Anne Sanders

Für immer und ein Wort

Für immer und ein Wort Blick ins Buch

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Buch

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Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht …

Eine Liebesroman mit einem besonderen Aufhänger: ein geheimnisvolles Büchlein in einer »Letterbox« – einer Schatulle, die im englischen Dartmoor versteckt ist und nur mit Hinweisen oder Koordinaten gefunden werden kann.

Mit gesondertem Notizbuchteil zum selbst Ausfüllen im Buch.

Können wir uns in Worte verlieben?

Von: desaluma Datum: 17. September 2021

Es wurde in diesem Roman danach gefragt, ob man sich in Worte verlieben kann und meine Antwort lautet ganz klar: Ja, man kann! Die vielen tollen Sprüche und Gedichte aus dem Notizbuch haben auch mich berührt, nicht nur Annie. Ich fand beide Hauptprotagonisten, Annie und Jack, wirklich toll. Aber worum geht's? Nachdem Annie als Gast bei der Hochzeit ihres Ex-Mannes geladen war und anschließend eine Letterbox mit einem Notizbuch darin, Nahe der Location findet, ändert sich ihr Alltag und ihr Leben komplett. Für Annie wird dieses Notizbuch zu einer Sucht. Als sich Jack und Annie kennenlernen und sich zum ersten Mal gegenüber stehen, blieb mir selbst die Luft zum Atmen weg... Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Alles in allem ist es ein sehr schöner Roman, auch gut für zwischendurch, man muss es nicht zwingend am Stück lesen oder immer am Ball bleiben, um nicht raus zu kommen.

Innen wie außen schön

Von: Lem Datum: 16. September 2021

Das Buch ist schon von außen ein Hingucker. Sehr schön und individuell gestaltet. Ebenso innen. Platz für eigene Gedanken und Co. Der Roman selbst ist wunderbar geschrieben und man findet schnell in die Geschichte rein. Das Buch stimmt etwas nachdenklich aber es hat mir gut gefallen.

Worte die berühren

Von: Lori Datum: 14. September 2021

 Eine gefundene Letterbox verändert das Leben zweier Menschen grundlegend, lässt sie einen anderen Blick auf die Welt werfen und wirbelt ihre Gefühle mächtig durcheinander. Annie, frisch geschieden, eine kleine Träumerin und manchmal unverständlich handelnd. Jack ist ein in sich gekehrter Mensch, einer der nie wirklich gelernt, sich anderen zu öffnen. Schon als Kind hat er sich diese Eigenschaft antrainiert, seine Gefühle zu verbergen, nichts persönliches mit anderen zu teilen. Es ist schön, zu sehen, wie er sich langsam entfaltet. Mehr und mehr von sich preisgibt und Annie in sein Leben lässt. Sie ist sein Sonnenstrahl, der seine Welt heller macht. Zwei tolle Protagonisten, liebevoll charakterisiert und in Szene gesetzt. Es macht wirklich Freude, die beiden kennenzulernen und mitzuerleben, wie sie sich annähern. Eine große Rolle spielen hierbei Briefe, Tagebucheintragungen und Nachrichten.  Worte können so viel mehr sein, als bloße Begriffe. Sie können verzaubern und Herzen öffnen! Aufgeteilt ist die Geschichte in vier große Teile. Erzählt wird erst über Annie, dann über Jack, Annie & Jack und das Ende. Dadurch lernt man beide intensiv kennen und verstehen. Die Gestaltung des Buches ist schön. Der Einband ist liebevoll gestaltet, leicht und warm. Am Ende des Buches gibt es ein paar Seiten für eigene Notizen und Gedanken

Tiefgründige und berührende Geschichte!

Von: Judith Datum: 13. September 2021

Ich habe dieses Buch nur durchgelesen wie ich konnte, obwohl ich es anfangs erstmal noch trübe fand, aber dann ab dem Moment wo Annie die Notizen gefunden hat wurde alles sehr spannend. Ich persönlich konnte mich total in die Charakteren versetzen und nur so ein Tipp: Die beste Freundin von Annie müsst ihr kennen lernen, also würde ich euch anraten das Buch zu lesen! :)

Tiefgründig, emotional und spannend

Von: Wanderhedi Datum: 13. September 2021

Für immer und ein Wort von Anne Sanders ist ein - in einem poetischen Sprachstil verfasster- spannender Frauenroman. Es geht um die Leseratte Anni, die zu der Hochzeit ihres Ex-Mannes reist. Ihre Gefühlswelt läuft Achterbahn und ihre Freundin macht deshalb mit ihr eine Wanderung, um auf andere Gedanken zu kommen. Bei dieser Wanderung findet sie ein Notizbüchlein, welches sie sehr berührt und fragt sich, wer der Autor sein könnte. Sie trifft daraufhin Jack, den vermeintlichen Verfasser. Sie lernen sich kennen. Und den Rest sollte man einfach selbst lesen. Es ist spannend, wie wundervoll die Geschichte sprachlich umgesetzt wird und schön mit Annie durch ihre Geschichte zu gehen. Es ist ein tiefgründiger und sehr emotionaler Roman, den ich wärmstens weiterempfehle.

Ich mag, dass Worte mir zufliegen, wenn ich die Hand danach ausstrecke...

Von: Buchschnuppe Datum: 12. September 2021

Nur eines der vielen wunderbaren, nachdenklichen, manchmal fast poetischen Zitate, die mich in dieser Geschichte berührt haben. Kann man sich in Worte verlieben? Annie, wissenschaftliche Lektorin mit der Sehnsucht, selbst Schriftstellerin zu werden, verliebt sich tatsächlich in den Inhalt eines Notizbuches, das sie per Zufall in der Landschaft des Dartmoors findet. So sehr scheinen die Worte nach der endgültigen Trennung von ihrem Mann auf sie zugeschnitten. Bei ihrer Suche nach dem Besitzer des Buches lernt sie Jack kennen. Auch Jack ist innerlich total zerrissen. Wie kann so jemand derartige Worte verfassen? Im Laufe der Geschichte erfährt man erst allmählich, welchen vielfältigen Problemen sich die beiden Hauptprotagonisten stellen müssen und wartet gespannt, ob ihre Wege sich irgendwann endgültig kreuzen. Immer wieder regt die Geschichte zum Nachdenken an, immer wieder muss man aber auch über einiges schmunzeln. Annies konservativen Eltern, ihre leicht verrückte Freundin Hoola, das liebenswerte Pubbesitzerpaar Sean und Bridget,..sie alle runden die Geschichte ab und geben der Leserschaft ein Wohlgefühl. Durch den Wechsel der Perspektiven erfährt man immer wieder die Ansichten beider Protagonisten und fühlt sich beim Lesen mittendrin. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Im Anschluss findet man übrigens noch einige Seiten in Form eines Notizbuches, welches man sich für sich selbst ausfüllen könnte, wenn man Lust dazu hat. Vermutlich werde ich "Für immer und ein Wort" also noch öfters zur Hand nehmen.

Wenn Worte dein Fühlen beeinflussen

Von: Buchglueck Datum: 12. September 2021

"Für immer und ein Wort" ist ein Roman von Anne Sanders, der 2021 als Paperback mit 464 Seiten im blanvalet Verlag der Penguin Random House Verlagsgruppe erschien. Protagonisten dieser Geschichte sind Annie und Jack, deren Leben aktuell alles andere als rosig läuft. Dadurch durchzieht das Buch auch eine relativ negative Grundstimmung, was für einen Liebesroman doch eher untypisch ist, mich aber nicht störte. Stattdessen konnte ich mich mit den eingestreuten "Zitaten" aus dem gefundenen Notizbuch sehr gut anfreunden und dachte stellenweise länger über manche Zeile daraus nach. Die Wechsel des Schreibstils vom normalen Roman zu SMS oder zu Briefen empfand ich als sehr auflockernd und transportierte manche Gefühle in dem Moment in meinen Augen sogar besser. Doch obwohl ich von diesem Buch anfangs positiv überrascht war, so ärgerte mich Annies Verhalten zu einem späteren Zeitpunkt doch sehr. Plötzlich war so vieles hinfällig geworden, worauf der Roman eigentlich hin zu arbeiten schien. Allerdings sollte dies wohl eher verdeutlichen, wie stark Worte einen Menschen in seinem Handeln und Fühlen beeinflussen können. "Für immer und ein Wort" hat mir trotz kleiner Kritik sehr gut gefallen und mir ein paar Denkanstöße gegeben. Daher vergebe ich für diesen Roman vier Sterne.

Wer suchet der findet. Entweder eine Letterbox oder / und die echte große Liebe.

Von: printbalance Datum: 12. September 2021

Inhaltsangabe: Annie St. James ist todunglücklich. Nach über acht Ehejahren wird sie plötzlich und unerwartet von ihrer großen Liebe Finley Corbyn verlassen. Während Annie wieder in ihre spartanisch ausgestattete Zweizimmerwohnung aus ihrer ehemaligen Studienzeit einzieht, verlobt sich ihr Ex-Mann erneut mit einer wesentlich jüngeren Frau die Annie zum Verwechseln ähnlich sieht. Trotz dieser angespannten Situation des nun geschiedenen Paares bleiben die beiden dennoch befreundet, sodass Annie -zwei Jahre später- an Finley's Hochzeit teilnimmt. Dieser emotionale Tag bringt die 35-jährige Literaturwissenschaftlerin völlig durcheinander. Daher beschließt sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Hoola einen Ausflug ins Dartmoor zu unternehmen. Die Hügellandschaft ist legendär für ihre Letterboxen, da diese um das gesamte Moor herum verteilt sind und so Touristen und Einheimische zum Suchen anlocken. Selbst Annie findet an einem Felsen eine kleine metallische Letterbox, deren Inhalt nicht nur ein Logbuch, ein Stempelkissen und einen Stempel aufweist, sondern auch ein handschriftlich geführtes Notizbuch. Nach eingehender Betrachtung fängt Annie an in dem Büchlein zu blättern. Hierin befinden sich Aufzeichnungen über Gedanken, Eingebungen und kurze Sprüche. Völlig berührt von den Worten und den Ansichten des Verfassers steckt die Mittdreißigerin ihren Fund ein. Dieses mysteriöse Buch soll schon bald zu seinem vermeintlichen Besitzer zurückfinden. Zur selben Zeit durchlebt auch Jack Edwards eine schwierige Phase. Der vollbärtige Mann und Vater einer kleinen Tochter ist freiberuflicher Teppichdesigner bei "Rugs and Ruglovers GmbH". Durch sein ungewöhnliches Talent wird der 38-jährige häufig zu lukrativen Events eingeladen, die der introvertierte, handwerklich begabte Mann ungern annimmt. Obwohl er am Höhepunkt seiner Karriere angekommen ist und finanziell ausgesorgt hat, belasten ihn private Probleme die auch seinen Freunden nicht verborgen bleiben. Als plötzlich eine schöne Unbekannte vor Jack's Haustüre steht und ihm ein kleines Notizbuch überreicht, wird es nicht nur sein, sondern auch Annie's Leben für immer verändern. Doch es steht ein Geheimnis zwischen Annie und Jack und das anfängliche Glück der beiden gerät ins Wanken... Eigene Meinung: "FÜR IMMER UND EIN WORT" heißt Anne Sander's neuester Roman der seit dem 23. August sämtliche Regale in den Buchläden ziert. Die Lektüre hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Nicht nur die zahlreichen Kulissen wie das Dartmoor, London oder Cambridge laden zum Träumen ein, sondern auch die beiden unterschiedlichen Protagonisten sorgen für eine gewisse Würze, die dem Roman einen authentischen Feinschliff verpasst. Zum einen ist da Annie St. James. Die studierte Literaturwissenschaftlerin die Bücher über alles liebt ist kinderlos und zwischenzeitlich auch geschieden- sehr zum Leidwesen ihrer Mutter. Diese macht keinen Hehl daraus, Annie immer wieder für diesen Umstand die Schuld zuzuweisen hingegen ihr jüngerer Bruder Ben Narrenfreiheit genießt. Auch der in London lebende Jack Edwards -der zweite Protagonist- hat Probleme die ihm zusetzen. Während dieser zu seiner Mutter ein gutes Verhältnis pflegt, muss er dafür Konflikte mit seiner Ex-Freundin austragen, mit der er zusammen eine kleine Tochter hat. Was den Mann beschäftigt erfährt der Leser nach und nach. Dass die beiden Hauptpersonen zueinander finden aufgrund des gefundenen Notizbuches ist der Beginn einer wundervollen Romanze die eigentlich schon endet, bevor sie überhaupt angefangen hat. Die vielen Textnachrichten die Jack und Annie ausgetauscht haben, waren wirklich schön und tiefgründig. Auch die kursiv abgedruckten Passagen aus dem Notizbuch vermittelten bewegende Botschaften, die erst am Ende der Geschichte nochmals in ganz neuem Licht erscheinen. Was mir besonders gut gefiel war die Einteilung des Buches. Die Geschichte wird in drei Teile "Annie", "Jack" sowie "Jack und Annie" gegliedert. Jedes große Kapitel beschreibt jeweils die aktuelle Situation der Hauptpersonen und deren Gefühlszustand. Der Leser ist stets im Bilde über die Entwicklung und Gedankengänge der beiden unterschiedlichen Protagonisten. Anne Sanders hat mit diesem Roman eine wirklich wundervolle, berührende und zugleich tiefgründige Geschichte verfasst, die absolut unter die Haut geht. Am Ende des Buches befinden sich noch einige Seiten, in denen der Leser Fragen beantworten kann um mehr über sich selbst herausfinden zu können. Fazit: Wer suchet der findet. Entweder eine Letterbox oder / und die echte große Liebe. Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Anders als die anderen Romane der Autorin

Von: Stefanie K. Datum: 11. September 2021

Ich habe schon einige Bücher von Anne Sanders gelesen und mochte immer das gemütliche Setting und die romantische Geschichten sehr gerne. "Für immer und ein Wort" ist da schon sehr anders als die Bücher, die man sonst von ihr kennt. Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden und mich an den Stil zu gewöhnen. Der Schreibstil ist diesmal sehr poetisch, aber mit der Zeit dennoch sehr leicht und angenehm zu lesen. Die Geschichte von Annie und Jake hat mir ganz gut gefallen, aber ich muss leider auch sagen, dass sie mich nicht so ganz gepackt hat. Viel Kommunikation erfolgt auf der Chat-Ebene und auch die Gefühle der beiden wollten bei mir nicht so richtig ankommen. Als Charaktere fand ich beide einigermaßen sympathisch, aber ich bin mit beiden nicht so ganz warm geworden. Das Ende hat mich dann ein wenig enttäuscht und kam mir auch ein wenig zu plötzlich und ist mir insgesamt zu offen. Von offenen Enden bin ich leider kein großer Fan. Als Fan von den Romanen von Anne Sanders muss ich leider sagen, dass meine Erwartungen an das Buch nicht so ganz erfüllt worden sind, auch wenn ich mich mit der Zeit an die Andersartigkeit gewöhnt habe.

Tiefgehend und berührend

Von: JB Datum: 09. September 2021

Das Cover des neuen Romans "Für immer und ein Wort" von Anne Sanders ist hinreißend und bezaubernd. Es deutet auf einen wunderbaren Frauenroman mit Happy End hin und ich würde das Buch in einer Buchhandlung nur schon alleine aufgrund des schönes Covers in die Hand nehmen und darin schmökern. Die Leseprobe auf der Buchrückseite lädt direkt zum weiteren Lesen ein. Der Schreibstil von Anne Sanders ist -wie gewohnt- fantastisch, mitreißend, erfrischend und fesselnd. Es geht um die Büchernärrin Annie, die zur Hochzeit ihres Ex-Mannes nach Dartmoor reist und dort ein wenig von ihren Gefühlen übermannt wird. Ihre Freundin macht mit ihr eine Wanderung und auf ebendieser Wanderung findet sie ein Notizbüchlein in einer der für diese Gegend legendären Letterboxen, welches sie sehr berührt. Daraufhin möchte sie unbedingt den Autor des Notizbüchleins kennenlernen. Sie trifft auf Jack, den vermeintlichen Verfasser der wunderbaren Zeilen und sie lernen sich kennen. Mehr spoilern möchte ich jedoch nicht... Ich finde die gesamte Geschichte wundervoll, und ebenso wundervoll sprachlich umgesetzt. Wer Liebesromane mag kommt hier mit einem äußerst tiefgründigen und emotionalen Roman voll auf seine Kosten. Ich habe Annie sehr gerne begleitet und vergebe von Herzen volle 5Sterne!

Ein besonderes Erlebnis mit so zauberhafter Wortwahl

Von: Maunzerle Datum: 09. September 2021

Für immer und ein Wort Autorin: Anne Sanders Verlag: Blanvalet Klappentext: Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht … Meinung: Habt ihr es schon einmal getan? Habt ihr euch schon mal in die Worte verliebt? Büchernärrin Anni hat das jedenfalls gemacht. Sie hat ein Notizbuch gefunden und sich so zu dem Autor hingezogen gefühlt, dass dies ihr ganzes Leben beeinflusst hat. Aber LIEBE ist ein großes Wort! Es bedeutet so viel und es kann neben den vielen schönen Momenten auch traurige und schmerzende enthalten. Denn wenn du dich in die Worte eines Menschen verliebst, heißt das ja noch nicht, dass die Person dahinter genauso liebenswert ist. Oder doch? Und nach diesem Buch möchte ich für mich behaupten: Ja, man kann sich in Worte verlieben! Denn Anne Sanders hat einen so berührenden und gefühlvollen Roman geschrieben wo die Worte einfach zum Verlieben sind. Manchmal konnte ich mich mit der Protagonistin nicht identifizieren, ihr Handeln rein gar nicht nachempfinden. Manchmal hätte ich gerne gesagt: Heh aufwachen, es gibt auch noch Menschen um dich rum die es verdient haben beachtet zu werden. Denn Anni hat sich schon sehr um sich selbst gedreht und die Menschen um sie herum nicht so wahrgenommen. Ausgenommen ihre Mutter! Die hat mich mit ihrer Art in den Wahnsinn getrieben und ich fand sie stellenweise schon echt unverschämt. Die hätte ihren Sonntagsbraten alleine essen können. Durch die unterschiedlichen Perspektivwechsel erhält man einen guten Einblick in Annis Gefühlswelt und ebenfalls in die von Jack. Wir als Leser haben dadurch den Luxus Jacks Handeln und Denken zu verstehen wo Anni noch im Dunkeln tappt. Die Geschichte ist in mehrere Teil unterteilt und hat eine tolle Art der Erzählweise durch die verschiedenen Gestaltungselemente wie SMS, Briefe und Tagebuchseiten die genutzt wurden. Fazit: Die Geschichte ist poetisch und voller Gefühl. Es schwankt zwischen tragisch und traurig und optimistisch und humorvoll. Es wird definitiv nicht das letzte Buch sein was ich von der Autorin lese, den ich liebe ihre Wortwahl die so bildlich und gut überdacht ist – einfach zauberhaft.

Eine mitreißende Geschichte - ich habe richtig schöne Lesestunden gehabt.

Von: Rosa | Buchgeschnipsel Datum: 08. September 2021

COVER: Das Cover finde ich richtig schön. Das Zusammenspiel von hellem rot, lila und pastellrosa hat mich sehr angesprochen. Der Titel in Orange sticht etwas raus und weckt auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit im Regal. Die verschiedenen Blüten und Vogelzeichnungen runden alles nochmal ab. Die Buchklappen sind mit kurzen "post-it" Nachrichten bedruckt, auf den ersten Blick passend zur Geschichte. INHALT: Annie befindet sich zum ersten Mal in ihrem Leben im absoluten Gefühlschaos. Zusammen mit ihrer besten Freundin Hoola befindet sie sich auf der Hochzeit ihres Ex-Mannes. Dort gehen die beiden auf Letterbox-Jagd. Annie hatte nicht wirklich Lust darauf und ist auch nur durch Zufall auf das kleine Notizbuch gestoßen. Sie wollte sich nur mal kurz ausruhen und hat aber direkt neben ihren Füßen eine Letterbox gefunden. Eigentlich wollte sie nur mal kurz Stempel verteilen, aber irgendetwas war an diesem Notizbuch anders. Sie verliert sich augenblicklich in den kurzen Abschnitten, Worte, die sie berühren und in denen sie sich verstanden fühlt. Sie fühlt sich dem Verfasser oder der Verfasserin schlagartig sehr nah und steckt das kleine schwarze Buch aus einem Impuls heraus ein. Annie ist Lektorin an der Uni, als sie ihren Traum Schriftstellerin zu werden, an den Nagel gehängt hat, dachte sie, das könnte ein Kompromiss sein. So richtig glücklich ist sie damit jedoch nicht. Immer öfters greift Annie nach dem Notizbuch und liest zwischen die Zeilen, bald kennt sie jedes Wort auswendig. Annie offenbart sich Hoola, dass sie sich auf die Suche machen möchte, um dem Verfasser zu finden und ihm das Buch zurückzugeben. Annie ist überzeugt, es ist ein Mann, der diese Zeilen geschrieben hat. Tiefgründig, manchmal skurril, traurig, melancholisch und düster. Doch einige Zeilen handelten von Liebe und Hoffnung und alltägliche Dinge, an denen Annie sich aufbaute und nach denen sie sich nach der Scheidung so sehr sehnte. Hoola wirft Annie schwere Worte an den Kopf und die zwei Freundinnen geraten an einen großen Streit. Annie ist nun noch fester entschlossen den Besitzer des Notizbuchs ausfindig zu machen. FAZIT: Zu Beginn wollte ich Annie nur noch schütteln und ganz laut "Wach auf!" schreien. Das war etwas frustrierend, sie konnte mich ja nicht hören! :) Immer mehr hat mich Seite um Seite in Annies Gefühlswelt gezogen. Ich wollte unbedingt jedes einzelne Wort aufnehmen und dieses Notizbuch erst - einige Texte waren tatsächlich so schön. Ich sehe wie Annie für einige wahrscheinlich, als viel zu anstrengend und etwas hysterisch rüberkommen kann oder als jemand die alles Hals über Kopf entscheidet und überstürzt. Jack ist auch nicht gerade ein Sonnenschein, aber vielleicht mochte ich genau deswegen beide Protagonisten sehr. Irgendwie hat das alles einfach gepasst. Ich konnte alles ein wenig nachempfinden. Den Schmerz, den Verlust, dass sich an den letzten Tropfen Hoffnung klammern nach einer Trennung. Annie wollte wieder etwas anderes fühlen als Leere und die Überzeugung nicht gut genug zu sein. Ich liebe die Freundschaft zu Hoola und verabscheue die Beziehung zu ihrer Mutter - das hat mich so sehr an "Gilmore Girls" erinnert und hat mich stellenweise so richtig genervt. Ich denke, genau das hat Anne Sanders beabsichtigt - gut gemacht! Teilweise ist mir auch das Herz etwas in die Hose gerutscht, ich dachte mir "Neeein! Warum tun die zwei das bloß!!!" - das hat auf jeden Fall dazu geführt, dass ich die letzten 300 Seiten in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich möchte nicht allzu sehr in die Details gehen, denn ich denke das Schöne an dieser Geschichte ist, auch der Aufbau der Kapitel. Notizbucheinträge, Kurznachrichten und Briefe. Ich habe mich da so richtig reingekuschelt und so kitschig das auch klingen mag, ich habe so richtig mitgefiebert und mich natürlich auch in Jack verguckt. Selbst war ich noch nie in England, trotzdem ist es schon immer ein Traum gewesen all diese magischen Orte aus Romanen und RomCom Filmen mal zu erleben. Anne Sanders hat es auf jeden Fall geschafft mich dorthin zu entführen. Eine mitreißende Geschichte - ich habe richtig schöne Lesestunden gehabt.

Kann man sich in Worte verlieben?

Von: Butterfly Datum: 08. September 2021

Inhalt: Annie liebt Bücher, doch der Traum nach einem eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt. Der Mann, mit dem sie verheiratet war, heiratet eine andere Frau. Annie bleibt mit ihrer besten Freundin nach der Hochzeit noch einige Tage in Dartmoor. Dort findet sie in einer Letterbox eine Notizbuch, das irgendjemand dort versteckt hat. Die niedergeschriebenen Gedanken berühren sie und lassen sie nicht los. Auf einer zusammengeklebten Seite entdeckt sie die Adresse des Autors und macht sich auf den Weg zu ihm, um das Notizbuch zurückzugeben. Dabei lernt sie Jack kennen und der passt so gar nicht zu ihren Vorstellungen von dem Verfasser des Notizbuchs … Fazit: Mir persönlich haben die Kurznachrichten, die zwischen Annie und Jack hin und her wechseln, sehr gut gefallen. Man lernt so die beiden Charaktere Stück für Stück weiter kennen. Während des Lesens hat sich immer mehr ein inneres Bild der beiden vor meinem inneren Augen gebildet. Einiges ist zwar vorhersehbar, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Auch das Ende des Buchs gefällt mir sehr gut - kein schnulziges Happy End, aber ein gutes und passendes Ende. Wer Lust auf eine schöne Liebesgeschichte hat, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Sehr gut finde ich die Idee mit dem Notizbüchlein am Ende des Buchs für eigene Notizen. Perfekt wäre es gewesen, wenn es lose im Buch gelegen hätte, so dass man es entnehmen kann.

Eine magische Geschichte

Von: Lisa Datum: 07. September 2021

Eine magische Geschichte zweier Menschen, die in ihrer Vergangenheit feststecken aber diese durch ein kleines Büchlein gemeinsam überwinden. Wie das Leben eben so spielt. "Für immer und ein Wort" hat suchtpotential und man kann sich sehr schnell und den beiden Hauptcharakteren verlieren, natürlich um positiven Sinn.

Konnte mich leider nicht mitreißen

Von: Sommerlese Datum: 06. September 2021

Anne Sanders Roman "Für immer und ein Wort" erscheint im Blanvalet Verlag. Annie reist zur Hochzeit ihres Exmannes nach Dartmoor und ist tief getroffen von ihrem Gefühlschaos. Was hat sie sich bloß dabei gedacht, an dieser Trauung teilzunehmen? Um wieder Ruhe in ihre aufgewühlten Gedanken zu bekommen verbringt sie ein paar Tage mit ihrer Freundin Hoola in der schönen Natur und findet bei einer Wanderung in einer Letterbox ein Notizbuch, dessen Inhalt sie sehr berührt. Denn Annie ist eine Literaturmaus, sie liebt Worte und Sprache und verliebt sich quasi in diese Worte und möchte den Autor unbedingt kennenlernen. Enthält Spoiler! Tut mir leid! Es gibt Worte die emotional berühren, die voller Liebe, aber auch voller verletzter Gefühle, Enttäuschung und Traurigkeit sind. So wie die tagebuchartigen Einträge in den Buch, das Annie in einer Letter-Box entdeckt und mitgenommen hat. Sie ist von den in der Zeilen versteckten Gefühlen und Gedanken ergriffen, fühlt sich verstanden. Diese Texte muss jemand verfasst haben, der wie Annie fühlt und denkt und auch die Höhen und Tiefen der Liebe mitgemacht hat. Deshalb möchte sie den Verfasser unbedingt kennenlernen und sie trifft ihn, es ist Jack. Es entwickelt sich eine wendungsreiche Geschichte, die Gefühle Annies fahren Achterbahn und mit Jack lernen wir einen Mann kennen, dessen Gedanken um den schrecklichen Verlust seines jüngeren Bruders Leo kreisen. Er trifft Annie und verliebt sich in sie, doch kann sie seine Gefühle erwidern? Die Idee hinter der Geschichte ist einfach wunderschön und auch die Ausarbeitung durch Briefwechsel und lebendigem Alltagsleben ist Anne Sanders sehr einfühlsam und mit gedanklicher Tiefe gelungen. Besonders der Anfang und die Essenseinladung bei ihren Eltern haben mir sehr gut gefallen. Im weiteren Verlauf der Handlung wurde mir zu meinem Bedauern leider klar, dieser Roman ist nicht mein Fall. Mir war es zuviel Gefühlsachterbahn, fehlende Romantik und zuwenig positive Stimmung. Doch was mich am meisten gestört hat ist die 35-jährige Protagonistin, die nachdem sie von ihrem Mann verlassen wird, wie ein liebestoller Teenie zu seiner nächsten Hochzeit anreist und sich später wieder mit ihm einlässt. Solche Figuren können mich leider nicht erreichen und ich kann ihr Handeln auch nicht nachvollziehen. Anne Sanders kann sehr schön schreiben, daran gibt es gar keine Frage. Wer sich gerne in Liebesgeschichten verliert, wird dieses Buch vielleicht mögen. Es gibt einige Wendungen, die der Story spannende Momente verleihen und es gibt schöne Textpassagen aus dem Notizbuch, die für gefühlvolle Stimmung sorgen. Mich hat es leider nicht erreicht.

In Worte verliebt?

Von: lesebrille Datum: 05. September 2021

"Für immer und ein Wort" von Anne Sanders im Blanvalet Verlag 2021 erschienen, ist ein Buch über geschriebene Worte die berühren , Gefühle die versteckt,unerkannt sind und natürlich über die Liebe. Annie,schon immer der Literatur sehr verbunden , findet in Dartmoor nach der Hochzeit ihres Exmannes in einer Letterbox ein Notizbuch dessen Inhalt sie sehr berührt. Sie verliebt sich quasi in diese Worte und will den Autor kennenlernen. Nun nehmen die Wirrungen, Missverständnisse und viele unterschiedliche Gefühle ihren Lauf. Im Roman kommt es zu vielen Wendungen der Geschichte die überraschen. Der Roman ist schön zu lesen, auch das Cover gefällt mir in der Farbauswahl und Gestaltung gut,es passt zum Buchinhalt. Die zahlreichen Wendungen und Überraschungen in der Geschichte haben mir gut gefallen und auch die Worte aus dem Notizbuch.

anders als gedacht

Von: Blumiges Bücherparadies Datum: 03. September 2021

Erst einmal finde ich die Idee mit den Letterboxen richtig cool und hatte mich daher sehr auf den Moment gefreut, wenn Annie die Letterbox findet. Die Passagen aus dem Notizbuch mochte ich richtig gerne, denn sie haben mich sehr zum Nachdenken gebracht so ähnlich wie bei dem Notizbuch am Ende des Buches, bei dem man sich Gedanken um sich selbst und seine Zukunft machen kann. Die Thematik in diesem Buch ist ein wenig schwerer, weshalb man dafür einen gewissen Draht zu den Charakteren aufbauen sollte. Leider ist mir das nicht so richtig mit Annie, Hoola oder Jack gelungen. Die Liebesgeschichte hat mich auch nicht ganz überzeugt, was schade ist. Sehr gefreut habe ich mich über das Paket mit dem Stempel und den verschiedenen Farben für den Stempel sowie den Stift, womit man sein Notizbuch toll gestalten konnte.

Eine berrührende Geschichte

Von: zauberblume Datum: 03. September 2021

„Für immer und ein Wort“ ist das neueste Werk aus der Feder der Autorin Anne Sanders. Ich bin ja schon beim Anblick des traumhaften Covers, das in meinen Lieblingsfarben gehalten ist, ins Schwärmen gekommen. Und dann erst dieser berührende Roman. Der Inhalt: Für die Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Dort findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird ….. Wow! Was für eine hochemotionale, berührende und unter die Haut gehende Geschichte. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen war ich fasziniert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich mitten im Dartmoor und lasse diesen magischen, in meinen Augen auch etwas mystischen Ost auf mich wirken. Die Beschreibungen der Autorin sind einfach fantastisch, ich habe das Gefühl selbst einen Spaziergang durch diesen herrlichen Landstrich zu machen. Aber nun zu unserer Protagonistin, der liebenswerten Annie, deren Welt die Bücher sind. Und die zurzeit eine schlimme Phase durchlebt. Der Schmerz, den sie empfindet ist ja förmlich zu spüren. Gerne hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Und gerne hätte ich mich auch auf die Suche einer Letterbox gemacht. Und der Fund dieser Letterbox hat zu einer Veränderung in Annies Leben geführt, na ja, auch wenn es einige Zeit gedauert hat. Beim Lesen haben mich wirklich viele Gefühle übermannt und manche der Charaktere sind mir ja nicht ans Herz gewachsen, allen voran Finley. Was für ein schrecklicher Mensch. In meinen Augen ist Annie etwas ganz Besonderes, uns das hat sie in dieser traumhaften Lektüre mehr als einmal bewiesen. Begeistert war ich auch von dem Anhang des Buches. Hier kann man seine eigenen Gedanken zu Papier bringen und dies war wirklich eine Herausforderung. Für mich ein tolles Lesevergnügen, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Ich habe mit Annie Traumlesestunden verbracht. Gerne vergebe ich für diese berührende Lektüre 5 Sterne.

Wenn Worte einen so sehr berühren, dass man sich in den Verfasser verliebt, ohne ihn zu kennen…

Von: Susanne Edelmann Datum: 03. September 2021

Kann man sich in Worte verlieben? Die Britin Annie aus Cambridge würde diese Frage sicherlich mit Ja beantworten. Als Lektorin hat sie schon beruflich viel mit Worten zu tun, allerdings bearbeitet sie da eher langweilige Texte für die Universität. Verliebt hat sie sich aber in die Worte, die in einem Notizbuch stehen, das sie in einer Letterbox im Dartmoor entdeckt hat. Das muss man sich ähnlich vorstellen wie beim Geocaching: Im Dartmoor gibt es gut versteckte Schatullen, die nur mit entsprechenden Hinweisen und Koordinaten gefunden werden können. Darin befinden sich normalerweise ein Stempel und Stempelkissen sowie ein Buch, in dem man selbst einen Stempel und ein paar Zeilen hinterlassen kann. Annie aber findet darin noch besagtes Notizbuch, in dem jemand seine Gedanken, kurze Gedichte, Fragen, Wünsche und Sehnsüchte niedergeschrieben hat. Kurz entschlossen nimmt Annie das Büchlein mit und liest es zuhause immer wieder. Die anrührenden Zeilen treffen bei ihr einen Nerv, denn Annie geht es gerade gar nicht gut, nachdem ihr Ex Finley eine Andere geheiratet hat. Annie ist bei ihm aus- und wieder in ihre alte Studentenbude eingezogen, der Job langweilt sie, doch sie kann sich nicht aufraffen, etwas an ihrer Situation zu ändern. Vom Verfasser der Notizbuch-Zeilen fühlt sie sich auf wundersame Weise verstanden. Als sie in dem Buch eine Adresse in London entdeckt, fährt sie kurzentschlossen dorthin, um dem Eigentümer sein Notizbuch zurückzugeben. So steht sie plötzlich Jack gegenüber. Der allerdings ist nicht der Autor der anrührenden Zeilen, sondern dessen Bruder. Der eigentliche Verfasser Leo, Jacks Bruder, ist vor kurzem gestorben, deshalb ist Jack so perplex, plötzlich dieses Büchlein mit Worten seines verstorbenen Bruders in Händen zu halten, dass er Annie nicht über den Irrtum aufklärt. Die glaubt, sie habe mit Jack den Verfasser der Zeilen, in die sie sich verliebt hat, vor sich. Durch Zufall begegnen sich Annie und Jack kurz darauf wieder und schließlich entwickelt sich via Handy ein Austausch zwischen ihnen, der auch dem wortkargen Jack allmählich immer wichtiger wird. Umso schwerer wird es für ihn, den Irrtum aufzuklären. Und dann steht plötzlich auch Finley wieder vor Annies Tür… Diese Geschichte braucht eine Weile, bis sie so richtig in Schwung kommt, zumindest war das für mein Empfinden so. Anfangs versinkt Annie in Selbstmitleid und diese Stimmung ist beim Lesen so spürbar, dass sich die Lektüre für mich etwas zäh gestaltete. Aber je mehr der Dialog zwischen Annie und Jack in die Gänge kommt, umso mehr nimmt auch die Geschichte an Spannung zu. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt. Der erste Teil wird aus Annies Sicht geschildert, der zweite aus Jacks. Dabei erfährt man auch viel über sein Leben, warum er so unter Leos Tod leidet und welche Probleme sich sonst noch vor ihm auftürmen. Der dritte und vierte Teil wird abwechselnd aus Annies und aus Jacks Perspektive erzählt. Dabei spielen die Textnachrichten der beiden und Briefe, die Jack an Annie schreibt, eine große Rolle. Und das ist eigentlich der anrührendste Teil der Geschichte, die sich über einen Zeitraum von knapp einem Jahr erstreckt, in dem die beiden sich langsam annähern, wieder aus den Augen verlieren, aber doch nie ganz vergessen können. Je weiter ich in der Geschichte voran gekommen bin, umso mehr habe ich sie geliebt. Die Dialoge zwischen Jack und Annie sind so anrührend, so tief, so zu Herzen gehend, dass ich schließlich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch schlussendlich mit einem tief geseufzten „Hach!“ beendet habe. Wer Geschichten mit eher leisen Tönen mag, der wird diesen Roman lieben. Und wer selbst gerne mal seine Gedanken zu Papier bringt, der findet im Buchanhang noch einen wunderschön gestalteten Notizbuchteil zum selber Ausfüllen – und zwar sowohl im gedruckten Buch als auch im eBook. Überhaupt ist das Buch ganz wunderbar gestaltet.

Der Zauber geschriebener Worte

Von: Marlen Blume Datum: 03. September 2021

ACHTUNG Diese Rezension enthält einen Spoiler auf S. 2 – ohne diesen hätte ich aber meinen Leseeindruck nicht begründen können.   Kann man sich in Worte verlieben? Mit diesem Leitsatz wirbt der Verlag für den neuen Roman von Anne Sanders. Deren Hauptfigur Annie passiert genau das. Als sie im Dartmoor zufällig ein kleines Büchlein findet, das Gedanken und Gedichte eines Fremden enthält, fühlt sie sich diesen Worten mehr als verbunden – zumal sie selbst den Eindruck hat, in einer ähnlichen Situation zu stecken wie der Schreiber. So, als hätte er diese Worte direkt für sie geschrieben.   Für Annie wird es zur fixen Idee, den Schreiber der Zeilen ausfindig zu machen und tatsächlich – sie findet einen Namen und eine Adresse in dem Buch: J. Edwards in London. Kurzentschlossen klingelt Annie an dessen Tür – und ist erschrocken, als der Mann, der ihr öffnet, so gar nicht ihrer Vorstellung von dem wortgewandten, vergeistigten Mann entspricht, die sie sich nach dem Lesen der Zeilen gemacht hat. Und das kann auch gar nicht funktionieren – denn Jack Edwards ist nicht der Verfasser des Büchleins. Aber: er sagt ihr das nicht. Das wiederum führt zu Verwicklungen, auf denen das gesamte Buch aufbaut, und auch wenn es natürlich letztlich das obligatorische Happy End gibt, haben die beiden Protagonisten viele Missverständnisse und Schwierigkeiten zu bewältigen.   Mit meiner Einschätzung des Romans tue ich mich etwas schwer diesmal. Denn einerseits finde ich ihn wunderschön geschrieben und bin förmlich durch die Zeilen geflogen. Da der Text mitunter durch Auszüge aus dem kleinen Tagebüchlein und durch den Nachrichtenaustausch zwischen Annie und Jack aufgelockert wird, hat man nicht das Gefühl, einen „Wälzer“ zu lesen. Es ist nicht nur eine vollgeschriebene Seite nach der anderen, das war wohltuend und gibt dem Roman Spielraum und Zwischentöne.   Aber – und das hat mich bewogen, statt 5 „nur“ 4 Sterne zu vergeben: ich bin mit der Ausgangssituation des Buches nicht warm geworden. Alles baut auf der Szene auf, als Annie vor der Tür des Fremden steht und ihm das Buch überreicht (das er noch nie gesehen hat). Aus meiner Sicht hätte ziemlich jeder erstmal gesagt „tut mir leid, junge Frau, das gehört mir nicht und das habe ich auch nicht geschrieben.“ Dass Jack das nicht tut, war für mich kaum zu verstehen, weil es die natürliche Antwort von so ziemlich 99 % der Bevölkerung gewesen wäre. Nur weil Jack sie in dem Glauben lässt, er wäre tatsächlich der Autor dieser Zeilen, nimmt die Geschichte zwischen Annie und Jack dann in der beschriebenen Art ihren Lauf. Und das war zwar schön zu lesen, aber für mich – auch im weiteren Verlauf – nicht immer komplett nachvollziehbar. Es wirkte einfach zu konstruiert auf mich.   Ich hätte mir gewünscht, dass Jack Annie an der Tür die Wahrheit sagt und sich dann die Geschichte zwischen ihnen auf andere Art entwickelt (z. B. indem sie – ohne zu viel verraten zu wollen – sich beide gemeinsam auf Spurensuche begeben, wie das Buch zu seinem Fundort kam). Das wäre für mich die nachvollziehbarere Geschichte gewesen.   Dennoch möchte ich betonen: das ist meine persönliche Sichtweise und ich will auf keinen Fall jemanden davon abraten, dieses Buch zu lesen. Denn wer auf zeitgenössische Liebesromane steht und vielleicht sogar noch ein Faible für Großbritannien hat, wird diesen Roman sehr genießen! Er ist wirklich wunderbar geschrieben und lohnt sich auf jeden Fall!  

Worte zum Träumen

Von: Frieda Datum: 03. September 2021

Es scheint, man kann sich wirklich in Worte verlieben. Annie und Jack, die Protagonisten des Romans "Für immer und ein Wort" von Anne Sanders machen es vor. Vorsicht Spoiler! Annie ist als Gast auf der Hochzeit ihres Ex-Mannes und begibt sich danach auf einen Ausflug ins Dartmoor. Hier findet sie in einer Letterbox ein kleines Büchlein mit Texten, geschrieben von einem Unbekannten. Diese Zeilen helfen Annie in ihrer aktuellen Situation sehr, vielleicht interpretiert sie auch etwas viel hinein? Jack, von seiner Frau geschieden, lebt sehr zurückgezogen und ist eher wortkarg und in sich gekehrt. Er wird von Annie überrascht und die beiden nähern sich an. Die leicht verrückte, aber liebenswürdige Annie und der einsame Jack sowie ein schwarzes Buch mit schönen Sprüchen ... Ja, ich muss sagen, ich konnte mich in Worte verlieben, aber zuallererst in das sehr schön gestaltete, auffällige rote Cover. Die vielen Sprüche haben mich beim Lesen sehr berührt und ich konnte mich in Annie hineinversetzen und verstehen, dass diese Worte ihr geholfen haben. Durch den Wechsel zwischen Annie und Jack kann sich der Leser aus beiden Perspektiven ein Bild machen und sich in deren Gefühle hinein versetzen. Mein Fazit: Der Roman ist voller Gefühle, aber auch humorvoll und liest sich sehr gut. Die richtige Mischung für gemütliche Nachmittage!

Kann man sich in Worte verlieben?

Von: karo_liest Datum: 03. September 2021

Kann man sich in Worte verlieben? Ja, man kann. Zumindest war das bei der Protagonistin in Anne Sanders' neuem Roman der Fall. Die Autorin erzählt in "Für immer und ein Wort" von Annie, die immer noch ihrem Ex-Mann nachtrauert und sogar dessen Einladung zur Hochzeit mit seiner zweiten Frau annimmt. Mit ihrer Freundin reist Annie für ein paar Tage ins Dartmoor, wo die Feierlichkeiten stattfinden. Im Rahmen einer Wanderung findet sie dort in einer Letterbox ein kleines Buch mit handschriftlichen Aufzeichnungen. Diese Zeilen berühren Annie so sehr und lassen sie nicht mehr los. Wer hat dies alles geschrieben? Und warum wurde das Büchlein in einer Letterbox deponiert? Viele Fragen beschäftigen die junge Frau und sie möchte den Verfasser der Texte kennenlernen. Dabei trifft sie auf Jack, der allerdings nichts mit demjenigen gemeinsam hat, den Annie sich als Schreiber des Buches vorgestellt hat. "Für immer und ein Wort" ist ein kurzweiliger Roman, der leicht und schnell zu lesen ist. Erzählt wird jeweils abwechselnd aus der Sicht von Annie und Jack. Die Figuren sind sehr treffend beschrieben, ebenso die wunderbare Landschaft Englands. Die Geschichte ist so anrührend, gleichzeitig schwingt jedoch immer wieder eine Prise Humor mit. Bei diesem Roman kann ich mir sehr gut eine Verfilmung vorstellen. Die Figuren lassen mich an "Bridget Jones" denken, an "Liebe braucht keine Ferien", an die Schauspieler Jack Black und Jude Law. Letzterer wird ja auch in der Geschichte erwähnt. Eine nette Lektüre, die das Herz berührt und die ich absolut empfehlen kann. Erschienen ist das Buch bei Blanvalet. Es hat 464 Seiten. Im Anhang befinden sich noch einige schön gestaltete Seiten für eigene Gedanken und Aufzeichnungen. www.penguinrandomhouse.de/Fuer-immer-und-ein-Wort/Anne-Sanders  

Worte können Wunder bewirken

Von: mareike liest Datum: 02. September 2021

Daß Annies Leben schon länger aus den Fugen geraten ist, merkt sie nicht erst, als sie an der Hochzeit ihres Exfreundes teilnimmt. Ihre Mutter kritisiert seit jeher alles was sie macht, ihr Exfreund war auch nie zufrieden und hat sich schlussendlich jemand anderen gesucht und auch sie selbst ist wenig glücklich mit sich. Im Dartmoor, alleine mit ihren trüben Gedanken, findet sie eine sogenannte Letterbox. Darin liegt ein Notizbuch mit Gedanken, Worten und Gedichten, Annie ist sofort fasziniert. Noch mehr, als sie eine Adresse darin findet und den vermeintlichen Verfasser ausfindig machen kann. Doch der passt so gar nicht zu seinem Notizbuch. Es wird noch einiges an Zeit vergehen, bis sich diese Geschichte am Ende zu einem Happy End schliesst, aber es lohnt sich sehr!

Wunderschöne Herangehensweise

Von: Detlef Knut Datum: 01. September 2021

... In diesem Roman geht es um Worte, der Titel weist bereits darauf hin. Es geht um die Frage, ob sich jemand in eine andere Person verlieben kann, nur weil er die Worte der anderen Person gelesen hat und kennt. Z. B. wenn man ein Gedicht von jemanden liest. Kann es sein, dass man sich in den Dichter verliebt aufgrund der poetischen Worte? Weil man der Meinung ist, ihn, den Dichter, zu kennen? Mit dieser Idee ist der romantische Roman einmal ganz anders aufgezogen und belegt. Das rechtfertigt die besondere Aufmachung, denn möglichst viele Leserinnen und Leser sollen ihre eigenen Worte auf die vorbereiteten Seiten schreiben ... Ganze Besprechung in meinem Blog: https://www.detlef-knut.de/2021/08/fuer-immer-und-ein-wort-von-anne-sander/

Bücherliebe..?

Von: Testing_mummy Datum: 31. August 2021

Der Roman beginnt mit dem Fund eines Notizbuches, als sich Annie in einer seelischen Ausnahmesituation befindet. Die Worte, die sie liest, sind voller Emotionen, voller Liebe, Wut, Enttäuschung und Melancholie und berühren sie deshalb sehr. Auch als Leserin ist dies nachvollziehbar, denn der Verfasser hat ein Talent, mit Worten umzugehen und mit kurzen und prägnanten Sätzen zum Nachdenken anzuregen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich Annie in die Worte verliebt und den Verfasser kennenlernen möchte. Dann trifft sie auf Jack - schüchtern, geschieden, wortkarg, das genaue Gegenteil von dem ist, wie sich Annie den eloquenten Verfasser ihres kleinen Büchleins vorgestellt hatte... „Für immer und ein Wort" ist humorvoll, poetisch, voller tiefer Emotionen, stellenweise tragisch und trotzdem sehr optimistisch - eine perfekte Mischung aus Allem.

Warmherzig, berührend und emotional!

Von: Igela Datum: 29. August 2021

Annie St.James trauert immer noch ihrer grossen Liebe Finley nach. Dies, obwohl Finley eine andere heiratet. Zur Ablenkung unternimmt Annie mit ihrer besten Freundin Hoola eine Wanderung im Dartmoor. Dort entdeckt Annie eine Letterbox und darin ein schwarzes Notizbuch. Sie ist gefesselt von den vielen berührenden, emotionalen und oft auch sehr traurigen Gedanken, die in dem Notizbuch niedergeschrieben wurden. Sie macht sich auf die Suche nach dem Verfasser dieser Zeilen und lernt Jack Edwards kennen. Doch der ist ganz anders, als Annie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, denn Jack ist wortkarg, traumatisiert und zutiefst enttäuscht vom Leben und der Liebe. Die Hauptfiguren Annie und Jack habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Die beiden sind warmherzige und facettenreiche Figuren, denen das Leben nicht nur gut mitgespielt hat. Annie ist nach der Scheidung und der erneuten Heirat ihres Ex - Mannes Finley zutiefst enttäuscht von der Liebe. Sie ist zudem mit einer kaltherzigen und bösartigen Mutter geschlagen, der der Schein wichtiger ist, als das Lebensglück ihrer Tochter. Gerade die Passagen, in denen Annie sich von ihrer Mutter dirigieren, gängeln und klein machen lässt, haben bei mir Emotionen geweckt. Am liebsten hätte ich Annie angeschubst und gesagt: Wehr dich, stehe auf und verlasse das Haus deiner Eltern. Jack hat eine ganz andere Vergangenheit hinter sich, in der der einzige Lichtblick seine kleine Tochter Lori ist. Auch ihn hat es schwer getroffen und mir war er sympathisch, gerade weil er Verletzlichkeit zeigt. Beide Figuren sind sehr gut charakterisiert, verfügen über Tiefe und genau die Entwicklung, die eine Geschichte fesselnd macht. Sehr romantisch, jedoch nicht kitschig - romantisch, sondern bezaubernd - romantisch, entwickelt sich die Geschichte und hat dabei so einige Hochs und Tiefs auf Lager. Was in Sachen Liebe erst als vorhersehbar schien, nimmt plötzlich eine ungeahnte Wendung und hat mich fassungslos schlucken lassen. Annie fällt in das alte Fahrwasser und am liebsten hätte ich sie geschüttelt. Man merkt wohl meinen Zeilen an, dass mich die Geschichte abholen konnte. Sie hat meine Emotionen, meine Neugier und auch mein Herz geweckt. Zudem habe ich gebangt und so gehofft, dass Annie die richtige Entscheidung trifft. Die Autorin hat mich da ordentlich zappeln lassen. Doch es geht nicht nur um Liebe, Behauptung gegen eine dominante Mutter und Trauer. Herzerwärmend empfand ich auch die Freundschaft zwischen Annie und ihrer besten Freundin Hoola …, auch wenn manchmal die Fetzen fliegen und Hoola ihrer Freundin den Kopf ordentlich zurechtrücken muss. Genau das macht doch Freundschaft aus: einander auch mal die Meinung geigen, darüber sprechen und Frieden schliessen. Immer wieder wurden zudem die Einträge im schwarzen Notizbuch eingeschoben. Die sind berührend, nachdenklich, traurig, aber auch witzig und zynisch und der Verfasser … ach nein, das verrate ich nicht. Lest selber!

Etwas langatmige Geschichte mit gedrückter Stimmung, von der ich mir eine größere Rolle und mehr Magie um das Notizbuch gewünscht hätte.

Von: schnäppchenjägerin Datum: 27. August 2021

Bei einem Kurzurlaub im magischen Dartmoor findet Annie in einer Letterbox ein Buch mit Notizen eines Unbekannten. Die poetischen, nachdenklichen und ehrlichen Worte berühren sie, denn sie fühlt mit dem Verfasser mit und fühlt sich auch von ihm verstanden. Annie ist geschieden und hat die Trennung von ihrem Ex-Mann Finley, der gerade erneut geheiratet hat, noch nicht verwunden. Ihre Eltern, die hohe Ansprüche an eine beruflich und privat erfolgreiche Tochter haben, machen sie für die Scheidung verantwortlich und sind zudem enttäuscht, dass Annie nicht promoviert hat. Ihre beste Freundin Hoola ist dagegen an ihrer Seite und versucht Annie zu helfen, endlich über Finley hinweg zu kommen. Als Annie herausfindet, wem das Notizbuch gehört, bringt sie es ihm zurück, denn sie möchte den Verfasser unbedingt persönlich kennenlernen. Der erste Eindruck ist allerdings enttäuschend. Jack ist im Umgang mit gesprochenen Worten ganz anders als mit geschriebenen, doch je näher sie Jack kennenlernt, desto angenehmer findet sie seine Gesellschaft und kann es sogar genießen, zusammen mit ihm zu schweigen. Sie ahnt allerdings nicht, dass Jack ihr gegenüber nicht ganz ehrlich ist und immer mehr Hemmungen entwickelt, ihr die Wahrheit über das Notizbuch zu sagen. Der Roman beginnt mit dem Fund des Buches, als sich Annie in einer seelischen Ausnahmesituation befindet. Die Worte, die sie liest, sind voller Emotionen, voller Liebe, Wut, Enttäuschung und Melancholie und berühren sie deshalb sehr. Auch als Leserin ist dies nachvollziehbar, denn der Verfasser hat ein Talent, mit Worten umzugehen und mit kurzen und prägnanten Sätzen zum Nachdenken anzuregen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich Annie in die Worte verliebt und den Verfasser kennenlernen möchte. Die Perspektive wechselt zwischen Annie und Jack, so dass man auch in Jacks verwundete Seele blicken kann. Sein Bruder ist vor kurzem an einer Erbkrankheit gestorben und seine Ex-Frau hat gerade die Entscheidung getroffen, mit der gemeinsamen Tochter ins 200 km entfernte Bath zu ziehen. Durch die Rückgabe des Notizbuches lernen sich die beiden kennen. Im weiteren Verlauf des Romans findet der Inhalt des Büchleins und der Hintergrund, warum es geschrieben und ausgerechnet in einer Letterbox versteckt wurde, kaum mehr Beachtung. Im Fokus steht vielmehr das (Selbstmit-)leid der beiden Protagonisten. Während Annie durch den Fund des Notizbuches jedoch ein wenig aufblüht und ihr Leben neu anpackt, ist die Stimmung bei Jack weiterhin düster. Dass er ihr lange die Wahrheit verschweigt, sorgt zwar für eine gewisse Spannung, dabei ist jedoch absehbar, dass Annie sich früher oder später enttäuscht von ihm abwenden wird. Der Roman ist durch die Briefe und Nachrichten sowie die Ausschnitte aus dem Notizbuch abwechslungsreich gestaltet, die Hauptfiguren bleiben allerdings unnahbar und distanziert. Bis auf die Enttäuschungen, die sie in ihren Leben mitgemacht haben, erfährt man wenig über sie und ihren Alltag. Dass die beiden sich aufgrund erlebter Verletzungen und ähnlicher Situationen annähern, ist nachvollziehbar, romantische Gefühle sind allerdings kaum spürbar. Ich hatte andere Erwartungen an den Roman, hatte mir eine größere Rolle des geheimnisvollen Notizbuches und mehr Magie davon erhofft und fand es sehr schade, so wenig über den Verfasser zu erfahren. Auch konnte mich die Liebesgeschichte aufgrund der durchgehend gedrückten Stimmung nicht ganz überzeugen. Die Geschichte trat mir zu lange auf der Stelle. Erst als Jack es schafft, sich zu öffnen und endlich Worte findet, wurde der Roman wieder so schön emotional wie zu Beginn und sorgte durch eine unerwartete Wendung sogar noch für Spannung in Bezug auf Annies Liebesleben und die Fragen: Kann man sich in Worte verlieben? Kann man sich in die Vorstellung einer Person verlieben? Und wie viel Verletzungen kann eine Liebe aushalten?

Ja, man kann sich in Worte verlieben

Von: Seitenzauberin Datum: 27. August 2021

Kann man sich in Worte verlieben? Es scheint man kann, denn nachdem Annie der Hochzeit ihres Ex-Mannes beigewohnt hat und anschliessend bei einem Ausflug ins Dartmoor eine Letterbox findet, ändert sich ihr Leben grundlegend. Schnell ist für Annie dieses Büchlein des Unbekannten wie eine Biebel und hilft ihr mit ihrer traurigen Situation klarzukommen. Selbst ihre Freundin Hula kann sie nicht davon abbringen, das sie immer mehr in die Zeilen hineininterpretiert. Jack, der zurückgezogenen und in sich gekehrte Mann schafft es einfach nicht, sich zu erklären. Vorallem als er Annie gegenübersteht und er die Hoffnung in ihrem Blick sieht, will er sie nicht zerstören. Vielmehr zieht sie ihn mit ihren vielen Nachrichten allmählich aus seiner Lethargie. Man liest förmlich, wie er immer mehr auftaut und sich langsam öffnet. Denn auch er steht vor einem Scherbenhaufen und scheint ohne größere Perspektive zu sein. Doch Annie ist wie ein kleiner Sonnenstrahl, der sein Leben wieder erhellt. “Das Mutigste was ich je getan habe? Weiterleben.” – dieser und viele andere Textschnippsel aus dem Notzizbuch treffen Annie mitten ins Herz und mich als Leserin ebenso. Denn wenn auch nicht die Worte von Jacke stammen, so wird jedoch sein Bruder dadurch ein wenig lebendig, und zusammen mit Jack merken wir als Leser das jeder Mensch nicht nur eine Seite hat. Annie; liebenswürdig und auf ihre Art leicht verrückt. Sie neigt dazu sich reinzusteigern und ja, auch zum Träumen. So wunderte es mich auch nicht, das sie so in dem Büchlein versinkt. Für sie war es wie eine Art Therapie, die ihr den Weg zu sich selbst gezeigt hat. Jack; “Einsamer Wolf der nicht beisst”- so würde man ihn wohl beschreiben. Er ist einsam und ich hatte das Gefühl, das es ihm schwer fällt sich zu öffnen. Das ist aber seiner Vergangenheit geschuldet. Waren seine Nachrichten zunächst kühl und förmlich, kam er immer mehr aus sich heraus. Ich mochte auch sehr wie er sich um die Menschen bemüht hat, die ihm wichtig waren. Hoola: Eine Freundin wie man sich nur wünschen kann. Sie unterstützt Annie in allem, stärkt ihr den Rücken und hat Humor. Kann man sich in Worte verlieben? wurde gefragt und ich würde sagen, ja man kann. Dieses Buch ist der Beweis dafür. Alleine die vielen schönen Sprüche aus dem Notizbuch haben nicht nur Annie berührt sondern auch mich. Ich konnte Annie so gut nachempfinden, wieso sie Trost und Verständnis bei den Worten empfand und auch sonst fand ich die Geschichte von Annie und Jack sehr schön.

Ein schwarzes Notizbuch

Von: Bücherfreuden Datum: 25. August 2021

Bei einer Wanderung im Dartmoor findet Annie in einer versteckten Letterbox ein Büchlein mit persönlichen, poetischen Notizen, die von Liebe und Trauer sprechen. Nachdem Annie gerade miterleben musste, wie ihr Ex-Mann Finley erneut geheiratet hat, treffen die kleinen Texte sie mitten ins Herz. Auf der Suche nach dem Verfasser der tiefsinnigen Gedanken lernt sie den schweigsamen, nachdenklichen Jack kennen, der mit eigenen Verlusten zu kämpfen hat. Obwohl Jack so gar nicht der Wortkünstler zu sein scheint, den Annie sich vorgestellt hat, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch sie hängt immer noch an Finley und auch Jack sendet widersprüchliche Signale aus. Nur die richtigen Worte können eine Brücke zwischen den Herzen schlagen. Dies ist so ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte, sobald man es begonnen hat. Die beiden sympathischen Hauptcharaktere stehen am Tiefpunkt, als sie sich kennenlernen, und mit Spannung habe ich verfolgt, wie ihre Begegnung etwas in Annie und Jack anstößt und sie neue Perspektiven gewinnen. Es gibt berührende und komische Szenen, die Dialoge und Chats sind flott und die poetischen Texte stecken voller tiefer Empfindungen. Trotz tragischer Elemente ist das Buch in leichtem Ton geschrieben. Einige Nebenfiguren haben mich begeistert, vor allem Annies Mutter. Ich habe den Roman mit großem Vergnügen gelesen. Eine schöne Idee sind die Seiten im Anhang, die zu eigenen kreativen Notizen einladen. Angenehme Unterhaltung mit Herz!

Zauberhaft

Von: Emmanuel Datum: 24. August 2021

Ein zauberhafter Roman, der mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Der Schreibstil und die Charaktere gefallen mir sehr gut. Ein großer Pluspunkt ist die gesamte Gestaltung des Buches. Das Cover ist wunderschön und ansprechend. Die Gliederung und die verschiedenen Textarten gefallen mir besonders gut. Am Ende kann man sogar selbst ein paar Zeilen verfassen, was mir hervorragend gefällt. Die Handlung hat mich das komplette Buch lang mitgezogen und tief berührt. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Für immer und ein Wort

Von: Elefan Datum: 23. August 2021

Für immer und ein Wort von ANNE Sanders ist ein super toller sehr lesenswerter Liebesroman. Ich würde sehr gut unterhalten und werde weitere Bücher von Anne Sanders kaufen. Das Buch eignet sich für alle die gerne Liebesromane lesen.

Netter Zeitverteib...

Von: BÜCHERWURM Datum: 18. September 2021

Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Anne Sanders. Schon auf dem Umschlag ist eine Empfehlung einer meiner Lieblingsautorinnen Kerstin Gier zu lesen und so habe ich mich positiv gestimmt, in das Abenteuer von Annie begeben, die von ihrem Mann verlassen wurde, und nachdem sie dies endlich akzeptieren lernt, durch Zufall ein kleines Büchlein von einem Mann findet, das eine Mischung aus Gedicht-  als auch Tagebuch zu sein scheint. Da sie diese Zeilen so sehr ansprechen, begibt sie sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schreiber. Ich habe etwas länger gebraucht,  bis ich in die Geschichte eintauchen konnte. Mir war das Selbstmitleid von Annie am Anfang des Buches einfach zu viel. Als diese Phase endlich abgeschlossen war, hat auch das Buch für mich Fahrt aufgenommen und es ließ sich leicht durchlesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, die Handlung ist logisch und gut nachvollziehbar geschrieben.  Der Schreibstil ist flüssig. Sollte ich vor die Wahl gestellt werden ein Buch von Anne Sanders oder Kerstin Gier lesen "zu müssen", würde ich persönlich mich für Kerstin Gier entscheiden. Ich denke aber, dass dies definitiv Geschmacksache ist und jeder Leser selber entscheiden muss!

Ein absolutes MUSS

Von: Franzi Z. Datum: 14. September 2021

Eines ist klar, es ist ein Buch zum Verlieben. Das Buch ist kein typischer Liebesroman , es hat soviele Facetten. Perfekt ausgeglichen . Es ist voller Tragik, Humor, Finesse, Magie und natürlich Liebe. Das Buch besteht aus dem gefundenen Notizbuch, SMS Nachrichten, einem weiteren Notizbuch und aus Briefen. Durch die abwechselnd dargestellte Erzähl Perspektive erfährt der Leser das Gefühlsleben der Protagonisten. Die Auszüge von Leos Notizbuch haben mich besonders mitgerissen und mich dazu bewogen über gewisse Dinge nachzudenken. Unbedingte Leseempfehlung .

Liebesroman mit einigen Wahrheiten

Von: Stefanie Sprung Datum: 14. September 2021

Das Buch fängt an mit einer Szene in der Annie bei der Hochzeit von ihrem Ex Mann dabei ist. Offensichtlich hat sie die Trennung noch nicht verarbeitet, in den weiteren Kapiteln des Buches geht es darum wie sie sich aufrappelt und dass sie ein Buch gefunden hat in einer Letterbox, was sie schwer beeindruckt, da es voller Wahrheiten steckt. Der nächste Abschnitt geht aus Jacks Perspektive. Er ist geschieden, hat eine kleine Tochter und trauert um seinen Bruder. Am Ende des Abschnitts treffen sich Annie und Jack, da Annie denkt, Jack habe das Buch geschrieben, aber es ist von seinem verstorbenen Bruder. Dann gibt es noch einige Verwicklungen mit der besten Freundin, dem Ex und einigen mehr und am Ende wird alles versöhnlich. Das Buch liest sich einigermaßen gut weg, es ist auch weniger schmalzig, als sich Titel und Beschreibung vielleicht geben. Leider fand ich auch die Texte im Buch so ein bisschen gewollt und überhaupt nicht beeindruckend, aber vielleicht war ich auch nicht so ganz in der Stimmung für Liebesromane.

Schöne, kurzweilige Geschichte, interessant erzählt

Von: Doris O Datum: 10. September 2021

Diese Buch ist so interessant und spannend geschrieben, dass ich es nicht weglegen konnte und in 2 Tagen gelesen habe. Den Schreibstil, die Perspektive verschiedener handelnder Personen einzunehmen finde ich gut. Auch dass verschiedene Kommunikationsmethoden (z.B. Handynachrichten) verwendet werden, passt gut in unsere heutige Zeit und macht das Lesen abwechslungsreich. Die Spannung bleibt bis zum Schluss, wie die Geschichte weiter geht. Durch die moderne, erfrischende Schreibweise und die kurzen Kapitel kann ich mir das Buch auch sehr gut als Urlaubslektüre vorstellen.

Überraschend

Von: Simone Datum: 07. September 2021

Ich fand die Handlung sehr gut und spannend. Zuerst wurde ich richtig gehend überrascht und gleich gefesselt.

Anders, als ich erwartet habe

Von: Shilo Datum: 04. September 2021

Annies Mann hat sie für eine andere Frau verlassen und Annie trauert ihm noch immer hinterher. Sie macht mit ihrer Freundin einen Kurzurlaub im magischen Dartmoore und findet dort eine Letterbox von einem Unbekannten. In ihr befindet sich ein Notizbuch, dessen Inhalt sie sehr berührt. Jetzt möchte sie den Verfasser der Worte unbedingt kennen lernen. Dieser Roman besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil lernen wir Annie kennen und es wird aus ihrer Sicht geschildert. Der zweite Teil widmet sich Jack. Abwechselnd aus Annies und Jacks Sicht wird dann in den Teilen drei und vier berichtet. Besonders reizvoll fand ich, dass ich in die Gefühlswelt von Annie und von Jack eintauchen konnte und dadurch deren Handlungen und Gedanken nachvollziehbar waren. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Die Liebesgeschichte selbst konnte mich nicht überzeugen. Ich empfand die Atmosphäre zu gedrückt. Auch war mir die Handlung teilweise etwas zu langatmig. Mein Fazit: Ich hatte mir von diesem Roman etwas mehr erwartet. 3 Sterne.

Herzerfrischend, tiefgründig, empfindsam

Von: R.S. Datum: 04. September 2021

Diesen Roman kann ich nur empfehlen. Er ist sehr herzerfrischend, tiefgründig, empfindsam, poetisch, ohne dabei rührselig oder kitschig zu werden. Das Buch erzählt das Leben von Annie und Jack, beide problembeladen. Über ein Buch aus einer Letterbox im Dartmoor finden sie einen komplizierten Weg zueinander. Sie lernen sich sehr langsam und vorsichtig kennen, es gibt viele Hindernisse und Missverständnisse. Ich konnte mich in beide gut hinein versetzen und empfand eine große Sympathie. Das Buch enthält auch viele kleine Lebensweisheiten wie z.B. " Das Geheimnis eines erfüllten Lebens liegt nicht darin, sich in aufregende Abenteuer zu stürzen und immer aus dem Vollen zu schöpfen - das hält niemand durch -, sondern darin, die Ruhe und das Vertraute anzunehmen und zu genießen." Auch die Seiten nach dem Roman fand ich sehr passend und anregend - zum Nachdenken über das eigene Leben.

emotionale Lovestory, die überzeugt

Von: Manja Datum: 31. August 2021

Meine Meinung Die Autorin Anne Sanders war mir nicht mehr unbekannt. Es ist zwar schon etwas her das ich einen Roman von ihr gelesen habe aber bereits da konnte sie mich wirklich sehr gut unterhalten. Nun stand mit „Für immer und ein Wort“ erneut ein Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und entsprechend war ich richtig neugierig darauf. Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr zugesagt und so habe ich das eBook nach dem Laden auch ganz flott gelesen. Die handelnden Charaktere sind der Autorin wirklich richtig gut gelungen. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und auch von den Handlungen her war es für mich nachzuempfinden. Jack ist ein junger Mann, der sehr zurückgezogen lebt. Er ist in sich gekehrt, lässt keinen an sich heran. Erst Annie schafft es ihn aus diesem Loch herauszuziehen, er taut nach und nach auf und öffnet sich langsam. Zwar stammen nicht unbedingt alle Worte im Notizbuch von ihm, doch das ist gar nicht schlimm. Annie ist eine liebenswerte und vielleicht auch irgendwie verrückte junge Frau, die gerne träumt und sich irgendwie auch in manche Dinge hineinsteigert. Doch genau das macht Annie aus, macht sie sympathisch. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. So bin ich richtig locker durch die Handlung hindurch gekommen und konnte alles gut nachempfinden. Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Annie und Jack. Dieser Perspektivenwechsel ist klasse gemacht und hat mir richtig gut gefallen. Die eigentliche Geschichte hat mich dann auch total gut eingenommen. Es ist so eine wundervolle Lovestory, die einfach total schön, spannend und emotional erzählt wird. Klar es ist eigentlich recht schnell klar wohin die Reise geht, doch das stört hier nicht, denn der Weg ist das Ziel. Und der ist eben echt wundervoll, mit so ein paar Wendungen, die man so nicht erwartet. Das Ende ist dann total gelungen. Ich empfand es als rundmachend, es passt einfach richtig gut zur Gesamtgeschichte und entlässt den Leser dann auch sehr zufrieden aus der Geschichte. Fazit Abschließend gesagt ist „Für immer und ein Wort“ von Anne Sanders ein Roman, der mich total eingenommen und wunderbar unterhalten hat. Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr emotional, spannend und auch sonst richtig schön empfunden habe, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich überzeugt. Sehr zu empfehlen!

Ein richtig schöner "Wohlfühlroman"

Von: Kessi Datum: 30. August 2021

Der neue Roman von Anne Sanders handelt von Annie, die noch ihrem Ex-Mann hinterher trauert, der sie wegen einer anderen verlassen hat. Zusammen mit ihrer besten Freundin Hoola findet sie in einer Letterbox ein Notizbuch, in das jemand seine Gedanken und Gefühle geschrieben hat. Da sie diese Worte sehr berühren, versucht sie den Verfasser/Verfasserin ausfindig zu machen. Als ihr das gelingt, verläuft alles ganz anders als erwartet. Meine Meinung: Zu allererst ist mir schon das Deckblatt aufgefallen: „Dieses Buch wurde gefunden von …..............“ Was für eine schöne und passende Idee! Und zum Buch selbst: Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Obwohl es sich natürlich um eine Liebesgeschichte handelt und von Anfang an ziemlich klar ist, worauf es hinausläuft, ist es wunderbar und mit viel Humor geschrieben. Es gab auch ein paar unerwartete Verwicklungen und obwohl es sich um einen vermeintlich banalen Liebesroman handelt, haben mich einige Einsichten und tiefgründige Gedanken überrascht. Ich konnte mich sehr gut in Annie und auch alle anderen Charaktere hineinversetzen, weil sie sehr lebensnah und authentisch rüberkommen. Ich fühlte mich mittendrin und das liebe ich an einem Roman. Auch das Ende passte hervorragend. Kein schnulziges, simples Happy End, aber trotzdem ein gutes Ende. Ein absolutes „Wohlfühlbuch“, das ich verschlungen habe. Ganz am Schluß dann nochmal Seiten zum Eintragen, ganz im Stil des Notizbuchs aus dem Roman. Von mir eine klare Lese-Empfehlung!

Schlaflose Nächte

Von: Claudiatestet Datum: 25. August 2021

Meine Güte, ich habe 2 Nächte durchgelesen. Was ein schönes Buch! Ich konnte nicht aufhören zu lesen, um endlich zu erfahren, was mit Annie, Jack oder Finley und ihrer Freundin Hoola wird. Eine wundervolle Liebesgeschichte, aber auf keinen Fall schuldig, sondern eher kompliziert. Erinnerte mich ein wenig an 'e-mail für dich' oder 'SMS für dich' , aber das ist halt klassischer love-stuff. Nichtsdestotrotz absolut empfehlenswert und sehr spannend erzählt. Das Ende ließ mich breit grinsen und gab der ganzen Geschichte noch diesen mystischen Touch - fantastisch!

Wunderschön

Von: Bücherwurm Datum: 20. August 2021

Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch, da es ja im Vorhin sehr gelobt worden ist. Ich kannte vorher noch kein weiteres Buch der Autorin. Annie hat die Chance auf die wahre Liebe längst aufgegeben, ihr Ex-Mann hat eine andere geheiratet. Da findet sie in einer Letterbox ein Notizbuch und ist so fasziniert, dass sie den Autor unbedingt kennen lernen will.... Der Autorin gelingt es beide Hauptpersonen und auch die Nebenfiguren sehr lebensnah und exact zu beschreiben, so dass ich meinte, ich sei in diesem Buch dabei. In diesem Buch findet nicht nur das Romantische seinen Platz, sondern auch, dass das Schicksal im Leben zuschlagen kann und man nichts dagegen tun kann. Man darf aber auch nicht zulange mit seinem Schicksal hadern, sonst vergißt man sein eigenes Leben. Durch die Notizfetzen und auch die SMS gelingt es der Autorin immer wieder einen überraschenden Kniff in die Geschichte zu bringen bzw. das lockert die Geschichte wahnsinnig auf, so dass sie- trotz aller Dramatik- nicht zu schwermütig wird. Ich habe mich in die Geschichte verliebt und habe bei jeder Seite gehofft, dass alles gut aus geht. Am besten selbst lesen.