Luke Allnutt

Der Himmel gehört uns

Der Himmel gehört uns Blick ins Buch

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Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird …

Ein sehr emotionaler Roman

Von: Maikeliestsichweg Datum: 17. May 2019

Dieser Roman war mein erster Roman von Luke Allnut. Das Cover sprang mir direkt ins Suge und der Klappentext hat mich angesprochen. Doch, dass dieses Buch so emotional ist, dass ich es teilweise aus der Hand muss legen, habe ich nicht erwartet. Gerade wenn es um die Krankheit von Robs Sohn geht, hat mich das sehr mitgerissen. Vor allem durch den Schreibstil waren die Gefühle und die Verzweiflung sehr gut dargestellt. Anna ist eine starke Frau, die nicht immer viele Emotionen zeigt. Sie ist sehr verzweifelt und fängt an sich selbst die Schuld zu geben. Sonst war Rob immer ihre große Stütze, doch dies wandelt sich im Laufe der Handlung.  Rob ist ein toller Mann, der sich um seine Familie mit vollem Elan kümmert. Doch ab und zu war er mir zu verbissen und selbstlos, was ich auf der einen Seite verstanden habe in der Situation, doch mich auch störte, schließlich vergaß er dabei seine Familie.  Alles in allem ist Der Himmel gehört uns ein sehr emotionaler Roman, der den Leser mitfühlen lässt und nicht schnell loslässt.

Hoch emotionale Geschichte

Von: Books and Family Datum: 27. February 2019

„Der Himmel gehört uns“ behandelt ein wirklich schweres Thema, was einen während des Lesens schon die Luft zum Atmen nimmt. Besonders sensible Mütter und Väter sollten dieses Buch mit Vorsicht genießen und sich darüber im Klaren sein, dass es schonungslos ehrlich geschrieben ist und einem die Emotionen brutal stark erwischen. Die Erkrankung von Jack ist schrecklich mit anzusehen. Man kann sich sehr gut in ihn, aber vor allem auch in die Eltern hineinversetzen und leidet total mit. Man versteht die Verzweiflung und die Wut der Eltern. Die Trauer und die Hilflosigkeit. Aber dennoch hat man noch diesen Funken Hoffnung, dass es ein Happyend geben wird. Der klitzekleine Sonnenstrahl, der sich durch die dicke Wolkendecke einen Weg auf die Erde bahnt. Wählt ein Autor doch meist die Sicht des Erkrankten, hat sich Luke Allnutt hier für eine gänzlich andere Perspektive entschieden. Rob schildert als Vater seine Sichtweise in der Ich-Form und nimmt dabei absolut kein Blatt vor den Mund. Er zeigt, was für Emotionen in ihm vorgehen und schmeißt sie mit voller Wucht ins Herz des Lesers. Man wird selbst zu Rob und fühlt. Man fühlt viel (zu viel). Ich hatte stellenweise Angst zu zerbrechen, weil ich so sehr in der Geschichte, so sehr mit ihm verbunden war. Zitat aus: Uns gehört der Himmel Rob klammert sich an alles, was er irgendwo liest. Er möchte seinen Sohn um jeden Preis retten. Er ist emotional zerstört, gebrochen und absolut verzweifelt. Während er alles versucht um Jack zu retten, ist Anna der rational denkende Part. Sie versucht die Zeit zu genießen und sich schöne Erinnerungen zu verschaffen. Dass hier Reibereien vorprogrammiert sind ist klar. Es ist absolut schrecklich zu lesen, wie sich das Ehepaar immer weiter voneinander entfernt, weil jeder anders mit der Erkrankung umgeht. Man kann als Leser beide Seiten verstehen und auch, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass sie sich scheinbar nichts mehr zu sagen haben, sich weiter entfremden. Kann man bei einer solchen Thematik überhaupt sagen, dass einem das Buch, bzw. die Geschichte gefällt? Die Geschichte ist schrecklich und ich möchte wahrlich niemals eine solche erleben! Wie sie vom Autor geschrieben wurde, sein Handwerk, ist jedoch mehr als „nur“ gut. Es ist fantastisch, großartig und noch viel mehr als das. Diese Geschichte hat mich so tief getroffen, wie noch keine andere zuvor. Sie hat mich zu Boden geworfen, noch mal nachgetreten und mich absolut zerstört. Ich bin da viel zu sensibel und empfehle sie daher auch nur solchen Lesern, die es nicht sind. Fazit: Luke Allnutt versteht sein Handwerk. Er baut während der gesamten Geschichte kleine Dinge ein, die einem irgendwann wieder über den Weg laufen und überträgt die Emotionen der Protagonisten auf den Leser, was einem so die Luft zum Atmen nimmt. Dieses Buch ist für mich ein Kunstwerk. Ein absolutes Highlight. Meine ungekürzte Rezension gibt es auf meinem Blog.

[Rezension|Werbung] „Der Himmel gehört uns“ von Luke Allnutt

Von: Lesefeuer Datum: 22. February 2019

„Der Himmel gehört uns“ ist ein Roman von Luke Allnutt und erschien 2018 im Blanvalet Verlag. Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird … Meine Meinung: Dieses Buch hat mich zutiefst beeindruckt. Ich werde noch lange davon zehren. Gerade als Eltern ist das wahrscheinlich die schlimmste Nachricht die man erhalten kann: Dein Kind hat Krebs. Und genau darum geht es in diesem Buch. So realistisch und herzzerreißend wie Luke Allnut die Geschichte von Rob und Anna erzählt, ist ihm mit „Der Himmel gehört uns“ wirklich ein Meisterwerk gelungen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man dieses Buch verfilmen könnte. Ich muss gestehen, ich habe beim Lesen oft geweint. Ich hatte auch Angst, dass es mir irgendwie runterziehen könnte. Zum Glück ist dies aber nicht passiert. Und dennoch macht es wirklich nachdenklich. Ich musste mir beim Lesen ganz oft in Erinnerung rufen, dass das „nur“ ein Roman ist. Luke Allnut hat mich so oft so sehr in seinen Bann gezogen. Das erlebe ich nicht oft bei einem Buch. Und jedes mal wenn ich das Buch wieder zugeklappt hatte, hatte ich einfach das Gefühl zu meinen Kindern gehen zu müssen, ihnen ein Küsschen zu geben und einfach dankbar und glück zu sein, dass sie da sind und vor allen Dingen, dass sie gesund sind. Bitte lest dieses Buch. Habt keine Angst, es zieht euch nicht runter, aber es ist hoch spannend! Luke Allnutt ist in Großbritannien aufgewachsen und arbeitet als Journalist. Der Himmel gehört uns ist sein bewegender Debütroman, der international für Furore sorgte und von der Presse gefeiert wird. Noch vor Erscheinen hat er sich in 30 Länder verkauft. Luke Allnutt lebt mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Söhnen in Prag und schreibt derzeit an seinem nächsten Roman. Fazit: 5 Sterne. Ich möchte mich ganz herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Ergreifend, authentisch und mit viel Gefühl

Von: Amy-Maus87 Datum: 04. February 2019

„Der Himmel gehört uns“ ist nicht mein erstes Buch, was solche eine schwere Thematik verarbeitet aber tatsächlich ich mein erstes Buch, was mir so schonungslos ehrlich einen Einblick in die Gefühlswelt eines Mannes offenbart hat, der für seinen Totkranken Sohn alles getan hätte. Oft habe ich mich in diesen Momenten auch gefragt, ob dem Autor ein ähnliches Schicksal zuteilwurde, weil es fast unbeschreiblich ist, so bildlich die Gefühlswelt eines gebrochenen Mannes darzustellen. Ich gebe zu, dass mir der Einstieg in das Buch gar nicht so leicht gefallen ist. Nicht, weil es mich bereits nach einigen Seiten mit einer Härte traf, sondern, weil die Erzählung über Rob und Anna sehr distanziert wirkte und ich keinen Zugang zu beiden finden konnte. Gerade Anna mit ihrer immerwährenden starken Haltung bereitete mir Probleme und gab mir keinen rechten Zugang. Das änderte sich erst, als der kleine Jack dazustieß und das Schicksal einen unerfindlichen grausamen Verlauf nahm. Robs unerfindliche Liebe dem Kleinen gegenüber ist in jedem weiteren Wort deutlich spürbar und ich habe während des Lesens oft mit ihm mitgelitten, ob es noch nicht eine Chance geben wird. Eine Chance für sie als Familie und für die Liebe. Rob, deren Handlungen teilweise unglaublich klangen aber mir ein tiefes Mitgefühl entrissen. Wer würde nicht alles für sein Kind versuchen, wenn es ihm bloß ein längeres Leben schenken würde? Die schiere innere Zerissenheit und Verzweiflung war so deutlich spürbar, dass ich Momente hatte, in denen ich das Buch kurzzeitig zur Seite legen musste, weil es mich einfach zu sehr beschäftigte. Das Luke Allnutt als Autor sein Handwerk meisterhaft versteht, ist mir ab diesem Zeilen mehr als klar geworden. Zu dem Ende möchte ich gar nicht viele Worte verlieren, weil es dem Leser schnell klar wird, in welche schicksalshafte Richtung sich dieses Buch zubewegen wird. Anna, zu der ich durchweg im Buch am wenigstens eine Beziehung aufbauen konnte, öffnete sich zum Ende hin, sodass ich mich mit beiden Protagonisten versöhnen konnte. Auch wenn es dem Buch ein versöhnliches Ende schenkte, war es nicht das, was ich mir für die beiden so sehnlich gewünscht habe. Fazit: „Der Himmel gehört uns“ ist ein sehr emotionales Buch über die große Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Ein Buch, welches aufzeigt, zu was ein Mensch aus tiefer Liebe fähig sein kann. Ergreifend, authentisch und mit viel Gefühl geschrieben. Ich vergebe 4/5 Sternen.

berührend

Von: Nicole Katharina Datum: 26. January 2019

Meine Meinung zum Roman: Der Himmel gehört uns Inhalt in meinen Worten: Du findest deine Liebe des Lebens, und ihr bekommt zusammen ein Kind, doch das klappt auch erst nach zwei Fehlgeburten. Ihr liebt euren Sohn, ihr macht euch tagein und tagaus Gedanken. Als Rob mit ihm Fahrradfahren übt, fällt Jack plötzlich um, doch nicht nur das, auch auf dem Spielplatz passiert das ab und an. Somit steht fest, Ärzte müssen konsultiert werden. Doch was dann für ein Ergebnis kommt, ist ungerecht, denn der geliebte Sohn ist krank – sterbenskrank – und davon berichtet euch Rob. Wie er die Zeit wahr nahm, was er erlebte, als er von seinem Sohn loslassen musste und was es bedeutet, zu leben selbst wenn man stirbt. Die Frage ist, lässt du dich auf diese Geschichte ein und lässt dich berühren? Wie ich das Gelesene empfand: Das Buch ist in drei Teile geteilt. Ein kurzer Einstieg, der mir aber das Buch fast vereitelte, weil ich mit dem Einstieg nicht klar gekommen bin, einem etwas längeren Mittelteil, wo es um Jack geht. Wie Rob seinen eigenen Sohn entführt um mit ihm in eine Klinik zu fahren, die alles andere als Regelkonform arbeitet. Es geht darum wie er trauert und in seiner Trauer vergisst zu leben. Im letzten Teil des Buches geht es um Rob. Wie er in seiner Trauer seine Frau verliert und sich ein neues Leben aufbauen muss, denn das Haus wo Jack lebte soll so nicht mehr existieren, denn das ist nicht gut für ihn. Leider verfällt er immer mehr in eine Drogensucht, und wie er dort rauskommt und am Ende vielleicht doch noch ein kleines Happy End geschehen könnte, das erfahre ich im letzten Teil des Buches. War der Einstieg für mich sehr schwer, so hat es ab der 100 Seiten geklappt und das Buch riss mich mit, nicht nur das, irgendwann wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab das Buch ab der Hälfte in einem Rutsch gelesen, denn ich wollte einfach nur erfahren wie es mit der kleinen Familie weiter geht und ob Rob sich völlig verliert oder ob er wach wird und dadurch sein Leben leben und retten kann. Mittelpunkt: Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Forum. Ein Elternforum, das Eltern die Kinder die an Krebs erkrankt sind, Mut und Halt geben möchte, aufklären möchte und vor einer bestimmten Klinik warnt. Dort im Forum trifft Rob auf Nev, der ihm von dieser besonderen Klinik vorschwärmt, die Jack retten möchte, doch möchte diese Klinik wirklich retten oder zerstört diese nicht eher Leben? Rob glaubt Nev und handelt sich ziemlichen Streit mit seiner Frau ein. Doch so unwahrscheinlich ist es nicht, die Klinik die im Buch beschrieben wird (natürlich nicht die Haargenaue) ging in den letzten Jahren hin und wieder in den Medien herum, wo Experimente und seltsames an Klienten oder besser Patienten ausprobiert wird, wo Patienten sich in Schulden über Schulden stürzen um ihrem Leben mehr als einen Tag schenken möchten, auch wenn diese eigentlich zum Tod verdammt sind. Das greift das Buch hier auch richtig gut auf. Es ist eben immer die Frage, wie weit darf man gehen, wie weit ist das alles noch ethisch vertretbar? Charaktere: Es gibt Rob, Jack, und Anna. Anna und Jack sind das Ehepaar, das schon einige Schicksalsschläge einstecken musste. Gerade Anna war für mich bis zum Ende hin eine nicht klar strukturierte Person. Einerseits überbehütet sie Jack andererseits ist sie diejenige die sich gegen alles stellt, sie hat auch einen Grund dafür, doch dadurch kommt ihr Herz zu wenig zur Geltung und ich musste feststellen sie war nicht immer mein Liebling im Buch. Bis sie am Ende ihr wahres Ich zeigte und ich das so toll fand, das ich doch einerseits einmal auflachen musste und mich diebisch für Rob freute, anderseits aber auch eine kleine Träne loslassen musste. Rob dagegen ist am Anfang fremd, dann doch im Mittelpunkt, denn die Geschichte wird von ihm erzählt. Was er erlebt, was für ihn so schwer ist loszulassen und zeitgleich ist er es, den ich hin und wieder wirklich gerne an die Wand geschubst hätte, wie den Froschkönig, damit ein Prinz daraus wird, denn manchmal ist er doch sehr fragwürdig im Umgang mit anderen. Doch auch er ist am Ende ein anderer Mensch geworden. Jemanden zu verlieren, geht nah, tief und vor allem wenn es das einzige Kind ist. Krebs: In dieser Geschichte ist zum Teil auch die Geschichte vom Autor versteckt, denn er selbst hatte Krebs und musste durch ziemlich vieles durchgehen. Allerdings, wenn ich das richtig verstanden habe, hat Luke Darmkrebs gehabt. Das Kind hat einen Gehirntumor der grausigsten Art. Krebst ist und bleibt ein Dämon, den man nicht immer so einfach abschütteln kann und das fängt das Buch gut ein, leider hat Jack es jedoch im Buch nicht überstanden, sondern musste den schweren Weg mit seinen Eltern gehen. Empfehlung: Lasst euch, falls ihr euch am Anfang auch schwer tut, nicht davon abhalten! Denn es wird richtig gut. Es ist leicht geschrieben, und mit so viel Spannung das ich hin und wieder das Buch nicht aus meinen Händen legen konnte und wollte. Es wird ein Familiendrama aufgezeichnet das schwer ist, und doch sehr realistisch dargestellt ist, ich kann also nur sagen, lasst euch darauf ein. Es gibt trotz der schwere auch immer wieder tolle Lichtmomente, die einem zum schmunzeln und nachdenken anregen. Bewertung: Ich gebe der Geschichte vier Sterne, jedoch liegen diese ganz nah bei den fünf Sternen, leider gibt es nicht mehr, weil mir der Anfang das doch etwas fast verbaute. Dennoch bin ich dankbar um froh darum die Geschichte von Jack gelesen zu haben, und von seinen Eltern. Vor allem wie Rob sich in sein Leben zurückkämpft hat mich sehr berührt.

Der Himmel gehört uns

Von: Alea Datum: 20. January 2019

Auch hier finde ich mal wieder das Cover unglaublich schön - ein Sonnenuntergang mit beginnendem Sternenhimmel in Rot- und Blautönen, im Hintergrund ein Mann mit einem Kind auf den Schultern. Natürlich weckt dies direkt die Assoziation zu den Figuren des Romans Rob Coates und seinem Sohn Jack. Rob ist ein junger Softwareentwickler und Programmierer seine große Liebe Anna ist Buchhalterin. Sie leben in London und führen ein tolles Leben. Nur Kinder fehlen, dies ist allerdings nicht so einfach. Anna hat zwei Fehlgeburten bis endlich Jack zur Welt kommt. Nun scheint endgültig alles perfekt. Bis bei Jack im Alter von 6 Jahren ein Hirntumor diagnostiziert wird. Rob und Annas verzweifelte Versuche ihr Wunschkind zu retten beginnen. Dabei entfernen die beiden sich immer weiter von einander. Bis es für alle zu spät ist. Der Roman beginnt mit einer Episode aus Robs Leben nach Jacks Tod. Dann wird Jacks Geschichte erzählt. Schließlich springen wir wieder ins Jetzt und können miterleben wie Rob versucht die Scherben, die sein Leben inzwischen sind, wieder zu kitten. Unter anderem versucht er dies auch mit Hilfe eines Blogs in denen er Bilder von Orten veröffentlicht, an denen er und Anna mit Jack waren. Dieser Aufbau des Buches ist insofern auch sehr interessant, weil man direkt zu Beginn erlebt, wie schlecht es Rob geht und man dann erfährt, wie es dazu kommen konnte. Der Schluss macht wiederum Hoffnung und rundet den Roman, der ja an sich ein sehr ernstes und trauriges Thema hat, sehr gut ab. Sehr schön finde ich auch die Einschübe im Buch, bei denen Rob wieder einen Ort auf seiner Website festhält. Als Programmierer, schreibt er in die Quellcodes der Bilder Botschaften an Jack. Diese Botschaften sind oftmals auf separaten Seiten am Ende bzw. Anfang eines Kapitels zu finden und sprachlich sehr schön geschrieben und zeigen wie sehr Rob sein Kind liebt. Gesamtheitlich ist das Buch bezüglich der Sprache recht einfach gehalten, es liest sich sehr schnell, es kommen kaum Fremdwörter vor (einige Progammiererausdrücke, deren Bedeutung aber fürs Verständnis nicht von Bedeutung sind). Das Schriftbild der Ausgabe ist recht groß, die Seiten stark, sodass man wirklich schnell vorankommt. Alles in allem hätte ich mir sprachlich noch etwas mehr Tiefgang gewünscht. Insgesamt finde ich das Buch aber gelungen, da der Übergang vom schweren und ernsten Thema Krebs bei Kindern zu einem hoffnungsvollen Ende sicher nicht einfach ist und hier doch gelungen ist!

Sehr bewegend und zum Nachdenken

Von: Novemberträumerin Datum: 17. January 2019

„‚Dad (…) gehört der Himmel auch uns?‘“ - S. 439 Rezension {spoilerfrei} Cover Das Cover ist mir im Buchladen direkt ins Auge gefallen, da er den Himmel in einem einfach wunderschönen Zustand zeigt. Die Farbtöne sind einfach toll. Der Titel, der abgebildete Himmel und die Silhouetten, die wohl Rob und seinen Sohn Jack darstellen, passen perfekt zum Inhalt des Buches. 5/5 🦋e Inhalt Der Roman ist in drei Teile geteilt, im ersten sitzt Rob in einem Pub, man erfährt kurz, was er macht und besonders, woran er denkt. Er wirkt sehr niedergeschlagen und die ganze Stimmung ist Trist. Was genau passiert ist, wird nicht weiter angeschnitten. Nach nur wenigen Seiten beginnt (rückblickend) der zweite Teil, in dem Sprungweise Robs Leben und die Entwicklung zur kleinen Familie, zu Jacks Krankheit etc. dargestellt wird. Ab der Diagnose sind die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln nur noch klein oder gar nicht mehr vorhanden. Durch den Klappentext ist die Krebserkrankung Jacks keine Überraschung und so geschieht einen großen Teil des Buches nichts „Neues“, da man ahnt, wie es weitergeht. Dennoch fesselt einen die Geschichte, durch Wendungen hofft man immer wieder, dass es doch anders endet als erwartet. Besonders das Ende des zweiten Teils und der dritte Teil sind sehr emotional, aber auch aufklärend, wie alles weitergeht, was aus Sachen geworden ist, die vorher einen großen Teil der Geschichte einnahmen und den/die LeserIn in eine gewisse Zwiespalt brachten (mehr kann ich leider nicht erwähnen, da ich sonst spoilern würde). Ein toller, trauriger aber auch schöner und sehr berührender Plot, der zu keiner Zeit langweilig war. 5/5 🦋e Schreibstil Als Erzähler wurde die Ich- Perspektive von Rob gewählt, der mit seinen Gedanken, seiner Einfühlsamkeit und seinen Erzählungen es direkt schafft, den/die LeserIn zu bewegen. Gerade zum Ende hin wird deutlich, dass es eben seine Sicht ist und dadurch die Handlungen von anderen aus seiner Perspektive dargestellt werden. Dadurch ist man als Leser/in oft auf seiner Seite, versteht ihn und seine Ansichten. Doch mit der Zeit gibt es bei ihm eine Wendung, durch die er seine Mitmenschen anders wahrnimmt und man auch als LeserIn diese besser verstehen kann. Der gesamte Roman ist voll von schönen, nachdenklichen und berührenden Zitate. Manche Szenen, in denen man vielleicht mehr Emotionen erwartet hat, sind recht nüchtern geschrieben. Doch genau das macht das Buch auch aus. Dadurch wirkt es sehr authentisch, da ein Vater in solch einer Situation wohl auch genau so reagieren würde. Luke Allnutt weiß es einfach, richtig mit Wörtern und Sätzen umzugehen. 5/5 🦋e Fazit Ein sehr emotionales, trauriges, aber auch wunderschönes Buch, dass die Gedanken eines Vaters, aber auch eines Ehemann widerspiegelt. Es bringt einen zum Nachdenken und Wertschätzen und ist ein Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann. 🦋🦋🦋🦋🦋/🦋🦋🦋🦋🦋 Ein paar Daten zum Buch Originaltitel: We own the Sky Originalsprache: Englisch Autor: Luke Allnutt Übersetzerin: Veronika Dünninger Erscheinungsjahr: 2018 (Deutschland) Verlag: Blanvalet Seiten: 444 Preis: 15€ (Seitenangaben, Preis und Verlag beruhen auf meinem Buch, dies ist ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal – vielen Dank!)

Eine Geschichte, die nur das wahre Leben schreibt - Herzzerreißend, realistisch & tragisch

Von: Jacki von "Liebe dein Buch" Datum: 04. January 2019

Kurzbeschreibung: Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird … Cover: Das Cover ist wunderschön, es hat etwas malerisches - wie die Geschichte - eine Schönheit und Tiefe, die heraussticht. Meine Meinung: Ich habe schon viele Bücher gelesen, in denen die Protagonisten schwer oder tödlich erkrankt waren, aber es war eine völlig neue Erfahrung in "Der Himmel gehört uns" die Perspektive eines Elternteils hautnah zu erleben. Die Geschichte von Rob, Anna und ihrem todkranken Sohn Jack hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es tat mir in der Seele weh, wenn ich Robs Schilderungen lauschte. Die Erzählungen eines Schicksals, das niemand verdient hat. Unaufhaltsam, grausam, tragisch und herzzerreißend. Obwohl Rob die Geschichte auf eine Weise distanziert erzählt, wird trotzdem eine hohe Emotionalität erzeugt. Und ehrlich gesagt, wüsste ich auch nicht, wie ich mit noch mehr Emotionen klargekommen wäre. Denn man spürt vom Anfang bis zum Ende die volle Bandbreite der Gefühle. Es geht um Verzweiflung, Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Entfremdung, Verlust, Schuld, aber auch um eine tiefe und bedingungslose Liebe, Zusammenhalt und Familie. Rob macht bei seiner Erzählung nicht vor den dunklen Momenten halt, gerade nicht vor seinen eigenen. Er liefert einen tiefen, ungeschönten und äußerst realistischen Einblick in die Ereignisse, die eine Familie mit solch einem tragischem Schicksal durchlebt. Und es tut weh, der Familie dabei aus der ersten Reihe über die Schulter zu blicken. So richtig. Eben weil die Geschichte so realistisch, so authentisch erzählt wird. Irgendwann wird hier niemand mehr die Tränen zurückhalten können! Fazit: "Der Himmel gehört uns" ist eine Geschichte, die mich unvermittelt heftig getroffen hat. Ich habe Tränen und Emotionen erwartet, aber nicht in dieser unausweichlichen und grausamen Art, die nur das wahre Leben schreiben kann. Doch gleichzeitig vermittelt die Erzählung so viel Liebe. Die große Liebe eines Vaters, der viel zu früh loslassen musste. Ich finde gar keine richtigen Worte dafür, außer, dass mich dieses Buch auf die schönste grausamste Art umgehauen und mitgerissen hat.

Unglaublich berührend

Von: Buchbahnhof Datum: 02. January 2019

Uff… mal wieder eine Rezension, die mir unglaublich schwer fällt, denn das Buch hat mich tief berührt. Ich glaube nicht, dass man die Schönheit, die Tiefgründigkeit der Geschichte in Worte fassen kann. Die beiden Protagonisten, Rob und Anna sind beide sehr liebenswerte Charaktere, die mit der Situation aber völlig verschieden umgehen. Beide handeln zu jeder Zeit authentisch, auch wenn man sie gerne ab und an schütteln möchte. Ich konnte beide Verhaltensweisen sehr gut nachvollziehen, da Luke Allnutt es schafft, ihre Handlungen und Gefühle so eindrücklich zu beschreiben, dass man zu jeder Zeit tief in dem Geschehen drin ist. Auch wenn man als Leser weiß, dass beide Protagonisten auf ihre Art Fehler machen, so hat man zu jeder Zeit Verständnis.Ich fand es spannend, dass die Geschichte aus Robs Perspektive, also aus der Sicht des Vaters, erzählt wird und, dass ich trotzdem das Gefühl hatte, auch Annas Gefühle total verstehen zu können. Was Luke Allnutt hier abliefert ist schon die ganze große Erzählkunst. Rob ist eher der Macher in dieser Geschichte. Er kämpft mit verzweifelter Hilflosigkeit gegen Jacks Krankheit an. Rob ist derjenige, der nicht akzeptieren kann und will. Er schießt dann während der Geschichte auch deutlich übers Ziel hinaus, aber auch während dieser Aktion hatte ich Verständnis. Ich glaube, dass jeder, der einen geliebten Menschen in seinem Leben hat, sich in Rob hinein fühlen kann. Rob habe ich dann aber auch für seinen Mut bewundert. Für seinen Mut, das Leben wieder anzupacken, nachdem er durch Jacks Tod so tief gefallen war, wie ein Mensch nur fallen kann. Er schafft es, sich selbst wieder Lebensmut zu geben und eine wunderschöne Erinnerung für seinen Sohn zu schaffen. Anna geht sehr viel verhaltener mit der Situation um. Sie beweist sehr viel Einsicht und Umsicht, wobei ich sie manches Mal gerne für Rob angechrien hätte. Ja, ich hatte Verständnis für ihr Verhalten, aber ich hätte mir mehr Aktion ihrerseits gewünscht. Sie hat sehr schnell resigniert und vertraut auf das Urteil der Ärzte. Ich glaube, dass ich mit ihrer Art auch nicht hätte umgehen können. Ganz wundervoll fand ich die Aufarbeitung der Beziehung zwischen Rob und Anna. Als es zur großen Aussprache kommt, konnte ich beide Seiten total verstehen. Luke Allnutt schafft es wirklich, diese traurige Geschichte zu einem runden, gelungenen Ende zu bringen. Jack kommt fast ein bisschen kurz in dieser Geschichte. Er ist zwar eigentlich die Hauptperson, aber es geht weniger um ihn und seine Gefühle. Er ist ein sehr aufgeweckter und fröhlicher Junge, der viel Spaß am fotografieren und an hohen Gebäuden hat. Ich konnte gut nachvollziehen, dass seine Eltern lange versuchen, die schrecklichen Tatsachen vor ihm zu verbregen. Ich glaube nicht, dass es für Eltern etwas Schlimmeres gibt, als die Situation, ein todkrankes Kind begleiten zu müssen. Das erste Mal so richtig berührt war ich auf S. 182, bei der wunderschönen Geste, die Jacks Klassenkameraden sich für ihn ausgedacht haben. Ich muss doch gestehen, dass ich mir da ein Tränchen verkneifen musste. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch war ein kleiner Junge namens Martin Catalan, der eigentlich nur eine winzige Nebenrolle gespielt hat. So ein großes Herz in dem kleinen Körper. Er ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Kinder noch nicht so verkopft sind, wie wir Erwachsenen. Er tat einfach das, was Jack gut tat und das ohne großes Aufsehen darum zu machen. Von mir gibt es 5 Sterne für einen Roman, der sehr behutsam mit dem Thema Krebs bei Kindern und was diese Diagnose mit Eltern macht, umgeht.

Taschentücher nicht vergessen!

Von: Marisa Datum: 27. December 2018

Ich bin am heulen. Dieses Buch ist unglaublich. Ich weiß nicht was ich sagen soll, außer WOW Die Protagonisten sind großartig. Rob, Anna und Jack sind eine tolle kleine Familie. Ein Schicksalsschlag verändert das Leben der drei völlig. Es tut im Herzen weh zuzusehen, wie ihr Glück langsam aber sicher zerbricht. Besonders gut hat mir gefallen, dass es aus der Sicht eines Mannes geschrieben wurde. Sonst liest man ja nur Bücher aus der Sicht einer weiblichen Person. Warum eigentlich? Ich kam mit dieser Sicht gut klar und wurde von den Gefühlen mitgerissen. Der Schreibstil von Luke Allnutt hat mich begeistert. Er hat die Geschichte emotional und einfach nur schön geschrieben. Die Emotionen wurden gut dargestellt. Niemand sollte so etwas durchmachen müssen, wie Rob, Anna und Jack. Ich wünsche es niemanden. Fazit: Ein wunderbares emotionales Buch. Taschentücher sollten Bereit gehalten werden.

Harte Kost mit weichem Kern

Von: Lunau-Fantasy Datum: 25. December 2018

Zunächst möchte ich mich wie immer auf Cover und Titel beziehen, denn diese haben auch in diesem Falle wieder entscheidend dazu beigetragen, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe. Ich finde dieses schlichte Design mit den verlaufenden Farben wirklich total schön. Der Titel "Der Himmel gehört uns" ist für mich auch ein schöner Gedankengang, der mich gleich mitgenommen hat. Umso mehr freute ich mich, als das Buch dann bei mir einzog. Ich muss sagen, dass mich die Thematik jedoch ein wenig besorgt hat, denn Geschichten über kranke Menschen (besonders Kinder) machen mir oft Angst und ich kann sie nicht in einem Rutsch lesen. Da ich aufgrund von Arbeit und Terminen nur abends zum Lesen kam, dauerte es seine Zeit, bis ich das doch recht dicke Buch durchgelesen hatte. Denn kurz vor dem Einschlafen etwas zu lesen, wo es um das Leid und die Schmerzen anderer Menschen geht, war für mich ziemlich hart. Doch auf dem Weg zu meinem Weihnachtsurlaub, und somit am Tage unter Leuten, konnte ich das Buch dann schließlich beenden. Das ich so "gelitten" habe ist in diesem Falle ein gutes Zeichen, denn es spricht dafür, wie sehr mich die Geschichte eingenommen und die Charaktere mich berührt haben. Es ist eine herzzerreißende Geschichte über eine junge Familie, die unter der Last einer schweren Krankheit zerbricht. Die Eltern müssen sich mit einer Thematik auseinandersetzen, die ich niemandem wünsche. Haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen? Hätten wir etwas besser oder anders machen können? Ist es unsere Schuld? Doch die Antwort auf die Fragen werden nie beantwortet werden können. Und bleiben somit fortwährend bestehen. Ungelöst. Ein wirklich sehr einnehmendes Buch über eine quälende Thematik und die darin untergehende Liebe - aber auch der Macht die aus Hoffnung, Zusammenhalt und Familie entsteht.

Unendlich berührend!

Von: Buchspinat Datum: 20. December 2018

Eine berührende Geschichte. Der Debütroman von Luke Allnutt geht ans Herz. Rob, Anna und Jack sind eine von den glücklichen Familien, bei denen man auf jeder Seite die Liebe spürt, die sie füreinander empfinden und die jeder in seinem Leben zu finden hofft. Umso tragischer das Schicksal des kleinen Jack. Während Anna versucht, Jack die verbleibende Zeit so schön wie möglich zu machen und Erinnerungen zu schaffen, kann Rob nicht akzeptieren, dass niemand ihren Sohn retten kann und will nicht aufgeben. Das entfernt Anna und Rob so sehr voneinander. Keiner von ihnen sieht, wie es dem anderen geht. Sie stehen auf zwei verschiedenen Seiten. Und dabei wollen beide das gleiche: Für Jack da sein. Immer waren sie füreinander da. Haben gemeinsam alles gemeistert. Doch gerade in der schwersten Zeit ihres Lebens können sie es nicht. Es ist kein Dialog mehr möglich. Sie stehen auf gegensätzlichen Seiten. Das kostet sie letztendlich ihre Ehe. Ich habe mich beim Lesen gefragt, wie ich in dieser Situation entscheiden würde. Würde ich mich wie Anna verhalten: Abschied nehmen und Erinnerungen schaffen? Einfach Da sein und lieben oder würde ich wie Rob jede erdenkliche Möglichkeit ausschöpfen, in dem verzweifelten Versuch, das Leben meines Kindes zu retten? Ich habe lange darüber nachgedacht und ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten würde und ich möchte auch niemals in die Situation kommen, darüber wirklich nachdenken zu müssen. Ich verstehe beide. Ich verstehe Anna, die die letzten Wochen mit ihrem Sohn in Frieden erleben möchte. Und ich verstehe Rob, der sich weigert, aufzugeben. Beides nachvollziehbar. Rob und Anna beim Abschiednehmen zu begleiten, hat mich tief berührt und mich so manche Träne vergießen lassen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Rob erzählt. Er lässt uns an seinen Erinnerungen teilhaben. Wie alles mit ihm und Anna begann. Wie sich ihr Leben mit Jack die Beziehung verändert hat und er ihr Leben perfekt gemacht hat. Wie schwer der Abschied fiel. Er spricht mit so viel Liebe von Jack und Anna. So unendlich viel Liebe. Wenn Ihr auf der Suche nach einer Geschichte seid, die Euer Herz berührt und Euch zeigt, wie kostbar die Zeit mit den Menschen ist, die Ihr liebt ist, dann ist „Der Himmel gehört uns“ das richtige Buch für Euch. Es ist eine wunderbare Geschichte.

Nicht ohne Taschentücher

Von: Andrea Karminrot Datum: 15. December 2018

Ohne Taschentücher... ...geht hier gar nichts! Mit diesem Buch, habe ich ein ziemlich emotionales Buch erwischt. Ein Buch, für das ich tatsächlich einige Taschentücher brauchte. Gerade, wenn es um kranke Kinder geht fließen bei mir Tränen. Denn genau darum geht es in diesem Roman. Also, wenn du mal wieder so richtig weinen möchtest, dann nimm dieses Buch in die Hand. Aber Vorsicht, du legst es erst wieder weg, wenn du es ausgelesen hast. Das Buch Rob und Anna passen zusammen wie Puzzleteile. Das einzige Glück, das ihnen noch fehlt, ist ein Kind. Nach mehreren Fehlversuchen, werden die Beiden mit einem kleinen Jungen belohnt. Jack ist das perfekte I-Tüpfelchen. Der kleine Mann liebt den Himmel, die Weite und hohe Wolkenkratzer, weil er von dort alles überblicken kann. Doch lange soll das Glück nicht bestehen. Bei Jack wird ein Tumor diagnostiziert. Und Rob versucht alles, damit sein kleiner Junge überlebt. Dabei setzt er alles in Bewegung. Allerdings leidet darunter auch seine Beziehung zu Anna, Rob's großer Liebe.  Was ich gelesen habe Rob erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Der Anfang dieses Roman kam mir erst etwas zögerlich, etwas verwirrt vor. Denn Rob sitzt in einer Bar und lässt sich volllaufen. Aber dann löst sich der Knoten und Rob erzählt wie er Anna kennengelernt hat und wie sie eine Familie gründeten. Welche Hürden sie genommen haben, um zu ihrem Glück zu gelangen. Und dann der Tiefschlag, der ihren kleinen Jungen aus dem Leben zu reißen droht. Rob versucht alles, um seinen Fünfjährigen zu retten. Und Anna? Aus der Sicht von Rob scheint sie sich zurück zu ziehen. Doch ist sie, in der Geschichte, die Starke. Der Spannungsbogen ist gekonnt aufgebaut. Ein solch emotionales Buch, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Der Autor beschreibt das Unabwendbare so gekonnt, dass man fast den Verdacht bekommen kann, er hat es selber durchlebt. Obwohl dieser Roman ein Debüt ist, bin ich davon überzeugt, dass dieser Autor noch einige gute Romane schreiben wird. Es ist das Erstlingswerk von Luke Allnutt und ich freue mich schon darauf, mehr von diesem Schriftsteller zu lesen. (Ein zweiter Roman ist schon in Arbeit!) Dieser Roman hier, braucht aber auf jeden Fall eine große Portion Taschentücher.

Sehr berührende Geschichte...

Von: The Book Story Datum: 15. December 2018

Es sind schon wirklich viele Bücher auf dem Markt erschienen, welche den Umgang mit einer schweren Krankheit behandeln. Ich habe noch nie ein solches Buch gelesen, bis jetzt. Denn als ich dieses Buch in dem Newsletter des Bloggerportals sah und die Beschreibung las konnte ich nicht anders als dieses Buch anzufragen. Und jetzt nach dem ich es gelesen habe, bin ich froh und dankbar dafür, denn es ist ein absolutes Jahreshighlight. Rob und Anna sind füreinander die große Liebe, weshalb die beiden heiraten und beschließen ihr Glück mit einem Kind zu verdoppeln. Und so kommt Jack auf die Welt. Er ist das absolute Wunschkind der beiden und nichts ist ihnen wichtiger als der Kleine. Leider währt dieses Glück nicht allzu lange, denn Jack ist unheilbar krank. Er leidet an einer unheilbaren Krebsart, die ihn leider nicht mehr lange am Leben lassen wird. Und mit dieser Diagnose beginnt der Kampf um die Liebe und das Leben. Wir lesen in dieser Geschichte von einer glücklichen, humorvollen und bodenständigen Familie, welche immer füreinander da ist und zusammenhält. Das Glück der dreien könnte nicht größer sein, denn Jack verbringt viel Zeit mit seinen liebevollen Eltern, die sich sehr gut um ihn kümmern. Sie bringen ihm viel bei, er hat liebe Freunde und ist ein sehr kluger und raffinierter kleiner Junge. Die Diagnose, welche die Eltern erhalten, die ihnen sagt das sie ihren Sohn nicht aufwachsen sehen werden, wirft das ganze um. Natürlich kümmern Rob und Anna sich weiterhin, wenn nicht sogar noch sehr viel mehr um Jack und verbringen so viel Zeit wie möglich mit ihm. Aber während Rob der ist, der gerne um seinen Sohn kämpfen würde und alles dafür tun würde, dass er am Leben bleibt, ist Anna die starke, welche ihrem Sohn eine schöne restliche Zeit geben möchte. Diese Meinungsverschiedenheit der beiden zehrt natürlich sehr an ihrer Ehe und ihrer Liebe, da der eine den anderen nicht wirklich verstehen kann. Und dann entdeckt Rob auch noch eine ominöse Klinik, welche verspricht diesen Krebs heilen zu können. Mehr möchte ich euch zu dem Inhalt nicht verraten, denn diesen Disput, welchen die beiden miteinander austragen muss man einfach selbst lesen und begleiten. Denn natürlich bildetet man sich während dem lesen seine eigene Meinung und man frägt sich: „Wer wäre ich? Anna oder Rob?“. Die Geschichte regt einen somit sehr zum denken an und zieht einen leicht hinunter, da man doch dauerhaft hofft: „Bitte, lass mir sowas nicht passieren.“ Jedoch öffnet es einem auch die Augen, denn wie oft weint man selbst wegen kleinen Verletzungen und ist genervt von etwaigen Arztbesuchen? Oft, zumindest ist das bei mir so. Und das Buch hat mir mit auf den Weg gegeben öfters mal an die Schwerkranken Menschen zu denken, die viel lieber einen entzündeten Zahn hätten über den manche klagen, als Krebs. Dieses Buch war Luke Allnutts Debüt-Roman, was man auf keiner einzigen Seite gemerkt hat. Denn er schreibt so bedacht, ruhig, interessant und überaus spannend, dass man denkt es wäre sein zehntes Buch. Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass in dieser Geschichte ein Spannungspegel stecken würde, da ich mir sicher war ich wüsste wie die Geschichte ausgeht. Jedoch war ich mir nach der Hälfte des Buches dann doch nicht mehr so sicher. Der Schreibstil war somit, da er alles enthalten hat, was ein gutes Buch für mich enthalten muss, perfekt. Ich konnte mir den kleinen Jack, genau wie alle anderen Charaktere, so real und bildlich vorstellen, dass ich nicht nur einmal tränen in den Augen hatte. Das ganze Setting/die ganze Welt, die der Autor erschaffen hat, war für mich als Leser zugänglich. Es war als wäre ich selbst in der Geschichte. Man spürt jede Emotion der dreien in dem Moment, in dem man sie liest, also man fiebert mit, man weint mit, man lacht mit und man ist auch mit ihnen wütend. Also wie gesagt: Man fühlt sich so, als würde es einem selbst widerfahren, so als wäre man Rob oder Anna. Für mich war dieses Buch eine Offenbarung. Eine nackte, schonungslose und tief berührende Geschichte vom Unglück, aber auch Glück. Sie war wundervoll, herzzerreißend und fantastisch erzählt. Für mich ein Buch, dass ich nie wieder aus meinem Kopf freilassen kann, es wird mich für immer begleiten. Ein Muss für jeden Buchliebhaber.

Nicht ohne Taschentücher

Von: Andrea Karminrot Datum: 15. December 2018

Ohne Taschentücher... ...geht hier gar nichts! Mit diesem Buch, habe ich ein ziemlich emotionales Buch erwischt. Ein Buch, für das ich tatsächlich einige Taschentücher brauchte. Gerade, wenn es um kranke Kinder geht fließen bei mir Tränen. Denn genau darum geht es in diesem Roman. Also, wenn du mal wieder so richtig weinen möchtest, dann nimm dieses Buch in die Hand. Aber Vorsicht, du legst es erst wieder weg, wenn du es ausgelesen hast. Das Buch Rob und Anna passen zusammen wie Puzzleteile. Das einzige Glück, das ihnen noch fehlt, ist ein Kind. Nach mehreren Fehlversuchen, werden die Beiden mit einem kleinen Jungen belohnt. Jack ist das perfekte I-Tüpfelchen. Der kleine Mann liebt den Himmel, die Weite und hohe Wolkenkratzer, weil er von dort alles überblicken kann. Doch lange soll das Glück nicht bestehen. Bei Jack wird ein Tumor diagnostiziert. Und Rob versucht alles, damit sein kleiner Junge überlebt. Dabei setzt er alles in Bewegung. Allerdings leidet darunter auch seine Beziehung zu Anna, Rob's großer Liebe.  Was ich gelesen habe Rob erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Der Anfang dieses Roman kam mir erst etwas zögerlich, etwas verwirrt vor. Denn Rob sitzt in einer Bar und lässt sich volllaufen. Aber dann löst sich der Knoten und Rob erzählt wie er Anna kennengelernt hat und wie sie eine Familie gründeten. Welche Hürden sie genommen haben, um zu ihrem Glück zu gelangen. Und dann der Tiefschlag, der ihren kleinen Jungen aus dem Leben zu reißen droht. Rob versucht alles, um seinen Fünfjährigen zu retten. Und Anna? Aus der Sicht von Rob scheint sie sich zurück zu ziehen. Doch ist sie, in der Geschichte, die Starke. Der Spannungsbogen ist gekonnt aufgebaut. Ein solch emotionales Buch, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Der Autor beschreibt das Unabwendbare so gekonnt, dass man fast den Verdacht bekommen kann, er hat es selber durchlebt. Obwohl dieser Roman ein Debüt ist, bin ich davon überzeugt, dass dieser Autor noch einige gute Romane schreiben wird. Es ist das Erstlingswerk von Luke Allnutt und ich freue mich schon darauf, mehr von diesem Schriftsteller zu lesen. (Ein zweiter Roman ist schon in Arbeit!) Dieser Roman hier, braucht aber auf jeden Fall eine große Portion Taschentücher.

Der Himmel gehört uns

Von: Melanie E. Datum: 15. December 2018

Ich konnte keinen besseren Titel für meine Rezension wählen, als "Der Himmel gehört uns", denn er erscheint äußerst passend, um die beinhaltenden Begebenheiten zu beschreiben. Um sich auf das Buch einlassen zu können, muss dem Leser / der Leserin bewusst sein, dass es ein sehr schweres und erdrückendes Thema ist, welches der Autor Luke Allnut hier verarbeitet. Für mich als Mutter war es zum Teil sehr hart, Teil von Trauer und Hoffnungslosigkeit zu werden, dennoch strahlt diese Geschichte auch ganz viel Liebe und Wertschätzung aus, sodass es sich mit einem weinenden Auge und einem lachenden Auge lesen lässt. Es ist der Krebs, der Eltern entzweit. Die gemeinsamen Wege trennen sich durch die Erkrankung von Jack und Heilung erscheint nicht möglich. Wie sollen sich Eltern damit abfinden können? Rob kann sich nicht damit abfinden, sein Kind aufzugeben und lässt sich dadurch auf Suggestion hervorgerufen durch ein Internetportal ein, wobei er seine Frau nicht miteinbezieht, sondern mit dem Kopf durch die Wand möchte. Ich kann ihm keine Schuld zuweisen, denn ich denke der kleinste Strohhalm ist es, an den Eltern sich klammern, um ihr Kind zu retten. "Der Himmel gehört uns" hat viele schöne Facetten, beinhaltet aber auch sehr viel Drama und Schmerz. Es ist authentisch und hat mich mehrfach mitgerissen in den Sog der Angst um das einzige Kind und die Trauer darüber, es verlieren zu können. Wer sich darauf einlassen kann, wird ein ganz besonderes Buch lesen, dessen Grundstimmung zwischendurch zwar überfordert, aber eben auch einzigartig geschrieben wurde. Für mich war es das erste Buch in dieser Art und ich kann nicht sagen, ob ich mich dem noch einmal stellen würde, denn Elternschaft beinhaltet immer Ängste um seine Kinder und ich vermute einfach, dass sich viele, wie es eben auch im Buch beschrieben ist, an Hoffnung klammern und daher auch völlig verrückte Wege gehen, um das Leben ihres Kindes zu erhalten. Es ist der Alptraum jeder Eltern sein Kind gehen lassen zu müssen und in "Der Himmel gehört uns" wird dies relativ schnell deutlich. Ich möchte gerne eine Leseempfehlung geben, da ich die Story als sehr authentisch empfunden habe und auch wenn mein Wunsch nach einem Happy End sich nicht erfüllt hat, hat es mich anders erschüttert als erwartet, denn nicht nur die Krebserkrankung steht hier im Vordergrund, sondern auch die Ehe, der Arbeitsplatz und das, was man aufzugeben bereit ist, um sein Kind zu retten. Die Story war nicht einen Moment lang blass oder oberflächlich, sondern so geschrieben, als würde sie mich selbst betreffen und das empfand ich als sehr gelungen. Ich konnte mich weder mit Anna, noch mit Rob identifizieren, dennoch sind sie Eltern und das ist, was letztendlich überwiegt.

Der Himmel gehört uns

Von: Melanie E. Datum: 15. December 2018

Ich konnte keinen besseren Titel für meine Rezension wählen, als "Der Himmel gehört uns", denn er erscheint äußerst passend, um die beinhaltenden Begebenheiten zu beschreiben. Um sich auf das Buch einlassen zu können, muss dem Leser / der Leserin bewusst sein, dass es ein sehr schweres und erdrückendes Thema ist, welches der Autor Luke Allnut hier verarbeitet. Für mich als Mutter war es zum Teil sehr hart, Teil von Trauer und Hoffnungslosigkeit zu werden, dennoch strahlt diese Geschichte auch ganz viel Liebe und Wertschätzung aus, sodass es sich mit einem weinenden Auge und einem lachenden Auge lesen lässt. Es ist der Krebs, der Eltern entzweit. Die gemeinsamen Wege trennen sich durch die Erkrankung von Jack und Heilung erscheint nicht möglich. Wie sollen sich Eltern damit abfinden können? Rob kann sich nicht damit abfinden, sein Kind aufzugeben und lässt sich dadurch auf Suggestion hervorgerufen durch ein Internetportal ein, wobei er seine Frau nicht miteinbezieht, sondern mit dem Kopf durch die Wand möchte. Ich kann ihm keine Schuld zuweisen, denn ich denke der kleinste Strohhalm ist es, an den Eltern sich klammern, um ihr Kind zu retten. "Der Himmel gehört uns" hat viele schöne Facetten, beinhaltet aber auch sehr viel Drama und Schmerz. Es ist authentisch und hat mich mehrfach mitgerissen in den Sog der Angst um das einzige Kind und die Trauer darüber, es verlieren zu können. Wer sich darauf einlassen kann, wird ein ganz besonderes Buch lesen, dessen Grundstimmung zwischendurch zwar überfordert, aber eben auch einzigartig geschrieben wurde. Für mich war es das erste Buch in dieser Art und ich kann nicht sagen, ob ich mich dem noch einmal stellen würde, denn Elternschaft beinhaltet immer Ängste um seine Kinder und ich vermute einfach, dass sich viele, wie es eben auch im Buch beschrieben ist, an Hoffnung klammern und daher auch völlig verrückte Wege gehen, um das Leben ihres Kindes zu erhalten. Es ist der Alptraum jeder Eltern sein Kind gehen lassen zu müssen und in "Der Himmel gehört uns" wird dies relativ schnell deutlich. Vorsicht SPOILER! Ich möchte gerne eine Leseempfehlung geben, da ich die Story als sehr authentisch empfunden habe und auch wenn mein Wunsch nach einem Happy End sich nicht erfüllt hat, hat es mich anders erschüttert als erwartet, denn nicht nur die Krenserkrankung steht hier im Vordergrund, sondern auch die Ehe, der Arbeitsplatz und das, was man aufzugeben bereit ist, um sein Kind zu retten. Die Story war nicht einen Moment lang blass oder oberflächlich, sondern so geschrieben, als würde sie mich selbst betreffen und das empfand ich als sehr gelungen. Ich konnte mich weder mit Anna, noch mit Rob identifizieren, dennoch sind sie Eltern und das ist, was letztendlich überwiegt. ★★★★★ (4,5 Sterne)

Aufwühlend, emotional und so voller Liebe

Von: Buntes Tintenfässchen Datum: 14. December 2018

"Der Himmel gehört uns" ist der Debütroman des britischen Journalisten und Autoren Luke Allnutt und hat mich vor allem aufgrund der Thematik interessiert. Schon der Klappentext macht deutlich: Leichte Kost ist dieser Roman sicher nicht. Denn es geht um die furchtbarste Krankheit unserer Zeit und gleichzeitig um das Schlimmste, das man sich vorstellen kann: Den Tod des eigenen Kindes. Denn mit dieser entsetzlichen Tatsache werden Rob und Anna Coates konfrontiert, als bei ihrem kleinen Sohn Jack ein unheilbarer Hirnturmor diagnostiziert wird. Etwas, das man sich auf gar keinen Fall auch nur vorstellen möchte, und etwas, das durch Luke Allnutts Geschichte erschreckend real und greifbar wird. Aber der Reihe nach: Luke Allnutt erzählt die Geschichte der kleinen Familie von dem Moment an, in dem sich die Protagonisten Anna und Rob auf einer Studentenparty kennenlernen. Er erzählt, wie sie sich ineinander verlieben, sich gegenseitig ergänzen, einfach zueinander gehören. Ich mag es sehr, wie verschieden Allnutts Charaktere sind und wie sie in der Liebe zueinander ihren gemeinsamen Nenner finden. Klingt kitschig, ist es aber überhaupt nicht. Tatsächlich hat sich die Geschichte von Rob und Anna für mich überhaupt nicht übertrieben romantisch angefühlt, sondern einfach ganz nah und echt. Mitten aus dem Leben gegriffen und doch besonders. Dabei ist es auch einmal etwas erfrischend anderes, dass die Geschichte nicht von einem allwissenden Erzähler und auch nicht aus Annas Sicht, sondern aus der Sicht des Mannes erzählt wird. Insbesondere weil der Fokus im Verlauf der Handlung ganz klar auf Robs Gefühlen liegt - und die haben es in sich. Der gemeinsame Sohn Jack krönt nach einigen Jahren endlich die Liebe der beiden und es ist rührend zu verfolgen, wie Rob in seiner Vaterrolle aufgeht, wie vernarrt er in seinen Sohn ist. Und umso tiefer ist der Fall, als bei Jack ein unheilbarer Hirntumor diagnostiziert wird - was harmlos begann, entwickelt sich für die jungen Eltern zum schlimmsten Alptraum und zur Tortur für den kleinen Jack. Ab da wird die Geschichte, wie könnte es angesichts der Thematik anders sein, unheimlich emotional und schwer zu verkraften. Das Schicksal des kleinen Jack, vor allem aber das Schicksal seiner Eltern, die von einem Moment auf den nächsten vor dem Nichts stehen und wie besessen um ihren Sohn kämpfen, immer in dem Wissen, dass sie ihn nicht retten können, geht einem mächtig an die Nieren. Bemerkenswert und wahnsinnig bewegend fand ich dabei, dass Allnutt das Geschehen auf unheimlich klare, ehrliche und wenig zurückhaltende Weise schildert, dabei aber wahnsinnig viel Einfühlungsvermögen beweist. Allnutt schlidert mit brutaler Ehrlichkeit, wie Jacks Diagnose vor allem Rob den Boden unter den Füßen wegzieht. Wie die Krankheit seines Sohnes Rob zu einem anderen Menschen macht, ihn irrationale und bisweilen zweifelhafte Entscheidungen treffen lässt. Wie er nach jedem noch so kleinen Hoffnungsschimmer greift, sich zu vollkommen abwegigen Methoden hinreißen lässt. Man kann Robs Handeln nicht immer nachvollziehen, was ja absolut logisch ist, weil man sich kaum vorstellen kann, was diese Erfahrungen mit einem Menschen machen können. An vielen Stellen, vor allem im letzten Drittel des Buches, war Rob mir sogar richtiggehend unsympathisch - und gleichzeitig hatte ich wahnsinniges Mitleid mit ihm. Luke Allnutt gelingt es hier, das, was die Krebsdiagnose beim eigenen Kind mit den Eltern macht, auf erschütternd ehrliche und dabei sehr berührende Art und Weise in Worte zu fassen. Abgesehen vom emotionalen Faktor der Geschichte gibt es auch einige wissenschaftliche Aspekte, die ich sehr interessant fand und die mich beim Lesen erschüttert haben. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Allnutt geht in "Der Himmel gehört uns" auch darauf ein, wie dubiose Heilmethoden für Eltern, die jegliche Hoffnung aufgegeben haben, plötzlich eine neue Chance darstellen können - wie verlockend die Heilungsversprechen zwielichtiger Ärzte, die das Leid der Familien ausnutzen, sein können. Mich hat das unglaublich erschüttert und wütend gemacht und auch wenn die Geschichte fiktiv ist, habe ich keinen Zweifel daran, dass es solche widerwärtigen Menschen wirklich gibt. Leider - und das macht mich wahnsinnig traurig. Luke Allnutt hat dem kleinen Jack in seinem Roman eine Stimme gegeben - und damit allen Kindern, die an Krebs erkranken. Vor allem aber hat er ihren Eltern eine Stimme gegeben, was ich unendlich wichtig, wenn auch schmerzhaft und tragisch finde. Diese Aspekte machen "Der Himmel gehört uns" für mich zu einem unglaublich emotionalen und aufwühlenden Roman, auch wenn man dem Buch hier und da anmerkt, dass es ein Erstlingswerk ist. Ich hatte das Gefühl, dass Allnutt an einigen Stellen die richtigen Worte fehlten und dass er sich, vor allem in Hinblick auf Robs Job, der einem bis zum Ende irgendwie schleierhaft bleibt, oftmals in unwichtigen Details verliert, die sich schließlich nicht ganz sauber in die Handlung einfügen. Das sind aber nur Kleinigkeiten, die die Geschichte nicht weniger bewegend und mitreißend machen. Mein Fazit In "Der Himmel gehört uns" gibt Luke Allnutt allen Eltern, deren Kindern an Krebs erkrankt sind, eine Stimme. Mit unglaublichem Einfühlungsvermögen geht er auf ihre Ängste, Gefühle und Sorgen ein - und ich verspreche euch, dabei bleibt kein Auge trocken. Auch wenn Allnutts Erzählstil mir hier und da noch nicht ganz ausgereift zu sein schien, hat mich seine Geschichte mitgerissen, mich tief berührt und schockiert. Dieser Roman ist sicher keine leichte Kost, er hat es in sich - aber am Ende ist er auch so wunderschön.

Vorsicht, es könnte zu sintflutartigen Tränen kommen!

Von: Caröchen Datum: 13. December 2018

Inhalt Rob und Anna bekommen eine schreckliche Diagnose: Ihr Sohn Jack hat Krebs. Manche werden durch so einen Schicksalsschlag zusammengeschweißt, doch die beiden entfernen sich nur immer mehr voneinander. Als Rob eine unverzeihliche Entscheidung trifft, bricht die Familie auseinander. Eigene Meinung Ich habe das Buch gerade beendet und bin am heulen. Es ist einfach unglaublich, wie stark mich die Geschichte mitgenommen hat. Die Protagonisten sind großartig. Jack und seine Eltern sind eine tolle kleine Familie und es tut im Herzen weh zuzusehen, wie ihr Glück langsam aber sicher zerbricht. Ihre Verzweiflung nach der Diagnose war einfach schrecklich. Es tat mir unendlich Leid mitanzusehen, wie danach alles den Bach runtergeht. Sehr gefallen hat mir, dass es aus der Sicht des Mannes geschrieben wurde. Trotzdem, dass ich eine Frau bin, konnte ich mich sehr gut in Rob hineinversetzen und ging mit ihm durch seine Höhen und Tiefen, wobei es von ersteren eher wenig gab. Niemand sollte so etwas durchmachen müssen. Luke Allnutt hat die vielen verschiedenen Emotionen unglaublich gut zum Ausdruck gebracht. Ich habe selten so ein herzzereißendes Buch gelesen, in dem alles stimmig war. Fazit Ein wunderbar emotionales Buch, bei dem man Taschentücher bereithalten sollte. Herzbrechgefahr!

Ein sehr emotionales Buch

Von: Michas wundervolle Welt der Buecher Datum: 11. December 2018

Rob und Anna lernen sich während des Studiums kennen und lieben , bald darauf wird geheiratet. Die beiden ergänzen sich wundervoll als Paar. Anna hat nun den Gedanken das sie gerne ein Kind möchte um Ihre Beziehung voll abzurunden . Das Schicksal meint es aber alles anders als gut mit Ihnen , nach einigen Fehlgeburten kommt Jack auf die Welt. Doch wer denkt er bekommt hier jetzt einen wundervollen Liebes, Familienroman zu lesen liegt falsch , das Schicksal meint es gar nicht gut mit Anna Rob und dem kleinen Jack. Näher möchte ich gar nicht auf den Inhalt eingehen ,nur soviel der Roman ist sehr emotional am besten Tempos neben das Buch legen . Der Autor hat hier mit seinem Debüt ein sehr schweres Thema aufgegriffen und es wurde wundervoll umgesetzt , die Charaktere und Situationen und Handlungen sind Glaubwürdig nachvollziehbar .

Der Himmel gehört ... Jack

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 06. December 2018

Rob, Anna und Jack die perfekte Familie. Lange haben Rob und Anna auf ihren Sohn gewartet. Traurig und furchtbare Zeiten liegen hinter ihnen, doch mit Jack ist das Glück unendlich. Bis eine Diagnose alles verändert. Jack hat einen seltenen aggressiven Hirntumor und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit. Während Anna diesem Unglück eher rational entgegentritt, fängt Rob an zu recherchieren. Er will sich mit dem Schicksal seines Sohnes nicht einfach abfinden. Seine Devise lautet, je mehr Information desto besser. Robs Umtriebigkeit steht im kompletten Gegensatz zum Verhalten seiner Frau Anna. Früher zogen sie immer an einem Strang, nun entfernen sie sich zunehmend voneinander. Sie werden sich fremd und als Rob nicht mehr zusehen will, wie sein Sohn stirbt, überschreitet er eine unausgesprochene Grenze, die alles verändert. Wie hat es mir gefallen? Hier möchte ich mich ganz herzlich beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Nachdem ich eine Mail bekommen habe, musste ich mich melden, denn ich wollte wissen, was passiert. Ich rate allen die Geschichte nicht ohne Taschentücher zu lesen, denn einige Mal musste ich ein paar Tränen abwischen. Geschrieben ist das Buch aus Robs Sicht. Ihn begleiten wir durch wundervolle wie auch schlimmste Zeiten. Er erzählt, wie er Anna kennenlernte. Wie schnell sie sich verliebten, trotz ihrer unterschiedlichen Art. Anna ist eher zurückhaltend und rational veranlagt. Rob dagegen lebt gerne seine Träume, versucht sie unter allen Umständen wahr werden zu lassen. Sie ergeben ein schönes Paar, das sich ergänzt und somit zu einem neuen Ganzen werden. Das Familienleben ändert sich als Jack geboren wird. Die Zeit, die Rob mit seinem Sohn und seiner Frau verbringt, ist so gefühlvoll beschrieben. Jack hat die analytischen Eigenschaften seiner Mutter geerbt, aber auch das Staunen und Träumen seines Vaters. Mit dem Wissen, was folgen wird, sind diese Seiten bittersüß. Die Zeit nach der Diagnose ist eine schmerzvolle Reise, voller Unglauben, Zorn, Wut und Trauer. Niemals sollten Eltern mit solcher ein Situation konfrontiert werden. Der Tot eines Kindes entspricht einfach nicht dem natürlichen Lebenslauf. Rob und Anna dabei zu beobachten, wie sie als Paar und jeder für sich mit diesem Hieb zurechtkommen, war unglaublich traurig. Ich möchte hier nur eines noch sagen. Die Geschichte wird mit Gefühlen und Emotionen überschwemmt, die jeder kennt. Aber Ende blieb ich nicht hoffnungslos zurück. Jeder muss seinen Weg finden, um mit dem Verlust eines geliebten Menschen, fertig zu werden.

Ein hoch emotionales Buch. Mehrere Tränen sind geflossen

Von: Samy Datum: 05. December 2018

Als ich das Buch angefragt habe und es dann bei mir war, hatte ich Angst das Buch zu lesen. Das Thema mit dem Krebs war einfach geradezu stark in meinem Leben vertreten. Als ich das Buch begann, war es für mich schon nach den ersten 100 Seiten emotional. Es war merkwürdig und trotzdem eine wunderschöne Geschichte. Doch Achtung, sie ist wirklich sehr traurig und für mich selbst brauchte ich sehr viele Taschentücher. Gefühle sind hier wirklich immer mal andere am Start. Das ganze Buch wird aus der Ich-Form von Robert erzählt, dies war für mich wirklich ein Kampf. Immer wieder kamen die Tränen und ich musste wirklich auch mal Pause machen. Ich hatte manchmal den Drang meinen Sohn einfach in den Arm zu nehmen und fest an mich zu drücken, was ich manchmal auch getan habe. An manchen Stellen war der Drang dann größer und ich habe es halt getan. Immer wenn ich weitergelesen habe war ich sofort wieder in der Gefühlswelt. War sofort wieder in der Geschichte drin und konnte ohne Probleme weiterlesen. Vom Schreibstil her ist es locker, einfach aber doch an den richtigen Stellen sehr tiefgründig. Ich dachte erst der Autor hätte selber so etwas erlebt, doch wer weiß ob es nicht im Bekanntenkreis oder sonst wo so was Ähnliches gab. Es war einfach klasse.

Unglaublich Herzbewegend

Von: Susi's Leseecke Datum: 04. December 2018

Und wieder ein Roman aus dem #BlanvaletVerlag der mich vollkommen mitgenommen hat.Zu Beginn dachte ich, oh man, ne das ist nix für mich, aber dann war ich schlagartig gefangen. Es hat mir während des Lesens mehr als einmal schier das Herz herausgerissen, ich habe geweint wie schon lange mehr, dafür bin ich dem Autor in diesem Fall echt dankbar, denn so konnte ich für mich ein Stück meiner Trauer endlich loslassen. Rob und Anna lernen sich während ihres Studiums kennen und lieben, ein echtes Traumpaar wenn man es so sehen will, sie heiraten. Ihr Glück wird gekrönt durch die Geburt von Jack, bis zu dem Tag an dem eine erschreckende Diagnose das pure Glück überschattet. Ich möchte hier gar nicht zu nah auf den Inhalt eingehen, es fällt mir so schon schwer, diese Rezension zu verfassen ohne gleich wieder in Tränen auszubrechen. Der Roman ist das Debüt des Autors, niemals hätte ich gedacht, das es zu meinem persönlichen Highlight 2018 wird. Sehr authentisch und absolut Emotional erzählt der Autor uns die Geschichte von Rob, Anna und Jack. Dieses Buch kann man nicht in Worte fassen, man muss es fühlen. Ich bin immer noch völlig überwältigt von der Geschichte und werde das Buch mit Sicherheit noch mehr als einmal lesen.

Sehr besonders, authentisch und vielschichtig ausgearbeitet

Von: Magische Momente Datum: 03. December 2018

Ehrlich gesagt bin ich auf dieses Buch nur durch Zufall aufmerksam geworden und war direkt neugierig, zumal es sich um eine äußerst schmerzhafte aber doch ernsthafte Thematik handelt. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise. Hierbei handelt es sich im das Debüt des Autors. Umso bewundernswerter , das er sich gerade für so eine Thematik entschieden hat. Er teilt das Buch in drei Teile auf , was wirklich auch sehr gut zum Ausdruck kommt. Besonders schön haben mir die kleinen Erinnerungen am Anfang der Kapitel gefallen. Es hat etwas sehr liebevolles und herzerwärmendes an sich. Sein Schreibstil ist sehr klar, direkt und schonungslos. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich auch nicht mehr aufhören. Es hatte mich gepackt. Robs Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Nicht zu Atem kommen lassen. Es lag ein Kloß in meinen Hals fest, den ich einfach nicht mehr loswurde. Die Geschichte hat mich in einen Strudel aus unendlichen Emotionen gezogen. Ich habe während des Lesens so unglaublich gelitten, gehofft und gebangt. Ich erlebte auch Momente des Glücks, die ein Lächeln auf mein Gesicht zauberten und ein Gefühl der Wärme entstehen ließen. Ich war so sehr bei Jack, Rob und Anna. Es ist schwierig womit sie sich konfrontiert sehen und dabei wird klar, das gerade Rob und Anna es niemals einfach hatten. Dadurch das man ausschließlich Robs Perspektive erfährt hat man das Gefühl, Anna wirke etwas kühl und unnahbar. Dem ist jedoch keineswegs so. Anna äußert sich nur anders. Ihr Denken ist klarer, realitätsnaher. Sie sieht die Dinge , wie sie wirklich sind. Für ihre Art mochte ich sie unglaublich gern. Auch wenn es manchmal schmerzhaft ist, holt sie Rob immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Rob und Anna kämpfen jeder auf seine eigene Art und Weise. Trauer, Wut, bedingungslose Liebe. Man spürt ihre Zerrissenheit, die Ausweglosigkeit ihres Schicksals und doch gibt es immer wieder Hoffnung. Man greift immer wieder danach. Es ist das, was am Leben hält. Sie sind überaus authentisch in ihrem Handeln und ihren Gefühlen. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und es auch nachvollziehen. Nur jemand der Verluste erleben musste, kann verstehen , was es tatsächlich bedeutet. Der allumfassende Schmerz der dich in Stücke reißt, die Trauer und Angst , die ein Stück von dir selbst mitnimmt. Man fragt nach dem Sinn des Lebens und versteht es einfach nicht. Doch manchmal gibt es vielleicht Hoffnung. Robs Weg ist steinig und doch konnte ich ihn so gut verstehen. Er macht wohl von allen die meiste Entwicklung durch. Weil man sie direkt miterlebt. Er wird Opfer seiner eigenen Dämonen und Ängste. Er kämpft , verliert sich und kämpft wieder. Ein Kreislauf der sich ständig wiederholt und ihm die Luft zum atmen nimmt. Leere, Einsamkeit, Wut und Verzweiflung. So viele Emotionen die ihn quasi in Stücke reißen. Eine Geschichte die so wichtig ist und vielen helfen kann. Denn der Autor beschönigt nichts. Er geht klar und direkt vor und zeigt dabei, wie die Welt zu solchen Menschen ist. Man empfindet Liebe, Hoffnung und Wut. Es brannte mir unter den Nägeln. Ich war fassungslos, wütend. Denn es wird klar wie verletzlich und angreifbar, man in solch einer Situation ist. Ebenso fand ich den medizinischen Aspekt sehr schön. Man bekommt einen kleinen Einblick und kann sich damit auch gut auseinandersetzen. Ein Geschichte die unglaublich zu Herzen geht und die man einfach fühlt. Sie brennt sich ein , als wäre da kein Platz mehr für anderes. Schlussendlich hat mich Luke Allnutt mit dieser unglaublich berührenden Geschichte bewegt, mitgerissen und absolut überzeugt. Eine Geschichte, die zwar nicht durch Wendungen hervorsticht, jedoch durch sein Einfühlungsvermögen und der Thematik völlig für sich einnimmt. Eine Geschichte, die aufzeigt, wie wichtig jeder Augenblick ist. Für mich ein ganz besonderes Werk. Fazit: “Der Himmel gehört uns” ist unglaublich berührend und emotional. Befasst sich mit einer äußerst schwierigen Thematik, die der Autor jedoch gekonnt und sehr einfühlsam umgesetzt hat. Ein Werk das ich jedem ans Herz legen möchte. Denn es ist mehr als Trauer, Wut und Angst. Hoffnung, Liebe und Glück. Es ist das Leben und zeigt Dinge, die so wichtig sind. Sehr besonders, authentisch und vielschichtig ausgearbeitet.

Der Himmel gehört uns, Luke Allnutt

Von: Seitensüchtig Datum: 29. November 2018

Bevor ihr anfangt zu lesen: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Der Schreibstil war gut. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in den Inhalt hineinzufinden, aber sobald die Geschichte von Anna und Rob anfing, hatte ich keine Probleme mehr. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Rob, also dem Vater, geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und man kann den Inhalt auch gut verstehen, obwohl der Autor ab und zu medizinische Wörter verwendet. Die Charaktere waren sehr authentisch beschrieben. Jack, der Sohn der erkrankt, habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Er hat so eine tolle und liebe Art an sich, das man gar anders kann, als ihn zu mögen. Auch Rob und Anna mochte ich. Rob ist ein toller Vater der seinen Sohn auf keinen Fall aufgeben möchte, auch als ihm leider nichts anderes mehr übrig bleibt. Anna geht mit der Sache souveräner um und akzeptiert es nach einer Weile. Insgesamt geben die beiden ein schönes Paar ab. Die Emotionen die, die Charaktere empfunden haben, wurden in diesem Buch auch sehr realistisch beschrieben, sodass ich beim lesen oft Gänsehaut bekommen habe. Die Handlung ist unbeschreiblich emotional. Öfters hatte ich während des Lesens Gänsehaut und musste nach einem Taschentuch greifen. Die Geschichte ist sehr realistisch, dadurch kann man sich gut in die Handlung und die Charaktere hineinversetzen. Von Hoffnung, Liebe, Familie, Trauer und Wut ist alles dabei. Diese tragische Geschichte hat mich beeindruckt. Eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte ging mir sehr zu Herzen ohne kitschig und sentimental zu sein. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sehr berührend

Von: Nadine Dietz Datum: 19. November 2018

Dieser Roman verspricht schon durch das romantische Cover, einen sehr emotionalen Roman zu beinhalten. Und so ist es auch. Es ist eine wahre Achterbahn der Gefühle. Die Schreibweise ist sehr flüssig und aus der Sicht von Rob erzählt. Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt und mir fiel es leicht, mich in Anna und Rob einzufühlen. Es ist schwer vorstellbar, welches Schicksal der Familie auferlegt wurde und es ist ratsam Taschentücher bereitlegen. Ich konnte den Roman zeitweise nicht aus der Hand legen und fand nach einer Lesepause problemlos wieder hinein. Die Kapitel haben eine angenehme Länge; Fazit: Diese tragische Geschichte, die die eigenen Probleme schrumpfen lässt, hat mich beeindruckt und ich vergebe 4/5 🌟 und eine Leseempfehlung

Ein erschütterndes Schicksal

Von: Ulrike Frey Datum: 31. October 2018

Es gibt Menschen, die haben das Glück und finden die einzige Person, die zu ihnen passt. So ergeht es Rob, er findet seine große Liebe Anna während des Studiums. Sie heiraten. Die beiden können unterschiedlicher nicht sein. Anna möchte alles geordnet und geplant haben, so auch in ihrem Beruf, sie ist nach dem Studium Wirtschaftsprüferin. Rob dagegen ist ein typischer Nerd (Computerfreak), der seine Träume für seine Programme noch ausleben muss. Doch auch er hat beruflich ganz großes Glück. Alles scheint vollkommen. Anna und Rob sind nicht nur ein glückliches Ehepaar, sie sind auch die besten Freunde. Sie gehen durch dick und dünn, und ihre Liebe wird belohnt. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf. Erst dachte ich, ich werde jetzt eine zweite "Lovestory" lesen, doch weit gefehlt! Als Leser geht man durch ein Wechselbad der Gefühle. Ich möchte NIEMALS mit den beiden tauschen müssen! Dieses Buch ist unbeschreiblich emotional aus der Sicht Robs in der Ich-Form geschrieben. Es lässt sich wunderbar lesen und man kann sich sehr gut in alles hineinversetzen. Die Handlung verlässt einen nicht, wenn man das Buch einmal aus der Hand legt. So ging es mir, ich nahm die Handlung mit in den nächsten Tag und konnte nicht erwarten, weiter zu lesen. Es ist kaum vorstellbar, dass der Autor nicht alles genau so erlebt hat. Luke Allnutt, gebürtiger Brite, lebt in Prag. Er hat ein hervorragendes Buch geschrieben und ich war sehr froh zu lesen, dass mit ihm und seiner Familie aktuell alles in Ordnung ist. Er bekommt vom mir die Höchstpunktzahl. Das Buch erscheint im Verlag blanvalt, z.Z. broschiert und als e-Book. Es wurde übersetzt von Veronika Dünninger.

Emotional und tiefgründig

Von: Libertynyc Datum: 16. December 2018

Ein sehr emotional bewegende Geschichte, bei der es nicht nur um die Krankheit des Kindes, sondern auch um die Eltern geht. Ich finde der Autor hat hier sehr intensiv die Gefühlswelt der Eltern beschrieben, wie jeder unterschiedlich mit der Situation umgeht. Auch sieht man wie sich die beiden dadurch entzweien. Für mich ein sehr authentischer tiefbewegender Roman, der sich ganz toll liest.

Seit langem ein Buch was mich zu Tränen gerührt hat

Von: Marga Datum: 10. December 2018

Es hat ein paar Tage gedauert bis ich das Buch "verdaut" habe und somit eine Rezension schreiben kann. Nach den ersten 30 Seiten dachte ich zuerst das Buch würde mir nicht gefallen, da mich die Geschichte nicht mitreißen konnte - das änderte sich jedoch schlagartig. Besonders als Mutter kann man sowohl das Verhalten des Vaters als auch das der Mutter nachvollziehen und ist somit hin und her gerissen auf welchen Seite man sich stellen möchte. Die Geschichte beschreibt meiner Meinung nach sehr gut das es kein Richtig und Falsch in solchen Situationen gibt und wie unterschiedlich Eltern reagieren können. Außerdem zeigt es einem auf das man sich Glücklich schätzen sollte, wenn man ein gesundes Kind hat, da dies nicht selbstverständlich ist. Mich konnte das Buch absolut begeistern und ich habe so einige Tränen vergossen beim Lesen.

Traurig und schön

Von: anknau Datum: 25. November 2018

Die Geschichte des Romanes "Der Himmel gehört uns" ist unwahrscheinlich traurig, aber dennoch schön. Es wird sehr eindrucksvoll die dramatische Geschichte einer kleinen Familie erzählt, deren Sohn unheilbar krank ist und wie die Eltern mit diesem furchtbaren Schicksal umgehen. Eindrucksvolle Charaktere, sehr intensiv geschrieben. Ein Roman, den man so schnell nicht wieder vergisst.

Von Superhelden, Hochhäusern und dem kindlichen Blick auf die Welt

Von: Viktoria Keck Datum: 18. November 2018

„Der Himmel gehört uns“, so sieht es Rob Coates. Ihm, seiner Frau Anna und dem gemeinsamen Sohn Jack. Das Glück der kleinen Familie scheint perfekt bis zu dem Tag als der fünfjährige Jack mit einem unheilbaren Hirntumor diagnostiziert wird. Anna und Rob nehmen in dieser schweren Zeit jeweils ihren ganz eigenen Weg und entfernen sich so immer weiter voneinander. Können sie sich und ihre Liebe trotz dieser Tragödie am Ende wiederfinden? Durch das im Klapptext vorweggenommene Ende stehen vor allem die Beziehungen der Charaktere zueinander im Mittelpunkt. Dabei könnten die zentralen Figuren Rob und Anna nicht unterschiedlicher sein. Während Rob, der Informatiker, unerwartet emotional agiert, entspricht Anna in vielerlei Hinsicht dem Stereotyp einer Buchhalterin: überaus organisiert, teilweise gefühlskalt und rational. Ergänzt wird die Familie durch den Sohn Jack, der stellenweise jedoch nicht wie ein fünfjähriger wirkt, sondern deutlich älter. Als Nebencharaktere begegnen noch Lola, die alternative, leicht verrückte beste Freundin von Anna, Scott, der beste Freund und Geschäftspartner von Rob, der chronisch pleite ist und besonders durch seine wechselnden Frauenbekanntschaften auffällt, die überaus religiösen Eltern auf Annas Seite und der alleinerziehende, gutmütige Vater von Rob. Fast alle Protagonisten sind leider äußerst stereotypisch und einseitig gezeichnet, was stellenweise verhindert, dass man als Leser eine wirkliche Verbindung aufbauen kann. Einzig in den kindlichen Dialogen zwischen Rob und Jack wird eine besondere Beziehung zwischen Vater und Sohn spürbar. Dadurch gelingt es Allnutt in diesen Augenblicken doch so etwas wie eine Hoffnung zu wecken, dass irgendwie, irgendwann noch ein Wunder geschieht. Durch Luke Allnutts flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch allerdings gut lesen. Einzig die zahlreichen Handlungssprünge, die wohl stilistisch Robs Zustand nach Jacks Tod geschuldet sein sollen, lassen einen als Leser einige Male wundern, ob man nicht gerade eine Seite überlesen hat. Alles in allem fehlt das wirklich Besondere am Buch jedoch. Auch die kurzen emotionalen Momente zwischen Vater und Sohn können diesen Mangel nicht ausgleichen. Die Traurigkeit des Buches lebt nicht von den Charakteren und ihren unvergleichlichen Beziehungen zueinander oder von einer überraschenden Storyline, sondern primär von der niederschmetternden Ungerechtigkeit, dass ein fünfjähriger, kleiner Junge unheilbar krank ist.

Tolles Buch

Von: Su Datum: 17. November 2018

Ich bin nicht der typische Rezession-Schreiber, ich gliedere nichts oder erzähle/schreibe worum es geht, da es viele machen. Nun zu dem Buch: Ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, aber ich bin auch nicht der Mensch der so schnell aufgibt. Nachdem ich das Buch 3x von vorne gestartet habe, habe ich einen Weg in die Geschichte gefunden. Ist der Weg gefunden, ist die Geschichte super geschrieben, man liest und fühlt mit den Protagonisten, man fühlt alle Emotionen. Der Autor hat alles sehr gut beschrieben, hat sich erkundigt und die Details bei manchen Szenen gut ausgearbeitet. Schön ist auch, dass der Autor in der heutigen Zeit schreibt und auch einen Einblick verschafft, wie schnell-lebig heut zu Tage alles ist. Und wie verknüpft wir doch heute sind. Also, wer gerne zeitgemäße Bücher liest und gerne mit den Protagonisten mitfühlt, ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Liebe Grüße Su (bitte nicht genau auf die Rechtschreibung achten)

Der HImmel gehört uns

Von: sissi Datum: 11. November 2018

Der Roman "Der Himmelgehört uns" von Luke Allnutt eignet sich perfekt, als Lektüre in der Weihnachtszeit, wenn es draußen stürmt und schneit und man sich im warmen Wohnzimmer einnistet. Der Roman behandelt ein sehr schwieriges Thema ...was tun wen das eigene Kind Krebs hat? Man kann gar nicht anders, als in das Buch und die Geschichte einzutauchen. Wer Romane mit sehr persönlichen Themen liebt und nichts gegen ein eher kürzeres Lesevergnügen ca.350 Seiten, hat und es sich gerne mit einer Tasse Tee auf der Couch bequem macht....ist hier genau richtig

Schicksal

Von: Bine Datum: 11. November 2018

Ein berührendes Buch über eine große Liebe die daran zu zerbrechen droht das der kleine Sohn an Krebs erkrankt, es zeigt aber auch das es im Leben Dinge zu bewältigen gibt die so schrecklich sie auch sind uns auf eine gewisse Art und Weise stärker machen

Sehr berührend

Von: UA Datum: 08. November 2018

Von Anbeginn an, nämlich mit den sehr persönlichen Erläuterungen des Autors, geht einem diese Geschichte zu Herzen. Er selbst wollte nämlich mit dem Schreiben mit seiner eigenen Krebserkrankung zurechtkommen. In der Geschichte selbst geht es um Rob und Anna sowie den gemeinsamen Sohn Jack. Sie sind glücklich, bis bei Jack eine furchtbare Krankheit diagnostiziert wird. Rob sucht verzweifelt nach einer erfolgreichen Behandlungsmöglichkeit und ist selbst zu Einschränkungen seiner eigenen Lebensqualität bereit. Was das Buch so besonders macht, ist die gewählte Perspektive. Rob ist der Erzähler, wodurch die besondere Beziehung zwischen Vater und Sohn in den Fokus gerückt wird. Der Leser durchlebt ebenso wie die Romanfiguren ein Wechselbad der Gefühle, indem Rob am Anfang alles und am Ende nichts mehr hat. Dazwischen ist die Geschichte witzig und hoffnungsvoll.

Ein ergreifendes Schicksal

Von: Anco Datum: 04. November 2018

In diesem Buch sieht man, dass das Schicksal es nicht mit jedem gut meint. Von jetzt auf gleich kann das glückliche Leben zu einem Scherbenhaufen werden. Man ist machtlos und fühlt sich allein. Es ist eine unbeschreiblich emotionale Geschichte. Mir kamen an mehreren Stellen die Tränen. Ich fühlte mit und möchte niemals in diese Situation gelangen. Es ist in der Ich- Form ( aus der Sicht von Rob ) sehr fesselnd geschrieben. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Mich hat es tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Von mir bekommt es die Höchstnote. Es ist sehr ergreifend und einfach lesenswert.

Herzensbuch

Von: Dorette Datum: 04. November 2018

Ein Buch, was man am liebsten in einem Stück lesen möchte. Ein sehr bewegendes und emotionales Thema, nicht unbedingt leichte Kost.

hinreißend und absolut berührend- Vorsicht Spoiler

Von: LolaMontez Datum: 02. November 2018

Wie würdest du dich verhalten wenn das einzige was du wirklich liebst zu verschwinden droht? Ein junges Paar, der Mann Träumer, die Mutter Realistin, was scheinbar alles hat um glücklich zu sein, ereilt ein furchtbarer Schicksalsschlag. Ihr kleiner Sohn, ein Strahlemann erkrankt an einer unheilbaren Krebsart. Zu Beginn des Romans berichtet der Vater Rob von seinem Leben nach Jacks Tod. Das Ende ist also vorprogrammiert. Im weiteren Verlauf wird das Leben von Anna und Rob erzählt und wie Jack ihr Leben bereichert hat, wie die Krankheit diagnostiziert und dagegen angekämpft wurde. Luke Allnut schafft es perfekt, den Leser in die Gefühlswelt von Rob mitzunehmen. Obwohl man gewiss ist, dass Jack nicht überleben wird, kann man die Hoffnung, die Rob bei jeder neuen Behandlungsmethode hat, nachvollziehen und versteht auch seine verzweifelte Suche nach alternativen Heilmethoden, als selbst die Ärzte keine Hoffnung mehr sehen. Auch Anna leidet stark unter dem drohenden Verlust, doch geht sie ganz anders damit um. Sie blickt der Realität ins Auge und möchte die letzte Zeit mit ihrem geliebten Sohn genießen. Auf Grund dieser unterschiedlichen Verarbeitungsweisen ist es beinahe logische Konsequenz, dass sich die Beziehung zwischen Anna und Rob mit Jacks Gesundheitszustand verschlechtert. Der dritte Teil des Buches lässt die Taschentuchbox abermals zum Einsatz kommen. Er beschreibt das Leben nach Jack und wie speziell Rob seine Trauer verarbeitet, abstürzt und sich neue Projekte sucht um sich abzulenken. Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen! Man wird selbst zu diesem liebenden Vater, der alles tut um seinen Sohn zu retten, der seine große Liebe vergisst und sich seine ganze Welt nur noch um den Krebs dreht. Es gab keine langweilige Seite und die Tränen fließen an zumeist völlig unerwarteten Stellen. Ich denke, speziell für Mütter und Väter braucht es ein paar mehr Taschentücher.

Schöner Roman

Von: Nina Datum: 01. November 2018

"Der Himmel gehört uns" ist ein Roman von Luke Allnutt und ist 2018 im blanvalet Verlag erschienen. Rob Coates scheint alles zu haben. Seine große Liebe und Ehefrau Anna und ihren gemeinsamen Sohn Jack. Doch schon bald hat die Familie mit einer unfassbaren Diagnose zu kämpfen. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, die die Familie auf eine harte Probe stellt. Der Roman beginnt etwas abrupt. In den ersten Kapiteln ist es nicht ganz einfach nachzuvollziehen, ob die Handlung in der Gegenwart spielt oder ein Rückblick des Protagonisten darstellt. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden sind, liest sich das Buch jedoch sehr flüssig. Luke Allnutt schafft es den Leser an das Buch zu fesseln, da das Buch immer wieder neue Wendungen aufweist. Außerdem versteht der Autor sehr gut den inneren Kampf von Rob darzustellen. Seine Emotionen werden lebensnah und für den Leser nachvollziehbar dargebracht. Dank der guten Erzählweise hat man das Gefühl in England zu sein. Man konnte sich die kleine Familie genau vorstellen. Spätestens ab der Mitte der Erzählung wird einem jedoch klar, dass es kein Happy End geben wird, doch Luke Allnutt findet trotzdem den passenden Schluss. Ein Buch das einen zum Nachdenken anregt. Nicht nur im Hinblick auf den Tod, sondern auch auf den Zusammenhalt einer Familie.

Wahrheitsgetreu und mit echten Gefühlen

Von: Michellschen Datum: 01. November 2018

Dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Ich lese gerne Liebesromane, aber wenn es dann zuu rüselig und schnulzig wird bin ich raus. Dieses Buch hat den Nagel eigentlich auf den Kopf getroffe. Echte Probleme, Ängste und Sorgen wurden selten so klar dargestellt ohne das man etwas übertreiben muss. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem Empfehlen <3

Ein ergreifendes Buch über Verletzlichkeit

Von: Gloria P. Datum: 24. October 2018

„Der Himmel gehört uns“ hat meine Erwartungen weit übertroffen. Die Geschichte ist so gefühlvoll und authentisch geschrieben, dass man einfach ganz schnell mittendrin ist. Man glaubt dem Erzähler, dem Vater, seine Gefühle, Schmerz, Verzweiflung und seine Liebe - nicht nur zu seinem Sohn. Trotz des furchtbaren Schicksals der Familie gibt es so viele schöne, ergreifende Momente. Mir hat es auch gut gefallen, dass die Rollen von Vater und Mutter nich so typisch sind, die Charaktere sind wirklich interessant. Und der kleine Jack ist einfach klasse, wie Kinder eben so sind. Ein ehrliches Buch. Also auf jeden Fall lesenswert!