Das sind die zwei besten Gleitgele

Sophie Andresky

Das Adjektiv, das in meinen Büchern am häufigsten vorkommt, ist „feucht“, und das hat seinen guten Grund: Ist es muschiwärts trocken wie in der Sahara, hat jede sexuelle Aktivität den Charme von Schmirgelpapier. Für Männer, die ja gern mal behaupten, weibliche Sexualität sei unglaublich kompliziert und geheimnisvoll, ist es eigentlich so simpel wie eine Ampel. Flutscht es zwischen den Schamlippen, kann es losgehen. Vorher nicht. Das ist nicht nur ein sinnvoller Hinweis für die Jungs, sondern auch für uns Mädels, denn der Körper zeigt uns da eindeutig, wie bereit wir sind. Wenn ich mich also vom ungeduldigen Vorspiel eines Partners drängeln lasse und meine, ich müsste sofort vor Lust zerfließen, nur weil sein Penis schon hart ist, hat die Muschi ihr eigenes Tempo und wünscht sich erst noch ein bisschen Aufmerksamkeit und Huldigung. Wenn man ihnen das so erklärt, sehen das auch Vorspielfaule ein.

Aber es gibt natürlich auch die Situation, wo man der Feuchtigkeit ein bisschen nachhelfen möchte. Bei einem Quickie zum Beispiel. Oder wenn es hormon- oder altersbedingt mal nicht so glitscht, wie frau das gern hätte.

Für diesen Fall gibt’s Gleitgel. Das sollte auf jeden Fall kondomverträglich sein und möglichst wenig Parfum- oder andere Reizstoffe enthalten. Ich hasse es, wenn es chemisch riecht oder nach kurzer Zeit klebt wie Pattex. Deshalb habe ich zwei Favoriten:

  1. Nuru-Gel: Das ist eigentlich ein Massage-Gel. Es ist unglaublich flutschig und bleibt es auch lange Zeit. Man kann es sehr sparsam dosieren, denn wenn man zu viel nimmt, hat man hinterher eine Pfütze unterm Po. Ich wärme es gern kurz auf der Heizung an, dann wird es noch muschiflutschiger. (Liebe Gynäkologinnen: Anwärmen ist übrigens auch bei euren Gelen und Geräten ein netter Service!)
  2. Das Gleitgel von Ritex mit Aloe Vera. Das habe ich nicht nur neben dem Bett stehen, sondern trage es in der Heuschnupfensaison auch in der Handtasche herum, denn es lässt sich wunderbar durch eine wunde Schnupfennase schniefen. Es pflegt die strapazierte Schleimhaut und lässt sie abschwellen.

Die erfreulichste Methode, um eine Muschi in einen freudig feuchten Zustand zu versetzen, ist allerdings Lecken. Liebe Männer, wer gut lecken kann, steht in unserer Gunst ganz weit vorn. Da fließen wir ganz von selbst über vor Begeisterung.

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