Die große Liebe: An diesen 5 Zeichen erkennt man sie

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Jede Phase einer Beziehung birgt unterschiedliche Höhen und und Tiefen, einen eigenen Zauber und eigene Sorgen. Am Anfang, in schwindelerregender Höhe auf Wolke 7, lebt man in ständiger Unsicherheit und fragt sich, ob die Beziehung eine Zukunft hat. Angekommen auf dem Boden der Realität, nach etwa ein bis zwei Jahren, wähnt man sich schon in Sicherheit. Doch jetzt stören andere Zweifel das große Glück: Ist das wirklich die wahre Liebe? Die für immer hält?

Sicher sein kann man sich erst dann, wenn man noch händchenhaltend ins Altersheim hereinspaziert. Es gibt in der Liebe keinen Garantieanspruch. Doch diese grundlegenden Punkte sind ein guter Kompass.

Das ist wahre Liebe


Eifersucht spielt keine Rolle

Es sei das Salz in der Suppe, heißt ein altes Sprichwort. Doch Eifersucht ist vielmehr Gift für die Beziehung. Sie zeugt nämlich nicht von großer Liebe, sondern vor allem von großer Angst. Kontrollsucht oder Misstrauen haben ihren Ursprung meist in Selbstzweifeln. Es geht also gar nicht um die Gefühle für den Partner, sondern die Sicht auf sich selbst. Dem Gegenüber mutet man also zu, ein Problem zu lösen, dass er kaum beeinflussen kann. Vertrauen ist die Basis für eine gesunde Beziehung – zum Partner und zu sich selbst.

Sex ist nicht das Wichtigste

Während man die ersten Nächte noch gemeinsam durchmacht und dann am nächsten Tag auf der Arbeit schlaftrunken von den süßen Erinnerungen träumt, kehrt irgendwann die Realität zurück. Der Alltag zieht ein, die Leidenschaft lässt nach. Die sexuelle Verbindung ist für eine erfüllte Beziehung unerlässlich, aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Anziehungskraft nicht mehr der Kern der Verbindung. Bei langjährigen Beziehungen stufen Paare Werte wie Vertrauen und Verlässlichkeit höher ein als Sex. Zentrale Belastungsprobe ist nicht mehr der simultane Orgasmus, sondern der Gleichklang als Mensch. Sex ist großartig. Aber eben nicht die wichtigste Sacher der Welt, sondern nur die schönste Nebensache der Welt.

Psst: Wie man aus zu viel Routine ganz leicht ausbricht, verraten wir hier: 5 Wege zu neuer Lust

Romantik ist Nebensache

Unsere Vorstellungen von Romantik sind geprägt von Hollywood und Disney. Kurzum: einer Traumwelt entsprungen. Vom Partner die großen Gesten, mit einem selbst komponierten Lied oder einem Hochzeitsantrag mit stadtweitem Flashmob zu erwarten, ist ungerecht und maßlos. Viel wichtiger sind kleine Gesten der Aufmerksamkeit, die zeigen: Ich schätze dich! Und das funktioniert mit Kleinigkeiten, wie dem Umweg zu McDonalds, weil der eine lieber Nuggets als einen Whopper will. Wer das erkennt, der braucht keine parfümierten Liebesbriefe und roten Rosen zum Valentinstag.

Jeder hat sein eigenes Leben

Die Vorstellung von einer harmonischen Einheit ist eine schöne Sache. Und das Wort “unzertrennlich“ klingt erstrebenswert, ist es aber nicht. Und noch dazu ungesund: Sich eine Beziehung als die nahtlose Verschmelzung von zwei Individuen vorzustellen, wird zwangsläufig Opfer der hohen Erwartungen. Und das Ergebnis ist dann dieses eine Paar, dass jeder kennt: Plötzlich hat man gemeinsame Hobbys, Dinnerdates und Lieblingsfarben. Und am Ende hat man sich selbst verloren. Es ist wichtig, auch in einer Partnerschaft die Eigenständigkeit zu bewahren und diese auch dem anderen zu gewähren. Klar, man muss ein bisschen „ich“ aufgeben, um ein „wir“ zu schaffen. Das heißt aber nicht, dass man die eigenen Bedürfnisse, Freunde oder Ziele darunter begraben sollte. Das führt langfristig zu Frustration. 

Man wird nachlässig

Zu Beginn einer Partnerschaft bemüht man sich, die beste Version seiner selbst zu sein. Oft schlüpft man sogar in eine Rolle, aus Angst davor, dass das wahre, ungeschönte „Ich“ nicht reicht. Aber genau dann, wenn diese Maske fällt und man in Jogginghosen nebeneinander auf dem Sofa sitzt und über die Speckröllchen streichelt, während man Nutella aus dem Glas löffelt, dann zeigt man sich als der Mensch, der man ist. Mit Schwächen und nicht als Idealbild. In dieser Phase, wenn die Masken fallen, findet der Übergang von der Verliebtheit zu Liebe statt und man findet heraus, ob eine Beziehung Substanz hat oder von Oberflächlichkeiten getragen wird. „Nach meiner Erfahrung ist es das Beste, wenn du einen Menschen findest, der dich genau so liebt wie du bist. Gut gelaunt, schlecht gelaunt. Hässlich, hübsch…attraktiv. Wie’s gerade kommt. Der Richtige wird trotzdem denken, dass dir die Sonne aus’m Arsch scheint.“, sagt die noch sehr junge, aber sehr kluge Juno im gleichnamigen Film über die Liebe. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Colleen Oakley

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Jubilee Jenkins hat das Haus seit neun Jahren nicht mehr verlassen. Sie leidet an einer sehr seltenen Krankheit – einer Allergie gegen Menschen. Nach einem beinahe tödlichen Kuss hat sie sich mit ihren zahllosen Büchern zurückgezogen. Als ihre Mutter jedoch überraschend stirbt, muss Jubilee sich wohl oder übel der Außenwelt stellen. Sie findet in der örtlichen Bibliothek nicht nur einen Job, sondern auch eine zweite Heimat und echte Freunde. Und als sie dem charmanten Eric und seinem eigensinnigen Adoptivsohn Aja begegnet, verspürt Jubilee zum ersten Mal wieder den Wunsch, jemandem wirklich nahezukommen. Doch die Berührung eines Menschen kann sie das Leben kosten ...

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  1. Schön, Volltreffer :-)
    Die Kunst des Liebens (oder der Liebe):
    "Lieben die Schikoladenseite wie die Schattenseite ...
    Virginia Satir meinte: Gemeinsamkeiten genießen, Unterschiede lieben.

    Herzlichst
    Soheila

    Soheila Veröffentlicht am Antworten