Deborah Harkness

Bis ans Ende der Ewigkeit

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Aus Liebe entschließt sich die junge Phoebe, ihr sterbliches Leben hinter sich zu lassen, und Vampirin zu werden, denn Marcus, dem ihr Herz gehört, ist ein Unsterblicher. Doch alte Traditionen machen es ihnen nicht leicht – sie besagen, dass sie sich neunzig Tage nach der Verwandlung nicht sehen dürfen. Während Phoebe noch mit ihren neuen Kräften zurechtkommen muss, erinnert sich Marcus an sein Dasein als Mensch und an ein dunkles, tief verwurzeltes Geheimnis. Er weiß, dass er Phoebe davon erzählen muss, bevor sie die Ehe eingehen – doch wird ihre Liebe stark genug sein, die Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen?

Hatte zu hohe Erwartungen

Von: Die Bücherfreaks Datum: 20. October 2019

Ich bin ein großer Fan der All-Souls Reihe von Deborah Harkness und war daher sehr gespannt auf eine neue Geschichte aus dem Diana und Matthew Universum. Leider waren meine Erwartungen zu hoch gesteckt denn die Geschichte von Phoebe und Marcus konnte mich nicht komplett abholen. Ohne den Rückblick auf Marcus Vergangenheit ist die Verwandlung von Phoebe innerhalb weniger Seiten erzählt. Zwar lernt man Marcus sehr gut kennen, aber Phoebe rückt dabei etwas weit in den Hintergrund. Da hätte ich mir eine bessere Verteilung gewünscht.

Spannend, detailreich und dennoch nicht kleinkariert und zu trocken!

Von: Daisys Buch Reise Datum: 02. October 2019

◆STORY◆ Phoebe beschließt aus liebe zu dem Vampir Marcus ihr menschliches Leben aufzugeben und selbst zu einer Kreatur der Nacht zu werden.Gemäß der alten Traditionen, dürfen sie sich 90 Tage nach ihrer Wiedergeburt nicht sehen, nicht miteinander sprechen oder anders in Kontakt bleiben. Phoebe fällt es nicht wirklich leicht, sich an ihren neuen Körper und die vielen neuen Empfindungen zu gewöhnen und Marcus bestreitet während dessen einen Kampf mit den Dämonen der Vergangenheit. ◆COVER◆ Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht - um es auf die Spitze zu treiben, finde ich das Cover ziemlich hässlich, vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe. Es sieht leider einfach nur billig aus und so als ob man sich nicht Wirkloch Mühe damit gemacht hätte. Nimm einfach irgendwelche Blumen, packe sie auf einen schwarzen Umschlag und Tada: das Cover zu "Bis ans Ende der Ewigkeit" ist geboren. Sorry aber das geht irgendwie gar nicht. Ich finde es sieht einfach nur misslungen und billig aus - schade, vor allem, wenn man sich die Cover der anderen drei Bücher von Harkness anschaut. Blanvalet! Das könnt ihr doch besser! ◆MEINE MEINUNG◆ Anhand des Klappentextes hatte ich eine Art Spin-Off Band zur "Buch der Schatten"-Reihe vermutet und war daher doch etwas überrascht, als es dann doch ab (ich glaube) Kapitel zwei mit der Ich-Perspektive von Diana weiter ging. Wir haben in diesem Buch also insgesamt 3 verschiedene Sichten auf die Dinge: 1. Wir begleiten Phoebe bei ihrer Verwandlung (Personale Erzählsituation) 2. Diana (Ich-Perspektive) 3. Marcus in der Vergangenheit (Personale Erzählsituation) Wir erfahren somit auch, wie es mit Diana und Matthew weiter geht, dennoch stehen die beiden nicht im Vordergrund und alles was geschieht ist in gewisser Art und Weise dienlich für die Geschichte von Marcus. Besonders interessant fand ich die Erzählungen von Marcus Vergangenheit. Man hatte wirklich das Gefühl tief in die Geschichte einzutauchen. Harkness hat wieder einmal viel Zeit und Arbeit in die Details der Vergangenheit investiert und ihrem Namen somit alle Ehre gemacht. Das Buch ist unglaublich beladen mit Fakten und Details, die allerdings so Geschichte verarbeitet sind, dass man nicht den Eindruck hat, ein Lehrbuch zu lesen. Die Vergangenheit wird weder beschönigt noch romantisiert, es werden wichtige Persönlichkeiten der Geschichte mit eingeflochten und man könnte sich fast verlieren in den Erzählungen. "Bis ans Ende der Ewigkeit" ist eine doch eher anspruchsvolle Lektüre und nichts, was dahin plätschert. Man sollte sich für dieses Buch also Zeit und nerven nehmen, wer eine romantische Liebeslektüre mit ein paar geschichtlichen Fakten erwartet, wird mit diesem Buch nicht glücklich. Wer aber Fan von gut recherchierten Details und ausführlichen Erzählungen ist, wird großen Gefallen an den Büchern von Deborah Harkness finden. Ich habe abwechseln gelesen und das Hörbuch gehört und kann euch dieses ebenfalls nur ans Herz lesen. Ann Vielhaben ist eine fantastische Leserin und haucht dem Buch Leben ein, sie lässt es durch ihre fantastischen Stimmlagen und Akzente fast wie ein Hörspiel klingen! Ich war sehr begeistert und werde definitiv mehr von dieser Sprecherin hören!

Nicht wie erwartet

Von: Claudia Soylu Datum: 12. September 2019

Das Buch: Bis ans Ende der Ewigkeit, ist ein Spin-off, in dem es mit dem Sohn von Matthew weitergeht. Das Cover passt gut zu der Vorgeschichte, denn der Stil mit den Blumen wurde beibehalten. Es ist sehr einfach gehalten. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Zum Inhalt: In der Geschichte geht es um Marcus, der seine Liebe Phoebe heiraten möchte. Sie nimmt die gefährliche Verwandlung in einen Vampir in kauf, um sich ein Leben mit Marcus aufbauen zu können. In der Zeit, wo Phoebe mit der Verwandlung kämpft, wird viel aus der Vergangenheit von Marcus erzählt, wie er zum Vampir wurde und was er in den darauffolgenden Jahrzehnten erlebt hatte. Ein Schatten lag auf ihrer Zukunft, denn Marcus trug ein Geheimnis mit sich herum und er wusste nicht, ob Phoebe ihn immer noch heiraten möchte, wenn sie es erfuhr. Meinung: Am Schönsten fand ich die Kapitel, in den Diana und Matthew vorkamen. Ich bin ein Fan von den ersten drei Teilen und habe mich sehr auf diesen Teil gefreut. Leider muss ich gestehen, hat er mir nicht sehr gut gefallen. Ich habe mich auf eine tolle Vampirgeschichte mit Hexen und Dämonen gefreut, also eine Fantasy-Geschichte. Es war mir viel zu viel historischer Hintergrund, ich fand es zwar interessant, aber da würde ich halt doch eher direkt einen historischen Roman lesen wollen. Die Verwandlung von Pheobe war nicht sehr spektakulär, eher langweilig. 90 Tage durften Marcus und Phoebe sich nicht sehen. Das hätte ich mir dramatischer vorgestellt, so wie es im Klappentext angedeutet wurde. Ich habe komplett etwas anderes erwartet. Es ging eher um das schlechte Verhältnis zu Marcus neuer Familie, als Vampir. Wie er als Spielball fungierte, was ihm nicht gefallen hatte. Manchmal war ich davor ein Stern zu geben, bei manchen Kapiteln fünf Sterne. Ein gutes Zwischenmaß wären drei Sterne. Wer gerne historische Romane liest, ist hier sehr gut aufgehoben.

Auf dem Weg zum Vampir

Von: Silvi Sommer Datum: 10. September 2019

Zu Anfang war es sehr schwierig für mich in diese Geschichte einzutauchen . Ich hätte mir gerne eine Art Stammbaum mit (kurzer) Vorstellung der im Buch (aller) vorkommenden Personen gewünscht um immer mal schnell wieder nachschauen zu können wer ist das jetzt da gerade nochmal ??!! Diese Unsicherheit über die handelnden Personen hatte ich bis in die letzten Kapitel. .... durch die wechselnde Erzählweise zwischen den Erzählungen von Phoebe und ihrer Verwandlung zum Vampir und Diana , die eine Hexe und Warmblüterin ist und in der Ich-Form schreibt und über Marcus Vergangenheit, war es schon schwierig für mich da durchzublicken. Ich kenne die All-Souls-Triologie leider gar nicht. Vielleicht hätte ich sie zu einem besseren Verstehen der Handlung erst lesen müssen .Es ist übrigens meine erste Vampir Geschichte überhaupt . Mir gefällt die Schreibweise der Autorin sehr gut und ich bin leicht ins Buch eingetauscht, wie Deborah Harkness die Geburt eines Vampirs und die einzelnen Phasen dieser Entwicklung beschreibt fand ich sehr gut . Es ist wie mit der Geburt eines Baby, jedes ist anders und entwickelt sich anders und doch manches wird immer so laufen wie seit Jahrhunderten, die Verwandlung in einen Vampir. Es wird eindrucksvoll beschrieben wie sich seit Jahrhunderten Warmblüter in Kaltblüter verwandeln und was die Tradition verlangt und an welche Regeln sich zu halten ist während dieser Phase und auch danach . Man schaut spannend und erwartend zu wie Phoebe sich langsam verwandelt und was für gefahren lauern. Es ist spannend und besonders die Geschichte mit dem schwarzen Kätzchen hat mein Herz berührt, ich war so gespannt und konnte es kaum erwarten ob Phoebe diese Verwandlung in 90 Tagen gelingt . Die Autorin hat eine besondere Gabe einen mit auf die Reise zu nehmen, wie sie die schwere Kindheit von Marcus in Amerika erzählt und mit welcher Begeisterung er als junger Mann mit in den Krieg zieht und erst mit „Freude“ dann den Schrecken und Grauen des Krieges in die Augen schaut. Neben dem Schlachtfeld lernt er die resolute Bishop kennen. Man munkelt sie sei eine Heilerin, sie kümmert sich um die verletzten und fast schon die toten Opfer des Krieges und tut alles dafür sie wieder zu gesunden. Er selbst steckt sich mit den Pocken an um endlich in der Armee zu dienen. Diese extreme Beschreibung seiner Armee Zeit und die wo er als Hilfsarzt arbeitet und de Chevrolet und einige andere Gefährten kennen lernt ist mir persönlich zu sehr in die Länge gezogen und hat mich etwas ermüdet. Dagegen fehlte mir ein Rückblick auf das kennenlernen von Phoebe und Marcus. Schließlich ist/war sie eine Warmblüterin und es hätte mich interessiert wie die beiden sich kennenlernten. Schließlich sollte dieses Buch ja auch unabhängig von der Trilogie zu lesen sein und diese Verwandlung bis zur (schnellen) Hochzeit steht hier schließlich im Mittelpunkt der Geschichte. „ „Aber ansonsten hat mir diese ganz eigene Welt in der Hexen, Dämonen und Vampire nach ganz fest bestimmten Regeln nebeneinander existieren, gut miteinander auskommen können und sogar miteinander verheiratet sind gut gefallen, es ist sehr unterhaltsam eine sehr ernste Geschichte, kein billiger Effekthaschender Vampir Roman mit ständigen beissereien. Man sollte aber besser bereits die Triologie gelesen haben. Um alles besser zu verstehen und nicht ständig darüber nachdenken zu müssen wer ist das gleich nochmal ? Es bekommt deshalb von mir nur 3,5 Sterne.

Buchabbruch

Von: Morlas Books Datum: 08. September 2019

Buchabbruch! . Ich muss gestehen das ich das Buch abgebrochen habe. . Ich hab mich teilweise mit den ersten Seiten so abgequält und es hat von Anfang an absolut keine Gefühle in mir ausgelöst. Auch der Schreibstil hat mich nicht angesprochen! . Deswegen gibt es hier ganz klar von meiner Seite 1 Stern / 5 Sterne . Cover: Das Cover ist mega schön! Die Schriftart die gewählt wurde ist sehr schlicht gehalten und der Titel steht im Fokus. Die Blüten am Rande sind bezaubernd und auch die Farben sprechen mich total an. 5 Sterne / 5 Sterne

Bis ans Ende der Ewigkeit ~ Deborah Harkness

Von: Seelen.Momente Datum: 07. September 2019

Autor: Deborah Harkness Verlag: Blanvalet Genre: Fantasyroman ISBN: 978 - 3 - 7645 - 0610 - 0 Preis: 22,00 Klappentext: Eine große Liebe, die Zeit und Kontinente überwindet - fesselnd und voller Leidenschaft. Aus Liebe entschließt sich die junge Phoebe, ihr sterbliches Leben hinter sich zu lassen und Vampirin zu werden, denn Marcus, dem ihr Herz gehört, ist ein Unsterblicher. Doch alte Traditionen machen es ihnen nicht leicht - sie besagen, dass sie sich neunzig Tage nach der Verwandlung nicht sehen dürfen. Während Phoebe noch mit ihren neuen Kräften zurecht kommen muss, erinnert sich Marcus an sein Dasein als Mensch und an ein dunkles, tief verwurzeltes Geheimnis. Er weiß, dass er Phoebe davon erzählen muss, bevor sie die Ehe eingehen - doch wird ihre Liebe stark genug sein, die Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen? Meinung: Deborah Harkness konnte mich bereits vor einigen Jahren mit ihrer "All Souls" Trilogie in ihren Bann ziehen und nun hat sie mich wieder in ihrer magischen Welt eintauchen und von den Charakteren verzaubern lassen. Man taucht ab, in eine Welt voller mysteriöser Wesen, wie Vampire, Dämonen oder Hexen. Dabei geht es vor allem wieder um die große Familie de Clermont, die ein neues Familienmitglied bekommen soll. Und zwar die junge und liebevolle Phoebe, welche sich in Marcus verliebt hat. Einen Mann mit vielen Namen. Doch für diese Liebe muss Phoebe einen großen Schritt wagen, der nicht ganz ungefährlich ist. Denn die de Clermonts, zu denen Marcus gehört, sind Vampire. Und damit Marcus und Phoebe bis ans Ende der Ewigkeit zusammen bleiben können, muss sich die junge Frau ebenfalls zu einem Vampir verwandeln. “Dies ist keine Frage des Kopfes,[...] sondern des Herzens“ (S.11) Phoebe lernt man nur kurz als Mensch kennen, doch bereits in dieser kurzen Zeit wird deutlich, dass sie mehr als bereit dazu ist, ein Leben als Vampir anzufangen. Während des Umwandlungsprozesses lernt man sie immer besser kennen. Sie ist eine sehr mutige und starke Persönlichkeit, mit viel Liebe und Neugier in sich. Auch wenn der Prozess nicht immer einfach für sie ist, bleibt sie zielstrebig und hoffnungsvoll. Marcus, der seine Geliebte für 90 Tage nicht sehen darf, war mir ebenfalls von Anfang an sympathisch, auch wenn man zuerst nicht viel von ihm wusste. Man konnte seine tiefen Gefühle für Phoebe spüren und wie schwer es ihm fällt ihr nicht beistehen zu können. Von Seite zu Seite lernte man Marcus besser kennen, denn während der Zeit, in der er nicht zu Phoebe darf, kämpft er mit längst vergangenen Erinnerungen. Und diese Erinnerungen dürfen die Leser Stück für Stück erfahren. Für die anfangs ungewollte Reise in die Vergangenheit, war keine andere Schuld, als Diana Bishop. Wer die All Souls Trilogie schon gelesen hat, wird sie kennen, wer nicht, wird sie in diesem Roman kennenlernen. Sie ist eine Hexe und die Frau von Matthew de Clermont, Marcus' Vater. Diana ist eine leidenschaftliche Historikern, weshalb sie ihre Neugier über Marcus altes Leben kaum in Bann halten kann. Doch sie möchte nicht nur die historischen Fakten wissen, sondern auch Marcus helfen, sich über gewisse Dinge klar zu werden und mit der Vergangenheit ins reine zu kommen. Denn der “junge“ Vampir musste bereits viel schreckliches und grauenhaftes in seinem Leben sehen und erleben. Aber gerade das macht ihn zu einem sehr starken Charakter, vor dem ich sehr viel Respekt hatte. Trotz dieser vielen schockierenden Erlebnisse, hat er Freude und Respekt vor den schönen Dingen im Alltag und steht, genau so wie früher, noch zu seinen Werten und Zielen, wozu beispielsweise Freiheit und Gleichheit gehören. “Wir haben es in der Hand, die Welt noch einmal von Neuem zu erschaffen.“ (S.21) “Bis ans Ende der Ewigkeit“ ist ein sehr vielfältig gestaltenes Buch. Durch die wechselnden Erzählperspektiven, wird die Handlung zum einem, sehr abwechslungsreich und zum anderen, lernt man die Figuren noch besser kennen. Die erste Perspektive wird aus der Er/Sie Sicht erzählt, dabei geht es um Phoebes Entwicklung zum Vampir. Als nächstes wird die Sicht zu einer Ich - Perspektive gewechselt, diese wird von Diana Bishop erzählt. Hierbei geht es vor allem um das Familienleben zwischen Vampiren und Hexen. Und als letztes erfährt der Leser die Geschichte wieder aus der dritten Perspektive, doch dieses Mal wird man in die Vergangenheit hineinversetzt, wo man Marcus und sein Leben zu verstehen lernt. Am Anfang mag dieser Perspektiven Wechsel zu viel oder verwirrend erscheinen, doch so ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Das eine knüpft an das andere an, so dass alles sehr strukturiert erscheint und eine manchmal aufklärende Wirkung erzielt. Der Schreibstil von Deborah Harkness ist sehr gut verständlich und an passenden Stellen gut detailliert, womit eine tolle Leseatmospäre entsteht. Desweiteren war der Handlungsverlauf sehr gut aufgebaut und wurde an den richtigen Stellen spannend und durch etwas Humor der Charaktere wiederum aufgelockert. Fazit: Der Roman ist ein richtiges “wohlfühl Buch“, ich hätte mich noch unzählige Seiten in dem Buch verlieren können. Das schöne beim Lesen war, dass man sofort in die Geschichte einsteigen konnte, egal ob man vorher schon die Trilogie gelesen hat oder nicht. Außerdem sind mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen, denn nicht nur die Hauptprotagonisten sind gut beschrieben, sondern auch alle anderen Figuren sind sehr detailliert. Es war ein sehr schönes, emotionales und wunderbares Leseerlebnis. Deshalb bekommt der Roman von mir 5 von 5 Sternschnuppen. 🌠🌠🌠🌠🌠 Und nun möchte ich mich noch bei dem tollen Verlag Blanvalet bedanken, welche mir dieses wunderschöne Rezensionsexemplar und damit unvergessliche Lesestunden ermöglicht haben.

Exzellent geschrieben, aber nicht mein Faall

Von: Lina Datum: 02. September 2019

Rezension zu „Bis ans Ende der Ewigkeit“ Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist nicht zu überladen und passt vor allem zu der Trilogie der Autorin, welche auch zu diesem Buch gehört. Denn es ist ein Spin-Off zu dieser Trilogie. Ich gebe dem Cover 4/5 Sterne. Die Geschichte von „Bis zum Ende der Ewigkeit“ erzählt die Geschichte der jungen Phoebe die beschließt, ihr sterbliches Leben hinter sich zu lassen, und Vampirin zu werden, denn Marcus, dem ihr Herz gehört, ist ein Unsterblicher. Doch sie trifft auf alte, lang verwurzelte Traditionen, die ihr diesen Schritt und vor allem die Wandlung alles andere als leicht machen. Und auch Markus, der sich an seine Zeit als Mensch erinnert, stößt auf ein altes und dunkles Geheimnis aus dieser Zeit… Die Geschichte beginnt relativ schnell mit dem letzten Abend vor der Wandlung von Phoebe. Anschließen wechselt die Perspektiv, von der Erzählperspektive in die Ich Perspektive von Diana, welche mit ihren eigenen Problemen kämpft und die sich vor allem für Markus Vergangenheit interessiert. Dieser wechseln wird relativ stringent durchgezogen. Und da kommen wir auch schon zum ersten Kritikpunkt. Die Rückblenden aus dem Leben von Markus habe ich leider als super zäh empfunden. Historisch, einwandfrei, super beschrieben, aber sehr langatmig. Und auch die einzelnen Abschnitte bezüglich der Verwandlung Phoebes, fand ich streckenweise sehr trocken und einen Tick zu detailliert. An anderer Seite fehlten mir einfach die eine oder andere Information. Die ersten 200 Seiten habe ich echt fix gelesen, aber als die Geschichte auch danach nicht so richtig ins Rollen kam, müsste ich das Buch doch immer mal wieder zur Seite legen. Zudem kommen hier sehr viele verschiedene und agierende Charaktere vor, sodass man beim Lesen schon aufmerksam sein muss. Alles in allem konnte mich die Geschichte um Phoebe und Markus leider nicht packen. Ich kam nicht so richtig ins Buch hinein und fand leider auch die Geschichte an sich nicht wirklich atemberaubend. Daher hier nur 2/5 Sterne. Der Schreibstil ist gut, leicht und flüssig. Man kann selbst bei zähem Inhalt gut durch die Seiten fliegen. Der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen. Hier 4/5 Sterne. Insgesamt hat mir das Buch nicht so super gut gefallen. Die Story war zäh, und in meinen Augen auch nichts neues auf dem Markt der Bücher. Für Fans der originalen Reihe bestimmt großartig, für mich leider nicht. Allein die historisch grandiose Beschreibung hat mich doch überzeugen können. Hier merkt man, welchen Background die Autorin hat. Insgesamt kann ich leider nur 3/5 Sterne vergeben.

Tolle Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart

Von: Leseengel Datum: 01. September 2019

Ich habe schon lange keinen Vampirroman mehr gelesen, da ich die meisten sehr langweilig finde und sie mich irgendwie nicht mehr packen können. Bei dieser Autorin konnte ich jedoch nicht widerstehen, da ich vor Jahren ihre Trilogie gelesen habe und einfach klasse fand. Gerade weil in diesem Buch auch die Protagonisten von damals eine Rolle spielten, musste ich es einfach haben und lesen. Das Buch ist schon sehr umfangreich, entsprechend lange habe ich auch fürs Lesen benötigt - das lag in keinsterweise an der Geschichte, sondern wirklich daran, dass ich nicht so viel Zeit zum Lesen hatte und es viele Seiten umfasst. Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen erst die Trilogie von Frau Harkness zu lesen, damit ihr mit den Protagonisten schon was anfangen könnt. Auch wenn es bei mir - wie schon geschrieben, schon ewig her ist, dass ich diese gelesen habe, so habe ich die Charaktere aber dennoch nicht ganz vergessen und mein Wissen wurde in diesem Buch auch ein bisschen aufgefrischt. Während ich gelesen habe, hatte ich die Trilogie immer wieder deutlicher vor mir, obwohl in diesem Buch eigentlich gar nicht so viel über sie steht. Wie Phoebe und Marcus das Ganze meistern finde ich klasse. Gerade auch dass so ausführlich beschrieben wird, wie es ihr in ihrer Anfangszeit als Vampirin geht, das fand ich total toll beschrieben und ich konnte es mir sehr gut vorstellen, auch wenn ich immer schmunzeln musste, wenn sie als Baby oder Kleinkind bezeichnet wurde, man aber von einer erwachsenen Frau gelesen hat - was sie zumindest in ihrem Leben als Mensch zum Zeitpunkt der Wandlung war. Ihre Entscheidung kann ich gut verstehen, denn für die Liebe lässt man doch einiges über sich ergehen. Auch die Rückblicke fand ich super, wie auf so anschauliche Weise, die ich dazu sehr ansprechend fand vom Krieg geschrieben wurde. Das waren immer mal wieder Kapitel über einige Seiten. Ich fand es sehr spannend, und hätte andernfalls vermutlich nie darüber gelesen. Historie und Gegenwart vereint, dass ist der Autorin sehr gut gelungen. Ich kann euch dieses Buch weiterempfehlen und wünsche allen viel Spaß beim Lesen.

Eine würdige und spannende Fortsetzung der All Souls-Trilogie

Von: Livia Datum: 29. August 2019

Inhalt und Lesegefühl: Obwohl ich die All Souls-Trilogie schon vor einigen Jahren beendet habe, habe ich mühelos in dieses Buch hineingefunden und kann mir sogar vorstellen, dass es auch gut ohne die Trilogie verstanden und gelesen werden kann. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn man die "Vorgeschichte" und Protagonisten bereits kennt und weiss, worauf man sich vom Stil her einlässt. Dieses Buch ist aber nicht einfach "nur" eine Liebesgeschichte, wie der Klappentext vielleicht suggeriert. Vielmehr geht es in "Bis ans Ende der Ewigkeit" um die Verwandlung in einen Vampir und die komplizierte Zeit nach der Wiedergeburt. Es geht um Regeln und Formalitäten, Gepflogenheiten und Traditionen. Vor allem Marcus - nicht immer rühmliche, aber sehr, sehr spannende und wunderbar historisch eingebettete - Vergangenheit spielt im Buch eine grosse Rolle. Und was mir auch besonders gut gefallen hat, waren die vielen Gedanken zu den Beziehungen, die innterhalb einer Familie bestehen. Eigentlich ist das Buch sogar komplett eine Liebesgeschichte an jegliche Modelle von "Familie" und beleuchtet einfühlsam die Beziehung von Söhnen zu Vätern und Töchtern zu Müttern, die Beziehungen zwischen Brüdern und Schwestern und alle Schwierigkeiten und auch wundervollen Momente, die sich daraus ergeben können. Ich denke, dass der Schlüssel zu diesem, wahrscheinlich ziemlich zufällig entstandenen und sehr emotionalen Schwerpunkt, im Nachwort liegt. Meine Meinung: Wie gerne bin ich mit Marcus ins achtzehnte Jahrhundert gereist und habe miterlebt, wie Bürgerkriege und die französische Revolution, die Pockenepidemie, Cholera und Gelbfieder gewütet haben und wie die Guillotine erfunden wurde. Marcus hat als Arzt oder vielleicht eher Hilfsarzt gearbeitet und in den Lazaretten der damaligen Zeit einiges erlebt. Ich persönlich liebe es, wenn Bücher in medizinische Gefilde oder auch andere Fachgebiete abdriften und dabei detailliert sind, spannend bleiben und man beim Lesen eine fundierte Recherche der Autorin erkennen kann. Das war hier definitiv der Fall und auch wenn einzelne Schilderungen von kriegsstrategischen Schachzügen dann doch ein wenig langatmig waren, haben mich die Ausflüge in die Vergangenheit und Marcus Familiengeschichte, sowie die Geschichte seiner Verwandlung zum Vampir überzeugt und gefesselt. Ebenfalls total unterhaltsam, manchmal schräg und witzig, manchmal verstörend, aber trotzdem einleuchtend, war Phoebes Verwandlung zur Vampirin und vor allem die beschwerliche und für sie und ihr Umfeld ziemlich gefährliche Zeit danach geschildert. Dass ich Diana und Matthew und ihren Zwillingen, sowie dem restlichen Clan begegnet bin, hat mir besonders gut gefallen. Besonders bewundere ich ausserdem die Konsequenz, mit der Harkness auch diesen Band aus der Ich-Perspektive von Diana erzählt und somit klar macht, dass "Bis ans Ende der Ewigkeit" eine Fortsetzung der All Souls-Trilogie ist. Schreibstil: Ich weiss nicht, wie genau sie es jeweils macht, aber weit mehr als 500 Seiten fliegen bei Deborah Harkness nur so dahin. Die Auflüge in die Vergangenheit sind spannend, bestens recherchiert und detailgetreu erzählt, ohne vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse die Figuren aus den Augen zu verlieren. Weiter kommen ganz grosse Gefühle auf. Aber nicht nur die Romantik und Leidenschaft haben ihren Platz. Vielmehr kommen in diesem Buch diese Gefühle zum Zug, die oft ein wenig an den Rand gedrängt werden: Elternschaft, schwierige familiäre Beziehungen und die brutale Liebe, die Eltern für ihre Kinder empfinden können, aber auch der Stolz und die Grausamkeit, die mit der Bindung an eine gehobene und berüchtigte Familie einhergehen. Dies alles verpackt Harkness in eine spannende, unterhaltsame, manchmal richtig witzige, sehr erwachsene und fordernde Geschichte, die nichts mit "billiger" Vampir-/Nackenbeisser-Fantasy zu tun hat, sondern eine ganz eigene Welt erschaffen hat, in der Hexen, Dämonen, Vampire und Fabelwesen nach ihren ganz eigenen Regeln nebeneinander existieren und manchmal sogar miteinander auskommen können. Meine Empfehlung: Ich empfehle euch dieses fesselnde, informative, unterhaltsame und sehr emotionale Buch von Herzen weiter, möchte euch aber bitten, zuerst die All-Souls-Trilogie zu lesen, die noch viel mehr eine Ode an die Wissenschaft und Forschung ist und ausserdem natürlich auch viel zu einem besseren Verstehen der Handlung beitragen kann.

Die Geburtsstunde einer Vampirin

Von: Liane Winter Datum: 28. August 2019

Meine Meinung: Mit Vorfreude bin ich in die Geschichte der Familien Bishop und de Clermont gestartet und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn hier Marcus und Pheobe die beiden Hauptcharaktere sind, kommen alle anderen nicht zu kurz. Viele Geheimnisse und Überraschungen erwarten einen im laufe der Story. Man lernt die einzelnen Personen nochmals von ihrer persönlichen Seite kennen und fühlt mit ihnen jedes Erlebnis bis ins kleinste Detail mit. Auch der geschichtliche Hintergrund wird sehr ausführlich beschrieben und man fühlt sich in jenes Jahrhundert oder Ereignis, als würde man es gerade selber erleben und nicht nicht nur aus Geschichtsbüchern kennen. Die ganzen Gefühle und Momente erwecken Geschichte zum Leben. Auch wie die Autorin die Geburt und ihre einzelnen Phase der Entwicklung schildert ist sehr beeindruckend. Es ist wie mit einen Baby, jedes ist anders, doch manches ändert sich nie, so auch die Entstehung eines Vampirs. Auch die Traditionen die damit hereingehen, machen das warten spannend und man ersehnt, die Zusammenführung der Liebenden. Auch erfährt man viel über die Zwillinge von Matthew und Diana und weil es hier noch so viel zu schreiben gibt und welche Gefahr sich in der Zukunft zeigen wird, hoffe ich ganz fest, dass es ein wiedersehen in einen weiteren Band geben wird. Wer die Triologie kennt, für den ist dieses Buch ein MUSS und ich vergebe 5 Sterne diese geschichtliche und spannende Story.

lies sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen

Von: Madame Buchfein Datum: 20. August 2019

Die Geschichte von Phoebe und Markus  als gemeinsame Geschichte ist eher der grobe Rahmen, der dann Platz bietet für Markus Aufenthalt bei Diana und damit seine Geschichte erzählt werden kann.  ☆ Das Buch startet mit einem für mich beeindruckenden Zitat, das eine perfekte Einstimmung bietet, welches einem nach und nach noch klarer wird.  ☆ In dem Abbild unserer Welt leben Menschen, Vampire, Hexen und Dämonem. Wobei die Hexen, aber vor allem die Vampire im Mittelpunkt stehen. Auch wird der Übergang vom Menschen zum Vampir als großes Zeremoniel verbracht. ☆ Die Erzählperspektive wechselt zwischen Er-Erzähler (für Phoebe und die Rückblenden) und Ich-Perspektive, welche aus Dianas Sicht stammt.  Ich kenne sie leider nicht, aber sie war auch schon in der vorherigen Trilogie der Autorin die Protagonistin und diese werde ich auch bald genießen, denn ich bin wirklich begeistert und möchte mehr erfahren.  ☆ Unsere Geschichte spielt eine große Rolle und wird auf verschiedene Weise in die Story eingewebt. Man begegnet verschiedenen historischen Persönlichkeiten und besucht verschiedenen historische Schauplätze, die man durch die vampirischen Einflüsse in einem anderen Licht sieht. ☆ Über die Vampire und ihr gesellschaftliches Miteinander erfährt man am einiges und ich liebe diesen Entwurf. Selbst das Bluttrinken hat etwas Sinnliches und ich bin so froh, endlich mal wieder etwas in der Richtung lesen zu dürfen.  ☆ Da ich zwischen Print und Hörbuch gewechselt habe, kann ich euch auch das Hörbuch sehr empfehlen. Ann Vielhaben ist bestens für das Sprechen dieser Vampirgeschichte geeignet und ich habe es genossen ihr wieder zu lauschen.

ohne Hintergrundwissen war es manchmal etwas schwierig

Von: Caröchen Datum: 16. August 2019

Inhalt Für ein Leben mit Marcus entschließt sich Phoebe zu einem Vampir zu werden. Sie hat sich für die altmodische Art der Verwandlung entschieden und das heißt, ab dem ersten Tag als Vampir muss sie 90 Tage von Marcus getrennt bleiben. Keine Telefonate und keine Besuche. Doch als ein Unglück geschieht, steht alles auf der Kippe. Eigene Meinung Erst als ich das Buch zu Hause hatte habe ich gesehen, dass es noch eine Reihe vor diesem Buch über Matthew und Diana gegeben hat, in der man viel nützliches Hintergrundwissen für diesen Band hätte sammeln können. Es ging auch fast problemlos ohne, da die wichtigsten Vampirdinge kurz und knapp erklärt wurden, es wäre jedoch trotzdem schöner gewesen, die Trilogie vorher gelesen zu haben. Vielleicht hole ich das noch nach. Phoebes Verwandlung und die Probleme, die da auf sie zu kamen fand ich sehr interessant. Gerne hätte ich noch viel mehr darüber gelesen, aber leider wird ziemlich viel über Dianas Gegenwart und ihr Leben mit Matthew und den Kindern und auch Marcus Vergangenheit berichtet. Dianas Leben war auch sehr spannend. Sie ist eine Hexe, mit einem Vampir verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Allerdings habe ich besonders hier schmerzlich die Hintergründe zu den Personen vermisst. Marcus Vergangenheit wiederum fand ich meistens echt langweilig. Einzig seine Zeit als Arzt habe ich mit Interesse verfolgt. Es war leider nicht wirklich spannend - es ist einfach nichts passiert. Klar, Phoebe hat so ihre Schwierigkeiten als neugeborener Vampir und man erfährt viel aus Marcus Vergangenheit, sein Leben vor und nach der Verwandlung, aber da ich auch keinen Bezug zu den Personen hatte, plätscherte das einfach so über mich hinweg. Dafür, dass es vorher alles so ewig gedauert hat, also praktisch fast jeder Tag von Phoebes Verwandlung behandelt wurde (übertrieben gesagt), wurde am Ende plötzlich alles viel zu schnell abgehandelt. Kurz gab es noch Probleme und dann löst sich auf wenigen Seiten alles in Wohlgefallen auf und alle sind glücklich. Das war mir für meinen Geschmack etwas zu schnell. Und zu guter Letzt wurde ab und zu der falsche Name geschrieben. Marcus und Matthew wurden öfter Mal verwechselt. Kein Minuspunkt für die Geschichte, stört aber den Lesefluss. Fazit Zwischendurch war es durch Marcus Passagen etwas langatmig, aber es hat mir auf jeden Fall Lust auf die vorherige Trilogie gemacht und ich rate jedem, diese auch vorher zu lesen.

Tolles Buch

Von: EvaMaria Datum: 14. August 2019

Da ich die Serie um Diana und Matthew sehr toll fand, wollte ich nun auch das neueste Werk der Autorin lesen. Von den Büchern kannte ich bisher allerdings nur den ersten Teil und ich war hin und weg. Falls jemand noch nicht die komplette Trilogie gelesen hat, würde ich das empfehlen, denn ich habe mir stellenweise sehr schwer getan. Das Buch war dennoch recht unterhaltsam, obwohl es nicht annährend an die anderen Bücher rankommt. Ich würde sagen, dass das Charmante irgendwie gefehlt hat. Die Handlung teilt sich in drei Stränge, darunter waren die Beschreibung von Phoebes Wandlung zum Vampir, die Vergangenheit von Marcus und das Leben von Diana und Matthew mit ihrem Nachwuchs. Diese drei Erzählungen waren sehr unterschiedlich und man erfährt sehr viel, obwohl es mir einen Ticken zu viel Geschichte war und gerade in diesen Abschnitten musste ich mich doch sehr konzentrieren, damit ich nichts durcheinander bringe. Die Erzählung von Diana und Matthew war mein persönlicher Favorit und ich habe mich hier köstlich amüsiert. Die Wandlung von Phoebe empfand ich auch als absolut lesenswert. Gerade zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin Mühe gibt, denn es war wirklich aufregend, aber je weiter ich gelesen habe, desto weniger konnten ich diese Abschnitte begeistern. Die Protagonisten waren definitiv gelungen und auch authentisch beschrieben. Es hat mich sehr gefreut, dass man auf alte Bekannte trifft, obwohl ich ja bisher nur ein Buch gelesen habe. Diana und Matthew haben mir persönlich am besten gefallen, denn es war sehr nett zu sehen, wie sich die beiden entwickelt haben. Phoebe fand ich auch sehr nett und gelungen. Die Schreibweise war flüssig und locker zu lesen. Der Geschichte konnte man sehr gut folgen, denn alles war gut verständlich. Die dauernden Wechsel der Perspektive hat mir gefallen, obwohl es anstrengend war, denn man muss echt aufpassen, dass man nichts verpasst. Das Cover ist sehr schick und passt gut zu den anderen Büchern der Autorin. Fazit: Schöne Geschichte, die durchaus lesenswert ist. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass es eher als Zusatz gedacht ist. 4 von 5 Sterne

Ganz anders als erwartet

Von: Juliane - I AM JANE Datum: 13. August 2019

Deborah Harkness konnte mich mit ihrer Reihe „Die Seelen der Nacht“ total überzeugen können. Die Reihe umfasst drei dicke Wälzer und sie enthalten so viel Spannung, Liebe und Magie. Zudem erschien vor kurzem die Serie rund um das erste Buch mit dem Titel „The Discovery of Witches“, die ich auch sehr mochte. Somit war meine Liebe zu der Autorin wieder entflammt und ich freute mich sehr zu sehen, dass ein neues Buch von ihr auf den Markt kommen würde. Ich sah, dass es sich um den Vampirsohn von Matthew, Protagonist der ersten Reihe, handeln würde und hoffte – ehrlich gesagt – auf ein zweites „Die Seelen der Nacht“. Da wurde ich leider enttäuscht und ich merkte es erst nach den ersten 100-200 Seiten, wobei ich vorher schon eine Ahnung hatte. Ich dachte, der Klappentext zeigt nur die Grundlage für die Geschichte an, doch tatsächlich fasst dieser den gesamten Inhalt ziemlich genau zusammen. Es ist keine Abenteuergeschichte, es ist ein historischer Roman, der die Vergangenheit von Marcus beschreibt. Die Perspektiven wechseln, ab und zu liest man aus Phoebes Sicht und wie sie mit der Verwandlung zum Vampir fertig wird. Das hat mir gut gefallen! Auch wir ein Teil aus der Sicht von Diana (ja, die Protagonistin aus „Die Seelen der Nacht“) beschrieben – und das seltsamerweise sogar aus der Ich-Perspektive. Für Fans ist das auf jeden Fall richtig cool, denn man erfährt so kleine Häppchen wie es mit Diana und Matthew weiter geht. Allerdings gibt es auch Spoiler, also man sollte schon wissen, wie die „Die Seelen der Nacht“ Reihe geendet hat. Der Großteil des Romans befasst sich allerdings mit Marcus und seinem Leben. Obwohl es so GANZ anders war, als ich erwartet hatte, gefiel es mir. Das Buch umfasst rund 600 Seiten und ich lass sie wirklich zügig. Das liegt natürlich auch an dem so wunderbaren und angenehmen Schreibstil von Deborah Harkness, aber auch an der Geschichte selbst. Marcus hat viel durchgemacht, auch in seiner Zeit bevor er Vampir wurde. Es gab dem Charakter mehr Tiefe und ich konnte sein Verhalten in der heutigen Zeit besser verstehen. Es war wirklich nicht ohne, gerade die Zeit, als er noch bei seinen Eltern war (und wie diese Zeit zu Ende ging). Die Kriegszeit wird auch beschrieben, allerdings eher die Folgen und die Krankheiten, die daraus resultierten. Das war nicht ohne und nichts für schwache Gemüter. Ich mag es ja, solche Beschreibungen zu lesen. Es ist ein Teil Geschichte, die die Autorin uns hier beibringt und das ist spannend. Es ist real, auch wenn natürlich Vampire viele Hauptrollen übernehmen. Mir gefiel auch, dass bekannte Persönlichkeiten erwähnt wurden, so wie Marie Antoinette. Der Roman ist wirklich rund und lässt sich super flüssig lesen. Obwohl er meinen Erwartungen nicht entsprach (und ich auch ein wenig enttäuscht darüber bin), konnte ich ihn genießen und würde ich definitiv für Fans von Deborah Harkness empfehlen. Er ist in sich abgeschlossen, aber dennoch glaube ich, dass die Autorin noch weitere Romane aus der Welt rund um Diana und Matthew schreiben wird. Es ist schön, wieder dorthin zurückzukommen. Fazit: Mit “Bis ans Ende der Ewigkeit” hat Deborah Harkness ein neues Buch in der Welt ihrer Reihe “Die Seelen der Nacht” entlassen. Leider entsprach es nicht meiner Erwartung eines neuen Abenteuers mit neuen Protagonisten. Dennoch gefiel es mir die Hintergrundgeschichte von Marcus zu lesen, was für einen Werdegang er hatte und wie er zum Vampir wurde. Der Roman ist ein historischer Roman mit Elementen der Fantasy. Zudem gibt es keine Schmankerl für die Fans der Reihe, denn wir treffen alte Bekannte wieder. Für Fans ein Muss!

Ich bin wieder Zuhause...

Von: Julie's Bookhismus Datum: 10. August 2019

"Zuhause" ist ein großes Wort, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Buch handelt. Dennoch werden mich alle verstehen, die auch schon oft mit ihren liebsten Buchcharakteren gelitten, geweint und gelacht und vor allem "gelebt" haben. Tatsächlich war es wirklich wie ein nach Hause kommen als ich die ersten Seiten las. So viel Wiedersehen, so viele tolle Charaktere, die man schrecklich vermisst hat und nun wieder "in die Arme" schließen kann. Alles war sofort vertraut und das liegt nicht zuletzt an dem grandiosen Schreibstil der Autorin. Nun aber zum Buch *hihi* In erster Linie geht es hier um Pheobe und Marcus. Wer die drei vorherigen Bände gelesen hat, kennt die beiden schon. Erzählt wird aus drei Perspektiven. Einmal von Pheobe, die langsam "erwachsen" wird. Dann von Diana (Gott, wie ich sie vermisst habe :'(), die den kleinen Kampf IN Marcus sieht und die familiäre Situation drumherum erzählt. Am beeindruckendsten fand ich aber tatsächlich die Perspektive von Marcus in der er immer wieder in seine Vergangenheit springt und uns damit seine bewegende Geschichte erzählt. Darin kommen natürlich seine Großeltern und sein Vater Matthew vor und wieso die Beziehung der Familie öfter mal schwierig war. Im Großen und Ganzen etwas Biographisch, dennoch bewegend und vor allem Lehrreich! Ich habe sehr viel gelacht! War manchmal tatsächlich etwas schockiert, brachte Verständnis auf und habe mit allen gelitten, die ich so schmerzlich jetzt wieder gehen lassen musste. So viel Geschichte, wie in den Büchern von Deborah Harkness, hatte ich noch in keinem Buch. Es passt einfach perfekt! Die Verknüpfungen, die hier gezogen werden, die Fäden, die hier zusammengeknüppert werden, sind einfach phänomenal! Ich bin sehr froh, auch dieses Buch gelesen zu haben! Außerdem hoffe ich trotzdem weiterhin, dass es ein Wiedersehen geben wird. Die Geschichte KANN einfach noch nicht vorbei sein...

Es ist nicht der vierte Band

Von: Rike Datum: 08. August 2019

Ich habe mich auf dieses Buch gefreut. Es ist nunmal das Spin-Off meiner Lieblingsbücher. Doch nicht die Aussicht auf mehr von Marcus und Phoebe haben mich dazu verleitet dieses Buch zu lesen, sondern wieder auf Matthew und Diana zu treffen. Es war mir von der ersten Seite an klar das man "Bis ans Ende der Ewigkeit" nicht als Band 4 betrachten kann, sondern als "Sonderband". Es hat nunmal nicht den Verlauf und die Ziele die man in den früheren Büchern kennen und lieben gelernt hat. Doch hat es sein ganz eigenen Charme und es ist für mich persönlich besser gelungen als ich es erwartet hätte. Ich war nicht gerade euphorisch als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, ich hatte mir erhofft einen weiteren Band mit Diana als Hauptcharakter von Deborah Harkness zu bekommen. Oder vielleicht über Becca und Philip, ihren Kindern. Besonders angesprochen haben Marcus und Phoebe als Paar mich schon in der Trilogie nicht. Doch da man nun Phoebe´s Charakter kennen lernen kann, dies auch unabhängig von Marcus und man auch Marcus Lebensgeschichten erfährt, versteht man ihn besser und wächst einem auch sehr ans Herz. Marcus war schon in den anderen Büchern, immer etwas außen vor. Er hat sich zwar mit den Traditionen der de Clemonds abgefunden und auch mit der Hierarchie in dieser Vampirfamilie lebt er. Doch sein wahres bestreben liegt in dem Leitsatz und den Zielen der Amerikanischen Revolution, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nach diesen Grundsätzen will er leben, lieben und handeln. Das er diesem Ziel, mit seiner Verwandlung zum Weahr, nicht einen Schritt näher gekommen ist wird ihm in der Vergangenheit und in der Gegenwart deutlich klar. Der Aufbau des Buches ist interessant, es gibt Kapitel in denen Phoebe von ihren ersten Tagen als Vampir berichtet, dann wiederum gibt es die Kapitel in denen Diana über ihre Familie wacht und die überwiegenden Kapitel in denen Marcus von seinem Leben und seiner Wiedergeburt berichtet. Deborah Harkness hat so eine spannende Art Historische Ereignisse und auch Schriften aus der jeweiligen Zeit in ihre Geschichten einzubauen. Ich glaube sie macht sich da auch viel mehr Arbeit, als viele andere Autoren machen würden. Und genau das reizt mich immer wieder zu ihren Büchern zugreifen. Ich entdecke jedesmal was neues oder auch einen neuen Zusammenhang oder eine Parallele. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Roman denn man mal eben so durchliest und ihn dann im Regal verstauben lässt. Er ist zugleich unterhaltsam und lehrreich.

Nicht nur für Fans der Reihe!

Von: Books of Tigerlily Datum: 05. August 2019

Bei manchen Büchern werden wir ja mit unvorhergesehenen Fortsetzungen überrascht. „Bis ans Ende der Ewigkeit“ ist so ein Buch, mit dem ich nicht gerechnet habe, das aber eine riesige Vorfreude in mur geweckt hat, gehört doch die All Souls-Trilogie zu meinen Lieblingen im Regal. Sie ist so erfrischend anders und auf leise Art magisch und bezaubernd. So freute ich mich darauf, in „Bis ans Ende der Ewigkeit“ auf viele alte Bekannte zu stoßen und neue Charaktere kennen zu lernen. Wie bereits die All Souls-Trilogie, die vor kurzem sogar in eine Serie umgesetzt wurde, bedient dieses Buch nicht nur das Young Adult-Publikum, sondern eher ältere Leser, die -wie ich – auch auf ältere Protagonisten und eine unverkitschte Handlung stehen. Wir begleiten als Leser hier verschiedenen Erzählperspektiven. Zum einen dürfen wir Phoebe bei ihrer Geburt zur Vampirin begleiten, wir blicken mit Marcus in seine düstere Vergangenheit zurück und wir lernen Dianas und Matthews Kinder besser kennen. Alle drei Perspektiven laufen lose zu einem Gesamtbild zusammen. Hier wird es sicherlich einige kritische Stimmen geben, denen einfach zu wenig passiert. Dem kann ich bedingt zustimmen, da das Buch jetzt nicht Non stop-Action für seine Leser bereit hält. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt und was man zu erwarten hat, enttäuscht „Bis ans Ende der Ewigkeit“ auf keiner Linie. Für meinen Geschmack hätte es allerdings ebenfalls etwas „mehr“ sein können – das Buch fühlte sich an wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, von denen man sich dann doch sehr schwer wieder lösen kann. Obwohl hier viele Schauplätze eröffnet werden, ergeben alle Handlungsstränge ein stimmiges Gesamtbild. Den Rahmen bildet dabei auch die Geschichte der Wiedergeburt von Phoebe zur Vampirin. Ich muss sagen, dass mir diese Story mit am besten gefallen hat, da die Autorin es wie bereits in den Vorgängern schafft, eine erwachsene Art von Fantasy zu Papier zu bringen, fernab von kitschigen Glitzervampiren und rotwangigen Teenies oder blutrünstigem Splatter. Mir gefällt die erschaffene Welt von Diana und Matthew sehr gut, gehört sie doch auch bereits vor der großen Diskussion zu den ersten Werken, in denen ich bewusst Diversität in Büchern wahrgenommen habe. Natürlich kommt hier auch die Romantik nicht zu kurz, wobei weniger Diana und Matthew im Mittelpunkt stehen als Marcus und Phoebe. Hier hätte ich mir neben der gegenseitigen Sehnsucht etwas mehr Drama gewünscht, zumal Marcus Background, der so intensiv in „Bis ans Ende der Ewigkeit“ beleuchtet wird, sicherlich genügend Konfliktpotential bereitgestellt hätte. Dieses wurde allerdings leider nicht genutzt, sodass ich mich als Leser am Schluss schon gefragt hatte, worauf die Geschichte von Marcus denn jetzt hin gearbeitet hatte. Bereits in der All Souls-Trilogie wurden die Vorkommnisse in New Orleans thematisiert, sodass ich hier irgendwie mehr erwartet habe. Ich hatte leider den Eindruck, dass die Autorin vorher zu sehr abgeschweift ist und nun auf die schnelle das Buch fertig bringen musste. Deshalb hier entsprechend Punktabzug in der B-Note. Insgesamt ist das Buch für alle Fans der Reihe ein absolutes Muss. Es ist aber auch für jeden geeignet, der in die Reihe hineinschnuppern möchte. Ich kann es trotz der Kritikpunkte als kurzweiliges Lesevergnügen empfehlen, insbesondere wenn ihr auf erwachsene Fantasy und einen wirklich wundervollen Schreibstil voller historischer Hintergrundinfos steht.

Anders als erwartet

Von: Gremlins2/Emotionbooksworld Datum: 03. August 2019

Das Cover passt wunderbar perfekt zur Reihe und auch wenn dieses Buch als " Bonusbuch /Zusatzbuch) gehandelt wird, kann man es meiner Meinung nach auch vollkommen solo lesen. Hier geht es in erster Linie um Marcus und Phoebe, zwei die in den drei Vorgänger eine Nebenrolle besetzt haben. Wer diese drei gelesen hat, der trifft auch auf alte Bekannte wieder und kann sich über das Wiedersehen freuen, jedoch für alle Neueinsteiger ist dieses nicht relevant und stört den Lesefluss in keiner Weise. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven und Zeitebenen, oft befindet man sich mit Marcus in der Vergangenheit und lernt ihn und sein Leben kennen, dann wieder huscht man ab in die Gegenwart. Der Schreibstil ist gewohnt durchgehend fließend, geschmeidig, spritzig und völlig fokussiert. Besonders gut gelungen sind auch die Zeitsprünge, ich wusste zu jeder Sekunde in welcher Epoche ich mich gerade befand. Die Protagonisten werden facettenreich, charismatischen und individuell beschrieben. Jeder einzelne Charakter konnte überzeugen und wird mit Lebendigkeit behaftet. Mir persönlich hätte es besser gefallen wenn ich mehr Szenen zwischen Marcus und Phobe hätte lesen dürfen. So wie die Autorin hier die Geschichte niedergeschrieben hat, hat es einen kleinen Biographie Touch. Da mich der Roman jedoch recht gut unterhalten hat vergebe ich auch vier Sterne.