerin Florentine von Breitling gerade recht. Cleo zieht mit Töchterchen Lotta in die Lüneburger Heide um zur Ruhe zu kommen. Nur leider ist in der Heide viel mehr los als gedacht. Ihr Nachbar Kurt wirkt sehr verschlossen und scheint eine Geschichte zu verbergen. Wird Cleo dem alten Mann helfen können oder er ihr? Und auch Florentines Neffe schaut regelmäßig bei Cleo vorbei. Zunächst um ihre Arbeit zu kontrollieren und dann macht er ihr Avancen. Cleo muss sich bald fragen, ob ein Neuanfang überhaupt das ist was sie will, oder ob die Gefühle für Noch-Ehemann Christian ausreichen um ihn zurück zu erobern? Was möchte Cleo wirklich? Cleo selbst hat es mir nicht immer leicht gemacht Sie steckt in einer Sinnkrise, die ich manchmal nur schwer nachvollziehen konnte. Denn soganz klar, was sie von Christian erwartet, war das für mich nicht immer. Sie tut sich selbst oft leid und das, obwohl sie einen Mann hat, der immer für sie da ist und zu ihr steht. Doch sie fragt sich immer wieder ob da noch mehr sein würde und ob sie ihn noch liebt. Dazu kommt das Gefühlschaos, das Florentines Neffe Ben verursacht. Denn ein Mann hat schon lange nicht mehr versucht Cleos Herz zu erobern. Doch hätte die Beziehung zu Ben eine Zukunft, dann müsste Cleo sich endgültig von Christian trennen. So überlegt sie häufig und denkt über ihr Leben nach. Dabei möchte ich sie manchmal gern wachrütteln. Denn in jeder Ehe gibt es auch nicht so euphorische Zeiten und nicht jeder Tag ist ein guter Tag. Doch genau das macht die Liebe aus, dass man auch dann zusammenhält. Silvia Konnerths Schreibstil hat mich ab der ersten Seite gefesselt und mich in der Heide richtig wohlfühlen lassen. Ich hab das kleine Häuschen förmlich vor mir gesehen und auch der knurrige Kurt von Nebenan, sowie Cleo und Lotta hatte ich sofort vor Augen. Heidelandliebe ist ein absolutes Wohlfühlbuch, mit dem man sich in die Heide träumen kann. Dazu erwartet den Leser eine Liebesgeschichte, die sich mit der Frage beschäftigt was Liebe ist und wie man merkt ob die Liebe noch ausreicht. Fazit: Heidelandliebe ist ein wundervoller Roman, in dem ich mich sofort wohl gefühlt habe. Cleo hat es mir nicht immer ganz leicht gemacht mit ihrer Art, aber nach und nach habe ich auch sie ins Herz geschlossen. Wer ein Buch lesen möchte rund um große Gefühle und eine wunderbare Landschaft, dem kann ich Heidelandliebe empfehlen. Mir hat es gut gefallen.

In der Heide ist es schön

Von: Ivonne Datum: 23. September 2021

Heidelandliebe von Silvia konerth Perfektes Buch für den Herbst Anfang Eine wundervolle Geschichte und auch der schreibstil ist wieder super von der Autorin Heidelandliebe ist der dritte Teil der Heide Reihe Und wie die Vorgänger ist auch der Teil so schön Beim lesen fühlt man sich wohl und man will gar nicht aufhören zu lesen man freut sich immer wieder aufs weiter Lesen eine sehr tolle Reihe🥰 Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zu den Vorgängern Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren mir auch sehr sympatisch Auch das drum herum einfach toll In der Heide ist es wirklich toll ich war noch nicht und die Autorin schafft es uns mit zu nehmen Schnappt euch das Buch oder liest von Anfang an es ist so schön in der Heide Neugierig.  . Dann swipt nach Rechts für den Klappentext

Gefühlschaos in der Heide

Von: home_is.where.the.heart_is Datum: 21. September 2021

Das Buchcover finde ich sehr schön gestaltet und reiht sich sehr schön zu den anderen Heidebüchern von Silivia Konnerth ein. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und der Erzählweise konnte ich wunderbar folgen. Den Prolog fand ich klasse geschrieben, hier erfährt man wie sich Cleo und ihr Mann vor langer Zeit kennengelernt haben. Alle Persönlichkeiten in diesem Roman haben seine Ecken und Kanten, aber genau das macht diese Geschichte so authentisch. Meine Lieblingscharaktere waren eindeutig Cleos Chefin Florentine und Kurt der Nachbar vom Häuschen in der Lüneburger Heide. Diese beiden sturen Persönlichkeiten haben es mir in diesem Roman angetan, auch wenn es nur Nebencharaktere sind. Dieser Roman schafft es auch einem zum Nachdenken anzuregen, indem man mehr miteinander spricht und auch das es sich lohnt um eine langjährige Beziehung zu kämpfen. Den Epilog fand ich auch sehr gut, für Cleo´s Freundin hätte ich mir allerdings Ben als Partner gewünscht, dann hätte man die Geschichte allerdings etwas umschreiben müssen. Fazit: Ein schöner Herbstroman der auch zum Nachdenken anregt.

Ein Haus in der Heide, das Ruhe und Zeit zum Nachdenken bietet...

Von: Eva G. von Evas Lesezeit Datum: 16. September 2021

Cleo Roth ist 39 Jahre alt und mit ihrem momentanen Leben unzufrieden, denn sie fühlt sich nur noch als Mutter ihrer fünfjährigen Tochter Lotta und kaum mehr als attraktive Ehefrau ihres Mannes Christian. Dabei ist Christian schon ihr ganzes Leben bei ihr, erst als bester Freund, später als erster und einziger fester Freund. Doch nach vielen Monaten voller Streitereien haben sie beschlossen, dass eine Trennung die beste Lösung ist, denn so kann es nicht mehr weitergehen. Es belastet sie sehr und auch Lotta vermisst ihren Papa, der bald aus dem gemeinsamen Haus ausziehen wird. Als dann Cleos beste Freundin Bille von einer Arbeitsstelle berichtet, die zu ihr passen könnte, ist sie erst einmal zurecht skeptisch, denn Bille hat ihr auch schon Jobs als Haushaltshilfe mit besonderen Diensten und andere sehr besondere Arbeitsstellen angeboten. Dieser hier klingt aber wirklich nicht schlecht, denn eine bekannte Konzertpianistin sucht eine Haussitterin für ihren Zweitwohnsitz in der Lüneburger Heide. Nach einem niederschmetternden Vorstellungsgespräch in einer Schreinerei, wo sie endlich wieder im Büro arbeiten wollte, stimmt sie spontan zu und fährt zwei Tage später mit Lotta in die Heide. Dort will sie alles nocheinmal durchdenken und Abstand zu Christian und Hamburg bekommen... Silvia Konnerth schreibt so flüssig, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Das Leben der Protagonistin ist so interessant und fesselnd geschildert, dass man immer weiterlesen möchte. Auch die Umgebung wird immer so ausführlich beschrieben, dass man sofort alles vor Augen hat und so noch besser in die Geschichte eintaucht. Ich habe bereits alle drei Teile der Heide-Reihe gelesen, aber dieser hat mich am meisten gefesselt, denn ich war sofort mitten in der Handlung und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Cleo war mir sofort sympathisch und dank der guten und emotionalen Sprache der Autorin konnte man alle Gedanken sehr gut nachvollziehen. Dieser Roman ist ein ganz toller Herbstroman, der so viel mehr ist, als der etwas kitschig anmutende Titel es vermuten lässt!

Cleo und das Gartenhaus am Land

Von: Leseratte Austria Datum: 13. September 2021

„Heidelandliebe“ ein Roman von Silvia Konnerth im blanvalet Verlag erschienen. Mit 425 Seiten. Cleo ist verheiratet und hat mit ihrem Mann eine kleine Tochter Namens Lotta. Cleo und ihr Mann Christian haben zur Zeit Eheprobleme und sind dabei sich zu Trennen. Einerseits ist Christian ihre erste große Liebe und anderer Seits, streiten sie nur noch. Christian ist ins Gästezimmer des kleinen Einfamilienhauses gezogen und sucht nach einer kleinen Wohnung in ihrer Nähe. Die kleine Lotta versteht die Situation nur bedingt, da sie beide Elternteile bei sich haben will. Eine sehr schwierige Zeit für alle. Cleo möchte auch eine andere Arbeit finden. Auch ihre beste Freundin will ihr immer mal wieder einen Job vermitteln. Da waren auch ein paar verrückte und unseriöse Jobs dabei, allerdings scheint es dieses Mal anders. Cleo soll für eine berühmte Pianistin etwa 1 Stunde fahrt entfernt, vorübergehend ein Haus pflegen, Gartenarbeit und Hausarbeit. Zögern stimmt Cleo zu und zieht mit Lotta in dieses Häuschen mit einer langen Liste von Arbeiten die erledigt werden sollen. Aber die Bezahlung ist wirklich gut! Auch die Aussicht ein paar Tage bzw Wochen Abstand von Christian zu haben ist beruhigend. Gesagt getan, Cloe und Lotta fahren hin. Was erwartet die beiden dort und welche Menschen werden sie kennen lernen? Wie geht es mit Christian weiter und gibt es vielleicht sogar einen neuen Mann in Cleos Leben? Meine Meinung: Sehr flüssig geschrieben, ich wusste schon nach wenigen Seiten, dass mir dieses Buch richtig gut gefällt! Das Cover zeigt die wunderschönen Herbstfarben des Garten. 5 von 5 Sternen

Lebendig geschilderter Roman über Neuanfang, die Liebe und das Leben

Von: sommerlese Datum: 26. August 2021

Im Blanvalet Verlag erscheint Silvia Konnerths Roman "Heidelandliebe". Mit 39 trennt sich Cleo von ihrem Mann, es ist aus mit der großen Liebe ihrer Jugend und dem Vater ihrer Tochter Lotta. Cleo nimmt ein Angebot für Haussitting bei der Pianistin Florentine in der Lüneburger Heide an. Hier will sie gemeinsam mit Lotta ihr altes Leben hinter sich lassen und endlich mal zur Ruhe kommen. Doch daraus wird nichts, schon bald sorgt Florentines Neffe Ben für neue Aufgaben und macht ihr schließlich Avancen. Oder hat Cleo noch Gefühle für Christian? Kann so ein Neuanfang gut gehen? Bei Silvia Konnerths Büchern kann man immer wunderbar eintauchen in eine lebensnah geschilderte Geschichte, die mit nachvollziehbaren Gefühlen, einer Portion Chaos und familiären Problemen sehr authentisch und zum Teil auch humorvoll das Leben beschreibt. In Heidelandliebe taucht man in Cleos Leben ein, das zur Zeit recht turbulent abläuft. Ihre neue Aufgabe des Haussittings soll sie von ihrer recht problematischen Gefühlswelt ablenken, doch ihre Sorgen begleiten sie ständig, die Verwirrung durch die Trennung ist noch zu frisch, wie soll sie sich da mit Lotta ein neues Leben aufbauen? Immerhin hält Nachbar Kurt sie auf Trab und als sie Ben kennenlernt, bekommt das Leben wieder rosige Seiten. Auch der Kontakt mit Christian läuft gar nicht so schlecht wie geglaubt. Cleo ist eine enttäuschte Frau, die sämtliche Eheprobleme ihrem Mann Christian zuschiebt,sie kann einfach nicht über ihren Schatten springen und selbst für etwas die Verantwortung übernehmen. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und außerdem schafft sie es, ihrer Tochter eine gute Mutter zu sein. Mein Lieblingscharakter ist übrigens Wirbelwind Lotta, die sehr realistisch das Bild eines kleinen Mädchens abgibt und für reichlich Trotzverhalten und Trubel sorgt. Der lockeren und lebendigen Erzählweise Silvia Konnerths kann man wunderbar folgen und wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Man ist mitten im Geschehen und erlebt nicht nur das Gefühlschaos und die Alltagssorgen, sondern auch die bildhaft beschriebene urige Gemütlichkeit in dem Haus in der Heidegegend. Das weckt Urlaubsgefühle. Dieser Roman sorgt für eine unterhaltsame Lektüre mit herbstlicher Atmosphäre, auf die man sich freuen kann.

Nett: Heidelandliebe

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 24. August 2021

Gehen oder bleiben? Sich trennen oder Ehe kitten? Alten Beruf weiter ausüben oder einen neuen suchen? Um diese Themen dreht es sich in etwa und dazwischen prickeln neue Aussichten: Cleo kennt Christian seit dem Sandkasten und sie heirateten irgendwann und bekamen eine gemeinsame Tochter. Blöd nur, dass nach vierzig Jahren irgendwie die Luft raus ist. Aus der Ehe, aus ihrem Job und auch aus anderen Dingen. Ganz klar: Cleo braucht eine Veränderung und fährt dazu in die Heide. Kopf frei kriegen und von dort aus einen Auftrag bearbeiten. Aus der modernen Workation (Urlaub und Arbeit verbinden) wird leider nicht so viel, wie gedacht. Denn ihre Auftraggeberin schickt ihr eine Art Aufpasser hinterher und ihr schweigsamer Nachbar scheint auch nicht ohne zu sein. Am Anfang ging Cleo mir ein wenig auf die Nerven. Ihre Neufindungsphase wird ein wenig sehr breit und wenig witzig ausgewalzt. Aber dann kommt die Geschichte in Fahrt, es wird amüsant und manchmal urkomisch. Auch Cleo entwickelt sich zu einer patenten Dame, die ihr Leben und andere(s) in den Griff bekommt. Locker-leicht verfasst und einer der Sorte Wohlfühlroman, die auch als Bettlektüre wunderbar taugen.

Soll‘s das jetzt schon gewesen sein?

Von: hasirasi2 Datum: 23. August 2021

Christian ist Cleos Sandkastenliebe, sie haben mit Lotta eine wundervolle kleine Tochter, doch mit fast 40 hat sie das Gefühl, dass ihre Ehe am Ende ist. Das Prickeln fehlt, ihr Mann scheint in ihr nur noch die Mutter zu sehen und die Partnerin darüber zu vergessen. Sie streiten nur noch, Cleo ist permanent unzufrieden. Soll es das wirklich schon gewesen sein? „Sie konnte sich nicht vorstellen, wie ihr Leben ohne Christian aussehen würde. Sie waren doch einmal so glücklich miteinander gewesen.“ (S. 20) Aber mit ihm sieht sie auch keine gemeinsame Zukunft mehr. Beruflich steckt sie ebenfalls in einer Sackgasse. Als Unternehmensberaterin will sie nicht mehr arbeiten und der Mini-Job im Kiosk ist ihr zu wenig. Ihre Freundin Bille überredet sie, das Sommerhaus der Pianistin Florentine von Breitling in der Heide zu hüten: „Wäre doch perfekt, um ein bisschen Abstand und einen klaren Kopf zu bekommen.“ (S. 32) Mit Lotta und Luhiwittong (wer das ist, erfahrt ihr im Buch ;-)) fährt sie mitten ins Nirgendwo, wo die Natur noch nahezu unberührt ist und die Welt in Ordnung zu sein scheint, um in einem alten Friesenhaus zur Ruhe zu kommen und ihr weiteres Leben zu planen. Doch ganz so ruhig ist es dann doch nicht. Ihre Auftraggeberin nervt sie mit einer umfangreichen Aufgabenliste, was alles in Haus und Garten zu erledigen ist, und schickt ihren Neffen Ben, um Cleo unauffällig zu kontrollieren. Und dann ist da noch der schweigsame Nachbar, der sie anscheinend auf Schritt und Tritt hinter der Gardine beobachtet und ihr heimlich hilft. Was verbindet ihn mit der Pianistin und was will Ben wirklich von ihr? Cleo ist eine Frau in der Sinnkrise, die es mir nicht immer leicht gemacht hat, ihre Beweggründe und Handlungen nachzuvollziehen. Eine Ehe ist nun mal kein Ponyhof, sondern mit Kompromissen und Arbeit an der Beziehung verbunden. Doch an allem, was schiefgeht oder ihr nicht passt, ist ihrer Meinung nach Christian schuld. Ihre beste Freundin versucht immer wieder zwischen ihnen zu vermitteln, aber Cleo will sie nicht verstehen. Als sie dann auch noch von Ben umworben wird, fühlt sie sich natürlich geschmeichelt. Aber ist sie wirklich schon bereit für eine neue Beziehung? Andererseits ist sie eine tolle Mutter und auch, wie sie die harte Schale ihres Nachbarn und Florentine von Breitling knackt, hat mir sehr gut gefallen. Die Pianistin ist ziemlich exzentrisch, ich hätte ihr sicher deutlich meine Meinung gesagt, doch Cleo kann sehr gut mit ihr umgehen. Christian bleibt leider etwas blas und kommt nur selten zu Wort. Er scheint sich Cleos Wünschen unterzuordnen, was ihr aber auch nicht recht ist. In „Heidelandliebe“ von Silvia Konnerth geht es um die Frage, gehen oder bleiben, eine alte Beziehung retten oder einen Schlussstrich ziehen, so lange man noch gesittet miteinander umgeht. Mir war es diesmal leider etwas zu melodramatisch und problembeladen, dafür haben mir das Setting, die Herbststimmung, Cleos Umgang mit Lotta, Luhiwittong und der Humor des Buches sehr gut gefallen.

Bleiben oder gehen? Wenn in der Ehe der Alltag einkehrt...

Von: Susanne Edelmann Datum: 23. August 2021

Die 39-jährige Cleo hat es gerade ziemlich schwer: Sie und ihr Ehemann Christian haben sich getrennt, wohnen aber noch gemeinsam mit Töchterchen Lotta in einer Wohnung, was natürlich nicht ohne ständige Streits und Missverständnisse abläuft. Unter dieser Situation leiden nicht nur die Erwachsenen, sondern vor allem die kleine Lotta. Deshalb greift Cleo schließlich beherzt zu, als ihr das Angebot gemacht wird, für einige Wochen das Landhaus der exzentrischen Pianistin Florentine von Breitling zu hüten. Mit Lotta und deren Schildkröte „Luhi Wittong“ reist sie in die Lüneburger Heide und hofft, hier etwas Ruhe zu finden und sich darüber klar zu werden, wie es künftig weitergehen soll. Sie, die einst ihren Beruf zugunsten der Familie aufgegeben hat, muss nun erst einmal herausfinden, was sie in Zukunft mit ihrem Leben anfangen will. Doch mit der Ruhe ist es in der Lüneburger Heide nicht weit her. Da ist zum einen der kauzige alte Nachbar Kurt, der seit 15 Jahren eine Feindschaft zu Florentine hegt, der wiederum ein tragisches Ereignis zugrunde liegt, das Cleo nicht unberührt lässt. Und zum anderen ist da Ben, Florentines Neffe, der Cleo Avancen macht und in ihr endlich mal wieder das Gefühl weckt, schön und begehrenswert zu sein. Doch ist Cleo wirklich schon bereit für einen Neuanfang? Und was ist mit Christian, ihrer Jugendliebe? Gibt es für ihre Liebe wirklich keine Chance mehr? Zum dritten Mal entführt Silvia Konnerth ihre Leser*innen nun nach „Heideblütenküsse“ und „Heidesommerträume“ in die Lüneburger Heide. Und auch wenn ich speziell den Titel dieses dritten Romans ausgesprochen kitschig finde (für mich klingt er nach den Heimatfilmen der 1950er Jahre), so ist dies doch meiner Ansicht nach der beste der drei Romane. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich von Anfang an bestens in ihre Protagonistin hineinversetzen konnte. Neben den Szenen zwischen Cleo und Christian, die den Alltag einer langjährigen Beziehung so gut wiederspiegeln, fand ich vor allem die Szenen mit Töchterchen Lotta sehr berührend. Die Mutter-Tochter-Beziehung wird ohne jeden Kitsch und Pathos, aber dennoch mit ganz viel Liebe dargestellt. Man merkt, dass die Autorin selbst Mutter ist und weiß, wovon sie schreibt. Ob es nun um Trödelei auf dem Weg zum Kindergarten geht, um Schnecken in der Jackentasche, um Kindermund, der bekanntlich Wahrheit kund tut, oder um die kleinen Gesten, die vom tiefen Vertrauen des Kindes zu seinen Eltern zeugen, das durch deren Trennung aber tief erschüttert wird… ich fand das alles sehr authentisch geschildert und sah die Kleine direkt vor mir, wie sie mit ihren bunten Gummistiefeln fröhlich durch den Wald hüpft. Die Liebe zur Natur und zum Leben auf dem Dorf ist ein weiterer Aspekt des Romans, der deutlich wird, ohne dabei missionarisch zu wirken. Man merkt einfach, dass die Autorin selbst in einem Dorf am Rande der Lüneburger Heide lebt und ihre Heimat liebt. Die Erfahrungen, die Stadtkind Lotta in der Natur macht, wo sie Kastanien sammeln, Igelhütten bauen, auf Bäume klettern oder über einen Bach springen kann, sind einfach herzerwärmend zu lesen. Zwar war für mich von Anfang an klar, wie die Geschichte enden wird, aber wie es dahin kommt und was bis dahin alles an Irrungen und Wirrungen passiert, das ist einfach wunderschön zu lesen, manchmal auch tieftraurig, dann wieder ausgesprochen amüsant. Fazit: Ein wunderbarer Wohlfühlroman und die perfekte Lektüre für ein herbstliches Wochenende.

Heidelandliebe

Von: Katja E. Datum: 27. November 2021

Heidelandliebe ist ein Roman rund um die Frage: Gehen oder bleiben? Gibt man der großen Liebe noch eine Chance oder setzt man alles in den Sand. Es ist ein Roman mit Melodramatik und Problematik, mit Gefühl und Verstand, mit einem herbstlichen Setting, Wohlfühl-Atmosphäre und einem Wirbelwind der mich verzaubert hat. Damit sind wir auch schon bei meiner Lieblingsfigur Lotta. Ein herrliches kleines Mädchen, dass so realistisch beschrieben ist, dass ich immer wieder auf mein Töchterchen schauen musste. So trotzig, so ehrlich, so liebenswert, so real. Sie ist meine Heldin des Buches, denn sie hat es nicht leicht. Cleo ging mir zum Anfang ganz schön auf die Nerven. Ihre Art und Weise, alle Schuld am Scheitern der Beziehung ihrem Mann zu zuschieben und nicht einmal reflektieren zu können das dazu immer zwei gehören, hat mich ganz schön sauer gemacht. Auch wenn sie sich im Laufe der Geschichte gewandelt hat, sie hatte bei mir verspielt. Versöhnen konnte sie mich dann damit, dass sie Lotta eine gute Mutter ist. Der Autorin gelingt es gut, die Stimmung des Buches zu beschreiben, das Setting vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und Gefühle aller Art zu vermitteln. Dabei schafft sie eine Atmosphäre in der man versinken kann, wo man sich fallen lassen kann. Alles in allem ist es ein unterhaltsames Buch, das Spaß mach zu lesen, auch wenn mir etwas fehlte und mich die Hauptfigur gerade im ersten Drittel des Buches wahnsinnig gemacht hat mit ihrer Art. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 möglichen Sternen, da es nicht mein Lieblingsbuch der Autorin ist. (vorab im Bloggerportal, am 10.12.2021 auf meinem Blog)