Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Die Welt von morgen

Die Fotografin - Die Welt von morgen Blick ins Buch

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Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen – Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor …

Der dritte Band der Bestsellersaga um Fotografin Mimi Reventlow!

Wundervolle Fortsetzung der Geschichte um Mimi Renventlow

Von: HEIDIZ Datum: 28. June 2020

... und hat mich im Band drei der Reihe ebenso gefesselt, wie in den beiden Vorgängerromanen. Die Wanderfotografin hat es nicht leicht, die Menschen beginnen, selbst zu fotografieren, man benötigt nicht wegen jeder Aufnahme eine Fotografin und so wird es immer schwieriger für Mimi, Arbeit zu bekommen und Gastanstellung bei Fotografen vor Ort. Mimi reist mit Anton, dem Sohn des Gastwirts durch die Lande, dieser ist ein sehr gewitzer Bursche, hat das Geschäftliche im Blut, verkauft auf Märkten und macht gute Geschäfte im Gegensatz zu Mimi. Es passiert immer wieder etwas, auch wird Bernadette thematisiert und ihre neue Liebe, die .... - nein, das verrate ich euch nicht, lest selbst ... Dann ist da noch die Geschichte um Antons Freund aus Jugendtagen, der Künstler, der sich schon einen Namen gemacht hat - seinen Förderer lernen wir kennen und dass er es auch nicht leicht hat lesen wir ebenso - wie von Corinne, die neu hinzukommt zu den Charakteren .... Was es mit ihr auf sich hat verrate ich nicht. Alles ist perfekt konstruiert, es gibt einen großen Wandel in der Geschichte und im Leben von Mimi und Anton, aber kann das alles so gut gehen, wie es den Anschein hat ??? Die Historie spielt eine große Rolle und man erfährt von der Schafwirtschaft und natürlich von der Entwicklung der Fotografie und lernt die Figuren wieder weiter kennen. Sehr einfühlsam, spannend, fesselnd und kurweilig geschrieben, man fühlt sich gleich wieder wohl im Buch und in der Geschichte und kann mit den Charakteren fühlen. Bin schon gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Sie endet jedenfalls extrem nervenaufreibend und spannend - man möchte unbedingt wissen, was nun weiter passiert ..... mehr kann ich nicht verraten, um die Spannung nicht vorwegzunehmen.

Mimis und Antons Zukunft

Von: claire_silver Datum: 21. June 2020

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow und Anton Schaufeler haben Laichingen nach dem Tod von Mimis Onkel Josef verlassen. Während Anton gelegentlich in Wirtshäusern arbeitet, geht Mimi ihrer Berufung als Wanderfotografin nach und versucht in einigen Städten Fuß zu fassen. Doch da viele Menschen inzwischen selbst eine Kamera besitzen und selbst Fotografien entwickeln, beanspruchen sie nicht mehr die Hilfe von Fotografen und so wird es für Mimi immer schwieriger an Aufträge zu gelangen. Doch Anton unterstützt sie mit seinen Ideen, indem er ihre Fotografien auf dem Markt verkauft und so auf ihre Arbeit aufmerksam macht. Doch das ändert nichts an den spärlichen Aufträgen, die Mimi in letzter Zeit bekommt und mit denen sie sich kaum noch über Wasser halten kann. Als Mimi dann eines Tages die Einladung zu der Hochzeit ihrer Bekannten Bernadette Furtwängler und damit einen Auftrag erhält, macht sie sich gemeinsam mit Anton auf dem Weg. Doch dann kommt alles ganz anders… „Die Fotografin – Die Welt von morgen“ ist der dritte Teil der historischen Saga um die Wanderfotografin Mimi Reventlow. Sowohl die Vorgänger als auch dieser Band boten eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die sich um den Hauptcharakter Mimi Reventlow dreht. Im Buch wirkt Mimi als eine sehr freundliche, selbstbewusste und mutige Frau. In schwierigen Situationen versucht sie immer das Positive zu sehen. Auch Anton fand ich sehr sympathisch, da er mit seiner humorvollen und motivierten Art, seine Mitmenschen begeistern konnte. Ebenfalls werden in der Handlung auch Nebencharaktere wie Alexander und einige andere Figuren näher erläutert. Jeder Charakter ist individuell gestaltet und wirkt sehr authentisch, daher konnte man sich gut in deren Rollen versetzen. Weiterhin haben mich nicht nur die Figuren, sondern auch der mitreißende Schreibstil von Petra Durst-Benning begeistert. Durch ihre sehr bildhafte Erzählweise und geschichtlichen Details konnte ich mich sehr gut in diese Zeit hineinversetzen. Im Roman wurde deutlich, dass Frauen auch mit einer besonderen Gabe ihren Lebensunterhalt nur schwer bestreiten konnten. Das immer noch das klassische Rollenbild der Frau am Herd in den Köpfen der Menschen existiert. Berufstätige und selbstständige Frauen wurden in dieser Zeit nicht angesehen und auch das hat man durch Mimis Geschichte sehr gespürt. Der dritte Band „Die Fotografin – Die Welt von morgen“ hat mir wie die vorherigen Teile sehr gut gefallen. Ich fand diesen Roman sehr unterhaltsam, spannend und berührend, sodass ich ihn kaum aus den Händen legen konnte. Eine großartige Handlung, die mich mit einem geschichtlichen Hintergrund überzeugt hat. Aufgrund des spannenden Cliffhangers bin ich auch schon auf den nächsten Teil der Reihe gespannt.

Zeit der Veränderungen

Von: Ira Datum: 21. June 2020

Rezension zum 3. Buch von Petra Durst-Benning „Die Fotografin – Die Welt von morgen“ Die Schriftstellerin Petra Durst-Benning hat das 3.Buch der Saga „Die Fotografin“ geschrieben. Der Roman wurde im Verlag blanvalet im Jahr 2020 veröffentlicht. Die Bestseller-Autorin stellt auch in diesem Buch vielschichtige Charaktere her. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich die Wanderfotografin Mimi Reventlow. Mimi ist eine starke Frau, die sich immer neuen Herausforderungen stellt. Die Handlung spielt im Jahr 1912. In diesem Lebensabschnitt reist sie durch das Land von Ort zu Ort. Sie wird begleitet von Anton Schaufler, dem Gastwirtssohn aus Laichingen. Mimi macht kunstvolle Fotografien und will dadurch, wie sie sagt „den Leuten Schönheit schenken“. Anton handelt mit Postkarten auf den Märkten. Zeitweise spielt die Handlung in Berlin, wo es ziemlich turbulent zugeht. Mimi lernt in Berlin die Geschäftsleute Neumann kennen und macht für sie Fotos für einen Versandkatalog „Fahrrad in der Freizeitgestaltung“. Obwohl der Katalog großen Erfolg hat, wird es für die Fotografin immer schwieriger, neue Aufträge zu bekommen, denn es gibt so viele technische Neuerungen und viele Kamerabesitzer „knipsen“ selbst. Die Ereignisse entwickeln sich so, dass zum Hauptschauplatz der Handlung nach Berlin wieder die Schwäbische Alb wird. Mimi rappelt sich wie schon so oft wieder auf. Ganz unerwartet und spontan kaufen Mimi und ihr Geschäftspartner Anton in der Stadt Münsingen eine Druckerei und retten somit die Arbeiter vor der Kündigung. Petra Durst-Benning beschreibt die Schwäbische Alb und die Leute, die da wohnen, sehr liebevoll. Meiner Meinung nach hätte man aber weniger Platz der Beschreibung von Schafzucht einräumen sollen. Mit Wärme und Sympathie gestaltet die Autorin die Dialoge zwischen Mimi und den anderen handelnden Personen, wie z. B. der Mutter von Mimi, Anton, Bernadette, Corinne. Es ist keine anstrengende Literatur, der Schreibstil ist locker. Ich bin gespannt, wie es Mimi und andern weitergeht. Ich bin auch gespannt, wie sich die Freundschaft zwischen Anton und dem jungen talentierten Maler Alexander Schubert entwickelt. Das 4.Buch der Saga soll ja im Herbst dieses Jahres erscheinen. Das Buch ist gut geschrieben und absolut lesenswert.

Neue Wege für Mimi

Von: nirak Datum: 07. June 2020

Mimi Reventlow und Anton haben beschlossen, gemeinsam Laichingen zu verlassen und auf Wanderschaft zu gehen. Das Leben der beiden ist nicht gerade einfach und die Aufträge für Mimi werden weniger, als sie schließlich im lebhaften Berlin landen. Anton kann hier schnell Arbeit finden und fühlt sich wohl, doch für Mimi wird es nicht leichter. Sie muss erkennen, dass sie ihr Leben ändern muss, will sie selbstständig bleiben. Eine erneute Reise und die Begegnung mit alten Bekannten bringen die Fotografin schließlich ihrer Zukunft näher und neue Wege tun sich auf. „Die Welt von Morgen“ ist bereits der dritte Band der Reihe um die Fotografin Mimi Reventlow. Man sollte die Bücher auch der Reihe nach lesen, da die Handlungen aufeinander aufbauen und sich fortsetzten. Es gibt zwar immer mal wieder kleine Rückblenden, die durchaus dafür sorgen, dass man die Bücher auch einzeln lesen kann, aber im Zusammenhang sind sie dann doch schöner zu lesen. In diesem Teil nun findet Mimi ihre Welt von Morgen. Sie muss erkennen, dass ihre Zeit als Wanderfotografin vorbei ist. Die Konkurrenz wird einfach zu groß. Die Technik macht rasende Fortschritte und schon jetzt können viele Menschen selbst fotografieren und brauchen keinen Fotografen dazu. Für Mimi bedeutet das natürlich kein Einkommen mehr. Da sie aber keine Frau ist, die so leicht aufgibt, findet sie andere Wege. Sie ergreift ihre Chancen gemeinsam mit Anton und suchen sich ein neues Betätigungsfeld. Eigentlich ist der Weg sogar logisch, denn sie gehen. Petra Durst-Benning erzählt aber nicht nur aus dem Leben von Mimi, sondern auch von den Menschen die den Weg der Fotografin kreuzen. Im zweiten Band war es die Leinenweberei in Laichingen, die man kennenlernen durfte. In diesem Teil ist es die Schafzucht, die einen großen Teil der Handlung einnimmt. Wieder ist es die Schwäbische Alb, die als Handlungsort dient. Mir hat dieser Erzählstrang um die Schafzüchterin Bernadette gut gefallen, auch wenn die Geschichte selbst schon vorhersehbar war. Aber die Charaktere sind so liebevoll gestaltet worden, dass es einfach Spaß macht von ihnen zu lesen. Auch erfährt man immer wieder, wie es anderen Protagonisten ergangen ist, die Mimi und Anton wichtig sind. In diesem Teil ist es aber hauptsächlich Bernadette, von der erzählt wird. Die junge Frau führt einen Schäferreibetrieb und träumt von der großen Liebe. Sie und Mimi haben sich vor Jahren kennengelernt und sind nun Freundinnen geworden. Mir gefällt gerade gut, dass es immer wieder diese Rückblenden aus dem Leben von Mimi gibt, und sie Menschen aus ihrer Vergangenheit trifft. Bernadette ihr Leben wird hier weiter vertieft und mit dem Leben von Mimi verstrickt. Fazit: Mit ihrem leichten Erzählstil entführt Petra Durst-Benning ihre Leser wieder in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Erzählt davon, wie das Leben einer Wanderfotografin gewesen sein könnte. Gibt Einblicke in das Leben der Menschen vor allem auf der Schwäbischen Alb und erzählt ganz nebenbei eine entzückende Liebesgeschichte. Allerdings endet dieser Teil dann ziemlich abrupt mit einem Cliffhanger und lässt so einige Fragen offen. Gut, dass es nicht mehr lange dauert, bis Band 4 erscheint und die offen Fragen klären wird. Ich bin gespannt ob Mimi und Anton ihre Ziele erreichen werden und wie es mit ihnen und all den anderen weitergeht.

Mein Lesehighlight

Von: Die Bücherfreaks Datum: 02. June 2020

Die Fotografin gehört zu meinen liebsten Historischen Reihen und so musste ich natürlich auch Band 3 lesen. Wir begeben uns diesmal zusammen mit Mimi und Anton auf eine abenteuerliche Reise. Die Entwicklung von Anton finde ich sehr gut, aus einem jungen Burschen wurde ein junger Mann, welcher auf eigenen Beinen stehen kann. Aber auch Mimi macht eine Wandlung durch indem sie sich an Scheidewegen für einen Weg entscheiden muss. Spannend fand ich den Exkurs in die Schafzucht. Auf ihrer Reise lernen wir viele neue Charaktere kennen, manche davon finde ich interessanter als andere und würde auch gerne mehr über sie lesen. Das Ende mit dem Cliffhanger ist sehr fies und ich bin froh, dass ich bis Band 4 nicht lange warten muss.

Eine spannende Saga

Von: The Reading World Datum: 23. May 2020

Warum wollte ich es lesen? Band 1 fand ich unglaublich mitreißend. Mit Band 2 hatte ich leider meine Probleme. Aber nichtsdestotrotz wollte ich wissen wie es weitergeht und dem nächsten Band noch eine Chance geben. Wie war es? Cover: Die Cover passen perfekt zueinander und ergänzen sich hervorragend. Auch hier wurde die Protagonistin Mimi wieder schön in Szene gesetzt. Die Story: Da der Klappentext schon sehr ausführlich ist, werde ich nicht weiter auf die Handlung eingehen. Schreibstil: Der Schreibstil von Petra Durst-Benning kann mich jedes Mal auf neue mitreißen. Ich bin immer so vertieft in das Buch, dass ich gar nicht mitbekomme wie die Zeit verfliegt. Meine Meinung: Nach Band 2 war ich sehr skeptisch, ob ich die Reihe überhaupt weiterlesen möchte. Band 1 war ein super Start, aber für mich gab es bei Die Zeit der Entscheidung zu viele Schwächen. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Die Welt von morgen konnte mich wieder voll und ganz in ihren Bann ziehen. Nachdem Mimi ihr Leben in Laichingen hinter sich gelassen hat und lieber in die Großstadt möchte, musste sie feststellen, dass sich die Welt verändert hat. Fotografen haben es nicht mehr so leicht wie früher und müssen sich anpassen. Aber Mimi schreckt auch vor dieser Herausforderung nicht zurück. Zusammen mit Anton traut sie sich etwas vollkommen Neues. Mimi ist nicht nur eine unglaublich sympathische Protagonistin, sondern auch eine willensstarke Frau, die den Kampf nicht scheut. Sie ist zudem abenteuerlistig und hat trotzdem ihre Schwächen. Oft hat sie mit ihren Zweifeln zu kämpfen, aber das macht sie nur umso authentischer. Neben Mimi spielen auch Anton, Bernadette und Alexander eine wichtige Rolle. Einige Kapitel werden aus ihrer Perspektive erzählt. Das finde ich umso interessanter, da sie alle ein spannendes Leben führen und jeder mit seinen eigenen Problemen zu hadern hat. Es ist schön zu sehen, dass die Charaktere nicht einfach irgendwann verschwinden, sondern ein Teil der Geschichte bleiben. Zwar spielt die Fotografie wieder eine tragende Rolle, aber wir lernen in diesem Band mehr über die Bedeutung der Druckereien und welchen Einfluss die Werbung auf den Verkauf hat. Diese Verknüpfung der einzelnen Themen finde ich äußerst interessant. Zudem finde ich es immer bemerkenswert wie die Autorin die Landschaft, Städte und viele Details beschreibt. Ebenso bewegend ist die Atmosphäre, die sie rüberbringt. Da fiebere ich gleich mehr mit und kann mich noch besser in die Lage der einzelnen Charaktere versetzen. Abschließend: Die Fotografinnen-Saga von Petra Durst-Benning ist eine spannende Reihe mit der abenteuerlustigen Mimi, die als Wanderfotografin unterwegs ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt wie ihre Reise weitergeht.

Kommt mit auf die Schwäbische Alb

Von: get lucky Datum: 22. May 2020

Ihr Lieben, diese herrlichen Schaffotos sind vor ca. 1 1/2 Jahren in meinem Heimatdorf entstanden. Wer hätte gedacht, dass sie einmal so gut zu einer Buchrezension meiner Lieblingsautorin Petra Durst-Benning passen würden ?! Gerade habe ich den dritten Teil der Fotografin- "Die Welt von morgen" vollendet. Hach, so ein Wiedersehen mit Mimi Reventlow war einfach wundervoll ! Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen – Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor … Schon nach den ersten Seiten ist man wieder mitten drin im Geschehen, als hätte man Band 2 ersteben aus den Händen gelegt. Schauplatz ist dieses mal neben Berlin auch Münsingen. (Dort bin ich zur Schule gegangen.) Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wie gut die Autorin recherchiert, wie gut sie die Schwäbische Alb kennt, wie sie Erkenntnisse und Fakten in ihren Romanen verwebt und Lesegenuss pur bereitet! In Band zwei war es die Leinenweberei, in diesem geht es nun um die Schäferei. Mimi selbst ist eine so sympathische Frau, auch Anton mit seinem Elan habe ich ins Herz geschlossen. Dieses mal nahm der Band ein etwas abruptes Ende, doch es wird im September schon einen vierten Band geben, der Spannungsbogen bleibt also erhalten und ich bin in absoluter Vorfreude! Sind die Cover nicht traumhaft ?!!

Eine großartige Geschichte!

Von: Mareike Datum: 14. May 2020

Ich war sehr gespannt auf den 3.Band der Fotografinnen- Saga und ich wurde nicht enttäuscht, denn auch dieser Teil war fantastisch. Die Geschichte schließt unmittelbar an den 2. Band an und ich durfte Mimi Reventlow wieder auf ihren neuen Wegen begleiten. Sie hat Laichingen den Rücken gekehrt und ist nun wieder als Wanderfotografin unterwegs. Diesmal allerdings nicht alleine, sondern Anton Schaufler der Gastwirtssohn hat sich ihr im November 1911 angeschlossen und sich erlaubt, Mimi in den Schwarzwald zu begleiten. Im Hotel Tonihof, wo Mimi einen Auftrag von dem Hotelbesitzer Antonius Wimmer bekommen hat, sein Hotel, den neu eröffneten Skilift, sowie den Ort fotografisch in Szene zu setzten, darf Anton kellnern, was er dort mit großer Begeisterung tut. Er wird von seinem Chef gelobt und auch bei den Gästen ist er sehr beliebt. Ihm wurde sogar der Posten des Serveur Chefs angeboten, doch Anton will unbedingt mit Mimi nach Würzburg weiterreisen. Allerdings möchte er dann dort auch weiterhin sein eigenes Geld verdienen und so verkauft er als Händler auf den Märkten Postkarten, deren Motive Mimi fotografiert hat und mit denen Anton dann großen Erfolg hat. Doch Mimi muss sich bald etwas Neues einfallen lassen, denn viele Menschen haben sich nun schon selbst eine kleine Kamera gekauft und sind daher nicht mehr auf die Fotografen angewiesen. Aber was für Mimi immer schon das Wichtigste beim fotografieren war, sie wollte in ihren Fotografien das Wesen eines Menschen widerspiegeln, einen Blick in sein Inneres erhaschen und diesen dann umwandeln in Licht und Schatten. Denn das Fotografieren besitzt für sie eine ganz eigene Magie und all das möchte sie sich von niemandem nehmen lassen und daher gibt sie so schnell nicht auf. Für Mimi gab es in dieser Geschichte immer wieder Niederlagen, doch als sie dann mit Anton in Berlin ankommt und er aus dem Staunen in dieser großen Stadt nicht herauskommt, überlegen sie tatsächlich gemeinsam, dort sesshaft zu werden, da sich nämlich für beide ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Doch dann eines Tages führt ihr gemeinsamer Weg sie zurück auf die Schwäbische Alb nach Münsingen. Und was sie dort dann alles erleben, wie ihre weitere Zukunft aussieht, zu was sie sich entscheiden, das alles muss man natürlich selbst gelesen haben. Aber für mich war es auch großartig zu lesen, wie sich all die anderen Figuren weiterentwickelt haben , welche Schicksale sie erlebt haben und vor allem fand ich es schön, wieder allen in dieser Geschichte zu begegnen. Obwohl ich nun alle 3.Bände hintereinander weggelesen habe, muss ich jetzt leider bis September auf eine Fortsetzung warten. Dieser 3.Teil hier hat so spannend aufgehört, sodass ich es nun kaum erwarten kann, um zu erfahren wie Mimi Reventlows Leben und all der anderen Figuren weitergeht. Ein großes Lob an die Autorin, die mir mit dieser Geschichte wieder wundervolle Lesestunden beschert hat.

Mimis Weg in die Zukunft

Von: Martinas Buchwelten Datum: 14. May 2020

1911. Mimi hat Laichingen den Rücken gekehrt und geht wieder als Wanderfotografin auf Wanderschaft. Diesmal ist sie aber nicht alleine unterwegs, denn Anton Schaufeler hat sich ihr angeschlossen. Als Gastwirtssohn findet er schnell Arbeit, wenn Mimi ihre Aufträge abarbeitet. Doch die Zeiten haben sich geändert und immer mehr Menschen fotografieren selbst. Auch die Ateliers können sich kaum mehr einen Wanderfotografen leisten. Anton sprüht allerdings nur so vor Ideen und arbeitet als Händler auf Wochenmärkten. Es gelingt ihm mit Mimis Fotografien einen florierenden Postkartenhandel zu betreiben. Doch bald steht Mimi vor einer weiteren Entscheidung, denn das Geld reicht nicht aus. Was soll sie zukünftig machen, wenn der Beruf des Wanderfotografen ausstirbt? Auf ihrer Suche nach Arbeit landen die beiden in Berlin, wo Mimi für Kataloge und Plakate fotografiert und Anton in einer Bar aushilft. Alexander studiert noch immer Kunst in Stuttgart und wird von Mylo, einem seiner Professoren, gefördert. Mit seinem neuen Künstlernamen "Pion" (Pfau) wird Alexander langsam bekannt und gibt seine erste Vernissage.... Obwohl es etwas länger gedauert hat, bis wir wieder über Mimi Reventlow lesen durften, war ich sofort wieder in der Geschichte und durfte Mimi auf ihren Wegen folgen, die sie schlussendlich wieder auf die Schäbisch Alb führen. Doch bis es dahin kommt haben Anton und Mimi einige turbulente Monate hinter sich. Statt der Weberei widmet sich die Autorin diesmal der Schafzucht. Bernadette Furtwängler, die Mimi kurz in Band 1 kennengelernt hat und ihr auch in Band 2 über den Weg gelaufen ist, hat sich nach einer geplatzten Verlobung in Münsingen niedergelassen und die Schafzucht ihres Vaters übernommen. Doch ihr Herz schlägt nicht für die Tiere und um den Hof abzusichern, denkt sie an eine Vernunftehe mit Wolfram, einem Schäferkollegen. Was Mimi mit Bernadette zusammenführt, müsst ihr allerdings selbst lesen. Und was Mimi und Anton in Münsingen planen, ebenfalls.... Bernadette ist nicht die einzige Figur, die wir als Leserin derr Romane von Petra Durst-Bening wiedertreffen dürfen. Kurz trifft Mimi auf Clara, der Naturkosmetikerin vom Bodensee (aus "Bella Clara") und in Berlin hilft ihr Josefine, die wir aus "Solange die Welt noch schläft" kennen (mein Lieblingsbuch der Autorin!) an weitere Aufträge zu kommen. Ich liebe es altbekannte Figuren in einem Roman wiederzutreffen. Generell sind die Charaktere sehr liebevoll ausgearbeitet. Anton entwickelt sich vom "Lausbub", der nur Flausen im Kopf hat, zu einem engagierten jungen Mann, der das richtige Gespür für gute Geschäfte hat. Alexander wird zwar langsam berühmt, aber ist furchtbar einsam. Durch Mylo, den ich im letzten Band sehr sympathisch fand, der mir aber nun viel zu einnehmend wird, geht Alexander in eine Richtung, die mir nicht wirklich gefällt. Mimi ist die Einzige, die sich nicht wirklich weiter entwickelt, obwohl sie sich weiterhin nicht unterkriegen lässt. Sie überlässt jedoch die Führung Anton und kommt mir diesmal etwas zurückhaltender vor. Trotzdem wird das Thema der Gleichberechtigung wieder angesprochen und mit Mimi und ihren Unternehmer-Freundinnen erhält es auch ein Gesicht. Mit Bernadette wurde ich nicht ganz warm, aber sie hat ja noch im kommenden Band Chancen mein Herz doch noch zu erobern ;) Zum Ende hin gibt es wieder einen kleinen Cliffhanger, der die Spannung bis zum nächsten Band aufrecht hält. Am liebsten hätte ich gleich weitergelesen.... Schreibstil: Was soll ich noch zum Schreibstil der Autorin nach etwa 15 gelesenen Büchern von ihr sagen? Das sagt doch bereits alles, auch wenn mich nicht jedes Buch gleichermaßen fasziniert hat. Petra Durst-Benning gelingt es jedoch immer mich von der ersten Seite an zu fesseln und mich mit den Charakteren mitfiebern zu lassen, egal ob historisch oder in der Gegenwart. Fazit: Es war schön Mimi auf ihren weiteren Weg zu begleiten. Mir hat der dritte Teil der Reihe "Die Welt von morgen" wieder sehr gut gefallen und ich freue mich, dass es noch zwei weitere Bücher zur Reihe geben wird.

Mimi Reventlow wandert weiter

Von: Ulla Leuwer Datum: 12. May 2020

Meine Meinung: Die Autorin berichtet über sich, dass sie seit über zwanzig Jahren schreibt. Ich habe direkt mal nachgesehen, wann ich das erste Buch von ihr gelesen habe. Es muss die Glasbläserin gewesen sein. Das Buch ist vor einigen Jahren erschienen und hat mir sehr gut gefallen. Seitdem bin ich begeisterte Leserin der Bücher von Petra Durst-Benning. Hier möchte ich nun über das dritte Buch der Fotografin schreiben. Vorweg, ich empfehle wirklich allen, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Es macht einfach mehr Spaß. Ich habe es gemacht und kenne Mimi Reventlow inzwischen sehr gut. Ich begleite sie auf ihrem nicht immer einfachen Weg. Denn als Wanderfotografin erlebt sie hautnah die Entwicklung der Technik im Bereich Fotografie. Sie muss sich auch umstellen und neues einfallen lassen. Was sie dabei erlebt, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Natürlich erfahre ich auch Neuigkeiten über Personen, die ihr schon in den vorherigen Büchern begegnet sind. Aber am allermeisten freute ich mich, wieder etwas von Jo und Clara zu lesen. Sie sind die Hauptpersonen einer anderen interessanten Buchserie. Ich finde es nach wie vor toll, dass Petra Durst-Benning nicht einfach "nur" historische Bücher schreibt, sie wählt dabei überaus interessante Themen aus. Ob es nun radfahrende Frauen sind, Glasbläserinnen oder hier nun eine Wanderfotografin. Ich war wieder an das Buch gefesselt und habe verfolgt, was alle erleben. Einzig das Ende hat mir nicht gut gefallen. Ich war so schön im Lesefluss und huch, zu Ende? Nun, jetzt warte ich voller Spannung auf die Fortsetzung. Fazit: Die Bücher der Autorin machen mich süchtig. Ich warte immer sehnsüchtig auf das nächste Buch und diesmal bin ich ganz besonders gespannt. Denn das Ende kam zu plötzlich und am liebsten würde ich morgen weiterlesen. Auf jeden Fall gebe ich gerne für dieses Buch und den vorherigen eine Leseempfehlung.

Für Leser, die sich für Schäferei interessieren

Von: miss_lia48 Datum: 11. May 2020

INHALT: Mimi Reventlow hat nach dem Tod ihres geliebten Onkels das beschauliche Laichingen auf der Schwäbischen Alb verlassen und versucht nun wieder als Wanderfotografin Fuß zu fassen. Gemeinsam mit Anton reist sie durch das Land. Als Gastwirtsohn findet Anton Arbeit als Kellner. Doch Mimi muss feststellen, dass es für sie immer schwieriger wird, eine Anstellung zu finden. Die Leute in den Städten kaufen sich immer öfter eigene Kameras und benötigen die Dienste einer Fotografin kaum noch. Glücklicherweise kommen Mimi und Anton immer wieder neue Ideen und schließlich landen sie erneut auf der schwäbischen Alb. Dort trifft Mimi auch ihre alte Bekannte Bernadette, die eine Vernunftehe mit ihrem Arbeitskollegen Schäfer Wolfram eingehen möchte, aber eigentlich von der großen Liebe träumt... MEINUNG: Der dritte Band schließt direkt an den vorherigen Band an und es gibt anfangs immer wieder ein paar Wiederholungen, so dass man gut in das Buch hineinfindet. Erneut findet man in der Geschichte viel Frauenpower. Für viele Menschen der damaligen Zeit (1912) schien es immer noch unvorstellbar zu sein, dass Frauen sich selbständig machten. Und auch Anton geht mutig in die Welt hinaus. Wieder konnte mir die Autorin die Szenerie gut vor Augen führen, so dass ich eine Weile Mimi auf ihrem Weg sehr gerne begleitet habe. Auf diesen dritten Band der Reihe um die Fotografin Mimi Reventlow, hatte ich mich sehr gefreut. Da ich mich neben der Fotografie auch für viele weitere gestalterische Bereiche interessiere, habe ich die ersten beiden Bände als leichte Lektüre gerne gelesen, in der neben der Fotografie auch die Kunst, die Leinenweberei sowie die Stickerei eine große Rolle gespielt haben. Im dritten Band verfolgt man neben Mimis Arbeit als Fotografin auch wieder Alexanders Weg als angehender Künstler. Beides hat mir richtig gut gefallen und auch Anton hat die Geschichte durch seine Einfälle und Unterstützung sehr bereichert. Als weitere Thematik kam diesmal jedoch noch die Schäferei dazu. Ein Gebiet, welches mich leider weniger interessiert und das mir Petra-Durst-Benning, trotz ihrem bildlichen Schreibstil, einfach nicht schmackhaft machen konnte. Dadurch hat sich das Buch für mich recht häufig in die Länge gezogen. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier zu viel wollte und hätte mir einen thematischen Schwerpunkt auf der Fotografie gewünscht, den es für mich leider nicht gab. Zudem waren es für mich irgendwann zu viele Zufälle und zu viele vorhersehbare Situationen, von denen ich schließlich fast etwas genervt war. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mein zuvor gelesenes Buch vor Authentizität nur so gesprüht hat... FAZIT: Kurze Wiederholungen und der bildliche Schreibstil der Autorin haben es mir leicht gemacht, in die Geschichte zurückzufinden. Die Thematik rund um die Schäferei konnte jedoch bei mir leider kein Interesse wecken. Auch zu viele Zufälle und vorhersehbare Situationen bremsten mein Lesevergnügen. Daher 3/5 Sterne!

Aufbruch in die Welt von morgen

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 10. May 2020

Nachdem ihr Onkel gestorben ist hat Mimi Reventlow nicht mehr in Laichingen gehalten und ist wieder als Wanderfotografin unterwegs. Nur ab jetzt ist sie nicht mehr allein unterwegs, Anton der Gastwirtssohn hat sich ihr angeschlossen. Gemeinsam reisen sie durch Süddeutschland bis nach Berlin wo Anton beginnt einen gut gehenden Postkartenhandel aufzubauen. Als sie sich gerade dazu entschließen die Zukunft in die Hand zu nehmen, da trifft Mimi eine alte Bekannte wieder und Bernadette träumt von der großen Liebe. Beide Frauen wissen noch nichts das sie bald vor der größten Herausforderung ihres Lebens stehen. Dies ist schon der dritte Teil der Fotografinnen-Saga aus der Feder von Petra Durst-Benning. Bei dieser Reihe ist es auch zwingend notwendig sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man sonst manches nicht richtig verstehen und zuordnen kann. Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und so kam ich auch sehr gut voran, auch wenn meine Lesezeit gerade etwas begrenzt ist. Wie schon bei den anderen Teilen wird zwar der Großteil der Handlung aus der Sicht von Mimi erzählt, es gab da aber auch noch Anton und weitere fünf Handlungsstränge die mich ab und zu etwas verwirrt haben beim Lesen. Mimi ist wieder auf Reisen und ganz langsam kommt der Wandel der Zeit und Mimi muss sich überlegen was sie in Zukunft machen möchte. Anton weiß im Großen und Ganzen was er will, aber er ist dann doch recht flexibel wenn es sein muss da ihm das Reisen mit Mimi großen Spaß bereitet. Dem Handlungsverlauf konnte man auch bei fast 480 Seiten immer sehr gut folgen und so waren für mich auch die Entscheidungen die im Laufe der Zeit getroffen wurden immer sehr gut nachvollziehbar. Gut mit Bernadette hatte ich einige Probleme und ich muss gestehen, dass ich wohl auch in Zukunft nicht mehr mit ihr warm werde. Gut gefallen aht mir, dass der Spannungsbogen wirklich bis zum Schluss gespannt war wurde es nie langatmig oder gar langweilig beim Lesen, so konnte man sich immer überlegen wie es wohl weitergeht bzw. welche Entscheidungen getroffen werden können. Die Figuren des Romans empfand ich alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so konnte ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen. Mimi und auch Anton empfand ich nach wie vor sehr sympathisch, Alexander dagegen wurde je weiter ich im Roman vorankam immer unsympathischer. Obwohl ich die meisten Handlungsorte nur aus der heutigen Zeit kenne bzw. einiges nicht über deren Vergangenheit wusste, konnte ich mir alles allein durch die Beschreibungen problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen. Alles in allem hat mir der Roman bzw. der dritte Teil der Reihe wirklich sehr gut gefallen und da dieser Teil auch noch mit einem Cliffhanger endet kann ich es nun nicht mehr erwarten bis Teil vier im September 2020 erscheint. Sehr gerne vergebe ich für das Buch alle fünf Sterne.

Wunderbar mitreißende Lektüre

Von: Qultur-HH Datum: 10. May 2020

Nach Mimis Zwischenstopp in der Leinweberstadt Laichingen geht sie in „Die Fotografin. Die Welt von morgen“, dem dritten Band der Mimi-Reventlow-Saga, wieder ihrer eigentlichen Berufung nach: Sie reist als Wanderfotografin durch Deutschland. Diesmal begleitet sie jedoch Anton. Gemeinsam leben sie eine Weile im trubeligen Berlin der 1910er Jahre, doch für Mimi wird es immer schwieriger, eine Gastanstellung zu finden. Zunächst scheint Werbefotografie ein Weg aus der Misere zu sein, doch gemeinsam mit Anton wagt sie den Schritt ins Unternehmertum. Petra Durst-Benning schildert gewohnt mitreißend, mit welchen kleinen und großen Widrigkeiten Mimi zu kämpfen hat, wie sich immer wieder als starke Frau beweist und unermüdlich und unbeirrbar ihren Weg geht. Manche Figuren aus den ersten beiden Bänden tauchen auf, doch leider bleibt der Roman in vielen Begebenheiten an der Oberfläche. Kaum, dass die Handlung an Fahrt aufnimmt, ist das Buch auch schon zu Ende. Zum Glück kommt im September der vierte Teil der Fotografin-Saga heraus. Denn auch wenn „Die Welt von morgen“ nicht an die beiden Vorgänger-Romane heranreicht, ist es doch ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag (Petra Durst-Benning hat einen unvergleichlich guten und flüssigen Schreibstil!), bei dem man mitfiebert und manche Figuren einfach gernhaben muss.

Mein bisheriger Lieblingsteil der Saga

Von: Kathrin N. Datum: 09. May 2020

Weiter geht die Reise mit Mimi Reventlow, der Wanderfotografin, die sich jetzt wieder auf den Weg macht, nachdem sie im letzten Band eine Weile in Laichlingen sesshaft war. Nun wird sie begleitet von Anton, den Wirtssohn, der den Fängen seiner strengen Mutter entfliehen und seine eigenen Fähigkeiten auskundschaften möchte. Und die beiden sind ein gutes Team! Sie erobern ländlichere Städte, aber finden auch Freunde in Berlin. Sie merken, dass die Welt im Wandel ist und insbesondere Mimi beginnt an ihrem Lebensweg als Wanderfotografin zu zweifeln. Als Gegenpol ist der junge Anton der Motivator zu Mimi und das macht den dritten Band wirklich abwechslungsreich und lesenswert. Es passiert viel und dabei sind die einzelnen Geschichten so wunderbar anschaulich geschrieben, dass ich mich so manches Mal mittendrin gefühlt habe. Geschichtliche Fakten und Fiktion werden gekonnt miteinander verwoben und neue wie alte Figuren bilden immer wieder neue Erzählstränge. Da meint man, die Geschichte sei auserzählt... nein, der Autorin fällt immer wieder etwas Neues ein und es wirkt authentisch und passt tatsächlich in das große Ganze. Daher ist für mich Band 3 'Die Welt von morgen' der bislang beste Teil der Fotografin-Saga! Auch das Buchcover ist wieder schön gestaltet mit einem hohen Wiedererkennungswert. Allerdings könnte ich ehrlicherweise nicht sagen, welches Cover zu welchem Band gehört ;) Mir gefällt auch, wie Petra Durst-Benning sich in jedem Band einem wichtigen Thema der Schwäbischen Alb annimmt: mal die Weberei, dieses Mal die Schäferei und zum Ende hin wird auch das Druckgewerbe thematisiert. Hierbei hat sie zuvor schon „Spuren“ gestreut, die sie dann gekonnt wieder aufgreift und zu einer neuen Geschichte ausführt. Das zeugt von einer klugen, vorausschauenden Plotführung und schürt die Vorfreude auf Band 4. Alle Bände konnen einzeln gelesen werden. Wer Lust hat, die ganze Reihe rund um die Wanderfotografin Mimi Reventlow zu lesen, wird sicherlich nicht gelangweilt sein, sondern überrascht, wie viel die deutsche Erfolgsautorin in ihre Romane gepackt hat. Es sind moderne Romane der früheren Zeit und kurzweilig, daher meine absolute Leseempfehlung (besonders bezüglich meines Lieblingsbands 3).

Eine überzeugende Frauenfigur vor dem Hintergrund einer interessanten Zeitdarstellung

Von: sommerlese Datum: 07. May 2020

"Die Fotografin - Die Welt von morgen" ist der dritte von vier Bänden der Reihe von Petra Durst-Benning, die im Blanvalet Verlag erscheint. 1911: Mimi und Anton haben beide das Weber-Dorf Laichingen verlassen, Anton findet als Kellner in vielen Gaststätten einen Job und Mimi lebt ihre kreative Ader als Wanderfotografin aus. Es ergeben sich immer neue Möglichkeiten und Angebote, die ihr ermöglichen, sich künstlerisch auch weiter zu entwickeln. Alexander studiert Kunst in Stuttgart, er hat einen Förderer in Mylo, den er auch braucht, denn er hat es unter seinen Kommilitonen und auch bei den Professoren nicht leicht. Auf der Schwäbischen Alb treffen wir auch Bernadette Furtwängler auf ihrer Schaffarm wieder, dort könnten schon bald die Hochzeitsglocken klingeln. Auch nach einer längeren Pause seit dem zweiten Band konnte ich mich hier schnell einfinden, die Figuren waren mir in den ersten Büchern schon ans Herz gewachsen und ich habe sie hier wieder gern begleitet. Bucheinsteiger sollten zwar die Reihe vorn beginnen, dennoch werden die Personen immer gut eingeführt, sodaß kaum Wissenslücken vorhanden sein werden. Die Zeiten sind für Wanderfotografen nicht unbedingt rosig, aber Mimi und Anton finden immer neue Ideen und Anstellungen und schlagen sich durch. Mit ihrem Postkartenhandel und dank der inovativen Lithografie ermöglichen sich völlig neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Zur damaligen Zeit war dieses Berufsfeld für eine Frau eine mutige Aktion, denn Gleichberechtigung war noch ein unbekanntes Fremdwort, dem sich die Männer ständig in den Weg stellten. Doch Mimi findet Mitstreiterinnen, andere Unternehmerinnen, die sich gemeinsam ihren Weg erkämpfen. Petra Durst-Benning hat einen einnehmenden Schreibstil, der bildhaft beschreibend, aber auch erzählerisch abwechslungsreich die Leser unterhält. Die Charaktere entwickeln sich weiter, die Beziehungen ebenfalls und so rundet dieser Band die vorhergehenden wunderbar ab. Mit situationsbeschreibenden Hintergrundinformationen verdeutlicht die Autorin das Zeitgeschehen. Die Schilderung der Gepflogenheiten im Schwarzwald und der drohende Aufstand der Weber werden authentisch in die Handlung einbezogen, so erlebt man die Charaktere vor realistischer Kulisse. Dieser historische Roman hat einen unterhaltsamen Charakter und zeigt das Erstarken von Frauen in dieser Zeit. Es wird hier sehr gut dargestellt, wie sich Frauen ihren Platz in der Berufsweld erobern mussten. Wir dürfen gespannt sein auf den vierten Band dieser Reihe!

so schön geschrieben

Von: Harakiri Datum: 02. May 2020

Ein Wiedersehen mit der sympathischen Fotografin und ihren Freunden. Mimi Reventlow, die Wanderfotografin, muss langsam einsehen, dass ihr Handwerk keine Zukunft mehr hat. Doch die Alternative, Werbefotografie, füllt sie auch nicht aus. Beinahe zufällig gerät sie an ein Unternehmen und wird sesshaft. Doch kann sie diese Tätigkeit zufriedenstellen? Mimi ist für mich im Laufe der 3 Bände schon fast so etwas wie eine Freundin geworden. Ich mag ihren Charakter einfach sehr gerne und wie sie allen hilft und selbst immer wieder auf die Füße fällt. Auch die anderen Persönlichkeiten sind von Durst-Benning so lebensnah gezeichnet, dass man sie einfach gernhaben muss. Anton, der Mimi auf ihren Reisen begleitet, Bernadette, die Schafzüchterin, die einen weiteren großen Schlag einstecken muss, dazu viele neue Personen, die Mimis Leben bereichern. Einzig Alexander, der Künstler, hat sich in meinen Augen sehr negativ entwickelt. „Die Welt von morgen“ ist ein weiterer Roman aus der Reihe „Die Fotografin“. Bereits der dritte und nicht minder schön geschrieben wie die ersten beiden. Oft hat man das Problem bei Reihen, dass es stärkere und weniger starke Bände gibt, aber Durst-Benning schafft es, jedem Buch neu Leben einzuhauchen und den Leser zu fesseln. Seite um Seite schlägt man um und klebt nur so an den Zeilen. Leider ist dann auch das beste Buch einmal zu Ende. Schön, dass es im September schon einen weiteren Band von Mimi gibt und ich bin schon sehr gespannt darauf, ob Mimi dann auch einmal die Liebe finden wird. Fazit: Durst-Benning ist immer ein Garant für schöne Lesestunden.