Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Das Ende der Stille

Die Fotografin - Das Ende der Stille Blick ins Buch

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Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...

Die SPIEGEL-Bestsellersaga um Fotografin Mimi bei Blanvalet:

1. Am Anfang des Weges
2. Zeit der Entscheidung
3. Die Welt von morgen
4. Die Stunde der Sehnsucht
5. Das Ende der Stille

Jeder Band kann auch unabhängig von den anderen gelesen werden.

Ein schönes Finale

Von: Lissy Datum: 12. September 2021

Heute möchte ich dir den fünften Band der Reihe rund um die Fotografin Mimi Reventlow vorstellen. Die Autorin Petra Durst – Benning zählt, wie ihr vielleicht schon wisst, seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen. Meine Meinung Inhalt Gerade erst haben Mimi Reventlow und ihr Geschäftspartner Anton zusammengefunden und sich ihre Liebe zueinander eingestanden und schon wird ihre Liebe auf die Probe gestellt. Mimi bekommt die einmalige Chance nach Hollywood zu gehen um dort Aufnahmen der berühmten Chrystal Kahla zu machen, die niemand anderes ist als Christel Merkle, die vor Jahren spurlos aus Laichingen verschwunden war. Schreibstil und Geschichte Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte und freute mich sehr auf die neuen Abenteuer mit Mimi und mit Anton. Das Buch konnte ich durch Petras Schreibstil teilweise wieder nicht weglegen, da ich unbedingt wissen musste wie es weitergeht. Die Zeit rund um die Stummfilmära hat Petra spannend in ihre Geschichte eingeflochten. Nun zur Geschichte und zu den Figuren Die Protagonisten machen in diesem Finalenband ganz unterschiedliche Entwicklungen durch, die ein oder andere Entwicklung hätte ich so nicht erwartet. Trotz aller Umwege die so mancher Protagonist hier macht, hat Petra es erstklassig geschafft alles zu einem schönen Ende zu bringen. In diesem Band hat mir besonders der Protagonist Alexander gefallen, seine Geschichte fand ich sehr spannend. Es war aber auch interessant zu sehen wie sich Anton nach dem Krieg verändert hat und wie er für seinen Herzenswunsch alles riskiert. Fazit Wer die anderen Teile der Reihe schon gelesen hat muss unbedingt auch diesen Band lesen! Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Das Ende der Stille

Von: Barbara Diehl Datum: 08. September 2021

Das Ende der Stille 1919: Der 1. Weltkrieg ist vorbei, die Wirtschaft erholt sich ganz langsam wieder und auch in der Druckerei von Anton und Mimi geht es bergauf. Während Mimi sich (nach wie vor) um die Geschäfte kümmert, widmet sich Anton seiner neuesten Passion: Er stellt Prothesen für Kriegsversehrte her. Er ist so sehr auf diese Arbeit fixiert, dass man es schon Besessenheit nennen kann, wie sehr Anton sich in dieser Sache verliert. Obwohl Mimi und Anton sich gegenseitig ihre Liebe geschworen haben und Anton Mimi gebeten hat, seine Frau zu werden, steht irgend etwas zwischen ihnen und so zögert Mimi nicht die Einladung anzunehmen, die sie aus den U.S.A. erreicht hat. Sie soll nach Hollywood kommen, um dort den zur Zeit berühmtesten und begehrtesten Stummfilm-Star zu fotografieren. Mimi stellt sich nur kurz die Frage, warum ein berühmter Star in den U.S.A. ausgerechnet von ihr und nur von ihr fotografiert werden möchte, dann packt sie ihre Koffer. In Hollywood angekommen staunt sie nicht schlecht, denn bei der berühmten Chrystal Kahla handelt es sich um Christel Merkle, die 1911 aus Laichingen verschwunden ist. Aus dem anfangs geplanten Bildband entsteht nach und nach die Biografie der Chrystal Kahla und Mimis Abwesenheit aus Münsingen dauert länger als geplant. Doch auch nach Abschluss des Auftrages reist Mimi nicht direkt nach Hause zurück, sie gönnt sich noch ein paar Tage „Auszeit“ bevor sie sich über den Heiratsantrag von Anton Gedanken machen möchte. Zurück in Münsingen muss Mimi feststellen, dass Anton – ohne ein Wort des Abschieds – nach England gegangen ist, um sich dort beruflich zu verwirklichen. Ist das das Aus für ihre gemeinsame Zukunft? „Die Fotografin: Das Ende der Stille“ ist der 5. und damit der finale Band der Fotografinnen-Saga der Autorin Petra Durst-Benning. Auf knapp 1.200 Seiten hat der Leser die Wanderfotografin Mimi Reventlow über 8 Jahre ihres Lebens begleitet. Mimi hat in dieser Zeit eine enorme Entwicklung durchgemacht, sie war aber von Anfang an sehr fortschrittlich und der Zeit weit voraus. In diesem 5. Band wird die Geschichte der Chrystal Kahla alias Christel Merkle erzählt, die ihr Heimatdorf Laichingen im Jahr 1911 mit den Ersparnissen ihres damaligen Freundes Anton über Nacht verlassen hat. Die Autorin hat hier geschickt die Geschichte einer Person mit dem geschichtlichen Werdegang des Films verknüpft. Chrystal ist eine berühmte Slapstick-/ Stummfilmschauspielerin und durch ihre Erzählungen, die von Mimi in der Biografie verarbeitet werden sollen, erfährt der Leser auf angenehme Art und Weise die Hintergründe der Entstehung der Stummfilme. In Hollywood zeigt sich Mimi auch auf drastische Art und Weise der Unterschied zwischen dem Leben im zerstörten Nachkriegsdeutschland und dem Leben im Land der Siegermacht U.S.A. Natürlich treffen wir auch wieder auf Alexander, der sich endlich von seinem Mäzen Mylo getrennt hat und sein Leben nun wieder selbstbestimmt leben kann. In Bad Kreuznach wohnt und lebt er unerkannt und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit kleinen Malereien, die er an eine Galerie verkauft. Niemand weiß, dass es sich bei Alexander um den berühmten Maler Paon handelt und auch seiner Freundin Lena gegenüber sagt er zuerst einmal nicht, wer er ist. Alexander lädt alle seine Laichinger Freunde zu einem Wiedersehen nach Bad Kreuznach ein und so werden von der Autorin am Ende alle Handlungsstränge zusammengeführt. Der Schreibstil der Autorin ist – wie gewohnt – leicht und flüssig zu lesen. Man taucht von der ersten Seite an in das Buch ein. Für mich hätte es jedoch gerne weniger Chystal Kahla haben dürfen, dafür aber noch ein wenig mehr Bernadette und Corinne, denn es war immer der Zusammenhalt der Frauen, die die Geschichte für mich haben lebendig werden lassen. Mit Chrystal/Christel hatte ich irgendwie so gar keine Verbindung. Petra Durst-Benning versteht es hervorragend, den Leser zu fesseln und an die Story zu binden. Aber jede Geschichte ist irgendwann einmal erzählt und so ist der 5. Band ein gelungener Abschluss für die Fotografinnen-Reihe. Vielen Dank an die Autorin Petra Durst-Benning, dem Blanvalet-Verlag und dem Randomhouse-Bloggerportal für die Überlassung des Lese-Exemplares. Ich möchte mich ausdrücklich dafür entschuldigen, dass die Rezension so lange gedauert hat, das ist nicht meine Art, aber mein eigenes Leben bedurfte einer Überarbeitung.

Das Ende

Von: Carmen Datum: 25. July 2021

Nun ist es da das Ende der Fotografinnen Reihe. Vorweg möchte ich erwähnen das es von Vorteil ist die ersten 4 Bände zu kennen, da es sonst schwierig werden könnte alles zu Verfolgen. Wie schon einmal kneift unsere Hauptprotagonistin bei einer sehr Wichtigen Entscheidung und geht den für sie vielleicht nicht gerade einfacheren Weg. Doch welche Überraschung wird sie dort finden? Wie auch in den anderen Bänden nimmt uns die Autorin Petra Durst Benning mit auf eine Zeitreise Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen flüssig und gut verständlich. Ihre Erzählung nimmt uns schnell gefangen und bindet uns bis zur letzten Seite an ihr Geschehen. Die Höhepunkte sind überschaubar welches aber nicht weiter störend ist. Sehr zu empfehlen.

Leider geht eine tolle Reihe zu Ende

Von: Die Bücherfreaks Datum: 18. July 2021

Und somit endet eine fantastische Reihe über eines meiner Lieblingsbeschäftigungen. In der Reihe konnte ich die Leidenschaften Lesen und Fotografieren miteinander verbinden, auch wenn ich nicht aktiv in der Kamera stand. Ich konnte sehr viel über die verschiedenen Möglichkeiten der Bildbearbeitung und der Fotografie anfänglich des 20. Jahrhunderts lernen. In diesem Band wird das große Geheimnis um Christel Merkle endlich gelüftet. So lernt man auch einen weiteren Charakter sehr gut kennen. Und wie auch in den vorherigen Bänden schafft die Autorin es noch zum Ende hin unerwartete Wendungen einzubauen. Den Abschied von der Reihe und den liebgewonnen Charakteren finde ich sehr emotional. Gerne hätte ich noch mehr von Mimi gelesen besonders während des 2.Weltkriegs.

Guter Abschluss der Fotografin-Reihe; leider zu wenig von Mimi

Von: Petzi_Maus Datum: 14. July 2021

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow nimmt die Einladung an und macht sich auf den Weg nach Hollywood, um die berühmte Stummfilmschauspielerin Chrystal Kahla für einen Bildband zu fotografieren. Und das, obwohl sie und Anton sich erst vor Kurzem nach dem Krieg wohlbehalten wiedergefunden und ihre Liebe gestanden haben. Doch Anton denkt nur mehr ans Prothesenbauen und ist ganz in seiner Welt versunken, und Mimi möchte nach den langen Entbehrungen mal wieder etwas Schönes erleben. Wie groß ist Mimis Überraschung, als sich herausstellt, dass Chrystal Kahla die vor langem verschwundene Christel Merkle ist, die Anton vor vielen Jahren um seine Ersparnisse gebracht und still und heimlich aus Laichingen fortgegangen ist. Meine Meinung: "Das Ende der Stille" ist der fünfte und letzte Band der Fotografinnen-Saga, der wieder mit einem tollen und packenden Schreibstil überzeugt. Wie auch die anderen Teile kann dieses Buch unabhängig von den anderen gelesen werden. Alle wichtigen Vorkommnisse aus den vorigen Bänden sind geschickt in die Geschichte verwoben. Leider liegt der Fokus diesmal zu sehr auf Chrystal, und Mimi geht für meinen Geschmack zu sehr unter. Auch wenn Chrystals Leben natürlich spannend ist, kommen mir ihre Erzählungen teilweise langatmig und zäh vor, denn eigentlich wollte ich viel mehr von Mimi erfahren. Doch Mimis Geschichte ist wohl zu Ende erzählt - leider konnte mich das Ende dieses Lebensabschnitts von Mimi nicht so ganz zufriedenstellen; und dann der Sprung 10 Jahre später war mir etwas zu abrupt - die Autorin wollte da wohl doch noch unbedingt ein Happy-End hinbekommen. Nun ist die Saga um die Wanderfotografin, die nach einer Karriere als Fotografin in Laichingen auf der Schwäbischen Alb in Münsingen sesshaft wurde und sich mit ihrem Lebensgefährten Anton mit einer Druckerei selbständig gemacht hat und die allen Gefahren und Wirren des Lebens getrotzt hat und mit viel Kreativität sich und ihre Lieben durch die schlimmsten Zeiten bringen konnte. Natürlich hat auch der berühmte Maler Paon, mit bürgerlichem Namen Alexander Schubert, Webersohn aus Laichingen, wieder viel Raum in der Geschichte erhalten, dessen Entwicklung mich jedoch positiv überrascht hat. Seine Kunst und seine Einstellung dazu ändert sich, was mir gut gefallen hat, und somit erlebt er auch endlich sein privates und berufliches Glück. Die Autorin schafft es sehr gut, in dieser Geschichte die Unterschiede zwischen dem noch vom Krieg gebeutelten Deutschland und dem schillernden Amerika darzustellen. Am Ende des Buches gibt es etliche schwarz-weiß Fotografien von berühmten Stummfilmschauspielerinnen aus der damaligen Zeit, die aus dem Privatbestand der Autorin stammen. Fazit: Der Abschlussband über die Wanderfotografin Mimi Reventlow, der die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und die Ära des Stummfilms in Amerika beleuchtet. Runder Abschluss, jedoch zu wenig Fokus auf Mimi.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten dieser Reihe

Von: Kathrin N. Datum: 06. July 2021

Da ist er nun, der letzte Band der „Fotografin-Reihe“ von Petra Durst-Benning. Die Wanderfotografin Mimi Reventlow, die zwischenzeitlich mit einer Druckerei sesshaft wurde und den ersten Weltkrieg in einem kleinen Ort verbrachte, geht nun wieder auf Reisen. Dieses Mal per Schiff! Es geht nach Hollywood und dort trifft Mimi eine alte Bekannte wieder, die nun ein gefeierter Stummfilm-Star ist. Wir bekommen Einblicke in die filmschaffende Zeit von damals, aber auch in die Unterschiede zwischen dem kriegsgebeutelten Deutschland und dem „Siegerland“ USA. Geschickt verpackt die deutsche Autorin Geschichte und Fiktion miteinander, welche an die Erlebnisse von Mimi gebunden sind. So beginnt bereits in den ersten Seiten wieder ein Film vor meinem inneren Auge zu laufen – mit Rückblenden zu den vergangenen Büchern und erwartungsvollem Neuen auf den Folgeseiten. Auch Anton, der ehemalige Wirtshaussohn, geht neue Wege – aber wird auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der letzte Band ist quasi losgelöst von der Beziehung zwischen Mimi und Anton, sondern gibt den beiden Figuren genug Raum, sich eigenständig zu entwickeln. Dies gilt auch für den Maler Paon – den Weberssohn Alexander – der sich auf seine Wurzeln besinnt und gleichzeitig mit seiner Kunst neue Wege geht, in welche auch sein privates Glück Eingang findet. Ich finde diesen Band ganz wunderbar, denn er befasst sich noch einmal mit allen wichtigen Protagonisten rund um Mimi, welche die ganze Reihe getragen haben mit ihren kleinen und großen Geschichten. Wie gewohnt lässt sich das Geschriebene flüssig lesen – eine gekonnte Mischung aus moderner Sprache und zeitlich angepasstem Wortschatz. Natürlich lässt sich jeder Band für sich lesen und verstehen – durch die geschickt eingefädelten Rückblenden – aber es macht Spaß, alle 5 Bände zu lesen, den Protagonisten auf ihrer Reise zu folgen und die Veränderungen mitzuerleben. Petra Durst-Benning ist mit dieser Romanreihe ein ganz wunderbares, lesenswertes Werk gelungen, welches nicht nur einen hohen Wiedererkennungswert durch das durchgängig konsequente Buchcover hat, sondern auch durch lebensnahe und packende Geschichten in Erinnerung bleibt.

Großartiges Finale der Fotografinnen-Saga!

Von: claire_silver Datum: 30. June 2021

Mimi Reventlow wird von einem reichen Amerikaner eingeladen, nach Hollywood zu kommen, um dort einen berühmten Filmstar zu fotografieren. Dieser Star möchte ausschließlich nur von ihr aufgenommen werden. Mimi nimmt sein Angebot an und reist mit der Fähre nach New York. Als sie dann nach Hollywood weiterreist und endlich auf ihre Auftraggeberin Chrystal Kahla trifft, fällt Mimi aus allen Wolken. Denn es handelt sich um die Christel Merkle, die damals spurlos aus Laichingen verschwunden ist. Doch Mimi verhält sich stets professionell und hilft Christel noch berühmter zu werden, indem sie aus der geplanten Fotostrecke eine ganze Biografie für Christel erstellt. Während Mimis Aufenthalt lernen sich die beiden besser kennen und bauen sogar eine freundschaftliche Beziehung auf. Doch nach dem Auftrag lässt sich Mimi mit der Rückkehr nach Deutschland noch etwas Zeit… Was mir an diesem Band sehr gefallen hat, ist, dass die Geschichte aus den Perspektiven der vorherigen Charaktere erzählt wird. Man begleitet Mimi auf ihrer Reise nach Amerika. Dann erfährt man endlich, was aus Christel wurde und wie ihr Leben verlaufen ist. Alexander versucht ohne seinen Partner Mylo, als Künstler wieder tätig zu sein. Weiterhin wird auch der Fokus auf Anton gelegt, dem der Krieg auch nach dem Ende immer noch zusetzt. Auch wenn die Figuren ihren eigenen Weg gegangen sind, kommen sie doch nach einem großen Zeitsprung wieder zusammen. Auch nach all den Jahren ist ihre Freundschaft erhalten geblieben und sie blicken gemeinsam in eine offene Zukunft. „Das Ende der Stille“ ist ein spannender Roman, der mit einer gefühlvollen und lebendigen Erzählweise punkten kann. Ich habe mich von der mitreißenden Handlung und den einzigartigen Charakteren stets unterhalten gefühlt und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Mir hat die gesamte Fotografinnen-Saga von Petra Durst-Benning wirklich gut gefallen und dieser Band ist ein sehr gelungener und würdiger Abschluss der Reihe, weshalb ich diesen nur empfehlen kann.

Packendes Finale der Fotografinnensaga

Von: HEIDIZ Datum: 27. June 2021

Am Anfang des Weges Die Zeit der Entscheidung Die Welt von morgen Die Stunde der Sehnsucht Das Ende der Stille So ist die Reihenfolge der fünfteiligen Fortsetzung um Mimi Reventlow, die Wanderfotografin. Ich habe am Wochenende "Das Ende der Stille" - Band fünf - zuende gelesen - ach, es ist so schade, dass ich mich verabschieden musste von den Charakteren - die Autorin stellt in ihrem Nachwort klar, dass es keine weitere Fortsetzung geben wird. Auch dieser letzte Band ist wieder rundherum gelungen - er entführt die Leser/innen nach Amerika, wo Mimi einen Job annimmt und jemand aus vorangegangenen Büchern trifft, das ist spannend .... Wer das ist, verrate ich natürlich nicht. Aber man liest nicht nur von Mimis Amerikaabenteuer, sondern auch von Anton, wie es ihm geht und vom Maler Paon, von Bernadette, von allen Charakteren, die einem ans Herz gewachsen sind. Viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten, lest selbst, es lohnt sich - man sollte die Vorgänger gelesen haben, sonst wären die Zusammenhänge nicht so gut zu verstehen. Leseprobe: ======== Weit trauten sich die beiden Frauen nicht ins Wasser - zu wild war die Brandung, zu och die Wellen. So planschten sie ein wenig in Ufernähe, dann gingen sie wieder an ihren Platz zurück. ... Im Buch ist so viel Wahrheit - ist so viel, was man tatsächlich so im Leben erfährt. Z. B. die Tatsache, dass man manchmal jemanden verlassen muss, den man liebt, um seinen Traum zu leben, einfach, weil man sonst den anderen nicht glücklich machen würde, wenn man immer denkt, dass man diesen nicht verlassen hat, aber seinen Traum aufgeben musste ... Vieles Regionale auch aus der Region, in der Mimi lebt wird wieder deutlich, aber auch Amerika kommt nicht zu kurz. Lebendig geschrieben - kurzweilig und spannend zu lesen kann man das Buch kaum aus der Hand legen, es ist fesselnd geschrieben und bis zur letzten Seite - zum Finale, in dem sich alle praktisch Charaktere noch einmal treffen, wird diese Spannung hochgehalten und es gibt einen wundervollen Höhepunkt !!! Prima gemacht, so habe ich mir den Abschluss vorgestellt.

Ein absolutes würdiges Ende für diese tolle Reihe

Von: The Reading World Datum: 23. June 2021

Warum wollte ich es lesen? Petra Durst-Benning hat wieder eine wundervolle Reihe geschrieben und nun ist auch der letzte Band erschienen. Ich musste das Ende einfach hinauszögern und wollte doch wissen wie es ausgeht. Wie war es? Cover: Ich bin wirklich sehr vernarrt in die einzelnen Cover der Reihe, die Mimi in den verschiedenen Abschnitten ihres Lebens zeigen. Schreibstil: Der Schreibstil von Petra Durst-Benning kann mich wirklich jedes Mal aufs Neue gefangen nehmen. Auch der fünfte Band ließ sich locker lesen und wurde super recherchiert. Meine Meinung: Band 4 hatte mich emotional ja sehr mitgenommen, dafür war der Abschlussband etwas freudiger und ich habe sehr genossen zusammen mit Mimi nach Amerika zu reisen. Und endlich erfahren wir mehr über Christel Merkle/ »Chrystal Kahla«. Mich hat schon die ganze Zeit interessiert, was aus ihr geworden ist und wie ihr Leben verlief. Und ich muss sagen, dass ich es unglaublich spannend fand, was Christel alles erlebt hat. In diesem Band wird der Fokus auch wieder auf Alexander gelegt, der ja schon so einges durchmachen musste. Sein Leben ist ebenfalls sehr ereignisreich und ich würde gerne mal eins seiner Bilder sehen. Der detaillierte Schreibstil der Autorin hat mir aber schon einen tollen Anstoß für meine eigene Vorstellungskraft geben können. Mimi ist und bleibt eine Heldin für mich, die ihren eigenen Weg geht und dem Beruf der Wanderfotografin alle Ehre macht. Sie lässt sich nicht beirren und folgt ihren Eingebungen. Sie macht, was ihr Spaß macht und gibt den Menschen dabei so viel. Mit Anton hatte ich immer so ein bisschen meine Probleme, aber er ist ein sehr engagierter unnd leidenschaftlicher Charakter. Ohne ihn wäre die Saga wahrscheinlich nur halb so spannend geworden. Das Ende der Stille ist alles andere als still und es gab einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte. Vor allem die letzten Kapitel hatten es nochmal ordentlich in sich, weshalb ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Abschließend: Ein absolutes würdiges Ende für diese tolle Reihe. Ich bin aber auch sehr traurig, dass es nun vorbei ist.

Der Kreis schließt sich

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 13. June 2021

Gerade erst ist Anton aus dem Krieg zurück als Mimi für sich eine berufliche Entscheidung treffen muss. Wie schon mal entscheidet sie sich für ihren Beruf als Fotografin und gegen die Liebe und nimmt einen Auftrag in Amerika an. Ihre Reise führt sie nach Hollywood wo sie Aufnahmen für einen Bildband eines Stummfilmstars machen soll. Als sie dann den Stummfilmstar trifft ist sie schon sehr erstaunt, denn Chrystal Kahle ist Christel Merkle die damals einfach aus Laichingen verschwunden ist. Da ich die Historischen Romane von Frau Durst-Benning seit vielen Jahren lese, habe ich auch diese Reihe um die Fotografin Mimi Reventlow gerne begonnen und bis auf wenige Ausnahmen auch gerne gelesen. Ich war gespannt was im fünften und letzten Teil der Reihe alles passieren wird. Zu Beginn bin ich noch recht gut in die Geschichte reingekommen, aber je weiter ich voran kam umso schwerer ist es mir gefallen bei der Sache zu bleiben und so habe ich teilweise alle paar Seiten Lesepausen gemacht die nicht hätten sein müssen. Der Roman war wie schon gewohnt auf mehrere Handlungsstränge aufgebaut hier auf die von Mimi, Anton, Alexander und Chrystal. Obwohl ich dies gut finde habe ich mich aber genauso schwer damit getan diesmal da ich mich nur als Zaungast gefühlt habe und nie richtig in die Handlung eingetaucht bin wie ich es sonst von den Romanen der Autorin kenne. Man konnte zu Beginn dem Handlungsverlauf gut folgen, aber irgendwann hatte ich auch hier etwas Probleme auch aus dem Grund da ich viele Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte auch wenn ich die damalige Zeit bedenke nicht. Für mich persönlich stand die Autorin Petra Durst-Benning immer als eine der Autorinnen die wirklich gut recherchieren für einen Roman. Doch schon im vierten Teil und auch hier musste ich feststellen mit Historisch belegten Personen hat sie es nicht so ich sage nur Attentat Sarajevo. Kaiser Franz I. von Habsburg ist im Jahr 1835 gestorben hier hat er mal Locker 81 Jahre länger gelebt obwohl es Kaiser Franz Joseph I. war der 1916 gestorben ist und ja ich stand vor seinem Bett in der Hofburg bei der Schlossführung, ebenso stand ich in der Kapuzinergruft vor beiden Särgen. Für mich sind das Fehler die nicht passieren dürfen, denn hier beginnt für mich eine gute Recherche die sie ja immer für sich auch beansprucht hat. Ansonsten war der Spannungsbogen recht straff gespannt nur einiges was mir persönlich wirklich zu vorhersehbar und mir die Lesefreude genommen. Die Figuren des Romans ob bekannt oder unbekannt waren sehr anschaulich beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens gut vorstellen konnte. Auch die völlig unterschiedlichen Handlungsorte empfand ich so beschrieben das man sich etwas darunter vorstellen konnte beim Lesen auch wenn manches für mich etwas blass geblieben ist. Alles in allem konnte mich dieser Abschlussband der Reihe nicht so richtig überzeugen und abholen und so habe ich mich mit der Sternevergabe und Bewertung sehr schwer getan. Nach längerer Überlegung und einigen Nächten des Überschlafens habe ich mich entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben, denn ich war richtiggehend froh als ich das Buch beendet hatte.

Ein fesselndes Finale, das die Figuren noch einmal begleitet

Von: Sommerlese Datum: 07. June 2021

"Die Fotografin - Das Ende der Stille" von Petra Durst-Benning aus dem Blanvalet Verlag ist der 5. und finale Band der Reihe, in der wir Mimi Reventlow von den Anfängen als Wanderfotografin bis zur Stummfilmzeit begleiten. Münsingen/Hollywood 1919: Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton haben sich endlich ihre Liebe gestanden, aber Mimi will immer noch nicht heiraten. Antons stürzt sich in sein Engagement für die Kriegsversehrten und stellt Prothesen her. Mimi entscheidet sich für einen neuen Arbeitsauftrag, der sie nach in Hollywood führt, dort soll sie für einen Stummfilmstar einen Bildband mit Fotografien erstellen. Sie ahnt noch nicht, dass die Schauspielerin "Chrystal Kahla" in Wahrheit Christel Merkle ist, die 1911 aus Laichingen spurlos verschwand. Was steckt hinter diesem Auftrag? "Die Fotografin - Das Ende der Stille" stammt aus der Feder von Petra Durst-Benning und ist der fünfte und abschließende Band ihrer Fotografinnen-Saga. Ein gelungenes Finale, das mir ebenso wie die vier Vorgänger ein paar wunderbare Lesestunden bescherte. Dieser Band zeigt auf spannende Weise die Weiterentwicklung der bisherigen Figuren. Wir erleben Mimis größtes Abenteuer, sie reist nach Amerika, genauer gesagt, nach Hollywood. Dort genießt sie ihre Freiheit und erlebt eine ganz andere Welt als in Münsingen. Der Hauptteil dieses Romans dreht sich um Chrystal und ihr Leben in Amerika. Anton wagt nach Mimis Entscheidung, ebenfalls seiner Bestimmung zu folgen, der Bau von Prothesen ist ihm ein Herzenswunsch, dem er sich ganz und gar verschreibt. Währenddessen wagt Künstler Alexander/Paon in Kreuznach einen Neuanfang und verliebt sich. In Amerika treffen wir auf Chrystal, die sich als Antons Ex-Freundin Christel aus Laichingen entpuppt. Sie ist inzwischen ein gefeierter Stummfilmstar und hat harte Jahre hinter sich. Sehr eindrucksvoll schildert die Autorin die Zeit der Stummfilmära und die Anfänge Hollywoods, es sind Geschichten, die unterhaltsam und mit interessanten Details über das Filmgeschäft informieren. Dabei werden historische Gegebenheiten eingebaut, die uns echte Filmgeschichte und Drehaufnahmen dieser Zeit näher bringen. Wieder einmal gelingt es Petra Durst-Benning mit ihrer eingängigen, flüssigen und lebendigen Erzählweise, mit dieser Geschichte zu fesseln. Die einzelnen Schicksale sind uns im Laufe der Reihe näher gekommen und so verfolgt man gespannt die persönlichen Lebenswege und -entscheidungen. Das Leben in Amerika und besonders in der Stummfilmszene erleben wir Leser, indem wir an Mimis Seite Chrystals Schilderungen folgen. Chrystal hat sich ihren Platz im Filmgeschäft teuer erkauft und so erging es auch vielen anderen Frauen. Mimi bekommt genügend Material für ihre Biografie, sie macht ihre Arbeit, freundet sich mit ihr an, merkt aber, eine Frau wie Chrystal darf man nicht verärgern. Am Ende der Reihe finden die Freunde 1930 wieder zusammen und man schliesst zufrieden das Buch. Wir wissen, welche problematischen Zeiten auf sie zukommen. Zu diesem Zeitpunkt sind sie alle zuversichtlich und blicken optimistisch in die Zukunft. So ein Ende wünscht man sich bei einer Reihe. "Die Fotografin - Das Ende der Stille" zeigt einmal mehr die erstaunliche Erzählkraft von Petra Durst-Benning und lässt uns diese Zeit aus amerikanischer Perspektive betrachten. Ein Roman, der das Zeitgeschehen und die Protagonisten auf interessante Weise begleitet.

ein gelungener Abschluss

Von: Ulla Leuwer Datum: 04. June 2021

Meine Meinung: Seit einigen Jahren begleite ich nun Mimi Reventlow und habe einiges mit ihr erlebt. Die Anfänge als Wanderfotografin, die Pflege ihres Onkels, der ein Fotoatelier hatte und ihr großes Vorbild war. Höhen und Tiefen habe ich mit Mimi erlebt. Sie lebte in einer Zeit, wo wirklich viel passierte. Ob es nun der Krieg war und die Frauen zeigen konnten, was sie leisten können oder die wirtschaftlichen Entwicklungen, wovon auch Mimi betroffen war. Neue Ideen mussten her und eigentlich hätte sie 1919 heiraten und das Leben einer Ehefrau führen können, wenn da nicht ein Brief aus Amerika gekommen wäre. Sie geht also für eine Zeitlang nach Amerika und findet dort nicht nur eine vertraute Person wieder sondern auch zu sich selbst. Allerdings ist es auch eine Zeit, wo viele etwas umsetzen möchten und so geht Anton nach England, als Mimi wiederkommt. Tja, an dieser Stelle hätte die Geschichte zu Ende sein können, aber Petra Durst-Benning hat einer Person eine Idee zugeflüstert und so kommt es, dass viele sich wieder sehen, sich endlich das sagen, was sie schon immer sagen wollten und vor allem nun endgültige Entscheidungen treffen. Mir hat auch dieses Buch sehr gut gefallen. Ich war gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickeln würde. Die Autorin hat mir den Gefallen getan und ein Ende geschríeben, das mir sehr gut gefällt. Fazit: Egal welches Thema Petra Durst-Benning für ihre Bücher auswählt, sie haben mich alle begeistert. Denn ich konnte feststellen, dass sehr gut recherchiert wurde und es Themen gab, die im ersten Moment ganz alltäglich erscheinen, aber jede Menge Unterhaltungswert und vor allem Informationen über die Zeiten bieten. Gerne gebe ich für dieses Buch und natürlich für die ganze Serie eine Leseempfehlung.

Neue Abenteuer

Von: Lesefee23.05 Datum: 04. June 2021

„Manchmal muss man gehen, um zurückkommen zu können.“ „Das Ende der Stille“ ist der fünfte und damit letzte Band der Fotografinnen-Saga von Petra Durst-Benning. Er erschien im Mai 2021 im Blanvalet Verlag. Mimi Reventlow bricht in ein neues Abenteuer nach Amerika auf und lässt Anton in Münsingen zurück. Ihr neuer Auftrag hält einiges für Mimi bereit, denn zum einen hat sie noch nie einen Bildband geschrieben und zum anderen ist die Schauspielerin Chrystal Kahla niemand anderes, als die vor Jahren aus Laichingen verschwundene Christel… Der letzte Band der Fotografinnen-Saga bringt wieder einiges an Spannung und Unterhaltung mit. Man ist direkt wieder mitten in der Handlung drin, der kleine Zeitsprung zum vorherigen Teil der Buchreihe wird durch entsprechende Rückblicke/-gedanken gut überbrückt, ohne dabei zu viele Dinge zu wiederholen. Mimis neustes Abenteuer ist insgesamt faszinierend und interessant und hält interessante Wendungen bereit. Neben Mimi treffen wir erneut auf alte Bekannte, lose Fäden aus den vorherigen Teilen werden brillant verknüpft und abgeschlossen. Ein großer Zeitsprung am Ende des Romans hat mich zwar zunächst irritiert, schließlich aber absolut überzeugt, da die Autorin es so ermöglicht, ihre Geschichte wirklich zu Ende zu bringen und ein brillantes Fazit über die gesamte Romanreihe zu ziehen. Sie überlässt die Figuren 1930 sich selbst, das weitere Schicksal bleibt der Fantasie überlassen, denn wie wir alle wissen kommen erneut schlimme Zeiten auf unsere lieben Freunde zu… Ich finde diesen positiven Romanabschluss aber sehr gelungen und kann nachvollziehen, dass man seine Figuren nicht noch einmal durch Kriegs- und Unruhezeiten schicken möchte… Ein Hauptteil des Romans dreht sich um Christel Merkle, von der wir ja bisher nicht viel erfahren haben. Christel als Person mag ich nach wie vor nicht, sie hat über die Jahre nichts von ihrem Egoismus verloren und nutzt die Menschen immer noch schamlos aus. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Einblick in die damalige Schauspielszene sehr gut. Die Einbindung historischer Gegebenheiten an dieser Stelle ist zudem wieder brillant. Petra Durst-Benning knüpft die Entwicklung der Schauspielerei geschickt in die Handlung ein und vermittelt so unkomplizierte Hintergrundinfos zum Filmdreh und dessen Fortschritte über die Jahre. Außerdem bekommt der Leser einen Eindruck davon, wie groß der Unterschied zwischen Amerika und Deutschland während der Kriegsjahre war. Auch Alexanders Lebensgeschichte wird weitererzählt und ausgebaut. Seine Entwicklung gefällt mir mit am besten und schlussendlich habe ich das Gefühl, dass aus dem eher depressiven und traurigen Jungen ein wirklich zufriedener Familienvater geworden ist. Mimi selbst hat mich wieder einmal begeistert und fasziniert. Ich mag ihre selbstbewusste und fröhliche Art, ihre Neugier an Dingen und das Interesse und den Wagemut Neues auszuprobieren. Sie ist begeisterungsfähig, kreativ und motiviert und obwohl sie im Leben nicht die damals „klassische Frauenrolle“ eingenommen hat, ist sie jemand, der das Leben anderer mehrfach positiv verändert hat: „Du bist vielleicht keine Mutter im biologischen Sinn, Mimi, dafür bist du die Mutter von ganz vielen Ideen, Gedanken und Träumen!“. Sie ist eine starke Frau, die symbolisch für ebensolche Frauen stehen, die das klassische Weltbild verändert haben und zu einer Zeit, in der die Frau als Geschäftsfrau noch untypisch war, gezeigt haben, dass der Mann nicht als Einziger in der Lage ist Geschäfte zu führen! Wieder einmal wird auch der Buchtitel im Roman aufgegriffen. Dies gefällt mir immer sehr gut, da der Titel so nochmal eine ganz andere Bedeutung erlangt. Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht, die Geschichte flüssig und mitreißend lesbar. Durch die wechselnde personale Erzählperspektive werden die einzelnen Erzählstränge und Buchfiguren gut miteinander verknüpft, man bekommt einen guten Gesamtüberblick und einen Eindruck über Gedanken und Gefühle aller Charaktere. Mein Fazit: „Das Ende der Stille“ ist ein würdiger und gelungener Abschluss der Fotografinnen-Saga. Mimi erlebt noch einmal neue Abenteuer, findet aber gleichzeitig auch ihre Wurzeln und kann zur Ruhe kommen. Der letzte Band der Saga zieht ein großartiges Gesamtfazit und ich muss sagen, dass ich selten eine Buchreihe gelesen habe, die in sich so schlüssig und brillant verknüpft war. Ich vergebe 5 von 5 Sternen für diesen Teil und empfehle die Saga jedem, der historische Romane und Romane über starke Frauen mag!

Ein großartiger Abschluss der Fotografinnen-Saga!

Von: Mareike Datum: 02. June 2021

Mir hat dieser letzte Band von der Wanderfotografin Mimi Reventlow sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt im April 1919 und es ist das erste Frühjahr ohne Krieg. Doch es hat sich einiges verändert. Anton setzt sich nicht mehr so wie früher für die Druckerei ein, nein, er kann die Kriegserlebnisse nicht einfach so vergessen und daher versucht er täglich, den Amputierten mit seinen selbstgebauten Prothesen zu helfen, was für ihn allerdings eine sehr schwierige Aufgabe ist und er es oft nicht so hinbekommt, wie er es gerne möchte. Er arbeitet total verbissen daran, ist an manchen Tagen sehr frustriert und verzweifelt. Anton und Mimi sind nun ein Paar. Er ist nach der Rückkehr aus dem Krieg zu ihr gezogen und eigentlich wollte er ihr einen Heiratsantrag machen, doch dann erhält Mimi eines Tages einen Brief von einem Mister Will Schneider, er lädt sie nach Amerika ein, sie soll dort einen Bildband mit Fotografien von einer berühmten Schauspielerin, namens Chrystal Kahla erstellen. Dieser Will Schneider war Deutscher, lebt nun aber in Amerika und ihm ist es anscheinend wichtig, dass eine Landsmännin diesen Auftrag bekommt. Er ist der Inhaber von Dream Factory. Mimi ist sprachlos, total überrascht und gleichzeitig aber auch fasziniert von dieser Idee und da sie eine erfahrene und gute Fotografin ist, schreckt sie auch diesmal nicht davor zurück, sich in neuen Gefilden auszuprobieren und daher nimmt sie schnell und voller Begeisterung diesen Auftrag an und reist in die weite Welt. Für sie beginnt dann ein großes Abenteuer, doch mal noch weiß sie nicht, wer sich hinter dem Namen Chrystal Kahla verbirgt… Und natürlich möchte ich das hier an dieser Stelle auch nicht verraten, weil ich niemandem etwas vorwegnehmen möchte. Aber in dieser Geschichte geht es ja auch nicht nur um Mimi, die nun in Amerika ihre Freiheit genießt und neue Wege geht, nein, was mich auch besonders gefreut hat, war wieder von Alexander alias Paon zu lesen. Er nämlich war für mich in den anderen Bänden schon immer ein sehr interessanter Protagonist, den ich auch wahnsinnig mochte. Er wagt nun einen Neuanfang in Kreuznach , lernt eine junge Frau kennen und verliebt sich in sie… Die Autorin Petra Durst-Benning lässt ihre Figuren so richtig lebendig wirken, sodass man während des Lesens das Gefühl hat, wirklich neue Menschen kennenzulernen, mit denen man sich so richtig verbunden fühlt. Und daher fällt es mir auch nun nach diesem 5.Band unendlich schwer, von all den mir liebgewonnenen Protagonisten Abschied zu nehmen. Ich werde sie vermissen, doch ich denke, in meinem Gedächtnis werden sie für immer bleiben. Vielen Dank an die Autorin, die mir mit allen 5. Bänden wunderschöne Lesestunden beschert hat und natürlich möchte ich mich auch noch ganz herzlich bei dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Ein großartiger Abschluss der Fotografinnen-Saga!

Von: Mareike Datum: 02. June 2021

Mir hat dieser letzte Band von der Wanderfotografin Mimi Reventlow sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt im April 1919 und es ist das erste Frühjahr ohne Krieg. Doch es hat sich einiges verändert. Anton setzt sich nicht mehr so wie früher für die Druckerei ein, nein, er kann die Kriegserlebnisse nicht einfach so vergessen und daher versucht er täglich, den Amputierten mit seinen selbstgebauten Prothesen zu helfen, was für ihn allerdings eine sehr schwierige Aufgabe ist und er es oft nicht so hinbekommt, wie er es gerne möchte. Er arbeitet total verbissen daran, ist an manchen Tagen sehr frustriert und verzweifelt. Anton und Mimi sind nun ein Paar. Er ist nach der Rückkehr aus dem Krieg zu ihr gezogen und eigentlich wollte er ihr einen Heiratsantrag machen, doch dann erhält Mimi eines Tages einen Brief von einem Mister Will Schneider, er lädt sie nach Amerika ein, sie soll dort einen Bildband mit Fotografien von einer berühmten Schauspielerin, namens Chrystal Kahla erstellen. Dieser Will Schneider war Deutscher, lebt nun aber in Amerika und ihm ist es anscheinend wichtig, dass eine Landsmännin diesen Auftrag bekommt. Er ist der Inhaber von Dream Factory. Mimi ist sprachlos, total überrascht und gleichzeitig aber auch fasziniert von dieser Idee und da sie eine erfahrene und gute Fotografin ist, schreckt sie auch diesmal nicht davor zurück, sich in neuen Gefilden auszuprobieren und daher nimmt sie schnell und voller Begeisterung diesen Auftrag an und reist in die weite Welt. Für sie beginnt dann ein großes Abenteuer, doch mal noch weiß sie nicht, wer sich hinter dem Namen Chrystal Kahla verbirgt… Und natürlich möchte ich das hier an dieser Stelle auch nicht verraten, weil ich niemandem etwas vorwegnehmen möchte. Aber in dieser Geschichte geht es ja auch nicht nur um Mimi, die nun in Amerika ihre Freiheit genießt und neue Wege geht, nein, was mich auch besonders gefreut hat, war wieder von Alexander alias Paon zu lesen. Er nämlich war für mich in den anderen Bänden schon immer ein sehr interessanter Protagonist, den ich auch wahnsinnig mochte. Er wagt nun einen Neuanfang in Kreuznach , lernt eine junge Frau kennen und verliebt sich in sie… Die Autorin Petra Durst-Benning lässt ihre Figuren so richtig lebendig wirken, sodass man während des Lesens das Gefühl hat, wirklich neue Menschen kennenzulernen, mit denen man sich so richtig verbunden fühlt. Und daher fällt es mir auch nun nach diesem 5.Band unendlich schwer, von all den mir liebgewonnenen Protagonisten Abschied zu nehmen. Ich werde sie vermissen, doch ich denke, in meinem Gedächtnis werden sie für immer bleiben. Vielen Dank an die Autorin, die mir mit allen 5. Bänden wunderschöne Lesestunden beschert hat und natürlich möchte ich mich auch noch ganz herzlich bei dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Ein großartiger Abschluss zu einer grandiosen Reihe

Von: Buchbahnhof Datum: 01. June 2021

Was habe ich auf diesen fünften und letzten Band der Reihe hingefiebert. Mit der Geschichte um die Fotografin Mimi Reventlow hat mich Petra Durst-Benning sowas von gefangen genommen und ich wurde auch beim fünften Band nicht enttäuscht. Mimi geht es nun weiter nach Amerika. Wieder ein großer Schritt im Leben dieser großartigen Frau. In Amerika treffen wir eine alte Bekannte wieder. Chrystal Kahla, die früher Christel Merkel hieß und die wir natürlich kennen. Zunächst geht es auch weniger um Mimi, als um Christel und ihr Leben. Ich muss sagen, dass mir dieser Strang wirklich gut gefallen hat. Ich mochte sie ja nicht immer wirklich gerne und vielleicht mag ich sie auch heute noch nicht, aber ihr Leben ist auf jeden Fall spannend. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland geht es auch wieder mehr um Mimi. Mir gefällt, dass sie ein wirklich rundes Leben führt, das sie immer weiter vorwärts bringt. Mimi ist eine Frauenfigur, die ich tief bewundere. Im anderen Erzähltstrang treffen wir auf Alexander Schubert. Wow! Was für ein toller Strang. Nachdem ich ihn als Paon ja absolut nicht mochte, macht er in diesem Band eine tolle Entwicklung durch. Kann Alexander wirklich noch ein toller Mensch werden? Seine neue Liebe Lena scheint mir dafür zu sorgen, dass er große Schritte in seiner Entwicklung dahin macht. Das hat mir wirklich gut gefallen. Alexander hat in meinen Augen die größte Entwicklung in der kürzesten Zeit durchgemacht. Auch von Anton erfahren wir in diesem Band viel. Ich fand ihn teilweise ein bisschen selbstsüchtig, aber man muss auch berücksichtigen, was Anton im ersten Weltkrieg durchlitten hat. Ich konnte nachvollziehen, dass er eine sinnvolle Aufgabe im Leben braucht. Trotzdem hätte er etwas mehr Verständnis für Mimi an den Tag legen dürfen, schließlich war in den vorhergehenden Bänden er der Freigeist, der sich nicht anbinden ließ. Der Schreibstil von Petra Durst-Benning ist, wie wir ihn aus den vorherigen Bänden gewohnt sind. Leicht und locker zieht er mich durch die Geschichte und ich hatte mal wieder ein Buch in der Hand, das ich nicht weglegen konnte. Ich schlug Seite um Seite um und tauchte durch den lebendigen Erzählstil wieder in das Amerika und das Deutschland des beginnenden 20. Jahrhunderts ein. Jeder der inzwischen lieb gewonnenen Figuren konnte ich mir vor meinem inneren Auge vorstellen. Man mag sie gar nicht gehen lassen. Die Geschichte ist wieder spannend und einfach rund. Vor allem der Erzählsprung um Mimi in Amerika hat es mir sehr angetan. Die letzten rund 100 Seiten spielen 10 Jahre später als die restliche Geschichte und Petra Durst.Benning runde für jede ihrer Figuren die Geschichte sehr liebevoll ab. Bei mir sind wirklich keine Wünsche offen geblieben. Ich habe bei jeder der wichtigen Figuren eine Vorstellung, wie es mit ihrem Leben weitergehen wird. Ich mag es, wenn Autoren wissen, wann Schluss sein muss und Reihen nicht immer weiter ausschlachten, bis es nicht mehr auszuhalten ist. Von daher bin ich zwar traurig, dass ich Mimi und ihre Mitstreiter jetzt ziehen lassen muss, aber ich bin auch froh, dass Petra Durst-Benning eine wundervolle Reihe geschaffen hat, die mich absolut zufrieden zurück lässt. Von mir für die gesamte Reihe eine Leseempfehlung. Ich habe jeden einzelnen Band geliebt.

Ein ganzes Rundes :O)

Von: get lucky Datum: 01. June 2021

Außerdem habe ich mal wieder einen wunderbaren Roman gelesen, der 5. und letzte in der Reihe um die Fotografin. Die Fotografin - Das Ende der Stille - Petra Durst Benning Die Wanderfotografin macht sich auf nach Hollywood – der perfekte Schmökerstoff von der Königin des historischen Romans. Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ... Ich habe alle Bände gelesen, habe immer sehnsüchtig auf den nächsten Band gewartet, habe insgesamt wohl etwa 2500 Seiten verschlungen und finde es fantastisch, die Möglichkeit zu haben, meine Lieblingsautorin rezensieren zu dürfen. Ein Wiedersehen mit all den "Bekannten" (Anton, Mimis langjähriger Weggefährte, Alexander, der Maler auch bekannt als Paon, ...) aus den vorherigen Bänden ist gewiss und die verschwundene Christel nimmt dieses mal einen großen Raum ein. Wie man schon auf dem Einband sehen kann, verlässt Mimi alte Ufer und landet in Hollywood. Egal, wo sich Mimi bewegt, man ist von der ersten Sekunde wieder voll dabei. Dieser wunderbare Schreibstil nimmt mich einfach gefangen! Nicht alle Entscheidungen in diesem Buch wären meine, doch die Autorin hat es hervorragend geschafft, diese fünf Bände zu einem ganzen Runden werden zu lassen. Im Nachwort hat Frau Durst-Benning erläutert, warum sie die Figuren nicht noch durch einen Weltkrieg begleiten möchte, absolut zu verstehen. Sie hat jedoch angekündigt, dass unter ihrer Feder bereits wieder was entsteht, ich bin gespannt und freue mich total darauf !!! ✶✶✶✶✶

Das Ende der Reise

Von: Harakiri Datum: 30. May 2021

Der finale Band der Fotografin-Reihe führt Mimi nach Amerika. Sie soll die Schauspielerin Chrystal Kahla in Szene setzen. Mimi ist überrascht, dass sich Chrystal als Christel aus Laichingen entpuppt und macht sich mit ihr zusammen daran, ihre Biografie zu schreiben. Als sie von Amerika wieder in ihre Heimat zurückkehrt, wartet eine böse Überraschung auf sie. Ich bin wieder durch das Buch gehetzt, als wäre ich auf der Flucht. Zu schön sind die Geschichten um Mimi und ihr Leben. Auch wenn dieses Mal Christel im Vordergrund stand, kommt Mimi nicht zu kurz. Denn auch Christels Geschichte ist mehr als interessant und lesenswert. Auch die Leben der anderen Charaktere fand ich schön rund zu Ende gebracht und dass sich am Ende wieder alle treffen ist ein sehr schöner Schluss. Protagonisten, die ich in vergangenen Büchern etwas nervig fand, fand ich in „Das Ende der Stille“ wieder als sympathisch. Besonders Paon hatte es mir angetan, der sich durch sein Lösen von Mylo endlich wieder auf sich selbst besann. Mimis Reise ist nun – zumindest auf Papier – zu Ende. Wir durften sie auf fast 2500 Seiten begleiten, mit ihr lachen, weinen und mitfiebern und ich muss sagen, ich habe jede Seite genossen. Durst-Bennings Schreibstil ist einfach unübertroffen. Sie haucht ihren Charakteren Leben ein, versieht sie mit Ecken und Kanten, trifft auch einmal überraschende Entscheidungen, fesselt aber den Leser mit jeder Zeile und verspricht Lesevergnügen auf jeder Seite. Fazit: schade, dass wir Mimi Reventlow und ihre Freunde nun verlassen müssen. Allerdings verspricht uns die Autorin, dass sie schon neue Ideen hat, und auf die bin ich schon sehr gespannt.

Ein großartiger Abschluss der Fotografinnen-Saga

Von: Mimi S Datum: 25. May 2021

Endlich ist der 5. Teil der Fotografinnen-Saga da! Voller Vorfreude habe ich mein Rezessionsexemplar erhalten und wurde - mal wieder nicht enttäuscht. Vielen Dank liebe Petra! Petra Durst-Benning, die Königin des historischen Romans, schafft es immer wieder mich völlig abzuholen. Ich war so gespannt, wie es mit all den Menschen weitergeht, die einem ja tatsächlich alle ans Herz gewachsen sind. Mimi R. geht nach Amerika - dies war für mich völlig überraschend und ich wusste erst nicht so recht, was ich davon halten sollte. Aber dieses Gefühl währte nur kurz. Petra hatte mich nach den ersten paar Zeilen wieder in ihren Bann gezogen und ich bin mit Mimi zusammen über den großen Teich geschippert. Am Ende des Buches hatte ich Gänsehaut und ein wohliges Gefühl in mir. Es gab immer wieder Stellen im Buch, bei denen ich die Autorin selbst vor mir sah, dies fand ich sehr interessant. Ich kenne Petra Durst-Benning (leider) noch nicht persönlich, aber beim Lesen dieses Romans hatte ich das Gefühl ihr manchmal ganz nah zu sein. Es war etwas ganz besonderes. Es tut der Seele gut, dieses Buch (und die vorherigen Bände) zu lesen. - Unterschiedliche Wege gehen, auseinander gehen um wieder zusammen zu kommen. Zu sich finden um auch offen zu sein, jemanden ganz nah an sich heran lassen zu können. -

Grandioses Finale einer mitreissenden Saga

Von: AnjaSch Datum: 25. May 2021

Es war ein Wiedersehen mit Mimi und all den bekannten Figuren aus den ersten vier Bänden, ja sogar einige Charaktere aus ihren älteren Büchern webt die Autorin geschickt in die Handlung mit ein. Wer die anderen Bücher nicht gelesen hat, dem fällt dies nicht auf – wer, wie ich, aber alle Bücher von Petra Durst-Benning kennt, freut sich über das Wiedersehen mit alten Freunden, denn genau so fühlt es sich an. Und genau hier liegt der besondere Zauber im Schreibstil der „Königin des historischen Romans“, wie die Autorin in der Presse – völlig zu Recht - genannt wird. Ihre Protagonisten haben Charakter, Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die mutig ihren eigenen Weg gehen, der nicht immer der breite, einfache ist, sondern oft der steinige Pfad abseits ausgetretener Wege. Der Leser lernt über eine lange Zeit – in diesem Fall über 5 Bände mit zusammen fast 2500 Seiten - immer weitere Facetten dieser Persönlichkeiten kennen – bis es sich anfühlt, als kenne man jeden Einzelnen persönlich. Bislang waren das immer vor allem Frauen, mit denen man sich identifizieren konnte, die man bewunderte und sich vielleicht wünschte, ein wenig so zu sein wie sie… Da sind allen voran Mimi, die mutige Wanderfotografin, die sich mehr als einmal gegen den einfachen Weg, das „gemachte Nest“ und den in der Zeit um 1900 allen Frauen vorgezeichneten Weg als Ehefrau und Mutter entscheidet – für ihre Freiheit, ihre kreative Selbstentfaltung und Verwirklichung ihrer eigenen Träume. Dabei vergisst sie nie die Belange anderer und verhilft so manchem zu einem glücklicheren Leben – durch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, als Vorbild oder als echte, warmherzige Freundin. Mehr als einmal scheint es, als habe die Autorin, die zufällig auch am gleichen Tag Geburtstag hat wie Mimi, einige autobiografische Züge in die liebenswerte Hauptperson eingearbeitet… Man trifft Anton wieder, dessen Entwicklung vom Jugendlichen zum reifen Mann man über viele Jahre mitverfolgt. Seine große Enttäuschung in der Liebe, aber vor allem das Trauma der Kriegsjahre an der Front als Sanitäter haben ihre Spuren auf seiner Seele hinterlassen. Dennoch hat er den Glauben an die große Liebe nicht verloren. Antons Jugendfreund Alexander, als erfolgreicher Künstler „Paon“ genannt, legt seine imaginären Fesseln ab und erkennt, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Schäferin Corinne, eine starke, naturverbundene Schönheit mit langer roter Mähne – was für eine tolle Frau! Bernadette, Clara Berg… so viele starke und liebenswerte Charaktere! Und dann das. Eine sperrige, unsympathische Frau mit auf den ersten Blick recht negativen Eigenschaften , eiskalt und dazu wunderschön und als Schauspielerin in Hollywood sehr erfolgreich betritt die imaginäre Bühne und nimmt viel Raum ein in diesem Band. Mit dieser Person gelang es mir so überhaupt nicht, mich zu identifizieren. Wir wurden nicht warm miteinander – bis zum Ende des Buches nicht - aber genau so ist das Leben! Hier zeigt Petra Durst-Benning mit Bravour, wie man mit Toleranz und Offenheit mit jedem im Leben gut klarkommen kann, wenn man, wie Mimi hier im Buch, nur will. Und genau dies ist der Feenstaub, den Durst-Bennings Bücher so besonders machen: jedes Buch enthält eine Botschaft. Einen Wink mit dem Zaunpfahl. Einen Denkansatz für sein eigenes Leben. Wenn man will. Nicht oberlehrerhaft, sondern ganz leise, zwischen den Zeilen versteckt, wie ein Windhauch mit Glitzerstaub eben. So bleiben die Bücher nach dem Lesen noch lange im Herzen, man fühlt ihnen nach, überdenkt sich selbst, sein Leben, die eigenen Gefühle. Ist das nicht ein Geschenk?

Exzellent!!!

Von: HB73 Datum: 24. May 2021

Ich konnte den fünften Band der Reihe „Die Fotografin“ kaum erwarten und meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Die Autorin hat mit diesem 5. Teil ein grandioses Finale geschaffen. Der bildhafte und mitreißende Schreibstil von Petra Durst-Benning bereitete mir auch diesmal wieder ein sehr großes Lesevergnügen. Es war wirklich äußerst interessant, die Fotografin Mimi Rewentlow über eine lange Zeit auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen. In die Charaktere und Situationen konnte ich mich gut hineinversetzen, so dass es wie eine Zeitreise in die Vergangenheit war, auf die ich mitgenommen wurde. Es war durchaus eine Leseerlebnis der besonderen Art und wird von mir uneingeschränkt weiterempfohlen!

Die Fotografin – Das Ende der Stille – von Petra Durst-Benning Ein mehr als gelungenes Ende der Fotografinnen Saga

Von: Heike Kottler Datum: 24. May 2021

Es war so schön wieder in die Geschichte von Mimi, Anton, Alexander und Christel einzutauchen. Alles war sofort wieder da. Es fühlte sich für mich an wie „nach Hause kommen“ an bzw. wie ein Besuch bei guten Freunden die man lange nicht gesehen hat. Im 5. Band erleben wir wie die Geschichte mit Mimi, Anton, Alexander, Christel und weiteren Protagonisten weiter geht. Jeder von Ihnen hat sein Lebenspäckchen, mit seinen Hochs und Tiefs, zu tragen und schaut bzw. versucht wie es für ihn am besten weitergeht. Mimi geht nach dem entbehrungsreichen 1. Weltkrieg nach Amerika, in Zeiten wie diesen war das eine große Reise. Dort soll sie „schöne“ Bilder von Chrystal Kahla machen. Endlich kommt wieder die Freude auf was Schönes zu erleben, sich auf was Unbekanntes einzulassen. Durch die Reise wird Mimi inspiriert einiges Neues in Ihrem Leben zu Wagen. So erlebt man Ideengeber, Wegbereiter und Wegbegleiter. Manchmal hatte ich das Gefühl ich steh direkt neben Mimi und all den Anderen, so als stille Beobachterin und „sehe und erlebe“ was ich Ihrem Leben passiert. Den größten Teil des Buches habe ich mit wenigen kurzen Unterbrechungen an einem ruhigen Tag gelesen. So nach dem Motto, ach ein Kapitel geht noch und dabei Zeit und Raum ganz vergessen. Es war nur wichtig, wie geht es weiter. Für mich strahlt das spannende Buch auch Liebe und Wärme, besonders im letzten Teil, aus. Gleichzeitig ist es eine Ermutigung seinen Weg zu gehen, auch wenn man manchmal einen Umweg dafür nehmen muss. Man braucht nur seine richtigen Wegbegleiter dazu oder viel Mut und neue Ideen. Und dass die Liebe, Freundschaft und Familie viel mehr überdauern kann als man glaubt. Das zeigt sich so schön in dem „runden“ Ende. Wo es ein großes Treffen mit Mimi, Anton, Alexander, Christel und weiteren Personen gibt. Petra Durst-Benning hat das so schön Facettenreich gestaltet. Lasst euch überraschen. Macht es am besten so wie ich, schlüpft zwischen die Buchdeckel, lasst euch „Fallen“ und genießt die Geschichte.

Wunderbares Finale der Buchreihe!

Von: Heaven17 Datum: 24. May 2021

Als Vorableserin hatte ich das große Glück, schon kurz vor dem Erscheinungsdatum in die spannende und faszinierende Geschichte unserer bereits gut bekannten einstigen Wanderfotografin Mimi einzutauchen. Wie auch in den ersten vier Teilen der Serie ist man schon innerhalb der ersten Seiten wieder mitten im Geschehen und begleitet Mimi auf ihrem neuen „Abenteuer“ – sie soll die Stummfilmschauspielerin Chrystal Kahla in einem Bildband darstellen und dafür gibt sie die sichere Beziehung und eine eventuelle Ehe mit Anton auf und macht sich auf die lange Reise. Wie Mimi war auch ich nicht wenig überrascht, zu entdecken, dass sich hinter der schillernden Berühmtheit Chrystal die einstige große Liebe von Anton, Christel Merkle, verbirgt. DIE Christel die damals von heute auf morgen verschwand. Chrystal erzählt nun Mimi ihre Geschichte und ihr Leben in den USA. Auch Alexander treffen wir wieder und auch Anton vollzieht eine Wandlung während Mimis Abwesenheit, die überrascht. Während des Lesens erinnerte ich mich immer wieder gern an die vorangegangenen Szenen der ersten Bücher und fand es unheimlich spannend, welche Veränderungen unsere verschiedenen Protagonisten machen und welch spannende Wege sie alle einschlagen. Mir fällt es meist etwas schwer, ein Buch zu lesen, von dem ich weiß, dass es das letzte der Reihe sein wird… das große Finale sozusagen. Weil ich so versinke in der Geschichte, dass es mir einfach leidtut, wenn die Geschichte nicht mehr „weitererzählt“ wird. Dennoch muß ich in diesem Fall sagen, dass Petra die Geschichte „rund“ gemacht hat, das offene Ende bietet mir als Leserin viel Raum, die Geschichte weiterzudenken. Wie immer ist Petras Schreibstil flüssig, leicht, ohne jedoch flach zu sein. Mit starken Worten werden Charaktere, Situationen, Lokalitäten und Emotionen beschrieben, so dass sich die Bilder vor dem Auge ganz von allein zusammenfügen und man oft das Gefühl hat, als Leser selbst mitten in der Geschichte zu sein! Ebenfalls gewohnt sind wir die gründliche Recherchearbeit, die Petra im Vorfeld betreibt. Man spürt ihre Begeisterung und das große eigene Interesse an Ihren Themen – und so bin ich nach der ersten Wehmut wegen des Endes der Serie unheimlich gespannt auf alles neuen Projekte, die Petra bestimmt schon wieder in ihrem Köpfchen hat. Eine spannende, herzliche Frau, mit so unheimlich vielen Facetten, Interessen und der Gabe, dies alles in wunderbaren Geschichten zu Papier zu bringen! Von meiner Seite eine eindeutige Leseempfehlung für den fünften Band – aber auch für die vorhergehenden ersten 4 Bücher!

Das Ende der Stille...

Von: R. Schrapp Datum: 24. May 2021

Mit dem fünften Band der Wanderfotografin müssen wir nun Stück für Stück Abschied nehmen von Mimi, Anton und allen anderen Weggefährten dieser wunderbaren Saga. Es war wieder ein wunderbares, gefühlvolles und nachhaltiges Lesevergnügen. Gelang es Petra Durst-Benning wieder ausgezeichnet, jedem Wegbegleiter seinen Raum zu geben und zu beschreiben, dass jeder seinen Weg gehen muss, Schicksalsschläge anzunehmen, das Beste daraus zu machen und niemals aufzugeben. Nicht immer führt "der gerade Weg" zum Ziel. Wir dürfen Mimi nach Amerika begleiten. Sie hat eine Einladung nach Hollywood bekommen um einen Bildband über die berühmte Chrystal Kahla zu fotografieren. Diese Chance durfte Mimi sich nicht entgehen lassen. Aufgeregt startet sie in das große Abenteuer und lernt sehr viel über sich und findet auch einen neuen Weg für sich. Anton ist nicht glücklich mit seiner Situation nach dem Krieg und dass er ohne Mimi auskommen muss. Er steht auch am Scheidepunkt seines Lebens und muss eine Entscheidung treffen. Wir erfahren wie es Paon ergeht, der auf eigenen Beinen stehen will und mit welchen Schuldgefühlen er zu kämpfen hat. Am Ende steht das Fazit, dass die Liebe, Familie und Freundschaften Entbehrungen überstehen und einen durch das Leben tragen. Es fordert Mut und Zuversicht. An Mimi kann man sehen, wie spannend das Leben ist. Es bleibt mir am Ende "ade" zu Mimi und ihren Wegbegleitern zu sagen und sie in weitere Abenteuer zu entlassen. Es hat unglaublich Spaß gemacht sie auf dieser Reise zu begleiten.

Auf zu neuen Ufern

Von: Martinas Buchwelten Datum: 24. May 2021

Den Abschlussband der Fotografinnen-Saga um Mimi Reventlow durfte ich vorab lesen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vielen herzlichen Dank! Schon nach den ersten Zeilen war ich wieder mitten im Geschehen und freute mich über das Wiedersehen mit Mimi und Anton, die endlich ein Paar sind. Doch der Krieg hat einiges verändert. Anton vernachlässigt zunehmend die Druckerei, denn er kann die Kriegserlebnisse nicht vergessen. Immer wieder hat er seine verletzten Kameraden vor Augen und versucht den Amputierten mit Prothesen zu helfen. Doch er ist kein Fachmann und verzweifelt langsam an seiner Unfähigkeit. Das von ihm immer wieder angesprochene Thema bei Treffen mit Freunden nimmt immer mehr Raum ein und bringt Spannungen mit sich. Da kommt für Mimi ein Angebot eines Filmstudios in Hollywood gerade zur rechten Zeit, um etwas Abstand in die Beziehung zu bringen. Sie soll für einen Bildband den großen Stummfilmstar Chrystal Kahla ablichten. Etwas verwundert, dass jemand in Amerika ihren Namen kennt, nimmt sie das großzügige Angebot des Regisseurs an und reist gleich zu Beginn des fünftes Bandes über den großen Ozean. Anton ist dadurch irritiert und verletzt. Obwohl sie durch den Krieg solange getrennt und erst dadurch erkannt hatten, dass sie sich mehr bedeuten, will ihn Mimi schon wieder verlassen? Beide ahnen nicht, dass hinter dem berühmten Stummfilmstar Chrystal Kahla Antons Jugendliebe Christel Merkle aus Laichingen steckt, die vor Jahren Deutschland verlassen hat. Nun versteht Mimi auch, warum gerade sie in die Filmstudios eingeladen wurde..... Wir begleiten Mimi auf ihrer Reise in die USA und erleben mit ihr neue Abenteuer. Von der Westküste und den Filmstudios geht es weiter in den Südwesten und in die Weite der Wüste, die Mimi hilft über ihr Leben nachzudenken. Mimis Beschäftigung mit der titelgebenden Fotografie habe ich in diesem letzten Buch der Reihe etwas vermisst. Sie arbeitet zwar am Bildband von Chrystal, der jedoch mit der Zeit mehr und mehr zu einer Biografie wird. Der Leser erfährt dadurch wie es Christel nach ihrer Flucht aus Laichingern ergangen ist. Viele Seiten werden mit verschiedenen Themen gefüllt, z. Bsp. habe ich etwas mehr über die damalige Stummfilmzeit erfahren, was ich sehr interessant fand. Während Anton an einem Scheideweg steht, treffen wir auch wieder auf Alexander, was mich sehr gefreut hat. Nachdem er im Abschluss von Band vier endlich seinen Mentor Mylo verlassen hat, findet er zu sich selbst zurück und aus Paon wird wieder Alexander. In Bad Kreuznach lebt er inkognito und lernt die hübsche Lena kennen, die so wie er aus einer Arbeiterfamilie stammt. Es ist für beide Liebe auf den ersten Blick. Doch auch hier hat die Autorin weitere Überraschungen für den Leser parat. Die Charaktere sind wieder sehr lebendig beschrieben. Wie gewohnt erzählt Petra Durst-Benning aus verschiedenen Perspektiven, wobei diesmal neben Mimi der Hauptaugenmerk auf Christel und Alexander gelegt wird. Gelungen fand ich die Verbundenheit der Freunde, die nach all den Jahren noch immer verhanden ist, auch wenn sich ihre Wege getrennt hatten. "Wir alle haben uns nie für den einfachen Weg entschieden, im Gegenteil" meint Alexander bei der Réunion der Freunde in Bad Kreuznach, die noch einige Überraschungen birgt. Ein Aufruf an uns alle, sich um alte Freundschaften zu kümmern! Und so kommt die Reihe zu einem gelungen Abschluss, der mich wehmütig auf die gelesenen fünf Bücher zurückblicken lässt. Die gemeinsame Reise ist nun zu Ende. Die Saga um Mimi Reventlow wird aber immer einen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen haben. Vielen herzlichen Dank Petra Durst-Benning! Fazit: Der finale Band der Fotografinnen-Saga hat mich nun mit einem weinenden und lachenden Auge zurückgelassen, denn die Reihe ist zu Ende erzählt. Vom Beginn der Wanderfotografin bis hin zum Ende der Stummfilmzeit durften wir Mimi Reventlow begleiten. Eine wunderbare Reise über fünf Bände geht zu Ende - eine Reise, die ich allen ans Herz legen möchte!

Gelungener Abschluss

Von: Karins LeseLounge oder nirak03/nirak Datum: 23. May 2021

Gelungener Abschluss Endlich ist es überstanden und der Erste Weltkrieg ist aus. Anton und Mimi sind sich näher gekommen und haben ihre Liebe zueinander entdeckt. Doch dann erhält Mimi ein einmaliges Angebot, welches sie nicht ablehnen kann und will. Statt sich ihren Gefühlen für Anton zu stellen, bricht sie auf nach Amerika. Die Vorstellung, einen weiblichen Stummfilmstar fotografieren zu dürfen, ist einfach zu verlockend. Mimi ahnt hingegen nicht, dass sie diese Schauspielerin bereits kennt und auch schon vor der Kamera hatte. Für die Fotografin beginnt ein spannendes Abenteuer und diesmal ist es Anton, der allein zurückbleibt. Wird ihre Liebe auch dieses Abenteuer überstehen? Die Autorin Petra Durst-Benning hat mit ihrer Reihe über ihre Wanderfotografin Mimi Reventlow eine herzerwärmende Geschichte geschrieben. Ich durfte Mimi von Anfang an begleiten. Der nun vorliegende fünfte Band „Das Ende der Stille“ ist der letzte Teil dieser Reihe. Auf der einen Seite finde ich es sehr schade, dass die Autorin sich dafür entschieden hat, die Reihe zu beenden, auf der anderen Seite heißt es ja nicht umsonst „wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“, denn eigentlich ist dieser Band ein wunderbarer Abschluss der Reihe. Mimi entdeckt die Welt des Films. Sie taucht ein in eine völlig fremde Welt und lernt neue Menschen kennen. Ihre Kamera ist immer dabei. Dieses Abenteuer hat mich wunderbar unterhalten. Genau wie in den Vorgängerbänden gibt es aber auch die Handlungsstränge von Anton und Alexander. Ihr Leben ist vielleicht nicht so spektakulär, wie das der Fotografin, aber dennoch schön zu lesen. Petra Durst-Benning hat es verstanden, die Zeit nach dem 1. WK anschaulich zu schildern, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Mit Mimi erlebt man, wie es in Amerika ausgesehen hat und entdeckt eine völlig neue Welt. Die Bücher dieser Autorin haben immer einen eher positiven Aspekt, auch wenn ihre Protagonisten einiges durchzustehen haben. Der Erzählstil ist dabei leicht und locker zu lesen. Facettenreich schildert Durst-Benning die Erlebnisse der Charaktere und verbindet ihre Handlungsstränge schließlich zu einem großen Gesamtbild. Ich habe diese Reihe sehr gern gelesen, es war eine Zeit des Abtauchens in eine Geschichte voller Gefühle, Liebe und Abenteuer. Fazit: „Das Ende der Stille“ ist nicht nur ein schöner und passender Titel für dieses Buch, sondern leider auch das Ende der Reihe über die Wanderfotografin Mimi Reventlow. Die Autorin hat sich dafür entschieden, Mimi und ihre Freunde gehen zu lassen, auch wenn ich es auf der einen Seite schade finde, kann ich es doch auch verstehen. Die Zeit einer Fotografin auf Wanderschaft ist vorbei. Für alle beginnt ein völlig neues Leben. Ich habe auch diesen letzten Teil sehr gern gelesen und habe mich dabei gut unterhalten gefühlt, Einblicke in die Welt des Films genießen dürfen und dabei zugesehen, wie Mimi und Anton sich näher kamen und wie sie doch jeder ihre eigenen Wege gehen mussten. Es hat mir auch gefallen, dass die Autorin sich die Zeit genommen hat, die anderen Protagonisten nicht zu kurz kommen zu lassen. Es gab Einblicke in die Leben von Alexander und seiner Familie, genauso wie auch das Schicksal von Bernadette und Corinne kurz erzählt wurde. Auch wenn mir der Abschied dieser Reihe schwerfällt, es waren wundervolle Bücher, die ich alle sehr gern gelesen habe.

Die Fotografin - Leider das Ende

Von: Ramona W. Datum: 23. May 2021

Gefühlte Ewigkeiten hat es gedauert, bis ich den 5. Teil der Fotografinnen-Saga in den Händen halten durfte. Bereits im 4. Teil gab es einen Ausblick darauf, wie es in der Geschichte weitergeht... Die Reise führte Mimi nach Amerika. Dort traf sie zum Einen neuen Menschen, die sie auf ihrem neuen Weg begleiteten und zum Anderen traf sie eine „alte“ Bekannte. Es war spannend zu lesen, wie es Christel in den letzten Jahren seit ihrer „Flucht“ aus Laichingen ergangen war. Durch Christel probierte sich Mimi in der Kunst des Schreibens aus. Wodurch ihre bisherige Leidenschaft, die Fotos sprechen zu lassen, etwas in den Hintergrund geraten ist. Dies fand ich aber nicht störend für die Geschichte, denn es entwickelt sich doch alles/ jeder im Leben weiter... So wie sich Mimi in Amerika entwickelte, gab es auch für Alex in Konstanz einen neuen Lebensabschnitt. Er konnte endlich zu sich selbst finden. Ebenso wie Anton. Er war unzufrieden und versuchte ebenso einen Neuanfang. Leider ohne Mimi... Dank einer kleinen Zeitreise kann der Leser noch erfahren, ob sich Mimi, Christel, Alex und Anton wiedersehen und ob Mimi doch noch ihre Liebe findet... Das Buch war wie immer gut zu lesen. Ich war sofort wieder mittendrin in der Geschichte. Wenn man das Buch einmal in die Hand genommen hat, ist es schwer, es wieder wegzulegen. Man will unbedingt wissen, wie es weiter geht. Auf der einen Seite ist es traurig, dass dies der letzte Teil ist, aber vielleicht haben wir ja Glück und Mimi begegnet uns irgendwann in irgendeiner Weise mal wieder in den Büchern von Petra Durst-Benning. Ich freue mich jetzt schon auf die neuen Romane...

Grandioses Buch

Von: FrankNic Datum: 23. May 2021

Voller Ungeduld hab ich auf Band 5 gewartet und war auch etwas traurig, da ich wusste, dass es keine Fortsetzung mehr gibt. Schnell war ich wieder in der Geschichte drin, mit den Hauptakteuren Mimi, Anton, Alexander und Christel hab ich wieder einmal mitgefiebert. Toll geschrieben, wie man das von der Autorin gewohnt ist, die Figuren hat man bildlich vor Augen, genauso wie die Orte. Alles so toll erzählt und beschrieben, daß man es vor seinem inneren Auge sehen kann. Egal ob es die Schiffsreise war, oder New York, oder Hollywood, oder, oder, oder. Das Ende ist grandios. Einfach alles in allem ein tolles Buch, eine tolle Saga in 5 Bänden. Sehr empfehlenswert

emotionales Ende

Von: Nolwenn Datum: 23. May 2021

Vorsicht Spoiler „Manchmal muss man gehen um zurück kommen zu können“ ein Satz mit vielen Facetten, so dachte ich als ich diesen im 5. Band der Fotografinnen Saga „ Das Ende der Stille“ las. Beide Sätze zusammen und der Romaninhalt ergeben zum Ende einen großen Sinn, der einen auch mal über einen selbst nachdenken lässt, so erging es mir jedenfalls. Ausgerechnet am Tag der Hochzeit von Bernadette mit Lutz Steigerwald beschließt Mimi, der Einladung eines Filmproduzenten nach Amerika zu folgen um dort Bilder einer großen Stummfilmdarstellerin aufzunehmen. In der Zwischenzeit ergeben sich für die Zurückgebliebenen wie Alexaner/Paon und Anton neue Möglichkeiten. Ich möchte gar nicht allzu viel verraten, außer das sich Petra Durst – Benning wieder nicht nehmen lies die LeserInnen in die damalige Zeit zu entführen und das gelang Ihr wieder sehr gut, bereits bei der ersten Seite tauchte ich ab in die Zeit von damals. Oh doch, soviel sei verraten am Ende des Buches treffen sich alle zu einem großen Fest in Kreuznach sodass „manchmal muss man gehen um zurück kommen zu können“ ein ganz anderes Bild ergibt als man vielleicht am Anfang denkt.

Lesegenuss pur

Von: Jana Datum: 22. May 2021

Auch der 5te Teil dieser Saga ist einfach genial. Man kann sich fortlaufend in alle Charaktere rein versetzen und mitfühlen. Es macht einfach riesig Spaß, dieses Buch zu lesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, um endlich alles zu erfahren. Leider kommt man so schnell zum Ende, und nun gibt es keine Fortsetzung mehr. Der letzte Teil ist so mitfühlend geschrieben, dass auch mir die ein oder andere Träne über's Gesicht kullerte. Es ist für alle geeignet. Wer einmal damit anfängt zu lesen, kann einfach nicht mehr aufhören. Vielen Dank liebe Petra und auch dem Verlag, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte.

Mimi reist nach Amerika

Von: Ariettas Bücherwelt Datum: 22. May 2021

Meine Meinung zur Autorin und Buch Petra Durst-Benning, hat mich auch mit ihrem 5. Band der Fotografin mehr als begeistert, es ist für mich der Krönende Abschluss der Saga. Man spürt mit wieviel Herzblut sie all diese Geschichten über Mimi und ihre Weggefährten geschrieben hat. Ich habe oft gelacht, geweint, mich gefreut und auch ein ganz ein kleines Bisschen geärgert über die Protagonisten, wenn sie für mich die falschen Entscheidungen trafen. Gerade das machte sie so menschlich und Authentisch, den ehrlich gesagt wer von uns ist ohne Fehler. Es hat riesengroßen Spaß gemacht mit der wagemutigen Mimi zu reisen, schon Abenteuerlich und beschwerlich für die damalige Zeit, nach Amerika zu reisen. Mimi nimmt das Angebot von Mister Schneider, aus Hollywood an, sie soll über den berühmten Stummfilm Star, Chrystal Kahla, einen Bildband machen. Ich konnte Mimi verstehen das sie dieses Einmalige verlockende Angebot annahm, den Mister Schneider ist außerdem großzügig, er kommt für die Reisekosten und so weiter auf. Man konnte Mimis Aufgeregtheit förmlich spüren, aber auch Anton Traurigkeit und Enttäuschung, er glaubte sich endlich im Hafen der Ehe, da bricht seine große Liebe in das ferne Amerika auf. Was beide nicht ahnen, wer wirklich hinter dem Namen Chrystal Kahla steckt, es ist Antons erste große Liebe Christel, die bei Nacht und Nebel aus Laichingen verschwand. Es war einfach aufregend mit Mimi über den großen Teich zu reisen, noch nicht ahnend, was wir mit ihr für große Abenteuer erleben. Es war mehr als spannend die Begegnung zwischen Mimi und Christel, besonders als sie nach und nach von ihrem Lebensweg bis zu ihrem Erfolg als Filmstar erzählt. Es war ein steiniger Weg den Christel ging, man bekommt dabei viele tiefe Einblicke in ihr Seelenleben. Was mich noch sehr gefreut hat Alexander wieder zu begegnen, von seiner Verwandlung war ich Positiv überrascht und erst das er in Bad Kreuznach inkognito gelandet ist. Den Stolzen Paon gibt es nicht mehr, er ist wieder Alexander und ich fand es gut das er sich von Mylo endgültig getrennt hat, ganz ehrlich dieser Mann hat Alexander ausgenutzt für seine Pläne. Besonders die kleine Verkäuferin Lena hat es ihm angetan, es Liebe auf den ersten Blick bei beiden. Noch weiß Lena nicht das er ein berühmter Künstler ist, aber sie ist es die Alexander die Augen öffnet, und in sich geht und über seine Vergangenheit nachdenkt und sich mit auseinander setzt. Aber auch Anton überraschte mich sehr, über den Weg den er einschlägt , als Mimi in Amerika ist. Es war eine wunderschöne und facettenreiche Geschichte, voller unerwarteten Überraschungen, mit Tiefen und Höhen. Spannend von Anfang an bis zum Schluss wird man in Atem gehalten. Alexander Worte am Ende, fand ich sehr zutreffend für alle: „ Wir alle haben uns nie für den einfachen Weg entschieden, im Gegenteil! „ …… um mit Mimi Worten abzuschließen: „ Auf das uns unsere Lust auf die Welt von morgen immer erhalten bleibt ! „

Exzellent…!!!

Von: HB73 Datum: 20. May 2021

Ich konnte den fünften Band der Reihe „Die Fotografin“ kaum erwarten und meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Die Autorin hat mit diesem 5. Teil ein grandioses Finale geschaffen. Der bildhafte und mitreißende Schreibstil von Petra Durst-Benning bereitete mir auch diesmal wieder ein sehr großes Lesevergnügen. Es war wirklich äußerst interessant, die Fotografin Mimi Rewentlow über eine lange Zeit auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen. In die Charaktere und Situationen konnte ich mich gut hineinversetzen, so dass es wie eine Zeitreise in die Vergangenheit war, auf die ich mitgenommen wurde. Es war durchaus eine Leseerlebnis der besonderen Art und wird von mir uneingeschränkt weiterempfohlen!

Schöner Abschluss der Reihe, aber nicht ganz so stark

Von: Domics Pinnwand Datum: 01. July 2021

Auch der fünfte - und letzte? - Band der Reihe hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht ganz so wie die Vorgänger. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlungsstränge nur angerissen und - mit Ausnahme von Christels Geschichte vielleicht - nicht wirklich gründlich erzählt wurden, wie in den ersten Bänden noch der Fall. Außerdem kommen die Geschichten in Deutschland - das ist aus meiner Sicht definitiv die Stärke der Autorin - ein bissle kurz, und die "glamouröse" Schauspielergerschichte in den USA läuft mir ein wenig zu glatt. In Deutschland erfahren wir dieses Mal ein wenig mehr über Alexander, der jetzt in Bad Kreuznach wohnt, und auch über seine Familie in Laichingen. Anton kommt nur ganz am Anfang und am Schluss kurz vor, auch Bernadette, Lutz und Corinne sind nur Randfiguren. Trotz allem hat mich die Geschichte wieder sehr gut unterhalten und ich war in null komma nix durch durch das Buch. Wie gesagt, ich könnte mir gut vorstellen, dass das jetzt noch NICHT das Ende aller Figuren war - vielleicht wird Mimi nicht mehr die Hauptfigur sein, aber Alexanders Halbschwester Monika, Christel und vielleicht auch Alexanders Töchter haben definitiv Potenzial, das weiter erzählt werden kann... Ich vergebe dieses Mal also nur 4 von 5 Sternen und bin gespannt, was als nächstes von der Autorin kommt. Welches ist jetzt mein liebstes Buch dieser Reihe? Ich glaube Band 3, da ist Mimi mit Anton unterwegs, trotzdem kommen Laichingen und seine Bewohner noch vor.