George R.R. Martin

Feuer und Blut - Erstes Buch

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Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin.



Mit Stammbaum in Postergröße im Schutzumschlag

Die Vorgeschichte von Das Lied von Eis und Feuer

Von: Enchanted Books Datum: 09. April 2019

Meine Meinung: Erzählt wird die Vorgeschichte von „Das Lied von Eis und Feuer“. Genauer gesagt die Geschichte der Targaryens, über drei Jahrhunderte lang. Wer mit wem, wie und wo, gestorben, besiegt und so weiter. Man darf das Buch nicht als Roman an sich sehen, sondern eher wie ein Geschichtsbuch, rausgeklaubt aus Samwell Tarlys Bibliothek. Es übermittelt Wissen zu den Targaryens und beleuchtet diese bis in den kleinsten Winkel. Zusätzlich enthält das Buch viele detailgenaue Illustrationen, die das ganze auflockern und wunderbar anzuschauen sind. Quasi das Sahnehäubchen oben drauf, sodass man Seite um Seite immer wieder und wieder durchblättern mag. Alles in allem muss man wissen was man kauft (eher ein Wissensbuch rund um die Welt der Targaryens in und um Westeros) und ich denke, dass vor allem Fans der Serie / der Bücher ganz sicher viel Freude an dem Buch haben werden, das qualitativ auf einem sehr hohem Niveau liegt und einen echten Mehrwert im Bücherregal und der Sammlung bietet. Fazit: "Feuer und Blut“ ist eine sehr schöne Ergänzung des Game of Thrones Universums. Wer mehr über das Haus Targaryen wissen will und sich in die Welt von Westeros vertiefen möchte, der findet hier viele Informationen und bestimmt noch mehr Freude! Wer einen Roman a la "Das Lied von Eis und Feuer" erwartet, der sollte besser zweimal überlegen, denn den wird er hier nicht finden.

Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen

Von: Nini Datum: 17. March 2019

Ich bin jemand, der zum Lesen eines Buches den Schutzumschlag grundsätzlich abnimmt und so stieß ich schnell darauf, dass man diesen aufklappen kann und so einen detaillierten Stammbaum des Hauses Targaryen erhält. Optisch sehr schön gemacht, leistet er einem im weiteren Verlauf auch gute Dienste, um den Überblick zu behalten. Was beim Überfliegen des Klappentextes schnell übersehen wird, was einem aber bewusst sein sollte, wenn man "Feuer und Blut" lesen möchte, ist, dass es sich um einen Bericht handelt. So ist die Geschichte auch in Berichtsform geschrieben, was erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, ist man doch die normale Romanform gewohnt. Anfangs hatte ich Sorge, dass das Buch dadurch möglicherweise schnell langatmig wird, aber das war nicht der Fall. Über 880 Seiten (und es handelt sich hier nur um den ersten Teil der Geschichte) liest man nicht mal eben nebenher. So hat mich die Geschichte des Hauses Targaryen tatsächlich diverse Wochen begleitet, zumal ich nach einigen Kapiteln stets innehalten musste, um die Flut an Informationen verinnerlichen zu können. Das Buch beginnt mit der Ankunft der Targaryen in Westeros und endet mit dem Thronfolgekrieg. Das zweite Buch mit dem Rest der Targaryen-Geschichte ist in Vorbereitung. Wenn man sich einmal an die Erzählform gewöhnt hat, bietet "Feuer und Blut" gewohnt spannende Unterhaltung und viel Information. Blieb bei "Das Lied von Eis und Feuer" einiges über das Haus Targaryen im Unklaren, stehen sie hier definitiv im Mittelpunkt. Wer sich auf diese epische Reise begibt, sollte Interesse an den Hintergründen und den einzelnen Targaryens haben, dann wird er das Lesen aber auf keinen Fall bereuen.

Geschichte muss nicht immer trocken sein

Von: Eulenschrank_Buecherwand Datum: 12. March 2019

***** Rezension ***** #Werbung[unbezahlt] Heute möchte ich euch für ein wunderschönes Buch begeistern. Die Game of Thrones Fans werden es sicher schon irgendwo entdeckt haben ; ). Ich hatte es auch bereits in der Timeline, jedoch für andere Bücher unterbrochen. Die Rede ist von „Feuer und Blut – Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros Erstes Buch“ von George R.R. Martin. Dabei handelt es sich um ein wunderschönes Hardcover, penhaligon macht seinem Namen wieder ein Mal alle Ehre. Bereits das Cover lässt durch das leicht erhabene Siegelwachs hochwertige Verarbeitung vermuten. Nimmt man den Schutzumschlag ab und entfaltet ihn, erhält man einen Stammbaum des Hauses Targaryen (dieser hilft auch später den Überblick zu behalten). Des weiteren verfügt das Buch über ein silbernes Lesebändchen und unzählige, detaillierte Illustrationen. Für dieses schöne 889 seitige Exemplar zahlt man 26,00€. Zum Inhalt: Anders, als viele Leser erwarten, handelt es sich hierbei nicht um einen weiteren Westerosroman. Das Buch beschäftigt sich mit den historischen Verläufen des Hause Targaryen. Die Geschichte beginnt mit Aegons Eroberung von Westeros. Der Leser erfährt, von Intrigen, Vermählungen, Fortpflanzungen, Mord und Erbfolge des Eisernen Throns. Die Targaryen haben so viele Gesichter. Doch scheint es eine verfluchte Blutlinie zu sein, nach ihrer glorreichen Eroberungen, wird man Zeuge eines stetigen Falls. Meine Meinung: Das Buch hat mich optisch bereits völlig überzeugt. Ich liebe die Welt von Game of Thrones und wollte gerne mehr über die Targaryen in Erfahrung bringen. In der Serie gibt es ja nur Daenerys Targaryen. Mir fiel es nicht schwer, mich in das Buch einzufinden. Die Familienchronik beginnt mit ziemlich trockener Namensnennung, dass schreckte mich jedoch nicht ab. Seite für Seite verschlang ich das Buch und lernte es mit jeder Zeile mehr lieben. Es hat mich vollkommen überzeugt. Martin beweist historische Geschicklichkeit und stellt eine derart komplexe Welt auf, dass es mich manches schwindelte. Aufgrund der Komplexität, ist es stellenweise wirklich schwer gewesen, zu überschauen wer wesen Frau, Sohn oder Schwager war, aber dank des mitgelieferten Stammbaums hatte ich in minutenschnelle einen klaren Kopf. Viele Rezensionen fielen schlecht aus, da die Leser scheinbar einen blutigen Pageturner erwarten. Das ist dieses Buch nur im entfernten Sinne. Für mich hat sich das Buch definitiv gelohnt und ich erwarte sehnsüchtig den zweiten Teil. Ich möchte, trotz der besonderen Darbietungsform eine Empfehlung aussprechen. Ich bedanke mich recht herzlich beim Random House Verlag, für dieses beeindruckende Leseexemplar.

Die Chronik der Familie Targaryen

Von: Magnolia. Time 4 Books and more Datum: 11. March 2019

Ich liebe die Serie „Game of Thrones“ nur hatte ich mich noch nicht an die Buchausgaben gewagt. Mit „Feuer und Blut“ habe ich diese neue Gelegenheit in die Welt von Westeros einzutauchen gerne ergriffen und das obwohl mir das fast 900 Seiten starke Werk wirklich lange Angst gemacht hat. Ich muss aber sagen was den Schreibstil angeht ist es ein wirklich gelungenes Geschichtsbuch geworden und kein Roman. Allerdings ist es sehr interessant gestaltet. Beginnen wir mit dem offensichtlichen. Mir hat die äußere Aufmachung sehr gut gefallen und auch die Karte mit dem Stammbaum als Schutzumschlag (ausklappbar) ist sehr gelungen. Die Gestaltung im inneren mit den Abbildungen der Familie und einzelner kleinen Szenen ist ein absoluter Hingucker und untermalen die Geschichte wirklich sehr gekonnt. Ein großes Lob an den Künstler. Wie gesagt hatte ich große Angst dieses Werk anzugehen. Die fast 900 Seiten sind schon ein gewaltiger Brocken. Als ich mich dann endlich getraut habe fand ich eine fiktive Geschichtsschreibung vor. Die gelegentlich von längeren Namensnennungen geprägt ist. Der Schreibstil hat mir ansich ganz gut gefallen und die Entwicklungen auf und um den Thron haben mir sehr gefallen und machten mich auch neugierig weiter zu lesen allerdings muss ich zugeben das es sich hier definitiv um keine leichte Kost handelt. Ich habe mir hier etwas lockereres vorgestellt. Die Geschichte ist sehr gut beschrieben und die einzelnen Darstellungen konnte ich mir recht gut vorstellen. Sie sind bildhaft und ungeschminkt. Gelegentliche Brutalität und andere Ausdrücke sind hier nichts für zarte Seelen. Mir haben sie gefallen. Die Geschichte hat mich sehr gereizt aber das Lesen ist mir alles andere als leicht gefallen. Sie hat mich sehr gefordert und die größten Probleme hatte ich mit den häufigen Namensnennungen, die geballt auftraten aber natürlich zu der Geschichte gehören. Auch das gelegentlich etwas vorgegriffen wurde oder die Bemerkung folgte „die ist eine andere Geschichte“ waren für meinen Lesefluss nicht unbedingt förderlich. Andere Anmerkungen, besonders zu Pilz und den anderen Werken die zur Erzählung hinzu gezogen wurden fand ich allerdings sehr auflockernd. Insgesamt hat mich das Werk etwas erschlagen aber ich habe viel erfahren was ich vorher nicht wusste. Unter anderem die Anfänge von Königsmund, des eisernen Throns und der Population der Drachen. Ich gehe mit leicht gemischten Gefühlen aus Band Eins denn es war fesselnd und erschlagend zugleich. Fazit: Mir machte „Feuer und Blut“ Anfangs große Angst. Das Buch Eins ist fesselnd und erschlagend zu gleich. Es ist eher eine Geschichtsschreibung als ein Roman und liest sich daher auch anders. Die Abbildungen im inneren sind absolut gelungen und überzeugend. „Feuer und Blut“ ist sehr aufschlussreich und ich konnte das Buch auch nur schwer aus der Hand legen. Ich kann „Feuer und Blut“ absolut empfehlen.

Das Haus Targaryen - Aufstieg und Fall

Von: Meggie Datum: 18. February 2019

Viele kritische Stimmen habe ich zu dem neuesten Werk aus der Feder George R.R. Martins gelesen. Und viele kritisieren es, dass es sich hier nicht um einen neuen Roman zur "Eis-und-Feuer"-Serie handelt, sondern um en fiktives Geschichtsbuch, welches sich ausschließlich dem Haus Targaryen widmet. Ich kann mich den kritischen Stimmen nicht anschließen, auch wenn ich selbst davon ausging, dass es sich um einen "Roman" handelt. Nicht den abschließenden Band der "Eis-und-Feuer"-Reihe, sondern um eine Art Vorgeschichte, ein Prequel zu eben diesen Bänden. Überrascht war ich, als ich anfing zu lesen, das muss ich zugeben. Doch je mehr ich mich auf das "Geschichtsbuch" einließ, umso interessanter und spannender und aufregender empfand ich alles. Wir beginnen mit der Eroberung Westeros bzw. der Sieben Königslande durch Aegon Targaryen, dessen Traum es wahr, eben diese Königslande vereint zu sehen und Frieden nach Westeros zu bringen. Einen Traum, den er sich auch erfüllen konnte. Aber nur, solange er lebte. Denn seine Kinder, Kindeskinder und anderen Verwandten sahen dies alles etwas anders. Das Buch, welches aus der Sicht des Erzmaesters Gyldayn geschrieben ist, schildert eben den Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen. Dabei wird bis ins kleinste Detail geschildert, wie Aegon Westeros erobert, mit wem er verheiratet wer, welche Kinder er gezeugt hat und mit wem diese verheiratet werden, welche Kinder diese zeugen und immer so weiter. Der Stammbaum der Familie Targaryen, der sich hinter dem aufklappbaren Schutzumschlag des Buches befindet, hilft dabei, den Überblick zu bewahren. Den, das muss ich zugeben, habe ich manchmal schon verloren, weil doch viele gleich heißen bzw. ähnlich. Aber dies ist unserer eigenen Geschichte ja auch nicht anders. Der Aufstieg und Fall der mächtigsten Familie der Sieben Königslande nimmt einen großen Teil der Geschichte Westeros ein. Sie beginnt im Jahre 1 n.A.E. (nach Aegons Eroberung) und endet im ersten Buch mit dem Anfang der Herrschaft von Aegon III. (im Jahre 131 n. A. E.) Zum Glück ist jedoch schon ein zweiter Teil in Arbeit, so dass man alles weiterverfolgen kann. Ich muss zugeben, dass ich es sehr gelungen finde, ein fiktives Geschichtsbuch herauszubringen, auch wenn ich mir wünsche, dass die "Eis-und-Feuer"-Reihe endlich abgeschlossen würde. Aber gut Ding braucht Weile und wir alle wissen es, wenn uns die Ideen ausgehen, kommt nichts Gutes bei raus. Weiter verstecken sich zwischen den vielen Fakten und Daten wunderbare Illustrationen, die verschiedene historisch wichtige Dinge nochmals anschaulich machen. Wem es nichts ausmacht, sich die Fülle an Namen, Zahlen und Fakten zu Gemüte zu führen, bekommt einen detaillierten Einblick in die Geschichte Westeros zu Zeiten der Herrschaft der Targaryens. Krieg und Frieden stehen dabei genauso im Vordergrund, wie die einzelnen Hochzeiten, Geburten und Tode. Für mich als großen Fan der Reihe ist es auf jeden Fall ein Muss, sich diesem Geschichtsbuch zu widmen. Und natürlich werden auch die Drachen des Hauses beschrieben. So war es Brauch, bei Geburt eines Targaryen, diesem ein Drachen-Ei mit in die Wiege zu legen. Der Drache, der daraus schlüpft, ist dem Kind ein Leben lang treu und an es gebunden. Aber auch hier bestätigen natürlich Ausnahmen die Regel. Auch wenn viele Stimmen gegen das Buch sprechen und lautstark nach dem nächsten Teil verlangen, ist es eine gelungene "Füllung" der Wartezeit auf den nächsten Band. Fazit: Für Fans ein absolutes Muss.

Sehr gelungen und tolle Illustrationen!

Von: Die VOR-Leser Datum: 14. February 2019

Drei Jahrhunderte vor der Serie „Das Lied von Eis und Feuer/ Game of Thrones“ ist Westeros noch in mehrere Königreiche zerteilt, bis Aegon Targaryen mit seinen Schwesterngemahlinnen Visenya und Rhaenys naht. Mit ihren Drachen starten sie eine Eroberung, wie Westeros sie noch nie gesehen hat. Jahrelang dauert es um Westeros zu unterjochen. Mit Aegon und seinen Schwestern beginnt die Geschichte der Targaryen, der Drachenreiter. Sie bringt Feuer und Blut mit sich… Die Nachfahren der Geschwister, besteigen alle den allseits bekannten Eisernen Thron. Doch es stellt sich heraus, dass das Herrschen über Westeros keine leichte Aufgabe ist… Mein Fazit: Es ist mein erstes Buch von George R. R. Martin gewesen und es hat mich sehr positiv überrascht. Es war von der ersten Seite an fesselnd und gut zu lesen. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gefallen und in das Cover war ich direkt vernarrt. Das Wachssiegel mit den Drachen hat mich nämlich sofort angesprochen. Auch die Tatsache, dass der Umschlag ein Stammbaumposter ist, hat mich dazu verleitet, dass Buch zu kaufen. Leider muss ich sagen, dass man durch das Buch Armschmerzen bekommt, wenn man es zu lange liest, da es so um die 900 Seiten hat. Doch sonst ist mir Nichts negativ aufgefallen. Die Charaktere haben mir sehr gefallen, denn Drachen und Drachenreiter waren schon immer Teil meiner Lieblingswesen. Die Intrigen und Liebschaften am Hof der Targaryen fand ich sehr sehr spannend und fesselnd. Die Drachen und die Menschen wurden sehr gut dargestellt und deren Handlungen verständlich erklärt. Großes Lob an den Illustrator, der ab und zu ein Bild von einem Drachenkampf und anderen wichtigen Momenten veranschaulicht hat! Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen und ansprechend! Sophie Heuschkel, 13 Jahre

viele Informationen

Von: Suse Datum: 14. February 2019

Wie alles begann! Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen. Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Der Autor: George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico. Meine Meinung: Oh wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ich liebe ja die Geschichte um „Das Lied von Eis und Feuer“ sehr. Auch natürlich alle Häuser. Die Targaryns haben mich von Anfang an sehr angesprochen. Ich muss sagen für mich eins der interessantes Häuser in dieser Geschichte. Und da kommen wir auch schon zum Punkt. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen. Man sollte als Leser schon großes Interesse haben und mehr erfahren wollen. Für jemanden der so gar nichts mit der Geschichte anfangen kann, ist dieses Buch denke ich zu langweilig und auch viel zu trocken. Gewohnt toller Schreibstil, das muss man dem Autor lassen. Schreiben kann er wirklich gut. Und mich hat er komplett eingesaugt in dieses Buch. Ich habe es mit großer Begeisterung geschrieben. Wir bekommen hier so einiges geboten. Viel Information und Hintergrundwissen. Für mich genau das Richtige, doch ich denke viele Leser wird es abschrecken. Und ich kann mir auch vorstellen, das viele Leser das Buch streckenweise sehr langatmig finden. Für mich jedoch nicht. Nun ich kann es wirklich empfehlen. Für Fans und interessierte Liebhaber der Serie. Für alle anderen ist dies wohl nicht das Richtige. Mir hat es aber richtig gut gefallen.

Nicht ganz überzeugend...

Von: EvaMaria Datum: 10. February 2019

Endlich konnte ich nun die Vorgeschichte der Targaryens lesen, allerdings habe ich das Buch eher nebenbei gelesen, da es eine Menge Seiten hat und es leider nicht im Stil von “Game of Thrones”, sondern eher dokumentarisch. So war es auch für mich stellenweise ziemlich anstrengend, um es vorsichtig auszudrücken. Ich fand die Geschichte der Targaryens dezent interessant, denn man bekommt sehr viele Details, aber irgendwie hat mir persönlich jetzt was gefehlt und ich denke auch, dass man das ganze doch hätte deutlich aufpeppen können. Wer erinnert sich nicht an die Herrscherkriege!? Hätte der Autor aus meiner Sicht einbauen können, aber scheinbar hat er ja aktuell eine Schreibblockade und ich finde auch, dass man das hier merkt. Das Buch war einfach ein Lexikon und man bekommt so echt viele Namen von Vergangenen, davon mir jetzt aber keiner in Erinnerung bleiben. Auch waren mir die Charaktere hier einfach zu oberflächlich und keiner ist für mich besonders hervorgestochen. Der Schreibstil mit den vielen Details, welchen ich sonst wirklich gerne lese, war auch hier toll zu lesen, aber dennoch war das Buch einfach nicht so überzeugend. Die Aufmachung des Buches muss ich hingegen loben, denn diese ist wunderbar. Das Cover und auch die Gestaltung innerhalb ist einfach wunderbar und ein echter Hingucker. Absolut lobenswert. Die Stammbäume haben ebenso wirklich schöne Details und konnten mich begeistern. Sehr schön. Fazit: Das Buch war jetzt nicht so ganz überzeugend. Irgendwie hat was gefehlt. Kann ich nur an Liebhaber von Lexika weiterempfehlen. 3 von 5 Sterne.

Eine grandiose Familienchronik

Von: Anna von liveyourlifewithbooks Datum: 28. January 2019

INHALT  300 Jahre vor den Ereignissen in der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ und der dazugehörigen Serie „Game of Thrones“ eroberte Aegon Targaryen begleitet von seinen beiden Schwestergemahlinnen Rhaenys und Visenya und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. Die Herrschaft seiner Nachkommen hielt 280 Jahre und überstand Rebellionen und Bürgerkriege genauso wie Fehden in der Familie. Doch dann kam Robert Baratheon und stürzte den irren König Aerys II. vom Thron. „Feuer und Blut“ ist die Familienchronik der Targaryens und erzählt ihre Geschichte aus der Feder von Erzmaester  Gyldayn. Als ich erfahren habe, dass dieses Buch veröffentlicht wird haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt. Ich wusste, dass ich an diesem Buch auf keinen Fall vorbei komme, denn ich liebe nicht nur die Buchreihe von George R. R. Martin und die dazugehörige Serie, sondern auch die Targaryens ganz besonders. Die stolzen und wunderschönen Drachenkönige haben es mir angetan und ihre Geschichte mich schon immer sehr interessiert. Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass ich eine positive Rückmeldung auf meine Anfrage im Bloggerportal bekomme und doch ist das Buch in meinen Briefkasten geflattert. Ich habe mich unfassbar gefreut und fast direkt begonnen das Buch zu lesen. Im November ist diese sehr ausführliche Chronik der Targaryen erschienen und ich habe über zwei Monate gebraucht um diesen Wälzer zu lesen und ich muss sagen, dass sich jede Seite davon für mich absolut gelohnt hat. George R. R. Martin beweist mit diesem Geschichtsbuch nicht nur, dass er absolut genial schreiben kann, sondern auch, wie sehr er in dieser Welt von Game of Thrones drin steckt. Er hat jeden Schritt der Targaryens mit dem Anfang von Aegon und seinen Schwestergemahlinnen bis zum Ende vom Irren König Aerys II. komplett durchdacht. Nichts wird ausgelassen, alles genau dargestellt. Es ist der absolute Wahnsinn. Man wird in die frühen Zeiten von Westeros hinein geworfen und es wird erklärt wie welche Familienbande entstanden, wie die Häuser früher zusammengearbeitet haben, wie sie irgendwo eingeheiratet haben, wie welche Häuser an Macht erlangt haben und wie sie diese Macht auch wieder verloren. Man findet Charakterzüge wieder, die es bis in die ursprüngliche Buchreihe geschafft haben und gewisse Fragen könnten durch diese Chronik auch beantwortet werden. Mein Herz hat höher geschlagen, als drei Dracheneier ein Thema gewesen sind, die ihren Weg wohl irgendwie auf einen anderen Kontinent geschafft haben… Könnten das vielleicht die Dracheneier sein, die über 280 Jahre später der jungen Daenerys Targaryen geschenkt werden? Könnten sie so den Weg zurück zu ihrer wahren Bestimmung gefunden haben? Alles reine Spekulation, das muss ich zugeben, aber bei diesen Gedanken habe ich eine Gänsehaut bekommen. So vieles wird erklärt, dargestellt und ausführlich besprochen, ich wusste teilweise nicht mehr wo mir der Kopf stand und habe deshalb auch einige Pausen beim Lesen gebraucht. Es ist sehr viel Input, das mich manchmal ein wenig überfordert hat, auch wenn ich dieses Flair der Targaryen und von Westeros sehr genossen habe. George R. R. Martin hat mich erneut völlig in seinen Bann geschlagen und das mit einer Familienchronik, die nicht in Romanform geschrieben, sondern lediglich eine Nacherzählung der Ereignisse ist. Sein Weltenentwurf ist so unwahrscheinlich komplex und Detailreich, dass es mich wirklich umgehauen hat. Unterstützt durch wunderschöne Zeichnungen hat dieses Buch eine ganz besondere Qualität erreicht. Ich weiß, dass ich nicht das letzte Mal in dieser Chronik geblättert habe. Immer wenn sich mir irgendwelche Fragen stellen, werde ich Feuer und Blut zur Hand nehmen und erneut nachlesen, was die Targaryen zu dieser Zeit getan haben. Vielleicht eröffnen sich nur noch mehr Erklärungen, je öfter und genauer man sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzt. Und genau das hat George R. R. Martin vielleicht beabsichtigt, als er die Chronik geschrieben und veröffentlicht hat. Ich bin begeistert und kann jedem Fan wirklich nur empfehlen, sich dieses Buch anzuschauen. FAZIT  Auch wenn „Feuer und Blut“ keine Fortsetzung der „Das Lied von Eis und Feuer“ Reihe ist, sondern eine Familienchronik der Targaryen, so lohnt sich dieses Buch für eingefleischte Game of Thrones Fans aufjedenfall. Für den Einstieg in die Reihe ist das Buch nicht geeignet, denn es ist lediglich eine Chronik. Ein Geschichtsbuch, das wahrscheinlich jeden in die Flucht schlagen würde, der sich nicht wirklich mit der Reihe auskennt. Wenn ihr Fans von Game of Thrones und den Targaryen seid, dann geht nicht an diesem Buch vorbei, sondern werft einen Blick hinein, ihr werdet es nicht bereuen!

Lest diese grandiose Vorgeschichte!!!

Von: Myrcella Datum: 26. January 2019

Meine persönliche Meinung Das Cover: Einfach nur der Hammer, dieses wunderschöne Cover. Passend in der Mitte das Siegel der Targaryen mit dem dreiköpfigen Drachen und der schlichte graue Hintergrund passen einfach haargenau zu diesem Buch. Der Schutzumschlag birgt jedoch zudem auch noch eine Besonderheit: nimmt man ihn ab und faltet ihn auseinander, so hat man ein riesengroßes Poster mit dem Stammbaum der Targaryen (siehe Foto). Die Handlung: Die Kapitel sind in sich abgeschlossen und das Buch beginnt mit dem allerersten Targaryen-König, Aegon der Eroberer. Man erfährt, wie es dazu kam, dass er mit seinen Schwestern Rhaenys und Visenya in den Krieg zog gegen so ziemlich fast alle hohen Häuser in ganz Westeros. Auf ihren drei Drachen Vargar, Balerion und Meraxes gelang es ihnen letztendlich, die anderen Häuser zu unterwerfen und das Hause Targaryen zum alleinigen Herrscher zu erklären. Doch wie geht es weiter? Wer unterstützte die Targaryen in diesem Krieg? Wie kam es dazu, dass der letzte TargaryenKönig, der irre Aerys gestürzt wurde? Mit welchen Intriegen und Ränkeschmieden mussten die Targaryen sich sogar innerhalb ihrer eigenen Reihen herumschlagen? Das alles erfährt man in dieser sehr detailreichen Vorgeschichte. Ich muss zugeben, die fast 900 Seiten sind lang, ziehen sich manchmal auch ein wenig, vor allem wenn zuviel politisches Geschehen seitenlang umschrieben wird. Jedoch konnte das meine Faszination von der teilweise auch sehr grausamen Welt aus Westeros nicht schmälern. Es gab ein Wiedersehen mit den anderen Häusern, Vorfahren von den Starks, Lennisters und vielen anderen alt Bekannten. Auch freute ich mich darüber, dass nochmal explizit auf den anderen Zweig dieser Dynastie, die Schwarzfeuer-Targaryen eingegangen wurde. Leider kommt dieser Teil in der TV-Serie gar nicht vor, so jedoch allerdings in den Büchern. Die Geschichten werden durch wunderschöne Zeichnungen illustriert (siehe Fotos). Man merkt, wieviel Arbeit und Liebe in diesem Werk steckt. Der Schreibstil ist typisch Martin, man kennt ihn ja aus der Bücherreihe von “Das Lied von Eis und Feuer“. An dieser Stelle sei noch gesagt: wer hier mault, dass die Vorgeschichte unnötig sei und Martin doch lieber endlich die Fortsetzung schreiben sollte, dem kann ich nur sagen: Lest dieses Buch trotzdem! Warum? Na alleine schon, weil es viele Hintergrundinfos liefert und für echte Fans der Buchreihe auch einfach ein absolutes Must Read ist. Fazit: Schade dass ich nur 5 von 5 Büchersternchen vergeben kann, dieses tolle Werk hätte meiner Meinung nach sogar 10 Sternchen verdient. Egal, ob Herr Martin nun irgendwann mal noch die Fortsetzung von „Das Lied von Eis und Feuer“ zu Ende schreibt und auf den Markt bringt, oder uns Leser weiterhin mit Vorgeschichten erfreuen wird, ich werde jedes Werk dieses genialen Autors lesen!

Epische Geschichtsstunde bei George R.R.Martin

Von: Sophie Sprenger Datum: 08. January 2019

Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Rezension zu diesem Buch wahrlich schwer tue. Am besten fange ich einmal beim Cover beziehungsweise der Gestaltung an - die ist nämlich wahrlich fulminant! Das Cover beinhaltet innen einen kompletten Stammbaum in Posterformat. Dieser wurde von mir während des Lesens tatsächlich auch das eine oder andere Mal zu Rate gezogen. Auch innen ist das Buch wunderschön gestaltet - mit herrlichen Zeichnungen. Ich finde die Entscheidung, solch ein mächtiges Werk durch Illustrationen ein wenig aufzulockern unheimlich gelungen. Leider, leider war dann der Inhalt nicht so ganz das was ich erwartet habe. Wobei nein - das stimmt so nicht. Die Umsetzung war anders als ich sie erwartet habe. Das ganze Buch nämlich liest sich wie eine Abhandlung. Eben tatsächlich wie ein Geschichtsbuch. Und das ist bei der Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, die zu unterschiedlichen Zeiten wichtig waren und in diversen Beziehungen zueinander standen respektive stehen doch sehr erschlagend. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir eher eine spannende Geschichte erwartet habe. Als ich das Buch begonnen habe, war ich der Meinung, der Schreibstil wird sich nach einer Art Einleitung wandeln, dann geht das Abenteuer richtig los! Leider weit gefehlt, in dem ganzen Werk gibt es keine wörtliche Rede. Es gibt keine direkte Interaktion der Charaktere miteinander. Es ist tatsächlich das, was ich dann befürchtet habe - eine trockene Erzählung vergangener Ereignisse. Pergament ist hier ein gutes Stichwort. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass einige Leser enttäuscht sind, ich war es ja auch. Zudem frage ich mich, was sich der Autor dabei gedacht hat. Er schreibt so unfassbar gut! Warum dann so etwas? Zugegebenermaßen musste ich mich zeitweise tatsächlich zwingen, das Buch zur Hand zu nehmen und es wundert mich im Nachhinein, dass ich es dennoch verhältnismäßig schnell gelesen habe. Wenn auch nicht an einem Stück, das war mich schlicht nicht möglich. Insgesamt würde ich dieses Werk tatsächlich nur hart gesottenen Fans von Herrn R.R.Martin empfehlen und durchaus auch nur denen, die seine bisherigen Werke ebenfalls gelesen haben. Wer nur die Serie geschaut hat und den "eigentlichen" Erzählstil des Autors durch andere Bücher nicht kennt, wird hier sicher schnell die Segel streichen und aufgeben. Dennoch bin ich froh, es gelesen zu haben.

... Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen ...

Von: Levenya (Levenyas Buchzeit) Datum: 08. January 2019

Feuer und Blut Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros 1/2 George R. R. Martin, 1948 in Bayonne, New Jersey, in den USA geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der amerikanischen Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde er mit dem renommierten Hugo-Award ausgezeichnet. Danach war George R. R. Martin einige Jahre in der Produktion von Fernsehserien tätig, etwa als Dramaturg der TV-Serie "Twilight Zone". Erst im Jahr 1996 kehrte er mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy zurück: Mit dem ersten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" setzte er einen Meilenstein in der modernen Fantasy und schuf ein gewaltiges Epos in bester Tolkien-Tradition: eine düstere, grausame, an das Mittelalter erinnernde Welt voller Intrigenspiele, Machtpolitik und Krieg, die die Leser packt und unerbittlich in ihren Bann zieht. Autorenkollegen und Kritiker preisen das Epos einhellig als bahnbrechendes Meisterwerk, selbst Marion Zimmer Bradley sprach von der "vielleicht besten Epischen Fantasy überhaupt". Und die Leser stimmen ihnen zu, auch wenn die monumentalen Ausmaße des Opus den Autor selbst zu verschlingen drohen: Die Wartezeiten auf die Folgebände stellen die Treue der Fans auf harte Proben und sollen in vielen Fällen Entzugserscheinungen hervorgerufen haben. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico. Quelle „Feuer und Blut“ ist das erste Buch der zweibändigen Geschichte des Hauses Targaryen. Erster Satz: „Die Maester der Zitadelle, die die Geschichte von Westeros bewahren, nutzen seit dreihundert Jahren Aegons Eroberung als Ausgangspunkt ihrer Zeitrechnung.“ Klappentext: Wie alles begann! Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen. Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Cover: Das Cover finde ich genial. Es wirkt wirklich wie eine dicke uralte Chronik und hat in der Mitte ein geprägtes „Wachssiegel“ des Hauses Targaryen. Dazu der Titel in Hochglanz. „Das Drachensiegel, das die Drachen Balerion, Vhagar und Meraxes von Aegon Targaryen darstellt, ist auf dem Buchumschlag und dem Buchrücken zu finden. Es ist speziell geprägt und fühlt sich wie ein echtes Wachssiegel an. Auch das abgebildete Lederband hebt sich durch eine besondere Prägung ab und ist fast so rau wie Jahrtausende altes Leder.“ Quelle https://www.amazon.de/Feuer-Blut-Aufstieg-Targaryen-Westeros/dp/3764532238 Ich finde das Cover sehr gelungen und bin schon total gespannt auf das nächste Cover! Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Penhaligon für das Rezensionsexemplar. Ich bin ein großer Fan der Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ und schaue auch mit großer Begeisterung die TV-Serie „Game of Thrones“. Als ich gehört habe, dass es zum Haus Targaryen zwei Zusatzbände geben soll, die die Familiengeschichte erzählen, musste ich da sofort reinlesen. Ich habe etwas anderes bekommen, als erwartet, aber es hat mir gefallen. „Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Dieses erste Buch beginnt mit der Ankunft der Targaryen in Westeros und beschreibt die Eroberung der Sieben Königslande und über anderthalb Jahrhunderte der Herrschaft des Hauses Targaryen. Es endet mit dem Thronfolgekrieg, der als Tanz der Drachen in die Lieder der Barden Einzug erhielt. Das zweite abschließende Buch ist in Vorbereitung.“ (Quelle: vergleiche Klappentext/Text im Buchumschlag). „Die Targaryen entstammen reinstem valyrischen Blut und waren Drachenherren eines alten Geschlechts. Zwölf Jahre vor dem Verhängnis von Valyria (114 v.A.E.) verkaufte Aenar Targaryen seine Besitzungen im Freistaat und in den Ländern des Langen Sommers und zog mit seinen Gemahlinnen, seinem ganzen Besitz, allen Sklaven, Drachen, Geschwistern,Kindern und Verwandten nach Drachenstein, einer trostlosen Inselzitadelle unter einem rauchenden Berg in der Meerenge.“ Wie viele Fan der Reihe warte ich sehnsüchtig auf „Winds of Winter“ und hoffe natürlich, dass das Buch bald erscheint. Das ich nun trotz Wartens erneut in der Welt von Westeros eintauchen konnte, war einfach großartig, trotzdem fällt es mir ein wenig schwer, dass Buch richtig einzuordnen. Denn auch wenn ich es wirklich sehr interessant und spannend fand, die Geschichte des Hauses Targaryen zu erfahren, so war es zum Teil doch etwas schwer für mich, dem Text zu folgen. Natürlich ist es kein Roman, sondern eine Familienchronik, das war mir von vornherein klar. Aber die vielen ähnlich klingenden Namen, die zahlreichen sehr detaillierten Gegebenheiten, die unzähligen Schlachten, Ränkeschmieden, Liebesfehden und die verzweigten Verwandtschaftsgrade haben es mir nicht immer leicht gemacht, alles richtig einzuordnen und zu folgen. Versteht mich nicht falsch, ich bin wirklich beeindruckt was für einen komplexen und detaillierten Weltenwurf George R.R. Martin erschaffen hat und obwohl es für mich zwischendurch schwierig war, alles richtig einzuordnen und die Personen auseinander zu halten, war ich gefesselt und habe mit Spannung die erste Hälfte der Familienchronik der Targaryen gelesen. Hilfreich war für mich auf jeden Fall der aufklappbare Stammbaum, der sich auf der Rückseite des Buchumschlages befindet und einfach großartig aussieht! Geliebt habe ich die vielen schwarz-weiß Illustrationen, die die Chronik auflockern und die Charaktere und Ereignisse wirklich schön veranschaulichen. Dough Wheatley hat die Illustrationen gestaltet und hat auch bereits „Westeros - Die Welt von Eis und Feuer“ mit Bildern ausgestattet. „Feuer und Blut“ war für mich ein ganz anderes Lesevergnügen, das mich vor allem mit seiner Detailliebe und dem komplexen Weltenwurf überzeugt hat. Jeder sollte sich im Vorfeld im Klaren darüber sein, dass es sich um keinen Roman, sondern um eine Familienchronik handelt. Es gibt wenig Dialoge und die sehr detaillierten Ereignisse, die sehr ähnlich klingenden Namen, die unzähligen Schlachten, Liebesfehden und die verworrenen Verwandtschaftsgrade sorgen nicht unbedingt dafür, dass sich dieses Buch leicht lesen lässt. Wer sich aber darauf einlassen kann und vor allem wer ein eingefleischter Fan der Reihe ist, den wird dieses Buch begeistern! Ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Hälfte der Familienchronik und hoffe, dass wir nicht so lange darauf warten müssen. Lg, Levenya https://levenyasbuchzeit.de/ Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar! Fakten: Gebundene Ausgabe: 896 Seiten I Verlag: Penhaligon Verlag (20. November 2018) I ISBN-10: 3764532238 I ISBN-13: 978-3764532239 I Originaltitel: Fire & Blood Vol. 1: A History of House Targaryen of Westeros I Preis: 26,00€

Wunderschöne Zeichnungen und eine Flut an Informationen

Von: Donatha Czichy Datum: 30. December 2018

Warum wollte ich es lesen? Ich bin zwar kein Fan der Serie, aber die Bücher haben es mir schon sehr angetan. Weshalb ich auch sehr traurig bin, dass wir wohl noch etwas auf die Fortsetzung von Das Lied von Eis und Feuer warten müssen. Aber umso mehr freut es mich endlich mehr über die Targaryen und die Drachen zu erfahren. Wie war es? Cover: Das Cover ist in Grau- und Schwarztönen gehalten, wobei das dunkelrote Drachensiegel sehr hervorsticht. Dadurch passt es auch sehr gut zu den Hardcovern von Das Lied von Eis und Feuer Die Story: Endlich erfahren wir die Vorgeschichte von Das Lied aus Eis und Feuer. Wie erleben hautnah wie Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen Westeros erobert und welche Veränderungen sie mit sich bringen. George R.R. Martin transkribierte die historischen Ereignisse, die Erzmaester Gyldayn für die Nachwelt festhielt. Drachen, Kriege und Liebe. Und wir dürfen dabei sein. Schreibstil: Der Schreibstil von George R.R. Martin ist wie auch in seinen anderen Büchern unglaublich detailliert und trotzdem fesselnd. Obwohl es viele Fakten und Daten gibt, ist das Buch angenehm zu lesen. Ein tolles Leseerlebnis. Meine Meinung: Viele haben sich auf das neue Buch von George R.R. Martin gefreut und einige sind sehr enttäuscht. Ja, ich kann es nachvollziehen. Auch ich habe mich mit dem Werk etwas schwer getan. Denn es ist nicht das was viele erwartet haben. Die Geschichte des großen Hauses Targaryen wird nicht nur einfach erzählt, sondern ist gefüllt mit Daten, dem genauen historischen Ablauf und unglaublich vielen Fakten. Zuerst hat mich diese geballte Flut an Information schon sehr nieder gedrückt und ich wollte schon aufgeben. Aber die wunderschönen Zeichnungen lockern das Ganze dann doch immer mehr auf und man bekommt einen ausführlichen Einblick in diese uns unbekannte Zeit. Aber ehrlich: Ich bin absolut in den Zeichenstil und die ganzen Details verliebt. Stundenlang könnte ich mir einfach nur die Bilder ansehen und wäre schon vollkommen glücklich. Und ja, ich muss schon zugeben, dass man historische Bücher und Lexika schon lieben sollte. Ansonsten werdet ihr dieses Buch definitiv verfluchen. Mehr möchte und kann ich euch nicht verraten. Jetzt liegt es an euch! Abschließend: Insgesamt ist Feuer und Blut – Erstes Buch von George R.R. Martin ein gewaltiges Buch voller neuer Informationen, Daten und Ereignissen. Aber auch mit wunderschönen Illustrationen, die ich mir immer wieder angucken kann. Ein MUSS für alle GOT-Fans, aber Achtung: Es ist kein normaler Fantasy-Roman, sondern ein umfangreiches “Geschichtsbuch”.

Interessant, wenn auch etwas zu ausführlich

Von: Weinlachgummi Datum: 29. December 2018

Ich bin ein sehr großer Fan des Das Lied von Eis und Feuer Universums, habe die Bücher mittlerweile zwei Mal gelesen und die Serie drei Mal gesehen. Auch Westeros- Die Welt von Eis und Feuer habe ich gelesen, sodass mir das eine oder andere schon bekannt war. Aber trotzdem war ich geplättet von der Fülle an Informationen, die hier auf den Leser einfließen. Das Buch umfasst fast 900 Seiten und die Seiten sind groß und die Schrift eher klein / durchschnittlich. Kurz um, es ist wirklich dick. Aufgelockert wird der Text durch wundervolle Illustrationen, diese findet man zuhauf in dem Buch, was eine tolle Ergänzung ist. Faltet man den Schutzumschlag auseinander, findet man einen Stammbaum der Targaryen, was praktisch ist, so kann man ihn während dem Lesen zu Hilfe nehmen. Die Namen klingen ja alle oft sehr ähnlich und da kann man schon manchmal durcheinander kommen^^ Ich habe das Silmarillion nicht gelesen und kann so nicht sagen, ob der Vergleich passend ist, was ich sagen kann ist. Feuer und Blut ist kein Roman, bitte erwartet keine Erzählung im Stil wie die normalen Bücher. Stellt es euch als Geschichtsbuch vor. Ich habe großen Respekt davor, was für eine Welt George R.R. Martin geschaffen hat und auch vor diesem Werk. Eine fiktive Geschichte / Welt mit so vielen Hintergründen zu erfinden ist einfach enorm. Viele haben sich ja beschwert, der Gute solle doch lieber die Reihe Fortsetzen und nicht dieses "langweilige" Werk schreiben. Ich denke nicht, dass Martin dieses Werk einfach so aus der Tasche gezaubert hat, sondern vermute, dass er schon lange an diesem Buch schreibt, alleine schon, weil alles so stimmig ist. Ich muss aber auch sagen, dass es mir manchmal zu viel war. Die Geschichte der Targaryen fand ich interessant, wenn auch oft deprimierend z.B. den Tanz der Drachen und die Folgen. Ich habe recht lange für das Buch gebraucht, nicht nur, weil ich so viele Informationen zunächst verarbeiten musste, sondern auch, weil es mich runter gezogen hat. Unnötige Tode, wie das Zerstückeln von Kleinkindern schlägt mir aufs Gemüt. Targaryen vermehren sich, Targaryen dezimieren sich und manchmal kommt noch eine weitere Partei dazu, die sich den Intrigen und Morden anschließt, und das ganze 900 Seiten lang. Fazit: Kein Roman sondern eher ein Geschichtsbuch, in welchem man die erste Hälfte der Targaryen Herrschaft sehr detailliert miterlebt. Heißt, man begleitet die Targaryen von der Geburt bis zum oft frühen und grausamen Tod. Die Fülle an Informationen war selbst mir als großen Fan manchmal zu viel, besonders wenn es um Nichtigkeiten ging. Doch bin ich auch ein Geschichtsfan, egal ob fiktiv oder nicht und hatte so auch meine Freude an Feuer und Blut. Schaut am besten in die Leseprobe um zu sehen, ob das Buch etwas für euch ist.

Die epische Vorgeschichte!

Von: sk Datum: 26. December 2018

Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr, denn es ist wirklich nicht voller Details und koann definitiv als Cover eines Geschichtsbuch durchgehen! Der Hintergrund wirkt, wie eine Eisscholle oder wie Stein! Darum wurden zwei Lederbändchen herumgewickelt und mit dem Targaryensiegel verschlossen! Zum Inhalt: Wer sich auf eine neuen Handlungstrag über die Welt von Game of Thrones gefreut hat, den muss ich leider enttäuschen. Dieses Buch thematisiert allein die Geschichte eines Hauses - des Hauses Targaryen. Die Handlung beginnt mit der Eroberung des Kontinents Westeros durch Aegon Targaryen und seinen Schwestergemahlinnen sowie ihren drei Drachen, drei Jahrhunderte vor der Serie. Der Leser bekommt einen Rückblick über das alte Valyria, über die Eroberung der damals geteilten, uneinigen Sieben Königlande und auch, wie das Haus Targaryen seine Macht behielt. Nach und nach werden jeder König und jede Königin des Hauses vorgestellt und auch die Umstände zu der jeweiligen Zeit erläutert. Dieses erste Buch der zweibändigen Geschichte des Hauses Targaryen endet mit dem Thronfolgekrieg, der als Tanz der Drachen bekannt wurde. Zum Schreibstil: Obwohl das Buch nicht in durchgängiger Romanform verfasst wurde, sondern gewisse Schwerpunkte und Themen wie ein Geschichtsbuch erläutert, wurde es definitiv nie langweilig, denn hier beweist der Autor George R. R. Martin sein Talent, Geschichten spannend zu erzählen. Im Klappentext gibt eine Information darauf, dass dieses Buch nicht wie die anderen geschrieben worden ist ("Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R. R. Martin")! Ich fand es echt gut, dass das Buch, das von einem Maester geschrieben wurde, bis zum Ende durchgehend im Stil einer Chronik aufgebaut wurde. Echte Fans werden auf ihre Kosten kommen, denn so manches Geheimnis wird hier gelüftet! Das Buch ist teilweise ziemlich dramatisch geschrieben und nichts für schwache Nerven, denn es geht of ziemlich blutig zu! Sehr interessant war es auch, aus verschiedenen Perspektiven zu lesen, denn es wurden unterschiedliche Personen rezitiert und dem Leser wurde auch mitgeteilt, ob man diese Aussagen glauben kann oder eher nicht. Der Schreibstil insgesamt ist sehr flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so dahin flogen! Aber auch die bildlichen Beschreibungen haben dazu beigetragen, dass man sich mittendrin, als Teil der Geschichte, fühlen konnte. Mit seinen über 900 Seiten ist dieses Buch schon heftig. Aber George R. R. Martin kann sehr gut Geschichten auf vielen Seiten verpacken. Viele Kapitel sind auch eine abgeschlossene Geschichte an sich, dass es nichts ausmacht, wenn man eine Pause dazwischen machen möchte! Neben der schönen Ausstaltung im Inneren durch wunderschöne Zeichnungen, befindet sich im Schutzumschlag des Buches ein Stammbaum des Hauses in Postergröße. Angesichts der vielen Namensgleichheiten der Targaryens ist es nicht immer leicht, ein Übersicht zu bewahren. Mein Fazit: Wer sich auf einen neuen Handlungsstrang in der Welt von Game of Thrones gefreut hat, den muss ich jedoch enttäuschen. Dieses erste Band thematisiert die Geschichte des Hauses Targaryen, welches als Art Geschichtsbuch geschrieben worden ist. Dieses Buch spaltet die Leserschaft! Es ist für viele definitiv anders als erwartet, aber es ist nicht gleich viel schlechter! Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und als Historikerin bin ich solchen Darstellungen gewöhnt! Von mir gibt es 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Trotz hochwertiger Ausstattung Erzählung mit merklichen Längen

Von: Gloria | Nerd-Gedanken.de Datum: 19. December 2018

Drei Jahrhunderte vor den Ereignissen um Robert Baratheons Rebellion und das danach folgende Spiel der Throne eroberte Aegon Targaryen gemeinsam mit seinen Schwestergemahlinnen Rhaenys und Visenya sowie drei Drachen den Kontinent Westeros, welcher zu jener Zeit in mehrere kleinere Königreiche aufgeteilt war. Aegon wurde so zum ersten König fast aller Reiche, seine Nachfolger brachten schließlich auch das widerspenstige Dorne unter ihre Herrschaft. Doch was sonst eher in Gesprächen und Anspielungen zur Hauptgeschichte »Das Lied von Eis und Feuer« angerissen wird, vereint Erzmaester Gyldayn als großen Abriss der Herrschaft aller Targaryen-Könige und der dramatischen Ereignisse, welche sich während der jeweiligen Regentschaften zugetragen haben… George R. R. Martin liefert derzeit zwar nicht die von Fans langersehnte Fortsetzung seines Epos »Das Lied von Eis und Feuer«, bemüht sich aber redlich, durch die Erzählung der Vorgeschichte einige Lücken zu füllen. Die weitverzweigten Verflechtungen, Begierden und Loyalitäten der Häuser in der aktuellen Storyline liegen zu einem großen Teil in Ereignissen während der Targaryen-Herrschaft begründet, da Häuser wie Tully erst nach dem Tod des früheren Königshauses der Weite aufsteigen konnten und wieder andere ihren Platz durch ihr Handeln verteidigten. Doch die Hauptrolle in diesem als Geschichtswerk aufgezogenen Erzählung spielen natürlich die sehr unterschiedlichen Könige der Targaryen-Dynastie. Der fiktive Erzähler Erzmaester Gyldayn vergleicht dabei wie ein Historiker die verschiedenen, ihm zur Verfügung stehenden Quellen von zeitgenössischen Geschichtsschreibern, wägt deren Plausibilität gegeneinander ab und versucht sich möglichst umfassend daran, Charakter und Handlungen der jeweiligen Könige und ihres direkten Umfelds zu umreißen. Dabei bleibt er als Erzählerpersönlichkeit jedoch nicht unsichtbar, da seine Bewertungen stark durch seinen eigenen Hintergrund beeinflusst werden, welcher ihm allzu drastische Ansichten über frühere gekrönte Häupter offensichtlich nicht erlaubt. Das verleiht dem gesamten Werk einen glaubwürdigen, immersiven Rahmen, macht das Lesen aber für alle schwierig, die mit dem Duktus historischer Werke nicht vertraut sind oder an dieser Art Erzählweise nicht viel Spaß finden. Selbst als Leserin mit dem Hintergrund eines Studiums alter und mittelalterlicher Geschichte musste ich mich durch einen bestimmten Teil des Buches nämlich ziemlich durchquälen – und ich bin an umfangreiche Ahnenreihen und undurchsichtige Ereignisse gewöhnt! Während die Ereignisse um die Eroberung von Westeros und die Konsolidierung der Targaryen-Herrschaft unter Aegons Nachfolgern noch einigermaßen nachvollziehbar geschrieben sind, wird die Neigung von George R. R. Martin zu extrem komplexen Intrigen, vielen Beteiligten und dauernd wechselnden Loyalitäten spätestens beim Thronfolgekampf zwischen den Nachkommen von Jaehaerys I., der späteren Generationen als »Tanz der Drachen« überliefert wurde, zu einer schwer zu verfolgenden Angelegenheit. Durch die sehr ähnlich klingenden Namen der reichlichen Nachkommen aus dem Haus Targaryen gemischt mit anderen Intriganten verliert man früher oder später den Überblick und wünscht sich eine schematische Darstellung oder zumindest eine Liste der weiteren zeitgenössischen Personen, wie es sie auch als Appendix für die Bücher der Hauptgeschichte gibt. Hier hätte es sicherlich auch ein weniger komplizierter Aufbau getan, da der »Tanz der Drachen« sehr umfangreich behandelt wird, aber auch der einzige Teil des Buchs ist, der durch seine Komplexität einige Längen aufweist – und das, obwohl die Ereignisse an sich eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte wären, würde man sie nicht nur von außen und aus dem Blickwinkel des Erzählers betrachten. Das als eigenes Buch im feinteiligeren Stil von »Das Lied von Eis und Feuer« geschrieben würde sicherlich so manchen Fan der Welt von »Game of Thrones« sehr glücklich machen – diese Chance wurde aber leider verpasst, da im vorliegenden Werk alle wesentlichen Entwicklungen enthalten sind. So lebt George R. R. Martin in »Feuer und Blut« vor allem seine Freude am Entwurf familiärer Dramen, langfristiger Entwicklungen und interessanter Charaktere aus. Diese Charaktere lässt er dann auch passend bei immer wieder aufkommenden Konflikten reihenweise über die Klinge springen, ohne dass der Autor zu viel Detailarbeit leisten muss. Dies führt leider auch dazu, dass viele interessante Persönlichkeiten allenfalls angerissen, aber nicht tiefgreifend betrachtet werden. Zudem werden nur die Regierungsjahre von Aegon dem Eroberer bis zum Herrschaftsantritt Aegons III. geschildert, die folgenden Könige aus der Targaryen-Familie dürften in einem zweiten Band Würdigung erfahren. Die hochwertige Ausstattung der gebundenen Ausgabe kann leider nicht mit diesem generellen Manko versöhnen: neben einem eigenen Lesebändchen und der Westeroskarte auf den Buchrückenseiten verbirgt sich im mit Reliefdruck hochwertig gestalteten Einband auch ein umfangreicher Stammbaum des Hauses Targaryen von Aegon dem Eroberer bis hin zum irren König. Die vielen, stimmungsvollen Illustrationen von Comiczeichner und Illustrator Doug Wheatley verleihen nicht nur jedem genauer betrachteten König ein Gesicht, sondern untermalen auch entscheidende Abschnitte der Erzählung mit passenden Szenenbildern. Das macht trotz den Problemen bei der Erzählung an sich »Feuer und Blut« zu einem anschaffungswerten Werk für »Game of Thrones«-Hardcorefans und »Game of Thrones«-Rollenspieler als Hintergrundquellenwerk, während andere Leser davon besser die Finger lassen sollten. Fazit: Hochwertig gestalteter Druck eines sehr historisierten Abrisses über die Herrschaft der ersten Targaryen-Könige, der vor allem für Hardcore-Fans taugt. Sechs von zehn möglichen Punkten.

Wunderbares Beiwerk!

Von: Alexandra Datum: 16. December 2018

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich beeindruckt bin. Die Sache mit Martin ist die, wenn er etwas schreibt neigt es schnell dazu sich zu verzetteln. Er geht über Umwege und Seitenstraßen und es fällt ihm schwer, seine Geschichte dann auch abzuschließen. Und doch hat er mit "Game of Thrones" ein Universum erschaffen, dass seinesgleichen sucht. Wir wissen, dass er selbst diese Bücher niemals beenden kann. Das hat er auch selbst schon zugegeben, aber was er hier nochmal abgeliefert hat, war meiner Meinung nach wunderbar. Ich merke an dieser Stelle aber auch an, dass man schon ein wenig Geschichtsinteresse besitzen sollte. Das Buch ist ähnlich einem Geschichtsbuch geschrieben. Ein wenig erlebte Rede ist durchaus dabei, aber dabei handelt es sich dann eher um Zusätze. Man sollte also eine Vorliebe für Daten und auch Namen besitzen, denn sonst könnte schnell Langeweile aufkommen. Da ich nun tatsächlich Geschichte sogar studieren möchte, war mir diese Art des Schreibens überaus willkommen. Die Mischung aus "historischer Forschung" und einer meiner liebsten fiktiven Welten waren grandios! Interessant finde ich den Einblick, der einem hier gewährt wird. Die Dynastie des Targaryen - Geschlechts ist unglaublich spannend zu betrachten. Irre, arrogante, böse, weise und liebevolle Könige und Königinnen hat diese Linie hervorgebracht. Jeder ist auf seine Art besonders, des einen Geschichte liest man gerne, des anderen Geschichte kann man kaum glauben. Natürlich gab es auch Passagen, die ich anstrengend und sehr deprimierend fand, aber so ist das in der Geschichtsschreibung nun mal. Zusammenfassend war ich also sehr angetan von dem Werk und ich freue mich darauf, den zweiten Band dieser Serie zu lesen.

Geschichtsbuch

Von: buchglueck Datum: 16. December 2018

Das Buch erzählt, wie bereits der Untertitel verrät, "Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros" die komplette bzw. den Anfang der Geschichte eines der beliebtesten Familien des "Game of Thrones Universums". Da dieses Haus auch mit zu meinen Lieblingen der Reihe/Serie gehört, hatte ich sehnsüchtig und gespannt auf das Erscheinen des Buches gewartet. Doch leider entpuppte sich das Buch schnell als mein persönlicher Albtraum. Was ich las fand ich zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig, sondern durchaus interessant, doch hatte ich ein Buch der "Das Lied von Eis und Feuer" - Art erwartet, oder kurzgesagt: einen Roman. Leider glich das Buch aber eher einem Geschichtsbuch, weil hdy Informationen hintereinander reiht, die ich durch die Fülle an Daten, Namen und Ereignissen schnell nicht mehr im Kopf abspeichern konnte. Der im Umschlag dargestellte Stammbaum war zwar während des Lesens zur Orientierung kurzzeitig hilfreich, bot mir persönlich auf Dauer aber zu wenig Unterstützung, da die Gleichheit der Namen mich immer mehr verwirrte. Dass George R. R. Martin durchaus einen guten und flüssigen Schreibstil besitzt, beweisen seine anderen Bücher, allerdings fand ich diesen hier überhaupt nicht wieder. Mehrfach musste ich das Buch auf Grund von Konzentrationsmangel und Motivation Verlust pausieren und rang mit meinem Gewissen, es nicht doch abzubrechen. Doch die Geschichte der Targaryen wollte ich trotzdem aus Interesse weiter verfolgen. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn "Feuer und Blut" durch die Informationsfülle kürzere Kapitel bekommen hätte. Während das kürzeste Kapitel ca. 13 Seiten aufwies, so hatte das längste ca. 81 Seiten und der Rest variierte dazwischen. Doch natürlich bot mir das Buch nicht nur negative Aspekte, weswegen ich natürlich nicht nur positiv hervorheben möchte, dass "Feuer und Blut" durchaus interessante Fakten für jeden Fan bietet, sondern auch, mit welch begeisternden Illustrationen der Inhalt gestaltet wurde. Die sehr realistischen und detaillierten Zeichnungen sind für mich das Highlight des Buches. "Feuer und Blut" zu bewerten fällt mir sehr schwer, weil es eben kein typischer Fantasyroman ist. Wahrscheinlich ist es eine wunderbare Lektüre für all die "Game of Thrones Nerds" da draußen, doch für den "normalen Durchschnitt" einfach zu trocken und zu zäh. Wegen dem guten Informationspotenzial, der einfach nur (in meinen Augen) schlecht umgesetzt wurde, gebe ich der Gesamtbewertung einen kleinen Überhang ins positive.

Eine ziemliche Enttäuschung

Von: Lea's Lesezauber Datum: 16. December 2018

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, als ich wusste es wird veröffentlicht und noch mehr habe ich mich über die wundervolle Gestaltung gefreut. Das Buch ist ein echter Schmöker mit seinen neunhundert Seiten, das hat mich im Vorfeld nicht abgeschreckt, denn eigentlich liebe ich die Bücher von Martin. Das buch ist ähnlich gestaltet wie die Sammelbände der Eis und Feuer Reihe, was ich sehr schön finde auch wenn ich die klassischen Ausgaben in meinem Regal stehen habe. Der Umschlag ist auf jeden Fall eins der Highlights des Buches er enthält nicht nur einen Überblick aller Bücher aus Westeros sondern eben auch den Stammbaum des Hauses Targaryen in Postergröße. Etwas negativ ist mir der Geruch aufgefallen allerdings mag das an den vielen Abbildungen und zum größten Teil am Umschlag liegen weshalb ich da ganz gut drüber hinweg sehen konnte. Am Anfang des Buches kommt dann nochmal eine Übersichtskarte von Westeros und am Ende dann noch ein Überblick über den Süden, was ich immer gut finde. Die Illustrationen im buch sind immer wieder ein toller Blickfang und haben jede Menge Pluspunkte gesammelt, natürlich sind sie nicht von Martin gezeichnet. So kommen wir mal zum Buch bzw. der Story, die ist auf jeden Fall mächtig, also das ist kein Buch für zwischendurch, mal abgesehen von der Seitenzahl haben mich diese vielen vielen vielen ähnlichen Namen einfach genervt. Ich habe teilweise den Überblick verloren und wusste jetzt nicht mehr welcher Sohn welcher ist und dadurch habe ich die Lust am lesen wirklich verloren. Ein weiteres Manko ist das man das Gefühl hat nichts neues erzählt zu bekommen, auch wenn es irgendwie interessant war der Geschichte zu folgen. ALs Fan von Game of Thrones ist das Buch auf jeden Fall eine tolle Erweiterung meiner Sammlung aber auch nicht unbedingt ein Muss, denn man kann seine Lesezeit dann auch nützlicher verbringen. Fazit: Ich musste lange überlegen wie ich dieses Buch bewerten soll, denn es hat mich sowohl enttäuscht als auch begeistert. Aber am Ende hat die Geschichte mich einfach nicht so überzeugen können, ich finde es wirklich schade und würde mir wünschen das mich das nächste Buch des Autors wieder mehr fesseln kann. Ich denke jeder sollte selbst entscheiden ob er dieses Buch haben MUSS, ich bin zwar froh das es hier steht würde es mir aber nicht kaufen mit dem Wissen nun.

Wundervoll!

Von: Reading Dragonlady Datum: 13. December 2018

-Rezension- Hallo an alle Lieben, heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, welches mir ganz besonders am Herzen liegt. Als bekennender Targaryen Fan von Game of Thrones war dieser Titel für mich natürlich Pflichtlektüre. Umso mehr hat es mich gefreut, dieses Buch vom Verlag zugeschickt bekommen zu haben, Dankeschön an dieser Stelle. Auf knapp 900 Seiten erfährt der Leser die Geschichte von Haus Targaryen. Und das ist nur der erste Band da die Geschichte so umfassed ist, das sie in zwei Büchern wiedergegeben wird. Beginnend mit Aegon dem Eroberer startet die Handlung ca. 300 Jahre vor Game of Thrones. Zuerst einmal bekommt der Leser einen richtig interessanten Rückblick ins alte Valyria, denn von dort kam die Targaryen Dynastie ursprünglich nach Westeros. Zudem erfahren wir ganz genau, wie die Eroberung der damals geteilten, uneinigen 7 Königreiche ablief. Wie genau das Haus Targaryen an die Macht kam, und diese auch behielt. Nach und nach wird jeder König, jede Königin aufs genauste vorgestellt und auch die Umstände zu der jeweiligen Zeit werden erläutert. Die einzelnen Personen und Ihr Charakter sind liebevoll ausgearbeitet und durchdacht. Obwohl das Buch nicht in durchgängiger Romanform verfasst ist, sondern gewisse Schwerpunkte und Themen erläutert, wird es keinesfalls langweilig denn auch hier beweist George R. R. Martin sein Talent darin, Geschichten spannend zu erzählen. Ein besonderes Augenmerk möchte ich auch auf die wunderschönen Zeichnungen im Inneres des Buches lenken. Mit Genehmigung durch den Verlag, darf ich hier zwei abbilden. Mit viel Hingabe und Liebe zum Detail gestaltet, findet man auf (fast) jeder 10 Seite eine so wunderschöne Zeichnung. Die Bilder ergänzen immer die gerade erzählte Geschichte und erwecken die Personen und Taten so zum Leben. Ein Buch, welches mit viel Liebe und Hingabe gestaltet wurde, ein richtiger Schatz! Ich habe es richtig genossen, geradezu geliebt, Haus Targaryen auf seinem Weg zu begleiten und so viel wie nur irgendwie möglich über diese faszinierenden Personen zu erfahren. Dieses Buch ist sein Geld mehr als wert, ich liebe es. 5 Sterne! Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

Ob Band 2 besser wird?

Von: buecherliebe98 Datum: 12. December 2018

Ich habe unglaublich viel schlechtes über dieses Buch gelesen, da es etwas anderes ist, als erwartet. Denn um als erstes anzumerken, das Buch ist nicht wie die Bücher "Das Lied von Eis und Feuer" geschrieben, auch wenn dies die Vorgeschichte ist. "Feuer und Blut" ist eher ein Geschichtsbuch, wie diese in der Schule oder eine Dokumentation kommt es auch sehr nahe. Es werden die ganzen Zusammenhänge und die komplette Vorgeschichte des Hauses Targaryen beschrieben, was ich total toll und Interessant finde. Doch zugegeben, ich finde, dass dieses Buch eher etwas für hardcore Fans ist. Es quillt förmlich über mit dem ganzen Wissen und den unzähligen Namen, weswegen ich auch die ganze Zeit den familiären Stammbaum (welches sich vom Schutzumschlag entfalten lässt) neben mir liegen hatte. Der Schreibstil ist wie bei der eigentlichen Reihe, weswegen man genauso schnell und flüssig vorran kommt, trotz des unzähligen Wissen und der ganzen Namen... Auf ca Seite 50 habe ich bereits an mir gezweifelt, ob ich alles durchstehe, da es anfangs echt kompliziert war war und ich irgendwie nicht durch geblickt habe. Dann war ich irgendwann über die Hälfte, da habe ich überlegt es abzubrechen und somit zurück ins Regal wandern lassen, doch durch die Tatsache, dass ich soweit war, habe ich dies nicht getan. Ich habe versucht, das Buch schnell zu beenden, da ich nicht in einer Flaute rutschen wollte, weswegen ich sehr intensiv damit meine Lesezeit verbracht habe. Wobei es durchaus möglich ist, deswegen dies auch nicht total konzentriert, bzw richtig gelesen zu haben.. Ich habe es in vier Tagen beendet, was meiner Meinung nach, für 900 Seiten schnell war Es viel mir alles in allem echt schwer, es zu lesen, da ich eigentlich nie der Fan vom Fach Geschichte und dessen Bücher war. Aber... ich habe durchgehalten! Fazit: Für totale GOT-Fans ist dieses Buch ein muss, da man wirklich alles über das Haus Targaryen und auch Westeros und alle anderen Orte.. Es ist unglaublich wie viele Informationen auf den 900 Seiten ruhen.

Geschichtsstunden mal anders

Von: Buchperlenblog Datum: 09. December 2018

Zugegeben, wenn es heißt, George Martin schreibt wieder über Westeros, so bin ich gleich ganz hellhörig. Viel zu lange wartet man schon auf die heißersehnte Fortsetzung Winds of Winter zur Hauptreihe vom Lied von Eis und Feuer. Doch nun beglückt uns der Autor erst einmal mit geballtem Geschichtswissen aus Westeros. Obwohl beglücken nicht immer das richtige Wort bei diesem Buch ist. Denn auch wenn ich Martins Stil nach wie vor sehr mag, so fiel es mir doch zuweilen sehr schwer, den vielen Namen und Gegebenheiten, Schlachten und Intrigen zu folgen, die da Knall auf Fall auf mich hernieder prasselten. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht alles in chronologischer Reihenfolge erzählt wird, sondern man auch in späteren Kapiteln nochmal auf frühere Ereignisse hingewiesen wird – und die bei knapp 900 Seiten dann zeitlich einzuordnen, dafür war ich scheinbar nicht geeignet genug. Es ist unglaublich, wie sehr Martin in seiner eigenen Welt steckt, wie detailliert er die einzelnen Häuser Westeros‘ zurück ins Leben ruft. Wer sich nicht von zahlreichen Schlachten abschrecken lässt, der ist hier sicherlich bestens beraten. Er schafft ein Universum, dass mindestens so blutrünstig daherkommt wie es unserem eigenen Mittelalter entspricht. Niemandem kann man so recht über den Weg trauen, alle sind auf ihre eigenen Belange bedacht. Da nicht den Überblick zu verlieren, ist nicht immer einfach. Hilfreich ist auf jeden Fall der aufklappbare Stammbaum, der sich auf der Rückseite des Buchumschlages befindet. Zwischen all den Taten gibt es eher selten wörtliche Rede und die Monotonie der Ereignisse trug zuweilen dazu bei, dass ich manche Abschnitte eher quer las. Man darf hier nicht erwarten, dass man einen spannungsgeladenen Roman wie bei der Hauptreihe vorfindet. Doch auch hier verbergen sich interessante, abstruse, ja, spannende Erlebnisse, die man schnell überblättern könnte. Das Durchhalten lohnt sich, wenn auch eher für eingefleischte Fans, denen auch das Silmarillion von Tolkien Spaß bereitet. Ein wenig Auflockerung bringen die zahlreichen schwarzweißen Illustrationen, die vielen Charakteren ein Gesicht verleihen. Fazit Wer nach belletristischer Spannung sucht, der sollte vielleicht nicht zu Feuer und Blut greifen, denn es ist und bleibt eine Historie, bei der die Ereignisse aus dreihundert Jahren Herrschaft der Targaryens erzählt werden. Wer aber nach Hintergrundinformationen lechzt und nicht genug von Westeros und schon gar nicht von den legenden Targaryens bekommen kann, der sollte zugreifen.

Gewaltig

Von: kat.loves.books_ Datum: 08. December 2018

Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Das Cover ist ein Traum. Es ist wunderschön, sieht sehr edel aus und passt super zum Buch. Der Stammbaum, in der Innenseite, macht es natürlich gleich noch besser. Auch der Schreibstil hat mir wieder gefallen. George R.R. Martin schreibt bildgewaltig, detailreich, spannend, flüssig und man kann das Buch trotz der sehr hohen Seitenanzahl ziemlich schnell lesen. Es gleicht eher einer Abhandlung, was es manchmal etwas schwerer zu lesen macht. Wenn man damit kein Problem hat, dann sollte einem der Schreibstil gefallen. Es gibt wieder viele Charaktere, mit - natürlich - sehr ähnlichen Namen, was schon mal zu Verwirrung sogen kann, aber nach und nach gewöhnt man sich auch daran. Es ist interessant zu sehen, wie der Autor die Vergangenheit der Charaktere mit den schon bekannten Charakteren aus der Serie/ den anderen Büchern verbindet. Insgesamt ein sehr gewaltiges Buch, dass man jedem Fan von Game of Thrones nur ans Herz legen kann. Ab und zu hat die Spannung etwas nachgelassen, aber dafür war das nächste Kapitel wieder umso spannender und interessanter. Die Zeichnungen sind wunderschön und passen unglaublich gut zu den Szenen.

Ein Buch für echte Fans von GOT und insbesondere der Targaryen

Von: Moni2506 Datum: 08. December 2018

„Feuer und Blut“ von George R. R. Martin ist eine Chronik über die Herrschaftszeit der Targaryen. Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil, der ca. 150 Jahre umfasst und im November 2018 bei penhaligon erschienen ist. Die Targaryen haben 300 Jahre vor den Ereignissen aus Game of Thrones Westeros erobert und geeint. Diese Chronik, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn erzählt ihre Geschichte. Im ersten Buch geht es um die Ankunft der Targaryen in Westeros und erstreckt sich dann bis zur Herrschaftszeit Aegon III., in dessen Zeit der Tanz der Drachen fällt. Ich hätte wahrscheinlich den Klappentext noch aufmerksamer lesen sollen, dann wäre mir bereits vorher klar gewesen, dass es sich hierbei nicht um einen Roman, sondern eine Chronik handelt. Wenn man sich den Klappentext hinten durchliest, steht dort allerdings nicht, dass hier 150 Jahre auf knapp 900 Seiten abgehandelt werden. Ein weiteres Buch über die Herrschaftszeit nach Aegon III. ist in Arbeit. Hier soll dann die Geschichte bis zur Stürzung des irren Königs durch Robert Baratheon erzählt werden. Mir hat dieses Buch dennoch sehr viel Freude bereitet. Die Aufmachung ist klasse. Der Schutzumschlag ist aus sehr festem Papier, da es sich hierbei gleichzeitig um ein Poster mit dem Stammbaum der Targaryen handelt. Auch das Innenleben des Buches macht sehr viel her. Doug Weatley hat die Zeichnungen im Buch beigesteuert, die wunderschön sind und den Inhalt des Buches klasse untermalen. Vorne findet man ein Inhaltsverzeichnis und hinten im Buch findet sich eine kurze Zeittafel. Man kann daher nach Lust und Laune im Buch stöbern. Der Schreibstil des Buches ist so wie man es von einer Chronik erwartet. Es ist nicht langweilig geschrieben, aber es kommt auch nicht wirklich Spannung auf oder man könnte sich gar in eine der Personen hineinversetzen. Die Ereignisse werden geschildert, es wird ein bisschen was zu den Charakterzügen der einzelnen Herrscher erzählt, man erfährt einiges über die Lebensumstände zu jener Zeit in Westeros und ist bei den Schlachten dabei, die die Targaryen geschlagen haben. Man muss das Buch nicht chronologisch lesen, sondern kann auch einfach mal drin blättern, sich die Zeichnungen anschauen oder Passagen lesen, für die man sich interessiert. Vieles kommt einem dann auch bekannt vor, weil es in der Hauptreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ mal erwähnt wurde. Hier kann man ausführlich darüber lesen. Ich muss gestehen, ich hätte am liebsten auch schon den zweiten Teil dieser Chronik, da ich gerne einiges über Brynden Strom alias Blutrabe nachlesen möchte und auf ein Wiedersehen mit Eddard Stark und Robert Baratheon freue ich mich auch. So manches Mal hätte ich mir noch eine bessere Karte von Westeros gewünscht als die im Einband. Ich könnte mir gut vorstellen, dass „Die Länder von Eis und Feuer“ mit seinen Karten eine super Ergänzung ist. Hier könnte man dann auch die Wege und Orte der Schlachten besser nachvollziehen. Fazit: Die erste Hälfte der Herrschaft der Targaryen über Westeros als Chronik erzählt und mit tollen Illustrationen sowie einem Stammbaum ergänzt. Ein Buch für echte Fans der Reihe und insbesondere der Targaryen. Wenn man „Ein Lied von Eis und Feuer“ nicht gelesen hat, macht diese Chronik wenig Sinn.

Ein absolutes Lesehighlight

Von: Amber144 Datum: 06. December 2018

Das Cover passt perfekt zu den anderen Büchern der Serie. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Cover gestaltet und es hat mich sofort angesprochen. Ich habe eine Geschichte wie das Silmarillion von Tolkien erwartet und diese auch bekommen. Das Buch liest sich ganz anders als Das Lied von Eis und Feuer. Wenn man mit einem Buch im Stil der Reihe rechnet, wird man mit Sicherheit enttäuscht. Die vielen Namen haben mich sehr verwirrt und durch den Stammbaum findet man schnell Hilfe. Ohne Stammbaum wäre es aber schwierig gewesen. Mich haben die vielen Hintergrundinformationen begeistert und so hat man eine ganz neue Sichtweise auf die Reihe. Im ganzen Buch sind immer wieder wunderschöne Zeichnungen zu sehen, die sehr gut zum Text passen. Sie lockern den vielen Text auf und sind immer wieder ein schöner Hingucker. Ich glaube nicht, dass man das Buch einfach neben anderen Büchern lesen kann. Gerade wegen den vielen Namen muss man schon bei dem Buch dabei bleiben und sich gut konzentrieren. Das Buch liest sich nicht einfach so, sondern es fordert den Leser. Da ich die Bände der Reihe sehr gut kenne, hatte ich keine Probleme beim lesen, gerade weil mir die Familien alle bekannt waren. Allerdings weiß ich nicht, ob es für jemanden, der die Reihe gar nicht kennt und das Buch als Einstand lesen will nicht überfordert. Ich finde das Buch eher als Ergänzung gut, als Vorgeschichte finde ich es zu verwirrend. Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch total begeistert hat. Man aber keinen Roman, sondern ein Sachbuch bekommt. Dies muss einem vorher bewusst sein, sonst wird man enttäuscht. Nicht nur wegen der Aufmachung und der Ergänzungen ist das Buch für mich ein Jahreshighlight. Ich vergebe 5 Sterne.

Feuer und Blut

Von: Rina Datum: 05. December 2018

Feuer und Blut  Heute möchte ich euch das Buch „Feuer und Blut“ von dem lieben George R.R. Martin aus dem Penhaligon Verlag vorstellen. Vielen lieben Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut . Verlag: Penhaligon Autor: George R.R. Martin Erscheinungsdatum: 20.11.18 Preis: 26€ Seitenzahl: ca. 890 Den Schutzumschlag kann man öffnen, sodass man den kompletten Stammbaum von der Familie Targaryen sieht. Auf dem Umschlag gibt es aber noch viele weitere Infos, rund um die Familie. Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass das Buch sich nicht auf eine Person bezieht, sondern auf das ganze Haus von Targaryen. Es dauerte viele Seiten bis ich endlich die Adelshäuser auseinander halten konnte, da ich nicht das Wissen von der „Feuer und Eis“ Reihe habe. Deshalb ein Tipp an euch, lest erst die anderen Bücher, bevor ihr euch dieses hier schnappt, weil dann muss man sich nicht so stark konzentrieren, um die ganzen Familien auseinander halten zu können. Die Story wird von einem Maester aus der Zitadelle beschrieben, der sehr detailreich auf jedes noch so kleinste Detail eingeht. Über drei Jahrhunderte wird die Story der Familie erzählt. Es beginnt mit Aegon l, dann seinen Schwestergemahlinnen, später dann noch die Eroberung von „Westeros“ und schließlich als Robert Baratheon den Thron von dem irren König Aerys ll. stürzte. Die Reihe ist in zwei Teile aufgesplittert. In dem Ersten wird die Story von Westeron und die sieben Königslande erzählt. Ich bin schon sehr gespannt, was in dem zweiten Teil passiert. Super finde ich, die Bilder, die immer nach ein paar Seiten zu sehen sind. Sie sind so schön und lebendig. Wie oben schon erwähnt, finde ich es sehr schwierig die ganzen Häuser und die Namen von Personen auseinander zuhalten. Es hat meine ganze Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert. Deshalb bin ich der Meinung, dass es nicht für zwischendurch geeignet ist, sondern man muss sich richtig mit dem Buch beschäftigen. Ich finde es toll, wie es damals abgelaufen ist. Es war sehr spannend zu sehen, wie sich die Targaryen verhielten. Jetzt bin ich nur noch gespannter, wie der zweite Teil, als auch die „richtige“ Reihe wird. Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt und manchmal war ich am verzweifeln, wer die Person nochmal war, deshalb bekommt das Buch von mir 4/5 Herzen. Eure Rina Werbung

Wahnsinnig spannend!

Von: Magische Bücherwelt Datum: 02. December 2018

Inhalt Aegon Targaryen erobert drei Jahrhunderte vor dem Beginn der Serie Das Lied von Eis und Feuer mit seinen drei Drachen und Schwestergemahlinnen Westeros. Ganze 280 Jahre lang währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden alles. Rebellionen und Bürgerkriege konnten ihnen nichts anhaben. Doch als Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte, war die Herrschaft des Hauses Targaryen vorbei. Dieses Buch erzählt die große Geschichte dieses Hauses. Meinung Erst einmal möchte ich auf die wunderschöne Gestaltung des Buches eingehen. Denn es ist wahnsinnig schön und detailreich gestaltet worden. Das Lederband und das Siegel heben sich vom restlichen Cover ab. Zudem kann man dieses aufschlagen, sodass ein Poster hervorkommt. Bezüglich des Buches muss ich am Anfang betonen, dass es sich eher um eine Dokumentation handelt. Es wurde nicht in dem selben Stil verfasst wie die Bücher Das Lied von Eis und Feuer. Dennoch fand ich den Stil wirklich spannend und habe das Buch sehr gern gelesen. Da ich die Targaryen schon seit dem ersten Buch Das Lied von Eis und Feuer gemocht habe, musste ich dieses Buch unbedingt haben und lesen. Auch fand ich es wahnsinnig interessant, die gesamte Familiengeschichte zu lesen und wie der Kontinent Westeros von den Targaryen erobert wurde. Natürlich muss man sich Zeit für dieses Buch nehmen. Nicht nur deshalb, weil es fast 900 Seiten umfasst. Man muss einfach bei all den Informationen und Namen mitkommen. Dafür braucht es Zeit und Geduld. Hier spielen einige Menschen eine Rolle und viele Namen ähneln sich auch. Die Geschichte der Targaryen ist sehr umfassend und voller wichtiger Informationen. Trotz der vielen verschiedenen Namen und Angaben empfand ich den Schreibstil wirklich als angenehm und gut. Ich kam gut durch die Geschichte durch und konnte dieser stets folgen. Auch muss ich sagen, dass ich sie sehr spannend fand, da ich immer mehr über die Targaryen erfahren wollte. Ein Highlight dieses Buches waren definitiv die vielen schönen Illustrationen darin. Es wurden Drachen, verschiedene Persönlichkeiten und auch Ereignisse abgebildet. Diese sind wirklich gelungen und stellen noch einen Punkt dar, weshalb ich froh bin, dieses Buch zu haben. Natürlich kann man das Buch Feuer und Blut - Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros auch ohne Vorkenntnisse lesen. Ich jedoch fand es ungemein hilfreich, schon entsprechende Kenntnisse zu besitzen. Auch die Zuordnung der Namen und Adelshäuser wurde mir dadurch etwas leichter gemacht. Man muss sich also im Klaren darüber sein, dass der Autor George R. R. Martin viele Hintergrundinformationen verarbeitet hat und dieses Buch keine leichte Kost ist. Für mich als Fan ist dieses Buch aber absolut gelungen und ein Muss. Ich habe so viele Dinge erfahren, die mich interessiert haben und einige Informationen bekommen, die nützlich als Hintergrundwissen sind. Ich werde mir also definitiv auch den nächsten Band besorgen, der dann direkt an diesen hier anknüpft. Fazit Dieses Buch ist ein Muss für alle, die die Familie Targaryen mögen und mehr über diese erfahren möchten. Natürlich auch für all diejenigen, die diese außergewöhnliche Familie kennenlernen wollen. Doch muss jedem klar sein, dass es sich bei diesem Buch nicht um leichte Kost handelt und man definitiv Zeit zum Lesen aufbringen muss. Nur so kann der Leser dieser besonderen Geschichte gerecht werden und man kann den ganzen Informationen, Namen und Adelshäusern folgen. Für mich ist die Geschichte der Targaryen rundum gelungen und ich freue mich auf den nächsten Band.

George R.R. Martin: "Feuer und Blut" - Erstes Buch (penhaligon)

Von: Christian Funke Datum: 26. November 2018

Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros An dieser Stelle erklärende oder vorstellende Worte zu dem Fantasy-Zyklus Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin zu setzen, dürfte nicht nötig sein, denn wer bis hierhin nichts von den Geschichten um Eddard Stark, Tyrion Lennister, den Komplotten, Verschwörungen und Kämpfen um den eisernen Thron von Westeros gehört hat, an dem ist ein großes Stück populären Kulturguts spurlos vorbeigezogen. George R.R. Martin, 1948 in Baltimore, New Jersey geboren, machte sich schon in den 70er Jahren als preisgekrönter Horror- und Science Fiction-Autor einen Namen, doch erst mit seinem 1996 erschienenen Start des bis heute fortlaufenden Fantasy-Roman-Zyklus Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer stieg er auf in den Olymp der gegenwärtigen Autoren. Sehnsüchtig warten die Fans nun seit mehreren Jahren auf die angekündigte Fortsetzung The Winds of Winter der mittlerweile von den Ereignissen in der TV-Serie eingeholten Buchreihe. Mit dem vorliegenden ersten Band Feuer und Blut schürt der Autor jedoch nur weiter die sehr hohen Erwartungen. Denn hier handelt es sich nicht um einen eigenständigen Roman im bekannten Fantasy-Zyklus, sondern um ein imaginäres Geschichtsbuch. Jeder Fan des Eis und Feuer – Epos kennt das Haus Targaryen, deren wohl bekanntestes Mitglied Daenerys Targaryen, Tochter von König Aerys II. Targaryen und seiner Frau Rhaella Targaryen ist. Ihre Verbündeten und Gegner nennen sie ehrfürchtig die Mutter der Drachen. Doch die Geschichte der Targaryen begann nicht mit Daenerys und ihren Eltern, sondern reicht weit zurück. Die Chronik der Targaryen-Könige von Westeros wurde von Erzmaester Gyldaym aus der Zitadelle von Altsass verfasst, hier liegt es der geneigten Leserschaft erstmals in der Niederschrift von George R.R. Martin vor. Buch eins umfasst dabei den Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros und beleuchtet die Geschehnisse, die etwa 300 Jahre vor den Ereignissen von Das Lied von Eis und Feuer stattfanden. Hier wird beschrieben, wie die Targaryen in Westeros ankommen, beschreibt die Eroberung der Sieben Königslande und beleuchtet die ersten 150 Jahre ihrer Herrschaft. Dabei sind die Geschehnisse gewohnt dramatisch und wenig zimperlich, jedoch aufgrund ihres weniger erzählerischen als mehr beschreibenden Erzählstils nicht so intensiv, wie der Lesegenuss, den man aus den anderen Büchern der Reihe kennt. Denn hier wird man nicht in emotional aufwühlende, dynamische Geschichten hineingezogen, sondern bekommt die lange zurückliegenden Erlebnisse von Erzmaester Gyldaym erzählt. Dieser geizt dabei nicht mit unzähligen bekannten und unbekannten Namen, so dass man schnell ins Trudeln gerät, wer gerade gemeint ist und welche Rolle er in diesem komplexen und weitverästelten Universum innehat. So schwierig und verwirrend die Lektüre in diesem Punkt ist, kommt man jedoch nicht umhin, respektvoll den Hut zu ziehen. George R.R. Martin konzipiert hier ein komplexes Gefüge, welches in seiner Verschachtelung stimmig zusammenpasst (oder ich habe bei der Vielzahl an Charakteren bereits den Überblick verloren und merke Logiklöcher und personelle Unstimmigkeiten nicht mehr) und ein faszinierendes Gesamtgefüge ergibt, welches über mehrere Jahrhunderte ganze Familienstammbäume aufrollt. Mir ist keine Buchreihe bekannt, die derart Detailverliebt und umfangreich ist. Wer weiß, auf was er sich bei Feuer und Blut einlässt, nicht mit einem neuen Roman rechnet und sich gut in der Welt von Eis und Feuer auskennt, den wird dieses Buch begeistern. Neueinsteiger jedoch dürften mit der Lektüre heillos überfordert werden. Feuer und Blut (Originaltitel: Fire & Blood: 300 Years Before a Game of Thrones – A Targaryen History, USA 2018), Band eins des auf zwei Bände ausgelegten Geschichtsbuches, erscheint in einer Übersetzung aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg als gebundene Ausgabe bei penhaligon (896 Seiten, €26). Teile dieses Buches wurden bereits in zum Teil gekürzten Fassungen veröffentlicht, hier nun liegen sie erstmalig vollständig und ungekürzt in einem Buch vor. Und dieses ist in seinem Umfang und seiner Aufmachung ein wahrer Hingucker. Ein eher großformatiges Hardcover, dank der Seitenzahl sehr schwer und ausgestattet mit einem Lesezeichenband, ist der Schutzumschlag auf doppelte Größe ausklappbar und bietet einen detaillierten Stammbaum des Hauses Targaryen. Das Buchinnenteil bietet eine schön gestaltete Karte Westeros, während der Textteil immer wieder mit herrlichen, sehr detailverliebten Zeichnungen des Künstlers Doug Wheatly ergänzt wird. George R.R. Martin ist ein echter Schelm, der mit spürbarer Freude mit den Erwartungen der Fans spielt. Während alle auf seine literarische Fortsetzung des Eis und Feuer – Zyklus warten, arbeitet er an der letzten Staffel der TV-Serie, bereitet gleichzeitig das erste Game of Thrones Spin-off vor, welches die Vorgeschichte intensiver beleuchtet und liefert hier gleichzeitig einen auf zwei Bände ausgelegten Geschichtsband, der noch mehr verfilmbares Material enthält. Für Neueinsteiger aufgrund der Komplexität und der engen Vernetzung mit dem Hauptzyklus nicht unbedingt geeignet, werden sich alle Freunde des Fantasy-Epos über den umfangreichen und wunderschön gestalteten Nachschub freuen, auch wenn es sich hier nicht um The Winds of Winter handelt. Christian Funke

Die Geschichte der Targayens

Von: Andrea Pehle Datum: 26. November 2018

Als riesengroßer Game of Thrones Fan war dieses Buch absolute Pflichtlektüre und ich habe mich lange darauf gefreut und alle Verpflichtungen für vier Tage und Nächte abgesagt. Es ist mir auch tatsächlich gelungen, gedanklich ganz nach Westeros zu segeln und in diese Fantasygeschichte einzutauchen. Die Idee, eine Geschichte VOR der Game of Thrones Zeit zu erzählen ist fantastisch und die Familiengeschichte der Targaryens mit ihren Drachen wahnsinnig interessant. Leider hat mich persönlich ein wenig gestört, dass in den fast neunhundert Seiten ganze 283 Jahre Familiengeschichte mit insgesamt 17 Königen beschrieben wird, so dass wenig Raum blieb, jede einzelne Linie im Detail zu beschreiben. Ein Drittel hätte mir persönlich locker gereicht. Dennoch ist dieses Buch ganz wunderbar, wenn man einfach mal die Welt ausknipsen und sich in einer Fantasywelt verlieren will!

Geschichtsbuch-Feeling - wenig Gefühle, wenig wörtliche Rede und mehr Zitate

Von: Sandra8811 Datum: 17. December 2018

Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe bereits viel von George R.R. Martin gehört, ein paar Folgen Game of Thrones gesehen und war nun neugierig auf dieses neue Buch. Ich habe zuvor noch keins der Das Lied von Eis und Feuer-Bücher gelesen. Cover: Das Cover ist genial, es wirkt edel, schlicht aber irgendwie auch aufwändig. Das Siegel hat Erhebungen, es fühlt sich daher auch besonders an. Das tollste am Cover ist, dass es sich zu einer Karte aufklappen lässt, die den Stammbaum der Targaryen zeigt. Inhalt: Familie Targaryen ist drei Jahrhunderte vor der Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ die bedeutendste Herrscherfamilie. Beginnend mit der Eroberung des Kontinents Westeros durch Aegon Targaryen mithilfe seiner Drachen über Bürgerkriege und Rebellion wird alles durch Erzmaester Gyldayn erzählt. Handlung und Thematik: Man wird bereits am Anfang durch viele Wanderungen, Besatzungen und Heiraten mitten ins Geschehen gezogen. Es dauert etwas, bis man sich an den die Erzählweise gewöhnt. Alle Handlungen im Buch werden wie in einem Geschichtsbuch beschrieben. Es handelt sich um die Außensicht auf die Geschehnisse, nicht um ein „direktes Miterleben“. Besonders das Thema Erbfolge und die Konsequenzen, wenn man sein Erbe nicht plant werden oft thematisiert. Schön fand ich es, dass man wirklich den gesamten Stammbaum (zumindest bis zu dem Punkt an dem das Buch geht) mitverfolgt. Die Karte von Westeros zu Beginn und am Ende des Buches hilft, sich bei den vielen vorkommenden Orten zurechtzufinden. Leider sind manche Orte wie z.B. Valyria nicht auf den Karten zu finden. Auch fehlen mir die Drachen auf der Stammbaum-Karte, diese gehören für mich irgendwie zu den Targaryens dazu. Charaktere: Es werden mega viele Charaktere beschrieben, leider nicht allzu persönlich, sondern mehr oberflächlich. Nicht nur Targaryens kommen vor, sondern auch viele andere Familien die man stellenweise schon von Das Lied von Eis und Feuer kennt. Auch viele Drachen werden erwähnt, sie sind allerdings nur Nebencharaktere. Schreibstil: Wie bereits unter „Handlung und Thematik“ beschrieben, ist das Buch mehr wie ein Geschichtsbuch geschrieben. Wer Gefühle, Gedanken und Hintergründe zu manchen Situationen oder Charakteren erwartet, wird enttäuscht. Es gibt so gut wie keine wörtliche Rede, sondern mehr Zitate und Berichte. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs war ich etwas erschlagen von der Menge an Orten, Personen und Geschehnissen. Wer das „Lied von Eis und Feuer“ kennt, tut sich hier vielleicht etwas leichter. Wenn man sich mal dran gewöhnt hat, ists ganz interessant. Es sind auch ein paar witzige Stellen dabei, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, z.B. Tod durch Ausrutschen auf einer Darmschlinge. Persönliche Gesamtbewertung: Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, gefiel mir das Buch ganz gut. Ich denke, dass mir, dadurch dass ich „Das Lied von Eis und Feuer“ noch nicht (so gut) kannte, einiges noch sehr fremd vorkam. Trotzdem fand ich es sehr interessant und ich freue mich auf den zweiten Teil der Dilogie. Ich habe mir vorgenommen, die Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ nachzuholen, weil mir der Aufbau der Welt und die fantastischen Ideen des Autors sehr gut gefallen. :-)

Die Geschichte des kultigen Hauses Targaryen

Von: Hörbuch-Hunter Datum: 10. January 2019

Es war der berühmte Historiker Leopold Ranke, der die Aufgabe seiner Wissenschaftsdisziplin darin sah, aufzuzeigen, „wie es eigentlich gewesen ist“. „Es“ meint hier den historischen Ablauf, das in der Vergangenheit Geschehene. Der Chronist soll dies einerseits deskriptiv und belegt durch Quellen wiedergeben, andererseits interpretieren. Und – warum auch immer - George R.R. Martin hat genau diesen Weg gewählt um ein spektakuläres GOT-Prequel zu verfassen. Ein neues Hörbuch liegt vor, das die Fans entzweit. Tenor der Kritiker: Möge George doch erst mal GOT zu Ende bringen! In Feuer und Blut geht es um eines der großen Häuser in der beliebten Kultserie: Die Targaryens. Jenes sagenumwobene Geschlecht, das Königskinder miteinander vermählt und seine Macht auf die Beherrschung der Drachen gründet. Die Chronik setzt 280 Jahre vor den Geschehnissen in GOT ein. Sie ist eine erhellende Aneinanderreihung von Fakten entlang der nicht immer geraden Linie des Königshauses Targaryen. Wir lernen verschiedene Hintergründe des GOT-Universums kennen und erfahren zum Beispiel, wie der erste König Aegon Targaryen seine Herrschaft über Westeros errang und festigte. Blut, Mord und Tränen auf einem konzeptionell hohen Level. George R.R. Martin ist kein Historiker und hat sich dennoch die große Mühe gemacht, viele alten Quellen und sogar Sekundärliteratur zu erfinden, um quasi „sein“ Silmarillion zu schaffen (auch wenn es bereits Westeros gibt). Eine wahre Sisyphusarbeit, die der Autor mit brachialer konzeptioneller Gewalt und herausragender Kreativität umgesetzt hat. Denn: Das Hörbuch ist über 30 Stunden lang und ist nur das „Erste Buch“. Dabei greift die chronologische Darstellung ohne Brüche ineinander, ein Einfall folgt auf den nächsten. Aber, um es deutlich zu sagen: Dieses Buch ist KEIN Roman. Es ist eine Chronik mit oberflächlichem Storytelling – besonders geeignet für GOT Addicts und ebenso eine klasse Vorlage für Fan Fiction. Zum Sprecher muss man nicht viel sagen: Reinhard Kunert ist GOT. Und das könnte ein Urteil sein, das Kultur-Historiker fällen werden.