Rachel Rhys

Die Perlenvilla

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1948: Eve Forrester führt ein tristes Dasein als unglückliche Ehefrau in einem kleinen Vorort Londons. Doch das ändert sich schlagartig, als sie einen seltsamen Brief erhält. Ein wohlhabender Fremder hat ihr eine Villa an der Côte d’Azur vermacht. Sofort reist die junge Engländerin an die schillernde Französische Riviera, um mehr über ihr mysteriöses Erbe herauszufinden. Bald jedoch stellt sie fest, dass das wunderschöne alte Haus an der Mittelmeerküste – vor allem aber die Angehörigen des Verstorbenen – mehr Geheimnisse vor ihr verbergen, als ihr lieb sind …

Der mondäne Charme der Geschichte ist bei mir leider nicht ganz angekommen

Von: Marlen Blume Datum: 25. August 2019

Als mitreißendes und schillerndes Sommerbuch wird dieser Roman im Klappentext angepriesen. Und ja – natürlich kom-men einem bei den Worten Cote d’azur und Cannes sofort Bilder in den Kopf, in denen sich das azurblaue Wasser an großen Segelyachten reibt… Diese Bilder versucht auch Rachel Rhys in ihrem Buch heraufzubeschwören. Doch bei mir kam der Zauber leider nicht ganz an – und ich kann noch nicht mal recht benennen, woran das lag. Die Story selbst ist eine, die für solche Sommergeschichte typisch ist, auch wenn sie komplett historisch angesiedelt ist: eine junge Frau aus der Nähe von London erfährt von einer überraschenden Erbschaft in Südfrankreich, macht sich auf den Weg zur vererbten Villa und – voila! – entdeckt ihre Selbstbestimmtheit und findet ein neues Leben. Alles nichts Neues in solchen Büchern. Umso mehr habe ich auf einen au-ßergewöhnlichen Akzent gewartet, mit dem die Autorin auf-wartet, um ihre Geschichte zu etwas Besonderem zu ma-chen. Die Besonderheit könnte vielleicht der etwas überdrehte Schriftsteller Sully sein, der gerade in der Villa wohnt, als Erbin Eve dort ankommt. Oder die berühmte Schauspielerin Gloria, mit der sich Eve anfreundet. Aber leider reißen diese beiden für mich die Geschichte nicht aus ihrer Vorbestimmtheit heraus. Eve als Figur blieb mir über das gesamte Buch hinweg zu blass und ich fand sie manchmal irgendwie… fad. Ich hätte mir noch mehr Einblick in ihr Seelenleben gewünscht, um sie besser verstehen zu können. Ja, es wird angedeutet, dass sie in ihrer Ehe gefangen ist und sich wünscht, aus dem Schatten ihres bestimmenden Gatten heraustreten zu können (was ihr mit der Fahrt von England an die französische Küste erstmals möglich erscheint).Dennoch hätte ich Eves Entwicklung gern näher miterlebt. An mehreren Stellen heißt es „Sie war selbst überrascht, wo sie den Mut für diese Äußerung/Handlung hernahm.“ Aber mit dieser kurzen Andeutung hatte es sich dann auch schon. Insgesamt waren mir die Figuren etwas zu stereotyp. Der Schriftsteller und die Schauspielerin waren als extravagante Künstler und Lebemenschen dargestellt – das typische Bild eben. Die Familie des Verstorbenen waren und blieben miss-trauisch gegenüber Eve, bis sich kurz vor Schluss in einem recht furiosen (und fast kriminalistischen) Finale alle Fragen klärten. Und natürlich so ziemlich alle Handlungsstränge ein Happy End fanden, was mir persönlich ein wenig zu viel war. Gerade in einer Zeit wie 1948, als so viele Menschen vom Krieg gezeichnet und innerlich zerrissen waren, hätte ich mir für die Charaktere mehr Tiefgang und innere Kontroversen gewünscht –und dass am Schluss sich nicht so ziemlich alles für so ziemlich alle in Wohlgefallen auflöst. Das hätte die Geschichte irgendwie authentischer gemacht. Dennoch ist das Buch für laue Sommerabende oder für den Urlaub empfehlenswert. Es muss ja nicht immer der erhobene Zeigefinger oder die Lektüre mit Tiefgang sein. Wer das nicht erwartet, wird sicherlich nicht enttäuscht. Mir plätscherte die Geschichte zu sehr dahin und ich wurde mit den Charakteren auch nicht recht warm. Aber das muss ja nicht jedem Leser so gehen.

Der Brief

Von: hasirasi2 Datum: 10. August 2019

1948, der Krieg ist immer noch in den Köpfen der Menschen, hat sich Eve mit ihrer lieblosen, langweiligen Ehe mit Clifford abgefunden. Das Ticken der Uhr bestimmt ihren Tagesablauf, das Warten, dass er aus „der Firma“ (einem erfolglosen Transportunternehmen) nach Hause kommt. Sie muss froh sein, überhaupt einen Mann gefunden zu haben, nachdem soviel Männer den Krieg nicht überlebt haben. Eve hat Clifford nur geheiratet, um ein unabhängiges Leben fernab ihrer freudlosen, alles bestimmenden Mutter führen zu können. Jetzt bestimmt ihr Mann über sie. Als der Brief eines Notars eintrifft, dass sie nach Cannes reisen soll, um eine Erbschaft von Guy Lester anzutreten. Sie hat diesen Namen noch nie gehört und Clifford ist natürlich dagegen, doch zum ersten Mal setzt die sich durch. Sie ist neugierig, was ihn mit ihr verbindet und die Reisekosten sind Teil des Erbes. Die Côte d‘Azur ist das ganze Gegenteil zu ihrem Londoner Vorort. Die Sonne, die Küstenlinie, die Landschaft – und die Perlenvilla, die ihr jetzt zu einem Viertel gehört, zusammen mit Guys Ehefrau und seinen Kindern. Eve will das Erbe nicht annehmen, sie hat noch nie von Guy gehört und dessen Familie feindet sie an. Man hält sie für seine aktuelle Geliebt, oder das Kind einer früheren Beziehung, da er viele Affären hatte. Eve erbt außerdem noch einen markanten Ring – den hat sie vor Jahren schon mal auf einem Foto an der Hand ihrer Mutter gesehen. Aber wie kommt er dann hierher? Ihr Anteil am Haus soll eine alte Schuld tilgen, steht im Testament, aber niemand weiß welche ... Während in England Lebensmittel und Kleidung immer noch nur auf Marken und nicht ausreichend zu bekommen sind, regiert an der Rivera der Glamour, Luxus und Überfluss. Eve kommt sich vor wie die hässliche, alte Gouvernante, die arme Verwandte, die man nur aus Mitleid erduldet. Vor allem Guys Frau Diana und seine Söhne aus erster Ehe machen ihr sehr deutlich, dass sie sie nur dulden, bis die Villa verkauft und der Erlös aufgeteilt ist. Eve gibt sich eine Woche, um herauszufinden, warum sie im Testament steht und stößt dabei auf lang gehütete Geheimnisse. Doch dann passieren ihr eigenartige Unfälle – ist ihr Leben in Gefahr? Die Geschichte hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Rachel Rhys schreibt sehr fesselnd und bildhaft, lotet die Charaktere ihrer Protagonisten bis in den kleinsten Winkel aus. Eve wurde ihr ganzes Leben lang klein gehalten und kann es nicht fassen, dass sie plötzlich von Männern Komplimente bekommt und auf schillernde Partys eingeladen wird. Sie braucht lange, um sich endlich zu emanzipieren und ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen, etwas zu fordern. Mir hat dieser Prozeß sehr gut gefallen. Clifford und ihre Mutter scheinen aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein. Eve muss machen, was die sagen. Von Freude oder gar Liebe halten sie nichts, es reicht doch, wenn man einigermaßen zufrieden ist. Guys Familie kam mir oftmals vor wie eine Schlangengrube: eine falsche Bewegung oder Bemerkung und sie verspritzten ihr Gift. Die Perlenvilla ist eine Geschichte voller spannender Geheimnisse vor der glamourösen Kulisse der französischen Rivera. Die Suche einer jungen Frau nach der Wahrheit, ihrer Vergangenheit und Zukunft, nach einem eigenen, selbstbestimmten Leben.

Geheimnisse und Intrigen an der Côte d’Azur

Von: Anyah Fredriksson Datum: 08. June 2019

Die junge Eve ist ihre Ehe mit Clifford Forrester nur eingegangen, um den Fängen ihrer alles bestimmenden Mutter Mary zu entkommen. Ihr Leben verläuft langweilig und äußerst zurückgezogen. Ihr Mann hält sie knapp. Sicher es ist das Jahr 1948, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sind viele Dinge noch strikt rationiert; dennoch hatte sie sich ihren Alltag anders vorgestellt. Als das geheimnisvolle Schreiben einer Anwaltskanzlei eingeht, sieht Eve dies als willkommene Ablenkung, der Langeweile zu entrinnen. Trotz Cliffords Bedenken macht sie sich allein auf den Weg aus einem kleinen Vorort Londons an die Französische Riviera, um näheres zu ihrem mysteriösen Erbe zu erfahren. Ein Abenteuer beginnt, das nicht nur Eves Leben sondern auch sie selbst komplett verändern wird. Mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Rachel Rhys die Geschichte Eve Forresters. Ihre verwendete Sprache ist ausgewählt schön (ein Kompliment auch an die Übersetzung). Der Roman ist eine sehr gelungene Mischung aus Spannung und Historie. Die Geschichte fesselt m8ich vom ersten Augenblick an und die Autorin kann mich die ganze Zeit über mitnehmen, zu faszinierend sind ihre Figuren und der Plot, ebenfalls schafft sie es, mich die Zeit nach Nachkriegsjahre nahezu fühlen und spüren zu lassen. Das gesellschaftliche Leben ist treffend dargestellt, die Atmosphäre mitreißend, tief und echt. Das Gefühlsleben der Protagonistin Eve, der man ihre Empfindungen jederzeit ansehen kann, ist brillant getroffen und auch deren Veränderung ist mehr als glaubwürdig . Von Herzen gerne vergebe ich dem Roman fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Leser, die an die Zeit, den 40er Jahren, und das Leben der Menschen in Großbritannien und in Südfrankreich in der genannten Epoche interessiert sind, werden das Buch verschlingen, wie ich es getan habe. Ist der Roman ein Pageturner: ja, unbedingt!

Die Perlen Villa

Von: Jenny Datum: 23. May 2019

Das Buch spielt in der Nachkriegszeit und ist gut umgesetzt worden. Unsere Protagonistin Eve, die von ihrem Ehemann - eher kurz gehalten wird - erbt einen Anteil an der Perlen Villa. Sie macht sich auf, um zu erfahren, wer sie bedacht hat in seinem Testament. Es gibt einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Und bis zur letzten Seite, hoffte ich mit Eve, dass sich alles zum Guten wendet. Wie es ausgeht, müssen Sie selbst lesen. Eine sehr spannende Geschichte, bis zur letzten Seite.

Eine mysteriöse Erbschaft an der Côte d'Azur in der Nachkriegszeit

Von: Anne Plhak Datum: 10. August 2019

Das Cover des Romans „Die Perlenvilla“ von Rachel Rhys wirkte auf den ersten Blick etwas kitschig auf mich, doch bereits beim Lesen der ersten Seiten zeigte sich, dass die Geschichte nicht nur eine flache Liebesgeschichte werden würde. Es geht um eine unerwartete Erbschaft, die das Leben von Eve im London der Nachkriegszeit gründlich durcheinanderbringt. Ihr wird der Anteil einer Villa an der Côte d’Azur vermacht. Doch der Erblasser ist ihr völlig unbekannt und Beziehungen nach Frankreich gibt es auch nicht. So macht Eve sich auf die Reise, um herauszufinden, was sich hinter diesem mysteriösen Erbe verbirgt. Rachel Rhys spielt mit Kontrasten, die stärker nicht sein könnten. Auf der einen Seite das graue Großbritannien, wo Eve ein liebloses und bescheidenes Leben fristet und auf der anderen Seite das sonnige, bunte und frivole Südfrankreich, wo es von Stars und Sternchen nur so wimmelt. Eindrücke aus einer Zeit, in der der Schrecken des Krieges noch allgegenwärtig ist und sich doch so vieles im Aufbruch befindet. Teilweise ist es bedrückend nachzuspüren, was die Personen durchgemacht haben und wie sie sich durch den Krieg veränderten, doch dann brechen sich Lebensfreude und Hoffnung immer wieder Bahn. Trotz dieser tragischen und dunklen Seiten empfehle ich die Lektüre für den anstehenden Sommerurlaub – insbesondere wenn es auch Sie an die sonnige französische Riviera verschlägt.

Kein Liebesroman aber trotzdem interessante Wendungen

Von: Ankpropanke Datum: 29. June 2019

Die Geschichte ist mal etwas ganz anderes und die Wendungen die zum Ende des Buches rauskommen, sind wirklich gut und ich habe so nicht damit gerechnet. Allerdings wurde es im mittleren Bereich des Buches sehr zäh zum lesen und voran kommen. Ich hätte mir gewünscht, dass es zu diesem Zeitpunkt noch spannender geschrieben ist. Alles in allem mal etwas anderes und wer glaubt ein Liebesroman vorzufinden, der irrt sich gewaltig. Ich hätte wahrscheinlich einen anderen Titel gewählt, denn wenn ich nur diesen gelesen hätte, wäre ich im Buchladen garantiert vorbei gelaufen.

Geheimnisse und eine Suche nach sich selbst!!!

Von: Lisa Datum: 09. June 2019

Die Geschichte einer jungen Frau die sich, aufgrund eines ungewöhnlichen Erbes, aus den Fängen, Zwängen und Erwartungen der Gesellschaft, ihrer Mutter und auch ihrer unglücklichen Ehe zu befreien versucht und dabei mehr und mehr zu sich selbst findet. Die Reise an die französische Riviera erlaubt es Eve in ein Leben hinein zu schnuppern, von welchem sie nie zu träumen gewagt hat, in welchem sie sich jedoch zunehmend wohl und angekommen fühlt. Während ihrer Reise lernt sie die Landschaft, das dortige Leben und auch die Menschen zu lieben. Immer wieder wird sie mit ihrer Beziehung zu ihrer Mutter konfrontiert. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und es scheint als deckt man gemeinsam mit Eve das ganze Geheimnis auf. Es wird in dem Buch sehr gut die zeitgenössische Geschichte erläutert und es erlaubt den Leser sich in die damalige Zeit, zumindest in Zügen, hineinzuversetzen.

Ein unverhofftes Erbe

Von: Mitch Datum: 03. June 2019

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg: Eve Forrester hat eine nicht erfüllte Ehe... Sie lebt mit ihrem Mann in der Nähe von London, doch plötzlich ändert sich alles! Ein völlig Fremder hat ihr ein Teil an einer Villa an der Côte d’Azur vermacht. Natürlich muss sie wissen was genau dahinter steckt. Sie reist also an die Französische Riviera, um mehr herauszufinden. Sehr schnell knüpft sie Kontakte und lebt ein Leben, dass bis dahin nicht vorstellbar war... Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und mit der Zeit verliebt sie sich in die Landschaft, in die Perlenvilla und noch in viel mehr in die Menschen... Nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Buch rein zu finden, gelang es immer besser. Gerade so als wäre man mit Eve angekommen und lüftet nach und nach die Geheimnisse :) Vom Stil her eher leicht geschrieben und nichts hoch literarisches, einfach ein schönes Buch um sich kurz unterhalten zu fühlen, sei es am Strand, am Pool, daheim im Garten oder wo auch sonst.

Urlaubslektüre

Von: Antje Datum: 03. June 2019

In der Nachkriegszeit in England lernen wir Eve kennen - ohne Liebe und unter Entbehrungen aufgewachsen, gefangen in einer lieblosen Vernunftehe und einem ereignislosen Leben ohne sinnvolle Beschäftigung. Ein Unbekannter hinterlässt ihr ein Viertel an der Perlenvilla. Um das Erbe annehmen zu können, muss Eve an die Cote dÁzur reisen. Dort entdeckt sie ein völlig anderes Leben, dekadent und geheimnisvoll. Eve möchte unbedingt herausfinden, warum Guy Lester Ihr dieses Erbe hinterlassen hat. Sie entwickelt sich zu einer selbstbewussteren, lebensbejahenden jungen Frau, die sich nicht mehr vorstellen kann, in ihr altes Leben zurückzukehren. Man wünscht ihr diese Veränderung und fiebert mit. Am Anfang ist der Roman etwas zäh, entwickelt dann aber zum Ende hin Spannung und Atmosphäre und dazwischen wird einem die französische Küste liebevoll nähergebracht. Also eine nette Urlaubslektüre, insbesondere für Frankophile und alle, die es werden wollen. Und am Ende warten noch ein paar unerwartete Wendungen auf den Leser.

Typisch englische Geschichte

Von: Hummel Datum: 02. June 2019

Die unzufrieden verheiratete Eve Forrester erbt von einem ihr völlig Fremden ein Viertel eines Hauses. Sie reist nach Frankreich um ihr Erbe anzutreten wo ihr die Familie des Verstorbenen Guy Lester mit Ablehnung begegnet denn sie wird für eine seiner zahlreichen Geliebten gehalten. Hier in Frankreich lernt sie was es heißt zu Leben und sich Frei zu fühlen. Nachdem später ihr Ehemann und ihre Mutter in Frankreich eintreffen kommt langsam die ganze Geschichte ans Licht. Guy hat ihren Vater "versehentlich" getötet,ihre wirkliche Mutter kam dadurch ins Irrenhaus und Eve zu ihrer Tante. Die Geschichte ist unterhaltsam aber auch spannend zugleich. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen weil ich gespannt war wie es weiter geht. Mich hat nur gestört das Rachel Rhys Buch wie viele andere Geschichten aus England stammender Autoren anscheinend immer nur den Krieg als Hintergrund beinhalten.

Spannende Famimienverhältnisse

Von: Nicole Datum: 02. June 2019

Ein Brief bringt das Leben von Eve durcheinander und die Fahrt nach Frankreich um das Erbe zu regeln bringt viele verschüttete Gefühle an die Oberfläche. Wer war der mysteriöse Erblasser und warum soll gerade sie etwas erben? Spannend und amüsant wie die anfangs steife Eve an der französischen Küste auftaut . Bis zum Schluss spannend und mit einigen Überraschungen war es nie langweilig. Der Schreibstil war flüssig und ich habe schnell in die Geschichte gefunden. Lediglich der Schluss war für mich zu abrupt und hätte etwas runder geschrieben werden können.

Eintauchen und die Sonne der Côte d’Azur geniessen

Von: Angela Datum: 31. May 2019

Eve die in einer kleinen Stadt in England zu Hause ist, in der Nachkriegszeit, wo man mit allem sparsam ist. Mit einem Ehemann der ihr keine Beachtung schenkt. Ein Leben einer grauen und einsamen Maus. Dies ändert sich schlagartig, als sie einen Brief bekommt, wegen eines mysteriösen Testaments. Sie geht alleine (untypisch für damalige Verhältnisse) auf die Reise nach Frankreich um mehr herauszufinden. Sie erleidet Rückschläge und Zurückweisungen, findet aber auch Freunde, solche die sie in England nie hatte. Es ist schön zu sehen, wie Eve aufblüht, nicht nur kleidungstechnisch kommt Farbe ins Leben, auch ihr Charakter geht auf und sie lernt sich selbst zu lieben und für sich einzustehen, in einer Zeit, wo Frauen nicht den Ton angeben, zumindest zu Hause in England nicht. Das Mysteriöse Testament wirft Fragen auf und als Leser denkt man, aufgrund des gut geführten Schreibstils, dass man die Lösung bereits kennt, doch wird man am Ende völlig (positiv) von dem Ende der Geschichte überrascht. Ein wunderbar geschriebenes Buch, mit vielen Facetten zu den Personen, der Nachkriegszeit und der Côte d’Azur, wo man als Leser eintauchen kann und die kühle Brise des Windes förmlich auf der Haut spürt.

Schöner Schreibstil

Von: brauneye29 Datum: 31. May 2019

Das Buch hat mir gut gefallen und besonders de Schreibstil hat es mir angetan. Dadurch war das Buch sehr flüssig lesbar und relativ schnell weh gelesen. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und man könnte sich gut einfühlen. Mir hat das Buch Spaß gemacht und ich würde es weiter empfehlen.

Tolles Buch

Von: Nele3 Datum: 30. May 2019

Der Roman ist eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte. Ich finde man kann ihr leicht folgen und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Mir gefällt die Handlung und die Entwicklung der Charaktere. Preis-Leistung ist top.

Die Perlenvilla

Von: Jennyh Datum: 24. May 2019

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen, entpuppte sich der Roman, zu einem echten Schätzchen. Das Buch spielt in der Nachkriegszeit und man fiebert mit unserer Protagonistin Eve mit, wie sie sich nach Frankreich aufmacht, um zu erfahren, wer der Mann ist, der ihr ein Anteil an der Perlenvilla vermacht hat. Mit einigen Wendungen, habe ich dann doch nicht gerechnet, was das Buch dann doch bis zur letzten Seite, echt spannend gemacht hat.

Interessante Wendungen

Von: kikilicious Datum: 22. May 2019

Anfangs war das Buch etwas langatmig! Allerdings packt es einen im laufe der Geschichte. Es ist einen tolle Schreibart und man füllt sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, gut mitgenommen. Die Handlung hat schöne Wendungen, auch teilweise unerwartet, daher von mir eine klare Empfehlung.

Die Perlenvilla

Von: Bea Datum: 20. May 2019

Das Buch schildert das Leben wie es nach dem Krieg für viele junge Ehepaare darstellte, egal in welchem Land sie lebten. Das Leben war geprägt von Entbehrungen und Arbeit. Bei der Hauptperson des Buches Eve, welche in England lebt kam noch hinzu das sie sich nicht geliebt fühlt. Nicht von ihrem Mann und nicht von der Mutter. Das Schicksal meint es aber gut mit ihr und sie erbt ein Viertel eines Hauses an der Côte d Azur. Niemand weiß in welchem Zusammenhang sie zum Erblasser Guy Lester steht. Dieses Geheimnis gilt es zu lösen, dabei kommt Eve einem Schmugglerring auf die Schliche. Bei diesen geheimnisvollen Enthüllungen trifft Eve ihre wahre Liebe. Nachdem sie sich von ihrem noch Ehemann getrennt hat, welcher sie um einen größeren Geldbetrag betrogen hat, ist sie nicht bereit nochmals sich zu binden und liebt es zu machen was ihr beliebt. Welche Überraschungen das Buch noch bereit hält: Lesen Sie selbst.

Geheimnisvolle Familiengeschichte

Von: onaltin Datum: 15. May 2019

Durch ein Testament eines eigentlich Fremden wird eine lang verheimlichte Geschichte an die Oberfläche gebracht. Ein Roman, der in der Nachkriegszeit spielt. Es gibt immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, bis man zum Schluß die Lösung erfährt.

Spannend bis zum Schluss

Von: Nadine Datum: 15. May 2019

Die Perlenvilla erzählt eine wunderschöne Geschichte mit ungeahnten Wendungen. Bis zum Schluß hatte ich keine Vermutung, wer wofür verantwortlich ist und wie sich dann doch alle Puzzleteile zusammen fügen. Die Charaktere sind so verschieden, das macht die Geschichte sehr interessant. Sie ist schlüssig geschrieben und liest sich angenehm. Ich habe mit Eve mit gefiebert, und war bis zum Schluss sehr gespannt, wie die Sache ausgehen wird. Das Ende ist doch relativ offen gestaltet und bietet genug Spielraum für eigene Gedanken.

Die Perlen Villa

Von: Mimi64 Datum: 14. May 2019

Das Buch handelt von Eve, die eine unglückliche Ehefrau ist. Eines Tages erfährt sie, dass sie durch einen ihr Fremden, in dessen Testament bedacht ist. Um zu erfahren was es mit der Erbschaft auf sich hat, fährt die bis dahin ziemlich unselbständige Eve alleine an die Cote d´Azur. Dort erfährt sie dass sie einen Anteil an der Villa ihres Gönners hat. Um herauszufinden warum dieser ausgerechnet sie an seinem Erbe zu beteiligen, bleibt sie länger als geplant in Frankreich um die Hintergründe herauszufinden. Es wird in dem Buch sehr gut die zeitgenössische Geschichte der beteiligten Nationen erläutert. Man lernt Leute aus der Resistance, genauso kennen, wie Kollabarateure, Stars und Filmsternchen. Die oberflächige Welt der "Schönen und Reichen". Hinzu kommt eine kriminalistische Geschichte. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Eves Entwicklung zu verfolgen, war ein Genuss.

Sommer, Sonne, Côte d'Azur

Von: Wilma Datum: 13. May 2019

Côte d'Azur im Jahr 1948. Ein Unbekannter hinterlässt der jungen Engländerin Eve Forrester einen Anteil an einer Villa an der Côte d'Azur. Gegen den Willen ihres spießigen Ehemannes reist sie dorthin, um ihr Erbe zu besichtigen. Dort lernt sie nicht nur die Welt der Reichen und Schönen kennen, die sich kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs dort schon wieder tummeln, als wäre nichts gewesen, sondern löst auch eine Reihe von Ereignissen aus, die nicht nur ihr Leben komplett auf den Kopf stellen. Das Buch ist genau so, wie Titel und Titelbild es vermuten lassen. Die Autorin entwirft ein detailliertes Bild der High Society im Frankreich der ersten Nachkriegsjahre – und mittendrin die naive und unerfahrene Eve. Die kommt, genau wie der Leser, aus dem Staunen nicht heraus: Liebe, Hass, Alkohol, Drogen, Ausschweifungen, Glamour, Snobismus, finstere Machenschaften … da war allerhand geboten in dieser Epoche. Sie wird sehr facettenreich geschildert, manchmal geht das für meinen Geschmack etwas zulasten der Handlung. Die Sprache ist bewusst eher weitschweifend und altmodisch, um das Flair der Zeit zu spiegeln. Lange tappt der Leser im Dunkeln, welcher der vielen Ansätze, die ihm angeboten werden – Entwicklungsstory, Kriegsgeschichte, Literatur-, Emanzipations-, Liebesgeschichte etc. – sich zum Hauptstrang entwickeln wird. Das kristallisiert sich erst im letzten Drittel heraus und wird dann auch verhältnismäßig knapp abgehandelt. Der Roman lebt von seinen Schilderungen – der Personen, der Gesellschaft, der Landschaft –, und das macht ihn zu einer herrlichen Lektüre für den Urlaub oder auch schon für die Einstimmung darauf.