Christoph Dörr

Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz

Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz Blick ins Buch

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Meeresbiologin Anna liebt ihr ruhiges Leben an der Ostseeküste und vor allem ihren Beruf. Auf Männergeschichten hat sie gerade keine Lust, wenn überhaupt sucht sie die Liebe und kein Abenteuer. Doch plötzlich ändert sich alles, denn ihre Mutter verstirbt unerwartet, und Anna muss zurück in ihre Heimat bei Köln reisen. Wer kümmert sich jetzt um ihren Bruder und den kauzigen Vater? Anna merkt, dass weder das Familienleben noch der Märchenwald, den sie dort betreiben, wirklich rund laufen. Sie denkt sich: Wenn mein Leben Kopf steht, laufe ich eben auf Händen weiter. Zwischen Renovierung, chaotischen Helfern und Schneewittchens Geheimnis findet Anna zu sich selbst und vielleicht sogar einen Märchenprinzen…

Märchenhaft

Von: Michelle Sommer Datum: 29. November 2019

Das Buch hat mir sehr gut gefallen es geht um die Meeresbiologin Anna die an der Ostseeküste forscht und lebt . Durch einen Todesfall muss sie zurück in ihre Heimat . Der Märchenwald der Familie steht in den roten Zahlen deshalb beschließt Anna vorübergehend in ihrer Heimat zubleiben und den Märchenwald zuretten . Ihre Freunde Julian,Walter,Kai und Nadine wollen ihr dabei helfen . Annas Bruder Florian ist geistig nicht ganz auf der Höhe er hängt sehr an dem Märchenwald und versucht so gut es geht zu helfen . Gemeinsam renovieren sie den Märchenwald und arbeiten an einem neuen Programm . Annas Tante ist eine Ziege die alles daran setzt das der Märchenwald nicht bestehen bleibt . Der Vater von Anna will den Märchenwald auch verkaufen . Gemeinsam versuchen die Freunde Schneewittchensgeheimnis herauszufinden Meine Meinung : Mir hat das Buch gut gefallen . Manchmal war es ein klein bisschen langweilig aber die Szenen an sich waren meist sehr romantisch und emotional Märchenwald als Setting war auch sehr schön . Mir hat der Zusammenhalt der Freunde und der Umgang unter den Geschwistern sehr gut gefallen . Eine meiner Lieblingsstelle war auf jedenfall als die beiden mit dem Vater im Stadion waren . Mein Lieblingscharakter war Florian er war so sympathisch und voller Lebensfreude so ein herzenscharakter . Das Cover ist auch ein Traum es passt zum Titel und ist einfach so toll Alles im allen ein gutes Buch

Nette Story, konnte nicht ganz überzeugen

Von: lischens_buecherwelt Datum: 10. October 2019

Das Cover des Buches ist traumhaft schön. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Es ist sehr romantisch und märchenhaft gestaltet und passt so hervorragend zur Geschichte im Buch. Die Geschichte geht um Anna, die nach einem Trauerfall zurück in ihre Heimat geht und dort versucht die Familie und ihren Märchenwald zu retten. Und vielleicht findet sie auch nebenbei noch ihre große Liebe. Ich bin zu Beginn nur sehr schwer in die Geschichte reingekommen und konnte mich nur mühsam mit der Schreibweise anfreunden. Erst als Klarheit in die Geschichte kam und Anna in ihrem Heimatdorf Fuß gefasst hat und es los ging mit der Rettung des Märchenwaldes, ging es auch bei mir los, dass ich immer mehr in diese Geschichte hineingetaucht bin und mich auch mit ein Protagonisten immer wohler gefühlt habe. Trotz allem konnte mich die Geschichte aber nicht abholen und in ihren Bann ziehen, da für meine Verhältnisse zu viele Thematiken in dem Buch behandelt wurden und es für mich unwichtigere gab, die man hätte kleiner halten können. Der Märchenwald mit seinen Begebenheiten hat mich sehr an meine Kindheit erinnert, was für mich ein stark positives Gefühl hervorgerufen hat. Auch die Beschreibungen des Parks hat der Autor sehr detailgetreu und authentisch geschrieben. Man hat sich sehr gut dort hineinfinden können. Die Protagonistin hat einen behinderten Bruder, was in dem Buch schon stark im Vordergrund stand. Diese Szenen haben dem Buch das gewisse Extra verliehen, mir hat es unheimlich gut gefallen, wie der Autor die Behinderung dargestellt hat und auch den Umgang der Mitmenschen fand ich sehr realitätsnah. Mein Fazit: Eine nette Story, die für mich leider zu viele Themen behandelt und aus diesem Grund nicht zum eigentlichen Punkt kommt. 3/5 ⭐️

Märchenprinz oder Froschknig?

Von: Tini's Bücherwelt und mehr Datum: 03. August 2019

Wer träumt nicht von einem eigenen Märchenwald vor der Haustür, in welcher man Schneewittchen, Dornröschen und Frau Holle treffen kann? Während wir Leser uns alle in eine solche Heimat träumen, hat Anna das Weite gesucht und ist als Meeresbiologin nach Warnemünde gegangen, bei welcher sie mit einer Kampagne auf die Umweltverschmutzung der Meere aufmerksam machen möchte. Sie liebt ihr Leben, so, wie es ist. Doch leider verstirbt in ihrer Heimat Auendorf bei Köln ihre Mutter und Anna fährt zur Beerdigung nach Hause, bei welcher sie schnell merkt, dass neben dem Märchenwald auch ihr Bruder und ihr Vater nicht ohne sie klarkommen würden. Schweren Herzens nimmt Anna sich ein Jahr Auszeit von ihrem Job und kehr in ihre Heimat zurück, wo sie alles selbst in die Hand nimmt. Der Märchenwald droht Bankrott zu gehen, doch so schnell gibt Anna nicht auf - mit ihren Freunden und Mitarbeitern setzt sie alles daran, den Märchenwald zu retten. Es ist eine wunderbare Geschichte mit viel Humor. Ich mag die Erzählweise des Autors sehr gern und es hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist mit sehr viel Witz geschrieben und die Protagonistin Anna ist definitiv nicht auf den Mund gefallen - sie sagt, was ihr in den Sinn kommt und das macht sie mir überaus sympatisch. Nur mit ihrer Tante Hilde wurde ich das ganze Buch über nicht warm - sie ist für mich doch eine falsche Schlange - aber warum, das müsst ihr selbst herausfinden ;) Sehr berührt hat mich die Beziehung zwischen Anna und ihrem Bruder Flori, welcher leider sehr einegschrängt in seinem Leben ist, aber dennoch das Beste daraus macht und auch so viel wie ihm möglich ist ausprobieren möchte. Man merkt, wie wichtig ihr Bruder Anna ist und dass sie alles für ihn tun würde, er kommt bei ihr an erster Stelle und eine solche Beziehung zwischen Geschwistern zu sehen, das hat mich immer schon gefreut. In erster Linie hatte mich das wunderschöne Cover angesprochen, in welches ich mich Hals über Kopf verliebt habe - ich meine, ist es nicht einfach traumhaft schön? Ich mag die Farbgestaltung und dieses leicht verträumte Bild sehr gern und es interessierte mich immer mehr, worum es geht. Der Klappentext hörte sich dann auch vielversprechend an und somit stand schnell fest - dieses Buch musst du lesen. Hauptaugenmerk der Geschichte lag auf der Rettung des Märchenwaldes, wo Anna schnell die Geschäftsführung übernahm und sich ins Zeug legte, um das Erbe ihres Märchenopas zu retten. Man bekam das Gefühl, dass es Anna von Tag zu Tag wichtiger wurde, sich um Ihre Märchen zu kümmern und sie vergaß beinahe völlig, dass sie eigentlich ganz woanders ihr Leben aufgebaut hat. Bei dem Klappentext dachte ich, dass es eine tolle Liebesgeschichte geben wird - aber die blieb leider fast gänzlich aus. Es gab zwar etwas wie ein Techtelmechtel, was dann irgendwie zu einer Beziehung und der scheinbar großen Liebe geführt hat, aber diese wirkte auf mich irgendwie zu erzwungen. Ich hab Anna und Balduin die "Liebe" nicht recht abgekauft, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie keine 20 sondern in den 40ern sind - aber da sich diese Geschichte eher am Rande abspielte, konnte ich damit leben. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, von Anfang bis Ende. Ich musste viel schmunzeln und es war eine angenehm leichte Lektüre für zwischendurch, welche ich gut empfehlen kann zu lesen.

Ich hatte mehr erwartet

Von: Shayariel Datum: 30. July 2019

Titel und Klappentext klangen wirklich gut, das Cover versprach auch ein modernes Märchen. Christoph Dörr ist nicht unbekannt. Trotzdem konnte mich die Geschichte um die Meeresbiologin Anna Herzig zu keinem Zeitpunkt abholen. Schon vom ersten Kapitel an war ich genervt und gelangweilt. Wenn ich lese, möchte ich der Realität entfliehen und nicht auch noch im Bücheruniversum mit Umweltproblemen behelligt werden. Anna lebt und arbeitet an der Ostseeküste, als unerwartet ihre Mutter verstirbt, steht sie vor einer Gewissensfrage: dort bleiben, wo sie sich wohl fühlt, oder zurück nach Köln und sich um den Vater, den geistig behinderten Bruder und den maroden Familienbetrieb, der Märchenwald, kümmern. Leider fand ich das Buch so langweilig, dass ich mich nach fünf Kapiteln nur noch im Schnellverfahren durch das Werk geblättert habe. Da es zwischenzeitlich nicht interessanter wurde, habe ich mich lieber schnell zwei anderen Büchern aus dem Hause Blanvalet gewidmet. Die zwei habe ich selber gekauft und finde sie ganz toll, darum muss ich sie hier zusätzlich vorstellen: Buchstäblich Liebe Von Michelle Kalus und Ali Berg Heideblütenküsse Von Silvia Konnerth Von mir gibt es nur drei von 5 Sternen 🌟🌟🌟 Doch lasst euch nicht davon abhalten, euch eine eigene Meinung zu bilden!

Schönes Buch über die Familie und Liebe

Von: kims.bookworld Datum: 23. July 2019

Das Buch konnte mich gut unterhalten. Die Geschichte lässt scih flüssig und leicht lesen. Man ist direkt im Geschehen drin. An der ein oder anderen Stelle spürt man den Humor der Handlung. Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Es gibt nicht viele Menschen, die plötzlich alles für die eigene Familie aufgeben. Auch die Orte waren schön beschrieben. Gut gefallen hat mir, der Perspektivwechsel, da alles von einem Autor geschrieben wurde. Gerne empfehle ich das Buch weiter. Es ist immer wieder interessant ‚Liebesromane‘ aus der Sicht von Autoren zu lesen.

Übt gewisse Faszination aus

Von: Tintenwelten Datum: 14. June 2019

Anna Herzig ist 40 Jahre alt, ledig und arbeitet als Meeresbiologin. Dabei macht sie unter anderem auf aktuelle Themen wie Plastikmüll im Ozean, Seesternsterben und Überfischung aufmerksam. Grade ergibt sich ihr die Möglichkeit die Karriereleiter weiter zu erklimmen, da erfährt sie vom plötzlichen Tod ihrer Mutter. Als sie zur Beerdigung in die Heimat zurückkehrt wird schnell klar, dass ohne die Frau im Hause nichts mehr läuft. Der Vater hat den Lebensmut verloren, der geistig benachteiligte Bruder braucht seit jeher besondere Aufmerksamkeit und auch der familiäre Märchenwald steht kurz vor der Schließung. Anna entscheidet sich für ein Sabbatjahr, um Vater und Bruder zu unterstützen und den Märchenwald zu retten. Dabei kommt sie nicht nur der Familie wieder näher, sondern auch alten und neuen Freunden. Sämtliche Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Hervorzuheben sind dabei aber vor allem ihr Bruder und ihr Vater. Beide sind absolut liebenswürdig und irgendwie goldig, letzterer wird langsam etwas sonderbar und ein wenig kauzig. Es ist toll wie sämtliche Mitarbeiter sich Aktionen oder Ideen einfallen lassen, um den Betrieb wieder aufleben zu lassen und für Besucher attraktiv zu machen. Ich liebe das Setting rund um den Märchenwald. Es strahlt so eine besondere, mysteriöse, zauberhafte und geheimnisvolle Atmosphäre aus. Auch wenn er teilweise etwas runtergekommen ist, erstrahlt er doch nach und nach in neuem Glanz und übt eine gewisse Faszination auf mich aus. Die Geschichte besticht außerdem mit Situationskomik und einer Brise schwarzem Humor. Auch hier sind Szenen mit dem Vater wieder ganz weit vorne mit dabei. Natürlich darf scheinbar auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Für mich hätte sie aber nicht dabei sein müssen. Sie wirkte relativ lieblos und hat bei mir keine romantischen Gefühle auslösen können, sondern eher Unverständnis. Das Ende ist ein bisschen kurios und doch eher rosarot, dennoch aber schön und passend zum Thema Märchen und Sagen. "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" lässt sich locker und leicht lesen und ist ein wirklich nettes und unterhaltsames Buch für zwischendurch.

Humorvolles Buch mit locker-leichtem Schreibstil

Von: Bianca Kober Datum: 07. June 2019

Das Buch „Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz“ von Christoph Dörr handelt von der Meeresbiologin Anna, die in Warnemünde am Institut für Meeresbiologie arbeitet. Während sie mit einer Kampagne auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam machen möchte, verstirbt in ihrer Heimat Auendorf in der Nähe von Köln ihre Mutter. Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurück nach Auendorf fährt, wird ihr schnell klar, dass nicht nur ihr Vater und ihr besonderen Bruder Florian Hilfe benötigen, sondern auch der in die Jahre gekommene familiäre Märchenpark. Zusammen mit den Märchenparkmitarbeitern versucht sie, einen Rettungsplan aufzustellen. Doch dies stellt sich als nicht so einfach heraus, denn immer wieder macht ihr ihre Tante Hilde einen Strich durch die Rechnung. Gelingt es Anna am Ende doch, den Märchenpark zu retten und findet sie ihren Prinzen? Das Buch ist gespickt mit Situationskomik und flotten Sprüchen und ich musste so einige Male schmunzeln und teilweise sogar laut loslachen („Ein Körper aus Knete wäre gut. Wirklich, lieber Gott, wir könnten deine figürlichen Flüchtigkeitsfehler viel besser verteilen, Hügel zu Tälern verstreichen“). Der Humor des Autors hat genau meinen Geschmack getroffen. Außerdem fand ich toll, dass das Buch (für mich) einige Botschaften transportiert hat wie z.B. zum Thema Umweltschutz oder den Umgang mit besonderen Menschen. Der locker-leichten Schreibstil erzeugt einen schönen Lesefluss und man findet sofort in die Story rein. Die Personen sind gut beschrieben, vor allem Anna und ihr besonderer Bruder Florian sind mir ans Herz gewachsen. Es war so schön zu sehen, wie herzlich die beiden miteinander umgehen und wie selbstverständlich Anna ihn in das Geschehen mit einbindet und ihn z.B. zum Zugführer im Märchenpark „befördert“. Der Prota Julian, der im Märchenpark arbeitet, hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Dieses pfiffige Kerlchen hat für mich maßgebend dazu beigetragen, dass der Märchenpark wieder mehr Aufmerksamkeit erhält und sein Engagement ist sehr lobenswert. Zusammenfassend fand ich es ein gelungenes, humorvolles Buch, das ich nur so verschlungen habe. Von mir gibt’s dafür 5 Sterne. Danke, dass ich bei der Lovelybooks-Leserunde dabei sein durfte.

Eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch

Von: janines_buecherwelt_ Datum: 06. June 2019

Anna ist Meeresbiologin und beschäftigt sich mit Themen wie Plastikmüll im Ozean oder macht auf die Überfischung aufmerksam. Dieses macht sie anscheinend gut, denn sie bekommt die Möglichkeit, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Doch genau in diesem Moment erfährt sie, dass ihre Mutter plötzlich verstorben ist. Sie muss,für die Beerdigung, zurück in ihre Heimat und dort zeigt sich schnell, dass ihr Vater und ihr Bruder, ohne die Mutter, kaum zurecht kommen. Ihr Vater findet kaum zurück ins richtige Leben und ihr Bruder braucht mehr Aufmerksamkeit, als andere, da er geistig benachteiligt ist. Auch der familiäre Märchenwald steht kurz vor der Schließung und Anna steht vor großen Entscheidungen. Sie nimmt sich 1 Jahr Auszeit, um Vater, Bruder und den Märchenwald zu retten und zu unterstützen. Ich mochte Anna und den Rest ihrer Familie total gern. Ihr Vater und auch ihr Bruder sind super tolle Charaktere. Besonders gut haben mir die Charaktere aus dem Märchenwald gefallen, das passte einfach perfekt. Diese habe ich besonders in mein Herz geschlossen. Sie haben sich immer sehr bemüht, sich ganz viel einfallen lassen, um den Märchenwald wieder attraktiver für die Gäste zu machen. Alles rund um den Märchenwald hat mir echt tierisch gut gefallen. Es war so mysteriös und zauberhaft. Als wäre man in einer geheimnisvollen anderen Welt gelandet. Der Autor hat dieses Setting sehr gut beschrieben und rüber gebracht. Ich fühlte mich total mitten drin und konnte meine Faszination nicht verstecken. Was dieses Buch außerdem ausmacht, ist die Art, des Humors, den der Autor anwendet. Vor allem die Szenen mit Annas Vater sind mir sehr in Erinnerung geblieben. Wer also "schwarzen Humor" mag, der kommt hier, sicherlich auf seine Kosten. Was mir ein wenig zu kurz vor kam, war die Liebesgeschichte. Das Cover hatte mir auf jeden Fall mehr Liebe versprochen, als letzten Endes drinnen steckte. Die paar Szenen,in denen es um etwas Liebe ging, waren leider für mich so lapidar dahin geschrieben. Ohne viel Herz. Das hat bei mir nichts auslösen können und man hätte sie von daher vielleicht lieber ganz weg lassen sollen. Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz hat sich gut, locker und leicht lesen lassen. Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, mit wenig Liebe, dafür Familiendramatik und einem sehr geheimnisvollen Märchenwald.

Eine Geschichte zwischen Chaos und Märchen!

Von: Tamara Öfner Datum: 21. May 2019

Eine interessante und nette Geschichte voller Höhen und Tiefen! Märchen und Liebe werden mit Hiobsbotschaften gut kombiniert. Das Buch zeigt, dass man nie aufgeben sollte und Mut haben muss , auch wenn es gerade nicht so gut im Leben läuft. Auch der Umgang mit dem Tod ist Inhalt der Geschichte. Da dies für alle Familienangehörige alles andere als einfach zu bewältigen ist, empfehle ich jedem das Buch zu lesen. Es hilft unglaublich im Umgang damit. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und die kräftigen Farben fallen sofort auf. Die Luftballons, Karussell und Riesenrad auf blauem Hintergrund passen gut zum Inhalt. Richtig schön! Eine tolle Geschichte für den Sommer, welche einem Meer- und Urlaubsfeeling bringt. Der Sprachstil ist gut und dadurch ist das Buch angenehm zum Lesen. Die Handlung ist leicht verständlich und nachvollziehbar.

Wirklich schöne Geschichte. Läd zum mitträumen ein

Von: Samy Datum: 20. May 2019

Geschrieben wunderbar und einfühlsam. Wenn man dieses Buch liest mit seiner unterhaltsamen Geschichte kann man wunderbar abschlaten. Wenn man hier zusammen mit der Protagonistin Anna in den Märchenwald geht dann geht man innerlich irgenwie mit, es kommt einem so vor als gehe man neben Anna her und die Geschichte spielt sich dabei ab. Das man beobachtet. Das hat mir richtig Spaß gemacht denn das zeugt davon das die Geschichte sehr leicht, flüssig und gut geschrieben ist. Die ganze Geschichte ist verspielt und leicht verträumt. Doch das passt sehr gut zu diesem Buch und ihrer Geschichte. Für mich ist dieses Buch wirklich süß gemacht worden. Der Autor hat hier in diesem Buch einen wunderbaren schreibstil, flüssig und wortgewandt. Man kann dieses Buch wunderbar zum abschlaten und träumen lesen.

Versuchen wir es wieder...Solang man Träume noch leben kann (Müchener Freiheit)

Von: katikatharinenhof Datum: 19. May 2019

Anna ist Meeresbiologin und nimmt gerade an einer Aktion für saubere Weltmeere teil, als sie ein trauriger Anruf mitten aus der Aktion reißt. Ihre Mutter ist plötzlich verstorben und das wirbelt Annas Leben komplett durcheinander. Ab sofort heißt es nämlich Märchen statt Meer, denn Zuhause führt die Familie einen Märchenwald, der schon recht angestaubt und in die Jahre gekommen ist. Anna hat nur wenige Monate Zeit, um dem maroden Familienunternehmen wieder auf die Beine zu helfen und ahnt nicht, dass Schneewittchen eine Überraschung für sie parat hält.... Christoph Dörr hat mit "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" eine Mischung aus modernem Märchen, Familiengeschichte und Liebesroman geschrieben. Schon nach den ersten Sätzen ist man mittendrin im Geschehen und spürt den feinen Humor, den der Autor hier wirklich toll zur Geltung bringt. Dabei gibt es so viel Abwechslung zwischen brüllend komischen Szenen und scharfen Zungen, kleinen Lachern und Schmunzlern, dass es dem Leser leicht fällt der Geschichte zu folgen. Anna steht am Scheideweg und der Autor bringt dem Leser ihre Gedanken - & Gefühlswelt sehr nah, lässt mich quasi in Annas Haut schlüpfen und so mit ihr die Rettung des Märchenwaldes planen und durchführen. Schräge Aktionen, die auch mal nach hinten losgehen, sind ebenso an der Tagesordnung wie Kopfzerbrechen und wilde Rechnerei über die Finanzen. Die Geschichte lebt durch die wirklich toll ausgedachten Figuren, allen voran Flori, der wirklich etwas ganz Besonderes ist. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen, aber lest selbst, warum :-) Einziges Manko an der Erzählung ist Tante Hilde - die Frau walzt wie eine Dampfmaschine durchs Geschehen und hat so viel Feingefühl wie ein Amboss. Ihre Auftritte sind nervig und nehmen dem Buch ein wenig die Fröhlichkeit, die trotz der kleinen und großen Probleme , die Anna und Co bewältigen müssen, niemals zu schwinden scheint. Das Happy -End ist märchenhaft schön und erinnert mich an den Song de Münchener Freiheit " Solang man Träume noch leben kann". Christoph Dörr hat in meinen Augen diesen Songtext perfekt in einem leichten, lockeren Unterhaltungsroman umgesetzt und lässt eine Leser träumen.